SERVICE DESIGN für NICHT-DESIGNER
Service Design Talks München 23.07.2013
Hallo!
Thomas Gläser
www.envis-precisely.com
@envisprecisely
#SDNMUC 🕅🕆🕇🕊
Ganz kurz über uns
Service Design... Was?
Vorgehen und Erfahrungswerte
Lasst uns einfach reden …
Fahrplan
Ganz kurz über uns
Service Design... Was?
Wir hatten noch nie Kunden,
die Service Design wollten.
„Irgendwie ist alles zu komplex geworden.“
„Das versteht doch keiner mehr.“
„Mein Wettbewerber hat da jetzt nachgelegt, und...“
„Ich will das es wieder sexy wird.“
„Ich habe gehört, man sollte mehr mit Apps machen.“
...
Aber wir haben Kunden mit Problemen.
Warum sollten wir etwas ändern?
Was wollen wir überhaupt machen?
Und wie sollen wir das jetzt angehen?
Aber wir haben Kunden mit Problemen.
Es gibt viele Ansätze da draußen...
Lean Startup Agile Manifesto
Design Thinking
User Centered
Genius Design Activity Based
Systems Design
Data Driven Design
Participatory Design
Um was geht es wirklich?
Es geht nicht nicht um Technologien.
Es geht um Menschen.
Es geht nicht um Prozesse.
Es geht um das Ergebnis.
Es geht auch nicht um Effizienz.
Es geht um Schnelligkeit.
»fail early, fail fast, fail often«
Vorgehen und Erfahrungswerte
mit Beispielen aus Workshops für Menschen aus dem Bereich
IT, Sales, PR, Marketing und Grafik-Design
Wir brauchen keine Prozesse,
wir brauchen Rahmenbedingungen.
ENVISION PRECISION REVISION
ENVISION
Was müssen wir
wissen um einen
guten Service
Wie können wir unsere
Ideen so schnell wie
Wie können wir sehen,
ob wir auf dem
PRECISION REVISION
Service
REVISIONENVISION PRECISION
Der Service ist das Zentrum
der iterativen Entwicklung.
Prototypen helfen unsere Hypothesen
zu visualisieren. Sie sollten zu jedem
Moment so schnell wie möglich
verfügbar sein.
Zu Beginn ist es das Minimal Viable
Product. Ein Service mit genügend
Funktionalität um Early Adopter
zufrieden zu stellen.
REVISIONPRECISIONENVISION
Service
Unternehmensziele
Benutzerziele
Anforderungen
faktoren sind die
Basis. Sie sollten
halbwegs klar sein,
bevor wir mit Konzept
Unternehmensziele
Warum?
Das Geschäftsmodell verstehen,
wie z.B. Einnahme-Modelle,
Kosten-Struktur, Schlüsselpartner,
Alleinstellungsmerkmale, Risiken,
Wettbewerb …
Methoden & Tools
Business Model Canvas
Stakeholder Interviews
This work is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported License.
To view a copy of this license, visit http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/
or send a letter to Creative Commons, 171 Second Street, Suite 300, San Francisco, California, 94105, USA.
Revenue Streams
Channels
Customer Relationships Customer SegmentsValue PropositionsKey ActivitiesKey Partners
Key Resources
Cost Structure
www.businessmodelgeneration.com
The Business Model Canvas
Auto-OEM
wie Audi
(verbesserte
Leasing-
Konditionen)
ZebraMobil
MVG - Münchner
Verkehrs-
gesellschaft
(Registrierung,
gegenseitige
Werbung etc.)
Flotten-
management
Autoflotte Carsharing-
Plattform
Know-How
der
Technologie
und Patente
Customer
Service
Mobility
On-Demand
(zum selber
fahren)
Kosten nur
bei Nutzung
Kostenlose
Mitglied-
schaft
Breites Spektrum
gemischt in
Alter, Geschlecht,
Familienstand
und Einkommen
Gemeinsamkeit #1
Ein Auto
zu wenig
Gemeinsamkeit #2
Wohnt in München
Neukunden
(Website,
Auto-Branding,
U-Bahn-Werbung,
AdWords
Optimierung,
Social Media)
Einnahmen
pro Fahrt
mit wöchentlicher
Rechnungs-
stellung
Technologie-
Entwicklung
Hauptkostenfaktor:
Fahrzeugkosten
z.B. Leasing,
Versicherung,
Tank, Reinigung,
etc.
