«Mobile Design Thinking»
Erfolgreiches «Mobile Web» zwischen Hype und echter Innovation
IA Konferenz 2010, Köln, 15.5.2010...
―The essence of a knowledge society is
                      mobility in terms of where one lives, mobility
              ...
Mobile Durchdringung Weltweit.
                      Babies und Kinder mit eingerechnet.




                      120%
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Ambivalenz im Innovations-Kontinuum
Das (Der?) Design Thinking Framework
Das (Der?) Design Thinking Framework

«Design Thinking» (Die Grundprinzipien)

                                       › De...
Das (Der?) Design Thinking Framework

Zwischenfrage: «Ist das nicht alter Wein in neuen Schläuchen?!»

                   ...
Es ist nichts Neues unter der Sonne. ;-)



                                                            Ein weiser Mensch
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«Design Thinking» Prozess

Das Schulbuch-Vorgehen

                                           Inspiration – Sich einlassen...
Die Denk-Grenzen sprengen
In komplexen Systemen denken
Eine gemeinsame Vision entwickeln
Grundlage für erfolgreiches Denken in Systemen
Eintauchen im Raum
Die notwendige Umgebung schaffen
―To be creative, a place does not have to be
                       crazy, kooky, and located in northern
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Projekträume
Ideen brauchen Platz. Viel Platz.
Stickies! Kritzeln! Zeichnen! Malen! Schreiben!
3M wird‘s uns danken
Print-outs
Denkwerkzeuge für kreative Diskussionen
«Design Thinking» Prozess

Und so sieht das ganze am Schluss dann vielleicht aus …



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Und was ist jetzt mit «Mobile»?




© Unic AG - Seite 17
`Raus aus der IA-Komfortzone
Die Essenz von «Mobile Design Thinking»
Die Essenz von «Mobile Design Thinking»

Was «Mobile» (oder Mobilität) so speziell macht)

› Mobile ist das erste persönli...
Zwei zentrale Konzepte für‗s mobile Web
Design Thinking und «Mobile» in der Praxis
Design Thinking und «Mobile» in der Praxis

3 Nutzergruppen mobiler Angebote

«Repetitive Now»                            ...
Das Prinzip «Raum»
Design Thinking und der richtige Kontext! (Und das ist nicht nur für das Buzzword Bingo)
Wiederum zentral: Der Systemgedanke

«Kontext», etwas ausführlicher

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«Eine Geschichte ist die kürzeste Distanz
                       zwischen zwei Menschen.»


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Das mobile Web als soziales Zentrum
Sozialer Kontext des «Mobile Web»
Was ich schon weiss. Und was ich wissen möchte.
Inhaltlicher Kontext des «Mobile Web»
Inhaltlicher Kontext

Das Internet ist dort, wo ich gerade bin




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Woher ich komme. Wo ich bin. Wohin ich gehe.
Geographischer Kontext des «Mobile Web»
Alles schön und gut.
                       Aber: wie könnte das praktisch aussehen?




© Unic AG - Seite 29
Ein konkretes Beispiel
Abfahrtstafeln und Verkehrslage im Bahnverkehr
Ein einfaches Beispiel für Mobile Design Thinking

Der System-Kontext: Meine Reise mit dem Zug

Woher komme ich?          ...
Was ist mein «soziales Objekt»?
Das Problem im Ökosystem Bahn – Warum die Zugnummer nicht die Lösung ist
Ein einfaches Beispiel für Mobile Design Thinking

Vom «Hier und Jetzt» zur Zugsverbindung. Nicht umgekehrt.




© Unic AG...
Die Zukunft
Ein paar Themen, näher beleuchtet
Natural User Interfaces
Touch!
Verkaufte Touch-fähige Mobiltelefone. Pro Tag.




