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»PREMIERE
LADY MACBETH VON MZENSK
Oper von Dmitri Schostakowitsch




Samstag, 9. Februar 2013, 19.30 Uhr
Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, Großes Haus
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»Lady Macbeth von Mzensk

Die Kaufmannsfrau Katerina lebt seit Jahren trostlos an der Seite ihres Mannes Sinowi,
schutzlos der Gewalttätigkeit ihres Schwiegervaters Boris ausgesetzt. Als Sinowi auf Reisen ist,
beginnt Katerina ein Verhältnis mit dem Arbeiter Sergej. Boris entdeckt die Beziehung und
lässt Sergej auspeitschen. Aus Rache vergiftet Katerina den Schwiegervater. Für eine
gemeinsame Zukunft bringen Sergej und Katerina Sinowi um. Während ihrer Hochzeit wird die
Leiche gefunden, die Täter werden überführt. Nach alledem in Sibirien gefangen, bricht Sergej
mit Katerina...

„Lady Macbeth von Mzensk“ ist eines der seltenen Werke, die wirklich Grenzen sprengen:
Keine menschliche Regung ist diesem Stück fremd, von dem als Groteske komponierten
Geschlechtsakt bis zum existenziellen Aufschrei der menschlichen Kreatur spannt sich der
Bogen über das Sittengemälde einer patriarchalischen Unterdrückergesellschaft.
Schostakowitsch ging bei der Komposition von Nikolai Leskows schwarzer Novelle aus
zaristischer Zeit von 1864 aufs Ganze. Mit jugendlichem Feuer (bei der Uraufführung 1934 war
er 26 Jahre alt) und revolutionärer Geste schuf er das faszinierende Panorama einer
Umbruchgesellschaft: Kollektive aus Arbeitern, Polizisten und Zwangsarbeitern, dazu über
zwanzig Figuren vom tyrannischen Schwiegervater bis zum betrunkenen Popen. Von Stalin
verboten, danach im Zeichen der russischen Avantgarde zu einer der stilbildenden Opern des
20. Jahrhunderts erhoben, fasziniert dieses Werk bis heute durch seine Einheit aus politischer
Analyse und berührendem Einzelschicksal.


Premiere: 9. Februar 2013, 19.30 Uhr

Weitere Vorstellungen:
16., 24. Februar
9., 28. März
5., 14. April
5., 12. Mai

Kartenpreis: € 10.50 – 37.50 | TicketHotline: 0209-4097.200
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»Besetzung

Musikalische Leitung                       Rasmus Baumann
Regie                                      Michael Schulz
Bühne                                      Dirk Becker
Kostüme                                    Renée Listerdal
Choreinstudierung                          Christian Jeub
Dramaturgie                                Ursula Benzing, Anna Grundmeier



Boris Timofejewitsch Ismailow /            Michael Tews
Geist des Boris
Sinowi Borissowitsch Ismailow              Hongjae Lim
Katerina Ismailowa                         Yamina Maamar
Sergej                                     Lars-Oliver Rühl
Axinja                                     Noriko Ogawa-Yatake
Der Schäbige                               William Saetre
Verwalter/Polizist                         Vasilios Manis
Mühlenarbeiter/Hausknecht                  Michael Dahmen
1. Vorabeiter                              Sun-Myung Kim
2. Vorabeiter                              Apostolos Kanaris
3. Vorabeiter                              Sergey Fomenko
Kutscher                                   Sun-Myung Kim
Pope                                       Joachim Gabriel Maaß
Polizeichef/Wächter/Sergeant               Piotr Prochera
Lehrer                                     Sun-Myung Kim
Betrunkener Gast                           N.N.
Sonjetka                                   Almuth Herbst
Alter Zwangsarbeiter                       Dong-Won Seo
Zwangsarbeiterin                           Elise Kaufman

Chor und Extrachor des
Musiktheater im Revier
Neue Philharmonie Westfalen

Eine Koproduktion mit dem Staatstheater Kassel
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»Rasmus Baumann – Musikalische Leitung

Der gebürtige Gelsenkirchener Rasmus Baumann ist seit der Spielzeit 2008.09 Chefdirigent am
MiR und wurde bereits nach der ersten Saison u.a. für seine innovativen Konzertprojekte mit
dem Gelsenkirchener Theaterpreis ausgezeichnet. Er studierte Klavier an der Folkwang
Hochschule Essen, Dirigieren an der Musikhochschule Frankfurt a.M. und wurde in Bochum
zum Kirchenmusiker ausgebildet. Sein erstes Engagement führte ihn als Aalto Theater Essen,
wo er zunächst als Solo Repetitor, später als 2. Kapellmeister tätig war, bevor er 2003 als
Stellv. GMD und 1. Kapellmeister ans Staatstheater Kassel wechselte. Als Gastdirigent dirigiert
er regelmäßig die Rundfunkorchester des BR und WDR, die Radiophilharmonie des NDR
Hannover, die Bochumer, Bergischen und Nürnberger Symphoniker und war an den
Opernhäusern Köln, Nürnberg, Osnabrück, der Komischen Oper Berlin oder der Staatsoper
Hamburg zu erleben. Einige CD Produktionen und bei Bärenreiter herausgegebene
Klavierauszüge runden sein künstlerisches Schaffen ab. Im Februar 2009 dirigierte er im
Rahmen des Deutschen Dirigentenpreises im Konzerthaus Berlin und wurde mit einem
Sonderpreis bedacht.




»Michael Schulz – Inszenierung

Michael Schulz studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
Er war Spielleiter und Regisseur am Staatstheater Kassel, von 1997 bis 2001 Oberspielleiter
am Aalto-Musiktheater in Essen und ab der Spielzeit 2002/03 sechs Jahre Operndirektor am
Deutschen Nationaltheater Weimar. Für seine Inszenierung »Dialogues des Carmélites« erhielt
er im Jahr 1998 als erster Regisseur den Preis für Nachwuchsregisseure der damals neu ins
Leben gerufenen Götz-Friedrich-Stiftung, Berlin. Als Gastregisseur arbeitete er u.a. an der
Komischen Oper Berlin, dem Aalto-Musiktheater, den Theatern in Bremen, Gelsenkirchen,
Osnabrück, Neustrelitz und beim Internationalen Opernfestival Miskolc, an der Kammeroper
Schloss Rheinsberg und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Sein Repertoire
umfasst u.a. Werke wie »Lear« von Aribert Reimann, »Manon Lescaut«, »Tosca« und »Il
trittico« von Puccini, »Der Rosenkavalier«, »Salome« und »Capriccio« von Strauss, Gounods
»Faust«, »Die tote Stadt« von Korngold, »Andrea Chénier« von Giordano, Brittens »A
Midsummer Night’s Dream«, »Hänsel und Gretel«, »Die Zauberflöte«, »Der Freischütz« und
Glucks »Orfeo ed Euridice«, Verdis »Don Carlo« und »Nabucco«. Zuletzt inszenierte Michael
Schulz in Weimar »Der Ring des Nibelungen« (der bei arthouse als DVD und blue-ray erhältlich
ist), an der Oper Erfurt Manfred Gurlitts »Nana«, am Theater Bielefeld Glucks »Iphigenie aux
Tauride« sowie am Staatstheater Kassel in Kooperation mit dem MiR Schostakowitschs »Lady
Macbeth von Mzensk«. Zukünftig wird er, beginnend im April 2012, mit Donizettis »L’elisir
d’amore«, regelmäßig an der Semperoper Dresden zu Gast sein. Im Wagner-Jahr 2013 setzt
Michael Schulz bei den Osterfestspielen Salzburg unter der musikalischen Leitung von Christian
Thielemann »Parsifal« in Szene und wird bei den Wagner-Wochen im Kulturpalast Budapest
mit Adam Fischer als Dirigenten »Die Meistersinger von Nürnberg« erarbeiten.
Michael Schulz‘ künstlerischer Schwerpunkt ist das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen,
dessen Generalintendant er seit 2008 ist. Hier setzte er in den letzten Jahren Puccinis »La
Bohème«, Johann Strauß‘ »Die Fledermaus«, Kurt Weills »Die Dreigroschenoper«, Arrigo
Boitos »Mefistofele« und in dieser Spielzeit Verdis »La Travita« in Szene.
„In enger Zusammenarbeit mit dem Chefdirigenten des MiR, Rasmus Baumann, der
Ballettdirektorin Bridget Breiner sowie der Dramaturgie entstehen Spielpläne, die immer
wieder das bekannte Repertoire mit unbekannten Perlen des Musiktheaters kombinieren, nach
starken Regiesprachen suchen und dem sogenannten Crossover eine zentrale Rolle
zugestehen. So hat das MiR in den letzten Jahren seine Spielzeit konsequent mit
unbekannteren Werken begonnen (Candide, Mefistofele, Merlin), neue Formate in der »MiR
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goes…« - Reihe platziert und das Kleine Haus als wesentliche Spielstätte des MiR neu belebt.
Ein leistungsstarkes Ensembletheater ist mir in diesem Zusammenhang ein zentrales Anliegen.
Wichtiger Bestandteil sind mit zwei bis drei Werken pro Spielzeit das Musical, die Operette und
die Oper des 20. Jahrhunderts. Darüber hinaus sieht das Team des MiR einen der wichtigsten
Schwerpunkte seiner Arbeit in der Vermittlung des Musiktheaters an zukünftige Generationen
und Besucher, die das Wunderwerk Oper neu entdecken können und wollen.

