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Theater Basel 
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Premieren 
Dance Talks 
Choreographien von Jean-Philippe Dury, Ed Wubbe, Richard Wherlock 
Partner des Ballett Basel: BLKB 
Cel Black Days 
Schweizer Erstaufführung 
Choreographie: Jean-Philippe Dury 
Musik: Hidur Gudnadottir 
Licht: Juan Carlos Gallardo 
Video: Andreas Guzman 
Kostüme: Mathilde Cotteverte 
Holland 
Schweizer Erstaufführung 
Choreographie/Bühne/Licht: Ed Wubbe 
Musik: Kimmo Pohjonen, Eric Echampard, Fabian Smit 
Kostüme: Pamela Homoet 
Straight to the heart 
Uraufführung 
Choreographie/Bühne/Kostüme: Richard Wherlock 
Musik: Dusty Springfield 
Licht: Jordan Tuinman 
Dramaturgie: Bettina Fischer Mit dem Ballett Basel 
Unter dem Titel «Dance talks» zeigt das Ballett Basel die Arbeiten von renommierten 
Choreographen aus der internationalen Tanzwelt. Direkt in Ihr Herz zielt der Abend mit 
drei zeitgenössischen Tanzstücken, die vom Basler Ballettensemble getanzt werden: 
Neben Richard Wherlocks neuester Choreographie «Straight to the heart», zu einem 
musikalischen Potpourri aus bekannten Songs der britischen «Queen of Soul» Dusty 
Springfield, zeigt das Ballett Basel ein Stück von Ed Wubbe, dem Leiter des Scapino 
Balletts in Rotterdam . «Holland» ist eine Hommage an die kulturelle Vielfalt und 
Geschichte der Niederlande. Der Franzose Jean-Philippe Dury hat sein Stück mit dem 
Titel «CEL Black Days» aus dem Jahr 2012 extra für das Ballett Basel überarbeitet und 
erweitert. 
Premiere am 2. Oktober 2014, 19.30 Uhr, Grosse Bühne
Don Pasquale 
Dramma buffo in 3 Akten von Gaetano Donizetti 
Libretto nach Angelo Anelli von Giovanni Domenico Ruffini und dem -Komponisten 
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln 
Presenting-Sponsor: Novartis 
Musikalische Leitung: Giuliano Betta/Martin Baeza-Rubio 
Regie und Bühne: Massimo Rocchi 
Bühnenbildmitarbeit: Jean-Marc Desbonnets 
Kostüme: Catherine Voeffray 
Video und Bildwelt: Sean Wirz 
Übertitel: André Küttel/Massimo Rocchi 
Dramaturgie: Simon Berger, 
Mit: Debora Leonetti/Agata Wilewska, Andrew Murphy, Gianfranco Montresor/Eung Kwang Lee, Giulio 
Pelligra/Noel Hernandez, Kang Wang 
Don Pasquale: Oh Freude! Und wann soll ich sie sehen, wann wird es mir vergönnt sein? 
Malatesta: Heute Abend zur Dämmerstunde. 
Pasquale: Heute Abend? Sofort, sofort! Erbarmen, Doktor! 
Malatesta: Zügelt Eure Glut! 
… Traum eines Lebens: Er ist gereift, doch fühlt er ewig jugendlich. Don Pasquale 
heisst der Mann. Er hat gut gelebt, gut verdient und ist vortrefflich gekleidet. Jetzt fehlt 
ihm zum grossen Glück noch einzig: eine Frau! Doktor Malatesta soll ihm dabei helfen 
und schafft das Unwahrscheinliche: Sofronia, schön, schüchtern und engelsgleich 
verzaubert des alten Mannes Herz. Tutto aposto? Nein! Das Eheglück währt kurz: 
Pasquale hat die Rechnung ohne Ernesto, seinen Neffen, und dessen Liebe zu Norina 
gemacht … Massimo Rocchi inszeniert Donizettis Verwechslungskomödie als ironisch-heiteres 
Spiel um Schweizer Verhältnisse, einen Mann der alles verlangt und den 
Traum ewiger Jugend … 
Premiere am 24. Oktober 2014, 19.30 Uhr, Grosse Bühne
Zusätzlich im Spielplan: 
Red Du mir von Liebe 
Schauspiel von Philippe Claudel 
Deutschsprachige Erstaufführung 
Deutsch von Karl-Heinz Ott 
Regie: Ulrich Lampen 
Mit: Claudia Jahn, Vincent Leittersdorf 
Ein Paar über 50 verlässt einen Empfang. Es ging wie immer um alles und nichts, die 
berufliche Zukunft, den guten Eindruck, das bisschen Smalltalk und ein wenig Flirt. 
