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Informationsschrift für Lisdorfer Bürger
Nr. 170 März 2022
Herausgeber
CDU und JU Lisdorf
Flächennutzungsplan Saarlouis
ab Seite 2
Bauleitplanung„Blumen Marion“
Seite 6
Helmut-Kohl-Straße
und Roland-Henz-Platz Seite 13
Radverkehr in Saarlouis
Seite 10
2
Bauausschuss trifft Richtungsentscheidung und ändert die
Verteilung der geplanten Wohnbauflächen im Stadtgebiet
Geänderter Entwurf eines
neuen Flächennutzungspla-
nes (FNP) wird wieder of-
fengelegt
ZusätzlicheWohnbauflächen
können im Stadtteil Lisdorf
entstehen
Nach über 34 Jahren war es
im vergangenen Jahr am 15.
Juli 2021 endlich soweit: Der
Saarlouiser Stadtrat hat den
Entwurf eines neuen Flä-
chennutzungsplanes (FNP)
für das Stadtgebiet aufge-
stellt. In den Folgemonaten
wurden die Öffentlichkeit
sowie die Träger öffentlicher
Belange beteiligt. Der Bau-
ausschuss (ASB) hat sich in
seiner vergangenen Sitzung
am 11. Februar 2022 mit den
eingegangenen Stellung-
nahmen befasst und eine
Richtungsentscheidung mit
Blick auf die geplante Vertei-
lung der Wohnbauflächen
imStadtgebietgetroffen.
„Der aktuelle FNP datiert aus
dem Jahr 1987. Insoweit war
es dringend angezeigt, dass
wir endlich einen neuen Flä-
chennutzungsplan-Entwurf
aufdenWegbringenunddie
formalen Beteiligungsver-
fahrenvonÖffentlichkeitund
Trägern öffentlicher Belange
initiieren. Auch die Landes-
planung hat völlig zurecht
darauf hingewiesen, dass
eine entsprechende Auswei-
sung und Entwicklung von
Bauland einen neuen, aktu-
ellenFNPvoraussetzt“,soder
CDU-Fraktionsvorsitzende
RaphaelSchäfer,MdL.
Der Stadtrat von Saarlouis
hat sich dazu entschieden,
insgesamt 18,0 Hektar neue
Wohnbauflächen im Stadt-
gebiet auszuweisen.
„AuchnachdenheutigenÄn-
derungen durch den Bauaus-
schuss bleibt es dabei, dass
wirinsgesamtetwa18Hektar
neue Wohnbauflächen im
Stadtgebiet ausweisen. Nur
die Verteilung der Flächen
hat sich mit Blick auf die ein-
zelnen Stadtteile verändert.
Wir haben den berechtigten
Einwänden aus der Bevöl-
kerung Rechnung getragen
und können 95 % der Stel-
lungnahmen positiv aufgrei-
fen. Insgesamt waren 138
StellungnahmenvonBürgern
eingegangen, die meisten
kamen aus dem Stadtteil Be-
aumarais. Nachdem sich hier
eine Bürgerinitiative gegrün-
det hatte, haben wir als CDU
Saarlouis, aber auch gemein-
saminderKoalition,mitderBI
Beaumarais immer im engen
Austausch gestanden und
konnten deren Belange jetzt
auch positiv berücksichtigen.
Flächennutzungsplan-Entwurf Beaumarais
Flächennutzungsplan-Entwurf Neuforweiler
3
Flächennutzungsplan-Entwurf Lisdorf
In Beaumarais bedeutet dies
konkret, dass wir nur noch
0,3 Hektar Wohnbauflächen
im Bereich „Auf der Heed“
ausweisenwerdenundeinen
Großteilderdortzuvoreinge-
planten Flächen gestrichen
haben“,soRaphaelSchäfer
AuchimStadtteilNeuforwei-
lerwurdenimHinblickaufdie
geplanten Wohnbauflächen
zahlreiche Stellungnahmen
eingereicht. U. a. wurden
Argumente wie Lärmbeläs-
tigung, Versiegelung, Beein-
trächtigung der Aussicht etc.
vorgetragen. Die Anwohner
favorisieren eine Alterna-
tivfläche zwischen „Kribet“
und „Im Blumenfeld“. Eine
Verschiebung der geplanten
Wohnbaufläche in diesen
Bereich (Lückenschluss) hat
denVorteil, dass sich dieVer-
kehrserschließung günstiger
gestaltet. In diesem Bereich
befinden sich zwar weniger
Flächen im städtischen Ei-
gentum, was für eine Bau-
landentwicklung grundsätz-
lich wichtig ist, dafür ist der
Lückenschluss aus stadtpla-
nerischen Aspekten zu be-
vorzugen.
Flächenvarianten zwischenWarndt- und NeueWelt-Straße
Mit Blick auf den Stadtteil
Lisdorf teilen die drei Lisdor-
fer CDU-Stadtverordneten
Frederic Becker, Klaus Hild
und Raphael Schäfer Fol-
gendes mit: „Wir sind sehr
froh, dass der Stadtteil Lis-
dorf von den vorgenomme-
nen Änderungen mit Blick
auf die Ausweisung neuer
Wohnbauflächen profitiert.
Dies umso mehr, weil es
im Interesse der eingegan-
genen Stellungnahmen
erfolgt. Im ursprünglichen
Planungsentwurf sollten in
Lisdorf insgesamt ca. 7,6 ha
(1,4 ha Bereich Olversack;
1,8 ha Bereich Auf der Wies;
4,4 ha Bereich Gartenrei-
hen/Fischerfeld) an neuen
Wohnbauflächen entstehen
können. Der Bauausschuss
hat jetzt beschlossen, dass
im Bereich Olversack die
Flächen von 1,4 ha auf 3,4
ha vergrößert werden sol-
len (siehe Skizze, Variante
3). Damit können in Lisdorf
voraussichtlich insgesamt
9,6 ha neue Wohnbauflä-
chen ausgewiesen werden.
Konkret bedeutet dies, dass
überdieHälfteallerEntwick-
lungspotentiale in Lisdorf
realisiert werden können.
Wir sind froh, dass auf der
Zeitachse damit auch wie-
der Neubaugebiete in unse-
rem Stadtteil ausgewiesen
werden können.“
Klar ist allerdings, dass der
FNP als vorbereitender Bau-
leitplan nur einen groben
Rahmen vorgibt und dass
der Stadtrat in der Zukunft
entscheiden muss, in wel-
chen Bereichen dann durch
konkrete Bebauungspläne
Baurecht geschaffen wird.
Ziel dabei ist es, die Flächen
sukzessive durch die Stadt
anzukaufen und die ent-
sprechende Baulandent-
wicklung über die Stadt zu
organisieren.
„Unser Weg als CDU ist eine
moderate Innenraumver-
dichtung. Größere Lücken
im vorhandenen Siedlungs-
körper sollen geschlossen
und insbesondere Innen-
räume verdichtet werden.
Besonders wichtig ist uns
dabei gewesen, dass die
Ergebnisse der Stadtklima-
analyse in den Planentwurf
eingeflossen sind“, so Frede-
ric Becker.
Klaus Hild abschließend:
„Uns ist die soziale Kompo-
nenteebenfallssehrwichtig.
Viele junge Familien wollen
ein Eigenheim bauen. Lei-
der sind die noch wenigen
vorhandenen Baulücken
in Saarlouis für den „Otto-
normalverbraucher“ nicht
bezahlbar. Zusätzliches
Bauland und auch die vor-
rangige Entwicklung von
BaugebietendurchdieStadt
werden sich positiv auf die
Preise auswirken und dazu
führen, dass auch junge
Menschen es sich in Saar-
louiswiederfinanziellleisten
können, neu zu bauen.“
4
CDU-Bundesvorsitzender Friedrich Merz ist„halber Saarländer“
Merz lebte vier Jahre in
Saarbrücken, ist mit einer
Saarländerin verheiratet
und begann seine berufli-
che Karriere als Richter am
AmtsgerichtSaarbrücken
Der 66-jährige Friedrich
Merz, neuer Vorsitzender
der CDU Deutschlands,
lebte von 1982 bis 1986
gemeinsam mit seiner
Frau Charlotte in Saarbrü-
cken. Charlotte Merz (60)
stammt aus einer Saar-
brücker Juristen-Familie
und lernte ihren Ehemann
Friedrich Merz im Rahmen
des Jurastudiums kennen.
Heute ist Charlotte Merz
Direktorin des Amtsge-
richts Arnsberg in Nord-
rhein-Westfalen. Das Paar
ist seit 1981 verheiratet
und hat gemeinsam drei
Kinder.
Friedrich Merz begann sei-
neberuflicheKarrierenach
dem juristischen Referen-
dariat 1982 als Richter am
Amtsgericht Saarbrücken.
Gemeinsam wohnte das
Ehepaar einige Jahre in
einer Doppelhaushälfte in
der Scheidter Straße un-
weit des Rotenbühl-Gym-
nasiums.
Saarbrücker Freunde von
damals beschreiben Merz
als herzlich, freundlich
und lustig. Merz sei ein
sehr kontaktfreudiger
Mensch mit einem ganz
netten, verschmitzten
Lächeln. Er scherze auch
gerne. Merz und seine
Frau sind auch bekannt für
ihre klaren und ehrlichen
Worte. Volker Müller, ein
alter Juristen-Freund aus
SaarbrückerTagen, schätzt
besonders an Merz und
seiner Frau, dass man „bei
dieser Familie immer weiß,
woran man ist.“
Friedrich Merz war in sei-
ner Saarbrücker Zeit CDU-
Mitglied im Ortsverband
Rotenbühl. Langjährige
Mitglieder beschreiben
Merz als kernigen CDUler,
der gerne aktiv mitgear-
beitet und auch an der
Theke beim Sommerfest
mit angepackt habe.
