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»PREMIERE
DON CARLO
Oper von Giuseppe Verdi




Samstag, 22. Dezember 2012, 19.30 Uhr
Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, Großes Haus
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»Don Carlo

Geben Sie Gedankenfreiheit! – Die Forderung des Marquis von Posa an König Philipp II.
ist eine gewagte Utopie angesichts der einbetonierten Herrschaftsverhältnisse in Spanien
um 1560. Über allem schwebt die heilige Inquisition, die auch vor weltlichen Herrschern
nicht Halt macht. In dem Netz aus Intrige, Glauben und Herrschergewalt werden sie sich
alle verfangen: Infant Don Carlo verliert seine große Liebe Elisabeth an seinen Vater
Philipp, der durch die Heirat Frieden mit Frankreich schließt. Unachtsam gibt er vor
Prinzessin Eboli seine Gefühle für Elisabeth preis, die unerwidert liebende Eboli wird den
Infanten später verraten. Carlos bester Freund, der Freiheitskämpfer Marquis von Posa,
wird zum persönlichen Vertrauten des Monarchen. Doch auch das wird ihn am Ende nicht
retten, die Staatsräson verlangt den Tod des Aufrührers. Ebenso wird Carlo scheitern,
der im Sinne Posas vor dem versammelten Volk die Freiheit Flanderns von der Inquisition
erwirken will: Nach diesem öffentlichen Affront erwirkt der Vater beim Großinquisitor eine
Absolution für die Tötung des eigenen Sohns. Am Ende findet die Gedankenfreiheit für
Verdis Figuren nicht statt.

„Don Carlo“ ist ein Paradestück über den Kampf des Einzelnen um sein persönliches
Glück, das im Räderwerk eines erbarmungslosen Apparats zermalmt wird. Nicht einmal
König Philipp II. steht über den von ihm geschaffenen Strukturen. „Sie hat mich nie
geliebt!“, singt er im Angesicht tiefer Einsamkeit. Es ist sein persönlicher Preis für die
Macht. Im Spannungsfeld großer Chöre, dramatischer Ensembles und intimer Arien geht
es für die Protagonisten um alles.



Premiere: 22. Dezember 2012, 19.30 Uhr

Weitere Vorstellungen:
26. Dezember 2012,
4., 12., 20., 27. Januar,
3. Februar, 9., 13., 29. Juni,
6. Juli 2013

Kartenpreis: € 10.50 – 37.50 | TicketHotline: 0209-4097.200
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»Besetzung

Musikalische Leitung                           Rasmus Baumann
Musikalische Assistenz                         Daniele Squeo
Regie                                          Stephan Märki
Bühne                                          Sascha Gross
Kostüme                                        Anna Eiermann
Choreinstudierung                              Christian Jeub
Dramaturgie                                    Anna Melcher


Filippo II, Re di Spagna                       Renatus Mészár/Dong-Won Seo
Elisabetta di Valois                           Petra Schmidt
Don Carlo, Infante di Spagna                   Daniel Magdal
Rodrigo, Marchese di Posa                      Günter Papendell/Piotr Prochera
La Principessa Eboli                           Gudrun Pelker
Tebaldo                                        Dorin Rahardja
Il Grande Inquisitore                          Michael Tews
Un frate                                       Dong-Won Seo/Vasilios Manis
Una voce dal cielo                             Alfia Kamalova
Un araldo reale                                Sun-Myung Kim*
Il Conte di Lerma                              Sun-Myung Kim*
La Contessa d'Aremberg                         N.N.
Sechs Deputierte                               Michael Dahmen, Joachim G. Maaß, Vasilios
                                               Manis, Nikolai Miassojedov, Tomas Möwes,
                                               Ralf Rhiel
Chor und Extra Chor des Musiktheater im
Revier
Neue Philharmonie Westfalen

*Mitglied des Jungen Ensembles am Musiktheater im Revier
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»Rasmus Baumann – Musikalische Leitung

Der gebürtige Gelsenkirchener Rasmus Baumann ist seit der Spielzeit 2008.09
Chefdirigent am MiR und wurde bereits nach der ersten Saison u.a. für seine innovativen
Konzertprojekte mit dem Gelsenkirchener Theaterpreis ausgezeichnet. Er studierte
Klavier an der Folkwang Hochschule Essen, Dirigieren an der Musikhochschule Frankfurt
a.M. und wurde in Bochum zum Kirchenmusiker ausgebildet. Sein erstes Engagement
führte ihn als Aalto Theater Essen, wo er zunächst als Solo Repetitor, später als 2.
Kapellmeister tätig war, bevor er 2003 als Stellv. GMD und 1. Kapellmeister ans
Staatstheater Kassel wechselte. Als Gastdirigent dirigiert er regelmäßig die
Rundfunkorchester des BR und WDR, die Radiophilharmonie des NDR Hannover, die
Bochumer, Bergischen und Nürnberger Symphoniker und war an den Opernhäusern Köln,
Nürnberg, Osnabrück, der Komischen Oper Berlin oder der Staatsoper Hamburg zu
erleben. Einige CD Produktionen und bei Bärenreiter herausgegebene Klavierauszüge
runden sein künstlerisches Schaffen ab. Im Februar 2009 dirigierte er im Rahmen des
Deutschen Dirigentenpreises im Konzerthaus Berlin und wurde mit einem Sonderpreis
bedacht.




»Daniele Squeo – Musikalische Assistenz

Daniele Squeo studierte Klavier und Komposition am Conservatorio „N. Rota” in Monopoli
(Italien). Ein Erasmusstudium führte den Italiener an die Hochschule für Musik „Franz
Liszt“ Weimar, wo er in Klavier von Prof. Gerlinde Otto unterrichtet wurde. Seit 2009
studiert er in Weimar Dirigieren bei Prof. Gunter Kahlert, Prof. Nicolás Pasquet und Prof.
Anthony Bramall. Assistenzen führten ihn an das Teatro Lirico di Cagliari, das Theater
Erfurt und an die Nikolaikirche Leipzig. Er ist Chefdirigent und künstlerischer Leiter des
Akademischen Orchesters der TU Ilmenau. 2011 gewann er den XVIII. Wettbewerb für
junge Dirigenten der Europäischen Union in Spoleto, Italien.
Daniele Squeo ist seit 2012 Stipendiat des DIRIGENTENFORUMs.




»Stephan Märki – Regie

Stephan Märki ist in Bern geboren und in Basel aufgewachsen. Er arbeitete als Fotograf
und Journalist in einer Werbe- und Presseagentur, bevor er in München eine
Schauspielausbildung absolvierte. Es folgten verschiedene Engagements bei Theater,
Film und Fernsehen, bis er 1985 das Teamtheater München gründete, dem er sowohl als
Geschäftsführer wie auch als künstlerischer Leiter vorstand.
Von 1993 bis 1997 war Stephan Märki Intendant des Hans-Otto-Theaters Potsdam.
Anschließend arbeitete er als freier Regisseur, und mehrere Gastdozenturen führten ihn
u.a. ans Max Reinhardt-Seminar in Wien und an die Universitäten St.Gallen und Zürich.
Von September 2000 bis Juli 2012 war Stephan Märki Generalintendant des Deutschen
Nationaltheaters Weimar, wo er bei vielen Schauspiel- und Musiktheaterinszenierungen
Regie führte, u.a. Schillers „Wilhelm Tell“ auf dem Rütli und Strauss’ „Elektra“. Unter
seiner Leitung konnte die drohende Fusion mit dem Theater Erfurt und die damit
verbundene Auflösung der Musiktheatersparte verhindert und das DNT zum
Thüringischen Staatstheater werden.
Vom 1. Juli 2011 leitete Stephan Märki - in der Übergangspielzeit 2011/12 gemeinsam
mit Marcel Brülhart - die Zusammenführung des Berner Symphonieorchesters und des
Stadttheater Bern zu einem Vierspartenhaus, bestehend aus Konzert, Oper, Schauspiel
und Tanz. Mit der Spielzeit 2012/13 übernimmt Stephan Märki die Direktion in Gänze und
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zeichnet dann auch in künstlerischer Hinsicht für die Neuausrichtung von Konzert Theater
Bern verantwortlich.




»Sascha Gross – Bühne

Sascha Gross, geboren 1968 in München, war ab 1987 Assistent für Fotografie und von
1989 bis 1993 Assistent für Bühnen- und Kostümbild bei Jürgen Rose an den Münchner
Kammer-
spielen. Seit 1993 realisierte er als freier Bühnen- und Kostümbildner Produktionen u.a.
mit Dieter Dorn an den Münchner Kammerspielen, mit Jens-Daniel Herzog am
Nationaltheater Mannheim und Schauspiel Frankfurt, mit Roland Schimmelpfennig am
Staatstheater Mainz sowie mehrfach mit Peter Wittenberg u.a. am Deutschen Theater
Berlin, an den Münchner Kammerspielen, am Neuen Schauspiel Düsseldorf und am
Maxim Gorki Theater. Seit 2003 arbeitet Sascha Gross regelmäßig mit dem Regisseur
Robert Schuster zusammen, mit dem Inszenierungen am Deutschen Theater Berlin
(Kälte, Tartuffe, Neues Leben UA), am Mecklenburgischen Staatstheater (Der gute
Mensch von Sezuan), am Schauspiel Leipzig (Medea), an den Münchner Kammerspielen
(Italienische Nacht), am Theater Bremen (Die Bakchen, Woyzeck, Ein Volksfeind) und
zuletzt am Schauspiel Frankfurt (DNA) entstanden. Am DNT übernahm er in dieser
Spielzeit bereits die Ausstattung von Kleists Prinz Friedrich von Homburg in der Regie
von Lisa Nielebock, mit der er 2010 und 2011 am Schauspielhaus Bochum bereits Der
elfte Gesang von Schimmelpfennig und Horváths Kasimir und Karoline auf die Bühne
brachte. Lehraufträge führten Sascha Gross an die Hochschule der Bildenden Künste
Hamburg, die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ und die Fachhochschule
München, seit 2010 unterrichtet er an der Folkwang Universität der Künste
Essen/Bochum im Fachbereich Bühnenbild und Regie.




