Kulturmarketing 2.0 Musikland Niedersachsen Jahreskonferenz 2009 Karin Janner, November 2009   http://kulturmarketingblog....
Überblick <ul><li>Was ist das Web 2.0?  (Begriff, Kennzeichen, Voraussetzungen, um zu starten, Einsatzgebiete im Kulturber...
Was ist das Web 2.0? <ul><li>„ Mitmach-Web“ </li></ul><ul><li>Neue Art der Internetnutzung </li></ul><ul><li>Internet hat ...
Kennzeichen   des Web 2.0 <ul><li>Jeder  kann mitmachen. </li></ul><ul><li>Austausch, Interaktivität + Partizipation . Jed...
Einsatzgebiete des Web 2.0 im Kulturbereich - Überblick <ul><li>„ Einsatzgebiete“ schwer voneinander abgrenzbar, vermische...
Kommunikation vor der Zeit des Web 2.0 <ul><li>Der Großteil der Kommunikation nach außen erfolgte nicht auf direktem Weg, ...
Veränderung der Kommunikation durch das Web 2.0 <ul><li>Direkte, ungefilterte  Kommunikation mit den Kunden/Besuchern mögl...
Neue Regeln für die Kommunikation <ul><li>Direkte Kommunikation + Beziehungsaufbau  statt nerviger Unterbrecherwerbung  </...
Voraussetzungen, um ins Web 2.0 starten zu können <ul><li>Sie können mit dem Thema „ Partizipation “ etwas anfangen und si...
Web 2.0-Einführung in 3 Schritten <ul><li>Sie setzen sich mit der  Philosophie  des Web 2.0 auseinander und überlegen, ob ...
Die Tools – Technik und Kosten <ul><li>Technik: Die meisten Tools sind  ohne technische Vorkenntnisse  nutzbar.   </li></u...
Die wichtigsten Tools – eine Aufzählung <ul><li>Blogs </li></ul><ul><li>Podcasts </li></ul><ul><li>Microblogs, z.B. Twitte...
Was ist ein Blog und wie unterscheidet sich ein Blog von einer klass. Website? <ul><li>Website, deren Inhalt aus  Beiträge...
Worüber bloggen? <ul><li>Veranstaltungen, Auftritte, Konzertmitschnitte, Tourneen…  </li></ul><ul><li>Hintergrundberichte ...
Wie Bloggen? <ul><li>Inhalte  sind im Bereich Musik genügend vorhanden. Die Herausforderung ist es,  - herauszufiltern,  w...
Der Nutzen: Was bringt das Bloggen? <ul><li>Kostengünstigen und  direkten Zugang zur Öffentlichkeit . Botschaften vermitte...
Bloggen: Wie, worüber, zu welchem Zweck, Bsp. Wiener Kammeroper <ul><li>Wiener Kammeroper, 30.1.2009: http:// wienerkammer...
Bloggen: Wie, worüber, zu welchem Zweck Bsp. Wiener Kammeroper <ul><li>. </li></ul>
Bloggen: Wie, worüber, zu welchem Zweck, Bsp. New Generation Berlin <ul><li>Auftritte </li></ul>
Bloggen: Wie, worüber, zu welchem Zweck, Bsp. Duisburger Philharmoniker <ul><li>Dacapo, Berichte über die  Tournee Sommer ...
Bloggen: Wie, worüber, zu welchem Zweck Bsp. Duisburger Philharmoniker <ul><li>Konzerte http:// www.dacapo-dp.de /allgemei...
Bloggen: Wie, worüber, zu welchem Zweck Bsp. Duisburger Philharmoniker <ul><li>Persönliche Eindrücke: </li></ul><ul><li>ht...
Bloggen: Wie, worüber, zu welchem Zweck Bsp. Duisburger Philharmoniker <ul><li>Was machen Musiker auf einer Tournee, wenn ...
Bloggen: Wie, worüber, zu welchem Zweck Bsp. dacapo (Duisburger Philharmoniker)
Bloggen ist nicht gleich Bloggen <ul><li>Nicht jeder, der ein Blog aufsetzt, ist automatisch ein guter Blogger, dessen Bei...
Blogs aus dem Musikbereich <ul><li>dacapo, Blog der Duisburger Philharmoniker:  http:// www.dacapo-dp.de </li></ul><ul><li...
Blog? Oder Website? Oder beides? <ul><li>Sie können ein Blog </li></ul><ul><li>neben Ihrer Website betreiben, dann sollten...
Die Technik: Welche Blogsoftware? Serverbasiert, webbasiert? <ul><li>Blogsoftware, serverbasiert (kann gleichzeitig als CM...
Was ist ein Podcast? <ul><li>Serie von Audio- oder Videobeiträgen, die im Internet veröffentlicht wird </li></ul><ul><li>D...
Wie sieht so ein Podcast aus?  Bsp. AugusTheater Neu Ulm Bsp. aus dem Theater:  http://augustheater.blogspot.com ,  Blogge...
Wie sieht so ein Podcast aus?  Bsp. The Philadelphia Orchestra <ul><li>http:// podcast.philorch.org , Spezieller Podcast B...
Podcasts aus dem Musikbereich <ul><li>Junge Deutsche Philharmonie, Videopodcast: http://www.jdph.de/aktuelles/videopodcast...
Fotoplattformen: Bsp. Flickr <ul><li>Fotos  hochladen , mit  Tags  und  Kommentaren  versehen, in  Alben  (öffentlich od. ...
Flickr Photostream, Bsp. New Generation Berlin <ul><li>http://www.flickr.com/photos/newgeneration-berlin   </li></ul>Bildt...
Flickr Slideshows + Widgets ins Blog einbinden, Bsp. New Generation Berlin <ul><li>http://www.new-generation-berlin.de/heu...
Flickr Fotogalerie in Website integrieren, Bsp. Contemporary Jewish Museum <ul><li>http://www.thecjm.org/index.php?option=...
Flickr Gruppe, Bsp. Contemporary Jewish Museum <ul><li>http://www.flickr.com/groups/442065@N25/pool  (64 members) </li></ul>
Nutzung von Fotoplattformen im Musikbereich <ul><li>Duisburger Philharmoniker http:// www.flickr.com / photos / philharmon...
Videoplattformen, Bsp. YouTube und Vimeo <ul><li>Videofilme  hochladen , mit  Tags  versehen,  kommentieren </li></ul><ul>...
Beispiel YouTube Video:  R.E.M. Losing My Religion <ul><li>http://www.youtube.com/watch?v=L_XFMCgeI7c , über 6 Mio Aufrufe...
Beispiel YouTube Video:  Kinderband FireFlowers, We Are The FireFlowers <ul><li>http://www.youtube.com/watch?v=RQ1iPXiJcMw...
Videokanäle,  Bsp. YouTube Kanal Berliner Philharmoniker <ul><li>http://www.youtube.com/BerlinPhil   </li></ul>
Video ins Blog einbinden,  Bsp. New Generation Berlin, Vimeo-Video   <ul><li>http://www.new-generation-berlin.de/wagadou-d...
Nutzung Videoplattformen im Musikbereich <ul><li>Berliner Philharmoniker, YouTube Kanal: http:// www.youtube.com / BerlinP...
Was ist Twitter? <ul><li>Twittern = chatten mit vielen </li></ul><ul><li>Kurznachrichten von 140 Zeichen („Tweets“) versen...
Was sehen Sie in Ihrem Twitter-Account? <ul><li>Beispiel: Twitter  http://twitter.com  stARTconference </li></ul>
Die wichtigsten Twitter-Begriffe <ul><li>@    jemanden persönlich ansprechen </li></ul><ul><li>DM    direct message </li...
Twitter-Beispiel: Duisburger Philharmoniker <ul><li>https://twitter.com/philharmoniker   </li></ul>
Musiktwitterer <ul><li>Duisburger Philharmoniker: https://twitter.com/philharmoniker   </li></ul><ul><li>Kronberg Academy....
Tools rund um Twitter <ul><li>Twitterfeed: automatisch Feeds einfließen lassen oder (z.B. Blogs oder Bookmarks über delici...
Social Networks <ul><li>„ Social Network“ oder „Online-Community“: Gemeinschaft von Menschen, die sich im Internet verbind...
Facebook: Was kann man dort machen? <ul><li>Personenprofil anlegen </li></ul><ul><li>Fanseite anlegen </li></ul><ul><li>Gr...
Facebook Gruppe oder Fanseite <ul><li>Bsp: Facebook-Seite Musikschule Linz: anstatt einer Website </li></ul><ul><li>http:/...
Facebook Gruppe oder Fanseite <ul><li>Bsp: Facebook-Seite Kronberg Academy </li></ul><ul><li>http://www.facebook.com/pages...
Facebook-Seiten oder  -Gruppen aus dem Musikbereich <ul><li>Facebook Fanseite, deutsche Band „Rammstein“:  http://www.face...
