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„DER EINGEBILDETE
KRANKE“
                 Wenn die Seele den
              Körper krank macht



Julia Lindinger V c                   06.04.2013
Julia Lindinger V c   06.04.2013
BEGRIFFSKLÄRUNG PSYCHOSOMATIK

                       täglich
                              begleitendes Phänomen
                       Psyche=Seele

                       Soma=Körper

                       Wechselspiel Körper-Seele
                           untrennbare Verbundenheit
                       Wurzeln:
                           Sigmund Freud
                       psychosomatische      Krankheiten


Julia Lindinger V c                                     06.04.2013
PSYCHOSOMATISCHE KRANKHEITEN

                       „Psychosomatosen“

                       pathologisch

                       körperliche,   psychische Faktoren
                         Krankheitsentstehung
                         Krankheitsverlauf
                       kaputtes   Gleichgewicht
                           Körper-Seele
                       meist   körperlich + psychisch


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MENSCH, PSYCHOSOMATIK


    Gesamtheit       aus
         Körper
         Geist
         Seele
         sozialem Umfeld
    körperlichunwohl  psychisch unwohl
    körperliche Symptome

    psychische Umweltfaktoren



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ENTSTEHUNGSTHEORIEN

                  viele     Faktoren:
                       genetische
                       biologische
                       psychische
                       soziale
                  Symptome
                         Störungssignal
                  „bio-psycho-soziales
                                      Modell“
                  verschiedene Erkennungstheorien


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KONVERSIONSTHEORIE

                       „verdrehen“,„verkehren“
                       innere/äußere Verbote
                         Konversionssymptome
                         Schmerzzustände
                       wichtig:
                         Zusammenhänge erfassen
                         Auslöser finden
                         psychodynamischer Hintergrund



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VEGETATIVE         NEUROSE



                                                psychosomatische
 unterdrückte Emotionen      Stauungsprozesse
                                                  Erkrankungen




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VEGETATIVE            NEUROSE - PSYCHOTHERAPIE

      Psychotherapeut           hilft beim:
              Verstehen vegetativer Reaktionen
              Hinterfragung falscher Botschaften
              Umdenken
              Umfühlen
              Abreagieren




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STRESSTHEORIE


       kein allgemein akzeptiertes Stressmodell
       Stress:
             unspezifische Reaktion
             lebensnotwendig
             Grundlage für Lernimpuls


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Disstress            Eustress



 Kompensationsmechanismen     Herausforderung
  überfordert                  Muntermacher
 Nebenschienen für            Erweiterung
  Bewältigungsstrategien:      steigert:
      physiologische Ebene
                                   Leistungsfähigkeit
      psychologische Ebene
                                   Kreativität
                                   Bewältigung




Julia Lindinger V c                                      06.04.2013
SEROTONERGES, NORADRENERGES SYSTEM
        zuständig           für:
              Aufmerksamkeit
              Kraft
              Libido
              Schlaf
        bei          Dauerdisstress:
                Serotinmangel-Syndrom
                   Lustlosigkeit
                   Depressionen

                   Schmerzen




Julia Lindinger V c                      06.04.2013
UMSCHALTEN AUF CORTISOLSYSTEM


 begünstigt          durch:    psychisch:
      Leistungsdruck               Regression
      unlösbare Konflikte            Zigaretten zur Beruhigung
                                        Erkrankungen
      Überforderung
                                      Depression

      Substanzmissbrauch              Herzinfarktrisiko
                                      Mangelerscheinungen




Julia Lindinger V c                                         06.04.2013
MANGELNDE                DIAGNOSTIK

    Wiederholbares,
                   Beweisbares
    Thure von Uexküll:
          biologisch, organisch
          psychisch, seelisch
          sozial
                 „Armut macht krank“
    meist            nur körperliche Untersuchungen
            Vernachlässigung der Psyche



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MANGELNDE            DIAGNOSTIK


            2  % psychiatrische Mitbehandlung
             50 % psychotherapeutisches Angebot

             ideal:
                „psychosomatische Basisversorgung“
                 
             Angst vor Depressionsdiagnose

             1991    Konsiliardienste eingeführt


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IATROGENE       CHRONIFIZIERUNG