»Anna Eiermann – Kostüme

Anna Eiermann, geboren in Karlsruhe, studierte Bühnen- und Kostümbild an der
Universität der Künste in Berlin und ist seitdem vorwiegend als Kostümbildnerin sowohl
im Bereich Schauspiel und Musiktheater als auch für Filmproduktionen tätig. In
Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Claus Peymann, Ruth Berghaus, Andrea Breth,
Hans Neuenfels, Pierre Audi, Gisbert Jäkel, Nikolaus Lehnhof und Reinhild Hoffmann
entstanden Produktionen u.a. am Wiener Burgtheater (Schlacht um Wien, Der
kaukasische Kreidekreis, Käthchen von Heilbronn), am Deutschen Theater Berlin (Titus
Andronicus), am Théatre Royal de la Monnaie, Brüssel (Iphigenie en Tauride), an der
Oper Graz (Der Ring des Nibelungen), bei den Salzburger Osterfestspiele (Fidelio) sowie
für den Steierischen Herbst und die Ruhrtriennale (Begehren UA). Seit vielen Jahren
besteht eine enge künstlerische Partnerschaft zu dem Bühnenbildner und Regisseur
Michael Simon, mit dem sie zahlreiche Arbeiten u.a. The Black Rider am Theater
Dortmund, Wozzeck an der Berliner Schaubühne, Shockheaded Peter und Amphytrion am
Schauspielhaus Düsseldorf, Dreamtime (Macbeth) am Theater Karlsruhe, Der Glöckner
von Notre Dame am Residenztheater München, Alice am Schauspiel Hannover und die
Uraufführung der Oper L‘espace dernier von Matthias Pintscher an der Pariser Opéra de
la Bastille realisierte. Zudem entwarf Anna Eiermann die Kostüme für Inszenierungen von
Karin Beier, darunter Kaufmann von Venedig am Schauspielhaus Düsseldorf, Maß für Maß
und Clockwork Orange am Schauspielhaus Hamburg und Die Nibelungen am Schauspiel
Köln. Seit 2003 arbeitet sie immer wieder auch mit Calixto Bieito zusammen u.a. bei La
Traviata an der Staatsoper Hannover, Entführung aus dem Serail und Madama Butterfly
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an der Komischen Oper, Don Carlo in Basel und Der fliegende Holländer an der
Staatsoper Stuttgart. Dort hat Anna Eiermann auch für Karsten Wiegands Aida-
Inszenierung die Kostüme entworfen. Von 2008 bis 2010 war sie Professorin für
Kostümbild an der Staatlichen Kunstakademie in Stuttgart.




»Christian Jeub – Choreinstudierung

Der gebürtige Solinger Christian Jeub studierte Schulmusik und Kirchenmusik an der
Musikhochschule Köln. Ein Aufbaustudium in den Fächern Chor- und Orchesterleitung bei
David de Villiers und Ralf Otto führte ihn an die Folkwang-Hochschule Essen. Parallel
dazu besuchte er Meisterkurse u. a. bei Eric Ericson, Frieder Bernius, Simon Carrington
und Tõnu Kaljuste. Im Rahmen des Europäischen Musikfestes Stuttgart 2002 und 2003
unter der künstlerischen Leitung von Helmut Rilling, erhielt er Dirigierstipendien. Als
stellvertretender Chordirektor war Christian Jeub von 2000 bis 2007 am Staatstheater
am Gärtnerplatz München tätig. Neben eigenverantwortlichen

Choreinstudierungen, ergänzten Dirigate, wie „Die Zauberflöte“ und „Die Fledermaus“,
seine Tätigkeit am Gärtnerplatz. In Orvieto/Italien dirigierte er 2003 Verdis „Un ballo in
maschera“. Erste Kontakte ergaben sich zum Bayerischen Rundfunkchor, dem Rias-
Kammerchor und dem WDR Rundfunkchor Köln, bei dem er 2003 die Einstudierung der
dritten Symphonie Gustav Mahlers und die Produktion von Rautavaaras „Erste Elegie“
leitete. Beim Dirigentenwettbewerb Mariele Ventre in Bologna war er 2005 Preisträger.
Ein Lehrauftrag führt ihn auch an die Ruhr-Universität Bochum. Für die Bayreuther
Festspiele 2009 studierte Christian Jeub den Chor.

in der Produktion „Der Fliegende Holländer für Kinder“ ein. Den traditionsreichen
Gürzenich-Chor Köln von 1827 leitet er von 2011 an. Seit der Spielzeit 2007/2008 ist
Christian Jeub als Chordirektor mit Dirigierverpflichtung am MiR, Musiktheater im Revier,
engagiert und leitet den Musikverein Gelsenkirchen.




»Anna Melcher – Dramaturgie

Anna Melcher, in Krefeld geboren, studierte Germanistik, Philosophie, Politik und Jura an
der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und war dort Mitbegründerin der
Uni-Theatergruppe „Gedankenstriche“. Sie arbeitete bereits vor dem 1. juristischen
Staatsexamen und während des Referendariats am Kammergericht Berlin als
Dramaturgieassistentin am Berliner Ensemble (u.a. für Christoph Schlingensief, Klaus
Emmerich, Carl Hegemann), als Regie- und Dramaturgieassistentin an der Volksbühne
Berlin (u.a. mit Jürgen Kruse), als Co-Redakteurin für das bei Kiepenheuer & Witsch
verlegte Buch über Christoph Schlingensiefs Projekt „Chance 2000“, im Berliner
Kultursenat und anschließend ein Jahr für die Berliner Staatsoper Unter den Linden als
Mitarbeiterin des Geschäftsführers. Nach dem 2. Staatsexamen wurde sie 2000
persönliche Referentin der Opernintendantin der Bühnen der Landeshauptstadt Kiel
Kirsten Harms. Ab der Spielzeit 2002/2003 war sie an den Städtischen Bühnen
Osnabrück als Musikdramaturgin für Oper und Konzert engagiert, wo sie auch als
Lehrbeauftragte im Fachbereich Musik der Universität Osnabrück tätig war. In der
Spielzeit 2005/2006 war sie als Leitende Dramaturgin für das Musiktheater am
Oldenburgischen Staatstheater engagiert, von 2006/2007 an war sie zwei Jahre als
Künstlerische Mitarbeiterin des Intendanten und Dramaturgin für Oper und Schauspiel
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am Oldenburgischen Staatstheater tätig. Seit der Spielzeit 2008/2009 ist Anna Melcher
Chefdramaturgin und Stellvertreterin des Generalintendanten am Musiktheater im Revier.




»Renatus Mészár – Sänger

Renatus Mészár studierte Kirchenmusik und Gesang in Hamburg und München. 1995
wurde er ans Staatstheater Braunschweig engagiert, Es folgten die Stationen Münster,
Würzburg, Schwerin, Weimar und Bonn, sowie Gastengagements an vielen deutschen
und europäischen Theatern, u.a. Komische Oper Berlin, Staatstheater Kassel, Klagenfurt,
Enschede, Halle, Ruhrtriennale Bochum u.a. Sein Repertoire umfasst Partien wie
Leporello und Komtur („Don Giovanni“), Sarastro („Die Zauberflöte“), Figaro („Le nozze
di Figaro“), Alberich („Das Rheingold“), Wotan („Das Rheingold“, „Die Walküre“),
Wanderer („Siegfried“), Hagen („Götterdämmerung“), König Heinrich („Lohengrin“),
Kaspar („Der Freischütz“), Orest („Elektra“), Fra Melitone („La Forza de Destino"),
Großinquisitor („Don Carlo“), Zaccaria („Nabucco“), Sparafucile („Rigoletto“), Colline (La
Bohème“), Scarpia („Tosca“), Doktor („Wozzeck“), Boris („Lady Macbeth von Mzensk“),
Wassermann („Rusalka“), Don Toribio in „Love and Other Demons" von Peter Eötvös,
u.v.a.
Seit Oktober ist der Preisträger mehrerer internationaler Musikwettbewerbe
Ensemblemitglied des Staatstheaters Karlsruhe. Am MiR singt Renatus Mészár in dieser
Spielzeit Filippo II. („Don Carlos“) und Boris („Lady Macbeth von Mzensk“).




»Dong-Won Seo – Sänger

Der gebürtige Koreaner Dong-Won Seo studierte an der Hanyang Universität Gesang,
anschließend studierte er an der Robert-Schumann Hochschule in Düsseldorf bei Dr. Prof.
Michail Lanskoi, bevor er 2007 Mitglied des Opernstudios am Deutschen Nationaltheater
in Weimar wurde. Er besuchte verschiedene Meisterkurse und gewann mehrere Preise bei
Gesangswettbewerben, u.a. 2003 den 1. Preis beim Chunchu Musikwettbewerb und 2006
den 3. Preis beim Bergheimer Sängerpreis. Dong-Won Seos Repertoire umfasst
zahlreiche Rollen, u.a. Walter Fürst („Wilhelm Tell“), Zuniga („Carmen“), Fafner
(„Siegfried“), Angelotti und Sagrestano („Tosca“) und Squenz („Ein
Sommernachstraum“). Seit der Spielzeit 2008.2009 ist Dong-Won Seo festes
Ensemblemitglied am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, wo er unter anderem als Il
Re („Aida“), Osmin („Die Entführung auf dem Serail“), Sarastro („Die Zauberflöte“),
Mesfistofele („Mefistofele“), Colline („La Bohème“), Wassermann („Rusalka“) und
„Salome“ zu erleben war. In dieser Spielzeit wird Dong-Won Seo u.a. als Bartolo in „Le
Nozze di Figaro“, Philipp II. und Mönch in „Don Carlos“ und Basilio in „Il Barbiere di
Siviglia“ auf der Bühne stehen.




»Petra Schmidt – Sängerin

Die Sopranistin Petra Schmidt studierte an der Musikhochschule Würzburg Klavier und
Gesang, dann Gesang bei Prof. Ingeborg Ruß an der Detmolder Musikhochschule und
erhielt mehrere Stipendien. Ihr erstes Engagement führte sie 1995 an die Wiener
Kammeroper/Schlosstheater Schönbrunn, 1996 sang sie beim Sommerfestival „Mozart in
Schönbrunn“.
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In der Partie Wellgunde/Rheingold debütierte sie 1997 am Staatstheater Kassel, wo sie
bis zur Spielzeit 2003.2004 fest engagiert war. Dort gesungene Partien waren u.a.
Wellgunde („Rheingold“/“Götterdmämmerung“), Elettra („ Idomeneo“), Desdemona(
„Otello“), Tatjana („Eugen Onegin“), Micaela („Carmen“), Rosaline („Fledermaus“).
Zum Wintersemester 2005.2006 erhielt sie Lehraufträge für das Fach Gesang und für
Szenisches Spiel an der Universität Kassel. Seit der Spielzeit 2009.2010 ist die
Sopranistin festes Ensemblemitglied am MiR engagiert. Zu ihren gesungenen Partien
gehören u.a. Manon Lescaut, Pamina („Die Zauberflöte“), Frau Fluth („Die lustigen
Weiber von Windsor“), Margherita („Mefistofele“), Mimi („La Bohème“). Für ihre
Darstellung der Rusalka wurde sie 2012.2013 mit dem Gelsenkirchener Theaterpreis
geehrt.




