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Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen
Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 1 von 29
Unternehmenslogistik 1
Logistik-Kennzahlen
Anton Wüthrich, Lehrbeauftragter HFT Mittelland
Ausgabe, édition 2015
Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen
Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 2 von 29
1 Einleitung
1.1 Definition Kennzahlen
„Kennzahlen sind Zahlen, die in komprimierter Form quantitativ erfassbare Sachverhalte zum Ausdruck bringen.
Kennzahlen haben die Aufgabe, das innerbetriebliche Geschehen, und die außerbetrieblichen Vorgänge transparentdarzustellen. Dadurch wird eine bessere
Steuerbarkeitdes Unternehmens (-bereichs) erreicht. Kennzahlen sollten dabeiaktuell sein, kurzfristig zur Verfügung stehen und nach Möglichkeitgrafisch
aufzubereiten sein.
Kennzahlen sollen für Teilbereiche oder das gesamte Unternehmen folgende Aufgaben erfüllen:
 Sie stellen Vorgaben in Form von Zielgrößen bereit.
 Sie geben Anregungen zur Erkennung von Auffälligkeiten oder Veränderungen.
 Sie dienen zur Kontrolle von Soll/Ist-Abweichungen.
 Sie ermöglichen Vergleiche zu anderen Bereiche (Benchmarking).
 Sie liefern Informationen im Rahmen eines Frühwarnsystems
Bei den Kennzahlen gibtes unterschiedliche Dimensionen, die nachfolgend beschrieben werden:
.
Reichweite:
 allgemeingültig: Beispielsweise aufgrund eines Preisindex oder eines statistischen Bundesamts.
 unternehmensspezifisch: Diese Kennzahlen gelten nur innerhalb eines Unternehmens.
 Branchenbezogen: Diese Kennzahlen gelten nur innerhalb einer Branche
Zeitliche Gültigkeit:
 Vergangenheitsorientiert: Beispielsweise Kennzahlen zur Rückschau, Analyse oder Erfolgskontrolle.
Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen
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 Gegenwartsorientiert: Beispielsweise Kennzahlen zur Darstellung der aktuellen Situation, der Grundlage für eine Kontrolle oder als Vergleich zum
geplanten Soll. zukunftsorientiert: Kennzahlen mit Plan- oder Prognosecharakter, beispielsweise für Ziele oder Vorgaben.
Arten
 absolute Zahlen: Zu dieser Artzählen Summen (z.B.: Personalbestand), Differenzen (z.B.: Differenz zwischen Umsatzerlöse und Umsatzkosten),
Mittelwerte (z.B.: Altersdurchschnittder Mitarbeiter in einem Unternehmen).
 Verhältniszahlen: Dabei handelt es sich um relative Zahlen, die relative Mengen und Werte durch die Bildung von Quotienten zueinander in Beziehung
setzen. Zu dieser Artzählen Gliederungszahlen (z.B.: prozentueller Anteil einer Teilmenge zu einer Gesamtmenge), Beziehungszahlen (z.B.: Pro-Kopf-
Umsatz: der Quotient aus Umsatz und Anzahl der Beschäftigten), Indexzahlen (z.B.: Preisindex oder Aktienindex).
1.1. Definition: Logistikkennzahlen
„Logistikkennzahlen sind ein Bestandteil des Logistikcontrollings und ermöglichen eine Übersicht und eine Optimierung der Logistikkosten und
Logistikleistungen. Unter Kennzahlen generell werden Informationen verstanden, die in konzentrierter Form wesentliche Aussagen über zahlenmäßig
erfassbare, betriebswirtschaftlich interessante Sachverhalte erlauben, und rückblickend darüber informieren bzw. vorrausschauend[sic!] diese festlegen
1.2. Priorität der Logistikkennzahlen
Man kann keine pauschale Aussage über die Bedeutung bestimmter Kennzahlen geben, da Logistikkennzahlen für unterschiedliche Unternehmen differenzierte
Notwendigkeiten darstellen. So sind beispielsweise in einem Unternehmen, welches im Lebensmittelhandel tätig ist, die Lagerlogistikkennzahlen von essentieller
Bedeutung. Hingegen können Kennzahlen für Gefahrenguttransporte oder Versicherungen der Waren vernachlässigtwerden. Es istauch zu differenzieren, ob das
gewählte Unternehmen die gesamte Logistik selbstdurchführt oder diese outgesourcthat. Dementsprechend benötigtdas Unternehmen andere Kennzahlen. Aus
diesem Grund sind die nachfolgend angeführten Kennzahlen in Bezug auf ihre Wichtigkeitbranchenabhängig.
Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen
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Logistikkennzahlen
Im aktuellen Kapitel werden Logistikkennzahlen - gruppiertnach Einsatzbereich im Unternehmen - dargestellt.
2.1 Beschaffung
Die im aktuellen Kapitel dargestellten Kennzahlen beziehen sich aufdie Beschaffungslogistik. Die Kennzahlen geben Auskunftüber die Artder Beschaffungswege
und können zur Effizienzsteigerung in der Beschaffungslogistik beitragen.
Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft
Beschaffungsquote via
EDI
Anteil der
Beschaffungsvorgänge über EDI
am
Gesamtbeschaffungsvolumen in
Prozent
𝐵𝑒𝑠𝑐ℎ𝑎𝑓𝑓𝑢𝑛𝑔𝑠𝑣𝑜𝑙𝑢𝑚𝑒𝑛 ü𝑏𝑒𝑟 𝐸𝐷𝐼
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑏𝑒𝑠𝑐ℎ𝑎𝑓𝑓𝑢𝑛𝑔𝑠𝑣𝑜𝑙𝑢𝑚𝑒𝑛
× 100 Einkauf, ERP-System
JIT-Teile-Quote
Anteil der
Beschaffungsvorgänge über JIT
am
Gesamtbeschaffungsvolumen in
Prozent
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐽𝐼𝑇 𝑏𝑧𝑤. 𝐽𝐼𝑆 𝑇𝑒𝑖𝑙𝑒
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑎𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑇𝑒𝑖𝑙𝑒
× 100 Einkauf, ERP-System
Beschaffungsanteil nach
Teile-Segmentierung
Anteil der einzelnen
Teilsegmente (A-/B-/C-Artikel)
am
Gesamtbeschaffungsvolumen in
Prozent
𝐵𝑒𝑠𝑐ℎ𝑎𝑓𝑓𝑢𝑛𝑔𝑠𝑣𝑜𝑙𝑢𝑚𝑒𝑛 𝑑𝑒𝑟 𝐴−𝐵−𝑜𝑑𝑒𝑟 𝐶−𝑇𝑒𝑖𝑙𝑒
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑏𝑒𝑠𝑐ℎ𝑎𝑓𝑓𝑢𝑛𝑔𝑠𝑣𝑜𝑙𝑢𝑚𝑒𝑛
× 100 Einkauf, LVS
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Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft
Quote
Anlieferungsformen
Anteil des
Wareneingangsvolumens eines
bestimmten Verkehrsträgers
(z.B.: LKW, Bahn) am
Gesamtbeschaffungsvolumen in
Prozent
𝑊𝑎𝑟𝑒𝑛𝑒𝑖𝑛𝑔𝑎𝑛𝑔𝑠𝑣𝑜𝑙𝑢𝑚𝑒𝑛 𝑝𝑟𝑜 𝑉𝑒𝑟𝑘𝑒ℎ𝑟𝑠𝑡𝑟ä𝑔𝑒𝑟
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑏𝑒𝑠𝑐ℎ𝑎𝑓𝑓𝑢𝑛𝑔𝑠𝑣𝑜𝑙𝑢𝑚𝑒𝑛
× 100 Einkauf, Lieferanten
Warenannahmezeit
Durchschnittliche Zeit in
Minuten, die Mitarbeiter des
Wareneingangs mit der
Entgegennahme, Buchung,
Kontrolle und Einlagerung von
Warensendungen verbringen.
𝑊𝑎𝑟𝑒𝑛𝑎𝑛𝑛𝑎ℎ𝑚𝑒𝑧𝑒𝑖𝑡 𝑔𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑖𝑛 𝑀𝑖𝑛𝑢𝑡𝑒𝑛
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑒𝑖𝑛𝑔𝑒ℎ𝑒𝑛𝑑𝑒𝑟 𝑆𝑒𝑛𝑑𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛
LVS, Mitarbeiterbefragung
bzw. Zeiterfassung
Warenannahmekostenje
eingehender Sendung
Durchschnittliche
Warenannahmekosten je
eingehender Sendung
𝑊𝑎𝑟𝑒𝑛𝑎𝑛𝑛𝑎ℎ𝑚𝑒𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝑔𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑒𝑖𝑛𝑔𝑒ℎ𝑒𝑛𝑑𝑒𝑟 𝑆𝑒𝑛𝑑𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 𝑝𝑟𝑜 𝑀𝑜𝑛𝑎𝑡
Warenannahmekostenaus
Kostenrechnung
Anzahl eingehender
Sendungen aus Einkauf,
ERP System
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Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 6 von 29
Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft
Beschaffungskosten je
Bestellung
Durchschnittliche Kosten je
Bestellung
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑒 𝐵𝑒𝑠𝑐ℎ𝑎𝑓𝑓𝑢𝑛𝑔𝑠𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝐵𝑒𝑠𝑡𝑒𝑙𝑙𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛
Einkauf, ERP System,
Finanzbuchhaltung,
Kostenrechnung
Beschaffungskosten in
Prozent des
Einkaufsvolumens
Anteil der Beschaffungskosten
am gesamten Einkaufsvolumen
in Prozent
𝐵𝑒𝑠𝑐ℎ𝑎𝑓𝑓𝑢𝑛𝑔𝑠𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛
𝐸𝑖𝑛𝑘𝑎𝑢𝑓𝑠𝑣𝑜𝑙𝑢𝑚𝑒𝑛 𝑔𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡
× 100
Einkauf,
Finanzbuchhaltung,
Kostenrechnung
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2.1 Lieferanten- und Selbstbewertung
Die nachfolgend dargestellten Kennzahlen können für die Durchführung einer Lieferantenbewertung, sowie für das Qualitätsmanagement herangezogen werden.
Bei Letzterem bewertetsich das Unternehmen selbstals Verkäufer, um seine Kundenzufriedenheitzu steigern.Dienteine Kennzahl nur für einen der zuvor
genannten Bereiche (Lieferantenbewertung, Qualitätsmanagement), so wird dies ausdrücklich beim Zweck der Kennzahl angeführt.
Dieses Kapitel kann auch als Ergänzung der Kapitel „Beschaffung“ und „Distributionslogistik“ gesehen werden.
Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft
Lieferzuverlässigkeit
Lieferantenbewertung:
Wahrscheinlichkeit,mit der
ein zugesagter Termin vom
Lieferanteneingehalten wird
(Ergebnis sollte nahe bei 1
liegen)
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑡𝑒𝑟𝑚𝑖𝑛𝑔𝑒𝑟𝑒𝑐ℎ𝑡𝑒𝑟 𝐿𝑖𝑒𝑓𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑠 𝑍𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚𝑠
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑎𝑙𝑙𝑒𝑟 𝐿𝑖𝑒𝑓𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑠 𝑍𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚𝑠
Einkauf
Lieferfähigkeit
Anteil der zugesagten
Kundenwunschtermine in
Prozent
(Kennzahl nicht isoliert
betrachten!)
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑑𝑒𝑚 𝐾𝑢𝑛𝑑𝑒𝑛𝑤𝑢𝑛𝑠𝑐ℎ 𝑒𝑛𝑡𝑠𝑝𝑟𝑒𝑐ℎ𝑒𝑛𝑑 𝑧𝑢𝑔𝑒𝑠𝑎𝑔𝑡𝑒𝑛 𝑇𝑒𝑟𝑚𝑖𝑛𝑒
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑎𝑙𝑙𝑒𝑟 𝐴𝑢𝑓𝑡𝑟ä𝑔𝑒
EinkaufbeiLieferantenbewertung
VertriebbeiQualitätsmanagement
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Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft
Lieferflexibilität
Fähigkeit des Lieferanten in
Prozent, auf Mengen- oder
Terminänderungswünsche
seiner Kunden einzugehen
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑒𝑟𝑓ü𝑙𝑙𝑡𝑒𝑛 Ä𝑛𝑑𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑠𝑤ü𝑛𝑠𝑐ℎ𝑒
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑎𝑙𝑙𝑒𝑟 Ä𝑛𝑑𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑠𝑤ü𝑛𝑠𝑐ℎ𝑒
× 100
Einkauf bei Lieferantenbewertung
VertriebbeiQualitätsmanagement
Lieferqualität
Anteil der Aufträge ohne
Beanstandungen des
Kunden in Prozent
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐴𝑢𝑓𝑡𝑟ä𝑔𝑒 𝑜ℎ𝑛𝑒 𝐵𝑒𝑎𝑛𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑𝑢𝑛𝑔 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑠 𝑍𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚𝑠
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑎𝑙𝑙𝑒𝑟 𝐴𝑢𝑓𝑡𝑟ä𝑔𝑒 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑠 𝑍𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚𝑠
× 100
Einkaufbei Lieferantenbewertung
VertriebbeiQualitätsmanagement
Beanstandungsquote
Anteil der Aufträge mit
Beanstandungen des
Kunden in Prozent
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐴𝑢𝑓𝑡𝑟ä𝑔𝑒 𝑚𝑖𝑡 𝐵𝑒𝑎𝑛𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑠 𝑍𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚𝑠
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑎𝑙𝑙𝑒 𝐴𝑢𝑓𝑡𝑟ä𝑔𝑒 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑠 𝑍𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚𝑠
× 100
Einkauf bei Lieferantenbewertung
VertriebbeiQualitätsmanagement
Quote der
Fehllieferungen
Anteil der mengenmäßigen
Fehllieferungen am
gesamten Liefervolumen in
Prozent
𝑍𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑚𝑒𝑛𝑔𝑒𝑛𝑚äß𝑖𝑔𝑒𝑛 𝐹𝑒ℎ𝑙𝑙𝑖𝑒𝑓𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑎𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐿𝑖𝑒𝑓𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛
× 100
Einkauf, LVS bei
Lieferantenbewertung
Vertrieb bei Qualitätsmanagement
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2.2 Transport
Die Kennzahlen dieses Kapitels decken mögliche Schwachstellen beim Transportprozess aufund dienen als Analyseansatz einer optimalen Transportlösung im
Unternehmen. Im Bereich Transport gibtes besonders viele Kennzahlen, da Transporte einen erheblichen Kostenfaktor darstellen. Transporte sollten daher
möglichstkurz, schnell, kostensparend und vorausschauend durchgeführtwerden. Zusätzlich sollten Transporte so gutwie möglich auf ein Minimum reduziert
werden. Um den Transportprozess optimal zu gestalten, können die nachfolgend angeführten Kennzahlen eine Hilfestellung bieten.
Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft
Transportvolumen mit
eigenen/fremden
Transportmitteln in Prozent
Anteil des
Transportvolumensmit
eigenen/fremden
Transportmitteln in
Prozent
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑒𝑒𝑖𝑔𝑒𝑛𝑒𝑟 𝑏𝑧𝑤. 𝑓𝑟𝑒𝑚𝑑𝑒𝑟 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑚𝑖𝑡𝑡𝑒𝑙
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑡𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑣𝑜𝑙𝑢𝑚𝑒𝑛
× 100
Eigentransporte und
Gesamttransportvolumen aus LVS,
ERP-System
Fremdtransporte(Rechnungen)aus
Finanzbuchhaltung,
Kostenrechnung
Transportmittel-umschichtung
Anteil der ersetzten
Eigentransporte durch
Fremdtransporte zur
Messung der
Flexibilität des
Unternehmens in
Prozent
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝐹𝑟𝑒𝑚𝑑𝑡𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑒
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝐸𝑖𝑔𝑒𝑛𝑡𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑒
× 100
Eigentransporte aus LVS, ERP-
System
Fremdtransporte(Rechnungen)aus
Finanzbuchhaltung,
Kostenrechnung
Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen
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Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft
Eigen- und
Fremdtransportkosten
Anteil der Eigen- bzw.
Fremdkosten an den
gesamten
Transportkosten in
Prozent
𝐾𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝐸𝑖𝑔𝑒𝑛− 𝑏𝑧𝑤. 𝐹𝑟𝑒𝑚𝑑𝑡𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑒
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑡𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛
× 100
Finanzbuchhaltung,
Kostenrechnung
Innerbetriebliche
Transportkosten
Anteil der
innerbetrieblichen
Transportkosten im
Vergleich zum Umsatz
in Prozent
𝐼𝑛𝑛𝑒𝑟𝑏𝑒𝑡𝑟𝑖𝑒𝑏𝑙𝑖𝑐ℎ𝑒 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛
𝑈𝑚𝑠𝑎𝑡𝑧
× 100
Innerbetriebliche Transporte aus
ERP-System
Umsatzaus Finanzbuchhaltung
Alttransportmittel-Bestand
Anteil der älteren
Transportmittel im
Unternehmen am
gesamten Bestand in
Prozent
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑚𝑖𝑡𝑡𝑒𝑙ä𝑙𝑡𝑒𝑟 𝑎𝑙𝑠 𝐻ä𝑙𝑓𝑡𝑒 𝑑𝑒𝑟 𝐴𝑏𝑠𝑐ℎ𝑟𝑒𝑖𝑏𝑢𝑛𝑔𝑠𝑑𝑎𝑢𝑒𝑟
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑡𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑚𝑖𝑡𝑡𝑒𝑙𝑏𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑
× 100 Finanzbuchhaltung
Transportvolumen bzw.
Transportkapazität
Die durchschnittliche
Höhe des
Transportzeitbedarfsje
Transportmittel in
Stunden
𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑠𝑡𝑢𝑛𝑑𝑒𝑛 (𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑣𝑜𝑙𝑢𝑚𝑒𝑛)
𝑉𝑒𝑟𝑓ü𝑔𝑏𝑎𝑟𝑒 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑧𝑒𝑖𝑡 [ℎ]
𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑚𝑖𝑡𝑡𝑒𝑙⁄
Transportstunden aus ERP-System
Verfügbare Transportzeit pro
Transportmittel aus
Herstellerangaben
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Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft
Transportkosten
Vertriebswege
Anteil der Kosten für
bestimmte
Vertriebswege an den
Gesamttransport-
kosten in GE
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑒 𝐾𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝑑𝑒𝑟 𝑉𝑒𝑟𝑡𝑟𝑖𝑒𝑏𝑠𝑤𝑒𝑔𝑒
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑡𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛
Kosten Vertriebswege aus
Finanzbuchhaltung,
Kostenrechnung
Gesamttransportkosten aus ERP-
System, Vertrieb
Transportversicherungen
Anteil des
Transportvolumens,für
den in Bezug auf das
Gesamttransport-
volumen ein
Versicherungsschutz
besteht in Prozent
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑣𝑒𝑟𝑠𝑖𝑐ℎ𝑒𝑟𝑡𝑒 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑒
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑡𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑣𝑜𝑙𝑢𝑚𝑒𝑛
× 100 ERP-System
Kosten der
Transportversicherungen
Anteil der Kosten, die
versicherte Transporte
an den Kosten des
Gesamttransport-
volumens ausmachen
in Prozent
𝐾𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑣𝑒𝑟𝑠𝑖𝑐ℎ𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛
𝐾𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑣𝑜𝑙𝑢𝑚𝑒𝑛
× 100
Finanzbuchhaltung,
Kostenrechnung, ERP-System
Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen
Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 12 von 29
Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft
Transportversicherungen je
Transportart
Anteil des
Transportvolumens je
Transport nach Art der
Lieferbedingungen, für
den ein
Versicherungsschutz
besteht in Prozent
𝑉𝑒𝑟𝑠𝑖𝑐ℎ𝑒𝑟𝑡𝑒 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑒
𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡 𝑛𝑎𝑐ℎ 𝐴𝑟𝑡 𝑑𝑒𝑟 𝐿𝑖𝑒𝑓𝑒𝑟𝑏𝑒𝑑𝑖𝑛𝑔𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 (𝑐𝑖𝑓, 𝑓𝑜𝑏 …)
× 100 ERP-System
Mechanisierungs-
/Automatisierungsgrad
Anteil der
mechanischen /
automatischen
Transporte am
gesamten
Transportvolumen in
Prozent
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑎𝑢𝑡𝑜𝑚𝑎𝑡𝑖𝑠𝑐ℎ𝑒𝑛 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑒
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑎𝑙𝑙𝑒𝑟 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑒
× 100 LVS
Transportzeit pro
Transportauftrag
Durchschnittliche
Transportzeit je
Transportauftrag in
Stunden pro Auftrag
𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑧𝑒𝑖𝑡 𝑔𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑖𝑛 𝑆𝑡𝑢𝑛𝑑𝑒𝑛
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑎𝑢𝑓𝑡𝑟ä𝑔𝑒
LVS, ERP-System, Tourenplanung
Transportleistung
Durchschnittliche
Anzahl an beförderten
Transporteinheitenpro
Zeiteinheit (z.B.:
Paletten pro Stunden)
𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑒𝑖𝑛ℎ𝑒𝑖𝑡𝑒𝑛
𝑍𝑒𝑖𝑡𝑒𝑖𝑛ℎ𝑒𝑖𝑡
LVS, Vertrieb, Tourenplanung
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Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft
Transportkosten je
Transportauftrag
Durchschnittliche
Transportkosten pro
Transportauftrag,
gemessen am
gesamten
Transportvolumen
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑡𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑎𝑢𝑓𝑡𝑟ä𝑔𝑒
Gesamttransportkosten aus
Finanzbuchhaltung,
Kostenrechnung
Anzahl Transportaufträge aus LVS,
ERP System, Tourenplanung
Durchschnittliche
Betriebskosten eines
Fördermittels
Durchschnittliche
Betriebskosten eines
Fördermitteltyps,
gemessen am
gesamten Volumen
eines Fördermitteltyps
𝐵𝑒𝑡𝑟𝑖𝑒𝑏𝑠𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝐹ö𝑟𝑑𝑒𝑟𝑚𝑖𝑡𝑡𝑒𝑙 𝑔𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡 𝑗𝑒 𝐹ö𝑟𝑑𝑒𝑟𝑚𝑖𝑡𝑡𝑒𝑙𝑡𝑦𝑝
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝐹ö𝑟𝑑𝑒𝑟𝑚𝑖𝑡𝑡𝑒𝑙𝑗 𝑒 𝐹ö𝑟𝑑𝑒𝑟𝑚𝑖𝑡𝑡𝑒𝑙𝑡𝑦𝑝
Finanzbuchhaltung,
Kostenrechnung
Servicegrad
Anteil der
durchgeführten
Transporte von den
angeforderten
Transportenin Prozent
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑎𝑢𝑠𝑔𝑒𝑓üℎ𝑟𝑡𝑒𝑟 𝐸𝑖𝑛𝑠ä𝑡𝑧𝑒
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑎𝑛𝑔𝑒𝑓𝑜𝑟𝑑𝑒𝑟𝑡𝑒𝑟 𝐸𝑖𝑛𝑠ä𝑡𝑧𝑒
× 100 LVS, ERP System, Tourenplanung
Schadenshäufigkeit
Anteil der
Fördergutschäden an
den gesamten
gefahrenen
Tonnenkilometern in
Prozent
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝐹ö𝑟𝑑𝑒𝑟𝑔𝑢𝑡𝑠𝑐ℎä𝑑𝑒𝑛
𝐺𝑒𝑓𝑎ℎ𝑟𝑒𝑛𝑒 𝑇𝑜𝑛𝑛𝑒𝑛𝑘𝑖𝑙𝑜𝑚𝑒𝑡𝑒𝑟
× 100 Tourenplanung, Vertrieb
Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen
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2.3 Lagerhaltung und Kommissionierung
Die nachfolgenden Kennzahlen geben Informationen über die Lagerhaltung sowie über die Kommissionierung und können zur Optimierung der zugehörigen
Prozesse herangezogen werden. Unter Lagerhaltung versteht man die Lagerung der Ware und unter Kommissionierung das Zusammenstellen einer Teilmenge
(von Artikeln) aus dem Lager für Kundenaufträge. Diese Prozesse werden meistmitUnterstützung eines LVS (Lagerverwaltungssystems) durchgeführt.
Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft
Lagerumschlag in
Prozent
Anteil der Produktion
aus Lagerbeständen in
Prozent
𝐵𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑 𝐸𝑛𝑑𝑒 𝐵𝑒𝑟𝑖𝑐ℎ𝑡𝑠𝑧𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚 − 𝐵𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑 𝐵𝑒𝑔𝑖𝑛𝑛 𝐵𝑒𝑟𝑖𝑐ℎ𝑡𝑠𝑧𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑝𝑟𝑜𝑑𝑢𝑘𝑡𝑖𝑜𝑛
× 100 LVS, Vertrieb
Umschlagshäufigkeit
Lager
Wie oft das Kapital,
das durchschnittlich im
Lager gebunden ist, im
Laufe des
Berichtzeitraums durch
Leistungsprozesse
umgesetzt wurde, in
Geldeinheiten
𝑊𝑎𝑟𝑒𝑛𝑒𝑖𝑛𝑠𝑎𝑡𝑧 𝑁𝑒𝑡𝑡𝑜 𝑖𝑛 𝐺𝐸
𝐷𝑢𝑟𝑐ℎ𝑠𝑐ℎ𝑛𝑖𝑡𝑡𝑙𝑖𝑐ℎ𝑒𝑟 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑏𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑𝑖𝑛 𝐺𝐸
Wareneinsatz aus
Finanzbuchhaltung
Durchschnittlicher
Lagerbestand aus LVS
Durchschnittlicher
Lagerbestand
Wie lange eine Einheit
im Durchschnitt lagert,
bevor sie das Lager
verlässt, in Tagen
𝑍𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑡𝑎𝑔𝑒 𝑓ü𝑟 𝑒𝑖𝑛𝑒 𝐸𝑖𝑛ℎ𝑒𝑖𝑡( 𝑊𝑎𝑟𝑒𝑛,𝑃𝑟𝑜𝑑𝑢𝑘𝑡𝑒,𝑆𝑡𝑜𝑓𝑓𝑒)
𝑍𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑇𝑎𝑔𝑒 𝑑𝑒𝑠 𝐴𝑏𝑟𝑒𝑐ℎ𝑛𝑢𝑛𝑔𝑠𝑧𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚𝑠
LVS
Lagerdauer
Wie lange eine Einheit
im Durchschnitt lagert,
bevor sie
weiterverarbeitet wird,
in Tagen
𝐵𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑 𝑅𝑜ℎ−,𝐻𝑖𝑙𝑓𝑠−𝑜𝑑𝑒𝑟 𝐵𝑒𝑡𝑟𝑖𝑒𝑏𝑠𝑠𝑡𝑜𝑓𝑓 × 360
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑝𝑟𝑜𝑑𝑢𝑘𝑡𝑖𝑜𝑛 𝑝𝑟𝑜 𝐽𝑎ℎ𝑟
LVS, PPS-System
Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen
Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 15 von 29
Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft
Lagerzinsfuß
Wie viel an Zinsen das in
Lagerbeständen
gebundeneKapitalkostet
𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑑𝑎𝑢𝑒𝑟𝑖 𝑛 𝑇𝑎𝑔𝑒𝑛 × 𝑍𝑖𝑛𝑠𝑓𝑢ß
360
Lagerdauer aus LVS
Zinsfuß aus
Zeitungsberichten,von Bank
Lagerbestandsstruktur
Anteil des nach
bestimmten Kriterien
gewählten
Lagerbestands im
