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Informationschrift Nr. 110 Herausgeber:
für Lisdorfer Bürger Weihnachten 2003 CDU und JU Lisdorf
Hauptversammlung der
CDU-Lisdorf
Seiten 2 und 3
Lisdorfer Notizen
Seiten 12 und 13
Saarlouiser Dialog
mit Minister Peter Jacobi
Seite 10
Kreisparteitag der CDU
Seiten 8 und 9
Bericht aus dem Kreistag
Seite 14
Gefahr für Neubau B 269
Seite 6
Contregarde Vauban
Seite 7
Wer vertritt Lisdorf in Stadtrat
und Kreistag ?
Seiten 4 und 5
Monika Bachmann
Landrätin für Saarlouis
Seiten 8 und 9
- 2 -
Wir können stolz sein auf unseren Ort!
Die Jahreshauptversammlung der CDU-Lisdorf war Anlass Bilanz zu ziehen und einen
Ausblick auf die Zukunft unseres Ortes zu halten.
Vorne weg, wir alle können Stolz sein auf unseren Ort.
Das Vereinsleben funktioniert, sei es in kultureller Hinsicht mit den hervorragenden Darbietungen
und Konzerten des Vereins Klingende Kirche, der Chorgemeinschaft, des Kirchenchores, des
Silcherquartetts oder der beiden Musikvereine, aber auch in sportlicher Hinsicht, wo unsere
Handballer und unsere Fußballer wöchentlich guten, erfolgreichen Sport abliefern. Der
Heimatkundeverein und die vielen anderen Vereine, die ihren Vereinszwecken gemäß viel für die
Vielfalt und den Charme unseres Ortes beisteuern.
Auf den zahlreichen Festen feiern wir gemeinsam und stellen sicher, dass keine anonyme
Atmosphäre wie in vielen Städten aufkommt.
Mit dem Lisdorfer Tag haben die Gewerbetreibenden und die Vereine gezeigt, dass wir
gemeinsam etwas auf die Beine stellen können, was landesweit seines Gleichen sucht. Wir haben
unter dem Motto: „Lisdorf - Alles im grünen Bereich“ eine doppeldeutige Aussage getroffen, die
aber auch in beiderlei Hinsicht vollkommen zutreffend ist.
Am 2. Mai 2004 wird die nächste Auflage dieses Tages der offenen Tür eines ganzen Ortes
stattfinden. Das Organisationsteam ist bereits bei der Arbeit.
Die politisch Verantwortlichen in Lisdorf und in der Stadt unterstützen dieses rege Dorfleben
sowohl ideell als auch finanziell. In den letzten vier Jahren ist in den städtischen Haushalten mehr
Geld für unseren Stadtteil eingestellt worden als jemals zuvor. Dies wurde vor allem von
Fraktionsvorsitzenden der SPD-Fraktion im Stadtrat scharf kritisiert. Wir haben diese Vorwürfe
zurückgewiesen, denn wir hatten und haben noch großen Nachholbedarf aus früheren Jahren, wo
Lisdorf doch sehr stiefmütterlich behandelt wurde.
Wir haben jetzt zwar einen schönen Dorfplatz, eine schöne Mehrzweckhalle und wir haben endlich
ein Neubaugebiet, das über 20 Jahre gefordert wurde, aber der Straßenzustand ist teilweise noch
recht schlecht.
Im Rahmen der Kanalsanierungen werden in den nächsten Jahren zwar viele Straßen saniert
werden, dies wird sich aber noch drei bis vier Jahre hinziehen. Bis die gesamten
Kanalbaumaßnahmen vom Rosenthal über die Provinzialstraße, Großstraße mit einigen
Nebenstraßen bis zum Touvening fertig gestellt sein werden, braucht es seine Zeit. Hier werden
dann mehrere Millionen € in die Infrastruktur unseres Ortes investiert.
Deshalb haben wir vom OB die Zusage erhalten, dass die dringendsten Straßenschäden repariert
werden. Dies kann natürlich keine Komplettsanierung sein, da es nicht sinnvoll wäre, jetzt viel Geld
in Reparaturarbeiten zu stecken und diese Straßen in zwei, drei Jahren wegen Kanalarbeiten
wieder aufzureißen.
Die Stadtverordneten der CDU Heiner Groß, Bernd Lay, Gabi Germann und Georg Jungmann
haben in den letzten Jahren für Lisdorf viel erreicht. Es ist aber noch viel zu tun.
Deshalb wird sich die CDU Lisdorf wie in der Vergangenheit auch weiterhin intensiv für eine gute
Entwicklung unseres Ortes einsetzen. Die beste Gewähr dafür bietet ein überzeugendes
Personalangebot für die kommenden Kommunalwahlen.
Für die CDU werden sich erfahrene und junge Persönlichkeiten aus allen Schichten der
Bevölkerung, Menschen, die sowohl im öffentlichen als auch im Vereinsleben unseres Ortes aktiv
mitarbeiten, zur Wahl stellen.
So werden wir am 13. Juni 2004 mit programmatischen Aussagen, die unseren Ort voran bringen
und mit vertrauenswürdigen, vielseitig engagierten Menschen „mitten aus dem Leben“ nach dem
Motto „Mit dem Bürger – für den Bürger“ um ihr Vertrauen bitten.
- 3 -
Neuer Vorstand der CDU-Lisdorf
Unsere Vorstandsmitglieder ab November 2003, von links nach rechts:
Robert Schütz, Gabi Krause, Wolfgang Mang, Wendelin Zeimet, Guido Sassosant, unsere neue Stadträtin
Gabi Germann, Ehrenvorsitzender Heiner Gross, Bernd Lay, Arnold Sonntag, Christiane Braun, Nicole
Luxenburger, Georg Jungmann, Harald Weiler, Norbert Zell (etwas verdeckt), Klaus Hild, Klemens Port.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Vorsitzender: Jungmann Georg III. Gartenreihe 50 Tel. 40155
Stellvertreter: Lay Bernd Fort-Rauch 62 Tel. 43052
Schütz Robert III. Gartenreihe 40 Tel. 2765
Organisationsleiter:Philippi Alfred Derteswies 4 Tel. 3108
Schatzmeister: Zell Norbert Sauerdornweg 1 Tel. 3129
Schriftführer: Weiler Harald Großstraße 12 Tel. 42113
Internetbeauftragte:Zimmer Oliver Kurt-Schumacher Allee 97 Tel. 880252
Kasper Jochen Sonnenstraße 23 Tel. 122486
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Beisitzer: Bonaventura Peter Gloriastraße 3
Braun Christiane Metzer Straße 49
Faust Erwin Saarstraße 21
Germann Gabi Feldstraße 52
Germann Herbert Ittersdorfer Straße 7
Hafner Josef Feldstraße 24
Hild Klaus Neue-Welt Straße 26
Jenal Michael Provinzialstraße 119
Krause Gabriele An der Kapellenmühle 17
Luxenburger Nicole Großstraße 22
Mang Wolfgang Feldstraße 111
Port Klemens Wolffstraße 5
Sassosant Guido Theelstraße 6
Sonntag Arnold Kreuzstraße 34
Zeimet Wendelin Im Blumenfeld 41
Weiterhin gehören dem Vorstand an:
Ehrenvorsitzender: Groß Heiner Am Ginsterberg 13 Tel. 41694
JU-Vorsitzender: Gindorf Peter Gatterstraße 5 Tel. 461240
- 4 -
Gabi Germann neu im Stadtrat
Lisdorf hat eine neue Stadtverordnete. Gabi Germann aus
der Feldstraße ist für Nicole Thirion, die nach
Neunkirchen verzogen ist, nachgerückt und in der letzten
Stadtratsitzung von OB Hans-Joachim Fontaine als neue
Stadtverordnete verpflichtet worden.
Damit hat die CDU Lisdorf erstmals 4 Stadtverordnete. Gabi
Germann ist Mitinhaberin eines mittelständischen Betriebes in
Lisdorf (Motorland Germann), den sie mit Ehemann Rudi und
Schwager Herbert gemeinsam führt.
Ihre Arbeitsschwerpunkte im Stadtrat sind daher eindeutig.
Sie will die Interessen der Mittelständler im Stadtrat vertreten.
„Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Leider
engagieren sich zu wenige meiner Unternehmerkollegen in der Politik. Es hat keinen Sinn über
die Politiker zu schimpfen, aber sich selbst nicht zu engagieren. Deshalb will ich die Interessen
des Mittelstandes in der Politik vertreten.“, so Gabi Germann über ihre Tätigkeitsschwerpunkte
im Stadtrat.
Gabi wurde 1955 in Ensdorf geboren und ging dort auch zur Schule. Ab dem Jahre 1970
absolvierte sie im renommierten Saarlouiser Kaufhaus Pieper ein Lehre als Einzelhandels-
kauffrau. Nach Lisdorf kam sie der Liebe wegen. Sie heiratete im Jahre 1976 einen echten
„Lisdorfer Bub“, und zwar den Rudi Germann. Aus der Ehe gingen die beiden Kinder Robin
(1977) und Julia (1982) hervor.
Die CDU-Lisdorf ist froh, eine derart engagierte Frau für die politische Arbeit gewonnen zu
haben. Deshalb wird sie bei den anstehenden Listenaufstellungen für die nächste
Kommunalwahl einen sehr aussichtsreichen Listenplatz erhalten, um ihre jetzt begonnene
Arbeit auch im nächsten Stadtrat fortsetzen zu können.
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Robert Schütz – Engagierter Kämpfer für die Allgemeinheit
In jeder Ausgabe von Lisdorf aktuell berichtet Robert
Schütz über seine Arbeit im Kreistag. Seit 10 Jahren
vertritt er dort die Interessen der Kreisstadt Saarlouis
überaus erfolgreich.
Auf seine maßgebliche Initiativen hin wurden für die
Saarlouiser Schulen, die in Kreisträgerschaft sind – vor allem
die Erweiterten Realschulen und Gymnasien – in den letzten
Jahren hohe finanzielle Mittel für Um- und
Erweiterungsbauten zur Verfügung gestellt (siehe Bericht auf
Seite 14). Robert Schütz ist im Fraktionsvorstand und Mitglied
des Verwaltungsrates der Kreissparkasse Saarlouis. Auch in
diesen Funktionen hat er als ausgewiesener Baufachmann
Zeichen gesetzt und zahlreiche für die Entwicklung der
Kreisstadt wichtige Initiativen maßgeblich unterstützt.
Robert Schütz wird im Januar 69 Jahre alt und hat aus
Altersgründen auf eine erneute Kandidatur für den Kreistag
verzichtet. Die CDU Lisdorf, unser Ort und die gesamte Stadt
schulden ihm Dank und Anerkennung für sein jahrzehntelanges Engagement für die
Allgemeinheit.
Danke Robert !
- 5 -
Heiner Groß - Ein Lisdorfer Urgestein
Heiner Groß in Lisdorf vorzustellen hieße
Fernsehzuschauern den Einschaltknopf zu erklären. Er ist
Mitglied in fast allen Vereinen und Vorsitzender des
Vereins für Heimatkunde, der unter seiner Führung seit
Gründung vor 6 Jahren auf fast 600 Mitglieder gewachsen
ist. Gäbe es in Saarlouis noch die Funktion des
Ortsvorstehers, wäre Heiner Groß sicherlich seit mehr als
30 Jahren Ortsvorsteher von Lisdorf.
Seit über 35 Jahren vertritt Heiner Groß unseren Ort im
Stadtrat, er ist damit der dienstälteste Stadtverordnete. Er ist
seit Jahren der Spitzenkandidat des Wahlbezirks West und
dies wird auch für die anstehende Stadtratswahl so bleiben.
Sein Engagement für Lisdorf ist beispielgebend. Einzelne
Dinge seiner Tätigkeit hervorzuheben ist nicht möglich, es
sind zu viele wichtige Maßnahmen von ihm veranlasst und
umgesetzt worden. Dies sehen auch viele von außerhalb der Saarlouiser Stadtgrenzen so.
