Politische Praxis in Österreich - Teil 3  Österreichische Politik im internationalen Kontext   Kanada Bildungspolitik im internationalen Vergleich Finnland Schweden USA Japan
Reinhold Dunkl  Universität Wien Wirtschaftsinformatik und Politikwissenschaft Katharina Hammler Wirtschaftsuniversität Wien Soioökonomie und Politikwissenschaft
Übersicht Meinungen zum österreichischen Bildungssystem Die PISA-Studie Gesamtschule Bildungssysteme Finnland, Schweden Gruppenarbeit: Vor- und Nachteile, Unterschiede und Gemeinsamkeiten Bildungssysteme USA, Kanada, Japan Blockvergleich Rollenspiel
Meinungen Eigene Erfahrungen Das österreichische Bildungssystem Trennung von Hauptschule und Gymnasium Trennung von algemeinbildenden und berufsbildende Schulen Studiengebühren
Die PISA-Studie P rogramme for  I nternational  S tudent  A ssessment Zielgruppe: fünfzehnjährige Jugendliche die kurz vor dem Pflichtschulabschluss stehen Zweck:  Leistungsfähigkeit von Bildungssystemen vergleichen und beurteilen Durchführung: zyklisch alle drei Jahre
Die PISA-Studie: Untersuchungsbereiche Lesen (2000) Mathematik (2003) Naturwissenschaften (2006) Fächerübergreifend 2000: Lernstrategien und Selbstreguliertes Lernen  2003: Problemlösungskompetenz 2006: Informationstechnische Grundbildung
Die PISA-Studie: Vergleich
Die PISA-Studie: Einflussfaktoren Familienstruktur Migrationsgeschichte (Kanada) soziale Herkunft Arbeitslosigkeit eines Elternteils Bildungsabschluss der Eltern Alleinerziehung Besitz von Kulturgütern Sozioökonomischer Status
 
Die PISA-Studie: Einflussfaktoren Klima in der Schule Unterstützung durch die Lehrkräfte Kognitive, gefühls- und einstellungsbezogene Aspekte Motivation der Schüler Engagement der Schüler Vertrauen auf die eigenen Fähigkeiten Lernstrategien (selbstreguliertes Lernen) Mit quantitativen Methoden schwer zu messen
Die PISA-Studie: Privat - Öffentlich 2/3 der Länder: Anteil privater Mittel < 10% Steuerung der Qualität über Mittelvergabe Typen: Unabhängige Privatschulen (6%) Vom Staat abhängige Privatschulen (10%) Öffentliche Schulen Privatschulen erzielen bessere Leistungen
 
PISA-Studie und Gesamtschule Die guten Ergebnisse von Finnland können nicht alleine auf das Konzept der Gesamtschule zurückgeführt werden. Andere Länder mit Gesamtschulkonzept haben sehr schlecht abgeschnitten.
Gesamtschule Heterogene versus Homogene Lerngruppen Auswahlkriterium Lernerfolge Ganzheitliche Förderung Förderung von Akzeptanz Innere/äußere Differenzierung
Innere Differenzierung Optimale Förderung der Einzelnen Zwei Möglichkeiten im Unterricht Basis und Aufbaustoff Didaktische Möglichkeiten
Äußere Differenzierung Kein Widerspruch zur inneren Differenzierung Kombination: Wochenplanunterricht positive Effekte/negative Effekte Durchlässigkeit muss gewährleistet sein
Finnland
 
Wirtschaftsdaten 5,2% 3,5% 6,0% 7,5% 6,7% 6,0% Bildungsausgaben: 2,3% 3,1% 2,0% 2,7% 4,0% 3,5% Ausgaben für F&E: 42% 16,8% 33,5% 27% 51% 44% Steueraufkommen: 5,2% 4,4% 6,8% 5,1% 6,4% 8,4% Arbeitslosenrate: 61% 58% 68% 66% 72% 66% - Frauen: 75% 80% 77% 78% 76% 70% - Männer: 69% 69% 72% 72% 74% 68% Beschäftigungsrate: 1,8% -1,3% 3,2% 3,0% 1,2% 0,6% Inflation: 34.400 30.800 34.000 41.800 32.100 31.000 BIP/Kopf (in $PPP):
Geschichte Bildung bis ins 19.Jhd kirchlich dominiert Reformen im 19.Jhd Verfassung 1919 1972-1977 Gesamtschule Ab 1980 „klassenlose“ gymnasiale Oberstufe 90er Jahre Hochschulreform
Bildungssystem
Vorschule Ziel: Lernfähigkeit verbessern Nicht verpflichtend Muss kostenlos angeboten werden
Bildungssystem
Gesamtschule 9 Jahre ab dem 7. Lebensjahr Ziel: Heranwachsen zu ethisch verantwortungsvoll handelnden Mitgliedern der Gesellschaft Absolvierung des Lernpensums Sonderschulunterricht integriert Organisation durch Gemeinden Kostenlos (+ Mahlzeit und Transport)
Bildungssystem
Gymnasiale Oberstufe Im Alter von 16 – 19 Dauer: 2-4 Jahre Ziel: Vorbereitung auf Universität Kurssystem Landesweite Abschlussprüfung
Bildungssystem
Berufliche Oberstufe Ab dem 16. Lebensjahr Dauer: 3 Jahre Ziel: Vorbereitung auf Beruf Anschließendes Hochschulstudium möglich Sehr praxisorientiert Kostenlos Demonstrationsprüfung
Bildungssystem
Universität Niedere Abschlüsse (3 Jahre) Höhere Abschlüsse (5-6 Jahre) Wissenschaftliche Aufbaustudiengänge Aufnahmeprüfungen Weitgehende Autonomie Kombination aus Forschung und Lehre
Bildungssystem
Fachhochschulen Dauer: 3,5 – 4 Jahre Voraussetzung: Reifeprüfung oder abgeschlossene Berufsausbildung Enge Verkettung mit dem Erwerbsleben Von Kommunen oder privaten Einrichtungen getragen Zu 57% vom Staat finanziert
Erwachsenenbildung Starkes Interesse (1 Mio. pro Jahr) Kostenlos: Auf Studienabschluss zielender Unterricht Wiedereingliederung Arbeitsloser Fachliche Qualifikation verbessern Reifeprüfung an der Abendschule
Finanzierung Aus öffentlicher Hand 2 Ebenen Staatlich Kommunal Budget pro Studierenden Staatliche Anteilsfinanzierung deckt 45 – 57% der Nutzungskosten Kein vorbestimmter Verwendungszweck
Ausbildungsförderung Ziel: planmäßigen Schulbesuch/Studium in Mindestzeit ermöglichen Anrecht auf verschiedene Leistungen Vorraussetzungen: Vollzeitstudium Lernfortschritt Bedarf an finanzieller Unterstützung Ausbildungsdarlehen Erwachsenenbildung
Gründe für den Erfolg bei PISA Hoher Stellenwert von Bildung Kulturelle Gründe Wirtschaftliche Gründe Lehrerausbildung Lernklima Frühzeitige Förderung Große personelle Ressourcen
Schweden
 