Verhältnis zum
Gesamtlagerbestand in
Prozent
𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑏𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑 𝑛𝑎𝑐ℎ 𝐴𝑟𝑡,𝑄𝑢𝑎𝑙𝑖𝑡ä𝑡,𝐴𝑙𝑡𝑒𝑟,𝑀𝑜𝑑𝑒…
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑙𝑎𝑔𝑒𝑟𝑏𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑
× 100 LVS
Mindestbestand
Anzahl der Einheiten, die
auf Lager sein müssen,
um die Produktion oder
Kundenbestellungen
nicht zu gefährden. Der
Mindestbestand ist die
unterste Grenze für den
Lagerbestand
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑣𝑒𝑟𝑏𝑟𝑎𝑢𝑐ℎ 𝑏𝑒𝑠𝑡𝑖𝑚𝑚𝑡𝑒 𝐸𝑖𝑛ℎ𝑒𝑖𝑡 𝑖𝑚 𝐵𝑒𝑟𝑖𝑐ℎ𝑡𝑠𝑧𝑒𝑖𝑡 𝑟𝑎𝑢𝑚 × 𝐿𝑖𝑒𝑓𝑒𝑟𝑧𝑒𝑖𝑡
𝑃𝑟𝑜𝑑𝑢𝑘𝑡𝑖𝑜𝑛𝑠𝑧𝑒𝑖𝑡 𝑓ü𝑟 𝑑𝑖𝑒𝑠𝑒 𝑏𝑒𝑠𝑡𝑖 𝑚 𝑚𝑒 𝐸𝑖𝑛ℎ𝑒𝑖𝑡
Gesamtverbrauch aus LVS,
PPS-System
Lieferzeit aus Einkauf
Produktionszeit aus
PPS/ERP-System
Meldebestand
Bestand, ab dem eine
Bestellung ausgelöst
werden soll, um den
weiteren Ablauf
(Kundenbestellungen,
Produktion) nicht zu
gefährden
(𝐷𝑢𝑟𝑐ℎ𝑠𝑐ℎ𝑛𝑖𝑡𝑡𝑠𝑣𝑒𝑟𝑏𝑟𝑎𝑢𝑐ℎ𝑖𝑛 𝑍𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚 + 𝑉𝑒𝑟𝑏𝑟𝑎𝑢𝑐ℎ𝑖𝑛 𝑍𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚)× 𝐿𝑖𝑒𝑓𝑒𝑟𝑧𝑒𝑖𝑡
𝑃𝑟𝑜𝑑𝑢𝑘𝑡𝑖𝑜𝑛𝑠𝑧𝑒𝑖𝑡
Verbrauchsdaten aus
Finanzbuchhaltung,
Kostenrechnung, PPS/ERP-
System
Lieferzeit aus Einkauf
Produktionszeit aus
PPS/ERP-System
Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen
Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 16 von 29
Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft
Lagerschwund-
Entwicklung
Anteil des Unterschieds
zwischen Ist- und Soll-
Lagerbeständeninjedem
Berichtszeitraum
(Schwund in Prozent)
(𝐼𝑠𝑡𝑏𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑 𝐸𝑛𝑑𝑒 𝐵𝑒𝑟𝑖𝑐ℎ𝑡𝑧𝑒𝑖𝑡 𝑟𝑎𝑢𝑚 − 𝐼𝑠𝑡𝑏𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑𝐴𝑛𝑓𝑎𝑛𝑔 𝐵𝑒𝑟𝑖𝑐ℎ𝑡𝑠𝑧𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚) × 100
(𝑆𝑜𝑙𝑙𝑏𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑 𝐸𝑛𝑑𝑒 𝐵𝑒𝑟𝑖𝑐ℎ𝑡𝑠𝑧𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚 − 𝑆𝑜𝑙𝑙𝑏𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑𝐴𝑛𝑓𝑎𝑛𝑔 𝐵𝑒𝑟𝑖𝑐ℎ𝑡𝑠𝑧𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚)
LVS
Lagerungskosten pro
Position
Lagerungskosten im
Verhältnis zur Anzahl der
eingelagertenPositionen
𝑆𝑢𝑚𝑚𝑒 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑠𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑔𝑒𝑙𝑎𝑔𝑒𝑟𝑡𝑒𝑟 𝑃𝑜𝑠𝑖𝑡𝑖𝑜𝑛𝑒𝑛
Lagerungskosten
Finanzbuchhaltung,
Kostenrechnung
Anzahl gelagerterPositionen
aus LVS
Kosten pro
Lagerbewegung
Kosten für eine Ein-
und/oder Auslagerung in
Geldeinheiten
𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑠𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑧𝑢𝑔ä𝑛𝑔𝑒 𝑢𝑛𝑑 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑎𝑏𝑔ä𝑛𝑔𝑒
Lagerungskosten
Finanzbuchhaltung,
Kostenrechnung
Lager-zu und -abgänge aus
LVS
Kapitalbindungskosten
Kapitalbindungskosten
durch ruhende Wareim
Lager in Geldeinheiten
𝐷𝑢𝑟𝑐ℎ𝑠𝑐ℎ𝑛𝑖𝑡𝑡𝑙𝑖𝑐ℎ𝑒𝑟 𝐵𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑𝑠𝑤𝑒𝑟𝑡
𝑉𝑒𝑟𝑤𝑒𝑖𝑙𝑑𝑎𝑢𝑒𝑟𝑖𝑛 𝑇𝑎𝑔𝑒 × 𝑍𝑖𝑛𝑠𝑠𝑎𝑡𝑧𝑖𝑛 𝑃𝑟𝑜𝑧𝑒𝑛𝑡
Bestandswert aus
Finanzbuchhaltung,
Kostenrechnung
Verweildauer aus LVS,
ERP-System
Zinssatzaus
Zeitungsberichten,von Bank
Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen
Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 17 von 29
Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft
Kommissionierkosten pro
Auftrag
Durchschnittliche
Kommissionierkosten
eines Kommissionier-
auftrags
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑒 𝐾𝑜𝑚𝑚𝑖𝑠𝑠𝑖𝑜𝑛𝑖𝑒𝑟𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝐾𝑜𝑚𝑚𝑖𝑠𝑠𝑖𝑜𝑛𝑖𝑒𝑟𝑎𝑢𝑓𝑡𝑟ä𝑔𝑒
Kommissionierkosten aus
Finanzbuchhaltung,
Kostenrechnung
Kommissionieraufträge aus
LVS
Sicherheitszeit
Zeitspanne, um
Störungen im Anliefer-
und Fertigungsablauf
abzufangen, um
vereinbarte Liefertermine
nicht zu gefährden
𝑀𝑖𝑛𝑑𝑒𝑠𝑡𝑏𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑𝑖𝑛 𝐺𝐸
𝐷𝑢𝑟𝑐ℎ𝑠𝑐ℎ𝑛𝑖𝑡𝑡𝑙𝑖𝑐ℎ𝑒𝑟 𝑉𝑒𝑟𝑏𝑟𝑎𝑢𝑐ℎ 𝑖𝑛 𝐺𝐸 𝑝𝑟𝑜 𝑍𝑒𝑖𝑡𝑒𝑖 𝑛ℎ𝑒𝑖𝑡
Mindestbestand aus zuvor
angeführter Kennzahl
DurchschnittlicherVerbrauch
aus LVS, PPS-System
Anteil Überbestände
Anteil vorhandener
Überbestände an den
Gesamtbeständen in
Prozent
Ü𝑏𝑒𝑟𝑏𝑒𝑠𝑡ä𝑛𝑑𝑒
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑏𝑒𝑠𝑡ä𝑛𝑑𝑒
× 100 LVS, PPS-System
Quote Schnelldreher
Anteil der Schnelldreher
am gesamten
eingelagerten Sortiment
in Prozent
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝐴𝑟𝑡𝑖𝑘𝑒𝑙 𝑚𝑖𝑡 𝑉𝑒𝑟𝑤𝑒𝑖𝑙𝑑𝑎𝑢𝑒𝑟 ≤ 1 𝑊𝑜𝑐ℎ𝑒
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑎𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐴𝑟𝑡𝑖𝑘𝑒𝑙
× 100 LVS
Sicherheitskoeffizient
Anteil des
Sicherheitsbestands am
durchschnittlichen
Lagerbestand in Prozent
𝑀𝑖𝑛𝑑𝑒𝑠𝑡𝑏𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑
𝐷𝑢𝑟𝑐ℎ𝑠𝑐ℎ𝑛𝑖𝑡𝑡𝑙𝑖𝑐ℎ𝑒𝑟 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑏𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑
× 100
aus zuvor angeführten
Kennzahlen
Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen
Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 18 von 29
Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft
Durchschnittliche
Lagerdauer
Wie lange die Ware
durchschnittlichim Lager
pro Jahr gebunden ist in
Tagen
360 𝑇𝑎𝑔𝑒
𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑢𝑚𝑠𝑐ℎ𝑙𝑎𝑔𝑠ℎä𝑢𝑓𝑖𝑔𝑘𝑒𝑖𝑡
Lagerumschlagshäufigkeit
aus zuvor angeführten
Kennzahl
Gängigkeitsstruktur der
Bestände
Welcher prozentuale
Anteil der vorhandenen
Gesamtbeständebewegt
(genutzt) wird
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑇𝑒𝑖𝑙𝑒 𝑜ℎ𝑛𝑒 𝐵𝑒𝑤𝑒𝑔𝑢𝑛𝑔
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑇𝑒𝑖𝑙𝑒
× 100 LVS
Anteil
Lagerhaltungskosten
Anteil der
Lagerungskosten an den
gesamten Logistikkosten
𝑆𝑢𝑚𝑚𝑒 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑠𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛
𝐿𝑜𝑔𝑖𝑠𝑡𝑖𝑘𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛
× 100
Finanzbuchhaltung,
Kostenrechnung
Kommissionierleistung
Anzahl der
kommissionierten
Positionen, bezogen auf
die benötigten
Arbeitsstunden des
Kommissionier-
Personals
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝐾𝑜𝑚𝑚𝑖𝑠𝑠𝑖𝑜𝑛𝑖𝑒𝑟𝑝𝑜𝑠𝑖𝑡𝑖𝑜𝑛𝑒𝑛
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐴𝑟𝑏𝑒𝑖𝑡𝑠𝑠𝑡𝑢𝑛𝑑𝑒𝑛
LVS
Kommissionier-fehlerquote
Anteil fehlerhaft
kommissionierter
Einheiten an der
Gesamtanzahl
kommissionierter
Einheiten in Prozent
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑓𝑒ℎ𝑙𝑒𝑟ℎ𝑎𝑓𝑡 𝑘𝑜𝑚𝑚𝑖𝑠𝑠𝑖𝑜𝑛𝑖𝑒𝑟𝑡𝑒𝑟 𝐸𝑖𝑛ℎ𝑒𝑖𝑡𝑒𝑛
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑘𝑜𝑚𝑚𝑖𝑠𝑠𝑖𝑜𝑛𝑖𝑒𝑟𝑡𝑒𝑟 𝐸𝑖𝑛ℎ𝑒𝑖𝑡𝑒𝑛
× 100 LVS, ERP-System, Vertrieb
Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen
Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 19 von 29
Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft
Flächennutzungsgrad
Anteil der belegten
Regalfläche zur
Gesamtlagerfläche in
Prozent
𝐵𝑒𝑙𝑒𝑔𝑡𝑒 𝑅𝑒𝑔𝑎𝑙𝑓𝑙ä𝑐ℎ𝑒 𝑚²
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑙𝑎𝑔𝑒𝑟𝑓𝑙ä𝑐ℎ𝑒 𝑚²
× 100 Bauplan, LVS
Kapazitätsauslastung der
Lagermittel
Anteil der
durchschnittlich in
Anspruch genommenen
Kapazität zur gesamten
vorhandenen Kapazität
in Prozent
𝐷𝑢𝑟𝑐ℎ𝑠𝑐ℎ𝑛𝑖𝑡𝑡𝑙𝑖𝑐ℎ 𝑖𝑛 𝐴𝑛𝑠𝑝𝑟𝑢𝑐ℎ 𝑔𝑒𝑛𝑜𝑚𝑚𝑒𝑛𝑒 𝐾𝑎𝑝𝑎𝑧𝑖𝑡ä𝑡𝑖𝑚 𝑍𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚
𝑉𝑜𝑟ℎ𝑎𝑛𝑑𝑒𝑛𝑒 𝐾𝑎𝑝𝑎𝑧𝑖𝑡ä𝑡𝑖𝑚 𝑍𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚
× 100 LVS, ERP System
Lagerbewegungen je
Mitarbeiter
Anzahl der
Lagerbewegungen pro
Lagermitarbeiter
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑏𝑒𝑤𝑒𝑔𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 𝑔𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑚𝑖𝑡𝑎𝑟𝑏𝑒𝑖𝑡𝑒𝑟
Anzahl der
Lagerbewegungen aus LVS
Anzahl der Lagermitarbeiter
aus Finanzbuchhaltungoder
LVS (wenn
Systemanmeldung
erforderlich)
Kapitalbindungskosten
Gebundenes Kapital im
Lager
𝐵𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑𝑠𝑤𝑒𝑟𝑡𝑖𝑛 𝐺𝐸 × 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑧𝑒𝑖𝑡 𝑖𝑛 𝑇𝑎𝑔𝑒𝑛 × 𝑍𝑖𝑛𝑠𝑠𝑎𝑡𝑧𝑖𝑛 𝑃𝑟𝑜𝑧𝑒𝑛𝑡
Bestandswert aus ERP-
System
Lagerzeit aus LVS
Zinssatzaus
Kostenrechnung
Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen
Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 20 von 29
Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft
Altersstruktur der
Bestände
Anteil der Bestände je
definierter Zeitklasse in
Prozent.
𝑊𝑒𝑟𝑡𝑚äß𝑖𝑔𝑒𝑟 𝐵𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑 𝑝𝑟𝑜 𝑍𝑒𝑖𝑡𝑘𝑙𝑎𝑠𝑠𝑒
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑒𝑟 𝑤𝑒𝑟𝑡𝑚äß𝑖𝑔𝑒𝑟𝐵𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑
× 100
Beispiel für Festlegung der Zeitklassen: 0 - ½ Jahr, > ½ - 1 Jahr, > 1 Jahr
ERP-System, LVS,
Kostenrechnung
Nicht verwendbare
Bestände am Umsatz
Anteil der nicht mehr
verwendbaren Bestände,
gemessen am Umsatzin
Prozent
𝑊𝑒𝑟𝑡 𝑛𝑖𝑐ℎ𝑡 𝑚𝑒ℎ𝑟 𝑣𝑒𝑟𝑤𝑒𝑛𝑑𝑏𝑎𝑟𝑒𝑟 𝐵𝑒𝑠𝑡ä𝑛𝑑𝑒𝑝𝑟𝑜 𝑃𝑒𝑟𝑖𝑜𝑑𝑒
𝑈𝑚𝑠𝑎𝑡𝑧 𝑝𝑟𝑜 𝑃𝑒𝑟𝑖𝑜𝑑𝑒
× 100
Wert nicht mehr
verwendbarer Bestände aus
ERP/PPS-System, LVS
Umsatz
ausFinanzbuchhaltung
Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen
Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 21 von 29
2.4 Produktionslogistik
Die im aktuellen Kapitel dargestellten Kennzahlen geben eine Einsichtin die Produktionsprozesse des Unternehmens und decken eventuelle Schwachstellen dieser
Prozesse auf. Aufgrund der Kennzahlen können so Optimierungen in der Produktion initiiertwerden.
Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft
Wartezeitkosten pro
Output
Durchschnittliche
Kostenbelastung einer
Output-Einheit durch
Wartezeiten
𝑊𝑎𝑟𝑡𝑒𝑧𝑒𝑖𝑡𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛
𝐴𝑢𝑠𝑏𝑟𝑖𝑛𝑔𝑢𝑛𝑔𝑠𝑚𝑒𝑛𝑡𝑒
PPS-System
Anteil mit Lieferanten
abgestimmter
Produktionsprogramm-
planungen
Anteil der mit dem
Zulieferer abgestimmten
Teile des
Produktionsprogramms
am gesamten
Produktionsprogramm
in Prozent
𝐴𝑏𝑔𝑒𝑠𝑡𝑖𝑚𝑚𝑡𝑒 𝑃𝑟𝑜𝑑𝑢𝑘𝑡𝑖𝑜𝑛𝑠𝑝𝑟𝑜𝑔𝑟𝑎𝑚𝑚𝑡𝑒𝑖𝑙𝑒
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑒𝑠 𝑃𝑟𝑜𝑑𝑢𝑘𝑡𝑖𝑜𝑛𝑠𝑝𝑟𝑜𝑔𝑟𝑎𝑚𝑚
× 100
Lieferanten, PPS-
System
Auslagerungszeit
Auslagerungszeit in
Zeiteinheiten mit dem
Einsatz verschiedener
Fördermittel bzw.