In der Oper, dem „Kraftwerk der Gefühle“, geht es immer um Geschichten von und über
Menschen. Es sind Geschichten, die unsere Realität und Gesellschaft, ihre Errungenschaften
und Fehler spiegeln. Sie erzählen die Verhaltensformen von Menschen, ihre Oberflächen, ihre
Schönheit und Wahrhaftigkeit, aber auch ihre Abgründe und deren Grauen. Es ist unsere
Aufgabe, diese spür- und sichtbar zu machen, sie mit den Mitteln der Musik, der Szene und
des Gesangs hör- und erlebbar zu machen. Darum geht es auf dem Theater – um den
Menschen und seine Geschichten. Und diese müssen, direkt oder assoziativ, immer etwas mit
uns zu tun haben.
Ich bin sehr froh, in Gelsenkirchen ein Publikum und ein Theater vorgefunden zu haben, die
seit nunmehr fünf Jahrzehnten diese Auffassung von Werk und Interpretation teilen. Wir
arbeiten hier nicht nur im schönsten Theater des Reviers, sondern auch in einem spannenden
und sehr realitätsnahen Kontext.“




»Dirk Becker – Bühne

Dirk Becker absolvierte sein Studium am Mozarteum in Salzburg und ist seit 1996 als
freischaffender Bühnen- und Kostümbildner tätig (Oper, Ballett, Schauspiel, Musical). Dabei
arbeitet(e) er mit Regisseur/innen und Choreographen wie Christof Loy, Michael Schulz, David
Bösch, Peter Hailer, Erich Sidler, Christian Spuck, Sandra Leupold, Monique Wagemakers,
Gabriele Rech und Elisa Perrig an den großen Schauspiel- und Opernhäusern u.a. in Düsseldorf
(„Monteverdi-Zyklus“), Essen, Frankfurt, Hamburg (Thalia Theater), Mannheim, Stuttgart,
Weimar („Der Ring des Nibelungen“), Berlin (Maxim Gorki-Theater, Komische Oper), an der
Nationalen Reisopera in den Niederlanden sowie Aix-en-Provence, den Salzburger Festspielen
und den Wiener Festwochen. 2005 debütierte Dirk Becker auch als Regisseur mit Marivauxs
„Die falsche Zofe“ am Theater Baden-Baden. Des Weiteren war er u.a. in Darmstadt („Don
Carlos“), Gelsenkirchen („Die Herzogin von Chicago“, "La cage aux folles" und „Die
Dreigroschenoper“), am Theater an der Wien („Der Prinz vom Homburg“) sowie in Kopenhagen
und an der Wiener Staatsoper tätig.




»Renée Listerdal – Kostüme

Die gebürtige Schwedin studierte Kostümbild am Istituto Statale d´Arte in Florenz und
assistierte anschließend am Schauspielhaus in Hamburg. Seit 1992 ist sie als freischaffende
Kostümbildnerin tätig und arbeitete für das Thalia-Theater Hamburg, das Akademietheater
Wien, das Maxim-Gorki-Theater Berlin, das Staatstheater Stuttgart, das Nationaltheater
Mannheim, das Staatstheater Kassel, für die Oper Bonn und die Deutsche Oper Berlin. Am
Aalto-Theater Essen war sie mehrfach tätig, entwarf u. a. die Kostüme für »Die Nase« (Regie:
Johannes Schaaf) sowie für »Der Freischütz« und Brittens »Sommernachtstraum« in der Regie
von Michael Schulz, mit dem sie eine langjährige Zusammenarbeit verbindet. Gemeinsam
entstanden »Salome« und von 2006 bis 2008 »Der Ring des Nibelungen« in Weimar, »Nana«
in Erfurt und »Mefistofele« am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Weitere
Zusammenarbeiten waren mit Gabriele Rech »Manon Lescaut« in Kassel und »Carmen« in
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Mannheim, mit Roland Schwab »Aida« in Gelsenkirchen, »The Rake’s Progress« in Dortmund,
»Tiefland« und »Don Giovanni« an der Deutschen Oper Berlin.




»Christian Jeub – Choreinstudierung

Der gebürtige Solinger Christian Jeub studierte Schulmusik und Kirchenmusik an der
Musikhochschule Köln. Ein Aufbaustudium in den Fächern Chor- und Orchesterleitung bei David
de Villiers und Ralf Otto führte ihn an die Folkwang-Hochschule Essen. Parallel dazu besuchte
er Meisterkurse u. a. bei Eric Ericson, Frieder Bernius, Simon Carrington und Tõnu Kaljuste. Im
Rahmen des Europäischen Musikfestes Stuttgart 2002 und 2003 unter der künstlerischen
Leitung von Helmut Rilling, erhielt er Dirigierstipendien. Als stellvertretender Chordirektor war
Christian Jeub von 2000 bis 2007 am Staatstheater am Gärtnerplatz München tätig. Neben
eigenverantwortlichen Choreinstudierungen, ergänzten Dirigate, wie „Die Zauberflöte“ und „Die
Fledermaus“, seine Tätigkeit am Gärtnerplatz. In Orvieto/Italien dirigierte er 2003 Verdis „Un
ballo in maschera“. Erste Kontakte ergaben sich zum Bayerischen Rundfunkchor, dem Rias-
Kammerchor und dem WDR Rundfunkchor Köln, bei dem er 2003 die Einstudierung der dritten
Symphonie Gustav Mahlers und die Produktion von Rautavaaras „Erste Elegie“ leitete. Beim
Dirigentenwettbewerb Mariele Ventre in Bologna war er 2005 Preisträger. Ein Lehrauftrag führt
ihn auch an die Ruhr-Universität Bochum. Für die Bayreuther Festspiele 2009 studierte
Christian Jeub den Chor.

in der Produktion „Der Fliegende Holländer für Kinder“ ein. Den traditionsreichen Gürzenich-
Chor Köln von 1827 leitet er von 2011 an. Seit der Spielzeit 2007/2008 ist Christian Jeub als
Chordirektor mit Dirigierverpflichtung am MiR, Musiktheater im Revier, engagiert und leitet den
Musikverein Gelsenkirchen.




»Anna Grundmeier – Dramaturgie

Anna Grundmeier studierte Germanistik und Theaterwissenschaft an der Ruhr-Universität
Bochum. Neben ihrem Studium absolvierte die gebürtige Essenerin eine Dramaturgiehospitanz
bei der Produktion von Alfredo Catalanis „La Wally“ in der Inszenierung von Nicolas Joel an der
Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorf, sowie ein Praktikum im Pressebüro der Staatsoper
Unter den Linden, Berlin. Weitere praktische Erfahrung sammelte sie mit Aushilfstätigkeiten in
der Opernbibliothek der Rheinoper sowie in einer Künstleragentur. Am Musiktheater im Revier
beginnt Anna Grundmeier in der Spielzeit 10.11 ihre berufliche Laufbahn als Dramaturgin.
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»Michael Tews – Sänger

Michael Tews besuchte zunächst eine Schauspielschule in seiner Heimatstadt
Hamburg, bevor er sich dazu entschloss, an der Musikhochschule in Frankfurt / Main
Gesang zu studieren. Nach dem erfolgreichem Abschluss seines Studiums wurde er
Ensemblemitglied am Landestheater Coburg, gefolgt von Engagements in
Krefeld/Mönchengladbach, Osnabrück, Erfurt, Wuppertal und Gelsenkirchen.

Gastspiele führten ihn unter anderem an das Opernhaus in Amsterdam, das Lincoln Center
Festival in New York, an das Nationaltheater Mannheim und das Theater in Bielefeld. Er sang
im Concertgebouw Amsterdam und in der Barbican Hall in London.

In jüngster Vergangenheit absolvierte Michael Tews eine Konzerttournee mit Frans Brüggen
und dem Orchestra of the 18th Century durch die Niederlande und Belgien und gastierte beim
Orchestre Philharmonique Luxembourg und beim Stavanger Symphony Orchestra. Darüber
hinaus wirkte er in den Uraufführungen „La Porta Della Legge“ von Salvatore Sciarrino und
„Waiting For The Barbarians“ von Philipp Glass mit, von der auch eine CD-Aufnahme vorliegt.

Bereits von 2008 bis 2010 war Michael Tews am Musiktheater im Revier engagiert. Nach einem
kurzen Auswärtsspiel kehrt der Bass nun in dieser Spielzeit erneut ins Gelsenkirchener
Sängerensemble zurück.




»Hongjae Lim – Sänger

Der Tenor Hongjae Lim studierte an der Yonsei University in Seoul in Südkorea. Seit Oktober
2007 studierte er an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Monica Pick-Hieronimi
und erhielt im Juni 2010 sein Diplom mit Auszeichnung. und seit 2010 dort im Aufbaustudium
Konzertexamen.
Sein Bühnendebüt in Deutschland hatte Hongjae Lim als Solist in Giuseppe Verdis „Missa di
Requiem“. Im Januar 2011 sang er die Solo-Tenorpartie in Beethovens 9. Sinfonie in der
Beethovenhalle Bonn, ein Auftritt in der Kölner Philharmonie als Solist in Gioacchino Rossinis
„Stabat Mater“ folgte im April. Darüber hinaus war er im Mai 2011 als Rodolfo in Puccinis „La
Bohème“ am Theater Solingen und Remscheid zu hören.

2011.12 wurde Hongjae Lim Mitglied des Jungen Ensemble am MiR, wo er in der deutschen
Erstaufführung von Isaac Albeniz‘ Oper Merlin den „Kay“ sang. Weitere Auftritte folgten als
Gastone in Giuseppe Verdis „La Traviata“ und 1. Jude in Richard Strauß‘ „Salome“. Ebenfalls
mit der Partie des Rodolfo debütierte er in „La Bohème“ am MiR erfolgreich in seiner ersten
Hauptrolle.