Deshalb wurden ihm das Bundesverdienstkreuz und die Freiherr-vom-Stein-Medaille
verliehen.
Heiner Groß hat Lisdorf geprägt und er wird es weiter prägen. Er ist weiterhin der
Ansprechpartner für die Bürger, jeder kennt ihn und er kennt jeden.
Weiter so, Heiner!
Bernd Lay wechselt vom Stadtrat in den Kreistag
Seit vielen Jahren ist Bernd Lay in Lisdorf aktiv. 1999
wurde er in den Stadtrat gewählt, wo ihm wegen seiner
Tätigkeit als Bankkaufmann und Betriebswirt (VWA) auf
Anhieb die verantwortliche Aufgabe als Sprecher im
Rechnungsprüfungsausschuss übertragen wurde.
Bernd Lay setzt sich seit vielen Jahren für seine Lisdorfer
Mitbürgerinnen und Mitbürger ein. Die vielen kleinen, aber für
den einzelnen sehr wichtigen Anliegen, die an ihn
herangetragen wurden und denen er sich mit großem
Nachdruck annimmt, füllen mittlerweile Bände.
„Ich kann nicht allen Anliegen, die an mich herangetragen
werden zum erfolgreichen Abschluss verhelfen, aber auf
eines kann sich jeder verlassen, ich kümmere mich um die
Dinge des Alltags. Für viele Menschen sind dies oft große
Probleme, ein Stadtverordneter kann hier und da schon mal leichter an die
Verantwortlichen herankommen. Deshalb helfe ich wo ich kann, leider ist nicht immer alles
positiv abzuschließen“, so Bernd Lay über seine Einstellung zu seiner Arbeit als
Stadtverordneter.
Bernd Lay wird nach 5 jähriger Stadtratstätigkeit mit Ablauf dieser Wahlperiode den
Stadtrat verlassen und für ein Mandat im Kreistag als Nachfolger von Robert Schütz
kandidieren. Wir danken Bernd Lay für seine bisherige Arbeit im Stadtrat und sind sicher,
dass er unseren Ort und unsere Stadt auch im Kreistag hervorragend vertreten wird.
- 6 -
Ausbau der B 269 wegen Maut-Desaster akut gefährdet
Anfang Dezember wurde der
Kreis Saarlouis aufgeschreckt
durch die Nachricht, dass der
Ausbau der B 269 bis zum
französischen Autobahnnetz
akut gefährdet sei. Wegen
der Einnahmeausfälle im
Bundeshalt von täglich über 7
Millionen € müssten Einspar-
maßnahmen erfolgen. Auf
einer so genannten „Angst-
liste“ seien einige Projekte,
unter anderem der weitere
Ausbau der B 269 von der A
620 bis zur Landesgrenze,
aufgeführt, die aus dem
Bundeshaushalt 2004 ge-
strichen werden sollen bzw. bereits gestrichen worden sind. Eine sofortige Rücksprache unseres
Landtagsabgeordneten Georg Jungmann beim Saarländischen Wirtschafts- und Verkehrsminister
Hanspeter Georgi ergab, dass offensichtlich eine solche Liste besteht. Der Minister versicherte
aber, er habe mit dem Bundesverkehrsministerium bereits Kontakt aufgenommen und werde alles
daran setzen, dass der Weiterbau nach Plan erfolgen könne. Er betonte, dass die im Bau
befindliche Querspange von Ensdorf zur A 620 bei Lisdorf mit der geplanten Saarbrücke bereits
ausfinanziert und daher nicht betroffen sei (Bild der Baustelle oben links). Diese Nachricht
veranlasste den Landtagsabgeordneten Georg Jungmann zu folgender Presseerklärung:
Georg Jungmann : Projekt muss in den Bundeshaushalt 2004 aufgenommen werden
– Bundesregierung muss einlenken
Als „schweren Rückschlag für die geplante Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur im Landkreis
Saarlouis“ hat der Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion aus Saarlouis, Georg Jungmann, die
geplante Nichtaufnahme des Weiterbaus der B 269 von der A 620 zum französischen
Autobahnnetz in den Bundeshaushalt 2004 bezeichnet. Nach den sich abzeichnenden
Einnahmeausfällen aus der LKW-Maut hatte die Bundesregierung das für das Saarland extrem
wichtige Projekt nicht im Etat des nächsten Jahres veranschlagt. „Die Erweiterung der B 269 in
Richtung Frankreich ist die Voraussetzung für die dringend notwendige Verkehrsentlastung in
Picard, Neuforweiler, Altforweiler, Bisten und Überherrn sowie die Erschließung wichtiger
Gewerbegebiete wie Lisdorfer Berg und Häsfeld. Ein Scheitern der Maßnahme wäre für uns
katastrophal“, betont Georg Jungmann.
Die Landesregierung und die CDU-Landtagsfraktion hatten sich seit langem dafür eingesetzt,
durch den Ausbau der B 269 eine durchgehende Verbindung zwischen dem französischen
Autobahnnetz bei St. Avold und dem deutschen bei Saarlouis-Lisdorf zu schaffen. „Die für das
Jahr 2004 vorgesehenen ersten Bauwerke der B 269 können nun bis auf weiteres nicht
angegangen werden. Damit ist das Projekt für 2004 wegen des tölpelhaften Agierens der
Bundesregierung bei der Einführung der LKW-Maut akut gefährdet“, so Georg Jungmann.
Diese Entwicklung könne auf keinen Fall hingenommen werden. Es komme nun darauf an, durch
ein Zusammenwirken aller politischen Kräfte im Saarland doch noch einen Baubeginn im Jahr
2004 zu erreichen. „Ich appelliere insbesondere an den in Saarlouis wohnenden Vorsitzenden der
Saar - SPD Heiko Maas, den Unterbezirksvorsitzenden der SPD - Saarlouis Roland Henz und die
Saarlouiser Bundestagsabgeordneten der Regierungskoalition Ottmar Schreiner und Hubert
Ullrich, sich in Berlin dafür einzusetzen, dass das Projektes doch noch in den Bundeshaushalt
2004 aufgenommen wird“, so Georg Jungmann abschließend.
- 7 -
Contregarde Vauban
Die GBS will auf dem Schlachthof-Gelände eine Wohnanlage für gehobene Ansprüche
bauen - Bauvolumen etwa 16 Millionen Euro
In drei Jahren will die Gemeinnützige Bau- und Siedlungs- GmbH (GBS) das heute als Schotter-
Parkplatz genutzte Gelände des alten Schlachthofs in eine noble Wohnanlage verwandelt haben.
16 Millionen Mark wolle die GBS dort verbauen, so Geschäftsführer Willi Heible bei der Vorstellung
der Pläne bei einer Veranstaltung der Reihe „Saarlouiser Dialog“ der CDU im Restaurant Pieper.
Das Gelände des Ende der 70er Jahre geschlossenen Schlachthofs bildet ein Dreieck, von der
Vauban-Straße und dem Anton-Merziger-Ring sowie vom Saaraltarm und dem Grün der Vauban-
Insel eingefasst. Das Gelände grenzt ans Grüne ebenso wie an die Innenstadt. "Wohnen in
besonders gehobener Qualität" sei die Richtschnur für die Planungen, sagte Oberbürgermeister
Hans-Joachim Fontaine. Der Name der Wohnanlage, "Contregarde Vauban", lehnt sich an die
Festung an. Das Gelände ist 11000 m2 groß und 8200 m2 werden überbaut, um 7800 m2
Wohnfläche zu erhalten. Aus der Luft gesehen bilden die geplanten Wohnhäuser die drei Striche
eines Pfeils: Je drei Gebäude ziehen sich an den Straßen entlang, in das sich öffnende "V" haben
die Planer zwei weitere Bauten gesetzt. Die Spitze des Pfeils an der Kreuzung der beiden Straßen
bildet ein runder Turm, der auch für Praxen und Büros geeignet sein soll. Die ganze Anlage ist so
konstruiert, dass Durchblicke auf die Insel möglich sind. Sie wird für eine Tiefgarage unterkellert.
Die Gebäude haben drei Basis- und zwei zurückspringende Staffelgeschosse. Eine flache Tonne
aus Zink bildet das Dach. Die Fassaden sollen mit Naturstein verkleidet werden. 70 bis 94
Wohneinheiten können in den acht Gebäuden und dem Turm untergebracht werden. Der
Innenausbau richte sich nach der Nachfrage, so Heible. Vorgesehen seien Zwei-, Drei- und
Vierzimmer-Wohnungen zwischen 55 und 120 Quadratmetern. Die Preise stünden nicht fest,
absehbar aber seien Quadratmeter-Preise von 2000 bis 3000 Euro je nach Lage. Hinzukommen
15000 Euro für einen Stellplatz in der Tiefgarage.
Noch ist das Grundstück nicht gekauft, die Preise sind offen, und Werbung hat die GBS sowieso
noch nicht gemacht: Doch Heible hat bereits 60 Anfragen vorliegen - vornehmlich nach
Wohnungen in der teuren Top-Lage zum Stadtpark hin. "Viele ältere Leute sind dabei, die ihr Haus
in einer Umlandgemeinde verkaufen und in eine Eigentumswohnung in Saarlouis ziehen wollen."
Die Herausforderung für das Projekt dürfte nicht im Marketing stecken, sondern im Boden, denn da
liegen unbekannte Altlasten drin. Die große Unbekannte ist die Hinterlassenschaft der Vauban-
Festung. Grundmauern durchziehen das Gelände, und niemand weiß, wie stark und wie
erhaltenswert sie sind. Nicht auszuschließen, dass Teile sichtbar gemacht werden, vielleicht die
tatsächliche Anordnung der Gebäude verändern werden. Auch ein Luftschutzbunker aus dem
Zweiten Weltkrieg steckt im Boden. Der Kaufpreis des städtischen Grundstücks wird sich nach
dem Aufwand für eine Aufbereitung des Areals zur Baureife richten. Das Schlachthof-Gelände gilt
als "Filetstück" unter den städtischen Grundstücken in Saarlouis. Jahrelang war über eine Nutzung
diskutiert worden - bis hin zur Frage, ob dort ein Multiplex-Kino gebaut werden solle. Die GBS
gehört zu 97,8 Prozent der Stadt und zu 2,2 Prozent der Kreissparkasse.
- 8 -
Monika Bachmann
Landrätin für Saarlouis
Mit 98 % der Delegiertenstimmen wurde Monika Bachmann vom Kreisparteitag der
CDU zur Kandidatin für die Landratswahl am 13. Juni 2004 gewählt.
Nach ihrer Nominierung wurde sie von den 500 Besuchern des Parteitages
frenetisch gefeiert. Mit einer Videoshow präsentierte sie sich in privater Atmosphäre
und im politischen Alltag als Frau, die „ihren Mann“ in allen Lebenslagen steht.
Monika Bachmann will die erste Landrätin im Kreis Saarlouis werden. Die CDU im
Kreis Saarlouis ist froh und stolz mit ihr eine Kandidatin zu haben, die nicht nur als
Frau, sondern als kompetente Persönlichkeit hervorragend für das Amt des
Saarlouiser Landrates geeignet ist.
Monika Bachmann
Sonnenstraße 2 - 66773 Schwalbach
Telefon 0681/5002-327
Telefax 0681/5002-390
E-Mail: bachmann@lds.uni-sb.de
Beruflicher Werdegang:
 Ausbildung und Anstellung bei einem
Kreditinstitut bis 1973
 Nach der Familienphase selbständige
Tätigkeit als Bezirksleiterin einer Bau-
Sparkasse
 Seit 1992 Versicherungsfachfrau bei
einer saarländischen Versicherung
Politische Funktionen
 Vorsitzende des CDU-Gemeindever-
bandes Schwalbach
 Stellvertretende Kreisvorsitzende des
CDU-Kreisverbandes Saarlouis
 Seit 1985 Mitglied des Landesvorstan-
des der CDU - Saar
 Gemeinderätin in Schwalbach in der 3.
Wahlperiode.
