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Spiel- und Programminformation
Februar 2015
Theater Basel
Pressestelle
Postfach
CH-4010 Basel
Dr. Michael Bellgardt
Pressesprecher
fon +41 / 61 / 2951-498
fax +41 / 61 / 2951-493
m.bellgardt@theater-basel.ch
Tina Keller
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
fon +41 / 61 / 2951-475
t.keller@theater-basel.ch
bis 13.02.2015: Moritz Weisskopf
ab 16.02.2015: Yves Zenz
Assistent Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
fon +41 / 61 / 2951-479
m.weisskopf@theater-basel.ch
presse@theater-basel.ch
www.theater-basel.ch
Stand: 23.12.2014/Änderungen vorbehalten!
Premieren
It’s a game!
Education Projekt des Ballett Basel
Künstlerische Leitung: Richard Wherlock, Béatrice Goetz, Adrien Boissonnet
Choreographie und Workshops: Béatrice Goetz, Adrien Boissonnet
Choreographische Assistenz: Natalie Mathys
Musik/Live DJ: Janiv Oron
Sound: Permi Jhooti
Bühnenbild: Marion Menziger
Kostüme: Jessica Kube
Projektleitung: Catherine Brunet, Irena Müller-Brozovic
Mit: Schülerinnen und Schülern der Klasse 4c Bläsischulhaus Basel sowie Studierenden des
Departements für Sport, Bewegung und Gesundheit der Universität Basel
Sich auf ein Spiel einzulassen heisst, etwas wagen, den Gegner einschätzen, sich auf
die Partner zu verlassen, sich an die Spielregeln halten und gleichzeitig möglichst
erfolgsversprechend zu handeln.
In diesem Education Projekt des Ballett Basel wurde über das Thema Spiel die
Selbstwahrnehmung der Teilnehmenden in den Fokus gestellt. Durch den Tanz, der
immer an Körperlichkeit gebunden und damit hautnah und unmittelbar erfahrbar ist, sind
Schüler und Studierende dem Thema tanzend auf die Spur gekommen.
Spielerisch setzten sie die erarbeiteten Sequenzen zu einem Stück zusammen das
nach allen Regeln der Kunst Verlierer zu Gewinner werden lässt und umgekehrt. Wie im
richtigen Leben!
Premiere: Mi 11. Februar 2015, 19.00 Uhr, Foyer Grosse Bühne
Romeo & Julia
Schauspiel von William Shakespeare
Deutsch von Frank-Patrick Steckel
Regie: Barbara-David Brüesch
Bühne: Stéphane Laimé
Kostüme: Heidi Walter
Musik: Christian Müller, Chrischi Weber
Kampfchoreographie: Klaus Figge
Dramaturgie: Anita Augustin
Mit: Simon Bauer, David Berger, Philippe Graff, Dirk Glodde, Julian Hackenberg, Claudia Jahn, Katka
Kurze, Vincent Leittersdorf, Judith Strössenreuter
Man fragt sich: Wozu? Wozu kämpfen, wozu lieben? Morgens aufstehen, Zähne
putzen, sich sauber machen für den Tag, der sowieso schon sauber ist in seiner
blutleeren Routine. Natürlich: Kämpfen macht immer Spass, und wenn sich die
verfeindeten Familien Montague und Capulet auf den Strassen Veronas begegnen,
dann fliegen die Fetzen. Aber dieses Spektakel der Gewalt ist nur der blutbunte
Anstrich, den Shakespeares Figuren ihrem aschfahlen Dasein geben. Untote allesamt,
aus der Zeit gerissen und ins Grab eines ewigen Einerleis versenkt. Wozu noch lieben?
Partygerammel? Mechanischer Sex im Ehebett? Romeo und Julia, diese Anarchisten
der Liebe, wollen es anders. Lebendig sein. Sterblich verliebt. Nur wer lebt, kann
sterben, nur wer sein Leben auf Spiel setzt, zum Beispiel um der Liebe willen, darf auf
einen richtigen Tod hoffen.
