Online-Texten   Dr. Andreas Gnann ABP-Seminar, 21.-23. März 2011 www.gnanncom.de
Warum ist Online-PR für uns interessant? Online-PR ist schnell, aktuell und individuell Online-PR ist kostengünstiger als Konkurrenzmedien Online-PR ist extrem vielseitig Online-PR ist multimedial Social Media macht Werbung zum Dialog Social Media ergänzt klassische PR-Maßnahmen, ersetzt sie aber nicht
Ein paar Zahlen zur Online-Nutzung 69,4 Prozent der Deutschen sind online (49 Mio. ab 14 J.) Männer mehr als Frauen, Junge mehr als Ältere 76 Prozent sind täglich im Netz (Wert ca. wie TV) 99 Prozent der 14- bis 29-Jährigen nutzen regelmäßig das Internet, unter den 30- bis 49-Jährigen sind es 85 Prozent und bei den Über-50-Jährigen liegt der Anteil der Internetnutzer mittlerweile bei 48,5 Prozent Nachfrage nach Videos und Audios im Internet steigt weiter Die Zuwachszahlen für Web-2.0-Anwendungen fallen geringer aus als in den Vorjahren. Auch sinkt das Interesse an aktiver Teilhabe an Blogs, Twitter und Co. vor allem bei der jüngeren und mittleren Generation  Quelle: ARD/ ZDF Online-Studie, Mai 2010
Ein paar Zahlen zur Online-Nutzung Genutzte Onlineanwen-dungen 2010 (mindestens einmal wöchentlich,  Angaben in Prozent) Quelle: ARD/ ZDF Online-Studie 2010 Gesamt 14-19 J. 20-29 J. 30-49 J. Ab 50 J. E-Mails 84 90 92 83 75 Such-maschinen 83 96 90 84 72 Gerichtete Suche 47 39 49 54 39 Nur surfen 44 58 54 43 32 Online-Communities 32 79 62 22 7 Foren, News-groups, Chats 19 63 30 12 3 Datei-Download 18 32 22 15 14 Musik 11 38 17 7 2 RSS-Feeds 11 21 15 10 6 Video/ TV 8 18 11 7 2
Ein paar Zahlen zur Online-Nutzung Genutzte web 2.0-Angebote 2010  (zumindest selten genutzt, Angaben in Prozent) Quelle: ARD/ ZDF Online-Studie 2010 Gesamt 14-19 J. 20-29 J. 30-39 J. 50-59 J. Wikipedia 73 95 85 80 58 Videoportale 58 95 85 65 34 Private Netzwerke 39 81 65 44 17 Foto-sammlungen 19 28 27 17 17 Berufliche Netzwerke 7 5 6 14 3 Weblogs 7 14 12 7 6 Social Bookmarks 2 1 4 4 2 Twitter 3 9 4 2 4
Ein paar Zahlen zur Online-Werbung Quelle:  Online-Report 2010/2, Online Vermarkter Kreis (OVK)
Online-Texten 1. Inhalt, Navigation und Gestaltung
Inhalt, Navigation und Gestaltung Das www bedeutet eine enorme Informationsflut mit einer unendlichen Konkurrenz Die meisten User lesen Bildschirmseiten nicht wirklich, sondern "scannen" – Schätzungen gehen davon aus, dass nur knapp 30% der Inhalte online gelesen werden Leser bleiben im Schnitt 30sec auf einer Seite
Inhalt, Navigation und Gestaltung Die Gestaltung der Inhalte ist so wichtig wie die Inhalte selbst!
Der Anfang allen onlines: Die Website Basis der Online-Werbung Erste Anlaufstelle im Netz Info und Kontaktanbahnung für potentielle Kunden Steigert Glaubwürdigkeit Steigert Umsätze SEO bedenken Verlinken Domaincheck über  denic.de http://www.a-b-p.de/
Aufbau einer Website Usability: Eine einfache und übersichtliche Struktur ist das A und O des Webauftritts Content is King: Gute Inhalte, aktuell und interessant Beides steigert Zufriedenheit, Glaubwürdigkeit, Akzeptanz und in der Folge die Nutzung durch die User
Seitenlayout und Navigation Sollte sich an Bedürfnissen und Erfahrungswelten der Nutzer orientieren Ansonsten bislang kaum allgemeingültige Richtlinien aus der Usability-Forschung Bisherige Richtlinien: Navigationsleiste/ Menü links, da räumliche Orientierung über das linke Blickfeld erfolgt Nicht mehr als fünf bis sieben Navigationspunkte, denn mehr sind kurzfristig nicht erfassbar Intuitiv verständliche Begriffe verwenden (an die Zielgruppe angepasst)
Aufbau einer Website Kategorien/ Rubriken oder Hierarchieebenen verwenden – User akzeptieren 2-3 Klicks pro Ebene, um an die gewünschte Information zu kommen Bilder als Blickfang, Überschrift/ Headline, Teaser nutzen, um Interesse zu wecken und bei Orientierung zu unterstützen Einzelne Bestandteile und Online-Seiten (pages) so zusammenstellen und verknüpfen, dass der Leser/ User einen guten Überblick behält Grundgestaltung auf Folgeseiten beibehalten (bessere Orientierung, Wiedererkennung) Gestaltung von Internet und Intranet soweit möglich gleich halten Kompatibilität in Anzeige mit gängigen Browsern beachten Was macht die Konkurrenz?!
Gestaltung Farben Farben vermitteln Emotionen Farben können gut zur Strukturierung und Orientierung eingesetzt werden Sparsam verwenden – weniger ist oft mehr Ggf. sollten Farbwelten im Vorfeld getestet werden Guter Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund (ein schwarzer Hintergrund wirkt zwar schick, ist aber sehr anstrengend für das Auge beim lesen)
Gestaltung Bild Fotos, Schaubilder, Grafiken, Banner, Videos sind  die effektivsten Eyecatcher Sie wecken Interesse, lockern auf und strukturieren Sie machen komplizierte und abstrakte Inhalte anschaulich und greifbar  Sie dienen der Informationskomprimierung: Sie können Geschichten in Sekundenbruchteilen erzählen Animierte Seiteninhalte werden als erstes wahrgenommen und häufig auch länger betrachtet (biologisch festgelegt reagieren wir zunächst auf Bewegung) Geschickt eingesetzt kann über sie die Aufmerksamkeit des Nutzers gezielt gelenkt werden Sparsam einsetzen – weniger ist oft mehr Als JPEG oder GIF einstellen, zwecks Datenkomprimierung und schnellerer Übertragung Online reichen i.d.R. 75dpi aus, für Druck sind 300dpi optimal (ggf. höhere Auflösungen als Download anbieten) Zu jedem Bild, jeder Grafik und Tabelle gehört eine Legende und die Quelle
Gestaltung Text Standardschriftarten Verdana und Arial auf dem PC bzw. Helvetica und Geneva auf dem Mac Standardschriften (auch Times) können von allen Browsern richtig angezeigt werden Generell werden aktuell noch serifenlose Schriften bevorzugt, da sie moderner und plakativer wirken Mischen beider Typen ist denkbar (z.B. Unterschied Überschrift und Fließtext – erzeugt Spannung) Schriftgröße von 10 Punkten aufwärts (an Zielgruppe angepasst)  Bei der Schriftfarbe auf einen guten Kontrast achten  Schmale Textspalten (50-60 Zeichen, max. bis 80 Zeichen) Flattersatz ist besser als Blocksatz (Browser haben keinen guten Zeilenausgleich) Im Idealfall sollte die Textlänge  pro Seite nicht länger sein als zwei Bildschirmseiten.