     Verlängerung  der Beschwerden
     herbeigeführt durch medizinisches System

     5 Jahre

     hoher wirtschaftlicher Schaden




Erforschung psychischen       Verstehen             Diagnose
      Hintergrundes           Akzeptanz        Behandlungs-konzept




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PSYCHOSOMATISCHE                  KRANKHEITEN
                 auch organische Abklärung
                 Ergänzung Medizin – Psychotherapie
                 Psychodynamik
                 Nervenstoffwechsel
                 Entstehung + Verlauf:
                       psychosomatische
                       biologische
                       genetische
                      Faktoren


Julia Lindinger V c                                    06.04.2013
AUFGABEN DER HAUT

    Schutz als Grenzorgan
    Kommunikation

    Wahrnehmung

    Eindrucksorgan
            ästhetisch
    Spiegel          der Seele
            Ausdrucksorgan




Julia Lindinger V c               06.04.2013
HAUTERKRANKUNGEN

    schöne,          makellose Haut:
            hoher Stellenwert
    Krankheiten:
          vermindertes Selbstwertgefühl
          soziale Kontaktprobleme
          25 – 30 % psychisches Leid
    Behandlungsziel:
            „sich in seiner Haut wohlfühlen“
    Folgeerkrankung


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PSYCHOSOMATISCH RELEVANTE                   HAUTPROBLEME

                Störungen               Entstehung

     funktionelle:                 psychische Krankheiten
        situativ vegetativ         Störungen
        somatoform, dissoziativ    Abhängigkeiten
     organisch fundierte:          Probleme
        Neurodermitis              Stress
        Psoriasis
        Akne




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MÖGLICHE               ENTWICKLUNGSFEHLER


             zu      wenig:
                   Zuwendung
                   Aufmerksamkeit
             zu      viel:
                     Zuwendung  Grenzüberschreitung
             falscher        Aggressionsumgang




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SYMPTOME

             Hautüberempfindlichkeit

             Hautbrennen

             Juckreiz

             Falten

             Haarausfall

             Allergien

             trockene,grau-fahle Haut
             Verschlimmerung: Kummer, Druck



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BEHANDLUNG

         Medikamente

         psychosomatische/psychische        Therapien
              Selbstliebe erlernen
              Selbstakzeptanz erlernen
         Einbeziehung         der Psychosomatik
         Organdialog

         Grenze      finden



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NEURODERMITIS

    infrüher Kindheit
    Selbstvorwürfe der Eltern
            Gegenwehr
    Symptome:
            belasten Eltern-Kind-Beziehung
    häufigste        Hautkrankheit
          10 % betroffen
          20 % Kinder pro Jahrgang
          60 % im 1. Lebensjahr


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ENTSTEHUNG

    organische  Ursachen unbekannt
    allergische Faktoren

    Vererbung

    30 – 40 % psychosozial
            Juckreiz
    psychosomatisch
          stille Wut
          Grenzenzwiespalt




Julia Lindinger V c                   06.04.2013
SYMPTOME


    häufig  chronisch    mitHeuschnupfen,
    Juckreiz              Asthma
       Kratzen           verstärkt durch:
       Infektionen           Stress
    Rötungen                 Aufregung
    Milchschorf              Wut
    Rückfälle            Arme,  Beine
    Symptomausweitung    Hals, Hände




Julia Lindinger V c                        06.04.2013
BEHANDLUNG


       Medizin  Schmerzmilderung
       Verhaltens- und Beziehungsanalyse
               Verstehen
       gemeinsames    Analysieren
       Angstvertreibung

       auf subjektive Stressfaktoren achten

       „Kratz-Tagebuch“
               psychische/allergische Einflüsse


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 Entspannungsübungen

                       psychologisches Training
                       dermatologische Schulung

                       Lernen, Bedürfnisse:
                         mitzuteilen
                         zu respektieren
                       Homöopathie




Julia Lindinger V c                                06.04.2013
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Der eingebildete kranke