Prozessabläufe (Ziel =
gleichmäßige Verteilung
der Auslagerungszeiten)
𝑀ö𝑔𝑙𝑖𝑐ℎ𝑒 𝑍𝑒𝑖𝑡𝑠𝑝𝑎𝑛𝑛𝑒 𝑣𝑜𝑛 𝐸𝑛𝑡𝑛𝑎ℎ𝑚𝑒 𝑎𝑢𝑠 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑎𝑛𝑓𝑜𝑟𝑑𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔
𝑀𝑎𝑥𝑖𝑚𝑎𝑙 𝑧𝑢𝑙ä𝑠𝑠𝑖𝑔𝑒 𝑍𝑒𝑖𝑡𝑠𝑝𝑎𝑛𝑛𝑒 𝑣𝑜𝑛 𝐸𝑛𝑡𝑛𝑎ℎ𝑚𝑒 𝑎𝑢𝑠 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑎𝑛𝑓𝑜𝑟𝑑𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔
PPS-System:
Zeitnahmen von der
Auslösung einer
Auslagerung durch
eine Anforderung bis
zur Bereitstellung am
Produktionsort
Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen
Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 22 von 29
Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft
Anteil Direktbelieferung
durch Lieferanten
Anteil der Bereitstellung
des gesamten
Anliefervolumens vom
Lieferanten direktan der
Senke in Prozent (ohne
internes
Wareneingangs- und
Zwischenlager)
𝑉𝑜𝑙𝑢𝑚𝑒𝑛 𝐷𝑖𝑟𝑒𝑘𝑡𝑎𝑛𝑙𝑖𝑒𝑓𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 𝑎𝑛 𝑆𝑒𝑛𝑘𝑒
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑎𝑛𝑙𝑖𝑒𝑓𝑒𝑟𝑣𝑜𝑙𝑢𝑚𝑒𝑛
× 100
Lieferanten, ERP-
System, LVS
Verschrottungsanteil
Anteil der
Ausbringungsmenge,
die aufgrund von
Unbrauchbarkeit
entsorgt wird in Prozent
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑉𝑒𝑟𝑠𝑐ℎ𝑟𝑜𝑡𝑡𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛
𝐴𝑢𝑠𝑏𝑟𝑖𝑛𝑔𝑢𝑛𝑔𝑠𝑚𝑒𝑛𝑔𝑒
× 100 ERP/PPS-System
Anteil DV-erstellter
Auftragspapiere
Anteil der DV-erstellten
Auftragspapiere an der
Gesamtanzahl der
Auftragspapiere in
Prozent
𝑍𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑚𝑖𝑡 𝐷𝑉 𝑒𝑟𝑠𝑡𝑒𝑙𝑙𝑡𝑒𝑛 𝐴𝑢𝑓𝑡𝑟𝑎𝑔𝑠𝑝𝑎𝑝𝑖𝑒𝑟𝑒 𝑝𝑟𝑜 𝑃𝑒𝑟𝑖𝑜𝑑𝑒
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐴𝑢𝑓𝑡𝑟𝑎𝑔𝑠𝑝𝑎𝑝𝑖𝑒𝑟𝑒 𝑝𝑟𝑜 𝑃𝑒𝑟𝑖𝑜𝑑𝑒
ERP/PPS-System
Auftragswert pro
Bestellung
Durchschnittlicher
wertmäßiger
Auftragseingang pro
Bestellung in
Geldeinheiten
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑒𝑟 𝑤𝑒𝑟𝑡𝑚äß𝑖𝑔𝑒𝑟 𝐴𝑢𝑓𝑡𝑟𝑎𝑔𝑠𝑒𝑖𝑛𝑔𝑎𝑛𝑔𝑖𝑛 𝐺𝐸
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐵𝑒𝑠𝑡𝑒𝑙𝑙𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛
ERP/PPS-System
Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen
Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 23 von 29
Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft
Fertigungstiefe
Anteil der
Eigenfertigung am
Umsatz in Prozent
𝑊𝑒𝑟𝑡𝑠𝑐ℎö𝑝𝑓𝑢𝑛𝑔𝑖𝑛 𝐺𝐸
𝑈𝑚𝑠𝑎𝑡𝑧𝑖𝑛 𝐺𝐸
× 100 Finanzbuchhaltung
Kosten je
Dispositionsvorgang
Durchschnittliche
Kosten je
Dispositionsvorgang
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝑑𝑒𝑟 𝐷𝑖𝑠𝑝𝑜𝑠𝑖𝑡𝑖𝑜𝑛
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐷𝑖𝑠𝑝𝑜𝑠𝑖𝑡𝑖𝑜𝑛𝑒𝑛
Gesamtkosten der
Disposition aus
Kostenrechnung
Anzahl der
Dispositionen aus
PPS/ERP-System
Bearbeitungskosten je
Fertigungsauftrag
Durchschnittliche
Bearbeitungskosten je
Fertigungsauftrag
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑒 𝐵𝑒𝑎𝑟𝑏𝑒𝑖𝑡𝑢𝑛𝑔𝑠𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝐹𝑒𝑟𝑡𝑖𝑔𝑢𝑛𝑔𝑠𝑎𝑢𝑓𝑡𝑟ä𝑔𝑒
Gesamte
Bearbeitungskosten
aus Kostenrechnung
Anzahl der
Fertigungsaufträge
aus PPS-System
Dispositionsbedingte
Beanstandungsquote
Anteil der
dispositionsbedingten
Beanstandungen an
den gesamten
Beanstandungen in
Prozent
𝐷𝑖𝑠𝑝𝑜𝑠𝑖𝑡𝑖𝑜𝑛𝑠𝑏𝑒𝑑𝑖𝑛𝑔𝑡𝑒 𝐵𝑒𝑎𝑛𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 𝑏𝑧𝑤. 𝐹𝑒ℎ𝑙𝑙𝑖𝑒𝑓𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑎𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐵𝑒𝑎𝑛𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 𝑏𝑧𝑤. 𝐹𝑒ℎ𝑙𝑙𝑖𝑒𝑓𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛
× 100
ERP-System, LVS
(Kundenretouren),
Kunden
Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen
Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 24 von 29
Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft
Dispositionsbedingte
Produktionsstörungen
Anteil der
dispositionsbedingten
Produktionsstörungen
an den gesamten
Produktionsstörungen in
Prozent
𝐷𝑖𝑠𝑝𝑜𝑠𝑖𝑡𝑖𝑜𝑛𝑠𝑏𝑒𝑑𝑖𝑛𝑔𝑡𝑒 𝑃𝑟𝑜𝑑𝑢𝑘𝑡𝑖𝑜𝑛𝑠𝑠𝑡ö𝑟𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛
𝐺𝑒𝑎𝑚𝑡𝑎𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑃𝑟𝑜𝑑𝑢𝑘𝑡𝑖𝑜𝑛𝑠𝑠𝑡ö𝑟𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛
× 100
PPS-System,
Mitarbeiterbefragung
Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen
Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 25 von 29
2.5 Distributionslogistik
Die Kennzahlen der Distributionslogistik geben Informationen über die Effizienz der Auslieferungsprozesse.Bei diesen Prozessen spieltder externe Faktor „Kunde“
sowie der interne Faktor „Fuhrpark“ eine essentielle Rolle.
Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft
Anteil
Auftragsabwicklungskosten
Anteil der Kosten zur
Abwicklung eines Auftrags
in Bezug auf den gesamten
Umsatz in Prozent
𝐴𝑢𝑓𝑡𝑟𝑎𝑔𝑠𝑎𝑏𝑤𝑖𝑐𝑘𝑙𝑢𝑛𝑔𝑠𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝑝𝑟𝑜 𝐽𝑎ℎ𝑟
𝑈𝑚𝑠𝑎𝑡𝑧 𝑝𝑟𝑜 𝐽𝑎ℎ𝑟
× 100
Finanzbuchhaltung,
Kostenrechnung
Termintreue der
Transportmittel
Anteil der termingerechten
Transporte an der
Gesamtzahl der Transporte
(eventuell je
Transportmittel)
𝐴𝑛𝑡𝑒𝑖𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑒 𝑚𝑖𝑡 𝑇𝑒𝑟𝑚𝑖𝑛𝑒𝑖𝑛ℎ𝑎𝑙𝑡𝑢𝑛𝑔(𝑗𝑒 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑚𝑖𝑡𝑡𝑒𝑙 )
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑎𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑒(𝑗𝑒 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑚𝑖𝑡𝑡𝑒𝑙)
LVS, ERP-System,
Tourenplanung,
Kunden
Personalkostenquote des
Fuhrparks
Anteil der Personalkosten
an den gesamten
Personalkosten der
Logistik
𝑃𝑒𝑟𝑠𝑜𝑛𝑎𝑙𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝑑𝑒𝑠 𝐹𝑢ℎ𝑟𝑝𝑎𝑟𝑘𝑠
𝑃𝑒𝑟𝑠𝑜𝑛𝑎𝑙𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝐵𝑒𝑟𝑒𝑖𝑐ℎ 𝐿𝑜𝑔𝑖𝑠𝑡𝑖𝑘
× 100
Finanzbuchhaltung
(Lohnverrechnung)
Distributionsquote
Anteil der
Distributionskosten an den
gesamten Logistikkosten
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑒 𝐷𝑖𝑠𝑡𝑟𝑖𝑏𝑢𝑡𝑖𝑜𝑛𝑠𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑒 𝐿𝑜𝑔𝑖𝑠𝑡𝑖𝑘𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛
× 100 Finanzbuchhaltung
Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen
Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 26 von 29
Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft
Lieferquote nach
Kundensegmentierung
Welche Kunden
(unterschieden nach ihrer
Umsatzstruktur) mit
welcher Häufigkeit beliefert
werden
ERP-System,
Tourenplanung,
Kunden
Produktivität der Disposition
Durchschnittliche Anzahl
disponierter Aufträge pro
aufgewendeter
Dispositionsstunde
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑑𝑖𝑠𝑝𝑜𝑛𝑖𝑒𝑟𝑡𝑒𝑛 𝐴𝑢𝑓𝑡𝑟ä𝑔𝑒
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐷𝑖𝑠𝑝𝑜𝑠𝑖𝑡𝑖𝑜𝑛𝑠𝑠𝑡𝑢𝑛𝑑𝑒𝑛
Tourenplanung
Fuhrparkkostenanteil
Anteil der Kosten des
Fuhrparks zu den
gesamten Logistikkosten in
Prozent
𝐹𝑢ℎ𝑟𝑝𝑎𝑟𝑘𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛
𝐿𝑜𝑔𝑖𝑠𝑡𝑖𝑘𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛
× 100
Finanzbuchhaltung,
Kostenrechnung
Fuhrpark-Auslastung
Anteil der Abweichung der
Ist-Auslastung von der
Soll-Auslastung
𝐴𝑢𝑠𝑙𝑎𝑠𝑡𝑢𝑛𝑔 𝐹𝑢ℎ𝑟𝑝𝑎𝑟𝑘 𝐼𝑠𝑡
𝐴𝑢𝑠𝑙𝑎𝑠𝑡𝑢𝑛𝑔 𝐹𝑢ℎ𝑟𝑝𝑎𝑟𝑘𝑆𝑜𝑙𝑙
Tourenplanung,
ERP-System
Beladequote
Auslastung der einzelnen
Fördermittel in Prozent
(=Erweiterung der
Fuhrpark-Auslastung)
𝐵𝑒𝑓ö𝑟𝑑𝑒𝑟𝑡𝑒𝑠 𝐺𝑒𝑤𝑖𝑐ℎ𝑡
𝑁𝑢𝑡𝑧𝑙𝑎𝑠𝑡 × 𝑇𝑜𝑢𝑟𝑒𝑛
Tourenplanung,
ERP-System
Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen
Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 27 von 29
Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft
Leerkilometeranteil
Anteil der Leerkilometer an
der Gesamtfahrstrecke von
Förder- und Transportmittel
in Prozent
𝐿𝑒𝑒𝑟𝑘𝑖𝑙𝑜𝑚𝑒𝑡𝑒𝑟
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑘𝑖𝑙𝑜𝑚𝑒𝑡𝑒𝑟
× 100 Tourenplanung
Umsatz je Kunde
Durchschnittlicher Umsatz
je Kunde, gemessen am
Gesamtumsatz
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑢𝑚𝑠𝑎𝑡𝑧
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝐾𝑢𝑛𝑑𝑒𝑛
Gesamtumsatz aus
Kostenrechnung,
Finanzbuchhaltung
Anzahl Kunden aus
ERP-System
Durchschnittliche
Auftragsgröße
Durchschnittliche Artikel in
einem Kundenauftrag
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝐴𝑟𝑡𝑖𝑘𝑒𝑙
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝐴𝑢𝑓𝑡𝑟ä𝑔𝑒
ERP-System, LVS
Produktivität der
Versandabwicklung
Durchschnittliche Anzahl
an Sendungen durch den
Versand pro Arbeitstag
𝑆𝑒𝑛𝑑𝑢𝑛𝑔𝑠𝑎𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑖𝑛 𝑃𝑒𝑟𝑖𝑜𝑑𝑒
𝐴𝑟𝑏𝑒𝑖𝑡𝑠𝑡𝑎𝑔𝑒𝑖𝑛 𝑃𝑒𝑟𝑖𝑜𝑑𝑒
Sendungsanzahl aus
ERP-System
Arbeitstage aus
Finanzbuchhaltung
Kosten einer
Kundenauftragsabwicklung
Durchschnittliche Kosten
einer
Kundenauftragsabwicklung
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝑑𝑒𝑟 𝐴𝑢𝑓𝑡𝑟𝑎𝑔𝑠𝑎𝑏𝑤𝑖𝑐𝑘𝑙𝑢𝑛𝑔
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑏𝑒𝑎𝑟𝑏𝑒𝑖𝑡𝑒𝑡𝑒𝑟 𝐴𝑢𝑓𝑡𝑟ä𝑔𝑒
Gesamtkosten der
Auftragsabwicklung
aus Kostenrechnung
Anzahl Aufträge aus
ERP/PPS-System
Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen
Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 28 von 29
Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft
Distributionskosten je
Auftrag
Durchschnittliche
Distributionskosten je
Kundenauftrag
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝑑𝑒𝑟 𝐷𝑖𝑠𝑡𝑟𝑖𝑏𝑢𝑡𝑖𝑜𝑛
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐴𝑢𝑓𝑡𝑟ä𝑔𝑒
Gesamtkosten der
Distribution aus
Finanzbuchhaltung,
Kostenrechnung
Anzahl der Aufträge
aus ERP/PPS-
System
Umschlagshäufigkeit
Fertigwaren
Anzahl der Umschläge des
Fertigwarenlagers in einer
Periode
𝑈𝑚𝑠𝑎𝑡𝑧 𝑑𝑒𝑟 𝑃𝑒𝑟𝑖𝑜𝑑𝑒
𝐷𝑢𝑟𝑐ℎ𝑠𝑐ℎ𝑛𝑖𝑡𝑡𝑙𝑖𝑐ℎ𝑒𝑟 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑏𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑𝑠𝑤𝑒𝑟𝑡 𝑎𝑛 𝐹𝑒𝑟𝑡𝑖𝑔𝑤𝑎𝑟𝑒 𝑑𝑒𝑟 𝑃𝑒𝑟𝑖𝑜𝑑𝑒
Umsatz aus
Finanzbuchhaltung
Durchschnittlicher
Lagerbestandswert
aus LVS, ERP-
System,
Kostenrechnung
Anteil der Nachlieferungen
Anteil der Nachlieferungen
an der Gesamtanzahl der
Lieferungen in Prozent
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑁𝑎𝑐ℎ𝑙𝑖𝑒𝑓𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑎𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐿𝑖𝑒𝑓𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛
× 100
ERP-System,
Vertrieb
Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen
Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 29 von 29
2.6 Entsorgungslogistik
Die Entsorgungslogistik spielteine immer größer werdende Rolle, da Entsorgungskosten aufgrund von höher werdenden Umweltauflagen in den vergangenen
Jahren gestiegen sind. Dadurch istdie Entsorgung ein bedeutender Kostenfaktor, den es durch korrekten Einsatz von Kennzahlen zu minimieren gilt.
Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft
Kosten der Entsorgung
Anteil der
Entsorgungskosten an den
Gesamtkosten eines
Werks in Prozent
𝐸𝑛𝑡𝑠𝑜𝑟𝑔𝑢𝑛𝑔𝑠𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝑝𝑟𝑜 𝑊𝑒𝑟𝑘
× 100 Finanzbuchhaltung
Sonderkostenanteil an der
Entsorgung
Sonderkostenanteil an den
Gesamtentsorgungskosten
in Prozent
𝑆𝑜𝑛𝑑𝑒𝑟𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑒𝑛𝑡𝑠𝑜𝑟𝑔𝑢𝑛𝑔𝑠𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛
× 100 Finanzbuchhaltung
Mitarbeiteranteil
Entsorgung
Anteil der Mitarbeiter der
Werkslogistik, die mit
Entsorgungsaufgaben
beauftragt sind in Prozent
𝑀𝑖𝑡𝑎𝑟𝑏𝑒𝑖𝑡𝑒𝑟 𝑑𝑒𝑟 𝐸𝑛𝑡𝑠𝑜𝑟𝑔𝑢𝑛𝑔
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑀𝑖𝑡𝑎𝑟𝑏𝑒𝑖𝑡𝑒𝑟 𝑑𝑒𝑟 𝑊𝑒𝑟𝑘𝑠𝑙𝑜𝑔𝑖𝑠𝑡𝑖𝑘
HR, Mitarbeiterbefragung,
Finanzbuchhaltung
Entsorgungsflächenanteil
Anteil der
Entsorgungsflächen an der
gesamten Werksfläche
𝐸𝑛𝑡𝑠𝑜𝑟𝑔𝑢𝑛𝑔𝑠𝑓𝑙ä𝑐ℎ𝑒𝑛 𝑆𝑢𝑚𝑚𝑒 𝑖𝑛 𝐹𝑙ä𝑐ℎ𝑒𝑛𝑚𝑎ß
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑤𝑒𝑟𝑘𝑠𝑓𝑙ä𝑐ℎ𝑒𝑛 𝑆𝑢𝑚𝑚𝑒 𝑖𝑛 𝐹𝑙ä𝑐ℎ𝑒𝑛𝑚𝑎ß
Baupläne des
Werks/Lagers

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  • 1. Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 1 von 29 Unternehmenslogistik 1 Logistik-Kennzahlen Anton Wüthrich, Lehrbeauftragter HFT Mittelland Ausgabe, édition 2015
  • 2. Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 2 von 29 1 Einleitung 1.1 Definition Kennzahlen „Kennzahlen sind Zahlen, die in komprimierter Form quantitativ erfassbare Sachverhalte zum Ausdruck bringen. Kennzahlen haben die Aufgabe, das innerbetriebliche Geschehen, und die außerbetrieblichen Vorgänge transparentdarzustellen. Dadurch wird eine bessere Steuerbarkeitdes Unternehmens (-bereichs) erreicht. Kennzahlen sollten dabeiaktuell sein, kurzfristig zur Verfügung stehen und nach Möglichkeitgrafisch aufzubereiten sein. Kennzahlen sollen für Teilbereiche oder das gesamte Unternehmen folgende Aufgaben erfüllen:  Sie stellen Vorgaben in Form von Zielgrößen bereit.  Sie geben Anregungen zur Erkennung von Auffälligkeiten oder Veränderungen.  Sie dienen zur Kontrolle von Soll/Ist-Abweichungen.  Sie ermöglichen Vergleiche zu anderen Bereiche (Benchmarking).  Sie liefern Informationen im Rahmen eines Frühwarnsystems Bei den Kennzahlen gibtes unterschiedliche Dimensionen, die nachfolgend beschrieben werden: . Reichweite:  allgemeingültig: Beispielsweise aufgrund eines Preisindex oder eines statistischen Bundesamts.  unternehmensspezifisch: Diese Kennzahlen gelten nur innerhalb eines Unternehmens.  Branchenbezogen: Diese Kennzahlen gelten nur innerhalb einer Branche Zeitliche Gültigkeit:  Vergangenheitsorientiert: Beispielsweise Kennzahlen zur Rückschau, Analyse oder Erfolgskontrolle.
  • 3. Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 3 von 29  Gegenwartsorientiert: Beispielsweise Kennzahlen zur Darstellung der aktuellen Situation, der Grundlage für eine Kontrolle oder als Vergleich zum geplanten Soll. zukunftsorientiert: Kennzahlen mit Plan- oder Prognosecharakter, beispielsweise für Ziele oder Vorgaben. Arten  absolute Zahlen: Zu dieser Artzählen Summen (z.B.: Personalbestand), Differenzen (z.B.: Differenz zwischen Umsatzerlöse und Umsatzkosten), Mittelwerte (z.B.: Altersdurchschnittder Mitarbeiter in einem Unternehmen).  Verhältniszahlen: Dabei handelt es sich um relative Zahlen, die relative Mengen und Werte durch die Bildung von Quotienten zueinander in Beziehung setzen. Zu dieser Artzählen Gliederungszahlen (z.B.: prozentueller Anteil einer Teilmenge zu einer Gesamtmenge), Beziehungszahlen (z.B.: Pro-Kopf- Umsatz: der Quotient aus Umsatz und Anzahl der Beschäftigten), Indexzahlen (z.B.: Preisindex oder Aktienindex). 1.1. Definition: Logistikkennzahlen „Logistikkennzahlen sind ein Bestandteil des Logistikcontrollings und ermöglichen eine Übersicht und eine Optimierung der Logistikkosten und Logistikleistungen. Unter Kennzahlen generell werden Informationen verstanden, die in konzentrierter Form wesentliche Aussagen über zahlenmäßig erfassbare, betriebswirtschaftlich interessante Sachverhalte erlauben, und rückblickend darüber informieren bzw. vorrausschauend[sic!] diese festlegen 1.2. Priorität der Logistikkennzahlen Man kann keine pauschale Aussage über die Bedeutung bestimmter Kennzahlen geben, da Logistikkennzahlen für unterschiedliche Unternehmen differenzierte Notwendigkeiten darstellen. So sind beispielsweise in einem Unternehmen, welches im Lebensmittelhandel tätig ist, die Lagerlogistikkennzahlen von essentieller Bedeutung. Hingegen können Kennzahlen für Gefahrenguttransporte oder Versicherungen der Waren vernachlässigtwerden. Es istauch zu differenzieren, ob das gewählte Unternehmen die gesamte Logistik selbstdurchführt oder diese outgesourcthat. Dementsprechend benötigtdas Unternehmen andere Kennzahlen. Aus diesem Grund sind die nachfolgend angeführten Kennzahlen in Bezug auf ihre Wichtigkeitbranchenabhängig.
  • 4. Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 4 von 29 Logistikkennzahlen Im aktuellen Kapitel werden Logistikkennzahlen - gruppiertnach Einsatzbereich im Unternehmen - dargestellt. 2.1 Beschaffung Die im aktuellen Kapitel dargestellten Kennzahlen beziehen sich aufdie Beschaffungslogistik. Die Kennzahlen geben Auskunftüber die Artder Beschaffungswege und können zur Effizienzsteigerung in der Beschaffungslogistik beitragen. Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft Beschaffungsquote via EDI Anteil der Beschaffungsvorgänge über EDI am Gesamtbeschaffungsvolumen in Prozent 𝐵𝑒𝑠𝑐ℎ𝑎𝑓𝑓𝑢𝑛𝑔𝑠𝑣𝑜𝑙𝑢𝑚𝑒𝑛 ü𝑏𝑒𝑟 𝐸𝐷𝐼 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑏𝑒𝑠𝑐ℎ𝑎𝑓𝑓𝑢𝑛𝑔𝑠𝑣𝑜𝑙𝑢𝑚𝑒𝑛 × 100 Einkauf, ERP-System JIT-Teile-Quote Anteil der Beschaffungsvorgänge über JIT am Gesamtbeschaffungsvolumen in Prozent 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐽𝐼𝑇 𝑏𝑧𝑤. 𝐽𝐼𝑆 𝑇𝑒𝑖𝑙𝑒 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑎𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑇𝑒𝑖𝑙𝑒 × 100 Einkauf, ERP-System Beschaffungsanteil nach Teile-Segmentierung Anteil der einzelnen Teilsegmente (A-/B-/C-Artikel) am Gesamtbeschaffungsvolumen in Prozent 𝐵𝑒𝑠𝑐ℎ𝑎𝑓𝑓𝑢𝑛𝑔𝑠𝑣𝑜𝑙𝑢𝑚𝑒𝑛 𝑑𝑒𝑟 𝐴−𝐵−𝑜𝑑𝑒𝑟 𝐶−𝑇𝑒𝑖𝑙𝑒 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑏𝑒𝑠𝑐ℎ𝑎𝑓𝑓𝑢𝑛𝑔𝑠𝑣𝑜𝑙𝑢𝑚𝑒𝑛 × 100 Einkauf, LVS
  • 5. Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 5 von 29 Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft Quote Anlieferungsformen Anteil des Wareneingangsvolumens eines bestimmten Verkehrsträgers (z.B.: LKW, Bahn) am Gesamtbeschaffungsvolumen in Prozent 𝑊𝑎𝑟𝑒𝑛𝑒𝑖𝑛𝑔𝑎𝑛𝑔𝑠𝑣𝑜𝑙𝑢𝑚𝑒𝑛 𝑝𝑟𝑜 𝑉𝑒𝑟𝑘𝑒ℎ𝑟𝑠𝑡𝑟ä𝑔𝑒𝑟 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑏𝑒𝑠𝑐ℎ𝑎𝑓𝑓𝑢𝑛𝑔𝑠𝑣𝑜𝑙𝑢𝑚𝑒𝑛 × 100 Einkauf, Lieferanten Warenannahmezeit Durchschnittliche Zeit in Minuten, die Mitarbeiter des Wareneingangs mit der Entgegennahme, Buchung, Kontrolle und Einlagerung von Warensendungen verbringen. 𝑊𝑎𝑟𝑒𝑛𝑎𝑛𝑛𝑎ℎ𝑚𝑒𝑧𝑒𝑖𝑡 𝑔𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑖𝑛 𝑀𝑖𝑛𝑢𝑡𝑒𝑛 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑒𝑖𝑛𝑔𝑒ℎ𝑒𝑛𝑑𝑒𝑟 𝑆𝑒𝑛𝑑𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 LVS, Mitarbeiterbefragung bzw. Zeiterfassung Warenannahmekostenje eingehender Sendung Durchschnittliche Warenannahmekosten je eingehender Sendung 𝑊𝑎𝑟𝑒𝑛𝑎𝑛𝑛𝑎ℎ𝑚𝑒𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝑔𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑒𝑖𝑛𝑔𝑒ℎ𝑒𝑛𝑑𝑒𝑟 𝑆𝑒𝑛𝑑𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 𝑝𝑟𝑜 𝑀𝑜𝑛𝑎𝑡 Warenannahmekostenaus Kostenrechnung Anzahl eingehender Sendungen aus Einkauf, ERP System
  • 6. Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 6 von 29 Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft Beschaffungskosten je Bestellung Durchschnittliche Kosten je Bestellung 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑒 𝐵𝑒𝑠𝑐ℎ𝑎𝑓𝑓𝑢𝑛𝑔𝑠𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝐵𝑒𝑠𝑡𝑒𝑙𝑙𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 Einkauf, ERP System, Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung Beschaffungskosten in Prozent des Einkaufsvolumens Anteil der Beschaffungskosten am gesamten Einkaufsvolumen in Prozent 𝐵𝑒𝑠𝑐ℎ𝑎𝑓𝑓𝑢𝑛𝑔𝑠𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝐸𝑖𝑛𝑘𝑎𝑢𝑓𝑠𝑣𝑜𝑙𝑢𝑚𝑒𝑛 𝑔𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡 × 100 Einkauf, Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung
  • 7. Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 7 von 29 2.1 Lieferanten- und Selbstbewertung Die nachfolgend dargestellten Kennzahlen können für die Durchführung einer Lieferantenbewertung, sowie für das Qualitätsmanagement herangezogen werden. Bei Letzterem bewertetsich das Unternehmen selbstals Verkäufer, um seine Kundenzufriedenheitzu steigern.Dienteine Kennzahl nur für einen der zuvor genannten Bereiche (Lieferantenbewertung, Qualitätsmanagement), so wird dies ausdrücklich beim Zweck der Kennzahl angeführt. Dieses Kapitel kann auch als Ergänzung der Kapitel „Beschaffung“ und „Distributionslogistik“ gesehen werden. Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft Lieferzuverlässigkeit Lieferantenbewertung: Wahrscheinlichkeit,mit der ein zugesagter Termin vom Lieferanteneingehalten wird (Ergebnis sollte nahe bei 1 liegen) 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑡𝑒𝑟𝑚𝑖𝑛𝑔𝑒𝑟𝑒𝑐ℎ𝑡𝑒𝑟 𝐿𝑖𝑒𝑓𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑠 𝑍𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚𝑠 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑎𝑙𝑙𝑒𝑟 𝐿𝑖𝑒𝑓𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑠 𝑍𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚𝑠 Einkauf Lieferfähigkeit Anteil der zugesagten Kundenwunschtermine in Prozent (Kennzahl nicht isoliert betrachten!) 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑑𝑒𝑚 𝐾𝑢𝑛𝑑𝑒𝑛𝑤𝑢𝑛𝑠𝑐ℎ 𝑒𝑛𝑡𝑠𝑝𝑟𝑒𝑐ℎ𝑒𝑛𝑑 𝑧𝑢𝑔𝑒𝑠𝑎𝑔𝑡𝑒𝑛 𝑇𝑒𝑟𝑚𝑖𝑛𝑒 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑎𝑙𝑙𝑒𝑟 𝐴𝑢𝑓𝑡𝑟ä𝑔𝑒 EinkaufbeiLieferantenbewertung VertriebbeiQualitätsmanagement
