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Web 2.0 & Skype


18. November 2008
Referent: Walid El Sayed Aly
Gliederung
   Einführung in Web 2.0
   Web 2.0 und Social Software
   Die Funktionsweise von Skype
   Skype im Vergleich mit anderen Systemen
   Wie kann man mit Skype telefonieren?
   Skype Login-Algorithmus
   Skype Kosten
   Skype im Unternehmen
   Was geht bei Skype nicht?
   Skype Nomad
   Vor- und Nachteile von Skype

                                              2
Einführung in Web 2.0
   Timothy Berners-Lee gilt als
    Erfinder des World Wide Web
                                      Stand heute:
   Anfang der 1980er Jahre
    arbeitete er bei CERN und
    beschäftigte sich mit der
    Problematik des
    Datenaustauschs zwischen
    verschiedenen Netz-
    Infrastrukturen aus
    unterschiedlichen Ländern
   1989 entwickelte er ein Projekt
    für den Austausch von
    Informationen unter
    Wissenschaftlern(beruhend auf
    Hypertext): Erster World Wide
    Web Browser und Webserver

                                                     3
Einführung in Web 2.0
   Der Begriff Web 2.0 tauchte zum ersten Mal im Jahr 2004 bei einer
    Technologiekonferenz in den USA auf. Er wurde geprägt von Tim
    O‘Reilly (O‘Reilly Verlag).

   Web 2.0 ist viel mehr als nur eine technische Innovation. Der Begriff hat
    aber keine einheitliche Definition.

   Web 2.0 repräsentiert verschiedene interaktive und kollaborative
    Elemente aus dem Internet. Es kennzeichnet Anwendungen, die das
    WWW als technische Plattform nutzen.

   Web 2.0 ist die Zusammenfassung von Technologien, Ideen und
    Features, die in den letzten Jahren im Internet entwickelt wurden.

   Varianten von Web 2.0 sind z. B. Blogs, Wikis, Folksonomy, Ajax und
    Social Software.
                                                                            4
Einführung in Web 2.0
    Web 2.0 = Marketing-Idee




                               Quelle: nerdwideweb.com   5
Einführung in Web 2.0
             Web 2.0 aus der Sicht Tim O‘Reillys


     Tim O‘Reilly beschreibt in seinem berühmten Artikel Was ist
     Web 2.0? aus dem Jahr 2005 sieben Prinzipien des Webs 2.0:

1.   Das Web als Plattform
2.   Kollektive Intelligenz nutzbar machen
3.   Daten sind das nächste Intel Inside
4.   Das Ende der Software Release Cycles
5.   Lightweight Programming Modelle
6.   Software für mehr als ein Endgerät
7.   Rich User Experience

                                                                   6
Einführung in Web 2.0
  Vergleich Web 1.0 und Web 2.0




                                  7
Einführung in Web 2.0
 Gründe der Entstehung von Web 2.0




                         Quelle: Tom Alby, Web 2.0 – Konzepte, Anwendungen, Technologien


 • Fortschritte in der Übertragungstechnik
 • Geschwindigkeit und Übertragungsart verbessert
 • Sinkende Preise und schnellerer Internetzugang                                          8
Einführung in Web 2.0
            Gründe der Entstehung von Web 2.0


    Aber nicht nur Kosten und Geschwindigkeit haben sich
    verbessert. Weitere Faktoren für den Fortschritt von Web 2.0
    sind:

   Vereinfachung der Entwicklung von Webseiten
   Erhöhung von Sicherheitsfaktoren
   Mehr Erfahrung der Nutzer
   Open Source Software sorgt für Kostenersparnis
   Internet als Geldeinnahmequelle für Unternehmen



                                                               9
Web 2.0 und Social Software
Der Begriff Social Software hat keine eindeutige Definition.
Wikipedia USA definiert ihn so:

„Eine Reihe von Software-Systemen, die Nutzern die
Möglichkeit geben, zu interagieren und Daten untereinander
auszutauschen.“

Social Software wird auch als Unterkategorie von Social
Network verstanden.