Jetzt, danach, etwas erschöpft und etwas aufgedreht, fangen sie an, zu reden, reden 
auf einander ein, sezieren sich, zerfleischen sich, gehen die Vergangenheit durch, 
scheuen sich vor der Zukunft. «Ein Zank, der in die Annalen eingehen wird … eine 
Beleidigung jagt die nächste, aber nie wird es trivial … man kommt aus dem Lachen 
nicht heraus.» (Le Figaro) 
Ulrich Lampen inszeniert Philippe Claudels Komödie «Red du mir von Liebe!» nicht in 
den wackelnden vier Wänden, sondern auf der Strasse. Die Zuschauerinnen und 
Zuschauer bleiben drinnen (im Foyer des Schauspielhauses), die beiden Schauspieler 
sind draussen mit sich und dem Spiel allein, ein wenig dem Zufall ausgesetzt – den 
zufälligen Begegnungen, den zufälligen Störungen. 
Premiere am 12. Oktober 2014, 19.00 Uhr, Foyer Schauspielhaus
Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui 
Schauspiel von Bertolt Brecht 
Regie: Robert Gerloff 
Bühne: Gabriela Neubauer 
Kostüme: Johanna Hlawica 
Musik: Pollyester 
Video: Heta Multanen 
Dramaturgie: Ole Georg Graf/Bettina Ehrlich 
Mit: Simon Bauer, Zoe Hutmacher, Johannes Schäfer, Cathrin Störmer, Miguel Abrantes Ostrowski, Jan 
Viethen 
«Die grossen politischen Verbrecher müssen durchaus preisgegeben werden, und 
vorzüglich der Lächerlichkeit. Denn sie sind vor allem keine grossen politischen 
Verbrecher, sondern die Verüber grosser politischer Verbrechen, was etwas ganz 
anderes ist.» 
Dem Gangster Arturo Ui und seiner Bande gelingt es, Chicagos Grünzeughandel in ihre 
Gewalt zu bringen, da sich Politiker und Geschäftsleute durch Korruption erpressbar 
gemacht haben. Doch dies ist nur der Anfang ihres brutalen Expansionskurses: Ui will 
sich von den eingeschüchterten Bürger-innen und Bürgern zum Volksvertreter wählen 
lassen. Wer nicht mitzieht, wird mundtot gemacht oder aus dem Weg geräumt. 
Brechts Theaterstück aus dem Jahr 1941 ist Gangstergeschichte, Historienfarce und 
Parabel – als Warnung vor der Diktatur gedacht und als zeitlosen Appell gegen die 
Verstrickung von Politik, Wirtschaft und Verbrechen. Es ist die erste Arbeit des 
Regisseurs Robert Gerloff am Theater Basel. 
Premiere am 31. Oktober 2014, 20.00 Uhr, Schauspielhaus
Premieren 
Junges Schauspiel, Oper, Tanz 
Herr der Diebe 
Schauspiel nach Cornelia Funke 
Text von Wolfgang Adenberg, nach dem Bucherfolg von Cornelia Funke 
Regie: Sonja Speiser 
Choreographische Mitarbeit: Sarah Speiser 
Mit: Corinne Arbogast, Jascha Bader, Viviana Barth, David Bartsch, Aylin Batista, Livia Benedict, Antonio 
Briatico, Thierry Burkhardt, Valérie Eymann, Jolanda Frische, Alicia Fullin, Delilah Gadgil, Euan Gisler, 
Anna Grether, Annika Hofer, Deniz Isiko, Linus Jäggi, Zoë Kraft, Amelie Küchenhoff, Ruben Lopez, 
Noëmi Marti, Mayeva Nke, Arthur Pilorget, Jana Redle, Naomel Renz, Tobias Riekert, Peppa 
Schwerdtner, Tim Züger, Kaspar Vogt, Zoë Manser 
«Herr der Diebe» ist eine wundervolle Geschichte mit Figuren, die einem ans Herz 
-gehen … Themen, die uns beschäftigen, eine Geschichte die berührt! Mit ihren 
vielfältigen Lebensfragen stellt sie eine reizvolle Herausforderung an die Regie, 
insbesondere weil diese sie aus der Perspektive der 30 Kinder des Spielclubs auf die 
Bühne bringt. Grosse kleine Schauspieler, die unterschiedlicher nicht sein könnten. 
