Ergebnispräsentation
Kann Oberstaufen Coca Cola sein?

•   DMO kann Marke nicht führen, wenn:
     – keine oder ungeklärte Markenhoheit (Politik)
     – unzureichende Entscheidungsmöglichkeit zur Markenführung
     – zu wenig Durchgriff auf wichtige Markenwerte im Angebot
    – Leistungsversprechen der Marke oder der Kommunikation
    – nicht immer wirtschaftlich sinnvoll


•   DMO kann Marke optimal führen, wenn:
     – Verantwortung für die Marke festgelegt
    – dann ist Marke aber auch Teil der Region - nicht nur
      Tourismus
    – langfristige Vision mit langfristigen Zielen fokussiert umgesetzt
      werden kann
Kann Oberstaufen Coca Cola sein?

•   Wie kann Marke gebildet und geführt werden?
    – Leistungsversprechen / Angebot allgemein: "DMO Marken
      geben dem Kunden die Sicherheit, dass seine
      Urlaubsbedürfnisse befriedigt werden."
    – Klare Alleinstellungsmerkmale - davon sind die meisten
      historisch bedingt und nicht veränderbar.
    – Emotionale Markenwerte, weil Reisebedürfnisse und
      Kaufanreize überwiegend emotional sind.
    – Markenversprechen muss erlebbar sein: v.a. durch passende,
      starke Produkte & durch zur Marke passende Events, die
        • über längeren Zeitraum die gleiche Botschaft transportieren
        • hohe Aufmerksamkeit für die Marke genutzt werden kann
        • dann können Events auch einen starken Einfluss auf die
          interne Markenführung haben
Kann Oberstaufen Coca Cola sein?

• Markeninszenierung ist wichtig
  – muss aber zum historischen Kern passen
    (Gegenbeispiel: Dubai)
  – Markenimages sind oft Klischées
   – Förderung der Infrastruktur ist wichtiger Teil, das
     Angebot für die Marke zu schärfen


• Einfluss Social Media & Marke
   – Destination kann nun auch vor dem Besuch erlebbar
     gemacht werden
   – positives Verstärken der Markenwerte möglich, Kunden
     können Marke mitgestalten
Innovation als Motor

• Wer ist für Innovation verantwortlich?
  – Innovation beginnt bei den Machern
  – Leistungsträger sind in der Pflicht
  – Führungskräfte
  – Mitarbeiter
  – extern: technische Erneuerung
  – Netzwerke
Innovation als Motor


• Rahmenbedingungen für Innovation
  – Leidenschaft
  – Wissenstransfer
  – Vertrauen
  – Mut
 – Fehlertoleranz
 – Scheitern als Möglichkeit
Innovation als Motor

•   Trendthemen
     – Digital
       • Jeder ist immer online (Social Media ist Realität!)
       • Outernet
       • Technologie wird convenient
    – Real
       • Nachhaltigkeit
       • Gesundheit
       • Spuren hinterlassen
       • Silversurfer
       • Werte & Lifestyle
       • Nachhaltigkeit & Effizienz
       • Offlineurlaub (Sättigung durch Social Media?)
Überlebenskampf Hotellerie

  Statement:
"Die Summe der Qualität der Leistungsträger
macht die Qualität der Destination aus"


    MANAGEMENT-KOMPETENZ
• Fehlende Management-Kompetenz durch einen
  hohen Anteil privater Gastgeber in der Hotellerie.
  -> „Lerne von den Großen!“
• Schwache betriebswirtschaftliche Ausbildung.
   -> Betriebswirtschaftliche Kenntnisse der
      Kettenhotellerie als Benchmark setzen
Überlebenskampf Hotellerie


  WISSENSTRANSFER

• Gastgeber an die Hand nehmen
• Gegenseitige Anreicherung, Wertschätzung,
  Anerkennung (der Eine kann nicht ohne den
  Anderen)
• Ausbildungsniveau
  Vermittlung der Komplexität des Wandels der
  Tourismuswirtschaft muss professionalisiert
  werden auf der „großen strategischen Ebene“.
  Kleine feine Praxisbeispiele im „lokalen Bereich“.
Überlebenskampf Hotellerie