Keine Pflichten
oder Aufwände
zur Fahrzeug-
Wartung und
Verwaltung
Kosten auch
bei häufiger
Nutzung meist
geringer als
eigenes Fahrzeug
Organisation
(Vertrieb,
etc.)
Technologie-
Entwicklung
Stadt
München
(eigene
CarSharing
Parkregelung)
Marketing-
und
PR-Partner
Bestands-
kunden-
Support und
Special-
Events
Gemeinsamkeit #3
gelegentliche
Fahrten
(1-2x pro Woche)
25 Cent pro
Fahrminute,
10 Cent pro
Standminute und
3 Cent pro Stand-
minute ab
6 Stunden
Anforderungen
Warum?
Verstehen von kontextspezifischen
Bedingungen und Einschränkungen
z.B. technologische, ethnologische oder
kulturelle Gegebenheiten,
Regulierungen, Regeln, ...
Keine langen Dokumenten!
Lieber kurze Keynotes mit ein paar
Slides.
Methoden & Tools
Product Backlog
Requirement Analysis
Benutzerziele / Research
Warum?
Den Nutzer und Kontext verstehen,
wie z.B. Rollen, Aktivitäten, Ärger,
Bedürfnisse, Ängste, Träume,
Wünsche, persönliche Vorlieben …
Damit wir später nicht erst darauf
kommen, dass niemand den Service
braucht.
Methoden & Tools
Observation/Shadowing
Interviews
Contextual Inquiry
Surveys
Analytics Data
Focus Groups
Benutzerziele / Research
Warum?
Den Nutzer und Kontext verstehen,
wie z.B. Rollen, Aktivitäten, Ärger,
Bedürfnisse, Ängste, Träume,
Wünsche, persönliche Vorlieben …
Damit wir später nicht erst darauf
kommen, dass niemand den Service
braucht.
Methoden & Tools
Observation/Shadowing
Interviews
Contextual Inquiry
Surveys
Analytics Data
Focus Groups
+++
++
++
–/+
–
– –
– – –
1. Aufgabenangemessenheit
2. Selbstbeschreibungsfähigkeit7. Lernförderlichkeit
3. Steuerbarkeit6. Individualisierbarkeit
4. Erwartungskonformität5. Fehlertoleranz
Beurteilung von bs.cavok 2.0
nach ISONORM 9241-10
Ist-Stand Ziel
Service
REVISIONPRECISIONENVISION
Unternehmensziele
Benutzerziele
Anforderungen
Die 3 Form-Faktoren
haben wir in der Hand,
um dem Service ein
Gesicht zu geben.
Wir unterscheiden
zwischen Low-Fidelity
zu High-Fidelity der
prototypenhaften
Ausarbeitung bis wir
unser Ziel erreicht
haben.
Visualität
Funktionalität
Interaktivität
Funktionalität / Modelling
Warum?
Wir gestalten um die Menschen herum.
Setzen unsere mögliche Zielgruppe
in den Fokus und finden heraus, wer
dies konkret sein könnte und was
sie brauchen.
Es geht darum Funktionen zu
konzipieren und Informationen zu
strukturieren. Frage: Was kann es?
