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nuvoNr. 2/2019 • 2. Jahrgang • Das ostdeutsche Wirtschaftsmagazin
In turbulenter Zeit erfolgreich
auf internationalen Märkten
Ostdeutscher Mittelstand
lebt auch vom Export
Hartmut Bunsen
IGUV
Die Globalisierung als
Chance nutzen!
Dr. Frank Büchner
Siemens AG
Ihr Partner für
das Auslandsgeschäft
Andreas Schulz
MBS
ISSN 2625-3356
Rubrik
Für Sie wird es einfacher.
Für Ihre Mitarbeiter einfach besser.
Neue Wege in der
betrieblichenAltersversorgung
Die betriebliche Altersvorsorge geht neue Wege – und wir gehen
mit! Im Rahmen des neuen Betriebsrentenstärkungsgesetzes
haben wir unsere Vorsorgeprodukte für Sie noch besser ge-
macht. Die neue bAV der SIGNAL IDUNA bietet Ihnen ein umfas-
sendes Leistungspaket, mit neuen passenden Produktlösungen
und innovativen Prozessen. Jetzt mehr erfahren unter:
www.die-neue-bav.de
­­3nuvo2/19
Aus dem Verband
Vorwort
Kompetenter Partner im internationalen Geschäft
Brandenburgische Unternehmen ex-
portierten im vergangenen Jahr Pro-
dukte im Wert von mehr als 13 Milliar-
den Euro: Längst nehmen Mittelständ-
ler die Globalisierung als Riesenchance
wahr. Meist besitzen sie spezielles
Know-how, sind teilweise sogar Welt-
marktführer auf ihrem Gebiet. Die Er-
fahrung im Umgang mit Außenhan-
delsrisiken haben sie dagegen in der
Regel nicht – und genau dafür bietet
die Mittelbrandenburgische Sparkasse
ihre Expertenunterstützung an. Dabei
geht es nicht nur um die reibungslose
Abwicklung des Zahlungsverkehrs,
sondern vor allem um die Absicherung
der Zahlungs- und Lieferrisiken, der Ri-
siken bei Devisenkurs- und Zinsschwan-
kungen und um die Außenhandelsfi-
nanzierung.
Eigenes KompetenzCenter
Als siebtgrößte Sparkasse in Deutsch-
land haben wir ein eigenes Kompe-
tenzCenter Auslandsgeschäft. Hier er-
halten unsere Firmenkunden und die
der weiteren Sparkassen im Land Bran-
denburg eine exzellente Beratung. Un-
sere hier tätigen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter sind Fachleute mit großer
Erfahrung. Wenn sie den angestamm-
ten Kundenberater bzw. die Kunden-
beraterin zum ersten Mal zum Kunden-
gespräch vor Ort begleiten, erleben sie
manchmal, dass Unternehmer überrascht
sind. Das komplette Leistungspaket in
höchster Qualität von der Sparkasse? Vie-
le wissen nicht, dass die Sparkassengrup-
pe zu den größten Finanzorganisationen
weltweit gehört. Über die Landesbanken
sind wir mit 10.000 Korrespondenzban-
ken an 100 internationalen Standorten
vernetzt. Unsere „German Centers“ un-
terstützen Neueinsteiger und etablierte
Unternehmen vor Ort, z.B. durch Vermie-
tung von Büroflächen, Beratung und
Netzwerke in globalen Wachstumsmärk-
ten. Die Deutsche Leasing, der S-Count-
ryDesk, der EuropaService und die Deut-
sche Factoring Bank sichern darüber hin-
aus eine hervorragende Betreuung im In-
und Ausland.
Afrika rückt in den Fokus
Auslandsgeschäfte sind immer ein span-
nendes Thema, im Moment gilt das mehr
denn je. Der Ostdeutsche Sparkassenver-
band lädt für den 6. Juni 2019 zum 4. Un-
ternehmertag „Internationales Geschäft“
nach Potsdam ein. „Deutsche Konjunktur
im Schatten politischer Risiken“, „Brexit –
was Unternehmer jetzt wissen müssen“,
„Stehen die Weltmärkte vor dem han-
delspolitischen Showdown?“ – so die Ti-
tel einiger Vorträge. In den Foren geht es
um ganz praktische Fragen wie die Absi-
cherung von Liefer-, Zahlungs- und
Währungsrisiken oder EU-Förderungen.
Als Kontinent rückt Afrika verstärkt in
den Fokus. China ist dort längst präsent.
In den sich entwickelnden Wirtschafts-
kreisläufen mit rasch steigendem Bedarf
an vielen Gütern und Leistungen und
wachsender Kaufkraft sollten branden-
burgische und ostdeutsche Unterneh-
men auf jeden Fall ihre Chancen nutzen.
Sie werden dabei erfolgreich sein, wenn
sie die richtigen Partner an ihrer Seite
haben. Die Mittelbrandenburgische
Sparkasse ist in diesem Jahr Gastgeber
des Unternehmertages. Wir freuen uns,
die Unternehmerinnen und Unterneh-
mer am 6. Juni in unserer Zentrale in
Potsdam begrüßen zu können.
Ihr Andreas Schulz,
Vorsitzender des Vorstandes der
Mittelbrandenburgischen Sparkasse
Anzeige
Das katholische Akutkrankenhaus St. Josefs steht seit über 150 Jahren für fachliche Exzellenz
und die besondere „Josefs-Atmosphäre“. Die Alexianer Region Potsdam betreibt heute
neben dem St. Josefs-Krankenhaus auch das geriatrische Fachkrankenhaus mit Tagesklinik
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Näher am Menschen
­­­­4 nuvo2/19
Interview
Sportliche Ziele
Signal-Iduna-Chef Ulrich Leitermann hat
dem Konzern ein Wachstumsprogramm
verordnet und blickt dabei auf das Hand-
werk und den Handel. Ostdeutschland ist
für ihn ein wichtiger Markt.
Der Vorstandsvorsitzende von Signal
Iduna wirkt erstaunlich locker – obwohl
der BVB gerade erst aus der Champions
League geflogen ist und die Bayern den
Dortmundern wieder mal die Meister-
schaftsträume vermiesen könnten. Ulrich
Leitermann ist nicht nur Chef eines der
großen deutschen Versicherer, er sitzt
auch im Aufsichtsrat des BVB. SUPERillu
sprach mit ihm über die Borussen, darü-
ber, welche Rolle Fußball für das Unter-
nehmen spielt und welche Ziele er sich
mit dem Versicherungskonzern setzt.
Herr Leitermann, der Signal-Iduna-Kon-
zern ist Hauptsponsor des BVB. Erwar-
ten Sie langsam wieder mal einen Titel?
Die Borussia spielt eine sehr gute Sai-
son. Wir fiebern mit. Wenn dann zum
Schluss der Meistertitel herauskommt,
freuen wir uns natürlich riesig. Ich bin si-
cher, dass wird ein sehr spannender End-
spurt.
Ihr Konkurrent Allianz hat mit Bayern
München das glücklichere Händchen ...
Borussia Dortmund ist ein sehr erfolgrei-
cher Verein, der einen klasse Fußball
spielt. Die Allianz hat ihren Hauptsitz in
München, wir unseren in Dortmund und
Hamburg. Diese regionale Verbunden-
heit sind wichtige Gründe für Sponsoring-
Aktivitäten, neben der großen Beliebt-
heit und der sportlichen Attraktivität. Der
BVB hat bundesweit ein glän-
zendes Image und ist für uns
mit dem Signal Iduna Park ein
hervorragender Werbeträger.
Wir passen zusammen.
Was sich auch auf die Ge-
schäfte auswirken könnte. Sie
haben sich im Konzern 2017
ein Wachstumsprogramm mit
dem Namen VISION 2023
verordnet. Sind Sie vorange-
kommen?
Wir sprechen über einen
Prozess, mit dem wir ertrag-
reich wachsen wollen und da-
bei Antworten auf die Digitali-
sierung geben, die das Kun-
denverhalten massiv verändert. Dafür ha-
ben wir zunächst die Kundenbedürfnisse
identifiziert und daraus unsere Vision ab-
geleitet, um zukünftig Lösungen gemein-
sam mit unseren Kunden zu entwickeln
und noch besseren Service zu bieten.
Und was ist Ihre Vision?
Die Überschrift lautet Lebensqualität.
Die Menschen wollen finanzielle Sicher-
heit, sie wollen gesund bleiben, mehr
Freizeit und sich nicht Zeit mit unnötigen
bürokratischen Vorgängen rauben lassen.
Als führender Krankenversicherer sind wir
hier bereits sehr gut aufgestellt, entwi-
ckeln aber unsere Produkte kontinuierlich
weiter. In der Altersvorsorge bieten wir
etwa im Lebensversicherungssegment
ein großes Portfolio an. Und mithilfe der
fortschreiten den Digitalisierung werden
wir effizienter und noch gezielter beraten
...
Das führt zu einem weiteren Stellenab-
bau. Oder?
Nein, wir schaffen damit Freiräume für
unsere Mitarbeiter, um noch näher am
Kunden zu sein. Das wird auch ge-
wünscht, obwohl sich viele Kunden heute
schon vor der Kontaktaufnahme online
informieren. Aber eine Krankenversiche-
rung oder eine private Altersvorsorge
muss auf die persönlichen Verhältnisse
zugeschnitten sein. Das erfordert eine
sehr hohe Beratungskompetenz, auch
wenn es darum geht, individuelle Pakete
für Betriebe zu schnüren. Das ist unsere
Stärke, und das sind die Wachstumstrei-
ber der Zukunft.
Könnten Sie das genauer erklären?
Die Signal Iduna ist traditionell beson-
ders kompetent als Partner des Hand-
werks und des Handels. In einer Zeit, in
der sich der Fachkräftemangel verschärft,
kommt uns das zugute, weil betriebliche
Leistungen in der Altersvorsorge auch im
Niedriglohnbereich immer wichtiger wer-
den. Ein Betrieb, der höhere Sozialleis-
tungen bietet, ist für Mitarbeiter attrakti-
ver. Dazu können wir unseren Beitrag leis-
ten.
Gibt es noch Unterschiede zwischen
den alten und den neuen Ländern?
Die Betriebe im Osten sind im
Durchschnitt kleiner als im Wes-
ten. Wir haben noch nie zwi-
schen Ost und West unterschie-
den. Es gibt wirtschaftlich starke
und weniger starke Regionen in
ganz Deutschland. Dies kann
sich auch in der Betriebsgröße
widerspiegeln.
Ostdeutschland ist für uns ein
wichtiger Markt. Deshalb sind
wir etwa auch noch mit einer ei-
genen Direktion in Rostock ver-
treten, wo sich unsere Konkur-
renten zurückgezogen haben.
Wir bleiben in der Fläche prä-
sent.
(Quelle: SUPERillu)
Ulrich Leitermann steht seit 2013 an der Spitze
der Signal-Iduna-Gruppe.
Ulrich Leitermann (l.) im Gespräch mit Autor Thilo Boss.
­­5nuvo2/19
schen Mittelstand als hoch. Rund 30 Pro-
zent der Betriebe erlitten bereits wirt-
schaftliche Schäden durch eine Cyber-At-
tacke. Kosten entstanden den Unterneh-
men vor allem dadurch, die Angriffe auf-
zuklären und die Daten wiederherzustel-
len – sowie infolge einer Betriebsunter-
brechung, weil die Produktion oder der
Geschäftsbetrieb bei 40 Prozent der Fälle
massiv gestört wurde.
Nicht nur die durch Cyber-Kriminalität
geschädigten Betriebe setzen daher ver-
stärkt darauf, diese Risiken über eine Ver-
sicherungslösung abzusichern. Ihr Ziel:
eine umfassende Kostendeckung im
Schadenfall und ein ständiger Zugriff auf
eine Notfallhilfe. Beides bietet „Cyber+
Smart“ von HDI Global SE. Die Cyber-
Versicherung wurde speziell auf die An-
forderungen des Mittelstands zugeschnit-
ten.
Konkret lassen sich auf der Basis von
Versicherungssummen- und Selbstbe-
haltsvarianten sowohl Eigen- als auch
Drittschäden umfassend absichern. Ab-
gedeckt sind dabei Formen sogenannter
Informationssicherheitsverletzungen – sei
es, dass personenbezogene Daten ent-
wendet, Geschäftsgeheimnisse verletzt
oder firmeneigene Netzwerke attackiert
werden. Im Fall eines Cyber-Angriffs ge-
währleistet die 24/7-Hotline, eine schnel-
le Hilfe durch einen spezialisierten IT-
Dienstleister, damit das Schadenausmaß
möglichst begrenzt bleibt.
HDI Global SE
Advertorial
Schadhafte E-Mails sind das größte Cyber-Risiko
Cyber-Angriffe haben häufig weitreichen-
de Folgen: Sie können zu Produktions-
und Lieferausfällen führen oder sogar
komplette IT-Systeme lahmlegen. Auch
der Mittelstand befindet sich im Visier
von solchen kriminellen Attacken. Die Tä-
ter haben es dabei meist nicht schwer,
denn Mitarbeiter sind oft nicht ausrei-
chend auf die Gefahren vorbereitet.
Nur bei jedem vierten Angriff auf ein be-
triebliches IT-System setzen Cyber-Krimi-
nelle spezielle Software ein oder spähen
Passwörter aus. In den meisten Fällen
reicht es bereits aus, die Schadsoftware
an eine scheinbar harmlose E-Mail anzu-
hängen. Die Mitarbeiter öffnen die An-
hänge dann oftmals im Vertrauen darauf,
dass die betriebliche Firewall und Vi-
renscanner eventuelle Schädlinge bereits
identifiziert haben. Zu diesem Ergebnis
kommt eine repräsentative Umfrage des
Gesamtverbandes der deutschen Versi-
cherungswirtschaft (GDV) unter 300 Ent-
scheidern kleiner und mittelständischer
Betriebe.
Gezielt warnte das Bundesamt für Si-
cherheit in der Informationstechnik vor
gefälschten E-Mails, die im Namen von
Kollegen, Geschäftspartnern oder Be-
kannten verschickt werden. Ein Klick auf
den Link oder Anhang reicht aus, um die
Schadsoftware zu aktivieren. „Die techni-
schen Hilfsmittel können den gesunden
Menschenverstand und eine gewisse
Skepsis nicht ersetzen“, betonten daher
die Verfasser der GDV-Studie und richte-
ten eine klare Empfehlung an die Unter-
nehmen: So sollten Mitarbeiter in jedem
Fall regelmäßig geschult werden. Zudem
müssten verbindliche Vorsichtsmaßnah-
men beim Umgang mit elektronischer
Post bestehen.
Fast jeder dritte Betrieb wurde bereits
durch Cyber-Angriffe geschädigt
Drei Viertel der befragten Unternehmen
bezeichneten das Risiko, Opfer eines Cy-
ber-Angriffs zu werden, für den deut-
Gefälschte E-Mails sind beliebte Methoden um Unternehmen auszuspähen.
Computer und IT eines Unternehmens sind die Achillesferse bei Cyberattacken.
­­­­6 nuvo2/19
Ratgeber Finanzierung
Auf der sicheren Seite im Auslandsgeschäft
Experten der Mittelbrandenburgischen Sparkasse beraten landesweit
tiv gut orientieren können. Die Expertin-
nen und Experten der Mittelbrandenbur-
gischen Sparkasse beraten zum Beispiel
Firmen mit Geschäftsbeziehungen nach
Großbritannien: „Schwankungen des
Pfund sind ein sehr wichtiges Thema“,
berichtet Kathleen Hecht. „Wir unterstüt-
zen Firmen dabei, sich gegen Währungs-
risiken abzusichern.“ Dazu können unter
anderem Fremdwährungskonten dienen.
Auch Instrumente gegen Zahlungs- oder
Lieferausfälle werden häufig genutzt.
„Afrika ist im Kommen, das spüren wir“,
erklärt Elena Gazetova. „Europa zieht
jetzt nach und auch brandenburgische
Unternehmen sind dabei.
Doch wenn jemand zum ersten Mal ein
Geschäft mit einem Partner zum Beispiel
in Nigeria vereinbart, gibt es noch keine
Erfahrungen, Vertrauen ist noch nicht vor-
handen. In einer solchen Situation wer-
den die Risiken auf Banken in den Län-
dern beider Geschäftspartner übertra-
gen.“ Ein gängiges Verfahren, für das je-
doch die Wahl der geeigneten Bank ent-
scheidend sein kann. Dokumentationen
und Nachweise, die weltweit üblich sind,
stellen für kleine und mittelständische
Unternehmen oft eine Herausforderung
dar.
Auch dann unterstützt das MBS-Kompe-
tenzCenter gemeinsam mit weiteren Spe-
zialisten im Hause. Was viele Kunden
auch nicht wissen: Die MBS wickelt den
Die Lausitzer Klärtechnik GmbH (LKT) in
Luckau ist ein führender Anbieter von An-
lagen für die dezentrale Abwasserreini-
gung in Deutschland und auch internatio-
nal sehr erfolgreich. Das 2002 gegründe-
te Unternehmen hat sich eine stabile
Marktposition bei umwelttechnischen
Anlagen unterschiedlicher Größe erar-
beitet, von der Kleinkläranlage für zwei
bis 50 Personen bis hin zu Systemen für
maximal 5000 Einwohner. Ständige Wei-
terentwicklung sichert den Markterfolg:
Für ein gemeinsam mit der BTU Cottbus-
Senftenberg entwickeltes neues Verfah-
ren zur Sanierung von Pumpschächten
erhielt LKT im vergangenen Jahr den In-
novationspreis der Industrievereinigung
Verstärkte Kunststoffe.
Kooperation mit China
Seit 2017 läuft eine Kooperation mit
dem weltgrößten Hersteller von Schie-
nenverkehrstechnik aus China, der mit
LKT-Abwasserbehandlungsanlagen sein
Produktportfolio erweitert. Der erste Auf-
trag mit 303 Anlagen und einem Umfang
von einer Million Euro ist inzwischen ab-
gearbeitet, weitere Projekte laufen. Für
die Wartung werden chinesische Mitar-
beiter in Luckau geschult. „Den Einstieg
ins Chinageschäft sehe ich als einen Mei-
lenstein für den Ausbau unserer Ge-
schäftsbeziehungen im asiatischen
Markt“, sagt LKT-Geschäftsführer Michael
Müller. „Wir konnten mit unserer Quali-
tät, unserem Service und unserer Kompe-
tenz offensichtlich überzeugen.“ Die
technische Umsetzung ist für LKT als eta-
bliertes Unternehmen mit umfangrei-
chem Know-how kein Problem. Bei der
Abwicklung und Absicherung der Zahlun-
gen suchte sich das Unternehmen profes-
sionelle Unterstützung.
Seit 10 Jahren Sparkassenkunde
„Wir sind seit rund zehn Jahren Kunde
der Mittelbrandenburgischen Sparkas-
se“, berichtet der LKT-Geschäftsführer.
„Sporadische Exportgeschäfte hatten wir
zunächst per Vorkasse abgewickelt. Aber
als die Exportausweitung mit ganz ande-
ren Größenordnungen im Raum stand,
brauchten wir eine Risikoabsicherung.
Das haben wir natürlich mit unserer Bera-
terin Sibylle Thinius diskutiert. Beim
nächsten Mal brachte sie dann Experten
für das Auslandsgeschäft mit.“ In der Zu-
sammenarbeit geht es um weit mehr als
nur die Zahlungsabsicherung. Michael
Müller: „Wir erhalten zum Beispiel Lände-
rinformationen, wenn wir auf einen neuen
Markt gehen wollen. Bei Bedarf werden
weitere Partner der Sparkassenorganisati-
on einbezogen. Sehr angenehm finde ich
als Unternehmer, dass unsere Ansprech-
partner nicht ständig wechseln, wie das
heutzutage oft der Fall ist. Denn gewach-
senes Verständnis ist die Grundlage für
Vertrauen.“
So wie der Luckauer Unternehmer nut-
zen zahlreiche Mittelständler die Kompe-
tenz der Sparkasse für ihre Auslandsge-
schäfte. „Wir haben das KompetenzCen-
ter in den letzten Jahren stark ausgebaut
und auf die aktuellen Herausforderungen
der wichtigsten Außenmärkte ausgerich-
tet“, erklärt Dirk Siemann, Abteilungsdi-
rektor Internationales Firmenkundenge-
schäft bei der MBS. „Das begann in Zei-
ten mit brummender Konjunktur und
kommt nun auch in schwieriger werden-
der Großwetterlage unseren Firmenkun-
den zu Gute.“
Professioneller Rat angesichts
zunehmender Risiken
Brexit, drohender Handelskrieg und im-
mer neue Sanktionen verunsichern viele
Unternehmen – sogar die Großen, die
sich mit eigenen Rechtsabteilungen rela-
LKT-Geschäftsführer Michael Müller bei der symbolischen Vertragsunterzeichnung während der
Chinareise einer Wirtschaftsdelegation mit Ministerpräsident Dietmar Woidke.
­­7nuvo2/19
Ratgeber Finanzierung
App S-weltweit
International tätige Unternehmer haben mit der App „S-weltweit“ direkten
Zugang zu Unterstützung und Service. Hier gibt es:
•	 Länderinformationen (Steckbrief, Risikoeinschätzung, Auslandsstandorte
der Sparkassen-Finanzgruppe)
•	 Internationale News und Terminankündigungen
•	 Aktuelle Devisenkurse und Charts
•	 Interkulturelle Tipps und Reiseinformationen
•	 Unterstützung bei der Suche nach Geschäftspartnern
•	 Direkten Kontakt zum Auslandsspezialisten der Sparkasse
Weitere Informationen zum internationalen Geschäft der Sparkasse:
www.mbs.de/de/home/firmenkunden/internationales-geschaeft.html
Das KompetenzCenter S-International Brandenburg der MBS ist
Kooperationspartner für:
•	 Sparkasse Barnim
• 	 Sparkasse Elbe-Elster
• 	 Sparkasse Märkisch-Oderland
• 	 Sparkasse Niederlausitz
• 	 Sparkasse Oder-Spree
• 	 Sparkasse Ostprignitz-Ruppin
• 	 Sparkasse Prignitz
• 	 Stadtsparkasse Schwedt
Termin
4. Unternehmertag Internationales Geschäft
Donnerstag, 6. Juni 2019
Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam
Saarmunder Straße 61, 14478 Potsdam
Anmeldung bis zum 24. Mai über die Homepage
www.osv-online.de
Zahlungsverkehr in einer großen Abtei-
lung selbst ab. Am Standort Luckenwalde
sind diese Mitarbeiterinnen und Mitarbei-
ter tätig – und bei Bedarf auch auf kurzem
Wege ansprechbar.
Die Hilfe kann auch ganz praktisch sein:
„Kolleginnen aus Luckenwalde fahren
auch mit zu Kunden und lernen dort Mit-
arbeiter an, die mit der Dokumentener-
stellung betraut sind“, führt Siemann
aus. Das ist zwar nicht flächendeckend
möglich, kann aber im Einzelfall die rei-
bungslose Geschäftsabwicklung enorm
unterstützen.
Mit ihrem stark ausgebauten Service
beim Auslandsgeschäft hat die MBS auf
die rasche Zunahme von Exporten in der
mittelständischen Wirtschaft des Landes
Brandenburg reagiert. Sie wächst auch in
diesem Bereich mit ihren Kunden vor Ort.
Informationen aus erster Hand
„Wir verbinden unser Expertenwissen
mit maßgeschneiderten Lösungen und
einer festen Verankerung in unserer Regi-
on“, versichert Uwe Borges, als Vor-
standsmitglied für das Firmenkundenge-
schäft verantwortlich. Exportstärke ist
existenziell für Deutschland, und das gilt
auch für Brandenburg – wenngleich die
Herausforderungen wachsen. Wie unter
den aktuellen Bedingungen erfolgreich
Außenhandel getrieben werden kann,
darüber werden Unternehmerinnen und
Unternehmer beim „Unternehmertag In-
ternationales Geschäft“ am 6. Juni disku-
tieren. Auf den Nägeln brennen insbe-
sondere die politischen Risiken für die
Konjunktur, die Auswirkungen des Brexits
sowie ein möglicher handelspolitischer
Showdown der Weltmärkte.
Dirk Siemann	
Leiter Internationales
Firmenkundengeschäft
Telefon: 	0331 89241-11
E-Mail:	dirk.siemann@mbs.de
Elena Gazetova
Beraterin Internationales
Firmenkundengeschäft
Telefon: 	0331 89241-12
E-Mail: 	 elena.gazetova@mbs.de
Kathleen Hecht
Beraterin Internationales
Firmenkundengeschäft
Telefon:	 0331 89241-14
E-Mail: 	 kathleen.hecht@mbs.de
­­­­8 nuvo2/19
Ostdeutscher Unternehmertag
Alte Osteuropa-Kontakte für Internationalisierung nutzen
Namhafte Partner für den Ostdeutschen Unternehmertag am 16. Mai 2019
in Potsdam zum Thema Internationalisierung
In Zeiten des weltweiten wirtschaftli-
chen Umbruchs nicht nur bestehende Ab-
satzmärkte sichern, sondern neue er-
schließen: Das ist auch und gerade für die
ostdeutschen kleinen und mittelständi-
schen Betriebe entscheidend. Der Raum
für Wachstum ist dabei im Binnenmarkt
nur noch begrenzt – eine Internationali-
sierung der Aktivitäten ergibt sich daraus
als logische Schlussfolgerung. Grund ge-
nug für den diesjäh-
rigen Ostdeutschen
Unternehmertag in
Potsdam, das Thema
ins Zentrum der Im-
pulse und der Foren
zu rücken: Der ostdeutsche Mittelstand
ist bislang weniger auf internationalen
Märkten aktiv als der Bundesdurchschnitt.
