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Digital. Growth. Delivered.
Was kommt nach der Digitalisierung?
TEIL 1: DAS POST-DIGITALE UNTERNEHMEN
DIE DIGITALISIERUNG ist in vollem Gang, die „digitale
Transformation“ in aller Munde. Gestern noch galten Unter-
nehmen, die die Digitalisierung für sich erkannt und in ihrem
Unternehmen umgesetzt haben, als große Vorreiter ihrer
Zeit. Doch immer mehr Unternehmen befinden sich in der
digitalen Transformation oder haben sie bereits erfolgreich
gemeistert. Bereits heute ist klar: „Digital“ wird zum
Standard und wird schon bald nicht mehr als Wettbewerbs-
vorteil ausreichen. Die Digitalisierung ist als vierte Stufe der
industriellen Revolution in vielen Branchen angekommen.
Und was kommt danach?
DIE POST-DIGITALE ÄRA.
Das Wort „digital“ wird aus dem Wortschatz verschwinden
– denn alles ist digital, es ist das „new normal“. Ebenso wird
es den Chief Digital Officer nicht mehr geben, denn es ist
alltäglich, dass sich alle Führungskräfte fortlaufend mit
Technologien, Innovationen & Co beschäftigen. Die „digi-
tale Kultur“ ist auch im operativen Alltag fest verankert:
Denk- & Arbeitsweisen, Wissensaustausch, Tools – alles
basiert auf digitalen Technologien, die uneingeschränkt
genutzt und akzeptiert werden.
Doch Technologien dienen nicht nur dem täglichen Mitein-
ander, sie bilden das Fundament für jegliches Denken und
Handeln des Unternehmens, denn Technologien liefern
Daten: Immer und überall. Daten bilden die Grundlage zur
Realisierung von Wachstumspotenzialen, jede Erkenntnis
wird über Daten gewonnen, jede Entscheidung datenbasiert
getroffen – und das nicht immer durch den Menschen,
sondern oftmals durch künstliche Intelligenz (siehe
Abbildung 1). Agilität ist Normalität, denn nur vollständig
wandelbare Unternehmen können auf die Echtzeit-Erkennt-
nisse aus den Daten auch in Echtzeit reagieren und sich den
immer schneller ändernden Kundenbedürfnissen anpassen.
Das datengetriebene Unternehmen
Abbildung 1 | Daten bilden die Grundlage zur Realisierung von
Wachstumspotenzialen in der post-digitalen Ära.
Auch im post-digitalen Zeitalter wird der Kunde im Mittel-
punkt sämtlicher Unternehmensaktivitäten stehen, doch
der Blick auf den Kunden wird ein anderer sein: Der Mensch
gilt nicht mehr nur als Individuum, sondern als Teil der
Gesellschaft, als Teil der Umwelt, als Teil seines ganz
persönlichen Ökosystems. Ganzheitliche, nachhaltige
Kundenerlebnisse zu liefern wird die Schlüsselfunktion
neuer Geschäftsmodelle. Das schafft kein Unternehmen
allein: Jedes Unternehmen wird zu einem Bestandteil in
einem Gefüge aus Partnern, Wettbewerbern, Lieferanten,
Kunden, Politik, Gesellschaft und Umwelt; jedes Unter
nehmen wird nur im Ökosystem-Kontext existieren, die
Wettbewerbslogik sich radikal verschieben.
Seite 1Mücke Sturm Company GmbH | Was kommt nach der Digitalisierung? | www.muecke-sturm.de
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Wachstum
realisieren
Geschäftsfeld erweitern
Kerngeschäft stärken
Entscheidungen treffen
Empfehlungen ableiten
Transparenz schaffen
Daten generieren, aggregieren und auswerten
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August 2019
DAS POST-DIGITALE UNTERNEHMEN.
Unternehmen, die heute schon einzelne digitale Technolo-
gien und Ansätze in einzelnen Funktionsbereichen einge-
führt haben, haben bereits einen guten Fortschritt erzielt.
Doch der Wettbewerb geht weiter, hin zu einer vollständi-
gen Vernetzung, die eine enge Verzahnung aller digitalen
Ansätze und Technologien verlangt. Fünf Merkmale
werden ein post-digitales Unternehmen ausmachen (siehe
Abbildung 2), alle ineinandergreifend, zusammenwirkend,
über Prozesse, Silos und Unternehmensgrenzen hinweg:
1. Datengetriebenheit
Sämtliche Unternehmensaktivitäten basieren auf Daten,
die immer und überall erhoben, ausgewertet und genutzt
werden - oftmals selbstlernend, autonom und in Echtzeit.
2. Agilität
Immer den Kunden im Blick, immer wandelbar, immer am
Puls der Zeit. Von Strategie, Geschäftsmodellen und
Portfolio bis hin zu Produktion, Prozessen und Personal:
Alles ist vollständig agil.
