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+5 Sterne Redner
„Es ist nicht unsere Aufgabe, die Zukunft vor­
auszusagen, sondern gut auf sie vorbereitet zu
sein.“ So pragmatisch wie weitsichtig hat der
athenische Staatsmann Perikles die Heraus­
forderungen des gesellschaftlichen Wandels
kommentiert. Worte, die noch immer Bestand
haben: Doch was bedeutet es heute für Unter­
nehmen und Organisationen,die sich fit ­machen
wollen für die Veränderungen von morgen?
Vom Trend zum Geschäftsmodell: Unsere Mit-
arbeiter und unsere Kunden werden älter.
Unsere Welt schneller und vernetzter. Die Auswir-
kungen der Megatrends, demografischer Wandel
und Digitalisierung sind in unserer Arbeits- und
­Lebenswelt bereits spürbar. Doch wie können wir
sie positiv gestalten? Was passiert, wenn man die
beiden großen Entwicklungslinien nicht für sich
­betrachtet, sondern zusammendenkt? Beispiele für
erfolgreiche Antworten gibt es bereits mehr als ge-
nug: Angefangen bei Assistenzsystemen, E-Health-
Anwendungen, neuen Kommunikationsangeboten
oder digitalen Dienstleistungen für ältere Zielgrup-
pen entsteht im Spannungsfeld von Digitalisierung
und demografischem Wandel ein Gestaltungsraum
aus dem innovative Geschäftsmodelle für sich wan-
delnde Märkte erwachsen. Bleibt die Frage: Warum
fällt es Unternehmen und Organisationen nach wie
vor schwer, Antworten auf neue Entwicklungen zu
finden? Und was macht uns mutiger, die Chancen
erfolgreich zu nutzen?
Man muss doch nicht jeden Trend mitmachen
Heimlich hat sich dieser Satz in unser Repertoire
geschmuggelt.Wie er dorthin gekommen ist, wissen
wir meist nicht mehr. Sicher ist nur, je älter wir wer-
den, desto wahrscheinlicher, dass er uns über die
Lippen kommt. Auch bei Unternehmen lässt sich
dieses Phänomen beobachten. Mit dem Erfolg steigt
die Veränderungsresistenz, frei nach dem Motto:
„Es ist noch immer gut gegangen.“ Wirklich?
Wer zum Beispiel kennt noch Ken Olson? Seine
­Firma, die Digital Equipment Corp., war einer der
führenden Hersteller von Großrechnern. War – denn
­Olsons Überzeugung im Jahr 1977: „Es gibt keinen
Grund, warum irgendjemand einen Computer in
seinem Haus wollen würde.“ Auch nach jüngeren
Beispielen müssen wir nicht lange suchen, denn­
die Geschwindigkeit der Veränderungen hat rasant
zugenommen. Das ist es, was den Megatrend Di­
gitalisierung im Kern auszeichnet. Er bringt alte
­Geschäftsmodelle zum Einsturz und durch eine
bahnbrechende App, durch Big Data, durch junge,
technologiegetriebene Unternehmen neue Ge-
schäftsmodelle hervor.
Das Neue kommt immer klein in die Welt
Der demografische Wandel und die fortschreitende
Digitalisierung gehen uns alle an. Die beiden Mega­
trends werden in den kommenden Jahren unser
Leben entscheidend verändern, doch die Chancen,
diesen Wandel aktiv mitzugestalten, bieten sich uns
schon heute: Die Digitalisierung macht scheinbar
Unmögliches möglich. Sie erschließt uns neue
Märkte in einer älter werdenden Gesellschaft, stellt
die Technologie für neuartige Produkte, die unsere
Lebensqualität verbessern und revolutioniert Mar-
keting und Vertrieb. Online-Marketing 50plus? Ein
Wachstumsmarkt, wenn man die richtigen Kanäle
miteinander verzahnt. Kundenbindung? Social­
Media machen als digitale Helfer im Vertrieb das
people`s business leichter. Produktentwicklung?
Lasst uns Handwerk und Hightech verbinden, „mit-
denkende“ und „vertrauenswürdige“ technische
Systeme verwirklichen, die Menschen im Alltag un-
terstützen können. Viele der Möglichkeiten, lassen
sich leichter umsetzen als wir denken und werden
uns in wenigen Jahren ganz selbstverständlich er-
scheinen. Alles, was wir dafür tun müssen: Die Per-
spektive ändern und den ersten Schritt machen. 
Revolution mit zwei „D“
Digitalisierung und Demografie:
Alexander Wild
ZUR PERSON
Alexander Wild ist Vorstandvorsitzender der Feier-
abend Online Dienste für Senioren AG, die Unter-
nehmen bei der Entwicklung von Produkten und
Dienstleistungen sowie beim Marketing für ältere
Zielgruppen unterstützt. Seit 1998 betreibt der
Diplom-Kaufmann mit der Best Ager-Community
Feierabend.de das größte deutschsprachige On-
line-Netzwerk 50plus: eines der erfolgreichsten
Geschäftsmodelle an der Schnittstelle zwischen
Demografie und Digitalisierung. In seinen Vorträgen
motiviert der 5 Sterne Redner den gesellschaft­
lichen Wandel aktiv mitzugestalten und gibt Tipps,
um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen.
http://www.5-sterne-redner.de/referenten/
alexander-wild