 Seit 16. Oktober 1994 Mitglied des
Landtags.
Funktionen im Landtag:
 Mitglied im Fraktionsvorstand und
stellvertretende Fraktionsvorsitzende
 Haushalts- und finanzpolitische
Sprecherin
 Mitglied des Ausschusses für Grubensicherheit
 Mitglied des Ausschusses für Haushalts- und Finanzfragen, dort stellvertretende Vorsitzende
 Mitglied der Unterausschüsse „Prüfung der Haushaltsrechnung“ und „Prüfung der Baupläne“
Mehr erfahren Sie im Internet unter
www.monikabachmann.de
- 9 -
Kreisparteitag stellt personelle Weichen
Der Kreisparteitag der CDU im Kreis Saarlouis fand im Theater am Ring, unweit des
Landratsamtes statt. Dies war wohl ein Omen für diese Veranstaltung. Denn im
Mittelpunkt stand die Nominierung der Landratskandidatin. Daneben wurden auch
die personellen Weichen für die Landtagswahlen am 5. September 2004 gestellt.
Zunächst berichteten der Kreisvorsitzende und Bundestagabgeordnete Peter Altmaier, der
Generalsekretär der CDU – Saar Stefan Toscani und Oberbürgermeister Hans-Joachim Fontaine
über die aktuelle politische Lage in Berlin, Saarbrücken und in Saarlouis. Dabei wurde deutlich,
dass die Bundesregierung krampfhaft versucht, verloren gegangenes Vertrauen zurück zu
gewinnen und gerät dabei immer öfter mit der eigenen Bundestagsfraktion in Konflikt. Die
Landesregierung hingegen betreibt mit der Landtagsfraktion eine Politik, die das Saarland trotz
schlechter Rahmenbedingungen aus Berlin voran bringt. Dies wird auch außerhalb des Landes so
gesehen. Denn Ministerpräsident Peter Müller wurde von unabhängigen Juroren nach neutralen
Kriterien zum Ministerpräsidenten des Jahres gewählt. Alle waren sich einig, dass sich in Saarlouis
in den letzten Jahren vieles zum Positiven verändert hat. Im Mittelpunkt standen bei diesem
Kreisparteitag aber personelle Weichenstellungen.
Monika Bachmann wurde
eindrucksvoll zur Landrats-
kandidatin gewählt. Sie erhielt
98 % der Wählerstimmen,
was deutlich macht, dass die
CDU mit ihr das Landratsamt
erobern will.
Eine tolle Stimmung herrschte
nach ihrer Wahl, da die Junge
Union mit T-Shirt, Plakaten
und einer Video-Animation
deutlich machte, dass auch
die Jugend für Monika
Bachmann als Saarlouiser
Landrätin ist.
Danach wurden die Kandidaten des Kreises Saarlouis für die Landtagswahl am 5. September des
kommenden Jahres gewählt. Spitzenkandidatin ist auch hier Monika Bachmann.
Auf Platz zwei wurde unser Lisdorfer Landtagsabgeordneter Georg Jungmann mit einem
Stimmenergebnis von 90 % gewählt. Hoch zufrieden zeigte er sich bei einem derart deutlichen
Ergebnis. „Es freut mich, dass ich einen derart eindeutigen Vertrauensbeweis von den CDU-
Freunden aus dem Kreis Saarlouis erhalten haben. Dies ist für mich Verpflichtung, meine Arbeit
mit der gleichen Intensität weiter zu führen wie bisher“ kommentierte Jungmann seine Wahl.
Die weiteren Kandidaten sind der Landtagsabgeordnete Günter Heinrich aus Rehlingen-
Siersburg und Thomas Schmitt aus Nalbach; der 30-jährige war auch Kandidat der JU. Auf den
nächsten Plätzen folgen die 40-jährige Juristin Dagmar Heib aus Dillingen, der stellvertretende
Leiter der Polizeiinspektion Saarlouis, Wolfgang Müller aus Lebach, und der Fraktionsvorsitzende
der CDU-Kreistagsfraktion Andreas Kiepsch aus Wadgassen.
Der CDU Kreisverband ist sicher, dass er mit diesen Persönlichkeiten aus allen Alters- und
Berufsgruppen den Wählerinnen und Wähler im kommenden Jahr ein attraktives Angebot machen
wird.
- 10 -
„Stadt und Land - Hand in Hand“
Finanzminister Peter Jacoby beim "Saarlouiser Dialog" der CDU
Der stellvertretende Ministerpräsident und Finanzminister des Saarlandes Peter Jacoby
berichtete kürzlich im Studio des Theaters am Ring im Rahmen der Veranstaltungsreihe
"Saarlouiser Dialog" vor rund 100 Zuhörern über die Arbeit der Landesregierung und stellte
sich den Fragen der Zuhörer.
Minister Peter Jacoby: „Peter Müller, Ministerpräsident des Jahres - Saarland hat dynamischste
Wirtschaftsentwicklung aller Bundesländer - Saarland ist Vorreiter in Sachen Bildung“. Dies sind
unabhängige Stimmen der letzten Wochen über die saarländische Landesregierung und ihren
Ministerpräsidenten. Und die Leute haben Recht! Im Saarland geht es trotz rot-grünem Gegenwind
aus Berlin erfolgreich voran.“
Und unser Finanzminister Jacoby nannte konkrete Beispiele: Mittelstandsvorrangpolitik auf breiter
Front, Verschlankung der Verwaltung und Straffung der Entscheidungshierarchien. „Vor allem aber
haben wir Schluss gemacht mit der Subventionsmentalität der Vorgängerregierung“. Dabei hat er
nicht verschwiegen, dass die Einstellung von Lehrern und Polizeivollzugsbeamten dem Land
angesichts der Finanzsituation nicht leichtgefallen ist - aber Investitionen in Bildung und
Ausbildung, in innere Sicherheit haben etwas mit Standortqualität - auch für Investoren - zu tun.
„Saarland - Aufsteigerland; das ist keine Floskel - das ist Wirklichkeit“. Ausführlich hat der
Finanzminister Fragen von Zuhörern zur Neuordnung des Finanzausgleichs, zur
Entbürokratisierung und zur Steuerreform beantwortet. Ebenso ging er auf die Investitionen des
Landes für die Stadt Saarlouis ein.
Oberbürgermeister Hans-Joachim Fontaine, der zusammen mit dem CDU-Stadtverbands-
vorsitzenden und Landtagsabgeordneten Georg Jungmann ebenfalls im Podium saß, ergänzte,
genau wie das Land sei auch die Stadt Saarlouis in den letzten Jahren vorangekommen.
Zahlreiche Projekte wie Kasematten und Stadtgarten seien weit voran geschritten. Der
Bahnhofsvorplatz und der Kleine Markt seien in der Bürgeranhörung und das neue Jugendzentrum
im Bau. Gerade in der Kinder- und Jugendpolitik habe die Kreisstadt unter CDU-Führung offizielle
Anerkennung gefunden: “Saarlouis ist vom Kinderschutzbund als kinderfreundliche Stadt
ausgezeichnet worden und hat vom Bundesfamilienministerium eine Anerkennung für ihre Kinder-;
Jugend- und Familienfreundlichkeit erhalten; Saarlouis ist damit Modell für andere Städte.“
Im Hinblick auf die kommenden Wahlen äußerten sowohl Finanzminister Jacoby als auch OB
Fontaine: „Wir wollen unsere erfolgreiche Arbeit in der Stadt und im Land - Hand in Hand -
fortsetzen. Dazu bitten wir um das Votum der Wählerinnen und Wähler.“
- 11 -
CDU-Abgeordnete waren nachtaktiv
Die Abgeordneten der CDU-Fraktion im Saarländischen Landtag schoben Nachtschicht.
Laut Fraktionschef Peter Hans wollten sie einmal ihre "Käseglocke Landtag" verlassen und
den Arbeitsalltag ihrer Mitbürger kennen lernen.
Unser Lisdorfer Abgeordneter
Georg Jungmann fuhr freitags
morgens um zwei Uhr mit den
Lastwagen der Lisdorfer
Frischgemüse GmbH auf den
Saarbrücker Großmarkt. Dort
war er beim Einräumen des
Standes behilflich und konnte
sich vom regen Treiben am
frühen Morgen auf dem
Großmarkt überzeugen. Viele
bekannte Gesichter aus Lisdorf
traf er an; diese wunderten sich,
ihn zu so früher Stunde auf dem
Großmarkt zu sehen. „Es war
sehr lehrreich zu sehen, was
einige Freunde und Bekannte
aus Lisdorf zu früher Stunde
schon arbeiten müssen, wenn
andere noch einige Stündchen schlafen können“, resümierte Jungmann seine Eindrücke.
Im Bild oben von links nach rechts: MdL Georg Jungmann, Evi Scholly aus Lisdorf und MdL Anke
Heimes.
Die Abgeordnete Monika Bachmann aus Hülzweiler begleitete die Beamten der Polizei-Inspektion
Saarlouis bei ihrem Nachtdienst. Franz-Josef Berg aus Dillingen, der neu gewählte künftige
Bürgermeister, half in der Notfallaufnahme des Dillinger Krankenhauses mit und Günter Heinrich
aus Siersburg schob seine Schicht schon um 14 Uhr im Ford-Werk Saarlouis und arbeitete bis 22
Uhr, da dort eine Nachtschicht für Außenstehende nicht möglich ist.
Laut Vorsitzendem Peter Hans
will die CDU-Landtagsfraktion
mit ihren nachtaktiven
Mitgliedern Bürgernähe und
Glaubwürdigkeit demonstrieren.
"Außerdem möchten wir auf die
große Zahl von Arbeit-
nehmerinnen und
Arbeitnehmern aufmerksam
machen, die während der
Nachtstunden einen
anstrengenden Beruf ausüben",
so Hans. Die Abge-ordneten
wollten einmal "am eigenen Leib
erfahren", wie stressig solche
Nachtschichten sein könnten.
"Für uns steht dabei im
Vordergrund, den direkten Draht
nach außen nicht zu verlieren", erklärte Fraktionsvorsitzender Peter Hans abschließend.
Im Bild oben: In der Großmarkthalle am Stand der Firma Johannes.
- 12 -
Lisdorfer Notizen
Neuwahl des Pfarrgemeinderates
Im November wurden im Bistum Trier die neuen Pfarrgemeinderäte gewählt. Die
Wahlbeteiligung lag im gesamten Bistum und auch in Lisdorf bei etwa 10 %. Es wurden 10
Kandidaten direkt gewählt. Die Kirchengemeinde machte von ihrem Recht Gebrauch und
berief weitere 5 Mitglieder in den Pfarrgemeinderat. Der neue Pfarrgemeinderat setzt sich
wie folgt zusammen (Namen in alphabetischer Reihenfolge, nicht nach Wahlergebnis) :
Balthasar Heribert Kirchenstraße 9
Damde Mari-Anne IV. Gartenreihe 41
Dini Gerhard Hagedornstrasse 16
Hafner Elfriede Feldstraße 24
Hawner Bernd Großstraße 98
Hild Klaus Neue-Welt-Straße 26
Jenal Elisabeth Provinzialstraße 119
Kaiser Marga Holzmühler Straße 10
Loris Hans-Joachim Großstraße 95
Luxenburger Hildegard Kreuzstraße 5
Port Klemens Wolffstraße 5
Pracht Silvia Marxstraße 1
Schmitt Gisela Im Obstgarten 10
Sonntag Arnold Kreuzstraße 34
Weiler Roswitha Großstraße 12
Erfolgreiche Saison für Lisa Schwarz aus Lisdorf
Die Zeiten, in denen der Radrennsport eine reine Männerdomäne war, sind offenbar endgültig
passé. Immer mehr Frauen zeigen den Männern den Hinterreifen, lassen sie am Berg oder auf der
Zielgerade einfach stehen. Eines der besten Beispiele im Saarland: Lisa Schwarz aus Lisdorf, die
für den Radsportverein (RSV) 1907 Saarlouis-Fraulautern startet. Die 13-Jährige sitzt schon seit
sechs Jahren im Sattel von Rennrädern, doch in diesem Jahr absolvierte sie ihre bislang
erfolgreichste Saison. Der Lohn der Strapazen: Sie erhielt den Pokal für den zweiten Platz in ihrer
Altersklasse beim Saar-Pfalz-Cup. Bei diesem Cup handelt es sich um eine Rennserie mit
insgesamt 13 Läufen, die im Saarland, in Rheinland-Pfalz und in Luxemburg ausgetragen werden.
