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Kreatives  Problemlösen  und  Wissensgenerier5ng
Workshopfor:at:  Heidr5n  Aller>  &  Christoph  Richter  
‚Diskurs  auf  dem  Campus‘  -­‐  PerLe  Tag  der  Lehre:    Aylin  Serbay,  Sonja  Krimphove-­‐Rätzer,  Michael  Asmussen,  21.11.2013  

  
  
  
notiz (redebeitrag workshopleiterIn)

EinfVhr5ng  
Anstelle  eines  einfVhrenden  Vor>Xags  möchten  wir  uns  mit  diesem  Workshop  dem  Themenfeld  „kreatives  
Problemlösen  und  Wissensgenerier5ng“  von  der  praktischen  Seite  aus  näher.  Im  Mi^elpunkt  des  Workshops  steht  
deshalb  ein  kleines  Gestalt5ngsprojekt.    
Über  die  Möglichkeiten  und  Grenzen  dieses  Ansatzes  würden  wir  dann  gere  am  Ende  des  Workshops  diskutieren.  
AufgX5nd  des  engen  ZeitXahmens  werden  wir  fVr  die  einzelnen  Arbeitsschri^e  sehr  enge  Zeitcorgaben  machen.  Dies  
ist  einerseits  den  prag:atischen  Gegebenheiten  geschuldet,  hat  jedoch  auch  eine  inhaltliche  Funktion.  Wir  werden  
darauf  zurVckkommen.  
Interaktion im alltäglichen
universitären Leben und Lernen
notiz (redebeitrag workshopleiterIn)

Anleit5ng  
Im  Rahmen  unseres  kleinen  Gestalt5ngsprojektes  wird  es  um  die  Konzeption  einer  Interaktionssit5ation/-­‐
umgebung  an  der  Hochschule  gehen.  
Um  mit  dem  Gestalt5ngsprozess  zu  beginnen  ist  es  wichtig  zunächst  die  Anforder5ngen  zusammenzufassen.  
Was  muss  diese  Umgebung  auf  jeden  Fall  beinhalten/können,  damit  sie  es  als  ideal  bezeichnen  würden?  
Damit  es  besser  wäre  als  die  bestehenden  Umgebungen?  
Nachbesprechung  
„Wie  fVhlt  sich  das  an?“  
„Dies  ist  ein  tijischer  problemlöse-­‐Ansatz,  der  ein  Produkt  in  ZentX5m  stellt  und  von  einem  gegebenen  
Problem  ausgeht,  auf  den  eigenen  Meinungen  und  Erfahr5ngen  basier>  und  von  einer  bestehenden  
Lösungsidee  ausgeht.“  
„Im  Rahmen  dieses  Workshops  möchten  wir  einen  anderen  Ansatz  mit  Ihnen  ausprobieren.“  
  
Erkunden Sie wie Ihr/e Partner/in eine Interaktion im
alltäglichen universitären Leben und Lernen erlebt.
1.  Begleiten Sie Ihre/n Partner/in bei der Besichtigung der Ausstellung im Raum und
interviewen Sie sie/ihn. Wo erkennt Ihr/e Partner/in ein Spannungsverhältnis, worin
besteht dieses und was berührt sie/ihn auf besondere Weise? (2x4 Minuten)

2. Vertiefen Sie das Interview, fragen Sie nach dem Warum. (2x3 Minuten)
notiz (redebeitrag workshopleiterIn)
Tandembildung  
Immer  2er  Teams  (Par>er  sollten  sich  nicht  kennen).  Rollen  geben:  Gestalter  und  Nutzer  
1.  Interciewe  Deine/n  Par>er/in  zum  eigenen  Umgang  mit  Notizen  (2x4  Minuten)  
Der  erste  Schri^  besteht  darin  mehr  über  die  jeweiligen  Akteure  und  ihre  Aktivitäten  in  Erfahr5ng  zu  bringen.  Wir  
gestalten  nicht  fVr  Mister  X.  Ziel  ist  es  zu  verstehen  wie  und  war5m  das  Gegenüber  Interaktionen  gestaltet  und  nutzt.  
Beim  Interciew  ist  es  wichtig  so  konkret  wie  möglich  zu  bleiben.  Lassen  sie  sich  z.B.  konkrete  Sit5ationen  erzählen,  die  das  
Gegenüber  berVhr>/interessier>.  Im  Mi^elpunkt  stehen  Wie-­‐Fragen.  
Die  einzelnen  Aspekte  können  auf  Post-­‐Its  notier>  werden,  so  lassen  sich  auch  später  weitere  Prozessschri^e  einfVgen  bzw.  
umstX5kt5rieren.  
2.  Ver>iefe  das  Interciew,  Frage  nach  Knackpunkten  &  Motiven  (2x3  Minuten)  
In  der  zweiten  Interciewr5nde  geht  es  dar5m  mehr  über  die  Motive,  Schwierigkeiten  und  Potentiale  in  Erfahr5ng  bringen.  
Im  Mi^elpunkt  stehen  War5m-­‐Fragen.  

