Dialogische Kommunikation  Impulsreferat auf dem BootCamp Web 2.0  mstreet, Mediennetzwerk Potsdamer Straße Dezember 2009
Was ist das Web 2.0? <ul><li>„ Mitmach-Web“ </li></ul><ul><li>Neue Art der Internetnutzung </li></ul><ul><li>Internet hat ...
Kennzeichen   des Web 2.0 <ul><li>Jeder  kann mitmachen. </li></ul><ul><li>Austausch, Interaktivität + Partizipation . Jed...
Überblick: Einsatzgebiete des Web 2.0 <ul><li>„ Einsatzgebiete“ schwer voneinander abgrenzbar, vermischen sich </li></ul><...
Kommunikation vor der Zeit des Web 2.0 <ul><li>Grafik: Patrick Breitenbach, Werbeblogger,  </li></ul><ul><li>http://www.we...
Kommunikation vor der Zeit des Web 2.0 <ul><li>Top-Down </li></ul><ul><li>Der Großteil der Kommunikation nach außen erfolg...
Veränderung der Kommunikation durch das Web 2.0 <ul><li>Direkte, ungefilterte  Kommunikation mit den Kunden/Besuchern mögl...
Neue Regeln für die Kommunikation <ul><li>Direkte Kommunikation + Beziehungsaufbau  statt nerviger Unterbrecherwerbung  </...
Voraussetzungen, um ins Web 2.0 starten zu können <ul><li>Sie können mit dem Thema „ Partizipation “ etwas anfangen und si...
Web 2.0-Einführung in 3 Schritten <ul><li>Sie setzen sich mit der  Philosophie  des Web 2.0 auseinander und überlegen, ob ...
Die Tools – Technik und Kosten <ul><li>Technik: Die meisten Tools sind  ohne technische Vorkenntnisse  nutzbar.   </li></u...
Die wichtigsten Tools – eine Aufzählung <ul><li>Blogs </li></ul><ul><li>Podcasts </li></ul><ul><li>Microblogs, z.B. Twitte...
Vielen Dank! <ul><li>Karin Janner, Berlin </li></ul><ul><li>http://www.kultur-projekte.net </li></ul><ul><li>http://www.fr...
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Dialogische Kommunikation - Impulsreferat Bootcamp Web 2.0, mstreet

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Impulsreferat "Dialogische Kommunikation" auf dem Bootcamp Web 2.0, mstreet Mediennetzwerk Potsdamer Straße, Karin Janner, Dezember 2009

Veröffentlicht in: Business, Technologie
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Dialogische Kommunikation - Impulsreferat Bootcamp Web 2.0, mstreet

  1. 1. Dialogische Kommunikation Impulsreferat auf dem BootCamp Web 2.0 mstreet, Mediennetzwerk Potsdamer Straße Dezember 2009
  2. 2. Was ist das Web 2.0? <ul><li>„ Mitmach-Web“ </li></ul><ul><li>Neue Art der Internetnutzung </li></ul><ul><li>Internet hat sich vom Informationsmedium immer mehr zum Austauschmedium entwickelt </li></ul><ul><li>Philosophie und keine Technologie </li></ul><ul><li>Definition: Es gibt keine verbindliche Definition für den Begriff (der Begriff wurde geprägt von Tim O`Reilly, der 2004 einen griffigen Namen für eine Konferenz suchte) </li></ul>
  3. 3. Kennzeichen des Web 2.0 <ul><li>Jeder kann mitmachen. </li></ul><ul><li>Austausch, Interaktivität + Partizipation . Jeder kann Empfänger + Sender zugleich sein. </li></ul><ul><li>Vernetzung : Der Betreiber der Website/ Blog/Forum vernetzt sich - mit seinen Usern (Leser, Besucher der Website) - mit anderen Betreibern (oder beim Blog: Bloggern) Die User vernetzen sich untereinander </li></ul><ul><li>Das Web als Plattform (Dokumente, Fotos etc. liegen nicht mehr auf dem eigenen Rechner sondern im Netz, Zugriff von überall auf der Welt möglich, gemeinsames Bearbeiten über Ländergrenzen hinweg. Bsp. Google Docs, Wikis, Flickr) </li></ul><ul><li>Generierung von Inhalt + Wissen durch Nutzung der kollektiven Intelligenz (Bsp: Wikipedia, Open Source Software) </li></ul><ul><li>Perpetual Beta </li></ul>