                                                               10
Web 2.0 und Social Software
                  Was ist Social Software?

                                     Beispiele für
 Anwendungen, bei denen             Social Software
  Menschen kommunizieren,
  zusammenarbeiten oder auf             Wikipedia
  andere Weise interagieren.            studiVZ
 Dazu gehören auch Instant             YouTube
  Messaging, Text Chat, Blogs           Lycos iQ
  oder Internetforen.                   Xing
 Social Software ist kein neues
                                        MySpace
  Phänomen, sonder wurde durch
  das Aufkommen des Begriffs         und
  Web 2.0 neu wahrgenommen.
                                      SKYPE
                                                       11
Die Funktionsweise von




                         12
Die Funktionsweise von

                      Was ist Skype?

• ein Kommunikationsdienst ähnlich wie die Messenger-Dienste
von AOL, MSN oder Yahoo

• eine Voice-Over-IP-Software mit Instant Messaging System,
Videotelefonie und Datenübertragung

• entwickelt von Niklas Zennström und Janus Friis, den Gründern
der Internettauschbörse KaZaA

• im September 2005 verkaufte KaZaA Skype an eBay für 3,3
Milliarden US-Dollar

• im April 2008 kündigte eBay den geplanten Verkauf von Skype
                                                                  13
an
Die Funktionsweise von

Wie oft wird Skype zur Internettelefonie genutzt?

• seit der Markteinführung bis April 2008 wurde bereits 309
Milliarden Mal mit Skype telefoniert

• Skype hat täglich 155 000 Benutzer

• 35 Millionen Benutzer weltweit sind registriert

• 1,5 Billionen Minuten werden
jeden Monat weltweit „vertelefoniert“

•Skype verzichtet dabei bisher völlig auf Werbung.


                                                              14
Die Funktionsweise von

Wie oft wird Skype zur Internettelefonie genutzt?




                               Monate seit Markteinführung   →
                                                                 15
Die Funktionsweise von

                    Wie funktioniert Skype?

Grundsätzlich funktioniert Skype
wie die meisten Voice-Over-IP-
Programme, und zwar:
Ein Computer nimmt die Stimme
des Benutzers auf, wandelt sie in
Datenpakte um und sendet diese
Datenpakte über das Internet-
protokoll zum jeweiligen
Empfängercomputer

                                                    Quelle: www.rosenheim.de/it_region/
                                                   Veranstaltungen2007/dokumente2007/
                                              Josef_Willkommer_Fa._Techdivision.ppt.pdf




                                                                                     16
Die Funktionsweise von

  Einführung in das Skype Peer-to-Peer-Prinzip

                    1. Peer-to-Peer
Peer-to-Peer (engl. Peer = „Gleichgestellter“).

In einem P2P-Netzwerk ist jeder geschlossene Computer
zu den anderen gleichberechtigt und gleichzeitig ein
Server und ein Client. Jeder Computer stellt den anderen
Computern seine Ressourcen zu Verfügung.




                                                           17
Die Funktionsweise von

  Einführung in das Skype Peer-to-Peer-Prinzip

             2. Gegensatz zu Client/Server
Client-Server-Modell:           P2P-System:

Der Client stellt Anfragen an   Jeder teilnehmende Computer
der Server, mit dem er          arbeitet als Client, der auch
verbunden ist. Der Server       Server-Funktionalität hat. Der
(meist alleinstehend und        Peer kann somit sowohl als
unbeaufsichtigt) beantwortet    Client als auch als Server
die Anfragen und handelt        zusammen mit der gegebenen
danach.                         Applikation handeln.