Wirtschaftsdaten 5,2% 3,5% 6,0% 7,5% 6,7% 6,0% Bildungsausgaben: 2,3% 3,1% 2,0% 2,7% 4,0% 3,5% Ausgaben für F&E: 42% 16,8% 33,5% 27% 51% 44% Steueraufkommen: 5,2% 4,4% 6,8% 5,1% 6,4% 8,4% Arbeitslosenrate: 61% 58% 68% 66% 72% 66% - Frauen: 75% 80% 77% 78% 76% 70% - Männer: 69% 69% 72% 72% 74% 68% Beschäftigungsrate: 1,8% -1,3% 3,2% 3,0% 1,2% 0,6% Inflation: 34.400 30.800 34.000 41.800 32.100 31.000 BIP/Kopf (in $PPP):
Geschichte 1842 Einführung der obligatorische Volksschule 1962 Einführung der Gesamtschule 1986 Education Act 90er Jahre radikale und umfassende Reformen 1991 flexibler Schulbeginn 1993 Dezentralisierung, Verantwortung auf Gemeindeebene 1995 neuer Lehrplan für das gesamte Schulsystem
Bildungssystem
Vorschule Nicht verpflichtend Betreuungseinrichtungen Ganztag für Ein- bis Sechsjährige Teilzeit für Vier- bis Sechsjährige Offene Vorschulen Spezielle Programme für Sechsjährige um den Übergang zur Schule besser zu gestalten
Bildungssystem
Gesamtschule Ab dem 7. Lebensjahr Dauer: 9 Jahre Verpflichtend Kostenlos Sonderformen: Für Taubstumme Kinder: 10 Jahre Für Kinder mit Lernbehinderung: bis 12 Jahre Für Samen: bis zum 13. Lebensjahr Organisation durch Gemeinden
Bildungssystem
Obere Schulestufe  Im Alter von 16 – 20 Dauer: 3 Jahre Nicht verpflichtend Kostenlos Individuell zusammengestellte Programme 17 verschiedene staatliche Programme Kernfächer Programmspezifische Fächer Optionale Fächer Projektarbeit Regierung und Parlament verantwortlich
Bildungssystem
Universität Abschlüsse University diploma (2 Jahre) Bachelor's degree (3 Jahre) Master's degree (4 Jahre) Kostenlos Kombination aus Forschung, Lehre und Interaktion mit der Gesellschaft Regierung und Parlament verantwortlich
Bildungssystem
Fachhochschulen Dauer: ab 2 Jahre Voraussetzung: Abschluss der Oberen Schulstufe oder äquivalente Ausbildung (z.B.: auch Arbeitserfahrung) Enge Verkettung mit dem Erwerbsleben Von Staat, Gemeinden und/oder privaten Einrichtungen getragen
Erwachsenenbildung Mehrere Stufen äquivalent zum herkömmlichen Schulsystem Erwachsenenbasisbildung (Grundschule) Erwachsenenbildung (Oberen Schulstufe) Ergänzende Ausbildung (Berufsbildung) Schule für Immigranten
Finanzierung Gemeinden erhalten finanzielle Mittel und müssen die Einrichtungen zur Verfügung stellen Privatschulenanteil sehr gering Weiterbildung prinzipiell kostenlos Personen ab dem 18.Lebensjahr unabhängig von den Eltern
Ausbildungsförderung Leistungen setzen sich zusammen aus: Stipendium (34,5%) und Darlehen Anspruchsdauer: 240 Wochen Vorraussetzungen: Lernfortschritt Bedarf an finanzieller Unterstützung Unabhängig vom Einkommen der Eltern oder des Lebensgefährten
Bildung in der EU Lisabon Strategie (2000): Die Union muss die konkurrenzfähigste und dynamischste wissensbasierte Ökonomie der Welt werden, mit der Fähigkeit zu nachhaltigem wirtschaftlichem Wachstum mit einer größeren Anzahl und besseren Jobs und größerem sozialen Zusammenhalt.
Bildung in der EU Um dieses Ziel zu erreichen: Neben radikalen Änderungen in der Ökonomie auch Modernisierung sozialer Wohlfahrt und der Bildungssysteme Als Mittel die offene Methode der Koordinierung Teilen von Erfahrungen „Lernen von den Besten“
Gruppenarbeit Vor- und Nachteile der  beiden Systeme Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu Österreich
Pause
USA
 