Bis zum letzten Rennen führte Lisa die Gesamt-Wertung von Jungen und Mädchen des Cups
sogar an. Doch leider konnte sie dann wegen eines Sturzes nicht beim Finale an den Start gehen
und musste sich mit 137:150 Punkten ihrer Konkurrentin Saskia Seidel vom RC Silberpils Belheim
geschlagen geben. Bezeichnend für den Leistungsstand und den Ehrgeiz der Fahrerinnen ist,
dass sie den Cup-Sieg unter sich ausmachten - die große Zahl der gleichaltrigen Jungs hatte keine
Chance!
Doch die Erfolge von Lisa kommen nicht von ungefähr. Die gesamte Familie Schwarz engagiert
sich im RSV Saarlouis-Fraulautern für den Radsport. Und wenn ihre Altersgenossinnen nach der
Schule spielen, sitzt Lisa fast jeden Tag auf dem Rennrad, spult dabei pro Woche locker so um die
200 Trainings-Kilometer ab. Und das bei Wind und Wetter - auch im Winter. "Radrennfahrer
werden über Winter gemacht", erklärt die sympathische Sportlerin lachend. Bei so viel Ehrgeiz
scheinen auch ganz große Ziele erreichbar zu sein. Einmal die Tour de France der Frauen
mitzufahren, das ist der Traum von Lisa. Und wer weiß? Wenn sie weiter so in die Pedale tritt, wird
sie auch dieses Ziel noch schaffen. Bloß schade, dass sie dann gar nicht gegen die Männer
antreten kann.
- 13 -
Heiner Groß und Dr. Dieter Bohr
wieder in den Kreis-
Gutachterausschuss berufen.
Dipl.-Ing. agr. Heiner Groß und der Leitende
Vermessungsdirektor Dr. Dieter Bohr aus Lisdorf
wurden erneut in den Gutachterausschuss für
Grundstückswerte für den Landkreis Saarlouis
berufen.
Die Bestellung der Gutachter erfolgt auf Vorschlag
des Landrats durch den Minister für Umwelt jeweils
auf die Dauer von vier Jahren. Gutachterausschüsse
sind gemäß Baugesetzbuch im gesamten Bundes-
gebiet angesiedelt. Die Geschäftsstelle des
Gutachterausschusses beim Landkreis Saarlouis ist
ein selbständiges Amt mit vier hauptamtlichen
Mitarbeitern. Fachaufsichtsbehörde ist das
Ministerium für Umwelt.
Im Bild: Die Mitglieder Dipl.-Ing. agr. Heiner Groß
(links) und Dr. Dieter Bohr (rechts) mit der
Vorsitzenden Dipl.-Ing. Renate Rautenberg.
Die Gutachterausschüsse erstellen Gutachten und ermitteln neben den so genannten
Bodenrichtwerten die Werte von Grundstücken. Jeder Eigentümer und Inhaber von Rechten kann
ein Gutachten beantragen. Die Gutachterausschüsse handeln neutral und sind nicht an
Weisungen gebunden. Dem Gutachterausschuss Saarlouis gehören mehr als 20 ehrenamtliche
Gutachter aus den Fachbereichen Architektur und Bauwesen, Stadtplanung, Kataster- und
Vermessungswesen, Land- und Forstwirtschaft, Gartenarchitektur, Steuer- und dem
Immobilienbereich an.
Im Rahmen einer Feierstunde gedachten am Volkstrauertag zahlreiche Lisdorferinnen und
Lisdorfer ihrer gefallenen, vermissten und verstorbenen Mitbürgerinnen und Mitbürger beider
Weltkriege. Die vom VdK - Ortsverband Lisdorf organisierte Veranstaltung wurde durch die
Spielgemeinschaft der Musikvereine Lisdorf und Picard und das Silcherquartett unterstützt. Nach
einer Ansprache des VdK - Ortsvorsitzenden Hans Kneip und des neuen Kaplans Roberto Alda
legten neben Hans Kneip der Beigeordnete a.D. Hans Diwo für die Kreisstadt Saarlouis und die
Stadtverordneten Gabi Germann, Bernd Lay, Heiner Groß und MdL Georg Jungmann sowie das
Kreistagsmitglied Robert Schütz einen Kranz für die CDU-Lisdorf nieder.
- 14 -
Bericht aus dem Kreistag
von unserem Kreistagsmitglied Robert Schütz
Für die CDU-Mehrheitsfraktion im Kreistag hat das Thema Bildung höchste Priorität.
Deshalb wird in die Saarlouiser Schulen wieder kräftig investiert.
 Am Max-Planck-Gymnasium Saarlouis sind für Bistrogebäude, Schülerbibliothek und eine
überdachte Pausenhalle 510.000 € vorgesehen. Das Vorhaben ist so konzipiert, dass eine
Förderung nach den Vorschriften zum Investitionsförderprogramm möglich ist. Die Anträge dazu
sind gestellt und das Bauvorhaben ist bereits begonnen.
 Am Gymnasium am Stadtgarten Saarlouis sind für einen schlüsselfertigen, dreigeschossigen
Erweiterungsbau in Holzständerbauweise 581.000 € und für die Einrichtung eines Chemie-Traktes
im gleichen Bauwerk 140.000 € vorgesehen, zusammen also 721.000 €.
 An der Martin-Luther-King-Schule (Binshofschule) ist die Erneuerung der Fenster in der
Turnhalle für 65.000 € geplant.
 An der Erweiterten Realschule Saarlouis ( ERS in den Fliesen) wird das Flachdach für 110.000
€ saniert.
 Am Technisch-Gewerblichen Berufsbildungszentrum Saarlouis ist die Teilerneuerung des
Außenputzes als Wärmedämmputz für 25.000 € vorgesehen.
Die Aufträge zur Bauausführung gingen überwiegend an saarländische Firmen. Insgesamt werden
in die Saarlouiser Schulen 1.470.000 € investiert.
 Erweitere Realschule Saarlouis II am Standort Saarlouis-Kreuzberg: Es besteht dringender
Bedarf an weiteren Räumen; entsprechende Planungsaufträge an das Kreisbauamt sind
inzwischen erteilt. Es werden Räume von ca. 600 m2 Nutzfläche neu geschaffen, und zwar
Funktions-, Vorbereitungs- und Sammlungsräume für Biologie, Physik und Chemie, zusätzlich ein
Funktionsraum EDV, ein Computersaal und ein Mehrzwecksaal für Musik und Bildende Kunst. Die
erforderlichen Mittel waren bereits im Haushalt 2002/2003 eingestellt.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Die CDU-Mehrheitsfraktion hat sich auch die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit auf die
Fahnen geschrieben. Deshalb wurden u.a. folgende Projekte ins Leben gerufen oder verlängert:
 Für die Verlängerung des Projektes „Fahrrad-Service-Station Saarlouis“ im Zeitraum Oktober
2003 bis Oktober 2004 stellt der Landkreis einen Zuschuss von 32.000 € bereit.
 Für ein weiteres Projekt für jugendliche Langzeitarbeitslose, unter anderem für den Einsatz
von 15 Teilnehmern bei handwerklichen Arbeiten in der Bettinger Mühle, wurden vom
Arbeitsamt, Land und Landkreis 190.000 € Zuschüsse aufgewendet, Anteil des Landkreises:
44.000 €. Die Teilnehmer stammen mehrheitlich aus Saarlouis. In der Vergangenheit konnten
ca. 2/3 der Teilnehmer solcher Maßnahmen in ein festes Arbeitsverhältnis vermittelt werden.
 Eine weitere arbeitsmarktpolitische Maßnahme für Jugendliche ist das Objekt „heißer Laden“
in Bous in der Trägerschaft de Ev. Jugendwerkes. Dort werden Jugendliche in die Lage
versetzt, eine Ausbildung oder ein Arbeitsverhältnis einzugehen. Mit dieser Maßnahme
konnten seit 1994 über 100 Jugendliche ins Berufsleben eingegliedert werden. Der Landkreis
bewilligte am 31.10.03 für den Zeitraum bis Oktober 2004 einen Zuschuss von 34.000 €.
Insgesamt wurden bisher von öffentlichen Trägern dafür 370.000 € aufgewendet.
Weitere wichtige Entscheidungen wurden mit den Stimmen der CDU im Kreistag getroffen:
 Im Jahr 2004 geht KSK-Direktor Alfons Klein in den Ruhestand. Am 28.10.2003 wählte der
Kreistag in geheimer Wahl auf Vorschlag des Verwaltungsrates Horst Herrmann mit 20:18
Stimmen zum Nachfolger. Die Personalvertreter wählten anschliessend ebenfalls geschlossen
Horst Herrmann. Dies bedeutet, dass mindestens ein SPD-Kreistagsmitglied den eigenen
Alternativvorschlag („zufällig“ ein SPD-Mitglied) nicht gewählt hat.
 Aus der Feuerschutzsteuer erhält die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Saarlouis 95.000 €. Die
Verwendung erfolgt nach Maßgabe des Kreisbrandinspektors. Zusätzlich werden nochmals
20.000 € für die Verbesserung der Ausrüstung überwiesen.
Weitere aktuelle Informationen und Kontakte usw. finden Sie auf der Homepage des Landkreises
Saarlouis unter www.kreis-saarlouis.de . Ein Klick, der sich lohnt !
- 15 -
Wir wollen Sie an unserer Kommunalpolitik aktiv beteiligen.
Dazu brauchen wir Ihre Anregungen, Ideen und Kritik für unseren Stadtteil und
für Saarlouis. Wir werden Ihre Themen sehr ernst nehmen und in der nächsten Vorstandssitzung
besprechen. Sie werden von uns über die Ergebnisse selbstverständlich informiert. Bitte schreiben Sie uns
in kurzen Stichworten die Dinge auf, die wir für Sie in Angriff nehmen sollen. (z.B. Fußgängerüberwege,
Umwelt, Schule, Kultur usw.) Bitte abgeben in der CDU-Kreisgeschäftsstelle im Franz-Josef-Röder-Haus,
Saarstrasse 4 oder faxen Sie Ihre Anregungen an Fax Nr.: 06831/122464 oder senden Sie eine eMail an:
lisdorf@ortsverband.cdu-saar.de oder georg.jungmann@lisdorf.de
Impressum:
Herausgeber: CDU-Ortsverband Lisdorf, III. Gartenreihe 50, Tel. 40155 Fax 122464
JUNGE UNION Lisdorf , Gatterstraße 5 Tel. 49411
Redaktion: Georg Jungmann, Heiner Groß, Bernd Lay, Robert Schütz, Harald Weiler
Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder und nicht unbedingt die
Meinung der CDU-Lisdorf. Weitere Exemplare dieser Ausgabe liegen in der CDU-Kreisgeschäftsstelle,
Saarstraße 4, und können dort kostenlos abgeholt werden.
Internet: CDU-Saar unter http://www.cdu-saar.de
CDU-lisdorf unter http://www.lisdorf.de -> Link auf CDU-Lisdorf
e-mail: CDU-Lisdorf an lisdorf@ortsverband.cdu-saar.de
JU-Lisdorf an ju-lisdorf@gmx.de
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Lisdorf im Advent
Abendstimmung im italienischen Garten der Gärtnerei Wein in der Feldstrasse. Die von den
Inhabern der Gärtnerei und des Blumenhauses Wein, Franz-Josef Wein und seiner Schwester
Margret Hirz, gestaltete Adventausstellung war auch in diesem Jahr wieder ein beeindruckender
Erfolg und ein Fest für Augen und Sinne.