Seit der Spielzeit 2012.13 ist Hongjae Lim festes Ensemblemitglied am Musiktheater im Revier
Gelsenkirchen.




»Yamina Maamar – Sängerin

In Deutschland geboren und aufgewachsen wurde Yamina Maamar an der Hochschule für
Musik und Theater Hannover von Prof. Carol Richardson zur Opernsängerin (Mezzosopran)
ausgebildet. Gemeinsam mit Gemma Visser, Eijsden (NL) hat sie 2006 den Wechsel ins
jugendlich-dramatische Sopranfach erarbeitet.
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Nach mehreren Zwischenfachpartien sang sie am Staatstheater Darmstadt in der
Spielzeit 2006/07 die ersten jugendlich-dramatischen Sopranpartien. Als erstes die weibliche
Hauptpartie in Janaceks "Osud" ("Mila"), danach "Jokasta" in John Dews vielbeachteter
Neuinszenierung von Carl Orffs "Ödipus der Tyrann", eine Partie die Anfang der 1960er Jahre
u. a. von Astrid Varnay und Inge Borkh gesungen wurde und schließlich die "Senta" in
Wagners "Der fliegende Holländer".
In der Spielzeit 2007/08 folgten die Titelpartie in "Adriana Lecouvreur" und "Kundry".

Im April 2007 gab sie ihr New York Debüt im Lincoln Center (Avery-Fisher-Hall) als "Grete" in
"Der ferne Klang" von F. Schreker (ML: Leon Botstein, American Symphony Orchestra).

Nach ihrem Debüt als "Salome" am Theater Bremerhaven im Juni 2008 hat sie diese Partie
auch am Staatstheater Kassel (2008/09) in einer Neuinszenierung von Gabriele Rech und
unter der musikalischen Leitung von GMD Patrik Ringborg gesungen. Wiederum
am Staatstheater Darmstadt folgte im Februar 2009 als nächste Premiere die Partie der
"Elisabeth" in der fünfaktigen Fassung von Verdis "Don Carlos" in französischer Sprache.

In der Spielzeit 2009/10 sang sie "Aida" und "Marschallin" (Rosenkavalier) in Darmstadt unter
der musikalischen Leitung von Constantin Trinks sowie eine szenische Produktion von "Der
ferne Klang" in New York, wiederum mit dem American Symphony Orchestra unter der Leitung
von Leon Botstein, Regie: Thaddeus Strassberger.

In der Spielzeit 2010/2011 folgten zwei weitere wichtige Rollendebuts: "Fidelio - Leonore" in
Heidelberg und "Manon Lescaut" (Puccini) in Alden Biesen bei Liège, Belgien, unter der
musikalischen Leitung von Federico Santi.
In der Spielzeit 2011/12 sang sie "Marschallin" (Der Rosenkavalier) am Theater
Lübeck, "Fidelio - Leonore" am Staatstheater Wiesbaden, "Marcellina" (Figaro) am Aalto-
Musiktheater Essen sowie "Morgan Le Fay" in der Oper "Merlin" am Musiktheater im
Revier Gelsenkirchen. Im Sommer 2012 hat sie an der 1. Internationalen Opernakademie
IOA auf Haus Villigst einen Meisterkurs Gesang gegeben.
In der Spielzeit 2012/13 (Premiere: 9. 2. 2013) debütiert sie als "Lady Macbeth von
Mzensk" am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen. Ferner ist "Sieglinde" in Seoul im Juni
2013 geplant.




»Lars-Oliver Rühl – Sänger

Geboren in Kassel, begann Lars-Oliver Rühl seine gesangliche Laufbahn in der Rock- und
Jazzszene, zeitgleich absolvierte er ein Lehramtsstudium in den Fächern Musik und
Germanistik an der Universität Kassel absolvierte. Liedinterpretationskurse bei Ulrich Eisenlohr
führten ihn an die Musikhochschule Mannheim. 1995 wurde er an das Staatstheater Kassel
engagiert.
Seit 2008 ist Lars-Oliver Rühl Mitglied des Opernensembles am Musiktheater im Revier. Hier
sang der lyrische Tenor die wichtigsten Partien deines Faches wie Tamino („Die Zauberflöte“),
Sandor Boris („Die Herzogin von Chicago“), Candide, Macheath („Die Dreigroschenoper“),
Fenton („Die lustigen Weiber von Windsor“), Earl of Essex („Gloriana“), Prinz („Die Liebe zu
den drei Orangen“), Froh („Das Rheingold“), Arthur („Merlin“), Oreste („La grande Magia“),
Narraboth („Salome“) und den Prinzen in Antonín Dvořàks „Rusalka“.
In der Spielzeit 2009.2010 erhielt Lars-Oliver Rühl den Publikumspreis der Theatergemeinde
Gelsenkirchen.
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»Noriko Ogawa-Yatake – Sängerin

Die japanische Sopranistin Noriko Ogawa-Yatake erhielt ihre Ausbildung in Tokyo, später
studierte sie bei Sylvia Geszty und Renata Scotto in Wien. Sie gewann u.a. den Rundfunkpreis
Tokyo, Helmuth Weber-Preis (vormals Theaterpreis MiR), außerdem war sie Finalistin des ARD-
Wettbewerbs München. Seit 1986 ist Noriko Ogawa-Yatake Ensemblemitglied am MiR.
Gastengagements führten sie u.a. an die Opernhäuser in Hannover, München, Wiesbaden,
Stuttgart, Bonn, Bremen, Bern, Royal Opera Stockholm und Tokyo. Sie sang Pamina („Die
Zauberflöte“), Norina („Don Pasquale“), es folgten Rollen im dramatischen Fach, u.a. Micaela
(„Carmen“), Marguerite („Faust“), Gräfin („La nozze di Figaro“), Donna Elvira („Don
Giovanni“), Vitellia („La clemenza di Titus“), Liu („Turandot“), Mimi („La Bohème“), Rusalka,
vier Frauenrollen („Hoffmanns Erzählungen“), Agathe („Der Freischütz“), Arabella, Desdemona
(„Otello“), Alice Ford („Falstaff“), Tosca und Madama Butterfly. Daneben ist sie auch auf den
großen Konzertpodien dieser Welt zu Gast.
In dieser Spielzeit ist Noriko Ogawa-Yatake als Anna Maurant in Kurt Weills „Street Scene“,
Axinja in Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“, Marcellina in „Il Barbiere di Siviglia“
und Marschallin in „Der Rosenkavalier“ am MiR zu erleben.




»William Saetre – Sänger

Der amerikanische Charaktertenor studierte am St. Olaf College, San Francisco Conservatory
of Music sowie am San Francisco Opera Center wo er als Albert in Brittens „Albert Herring“
debütierte. Seit 1990 lebt William Saetre in Europa. Während seiner Zeit als Solist am
Stadttheater Hildesheim gastierte er u.a. in Braunschweig, Frankfurt am Main, Stadttheater
Klagenfurt, Pariser Oper, San Francisco Opera, Boston Lyric Opera, Houston Grand Opera,
Seattle Opera, der Los Angeles Opera, Dallas Opera, New York City Opera, Opera Ireland und
der Opera Colorado. Er nahm an verschiedenen Festspielen teil, darunter am Carmel Bach
Festival (Kalifornien), am Spoleto Festival (Italien) und auch in Amsterdam, Wien und London
sowie am Banff Centre for the Arts. William Saetre ist Gesangspädagoge für das Fach Musical
und gibt Workshops im Bereich Musical in Europa und den USA. Seit der Spielzeit 2003.2004
ist William Saetre Ensemblemitglied am MiR, wo er u. a. Rabbi Meier in Detlev Glannerts „Der
Spiegel des großen Kaisers“, die Knusperhexe in „Hänsel und Gretel“, die Tenorpartie in der
szenischen Uraufführung von Brittens „War Requiem“, Bob Boles in „Peter Grimes“, Gawain in
Isaac Albeniz‘ „Merlin“, Arturo in Manfred Trojahns „La Grande Magia“ oder Herodes in
„Salome“ sang.




»Dong-Won Seo – Sänger

Der gebürtige Koreaner Dong-Won Seo studierte an der Hanyang Universität Gesang,
anschließend studierte er an der Robert-Schumann Hochschule in Düsseldorf bei Dr. Prof.
Michail Lanskoi, bevor er 2007 Mitglied des Opernstudios am Deutschen Nationaltheater in
Weimar wurde. Er besuchte verschiedene Meisterkurse und gewann mehrere Preise bei
Gesangswettbewerben, u.a. 2003 den 1. Preis beim Chunchu Musikwettbewerb und 2006 den
3. Preis beim Bergheimer Sängerpreis. Dong-Won Seos Repertoire umfasst zahlreiche Rollen,
u.a. Walter Fürst („Wilhelm Tell“), Zuniga („Carmen“), Fafner („Siegfried“), Angelotti und
Sagrestano („Tosca“) und Squenz („Ein Sommernachstraum“). Seit der Spielzeit 2008.2009 ist
Dong-Won Seo festes Ensemblemitglied am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, wo er unter
anderem als Il Re („Aida“), Osmin („Die Entführung auf dem Serail“), Sarastro („Die
Zauberflöte“), Mesfistofele („Mefistofele“), Colline („La Bohème“), Wassermann („Rusalka“)
und „Salome“ zu erleben war. In dieser Spielzeit wird Dong-Won Seo u.a. als Bartolo in „Le
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Nozze di Figaro“, Philipp II. und Mönch in „Don Carlos“ und Basilio in „Il Barbiere di Siviglia“
auf der Bühne stehen.