  • 1. „DER EINGEBILDETE KRANKE“ Wenn die Seele den Körper krank macht Julia Lindinger V c 06.04.2013
  • 2. Julia Lindinger V c 06.04.2013
  • 3. BEGRIFFSKLÄRUNG PSYCHOSOMATIK  täglich begleitendes Phänomen  Psyche=Seele  Soma=Körper  Wechselspiel Körper-Seele  untrennbare Verbundenheit  Wurzeln:  Sigmund Freud  psychosomatische Krankheiten Julia Lindinger V c 06.04.2013
  • 4. PSYCHOSOMATISCHE KRANKHEITEN  „Psychosomatosen“  pathologisch  körperliche, psychische Faktoren  Krankheitsentstehung  Krankheitsverlauf  kaputtes Gleichgewicht  Körper-Seele  meist körperlich + psychisch Julia Lindinger V c 06.04.2013
  • 5. MENSCH, PSYCHOSOMATIK  Gesamtheit aus  Körper  Geist  Seele  sozialem Umfeld  körperlichunwohl  psychisch unwohl  körperliche Symptome  psychische Umweltfaktoren Julia Lindinger V c 06.04.2013
  • 6. ENTSTEHUNGSTHEORIEN  viele Faktoren:  genetische  biologische  psychische  soziale  Symptome  Störungssignal  „bio-psycho-soziales Modell“  verschiedene Erkennungstheorien Julia Lindinger V c 06.04.2013
  • 7. KONVERSIONSTHEORIE  „verdrehen“,„verkehren“  innere/äußere Verbote  Konversionssymptome  Schmerzzustände  wichtig:  Zusammenhänge erfassen  Auslöser finden  psychodynamischer Hintergrund Julia Lindinger V c 06.04.2013
  • 8. VEGETATIVE NEUROSE psychosomatische unterdrückte Emotionen Stauungsprozesse Erkrankungen Julia Lindinger V c 06.04.2013
  • 9. VEGETATIVE NEUROSE - PSYCHOTHERAPIE  Psychotherapeut hilft beim:  Verstehen vegetativer Reaktionen  Hinterfragung falscher Botschaften  Umdenken  Umfühlen  Abreagieren Julia Lindinger V c 06.04.2013
  • 10. STRESSTHEORIE  kein allgemein akzeptiertes Stressmodell  Stress:  unspezifische Reaktion  lebensnotwendig  Grundlage für Lernimpuls Julia Lindinger V c 06.04.2013
  • 11. Disstress Eustress  Kompensationsmechanismen  Herausforderung überfordert  Muntermacher  Nebenschienen für  Erweiterung Bewältigungsstrategien:  steigert:  physiologische Ebene  Leistungsfähigkeit  psychologische Ebene  Kreativität  Bewältigung Julia Lindinger V c 06.04.2013
  • 12. SEROTONERGES, NORADRENERGES SYSTEM  zuständig für:  Aufmerksamkeit  Kraft  Libido  Schlaf  bei Dauerdisstress:  Serotinmangel-Syndrom  Lustlosigkeit  Depressionen  Schmerzen Julia Lindinger V c 06.04.2013
  • 13. UMSCHALTEN AUF CORTISOLSYSTEM  begünstigt durch:  psychisch:  Leistungsdruck  Regression  unlösbare Konflikte  Zigaretten zur Beruhigung  Erkrankungen  Überforderung  Depression  Substanzmissbrauch  Herzinfarktrisiko  Mangelerscheinungen Julia Lindinger V c 06.04.2013
  • 14. MANGELNDE DIAGNOSTIK  Wiederholbares, Beweisbares  Thure von Uexküll:  biologisch, organisch  psychisch, seelisch  sozial  „Armut macht krank“  meist nur körperliche Untersuchungen  Vernachlässigung der Psyche Julia Lindinger V c 06.04.2013
  • 15. MANGELNDE DIAGNOSTIK 2 % psychiatrische Mitbehandlung  50 % psychotherapeutisches Angebot  ideal: „psychosomatische Basisversorgung“   Angst vor Depressionsdiagnose  1991 Konsiliardienste eingeführt Julia Lindinger V c 06.04.2013