Website – Nicht vergessen! Impressum Kontakt Wichtige Rubriken (bei Unternehmen z.B. auch Pressebereich) Favicon Suchmaschinenoptimierung (SEO)
Das Impressum Das Impressum ist Pflicht! Fehlt es, kann die Site abgemahnt werden. Pflichtinfos: Voller Name und Anschrift des Betreibers/ Inhabers Telefon und E-Mail Registereintrag, USt-ID und Wirtschafts-ID, falls vorhanden Berufsbezeichnung Berufsrechtliche Regelungen und Kammer, falls vorhanden Verantwortliche Person für Auftritt, falls nicht Betreiber  Haftungshinweis
Das Favicon/ Favourite-Icon  Das Symbol/ Logo der Firma klein angezeigt u.a. in Adresszeile eines Browsers, in den Lesezeichen (Favoriten) oder als Symbol auf dem Desktop 16×16 oder 32×32 Pixel Es dient der Wiedererkennung Das Favicon wurde von Microsoft mit dem Internet Explorer 4 eingeführt (1997)
Fazit Die Gestaltung ist so wichtig wie der Inhalt Bevor es losgeht, brauchen wir ein Konzept mit klarer Struktur  Einfache, übersichtliche und intuitive Bedienbarkeit ist Basis für User Bilder und Farben sind wichtig, aber nicht übertreiben Aktualität, Professionalität und Authentizität laden die User zum verweilen und wiederkommen ein Mehrwert bieten Das Impressum nicht vergessen Genug Zeit für die Pflege einplanen Weniger ist häufig mehr – lieber mal etwas weg lassen
Online-Texten Internet und Intranet:  Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Inhalt, Navigation und Gestaltung Internet und Intranet unterliegen den gleichen Regeln
Inter- vs. Intranet – ein Vergleich Internet Intranet Content is King Gleiche technische Basis Gleiche journalistische Grundregeln
Inter- vs. Intranet – ein Vergleich Internet Intranet Unterschiedliche Zielgruppen
Inter- vs. Intranet – ein Vergleich Internet = Extranet – weltweit öffentlich zugänglich Zielgruppen – Inhalte primär allgemeinverständlich Inhalte oft werblicher orientiert Funktion: Information Kommunikation Unterhaltung Pflege zeitaufwendig SEO – Suchmaschinen funktionieren anders als im Intranet Intranet Nicht öffentliches Netzwerk mit begrenztem Teilnehmerkreis Zielgruppen – Inhalte können fachlicher sein Stakeholder-Interessen müssen gewahrt bleiben Funktion: Interne Information beschleunigen Arbeit vereinfachen Effizienz steigern Vorgänge automatisieren Informationen zur Verfügung stellen Pflege zeitaufwendig
Inter- vs. Intranet – ein Vergleich Der Arbeitsablauf ist in beiden Medien sehr ähnlich: Technische Basis beruht auf Internet-Technologie (Hypertext, interaktive und kommunikative Elemente, Arbeitsabläufe, Browser) Struktur (Content Management) Informationsbeschaffung Mediengerechte Aufbereitung Leseorientierung Sinvolle Verlinkung Suchmaschinengerechter Aufbau
Intranet  = Mitarbeiterportal = Unternehmensnetz Das Intranet ist die zentrale Plattform zum Informationsaustausch Interne Kommunikation ≠ Interne Information Infobringschuld der Unternehmensleitung wird durch Intranet zumindest teilweise zur Infoholschuld der Mitarbeiter Intranet-Pflege bedeutet zeitlichen Aufwand, ebenso wie Internet-Pflege Das Internet ist in Nordkorea quasi ein kontrolliertes und zensiertes Intranet (Wikipedia)
Intranet  Ist v.a. sinnvoll bei Tätigkeiten mit hohem Autonomiegrad, z.B. bei: Geringer Notwendigkeit persönlicher Interaktion Telearbeit Fernkommunikation und Kundennähe    also eher für Außendienst als für Produktion und Handwerk
Intranet – Aufgaben  Arbeitsabläufe steuern, unterstützen und optimieren Effizienz steigern, durch Transparenz (z.B. Terminkalender, Urlaubspläne, Bestellungen) Dokumente/ Informationen verwalten Selektieren und bereitstellen von Informationen Interner Austausch (E-Mail, Foren, Chats)
Intranet – Aufgaben  Schnelle und aktuelle Verbreitung von Informationen: Aber:  Check, welche Infos wo am besten kommuniziert  werden können und dann auch nur dort umsetzen. Informationen, die alle schnell erreichen sollen, im Intranet Informationen, die auch gewerbliche Mitarbeiter ohne Intranet-Anschluß erreichen sollen, in einem Rundschreiben Informationen, die der Überzeugungsarbeit bedürfen, in einem Meeting
Intranet – Inhalte  Verwaltung: Archive, Projektkalkulation und- überwachung, Adresslisten Information & Kommunikation: Infobereitstellung, Wissensmanagement, elektronische Post, Diskussionsgruppen, Foren, Weblogs Personalwesen: Stellenausschreibungen, Bewerbungen, Einsatzpläne, Urlaub, Gehalt, interne, Arbeitsanweisungen, Organigramme, Vorschlags- und Qualitätswesen, Aus- und Weiterbildung (E-Learning u.a.) Kundendienst: Updates, Problemmeldung und –behebung, Wartung und Diagnose Marketing & Vertrieb: Produkt- und Marktinfos, Kundenmanagement, Schulungen Produktion: Arbeitsplanung, Lagerverwaltung, Qualitätsmanagement, Auftrags- und Terminplanung Beschaffung: Bestellungen, Kontrolle Lieferungen, Produktkataloge, Ausschreibungen F & E: Entwicklungsbibliotheken, Wissensmanagement, Wissensaustausch Sonstige relevante Informationen: Medienspiegel, Marktübersichten, Statistiken, Kennzahlen, Rechtsfragen, Standardverträge, Konkurrenzanalysen
Intranet Ob das eigene Intranet zu einem kreativen und offenen Marktplatz werden kann, hängt sehr stark von der Kommunikations-Kultur des jeweiligen Unternehmen ab.  Vorab sollte klar sein: Werden Informationen intern offen kommuniziert, oder ist man eher zurückhaltend mit Informationen? Ist man an den Sichtweisen und Ideen der Mitarbeiter interessiert? Oder weiß die Führung alles am besten? Gilt Unternehmenskommunikation als eine zentrale Aufgabe oder als  eine Nebensache?
Intranet Akzeptanz Leichte Orientierung Ansprechende Gestaltung Qualität und Umfang der Inhalte (Mitarbeiter erwarten Professionalität und Qualität eines publizistisch aufgemachten Intranets/ auch Internets) Transparenz Aktualität
Intranet – Tools (Interaktiv und Multimedia)  Diskussionsgruppen/ Newsgroups: für Problemlösung und Wissensaustausch. Wichtig ist Transparenz (wer hat Einblick, wer nimmt teil). Verläuft nicht in Echtzeit. Kommunikationsforen/ Chats: für direkten Austausch und kennenlernen (v.a. in großen u/o. internationalen Unternehmen). Wird eher selten genutzt (in USA stärker). Online-Sprechstunden (z.B. mit Geschäftsleitung – soll Kennenlernen ermöglichen). Wichtig ist auch hier Transparenz. Kommunikation in Echtzeit. Wird auch in Verbindung mit interaktiven Webcasts genutzt. Webcast: „Unternehmens-TV“ und Fortbildung Wikis: Interaktive Wissensdatenbank, von Mitarbeitern aufgebaut und gepflegt. Kann Auslöser für relevante Diskussionsprozesse sein.
