42. DNUG Konferenz · 10./11. Juni 2015 · Dortmund
Prozessautomatisierung im Domino-Kosmos
- nicht ohne meine Workflow-Engine (BPM14)
Track 2.1 IT-Strategie – Business Process Management
Jens Ribbeck
ULC Business Solutions GmbH, Dresden
www.ulc.de
Jens.ribbeck@ulc.de
+49 (0) 351 5638-100
www.dnug.de
Jens Ribbeck
IBM Notes / Domino seit 1999 Anwender, Entwickler und Administrator
Schwerpunkte:
Prozessmanagement, Integration, Schnittstellen
Der Referent
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ULC Business Solutions GmbH
IBM Premier Business Partner
Full Service Provider, IBM Collaboration Software
GABO GmbH & Co. KG
Führender technologieübergreifender Lösungsanbieter im
Bereich Geschäftsprozessoptimierung und IT-basierter
Möglichkeiten der Zusammenarbeit
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Warum soll ich
BPM machen ?
Damit Dein
Geschäftsmodell
skalierbar wird.
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Agenda
• BPM im Unternehmen
• Workflow-Umgebungen
• BPM und IBM-Domino
• Ein Show-Case
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BPM
• Spielt seit einigen Jahren eine zunehmend wichtigere Rolle
• Wird von unterschiedlichen Kräften getrieben
– ORGA-Abteilung
– IT
– Revision
• BPM-Kreislauf wird oft (noch) nicht gelebt
BPM im Unternehmen
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BPM im Unternehmen – Der klassische Weg
Fachabteilung:
• Modelliert Prozesse mit
verschiedenen Methoden und Tools
• Definiert Anforderungen, schreibt
Lastenhefte
• Evaluiert Produkte
[1]
[2]
[3]
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BPM im Unternehmen – Der klassische Weg
IT-Abteilung:
• Setzt Anforderungen um
• Entwickelt ggf. selbst
• Installiert Produkte und konfiguriert
sie
• Stellt den Betrieb sicher
[4]
[2]
[5]
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BPM im Unternehmen – Der klassische Weg
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BPM im Unternehmen – Der neue Weg
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BPM im Unternehmen – Der neue Weg
Geht
das? Ja !
Ebene 2 und Ebene 3
als gemeinsames „Artefakt“
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BPM im Unternehmen – Der neue Weg
Brücken bauen !
Wie ?
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BPM im Unternehmen – Die (mögliche) Basis
• Standardisiert:
– BPMN 2.0 ISO-Standard
– CMMN 1.0 OMG-Standard
– DMN Beta 2
• Tool- und Hersteller-unabhängig
• Meta-Modell für Ausführbarkeit
DMN
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BPM im Unternehmen – BPMN 2.0
• Wird von vielen gängigen Tools
unterstützt (Visio, Aris, Signavio,
Bizagi, IBO …)
• Ausführbarkeit in Process-
Engines und BPM-Suiten
• Grundsätzlich austauschbar
(definiertes Austauschformat)
• Herstellerspezifische
Erweiterung möglich
Und …
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BPM im Unternehmen – BPMN 2.0
… BPMN 2.0 ist „Collaborations-tauglich“
• Standard-XML-Format für Speicherung
• JS-Frameworks zur Anzeige (z.B. bpmn.io)
• Tool-Unterstützung der Zusammenarbeit
(z.B. Signavio und Bizagi)
• Roundtrip-fähig (Beispiel: camunda cycle)
(Demo…später)
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BPM im Unternehmen – Gemeinsam sind wir stark
Ebene 2
Operatives Prozessmodell
Ebene 3a
Technisches
Prozessmodell
Ebene 1
Strategisches
Prozessmodell
Ebene 3b
IT-Spezifikation
Ebene 4b
Implementierung
Prozesslandschaft
Inhalt: Prozess im Überblick
Ziel: Schnelles Verständnis
Inhalt: Operative Abläufe
Ziel: Arbeits- und
Umsetzungsgrundlage
Inhalt: Technische Details
Ziel: Umsetzung
Fachlich
(Business)
Technisch
(IT)
Mit Process Engine
Ohne Process Engine
• Brüche nach oben verlagern
• Verschiedene Sichten auf Ebene 2
• Gemeinsame Modellierung
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Eine passende Workflow Umgebung– die Qual der Wahl
?
