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OpenAccess im Akademienprogramm
Anwendung und Herausforderungen
Aline Deicke (Aline.Deicke@adwmainz.de)
Anna Neovesky (Anna.Neovesky@adwmainz.de)
Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz
www.digitale-akademie.de
Gliederung
1  Allgemeine Informationen zum Akademienprogramm, der
Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz und
der Digitalen Akademie
2  Vorgaben hinsichtlich Open Access und Lizenzierung im
Akademienprogramm
3  Einsatz von Lizenzen in Projekten der Akademie
1  Grundlegende Überlegungen
2  „Arbeitsalltag“
4  Zusammenfassung
5  Ausblick
•  8 Akademien mit 800 Mitarbeiter/innen in insgesamt 150
Projekten (Wörterbücher, Editionen, naturwissenschaftlichen
Langzeitbeobachtungen und sozial- und kulturwissenschaftlichen
Grundlagenforschung) mit 200 Arbeitsstellen
•  Dachorganisation: Union der deutschen Akademien
•  seit 1979/80 von Bund und Ländern finanziert
•  Seit 2009
•  Konzentration auf die Geisteswissenschaften
•  Antragsverfahren für externe Bewerber geöffnet
•  Interdisziplinarität institutionell gesichert
•  überdehnte Laufzeiten verringert
•  Finanzvolumen beträgt derzeit rund 54 Millionen Euro
Akademien und
Akademienprogramm
•  1949 gegründet
•  Mathematisch-naturwissenschaftliche,
geistes- und sozialwissenschaftliche
sowie Klasse der Literatur und Musik
•  betreut rund 40 Forschungsvorhaben
mit etwa 240 Mitarbeitern
•  Darunter auch mehrere
interakademische Projekte
Die Akademie der Wissenschaften und der
Literatur | Mainz

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Wozu brauchen wir noch wissenschaftliche Bibliotheken, wenn alle Forschungsergebnisse kostenfrei und öffentlich verfügbar sind (100% Open Access), zu allen Forschungsthemen kostenfreie Kurse der Ivy League abrufbar sind (100% MOOCs) und mir Peers in akademischen Communities zu allen Spezialfragen sofort weiterhelfen (100% Follower-Power)? In aktuellen Debatten zur Perspektive von (wissenschaftlichen) Bibliotheken verweisen die meisten Strategien auf die Bibliothek als Raum und Treffpunkt, neue Multimedia-Angebote und neue Aufgaben im Forschungsdatenmanagement. Das reicht als kurzfristige Überlebensstrategie, folgt aber keiner größeren Vision für die zukünftige Rolle von Bibliotheken. Dabei ist spätestens mit dem "Ende der Gratiskultur", welche die Medienkonzerne 2010 eingeläutet haben, und der Erkenntnis, dass ein Weltkonzern wie Google dem Motto "Don't be evil" nicht gerecht werden kann, das Spielfeld für Bibliotheken im Internet ganz neu eröffnet. Es zeigt die tiefe Resignation der Bibliotheksbranche, wenn Oligopole für Wissenschaftsevaluation (Impact Factor), Preisdiktate von großen Zeitschriftenverlagen, DRM-Einschränkungen bei eBooks und langfristige Abhängigkeiten von kommerziellen Bibliotheksdienstleistern hingenommen werden. Der freie Zugang zum Wissen unterliegt ständigen Gefährdungen und Bedrohungen, die von Marktinteressen und Nutzerdesinteresse ausgehen. Funktioniert der Markt nach den Prinzipien der Openness (wofür es durchaus wirtschaftliche Anreize gibt), sollten Bibliotheken nicht im Wege stehen. Ist jedoch die Openness der Angebote gefährdet, lohnt es einzugreifen und selbst Dienste aufzubauen, bis die Openness wiederhergestellt ist. Daher plädiere ich in diesem Vortrag für eine Positionierung der Bibliotheken als Wächter für den (dauerhaft) freien Zugang zum Wissen. Angewandt auf die heutige Zeit erfordert dies eine konsequente Ausrichtung des eigenen Handelns an den Prinzipien von Open Science und Open Data.