Methoden & Tools
Personas
Mental Model
User Scenarios
User Journeys
User Stories
Affinity Diagram/Card Sorting
Mental Models
UI Map
46 Jahre
Computerskills
Interessen bilbaoo
Einstieg: Einladung durch Sohn
Motivation: Sohn findet ich bin zu viel zu Hause
seit 10 Jahren nicht
mehr zu Hause
teilzeit
Reinigungskraft
Tanzshows im TV Teleshopping
Sybille Koch
53 Jahre
Computerskills
Interessen bilbaoo
Einstieg: über Google gefunden
Motivation: gleichgesinnte treffen
weniger allein sein
Ausgleich zum Beruf
leben bei Mutter Kaufmännischer
Angestellter
Frank
Markwarth
vegetarisch Kochen
Bongo Trommeln
Salza
Volvo Combi
23 Jahre
Computerskills
Interessen bilbaoo
Einstieg: Link auf Facebook via Freund
Motivation: München + Umgebung kennen lernen
Leute aus der Heimat treffen
Gleichgesinnte treffen
Jurastudentin
Aktuell:
Prakikant Münchner
Rück, München
Student in Leads
Kathy
Mc Allister
Literatur
Fahrrad fahren Leute Treffen
Geschichte
GB
48 Jahre
Computerskills
Interessen bilbaoo
Einstieg: Anmeldung über Sohn
Motivation: Werbung für das eigene Geschäft
Organisation von Sportevents
Selbstständig
Geschäft in Gleisdorf
Peter Graf
A
Fahrrad fahren Tai Chi
Kanu fahren Marathon
VW Touraeg
65 Jahre
Computerskills
Interessen bilbaoo
Einstieg: erfuhr durch das Museum davon
Frauen-Museum hat
Kleinkunstverrein in Bilbaoo
Motivation: Pflege des Kleinkunstverein
Werbung für Museum
Sucht Pärchen für gemeinsame
Reisen
Carsten Langlotz 35J.
übernahme Familien-
betrieb Stahl & Eisen-
produktion
Früher: Vorstandsas-
sistentin
seit 3Mon. Rente
+ Ehrenamtliche im
Frauenmuseum
Gudrun Langlotz
Literatur
Weinverkostungen
Kulturreisen
mercedes benz
cabriolet
Was tut mir gut? Was nervt mich?
Was sind meine Aufgaben,
Ziele & Bedürfnisse?
Was kostet mich Zeit, Geld und Nerven?
Was gibt mir ein schlechtes Gefühl?
Wo habe ich immer wieder Schwierigkeiten?
Was bereitet mir Angst?
Was lässt mich nicht mehr ruhig schlafen?
Welche Fehler mache ich immer wieder?
Welche negativen Konsequenzen befürchte ich?
Wo kann ich mir etwas sparen?
Wie kann ich positiv überrascht werden?
Was würde mein Leben vereinfachen?
Worauf lege ich Wert?
Wovon träume ich?
Woran bemesse ich meinen Erfolg?
Welche positiven Auswirkungen gefallen mir?
Bei welchen Aufgaben brauche ich Unterstützung?
Welchen sozialen und emotionalen Bedürfnissen kann nachgegangen werden?
Welche Grundbedürfnisse können direkt oder indirekt befriedigt werden?
Innerhalb von welchem Kontext erledige ich meine Aufgaben?
Welche Rolle spiele ich in dem Kontext?
Was uns Menschen interessiert ...
Funktionalität
Wer macht was (aus welchem Grund)?
STORY  3:
Frank  möchte
seinen  Stammparkplatz
wiederfinden.STORY  1:
Kathy  fährt  gleich  mit  dem
Auto  in  die  Stadt  und
möchte  sehen  ob
ein  Parkplatz  frei  ist.
STORY  2:
Peter  hat  einen  „Insider-­
Parkplatz“
gefunden  und  möchte
ihn  sich  merken.
STORY  4:
Frank  möchte  wissen  ob,
ein  Parkplatz
kostenpflichtig  ist.
STORY  8:
Florian  möchte  besonders
gute  Park-­Möglichkeiten  teilen.
STORY  9:
Kathy  möchte  wissen,  ob  es  auch  
„Frauen-­
parkplätze“  gibt.
STORY  5:
Kathy  möchte  ihrer
Freundin  zeigen,  wo  noch
ein  Parkplatz  frei  ist.
STORY  7:
Sybille  möchte  sich  einen
kostenpflichtigen
Parkplatz  gerne
sponsern  lassen.
STORY  6:
Peter  ist  gerade  mit
dem  Auto  in  einer
anderen  Stadt  und
sucht  einen  Parkplatz.
Warum?
Wir gestalten um die Menschen herum.
Setzen unsere mögliche Zielgruppe
in den Fokus und finden heraus, wer
dies konkret sein könnte und was
sie brauchen.
Es geht darum Funktionen zu
konzipieren und Informationen zu
strukturieren. Frage: Was kann es?