MySpace: Was kann man dort machen? <ul><li>Personenprofil anlegen </li></ul><ul><li>Musiker- oder Bandprofil anlegen </li>...
MySpace Seite, Bsp. Radiohead http://www.myspace.com/radiohead
MySpace Seite,  Bsp. Berliner Mädchenband FireFlowers <ul><li>http://profile.myspace.com/fireflowersberlin   </li></ul>
MySpace-Seiten aus dem Musikbereich <ul><li>MySpace, deutsche Band „Die Toten Hosen“ (~50.000 Freunde): http://www.myspace...
Wikipedia <ul><li>Größte  Online Enzyklopädie , große  Community </li></ul><ul><li>Darf sich jeder in die Wikipedia eintra...
Wikipedia-Einträge aus dem Bereich Musik <ul><li>Semperoper, Dresden:  http://de.wikipedia.org/wiki/Semperoper </li></ul><...
Online Verzeichnisse und  Online Veranstaltungskalender <ul><li>Online-Veranstaltungskalender Kulturkurier:  http:// www.k...
Bewertungsplattform Qype <ul><li>http://www.qype.com , Bewertungen (Sterne) und Beschreibungen von Usern für User </li></u...
Womit fange ich an? Und welche dieser Tools sind für mich sinnvoll? <ul><li>Es sollte einen Knotenpunkt geben, an dem die ...
Einmal durch`s Web und wieder zurück <ul><li>1 x Content erzeugen (Blog, Youtube, Flickr…), diesen dann über Feeds durchs ...
Vielen Dank! <ul><li>Karin Janner, Berlin </li></ul><ul><li>http://www.kultur-projekte.net </li></ul><ul><li>http://www.4c...
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Web 2.0 im Kulturmarketing - Karin Janner Vortrag Musikland Niedersachsen

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Vortrag Web 2.0 im Kulturmarketing, karin Janner, auf Jahreskonferenz Musikland Niedersachsen, November 2009

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  • Die einen bewegen sich selbstverständlich durch Social Networks wie Xing , Facebook oder Linked In , bloggen und nutzen Twitter für Kurznachrichten. Den anderen ist das Internet immer noch ein großes Rätsel – und mit dem Web 2.0 können sie noch viel weniger anfangen. Die meisten Kulturschaffenden, Künstler und Kulturmanager gehören zur Gruppe 2, daher wird das Web 2.0 im Kulturbereich kaum eingesetzt. Das Unverständnis fängt meist schon beim Begriff an, den viele nicht einordnen können. Daher, bevor es an die Anwendung geht, eine kurze Begriffsklärung. – Was ist überhaupt das Web 2.0?
  • Jeder kann mitmachen. Informationen verbreiten + sich öffentlich, mit hoher Reichweite über Themen auszutauschen ist nicht mehr den Medien vorbehalten. Jeder kann ein Blog, einen Twitter-Account, einen Wiki anlegen und sofort loslegen. Kostet meist nicht einmal was. Austausch, Partizipation: Im Gegensatz zu klassischen Medien + „Web 1.0“ gibt es im Web 2.0 üblicherweise einen Rückkanal – bei einem Blog z.B. über die Kommentarfunktion. Ihr Blogleser ist Empfänger Ihrer Informationen und kann sich sofort über die Kommentarfunktion mit seinem Feedback als Sender betätigen und mit Ihnen in Austausch treten. Und nicht nur mit Ihnen als Betreiber des Blogs, sondern auch mit den anderen Lesern Ihres Blogs (Forums, Wikis, Podcasts…) – so entstehen Diskussionen, Austausch + Vernetzung der User untereinander. „Das Web besteht aus Verbindungen, nicht aus abgeschotteten Inseln“ (Ulrike Langer, http://carta.info/10534/das-netz-besteht-aus-verbindungen-nicht-aus-abgeschotteten-inseln) Web als Plattform: Vieles kann mittlerweile im Netz gemacht werden, was früher nur auf dem Rechner möglich war: Google Docs statt Word, Excel und Co (Möglichkeit zur Zusammenarbeit sogar über Ländergrenzen weg) Perpetual Beta: das Ende des klassischen Softwarelebenszyklus; die Projekte befinden sich immerwährend im Beta-Stadium; man wartet nicht, bis alles technisch bis ins kleinste Detail ausgereift ist, sondern stellt die Technik online und entwickelt sie gemeinsam mit den Anwendern nach dem trial and error-Prinzip weiter
  • Was können Sie im Kulturbereich damit anfangen, mit dem Web 2.0, wofür können Sie es verwenden? Teilweise sind diese Einsatzgebiete schwer voneinander abzutrennen, z.B. ein (gutes) Blog dient gleichzeitig den Zwecken Kulturmarketing – Erschließen neuer Zielgruppen PR – Verbesserung von Bekanntheitsgrad + Image Macht die Einrichtung interessant für potenzielle Spender + Sponsoren Kulturvermittlung (über die Inhalte und die neue Art, diese zu präsentieren, Partizipation, man kann auch gleich Fragen dazu stellen, wird weitergeleitet…) Generierung, Speicherung und Autausch von Wissen Projektmanagement + Online-Zusammenarbeit: wird eher nicht das selbe Blog benutzt werden, mit dem man nach außen kommuniziert, aber auch dafür sind Blogs geeignet Kollaboratives Schaffen von Kunst: Da fallen mir mehr Projekte über Wikis, Flickr und YouTube ein, aber sicher kann man da auch mit einem Blog interessante Projekte machen.
  • Marketing und PR zwei getrennte Disziplinen (und unter Marketing wurde hauptsächlich Werbung verstanden). Einerseits gab es die Werbung in den Massenmedien , mit sorgfältig konstruierten Werbebotschaften aus der Marketingabteilung. Andererseits gab es die PR , über die man eine günstige öffentliche Meinung für sein Unternehmen/ sein Produkt / seine Kultureinrichtung schaffen konnte. Fokus der PR lag auf  der Pressearbeit. Damit richtete man sich an Journalisten, die das Tor zur Öffentlichkeit darstellten .
  • Kommunikation in den Massenmedien erfolgt nach dem Prinzip one to many - Sie haben eine Botschaft, die Sie über Fernsehen, Radio oder Printmedien möglichst vielen vermitteln. Wie die ankommt erfahren Sie bestenfalls auf dem indirekten Weg - über Marktforschung oder Besucherumfragen. Im Direktmarketing sprechen sie zwar Ihre Besucher direkt an und ermuntern sie zum Dialog, aber der ist nicht öffentlich . Die Zeit, die Sie in den Dialog mit einem Besucher investierten, widmen Sie also allein diesem einen Besucher. Im Web 2.0 richten Sie sich direkt an Ihre Besucher - die können mit Ihnen über die Kommentarfunktion sofort und auf unkomplizierte Weise in Dialog treten . Ohne Rückantwortkarten, ohne auf die Post zu laufen. Und im Gegensatz zu einer Mail, die nur an Sie geht, ist die Kommunikation über Web 2.0 öffentlich einsehbar . Die Zeit, die sie für diesen Dialog verwenden, kommt auch anderen Besuchern zugute. Andere Besucher können sich auf Ihren Dialog beziehen und darüber sowohl mit Ihnen, als auch untereinander in Dialog treten . Diese Art der Kommunikation kann unglaubliche Kräfte entfalten, wenn man damit umzugehen weiß. Und Journalisten als Tor zur Öffentlichkeit? Natürlich sind Berichte in Printmedien wichtig, aber sie sind nicht mehr Ihre einzige Möglichkeit, der Öffentlichkeit Ihre Standpunkte mitzuteilen.
  • Unterbrecherwerbung kommt aus der Zeit der Massenmedien. Fernseh- Radio- und Printwerbung muss auffallen. Das geht am besten, indem sie nervt. Ins Internet übertragen sind das Banner – besonders nerven die, die sich quer über die Inhalte schieben, die man gerade liest. Banner sind 1.0. Im Web 2.0 haben Sie bessere Möglichkeiten. Sie können mit Ihren Besuchern direkt kommunizieren + langfristige Beziehungen aufbauen. Der Rückkanal ist dabei besonders wichtig – pusten Sie nicht nur Ihre Infos ins Web, sondern schauen Sie, was zurück kommt, nehmen Sie es ernst, reagieren Sie drauf! Lassen Sie sich auf den Austausch ein
  • Bei allen neuen Möglichkeiten, die das Web 2.0 in Bezug auf Marketing und PR bietet: Was Sie nicht vergessen dürfen ist, dass auch die Web 2.0-Tools Tools nur einzelne Instrumente sind, die Ihren Zielen und Ihrer Marketing- und PR-Strategie untergeordnet sein müssen . Dass Ihre inhaltlichen Ziele feststehen ist klar, aber auch Ihre Kommunikationsziele und Ihre Kommunikationsstrategie muss klar sein, bevor Sie z.B. mit dem Bloggen starten. Sie müssen ja erst überlegen, WAS Sie sagen wollen, welche Kernaussagen und Sie rüberbringen wollen, welches Image Sie aufbauen wollen. Darauf werden Sie die Grafik, die Tonalität und die Themen Ihres Blogs aufbauen. Selbstverständlich sind Blogs, Podcasts oder Wikis  keine Wundermittel. Sie sind mit Arbeit verbunden und können ihre Wirkung nur entfalten, wenn sie zur Einrichtung passen und in den Kommunikationsmix integriert sind.