»Piotr Prochera – Sänger

Der polnische Bariton Piotr Prochera studierte Gesang an der Hochschule für Musik in Posen. Er
war Sonderpreisträger des Gesangswettbewerbs in Wloszakowice (2002) sowie des
Liederwettbewerbs in Warschau (2005) und besuchte Meisterkurse u.a. bei Ernst Haefliger,
Peter Schreier und Dietrich Fisher-Dieskau. Bei Prof. Mario Hoff absolvierte er sein
Konzertexamen/Lied.
Ab 2005.06 sang Piotr Prochera am Deutschen Nationaltheater Weimar. Sein Repertoire
umfasst neben wichtigen Partien seines Fachs wie Aeneas („Dido and Aeneas), Don Giovanni
oder Papageno („Die Zauberflöte“) auch zahlreiche Partien Zeitgenössischer Musik wie Benito
Repollo in „Wundertheater” von Hans Werner Henze, Il Malaspina in Salvatore Sciarrinos „Luci
mie traditrici“, sowie die Hautrollen in den Uraufführungen „Simon der Erwählte” und “Due
teste e una ragazza” von Isidora Žebeljan.
Seit der Spielzeit 2008.2009 ist Piotr Prochera am MiR engagiert. Hier sang er u.a. Robert Cecil
(„Gloriana“), Herr Fluth („Die lustigen Weiber von Windsor“), Zar Peter („Zar und
Zimmermann“), Mordred („Merlin“), Marcello („La Bohème“), Marcello Polvero („La Grande
Magia“) und Roman Cycowski („Die Comedian Harmonists“). 2012.2013 singt er u.a. Figaro
(„Le Nozze di Figaro“) und den Marquis von Posa („Don Carlo“).




»Michael Dahmen – Sänger

Der Bariton Michael Dahmen absolvierte sein Gesangsstudium bei Prof. Christoph Prégardien
an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Er tritt als Opern- und Konzertsänger im In- und
Ausland auf. Mit Regisseuren wie Igor Folwil, Pierre Audi, Roland Schwab und Alexander von
Pfeil erarbeitete der junge Sänger Partien wie Masetto in Mozarts „Don Giovanni“ oder Dr.
Falke in Strauss’ „Die Fledermaus“. Er gastierte beim Internationalen Bachfest Schaffhausen,
beim Beethovenfest Bonn oder bei der Ruhrtriennale, wo er im Herbst 2010 bei der
Uraufführung von Hans Werner Henzes „Gisela!“ den Hanspeter sang.
Nach zwei Spielzeiten im Jungen Ensemble gehört Michael Dahmen seit 2011.12 fest dem
Ensemble des MiR an. Hier sang er u.a. den Zar in Lortzings „Zar und Zimmermann“, Sir
Pellinore in „Merlin“, Dr. Siedler in Benatzkys „Im Weißen Rössl“, König Ubu in der
Uraufführung „Ubu“, Shaunard in „La Bohème“ und Harry Frommermann in „Die Comedian
Harmonists“. Viele seiner Arbeiten sind im Rundfunk und auf Tonträgern dokumentiert, seine
Diskographie umfasst Raritäten wie die Neueinspielung von Robert Schumanns „Der Rose
Pilgerfahrt“ und die Weltersteinspielung einiger Lieder von Johann Benjamin Gross. 2012.2013
erhielt Michael Dahmen den Gelsenkirchener Theaterpreis.




»Almuth Herbst – Sängerin

Die Mezzosopranistin Almuth Herbst studierte Gesang bei Ks. Prof. Leisenheimer
(Musikhochschule Köln) und Kurt Moll. Es folgten nationale und internationale Stipendien, USA-
Tournee, Rundfunkproduktionen mit dem WDR, SWR, Radio 4 (NL), ein Lehrauftrag an der
Universität Dortmund, sowie Konzertverpflichtungen mit dem WDR-Rundfunkorchester, der
Baden-Badener Philharmonie, dem Orchester der Städtischen Bühnen Hagen, der Neuen
Philharmonie Westfalen und dem Nederlands Bach Ensemble. Im Konzerthaus debütierte sie
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mit der Alt-Rhapsodie von Brahms, mit dem Dirigenten Kerry Woodward brachte sie die
„Kindertotenlieder“ von Mahler zur Aufführung. Opernengagements führten Almuth Herbst zur
Ruhrtriennale, an das Aalto Theater Essen, Gran Théâtre de la Ville de Louxembourg, die
Städtischen Bühnen Münster, das Theater der Stadt Koblenz und die Städtischen Bühnen
Hagen. In den Niederlanden war sie als Zia Principessa und Dido zu hören. Almuth Herbst ist
seit der Spielzeit 2009.10 Ensemblemitglied des MiR.




»Elise Kaufmann – Sängerin

Die in Oelwein, Iowa,U.S.A. geborene Elise Kaufman erhielt ihren Bachelor und Master of Music
an der Universitäten von Iowa und Maryland. Nach ihrem ersten Engagement am Staatstheater
Braunschweig (1981-82) wechselte sie zum Musiktheater im Revier. Mit der Saison 2012.2013
schaut die Sängerin auf 30 Bühnenjahre als Solistin am MiR zurück. Ihr Repertoire umfasst
mehr als 120 verschiedene Rollen des Faches Lyrischer Koloratursopran und
Koloratursoubrette u.a. Gilda, Sophie, Susanna, Zerbinetta, Musetta, Schlaues Füchslein,
Marie, Oscar, Rosine, Olympia, Adele und Blondchen. Sie arbeitete zusammen mit Regisseuren
wie Herbert Wernicke, Dietrich Hilsdorf, Günter Roth, Gabriele Rech, Ernst Köpplinger, Karen
Mauksch, Michael Sturminger, Immo Karaman und Elisabeth Stöppler. 1989 und 2000 erhielt
sie den Preis der Gelsenkirchener Theatergemeinde. Als Gast sang sie auf über 30
verschiedenen Bühnen. Vor allem im Bereich der Neuen Musik hat sich Elise Kaufman einen
Namen gemacht: 2011 war sie für die Produktion „Not I“ von H. Holliger am Pfalztheater
Kaiserslautern engagiert, die im Dezember auch am MiR zu sehen sein wird. Im Oktober 2012
steht sie in der Uraufführung der Oper „Sprung in die Leere“ von Felix Leuschner auf der
Bühne.



»Joachim G. Maaß – Sänger

Geboren und aufgewachsen in Düsseldorf, studierte Joachim G. Maaß zunächst in seiner
Heimatstadt bei Frau Prof. I. Reichelt Gesang. Nach seinem Konzertexamen vervollständigte er
seine Studien bei Kammermusiksänger Prof. Otto Edelmann in Wien. Neben zahlreichen
Konzertverpflichtungen wurde er im Rahmen von Stückverträgen an der Wiener Kammeroper
und an der Westdeutschen Kammeroper Neuss engagiert. Sein erstes festes Engagement trat
er 1985 am Theater der Stadt Oberhausen an. Seit 1988 ist er Mitglied des Ensembles des
Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. In dieser Zeit gestaltete er weit über 100 Partien aus
Oper, Operette und Musical, u.a. Mozarts Leporello in „Don Giovanni“, Figaro, Don Alfonso,
Papageno, Rossinis Dr. Bartolo („Der Barbier von Sevilla“), Don Magnifico („La Cenerentola“),
Rocco in Beethovens „Fidelio“, Lortzings Baculus und Van Bett, aber auch Captain Andy in
„Showboat“, Prof. Higgins in „My fair Lady“ und Tevje in „Anatevka“, sowie Frosch in der
„Fledermaus“. Er gastierte unter anderem in Düsseldorf, Köln, Mannheim. Graz und Klagenfurt.
2011 wurde er mit dem Gelsenkirchener Theaterpreis und zum wiederholten Male mit dem
Publikumspreis der Theatergemeinde Gelsenkirchen ausgezeichnet.
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»Vasilios Manis – Sänger

Der griechische Bariton Vasilios Manis absolvierte sein Bachelor-Studium an der
Musikhochschule Köln bei Prof. Mario Hoff, bei welchem er ab Oktober 2012 auch sein Master-
Studium antreten wird. Seine Bühnenerfahrungen sammelte er in diversen
Hochschulproduktionen, sowie am Theater Aachen. Einer seiner größten Erfolge war im April
2012 ein Auftritt in der Philharmonie Köln, wo er den Solo-Bass im Requiem von Antonin
Dvořák sang. Ab der Spielzeit 2012.13 ist Vasilios Manis Mitglied im Jungen Ensemble des MiR.




»Sun-Myung Kim – Sänger

Der südkoreanische Tenor Sun-Myung Kim studierte seit 2002 an der National-Universität
Seoul und machte 2007 seinen Bachelor-Abschluss. Seit 2008 ist er Studierender der
Gesangsabteilung der Folkwang Universität Essen in der Klasse von Prof. Rachel Robins.
Seitdem wirkte er in zahlreichen Hochschulproduktionen, Liederabenden und Oratorien mit, so
war er u.a. als Offizier in der Oper „Ariadne auf Naxos“ und als St. Brioche in der Operette „Die
Lustige Witwe" zu hören. Seit der Spielzeit 2012.2013 ist Sun-Myung Kim Mitglied des Jungen
Ensembles am MiR.