3. Kundenzentrizität
Der Kunde im Mittelpunkt seines Ökosystems: Als Indivi-
duum, als Teil der Gesellschaft, als Teil der Umwelt als sein
Lebensraum. Das Ziel: Ganzheitliche Erlebnisse zu liefern
und seine Lebensqualität nachhaltig zu steigern.
4. Ökosystemausrichtung
"Me, myself and I" war gestern. Morgen werden Unterneh-
men "nur" noch als Bestandteile von Ökosystemen beste-
hen, denken, handeln und sich entwickeln. Neue
Geschäftsmodelle werden nur im Ökosystem-Kontext
bestehen, denn nur Ökosysteme können ganzheitliche,
nachhaltige Kundenerlebnisse liefern und Wettbewerbs-
vorteile generieren.
5. Digital Mindset
"Digitales Denken" ist Folge und Grundvoraussetzung für
den Erfolg zugleich. Die "Digitale Kultur" ist fest im Unterneh-
men verankert - akzeptiert, verinnerlicht und gelebt.
Post-digitale Unternehmen werden die Sieger der Zukunft
sein. Sie werden es schaffen, in und mit ihrem Ökosystem
Wettbewerbsvorteile aufzubauen, die von nicht-post-digi-
talen Unternehmen nicht mehr eingeholt werden können.
Das Wachstum der Zukunft wird ihnen gehören.
Weitere Veröffentlichungen zum Thema folgen.
K. Mitzenheim, D. Nowakowski, M. Mücke
Digital. Growth. Delivered.
Mücke Sturm Company GmbH | Was kommt nach der Digitalisierung? | www.muecke-sturm.de
v
Datengetriebenheit: Basieren
aller Erkenntnisse und
Entscheidungen auf Daten
Digital Mindset: Feste
Verankerung der digitalen
Kultur im Unternehmen
Ökosystemausrichtung:
Betrachtung jedes Denkens und
Handelns im Ökosystem-Kontext
Agilität: Sicherstellung der
jederzeitigen Wandelbarkeit
des Unternehmens
Kundenzentrizität: Konsequente
Verfolgung des Ziels, ganzheitliche
Kundenerlebnisse zu liefern
Das post-digitale Unternehmen
Abbildung 2 | Fünf ineinandergreifende, zusammen wirkende Merkmale prägen das post-digitale Unternehmen.

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Was kommt nach der Digitalisierung? Teil 1: Das post-digitale Unternehmen

  • 1. Digital. Growth. Delivered. Was kommt nach der Digitalisierung? TEIL 1: DAS POST-DIGITALE UNTERNEHMEN DIE DIGITALISIERUNG ist in vollem Gang, die „digitale Transformation“ in aller Munde. Gestern noch galten Unter- nehmen, die die Digitalisierung für sich erkannt und in ihrem Unternehmen umgesetzt haben, als große Vorreiter ihrer Zeit. Doch immer mehr Unternehmen befinden sich in der digitalen Transformation oder haben sie bereits erfolgreich gemeistert. Bereits heute ist klar: „Digital“ wird zum Standard und wird schon bald nicht mehr als Wettbewerbs- vorteil ausreichen. Die Digitalisierung ist als vierte Stufe der industriellen Revolution in vielen Branchen angekommen. Und was kommt danach? DIE POST-DIGITALE ÄRA. Das Wort „digital“ wird aus dem Wortschatz verschwinden – denn alles ist digital, es ist das „new normal“. Ebenso wird es den Chief Digital Officer nicht mehr geben, denn es ist alltäglich, dass sich alle Führungskräfte fortlaufend mit Technologien, Innovationen & Co beschäftigen. Die „digi- tale Kultur“ ist auch im operativen Alltag fest verankert: Denk- & Arbeitsweisen, Wissensaustausch, Tools – alles basiert auf digitalen Technologien, die uneingeschränkt genutzt und akzeptiert werden. Doch Technologien dienen nicht nur dem täglichen Mitein- ander, sie bilden das Fundament für jegliches Denken und Handeln des Unternehmens, denn Technologien liefern Daten: Immer und überall. Daten bilden die Grundlage zur Realisierung von Wachstumspotenzialen, jede Erkenntnis wird über Daten gewonnen, jede Entscheidung datenbasiert getroffen – und das nicht immer durch den Menschen, sondern oftmals durch künstliche Intelligenz (siehe Abbildung 1). Agilität ist Normalität, denn nur vollständig wandelbare Unternehmen können auf die Echtzeit-Erkennt- nisse aus den Daten auch in Echtzeit reagieren und sich den immer schneller ändernden Kundenbedürfnissen anpassen. Das datengetriebene Unternehmen Abbildung 1 | Daten bilden die Grundlage zur Realisierung von Wachstumspotenzialen in der post-digitalen Ära. Auch