»Daniel Magdal – Sänger

Der rumänische Tenor Daniel Magdal studierte Gesang an der Akademie der Künste in
seiner Heimatstadt Iasi. 1991 wurde er festes Ensemblemitglied an der Staatsoper in
Iasi, wo er Partien wie Don José („Carmen“) und Riccardo („Un ballo in maschera“) sang.
1997 wurde er ans Theater Magdeburg engagiert und erarbeitete sich das italienische
Spinto-Fach. Zudem gastierte er u. a. in Saarbrücken, Hannover, Lübeck und
Braunschweig. Ein großer Erfolg war sein Debüt als Cavaradossi („Tosca“) bei den
Opernfestspielen in Den Haag. In der Saison 2006.07 debütierte er an der Semperoper
Dresden als Rodolfo („La Bohème“) und bei den Schweriner Schlossfestspielen als
Manrico („Il trovatore“). Es folgten Auftritte als Canio („I Pagliacci“), Cavaradossi
(„Tosca“ und Hoffmann („Les Contes d’Hoffmann“) am Landestheater Innsbruck, als
Edgardo („Lucia di Lammermoor“) an den Opernhäusern von Bukarest und Hannover, als
Alvaro bei den Schlossfestspielen Schwerin und in Würzburg, als Énée („Les Troyens“)
und als Dick Johnson („La fanciulla del West“) in Innsbruck. Am MiR war der auch als
Konzertsänger gefragte Tenor bereits als Rodolfo („La Bohème“) und Alfredo („La
Traviata“) zu erleben, im Dezember 2012 wird er die Titelpartie in „Don Carlos“ singen.




»Günter Papendell – Sänger

Der in Krefeld geborene Bariton Günter Papendell schloss sein Studium an den
Musikhochschulen Köln und München 2005 als Meisterklassenstudent von Daphne
Evangelatos und Helmut Deutsch ab. Seit der Spielzeit 2007.08 ist Günter Papendell an
der Komischen Oper engagiert. Neben zahlreichen nationalen wie auch internationalen
Auftritten als Konzertsänger mit bedeutenden Künstlern wie Helmut Deutsch und Stefan
Vladar und Klangkörpern wie den Orchestern des Bayerischen und des Kölner Rundfunks
und dem Philharmonischen Orchester St. Petersburg sang er als Gast an verschiedensten
Deutschen Opernhäusern darunter das Alto-Theater in Essen, die Staatstheater Nürnberg
und Mainz, die Nationaltheater Weimar und Mannheim, die Staatsoper und das
Gärtnerplatztheater in München und die Theater in Dortmund, Bonn, und Bremen. Sein
breites Repertoire beinhaltet u.a. Partien wie Odysseus (Monteverdi), Don Giovanni,
Figaro (Mozart und Rossini), Germont, Marquis Posa , Escamillo und Marcello.
Am MiR war er zuletzt als Germont in Verdis „La Traviata“ zu erleben, in dieser Spielzeit
singt er in „Don Carlos“ den Marquis Posa. Zudem gibt Günter Papendell in dieser
Spielzeit an der Komischen Oper Berlin sein Premierendebut als Odysseus in der
gleichnamigen Oper von Claudio Monteverdi.
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»Piotr Prochera – Sänger

Der polnische Bariton Piotr Prochera studierte Gesang an der Hochschule für Musik in
Posen. Er war Sonderpreisträger des Gesangswettbewerbs in Wloszakowice (2002) sowie
des Liederwettbewerbs in Warschau (2005) und besuchte Meisterkurse u.a. bei Ernst
Haefliger, Peter Schreier und Dietrich Fisher-Dieskau. Bei Prof. Mario Hoff absolvierte er
sein Konzertexamen/Lied.
Ab 2005.06 sang Piotr Prochera am Deutschen Nationaltheater Weimar. Sein Repertoire
umfasst neben wichtigen Partien seines Fachs wie Aeneas („Dido and Aeneas), Don
Giovanni oder Papageno („Die Zauberflöte“) auch zahlreiche Partien Zeitgenössischer
Musik wie Benito Repollo in „Wundertheater” von Hans Werner Henze, Il Malaspina in
Salvatore Sciarrinos „Luci mie traditrici“, sowie die Hautrollen in den Uraufführungen
„Simon der Erwählte” und “Due teste e una ragazza” von Isidora Žebeljan.
Seit der Spielzeit 2008.2009 ist Piotr Prochera am MiR engagiert. Hier sang er u.a.
Robert Cecil („Gloriana“), Herr Fluth („Die lustigen Weiber von Windsor“), Zar Peter („Zar
und Zimmermann“), Mordred („Merlin“), Marcello („La Bohème“), Marcello Polvero („La
Grande Magia“) und Roman Cycowski („Die Comedian Harmonists“). 2012.2013 singt er
u.a. Figaro („Le Nozze di Figaro“) und den Marquis von Posa („Don Carlo“).




»Gudrun Pelker – Sängerin

Die Mezzosopranistin Gudrun Pelker erhielt ihre künstlerische Ausbildung an der
Musikhochschule Köln bei Josef Metternich. Auf ihr Bühnendebüt in der Partie der Carmen
1988 bei den Internationalen Sommerfestspielen auf Schloss Weikersheim folgten
Festengagements in Gelsenkirchen und Frankfurt, wo sie in über 40 Partien zu hören war
(Carmen, Cherubino, Hänsel, Mrs. Quickly, Gräfin Geschwitz u.v.a.). Gastengagements
führten sie u.a. an die Staatstheater Wiesbaden, Oldenburg, Hannover und an die
Bühnen Köln, Essen, Dortmund, Basel, zu den Schwetzinger Festspielen, der Münchner
Biennale und den Wiener Festwochen. Sie arbeitete unter anderem mit Dirigenten wie
Markus Stenz, Bernhard Kontarsky, Johannes Kalitzke, Paolo Carignani und Regisseuren
wie Elmar Gehlen, Christoph Nel, Alfred Kirchner, Peter Konwitschny und Werner
Schroeter zusammen. In der zeitgenössischen Musik arbeitete Gudrun Pelker mit
führenden Ensembles wie Klangforum Wien, Musikfabrik NRW und ensemble modern
Frankfurt. Seit 2007 ist sie als Professorin für Gesang an der Musikhochschule Hannover
tätig. Mit ihrem Debüt als Fricka.Erda in der konzertanten Produktion von Wagners
„Rheingold“ vollzog sie am MiR in der Spielzeit 2010.2011 ihren Wechsel ins dramatische
Mezzo-Fach.




»Dorin Rahardja – Sängerin

Dorin Rahardja wurde 1985 geboren und lernte zunächst Klarinette und Saxophon, bevor
sie schließlich ins Gesangsfach wechselte. Nach ihrem Abitur begann sie ihre berufliche
Ausbildung an der Folkwang Universität der Künste in Essen, wo sie im Studiengang
Musiktheater/Gesang 2010 ihren künstlerischen Abschluss bei Prof. Rachel Robins
absolvierte. Ihren „Master of Voice Performance“ schloss sie im Juli 2012 mit Bestnote
ab. Mit der Spielzeit 2010.2011 wurde Dorin Rahardja ins Junge Ensemble des MiR
engagiert, wo sie u.a. als Taumännchen in „Hänsel und Gretel“, Chava in „Anatevka“,
Prinzessin Nicoletta in „Die Liebe zu den drei Orangen“, „Wellgunde“ in „Das Rheingold“,
Klärchen in der Operette „Im Weißen Rössl“ und die 1. Elfe in „Rusalka“ zu erleben war.
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In dieser Spielzeit singt sie unter anderem Rose in Kurt Weills „Street Scene“, sowie
Barbarina in „Le Nozze di Figaro“.




»Michael Tews – Sänger

Michael Tews besuchte zunächst eine Schauspielschule in seiner Heimatstadt
Hamburg, bevor er sich dazu entschloss, an der Musikhochschule in Frankfurt / Main
Gesang zu studieren. Nach dem erfolgreichem Abschluss seines Studiums wurde er
Ensemblemitglied am Landestheater Coburg, gefolgt von Engagements in
Krefeld/Mönchengladbach, Osnabrück, Erfurt, Wuppertal und Gelsenkirchen.

Gastspiele führten ihn unter anderem an das Opernhaus in Amsterdam, das Lincoln
Center Festival in New York, an das Nationaltheater Mannheim und das Theater in
Bielefeld. Er sang im Concertgebouw Amsterdam und in der Barbican Hall in London.

In jüngster Vergangenheit absolvierte Michael Tews eine Konzerttournee mit Frans
Brüggen und dem Orchestra Of The 18th Century durch die Niederlande und Belgien und
gastierte beim Orchestre Philharmonique Luxembourg und beim Stavanger Symphony
Orchestra. Darüber hinaus wirkte er in den Uraufführungen „La Porta Della Legge“ von
Salvatore Sciarrino und „Waiting For The Barbarians“ von Philipp Glass mit, von der auch
eine CD-Aufnahme vorliegt.

Bereits von 2008 bis 2010 war Michael Tews am Musiktheater im Revier engagiert. Nach
einem kurzen Auswärtsspiel kehrt der Bass nun in dieser Spielzeit erneut ins
Gelsenkirchener Sängerensemble zurück.




»Vasilios Manis – Sänger

Der griechische Bariton Vasilios Manis absolvierte sein Bachelor-Studium an der
Musikhochschule Köln bei Prof. Mario Hoff, bei welchem er ab Oktober 2012 auch sein
Master-Studium antreten wird. Seine Bühnenerfahrungen sammelte er in diversen
Hochschulproduktionen, sowie am Theater Aachen. Einer seiner größten Erfolge war im
April 2012 ein Auftritt in der Philharmonie Köln, wo er den Solo-Bass im Requiem von
Antonin Dvořák sang. Ab der Spielzeit 2012.13 ist Vasilios Manis Mitglied im Jungen
Ensemble des MiR.




