Die chemische Industrie in Baden-Württemberg steht vor schwierigen Tarifverhandlungen, da die Gewerkschaft eine Entgelterhöhung von 4,8 Prozent fordert, während die Arbeitgeberseite diese Forderung als unrealistisch und zu hoch ansieht. Die Produktivität in der Branche ist seit 2010 gesunken und die Arbeitskosten sind in den letzten vier Jahren um mehr als 16 Prozent gestiegen, was die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigt. Ein Maß für die zukünftige Tarifpolitik soll eine angemessene und moderate Entgelterhöhung sein, um die wirtschaftlichen Realitäten zu berücksichtigen.