Das hat unter anderem mit den Unter-
nehmensgrößen zu tun. Dies ist jedoch
ein Status, der veränderbar ist. Eine nahe-
liegende Chance ist die Aktivierung von
Wirtschaftsbeziehungen zu den östlichen
Nachbarn. Denn es ist ein entscheiden-
des Spezifikum gerade ostdeutscher Un-
ternehmen, zum Teil auf jahrzehntealte
Verbindungen zu Partnern im osteuropäi-
schen Wirtschaftsraum zurückblicken zu
können. Dies unterscheidet sie von Fir-
men mit ähnlichen Portfolio und Größe in
der „alten“ Bundesrepublik. Darauf nicht
nur zurückzublicken, sondern auch zu-
rückzugreifen und damit einen Markt-
und Wettbewerbsvorteil nutzbar zu ma-
chen, ist erstes Gebot.
Als Leadingpartner agiert die Siemens
AG.
Dr. Frank Büchner, Leiter Wirtschaftsre-
gion Ost, Siemens Deutschland, gestaltet
das Forum der Veranstaltung „Die Unter-
nehmer zwischen Binnenmarkt und Glo-
balisierung“ mit.
Andere Aspekte für zeitgemäßes und
zukunftsorientiertes Wirtschaften bieten
die diesjährigen Aussteller. Die Stadtent-
sorgung Potsdam GmbH (STEP) infor-
miert über die intensive Steigerung der
Elektromobilität bei der zentralen Aufga-
be Stadtreinigung, die sich somit flexibler
und klimafreundlicher gestaltet. So sind
seit einiger Zeit unter anderem zwei elek-
tromobile Renault „Twizy“ im Einsatz. Das
batteriebetriebene Fahrzeug wird in sei-
ner normalen Straßenvariante seit Anfang
2012 in Deutschland an-
geboten. Als Sauberma-
cher mit Umweltplus ist
das futuristisch wirkende
Fahrzeug technisch wie
optisch aufgerüstet wor-
den: Die Einsatzmöglichkeiten in der
Stadt setzen dort an, wo die Optimierung
der Stadtsauberkeit bislang für die STEP
besonders zeit- und damit auch logisti-
kaufwändig war: In engen Straßen, in
Parks und anderen zum Teil schwer zu-
gänglichen Arealen.
Die Energie und Wasser Potsdam (EWP)
ist als weiterer Aussteller vertreten.
Kernthema hier ist die Offensive bei der
regionalen Erzeugung von Energie, die
auch von den Kundinnen und Kunden in
der Region wieder verbraucht werden
soll. Dies geschieht unter anderem mit-
tels Solarthermie, Photovoltaik, Elektro-
mobilität und einer Aktion zum Austausch
energieineffizient gewordener Alt-Gas-
heizungsanlagen. Hintergrund ist, dass
die EWP teil einer gelebten Allianz ist, die
den Masterplan Klimaschutz der Stadt
Potsdam mit mehr erneuerbaren Energi-
en vorantreiben möchte. Ziel ist dabei
auch, zu zeigen, dass das geht, und die
Energiewende somit für jeden sichtbarer
zu machen.
Auch in diesem Jahr erhält der Ostdeut-
sche Unternehmertag gleichsam als
„Gipfel“ der kleinen und mittleren Unter-
nehmen, wieder Unterstützung von nam-
haften Partnern und Sponsoren.
Unsere Aussteller:
E.DIS Netz, EWP, HDI Global SE, IPG Infrastruktur- und Projektentwicklung, Megaplast Verpackungsinnovationen,
Rhenus Archiv Services, STEP, Kieser Training, Rolls-Royce, Wissenschaftspark Golm
Statement von Dr. Burkhardt Greiff
zum Ostdeutschen Unternehmertag:
„Verhältnis zu Russland normalisieren“
Internationalisierung ist eine wichtige
Säule in einer zukunftsgewandten und
erfolgsorientierten Unternehmensent-
wicklung. Auch in Ostdeutschland!
Dennoch ist der ostdeutsche Mittel-
stand weniger auf internationalen
Märkten aktiv als der Bundesdurch-
schnitt. Das hat mit den Unterneh-
mensgrößen zu tun, aber es muss nicht
so bleiben. Eine Chance ist die Aktivie-
rung von Wirtschaftsbeziehungen zu
den östlichen Nachbarn.
Dr. Burkhardt Greiff, Präsident des Un-
ternehmerverbandes Brandenburg-
Berlin (UVBB): „In erster Linie müssen
die traditionellen Absatzmärkte in Ost-
europa gestärkt werden. Dazu gehört
auch, das Verhältnis zu Rußland zu nor-
malisieren, den traditionellen Markt
zahlreicher Firmen in Ostdeutsch-
land.“
­­9nuvo2/19
Advertorial
Der Doppeleffekt: Wenn Klimaschutz Geld spart
Verbraucher profitieren von neuen Angeboten der Energie und Wasser Potsdam
Die Energie und Wasser Potsdam (EWP)
treibt den Masterplan Klimaschutz der
Stadt aktiv voran. Sie will mehr erneuer-
bare Energien regional gewinnen – Son-
ne über Potsdam und Erdwärme von
Bornstedt bis Drewitz. Dort soll die Ener-
gie auch gleich verbraucht werden.
Spezielle Angebote helfen beim Ener-
giekostensparen. EWP-Geschäftsführerin
Sophia Eltrop: „Wir zeigen, dass das geht
und machen die Energiewende für jeden
sichtbarer.“ Dazu kommen spezielle An-
gebote.
Alle für eine – das Fördermitteltrio
Die alten Erdgasheizungen aus den
Neunzigern sind längst teure Energiefres-
ser. Deswegen ist die EWP wieder bei
den „Raustauschwochen“ dabei: Durch
einen Fördermittel-Mix können nicht nur
Privatleute, sondern auch Unternehmen
ihre Heizung preisgünstig austauschen.
Die KfW-Förderprogramme des Bundes
bezuschussen moderne Gas-Brennwert-
heizungen mit zehn Prozent der Investiti-
onskosten. Die Heizgeräteindustrie legt
noch 200 Euro Prämie drauf und die EWP
lockt mit Boni: 250 Euro für die Umstel-
lung von Öl- auf Gasheizung und 150 Eu-
ro für den Neuabschluss eines Zwei-Jah-
res-Gasliefervertrages.
Ungebunden sein und sparen
Wer die Investition scheut, kann mit dem
Rundum-Sorglos-Paket „EWP Wärme-
Komfort“ ohne Sofortinvestition schnell
klimafreundlich heizen – plus Serviceleis-
tungen wie Wartung, Instand-
haltung, Störungsbeseitigung,
Schornsteinfeger und Versiche-
rung inklusive.
Alle Angebote gelten für Neu-
wie Bestandskunden der EWP,
vorausgesetzt sie sind Hausbe-
sitzer oder Wohnungsinhaber.
Doch die Aktion gilt nur noch
dieses Jahr – und nur, wenn ein
Fachbetrieb bis 31. Oktober
die neue Erdgas-Brennwerthei-
zung montiert.
ewp-potsdam.de/raus-
tauschwochen
Klimaschutz rollt
Auch unterwegs muss niemand ein Kli-
mateufel sein. Die EWP hat mit der Netz-
gesellschaft Potsdam und dem Rathaus
ein Ausbaukonzept in Sachen Ladeinfra-
struktur für Elektrofahrzeuge entwickelt.
Vorwärtskommen fast ohne CO2 klappt
also auch in Potsdam: In den nächsten
Monaten entstehen an achtzehn öffentli-
chen Standorten mehr als dreißig Lade-
punkte. Auch außerhalb braucht niemand
lange nach seiner Traumsteckdose zu su-
chen. Eine interaktive Karte mit öffentli-
chen E-Ladesäulen zeigt, wo Saft und
Kraft warten, rund um die Uhr und bar-
geldlos zahlbar.
Das richtige E-Fahrzeug dazu findet sich
dank einer stets aktualisierten Elektroau-
to-Datenbank mit Preishinweisen.
Preiswerte Haustankstelle
Mit „FahrStröm“ wird das E-Mobil zu
Hause gefüttert, preiswert und ökolo-
gisch: dafür hat die EWP zwei verschiede-
ne Tarifvarianten im Angebot: Variante 1
beinhaltet eine Stunde Sperrzeit von
17:30 Uhr bis 18:30 Uhr, um die Netzsta-
bilität zu gewährleisten. Die andere Tarif-
variante funktioniert mit folgenden Sperr-
zeiten: 6:30 bis 8:00 Uhr; 10:30 bis 12:00
Uhr; 17:30 bis 19:00 Uhr.
Um das Angebot abzurunden, bietet
die EWP ein Komplett-Paket für die Ins-
tallation und den Betrieb einer Wallbox.
Praktischerweise also ein Ansprechpart-
ner für alles, was das Thema Elektromobi-
lität Zuhause betrifft.
Geschäftlich elektromobil
Seit Jahresbeginn gelten weitere Steue-
rerleichterungen für neue, strombetrie-
bene Dienstwagen. Bei Kauf oder Lea-
sing halbiert sich die Höhe des zu ver-
steuernden geldwerten Vorteils von bei
konventionellen Dienstautos üblichen ein
Prozent auf 0,5 Prozent des Bruttolisten-
preises. Das gilt für alle E-Dienstautos,
die bis Silvester 2021 erworben oder ge-
least werden.
Der Steuersatz hängt auch von der per-
sönlichen Steuersituation ab – besser,
man fragt das Finanzamt. Sogar E-Fahr-
zeugflotten sind keine Utopie mehr. Die
EWP selbst fährt sieben reine Elektro-
und zwei Hybridfahrzeuge – Zuwachs
folgt. Dazu kommen ein Dutzend E-Bikes
und drei Segways.
ewp-potsdam.de/elektromobilitaet
Ihre Ansprechpartner
Andreas Buchholz
Tel.: 0331 – 661 1340
andreas.buchholz@ewp-potsdam.de
Gregor Böhme
Tel.: 0331 – 661 1349
gregor.boehme@ewp-potsdam.de
­­­­10 nuvo2/19
Lausitz im Fokus
Die Lausitz – Standort mit Zukunft
Investoren finden in der Wirtschaftsregi-
on Lausitz ausgezeichnete Rahmenbedin-
gungen: Die Energie- und Industrieregi-
on besitzt zahlreiche große und ein dich-
tes Geflecht mittelständischer Unterneh-
men, hoch qualifizierte Fachkräfte in zahl-
reichen Branchen und eine starke Wis-
senschaftslandschaft. Die Region liegt di-
rekt an der Verkehrsachse von den Nord-
seehäfen Richtung Ost- und Südosteuro-
pa, umringt von den Metropolregionen
Berlin, Dresden, Prag und Breslau. Die In-
frastruktur ist gut, für den jetzt eingeleite-
ten Strukturwandel muss sie jedoch kon-
sequent weiterentwickelt werden. Dies
betrifft den raschen Ausbau der Schie-
nenverbindungen nach Berlin, Dresden
und ins benachbarte Polen ebenso wie
die Ergänzung des Straßennetzes.
Diese Forderung wird nicht nur mit Blick
auf die Pendlerbewegungen erhoben,
die im Zuge des Strukturwandels sicher
nicht abnehmen dürften. Es geht um die
optimale Anbindung der heutigen Stand-
orte und der verfügbaren Gewerbeflä-
chen, auf denen verarbeitendes Gewer-
be, technologieorientierte Unternehmen
und Start-ups tätig werden. Für die Logis-
tikbranche eröffnen sich in der Lausitz
große Chancen. Diese zu erschließen,
sind zukunftsfähige Verkehrskonzepte
erforderlich. In ihnen spielen integrierte
Lösungen mit einem wachsenden Anteil
der Schiene eine wichtige Rolle – und
das nicht nur aus Gründen des Umwelt-
schutzes.
SMART CARGO STATION – Zukunft der Containerlogistik
Ein System wie für die Wirtschaftsregion
Lausitz entwickelt. Ein Konzept, wo Güter
im Schienenverkehr so einfach wie Perso-
nen ein-, aus- und umsteigen. Dies könnte
der Durchbruch für den niederschwelligen
Zugang von Unternehmen im Güterver-
kehr auf der Schiene sein. Auf der welt-
größten Bahnmesse, der InnoTrans in Ber-
lin im September 2018 erzielte die Projekt-
präsentation große Aufmerksamkeit.
Not macht erfinderisch. Unter dieser
Überschrift könnte das Konzept der Smart
Cargo Station stehen. Der Dominanz im
LKW-Güterverkehr – mit all den Folgen
wie überlasteten und beschädigten Stra-
ßen, Unfallrisiken und hohem Treibstoff-
verbrauch soll damit entgegengewirkt
werden. Innovative Technologien des
kombinierten Verkehrs (KV) Straße-Schie-
ne setzen sich leider nur langsam durch,
weil geeignete dezentrale Zugangsstel-
len zum Schienennetz fehlen.
Diese sollen nun in räumlicher Nähe zu
Gewerbe und Industrie geschaffen wer-
den. Möglich macht das
ein neuartiges Konzept
zum Behälterumschlag
während des Verkehrs-
halts auf einem Haupt-
gleis.
Die „Smart Cargo Stati-
on“ genannten Mini-KV-
Terminals sollen in beste-
hende Bahnanlagen inte-
griert werden. Entwickelt
wurde es am Lehrstuhl
Eisenbahnwesen der BTU
Cottbus-Senftenberg im
Rahmen eines geförder-
ten Forschungsprojektes
und einer Promotion.
Ausschlaggebend war
die Idee des Behälter-
Horizontalumschlags an
Behälterumschlag in einem kleinen Bahnhof mit Smart Cargo Station (Modell). Genau wie ein
Personenzug setzt der KV-Zug seine Fahrt nach dem Ein-, Aus- und Umsteigen der Güter unmit-
telbar fort und nutzt dabei sogar dasselbe Gleis.
Prinzipgrafik des Cargo-Netzwerks mit zentralem KV-Terminal
und dezentralen Smart Cargo Stations. Das erfolgreiche System
des Kombinierten Verkehrs wird damit engmaschiger und erhält
die heute fehlenden, niederschwelligen Zugänge.
bestehenden Hauptgleisen: Durch Weg-
fall sämtlicher Rangierprozesse und durch
die Nutzung bestehender Gleisanlagen
und brachliegender Flächen spart dieses
Konzept Bauzeit und -kosten. Teure Ein-
griffe in bestehende Stellwerkstechnik
sind nicht erforderlich, gleichwohl ist die
Sicherheit im Bahnbetrieb gewährleistet.
Smart Cargo Stations fügen sich in das
bestehende System des Kombinierten
Verkehrs nahtlos ein und können zukünf-
tig das Eisenbahnnetz um einen neuen
Baustein ergänzen, um auch kleine und
mittlere Unternehmen am Schienengü-
terverkehr wirtschaftlich teilhaben zu las-
sen.
Die Wirtschaftsregion Lausitz hat dieses
Konzept aufgegriffen. „Dies ist ein weite-
rer Technologietransferansatz, bei dem
die Wirtschaftsregion Lausitz die Regio-
nalentwicklung über ein Innovationspro-
­­11nuvo2/19
Lausitz im Fokus
Beispiel für die Förderung von MINT-Aktivitäten:
die First Lega League.
Lebendige Zweisprachigkeit: die „Folklorelawi-
ne“ der Landkreise Spree-Neiße und Ober-
spreewald-Lausitz.
Originelle Lösungsvorschläge beim Wettbewerb
um den Mobilitätspreis.
Innovative Ansätze für den Kombinierten Verkehr werden entwickelt. Blick auf die Gleisanlagen
des Bahnhofs Cottbus.
Ideenwettbewerb für die sächsische Lausitz
Initiativen vor Ort zur Gestaltung des
Strukturwandels möchte der Freistaat
Sachsen mit den Mitmach-Fonds fördern.
Dies ist ein Wettbewerb, bei dem Bürge-
rinnen und Bürger, Vereine, Verbände,
Kammern, Stiftungen, soziale Träger,
Schulen sowie kommunale und wissen-
schaftliche Einrichtungen sich mit ihren
Ideen um eine Förderung bewerben kön-
nen. Der im Bundesland Sachsen aufge-
legte Fonds teilt sich in jeweils einen
Fonds für das Lausitzer und das Mittel-
deutsche Revier. 2019 und 2020 werden
jeweils 1,5 Mio. Euro an Akteure in den
sächsischen Lausitz-Landkreisen Görlitz
und Bautzen vergeben, die WR.Lausitz
setzt den Fonds um.
„Das Team der WR.Lausitz GmbH freut
sich über das entgegengebrachte Ver-
trauen und wird sich mit aller Kraft für die
erfolgreiche Umsetzung des Mitmach-
Fonds in der Sächsischen Lausitz enga-
gieren“, sagt der Geschäftsführer der
Wirtschaftsregion Lausitz GmbH, Torsten
K. Bork. Der Mitmach-Fonds im Lausitzer
Revier wird ergänzt um ein Budget für Ini-
tiativen der sorbischen Volksgruppe in
Höhe von 200.000 Euro jeweils für die
Jahre 2019 und 2020.
Projektideen konnten im ersten Aufruf
vom 15. März bis zum 15. April einge-
reicht werden. Um möglichst viele
Projektideen unterstützen zu können,
wurde ein einfaches Bewerbungsverfah-
ren gewählt. Nachweispflichten sind auf
ein Mindestmaß reduziert. „Es ist der Wil-
le aller Beteiligten, die Akteure in der Re-
gion bürgernah und zielgerichtet im Pro-
zess des Wandels zu unterstützen“, so
Bork weiter. Demnächst entscheidet die
Jury über die Preisträger. Im Juni 2019
werden die Mittel für die Umsetzung der
Projektideen dann ausgereicht.
Weitere Informationen unter:
www.wirtschaftsregionlausitz.de/de/
kompetenzfelder/zukunftsdialog/mit-
machfonds-sachsen.html
jekt befördern kann.“, erklärt Norman
Müller. Er geht sogar noch ein Schritt wei-
ter. Nach dem Willen des Haushaltsaus-
schusses soll das Deutsche Zentrum für
Schienenverkehrsforschung in Dresden
errichtet werden.
Fünf Millionen Euro wurden dafür bewil-
ligt. „Hier sollte unbedingt die regionale
Kompetenz mit einbezogen und eine
Zweigstelle in Cottbus errichtet werden“,
fordert Norman Müller. „Die Lausitz mit
den wichtigen Industriepartnern Bombar-
dier Görlitz, Waggonbau Niesky und DB
Ausbesserungswerk Cottbus und den He-
rausforderungen in der Regionalentwick-
lung wäre so noch besser in der Lage, re-
gionale Kompetenzen in Umsetzungs-
maßnahmen münden zu lassen.“
­­­­12 nuvo2/19
Lausitz im Fokus
„Unternehmen Revier“: Zweiter Projektaufruf mit
riesiger Resonanz
Über 100 Projektskizzen sind beim zwei-
ten Projektaufruf zur Umsetzung des Bun-
desmodellvorhaben „Unternehmen Re-
vier“ bei der Wirtschaftsregion Lausitz
eingegangen. „Das Interesse am Förder-
programm mit regionaler Umsetzung und
Zuwendung ist riesig“, bestätigt Projekt-
verantwortlicher Norman Müller. Damit
startet das Bundesmodellvorhaben in der
Lausitz nun richtig durch. Der Bund prüft
zudem eine deutliche Erhöhung der Pro-
jektmittel.
Gegenüber dem ersten Projektaufruf im
Sommer des vergangenen Jahres hat sich
die Zahl der eingereichten Projektskizzen
mehr als verdreifacht. Gesucht wurden
diesmal Konzepte in den Themenfeldern
Produktentwicklung, Geschäftsfelderwei-
terung, Mobilität und Verkehr, Algenbio-
masse und Fachkräftesicherung. Über
235 Beratungsgespräche hat die Wirt-
schaftsregion Lausitz geführt. Interesse
an einer möglichen Förderung zeigten
vor allem kleine innovative Start-ups,
aber auch viele etablierte Unternehmen,
die ihr Geschäftsfeld erweitern wollen.
Norman Müller bekräftigt die Zielstel-
lung: „Innovativen Ideen wollen wir zur
Umsetzung verhelfen. Die eingereichten
nachhaltigen Ansätze sind verwurzelt in
der Region und schaffen die Basis für die
Strukturentwicklung.“
Vorerst geht es um Fördermittel von bis
zu 200.000 Euro je Einzelvorhaben. Mehr
als 3 Millionen Euro stehen für 2019 zur
Verfügung. Dieses Geld soll so wirksam
wie möglich eingesetzt werden. Um dies
zu sichern, widmet die länderübergrei-
fende Planungs- und Steuerungsgesell-
schaft dem Auswahlprozess große Auf-
merksamkeit. „Mit der Erarbeitung des
Konzeptes für die Umsetzung des Bun-
desmodellvorhabens haben wir uns die
Verpflichtung auferlegt, viele praxisnahe
Projekte für mittel- bis langfristige Pers-
pektiven voran zu bringen“, betont Nor-
man Müller.
„Dies passiert sehr systematisch. Kon-
zepte werden nicht gefördert.“ Die zahl-
reichen Projektskizzen bedürfen einer
formal-rechtlichen und fachlichen Analy-
se. Bei einer positiven Erstbewertung
werden die Projekteinreicher aufgefor-
dert, einen vollständigen Förderantrag
einzureichen. Das Regionale Empfeh-
lungsgremium ist in die Zuwendungsent-
scheidung beratend eingebunden. An-
gesichts der wachsenden Zahl von Skiz-
zen und teilweise fachlich sehr anspruchs-
voller Vorhaben bedeutet dies eine Her-
ausforderung – über die sich Norman
Müller und das Team jedoch sehr freuen.
Denn dies sei eine klare Bestätigung für
den bereits vor Jahren eingeleiteten sys-
tematischen Prozess im Zukunftsdialog
Lausitz.
Dies sieht offensichtlich auch der Bund
so: Das Bundeswirtschaftsministerium
plant eine signifikante Erhöhung der Pro-
jektmittel. Ein jährliches Budget von 9
Millionen Euro ist im Gespräch – das wäre
eine Versechsfachung der Fördermittel
gegenüber dem Projektstart. Damals
standen 1,6 Millionen Euro zur Verfü-
gung. Das gezielte Setzen auf innovative
Unternehmensprojekte entlang bestimm-
ter Entwicklungsachsen soll beibehalten
werden.
Wirtschaftsregion Lausitz GmbH
Die Struktur- und Regionalentwicklungsgesellschaft versteht sich als Plattform und Interessenvertretung der Lausitz beim Struk-
turwandel in Südbrandenburg und Ostsachsen. Gesellschafter sind die Landkreise Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-
Elster, Dahme-Spreewald und die Stadt Cottbus sowie der Landkreis Görlitz. Der Landkreis Bautzen will ebenfalls eintreten.
Standorte
Geschäftsstelle Cottbus
Spremberger Turm
Am Turm 14
03046 Cottbus
Tel.: 0355 28 89 04 02
Büro Land Brandenburg
Villa Martini
Große Weinmeisterstr. 2
14469 Potsdam
Projektbüro „Zukunftswerkstatt Lausitz“
Technologie- und Gewerbepark
Heideweg 2
02953 Bad Muskau
Büro Freistaat Sachsen
Kurländer Palais
Tzschirnerplatz 3-5
01067 Dresden
Algenforschung bei der GMB Subitec GmbH.
Innovative Ansätze im Bereich Mobilität sind zu fördern.
­­13nuvo2/19
Lausitz im Fokus
Unternehmen suchen Nachwuchs auf der campus-X-change
Die größte Recruitingmesse Branden-
burgs für Akademikerinnen und Akade-
miker, die „campus-X-change“, findet in
Kooperation mit der Wirtschaftsregion
Lausitz am 22. Mai an der Brandenburgi-
schen Technischen Universität Cottbus-
Senftenberg statt. Von 10 bis 16 Uhr prä-
sentieren sich auf dem Zentralcampus der
BTU in Cottbus über 80 regionale, natio-
nale und internationale Unternehmen,
um Studierende und Absolventinnen
bzw. Absolventen zu gewinnen.
Die campus-X-change bietet dabei
nicht nur die Chance, sich über konkrete
Stellenangebote zu informieren, sondern
bei den Personalverantwortlichen oder
Managern einen ersten Eindruck und
Überblick über die Unternehmen zu er-
halten. Traditionell gibt es ein umfangrei-
ches Angebot an Praktika, Traineestellen,
Nebenjobs, Bachelor- bzw. Masterarbei-
ten sowie Absolventenstellen. Die Anzahl
der Ausstellerplätze ist bereits ausge-
bucht. Am Messe-
stand der WR.Lau-
sitz können zudem
weitere offene Stel-
len der Region ein-
gesehen werden.
Die BTU ist mit
rund 7.000 Studie-
renden die zweit-
größte Hochschule
und die einzige
Technische Universi-
tät des Landes Bran-
denburg.
Sie hat Studien-
gänge mit universi-
tärem und fach-
hochschulischem
Profil sowie duale
Studienangebote.
Die Recruitingmes-
se campus-X-change wird seit 2017 ge-
meinsam mit der Wirtschaftsregion Lau-
Schon auf der campus-X-change 2017 war die damalige Energieregion
Lausitz aktiv.
AVT: Wir setzen uns als UVBB Mitglied für junge Menschen
und ihre Bildung ein!
Der Ausbildungsverbund Teltow e.V.
(AVT) freut sich, seit fast einem Jahr Mit-
glied im Unternehmerverband Branden-
burg-Berlin zu sein. Seit 1991 stärkt der
Ausbildungsverbund Teltow e.V. (AVT) –
Berufliches Bildungszentrum in Teltow,
durch Aus- und Weiterbildungsangebote
und Bildungsprojekte die berufliche Bil-
dung den Fachkräftenachwuchs in der
Region Brandenburg und Berlin. Unser
Ziel ist, die Unternehmen in der Region
zukunftsfähig mitzugestalten und den Ju-
gendlichen, Beschäftigten und Führungs-
kräften die Möglichkeit zu geben, den ei-
genen Horizont zu erweitern und den
Anforderungen an den
Beschäftigungsmarkt
gerecht zu werden.
Dabei stehen The-
men wie Wirt-
schaft bzw. Digi-
talisierung 4.0 na-
türlich im Vorder-
grund, wie auch die
entsprechende Fachqualifi-
kation im gewerblich-technischen, kauf-
männischen und gastronomischen Be-
reich. Natürlich qualifizieren wir auch die
bestehenden Mitarbeiter/-innen regiona-
ler KMU, um die Produktionsfähigkeit
und Produktivität, sowie auch den Dienst-
leistungscharakter des jeweiligen Unter-
nehmens zu stärken.
