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Strategiequantifizierung
                     und Bewertung von
                      Nutzenpotenzialen


Christoph Langenegger, lic.oec. HSG, Senior Consultant
                       lic.oec.
CZSG Controller Zentrum St. Gallen
Engelaustrasse 25
CH-
CH-9010 St. Gallen
Tel. 071 244 93 33
www.czsg.com                                             1
CZSG Controller Zentrum St. Gallen                         www.czsg.com
 Beratung
• Konzeption und Gestaltung von Controllinginstrumenten und Controllerdienst-Organisationen
                                                                  llerdienst-
                                                            Controllerdienst
                                          Planungs-                              entschei-
• Aufbau von strategischen und operativen Planungs- und Steuerungssystemen sowie entschei-
  dungs-                                Rechnungswesenlö
  dungs- und verantwortungsorientierten Rechnungswesenlösungen


 Schulung
                                                www.czsg.com/_training/czsg_kursangebot.asp
• Innerbetriebliche Trainings zu Controlling,              www.fhsg.ch/cas-
                                                           www.fhsg.ch/cas-co
  Rechnungswesen und Informatik fürfü                      www.malik-
                                                           www.malik-mzsg.ch
    hrungskrä
  Führungskräfte und Controller
• Öffentliche Lehrgänge und Kurzseminare. Zusammenarbeit mit dem Management-
              Lehrgä                                                Management-
  Weiterbildungszentrum der Hochschule für Wirtschaft, St. Gallen und Malik
                                       fü
  Management, St. Gallen

 Systeme
• Evaluation von Software-Lösungen
                 Software-
                                                 Mitglied der IGC International
• Programmierung von MIS-Lösungen
                     MIS-
                                                 Group of Controlling
                                                 www.igc-
                                                 www.igc-controlling.org                      2
lic.oec.
Christoph Langenegger, lic.oec. HSG

1986 – 1991 Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Vertiefungsgebiet
Finanz- und Rechnungswesen an der Universität St. Gallen.

1992 – 2000 Controller- und Ausbildungstätigkeit in einem internationalen
Konzern der metallverarbeitenden Industrie. Diverse Projekte im Finanz- und
Rechnungswesen in ausländischen Filialen.

Seit Oktober 2000 Senior Consultant am CZSG Controller Zentrum St. Gallen.
Fachgebiete: Controlling in der öffentlichen Verwaltung, Konzern-Controlling, IT-
Controlling.

Lehraufträge an den Weiterbildungsstufen der Universitäten St. Gallen und D-
Aachen sowie den Fachhochschulen für Wirtschaft St.Gallen und FHNW Basel.
Dozent am Malik Management Zentrum St. Gallen.

Christoph.langenegger@czsg.com


                                                                                    3
Inhalt


1. Strategische Planung
2. Wofür müssen Controller sorgen?
   Wofü mü
3. Strategieplanung und -quantifizierung: Beispiel




                                                     4
1. Strategische Planung
Planungssystematik des St. Galler Management Modells

                                                                                   Aussagen sind:
 Wer wollen wir sein?    Unternehmungs-
                         Unternehmungs-    Hauptziele und                          - konkret
                                           Rahmenbedingungen                       - allgemeingültig
                         politik           festlegen
                                                                                   - unterminiert
                                                                                   - originär
                                                                                   - nicht ableitbar

                                                                                         SGF-Bildung                           SGF-Ziele
 Wohin wollen wir?        Strategische     Erfolgspotenziale                           Produkte
                                                                                  Märkte          alt          neu
                                           finden und auswählen
                          Planung                                                  alt                                         Markt-
                                                                                                                               volumen
                                                                                   neu


                                                                                                          nn
 Wie erreichen wir es?   Operative                                                         Erlös   Ge
                                                                                                        wi

                         Planung                                                               fix

                           Mifri-
                         - Mifri-Planung    Erfolgspotenziale
                                                                                               prop.
                                                                                         Rentabilität
                            (2-
                            (2-4 Jahre)     ausschöpfen                                                              Umlaufvermögen    Fremdkapital
                         - Jahresplanung    aufbauen                                                                 Anlagevermögen    Eigenkapital
                                                                  Operatives Geschäft
                                                                                                                                      Finanzbedarf?


 Reaktion?                                                        Projekte
                          Disposition                                                         Quantität
                                                                                         ?    Qualität
                                                                                              Termine
                                                                                              Gewinn
                          Ausfü
                          Ausführung


                                                                                                                                                      5
1. Strategische Planung
Strategieverstä
Strategieverständnis
Die Strategie gibt an und macht klar, in welchen Bereichen das Unternehmen, das
strategische Geschäftsfeld, aus welchen Gründen tätig sein, sich auszeichnen und
einen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung leisten will.


  Eine Strategie setzt sich aus 4 Komponenten zusammen:
  1 Bestimmung der zukünftigen Stellung des Unternehmens in der Umwelt (Produkte und
                      zukü
    Märkte)
  2 Auswahl der Technologien und Entwicklung der Fähigkeiten und Ressourcen mittels
                                                   Fä             Ressourcen,
    welcher sich das Unternehmen von der Konkurrenz abheben und die geplante Stellung in
    der Umwelt einnehmen kann
  3 Zuteilung der Ressourcen im Hinblick auf die Schaffung von nachhaltigen Wettbewerbs-
    vorteilen gegenüber den Konkurrenten
  4 Festlegung von Kriterien und Standards die kommunizierbar sind und anhand derer die
                                  Standards,
    Zielerreichungsgrade der Strategie gemessen werden können.

  (in Anlehnung an die Strategiedefinition von Hinterhuber, 1996)
                                                                                           6
Wofü mü
2. Wofür müssen Controller sorgen?
• Feststellen des Innovationsbedarfs
• Strategieblätter I bis III (siehe nachfolgende Seiten):
   • Der Entscheid über die Umsetzung der Strategie sollte erst getroffen werden,
       wenn fundierte Abklärungen zu Markt und strategischem Geschäftsfeld
       vorliegen.
   • Das strategische Hauptziel und die daraus abgeleiteten Teilziele sind mess-
       und überprüfbar formuliert.
   • Die Strategie wird quantifiziert, um die Rentabilität und Finanzierbarkeit
       sicherzustellen. Sie fliesst in die Mittelfrist- und operative Jahresplanung ein.
• Einsatz der richtigen Rechenmethoden (Barwertberechnung unter Berück-
  sichtigung des Zielgewinns, Kostenspaltung in Produkt- und Strukturkosten)
• Laufende Überprüfung der strategischen Ziele (Strategieblatt II) auf ihre
  Umsetzung, ebenso der finanz- und leistungswirtschaftlichen Ziele aus der
  operativen Jahresplanung ( Reporting).
• Überwachung der strategischen Prämissen (Absatzmärkte, Mitbewerber,
  Technologien, Volkswirtschaft)
                                                                                           7
Wofü mü
2. Wofür müssen Controller sorgen?
Strategieblatt 1 / 3 zum strategischen Geschäftsfeld
                                       Geschä
Strategiebeschreibung        Chancen                 Gefahren




Stä
Stärken                      Schwä
                             Schwächen                         Prä
                                                     Kritische Prämissen




Datum:          zustä
                zuständig:        Strategieträ
                                  Strategieträger:                         8
Wofü mü
2. Wofür müssen Controller sorgen?
Strategieblatt 2 / 3 zum strategischen Geschäftsfeld
                                       Geschä

Hauptziel   Teilziel            Mittel, Massnahmen           zustä
                                                     Termin, zuständig




Datum:             zustä
                   zuständig:     Strategieträ
                                  Strategieträger:                       9
Wofü mü
2. Wofür müssen Controller sorgen?
Strategieblatt 3 / 3 zum strategischen Geschäftsfeld
                                       Geschä
                                        SGF:

Jahr                             2011          2012   2013   2014

Umsatz
Rabatte, Erlösschmälerungen
         Erlösschmä
Nettoerlö
Nettoerlös

Wareneinsatz
proportionale Fertigungskosten
Deckungsbeitrag I
beeinflussbare Strukturkosten
der Strategie
Strategie-
Strategie-Deckungsbeitrag

Investitionen

Personalbestand
                                                                    10
3. Strategieplanung und -quantifizierung
            Input                                   Vorgehen                                  Output
Marktforschung: Kundenproblem /        3.1 Bestimmung Marktpotenzial,
Bedürfnisabklärung  Kundennutzen
                                        3.1 Bestimmung Marktpotenzial,              Zielabsatz-
                                                                                    Zielabsatz- und -umsatzplanung
                                      Absatzmengen und Netto-Zielpreise
                                       Absatzmengen und Netto-Zielpreise

                                      3.2 Bestimmung des Zielgewinns                           Ziel-
                                                                                               Ziel-ROCE
   Deckungsbeitragsrechnung            3.2 Bestimmung des Zielgewinns
                                        (inkl. Anteil Verwaltungs- und
                                         (inkl. Anteil Verwaltungs- und
                                            Vertriebs-Gemeinkosten)
                                             Vertriebs-Gemeinkosten)                 Investitionsbudget (Projekt,
    Wertorientierte Führung                                                         Umlauf-      Anlagevermö
                                                                                    Umlauf- und Anlagevermögen)
                                      3.3 Bestimmung der Investitionen
                                       3.3 Bestimmung der Investitionen
    Grobe Investitions- und                  in die Infrastruktur
                                               in die Infrastruktur                vorlä
                                                                                   vorläufige Produkt-Herstellkosten
                                                                                              Produkt-
        Projektplanung
                                        3.4 Bestimmung proportionale
                                         3.4 Bestimmung proportionale
  Provisorischer Arbeitsplan &
                                        Herstellkosten ++Strukturkosten
                                         Herstellkosten Strukturkosten                Strukturkosten der Strategie
            Stückliste