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Der Vortrag geht ein auf die Umarbeitung des Freihandbestandes einer großen Universitätsbibliothek. Die Medien werden fit gemacht für eine neue Generation von Ausleih- und Rückgabe-Automaten. Im Mittelpunkt steht dabei die Organisation und Abwicklung des Projekts zwischen Bibliothek und beauftragter Firma.

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Vorteile vernetzter Arbeitsgemeinschaften

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Die Digitale Akademie
•  2009 gegründet
•  Konzeptions-, Entwicklungs- und Forschungseinrichtung für
Digitale Geisteswissenschaften im Rahmen der
Forschungsvorhaben der Mainzer Akademie.
•  Tätigkeitsbereiche:
•  Konzeption digitaler Forschungskomponenten
•  Informations- & Datenarchitektur
•  Print-, Web- & Interfacedesign
•  Applikationsentwicklung & Programmierung
•  Beratung der Projekte hinsichtlich spezifischer
Digitalisierungsvorhaben
•  Forschung an Kernfragen der DH mit besonderem Fokus
auf den geisteswissenschaftlichen Langzeitprojekten der
Mainzer Akademie
Vorgaben hinsichtlich Open
Access und Lizenzierung im
Akademienprogramm
„Wissenschaftliche Informationen, die im Rahmen der öffentlich
geförderten Forschung entstehen, sollen über das Internet für jeden
Nutzer ohne finanzielle, technische oder rechtliche Barrieren zugänglich
und nachnutzbar sein. Bei Open Access geht es nicht nur um den Zugang
zu qualitätsgesicherten Textpublikationen, sondern auch zu anderen
digitalen Objekten wie zum Beispiel Forschungsdaten.“
Bund und Länder
(http://www.bmbf.de/de/22905.php)
Merkblatt: Open-Access-Strategien für wissenschaftliche
Einrichtungen
In ähnlicher Weise auch von OECD und EU gefordert.
(http://www.bmbf.de/pubRD/open-access-strategien.pdf)
Gremien der Akademienunion
„[Die Akademien] unterstützen daher zusammen mit den deutschen
Wissenschaftsorganisationen die Ziele von Open Access, um die
Ergebnisse öffentlich geförderter Forschung durch die entgeltfreie Online-
Bereitstellung zu verbessern.“
„Die Arbeitsgruppe „Elektronisches Publizieren“ der Union der deutschen
Akademien unterstützt Open Access und damit zugleich die
Digitalisierungsinitiativen der Union wie auch der Einzelakademien und
empfiehlt nachdrücklich, die aktuelle Entwicklung weiter mitzugestalten
und voranzutreiben, um die Ergebnisse der Akademieforschung unter
weitgehender Nutzung des Vernetzungspotentials der elektronischen
Medien über komfortable Benutzerschnittstellen für möglichst viele
Menschen im Internet frei zugänglich zu machen.“
AG „Elektronisches Publizieren“ (Hrsg.), Open Access: Akademieforschung für
alle (Ausgabe 2011) (http://www.akademienunion.de/_files/Broschueren/
Open_Access_2011.pdf)

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OA-Initiativen
•  Budapester Open Access Initiative (Februar 2002)
•  Bethesda Statement on Open Access Publishing (Juni 2003)
•  Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the
Sciences and Humanities vom 22.Oktober 2003
Anforderungen an OA
„By ‘open access’ to [peer-reviewed research literature], we mean its free
availability on the public internet, permitting any users to read,
download, copy, distribute, print, search, or link to the full texts of
these articles, crawl them for indexing, pass them as data to software,
or use them for any other lawful purpose, without financial, legal, or
technical barriers other than those inseparable from gaining access to the
internet itself. The only constraint on reproduction and distribution, and
the only role for copyright in this domain, should be to give authors
control over the integrity of their work and the right to be properly
acknowledged and cited.”
(http://www.budapestopenaccessinitiative.org/boai-10-recommendations)
Anforderungen an OA
„Die Urheber und die Rechteinhaber solcher Veröffentlichungen gewähren
allen Nutzern unwiderruflich das freie, weltweite Zugangsrecht zu diesen
Veröffentlichungen und erlauben ihnen, diese Veröffentlichungen – in
jedem beliebigen digitalen Medium und für jeden verantwortbaren Zweck
– zu kopieren, zu nutzen, zu verbreiten, zu übertragen und
öffentlich wiederzugeben sowie Bearbeitungen davon zu erstellen
und zu verbreiten, sofern die Urheberschaft korrekt angegeben wird.“
Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities
(http://openaccess.mpg.de/68053/Berliner_Erklaerung_dt_Version_07-2006.pdf)
Warum Lizenzierung?