Premiere am 1. Oktober 2014, 19.00 Uhr, Kleine Bühne 
Hamlet 
Schauspiel nach William Shakespeare 
Regie: Béatrice Goetz, Patrick Gusset 
Bühne: Marion Menziger 
Kostüme: Eva Butzkies 
Dramaturgie: Florence Ruckstuhl 
Mit: Birkan Cam, Suleika Debelle, Severin Hallauer, Johannes Horn, Jonathan Hug, Aileen Lakatos, 
Fiona Schreier, Michèle Wegmüller und Tino Zihlmann 
Sein oder nicht sein? Sinn, Unsinn, Nichtsinn, Wahnsinn oder Irrsinn? Hamlet ist kein 
Held der Tat, er ist ein Denker. Er bedenkt, durchdenkt und zerdenkt. Auf seinen 
Spuren wandelnd, stellen neun junge Menschen Fragen nach Schein und Sein, nach 
Zögern und Handeln, nach Rache und Gerechtigkeit, nach Möglich- und 
Unmöglichkeiten. Hat eine gegenwärtige Gesellschaft noch einen Bezug zu Hamlet, 
seiner Geschichte und deren Katastrophe? Oder bietet die über vierhundertjährige 
Erfahrung neue Perspektiven, die dazu beitragen die Problematik um den dänischen
Prinzen aufzulösen? Dieses Stück Hamlet denkt genau darüber nach, gibt 
Antwort oder Nichtantwort. 
Premiere am 25. Oktober 2014, 20.00 Uhr, Kleine Bühne 
Seifenoper 
Konzept/Regie: Salome Im Hof 
Musikalische Leitung: Reiner Schneider-Waterberg 
Klavier: Elena Petrova 
Mit Lorenz Adler, Lucie Alioth, Nathalie Bont, Martin Drescher, Celina Gysin, Sophia Herrmann, Thamiam 
Kirchhofer, Sabrina Lisi, Coelestin Meier, Nair Nan von Mühlinen, Adrian Quinto, Louis Rüegger, Florence 
Schlumberger, Ugur Turhal, Patricia Wagner, Joy Zeugin 
Mit vornehmem Dilettantismus probt das Personal im Hause des reichen spleenigen 
Waschmittelherstellers die Zauberflöte von Mozart – und das, weil der Hausherr Opern 
über alles liebt. Doch dahinter brodeln Intrigen, üble Machenschaften, heimliche 
Schlammschlachten von Liebe, Hass und Machtgier. Bis der Vorhang endlich aufgehen 
kann, ist viel Schaum durch die Leitungen geflossen ... 
Seifenoper basiert auf Albert Lortzings «Die Opernprobe», einer Komischen Oper in 
einem Akt, welche 1851 uraufgeführt wurde und nach fünfundzwanzig Vorstellungen 
der Vergessenheit anheimgefallen ist und der vielleicht bekanntesten Oper von 
Wolfgang Amadeus Mozart. 
Premiere am 30. Oktober 2014, 20.00 Uhr, Kleine Bühne
Nachtcafé 
Rock & Erotik 
Balladen zum Thema Liebe, Sehnsucht, Freiheit und Normalität 
Gesang: Toni Kasprzak, Klavier: Piotr Dziki 
3. Oktober 2014, 23.00 Uhr, Nachtcafé 
Nostalgie im Nachtcafé 
Liederabend 
Gesang: Waltraud Danner, Klavier: Iryna Krasnovska, Szenische Umsetzung: Barbora Horákova-Joly 
Geniessen Sie einen Abend mit Liedern, Songs und Chansons aus dem letzten 
Jahrhundert, mit denen singende Schauspielerinnen wie Zarah Leander, Marlene 
Dietrich, Hildegard Knef bis Liza Minelli berühmt wurden. Die Lieder gehören mit ihren 
stimmungsvollen Texten zu den Evergreens, die man auch heute noch gerne hört.» 
10. Oktober 2014, 20.00 Uhr, Nachtcafé
Sonderveranstaltungen 
Junges Schauspiel 
1440 Minuten Theater-Marathon 
Theater-Exil für 24 h 
Leitung: Milena Meier und Mona-Bawani Mühlhausen 
Im Theater-Exil begegnen sich mutige Menschen mit Zahnbürste, Schlafsack, 
Notizblock und Kaffee. Dieses Wochenende werden sie anders verbringen. Im Wettlauf 
der Zeit begibt sich eine Gruppe theaterbegeisteter Basler auf einen Marathon, auf 
nächtliche Expeditionen in verschiedenen Locations von Basel. Sie recherchieren, 
schlafen, proben, frühstücken und präsentieren. Der Marathon endet am 
Sonntagabend: Die Türen des Exils öffnen sich für das Publikum. Eine Performance 
von 1440 Minuten Theater im Zeitraffer. 
