Das Dokument beschreibt die Entwicklung der Sozialpartnerschaft und der Interessenspolitik in Österreich von 1800 bis 2009, inklusive der Mechanismen zur Konfliktlösung wie Einigung, Eskalation und Wegfall des Konfliktgrundes. Es thematisiert die Veränderungen in den Kooperationsforen und die abnehmenden Gestaltungsspielräume ab den 1980er Jahren, die durch einen Generationenwechsel in den Verbänden und einen Wandel des Parteisystems bedingt sind. Zudem wird die Verschiebung von einer Konsens- zur Konfliktdemokratie sowie der Rückgang des Elitenkonsenses diskutiert, was zu einer Re-Politisierung der Arbeitnehmer führen könnte.