                                                                 18
Die Funktionsweise von

 Einführung in das Skype Peer-to-Peer-Prinzip

           2. Gegensatz zu Client/Server
P2P-Anwendungen:
• direkter Austausch, z. B. Bereitstellen von Speicherplatz oder
Rechenleistung, Messaging, Gewährleistung von Sicherheit,
Verwalten größerer Datenmengen
• ein Peer kann Anfragen auslösen und Anfragen anderer Peers im
Netzwerk beantworten
• keine Abhängigkeit mehr von einem zentralen Kontrollpunkt
• Nutzer haben mehr Autonomie und Kontrolle über beanspruchte
Dienste

                                                                   19
Die Funktionsweise von

                   Peer-to-Peer-Architekturen

      Hybrid P2P                  Pure P2P              Super P2P
• bedient sich auf der    • völlig dezentral      • Weiterentwicklung
einen Seite der Client-   ausgelegt               des Hybrid P2P
Server-, auf der          • kein zentraler        • zentr. Verwaltungs-
anderen Seite der         Kontrollpunkt           instanz wird mit P2P-
P2P-Beziehung             • Peers sind völlig     Netzwerk getauscht
• semi-zentral mit        gleichwertig und        •Super-Nodes dienen
mind. einem zentralen     autonom                 als Übergangs-
Kontrollpunkt             • Daten oder            Indexserver
• Beispiele: WinMX        Rechenleistung sollen   • Beispiel: Skype, mit
und ICQ                   sich über alle Peers    FastTrack-Protokoll
                          verteilen
                                                                     20
Die Funktionsweise von

              Vor- und Nachteile von
            Peer-to-Peer-Anwendungen

Vorteile

 unkompliziert
 schneller Aufbau
 Netzwerk schnell aufzubauen und kostengünstig




                                                  21
Die Funktionsweise von

                 Vor- und Nachteile von
               Peer-to-Peer-Anwendungen

 Nachteile

  keine zentrale Datensicherung
  wenig Sicherheit vorhanden
  Anonymität der Anwender ist zu groß
  Zugriff auf Daten nur schwer kontrollierbar


Aber:
Trotz aller Nachteile ist die P2P-Technik zur Zeit die beste
Lösung, besonders im Bereich VoIP.                             22
Skype im Vergleich
         mit anderen Systemen
 Im Markt gibt es viele anderen Voice-Over-IP-Systeme, zum Beispiel
 MSN, Yahoo-Messenger und AOL. Vergleich von Skype, MSN und
 Yahoo-Messenger:

                                                     Yahoo-
   Funktion          Skype            MSN
                                                    Messenger
VoIP-Präsenz            √               √                √
Chat                    √               √                √
Kostenlos        Skype-to-Skype   MSN-to-MSN      Yahoo-to-Yahoo
telefonieren
Weltweit                √               --               --
telefonieren
Video                   √               √                √
Videokonferenz          √               --               --
                                                                      23
Wie kann man mit Skype
            telefonieren?
   Software kostenlos herunterladen über www.skype.com.
   Skype Software arbeitet mit unterschiedlichen
    Betriebssystemen: Windows, Linux, Mac OS, PDAs.
   Keine Änderungen im System notwendig nach der Installation;
    Skype nimmt alle Einstellungen automatisch vor.
   Beim ersten Start nach der Installation muss ein Benutzerprofil
    angelegt werden.
   Nach der Registrierung gibt es verschiedene Möglichkeiten, mit
    Hilfe der Kontaktsuche andere Skyper zu finden.




                                                                  24
Skype Login-Algorithmus




                          25
Skype Kosten
Kostenlos               Skype Guthaben           Monatliche Bezahlung
Video- und Audio-Anrufe Im Voraus bezahlen.      Unbegrenzte Anrufe ins
zwischen Skype-Nutzern Danach kann man           Festnetz gegen
sind kostenfrei.        jederzeit Orts-, Fern-   Abonnements:
                        und Auslandsgespräche    Länder-Package 2,95 €
                        führen. 10 Euro          Europa-Package 3,95 €
                        Mindestguthaben.         Welt-Package 8,95 €



Durch die unterschiedlichen Zahlungsvarianten ist Skype ein sehr
flexibles System, das für jeden Nutzer die individuell besten
Nutzungsmöglichkeiten bietet. Der Nutzer hat jederzeit einen
Überblick über seine Kosten und kann diese nach Bedarf
kontrollieren und steuern.