  Mehrjahresplanung (Bilanz,               3.5 Quantifizierung des
                                            3.5 Quantifizierung des                    Wertbeitrag der Strategie
 Gewinn- und Verlustrechnung,               Barwerts der Strategie
                                             Barwerts der Strategie
          Cashflow)                                                                           genügend?
                                                                                          nein
                                                                                                             ja
                                          3.6 Durchführung von Sensitivitäts-
                                           3.6 Durchführung von Sensitivitäts-
     Simulation mit beeinflussbaren         analysen, Simulationen, Mass-
                                             analysen, Simulationen, Mass-       Definitive Planwerte der Strategie    11
              Inputgrössen                nahmen zu Kostensenkungen, etc.
                                           nahmen zu Kostensenkungen, etc.
3.1 Beispiel einer Strategieplanung: SFS intec AG
Die SFS intec AG ist weltweit Entwicklungspartner, Hersteller und Zulieferer von Präzisionsformteilen,
Sonderschrauben und mechanischen Befestigungselementen. Sie gehört zur SFS Gruppe, deren
Hauptsitz sich in Heerbrugg im St. Gallischen Rheintal befindet. Die Division Fastening Systems bedient
hauptsächlich die Bauindustrie und deren Zulieferer. Dazu gehört das Geschäftsfeld Flachdach, welches
einen Umsatz von rund 45 Mio CHF p.a. erwirtschaftet.
Hauptprodukt ist der mechanische Flachdachbefestiger Isofast, dessen Absatzmenge weltweit rund 50
Mio Stück p.a. beträgt. Hauptkundengruppen sind Architekten und OEM‘s (Dachbahnenhersteller).
Das strategische Hauptziel besteht darin, durch Produktentwicklungen den Marktanteil in den Haupt-
Absatzmärkten Deutschland, USA, Frankreich und England von 25% auf 28% zu steigern.

Der durchschnittliche Netto-Verkaufspreis pro Befestiger beträgt zur Zeit CHF 0.45.




                                                                 Turn ideas into reality.
                                                                                                          12
3.1 Vom Marktpotenzial zur Absatzplanung
Das Geschäftsfeld Flachdach möchte eine Produktentwicklungsstrategie verfolgen, indem es nach einer Lösung für
die schnellere und komfortablere Montage seines Isofast-Befestigers sucht. Das Fertigungs-Know how sowie die
wesentlichen Produktionsanlagen (insbesondere der Werkzeugmacherei) sind vorhanden, doch sind grössere
Investitionen in die Produktentwicklung und Patentierung vorzusehen.


Die Marktabklärung hat ergeben, dass das Montagegerät zu einem anfänglichen
Endverbraucherpreis von CHF 8‘000.— verkauft werden kann. Die Absatzmenge
erreicht mit 300 Geräten im 4. und 5. Jahr das Maximum. Der Verkaufspreis
kann von CHF 0.45 pro Befestiger auf CHF 0.60 erhöht werden, weil diese
magaziniert (gegurtet) werden.

Weiter geht man davon aus, dass sich dieses Produkt während 7 Jahren
verkaufen lassen wird, bis es dann durch neue Technologien ersetzt wird. Obwohl
das Gerät neue Anwendungsmöglichkeiten bieten wird, ist anzunehmen, dass
spätestens im dritten Jahr Konkurrenzprodukte auf den Markt kommen werden.
Dies wird ab dem vierten Jahr zu einem Rückgang der Stückverkaufspreise und ab
dem sechsten auch der Absatzmengen führen.

Die übernächste Seite zeigt die Schätzung der über den Lebenszyklus des
Montagegeräts zu generierenden Umsätze. Sie ist durch Marktforschung unter
Beachtung des Marktvolumens, der Konkurrenzsituation und des erreichbaren
Marktsättigungsgrads zustande gekommen.


                                                                                                                 13
Montagegerä
3.1 Nutzenquantifizierung am Beispiel Montagegerät
    Isofast
                        Flachdachprojekt:
 Kostenbeispiel für ein Flachdachprojekt:

            m2
 Dachfläche m2                                                       3'000
 Anzahl Befestiger pro m2                                                5
 = Anzahl Befestiger für Gesamtfläche                               15'000


                                            Befestigung von                  automatische
                                            Hand                             Befestigung                    Bemerkungen

 Montagepersonal                                  3 Mann                           3+1 Mann                 1 Mann zusätzlich für Verlegen der Dachbahnen


 Verlegeleistung m2 pro Tag                                   200                             400
 Anzahl Verlegetage                                            15                              7.5
 Anzahl Arbeitstage                                            45                              30
 Anzahl Arbeitsstunden                                        360                             240           8 Stunden pro Tag


                                                                                                            Arbeitskosten pro Stunde
 Arbeitskosten für Flachdach                CHF      14'400.00               CHF       9'600.00             inkl. Sozialleistungen       CHF 40.00


 Befestiger-
 Befestiger-Kosten pro Stück                CHF           0.45               CHF           0.60             gegurtete Befestiger
 Befestiger-
 Befestiger-Kosten für Dachfläche           CHF       6'750.00               CHF       9'000.00

 Amortisation Automat pro Stück                                              CHF            0.016           Gerät:                 CHF     8'000.00
 Amortisation Automat für Dachfläche                                         CHF            48.00           einsetzbar für                  500'000 Stück


 Gesamtkosten Dachfläche                    CHF      21'150.00               CHF      18'648.00      -12%



                                                                                                                                                            14
3.1 Absatzmengen, Verkaufspreise, Zielumsätze
                                  Zielumsä
                                    9'000                                                                                                               350

                                    8'000
                                                                                                                                                        300
   Umsatz in Tsd. / Verkaufspreis




                                    7'000
                                                                                                                                                        250
                                    6'000




                                                                                                                                                              Absatzmenge
                                    5'000                                                                                                               200
               CHF




                                    4'000                                                                                                               150
                                    3'000
                                                                                                                                                        100
                                    2'000
                                                                                                                                                        50
                                    1'000

                                      -                                                                                                                 -
                                                  1              2               3              4              5               6             7
                                                                                              Jahr

                                            Umsatz Geräte (Tsd. CHF)       Umsatz Befestiger (Tsd. CHF)     Marktpreis Gerät       Absatzmenge Geräte



Jahr                                                                   1              2             3              4             5              6                7
Marktpreis Gerät                                                8'000.00       8'000.00      8'000.00       7'600.00      7'600.00       7'200.00         7'200.00
Absatzmenge Geräte                                                    40            100           200            300           300            240              200
Umsatz Geräte (Tsd. CHF)                                             320            800         1'600          2'280         2'280          1'728            1'440
Marktpreis (Mehrpreis) Befestiger                                   0.15           0.15          0.15           0.12          0.12           0.10             0.10
Absatzmenge Befestiger                                         2'000'000      5'000'000    10'000'000     15'000'000    15'000'000     12'000'000       10'000'000
Umsatz Befestiger (Tsd. CHF)                                         300            750         1'500          1'800         1'800          1'200            1'000
Gesamtumsatz (Zuwachs des SGF)                                       620          1'550         3'100          4'080         4'080          2'928            2'440

                                                                                                                                                                            15
3.2 Bestimmung Zielgewinn (ROCE = return on capital
employed,
employed, inkl. Zuschlag Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten)
                         Verwaltungs-
Vorgaben:
Eigenfinanzierungsgrad                              70%
Fremdkapitalzinsen                                  6%
Marktgerechte EK-Verzinsung                         8%
Ertragssteuersatz                                   30%


                       Vermö
                       Vermögen                           Schulden                         Zinssatz                   Gewichteter
                                                                                                                       Zinssatz
     Umlaufvermögen




                      Liquide Mittel                      Gratiskapital
     Umlaufvermö




                       Debitoren




                                                                                 FK 30%
                                                          Kurzfr.
                                                          Kurzfr. Bankschulden
                                                                                            6%                    =      1.8%
                                       capital employed



                        Vorrä
                        Vorräte                           Darlehen, Hypotheken




                                                                                 EK 70%
                                                                                              8%
   vermögen




                       Mobilien                           Eigenkapital
    Anlage-




                                                                                                      = 11.4%
    Anlage-




                                                                                            (1-
                                                                                            (1- 30%               =       8%
   vermö




                       Immobilien                                                         Steuersatz )

                      Bilanzsumme             Bilanzsumme
                                                                                                      Ziel-
                                                                                                      Ziel-ROCE          10%        (gerundet)

                                            fü Verwaltungs-      Vertriebs-
                                       Ziel für Verwaltungs- und Vertriebs-Gemeinkosten:                                 22%
                                       Zielgewinn inklusive VVGK:                                                        32%
                                                                                                                                          16
3.3 Vorgesehene Investitionen der Strategie
Umlaufvermögen
• Der sich über die Betrachtungsperiode stark verändernde Umsatz hat auch Konsequenzen für das Netto-
  Umlaufvermögen (Umlaufvermögen abzüglich kurzfristiges Fremdkapital):
    • Die Investition in Forderungsbestände und Vorräte entsteht automatisch in Abhängigkeit vom Umsatz.
    • Die Lieferantenkreditoren werden einen Teil dieser Investition zinsfrei abdecken, doch ist insgesamt
      davon auszugehen, dass für diese drei Positionen in jedem Jahr netto 10% des Umsatzes investiert
      sein werden.
Anlagevermögen
• Die Hauptinvestition ins Anlagevermögen (Magazinierungsmaschine) von 600‘000 CHF ist im ersten Jahr
  zu leisten. Für weitere Maschinen sind im 3. und 5. Jahr noch Zusatzinvestitionen von je 300‘000 CHF
  vorgesehen.

