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nuvoNr. 5/2019 • 2. Jahrgang • Das ostdeutsche Wirtschaftsmagazin
Ostdeutsches Energieforum 2019
Boje Dohrn
Präsident des IBWF
Stresstest: Ist Ihr
Unternehmen krisenfest?
Mike Klaus Barke
Vizepräsident
des Unternehmerverbands Sachsen
8. OEF – Interessen der neuen Länder
im Fokus
Tillmann StengerI
Vorstandsvorsitzender der ILB
ILB gestaltet den Strukturwandel aktiv mit
ISSN 2625-3356
Rubrik
Sicherheit ist, sich rundum geborgen
zu fühlen. Am besten ein Leben lang.
Seit über 100 Jahren begleiten wir unsere Kunden als verlässli-
cher Partner für alle Versicherungs- und Finanzfragen durch ihr
Leben. Mit maßgeschneiderten Dienstleistungen, erstklassigem
Service und persönlicher Beratung. Und das alles selbstver-
ständlich direkt in Ihrer Nähe. Denn darauf können Sie sich bei
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­­3nuvo5/19
Aus dem Netzwerk
Kooperation des UVBB mit dem IBWF
Fragen an Dr. Burkhardt Greiff, Präsident des UVBB,
Unternehmerband Brandenburg-Berlin e.V.
Weshalb sind Sie die Kooperation mit
dem IBWF eingegangen?
Jeder Verband hat seine spezifischen
Stärken, unterschiedliche Netzwerke und
Erfahrungen. Diese wollen wir bündeln,
um den Mittelstand in Berlin und Bran-
denburg weiter zu stärken. Wir als UVBB
sind stark im Mittelstand und in den Un-
ternehmen vertreten und der IBWF hat
Kompetenzen in der Beratung dieser Fir-
men. Das passt aus meiner Sicht gut zu-
sammen.
Welche ersten gemeinsamen Aktivitä-
ten können Sie sich vorstellen?
Wir befinden uns gerade in der Abstim-
mung zu einer Reihe von Veranstaltungen
und Terminen in und mit den Unterneh-
men, wie zum Beispiel dem Ostdeut-
schen Unternehmertag in Potsdam oder
dem Parlamentarischen Abend in Berlin.
Wie können die Mitglieder innerhalb
der Kooperation selbst aktiv werden –
und welche Vorteile hat dies für den
UVBB insgesamt?
Die Vorteile in der Kooperation für un-
sere Mitgliedsunternehmen liegen ganz
klar in der Beratung und Unterstützung
durch den IBWF. Hier können die Wege
ganz kurz und praktikabel sein, wenn
„Hilfe“ in unseren Unternehmen ge-
braucht wird. In den Bereichen Digitali-
sierung, Rechtsberatung, Fachkräfteman-
gel oder Unternehmensnachfolge ist Be-
ratung dringend notwendig. Zu diesen
Themen finden in den nächsten Monaten
Informationsveranstaltungen, von beiden
Verbänden organisiert, statt um die Kon-
taktaufnahme zwischen Firmen und Bera-
tern zu erleichtern.
Fragen an Boje Dohrn, Präsident des IBWF Institut für Betriebsberatung,
Wirtschaftsförderung und -forschung e.V.
Weshalb ist die Kooperation mit dem
UVBB für Sie interessant?
Im UVBB organisieren sich mittelständi-
sche Unternehmen. Unser Verein sieht
die gesellschaftspolitische Verantwor-
tung, diese Unternehmen mit praxisge-
rechten Lösungen zu unterstützen. Bei
der Kooperation entstehen Synergien,
zum Beispiel bei der Sensibilisierung für
Zukunftsthemen, gemeinsamen Veran-
staltungen, Fortbildungsangeboten und
der Bündelung der Fachkompetenzen.
Wie können Mitglieder des UVBB von
der Expertise des IBWF e.V. profitieren?
Es ist nicht leicht, wirklich gute Mittel-
standsberatung zu finden, denn es gibt
keine einheitlichen Qualitätsstandards.
Der IBWF e.V. und seine Mitglieder sind
seit über 40 Jahren dem Qualitätsan-
spruch der „Guten Beratung für den Mit-
telstand“ verpflichtet. Im Rahmen unse-
res eigenen Auditierungsverfahrens for-
dern wir nicht nur einen permanenten
fachlichen Qualitätsnachweis durch Wei-
terbildung von unseren Mitgliedern, son-
dern fördern und fordern auch ein Ko-
Dr. Burkhardt Greiff
Boje Dohrn
operatives Beratungsverständnis. Das
schließt ein, sich der Grenzen des eige-
nen Methodenwissens und der eigenen
Fachexpertise bewusst zu sein und bei
Bedarf Kolleginnen und Kollegen hinzu-
zuziehen. Mit jedem Mitglied, das den
Expertenstatus „Mittelstandsberater“
führen möchte, führen wir ein persönli-
ches Gespräch, in dem wir uns von seiner
Mittelstandstauglichkeit nach unseren
Qualitätsrichtlinien überzeugen. Das do-
kumentieren wir mit unserem Qualitäts-
siegel. Nach dem Prinzip der Hilfe zur
Selbsthilfe geben unsere Mitglieder
ganzheitliche Unterstützung in Fragen zu
Unternehmensführung, Betriebswirt-
schaft, Personal, IT, Informationssicher-
heit, Steuern und Recht, etc. Davon wer-
den die Mitglieder des UVBB profitieren.
Gibt es bereits erste gemeinsame Vor-
haben?
Mit Abschluss des Kooperationsvertra-
ges haben wir für 2020 gemeinsame
Kernthemen vereinbart. So wird der IBWF
beim 3. Ostdeutschen Unternehmertag
des UVBB am 26. März als Mitveranstalter
auftreten.
­­­­4 nuvo5/19
Aktuell
„Energiewende – globale Herausforderungen lokal anpacken“
Von Tillmann Stenger, Vorsitzender des Vorstandes der Investitionsbank
des Landes Brandenburg (ILB)
Ende September hatten sich die Spitzen
der Großen Koalition auf ein 54 Milliar-
den Euro schweres Klimaschutzpro-
gramm geeinigt, mit dem die Klimaziele
der Bundesrepublik bis 2030 erreicht
werden sollen. Dass das Paket sowohl
von Umweltschützern als auch von Wirt-
schaftsverbänden kritisiert wurde, zeigt
die Brisanz der aktuellen Debatte.
Bundespolitische Maßnahmenpakete
sind wichtig, aber größere globale He-
rausforderungen müssen auch auf regio-
naler Ebene angepackt werden. Das Land
Brandenburg hat zu diesem Zweck be-
reits 2012 die sogenannte Energiestrate-
gie 2030 verabschiedet, die beschreibt,
wie sich die Brandenburger Energiever-
sorgung bis zum Jahr 2030 entwickeln
soll. Ein wesentliches Ziel ist hier die Sen-
kung des Endenergieverbrauchs bis 2030
um 23 Prozent. Zudem soll der Anteil der
erneuerbaren Energien am Endenergie-
verbrauch bis 2030 auf 40 Prozent stei-
gen.
Im Rahmen der Energie- und Klimafrage
ist natürlich auch interessant, welche Er-
gebnisse die Sondierungen nach der
Landtagswahl in Brandenburg hervorge-
bracht haben. Vor der Aufnahme von Ko-
alitionsverhandlungen haben sich SPD,
CDU und GRÜNE darauf verständigt, den
Klimaschutz und den Erhalt der biologi-
schen Vielfalt zu einem Schwerpunktthe-
ma ihrer Regierungsarbeit zu machen.
Dazu sollen in den Koalitionsverhandlun-
gen Eckpunkte eines Klimaplans für Bran-
denburg festgelegt werden, der auch die
weitere Energiepolitik bedingen wird. Ein
wesentlicher Punkt in der Diskussion ist
der schrittweise Ausstieg aus der Kohle-
verstromung und der damit einhergehen-
de Strukturwandel in der Lausitz, die ge-
mäß der Sondierungen eine starke Ener-
gieregion bleiben soll.
Aufgrund unserer Expertise bei Förder-
programmen und der Entwicklung des
Landes Brandenburg sehe ich die ILB in
einer aktiven Rolle bei der Gestaltung
und Unterstützung des anstehenden,
energiepolitischen Strukturwandels. Erste
wichtige Weichen sind hier bereits mit
der Gründung der Strukturentwicklungs-
gesellschaft Brandenburg als Tochterge-
sellschaft der ILB gestellt.
Die Rolle der ILB ist jedoch nicht auf die
Zukunft beschränkt, schon jetzt ist sie ein
wichtiger Partner auf dem Weg zu mehr
Energieeffizienz. Unser Haus bietet hier
im Auftrag des Landes verschiedene Un-
terstützungsmöglichkeiten an, sowohl für
Unternehmen und Kommunen als auch
für Privatpersonen. Eines der wichtigsten
Förderprogramme für Unternehmen und
Kommunen ist RENplus 2014-2020, mit
dem wir die Senkung energie-
bedingter CO2-Emissionen un-
terstützen können. Das umfasst
eine große Bandbreite, von
Energieberatungen bis hin zum
Einbau von Energierückgewin-
nungs- und Speichersystemen.
Privathaushalte profitieren bei-
spielsweise von der kommen-
den Kleinspeicherrichtlinie, mit
der wir den Einbau von Strom-
speichern in Privathäusern un-
terstützen werden. Auch für
energetische Sanierungsmaß-
nahmen in Wohngebäuden bie-
ten wir Zuschüsse und Darlehen
an. Aus bankeigenen Mitteln
haben wir zudem den Branden-
burg-Kredit Energieeffizienz
aufgelegt, ein zinsgünstiges
Darlehen für gewerbliche Un-
ternehmen.
Ganz besonders freut uns,
wenn unsere Kunden auch An-
erkennung für ihre Bemühun-
gen zu mehr Energieeffizienz
erhalten. Für das Zossener Flair
Hotel Reuner haben wir zum Beispiel
einen innovativen Industriespeicher ge-
fördert, der ähnlich wie ein Notstromag-
gregat arbeitet. Zudem erkennt die Ho-
telbuchungssoftware, wann ein Gast an-
und abreist und übernimmt automatisch
die Heizungssteuerung des Zimmers, wo-
durch sich zusätzlich Energie einsparen
lässt.
Mit unseren Energieeffizienz-Program-
men haben wir als ILB im Jahr 2018 insge-
samt 257 Projekte mit knapp 30 Millionen
Euro unterstützt – ein starkes Signal
für ein ressourcenschonenderes und kli-
mafreundlicheres Brandenburg.
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­­­­6 nuvo5/19
Ratgeber
Wenn die Stellenanzeige nicht mehr ausreicht
So lotst man heute Bewerber in freie Stellen
Mittelständler leiden besonders unter
dem Fachkräftemangel. Verglichen mit
Großkonzernen haben sie beim Re-
cruiting oft das Nachsehen. Das liegt
nicht zuletzt daran, dass sie meist kaum
bekannt und ihre Budgets wie Personal-
ressourcen begrenzt sind. Mit Perfor-
mance-Marketing können aber auch Hid-
den Champions gegen die „Großen“ be-
stehen.
Es gibt zahlreiche Ursachen dafür, wa-
rum es mittelständischen Unternehmen
so schwerfällt, neue Mitarbeiter zu gewin-
nen. Einige liegen im Zustand des deut-
schen Arbeitsmarktes:
Hierzulande herrscht derzeit nahezu
Vollbeschäftigung. Es gibt also mehr offe-
ne Stellen als Erwerbsfähige, die sie be-
setzen könnten. Die Folge ist ein „War for
Talents“, der sich immer weiter verschärft.
Universaljobbörsen entwickeln sich zu-
nehmend zu den Schlachtfeldern dieses
Kampfes um die besten Köpfe. Vor allem
die großen DAX-Konzerne ziehen mit ih-
ren Stellenanzeigen aber die gesamte
Aufmerksamkeit auf sich. „Annoncen von
kleineren Firmen gehen dagegen völlig
unter, und das, obwohl über 99 Prozent
aller Unternehmen in Deutschland kleine
und mittlere Betriebe sind“, sagt Dirk
Kümmerle, Gründer und Geschäftsführer
der Online-Jobbörse Yourfirm.de, die
ausschließlich Stellenanzeigen von mit-
telständischen Unternehmen veröffent-
licht.
Fokus auf die
„Passiven“
Hinzu kommt noch ein
weiteres Problem: Von
den aktuell ca. 48 Mio.
Erwerbstätigen in
Deutschland suchen le-
diglich etwa 14,5 Mio.
aktiv nach einer neuen
Tätigkeit. Aber nicht nur
für diese Adressaten
sollten sich Personaler
interessieren. Neben
ihnen gibt es noch rund
14 Mio. „passiv suchen-
de Kandidaten“. So
werden jene Arbeitneh-
mer bezeichnet, die
nicht aktiv nach einer
neuen Stelle suchen,
aber durchaus offen
wären für einen neuen
Job. Genau darin liegt
die Crux: Diese Zielgruppe ist für attrakti-
ve Jobangebote zwar empfänglich, weil
sie aber eben nicht aktiv sucht, ist sie mit
einer klassischen Stellenanzeige nicht zu
erreichen.
„Wer diese begehrten Fach- und Füh-
rungskräfte trotzdem ansprechen will,
muss gerade als Mittelständler neue Lö-
sungen finden“, weiß Dirk Kümmerle. Ei-
ne davon bestehe im digitalen Perfor-
mance-Marketing. Dafür bräuchten Un-
ternehmen aber unbedingt kompetente
Recruiting-Partner, zu denen an erster
Stelle spezialisierte Jobbörsen gehören.
Bewerberansprache über Facebook & Co.
Eine Performance-Kampagne nutzt den
Umstand, dass immer mehr Menschen in
ihrem Alltag mit dem Smartphone im
World Wide Web unterwegs sind. Doch
die Zielgruppe der passiv suchenden
Kandidaten surft nicht auf Jobbörsen.
Vielmehr tummelt sie sich auf anderen In-
ternetseiten, in Sozialen Netzwerken
oder weiteren Apps, wo sie die klassische
Stellenanzeige nicht erreicht. Um poten-
zielle Interessenten aber genau dort auf
eine Annonce aufmerksam zu machen,
veröffentlicht sie ein Kampagnen-Mana-
ger millionenfach außerhalb von Stellen-
portalen. So erscheint sie beispielsweise
als Banner bei Facebook & Co. Ein Klick
auf diesen Blickfang führt sie dann auf die
Jobanzeige des Unternehmens, die in
seinem Corporate Design erscheint.
Dirk Kümmerle ist davon überzeugt,
dass sich Performance-Marketing für Per-
sonaler lohnt: „Unsere Erfahrung zeigt,
dass solche Maßnahmen sehr erfolgreich
funktionieren. Denn wir verbuchen hier
eine Einstellungsquote von ca. 80 Pro-
zent. Das Budget liegt dabei weit unter
dem eines Headhunters.“ Eine solche
Kampagne sei auch ein wertvolles Instru-
ment für die Bekanntheit des Unterneh-
mens. Und die lässt sich bei Hidden
Champions bekanntlich immer steigern.
Dirk Kümmerle, Geschäftsführer der Yourfirm GmbH
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­­­­8 nuvo5/19
Lausitz im Fokus
Neues Internetportal: Lausitz – starke MINT-Region
Ein neues Internetportal begeistert für
MINT-Berufe: Unter der Internetadresse
www.mint-lausitz.de ging es im Septem-
ber an den Start. Die Wirtschaftsregion
Lausitz hat das Online-Angebot gemein-
sam mit der Wirtschaftsförderung Land
Brandenburg, der Wirtschaftsinitiative
Lausitz e.V. und in Unterstützung der
Agentur für Arbeit Cottbus geschaffen.