  
Verorten Sie die Gestaltungsaufgabe
3. Sichtung der Zwischenergebnisse
(3 Minuten)

4. Formulieren Sie eine Designfrage
(3 Minuten)

Ziele, Motive, Vision:

Wie können wir

Was ist Ihnen wichtig in der Interaktion im
universitären Alltag?

_______________________________
Name des Partners / der Partnerin

unter Berücksichtigung von
___________________________________
___________________________________

Kritische Ereignisse:

Kritische Ereignisse / beobachtete Aspekte

Was behindert oder befördert die Interaktion
im universitären Alltag?

dabei unterstützen
___________________________________
Ziele & Motive

zu erreichen?
notiz (redebeitrag workshopleiterIn)

3.  Sicht5ng  der  Zwischenergebnisse  (3  Minuten)  
In  diesem  Schri^  geht  es  dar5m  die  Vielzahl  der  
gesammelten  Infor:ationen  zu  verdichten.  
Kritische  Ereigisse  können  sowohl  positiver  wie  
auch  negativer  Ar>  sein.  

4.  For:uliere  eine  Desigqage    (3  Minuten)  
In  diesem  Schri^  geht  es  dar5m  den  eigenen  
Standpunkt  zu  definieren.    
Welchem  „Problem“  wollen  sie  sich  zuwenden?  
Dieser  Schri^  ist  notsendigerseise  selektiv.  Hier  
ist  es  besser  sich  ein  zentXales  Problem  
vorzuknöpfen  als  zu  versuchen  alles  auf  einmal  
zu  lösen.  
Entwickeln Sie Hypothesen (mögliche
Lösungsansätze, Realisierung der Vision)
5. Skizzieren Sie 5 möglichst unterschiedliche Möglichkeiten die Designfrage
zu beantworten. Nutzen Sie verschiedene Frames. (5 Minuten)

6. Stellen Sie Ihrem Partner / Ihrer Partnerin die Lösungsideen vor & notieren
Sie das Feedback. (2 x 5 Minuten)
Notizen
notiz (redebeitrag workshopleiterIn)

5.  Skizziere  5  möglichst  unterschiedliche  Möglichkeiten  die  Desigqage  zu  beantsor>en  (5  Minuten)  
Wichtig  ist  in  diesem  Schri^,  dass  sich  die  5  Möglichkeiten  auf  die  eine  Desigqage  beziehen  und  nicht  auf  5  
verschiedene  Probleme.  
Je  unterschiedlicher  die  Lösungsansätze,  desto  besser.  Die  Skizze  soll  als  Anker  fVr  die  jeweilige  Keridee  dienen.  
  
  

6.  Stelle  deinem  Par>er  /  deiner  Par>erin  die  Lösungsideen  vor  &  notiere  das  Feedback  (2  x  5  Minuten)  
Dieser  Schri^  dient  nicht  dazu  die  Ideen  zu  ver>eidigen,  sonder  zu  verstehen,  wie  das  Gegenüber  darauf  reagier>.  
Inwiefer  tXeffen  die  Lösungsansätze  die  Bedürfisse,  Wünsche  des  Gegenübers?  
  
Materialisieren & Operationalisieren
Sie eine Lösungsidee
7. Entscheiden Sie sich für eine Lösungsidee und konkretisieren Sie diese.
Was möchten Sie mit dieser Option in Erfahrung bringen? (3 Minuten)
Skizzieren Sie hier Ihre bevorzugte Lösungsidee und erklären Sie, was sich hierdurch
verändern soll! Was wird wirksam in Hinblick auf Ihre Vision/Ziele?