Eine Basis bietet dabei unsere Ausbil-
derqualifizierung, aufbauend darauf die
Qualifizierungsangebote der AVT-Meis-
terakademie und -Wirtschaftsakademie
bei uns im Hause. Mehr als 2.000
Teilnehmer/-innen vertrauen uns jedes
Jahr, vertrauen auch Sie uns! Auf mehr als
6.000 qm stehen Ihnen modernste Bedin-
gungen für eine qualitätsgerechte Aus-
und Weiterbildung zur Verfügung. Kon-
taktieren Sie uns gerne.
Mehr Informationen erhalten Sie unter
www.avt-bildung.de
sitz GmbH auf dem BTU-Campus in Cott-
bus ausgerichtet.
­­­­14 nuvo2/19
Vor Ort
Potsdam wächst: Ein Stadtteil für Wissenschaft, Studium,
Wirtschaft – und Wohnen
Schloss Sanssouci, barocke Innenstadt,
Schinkels klassizistische Bauwerke – so
kennen und lieben Besucher aus aller
Welt die Stadt Potsdam. Doch die ist zu-
gleich ein bedeutender Wissenschafts-
standort: Universität, Fachhochschulen,
Forschungsinstitute der Max-Planck-, der
Fraunhofer- und der Leibniz-Gesellschaft
sind an verschiedenen Standorten in der
Stadt aktiv. Seit einigen Jahren wächst im
Potsdamer Norden der „Wissenschafts-
park Potsdam-Golm“. Hier wird auf einen
Blick klar, wie berechtigt Potsdams Wer-
ben als „Stadt der Wissenschaft“ tatsäch-
lich ist.
Das Wort „Park“ nimmt Agnes von Ma-
tuschka wörtlich: „Noch ist der Wissen-
schaftspark ein Industriegelände, aber
das Ziel ist ein neuer Stadtteil mit park-
ähnlicher Gestaltung.“ Davon, das gibt
die Leiterin des Standortmanagements
gern zu, ist heute noch nicht viel zu spü-
ren. Doch die modernen und moderni-
sierten Gebäude der Universität werden
bereits heute flankiert von Institutsstand-
orten, hinter deren Glasfassaden Zu-
kunftsforschung läuft. Die Max-Planck-In-
stitute für Kolloid- und Grenzflächenfor-
schung, für Gravitationsphysik und für
Molekulare Pflanzenphysiologie besitzen
auf ihren Gebieten ebenso internationa-
len Rang wie das Fraunhofer-Institut für
Angewandte Polymerforschung oder das
Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und
Immunologie, das hier in Golm mit dem
Institutsteil Bioanalytik und Bioprozesse
vertreten ist. Die Universität Potsdam
steht an der Spitze der unter 50 Jahre al-
ten Universitäten in Deutschland. Das
Technologie- und Gründerzentrum
GO:IN, das vor Jahren für Ausgründun-
gen und junge, innovative Firmen gebaut
wurde, platzt längst aus allen Nähten. Ein
zweiter Bau entsteht, um der anhalten-
den Nachfrage gerecht werden zu kön-
nen. Gleich an mehreren Stellen auf dem
insgesamt 50 Hektar riesigen Gelände
wird derzeit gebaut, zugleich gibt es noch
viel Platz für weitere Ansiedlungen.
Um einmal einen parkähnlichen Charak-
ter des neuen Stadtteils erleben zu kön-
nen, wird jetzt ein Gesamtkonzept entwi-
ckelt. Forscher, Studierende und Unter-
nehmen werden im Wissenschaftspark ih-
ren Platz haben. Doch dieser soll ebenso
ein Ort zum Leben sein: Mit Wohnungen,
Einzelhandel, Gastronomie und weiteren
Dienstleistungen sowie einer attraktiven
Anbindung an die Potsdamer City und
Berlin. Ein Modell für moderne Urbanität,
wie sie so oft gefordert wird.
Attraktiver Standort zum Arbeiten und Leben
Fragen an Agnes von Matuschka, Geschäftsführerin der
Standortmanagement Golm GmbH
Mit welchem Profil will sich der Wissenschafts-
park Potsdam-Golm seinen Platz in der Haupt-
stadtregion sichern?
Wir haben die Chance, uns entlang der
bereits vorhandenen Themenbereiche
Diagnostik, Biotechnologie und Optik zu
entwickeln. Die Akteure, darunter die
Universität Potsdam, die demnächst ihre
komplette naturwissenschaftliche Lehre
und Forschung hier konzentrieren wird,
und die zahlreichen Institute sind ja sehr
erfolgreich in der Spitzenforschung. Auch
die im Technologie- und Gründerzentrum
GO:IN ansässigen Unternehmen entwi-
ckeln sich gut. Einige werden das Haus
verlassen, aber in neuen Räumen am
Standort bleiben. Wir sehen uns nicht in
Konkurrenz zu Berlin. Allerdings sind dort
Flächen knapp, was wir auch spüren. Mit
Berlin-Südwest kooperieren wir bereits.
Wie soll der Wissenschaftspark einmal
aussehen?
Er wird zentraler Teil des neuen Potsda-
mer Stadtteils Golm sein, in dem es sich
hervorragend arbeiten und leben lässt.
Für die Arbeitsplätze werden hoch quali-
fizierte Menschen benötigt,
die auch an ihr soziales und
kulturelles Umfeld hohe An-
sprüche stellen. Das müssen
wir in einem Gesamtkon-
zept berücksichtigen.
Welche Hürden gibt es?
Es fehlen zum Beispiel
Wohnungen für Studieren-
de und Übernachtungs-
möglichkeiten für Wissen-
schaftler, die mit Familie an-
reisen. Ein Boardinghouse
und Mikroappartements
werden hier Abhilfe schaf-
fen. Ein großes Plus ist die hervorragende
Bahnverbindung, in 40 Minuten ist man
an der Berliner Friedrichstraße. Sehr
wichtig ist es, den Wissenschaftspark mit
dem Stadtteil Golm zu verknüpfen, der
hier eine neue Mitte erhalten kann. Darü-
ber sind wir im „Golmer Dialog“ mit Bür-
gern und Vertretern der Stadt in einem
ständigen Austausch. Außerdem bauen
wir den Service für Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter der Institute und Unterneh-
men weiter aus. Zum Beispiel bieten wir
Sprachkurse und einen Welcome Service
an, beides wird stark nachgefragt.
Wie soll der Wissenschaftspark
bekannter werden?
Wir entwickeln derzeit ein neues Corpo-
rate Design, es wird auch ein internatio-
nal eingängiger Name entwickelt. Um
gezielt kleine und mittelständische Unter-
nehmen anzusprechen, führen wir jährlich
den Hightech-Transfertag durch, der
Agnes von Matuschka
­­15nuvo2/19
Vor Ort
Bis 2027 sollen im Wissenschaftspark Golm 1000
neue, hochqualifizierte Arbeitsplätze entstehen
und mindestens 100 Unternehmen neu angesie-
delt werden. Rund 750.000 Euro aus EFRE-Mitteln
der Europäischen Union stehen pro Jahr für das
Standortmanagement zur Verfügung.
Auf dem ca. 50 Hektar großen Gelände arbeiten
bereits 2500 Wissenschaftler, 500 Gastwissen-
schaftler und 9000 Studierende. 22 Unternehmen
sind hier derzeit ansässig.
2020 wird das zweite Gründerzentrum GO:IN 2
mit rund 6.000 Quadratmetern Fläche eröffnen. Im
Bau ist auch ein weiteres Labor- und Bürogebäu-
de, das ebenfalls 2020 fertig werden soll. Beide
gehören zum „Lab Campus“, auf dem sich vor al-
lem Unternehmen der Chemie, Biotechnologie
und Optik ansiedeln sollen. Noch größer wird der
„Technology Campus“, der auf zehn Hektar Unter-
nehmen der Medizintechnik, Biotechnologie, pharmazeuti-
schen Technologie oder Kosmetik beherbergen soll. Hierher
wird im Jahr 2020 das Institut für Informatik der Universität um-
ziehen.
nächste findet am 8. November statt. Wir
werben bei Auslandsauftritten der Wirt-
schaftsförderung Brandenburg und auf
Messen, etwa der Medizinmesse MEDI-
CA in Düsseldorf. Natürlich sind wir auch
auf regionalen Fachmessen präsent.
Wie stehen die Chancen kleiner und mit-
telständischer Unternehmen für Koope-
rationen oder Ansiedlungen?
Um Forschungskooperation zu fördern,
werden wir einen „Katalog 2020“ veröf-
fentlichen, in dem Interessierte eine
Übersicht über die vorhandene Infra-
struktur und Geräte finden. In den Institu-
ten und in der Universität gibt es zum Bei-
spiel hochmoderne Apparaturen und
Methodenkompetenz, die noch mehr
durch Dritte genutzt werden könnten.
Und wer eine Mietfläche sucht, findet in
Kürze ganz unterschiedliche Angebote
bei uns, insbesondere Laborräume oder
Büros Auch der Erwerb von Bauland in
Golm ist für wissenschaftsnahe Unterneh-
men möglich Die Chancen, sich hier an-
zusiedeln stehen also gut.
Termine
Start-up Days
23. und 24. September 2019
GründerTreff Gründerforum Potsdam
23. Mai 2019, 13. Juni 2019
Kontakt
Standortmanagement Golm GmbH
im GO:IN
Am Mühlenberg 11
14476 Potsdam-Golm
www.wissenschaftspark-potsdam.de
Informationen zur Gründung eines Unternehmens und zu
Förderprogrammen erhalten Gründerinnen und Gründer in
der Startup Academy des Standortmanagement.
Gesamtansicht des Wissenschaftsparks aus der Vogelperspektive.
EU-Kommissarin im Wissenschaftspark
Von links: Prof. Alexander Böker (Fraunhofer Institut für Angewandte Polymerforschung), Agnes
von Matuschka, Prof. Jörg Steinbach (Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Branden-
burg), EU-Kommissarin Corina Creţu, Ministerpräsident Dietmar Woidke, Prof. Oliver Günther
(Präsident der Universität Potsdam), und Ulrike Gutheil.
Am 29. März 2019 hat Brandenburgs
Ministerpräsident Dietmar Woidke ge-
meinsam mit EU-Kommissarin Corina
Creţu den Wissenschaftspark Potsdam-
Golm besucht. Corina Creţu ist Kommis-
sarin für Regionalpolitik und besichtigt in
diesem Zusammenhang regelmäßig Pro-
jekte in ganz Europa, die mit europä-
ischen Fördermitteln finanziert werden.
Zu einem solchen Projekt zählt auch der
Wissenschaftspark Potsdam-Golm.
Während ihres Besuches konnten Kom-
missarin Creţu und Ministerpräsident
Woidke zwei aktuelle Projekte besichti-
gen: das Reinraum-Labor im Fraunhofer-
Institut für Angewandte Polymerfor-
schung IAP sowie die RIPAC Labor GmbH
im Gründerzentrum GO:IN. Zudem er-
hielten sie einen Überblick über den ge-
samten Wissenschaftspark.
­­­­16 nuvo2/19
Aus dem Netzwerk
Firmen müssen ihre Zukunftsfähigkeit im Blick haben
Erfahrungen einer Unternehmerin aus dem Osten
Ursprünglich war geplant, zum 20-jähri-
gen Bestehen der Metall- und Balkonbau
Hansmann GmbH eine neue Firmenbro-
schüre herauszugeben. „Doch ich wollte
mehr erreichen, etwas, das über eine üb-
liche Imagebroschüre hinausgeht“ er-
zählt die Geschäftsführerin Kerstin Hans-
mann. „Mir war wichtig, Achtung und
Wertschätzung gegenüber denjenigen
zum Ausdruck zu bringen, die an der er-
folgreichen Unternehmensentwicklung
beteiligt waren.“
„Weil jeder seinen Teil dazu beiträgt“
heißt deshalb das Buch, das daraufhin
entstanden ist. Es taucht genau in solche
Geschichten ein, in denen Menschen mit
ihrer Lebensleistung dazu beigetragen
haben, dass sich der kleine Handwerks-
betrieb mit anfangs nicht einmal zehn Be-
schäftigten zu einem modernen, leis-
tungsstarken Balkonhersteller mit über 80
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ent-
wickelt hat.
Großartiges Team
Im Vorwort hebt Kerstin Hansmann her-
vor: „Es ist in erster Linie mein Vater, der
diesem Unternehmen zu seinem tragfähi-
gen Fundament verholfen hat. Seinem
Erfindergeist haben wir viel zu verdanken.
Es ist zugleich eine Familiengeschichte
mit ihren Höhen und Tiefen, die hinter
dieser Unternehmensentwicklung steht.
Und es ist vor allem das Verdienst der ge-
samten Mannschaft, eines wirklich groß-
artigen Teams, wenn
wir auf eine so erfolg-
reiche Entwicklung
zurückblicken kön-
nen.“ Dabei schätzt
sie realistisch ein, dass
es nicht allein der Ge-
nerationswechsel in-
nerhalb der Familie
war, der das Unter-
nehmen vor eine an-
spruchsvolle Heraus-
forderung stellte. Viel-
mehr geht es heute in
allen Bereichen um
diese große Aufgabe.
„Wir sind heute gut
beraten, eine neue,
zeitgemäße Unter-
nehmenskultur zu
pflegen“, sagt sie.
Hier versteht sich das
Buch als ein Schritt auf dem Weg, wert-
schätzend miteinander umzugehen.
Wertschätzendes Benefits-System
Da liegt ihr beispielsweise ebenso am
Herzen, Möglichkeiten einer betriebli-
chen Gesundheitsförderung
zu erschließen. So wurde im
Dezember letzten Jahres der
erste Gesundheitstag durch-
geführt.
Fast zeitgleich wurden die
Vorbereitungen getroffen,
um demnächst ein Mitarbei-
ter wertschätzendes Benefits-
System einzuführen. „Es ist
nicht so, dass wir damit Neu-
land beschreiten. Aber wir
werden mit neuen Elementen
der Vor- und Fürsorge ein be-
triebliches Versorgungswerk
schaffen, von dem jeder ei-
nen persönlichen, individuel-
len Nutzen hat.“
Ihr Anliegen, so nach und
nach eine Arbeitgebermarke
aufzubauen, soll dazu beitra-
gen, Fachkräfte zu finden, zu
binden und zu motivieren und somit auch
die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens
stärken. 	
		
Spannende Projekte
Nur am Rande sei angemerkt, dass das
Buch für die Metall- und Balkonbau Hans-
mann GmbH mit knapp 100 Seiten das
bislang umfangreichste und spannendste
Projekt während meiner Tätigkeit als Au-
torin und PR-Beraterin war. Wobei in den
zurückliegenden 25 Jahren nicht nur un-
zählige Publikationen für den UVBB, son-
dern auch zahlreiche Jubiläumsbroschü-
ren entstanden sind. „Die Cottbuser
Stadtreinigung im Spiegel eines Jahrhun-
derts“ oder die Geschichten über das Au-
tohaus Schulze, das Ingenieurbüro
Fleischhauer, Gesundheitszentren, Hand-
werksinnungen, das DRK sowie das Mer-
cedes-Autohaus Cottbus sind dafür nur
Beispiele.
Birgit Jaslau, PR-Beraterin
Für Kerstin Hansmann hatte es das Jahr 2018
in sich. Als „Unternehmerin des Landes Bran-
denburg 2018“ geehrt worden zu sein, zählt
ohne Frage zu den Ereignissen, an die sie gern
zurückdenkt.
Auch wenn einige Teamaufnahmen im Buch nicht den typischen Pro-
duktionsalltag widerspiegeln, so ist ihnen dennoch gemeinsam, dass
sie einfach sympathisch sind. Zumal man tatsächlich überall im Unter-
nehmen feststellen kann: Es packt einfach jeder mit an!
Auf Aluminium-Balkonsysteme von Hansmann kann man
überall in Deutschland treffen. Dafür ist die Gensinger Straße
in Berlin nur ein Beispiel, wie zahlreiche Referenzaufnahmen
im Buch belegen.
­­17nuvo2/19
Aus dem Netzwerk
Neue Spitze bei Securitas Deutschland
Der Lausitzer Manfred Buhl übergibt nach 16 Jahren an Herwarth Brune
Stabwechsel beim Verbandsunterneh-
men Securitas Deutschland: Der aus Forst
in der Lausitz stammende Manfred Buhl
ist von Herwarth Brune als neuem Vorsit-
zenden der Geschäftsführung der deut-
schen Landesgesellschaft des Securitas-
Konzerns abgelöst worden.
Der 1952 geborene Buhl hatte das Un-
ternehmen zuvor 16 Jahre lang geleitet.
Seit 1991 ist er in Führungspositionen in
der Sicherheitswirtschaft tätig: Seine Kar-
riere begann er als Geschäftsführer in
Potsdam. Neun Jahre später wurde Buhl
Teil der Geschäftsführung der Securitas
Deutschland, um nur zwei Jahre später
zum Vorsitzenden der Geschäftsführung
ernannt zu werden. Auch für die Präsenz
der Branche tat Buhl einiges. So war er
von 2004 bis 2017 Vize-Präsident des
Bundesverbands der Sicherheitswirt-
schaft (BDSW) und engagiert sich bis
heute als Vizepräsident des 2017 gegrün-
deten Bundesverbands der
Luftsicherheitsunterneh-
men (BDLS). Künftig wird
er der Securitas weiter als
Berater zur Verfügung ste-
hen.
Herwarth Brune als sein
Nachfolger in der Position
des CEO der Düsseldorfer
Securitas Holding GmbH
bringt reichlich Erfahrung
mit. Der 52-jährige war zu-
vor bei der Manpower-
Group Deutschland tätig,
in der er seit dem Jahr
2013 der Geschäftsführung
vorstand.
Zuvor hatte Brune als General Manager
Operations die ISS Facility Services, eine
Tochtergesellschaft des weltweit größten
Anbieters für Facility-Services, ISS A/S mit
Sitz in Kopenhagen, mitgeprägt.
Securitas Deutschland ist die größte eu-
ropäische Länderorganisation des schwe-
dischen Securitas-Konzerns. In Deutsch-
land hat die Securitas-Gruppe einen Jah-
resumsatz von rund 900 Millionen Euro
und rund 21.500 Beschäftigte.
Manfred Buhl (l.) wünscht seinem Nachfolger Herwarth Brune
viel Erfolg.
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ist einfach.
­­­­18 nuvo2/19
Aus dem Verband
Die Zeit läuft
UVBB erwartet gesetzliche Grundlagen für
Strukturwandel in der Lausitz bis Herbst
Sprembergs Bürgermeisterin Christine
Herntier, engagiertes Mitglied der ehe-
maligen Kohlekommission, Katrin Erb
von der BTU Cottbus-Senftenberg und
Norman Müller, stellvertretender Ge-
schäftsführer bei der Wirtschaftsregion
Lausitz GmbH, diskutierten beim Busi-
ness-Frühstück des UVBB am 14. März
über die Zukunft der Lausitz. Der Tenor:
Nach dem Konsenspapier der Kommissi-
on für den Kohleausstieg muss jetzt die
konkrete Arbeit beginnen – und dies be-
deutet harte Anstrengungen über Jahr-
zehnte, um den Strukturwandel der Lau-
sitz zu bewältigen.
Christine Herntier setzt weiter auf Ideen
und Druck aus der Region
Reinhard Schulze, 1. Vizepräsident des
UVBB, leitete die Diskussion auch gleich
mit einer konkreten Forderung ein: „Ziel
der Kommission WSB war es einen ge-
sellschaftlichen Konsenzvorschlag für den
Kohleausstieg zu erarbeiten, nun werden
bis spätestens Herbst gesetzliche Grund-
lagen für den Einsatz der bereitstehen-
den Fördermittel erwartet.“ Christine
Herntier setzt weiterhin auf Ideen und
Druck aus der Region, damit tatsächlich
tragfähige wirtschaftliche Lösungen ge-
fördert werden. Nicht mehr Radwege,
deren Unterhalt die Kommunen belaste,
sondern nachhaltige Impulse für die Un-
ternehmensentwicklung seien nötig.
Größere Anstrengungen beim
Technologietransfer
Eine wichtige Funktion spielen dabei
die Strukturentwicklungsgesellschaften in
den Revieren. Als Vertreter einer solchen
Gesellschaft bestätigt dies Norman Mül-
ler. Er forderte deutlich größere Anstren-
gungen beim Technologietransfer, der
Verbindung von Wissenschaft und Wirt-
schaft. „Innovations- und Wirtschaftsför-
derung setzt auf die enge Zusammenar-
beit mit den wissenschaftlichen Einrich-
tungen. Ziel müssen kontinuierliche For-
schungs- und Entwicklungsprozesse in
den regionalen Unternehmen sein, um
diese wettbewerbsfähig zu halten und zu
machen und ein langfristiges wirtschaftli-
ches Wachstum zu schaffen.“ Geeignete
Rahmenbedingungen und wirksame An-
reize für Investitionen der Wirtschaft und
das Heben von Innovationspotenzialen
in allen Bereichen seien dringend erfor-
derlich.
Angeregte Diskussion beim Business-Frühstück des UVBB.
Gute Gründe für eine
Mitgliedschaft im Verband
•	praxisnaher Erfahrungsaustausch
mit Unternehmen, Experten und
Netzwerkern
•	Veranstaltungen, Foren und
Workshops, kostenfrei oder zu
	Sonderkonditionen
• Mitarbeit in Initiativen und Ex-		
pertengruppen
•	Zugang zu aktuellen Studien,
Fachmedien und Fachpublikati-
onen rund um Mittelstandsthe-
men
• Positionierung als Unternehmer 	
durch Forderungen an die Politik
• Interessenvertretung und proak-
tive Öffentlichkeitsarbeit
• Exklusives Versorgungswerk mit
	weitreichenden Leistungen in
Absicherung und Finanzierung
• Bewertung und Übernahmen im	
Forderungsmanagement durch 	
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­­19nuvo2/19
Advertorial
Digitale Unternehmensfinanzierung
„Wir sehen die Unternehmer als Partner“
Christopher Grätz, Co-Founder und CEO der Kapilendo AG
Kapilendo ist ein Full-Service-Anbieter im
Bereich Unternehmensfinanzierung. Eta-
blierte Wachstumsunternehmen und klei-
ne und mittelständische Unternehmen
erhalten Zugang zu Nachrangkapital und
klassischen Krediten durch private Anle-
ger und Investoren.
Warum kommen Unternehmer zu
Kapilendo?
Die Unternehmer suchen in der Regel
eine maßgeschneiderte Unternehmensfi-
nanzierung ganz ohne Bank und mit allen
Vorteilen digitaler Prozesse: schnell, ein-
fach und wenig Bürokratie.
Was ist das besondere an Ihrem Finan-
zierungsprozess?
Die reibungslose und erfolgreiche Um-
setzung einer Finanzierungskampagne ist
für uns selbstverständlich. Die digitalen
Prozesse auf unserer Plattform sind
schlank, die Antragsstrecke für die Unter-
nehmer einfach und alle Abläufe unterlie-
gen einer ständigen Qualitätskontrolle.
Das Besondere ist, dass Kapilendo mehr
bietet als eine digitale Finanzierungs-
plattform. Wir sehen die Unternehmer als
Partner und setzen auch auf den persönli-
chen Kontakt. Wir begegnen den Unter-
nehmern und ihren Geschäftsmodellen
mit großer Empathie und Wertschätzung.
Wie genau funktioniert Kapilendo – ein-
fach gesprochen?
Der Unternehmer stellt über unsere
Website eine Finanzierungsanfrage. Der
Finanzierungszweck kann dabei ganz un-
terschiedlich sein und von Betriebsmittel-
über Wachstums- und Investitionsfinan-
zierung bis hin zu Produktivitätssteige-
rung reichen. Unser Ratingteam prüft das
Unternehmen. In der Regel erhält der Un-
ternehmer dann innerhalb von 2 bis 3 Ta-
gen eine Rückmeldung. Ist der Prüfpro-
zess erfolgreich, wird das Projekt finan-
ziert und wir stellen unseren Anlegern das
Finanzierungsprojekt in einem Kurz-Film
auf unserer Plattform vor.
Darf jedes Unternehmen nach einem
Kredit verlangen?
Die Unternehmen müssen mindestens 3
Jahre am Markt sein und 500.000 Euro
Umsatz machen. Es muss eine positive Ei-
genkapitalquote und ein positives Ge-
schäftsergebnis vorliegen. Neben den
wichtigen Finanzkennzahlen berücksich-
tigt unser Ratingteam Kriterien wie Indus-
triebranche, Marktposition und Marktent-
wicklung. Anhand des Ergebnisses der
Kreditanalyse bestimmt das Ratingteam
die Rating-Konditionen und legt die Ra-
ting-Kennziffern fest, wie Anlageklasse,
Zinssatz p.a. und Tilgungsplan.
Welchen Unternehmen wird
auf Ihrer Plattform am häufigs-
ten Kredite gegeben?
Wir verzeichnen eine hohe
Nachfrage von Maschinen- und Anlagen-
bauern und aus dem Gastronomie- und
Technologiesektor wie auch aus den Be-
reichen Handel und Logistik. In allen
Branchen besteht ein besonders hohes
Interesse für Investitionen in Automatisie-
rung und Digitalisierung.
Wie hat sich der Markt der Crowdfinan-
zierung in den letzten Jahren entwickelt?
Crowdfinanzierung hat sich in Deutsch-
land mittlerweile etabliert. Wir werden
nicht mehr als der „weiße Ritter“ am
Markt betrachtet. Crowdfinanzierung gilt
als ernsthafte Finanzierungsalternative.
Vor allem der klassische Mittelstand
nimmt diese Finanzierungsmöglichkeit
deutlich stärker an.
Zum Kapilendo TV-Spot:
Christopher Grätz, CEO & Co-Gründer der
Kapilendo AG.
