Google: Was sieht der Nutzer?
Prof. Dr. Dirk Lewandowski
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Department Information
dirk.lewandowski@haw-hamburg.de


Webscout-Kongress 2010
Agenda




 Wie steht die Suche zu Social Media?

 Wie steht die Suche zu der neuen Welt der Apps?

 Wird Suche immer nur Google bleiben?

 Fazit




1 | Dirk Lewandowski
Motivation




 •  Die Ergebnispräsentation in Web-Suchmaschinen hat sich verändert.
    •   Notwendigkeit dafür: Möglichst viel auf möglichst wenig Fläche präsentieren,
       dazu noch reichlich Anzeigen




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3 | Dirk Lewandowski   (Eyetracking-Studie HAW-Hamburg 2010)
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4 | Dirk Lewandowski
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5 | Dirk Lewandowski
Vorgehen




 •  Darstellung der wichtigsten Elemente

 •  Empirische Ergebnisse zum Aufbau von Suchergebnisseiten




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Bedeutung der Trefferbeschreibungen




 •    Relevanzbewertung von Treffern findet auf zwei Ebenen statt
        1.  Trefferbeschreibung
        2.  Treffer

 •    Relevanz der Beschreibungen und der Treffer korrelieren nicht notwendig.
 •    Frage: „Würden Sie dieses Dokument aufgrund seiner Beschreibung
      anklicken?“
         •  Description fallout (Beschreibung nicht relevant – Treffer relevant)
         •  Description deception (Beschreibung relevant – Treffer nicht relevant)

 •    Bei ca. 30 Prozent aller Treffer entweder Dfall oder Ddec.

                                                                       (Lewandowski 2008)


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Screen Real Estate




 •  Anteil des Bildschirms, der von einem bestimmten Ergebnistyp eingenommen
    wird.

 •  Trefferseite (Search Engine Results Page): Alle Ergebnisse, die direkt auf eine
    Suchanfrage hin angezeigt werden (d.h. ohne Blättern in den Ergebnissen)
 •  Bildschirmseite: Alle Ergebnisse, die für den Nutzer ohne Scrollen sichtbar
    sind.




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Empirische Untersuchung zur Präsentation der Treffer auf den
 Ergebnisseiten



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9 |                                           (Lewandowski & Höchstötter; in Arbeit)
Verteilung der Ergebnistypen innerhalb der ersten Ergebnisseiten




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Charakteristika der Treffermengen




 •  Wie viele Ergebnisse in den Top10 verweisen auf Einstiegsseiten?

                            Ask            Bing          Google                    Yahoo
  Populäre                51,1%           48,6%           50,6%                     72,8%
  Suchanfragen
  Rare                    20,3%           24,2%           20,9%                     14,6%
  Suchanfragen




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Charakteristika der Treffermengen




 •  Wie häufig tauchen Wikipedia-Treffer* in den Top10 auf?

                                     Ask     Bing         Google                       Yahoo
  Populäre                          12,8%   91,5%             58,3%                     46,4%
  Suchanfragen
  Rare                              12,6%   43,0%             22,4%                     22,5%
  Suchanfragen




 * Nur deutsche Wikipedia-Treffer

12 |                                                          (Lewandowski & Höchstötter; in Arbeit)
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Anzeigen



        Nachrichten



           Bilder

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         Videos

       Blogbeiträge


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•  Deutlich mehr als 10 Treffer auf der ersten Ergebnisseite möglich + üblich.

 •  Aussage Yahoo: 50 Prozent aller Suchanfragen lassen sich durch Smart
    Answers beantworten.




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Beispiel wissenschaftliche Aufsätze




 •  x                                     Autoren


                                         Zitationen

                                       Erscheinungsjahr




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Beispiel Foren




                  Anzahl Autoren
 •  x




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                  (letzter Beitrag)


                   Anzahl Beiträge




17 |
Fazit




 •  Schlüsse für SEO
    •  Die SEOler wissen schon ganz gut, was sie damit anfangen können (auf der Ebene
       der SERPs, weniger auf der Ebene der Snippets).
 •  Schlüsse für die Erstellung eigener SERPs




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30 |
Vielen Dank für Ihre
Aufmerksamkeit.

www.bui.haw-hamburg.de/lewandowski.html



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dirk.lewandowski@haw-hamburg.de

Google: Was sieht der Nutzer?