Premiere: Do 12. Februar 2015, 20.00 Uhr, Schauspielhaus
Daphne
Bukolische Tragödie in einem Aufzug von Richard Strauss
Dichtung von Joseph Gregor
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Tomáš Hanus / Giuliano Betta
Regie: Christof Loy
Bühne: Annette Kurz
Kostüme: Ursula Renzenbrink
Choreographie: Thomas Wilhelm
Dramaturgie: Thomas Jonigk, Simon Berger,
Mit: Hanna Schwarz, Agneta Eichenholz, Meike Hartmann, Aidan Ferguson, Thorsten Grümbel, Rolf
Romei, Marco Jentzsch, Andrew Murphy, Laurent Galabru, Vivian Zatta
Im Zentrum dieser bukolischen Tragödie steht Daphne, das schöne junge Mädchen:
Von allen Männern begehrt, weist sie jeden Bewerber zurück. Dem Gott Apoll gelingt es
einen Kuss zu erlangen. Liebend entflammt erschlägt er im Streit um Daphne den
jungen Leukippos. Daphnes Trauer lässt Apoll bereuen, die Götter nehmen Leukippos
zu sich in den Olymp und verwandeln das Mädchen in immergrünen Lorbeer.
Über Jahrhunderte haben Komponisten diesen Mythos für die Opernbühne vertont.
Richard Stauss schuf mit «Daphne» ein spätes Kunstwerk, das von überragender
künstlerischer Gestaltungskraft zeugt und zugleich eine der berührendsten
Schöpfungen des Komponisten ist. Es vereinigt in sich philosophische und
künstlerische Reflexionen der europäischen Kultur. Christof Loy, einer der bekanntesten
Opernregisseure der Gegenwart, wird dieses Werk um Liebe und Tod, Furcht und
Begehren auf der Bühne des Theater Basel interpretieren.
Premiere: Fr 13. Februar 2015, 19.30 Uhr, Grosse Bühne
Junges Schauspiel/Oper/Tanz
Schluss.Endlich.
«schö nö pö plü ..»
Regie: Sarah Speiser
Mit: Yasmin Ahmed, Pablo Arnaiz, Nadja Bruder, Jennifer Kohler, Fabienne Krebs, Sabrina Lisi, Manuel
Miglioretto, Celine Müller, Hülya Oezmen, Florence Schlumberger, Annatina Strub
«Heute ist Bumm Bumm Party!» Unter meinen Füssen vibriert der Boden. Ein dumpfer
Bass-Beat ist zu hören. Ich rieche schwitzende Körper. Ich spüre wie die Menschen
unter mir feiern, trinken und glücklich sind … Sind sie das?
Silvesternacht. Vier Fremde begegnen sich. Es verbindet sie nicht viel, ausser der
Tatsache, dass sie alle vom selben Hochhaus springen wollen. «Denkst du an
Selbstmord? Du bist nicht alleine!» Nein, die Vier sind nicht alleine, weitere des Lebens
müde gewordene kommen dazu. Es entsteht eine kuriose Beziehung zwischen
unterschiedlichsten Unglücksmenschen, die eine einzigartige Reise ohne Wiederkehr
antreten. Eine Stückentwicklung der Physical Thea-tre Gruppe PÄM – «Play Änd
Move» nach «A long Way down» von Nick Hornby und nach «Der wunderbare
Massenselbstmord» von Arto Paasilinna.
Di 3. Februar 2015, 20.00 Uhr Kleine Bühne
Simulacrum ♀ – oder wie frau wirklich ist
Regie: Juliane Schwerdtner
Kostüme: Céline Meyer
Mit: Rahel Ackermann Hui, Lisa Bruder, Marcella Coman, Arminda Da-Costa, Inês Da-Costa, Rebekka
Holzer, Fatime Imeri, Andrea Kaiser, Paula Messerli, Christina Weber
Zehn Frauen auf der Suche nach einer Identität im Irrgarten der unendlichen
Möglichkeiten, die das Leben für sie bereit hält. Dank grossartiger Unterstützung
einschlägiger Frauenzeitschriften, des Internets etc. haben sie alle ihren Weg gefunden.