- 16 –
Eine Erinnerung an den Winter 2002/2003: Anfang Januar 2003 bescherte uns ein Kälteeinbruch
winterliches Eisvergnügen auf der Eisfläche an der Holzmühler Straße
Neujahrsempfang
der CDU Saarlouis
Sonntag, 11.01.2004, 11.00 Uhr
Mehrzweckhalle Beaumarais
Alle Lisdorfer Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen
Frohe und gesegnete Weihnachten 2003
sowie
Gesundheit, Zufriedenheit, Glück und Erfolg
im neuen Jahr 2004
wünschen Ihnen Ihre
CDU und JUNGE UNION Lisdorf

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Lia Nr. 110

  • 1. Informationschrift Nr. 110 Herausgeber: für Lisdorfer Bürger Weihnachten 2003 CDU und JU Lisdorf Hauptversammlung der CDU-Lisdorf Seiten 2 und 3 Lisdorfer Notizen Seiten 12 und 13 Saarlouiser Dialog mit Minister Peter Jacobi Seite 10 Kreisparteitag der CDU Seiten 8 und 9 Bericht aus dem Kreistag Seite 14 Gefahr für Neubau B 269 Seite 6 Contregarde Vauban Seite 7 Wer vertritt Lisdorf in Stadtrat und Kreistag ? Seiten 4 und 5 Monika Bachmann Landrätin für Saarlouis Seiten 8 und 9
  • 2. - 2 - Wir können stolz sein auf unseren Ort! Die Jahreshauptversammlung der CDU-Lisdorf war Anlass Bilanz zu ziehen und einen Ausblick auf die Zukunft unseres Ortes zu halten. Vorne weg, wir alle können Stolz sein auf unseren Ort. Das Vereinsleben funktioniert, sei es in kultureller Hinsicht mit den hervorragenden Darbietungen und Konzerten des Vereins Klingende Kirche, der Chorgemeinschaft, des Kirchenchores, des Silcherquartetts oder der beiden Musikvereine, aber auch in sportlicher Hinsicht, wo unsere Handballer und unsere Fußballer wöchentlich guten, erfolgreichen Sport abliefern. Der Heimatkundeverein und die vielen anderen Vereine, die ihren Vereinszwecken gemäß viel für die Vielfalt und den Charme unseres Ortes beisteuern. Auf den zahlreichen Festen feiern wir gemeinsam und stellen sicher, dass keine anonyme Atmosphäre wie in vielen Städten aufkommt. Mit dem Lisdorfer Tag haben die Gewerbetreibenden und die Vereine gezeigt, dass wir gemeinsam etwas auf die Beine stellen können, was landesweit seines Gleichen sucht. Wir haben unter dem Motto: „Lisdorf - Alles im grünen Bereich“ eine doppeldeutige Aussage getroffen, die aber auch in beiderlei Hinsicht vollkommen zutreffend ist. Am 2. Mai 2004 wird die nächste Auflage dieses Tages der offenen Tür eines ganzen Ortes stattfinden. Das Organisationsteam ist bereits bei der Arbeit. Die politisch Verantwortlichen in Lisdorf und in der Stadt unterstützen dieses rege Dorfleben sowohl ideell als auch finanziell. In den letzten vier Jahren ist in den städtischen Haushalten mehr Geld für unseren Stadtteil eingestellt worden als jemals zuvor. Dies wurde vor allem von Fraktionsvorsitzenden der SPD-Fraktion im Stadtrat scharf kritisiert. Wir haben diese Vorwürfe zurückgewiesen, denn wir hatten und haben noch großen Nachholbedarf aus früheren Jahren, wo Lisdorf doch sehr stiefmütterlich behandelt wurde. Wir haben jetzt zwar einen schönen Dorfplatz, eine schöne Mehrzweckhalle und wir haben endlich ein Neubaugebiet, das über 20 Jahre gefordert wurde, aber der Straßenzustand ist teilweise noch recht schlecht. Im Rahmen der Kanalsanierungen werden in den nächsten Jahren zwar viele Straßen saniert werden, dies wird sich aber noch drei bis vier Jahre hinziehen. Bis die gesamten Kanalbaumaßnahmen vom Rosenthal über die Provinzialstraße, Großstraße mit einigen Nebenstraßen bis zum Touvening fertig gestellt sein werden, braucht es seine Zeit. Hier werden dann mehrere Millionen € in die Infrastruktur unseres Ortes investiert. Deshalb haben wir vom OB die Zusage erhalten, dass die dringendsten Straßenschäden repariert werden. Dies kann natürlich keine Komplettsanierung sein, da es nicht sinnvoll wäre, jetzt viel Geld in Reparaturarbeiten zu stecken und diese Straßen in zwei, drei Jahren wegen Kanalarbeiten wieder aufzureißen. Die Stadtverordneten der CDU Heiner Groß, Bernd Lay, Gabi Germann und Georg Jungmann haben in den letzten Jahren für Lisdorf viel erreicht. Es ist aber noch viel zu tun. Deshalb wird sich die CDU Lisdorf wie in der Vergangenheit auch weiterhin intensiv für eine gute Entwicklung unseres Ortes einsetzen. Die beste Gewähr dafür bietet ein überzeugendes Personalangebot für die kommenden Kommunalwahlen. Für die CDU werden sich erfahrene und junge Persönlichkeiten aus allen Schichten der Bevölkerung, Menschen, die sowohl im öffentlichen als auch im Vereinsleben unseres Ortes aktiv mitarbeiten, zur Wahl stellen. So werden wir am 13. Juni 2004 mit programmatischen Aussagen, die unseren Ort voran bringen und mit vertrauenswürdigen, vielseitig engagierten Menschen „mitten aus dem Leben“ nach dem Motto „Mit dem Bürger – für den Bürger“ um ihr Vertrauen bitten.
  • 3. - 3 - Neuer Vorstand der CDU-Lisdorf Unsere Vorstandsmitglieder ab November 2003, von links nach rechts: Robert Schütz, Gabi Krause, Wolfgang Mang, Wendelin Zeimet, Guido Sassosant, unsere neue Stadträtin Gabi Germann, Ehrenvorsitzender Heiner Gross, Bernd Lay, Arnold Sonntag, Christiane Braun, Nicole Luxenburger, Georg Jungmann, Harald Weiler, Norbert Zell (etwas verdeckt), Klaus Hild, Klemens Port. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Vorsitzender: Jungmann Georg III. Gartenreihe 50 Tel. 40155 Stellvertreter: Lay Bernd Fort-Rauch 62 Tel. 43052 Schütz Robert III. Gartenreihe 40 Tel. 2765 Organisationsleiter:Philippi Alfred Derteswies 4 Tel. 3108 Schatzmeister: Zell Norbert Sauerdornweg 1 Tel. 3129 Schriftführer: Weiler Harald Großstraße 12 Tel. 42113 Internetbeauftragte:Zimmer Oliver Kurt-Schumacher Allee 97 Tel. 880252 Kasper Jochen Sonnenstraße 23 Tel. 122486 -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Beisitzer: Bonaventura Peter Gloriastraße 3 Braun Christiane Metzer Straße 49 Faust Erwin Saarstraße 21 Germann Gabi Feldstraße 52 Germann Herbert Ittersdorfer Straße 7 Hafner Josef Feldstraße 24 Hild Klaus Neue-Welt Straße 26 Jenal Michael Provinzialstraße 119 Krause Gabriele An der Kapellenmühle 17 Luxenburger Nicole Großstraße 22 Mang Wolfgang Feldstraße 111 Port Klemens Wolffstraße 5 Sassosant Guido Theelstraße 6 Sonntag Arnold Kreuzstraße 34 Zeimet Wendelin Im Blumenfeld 41 Weiterhin gehören dem Vorstand an: Ehrenvorsitzender: Groß Heiner Am Ginsterberg 13 Tel. 41694 JU-Vorsitzender: Gindorf Peter Gatterstraße 5 Tel. 461240
  • 4. - 4 - Gabi Germann neu im Stadtrat Lisdorf hat eine neue Stadtverordnete. Gabi Germann aus der Feldstraße ist für Nicole Thirion, die nach Neunkirchen verzogen ist, nachgerückt und in der letzten Stadtratsitzung von OB Hans-Joachim Fontaine als neue Stadtverordnete verpflichtet worden. Damit hat die CDU Lisdorf erstmals 4 Stadtverordnete. Gabi Germann ist Mitinhaberin eines mittelständischen Betriebes in Lisdorf (Motorland Germann), den sie mit Ehemann Rudi und Schwager Herbert gemeinsam führt. Ihre Arbeitsschwerpunkte im Stadtrat sind daher eindeutig. Sie will die Interessen der Mittelständler im Stadtrat vertreten. „Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Leider engagieren sich zu wenige meiner Unternehmerkollegen in der Politik. Es hat keinen Sinn über die Politiker zu schimpfen, aber sich selbst nicht zu engagieren. Deshalb will ich die Interessen des Mittelstandes in der Politik vertreten.“, so Gabi Germann über ihre Tätigkeitsschwerpunkte im Stadtrat. Gabi wurde 1955 in Ensdorf geboren und ging dort auch zur Schule. Ab dem Jahre 1970 absolvierte sie im renommierten Saarlouiser Kaufhaus Pieper ein Lehre als Einzelhandels- kauffrau. Nach Lisdorf kam sie der Liebe wegen. Sie heiratete im Jahre 1976 einen echten „Lisdorfer Bub“, und zwar den Rudi Germann. Aus der Ehe gingen die beiden Kinder Robin (1977) und Julia (1982) hervor. Die CDU-Lisdorf ist froh, eine derart engagierte Frau für die politische Arbeit gewonnen zu haben. Deshalb wird sie bei den anstehenden Listenaufstellungen für die nächste Kommunalwahl einen sehr aussichtsreichen Listenplatz erhalten, um ihre jetzt begonnene Arbeit auch im nächsten Stadtrat fortsetzen zu können. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Robert Schütz – Engagierter Kämpfer für die Allgemeinheit In jeder Ausgabe von Lisdorf aktuell berichtet Robert Schütz über seine Arbeit im Kreistag. Seit 10 Jahren vertritt er dort die Interessen der Kreisstadt Saarlouis überaus erfolgreich. Auf seine maßgebliche Initiativen hin wurden für die Saarlouiser Schulen, die in Kreisträgerschaft sind – vor allem die Erweiterten Realschulen und Gymnasien – in den letzten Jahren hohe finanzielle Mittel für Um- und Erweiterungsbauten zur Verfügung gestellt (siehe Bericht auf Seite 14). Robert Schütz ist im Fraktionsvorstand und Mitglied des Verwaltungsrates der Kreissparkasse Saarlouis. Auch in diesen Funktionen hat er als ausgewiesener Baufachmann Zeichen gesetzt und zahlreiche für die Entwicklung der Kreisstadt wichtige Initiativen maßgeblich unterstützt. Robert Schütz wird im Januar 69 Jahre alt und hat aus Altersgründen auf eine erneute Kandidatur für den Kreistag verzichtet. Die CDU Lisdorf, unser Ort und die gesamte Stadt schulden ihm Dank und Anerkennung für sein jahrzehntelanges Engagement für die Allgemeinheit. Danke Robert !