Methoden & Tools
Personas
Mental Model
User Scenarios
User Journeys
User Stories
Affinity Diagram/Card Sorting
Mental Models
UI Map
1. Put to other uses
2. Adapt to similar things
3. Modify
4. Magnify
5. Minimize
6. Substitute
7. Rearrange
8. Reverse
9. Combine
Kreative Hilfe: Osborn Checkliste
Wenn Osborn nicht reicht …
A. Try to get fired!
B. Pretend it‘s magic!
C. Pretend it‘s human!
D. Rename it!
Gibt es Gemeinsamkeiten & Zusammenhänge?
Welche Stories sind Kernfuktion (MUST)
und welche Zusatz (SHOULD & COULD)?
STORY  3:
Frank  möchte
seinen  Stammparkplatz
wiederfinden.
STORY  1:
Kathy  fährt  gleich  mit  dem
Auto  in  die  Stadt  und
möchte  sehen  ob
ein  Parkplatz  frei  ist.
STORY  2:
Peter  hat  einen  „Insider-­
Parkplatz“
gefunden  und  möchte
ihn  sich  merken.
STORY  5:
Kathy  möchte  ihrer
Freundin  zeigen,  wo  noch
ein  Parkplatz  frei  ist.
STORY  8:
Florian  möchte  besonders
gute  Park-­Möglichkeiten  
teilen.
STORY  9:
Kathy  möchte  wissen,  ob  es  
auch  „Frauen-­
parkplätze“  gibt.
STORY  5:
Kathy  möchte  ihrer
Freundin  zeigen,  wo  noch
ein  Parkplatz  frei  ist.
STORY  7:
Sybille  möchte  sich  einen
kostenpflichtigen
Parkplatz  gerne
sponsern  lassen.
STORY  6:
Peter  ist  gerade  mit
dem  Auto  in  einer
anderen  Stadt  und
sucht  einen  Parkplatz.
Minimal Viable Product
Funktionen eindampfen
Funktionalität / Modelling
Warum?
Wir gestalten um die Menschen herum.
Setzen unsere mögliche Zielgruppe
in den Fokus und finden heraus, wer
dies konkret sein könnte und was
sie brauchen.
Es geht darum Funktionen zu
konzipieren und Informationen zu
strukturieren. Frage: Was kann es?
Methoden & Tools
Personas
Mental Model
User Scenarios
User Journeys
User Stories
Affinity Diagram/Card Sorting
Mental Models
UI Map
Interaktivität / Visualität
Warum?
Wir müssen die Interaktion zwischen
Benutzer und Anwendung definieren.
Frage: Wie funktioniert es?
Welche Inhalte haben wir? Wie sind diese
von der Struktur, Informationshierarchie,
Verhalten und Funktion beschrieben?
Definition einer konsistenten,
ästhetischen und prägnanten
Designsprache.
Frage: Wie stellt es sich dar?
Methoden & Tools
Sketching
Wireframes
Mockups
Basic Layout
Screenflows
Storyboards
Concept Movies
Clic kdummy/Demo
Service
REVISIONPRECISIONENVISION
Diese Faktoren
helfen, unsere
Hypothesen so früh
wie möglich zu prüfen
und früh den Erfolg
beurteilen zu können.
Inspektion
Benutzertests
Unternehmensziele
Benutzerziele
Anforderungen
Visualität
Funktionalität
Interaktivität
»Wenn der Koch seine Suppe kostet ist es Inspektion.
Testing ist es, wenn er ein paar seiner Gäste kosten lässt.«
Inspektion
Warum?
Schnelle und günstige Expertentests
im eigenen Team, die möglichst früh
Feedback geben ob der Service sinnvoll
ist, ob er verstanden wird und
angewendet werden kann.
Methoden & Tools
Heuristische Evaluation
Cognitive Walkthrough
Action Analysis
NABC-Analyse
1. Welches Bedürfnis (Need) deckt der Service ab?
2. Welchen Lösungsansatz (Approach) verfolgt der Service?
3. Welche Vorzüge (Benefit) ergibt sich mit diesem Service für dich?
4. Wie und warum sind diese Vorteile besser als die Konkurrenz (Competition)?
Testing
Warum?
Erlangen von quantitativem und
qualitativen Feedback von echten
Nutzern vor dem Release. Ist der
Service bereits nutzbar, nützlich und
bedeutsam?