Vorstellung geplant für den 5. Oktober 2015, Zeit und Ort noch nicht bekannt 
Science Slam der Universität Basel 
Am Science Slam 2014 werden auch dieses Jahr Wissenschaftlerinnen und 
Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen ihre aktuellen Forschungsthemen einem 
breiten Publikum näherbringen. Dies erfolgt jedoch nicht in ihrer Fachsprache, sondern 
verständlich und in einer unterhaltsamen Art. Das Publikum bestimmt den 
interessantesten und unterhaltsamsten Kurzvortrag am Ende des Abends. 
10. Oktober 2014, 20.00 Uhr, Kleine Bühne 
Omma Superstar 
Komödie von Gunther Beth und Folker Bohnet 
Regie: René Heinersdorff, Mit: Grit Boettcher, Nicole Belstler-Boettcher, Rolf Berg 
Meta Sommer, Gewinnerin eines Laien-Castings, soll die temperamentvolle Seniorin 
Star einer neuen TV-Serie werden. Enkel Stefan und Schwiegersohn Artur reagieren
begeistert, während Metas Tochter Sandy an den Rand eines 
Nervenzusammenbruchs gerät. 
14. Oktober 2014, 20.00 Uhr, Schauspielhaus 
Matinée zu „Don Pasquale“ 
Mit: Massimo Rocchi, Giuliano Betta, Catherine Voeffray, Jean-Marc Desbonnets, Sean Wirz, Barbora 
Horáková-Joly, Moderation: Simon Berger 
Massimo Rocchis Inszenierung von Gaetano Donizettis «Don Pasquale» feiert 
Premiere auf der Grossen Bühne des Theater Basel. Einblick in die Produktion gibt es 
beim vorbereitenden Gespräch mit Sängern, dem Regisseur und seinem Team. Das 
Publikum ist herzlich eingeladen, den Figuren hinter «Don Pasquale» zu begegnen. 
19. Oktober 2014, 11.00 Uhr, Nachtcafé 
Rohstoff – Eine -Verarbeitung 
Performance von Ariane Andereggen 
Konzept und Performance: Ariane Andereggen 
Konzept und Sound: Ted Gaier 
In Kooperation mit der Allianz «Recht ohne Grenzen» 
Die Schweiz ist einer der grössten Rohstoffhandelsplätze der Welt. In weitverzweigten 
Firmenstrukturen ist es dank weniger, hochspezialisierter Experten möglich, grosse 
Profite zu erwirtschaften. Viele ressourcenreiche Länder bleiben trotz Bodenschätzen 
arm. Ariane Andereggen versucht in ihrer Performance – als Nicht-Spezialistin mit 
tiefschürfenden Gedanken über seltene Erden, Knochenarbeit, Profitpumpen, 
Stummbürger, Steueroasen und Kapitalflüchtlinge – dem «Rohstoff-Fluch» auf die Spur 
zu kommen. Von Profitlust über Betroffenheit zu Gleichgültigkeit durchläuft sie einen 
Gefühlsparcours inklusive Anwerberboni. 
19. Oktober 2014, 19.00 Uhr, Schauspielhaus 
25. Oktober 2014, 20.00 Uhr, Schauspielhaus
Lunchkonzert 
Romantische Opernszenen aus dem 19. Jahrhundert 
Musik: Verdi, Offenbach, Bizet u.a. 
Musikalische Leitung: David Cowan 
Mit «OperAvenir»: Meike Hartmann (Sopran), Aidan Ferguson (Mezzosopran), Zachary Altman 
(Bariton) und Kang Wang (Tenor). 
OperAvenir wird unterstützt von Novartis und Bank Julius Bär 
Sie haben Lust auf Oper? Am hellen Tag? Während der Arbeitszeit? Kein Problem! 
Kleine Pause, grosse Oper: Die beliebten Lunchkonzerte des Theater Basel 
präsentieren Ihnen die Nachwuchssänger des Opernstudios «OperAvenir» und bieten 
Gelegenheit zum mittäglichen Ohrenschmaus. Ob als Unterbrechung während eines 
Stadtbummels, als Mittagspause mit Kollegen und Geschäftspartnern, oder als 
Ausflugsziel während eines Baselbesuchs – das Lunchkonzert bedeutet eine Stunde 
voller musikalischer Köstlichkeiten aus Operette und Oper. 