Wirtschaftsdaten 5,2% 3,5% 6,0% 7,5% 6,7% 6,0% Bildungsausgaben: 2,3% 3,1% 2,0% 2,7% 4,0% 3,5% Ausgaben für F&E: 42% 16,8% 33,5% 27% 51% 44% Steueraufkommen: 5,2% 4,4% 6,8% 5,1% 6,4% 8,4% Arbeitslosenrate: 61% 58% 68% 66% 72% 66% - Frauen: 75% 80% 77% 78% 76% 70% - Männer: 69% 69% 72% 72% 74% 68% Beschäftigungsrate: 1,8% -1,3% 3,2% 3,0% 1,2% 0,6% Inflation: 34.400 30.800 34.000 41.800 32.100 31.000 BIP/Kopf (in $PPP):
Geschichte 1969 Busing System 1981 Reformforderungen 1989 6 Unterrichtsziele 2002 No Child Left Behind Act 2003 60% der Kinder aus armen Familien de facto Analphabeten
Bildungssystem 3 Ebenen Föderalistisch geprägt Schulpflicht 12 Jahre Kostenlos bis zum Ende der High School Theoretisches Ziel: Gleichberechtigung 90% der SchülerInnen sind in öffentlichen Schulen
Bildungssystem
Vorschule Vorschule und Kindergarten Nicht verpflichtend Weitgehend privat Ganztagesprogramme
Bildungssystem
Grundschule Ziel: Allgemeine Entwicklung der Kinder Dauer: 6 oder 8 Jahre Seit 1960ern zunehmend Mittelschulen Ab 5. oder 6. Klasse bis zur 8.
Bildungssystem
High School Ab Klasse 7 oder 9 bis Klasse 12 Junior High und Senior High Bis zur 10 Klasse Entscheidung für Bildungsweg High School Diplom Kurssystem Berufsausbildung möglich 2001 88% High School Abschluss
Bildungssystem
Tertiärer Bildungsweg Universitäten Höhere Berufschulen Colleges Aufnahmeprüfungen Elitehochschulen
Finanzierung/Förderungen Privatisierung der Bildung Universitäten, 3 Quellen Studiengebühren Spenden Staatliche Unterstützung Problem der Verschuldung Bildungsschecks Bildungskredite
Kanada
 
Wirtschaftsdaten 5,2% 3,5% 6,0% 7,5% 6,7% 6,0% Bildungsausgaben: 2,3% 3,1% 2,0% 2,7% 4,0% 3,5% Ausgaben für F&E: 42% 16,8% 33,5% 27% 51% 44% Steueraufkommen: 5,2% 4,4% 6,8% 5,1% 6,4% 8,4% Arbeitslosenrate: 61% 58% 68% 66% 72% 66% - Frauen: 75% 80% 77% 78% 76% 70% - Männer: 69% 69% 72% 72% 74% 68% Beschäftigungsrate: 1,8% -1,3% 3,2% 3,0% 1,2% 0,6% Inflation: 34.400 30.800 34.000 41.800 32.100 31.000 BIP/Kopf (in $PPP):
Geschichte 1867 Constitution Act: Provinzen und Territorien sind für die Bildung verantwortlich 1967 The Council of Ministers of Education 1982 Charter of Rights and Freedoms 1989 the School Achievement Indicators Programme 90er Jahre Restukturierung, Finanzreform
Bildungssystem 9 oder 10 Jahre Schulpflicht Öffentliche Schulen kostenlos bis zur Oberen Schulstufe Verpflichtend bis zum 16. Lenbensjahr
 
Bildungssystem
Vorschule Kostenlos Nicht verpflichtend (eine Ausnahme) Für Fünfjährige eine Vorschulklasse 95% der Fünfjährigen nehmen diese Möglichkeit wahr Kindergärten ab 4 Jahren, teilweise auch früher Betreuungseinrichtungen Ganztags und  Halbtags
Bildungssystem
Grundschule Ab dem 6. oder 7. Lebensjahr Dauer: 6 - 8 Jahre Kostenlos für alle Staatsbürger und ständige Einwohner  Verpflichtend Organisation durch Provinz
Bildungssystem
Obere Schulestufe  Vom 12. bis zum 18. Lebensjahr Dauer: 4 - 6 Jahre Verpflichtend bis zum 16. Lebensjahr Kostenlos für alle Staatsbürger und ständige Einwohner  Programm setzt sich zusammen aus: Verpflichtende Fächer Optionale Fächer Ca. 75% schließen diese Schulstufe ab Organisation durch Provinz
Bildungssystem
Tertiärer Bildungsweg Abschlüsse Zertifikat (1 Jahr) Diplom (2 – 3 Jahre) Bachelor's degree (3 - 4 Jahre) Master's degree (1 – 2 Jahre nach Bachelor's degree) Organisation durch Provinz
Finanzierung/Förderungen Jede Provinz ist selbst zuständig Universitäten und Fachhochschulen heben auch Studiengebühren ein Stipendien und Kredite für Studenten
Japan
 