­­­­20 nuvo2/19
Aktuelles
Mehr Einsatz für Metropolregion Stettin
nötig – Verbände bieten Mitarbeit an
Schwedt. Die Landesregierungen von
Brandenburg und Mecklenburg-Vorpom-
mern wollen die Zusammenarbeit in
deutsch-polnischen Angelegenheiten
vertiefen. Auf einer gemeinsamen Kabi-
nettssitzung am 19. März unterzeichneten
Ministerpräsident Dietmar Woidke und
seine Amtskollegin Manuela Schwesig
dazu eine Vereinbarung.
Für die kooperierenden Verbände UVBB
und Unternehmervereinigung Uckermark
(UVU) ist dieser Schritt richtig und wich-
tig, so die Präsidenten Dr. Burkhardt
Greiff (UVBB) und Dr. Ulrich Menter (UVU).
Somit würden endlich Strukturen
geschaffen,um auf Augenhöhe mit der
polnischen Seite zusammenzuarbeiten.
Die beiden Verbände und das Investor
Center Uckermark (ICU) bieten dafür dau-
erhaft ihre Unterstützung an.
Die Verbände fordern, dass sich die
Brandenburger Seite noch stärker ein-
bringt und dies nicht nur den Kollegen in
der in Anklam geplanten Geschäftsstelle
überlassen sollte. Damit würden Politik,
Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung, Kultur
und Gesellschaft deutlich besser vernetzt
werden.
Strahlkraft der Großstadt nutzen!
CCDM ist neues
Mitglied im UVBB
Potsdam. Das Competence Centrum
für Digitale Medien CCDM GmbH ist
neues Mitglied im Unternehmerverband.
Geschäftsführer Matthias Gehrmann
gründete die Internetagentur 2009 in
Potsdam.„Für unsere Mitarbeit im UVBB
sehe ich viele Anknüpfungspunkte, insbe-
sondere durch das Engagement des Ver-
bands beim Thema Digitalisierung“, sag-
te er. Einer davon ist das Projekt „go-digi-
tal“, ein Förderprogramm des Bundes-
wirtschaftsministeriums für kleine und
mittlere Unternehmen. CCDM ist seit Ja-
nuar 2019 autorisierter Berater für das
Programm. „go-digital“ fördert kleine
und mittlere Unternehmen bei der digita-
len Markterschließung, bei der Digitali-
sierung ihrer Geschäftsprozesse und der
IT-Sicherheit. Projektleiterin Sylke Reiter
sagt: „Die Förderung von 50 Prozent er-
möglicht es den Unternehmen, eine On-
line-Marktstrategie zu entwickeln und ih-
re Internetpräsenz entsprechend anzu-
passen“
Mit einer 2018 gestarteten Veranstal-
tungsreihe zur Digitalisierung unterstützt
der UVBB seine Mitglieder dabei, das
Thema in ihren Unternehmen umzuset-
zen. Der Verband stützt sich dabei auf
Spezialisten aus den eigenen Reihen.
CCDM ist spezialisiert auf responsives
Webdesign, effektives SEO, AdWords-
Kampagnen und Kommunikation über
Social Media.
CCDM Competence Center
für Digitale Medien
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ostdeutschen Mittelstand zur Energiewende.
Aktuelle Informationen und Anmeldung unter: www.ostdeutsches-energieforum.de
Silvio Moritz
Silvio Moritz, Geschäftsführer der ICU
Investor Center Uckermark treibt die
deutsch-polnischen Wirtschaftsbeziehun-
gen seit Jahren voran. Er sagt: „Eine so
große Metropole vor der Haustür zu ha-
ben, ist einmalig im deutsch-polnischen
Grenzgebiet. Die Strahlkraft der nahen
Großstadt ist für unsere ländliche Region
von erheblicher Bedeutung. Dabei geht
es nicht nur darum, dass polnische Famili-
en hier zu uns ziehen, sondern dass die
wirtschaftlichen Strukturen zusammen-
wachsen, die wissenschaftlichen Potenzi-
ale bis zu uns reichen, die Startup-Szene
mit neuen Innovationen die Region be-
einflusst und so auch das Berliner Interes-
se an unserer Region verstärken wird. “
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­­21nuvo2/19
Advertorial
Horst Böschow
Qualifizierte Mitarbeiter zu finden und zu halten
wird immer schwieriger
Es gibt viel zu wenige qualifizierte Be-
rufseinsteiger oder Fachkräfte mit lang-
jähriger Berufserfahrung. Spüren Sie den
Fachkräftemangel auch in Ihrem Unter-
nehmen?
Deshalb ist es wichtiger denn je, gerade
diese gefragten jungen Arbeitnehmer für
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fen Sie sich einen entscheidenden Vorteil
im harten Wettbewerb um gute
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wichtig ist es, langjäh-
rig beschäftigte Mitar-
beiter an Ihr Unterneh-
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­­­­22 nuvo2/19
Aktuelles
Netzwerkreihe „Verbundprojekte im Gesundheitswesen“
Einblick in zukünftige Projekte von Konzernen und deutschen Initiativen
Die Netzwerkreihe „Gesundheitswirt-
schaft Brandenburg – HCB+“ des Innova-
tionsforum Ost e.V. findet seit 2016 in Ko-
operation mit der Investitionsbank des
Landes Brandenburg (ILB) sowie der Wirt-
schaftsförderung Land Brandenburg
GmbH (WFBB) und dem Cluster Gesund-
heitswirtschaft Berlin-Brandenburg
HealthCapital statt. Ziel ist es, Kooperati-
onen zwischen Einrichtungen der Ge-
sundheitsbranche und angrenzenden Be-
reichen zu intensivieren und zugleich in-
novative Impulse zur Stärkung der bran-
denburgischen Gesundheitswirtschaft zu
geben. Die Reihe wurde am 26. März
2019 mit dem Thema „Verbundprojekte
im Gesundheitswesen“ vor einem exklu-
siven Teilnehmerkreis mit reger Resonanz
fortgesetzt.
Nach der Eröffnung der Veranstaltung
durch den ILB-Vorstandsvorsitzenden Till-
mann Stenger und den WFBB-Geschäfts-
führer Sebastian Saule folgte das Gruß-
wort des Staatssekretärs Thomas Kralin-
ski, zugleich Bevollmächtigter des
Landes Brandenburg beim Bund und
für Medien und Internationale Bezie-
hungen.
Strategische Sichtweise der
Internetkonzerne
Der Fachvortrag von Prof. Dr. Key
Pousttchi und Alexander Gleiß, Wirt-
schafts- und Sozialwissenschaftliche
Fakultät der Universität Potsdam be-
fasste sich mit der strategischen Sicht
von Apple, Google, Amazon und was
Verbundprojekte im Gesundheitswe-
sen daraus lernen können. Rollenmo-
delle der Gesundheitswirtschaft wur-
den ebenso behandelt wie Wert-
schöpfung im Gesundheitsmarkt – und
mögliche Partizipationsformate. Prof. Dr.z
Michael Kölch, Ruppiner Kliniken GmbH
stellte die e-learning Programme ECQAT
und SHELTER vor. ECQAT, ein Verbund-
projekt verschiedener Universitätsklini-
ken, Universitäten und Hochschulen in
Deutschland und der Schweiz, vermittelt
ergänzende Qualifikation im Bereich der
Kinder- und Jugendpsychiatrie, insbe-
sondere in Kursen zu Traumatherapie und
-pädagogik sowie zu Schutzkonzepten in
Organisationen und zur Analyse von Ge-
fährdungsrisiken in Institutionen. SHEL-
TER entwickelt Konzepte für den Umgang
mit jungen Flüchtlingen.
Moderne digitale Migränetherapie
Ebenfalls mit großer Resonanz auf-
genommen wurden die Fachvorträ-
ge von Dr. Lars Neeb, Charité Univer-
sitätsmedizin Berlin, SMARTGEM
Kopfschmerzzentrum, sowie von
Prof. Dr. Dr. Kurt J. G. Schmailzl, Carl-
Thiem-Klinikum Cottbus gGmbH;
ccc. Center for Connected Health
Care UG. Dr. Neeb stellte in seinem
Beitrag eine Smartphone-gestützte
Migränetherapie vor, die ortsunab-
hängig und kostensparend ist und
zur Verbesserung der Versorgungs-
qualität von Migränepatienten bei-
tragen will. Prof. Dr. Dr. Schmailzl be-
richtete in seinem Vortrag über das Ver-
bundprojekt digilog, bestehend aus 37
Partnern, das neue Perspektiven für Poli-
tik und Gesundheit im Land Brandenburg
eröffnet.
Digilog will ein digitaler und analoger
Begleiter für eine alternde Bevölkerung
sein, der in Form eines 'eHealth Center'
die Versorgung chronisch kranker Men-
schen effizient und ressourcenschonend
gewährleistet.
Die 9. HCB+-Veranstaltung wird am 4.
Juni fortgesetzt.
Sebastian Saule, Torsten K. Bork, Thomas Kralinski, Tillmann Stenger (v.l.)
Quelle: Projekt digisolBB, Prof. Pousttchi
Projektziele	
Produkte, Services
oder Lösungen
tragfähige
digitale
Geschäfts-
modelle	
Projektziel
Innovationsfähigkeit
Dialog & Kooperation
Standortprofil
Wettbewerbsfähigkeit
Berücksichtigung
regionaler Spezifika
Ziele der
Region
­­23nuvo2/19
Advertorial
Für die Abfallentsorgung der Zukunft stehen die ersten Fahrzeuge bereit.
Vollektrisch unterwegs – der „Kommunal-Twizy“ der STEP.
Moderne und umweltfreundliche Kehrmaschine der STEP.
Für die Umwelt: Die Zukunft schon im Jetzt
Stadtentsorgung Potsdam (STEP) setzt konsequent auf Elektromobilität
Es ist nicht weniger als eine Zäsur in der
Geschichte von Antrieb und Fortbewe-
gung: mit Elektrizität umfassend Mobili-
tät zu gestalten. Um Ansätze und Ziele
dieses Prozesses zu vermitteln, gab es
sogar bis Ende vergangenen Jahres eine
eigene „Nationale Plattform Elektromo-
bilität“. Sie klärte über Ansätze, Ziele und
Methoden dieser geräuscharmen und
emissionsfreien Antriebsart auf und ist
seitdem in einem umfassenden Web-An-
gebot zum Thema Mobilität der Zukunft
aufgegangen. Das zeigt: Elektromobilität
kommt unaufhaltsam in der Mitte der Ge-
sellschaft an.
Die Stadtentsorgung Potsdam (STEP)
setzte sich damit schon auseinander, als
dieser Trend gerade erste Konturen an-
nahm – und wurde damit zum Trendset-
ter. Noch während, auch in Potsdam, die
Infrastruktur für diese geräuscharme und
emissionsfreie Fortbewegungsart gerade
auf- bzw. ausgebaut wird, ist die STEP in
Sachen Fuhrpark bereits in die breiten-
wirksame Nutzung der Elektromobilität
eingestiegen. Sichtbare Beispiele mit ho-
hem Nutzeffekt kennen sowohl die Pots-
damerinnen und Potsdamer als auch ihre
Gäste: Wenn der „Kommunal-Twizy“ ge-
schickt über den Bordstein klettert, kann
man sicher sein: Auch in Problemzonen
wie auf dicht zugeparkten Straßen und
schmalen Gehwegen bleibt kaum ein
Krümelchen Unrat liegen. Das auf elek-
tromobiler Renault-Technik basierende E-
Mobil ist verkehrsrechtlich ein Quad.
Doch es ist mit allem ausgestattet, um si-
cher, zuverlässig und vor allem leise und
klimafreundlich Dreck und Schmutz aus
dem öffentlichen Raum zu entfernen. Es
kann fast 90 Stundenkilometer schnell
fahren und braucht selbst bei harter Be-
lastung erst nach acht Stunden frischen
Strom – gute Voraussetzungen für die
harte Praxis.
Sogar bei den großen „Ausputzern“ hat
die E-Mobilität längst Hausrecht bei der
STEP: Als erstes Entsorgungsunterneh-
men im Land Brandenburg setzt
sie eine vollelektrische Kehrma-
schine zur Gehwegreinigung im
Regelbetrieb ein. Die STEP-Ge-
schäftsleitung lobt die Nutzungs-
vielfalt: Das Einsatzgebiet umfasst
alle öffentlichen Plätze in Potsdam
sowie große Teile des Rad- und
Gehwegnetzes, insbesondere in
der Innenstadt. Darunter sind auch
lärmsensible Gebiete wie die
Brandenburger Straße, der Alte
Markt oder Wohngebiete. Für die
Reinigung nach Veranstaltungen
noch in der Nacht ist die neue Ma-
schine optimal.
Derzeit sind die Anschaffungs-
kosten dieser jungen Technik immer noch
höher als bei Modellen mit Verbren-
nungsmotor. Doch der Kostenvorteil
greift nur später und auch an anderer
Stelle: Denn gegenüber den Dieselma-
schinen fallen 80 Prozent weniger Unter-
haltungskosten an. Beim technischen
Stand ist man bei der STEP dank sorgsa-
mer Vorbereitung und intensiver Vorab-
Tests auf der Höhe der Zeit. Die Kehrma-
schine verfügt über eine Lithium-Batterie
der neuesten Generation.
Mit gleicher Kehrleistung wie bei traditi-
onellen Maschinen ist somit eine volle Ar-
beitsschicht ohne Zwischenaufladungen
möglich. Das hat auch der Praxistest An-
fang des Jahres erwiesen. Die STEP rech-
net mit einer Lebensdauer von fünfzehn
Jahren. Diese liegt damit deutlich höher
als bei traditionellen Kehrmaschinen mit
zehn Jahren.
Sorgfältig planen, nachhaltige Arbeits-
prozesse initiieren und damit Zukunfts-
aufgaben schon jetzt erfüllen – damit
fährt nicht nur die STEP gut in den Reini-
gungsrevieren der Stadt: Umwelt und
Menschen in der Stadt haben dank Lärm-
und Abgasreduktion längst ein messba-
res Stück mehr Schutz und Lebensqualität
dazugewonnen.
­­­­24 nuvo2/19
Aus dem Verband
Positive Jahresbilanz der Wirtschaftsförderung
Potsdam. Die Wirtschaftsförderung
Brandenburg hat 2018 ein Bestergebnis
erzielt. Mit ihrer Unterstützung konnten
Unternehmen landesweit über 900 Millio-
nen Euro in 466 Projekte investieren.
WFBB-Geschäftsführer Dr. Steffen Kamm-
radt betonte: „2018 war ein herausragen-
des Jahr für die Wirtschaftsförderung
Brandenburg. Wir freuen uns über das
beste Ergebnis seit der Gründung im Jahr
2001. Die WFBB konnte im vergangenen
Jahr 51 Ansiedlungen neu für Branden-
burg gewinnen und 37 Erweiterungen un-
terstützen.“
Zu den wichtigsten von der Wirtschafts-
förderung begleiteten Investitionen im
Jahr 2018 zählten eine neue Betriebsstät-
te des japanischen Elektronikunterneh-
mens Yamaichi in Frankfurt (Oder), die
zweite Papiermaschine des österreichi-
schen Unternehmens Ham-
burger Rieger in Spremberg
sowie die Logistikzentren
von MTU in Großbeeren
und von Lidl in Ludwigsfel-
de. Neu nach Brandenburg
gekommen sind auch
das britische Unternehmen
Isansys in Potsdam mit digi-
talen Dienstleistungen in
der Gesundheitswirtschaft,
der dänische Recycling-
Spezialist Tarpaper in
Eberswalde und die Käserei
von MINOA in Velten.
Im Brandenburger Mittel-
stand hat die WFBB wichti-
ge Erweiterungen beglei-
tet, beispielsweise bei Alutrim Europe in
Kyritz, dem Zahnradwerk in Pritzwalk
WFBB-Geschäftsführer Steffen Kammradt mit Minister Jörg
Steinbach.
Beim Anschnitt der Jubiläumstorte.
oder MAP Maschinen- & Apparatebau in
Rathenow.
Rolls-Royce liefert 100. Trent XWB Triebwerk vom
Standort Dahlewitz aus
NUVO - Netzwerk Unternehmerverbände Ostdeutschlands – Wir. Unternehmen. Zukunft.
• Ausgabe 1/2019 • Herausgeber: TIMELINE UG •  V.i.S.d.P: comprend GmbH •  Geschäftsführer: Michael Schulze • Dennis-Gabor-Straße 2, 14469 Pots-
dam • Tel. +49(0)331 58115800 • info@comprend.de  • www.comprend.de • Redaktion: Michael Schulze •  Autoren: Thilo Boss, Dr. Ulrich Conrad, Sven
Rosig • Titel, Layout & Grafik: rotschwarz design, Christoph Freytag • Anzeigen: Michael Schulze • Titelfoto: pixabay • Fotorechte: Max Lautenschläger (S.
3), SUPERillu/Nikola Kuzmanic (S. 4), HDI (S. 5), LKT Luckau (S. 6), MBS (S. 7), Quabbe + Tessmann (S. 8), EWP (S. 9), WR. Lausitz GmbH (S. 10, 11, 12, 13
oben), AVT (S. 13 unten), Martin Jehnichen (S. 14), Lutz Hannemann (S. 15 oben), Karla Fritze (S. 15 unten), profi-foto-kliche (S. 16), Securitas (S. 17), UVBB
(S. 18), Kapilendo (S. 19), ICU Investor Center Uckermark (S. 20), WFBB/David Marschalsky (S. 22), STEP (S. 23), WFBB (S. 24 oben), Rolls-Royce Deutsch-
land/Steffen Weigelt (S. 24 unten), Streitbörger PartGmbB (S. 25), Reinhardt & Sommer (S. 26)  • Weitere Fotos wurden zur Verfügung gestellt von Sponso-
ren, Partnern, pixabay • Druck: city repro GmbH Cottbus • Redaktionsschluss: 15. April 2019 • NUVO erscheint sechsmal im Jahr, die Mitglieder des UVBB
erhalten NUVO im Rahmen ihrer Mitgliedschaft • Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Kopien nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des
V.i.S.d.P. • Namentlich gekennzeichnete Beiträge müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Für unaufgefordert eingesandte Manu-
skripte und Fotos übernehmen wir keine Haftung • ISSN 2625-3356
Rolls-Royce feiert mit der Auslieferung
des 100. Trent XWB®-Triebwerks aus
Dahlewitz einen weiteren Meilenstein in
der Trent XWB Erfolgsgeschichte. Das
Triebwerk wird an Airbus in Toulouse ge-
liefert, um den neuesten Airbus A350-
900 der Lufthansa anzutreiben. Die Luft-
hansa-Gruppe, einer der wichtigsten
Airline-Kunden von Rolls-Royce, vertraut
seit 2003 auf Trent-Triebwerke und hat
mehr als 60 Großraumflugzeuge mit
Rolls-Royce-Antrieben im Einsatz.
Die starke Nachfrage nach dem Airbus
A350 XWB spiegelt sich in mehr als 1.700
ausgelieferten oder bestellten Trent
XWB-Triebwerken wider. Rolls-Royce hat
die Produktionskapazitäten weiter gestei-
gert und fertigt heute an den Standorten
Derby in Großbritannien sowie Dahlewitz
bei Berlin Triebwerke dieses Typs. In Sum-
me liefern beide Montagelinien gemein-
sam ein Trent XWB pro Arbeitstag. Das
Trent XWB ist das sich weltweit am
schnellsten verkaufende Triebwerk für
Großraumflugzeuge. Das Programm hat
vor Kurzem, nur vier Jahre nach dem ers-
ten Passagierflug, mit drei Millionen Flug-
stunden einen weiteren Meilenstein er-
reicht – bei einer Abflugzuverlässigkeit
von 99,9 Prozent.
Warren East, Chief Executive Officer
von Rolls-Royce, nahm persönlich an der
Feier in Dahlewitz teil und sagte: „Mit
über 450 bereits ausgelieferten Triebwer-
ken und dreimal so vielen Festaufträgen
ist das Trent XWB ein wichtiger Teil unse-
res Geschäftsbereichs Zivile Luftfahrt. Wir
sind stolz auf die erfolgreiche Zusammen-
arbeit der Teams in Deutschland und
Großbritannien, die täglich hervorragen-
de Arbeit leisten und die Airbus A350
Montagelinie und Fluggesellschaften
weltweit unterstützen.“ Das Trent XWB ist
das größte Mitglied der Trent Familie und
das derzeit effizienteste Großtriebwerk
der Welt. Seit seinem Erstflug hat es mehr
als 2,4 Milliarden Kilometer zurückgelegt
– das entspricht rund achtmal der Strecke
zur Sonne und zurück. Das Trent XWB hilft
dabei, 99 Städte weltweit auf mehr als
450 verschiedenen Strecken zuverlässig
zu verbinden.
­­25nuvo2/19
Advertorial
Die Nutzung von WhatsApp auf dem Diensthandy
Nahezu jeder fünfte Arbeitnehmer nutzt
heutzutage ein Diensthandy. Gleichwohl
sind rechtlichen Risiken der dienstlichen
Nutzung von WhatsApp weitgehend un-
bekannt.
Die meisten Nutzer wissen gar nicht,
dass es für die dienstliche Nutzung von
WhatsApp einer gesonderten Lizenz be-
darf. Da die wenigsten Unternehmen
über eine solche Lizenz verfügen, stellt
die dienstliche Nutzung eine Vertrags-
und Urheberrechtsverletzung dar, die
nicht nur Unterlassungs- und Schadener-
satzansprüche zur Folge haben kann,
sondern sogar strafrechtliche Konse-
quenzen.
Mit der Nutzung von Whats-App sind
auch erhebliche datenschutzrechtliche Ri-
siken verbunden. Wer WhatsApp auf sei-
nem Smartphone nutzt, leitet automa-
tisch die Daten all seiner gespeicherten
Kontakte an WhatsApp weiter. Da die Da-
ten dienstlich genutzt werden, liegt ein
Rechtsverstoß vor, der mit einem Buß-
geld geahndet wer-
den kann. Um dies
zu vermeiden,
müsste sich jeder,
der WhatsApp
dienstlich nutzt, ei-
ne schriftliche Ein-
verständniserklä-
rung seiner Kontak-
te einholen. Alter-
nativ dazu besteht
die Möglichkeit,
Messenger-Dienste
wie beispielsweise
Threema oder Hoc-
cer zu nutzen. Diese
sehen keine rechts-
verletzenden Da-
tenübermittlungen
vor.
Arbeitgeber sollten daher entweder
hinterfragen, ob WhatsApp überhaupt
dienstlich genutzt werden soll, oder zu-
mindest die Rahmenbedingungen für ei-
ne Nutzung rechtssicher gestalten.
Dr. Marcus Flinder,
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Streitbörger PartGmbB
Tel: 0331/27561-601
www.streitboerger.de
­­­­26 nuvo2/19
Vorgestellt
Das Kongresshotel Potsdam mit Tourismuspreis und
exzellentem Certified-Prüfsiegel im 15. Jubiläumsjahr
2019 feiert das Kongresshotel Potsdam
am Templiner See sein Kristalljubiläum.
Mit stetiger Innovation, Inspiration und
viel Leidenschaft hat sich das Hotel in den
letzten 15 Jahren nicht nur zum 4-Sterne-
Hotel entwickelt, sondern auch zu einem
Haus, dass sowohl Gäste als auch Mitar-
beiter in den Mittelpunkt stellt. „Wir sind
die Crew an Bord der Luftschiffe und be-
gleiten unsere Gäste zum perfekten Er-
lebnisaufenthalt.“ Das ist das Motto des
Teams am Potsdamer Luftschiffhafen,
hier, wo einst Graf Zeppelin die Luftschiff-
Fahrt entwickelte.
Crew der Luftschiffe gewinnt
Tourismuspreis
Für dieses Konzept erhielt das Kon-
gresshotel gerade den Tourismuspreis
des Landes Brandenburg. Entwickelt aus
einer Sparkassenakademie mit nur 10 Be-
schäftigten startete das Kongresshotel
2004 seinen Betrieb. Heute zählt es über
200 Beschäftigte. Als zukunftsorientierter
Betrieb, setzt das Hotel auf die individu-
elle Förderung und Weiterbildung jedes
Einzelnen, dies führt zu einer hohen Loya-
lität der Mitarbeiter, was letztlich auch
den Erfolg des Hotels ausmacht.
Mit Kreativität und Innovationen voraus
Mit einer Mannschaft, die von Jahr zu
Jahr vergrößert wurde, wuchs auch das
Angebot des Hotels. Direkt am Templiner
See gelegen mit Blick in die Natur, bietet
das Kongresshotel 452 Zimmer und Sui-
ten, welche modern und stilsicher einge-
richtet sind. Tagungen jeglicher Art fin-
den in den 40 licht-
durchfluteten Ta-
g u n g s r ä u m e n
statt, deren techni-
sche Ausstattun-
gen permanent
weiterentwickelt
werden. Ein großes
Foyer mit Ausstel-
lungsflächen über-
zeugt ebenso, wie
der Kongressaal
mit einer Veranstal-
tungskapazität für
bis zu 500 Perso-
nen. Für das leibli-
che Wohl sorgen
gleich zwei Restau-
rants mit regiona-
len und saisonalen
kulinarischen An-
geboten. Span-
nende Rahmenprogramme und viele
Freizeit- und Sportangebote direkt vor
Ort, bilden die Grundlage für die notwen-
dige Work-Life-Balance im Rahmen des
perfekten Tagungserlebnisses. „Unser
Konzept ‚Tagen, Wohnen und Essen un-
ter einem Dach’ ist aufgegangen und
wird von uns stetig weiterentwickelt“, so
die Geschäftsführerin des Kongresshotels
Jutta Braun.
Exzellentes Prüfergebnis
Ein weiterer Meilenstein wurde gerade
wieder erreicht. Turnusgemäß nach drei
Jahren ist das Kongresshotel erneut von
Certified geprüft und mit dem Siegel Cer-
tified Business, Conference und Green
Hotel ausgezeichnet worden. Dabei gab
es ein exzellentes Prüfungsergebnis im
Bereich Conference sowie gute und sehr
gute Prüfergebnisse in den Bereichen
Green und Business. Die Zertifikate verfü-
gen über einen Empfehlungscharakter für
Geschäftsreisende und Veranstaltungs-
planer bei der Auswahl eines geeigneten
Hotels.