Sie wissen genau, was sie wollen und warum ihre Geschlechtsgenossinnen es nicht so
gut machen wie sie. Allen gemein ist, das Produkt guter Ratschläge zu sein.
Mi 11. Februar 2015, 20.00 Uhr, Kleine Bühne
Sonderveranstaltungen
D Suechi nach dr magische Larve
Kinder-Charivari
Text: Christoph Knöll , Jacqueline Christ Knöll, Jugendliche vom Ensemble
Frau Fasnacht, die wohl berühmteste Frau von Basel, ist auch International gefragt. So
soll sie im nächsten Jahr versuchen die wichtigsten fasnächtlichen Anlässe auf der
ganzen Welt zusammenzufassen, um Synergien nutzen zu können. Weil sie somit an
der Basler-Fasnacht nicht teilnehmen kann sucht sie eine Stellvertretung, welche ihre
Amtsgeschäfte wahrnehmen soll. Via Zeitungsinserat such sie nun eine Stellvertretung.
Aline Roth meldet sich auf dieses Inserat hin bei Frau Fasnacht – in der Meinung es sei
ein Ferienjob denn sie hat keine Ahnung von Fasnacht – wird sie von Willhelm, dem
Assistenten von Frau Fasnacht, an der Tür begrüsst.
Wie sich Aline in die Fasnachtswelt einarbeitet, wie sie die magische Larve wieder
findet und wie sie sich gegen den Intriganten Willhelm durchsetzt das wird in der
Geschichte des Kinder-Charivari 2015 gezeigt.
So 1. Februar 2015, 14.30 Uhr, Kleine Bühne
Sa 7. Februar 2015, 14.00 & 17.00 Uhr, Kleine Bühne
So 8. Februar 2015, 11.00 & 14.00 Uhr, Kleine Bühne
kult.kino und Theater Basel:
Tod in Venedig
Film von Luchino Visconti, 1971
kult.kino und Theater Basel setzen auch in dieser Spielzeit die Zusammenarbeit
fort. Zu ausgewählten Produktionen des Theater Basel veranstaltet kult.kino spezielle
Filmvorführungen. Damit sollen ausgesuchte Aspekte vertieft und von einer
Gesprächen von Beteiligten Einblicke in die Arbeit der Vorstellungen und Projekte
möglich gemacht und so neue Sichtweisen auf die jeweilige Vorführung kreiert.
Der Komponist Gustav von Aschenbach, der sich in einer Krise befindet, reist nach
Venedig. Während er im Hotel wartet, fällt sein Blick auf den schönen Knaben Tadzio.
Einige Tage später sieht Aschenbach Tadzio am Strand spielen und wird bei dem
Anblick zu Teilen einer Komposition inspiriert. Ohne jemals mit ihm zu sprechen,
entwickelt Aschenbach eine Obsession und verfolgt ihn und seine Familie heimlich
durch die Stadt. Immer mehr verliert er sich in seinen Gefühlen und Tagträumen.
So 01. Februar 2015, 11.00 Uhr, kult.kino
Im Anschluss Gespräch mit Beteiligten der Produktion
Bar aux Fous
Zwischen 22.00 und 01.00 Uhr präsentieren wir Ihnen jede Woche ein kurzes
Unterhaltungsprogramm mit Texten, Pointen, Live-Musik, Überraschungsgästen und
dem «Kampf der Woche».
Do 05., Do 19. Februar 2015, 22.00 Uhr, Foyer Schauspielhaus
Der Eintritt ist frei, wir freuen uns auf Sie!
MidiMusique
Mit: Julian Zimmermann, Josquin Piguet, Henry Moderlak, Mike Diprose, Rainier Chételat,
Nathaniel Wood, Dieter Dyk
Yuriko Sekiguchi, Schlagzeug, und das Naturtrompetenensemble «Trummet»
Werke von Des McNutty, Claude Babelon, Pierreluigi Billone, François Auguste
Dauverné, Dieter Dyk, Benjamin Britten, Yannis Xenakis u.a.