27. Oktober 2014, 12.15 Uhr Nachtcafé 
Öffnungszeiten und Informationen: 
Billettkasse: Telefon +41/(0)61-295 11 33 
Öffnungszeiten der Billettkasse beim Theaterplatz: 
Montag - Samstag: 11.00 – 19.00 Uhr 
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Die Spielorte: 
Grosse Bühne, Kleine Bühne, Nachtcafé, Theaterstrasse 7, 4051 Basel 
Schauspielhaus, Steinentorstrasse 7, 4051 Basel 
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Théâtre de Bâle octobre 2014 Premieres

  • 1. Spiel- und Programminformation Oktober 2014 Theater Basel Pressestelle Postfach CH-4010 Basel Dr. Michael Bellgardt Pressesprecher fon +41 / 61 / 2951-498 fax +41 / 61 / 2951-493 m.bellgardt@theater-basel.ch Tina Keller Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit fon +41 / 61 / 2951-475 t.keller@theater-basel.ch Moritz Weisskopf Assistent Marketing und Öffentlichkeitsarbeit fon +41 / 61 / 2951-479 m.weisskopf@theater-basel.ch presse@theater-basel.ch www.theater-basel.ch Stand: 29.08.2014/Änderungen vorbehalten!
  • 2. Premieren Dance Talks Choreographien von Jean-Philippe Dury, Ed Wubbe, Richard Wherlock Partner des Ballett Basel: BLKB Cel Black Days Schweizer Erstaufführung Choreographie: Jean-Philippe Dury Musik: Hidur Gudnadottir Licht: Juan Carlos Gallardo Video: Andreas Guzman Kostüme: Mathilde Cotteverte Holland Schweizer Erstaufführung Choreographie/Bühne/Licht: Ed Wubbe Musik: Kimmo Pohjonen, Eric Echampard, Fabian Smit Kostüme: Pamela Homoet Straight to the heart Uraufführung Choreographie/Bühne/Kostüme: Richard Wherlock Musik: Dusty Springfield Licht: Jordan Tuinman Dramaturgie: Bettina Fischer Mit dem Ballett Basel Unter dem Titel «Dance talks» zeigt das Ballett Basel die Arbeiten von renommierten Choreographen aus der internationalen Tanzwelt. Direkt in Ihr Herz zielt der Abend mit drei zeitgenössischen Tanzstücken, die vom Basler Ballettensemble getanzt werden: Neben Richard Wherlocks neuester Choreographie «Straight to the heart», zu einem musikalischen Potpourri aus bekannten Songs der britischen «Queen of Soul» Dusty Springfield, zeigt das Ballett Basel ein Stück von Ed Wubbe, dem Leiter des Scapino Balletts in Rotterdam . «Holland» ist eine Hommage an die kulturelle Vielfalt und Geschichte der Niederlande. Der Franzose Jean-Philippe Dury hat sein Stück mit dem Titel «CEL Black Days» aus dem Jahr 2012 extra für das Ballett Basel überarbeitet und erweitert. Premiere am 2. Oktober 2014, 19.30 Uhr, Grosse Bühne
  • 3. Don Pasquale Dramma buffo in 3 Akten von Gaetano Donizetti Libretto nach Angelo Anelli von Giovanni Domenico Ruffini und dem -Komponisten In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Presenting-Sponsor: Novartis Musikalische Leitung: Giuliano Betta/Martin Baeza-Rubio Regie und Bühne: Massimo Rocchi Bühnenbildmitarbeit: Jean-Marc Desbonnets Kostüme: Catherine Voeffray Video und Bildwelt: Sean Wirz Übertitel: André Küttel/Massimo Rocchi Dramaturgie: Simon Berger, Mit: Debora Leonetti/Agata Wilewska, Andrew Murphy, Gianfranco Montresor/Eung Kwang Lee, Giulio Pelligra/Noel Hernandez, Kang Wang Don Pasquale: Oh Freude! Und wann soll ich sie sehen, wann wird es mir vergönnt sein? Malatesta: Heute Abend zur Dämmerstunde. Pasquale: Heute Abend? Sofort, sofort! Erbarmen, Doktor! Malatesta: Zügelt Eure Glut! … Traum eines Lebens: Er ist gereift, doch fühlt er ewig jugendlich. Don Pasquale heisst der Mann. Er hat gut gelebt, gut verdient und ist vortrefflich gekleidet. Jetzt fehlt ihm zum grossen Glück noch einzig: eine Frau! Doktor Malatesta soll ihm dabei helfen und schafft das Unwahrscheinliche: Sofronia, schön, schüchtern und engelsgleich verzaubert des alten Mannes Herz. Tutto aposto? Nein! Das Eheglück währt kurz: Pasquale hat die Rechnung ohne Ernesto, seinen Neffen, und dessen Liebe zu Norina gemacht … Massimo Rocchi inszeniert Donizettis Verwechslungskomödie als ironisch-heiteres Spiel um Schweizer Verhältnisse, einen Mann der alles verlangt und den Traum ewiger Jugend … Premiere am 24. Oktober 2014, 19.30 Uhr, Grosse Bühne