»Alfia Kamalova – Sängerin

Die in Estland geborene Sopranistin Alfia Kamalova studierte Gesang an der Eesti
Muusikaakadeemia in Talinn, an der Sibelius Akademi in Helsinki und absolvierte
Meisterkurse bei Maria Venuti, Monica Groop und Tom Krause. Bereits während ihres
Studiums sang sie in mehreren Opernproduktionen in Finnland und Estland. Nach ihrem
Diplom wurde sie ans Stadttheater Gießen engagiert, wo sie als Nannetta in Verdis
„Falstaff“ debütierte. Dort sang sie ein breit gefächertes Repertoire aus den Bereichen
Oper, Operette und Musical, u.a. Hodel („Anatevka“), Komtesse Anastasia („Die
Csárdásfürstin“), Esmeralda („Die verkaufte Braut“) und Mozarts Bastienne („Bastien und
Bastienne“).
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Seit der Spielzeit 2008.2009 ist Alfia Kamalova am MiR engagiert. Hier war sie u.a. als
Marie („Zar und Zimmermann“), Gretel („Hänsel und Gretel“), Woglinde („Das
Rheingold“), Musetta („La Bohème“), Marta di Spelta in Manfred Trojahns „La grande
Magia“ und Elida in der Szenischen Welturaufführung von Stefan Wolpes „Zeus und Elida“
zu erleben. Alfia Kamalova erhielt 2010.2011 den Gelsenkirchener Theaterpreis.




»Sun-Myung Kim – Sänger

Der südkoreanische Tenor Sun-Myung Kim studierte seit 2002 an der National-
Universität Seoul und machte 2007 seinen Bachelor-Abschluss. Seit 2008 ist er
Studierender der Gesangsabteilung der Folkwang Universität Essen in der Klasse von
Prof. Rachel Robins. Seitdem wirkte er in zahlreichen Hochschulproduktionen,
Liederabenden und Oratorien mit, so war er u.a. als Offizier in der Oper „Ariadne auf
Naxos“ und als St. Brioche in der Operette „Die Lustige Witwe" zu hören. Seit der
Spielzeit 2012.2013 ist Sun-Myung Kim Mitglied des Jungen Ensembles am MiR.




»Michael Dahmen – Sänger

Der Bariton Michael Dahmen absolvierte sein Gesangsstudium bei Prof. Christoph
Prégardien an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Er tritt als Opern- und
Konzertsänger im In- und Ausland auf. Mit Regisseuren wie Igor Folwil, Pierre Audi,
Roland Schwab und Alexander von Pfeil erarbeitete der junge Sänger Partien wie Masetto
in Mozarts „Don Giovanni“ oder Dr. Falke in Strauss’ „Die Fledermaus“. Er gastierte beim
Internationalen Bachfest Schaffhausen, beim Beethovenfest Bonn oder bei der
Ruhrtriennale, wo er im Herbst 2010 bei der Uraufführung von Hans Werner Henzes
„Gisela!“ den Hanspeter sang.
Nach zwei Spielzeiten im Jungen Ensemble gehört Michael Dahmen seit 2011.12 fest dem
Ensemble des MiR an. Hier sang er u.a. den Zar in Lortzings „Zar und Zimmermann“, Sir
Pellinore in „Merlin“, Dr. Siedler in Benatzkys „Im Weißen Rössl“, König Ubu in der
Uraufführung „Ubu“, Shaunard in „La Bohème“ und Harry Frommermann in „Die
Comedian Harmonists“. Viele seiner Arbeiten sind im Rundfunk und auf Tonträgern
dokumentiert, seine Diskographie umfasst Raritäten wie die Neueinspielung von Robert
Schumanns „Der Rose Pilgerfahrt“ und die Weltersteinspielung einiger Lieder von Johann
Benjamin Gross. 2012.2013 erhielt Michael Dahmen den Gelsenkirchener Theaterpreis.




»Joachim G. Maaß – Sänger

Geboren und aufgewachsen in Düsseldorf, studierte Joachim G. Maaß zunächst in seiner
Heimatstadt bei Frau Prof. I. Reichelt Gesang. Nach seinem Konzertexamen
vervollständigte er seine Studien bei Kammermusiksänger Prof. Otto Edelmann in Wien.
Neben zahlreichen Konzertverpflichtungen wurde er im Rahmen von Stückverträgen an
der Wiener Kammeroper und an der Westdeutschen Kammeroper Neuss engagiert. Sein
erstes festes Engagement trat er 1985 am Theater der Stadt Oberhausen an. Seit 1988
ist er Mitglied des Ensembles des Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. In dieser Zeit
gestaltete er weit über 100 Partien aus Oper, Operette und Musical, u.a. Mozarts
Leporello in „Don Giovanni“, Figaro, Don Alfonso, Papageno, Rossinis Dr. Bartolo („Der
Barbier von Sevilla“), Don Magnifico („La Cenerentola“), Rocco in Beethovens „Fidelio“,
Lortzings Baculus und Van Bett, aber auch Captain Andy in „Showboat“, Prof. Higgins in
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„My fair Lady“ und Tevje in „Anatevka“, sowie Frosch in der „Fledermaus“. Er gastierte
unter anderem in Düsseldorf, Köln, Mannheim. Graz und Klagenfurt. 2011 wurde er mit
dem Gelsenkirchener Theaterpreis und zum wiederholten Male mit dem Publikumspreis
der Theatergemeinde Gelsenkirchen ausgezeichnet.




»Nikolai Miassojedov – Sänger

Nikolai Miassojedov wurde in Moskau geboren. Sein Vater ist Professor für
Musikwissenschaft Harmonie, Gehörbildung und Kontrapunkt in Moskauer Tschaikovskij-
Konservatorium, seine Mutter war Lehrerin für Harmonie und Gehörbildung in einer
Musikfachschule. Seit seinem Abschluss des Studiums als Chordirigent sowie als Opern-
und Konzertsänger wirkte er in vielen Opern, Konzerten, Rundfunk-, Fernseh- und
Schallplattenaufnahmen mit, bis zum Beginn der 1990er Jahre überwiegend in Moskau.
Sein erstes Festengagement in Deutschland erhielt er 1993 am Brandenburger Theater,
von hier wechselte er bis 1996 ans Theater Bremen. Von 1996 bis 2004 war er
Ensemblemitglied am Musiktheater im Revier, wo er seit Beginn der Spielzeit 2010.11
wieder einen Teilspielzeitvertrag hat. Gastspiele führten in u.a. nach Stuttgart, Dresden,
Oldenburg, Mönchengladbach/Krefeld, Karlsruhe, Koblenz, Linz, Mannheim, Würzburg,
Bremen, Kassel, Moskau, Bonn, Chemnitz , Düsseldorf. Zu seinen Partien zählen u.a.
Posa, Falstaff, Macbeth, Nabucco, Rigoletto, Amonasro, Schicchi, Peter Besenbinder,
Boris Godunow, Pizzaro, König Treff, Sir Ector/Merlin, Baron Douphol, Tonio, Klingsor.




»Tomas Möwes – Sänger

Tomas Möwes, geboren in Halle, studierte Gesang an der Hochschule für Musik Franz
Liszt Weimar. Von 1977 bis 1988 war der Bariton am Opernhaus Magdeburg engagiert.
Es folgten Festengagements am Opernhaus Halle und ab 1990 an der Oper Leipzig. Seit
2001 ist Tomas Möwes freischaffend tätig und gastiert an bedeutenden Theatern wie der
Staatsoper und der Deutschen Oper Berlin, der Hamburgischen Staatsoper, der
Semperoper Dresden, an den Opern Bonn und Frankfurt, am Aalto Theater Essen, an den
Opernhäusern in Basel und Genua, an der Nationale Reisopera Enschede, an der Opera
National du Rhin und bei den Wiener Festwochen. Er arbeitete mit Regisseuren wie Peter
Konwitschny, Ruth Berghaus, Willy Decker, John Dew, Andreas Homoki, Alfred Kirchner,
Nikolaus Lehnhoff, Johannes Schaaf und Herbert Wernicke und sang unter
hervorragenden Dirigenten wie Kent Nagano, Marek Janowski, Stefan Soltesz, Lothar
Zagrosek, Michael Jurowski, Jiri Kout und Ingo Metzmacher. Tomas Möwes erhielt den
Kulturpreis der Stadt Magdeburg und wurde 1985 zum Kammersänger ernannt. Sein
Rollenrepertoire ist so umfassend wie vielfältig. Es reicht von Mozarts „Don Giovanni“ und
„Figaro“ über zahlreiche große Partien in Opern von Verdi (Posa, Ford, Luna, Rigoletto,
Renato, Germont, Macbeth) und Wagner (Wolfram, Donner/Wotan im „Rheingold“,
Holländer, Klingsor, Kurwenal und Beckmesser), über weitere große Bariton-Rollen wie
Don Pizarro („Fidelio“), Scarpia („Tosca“), Escamillo („Carmen“), Eugen Onegin,
Besenbinder („Hänsel und Gretel“), Faninal („Rosenkavalier“) und Orest („Elektra“) bis
ins 20. Jahrhundert und in die musikalische Gegenwart. Er sang u.a. den Blaubart
(„Herzog Blaubarts Burg“), Doktor Schön („Lulu“), die Titelpartien in Busonis „Doktor
Faust“ und Hindemiths „Mathis der Maler“, den Marquis de la Force in Poulencs „Dialogue
des Carmélites“, Jaroslav Prus („Die Sache Makropulos“), Kowaljow („Die Nase“), Nick
Shadow („The Rake’s Progress“) und Aribert Reimanns „Lear“. In der Spielzeit 2007/2008
sang er in Macherata (Italien) die Titelpartie in Wolfgang Rihms Oper „Jakob Lenz“, am
Theater Hagen den Richter Turpin in „Sweeney Todd“ und am Aalto Musiktheater Essen
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den Lohmeier in der Uraufführung von Christian Josts „Eine Arabische Nacht“. Darüber
hinaus ist Tomas Möwes mit einem breiten Konzertrepertoire auch in den bedeutendsten
Konzertsälen Europas zu Gast.




»Ralf Rhiel – Sänger

Ralf Rhiel studierte zunächst Katholische Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und
Tanz Köln, wo er derzeit das Gesangsstudium in der Klasse Prof. Mario Hoff fortsetzt.
Partien in Opernproduktionen der HfMT Köln, wie Pfarrer Oberlin in „Jakob Lenz“, Jupiter
in „Orpheus in der Unterwelt“ und Colline in „La Bohème“ begleiten seinen künstlerischen
Werdegang.
Seit der Spielzeit 2011.12 ist Ralf Rhiel Mitglied im Jungen Ensemble des Musiktheaters,
wo er u.a. als Robert Biberti in „Die Comedian Harmonists“ zu erleben war.