Es wendet sich an Pädagogen, Eltern,
Kinder und Jugendlichen sowie regiona-
le Unternehmen und informiert über Bil-
dungsangebote, aber auch über die be-
rufliche Vielfalt der MINT-Berufe und Kar-
Bürger wählten Spielplatz und
Generationenhaus als Lieblingsprojekt
Publikumspreis beim Sächsischen Mitmachfonds
Die Lausitzerinnen und Lausitzer haben
entschieden: Das Projekt Spielplatz und
Mehrgenerationenhaus in Mücka ist ihr
Favorit im Ideenwettbewerb „Sächsi-
scher Mitmach-Fonds“ in der Lausitz. Die
Initiative wird einen Spielplatz in Kombi-
nation mit Fitnessgeräten für Erwachsene
entstehen lassen. Dieser Treffpunkt ist
Ausgangspunkt für die Entwicklung und
Entstehung eines Mehrgenerationenhau-
ses.
357 Projekte wurden bereits ausge-
zeichnet und können in die Umsetzung
gehen. Die Jury hatte zehn weitere Kan-
didaten für den Publikumspreis ins Ren-
nen geschickt. Die Gewinner können sich
nun über ein Preisgeld in Höhe von bis zu
15.000 Euro freuen.
„Wir sind begeistert von den Ideen und
dem Engagement aus der Bevölkerung“,
so Christoph Biele, verantwortlicher Pro-
jektleiter der Wirtschaftsregion Lausitz
GmbH. „Der zusätzliche Publikumspreis
zeigt uns, welche Themen den Menschen
vor Ort besonders am Herzen liegen.
Wieder einmal haben die Menschen in
der Region bewiesen, welche großartige
Bereitschaft besteht, sich für die Entwick-
lung der Lausitz zu engagieren.“
Anfang 2020 startet die zweite Runde
„Sächsische Mitmach-Fonds“. Zur Förde-
rung der eingereichten Ideen stehen wie-
der jeweils 1,5 Millionen Euro aus dem
Haushalt des Freistaates für das Mittel-
deutsche Revier und die Lausitz zur Verfü-
gung. Zusätzlich werden Preisgelder für
die Lausitz in Höhe von 200.000 Euro zur
Förderung von Initiativen der sorbischen
Volksgruppe ausgelobt.
www.mitmachfonds-sachsen.de
Wasserstoff als
Zukunftsthema
Als eine von neun Regionen konnte sich
die Lausitz mit dem Projekt „HyStarter
Wasserstoffregion Lausitz“ gegenüber
138 Interessensbekundungen durchset-
zen. Das Bundesverkehrsministerium er-
teilte im September den Zuschlag dafür.
Die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH hat-
te das Projekt gemeinsam mit der IHK
Cottbus und dem Wirtschaftsverkehrs-
netzwerk Lausitz eingereicht. „Es gibt ei-
ne hohe Einspeisung von erneuerbarer
und konventioneller Energie. Dies eröff-
net besondere Chancen für die Wasser-
stoffwirtschaft. Innerhalb der Zukunfts-
werkstatt Lausitz sind wir dabei, eine Stu-
die zu den Perspektiven und Potenzialen
einer sektorenübergreifenden Wasser-
stoffwirtschaft in der Region zu realisie-
ren“, erklärt Norman Müller von der Wirt-
schaftsregion Lausitz GmbH. Gleichzeitig
werden Maßnahmen vorangetrieben, da-
runter der Ideenwettbewerb „Reallabore
der Energiewende“ – hier soll ein „Refe-
renzkraftwerk Lausitz“ für die Erprobung
von Schlüsseltechnologien der Energie-
versorgung mit erneuerbaren Energien
und Wasserstoff als chemischem Speicher
entstehen. „Auch die Realisierung eines
Innovations-Campus von SIEMENS in Ko-
operation mit Fraunhofer für den gemein-
samen Aufbau eines Labors für Wasser-
stoff-Forschung in Görlitz wird den Um-
bau zu einer kohlendioxidneutralen, sek-
torübergreifenden Energieversorgung
beschleunigen“, bekräftigt Norman Mül-
ler.
Das Bundesverkehrsministerium fördert
mit HyStarter die Bildung eines „Wasser-
stoffnetzwerks Lausitz“. Dies soll ein
wichtiges Signal für Strukturentwicklung
in der Wirtschaftsregion Lausitz erzeu-
gen.
rierechancen. Denn das Interesse der
Schulabgänger an Berufen, in denen Ma-
thematik, Informatik, Naturwissenschaft
und Technik (MINT) als Grundlagen be-
nötigt werden, ist unbedingt ausbaufähig
und für den Strukturwandel enorm wich-
tig. Das Portal steht MINT-Initiativen aus
der Lausitz für die eigene Öffentlichkeits-
arbeit zur Verfügung.
E-Mail-Kontakt:
info@mint-lausitz.de
Alle können mitmachen.
­­9nuvo5/19
Lausitz im Fokus
Ankerstädte, Infrastruktur und Mittelstandsförderung
Wirtschaftsregion Lausitz veröffentlicht mit ihrer Zukunftswerkstatt
Lausitz Potenzialanalysen
Im Auftrag der Zukunftswerkstatt Lausitz haben Wissenschaftler der BTU Cottbus-
Senftenberg, Gutachter der Fa. Petersen, Hardraht, Pruggmayer und der Fa. Wagener
& Herbst – Management Consultant GmbH die wirtschaftlichen Potenziale der Lausitz
näher betrachtet und Empfehlungen für die Entwicklung gegeben.
Konzept der Ankerstädte
Eine standörtlich gebündelte Infrastruk-
tur und die Konzentration von Bevölke-
rung und Wirtschaft können positive Ska-
leneffekte erzeugen und somit „Auffang-
wirkungen“ auf angrenzende eher dünn
besiedelte Räume ausüben. Folgende
Städte kommen hierfür in Betracht: Cott-
bus, Bautzen, Görlitz, Spremberg/Hoy-
erswerda, Lübben/Lübbenau und Finster-
walde/Lauchhammer/Senftenberg. Hinzu
kommen Übergangsbereiche, die eine
Verflechtung nach Berlin bzw. Dresden
haben (Königs Wusterhausen bzw. Rade-
berg/Kamenz/Bischofswerda), sowie Or-
te, die sich eher als Brückenköpfe in
Nachbarregionen profilieren können, vor
allem Herzberg, Guben und Zittau.
Angebotsorientierter Ausbau der
Infrastruktur
Entscheidend ist eine angebotsorien-
tierte Entwicklung der Verkehrsachsen in
Ausrichtung auf die Ankerstädte, um re-
gional und überregional die Verkehrsflüs-
se zu beschleunigen. Bundesländerüber-
greifende Verbindungen sollten beson-
ders forciert werden.
Know-how im Energiebereich
besser nutzen
Ideen zu großtechnischen Batterielö-
sungen, Gaskraftwerken, Wasserstoffnut-
zung und Elektromobilität sollten weiter-
entwickelt werden. Produkte und Dienst-
leistungen in der Wertschöpfungskette
der Braunkohleverstromung müssten in-
ternational vermarktet werden, um Know-
how zu stärken.
Gewerbeflächen und intermodaler
Verkehr
Die Lausitz verfügt über große Gewer-
beflächen (> 100 ha) mit guter oder sehr
guter Verkehrsanbindung. Sie liegen vor
allem im Umfeld der Ankerstädte. Die ge-
meinsame Vermarktung durch die Wirt-
schaftsfördergesellschaften Branden-
burgs und Sachsens ist ein wichtiger
Schritt. Ein erhebliches Wachstumspo-
tenzial besitze der intermodale Verkehr.
Vor Ort und digital: Bürgerdialog zur Zukunft der Lausitz
Bis Mitte Oktober hatten die Bürger der
Lausitz Gelegenheit, ihre Wünsche, Er-
wartungen und Meinungen zur Zukunft
der Heimat einzubringen. Im Bürgerdia-
log stellte sich die Wirtschaftsregion Lau-
sitz GmbH mit ihrer Zukunftswerkstatt
Lausitz (ZWL) der Diskussion. Die Ergeb-
nisse fließen nun in das Leitbild und die
Lausitzer Entwicklungsstrategie ein.
Der Bürgerdialog wurde in Veranstaltun-
gen vor Ort geführt. Parallel konnten sich
alle auch online beteiligen. So beschrieb
zum Beispiel eine Nutzerin mit Namen
Maria ihre Erwartungen: „Die Lausitz von
morgen ist gut digital erschlossen. Mobi-
les Arbeiten von zuhause oder aus dem
Co-Working Space im Ort erleichtert das
tägliche Pensum von Haushalt, Kinderbe-
treuung, Ehrenamt etc., da weniger Zeit
auf Straße oder Gleis verloren geht.“ Es
ist eine von vielen Hunderten Äu-
ßerungen im Dialog. „Wie die
Lausitzer zukünftig leben wollen,
kann nicht von oben entschieden
werden“, sagt Heiko Nowak, Pro-
jektleiter der ZWL. Eine breite Be-
teiligung sei wichtig, um den
Strukturwandel mit allen zum Er-
folg zu führen.
Die Zukunftswerkstatt Lausitz
hat den Auftrag, bis Ende 2020 ei-
ne Lausitzer Entwicklungsstrate-
gie zu erarbeiten. Sie soll Hand-
lungsempfehlungen für die Politik
zur künftigen Ausrichtung in der
Lausitz entwickeln. Seit Juni gab
es über 4.000 Gespräche an Info-
Ständen in 50 Orten der Region,
danach Veranstaltungen in Cottbus, Gör-
litz, in Krausnick, Tropical Islands und wei-
teren Orten. Im Frühjahr folgen Fachge-
spräche zu konkreten Themen.
www.zw-lausitz.de
Mittelstand und Gründer fördern
Hauptwachstumsbremsen des Mittel-
standes sind ein schwaches Innovations-
system und der Fachkräftemangel. Das
Innovationssystem kann vor allem durch
eine intensivierte gemeinsame Projekt-
entwicklung zwischen mittelständischen
Firmen und den Hochschulen der Region
gestärkt werden. Eine Chance wären klei-
ne, hochschulnahe und technologieaffine
Gründerzentren.
Für die Fachkräftesicherung empfehlen
die Experten Maßnahmen zur Erhöhung
der Flexibilität und des Handlungsspiel-
raumes der regionalen Wirtschaft. Berufli-
che Ausbildungszentren sollten in den
Ankerstädten auch bei geringerer Auslas-
tung erhalten bleiben, ein Lausitzer Inno-
vations- und Bildungscampus mit kon-
zentrierten Aus- und Weiterbildungsan-
geboten geschaffen werden.
Zum Download
Die Studien können komplett und als
Zusammenfassung auf der Webseite der
Zukunftswerkstatt heruntergeladen wer-
den. Die Zukunftswerkstatt fertigt derzeit
eine grafische Aufarbeitung der Studien-
ergebnisse an.
www.zw-lausitz.de
Vielerorts fanden Bürgerdialoge statt.
­­­­10 nuvo5/19
Lausitz im Fokus
Braunkohleregionen zum Erfahrungsaustausch in der Lausitz
Vertreter des Bundeswirtschaftsministeri-
ums trafen sich am 12. und 13. Septem-
ber in Großräschen mit den Regionalpart-
nern des Helmstedter, Rheinischen, Mit-
teldeutschen und des Lausitzer Reviers
zum mittlerweile vierten Vernetzungstref-
fen. Im Fokus stand der Erfahrungsaus-
tausch im Bundesmodellvorhaben „Un-
ternehmen Revier“.
Durch die Wirtschaftsregion Lausitz
GmbH wurde zusätzlich ein Besuch des
Instituts für Biotechnologie am Standort
Senftenberg der BTU Cottbus-Senften-
berg organisiert, wo ein aktueller Förder-
bescheid übergeben wurde. Im Projekt
„Multiparametrischer Bioreaktor“ wollen
die Carbon Biotech AG und die BTU eine
Pilotanlage für die Produktion von Mikro-
algen (Spirulina platensis) aufbauen. Gro-
ßes Ziel ist es, zukünftig Spirulina-Bio-
masse in der Lausitz großtechnisch als
Nahrungsergänzungsmittel, als Grundla-
ge für veganes Protein sowie für Phyto-
pharmaka im Herz- und Kreislaufbereich
zu produzieren.
Die Mikroalge Spirulina bietet erstaunli-
che Perspektiven: Im Vergleich zu Land-
pflanzen hat sie eine um 50- bis 100-fach
höhere Biomasseproduktivität. Da sie in
großem Umfang Kohlenstoffdioxid aus
der Umluft aufnimmt, ist sie für Verfahren
zur Verringerung der Kohlendioxidkon-
zentration interessant. Und die Möglich-
keit zur Produktion von Proteinen – ohne
Konkurrenz zu landwirtschaftlichen Flä-
chen – wird bisher kaum genutzt. „Die im
Rahmen von Unternehmen Revier nun
gewährte Förderung ist für Carbon Bio-
tech ein wichtiger Schritt, die Unterneh-
mensziele in der Lausitz zu realisieren und
damit auch viele neue Arbeitsplätze zu
schaffen“, sagt Prof. Dr. Jan-Heiner Küp-
per, Geschäftsführer von Carbon Biotech
und Direktor des Instituts für Biotechno-
logie an der BTU. „Ich freue mich über
jeden Zuwendungsbescheid, den wir im
Programm regional auf den Weg bringen.
Das BMWi ist in einem sehr engen Aus-
tausch mit uns. Die Richtlinie wird nun
schon erweitert, sodass künftig zusätzli-
che Chancen für Projektumsetzungen er-
öffnet werden.“, so Norman Müller, ver-
antwortlicher Projektleiter bei der Wirt-
schaftsregion Lausitz GmbH.
Die Kohleregionen erhalten derzeit ins-
gesamt jährlich acht Millionen Euro För-
dermittel. Die Partner tauschten sich auch
darüber aus, wie die Richtlinie zur Umset-
zung des Bundesmodellvorhabens so an-
gepasst werden kann, dass noch mehr
Akteure vom Programm profitieren.
Vertreter der Kohleregionen bei einer Labor-
führung durch die Algenversuchsanlagen.
Zu den bisher zwei Projektaufrufen der
Wirtschaftsregion Lausitz sind über
140 Projektideen mit zum Teil techno-
logieaffinen Ansätzen, eingereicht
worden. Im Schwerpunkt geht es da-
rum, neue Technologie- und Kompe-
tenzfelder in der Region zu befördern.
Lusiza – Produkte aus essbaren Wildpflanzen der Lausitz
Mit Lusiza hat sich im zweiten
RIK-Projektaufruf der Wirtschaftsregion
Lausitz ein Start-up beteiligt, welches den
Schatz an Wildkräutern innovativ als Wirt-
schaftsfaktor nutzen möchte. Neben der
bereits bestehenden Produktpalette
möchte das Unternehmen ganz besonde-
re Lausitzer Ölvorkommen nutzen.
Gesunde und schmackhafte Öle sollen
aus in der Lausitz angebauten Pflanzen
gewonnen und für die vollwertige Küche
genutzt werden.
In Zusammenarbeit mit dem etablierten
Unternehmen Nagola Re, welches auf
dem Gebiet der Anpflanzung von ge-
bietsheimischen Wildpflanzen zur Rena-
turierung von Bergbaufolgelandschaften
tätig ist, lässt sich entlang der Wertschöp-
fungskette vom Anbau über die Herstel-
lung bis zur Vermarktung ein neues Ge-
schäftsfeld mit Wachstumspotenzial auf-
bauen.
Das Projekt wird beispielhaft im Rahmen
der Strukturentwicklung auch für andere
Start-ups befördert. Die Unternehmerin
Undine Janetzky hat bereits eine Online-
Plattform aufgebaut und möchte die Mar-
ke für Regionalprodukte „Lusiza“ weiter
etablieren.
Friedrichshof mit Wildpflanzen
­­11nuvo5/19
Lausitz im Fokus
Die Lausitz endet nicht an der Neiße!
Grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Euroregionen vereinbart
Eine vertiefte Zusammenarbeit zur Un-
terstützung des Strukturwandels in der
grenzüberschreitenden Dimension haben
die Euroregionen Neisse und Spree-Nei-
ße-Bober sowie die Wirtschaftsregion
Lausitz vereinbart. Die Unterzeichnung
erfolgte im August während der gemein-
samen Vorstandssitzung der Partner im
sächsischen Bad Muskau. Die Vereinba-
rung solle nicht nur den Austausch zwi-
schen den drei Institutionen stärken, sie
diene zudem dem Ausbau der Expertise
im Projektmanagement, so Harald Alte-
krüger, Landrat des Landkreises Spree-
Neiße und Präsident der Euroregion
Spree-Neiße-Bober. Darauf wies auch
Bernd Lange, Präsident der Euroregion
Neisse und Landrat des Landkreises Gör-
litz, hin: „Grenzüberschreitende Förder-
mittel für die Lausitz müssen besser zwi-
schen den Gebietskulissen koordiniert
und abgestimmt werden, um vorhandene
Synergien nutzen zu können.“
Denn die Lausitz endet ja nicht
an der Neiße. Sie umfasst auch
Teile der polnischen Wojewod-
schaften Lubuskie und Nieder-
schlesien sowie die tschechische
Region Liberecky kray. Diese
Gebiete sind Teil der beiden Eu-
roregionen, und die drei Koope-
rationspartner wollen den polni-
schen und tschechischen Kolle-
gen gern mehr Austausch und
umfänglichere Informationen zu
diesem drängenden Thema er-
möglichen. Eine Reihe wichtiger
Vorhaben in anderen Bereichen
wurden in den vergangenen Jahren be-
reits umgesetzt, wobei vor allem Förder-
mittel aus dem EU-Programm INTERREG
eingesetzt werden konnten.
Die Bedeutung der Lausitz als europäi-
sche Modellregion in der Strukturent-
wicklung unterstrich Norman Müller, Lei-
ter Technologie- und Projektmanage-
ment Wirtschaftsregion Lausitz GmbH:
„In Brüssel wird die Lausitz grenzüber-
greifend betrachtet und als beispielhaft
angesehen, wie die Strukturentwicklung
vorangetrieben werden kann. Wir senden
nun das klare Signal, dass wir unser
Know-how für die regionale Umsetzung
von EU-Projekten bündeln.“
Die Chance, Ihrer Zeit
voraus zu sein:
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Die Teilnehmer des Treffens in Bad Muskau
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­­­­12 nuvo5/19
Aus dem Netzwerk
Ostdeutscher Unternehmertag im Kongresshotel am
Templiner See in Potsdam
Am 26. März 2020 von 10 bis 18:30 Uhr
werden mehr als 100 Teilnehmer aus Mit-
telstand, Wissenschaft und Politik zu dem
Praxisforum der ostdeutschen Wirtschaft
erwartet.
Der Ostdeutsche Unternehmertag bie-
tet themen- und länderübergreifend den
mittelständischen Unternehmen, der
Wissenschaft und der Politik eine ge-
meinsame Plattform. Sie soll die Heraus-
forderungen und Perspektiven des ost-
deutschen Wirtschaftsraumes diskutieren
und praxisnah Zukunftsthemen voran-
bringen.
Den Ostdeutschen Unternehmertag
2020 will der Unternehmerverband Bran-
denburg-Berlin gemeinsam mit dem In-
novationsforum Ost, dem Netzwerk der
Mittelstandsberater IBWF, dem Verband
der Digitalwirtschaft SIBB, media:net Ber-
lin-Brandenburg und INFRANEU organi-
sieren.
Thema: Fachkräftemangel – Auswege
aus einem absehbaren Dilemma. Wie ost-
deutsche Unternehmen ihren Arbeitskräf-
tebedarf decken und Mitarbeiter binden
können.
Leading Partner sind die ILB, die IKK
classic und die Signal Iduna
Gruppe. Schirmherr der Veran-
staltung ist das Bundesminis-
terium für Wirtschaft und Ener-
gie (angefragt).
Als Redner werden u.a.
erwartet:
•	 Dr. Dietmar Woidke, Minis-	
	 terpräsident des Landes 		
	Brandenburg
•	 Hubertus Heil, Bundesmi-	
	 nister für Arbeit und Soziales
•	 Tillmann Stenger, Vorsitzen-	
	 der des Vorstandes der ILB
•	 Prof. Dr. Enzo Weber,
	 Institut für Arbeitsmarkt- 		
	 und Berufsforschung der 	
	 Bundesagentur für Arbeit 	
	 (IAB)
•	 Dr. Steffen Kammradt, Geschäftsfüh-	
	 rer der Wirtschaftsförderung des Lan-	
	 des Brandenburg
Die Teilnahmegebühr für Frühbucher
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nehmertag.de/anmeldung
Programm: https://www.ostdeutscher-
unternehmertag.de/programm
Veranstaltungsmanagement
Steffen Heller
Geschäftsführer des Unternehmerver-
band Brandenburg-Berlin e.V.
Tel. 	 +49 331 810306
mobil: +49 172 9927484
E-Mail: heller@uv-bb.de
Ansprechpartner Presse
Michael Schulze
Geschäftsführer comprend GmbH
Tel. 	 +49 331 58115800
mobil: 	 +49 152 31061207
E-Mail:	michael.schulze@comprend.de
Die EU unterstützt den Strukturwandel in der Lausitz
Die zweite Ausgabe der jährlichen poli-
tischen Jahrestagung der europäischen
Plattform für Kohleregionen im Übergang
(Coal Regions in Transition) der EU-Gene-
raldirektion Energie findet vom 25. bis 26.
November in der Lausitz statt. Sie wird
von der Europäischen Kommission in en-
ger Zusammenarbeit mit den beiden
deutschen Gastregionen Brandenburg
und Sachsen in Görlitz organisiert. Vo-
rausgegangen war der Besuch einer De-
legation unter Leitung des stellvertreten-
den Generaldirektors der EU-Kohleplatt-
form, den das Team der Zukunftswerk-
statt der Wirtschaftsregion Lausitz organi-
siert hatte – bei dem die Lausitz als Mo-
dellregion für den Strukturwandel in an-
deren europäischen Regionen überzeu-
gen konnte.
Beim diesjährigen Treffen der EU-Kohle-
plattform werden hochrangige Redner
über die im vergangenen Jahr erzielten
Fortschritte sprechen und die Zukunft der
Initiative in einem neuen europäischen
Kontext mit einem immer stärkeren Fokus
auf den „gerechten Übergang“ betrach-
ten. Wie auch in den regelmäßig in Brüs-
sel stattfindenden Arbeitsgruppen ste-
hen bei der politischen Jahrestagung die
jeweilige Rolle der EU, der Regionen und
deren Bürger im Mittelpunkt der Gesprä-
che. Es geht darum, wie die Gestaltung
eines gerechten Übergangs ermöglicht
sowie die spezifischen Fragen der Anzie-
hung von Investitionen für Kohleregionen
und die Gewährleistung der grenzüber-
schreitenden Zusammenarbeit unter-
stützt werden können. Am zweiten Tag
des Zusammenkommens werden durch
die Zukunftswerkstatt Lausitz für die Teil-
nehmer Netzwerkbesuche vor Ort organi-
siert, um einen Einblick in konkrete Pro-
jekte zur Gestaltung der Strukturentwick-
lung in der Lausitz zu erhalten.
Für Social Media: #Kohle-RegionenEU
#Coal4Europe #GDENER
Podiumsdiskussion beim Ostdeutschen Unternehmertag im
Mai diesen Jahres
Intelligent vernetzt
Ein Batteriespeicher am Kraftwerks- und
Industriestandort Schwarze Pumpe, der in
dieser Konstellation bislang einzigartig in
Europa ist: BigBattery Lausitz kombiniert
moderne Kraftwerksinfrastrukturen mit
Speichertechnologie in neuer Größenordnung.
Gespeichert wird Strom aus dem benachbarten
Kraftwerk Schwarze Pumpe und der im Stromnetz
befindliche Energiemix. So erhöhen die Batterien nicht
nur die Flexibilität des Kraftwerks, sondern dienen
auch der Netzstabilität. Übersteigt die Stromerzeu­
gung kurzzeitig den Bedarf, wird aufgeladen. Reicht
umgekehrt die Erzeugung vorübergehend nicht
aus, speisen die Batterien Strom in das Netz ein.
So können auch Schwankungen, die beispielsweise
bei der Stromerzeugung aus Wind und Sonne ent­
stehen, schnell ausgeglichen werden.
Damit steuert die LEAG einen weiteren wichtigen
Baustein für die Systemintegration der erneuer­
baren Energien bei. Erzeugung, Verbrauch
und Speicherung werden intelligent vernetzt.
Das Stromnetz bleibt stabil.
leag.de→
MW
50
Primärregelleistung von
ab Sommer
2020in Betrieb
Sekunden
30
innerhalb von
vollständig aktiviert
STROMSPEICHER
BIGBATTERY
LAUSITZ
Ein Batteriespeicher am Kraftwerks- und
Industriestandort Schwarze Pumpe, der in
dieser Konstellation bislang einzigartig in
Europa ist: BigBattery Lausitz kombiniert
moderne Kraftwerksinfrastrukturen mit
Speichertechnologie in neuer Größenordnung.
Gespeichert wird Strom aus dem benachbarten
Kraftwerk Schwarze Pumpe und der im Stromnetz
befindliche Energiemix. So erhöhen die Batterien nicht
nur die Flexibilität des Kraftwerks, sondern dienen
auch der Netzstabilität. Übersteigt die Stromerzeu­
gung kurzzeitig den Bedarf, wird aufgeladen. Reicht
umgekehrt die Erzeugung vorübergehend nicht
aus, speisen die Batterien Strom in das Netz ein.
So können auch Schwankungen, die beispielsweise
bei der Stromerzeugung aus Wind und Sonne ent­
stehen, schnell ausgeglichen werden.
Damit steuert die LEAG einen weiteren wichtigen
Baustein für die Systemintegration der erneuer­
baren Energien bei. Erzeugung, Verbrauch
und Speicherung werden intelligent vernetzt.
Das Stromnetz bleibt stabil.
­­­­14 nuvo5/19
Aktuell
Transformation des deutschen Energiesystems
Das Ostdeutsche Energieforum (OEF) ist
die einzige Veranstaltung, die länder-
übergreifend der Energiebranche, den
Unternehmen, der Wissenschaft und der
Politik eine gemeinsame Plattform bietet
und sich dabei als ein „Think Tank“ für die
neuen Bundesländer versteht.
Programm
29./30. Oktober 2019
Dialog zwischen:	Energiewirtschaft, Wissenschaft, Politik und ostdeutschem Mittelstand
Schirmherr:		Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie
Ort:	 Hotel The Westin Leipzig
Datum:	 29. und 30. Oktober 2019
Teilnehmer:	 350 bis 400 Personen – Politik | Wirtschaft | Wissenschaft
Veranstalter:	 Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands
	 und Berlin
	 IHK zu Leipzig
Medienpartner:	FOCUS
	 NUVO – Wir. Unternehmen. Zukunft.
		Themen Magazin
Partner:	 Energieforen Leipzig GmbH
Unterstützer:	 Europäische Metropolregion Mitteldeutschland
	 Smart Infrastructure Hub Leipzig
	 VEE Sachsen e.V. - Vereinigung zur Förderung der Nutzung
	 Erneuerbarer Energien
Leitthema:	 Wege der (nachhaltigen) Transformation des deutschen Energiesystems – Wie 	
	 gestalten ostdeutsche Wirtschaft und Industrie eine erfolgreiche Energiewende?
Ziel ist es, die Interessen Ostdeutsch-
lands im Dialog zu bündeln und ihnen auf
nationaler und auf europäischer Ebene
eine Stimme zu verleihen, die nicht über-
hört wird. Das Ostdeutsche Energieforum
findet in diesem Jahr zum 8. Mal statt.
Die Leading-Partner des Ostdeutschen Energieforums 2019:
Bitte beachten Sie, dass Programmänderungen vorbehalten sind
Mehr Informationen und Anmeldung unter www.ostdeutsches-energieforum.de
Sie sind interessiert
am Ostdeutschen
Energieforum 2019?
Hier gelangen Sie di-
rekt zur Anmeldung:
Ratgeber
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­­­­16 nuvo5/19
Europas größter Batteriespeicher entsteht in der Lausitz
LEAG geht mit Lösungen zum intelligenten Netzmanagement voran
In der langfristig von Kohleausstieg und
Strukturwandel betroffenen Lausitz setzt
das Energieunternehmen Lausitz Energie
Bergbau AG und Lausitz Energie Kraft-
werke AG (LEAG) neben seinem bisheri-
gen Kerngeschäft auf neue Geschäftsfel-
der und Zukunftslösungen für Versor-
gungssicherheit und intelligentes Netz-
management. In Schwarze Pumpe lässt
die LEAG derzeit den größten Batterie-
speicher Europas errichten. Er soll im
Sommer 2020 eine nutzbare Kapazität
von ca. 53 Megawattstunden und eine
Primärregelleistung von 50 MW in den
Energiemärkten, zum Beispiel als System-
dienstleistung zur Verfügung stellen.
Die insgesamt 13 Container mit Lithium-
Ionen-Batteriemodulen und ebenso viele
Umrichterstationen für das Ein- und Aus-
speisen von Strom
werden im Verlau-
fe des Herbstes
und bis zum Ende
des Jahres am
Standort instal-
liert. Der Probebe-
trieb für die Anla-
ge ist für Mai 2020
geplant.
Die BigBattery
Lausitz wird künf-
tig einen Strom-
mix aus Braunkoh-
le und Erneuerba-
ren Energien spei-
chern. Das Be-
und Entladen des Speichers orientiert
sich an den Bedingungen im Stromnetz
und den Strommärkten.
Erzeugung, Verbrauch
und Speicherung werden
dabei intelligent ver-
netzt. Mit ihrem innovati-
ven Lademanagement
und durch die Nutzung
eines neuartigen Kraft-
werksleitsystems leistet
die BigBattery Lausitz ei-
nen wichtigen Beitrag zur
Integration erneuerbarer
Energien ins Netz. Auch
die LEAG selbst wird
noch im Herbst 2019 ei-
nen Anteil erneuerbarer
Dr. Stephan Lowis, Vorstandsvorsitzender der enviaM:
„Wir brauchen einen Masterplan“
Seit den Anfängen sind die Kosten für
die Energiewende kontinuierlich gestie-
gen und eines der Reizthemen. Dies gilt
vor allem in Ostdeutschland, wo der
Wandel der Energieversorgung sehr viel
schneller voranschreitet als in anderen
Regionen. Wir können dies an den Er-
gebnissen unserer Studie Energiewelt
Ost ablesen, in der wir die Ostdeutschen
regelmäßig zur Energiewende befragen.
Bei der jüngsten Erhebung zeigten sich
nur noch 15 Prozent der Bevölkerung mit
der Umsetzung zufrieden. Ein neuer Tief-
stand. Einer der Hauptkritikpunkte sind
die hohen finanziellen Belastungen. An
diesen wird sich auch künftig wenig än-
dern. Der Kohleausstieg und die im Kli-
maschutzkabinett der Bundesregierung
vereinbarten Neuregelungen zur Förde-
rung des Klimaschutzes machen Energie
unter dem Strich nicht billiger, sondern
teurer.
Wie bei der Energiewende insgesamt
fehlt es auch bei der Finanzierung an ei-
ner schlüssigen Gesamtstrategie. Wir
brauchen einen Masterplan, der die Ver-
sorgungssicherheit, die Bezahlbarkeit
und den Klimaschutz gleichberechtigt
berücksichtigt und Lösungen für Zielkon-
flikte entwickelt.
Aktuell
Am Kraftwerk Schwarze Pumpe entsteht der gigantische Batteriespeicher
Die LEAG errichtet einen Solarpark mit 10 MW Leistung.