  4. 4. Überblick: Einsatzgebiete des Web 2.0 <ul><li>„ Einsatzgebiete“ schwer voneinander abgrenzbar, vermischen sich </li></ul><ul><li>Marketing + PR, Selfmarketing </li></ul><ul><li>Kontakte knüpfen, Networking </li></ul><ul><li>Projektfinanzierung: Fundraising, Sponsoring / Sponsorenakquise, neue Formen der Finanzierung </li></ul><ul><li>Vermittlung von Wissen, Kultur- und Bildungsvermittlung </li></ul><ul><li>Gemeinsame Generierung, Speicherung und Austausch von Wissen </li></ul><ul><li>Projektmanagement + Online Zusammenarbeit </li></ul><ul><li>Kollaboratives Schaffen (gemeinsame Web-Projekte, z.B. im Bereich Kunst, Musik, Fotografie…) </li></ul>
  5. 5. Kommunikation vor der Zeit des Web 2.0 <ul><li>Grafik: Patrick Breitenbach, Werbeblogger, </li></ul><ul><li>http://www.werbeblogger.de/2007/09/16/corporate-blogs-und-andere-utopien-teil-1 </li></ul>
  6. 6. Kommunikation vor der Zeit des Web 2.0 <ul><li>Top-Down </li></ul><ul><li>Der Großteil der Kommunikation nach außen erfolgte nicht auf direktem Weg, sondern über die Medien als Mittler </li></ul><ul><li>Marketing und PR wurden als zwei getrennte Disziplinen betrachtet: - die Werbung in den Massenmedien, Werbebotschaften aus der Marketingabteilung - die PR mit Fokus auf  der Pressearbeit. Journalisten stellten das Tor zur Öffentlichkeit dar. </li></ul>
  7. 7. Veränderung der Kommunikation durch das Web 2.0 <ul><li>Direkte, ungefilterte Kommunikation mit den Kunden/Besuchern möglich </li></ul><ul><li>Klassische Medien haben ihre Gatekeeper-Rolle verloren , sie sind nicht mehr die einzige Möglichkeit, sich bekannt zu machen und seinen Standpunkt der Öffentlichkeit darzustellen </li></ul><ul><li>Kommunikation: One to many (Kommunikation über Massenmedien)  One to one: (Web 1.0 + Direktmarketing: Mails, Newsletter, persönliche Anschreiben, Callcenter)  Many to many : Web 2.0 (Blogs, Foren, Twitter…) </li></ul><ul><li>Verbreitung steigt, Kontrolle sinkt : Nicht nur Sie, sondern auch Ihre „Fans“ verbreiten Ihre Botschaften - Sie haben dabei aber nicht mehr die volle Kontrolle. </li></ul>
  8. 8. Neue Regeln für die Kommunikation <ul><li>Direkte Kommunikation + Beziehungsaufbau statt nerviger Unterbrecherwerbung </li></ul><ul><li>Rückkanal – Austausch, Feedback. Partizipation Teilhabe + Einbezug der Kunden/Besucher. Zuhören, nicht nur Informationen ausstreuen! </li></ul><ul><li>Authentizität: Im Web 2.0 geht es nicht um perfekte Formulierungen, sondern eine persönliche + lebendige Darstellung Ihres Unternehmens, Ihrer Einrichtung und der Personen, die dahinter stehen </li></ul><ul><li>Transparenz : Liefern Sie Hintergrundberichte und lassen Sie Personen zu Wort kommen, die in Ihren Pressemitteilungen nicht zu Wort kommen </li></ul>