  • Das Schöne an diesen auch: die meisten sind kostenlos. Was man aber nicht vergessen darf: Man muss viel Arbeit hineinstecken, um sie zielführend einzusetzen, und Arbeitszeit kostet auch Geld.
  • Das sind die wichtigsten Tools, die man im Kulturmarketing einsetzen kann. Natürlich gibt es noch mehr, aber wir haben ja hier nur 40 Minuten Zeit… Online Veranstaltungskalender sind nicht unbedingt „2.0“, es gibt aber mittlerweile schon welche, bei denen Kommentare zu den einzelnen Veranstaltungen abgegeben werden
  • Wahrscheinlich wissen das die meisten, die hier sitzen, ich erkläre es trotzdem kurz: Ein Weblog oder Blog ist nichts anderes als eine Website, die häufig aktualisiert wird und die die Beiträge in umgekehrt chronologischer Reihenfolge anzeigt – der neueste Beitrag wird oben angezeigt. Damit die Beiträge später wieder gefunden werden, ordnet man sie in Kategorien ein und versieht sie mit tags Das zeige ich Ihnen nun anhand meines eigenen Blogs, ist zwar kein Museumsblog, aber ich finde mich darin am besten zurecht: Blog, chronologische Beiträge Kategorien, Tags, Tagcloud Kommentare (http://kulturmarketingblog.de/serie-web-20-in-kultureinrichtungen-wann-entdecken-theater-web-20/21) Netzwerk: Wenn jemand bei mir kommentiert, setzt er damit automatisch einen Link auf sein Blog oder seine Website; umgekehrt auch, weitere Vernetzung über die Blogroll und über Zitieren/Verlinkung anderer Blogbeiträge Statische Seiten
  • Hintergrundberichte: über die Idee hinter einer Ausstellung, den Aufbau der Ausstellung, Künstler und Kuratoren, das Gebäude… alles ist möglich
  • Die meisten dieser Punkte (Image, Bekanntheitsgrad, neue, junge Zielgruppen, Austausch mit den Stakeholdern…) gelten nicht nur für Blogs, sondern auch für andere Web 2.0-Anwendungen wie z.B. Twitter, Podcast, Social Networks…
  • Eyelevel: Geschrieben von einem 6-köpfigen Team , darunter die Chef-Kuratorin und die Verantwortliche für Publikationen. Die anderen gehören der Abteilung “New Media Initiatives” an (von so einer Abteilung habe ich in einem deutschen Museum noch nie etwas gehört…); ca. 5 Beiträge im Monat
  • Die Themen, über die Sie im Blog berichten, können Sie auch in einen Podcast verpacken – alternativ oder ergänzend. Ein Podcast ist eine Serie von Audio- oder Videobeiträgen, die im Internet veröffentlicht wird. Wie bei einem Blog gibt es meist auch eine Kommentarfunktion. Podcasts können über den Computer abgerufen oder auf den MP3-Player geladen und unterwegs gehört werden Themen: die selben wie im Blog – nur das Format ist anders. Statt gelesen ird gehört Wenn Sie die Zeit dafür dafür haben, bieten Sie beides an, so erreichen Sie Leser UND Hörer. Wenn Sie sich aufgrund Ihres Zeitbudgets entscheiden müssen, nehmen Sie das Format, mit dem Sie sich besser ausdrücken können.
  • National Gallery, London: mehrere Podcasts (Museumstouren, monatlicher „behind the scenes“ podcast), als RSS-Feed oder über iTunes Tate Gallery: Audiopodcast oder Videopodcast
  • [1] Creative Commons entwickelt Musterlizenzverträge, mit deren Hilfe Urheber eine größere Entscheidungsfreiheit haben, wie mit ihren Schöpfungen umgegangen werden darf. Näheres auf der Internetseite: http://de.creativecommons.org (Zugriff: 24.7.2008)
  • Jetzt kommen wir zum Mikroblogging, am bekanntesten ist hier Twitter. Mit Hilfe von Twitter können Sie Kurznachrichten (so genannte “Tweets”) versenden und empfangen - über Internet oder Handy (via SMS). Wer Ihre Tweets abonniert hat, kann Ihre Nachrichten lesen. Ebenso können Sie die Tweets von Personen abonnieren, an deren Dialog Sie interessiert sind. Twitter ist so etwas wie „chatten“ mit vielen. Beim chatten teilen Sie Ihre Informationen oder Gedanken mit einzelnen Personen, bei Twitter mit all Ihren Abonnenten (“Followers“ genannt) – das können auch Hunderte, sogar Tausende sein. 140 Zeichen haben Sie Platz für Ihre Meldungen; twittern können Sie alles, was Sie mit 140 Zeichen sagen können. So ist es möglich, schnell und unkompliziert auf Ausstellungen, Premieren, Blogeinträge oder Neuigkeiten aufmerksam zu machen und sich regelmäßig in Erinnerung zu rufen. Links zu Ihren aktuellen Blogeinträgen können Sie bei Twitter auch automatisiert einfließen lassen. Wenn Sie auch persönliche Statements bringen, können Sie Twitter für Beziehungsaufbau und Kontaktpflege mit Ihren Stakeholdern nutzen. Was an Twitter fasziniert ist vor allem die Geschwindigkeit und die einfache Anwendung. Als einziges Austauschmedium bieten die 140 Zeichen allerdings zu wenig Platz, sinnvoll ist Twitter als Ergänzung zu einem Blog, einem Podcast oder einer Internetseite, die häufig aktualisiert wird. Tweets werden auch in Suchmaschinen gefunden. Es gibt mittlerweile zahlreiche “Twitter-Klone” (z.B. Jaiku, Pownce, oder Identi.ca). Im Prinzip funktionieren sie alle ähnlich. Ich empfehle Twitter, weil das am meisten verbreitet ist.