Energieerzeugung in ihr Portfolio aufneh-
men. In Welzow errichtet sie dazu einen
Photovoltaik-Park mit einer installierten
Leistung von 10 MW.
Der Batteriespeicher in Schwarze Pum-
pe kann innerhalb einer Stunde aufgela-
den oder entladen werden, steht also
sehr flexibel entsprechend der Netzanfor-
derungen zur Verfügung. Auch sein Ein-
satz im Netzwiederaufbaukonzept des
Netzbetreibers 50 Hertz in einem mögli-
chen Schwarzfall wäre perspektivisch vor-
stellbar.
Das Batteriespeicherprojekt hat ein In-
vestitionsvolumen von etwa 25 Millionen
Euro und wird durch das Land Branden-
burg gefördert.
­­17nuvo5/19
Versorgungswerk
Die meine SIGNAL IDUNA App
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rungsangelegenheiten schnell und un-
kompliziert erledigen. Sie erhalten einen
transparenten und umfassenden Über-
blick zu Ihren Versicherungen inklusive al-
ler relevanten Informationen. Innerhalb
der App können Sie auf Wunsch mit nur
einem Klick Ihren persönlichen Ansprech-
partner oder den Kundenservice kontak-
tieren und immer mehr attraktive Servi-
ces, insbesondere in der Krankenversi-
cherung, nutzen. Auch die vielfältigen
Möglichkeiten zum Onlineabschluss sind
direkt aus der App erreichbar. Neue
Funktionen und Möglichkeiten der Kun-
den-App:
•	 Sie können wie gewohnt Ihre Rechnun-
gen ganz bequem einreichen. Zudem
bietet die App die Möglichkeit eine in-
dividuelle Nachricht zu verfassen und
zusammen mit den fotografierten
Rechnungen zu versenden.
•	 Die eingereichten Rechnungen können
von unterschiedlichen Geräten (z.B.
Smartphone oder Tablet) eingesehen
werden.
•	 Im Bereich „meine Gesundheit“ kön-
nen Sie ein Gesundheitsprofil mit Ihren
wichtigsten Gesundheitsinformatio-
nen, Dokumenten und Medikamenten-
plänen (z.B. Erinnerungsfunktion zur
Einnahme) anlegen. Diese persönli-
chen Informationen sind selbstver-
ständlich ausschließlich für Sie einseh-
bar. Zudem erhalten Sie regelmäßige
Hinweise für sinnvolle Vorsorgeunter-
suchungen.
•	 Die App bietet zudem einen zusätzli-
chen Sicherheitscheck, die Zwei-Fak-
tor-Authentifizierung, welche nach der
ersten Durchführung freiwillig an-/ ab-
gewählt werden kann.
Laden Sie direkt die meine SIGNAL
IDUNA App oder installieren Sie das ak-
tuelle Update aus dem Apple App Store
oder Google Play Store. Wenn Sie den
folgenden QR-Code einscannen, werden
Sie direkt zum Download der App ge-
führt:
Sofern Sie das Kun-
denportal meine
SIGNAL IDUNA be-
reits genutzt haben,
können Sie Ihre bishe-
rigen Benutzerdaten
zur Anmeldung in der
App verwenden. Diejenigen unter Ihnen,
die noch keinen Online-Zugang haben,
können sich schnell und unkompliziert in
der App registrieren. Möchten Sie sich ei-
nen Überblick über die wichtigsten Funk-
tionen und Vorteile verschaffen, dann
können Sie sich gerne unser kurzes Erklä-
rungsvideo ansehen.
„Ein PLUS mehr“
SI+ Betriebsrente für Geringverdiener kommt gut an
In Deutschland gibt es eine hohe Anzahl
Geringverdiener, viele von ihnen haben
keine bAV. Hieraus ergeben sich enorme
Vertriebschancen. Denn erstmals gibt es
eine staatliche Förderung für Arbeitgeber
in Kombination mit besseren Fördermög-
lichkeiten für Geringverdiener.
Der Staat erstattet dem Arbeitgeber
30% seines Beitrags durch Verrechnung
mit der Lohnsteuer. Der Clou: Beim Mitar-
beiter landet der volle Beitrag in der Vor-
sorge. Spätere Betriebsrenten werden bis
zur Hälfte der Regelbedarfsstufe 1 (der-
zeit rund 200 Euro) nicht auf die Grundsi-
cherung angerechnet. Damit lohnt sich
die freiwillige Vorsorge gerade für Ge-
ringverdiener. Auch in unserem Vertrieb
kommt die Geringverdienerförderung als
Potentialfeld gut an. Über 70 Arbeitgeber
haben diese bereits für Ihre Mitarbeiter
abgeschlossen. Und: Mehr und mehr
Agenturpartner nutzen die SI Betriebs-
rente+ für ihre Kunden und auch für die
eigenen MitarbeiterInnen. Diese Erfah-
rung hat auch Christian Schulz – General-
agent aus Eutin – gemacht. Er hat bereits
eigens für seine Mitarbeiter die SI Be-
triebsrente+ abgeschlossen. Christian
Schulz ist der festen Überzeugung: „Die
gesetzliche Rente alleine reicht bei den
Meisten nicht aus. Da sind die Arbeitge-
ber in der Mitverantwortung, Vorsorge zu
treffen. Das gilt für mich genauso wie für
meine Kunden.“ Und die Geringverdie-
nerförderung ist für Arbeitgeber eine in-
teressante Möglichkeit dieser sozialen
Verpflichtung nachzukommen. In vielen
Branchen liegen die Löhne unter 2.200
EUR monatlich und bieten sich dafür an.
Ein Plus mehr: Die SI Betriebsrente+ ist
das „Produkt des Monats“! SIGNAL
IDUNA gehört zu den ersten Anbietern
am Markt, die für diese spezielle Förde-
rung ein geeignetes Produkt im Angebot
hat.
www.signal-iduna.de/betriebliche-alters-
vorsorge/betriebsrentenversicherung.
php
­­­­18 nuvo5/19
Aus dem Netzwerk
Technischer Fortschritt bei der Grünpflege der
Stadtentsorgung Potsdam
Klinge gegen Klinge, Puste gegen Pus-
te, aber vor allem – Motor gegen Motor:
In Sachen Ohrenfreundlichkeit, Umwelt-
schutz und Wirtschaftlichkeit haben es
elektrisch betriebene Gartenpflege-
Handgeräte bei der Stadtentsorgung
Potsdam (STEP) beinahe leise aufs Sie-
gertreppchen geschafft. Andernorts ma-
chen, aus Gewohnheit oder aus fehlen-
der Einsicht, noch immer laute und ben-
zinhungrige Heckenscheren, Kanten-
schneider und Laubbläser Mensch und
Umwelt das Leben schwer. Die Pots-
damerinnen und Potsdamer sowie ihre
Gäste dürfen diesbezüglich aber buch-
stäblich durchatmen, denn in Parks und
Straßen geht es nun leiser und abgasfrei
zur Sache, wenn die Grünanlagen ge-
trimmt werden.
E-Technik überzeugt
Die STEP ist von ihrem Schritt aus den
genannten, guten Gründen so überzeugt,
dass sie unlängst sogar zu einer
Leistungsschau der besonderen
Art einlud: Bei der „Challenge
Dezibel & Nase“ demonstrierten
die Reinigungsprofis in Orange,
dass die E-Geräte den Benzinmo-
dellen bei den Arbeitsergebnis-
sen in nichts nachstehen – und
dabei zusätzlich noch die erwähn-
ten Vorzüge für die Menschen im
Einsatzumfeld mitbringen. Des-
wegen ist die Entwicklung bei der
STEP unumkehrbar.
Breite Palette, viel Akkupower
Und die Zahlen zeigen, dass hier der
ganze Schritt gegangen wurde: Denn
mittlerweile sind mehr als 300 Geräte im
Einsatz. Darunter befinden sich fünfzig
Laubbläser, ebenso viele Freischneider,
dazu Heckenscheren, vierzehn Rasenmä-
her, drei Bodenhacken und die gleiche
Anzahl an Kettensägen. Und damit alles
rund läuft, können die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter der STEP auf satte 210
hochmoderne Akkus zurückgreifen – ge-
nug also, um im fliegenden Wechsel klare
Rasenkante zu zeigen.
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Wohnungseigentumsrecht
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Gesellschaftsrecht
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Ostdeutschland. Alljährlich treffen sich über 400 Teilnehmer aus Politik,
Energiewirtschaft, Wissenschaft und ostdeutschem Mittelstand, um
über die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende zu diskutieren.
Was kostet die Teilnahme? Mitglieder der Interessengemeinschaft
der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin zahlen 290 €,
Nichtmitglieder 390 €.
Aktuelle Informationen und Anmeldung unter:
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­­­­20 nuvo5/19
Ratgeber
Übersteht Ihr Unternehmen eine Wirtschaftskrise?
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Automobilindustrie beobachten kann.
Weltweite Krisen und politische Entwick-
lungen in Europa schüren Rezessions-
ängste und hinterlassen ihre Spuren an
der Börse.
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tion eine Wirtschaftskrise übersteht. Die-
ser Stresstest setzt sich mit den wichtigs-
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worten Sie ehrlich, desto praxisnäher und
hilfreicher sind die konkreten Handlungs-
empfehlungen, die Ihnen sofort im Ver-
lauf des Tests angezeigt werden.
Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit,
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­­­­22 nuvo5/19
Aus dem Verband
Jeder hat seine WERTE – jedes Unternehmen auch!
Die individuellen Werte eines Menschen
und Mitarbeiters passen nicht immer zu
den Wertvorstellungen seines Arbeitge-
bers. Ist das ein Problem?
Beim Unternehmertag der Hochschule
für Nachhaltigkeit Eberswalde (HNE) wird
Bärbel Wetenkamp von der Xpand
Deutschland GmbH als Keynote-Spea-
kerin dieser Frage nachgehen. Im weite-
ren Verlauf kommen Studierende und Un-
ternehmer verschiedener Branchen zu
Wort und werden kontroverse Stand-
punkte vertreten.
Nachdem im vergangenen Jahr das
Thema Unternehmensnachfolge zwi-
schen den Akteuren aus Wirtschaft, Bil-
dung und Verwaltung im Mittelpunkt
stand, wird es in diesem Jahr um das The-
ma Werte gehen. Authentisch handeln in
einem ausgeglichenen Berufs- und Pri-
vatleben hat zentral etwas mit den Wer-
ten zu tun, für die ich als Person und Un-
ternehmer stehe, so Dr. Ulrich Menter,
Präsident der UV Uckermark. „Ich merke
auch, dass Mitarbeiter die meine Werte
kennen, sich offener und lockerer und so-
mit leistungsfähiger einbringen. Sich sei-
ner und der Werte des Unternehmens
bewusst zu werden, bedeutet Aufwand
und Mut der sich lohnt. Ich freue mich
deshalb ganz besonders über ein Folge-
angebot von Xpand und Team.F in Pots-
dam im Bayrischen Haus.“ An einem Wo-
chenende Anfang Dezember können
Führungskräfte mit ihrem Partner ihre
Werte auf ganz neue Weise erkunden.
Bärbel WetenkampUlrich Menter
Unternehmertag
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NUVO - Netzwerk Unternehmerverbände Ostdeutschlands – Wir. Unternehmen. Zukunft.
• Ausgabe 5/2019 • Herausgeber/V.i.S.d.P: comprend GmbH • Geschäftsführer: Michael Schulze • Dennis-Gabor-Straße 2, 14469 Potsdam • Tel.
+49 331 58115800 • info@comprend.de • www.comprend.de • Redaktion: Michael Schulze • Autoren: Dr. Ulrich Conrad, Michael Schulze • Titel,
Layout & Grafik: rotschwarz design, Christoph Freytag • Anzeigen: Michael Schulze • Titelfoto: pixabay • Fotorechte: UV Sachsen (S. 1 o.), IBWF
(S. 1 m., S. 3 u.), Uwe Klössing (S. 1 u., S. 4), Karoline Wolf (S. 3 o.), Yourfirm GmbH (S. 6), Makeblock Europe (S. 8 o.), WR Lausitz (S. 8 u., S. 9, S. 10,
S. 11 o.), ZWLausitz (S. 9) Nagola Re (S. 10 u.), UVBB (S. 12), IGUV Ostdeutschlands und Berlin e.V. (S. 14), Andreas Franke (S. 16 o.), LEAG (S. 16
m.), Jürgen Jeibmann (S. 16 u.), STEP (S. 18 o.), IBWF (S. 20), UV Uckermark e.V. (S. 22) • Weitere Fotos wurden zur Verfügung gestellt von Spon-
soren, Partnern • Druck: city repro GmbH Cottbus • Redaktionsschluss: 9. Oktober 2019 • NUVO erscheint sechsmal im Jahr, die Mitglieder des
UVBB erhalten NUVO im Rahmen ihrer Mitgliedschaft • Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Kopien nur mit vorheriger schriftlicher Genehmi-
gung des V.i.S.d.P. • Namentlich gekennzeichnete Beiträge müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Für unaufgefordert
eingesandte Manuskripte und Fotos übernehmen wir keine Haftung • ISSN 2625-3356
•	praxisnaher Erfahrungsaustausch
mit Unternehmen, Experten und
Netzwerkern
•	Veranstaltungen, Foren und
Workshops, kostenfrei oder zu
	Sonderkonditionen
• Mitarbeit in Initiativen und Ex-		
pertengruppen
•	Zugang zu aktuellen Studien,
Fachmedien und Fachpublikati-
onen rund um Mittelstandsthe-
men
•	Positionierung als Unterneh-
mer 	 durch Forderungen an
die Politik
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proaktive Öffentlichkeitsarbeit
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  • 1. nuvoNr. 5/2019 • 2. Jahrgang • Das ostdeutsche Wirtschaftsmagazin Ostdeutsches Energieforum 2019 Boje Dohrn Präsident des IBWF Stresstest: Ist Ihr Unternehmen krisenfest? Mike Klaus Barke Vizepräsident des Unternehmerverbands Sachsen 8. OEF – Interessen der neuen Länder im Fokus Tillmann StengerI Vorstandsvorsitzender der ILB ILB gestaltet den Strukturwandel aktiv mit ISSN 2625-3356
  • 2. Rubrik Sicherheit ist, sich rundum geborgen zu fühlen. Am besten ein Leben lang. Seit über 100 Jahren begleiten wir unsere Kunden als verlässli- cher Partner für alle Versicherungs- und Finanzfragen durch ihr Leben. Mit maßgeschneiderten Dienstleistungen, erstklassigem Service und persönlicher Beratung. Und das alles selbstver- ständlich direkt in Ihrer Nähe. Denn darauf können Sie sich bei SIGNAL IDUNA verlassen: dass wir immer für Sie da sind. www.signal-iduna.de
  • 3. ­­3nuvo5/19 Aus dem Netzwerk Kooperation des UVBB mit dem IBWF Fragen an Dr. Burkhardt Greiff, Präsident des UVBB, Unternehmerband Brandenburg-Berlin e.V. Weshalb sind Sie die Kooperation mit dem IBWF eingegangen? Jeder Verband hat seine spezifischen Stärken, unterschiedliche Netzwerke und Erfahrungen. Diese wollen wir bündeln, um den Mittelstand in Berlin und Bran- denburg weiter zu stärken. Wir als UVBB sind stark im Mittelstand und in den Un- ternehmen vertreten und der IBWF hat Kompetenzen in der Beratung dieser Fir- men. Das passt aus meiner Sicht gut zu- sammen. Welche ersten gemeinsamen Aktivitä- ten können Sie sich vorstellen? Wir befinden uns gerade in der Abstim- mung zu einer Reihe von Veranstaltungen und Terminen in und mit den Unterneh- men, wie zum Beispiel dem Ostdeut- schen Unternehmertag in Potsdam oder dem Parlamentarischen Abend in Berlin. Wie können die Mitglieder innerhalb der Kooperation selbst aktiv werden – und welche Vorteile hat dies für den UVBB insgesamt? Die Vorteile in der Kooperation für un- sere Mitgliedsunternehmen liegen ganz klar in der Beratung und Unterstützung durch den IBWF. Hier können die Wege ganz kurz und praktikabel sein, wenn „Hilfe“ in unseren Unternehmen ge- braucht wird. In den Bereichen Digitali- sierung, Rechtsberatung, Fachkräfteman- gel oder Unternehmensnachfolge ist Be- ratung dringend notwendig. Zu diesen Themen finden in den nächsten Monaten Informationsveranstaltungen, von beiden Verbänden organisiert, statt um die Kon- taktaufnahme zwischen Firmen und Bera- tern zu erleichtern. Fragen an Boje Dohrn, Präsident des IBWF Institut für Betriebsberatung, Wirtschaftsförderung und -forschung e.V. Weshalb ist die Kooperation mit dem UVBB für Sie interessant? Im UVBB organisieren sich mittelständi- sche Unternehmen. Unser Verein sieht die gesellschaftspolitische Verantwor- tung, diese Unternehmen mit praxisge- rechten Lösungen zu unterstützen. Bei der Kooperation entstehen Synergien, zum Beispiel bei der Sensibilisierung für Zukunftsthemen, gemeinsamen Veran- staltungen, Fortbildungsangeboten und der Bündelung der Fachkompetenzen. Wie können Mitglieder des UVBB von der Expertise des IBWF e.V. profitieren? Es ist nicht leicht, wirklich gute Mittel- standsberatung zu finden, denn es gibt keine einheitlichen Qualitätsstandards. Der IBWF e.V. und seine Mitglieder sind seit über 40 Jahren dem Qualitätsan- spruch der „Guten Beratung für den Mit- telstand“ verpflichtet. Im Rahmen unse- res eigenen Auditierungsverfahrens for- dern wir nicht nur einen permanenten fachlichen Qualitätsnachweis durch Wei- terbildung von unseren Mitgliedern, son- dern fördern und fordern auch ein Ko- Dr. Burkhardt Greiff Boje Dohrn operatives Beratungsverständnis. Das schließt ein, sich der Grenzen des eige- nen Methodenwissens und der eigenen Fachexpertise bewusst zu sein und bei Bedarf Kolleginnen und Kollegen hinzu- zuziehen. Mit jedem Mitglied, das den Expertenstatus „Mittelstandsberater“ führen möchte, führen wir ein persönli- ches Gespräch, in dem wir uns von seiner Mittelstandstauglichkeit nach unseren Qualitätsrichtlinien überzeugen. Das do- kumentieren wir mit unserem Qualitäts- siegel. Nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe geben unsere Mitglieder ganzheitliche Unterstützung in Fragen zu Unternehmensführung, Betriebswirt- schaft, Personal, IT, Informationssicher- heit, Steuern und Recht, etc. Davon wer- den die Mitglieder des UVBB profitieren. Gibt es bereits erste gemeinsame Vor- haben? Mit Abschluss des Kooperationsvertra- ges haben wir für 2020 gemeinsame Kernthemen vereinbart. So wird der IBWF beim 3. Ostdeutschen Unternehmertag des UVBB am 26. März als Mitveranstalter auftreten.