                                                                          26
Skype in Unternehmen
 lohnend für kleine Unternehmen bis max. 10 Mitarbeiter
wegen Einsparung von Telefonkosten und Hardware
 Skype bietet ein Tool zur Kostenkontrolle an, mit dem
man sein Gesprächsguthaben oder seine Kosten ganz
einfach kontrollieren kann
 Skype bietet ein automatisches Guthaben an
 für größere Firmen kann Skype höchstens eine
Zusatzfunktion sein; Anrufweiterleitung oder Makeln sind
nicht möglich
 Vorsicht ist geboten, weil man den Datenfluss über die
PCs der Anwender nicht genau kontrollieren kann
 Dritte können Software installieren. Dies kann mit
Firmenrichtlinien kollidieren.
                                                           27
Was geht bei Skype nicht?
         Folgendes ist bei Skype (noch) nicht möglich:

 sich selbst eine Datei, eine Nachricht oder einen Telefonanruf
zu schicken

 Anrufweiterschaltung bzw. Anrufumleitung

 Rechtschreibprüfung und Zurückholen von Chattexten

 Gerätebezogenes Deaktivieren einzelner Skypedienste

 eine allgemeine Liste aller Skyper zu bekommen


                                                                   28
Skype Nomad

Skype Nomad ist eine neue Technologie, die
sich noch in der Entwicklung befindet.

Mit dieser Software will Skype den
Mobilfunkmarkt erobern.

Es gibt eine Beta Version, mit der man bisher
aber nur sehen kann, welcher Skyper gerade
online ist.


                                                29
Die Vor- und Nachteile
         von Skype
Vorteile

 kostengünstig bzw. kostenfrei (Skype-to-Skype)

 für mehrere Betriebssysteme geeignet

 unkomplizierte Anwendung




                                                   30
Die Vor- und Nachteile
         von Skype
Nachteile

Zitat von Niklas Zennström, Skype CEO: „When there is
a burglar in my house I don‘t want to call the police, I
want to email or IM them.“ Mit anderen Worten: Ohne
Internet kein Skype.
 Skype begrenzt sich auf die P2P und VoIP-
Technologien

 Schwachstellen bzgl. Datensicherheit und Anonymität
der User

Zahlungsmöglichkeiten sind eingeschränkt (nur VISA
                                                           31
oder PayPal).
Skype Live-Vorführung