Intranet  Stärken Einheitliche Unternehmensplattform Schnell und kostengünstig Interaktionsfähig Auch international verwendbar Leistungsvielfalt Optimiert Produktionsprozesse Geschlossene Nutzergruppen einrichtbar (lokale Teilnetze) Schwächen Evtl. haben nicht alle Mitarbeiter Zugang („Mitarbeiter 2. Klasse“) System selbst und Aufbau kann je nach Umfang auch teuer werden Geringe Nutzerfreundlichkeit Schwer auffindbare Inhalte Nicht online-gerechte Aufbereitung der Inhalte Mangelnde Aktualität/ veraltete Daten
Intranet (und Internet) – 10 goldene Regeln Strategie: Ziele und wie sie erreicht werden Struktur: Wer macht was Usability: Einfache und intuitive Nutzbarkeit, möglichst wenige Hirarchieebenen Aktualität und Qualität: Immer an den Leser denken  Das Wichtigste zuerst: also auf die Startseite, evtl. personalisiert/ individualisiert Effizientes arbeiten ermöglichen: Tools und Infos nah am Alltag Teamwork fördern: interaktives Intranet Suchfunktion: Wer sucht soll auch finden – schnell, effektiv Nutzung tracken: Optimieren anhand des Nutzerverhaltens Nah am Nutzer bleiben: Gespräche, Interviews, Befragungen helfen bei der Optimierung
Intranet vs. Internet – Fazit  Internet und Intranet sind sich sehr ähnlich Das Intranet ist ein Internet mit klarer Userbegrenzung Es gelten die gleichen journalistischen Regeln Ein großer Unterschied sind die Zielgruppen Genutzt wird, was gut, übersichtlich, professionell und aktuell ist und einen Mehrwert bietet Mach es richtig oder lass es bleiben Beides kostet viel Zeit Weniger ist oft mehr Es ist besser, kein Intranet od. Internet (Website) zu haben, als ein schlechtes
Online-Texten 2. Sprachliche Regeln und Richtlinien  für Texte im Netz
Texten für das Internet bedeutet ... Das www bedeutet eine enorme Informationsflut mit einer unendlichen Konkurrenz Die meisten User lesen Bildschirmseiten nicht wirklich, sondern "scannen" – Schätzungen gehen davon aus, dass nur knapp 30% der Inhalte online gelesen werden Leser bleiben im Schnitt 30sec auf einer Seite  (= ca. 125 Wörter) Paradoxon: Leser suchen nach Texten/  Informationen, aber sie lesen nicht gerne Die ersten Worte entscheiden  über Click oder Nicht-Click
Texten für das Internet Content is King
Texten für das Internet bedeutet ... ... Den Text als optisches Element begreifen  Die Zielgruppe genau definieren und bedienen Die Sprache der Zielgruppe sprechen/ schreiben (Tonalität) Inhaltlich noch schneller auf den Punkt kommen als bei Print Die Sprache noch klarer und präziser halten als bei Print Den Leser mit dem ersten Satz einfangen Die ersten zwei Wörter sind die wichtigsten Dem User mit Links einen Mehrwert bieten
Lesefreundlichkeit steigern Eine Idee pro Absatz Zwischenüberschriften Wichtige Begriffe (Keywords) hervorheben  (z.B.  fetten ) Hervorhebungen sparsam einsetzen  Wiederholungen in Maßen Aufzählungen statt Fließtext Ggf. „Styleguide“ für Unternehmenstexte anlegen
Gestaltung Text – auch Online gelten die Printregeln Kurze, prägnante Sätze Lieber Verben als Substantive und Verben nach vorne Aktiv statt passiv formulieren Wenn Substantive, dann konkret, bildhaft, treffend Subjekt in der Regel vor Objekt Fremdwörter auch im Fachbereich sparsam verwenden Füllwörter vermeiden Überflüssige Adjektive vermeiden Hauptsachen in Hauptsätzen, Nebensachen in Nebensätzen oder in neuen Hauptsätzen Keine Schachtelsätze Glaubwürdigkeit und Authentizität sind wichtig
Gestaltung Text – auch Online gelten die Printregeln Einen roten Faden führen Auf die frühe Beantwortung der W-Fragen achten Einfach, klar und verständlich schreiben Gliederung und Führung durch Zwischenüberschriften Texte sollten von hinten absatzweise kürzbar sein Die bereits genannten Regeln beachten Wenn nichts einfällt:   einfach anfangen!
Online-Text Die W-Fragen Sie beschreiben die wesentlichen, benötigten Informationen Die Basis Die Ergänzung
Gestaltung Text – Beispiel Quelle:  www.mymuesli.com/PM-mymuesli-2go.pdf
Fazit Im Internet wird nicht gelesen, sondern „gescannt“ Inhalte klar, präzise und einfach auf den Punkt bringen Auf Qualität und Aktualität achten Aktuelles und Infos aller Art sind Hauptgrund für Internetnutzung Glaubwürdig und authentisch sein Aktive Sprache in kurzen Sätzen Guter Stil ist ökonomisch Mehrwert bieten (Links) Immer an die Kenntnisse und Bedürfnisse der Zielgruppe denken
Online-Texten 3. Einführung in Word Press CMS für alle
Word Press Vom Download zum fertigen Blog in 5 Minuten Open Source-System zur Verwaltung der Inhalte einer Website (Texte und Bilder) Die erste stabile Version von WordPress erschien am 3. Januar 2004  Besonders geeignet zum Aufbau und zur Pflege eines Weblogs Auch als einfaches Content-Management-System verwendbar Eines der am weitesten verbreiteten Weblog-Systeme 2007 Gewinner des Open Source CMS Award in der Kategorie Best Open Source Social Networking Content Management System
Online-Texten 4. Headline, Teaser, Onlinetext So werden wir gelesen
Headline – Der Titel „ Die meisten lesen doch nur die Überschrift!“ Doppelt so viele lesen die Überschrift wie den Text  (Poynter-Studie, USA, 1990)
Headline Sie enthält die Kernaussage des Textes! Sie ist eine Kurznachricht Sie kann für sich alleine stehen Sie entscheidet über Click oder Nicht-Click Reizwörter und Ungewöhnliches wecken Neugier und animieren zum Click Die Überschrift steht in der Regel im Präsens, bei Ereignissen in der nahen Vergangenheit im Perfekt, aber nie im Imperfekt! Die Überschrift hat ein Verb ,  Artikel werden weggelassen, um einen Schlagzeilencharakter zu erreichen Sie sollte mit dem Teaser eine Einheit bilden Keywords für Suchmaschinen im Netz beachten
Funktionen der Headline Sie soll den Leser zum Einstieg in den Text motivieren Sie soll das Thema eines Textes formulieren – was erwartet den Leser Sie soll den Inhalt zusammenfassen Sie soll den Text im Vergleich mit anderen gewichten Sie soll dem Leser bzw. User signalisieren, welche Darstellungsform ihn erwartet
Headline - Beispiele Schlecht:  Börsengang im Oktober (Wer?) Besser:  Deutsche Bahn geht im Oktober an die Börse   Schlecht:  Terrorverdächtige im Flugzeug festgenommen (Wo? Wie?) Besser:  Terrorverdacht: Polizei stürmt Flugzeug auf dem Kölner Flughafen
Headline – ein paar Richtlinien Große Buchstaben Markantes Bild in der Nähe der Überschrift (gilt v.a. für den Boulevard) Klar in der Aussage und verständlich Sie darf nicht den Text verfälschen Reizvoll und Interesse weckend, also Lust machen auf den Text Peinlichkeit und unfreiwillige Komik muss sie vermeiden um jeden Preis Auf den Zeilenfall achten Sie sollte neutral gehalten sein; davon wird aber häufig und häufig gewollt abgewichen Ggf. ist ein erklärender, sachlicher Untertitel einzufügen
Teaser Der Teaser soll dem Leser verraten, worum es in dem Artikel geht und warum er den Text unbedingt lesen muss Er wird i.d.R. durch  Fettung , teils auch durch  größere Schrift , hervorgehoben Länge bis zu 300 Zeichen, ca. 4-5 Zeilen Kurz, einfach, klar, direkt formulieren Wie ein Teaser geschrieben ist, hängt von der Zielgruppe des Web-Angebots und von der Stilform des Artikels ab  Beim Anklicken des Teaser wird daraus der  Lead . Ein Lead ist der kurze Vorspann vor dem eigentlichen Artikel. Er enthält die wichtigsten Fakten in Kurzform Ziel ist es, im Leser eine  Erwartungshaltung  aufzubauen, die nur durch das Lesen des ganzen Textes erfüllt wird
Teaser – verschiedene Formen Nachrichtenteaser: bevorzugte Stilform für aktuelle Web-Seiten; informiert, verrät mehr. Präsens oder Perfekt Zusammenfassender Teaser: gibt den Informationskern der nachfolgenden Webseite wieder Ankündigungs-Teaser: soll beim User eine Erwartungshaltung entstehen lassen und Neugier auf die angekündigte Information wecken Kommentierender Teaser: erlaubt sich Meinung, v.a. bei Kommentaren und Analysen Cliffhanger-Teaser: „Fortsetzung folgt…“; machen an einer spannenden Stelle Schluss und platzieren dort den „mehr“-Link
Zusammenfassung Die ersten Worte entscheiden bereits über Click oder Nicht-Click Headline, Teaser und Text bilden eine Einheit Texte in kleine Häppchen gliedern W-Fragen beantworten Sprache einfach und klar Glaubwürdig und authentisch sein Zielgruppen beachten: Für wen schreiben wir
Online-Texten 5. Verlinkung
Verlinkung „ Do what you do best and link to the rest!“ Zitat: Jeff Jarvis, US-amerikanischer Journalist und Professor
Verlinkung Link = Hyperlink = aus engl. Verknüpfung, Verbindung, Verweis Grundlegendes Element des World Wide Web Links sollten (Informations-)  Mehrwert  bieten Links funktionieren multimedial Links führen zu anderen Inhalten, gleich ob Text, Kontakt/Mail, Webseite, Bild, Audio/ Video,  etc.