  • 4. ­­­­4 nuvo5/19 Aktuell „Energiewende – globale Herausforderungen lokal anpacken“ Von Tillmann Stenger, Vorsitzender des Vorstandes der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) Ende September hatten sich die Spitzen der Großen Koalition auf ein 54 Milliar- den Euro schweres Klimaschutzpro- gramm geeinigt, mit dem die Klimaziele der Bundesrepublik bis 2030 erreicht werden sollen. Dass das Paket sowohl von Umweltschützern als auch von Wirt- schaftsverbänden kritisiert wurde, zeigt die Brisanz der aktuellen Debatte. Bundespolitische Maßnahmenpakete sind wichtig, aber größere globale He- rausforderungen müssen auch auf regio- naler Ebene angepackt werden. Das Land Brandenburg hat zu diesem Zweck be- reits 2012 die sogenannte Energiestrate- gie 2030 verabschiedet, die beschreibt, wie sich die Brandenburger Energiever- sorgung bis zum Jahr 2030 entwickeln soll. Ein wesentliches Ziel ist hier die Sen- kung des Endenergieverbrauchs bis 2030 um 23 Prozent. Zudem soll der Anteil der erneuerbaren Energien am Endenergie- verbrauch bis 2030 auf 40 Prozent stei- gen. Im Rahmen der Energie- und Klimafrage ist natürlich auch interessant, welche Er- gebnisse die Sondierungen nach der Landtagswahl in Brandenburg hervorge- bracht haben. Vor der Aufnahme von Ko- alitionsverhandlungen haben sich SPD, CDU und GRÜNE darauf verständigt, den Klimaschutz und den Erhalt der biologi- schen Vielfalt zu einem Schwerpunktthe- ma ihrer Regierungsarbeit zu machen. Dazu sollen in den Koalitionsverhandlun- gen Eckpunkte eines Klimaplans für Bran- denburg festgelegt werden, der auch die weitere Energiepolitik bedingen wird. Ein wesentlicher Punkt in der Diskussion ist der schrittweise Ausstieg aus der Kohle- verstromung und der damit einhergehen- de Strukturwandel in der Lausitz, die ge- mäß der Sondierungen eine starke Ener- gieregion bleiben soll. Aufgrund unserer Expertise bei Förder- programmen und der Entwicklung des Landes Brandenburg sehe ich die ILB in einer aktiven Rolle bei der Gestaltung und Unterstützung des anstehenden, energiepolitischen Strukturwandels. Erste wichtige Weichen sind hier bereits mit der Gründung der Strukturentwicklungs- gesellschaft Brandenburg als Tochterge- sellschaft der ILB gestellt. Die Rolle der ILB ist jedoch nicht auf die Zukunft beschränkt, schon jetzt ist sie ein wichtiger Partner auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz. Unser Haus bietet hier im Auftrag des Landes verschiedene Un- terstützungsmöglichkeiten an, sowohl für Unternehmen und Kommunen als auch für Privatpersonen. Eines der wichtigsten Förderprogramme für Unternehmen und Kommunen ist RENplus 2014-2020, mit dem wir die Senkung energie- bedingter CO2-Emissionen un- terstützen können. Das umfasst eine große Bandbreite, von Energieberatungen bis hin zum Einbau von Energierückgewin- nungs- und Speichersystemen. Privathaushalte profitieren bei- spielsweise von der kommen- den Kleinspeicherrichtlinie, mit der wir den Einbau von Strom- speichern in Privathäusern un- terstützen werden. Auch für energetische Sanierungsmaß- nahmen in Wohngebäuden bie- ten wir Zuschüsse und Darlehen an. Aus bankeigenen Mitteln haben wir zudem den Branden- burg-Kredit Energieeffizienz aufgelegt, ein zinsgünstiges Darlehen für gewerbliche Un- ternehmen. Ganz besonders freut uns, wenn unsere Kunden auch An- erkennung für ihre Bemühun- gen zu mehr Energieeffizienz erhalten. Für das Zossener Flair Hotel Reuner haben wir zum Beispiel einen innovativen Industriespeicher ge- fördert, der ähnlich wie ein Notstromag- gregat arbeitet. Zudem erkennt die Ho- telbuchungssoftware, wann ein Gast an- und abreist und übernimmt automatisch die Heizungssteuerung des Zimmers, wo- durch sich zusätzlich Energie einsparen lässt. Mit unseren Energieeffizienz-Program- men haben wir als ILB im Jahr 2018 insge- samt 257 Projekte mit knapp 30 Millionen Euro unterstützt – ein starkes Signal für ein ressourcenschonenderes und kli- mafreundlicheres Brandenburg. Tillmann Stenger
  • 5. www.emb-gmbh.de ERDGAS | STROM | ENERGIELÖSUNGEN Gut fürs Klima, gut fürs Image, perfekt für Ihr BIZZness Günstiger EMB BIZZStrom für Gewerbekunden: Der Ökostrom aus 100 Prozent Wasserkraft zu festen und plan- baren Energiepreisen für ein oder zwei Jahre nach Wahl. Zeigen Sie Ihren Kunden und Partnern Ihr Umweltengagement! Wir unterstützen Sie dabei mit exklusiven Werbemitteln. EMB Energie Mark Brandenburg – wir beraten Sie gern: » www.emb-gmbh.de/bizzstrom » Kostenfreie Service-Hotline: 0800 0 7495-10 EMB BIZZStrom aus 100 % Wasserkraft
  • 6. ­­­­6 nuvo5/19 Ratgeber Wenn die Stellenanzeige nicht mehr ausreicht So lotst man heute Bewerber in freie Stellen Mittelständler leiden besonders unter dem Fachkräftemangel. Verglichen mit Großkonzernen haben sie beim Re- cruiting oft das Nachsehen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sie meist kaum bekannt und ihre Budgets wie Personal- ressourcen begrenzt sind. Mit Perfor- mance-Marketing können aber auch Hid- den Champions gegen die „Großen“ be- stehen. Es gibt zahlreiche Ursachen dafür, wa- rum es mittelständischen Unternehmen so schwerfällt, neue Mitarbeiter zu gewin- nen. Einige liegen im Zustand des deut- schen Arbeitsmarktes: Hierzulande herrscht derzeit nahezu Vollbeschäftigung. Es gibt also mehr offe- ne Stellen als Erwerbsfähige, die sie be- setzen könnten. Die Folge ist ein „War for Talents“, der sich immer weiter verschärft. Universaljobbörsen entwickeln sich zu- nehmend zu den Schlachtfeldern dieses Kampfes um die besten Köpfe. Vor allem die großen DAX-Konzerne ziehen mit ih- ren Stellenanzeigen aber die gesamte Aufmerksamkeit auf sich. „Annoncen von kleineren Firmen gehen dagegen völlig unter, und das, obwohl über 99 Prozent aller Unternehmen in Deutschland kleine und mittlere Betriebe sind“, sagt Dirk Kümmerle, Gründer und Geschäftsführer der Online-Jobbörse Yourfirm.de, die ausschließlich Stellenanzeigen von mit- telständischen Unternehmen veröffent- licht. Fokus auf die „Passiven“ Hinzu kommt noch ein weiteres Problem: Von den aktuell ca. 48 Mio. Erwerbstätigen in Deutschland suchen le- diglich etwa 14,5 Mio. aktiv nach einer neuen Tätigkeit. Aber nicht nur für diese Adressaten sollten sich Personaler interessieren. Neben ihnen gibt es noch rund 14 Mio. „passiv suchen- de Kandidaten“. So werden jene Arbeitneh- mer bezeichnet, die nicht aktiv nach einer neuen Stelle suchen, aber durchaus offen wären für einen neuen Job. Genau darin liegt die Crux: Diese Zielgruppe ist für attrakti- ve Jobangebote zwar empfänglich, weil sie aber eben nicht aktiv sucht, ist sie mit einer klassischen Stellenanzeige nicht zu erreichen. „Wer diese begehrten Fach- und Füh- rungskräfte trotzdem ansprechen will, muss gerade als Mittelständler neue Lö- sungen finden“, weiß Dirk Kümmerle. Ei- ne davon bestehe im digitalen Perfor- mance-Marketing. Dafür bräuchten Un- ternehmen aber unbedingt kompetente Recruiting-Partner, zu denen an erster Stelle spezialisierte Jobbörsen gehören. Bewerberansprache über Facebook & Co. Eine Performance-Kampagne nutzt den Umstand, dass immer mehr Menschen in ihrem Alltag mit dem Smartphone im World Wide Web unterwegs sind. Doch die Zielgruppe der passiv suchenden Kandidaten surft nicht auf Jobbörsen. Vielmehr tummelt sie sich auf anderen In- ternetseiten, in Sozialen Netzwerken oder weiteren Apps, wo sie die klassische Stellenanzeige nicht erreicht. Um poten- zielle Interessenten aber genau dort auf eine Annonce aufmerksam zu machen, veröffentlicht sie ein Kampagnen-Mana- ger millionenfach außerhalb von Stellen- portalen. So erscheint sie beispielsweise als Banner bei Facebook & Co. Ein Klick auf diesen Blickfang führt sie dann auf die Jobanzeige des Unternehmens, die in seinem Corporate Design erscheint. Dirk Kümmerle ist davon überzeugt, dass sich Performance-Marketing für Per- sonaler lohnt: „Unsere Erfahrung zeigt, dass solche Maßnahmen sehr erfolgreich funktionieren. Denn wir verbuchen hier eine Einstellungsquote von ca. 80 Pro- zent. Das Budget liegt dabei weit unter dem eines Headhunters.“ Eine solche Kampagne sei auch ein wertvolles Instru- ment für die Bekanntheit des Unterneh- mens. Und die lässt sich bei Hidden Champions bekanntlich immer steigern. Dirk Kümmerle, Geschäftsführer der Yourfirm GmbH
  • 7. InterviewKapilendo.de Banking. Aber besser. Sie suchen eine moderne Finanzierungslösung für Ihr mittelständisches Unternehmen? Oder eine digitale Vermögensverwaltung für Ihr Privatvermögen? Kapilendo bietet alles an einem Ort. Mit Ihrem personalisierten Finanzcockpit behalten Sie den Überblick und haben das Steuer über Ihre unternehmerischen und privaten Finanzen fest in der Hand. Schauen Sie doch gleich mal vorbei, auf Kapilendo.de Banking. Aber besser.
  • 8. ­­­­8 nuvo5/19 Lausitz im Fokus Neues Internetportal: Lausitz – starke MINT-Region Ein neues Internetportal begeistert für MINT-Berufe: Unter der Internetadresse www.mint-lausitz.de ging es im Septem- ber an den Start. Die Wirtschaftsregion Lausitz hat das Online-Angebot gemein- sam mit der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg, der Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V. und in Unterstützung der Agentur für Arbeit Cottbus geschaffen. Es wendet sich an Pädagogen, Eltern, Kinder und Jugendlichen sowie regiona- le Unternehmen und informiert über Bil- dungsangebote, aber auch über die be- rufliche Vielfalt der MINT-Berufe und Kar- Bürger wählten Spielplatz und Generationenhaus als Lieblingsprojekt Publikumspreis beim Sächsischen Mitmachfonds Die Lausitzerinnen und Lausitzer haben entschieden: Das Projekt Spielplatz und Mehrgenerationenhaus in Mücka ist ihr Favorit im Ideenwettbewerb „Sächsi- scher Mitmach-Fonds“ in der Lausitz. Die Initiative wird einen Spielplatz in Kombi- nation mit Fitnessgeräten für Erwachsene entstehen lassen. Dieser Treffpunkt ist Ausgangspunkt für die Entwicklung und Entstehung eines Mehrgenerationenhau- ses. 357 Projekte wurden bereits ausge- zeichnet und können in die Umsetzung gehen. Die Jury hatte zehn weitere Kan- didaten für den Publikumspreis ins Ren- nen geschickt. Die Gewinner können sich nun über ein Preisgeld in Höhe von bis zu 15.000 Euro freuen. „Wir sind begeistert von den Ideen und dem Engagement aus der Bevölkerung“, so Christoph Biele, verantwortlicher Pro- jektleiter der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH. „Der zusätzliche Publikumspreis zeigt uns, welche Themen den Menschen vor Ort besonders am Herzen liegen. Wieder einmal haben die Menschen in der Region bewiesen, welche großartige Bereitschaft besteht, sich für die Entwick- lung der Lausitz zu engagieren.“ Anfang 2020 startet die zweite Runde „Sächsische Mitmach-Fonds“. Zur Förde- rung der eingereichten Ideen stehen wie- der jeweils 1,5 Millionen Euro aus dem Haushalt des Freistaates für das Mittel- deutsche Revier und die Lausitz zur Verfü- gung. Zusätzlich werden Preisgelder für die Lausitz in Höhe von 200.000 Euro zur Förderung von Initiativen der sorbischen Volksgruppe ausgelobt. www.mitmachfonds-sachsen.de Wasserstoff als Zukunftsthema Als eine von neun Regionen konnte sich die Lausitz mit dem Projekt „HyStarter Wasserstoffregion Lausitz“ gegenüber 138 Interessensbekundungen durchset- zen. Das Bundesverkehrsministerium er- teilte im September den Zuschlag dafür. Die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH hat- te das Projekt gemeinsam mit der IHK Cottbus und dem Wirtschaftsverkehrs- netzwerk Lausitz eingereicht. „Es gibt ei- ne hohe Einspeisung von erneuerbarer und konventioneller Energie. Dies eröff- net besondere Chancen für die Wasser- stoffwirtschaft. Innerhalb der Zukunfts- werkstatt Lausitz sind wir dabei, eine Stu- die zu den Perspektiven und Potenzialen einer sektorenübergreifenden Wasser- stoffwirtschaft in der Region zu realisie- ren“, erklärt Norman Müller von der Wirt- schaftsregion Lausitz GmbH. Gleichzeitig werden Maßnahmen vorangetrieben, da- runter der Ideenwettbewerb „Reallabore der Energiewende“ – hier soll ein „Refe- renzkraftwerk Lausitz“ für die Erprobung von Schlüsseltechnologien der Energie- versorgung mit erneuerbaren Energien und Wasserstoff als chemischem Speicher entstehen. „Auch die Realisierung eines Innovations-Campus von SIEMENS in Ko- operation mit Fraunhofer für den gemein- samen Aufbau eines Labors für Wasser- stoff-Forschung in Görlitz wird den Um- bau zu einer kohlendioxidneutralen, sek- torübergreifenden Energieversorgung beschleunigen“, bekräftigt Norman Mül- ler. Das Bundesverkehrsministerium fördert mit HyStarter die Bildung eines „Wasser- stoffnetzwerks Lausitz“. Dies soll ein wichtiges Signal für Strukturentwicklung in der Wirtschaftsregion Lausitz erzeu- gen. rierechancen. Denn das Interesse der Schulabgänger an Berufen, in denen Ma- thematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) als Grundlagen be- nötigt werden, ist unbedingt ausbaufähig und für den Strukturwandel enorm wich- tig. Das Portal steht MINT-Initiativen aus der Lausitz für die eigene Öffentlichkeits- arbeit zur Verfügung. E-Mail-Kontakt: info@mint-lausitz.de Alle können mitmachen.