                        32
Vielen Dank
    für Ihre
Aufmerksamkeit!


                  33

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Web 2.0 und skype

  • 1. Web 2.0 & Skype 18. November 2008 Referent: Walid El Sayed Aly
  • 2. Gliederung  Einführung in Web 2.0  Web 2.0 und Social Software  Die Funktionsweise von Skype  Skype im Vergleich mit anderen Systemen  Wie kann man mit Skype telefonieren?  Skype Login-Algorithmus  Skype Kosten  Skype im Unternehmen  Was geht bei Skype nicht?  Skype Nomad  Vor- und Nachteile von Skype 2
  • 3. Einführung in Web 2.0  Timothy Berners-Lee gilt als Erfinder des World Wide Web Stand heute:  Anfang der 1980er Jahre arbeitete er bei CERN und beschäftigte sich mit der Problematik des Datenaustauschs zwischen verschiedenen Netz- Infrastrukturen aus unterschiedlichen Ländern  1989 entwickelte er ein Projekt für den Austausch von Informationen unter Wissenschaftlern(beruhend auf Hypertext): Erster World Wide Web Browser und Webserver 3
  • 4. Einführung in Web 2.0  Der Begriff Web 2.0 tauchte zum ersten Mal im Jahr 2004 bei einer Technologiekonferenz in den USA auf. Er wurde geprägt von Tim O‘Reilly (O‘Reilly Verlag).  Web 2.0 ist viel mehr als nur eine technische Innovation. Der Begriff hat aber keine einheitliche Definition.  Web 2.0 repräsentiert verschiedene interaktive und kollaborative Elemente aus dem Internet. Es kennzeichnet Anwendungen, die das WWW als technische Plattform nutzen.  Web 2.0 ist die Zusammenfassung von Technologien, Ideen und Features, die in den letzten Jahren im Internet entwickelt wurden.  Varianten von Web 2.0 sind z. B. Blogs, Wikis, Folksonomy, Ajax und Social Software. 4
  • 5. Einführung in Web 2.0 Web 2.0 = Marketing-Idee Quelle: nerdwideweb.com 5
  • 6. Einführung in Web 2.0 Web 2.0 aus der Sicht Tim O‘Reillys Tim O‘Reilly beschreibt in seinem berühmten Artikel Was ist Web 2.0? aus dem Jahr 2005 sieben Prinzipien des Webs 2.0: 1. Das Web als Plattform 2. Kollektive Intelligenz nutzbar machen 3. Daten sind das nächste Intel Inside 4. Das Ende der Software Release Cycles 5. Lightweight Programming Modelle 6. Software für mehr als ein Endgerät 7. Rich User Experience 6
  • 7. Einführung in Web 2.0 Vergleich Web 1.0 und Web 2.0 7
  • 8. Einführung in Web 2.0 Gründe der Entstehung von Web 2.0 Quelle: Tom Alby, Web 2.0 – Konzepte, Anwendungen, Technologien • Fortschritte in der Übertragungstechnik • Geschwindigkeit und Übertragungsart verbessert • Sinkende Preise und schnellerer Internetzugang 8
  • 9. Einführung in Web 2.0 Gründe der Entstehung von Web 2.0 Aber nicht nur Kosten und Geschwindigkeit haben sich verbessert. Weitere Faktoren für den Fortschritt von Web 2.0 sind:  Vereinfachung der Entwicklung von Webseiten  Erhöhung von Sicherheitsfaktoren  Mehr Erfahrung der Nutzer  Open Source Software sorgt für Kostenersparnis  Internet als Geldeinnahmequelle für Unternehmen 9
  • 10. Web 2.0 und Social Software Der Begriff Social Software hat keine eindeutige Definition. Wikipedia USA definiert ihn so: „Eine Reihe von Software-Systemen, die Nutzern die Möglichkeit geben, zu interagieren und Daten untereinander auszutauschen.“ Social Software wird auch als Unterkategorie von Social Network verstanden. 10
  • 11. Web 2.0 und Social Software Was ist Social Software? Beispiele für  Anwendungen, bei denen Social Software Menschen kommunizieren, zusammenarbeiten oder auf  Wikipedia andere Weise interagieren.  studiVZ  Dazu gehören auch Instant  YouTube Messaging, Text Chat, Blogs  Lycos iQ oder Internetforen.  Xing  Social Software ist kein neues  MySpace Phänomen, sonder wurde durch das Aufkommen des Begriffs und Web 2.0 neu wahrgenommen.  SKYPE 11