  • 8. Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 8 von 29 Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft Lieferflexibilität Fähigkeit des Lieferanten in Prozent, auf Mengen- oder Terminänderungswünsche seiner Kunden einzugehen 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑒𝑟𝑓ü𝑙𝑙𝑡𝑒𝑛 Ä𝑛𝑑𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑠𝑤ü𝑛𝑠𝑐ℎ𝑒 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑎𝑙𝑙𝑒𝑟 Ä𝑛𝑑𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑠𝑤ü𝑛𝑠𝑐ℎ𝑒 × 100 Einkauf bei Lieferantenbewertung VertriebbeiQualitätsmanagement Lieferqualität Anteil der Aufträge ohne Beanstandungen des Kunden in Prozent 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐴𝑢𝑓𝑡𝑟ä𝑔𝑒 𝑜ℎ𝑛𝑒 𝐵𝑒𝑎𝑛𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑𝑢𝑛𝑔 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑠 𝑍𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚𝑠 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑎𝑙𝑙𝑒𝑟 𝐴𝑢𝑓𝑡𝑟ä𝑔𝑒 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑠 𝑍𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚𝑠 × 100 Einkaufbei Lieferantenbewertung VertriebbeiQualitätsmanagement Beanstandungsquote Anteil der Aufträge mit Beanstandungen des Kunden in Prozent 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐴𝑢𝑓𝑡𝑟ä𝑔𝑒 𝑚𝑖𝑡 𝐵𝑒𝑎𝑛𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑠 𝑍𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚𝑠 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑎𝑙𝑙𝑒 𝐴𝑢𝑓𝑡𝑟ä𝑔𝑒 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑠 𝑍𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚𝑠 × 100 Einkauf bei Lieferantenbewertung VertriebbeiQualitätsmanagement Quote der Fehllieferungen Anteil der mengenmäßigen Fehllieferungen am gesamten Liefervolumen in Prozent 𝑍𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑚𝑒𝑛𝑔𝑒𝑛𝑚äß𝑖𝑔𝑒𝑛 𝐹𝑒ℎ𝑙𝑙𝑖𝑒𝑓𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑎𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐿𝑖𝑒𝑓𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 × 100 Einkauf, LVS bei Lieferantenbewertung Vertrieb bei Qualitätsmanagement
  • 9. Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 9 von 29 2.2 Transport Die Kennzahlen dieses Kapitels decken mögliche Schwachstellen beim Transportprozess aufund dienen als Analyseansatz einer optimalen Transportlösung im Unternehmen. Im Bereich Transport gibtes besonders viele Kennzahlen, da Transporte einen erheblichen Kostenfaktor darstellen. Transporte sollten daher möglichstkurz, schnell, kostensparend und vorausschauend durchgeführtwerden. Zusätzlich sollten Transporte so gutwie möglich auf ein Minimum reduziert werden. Um den Transportprozess optimal zu gestalten, können die nachfolgend angeführten Kennzahlen eine Hilfestellung bieten. Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft Transportvolumen mit eigenen/fremden Transportmitteln in Prozent Anteil des Transportvolumensmit eigenen/fremden Transportmitteln in Prozent 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑒𝑒𝑖𝑔𝑒𝑛𝑒𝑟 𝑏𝑧𝑤. 𝑓𝑟𝑒𝑚𝑑𝑒𝑟 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑚𝑖𝑡𝑡𝑒𝑙 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑡𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑣𝑜𝑙𝑢𝑚𝑒𝑛 × 100 Eigentransporte und Gesamttransportvolumen aus LVS, ERP-System Fremdtransporte(Rechnungen)aus Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung Transportmittel-umschichtung Anteil der ersetzten Eigentransporte durch Fremdtransporte zur Messung der Flexibilität des Unternehmens in Prozent 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝐹𝑟𝑒𝑚𝑑𝑡𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑒 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝐸𝑖𝑔𝑒𝑛𝑡𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑒 × 100 Eigentransporte aus LVS, ERP- System Fremdtransporte(Rechnungen)aus Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung
  • 10. Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 10 von 29 Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft Eigen- und Fremdtransportkosten Anteil der Eigen- bzw. Fremdkosten an den gesamten Transportkosten in Prozent 𝐾𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝐸𝑖𝑔𝑒𝑛− 𝑏𝑧𝑤. 𝐹𝑟𝑒𝑚𝑑𝑡𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑒 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑡𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 × 100 Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung Innerbetriebliche Transportkosten Anteil der innerbetrieblichen Transportkosten im Vergleich zum Umsatz in Prozent 𝐼𝑛𝑛𝑒𝑟𝑏𝑒𝑡𝑟𝑖𝑒𝑏𝑙𝑖𝑐ℎ𝑒 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝑈𝑚𝑠𝑎𝑡𝑧 × 100 Innerbetriebliche Transporte aus ERP-System Umsatzaus Finanzbuchhaltung Alttransportmittel-Bestand Anteil der älteren Transportmittel im Unternehmen am gesamten Bestand in Prozent 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑚𝑖𝑡𝑡𝑒𝑙ä𝑙𝑡𝑒𝑟 𝑎𝑙𝑠 𝐻ä𝑙𝑓𝑡𝑒 𝑑𝑒𝑟 𝐴𝑏𝑠𝑐ℎ𝑟𝑒𝑖𝑏𝑢𝑛𝑔𝑠𝑑𝑎𝑢𝑒𝑟 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑡𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑚𝑖𝑡𝑡𝑒𝑙𝑏𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑 × 100 Finanzbuchhaltung Transportvolumen bzw. Transportkapazität Die durchschnittliche Höhe des Transportzeitbedarfsje Transportmittel in Stunden 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑠𝑡𝑢𝑛𝑑𝑒𝑛 (𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑣𝑜𝑙𝑢𝑚𝑒𝑛) 𝑉𝑒𝑟𝑓ü𝑔𝑏𝑎𝑟𝑒 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑧𝑒𝑖𝑡 [ℎ] 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑚𝑖𝑡𝑡𝑒𝑙⁄ Transportstunden aus ERP-System Verfügbare Transportzeit pro Transportmittel aus Herstellerangaben
  • 11. Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 11 von 29 Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft Transportkosten Vertriebswege Anteil der Kosten für bestimmte Vertriebswege an den Gesamttransport- kosten in GE 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑒 𝐾𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝑑𝑒𝑟 𝑉𝑒𝑟𝑡𝑟𝑖𝑒𝑏𝑠𝑤𝑒𝑔𝑒 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑡𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 Kosten Vertriebswege aus Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung Gesamttransportkosten aus ERP- System, Vertrieb Transportversicherungen Anteil des Transportvolumens,für den in Bezug auf das Gesamttransport- volumen ein Versicherungsschutz besteht in Prozent 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑣𝑒𝑟𝑠𝑖𝑐ℎ𝑒𝑟𝑡𝑒 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑒 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑡𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑣𝑜𝑙𝑢𝑚𝑒𝑛 × 100 ERP-System Kosten der Transportversicherungen Anteil der Kosten, die versicherte Transporte an den Kosten des Gesamttransport- volumens ausmachen in Prozent 𝐾𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑣𝑒𝑟𝑠𝑖𝑐ℎ𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 𝐾𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑣𝑜𝑙𝑢𝑚𝑒𝑛 × 100 Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung, ERP-System
  • 12. Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 12 von 29 Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft Transportversicherungen je Transportart Anteil des Transportvolumens je Transport nach Art der Lieferbedingungen, für den ein Versicherungsschutz besteht in Prozent 𝑉𝑒𝑟𝑠𝑖𝑐ℎ𝑒𝑟𝑡𝑒 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑒 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡 𝑛𝑎𝑐ℎ 𝐴𝑟𝑡 𝑑𝑒𝑟 𝐿𝑖𝑒𝑓𝑒𝑟𝑏𝑒𝑑𝑖𝑛𝑔𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 (𝑐𝑖𝑓, 𝑓𝑜𝑏 …) × 100 ERP-System Mechanisierungs- /Automatisierungsgrad Anteil der mechanischen / automatischen Transporte am gesamten Transportvolumen in Prozent 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑎𝑢𝑡𝑜𝑚𝑎𝑡𝑖𝑠𝑐ℎ𝑒𝑛 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑒 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑎𝑙𝑙𝑒𝑟 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑒 × 100 LVS Transportzeit pro Transportauftrag Durchschnittliche Transportzeit je Transportauftrag in Stunden pro Auftrag 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑧𝑒𝑖𝑡 𝑔𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑖𝑛 𝑆𝑡𝑢𝑛𝑑𝑒𝑛 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑎𝑢𝑓𝑡𝑟ä𝑔𝑒 LVS, ERP-System, Tourenplanung Transportleistung Durchschnittliche Anzahl an beförderten Transporteinheitenpro Zeiteinheit (z.B.: Paletten pro Stunden) 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑒𝑖𝑛ℎ𝑒𝑖𝑡𝑒𝑛 𝑍𝑒𝑖𝑡𝑒𝑖𝑛ℎ𝑒𝑖𝑡 LVS, Vertrieb, Tourenplanung
  • 13. Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 13 von 29 Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft Transportkosten je Transportauftrag Durchschnittliche Transportkosten pro Transportauftrag, gemessen am gesamten Transportvolumen 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑡𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑎𝑢𝑓𝑡𝑟ä𝑔𝑒 Gesamttransportkosten aus Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung Anzahl Transportaufträge aus LVS, ERP System, Tourenplanung Durchschnittliche Betriebskosten eines Fördermittels Durchschnittliche Betriebskosten eines Fördermitteltyps, gemessen am gesamten Volumen eines Fördermitteltyps 𝐵𝑒𝑡𝑟𝑖𝑒𝑏𝑠𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝐹ö𝑟𝑑𝑒𝑟𝑚𝑖𝑡𝑡𝑒𝑙 𝑔𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡 𝑗𝑒 𝐹ö𝑟𝑑𝑒𝑟𝑚𝑖𝑡𝑡𝑒𝑙𝑡𝑦𝑝 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝐹ö𝑟𝑑𝑒𝑟𝑚𝑖𝑡𝑡𝑒𝑙𝑗 𝑒 𝐹ö𝑟𝑑𝑒𝑟𝑚𝑖𝑡𝑡𝑒𝑙𝑡𝑦𝑝 Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung Servicegrad Anteil der durchgeführten Transporte von den angeforderten Transportenin Prozent 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑎𝑢𝑠𝑔𝑒𝑓üℎ𝑟𝑡𝑒𝑟 𝐸𝑖𝑛𝑠ä𝑡𝑧𝑒 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑎𝑛𝑔𝑒𝑓𝑜𝑟𝑑𝑒𝑟𝑡𝑒𝑟 𝐸𝑖𝑛𝑠ä𝑡𝑧𝑒 × 100 LVS, ERP System, Tourenplanung Schadenshäufigkeit Anteil der Fördergutschäden an den gesamten gefahrenen Tonnenkilometern in Prozent 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝐹ö𝑟𝑑𝑒𝑟𝑔𝑢𝑡𝑠𝑐ℎä𝑑𝑒𝑛 𝐺𝑒𝑓𝑎ℎ𝑟𝑒𝑛𝑒 𝑇𝑜𝑛𝑛𝑒𝑛𝑘𝑖𝑙𝑜𝑚𝑒𝑡𝑒𝑟 × 100 Tourenplanung, Vertrieb
  • 14. Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 14 von 29 2.3 Lagerhaltung und Kommissionierung Die nachfolgenden Kennzahlen geben Informationen über die Lagerhaltung sowie über die Kommissionierung und können zur Optimierung der zugehörigen Prozesse herangezogen werden. Unter Lagerhaltung versteht man die Lagerung der Ware und unter Kommissionierung das Zusammenstellen einer Teilmenge (von Artikeln) aus dem Lager für Kundenaufträge. Diese Prozesse werden meistmitUnterstützung eines LVS (Lagerverwaltungssystems) durchgeführt. Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft Lagerumschlag in Prozent Anteil der Produktion aus Lagerbeständen in Prozent 𝐵𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑 𝐸𝑛𝑑𝑒 𝐵𝑒𝑟𝑖𝑐ℎ𝑡𝑠𝑧𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚 − 𝐵𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑 𝐵𝑒𝑔𝑖𝑛𝑛 𝐵𝑒𝑟𝑖𝑐ℎ𝑡𝑠𝑧𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑝𝑟𝑜𝑑𝑢𝑘𝑡𝑖𝑜𝑛 × 100 LVS, Vertrieb Umschlagshäufigkeit Lager Wie oft das Kapital, das durchschnittlich im Lager gebunden ist, im Laufe des Berichtzeitraums durch Leistungsprozesse umgesetzt wurde, in Geldeinheiten 𝑊𝑎𝑟𝑒𝑛𝑒𝑖𝑛𝑠𝑎𝑡𝑧 𝑁𝑒𝑡𝑡𝑜 𝑖𝑛 𝐺𝐸 𝐷𝑢𝑟𝑐ℎ𝑠𝑐ℎ𝑛𝑖𝑡𝑡𝑙𝑖𝑐ℎ𝑒𝑟 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑏𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑𝑖𝑛 𝐺𝐸 Wareneinsatz aus Finanzbuchhaltung Durchschnittlicher Lagerbestand aus LVS Durchschnittlicher Lagerbestand Wie lange eine Einheit im Durchschnitt lagert, bevor sie das Lager verlässt, in Tagen 𝑍𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑡𝑎𝑔𝑒 𝑓ü𝑟 𝑒𝑖𝑛𝑒 𝐸𝑖𝑛ℎ𝑒𝑖𝑡( 𝑊𝑎𝑟𝑒𝑛,𝑃𝑟𝑜𝑑𝑢𝑘𝑡𝑒,𝑆𝑡𝑜𝑓𝑓𝑒) 𝑍𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑇𝑎𝑔𝑒 𝑑𝑒𝑠 𝐴𝑏𝑟𝑒𝑐ℎ𝑛𝑢𝑛𝑔𝑠𝑧𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚𝑠 LVS Lagerdauer Wie lange eine Einheit im Durchschnitt lagert, bevor sie weiterverarbeitet wird, in Tagen 𝐵𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑 𝑅𝑜ℎ−,𝐻𝑖𝑙𝑓𝑠−𝑜𝑑𝑒𝑟 𝐵𝑒𝑡𝑟𝑖𝑒𝑏𝑠𝑠𝑡𝑜𝑓𝑓 × 360 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑝𝑟𝑜𝑑𝑢𝑘𝑡𝑖𝑜𝑛 𝑝𝑟𝑜 𝐽𝑎ℎ𝑟 LVS, PPS-System