  KOMMUNIKATION

• Intern:
  Verbesserung der Kommunikation zwischen LMO's,
  DMO's und Hotels.
  Praxisbeispiel Rheinland-Pfalz.
  Fit für die Zukunft: „Wir“ statt „Ihr“ oder „Euch“.
  Definition von Bring- und Holschuld.
• Extern:
  Destination muss Visionen schaffen.
  Kernthemen identifizieren und "spielen".
Überlebenskampf Hotellerie


    POSITIONIERUNG
• fehlende Strategie / fehlende Planung / fehlende
  Analyse führt zu Preis-Willkür

    PREISPOLITIK
• Starre Preise der DMO’s und RVA’s stehen im
  Widerspruch zum gängigen, dynamischen
  Preismodell
• Hotels müssen eigene Qualität definieren und
  kommunizieren. Unterschiede werden nicht
  transportiert (Produktdifferenzierung). Viele Hotels
  werden deshalb stark über den Preis definiert.
Teamplay Destinationsmarketing

•   Ressourcen von DMOs werden politisch gesteuert und sind oft
     falsch allokiert, was eine mangelnde Effizienz und zu viele
     unnötige Strukturen geschaffen hat.

•   Öffentliche, veraltete Strukturen haben im Vertrieb nichts mehr
     zu suchen - andere können dies besser und schneller.

•   Koordinationsaufgabe (z.B. bei Neuentwicklung von Produkten)
     und der Verkauf von solchen als Profit-Center widersprechen
     sich.

•   Zentrale (bezahlte) Dienstleistungen werden zukünftig ein
     neues Aufgabengebiet und Finanzierungsquelle sein.

•   DMO soll auch Einnahmen haben und verdienen vs. die Kosten
     für die Strukturen und Dienstleistungen tragen, die die LTR
Teamplay Destinationsmarketing


 "Innen- und Außenmarketing müssen vernetzt sein"

CHANCE: Schaffung von Tourismusbewusstsein über z.B.
 Facebook als starkes Instrument in der Vernetzung

HERAUSFORDERUNG: Wenig Vernetzung im IT-Bereich
 zwischen TO, DMOs und LMOs, um Wettbewerb zu
 vermeiden

LÖSUNGSANSATZ: Konsolidierung von
 Tourismusorganisationen in größere Einheiten und „Neid
 als Treiber“ - erfolgreiche LTR erzeugen einen Sog auf
 Nicht-Aktive
Zwischen Monarchie und Demokratie


• Rolle der öffentlichen Hand im Tourismus definieren
   – Ist es überhaupt sinnvoll und notwendig, Tourismus zu
     finanzieren, wenn ja, warum, wie und mit welchem
     Rollenverständnis?
   – klare Grundlage für öffentliche Aufgaben im Tourismus
     schaffen (es gibt nicht „den“ öffentlichen Auftrag,
     unterschiedliche Varianten denkbar).
   – Politik systematisch auf diese Rolle hin qualifizieren
     (Lobbying, Leitfäden, Kommunikation,
     Qualifizierungsmaßnahmen etc.).
   – Förderpolitik nach marktwirtschaftlichen Kriterien definieren,
     Förderung sinnvoll einsetzen, Ergebnisse der Förderung
     kontrollieren und daraus lernen.
Zwischen Monarchie und Demokratie


•   Ziele und Aufgaben gemeinsam mit Tourismuspolitik klar
    vereinbaren
     – exakte Formulierung und Abgrenzung des öffentlichen Auftrags
       an die DMO, Unterlegung mit nachprüfbaren Zielen und deren
       Messung („Zielvereinbarung“)
     – Abschluss in Form eines mehrjährigen, durchfinanzierten
       Vertrages („Werkvertrag“), möglichst antizyklisch zu Wahlen
     – DMO „auswildern“ Politik lässt los, DMO setzt
       marktwirtschaftlich orientiert um
     – Qualifizierte und qualitätsreiche Umsetzung sicher stellen
    – systematische Kommunikation und Monitoring der Umsetzung
      (v.a. Mittelverwndung)
    – Politik als „Kunden“ verstehen, laufende Gegenwerte in der
      Währung der Politik schaffen („Licht auf die Birne“ =
      Aufmerksamkeit, gute Botschaften, Wiederwahl)
Zwischen Monarchie und Demokratie