8. Erstellen Sie einen interaktiven Prototypen (7 Minuten)  Verlassen Sie
dieses Blatt! (Bodystorming, Storyboard, Modelle ...)
notiz (redebeitrag workshopleiterIn)
7.  Entscheide  dich  fVr  eine  Lösungsidee  und  konkretisiere  diese  (3  Minuten)    
Wie  könnte  aufgX5nd  der  vorliegenden  Infor:ationen  eine  tXagyähige  Lösung  aussehen?  
Was  gehör>  zu  der  Lösung  dazu?  
Wie  würde  sich  die  Lösung  auf  die  Praxis  der  Interaktion  im  alltäglichen  universitären  Alltag  auswirken?  
Was  würde  sich  änder,  wenn  diese  Lösung  f5nktionier>?  
Welche  Wer>e  liegen  der  Lösung  zugX5nde?  
Exjlorieren  Sie  den  Raum  des  Vorstellbaren!  
8.  Erstelle  einen  interaktiven  Prototijen  (7  Minuten)    
Erstelle  einen  physischen  Prototijen,  der  es  deinem  Gegenüber  er:öglicht  eine  Vorstellung  davon  zu  
gewinnen,  wie  es  wäre  mit  der  Lösung  zu  arbeiten.  Es  geht  hier  nicht  um  ein  finales  Produkt  sonder  um  
einen  ersten  Versuch.  Werfen  Sie  einen  Stein  wie  eine  Sonde  in  ein  Feld  um  es  zu  exjlorieren!  
Erproben Sie die Lösungsidee
9. Lassen Sie andere Ihre Lösung ausprobieren. Erproben Sie die Interaktion.
Ermöglichen Sie Erleben. Sammeln Sie mit Ihrer Partnerin/ Ihrem Partner
Feedback (2 x 4 Minuten).
Stärken

Schwächen

Chancen

Risiken
notiz (redebeitrag workshopleiterIn)

9.  Stelle  den  Prototijen  deinem  Par>er  /  deiner  
Par>erin  vor  und  sammle  Feedback  (2  x  4  
Minuten)  
Erkläre  Deinem  Gegenüber  wie  der  Prototij  
f5nktionier>  /  f5nktionieren  soll.  Lass  ihn/sie  
damit  spielen  exjerimentieren.  
  
Sammle  Infor:ationen  über  Stärken,  Schwächen,  
Chancen  &  Risiken  aus  Sicht  des  
Gegenübers.  
  
Es  geht  hier  nicht  dar.m  den  Protot23en  zu  
ver7eidigen,  sonder9  aus  ihm  zu  ler9en!  
  
Erklären & kommunizieren Sie
Ihre Erkenntnisse
10. Was haben Sie über die Interaktion
im universitären Alltag in Erfahrung
gebracht? (2 Minuten)

11. Was würde sich verändern? Was
wird wirksam?
Ist die Designfrage aus Schritt 4 immer noch
aktuell? Wie würden Sie sie jetzt
formulieren?
notiz (redebeitrag workshopleiterIn)

10.  Was  hast  du  über  die  Nutzung  von  Notizen  
gelert?  (2  Minuten)  
Ziel  dieser  Übung  ist  nicht  ein  finales  Produkt  
sonder  Erkenntis  über  Nutzungsfor:en,  
Handlungsspielräume  und  Wirkmechanismen.  

11.  Beantsor>5ng  /  Überarbeit5ng  der  
Desigqage  (3  Minuten)    
Gestalt5ng  ist  in  der  Regel  ein  iterativer  Prozess.    
Der Designprozess im Überblick
Leitgedanken
Seien Sie neugierig und wundern Sie Sich!
Seien Sie in Kontakt!
Bauen Sie auf den Ideen anderer auf!
Entwickeln Sie alternative Perspektiven!
Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und teilen Sie sie mit anderen!
Fordern Sie Feedback ein!
Vergegenständlichen Sie Ihre Ideen!
Seien Sie minimalistisch!
Machen Sie früh Fehler und lernen Sie daraus!
Dokumentieren Sie Ihren Arbeitsprozess!
Stehen Sie zu „Ihren" Fehlern!
Diskussionspunkte

Was haben Sie über die Interaktion im universitären Alltag in Erfahrung
gebracht?
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Was wird wirksam?