•  Grundlage für OA: freie Verfügbarkeit von Daten
•  Aber Online-Verfügbarkeit allein garantiert kein Open Access
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„Proper, appropriate licensing sets out the conditions for re-use and
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ways with impunity. This is important both for individuals seeking to
understand how they can use the material and for text-mining and data-
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A. Swan, Policy Guidelines for the development and promotion of Open Access
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Vortrag auf dem Bibliothekskongress 2013 in Leipzig Abstract 303 Fachreferat 3.0 - mit Campus Communities den Forschungsdiskurs auf digitaler Augenhöhe unterstützen R. David Lankes hat dieses Jahr mit der These provoziert, dass schlechte Bibliotheken Sammlungen, gute Bibliotheken Dienstleistungen und großartige Bibliotheken Communities aufbauen. Für die aktive Gestaltung des Medienwandels gewinnt Community Building in vielfältigen Ausprägungen an Bedeutung: Eine aktive Nutzerschaft hilft bei der Erwerbung (Patron Driven Acquisition), bei der Erschließung (Crowdsourcing) und in der Benutzung (Selbstbedienung). Wissenschaftliche Bibliotheken haben im wörtlichen Sinne "von Haus aus“ eine Community: Täglich tausende Besucher sind die beste Basis, um auch virtuell eine Gemeinschaft zu begründen. An manchen Universitäten, vornehmlich an Eliteunis in den USA, sind campusinterne Facebooks entstanden. Gleichzeitig entwickeln sich die klassischen Forschungsinformationssysteme zaghaft in Richtung Social Web. Damit entstehen virtuelle Campus Communities, die Bibliotheken nutzen können, um den Kontakt zwischen Fachreferaten und der Universität neu zu beleben. Fachreferentinnen und Fachreferenten können sich in den lokalen Forschungsdiskurs einschalten und auf einem zeitgemäßen Kanal bibliothekarisches Wissen und moderne Konzepte wie Open Access und Open Data verbreiten. Gleichzeitig besitzen Bibliotheken mittlerweile das nötige IT-Know-How, um sich als Betreiber der technischen Plattform für die Campus Community zu positionieren. So können andere Dienste (Dokumentenserver, E-Learning, Katalog) verknüpft und direkt in die Arbeitsumgebung der Forschenden integriert werden. Die klassische Meldestelle für Hochschulpublikationen kann entfallen, wenn Forschende ihre Publikationen auf der Campus-Community-Plattform selbst einstellen. Stets aktuelle Verweise auf Forschungsschwerpunkte können genutzt werden, um die Erwerbung besser am tatsächlichen Bedarf auszurichten. Perspektivisch kann damit auch die Abhängigkeit von kommerziellen Anbietern bibliografischer Daten reduziert werden. Hinzugefügte Sprecher: Felix Lohmeier , SLUB Dresden , Dresden , Germany Verknüpft in Sitzungen: 13.03.2013, 16:00-18:00, Zielgruppenerwartungen und Dienstleistungen, Nutzungsorientierte Bestandsprofilierung, Seminarraum 6/7

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Digitale Editionsprojekte mit Werkzeugen unterstützen und en passant dieNachnutzbarkeit der Forschungsdaten fördern: Das Beispiel TextGrid TextGrid is designed for researchers who require tools and services for the description, annotation, indexing, analysis, and publication of cultural artifacts, particularly texts, images, manuscripts, musical score, and other objects, and who place value on long-term data curation and ensuring the reusability of research data. TextGrid is a research group consisting of ten project partners and has been funded since February 2006 by the German Federal Ministry for Education and Research. Since the release of TextGrid version 1.0 in July 2011, the Virtual Research Environment is primarily used by projects creating digital editions in philology, the history of science, and musicology. In this presentation in the session "Virtual Research Environments," TextGrid's specific organizational and technical approach, in contrast to other concepts for Virtual Research Environments, will be presented. TextGrid is developing a complete solution for the entire research process in digital edition projects. TextGrid provides two closely linked components: a desktop software with research tools and a repository for research data. In the integrated work environment, researchers will have direct access to help functions and tools for metadata encoding and for long-term preservation, with the aim of ensuring the long-term availability and accessibility of research data. Using the example of various publishing projects that already use TextGrid in their research, the advantages and disadvantages of the TextGrid approach will be discussed. The Lower Saxony State and University Library, Goettingen, is leading the project. As an academic library, it sees as its task to work together with scholarly disciplines to develop services to support the research process and to promote the use of digital methods.