Methoden & Tools
Thinking Aloud/Co-Discovery
Field Observation
Surveys
Questionnaires
Usage Analytics
Ergebnisse aus den Workshops
Und das alles an einem Tag
Darum geht es wirklich!
Es geht nicht nicht um Technologien.
Es geht um Menschen.
Es geht nicht um Prozesse.
Es geht um das Ergebnis.
Es geht auch nicht um Effizienz.
Es geht um Schnelligkeit.
»fail early, fail fast, fail often«
Lasst uns einfach reden …
Shameless Self Promotion!
http://push-conference.com/training/
Servus!
Thomas Gläser
www.envis-precisely.com
@envisprecisely
#SDNMUC 🕅🕆🕇🕊

Service Design für Nicht-Designer

  • 1.
    SERVICE DESIGN fürNICHT-DESIGNER Service Design Talks München 23.07.2013
  • 2.
  • 3.
    Ganz kurz überuns Service Design... Was? Vorgehen und Erfahrungswerte Lasst uns einfach reden … Fahrplan
  • 4.
  • 10.
  • 11.
    Wir hatten nochnie Kunden, die Service Design wollten.
  • 13.
    „Irgendwie ist alleszu komplex geworden.“ „Das versteht doch keiner mehr.“ „Mein Wettbewerber hat da jetzt nachgelegt, und...“ „Ich will das es wieder sexy wird.“ „Ich habe gehört, man sollte mehr mit Apps machen.“ ... Aber wir haben Kunden mit Problemen.
  • 14.
    Warum sollten wiretwas ändern? Was wollen wir überhaupt machen? Und wie sollen wir das jetzt angehen? Aber wir haben Kunden mit Problemen.
  • 15.
    Es gibt vieleAnsätze da draußen... Lean Startup Agile Manifesto Design Thinking User Centered Genius Design Activity Based Systems Design Data Driven Design Participatory Design
  • 17.
    Um was gehtes wirklich? Es geht nicht nicht um Technologien. Es geht um Menschen. Es geht nicht um Prozesse. Es geht um das Ergebnis. Es geht auch nicht um Effizienz. Es geht um Schnelligkeit. »fail early, fail fast, fail often«
  • 18.
    Vorgehen und Erfahrungswerte mitBeispielen aus Workshops für Menschen aus dem Bereich IT, Sales, PR, Marketing und Grafik-Design
  • 19.
    Wir brauchen keineProzesse, wir brauchen Rahmenbedingungen.
  • 20.
  • 21.
    ENVISION Was müssen wir wissenum einen guten Service Wie können wir unsere Ideen so schnell wie Wie können wir sehen, ob wir auf dem PRECISION REVISION
  • 22.
    Service REVISIONENVISION PRECISION Der Serviceist das Zentrum der iterativen Entwicklung. Prototypen helfen unsere Hypothesen zu visualisieren. Sie sollten zu jedem Moment so schnell wie möglich verfügbar sein. Zu Beginn ist es das Minimal Viable Product. Ein Service mit genügend Funktionalität um Early Adopter zufrieden zu stellen.
  • 23.
  • 24.
    Unternehmensziele Warum? Das Geschäftsmodell verstehen, wiez.B. Einnahme-Modelle, Kosten-Struktur, Schlüsselpartner, Alleinstellungsmerkmale, Risiken, Wettbewerb … Methoden & Tools Business Model Canvas Stakeholder Interviews This work is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported License. To view a copy of this license, visit http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ or send a letter to Creative Commons, 171 Second Street, Suite 300, San Francisco, California, 94105, USA. Revenue Streams Channels Customer Relationships Customer SegmentsValue PropositionsKey ActivitiesKey Partners Key Resources Cost Structure www.businessmodelgeneration.com The Business Model Canvas Auto-OEM wie Audi (verbesserte Leasing- Konditionen) ZebraMobil MVG - Münchner Verkehrs- gesellschaft (Registrierung, gegenseitige Werbung etc.) Flotten- management Autoflotte Carsharing- Plattform Know-How der Technologie und Patente Customer Service Mobility On-Demand (zum selber fahren) Kosten nur bei Nutzung Kostenlose Mitglied- schaft Breites Spektrum gemischt in Alter, Geschlecht, Familienstand und Einkommen Gemeinsamkeit #1 Ein Auto zu wenig Gemeinsamkeit #2 Wohnt in München Neukunden (Website, Auto-Branding, U-Bahn-Werbung, AdWords Optimierung, Social Media) Einnahmen pro Fahrt mit wöchentlicher Rechnungs- stellung Technologie- Entwicklung Hauptkostenfaktor: Fahrzeugkosten z.B. Leasing, Versicherung, Tank, Reinigung, etc. Keine Pflichten oder Aufwände zur Fahrzeug- Wartung und Verwaltung Kosten auch bei häufiger Nutzung meist geringer als eigenes Fahrzeug Organisation (Vertrieb, etc.) Technologie- Entwicklung Stadt München (eigene CarSharing Parkregelung) Marketing- und PR-Partner Bestands- kunden- Support und Special- Events Gemeinsamkeit #3 gelegentliche Fahrten (1-2x pro Woche) 25 Cent pro Fahrminute, 10 Cent pro Standminute und 3 Cent pro Stand- minute ab 6 Stunden
  • 25.