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  • 1. PRESSEINFORMATIONEN MUSIKTHEATER IM REVIER KONTAKT Christoph Nagler MUSIKTHEATER IM REVIER GmbH Pressereferent, Onlinepublishing Marketing und Kommunikation Tel.: 0209.4097-235 Mobil.: 0177.8957686 Fax.: 0209.4097-111 christoph.nagler@musiktheater-im-revier.de www.musiktheater-im-revier.de »PREMIERE DON CARLO Oper von Giuseppe Verdi Samstag, 22. Dezember 2012, 19.30 Uhr Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, Großes Haus
  • 2. PRESSEINFORMATIONEN MUSIKTHEATER IM REVIER »Don Carlo Geben Sie Gedankenfreiheit! – Die Forderung des Marquis von Posa an König Philipp II. ist eine gewagte Utopie angesichts der einbetonierten Herrschaftsverhältnisse in Spanien um 1560. Über allem schwebt die heilige Inquisition, die auch vor weltlichen Herrschern nicht Halt macht. In dem Netz aus Intrige, Glauben und Herrschergewalt werden sie sich alle verfangen: Infant Don Carlo verliert seine große Liebe Elisabeth an seinen Vater Philipp, der durch die Heirat Frieden mit Frankreich schließt. Unachtsam gibt er vor Prinzessin Eboli seine Gefühle für Elisabeth preis, die unerwidert liebende Eboli wird den Infanten später verraten. Carlos bester Freund, der Freiheitskämpfer Marquis von Posa, wird zum persönlichen Vertrauten des Monarchen. Doch auch das wird ihn am Ende nicht retten, die Staatsräson verlangt den Tod des Aufrührers. Ebenso wird Carlo scheitern, der im Sinne Posas vor dem versammelten Volk die Freiheit Flanderns von der Inquisition erwirken will: Nach diesem öffentlichen Affront erwirkt der Vater beim Großinquisitor eine Absolution für die Tötung des eigenen Sohns. Am Ende findet die Gedankenfreiheit für Verdis Figuren nicht statt. „Don Carlo“ ist ein Paradestück über den Kampf des Einzelnen um sein persönliches Glück, das im Räderwerk eines erbarmungslosen Apparats zermalmt wird. Nicht einmal König Philipp II. steht über den von ihm geschaffenen Strukturen. „Sie hat mich nie geliebt!“, singt er im Angesicht tiefer Einsamkeit. Es ist sein persönlicher Preis für die Macht. Im Spannungsfeld großer Chöre, dramatischer Ensembles und intimer Arien geht es für die Protagonisten um alles. Premiere: 22. Dezember 2012, 19.30 Uhr Weitere Vorstellungen: 26. Dezember 2012, 4., 12., 20., 27. Januar, 3. Februar, 9., 13., 29. Juni, 6. Juli 2013 Kartenpreis: € 10.50 – 37.50 | TicketHotline: 0209-4097.200
  • 3. PRESSEINFORMATIONEN MUSIKTHEATER IM REVIER »Besetzung Musikalische Leitung Rasmus Baumann Musikalische Assistenz Daniele Squeo Regie Stephan Märki Bühne Sascha Gross Kostüme Anna Eiermann Choreinstudierung Christian Jeub Dramaturgie Anna Melcher Filippo II, Re di Spagna Renatus Mészár/Dong-Won Seo Elisabetta di Valois Petra Schmidt Don Carlo, Infante di Spagna Daniel Magdal Rodrigo, Marchese di Posa Günter Papendell/Piotr Prochera La Principessa Eboli Gudrun Pelker Tebaldo Dorin Rahardja Il Grande Inquisitore Michael Tews Un frate Dong-Won Seo/Vasilios Manis Una voce dal cielo Alfia Kamalova Un araldo reale Sun-Myung Kim* Il Conte di Lerma Sun-Myung Kim* La Contessa d'Aremberg N.N. Sechs Deputierte Michael Dahmen, Joachim G. Maaß, Vasilios Manis, Nikolai Miassojedov, Tomas Möwes, Ralf Rhiel Chor und Extra Chor des Musiktheater im Revier Neue Philharmonie Westfalen *Mitglied des Jungen Ensembles am Musiktheater im Revier
  • 4. PRESSEINFORMATIONEN MUSIKTHEATER IM REVIER »Rasmus Baumann – Musikalische Leitung Der gebürtige Gelsenkirchener Rasmus Baumann ist seit der Spielzeit 2008.09 Chefdirigent am MiR und wurde bereits nach der ersten Saison u.a. für seine innovativen Konzertprojekte mit dem Gelsenkirchener Theaterpreis ausgezeichnet. Er studierte Klavier an der Folkwang Hochschule Essen, Dirigieren an der Musikhochschule Frankfurt a.M. und wurde in Bochum zum Kirchenmusiker ausgebildet. Sein erstes Engagement führte ihn als Aalto Theater Essen, wo er zunächst als Solo Repetitor, später als 2. Kapellmeister tätig war, bevor er 2003 als Stellv. GMD und 1. Kapellmeister ans Staatstheater Kassel wechselte. Als Gastdirigent dirigiert er regelmäßig die Rundfunkorchester des BR und WDR, die Radiophilharmonie des NDR Hannover, die Bochumer, Bergischen und Nürnberger Symphoniker und war an den Opernhäusern Köln, Nürnberg, Osnabrück, der Komischen Oper Berlin oder der Staatsoper Hamburg zu erleben. Einige CD Produktionen und bei Bärenreiter herausgegebene Klavierauszüge runden sein künstlerisches Schaffen ab. Im Februar 2009 dirigierte er im Rahmen des Deutschen Dirigentenpreises im Konzerthaus Berlin und wurde mit einem Sonderpreis bedacht. »Daniele Squeo – Musikalische Assistenz Daniele Squeo studierte Klavier und Komposition am Conservatorio „N. Rota” in Monopoli (Italien). Ein Erasmusstudium führte den Italiener an die Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar, wo er in Klavier von Prof. Gerlinde Otto unterrichtet wurde. Seit 2009 studiert er in Weimar Dirigieren bei Prof. Gunter Kahlert, Prof. Nicolás Pasquet und Prof. Anthony Bramall. Assistenzen führten ihn an das Teatro Lirico di Cagliari, das Theater Erfurt und an die Nikolaikirche Leipzig. Er ist Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Akademischen Orchesters der TU Ilmenau. 2011 gewann er den XVIII. Wettbewerb für junge Dirigenten der Europäischen Union in Spoleto, Italien. Daniele Squeo ist seit 2012 Stipendiat des DIRIGENTENFORUMs. »Stephan Märki – Regie Stephan Märki ist in Bern geboren und in Basel aufgewachsen. Er arbeitete als Fotograf und Journalist in einer Werbe- und Presseagentur, bevor er in München eine Schauspielausbildung absolvierte. Es folgten verschiedene Engagements bei Theater, Film und Fernsehen, bis er 1985 das Teamtheater München gründete, dem er sowohl als Geschäftsführer wie auch als künstlerischer Leiter vorstand. Von 1993 bis 1997 war Stephan Märki Intendant des Hans-Otto-Theaters Potsdam. Anschließend arbeitete er als freier Regisseur, und mehrere Gastdozenturen führten ihn u.a. ans Max Reinhardt-Seminar in Wien und an die Universitäten St.Gallen und Zürich. Von September 2000 bis Juli 2012 war Stephan Märki Generalintendant des Deutschen Nationaltheaters Weimar, wo er bei vielen Schauspiel- und Musiktheaterinszenierungen Regie führte, u.a. Schillers „Wilhelm Tell“ auf dem Rütli und Strauss’ „Elektra“. Unter seiner Leitung konnte die drohende Fusion mit dem Theater Erfurt und die damit verbundene Auflösung der Musiktheatersparte verhindert und das DNT zum Thüringischen Staatstheater werden. Vom 1. Juli 2011 leitete Stephan Märki - in der Übergangspielzeit 2011/12 gemeinsam mit Marcel Brülhart - die Zusammenführung des Berner Symphonieorchesters und des Stadttheater Bern zu einem Vierspartenhaus, bestehend aus Konzert, Oper, Schauspiel und Tanz. Mit der Spielzeit 2012/13 übernimmt Stephan Märki die Direktion in Gänze und
  • 5. PRESSEINFORMATIONEN MUSIKTHEATER IM REVIER zeichnet dann auch in künstlerischer Hinsicht für die Neuausrichtung von Konzert Theater Bern verantwortlich. »Sascha Gross – Bühne Sascha Gross, geboren 1968 in München, war ab 1987 Assistent für Fotografie und von 1989 bis 1993 Assistent für Bühnen- und Kostümbild bei Jürgen Rose an den Münchner Kammer- spielen. Seit 1993 realisierte er als freier Bühnen- und Kostümbildner Produktionen u.a. mit Dieter Dorn an den Münchner Kammerspielen, mit Jens-Daniel Herzog am Nationaltheater Mannheim und Schauspiel Frankfurt, mit Roland Schimmelpfennig am Staatstheater Mainz sowie mehrfach mit Peter Wittenberg u.a. am Deutschen Theater Berlin, an den Münchner Kammerspielen, am Neuen Schauspiel Düsseldorf und am Maxim Gorki Theater. Seit 2003 arbeitet Sascha Gross regelmäßig mit dem Regisseur Robert Schuster zusammen, mit dem Inszenierungen am Deutschen Theater Berlin (Kälte, Tartuffe, Neues Leben UA), am Mecklenburgischen Staatstheater (Der gute Mensch von Sezuan), am Schauspiel Leipzig (Medea), an den Münchner Kammerspielen (Italienische Nacht), am Theater Bremen (Die Bakchen, Woyzeck, Ein Volksfeind) und zuletzt am Schauspiel Frankfurt (DNA) entstanden. Am DNT übernahm er in dieser Spielzeit bereits die Ausstattung von Kleists Prinz Friedrich von Homburg in der Regie von Lisa Nielebock, mit der er 2010 und 2011 am Schauspielhaus Bochum bereits Der elfte Gesang von Schimmelpfennig und Horváths Kasimir und Karoline auf die Bühne brachte. Lehraufträge führten Sascha Gross an die Hochschule der Bildenden Künste Hamburg, die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ und die Fachhochschule München, seit 2010 unterrichtet er an der Folkwang Universität der Künste Essen/Bochum im