Der heutige Sauerländer
Merz war von 1989 bis
1994 Mitglied des Eu-
ropaparlaments und ab
1994 Mitglied des Deut-
schen Bundestages. Dort
ging seine politische
Karriere schnell voran.
Im Jahr 2000 wurde er
Fraktionsvorsitzender der
CDU/CSU-Bundestags-
fraktion. Dieses Amt be-
kleidete er bis 2005. Im
Jahr 2009 stieg er ganz
aus der Politik aus und
war erfolgreich in der Pri-
vatwirtschaft tätig. Mit
der erneuten Direktwahl
in den Deutschen Bun-
destag im vergangenen
Herbst und der Wahl zum
CDU-Bundesvorsitzenden
ist Friedrich Merz erfolg-
reich zurück auf dem po-
litischen Parkett.
„Ich freue mich auf die künf-
tige Zusammenarbeit mit
Friedrich Merz und bin mir
ganz sicher, dass wir auf
einer Wellenlinie auch bei
den politischen Grundein-
stellungenliegenwerden.Er
wird mit seinen klaren Posi-
tionen insgesamt dem Poli-
tikbetrieb auf Bundesebene
guttun und sicherlich auch
dazu beitragen,
dass die Uni-
on nach dem
Wahldebakel
bei der letzten
Bundestags-
wahl zu alter
Stärke zurück-
findet“, so der
Lisdorfer CDU-
Chef Raphael
Schäfer, MdL.
Friedrich Merz
wurde im Rah-
men einer Mit-
gliederbefra-
gung der CDU
Deutschlands
und nachfolgend durch den
Bundesparteitag mit über
95 % zum neuen CDU-Vor-
sitzenden gewählt. Seit Mit-
te Februar ist er auch Frak-
tionsvorsitzender der CDU/
CSU-Bundestagsfraktion
und insoweit Oppositions-
führer im Deutschen Bun-
destag.
Der ARD-Deutschlandtrend
von Anfang Februar zeigt
eine Trendwende für die
Union: SPD und Ampel-
Regierung verlieren
deutlich an Zustimmung.
Die CDU konnte um plus
4 % zulegen und ist ak-
tuell stärkste politische
Kraft in Deutschland.
#Merz-Effekt
5
Die CDU Lisdorf bedauert
sehr, dass der Landesbe-
trieb für Straßenbau und
der Landkreis Saarlouis
nach intensiver Prüfung
mit Blick auf die Anlegung
eines Fußgängerüber-
weges in der Ensdorfer
Straße (L 139) in Höhe der
Einmündung Gatterstra-
ße zu einem ablehnenden
Ergebnis gekommen sind.
Mit Schreiben vom 26.
November 2021 teilte der
Landkreis Saarlouis Fol-
gendes mit: „Nach Über-
prüfung der Sach- und
Rechtslage habe ich im
Einvernehmen mit dem
Landesbetrieb für Stra-
ßenbau von der verkehrs-
rechtlichen Anordnung
zur Anlegung eines Fuß-
gängerüberweges Ab-
stand genommen.“
Seitens der Landkreisver-
waltung wird ausgeführt,
dass die Anordnung eines
Fußgängerüberweges an
das Vorliegen verkehr-
licher Voraussetzungen
geknüpft sei. U. a. sei eine
Mindeststärke des Fuß-
gängerquerverkehrs von
50 Personen pro Stunde
als untere Grenze vorge-
schrieben. Mehrere Ver-
kehrszählungen hätten
ergeben, dass sich die
festgestellten Fußgänger-
verkehrsstärken deutlich
unter der erforderlichen
Mindeststärke bewegen
würden. Weitere Voraus-
setzungfürdieAnordnung
eines Fußgängerüberwe-
ges sei, dass bei einer zu-
lässigen Höchstgeschwin-
digkeit von 50 km/h der
Fußgängerüberweg aus
einer Entfernung von 100
Metern deutlich erkenn-
bar ist. Vorliegend würde
sich der„Zebrastreifen“ im
Verlauf einer Rechtskur-
ve befinden. Es sei daher
und auch wegen drei ein-
mündender Straßen (Gat-
terstraße, Kleinstraße und
Fort Rauch) sehr fraglich,
ob eine zuverlässige Er-
kennbarkeit der Fußgän-
gerquerung gewährleistet
wäre. Da eine Gefährdung
der Fußgänger durch die
vorgenannten Rahmenbe-
dingungen nicht sicher aus-
geschlossen werden könne,
kommt die zuständige Be-
hörde zum Ergebnis, dass in
diesem Bereich keine Fuß-
gängerüberquerung ange-
legt werden könne.
Auch wenn inhaltlich die
Entscheidung des Land-
kreises nachvollzogen wer-
den kann, muss es weiter-
hin das Ziel bleiben, eine
sichere Querungsmöglich-
keit für die Schul- und Kin-
dergartenkinder in diesem
Bereich zu realisieren.
Zu Euch unterwegs!
Wir sind zu Euch und für
Euch unterwegs! Das
„Mobile Bürgerbüro“ un-
serer Landtagskandida-
ten ist on Tour.
Unsere Landtagskandida-
ten touren in den kommen-
den Wochen durch unseren
Heimatlandkreis. Sie stellen
sich gerne vor Ort Euren
Fragen, hören zu und freuen
sich über Eure Anregungen.
Wenn Ihr das Wohnmobil
seht, sprecht die Kandida-
ten gerne an! Informationen
zu den Stationen findet Ihr
auf Facebook. Das mobile
Bürgerbüro kommt auch zu
Euch vor Ort. Vereinbart ger-
neeinenTermin:
Fahrerseite unseres mobilen Bürgerbüros Heck und Beifahrerseite unseres mobilen Bürgerbüros
Ablehnung Fußgängerüberweg in der Ensdorfer Straße durch
Landkreis Saarlouis
CDU-Kreisgeschäftsstelle
Telefon: 06831-9 44 90
Aktuelle Situation Ensdorfer Straße
6
Bauleitplanung„Ehemaliges Blumen-Marion-Gelände“
Stadtrat beschließt Festsetzung der Art der baulichen Nutzung
ImJuli2021hatderStadtrat
den Aufstellungsbeschluss
für einen Bebauungsplan
auf dem ehemaligen
Blumen-Marion-Gelände
gefasst. Ursprüngliches
Ziel des Bebauungsplan-
verfahrens war aus Sicht
derVerwaltungdieFestset-
zung der Art der baulichen
Nutzung als Mischgebiet.
Ebenso sollten – insbeson-
dere bezüglich des Maßes
der baulichen Nutzung –
eine angemessene Stadt-
eingangssituation sowie
ein verträglicher Übergang
zum Außenbereich ge-
schaffenwerden.
Bereitsindero.g.Ratssitzung
im vergangenen Jahr wurde
deutlich, dass eine Wohn-
nutzung für das ehemalige
Blumen-Marion-Gelände
seitens der Fraktionen nicht
gewünscht ist – insoweit
scheidet eine Mischgebiets-
festsetzung aus. Zwischen-
zeitlich wurden die weitere
Planung durch die Verwal-
tung aufgenommen und die
Zielsetzung hinsichtlich der
Art der baulichen Nutzung
konkretisiert.
Folgende Parameter wur-
denjetztberücksichtigt:
- Die Kreisstadt Saarlouis
möchte die Entwicklung
des Walter-Bloch-Quartiers
vorantreiben. Da auf einem
großenTeildesGeländesu.a.
zahlreiche Parkplätze ange-
ordnet sind, muss zunächst
Ersatz für diese Parkplätze
geschaffen werden. Aus
städtebaulicher Sicht ist die
Unterbringung der Stellplät-
ze in einem Parkhaus sinn-
voll. Das ehemalige Blumen-
Marion-Gelände bietet sich
hierfüraufgrundderdirekten
Lage an der B 405, der relati-
ven räumlichen Nähe zur In-
nenstadt und des bisherigen
Parkplatzes besonders an.
Gleichzeitig befindet sich die
FlächeimRandbereichdeszu
entwickelnden Walter-Bloch-
Quartiers und eignet sich da-
her besonders zur Unterbrin-
gung der Stellplätze, da so
derVerkehrausdemZentrum
des Quartiers herausgehalten
werden kann. Der B-Plan-Ent-
wurf zum Blumen-Marion-
Gelände enthält daher eine
ausreichend große Sonder-
gebietsfläche zur Errichtung
einesPkw-Parkhauses.
- Das Gebäude der Feuer-
wehr Innenstadt weist bau-
liche Mängel auf und muss
dringend saniert werden. In
diesem Zusammenhang be-
stehen auch Überlegungen
hinsichtlich eines Neubaus
an anderer Stelle. Als alterna-
tiver Standort für eine innen-
stadtnahe Wache wäre zum
Beispiel die verkehrlich gut
angebundeneFlächedesBlu-
men-Marion-Geländes mit
seiner Randlage zur Innen-
stadt hervorragend geeignet.
Vor diesem Hintergrund soll
vorsorglicheineentsprechen-
de Fläche von ca. 5.000 qm
im Bebauungsplan „Blumen-
Marion-Gelände“alsGemein-
bedarfsfläche festgesetzt und
somitreserviertwerden.
-EineWohnnutzungwirdauf
dem Blumen-Marion-Gelän-
de aufgrund der Nähe zur
landwirtschaftlich genutzten
Lisdorfer Aue und den damit
einhergehenden Emissionen
(Lärm, Staub sowie Ausbrin-
gen von Dünger und Pflan-
zenschutzmitteln) als nicht
geeignet eingestuft und soll
zukünftignichtzulässigsein.