Verlinkung Interne Links Nutzer bleiben auf Website Verweise auf weitere Inhalte oder Details Download eigener Inhalte Zurück-Button Externe Links Nutzer verlassen eigene Website In neuem Fenster öffnen Weiterführende Informationen Angebote von Kooperationspartnern
Verlinkung – Wichtige Linkfunktionen MEHRWERT Strukturieren und ordnen den Lesefluss Zusatzinformationen und Services Detailliertere Hintergrundinformationen Download/ Speichern von Dokumenten/ Dateien Vernetzung mit und Empfehlung von Kooperationspartnern SEO
Verlinkung – Richtig verlinken: Lincoln Studie (2003) Nutzer erwarten von einem Link, dass er sie direkt zu den gewünschten Informationen führt Nutzer klicken solange weiter, wie sie darauf vertrauen, dass die folgenden Seiten die gewünschten Informationen enthalten Nutzer erwarten, dass Informationen mit jedem Klick spezifischer werden Sind Links falsch und führen nicht zu den erwarteten Inhalten, sind die Nutzer enttäuscht, verlieren Vertrauen und verlassen die Website (evtl. für immer) Quelle: User Interface Engineering, USA  www.uie.com/articles/getting_confidence/
Verlinkung – Richtig verlinken Links müssen eindeutig und verständlich sein Links müssen erfüllen, was der User von ihnen erwartet Links zu thematisch passenden und qualitativ hochwertigen Seiten helfen bei Glaubwürdigkeit und SEO Sackgassen vermeiden Externe Links nicht zu früh setzen: Gefahr, User zu verlieren Externe Links in neuem Fenster öffnen Externe Links auf Seriosität und Qualität prüfen Verlinken nicht übertreiben – auch hier gilt: Weniger ist oft mehr
Verlinkung – Link-Gestaltung Farb wechsel Unterstreichung /  Hervorhebung Symbole verwenden – CAVE: Symbole müssen klar verständlich sein (Bsp.  Stern.de ) Auf den verlinkten Inhalt hin schreiben – Neugier wecken/ zum klicken animieren Wechsel der Ansicht/ Inhalte im gleichen Fenster oder öffnen eines neuen Fensters
Verlinkung – Rechtliches  Prinzipiell liegt es in der Natur der Sache, dass das Internet gerade aufgrund der Verlinkungen der einzelnen Sites untereinander funktioniert und derart vielfältig ist. Daher wird allgemein davon ausgegangen, dass Derjenige, der eine Seite online stellt, grundsätzlich einwilligt, dass Dritte auf seine Seite verweisen.  Sollte eine Verlinkung untersagt werden, sollte der Link entfernt werden, um jeglichen Rechtsstreitigkeiten aus dem Weg zu gehen.  Vorsicht bei Seiten mit rechtswidrigen oder gar strafbaren Inhalten. Unter Umständen kann man für Verweise auf solche Seiten haftbar gemacht werden.  Überprüfen Sie die Internetangebote, auf die Sie verweisen wollen.  Ratschlag24.com: http://www.ratschlag24.com/index.php/verlinkung-im-internet-grundsaetzlich-zulaessig /
Verlinkung – MEHRWERT-Beispiele Specials – Beispiel  FWU Online-Special „Wetter“ Bildergalerien – Beispiele bei  Welt.de ,  Audi ,  Bayer Slideshows – Beispiel  „After the war“  von Felix Seuffert Foren – Beispiel  chip.de Chats – Beispiel  „Motortalk“  von Mercedes Blogs – Beispiel  Saftblog , Kelterei Walther Umfragen/ Abstimmungen – Beispiel  AOK , Beispiel  tagesschau.de Tests – Beispiel  spiegel.de Gewinnspiele – Beispiele bei  freundin.de Audios – Beispiel  bundeskanzlerin.de Videos – Beispiele:  Deutsche Post ,  Coca Cola Podcasts – Beispiele  Bayern 3 Vodcasts – Beispiele  ZDF Mediathek Smartphone-Apps – Beispiele:  Audi ,  tagesschau.de
Fazit Links sind ein grundlegendes Element des WWW Wichtigste Link-Funktion: MEHRWERT Neben internen Links sollten auch externe Links gesetzt werden Links müssen klar erkenntlich und eindeutig gestaltet sein Links müssen erfüllen, was User erwarten: Vertrauen schaffen Links funktionieren multimedial Links sind ein sehr wichtiger Bestandteil der SEO Externe Links sollten auf Inhalte und Qualität geprüft sein
Online-Texten 6. PR-relevante Darstellungsformen im Netz
Darstellungsformen im Netz – klassisch  Information (tatsachenbetont) Bericht Feature  Interview Nachricht (Netz-)Dossier Reportage Kommentar (meinungsbetont) Kommentar Glosse  Kritik Kann Glaubwürdigkeit und Akzeptanz steigern, gerade im Intranet. Service Fragebögen Ratgeber Umfragen Wesentlicher Anteil im Netz
Darstellungsformen im Netz – neu und interaktiv Social Networks Weblog/ Blog Newsrooms Newsletter RSS-Feed Podcast/ Vodcast Wiki Diskussionsgruppen/ Newsgroups Kommunikationsforen (Chats) E-Mail
Social Media Social Media macht Werbung zum Dialog Social Media ergänzt klassische PR-Maßnahmen, ersetzt sie aber nicht Social Media muss zum Unternehmen passen Social Media kostet relativ wenig Geld aber viel Zeit Mach Social Media ganz oder gar nicht!