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Networked Devices
Internet of Things und komplexe Netzwerke mobiler Geräte
Und so landen wir schliesslich beim Service Design




Quelle: Rachel Shadoan, Flickr, http://www.flickr.com/photos/rachel...
«Aber es war doch so schön kuschelig hier»
Hindernisse für erfolgreiches Design Thinking
Die Technologie
Hindernisse für Mobile Design Thinking
Der Kunde
Hindernisse für Design Thinking
Wir selbst
Hindernisse für Design Thinking
Mobile Design Thinking
Zeit, die IA-Komfortzone zu verlassen
Zeit, die IA-Komfortzone zu verlassen

«Mobile Design Thinking» heisst …

… wirtschaftlich                        … entwic...
Freedom is taken. Not granted.
                       (Mit Empathie und Begeisterung. Und mit Herz und Verstand)




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Unic AG                Johann Richard
                                              Design Technologist, Q
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«Mobile Design Thinking» – Erfolgreiches «Mobile Web» zwischen Hype und echter Innovation

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Was ist das «mobile Web» und wie beeinflusst es unseren Umgang mit Strategie, Design und Technologie in Projekten? Welche Wege zu erfolgreichen mobilen Angeboten im Spannungsfeld «Benutzer, Business, Technologie» gibt es? Und welchen Einfluss werden «Networked Devices» und «Natural User Interfaces» in Zukunft auf das Service Design mobiler Web-Angebote haben?

Referat von Johann Richard an der IAK10 in Köln.

Veröffentlicht in: Technologie, Business
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  • nein, kein alter wein in neuen schläuchen. DT ist mehr als ein framework / ein ansatz. es ist eine denkweise (mindset) und eine arbeitskultur. mehr dazu bei roger martin, bob und tom kelley nachzulesen. oder einfach mal in eine der dschools blicken (stanford, potsdam, st. gallen, rotman) und miterleben.
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«Mobile Design Thinking» – Erfolgreiches «Mobile Web» zwischen Hype und echter Innovation