- Entlang der östlichen Seite
der Straße „Fort Rauch“ sol-
len weiterhin gewerbliche
Nutzungen zulässig sein. Die
bestehenden Betriebe kön-
nen in ihrem Bestand gesi-
chert werden. Gleichzeitig
soll im neu zu bebauenden
Gewebegebiet die Nutzung
von Einzelhandelsbetrieben
gemäß dem Einzelhandels-
konzept der Kreisstadt Saar-
louis zukünftig ausgeschlos-
senwerden.
- Das Grundstück im südli-
chen Bereich des Plangebie-
tes(FortRauch4)istals„Über-
gangsbereich“ zwischen der
bestehenden gewerblichen
Nutzung im Norden und
dem angrenzenden Wohn-
gebiet westlich der Straße
„Fort Rauch“ als Mischgebiet
zu entwickeln. Da das Grund-
stück aktuell untergenutzt ist
und noch große unbebaute
Flächen vorweist, stehen hier
noch überbaubare Flächen
für eine zukünftige Entwick-
lungimRahmeneinesMisch-
gebieteszurVerfügung.
Die weiteren Inhalte des Be-
bauungsplans (z. B. Maß der
baulichen Nutzung, Bauwei-
se, ökologische Festsetzun-
gen usw.) werden durch die
Stadtverwaltung entspre-
chendentwickeltwerden.
Die drei Lisdorfer Stadtver-
ordneten Frederic Becker,
Klaus Hild und Raphael
Schäfer sind mit den Vorpla-
nungen derVerwaltung sehr
zufrieden:„WirhabendieVer-
waltung in der Stadtratssit-
zung beauftragt, das B-Plan-
verfahren auf Basis dieses
Konzeptes weiter zu betrei-
ben. Insgesamt ist es unser
Ziel, die Fläche oder Teile
der Fläche durch die Stadt
anzukaufen und gemäß der
beschlossenen Art der bauli-
chenNutzungzuentwickeln.
Für uns ist klar, dass auf die-
semArealkeineWohnbebau-
ungundauchkeingroßflächi-
ger Einzelhandel entstehen
kann. Das Stadtplanungsamt
hathierwirklichhervorragen-
deVorarbeitgeleistet.“
B-Plan-Entwurf ehem. Blumen-Marion-Gelände
7
Dringend notwendige Renovierungen am Hauptbahnhof
Saarlouis in Roden – Bahnhof schön hergerichtet
„Wir haben viele Jahre
lang gefordert, dass unser
Bahnhof endlich auf Vor-
dermanngebrachtwird.
Der Kampf hat nun Erfolg
gehabt. Die notwendigen
Verbesserungen wurden
im Rahmen des Programms
„Attraktive Bahnhöfe“ vor-
genommen. Neue Gestal-
tungenanBodenundWand
in unserem Hauptbahnhof,
neue Sitzmöbel aus Holz,
LED-Leuchten für mehr
LichtundwenigerStromver-
brauch,automatischöffnen-
de Türen und ein sauberer
Innenraum. Das ist gut“, so
diebeidenSaarlouiserLand-
tagsabgeordneten Marc
S p e i c h e r
und Rapha-
el Schäfer.
„Ich habe im
Jahr 2010
zusammen
mit Benedikt
Loew vom
Städtischen
Museum die
Ausstellung
„100 Jahre
Hauptbahn-
hof“ organi-
siert. Umso
schöner ist es, jetzt zu se-
hen, dass die Bahn in Saar-
louis investiert. Gerade die
Bemalung an der Wand im
Bahnhofsgebäude zur Ge-
schichte von Fraulautern,
Roden und Saarlouis ist sehr
gelungen. Eine echte Auf-
wertung für unsere Heimat
und die Menschen, die je-
den Tag pendeln, und auch
für diejenigen, die in Saar-
louis ankommen“, sagt Marc
Speicher.
Insbesondere gelte der
Dank dem Bundestagsab-
geordneten Markus Uhl,
MdB, der sich als langjäh-
riges Mitglied im Verkehrs-
ausschuss
sowie als
aktuelles
Mitglied
im wichti-
gen Haus-
haltsaus-
schuss im
Deutschen
Bundes-
tag für das
Programm
stark ge-
m a c h t
hat. Spei-
cher und Schäfer hierzu:
„Markus Uhl hat Saarlou-
is bereits mit den beiden
Zuschüssen zur Sanierung
der Kirche Sankt Ludwig
geholfen. Auch die Sanie-
rung unseres Bahnhofs ist
eine wichtige Sache für uns
in Saarlouis.“
Die Deutsche Bahn hat
rund 170.000 Euro für Saar-
louis investiert und damit
das Eingangsportal der
Stadt Saarlouis deutlich
aufgewertet. Hoffentlich
bleibt es jetzt auch sauber!
„Sonniges“ Bodenmosaik im neugestalteten
Hauptbahnhof Saarlouis
In der Bahnhofshalle herrscht nun eine
ansprechende, warme Athmosphäre.
Wandgestaltung mit den historischen Eckdaten der Stadt
Saarlouis
Robuste, aber einladende Sitzgelegenheit
8
SAAR
SAAR
LAND
Gute Gründe, die CDU im Kreis Saarlouis
zu wählen!
Starke Wirtschaft,
gute Arbeit
Beste Bildung,
gute Betreuung
Ja, zum Klimaschutz,
aber bezahlbar
- so geht Zukunft
Auf Nummer sicher
leben – für eine
sichere Heimat
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Saarlouis
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Ute
Mücklich-Heinrich
Raphael
Schäfer MdL
Patrick
Waldraff
Marc
Speicher
MdL
Dagmar
Heib MdL
Alexandra
Heinen
Matthias
Fries
Für einen starken
Landkreis Saarlouis in
unserem Land
5.
9
CDU Saarlouis eröffnet Bürgerbüro in Saarlouis
In der Bibelstraße 14 in
der City von Saarlouis ha-
ben der CDU-Stadtverband
Saarlouis sowie die Land-
tagskandidaten Ute Mück-
lich-Heinrich,RaphaelSchä-
fer und Marc Speicher ihr
Bürgerbüroeröffnet.
„Uns ist es gerade wegen
der aktuellen Umstände
wichtig, den direkten Kon-
takt zu halten. Viele Ver-
anstaltungen finden nicht
statt, so dass uns für die
Sprechstunden und Anlie-
gen ein direkter Ort in der
Innenstadt von Saarlouis
wichtig ist“, so Mücklich-
Heinrich, Schäfer und Spei-
cher. Die drei Kandidaten
wollen damit eine nahe
und für möglichst viele In-
teressenten gut verfügbare
Chance zur direkten An-
sprache und zum persönli-
chen Austausch schaffen.
Rehlinger hat bei Verhandlungen versagt – Keine Minister
oder Staatssekretäre aus den Reihen der Saar-SPD in Berlin
Raphael Schäfer, CDU-
Kreisvorsitzender und Orts-
vorsitzender in Lisdorf,
kritisiert dasVerhandlungs-
ergebnis der SPD Saar mit
Blick auf die Personalaus-
wahl in der neuen Bundes-
regierung:
„Ich wundere mich, dass
die Medien in der Öffent-
lichkeit nicht mehr thema-
tisiert haben, dass es der
SPD-Landesvorsitzenden
und stellvertretenden SPD-
Bundesvorsitzenden Anke
Rehlinger nicht gelungen ist,
dass in der neuen Bundesre-
gierung ein saarländischer
SPDler bzw. eine saarländi-
sche SPDlerin prominent
vertretenist.AuchaufStaats-
sekretärsebene: Fehlanzei-
ge. Insgesamt wurden im
Berliner Politikzirkel etwa 35
Posten an SPD-Funktionäre
verteilt. Das macht deutlich,
welchen Stellenwert die SPD
Saar im Bund und auch Frau
Rehlinger persönlich beim
neuen Bundeskanzler genie-
ßen. Gerade im Rahmen des
für unser Land so wichtigen
Transformationsprozesses
und der wirtschaftspoliti-
schen Herausforderungen
hätte ich hier definitiv mehr
erwartet.Insoweitmussman
leider festhalten, dass Frau
Rehlinger versagt hat, wenn
esumdaskünftigeDurchset-
zensaarländischerInteressen
in Berlin geht. Dafür muss
man an den Entscheidungs-
Tischen in Berlin personell
vertreten sein. Auftrag ver-
fehlt,FrauRehlinger!Dagibt’s
nichtszubeschönigen!“
Die Kontaktdaten sind: Bürgerbüro CDU Saarlouis
Bibelstraße 14, 66740 Saarlouis,Tel.: 06831-1 66 36 65
E-Mail: kandidaten. saarlouis@saar.cdu.de
Gewürzsalz alsWerbemittel
Im Gespräch mit der Presse
Schaufenster Bürgerbüro
10
Radverkehr in Saarlouis - Bewegt sich etwas?
Das Radverkehrskonzept
in Überherrn wurde im
dortigen Gemeinderat ver-
abschiedet (Die SZ berich-
tete am 16.02.2022 groß da-
rüber). Doch was hat das mit
Lisdorfzutun?
So soll das auch bereits
mehrfach in der Presse und
vom Land gefördert neue
Radweg-Projekt „Linie 9“
durch Lisdorf in die Innen-
stadt führen. Von der Neu-
en Welt kommend könnte
die Radroute über die Holz-
mühler Straße in die IV. Gar-
tenreihe abbiegen und über
die Lothringer Straße bis in
die Innenstadt führen. Der
ADFC weist in diesem Zuge
darauf hin, dass die Verlän-
gerungen der III. und IV. Gar-
tenreihe dringend saniert
werden müssen. Das Amt
für Tiefbauwesen und Ver-
messung hat die Schäden
immerhin schon aufgemes-
sen. Wann die Sanierung
geschieht, ist dem ADFC
aber noch nicht bekannt.