Social Networks Social Networks sind Gemeinschaften im Internet die sich in aller Regel durch folgende Punkte auszeichnen: Offenheit für neue Mitglieder u. Kontakte unter den Mitgliedern Netzwerk von Mitgliedern ist transparent Informationsverbreitung im Netzwerk wird gefördert (Virale Komponente) i.d.R. kostenlos Die starke, nur eingeschränkt steuerbare, Eigendynamik der Netzwerke kann sich auch negativ (Kritik, Angriffe) auswirken Social Networks sind zeitintensiv und können sich zu Zeitfressern entwickeln
Social Networks – Verbreitung in Deutschland Quelle: Google Ad Planner, Januar 2011/ Meedia
Facebook Online seit Februar 2004 Social Network Nummer 1: 540 Mio. Nutzer weltweit, 23 Mio. Nutzer in Deutschland Wer Social Media-PR betreiben will, kommt an Facebook kaum vorbei Auch wenn das Unternehmen selbst nicht aktiv bei Facebook auftritt, kann es sinnvoll sein, nach möglichen Fremdberichten zu screenen
Was bringt Facebook? Firmen bei Facebook gelten als offen und modern Facebook-Auftritt steigert Traffic auf Firmen-Website (wie auch andere Web 2.0-Tools)  Multiplikatoren-Effekt über Fans und deren Netzwerke (virale Komponente) Vernetzung: Facebook Fan-Widget in Firmen-Website einbinden User Generated Content kann Aktualität, Involvement und Viralität einer Facebook-Seite steigern Verbessert Suchmaschinenranking (Google liebt Social Networks) Niedrige Kosten
Online-PR – So-besser-nicht-Beispiel  Facebook-Kampagne „Chefticket“ der DB Chefticket Facebook-Kampagne von der Deutschen Bahn, 2010 Zielgruppe: Jeder, der für 25 Euro Bahn fahren will Ziel: Das „Chef-Ticket“ für 25 Euro bewerben Maßnahmen Online:  Facebook -Auftritt mit Werbefilm ( YouTube ) Sonstiges: Entwickelt und umgesetzt von Ogilvy
Online-PR – So-besser-nicht-Beispiel  Facebook-Kampagne „Chefticket“ der DB Was ging schief? Erste negative Kommentare zum Video: „arm“ oder „verwerflich“, "Den Werber (...) solltet ihr rauswerfen!" > Keine Reaktion durch die Betreuer! Wenig später schoss sich dann die Facebook-Gemeinde auf die Bahn selbst und ihr Social Media-Auftreten ein. Die Frage nach einer Moderation wurde immer lauter Bilanz nach neun Stunden: Auf insgesamt 37 Posts (die eigenen eingeschlossen) hatten die Betreiber es geschafft, sechs Mal zu kommentieren. Fünf Mal wurde bei einem eigenen und einmal wurde auf einen "externen" Post kommentiert Fragen, wie der Kunde denn das Ticket über Facebook bezahlt oder überhaupt genau bekommt, blieben ebenfalls unbeantwortet WICHTIG:  Genug personelle Ressourcen für das Community Management vorbereiten. Aktuell macht es eher den Eindruck, als ob eine einzige überforderte Person dafür abgestellt wurde Quelle:  PR-Blogger , 18.10.2010
Twitter Online seit März 2006 98 Mio. Nutzer weltweit 2,8 Mio. Nutzer in Deutschland Mehr „Newsticker“ als Dialogmedium (140 Zeichen-Meldungen) Multiplikatoreneffekt wird höher eingeschätzt als bei Facebook Auch wenn das Unternehmen selbst nicht aktiv twittert, kann es sinnvoll sein, nach möglichen Fremdberichten zu screenen
Was bei Twitter zu beachten ist Den eigenen Firmen-/Markennamen sichern Kurze, aussagekräftige Hash-Tags (#) verwenden – nicht zu viele, i.d.R. 3 Stück Information und/oder Unterhaltung sind wesentliche Faktoren Regelmäßig twittern Nicht zu viel Eigenwerbung, auch interessante Links und Tweets (re)twittern Auch off-topic twittern Quellen nennen Den Followern folgen Screening: Was berichten andere zu meinem Unternehmen
Wie Twitter eingesetzt werden kann Vertrieb: Beispiel  Dell Kundendienst: Beispiel  Telekom Pressemitteilungen: Beispiel  SAP Krisenkommunikation: Beispiel  Gmail Verkehrsmeldungen (funktioniert wohl gut):  DB_Info Pressemeldungen:  db_press Recruiting:  DBKarriere
10 goldene Regeln für Social Media Marketing Omnipräsenz: Möglichst vielen Plattformen nutzen, in Blogs und Foren vertreten sein um wahrgenommen zu werden Lust auf offenen Dialog auf Augenhöhe mit den Zielgruppen. Das Interesse am Dialog muss vorhanden sein (mit allem was dazu gehört – auch die Bereitschaft evtl. kritisiert zu werden Es geht um Kommunikation mit Menschen, nicht mit abstrakten Kunden/Mitgliedern o.ä. Zuhören und nachfragen Loslassen und Macht abgeben Mitmachen fördern Transparenz und ständige Kommunikation, z.B. Information über aktuelle Projekte auf einer Facebook-Page oder via Twitter Nicht zu perfekt sein und nicht immer Recht haben Wissen teilen Vertrauen der Nutzer/ Fans (= potentielle Kunden) nicht enttäuschen
Weblog Weblog = Blog, Blogger Start Mitte 1990er, Begriff „Weblog“ 1997 von  Jorn Barger  (USA) eingeführt (bloggt nicht mehr) „ Blog“ wurde erstmals von  Peter Merholz  verwendet Heutige Funktion: Online-Tagebuch, Diskussionsforum, Gerüchteküche, häufig aus der Ich-Perspektive Einfaches Medium zur Selbstdarstellung und für Meinungen zu spezifischen Themen Oft sind auch Kommentare der Leser zulässig Wird in Firmen (Intranet) zum Dokumentieren aktueller Firmenveranstaltungen und für PR in eigener Sache genutzt 8,4% der deutschen Internetnutzer mit eigenem Blog, weltweit etwa 200 Millionen Blogs (Anfang 2010)
Blogify your life Gute Blogs sind ein starkes und kostengünstiges Marketingtool im Web 2.0 Neue Zielgruppen gewinnen Leser/ potentielle Kunden binden durch attraktive Inhalte und aktive Teilnahme In Dialog mit Lesern/ potentiellen Kunden treten Bloginhalte werden von Suchmaschinen gut gelistet
Weblog/ Blog – Was zu beachten ist Geeignet für Privatkundenansprache, weniger für Geschäftskunden Kurze Produktzyklen sind gut, lange Zyklen sprechen gegen Blogs Einfach zu erklärende und kostengünstige Produkte sind besser geeignet als erklärungsbedürftige und teure Produkte Bloggen mehrere Mitarbeiter, klare Regeln festlegen (One-Voice-Policy vs. Corporate Blog – Bsp.  Daimler , http://blog.daimler.de/) Knowledge-Blogs im Intr a net, um internes Wissensmanagement zu unterstützen
Weblog/ Blog – Texte für Blogs Unterscheidet sich sehr stark von sonstigen Website-Inhalten Der Autor steht im Vordergrund – Ich-Perspektive Individuell und authentisch schreiben Meinung und Emotion sind hier wichtig Informieren, argumentieren, diskutieren Man muss etwas zu sagen haben und Bescheid wissen Gute und aktuelle Inhalte Auch externe Themen aufgreifen Verlinken Autor mit Bild und ein paar Infos zur Person (kleiner Lebenslauf)
Weblog/ Blog – Best Practice Beispiel „ Saftblog “ Kälterei Walther Blog seit Jan. 2006 Text, Bild, Video Hier bloggt die Chefin Inhalte: Alles rund um Saftherstellung, historische Saftpresse, das Büro der Chefin, zwei herrenlose Katzenbabys auf dem Werksgelände, der Wachhund, … Über 450.000 Besucher http://www.walthers.de/saftplausch/
Newsroom Firmen-Newsrooms als eigenständiger und interaktiver Ersatz des klassischen Pressebereichs auf Unternehmenswebsites Medienarbeit in Echtzeit Multimedial Mehr Transparenz, mehr Glaubwürdigkeit, mehr Vertrauen Mehr Sichtbarkeit in Suchmaschinen
Newsroom – Beispiel Coca Cola http://newsroom.coca-cola-gmbh.de/
Newsletter – Was sollte beachtet werden? Mehrwert zur Homepage bieten Er muss leicht bestellbar und abbestellbar sein Frequenz beachten Themen langfristig planen und an Autoren verteilen Die Optik sollte ansprechend, klar und übersichtlich sein Anpassung an Firmen-CI erhöhen Wiedererkennung und richtige Zuordnung der Informationen Eigene und Fremdinhalte trennen (grafisch, farblich) Das Wichtigste kommt zuerst Ist der Absender gleich erkenntlich und bilden Absender, Betreff und Inhalt eine sinnvolle Einheit Inhalte anteasern und verlinken auf Volltexte auf eigener Website An Zielgruppe anpassen Auch der Newsletter benötigt ein Impressum und Kontakt  Empfänger müssen Einverständnis für Empfang erklärt haben
RSS-Feeds Eine Art Newsticker auf Basis von XML-Dateien Informieren zu News aus Blogs, Nachrichten, Wetter, Börse, etc. Neuigkeiten aus RSS-Channels werden dem Abonenten über Feed-Reader automatisch angezeigt Neben Text kann auch Multimedia (Audio/ Video) verbreitet werden RSS-Reader sind bereits in vielen Browsern und Mail-Programmen eingerichtet Beispiele für eigene RSS-Reader:  Feedreader  (einer der beliebtesten deutschen Reader)  Google Reader, NewzCrawler, NewsBee , Awasu (Englisch) Tipp: News nur anteasern und auf Website verlinken
Darstellungsformen im Netz – Tipps  Genügend Zeit einplanen Dialogbereit sein Fragen beantworten Kritik konstruktiv nutzen Transparent bleiben Direkte Ansprache (z.B. Mail) sparsam und gezielt einsetzen Alle Formen redaktionell begleiten  Soweit möglich, Meinung und Tatsachen trennen Audio und Video als gezielte Ergänzung zu Text und Foto Downloadmöglichkeiten: z.B. längere Texte (PDF), Audios, Videos Links zu Hintergrundinfos, Chats und Foren (falls vorhanden) Mehrere Kanäle nutzen und vernetzen Authentisch bleiben
Darstellungsformen im Netz – Tipps  An Zielgruppen und deren Bedürfnisse anpassen!
