Pressemitteilung




Ensemble Modern Orchestra, Leitung: Pierre Boulez


Berlin, 04.10.2010
Phänomen Expressionismus
MO 08.11.10 | 20.00 Uhr | Konzerthaus Berlin, Großer Saal


Er habe nie einen begabteren Schüler gehabt, sagte Olivier Messiaen über Pierre Boulez. Mit Anfang
20 war der Eleve ein Revolutionär, nach 1945 wurde er zum Cheftheoretiker der Avantgarde. Die
absolut kontrollierte Musik war sein Ziel. In jeder Hinsicht war Boulez kompromisslos – auch mit seiner
provokanten Forderung von 1967, die etablierten Opernhäuser in die Luft zu jagen (im Spiegel-
Interview sprach er von einer zwar »teuren«, aber der wohl »elegantesten« Lösung). Auch als Dirigent
setzte und setzt der Franzose auf Klangreinheit und Transparenz.
Arnold Schönberg gehört zu seinen Vorbildern. In dem Projekt »Phänomen Expressionismus« stellt
das in Frankfurt beheimatete Ensemble Modern Orchestra unter der Leitung von Pierre Boulez zwei
»expressionistische« Schönberg-Werke von 1909 und 1926/31 drei brandneuen Auftragswerken
gegenüber. Sie stammen von Jens Joneleit, Bruno Mantovani und Johannes Maria Staud. In
Frankfurt/Main ist dieses Projekt des Kulturfonds FrankfurtRheinMain 2009–11 spartenübergreifend
zur bildenden Kunst und Dichtung geöffnet. Beim Konzerthaus-Gastspiel kommt man nun in den
puren Musikgenuss.
Der Deutsche Joneleit war zunächst Rockschlagzeuger und studierte dann in den USA Komposition.
Aufsehen erregt er derzeit mit seiner Oper »Metanoia – über das denken hinaus«, die am 3. Oktober
2010 unter Daniel Barenboim in Berlin uraufgeführt wurde. Der Franzose Mantovani studierte Jazz,
Klavier und Schlagzeug am Pariser Conservatoire und wurde kürzlich zu dessen Direktor ernannt. Der
Österreicher Staud wurde in Wien und an der Musikhochschule »Hanns Eisler« in Berlin ausgebildet
und ist diese Spielzeit »Capell-Compositeur« der Staatskapelle Dresden.

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Ensemble Modern Orchestra
Pierre Boulez
Arnold Schönberg Fünf Orchesterstücke op. 16
Arnold Schönberg Variationen für Orchester op. 31
Johannes Maria Staud »Contrebande (On Comparative Meteorology II)« für großes Orchester
(Deustche EA)
Jens Joneleit »Dithyrambes« für großes Orchester in einem Satz (Deutsche EA)
Bruno Mantovani Postludium (Deutsche EA)




Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, die Deutsche Bank Stiftung und den Kulturfonds
FrankfurtRheinMain

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Konzerthaus Berlin                                           http://www.konzerthaus.de
Helge Birkelbach
Leiter Medien- und Öffentlichkeitsarbeit                     h.birkelbach@konzerthaus.de
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10117 Berlin                                                 Fax +49 (0)30 20309-2249


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PM 10-10-04_Phänomen Expressionismus.pdf

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    Pressemitteilung Ensemble Modern Orchestra,Leitung: Pierre Boulez Berlin, 04.10.2010 Phänomen Expressionismus MO 08.11.10 | 20.00 Uhr | Konzerthaus Berlin, Großer Saal Er habe nie einen begabteren Schüler gehabt, sagte Olivier Messiaen über Pierre Boulez. Mit Anfang 20 war der Eleve ein Revolutionär, nach 1945 wurde er zum Cheftheoretiker der Avantgarde. Die absolut kontrollierte Musik war sein Ziel. In jeder Hinsicht war Boulez kompromisslos – auch mit seiner provokanten Forderung von 1967, die etablierten Opernhäuser in die Luft zu jagen (im Spiegel- Interview sprach er von einer zwar »teuren«, aber der wohl »elegantesten« Lösung). Auch als Dirigent setzte und setzt der Franzose auf Klangreinheit und Transparenz. Arnold Schönberg gehört zu seinen Vorbildern. In dem Projekt »Phänomen Expressionismus« stellt das in Frankfurt beheimatete Ensemble Modern Orchestra unter der Leitung von Pierre Boulez zwei »expressionistische« Schönberg-Werke von 1909 und 1926/31 drei brandneuen Auftragswerken gegenüber. Sie stammen von Jens Joneleit, Bruno Mantovani und Johannes Maria Staud. In Frankfurt/Main ist dieses Projekt des Kulturfonds FrankfurtRheinMain 2009–11 spartenübergreifend zur bildenden Kunst und Dichtung geöffnet. Beim Konzerthaus-Gastspiel kommt man nun in den puren Musikgenuss. Der Deutsche Joneleit war zunächst Rockschlagzeuger und studierte dann in den USA Komposition. Aufsehen erregt er derzeit mit seiner Oper »Metanoia – über das denken hinaus«, die am 3. Oktober 2010 unter Daniel Barenboim in Berlin uraufgeführt wurde. Der Franzose Mantovani studierte Jazz, Klavier und Schlagzeug am Pariser Conservatoire und wurde kürzlich zu dessen Direktor ernannt. Der Österreicher Staud wurde in Wien und an der Musikhochschule »Hanns Eisler« in Berlin ausgebildet und ist diese Spielzeit »Capell-Compositeur« der Staatskapelle Dresden. 1
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    Ensemble Modern Orchestra PierreBoulez Arnold Schönberg Fünf Orchesterstücke op. 16 Arnold Schönberg Variationen für Orchester op. 31 Johannes Maria Staud »Contrebande (On Comparative Meteorology II)« für großes Orchester (Deustche EA) Jens Joneleit »Dithyrambes« für großes Orchester in einem Satz (Deutsche EA) Bruno Mantovani Postludium (Deutsche EA) Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, die Deutsche Bank Stiftung und den Kulturfonds FrankfurtRheinMain Präsentiert von Im Attachment finden Sie den aktuellen Newsletter des Ensemble Modern. Weitere Informationen auf der Homepage des Ensemble Modern. Honorarfreie Fotos schicken wir Ihnen gerne auf Anfrage. Konzerthaus Berlin http://www.konzerthaus.de Helge Birkelbach Leiter Medien- und Öffentlichkeitsarbeit h.birkelbach@konzerthaus.de Gendarmenmarkt 2 Tel. +49 (0)30 20309-2271 10117 Berlin Fax +49 (0)30 20309-2249 2