Ferner wären geeignete
Querungsanlagen, wie z.B.
Sprunginseln durch den LfS
(Landesbetrieb für Straßen-
bau)amEndederIV.Garten-
reihewünschenswert,damit
die Ludwigstraße bequem
überquert werden kann.
Nach der neuen StVO „sol-
len“ Einbahnstraßen, wel-
ches im Juristendeutsch
einem „müssen“ gleicht, für
Radfahrer geöffnet werden.
Auch in Lisdorf gibt es noch
ein paar Einbahnstraßen,
die noch nicht für den Rad-
verkehr geöffnet sind. So
zum Beispiel die Kleinstraße
oder die Marxstraße. Diese
Straßen sollten seitens der
Verwaltung nochmal über-
prüft werden, ob sie sich für
die Freigabe für den Radver-
kehr eignen. Insbesondere
die Öffnung der Kleinstraße,
die für viele Grundschüler
auf dem Schulweg liegt,
wäre ein wichtiger erster
Schritt, damit Schülerinnen
und Schüler sicher mit dem
Fahrrad zur Schule kommen
können.
5,3 Millionen Euro sollen
ferner in die Sanierung des
Saarradwegs
D5 fließen wer-
den. Konkret
sollen auch
im Bereich
der Schleuse
Lisdorf Sanie-
rungsmaßnah-
men durchge-
führt werden.
Träumen dür-
fen Radfah-
rende von
Fahrradstraßen
in Lisdorf. Viel-
leicht ergeben sich durch
das Radverkehrskonzept
für die Stadt Saarlouis, an
welchem das renommierte
Planungsbüro PGV-Alrutz
arbeitet, daraus Möglichkei-
ten. Der Fort Rauch und die
Kleinstraße könnten hierfür
geeignet sein. In der Verlän-
gerungvonFortRauchwäre
auch eine Querungsanlage
über die Walter-Bloch-Stra-
ße notwendig. Auf die un-
erfreuliche Situation in der
Ensdorfer Straße wird dem-
nächst in einem eigenen Ar-
tikel hingewiesen.
Die Saarlouiser Kreisver-
bandsgruppe des ADFC
setzt sich zusammen mit
dem Radelkollektiv für bes-
sere Radwege in Lisdorf und
darüber hinaus ein.
Der Lisdorfer Landtagsab-
geordnete Raphael Schäfer
hierzu: „Der ADFC macht
einen hervorragenden Job
in Saarlouis. Mein Dank gilt
daher insbesondere Marcel
Scherf, der zwischenzeitlich
auf der Holzmühle wohnt.
Wir werden die Verbesse-
rungsvorschläge und Ideen
des ADFC bestmöglich un-
terstützen.“
Autor: Marcel Scherf (ADFC
Saarlouis)
Impressum:
Herausgeber: CDU-Ortsverband Lisdorf , Lisdorfer Straße 46; JUNGE UNION Lisdorf, Thirionstraße 22. Redaktion: Frederic Becker, Bernd
Lay, Raphael Schäfer, Dr. Vanessa Wassong, Julian Martin, Andrea Rapp, Georg Jungmann, Heiner Groß, Harald Weiler und weitere Vor-
standsmitglieder sowie Karl Schneider.
Alle bisherigen Ausgaben von Lisdorf aktuell können im Internet nachgelesen werden unter www.lisdorf.de -> Lisdorfer Vereine ->
CDU-Lisdorf -> Lisdorf aktuell. Redaktionsschluss war am 28.02.2022. Die Zeitschrift wird durch ehrenamtliche Helfer in ihrer Frei-
zeit verteilt, weshalb eine zeitgleiche Verteilung in Lisdorf nicht gewährleistet ist. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die
Meinung des Verfassers wieder und nicht unbedingt die Meinung der CDU Lisdorf.
Kleinstraße im Bereich des Kindergartens
11
Der CDU-Kreisverband Saarlouis hat eine neue Homepage!
Seit Anfang Februar 2022
ist die neue Homepage der
Kreis-CDUimNetz.
UnterderAdressewww.cdu-
kv-saarlouis.desindaufeinen
Blick alle wichtigen Informa-
tionen rund um den CDU-
Kreisverbandzufinden.
Auf seiner neuen Home-
page stellt sich der CDU-
Kreisverband Saarlouis
vor und informiert über
wichtige Aktivitäten. „Wir
wollen einen kompakten
und aktuellen Überblick
darüber geben, wer wir
sind und was wir für un-
seren Kreis auf die Beine
stellen“, erklärt Sven We-
ber, der als Referent für
Öffentlichkeitsarbeit die
Seite gestaltet hat.
Neben diesen Informati-
onen sind auch die Kon-
taktdaten des Verbandes
zu finden. „Uns ist auch
wichtig, gerade unter
den aktuellen Umstän-
den die Möglichkeit zu
bieten, mit dem Kreis-
verband in Kontakt zu
treten. Hinweise und
Anregungen helfen, die
gemeinsame Sache vo-
ranzubringen“, so der
CDU-Kreisvorsitzende
Raphael Schäfer, MdL.
Schäfer weiter: „Zu einem
modernen Kreisverband
gehört ein entsprechen-
der Internetauftritt – als
Informationsplattform
und Schnittstelle für den
gemeinsamen Austausch.
Ich lade Sie herzlich ein,
unsere Homepage zu be-
suchen. Geben Sie uns
gerne ein Feedback. Zu-
sammen bringen wir un-
seren Heimatlandkreis
nach vorne.“
Hallo, mein Name ist StreetBuddy:
Ich warne Verkehrsteilnehmer vor spielenden Kindern!
In der Lisdorfer Großstraße
sind einige Grundstücksei-
gentümermitpositivemBei-
spiel vorangegangen und
warnen mittels aufgestell-
ter StreetBuddys auf ihren
Grundstücken die Verkehrs-
teilnehmer, insbesondere
die Autofahrer, vor spielen-
denKindern.
AusSichtderCDULisdorfgibt
es für dieses Engagement ein
großes Lob. Langsames und
vorausschauendes Fahren ist
inderGroßstraßesehrwichtig.
Unsere Kinder müssen best-
möglich geschützt werden.
Deshalb Danke an die Lis-
dorfer StreetBuddy-Helden!
Startseite der neu gestalteten Homepage des CDU-Kreisverbandes Saarlouis
Internetadresse:
www.cdu-kv-saarlouis.de
12
SAAR
LAND
Raphael
Schäfer
Für Lisdorf in den Landtag.
13
Helmut-Kohl-Straße und Roland-Henz-Platz
Saarlouis hat künftig eine
Helmut-Kohl-Straße und
einenRoland-Henz-Platz.
Der Saarlouiser Stadtrat
hat in seiner Sitzung am 27.
Januar 2022 einstimmig
die Benennung eines Teil-
bereiches der Holtzendorf-
fer Straße nach dem ehe-
maligen Bundeskanzler
Dr. Helmut Kohl sowie die
Benennung eines Teilbe-
reiches des Ravelin V nach
unserem ehemaligen Saar-
louiser Oberbürgermeister
Roland Henz beschlossen.
CDU-Fraktionschef Rapha-
el Schäfer, MdL: „Roland
Henz hat mit ganz viel
Herzblut für unsere Stadt
und unsere Heimat gear-
beitet. Unserem ehema-
ligen Oberbürgermeister,
der von 2005 bis 2017 die
Saarlouiser Stadtverwal-
tung leitete, gebührt Aner-
kennung – und zwar über
alle Parteigrenzen hinweg.
Vor seiner Zeit als OB ge-
hörte er als Stadtverordne-
ter dem Saarlouiser Stadt-
rat an. Roland Henz war
ein angesehener und ge-
schätzter Kollege im Stadt-
rat, ein beliebter Chef für
die Beschäftigten im Rat-
haus und hat für uns hier
in Saarlouis Großes geleis-
tet. Wir Saarlouiser werden
Roland ein ehrendes An-
denken bewahren
und freuen uns,
dass ein zentraler
Platz künftig sei-
nen Namen trägt.“
„Anlässlich des
35-jährigen Beste-
hens der Städte-
partnerschaft mit
Eisenhüttenstadt
sowie der beiden
Jahrestage (30
Jahre Maastrich-
ter Verträge sowie
70 Jahre Grün-
dung der Europä-
ischen Gemein-
schaft für Kohle
und Stahl EGKS)
wollen wir durch
Benennung einer Straße
das Wirken Helmut Kohls
würdigen. Helmut Kohl
hat als„Kanzler der Einheit“
maßgeblich die deutsche
Wiedervereinigung gestal-
tet und große Verdienste
um die europäische Inte-
gration erworben. Nicht
zuletzt deswegen wurde er
im Jahr 1998 durch den Eu-
ropäischen Rat zum Ehren-
bürger Europas ernannt.
Kohls Verdienste mit Blick
auf die Maastrichter Ver-
träge und die Stabilität der
Europäischen Union blei-
ben unvergessen. Wir wür-
digen die Lebensleistung
und das Wirken des Men-
schen Helmut Kohl und
werden mit der Straßen-
benennung sein Anden-
ken in Saarlouis dauerhaft
bewahren“, so das CDU-
Bundesvorstandsmitglied
Marc Speicher, MdL.
H
e
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u
t-
K
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l-
S
tr
a
ß
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m 20 40 60 80 100 120 140 160 180 200
Maßstab
1:1500
Kartendarstellungen mit Überlagerung des Katasterbestandes können zu Fehlinterpretationen führen.
Die Lage der Grundstücksgrenze zur Örtlichkeit ist letztlich nur durch eine örtliche, amtliche Vermessung feststellbar.