    Anforderungen Warum? Verstehen von kontextspezifischen Bedingungenund Einschränkungen z.B. technologische, ethnologische oder kulturelle Gegebenheiten, Regulierungen, Regeln, ... Keine langen Dokumenten! Lieber kurze Keynotes mit ein paar Slides. Methoden & Tools Product Backlog Requirement Analysis
  • 26.
    Benutzerziele / Research Warum? DenNutzer und Kontext verstehen, wie z.B. Rollen, Aktivitäten, Ärger, Bedürfnisse, Ängste, Träume, Wünsche, persönliche Vorlieben … Damit wir später nicht erst darauf kommen, dass niemand den Service braucht. Methoden & Tools Observation/Shadowing Interviews Contextual Inquiry Surveys Analytics Data Focus Groups
  • 27.
    Benutzerziele / Research Warum? DenNutzer und Kontext verstehen, wie z.B. Rollen, Aktivitäten, Ärger, Bedürfnisse, Ängste, Träume, Wünsche, persönliche Vorlieben … Damit wir später nicht erst darauf kommen, dass niemand den Service braucht. Methoden & Tools Observation/Shadowing Interviews Contextual Inquiry Surveys Analytics Data Focus Groups +++ ++ ++ –/+ – – – – – – 1. Aufgabenangemessenheit 2. Selbstbeschreibungsfähigkeit7. Lernförderlichkeit 3. Steuerbarkeit6. Individualisierbarkeit 4. Erwartungskonformität5. Fehlertoleranz Beurteilung von bs.cavok 2.0 nach ISONORM 9241-10 Ist-Stand Ziel
  • 28.
    Service REVISIONPRECISIONENVISION Unternehmensziele Benutzerziele Anforderungen Die 3 Form-Faktoren habenwir in der Hand, um dem Service ein Gesicht zu geben. Wir unterscheiden zwischen Low-Fidelity zu High-Fidelity der prototypenhaften Ausarbeitung bis wir unser Ziel erreicht haben. Visualität Funktionalität Interaktivität
  • 29.