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Eine passende Workflow Umgebung– ein kurzer Vergleich
BPM Suiten
• All-In-One Lösungen
• Oft umfangreiche Tool-Palette
• Teilweise branchenspezifisch
• Schwergewichtig, kostenintensiv
(teilweise Einstieg über Communitys)
• Steile Lernkurve
• Starke Herstellerabhängigkeit
Process-Engines/Frameworks/Tools
• Development-Frameworks
– Für verschiedene Entwicklungs-
Plattformen und –Sprachen (Java,
.NET, …)
• Konzentration auf Kernfunktionen
• Teilweise OpenSource mit/ohne
Support-Angebot
• Service-Orientierung
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BPM-
Suite
Eine passende Workflow Umgebung BPM-Suiten ?
IT infrastructure
Software
Developer
?
Business
User
???
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Process-Engine: Was soll sie können ?
(KPI)
Reporting
Rule
Engine
Process Engine
ESB
TaskLists /
Portal /
Mobile / etc.
Legacy / Backend
intern / extern
Process
Participants
(KPI) Monitoring
Process
Analyst
Process
Engineer
<xml>
<asass>sddsd</sdsd>
<sdds>sdsds</sdsds>
<sdd>
<sddsds>sddsd</fff>
</sdd>
</ffdfsdf>
BPMN 2.0
auch BPMN 2.0
Speichern
Execution
Process
Administrator
Process
Manager
Drei (Kern-) Aufgaben
• Prozesse ausführen
• Aufgaben verwalten
• Kennzahlen bereitstellen
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Und wie sieht
das im Domino-
Umfeld aus ?
mmmh…
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IBM Domino bis heute:
• Anwendungen oft workflow-getrieben, aber
• Meistens keine expliziten Workflow-Komponenten enthalten
• Workflows i.d.R. explizit ausprogrammiert
• Prozesskennzahlen oft nicht ermittelbar (u.a. bedingt durch
die Domino-Datenstruktur)
IBM Domino und Workflows
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Vorhandene Frameworks:
• Sind z.T. schon lange verfügbar und etabliert
• Basieren i.d.R. nicht auf BPMN 2.0
(obwohl IBM im BPM durchaus eine Vorreiterrolle gespielt hat #BPEL #BPMN1.0)
• Müssen meistens auf Designebene integriert und individuell
angepasst werden
• Eher Dokumenten- als Aufgabenorientiert
• Können oft angepasst werden (offener Quellcode)
• Sind selten für Interaktion über Domino-Grenzen hinaus ausgelegt
• Enthalten z.T. nur zusätzlich eine „Workflow-Komponente“
IBM Domino und Workflows
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Wo geht dir Reise hin ?
• Verlagerung von Notes-Client zu Browser
• Verlagerung von E-Mail zu anderen
Kommunikationsplattformen
• Verlagerung von homogenen System zu heterogenen
Systemen und SOA
IBM Domino und Workflows
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Eine mögliche Lösung:
camunda.org … Open Source Plattform im Zusammenspiel mit
IBM-Domino Server
• Autarke Lösung mit vielfältigen Schnittstellen
• (Domino-) grenzüberschreitend
• Vielfältige Schnittstellen, hohe Flexibilität
IBM Domino und Workflows
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Demo
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Ausblicke / Ideen / Perspektiven
• CMMN in camunda.org bereits
integriert
• Interaktion mit Drittsystemen
vereinfacht
• Komplexe Programmteile in Java
auf EE-Server einbindbar
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Fazit
 BPM kann auch sinnvoll im
Domino-Umfeld zum Einsatz
kommen.
 Es lohnt sich, über den
(Domino-) Tellerrand
hinauszuschauen.
 Zusammenarbeit zwischen
Fachabteilung und IT ist
zwingende Voraussetzung.
BPM
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 Jetzt und hier,
 heute auf der Konferenz,
 oder per Mail unter jens.ribbeck@ulc.de
 Fortsetzung morgen im Vortrag AE22 mit
technischen Details…
Fragen ?
[6]
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Copyright © 2015, ULC Business Solutions GmbH / Gabo GmbH & Co. KG
Bildquellen: camunda, openclipart.org und flickr:
[1], © Lars Plougmann, Quelle: https://www.flickr.com/photos/criminalintent/2699108040
[2], © Peter, Quelle: https://www.flickr.com/photos/el_cajon_yacht_club/13791480554
[3], © Marcus Schwan, Quelle: https://www.flickr.com/photos/zzoomm-de/5542914106
[4], © János Balázs, Quelle: https://www.flickr.com/photos/jbid-post/7634979252
[5], © Kersten A. Richers, Quelle: https://www.flickr.com/photos/daskerst/2256550558
[6], © Bettina Braun, Quelle: https://www.flickr.com/photos/bettina-braun/277386361

DNUG2015 Frühjahrskonferenz: Prozessautomatisierung im Domino Kosmos, nicht ohne meine Workflowengine (BPM14)

  • 1.
