Seminar Gesundheitspsychologie 2014: Präsentation von Gruppe 2

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Folien der Lehrveranstaltung Gesundheitspsychologie an der Sigmund Freud Universität im Wintersemester 2014, Lehrveranstaltungsleiter Mag. Dr. Mario Lehenbauer-Baum

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    1. 1. Positive Psychologie © Dominik Stefan Mihalits, Julia Eder, Patricia Weishäupl, Sarah Marx & Joline Nollet
    2. 2. Inhaltsverzeichnis 2 I. Einführung & Historischer Überblick 1. Positive Psychologie, Prävention & Therapie II. Identifikation von Stärken III. Emotionsfokussierter Ansatz 4. Resilienz 3. Subjektives Wohlbefinden 2. Psychische Gesundheit & Krankheit 5. Das Flow Konzept 6. Positive Emotionen 7. Soziale Konstruktion des Selbstwertgefühls 9. Emotionale Intelligenz 8. Coping-Strategien & Emotionsbewältigung 10. Emotionale Kreativität
    3. 3. Inhaltsverzeichnis 3 I. Einführung & Historischer Überblick 1. Positive Psychologie, Prävention & Therapie II. Identifikation von Stärken III. Emotionsfokussierter Ansatz 4. Resilienz 3. Subjektives Wohlbefinden 5. Das Flow Konzept 6. Positive Emotionen 7. Soziale Konstruktion des Selbstwertgefühls 9. Emotionale Intelligenz 8. Coping-Strategien & Emotionsbewältigung 10. Emotionale Kreativität 2. Psychische Gesundheit & Krankheit
    4. 4. Positive Psychologie BUILDING THE BEST QUALITIES IN LIFE Repairing the worst things…
    5. 5. Gillham & Seligman, 1999; Seligman & Csikszentmihalyi, 2000 SUBJECTIVE LEVEL INDIVIDUAL LEVEL well-being and satisfaction (past) flow joy sensual pleasures happyness (present) optimism hope positive personal traits capacity for love courage originality aesthetic sensibility future mindedness
    6. 6. Wir beschäftigen uns mit der Prävention oder doch nicht?
    7. 7. Ein historischer Exkurs davor danach WORLD WAR II
    8. 8. Warum wir uns lieber mit dem „Negativen“ beschäftigen... „Negative Emotions and experiences may be more urgent and therefore override positive ones. This would make evolutionary sense. Because negative emotions often reflect immediate problems or objective dangers, they should be powerful enough to force us to stop […]“ Seligman, M. (2005). Positive Psychology, Positive Prevention, and Positive Therapy, in handbook of Positive Psychology, eds. Synder, C.R. & Lopez, S.J. Oxford University press
    9. 9. The PERMA Modell of Well-Being Positive Emotions Positive emotions are an essential part of our well- being. Happy people look back on the past with gladness; look into the future with hope; and they enjoy and cherish the present. Relationships Everyone needs someone. We enhance our well- being and share it with others by building strong relationships with the poeple around us – family, friends, coworkers, neighbours. Accomplishment Everyone needs to win sometimes. To achieve well- being and happiness, we must be able to look back on our lives with a sense of accompllishment: „I did it, and I did it well“ Engagement When we focus on doing the things we truly enjoy and care about, we can begin to engage completely with the present moment and enter the stage of being known as „flow“. Meaning We are at our best when we dedicate time to something greater than ourselves. This might be religious faith, community work, family, politics, a charity, a professional or creative goal. aus Martin Seligman: Floursih 2011