  • 5. - 5 - Heiner Groß - Ein Lisdorfer Urgestein Heiner Groß in Lisdorf vorzustellen hieße Fernsehzuschauern den Einschaltknopf zu erklären. Er ist Mitglied in fast allen Vereinen und Vorsitzender des Vereins für Heimatkunde, der unter seiner Führung seit Gründung vor 6 Jahren auf fast 600 Mitglieder gewachsen ist. Gäbe es in Saarlouis noch die Funktion des Ortsvorstehers, wäre Heiner Groß sicherlich seit mehr als 30 Jahren Ortsvorsteher von Lisdorf. Seit über 35 Jahren vertritt Heiner Groß unseren Ort im Stadtrat, er ist damit der dienstälteste Stadtverordnete. Er ist seit Jahren der Spitzenkandidat des Wahlbezirks West und dies wird auch für die anstehende Stadtratswahl so bleiben. Sein Engagement für Lisdorf ist beispielgebend. Einzelne Dinge seiner Tätigkeit hervorzuheben ist nicht möglich, es sind zu viele wichtige Maßnahmen von ihm veranlasst und umgesetzt worden. Dies sehen auch viele von außerhalb der Saarlouiser Stadtgrenzen so. Deshalb wurden ihm das Bundesverdienstkreuz und die Freiherr-vom-Stein-Medaille verliehen. Heiner Groß hat Lisdorf geprägt und er wird es weiter prägen. Er ist weiterhin der Ansprechpartner für die Bürger, jeder kennt ihn und er kennt jeden. Weiter so, Heiner! Bernd Lay wechselt vom Stadtrat in den Kreistag Seit vielen Jahren ist Bernd Lay in Lisdorf aktiv. 1999 wurde er in den Stadtrat gewählt, wo ihm wegen seiner Tätigkeit als Bankkaufmann und Betriebswirt (VWA) auf Anhieb die verantwortliche Aufgabe als Sprecher im Rechnungsprüfungsausschuss übertragen wurde. Bernd Lay setzt sich seit vielen Jahren für seine Lisdorfer Mitbürgerinnen und Mitbürger ein. Die vielen kleinen, aber für den einzelnen sehr wichtigen Anliegen, die an ihn herangetragen wurden und denen er sich mit großem Nachdruck annimmt, füllen mittlerweile Bände. „Ich kann nicht allen Anliegen, die an mich herangetragen werden zum erfolgreichen Abschluss verhelfen, aber auf eines kann sich jeder verlassen, ich kümmere mich um die Dinge des Alltags. Für viele Menschen sind dies oft große Probleme, ein Stadtverordneter kann hier und da schon mal leichter an die Verantwortlichen herankommen. Deshalb helfe ich wo ich kann, leider ist nicht immer alles positiv abzuschließen“, so Bernd Lay über seine Einstellung zu seiner Arbeit als Stadtverordneter. Bernd Lay wird nach 5 jähriger Stadtratstätigkeit mit Ablauf dieser Wahlperiode den Stadtrat verlassen und für ein Mandat im Kreistag als Nachfolger von Robert Schütz kandidieren. Wir danken Bernd Lay für seine bisherige Arbeit im Stadtrat und sind sicher, dass er unseren Ort und unsere Stadt auch im Kreistag hervorragend vertreten wird.
  • 6. - 6 - Ausbau der B 269 wegen Maut-Desaster akut gefährdet Anfang Dezember wurde der Kreis Saarlouis aufgeschreckt durch die Nachricht, dass der Ausbau der B 269 bis zum französischen Autobahnnetz akut gefährdet sei. Wegen der Einnahmeausfälle im Bundeshalt von täglich über 7 Millionen € müssten Einspar- maßnahmen erfolgen. Auf einer so genannten „Angst- liste“ seien einige Projekte, unter anderem der weitere Ausbau der B 269 von der A 620 bis zur Landesgrenze, aufgeführt, die aus dem Bundeshaushalt 2004 ge- strichen werden sollen bzw. bereits gestrichen worden sind. Eine sofortige Rücksprache unseres Landtagsabgeordneten Georg Jungmann beim Saarländischen Wirtschafts- und Verkehrsminister Hanspeter Georgi ergab, dass offensichtlich eine solche Liste besteht. Der Minister versicherte aber, er habe mit dem Bundesverkehrsministerium bereits Kontakt aufgenommen und werde alles daran setzen, dass der Weiterbau nach Plan erfolgen könne. Er betonte, dass die im Bau befindliche Querspange von Ensdorf zur A 620 bei Lisdorf mit der geplanten Saarbrücke bereits ausfinanziert und daher nicht betroffen sei (Bild der Baustelle oben links). Diese Nachricht veranlasste den Landtagsabgeordneten Georg Jungmann zu folgender Presseerklärung: Georg Jungmann : Projekt muss in den Bundeshaushalt 2004 aufgenommen werden – Bundesregierung muss einlenken Als „schweren Rückschlag für die geplante Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur im Landkreis Saarlouis“ hat der Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion aus Saarlouis, Georg Jungmann, die geplante Nichtaufnahme des Weiterbaus der B 269 von der A 620 zum französischen Autobahnnetz in den Bundeshaushalt 2004 bezeichnet. Nach den sich abzeichnenden Einnahmeausfällen aus der LKW-Maut hatte die Bundesregierung das für das Saarland extrem wichtige Projekt nicht im Etat des nächsten Jahres veranschlagt. „Die Erweiterung der B 269 in Richtung Frankreich ist die Voraussetzung für die dringend notwendige Verkehrsentlastung in Picard, Neuforweiler, Altforweiler, Bisten und Überherrn sowie die Erschließung wichtiger Gewerbegebiete wie Lisdorfer Berg und Häsfeld. Ein Scheitern der Maßnahme wäre für uns katastrophal“, betont Georg Jungmann. Die Landesregierung und die CDU-Landtagsfraktion hatten sich seit langem dafür eingesetzt, durch den Ausbau der B 269 eine durchgehende Verbindung zwischen dem französischen Autobahnnetz bei St. Avold und dem deutschen bei Saarlouis-Lisdorf zu schaffen. „Die für das Jahr 2004 vorgesehenen ersten Bauwerke der B 269 können nun bis auf weiteres nicht angegangen werden. Damit ist das Projekt für 2004 wegen des tölpelhaften Agierens der Bundesregierung bei der Einführung der LKW-Maut akut gefährdet“, so Georg Jungmann. Diese Entwicklung könne auf keinen Fall hingenommen werden. Es komme nun darauf an, durch ein Zusammenwirken aller politischen Kräfte im Saarland doch noch einen Baubeginn im Jahr 2004 zu erreichen. „Ich appelliere insbesondere an den in Saarlouis wohnenden Vorsitzenden der Saar - SPD Heiko Maas, den Unterbezirksvorsitzenden der SPD - Saarlouis Roland Henz und die Saarlouiser Bundestagsabgeordneten der Regierungskoalition Ottmar Schreiner und Hubert Ullrich, sich in Berlin dafür einzusetzen, dass das Projektes doch noch in den Bundeshaushalt 2004 aufgenommen wird“, so Georg Jungmann abschließend.
  • 7. - 7 - Contregarde Vauban Die GBS will auf dem Schlachthof-Gelände eine Wohnanlage für gehobene Ansprüche bauen - Bauvolumen etwa 16 Millionen Euro In drei Jahren will die Gemeinnützige Bau- und Siedlungs- GmbH (GBS) das heute als Schotter- Parkplatz genutzte Gelände des alten Schlachthofs in eine noble Wohnanlage verwandelt haben. 16 Millionen Mark wolle die GBS dort verbauen, so Geschäftsführer Willi Heible bei der Vorstellung der Pläne bei einer Veranstaltung der Reihe „Saarlouiser Dialog“ der CDU im Restaurant Pieper. Das Gelände des Ende der 70er Jahre geschlossenen Schlachthofs bildet ein Dreieck, von der Vauban-Straße und dem Anton-Merziger-Ring sowie vom Saaraltarm und dem Grün der Vauban- Insel eingefasst. Das Gelände grenzt ans Grüne ebenso wie an die Innenstadt. "Wohnen in besonders gehobener Qualität" sei die Richtschnur für die Planungen, sagte Oberbürgermeister Hans-Joachim Fontaine. Der Name der Wohnanlage, "Contregarde Vauban", lehnt sich an die Festung an. Das Gelände ist 11000 m2 groß und 8200 m2 werden überbaut, um 7800 m2 Wohnfläche zu erhalten. Aus der Luft gesehen bilden die geplanten Wohnhäuser die drei Striche eines Pfeils: Je drei Gebäude ziehen sich an den Straßen entlang, in das sich öffnende "V" haben die Planer zwei weitere Bauten gesetzt. Die Spitze des Pfeils an der Kreuzung der beiden Straßen bildet ein runder Turm, der auch für Praxen und Büros geeignet sein soll. Die ganze Anlage ist so konstruiert, dass Durchblicke auf die Insel möglich sind. Sie wird für eine Tiefgarage unterkellert. Die Gebäude haben drei Basis- und zwei zurückspringende Staffelgeschosse. Eine flache Tonne aus Zink bildet das Dach. Die Fassaden sollen mit Naturstein verkleidet werden. 70 bis 94 Wohneinheiten können in den acht Gebäuden und dem Turm untergebracht werden. Der Innenausbau richte sich nach der Nachfrage, so Heible. Vorgesehen seien Zwei-, Drei- und Vierzimmer-Wohnungen zwischen 55 und 120 Quadratmetern. Die Preise stünden nicht fest, absehbar aber seien Quadratmeter-Preise von 2000 bis 3000 Euro je nach Lage. Hinzukommen 15000 Euro für einen Stellplatz in der Tiefgarage. Noch ist das Grundstück nicht gekauft, die Preise sind offen, und Werbung hat die GBS sowieso noch nicht gemacht: Doch Heible hat bereits 60 Anfragen vorliegen - vornehmlich nach Wohnungen in der teuren Top-Lage zum Stadtpark hin. "Viele ältere Leute sind dabei, die ihr Haus in einer Umlandgemeinde verkaufen und in eine Eigentumswohnung in Saarlouis ziehen wollen." Die Herausforderung für das Projekt dürfte nicht im Marketing stecken, sondern im Boden, denn da liegen unbekannte Altlasten drin. Die große Unbekannte ist die Hinterlassenschaft der Vauban- Festung. Grundmauern durchziehen das Gelände, und niemand weiß, wie stark und wie erhaltenswert sie sind. Nicht auszuschließen, dass Teile sichtbar gemacht werden, vielleicht die tatsächliche Anordnung der Gebäude verändern werden. Auch ein Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg steckt im Boden. Der Kaufpreis des städtischen Grundstücks wird sich nach dem Aufwand für eine Aufbereitung des Areals zur Baureife richten. Das Schlachthof-Gelände gilt als "Filetstück" unter den städtischen Grundstücken in Saarlouis. Jahrelang war über eine Nutzung diskutiert worden - bis hin zur Frage, ob dort ein Multiplex-Kino gebaut werden solle. Die GBS gehört zu 97,8 Prozent der Stadt und zu 2,2 Prozent der Kreissparkasse.