Mit diesem Erfolg im Rücken kann die
Mannschaft des Kongresshotel Potsdam
sich souverän neuen Aufgaben stellen: Im
nächsten Jahr wird eine große Well-Being
Area eröffnet. Ein großer Indoor-Pool mit
Relax-Zonen auf vier Ebenen, drei Sau-
nen und ausgewählte Treatments ver-
sprechen den Gästen des Kongresshotel
Potsdam ihre persönliche Auszeit vom
Alltag.
Kongresshotel Potsdam am
Templiner See
Am Luftschiffhafen 1, 14471 Potsdam
www.kongresshotel-potsdam.de
Tel.: +49 331 90775555
Fax: +49 331 90775777
E-Mail: veranstaltung@hukg.de
Anfang März wurde das Kongresshotel Potsdam mit dem Tourismuspreis
des Landes Brandenburg in der Kategorie „Menschen im Mittelpunkt“
ausgezeichnet. Das Hotel-Team feierte den gemeinsamen Erfolg.
Der Hotelkomplex an der Havel erinnert an Luftschiffe, die hier vor hundert Jahren starteten.
Wie international muss der
ostdeutsche Mittelstand werden?
Chancen und Risiken in Zeiten eines aufkommenden Protektionismus
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Donnerstag 16. Mai 2019
9:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter
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  • 1. nuvoNr. 2/2019 • 2. Jahrgang • Das ostdeutsche Wirtschaftsmagazin In turbulenter Zeit erfolgreich auf internationalen Märkten Ostdeutscher Mittelstand lebt auch vom Export Hartmut Bunsen IGUV Die Globalisierung als Chance nutzen! Dr. Frank Büchner Siemens AG Ihr Partner für das Auslandsgeschäft Andreas Schulz MBS ISSN 2625-3356
  • 2. Rubrik Für Sie wird es einfacher. Für Ihre Mitarbeiter einfach besser. Neue Wege in der betrieblichenAltersversorgung Die betriebliche Altersvorsorge geht neue Wege – und wir gehen mit! Im Rahmen des neuen Betriebsrentenstärkungsgesetzes haben wir unsere Vorsorgeprodukte für Sie noch besser ge- macht. Die neue bAV der SIGNAL IDUNA bietet Ihnen ein umfas- sendes Leistungspaket, mit neuen passenden Produktlösungen und innovativen Prozessen. Jetzt mehr erfahren unter: www.die-neue-bav.de
  • 3. ­­3nuvo2/19 Aus dem Verband Vorwort Kompetenter Partner im internationalen Geschäft Brandenburgische Unternehmen ex- portierten im vergangenen Jahr Pro- dukte im Wert von mehr als 13 Milliar- den Euro: Längst nehmen Mittelständ- ler die Globalisierung als Riesenchance wahr. Meist besitzen sie spezielles Know-how, sind teilweise sogar Welt- marktführer auf ihrem Gebiet. Die Er- fahrung im Umgang mit Außenhan- delsrisiken haben sie dagegen in der Regel nicht – und genau dafür bietet die Mittelbrandenburgische Sparkasse ihre Expertenunterstützung an. Dabei geht es nicht nur um die reibungslose Abwicklung des Zahlungsverkehrs, sondern vor allem um die Absicherung der Zahlungs- und Lieferrisiken, der Ri- siken bei Devisenkurs- und Zinsschwan- kungen und um die Außenhandelsfi- nanzierung. Eigenes KompetenzCenter Als siebtgrößte Sparkasse in Deutsch- land haben wir ein eigenes Kompe- tenzCenter Auslandsgeschäft. Hier er- halten unsere Firmenkunden und die der weiteren Sparkassen im Land Bran- denburg eine exzellente Beratung. Un- sere hier tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Fachleute mit großer Erfahrung. Wenn sie den angestamm- ten Kundenberater bzw. die Kunden- beraterin zum ersten Mal zum Kunden- gespräch vor Ort begleiten, erleben sie manchmal, dass Unternehmer überrascht sind. Das komplette Leistungspaket in höchster Qualität von der Sparkasse? Vie- le wissen nicht, dass die Sparkassengrup- pe zu den größten Finanzorganisationen weltweit gehört. Über die Landesbanken sind wir mit 10.000 Korrespondenzban- ken an 100 internationalen Standorten vernetzt. Unsere „German Centers“ un- terstützen Neueinsteiger und etablierte Unternehmen vor Ort, z.B. durch Vermie- tung von Büroflächen, Beratung und Netzwerke in globalen Wachstumsmärk- ten. Die Deutsche Leasing, der S-Count- ryDesk, der EuropaService und die Deut- sche Factoring Bank sichern darüber hin- aus eine hervorragende Betreuung im In- und Ausland. Afrika rückt in den Fokus Auslandsgeschäfte sind immer ein span- nendes Thema, im Moment gilt das mehr denn je. Der Ostdeutsche Sparkassenver- band lädt für den 6. Juni 2019 zum 4. Un- ternehmertag „Internationales Geschäft“ nach Potsdam ein. „Deutsche Konjunktur im Schatten politischer Risiken“, „Brexit – was Unternehmer jetzt wissen müssen“, „Stehen die Weltmärkte vor dem han- delspolitischen Showdown?“ – so die Ti- tel einiger Vorträge. In den Foren geht es um ganz praktische Fragen wie die Absi- cherung von Liefer-, Zahlungs- und Währungsrisiken oder EU-Förderungen. Als Kontinent rückt Afrika verstärkt in den Fokus. China ist dort längst präsent. In den sich entwickelnden Wirtschafts- kreisläufen mit rasch steigendem Bedarf an vielen Gütern und Leistungen und wachsender Kaufkraft sollten branden- burgische und ostdeutsche Unterneh- men auf jeden Fall ihre Chancen nutzen. Sie werden dabei erfolgreich sein, wenn sie die richtigen Partner an ihrer Seite haben. Die Mittelbrandenburgische Sparkasse ist in diesem Jahr Gastgeber des Unternehmertages. Wir freuen uns, die Unternehmerinnen und Unterneh- mer am 6. Juni in unserer Zentrale in Potsdam begrüßen zu können. Ihr Andreas Schulz, Vorsitzender des Vorstandes der Mittelbrandenburgischen Sparkasse Anzeige Das katholische Akutkrankenhaus St. Josefs steht seit über 150 Jahren für fachliche Exzellenz und die besondere „Josefs-Atmosphäre“. Die Alexianer Region Potsdam betreibt heute neben dem St. Josefs-Krankenhaus auch das geriatrische Fachkrankenhaus mit Tagesklinik am Potsdamer Weinberg. Seniorenzentren und -pflegeheime sowie ambulante Beratungs-, Versorgungs- und Pflegeangebote gehören ebenfalls zum Leistungsspektrum. An einem Ort voller Vergangenheit, die uns prägt, gestalten wir voller Leidenschaft unsere Zukunft. Medizin aus Leidenschaft Kontaktieren Sie unsere Spezialisten- teams für Ihre optimale Behandlung St. Josefs-Krankenhaus Potsdam-Sanssouci Allee nach Sanssouci 7, 14471 Potsdam Telefon (0331) 96 82 0 Fax (0331) 96 82 2009 E-Mail: potsdam@alexianer.de www.alexianer-potsdam.de Näher am Menschen
  • 4. ­­­­4 nuvo2/19 Interview Sportliche Ziele Signal-Iduna-Chef Ulrich Leitermann hat dem Konzern ein Wachstumsprogramm verordnet und blickt dabei auf das Hand- werk und den Handel. Ostdeutschland ist für ihn ein wichtiger Markt. Der Vorstandsvorsitzende von Signal Iduna wirkt erstaunlich locker – obwohl der BVB gerade erst aus der Champions League geflogen ist und die Bayern den Dortmundern wieder mal die Meister- schaftsträume vermiesen könnten. Ulrich Leitermann ist nicht nur Chef eines der großen deutschen Versicherer, er sitzt auch im Aufsichtsrat des BVB. SUPERillu sprach mit ihm über die Borussen, darü- ber, welche Rolle Fußball für das Unter- nehmen spielt und welche Ziele er sich mit dem Versicherungskonzern setzt. Herr Leitermann, der Signal-Iduna-Kon- zern ist Hauptsponsor des BVB. Erwar- ten Sie langsam wieder mal einen Titel? Die Borussia spielt eine sehr gute Sai- son. Wir fiebern mit. Wenn dann zum Schluss der Meistertitel herauskommt, freuen wir uns natürlich riesig. Ich bin si- cher, dass wird ein sehr spannender End- spurt. Ihr Konkurrent Allianz hat mit Bayern München das glücklichere Händchen ... Borussia Dortmund ist ein sehr erfolgrei- cher Verein, der einen klasse Fußball spielt. Die Allianz hat ihren Hauptsitz in München, wir unseren in Dortmund und Hamburg. Diese regionale Verbunden- heit sind wichtige Gründe für Sponsoring- Aktivitäten, neben der großen Beliebt- heit und der sportlichen Attraktivität. Der BVB hat bundesweit ein glän- zendes Image und ist für uns mit dem Signal Iduna Park ein hervorragender Werbeträger. Wir passen zusammen. Was sich auch auf die Ge- schäfte auswirken könnte. Sie haben sich im Konzern 2017 ein Wachstumsprogramm mit dem Namen VISION 2023 verordnet. Sind Sie vorange- kommen? Wir sprechen über einen Prozess, mit dem wir ertrag- reich wachsen wollen und da- bei Antworten auf die Digitali- sierung geben, die das Kun- denverhalten massiv verändert. Dafür ha- ben wir zunächst die Kundenbedürfnisse identifiziert und daraus unsere Vision ab- geleitet, um zukünftig Lösungen gemein- sam mit unseren Kunden zu entwickeln und noch besseren Service zu bieten. Und was ist Ihre Vision? Die Überschrift lautet Lebensqualität. Die Menschen wollen finanzielle Sicher- heit, sie wollen gesund bleiben, mehr Freizeit und sich nicht Zeit mit unnötigen bürokratischen Vorgängen rauben lassen. Als führender Krankenversicherer sind wir hier bereits sehr gut aufgestellt, entwi- ckeln aber unsere Produkte kontinuierlich weiter. In der Altersvorsorge bieten wir etwa im Lebensversicherungssegment ein großes Portfolio an. Und mithilfe der fortschreiten den Digitalisierung werden wir effizienter und noch gezielter beraten ... Das führt zu einem weiteren Stellenab- bau. Oder? Nein, wir schaffen damit Freiräume für unsere Mitarbeiter, um noch näher am Kunden zu sein. Das wird auch ge- wünscht, obwohl sich viele Kunden heute schon vor der Kontaktaufnahme online informieren. Aber eine Krankenversiche- rung oder eine private Altersvorsorge muss auf die persönlichen Verhältnisse zugeschnitten sein. Das erfordert eine sehr hohe Beratungskompetenz, auch wenn es darum geht, individuelle Pakete für Betriebe zu schnüren. Das ist unsere Stärke, und das sind die Wachstumstrei- ber der Zukunft. Könnten Sie das genauer erklären? Die Signal Iduna ist traditionell beson- ders kompetent als Partner des Hand- werks und des Handels. In einer Zeit, in der sich der Fachkräftemangel verschärft, kommt uns das zugute, weil betriebliche Leistungen in der Altersvorsorge auch im Niedriglohnbereich immer wichtiger wer- den. Ein Betrieb, der höhere Sozialleis- tungen bietet, ist für Mitarbeiter attrakti- ver. Dazu können wir unseren Beitrag leis- ten. Gibt es noch Unterschiede zwischen den alten und den neuen Ländern? Die Betriebe im Osten sind im Durchschnitt kleiner als im Wes- ten. Wir haben noch nie zwi- schen Ost und West unterschie- den. Es gibt wirtschaftlich starke und weniger starke Regionen in ganz Deutschland. Dies kann sich auch in der Betriebsgröße widerspiegeln. Ostdeutschland ist für uns ein wichtiger Markt. Deshalb sind wir etwa auch noch mit einer ei- genen Direktion in Rostock ver- treten, wo sich unsere Konkur- renten zurückgezogen haben. Wir bleiben in der Fläche prä- sent. (Quelle: SUPERillu) Ulrich Leitermann steht seit 2013 an der Spitze der Signal-Iduna-Gruppe. Ulrich Leitermann (l.) im Gespräch mit Autor Thilo Boss.
  • 5. ­­5nuvo2/19 schen Mittelstand als hoch. Rund 30 Pro- zent der Betriebe erlitten bereits wirt- schaftliche Schäden durch eine Cyber-At- tacke. Kosten entstanden den Unterneh- men vor allem dadurch, die Angriffe auf- zuklären und die Daten wiederherzustel- len – sowie infolge einer Betriebsunter- brechung, weil die Produktion oder der Geschäftsbetrieb bei 40 Prozent der Fälle massiv gestört wurde. Nicht nur die durch Cyber-Kriminalität geschädigten Betriebe setzen daher ver- stärkt darauf, diese Risiken über eine Ver- sicherungslösung abzusichern. Ihr Ziel: eine umfassende Kostendeckung im Schadenfall und ein ständiger Zugriff auf eine Notfallhilfe. Beides bietet „Cyber+ Smart“ von HDI Global SE. Die Cyber- Versicherung wurde speziell auf die An- forderungen des Mittelstands zugeschnit- ten. Konkret lassen sich auf der Basis von Versicherungssummen- und Selbstbe- haltsvarianten sowohl Eigen- als auch Drittschäden umfassend absichern. Ab- gedeckt sind dabei Formen sogenannter Informationssicherheitsverletzungen – sei es, dass personenbezogene Daten ent- wendet, Geschäftsgeheimnisse verletzt oder firmeneigene Netzwerke attackiert werden. Im Fall eines Cyber-Angriffs ge- währleistet die 24/7-Hotline, eine schnel- le Hilfe durch einen spezialisierten IT- Dienstleister, damit das Schadenausmaß möglichst begrenzt bleibt. HDI Global SE Advertorial Schadhafte E-Mails sind das größte Cyber-Risiko Cyber-Angriffe haben häufig weitreichen- de Folgen: Sie können zu Produktions- und Lieferausfällen führen oder sogar komplette IT-Systeme lahmlegen. Auch der Mittelstand befindet sich im Visier von solchen kriminellen Attacken. Die Tä- ter haben es dabei meist nicht schwer, denn Mitarbeiter sind oft nicht ausrei- chend auf die Gefahren vorbereitet. Nur bei jedem vierten Angriff auf ein be- triebliches IT-System setzen Cyber-Krimi- nelle spezielle Software ein oder spähen Passwörter aus. In den meisten Fällen reicht es bereits aus, die Schadsoftware an eine scheinbar harmlose E-Mail anzu- hängen. Die Mitarbeiter öffnen die An- hänge dann oftmals im Vertrauen darauf, dass die betriebliche Firewall und Vi- renscanner eventuelle Schädlinge bereits identifiziert haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Gesamtverbandes der deutschen Versi- cherungswirtschaft (GDV) unter 300 Ent- scheidern kleiner und mittelständischer Betriebe. Gezielt warnte das Bundesamt für Si- cherheit in der Informationstechnik vor gefälschten E-Mails, die im Namen von Kollegen, Geschäftspartnern oder Be- kannten verschickt werden. Ein Klick auf den Link oder Anhang reicht aus, um die Schadsoftware zu aktivieren. „Die techni- schen Hilfsmittel können den gesunden Menschenverstand und eine gewisse Skepsis nicht ersetzen“, betonten daher die Verfasser der GDV-Studie und richte- ten eine klare Empfehlung an die Unter- nehmen: So sollten Mitarbeiter in jedem Fall regelmäßig geschult werden. Zudem müssten verbindliche Vorsichtsmaßnah- men beim Umgang mit elektronischer Post bestehen. Fast jeder dritte Betrieb wurde bereits durch Cyber-Angriffe geschädigt Drei Viertel der befragten Unternehmen bezeichneten das Risiko, Opfer eines Cy- ber-Angriffs zu werden, für den deut- Gefälschte E-Mails sind beliebte Methoden um Unternehmen auszuspähen. Computer und IT eines Unternehmens sind die Achillesferse bei Cyberattacken.
  • 6. ­­­­6 nuvo2/19 Ratgeber Finanzierung Auf der sicheren Seite im Auslandsgeschäft Experten der Mittelbrandenburgischen Sparkasse beraten landesweit tiv gut orientieren können. Die Expertin- nen und Experten der Mittelbrandenbur- gischen Sparkasse beraten zum Beispiel Firmen mit Geschäftsbeziehungen nach Großbritannien: „Schwankungen des Pfund sind ein sehr wichtiges Thema“, berichtet Kathleen Hecht. „Wir unterstüt- zen Firmen dabei, sich gegen Währungs- risiken abzusichern.“ Dazu können unter anderem Fremdwährungskonten dienen. Auch Instrumente gegen Zahlungs- oder Lieferausfälle werden häufig genutzt. „Afrika ist im Kommen, das spüren wir“, erklärt Elena Gazetova. „Europa zieht jetzt nach und auch brandenburgische Unternehmen sind dabei. Doch wenn jemand zum ersten Mal ein Geschäft mit einem Partner zum Beispiel in Nigeria vereinbart, gibt es noch keine Erfahrungen, Vertrauen ist noch nicht vor- handen. In einer solchen Situation wer- den die Risiken auf Banken in den Län- dern beider Geschäftspartner übertra- gen.“ Ein gängiges Verfahren, für das je- doch die Wahl der geeigneten Bank ent- scheidend sein kann. Dokumentationen und Nachweise, die weltweit üblich sind, stellen für kleine und mittelständische Unternehmen oft eine Herausforderung dar. Auch dann unterstützt das MBS-Kompe- tenzCenter gemeinsam mit weiteren Spe- zialisten im Hause. Was viele Kunden auch nicht wissen: Die MBS wickelt den Die Lausitzer Klärtechnik GmbH (LKT) in Luckau ist ein führender Anbieter von An- lagen für die dezentrale Abwasserreini- gung in Deutschland und auch internatio- nal sehr erfolgreich. Das 2002 gegründe- te Unternehmen hat sich eine stabile Marktposition bei umwelttechnischen Anlagen unterschiedlicher Größe erar- beitet, von der Kleinkläranlage für zwei bis 50 Personen bis hin zu Systemen für maximal 5000 Einwohner. Ständige Wei- terentwicklung sichert den Markterfolg: Für ein gemeinsam mit der BTU Cottbus- Senftenberg entwickeltes neues Verfah- ren zur Sanierung von Pumpschächten erhielt LKT im vergangenen Jahr den In- novationspreis der Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe. Kooperation mit China Seit 2017 läuft eine Kooperation mit dem weltgrößten Hersteller von Schie- nenverkehrstechnik aus China, der mit LKT-Abwasserbehandlungsanlagen sein Produktportfolio erweitert. Der erste Auf- trag mit 303 Anlagen und einem Umfang von einer Million Euro ist inzwischen ab- gearbeitet, weitere Projekte laufen. Für die Wartung werden chinesische Mitar- beiter in Luckau geschult. „Den Einstieg ins Chinageschäft sehe ich als einen Mei- lenstein für den Ausbau unserer Ge- schäftsbeziehungen im asiatischen Markt“, sagt LKT-Geschäftsführer Michael Müller. „Wir konnten mit unserer Quali- tät, unserem Service und unserer Kompe- tenz offensichtlich überzeugen.“ Die technische Umsetzung ist für LKT als eta- bliertes Unternehmen mit umfangrei- chem Know-how kein Problem. Bei der Abwicklung und Absicherung der Zahlun- gen suchte sich das Unternehmen profes- sionelle Unterstützung. Seit 10 Jahren Sparkassenkunde „Wir sind seit rund zehn Jahren Kunde der Mittelbrandenburgischen Sparkas- se“, berichtet der LKT-Geschäftsführer. „Sporadische Exportgeschäfte hatten wir zunächst per Vorkasse abgewickelt. Aber als die Exportausweitung mit ganz ande- ren Größenordnungen im Raum stand, brauchten wir eine Risikoabsicherung. Das haben wir natürlich mit unserer Bera- terin Sibylle Thinius diskutiert. Beim nächsten Mal brachte sie dann Experten für das Auslandsgeschäft mit.“ In der Zu- sammenarbeit geht es um weit mehr als nur die Zahlungsabsicherung. Michael Müller: „Wir erhalten zum Beispiel Lände- rinformationen, wenn wir auf einen neuen Markt gehen wollen. Bei Bedarf werden weitere Partner der Sparkassenorganisati- on einbezogen. Sehr angenehm finde ich als Unternehmer, dass unsere Ansprech- partner nicht ständig wechseln, wie das heutzutage oft der Fall ist. Denn gewach- senes Verständnis ist die Grundlage für Vertrauen.“ So wie der Luckauer Unternehmer nut- zen zahlreiche Mittelständler die Kompe- tenz der Sparkasse für ihre Auslandsge- schäfte. „Wir haben das KompetenzCen- ter in den letzten Jahren stark ausgebaut und auf die aktuellen Herausforderungen der wichtigsten Außenmärkte ausgerich- tet“, erklärt Dirk Siemann, Abteilungsdi- rektor Internationales Firmenkundenge- schäft bei der MBS. „Das begann in Zei- ten mit brummender Konjunktur und kommt nun auch in schwieriger werden- der Großwetterlage unseren Firmenkun- den zu Gute.“ Professioneller Rat angesichts zunehmender Risiken Brexit, drohender Handelskrieg und im- mer neue Sanktionen verunsichern viele Unternehmen – sogar die Großen, die sich mit eigenen Rechtsabteilungen rela- LKT-Geschäftsführer Michael Müller bei der symbolischen Vertragsunterzeichnung während der Chinareise einer Wirtschaftsdelegation mit Ministerpräsident Dietmar Woidke.