Samstag, 7. Februar 2015, 11.00 Uhr, Foyer Grosse Bühne
Matinée zu «Daphne»
Mit: Beteiligten der Produktion,
Moderation: Simon Berger
Christof Loy inszeniert Richard Strauss: Der renommierte Opernregisseur und sein
Team arbeiten an «Daphne». Wenige Tage vor der Premiere hat das Publikum zur
Matinée Gelegenheit, die beteiligten Künstler im Gespräch zu erleben.
So 08.02.2015, 11.00 Uhr Nachtcafé
Le Misanthrope
Une piece de Molière
Une production de Théatre de l’Oeuvre
Avec: Julie Depardieu, Michel Fau
Alceste hait l’humanité toute entière, y dénonce l’hypocrisie, la couardise et la
compromission. Mais il aime pourtant Célimène, coquette et médisante. Le vertueux se
lance ainsi dans des combats perdus d’avance qui l’acculent à la fuite … Molière y
critique les moeurs de la Cour, l’hypocrisie qui règne dans cette société du paraître, où
les comportements frisent la parodie.
Sa 14. Februar.2015, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
Comité Schnitzelbängg
Mo 23. Februar 2015, 19.00 Uhr
Mi 25. Februar 2015, 19.00 Uhr
Sa 28. Februar 2015, 19.30 Uhr
Grosse Bühne und Schauspielhaus
Vorverkauf beginnt am 26. Januar 2015
Öffnungszeiten und Informationen:
Billettkasse: Telefon +41/(0)61-295 11 33
Öffnungszeiten der Billettkasse beim Theaterplatz:
Montag - Samstag: 11.00 – 19.00 Uhr
Theater Basel, Postfach, CH-4010 Basel
Die Spielorte:
Grosse Bühne, Kleine Bühne, Nachtcafé, Theaterstrasse 7, 4051 Basel
Schauspielhaus, Steinentorstrasse 7, 4051 Basel
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Théâtre de Bâle Premières Février 2015

  • 1. Spiel- und Programminformation Februar 2015 Theater Basel Pressestelle Postfach CH-4010 Basel Dr. Michael Bellgardt Pressesprecher fon +41 / 61 / 2951-498 fax +41 / 61 / 2951-493 m.bellgardt@theater-basel.ch Tina Keller Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit fon +41 / 61 / 2951-475 t.keller@theater-basel.ch bis 13.02.2015: Moritz Weisskopf ab 16.02.2015: Yves Zenz Assistent Marketing und Öffentlichkeitsarbeit fon +41 / 61 / 2951-479 m.weisskopf@theater-basel.ch presse@theater-basel.ch www.theater-basel.ch Stand: 23.12.2014/Änderungen vorbehalten!