    10. 10. Positive Psychotherapie ist die Anwendung von Positiven Interventionen im klinischen Alltag
    11. 11. Noack, R. H. (?) Salutogenese: Ein neues Paradigma in der Medizin? Hrsg. in Bartsch, H. H. & Bengel J. Salutogenese in der Onkologie (S. 95) Grundlegende Annahmen des salutogenetischen und pathogenetischen Modells
    12. 12. Inhaltsverzeichnis 12 I. Einführung & Historischer Überblick 1. Positive Psychologie, Prävention & Therapie II. Identifikation von Stärken III. Emotionsfokussierter Ansatz 4. Resilienz 3. Subjektives Wohlbefinden 2. Psychische Gesundheit & Krankheit 5. Das Flow Konzept 6. Positive Emotionen 7. Soziale Konstruktion des Selbstwertgefühls 9. Emotionale Intelligenz 8. Coping-Strategien & Emotionsbewältigung 10. Emotionale Kreativität
    13. 13. Psychische Krankheiten... • Immer mehr jüngere Menschen erkranken an psychischen Störungen • Häufige Folge:  Komorbide Störungen (körperlich wie auch psychisch)  Begünstigung wiederkehrender Störungen (Lebenszeit) • Einfluss auf die Qualität & Produktivität (Familie, Sozialleben & Arbeit) • Kosten: 160 Milliarden Dollar (National Institue of Health, 1999) • Verkürzen das Leben (Körperliche Krankheiten & Suizid) 13
    14. 14. National Institute of Health 1999 14
    15. 15. „Psychische Gesundheit“ • Entwicklungen für die Behandlung psychisch kranker Menschen • Präventive Behandlungen kommen zu kurz  Längerfristige bzw. „weiterführende“ Therapien haben sich bewährt Ziele: • Reduktion der Prävalenz • Frühzeitige Prävention bei Erstmanifestation  Fokus: Junge Erwachsene • Weiterführende Therapien  auch nach Remission • Reduktion des Wiederauftretens 15
    16. 16. „Psychische Gesundheit“ • Syndrom von Symptomen des Wohlbefindens • Subjektives Wohlbefinden = Reflexion der individuellen Wahrnehmung des eigenen Lebens  Affektiver Zustand, psychische & soziale Funktionsfähigkeit • 6 Dimensionen (Ryff 1989; Ryff & Keyes,1995):  Selbstakzeptanz  positive Beziehungen zu anderen  Persönlichkeitsentwicklung  Ziele im Leben  positiver Umgang mit dem eigenen Umfeld  Autonomie 16
    17. 17. Psychische Gesundheit und Krankheit 17 (World Health Organization, 1948)
    18. 18. Positive Behandlungen und Interventionen • Steigerung des Wohlbefindens oder Stärkung bereits vorhandenen Ressourcen • Ziel: Verringerung der Symptome • Aktive Rolle des Patienten = „self-healer“ (Hoyt, 1994) • Positives therapeutisches System  Beispiel: „Hope-Therapy“ (Lopez et al., 2000)  Förderung der primären Gesundheit & kognitive Umstrukturierung 18
    19. 19. Inhaltsverzeichnis 19 I. Einführung & Historischer Überblick 1. Positive Psychologie, Prävention & Therapie II. Identifikation von Stärken III. Emotionsfokussierter Ansatz 4. Resilienz 3. Subjektives Wohlbefinden 5. Das Flow Konzept 6. Positive Emotionen 7. Soziale Konstruktion des Selbstwertgefühls 9. Emotionale Intelligenz 8. Coping-Strategien & Emotionsbewältigung 10. Emotionale Kreativität 2. Psychische Gesundheit & Krankheit
    20. 20. Subjektives Wohlbefinden • Voraussetzung: Eigenes Leben „befürworten“ • Kognitive und affektive Bewertung • Schnelle Entwicklung der wissenschaftlichen Disziplin  Grund: Postmaterialistische Welt  Konfrontation mit der Qualität des Lebens 20