  • 7. ­­7nuvo2/19 Ratgeber Finanzierung App S-weltweit International tätige Unternehmer haben mit der App „S-weltweit“ direkten Zugang zu Unterstützung und Service. Hier gibt es: • Länderinformationen (Steckbrief, Risikoeinschätzung, Auslandsstandorte der Sparkassen-Finanzgruppe) • Internationale News und Terminankündigungen • Aktuelle Devisenkurse und Charts • Interkulturelle Tipps und Reiseinformationen • Unterstützung bei der Suche nach Geschäftspartnern • Direkten Kontakt zum Auslandsspezialisten der Sparkasse Weitere Informationen zum internationalen Geschäft der Sparkasse: www.mbs.de/de/home/firmenkunden/internationales-geschaeft.html Das KompetenzCenter S-International Brandenburg der MBS ist Kooperationspartner für: • Sparkasse Barnim • Sparkasse Elbe-Elster • Sparkasse Märkisch-Oderland • Sparkasse Niederlausitz • Sparkasse Oder-Spree • Sparkasse Ostprignitz-Ruppin • Sparkasse Prignitz • Stadtsparkasse Schwedt Termin 4. Unternehmertag Internationales Geschäft Donnerstag, 6. Juni 2019 Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam Saarmunder Straße 61, 14478 Potsdam Anmeldung bis zum 24. Mai über die Homepage www.osv-online.de Zahlungsverkehr in einer großen Abtei- lung selbst ab. Am Standort Luckenwalde sind diese Mitarbeiterinnen und Mitarbei- ter tätig – und bei Bedarf auch auf kurzem Wege ansprechbar. Die Hilfe kann auch ganz praktisch sein: „Kolleginnen aus Luckenwalde fahren auch mit zu Kunden und lernen dort Mit- arbeiter an, die mit der Dokumentener- stellung betraut sind“, führt Siemann aus. Das ist zwar nicht flächendeckend möglich, kann aber im Einzelfall die rei- bungslose Geschäftsabwicklung enorm unterstützen. Mit ihrem stark ausgebauten Service beim Auslandsgeschäft hat die MBS auf die rasche Zunahme von Exporten in der mittelständischen Wirtschaft des Landes Brandenburg reagiert. Sie wächst auch in diesem Bereich mit ihren Kunden vor Ort. Informationen aus erster Hand „Wir verbinden unser Expertenwissen mit maßgeschneiderten Lösungen und einer festen Verankerung in unserer Regi- on“, versichert Uwe Borges, als Vor- standsmitglied für das Firmenkundenge- schäft verantwortlich. Exportstärke ist existenziell für Deutschland, und das gilt auch für Brandenburg – wenngleich die Herausforderungen wachsen. Wie unter den aktuellen Bedingungen erfolgreich Außenhandel getrieben werden kann, darüber werden Unternehmerinnen und Unternehmer beim „Unternehmertag In- ternationales Geschäft“ am 6. Juni disku- tieren. Auf den Nägeln brennen insbe- sondere die politischen Risiken für die Konjunktur, die Auswirkungen des Brexits sowie ein möglicher handelspolitischer Showdown der Weltmärkte. Dirk Siemann Leiter Internationales Firmenkundengeschäft Telefon: 0331 89241-11 E-Mail: dirk.siemann@mbs.de Elena Gazetova Beraterin Internationales Firmenkundengeschäft Telefon: 0331 89241-12 E-Mail: elena.gazetova@mbs.de Kathleen Hecht Beraterin Internationales Firmenkundengeschäft Telefon: 0331 89241-14 E-Mail: kathleen.hecht@mbs.de
  • 8. ­­­­8 nuvo2/19 Ostdeutscher Unternehmertag Alte Osteuropa-Kontakte für Internationalisierung nutzen Namhafte Partner für den Ostdeutschen Unternehmertag am 16. Mai 2019 in Potsdam zum Thema Internationalisierung In Zeiten des weltweiten wirtschaftli- chen Umbruchs nicht nur bestehende Ab- satzmärkte sichern, sondern neue er- schließen: Das ist auch und gerade für die ostdeutschen kleinen und mittelständi- schen Betriebe entscheidend. Der Raum für Wachstum ist dabei im Binnenmarkt nur noch begrenzt – eine Internationali- sierung der Aktivitäten ergibt sich daraus als logische Schlussfolgerung. Grund ge- nug für den diesjäh- rigen Ostdeutschen Unternehmertag in Potsdam, das Thema ins Zentrum der Im- pulse und der Foren zu rücken: Der ostdeutsche Mittelstand ist bislang weniger auf internationalen Märkten aktiv als der Bundesdurchschnitt. Das hat unter anderem mit den Unter- nehmensgrößen zu tun. Dies ist jedoch ein Status, der veränderbar ist. Eine nahe- liegende Chance ist die Aktivierung von Wirtschaftsbeziehungen zu den östlichen Nachbarn. Denn es ist ein entscheiden- des Spezifikum gerade ostdeutscher Un- ternehmen, zum Teil auf jahrzehntealte Verbindungen zu Partnern im osteuropäi- schen Wirtschaftsraum zurückblicken zu können. Dies unterscheidet sie von Fir- men mit ähnlichen Portfolio und Größe in der „alten“ Bundesrepublik. Darauf nicht nur zurückzublicken, sondern auch zu- rückzugreifen und damit einen Markt- und Wettbewerbsvorteil nutzbar zu ma- chen, ist erstes Gebot. Als Leadingpartner agiert die Siemens AG. Dr. Frank Büchner, Leiter Wirtschaftsre- gion Ost, Siemens Deutschland, gestaltet das Forum der Veranstaltung „Die Unter- nehmer zwischen Binnenmarkt und Glo- balisierung“ mit. Andere Aspekte für zeitgemäßes und zukunftsorientiertes Wirtschaften bieten die diesjährigen Aussteller. Die Stadtent- sorgung Potsdam GmbH (STEP) infor- miert über die intensive Steigerung der Elektromobilität bei der zentralen Aufga- be Stadtreinigung, die sich somit flexibler und klimafreundlicher gestaltet. So sind seit einiger Zeit unter anderem zwei elek- tromobile Renault „Twizy“ im Einsatz. Das batteriebetriebene Fahrzeug wird in sei- ner normalen Straßenvariante seit Anfang 2012 in Deutschland an- geboten. Als Sauberma- cher mit Umweltplus ist das futuristisch wirkende Fahrzeug technisch wie optisch aufgerüstet wor- den: Die Einsatzmöglichkeiten in der Stadt setzen dort an, wo die Optimierung der Stadtsauberkeit bislang für die STEP besonders zeit- und damit auch logisti- kaufwändig war: In engen Straßen, in Parks und anderen zum Teil schwer zu- gänglichen Arealen. Die Energie und Wasser Potsdam (EWP) ist als weiterer Aussteller vertreten. Kernthema hier ist die Offensive bei der regionalen Erzeugung von Energie, die auch von den Kundinnen und Kunden in der Region wieder verbraucht werden soll. Dies geschieht unter anderem mit- tels Solarthermie, Photovoltaik, Elektro- mobilität und einer Aktion zum Austausch energieineffizient gewordener Alt-Gas- heizungsanlagen. Hintergrund ist, dass die EWP teil einer gelebten Allianz ist, die den Masterplan Klimaschutz der Stadt Potsdam mit mehr erneuerbaren Energi- en vorantreiben möchte. Ziel ist dabei auch, zu zeigen, dass das geht, und die Energiewende somit für jeden sichtbarer zu machen. Auch in diesem Jahr erhält der Ostdeut- sche Unternehmertag gleichsam als „Gipfel“ der kleinen und mittleren Unter- nehmen, wieder Unterstützung von nam- haften Partnern und Sponsoren. Unsere Aussteller: E.DIS Netz, EWP, HDI Global SE, IPG Infrastruktur- und Projektentwicklung, Megaplast Verpackungsinnovationen, Rhenus Archiv Services, STEP, Kieser Training, Rolls-Royce, Wissenschaftspark Golm Statement von Dr. Burkhardt Greiff zum Ostdeutschen Unternehmertag: „Verhältnis zu Russland normalisieren“ Internationalisierung ist eine wichtige Säule in einer zukunftsgewandten und erfolgsorientierten Unternehmensent- wicklung. Auch in Ostdeutschland! Dennoch ist der ostdeutsche Mittel- stand weniger auf internationalen Märkten aktiv als der Bundesdurch- schnitt. Das hat mit den Unterneh- mensgrößen zu tun, aber es muss nicht so bleiben. Eine Chance ist die Aktivie- rung von Wirtschaftsbeziehungen zu den östlichen Nachbarn. Dr. Burkhardt Greiff, Präsident des Un- ternehmerverbandes Brandenburg- Berlin (UVBB): „In erster Linie müssen die traditionellen Absatzmärkte in Ost- europa gestärkt werden. Dazu gehört auch, das Verhältnis zu Rußland zu nor- malisieren, den traditionellen Markt zahlreicher Firmen in Ostdeutsch- land.“
  • 9. ­­9nuvo2/19 Advertorial Der Doppeleffekt: Wenn Klimaschutz Geld spart Verbraucher profitieren von neuen Angeboten der Energie und Wasser Potsdam Die Energie und Wasser Potsdam (EWP) treibt den Masterplan Klimaschutz der Stadt aktiv voran. Sie will mehr erneuer- bare Energien regional gewinnen – Son- ne über Potsdam und Erdwärme von Bornstedt bis Drewitz. Dort soll die Ener- gie auch gleich verbraucht werden. Spezielle Angebote helfen beim Ener- giekostensparen. EWP-Geschäftsführerin Sophia Eltrop: „Wir zeigen, dass das geht und machen die Energiewende für jeden sichtbarer.“ Dazu kommen spezielle An- gebote. Alle für eine – das Fördermitteltrio Die alten Erdgasheizungen aus den Neunzigern sind längst teure Energiefres- ser. Deswegen ist die EWP wieder bei den „Raustauschwochen“ dabei: Durch einen Fördermittel-Mix können nicht nur Privatleute, sondern auch Unternehmen ihre Heizung preisgünstig austauschen. Die KfW-Förderprogramme des Bundes bezuschussen moderne Gas-Brennwert- heizungen mit zehn Prozent der Investiti- onskosten. Die Heizgeräteindustrie legt noch 200 Euro Prämie drauf und die EWP lockt mit Boni: 250 Euro für die Umstel- lung von Öl- auf Gasheizung und 150 Eu- ro für den Neuabschluss eines Zwei-Jah- res-Gasliefervertrages. Ungebunden sein und sparen Wer die Investition scheut, kann mit dem Rundum-Sorglos-Paket „EWP Wärme- Komfort“ ohne Sofortinvestition schnell klimafreundlich heizen – plus Serviceleis- tungen wie Wartung, Instand- haltung, Störungsbeseitigung, Schornsteinfeger und Versiche- rung inklusive. Alle Angebote gelten für Neu- wie Bestandskunden der EWP, vorausgesetzt sie sind Hausbe- sitzer oder Wohnungsinhaber. Doch die Aktion gilt nur noch dieses Jahr – und nur, wenn ein Fachbetrieb bis 31. Oktober die neue Erdgas-Brennwerthei- zung montiert. ewp-potsdam.de/raus- tauschwochen Klimaschutz rollt Auch unterwegs muss niemand ein Kli- mateufel sein. Die EWP hat mit der Netz- gesellschaft Potsdam und dem Rathaus ein Ausbaukonzept in Sachen Ladeinfra- struktur für Elektrofahrzeuge entwickelt. Vorwärtskommen fast ohne CO2 klappt also auch in Potsdam: In den nächsten Monaten entstehen an achtzehn öffentli- chen Standorten mehr als dreißig Lade- punkte. Auch außerhalb braucht niemand lange nach seiner Traumsteckdose zu su- chen. Eine interaktive Karte mit öffentli- chen E-Ladesäulen zeigt, wo Saft und Kraft warten, rund um die Uhr und bar- geldlos zahlbar. Das richtige E-Fahrzeug dazu findet sich dank einer stets aktualisierten Elektroau- to-Datenbank mit Preishinweisen. Preiswerte Haustankstelle Mit „FahrStröm“ wird das E-Mobil zu Hause gefüttert, preiswert und ökolo- gisch: dafür hat die EWP zwei verschiede- ne Tarifvarianten im Angebot: Variante 1 beinhaltet eine Stunde Sperrzeit von 17:30 Uhr bis 18:30 Uhr, um die Netzsta- bilität zu gewährleisten. Die andere Tarif- variante funktioniert mit folgenden Sperr- zeiten: 6:30 bis 8:00 Uhr; 10:30 bis 12:00 Uhr; 17:30 bis 19:00 Uhr. Um das Angebot abzurunden, bietet die EWP ein Komplett-Paket für die Ins- tallation und den Betrieb einer Wallbox. Praktischerweise also ein Ansprechpart- ner für alles, was das Thema Elektromobi- lität Zuhause betrifft. Geschäftlich elektromobil Seit Jahresbeginn gelten weitere Steue- rerleichterungen für neue, strombetrie- bene Dienstwagen. Bei Kauf oder Lea- sing halbiert sich die Höhe des zu ver- steuernden geldwerten Vorteils von bei konventionellen Dienstautos üblichen ein Prozent auf 0,5 Prozent des Bruttolisten- preises. Das gilt für alle E-Dienstautos, die bis Silvester 2021 erworben oder ge- least werden. Der Steuersatz hängt auch von der per- sönlichen Steuersituation ab – besser, man fragt das Finanzamt. Sogar E-Fahr- zeugflotten sind keine Utopie mehr. Die EWP selbst fährt sieben reine Elektro- und zwei Hybridfahrzeuge – Zuwachs folgt. Dazu kommen ein Dutzend E-Bikes und drei Segways. ewp-potsdam.de/elektromobilitaet Ihre Ansprechpartner Andreas Buchholz Tel.: 0331 – 661 1340 andreas.buchholz@ewp-potsdam.de Gregor Böhme Tel.: 0331 – 661 1349 gregor.boehme@ewp-potsdam.de
  • 10. ­­­­10 nuvo2/19 Lausitz im Fokus Die Lausitz – Standort mit Zukunft Investoren finden in der Wirtschaftsregi- on Lausitz ausgezeichnete Rahmenbedin- gungen: Die Energie- und Industrieregi- on besitzt zahlreiche große und ein dich- tes Geflecht mittelständischer Unterneh- men, hoch qualifizierte Fachkräfte in zahl- reichen Branchen und eine starke Wis- senschaftslandschaft. Die Region liegt di- rekt an der Verkehrsachse von den Nord- seehäfen Richtung Ost- und Südosteuro- pa, umringt von den Metropolregionen Berlin, Dresden, Prag und Breslau. Die In- frastruktur ist gut, für den jetzt eingeleite- ten Strukturwandel muss sie jedoch kon- sequent weiterentwickelt werden. Dies betrifft den raschen Ausbau der Schie- nenverbindungen nach Berlin, Dresden und ins benachbarte Polen ebenso wie die Ergänzung des Straßennetzes. Diese Forderung wird nicht nur mit Blick auf die Pendlerbewegungen erhoben, die im Zuge des Strukturwandels sicher nicht abnehmen dürften. Es geht um die optimale Anbindung der heutigen Stand- orte und der verfügbaren Gewerbeflä- chen, auf denen verarbeitendes Gewer- be, technologieorientierte Unternehmen und Start-ups tätig werden. Für die Logis- tikbranche eröffnen sich in der Lausitz große Chancen. Diese zu erschließen, sind zukunftsfähige Verkehrskonzepte erforderlich. In ihnen spielen integrierte Lösungen mit einem wachsenden Anteil der Schiene eine wichtige Rolle – und das nicht nur aus Gründen des Umwelt- schutzes. SMART CARGO STATION – Zukunft der Containerlogistik Ein System wie für die Wirtschaftsregion Lausitz entwickelt. Ein Konzept, wo Güter im Schienenverkehr so einfach wie Perso- nen ein-, aus- und umsteigen. Dies könnte der Durchbruch für den niederschwelligen Zugang von Unternehmen im Güterver- kehr auf der Schiene sein. Auf der welt- größten Bahnmesse, der InnoTrans in Ber- lin im September 2018 erzielte die Projekt- präsentation große Aufmerksamkeit. Not macht erfinderisch. Unter dieser Überschrift könnte das Konzept der Smart Cargo Station stehen. Der Dominanz im LKW-Güterverkehr – mit all den Folgen wie überlasteten und beschädigten Stra- ßen, Unfallrisiken und hohem Treibstoff- verbrauch soll damit entgegengewirkt werden. Innovative Technologien des kombinierten Verkehrs (KV) Straße-Schie- ne setzen sich leider nur langsam durch, weil geeignete dezentrale Zugangsstel- len zum Schienennetz fehlen. Diese sollen nun in räumlicher Nähe zu Gewerbe und Industrie geschaffen wer- den. Möglich macht das ein neuartiges Konzept zum Behälterumschlag während des Verkehrs- halts auf einem Haupt- gleis. Die „Smart Cargo Stati- on“ genannten Mini-KV- Terminals sollen in beste- hende Bahnanlagen inte- griert werden. Entwickelt wurde es am Lehrstuhl Eisenbahnwesen der BTU Cottbus-Senftenberg im Rahmen eines geförder- ten Forschungsprojektes und einer Promotion. Ausschlaggebend war die Idee des Behälter- Horizontalumschlags an Behälterumschlag in einem kleinen Bahnhof mit Smart Cargo Station (Modell). Genau wie ein Personenzug setzt der KV-Zug seine Fahrt nach dem Ein-, Aus- und Umsteigen der Güter unmit- telbar fort und nutzt dabei sogar dasselbe Gleis. Prinzipgrafik des Cargo-Netzwerks mit zentralem KV-Terminal und dezentralen Smart Cargo Stations. Das erfolgreiche System des Kombinierten Verkehrs wird damit engmaschiger und erhält die heute fehlenden, niederschwelligen Zugänge. bestehenden Hauptgleisen: Durch Weg- fall sämtlicher Rangierprozesse und durch die Nutzung bestehender Gleisanlagen und brachliegender Flächen spart dieses Konzept Bauzeit und -kosten. Teure Ein- griffe in bestehende Stellwerkstechnik sind nicht erforderlich, gleichwohl ist die Sicherheit im Bahnbetrieb gewährleistet. Smart Cargo Stations fügen sich in das bestehende System des Kombinierten Verkehrs nahtlos ein und können zukünf- tig das Eisenbahnnetz um einen neuen Baustein ergänzen, um auch kleine und mittlere Unternehmen am Schienengü- terverkehr wirtschaftlich teilhaben zu las- sen. Die Wirtschaftsregion Lausitz hat dieses Konzept aufgegriffen. „Dies ist ein weite- rer Technologietransferansatz, bei dem die Wirtschaftsregion Lausitz die Regio- nalentwicklung über ein Innovationspro-
  • 11. ­­11nuvo2/19 Lausitz im Fokus Beispiel für die Förderung von MINT-Aktivitäten: die First Lega League. Lebendige Zweisprachigkeit: die „Folklorelawi- ne“ der Landkreise Spree-Neiße und Ober- spreewald-Lausitz. Originelle Lösungsvorschläge beim Wettbewerb um den Mobilitätspreis. Innovative Ansätze für den Kombinierten Verkehr werden entwickelt. Blick auf die Gleisanlagen des Bahnhofs Cottbus. Ideenwettbewerb für die sächsische Lausitz Initiativen vor Ort zur Gestaltung des Strukturwandels möchte der Freistaat Sachsen mit den Mitmach-Fonds fördern. Dies ist ein Wettbewerb, bei dem Bürge- rinnen und Bürger, Vereine, Verbände, Kammern, Stiftungen, soziale Träger, Schulen sowie kommunale und wissen- schaftliche Einrichtungen sich mit ihren Ideen um eine Förderung bewerben kön- nen. Der im Bundesland Sachsen aufge- legte Fonds teilt sich in jeweils einen Fonds für das Lausitzer und das Mittel- deutsche Revier. 2019 und 2020 werden jeweils 1,5 Mio. Euro an Akteure in den sächsischen Lausitz-Landkreisen Görlitz und Bautzen vergeben, die WR.Lausitz setzt den Fonds um. „Das Team der WR.Lausitz GmbH freut sich über das entgegengebrachte Ver- trauen und wird sich mit aller Kraft für die erfolgreiche Umsetzung des Mitmach- Fonds in der Sächsischen Lausitz enga- gieren“, sagt der Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH, Torsten K. Bork. Der Mitmach-Fonds im Lausitzer Revier wird ergänzt um ein Budget für Ini- tiativen der sorbischen Volksgruppe in Höhe von 200.000 Euro jeweils für die Jahre 2019 und 2020. Projektideen konnten im ersten Aufruf vom 15. März bis zum 15. April einge- reicht werden. Um möglichst viele Projektideen unterstützen zu können, wurde ein einfaches Bewerbungsverfah- ren gewählt. Nachweispflichten sind auf ein Mindestmaß reduziert. „Es ist der Wil- le aller Beteiligten, die Akteure in der Re- gion bürgernah und zielgerichtet im Pro- zess des Wandels zu unterstützen“, so Bork weiter. Demnächst entscheidet die Jury über die Preisträger. Im Juni 2019 werden die Mittel für die Umsetzung der Projektideen dann ausgereicht. Weitere Informationen unter: www.wirtschaftsregionlausitz.de/de/ kompetenzfelder/zukunftsdialog/mit- machfonds-sachsen.html jekt befördern kann.“, erklärt Norman Müller. Er geht sogar noch ein Schritt wei- ter. Nach dem Willen des Haushaltsaus- schusses soll das Deutsche Zentrum für Schienenverkehrsforschung in Dresden errichtet werden. Fünf Millionen Euro wurden dafür bewil- ligt. „Hier sollte unbedingt die regionale Kompetenz mit einbezogen und eine Zweigstelle in Cottbus errichtet werden“, fordert Norman Müller. „Die Lausitz mit den wichtigen Industriepartnern Bombar- dier Görlitz, Waggonbau Niesky und DB Ausbesserungswerk Cottbus und den He- rausforderungen in der Regionalentwick- lung wäre so noch besser in der Lage, re- gionale Kompetenzen in Umsetzungs- maßnahmen münden zu lassen.“
  • 12. ­­­­12 nuvo2/19 Lausitz im Fokus „Unternehmen Revier“: Zweiter Projektaufruf mit riesiger Resonanz Über 100 Projektskizzen sind beim zwei- ten Projektaufruf zur Umsetzung des Bun- desmodellvorhaben „Unternehmen Re- vier“ bei der Wirtschaftsregion Lausitz eingegangen. „Das Interesse am Förder- programm mit regionaler Umsetzung und Zuwendung ist riesig“, bestätigt Projekt- verantwortlicher Norman Müller. Damit startet das Bundesmodellvorhaben in der Lausitz nun richtig durch. Der Bund prüft zudem eine deutliche Erhöhung der Pro- jektmittel. Gegenüber dem ersten Projektaufruf im Sommer des vergangenen Jahres hat sich die Zahl der eingereichten Projektskizzen mehr als verdreifacht. Gesucht wurden diesmal Konzepte in den Themenfeldern Produktentwicklung, Geschäftsfelderwei- terung, Mobilität und Verkehr, Algenbio- masse und Fachkräftesicherung. Über 235 Beratungsgespräche hat die Wirt- schaftsregion Lausitz geführt. Interesse an einer möglichen Förderung zeigten vor allem kleine innovative Start-ups, aber auch viele etablierte Unternehmen, die ihr Geschäftsfeld erweitern wollen. Norman Müller bekräftigt die Zielstel- lung: „Innovativen Ideen wollen wir zur Umsetzung verhelfen. Die eingereichten nachhaltigen Ansätze sind verwurzelt in der Region und schaffen die Basis für die Strukturentwicklung.“ Vorerst geht es um Fördermittel von bis zu 200.000 Euro je Einzelvorhaben. Mehr als 3 Millionen Euro stehen für 2019 zur Verfügung. Dieses Geld soll so wirksam wie möglich eingesetzt werden. Um dies zu sichern, widmet die länderübergrei- fende Planungs- und Steuerungsgesell- schaft dem Auswahlprozess große Auf- merksamkeit. „Mit der Erarbeitung des Konzeptes für die Umsetzung des Bun- desmodellvorhabens haben wir uns die Verpflichtung auferlegt, viele praxisnahe Projekte für mittel- bis langfristige Pers- pektiven voran zu bringen“, betont Nor- man Müller. „Dies passiert sehr systematisch. Kon- zepte werden nicht gefördert.“ Die zahl- reichen Projektskizzen bedürfen einer formal-rechtlichen und fachlichen Analy- se. Bei einer positiven Erstbewertung werden die Projekteinreicher aufgefor- dert, einen vollständigen Förderantrag einzureichen. Das Regionale Empfeh- lungsgremium ist in die Zuwendungsent- scheidung beratend eingebunden. An- gesichts der wachsenden Zahl von Skiz- zen und teilweise fachlich sehr anspruchs- voller Vorhaben bedeutet dies eine Her- ausforderung – über die sich Norman Müller und das Team jedoch sehr freuen. Denn dies sei eine klare Bestätigung für den bereits vor Jahren eingeleiteten sys- tematischen Prozess im Zukunftsdialog Lausitz. Dies sieht offensichtlich auch der Bund so: Das Bundeswirtschaftsministerium plant eine signifikante Erhöhung der Pro- jektmittel. Ein jährliches Budget von 9 Millionen Euro ist im Gespräch – das wäre eine Versechsfachung der Fördermittel gegenüber dem Projektstart. Damals standen 1,6 Millionen Euro zur Verfü- gung. Das gezielte Setzen auf innovative Unternehmensprojekte entlang bestimm- ter Entwicklungsachsen soll beibehalten werden. Wirtschaftsregion Lausitz GmbH Die Struktur- und Regionalentwicklungsgesellschaft versteht sich als Plattform und Interessenvertretung der Lausitz beim Struk- turwandel in Südbrandenburg und Ostsachsen. Gesellschafter sind die Landkreise Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Elbe- Elster, Dahme-Spreewald und die Stadt Cottbus sowie der Landkreis Görlitz. Der Landkreis Bautzen will ebenfalls eintreten. Standorte Geschäftsstelle Cottbus Spremberger Turm Am Turm 14 03046 Cottbus Tel.: 0355 28 89 04 02 Büro Land Brandenburg Villa Martini Große Weinmeisterstr. 2 14469 Potsdam Projektbüro „Zukunftswerkstatt Lausitz“ Technologie- und Gewerbepark Heideweg 2 02953 Bad Muskau Büro Freistaat Sachsen Kurländer Palais Tzschirnerplatz 3-5 01067 Dresden Algenforschung bei der GMB Subitec GmbH. Innovative Ansätze im Bereich Mobilität sind zu fördern.
  • 13. ­­13nuvo2/19 Lausitz im Fokus Unternehmen suchen Nachwuchs auf der campus-X-change Die größte Recruitingmesse Branden- burgs für Akademikerinnen und Akade- miker, die „campus-X-change“, findet in Kooperation mit der Wirtschaftsregion Lausitz am 22. Mai an der Brandenburgi- schen Technischen Universität Cottbus- Senftenberg statt. Von 10 bis 16 Uhr prä- sentieren sich auf dem Zentralcampus der BTU in Cottbus über 80 regionale, natio- nale und internationale Unternehmen, um Studierende und Absolventinnen bzw. Absolventen zu gewinnen. Die campus-X-change bietet dabei nicht nur die Chance, sich über konkrete Stellenangebote zu informieren, sondern bei den Personalverantwortlichen oder Managern einen ersten Eindruck und Überblick über die Unternehmen zu er- halten. Traditionell gibt es ein umfangrei- ches Angebot an Praktika, Traineestellen, Nebenjobs, Bachelor- bzw. Masterarbei- ten sowie Absolventenstellen. Die Anzahl der Ausstellerplätze ist bereits ausge- bucht. Am Messe- stand der WR.Lau- sitz können zudem weitere offene Stel- len der Region ein- gesehen werden. Die BTU ist mit rund 7.000 Studie- renden die zweit- größte Hochschule und die einzige Technische Universi- tät des Landes Bran- denburg. Sie hat Studien- gänge mit universi- tärem und fach- hochschulischem Profil sowie duale Studienangebote. Die Recruitingmes- se campus-X-change wird seit 2017 ge- meinsam mit der Wirtschaftsregion Lau- Schon auf der campus-X-change 2017 war die damalige Energieregion Lausitz aktiv. AVT: Wir setzen uns als UVBB Mitglied für junge Menschen und ihre Bildung ein! Der Ausbildungsverbund Teltow e.V. (AVT) freut sich, seit fast einem Jahr Mit- glied im Unternehmerverband Branden- burg-Berlin zu sein. Seit 1991 stärkt der Ausbildungsverbund Teltow e.V. (AVT) – Berufliches Bildungszentrum in Teltow, durch Aus- und Weiterbildungsangebote und Bildungsprojekte die berufliche Bil- dung den Fachkräftenachwuchs in der Region Brandenburg und Berlin. Unser Ziel ist, die Unternehmen in der Region zukunftsfähig mitzugestalten und den Ju- gendlichen, Beschäftigten und Führungs- kräften die Möglichkeit zu geben, den ei- genen Horizont zu erweitern und den Anforderungen an den Beschäftigungsmarkt gerecht zu werden. Dabei stehen The- men wie Wirt- schaft bzw. Digi- talisierung 4.0 na- türlich im Vorder- grund, wie auch die entsprechende Fachqualifi- kation im gewerblich-technischen, kauf- männischen und gastronomischen Be- reich. Natürlich qualifizieren wir auch die bestehenden Mitarbeiter/-innen regiona- ler KMU, um die Produktionsfähigkeit und Produktivität, sowie auch den Dienst- leistungscharakter des jeweiligen Unter- nehmens zu stärken. Eine Basis bietet dabei unsere Ausbil- derqualifizierung, aufbauend darauf die Qualifizierungsangebote der AVT-Meis- terakademie und -Wirtschaftsakademie bei uns im Hause. Mehr als 2.000 Teilnehmer/-innen vertrauen uns jedes Jahr, vertrauen auch Sie uns! Auf mehr als 6.000 qm stehen Ihnen modernste Bedin- gungen für eine qualitätsgerechte Aus- und Weiterbildung zur Verfügung. Kon- taktieren Sie uns gerne. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.avt-bildung.de sitz GmbH auf dem BTU-Campus in Cott- bus ausgerichtet.