  9. 9. Voraussetzungen, um ins Web 2.0 starten zu können <ul><li>Sie können mit dem Thema „ Partizipation “ etwas anfangen und sind bereit, Ihre Kunden einzubeziehen. Der Rückkanal wird von Ihnen als Bereicherung und nicht als notwendiges Übel empfunden. </li></ul><ul><li>Sie haben keine Scheu vor dem öffentlichen Dialog – auch wenn Kritik kommt </li></ul><ul><li>Sie verfügen über freie Zeit oder über Mitarbeiter, die Zeit in Ihre Social Media Aktivitäten stecken können </li></ul><ul><li>Ihre Hierarachie lässt es zu, dass Ihre Blogger/Podcaster/Twitterer frei agieren können </li></ul><ul><li>Sie wollen Ihr Unternehmen authentisch und transparent zeigen und sind bereit, Persönlichkeit in Ihre Beiträge (Blog, Podcast, Twitter etc) zu bringen (und sie nicht wie Werbetexte zu formulieren) </li></ul>
  10. 10. Web 2.0-Einführung in 3 Schritten <ul><li>Sie setzen sich mit der Philosophie des Web 2.0 auseinander und überlegen, ob Sie bzw. Ihr Unternehmen damit klar kommen/kommt. </li></ul><ul><li>Sie formulieren Ziele und Kommunikationsbotschaften , denn Sie müssen wissen, WAS sie sagen wollen bevor Sie sich Gedanken darüber machen, mit welchen Tools Sie das sagen. </li></ul><ul><li>Sie beschäftigen sich mit den Tools (Blog, Podcast, Twitter…) und überlegen, welche davon in Ihren Kommunikationsmix passen und wie Sie sie kombinieren. Die Tools müssen Ihren Zielen untergeordnet und sowohl untereinander als auch mit den anderen Kommunikationskanälen verzahnt sein (Integrierte Social Media Strategie). </li></ul>
  11. 11. Die Tools – Technik und Kosten <ul><li>Technik: Die meisten Tools sind ohne technische Vorkenntnisse nutzbar. </li></ul><ul><li>Kosten: Die meisten Tools sind kostenlos oder zumindest sehr günstig zu haben. Kommunikation im Web 2.0 ist aber zeitintensiv </li></ul>Herausforderung im Web 2.0 ist nicht die Technik, sondern die Inhalte! Die Kosten entstehen über die Arbeitszeit und nicht über die Technik!
  12. 12. Die wichtigsten Tools – eine Aufzählung <ul><li>Blogs </li></ul><ul><li>Podcasts </li></ul><ul><li>Microblogs, z.B. Twitter </li></ul><ul><li>Online Communities / Social Networks </li></ul><ul><li>Fotoplattformen, z.B. Flickr </li></ul><ul><li>Videoplattformen, z.B. YouTube, Vimeo </li></ul><ul><li>Wikis, Wikipedia </li></ul><ul><li>Online Veranstaltungskalender </li></ul><ul><li>Qype (Empfehlungsplattform) </li></ul><ul><li>Aggregationstools (z.B.Friendfeed) </li></ul><ul><li>Social Bookmarking (z.B. Delicious) </li></ul>
  13. 13. Vielen Dank! <ul><li>Karin Janner, Berlin </li></ul><ul><li>http://www.kultur-projekte.net </li></ul><ul><li>http://www.frisches-marketing.de </li></ul><ul><li>http://www.startconference.org </li></ul><ul><li>http://www.4culture.net </li></ul><ul><li>Blogs </li></ul><ul><li>http:// newmarketingblog.de </li></ul><ul><li>http://kulturmarketingblog.de </li></ul><ul><li>Twitter + Social Networks </li></ul><ul><li>http:// twitter.com / karinjanner </li></ul><ul><li>https://www.xing.com/profile/Karin_Janner </li></ul><ul><li>http://www.facebook.com/karinjanner </li></ul>

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