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Feier@bend statt Feierabend
 

Revolution mit zwei D - Digitalisierung und Demografie

  • 1. 14 +5 Sterne Redner „Es ist nicht unsere Aufgabe, die Zukunft vor­ auszusagen, sondern gut auf sie vorbereitet zu sein.“ So pragmatisch wie weitsichtig hat der athenische Staatsmann Perikles die Heraus­ forderungen des gesellschaftlichen Wandels kommentiert. Worte, die noch immer Bestand haben: Doch was bedeutet es heute für Unter­ nehmen und Organisationen,die sich fit ­machen wollen für die Veränderungen von morgen? Vom Trend zum Geschäftsmodell: Unsere Mit- arbeiter und unsere Kunden werden älter. Unsere Welt schneller und vernetzter. Die Auswir- kungen der Megatrends, demografischer Wandel und Digitalisierung sind in unserer Arbeits- und ­Lebenswelt bereits spürbar. Doch wie können wir sie positiv gestalten? Was passiert, wenn man die beiden großen Entwicklungslinien nicht für sich ­betrachtet, sondern zusammendenkt? Beispiele für erfolgreiche Antworten gibt es bereits mehr als ge- nug: Angefangen bei Assistenzsystemen, E-Health- Anwendungen, neuen Kommunikationsangeboten oder digitalen Dienstleistungen für ältere Zielgrup- pen entsteht im Spannungsfeld von Digitalisierung und demografischem Wandel ein Gestaltungsraum aus dem innovative Geschäftsmodelle für sich wan- delnde Märkte erwachsen. Bleibt die Frage: Warum fällt es Unternehmen und Organisationen nach wie vor schwer, Antworten auf neue Entwicklungen zu finden? Und was macht uns mutiger, die Chancen erfolgreich zu nutzen? Man muss doch nicht jeden Trend mitmachen Heimlich hat sich dieser Satz in unser Repertoire geschmuggelt.Wie er dorthin gekommen ist, wissen wir meist nicht mehr. Sicher ist nur, je älter wir wer- den, desto wahrscheinlicher, dass er uns über die Lippen kommt. Auch bei Unternehmen lässt sich dieses Phänomen beobachten. Mit dem Erfolg steigt die Veränderungsresistenz, frei nach dem Motto: „Es ist noch immer gut gegangen.“ Wirklich? Wer zum Beispiel kennt noch Ken Olson? Seine ­Firma, die Digital Equipment Corp., war einer der führenden Hersteller von Großrechnern. War – denn ­Olsons Überzeugung im Jahr 1977: „Es gibt keinen Grund, warum irgendjemand einen Computer in seinem Haus wollen würde.“ Auch nach jüngeren Beispielen müssen wir nicht lange suchen, denn­ die Geschwindigkeit der Veränderungen hat rasant zugenommen. Das ist es, was den Megatrend Di­ gitalisierung im Kern auszeichnet. Er bringt alte ­Geschäftsmodelle zum Einsturz und durch eine bahnbrechende App, durch Big Data, durch junge, technologiegetriebene Unternehmen neue Ge- schäftsmodelle hervor. Das Neue kommt immer klein in die Welt Der demografische Wandel und die fortschreitende Digitalisierung gehen uns alle an. Die beiden Mega­ trends werden in den kommenden Jahren unser Leben entscheidend verändern, doch die Chancen, diesen Wandel aktiv mitzugestalten, bieten sich uns schon heute: Die Digitalisierung macht scheinbar Unmögliches möglich. Sie erschließt uns neue Märkte in einer älter werdenden Gesellschaft, stellt die Technologie für neuartige Produkte, die unsere Lebensqualität verbessern und revolutioniert Mar- keting und Vertrieb. Online-Marketing 50plus? Ein Wachstumsmarkt, wenn man die richtigen Kanäle miteinander verzahnt. Kundenbindung? Social­ Media machen als digitale Helfer im Vertrieb das people`s business leichter. Produktentwicklung? Lasst uns Handwerk und Hightech verbinden, „mit- denkende“ und „vertrauenswürdige“ technische Systeme verwirklichen, die Menschen im Alltag un- terstützen können. Viele der Möglichkeiten, lassen sich leichter umsetzen als wir denken und werden uns in wenigen Jahren ganz selbstverständlich er- scheinen. Alles, was wir dafür tun müssen: Die Per- spektive ändern und den ersten Schritt machen. Revolution mit zwei „D“ Digitalisierung und Demografie: Alexander Wild ZUR PERSON Alexander Wild ist Vorstandvorsitzender der Feier- abend Online Dienste für Senioren AG, die Unter- nehmen bei der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen sowie beim Marketing für ältere Zielgruppen unterstützt. Seit 1998 betreibt der Diplom-Kaufmann mit der Best Ager-Community Feierabend.de das größte deutschsprachige On- line-Netzwerk 50plus: eines der erfolgreichsten Geschäftsmodelle an der Schnittstelle zwischen Demografie und Digitalisierung. In seinen Vorträgen motiviert der 5 Sterne Redner den gesellschaft­ lichen Wandel aktiv mitzugestalten und gibt Tipps, um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. http://www.5-sterne-redner.de/referenten/ alexander-wild