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  • 1. Kreatives  Problemlösen  und  Wissensgenerier5ng Workshopfor:at:  Heidr5n  Aller>  &  Christoph  Richter   ‚Diskurs  auf  dem  Campus‘  -­‐  PerLe  Tag  der  Lehre:    Aylin  Serbay,  Sonja  Krimphove-­‐Rätzer,  Michael  Asmussen,  21.11.2013        
  • 2. notiz (redebeitrag workshopleiterIn) EinfVhr5ng   Anstelle  eines  einfVhrenden  Vor>Xags  möchten  wir  uns  mit  diesem  Workshop  dem  Themenfeld  „kreatives   Problemlösen  und  Wissensgenerier5ng“  von  der  praktischen  Seite  aus  näher.  Im  Mi^elpunkt  des  Workshops  steht   deshalb  ein  kleines  Gestalt5ngsprojekt.     Über  die  Möglichkeiten  und  Grenzen  dieses  Ansatzes  würden  wir  dann  gere  am  Ende  des  Workshops  diskutieren.   AufgX5nd  des  engen  ZeitXahmens  werden  wir  fVr  die  einzelnen  Arbeitsschri^e  sehr  enge  Zeitcorgaben  machen.  Dies   ist  einerseits  den  prag:atischen  Gegebenheiten  geschuldet,  hat  jedoch  auch  eine  inhaltliche  Funktion.  Wir  werden   darauf  zurVckkommen.  
  • 4. notiz (redebeitrag workshopleiterIn) Anleit5ng   Im  Rahmen  unseres  kleinen  Gestalt5ngsprojektes  wird  es  um  die  Konzeption  einer  Interaktionssit5ation/-­‐ umgebung  an  der  Hochschule  gehen.   Um  mit  dem  Gestalt5ngsprozess  zu  beginnen  ist  es  wichtig  zunächst  die  Anforder5ngen  zusammenzufassen.   Was  muss  diese  Umgebung  auf  jeden  Fall  beinhalten/können,  damit  sie  es  als  ideal  bezeichnen  würden?   Damit  es  besser  wäre  als  die  bestehenden  Umgebungen?   Nachbesprechung   „Wie  fVhlt  sich  das  an?“   „Dies  ist  ein  tijischer  problemlöse-­‐Ansatz,  der  ein  Produkt  in  ZentX5m  stellt  und  von  einem  gegebenen   Problem  ausgeht,  auf  den  eigenen  Meinungen  und  Erfahr5ngen  basier>  und  von  einer  bestehenden   Lösungsidee  ausgeht.“   „Im  Rahmen  dieses  Workshops  möchten  wir  einen  anderen  Ansatz  mit  Ihnen  ausprobieren.“    
  • 5. Erkunden Sie wie Ihr/e Partner/in eine Interaktion im alltäglichen universitären Leben und Lernen erlebt. 1.  Begleiten Sie Ihre/n Partner/in bei der Besichtigung der Ausstellung im Raum und interviewen Sie sie/ihn. Wo erkennt Ihr/e Partner/in ein Spannungsverhältnis, worin besteht dieses und was berührt sie/ihn auf besondere Weise? (2x4 Minuten) 2. Vertiefen Sie das Interview, fragen Sie nach dem Warum. (2x3 Minuten)
  • 6. notiz (redebeitrag workshopleiterIn) Tandembildung   Immer  2er  Teams  (Par>er  sollten  sich  nicht  kennen).  Rollen  geben:  Gestalter  und  Nutzer   1.  Interciewe  Deine/n  Par>er/in  zum  eigenen  Umgang  mit  Notizen  (2x4  Minuten)   Der  erste  Schri^  besteht  darin  mehr  über  die  jeweiligen  Akteure  und  ihre  Aktivitäten  in  Erfahr5ng  zu  bringen.  Wir   gestalten  nicht  fVr  Mister  X.  Ziel  ist  es  zu  verstehen  wie  und  war5m  das  Gegenüber  Interaktionen  gestaltet  und  nutzt.   Beim  Interciew  ist  es  wichtig  so  konkret  wie  möglich  zu  bleiben.  Lassen  sie  sich  z.B.  konkrete  Sit5ationen  erzählen,  die  das   Gegenüber  berVhr>/interessier>.  Im  Mi^elpunkt  stehen  Wie-­‐Fragen.   Die  einzelnen  Aspekte  können  auf  Post-­‐Its  notier>  werden,  so  lassen  sich  auch  später  weitere  Prozessschri^e  einfVgen  bzw.   umstX5kt5rieren.   2.  Ver>iefe  das  Interciew,  Frage  nach  Knackpunkten  &  Motiven  (2x3  Minuten)   In  der  zweiten  Interciewr5nde  geht  es  dar5m  mehr  über  die  Motive,  Schwierigkeiten  und  Potentiale  in  Erfahr5ng  bringen.   Im  Mi^elpunkt  stehen  War5m-­‐Fragen.    