    Funktionalität / Modelling Warum? Wirgestalten um die Menschen herum. Setzen unsere mögliche Zielgruppe in den Fokus und finden heraus, wer dies konkret sein könnte und was sie brauchen. Es geht darum Funktionen zu konzipieren und Informationen zu strukturieren. Frage: Was kann es? Methoden & Tools Personas Mental Model User Scenarios User Journeys User Stories Affinity Diagram/Card Sorting Mental Models UI Map 46 Jahre Computerskills Interessen bilbaoo Einstieg: Einladung durch Sohn Motivation: Sohn findet ich bin zu viel zu Hause seit 10 Jahren nicht mehr zu Hause teilzeit Reinigungskraft Tanzshows im TV Teleshopping Sybille Koch 53 Jahre Computerskills Interessen bilbaoo Einstieg: über Google gefunden Motivation: gleichgesinnte treffen weniger allein sein Ausgleich zum Beruf leben bei Mutter Kaufmännischer Angestellter Frank Markwarth vegetarisch Kochen Bongo Trommeln Salza Volvo Combi 23 Jahre Computerskills Interessen bilbaoo Einstieg: Link auf Facebook via Freund Motivation: München + Umgebung kennen lernen Leute aus der Heimat treffen Gleichgesinnte treffen Jurastudentin Aktuell: Prakikant Münchner Rück, München Student in Leads Kathy Mc Allister Literatur Fahrrad fahren Leute Treffen Geschichte GB 48 Jahre Computerskills Interessen bilbaoo Einstieg: Anmeldung über Sohn Motivation: Werbung für das eigene Geschäft Organisation von Sportevents Selbstständig Geschäft in Gleisdorf Peter Graf A Fahrrad fahren Tai Chi Kanu fahren Marathon VW Touraeg 65 Jahre Computerskills Interessen bilbaoo Einstieg: erfuhr durch das Museum davon Frauen-Museum hat Kleinkunstverrein in Bilbaoo Motivation: Pflege des Kleinkunstverein Werbung für Museum Sucht Pärchen für gemeinsame Reisen Carsten Langlotz 35J. übernahme Familien- betrieb Stahl & Eisen- produktion Früher: Vorstandsas- sistentin seit 3Mon. Rente + Ehrenamtliche im Frauenmuseum Gudrun Langlotz Literatur Weinverkostungen Kulturreisen mercedes benz cabriolet
  • 30.
    Was tut mirgut? Was nervt mich? Was sind meine Aufgaben, Ziele & Bedürfnisse? Was kostet mich Zeit, Geld und Nerven? Was gibt mir ein schlechtes Gefühl? Wo habe ich immer wieder Schwierigkeiten? Was bereitet mir Angst? Was lässt mich nicht mehr ruhig schlafen? Welche Fehler mache ich immer wieder? Welche negativen Konsequenzen befürchte ich? Wo kann ich mir etwas sparen? Wie kann ich positiv überrascht werden? Was würde mein Leben vereinfachen? Worauf lege ich Wert? Wovon träume ich? Woran bemesse ich meinen Erfolg? Welche positiven Auswirkungen gefallen mir? Bei welchen Aufgaben brauche ich Unterstützung? Welchen sozialen und emotionalen Bedürfnissen kann nachgegangen werden? Welche Grundbedürfnisse können direkt oder indirekt befriedigt werden? Innerhalb von welchem Kontext erledige ich meine Aufgaben? Welche Rolle spiele ich in dem Kontext? Was uns Menschen interessiert ...
  • 35.
    Funktionalität Wer macht was(aus welchem Grund)? STORY  3: Frank  möchte seinen  Stammparkplatz wiederfinden.STORY  1: Kathy  fährt  gleich  mit  dem Auto  in  die  Stadt  und möchte  sehen  ob ein  Parkplatz  frei  ist. STORY  2: Peter  hat  einen  „Insider-­ Parkplatz“ gefunden  und  möchte ihn  sich  merken. STORY  4: Frank  möchte  wissen  ob, ein  Parkplatz kostenpflichtig  ist. STORY  8: Florian  möchte  besonders gute  Park-­Möglichkeiten  teilen. STORY  9: Kathy  möchte  wissen,  ob  es  auch   „Frauen-­ parkplätze“  gibt. STORY  5: Kathy  möchte  ihrer Freundin  zeigen,  wo  noch ein  Parkplatz  frei  ist. STORY  7: Sybille  möchte  sich  einen kostenpflichtigen Parkplatz  gerne sponsern  lassen. STORY  6: Peter  ist  gerade  mit dem  Auto  in  einer anderen  Stadt  und sucht  einen  Parkplatz. Warum? Wir gestalten um die Menschen herum. Setzen unsere mögliche Zielgruppe in den Fokus und finden heraus, wer dies konkret sein könnte und was sie brauchen. Es geht darum Funktionen zu konzipieren und Informationen zu strukturieren. Frage: Was kann es? Methoden & Tools Personas Mental Model User Scenarios User Journeys User Stories Affinity Diagram/Card Sorting Mental Models UI Map
  • 37.
    1. Put toother uses 2. Adapt to similar things 3. Modify 4. Magnify 5. Minimize 6. Substitute 7. Rearrange 8. Reverse 9. Combine Kreative Hilfe: Osborn Checkliste Wenn Osborn nicht reicht … A. Try to get fired! B. Pretend it‘s magic! C. Pretend it‘s human! D. Rename it!
