Die Veranstaltung thematisiert die Risiken und Chancen der Digitalisierung für die soziale Ordnung und kritisiert die Vorstellung des "Ich-Kerns" im Kontext der modernen Informationsgesellschaft. Durch die Auseinandersetzung mit interdisziplinären Theorien, insbesondere der Figurationssoziologie von Norbert Elias, wird deutlich, dass individuálisierte Wahrnehmungen Teil eines sozialen Prozesses sind und nicht isoliert betrachtet werden können. Zudem wird die Bedeutung von Kommunikation in der digitalen Gesellschaft herausgestellt, um Vertrauen und soziale Bindungen zu fördern, während gleichzeitig die Herausforderungen und Risiken der Digitalisierung reflektiert werden.