  • 7. Verorten Sie die Gestaltungsaufgabe 3. Sichtung der Zwischenergebnisse (3 Minuten) 4. Formulieren Sie eine Designfrage (3 Minuten) Ziele, Motive, Vision: Wie können wir Was ist Ihnen wichtig in der Interaktion im universitären Alltag? _______________________________ Name des Partners / der Partnerin unter Berücksichtigung von ___________________________________ ___________________________________ Kritische Ereignisse: Kritische Ereignisse / beobachtete Aspekte Was behindert oder befördert die Interaktion im universitären Alltag? dabei unterstützen ___________________________________ Ziele & Motive zu erreichen?
  • 8. notiz (redebeitrag workshopleiterIn) 3.  Sicht5ng  der  Zwischenergebnisse  (3  Minuten)   In  diesem  Schri^  geht  es  dar5m  die  Vielzahl  der   gesammelten  Infor:ationen  zu  verdichten.   Kritische  Ereigisse  können  sowohl  positiver  wie   auch  negativer  Ar>  sein.   4.  For:uliere  eine  Desigqage    (3  Minuten)   In  diesem  Schri^  geht  es  dar5m  den  eigenen   Standpunkt  zu  definieren.     Welchem  „Problem“  wollen  sie  sich  zuwenden?   Dieser  Schri^  ist  notsendigerseise  selektiv.  Hier   ist  es  besser  sich  ein  zentXales  Problem   vorzuknöpfen  als  zu  versuchen  alles  auf  einmal   zu  lösen.  
  • 9. Entwickeln Sie Hypothesen (mögliche Lösungsansätze, Realisierung der Vision) 5. Skizzieren Sie 5 möglichst unterschiedliche Möglichkeiten die Designfrage zu beantworten. Nutzen Sie verschiedene Frames. (5 Minuten) 6. Stellen Sie Ihrem Partner / Ihrer Partnerin die Lösungsideen vor & notieren Sie das Feedback. (2 x 5 Minuten) Notizen
  • 10. notiz (redebeitrag workshopleiterIn) 5.  Skizziere  5  möglichst  unterschiedliche  Möglichkeiten  die  Desigqage  zu  beantsor>en  (5  Minuten)   Wichtig  ist  in  diesem  Schri^,  dass  sich  die  5  Möglichkeiten  auf  die  eine  Desigqage  beziehen  und  nicht  auf  5   verschiedene  Probleme.   Je  unterschiedlicher  die  Lösungsansätze,  desto  besser.  Die  Skizze  soll  als  Anker  fVr  die  jeweilige  Keridee  dienen.       6.  Stelle  deinem  Par>er  /  deiner  Par>erin  die  Lösungsideen  vor  &  notiere  das  Feedback  (2  x  5  Minuten)   Dieser  Schri^  dient  nicht  dazu  die  Ideen  zu  ver>eidigen,  sonder  zu  verstehen,  wie  das  Gegenüber  darauf  reagier>.   Inwiefer  tXeffen  die  Lösungsansätze  die  Bedürfisse,  Wünsche  des  Gegenübers?    
  • 11. Materialisieren & Operationalisieren Sie eine Lösungsidee 7. Entscheiden Sie sich für eine Lösungsidee und konkretisieren Sie diese. Was möchten Sie mit dieser Option in Erfahrung bringen? (3 Minuten) Skizzieren Sie hier Ihre bevorzugte Lösungsidee und erklären Sie, was sich hierdurch verändern soll! Was wird wirksam in Hinblick auf Ihre Vision/Ziele? 8. Erstellen Sie einen interaktiven Prototypen (7 Minuten)  Verlassen Sie dieses Blatt! (Bodystorming, Storyboard, Modelle ...)