  • Brooklynmuseum ~ 23.000 Followers, Links zu Blogposts kommen automatisch rein über Twitterfeed, Shelley Bernstein twittert auch selbst aktiv + persönlich, @replies welcome
  • Ein „Social Network“ oder „Online-Community“ = Gemeinschaft von Menschen, die sich im Internet verbinden, um sich auszutauschen und zu diskutieren. Von Facebook und MySpace haben Sie bestimmt schon gehört. Wie können Sie diese Social Networks nun für Ihre Kultureinrichtung nutzen? Gerade junge Leute halten sich auf MySpace und Facebook auf – holen Sie sie dort ab und binden Sie sie in Gespräche über Ihre Einrichtung ein Vorteil gegenüber einer Online-Community: Die Benutzer müssen nicht eigens ein Profil anlegen, sondern können einfach mit ihrem Facebook- oder MySpace-Profil der Gruppe beitreten Nachteil: Die Benutzer müssen bei Facebook bzw. MySpace registriert sein. Eigenes Social Network, z.B. für Ihren Freundeskreis: Kostenloses Baukastensystem oder Whitelabel-Lösung (gegen Aufzahlung erhalten Sie individuelle Features). Sie können eine offene oder eine geschlossene Community machen (nur auf Einladung, Beiträge und Mitglieder nur mit Passwort einsehbar)
  • Facebook: Gruppen oder Fanseiten; mittlerweile sehen die ziemlich ähnlich aus. Unterschied: Gruppe kann jeder anlegen (z.B. auch ein Fan), Fanseiten darf nur ein Mitarbeiter des Museums anlegen MySpace: Sie können Ihre MySpace Seite selbst gestalten – Facebook-Seiten sehen alle gleich aus
  • Web 2.0 im Kulturmarketing - Karin Janner Vortrag Musikland Niedersachsen

    1. 1. Kulturmarketing 2.0 Musikland Niedersachsen Jahreskonferenz 2009 Karin Janner, November 2009 http://kulturmarketingblog.de , www.startconference.org , http:// twitter.com / karinjanner
    2. 2. Überblick <ul><li>Was ist das Web 2.0? (Begriff, Kennzeichen, Voraussetzungen, um zu starten, Einsatzgebiete im Kulturbereich) </li></ul><ul><li>Neue Regeln für die Kommunikation im Web 2.0 </li></ul><ul><li>Die Tools : Blogs, Podcasts, Microblogs, z.B. Twitter, Online Communities / Social Networks, Fotoplattformen (z.B. Flickr), Videoplattformen (z.B. YouTube), Wikis, Wikipedia, Online Veranstaltungskalender, Qype (Empfehlungsplattform), Aggregationstools (z.B.Friendfeed), Social Bookmarking (z.B. Delicious). Wie funktionieren sie, wie setzen Sie sie ein und welchen Nutzen bringen sie? Vorstellung der Tools und Beispiele aus dem Musikbereich (wenn vorhanden), sonst aus dem Kulturbereich </li></ul><ul><li>Die einzelnen Tools verbinden </li></ul><ul><li>Diskussion, Erfahrungsberichte… </li></ul>
    3. 3. Was ist das Web 2.0? <ul><li>„ Mitmach-Web“ </li></ul><ul><li>Neue Art der Internetnutzung </li></ul><ul><li>Internet hat sich vom Informationsmedium immer mehr zum Austauschmedium entwickelt </li></ul><ul><li>Philosophie und keine Technologie </li></ul><ul><li>Definition: Es gibt keine verbindliche Definition für den Begriff (der Begriff wurde geprägt von Tim O`Reilly, der 2004 einen griffigen Namen für eine Konferenz suchte) </li></ul>
    4. 4. Kennzeichen des Web 2.0 <ul><li>Jeder kann mitmachen. </li></ul><ul><li>Austausch, Interaktivität + Partizipation . Jeder kann Empfänger + Sender zugleich sein. </li></ul><ul><li>Vernetzung : Der Betreiber der Website/ Blog/Forum vernetzt sich - mit seinen Usern (Leser, Besucher der Website) - mit anderen Betreibern (oder beim Blog: Bloggern) Die User vernetzen sich untereinander </li></ul><ul><li>Das Web als Plattform (Dokumente, Fotos etc. liegen nicht mehr auf dem eigenen Rechner sondern im Netz, Zugriff von überall auf der Welt möglich, gemeinsames Bearbeiten über Ländergrenzen hinweg. Bsp. Google Docs, Wikis, Flickr) </li></ul><ul><li>Generierung von Inhalt + Wissen durch Nutzung der kollektiven Intelligenz (Bsp: Wikipedia, Open Source Software) </li></ul><ul><li>Perpetual Beta </li></ul>
    5. 5. Einsatzgebiete des Web 2.0 im Kulturbereich - Überblick <ul><li>„ Einsatzgebiete“ schwer voneinander abgrenzbar, vermischen sich </li></ul><ul><li>Kulturmarketing + PR </li></ul><ul><li>Kulturfinanzierung: Fundraising, Sponsoring / Sponsorenakquise, neue Formen der Kulturfinanzierung </li></ul><ul><li>Kulturvermittlung </li></ul><ul><li>Gemeinsame Generierung, Speicherung und Austausch von Wissen </li></ul><ul><li>Projektmanagement + Online Zusammenarbeit </li></ul><ul><li>Kollaboratives Schaffen von Kunst / Musik </li></ul>
    6. 6. Kommunikation vor der Zeit des Web 2.0 <ul><li>Der Großteil der Kommunikation nach außen erfolgte nicht auf direktem Weg, sondern über die Medien als Mittler </li></ul><ul><li>Marketing und PR wurden als zwei getrennte Disziplinen betrachtet: - die Werbung in den Massenmedien, Werbebotschaften aus der Marketingabteilung - die PR mit Fokus auf  der Pressearbeit. Journalisten stellten das Tor zur Öffentlichkeit dar. </li></ul>
    7. 7. Veränderung der Kommunikation durch das Web 2.0 <ul><li>Direkte, ungefilterte Kommunikation mit den Kunden/Besuchern möglich </li></ul><ul><li>Klassische Medien haben ihre Gatekeeper-Rolle verloren , sie sind nicht mehr die einzige Möglichkeit, sich bekannt zu machen und seinen Standpunkt der Öffentlichkeit darzustellen </li></ul><ul><li>Kommunikation: One to many (Kommunikation über Massenmedien)  One to one: (Web 1.0 + Direktmarketing: Mails, Newsletter, persönliche Anschreiben, Callcenter)  Many to many : Web 2.0 (Blogs, Foren, Twitter…) </li></ul><ul><li>Verbreitung steigt, Kontrolle sinkt : Nicht nur Sie, sondern auch Ihre Fans verbreiten Ihre Botschaften - Sie haben dabei aber nicht mehr die volle Kontrolle. </li></ul>
    8. 8. Neue Regeln für die Kommunikation <ul><li>Direkte Kommunikation + Beziehungsaufbau statt nerviger Unterbrecherwerbung </li></ul><ul><li>Rückkanal – Austausch, Feedback. Partizipation Teilhabe + Einbezug der Kunden/Besucher. Zuhören, nicht nur Informationen rauspusten! </li></ul><ul><li>Authentizität: Im Web 2.0 geht es nicht um perfekte Formulierungen, sondern eine persönliche + lebendige Darstellung Ihrer Einrichtung und der Personen, die dahinter stehen </li></ul><ul><li>Transparenz : Liefern Sie Hintergrundberichte und lassen Sie Personen zu Wort kommen, die in Ihren Pressemitteilungen nicht zu Wort kommen </li></ul>
    9. 9. Voraussetzungen, um ins Web 2.0 starten zu können <ul><li>Sie können mit dem Thema „ Partizipation “ etwas anfangen und sind bereit, Ihre Besucher einzubeziehen </li></ul><ul><li>Sie haben keine Scheu vor dem öffentlichen Dialog – auch wenn Kritik kommt </li></ul><ul><li>Sie verfügen über freie Zeit oder über Mitarbeiter, die Zeit in Ihre Social Media Aktivitäten stecken können </li></ul><ul><li>Ihre Hierarachie lässt es zu, dass Ihre Blogger/Podcaster/Twitterer frei agieren können </li></ul><ul><li>Sie wollen Ihr Haus authentisch und transparent zeigen und sind bereit, Persönlichkeit in Ihre Blogbeiträge zu bringen (und sie nicht wie Werbetexte zu formulieren) </li></ul>
    10. 10. Web 2.0-Einführung in 3 Schritten <ul><li>Sie setzen sich mit der Philosophie des Web 2.0 auseinander und überlegen, ob Ihre Einrichtung damit klar kommt. </li></ul><ul><li>Sie formulieren Ziele und Kommunikationsbotschaften , denn Sie müssen wissen, WAS sie sagen wollen bevor Sie sich Gedanken darüber machen, mit welchen Tools Sie das sagen. </li></ul><ul><li>Sie beschäftigen sich mit den Tools (Blog, Podcast, Twitter…) und überlegen, welche davon in Ihren Kommunikationsmix passen und wie Sie sie kombinieren. Die Tools müssen Ihren Zielen untergeordnet und sowohl untereinander als auch mit den anderen Kommunikationskanälen verzahnt sein (Integrierte Social Media Strategie). </li></ul>
    11. 11. Die Tools – Technik und Kosten <ul><li>Technik: Die meisten Tools sind ohne technische Vorkenntnisse nutzbar. </li></ul><ul><li>Kosten: Die meisten Tools sind kostenlos oder zumindest sehr günstig zu haben. Kommunikation im Web 2.0 ist aber zeitintensiv </li></ul>Herausforderung im Web 2.0 ist nicht die Technik, sondern die Inhalte! Die Kosten entstehen über die Arbeitszeit und nicht über die Technik!