  • 13. Die Funktionsweise von Was ist Skype? • ein Kommunikationsdienst ähnlich wie die Messenger-Dienste von AOL, MSN oder Yahoo • eine Voice-Over-IP-Software mit Instant Messaging System, Videotelefonie und Datenübertragung • entwickelt von Niklas Zennström und Janus Friis, den Gründern der Internettauschbörse KaZaA • im September 2005 verkaufte KaZaA Skype an eBay für 3,3 Milliarden US-Dollar • im April 2008 kündigte eBay den geplanten Verkauf von Skype 13 an
  • 14. Die Funktionsweise von Wie oft wird Skype zur Internettelefonie genutzt? • seit der Markteinführung bis April 2008 wurde bereits 309 Milliarden Mal mit Skype telefoniert • Skype hat täglich 155 000 Benutzer • 35 Millionen Benutzer weltweit sind registriert • 1,5 Billionen Minuten werden jeden Monat weltweit „vertelefoniert“ •Skype verzichtet dabei bisher völlig auf Werbung. 14
  • 15. Die Funktionsweise von Wie oft wird Skype zur Internettelefonie genutzt? Monate seit Markteinführung → 15
  • 16. Die Funktionsweise von Wie funktioniert Skype? Grundsätzlich funktioniert Skype wie die meisten Voice-Over-IP- Programme, und zwar: Ein Computer nimmt die Stimme des Benutzers auf, wandelt sie in Datenpakte um und sendet diese Datenpakte über das Internet- protokoll zum jeweiligen Empfängercomputer Quelle: www.rosenheim.de/it_region/ Veranstaltungen2007/dokumente2007/ Josef_Willkommer_Fa._Techdivision.ppt.pdf 16
  • 17. Die Funktionsweise von Einführung in das Skype Peer-to-Peer-Prinzip 1. Peer-to-Peer Peer-to-Peer (engl. Peer = „Gleichgestellter“). In einem P2P-Netzwerk ist jeder geschlossene Computer zu den anderen gleichberechtigt und gleichzeitig ein Server und ein Client. Jeder Computer stellt den anderen Computern seine Ressourcen zu Verfügung. 17
  • 18. Die Funktionsweise von Einführung in das Skype Peer-to-Peer-Prinzip 2. Gegensatz zu Client/Server Client-Server-Modell: P2P-System: Der Client stellt Anfragen an Jeder teilnehmende Computer der Server, mit dem er arbeitet als Client, der auch verbunden ist. Der Server Server-Funktionalität hat. Der (meist alleinstehend und Peer kann somit sowohl als unbeaufsichtigt) beantwortet Client als auch als Server die Anfragen und handelt zusammen mit der gegebenen danach. Applikation handeln. 18
  • 19. Die Funktionsweise von Einführung in das Skype Peer-to-Peer-Prinzip 2. Gegensatz zu Client/Server P2P-Anwendungen: • direkter Austausch, z. B. Bereitstellen von Speicherplatz oder Rechenleistung, Messaging, Gewährleistung von Sicherheit, Verwalten größerer Datenmengen • ein Peer kann Anfragen auslösen und Anfragen anderer Peers im Netzwerk beantworten • keine Abhängigkeit mehr von einem zentralen Kontrollpunkt • Nutzer haben mehr Autonomie und Kontrolle über beanspruchte Dienste 19
  • 20. Die Funktionsweise von Peer-to-Peer-Architekturen Hybrid P2P Pure P2P Super P2P • bedient sich auf der • völlig dezentral • Weiterentwicklung einen Seite der Client- ausgelegt des Hybrid P2P Server-, auf der • kein zentraler • zentr. Verwaltungs- anderen Seite der Kontrollpunkt instanz wird mit P2P- P2P-Beziehung • Peers sind völlig Netzwerk getauscht • semi-zentral mit gleichwertig und •Super-Nodes dienen mind. einem zentralen autonom als Übergangs- Kontrollpunkt • Daten oder Indexserver • Beispiele: WinMX Rechenleistung sollen • Beispiel: Skype, mit und ICQ sich über alle Peers FastTrack-Protokoll verteilen 20
  • 21. Die Funktionsweise von Vor- und Nachteile von Peer-to-Peer-Anwendungen Vorteile  unkompliziert  schneller Aufbau  Netzwerk schnell aufzubauen und kostengünstig 21