  • 12. notiz (redebeitrag workshopleiterIn) 7.  Entscheide  dich  fVr  eine  Lösungsidee  und  konkretisiere  diese  (3  Minuten)     Wie  könnte  aufgX5nd  der  vorliegenden  Infor:ationen  eine  tXagyähige  Lösung  aussehen?   Was  gehör>  zu  der  Lösung  dazu?   Wie  würde  sich  die  Lösung  auf  die  Praxis  der  Interaktion  im  alltäglichen  universitären  Alltag  auswirken?   Was  würde  sich  änder,  wenn  diese  Lösung  f5nktionier>?   Welche  Wer>e  liegen  der  Lösung  zugX5nde?   Exjlorieren  Sie  den  Raum  des  Vorstellbaren!   8.  Erstelle  einen  interaktiven  Prototijen  (7  Minuten)     Erstelle  einen  physischen  Prototijen,  der  es  deinem  Gegenüber  er:öglicht  eine  Vorstellung  davon  zu   gewinnen,  wie  es  wäre  mit  der  Lösung  zu  arbeiten.  Es  geht  hier  nicht  um  ein  finales  Produkt  sonder  um   einen  ersten  Versuch.  Werfen  Sie  einen  Stein  wie  eine  Sonde  in  ein  Feld  um  es  zu  exjlorieren!  
  • 13. Erproben Sie die Lösungsidee 9. Lassen Sie andere Ihre Lösung ausprobieren. Erproben Sie die Interaktion. Ermöglichen Sie Erleben. Sammeln Sie mit Ihrer Partnerin/ Ihrem Partner Feedback (2 x 4 Minuten). Stärken Schwächen Chancen Risiken
  • 14. notiz (redebeitrag workshopleiterIn) 9.  Stelle  den  Prototijen  deinem  Par>er  /  deiner   Par>erin  vor  und  sammle  Feedback  (2  x  4   Minuten)   Erkläre  Deinem  Gegenüber  wie  der  Prototij   f5nktionier>  /  f5nktionieren  soll.  Lass  ihn/sie   damit  spielen  exjerimentieren.     Sammle  Infor:ationen  über  Stärken,  Schwächen,   Chancen  &  Risiken  aus  Sicht  des   Gegenübers.     Es  geht  hier  nicht  dar.m  den  Protot23en  zu   ver7eidigen,  sonder9  aus  ihm  zu  ler9en!    
  • 15. Erklären & kommunizieren Sie Ihre Erkenntnisse 10. Was haben Sie über die Interaktion im universitären Alltag in Erfahrung gebracht? (2 Minuten) 11. Was würde sich verändern? Was wird wirksam? Ist die Designfrage aus Schritt 4 immer noch aktuell? Wie würden Sie sie jetzt formulieren?
  • 16. notiz (redebeitrag workshopleiterIn) 10.  Was  hast  du  über  die  Nutzung  von  Notizen   gelert?  (2  Minuten)   Ziel  dieser  Übung  ist  nicht  ein  finales  Produkt   sonder  Erkenntis  über  Nutzungsfor:en,   Handlungsspielräume  und  Wirkmechanismen.   11.  Beantsor>5ng  /  Überarbeit5ng  der   Desigqage  (3  Minuten)     Gestalt5ng  ist  in  der  Regel  ein  iterativer  Prozess.    
  • 17. Der Designprozess im Überblick
  • 18. Leitgedanken Seien Sie neugierig und wundern Sie Sich! Seien Sie in Kontakt! Bauen Sie auf den Ideen anderer auf! Entwickeln Sie alternative Perspektiven! Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und teilen Sie sie mit anderen! Fordern Sie Feedback ein! Vergegenständlichen Sie Ihre Ideen! Seien Sie minimalistisch! Machen Sie früh Fehler und lernen Sie daraus! Dokumentieren Sie Ihren Arbeitsprozess! Stehen Sie zu „Ihren" Fehlern!
  • 19. Diskussionspunkte Was haben Sie über die Interaktion im universitären Alltag in Erfahrung gebracht? Was hatten Sie erwartet? Was hat sich gezeigt? Was war unerwartet? Was wird wirksam?