Wirtschaftsdaten 5,2% 3,5% 6,0% 7,5% 6,7% 6,0% Bildungsausgaben: 2,3% 3,1% 2,0% 2,7% 4,0% 3,5% Ausgaben für F&E: 42% 16,8% 33,5% 27% 51% 44% Steueraufkommen: 5,2% 4,4% 6,8% 5,1% 6,4% 8,4% Arbeitslosenrate: 61% 58% 68% 66% 72% 66% - Frauen: 75% 80% 77% 78% 76% 70% - Männer: 69% 69% 72% 72% 74% 68% Beschäftigungsrate: 1,8% -1,3% 3,2% 3,0% 1,2% 0,6% Inflation: 34.400 30.800 34.000 41.800 32.100 31.000 BIP/Kopf (in $PPP):
Geschichte Nach 2 WK: 6-3-3 System Ab 1952 souveräner Staat 60er Jahre wirtschaftlicher Aufschwung 80er Jahre Bildungsreform
Bildungssystem „Lernen vom Mutterbauch bis zur Universität“ Kein „Sitzenbleiben“ 9 Jahre Schulpflicht 2/3 besuchen Nachhilfeschulen
Bildungssystem
Kindergarten Nicht verpflichtend Von 2/3 besucht Weitgehend privat Im Mittelpunkt steht Gruppengefühl
Bildungssystem
Grundschule/Mittelschule Grundschule zwischen 6 und 12 Jahren Mittelschule zwischen 12 und 15 Jahren Äußerst schwere Abschlussprüfung 98,6% öffentlich
Bildungssystem
Oberschule Etwa 94% besuchen Oberschule „Allgemeine“ Oberschule 3 Jahre Fachspezifische 3 – 5 Jahre Keine Abschlussprüfung 3 Typen (Vollzeit, Teilzeit, Fernunterricht) 3 Typen von Lehrinhalten Uniformpflicht Kostenpflichtig
Bildungssystem
Tertiärer Bildungsweg Etwa 38% Universitäten (ab 4 Jahre) Colleges of Technology Junior Colleges (2 - 3 Jahre) Aufnahmeprüfungen Gebührenpflichtig
Finanzierung/Förderungen Finanzierung auf 2 Ebenen Meisten Grund- und Mittelschulen werden von Kommunen getragen Generell ist die Gebühr von öffentlichen Bildungseinrichtungen geringer Stipendienprogramm
 
Blockvergleich Schweden und Finnland Kostenlose tertiäre Bildung in Gesamtschule Gesamtschule für Chancengleichheit USA und Kanada Föderale Systeme mit großen Unterschieden in den einzelnen Gebieten Private Nachhilfeschulen Hoher Anteil in Japan Kein Markt in Finnland In allen fünf Ländern Aufnahmeprüfungen (Kanada und Schweden von der Universität abhängig)
Finanzierung: Elementarbereich
Finanzierung: Schul- und Berufsbildender Bereich
Finanzierung: Tertiärbereich
 
 
 
Die PISA-Studie: Einflussfaktoren Familienstruktur Migrationsgeschichte (Kanada) soziale Herkunft Arbeitslosigkeit eines Elternteils Bildungsabschluss der Eltern Alleinerziehung Besitz von Kulturgütern Sozioökonomischer Status
 
 
 
 
Rollenspiel Einführung einer Gesamtschule in Österreich SchülerIn Elternteil Vertreter der Privatwirtschaft LehrerIn PolitikerIn dafür PolitikerIn gegen
Weblinks PISA-Studie: http://www.pisa.oecd.org / http://www.pisa.oecd.org/dataoecd/48/48/34474315.pdf http://pisa.ipn.uni-kiel.de/ http://www.mpib-berlin.mpg.de/pisa/PISA_im_Ueberblick.pdf Bildungssysteme: http://portal.unesco.org/education/ http://www.ibe.unesco.org/countries/countrydossiers.htm OECD: http://www.oecd.org/countrieslist/0,3025,en_33873108_33844430_1_1_1_1_1,00.html Diese Präsentation: http://www.unet.univie.ac.at/~a0303192/Bildungssysteme.ppt