    12. 12. Die wichtigsten Tools – eine Aufzählung <ul><li>Blogs </li></ul><ul><li>Podcasts </li></ul><ul><li>Microblogs, z.B. Twitter </li></ul><ul><li>Online Communities / Social Networks </li></ul><ul><li>Fotoplattformen, z.B. Flickr </li></ul><ul><li>Videoplattformen, z.B. YouTube, Vimeo </li></ul><ul><li>Wikis, Wikipedia </li></ul><ul><li>Online Veranstaltungskalender </li></ul><ul><li>Qype (Empfehlungsplattform) </li></ul><ul><li>Aggregationstools (z.B.Friendfeed) </li></ul><ul><li>Social Bookmarking (z.B. Delicious) </li></ul>
    13. 13. Was ist ein Blog und wie unterscheidet sich ein Blog von einer klass. Website? <ul><li>Website, deren Inhalt aus Beiträgen in Nachrichtenform besteht </li></ul><ul><li>Beiträge orientieren sich an Zeitschiene (umgekehrt chronologische Reihenfolge, der aktuelle ist der oberste) </li></ul><ul><li>Über Zuordnung zu Kategorien und Verschlagwortung („tags“) sind Blogeinträge auch später leicht zu finden </li></ul><ul><li>Kommentarfunktion: direkter Austausch Blogger – Leser und Leser - Leser </li></ul><ul><li>Hoher Vernetzungsgrad über intensive gegenseitige Verlinkung (Blogroll, Kommentare) – jedes Blog ist ein Knotenpunkt im weltumspannenden Blognetzwerk , der „Blogosphäre“. </li></ul><ul><li>Ein Blog kann man üblicherweise per RSS-Feed abonnieren </li></ul><ul><li>Aktualität: In einem guten Blog werden häufig (mindestens 1 mal pro Woche) neue Beiträge erstellt. </li></ul><ul><li>Blogbeispiel: http://kulturmarketingblog.de </li></ul>
    14. 14. Worüber bloggen? <ul><li>Veranstaltungen, Auftritte, Konzertmitschnitte, Tourneen… </li></ul><ul><li>Hintergrundberichte (Personen hinter der Einrichtung, Gebäude, Geschichte…) </li></ul><ul><li>Persönliche Eindrücke der Musiker, Mitarbeiter, Besucher etc. (eigene Blogbeiträge, Interviews, Fotos, Videos…) </li></ul><ul><li>Probenarbeit </li></ul><ul><li>Ankündigungen </li></ul><ul><li>Werke besprechen, Theorie erläutern (Kulturvermittlung) </li></ul><ul><li>Allgemeine Diskussionen zum Thema </li></ul>
    15. 15. Wie Bloggen? <ul><li>Inhalte sind im Bereich Musik genügend vorhanden. Die Herausforderung ist es, - herauszufiltern, was für die Leser davon interessant ist und das spannend aufzubereiten - den Dialog mit den Lesern zu starten und aufrecht zu erhalten </li></ul><ul><li>Persönlichkeit reinbringen, Geschichten erzählen, Spannung aufbauen, authentisch schreiben </li></ul><ul><li>Lassen Sie Mitarbeiter, Musiker, Besucher, Teilnehmer (z.B. Kinder in der Musikschule) zu Wort kommen – z.B. indem Sie diese um Artikel, Interviews, Fotos, Videos… bitten. </li></ul><ul><li>Transparenz ! Verfasser der Beiträge sollen namentlich genannt werden. Keine „admin“-Artikel! </li></ul><ul><li>Fotos + Videos einbinden , machen Blogeinträge lebendiger </li></ul><ul><li>Nicht einfach Texte der Programmhefte oder Flyer ins Blog stellen! (Dafür braucht man kein Blog. Passt besser auf die Website, und wenn ins Blog, dann kommentiert) </li></ul><ul><li>Keine PR-Texte, Pressemitteilungen, keine wissenschaftlichen Abhandlungen </li></ul>
    16. 16. Der Nutzen: Was bringt das Bloggen? <ul><li>Kostengünstigen und direkten Zugang zur Öffentlichkeit . Botschaften vermitteln, ohne durch den „Filter“ der Medien zu müssen. </li></ul><ul><li>Aufmerksamkeit + Steigerung des Bekanntheitsgrades . - Blogs werden von Suchmaschinen leichter gefunden als statische Internetseiten, - Blogbeiträge werden gern zitiert und verlinkt und verbreiten sich rasch im Netz (Blogosphäre – Social Networks – Online-News…) </li></ul><ul><li>Neue Zielgruppen werden auf Sie aufmerksam (bes. junge Leute, die Sie über die klassische Ansprache schlecht erreichen) </li></ul><ul><li>„ Die Einrichtung“ ist abstrakt und unnahbar. Besucher identifizieren sich mit den Menschen, die dahinter stehen – im Blog können Sie diese zeigen oder selbst zu Wort kommen lassen – persönlich und ungefiltert! Das macht auch Ihre Einrichtung transparenter und gibt ihr ein authentischeres „Gesicht“. </li></ul><ul><li>Imageaufbau oder Verbesserung des Images </li></ul><ul><li>Austausch und Kontaktpflege mit Besuchern und Stakeholdern auf unkomplizierte Weise </li></ul><ul><li>Aufbau und Pflege eines Netzwerks (Stakeholder, andere Einrichtungen). </li></ul><ul><li>Ressourcen beschaffen (Unterstützung für Kampagnen, Spenden, Mitarbeiter usw.). </li></ul><ul><li>Instrument der Kulturvermittlung </li></ul><ul><li>Innenwirkung: Wertschätzung und Motivation für Musiker, Mitarbeiter, Teilnehmer (z.b. Musikschule), freiwillige Helfer etc. </li></ul>
    17. 17. Bloggen: Wie, worüber, zu welchem Zweck, Bsp. Wiener Kammeroper <ul><li>Wiener Kammeroper, 30.1.2009: http:// wienerkammeroper.blogspot.com /2009/01/ die-proben-gehen-voran-auch-wenn-wir.html </li></ul><ul><li>„ Die Proben gehen voran! Auch wenn wir seit ein paar Tagen - aufgrund der Aufbauarbeiten - nicht mehr auf der Hauptbühne der Kammeroper probieren dürfen. Hier zeigt Regisseur Pawlik dem Tenor José Aparicio gerade, wie er den Fisch am besten küsst und umarmt. Daniel Hoyem-Cavazza amüsiert sich scheinbar prächtig darüber! - So wie der Rest vom Team.“ </li></ul>
    18. 18. Bloggen: Wie, worüber, zu welchem Zweck Bsp. Wiener Kammeroper <ul><li>. </li></ul>
    19. 19. Bloggen: Wie, worüber, zu welchem Zweck, Bsp. New Generation Berlin <ul><li>Auftritte </li></ul>
    20. 20. Bloggen: Wie, worüber, zu welchem Zweck, Bsp. Duisburger Philharmoniker <ul><li>Dacapo, Berichte über die Tournee Sommer 09 , Polen + Litauen: http:// www.dacapo-dp.de /allgemein/tournee-2009-polen-und-litauen-519.html </li></ul><ul><li>Zur Tournee gibt es 30 Blogbeiträge : Berichtet wurde über die Konzerte , aber auch über Land und Leute, persönliche Eindrücke und Aktivitäten der Musiker zwischen den Auftritten , illustriert ist das Ganze durch zahlreiche Fotos und Videos. </li></ul>
    21. 21. Bloggen: Wie, worüber, zu welchem Zweck Bsp. Duisburger Philharmoniker <ul><li>Konzerte http:// www.dacapo-dp.de /allgemein/tour-2009-3concert-slideshow-100-strings-514.html (Flickr Slideshow eingebunden) </li></ul>
    22. 22. Bloggen: Wie, worüber, zu welchem Zweck Bsp. Duisburger Philharmoniker <ul><li>Persönliche Eindrücke: </li></ul><ul><li>http:// www.dacapo-dp.de /allgemein/tournee-2009-tagebuch-070609-ii-510.html </li></ul><ul><li>„ Wir hatten für heute ein Foto-Shooting mit Jonathan Darlington angesetzt und hatten gehofft, dass nicht zu stark die Sonne scheinen würde. Dieser Wunsch wurde über Gebühr erfüllt: Wie Jonathan treffend bemerkte, regnete es “Cats and Dogs”. Aber ausgerüstet mit 2 großen Schirmen und einigen Plastiktüten, machten wir uns auf einen Weg, der nicht nur zu einigen der schönsten Orte in Vilnius führte, sondern auch Hintergründe für einige sehr gute Fotos lieferte.“ </li></ul>
    23. 23. Bloggen: Wie, worüber, zu welchem Zweck Bsp. Duisburger Philharmoniker <ul><li>Was machen Musiker auf einer Tournee, wenn sie gerade nicht auftreten oder proben? </li></ul><ul><li>http:// www.dacapo-dp.de /allgemein/tournee-2009-blickwinckel-friedemann-pardall-494.html </li></ul><ul><li>„ Eine Tournee ist eine gute Gelegenheit, einzelne MusikerInnen besser kennen zu lernen. Uns interessiert auf dieser Tournee besonders die persönliche Perspektive der TeilnehmerInnen. Was bietet sich hier besser an, als einen Blick auf die Fotos zu werfen, die von Ihnen aufgenommen wurden. Friedemann Pardall , 1. Solo-Cellist der Duisburger Philharmoniker, hat uns seine Fotos spontan zur Verfügung gestellt.“ </li></ul>