• Tourismusbewusstsein verändern
   – systematische, konzertierte tourismuspolitische
     „Aufklärungskampagne“ aller touristischen
     Interessenverbände und LMO (Kernzielgruppe:
     Tourismuspolitiker, politische Mandatsträger; ergänzende
     Zielgruppen: Wirtschaftsverbände, sonstige
     Interessensgruppen)
   – Qualifizierung verbessern: mehr Touristiker in die Politik,
     systematische Qualifizierung (s.o,), gezieltes, umfassend
     abgestimmtes Lobbying
   – Touristiker systematisch für den Umgang mit dem
     Auftraggeber Politik qualifizieren (Mechanismen,
     Handlungsmöglichkeiten, „To dos“
Gäste = Käufer

• Substitutionsgefahr
  – neue Player substituieren DMO zunehmend im Vertrieb
  – Polarisierung zwischen Professionalisierung und Rückzug
  – Zentrale Frage: Ist Vertrieb künftig noch eine Aufgabe
    der DMO?


• Refinanzierung
  – noch ist Vertrieb wichtig zur Erzielung von
    Deckungsbeiträgen
  – Wettbewerbsfähigkeit der DMO ungewiss
  – Zentrale Frage: Wie finanziert sich die DMO in Zukunft?
Gäste = Käufer

• Outsourcing vs. Eigenvertrieb Reservierungssystem
   – intensive Diskussion von pro und contro ohne
     allgemeingültiges Ergebnis
   – Wie behält DMO Einfluss und Steuerungsfähigkeit bei
     Betrieben?


• DMO als Inspirator und Buchungsnavigator
   – Eigenes Reservierungssystem dabei nicht
     zwangsläufige Voraussetzung für Vertrieb
   – Sichtbarkeit der Destination in relevanten Channels als
     zentrale Anforderung
   – Zentrale Aufgabe: Das Interesse des Kunden an der
     Destination wecken!
Gäste = Käufer

• DMO als Contentaggregator und -provider
   – DMO als Koordinator und Katalysator für Betriebe
   – DMO versorgt Vertriebspartner mit hochwertigem Content
   – Zentrale Frage: Wer zahlt das?


• DMO als Produktbündler mit Nähe zu Destination und
  Leistungsträgern
   – Positionierung als Insider/Spezialist
   – Anstreben von Alleinstellungsmerkmalen
   – Schaffung eigenständiger Produkte/Sortimente

• DMO als Enabler der Betriebe
   – Wissensmanagement und KnowHow-Transfer
   – Qualitätssicherung anhand verbindlicher Kriterien