  • 14. ­­­­14 nuvo2/19 Vor Ort Potsdam wächst: Ein Stadtteil für Wissenschaft, Studium, Wirtschaft – und Wohnen Schloss Sanssouci, barocke Innenstadt, Schinkels klassizistische Bauwerke – so kennen und lieben Besucher aus aller Welt die Stadt Potsdam. Doch die ist zu- gleich ein bedeutender Wissenschafts- standort: Universität, Fachhochschulen, Forschungsinstitute der Max-Planck-, der Fraunhofer- und der Leibniz-Gesellschaft sind an verschiedenen Standorten in der Stadt aktiv. Seit einigen Jahren wächst im Potsdamer Norden der „Wissenschafts- park Potsdam-Golm“. Hier wird auf einen Blick klar, wie berechtigt Potsdams Wer- ben als „Stadt der Wissenschaft“ tatsäch- lich ist. Das Wort „Park“ nimmt Agnes von Ma- tuschka wörtlich: „Noch ist der Wissen- schaftspark ein Industriegelände, aber das Ziel ist ein neuer Stadtteil mit park- ähnlicher Gestaltung.“ Davon, das gibt die Leiterin des Standortmanagements gern zu, ist heute noch nicht viel zu spü- ren. Doch die modernen und moderni- sierten Gebäude der Universität werden bereits heute flankiert von Institutsstand- orten, hinter deren Glasfassaden Zu- kunftsforschung läuft. Die Max-Planck-In- stitute für Kolloid- und Grenzflächenfor- schung, für Gravitationsphysik und für Molekulare Pflanzenphysiologie besitzen auf ihren Gebieten ebenso internationa- len Rang wie das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung oder das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie, das hier in Golm mit dem Institutsteil Bioanalytik und Bioprozesse vertreten ist. Die Universität Potsdam steht an der Spitze der unter 50 Jahre al- ten Universitäten in Deutschland. Das Technologie- und Gründerzentrum GO:IN, das vor Jahren für Ausgründun- gen und junge, innovative Firmen gebaut wurde, platzt längst aus allen Nähten. Ein zweiter Bau entsteht, um der anhalten- den Nachfrage gerecht werden zu kön- nen. Gleich an mehreren Stellen auf dem insgesamt 50 Hektar riesigen Gelände wird derzeit gebaut, zugleich gibt es noch viel Platz für weitere Ansiedlungen. Um einmal einen parkähnlichen Charak- ter des neuen Stadtteils erleben zu kön- nen, wird jetzt ein Gesamtkonzept entwi- ckelt. Forscher, Studierende und Unter- nehmen werden im Wissenschaftspark ih- ren Platz haben. Doch dieser soll ebenso ein Ort zum Leben sein: Mit Wohnungen, Einzelhandel, Gastronomie und weiteren Dienstleistungen sowie einer attraktiven Anbindung an die Potsdamer City und Berlin. Ein Modell für moderne Urbanität, wie sie so oft gefordert wird. Attraktiver Standort zum Arbeiten und Leben Fragen an Agnes von Matuschka, Geschäftsführerin der Standortmanagement Golm GmbH Mit welchem Profil will sich der Wissenschafts- park Potsdam-Golm seinen Platz in der Haupt- stadtregion sichern? Wir haben die Chance, uns entlang der bereits vorhandenen Themenbereiche Diagnostik, Biotechnologie und Optik zu entwickeln. Die Akteure, darunter die Universität Potsdam, die demnächst ihre komplette naturwissenschaftliche Lehre und Forschung hier konzentrieren wird, und die zahlreichen Institute sind ja sehr erfolgreich in der Spitzenforschung. Auch die im Technologie- und Gründerzentrum GO:IN ansässigen Unternehmen entwi- ckeln sich gut. Einige werden das Haus verlassen, aber in neuen Räumen am Standort bleiben. Wir sehen uns nicht in Konkurrenz zu Berlin. Allerdings sind dort Flächen knapp, was wir auch spüren. Mit Berlin-Südwest kooperieren wir bereits. Wie soll der Wissenschaftspark einmal aussehen? Er wird zentraler Teil des neuen Potsda- mer Stadtteils Golm sein, in dem es sich hervorragend arbeiten und leben lässt. Für die Arbeitsplätze werden hoch quali- fizierte Menschen benötigt, die auch an ihr soziales und kulturelles Umfeld hohe An- sprüche stellen. Das müssen wir in einem Gesamtkon- zept berücksichtigen. Welche Hürden gibt es? Es fehlen zum Beispiel Wohnungen für Studieren- de und Übernachtungs- möglichkeiten für Wissen- schaftler, die mit Familie an- reisen. Ein Boardinghouse und Mikroappartements werden hier Abhilfe schaf- fen. Ein großes Plus ist die hervorragende Bahnverbindung, in 40 Minuten ist man an der Berliner Friedrichstraße. Sehr wichtig ist es, den Wissenschaftspark mit dem Stadtteil Golm zu verknüpfen, der hier eine neue Mitte erhalten kann. Darü- ber sind wir im „Golmer Dialog“ mit Bür- gern und Vertretern der Stadt in einem ständigen Austausch. Außerdem bauen wir den Service für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Institute und Unterneh- men weiter aus. Zum Beispiel bieten wir Sprachkurse und einen Welcome Service an, beides wird stark nachgefragt. Wie soll der Wissenschaftspark bekannter werden? Wir entwickeln derzeit ein neues Corpo- rate Design, es wird auch ein internatio- nal eingängiger Name entwickelt. Um gezielt kleine und mittelständische Unter- nehmen anzusprechen, führen wir jährlich den Hightech-Transfertag durch, der Agnes von Matuschka
  • 15. ­­15nuvo2/19 Vor Ort Bis 2027 sollen im Wissenschaftspark Golm 1000 neue, hochqualifizierte Arbeitsplätze entstehen und mindestens 100 Unternehmen neu angesie- delt werden. Rund 750.000 Euro aus EFRE-Mitteln der Europäischen Union stehen pro Jahr für das Standortmanagement zur Verfügung. Auf dem ca. 50 Hektar großen Gelände arbeiten bereits 2500 Wissenschaftler, 500 Gastwissen- schaftler und 9000 Studierende. 22 Unternehmen sind hier derzeit ansässig. 2020 wird das zweite Gründerzentrum GO:IN 2 mit rund 6.000 Quadratmetern Fläche eröffnen. Im Bau ist auch ein weiteres Labor- und Bürogebäu- de, das ebenfalls 2020 fertig werden soll. Beide gehören zum „Lab Campus“, auf dem sich vor al- lem Unternehmen der Chemie, Biotechnologie und Optik ansiedeln sollen. Noch größer wird der „Technology Campus“, der auf zehn Hektar Unter- nehmen der Medizintechnik, Biotechnologie, pharmazeuti- schen Technologie oder Kosmetik beherbergen soll. Hierher wird im Jahr 2020 das Institut für Informatik der Universität um- ziehen. nächste findet am 8. November statt. Wir werben bei Auslandsauftritten der Wirt- schaftsförderung Brandenburg und auf Messen, etwa der Medizinmesse MEDI- CA in Düsseldorf. Natürlich sind wir auch auf regionalen Fachmessen präsent. Wie stehen die Chancen kleiner und mit- telständischer Unternehmen für Koope- rationen oder Ansiedlungen? Um Forschungskooperation zu fördern, werden wir einen „Katalog 2020“ veröf- fentlichen, in dem Interessierte eine Übersicht über die vorhandene Infra- struktur und Geräte finden. In den Institu- ten und in der Universität gibt es zum Bei- spiel hochmoderne Apparaturen und Methodenkompetenz, die noch mehr durch Dritte genutzt werden könnten. Und wer eine Mietfläche sucht, findet in Kürze ganz unterschiedliche Angebote bei uns, insbesondere Laborräume oder Büros Auch der Erwerb von Bauland in Golm ist für wissenschaftsnahe Unterneh- men möglich Die Chancen, sich hier an- zusiedeln stehen also gut. Termine Start-up Days 23. und 24. September 2019 GründerTreff Gründerforum Potsdam 23. Mai 2019, 13. Juni 2019 Kontakt Standortmanagement Golm GmbH im GO:IN Am Mühlenberg 11 14476 Potsdam-Golm www.wissenschaftspark-potsdam.de Informationen zur Gründung eines Unternehmens und zu Förderprogrammen erhalten Gründerinnen und Gründer in der Startup Academy des Standortmanagement. Gesamtansicht des Wissenschaftsparks aus der Vogelperspektive. EU-Kommissarin im Wissenschaftspark Von links: Prof. Alexander Böker (Fraunhofer Institut für Angewandte Polymerforschung), Agnes von Matuschka, Prof. Jörg Steinbach (Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Branden- burg), EU-Kommissarin Corina Creţu, Ministerpräsident Dietmar Woidke, Prof. Oliver Günther (Präsident der Universität Potsdam), und Ulrike Gutheil. Am 29. März 2019 hat Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke ge- meinsam mit EU-Kommissarin Corina Creţu den Wissenschaftspark Potsdam- Golm besucht. Corina Creţu ist Kommis- sarin für Regionalpolitik und besichtigt in diesem Zusammenhang regelmäßig Pro- jekte in ganz Europa, die mit europä- ischen Fördermitteln finanziert werden. Zu einem solchen Projekt zählt auch der Wissenschaftspark Potsdam-Golm. Während ihres Besuches konnten Kom- missarin Creţu und Ministerpräsident Woidke zwei aktuelle Projekte besichti- gen: das Reinraum-Labor im Fraunhofer- Institut für Angewandte Polymerfor- schung IAP sowie die RIPAC Labor GmbH im Gründerzentrum GO:IN. Zudem er- hielten sie einen Überblick über den ge- samten Wissenschaftspark.
  • 16. ­­­­16 nuvo2/19 Aus dem Netzwerk Firmen müssen ihre Zukunftsfähigkeit im Blick haben Erfahrungen einer Unternehmerin aus dem Osten Ursprünglich war geplant, zum 20-jähri- gen Bestehen der Metall- und Balkonbau Hansmann GmbH eine neue Firmenbro- schüre herauszugeben. „Doch ich wollte mehr erreichen, etwas, das über eine üb- liche Imagebroschüre hinausgeht“ er- zählt die Geschäftsführerin Kerstin Hans- mann. „Mir war wichtig, Achtung und Wertschätzung gegenüber denjenigen zum Ausdruck zu bringen, die an der er- folgreichen Unternehmensentwicklung beteiligt waren.“ „Weil jeder seinen Teil dazu beiträgt“ heißt deshalb das Buch, das daraufhin entstanden ist. Es taucht genau in solche Geschichten ein, in denen Menschen mit ihrer Lebensleistung dazu beigetragen haben, dass sich der kleine Handwerks- betrieb mit anfangs nicht einmal zehn Be- schäftigten zu einem modernen, leis- tungsstarken Balkonhersteller mit über 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ent- wickelt hat. Großartiges Team Im Vorwort hebt Kerstin Hansmann her- vor: „Es ist in erster Linie mein Vater, der diesem Unternehmen zu seinem tragfähi- gen Fundament verholfen hat. Seinem Erfindergeist haben wir viel zu verdanken. Es ist zugleich eine Familiengeschichte mit ihren Höhen und Tiefen, die hinter dieser Unternehmensentwicklung steht. Und es ist vor allem das Verdienst der ge- samten Mannschaft, eines wirklich groß- artigen Teams, wenn wir auf eine so erfolg- reiche Entwicklung zurückblicken kön- nen.“ Dabei schätzt sie realistisch ein, dass es nicht allein der Ge- nerationswechsel in- nerhalb der Familie war, der das Unter- nehmen vor eine an- spruchsvolle Heraus- forderung stellte. Viel- mehr geht es heute in allen Bereichen um diese große Aufgabe. „Wir sind heute gut beraten, eine neue, zeitgemäße Unter- nehmenskultur zu pflegen“, sagt sie. Hier versteht sich das Buch als ein Schritt auf dem Weg, wert- schätzend miteinander umzugehen. Wertschätzendes Benefits-System Da liegt ihr beispielsweise ebenso am Herzen, Möglichkeiten einer betriebli- chen Gesundheitsförderung zu erschließen. So wurde im Dezember letzten Jahres der erste Gesundheitstag durch- geführt. Fast zeitgleich wurden die Vorbereitungen getroffen, um demnächst ein Mitarbei- ter wertschätzendes Benefits- System einzuführen. „Es ist nicht so, dass wir damit Neu- land beschreiten. Aber wir werden mit neuen Elementen der Vor- und Fürsorge ein be- triebliches Versorgungswerk schaffen, von dem jeder ei- nen persönlichen, individuel- len Nutzen hat.“ Ihr Anliegen, so nach und nach eine Arbeitgebermarke aufzubauen, soll dazu beitra- gen, Fachkräfte zu finden, zu binden und zu motivieren und somit auch die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens stärken. Spannende Projekte Nur am Rande sei angemerkt, dass das Buch für die Metall- und Balkonbau Hans- mann GmbH mit knapp 100 Seiten das bislang umfangreichste und spannendste Projekt während meiner Tätigkeit als Au- torin und PR-Beraterin war. Wobei in den zurückliegenden 25 Jahren nicht nur un- zählige Publikationen für den UVBB, son- dern auch zahlreiche Jubiläumsbroschü- ren entstanden sind. „Die Cottbuser Stadtreinigung im Spiegel eines Jahrhun- derts“ oder die Geschichten über das Au- tohaus Schulze, das Ingenieurbüro Fleischhauer, Gesundheitszentren, Hand- werksinnungen, das DRK sowie das Mer- cedes-Autohaus Cottbus sind dafür nur Beispiele. Birgit Jaslau, PR-Beraterin Für Kerstin Hansmann hatte es das Jahr 2018 in sich. Als „Unternehmerin des Landes Bran- denburg 2018“ geehrt worden zu sein, zählt ohne Frage zu den Ereignissen, an die sie gern zurückdenkt. Auch wenn einige Teamaufnahmen im Buch nicht den typischen Pro- duktionsalltag widerspiegeln, so ist ihnen dennoch gemeinsam, dass sie einfach sympathisch sind. Zumal man tatsächlich überall im Unter- nehmen feststellen kann: Es packt einfach jeder mit an! Auf Aluminium-Balkonsysteme von Hansmann kann man überall in Deutschland treffen. Dafür ist die Gensinger Straße in Berlin nur ein Beispiel, wie zahlreiche Referenzaufnahmen im Buch belegen.
  • 17. ­­17nuvo2/19 Aus dem Netzwerk Neue Spitze bei Securitas Deutschland Der Lausitzer Manfred Buhl übergibt nach 16 Jahren an Herwarth Brune Stabwechsel beim Verbandsunterneh- men Securitas Deutschland: Der aus Forst in der Lausitz stammende Manfred Buhl ist von Herwarth Brune als neuem Vorsit- zenden der Geschäftsführung der deut- schen Landesgesellschaft des Securitas- Konzerns abgelöst worden. Der 1952 geborene Buhl hatte das Un- ternehmen zuvor 16 Jahre lang geleitet. Seit 1991 ist er in Führungspositionen in der Sicherheitswirtschaft tätig: Seine Kar- riere begann er als Geschäftsführer in Potsdam. Neun Jahre später wurde Buhl Teil der Geschäftsführung der Securitas Deutschland, um nur zwei Jahre später zum Vorsitzenden der Geschäftsführung ernannt zu werden. Auch für die Präsenz der Branche tat Buhl einiges. So war er von 2004 bis 2017 Vize-Präsident des Bundesverbands der Sicherheitswirt- schaft (BDSW) und engagiert sich bis heute als Vizepräsident des 2017 gegrün- deten Bundesverbands der Luftsicherheitsunterneh- men (BDLS). Künftig wird er der Securitas weiter als Berater zur Verfügung ste- hen. Herwarth Brune als sein Nachfolger in der Position des CEO der Düsseldorfer Securitas Holding GmbH bringt reichlich Erfahrung mit. Der 52-jährige war zu- vor bei der Manpower- Group Deutschland tätig, in der er seit dem Jahr 2013 der Geschäftsführung vorstand. Zuvor hatte Brune als General Manager Operations die ISS Facility Services, eine Tochtergesellschaft des weltweit größten Anbieters für Facility-Services, ISS A/S mit Sitz in Kopenhagen, mitgeprägt. Securitas Deutschland ist die größte eu- ropäische Länderorganisation des schwe- dischen Securitas-Konzerns. In Deutsch- land hat die Securitas-Gruppe einen Jah- resumsatz von rund 900 Millionen Euro und rund 21.500 Beschäftigte. Manfred Buhl (l.) wünscht seinem Nachfolger Herwarth Brune viel Erfolg. Anzeige mbs.de Wenn’s um Geld geht Sichern Sie sich Chancen auf ausländischen Märkten – mit uns als Partner. Weltweit ist einfach.
  • 18. ­­­­18 nuvo2/19 Aus dem Verband Die Zeit läuft UVBB erwartet gesetzliche Grundlagen für Strukturwandel in der Lausitz bis Herbst Sprembergs Bürgermeisterin Christine Herntier, engagiertes Mitglied der ehe- maligen Kohlekommission, Katrin Erb von der BTU Cottbus-Senftenberg und Norman Müller, stellvertretender Ge- schäftsführer bei der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH, diskutierten beim Busi- ness-Frühstück des UVBB am 14. März über die Zukunft der Lausitz. Der Tenor: Nach dem Konsenspapier der Kommissi- on für den Kohleausstieg muss jetzt die konkrete Arbeit beginnen – und dies be- deutet harte Anstrengungen über Jahr- zehnte, um den Strukturwandel der Lau- sitz zu bewältigen. Christine Herntier setzt weiter auf Ideen und Druck aus der Region Reinhard Schulze, 1. Vizepräsident des UVBB, leitete die Diskussion auch gleich mit einer konkreten Forderung ein: „Ziel der Kommission WSB war es einen ge- sellschaftlichen Konsenzvorschlag für den Kohleausstieg zu erarbeiten, nun werden bis spätestens Herbst gesetzliche Grund- lagen für den Einsatz der bereitstehen- den Fördermittel erwartet.“ Christine Herntier setzt weiterhin auf Ideen und Druck aus der Region, damit tatsächlich tragfähige wirtschaftliche Lösungen ge- fördert werden. Nicht mehr Radwege, deren Unterhalt die Kommunen belaste, sondern nachhaltige Impulse für die Un- ternehmensentwicklung seien nötig. Größere Anstrengungen beim Technologietransfer Eine wichtige Funktion spielen dabei die Strukturentwicklungsgesellschaften in den Revieren. Als Vertreter einer solchen Gesellschaft bestätigt dies Norman Mül- ler. Er forderte deutlich größere Anstren- gungen beim Technologietransfer, der Verbindung von Wissenschaft und Wirt- schaft. „Innovations- und Wirtschaftsför- derung setzt auf die enge Zusammenar- beit mit den wissenschaftlichen Einrich- tungen. Ziel müssen kontinuierliche For- schungs- und Entwicklungsprozesse in den regionalen Unternehmen sein, um diese wettbewerbsfähig zu halten und zu machen und ein langfristiges wirtschaftli- ches Wachstum zu schaffen.“ Geeignete Rahmenbedingungen und wirksame An- reize für Investitionen der Wirtschaft und das Heben von Innovationspotenzialen in allen Bereichen seien dringend erfor- derlich. Angeregte Diskussion beim Business-Frühstück des UVBB. Gute Gründe für eine Mitgliedschaft im Verband • praxisnaher Erfahrungsaustausch mit Unternehmen, Experten und Netzwerkern • Veranstaltungen, Foren und Workshops, kostenfrei oder zu Sonderkonditionen • Mitarbeit in Initiativen und Ex- pertengruppen • Zugang zu aktuellen Studien, Fachmedien und Fachpublikati- onen rund um Mittelstandsthe- men • Positionierung als Unternehmer durch Forderungen an die Politik • Interessenvertretung und proak- tive Öffentlichkeitsarbeit • Exklusives Versorgungswerk mit weitreichenden Leistungen in Absicherung und Finanzierung • Bewertung und Übernahmen im Forderungsmanagement durch das Partnernetzwerk Wir. Unternehmen. Zukunft. Hier Mitglied werden: Anzeige
  • 19. ­­19nuvo2/19 Advertorial Digitale Unternehmensfinanzierung „Wir sehen die Unternehmer als Partner“ Christopher Grätz, Co-Founder und CEO der Kapilendo AG Kapilendo ist ein Full-Service-Anbieter im Bereich Unternehmensfinanzierung. Eta- blierte Wachstumsunternehmen und klei- ne und mittelständische Unternehmen erhalten Zugang zu Nachrangkapital und klassischen Krediten durch private Anle- ger und Investoren. Warum kommen Unternehmer zu Kapilendo? Die Unternehmer suchen in der Regel eine maßgeschneiderte Unternehmensfi- nanzierung ganz ohne Bank und mit allen Vorteilen digitaler Prozesse: schnell, ein- fach und wenig Bürokratie. Was ist das besondere an Ihrem Finan- zierungsprozess? Die reibungslose und erfolgreiche Um- setzung einer Finanzierungskampagne ist für uns selbstverständlich. Die digitalen Prozesse auf unserer Plattform sind schlank, die Antragsstrecke für die Unter- nehmer einfach und alle Abläufe unterlie- gen einer ständigen Qualitätskontrolle. Das Besondere ist, dass Kapilendo mehr bietet als eine digitale Finanzierungs- plattform. Wir sehen die Unternehmer als Partner und setzen auch auf den persönli- chen Kontakt. Wir begegnen den Unter- nehmern und ihren Geschäftsmodellen mit großer Empathie und Wertschätzung. Wie genau funktioniert Kapilendo – ein- fach gesprochen? Der Unternehmer stellt über unsere Website eine Finanzierungsanfrage. Der Finanzierungszweck kann dabei ganz un- terschiedlich sein und von Betriebsmittel- über Wachstums- und Investitionsfinan- zierung bis hin zu Produktivitätssteige- rung reichen. Unser Ratingteam prüft das Unternehmen. In der Regel erhält der Un- ternehmer dann innerhalb von 2 bis 3 Ta- gen eine Rückmeldung. Ist der Prüfpro- zess erfolgreich, wird das Projekt finan- ziert und wir stellen unseren Anlegern das Finanzierungsprojekt in einem Kurz-Film auf unserer Plattform vor. Darf jedes Unternehmen nach einem Kredit verlangen? Die Unternehmen müssen mindestens 3 Jahre am Markt sein und 500.000 Euro Umsatz machen. Es muss eine positive Ei- genkapitalquote und ein positives Ge- schäftsergebnis vorliegen. Neben den wichtigen Finanzkennzahlen berücksich- tigt unser Ratingteam Kriterien wie Indus- triebranche, Marktposition und Marktent- wicklung. Anhand des Ergebnisses der Kreditanalyse bestimmt das Ratingteam die Rating-Konditionen und legt die Ra- ting-Kennziffern fest, wie Anlageklasse, Zinssatz p.a. und Tilgungsplan. Welchen Unternehmen wird auf Ihrer Plattform am häufigs- ten Kredite gegeben? Wir verzeichnen eine hohe Nachfrage von Maschinen- und Anlagen- bauern und aus dem Gastronomie- und Technologiesektor wie auch aus den Be- reichen Handel und Logistik. In allen Branchen besteht ein besonders hohes Interesse für Investitionen in Automatisie- rung und Digitalisierung. Wie hat sich der Markt der Crowdfinan- zierung in den letzten Jahren entwickelt? Crowdfinanzierung hat sich in Deutsch- land mittlerweile etabliert. Wir werden nicht mehr als der „weiße Ritter“ am Markt betrachtet. Crowdfinanzierung gilt als ernsthafte Finanzierungsalternative. Vor allem der klassische Mittelstand nimmt diese Finanzierungsmöglichkeit deutlich stärker an. Zum Kapilendo TV-Spot: Christopher Grätz, CEO & Co-Gründer der Kapilendo AG.