    21. 21. Theoretischer Zugang • Fülle von Theorien, die sich in 3 Kategorien gliedern lassen  Bedürfnis- und Zielbefriedigung (Freud & Maslow) • Streben nach dem Idealzustand bzw. Zielen  Prozess und Aktivität • (Verändernde) Lebensumstände  Genetisch und Persönlichkeitsprädispositionen • Genetische Komponenten & Temperament • Wichtig:  Welche Erwartungen, Ziele & Werte werden verfolgt?  Welche kulturellen Hintergründe? 21
    22. 22. Interventionen & Zukünftige Forschung • Interventionen: Aus welchem Grund?  Glückliche Menschen zeigen positive Charakterzüge & positives Arbeitsverhalten • 1995 experimentelle Studie mit Kindern (Seligman et al., 1995)  Optimismus-Training: • Kognitives Training • Lösen sozialer Probleme • Was muss getan werden?  Ansätze schaffen auf der Basis von Erfahrungen, Berichten, biologischen und kognitiven Komponenten  Entwicklung von Trainings und Programmen  Längsschnittstudien (Grund: Zeitliche Einordnung von Entwicklungsprozessen)  Berücksichtigung der kulturellen & sozialen Aspekten 22
    23. 23. Inhaltsverzeichnis 23 I. Einführung & Historischer Überblick 1. Positive Psychologie, Prävention & Therapie II. Identifikation von Stärken III. Emotionsfokussierter Ansatz 4. Resilienz 3. Subjektives Wohlbefinden 5. Das Flow Konzept 6. Positive Emotionen 7. Soziale Konstruktion des Selbstwertgefühls 9. Emotionale Intelligenz 8. Coping-Strategien & Emotionsbewältigung 10. Emotionale Kreativität 2. Psychische Gesundheit & Krankheit
    24. 24. • Wie ist es Menschen möglich auch unter den schwierigsten Bedingungen gesund zu bleiben oder wieder gesund zu werden? • SOC Modell (Sense of Coherence) Das salutogenetische Modell nach A. Antonovky
    25. 25. Das SOC Modell 1. Die Stimuli, die sich im Verlauf des Lebens aus der inneren und äußeren Umgebung ergeben, strukturiert, vorhersehbar und erklärbar sind; 2. Einem die Ressourcen zur Verfügung stehen, um den Anforderungen, die diese Stimuli stellen, zu begegnen; 3. Diese Anforderungen Herausforderungen sind, die Anstrengung und Engagement lohnen.“
    26. 26. Resilienz 26
    27. 27. Resilienz bei Kindern • 1960 Interesse an der Ätiologie der Psychopathologie  Untersuchungen von Kindern, welche für besonders anfällig gehalten wurden (biologische Vererbung, Risikoumwelt)  Fand heraus, dass Kinder sich durchaus gut entwickelten • 1970 stellte sich eine Pioniergruppe dann folgende Frage:  Wie gelingt es Kindern, trotz dass sie Risikofaktoren ausgesetzt sind, ihr Leben erfolgreich zu meistern? 27
    28. 28. Risikofaktoren • Scheidung der Eltern • Misshandlung • Schwangerschaft im Teenageralter (kein fester Partner) • Krankheit der Eltern • Psychopathologie • Armut • Obdachlosigkeit • Massive Traumata (Krieg oder Naturkatastrophen) 28
    29. 29. „Gute“ Ergebnisse • Werden in Beziehung gesetzt mit:  Akademischen Erfolg  Sozialem Verhalten (bezüglich Regelvorschriften) vs. antisozialem Verhalten  Psychisches Wohlbefinden  Peer-Akzeptanz und Freundschaften  Beteiligung an altersspezifischen Aktivitäten 29
    30. 30. Modelle • Variable-Focused Models of Resilience • Person-Focused Models of Resilience • Leitmodell: 30