  • 4. Zusätzlich im Spielplan: Red Du mir von Liebe Schauspiel von Philippe Claudel Deutschsprachige Erstaufführung Deutsch von Karl-Heinz Ott Regie: Ulrich Lampen Mit: Claudia Jahn, Vincent Leittersdorf Ein Paar über 50 verlässt einen Empfang. Es ging wie immer um alles und nichts, die berufliche Zukunft, den guten Eindruck, das bisschen Smalltalk und ein wenig Flirt. Jetzt, danach, etwas erschöpft und etwas aufgedreht, fangen sie an, zu reden, reden auf einander ein, sezieren sich, zerfleischen sich, gehen die Vergangenheit durch, scheuen sich vor der Zukunft. «Ein Zank, der in die Annalen eingehen wird … eine Beleidigung jagt die nächste, aber nie wird es trivial … man kommt aus dem Lachen nicht heraus.» (Le Figaro) Ulrich Lampen inszeniert Philippe Claudels Komödie «Red du mir von Liebe!» nicht in den wackelnden vier Wänden, sondern auf der Strasse. Die Zuschauerinnen und Zuschauer bleiben drinnen (im Foyer des Schauspielhauses), die beiden Schauspieler sind draussen mit sich und dem Spiel allein, ein wenig dem Zufall ausgesetzt – den zufälligen Begegnungen, den zufälligen Störungen. Premiere am 12. Oktober 2014, 19.00 Uhr, Foyer Schauspielhaus
  • 5. Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui Schauspiel von Bertolt Brecht Regie: Robert Gerloff Bühne: Gabriela Neubauer Kostüme: Johanna Hlawica Musik: Pollyester Video: Heta Multanen Dramaturgie: Ole Georg Graf/Bettina Ehrlich Mit: Simon Bauer, Zoe Hutmacher, Johannes Schäfer, Cathrin Störmer, Miguel Abrantes Ostrowski, Jan Viethen «Die grossen politischen Verbrecher müssen durchaus preisgegeben werden, und vorzüglich der Lächerlichkeit. Denn sie sind vor allem keine grossen politischen Verbrecher, sondern die Verüber grosser politischer Verbrechen, was etwas ganz anderes ist.» Dem Gangster Arturo Ui und seiner Bande gelingt es, Chicagos Grünzeughandel in ihre Gewalt zu bringen, da sich Politiker und Geschäftsleute durch Korruption erpressbar gemacht haben. Doch dies ist nur der Anfang ihres brutalen Expansionskurses: Ui will sich von den eingeschüchterten Bürger-innen und Bürgern zum Volksvertreter wählen lassen. Wer nicht mitzieht, wird mundtot gemacht oder aus dem Weg geräumt. Brechts Theaterstück aus dem Jahr 1941 ist Gangstergeschichte, Historienfarce und Parabel – als Warnung vor der Diktatur gedacht und als zeitlosen Appell gegen die Verstrickung von Politik, Wirtschaft und Verbrechen. Es ist die erste Arbeit des Regisseurs Robert Gerloff am Theater Basel. Premiere am 31. Oktober 2014, 20.00 Uhr, Schauspielhaus
  • 6. Premieren Junges Schauspiel, Oper, Tanz Herr der Diebe Schauspiel nach Cornelia Funke Text von Wolfgang Adenberg, nach dem Bucherfolg von Cornelia Funke Regie: Sonja Speiser Choreographische Mitarbeit: Sarah Speiser Mit: Corinne Arbogast, Jascha Bader, Viviana Barth, David Bartsch, Aylin Batista, Livia Benedict, Antonio Briatico, Thierry Burkhardt, Valérie Eymann, Jolanda Frische, Alicia Fullin, Delilah Gadgil, Euan Gisler, Anna Grether, Annika Hofer, Deniz Isiko, Linus Jäggi, Zoë Kraft, Amelie Küchenhoff, Ruben Lopez, Noëmi Marti, Mayeva Nke, Arthur Pilorget, Jana Redle, Naomel Renz, Tobias Riekert, Peppa Schwerdtner, Tim Züger, Kaspar Vogt, Zoë Manser «Herr der Diebe» ist eine wundervolle Geschichte mit Figuren, die einem ans Herz -gehen … Themen, die uns beschäftigen, eine Geschichte die