  • 9. ­­9nuvo5/19 Lausitz im Fokus Ankerstädte, Infrastruktur und Mittelstandsförderung Wirtschaftsregion Lausitz veröffentlicht mit ihrer Zukunftswerkstatt Lausitz Potenzialanalysen Im Auftrag der Zukunftswerkstatt Lausitz haben Wissenschaftler der BTU Cottbus- Senftenberg, Gutachter der Fa. Petersen, Hardraht, Pruggmayer und der Fa. Wagener & Herbst – Management Consultant GmbH die wirtschaftlichen Potenziale der Lausitz näher betrachtet und Empfehlungen für die Entwicklung gegeben. Konzept der Ankerstädte Eine standörtlich gebündelte Infrastruk- tur und die Konzentration von Bevölke- rung und Wirtschaft können positive Ska- leneffekte erzeugen und somit „Auffang- wirkungen“ auf angrenzende eher dünn besiedelte Räume ausüben. Folgende Städte kommen hierfür in Betracht: Cott- bus, Bautzen, Görlitz, Spremberg/Hoy- erswerda, Lübben/Lübbenau und Finster- walde/Lauchhammer/Senftenberg. Hinzu kommen Übergangsbereiche, die eine Verflechtung nach Berlin bzw. Dresden haben (Königs Wusterhausen bzw. Rade- berg/Kamenz/Bischofswerda), sowie Or- te, die sich eher als Brückenköpfe in Nachbarregionen profilieren können, vor allem Herzberg, Guben und Zittau. Angebotsorientierter Ausbau der Infrastruktur Entscheidend ist eine angebotsorien- tierte Entwicklung der Verkehrsachsen in Ausrichtung auf die Ankerstädte, um re- gional und überregional die Verkehrsflüs- se zu beschleunigen. Bundesländerüber- greifende Verbindungen sollten beson- ders forciert werden. Know-how im Energiebereich besser nutzen Ideen zu großtechnischen Batterielö- sungen, Gaskraftwerken, Wasserstoffnut- zung und Elektromobilität sollten weiter- entwickelt werden. Produkte und Dienst- leistungen in der Wertschöpfungskette der Braunkohleverstromung müssten in- ternational vermarktet werden, um Know- how zu stärken. Gewerbeflächen und intermodaler Verkehr Die Lausitz verfügt über große Gewer- beflächen (> 100 ha) mit guter oder sehr guter Verkehrsanbindung. Sie liegen vor allem im Umfeld der Ankerstädte. Die ge- meinsame Vermarktung durch die Wirt- schaftsfördergesellschaften Branden- burgs und Sachsens ist ein wichtiger Schritt. Ein erhebliches Wachstumspo- tenzial besitze der intermodale Verkehr. Vor Ort und digital: Bürgerdialog zur Zukunft der Lausitz Bis Mitte Oktober hatten die Bürger der Lausitz Gelegenheit, ihre Wünsche, Er- wartungen und Meinungen zur Zukunft der Heimat einzubringen. Im Bürgerdia- log stellte sich die Wirtschaftsregion Lau- sitz GmbH mit ihrer Zukunftswerkstatt Lausitz (ZWL) der Diskussion. Die Ergeb- nisse fließen nun in das Leitbild und die Lausitzer Entwicklungsstrategie ein. Der Bürgerdialog wurde in Veranstaltun- gen vor Ort geführt. Parallel konnten sich alle auch online beteiligen. So beschrieb zum Beispiel eine Nutzerin mit Namen Maria ihre Erwartungen: „Die Lausitz von morgen ist gut digital erschlossen. Mobi- les Arbeiten von zuhause oder aus dem Co-Working Space im Ort erleichtert das tägliche Pensum von Haushalt, Kinderbe- treuung, Ehrenamt etc., da weniger Zeit auf Straße oder Gleis verloren geht.“ Es ist eine von vielen Hunderten Äu- ßerungen im Dialog. „Wie die Lausitzer zukünftig leben wollen, kann nicht von oben entschieden werden“, sagt Heiko Nowak, Pro- jektleiter der ZWL. Eine breite Be- teiligung sei wichtig, um den Strukturwandel mit allen zum Er- folg zu führen. Die Zukunftswerkstatt Lausitz hat den Auftrag, bis Ende 2020 ei- ne Lausitzer Entwicklungsstrate- gie zu erarbeiten. Sie soll Hand- lungsempfehlungen für die Politik zur künftigen Ausrichtung in der Lausitz entwickeln. Seit Juni gab es über 4.000 Gespräche an Info- Ständen in 50 Orten der Region, danach Veranstaltungen in Cottbus, Gör- litz, in Krausnick, Tropical Islands und wei- teren Orten. Im Frühjahr folgen Fachge- spräche zu konkreten Themen. www.zw-lausitz.de Mittelstand und Gründer fördern Hauptwachstumsbremsen des Mittel- standes sind ein schwaches Innovations- system und der Fachkräftemangel. Das Innovationssystem kann vor allem durch eine intensivierte gemeinsame Projekt- entwicklung zwischen mittelständischen Firmen und den Hochschulen der Region gestärkt werden. Eine Chance wären klei- ne, hochschulnahe und technologieaffine Gründerzentren. Für die Fachkräftesicherung empfehlen die Experten Maßnahmen zur Erhöhung der Flexibilität und des Handlungsspiel- raumes der regionalen Wirtschaft. Berufli- che Ausbildungszentren sollten in den Ankerstädten auch bei geringerer Auslas- tung erhalten bleiben, ein Lausitzer Inno- vations- und Bildungscampus mit kon- zentrierten Aus- und Weiterbildungsan- geboten geschaffen werden. Zum Download Die Studien können komplett und als Zusammenfassung auf der Webseite der Zukunftswerkstatt heruntergeladen wer- den. Die Zukunftswerkstatt fertigt derzeit eine grafische Aufarbeitung der Studien- ergebnisse an. www.zw-lausitz.de Vielerorts fanden Bürgerdialoge statt.
  • 10. ­­­­10 nuvo5/19 Lausitz im Fokus Braunkohleregionen zum Erfahrungsaustausch in der Lausitz Vertreter des Bundeswirtschaftsministeri- ums trafen sich am 12. und 13. Septem- ber in Großräschen mit den Regionalpart- nern des Helmstedter, Rheinischen, Mit- teldeutschen und des Lausitzer Reviers zum mittlerweile vierten Vernetzungstref- fen. Im Fokus stand der Erfahrungsaus- tausch im Bundesmodellvorhaben „Un- ternehmen Revier“. Durch die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH wurde zusätzlich ein Besuch des Instituts für Biotechnologie am Standort Senftenberg der BTU Cottbus-Senften- berg organisiert, wo ein aktueller Förder- bescheid übergeben wurde. Im Projekt „Multiparametrischer Bioreaktor“ wollen die Carbon Biotech AG und die BTU eine Pilotanlage für die Produktion von Mikro- algen (Spirulina platensis) aufbauen. Gro- ßes Ziel ist es, zukünftig Spirulina-Bio- masse in der Lausitz großtechnisch als Nahrungsergänzungsmittel, als Grundla- ge für veganes Protein sowie für Phyto- pharmaka im Herz- und Kreislaufbereich zu produzieren. Die Mikroalge Spirulina bietet erstaunli- che Perspektiven: Im Vergleich zu Land- pflanzen hat sie eine um 50- bis 100-fach höhere Biomasseproduktivität. Da sie in großem Umfang Kohlenstoffdioxid aus der Umluft aufnimmt, ist sie für Verfahren zur Verringerung der Kohlendioxidkon- zentration interessant. Und die Möglich- keit zur Produktion von Proteinen – ohne Konkurrenz zu landwirtschaftlichen Flä- chen – wird bisher kaum genutzt. „Die im Rahmen von Unternehmen Revier nun gewährte Förderung ist für Carbon Bio- tech ein wichtiger Schritt, die Unterneh- mensziele in der Lausitz zu realisieren und damit auch viele neue Arbeitsplätze zu schaffen“, sagt Prof. Dr. Jan-Heiner Küp- per, Geschäftsführer von Carbon Biotech und Direktor des Instituts für Biotechno- logie an der BTU. „Ich freue mich über jeden Zuwendungsbescheid, den wir im Programm regional auf den Weg bringen. Das BMWi ist in einem sehr engen Aus- tausch mit uns. Die Richtlinie wird nun schon erweitert, sodass künftig zusätzli- che Chancen für Projektumsetzungen er- öffnet werden.“, so Norman Müller, ver- antwortlicher Projektleiter bei der Wirt- schaftsregion Lausitz GmbH. Die Kohleregionen erhalten derzeit ins- gesamt jährlich acht Millionen Euro För- dermittel. Die Partner tauschten sich auch darüber aus, wie die Richtlinie zur Umset- zung des Bundesmodellvorhabens so an- gepasst werden kann, dass noch mehr Akteure vom Programm profitieren. Vertreter der Kohleregionen bei einer Labor- führung durch die Algenversuchsanlagen. Zu den bisher zwei Projektaufrufen der Wirtschaftsregion Lausitz sind über 140 Projektideen mit zum Teil techno- logieaffinen Ansätzen, eingereicht worden. Im Schwerpunkt geht es da- rum, neue Technologie- und Kompe- tenzfelder in der Region zu befördern. Lusiza – Produkte aus essbaren Wildpflanzen der Lausitz Mit Lusiza hat sich im zweiten RIK-Projektaufruf der Wirtschaftsregion Lausitz ein Start-up beteiligt, welches den Schatz an Wildkräutern innovativ als Wirt- schaftsfaktor nutzen möchte. Neben der bereits bestehenden Produktpalette möchte das Unternehmen ganz besonde- re Lausitzer Ölvorkommen nutzen. Gesunde und schmackhafte Öle sollen aus in der Lausitz angebauten Pflanzen gewonnen und für die vollwertige Küche genutzt werden. In Zusammenarbeit mit dem etablierten Unternehmen Nagola Re, welches auf dem Gebiet der Anpflanzung von ge- bietsheimischen Wildpflanzen zur Rena- turierung von Bergbaufolgelandschaften tätig ist, lässt sich entlang der Wertschöp- fungskette vom Anbau über die Herstel- lung bis zur Vermarktung ein neues Ge- schäftsfeld mit Wachstumspotenzial auf- bauen. Das Projekt wird beispielhaft im Rahmen der Strukturentwicklung auch für andere Start-ups befördert. Die Unternehmerin Undine Janetzky hat bereits eine Online- Plattform aufgebaut und möchte die Mar- ke für Regionalprodukte „Lusiza“ weiter etablieren. Friedrichshof mit Wildpflanzen
  • 11. ­­11nuvo5/19 Lausitz im Fokus Die Lausitz endet nicht an der Neiße! Grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Euroregionen vereinbart Eine vertiefte Zusammenarbeit zur Un- terstützung des Strukturwandels in der grenzüberschreitenden Dimension haben die Euroregionen Neisse und Spree-Nei- ße-Bober sowie die Wirtschaftsregion Lausitz vereinbart. Die Unterzeichnung erfolgte im August während der gemein- samen Vorstandssitzung der Partner im sächsischen Bad Muskau. Die Vereinba- rung solle nicht nur den Austausch zwi- schen den drei Institutionen stärken, sie diene zudem dem Ausbau der Expertise im Projektmanagement, so Harald Alte- krüger, Landrat des Landkreises Spree- Neiße und Präsident der Euroregion Spree-Neiße-Bober. Darauf wies auch Bernd Lange, Präsident der Euroregion Neisse und Landrat des Landkreises Gör- litz, hin: „Grenzüberschreitende Förder- mittel für die Lausitz müssen besser zwi- schen den Gebietskulissen koordiniert und abgestimmt werden, um vorhandene Synergien nutzen zu können.“ Denn die Lausitz endet ja nicht an der Neiße. Sie umfasst auch Teile der polnischen Wojewod- schaften Lubuskie und Nieder- schlesien sowie die tschechische Region Liberecky kray. Diese Gebiete sind Teil der beiden Eu- roregionen, und die drei Koope- rationspartner wollen den polni- schen und tschechischen Kolle- gen gern mehr Austausch und umfänglichere Informationen zu diesem drängenden Thema er- möglichen. Eine Reihe wichtiger Vorhaben in anderen Bereichen wurden in den vergangenen Jahren be- reits umgesetzt, wobei vor allem Förder- mittel aus dem EU-Programm INTERREG eingesetzt werden konnten. Die Bedeutung der Lausitz als europäi- sche Modellregion in der Strukturent- wicklung unterstrich Norman Müller, Lei- ter Technologie- und Projektmanage- ment Wirtschaftsregion Lausitz GmbH: „In Brüssel wird die Lausitz grenzüber- greifend betrachtet und als beispielhaft angesehen, wie die Strukturentwicklung vorangetrieben werden kann. Wir senden nun das klare Signal, dass wir unser Know-how für die regionale Umsetzung von EU-Projekten bündeln.“ Die Chance, Ihrer Zeit voraus zu sein: dezentral, erneuerbar, vernetzt, effizient. ENGIE ist Ihr erfahrener Partner, der mit neuen Ideen Energie in alle Bereiche des Lebens, Wohnens, Arbeitens und Produzierens bringt. Mit unserer langjährigen Expertise bei Technik, Energie und Service entwickeln wir Lösungen, die immer auf Ihre speziellen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Entdecken Sie unsere Leistungen und Ihre Mög- lichkeiten in der ENGIE-City: engie-deutschland.de/engiecity. Energien optimal einsetzen. engie-deutschland.de/engiecity Die Teilnehmer des Treffens in Bad Muskau Anzeige