  • 1.
    Google: Was siehtder Nutzer? Prof. Dr. Dirk Lewandowski Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Department Information dirk.lewandowski@haw-hamburg.de Webscout-Kongress 2010
  • 2.
    Agenda Wie stehtdie Suche zu Social Media? Wie steht die Suche zu der neuen Welt der Apps? Wird Suche immer nur Google bleiben? Fazit 1 | Dirk Lewandowski
  • 3.
    Motivation •  DieErgebnispräsentation in Web-Suchmaschinen hat sich verändert. •   Notwendigkeit dafür: Möglichst viel auf möglichst wenig Fläche präsentieren, dazu noch reichlich Anzeigen 2 |
  • 4.
    x 3 | DirkLewandowski (Eyetracking-Studie HAW-Hamburg 2010)
  • 5.
    x 4 | DirkLewandowski
  • 6.
    x 5 | DirkLewandowski
  • 7.
    Vorgehen •  Darstellungder wichtigsten Elemente •  Empirische Ergebnisse zum Aufbau von Suchergebnisseiten 6 |
  • 8.
    Bedeutung der Trefferbeschreibungen •  Relevanzbewertung von Treffern findet auf zwei Ebenen statt 1.  Trefferbeschreibung 2.  Treffer •  Relevanz der Beschreibungen und der Treffer korrelieren nicht notwendig. •  Frage: „Würden Sie dieses Dokument aufgrund seiner Beschreibung anklicken?“ •  Description fallout (Beschreibung nicht relevant – Treffer relevant) •  Description deception (Beschreibung relevant – Treffer nicht relevant) •  Bei ca. 30 Prozent aller Treffer entweder Dfall oder Ddec. (Lewandowski 2008) 7 |
  • 9.
    Screen Real Estate •  Anteil des Bildschirms, der von einem bestimmten Ergebnistyp eingenommen wird. •  Trefferseite (Search Engine Results Page): Alle Ergebnisse, die direkt auf eine Suchanfrage hin angezeigt werden (d.h. ohne Blättern in den Ergebnissen) •  Bildschirmseite: Alle Ergebnisse, die für den Nutzer ohne Scrollen sichtbar sind. 8 |
  • 10.
    Empirische Untersuchung zurPräsentation der Treffer auf den Ergebnisseiten x 9 | (Lewandowski & Höchstötter; in Arbeit)
  • 11.
    Verteilung der Ergebnistypeninnerhalb der ersten Ergebnisseiten 10 | (Lewandowski & Höchstötter; in Arbeit)
  • 12.
    Charakteristika der Treffermengen •  Wie viele Ergebnisse in den Top10 verweisen auf Einstiegsseiten? Ask Bing Google Yahoo Populäre 51,1% 48,6% 50,6% 72,8% Suchanfragen Rare 20,3% 24,2% 20,9% 14,6% Suchanfragen 11 | (Lewandowski & Höchstötter; in Arbeit)
  • 13.
    Charakteristika der Treffermengen •  Wie häufig tauchen Wikipedia-Treffer* in den Top10 auf? Ask Bing Google Yahoo Populäre 12,8% 91,5% 58,3% 46,4% Suchanfragen Rare 12,6% 43,0% 22,4% 22,5% Suchanfragen * Nur deutsche Wikipedia-Treffer 12 | (Lewandowski & Höchstötter; in Arbeit)
  • 14.
  • 15.
    Anzeigen Nachrichten Bilder x Videos Blogbeiträge 14 |
  • 16.
    •  Deutlich mehrals 10 Treffer auf der ersten Ergebnisseite möglich + üblich. •  Aussage Yahoo: 50 Prozent aller Suchanfragen lassen sich durch Smart Answers beantworten. 15 |
  • 17.
    Beispiel wissenschaftliche Aufsätze •  x Autoren Zitationen Erscheinungsjahr 16 |
  • 18.
    Beispiel Foren Anzahl Autoren •  x Aktualität (letzter Beitrag) Anzahl Beiträge 17 |
  • 19.
    Fazit •  Schlüssefür SEO •  Die SEOler wissen schon ganz gut, was sie damit anfangen können (auf der Ebene der SERPs, weniger auf der Ebene der Snippets). •  Schlüsse für die Erstellung eigener SERPs 18 |
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    Vielen Dank fürIhre Aufmerksamkeit. www.bui.haw-hamburg.de/lewandowski.html Aktuelles Buch: Handbuch Internet-Suchmaschinen E-Mail: dirk.lewandowski@haw-hamburg.de