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Presseinformationen - Lady Macbeth.pdf

  • 1. PRESSEINFORMATIONEN MUSIKTHEATER IM REVIER KONTAKT Christoph Nagler MUSIKTHEATER IM REVIER GmbH Pressereferent, Onlinepublishing Tel.: 0209.4097-235 Mobil.: 0177.8957686 Fax.: 0209.4097-111 christoph.nagler@musiktheater-im-revier.de www.musiktheater-im-revier.de »PREMIERE LADY MACBETH VON MZENSK Oper von Dmitri Schostakowitsch Samstag, 9. Februar 2013, 19.30 Uhr Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, Großes Haus
  • 2. PRESSEINFORMATIONEN MUSIKTHEATER IM REVIER »Lady Macbeth von Mzensk Die Kaufmannsfrau Katerina lebt seit Jahren trostlos an der Seite ihres Mannes Sinowi, schutzlos der Gewalttätigkeit ihres Schwiegervaters Boris ausgesetzt. Als Sinowi auf Reisen ist, beginnt Katerina ein Verhältnis mit dem Arbeiter Sergej. Boris entdeckt die Beziehung und lässt Sergej auspeitschen. Aus Rache vergiftet Katerina den Schwiegervater. Für eine gemeinsame Zukunft bringen Sergej und Katerina Sinowi um. Während ihrer Hochzeit wird die Leiche gefunden, die Täter werden überführt. Nach alledem in Sibirien gefangen, bricht Sergej mit Katerina... „Lady Macbeth von Mzensk“ ist eines der seltenen Werke, die wirklich Grenzen sprengen: Keine menschliche Regung ist diesem Stück fremd, von dem als Groteske komponierten Geschlechtsakt bis zum existenziellen Aufschrei der menschlichen Kreatur spannt sich der Bogen über das Sittengemälde einer patriarchalischen Unterdrückergesellschaft. Schostakowitsch ging bei der Komposition von Nikolai Leskows schwarzer Novelle aus zaristischer Zeit von 1864 aufs Ganze. Mit jugendlichem Feuer (bei der Uraufführung 1934 war er 26 Jahre alt) und revolutionärer Geste schuf er das faszinierende Panorama einer Umbruchgesellschaft: Kollektive aus Arbeitern, Polizisten und Zwangsarbeitern, dazu über zwanzig Figuren vom tyrannischen Schwiegervater bis zum betrunkenen Popen. Von Stalin verboten, danach im Zeichen der russischen Avantgarde zu einer der stilbildenden Opern des 20. Jahrhunderts erhoben, fasziniert dieses Werk bis heute durch seine Einheit aus politischer Analyse und berührendem Einzelschicksal. Premiere: 9. Februar 2013, 19.30 Uhr Weitere Vorstellungen: 16., 24. Februar 9., 28. März 5., 14. April 5., 12. Mai Kartenpreis: € 10.50 – 37.50 | TicketHotline: 0209-4097.200
  • 3. PRESSEINFORMATIONEN MUSIKTHEATER IM REVIER »Besetzung Musikalische Leitung Rasmus Baumann Regie Michael Schulz Bühne Dirk Becker Kostüme Renée Listerdal Choreinstudierung Christian Jeub Dramaturgie Ursula Benzing, Anna Grundmeier Boris Timofejewitsch Ismailow / Michael Tews Geist des Boris Sinowi Borissowitsch Ismailow Hongjae Lim Katerina Ismailowa Yamina Maamar Sergej Lars-Oliver Rühl Axinja Noriko Ogawa-Yatake Der Schäbige William Saetre Verwalter/Polizist Vasilios Manis Mühlenarbeiter/Hausknecht Michael Dahmen 1. Vorabeiter Sun-Myung Kim 2. Vorabeiter Apostolos Kanaris 3. Vorabeiter Sergey Fomenko Kutscher Sun-Myung Kim Pope Joachim Gabriel Maaß Polizeichef/Wächter/Sergeant Piotr Prochera Lehrer Sun-Myung Kim Betrunkener Gast N.N. Sonjetka Almuth Herbst Alter Zwangsarbeiter Dong-Won Seo Zwangsarbeiterin Elise Kaufman Chor und Extrachor des Musiktheater im Revier Neue Philharmonie Westfalen Eine Koproduktion mit dem Staatstheater Kassel
  • 4. PRESSEINFORMATIONEN MUSIKTHEATER IM REVIER »Rasmus Baumann – Musikalische Leitung Der gebürtige Gelsenkirchener Rasmus Baumann ist seit der Spielzeit 2008.09 Chefdirigent am MiR und wurde bereits nach der ersten Saison u.a. für seine innovativen Konzertprojekte mit dem Gelsenkirchener Theaterpreis ausgezeichnet. Er studierte Klavier an der Folkwang Hochschule Essen, Dirigieren an der Musikhochschule Frankfurt a.M. und wurde in Bochum zum Kirchenmusiker ausgebildet. Sein erstes Engagement führte ihn als Aalto Theater Essen, wo er zunächst als Solo Repetitor, später als 2. Kapellmeister tätig war, bevor er 2003 als Stellv. GMD und 1. Kapellmeister ans Staatstheater Kassel wechselte. Als Gastdirigent dirigiert er regelmäßig die Rundfunkorchester des BR und WDR, die Radiophilharmonie des NDR Hannover, die Bochumer, Bergischen und Nürnberger Symphoniker und war an den Opernhäusern Köln, Nürnberg, Osnabrück, der Komischen Oper Berlin oder der Staatsoper Hamburg zu erleben. Einige CD Produktionen und bei Bärenreiter herausgegebene Klavierauszüge runden sein künstlerisches Schaffen ab. Im Februar 2009 dirigierte er im Rahmen des Deutschen Dirigentenpreises im Konzerthaus Berlin und wurde mit einem Sonderpreis bedacht. »Michael Schulz – Inszenierung Michael Schulz studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Er war Spielleiter und Regisseur am Staatstheater Kassel, von 1997 bis 2001 Oberspielleiter am Aalto-Musiktheater in Essen und ab der Spielzeit 2002/03 sechs Jahre Operndirektor am Deutschen Nationaltheater Weimar. Für seine Inszenierung »Dialogues des Carmélites« erhielt er im Jahr 1998 als erster Regisseur den Preis für Nachwuchsregisseure der damals neu ins Leben gerufenen Götz-Friedrich-Stiftung, Berlin. Als Gastregisseur arbeitete er u.a. an der Komischen Oper Berlin, dem Aalto-Musiktheater, den Theatern in Bremen, Gelsenkirchen, Osnabrück, Neustrelitz und beim Internationalen Opernfestival Miskolc, an der Kammeroper Schloss Rheinsberg und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Sein Repertoire umfasst u.a. Werke wie »Lear« von Aribert Reimann, »Manon Lescaut«, »Tosca« und »Il trittico« von Puccini, »Der Rosenkavalier«, »Salome« und »Capriccio« von Strauss, Gounods »Faust«, »Die tote Stadt« von Korngold, »Andrea Chénier« von Giordano, Brittens »A Midsummer Night’s Dream«, »Hänsel und Gretel«, »Die Zauberflöte«, »Der Freischütz« und Glucks »Orfeo ed Euridice«, Verdis »Don Carlo« und »Nabucco«. Zuletzt inszenierte Michael Schulz in Weimar »Der Ring des Nibelungen« (der bei arthouse als DVD und blue-ray erhältlich ist), an der Oper Erfurt Manfred Gurlitts »Nana«, am Theater Bielefeld Glucks »Iphigenie aux Tauride« sowie am Staatstheater Kassel in Kooperation mit dem MiR Schostakowitschs »Lady Macbeth von Mzensk«. Zukünftig wird er, beginnend im April 2012, mit Donizettis »L’elisir d’amore«, regelmäßig an der Semperoper Dresden zu Gast sein. Im Wagner-Jahr 2013 setzt Michael Schulz bei den Osterfestspielen Salzburg unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann »Parsifal« in Szene und wird bei den Wagner-Wochen im Kulturpalast Budapest mit Adam Fischer als Dirigenten »Die Meistersinger von Nürnberg« erarbeiten. Michael Schulz‘ künstlerischer Schwerpunkt ist das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, dessen Generalintendant er seit 2008 ist. Hier setzte er in den letzten Jahren Puccinis »La Bohème«, Johann Strauß‘ »Die Fledermaus«, Kurt Weills »Die Dreigroschenoper«, Arrigo Boitos »Mefistofele« und in dieser Spielzeit Verdis »La Travita« in Szene. „In enger Zusammenarbeit mit dem Chefdirigenten des MiR, Rasmus Baumann, der Ballettdirektorin Bridget Breiner sowie der Dramaturgie entstehen Spielpläne, die immer wieder das bekannte Repertoire mit unbekannten Perlen des Musiktheaters kombinieren, nach starken Regiesprachen suchen und dem sogenannten Crossover eine zentrale Rolle zugestehen. So hat das MiR in den letzten Jahren seine Spielzeit konsequent mit unbekannteren Werken begonnen (Candide, Mefistofele, Merlin), neue Formate in der »MiR