Devestitionen
• am Ende des Lebenszyklus werden die Investitionen ins Netto-Umlaufvermögen wieder aufgelöst, was zum
  Rückfluss der Werte für die investierten Bestände führt.
• ebenfalls am Ende des Lebenszyklus wird von einem Liquidationserlös von 50‘000 CHF für die Maschinen
  ausgegangen.

Die Investitionen und Devestitionen ergeben den durch die reinen Geldbewegungen vorauszusehenden nomi-
nalen Geldabfluss in den einzelnen Jahren des Betrachtungshorizonts. Siehe Darstellung nächste Seite. 17
3.3 Übersicht nominale Investitionen/ Devestitionen der
    Strategie ins Anlage- und Nettoumlaufvermögen
                  Anlage-     Nettoumlaufvermö

                    400


                    200


                     -
      in Tsd. CHF




                           1                2                    3                 4                   5                6                  7
                    -200


                    -400


                    -600


                    -800
                                                                                  Jahr

                                            Veränderung NUV zu Vorjahr                   Investitionen in das Anlagevermögen
                                            Devestition NUV bei Strategieende            Liquidationserlös Anlagevermögen

 Jahr                                               1                 2              3               4             5            6               7
 Anteil Nettoumlaufvermögen am Umsatz              10%               10%            10%             10%           10%          10%             10%
 Bestand NUV (zinskostendes UV) in Tsd. CHF                 62             155             310             408         408           293             244
 Veränderung NUV zu Vorjahr                                -62              -93           -155              -98         -            115               49
 Investitionen in das Anlagevermögen                     -600               -             -300              -         -300            -               -
 Devestition NUV bei Strategieende                         -                -               -               -           -             -              244
 Liquidationserlös Anlagevermögen                          -                -               -               -           -             -                50
 Total Geldflüsse aus Investition/Devestition            -662               -93           -455              -98       -300           115             343
                                                                                                                                                            18
3.4 Proportionale Herstellkosten
                              Stü
basierend auf Arbeitsplan und Stückliste




 Einzelmaterialkosten        Schrauber (zugekauft)                   200.-
                                                                     200.-
                             Gehä
                             Gehäuse, Handgriff, Platten, Rohr       160.-
                                                                     160.-
 Proportionale Fertigungskosten der Werkzeugmacherei:                1640.-
                                                                     1640.-
                                                                              19
                                Montagegerä
 = proportionale Herstellkosten Montagegerät IF 240                  2000.-
                                                                 CHF 2000.-
Übersicht Plan-Umsatz, proportionale Herstellkosten,
          Plan-
Plan-
Plan-Deckungsbeitrag I
                 4'500

                 4'000

                 3'500

                 3'000
   in Tsd. CHF




                 2'500

                 2'000

                 1'500

                 1'000

                  500

                   -
                         1           2             3                 4                   5                 6           7
                                                                    Jahr

                                               Deckungsbeitrag I    proportionale Herstellkosten



Jahr                                       1           2               3             4                 5           6           7
Umsatz (in Tsd. CHF)                     620       1'550           3'100         4'080             4'080       2'928       2'440
prop. Herstellkosten (in Tsd. CHF)       120         300             540           720               720         540         450
Deckungsbeitrag I (in Tsd. CHF)          500       1'250           2'560         3'360             3'360       2'388       1'990

                                                                                                                                   20
3.4 Übersicht Strukturkosten: Produktentwicklung,
     Patente, Dokumentationen

                        -
                                  1        2               3             4                5           6           7
                       -200

                       -400

                       -600
        in Tsd. CHF




                       -800

                      -1'000

                      -1'200

                      -1'400

                      -1'600
                                                                        Jahr



Jahr                                           1           2        3             4           5           6           7
Zusätzliche Strukturkosten der Strategie           1'420       80            80       -           -           -           -



                                                                                                                              21
3.5 Rekapitulation der Strategieeckwerte

Jahr                                                         1           2             3             4            5            6            7
Marktpreis Gerät (CHF)                                      8'000.00    8'000.00      8'000.00      7'600.00     7'600.00     7'200.00     7'200.00
Absatzmenge Geräte                                                40          100           200          300          300          240          200
Marktpreis Befestiger (Mehrpreis in CHF)                        0.15         0.15          0.15         0.12         0.12         0.10         0.10
Absatzmenge Befestiger                                     2'000'000   5'000'000    10'000'000    15'000'000   15'000'000   12'000'000   10'000'000
Umsatz gesamt CHF                                            620'000   1'550'000     3'100'000     4'080'000    4'080'000    2'928'000    2'440'000
prop. Herstellkosten gemäss Standardkalk. Gerät             2'000.00    2'000.00      1'800.00      1'600.00     1'600.00     1'500.00     1'500.00
prop. Herstellkosten gemäss Standardkalk. Befestiger           0.020        0.020         0.018        0.016        0.016        0.015        0.015
nominales prop. Herstellkostenvolumen gesamt                 120'000     300'000       540'000       720'000      720'000      540'000      450'000
Deckungsbeitrag I                                            500'000   1'250'000     2'560'000     3'360'000    3'360'000    2'388'000    1'990'000
Liq. wirksame Strukturkosten der Strategie                -1'420'000      -80'000       -80'000           -            -            -            -
Nettonutzen der Strategie (Cashflow vor Zinsen/Steuern)     -920'000   1'170'000     2'480'000     3'360'000    3'360'000    2'388'000    1'990'000

Investitions- / Devestitionsgeldflüsse CHF                 -662'000      -93'000      -455'000       -98'000     -300'000     115'200      342'800

Zielgewinn                                                    32.00%
Barwertfaktoren                                                0.758       0.574         0.435         0.329        0.250       0.189        0.143
Barwert der Cash Flows                                      -696'970    671'488      1'078'276    1'106'735      838'435      451'430      284'994
Barwert der Investitionen / Devestitionen                   -501'515     -53'375      -197'829       -32'280      -74'860      21'778       49'093
Barwert der Strategie CHF                                 -1'198'485   -580'372        300'075    1'374'530    2'138'105    2'611'313    2'945'400




                                                                                                                                                22
3.5 Der Barwert der Strategie

Jahr                                           1             2           3           4            5                 6                   7

Zielgewinn / Barwertfaktoren        32.00%         0.758        0.574       0.435        0.329        0.250           0.189                0.143
Barwert der Cash Flows                          -696'970     671'488    1'078'276   1'106'735      838'435          451'430              284'994
Barwert der Investitionen/Devestitionen         -501'515      -53'375    -197'829      -32'280      -74'860          21'778               49'093
Barwert der Jahresgeldflüsse                  -1'198'485     618'113      880'447   1'074'455      763'575          473'208              334'087
Barwert der Strategie CHF                    -1'198'485     -580'372      300'075   1'374'530    2'138'105        2'611'313            2'945'400

            3'000'000

            2'500'000

            2'000'000

            1'500'000

            1'000'000
   in CHF




              500'000

                   -
Barwerte                 1                    2                  3            4           5              6                    7
        -500'000
Cashflow                      ####             671'488      1'078'276   1'106'735    838'435         Investitionen und Devestitionen
                                                                                                   451'430           284'994
Investitionen und Devestitionen###
      -1'000'000              #                   -53'375    -197'829     -32'280     -74'860        Cashflow
                                                                                                    21'778            49'093
Saldo der Barwerte            ####             -580'372      300'075    1'374'530   2'138'105    2'611'313 der Barwerte
                                                                                                     Saldo         2'945'400
            -1'500'000
                                                                             Jahr



                                                                                                                                             23
3.6 Zielkostenerreichung mittels Simulation &
Sensitivitä
Sensitivitätsanalysen
In der Gesamtübersicht zeigt das Simulationsmodell auch, wie die einzelnen Einflussfaktoren für die
Bestimmung der zulässigen Kosten einbezogen werden können. Je nach Fragestellung können folgende
Ausgangsgrössen angepasst und in ihren Auswirkungen auf den Gesamterfolg über den Lebenszyklus
beurteilt werden:

• Planabsatzmengen in den einzelnen Jahren
• Planverkaufspreise in den einzelnen Jahren
• Verwaltungs- und Vertriebskostenanteile (können ebenfalls als zu erreichende Zielwerte simuliert
  werden)
• Zielgewinn unter Berücksichtigung einer marktgerechten Verzinsung
• Investitionen ins Umlauf- und ins Anlagevermögen entsprechend ihrem zeitlichen Anfall und dem
  erreichten Umsatzvolumen
• Primäre Strukturkosten, die durch die Aufnahme des neuen Produkts verursacht werden
• Vorläufige proportionale Herstellkosten
• Zielwerte für zu erreichende Erfahrungskurveneffekte.

Durch den Aufbau des Modells als Cash Flow- und Investitionsrechnung werden alle Beträge immer auf
den Zeitpunkt der Entscheidung, beziehungsweise des Projektstarts abgezinst und damit gleichnamig
gemacht.