  • 2. Premieren It’s a game! Education Projekt des Ballett Basel Künstlerische Leitung: Richard Wherlock, Béatrice Goetz, Adrien Boissonnet Choreographie und Workshops: Béatrice Goetz, Adrien Boissonnet Choreographische Assistenz: Natalie Mathys Musik/Live DJ: Janiv Oron Sound: Permi Jhooti Bühnenbild: Marion Menziger Kostüme: Jessica Kube Projektleitung: Catherine Brunet, Irena Müller-Brozovic Mit: Schülerinnen und Schülern der Klasse 4c Bläsischulhaus Basel sowie Studierenden des Departements für Sport, Bewegung und Gesundheit der Universität Basel Sich auf ein Spiel einzulassen heisst, etwas wagen, den Gegner einschätzen, sich auf die Partner zu verlassen, sich an die Spielregeln halten und gleichzeitig möglichst erfolgsversprechend zu handeln. In diesem Education Projekt des Ballett Basel wurde über das Thema Spiel die Selbstwahrnehmung der Teilnehmenden in den Fokus gestellt. Durch den Tanz, der immer an Körperlichkeit gebunden und damit hautnah und unmittelbar erfahrbar ist, sind Schüler und Studierende dem Thema tanzend auf die Spur gekommen. Spielerisch setzten sie die erarbeiteten Sequenzen zu einem Stück zusammen das nach allen Regeln der Kunst Verlierer zu Gewinner werden lässt und umgekehrt. Wie im richtigen Leben! Premiere: Mi 11. Februar 2015, 19.00 Uhr, Foyer Grosse Bühne
  • 3. Romeo & Julia Schauspiel von William Shakespeare Deutsch von Frank-Patrick Steckel Regie: Barbara-David Brüesch Bühne: Stéphane Laimé Kostüme: Heidi Walter Musik: Christian Müller, Chrischi Weber Kampfchoreographie: Klaus Figge Dramaturgie: Anita Augustin Mit: Simon Bauer, David Berger, Philippe Graff, Dirk Glodde, Julian Hackenberg, Claudia Jahn, Katka Kurze, Vincent Leittersdorf, Judith Strössenreuter Man fragt sich: Wozu? Wozu kämpfen, wozu lieben? Morgens aufstehen, Zähne putzen, sich sauber machen für den Tag, der sowieso schon sauber ist in seiner blutleeren Routine. Natürlich: Kämpfen macht immer Spass, und wenn sich die verfeindeten Familien Montague und Capulet auf den Strassen Veronas begegnen, dann fliegen die Fetzen. Aber dieses Spektakel der Gewalt ist nur der blutbunte Anstrich, den Shakespeares Figuren ihrem aschfahlen Dasein geben. Untote allesamt, aus der Zeit gerissen und ins Grab eines ewigen Einerleis versenkt. Wozu noch lieben? Partygerammel? Mechanischer Sex im Ehebett? Romeo und Julia, diese Anarchisten der Liebe, wollen es anders. Lebendig sein. Sterblich verliebt. Nur wer lebt, kann sterben, nur wer sein Leben auf Spiel setzt, zum Beispiel um der Liebe willen, darf auf einen richtigen Tod hoffen. Premiere: Do 12. Februar 2015, 20.00 Uhr, Schauspielhaus
  • 4. Daphne Bukolische Tragödie in einem Aufzug von Richard Strauss Dichtung von Joseph Gregor In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Musikalische Leitung: Tomáš Hanus / Giuliano Betta Regie: Christof Loy Bühne: Annette Kurz Kostüme: Ursula Renzenbrink Choreographie: Thomas Wilhelm Dramaturgie: Thomas Jonigk, Simon Berger, Mit: Hanna Schwarz, Agneta Eichenholz, Meike Hartmann, Aidan Ferguson, Thorsten Grümbel, Rolf Romei, Marco Jentzsch, Andrew Murphy, Laurent Galabru, Vivian Zatta Im Zentrum dieser bukolischen Tragödie steht Daphne, das schöne junge Mädchen: Von allen Männern begehrt, weist sie jeden Bewerber zurück. Dem Gott Apoll gelingt es einen Kuss zu erlangen. Liebend entflammt erschlägt er im Streit um Daphne den jungen Leukippos. Daphnes Trauer lässt Apoll bereuen, die Götter