Online-PR – Best Practice Beispiel Social Media-Kampagne „Pritt Paper Gang“ Pritt Paper Gang Online-Kampagne von Henkel, 2009 Zielgruppe: Jugend von 11-19 Jahre Ziel: Spaß am Basteln vermitteln, Markenbekanntheit aufbauen Maßnahmen Online: Eigene Website, Social Networks (siehe Folgechart), Filmproduktionstool, Preisverleihung, Anzeigen Sonstiges: Multilevel-Erfolgsmessung, OVK-Preis 2009
Online-PR – Best Practice Beispiel Social Media-Kampagne „Pritt Paper Gang“ „Paper Gang“- Website Facebook SchülerVZ Myspace (nicht mehr aktiv), Werbeschaltungen YouTube Twitter Henkel- Website
Kontakt Dr. Andreas Gnann Website:  www.gnanncom.de Xing:  https://www.xing.com/profile/Andreas_Gnann3;key=0.0

Online-Texten für PR_ABP-Fobi 2010-03_Dr. Andreas Gnann

  • 1.
    Online-Texten Dr. Andreas Gnann ABP-Seminar, 21.-23. März 2011 www.gnanncom.de
  • 2.
    Warum ist Online-PRfür uns interessant? Online-PR ist schnell, aktuell und individuell Online-PR ist kostengünstiger als Konkurrenzmedien Online-PR ist extrem vielseitig Online-PR ist multimedial Social Media macht Werbung zum Dialog Social Media ergänzt klassische PR-Maßnahmen, ersetzt sie aber nicht
  • 3.
    Ein paar Zahlenzur Online-Nutzung 69,4 Prozent der Deutschen sind online (49 Mio. ab 14 J.) Männer mehr als Frauen, Junge mehr als Ältere 76 Prozent sind täglich im Netz (Wert ca. wie TV) 99 Prozent der 14- bis 29-Jährigen nutzen regelmäßig das Internet, unter den 30- bis 49-Jährigen sind es 85 Prozent und bei den Über-50-Jährigen liegt der Anteil der Internetnutzer mittlerweile bei 48,5 Prozent Nachfrage nach Videos und Audios im Internet steigt weiter Die Zuwachszahlen für Web-2.0-Anwendungen fallen geringer aus als in den Vorjahren. Auch sinkt das Interesse an aktiver Teilhabe an Blogs, Twitter und Co. vor allem bei der jüngeren und mittleren Generation Quelle: ARD/ ZDF Online-Studie, Mai 2010
  • 4.
    Ein paar Zahlenzur Online-Nutzung Genutzte Onlineanwen-dungen 2010 (mindestens einmal wöchentlich, Angaben in Prozent) Quelle: ARD/ ZDF Online-Studie 2010 Gesamt 14-19 J. 20-29 J. 30-49 J. Ab 50 J. E-Mails 84 90 92 83 75 Such-maschinen 83 96 90 84 72 Gerichtete Suche 47 39 49 54 39 Nur surfen 44 58 54 43 32 Online-Communities 32 79 62 22 7 Foren, News-groups, Chats 19 63 30 12 3 Datei-Download 18 32 22 15 14 Musik 11 38 17 7 2 RSS-Feeds 11 21 15 10 6 Video/ TV 8 18 11 7 2
  • 5.
    Ein paar Zahlenzur Online-Nutzung Genutzte web 2.0-Angebote 2010 (zumindest selten genutzt, Angaben in Prozent) Quelle: ARD/ ZDF Online-Studie 2010 Gesamt 14-19 J. 20-29 J. 30-39 J. 50-59 J. Wikipedia 73 95 85 80 58 Videoportale 58 95 85 65 34 Private Netzwerke 39 81 65 44 17 Foto-sammlungen 19 28 27 17 17 Berufliche Netzwerke 7 5 6 14 3 Weblogs 7 14 12 7 6 Social Bookmarks 2 1 4 4 2 Twitter 3 9 4 2 4
  • 6.
    Ein paar Zahlenzur Online-Werbung Quelle: Online-Report 2010/2, Online Vermarkter Kreis (OVK)
  • 7.
    Online-Texten 1. Inhalt,Navigation und Gestaltung
  • 8.
    Inhalt, Navigation undGestaltung Das www bedeutet eine enorme Informationsflut mit einer unendlichen Konkurrenz Die meisten User lesen Bildschirmseiten nicht wirklich, sondern "scannen" – Schätzungen gehen davon aus, dass nur knapp 30% der Inhalte online gelesen werden Leser bleiben im Schnitt 30sec auf einer Seite
  • 9.
    Inhalt, Navigation undGestaltung Die Gestaltung der Inhalte ist so wichtig wie die Inhalte selbst!
  • 10.
    Der Anfang allenonlines: Die Website Basis der Online-Werbung Erste Anlaufstelle im Netz Info und Kontaktanbahnung für potentielle Kunden Steigert Glaubwürdigkeit Steigert Umsätze SEO bedenken Verlinken Domaincheck über denic.de http://www.a-b-p.de/
  • 11.
    Aufbau einer WebsiteUsability: Eine einfache und übersichtliche Struktur ist das A und O des Webauftritts Content is King: Gute Inhalte, aktuell und interessant Beides steigert Zufriedenheit, Glaubwürdigkeit, Akzeptanz und in der Folge die Nutzung durch die User
  • 12.
    Seitenlayout und NavigationSollte sich an Bedürfnissen und Erfahrungswelten der Nutzer orientieren Ansonsten bislang kaum allgemeingültige Richtlinien aus der Usability-Forschung Bisherige Richtlinien: Navigationsleiste/ Menü links, da räumliche Orientierung über das linke Blickfeld erfolgt Nicht mehr als fünf bis sieben Navigationspunkte, denn mehr sind kurzfristig nicht erfassbar Intuitiv verständliche Begriffe verwenden (an die Zielgruppe angepasst)
  • 13.