Ziel ist es, Simulationen konkreter Ideen zur Kosten-, Leistungs-, Erlös- und Ergebnisbeeinflussung
                                                  Kosten- Leistungs- Erlö
durchzufü                                                       festzulegen.
durchzuführen, um damit die definitiven Planwerte der Strategie festzulegen.                       24
3.7 Weitere Aspekte zur Ermittlung des Nutzens


             Identifikation der Nutzenpotenziale


            Quantifizierung der Nutzenpotenziale


              Übersetzung in monetäre Grössen
                             monetä Grö




                                                   25
Nutzenkategorien

Nutzenkategorie I:                             Nutzenkategorie II:                          Nutzenkategorie III:
Direkter Nutzen                                Relativer Nutzen                             Schwer erfassbarer Nutzen
Beschreibung                                   Beschreibung                                 Beschreibung
Einsparung bestehender Kosten, z.B.            • Einsparung zukünftiger Kosten bedingt      • Qualitative Vorteile, z.B. Nutzen des
•Arbeitskosten                                   durch Wachstum                               Produktionsfaktors "Information"
•Sachkosten                                    • höhere Produktivität und Effektivität      • Nutzen aus Sekundärwirkung, indirekter
•Kapitalkosten auf investiertem Vermögen                                                      Zusammenhang mit IT
                                                                                            • Immaterielle Vorteile

Bewertungsmassstab                             Bewertungsmassstab                           Bewertungsmassstab
Kosten liegen bereits vor (Ist-Kosten), sind   • Vergleich mit Kostenkategorie I            • Vergleich mit ähnlichen Auswertungen
genau zu ermitteln                             • Schätzung des voraussichtlichen            • Annahmen, z.B. Kosten für manuelle
                                                 Arbeitsaufwands                              Erstellung
                                               • Kosten liegen z.T. vor, z.B. Fehlerquote   • Schätzungen


Einfluss auf Realisierung                      Einfluss auf Realisierung                    Einfluss auf Realisierung
Durch die Enscheidungskraft des                • Entwicklung des Unternehmens,              • Externe Einflüsse wie z.B. Kunden,
Unternehmens                                      Wachstum des Arbeitsumfangs                  Marktsituation, etc.
                                               • Ausnutzung der Fähigkeit des Systems       • Interne Einflüsse wie z.B. Bereitschaft und
                                                                                               Fähigkeit der Mitarbeiter




                                                                                                                                            26
fü
Beispiele für die Bewertung des Nutzens
                                         Standard-
Nutzenkategorie III: Logistikmodul einer Standard-Software
Grundannahmen:                                                 Region Süd
Anzahl Märkte:                                                      18
Anzahl Zustellmärkte:                                               11
                                                           Pro Monat Pro Jahr
Mitarbeiterkostensatz:
                                                              € 2.917 € 35.000
                                                                                                                                   Referenzmarkt
                                                           Erwartete                                                              Prozessdauer je Gewich-   Gewichtete                                                     Bruttonutzen in €
                                                                                                              Basiswert pro Jahr                                                  Durchschnittliche Prozesskosten
Kennzahl                              Hauptprozess         Verbesse-     Varianz        Kostentreiber                             Durchfüh-rung in tungs- Prozessdauer in                                                      pro Jahr
                                                             rung                                           je Markt    SB gesamt       min        faktor      min        je Durchführung je Markt p.a SB gesamt p.a.   je Markt SB gesamt
                                                                                   Anzahl Stammdaten-
                                Stammdatenpflege          40,00%       5,00%                                 288        5.184           30         0,90         27              €8           € 2.363      € 42.525        € 945      € 17.010
                                                                                   pflegevorgänge
                                Sortimentsgestaltung      47,08%                                                                                                                             € 6.537      € 117.666      € 3.078     € 55.401
                                                                                   Anzahl "Klärungs-
                                Aktionsabwicklung         40,00%       15,00%                                144        2.592           20         1,00         20              €6           € 875        € 15.750        € 350       € 6.300
                                                                                   vorgänge" bei Aktionen
                                Disposition/Beschaffung   80,00%                                                                                                                            € 69.125     € 1.244.250    € 55.300     € 995.400
                                Wareneingang              29,51%                                                                                                                            € 60.171     € 1.083.075    € 17.754     € 319.568
                                Rechnungsprüfung          25,00%                                                                                                                             € 7.525      € 135.450      € 1.881      € 33.863
                                                                                   Anzahl Strecken-
                                Streckenabwicklung        100,00%      0,00%                                  0           0             0          0,52          0              €0             €0            €0            €0           €0
                                                                                   abwicklungen
                                Lagerverwaltung /
                                                          33,00%                                                                                                                            € 100.669    € 1.107.356    € 33.221     € 365.428
                                Kommissionierung
                                                                                   Anzahl
   P ro z e s s e ffiz ie n z




                                Leergut/MTV-Abwicklung    10,00%       3,00%                                 288        5.184          100         0,52         52             € 16          € 4.550      € 81.900        € 455       € 8.190
                                                                                   Leergutannahmen
                                Retouren                  25,00%                                                                                                                              € 834       € 12.361        € 209       € 3.090
                                Bestandsführung           70,00%       10,00%      Anzahl Umlagerungen        52         936            2          0,52          1              €0             € 16         € 296          € 12        € 207
                                Check In, Abholung        20,00%                                                                                                                             € 2.247      € 40.438        € 449       € 8.088
                                Check out                 3,00%                                                                                                                             € 71.138     € 1.280.475     € 2.134     € 38.414
                                                                                   Anzahl manueller
                                Warenausgang / Faktura    75,00%       10,00%                                480        8.640          480         0,52         250            € 76         € 36.400      € 400.400     € 27.300     € 300.300
                                                                                   Fakturen
                                Preisfindung              20,00%       5,00%                                  0           0             0          0,52          0              €0             €0            €0            €0           €0
                                Kundenauftrags-
                                                          15,00%       10,00%      Anzahl Kundenaufträge     240        4.320          480         0,52         250            € 76         € 18.200      € 200.200      € 2.730     € 30.030
                                abwicklung
                                Offerten, Ausschreibungen 75,00%                                                                                                                             € 5.119      € 92.138       € 3.839     € 69.103
                                                                                   Anzahl
                                Auswertungen              75,00%       10,00%                                288        5.184           30         1,00         30              €9           € 2.625      € 47.250       € 1.969     € 35.438
                                                                                   Standardauswertungen
                                                                                   jährliche Umsatz- /
                                Planung                   80,00%       10,00%                                 1           18           480         1,00         480            € 146         € 146         € 2.625        € 117       € 2.100
                                                                                   Kostenplanung
                                Zwischensumme
                                                                                                                                                                                           € 388.538     € 5.904.154    € 151.741   € 2.287.928
                                Prozesseffizienz



 Ausschnitt aus dem Referat „Dienstleistungsnutzen bewerten und verkaufen“ von Christian Kunze an den                                                                                                                                             27
 St. Galler Controllertagen 2009.
lang-
3.8 Umsetzung in die lang- bis mittelfristige Planung –
                               Gewinn-
Deckungsbeitragsrechnung und Gewinn- und Verlustrechnung
(nominelle Werte, Abschreibungen linear über 7 bzw. 5 Jahre)


                                                         1           2           3           4           5           6           7
Absatzmenge Geräte                                           40          100         200         300         300         240         200
Verkaufspreis Geräte                                   8'000.00     8'000.00    8'000.00    7'600.00    7'600.00    7'200.00    7'200.00
prop. Herstellkosten Geräte                            2'000.00     2'000.00    1'800.00    1'600.00    1'600.00    1'500.00    1'500.00
Strukturkosten der Strategie                          1'420'000       80'000      80'000          -           -           -           -
Abschreibung Initialinvestition                          78'571       78'571      78'571      78'571      78'571      78'571      78'571
Abschreibung Zweitinvestition                                                     60'000      60'000      60'000      60'000      60'000
Abschreibung Drittinvestition                                                                             60'000      60'000      60'000

Umsatz                          alle Beträge in CHF      620'000   1'550'000   3'100'000   4'080'000   4'080'000   2'928'000   2'440'000
prop. Herstellkosten                                     120'000     300'000     540'000     720'000     720'000     540'000     450'000
Deckungsbeitrag I                                        500'000   1'250'000   2'560'000   3'360'000   3'360'000   2'388'000   1'990'000
Liquiditätswirksame Strukturkosten der Strategie       1'420'000      80'000      80'000          -           -           -           -
Cashflow vor Zinsen und Steuern (Nettonutzen)           -920'000   1'170'000   2'480'000   3'360'000   3'360'000   2'388'000   1'990'000
Abschreibungen                                            78'571      78'571     138'571     138'571     198'571     198'571     198'571
EBIT (Betriebsergebnis)                                 -998'571   1'091'429   2'341'429   3'221'429   3'161'429   2'189'429   1'791'429
Zinsen                                                    67'116       2'617          -           -           -           -           -
EBT (Gewinn vor Steuern)                              -1'065'687   1'088'812   2'341'429   3'221'429   3'161'429   2'189'429   1'791'429
Steuern                                                       -        6'937     702'429     966'429     948'429     656'829     537'429
Reingewinn                                            -1'065'687   1'081'874   1'639'000   2'255'000   2'213'000   1'532'600   1'254'000




                                                                                                                                      28
lang-
3.8 Umsetzung in die lang- bis mittelfristige Planung – Bilanz
(nominelle Werte, Abschreibungen linear über 7 bzw. 5 Jahre)