  • 15. Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 15 von 29 Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft Lagerzinsfuß Wie viel an Zinsen das in Lagerbeständen gebundeneKapitalkostet 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑑𝑎𝑢𝑒𝑟𝑖 𝑛 𝑇𝑎𝑔𝑒𝑛 × 𝑍𝑖𝑛𝑠𝑓𝑢ß 360 Lagerdauer aus LVS Zinsfuß aus Zeitungsberichten,von Bank Lagerbestandsstruktur Anteil des nach bestimmten Kriterien gewählten Lagerbestands im Verhältnis zum Gesamtlagerbestand in Prozent 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑏𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑 𝑛𝑎𝑐ℎ 𝐴𝑟𝑡,𝑄𝑢𝑎𝑙𝑖𝑡ä𝑡,𝐴𝑙𝑡𝑒𝑟,𝑀𝑜𝑑𝑒… 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑙𝑎𝑔𝑒𝑟𝑏𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑 × 100 LVS Mindestbestand Anzahl der Einheiten, die auf Lager sein müssen, um die Produktion oder Kundenbestellungen nicht zu gefährden. Der Mindestbestand ist die unterste Grenze für den Lagerbestand 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑣𝑒𝑟𝑏𝑟𝑎𝑢𝑐ℎ 𝑏𝑒𝑠𝑡𝑖𝑚𝑚𝑡𝑒 𝐸𝑖𝑛ℎ𝑒𝑖𝑡 𝑖𝑚 𝐵𝑒𝑟𝑖𝑐ℎ𝑡𝑠𝑧𝑒𝑖𝑡 𝑟𝑎𝑢𝑚 × 𝐿𝑖𝑒𝑓𝑒𝑟𝑧𝑒𝑖𝑡 𝑃𝑟𝑜𝑑𝑢𝑘𝑡𝑖𝑜𝑛𝑠𝑧𝑒𝑖𝑡 𝑓ü𝑟 𝑑𝑖𝑒𝑠𝑒 𝑏𝑒𝑠𝑡𝑖 𝑚 𝑚𝑒 𝐸𝑖𝑛ℎ𝑒𝑖𝑡 Gesamtverbrauch aus LVS, PPS-System Lieferzeit aus Einkauf Produktionszeit aus PPS/ERP-System Meldebestand Bestand, ab dem eine Bestellung ausgelöst werden soll, um den weiteren Ablauf (Kundenbestellungen, Produktion) nicht zu gefährden (𝐷𝑢𝑟𝑐ℎ𝑠𝑐ℎ𝑛𝑖𝑡𝑡𝑠𝑣𝑒𝑟𝑏𝑟𝑎𝑢𝑐ℎ𝑖𝑛 𝑍𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚 + 𝑉𝑒𝑟𝑏𝑟𝑎𝑢𝑐ℎ𝑖𝑛 𝑍𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚)× 𝐿𝑖𝑒𝑓𝑒𝑟𝑧𝑒𝑖𝑡 𝑃𝑟𝑜𝑑𝑢𝑘𝑡𝑖𝑜𝑛𝑠𝑧𝑒𝑖𝑡 Verbrauchsdaten aus Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung, PPS/ERP- System Lieferzeit aus Einkauf Produktionszeit aus PPS/ERP-System
  • 16. Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 16 von 29 Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft Lagerschwund- Entwicklung Anteil des Unterschieds zwischen Ist- und Soll- Lagerbeständeninjedem Berichtszeitraum (Schwund in Prozent) (𝐼𝑠𝑡𝑏𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑 𝐸𝑛𝑑𝑒 𝐵𝑒𝑟𝑖𝑐ℎ𝑡𝑧𝑒𝑖𝑡 𝑟𝑎𝑢𝑚 − 𝐼𝑠𝑡𝑏𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑𝐴𝑛𝑓𝑎𝑛𝑔 𝐵𝑒𝑟𝑖𝑐ℎ𝑡𝑠𝑧𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚) × 100 (𝑆𝑜𝑙𝑙𝑏𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑 𝐸𝑛𝑑𝑒 𝐵𝑒𝑟𝑖𝑐ℎ𝑡𝑠𝑧𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚 − 𝑆𝑜𝑙𝑙𝑏𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑𝐴𝑛𝑓𝑎𝑛𝑔 𝐵𝑒𝑟𝑖𝑐ℎ𝑡𝑠𝑧𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚) LVS Lagerungskosten pro Position Lagerungskosten im Verhältnis zur Anzahl der eingelagertenPositionen 𝑆𝑢𝑚𝑚𝑒 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑠𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑔𝑒𝑙𝑎𝑔𝑒𝑟𝑡𝑒𝑟 𝑃𝑜𝑠𝑖𝑡𝑖𝑜𝑛𝑒𝑛 Lagerungskosten Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung Anzahl gelagerterPositionen aus LVS Kosten pro Lagerbewegung Kosten für eine Ein- und/oder Auslagerung in Geldeinheiten 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑠𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑧𝑢𝑔ä𝑛𝑔𝑒 𝑢𝑛𝑑 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑎𝑏𝑔ä𝑛𝑔𝑒 Lagerungskosten Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung Lager-zu und -abgänge aus LVS Kapitalbindungskosten Kapitalbindungskosten durch ruhende Wareim Lager in Geldeinheiten 𝐷𝑢𝑟𝑐ℎ𝑠𝑐ℎ𝑛𝑖𝑡𝑡𝑙𝑖𝑐ℎ𝑒𝑟 𝐵𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑𝑠𝑤𝑒𝑟𝑡 𝑉𝑒𝑟𝑤𝑒𝑖𝑙𝑑𝑎𝑢𝑒𝑟𝑖𝑛 𝑇𝑎𝑔𝑒 × 𝑍𝑖𝑛𝑠𝑠𝑎𝑡𝑧𝑖𝑛 𝑃𝑟𝑜𝑧𝑒𝑛𝑡 Bestandswert aus Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung Verweildauer aus LVS, ERP-System Zinssatzaus Zeitungsberichten,von Bank
  • 17. Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 17 von 29 Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft Kommissionierkosten pro Auftrag Durchschnittliche Kommissionierkosten eines Kommissionier- auftrags 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑒 𝐾𝑜𝑚𝑚𝑖𝑠𝑠𝑖𝑜𝑛𝑖𝑒𝑟𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝐾𝑜𝑚𝑚𝑖𝑠𝑠𝑖𝑜𝑛𝑖𝑒𝑟𝑎𝑢𝑓𝑡𝑟ä𝑔𝑒 Kommissionierkosten aus Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung Kommissionieraufträge aus LVS Sicherheitszeit Zeitspanne, um Störungen im Anliefer- und Fertigungsablauf abzufangen, um vereinbarte Liefertermine nicht zu gefährden 𝑀𝑖𝑛𝑑𝑒𝑠𝑡𝑏𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑𝑖𝑛 𝐺𝐸 𝐷𝑢𝑟𝑐ℎ𝑠𝑐ℎ𝑛𝑖𝑡𝑡𝑙𝑖𝑐ℎ𝑒𝑟 𝑉𝑒𝑟𝑏𝑟𝑎𝑢𝑐ℎ 𝑖𝑛 𝐺𝐸 𝑝𝑟𝑜 𝑍𝑒𝑖𝑡𝑒𝑖 𝑛ℎ𝑒𝑖𝑡 Mindestbestand aus zuvor angeführter Kennzahl DurchschnittlicherVerbrauch aus LVS, PPS-System Anteil Überbestände Anteil vorhandener Überbestände an den Gesamtbeständen in Prozent Ü𝑏𝑒𝑟𝑏𝑒𝑠𝑡ä𝑛𝑑𝑒 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑏𝑒𝑠𝑡ä𝑛𝑑𝑒 × 100 LVS, PPS-System Quote Schnelldreher Anteil der Schnelldreher am gesamten eingelagerten Sortiment in Prozent 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝐴𝑟𝑡𝑖𝑘𝑒𝑙 𝑚𝑖𝑡 𝑉𝑒𝑟𝑤𝑒𝑖𝑙𝑑𝑎𝑢𝑒𝑟 ≤ 1 𝑊𝑜𝑐ℎ𝑒 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑎𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐴𝑟𝑡𝑖𝑘𝑒𝑙 × 100 LVS Sicherheitskoeffizient Anteil des Sicherheitsbestands am durchschnittlichen Lagerbestand in Prozent 𝑀𝑖𝑛𝑑𝑒𝑠𝑡𝑏𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑 𝐷𝑢𝑟𝑐ℎ𝑠𝑐ℎ𝑛𝑖𝑡𝑡𝑙𝑖𝑐ℎ𝑒𝑟 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑏𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑 × 100 aus zuvor angeführten Kennzahlen
  • 18. Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 18 von 29 Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft Durchschnittliche Lagerdauer Wie lange die Ware durchschnittlichim Lager pro Jahr gebunden ist in Tagen 360 𝑇𝑎𝑔𝑒 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑢𝑚𝑠𝑐ℎ𝑙𝑎𝑔𝑠ℎä𝑢𝑓𝑖𝑔𝑘𝑒𝑖𝑡 Lagerumschlagshäufigkeit aus zuvor angeführten Kennzahl Gängigkeitsstruktur der Bestände Welcher prozentuale Anteil der vorhandenen Gesamtbeständebewegt (genutzt) wird 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑇𝑒𝑖𝑙𝑒 𝑜ℎ𝑛𝑒 𝐵𝑒𝑤𝑒𝑔𝑢𝑛𝑔 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑇𝑒𝑖𝑙𝑒 × 100 LVS Anteil Lagerhaltungskosten Anteil der Lagerungskosten an den gesamten Logistikkosten 𝑆𝑢𝑚𝑚𝑒 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑠𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝐿𝑜𝑔𝑖𝑠𝑡𝑖𝑘𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 × 100 Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung Kommissionierleistung Anzahl der kommissionierten Positionen, bezogen auf die benötigten Arbeitsstunden des Kommissionier- Personals 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝐾𝑜𝑚𝑚𝑖𝑠𝑠𝑖𝑜𝑛𝑖𝑒𝑟𝑝𝑜𝑠𝑖𝑡𝑖𝑜𝑛𝑒𝑛 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐴𝑟𝑏𝑒𝑖𝑡𝑠𝑠𝑡𝑢𝑛𝑑𝑒𝑛 LVS Kommissionier-fehlerquote Anteil fehlerhaft kommissionierter Einheiten an der Gesamtanzahl kommissionierter Einheiten in Prozent 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑓𝑒ℎ𝑙𝑒𝑟ℎ𝑎𝑓𝑡 𝑘𝑜𝑚𝑚𝑖𝑠𝑠𝑖𝑜𝑛𝑖𝑒𝑟𝑡𝑒𝑟 𝐸𝑖𝑛ℎ𝑒𝑖𝑡𝑒𝑛 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑘𝑜𝑚𝑚𝑖𝑠𝑠𝑖𝑜𝑛𝑖𝑒𝑟𝑡𝑒𝑟 𝐸𝑖𝑛ℎ𝑒𝑖𝑡𝑒𝑛 × 100 LVS, ERP-System, Vertrieb
  • 19. Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 19 von 29 Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft Flächennutzungsgrad Anteil der belegten Regalfläche zur Gesamtlagerfläche in Prozent 𝐵𝑒𝑙𝑒𝑔𝑡𝑒 𝑅𝑒𝑔𝑎𝑙𝑓𝑙ä𝑐ℎ𝑒 𝑚² 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑙𝑎𝑔𝑒𝑟𝑓𝑙ä𝑐ℎ𝑒 𝑚² × 100 Bauplan, LVS Kapazitätsauslastung der Lagermittel Anteil der durchschnittlich in Anspruch genommenen Kapazität zur gesamten vorhandenen Kapazität in Prozent 𝐷𝑢𝑟𝑐ℎ𝑠𝑐ℎ𝑛𝑖𝑡𝑡𝑙𝑖𝑐ℎ 𝑖𝑛 𝐴𝑛𝑠𝑝𝑟𝑢𝑐ℎ 𝑔𝑒𝑛𝑜𝑚𝑚𝑒𝑛𝑒 𝐾𝑎𝑝𝑎𝑧𝑖𝑡ä𝑡𝑖𝑚 𝑍𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚 𝑉𝑜𝑟ℎ𝑎𝑛𝑑𝑒𝑛𝑒 𝐾𝑎𝑝𝑎𝑧𝑖𝑡ä𝑡𝑖𝑚 𝑍𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚 × 100 LVS, ERP System Lagerbewegungen je Mitarbeiter Anzahl der Lagerbewegungen pro Lagermitarbeiter 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑏𝑒𝑤𝑒𝑔𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 𝑔𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑚𝑖𝑡𝑎𝑟𝑏𝑒𝑖𝑡𝑒𝑟 Anzahl der Lagerbewegungen aus LVS Anzahl der Lagermitarbeiter aus Finanzbuchhaltungoder LVS (wenn Systemanmeldung erforderlich) Kapitalbindungskosten Gebundenes Kapital im Lager 𝐵𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑𝑠𝑤𝑒𝑟𝑡𝑖𝑛 𝐺𝐸 × 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑧𝑒𝑖𝑡 𝑖𝑛 𝑇𝑎𝑔𝑒𝑛 × 𝑍𝑖𝑛𝑠𝑠𝑎𝑡𝑧𝑖𝑛 𝑃𝑟𝑜𝑧𝑒𝑛𝑡 Bestandswert aus ERP- System Lagerzeit aus LVS Zinssatzaus Kostenrechnung
  • 20. Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 20 von 29 Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft Altersstruktur der Bestände Anteil der Bestände je definierter Zeitklasse in Prozent. 𝑊𝑒𝑟𝑡𝑚äß𝑖𝑔𝑒𝑟 𝐵𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑 𝑝𝑟𝑜 𝑍𝑒𝑖𝑡𝑘𝑙𝑎𝑠𝑠𝑒 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑒𝑟 𝑤𝑒𝑟𝑡𝑚äß𝑖𝑔𝑒𝑟𝐵𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑 × 100 Beispiel für Festlegung der Zeitklassen: 0 - ½ Jahr, > ½ - 1 Jahr, > 1 Jahr ERP-System, LVS, Kostenrechnung Nicht verwendbare Bestände am Umsatz Anteil der nicht mehr verwendbaren Bestände, gemessen am Umsatzin Prozent 𝑊𝑒𝑟𝑡 𝑛𝑖𝑐ℎ𝑡 𝑚𝑒ℎ𝑟 𝑣𝑒𝑟𝑤𝑒𝑛𝑑𝑏𝑎𝑟𝑒𝑟 𝐵𝑒𝑠𝑡ä𝑛𝑑𝑒𝑝𝑟𝑜 𝑃𝑒𝑟𝑖𝑜𝑑𝑒 𝑈𝑚𝑠𝑎𝑡𝑧 𝑝𝑟𝑜 𝑃𝑒𝑟𝑖𝑜𝑑𝑒 × 100 Wert nicht mehr verwendbarer Bestände aus ERP/PPS-System, LVS Umsatz ausFinanzbuchhaltung
  • 21. Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 21 von 29 2.4 Produktionslogistik Die im aktuellen Kapitel dargestellten Kennzahlen geben eine Einsichtin die Produktionsprozesse des Unternehmens und decken eventuelle Schwachstellen dieser Prozesse auf. Aufgrund der Kennzahlen können so Optimierungen in der Produktion initiiertwerden. Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft Wartezeitkosten pro Output Durchschnittliche Kostenbelastung einer Output-Einheit durch Wartezeiten 𝑊𝑎𝑟𝑡𝑒𝑧𝑒𝑖𝑡𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝐴𝑢𝑠𝑏𝑟𝑖𝑛𝑔𝑢𝑛𝑔𝑠𝑚𝑒𝑛𝑡𝑒 PPS-System Anteil mit Lieferanten abgestimmter Produktionsprogramm- planungen Anteil der mit dem Zulieferer abgestimmten Teile des Produktionsprogramms am gesamten Produktionsprogramm in Prozent 𝐴𝑏𝑔𝑒𝑠𝑡𝑖𝑚𝑚𝑡𝑒 𝑃𝑟𝑜𝑑𝑢𝑘𝑡𝑖𝑜𝑛𝑠𝑝𝑟𝑜𝑔𝑟𝑎𝑚𝑚𝑡𝑒𝑖𝑙𝑒 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑒𝑠 𝑃𝑟𝑜𝑑𝑢𝑘𝑡𝑖𝑜𝑛𝑠𝑝𝑟𝑜𝑔𝑟𝑎𝑚𝑚 × 100 Lieferanten, PPS- System Auslagerungszeit Auslagerungszeit in Zeiteinheiten mit dem Einsatz verschiedener Fördermittel bzw. Prozessabläufe (Ziel = gleichmäßige Verteilung der Auslagerungszeiten) 𝑀ö𝑔𝑙𝑖𝑐ℎ𝑒 𝑍𝑒𝑖𝑡𝑠𝑝𝑎𝑛𝑛𝑒 𝑣𝑜𝑛 𝐸𝑛𝑡𝑛𝑎ℎ𝑚𝑒 𝑎𝑢𝑠 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑎𝑛𝑓𝑜𝑟𝑑𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔 𝑀𝑎𝑥𝑖𝑚𝑎𝑙 𝑧𝑢𝑙ä𝑠𝑠𝑖𝑔𝑒 𝑍𝑒𝑖𝑡𝑠𝑝𝑎𝑛𝑛𝑒 𝑣𝑜𝑛 𝐸𝑛𝑡𝑛𝑎ℎ𝑚𝑒 𝑎𝑢𝑠 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑎𝑛𝑓𝑜𝑟𝑑𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔 PPS-System: Zeitnahmen von der Auslösung einer Auslagerung durch eine Anforderung bis zur Bereitstellung am Produktionsort