textgridvirtuelle forschungsumgebungforschungsdaten
Einsatz von Lizenzen in
Projekten der Akademie
Projekttypen
•  Akademievorhaben
•  Interakademische Vorhaben
•  Kooperationsprojekte
•  Drittmittelprojekte
à Unterschiedliche Voraussetzungen und Vorgaben, Potential für
Interessenkonflikte
Ausgangslage
•  Zwar einige Projekte „born digital“
•  Überwiegend jedoch Hybrideditionen oder Retrodigitalisierung
(„Grüner Weg“)
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Einsatz von Lizenzen in Projekten der
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1. Digital publizierende Projekte der Akademie
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Digital publizierende Projekte der
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Insgesamt 9 digital publizierende Projekte, ++
=> Heterogenität der Forschungsdaten
Beispiele:
•  DIO (www.inschriften.net)
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(www.corpusvitrearum.de)
Viele Projekte ohne konkrete Lizenzierung => teils
Angabe von expliziten Zitierhinweisen;
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Vorüberlegungen zur praktischen
Umsetzung der Lizenzierung
•  Richtlinien von Forschungsförderung und Akademiegremien =>
allgemeine „Verpflichtung zu Open Access“, keine konkreten
Vorschläge für Lizenzen
•  Empfehlungen aus Wissenschaft/ Kultur(Allianz dt.
Wissenschaftsorganisationen, DH Initiativen, UNESCO, Budapest
Open Access Initiative)
•  Rückgriff auf bestehende Standards
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⇒ Creative Commons Lizenz
•  Creative Commons: 2003 in USA gegründete Initiative
•  Gibt verschiedene Standardlizenzen heraus
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•  CC Lizenz
Lizenzierung von „AutoThür“
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•  Creative Commons ist mittlerweile Standard geworden
•  Leitlinien aus Broschüre "Open Content Lizenzen. Ein Leitfaden für
die Praxis“ der UNESCO, von Till Kreutzer
•  Andere Lizenzmodelle wurden nicht erwogen
Informationspapier zu Open Access für
Deutsche Inschriften Online (DIO)
•  soll Arbeitsstellen sowie für andere Projekte, die DIO-Daten
nutzen wollen als Leitfaden dienen
•  konkreter Anlass: Projekt Inschriften im Bezugssystem des Raumes:
Verknüpfung von Daten über XML-Schnittstelle
•  Verfasser: Grüntgens/ Kasper
Informationspapier zu Open Access für
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Aus dem Inhalt:
•  Begriffsdefinitionen und Abgrenzungen
•  Warum Lizenzieren? => rechtl. Unsicherheit vermeiden
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allgemein verfügbar zu machen
•  Andere Nutzer dürfen Code nutzen und weiterentwickeln
•  GNU General Public License (GPL)
General Public License
•  Verfasst von Free Software Foundation für GNU-Projekt
•  Am häufigsten verwendete Lizenz für freie Software:
•  Erlaubt Anwender: Verwendung, Modifikation und
Weitergabe des Quellcodes, solange er Empfängern
dieselben Rechte einräumt
•  Änderungen gegenüber Originalcode müssen explizit
gekennzeichnet werden
Tools:
•  choosealicense.com
•  help.github.com/articles/open-source-licensing
Zusammenfassung
•  Richtlinien seitens Forschungsförderung und Akademien
•  Bewusstsein von Notwendigkeit zur Lizenzierung
•  Beispiele für erste Lizenzierungsmodelle
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Open Access im Akademienprogramm - Anwendung und Herausforderungen

  • 1. OpenAccess im Akademienprogramm Anwendung und Herausforderungen Aline Deicke (Aline.Deicke@adwmainz.de) Anna Neovesky (Anna.Neovesky@adwmainz.de) Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz www.digitale-akademie.de