  • 22. Die Funktionsweise von Vor- und Nachteile von Peer-to-Peer-Anwendungen Nachteile  keine zentrale Datensicherung  wenig Sicherheit vorhanden  Anonymität der Anwender ist zu groß  Zugriff auf Daten nur schwer kontrollierbar Aber: Trotz aller Nachteile ist die P2P-Technik zur Zeit die beste Lösung, besonders im Bereich VoIP. 22
  • 23. Skype im Vergleich mit anderen Systemen Im Markt gibt es viele anderen Voice-Over-IP-Systeme, zum Beispiel MSN, Yahoo-Messenger und AOL. Vergleich von Skype, MSN und Yahoo-Messenger: Yahoo- Funktion Skype MSN Messenger VoIP-Präsenz √ √ √ Chat √ √ √ Kostenlos Skype-to-Skype MSN-to-MSN Yahoo-to-Yahoo telefonieren Weltweit √ -- -- telefonieren Video √ √ √ Videokonferenz √ -- -- 23
  • 24. Wie kann man mit Skype telefonieren?  Software kostenlos herunterladen über www.skype.com.  Skype Software arbeitet mit unterschiedlichen Betriebssystemen: Windows, Linux, Mac OS, PDAs.  Keine Änderungen im System notwendig nach der Installation; Skype nimmt alle Einstellungen automatisch vor.  Beim ersten Start nach der Installation muss ein Benutzerprofil angelegt werden.  Nach der Registrierung gibt es verschiedene Möglichkeiten, mit Hilfe der Kontaktsuche andere Skyper zu finden. 24
  • 26. Skype Kosten Kostenlos Skype Guthaben Monatliche Bezahlung Video- und Audio-Anrufe Im Voraus bezahlen. Unbegrenzte Anrufe ins zwischen Skype-Nutzern Danach kann man Festnetz gegen sind kostenfrei. jederzeit Orts-, Fern- Abonnements: und Auslandsgespräche Länder-Package 2,95 € führen. 10 Euro Europa-Package 3,95 € Mindestguthaben. Welt-Package 8,95 € Durch die unterschiedlichen Zahlungsvarianten ist Skype ein sehr flexibles System, das für jeden Nutzer die individuell besten Nutzungsmöglichkeiten bietet. Der Nutzer hat jederzeit einen Überblick über seine Kosten und kann diese nach Bedarf kontrollieren und steuern. 26
  • 27. Skype in Unternehmen  lohnend für kleine Unternehmen bis max. 10 Mitarbeiter wegen Einsparung von Telefonkosten und Hardware  Skype bietet ein Tool zur Kostenkontrolle an, mit dem man sein Gesprächsguthaben oder seine Kosten ganz einfach kontrollieren kann  Skype bietet ein automatisches Guthaben an  für größere Firmen kann Skype höchstens eine Zusatzfunktion sein; Anrufweiterleitung oder Makeln sind nicht möglich  Vorsicht ist geboten, weil man den Datenfluss über die PCs der Anwender nicht genau kontrollieren kann  Dritte können Software installieren. Dies kann mit Firmenrichtlinien kollidieren. 27
  • 28. Was geht bei Skype nicht? Folgendes ist bei Skype (noch) nicht möglich:  sich selbst eine Datei, eine Nachricht oder einen Telefonanruf zu schicken  Anrufweiterschaltung bzw. Anrufumleitung  Rechtschreibprüfung und Zurückholen von Chattexten  Gerätebezogenes Deaktivieren einzelner Skypedienste  eine allgemeine Liste aller Skyper zu bekommen 28
  • 29. Skype Nomad Skype Nomad ist eine neue Technologie, die sich noch in der Entwicklung befindet. Mit dieser Software will Skype den Mobilfunkmarkt erobern. Es gibt eine Beta Version, mit der man bisher aber nur sehen kann, welcher Skyper gerade online ist. 29
  • 30. Die Vor- und Nachteile von Skype Vorteile  kostengünstig bzw. kostenfrei (Skype-to-Skype)  für mehrere Betriebssysteme geeignet  unkomplizierte Anwendung 30
  • 31. Die Vor- und Nachteile von Skype Nachteile Zitat von Niklas Zennström, Skype CEO: „When there is a burglar in my house I don‘t want to call the police, I want to email or IM them.“ Mit anderen Worten: Ohne Internet kein Skype.  Skype begrenzt sich auf die P2P und VoIP- Technologien  Schwachstellen bzgl. Datensicherheit und Anonymität der User Zahlungsmöglichkeiten sind eingeschränkt (nur VISA 31 oder PayPal).
  • 33. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 33