  1. 1. «Mobile Design Thinking» Erfolgreiches «Mobile Web» zwischen Hype und echter Innovation IA Konferenz 2010, Köln, 15.5.2010 Johann Richard
  2. 2. ―The essence of a knowledge society is mobility in terms of where one lives, mobility in terms of what one does, mobility in terms of one's affiliation.‖ Peter Drucker, ca. 1969 © Unic AG - Seite 2
  3. 3. Mobile Durchdringung Weltweit. Babies und Kinder mit eingerechnet. 120% © Unic AG - Seite 3
  4. 4. Ambivalenz im Innovations-Kontinuum Das (Der?) Design Thinking Framework
  5. 5. Das (Der?) Design Thinking Framework «Design Thinking» (Die Grundprinzipien) › Desirability – Design Thinking schafft Benutzerzentrierte Lösungen welche auf Wünsche und Bedürfnisse eingehen › Viability – Design Thinking generiert wirtschaftlich sinnvolle, tragbare und erfolgreiche Produkte › Feasibility – Design Thinking orientiert sich am technisch Machbaren und schafft somit umsetzbare Lösungen Quelle: Tim Brown, IDEO © Unic AG - Seite 5
  6. 6. Das (Der?) Design Thinking Framework Zwischenfrage: «Ist das nicht alter Wein in neuen Schläuchen?!» User Experience Design (UXD) orientiert sich tatsächlich an ähnlichen Achsen: Design – Was das Produkt für den Benutzer attraktiv macht Economy – Der wirtschaftliche Nutzen des Produkts Technology – Die Technologie, welche das Produkt erst möglich macht Quelle: iA Japan, The Spectrum of User Experience © Unic AG - Seite 6
  7. 7. Es ist nichts Neues unter der Sonne. ;-) Ein weiser Mensch © Unic AG - Seite 7
  8. 8. «Design Thinking» Prozess Das Schulbuch-Vorgehen Inspiration – Sich einlassen auf die Problemstellung. Den Benutzer richtig gut kennenlernen. Zum Beispiel mit Personas. Aber auch reell: Eintauchen! Ideation – Die wilde Ideenphase. Mit viel Kreativität. Und vielen, vielen Prototypen. Als Denkwerkzeuge. Nicht als Lieferobjekte! Implementation – Etwas bauen. Testen und anpassen. Auch Vermarkten. Und dann wieder von vorne beginnen. Quelle: IDEO / Harvard Business Review © Unic AG - Seite 8
  9. 9. Die Denk-Grenzen sprengen In komplexen Systemen denken
  10. 10. Eine gemeinsame Vision entwickeln Grundlage für erfolgreiches Denken in Systemen
  11. 11. Eintauchen im Raum Die notwendige Umgebung schaffen
  12. 12. ―To be creative, a place does not have to be crazy, kooky, and located in northern California. What is a prerequisite is an environment—social but also spatial—in which people know they can experiment, take risks, and explore the full range of their faculties.‖ – Tim Brown, IDEO © Unic AG - Seite 12
  13. 13. Projekträume Ideen brauchen Platz. Viel Platz.
  14. 14. Stickies! Kritzeln! Zeichnen! Malen! Schreiben! 3M wird‘s uns danken
  15. 15. Print-outs Denkwerkzeuge für kreative Diskussionen
  16. 16. «Design Thinking» Prozess Und so sieht das ganze am Schluss dann vielleicht aus … Vorgehensweise (End)Produkt Methoden «Struktur» Prinzipien Quelle: Damien Newman, «Design Squiggle» © Unic AG - Seite 16
  17. 17. Und was ist jetzt mit «Mobile»? © Unic AG - Seite 17
  18. 18. `Raus aus der IA-Komfortzone Die Essenz von «Mobile Design Thinking»
  19. 19. Die Essenz von «Mobile Design Thinking» Was «Mobile» (oder Mobilität) so speziell macht) › Mobile ist das erste persönliche › Mobile ist das einzige Medium mit Medium einem eingebauten › Mobile ist das ständig mitgeführte Bezahlmechanismus Medium › Mobile ist das einzige Medium welches › Mobile ist das einzige «always-on» jederzeit für kreative Inspiration zur Medium Verfügung steht › Mobile ist das einzige Medium mit genauer Kenntnis der Zielperson › Nur Mobile kann den sozialen Kontext meines Konsums erfassen Quelle: Tomi Ahonen, Deeper insights into the 7th Mass Media channel © Unic AG - Seite 19
  20. 20. Zwei zentrale Konzepte für‗s mobile Web Design Thinking und «Mobile» in der Praxis
  21. 21. Design Thinking und «Mobile» in der Praxis 3 Nutzergruppen mobiler Angebote «Repetitive Now» «Bored Now» «Urgent Now» … ruft immer … hat gerade Zeit … hat ein akutes wieder dieselben und entscheidet sich Informationsbedürfnis Informationen ab «aus dem Moment» und sucht gezielt über – Börsendaten, das heraus, ein mobiles den mobilen Kanal nach Wetter, den Angebot zu nutzen – lokalen Informationen Kontostand . beispielsweise zu und Angeboten – einer Kampagne. beispielsweise ein Gebäude, Freunde oder Verkehrsinformationen. Quelle: Stephen Wellman, Google Lays Out Its Mobile User Experience Strategy © Unic AG - Seite 21
  22. 22. Das Prinzip «Raum» Design Thinking und der richtige Kontext! (Und das ist nicht nur für das Buzzword Bingo)