im post-digitalen Zeitalter wird der Kunde im Mittel- punkt sämtlicher Unternehmensaktivitäten stehen, doch der Blick auf den Kunden wird ein anderer sein: Der Mensch gilt nicht mehr nur als Individuum, sondern als Teil der Gesellschaft, als Teil der Umwelt, als Teil seines ganz persönlichen Ökosystems. Ganzheitliche, nachhaltige Kundenerlebnisse zu liefern wird die Schlüsselfunktion neuer Geschäftsmodelle. Das schafft kein Unternehmen allein: Jedes Unternehmen wird zu einem Bestandteil in einem Gefüge aus Partnern, Wettbewerbern, Lieferanten, Kunden, Politik, Gesellschaft und Umwelt; jedes Unter nehmen wird nur im Ökosystem-Kontext existieren, die Wettbewerbslogik sich radikal verschieben. Seite 1Mücke Sturm Company GmbH | Was kommt nach der Digitalisierung? | www.muecke-sturm.de 1001100 10100 10100101 Wachstum realisieren Geschäftsfeld erweitern Kerngeschäft stärken Entscheidungen treffen Empfehlungen ableiten Transparenz schaffen Daten generieren, aggregieren und auswerten 1001100 101001010101 10100101010100111 10100 10100101010100111 10100010100111 10100101 1001100 101001010101 10100101010100111 10100 10100101010100111 10100010100111 10100101 101001010101 10100101010100111 10100101010100111 10100010100111 August 2019
  • 2. DAS POST-DIGITALE UNTERNEHMEN. Unternehmen, die heute schon einzelne digitale Technolo- gien und Ansätze in einzelnen Funktionsbereichen einge- führt haben, haben bereits einen guten Fortschritt erzielt. Doch der Wettbewerb geht weiter, hin zu einer vollständi- gen Vernetzung, die eine enge Verzahnung aller digitalen Ansätze und Technologien verlangt. Fünf Merkmale werden ein post-digitales Unternehmen ausmachen (siehe Abbildung 2), alle ineinandergreifend, zusammenwirkend, über Prozesse, Silos und Unternehmensgrenzen hinweg: 1. Datengetriebenheit Sämtliche Unternehmensaktivitäten basieren auf Daten, die immer und überall erhoben, ausgewertet und genutzt werden - oftmals selbstlernend, autonom und in Echtzeit. 2. Agilität Immer den Kunden im Blick, immer wandelbar, immer am Puls der Zeit. Von Strategie, Geschäftsmodellen und Portfolio bis hin zu Produktion, Prozessen und Personal: Alles ist vollständig agil. 3. Kundenzentrizität Der Kunde im Mittelpunkt seines Ökosystems: Als Indivi- duum, als Teil der Gesellschaft, als Teil der Umwelt als sein Lebensraum. Das Ziel: Ganzheitliche Erlebnisse zu liefern und seine Lebensqualität nachhaltig zu steigern. 4. Ökosystemausrichtung "Me, myself and I" war gestern. Morgen werden Unterneh- men "nur" noch als Bestandteile von Ökosystemen beste- hen, denken, handeln und sich entwickeln. Neue Geschäftsmodelle werden nur im Ökosystem-Kontext bestehen, denn nur Ökosysteme können ganzheitliche, nachhaltige Kundenerlebnisse liefern und Wettbewerbs- vorteile generieren. 5. Digital Mindset "Digitales Denken" ist Folge und Grundvoraussetzung für den Erfolg zugleich. Die "Digitale Kultur" ist fest im Unterneh- men verankert - akzeptiert, verinnerlicht und gelebt. Post-digitale Unternehmen werden die Sieger der Zukunft sein. Sie werden es schaffen, in und mit ihrem Ökosystem Wettbewerbsvorteile aufzubauen, die von nicht-post-digi- talen Unternehmen nicht mehr eingeholt werden können. Das Wachstum der Zukunft wird ihnen gehören. Weitere Veröffentlichungen zum Thema folgen. K. Mitzenheim, D. Nowakowski, M. Mücke Digital. Growth. Delivered. Mücke Sturm Company GmbH | Was kommt nach der Digitalisierung? | www.muecke-sturm.de v Datengetriebenheit: Basieren aller Erkenntnisse und Entscheidungen auf Daten Digital Mindset: Feste Verankerung der digitalen Kultur im Unternehmen Ökosystemausrichtung: Betrachtung jedes Denkens und Handelns im Ökosystem-Kontext Agilität: Sicherstellung der jederzeitigen Wandelbarkeit des Unternehmens Kundenzentrizität: Konsequente Verfolgung des Ziels, ganzheitliche Kundenerlebnisse zu liefern Das post-digitale Unternehmen Abbildung 2 | Fünf ineinandergreifende, zusammen wirkende Merkmale prägen das post-digitale Unternehmen.