Destinationcamp 2011 - Ergebnispraesentation

  • 1.
  • 2.
    Kann Oberstaufen CocaCola sein? • DMO kann Marke nicht führen, wenn: – keine oder ungeklärte Markenhoheit (Politik) – unzureichende Entscheidungsmöglichkeit zur Markenführung – zu wenig Durchgriff auf wichtige Markenwerte im Angebot – Leistungsversprechen der Marke oder der Kommunikation – nicht immer wirtschaftlich sinnvoll • DMO kann Marke optimal führen, wenn: – Verantwortung für die Marke festgelegt – dann ist Marke aber auch Teil der Region - nicht nur Tourismus – langfristige Vision mit langfristigen Zielen fokussiert umgesetzt werden kann
  • 3.
    Kann Oberstaufen CocaCola sein? • Wie kann Marke gebildet und geführt werden? – Leistungsversprechen / Angebot allgemein: "DMO Marken geben dem Kunden die Sicherheit, dass seine Urlaubsbedürfnisse befriedigt werden." – Klare Alleinstellungsmerkmale - davon sind die meisten historisch bedingt und nicht veränderbar. – Emotionale Markenwerte, weil Reisebedürfnisse und Kaufanreize überwiegend emotional sind. – Markenversprechen muss erlebbar sein: v.a. durch passende, starke Produkte & durch zur Marke passende Events, die • über längeren Zeitraum die gleiche Botschaft transportieren • hohe Aufmerksamkeit für die Marke genutzt werden kann • dann können Events auch einen starken Einfluss auf die interne Markenführung haben
  • 4.
    Kann Oberstaufen CocaCola sein? • Markeninszenierung ist wichtig – muss aber zum historischen Kern passen (Gegenbeispiel: Dubai) – Markenimages sind oft Klischées – Förderung der Infrastruktur ist wichtiger Teil, das Angebot für die Marke zu schärfen • Einfluss Social Media & Marke – Destination kann nun auch vor dem Besuch erlebbar gemacht werden – positives Verstärken der Markenwerte möglich, Kunden können Marke mitgestalten
  • 5.
    Innovation als Motor •Wer ist für Innovation verantwortlich? – Innovation beginnt bei den Machern – Leistungsträger sind in der Pflicht – Führungskräfte – Mitarbeiter – extern: technische Erneuerung – Netzwerke
  • 6.
    Innovation als Motor •Rahmenbedingungen für Innovation – Leidenschaft – Wissenstransfer – Vertrauen – Mut – Fehlertoleranz – Scheitern als Möglichkeit
  • 7.
    Innovation als Motor • Trendthemen – Digital • Jeder ist immer online (Social Media ist Realität!) • Outernet • Technologie wird convenient – Real • Nachhaltigkeit • Gesundheit • Spuren hinterlassen • Silversurfer • Werte & Lifestyle • Nachhaltigkeit & Effizienz • Offlineurlaub (Sättigung durch Social Media?)
  • 8.
    Überlebenskampf Hotellerie Statement: "Die Summe der Qualität der Leistungsträger macht die Qualität der Destination aus" MANAGEMENT-KOMPETENZ • Fehlende Management-Kompetenz durch einen hohen Anteil privater Gastgeber in der Hotellerie. -> „Lerne von den Großen!“ • Schwache betriebswirtschaftliche Ausbildung. -> Betriebswirtschaftliche Kenntnisse der Kettenhotellerie als Benchmark setzen
  • 9.
    Überlebenskampf Hotellerie WISSENSTRANSFER • Gastgeber an die Hand nehmen • Gegenseitige Anreicherung, Wertschätzung, Anerkennung (der Eine kann nicht ohne den Anderen) • Ausbildungsniveau Vermittlung der Komplexität des Wandels der Tourismuswirtschaft muss professionalisiert werden auf der „großen strategischen Ebene“. Kleine feine Praxisbeispiele im „lokalen Bereich“.
  • 10.
    Überlebenskampf Hotellerie KOMMUNIKATION • Intern: Verbesserung der Kommunikation zwischen LMO's, DMO's und Hotels. Praxisbeispiel Rheinland-Pfalz. Fit für die Zukunft: „Wir“ statt „Ihr“ oder „Euch“. Definition von Bring- und Holschuld. • Extern: Destination muss Visionen schaffen. Kernthemen identifizieren und "spielen".
  • 11.
    Überlebenskampf Hotellerie POSITIONIERUNG • fehlende Strategie / fehlende Planung / fehlende Analyse führt zu Preis-Willkür PREISPOLITIK • Starre Preise der DMO’s und RVA’s stehen im Widerspruch zum gängigen, dynamischen Preismodell • Hotels müssen eigene Qualität definieren und kommunizieren. Unterschiede werden nicht transportiert (Produktdifferenzierung). Viele Hotels werden deshalb stark über den Preis definiert.
  • 12.