Bilanzentwicklung - Vermögen                              1           2            3            4            5            6              7
Umlaufvermögen         Flüssige Mittel                        -           -     1'587'901    3'952'073    6'273'644    8'039'375     9'834'747
                       Forderungen / Vorräte              62'000     155'000      310'000      408'000      408'000      292'800             -
                       Total UV                           62'000     155'000    1'897'901    4'360'073    6'681'644    8'332'175     9'834'747
Anlagevermögen         Neuinvestition                    600'000          -       300'000           -       300'000           -              -
                       Abschreibung                       78'571      78'571      138'571      138'571      198'571      198'571       198'571
                       Liquidationserlös                        0           0            0            0            0            0       -50'000
                       Total AV                          521'429     442'857      604'286      465'714      567'143      368'571       120'000
Bilanzsumme                                              583'429     597'857    2'502'187    4'825'787    7'248'787    8'700'747     9'954'747


Bilanzentwicklung - Schulden                               1           2            3            4            5             6            7
Bankschuld             Cashflow vor Zinsen & St.         -920'000   1'170'000    2'480'000    3'360'000    3'360'000    2'388'000     1'990'000
         30%           Neuzugang Fremdkapital             198'600      27'900      136'500       29'400       90'000       -34'560     -342'800
verzinsbar (vor Steuern)                           =    1'118'600      43'616   -2'290'330   -3'330'600   -3'270'000   -2'422'560    -2'332'800
                       Zinsen                6%            67'116       2'617           -            -            -             -            -
                       Steuern                                 -        6'937      702'429      966'429      948'429      656'829       537'429
                       Übertrag auf flüssige Mittel            -           -     1'587'901    2'364'171    2'321'571    1'765'731     1'795'371
                       Saldo Bankschuld                 1'185'716      53'170           -            -            -             -            -
Eigenkapital           Verlust / Gewinn                -1'065'687   1'081'874    1'639'000    2'255'000    2'213'000    1'532'600     1'254'000
         70%           Neuzugang Eigenkapital             463'400      65'100      318'500       68'600      210'000       -80'640
                       Saldo Eigenkapital                -602'287     544'687    2'502'187    4'825'787    7'248'787    8'700'747    9'954'747
Bilanzsumme                                               583'429     597'857    2'502'187    4'825'787    7'248'787    8'700'747    9'954'747

                                                                                                                                                  29
Literatur

• Hinterhuber, H.: Strategische Unternehmensführung 6. Auflage. Berlin, de Gruyter,
  1996.
• International Group of Controlling (Hrsg.): Controller-Wörterbuch 3. Auflage. Stuttgart,
  Schäffer-Poeschel, 2005.
• International Group of Controlling (Hrsg.): Controller und IFRS. Freiburg, Haufe, 2006.
• Kunze, Christian, Plaut Management und IT Consulting. Referat „Dienstleistungsnutzen
  bewerten und verkaufen“. St. Galler Controllertage, 2009.
• Rieder, Lukas (Hrsg.): Controller-Leitfaden. Zürich, WEKA Business Media AG, 2010.