  • 12. ­­­­12 nuvo5/19 Aus dem Netzwerk Ostdeutscher Unternehmertag im Kongresshotel am Templiner See in Potsdam Am 26. März 2020 von 10 bis 18:30 Uhr werden mehr als 100 Teilnehmer aus Mit- telstand, Wissenschaft und Politik zu dem Praxisforum der ostdeutschen Wirtschaft erwartet. Der Ostdeutsche Unternehmertag bie- tet themen- und länderübergreifend den mittelständischen Unternehmen, der Wissenschaft und der Politik eine ge- meinsame Plattform. Sie soll die Heraus- forderungen und Perspektiven des ost- deutschen Wirtschaftsraumes diskutieren und praxisnah Zukunftsthemen voran- bringen. Den Ostdeutschen Unternehmertag 2020 will der Unternehmerverband Bran- denburg-Berlin gemeinsam mit dem In- novationsforum Ost, dem Netzwerk der Mittelstandsberater IBWF, dem Verband der Digitalwirtschaft SIBB, media:net Ber- lin-Brandenburg und INFRANEU organi- sieren. Thema: Fachkräftemangel – Auswege aus einem absehbaren Dilemma. Wie ost- deutsche Unternehmen ihren Arbeitskräf- tebedarf decken und Mitarbeiter binden können. Leading Partner sind die ILB, die IKK classic und die Signal Iduna Gruppe. Schirmherr der Veran- staltung ist das Bundesminis- terium für Wirtschaft und Ener- gie (angefragt). Als Redner werden u.a. erwartet: • Dr. Dietmar Woidke, Minis- terpräsident des Landes Brandenburg • Hubertus Heil, Bundesmi- nister für Arbeit und Soziales • Tillmann Stenger, Vorsitzen- der des Vorstandes der ILB • Prof. Dr. Enzo Weber, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) • Dr. Steffen Kammradt, Geschäftsfüh- rer der Wirtschaftsförderung des Lan- des Brandenburg Die Teilnahmegebühr für Frühbucher beträgt bis zum 31.12.2019 49,00 Euro pro Person zzgl. MwSt. Mitglieder des UVBB, IBWF, Innovationsforum Ost, IN- FRANEU und SIBB erhalten 20 % Rabatt und zahlen bis zum 31.12.2019 nur 39,00 Euro zzgl. MwSt.. Information: www.ostdeutscher-unter- nehmertag.de/anmeldung Programm: https://www.ostdeutscher- unternehmertag.de/programm Veranstaltungsmanagement Steffen Heller Geschäftsführer des Unternehmerver- band Brandenburg-Berlin e.V. Tel. +49 331 810306 mobil: +49 172 9927484 E-Mail: heller@uv-bb.de Ansprechpartner Presse Michael Schulze Geschäftsführer comprend GmbH Tel. +49 331 58115800 mobil: +49 152 31061207 E-Mail: michael.schulze@comprend.de Die EU unterstützt den Strukturwandel in der Lausitz Die zweite Ausgabe der jährlichen poli- tischen Jahrestagung der europäischen Plattform für Kohleregionen im Übergang (Coal Regions in Transition) der EU-Gene- raldirektion Energie findet vom 25. bis 26. November in der Lausitz statt. Sie wird von der Europäischen Kommission in en- ger Zusammenarbeit mit den beiden deutschen Gastregionen Brandenburg und Sachsen in Görlitz organisiert. Vo- rausgegangen war der Besuch einer De- legation unter Leitung des stellvertreten- den Generaldirektors der EU-Kohleplatt- form, den das Team der Zukunftswerk- statt der Wirtschaftsregion Lausitz organi- siert hatte – bei dem die Lausitz als Mo- dellregion für den Strukturwandel in an- deren europäischen Regionen überzeu- gen konnte. Beim diesjährigen Treffen der EU-Kohle- plattform werden hochrangige Redner über die im vergangenen Jahr erzielten Fortschritte sprechen und die Zukunft der Initiative in einem neuen europäischen Kontext mit einem immer stärkeren Fokus auf den „gerechten Übergang“ betrach- ten. Wie auch in den regelmäßig in Brüs- sel stattfindenden Arbeitsgruppen ste- hen bei der politischen Jahrestagung die jeweilige Rolle der EU, der Regionen und deren Bürger im Mittelpunkt der Gesprä- che. Es geht darum, wie die Gestaltung eines gerechten Übergangs ermöglicht sowie die spezifischen Fragen der Anzie- hung von Investitionen für Kohleregionen und die Gewährleistung der grenzüber- schreitenden Zusammenarbeit unter- stützt werden können. Am zweiten Tag des Zusammenkommens werden durch die Zukunftswerkstatt Lausitz für die Teil- nehmer Netzwerkbesuche vor Ort organi- siert, um einen Einblick in konkrete Pro- jekte zur Gestaltung der Strukturentwick- lung in der Lausitz zu erhalten. Für Social Media: #Kohle-RegionenEU #Coal4Europe #GDENER Podiumsdiskussion beim Ostdeutschen Unternehmertag im Mai diesen Jahres
  • 13. Intelligent vernetzt Ein Batteriespeicher am Kraftwerks- und Industriestandort Schwarze Pumpe, der in dieser Konstellation bislang einzigartig in Europa ist: BigBattery Lausitz kombiniert moderne Kraftwerksinfrastrukturen mit Speichertechnologie in neuer Größenordnung. Gespeichert wird Strom aus dem benachbarten Kraftwerk Schwarze Pumpe und der im Stromnetz befindliche Energiemix. So erhöhen die Batterien nicht nur die Flexibilität des Kraftwerks, sondern dienen auch der Netzstabilität. Übersteigt die Stromerzeu­ gung kurzzeitig den Bedarf, wird aufgeladen. Reicht umgekehrt die Erzeugung vorübergehend nicht aus, speisen die Batterien Strom in das Netz ein. So können auch Schwankungen, die beispielsweise bei der Stromerzeugung aus Wind und Sonne ent­ stehen, schnell ausgeglichen werden. Damit steuert die LEAG einen weiteren wichtigen Baustein für die Systemintegration der erneuer­ baren Energien bei. Erzeugung, Verbrauch und Speicherung werden intelligent vernetzt. Das Stromnetz bleibt stabil. leag.de→ MW 50 Primärregelleistung von ab Sommer 2020in Betrieb Sekunden 30 innerhalb von vollständig aktiviert STROMSPEICHER BIGBATTERY LAUSITZ Ein Batteriespeicher am Kraftwerks- und Industriestandort Schwarze Pumpe, der in dieser Konstellation bislang einzigartig in Europa ist: BigBattery Lausitz kombiniert moderne Kraftwerksinfrastrukturen mit Speichertechnologie in neuer Größenordnung. Gespeichert wird Strom aus dem benachbarten Kraftwerk Schwarze Pumpe und der im Stromnetz befindliche Energiemix. So erhöhen die Batterien nicht nur die Flexibilität des Kraftwerks, sondern dienen auch der Netzstabilität. Übersteigt die Stromerzeu­ gung kurzzeitig den Bedarf, wird aufgeladen. Reicht umgekehrt die Erzeugung vorübergehend nicht aus, speisen die Batterien Strom in das Netz ein. So können auch Schwankungen, die beispielsweise bei der Stromerzeugung aus Wind und Sonne ent­ stehen, schnell ausgeglichen werden. Damit steuert die LEAG einen weiteren wichtigen Baustein für die Systemintegration der erneuer­ baren Energien bei. Erzeugung, Verbrauch und Speicherung werden intelligent vernetzt. Das Stromnetz bleibt stabil.
  • 14. ­­­­14 nuvo5/19 Aktuell Transformation des deutschen Energiesystems Das Ostdeutsche Energieforum (OEF) ist die einzige Veranstaltung, die länder- übergreifend der Energiebranche, den Unternehmen, der Wissenschaft und der Politik eine gemeinsame Plattform bietet und sich dabei als ein „Think Tank“ für die neuen Bundesländer versteht. Programm 29./30. Oktober 2019 Dialog zwischen: Energiewirtschaft, Wissenschaft, Politik und ostdeutschem Mittelstand Schirmherr: Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie Ort: Hotel The Westin Leipzig Datum: 29. und 30. Oktober 2019 Teilnehmer: 350 bis 400 Personen – Politik | Wirtschaft | Wissenschaft Veranstalter: Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin IHK zu Leipzig Medienpartner: FOCUS NUVO – Wir. Unternehmen. Zukunft. Themen Magazin Partner: Energieforen Leipzig GmbH Unterstützer: Europäische Metropolregion Mitteldeutschland Smart Infrastructure Hub Leipzig VEE Sachsen e.V. - Vereinigung zur Förderung der Nutzung Erneuerbarer Energien Leitthema: Wege der (nachhaltigen) Transformation des deutschen Energiesystems – Wie gestalten ostdeutsche Wirtschaft und Industrie eine erfolgreiche Energiewende? Ziel ist es, die Interessen Ostdeutsch- lands im Dialog zu bündeln und ihnen auf nationaler und auf europäischer Ebene eine Stimme zu verleihen, die nicht über- hört wird. Das Ostdeutsche Energieforum findet in diesem Jahr zum 8. Mal statt. Die Leading-Partner des Ostdeutschen Energieforums 2019: Bitte beachten Sie, dass Programmänderungen vorbehalten sind Mehr Informationen und Anmeldung unter www.ostdeutsches-energieforum.de Sie sind interessiert am Ostdeutschen Energieforum 2019? Hier gelangen Sie di- rekt zur Anmeldung:
  • 15. Ratgeber WIR SIND INNOVATIONS- BEGLEITER. GUT GESCHÜTZT GEGEN DIE RISIKEN DER DIGITALEN VERNETZUNG IST IHR UNTERNEHMEN BEREIT FÜR DIE ZUKUNFT. IT-Sicherheit ist Chefsache – besonders in unserer vernetzten Welt. Unsere Versicherungslösung Cyber+ schützt Ihr Unternehmen zusätzlich zur eigenen Vorsorge vor den Folgen von Cyber-Attacken – innovativ, bedarfsgerecht und umfassend. Niederlassung Berlin, Angelo Simula Angelo.Simula@hdi.global | Tel: +49 (152) 21365982 www.hdi.global/cyber-schutz
  • 16. ­­­­16 nuvo5/19 Europas größter Batteriespeicher entsteht in der Lausitz LEAG geht mit Lösungen zum intelligenten Netzmanagement voran In der langfristig von Kohleausstieg und Strukturwandel betroffenen Lausitz setzt das Energieunternehmen Lausitz Energie Bergbau AG und Lausitz Energie Kraft- werke AG (LEAG) neben seinem bisheri- gen Kerngeschäft auf neue Geschäftsfel- der und Zukunftslösungen für Versor- gungssicherheit und intelligentes Netz- management. In Schwarze Pumpe lässt die LEAG derzeit den größten Batterie- speicher Europas errichten. Er soll im Sommer 2020 eine nutzbare Kapazität von ca. 53 Megawattstunden und eine Primärregelleistung von 50 MW in den Energiemärkten, zum Beispiel als System- dienstleistung zur Verfügung stellen. Die insgesamt 13 Container mit Lithium- Ionen-Batteriemodulen und ebenso viele Umrichterstationen für das Ein- und Aus- speisen von Strom werden im Verlau- fe des Herbstes und bis zum Ende des Jahres am Standort instal- liert. Der Probebe- trieb für die Anla- ge ist für Mai 2020 geplant. Die BigBattery Lausitz wird künf- tig einen Strom- mix aus Braunkoh- le und Erneuerba- ren Energien spei- chern. Das Be- und Entladen des Speichers orientiert sich an den Bedingungen im Stromnetz und den Strommärkten. Erzeugung, Verbrauch und Speicherung werden dabei intelligent ver- netzt. Mit ihrem innovati- ven Lademanagement und durch die Nutzung eines neuartigen Kraft- werksleitsystems leistet die BigBattery Lausitz ei- nen wichtigen Beitrag zur Integration erneuerbarer Energien ins Netz. Auch die LEAG selbst wird noch im Herbst 2019 ei- nen Anteil erneuerbarer Dr. Stephan Lowis, Vorstandsvorsitzender der enviaM: „Wir brauchen einen Masterplan“ Seit den Anfängen sind die Kosten für die Energiewende kontinuierlich gestie- gen und eines der Reizthemen. Dies gilt vor allem in Ostdeutschland, wo der Wandel der Energieversorgung sehr viel schneller voranschreitet als in anderen Regionen. Wir können dies an den Er- gebnissen unserer Studie Energiewelt Ost ablesen, in der wir die Ostdeutschen regelmäßig zur Energiewende befragen. Bei der jüngsten Erhebung zeigten sich nur noch 15 Prozent der Bevölkerung mit der Umsetzung zufrieden. Ein neuer Tief- stand. Einer der Hauptkritikpunkte sind die hohen finanziellen Belastungen. An diesen wird sich auch künftig wenig än- dern. Der Kohleausstieg und die im Kli- maschutzkabinett der Bundesregierung vereinbarten Neuregelungen zur Förde- rung des Klimaschutzes machen Energie unter dem Strich nicht billiger, sondern teurer. Wie bei der Energiewende insgesamt fehlt es auch bei der Finanzierung an ei- ner schlüssigen Gesamtstrategie. Wir brauchen einen Masterplan, der die Ver- sorgungssicherheit, die Bezahlbarkeit und den Klimaschutz gleichberechtigt berücksichtigt und Lösungen für Zielkon- flikte entwickelt. Aktuell Am Kraftwerk Schwarze Pumpe entsteht der gigantische Batteriespeicher Die LEAG errichtet einen Solarpark mit 10 MW Leistung. Energieerzeugung in ihr Portfolio aufneh- men. In Welzow errichtet sie dazu einen Photovoltaik-Park mit einer installierten Leistung von 10 MW. Der Batteriespeicher in Schwarze Pum- pe kann innerhalb einer Stunde aufgela- den oder entladen werden, steht also sehr flexibel entsprechend der Netzanfor- derungen zur Verfügung. Auch sein Ein- satz im Netzwiederaufbaukonzept des Netzbetreibers 50 Hertz in einem mögli- chen Schwarzfall wäre perspektivisch vor- stellbar. Das Batteriespeicherprojekt hat ein In- vestitionsvolumen von etwa 25 Millionen Euro und wird durch das Land Branden- burg gefördert.