  • 20. ­­­­20 nuvo2/19 Aktuelles Mehr Einsatz für Metropolregion Stettin nötig – Verbände bieten Mitarbeit an Schwedt. Die Landesregierungen von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpom- mern wollen die Zusammenarbeit in deutsch-polnischen Angelegenheiten vertiefen. Auf einer gemeinsamen Kabi- nettssitzung am 19. März unterzeichneten Ministerpräsident Dietmar Woidke und seine Amtskollegin Manuela Schwesig dazu eine Vereinbarung. Für die kooperierenden Verbände UVBB und Unternehmervereinigung Uckermark (UVU) ist dieser Schritt richtig und wich- tig, so die Präsidenten Dr. Burkhardt Greiff (UVBB) und Dr. Ulrich Menter (UVU). Somit würden endlich Strukturen geschaffen,um auf Augenhöhe mit der polnischen Seite zusammenzuarbeiten. Die beiden Verbände und das Investor Center Uckermark (ICU) bieten dafür dau- erhaft ihre Unterstützung an. Die Verbände fordern, dass sich die Brandenburger Seite noch stärker ein- bringt und dies nicht nur den Kollegen in der in Anklam geplanten Geschäftsstelle überlassen sollte. Damit würden Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung, Kultur und Gesellschaft deutlich besser vernetzt werden. Strahlkraft der Großstadt nutzen! CCDM ist neues Mitglied im UVBB Potsdam. Das Competence Centrum für Digitale Medien CCDM GmbH ist neues Mitglied im Unternehmerverband. Geschäftsführer Matthias Gehrmann gründete die Internetagentur 2009 in Potsdam.„Für unsere Mitarbeit im UVBB sehe ich viele Anknüpfungspunkte, insbe- sondere durch das Engagement des Ver- bands beim Thema Digitalisierung“, sag- te er. Einer davon ist das Projekt „go-digi- tal“, ein Förderprogramm des Bundes- wirtschaftsministeriums für kleine und mittlere Unternehmen. CCDM ist seit Ja- nuar 2019 autorisierter Berater für das Programm. „go-digital“ fördert kleine und mittlere Unternehmen bei der digita- len Markterschließung, bei der Digitali- sierung ihrer Geschäftsprozesse und der IT-Sicherheit. Projektleiterin Sylke Reiter sagt: „Die Förderung von 50 Prozent er- möglicht es den Unternehmen, eine On- line-Marktstrategie zu entwickeln und ih- re Internetpräsenz entsprechend anzu- passen“ Mit einer 2018 gestarteten Veranstal- tungsreihe zur Digitalisierung unterstützt der UVBB seine Mitglieder dabei, das Thema in ihren Unternehmen umzuset- zen. Der Verband stützt sich dabei auf Spezialisten aus den eigenen Reihen. CCDM ist spezialisiert auf responsives Webdesign, effektives SEO, AdWords- Kampagnen und Kommunikation über Social Media. CCDM Competence Center für Digitale Medien 29./30. OKTOBER 2019 HOTEL THE WESTIN LEIPZIG Die Diskussionsplattform für Politik, Wissenschaft, Energiewirtschaft und ostdeutschen Mittelstand zur Energiewende. Aktuelle Informationen und Anmeldung unter: www.ostdeutsches-energieforum.de Silvio Moritz Silvio Moritz, Geschäftsführer der ICU Investor Center Uckermark treibt die deutsch-polnischen Wirtschaftsbeziehun- gen seit Jahren voran. Er sagt: „Eine so große Metropole vor der Haustür zu ha- ben, ist einmalig im deutsch-polnischen Grenzgebiet. Die Strahlkraft der nahen Großstadt ist für unsere ländliche Region von erheblicher Bedeutung. Dabei geht es nicht nur darum, dass polnische Famili- en hier zu uns ziehen, sondern dass die wirtschaftlichen Strukturen zusammen- wachsen, die wissenschaftlichen Potenzi- ale bis zu uns reichen, die Startup-Szene mit neuen Innovationen die Region be- einflusst und so auch das Berliner Interes- se an unserer Region verstärken wird. “ Anzeige
  • 21. ­­21nuvo2/19 Advertorial Horst Böschow Qualifizierte Mitarbeiter zu finden und zu halten wird immer schwieriger Es gibt viel zu wenige qualifizierte Be- rufseinsteiger oder Fachkräfte mit lang- jähriger Berufserfahrung. Spüren Sie den Fachkräftemangel auch in Ihrem Unter- nehmen? Deshalb ist es wichtiger denn je, gerade diese gefragten jungen Arbeitnehmer für Ihr Unternehmen zu gewinnen. Verschaf- fen Sie sich einen entscheidenden Vorteil im harten Wettbewerb um gute Mitarbeiter! Genauso wichtig ist es, langjäh- rig beschäftigte Mitar- beiter an Ihr Unterneh- men zu binden. Bieten Sie mehr als Firmen- wagen oder Bonus- zahlungen – mit einer betrieblichen Kran- kenversicherung. Wie Sie sich mit einer be- trieblichen Kranken- versicherung diese Vorteile sichern, möchten wir Ihnen gerne im persönlichen Gespräch zeigen. Die SIGNAL IDUNA hat qualifizierte Fachberater auch in Ihrer Nähe. Vereinba- ren Sie doch einfach einen Beratungster- min und nutzen Sie unser Dienstleis- tungsangebot. SIGNAL IDUNA im Land Brandenburg Gebietsdirektion Potsdam thomas.boehme@signal-iduna.de +49 331 29848 22 www.signal-iduna.de Anzeige Mitnehmen, was Ihnen lieb ist: Versicherung wechseln mit Top-Schutz-Garantie. Wechseln Sie zur SIGNAL IDUNA und bekommen Sie alles aus einer Hand! Denn mit der Top-Schutz- Garantie können Sie sich bei einem Versicherungswechsel nur verbessern. Sie erhalten garantiert die gleichen Leistungen, wie bei Ihrer Vorversicherung und profitieren dazu noch von den zusätz- lichen Leistungen der BetriebsPolice select von SIGNAL IDUNA. www.signal-iduna.de/gewerbeversicherung.php
  • 22. ­­­­22 nuvo2/19 Aktuelles Netzwerkreihe „Verbundprojekte im Gesundheitswesen“ Einblick in zukünftige Projekte von Konzernen und deutschen Initiativen Die Netzwerkreihe „Gesundheitswirt- schaft Brandenburg – HCB+“ des Innova- tionsforum Ost e.V. findet seit 2016 in Ko- operation mit der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) sowie der Wirt- schaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB) und dem Cluster Gesund- heitswirtschaft Berlin-Brandenburg HealthCapital statt. Ziel ist es, Kooperati- onen zwischen Einrichtungen der Ge- sundheitsbranche und angrenzenden Be- reichen zu intensivieren und zugleich in- novative Impulse zur Stärkung der bran- denburgischen Gesundheitswirtschaft zu geben. Die Reihe wurde am 26. März 2019 mit dem Thema „Verbundprojekte im Gesundheitswesen“ vor einem exklu- siven Teilnehmerkreis mit reger Resonanz fortgesetzt. Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch den ILB-Vorstandsvorsitzenden Till- mann Stenger und den WFBB-Geschäfts- führer Sebastian Saule folgte das Gruß- wort des Staatssekretärs Thomas Kralin- ski, zugleich Bevollmächtigter des Landes Brandenburg beim Bund und für Medien und Internationale Bezie- hungen. Strategische Sichtweise der Internetkonzerne Der Fachvortrag von Prof. Dr. Key Pousttchi und Alexander Gleiß, Wirt- schafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Potsdam be- fasste sich mit der strategischen Sicht von Apple, Google, Amazon und was Verbundprojekte im Gesundheitswe- sen daraus lernen können. Rollenmo- delle der Gesundheitswirtschaft wur- den ebenso behandelt wie Wert- schöpfung im Gesundheitsmarkt – und mögliche Partizipationsformate. Prof. Dr.z Michael Kölch, Ruppiner Kliniken GmbH stellte die e-learning Programme ECQAT und SHELTER vor. ECQAT, ein Verbund- projekt verschiedener Universitätsklini- ken, Universitäten und Hochschulen in Deutschland und der Schweiz, vermittelt ergänzende Qualifikation im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie, insbe- sondere in Kursen zu Traumatherapie und -pädagogik sowie zu Schutzkonzepten in Organisationen und zur Analyse von Ge- fährdungsrisiken in Institutionen. SHEL- TER entwickelt Konzepte für den Umgang mit jungen Flüchtlingen. Moderne digitale Migränetherapie Ebenfalls mit großer Resonanz auf- genommen wurden die Fachvorträ- ge von Dr. Lars Neeb, Charité Univer- sitätsmedizin Berlin, SMARTGEM Kopfschmerzzentrum, sowie von Prof. Dr. Dr. Kurt J. G. Schmailzl, Carl- Thiem-Klinikum Cottbus gGmbH; ccc. Center for Connected Health Care UG. Dr. Neeb stellte in seinem Beitrag eine Smartphone-gestützte Migränetherapie vor, die ortsunab- hängig und kostensparend ist und zur Verbesserung der Versorgungs- qualität von Migränepatienten bei- tragen will. Prof. Dr. Dr. Schmailzl be- richtete in seinem Vortrag über das Ver- bundprojekt digilog, bestehend aus 37 Partnern, das neue Perspektiven für Poli- tik und Gesundheit im Land Brandenburg eröffnet. Digilog will ein digitaler und analoger Begleiter für eine alternde Bevölkerung sein, der in Form eines 'eHealth Center' die Versorgung chronisch kranker Men- schen effizient und ressourcenschonend gewährleistet. Die 9. HCB+-Veranstaltung wird am 4. Juni fortgesetzt. Sebastian Saule, Torsten K. Bork, Thomas Kralinski, Tillmann Stenger (v.l.) Quelle: Projekt digisolBB, Prof. Pousttchi Projektziele Produkte, Services oder Lösungen tragfähige digitale Geschäfts- modelle Projektziel Innovationsfähigkeit Dialog & Kooperation Standortprofil Wettbewerbsfähigkeit Berücksichtigung regionaler Spezifika Ziele der Region
  • 23. ­­23nuvo2/19 Advertorial Für die Abfallentsorgung der Zukunft stehen die ersten Fahrzeuge bereit. Vollektrisch unterwegs – der „Kommunal-Twizy“ der STEP. Moderne und umweltfreundliche Kehrmaschine der STEP. Für die Umwelt: Die Zukunft schon im Jetzt Stadtentsorgung Potsdam (STEP) setzt konsequent auf Elektromobilität Es ist nicht weniger als eine Zäsur in der Geschichte von Antrieb und Fortbewe- gung: mit Elektrizität umfassend Mobili- tät zu gestalten. Um Ansätze und Ziele dieses Prozesses zu vermitteln, gab es sogar bis Ende vergangenen Jahres eine eigene „Nationale Plattform Elektromo- bilität“. Sie klärte über Ansätze, Ziele und Methoden dieser geräuscharmen und emissionsfreien Antriebsart auf und ist seitdem in einem umfassenden Web-An- gebot zum Thema Mobilität der Zukunft aufgegangen. Das zeigt: Elektromobilität kommt unaufhaltsam in der Mitte der Ge- sellschaft an. Die Stadtentsorgung Potsdam (STEP) setzte sich damit schon auseinander, als dieser Trend gerade erste Konturen an- nahm – und wurde damit zum Trendset- ter. Noch während, auch in Potsdam, die Infrastruktur für diese geräuscharme und emissionsfreie Fortbewegungsart gerade auf- bzw. ausgebaut wird, ist die STEP in Sachen Fuhrpark bereits in die breiten- wirksame Nutzung der Elektromobilität eingestiegen. Sichtbare Beispiele mit ho- hem Nutzeffekt kennen sowohl die Pots- damerinnen und Potsdamer als auch ihre Gäste: Wenn der „Kommunal-Twizy“ ge- schickt über den Bordstein klettert, kann man sicher sein: Auch in Problemzonen wie auf dicht zugeparkten Straßen und schmalen Gehwegen bleibt kaum ein Krümelchen Unrat liegen. Das auf elek- tromobiler Renault-Technik basierende E- Mobil ist verkehrsrechtlich ein Quad. Doch es ist mit allem ausgestattet, um si- cher, zuverlässig und vor allem leise und klimafreundlich Dreck und Schmutz aus dem öffentlichen Raum zu entfernen. Es kann fast 90 Stundenkilometer schnell fahren und braucht selbst bei harter Be- lastung erst nach acht Stunden frischen Strom – gute Voraussetzungen für die harte Praxis. Sogar bei den großen „Ausputzern“ hat die E-Mobilität längst Hausrecht bei der STEP: Als erstes Entsorgungsunterneh- men im Land Brandenburg setzt sie eine vollelektrische Kehrma- schine zur Gehwegreinigung im Regelbetrieb ein. Die STEP-Ge- schäftsleitung lobt die Nutzungs- vielfalt: Das Einsatzgebiet umfasst alle öffentlichen Plätze in Potsdam sowie große Teile des Rad- und Gehwegnetzes, insbesondere in der Innenstadt. Darunter sind auch lärmsensible Gebiete wie die Brandenburger Straße, der Alte Markt oder Wohngebiete. Für die Reinigung nach Veranstaltungen noch in der Nacht ist die neue Ma- schine optimal. Derzeit sind die Anschaffungs- kosten dieser jungen Technik immer noch höher als bei Modellen mit Verbren- nungsmotor. Doch der Kostenvorteil greift nur später und auch an anderer Stelle: Denn gegenüber den Dieselma- schinen fallen 80 Prozent weniger Unter- haltungskosten an. Beim technischen Stand ist man bei der STEP dank sorgsa- mer Vorbereitung und intensiver Vorab- Tests auf der Höhe der Zeit. Die Kehrma- schine verfügt über eine Lithium-Batterie der neuesten Generation. Mit gleicher Kehrleistung wie bei traditi- onellen Maschinen ist somit eine volle Ar- beitsschicht ohne Zwischenaufladungen möglich. Das hat auch der Praxistest An- fang des Jahres erwiesen. Die STEP rech- net mit einer Lebensdauer von fünfzehn Jahren. Diese liegt damit deutlich höher als bei traditionellen Kehrmaschinen mit zehn Jahren. Sorgfältig planen, nachhaltige Arbeits- prozesse initiieren und damit Zukunfts- aufgaben schon jetzt erfüllen – damit fährt nicht nur die STEP gut in den Reini- gungsrevieren der Stadt: Umwelt und Menschen in der Stadt haben dank Lärm- und Abgasreduktion längst ein messba- res Stück mehr Schutz und Lebensqualität dazugewonnen.
  • 24. ­­­­24 nuvo2/19 Aus dem Verband Positive Jahresbilanz der Wirtschaftsförderung Potsdam. Die Wirtschaftsförderung Brandenburg hat 2018 ein Bestergebnis erzielt. Mit ihrer Unterstützung konnten Unternehmen landesweit über 900 Millio- nen Euro in 466 Projekte investieren. WFBB-Geschäftsführer Dr. Steffen Kamm- radt betonte: „2018 war ein herausragen- des Jahr für die Wirtschaftsförderung Brandenburg. Wir freuen uns über das beste Ergebnis seit der Gründung im Jahr 2001. Die WFBB konnte im vergangenen Jahr 51 Ansiedlungen neu für Branden- burg gewinnen und 37 Erweiterungen un- terstützen.“ Zu den wichtigsten von der Wirtschafts- förderung begleiteten Investitionen im Jahr 2018 zählten eine neue Betriebsstät- te des japanischen Elektronikunterneh- mens Yamaichi in Frankfurt (Oder), die zweite Papiermaschine des österreichi- schen Unternehmens Ham- burger Rieger in Spremberg sowie die Logistikzentren von MTU in Großbeeren und von Lidl in Ludwigsfel- de. Neu nach Brandenburg gekommen sind auch das britische Unternehmen Isansys in Potsdam mit digi- talen Dienstleistungen in der Gesundheitswirtschaft, der dänische Recycling- Spezialist Tarpaper in Eberswalde und die Käserei von MINOA in Velten. Im Brandenburger Mittel- stand hat die WFBB wichti- ge Erweiterungen beglei- tet, beispielsweise bei Alutrim Europe in Kyritz, dem Zahnradwerk in Pritzwalk WFBB-Geschäftsführer Steffen Kammradt mit Minister Jörg Steinbach. Beim Anschnitt der Jubiläumstorte. oder MAP Maschinen- & Apparatebau in Rathenow. Rolls-Royce liefert 100. Trent XWB Triebwerk vom Standort Dahlewitz aus NUVO - Netzwerk Unternehmerverbände Ostdeutschlands – Wir. Unternehmen. Zukunft. • Ausgabe 1/2019 • Herausgeber: TIMELINE UG • V.i.S.d.P: comprend GmbH • Geschäftsführer: Michael Schulze • Dennis-Gabor-Straße 2, 14469 Pots- dam • Tel. +49(0)331 58115800 • info@comprend.de • www.comprend.de • Redaktion: Michael Schulze • Autoren: Thilo Boss, Dr. Ulrich Conrad, Sven Rosig • Titel, Layout & Grafik: rotschwarz design, Christoph Freytag • Anzeigen: Michael Schulze • Titelfoto: pixabay • Fotorechte: Max Lautenschläger (S. 3), SUPERillu/Nikola Kuzmanic (S. 4), HDI (S. 5), LKT Luckau (S. 6), MBS (S. 7), Quabbe + Tessmann (S. 8), EWP (S. 9), WR. Lausitz GmbH (S. 10, 11, 12, 13 oben), AVT (S. 13 unten), Martin Jehnichen (S. 14), Lutz Hannemann (S. 15 oben), Karla Fritze (S. 15 unten), profi-foto-kliche (S. 16), Securitas (S. 17), UVBB (S. 18), Kapilendo (S. 19), ICU Investor Center Uckermark (S. 20), WFBB/David Marschalsky (S. 22), STEP (S. 23), WFBB (S. 24 oben), Rolls-Royce Deutsch- land/Steffen Weigelt (S. 24 unten), Streitbörger PartGmbB (S. 25), Reinhardt & Sommer (S. 26) • Weitere Fotos wurden zur Verfügung gestellt von Sponso- ren, Partnern, pixabay • Druck: city repro GmbH Cottbus • Redaktionsschluss: 15. April 2019 • NUVO erscheint sechsmal im Jahr, die Mitglieder des UVBB erhalten NUVO im Rahmen ihrer Mitgliedschaft • Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Kopien nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des V.i.S.d.P. • Namentlich gekennzeichnete Beiträge müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Für unaufgefordert eingesandte Manu- skripte und Fotos übernehmen wir keine Haftung • ISSN 2625-3356 Rolls-Royce feiert mit der Auslieferung des 100. Trent XWB®-Triebwerks aus Dahlewitz einen weiteren Meilenstein in der Trent XWB Erfolgsgeschichte. Das Triebwerk wird an Airbus in Toulouse ge- liefert, um den neuesten Airbus A350- 900 der Lufthansa anzutreiben. Die Luft- hansa-Gruppe, einer der wichtigsten Airline-Kunden von Rolls-Royce, vertraut seit 2003 auf Trent-Triebwerke und hat mehr als 60 Großraumflugzeuge mit Rolls-Royce-Antrieben im Einsatz. Die starke Nachfrage nach dem Airbus A350 XWB spiegelt sich in mehr als 1.700 ausgelieferten oder bestellten Trent XWB-Triebwerken wider. Rolls-Royce hat die Produktionskapazitäten weiter gestei- gert und fertigt heute an den Standorten Derby in Großbritannien sowie Dahlewitz bei Berlin Triebwerke dieses Typs. In Sum- me liefern beide Montagelinien gemein- sam ein Trent XWB pro Arbeitstag. Das Trent XWB ist das sich weltweit am schnellsten verkaufende Triebwerk für Großraumflugzeuge. Das Programm hat vor Kurzem, nur vier Jahre nach dem ers- ten Passagierflug, mit drei Millionen Flug- stunden einen weiteren Meilenstein er- reicht – bei einer Abflugzuverlässigkeit von 99,9 Prozent. Warren East, Chief Executive Officer von Rolls-Royce, nahm persönlich an der Feier in Dahlewitz teil und sagte: „Mit über 450 bereits ausgelieferten Triebwer- ken und dreimal so vielen Festaufträgen ist das Trent XWB ein wichtiger Teil unse- res Geschäftsbereichs Zivile Luftfahrt. Wir sind stolz auf die erfolgreiche Zusammen- arbeit der Teams in Deutschland und Großbritannien, die täglich hervorragen- de Arbeit leisten und die Airbus A350 Montagelinie und Fluggesellschaften weltweit unterstützen.“ Das Trent XWB ist das größte Mitglied der Trent Familie und das derzeit effizienteste Großtriebwerk der Welt. Seit seinem Erstflug hat es mehr als 2,4 Milliarden Kilometer zurückgelegt – das entspricht rund achtmal der Strecke zur Sonne und zurück. Das Trent XWB hilft dabei, 99 Städte weltweit auf mehr als 450 verschiedenen Strecken zuverlässig zu verbinden.
  • 25. ­­25nuvo2/19 Advertorial Die Nutzung von WhatsApp auf dem Diensthandy Nahezu jeder fünfte Arbeitnehmer nutzt heutzutage ein Diensthandy. Gleichwohl sind rechtlichen Risiken der dienstlichen Nutzung von WhatsApp weitgehend un- bekannt. Die meisten Nutzer wissen gar nicht, dass es für die dienstliche Nutzung von WhatsApp einer gesonderten Lizenz be- darf. Da die wenigsten Unternehmen über eine solche Lizenz verfügen, stellt die dienstliche Nutzung eine Vertrags- und Urheberrechtsverletzung dar, die nicht nur Unterlassungs- und Schadener- satzansprüche zur Folge haben kann, sondern sogar strafrechtliche Konse- quenzen. Mit der Nutzung von Whats-App sind auch erhebliche datenschutzrechtliche Ri- siken verbunden. Wer WhatsApp auf sei- nem Smartphone nutzt, leitet automa- tisch die Daten all seiner gespeicherten Kontakte an WhatsApp weiter. Da die Da- ten dienstlich genutzt werden, liegt ein Rechtsverstoß vor, der mit einem Buß- geld geahndet wer- den kann. Um dies zu vermeiden, müsste sich jeder, der WhatsApp dienstlich nutzt, ei- ne schriftliche Ein- verständniserklä- rung seiner Kontak- te einholen. Alter- nativ dazu besteht die Möglichkeit, Messenger-Dienste wie beispielsweise Threema oder Hoc- cer zu nutzen. Diese sehen keine rechts- verletzenden Da- tenübermittlungen vor. Arbeitgeber sollten daher entweder hinterfragen, ob WhatsApp überhaupt dienstlich genutzt werden soll, oder zu- mindest die Rahmenbedingungen für ei- ne Nutzung rechtssicher gestalten. Dr. Marcus Flinder, Rechtsanwalt Fachanwalt für Arbeitsrecht Streitbörger PartGmbB Tel: 0331/27561-601 www.streitboerger.de
  • 26. ­­­­26 nuvo2/19 Vorgestellt Das Kongresshotel Potsdam mit Tourismuspreis und exzellentem Certified-Prüfsiegel im 15. Jubiläumsjahr 2019 feiert das Kongresshotel Potsdam am Templiner See sein Kristalljubiläum. Mit stetiger Innovation, Inspiration und viel Leidenschaft hat sich das Hotel in den letzten 15 Jahren nicht nur zum 4-Sterne- Hotel entwickelt, sondern auch zu einem Haus, dass sowohl Gäste als auch Mitar- beiter in den Mittelpunkt stellt. „Wir sind die Crew an Bord der Luftschiffe und be- gleiten unsere Gäste zum perfekten Er- lebnisaufenthalt.“ Das ist das Motto des Teams am Potsdamer Luftschiffhafen, hier, wo einst Graf Zeppelin die Luftschiff- Fahrt entwickelte. Crew der Luftschiffe gewinnt Tourismuspreis Für dieses Konzept erhielt das Kon- gresshotel gerade den Tourismuspreis des Landes Brandenburg. Entwickelt aus einer Sparkassenakademie mit nur 10 Be- schäftigten startete das Kongresshotel 2004 seinen Betrieb. Heute zählt es über 200 Beschäftigte. Als zukunftsorientierter Betrieb, setzt das Hotel auf die individu- elle Förderung und Weiterbildung jedes Einzelnen, dies führt zu einer hohen Loya- lität der Mitarbeiter, was letztlich auch den Erfolg des Hotels ausmacht. Mit Kreativität und Innovationen voraus Mit einer Mannschaft, die von Jahr zu Jahr vergrößert wurde, wuchs auch das Angebot des Hotels. Direkt am Templiner See gelegen mit Blick in die Natur, bietet das Kongresshotel 452 Zimmer und Sui- ten, welche modern und stilsicher einge- richtet sind. Tagungen jeglicher Art fin- den in den 40 licht- durchfluteten Ta- g u n g s r ä u m e n statt, deren techni- sche Ausstattun- gen permanent weiterentwickelt werden. Ein großes Foyer mit Ausstel- lungsflächen über- zeugt ebenso, wie der Kongressaal mit einer Veranstal- tungskapazität für bis zu 500 Perso- nen. Für das leibli- che Wohl sorgen gleich zwei Restau- rants mit regiona- len und saisonalen kulinarischen An- geboten. Span- nende Rahmenprogramme und viele Freizeit- und Sportangebote direkt vor Ort, bilden die Grundlage für die notwen- dige Work-Life-Balance im Rahmen des perfekten Tagungserlebnisses. „Unser Konzept ‚Tagen, Wohnen und Essen un- ter einem Dach’ ist aufgegangen und wird von uns stetig weiterentwickelt“, so die Geschäftsführerin des Kongresshotels Jutta Braun. Exzellentes Prüfergebnis Ein weiterer Meilenstein wurde gerade wieder erreicht. Turnusgemäß nach drei Jahren ist das Kongresshotel erneut von Certified geprüft und mit dem Siegel Cer- tified Business, Conference und Green Hotel ausgezeichnet worden. Dabei gab es ein exzellentes Prüfungsergebnis im Bereich Conference sowie gute und sehr gute Prüfergebnisse in den Bereichen Green und Business. Die Zertifikate verfü- gen über einen Empfehlungscharakter für Geschäftsreisende und Veranstaltungs- planer bei der Auswahl eines geeigneten Hotels. Mit diesem Erfolg im Rücken kann die Mannschaft des Kongresshotel Potsdam sich souverän neuen Aufgaben stellen: Im nächsten Jahr wird eine große Well-Being Area eröffnet. Ein großer Indoor-Pool mit Relax-Zonen auf vier Ebenen, drei Sau- nen und ausgewählte Treatments ver- sprechen den Gästen des Kongresshotel Potsdam ihre persönliche Auszeit vom Alltag. Kongresshotel Potsdam am Templiner See Am Luftschiffhafen 1, 14471 Potsdam www.kongresshotel-potsdam.de Tel.: +49 331 90775555 Fax: +49 331 90775777 E-Mail: veranstaltung@hukg.de Anfang März wurde das Kongresshotel Potsdam mit dem Tourismuspreis des Landes Brandenburg in der Kategorie „Menschen im Mittelpunkt“ ausgezeichnet. Das Hotel-Team feierte den gemeinsamen Erfolg. Der Hotelkomplex an der Havel erinnert an Luftschiffe, die hier vor hundert Jahren starteten.
  • 27. Wie international muss der ostdeutsche Mittelstand werden? Chancen und Risiken in Zeiten eines aufkommenden Protektionismus Jetzt anmelden und Frühbucherrabatt bis 09.05.2019 sichern! (Teilnahmegebühr mit Rabatt bis 09.05.2019 nur 89 € zzgl. 19% MwSt.) Waschhaus Arena Potsdam Donnerstag 16. Mai 2019 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr Veranstalter Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin UV www.ostdeutscher-unternehmertag.de/anmeldung Mai 16
  • 28. Die Website für Jobs im Mi�elstand Jeden Monat vertrauen über 1 Million Jobsuchende und rund 4.000 Arbeitgeber aus dem Mi�elstand auf Yourfirm.de. Setzen auch Sie beim Recrui�ng auf den TESTSIEGER. Yourfirm.de Jetzt einen Job inserieren und 10% Neukunden-Raba� sichern: Gutscheincode Nuvo19