berührt! Mit ihren vielfältigen Lebensfragen stellt sie eine reizvolle Herausforderung an die Regie, insbesondere weil diese sie aus der Perspektive der 30 Kinder des Spielclubs auf die Bühne bringt. Grosse kleine Schauspieler, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Premiere am 1. Oktober 2014, 19.00 Uhr, Kleine Bühne Hamlet Schauspiel nach William Shakespeare Regie: Béatrice Goetz, Patrick Gusset Bühne: Marion Menziger Kostüme: Eva Butzkies Dramaturgie: Florence Ruckstuhl Mit: Birkan Cam, Suleika Debelle, Severin Hallauer, Johannes Horn, Jonathan Hug, Aileen Lakatos, Fiona Schreier, Michèle Wegmüller und Tino Zihlmann Sein oder nicht sein? Sinn, Unsinn, Nichtsinn, Wahnsinn oder Irrsinn? Hamlet ist kein Held der Tat, er ist ein Denker. Er bedenkt, durchdenkt und zerdenkt. Auf seinen Spuren wandelnd, stellen neun junge Menschen Fragen nach Schein und Sein, nach Zögern und Handeln, nach Rache und Gerechtigkeit, nach Möglich- und Unmöglichkeiten. Hat eine gegenwärtige Gesellschaft noch einen Bezug zu Hamlet, seiner Geschichte und deren Katastrophe? Oder bietet die über vierhundertjährige Erfahrung neue Perspektiven, die dazu beitragen die Problematik um den dänischen
  • 7. Prinzen aufzulösen? Dieses Stück Hamlet denkt genau darüber nach, gibt Antwort oder Nichtantwort. Premiere am 25. Oktober 2014, 20.00 Uhr, Kleine Bühne Seifenoper Konzept/Regie: Salome Im Hof Musikalische Leitung: Reiner Schneider-Waterberg Klavier: Elena Petrova Mit Lorenz Adler, Lucie Alioth, Nathalie Bont, Martin Drescher, Celina Gysin, Sophia Herrmann, Thamiam Kirchhofer, Sabrina Lisi, Coelestin Meier, Nair Nan von Mühlinen, Adrian Quinto, Louis Rüegger, Florence Schlumberger, Ugur Turhal, Patricia Wagner, Joy Zeugin Mit vornehmem Dilettantismus probt das Personal im Hause des reichen spleenigen Waschmittelherstellers die Zauberflöte von Mozart – und das, weil der Hausherr Opern über alles liebt. Doch dahinter brodeln Intrigen, üble Machenschaften, heimliche Schlammschlachten von Liebe, Hass und Machtgier. Bis der Vorhang endlich aufgehen kann, ist viel Schaum durch die Leitungen geflossen ... Seifenoper basiert auf Albert Lortzings «Die Opernprobe», einer Komischen Oper in einem Akt, welche 1851 uraufgeführt wurde und nach fünfundzwanzig Vorstellungen der Vergessenheit anheimgefallen ist und der vielleicht bekanntesten Oper von Wolfgang Amadeus Mozart. Premiere am 30. Oktober 2014, 20.00 Uhr, Kleine Bühne
  • 8. Nachtcafé Rock & Erotik Balladen zum Thema Liebe, Sehnsucht, Freiheit und Normalität Gesang: Toni Kasprzak, Klavier: Piotr Dziki 3. Oktober 2014, 23.00 Uhr, Nachtcafé Nostalgie im Nachtcafé Liederabend Gesang: Waltraud Danner, Klavier: Iryna Krasnovska, Szenische Umsetzung: Barbora Horákova-Joly Geniessen Sie einen Abend mit Liedern, Songs und Chansons aus dem letzten Jahrhundert, mit denen singende Schauspielerinnen wie Zarah Leander, Marlene Dietrich, Hildegard Knef bis Liza Minelli berühmt wurden. Die Lieder gehören mit ihren stimmungsvollen Texten zu den Evergreens, die man auch heute noch gerne hört.» 10. Oktober 2014, 20.00 Uhr, Nachtcafé
  • 9. Sonderveranstaltungen Junges Schauspiel 1440 Minuten Theater-Marathon Theater-Exil für 24 h Leitung: Milena Meier und Mona-Bawani Mühlhausen Im Theater-Exil begegnen sich mutige Menschen mit Zahnbürste, Schlafsack, Notizblock und Kaffee. Dieses Wochenende werden sie anders verbringen. Im Wettlauf der Zeit begibt sich eine Gruppe theaterbegeisteter Basler auf einen Marathon, auf nächtliche Expeditionen in verschiedenen Locations von Basel. Sie recherchieren, schlafen, proben, frühstücken und präsentieren. Der Marathon endet am Sonntagabend: Die Türen des Exils öffnen sich für das Publikum. Eine Performance von 1440 Minuten Theater im Zeitraffer. Vorstellung geplant für den 5. Oktober 2015, Zeit und Ort noch nicht bekannt Science Slam der Universität Basel Am Science Slam 2014 werden auch dieses Jahr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen ihre aktuellen Forschungsthemen einem breiten Publikum näherbringen. Dies erfolgt jedoch nicht in ihrer Fachsprache, sondern verständlich und in einer unterhaltsamen Art. Das Publikum bestimmt den interessantesten und unterhaltsamsten Kurzvortrag am Ende des Abends. 