  • 17. ­­17nuvo5/19 Versorgungswerk Die meine SIGNAL IDUNA App Nutzen Sie als Mitarbeiter, Außendienstpartner und Kunde die vielen Vorteile der meine SIGNAL IDUNA App Bereits bis zu 2.000 täglich aktive Nutzer verwenden den neuen Interaktionskanal der SIGNAL IDUNA. Die Nutzung der Kunden-App wurde durch aktive Werbe- maßnahmen (Beileger, Flyer etc.) im Au- gust und September 2019 weiter intensi- viert. Mit der Kunden-App können Sie, als Kunde der SIGNAL IDUNA, Ihre Versiche- rungsangelegenheiten schnell und un- kompliziert erledigen. Sie erhalten einen transparenten und umfassenden Über- blick zu Ihren Versicherungen inklusive al- ler relevanten Informationen. Innerhalb der App können Sie auf Wunsch mit nur einem Klick Ihren persönlichen Ansprech- partner oder den Kundenservice kontak- tieren und immer mehr attraktive Servi- ces, insbesondere in der Krankenversi- cherung, nutzen. Auch die vielfältigen Möglichkeiten zum Onlineabschluss sind direkt aus der App erreichbar. Neue Funktionen und Möglichkeiten der Kun- den-App: • Sie können wie gewohnt Ihre Rechnun- gen ganz bequem einreichen. Zudem bietet die App die Möglichkeit eine in- dividuelle Nachricht zu verfassen und zusammen mit den fotografierten Rechnungen zu versenden. • Die eingereichten Rechnungen können von unterschiedlichen Geräten (z.B. Smartphone oder Tablet) eingesehen werden. • Im Bereich „meine Gesundheit“ kön- nen Sie ein Gesundheitsprofil mit Ihren wichtigsten Gesundheitsinformatio- nen, Dokumenten und Medikamenten- plänen (z.B. Erinnerungsfunktion zur Einnahme) anlegen. Diese persönli- chen Informationen sind selbstver- ständlich ausschließlich für Sie einseh- bar. Zudem erhalten Sie regelmäßige Hinweise für sinnvolle Vorsorgeunter- suchungen. • Die App bietet zudem einen zusätzli- chen Sicherheitscheck, die Zwei-Fak- tor-Authentifizierung, welche nach der ersten Durchführung freiwillig an-/ ab- gewählt werden kann. Laden Sie direkt die meine SIGNAL IDUNA App oder installieren Sie das ak- tuelle Update aus dem Apple App Store oder Google Play Store. Wenn Sie den folgenden QR-Code einscannen, werden Sie direkt zum Download der App ge- führt: Sofern Sie das Kun- denportal meine SIGNAL IDUNA be- reits genutzt haben, können Sie Ihre bishe- rigen Benutzerdaten zur Anmeldung in der App verwenden. Diejenigen unter Ihnen, die noch keinen Online-Zugang haben, können sich schnell und unkompliziert in der App registrieren. Möchten Sie sich ei- nen Überblick über die wichtigsten Funk- tionen und Vorteile verschaffen, dann können Sie sich gerne unser kurzes Erklä- rungsvideo ansehen. „Ein PLUS mehr“ SI+ Betriebsrente für Geringverdiener kommt gut an In Deutschland gibt es eine hohe Anzahl Geringverdiener, viele von ihnen haben keine bAV. Hieraus ergeben sich enorme Vertriebschancen. Denn erstmals gibt es eine staatliche Förderung für Arbeitgeber in Kombination mit besseren Fördermög- lichkeiten für Geringverdiener. Der Staat erstattet dem Arbeitgeber 30% seines Beitrags durch Verrechnung mit der Lohnsteuer. Der Clou: Beim Mitar- beiter landet der volle Beitrag in der Vor- sorge. Spätere Betriebsrenten werden bis zur Hälfte der Regelbedarfsstufe 1 (der- zeit rund 200 Euro) nicht auf die Grundsi- cherung angerechnet. Damit lohnt sich die freiwillige Vorsorge gerade für Ge- ringverdiener. Auch in unserem Vertrieb kommt die Geringverdienerförderung als Potentialfeld gut an. Über 70 Arbeitgeber haben diese bereits für Ihre Mitarbeiter abgeschlossen. Und: Mehr und mehr Agenturpartner nutzen die SI Betriebs- rente+ für ihre Kunden und auch für die eigenen MitarbeiterInnen. Diese Erfah- rung hat auch Christian Schulz – General- agent aus Eutin – gemacht. Er hat bereits eigens für seine Mitarbeiter die SI Be- triebsrente+ abgeschlossen. Christian Schulz ist der festen Überzeugung: „Die gesetzliche Rente alleine reicht bei den Meisten nicht aus. Da sind die Arbeitge- ber in der Mitverantwortung, Vorsorge zu treffen. Das gilt für mich genauso wie für meine Kunden.“ Und die Geringverdie- nerförderung ist für Arbeitgeber eine in- teressante Möglichkeit dieser sozialen Verpflichtung nachzukommen. In vielen Branchen liegen die Löhne unter 2.200 EUR monatlich und bieten sich dafür an. Ein Plus mehr: Die SI Betriebsrente+ ist das „Produkt des Monats“! SIGNAL IDUNA gehört zu den ersten Anbietern am Markt, die für diese spezielle Förde- rung ein geeignetes Produkt im Angebot hat. www.signal-iduna.de/betriebliche-alters- vorsorge/betriebsrentenversicherung. php
  • 18. ­­­­18 nuvo5/19 Aus dem Netzwerk Technischer Fortschritt bei der Grünpflege der Stadtentsorgung Potsdam Klinge gegen Klinge, Puste gegen Pus- te, aber vor allem – Motor gegen Motor: In Sachen Ohrenfreundlichkeit, Umwelt- schutz und Wirtschaftlichkeit haben es elektrisch betriebene Gartenpflege- Handgeräte bei der Stadtentsorgung Potsdam (STEP) beinahe leise aufs Sie- gertreppchen geschafft. Andernorts ma- chen, aus Gewohnheit oder aus fehlen- der Einsicht, noch immer laute und ben- zinhungrige Heckenscheren, Kanten- schneider und Laubbläser Mensch und Umwelt das Leben schwer. Die Pots- damerinnen und Potsdamer sowie ihre Gäste dürfen diesbezüglich aber buch- stäblich durchatmen, denn in Parks und Straßen geht es nun leiser und abgasfrei zur Sache, wenn die Grünanlagen ge- trimmt werden. E-Technik überzeugt Die STEP ist von ihrem Schritt aus den genannten, guten Gründen so überzeugt, dass sie unlängst sogar zu einer Leistungsschau der besonderen Art einlud: Bei der „Challenge Dezibel & Nase“ demonstrierten die Reinigungsprofis in Orange, dass die E-Geräte den Benzinmo- dellen bei den Arbeitsergebnis- sen in nichts nachstehen – und dabei zusätzlich noch die erwähn- ten Vorzüge für die Menschen im Einsatzumfeld mitbringen. Des- wegen ist die Entwicklung bei der STEP unumkehrbar. Breite Palette, viel Akkupower Und die Zahlen zeigen, dass hier der ganze Schritt gegangen wurde: Denn mittlerweile sind mehr als 300 Geräte im Einsatz. Darunter befinden sich fünfzig Laubbläser, ebenso viele Freischneider, dazu Heckenscheren, vierzehn Rasenmä- her, drei Bodenhacken und die gleiche Anzahl an Kettensägen. Und damit alles rund läuft, können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der STEP auf satte 210 hochmoderne Akkus zurückgreifen – ge- nug also, um im fliegenden Wechsel klare Rasenkante zu zeigen. Stadtentsorgung Potsdam GmbH www.step-potsdam.de Dr. Thorsten Purps Fachanwalt für Erbrecht Martin Vogel Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht Fachanwalt für Verwaltungsrecht Dr. Marcus Flinder Fachanwalt für Arbeitsrecht Mediator Dr. Jochen Lindbach Fachanwalt für Arbeitsrecht Fachanwalt für Familienrecht Wirtschaftsmediator Mathias Matusch Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Fachanwalt für Medizinrecht Andreas Jurisch Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht Markus Thewes Fachanwalt für Steuerrecht Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht Steuerberater Andreas Lietzke Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Andre Appel Fachanwalt für Arbeitsrecht Anja Weber Rechtsanwältin Jeannine Lorenz Rechtsanwältin PartGmbB | Rechtsanwälte | Steuerberater Birkenstraße 10 | 14469 Potsdam | Tel.: 0331 27561-0 | Fax: 0331 27561-999 E-Mail: potsdam@streitboerger.de | www.streitboerger.de Anzeige Die neuen E-Trimmer, E-Rasenmäher und E-Laubgeblä- se im Einsatz in einem Potsdamer Wohngebiet
  • 19. 29./30. OKTOBER 2019 HOTEL THE WESTIN LEIPZIG Das Ostdeutsche Energieforum ist die Denkfabrik zur Energiewende in Ostdeutschland. Alljährlich treffen sich über 400 Teilnehmer aus Politik, Energiewirtschaft, Wissenschaft und ostdeutschem Mittelstand, um über die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende zu diskutieren. Was kostet die Teilnahme? Mitglieder der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin zahlen 290 €, Nichtmitglieder 390 €. Aktuelle Informationen und Anmeldung unter: www.ostdeutsches-energieforum.de
  • 20. ­­­­20 nuvo5/19 Ratgeber Übersteht Ihr Unternehmen eine Wirtschaftskrise? wie man anhand der systemimmanenten Automobilindustrie beobachten kann. Weltweite Krisen und politische Entwick- lungen in Europa schüren Rezessions- ängste und hinterlassen ihre Spuren an der Börse. Testen Sie, ob Ihre Unternehmenssitua- tion eine Wirtschaftskrise übersteht. Die- ser Stresstest setzt sich mit den wichtigs- ten Krisen-Aspekten auseinander. Ant- worten Sie ehrlich, desto praxisnäher und hilfreicher sind die konkreten Handlungs- empfehlungen, die Ihnen sofort im Ver- lauf des Tests angezeigt werden. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, über die Stresstest-Hotlinenummer 030 549054 440 des IBWF e.V. Kontakt aufzunehmen, um sich vertiefend mit den Ergebnissen des Stresstests zu beschäfti- gen. Frühzeitige aktive Vorsorge ist immer besser, als aus der Not heraus nur noch reagieren zu können. IBWF Institut für Betriebsberatung, Wirtschaftsförderung und -forschung e.V. Rosenstraße 2 10178 Berlin www.mittelstandsberater.de Zusammenarbeit mit dem Deutschen Ins- titut für angewandtes Insolvenzrecht e.V. (DIAI) Bonn auf seiner Internetseite htt- ps://www.mittelstandsberater.de/de/fu- er-unternehmer/ an, denn: Wir stehen vor der nächsten Wirtschafts- krise! Das Wachstums-Momentum in der deutschen Wirtschaft lässt massiv nach, Mit dem Stresstest für Unternehmer können Sie anonym (ohne Abgabe von Kontaktdaten) Ihre Unternehmenssituati- on auf Krisenfestigkeit prüfen und erhal- ten direkt konkrete Handlungsempfeh- lungen. Unser neuer Kooperationspartner IBWF Institut für Betriebsberatung, Wirtschafts- förderung und -forschung e.V. Berlin bie- tet diesen kostenlosen, anonymen Test in
  • 21. Versorgungswerk 24. Oktober - 07. November 2019 GESUNDHEITSWOCHE BERLIN-BRANDENBURG INNOVATIONSFORUM OST HCB+ - HEALTH CARE BRANDENBURG, FACHCOLLQUIUM DIENSTAG 05.11. | 17 - 22 UHR ILB - INVESTITIONSBANK DES LANDES BRANDENBURG ,
  • 22. ­­­­22 nuvo5/19 Aus dem Verband Jeder hat seine WERTE – jedes Unternehmen auch! Die individuellen Werte eines Menschen und Mitarbeiters passen nicht immer zu den Wertvorstellungen seines Arbeitge- bers. Ist das ein Problem? Beim Unternehmertag der Hochschule für Nachhaltigkeit Eberswalde (HNE) wird Bärbel Wetenkamp von der Xpand Deutschland GmbH als Keynote-Spea- kerin dieser Frage nachgehen. Im weite- ren Verlauf kommen Studierende und Un- ternehmer verschiedener Branchen zu Wort und werden kontroverse Stand- punkte vertreten. Nachdem im vergangenen Jahr das Thema Unternehmensnachfolge zwi- schen den Akteuren aus Wirtschaft, Bil- dung und Verwaltung im Mittelpunkt stand, wird es in diesem Jahr um das The- ma Werte gehen. Authentisch handeln in einem ausgeglichenen Berufs- und Pri- vatleben hat zentral etwas mit den Wer- ten zu tun, für die ich als Person und Un- ternehmer stehe, so Dr. Ulrich Menter, Präsident der UV Uckermark. „Ich merke auch, dass Mitarbeiter die meine Werte kennen, sich offener und lockerer und so- mit leistungsfähiger einbringen. Sich sei- ner und der Werte des Unternehmens bewusst zu werden, bedeutet Aufwand und Mut der sich lohnt. Ich freue mich deshalb ganz besonders über ein Folge- angebot von Xpand und Team.F in Pots- dam im Bayrischen Haus.“ An einem Wo- chenende Anfang Dezember können Führungskräfte mit ihrem Partner ihre Werte auf ganz neue Weise erkunden. Bärbel WetenkampUlrich Menter Unternehmertag E b e r s w a l d e 2 3 . 1 0 . 2 0 1 9 15:00 Uhr Seminar für Führungs- kräfte mit Partner Hotel Bayrisches Haus Potsdam, 29.11. - 1.12.2019 NUVO - Netzwerk Unternehmerverbände Ostdeutschlands – Wir. Unternehmen. Zukunft. • Ausgabe 5/2019 • Herausgeber/V.i.S.d.P: comprend GmbH • Geschäftsführer: Michael Schulze • Dennis-Gabor-Straße 2, 14469 Potsdam • Tel. +49 331 58115800 • info@comprend.de • www.comprend.de • Redaktion: Michael Schulze • Autoren: Dr. Ulrich Conrad, Michael Schulze • Titel, Layout & Grafik: rotschwarz design, Christoph Freytag • Anzeigen: Michael Schulze • Titelfoto: pixabay • Fotorechte: UV Sachsen (S. 1 o.), IBWF (S. 1 m., S. 3 u.), Uwe Klössing (S. 1 u., S. 4), Karoline Wolf (S. 3 o.), Yourfirm GmbH (S. 6), Makeblock Europe (S. 8 o.), WR Lausitz (S. 8 u., S. 9, S. 10, S. 11 o.), ZWLausitz (S. 9) Nagola Re (S. 10 u.), UVBB (S. 12), IGUV Ostdeutschlands und Berlin e.V. (S. 14), Andreas Franke (S. 16 o.), LEAG (S. 16 m.), Jürgen Jeibmann (S. 16 u.), STEP (S. 18 o.), IBWF (S. 20), UV Uckermark e.V. (S. 22) • Weitere Fotos wurden zur Verfügung gestellt von Spon- soren, Partnern • Druck: city repro GmbH Cottbus • Redaktionsschluss: 9. Oktober 2019 • NUVO erscheint sechsmal im Jahr, die Mitglieder des UVBB erhalten NUVO im Rahmen ihrer Mitgliedschaft • Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Kopien nur mit vorheriger schriftlicher Genehmi- gung des V.i.S.d.P. • Namentlich gekennzeichnete Beiträge müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte und Fotos übernehmen wir keine Haftung • ISSN 2625-3356 • praxisnaher Erfahrungsaustausch mit Unternehmen, Experten und Netzwerkern • Veranstaltungen, Foren und Workshops, kostenfrei oder zu Sonderkonditionen • Mitarbeit in Initiativen und Ex- pertengruppen • Zugang zu aktuellen Studien, Fachmedien und Fachpublikati- onen rund um Mittelstandsthe- men • Positionierung als Unterneh- mer durch Forderungen an die Politik • Interessenvertretung und proaktive Öffentlichkeitsarbeit • Exklusives Versorgungswerk mit weitreichenden Leistungen in Absicherung und Finanzie- rung • Bewertung und Übernahmen im Forderungsmanagement durch das Partnernetzwerk Wir. Unternehmen. Zukunft. Hier Mitglied werden: Gute Gründe für eine Mitgliedschaft im Verband
  • 23. Advertorial 0800 2200023 securitas.de Securitas – Kompetenz in Sicherheit. Mit Sicherheitslösungen, auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten, schaffen wir mit unseren weltweit 370.000 Beschäftigten nachhaltiges Wachstum und Zufriedenheit. INTELLIGENTE VIDEOTECHNIK FÜR IHRE SICHERHEIT REMOTE VIDEO SOLUTIONS (RVS) – MANAGED BY SECURITAS Die synergetische und personalentlastende Komplettlösung RVS schließt Sicherheitstechnik, Sicherheitsdienste und Fernbewachung ein. Vernetzte IP-Kameras und intelligente Analysesoftware ermöglichen eine kosteneffiziente Fernüberwachung mit Videorundgängen oder Zufahrts- und Zutrittskontrollen. Falschalarme und Interventionsanfahrten werden so auf ein Minimum reduziert. Automatisierte Videodetektion und Live-Audioansprachen beugen Diebstahl und Vandalismus vor. Securitas managed das System für Sie ganzheitlich von der Planung über den Betrieb bis zum Monitoring. Securitas investiert in Ihre Sicherheit.
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