Ehemaliger Bundeskanzler
Dr. Helmut Kohl
Ehemaliger Saarlouiser Oberbürgermeister Roland Henz
Helmut-Kohl-Straße: von den Stadtwerken bis zur Mitte
der Gustav-Heinemann-Brücke
14
Hans
www.tobias-hans.de
0681
/
93
318
303
LA
SA
Tobia
Hans
www.tobias-hans.de
0681 / 93318303
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Sie Hilfe bei der Briefwahl?
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SAAR
Fotoimpressionen Ministerpräsident Tobias Hans
Spitzenkandidat der CDU Saar zur Landtagswahl 2022
Am 27. März ist Landtagswahl und Sie entscheiden, wer in
den kommenden Jahren dieVerantwortung für die Zukunft
des Saarlandes tragen wird.
Deshalb bitte ich Sie um Ihr Vertrauen für die CDU Saar und
für mich.
Ihr
15
SAAR
LAND
Tobias
Hans
16
Marc Speicher
Marc Speicher Ute Mücklich-Heinrich
Ute Mücklich-Heinrich Raphael Schäfer
Raphael Schäfer
Roden Innenstadt Lisdorf
SAARLOUIS KÖNNEN SIE WÄHLEN!
Bis zum 27. März: CDU Saar.
Briefwahl-Telefon: 06831/94490 oder 0177/6497705

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Lisdorf aktuell Nr. 170 März 2022

  • 1. 1 Informationsschrift für Lisdorfer Bürger Nr. 170 März 2022 Herausgeber CDU und JU Lisdorf Flächennutzungsplan Saarlouis ab Seite 2 Bauleitplanung„Blumen Marion“ Seite 6 Helmut-Kohl-Straße und Roland-Henz-Platz Seite 13 Radverkehr in Saarlouis Seite 10
  • 2. 2 Bauausschuss trifft Richtungsentscheidung und ändert die Verteilung der geplanten Wohnbauflächen im Stadtgebiet Geänderter Entwurf eines neuen Flächennutzungspla- nes (FNP) wird wieder of- fengelegt ZusätzlicheWohnbauflächen können im Stadtteil Lisdorf entstehen Nach über 34 Jahren war es im vergangenen Jahr am 15. Juli 2021 endlich soweit: Der Saarlouiser Stadtrat hat den Entwurf eines neuen Flä- chennutzungsplanes (FNP) für das Stadtgebiet aufge- stellt. In den Folgemonaten wurden die Öffentlichkeit sowie die Träger öffentlicher Belange beteiligt. Der Bau- ausschuss (ASB) hat sich in seiner vergangenen Sitzung am 11. Februar 2022 mit den eingegangenen Stellung- nahmen befasst und eine Richtungsentscheidung mit Blick auf die geplante Vertei- lung der Wohnbauflächen imStadtgebietgetroffen. „Der aktuelle FNP datiert aus dem Jahr 1987. Insoweit war es dringend angezeigt, dass wir endlich einen neuen Flä- chennutzungsplan-Entwurf aufdenWegbringenunddie formalen Beteiligungsver- fahrenvonÖffentlichkeitund Trägern öffentlicher Belange initiieren. Auch die Landes- planung hat völlig zurecht darauf hingewiesen, dass eine entsprechende Auswei- sung und Entwicklung von Bauland einen neuen, aktu- ellenFNPvoraussetzt“,soder CDU-Fraktionsvorsitzende RaphaelSchäfer,MdL. Der Stadtrat von Saarlouis hat sich dazu entschieden, insgesamt 18,0 Hektar neue Wohnbauflächen im Stadt- gebiet auszuweisen. „AuchnachdenheutigenÄn- derungen durch den Bauaus- schuss bleibt es dabei, dass wirinsgesamtetwa18Hektar neue Wohnbauflächen im Stadtgebiet ausweisen. Nur die Verteilung der Flächen hat sich mit Blick auf die ein- zelnen Stadtteile verändert. Wir haben den berechtigten Einwänden aus der Bevöl- kerung Rechnung getragen und können 95 % der Stel- lungnahmen positiv aufgrei- fen. Insgesamt waren 138 StellungnahmenvonBürgern eingegangen, die meisten kamen aus dem Stadtteil Be- aumarais. Nachdem sich hier eine Bürgerinitiative gegrün- det hatte, haben wir als CDU Saarlouis, aber auch gemein- saminderKoalition,mitderBI Beaumarais immer im engen Austausch gestanden und konnten deren Belange jetzt auch positiv berücksichtigen. Flächennutzungsplan-Entwurf Beaumarais Flächennutzungsplan-Entwurf Neuforweiler
  • 3. 3 Flächennutzungsplan-Entwurf Lisdorf In Beaumarais bedeutet dies konkret, dass wir nur noch 0,3 Hektar Wohnbauflächen im Bereich „Auf der Heed“ ausweisenwerdenundeinen Großteilderdortzuvoreinge- planten Flächen gestrichen haben“,soRaphaelSchäfer AuchimStadtteilNeuforwei- lerwurdenimHinblickaufdie geplanten Wohnbauflächen zahlreiche Stellungnahmen eingereicht. U. a. wurden Argumente wie Lärmbeläs- tigung, Versiegelung, Beein- trächtigung der Aussicht etc. vorgetragen. Die Anwohner favorisieren eine Alterna- tivfläche zwischen „Kribet“ und „Im Blumenfeld“. Eine Verschiebung der geplanten Wohnbaufläche in diesen Bereich (Lückenschluss) hat denVorteil, dass sich dieVer- kehrserschließung günstiger gestaltet. In diesem Bereich befinden sich zwar weniger Flächen im städtischen Ei- gentum, was für eine Bau- landentwicklung grundsätz- lich wichtig ist, dafür ist der Lückenschluss aus stadtpla- nerischen Aspekten zu be- vorzugen. Flächenvarianten zwischenWarndt- und NeueWelt-Straße Mit Blick auf den Stadtteil Lisdorf teilen die drei Lisdor- fer CDU-Stadtverordneten Frederic Becker, Klaus Hild und Raphael Schäfer Fol- gendes mit: „Wir sind sehr froh, dass der Stadtteil Lis- dorf von den vorgenomme- nen Änderungen mit Blick auf die Ausweisung neuer Wohnbauflächen profitiert. Dies umso mehr, weil es im Interesse der eingegan- genen Stellungnahmen erfolgt. Im ursprünglichen Planungsentwurf sollten in Lisdorf insgesamt ca. 7,6 ha (1,4 ha Bereich Olversack; 1,8 ha Bereich Auf der Wies; 4,4 ha Bereich Gartenrei- hen/Fischerfeld) an neuen Wohnbauflächen entstehen können. Der Bauausschuss hat jetzt beschlossen, dass im Bereich Olversack die Flächen von 1,4 ha auf 3,4 ha vergrößert werden sol- len (siehe Skizze, Variante 3). Damit können in Lisdorf voraussichtlich insgesamt 9,6 ha neue Wohnbauflä- chen ausgewiesen werden. Konkret bedeutet dies, dass überdieHälfteallerEntwick- lungspotentiale in Lisdorf realisiert werden können. Wir sind froh, dass auf der Zeitachse damit auch wie- der Neubaugebiete in unse- rem Stadtteil ausgewiesen werden können.“ Klar ist allerdings, dass der FNP als vorbereitender Bau- leitplan nur einen groben Rahmen vorgibt und dass der Stadtrat in der Zukunft entscheiden muss, in wel- chen Bereichen dann durch konkrete Bebauungspläne Baurecht geschaffen wird. Ziel dabei ist es, die Flächen sukzessive durch die Stadt anzukaufen und die ent- sprechende Baulandent- wicklung über die Stadt zu organisieren. „Unser Weg als CDU ist eine moderate Innenraumver- dichtung. Größere Lücken im vorhandenen Siedlungs- körper sollen geschlossen und insbesondere Innen- räume verdichtet werden. Besonders wichtig ist uns dabei gewesen, dass die Ergebnisse der Stadtklima- analyse in den Planentwurf eingeflossen sind“, so Frede- ric Becker. Klaus Hild abschließend: „Uns ist die soziale Kompo- nenteebenfallssehrwichtig. Viele junge Familien wollen ein Eigenheim bauen. Lei- der sind die noch wenigen vorhandenen Baulücken in Saarlouis für den „Otto- normalverbraucher“ nicht bezahlbar. Zusätzliches Bauland und auch die vor- rangige Entwicklung von BaugebietendurchdieStadt werden sich positiv auf die Preise auswirken und dazu führen, dass auch junge Menschen es sich in Saar- louiswiederfinanziellleisten können, neu zu bauen.“