                                                                                             30

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Referat langenegger

  • 1. Strategiequantifizierung und Bewertung von Nutzenpotenzialen Christoph Langenegger, lic.oec. HSG, Senior Consultant lic.oec. CZSG Controller Zentrum St. Gallen Engelaustrasse 25 CH- CH-9010 St. Gallen Tel. 071 244 93 33 www.czsg.com 1
  • 2. CZSG Controller Zentrum St. Gallen www.czsg.com Beratung • Konzeption und Gestaltung von Controllinginstrumenten und Controllerdienst-Organisationen llerdienst- Controllerdienst Planungs- entschei- • Aufbau von strategischen und operativen Planungs- und Steuerungssystemen sowie entschei- dungs- Rechnungswesenlö dungs- und verantwortungsorientierten Rechnungswesenlösungen Schulung www.czsg.com/_training/czsg_kursangebot.asp • Innerbetriebliche Trainings zu Controlling, www.fhsg.ch/cas- www.fhsg.ch/cas-co Rechnungswesen und Informatik fürfü www.malik- www.malik-mzsg.ch hrungskrä Führungskräfte und Controller • Öffentliche Lehrgänge und Kurzseminare. Zusammenarbeit mit dem Management- Lehrgä Management- Weiterbildungszentrum der Hochschule für Wirtschaft, St. Gallen und Malik fü Management, St. Gallen Systeme • Evaluation von Software-Lösungen Software- Mitglied der IGC International • Programmierung von MIS-Lösungen MIS- Group of Controlling www.igc- www.igc-controlling.org 2
  • 3. lic.oec. Christoph Langenegger, lic.oec. HSG 1986 – 1991 Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Vertiefungsgebiet Finanz- und Rechnungswesen an der Universität St. Gallen. 1992 – 2000 Controller- und Ausbildungstätigkeit in einem internationalen Konzern der metallverarbeitenden Industrie. Diverse Projekte im Finanz- und Rechnungswesen in ausländischen Filialen. Seit Oktober 2000 Senior Consultant am CZSG Controller Zentrum St. Gallen. Fachgebiete: Controlling in der öffentlichen Verwaltung, Konzern-Controlling, IT- Controlling. Lehraufträge an den Weiterbildungsstufen der Universitäten St. Gallen und D- Aachen sowie den Fachhochschulen für Wirtschaft St.Gallen und FHNW Basel. Dozent am Malik Management Zentrum St. Gallen. Christoph.langenegger@czsg.com 3
  • 4. Inhalt 1. Strategische Planung 2. Wofür müssen Controller sorgen? Wofü mü 3. Strategieplanung und -quantifizierung: Beispiel 4
  • 5. 1. Strategische Planung Planungssystematik des St. Galler Management Modells Aussagen sind: Wer wollen wir sein? Unternehmungs- Unternehmungs- Hauptziele und - konkret Rahmenbedingungen - allgemeingültig politik festlegen - unterminiert - originär - nicht ableitbar SGF-Bildung SGF-Ziele Wohin wollen wir? Strategische Erfolgspotenziale Produkte Märkte alt neu finden und auswählen Planung alt Markt- volumen neu nn Wie erreichen wir es? Operative Erlös Ge wi Planung fix Mifri- - Mifri-Planung Erfolgspotenziale prop. Rentabilität (2- (2-4 Jahre) ausschöpfen Umlaufvermögen Fremdkapital - Jahresplanung aufbauen Anlagevermögen Eigenkapital Operatives Geschäft Finanzbedarf? Reaktion? Projekte Disposition Quantität ? Qualität Termine Gewinn Ausfü Ausführung 5
  • 6. 1. Strategische Planung Strategieverstä Strategieverständnis Die Strategie gibt an und macht klar, in welchen Bereichen das Unternehmen, das strategische Geschäftsfeld, aus welchen Gründen tätig sein, sich auszeichnen und einen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung leisten will. Eine Strategie setzt sich aus 4 Komponenten zusammen: 1 Bestimmung der zukünftigen Stellung des Unternehmens in der Umwelt (Produkte und zukü Märkte) 2 Auswahl der Technologien und Entwicklung der Fähigkeiten und Ressourcen mittels Fä Ressourcen, welcher sich das Unternehmen von der Konkurrenz abheben und die geplante Stellung in der Umwelt einnehmen kann 3 Zuteilung der Ressourcen im Hinblick auf die Schaffung von nachhaltigen Wettbewerbs- vorteilen gegenüber den Konkurrenten 4 Festlegung von Kriterien und Standards die kommunizierbar sind und anhand derer die Standards, Zielerreichungsgrade der Strategie gemessen werden können. (in Anlehnung an die Strategiedefinition von Hinterhuber, 1996) 6
  • 7. Wofü mü 2. Wofür müssen Controller sorgen? • Feststellen des Innovationsbedarfs • Strategieblätter I bis III (siehe nachfolgende Seiten): • Der Entscheid über die Umsetzung der Strategie sollte erst getroffen werden, wenn fundierte Abklärungen zu Markt und strategischem Geschäftsfeld vorliegen. • Das strategische Hauptziel und die daraus abgeleiteten Teilziele sind mess- und überprüfbar formuliert. • Die Strategie wird quantifiziert, um die Rentabilität und Finanzierbarkeit sicherzustellen. Sie fliesst in die Mittelfrist- und operative Jahresplanung ein. • Einsatz der richtigen Rechenmethoden (Barwertberechnung unter Berück- sichtigung des Zielgewinns, Kostenspaltung in Produkt- und Strukturkosten) • Laufende Überprüfung der strategischen Ziele (Strategieblatt II) auf ihre Umsetzung, ebenso der finanz- und leistungswirtschaftlichen Ziele aus der operativen Jahresplanung ( Reporting). • Überwachung der strategischen Prämissen (Absatzmärkte, Mitbewerber, Technologien, Volkswirtschaft) 7
  • 8. Wofü mü 2. Wofür müssen Controller sorgen? Strategieblatt 1 / 3 zum strategischen Geschäftsfeld Geschä Strategiebeschreibung Chancen Gefahren Stä Stärken Schwä Schwächen Prä Kritische Prämissen Datum: zustä zuständig: Strategieträ Strategieträger: 8
  • 9. Wofü mü 2. Wofür müssen Controller sorgen? Strategieblatt 2 / 3 zum strategischen Geschäftsfeld Geschä Hauptziel Teilziel Mittel, Massnahmen zustä Termin, zuständig Datum: zustä zuständig: Strategieträ Strategieträger: 9
  • 10. Wofü mü 2. Wofür müssen Controller sorgen? Strategieblatt 3 / 3 zum strategischen Geschäftsfeld Geschä SGF: Jahr 2011 2012 2013 2014 Umsatz Rabatte, Erlösschmälerungen Erlösschmä Nettoerlö Nettoerlös Wareneinsatz proportionale Fertigungskosten Deckungsbeitrag I beeinflussbare Strukturkosten der Strategie Strategie- Strategie-Deckungsbeitrag Investitionen Personalbestand 10
  • 11. 3. Strategieplanung und -quantifizierung Input Vorgehen Output Marktforschung: Kundenproblem / 3.1 Bestimmung Marktpotenzial, Bedürfnisabklärung Kundennutzen 3.1 Bestimmung Marktpotenzial, Zielabsatz- Zielabsatz- und -umsatzplanung Absatzmengen und Netto-Zielpreise Absatzmengen und Netto-Zielpreise 3.2 Bestimmung des Zielgewinns Ziel- Ziel-ROCE Deckungsbeitragsrechnung 3.2 Bestimmung des Zielgewinns (inkl. Anteil Verwaltungs- und (inkl. Anteil Verwaltungs- und Vertriebs-Gemeinkosten) Vertriebs-Gemeinkosten) Investitionsbudget (Projekt, Wertorientierte Führung Umlauf- Anlagevermö Umlauf- und Anlagevermögen) 3.3 Bestimmung der Investitionen 3.3 Bestimmung der Investitionen Grobe Investitions- und in die Infrastruktur in die Infrastruktur vorlä vorläufige Produkt-Herstellkosten Produkt- Projektplanung 3.4 Bestimmung proportionale 3.4 Bestimmung proportionale Provisorischer Arbeitsplan & Herstellkosten ++Strukturkosten Herstellkosten Strukturkosten Strukturkosten der Strategie Stückliste Mehrjahresplanung (Bilanz, 3.5 Quantifizierung des 3.5 Quantifizierung des Wertbeitrag der Strategie Gewinn- und Verlustrechnung, Barwerts der Strategie Barwerts der Strategie Cashflow) genügend? nein ja 3.6 Durchführung von Sensitivitäts- 3.6 Durchführung von Sensitivitäts- Simulation mit beeinflussbaren analysen, Simulationen, Mass- analysen, Simulationen, Mass- Definitive Planwerte der Strategie 11 Inputgrössen nahmen zu Kostensenkungen, etc. nahmen zu Kostensenkungen, etc.
  • 12. 3.1 Beispiel einer Strategieplanung: SFS intec AG Die SFS intec AG ist weltweit Entwicklungspartner, Hersteller und Zulieferer von Präzisionsformteilen, Sonderschrauben und mechanischen Befestigungselementen. Sie gehört zur SFS Gruppe, deren Hauptsitz sich in Heerbrugg im St. Gallischen Rheintal befindet. Die Division Fastening Systems bedient hauptsächlich die Bauindustrie und deren Zulieferer. Dazu gehört das Geschäftsfeld Flachdach, welches einen Umsatz von rund 45 Mio CHF p.a. erwirtschaftet. Hauptprodukt ist der mechanische Flachdachbefestiger Isofast, dessen Absatzmenge weltweit rund 50 Mio Stück p.a. beträgt. Hauptkundengruppen sind Architekten und OEM‘s (Dachbahnenhersteller). Das strategische Hauptziel besteht darin, durch Produktentwicklungen den Marktanteil in den Haupt- Absatzmärkten Deutschland, USA, Frankreich und England von 25% auf 28% zu steigern. Der durchschnittliche Netto-Verkaufspreis pro Befestiger beträgt zur Zeit CHF 0.45. Turn ideas into reality. 12