    24. 24. Bloggen: Wie, worüber, zu welchem Zweck Bsp. dacapo (Duisburger Philharmoniker)
    25. 25. Bloggen ist nicht gleich Bloggen <ul><li>Nicht jeder, der ein Blog aufsetzt, ist automatisch ein guter Blogger, dessen Beiträge spannend sind, gern gelesen werden und auf die Kultureinrichtung neugierig machen </li></ul><ul><li>Kein gutes Beispiel: Städtisches Museum Überlingen: stellen nur unkommentierte Programmhinweise ins Blog, kein Verfasser angegeben http:// www.museum-ueberlingen.de / blog . Passend als „Aktuelles“-Bereich auf der Website, als Blogbeiträge weniger geeignet. </li></ul>
    26. 26. Blogs aus dem Musikbereich <ul><li>dacapo, Blog der Duisburger Philharmoniker: http:// www.dacapo-dp.de </li></ul><ul><li>Blog der Wiener Kammeroper: http://wienerkammeroper.blogspot.com </li></ul><ul><li>Blog der Kronberg Academy: http://www.kronbergzweinull.de </li></ul><ul><li>Blog der Kulturinitiative „New Generation“: http:// www.new-generation-berlin.de (Kinder-Musical-Projekt) </li></ul><ul><li>Blog der Modern Music School, Mitloedi (Schweiz): http://modernmusicschool.blogspot.com (etwas verwirrend ist hier, dass die Website auch als Blog geführt ist: http://info-musicschool.blogspot.com . Besser wäre es, diese beiden Seiten zusammenzuführen, bspw. über Wordpress.org) </li></ul><ul><li>Blog der Musikschule Leipzig: http://blog.musikschule-leipzig.de (leider eher wie PR-Texte geschrieben. Warum werden die Kinder nicht einbezogen?) </li></ul><ul><li>Los Angeles Chamber Orchestra Blog: http://www.laco.org/blog </li></ul><ul><li>Vancouver Opera Blog: http://vancouveropera.blogspot.com </li></ul>
    27. 27. Blog? Oder Website? Oder beides? <ul><li>Sie können ein Blog </li></ul><ul><li>neben Ihrer Website betreiben, dann sollten Sie es an prominenter Stelle von Ihrer Website aus verlinken. Bsp: Duisburger Philharmoniker http://www.duisburger-philharmoniker.de – Weblog dacapo http://www.dacapo-dp.de </li></ul><ul><li>anstelle einer Website betreiben – mittlerweile ist z.b. Wordpress wunderbar als CMS nutzbar. Neben dem eigentlichen Blogteil können Sie auch statische Seiten anlegen („Über uns“, Programm, etc.). Bsp: Kinder-Musicalgruppe New Generation http://www.new-generation-berlin.de </li></ul>
    28. 28. Die Technik: Welche Blogsoftware? Serverbasiert, webbasiert? <ul><li>Blogsoftware, serverbasiert (kann gleichzeitig als CMS genutzt werden) </li></ul><ul><li>Z.B. http://wordpress.org (Beispiele: stARTconference: http:// www.startconference.org , Kulturmarketing Blog: http:// kulturmarketingblog.de , Duisburger Philharmoniker: http:// www.dacapo-dp.de Kulturinitiative: http:// www.new-generation-berlin.de ) </li></ul><ul><li>http://www.joomla.de (Bsp: Bühnen Halle: http:// www.buehnen-halle.de ) </li></ul><ul><li>Webbasiert / gehostetes Blog </li></ul><ul><li>http://de.wordpress.com (Bsp: Künstlerblog: http://susannehaun.wordpress.com ) </li></ul><ul><li>http://www.blogger.com (Bsp: Wiener Kammeroper: http:// wienerkammeroper.blogspot.com ) </li></ul><ul><li>https://www.typepad.com (Bsp: British Library: http://britishlibrary.typepad.co.uk ) </li></ul>
    29. 29. Was ist ein Podcast? <ul><li>Serie von Audio- oder Videobeiträgen, die im Internet veröffentlicht wird </li></ul><ul><li>Die Technik: Am einfachsten ein Blog aufsetzen + Videos oder MP3 hinein kopieren. Oder Videos/ Audiofiles auf die Website laden </li></ul><ul><li>Üblicherweise auch Kommentarfunktion + abonnieren per RSS-Feeds möglich </li></ul><ul><li>Über den Computer abrufen oder auf den MP3-Player laden und unterwegs hören </li></ul><ul><li>Themen: die selben wie im Blog – nur das Format ist anders </li></ul><ul><li>Sie können Blog UND Podcast bieten, oder Sie entscheiden sich für das Format, das Ihnen mehr liegt. </li></ul>
    30. 30. Wie sieht so ein Podcast aus? Bsp. AugusTheater Neu Ulm Bsp. aus dem Theater: http://augustheater.blogspot.com , Blogger.com-Blog, Videos hinein kopiert
    31. 31. Wie sieht so ein Podcast aus? Bsp. The Philadelphia Orchestra <ul><li>http:// podcast.philorch.org , Spezieller Podcast Bereich auf der Website </li></ul>
    32. 32. Podcasts aus dem Musikbereich <ul><li>Junge Deutsche Philharmonie, Videopodcast: http://www.jdph.de/aktuelles/videopodcasts </li></ul><ul><li>The Philadelphia Orchestra: http://podcast.philorch.org </li></ul><ul><li>Toronto Symphony Orchestra: http://www.tso.ca/season/experience/experience12.cfm </li></ul><ul><li>Podcast Verzeichnisse und Portale: http:// www.dopcast.de , http:// www.podcast.de , http:// podster.de , http:// www.podcastzentrale.de </li></ul>
    33. 33. Fotoplattformen: Bsp. Flickr <ul><li>Fotos hochladen , mit Tags und Kommentaren versehen, in Alben (öffentlich od. privat) sortieren </li></ul><ul><li>Andere Nutzer können Fotos kommentieren, bewerten und in Hitliste aufnehmen </li></ul><ul><li>Copyright: Bei jedem Bild entscheidet Nutzer, ob ob er es dem herkömmlichen Copyright unterwerfen oder unter eine Creative Commons Lizenz stellen möchte, um anderen Nutzern eine freie Publikation des Bildes zu ermöglichen </li></ul><ul><li>Jedes Foto hat eigene URL , mit der es verlinkt werden kann </li></ul><ul><li>Slideshows erstellen, in Blog, Website etc. einbinden </li></ul><ul><li>Über Widgets Fotos in Facebook, MySpace, Blog etc. einbinden </li></ul><ul><li>Gemeinsame Bildersammlung : Gruppe bei Flickr eröffnen und Besucher dazu auffordern, Fotos einzustellen (Urheberrecht bleibt beim Fotografen) </li></ul><ul><li>Vernetzung, Verbreitung </li></ul><ul><li>Fotos liegen bei Flickr, Sie verbrauchen dafür nicht Ihren eigenen Webspace (Website, Blog) </li></ul><ul><li>Basis Account kostenlos, Aufzahlung auf Premium Account möglich </li></ul><ul><li>Andere Foto-sharing-Plattformen: http://picasaweb.google.com , http:// de.zoomr.com , http:// www.webshots.com </li></ul>
    34. 34. Flickr Photostream, Bsp. New Generation Berlin <ul><li>http://www.flickr.com/photos/newgeneration-berlin </li></ul>Bildtitel Foto Bildbeschreibung Bildrechte Datum Upload Views / Kommentare Fotoalben
    35. 35. Flickr Slideshows + Widgets ins Blog einbinden, Bsp. New Generation Berlin <ul><li>http://www.new-generation-berlin.de/heute-kommt-wagadou-im-fernsehen/236 </li></ul>Flickr Slideshow Flickr Widget
    36. 36. Flickr Fotogalerie in Website integrieren, Bsp. Contemporary Jewish Museum <ul><li>http://www.thecjm.org/index.php?option=com_content&task=view&view=article&id=80 </li></ul>
    37. 37. Flickr Gruppe, Bsp. Contemporary Jewish Museum <ul><li>http://www.flickr.com/groups/442065@N25/pool (64 members) </li></ul>
    38. 38. Nutzung von Fotoplattformen im Musikbereich <ul><li>Duisburger Philharmoniker http:// www.flickr.com / photos / philharmoniker </li></ul><ul><li>Philharmoniker Hamburg http://www.flickr.com/photos/32045359@N02 </li></ul><ul><li>Kronberg Academy http://www.flickr.com/photos/kronbergacademy </li></ul><ul><li>Kulturinitiative New Generation http:// www.flickr.com / photos / newgeneration-berlin </li></ul><ul><li>Kinderband FireFlowers http://www.flickr.com/photos/fireflowers </li></ul><ul><li>Musikschule Horrenberg-Dielheim e.V. http://www.flickr.com/photos/26600919@N04 </li></ul><ul><li>Chicago Opera Theater http://www.flickr.com/photos/chicagooperatheater </li></ul>