  • 4. 4 CDU-Bundesvorsitzender Friedrich Merz ist„halber Saarländer“ Merz lebte vier Jahre in Saarbrücken, ist mit einer Saarländerin verheiratet und begann seine berufli- che Karriere als Richter am AmtsgerichtSaarbrücken Der 66-jährige Friedrich Merz, neuer Vorsitzender der CDU Deutschlands, lebte von 1982 bis 1986 gemeinsam mit seiner Frau Charlotte in Saarbrü- cken. Charlotte Merz (60) stammt aus einer Saar- brücker Juristen-Familie und lernte ihren Ehemann Friedrich Merz im Rahmen des Jurastudiums kennen. Heute ist Charlotte Merz Direktorin des Amtsge- richts Arnsberg in Nord- rhein-Westfalen. Das Paar ist seit 1981 verheiratet und hat gemeinsam drei Kinder. Friedrich Merz begann sei- neberuflicheKarrierenach dem juristischen Referen- dariat 1982 als Richter am Amtsgericht Saarbrücken. Gemeinsam wohnte das Ehepaar einige Jahre in einer Doppelhaushälfte in der Scheidter Straße un- weit des Rotenbühl-Gym- nasiums. Saarbrücker Freunde von damals beschreiben Merz als herzlich, freundlich und lustig. Merz sei ein sehr kontaktfreudiger Mensch mit einem ganz netten, verschmitzten Lächeln. Er scherze auch gerne. Merz und seine Frau sind auch bekannt für ihre klaren und ehrlichen Worte. Volker Müller, ein alter Juristen-Freund aus SaarbrückerTagen, schätzt besonders an Merz und seiner Frau, dass man „bei dieser Familie immer weiß, woran man ist.“ Friedrich Merz war in sei- ner Saarbrücker Zeit CDU- Mitglied im Ortsverband Rotenbühl. Langjährige Mitglieder beschreiben Merz als kernigen CDUler, der gerne aktiv mitgear- beitet und auch an der Theke beim Sommerfest mit angepackt habe. Der heutige Sauerländer Merz war von 1989 bis 1994 Mitglied des Eu- ropaparlaments und ab 1994 Mitglied des Deut- schen Bundestages. Dort ging seine politische Karriere schnell voran. Im Jahr 2000 wurde er Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestags- fraktion. Dieses Amt be- kleidete er bis 2005. Im Jahr 2009 stieg er ganz aus der Politik aus und war erfolgreich in der Pri- vatwirtschaft tätig. Mit der erneuten Direktwahl in den Deutschen Bun- destag im vergangenen Herbst und der Wahl zum CDU-Bundesvorsitzenden ist Friedrich Merz erfolg- reich zurück auf dem po- litischen Parkett. „Ich freue mich auf die künf- tige Zusammenarbeit mit Friedrich Merz und bin mir ganz sicher, dass wir auf einer Wellenlinie auch bei den politischen Grundein- stellungenliegenwerden.Er wird mit seinen klaren Posi- tionen insgesamt dem Poli- tikbetrieb auf Bundesebene guttun und sicherlich auch dazu beitragen, dass die Uni- on nach dem Wahldebakel bei der letzten Bundestags- wahl zu alter Stärke zurück- findet“, so der Lisdorfer CDU- Chef Raphael Schäfer, MdL. Friedrich Merz wurde im Rah- men einer Mit- gliederbefra- gung der CDU Deutschlands und nachfolgend durch den Bundesparteitag mit über 95 % zum neuen CDU-Vor- sitzenden gewählt. Seit Mit- te Februar ist er auch Frak- tionsvorsitzender der CDU/ CSU-Bundestagsfraktion und insoweit Oppositions- führer im Deutschen Bun- destag. Der ARD-Deutschlandtrend von Anfang Februar zeigt eine Trendwende für die Union: SPD und Ampel- Regierung verlieren deutlich an Zustimmung. Die CDU konnte um plus 4 % zulegen und ist ak- tuell stärkste politische Kraft in Deutschland. #Merz-Effekt
  • 5. 5 Die CDU Lisdorf bedauert sehr, dass der Landesbe- trieb für Straßenbau und der Landkreis Saarlouis nach intensiver Prüfung mit Blick auf die Anlegung eines Fußgängerüber- weges in der Ensdorfer Straße (L 139) in Höhe der Einmündung Gatterstra- ße zu einem ablehnenden Ergebnis gekommen sind. Mit Schreiben vom 26. November 2021 teilte der Landkreis Saarlouis Fol- gendes mit: „Nach Über- prüfung der Sach- und Rechtslage habe ich im Einvernehmen mit dem Landesbetrieb für Stra- ßenbau von der verkehrs- rechtlichen Anordnung zur Anlegung eines Fuß- gängerüberweges Ab- stand genommen.“ Seitens der Landkreisver- waltung wird ausgeführt, dass die Anordnung eines Fußgängerüberweges an das Vorliegen verkehr- licher Voraussetzungen geknüpft sei. U. a. sei eine Mindeststärke des Fuß- gängerquerverkehrs von 50 Personen pro Stunde als untere Grenze vorge- schrieben. Mehrere Ver- kehrszählungen hätten ergeben, dass sich die festgestellten Fußgänger- verkehrsstärken deutlich unter der erforderlichen Mindeststärke bewegen würden. Weitere Voraus- setzungfürdieAnordnung eines Fußgängerüberwe- ges sei, dass bei einer zu- lässigen Höchstgeschwin- digkeit von 50 km/h der Fußgängerüberweg aus einer Entfernung von 100 Metern deutlich erkenn- bar ist. Vorliegend würde sich der„Zebrastreifen“ im Verlauf einer Rechtskur- ve befinden. Es sei daher und auch wegen drei ein- mündender Straßen (Gat- terstraße, Kleinstraße und Fort Rauch) sehr fraglich, ob eine zuverlässige Er- kennbarkeit der Fußgän- gerquerung gewährleistet wäre. Da eine Gefährdung der Fußgänger durch die vorgenannten Rahmenbe- dingungen nicht sicher aus- geschlossen werden könne, kommt die zuständige Be- hörde zum Ergebnis, dass in diesem Bereich keine Fuß- gängerüberquerung ange- legt werden könne. Auch wenn inhaltlich die Entscheidung des Land- kreises nachvollzogen wer- den kann, muss es weiter- hin das Ziel bleiben, eine sichere Querungsmöglich- keit für die Schul- und Kin- dergartenkinder in diesem Bereich zu realisieren. Zu Euch unterwegs! Wir sind zu Euch und für Euch unterwegs! Das „Mobile Bürgerbüro“ un- serer Landtagskandida- ten ist on Tour. Unsere Landtagskandida- ten touren in den kommen- den Wochen durch unseren Heimatlandkreis. Sie stellen sich gerne vor Ort Euren Fragen, hören zu und freuen sich über Eure Anregungen. Wenn Ihr das Wohnmobil seht, sprecht die Kandida- ten gerne an! Informationen zu den Stationen findet Ihr auf Facebook. Das mobile Bürgerbüro kommt auch zu Euch vor Ort. Vereinbart ger- neeinenTermin: Fahrerseite unseres mobilen Bürgerbüros Heck und Beifahrerseite unseres mobilen Bürgerbüros Ablehnung Fußgängerüberweg in der Ensdorfer Straße durch Landkreis Saarlouis CDU-Kreisgeschäftsstelle Telefon: 06831-9 44 90 Aktuelle Situation Ensdorfer Straße
  • 6. 6 Bauleitplanung„Ehemaliges Blumen-Marion-Gelände“ Stadtrat beschließt Festsetzung der Art der baulichen Nutzung ImJuli2021hatderStadtrat den Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan auf dem ehemaligen Blumen-Marion-Gelände gefasst. Ursprüngliches Ziel des Bebauungsplan- verfahrens war aus Sicht derVerwaltungdieFestset- zung der Art der baulichen Nutzung als Mischgebiet. Ebenso sollten – insbeson- dere bezüglich des Maßes der baulichen Nutzung – eine angemessene Stadt- eingangssituation sowie ein verträglicher Übergang zum Außenbereich ge- schaffenwerden. Bereitsindero.g.Ratssitzung im vergangenen Jahr wurde deutlich, dass eine Wohn- nutzung für das ehemalige Blumen-Marion-Gelände seitens der Fraktionen nicht gewünscht ist – insoweit scheidet eine Mischgebiets- festsetzung aus. Zwischen- zeitlich wurden die weitere Planung durch die Verwal- tung aufgenommen und die Zielsetzung hinsichtlich der Art der baulichen Nutzung konkretisiert. Folgende Parameter wur- denjetztberücksichtigt: - Die Kreisstadt Saarlouis möchte die Entwicklung des Walter-Bloch-Quartiers vorantreiben. Da auf einem großenTeildesGeländesu.a. zahlreiche Parkplätze ange- ordnet sind, muss zunächst Ersatz für diese Parkplätze geschaffen werden. Aus städtebaulicher Sicht ist die Unterbringung der Stellplät- ze in einem Parkhaus sinn- voll. Das ehemalige Blumen- Marion-Gelände bietet sich hierfüraufgrundderdirekten Lage an der B 405, der relati- ven räumlichen Nähe zur In- nenstadt und des bisherigen Parkplatzes besonders an. Gleichzeitig befindet sich die FlächeimRandbereichdeszu entwickelnden Walter-Bloch- Quartiers und eignet sich da- her besonders zur Unterbrin- gung der Stellplätze, da so derVerkehrausdemZentrum des Quartiers herausgehalten werden kann. Der B-Plan-Ent- wurf zum Blumen-Marion- Gelände enthält daher eine ausreichend große Sonder- gebietsfläche zur Errichtung einesPkw-Parkhauses. - Das Gebäude der Feuer- wehr Innenstadt weist bau- liche Mängel auf und muss dringend saniert werden. In diesem Zusammenhang be- stehen auch Überlegungen hinsichtlich eines Neubaus an anderer Stelle. Als alterna- tiver Standort für eine innen- stadtnahe Wache wäre zum Beispiel die verkehrlich gut angebundeneFlächedesBlu- men-Marion-Geländes mit seiner Randlage zur Innen- stadt hervorragend geeignet. Vor diesem Hintergrund soll vorsorglicheineentsprechen- de Fläche von ca. 5.000 qm im Bebauungsplan „Blumen- Marion-Gelände“alsGemein- bedarfsfläche festgesetzt und somitreserviertwerden. -EineWohnnutzungwirdauf dem Blumen-Marion-Gelän- de aufgrund der Nähe zur landwirtschaftlich genutzten Lisdorfer Aue und den damit einhergehenden Emissionen (Lärm, Staub sowie Ausbrin- gen von Dünger und Pflan- zenschutzmitteln) als nicht geeignet