Vgl. Bildungssysteme

  • 1.
    Politische Praxis inÖsterreich - Teil 3 Österreichische Politik im internationalen Kontext Kanada Bildungspolitik im internationalen Vergleich Finnland Schweden USA Japan
  • 2.
    Reinhold Dunkl Universität Wien Wirtschaftsinformatik und Politikwissenschaft Katharina Hammler Wirtschaftsuniversität Wien Soioökonomie und Politikwissenschaft
  • 3.
    Übersicht Meinungen zumösterreichischen Bildungssystem Die PISA-Studie Gesamtschule Bildungssysteme Finnland, Schweden Gruppenarbeit: Vor- und Nachteile, Unterschiede und Gemeinsamkeiten Bildungssysteme USA, Kanada, Japan Blockvergleich Rollenspiel
  • 4.
    Meinungen Eigene ErfahrungenDas österreichische Bildungssystem Trennung von Hauptschule und Gymnasium Trennung von algemeinbildenden und berufsbildende Schulen Studiengebühren
  • 5.
    Die PISA-Studie Programme for I nternational S tudent A ssessment Zielgruppe: fünfzehnjährige Jugendliche die kurz vor dem Pflichtschulabschluss stehen Zweck: Leistungsfähigkeit von Bildungssystemen vergleichen und beurteilen Durchführung: zyklisch alle drei Jahre
  • 6.
    Die PISA-Studie: UntersuchungsbereicheLesen (2000) Mathematik (2003) Naturwissenschaften (2006) Fächerübergreifend 2000: Lernstrategien und Selbstreguliertes Lernen 2003: Problemlösungskompetenz 2006: Informationstechnische Grundbildung
  • 7.
  • 8.
    Die PISA-Studie: EinflussfaktorenFamilienstruktur Migrationsgeschichte (Kanada) soziale Herkunft Arbeitslosigkeit eines Elternteils Bildungsabschluss der Eltern Alleinerziehung Besitz von Kulturgütern Sozioökonomischer Status
  • 9.
  • 10.
    Die PISA-Studie: EinflussfaktorenKlima in der Schule Unterstützung durch die Lehrkräfte Kognitive, gefühls- und einstellungsbezogene Aspekte Motivation der Schüler Engagement der Schüler Vertrauen auf die eigenen Fähigkeiten Lernstrategien (selbstreguliertes Lernen) Mit quantitativen Methoden schwer zu messen
  • 11.
    Die PISA-Studie: Privat- Öffentlich 2/3 der Länder: Anteil privater Mittel < 10% Steuerung der Qualität über Mittelvergabe Typen: Unabhängige Privatschulen (6%) Vom Staat abhängige Privatschulen (10%) Öffentliche Schulen Privatschulen erzielen bessere Leistungen
  • 12.
  • 13.
    PISA-Studie und GesamtschuleDie guten Ergebnisse von Finnland können nicht alleine auf das Konzept der Gesamtschule zurückgeführt werden. Andere Länder mit Gesamtschulkonzept haben sehr schlecht abgeschnitten.
  • 14.
    Gesamtschule Heterogene versusHomogene Lerngruppen Auswahlkriterium Lernerfolge Ganzheitliche Förderung Förderung von Akzeptanz Innere/äußere Differenzierung
  • 15.
    Innere Differenzierung OptimaleFörderung der Einzelnen Zwei Möglichkeiten im Unterricht Basis und Aufbaustoff Didaktische Möglichkeiten
  • 16.
    Äußere Differenzierung KeinWiderspruch zur inneren Differenzierung Kombination: Wochenplanunterricht positive Effekte/negative Effekte Durchlässigkeit muss gewährleistet sein
  • 17.
  • 18.
  • 19.
    Wirtschaftsdaten 5,2% 3,5%6,0% 7,5% 6,7% 6,0% Bildungsausgaben: 2,3% 3,1% 2,0% 2,7% 4,0% 3,5% Ausgaben für F&E: 42% 16,8% 33,5% 27% 51% 44% Steueraufkommen: 5,2% 4,4% 6,8% 5,1% 6,4% 8,4% Arbeitslosenrate: 61% 58% 68% 66% 72% 66% - Frauen: 75% 80% 77% 78% 76% 70% - Männer: 69% 69% 72% 72% 74% 68% Beschäftigungsrate: 1,8% -1,3% 3,2% 3,0% 1,2% 0,6% Inflation: 34.400 30.800 34.000 41.800 32.100 31.000 BIP/Kopf (in $PPP):
  • 20.
    Geschichte Bildung bisins 19.Jhd kirchlich dominiert Reformen im 19.Jhd Verfassung 1919 1972-1977 Gesamtschule Ab 1980 „klassenlose“ gymnasiale Oberstufe 90er Jahre Hochschulreform
  • 21.
  • 22.
    Vorschule Ziel: Lernfähigkeitverbessern Nicht verpflichtend Muss kostenlos angeboten werden
  • 23.
  • 24.
    Gesamtschule 9 Jahreab dem 7. Lebensjahr Ziel: Heranwachsen zu ethisch verantwortungsvoll handelnden Mitgliedern der Gesellschaft Absolvierung des Lernpensums Sonderschulunterricht integriert Organisation durch Gemeinden Kostenlos (+ Mahlzeit und Transport)