Fachbereich Bühnenbild und Regie. »Anna Eiermann – Kostüme Anna Eiermann, geboren in Karlsruhe, studierte Bühnen- und Kostümbild an der Universität der Künste in Berlin und ist seitdem vorwiegend als Kostümbildnerin sowohl im Bereich Schauspiel und Musiktheater als auch für Filmproduktionen tätig. In Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Claus Peymann, Ruth Berghaus, Andrea Breth, Hans Neuenfels, Pierre Audi, Gisbert Jäkel, Nikolaus Lehnhof und Reinhild Hoffmann entstanden Produktionen u.a. am Wiener Burgtheater (Schlacht um Wien, Der kaukasische Kreidekreis, Käthchen von Heilbronn), am Deutschen Theater Berlin (Titus Andronicus), am Théatre Royal de la Monnaie, Brüssel (Iphigenie en Tauride), an der Oper Graz (Der Ring des Nibelungen), bei den Salzburger Osterfestspiele (Fidelio) sowie für den Steierischen Herbst und die Ruhrtriennale (Begehren UA). Seit vielen Jahren besteht eine enge künstlerische Partnerschaft zu dem Bühnenbildner und Regisseur Michael Simon, mit dem sie zahlreiche Arbeiten u.a. The Black Rider am Theater Dortmund, Wozzeck an der Berliner Schaubühne, Shockheaded Peter und Amphytrion am Schauspielhaus Düsseldorf, Dreamtime (Macbeth) am Theater Karlsruhe, Der Glöckner von Notre Dame am Residenztheater München, Alice am Schauspiel Hannover und die Uraufführung der Oper L‘espace dernier von Matthias Pintscher an der Pariser Opéra de la Bastille realisierte. Zudem entwarf Anna Eiermann die Kostüme für Inszenierungen von Karin Beier, darunter Kaufmann von Venedig am Schauspielhaus Düsseldorf, Maß für Maß und Clockwork Orange am Schauspielhaus Hamburg und Die Nibelungen am Schauspiel Köln. Seit 2003 arbeitet sie immer wieder auch mit Calixto Bieito zusammen u.a. bei La Traviata an der Staatsoper Hannover, Entführung aus dem Serail und Madama Butterfly
  • 6. PRESSEINFORMATIONEN MUSIKTHEATER IM REVIER an der Komischen Oper, Don Carlo in Basel und Der fliegende Holländer an der Staatsoper Stuttgart. Dort hat Anna Eiermann auch für Karsten Wiegands Aida- Inszenierung die Kostüme entworfen. Von 2008 bis 2010 war sie Professorin für Kostümbild an der Staatlichen Kunstakademie in Stuttgart. »Christian Jeub – Choreinstudierung Der gebürtige Solinger Christian Jeub studierte Schulmusik und Kirchenmusik an der Musikhochschule Köln. Ein Aufbaustudium in den Fächern Chor- und Orchesterleitung bei David de Villiers und Ralf Otto führte ihn an die Folkwang-Hochschule Essen. Parallel dazu besuchte er Meisterkurse u. a. bei Eric Ericson, Frieder Bernius, Simon Carrington und Tõnu Kaljuste. Im Rahmen des Europäischen Musikfestes Stuttgart 2002 und 2003 unter der künstlerischen Leitung von Helmut Rilling, erhielt er Dirigierstipendien. Als stellvertretender Chordirektor war Christian Jeub von 2000 bis 2007 am Staatstheater am Gärtnerplatz München tätig. Neben eigenverantwortlichen Choreinstudierungen, ergänzten Dirigate, wie „Die Zauberflöte“ und „Die Fledermaus“, seine Tätigkeit am Gärtnerplatz. In Orvieto/Italien dirigierte er 2003 Verdis „Un ballo in maschera“. Erste Kontakte ergaben sich zum Bayerischen Rundfunkchor, dem Rias- Kammerchor und dem WDR Rundfunkchor Köln, bei dem er 2003 die Einstudierung der dritten Symphonie Gustav Mahlers und die Produktion von Rautavaaras „Erste Elegie“ leitete. Beim Dirigentenwettbewerb Mariele Ventre in Bologna war er 2005 Preisträger. Ein Lehrauftrag führt ihn auch an die Ruhr-Universität Bochum. Für die Bayreuther Festspiele 2009 studierte Christian Jeub den Chor. in der Produktion „Der Fliegende Holländer für Kinder“ ein. Den traditionsreichen Gürzenich-Chor Köln von 1827 leitet er von 2011 an. Seit der Spielzeit 2007/2008 ist Christian Jeub als Chordirektor mit Dirigierverpflichtung am MiR, Musiktheater im Revier, engagiert und leitet den Musikverein Gelsenkirchen. »Anna Melcher – Dramaturgie Anna Melcher, in Krefeld geboren, studierte Germanistik, Philosophie, Politik und Jura an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und war dort Mitbegründerin der Uni-Theatergruppe „Gedankenstriche“. Sie arbeitete bereits vor dem 1. juristischen Staatsexamen und während des Referendariats am Kammergericht Berlin als Dramaturgieassistentin am Berliner Ensemble (u.a. für Christoph Schlingensief, Klaus Emmerich, Carl Hegemann), als Regie- und Dramaturgieassistentin an der Volksbühne Berlin (u.a. mit Jürgen Kruse), als Co-Redakteurin für das bei Kiepenheuer & Witsch verlegte Buch über Christoph Schlingensiefs Projekt „Chance 2000“, im Berliner Kultursenat und anschließend ein Jahr für die Berliner Staatsoper Unter den Linden als Mitarbeiterin des Geschäftsführers. Nach dem 2. Staatsexamen wurde sie 2000 persönliche Referentin der Opernintendantin der Bühnen der Landeshauptstadt Kiel Kirsten Harms. Ab der Spielzeit 2002/2003 war sie an den Städtischen Bühnen Osnabrück als Musikdramaturgin für Oper und Konzert engagiert, wo sie auch als Lehrbeauftragte im Fachbereich Musik der Universität Osnabrück tätig war. In der Spielzeit 2005/2006 war sie als Leitende Dramaturgin für das Musiktheater am Oldenburgischen Staatstheater engagiert, von 2006/2007 an war sie zwei Jahre als Künstlerische Mitarbeiterin des Intendanten und Dramaturgin für Oper und Schauspiel
  • 7. PRESSEINFORMATIONEN MUSIKTHEATER IM REVIER am Oldenburgischen Staatstheater tätig. Seit der Spielzeit 2008/2009 ist Anna Melcher Chefdramaturgin und Stellvertreterin des Generalintendanten am Musiktheater im Revier. »Renatus Mészár – Sänger Renatus Mészár studierte Kirchenmusik und Gesang in Hamburg und München. 1995 wurde er ans Staatstheater Braunschweig engagiert, Es folgten die Stationen Münster, Würzburg, Schwerin, Weimar und Bonn, sowie Gastengagements an vielen deutschen und europäischen Theatern, u.a. Komische Oper Berlin, Staatstheater Kassel, Klagenfurt, Enschede, Halle, Ruhrtriennale Bochum u.a. Sein Repertoire umfasst Partien wie Leporello und Komtur („Don Giovanni“), Sarastro („Die Zauberflöte“), Figaro („Le nozze di Figaro“), Alberich („Das Rheingold“), Wotan („Das Rheingold“, „Die Walküre“), Wanderer („Siegfried“), Hagen („Götterdämmerung“), König Heinrich („Lohengrin“), Kaspar („Der Freischütz“), Orest („Elektra“), Fra Melitone („La Forza de Destino"), Großinquisitor („Don Carlo“), Zaccaria („Nabucco“), Sparafucile („Rigoletto“), Colline (La Bohème“), Scarpia („Tosca“), Doktor („Wozzeck“), Boris („Lady Macbeth von Mzensk“), Wassermann („Rusalka“), Don Toribio in „Love and Other Demons" von Peter Eötvös, u.v.a. Seit Oktober ist der Preisträger mehrerer internationaler Musikwettbewerbe Ensemblemitglied des Staatstheaters Karlsruhe. Am MiR singt Renatus Mészár in dieser Spielzeit Filippo II. („Don Carlos“) und Boris („Lady Macbeth von Mzensk“). »Dong-Won Seo – Sänger Der gebürtige Koreaner Dong-Won Seo studierte an der Hanyang Universität Gesang, anschließend studierte er an der Robert-Schumann Hochschule in Düsseldorf bei Dr. Prof. Michail Lanskoi, bevor er 2007 Mitglied des Opernstudios am Deutschen Nationaltheater in Weimar wurde. Er besuchte verschiedene Meisterkurse und gewann mehrere Preise bei Gesangswettbewerben, u.a. 2003 den 1. Preis beim Chunchu Musikwettbewerb und 2006 den 3. Preis beim Bergheimer Sängerpreis. Dong-Won Seos Repertoire umfasst zahlreiche Rollen, u.a. Walter Fürst („Wilhelm Tell“), Zuniga („Carmen“), Fafner („Siegfried“), Angelotti und Sagrestano („Tosca“) und Squenz („Ein Sommernachstraum“). Seit der Spielzeit 2008.2009 ist Dong-Won Seo festes Ensemblemitglied am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, wo er unter anderem als Il Re („Aida“), Osmin („Die Entführung auf dem Serail“), Sarastro („Die Zauberflöte“), Mesfistofele („Mefistofele“), Colline („La Bohème“), Wassermann („Rusalka“) und „Salome“ zu erleben war. In dieser Spielzeit wird Dong-Won Seo u.a. als Bartolo in „Le Nozze di Figaro“, Philipp II. und Mönch in „Don Carlos“ und Basilio in „Il Barbiere di Siviglia“ auf der Bühne stehen. »Petra Schmidt – Sängerin Die Sopranistin Petra Schmidt studierte an der Musikhochschule Würzburg Klavier und Gesang, dann Gesang bei Prof. Ingeborg Ruß an der Detmolder Musikhochschule und erhielt mehrere Stipendien. Ihr erstes Engagement führte sie 1995 an die Wiener Kammeroper/Schlosstheater Schönbrunn, 1996 sang sie beim Sommerfestival „Mozart in Schönbrunn“.