    Teamplay Destinationsmarketing • Ressourcen von DMOs werden politisch gesteuert und sind oft falsch allokiert, was eine mangelnde Effizienz und zu viele unnötige Strukturen geschaffen hat. • Öffentliche, veraltete Strukturen haben im Vertrieb nichts mehr zu suchen - andere können dies besser und schneller. • Koordinationsaufgabe (z.B. bei Neuentwicklung von Produkten) und der Verkauf von solchen als Profit-Center widersprechen sich. • Zentrale (bezahlte) Dienstleistungen werden zukünftig ein neues Aufgabengebiet und Finanzierungsquelle sein. • DMO soll auch Einnahmen haben und verdienen vs. die Kosten für die Strukturen und Dienstleistungen tragen, die die LTR
  • 13.
    Teamplay Destinationsmarketing "Innen-und Außenmarketing müssen vernetzt sein" CHANCE: Schaffung von Tourismusbewusstsein über z.B. Facebook als starkes Instrument in der Vernetzung HERAUSFORDERUNG: Wenig Vernetzung im IT-Bereich zwischen TO, DMOs und LMOs, um Wettbewerb zu vermeiden LÖSUNGSANSATZ: Konsolidierung von Tourismusorganisationen in größere Einheiten und „Neid als Treiber“ - erfolgreiche LTR erzeugen einen Sog auf Nicht-Aktive
  • 14.
    Zwischen Monarchie undDemokratie • Rolle der öffentlichen Hand im Tourismus definieren – Ist es überhaupt sinnvoll und notwendig, Tourismus zu finanzieren, wenn ja, warum, wie und mit welchem Rollenverständnis? – klare Grundlage für öffentliche Aufgaben im Tourismus schaffen (es gibt nicht „den“ öffentlichen Auftrag, unterschiedliche Varianten denkbar). – Politik systematisch auf diese Rolle hin qualifizieren (Lobbying, Leitfäden, Kommunikation, Qualifizierungsmaßnahmen etc.). – Förderpolitik nach marktwirtschaftlichen Kriterien definieren, Förderung sinnvoll einsetzen, Ergebnisse der Förderung kontrollieren und daraus lernen.
  • 15.
    Zwischen Monarchie undDemokratie • Ziele und Aufgaben gemeinsam mit Tourismuspolitik klar vereinbaren – exakte Formulierung und Abgrenzung des öffentlichen Auftrags an die DMO, Unterlegung mit nachprüfbaren Zielen und deren Messung („Zielvereinbarung“) – Abschluss in Form eines mehrjährigen, durchfinanzierten Vertrages („Werkvertrag“), möglichst antizyklisch zu Wahlen – DMO „auswildern“ Politik lässt los, DMO setzt marktwirtschaftlich orientiert um – Qualifizierte und qualitätsreiche Umsetzung sicher stellen – systematische Kommunikation und Monitoring der Umsetzung (v.a. Mittelverwndung) – Politik als „Kunden“ verstehen, laufende Gegenwerte in der Währung der Politik schaffen („Licht auf die Birne“ = Aufmerksamkeit, gute Botschaften, Wiederwahl)
  • 16.
    Zwischen Monarchie undDemokratie • Tourismusbewusstsein verändern – systematische, konzertierte tourismuspolitische „Aufklärungskampagne“ aller touristischen Interessenverbände und LMO (Kernzielgruppe: Tourismuspolitiker, politische Mandatsträger; ergänzende Zielgruppen: Wirtschaftsverbände, sonstige Interessensgruppen) – Qualifizierung verbessern: mehr Touristiker in die Politik, systematische Qualifizierung (s.o,), gezieltes, umfassend abgestimmtes Lobbying – Touristiker systematisch für den Umgang mit dem Auftraggeber Politik qualifizieren (Mechanismen, Handlungsmöglichkeiten, „To dos“
  • 17.
    Gäste = Käufer •Substitutionsgefahr – neue Player substituieren DMO zunehmend im Vertrieb – Polarisierung zwischen Professionalisierung und Rückzug – Zentrale Frage: Ist Vertrieb künftig noch eine Aufgabe der DMO? • Refinanzierung – noch ist Vertrieb wichtig zur Erzielung von Deckungsbeiträgen – Wettbewerbsfähigkeit der DMO ungewiss – Zentrale Frage: Wie finanziert sich die DMO in Zukunft?
  • 18.
    Gäste = Käufer •Outsourcing vs. Eigenvertrieb Reservierungssystem – intensive Diskussion von pro und contro ohne allgemeingültiges Ergebnis – Wie behält DMO Einfluss und Steuerungsfähigkeit bei Betrieben? • DMO als Inspirator und Buchungsnavigator – Eigenes Reservierungssystem dabei nicht zwangsläufige Voraussetzung für Vertrieb – Sichtbarkeit der Destination in relevanten Channels als zentrale Anforderung – Zentrale Aufgabe: Das Interesse des Kunden an der Destination wecken!
  • 19.
    Gäste = Käufer •DMO als Contentaggregator und -provider – DMO als Koordinator und Katalysator für Betriebe – DMO versorgt Vertriebspartner mit hochwertigem Content – Zentrale Frage: Wer zahlt das? • DMO als Produktbündler mit Nähe zu Destination und Leistungsträgern – Positionierung als Insider/Spezialist – Anstreben von Alleinstellungsmerkmalen – Schaffung eigenständiger Produkte/Sortimente • DMO als Enabler der Betriebe – Wissensmanagement und KnowHow-Transfer – Qualitätssicherung anhand verbindlicher Kriterien