    42. DNUG Konferenz· 10./11. Juni 2015 · Dortmund Prozessautomatisierung im Domino-Kosmos - nicht ohne meine Workflow-Engine (BPM14) Track 2.1 IT-Strategie – Business Process Management Jens Ribbeck ULC Business Solutions GmbH, Dresden www.ulc.de Jens.ribbeck@ulc.de +49 (0) 351 5638-100
  • 2.
    www.dnug.de Jens Ribbeck IBM Notes/ Domino seit 1999 Anwender, Entwickler und Administrator Schwerpunkte: Prozessmanagement, Integration, Schnittstellen Der Referent www.ulc.de ULC Business Solutions GmbH IBM Premier Business Partner Full Service Provider, IBM Collaboration Software GABO GmbH & Co. KG Führender technologieübergreifender Lösungsanbieter im Bereich Geschäftsprozessoptimierung und IT-basierter Möglichkeiten der Zusammenarbeit
  • 3.
    www.dnug.de Warum soll ich BPMmachen ? Damit Dein Geschäftsmodell skalierbar wird.
  • 4.
    www.dnug.de Agenda • BPM imUnternehmen • Workflow-Umgebungen • BPM und IBM-Domino • Ein Show-Case
  • 5.
    www.dnug.de BPM • Spielt seiteinigen Jahren eine zunehmend wichtigere Rolle • Wird von unterschiedlichen Kräften getrieben – ORGA-Abteilung – IT – Revision • BPM-Kreislauf wird oft (noch) nicht gelebt BPM im Unternehmen
  • 6.
    www.dnug.de BPM im Unternehmen– Der klassische Weg Fachabteilung: • Modelliert Prozesse mit verschiedenen Methoden und Tools • Definiert Anforderungen, schreibt Lastenhefte • Evaluiert Produkte [1] [2] [3]
  • 7.
    www.dnug.de BPM im Unternehmen– Der klassische Weg IT-Abteilung: • Setzt Anforderungen um • Entwickelt ggf. selbst • Installiert Produkte und konfiguriert sie • Stellt den Betrieb sicher [4] [2] [5]
  • 8.
    www.dnug.de BPM im Unternehmen– Der klassische Weg
  • 9.
  • 10.
    www.dnug.de BPM im Unternehmen– Der neue Weg Geht das? Ja ! Ebene 2 und Ebene 3 als gemeinsames „Artefakt“
  • 11.
    www.dnug.de BPM im Unternehmen– Der neue Weg Brücken bauen ! Wie ?
  • 12.
    www.dnug.de BPM im Unternehmen– Die (mögliche) Basis • Standardisiert: – BPMN 2.0 ISO-Standard – CMMN 1.0 OMG-Standard – DMN Beta 2 • Tool- und Hersteller-unabhängig • Meta-Modell für Ausführbarkeit DMN
  • 13.
    www.dnug.de BPM im Unternehmen– BPMN 2.0 • Wird von vielen gängigen Tools unterstützt (Visio, Aris, Signavio, Bizagi, IBO …) • Ausführbarkeit in Process- Engines und BPM-Suiten • Grundsätzlich austauschbar (definiertes Austauschformat) • Herstellerspezifische Erweiterung möglich Und …
  • 14.
    www.dnug.de BPM im Unternehmen– BPMN 2.0 … BPMN 2.0 ist „Collaborations-tauglich“ • Standard-XML-Format für Speicherung • JS-Frameworks zur Anzeige (z.B. bpmn.io) • Tool-Unterstützung der Zusammenarbeit (z.B. Signavio und Bizagi) • Roundtrip-fähig (Beispiel: camunda cycle) (Demo…später)
  • 15.
    www.dnug.de BPM im Unternehmen– Gemeinsam sind wir stark Ebene 2 Operatives Prozessmodell Ebene 3a Technisches Prozessmodell Ebene 1 Strategisches Prozessmodell Ebene 3b IT-Spezifikation Ebene 4b Implementierung Prozesslandschaft Inhalt: Prozess im Überblick Ziel: Schnelles Verständnis Inhalt: Operative Abläufe Ziel: Arbeits- und Umsetzungsgrundlage Inhalt: Technische Details Ziel: Umsetzung Fachlich (Business) Technisch (IT) Mit Process Engine Ohne Process Engine • Brüche nach oben verlagern • Verschiedene Sichten auf Ebene 2 • Gemeinsame Modellierung
  • 16.
    www.dnug.de Eine passende WorkflowUmgebung– die Qual der Wahl ?