10. Oktober 2014, 20.00 Uhr, Kleine Bühne Omma Superstar Komödie von Gunther Beth und Folker Bohnet Regie: René Heinersdorff, Mit: Grit Boettcher, Nicole Belstler-Boettcher, Rolf Berg Meta Sommer, Gewinnerin eines Laien-Castings, soll die temperamentvolle Seniorin Star einer neuen TV-Serie werden. Enkel Stefan und Schwiegersohn Artur reagieren
  • 10. begeistert, während Metas Tochter Sandy an den Rand eines Nervenzusammenbruchs gerät. 14. Oktober 2014, 20.00 Uhr, Schauspielhaus Matinée zu „Don Pasquale“ Mit: Massimo Rocchi, Giuliano Betta, Catherine Voeffray, Jean-Marc Desbonnets, Sean Wirz, Barbora Horáková-Joly, Moderation: Simon Berger Massimo Rocchis Inszenierung von Gaetano Donizettis «Don Pasquale» feiert Premiere auf der Grossen Bühne des Theater Basel. Einblick in die Produktion gibt es beim vorbereitenden Gespräch mit Sängern, dem Regisseur und seinem Team. Das Publikum ist herzlich eingeladen, den Figuren hinter «Don Pasquale» zu begegnen. 19. Oktober 2014, 11.00 Uhr, Nachtcafé Rohstoff – Eine -Verarbeitung Performance von Ariane Andereggen Konzept und Performance: Ariane Andereggen Konzept und Sound: Ted Gaier In Kooperation mit der Allianz «Recht ohne Grenzen» Die Schweiz ist einer der grössten Rohstoffhandelsplätze der Welt. In weitverzweigten Firmenstrukturen ist es dank weniger, hochspezialisierter Experten möglich, grosse Profite zu erwirtschaften. Viele ressourcenreiche Länder bleiben trotz Bodenschätzen arm. Ariane Andereggen versucht in ihrer Performance – als Nicht-Spezialistin mit tiefschürfenden Gedanken über seltene Erden, Knochenarbeit, Profitpumpen, Stummbürger, Steueroasen und Kapitalflüchtlinge – dem «Rohstoff-Fluch» auf die Spur zu kommen. Von Profitlust über Betroffenheit zu Gleichgültigkeit durchläuft sie einen Gefühlsparcours inklusive Anwerberboni. 19. Oktober 2014, 19.00 Uhr, Schauspielhaus 25. Oktober 2014, 20.00 Uhr, Schauspielhaus
  • 11. Lunchkonzert Romantische Opernszenen aus dem 19. Jahrhundert Musik: Verdi, Offenbach, Bizet u.a. Musikalische Leitung: David Cowan Mit «OperAvenir»: Meike Hartmann (Sopran), Aidan Ferguson (Mezzosopran), Zachary Altman (Bariton) und Kang Wang (Tenor). OperAvenir wird unterstützt von Novartis und Bank Julius Bär Sie haben Lust auf Oper? Am hellen Tag? Während der Arbeitszeit? Kein Problem! Kleine Pause, grosse Oper: Die beliebten Lunchkonzerte des Theater Basel präsentieren Ihnen die Nachwuchssänger des Opernstudios «OperAvenir» und bieten Gelegenheit zum mittäglichen Ohrenschmaus. Ob als Unterbrechung während eines Stadtbummels, als Mittagspause mit Kollegen und Geschäftspartnern, oder als Ausflugsziel während eines Baselbesuchs – das Lunchkonzert bedeutet eine Stunde voller musikalischer Köstlichkeiten aus Operette und Oper. 27. Oktober 2014, 12.15 Uhr Nachtcafé Öffnungszeiten und Informationen: Billettkasse: Telefon +41/(0)61-295 11 33 Öffnungszeiten der Billettkasse beim Theaterplatz: Montag - Samstag: 11.00 – 19.00 Uhr Theater Basel, Postfach, CH-4010 Basel Die Spielorte: Grosse Bühne, Kleine Bühne, Nachtcafé, Theaterstrasse 7, 4051 Basel Schauspielhaus, Steinentorstrasse 7, 4051 Basel www.theater-basel.ch