    39. 39. Videoplattformen, Bsp. YouTube und Vimeo <ul><li>Videofilme hochladen , mit Tags versehen, kommentieren </li></ul><ul><li>Videos können von anderen Nutzern kommentiert, bewertet und als Favoriten gespeichert werden </li></ul><ul><li>Urheberrecht : Es dürfen nur Filme hochgeladen werden, deren Rechte man besitzt; man kann seine Videos auch unter eine cc-Lizenz stellen </li></ul><ul><li>Jedes Video hat eigene URL , mit der es verlinkt werden kann </li></ul><ul><li>Videokanal anlegen (kann von anderen Nutzern abonniert werden) </li></ul><ul><li>Video einbetten (Website, Blog, MySpace, Facebook) </li></ul><ul><li>Vernetzung, Verbreitung </li></ul><ul><li>Videos liegen bei YouTube/Vimeo, Sie verbrauchen dafür nicht Ihren eigenen Webspace (Website, Blog) </li></ul><ul><li>Basis Account kostenlos, Aufzahlung auf Premium Account möglich </li></ul><ul><li>Vimeo: bessere Qualität, YouTube: höhere Verbreitung </li></ul><ul><li>Andere Videoplattformen: http:// www.myvideo.de , http:// www.clipfish.de , http://de.sevenload.com </li></ul>
    40. 40. Beispiel YouTube Video: R.E.M. Losing My Religion <ul><li>http://www.youtube.com/watch?v=L_XFMCgeI7c , über 6 Mio Aufrufe </li></ul>
    41. 41. Beispiel YouTube Video: Kinderband FireFlowers, We Are The FireFlowers <ul><li>http://www.youtube.com/watch?v=RQ1iPXiJcMw </li></ul>
    42. 42. Videokanäle, Bsp. YouTube Kanal Berliner Philharmoniker <ul><li>http://www.youtube.com/BerlinPhil </li></ul>
    43. 43. Video ins Blog einbinden, Bsp. New Generation Berlin, Vimeo-Video <ul><li>http://www.new-generation-berlin.de/wagadou-das-video-vom-auftritt-beim-karneval-der-kulturen/107 </li></ul>
    44. 44. Nutzung Videoplattformen im Musikbereich <ul><li>Berliner Philharmoniker, YouTube Kanal: http:// www.youtube.com / BerlinPhil </li></ul><ul><li>Duisburger Philharmoniker, Vimeo: http://www.vimeo.com/duphilharmoniker </li></ul><ul><li>Duisburger Philharmoniker, YouTube Kanal: http://www.youtube.com/user/DuPhilharmoniker </li></ul><ul><li>Mädchenband Fireflowers, YouTube Kanal: http://www.youtube.com/user/FireFlowersBerlin </li></ul><ul><li>Royal Opera House, YouTube Channel: http://www.youtube.com/royaloperahouse </li></ul><ul><li>The Cleveland Orchestra, YouTube Cannel: http:// www.youtube.com / clevelandorchestra </li></ul>
    45. 45. Was ist Twitter? <ul><li>Twittern = chatten mit vielen </li></ul><ul><li>Kurznachrichten von 140 Zeichen („Tweets“) versenden + empfangen (Internet oder SMS) </li></ul><ul><li>Wer bekommt Ihre Tweets zu sehen? - Personen, die Ihre Tweets abonniert haben (Ihre „Follower“) </li></ul><ul><li>Wessen Tweets bekommen Sie zu sehen? - Tweets von Personen, denen Sie folgen </li></ul><ul><li>Tweets werden auch von Suchmaschinen gefunden (Jeder abgesetzte Tweet hat eine eigene URL) </li></ul><ul><li>Was können Sie twittern? - Alles, was man mit 140 Zeichen sagen kann (Statements, Links, Fragen), Z.B. Hinweise auf Ausstellungen, Blogeinträge, Neuigkeiten </li></ul><ul><li>Twitter in Kombination mit Blog/ Podcast – Links twittern (lässt sich auch automatisieren, z.B. über Twitterfeed http:// twitterfeed.com ) </li></ul><ul><li>Nicht nur Informationen absetzen, sondern Twitter auch als Dialoginstrument nutzen!  Dialog mit Stakeholdern – Beziehungsaufbau + Kontaktpflege </li></ul><ul><li>Das Besondere an Twitter: einfach + enorm schnell </li></ul><ul><li>Alternativen zu Twitter: http:// www.jaiku.com , http:// pownce.com , http:// identi.ca </li></ul>
    46. 46. Was sehen Sie in Ihrem Twitter-Account? <ul><li>Beispiel: Twitter http://twitter.com stARTconference </li></ul>
    47. 47. Die wichtigsten Twitter-Begriffe <ul><li>@  jemanden persönlich ansprechen </li></ul><ul><li>DM  direct message </li></ul><ul><li>Retweet: Empfehlungen + virale Verbreitung. RT @herrx  leitet Tweet von Herrn X weiter, kann zu Schneeballeffekt werden </li></ul><ul><li>URL-Verkürzungsdienste wie z.B. http:// tinyurl.com (man hat ja nur 140 Zeichen Platz) </li></ul><ul><li># Hashtag  wie Tag bei Blog od. Social Bookmarking-Dienst; wird in Twitter-Suche gefunden; macht gleichzeitig klar, worauf man sich bezieht </li></ul>
    48. 48. Twitter-Beispiel: Duisburger Philharmoniker <ul><li>https://twitter.com/philharmoniker </li></ul>
    49. 49. Musiktwitterer <ul><li>Duisburger Philharmoniker: https://twitter.com/philharmoniker </li></ul><ul><li>Kronberg Academy. http://twitter.com/Kronbergacademy </li></ul><ul><li>Gewandhaus (Leipzig): http://twitter.com/gewandhaus </li></ul><ul><li>Musikschule “Spielmit” (Daun, Eifel): http://twitter.com/spielmit </li></ul><ul><li>London Symphony Orchestra: http:// twitter.com/londonsymphony </li></ul><ul><li>Nashville Symphony Orchestra: http:// twitter.com/nashvillesymph </li></ul><ul><li>Atlanta Symphony Orchestra: http:// twitter.com/atlantasymphony </li></ul>
    50. 50. Tools rund um Twitter <ul><li>Twitterfeed: automatisch Feeds einfließen lassen oder (z.B. Blogs oder Bookmarks über delicious) http://twitterfeed.com </li></ul><ul><li>Twitteroberfläche wie z.B. http :// hootsuite.com , http:// www.tweetdeck.com </li></ul><ul><li>Twitter Suche http:// search.twitter.com (aktualisiert sich automatisch, auch RSS-Feed) http:// search.twitter.com / advanced </li></ul><ul><li>Fotos sofort twittern über Twitpic http:// twitpic.com </li></ul><ul><li>Twitterwand: http:// twitterwallr.com , http:// twitterwall.me </li></ul><ul><li>Tweetmeme http:// tweetmeme.com checkt die häufigsten Links, die getwittert werden </li></ul><ul><li>Tweetake http:// tweetake.com CSV-Datei als Twitter Backup </li></ul>
    51. 51. Social Networks <ul><li>„ Social Network“ oder „Online-Community“: Gemeinschaft von Menschen, die sich im Internet verbinden, um sich auszutauschen. </li></ul><ul><li>Gruppe oder „Fanseite“ auf einem der bestehenden Social Networks eröffnen, z.B. Facebook http:// www.facebook.com , MySpace http:// www.myspace.com ) - Nutzer melden sich mit ihrem Facebook- oder MySpace Profil an </li></ul><ul><li>Eigenes Social Network gründen (programmieren lassen oder Baukastensystem: http:// www.ning.com , http:// www.mixxt.de , http://www.tribax.com ). Hat sich für Freundeskreise bisher nicht durchgesetzt. </li></ul><ul><li>Die Technik ist nicht die Hürde! Die Herausforderung ist es, Mitglieder zu gewinnen und diese zum regelmäßigen Austausch zu motivieren! </li></ul>
    52. 52. Facebook: Was kann man dort machen? <ul><li>Personenprofil anlegen </li></ul><ul><li>Fanseite anlegen </li></ul><ul><li>Gruppe anlegen (offen oder geschlossen) </li></ul><ul><li>Seite im „Baukastensystem“ gestalten (Feste Elemente von Facebook + Widgets/Plugins) </li></ul><ul><li>Informationsseite anlegen, Hinweise auf Veranstaltungen etc. </li></ul><ul><li>Statusmeldung </li></ul><ul><li>Diskussionen </li></ul><ul><li>Vernetzung </li></ul><ul><li>Fotos, Videos etc. einbinden, Fotoalben anlegen </li></ul><ul><li>Feeds einfließen lassen </li></ul>
    53. 53. Facebook Gruppe oder Fanseite <ul><li>Bsp: Facebook-Seite Musikschule Linz: anstatt einer Website </li></ul><ul><li>http://www.facebook.com/pages/Linz/Musikschule-Linz/101703763071?v=wall </li></ul>
    54. 54. Facebook Gruppe oder Fanseite <ul><li>Bsp: Facebook-Seite Kronberg Academy </li></ul><ul><li>http://www.facebook.com/pages/Kronberg-Germany/Kronberg-Academy/45934528265?v=app_2347471856 </li></ul>