  • 5. PRESSEINFORMATIONEN MUSIKTHEATER IM REVIER goes…« - Reihe platziert und das Kleine Haus als wesentliche Spielstätte des MiR neu belebt. Ein leistungsstarkes Ensembletheater ist mir in diesem Zusammenhang ein zentrales Anliegen. Wichtiger Bestandteil sind mit zwei bis drei Werken pro Spielzeit das Musical, die Operette und die Oper des 20. Jahrhunderts. Darüber hinaus sieht das Team des MiR einen der wichtigsten Schwerpunkte seiner Arbeit in der Vermittlung des Musiktheaters an zukünftige Generationen und Besucher, die das Wunderwerk Oper neu entdecken können und wollen. In der Oper, dem „Kraftwerk der Gefühle“, geht es immer um Geschichten von und über Menschen. Es sind Geschichten, die unsere Realität und Gesellschaft, ihre Errungenschaften und Fehler spiegeln. Sie erzählen die Verhaltensformen von Menschen, ihre Oberflächen, ihre Schönheit und Wahrhaftigkeit, aber auch ihre Abgründe und deren Grauen. Es ist unsere Aufgabe, diese spür- und sichtbar zu machen, sie mit den Mitteln der Musik, der Szene und des Gesangs hör- und erlebbar zu machen. Darum geht es auf dem Theater – um den Menschen und seine Geschichten. Und diese müssen, direkt oder assoziativ, immer etwas mit uns zu tun haben. Ich bin sehr froh, in Gelsenkirchen ein Publikum und ein Theater vorgefunden zu haben, die seit nunmehr fünf Jahrzehnten diese Auffassung von Werk und Interpretation teilen. Wir arbeiten hier nicht nur im schönsten Theater des Reviers, sondern auch in einem spannenden und sehr realitätsnahen Kontext.“ »Dirk Becker – Bühne Dirk Becker absolvierte sein Studium am Mozarteum in Salzburg und ist seit 1996 als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner tätig (Oper, Ballett, Schauspiel, Musical). Dabei arbeitet(e) er mit Regisseur/innen und Choreographen wie Christof Loy, Michael Schulz, David Bösch, Peter Hailer, Erich Sidler, Christian Spuck, Sandra Leupold, Monique Wagemakers, Gabriele Rech und Elisa Perrig an den großen Schauspiel- und Opernhäusern u.a. in Düsseldorf („Monteverdi-Zyklus“), Essen, Frankfurt, Hamburg (Thalia Theater), Mannheim, Stuttgart, Weimar („Der Ring des Nibelungen“), Berlin (Maxim Gorki-Theater, Komische Oper), an der Nationalen Reisopera in den Niederlanden sowie Aix-en-Provence, den Salzburger Festspielen und den Wiener Festwochen. 2005 debütierte Dirk Becker auch als Regisseur mit Marivauxs „Die falsche Zofe“ am Theater Baden-Baden. Des Weiteren war er u.a. in Darmstadt („Don Carlos“), Gelsenkirchen („Die Herzogin von Chicago“, "La cage aux folles" und „Die Dreigroschenoper“), am Theater an der Wien („Der Prinz vom Homburg“) sowie in Kopenhagen und an der Wiener Staatsoper tätig. »Renée Listerdal – Kostüme Die gebürtige Schwedin studierte Kostümbild am Istituto Statale d´Arte in Florenz und assistierte anschließend am Schauspielhaus in Hamburg. Seit 1992 ist sie als freischaffende Kostümbildnerin tätig und arbeitete für das Thalia-Theater Hamburg, das Akademietheater Wien, das Maxim-Gorki-Theater Berlin, das Staatstheater Stuttgart, das Nationaltheater Mannheim, das Staatstheater Kassel, für die Oper Bonn und die Deutsche Oper Berlin. Am Aalto-Theater Essen war sie mehrfach tätig, entwarf u. a. die Kostüme für »Die Nase« (Regie: Johannes Schaaf) sowie für »Der Freischütz« und Brittens »Sommernachtstraum« in der Regie von Michael Schulz, mit dem sie eine langjährige Zusammenarbeit verbindet. Gemeinsam entstanden »Salome« und von 2006 bis 2008 »Der Ring des Nibelungen« in Weimar, »Nana« in Erfurt und »Mefistofele« am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Weitere Zusammenarbeiten waren mit Gabriele Rech »Manon Lescaut« in Kassel und »Carmen« in
  • 6. PRESSEINFORMATIONEN MUSIKTHEATER IM REVIER Mannheim, mit Roland Schwab »Aida« in Gelsenkirchen, »The Rake’s Progress« in Dortmund, »Tiefland« und »Don Giovanni« an der Deutschen Oper Berlin. »Christian Jeub – Choreinstudierung Der gebürtige Solinger Christian Jeub studierte Schulmusik und Kirchenmusik an der Musikhochschule Köln. Ein Aufbaustudium in den Fächern Chor- und Orchesterleitung bei David de Villiers und Ralf Otto führte ihn an die Folkwang-Hochschule Essen. Parallel dazu besuchte er Meisterkurse u. a. bei Eric Ericson, Frieder Bernius, Simon Carrington und Tõnu Kaljuste. Im Rahmen des Europäischen Musikfestes Stuttgart 2002 und 2003 unter der künstlerischen Leitung von Helmut Rilling, erhielt er Dirigierstipendien. Als stellvertretender Chordirektor war Christian Jeub von 2000 bis 2007 am Staatstheater am Gärtnerplatz München tätig. Neben eigenverantwortlichen Choreinstudierungen, ergänzten Dirigate, wie „Die Zauberflöte“ und „Die Fledermaus“, seine Tätigkeit am Gärtnerplatz. In Orvieto/Italien dirigierte er 2003 Verdis „Un ballo in maschera“. Erste Kontakte ergaben sich zum Bayerischen Rundfunkchor, dem Rias- Kammerchor und dem WDR Rundfunkchor Köln, bei dem er 2003 die Einstudierung der dritten Symphonie Gustav Mahlers und die Produktion von Rautavaaras „Erste Elegie“ leitete. Beim Dirigentenwettbewerb Mariele Ventre in Bologna war er 2005 Preisträger. Ein Lehrauftrag führt ihn auch an die Ruhr-Universität Bochum. Für die Bayreuther Festspiele 2009 studierte Christian Jeub den Chor. in der Produktion „Der Fliegende Holländer für Kinder“ ein. Den traditionsreichen Gürzenich- Chor Köln von 1827 leitet er von 2011 an. Seit der Spielzeit 2007/2008 ist Christian Jeub als Chordirektor mit Dirigierverpflichtung am MiR, Musiktheater im Revier, engagiert und leitet den Musikverein Gelsenkirchen. »Anna Grundmeier – Dramaturgie Anna Grundmeier studierte Germanistik und Theaterwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Neben ihrem Studium absolvierte die gebürtige Essenerin eine Dramaturgiehospitanz bei der Produktion von Alfredo Catalanis „La Wally“ in der Inszenierung von Nicolas Joel an der Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorf, sowie ein Praktikum im Pressebüro der Staatsoper Unter den Linden, Berlin. Weitere praktische Erfahrung sammelte sie mit Aushilfstätigkeiten in der Opernbibliothek der Rheinoper sowie in einer Künstleragentur. Am Musiktheater im Revier beginnt Anna Grundmeier in der Spielzeit 10.11 ihre berufliche Laufbahn als Dramaturgin.
  • 7. PRESSEINFORMATIONEN MUSIKTHEATER IM REVIER »Michael Tews – Sänger Michael Tews besuchte zunächst eine Schauspielschule in seiner Heimatstadt Hamburg, bevor er sich dazu entschloss, an der Musikhochschule in Frankfurt / Main Gesang zu studieren. Nach dem erfolgreichem Abschluss seines Studiums wurde er Ensemblemitglied am Landestheater Coburg, gefolgt von Engagements in Krefeld/Mönchengladbach, Osnabrück, Erfurt, Wuppertal und Gelsenkirchen. Gastspiele führten ihn unter anderem an das Opernhaus in Amsterdam, das Lincoln Center Festival in New York, an das Nationaltheater Mannheim und das Theater in Bielefeld. Er sang im Concertgebouw Amsterdam und in der Barbican Hall in London. In jüngster Vergangenheit absolvierte Michael Tews eine Konzerttournee mit Frans Brüggen und dem Orchestra of the 18th Century durch die Niederlande und Belgien und gastierte beim Orchestre Philharmonique Luxembourg und beim Stavanger Symphony Orchestra. Darüber hinaus wirkte er in den Uraufführungen „La Porta Della Legge“ von Salvatore Sciarrino und „Waiting For The Barbarians“ von Philipp Glass mit, von der auch eine CD-Aufnahme vorliegt. Bereits von 2008 bis 2010 war Michael Tews am Musiktheater im Revier engagiert. Nach einem kurzen Auswärtsspiel kehrt der Bass nun in dieser Spielzeit erneut ins Gelsenkirchener Sängerensemble zurück. »Hongjae Lim – Sänger Der Tenor Hongjae Lim studierte an der Yonsei University in Seoul in Südkorea. Seit Oktober 2007 studierte er an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Monica Pick-Hieronimi und erhielt im Juni 2010 sein Diplom mit Auszeichnung. und seit 2010 dort im Aufbaustudium Konzertexamen. Sein Bühnendebüt in Deutschland hatte Hongjae Lim als Solist in Giuseppe Verdis „Missa di Requiem“. Im Januar 2011 sang er die Solo-Tenorpartie in Beethovens 9. Sinfonie in der Beethovenhalle Bonn, ein Auftritt in der Kölner Philharmonie als Solist in Gioacchino Rossinis „Stabat Mater“ folgte im April. Darüber hinaus war er im Mai 2011 als Rodolfo in Puccinis „La Bohème“ am Theater Solingen und Remscheid zu hören. 2011.12 wurde Hongjae Lim Mitglied des Jungen Ensemble am MiR, wo er in der deutschen Erstaufführung von Isaac Albeniz‘ Oper Merlin den „Kay“ sang. Weitere Auftritte folgten als Gastone in Giuseppe Verdis „La Traviata“ und 1. Jude in Richard Strauß‘ „Salome“. Ebenfalls mit der Partie des Rodolfo debütierte er in „La Bohème“ am MiR erfolgreich in seiner ersten Hauptrolle. Seit der Spielzeit 2012.13 ist Hongjae Lim festes Ensemblemitglied am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. »Yamina Maamar – Sängerin In Deutschland geboren und aufgewachsen wurde Yamina Maamar an der Hochschule für Musik und Theater Hannover von Prof. Carol Richardson zur Opernsängerin (Mezzosopran) ausgebildet. Gemeinsam mit Gemma Visser, Eijsden (NL) hat sie 2006 den Wechsel ins jugendlich-dramatische Sopranfach erarbeitet.