eingestuft und soll zukünftignichtzulässigsein. - Entlang der östlichen Seite der Straße „Fort Rauch“ sol- len weiterhin gewerbliche Nutzungen zulässig sein. Die bestehenden Betriebe kön- nen in ihrem Bestand gesi- chert werden. Gleichzeitig soll im neu zu bebauenden Gewebegebiet die Nutzung von Einzelhandelsbetrieben gemäß dem Einzelhandels- konzept der Kreisstadt Saar- louis zukünftig ausgeschlos- senwerden. - Das Grundstück im südli- chen Bereich des Plangebie- tes(FortRauch4)istals„Über- gangsbereich“ zwischen der bestehenden gewerblichen Nutzung im Norden und dem angrenzenden Wohn- gebiet westlich der Straße „Fort Rauch“ als Mischgebiet zu entwickeln. Da das Grund- stück aktuell untergenutzt ist und noch große unbebaute Flächen vorweist, stehen hier noch überbaubare Flächen für eine zukünftige Entwick- lungimRahmeneinesMisch- gebieteszurVerfügung. Die weiteren Inhalte des Be- bauungsplans (z. B. Maß der baulichen Nutzung, Bauwei- se, ökologische Festsetzun- gen usw.) werden durch die Stadtverwaltung entspre- chendentwickeltwerden. Die drei Lisdorfer Stadtver- ordneten Frederic Becker, Klaus Hild und Raphael Schäfer sind mit den Vorpla- nungen derVerwaltung sehr zufrieden:„WirhabendieVer- waltung in der Stadtratssit- zung beauftragt, das B-Plan- verfahren auf Basis dieses Konzeptes weiter zu betrei- ben. Insgesamt ist es unser Ziel, die Fläche oder Teile der Fläche durch die Stadt anzukaufen und gemäß der beschlossenen Art der bauli- chenNutzungzuentwickeln. Für uns ist klar, dass auf die- semArealkeineWohnbebau- ungundauchkeingroßflächi- ger Einzelhandel entstehen kann. Das Stadtplanungsamt hathierwirklichhervorragen- deVorarbeitgeleistet.“ B-Plan-Entwurf ehem. Blumen-Marion-Gelände
  • 7. 7 Dringend notwendige Renovierungen am Hauptbahnhof Saarlouis in Roden – Bahnhof schön hergerichtet „Wir haben viele Jahre lang gefordert, dass unser Bahnhof endlich auf Vor- dermanngebrachtwird. Der Kampf hat nun Erfolg gehabt. Die notwendigen Verbesserungen wurden im Rahmen des Programms „Attraktive Bahnhöfe“ vor- genommen. Neue Gestal- tungenanBodenundWand in unserem Hauptbahnhof, neue Sitzmöbel aus Holz, LED-Leuchten für mehr LichtundwenigerStromver- brauch,automatischöffnen- de Türen und ein sauberer Innenraum. Das ist gut“, so diebeidenSaarlouiserLand- tagsabgeordneten Marc S p e i c h e r und Rapha- el Schäfer. „Ich habe im Jahr 2010 zusammen mit Benedikt Loew vom Städtischen Museum die Ausstellung „100 Jahre Hauptbahn- hof“ organi- siert. Umso schöner ist es, jetzt zu se- hen, dass die Bahn in Saar- louis investiert. Gerade die Bemalung an der Wand im Bahnhofsgebäude zur Ge- schichte von Fraulautern, Roden und Saarlouis ist sehr gelungen. Eine echte Auf- wertung für unsere Heimat und die Menschen, die je- den Tag pendeln, und auch für diejenigen, die in Saar- louis ankommen“, sagt Marc Speicher. Insbesondere gelte der Dank dem Bundestagsab- geordneten Markus Uhl, MdB, der sich als langjäh- riges Mitglied im Verkehrs- ausschuss sowie als aktuelles Mitglied im wichti- gen Haus- haltsaus- schuss im Deutschen Bundes- tag für das Programm stark ge- m a c h t hat. Spei- cher und Schäfer hierzu: „Markus Uhl hat Saarlou- is bereits mit den beiden Zuschüssen zur Sanierung der Kirche Sankt Ludwig geholfen. Auch die Sanie- rung unseres Bahnhofs ist eine wichtige Sache für uns in Saarlouis.“ Die Deutsche Bahn hat rund 170.000 Euro für Saar- louis investiert und damit das Eingangsportal der Stadt Saarlouis deutlich aufgewertet. Hoffentlich bleibt es jetzt auch sauber! „Sonniges“ Bodenmosaik im neugestalteten Hauptbahnhof Saarlouis In der Bahnhofshalle herrscht nun eine ansprechende, warme Athmosphäre. Wandgestaltung mit den historischen Eckdaten der Stadt Saarlouis Robuste, aber einladende Sitzgelegenheit
  • 8. 8 SAAR SAAR LAND Gute Gründe, die CDU im Kreis Saarlouis zu wählen! Starke Wirtschaft, gute Arbeit Beste Bildung, gute Betreuung Ja, zum Klimaschutz, aber bezahlbar - so geht Zukunft Auf Nummer sicher leben – für eine sichere Heimat 1. 2. 3. 4. Jetzt schon Briefwahl! Telefon 06831 / 9 44 910 saarlouis@saar.cdu.de Herausgeber: CDU Kreiverband Saarlouis • De-Lenoncourt-Str. 13 • 66763 Dillingen Ute Mücklich-Heinrich Raphael Schäfer MdL Patrick Waldraff Marc Speicher MdL Dagmar Heib MdL Alexandra Heinen Matthias Fries Für einen starken Landkreis Saarlouis in unserem Land 5.
  • 9. 9 CDU Saarlouis eröffnet Bürgerbüro in Saarlouis In der Bibelstraße 14 in der City von Saarlouis ha- ben der CDU-Stadtverband Saarlouis sowie die Land- tagskandidaten Ute Mück- lich-Heinrich,RaphaelSchä- fer und Marc Speicher ihr Bürgerbüroeröffnet. „Uns ist es gerade wegen der aktuellen Umstände wichtig, den direkten Kon- takt zu halten. Viele Ver- anstaltungen finden nicht statt, so dass uns für die Sprechstunden und Anlie- gen ein direkter Ort in der Innenstadt von Saarlouis wichtig ist“, so Mücklich- Heinrich, Schäfer und Spei- cher. Die drei Kandidaten wollen damit eine nahe und für möglichst viele In- teressenten gut verfügbare Chance zur direkten An- sprache und zum persönli- chen Austausch schaffen. Rehlinger hat bei Verhandlungen versagt – Keine Minister oder Staatssekretäre aus den Reihen der Saar-SPD in Berlin Raphael Schäfer, CDU- Kreisvorsitzender und Orts- vorsitzender in Lisdorf, kritisiert dasVerhandlungs- ergebnis der SPD Saar mit Blick auf die Personalaus- wahl in der neuen Bundes- regierung: „Ich wundere mich, dass die Medien in der Öffent- lichkeit nicht mehr thema- tisiert haben, dass es der SPD-Landesvorsitzenden und stellvertretenden SPD- Bundesvorsitzenden Anke Rehlinger nicht gelungen ist, dass in der neuen Bundesre- gierung ein saarländischer SPDler bzw. eine saarländi- sche SPDlerin prominent vertretenist.AuchaufStaats- sekretärsebene: Fehlanzei- ge. Insgesamt wurden im Berliner Politikzirkel etwa 35 Posten an SPD-Funktionäre verteilt. Das macht deutlich, welchen Stellenwert die SPD Saar im Bund und auch Frau Rehlinger persönlich beim neuen Bundeskanzler genie- ßen. Gerade im Rahmen des für unser Land so wichtigen Transformationsprozesses und der wirtschaftspoliti- schen Herausforderungen hätte ich hier definitiv mehr erwartet.Insoweitmussman leider festhalten, dass Frau Rehlinger versagt hat, wenn esumdaskünftigeDurchset- zensaarländischerInteressen in Berlin geht. Dafür muss man an den Entscheidungs- Tischen in Berlin personell vertreten sein. Auftrag ver- fehlt,FrauRehlinger!Dagibt’s nichtszubeschönigen!“ Die Kontaktdaten sind: Bürgerbüro CDU Saarlouis Bibelstraße 14, 66740 Saarlouis,Tel.: 06831-1 66 36 65 E-Mail: kandidaten. saarlouis@saar.cdu.de Gewürzsalz alsWerbemittel Im Gespräch mit der Presse Schaufenster Bürgerbüro