nehmen Leukippos zu sich in den Olymp und verwandeln das Mädchen in immergrünen Lorbeer. Über Jahrhunderte haben Komponisten diesen Mythos für die Opernbühne vertont. Richard Stauss schuf mit «Daphne» ein spätes Kunstwerk, das von überragender künstlerischer Gestaltungskraft zeugt und zugleich eine der berührendsten Schöpfungen des Komponisten ist. Es vereinigt in sich philosophische und künstlerische Reflexionen der europäischen Kultur. Christof Loy, einer der bekanntesten Opernregisseure der Gegenwart, wird dieses Werk um Liebe und Tod, Furcht und Begehren auf der Bühne des Theater Basel interpretieren. Premiere: Fr 13. Februar 2015, 19.30 Uhr, Grosse Bühne
  • 5. Junges Schauspiel/Oper/Tanz Schluss.Endlich. «schö nö pö plü ..» Regie: Sarah Speiser Mit: Yasmin Ahmed, Pablo Arnaiz, Nadja Bruder, Jennifer Kohler, Fabienne Krebs, Sabrina Lisi, Manuel Miglioretto, Celine Müller, Hülya Oezmen, Florence Schlumberger, Annatina Strub «Heute ist Bumm Bumm Party!» Unter meinen Füssen vibriert der Boden. Ein dumpfer Bass-Beat ist zu hören. Ich rieche schwitzende Körper. Ich spüre wie die Menschen unter mir feiern, trinken und glücklich sind … Sind sie das? Silvesternacht. Vier Fremde begegnen sich. Es verbindet sie nicht viel, ausser der Tatsache, dass sie alle vom selben Hochhaus springen wollen. «Denkst du an Selbstmord? Du bist nicht alleine!» Nein, die Vier sind nicht alleine, weitere des Lebens müde gewordene kommen dazu. Es entsteht eine kuriose Beziehung zwischen unterschiedlichsten Unglücksmenschen, die eine einzigartige Reise ohne Wiederkehr antreten. Eine Stückentwicklung der Physical Thea-tre Gruppe PÄM – «Play Änd Move» nach «A long Way down» von Nick Hornby und nach «Der wunderbare Massenselbstmord» von Arto Paasilinna. Di 3. Februar 2015, 20.00 Uhr Kleine Bühne Simulacrum ♀ – oder wie frau wirklich ist Regie: Juliane Schwerdtner Kostüme: Céline Meyer Mit: Rahel Ackermann Hui, Lisa Bruder, Marcella Coman, Arminda Da-Costa, Inês Da-Costa, Rebekka Holzer, Fatime Imeri, Andrea Kaiser, Paula Messerli, Christina Weber Zehn Frauen auf der Suche nach einer Identität im Irrgarten der unendlichen Möglichkeiten, die das Leben für sie bereit hält. Dank grossartiger Unterstützung einschlägiger Frauenzeitschriften, des Internets etc. haben sie alle ihren Weg gefunden. Sie wissen genau, was sie wollen und warum ihre Geschlechtsgenossinnen es nicht so gut machen wie sie. Allen gemein ist, das Produkt guter Ratschläge zu sein. Mi 11. Februar 2015, 20.00 Uhr, Kleine Bühne
  • 6. Sonderveranstaltungen D Suechi nach dr magische Larve Kinder-Charivari Text: Christoph Knöll , Jacqueline Christ Knöll, Jugendliche vom Ensemble Frau Fasnacht, die wohl berühmteste Frau von Basel, ist auch International gefragt. So soll sie im nächsten Jahr versuchen die wichtigsten fasnächtlichen Anlässe auf der ganzen Welt zusammenzufassen, um Synergien nutzen zu können. Weil sie somit an der Basler-Fasnacht nicht teilnehmen kann sucht sie eine Stellvertretung, welche ihre Amtsgeschäfte wahrnehmen soll. Via Zeitungsinserat such sie nun eine Stellvertretung. Aline Roth meldet sich auf dieses Inserat hin bei Frau Fasnacht – in der Meinung es sei ein Ferienjob denn sie hat keine Ahnung von Fasnacht – wird sie von Willhelm, dem Assistenten von Frau Fasnacht, an der Tür begrüsst. Wie sich Aline in die Fasnachtswelt einarbeitet, wie sie die magische Larve wieder findet und wie sie sich gegen den Intriganten Willhelm durchsetzt das wird in der Geschichte des Kinder-Charivari 2015 gezeigt. So 1. Februar 2015, 14.30 Uhr, Kleine Bühne Sa 7. Februar 2015, 14.00 & 17.00 Uhr, Kleine Bühne So 8. Februar 2015, 11.00 & 14.00 Uhr, Kleine Bühne