  • 8. PRESSEINFORMATIONEN MUSIKTHEATER IM REVIER Nach mehreren Zwischenfachpartien sang sie am Staatstheater Darmstadt in der Spielzeit 2006/07 die ersten jugendlich-dramatischen Sopranpartien. Als erstes die weibliche Hauptpartie in Janaceks "Osud" ("Mila"), danach "Jokasta" in John Dews vielbeachteter Neuinszenierung von Carl Orffs "Ödipus der Tyrann", eine Partie die Anfang der 1960er Jahre u. a. von Astrid Varnay und Inge Borkh gesungen wurde und schließlich die "Senta" in Wagners "Der fliegende Holländer". In der Spielzeit 2007/08 folgten die Titelpartie in "Adriana Lecouvreur" und "Kundry". Im April 2007 gab sie ihr New York Debüt im Lincoln Center (Avery-Fisher-Hall) als "Grete" in "Der ferne Klang" von F. Schreker (ML: Leon Botstein, American Symphony Orchestra). Nach ihrem Debüt als "Salome" am Theater Bremerhaven im Juni 2008 hat sie diese Partie auch am Staatstheater Kassel (2008/09) in einer Neuinszenierung von Gabriele Rech und unter der musikalischen Leitung von GMD Patrik Ringborg gesungen. Wiederum am Staatstheater Darmstadt folgte im Februar 2009 als nächste Premiere die Partie der "Elisabeth" in der fünfaktigen Fassung von Verdis "Don Carlos" in französischer Sprache. In der Spielzeit 2009/10 sang sie "Aida" und "Marschallin" (Rosenkavalier) in Darmstadt unter der musikalischen Leitung von Constantin Trinks sowie eine szenische Produktion von "Der ferne Klang" in New York, wiederum mit dem American Symphony Orchestra unter der Leitung von Leon Botstein, Regie: Thaddeus Strassberger. In der Spielzeit 2010/2011 folgten zwei weitere wichtige Rollendebuts: "Fidelio - Leonore" in Heidelberg und "Manon Lescaut" (Puccini) in Alden Biesen bei Liège, Belgien, unter der musikalischen Leitung von Federico Santi. In der Spielzeit 2011/12 sang sie "Marschallin" (Der Rosenkavalier) am Theater Lübeck, "Fidelio - Leonore" am Staatstheater Wiesbaden, "Marcellina" (Figaro) am Aalto- Musiktheater Essen sowie "Morgan Le Fay" in der Oper "Merlin" am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Im Sommer 2012 hat sie an der 1. Internationalen Opernakademie IOA auf Haus Villigst einen Meisterkurs Gesang gegeben. In der Spielzeit 2012/13 (Premiere: 9. 2. 2013) debütiert sie als "Lady Macbeth von Mzensk" am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen. Ferner ist "Sieglinde" in Seoul im Juni 2013 geplant. »Lars-Oliver Rühl – Sänger Geboren in Kassel, begann Lars-Oliver Rühl seine gesangliche Laufbahn in der Rock- und Jazzszene, zeitgleich absolvierte er ein Lehramtsstudium in den Fächern Musik und Germanistik an der Universität Kassel absolvierte. Liedinterpretationskurse bei Ulrich Eisenlohr führten ihn an die Musikhochschule Mannheim. 1995 wurde er an das Staatstheater Kassel engagiert. Seit 2008 ist Lars-Oliver Rühl Mitglied des Opernensembles am Musiktheater im Revier. Hier sang der lyrische Tenor die wichtigsten Partien deines Faches wie Tamino („Die Zauberflöte“), Sandor Boris („Die Herzogin von Chicago“), Candide, Macheath („Die Dreigroschenoper“), Fenton („Die lustigen Weiber von Windsor“), Earl of Essex („Gloriana“), Prinz („Die Liebe zu den drei Orangen“), Froh („Das Rheingold“), Arthur („Merlin“), Oreste („La grande Magia“), Narraboth („Salome“) und den Prinzen in Antonín Dvořàks „Rusalka“. In der Spielzeit 2009.2010 erhielt Lars-Oliver Rühl den Publikumspreis der Theatergemeinde Gelsenkirchen.
  • 9. PRESSEINFORMATIONEN MUSIKTHEATER IM REVIER »Noriko Ogawa-Yatake – Sängerin Die japanische Sopranistin Noriko Ogawa-Yatake erhielt ihre Ausbildung in Tokyo, später studierte sie bei Sylvia Geszty und Renata Scotto in Wien. Sie gewann u.a. den Rundfunkpreis Tokyo, Helmuth Weber-Preis (vormals Theaterpreis MiR), außerdem war sie Finalistin des ARD- Wettbewerbs München. Seit 1986 ist Noriko Ogawa-Yatake Ensemblemitglied am MiR. Gastengagements führten sie u.a. an die Opernhäuser in Hannover, München, Wiesbaden, Stuttgart, Bonn, Bremen, Bern, Royal Opera Stockholm und Tokyo. Sie sang Pamina („Die Zauberflöte“), Norina („Don Pasquale“), es folgten Rollen im dramatischen Fach, u.a. Micaela („Carmen“), Marguerite („Faust“), Gräfin („La nozze di Figaro“), Donna Elvira („Don Giovanni“), Vitellia („La clemenza di Titus“), Liu („Turandot“), Mimi („La Bohème“), Rusalka, vier Frauenrollen („Hoffmanns Erzählungen“), Agathe („Der Freischütz“), Arabella, Desdemona („Otello“), Alice Ford („Falstaff“), Tosca und Madama Butterfly. Daneben ist sie auch auf den großen Konzertpodien dieser Welt zu Gast. In dieser Spielzeit ist Noriko Ogawa-Yatake als Anna Maurant in Kurt Weills „Street Scene“, Axinja in Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“, Marcellina in „Il Barbiere di Siviglia“ und Marschallin in „Der Rosenkavalier“ am MiR zu erleben. »William Saetre – Sänger Der amerikanische Charaktertenor studierte am St. Olaf College, San Francisco Conservatory of Music sowie am San Francisco Opera Center wo er als Albert in Brittens „Albert Herring“ debütierte. Seit 1990 lebt William Saetre in Europa. Während seiner Zeit als Solist am Stadttheater Hildesheim gastierte er u.a. in Braunschweig, Frankfurt am Main, Stadttheater Klagenfurt, Pariser Oper, San Francisco Opera, Boston Lyric Opera, Houston Grand Opera, Seattle Opera, der Los Angeles Opera, Dallas Opera, New York City Opera, Opera Ireland und der Opera Colorado. Er nahm an verschiedenen Festspielen teil, darunter am Carmel Bach Festival (Kalifornien), am Spoleto Festival (Italien) und auch in Amsterdam, Wien und London sowie am Banff Centre for the Arts. William Saetre ist Gesangspädagoge für das Fach Musical und gibt Workshops im Bereich Musical in Europa und den USA. Seit der Spielzeit 2003.2004 ist William Saetre Ensemblemitglied am MiR, wo er u. a. Rabbi Meier in Detlev Glannerts „Der Spiegel des großen Kaisers“, die Knusperhexe in „Hänsel und Gretel“, die Tenorpartie in der szenischen Uraufführung von Brittens „War Requiem“, Bob Boles in „Peter Grimes“, Gawain in Isaac Albeniz‘ „Merlin“, Arturo in Manfred Trojahns „La Grande Magia“ oder Herodes in „Salome“ sang. »Dong-Won Seo – Sänger Der gebürtige Koreaner Dong-Won Seo studierte an der Hanyang Universität Gesang, anschließend studierte er an der Robert-Schumann Hochschule in Düsseldorf bei Dr. Prof. Michail Lanskoi, bevor er 2007 Mitglied des Opernstudios am Deutschen Nationaltheater in Weimar wurde. Er besuchte verschiedene Meisterkurse und gewann mehrere Preise bei Gesangswettbewerben, u.a. 2003 den 1. Preis beim Chunchu Musikwettbewerb und 2006 den 3. Preis beim Bergheimer Sängerpreis. Dong-Won Seos Repertoire umfasst zahlreiche Rollen, u.a. Walter Fürst („Wilhelm Tell“), Zuniga („Carmen“), Fafner („Siegfried“), Angelotti und Sagrestano („Tosca“) und Squenz („Ein Sommernachstraum“). Seit der Spielzeit 2008.2009 ist Dong-Won Seo festes Ensemblemitglied am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, wo er unter anderem als Il Re („Aida“), Osmin („Die Entführung auf dem Serail“), Sarastro („Die Zauberflöte“), Mesfistofele („Mefistofele“), Colline („La Bohème“), Wassermann („Rusalka“) und „Salome“ zu erleben war. In dieser Spielzeit wird Dong-Won Seo u.a. als Bartolo in „Le