  • 13. 3.1 Vom Marktpotenzial zur Absatzplanung Das Geschäftsfeld Flachdach möchte eine Produktentwicklungsstrategie verfolgen, indem es nach einer Lösung für die schnellere und komfortablere Montage seines Isofast-Befestigers sucht. Das Fertigungs-Know how sowie die wesentlichen Produktionsanlagen (insbesondere der Werkzeugmacherei) sind vorhanden, doch sind grössere Investitionen in die Produktentwicklung und Patentierung vorzusehen. Die Marktabklärung hat ergeben, dass das Montagegerät zu einem anfänglichen Endverbraucherpreis von CHF 8‘000.— verkauft werden kann. Die Absatzmenge erreicht mit 300 Geräten im 4. und 5. Jahr das Maximum. Der Verkaufspreis kann von CHF 0.45 pro Befestiger auf CHF 0.60 erhöht werden, weil diese magaziniert (gegurtet) werden. Weiter geht man davon aus, dass sich dieses Produkt während 7 Jahren verkaufen lassen wird, bis es dann durch neue Technologien ersetzt wird. Obwohl das Gerät neue Anwendungsmöglichkeiten bieten wird, ist anzunehmen, dass spätestens im dritten Jahr Konkurrenzprodukte auf den Markt kommen werden. Dies wird ab dem vierten Jahr zu einem Rückgang der Stückverkaufspreise und ab dem sechsten auch der Absatzmengen führen. Die übernächste Seite zeigt die Schätzung der über den Lebenszyklus des Montagegeräts zu generierenden Umsätze. Sie ist durch Marktforschung unter Beachtung des Marktvolumens, der Konkurrenzsituation und des erreichbaren Marktsättigungsgrads zustande gekommen. 13
  • 14. Montagegerä 3.1 Nutzenquantifizierung am Beispiel Montagegerät Isofast Flachdachprojekt: Kostenbeispiel für ein Flachdachprojekt: m2 Dachfläche m2 3'000 Anzahl Befestiger pro m2 5 = Anzahl Befestiger für Gesamtfläche 15'000 Befestigung von automatische Hand Befestigung Bemerkungen Montagepersonal 3 Mann 3+1 Mann 1 Mann zusätzlich für Verlegen der Dachbahnen Verlegeleistung m2 pro Tag 200 400 Anzahl Verlegetage 15 7.5 Anzahl Arbeitstage 45 30 Anzahl Arbeitsstunden 360 240 8 Stunden pro Tag Arbeitskosten pro Stunde Arbeitskosten für Flachdach CHF 14'400.00 CHF 9'600.00 inkl. Sozialleistungen CHF 40.00 Befestiger- Befestiger-Kosten pro Stück CHF 0.45 CHF 0.60 gegurtete Befestiger Befestiger- Befestiger-Kosten für Dachfläche CHF 6'750.00 CHF 9'000.00 Amortisation Automat pro Stück CHF 0.016 Gerät: CHF 8'000.00 Amortisation Automat für Dachfläche CHF 48.00 einsetzbar für 500'000 Stück Gesamtkosten Dachfläche CHF 21'150.00 CHF 18'648.00 -12% 14
  • 15. 3.1 Absatzmengen, Verkaufspreise, Zielumsätze Zielumsä 9'000 350 8'000 300 Umsatz in Tsd. / Verkaufspreis 7'000 250 6'000 Absatzmenge 5'000 200 CHF 4'000 150 3'000 100 2'000 50 1'000 - - 1 2 3 4 5 6 7 Jahr Umsatz Geräte (Tsd. CHF) Umsatz Befestiger (Tsd. CHF) Marktpreis Gerät Absatzmenge Geräte Jahr 1 2 3 4 5 6 7 Marktpreis Gerät 8'000.00 8'000.00 8'000.00 7'600.00 7'600.00 7'200.00 7'200.00 Absatzmenge Geräte 40 100 200 300 300 240 200 Umsatz Geräte (Tsd. CHF) 320 800 1'600 2'280 2'280 1'728 1'440 Marktpreis (Mehrpreis) Befestiger 0.15 0.15 0.15 0.12 0.12 0.10 0.10 Absatzmenge Befestiger 2'000'000 5'000'000 10'000'000 15'000'000 15'000'000 12'000'000 10'000'000 Umsatz Befestiger (Tsd. CHF) 300 750 1'500 1'800 1'800 1'200 1'000 Gesamtumsatz (Zuwachs des SGF) 620 1'550 3'100 4'080 4'080 2'928 2'440 15
  • 16. 3.2 Bestimmung Zielgewinn (ROCE = return on capital employed, employed, inkl. Zuschlag Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten) Verwaltungs- Vorgaben: Eigenfinanzierungsgrad 70% Fremdkapitalzinsen 6% Marktgerechte EK-Verzinsung 8% Ertragssteuersatz 30% Vermö Vermögen Schulden Zinssatz Gewichteter Zinssatz Umlaufvermögen Liquide Mittel Gratiskapital Umlaufvermö Debitoren FK 30% Kurzfr. Kurzfr. Bankschulden 6% = 1.8% capital employed Vorrä Vorräte Darlehen, Hypotheken EK 70% 8% vermögen Mobilien Eigenkapital Anlage- = 11.4% Anlage- (1- (1- 30% = 8% vermö Immobilien Steuersatz ) Bilanzsumme Bilanzsumme Ziel- Ziel-ROCE 10% (gerundet) fü Verwaltungs- Vertriebs- Ziel für Verwaltungs- und Vertriebs-Gemeinkosten: 22% Zielgewinn inklusive VVGK: 32% 16
  • 17. 3.3 Vorgesehene Investitionen der Strategie Umlaufvermögen • Der sich über die Betrachtungsperiode stark verändernde Umsatz hat auch Konsequenzen für das Netto- Umlaufvermögen (Umlaufvermögen abzüglich kurzfristiges Fremdkapital): • Die Investition in Forderungsbestände und Vorräte entsteht automatisch in Abhängigkeit vom Umsatz. • Die Lieferantenkreditoren werden einen Teil dieser Investition zinsfrei abdecken, doch ist insgesamt davon auszugehen, dass für diese drei Positionen in jedem Jahr netto 10% des Umsatzes investiert sein werden. Anlagevermögen • Die Hauptinvestition ins Anlagevermögen (Magazinierungsmaschine) von 600‘000 CHF ist im ersten Jahr zu leisten. Für weitere Maschinen sind im 3. und 5. Jahr noch Zusatzinvestitionen von je 300‘000 CHF vorgesehen. Devestitionen • am Ende des Lebenszyklus werden die Investitionen ins Netto-Umlaufvermögen wieder aufgelöst, was zum Rückfluss der Werte für die investierten Bestände führt. • ebenfalls am Ende des Lebenszyklus wird von einem Liquidationserlös von 50‘000 CHF für die Maschinen ausgegangen. Die Investitionen und Devestitionen ergeben den durch die reinen Geldbewegungen vorauszusehenden nomi- nalen Geldabfluss in den einzelnen Jahren des Betrachtungshorizonts. Siehe Darstellung nächste Seite. 17
  • 18. 3.3 Übersicht nominale Investitionen/ Devestitionen der Strategie ins Anlage- und Nettoumlaufvermögen Anlage- Nettoumlaufvermö 400 200 - in Tsd. CHF 1 2 3 4 5 6 7 -200 -400 -600 -800 Jahr Veränderung NUV zu Vorjahr Investitionen in das Anlagevermögen Devestition NUV bei Strategieende Liquidationserlös Anlagevermögen Jahr 1 2 3 4 5 6 7 Anteil Nettoumlaufvermögen am Umsatz 10% 10% 10% 10% 10% 10% 10% Bestand NUV (zinskostendes UV) in Tsd. CHF 62 155 310 408 408 293 244 Veränderung NUV zu Vorjahr -62 -93 -155 -98 - 115 49 Investitionen in das Anlagevermögen -600 - -300 - -300 - - Devestition NUV bei Strategieende - - - - - - 244 Liquidationserlös Anlagevermögen - - - - - - 50 Total Geldflüsse aus Investition/Devestition -662 -93 -455 -98 -300 115 343 18
  • 19. 3.4 Proportionale Herstellkosten Stü basierend auf Arbeitsplan und Stückliste Einzelmaterialkosten Schrauber (zugekauft) 200.- 200.- Gehä Gehäuse, Handgriff, Platten, Rohr 160.- 160.- Proportionale Fertigungskosten der Werkzeugmacherei: 1640.- 1640.- 19 Montagegerä = proportionale Herstellkosten Montagegerät IF 240 2000.- CHF 2000.-
  • 20. Übersicht Plan-Umsatz, proportionale Herstellkosten, Plan- Plan- Plan-Deckungsbeitrag I 4'500 4'000 3'500 3'000 in Tsd. CHF 2'500 2'000 1'500 1'000 500 - 1 2 3 4 5 6 7 Jahr Deckungsbeitrag I proportionale Herstellkosten Jahr 1 2 3 4 5 6 7 Umsatz (in Tsd. CHF) 620 1'550 3'100 4'080 4'080 2'928 2'440 prop. Herstellkosten (in Tsd. CHF) 120 300 540 720 720 540 450 Deckungsbeitrag I (in Tsd. CHF) 500 1'250 2'560 3'360 3'360 2'388 1'990 20
  • 21. 3.4 Übersicht Strukturkosten: Produktentwicklung, Patente, Dokumentationen - 1 2 3 4 5 6 7 -200 -400 -600 in Tsd. CHF -800 -1'000 -1'200 -1'400 -1'600 Jahr Jahr 1 2 3 4 5 6 7 Zusätzliche Strukturkosten der Strategie 1'420 80 80 - - - - 21
  • 22. 3.5 Rekapitulation der Strategieeckwerte Jahr 1 2 3 4 5 6 7 Marktpreis Gerät (CHF) 8'000.00 8'000.00 8'000.00 7'600.00 7'600.00 7'200.00 7'200.00 Absatzmenge Geräte 40 100 200 300 300 240 200 Marktpreis Befestiger (Mehrpreis in CHF) 0.15 0.15 0.15 0.12 0.12 0.10 0.10 Absatzmenge Befestiger 2'000'000 5'000'000 10'000'000 15'000'000 15'000'000 12'000'000 10'000'000 Umsatz gesamt CHF 620'000 1'550'000 3'100'000 4'080'000 4'080'000 2'928'000 2'440'000 prop. Herstellkosten gemäss Standardkalk. Gerät 2'000.00 2'000.00 1'800.00 1'600.00 1'600.00 1'500.00 1'500.00 prop. Herstellkosten gemäss Standardkalk. Befestiger 0.020 0.020 0.018 0.016 0.016 0.015 0.015 nominales prop. Herstellkostenvolumen gesamt 120'000 300'000 540'000 720'000 720'000 540'000 450'000 Deckungsbeitrag I 500'000 1'250'000 2'560'000 3'360'000 3'360'000 2'388'000 1'990'000 Liq. wirksame Strukturkosten der Strategie -1'420'000 -80'000 -80'000 - - - - Nettonutzen der Strategie (Cashflow vor Zinsen/Steuern) -920'000 1'170'000 2'480'000 3'360'000 3'360'000 2'388'000 1'990'000 Investitions- / Devestitionsgeldflüsse CHF -662'000 -93'000 -455'000 -98'000 -300'000 115'200 342'800 Zielgewinn 32.00% Barwertfaktoren 0.758 0.574 0.435 0.329 0.250 0.189 0.143 Barwert der Cash Flows -696'970 671'488 1'078'276 1'106'735 838'435 451'430 284'994 Barwert der Investitionen / Devestitionen -501'515 -53'375 -197'829 -32'280 -74'860 21'778 49'093 Barwert der Strategie CHF -1'198'485 -580'372 300'075 1'374'530 2'138'105 2'611'313 2'945'400 22
  • 23. 3.5 Der Barwert der Strategie Jahr 1 2 3 4 5 6 7 Zielgewinn / Barwertfaktoren 32.00% 0.758 0.574 0.435 0.329 0.250 0.189 0.143 Barwert der Cash Flows -696'970 671'488 1'078'276 1'106'735 838'435 451'430 284'994 Barwert der Investitionen/Devestitionen -501'515 -53'375 -197'829 -32'280 -74'860 21'778 49'093 Barwert der Jahresgeldflüsse -1'198'485 618'113 880'447 1'074'455 763'575 473'208 334'087 Barwert der Strategie CHF -1'198'485 -580'372 300'075 1'374'530 2'138'105 2'611'313 2'945'400 3'000'000 2'500'000 2'000'000 1'500'000 1'000'000 in CHF 500'000 - Barwerte 1 2 3 4 5 6 7 -500'000 Cashflow #### 671'488 1'078'276 1'106'735 838'435 Investitionen und Devestitionen 451'430 284'994 Investitionen und Devestitionen### -1'000'000 # -53'375 -197'829 -32'280 -74'860 Cashflow 21'778 49'093 Saldo der Barwerte #### -580'372 300'075 1'374'530 2'138'105 2'611'313 der Barwerte Saldo 2'945'400 -1'500'000 Jahr 23