  • 7. kult.kino und Theater Basel: Tod in Venedig Film von Luchino Visconti, 1971 kult.kino und Theater Basel setzen auch in dieser Spielzeit die Zusammenarbeit fort. Zu ausgewählten Produktionen des Theater Basel veranstaltet kult.kino spezielle Filmvorführungen. Damit sollen ausgesuchte Aspekte vertieft und von einer Gesprächen von Beteiligten Einblicke in die Arbeit der Vorstellungen und Projekte möglich gemacht und so neue Sichtweisen auf die jeweilige Vorführung kreiert. Der Komponist Gustav von Aschenbach, der sich in einer Krise befindet, reist nach Venedig. Während er im Hotel wartet, fällt sein Blick auf den schönen Knaben Tadzio. Einige Tage später sieht Aschenbach Tadzio am Strand spielen und wird bei dem Anblick zu Teilen einer Komposition inspiriert. Ohne jemals mit ihm zu sprechen, entwickelt Aschenbach eine Obsession und verfolgt ihn und seine Familie heimlich durch die Stadt. Immer mehr verliert er sich in seinen Gefühlen und Tagträumen. So 01. Februar 2015, 11.00 Uhr, kult.kino Im Anschluss Gespräch mit Beteiligten der Produktion Bar aux Fous Zwischen 22.00 und 01.00 Uhr präsentieren wir Ihnen jede Woche ein kurzes Unterhaltungsprogramm mit Texten, Pointen, Live-Musik, Überraschungsgästen und dem «Kampf der Woche». Do 05., Do 19. Februar 2015, 22.00 Uhr, Foyer Schauspielhaus Der Eintritt ist frei, wir freuen uns auf Sie!
  • 8. MidiMusique Mit: Julian Zimmermann, Josquin Piguet, Henry Moderlak, Mike Diprose, Rainier Chételat, Nathaniel Wood, Dieter Dyk Yuriko Sekiguchi, Schlagzeug, und das Naturtrompetenensemble «Trummet» Werke von Des McNutty, Claude Babelon, Pierreluigi Billone, François Auguste Dauverné, Dieter Dyk, Benjamin Britten, Yannis Xenakis u.a. Samstag, 7. Februar 2015, 11.00 Uhr, Foyer Grosse Bühne Matinée zu «Daphne» Mit: Beteiligten der Produktion, Moderation: Simon Berger Christof Loy inszeniert Richard Strauss: Der renommierte Opernregisseur und sein Team arbeiten an «Daphne». Wenige Tage vor der Premiere hat das Publikum zur Matinée Gelegenheit, die beteiligten Künstler im Gespräch zu erleben. So 08.02.2015, 11.00 Uhr Nachtcafé Le Misanthrope Une piece de Molière Une production de Théatre de l’Oeuvre Avec: Julie Depardieu, Michel Fau Alceste hait l’humanité toute entière, y dénonce l’hypocrisie, la couardise et la compromission. Mais il aime pourtant Célimène, coquette et médisante. Le vertueux se lance ainsi dans des combats perdus d’avance qui l’acculent à la fuite … Molière y critique les moeurs de la Cour, l’hypocrisie qui règne dans cette société du paraître, où les comportements frisent la parodie. Sa 14. Februar.2015, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
  • 9. Comité Schnitzelbängg Mo 23. Februar 2015, 19.00 Uhr Mi 25. Februar 2015, 19.00 Uhr Sa 28. Februar 2015, 19.30 Uhr Grosse Bühne und Schauspielhaus Vorverkauf beginnt am 26. Januar 2015 Öffnungszeiten und Informationen: Billettkasse: Telefon +41/(0)61-295 11 33 Öffnungszeiten der Billettkasse beim Theaterplatz: Montag - Samstag: 11.00 – 19.00 Uhr Theater Basel, Postfach, CH-4010 Basel Die Spielorte: Grosse Bühne, Kleine Bühne, Nachtcafé, Theaterstrasse 7, 4051 Basel Schauspielhaus, Steinentorstrasse 7, 4051 Basel www.theater-basel.ch