    Aufbau einer WebsiteKategorien/ Rubriken oder Hierarchieebenen verwenden – User akzeptieren 2-3 Klicks pro Ebene, um an die gewünschte Information zu kommen Bilder als Blickfang, Überschrift/ Headline, Teaser nutzen, um Interesse zu wecken und bei Orientierung zu unterstützen Einzelne Bestandteile und Online-Seiten (pages) so zusammenstellen und verknüpfen, dass der Leser/ User einen guten Überblick behält Grundgestaltung auf Folgeseiten beibehalten (bessere Orientierung, Wiedererkennung) Gestaltung von Internet und Intranet soweit möglich gleich halten Kompatibilität in Anzeige mit gängigen Browsern beachten Was macht die Konkurrenz?!
  • 14.
    Gestaltung Farben Farbenvermitteln Emotionen Farben können gut zur Strukturierung und Orientierung eingesetzt werden Sparsam verwenden – weniger ist oft mehr Ggf. sollten Farbwelten im Vorfeld getestet werden Guter Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund (ein schwarzer Hintergrund wirkt zwar schick, ist aber sehr anstrengend für das Auge beim lesen)
  • 15.
    Gestaltung Bild Fotos,Schaubilder, Grafiken, Banner, Videos sind die effektivsten Eyecatcher Sie wecken Interesse, lockern auf und strukturieren Sie machen komplizierte und abstrakte Inhalte anschaulich und greifbar Sie dienen der Informationskomprimierung: Sie können Geschichten in Sekundenbruchteilen erzählen Animierte Seiteninhalte werden als erstes wahrgenommen und häufig auch länger betrachtet (biologisch festgelegt reagieren wir zunächst auf Bewegung) Geschickt eingesetzt kann über sie die Aufmerksamkeit des Nutzers gezielt gelenkt werden Sparsam einsetzen – weniger ist oft mehr Als JPEG oder GIF einstellen, zwecks Datenkomprimierung und schnellerer Übertragung Online reichen i.d.R. 75dpi aus, für Druck sind 300dpi optimal (ggf. höhere Auflösungen als Download anbieten) Zu jedem Bild, jeder Grafik und Tabelle gehört eine Legende und die Quelle
  • 16.
    Gestaltung Text StandardschriftartenVerdana und Arial auf dem PC bzw. Helvetica und Geneva auf dem Mac Standardschriften (auch Times) können von allen Browsern richtig angezeigt werden Generell werden aktuell noch serifenlose Schriften bevorzugt, da sie moderner und plakativer wirken Mischen beider Typen ist denkbar (z.B. Unterschied Überschrift und Fließtext – erzeugt Spannung) Schriftgröße von 10 Punkten aufwärts (an Zielgruppe angepasst) Bei der Schriftfarbe auf einen guten Kontrast achten Schmale Textspalten (50-60 Zeichen, max. bis 80 Zeichen) Flattersatz ist besser als Blocksatz (Browser haben keinen guten Zeilenausgleich) Im Idealfall sollte die Textlänge pro Seite nicht länger sein als zwei Bildschirmseiten.
  • 17.
    Website – Nichtvergessen! Impressum Kontakt Wichtige Rubriken (bei Unternehmen z.B. auch Pressebereich) Favicon Suchmaschinenoptimierung (SEO)
  • 18.
    Das Impressum DasImpressum ist Pflicht! Fehlt es, kann die Site abgemahnt werden. Pflichtinfos: Voller Name und Anschrift des Betreibers/ Inhabers Telefon und E-Mail Registereintrag, USt-ID und Wirtschafts-ID, falls vorhanden Berufsbezeichnung Berufsrechtliche Regelungen und Kammer, falls vorhanden Verantwortliche Person für Auftritt, falls nicht Betreiber Haftungshinweis
  • 19.
    Das Favicon/ Favourite-Icon Das Symbol/ Logo der Firma klein angezeigt u.a. in Adresszeile eines Browsers, in den Lesezeichen (Favoriten) oder als Symbol auf dem Desktop 16×16 oder 32×32 Pixel Es dient der Wiedererkennung Das Favicon wurde von Microsoft mit dem Internet Explorer 4 eingeführt (1997)
  • 20.
    Fazit Die Gestaltungist so wichtig wie der Inhalt Bevor es losgeht, brauchen wir ein Konzept mit klarer Struktur Einfache, übersichtliche und intuitive Bedienbarkeit ist Basis für User Bilder und Farben sind wichtig, aber nicht übertreiben Aktualität, Professionalität und Authentizität laden die User zum verweilen und wiederkommen ein Mehrwert bieten Das Impressum nicht vergessen Genug Zeit für die Pflege einplanen Weniger ist häufig mehr – lieber mal etwas weg lassen
  • 21.
    Online-Texten Internet undIntranet: Gemeinsamkeiten und Unterschiede
  • 22.
    Inhalt, Navigation undGestaltung Internet und Intranet unterliegen den gleichen Regeln
  • 23.
    Inter- vs. Intranet– ein Vergleich Internet Intranet Content is King Gleiche technische Basis Gleiche journalistische Grundregeln
  • 24.
    Inter- vs. Intranet– ein Vergleich Internet Intranet Unterschiedliche Zielgruppen
  • 25.
    Inter- vs. Intranet– ein Vergleich Internet = Extranet – weltweit öffentlich zugänglich Zielgruppen – Inhalte primär allgemeinverständlich Inhalte oft werblicher orientiert Funktion: Information Kommunikation Unterhaltung Pflege zeitaufwendig SEO – Suchmaschinen funktionieren anders als im Intranet Intranet Nicht öffentliches Netzwerk mit begrenztem Teilnehmerkreis Zielgruppen – Inhalte können fachlicher sein Stakeholder-Interessen müssen gewahrt bleiben Funktion: Interne Information beschleunigen Arbeit vereinfachen Effizienz steigern Vorgänge automatisieren Informationen zur Verfügung stellen Pflege zeitaufwendig
  • 26.
    Inter- vs. Intranet– ein Vergleich Der Arbeitsablauf ist in beiden Medien sehr ähnlich: Technische Basis beruht auf Internet-Technologie (Hypertext, interaktive und kommunikative Elemente, Arbeitsabläufe, Browser) Struktur (Content Management) Informationsbeschaffung Mediengerechte Aufbereitung Leseorientierung Sinvolle Verlinkung Suchmaschinengerechter Aufbau
  • 27.
    Intranet =Mitarbeiterportal = Unternehmensnetz Das Intranet ist die zentrale Plattform zum Informationsaustausch Interne Kommunikation ≠ Interne Information Infobringschuld der Unternehmensleitung wird durch Intranet zumindest teilweise zur Infoholschuld der Mitarbeiter Intranet-Pflege bedeutet zeitlichen Aufwand, ebenso wie Internet-Pflege Das Internet ist in Nordkorea quasi ein kontrolliertes und zensiertes Intranet (Wikipedia)
  • 28.
    Intranet Istv.a. sinnvoll bei Tätigkeiten mit hohem Autonomiegrad, z.B. bei: Geringer Notwendigkeit persönlicher Interaktion Telearbeit Fernkommunikation und Kundennähe  also eher für Außendienst als für Produktion und Handwerk
  • 29.
    Intranet – Aufgaben Arbeitsabläufe steuern, unterstützen und optimieren Effizienz steigern, durch Transparenz (z.B. Terminkalender, Urlaubspläne, Bestellungen) Dokumente/ Informationen verwalten Selektieren und bereitstellen von Informationen Interner Austausch (E-Mail, Foren, Chats)
  • 30.
    Intranet – Aufgaben Schnelle und aktuelle Verbreitung von Informationen: Aber: Check, welche Infos wo am besten kommuniziert werden können und dann auch nur dort umsetzen. Informationen, die alle schnell erreichen sollen, im Intranet Informationen, die auch gewerbliche Mitarbeiter ohne Intranet-Anschluß erreichen sollen, in einem Rundschreiben Informationen, die der Überzeugungsarbeit bedürfen, in einem Meeting
  • 31.