  • 8. PRESSEINFORMATIONEN MUSIKTHEATER IM REVIER In der Partie Wellgunde/Rheingold debütierte sie 1997 am Staatstheater Kassel, wo sie bis zur Spielzeit 2003.2004 fest engagiert war. Dort gesungene Partien waren u.a. Wellgunde („Rheingold“/“Götterdmämmerung“), Elettra („ Idomeneo“), Desdemona( „Otello“), Tatjana („Eugen Onegin“), Micaela („Carmen“), Rosaline („Fledermaus“). Zum Wintersemester 2005.2006 erhielt sie Lehraufträge für das Fach Gesang und für Szenisches Spiel an der Universität Kassel. Seit der Spielzeit 2009.2010 ist die Sopranistin festes Ensemblemitglied am MiR engagiert. Zu ihren gesungenen Partien gehören u.a. Manon Lescaut, Pamina („Die Zauberflöte“), Frau Fluth („Die lustigen Weiber von Windsor“), Margherita („Mefistofele“), Mimi („La Bohème“). Für ihre Darstellung der Rusalka wurde sie 2012.2013 mit dem Gelsenkirchener Theaterpreis geehrt. »Daniel Magdal – Sänger Der rumänische Tenor Daniel Magdal studierte Gesang an der Akademie der Künste in seiner Heimatstadt Iasi. 1991 wurde er festes Ensemblemitglied an der Staatsoper in Iasi, wo er Partien wie Don José („Carmen“) und Riccardo („Un ballo in maschera“) sang. 1997 wurde er ans Theater Magdeburg engagiert und erarbeitete sich das italienische Spinto-Fach. Zudem gastierte er u. a. in Saarbrücken, Hannover, Lübeck und Braunschweig. Ein großer Erfolg war sein Debüt als Cavaradossi („Tosca“) bei den Opernfestspielen in Den Haag. In der Saison 2006.07 debütierte er an der Semperoper Dresden als Rodolfo („La Bohème“) und bei den Schweriner Schlossfestspielen als Manrico („Il trovatore“). Es folgten Auftritte als Canio („I Pagliacci“), Cavaradossi („Tosca“ und Hoffmann („Les Contes d’Hoffmann“) am Landestheater Innsbruck, als Edgardo („Lucia di Lammermoor“) an den Opernhäusern von Bukarest und Hannover, als Alvaro bei den Schlossfestspielen Schwerin und in Würzburg, als Énée („Les Troyens“) und als Dick Johnson („La fanciulla del West“) in Innsbruck. Am MiR war der auch als Konzertsänger gefragte Tenor bereits als Rodolfo („La Bohème“) und Alfredo („La Traviata“) zu erleben, im Dezember 2012 wird er die Titelpartie in „Don Carlos“ singen. »Günter Papendell – Sänger Der in Krefeld geborene Bariton Günter Papendell schloss sein Studium an den Musikhochschulen Köln und München 2005 als Meisterklassenstudent von Daphne Evangelatos und Helmut Deutsch ab. Seit der Spielzeit 2007.08 ist Günter Papendell an der Komischen Oper engagiert. Neben zahlreichen nationalen wie auch internationalen Auftritten als Konzertsänger mit bedeutenden Künstlern wie Helmut Deutsch und Stefan Vladar und Klangkörpern wie den Orchestern des Bayerischen und des Kölner Rundfunks und dem Philharmonischen Orchester St. Petersburg sang er als Gast an verschiedensten Deutschen Opernhäusern darunter das Alto-Theater in Essen, die Staatstheater Nürnberg und Mainz, die Nationaltheater Weimar und Mannheim, die Staatsoper und das Gärtnerplatztheater in München und die Theater in Dortmund, Bonn, und Bremen. Sein breites Repertoire beinhaltet u.a. Partien wie Odysseus (Monteverdi), Don Giovanni, Figaro (Mozart und Rossini), Germont, Marquis Posa , Escamillo und Marcello. Am MiR war er zuletzt als Germont in Verdis „La Traviata“ zu erleben, in dieser Spielzeit singt er in „Don Carlos“ den Marquis Posa. Zudem gibt Günter Papendell in dieser Spielzeit an der Komischen Oper Berlin sein Premierendebut als Odysseus in der gleichnamigen Oper von Claudio Monteverdi.
  • 9. PRESSEINFORMATIONEN MUSIKTHEATER IM REVIER »Piotr Prochera – Sänger Der polnische Bariton Piotr Prochera studierte Gesang an der Hochschule für Musik in Posen. Er war Sonderpreisträger des Gesangswettbewerbs in Wloszakowice (2002) sowie des Liederwettbewerbs in Warschau (2005) und besuchte Meisterkurse u.a. bei Ernst Haefliger, Peter Schreier und Dietrich Fisher-Dieskau. Bei Prof. Mario Hoff absolvierte er sein Konzertexamen/Lied. Ab 2005.06 sang Piotr Prochera am Deutschen Nationaltheater Weimar. Sein Repertoire umfasst neben wichtigen Partien seines Fachs wie Aeneas („Dido and Aeneas), Don Giovanni oder Papageno („Die Zauberflöte“) auch zahlreiche Partien Zeitgenössischer Musik wie Benito Repollo in „Wundertheater” von Hans Werner Henze, Il Malaspina in Salvatore Sciarrinos „Luci mie traditrici“, sowie die Hautrollen in den Uraufführungen „Simon der Erwählte” und “Due teste e una ragazza” von Isidora Žebeljan. Seit der Spielzeit 2008.2009 ist Piotr Prochera am MiR engagiert. Hier sang er u.a. Robert Cecil („Gloriana“), Herr Fluth („Die lustigen Weiber von Windsor“), Zar Peter („Zar und Zimmermann“), Mordred („Merlin“), Marcello („La Bohème“), Marcello Polvero („La Grande Magia“) und Roman Cycowski („Die Comedian Harmonists“). 2012.2013 singt er u.a. Figaro („Le Nozze di Figaro“) und den Marquis von Posa („Don Carlo“). »Gudrun Pelker – Sängerin Die Mezzosopranistin Gudrun Pelker erhielt ihre künstlerische Ausbildung an der Musikhochschule Köln bei Josef Metternich. Auf ihr Bühnendebüt in der Partie der Carmen 1988 bei den Internationalen Sommerfestspielen auf Schloss Weikersheim folgten Festengagements in Gelsenkirchen und Frankfurt, wo sie in über 40 Partien zu hören war (Carmen, Cherubino, Hänsel, Mrs. Quickly, Gräfin Geschwitz u.v.a.). Gastengagements führten sie u.a. an die Staatstheater Wiesbaden, Oldenburg, Hannover und an die Bühnen Köln, Essen, Dortmund, Basel, zu den Schwetzinger Festspielen, der Münchner Biennale und den Wiener Festwochen. Sie arbeitete unter anderem mit Dirigenten wie Markus Stenz, Bernhard Kontarsky, Johannes Kalitzke, Paolo Carignani und Regisseuren wie Elmar Gehlen, Christoph Nel, Alfred Kirchner, Peter Konwitschny und Werner Schroeter zusammen. In der zeitgenössischen Musik arbeitete Gudrun Pelker mit führenden Ensembles wie Klangforum Wien, Musikfabrik NRW und ensemble modern Frankfurt. Seit 2007 ist sie als Professorin für Gesang an der Musikhochschule Hannover tätig. Mit ihrem Debüt als Fricka.Erda in der konzertanten Produktion von Wagners „Rheingold“ vollzog sie am MiR in der Spielzeit 2010.2011 ihren Wechsel ins dramatische Mezzo-Fach. »Dorin Rahardja – Sängerin Dorin Rahardja wurde 1985 geboren und lernte zunächst Klarinette und Saxophon, bevor sie schließlich ins Gesangsfach wechselte. Nach ihrem Abitur begann sie ihre berufliche Ausbildung an der Folkwang Universität der Künste in Essen, wo sie im Studiengang Musiktheater/Gesang 2010 ihren künstlerischen Abschluss bei Prof. Rachel Robins absolvierte. Ihren „Master of Voice Performance“ schloss sie im Juli 2012 mit Bestnote ab. Mit der Spielzeit 2010.2011 wurde Dorin Rahardja ins Junge Ensemble des MiR engagiert, wo sie u.a. als Taumännchen in „Hänsel und Gretel“, Chava in „Anatevka“, Prinzessin Nicoletta in „Die Liebe zu den drei Orangen“, „Wellgunde“ in „Das Rheingold“, Klärchen in der Operette „Im Weißen Rössl“ und die 1. Elfe in „Rusalka“ zu erleben war.
  • 10. PRESSEINFORMATIONEN MUSIKTHEATER IM REVIER In dieser Spielzeit singt sie unter anderem Rose in Kurt Weills „Street Scene“, sowie Barbarina in „Le Nozze di Figaro“. »Michael Tews – Sänger Michael Tews besuchte zunächst eine Schauspielschule in seiner Heimatstadt Hamburg, bevor er sich dazu entschloss, an der Musikhochschule in Frankfurt / Main Gesang zu studieren. Nach dem erfolgreichem Abschluss seines Studiums wurde er Ensemblemitglied am Landestheater Coburg, gefolgt von Engagements in Krefeld/Mönchengladbach, Osnabrück, Erfurt, Wuppertal und Gelsenkirchen. Gastspiele führten ihn unter anderem an das Opernhaus in Amsterdam, das Lincoln Center Festival in New York, an das Nationaltheater Mannheim und das Theater in Bielefeld. Er sang im Concertgebouw Amsterdam und in der Barbican Hall in London. In jüngster Vergangenheit absolvierte Michael Tews eine Konzerttournee mit Frans Brüggen und dem Orchestra Of The 18th Century durch die Niederlande und Belgien und gastierte beim Orchestre Philharmonique Luxembourg und beim Stavanger Symphony Orchestra. Darüber hinaus wirkte er in den Uraufführungen „La Porta Della Legge“ von Salvatore Sciarrino und „Waiting For The Barbarians“ von Philipp Glass mit, von der auch eine CD-Aufnahme vorliegt. Bereits von 2008 bis 2010 war Michael Tews am Musiktheater im Revier engagiert. Nach einem kurzen Auswärtsspiel kehrt der Bass nun in dieser Spielzeit erneut ins Gelsenkirchener Sängerensemble zurück. »Vasilios Manis – Sänger Der griechische Bariton Vasilios Manis absolvierte sein Bachelor-Studium an der Musikhochschule Köln bei Prof. Mario Hoff, bei welchem er ab Oktober 2012 auch sein Master-Studium antreten wird. Seine Bühnenerfahrungen sammelte er in diversen Hochschulproduktionen, sowie am Theater Aachen. Einer seiner größten Erfolge war im April 2012 ein Auftritt in der Philharmonie Köln, wo er den Solo-Bass im Requiem von Antonin Dvořák sang. Ab der Spielzeit 2012.13 ist Vasilios Manis Mitglied im Jungen Ensemble des MiR. »Alfia Kamalova – Sängerin Die in Estland geborene Sopranistin Alfia Kamalova studierte Gesang an der Eesti Muusikaakadeemia in Talinn, an der Sibelius Akademi in Helsinki und absolvierte Meisterkurse bei Maria Venuti, Monica Groop und Tom Krause. Bereits während ihres Studiums sang sie in mehreren Opernproduktionen in Finnland und Estland. Nach ihrem Diplom wurde sie ans Stadttheater Gießen engagiert, wo sie als Nannetta in Verdis „Falstaff“ debütierte. Dort sang sie ein breit gefächertes Repertoire aus den Bereichen Oper, Operette und Musical, u.a. Hodel („Anatevka“), Komtesse Anastasia („Die Csárdásfürstin“), Esmeralda („Die verkaufte Braut“) und Mozarts Bastienne („Bastien und Bastienne“).