  • 10. 10 Radverkehr in Saarlouis - Bewegt sich etwas? Das Radverkehrskonzept in Überherrn wurde im dortigen Gemeinderat ver- abschiedet (Die SZ berich- tete am 16.02.2022 groß da- rüber). Doch was hat das mit Lisdorfzutun? So soll das auch bereits mehrfach in der Presse und vom Land gefördert neue Radweg-Projekt „Linie 9“ durch Lisdorf in die Innen- stadt führen. Von der Neu- en Welt kommend könnte die Radroute über die Holz- mühler Straße in die IV. Gar- tenreihe abbiegen und über die Lothringer Straße bis in die Innenstadt führen. Der ADFC weist in diesem Zuge darauf hin, dass die Verlän- gerungen der III. und IV. Gar- tenreihe dringend saniert werden müssen. Das Amt für Tiefbauwesen und Ver- messung hat die Schäden immerhin schon aufgemes- sen. Wann die Sanierung geschieht, ist dem ADFC aber noch nicht bekannt. Ferner wären geeignete Querungsanlagen, wie z.B. Sprunginseln durch den LfS (Landesbetrieb für Straßen- bau)amEndederIV.Garten- reihewünschenswert,damit die Ludwigstraße bequem überquert werden kann. Nach der neuen StVO „sol- len“ Einbahnstraßen, wel- ches im Juristendeutsch einem „müssen“ gleicht, für Radfahrer geöffnet werden. Auch in Lisdorf gibt es noch ein paar Einbahnstraßen, die noch nicht für den Rad- verkehr geöffnet sind. So zum Beispiel die Kleinstraße oder die Marxstraße. Diese Straßen sollten seitens der Verwaltung nochmal über- prüft werden, ob sie sich für die Freigabe für den Radver- kehr eignen. Insbesondere die Öffnung der Kleinstraße, die für viele Grundschüler auf dem Schulweg liegt, wäre ein wichtiger erster Schritt, damit Schülerinnen und Schüler sicher mit dem Fahrrad zur Schule kommen können. 5,3 Millionen Euro sollen ferner in die Sanierung des Saarradwegs D5 fließen wer- den. Konkret sollen auch im Bereich der Schleuse Lisdorf Sanie- rungsmaßnah- men durchge- führt werden. Träumen dür- fen Radfah- rende von Fahrradstraßen in Lisdorf. Viel- leicht ergeben sich durch das Radverkehrskonzept für die Stadt Saarlouis, an welchem das renommierte Planungsbüro PGV-Alrutz arbeitet, daraus Möglichkei- ten. Der Fort Rauch und die Kleinstraße könnten hierfür geeignet sein. In der Verlän- gerungvonFortRauchwäre auch eine Querungsanlage über die Walter-Bloch-Stra- ße notwendig. Auf die un- erfreuliche Situation in der Ensdorfer Straße wird dem- nächst in einem eigenen Ar- tikel hingewiesen. Die Saarlouiser Kreisver- bandsgruppe des ADFC setzt sich zusammen mit dem Radelkollektiv für bes- sere Radwege in Lisdorf und darüber hinaus ein. Der Lisdorfer Landtagsab- geordnete Raphael Schäfer hierzu: „Der ADFC macht einen hervorragenden Job in Saarlouis. Mein Dank gilt daher insbesondere Marcel Scherf, der zwischenzeitlich auf der Holzmühle wohnt. Wir werden die Verbesse- rungsvorschläge und Ideen des ADFC bestmöglich un- terstützen.“ Autor: Marcel Scherf (ADFC Saarlouis) Impressum: Herausgeber: CDU-Ortsverband Lisdorf , Lisdorfer Straße 46; JUNGE UNION Lisdorf, Thirionstraße 22. Redaktion: Frederic Becker, Bernd Lay, Raphael Schäfer, Dr. Vanessa Wassong, Julian Martin, Andrea Rapp, Georg Jungmann, Heiner Groß, Harald Weiler und weitere Vor- standsmitglieder sowie Karl Schneider. Alle bisherigen Ausgaben von Lisdorf aktuell können im Internet nachgelesen werden unter www.lisdorf.de -> Lisdorfer Vereine -> CDU-Lisdorf -> Lisdorf aktuell. Redaktionsschluss war am 28.02.2022. Die Zeitschrift wird durch ehrenamtliche Helfer in ihrer Frei- zeit verteilt, weshalb eine zeitgleiche Verteilung in Lisdorf nicht gewährleistet ist. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder und nicht unbedingt die Meinung der CDU Lisdorf. Kleinstraße im Bereich des Kindergartens
  • 11. 11 Der CDU-Kreisverband Saarlouis hat eine neue Homepage! Seit Anfang Februar 2022 ist die neue Homepage der Kreis-CDUimNetz. UnterderAdressewww.cdu- kv-saarlouis.desindaufeinen Blick alle wichtigen Informa- tionen rund um den CDU- Kreisverbandzufinden. Auf seiner neuen Home- page stellt sich der CDU- Kreisverband Saarlouis vor und informiert über wichtige Aktivitäten. „Wir wollen einen kompakten und aktuellen Überblick darüber geben, wer wir sind und was wir für un- seren Kreis auf die Beine stellen“, erklärt Sven We- ber, der als Referent für Öffentlichkeitsarbeit die Seite gestaltet hat. Neben diesen Informati- onen sind auch die Kon- taktdaten des Verbandes zu finden. „Uns ist auch wichtig, gerade unter den aktuellen Umstän- den die Möglichkeit zu bieten, mit dem Kreis- verband in Kontakt zu treten. Hinweise und Anregungen helfen, die gemeinsame Sache vo- ranzubringen“, so der CDU-Kreisvorsitzende Raphael Schäfer, MdL. Schäfer weiter: „Zu einem modernen Kreisverband gehört ein entsprechen- der Internetauftritt – als Informationsplattform und Schnittstelle für den gemeinsamen Austausch. Ich lade Sie herzlich ein, unsere Homepage zu be- suchen. Geben Sie uns gerne ein Feedback. Zu- sammen bringen wir un- seren Heimatlandkreis nach vorne.“ Hallo, mein Name ist StreetBuddy: Ich warne Verkehrsteilnehmer vor spielenden Kindern! In der Lisdorfer Großstraße sind einige Grundstücksei- gentümermitpositivemBei- spiel vorangegangen und warnen mittels aufgestell- ter StreetBuddys auf ihren Grundstücken die Verkehrs- teilnehmer, insbesondere die Autofahrer, vor spielen- denKindern. AusSichtderCDULisdorfgibt es für dieses Engagement ein großes Lob. Langsames und vorausschauendes Fahren ist inderGroßstraßesehrwichtig. Unsere Kinder müssen best- möglich geschützt werden. Deshalb Danke an die Lis- dorfer StreetBuddy-Helden! Startseite der neu gestalteten Homepage des CDU-Kreisverbandes Saarlouis Internetadresse: www.cdu-kv-saarlouis.de
  • 13. 13 Helmut-Kohl-Straße und Roland-Henz-Platz Saarlouis hat künftig eine Helmut-Kohl-Straße und einenRoland-Henz-Platz. Der Saarlouiser Stadtrat hat in seiner Sitzung am 27. Januar 2022 einstimmig die Benennung eines Teil- bereiches der Holtzendorf- fer Straße nach dem ehe- maligen Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl sowie die Benennung eines Teilbe- reiches des Ravelin V nach unserem ehemaligen Saar- louiser Oberbürgermeister Roland Henz beschlossen. CDU-Fraktionschef Rapha- el Schäfer, MdL: „Roland Henz hat mit ganz viel Herzblut für unsere Stadt und unsere Heimat gear- beitet. Unserem ehema- ligen Oberbürgermeister, der von 2005 bis 2017 die Saarlouiser Stadtverwal- tung leitete, gebührt Aner- kennung – und zwar über alle Parteigrenzen hinweg. Vor seiner Zeit als OB ge- hörte er als Stadtverordne- ter dem Saarlouiser Stadt- rat an. Roland Henz war ein angesehener und ge- schätzter Kollege im Stadt- rat, ein beliebter Chef für die Beschäftigten im Rat- haus und hat für uns hier in Saarlouis Großes geleis- tet. Wir Saarlouiser werden Roland ein ehrendes An- denken bewahren und freuen uns, dass ein zentraler Platz künftig sei- nen Namen trägt.“ „Anlässlich des 35-jährigen Beste- hens der Städte- partnerschaft mit Eisenhüttenstadt sowie der beiden Jahrestage (30 Jahre Maastrich- ter Verträge sowie 70 Jahre Grün- dung der Europä- ischen Gemein- schaft für Kohle und Stahl EGKS) wollen wir durch Benennung einer Straße das Wirken Helmut Kohls würdigen. Helmut Kohl hat als„Kanzler der Einheit“ maßgeblich die deutsche Wiedervereinigung gestal- tet und große Verdienste um die europäische Inte- gration erworben. Nicht zuletzt deswegen wurde er im Jahr 1998 durch den Eu- ropäischen Rat zum Ehren- bürger Europas ernannt. Kohls Verdienste mit Blick auf die Maastrichter Ver- träge und die Stabilität der Europäischen Union blei- ben unvergessen. Wir wür- digen die Lebensleistung und das Wirken des Men- schen Helmut Kohl und werden mit der Straßen- benennung sein Anden- ken in Saarlouis dauerhaft bewahren“, so das CDU- Bundesvorstandsmitglied Marc Speicher, MdL. H e lm u t- K o h l- S tr a ß e m 20 40 60 80 100 120 140 160 180 200 Maßstab 1:1500 Kartendarstellungen mit Überlagerung des Katasterbestandes können zu Fehlinterpretationen führen. Die Lage der Grundstücksgrenze zur Örtlichkeit ist letztlich nur durch eine örtliche, amtliche Vermessung feststellbar. Ehemaliger Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl Ehemaliger Saarlouiser Oberbürgermeister Roland Henz Helmut-Kohl-Straße: von den Stadtwerken bis zur Mitte der Gustav-Heinemann-Brücke
  • 14. 14 Hans www.tobias-hans.de 0681 / 93 318 303 LA SA Tobia Hans www.tobias-hans.de 0681 / 93318303 Haben Sie Fragen oder benötigen Sie Hilfe bei der Briefwahl? Melden Sie sich: SAAR Fotoimpressionen Ministerpräsident Tobias Hans Spitzenkandidat der CDU Saar zur Landtagswahl 2022 Am 27. März ist Landtagswahl und Sie entscheiden, wer in den kommenden Jahren dieVerantwortung für die Zukunft des Saarlandes tragen wird. Deshalb bitte ich Sie um Ihr Vertrauen für die CDU Saar und für mich. Ihr
  • 16. 16 Marc Speicher Marc Speicher Ute Mücklich-Heinrich Ute Mücklich-Heinrich Raphael Schäfer Raphael Schäfer Roden Innenstadt Lisdorf SAARLOUIS KÖNNEN SIE WÄHLEN! Bis zum 27. März: CDU Saar. Briefwahl-Telefon: 06831/94490 oder 0177/6497705