  • 25.
  • 26.
    Gymnasiale Oberstufe ImAlter von 16 – 19 Dauer: 2-4 Jahre Ziel: Vorbereitung auf Universität Kurssystem Landesweite Abschlussprüfung
  • 27.
  • 28.
    Berufliche Oberstufe Abdem 16. Lebensjahr Dauer: 3 Jahre Ziel: Vorbereitung auf Beruf Anschließendes Hochschulstudium möglich Sehr praxisorientiert Kostenlos Demonstrationsprüfung
  • 29.
  • 30.
    Universität Niedere Abschlüsse(3 Jahre) Höhere Abschlüsse (5-6 Jahre) Wissenschaftliche Aufbaustudiengänge Aufnahmeprüfungen Weitgehende Autonomie Kombination aus Forschung und Lehre
  • 31.
  • 32.
    Fachhochschulen Dauer: 3,5– 4 Jahre Voraussetzung: Reifeprüfung oder abgeschlossene Berufsausbildung Enge Verkettung mit dem Erwerbsleben Von Kommunen oder privaten Einrichtungen getragen Zu 57% vom Staat finanziert
  • 33.
    Erwachsenenbildung Starkes Interesse(1 Mio. pro Jahr) Kostenlos: Auf Studienabschluss zielender Unterricht Wiedereingliederung Arbeitsloser Fachliche Qualifikation verbessern Reifeprüfung an der Abendschule
  • 34.
    Finanzierung Aus öffentlicherHand 2 Ebenen Staatlich Kommunal Budget pro Studierenden Staatliche Anteilsfinanzierung deckt 45 – 57% der Nutzungskosten Kein vorbestimmter Verwendungszweck
  • 35.
    Ausbildungsförderung Ziel: planmäßigenSchulbesuch/Studium in Mindestzeit ermöglichen Anrecht auf verschiedene Leistungen Vorraussetzungen: Vollzeitstudium Lernfortschritt Bedarf an finanzieller Unterstützung Ausbildungsdarlehen Erwachsenenbildung
  • 36.
    Gründe für denErfolg bei PISA Hoher Stellenwert von Bildung Kulturelle Gründe Wirtschaftliche Gründe Lehrerausbildung Lernklima Frühzeitige Förderung Große personelle Ressourcen
  • 37.
  • 38.
  • 39.
    Wirtschaftsdaten 5,2% 3,5%6,0% 7,5% 6,7% 6,0% Bildungsausgaben: 2,3% 3,1% 2,0% 2,7% 4,0% 3,5% Ausgaben für F&E: 42% 16,8% 33,5% 27% 51% 44% Steueraufkommen: 5,2% 4,4% 6,8% 5,1% 6,4% 8,4% Arbeitslosenrate: 61% 58% 68% 66% 72% 66% - Frauen: 75% 80% 77% 78% 76% 70% - Männer: 69% 69% 72% 72% 74% 68% Beschäftigungsrate: 1,8% -1,3% 3,2% 3,0% 1,2% 0,6% Inflation: 34.400 30.800 34.000 41.800 32.100 31.000 BIP/Kopf (in $PPP):
  • 40.
    Geschichte 1842 Einführungder obligatorische Volksschule 1962 Einführung der Gesamtschule 1986 Education Act 90er Jahre radikale und umfassende Reformen 1991 flexibler Schulbeginn 1993 Dezentralisierung, Verantwortung auf Gemeindeebene 1995 neuer Lehrplan für das gesamte Schulsystem
  • 41.
  • 42.
    Vorschule Nicht verpflichtendBetreuungseinrichtungen Ganztag für Ein- bis Sechsjährige Teilzeit für Vier- bis Sechsjährige Offene Vorschulen Spezielle Programme für Sechsjährige um den Übergang zur Schule besser zu gestalten
  • 43.
  • 44.
    Gesamtschule Ab dem7. Lebensjahr Dauer: 9 Jahre Verpflichtend Kostenlos Sonderformen: Für Taubstumme Kinder: 10 Jahre Für Kinder mit Lernbehinderung: bis 12 Jahre Für Samen: bis zum 13. Lebensjahr Organisation durch Gemeinden
  • 45.
  • 46.
    Obere Schulestufe Im Alter von 16 – 20 Dauer: 3 Jahre Nicht verpflichtend Kostenlos Individuell zusammengestellte Programme 17 verschiedene staatliche Programme Kernfächer Programmspezifische Fächer Optionale Fächer Projektarbeit Regierung und Parlament verantwortlich
  • 47.
  • 48.
    Universität Abschlüsse Universitydiploma (2 Jahre) Bachelor's degree (3 Jahre) Master's degree (4 Jahre) Kostenlos Kombination aus Forschung, Lehre und Interaktion mit der Gesellschaft Regierung und Parlament verantwortlich
  • 49.
  • 50.
    Fachhochschulen Dauer: ab2 Jahre Voraussetzung: Abschluss der Oberen Schulstufe oder äquivalente Ausbildung (z.B.: auch Arbeitserfahrung) Enge Verkettung mit dem Erwerbsleben Von Staat, Gemeinden und/oder privaten Einrichtungen getragen
  • 51.
    Erwachsenenbildung Mehrere Stufenäquivalent zum herkömmlichen Schulsystem Erwachsenenbasisbildung (Grundschule) Erwachsenenbildung (Oberen Schulstufe) Ergänzende Ausbildung (Berufsbildung) Schule für Immigranten
  • 52.