  • 17.
    www.dnug.de Eine passende WorkflowUmgebung– ein kurzer Vergleich BPM Suiten • All-In-One Lösungen • Oft umfangreiche Tool-Palette • Teilweise branchenspezifisch • Schwergewichtig, kostenintensiv (teilweise Einstieg über Communitys) • Steile Lernkurve • Starke Herstellerabhängigkeit Process-Engines/Frameworks/Tools • Development-Frameworks – Für verschiedene Entwicklungs- Plattformen und –Sprachen (Java, .NET, …) • Konzentration auf Kernfunktionen • Teilweise OpenSource mit/ohne Support-Angebot • Service-Orientierung
  • 18.
    www.dnug.de BPM- Suite Eine passende WorkflowUmgebung BPM-Suiten ? IT infrastructure Software Developer ? Business User ???
  • 19.
    www.dnug.de Process-Engine: Was sollsie können ? (KPI) Reporting Rule Engine Process Engine ESB TaskLists / Portal / Mobile / etc. Legacy / Backend intern / extern Process Participants (KPI) Monitoring Process Analyst Process Engineer <xml> <asass>sddsd</sdsd> <sdds>sdsds</sdsds> <sdd> <sddsds>sddsd</fff> </sdd> </ffdfsdf> BPMN 2.0 auch BPMN 2.0 Speichern Execution Process Administrator Process Manager Drei (Kern-) Aufgaben • Prozesse ausführen • Aufgaben verwalten • Kennzahlen bereitstellen
  • 20.
    www.dnug.de Und wie sieht dasim Domino- Umfeld aus ? mmmh…
  • 21.
    www.dnug.de IBM Domino bisheute: • Anwendungen oft workflow-getrieben, aber • Meistens keine expliziten Workflow-Komponenten enthalten • Workflows i.d.R. explizit ausprogrammiert • Prozesskennzahlen oft nicht ermittelbar (u.a. bedingt durch die Domino-Datenstruktur) IBM Domino und Workflows
  • 22.
    www.dnug.de Vorhandene Frameworks: • Sindz.T. schon lange verfügbar und etabliert • Basieren i.d.R. nicht auf BPMN 2.0 (obwohl IBM im BPM durchaus eine Vorreiterrolle gespielt hat #BPEL #BPMN1.0) • Müssen meistens auf Designebene integriert und individuell angepasst werden • Eher Dokumenten- als Aufgabenorientiert • Können oft angepasst werden (offener Quellcode) • Sind selten für Interaktion über Domino-Grenzen hinaus ausgelegt • Enthalten z.T. nur zusätzlich eine „Workflow-Komponente“ IBM Domino und Workflows
  • 23.
    www.dnug.de Wo geht dirReise hin ? • Verlagerung von Notes-Client zu Browser • Verlagerung von E-Mail zu anderen Kommunikationsplattformen • Verlagerung von homogenen System zu heterogenen Systemen und SOA IBM Domino und Workflows
  • 24.
    www.dnug.de Eine mögliche Lösung: camunda.org… Open Source Plattform im Zusammenspiel mit IBM-Domino Server • Autarke Lösung mit vielfältigen Schnittstellen • (Domino-) grenzüberschreitend • Vielfältige Schnittstellen, hohe Flexibilität IBM Domino und Workflows
  • 25.
  • 26.
    www.dnug.de Ausblicke / Ideen/ Perspektiven • CMMN in camunda.org bereits integriert • Interaktion mit Drittsystemen vereinfacht • Komplexe Programmteile in Java auf EE-Server einbindbar
  • 27.
    www.dnug.de Fazit  BPM kannauch sinnvoll im Domino-Umfeld zum Einsatz kommen.  Es lohnt sich, über den (Domino-) Tellerrand hinauszuschauen.  Zusammenarbeit zwischen Fachabteilung und IT ist zwingende Voraussetzung. BPM
  • 28.
    www.dnug.de  Jetzt undhier,  heute auf der Konferenz,  oder per Mail unter jens.ribbeck@ulc.de  Fortsetzung morgen im Vortrag AE22 mit technischen Details… Fragen ? [6]
  • 29.
    www.dnug.de Copyright © 2015,ULC Business Solutions GmbH / Gabo GmbH & Co. KG Bildquellen: camunda, openclipart.org und flickr: [1], © Lars Plougmann, Quelle: https://www.flickr.com/photos/criminalintent/2699108040 [2], © Peter, Quelle: https://www.flickr.com/photos/el_cajon_yacht_club/13791480554 [3], © Marcus Schwan, Quelle: https://www.flickr.com/photos/zzoomm-de/5542914106 [4], © János Balázs, Quelle: https://www.flickr.com/photos/jbid-post/7634979252 [5], © Kersten A. Richers, Quelle: https://www.flickr.com/photos/daskerst/2256550558 [6], © Bettina Braun, Quelle: https://www.flickr.com/photos/bettina-braun/277386361