  23. 23. Wiederum zentral: Der Systemgedanke «Kontext», etwas ausführlicher Wer begleitet mich? Wohin will ich? Der soziale Ziel und Zweck Kontext Wo befinde ich mich? Woher komme Geographische ich? und Inhaltliche Durchlässigkeit Position der Information Wer bin ich? Repetitive Now Bored Now Urgent Now © Unic AG - Seite 23
  24. 24. «Eine Geschichte ist die kürzeste Distanz zwischen zwei Menschen.» Terrence Gargiulo © Unic AG - Seite 24
  25. 25. Das mobile Web als soziales Zentrum Sozialer Kontext des «Mobile Web»
  26. 26. Was ich schon weiss. Und was ich wissen möchte. Inhaltlicher Kontext des «Mobile Web»
  27. 27. Inhaltlicher Kontext Das Internet ist dort, wo ich gerade bin © Unic AG - Seite 27
  28. 28. Woher ich komme. Wo ich bin. Wohin ich gehe. Geographischer Kontext des «Mobile Web»
  29. 29. Alles schön und gut. Aber: wie könnte das praktisch aussehen? © Unic AG - Seite 29
  30. 30. Ein konkretes Beispiel Abfahrtstafeln und Verkehrslage im Bahnverkehr
  31. 31. Ein einfaches Beispiel für Mobile Design Thinking Der System-Kontext: Meine Reise mit dem Zug Woher komme ich? Wo befinde ich mich? Wohin will ich? Unterwegs zum Bahnhof, Kurz vor, oder am Bahnhof. Auf meinen Zug. Und mich mit der Abfahrtszeit und Mit wenig Zeit. Und bewegt die Frage: auf dem Ziel im Kopf, welche meinem Endziel im Kopf. welchem Gleis fährt er? ich auf der Website in Aber sicher nicht mit einer (Und: Ist er pünktlich?) Erfahrung brachte. Zugnummer. Wo befinde ich Woher komme Wohin will ich? mich? ich? Ziel und Zweck Geographische Durchlässigkeit und Inhaltliche der Information Position © Unic AG - Seite 31
  32. 32. Was ist mein «soziales Objekt»? Das Problem im Ökosystem Bahn – Warum die Zugnummer nicht die Lösung ist
  33. 33. Ein einfaches Beispiel für Mobile Design Thinking Vom «Hier und Jetzt» zur Zugsverbindung. Nicht umgekehrt. © Unic AG - Seite 33
  34. 34. Die Zukunft Ein paar Themen, näher beleuchtet
  35. 35. Natural User Interfaces Touch!
  36. 36. Verkaufte Touch-fähige Mobiltelefone. Pro Tag. 190‗000 Quelle: Luke Wroblewski, Why Care About Touch Interfaces? © Unic AG - Seite 36
  37. 37. Networked Devices Internet of Things und komplexe Netzwerke mobiler Geräte
  38. 38. Und so landen wir schliesslich beim Service Design Quelle: Rachel Shadoan, Flickr, http://www.flickr.com/photos/rachelshadoan/4171746951/ © Unic AG - Seite 38
  39. 39. «Aber es war doch so schön kuschelig hier» Hindernisse für erfolgreiches Design Thinking
  40. 40. Die Technologie Hindernisse für Mobile Design Thinking
  41. 41. Der Kunde Hindernisse für Design Thinking
  42. 42. Wir selbst Hindernisse für Design Thinking
  43. 43. Mobile Design Thinking Zeit, die IA-Komfortzone zu verlassen
  44. 44. Zeit, die IA-Komfortzone zu verlassen «Mobile Design Thinking» heisst … … wirtschaftlich … entwickelt in einem … um die Mobilität der erfolgreiche, kreativen, iterativen Benutzer mit ihren wünschenswerte und Prozess (als Denkwerzeug) spezifischen technisch machbare der die Grenzen sprengt Bedürfnissen Lösungen, und Systeme neu erdenkt im richtigen Kontext zu adressieren. © Unic AG - Seite 44
  45. 45. Freedom is taken. Not granted. (Mit Empathie und Begeisterung. Und mit Herz und Verstand) © Unic AG - Seite 45
  46. 46. Unic AG Johann Richard Design Technologist, Q johann.richard@unic.com Eigerstrasse 60 CH-3007 Bern Twitter: @johannrichard Tel +41 31 560 12 12 http://ch.linkedin.com/in/johannrichard Fax +41 31 560 12 13 http://xing.com/profile/Johann_Richard info@unic.com www.unic.com http://delicious.com/johann.richard © Unic AG - Seite 46
  47. 47. Bildquellen › Titel: aboutpixel.de Handytastatur © Dominik › Slide 28: Aram Bartholl / Sellmann http://www.datenform.de/mapeng.html › Slide 4: Darren Allen, sxc.hu › Slide 32: Schweizerische Bundesbahnen (SBB) › Slide 9: Manun, photocase.com › Slide 34: DaniloT / photocase.com › Slide 10: NASA › Slide 35: aboutpixel.de / Meins 2 © Martin › Slide 11, 13,14, 15: d.school / flickr.com Wimmer › Slide 18: Toniboni / photocase.com › Slide 37: tac6 / photocase.com › Slide 20: Hennimac / photocase.com › Slide 39: jayboo / photocase.com › Slide 22: iStockphoto › Slide 40: Apple › Slide 25: Nokia › Slide 41: neelz / photocase.com › Slide 26: aboutpixel.de lost in nature1 © johnny › Slide 42: ergonoMedia / photocase.com be_good › Slide 43: Toniboni / photocase.com › Restliche Bilder: Eigene / Siehe Bildvermerk © Unic AG - Seite 47

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