  • 10. PRESSEINFORMATIONEN MUSIKTHEATER IM REVIER Nozze di Figaro“, Philipp II. und Mönch in „Don Carlos“ und Basilio in „Il Barbiere di Siviglia“ auf der Bühne stehen. »Piotr Prochera – Sänger Der polnische Bariton Piotr Prochera studierte Gesang an der Hochschule für Musik in Posen. Er war Sonderpreisträger des Gesangswettbewerbs in Wloszakowice (2002) sowie des Liederwettbewerbs in Warschau (2005) und besuchte Meisterkurse u.a. bei Ernst Haefliger, Peter Schreier und Dietrich Fisher-Dieskau. Bei Prof. Mario Hoff absolvierte er sein Konzertexamen/Lied. Ab 2005.06 sang Piotr Prochera am Deutschen Nationaltheater Weimar. Sein Repertoire umfasst neben wichtigen Partien seines Fachs wie Aeneas („Dido and Aeneas), Don Giovanni oder Papageno („Die Zauberflöte“) auch zahlreiche Partien Zeitgenössischer Musik wie Benito Repollo in „Wundertheater” von Hans Werner Henze, Il Malaspina in Salvatore Sciarrinos „Luci mie traditrici“, sowie die Hautrollen in den Uraufführungen „Simon der Erwählte” und “Due teste e una ragazza” von Isidora Žebeljan. Seit der Spielzeit 2008.2009 ist Piotr Prochera am MiR engagiert. Hier sang er u.a. Robert Cecil („Gloriana“), Herr Fluth („Die lustigen Weiber von Windsor“), Zar Peter („Zar und Zimmermann“), Mordred („Merlin“), Marcello („La Bohème“), Marcello Polvero („La Grande Magia“) und Roman Cycowski („Die Comedian Harmonists“). 2012.2013 singt er u.a. Figaro („Le Nozze di Figaro“) und den Marquis von Posa („Don Carlo“). »Michael Dahmen – Sänger Der Bariton Michael Dahmen absolvierte sein Gesangsstudium bei Prof. Christoph Prégardien an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Er tritt als Opern- und Konzertsänger im In- und Ausland auf. Mit Regisseuren wie Igor Folwil, Pierre Audi, Roland Schwab und Alexander von Pfeil erarbeitete der junge Sänger Partien wie Masetto in Mozarts „Don Giovanni“ oder Dr. Falke in Strauss’ „Die Fledermaus“. Er gastierte beim Internationalen Bachfest Schaffhausen, beim Beethovenfest Bonn oder bei der Ruhrtriennale, wo er im Herbst 2010 bei der Uraufführung von Hans Werner Henzes „Gisela!“ den Hanspeter sang. Nach zwei Spielzeiten im Jungen Ensemble gehört Michael Dahmen seit 2011.12 fest dem Ensemble des MiR an. Hier sang er u.a. den Zar in Lortzings „Zar und Zimmermann“, Sir Pellinore in „Merlin“, Dr. Siedler in Benatzkys „Im Weißen Rössl“, König Ubu in der Uraufführung „Ubu“, Shaunard in „La Bohème“ und Harry Frommermann in „Die Comedian Harmonists“. Viele seiner Arbeiten sind im Rundfunk und auf Tonträgern dokumentiert, seine Diskographie umfasst Raritäten wie die Neueinspielung von Robert Schumanns „Der Rose Pilgerfahrt“ und die Weltersteinspielung einiger Lieder von Johann Benjamin Gross. 2012.2013 erhielt Michael Dahmen den Gelsenkirchener Theaterpreis. »Almuth Herbst – Sängerin Die Mezzosopranistin Almuth Herbst studierte Gesang bei Ks. Prof. Leisenheimer (Musikhochschule Köln) und Kurt Moll. Es folgten nationale und internationale Stipendien, USA- Tournee, Rundfunkproduktionen mit dem WDR, SWR, Radio 4 (NL), ein Lehrauftrag an der Universität Dortmund, sowie Konzertverpflichtungen mit dem WDR-Rundfunkorchester, der Baden-Badener Philharmonie, dem Orchester der Städtischen Bühnen Hagen, der Neuen Philharmonie Westfalen und dem Nederlands Bach Ensemble. Im Konzerthaus debütierte sie
  • 11. PRESSEINFORMATIONEN MUSIKTHEATER IM REVIER mit der Alt-Rhapsodie von Brahms, mit dem Dirigenten Kerry Woodward brachte sie die „Kindertotenlieder“ von Mahler zur Aufführung. Opernengagements führten Almuth Herbst zur Ruhrtriennale, an das Aalto Theater Essen, Gran Théâtre de la Ville de Louxembourg, die Städtischen Bühnen Münster, das Theater der Stadt Koblenz und die Städtischen Bühnen Hagen. In den Niederlanden war sie als Zia Principessa und Dido zu hören. Almuth Herbst ist seit der Spielzeit 2009.10 Ensemblemitglied des MiR. »Elise Kaufmann – Sängerin Die in Oelwein, Iowa,U.S.A. geborene Elise Kaufman erhielt ihren Bachelor und Master of Music an der Universitäten von Iowa und Maryland. Nach ihrem ersten Engagement am Staatstheater Braunschweig (1981-82) wechselte sie zum Musiktheater im Revier. Mit der Saison 2012.2013 schaut die Sängerin auf 30 Bühnenjahre als Solistin am MiR zurück. Ihr Repertoire umfasst mehr als 120 verschiedene Rollen des Faches Lyrischer Koloratursopran und Koloratursoubrette u.a. Gilda, Sophie, Susanna, Zerbinetta, Musetta, Schlaues Füchslein, Marie, Oscar, Rosine, Olympia, Adele und Blondchen. Sie arbeitete zusammen mit Regisseuren wie Herbert Wernicke, Dietrich Hilsdorf, Günter Roth, Gabriele Rech, Ernst Köpplinger, Karen Mauksch, Michael Sturminger, Immo Karaman und Elisabeth Stöppler. 1989 und 2000 erhielt sie den Preis der Gelsenkirchener Theatergemeinde. Als Gast sang sie auf über 30 verschiedenen Bühnen. Vor allem im Bereich der Neuen Musik hat sich Elise Kaufman einen Namen gemacht: 2011 war sie für die Produktion „Not I“ von H. Holliger am Pfalztheater Kaiserslautern engagiert, die im Dezember auch am MiR zu sehen sein wird. Im Oktober 2012 steht sie in der Uraufführung der Oper „Sprung in die Leere“ von Felix Leuschner auf der Bühne. »Joachim G. Maaß – Sänger Geboren und aufgewachsen in Düsseldorf, studierte Joachim G. Maaß zunächst in seiner Heimatstadt bei Frau Prof. I. Reichelt Gesang. Nach seinem Konzertexamen vervollständigte er seine Studien bei Kammermusiksänger Prof. Otto Edelmann in Wien. Neben zahlreichen Konzertverpflichtungen wurde er im Rahmen von Stückverträgen an der Wiener Kammeroper und an der Westdeutschen Kammeroper Neuss engagiert. Sein erstes festes Engagement trat er 1985 am Theater der Stadt Oberhausen an. Seit 1988 ist er Mitglied des Ensembles des Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. In dieser Zeit gestaltete er weit über 100 Partien aus Oper, Operette und Musical, u.a. Mozarts Leporello in „Don Giovanni“, Figaro, Don Alfonso, Papageno, Rossinis Dr. Bartolo („Der Barbier von Sevilla“), Don Magnifico („La Cenerentola“), Rocco in Beethovens „Fidelio“, Lortzings Baculus und Van Bett, aber auch Captain Andy in „Showboat“, Prof. Higgins in „My fair Lady“ und Tevje in „Anatevka“, sowie Frosch in der „Fledermaus“. Er gastierte unter anderem in Düsseldorf, Köln, Mannheim. Graz und Klagenfurt. 2011 wurde er mit dem Gelsenkirchener Theaterpreis und zum wiederholten Male mit dem Publikumspreis der Theatergemeinde Gelsenkirchen ausgezeichnet.
  • 12. PRESSEINFORMATIONEN MUSIKTHEATER IM REVIER »Vasilios Manis – Sänger Der griechische Bariton Vasilios Manis absolvierte sein Bachelor-Studium an der Musikhochschule Köln bei Prof. Mario Hoff, bei welchem er ab Oktober 2012 auch sein Master- Studium antreten wird. Seine Bühnenerfahrungen sammelte er in diversen Hochschulproduktionen, sowie am Theater Aachen. Einer seiner größten Erfolge war im April 2012 ein Auftritt in der Philharmonie Köln, wo er den Solo-Bass im Requiem von Antonin Dvořák sang. Ab der Spielzeit 2012.13 ist Vasilios Manis Mitglied im Jungen Ensemble des MiR. »Sun-Myung Kim – Sänger Der südkoreanische Tenor Sun-Myung Kim studierte seit 2002 an der National-Universität Seoul und machte 2007 seinen Bachelor-Abschluss. Seit 2008 ist er Studierender der Gesangsabteilung der Folkwang Universität Essen in der Klasse von Prof. Rachel Robins. Seitdem wirkte er in zahlreichen Hochschulproduktionen, Liederabenden und Oratorien mit, so war er u.a. als Offizier in der Oper „Ariadne auf Naxos“ und als St. Brioche in der Operette „Die Lustige Witwe" zu hören. Seit der Spielzeit 2012.2013 ist Sun-Myung Kim Mitglied des Jungen Ensembles am MiR.