    31. 31. Wie kann Resilienz erhöht werden? Protektive Faktoren = Familie, (soziale) Beziehungen, Schule, Nachbarschaft etc. (Masten & Coatsworth, 1998) • Möglichkeiten zur Unterstützung bzw. Kompensation von Leiden in der Kindheit  Pränatale-, Ernährungs-, Medizinische Versorgung, Aufklärung bzw. Bildung, Gute Schulen  Aufklärung und Bildung von Eltern/Erwachsenen • Risikofokussierte-Strategie • Gewinn- oder Ressourcenfokussierte Strategie • Prozessfokussierte Strategie  Verbindung dieser Strategien 31
    32. 32. Inhaltsverzeichnis 32 I. Einführung & Historischer Überblick 1. Positive Psychologie, Prävention & Therapie II. Identifikation von Stärken III. Emotionsfokussierter Ansatz 4. Resilienz 3. Subjektives Wohlbefinden 5. Das Flow Konzept 6. Positive Emotionen 7. Soziale Konstruktion des Selbstwertgefühls 9. Emotionale Intelligenz 8. Coping-Strategien & Emotionsbewältigung 10. Emotionale Kreativität 2. Psychische Gesundheit & Krankheit
    33. 33. Das Flow Konzept (Csikszentmihalyi) • Flow = völliges Aufgehen in einer Tätigkeit • Phänomen wurde zunächst bei Künstlern untersucht • Flow-Forschung beschäftigt sich mit dem Phänomen intrinsisch motivierter Aktivitäten um ihrer selbst Willen unabhängig von extrinsischen Gütern 33
    34. 34. • Voraussetzungen: 1. Balance zwischen Herausforderung und Fähigkeiten (nicht Unter- aber auch nicht Überfordert) 2. zeitnahe Ziele und sofortiges Feedback über Fortschritte 34
    35. 35. Entstehung des Flow Konzepts • Flow Forschung wurde besonders in den 80ern/90ern von Csikszentmihakyi und seinen Kollegen in Italien verfolgt ESM (Experience Sampling Model) • außerdem Untersuchung von optimalen Erfahrungen und wo die Förderung wichtig • Flow Model teilt mit anderen Modellen den Gedanken von Interaktionismus 35
    36. 36. Flow, Aufmerksamkeit und Selbst • im Alltag wird man mit Infos überflutet • Infos gelangen durch selektive Aufmerksamkeit ins Bewusstsein • Bewusstsein verarbeitet und speichert Infos • Selbst enthält alles was das Bewusstsein durchlaufen hat • Aufmerksamkeitsprozesse formen die Erfahrungen einer Person • nur Objekte, die ich wahrnehme formen den Geist Aufmerksamkeit spielt Schlüsselrolle um Flow zu erleben und in diesem Zustand zu bleiben 36
    37. 37. Autotelische Persönlichkeit • Menschen die ihr Leben genießen und Dinge um ihrer Selbst Willen tun • dazu sind bestimmte Meta-Fähigkeiten notwendig allgemeine Neugier und Interesse am Leben, nicht egozentrisch, Ausdauer intrinsische Motivation 37
    38. 38. Weiterentwicklung des Flow Konzepts 38  Balance zwischen Herausforderung und Fähigkeiten, über dem durchschnittlichen Level des Individuums  Es geht auch darum seine Fähigkeiten zu erweitern  Flow Erleben führt dazu, dass eine Tätigkeit zu vollenden und zu dieser zurückzukehren
    39. 39. Unterstützung von Flow-Erleben • Spiel und Sport • Familie • Psychotherapie 39
    40. 40. Inhaltsverzeichnis 40 I. Einführung & Historischer Überblick 1. Positive Psychologie, Prävention & Therapie II. Identifikation von Stärken III. Emotionsfokussierter Ansatz 4. Resilienz 3. Subjektives Wohlbefinden 5. Das Flow Konzept 6. Positive Emotionen 7. Soziale Konstruktion des Selbstwertgefühls 9. Emotionale Intelligenz 8. Coping-Strategien & Emotionsbewältigung 10. Emotionale Kreativität 2. Psychische Gesundheit & Krankheit