  • 8. - 8 - Monika Bachmann Landrätin für Saarlouis Mit 98 % der Delegiertenstimmen wurde Monika Bachmann vom Kreisparteitag der CDU zur Kandidatin für die Landratswahl am 13. Juni 2004 gewählt. Nach ihrer Nominierung wurde sie von den 500 Besuchern des Parteitages frenetisch gefeiert. Mit einer Videoshow präsentierte sie sich in privater Atmosphäre und im politischen Alltag als Frau, die „ihren Mann“ in allen Lebenslagen steht. Monika Bachmann will die erste Landrätin im Kreis Saarlouis werden. Die CDU im Kreis Saarlouis ist froh und stolz mit ihr eine Kandidatin zu haben, die nicht nur als Frau, sondern als kompetente Persönlichkeit hervorragend für das Amt des Saarlouiser Landrates geeignet ist. Monika Bachmann Sonnenstraße 2 - 66773 Schwalbach Telefon 0681/5002-327 Telefax 0681/5002-390 E-Mail: bachmann@lds.uni-sb.de Beruflicher Werdegang:  Ausbildung und Anstellung bei einem Kreditinstitut bis 1973  Nach der Familienphase selbständige Tätigkeit als Bezirksleiterin einer Bau- Sparkasse  Seit 1992 Versicherungsfachfrau bei einer saarländischen Versicherung Politische Funktionen  Vorsitzende des CDU-Gemeindever- bandes Schwalbach  Stellvertretende Kreisvorsitzende des CDU-Kreisverbandes Saarlouis  Seit 1985 Mitglied des Landesvorstan- des der CDU - Saar  Gemeinderätin in Schwalbach in der 3. Wahlperiode.  Seit 16. Oktober 1994 Mitglied des Landtags. Funktionen im Landtag:  Mitglied im Fraktionsvorstand und stellvertretende Fraktionsvorsitzende  Haushalts- und finanzpolitische Sprecherin  Mitglied des Ausschusses für Grubensicherheit  Mitglied des Ausschusses für Haushalts- und Finanzfragen, dort stellvertretende Vorsitzende  Mitglied der Unterausschüsse „Prüfung der Haushaltsrechnung“ und „Prüfung der Baupläne“ Mehr erfahren Sie im Internet unter www.monikabachmann.de
  • 9. - 9 - Kreisparteitag stellt personelle Weichen Der Kreisparteitag der CDU im Kreis Saarlouis fand im Theater am Ring, unweit des Landratsamtes statt. Dies war wohl ein Omen für diese Veranstaltung. Denn im Mittelpunkt stand die Nominierung der Landratskandidatin. Daneben wurden auch die personellen Weichen für die Landtagswahlen am 5. September 2004 gestellt. Zunächst berichteten der Kreisvorsitzende und Bundestagabgeordnete Peter Altmaier, der Generalsekretär der CDU – Saar Stefan Toscani und Oberbürgermeister Hans-Joachim Fontaine über die aktuelle politische Lage in Berlin, Saarbrücken und in Saarlouis. Dabei wurde deutlich, dass die Bundesregierung krampfhaft versucht, verloren gegangenes Vertrauen zurück zu gewinnen und gerät dabei immer öfter mit der eigenen Bundestagsfraktion in Konflikt. Die Landesregierung hingegen betreibt mit der Landtagsfraktion eine Politik, die das Saarland trotz schlechter Rahmenbedingungen aus Berlin voran bringt. Dies wird auch außerhalb des Landes so gesehen. Denn Ministerpräsident Peter Müller wurde von unabhängigen Juroren nach neutralen Kriterien zum Ministerpräsidenten des Jahres gewählt. Alle waren sich einig, dass sich in Saarlouis in den letzten Jahren vieles zum Positiven verändert hat. Im Mittelpunkt standen bei diesem Kreisparteitag aber personelle Weichenstellungen. Monika Bachmann wurde eindrucksvoll zur Landrats- kandidatin gewählt. Sie erhielt 98 % der Wählerstimmen, was deutlich macht, dass die CDU mit ihr das Landratsamt erobern will. Eine tolle Stimmung herrschte nach ihrer Wahl, da die Junge Union mit T-Shirt, Plakaten und einer Video-Animation deutlich machte, dass auch die Jugend für Monika Bachmann als Saarlouiser Landrätin ist. Danach wurden die Kandidaten des Kreises Saarlouis für die Landtagswahl am 5. September des kommenden Jahres gewählt. Spitzenkandidatin ist auch hier Monika Bachmann. Auf Platz zwei wurde unser Lisdorfer Landtagsabgeordneter Georg Jungmann mit einem Stimmenergebnis von 90 % gewählt. Hoch zufrieden zeigte er sich bei einem derart deutlichen Ergebnis. „Es freut mich, dass ich einen derart eindeutigen Vertrauensbeweis von den CDU- Freunden aus dem Kreis Saarlouis erhalten haben. Dies ist für mich Verpflichtung, meine Arbeit mit der gleichen Intensität weiter zu führen wie bisher“ kommentierte Jungmann seine Wahl. Die weiteren Kandidaten sind der Landtagsabgeordnete Günter Heinrich aus Rehlingen- Siersburg und Thomas Schmitt aus Nalbach; der 30-jährige war auch Kandidat der JU. Auf den nächsten Plätzen folgen die 40-jährige Juristin Dagmar Heib aus Dillingen, der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Saarlouis, Wolfgang Müller aus Lebach, und der Fraktionsvorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Andreas Kiepsch aus Wadgassen. Der CDU Kreisverband ist sicher, dass er mit diesen Persönlichkeiten aus allen Alters- und Berufsgruppen den Wählerinnen und Wähler im kommenden Jahr ein attraktives Angebot machen wird.
  • 10. - 10 - „Stadt und Land - Hand in Hand“ Finanzminister Peter Jacoby beim "Saarlouiser Dialog" der CDU Der stellvertretende Ministerpräsident und Finanzminister des Saarlandes Peter Jacoby berichtete kürzlich im Studio des Theaters am Ring im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Saarlouiser Dialog" vor rund 100 Zuhörern über die Arbeit der Landesregierung und stellte sich den Fragen der Zuhörer. Minister Peter Jacoby: „Peter Müller, Ministerpräsident des Jahres - Saarland hat dynamischste Wirtschaftsentwicklung aller Bundesländer - Saarland ist Vorreiter in Sachen Bildung“. Dies sind unabhängige Stimmen der letzten Wochen über die saarländische Landesregierung und ihren Ministerpräsidenten. Und die Leute haben Recht! Im Saarland geht es trotz rot-grünem Gegenwind aus Berlin erfolgreich voran.“ Und unser Finanzminister Jacoby nannte konkrete Beispiele: Mittelstandsvorrangpolitik auf breiter Front, Verschlankung der Verwaltung und Straffung der Entscheidungshierarchien. „Vor allem aber haben wir Schluss gemacht mit der Subventionsmentalität der Vorgängerregierung“. Dabei hat er nicht verschwiegen, dass die Einstellung von Lehrern und Polizeivollzugsbeamten dem Land angesichts der Finanzsituation nicht leichtgefallen ist - aber Investitionen in Bildung und Ausbildung, in innere Sicherheit haben etwas mit Standortqualität - auch für Investoren - zu tun. „Saarland - Aufsteigerland; das ist keine Floskel - das ist Wirklichkeit“. Ausführlich hat der Finanzminister Fragen von Zuhörern zur Neuordnung des Finanzausgleichs, zur Entbürokratisierung und zur Steuerreform beantwortet. Ebenso ging er auf die Investitionen des Landes für die Stadt Saarlouis ein. Oberbürgermeister Hans-Joachim Fontaine, der zusammen mit dem CDU-Stadtverbands- vorsitzenden und Landtagsabgeordneten Georg Jungmann ebenfalls im Podium saß, ergänzte, genau wie das Land sei auch die Stadt Saarlouis in den letzten Jahren vorangekommen. Zahlreiche Projekte wie Kasematten und Stadtgarten seien weit voran geschritten. Der Bahnhofsvorplatz und der Kleine Markt seien in der Bürgeranhörung und das neue Jugendzentrum im Bau. Gerade in der Kinder- und Jugendpolitik habe die Kreisstadt unter CDU-Führung offizielle Anerkennung gefunden: “Saarlouis ist vom Kinderschutzbund als kinderfreundliche Stadt ausgezeichnet worden und hat vom Bundesfamilienministerium eine Anerkennung für ihre Kinder-; Jugend- und Familienfreundlichkeit erhalten; Saarlouis ist damit Modell für andere Städte.“ Im Hinblick auf die kommenden Wahlen äußerten sowohl Finanzminister Jacoby als auch OB Fontaine: „Wir wollen unsere erfolgreiche Arbeit in der Stadt und im Land - Hand in Hand - fortsetzen. Dazu bitten wir um das Votum der Wählerinnen und Wähler.“
  • 11. - 11 - CDU-Abgeordnete waren nachtaktiv Die Abgeordneten der CDU-Fraktion im Saarländischen Landtag schoben Nachtschicht. Laut Fraktionschef Peter Hans wollten sie einmal ihre "Käseglocke Landtag" verlassen und den Arbeitsalltag ihrer Mitbürger kennen lernen. Unser Lisdorfer Abgeordneter Georg Jungmann fuhr freitags morgens um zwei Uhr mit den Lastwagen der Lisdorfer Frischgemüse GmbH auf den Saarbrücker Großmarkt. Dort war er beim Einräumen des Standes behilflich und konnte sich vom regen Treiben am frühen Morgen auf dem Großmarkt überzeugen. Viele bekannte Gesichter aus Lisdorf traf er an; diese wunderten sich, ihn zu so früher Stunde auf dem Großmarkt zu sehen. „Es war sehr lehrreich zu sehen, was einige Freunde und Bekannte aus Lisdorf zu früher Stunde schon arbeiten müssen, wenn andere noch einige Stündchen schlafen können“, resümierte Jungmann seine Eindrücke. Im Bild oben von links nach rechts: MdL Georg Jungmann, Evi Scholly aus Lisdorf und MdL Anke Heimes. Die Abgeordnete Monika Bachmann aus Hülzweiler begleitete die Beamten der Polizei-Inspektion Saarlouis bei ihrem Nachtdienst. Franz-Josef Berg aus Dillingen, der neu gewählte künftige Bürgermeister, half in der Notfallaufnahme des Dillinger Krankenhauses mit und Günter Heinrich aus Siersburg schob seine Schicht schon um 14 Uhr im Ford-Werk Saarlouis und arbeitete bis 22 Uhr, da dort eine Nachtschicht für Außenstehende nicht möglich ist. Laut Vorsitzendem Peter Hans will die CDU-Landtagsfraktion mit ihren nachtaktiven Mitgliedern Bürgernähe und Glaubwürdigkeit demonstrieren. "Außerdem möchten wir auf die große Zahl von Arbeit- nehmerinnen und Arbeitnehmern aufmerksam machen, die während der Nachtstunden einen anstrengenden Beruf ausüben", so Hans. Die Abge-ordneten wollten einmal "am eigenen Leib erfahren", wie stressig solche Nachtschichten sein könnten. "Für uns steht dabei im Vordergrund, den direkten Draht nach außen nicht zu verlieren", erklärte Fraktionsvorsitzender Peter Hans abschließend. Im Bild oben: In der Großmarkthalle am Stand der Firma Johannes.
  • 12. - 12 - Lisdorfer Notizen Neuwahl des Pfarrgemeinderates Im November wurden im Bistum Trier die neuen Pfarrgemeinderäte gewählt. Die Wahlbeteiligung lag im gesamten Bistum und auch in Lisdorf bei etwa 10 %. Es wurden 10 Kandidaten direkt gewählt. Die Kirchengemeinde machte von ihrem Recht Gebrauch und berief weitere 5 Mitglieder in den Pfarrgemeinderat. Der neue Pfarrgemeinderat setzt sich wie folgt zusammen (Namen in alphabetischer Reihenfolge, nicht nach Wahlergebnis) : Balthasar Heribert Kirchenstraße 9 Damde Mari-Anne IV. Gartenreihe 41 Dini Gerhard Hagedornstrasse 16 Hafner Elfriede Feldstraße 24 Hawner Bernd Großstraße 98 Hild Klaus Neue-Welt-Straße 26 Jenal Elisabeth Provinzialstraße 119 Kaiser Marga Holzmühler Straße 10 Loris Hans-Joachim Großstraße 95 Luxenburger Hildegard Kreuzstraße 5 Port Klemens Wolffstraße 5 Pracht Silvia Marxstraße 1 Schmitt Gisela Im Obstgarten 10 Sonntag Arnold Kreuzstraße 34 Weiler Roswitha Großstraße 12 Erfolgreiche Saison für Lisa Schwarz aus Lisdorf Die Zeiten, in denen der Radrennsport eine reine Männerdomäne war, sind offenbar endgültig passé. Immer mehr Frauen zeigen den Männern den Hinterreifen, lassen sie am Berg oder auf der Zielgerade einfach stehen. Eines der besten Beispiele im Saarland: Lisa Schwarz aus Lisdorf, die für den Radsportverein (RSV) 1907 Saarlouis-Fraulautern startet. Die 13-Jährige sitzt schon seit sechs Jahren im Sattel von Rennrädern, doch in diesem Jahr absolvierte sie ihre bislang erfolgreichste Saison. Der Lohn der Strapazen: Sie erhielt den Pokal für den zweiten Platz in ihrer Altersklasse beim Saar-Pfalz-Cup. Bei diesem Cup handelt es sich um eine Rennserie mit insgesamt 13 Läufen, die im Saarland, in Rheinland-Pfalz und in Luxemburg ausgetragen werden. Bis zum letzten Rennen führte Lisa die Gesamt-Wertung von Jungen und Mädchen des Cups sogar an. Doch leider konnte sie dann wegen eines Sturzes nicht beim Finale an den Start gehen und musste sich mit 137:150 Punkten ihrer Konkurrentin Saskia Seidel vom RC Silberpils Belheim geschlagen geben. Bezeichnend für den Leistungsstand und den Ehrgeiz der Fahrerinnen ist, dass sie den Cup-Sieg unter sich ausmachten - die große Zahl der gleichaltrigen Jungs hatte keine Chance! Doch die Erfolge von Lisa kommen nicht von ungefähr. Die gesamte Familie Schwarz engagiert sich im RSV Saarlouis-Fraulautern für den Radsport. Und wenn ihre Altersgenossinnen nach der Schule spielen, sitzt Lisa fast jeden Tag auf dem Rennrad, spult dabei pro Woche locker so um die 200 Trainings-Kilometer ab. Und das bei Wind und Wetter - auch im Winter. "Radrennfahrer werden über Winter gemacht", erklärt die sympathische Sportlerin lachend. Bei so viel Ehrgeiz scheinen auch ganz große Ziele erreichbar zu sein. Einmal die Tour de France der Frauen mitzufahren, das ist der Traum von Lisa. Und wer weiß? Wenn sie weiter so in die Pedale tritt, wird sie auch dieses Ziel noch schaffen. Bloß schade, dass sie dann gar nicht gegen die Männer antreten kann.