  • 24. 3.6 Zielkostenerreichung mittels Simulation & Sensitivitä Sensitivitätsanalysen In der Gesamtübersicht zeigt das Simulationsmodell auch, wie die einzelnen Einflussfaktoren für die Bestimmung der zulässigen Kosten einbezogen werden können. Je nach Fragestellung können folgende Ausgangsgrössen angepasst und in ihren Auswirkungen auf den Gesamterfolg über den Lebenszyklus beurteilt werden: • Planabsatzmengen in den einzelnen Jahren • Planverkaufspreise in den einzelnen Jahren • Verwaltungs- und Vertriebskostenanteile (können ebenfalls als zu erreichende Zielwerte simuliert werden) • Zielgewinn unter Berücksichtigung einer marktgerechten Verzinsung • Investitionen ins Umlauf- und ins Anlagevermögen entsprechend ihrem zeitlichen Anfall und dem erreichten Umsatzvolumen • Primäre Strukturkosten, die durch die Aufnahme des neuen Produkts verursacht werden • Vorläufige proportionale Herstellkosten • Zielwerte für zu erreichende Erfahrungskurveneffekte. Durch den Aufbau des Modells als Cash Flow- und Investitionsrechnung werden alle Beträge immer auf den Zeitpunkt der Entscheidung, beziehungsweise des Projektstarts abgezinst und damit gleichnamig gemacht. Ziel ist es, Simulationen konkreter Ideen zur Kosten-, Leistungs-, Erlös- und Ergebnisbeeinflussung Kosten- Leistungs- Erlö durchzufü festzulegen. durchzuführen, um damit die definitiven Planwerte der Strategie festzulegen. 24
  • 25. 3.7 Weitere Aspekte zur Ermittlung des Nutzens Identifikation der Nutzenpotenziale Quantifizierung der Nutzenpotenziale Übersetzung in monetäre Grössen monetä Grö 25
  • 26. Nutzenkategorien Nutzenkategorie I: Nutzenkategorie II: Nutzenkategorie III: Direkter Nutzen Relativer Nutzen Schwer erfassbarer Nutzen Beschreibung Beschreibung Beschreibung Einsparung bestehender Kosten, z.B. • Einsparung zukünftiger Kosten bedingt • Qualitative Vorteile, z.B. Nutzen des •Arbeitskosten durch Wachstum Produktionsfaktors "Information" •Sachkosten • höhere Produktivität und Effektivität • Nutzen aus Sekundärwirkung, indirekter •Kapitalkosten auf investiertem Vermögen Zusammenhang mit IT • Immaterielle Vorteile Bewertungsmassstab Bewertungsmassstab Bewertungsmassstab Kosten liegen bereits vor (Ist-Kosten), sind • Vergleich mit Kostenkategorie I • Vergleich mit ähnlichen Auswertungen genau zu ermitteln • Schätzung des voraussichtlichen • Annahmen, z.B. Kosten für manuelle Arbeitsaufwands Erstellung • Kosten liegen z.T. vor, z.B. Fehlerquote • Schätzungen Einfluss auf Realisierung Einfluss auf Realisierung Einfluss auf Realisierung Durch die Enscheidungskraft des • Entwicklung des Unternehmens, • Externe Einflüsse wie z.B. Kunden, Unternehmens Wachstum des Arbeitsumfangs Marktsituation, etc. • Ausnutzung der Fähigkeit des Systems • Interne Einflüsse wie z.B. Bereitschaft und Fähigkeit der Mitarbeiter 26
  • 27. fü Beispiele für die Bewertung des Nutzens Standard- Nutzenkategorie III: Logistikmodul einer Standard-Software Grundannahmen: Region Süd Anzahl Märkte: 18 Anzahl Zustellmärkte: 11 Pro Monat Pro Jahr Mitarbeiterkostensatz: € 2.917 € 35.000 Referenzmarkt Erwartete Prozessdauer je Gewich- Gewichtete Bruttonutzen in € Basiswert pro Jahr Durchschnittliche Prozesskosten Kennzahl Hauptprozess Verbesse- Varianz Kostentreiber Durchfüh-rung in tungs- Prozessdauer in pro Jahr rung je Markt SB gesamt min faktor min je Durchführung je Markt p.a SB gesamt p.a. je Markt SB gesamt Anzahl Stammdaten- Stammdatenpflege 40,00% 5,00% 288 5.184 30 0,90 27 €8 € 2.363 € 42.525 € 945 € 17.010 pflegevorgänge Sortimentsgestaltung 47,08% € 6.537 € 117.666 € 3.078 € 55.401 Anzahl "Klärungs- Aktionsabwicklung 40,00% 15,00% 144 2.592 20 1,00 20 €6 € 875 € 15.750 € 350 € 6.300 vorgänge" bei Aktionen Disposition/Beschaffung 80,00% € 69.125 € 1.244.250 € 55.300 € 995.400 Wareneingang 29,51% € 60.171 € 1.083.075 € 17.754 € 319.568 Rechnungsprüfung 25,00% € 7.525 € 135.450 € 1.881 € 33.863 Anzahl Strecken- Streckenabwicklung 100,00% 0,00% 0 0 0 0,52 0 €0 €0 €0 €0 €0 abwicklungen Lagerverwaltung / 33,00% € 100.669 € 1.107.356 € 33.221 € 365.428 Kommissionierung Anzahl P ro z e s s e ffiz ie n z Leergut/MTV-Abwicklung 10,00% 3,00% 288 5.184 100 0,52 52 € 16 € 4.550 € 81.900 € 455 € 8.190 Leergutannahmen Retouren 25,00% € 834 € 12.361 € 209 € 3.090 Bestandsführung 70,00% 10,00% Anzahl Umlagerungen 52 936 2 0,52 1 €0 € 16 € 296 € 12 € 207 Check In, Abholung 20,00% € 2.247 € 40.438 € 449 € 8.088 Check out 3,00% € 71.138 € 1.280.475 € 2.134 € 38.414 Anzahl manueller Warenausgang / Faktura 75,00% 10,00% 480 8.640 480 0,52 250 € 76 € 36.400 € 400.400 € 27.300 € 300.300 Fakturen Preisfindung 20,00% 5,00% 0 0 0 0,52 0 €0 €0 €0 €0 €0 Kundenauftrags- 15,00% 10,00% Anzahl Kundenaufträge 240 4.320 480 0,52 250 € 76 € 18.200 € 200.200 € 2.730 € 30.030 abwicklung Offerten, Ausschreibungen 75,00% € 5.119 € 92.138 € 3.839 € 69.103 Anzahl Auswertungen 75,00% 10,00% 288 5.184 30 1,00 30 €9 € 2.625 € 47.250 € 1.969 € 35.438 Standardauswertungen jährliche Umsatz- / Planung 80,00% 10,00% 1 18 480 1,00 480 € 146 € 146 € 2.625 € 117 € 2.100 Kostenplanung Zwischensumme € 388.538 € 5.904.154 € 151.741 € 2.287.928 Prozesseffizienz Ausschnitt aus dem Referat „Dienstleistungsnutzen bewerten und verkaufen“ von Christian Kunze an den 27 St. Galler Controllertagen 2009.
  • 28. lang- 3.8 Umsetzung in die lang- bis mittelfristige Planung – Gewinn- Deckungsbeitragsrechnung und Gewinn- und Verlustrechnung (nominelle Werte, Abschreibungen linear über 7 bzw. 5 Jahre) 1 2 3 4 5 6 7 Absatzmenge Geräte 40 100 200 300 300 240 200 Verkaufspreis Geräte 8'000.00 8'000.00 8'000.00 7'600.00 7'600.00 7'200.00 7'200.00 prop. Herstellkosten Geräte 2'000.00 2'000.00 1'800.00 1'600.00 1'600.00 1'500.00 1'500.00 Strukturkosten der Strategie 1'420'000 80'000 80'000 - - - - Abschreibung Initialinvestition 78'571 78'571 78'571 78'571 78'571 78'571 78'571 Abschreibung Zweitinvestition 60'000 60'000 60'000 60'000 60'000 Abschreibung Drittinvestition 60'000 60'000 60'000 Umsatz alle Beträge in CHF 620'000 1'550'000 3'100'000 4'080'000 4'080'000 2'928'000 2'440'000 prop. Herstellkosten 120'000 300'000 540'000 720'000 720'000 540'000 450'000 Deckungsbeitrag I 500'000 1'250'000 2'560'000 3'360'000 3'360'000 2'388'000 1'990'000 Liquiditätswirksame Strukturkosten der Strategie 1'420'000 80'000 80'000 - - - - Cashflow vor Zinsen und Steuern (Nettonutzen) -920'000 1'170'000 2'480'000 3'360'000 3'360'000 2'388'000 1'990'000 Abschreibungen 78'571 78'571 138'571 138'571 198'571 198'571 198'571 EBIT (Betriebsergebnis) -998'571 1'091'429 2'341'429 3'221'429 3'161'429 2'189'429 1'791'429 Zinsen 67'116 2'617 - - - - - EBT (Gewinn vor Steuern) -1'065'687 1'088'812 2'341'429 3'221'429 3'161'429 2'189'429 1'791'429 Steuern - 6'937 702'429 966'429 948'429 656'829 537'429 Reingewinn -1'065'687 1'081'874 1'639'000 2'255'000 2'213'000 1'532'600 1'254'000 28
  • 29. lang- 3.8 Umsetzung in die lang- bis mittelfristige Planung – Bilanz (nominelle Werte, Abschreibungen linear über 7 bzw. 5 Jahre) Bilanzentwicklung - Vermögen 1 2 3 4 5 6 7 Umlaufvermögen Flüssige Mittel - - 1'587'901 3'952'073 6'273'644 8'039'375 9'834'747 Forderungen / Vorräte 62'000 155'000 310'000 408'000 408'000 292'800 - Total UV 62'000 155'000 1'897'901 4'360'073 6'681'644 8'332'175 9'834'747 Anlagevermögen Neuinvestition 600'000 - 300'000 - 300'000 - - Abschreibung 78'571 78'571 138'571 138'571 198'571 198'571 198'571 Liquidationserlös 0 0 0 0 0 0 -50'000 Total AV 521'429 442'857 604'286 465'714 567'143 368'571 120'000 Bilanzsumme 583'429 597'857 2'502'187 4'825'787 7'248'787 8'700'747 9'954'747 Bilanzentwicklung - Schulden 1 2 3 4 5 6 7 Bankschuld Cashflow vor Zinsen & St. -920'000 1'170'000 2'480'000 3'360'000 3'360'000 2'388'000 1'990'000 30% Neuzugang Fremdkapital 198'600 27'900 136'500 29'400 90'000 -34'560 -342'800 verzinsbar (vor Steuern) = 1'118'600 43'616 -2'290'330 -3'330'600 -3'270'000 -2'422'560 -2'332'800 Zinsen 6% 67'116 2'617 - - - - - Steuern - 6'937 702'429 966'429 948'429 656'829 537'429 Übertrag auf flüssige Mittel - - 1'587'901 2'364'171 2'321'571 1'765'731 1'795'371 Saldo Bankschuld 1'185'716 53'170 - - - - - Eigenkapital Verlust / Gewinn -1'065'687 1'081'874 1'639'000 2'255'000 2'213'000 1'532'600 1'254'000 70% Neuzugang Eigenkapital 463'400 65'100 318'500 68'600 210'000 -80'640 Saldo Eigenkapital -602'287 544'687 2'502'187 4'825'787 7'248'787 8'700'747 9'954'747 Bilanzsumme 583'429 597'857 2'502'187 4'825'787 7'248'787 8'700'747 9'954'747 29
  • 30. Literatur • Hinterhuber, H.: Strategische Unternehmensführung 6. Auflage. Berlin, de Gruyter, 1996. • International Group of Controlling (Hrsg.): Controller-Wörterbuch 3. Auflage. Stuttgart, Schäffer-Poeschel, 2005. • International Group of Controlling (Hrsg.): Controller und IFRS. Freiburg, Haufe, 2006. • Kunze, Christian, Plaut Management und IT Consulting. Referat „Dienstleistungsnutzen bewerten und verkaufen“. St. Galler Controllertage, 2009. • Rieder, Lukas (Hrsg.): Controller-Leitfaden. Zürich, WEKA Business Media AG, 2010. 30