  • 2. Gliederung 1  Allgemeine Informationen zum Akademienprogramm, der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz und der Digitalen Akademie 2  Vorgaben hinsichtlich Open Access und Lizenzierung im Akademienprogramm 3  Einsatz von Lizenzen in Projekten der Akademie 1  Grundlegende Überlegungen 2  „Arbeitsalltag“ 4  Zusammenfassung 5  Ausblick
  • 3. •  8 Akademien mit 800 Mitarbeiter/innen in insgesamt 150 Projekten (Wörterbücher, Editionen, naturwissenschaftlichen Langzeitbeobachtungen und sozial- und kulturwissenschaftlichen Grundlagenforschung) mit 200 Arbeitsstellen •  Dachorganisation: Union der deutschen Akademien •  seit 1979/80 von Bund und Ländern finanziert •  Seit 2009 •  Konzentration auf die Geisteswissenschaften •  Antragsverfahren für externe Bewerber geöffnet •  Interdisziplinarität institutionell gesichert •  überdehnte Laufzeiten verringert •  Finanzvolumen beträgt derzeit rund 54 Millionen Euro Akademien und Akademienprogramm
  • 4. •  1949 gegründet •  Mathematisch-naturwissenschaftliche, geistes- und sozialwissenschaftliche sowie Klasse der Literatur und Musik •  betreut rund 40 Forschungsvorhaben mit etwa 240 Mitarbeitern •  Darunter auch mehrere interakademische Projekte Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz
  • 5. Die Digitale Akademie •  2009 gegründet •  Konzeptions-, Entwicklungs- und Forschungseinrichtung für Digitale Geisteswissenschaften im Rahmen der Forschungsvorhaben der Mainzer Akademie. •  Tätigkeitsbereiche: •  Konzeption digitaler Forschungskomponenten •  Informations- & Datenarchitektur •  Print-, Web- & Interfacedesign •  Applikationsentwicklung & Programmierung •  Beratung der Projekte hinsichtlich spezifischer Digitalisierungsvorhaben •  Forschung an Kernfragen der DH mit besonderem Fokus auf den geisteswissenschaftlichen Langzeitprojekten der Mainzer Akademie
  • 6. Vorgaben hinsichtlich Open Access und Lizenzierung im Akademienprogramm
  • 7. „Wissenschaftliche Informationen, die im Rahmen der öffentlich geförderten Forschung entstehen, sollen über das Internet für jeden Nutzer ohne finanzielle, technische oder rechtliche Barrieren zugänglich und nachnutzbar sein. Bei Open Access geht es nicht nur um den Zugang zu qualitätsgesicherten Textpublikationen, sondern auch zu anderen digitalen Objekten wie zum Beispiel Forschungsdaten.“ Bund und Länder (http://www.bmbf.de/de/22905.php) Merkblatt: Open-Access-Strategien für wissenschaftliche Einrichtungen In ähnlicher Weise auch von OECD und EU gefordert. (http://www.bmbf.de/pubRD/open-access-strategien.pdf)
  • 8. Gremien der Akademienunion „[Die Akademien] unterstützen daher zusammen mit den deutschen Wissenschaftsorganisationen die Ziele von Open Access, um die Ergebnisse öffentlich geförderter Forschung durch die entgeltfreie Online- Bereitstellung zu verbessern.“ „Die Arbeitsgruppe „Elektronisches Publizieren“ der Union der deutschen Akademien unterstützt Open Access und damit zugleich die Digitalisierungsinitiativen der Union wie auch der Einzelakademien und empfiehlt nachdrücklich, die aktuelle Entwicklung weiter mitzugestalten und voranzutreiben, um die Ergebnisse der Akademieforschung unter weitgehender Nutzung des Vernetzungspotentials der elektronischen Medien über komfortable Benutzerschnittstellen für möglichst viele Menschen im Internet frei zugänglich zu machen.“ AG „Elektronisches Publizieren“ (Hrsg.), Open Access: Akademieforschung für alle (Ausgabe 2011) (http://www.akademienunion.de/_files/Broschueren/ Open_Access_2011.pdf)
  • 9. OA-Initiativen •  Budapester Open Access Initiative (Februar 2002) •  Bethesda Statement on Open Access Publishing (Juni 2003) •  Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities vom 22.Oktober 2003