    41. 41. Positive Emotionen (Barbara L. Fredrickson) • Positive Emotionen: Freude, Liebe, Interesse, Zufriedenheit, etwas. mögen • Negative Emotionen: Sorge, Traurigkeit, Wut • Emotionen sind mit Handlungstendenzen verknüpft (Frijda, 1986)  z.B. Furcht und der Drang zu flüchten  z.B. Interesse mit Aufmerksamkeit • Handlungstendenzen stehen mit körperlichen Reaktionen im Zusammenhang  Mobilisierung des Körpers bei Furcht
    42. 42. Emotionen vs. Stimmungen • Emotionen  Gebunden, Objektbezug  Kurzlebig  Stehen im Mittelpunkt unseres Bewusstsein • Stimmungen  Ungebunden, kein Objektbezug  Langandauernd  Beschäftigen unser Bewusstsein im Hintergrund (Oatley & Jankins, 1996)
    43. 43. Broaden-and-Build Theory of Positive Emotions (Erweiterungs-Aufbau Theorie) • 1998 von Barbara L. Fredrickson entwickelt  Universität North Carolina  Bedeutende Forscherin in der positiven Psychologie • Annahme: Emotionen können das Wahrnehmungs und Verhaltensmuster beeinflussen • Positive Emotionen erweitern das eigene Denken Ressourcen Aufbau
    44. 44. Broaden-and-Bulid Theory
    45. 45. Interventionen die positive Emotionen fördern • Entspannungsstrategien  Meditation & Yoga  Imaginationsübungen  progressive Muskelentspannung • Steigerung angenehmer Aktivitäten  Sozial Kontakte  Natur  Aktive körperliche Betätigung
    46. 46. Übung • Progressive Muskelentspannung nach Jacobson (ca. 2min) https://www.youtube.com/watch?v=DEh4D31HDY0
    47. 47. Inhaltsverzeichnis 47 I. Einführung & Historischer Überblick 1. Positive Psychologie, Prävention & Therapie II. Identifikation von Stärken III. Emotionsfokussierter Ansatz 4. Resilienz 3. Subjektives Wohlbefinden 5. Das Flow Konzept 6. Positive Emotionen 7. Soziale Konstruktion des Selbstwertgefühls 9. Emotionale Intelligenz 8. Coping-Strategien & Emotionsbewältigung 10. Emotionale Kreativität 2. Psychische Gesundheit & Krankheit
    48. 48. Soziale Konstruktion des Selbstwertgefühls (John P. Hewitt) • Selbstwert bzw. Selbstachtung zur Evaluierung des Selbstkonzeptes  klassische Scala von Rosenberg und Coopersmith • Faktoren die Selbstachtung beeinflussen  Akzeptanz  Einschätzung/Bewertung  Vergleich  Wirksamkeit/Produktivität • Entstehung von Selbstwert
    49. 49. Kultur & Selbstwert • Der Selbstwert ist ein soziales Konstrukt das auf kulturelle Wurzeln zurückgeführt werden kann • Angst vor sozialer Akzeptanz • Bsp.: Amerikanische Kultur
    50. 50. Selbstwert als Emotion • Reflexive Emotion • „neutral“ • Auftreten  Gesellschaftlichen Kontext  Bewältigung negativer Emotionen • Unterscheidung in Stimmung, Affekt, Emotion
    51. 51. Inhaltsverzeichnis 51 I. Einführung & Historischer Überblick 1. Positive Psychologie, Prävention & Therapie II. Identifikation von Stärken III. Emotionsfokussierter Ansatz 4. Resilienz 3. Subjektives Wohlbefinden 2. Positive Gesundheit & Krankheit 5. Das Flow Konzept 6. Positive Emotionen 7. Soziale Konstruktion des Selbstwertgefühls 9. Emotionale Intelligenz 8. Coping-Strategien & Emotionsbewältigung 10. Emotionale Kreativität
    52. 52. Coping-Strategien & Emotionsbewältigung (Stanton, Parsa, Austenfeld) • Problemfokusiertes Coping  Definition des Problems  Lösungssuche  Handlungsplan • Emotionsfokusiertes Coping  Suche nach positiver Unterstützung  Positive Neubewertung