    55. 55. Facebook-Seiten oder -Gruppen aus dem Musikbereich <ul><li>Facebook Fanseite, deutsche Band „Rammstein“: http://www.facebook.com/Rammstein (~405.000 Fans) </li></ul><ul><li>Facebook Fanseite, Berliner Philharmoniker http:// www.facebook.com / BerlinPhil (~14.300 Fans) </li></ul><ul><li>Facebook Fanseite, Musikschule Linz (350 Fans) http://www.facebook.com/pages/Linz/Musikschule-Linz/101703763071?v=wall (Facebook-Seite anstelle einer Website) </li></ul><ul><li>Facebook Fanseite Kronberg Academy (180 Fans) http://www.facebook.com/pages/Kronberg-Germany/Kronberg-Academy/45934528265?v=app_2347471856 </li></ul><ul><li>Royal Opera House, Facebook FanSeite: http:// www.facebook.com / royaloperahouse Virginia Symphony Orchestra, Facebook FanSeite: http:// www.facebook.com / VirginiaSymphony </li></ul><ul><li>Facebook-Gruppe der Band Radiohead:(~1,3 Mio Fans) http://www.facebook.com/radiohead?ref=search&sid=504981811.3922370720..1&v=wall </li></ul><ul><li>Facebook Fanseite Michael Jackson (über 10 Mio Fans): http://www.facebook.com/michaeljackson </li></ul>
    56. 56. MySpace: Was kann man dort machen? <ul><li>Personenprofil anlegen </li></ul><ul><li>Musiker- oder Bandprofil anlegen </li></ul><ul><li>Seite im „Baukastensystem“ gestalten (Elemente von MySpace + Widgets/Plugins, mehr Gestaltungsfreiheit als bei Facebook) </li></ul><ul><li>MP3, Videos, Fotos etc. einbinden </li></ul><ul><li>MySpace-Blog </li></ul><ul><li>Statusmeldung </li></ul><ul><li>Diskussionen (Foren) </li></ul><ul><li>Charts </li></ul><ul><li>Vernetzung </li></ul>
    57. 57. MySpace Seite, Bsp. Radiohead http://www.myspace.com/radiohead
    58. 58. MySpace Seite, Bsp. Berliner Mädchenband FireFlowers <ul><li>http://profile.myspace.com/fireflowersberlin </li></ul>
    59. 59. MySpace-Seiten aus dem Musikbereich <ul><li>MySpace, deutsche Band „Die Toten Hosen“ (~50.000 Freunde): http://www.myspace.com/dietotenhosen </li></ul><ul><li>MySpace, Berliner Band Ohrbooten (~23.000 Freunde) http://www.myspace.com/ohrbooten </li></ul><ul><li>MySpace, Mädchenband Fireflowers:   www.myspace.com / fireflowersberlin </li></ul><ul><li>MySpace, Mannheimer Streichquartett (~250 Freunde): http:// www.myspace.com / mannheimerstreichquartett </li></ul><ul><li>MySpace, Kronberg Academy (55 Freunde): http://www.myspace.com/kronbergacademy </li></ul><ul><li>MySpace, Band Radiohead (~250.000 Freunde): http://www.myspace.com/radiohead </li></ul>
    60. 60. Wikipedia <ul><li>Größte Online Enzyklopädie , große Community </li></ul><ul><li>Darf sich jeder in die Wikipedia eintragen? Wikipedia ist kein allgemeines Personen-, Vereins-, Organisationen- oder Firmenverzeichnis. Nicht jeder Gegenstand ist für die Wikipedia relevant.  Relevanz-Kriterien : http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Relevanzkriterien , z.b. hier für Musiker + Komponisten: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Relevanzkriterien#Musiker_und_Komponisten </li></ul><ul><li>Stil: Fachtexte (nicht im Stil eines Blogs, Ihre persönliche Meinung ist hier nicht gefragt). Mehr dazu hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wie_schreibe_ich_gute_Artikel </li></ul><ul><li>Fotos + Grafiken einbinden (Bsp: Neues Museum, Berlin: http://de.wikipedia.org/wiki/Neues_Museum_(Berlin) </li></ul><ul><li>Bald möglich: Videos einbinden </li></ul><ul><li>Sofern Ihre Einrichtung den Relevanzkriterien der Wikipedia entspricht, sollten Sie sich um ihren Wikipedia-Eintrag kümmen! </li></ul>
    61. 61. Wikipedia-Einträge aus dem Bereich Musik <ul><li>Semperoper, Dresden: http://de.wikipedia.org/wiki/Semperoper </li></ul><ul><li>Wiener Philharmoniker. http://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Philharmoniker </li></ul><ul><li>Kronberg Academy, Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Kronberg_Academy </li></ul><ul><li>Musikschule Benkert: http://de.wikipedia.org/wiki/Musikschule_Benkert </li></ul><ul><li>Berliner Band „Die Ärzte“: http://de.wikipedia.org/wiki/DieÄrzte </li></ul><ul><li>Musiker Herbert Grönemeyer: http://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Gr%C3%B6nemeyer </li></ul><ul><li>The Rolling Stones: http://de.wikipedia.org/wiki/The_Rolling_Stones </li></ul>
    62. 62. Online Verzeichnisse und Online Veranstaltungskalender <ul><li>Online-Veranstaltungskalender Kulturkurier: http:// www.kulturkurier.de („Web 1.0“) </li></ul><ul><li>Online-Veranstaltungskalender der Städte / Regionen wie z.B. in Berlin http:// www.berlin.de („Web 1.0“) </li></ul><ul><li>Kulturclub.de http:// www.kulturclub.de (mit Bewertung, Empfehlungen, Anlegen von Foren und Freundeskreisen, wird aber noch nicht sehr stark genutzt) </li></ul><ul><li>Kulturlinxx http:// www.kulturlinxx.de ähnlich Kulturclub.de </li></ul>
    63. 63. Bewertungsplattform Qype <ul><li>http://www.qype.com , Bewertungen (Sterne) und Beschreibungen von Usern für User </li></ul><ul><li>Qype, Musical „König der Löwen“, Hamburg: http://www.qype.com/place/3433-Koenig-der-Loewen-Hamburg ( 84 Bewertungen, 5 Sterne) </li></ul><ul><li>Qype, Bregenzer Festspiele: http://www.qype.com/place/106489-Bregenzer-Festspiele-Bregenz (8 Bewertungen, 5 Sterne) </li></ul><ul><li>Qype, Black + White Musikschule, Berlin http://www.qype.com/place/95482-Black-White-Musikschule-GmbH-Berlin (4 Bewertungen, 5 Sterne) </li></ul>
    64. 64. Womit fange ich an? Und welche dieser Tools sind für mich sinnvoll? <ul><li>Es sollte einen Knotenpunkt geben, an dem die Social Media Aktivitäten zusammenlaufen. Dafür eignet sich am besten ein Blog oder ein Podcast, es ist aber auch möglich, eine Facebook- oder MySpace Seite als Ausgangspunkt zu nehmen. </li></ul><ul><li>Fotos und Videos bringen Farbe und Leben „in die Bude“, es ist empfehlenswert, diese auf Foto- bzw. Videoplattformen hochzuladen und dann ins Blog oder Facebook einzubinden. </li></ul><ul><li>Twitter ist als Ergänzung sinnvoll </li></ul><ul><li>Achten Sie auf Ihre Einträge bei Qype und in der Wikipedia. </li></ul><ul><li>Welche Tools Sie verwenden und wie Sie diese kombinieren hängt von Ihrer Ausrichtung, Ihren Zielen und Ihrer Zielgruppe ab – wo hält sie sich auf, was hat sie für Vorlieben? Und nicht zuletzt von Ihrem Zeitbudget. </li></ul>
    65. 65. Einmal durch`s Web und wieder zurück <ul><li>1 x Content erzeugen (Blog, Youtube, Flickr…), diesen dann über Feeds durchs Netz pusten. Feeds einbinden bei Twitter, Facebook, Friendfeed, Xing etc. </li></ul><ul><li>Aggregationstools: Friendfeed http:// friendfeed.com , soup http:// www.soup.io , lifestream http:// lifestream.fm </li></ul><ul><li>Social Bookmarking: Delicious http:// delicious.com , Mr Wong http:// www.mister-wong.de , Diigo: http:// www.diigo.com </li></ul><ul><li>Twitter  Facebook, Facebook  Twitter Twitter  Friendfeed, Friendfeed  Twitter Twitter  Blog, Blog  Twitter </li></ul>
    66. 66. Vielen Dank! <ul><li>Karin Janner, Berlin </li></ul><ul><li>http://www.kultur-projekte.net </li></ul><ul><li>http://www.4culture.net </li></ul><ul><li>http:// www.startconference.org </li></ul><ul><li>Blogs </li></ul><ul><li>http:// kulturmarketingblog.de </li></ul><ul><li>http:// newmarketingblog.de </li></ul><ul><li>Twitter + Social Networks </li></ul><ul><li>http:// twitter.com / karinjanner </li></ul><ul><li>https://www.xing.com/profile/Karin_Janner </li></ul><ul><li>http://www.facebook.com/karinjanner </li></ul>

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