    Finanzierung Gemeinden erhaltenfinanzielle Mittel und müssen die Einrichtungen zur Verfügung stellen Privatschulenanteil sehr gering Weiterbildung prinzipiell kostenlos Personen ab dem 18.Lebensjahr unabhängig von den Eltern
  • 53.
    Ausbildungsförderung Leistungen setzensich zusammen aus: Stipendium (34,5%) und Darlehen Anspruchsdauer: 240 Wochen Vorraussetzungen: Lernfortschritt Bedarf an finanzieller Unterstützung Unabhängig vom Einkommen der Eltern oder des Lebensgefährten
  • 54.
    Bildung in derEU Lisabon Strategie (2000): Die Union muss die konkurrenzfähigste und dynamischste wissensbasierte Ökonomie der Welt werden, mit der Fähigkeit zu nachhaltigem wirtschaftlichem Wachstum mit einer größeren Anzahl und besseren Jobs und größerem sozialen Zusammenhalt.
  • 55.
    Bildung in derEU Um dieses Ziel zu erreichen: Neben radikalen Änderungen in der Ökonomie auch Modernisierung sozialer Wohlfahrt und der Bildungssysteme Als Mittel die offene Methode der Koordinierung Teilen von Erfahrungen „Lernen von den Besten“
  • 56.
    Gruppenarbeit Vor- undNachteile der beiden Systeme Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu Österreich
  • 57.
  • 58.
  • 59.
  • 60.
    Wirtschaftsdaten 5,2% 3,5%6,0% 7,5% 6,7% 6,0% Bildungsausgaben: 2,3% 3,1% 2,0% 2,7% 4,0% 3,5% Ausgaben für F&E: 42% 16,8% 33,5% 27% 51% 44% Steueraufkommen: 5,2% 4,4% 6,8% 5,1% 6,4% 8,4% Arbeitslosenrate: 61% 58% 68% 66% 72% 66% - Frauen: 75% 80% 77% 78% 76% 70% - Männer: 69% 69% 72% 72% 74% 68% Beschäftigungsrate: 1,8% -1,3% 3,2% 3,0% 1,2% 0,6% Inflation: 34.400 30.800 34.000 41.800 32.100 31.000 BIP/Kopf (in $PPP):
  • 61.
    Geschichte 1969 BusingSystem 1981 Reformforderungen 1989 6 Unterrichtsziele 2002 No Child Left Behind Act 2003 60% der Kinder aus armen Familien de facto Analphabeten
  • 62.
    Bildungssystem 3 EbenenFöderalistisch geprägt Schulpflicht 12 Jahre Kostenlos bis zum Ende der High School Theoretisches Ziel: Gleichberechtigung 90% der SchülerInnen sind in öffentlichen Schulen
  • 63.
  • 64.
    Vorschule Vorschule undKindergarten Nicht verpflichtend Weitgehend privat Ganztagesprogramme
  • 65.
  • 66.
    Grundschule Ziel: AllgemeineEntwicklung der Kinder Dauer: 6 oder 8 Jahre Seit 1960ern zunehmend Mittelschulen Ab 5. oder 6. Klasse bis zur 8.
  • 67.
  • 68.
    High School AbKlasse 7 oder 9 bis Klasse 12 Junior High und Senior High Bis zur 10 Klasse Entscheidung für Bildungsweg High School Diplom Kurssystem Berufsausbildung möglich 2001 88% High School Abschluss
  • 69.
  • 70.
    Tertiärer Bildungsweg UniversitätenHöhere Berufschulen Colleges Aufnahmeprüfungen Elitehochschulen
  • 71.
    Finanzierung/Förderungen Privatisierung derBildung Universitäten, 3 Quellen Studiengebühren Spenden Staatliche Unterstützung Problem der Verschuldung Bildungsschecks Bildungskredite
  • 72.
  • 73.
  • 74.
    Wirtschaftsdaten 5,2% 3,5%6,0% 7,5% 6,7% 6,0% Bildungsausgaben: 2,3% 3,1% 2,0% 2,7% 4,0% 3,5% Ausgaben für F&E: 42% 16,8% 33,5% 27% 51% 44% Steueraufkommen: 5,2% 4,4% 6,8% 5,1% 6,4% 8,4% Arbeitslosenrate: 61% 58% 68% 66% 72% 66% - Frauen: 75% 80% 77% 78% 76% 70% - Männer: 69% 69% 72% 72% 74% 68% Beschäftigungsrate: 1,8% -1,3% 3,2% 3,0% 1,2% 0,6% Inflation: 34.400 30.800 34.000 41.800 32.100 31.000 BIP/Kopf (in $PPP):
  • 75.
    Geschichte 1867 ConstitutionAct: Provinzen und Territorien sind für die Bildung verantwortlich 1967 The Council of Ministers of Education 1982 Charter of Rights and Freedoms 1989 the School Achievement Indicators Programme 90er Jahre Restukturierung, Finanzreform
  • 76.
    Bildungssystem 9 oder10 Jahre Schulpflicht Öffentliche Schulen kostenlos bis zur Oberen Schulstufe Verpflichtend bis zum 16. Lenbensjahr
  • 77.
  • 78.
  • 79.
    Vorschule Kostenlos Nichtverpflichtend (eine Ausnahme) Für Fünfjährige eine Vorschulklasse 95% der Fünfjährigen nehmen diese Möglichkeit wahr Kindergärten ab 4 Jahren, teilweise auch früher Betreuungseinrichtungen Ganztags und Halbtags