  • 22. Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 22 von 29 Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft Anteil Direktbelieferung durch Lieferanten Anteil der Bereitstellung des gesamten Anliefervolumens vom Lieferanten direktan der Senke in Prozent (ohne internes Wareneingangs- und Zwischenlager) 𝑉𝑜𝑙𝑢𝑚𝑒𝑛 𝐷𝑖𝑟𝑒𝑘𝑡𝑎𝑛𝑙𝑖𝑒𝑓𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 𝑎𝑛 𝑆𝑒𝑛𝑘𝑒 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑎𝑛𝑙𝑖𝑒𝑓𝑒𝑟𝑣𝑜𝑙𝑢𝑚𝑒𝑛 × 100 Lieferanten, ERP- System, LVS Verschrottungsanteil Anteil der Ausbringungsmenge, die aufgrund von Unbrauchbarkeit entsorgt wird in Prozent 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑉𝑒𝑟𝑠𝑐ℎ𝑟𝑜𝑡𝑡𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 𝐴𝑢𝑠𝑏𝑟𝑖𝑛𝑔𝑢𝑛𝑔𝑠𝑚𝑒𝑛𝑔𝑒 × 100 ERP/PPS-System Anteil DV-erstellter Auftragspapiere Anteil der DV-erstellten Auftragspapiere an der Gesamtanzahl der Auftragspapiere in Prozent 𝑍𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑚𝑖𝑡 𝐷𝑉 𝑒𝑟𝑠𝑡𝑒𝑙𝑙𝑡𝑒𝑛 𝐴𝑢𝑓𝑡𝑟𝑎𝑔𝑠𝑝𝑎𝑝𝑖𝑒𝑟𝑒 𝑝𝑟𝑜 𝑃𝑒𝑟𝑖𝑜𝑑𝑒 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐴𝑢𝑓𝑡𝑟𝑎𝑔𝑠𝑝𝑎𝑝𝑖𝑒𝑟𝑒 𝑝𝑟𝑜 𝑃𝑒𝑟𝑖𝑜𝑑𝑒 ERP/PPS-System Auftragswert pro Bestellung Durchschnittlicher wertmäßiger Auftragseingang pro Bestellung in Geldeinheiten 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑒𝑟 𝑤𝑒𝑟𝑡𝑚äß𝑖𝑔𝑒𝑟 𝐴𝑢𝑓𝑡𝑟𝑎𝑔𝑠𝑒𝑖𝑛𝑔𝑎𝑛𝑔𝑖𝑛 𝐺𝐸 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐵𝑒𝑠𝑡𝑒𝑙𝑙𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 ERP/PPS-System
  • 23. Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 23 von 29 Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft Fertigungstiefe Anteil der Eigenfertigung am Umsatz in Prozent 𝑊𝑒𝑟𝑡𝑠𝑐ℎö𝑝𝑓𝑢𝑛𝑔𝑖𝑛 𝐺𝐸 𝑈𝑚𝑠𝑎𝑡𝑧𝑖𝑛 𝐺𝐸 × 100 Finanzbuchhaltung Kosten je Dispositionsvorgang Durchschnittliche Kosten je Dispositionsvorgang 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝑑𝑒𝑟 𝐷𝑖𝑠𝑝𝑜𝑠𝑖𝑡𝑖𝑜𝑛 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐷𝑖𝑠𝑝𝑜𝑠𝑖𝑡𝑖𝑜𝑛𝑒𝑛 Gesamtkosten der Disposition aus Kostenrechnung Anzahl der Dispositionen aus PPS/ERP-System Bearbeitungskosten je Fertigungsauftrag Durchschnittliche Bearbeitungskosten je Fertigungsauftrag 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑒 𝐵𝑒𝑎𝑟𝑏𝑒𝑖𝑡𝑢𝑛𝑔𝑠𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝐹𝑒𝑟𝑡𝑖𝑔𝑢𝑛𝑔𝑠𝑎𝑢𝑓𝑡𝑟ä𝑔𝑒 Gesamte Bearbeitungskosten aus Kostenrechnung Anzahl der Fertigungsaufträge aus PPS-System Dispositionsbedingte Beanstandungsquote Anteil der dispositionsbedingten Beanstandungen an den gesamten Beanstandungen in Prozent 𝐷𝑖𝑠𝑝𝑜𝑠𝑖𝑡𝑖𝑜𝑛𝑠𝑏𝑒𝑑𝑖𝑛𝑔𝑡𝑒 𝐵𝑒𝑎𝑛𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 𝑏𝑧𝑤. 𝐹𝑒ℎ𝑙𝑙𝑖𝑒𝑓𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑎𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐵𝑒𝑎𝑛𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 𝑏𝑧𝑤. 𝐹𝑒ℎ𝑙𝑙𝑖𝑒𝑓𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 × 100 ERP-System, LVS (Kundenretouren), Kunden
  • 24. Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 24 von 29 Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft Dispositionsbedingte Produktionsstörungen Anteil der dispositionsbedingten Produktionsstörungen an den gesamten Produktionsstörungen in Prozent 𝐷𝑖𝑠𝑝𝑜𝑠𝑖𝑡𝑖𝑜𝑛𝑠𝑏𝑒𝑑𝑖𝑛𝑔𝑡𝑒 𝑃𝑟𝑜𝑑𝑢𝑘𝑡𝑖𝑜𝑛𝑠𝑠𝑡ö𝑟𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 𝐺𝑒𝑎𝑚𝑡𝑎𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑃𝑟𝑜𝑑𝑢𝑘𝑡𝑖𝑜𝑛𝑠𝑠𝑡ö𝑟𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 × 100 PPS-System, Mitarbeiterbefragung
  • 25. Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 25 von 29 2.5 Distributionslogistik Die Kennzahlen der Distributionslogistik geben Informationen über die Effizienz der Auslieferungsprozesse.Bei diesen Prozessen spieltder externe Faktor „Kunde“ sowie der interne Faktor „Fuhrpark“ eine essentielle Rolle. Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft Anteil Auftragsabwicklungskosten Anteil der Kosten zur Abwicklung eines Auftrags in Bezug auf den gesamten Umsatz in Prozent 𝐴𝑢𝑓𝑡𝑟𝑎𝑔𝑠𝑎𝑏𝑤𝑖𝑐𝑘𝑙𝑢𝑛𝑔𝑠𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝑝𝑟𝑜 𝐽𝑎ℎ𝑟 𝑈𝑚𝑠𝑎𝑡𝑧 𝑝𝑟𝑜 𝐽𝑎ℎ𝑟 × 100 Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung Termintreue der Transportmittel Anteil der termingerechten Transporte an der Gesamtzahl der Transporte (eventuell je Transportmittel) 𝐴𝑛𝑡𝑒𝑖𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑒 𝑚𝑖𝑡 𝑇𝑒𝑟𝑚𝑖𝑛𝑒𝑖𝑛ℎ𝑎𝑙𝑡𝑢𝑛𝑔(𝑗𝑒 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑚𝑖𝑡𝑡𝑒𝑙 ) 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑎𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑒(𝑗𝑒 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑚𝑖𝑡𝑡𝑒𝑙) LVS, ERP-System, Tourenplanung, Kunden Personalkostenquote des Fuhrparks Anteil der Personalkosten an den gesamten Personalkosten der Logistik 𝑃𝑒𝑟𝑠𝑜𝑛𝑎𝑙𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝑑𝑒𝑠 𝐹𝑢ℎ𝑟𝑝𝑎𝑟𝑘𝑠 𝑃𝑒𝑟𝑠𝑜𝑛𝑎𝑙𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝐵𝑒𝑟𝑒𝑖𝑐ℎ 𝐿𝑜𝑔𝑖𝑠𝑡𝑖𝑘 × 100 Finanzbuchhaltung (Lohnverrechnung) Distributionsquote Anteil der Distributionskosten an den gesamten Logistikkosten 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑒 𝐷𝑖𝑠𝑡𝑟𝑖𝑏𝑢𝑡𝑖𝑜𝑛𝑠𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑒 𝐿𝑜𝑔𝑖𝑠𝑡𝑖𝑘𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 × 100 Finanzbuchhaltung
  • 26. Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 26 von 29 Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft Lieferquote nach Kundensegmentierung Welche Kunden (unterschieden nach ihrer Umsatzstruktur) mit welcher Häufigkeit beliefert werden ERP-System, Tourenplanung, Kunden Produktivität der Disposition Durchschnittliche Anzahl disponierter Aufträge pro aufgewendeter Dispositionsstunde 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑑𝑖𝑠𝑝𝑜𝑛𝑖𝑒𝑟𝑡𝑒𝑛 𝐴𝑢𝑓𝑡𝑟ä𝑔𝑒 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐷𝑖𝑠𝑝𝑜𝑠𝑖𝑡𝑖𝑜𝑛𝑠𝑠𝑡𝑢𝑛𝑑𝑒𝑛 Tourenplanung Fuhrparkkostenanteil Anteil der Kosten des Fuhrparks zu den gesamten Logistikkosten in Prozent 𝐹𝑢ℎ𝑟𝑝𝑎𝑟𝑘𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝐿𝑜𝑔𝑖𝑠𝑡𝑖𝑘𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 × 100 Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung Fuhrpark-Auslastung Anteil der Abweichung der Ist-Auslastung von der Soll-Auslastung 𝐴𝑢𝑠𝑙𝑎𝑠𝑡𝑢𝑛𝑔 𝐹𝑢ℎ𝑟𝑝𝑎𝑟𝑘 𝐼𝑠𝑡 𝐴𝑢𝑠𝑙𝑎𝑠𝑡𝑢𝑛𝑔 𝐹𝑢ℎ𝑟𝑝𝑎𝑟𝑘𝑆𝑜𝑙𝑙 Tourenplanung, ERP-System Beladequote Auslastung der einzelnen Fördermittel in Prozent (=Erweiterung der Fuhrpark-Auslastung) 𝐵𝑒𝑓ö𝑟𝑑𝑒𝑟𝑡𝑒𝑠 𝐺𝑒𝑤𝑖𝑐ℎ𝑡 𝑁𝑢𝑡𝑧𝑙𝑎𝑠𝑡 × 𝑇𝑜𝑢𝑟𝑒𝑛 Tourenplanung, ERP-System
  • 27. Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 27 von 29 Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft Leerkilometeranteil Anteil der Leerkilometer an der Gesamtfahrstrecke von Förder- und Transportmittel in Prozent 𝐿𝑒𝑒𝑟𝑘𝑖𝑙𝑜𝑚𝑒𝑡𝑒𝑟 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑘𝑖𝑙𝑜𝑚𝑒𝑡𝑒𝑟 × 100 Tourenplanung Umsatz je Kunde Durchschnittlicher Umsatz je Kunde, gemessen am Gesamtumsatz 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑢𝑚𝑠𝑎𝑡𝑧 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝐾𝑢𝑛𝑑𝑒𝑛 Gesamtumsatz aus Kostenrechnung, Finanzbuchhaltung Anzahl Kunden aus ERP-System Durchschnittliche Auftragsgröße Durchschnittliche Artikel in einem Kundenauftrag 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝐴𝑟𝑡𝑖𝑘𝑒𝑙 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝐴𝑢𝑓𝑡𝑟ä𝑔𝑒 ERP-System, LVS Produktivität der Versandabwicklung Durchschnittliche Anzahl an Sendungen durch den Versand pro Arbeitstag 𝑆𝑒𝑛𝑑𝑢𝑛𝑔𝑠𝑎𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑖𝑛 𝑃𝑒𝑟𝑖𝑜𝑑𝑒 𝐴𝑟𝑏𝑒𝑖𝑡𝑠𝑡𝑎𝑔𝑒𝑖𝑛 𝑃𝑒𝑟𝑖𝑜𝑑𝑒 Sendungsanzahl aus ERP-System Arbeitstage aus Finanzbuchhaltung Kosten einer Kundenauftragsabwicklung Durchschnittliche Kosten einer Kundenauftragsabwicklung 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝑑𝑒𝑟 𝐴𝑢𝑓𝑡𝑟𝑎𝑔𝑠𝑎𝑏𝑤𝑖𝑐𝑘𝑙𝑢𝑛𝑔 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑏𝑒𝑎𝑟𝑏𝑒𝑖𝑡𝑒𝑡𝑒𝑟 𝐴𝑢𝑓𝑡𝑟ä𝑔𝑒 Gesamtkosten der Auftragsabwicklung aus Kostenrechnung Anzahl Aufträge aus ERP/PPS-System
  • 28. Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 28 von 29 Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft Distributionskosten je Auftrag Durchschnittliche Distributionskosten je Kundenauftrag 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝑑𝑒𝑟 𝐷𝑖𝑠𝑡𝑟𝑖𝑏𝑢𝑡𝑖𝑜𝑛 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐴𝑢𝑓𝑡𝑟ä𝑔𝑒 Gesamtkosten der Distribution aus Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung Anzahl der Aufträge aus ERP/PPS- System Umschlagshäufigkeit Fertigwaren Anzahl der Umschläge des Fertigwarenlagers in einer Periode 𝑈𝑚𝑠𝑎𝑡𝑧 𝑑𝑒𝑟 𝑃𝑒𝑟𝑖𝑜𝑑𝑒 𝐷𝑢𝑟𝑐ℎ𝑠𝑐ℎ𝑛𝑖𝑡𝑡𝑙𝑖𝑐ℎ𝑒𝑟 𝐿𝑎𝑔𝑒𝑟𝑏𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑𝑠𝑤𝑒𝑟𝑡 𝑎𝑛 𝐹𝑒𝑟𝑡𝑖𝑔𝑤𝑎𝑟𝑒 𝑑𝑒𝑟 𝑃𝑒𝑟𝑖𝑜𝑑𝑒 Umsatz aus Finanzbuchhaltung Durchschnittlicher Lagerbestandswert aus LVS, ERP- System, Kostenrechnung Anteil der Nachlieferungen Anteil der Nachlieferungen an der Gesamtanzahl der Lieferungen in Prozent 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑁𝑎𝑐ℎ𝑙𝑖𝑒𝑓𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑎𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝐿𝑖𝑒𝑓𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 × 100 ERP-System, Vertrieb
  • 29. Unternehmenslogistik 1 - Logistikkennzahlen Erstellt. Anton Wüthrich, 29.03.16 Seite 29 von 29 2.6 Entsorgungslogistik Die Entsorgungslogistik spielteine immer größer werdende Rolle, da Entsorgungskosten aufgrund von höher werdenden Umweltauflagen in den vergangenen Jahren gestiegen sind. Dadurch istdie Entsorgung ein bedeutender Kostenfaktor, den es durch korrekten Einsatz von Kennzahlen zu minimieren gilt. Bezeichnung Zweck Berechnung Datenherkunft Kosten der Entsorgung Anteil der Entsorgungskosten an den Gesamtkosten eines Werks in Prozent 𝐸𝑛𝑡𝑠𝑜𝑟𝑔𝑢𝑛𝑔𝑠𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝑝𝑟𝑜 𝑊𝑒𝑟𝑘 × 100 Finanzbuchhaltung Sonderkostenanteil an der Entsorgung Sonderkostenanteil an den Gesamtentsorgungskosten in Prozent 𝑆𝑜𝑛𝑑𝑒𝑟𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑒𝑛𝑡𝑠𝑜𝑟𝑔𝑢𝑛𝑔𝑠𝑘𝑜𝑠𝑡𝑒𝑛 × 100 Finanzbuchhaltung Mitarbeiteranteil Entsorgung Anteil der Mitarbeiter der Werkslogistik, die mit Entsorgungsaufgaben beauftragt sind in Prozent 𝑀𝑖𝑡𝑎𝑟𝑏𝑒𝑖𝑡𝑒𝑟 𝑑𝑒𝑟 𝐸𝑛𝑡𝑠𝑜𝑟𝑔𝑢𝑛𝑔 𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑀𝑖𝑡𝑎𝑟𝑏𝑒𝑖𝑡𝑒𝑟 𝑑𝑒𝑟 𝑊𝑒𝑟𝑘𝑠𝑙𝑜𝑔𝑖𝑠𝑡𝑖𝑘 HR, Mitarbeiterbefragung, Finanzbuchhaltung Entsorgungsflächenanteil Anteil der Entsorgungsflächen an der gesamten Werksfläche 𝐸𝑛𝑡𝑠𝑜𝑟𝑔𝑢𝑛𝑔𝑠𝑓𝑙ä𝑐ℎ𝑒𝑛 𝑆𝑢𝑚𝑚𝑒 𝑖𝑛 𝐹𝑙ä𝑐ℎ𝑒𝑛𝑚𝑎ß 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑤𝑒𝑟𝑘𝑠𝑓𝑙ä𝑐ℎ𝑒𝑛 𝑆𝑢𝑚𝑚𝑒 𝑖𝑛 𝐹𝑙ä𝑐ℎ𝑒𝑛𝑚𝑎ß Baupläne des Werks/Lagers