  • 41.
    Gibt es Gemeinsamkeiten& Zusammenhänge? Welche Stories sind Kernfuktion (MUST) und welche Zusatz (SHOULD & COULD)? STORY  3: Frank  möchte seinen  Stammparkplatz wiederfinden. STORY  1: Kathy  fährt  gleich  mit  dem Auto  in  die  Stadt  und möchte  sehen  ob ein  Parkplatz  frei  ist. STORY  2: Peter  hat  einen  „Insider-­ Parkplatz“ gefunden  und  möchte ihn  sich  merken. STORY  5: Kathy  möchte  ihrer Freundin  zeigen,  wo  noch ein  Parkplatz  frei  ist. STORY  8: Florian  möchte  besonders gute  Park-­Möglichkeiten   teilen. STORY  9: Kathy  möchte  wissen,  ob  es   auch  „Frauen-­ parkplätze“  gibt. STORY  5: Kathy  möchte  ihrer Freundin  zeigen,  wo  noch ein  Parkplatz  frei  ist. STORY  7: Sybille  möchte  sich  einen kostenpflichtigen Parkplatz  gerne sponsern  lassen. STORY  6: Peter  ist  gerade  mit dem  Auto  in  einer anderen  Stadt  und sucht  einen  Parkplatz. Minimal Viable Product Funktionen eindampfen
  • 48.
    Funktionalität / Modelling Warum? Wirgestalten um die Menschen herum. Setzen unsere mögliche Zielgruppe in den Fokus und finden heraus, wer dies konkret sein könnte und was sie brauchen. Es geht darum Funktionen zu konzipieren und Informationen zu strukturieren. Frage: Was kann es? Methoden & Tools Personas Mental Model User Scenarios User Journeys User Stories Affinity Diagram/Card Sorting Mental Models UI Map
  • 53.
    Interaktivität / Visualität Warum? Wirmüssen die Interaktion zwischen Benutzer und Anwendung definieren. Frage: Wie funktioniert es? Welche Inhalte haben wir? Wie sind diese von der Struktur, Informationshierarchie, Verhalten und Funktion beschrieben? Definition einer konsistenten, ästhetischen und prägnanten Designsprache. Frage: Wie stellt es sich dar? Methoden & Tools Sketching Wireframes Mockups Basic Layout Screenflows Storyboards Concept Movies Clic kdummy/Demo
  • 60.
    Service REVISIONPRECISIONENVISION Diese Faktoren helfen, unsere Hypothesenso früh wie möglich zu prüfen und früh den Erfolg beurteilen zu können. Inspektion Benutzertests Unternehmensziele Benutzerziele Anforderungen Visualität Funktionalität Interaktivität
  • 61.
    »Wenn der Kochseine Suppe kostet ist es Inspektion. Testing ist es, wenn er ein paar seiner Gäste kosten lässt.«
  • 62.
    Inspektion Warum? Schnelle und günstigeExpertentests im eigenen Team, die möglichst früh Feedback geben ob der Service sinnvoll ist, ob er verstanden wird und angewendet werden kann. Methoden & Tools Heuristische Evaluation Cognitive Walkthrough Action Analysis NABC-Analyse 1. Welches Bedürfnis (Need) deckt der Service ab? 2. Welchen Lösungsansatz (Approach) verfolgt der Service? 3. Welche Vorzüge (Benefit) ergibt sich mit diesem Service für dich? 4. Wie und warum sind diese Vorteile besser als die Konkurrenz (Competition)?
  • 63.
    Testing Warum? Erlangen von quantitativemund qualitativen Feedback von echten Nutzern vor dem Release. Ist der Service bereits nutzbar, nützlich und bedeutsam? Methoden & Tools Thinking Aloud/Co-Discovery Field Observation Surveys Questionnaires Usage Analytics
  • 64.
  • 70.
    Und das allesan einem Tag
  • 71.
    Darum geht eswirklich! Es geht nicht nicht um Technologien. Es geht um Menschen. Es geht nicht um Prozesse. Es geht um das Ergebnis. Es geht auch nicht um Effizienz. Es geht um Schnelligkeit. »fail early, fail fast, fail often«
  • 72.
  • 73.
  • 74.