  • 80.
  • 81.
    Grundschule Ab dem6. oder 7. Lebensjahr Dauer: 6 - 8 Jahre Kostenlos für alle Staatsbürger und ständige Einwohner Verpflichtend Organisation durch Provinz
  • 82.
  • 83.
    Obere Schulestufe Vom 12. bis zum 18. Lebensjahr Dauer: 4 - 6 Jahre Verpflichtend bis zum 16. Lebensjahr Kostenlos für alle Staatsbürger und ständige Einwohner Programm setzt sich zusammen aus: Verpflichtende Fächer Optionale Fächer Ca. 75% schließen diese Schulstufe ab Organisation durch Provinz
  • 84.
  • 85.
    Tertiärer Bildungsweg AbschlüsseZertifikat (1 Jahr) Diplom (2 – 3 Jahre) Bachelor's degree (3 - 4 Jahre) Master's degree (1 – 2 Jahre nach Bachelor's degree) Organisation durch Provinz
  • 86.
    Finanzierung/Förderungen Jede Provinzist selbst zuständig Universitäten und Fachhochschulen heben auch Studiengebühren ein Stipendien und Kredite für Studenten
  • 87.
  • 88.
  • 89.
    Wirtschaftsdaten 5,2% 3,5%6,0% 7,5% 6,7% 6,0% Bildungsausgaben: 2,3% 3,1% 2,0% 2,7% 4,0% 3,5% Ausgaben für F&E: 42% 16,8% 33,5% 27% 51% 44% Steueraufkommen: 5,2% 4,4% 6,8% 5,1% 6,4% 8,4% Arbeitslosenrate: 61% 58% 68% 66% 72% 66% - Frauen: 75% 80% 77% 78% 76% 70% - Männer: 69% 69% 72% 72% 74% 68% Beschäftigungsrate: 1,8% -1,3% 3,2% 3,0% 1,2% 0,6% Inflation: 34.400 30.800 34.000 41.800 32.100 31.000 BIP/Kopf (in $PPP):
  • 90.
    Geschichte Nach 2WK: 6-3-3 System Ab 1952 souveräner Staat 60er Jahre wirtschaftlicher Aufschwung 80er Jahre Bildungsreform
  • 91.
    Bildungssystem „Lernen vomMutterbauch bis zur Universität“ Kein „Sitzenbleiben“ 9 Jahre Schulpflicht 2/3 besuchen Nachhilfeschulen
  • 92.
  • 93.
    Kindergarten Nicht verpflichtendVon 2/3 besucht Weitgehend privat Im Mittelpunkt steht Gruppengefühl
  • 94.
  • 95.
    Grundschule/Mittelschule Grundschule zwischen6 und 12 Jahren Mittelschule zwischen 12 und 15 Jahren Äußerst schwere Abschlussprüfung 98,6% öffentlich
  • 96.
  • 97.
    Oberschule Etwa 94%besuchen Oberschule „Allgemeine“ Oberschule 3 Jahre Fachspezifische 3 – 5 Jahre Keine Abschlussprüfung 3 Typen (Vollzeit, Teilzeit, Fernunterricht) 3 Typen von Lehrinhalten Uniformpflicht Kostenpflichtig
  • 98.
  • 99.
    Tertiärer Bildungsweg Etwa38% Universitäten (ab 4 Jahre) Colleges of Technology Junior Colleges (2 - 3 Jahre) Aufnahmeprüfungen Gebührenpflichtig
  • 100.
    Finanzierung/Förderungen Finanzierung auf2 Ebenen Meisten Grund- und Mittelschulen werden von Kommunen getragen Generell ist die Gebühr von öffentlichen Bildungseinrichtungen geringer Stipendienprogramm
  • 101.
  • 102.
    Blockvergleich Schweden undFinnland Kostenlose tertiäre Bildung in Gesamtschule Gesamtschule für Chancengleichheit USA und Kanada Föderale Systeme mit großen Unterschieden in den einzelnen Gebieten Private Nachhilfeschulen Hoher Anteil in Japan Kein Markt in Finnland In allen fünf Ländern Aufnahmeprüfungen (Kanada und Schweden von der Universität abhängig)
  • 103.
  • 104.
    Finanzierung: Schul- undBerufsbildender Bereich
  • 105.
  • 106.
  • 107.
  • 108.
  • 109.
    Die PISA-Studie: EinflussfaktorenFamilienstruktur Migrationsgeschichte (Kanada) soziale Herkunft Arbeitslosigkeit eines Elternteils Bildungsabschluss der Eltern Alleinerziehung Besitz von Kulturgütern Sozioökonomischer Status
  • 110.
  • 111.
  • 112.
  • 113.
  • 114.
    Rollenspiel Einführung einerGesamtschule in Österreich SchülerIn Elternteil Vertreter der Privatwirtschaft LehrerIn PolitikerIn dafür PolitikerIn gegen
  • 115.
    Weblinks PISA-Studie: http://www.pisa.oecd.org/ http://www.pisa.oecd.org/dataoecd/48/48/34474315.pdf http://pisa.ipn.uni-kiel.de/ http://www.mpib-berlin.mpg.de/pisa/PISA_im_Ueberblick.pdf Bildungssysteme: http://portal.unesco.org/education/ http://www.ibe.unesco.org/countries/countrydossiers.htm OECD: http://www.oecd.org/countrieslist/0,3025,en_33873108_33844430_1_1_1_1_1,00.html Diese Präsentation: http://www.unet.univie.ac.at/~a0303192/Bildungssysteme.ppt