  • 10. Anforderungen an OA „By ‘open access’ to [peer-reviewed research literature], we mean its free availability on the public internet, permitting any users to read, download, copy, distribute, print, search, or link to the full texts of these articles, crawl them for indexing, pass them as data to software, or use them for any other lawful purpose, without financial, legal, or technical barriers other than those inseparable from gaining access to the internet itself. The only constraint on reproduction and distribution, and the only role for copyright in this domain, should be to give authors control over the integrity of their work and the right to be properly acknowledged and cited.” (http://www.budapestopenaccessinitiative.org/boai-10-recommendations)
  • 11. Anforderungen an OA „Die Urheber und die Rechteinhaber solcher Veröffentlichungen gewähren allen Nutzern unwiderruflich das freie, weltweite Zugangsrecht zu diesen Veröffentlichungen und erlauben ihnen, diese Veröffentlichungen – in jedem beliebigen digitalen Medium und für jeden verantwortbaren Zweck – zu kopieren, zu nutzen, zu verbreiten, zu übertragen und öffentlich wiederzugeben sowie Bearbeitungen davon zu erstellen und zu verbreiten, sofern die Urheberschaft korrekt angegeben wird.“ Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities (http://openaccess.mpg.de/68053/Berliner_Erklaerung_dt_Version_07-2006.pdf)
  • 12. Warum Lizenzierung? •  Grundlage für OA: freie Verfügbarkeit von Daten •  Aber Online-Verfügbarkeit allein garantiert kein Open Access •  Keine Lizenz à Unklarheit hinsichtlich rechtlicher Lage, insbesondere in Hinblick auf neue Nutzungsarten •  Forschung über Landesgrenzen hinaus „Proper, appropriate licensing sets out the conditions for re-use and reassures would-be users that they can use the material in particular ways with impunity. This is important both for individuals seeking to understand how they can use the material and for text-mining and data- mining approaches to knowledge creation.“ A. Swan, Policy Guidelines for the development and promotion of Open Access (2012) (http://unesdoc.unesco.org/images/0021/002158/215863e.pdf)
  • 13. Einsatz von Lizenzen in Projekten der Akademie
  • 14. Projekttypen •  Akademievorhaben •  Interakademische Vorhaben •  Kooperationsprojekte •  Drittmittelprojekte à Unterschiedliche Voraussetzungen und Vorgaben, Potential für Interessenkonflikte
  • 15. Ausgangslage •  Zwar einige Projekte „born digital“ •  Überwiegend jedoch Hybrideditionen oder Retrodigitalisierung („Grüner Weg“) •  Verlagsinteressen (Moving walls, etc.) •  Wichtig, um OA praktizieren zu können: Sicherung der Online- Publikationsrechte (u. a. UrhG §137l, §31a)
  • 16. „Arbeitsalltag“: Einsatz von Lizenzen in Projekten der Akademie
  • 17. Einsatz von Lizenzen in Projekten der Akademie 1. Digital publizierende Projekte der Akademie 2. Überlegungen zur praktischen Umsetzung 3. Arten der Daten, die lizenziert werden 4. Beispiele für Lizenzierungsmodelle aus den Projekten 5. Lizenzierung von Software
  • 18. Digital publizierende Projekte der Akademie Insgesamt 9 digital publizierende Projekte, ++ => Heterogenität der Forschungsdaten Beispiele: •  DIO (www.inschriften.net) •  Personalschriften (www.personalschriften.de) •  Corpus Vitrearum Deutschland (www.corpusvitrearum.de) Viele Projekte ohne konkrete Lizenzierung => teils Angabe von expliziten Zitierhinweisen; Metadaten in Bildern
  • 19. Vorüberlegungen zur praktischen Umsetzung der Lizenzierung •  Richtlinien von Forschungsförderung und Akademiegremien => allgemeine „Verpflichtung zu Open Access“, keine konkreten Vorschläge für Lizenzen •  Empfehlungen aus Wissenschaft/ Kultur(Allianz dt. Wissenschaftsorganisationen, DH Initiativen, UNESCO, Budapest Open Access Initiative) •  Rückgriff auf bestehende Standards •  Lizenzierung anderer Forschungsdaten ⇒ Creative Commons Lizenz •  Creative Commons: 2003 in USA gegründete Initiative •  Gibt verschiedene Standardlizenzen heraus •  Module: Namensnennung, kommerzielle Nutzung, Bearbeitung, Weitergabe