  • 11. PRESSEINFORMATIONEN MUSIKTHEATER IM REVIER Seit der Spielzeit 2008.2009 ist Alfia Kamalova am MiR engagiert. Hier war sie u.a. als Marie („Zar und Zimmermann“), Gretel („Hänsel und Gretel“), Woglinde („Das Rheingold“), Musetta („La Bohème“), Marta di Spelta in Manfred Trojahns „La grande Magia“ und Elida in der Szenischen Welturaufführung von Stefan Wolpes „Zeus und Elida“ zu erleben. Alfia Kamalova erhielt 2010.2011 den Gelsenkirchener Theaterpreis. »Sun-Myung Kim – Sänger Der südkoreanische Tenor Sun-Myung Kim studierte seit 2002 an der National- Universität Seoul und machte 2007 seinen Bachelor-Abschluss. Seit 2008 ist er Studierender der Gesangsabteilung der Folkwang Universität Essen in der Klasse von Prof. Rachel Robins. Seitdem wirkte er in zahlreichen Hochschulproduktionen, Liederabenden und Oratorien mit, so war er u.a. als Offizier in der Oper „Ariadne auf Naxos“ und als St. Brioche in der Operette „Die Lustige Witwe" zu hören. Seit der Spielzeit 2012.2013 ist Sun-Myung Kim Mitglied des Jungen Ensembles am MiR. »Michael Dahmen – Sänger Der Bariton Michael Dahmen absolvierte sein Gesangsstudium bei Prof. Christoph Prégardien an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Er tritt als Opern- und Konzertsänger im In- und Ausland auf. Mit Regisseuren wie Igor Folwil, Pierre Audi, Roland Schwab und Alexander von Pfeil erarbeitete der junge Sänger Partien wie Masetto in Mozarts „Don Giovanni“ oder Dr. Falke in Strauss’ „Die Fledermaus“. Er gastierte beim Internationalen Bachfest Schaffhausen, beim Beethovenfest Bonn oder bei der Ruhrtriennale, wo er im Herbst 2010 bei der Uraufführung von Hans Werner Henzes „Gisela!“ den Hanspeter sang. Nach zwei Spielzeiten im Jungen Ensemble gehört Michael Dahmen seit 2011.12 fest dem Ensemble des MiR an. Hier sang er u.a. den Zar in Lortzings „Zar und Zimmermann“, Sir Pellinore in „Merlin“, Dr. Siedler in Benatzkys „Im Weißen Rössl“, König Ubu in der Uraufführung „Ubu“, Shaunard in „La Bohème“ und Harry Frommermann in „Die Comedian Harmonists“. Viele seiner Arbeiten sind im Rundfunk und auf Tonträgern dokumentiert, seine Diskographie umfasst Raritäten wie die Neueinspielung von Robert Schumanns „Der Rose Pilgerfahrt“ und die Weltersteinspielung einiger Lieder von Johann Benjamin Gross. 2012.2013 erhielt Michael Dahmen den Gelsenkirchener Theaterpreis. »Joachim G. Maaß – Sänger Geboren und aufgewachsen in Düsseldorf, studierte Joachim G. Maaß zunächst in seiner Heimatstadt bei Frau Prof. I. Reichelt Gesang. Nach seinem Konzertexamen vervollständigte er seine Studien bei Kammermusiksänger Prof. Otto Edelmann in Wien. Neben zahlreichen Konzertverpflichtungen wurde er im Rahmen von Stückverträgen an der Wiener Kammeroper und an der Westdeutschen Kammeroper Neuss engagiert. Sein erstes festes Engagement trat er 1985 am Theater der Stadt Oberhausen an. Seit 1988 ist er Mitglied des Ensembles des Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. In dieser Zeit gestaltete er weit über 100 Partien aus Oper, Operette und Musical, u.a. Mozarts Leporello in „Don Giovanni“, Figaro, Don Alfonso, Papageno, Rossinis Dr. Bartolo („Der Barbier von Sevilla“), Don Magnifico („La Cenerentola“), Rocco in Beethovens „Fidelio“, Lortzings Baculus und Van Bett, aber auch Captain Andy in „Showboat“, Prof. Higgins in
  • 12. PRESSEINFORMATIONEN MUSIKTHEATER IM REVIER „My fair Lady“ und Tevje in „Anatevka“, sowie Frosch in der „Fledermaus“. Er gastierte unter anderem in Düsseldorf, Köln, Mannheim. Graz und Klagenfurt. 2011 wurde er mit dem Gelsenkirchener Theaterpreis und zum wiederholten Male mit dem Publikumspreis der Theatergemeinde Gelsenkirchen ausgezeichnet. »Nikolai Miassojedov – Sänger Nikolai Miassojedov wurde in Moskau geboren. Sein Vater ist Professor für Musikwissenschaft Harmonie, Gehörbildung und Kontrapunkt in Moskauer Tschaikovskij- Konservatorium, seine Mutter war Lehrerin für Harmonie und Gehörbildung in einer Musikfachschule. Seit seinem Abschluss des Studiums als Chordirigent sowie als Opern- und Konzertsänger wirkte er in vielen Opern, Konzerten, Rundfunk-, Fernseh- und Schallplattenaufnahmen mit, bis zum Beginn der 1990er Jahre überwiegend in Moskau. Sein erstes Festengagement in Deutschland erhielt er 1993 am Brandenburger Theater, von hier wechselte er bis 1996 ans Theater Bremen. Von 1996 bis 2004 war er Ensemblemitglied am Musiktheater im Revier, wo er seit Beginn der Spielzeit 2010.11 wieder einen Teilspielzeitvertrag hat. Gastspiele führten in u.a. nach Stuttgart, Dresden, Oldenburg, Mönchengladbach/Krefeld, Karlsruhe, Koblenz, Linz, Mannheim, Würzburg, Bremen, Kassel, Moskau, Bonn, Chemnitz , Düsseldorf. Zu seinen Partien zählen u.a. Posa, Falstaff, Macbeth, Nabucco, Rigoletto, Amonasro, Schicchi, Peter Besenbinder, Boris Godunow, Pizzaro, König Treff, Sir Ector/Merlin, Baron Douphol, Tonio, Klingsor. »Tomas Möwes – Sänger Tomas Möwes, geboren in Halle, studierte Gesang an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Von 1977 bis 1988 war der Bariton am Opernhaus Magdeburg engagiert. Es folgten Festengagements am Opernhaus Halle und ab 1990 an der Oper Leipzig. Seit 2001 ist Tomas Möwes freischaffend tätig und gastiert an bedeutenden Theatern wie der Staatsoper und der Deutschen Oper Berlin, der Hamburgischen Staatsoper, der Semperoper Dresden, an den Opern Bonn und Frankfurt, am Aalto Theater Essen, an den Opernhäusern in Basel und Genua, an der Nationale Reisopera Enschede, an der Opera National du Rhin und bei den Wiener Festwochen. Er arbeitete mit Regisseuren wie Peter Konwitschny, Ruth Berghaus, Willy Decker, John Dew, Andreas Homoki, Alfred Kirchner, Nikolaus Lehnhoff, Johannes Schaaf und Herbert Wernicke und sang unter hervorragenden Dirigenten wie Kent Nagano, Marek Janowski, Stefan Soltesz, Lothar Zagrosek, Michael Jurowski, Jiri Kout und Ingo Metzmacher. Tomas Möwes erhielt den Kulturpreis der Stadt Magdeburg und wurde 1985 zum Kammersänger ernannt. Sein Rollenrepertoire ist so umfassend wie vielfältig. Es reicht von Mozarts „Don Giovanni“ und „Figaro“ über zahlreiche große Partien in Opern von Verdi (Posa, Ford, Luna, Rigoletto, Renato, Germont, Macbeth) und Wagner (Wolfram, Donner/Wotan im „Rheingold“, Holländer, Klingsor, Kurwenal und Beckmesser), über weitere große Bariton-Rollen wie Don Pizarro („Fidelio“), Scarpia („Tosca“), Escamillo („Carmen“), Eugen Onegin, Besenbinder („Hänsel und Gretel“), Faninal („Rosenkavalier“) und Orest („Elektra“) bis ins 20. Jahrhundert und in die musikalische Gegenwart. Er sang u.a. den Blaubart („Herzog Blaubarts Burg“), Doktor Schön („Lulu“), die Titelpartien in Busonis „Doktor Faust“ und Hindemiths „Mathis der Maler“, den Marquis de la Force in Poulencs „Dialogue des Carmélites“, Jaroslav Prus („Die Sache Makropulos“), Kowaljow („Die Nase“), Nick Shadow („The Rake’s Progress“) und Aribert Reimanns „Lear“. In der Spielzeit 2007/2008 sang er in Macherata (Italien) die Titelpartie in Wolfgang Rihms Oper „Jakob Lenz“, am Theater Hagen den Richter Turpin in „Sweeney Todd“ und am Aalto Musiktheater Essen
  • 13. PRESSEINFORMATIONEN MUSIKTHEATER IM REVIER den Lohmeier in der Uraufführung von Christian Josts „Eine Arabische Nacht“. Darüber hinaus ist Tomas Möwes mit einem breiten Konzertrepertoire auch in den bedeutendsten Konzertsälen Europas zu Gast. »Ralf Rhiel – Sänger Ralf Rhiel studierte zunächst Katholische Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, wo er derzeit das Gesangsstudium in der Klasse Prof. Mario Hoff fortsetzt. Partien in Opernproduktionen der HfMT Köln, wie Pfarrer Oberlin in „Jakob Lenz“, Jupiter in „Orpheus in der Unterwelt“ und Colline in „La Bohème“ begleiten seinen künstlerischen Werdegang. Seit der Spielzeit 2011.12 ist Ralf Rhiel Mitglied im Jungen Ensemble des Musiktheaters, wo er u.a. als Robert Biberti in „Die Comedian Harmonists“ zu erleben war.