  • 13. - 13 - Heiner Groß und Dr. Dieter Bohr wieder in den Kreis- Gutachterausschuss berufen. Dipl.-Ing. agr. Heiner Groß und der Leitende Vermessungsdirektor Dr. Dieter Bohr aus Lisdorf wurden erneut in den Gutachterausschuss für Grundstückswerte für den Landkreis Saarlouis berufen. Die Bestellung der Gutachter erfolgt auf Vorschlag des Landrats durch den Minister für Umwelt jeweils auf die Dauer von vier Jahren. Gutachterausschüsse sind gemäß Baugesetzbuch im gesamten Bundes- gebiet angesiedelt. Die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses beim Landkreis Saarlouis ist ein selbständiges Amt mit vier hauptamtlichen Mitarbeitern. Fachaufsichtsbehörde ist das Ministerium für Umwelt. Im Bild: Die Mitglieder Dipl.-Ing. agr. Heiner Groß (links) und Dr. Dieter Bohr (rechts) mit der Vorsitzenden Dipl.-Ing. Renate Rautenberg. Die Gutachterausschüsse erstellen Gutachten und ermitteln neben den so genannten Bodenrichtwerten die Werte von Grundstücken. Jeder Eigentümer und Inhaber von Rechten kann ein Gutachten beantragen. Die Gutachterausschüsse handeln neutral und sind nicht an Weisungen gebunden. Dem Gutachterausschuss Saarlouis gehören mehr als 20 ehrenamtliche Gutachter aus den Fachbereichen Architektur und Bauwesen, Stadtplanung, Kataster- und Vermessungswesen, Land- und Forstwirtschaft, Gartenarchitektur, Steuer- und dem Immobilienbereich an. Im Rahmen einer Feierstunde gedachten am Volkstrauertag zahlreiche Lisdorferinnen und Lisdorfer ihrer gefallenen, vermissten und verstorbenen Mitbürgerinnen und Mitbürger beider Weltkriege. Die vom VdK - Ortsverband Lisdorf organisierte Veranstaltung wurde durch die Spielgemeinschaft der Musikvereine Lisdorf und Picard und das Silcherquartett unterstützt. Nach einer Ansprache des VdK - Ortsvorsitzenden Hans Kneip und des neuen Kaplans Roberto Alda legten neben Hans Kneip der Beigeordnete a.D. Hans Diwo für die Kreisstadt Saarlouis und die Stadtverordneten Gabi Germann, Bernd Lay, Heiner Groß und MdL Georg Jungmann sowie das Kreistagsmitglied Robert Schütz einen Kranz für die CDU-Lisdorf nieder.
  • 14. - 14 - Bericht aus dem Kreistag von unserem Kreistagsmitglied Robert Schütz Für die CDU-Mehrheitsfraktion im Kreistag hat das Thema Bildung höchste Priorität. Deshalb wird in die Saarlouiser Schulen wieder kräftig investiert.  Am Max-Planck-Gymnasium Saarlouis sind für Bistrogebäude, Schülerbibliothek und eine überdachte Pausenhalle 510.000 € vorgesehen. Das Vorhaben ist so konzipiert, dass eine Förderung nach den Vorschriften zum Investitionsförderprogramm möglich ist. Die Anträge dazu sind gestellt und das Bauvorhaben ist bereits begonnen.  Am Gymnasium am Stadtgarten Saarlouis sind für einen schlüsselfertigen, dreigeschossigen Erweiterungsbau in Holzständerbauweise 581.000 € und für die Einrichtung eines Chemie-Traktes im gleichen Bauwerk 140.000 € vorgesehen, zusammen also 721.000 €.  An der Martin-Luther-King-Schule (Binshofschule) ist die Erneuerung der Fenster in der Turnhalle für 65.000 € geplant.  An der Erweiterten Realschule Saarlouis ( ERS in den Fliesen) wird das Flachdach für 110.000 € saniert.  Am Technisch-Gewerblichen Berufsbildungszentrum Saarlouis ist die Teilerneuerung des Außenputzes als Wärmedämmputz für 25.000 € vorgesehen. Die Aufträge zur Bauausführung gingen überwiegend an saarländische Firmen. Insgesamt werden in die Saarlouiser Schulen 1.470.000 € investiert.  Erweitere Realschule Saarlouis II am Standort Saarlouis-Kreuzberg: Es besteht dringender Bedarf an weiteren Räumen; entsprechende Planungsaufträge an das Kreisbauamt sind inzwischen erteilt. Es werden Räume von ca. 600 m2 Nutzfläche neu geschaffen, und zwar Funktions-, Vorbereitungs- und Sammlungsräume für Biologie, Physik und Chemie, zusätzlich ein Funktionsraum EDV, ein Computersaal und ein Mehrzwecksaal für Musik und Bildende Kunst. Die erforderlichen Mittel waren bereits im Haushalt 2002/2003 eingestellt. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die CDU-Mehrheitsfraktion hat sich auch die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit auf die Fahnen geschrieben. Deshalb wurden u.a. folgende Projekte ins Leben gerufen oder verlängert:  Für die Verlängerung des Projektes „Fahrrad-Service-Station Saarlouis“ im Zeitraum Oktober 2003 bis Oktober 2004 stellt der Landkreis einen Zuschuss von 32.000 € bereit.  Für ein weiteres Projekt für jugendliche Langzeitarbeitslose, unter anderem für den Einsatz von 15 Teilnehmern bei handwerklichen Arbeiten in der Bettinger Mühle, wurden vom Arbeitsamt, Land und Landkreis 190.000 € Zuschüsse aufgewendet, Anteil des Landkreises: 44.000 €. Die Teilnehmer stammen mehrheitlich aus Saarlouis. In der Vergangenheit konnten ca. 2/3 der Teilnehmer solcher Maßnahmen in ein festes Arbeitsverhältnis vermittelt werden.  Eine weitere arbeitsmarktpolitische Maßnahme für Jugendliche ist das Objekt „heißer Laden“ in Bous in der Trägerschaft de Ev. Jugendwerkes. Dort werden Jugendliche in die Lage versetzt, eine Ausbildung oder ein Arbeitsverhältnis einzugehen. Mit dieser Maßnahme konnten seit 1994 über 100 Jugendliche ins Berufsleben eingegliedert werden. Der Landkreis bewilligte am 31.10.03 für den Zeitraum bis Oktober 2004 einen Zuschuss von 34.000 €. Insgesamt wurden bisher von öffentlichen Trägern dafür 370.000 € aufgewendet. Weitere wichtige Entscheidungen wurden mit den Stimmen der CDU im Kreistag getroffen:  Im Jahr 2004 geht KSK-Direktor Alfons Klein in den Ruhestand. Am 28.10.2003 wählte der Kreistag in geheimer Wahl auf Vorschlag des Verwaltungsrates Horst Herrmann mit 20:18 Stimmen zum Nachfolger. Die Personalvertreter wählten anschliessend ebenfalls geschlossen Horst Herrmann. Dies bedeutet, dass mindestens ein SPD-Kreistagsmitglied den eigenen Alternativvorschlag („zufällig“ ein SPD-Mitglied) nicht gewählt hat.  Aus der Feuerschutzsteuer erhält die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Saarlouis 95.000 €. Die Verwendung erfolgt nach Maßgabe des Kreisbrandinspektors. Zusätzlich werden nochmals 20.000 € für die Verbesserung der Ausrüstung überwiesen. Weitere aktuelle Informationen und Kontakte usw. finden Sie auf der Homepage des Landkreises Saarlouis unter www.kreis-saarlouis.de . Ein Klick, der sich lohnt !
  • 15. - 15 - Wir wollen Sie an unserer Kommunalpolitik aktiv beteiligen. Dazu brauchen wir Ihre Anregungen, Ideen und Kritik für unseren Stadtteil und für Saarlouis. Wir werden Ihre Themen sehr ernst nehmen und in der nächsten Vorstandssitzung besprechen. Sie werden von uns über die Ergebnisse selbstverständlich informiert. Bitte schreiben Sie uns in kurzen Stichworten die Dinge auf, die wir für Sie in Angriff nehmen sollen. (z.B. Fußgängerüberwege, Umwelt, Schule, Kultur usw.) Bitte abgeben in der CDU-Kreisgeschäftsstelle im Franz-Josef-Röder-Haus, Saarstrasse 4 oder faxen Sie Ihre Anregungen an Fax Nr.: 06831/122464 oder senden Sie eine eMail an: lisdorf@ortsverband.cdu-saar.de oder georg.jungmann@lisdorf.de Impressum: Herausgeber: CDU-Ortsverband Lisdorf, III. Gartenreihe 50, Tel. 40155 Fax 122464 JUNGE UNION Lisdorf , Gatterstraße 5 Tel. 49411 Redaktion: Georg Jungmann, Heiner Groß, Bernd Lay, Robert Schütz, Harald Weiler Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder und nicht unbedingt die Meinung der CDU-Lisdorf. Weitere Exemplare dieser Ausgabe liegen in der CDU-Kreisgeschäftsstelle, Saarstraße 4, und können dort kostenlos abgeholt werden. Internet: CDU-Saar unter http://www.cdu-saar.de CDU-lisdorf unter http://www.lisdorf.de -> Link auf CDU-Lisdorf e-mail: CDU-Lisdorf an lisdorf@ortsverband.cdu-saar.de JU-Lisdorf an ju-lisdorf@gmx.de ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Lisdorf im Advent Abendstimmung im italienischen Garten der Gärtnerei Wein in der Feldstrasse. Die von den Inhabern der Gärtnerei und des Blumenhauses Wein, Franz-Josef Wein und seiner Schwester Margret Hirz, gestaltete Adventausstellung war auch in diesem Jahr wieder ein beeindruckender Erfolg und ein Fest für Augen und Sinne.
  • 16. - 16 – Eine Erinnerung an den Winter 2002/2003: Anfang Januar 2003 bescherte uns ein Kälteeinbruch winterliches Eisvergnügen auf der Eisfläche an der Holzmühler Straße Neujahrsempfang der CDU Saarlouis Sonntag, 11.01.2004, 11.00 Uhr Mehrzweckhalle Beaumarais Alle Lisdorfer Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen Frohe und gesegnete Weihnachten 2003 sowie Gesundheit, Zufriedenheit, Glück und Erfolg im neuen Jahr 2004 wünschen Ihnen Ihre CDU und JUNGE UNION Lisdorf