  • 21. Lizenzierung von „AutoThür“ •  Digitale Edition autobiographischer Texte aus Thüringer Leichenpredigten (Dr. Jörg Witzel) •  Umfang: Scans der Originale, Transkriptionen, visuelle interaktive Zugänge (Netzwerk, Zeitleiste, Karte) •  Daten über Schnittstelle auch als XML verfügbar •  CC Lizenz
  • 22. Lizenzierung von „AutoThür“ Begründung der Lizenzierung: •  Creative Commons ist mittlerweile Standard geworden •  Leitlinien aus Broschüre "Open Content Lizenzen. Ein Leitfaden für die Praxis“ der UNESCO, von Till Kreutzer •  Andere Lizenzmodelle wurden nicht erwogen
  • 23. Informationspapier zu Open Access für Deutsche Inschriften Online (DIO) •  soll Arbeitsstellen sowie für andere Projekte, die DIO-Daten nutzen wollen als Leitfaden dienen •  konkreter Anlass: Projekt Inschriften im Bezugssystem des Raumes: Verknüpfung von Daten über XML-Schnittstelle •  Verfasser: Grüntgens/ Kasper
  • 24. Informationspapier zu Open Access für Deutsche Inschriften Online (DIO) Aus dem Inhalt: •  Begriffsdefinitionen und Abgrenzungen •  Warum Lizenzieren? => rechtl. Unsicherheit vermeiden •  Vorteile (senkt Zugriffsbarrieren, fördert Zusammenarbeit, Neukontextualisierung und maschinelle Verarbeitung) => Potentiale der Digitalisierung von Forschungsdaten bleiben sonst ungenutzt •  Nachteile (Offenlegung fördert Missbrauch) •  Besonders zu beachten: Auszeichnungen und Datensammlungen von Forschungsdaten können eigenes Werk darstellen und müssen gesondert lizenziert werden •  Empfehlung: CC-BY-SA
  • 25. Lizenzierung von Software: TYPO3 CMS •  Datenbanken und Erweiterungen des Systems (Extensions) •  Software unterliegt den Lizenzbestimmungen von TYPO3: •  darf verkauft werden, solange Lizenzbestimmungen genannt •  Entwickler ist aufgerufen (aber nicht verpflichtet) Software allgemein verfügbar zu machen •  Andere Nutzer dürfen Code nutzen und weiterentwickeln •  GNU General Public License (GPL)
  • 26. General Public License •  Verfasst von Free Software Foundation für GNU-Projekt •  Am häufigsten verwendete Lizenz für freie Software: •  Erlaubt Anwender: Verwendung, Modifikation und Weitergabe des Quellcodes, solange er Empfängern dieselben Rechte einräumt •  Änderungen gegenüber Originalcode müssen explizit gekennzeichnet werden Tools: •  choosealicense.com •  help.github.com/articles/open-source-licensing
  • 27. Zusammenfassung •  Richtlinien seitens Forschungsförderung und Akademien •  Bewusstsein von Notwendigkeit zur Lizenzierung •  Beispiele für erste Lizenzierungsmodelle => Tendenz zu CC-BY-SA •  Entwicklung von Richtlinien und Lizenzierungsvorschlägen für Projekte
  • 28. Ausblick & Herausforderungen •  Lizenzierung & Langzeitarchivierung: was ist hierbei besonders zu beachten •  Herausforderungen durch kollaboratives Arbeiten an Forschungsdaten
  • 29. Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit! Richtlinien budapestopenaccessinitiative.org/ legacy.earlham.edu/~peters/fos/ bethesda.htm openaccess.mpg.de/286432/Berlin- Declaration www.unesco.de/fileadmin/medien/ Dokumente/Kommunikation/ DUK_opencontent_FINAL.pdf http://unesdoc.unesco.org/images/ 0021/002158/215863e.pdf Lizenzen creativecommons.org/licenses/ www.gnu.org/copyleft/gpl.html TYPO3 Lizenz: typo3.org/index.php? id=782 http://wiki.creativecommons.org/ Before_Licensing Tools http://creativecommons.org/choose/ choosealicense.com help.github.com/articles/open-source- licensing