    53. 53. Coping-Instrumente • WOC: ways of coping scale  1985 Lazarus & Folkman  Denkstrategien & Verhaltensstrategien um mit stressigen Situationen umzugehen  sechs emotionsfokusierte Subskalen • COPE: coping inventory for stressfull situations  1989 Carver, Scheier & Weintraub  Theorie der Selbstregulation des Verhaltens  Fünf problemfokusierte coping Skalen
    54. 54. Inhaltsverzeichnis 54 I. Einführung & Historischer Überblick 1. Positive Psychologie, Prävention & Therapie II. Identifikation von Stärken III. Emotionsfokussierter Ansatz 4. Resilienz 3. Subjektives Wohlbefinden 5. Das Flow Konzept 6. Positive Emotionen 7. Soziale Konstruktion des Selbstwertgefühls 9. Emotionale Intelligenz 8. Coping-Strategien & Emotionsbewältigung 10. Emotionale Kreativität 2. Psychische Gesundheit & Krankheit
    55. 55. Bedeutung emotionaler Intelligenz • Wahrnehmung, Bewertung, Anwendung • Eigene Gefühlswelt, Gefühle der Mitmenschen • Kognitive Fähigkeiten steuern • Umwelt kommunizieren • Erstmalig 1990 • Theorie der multiplen Intelligenzen • 1920 „soziale Intelligenz“ durch Thorndike und Wechsler 55
    56. 56. Modell der emotionalen Intelligenz • 4 Phasen Modell nach Mayer und Salovey  Wahrnehmen (verbale und non verbale Informationen)  Unterstützung des Denkens (Nutzen für kognitive Prozesse)  Verstehen (verschiedene Ausschweifungen der emotionalen Intelligenz)  Umgang mit Emotionen (Umgang mit Emotionen) 56
    57. 57. MSCEIT • Beruht auf 4 Phasenmodell • Wahrnehmung( Gesichter, Design, Landschaft) • Nutzung von Emotionen ( Identifikation, Vergleich Empfindungen) • Verstehen ( Wechsel der Emotionen) • Umgang ( Veränderung, Beeinflussung) 57
    58. 58. Interventionen • Partnerschaft/ Ehe:  Hauptdeterminante in Beziehung  Partner in No-Win- Situation  Reduktion für diese Spannungen bewusstes Gegensteuern • Berufsleben:  Verminderte Produktivität  Interpersonale Fähigkeiten  3 Aufgabenfelder 58
    59. 59. Inhaltsverzeichnis 59 I. Einführung & Historischer Überblick 1. Positive Psychologie, Prävention & Therapie II. Identifikation von Stärken III. Emotionsfokussierter Ansatz 4. Resilienz 3. Subjektives Wohlbefinden 5. Das Flow Konzept 6. Positive Emotionen 7. Soziale Konstruktion des Selbstwertgefühls 9. Emotionale Intelligenz 8. Coping-Strategien & Emotionsbewältigung 10. Emotionale Kreativität 2. Psychische Gesundheit & Krankheit
    60. 60. Bedeutung emotionaler Kreativität • Befriedigende Auswirkung auf Gemüt • Wichtig für Gesundheit • Kreativer Ausdruck in Therapie 60
    61. 61. Alexithymie und TAS-20 • Konzept in psychosomatischer Krankheitslehre • Unfähigkeit Gefühle wahrzunehmen und adäquat zu beschreiben • 1973 John Case Nemiah, Peter Emanuel Sifneos • Seit 1990 Versuch der Objektivierung • TAS-20 (Toronto Alexithymi Scale):  18 Items, 3 Skalen 61
    62. 62. Mystik und Emotionen • Studie über Zusammenhang zwischen ECI (Emotional Creativity Inventory) und mystischen Erfahrungen • Modell zur Erklärung Spiritualität im Alltag • 3 Zustände durch 2 Wege erklären (Religion und Weltanschauung) 62
    63. 63. WHO-Quality of Life • Word Health Organisation Quality of Life • WHO-QOL-Bref: Kurzfassung mit 26 Items (Orignial 100 Items) • deutsche Version: (2000) Angermeyer, Kilian, Matschinger Relevanz des Tests im klinischen Kontext Angermeyer, M.C., Kilian, R. & Matschinger, H. (2000). WHOQOL-100 und WHOQOL-BREF. Handbuch für die deutsche Version der WHO Instrumente zur Erfassung von Lebensqualität. Göttingen: Hogrefe.
