Thomas Häcker diskutiert die Rolle von Portfolios als Instrument für alternative Leistungsbeurteilungen in der Bildung, das Kommunikation, Transparenz und Partizipation fördert. Portfolios ermöglichen eine reflexive Lernprozesssteuerung und individuelle Leistungsbeurteilung, stellen jedoch auch Herausforderungen dar, da sie oft zu individueller Haftung der Lernenden führen können und nicht immer die Lernbedingungen berücksichtigen. Häcker betont die Notwendigkeit einer Reform der Lehr- und Lernkultur, um die Beurteilung der eigenen Leistungen als bedeutende Herausforderung der Unterrichtsentwicklung anzugehen.