  • 16. IATROGENE CHRONIFIZIERUNG  Verlängerung der Beschwerden  herbeigeführt durch medizinisches System  5 Jahre  hoher wirtschaftlicher Schaden Erforschung psychischen Verstehen Diagnose Hintergrundes Akzeptanz Behandlungs-konzept Julia Lindinger V c 06.04.2013
  • 17. PSYCHOSOMATISCHE KRANKHEITEN  auch organische Abklärung  Ergänzung Medizin – Psychotherapie  Psychodynamik  Nervenstoffwechsel  Entstehung + Verlauf:  psychosomatische  biologische  genetische Faktoren Julia Lindinger V c 06.04.2013
  • 18. AUFGABEN DER HAUT  Schutz als Grenzorgan  Kommunikation  Wahrnehmung  Eindrucksorgan  ästhetisch  Spiegel der Seele  Ausdrucksorgan Julia Lindinger V c 06.04.2013
  • 19. HAUTERKRANKUNGEN  schöne, makellose Haut:  hoher Stellenwert  Krankheiten:  vermindertes Selbstwertgefühl  soziale Kontaktprobleme  25 – 30 % psychisches Leid  Behandlungsziel:  „sich in seiner Haut wohlfühlen“  Folgeerkrankung Julia Lindinger V c 06.04.2013
  • 20. PSYCHOSOMATISCH RELEVANTE HAUTPROBLEME Störungen Entstehung  funktionelle:  psychische Krankheiten  situativ vegetativ  Störungen  somatoform, dissoziativ  Abhängigkeiten  organisch fundierte:  Probleme  Neurodermitis  Stress  Psoriasis  Akne Julia Lindinger V c 06.04.2013
  • 21. MÖGLICHE ENTWICKLUNGSFEHLER  zu wenig:  Zuwendung  Aufmerksamkeit  zu viel:  Zuwendung  Grenzüberschreitung  falscher Aggressionsumgang Julia Lindinger V c 06.04.2013
  • 22. SYMPTOME  Hautüberempfindlichkeit  Hautbrennen  Juckreiz  Falten  Haarausfall  Allergien  trockene,grau-fahle Haut  Verschlimmerung: Kummer, Druck Julia Lindinger V c 06.04.2013
  • 23. BEHANDLUNG  Medikamente  psychosomatische/psychische Therapien  Selbstliebe erlernen  Selbstakzeptanz erlernen  Einbeziehung der Psychosomatik  Organdialog  Grenze finden Julia Lindinger V c 06.04.2013
  • 24. NEURODERMITIS  infrüher Kindheit  Selbstvorwürfe der Eltern  Gegenwehr  Symptome:  belasten Eltern-Kind-Beziehung  häufigste Hautkrankheit  10 % betroffen  20 % Kinder pro Jahrgang  60 % im 1. Lebensjahr Julia Lindinger V c 06.04.2013
  • 25. ENTSTEHUNG  organische Ursachen unbekannt  allergische Faktoren  Vererbung  30 – 40 % psychosozial  Juckreiz  psychosomatisch  stille Wut  Grenzenzwiespalt Julia Lindinger V c 06.04.2013
  • 26. SYMPTOME  häufig chronisch  mitHeuschnupfen,  Juckreiz Asthma  Kratzen  verstärkt durch:  Infektionen  Stress  Rötungen  Aufregung  Milchschorf  Wut  Rückfälle  Arme, Beine  Symptomausweitung  Hals, Hände Julia Lindinger V c 06.04.2013
  • 27. BEHANDLUNG  Medizin  Schmerzmilderung  Verhaltens- und Beziehungsanalyse  Verstehen  gemeinsames Analysieren  Angstvertreibung  auf subjektive Stressfaktoren achten  „Kratz-Tagebuch“  psychische/allergische Einflüsse Julia Lindinger V c 06.04.2013
  • 28.  Entspannungsübungen  psychologisches Training  dermatologische Schulung  Lernen, Bedürfnisse:  mitzuteilen  zu respektieren  Homöopathie Julia Lindinger V c 06.04.2013
  • 29. Julia Lindinger V c 06.04.2013