    64. 64. WHO Definition von Lebensqualität „Lebensqualität ist die individuelle Wahrnehmung der eigenen Lebenssituation im Kontext der jeweiligen Kultur und des jeweiligen Wertesystems und in Bezug auf die eigenen Ziele, Erwartungen, Beurteilungsmaßstäbe und Interessen“(WHOQOL-Group, 1993, S.10) „Lebensqualität wird beeinflusst durch die körperliche Gesundheit, den psychischen Zustand, den Grad der Unabhängigkeit, die sozialen Beziehungen sowie durch ökologische Umweltmerkmale“ (WHQOL-Group, 1994, S.11)
    65. 65. Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit und Euer Engagement! 71
    66. 66. Quellenangaben 72 Aellig, S. (2004). Über den Sinn des Unsinns: Flow-Erleben und Wohlbefinden als Anreize für autotelische Tätigkeiten. Münster: Waxmann Verlag. Antonovsky, A. (1997). Salutogenese : Zur Entmystifizierung der Gesundheit. Tübingen: Dgvt- Verlag. Csikszentmihalyi, M. (1995). Die außergewöhnliche Erfahrung im Alltag: die Psychologie des Flow-Erlebnisses. Stuttgart: Klett-Cotta. Csikszentmihalyi, M. (2010). Flow. Das Geheimnis des Glücks. Stuttgart: Klett Cotta. Diener, E., Lucas, R. E. & Oishi, S. (2005). Subjective Well-Being, in handbook of Positive Psychology, eds. Synder, C.R. & Lopez, S.J. Oxford University Press. Averill J.R. (2005). Emotional Creativity- Toward „Spiritualizing the Passions“, Oxford (u.a.): Oxford University Press. Fredrickson, B.L., & Joiner, T. (in press). Positive emotions trigger upward spirals torwards emotional well-being. Psychological Science.
    67. 67. Quellenangaben 73 Frijda, N.H. (1986). The emotions. Cambridge: Cambridge University Press. Frijda, N.H. (1994). Emotions are funcitonal, most of the time. In P. Ekman & R. Davidson (Eds), The nature of emotions. Fundamental questions (pp. 112-122). New York: Oxford University Press. Hewitt, J.P. (1989). Dilemmas of the American self. Philadelphia: Temple University Press. Keyes, C. L., & Lopez, S. J. (2005). Toward a Science of Mental Health, In C. R. Synder, C.R. & S. J. Lopez (Eds.), Handbook of Positive Psychology, Oxford, New York: Oxford University press. Masten, A. S. & Reed, M. G. J.(2005). Resilience in Development, In C. R. Synder, C.R. & S. J. Lopez (Eds.), Handbook of Positive Psychology, Oxford, New York: Oxford University press. Noack, R. H. (1997). Salutogenese in der Onkologie In H. H. Bartsch, & J. Bengel (Eds.), Salutogenese: Ein neues Paradigma in der Medizin? (S. 95) Rosenberg, M. (1965). Society and the adolescent self-image. Princeton, NI: Princeton University Press.
    68. 68. Quellenangaben 74 Seligman, M. (2005). Positive Psychology, Positive Prevention, and Positive Therapy, In C. R., Snyder, S. J., Lopez (Eds.) Handbook of Positive Psychology, Cary, North Carolina: Oxford University Press. Seligman, M. (2011). Flourish: A visionary new understanding of happiness and well-being. New York [u.a.]: Free Press. Snyder, C.R. and Lopez, S.J. (2002).Handbook of Positive Psychology. Cary, North Carolina: Oxford University Press. Staton, A.L., Danoff-Burg, S., Cameron, C.L., & Ellis, A.P. (1994). Coping through emotional approach; Problems of conceptualization and confounding. Journal of Personality and Social Psychology, 66,350-362. Salovey, P.,Mayer, J. D., Caruso, D. (2005). The Positive Psychhologie of Emotional Intelligence. New York: Oxford Library of Psychology.

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