    Intranet – Inhalte Verwaltung: Archive, Projektkalkulation und- überwachung, Adresslisten Information & Kommunikation: Infobereitstellung, Wissensmanagement, elektronische Post, Diskussionsgruppen, Foren, Weblogs Personalwesen: Stellenausschreibungen, Bewerbungen, Einsatzpläne, Urlaub, Gehalt, interne, Arbeitsanweisungen, Organigramme, Vorschlags- und Qualitätswesen, Aus- und Weiterbildung (E-Learning u.a.) Kundendienst: Updates, Problemmeldung und –behebung, Wartung und Diagnose Marketing & Vertrieb: Produkt- und Marktinfos, Kundenmanagement, Schulungen Produktion: Arbeitsplanung, Lagerverwaltung, Qualitätsmanagement, Auftrags- und Terminplanung Beschaffung: Bestellungen, Kontrolle Lieferungen, Produktkataloge, Ausschreibungen F & E: Entwicklungsbibliotheken, Wissensmanagement, Wissensaustausch Sonstige relevante Informationen: Medienspiegel, Marktübersichten, Statistiken, Kennzahlen, Rechtsfragen, Standardverträge, Konkurrenzanalysen
  • 32.
    Intranet Ob daseigene Intranet zu einem kreativen und offenen Marktplatz werden kann, hängt sehr stark von der Kommunikations-Kultur des jeweiligen Unternehmen ab. Vorab sollte klar sein: Werden Informationen intern offen kommuniziert, oder ist man eher zurückhaltend mit Informationen? Ist man an den Sichtweisen und Ideen der Mitarbeiter interessiert? Oder weiß die Führung alles am besten? Gilt Unternehmenskommunikation als eine zentrale Aufgabe oder als eine Nebensache?
  • 33.
    Intranet Akzeptanz LeichteOrientierung Ansprechende Gestaltung Qualität und Umfang der Inhalte (Mitarbeiter erwarten Professionalität und Qualität eines publizistisch aufgemachten Intranets/ auch Internets) Transparenz Aktualität
  • 34.
    Intranet – Tools(Interaktiv und Multimedia) Diskussionsgruppen/ Newsgroups: für Problemlösung und Wissensaustausch. Wichtig ist Transparenz (wer hat Einblick, wer nimmt teil). Verläuft nicht in Echtzeit. Kommunikationsforen/ Chats: für direkten Austausch und kennenlernen (v.a. in großen u/o. internationalen Unternehmen). Wird eher selten genutzt (in USA stärker). Online-Sprechstunden (z.B. mit Geschäftsleitung – soll Kennenlernen ermöglichen). Wichtig ist auch hier Transparenz. Kommunikation in Echtzeit. Wird auch in Verbindung mit interaktiven Webcasts genutzt. Webcast: „Unternehmens-TV“ und Fortbildung Wikis: Interaktive Wissensdatenbank, von Mitarbeitern aufgebaut und gepflegt. Kann Auslöser für relevante Diskussionsprozesse sein.
  • 35.
    Intranet StärkenEinheitliche Unternehmensplattform Schnell und kostengünstig Interaktionsfähig Auch international verwendbar Leistungsvielfalt Optimiert Produktionsprozesse Geschlossene Nutzergruppen einrichtbar (lokale Teilnetze) Schwächen Evtl. haben nicht alle Mitarbeiter Zugang („Mitarbeiter 2. Klasse“) System selbst und Aufbau kann je nach Umfang auch teuer werden Geringe Nutzerfreundlichkeit Schwer auffindbare Inhalte Nicht online-gerechte Aufbereitung der Inhalte Mangelnde Aktualität/ veraltete Daten
  • 36.
    Intranet (und Internet)– 10 goldene Regeln Strategie: Ziele und wie sie erreicht werden Struktur: Wer macht was Usability: Einfache und intuitive Nutzbarkeit, möglichst wenige Hirarchieebenen Aktualität und Qualität: Immer an den Leser denken Das Wichtigste zuerst: also auf die Startseite, evtl. personalisiert/ individualisiert Effizientes arbeiten ermöglichen: Tools und Infos nah am Alltag Teamwork fördern: interaktives Intranet Suchfunktion: Wer sucht soll auch finden – schnell, effektiv Nutzung tracken: Optimieren anhand des Nutzerverhaltens Nah am Nutzer bleiben: Gespräche, Interviews, Befragungen helfen bei der Optimierung
  • 37.
    Intranet vs. Internet– Fazit Internet und Intranet sind sich sehr ähnlich Das Intranet ist ein Internet mit klarer Userbegrenzung Es gelten die gleichen journalistischen Regeln Ein großer Unterschied sind die Zielgruppen Genutzt wird, was gut, übersichtlich, professionell und aktuell ist und einen Mehrwert bietet Mach es richtig oder lass es bleiben Beides kostet viel Zeit Weniger ist oft mehr Es ist besser, kein Intranet od. Internet (Website) zu haben, als ein schlechtes
  • 38.
    Online-Texten 2. SprachlicheRegeln und Richtlinien für Texte im Netz
  • 39.
    Texten für dasInternet bedeutet ... Das www bedeutet eine enorme Informationsflut mit einer unendlichen Konkurrenz Die meisten User lesen Bildschirmseiten nicht wirklich, sondern "scannen" – Schätzungen gehen davon aus, dass nur knapp 30% der Inhalte online gelesen werden Leser bleiben im Schnitt 30sec auf einer Seite (= ca. 125 Wörter) Paradoxon: Leser suchen nach Texten/ Informationen, aber sie lesen nicht gerne Die ersten Worte entscheiden über Click oder Nicht-Click
  • 40.
    Texten für dasInternet Content is King
  • 41.
    Texten für dasInternet bedeutet ... ... Den Text als optisches Element begreifen Die Zielgruppe genau definieren und bedienen Die Sprache der Zielgruppe sprechen/ schreiben (Tonalität) Inhaltlich noch schneller auf den Punkt kommen als bei Print Die Sprache noch klarer und präziser halten als bei Print Den Leser mit dem ersten Satz einfangen Die ersten zwei Wörter sind die wichtigsten Dem User mit Links einen Mehrwert bieten
  • 42.
    Lesefreundlichkeit steigern EineIdee pro Absatz Zwischenüberschriften Wichtige Begriffe (Keywords) hervorheben (z.B. fetten ) Hervorhebungen sparsam einsetzen Wiederholungen in Maßen Aufzählungen statt Fließtext Ggf. „Styleguide“ für Unternehmenstexte anlegen
  • 43.
    Gestaltung Text –auch Online gelten die Printregeln Kurze, prägnante Sätze Lieber Verben als Substantive und Verben nach vorne Aktiv statt passiv formulieren Wenn Substantive, dann konkret, bildhaft, treffend Subjekt in der Regel vor Objekt Fremdwörter auch im Fachbereich sparsam verwenden Füllwörter vermeiden Überflüssige Adjektive vermeiden Hauptsachen in Hauptsätzen, Nebensachen in Nebensätzen oder in neuen Hauptsätzen Keine Schachtelsätze Glaubwürdigkeit und Authentizität sind wichtig
  • 44.
    Gestaltung Text –auch Online gelten die Printregeln Einen roten Faden führen Auf die frühe Beantwortung der W-Fragen achten Einfach, klar und verständlich schreiben Gliederung und Führung durch Zwischenüberschriften Texte sollten von hinten absatzweise kürzbar sein Die bereits genannten Regeln beachten Wenn nichts einfällt: einfach anfangen!
  • 45.
    Online-Text Die W-FragenSie beschreiben die wesentlichen, benötigten Informationen Die Basis Die Ergänzung
  • 46.
    Gestaltung Text –Beispiel Quelle: www.mymuesli.com/PM-mymuesli-2go.pdf
  • 47.
    Fazit Im Internetwird nicht gelesen, sondern „gescannt“ Inhalte klar, präzise und einfach auf den Punkt bringen Auf Qualität und Aktualität achten Aktuelles und Infos aller Art sind Hauptgrund für Internetnutzung Glaubwürdig und authentisch sein Aktive Sprache in kurzen Sätzen Guter Stil ist ökonomisch Mehrwert bieten (Links) Immer an die Kenntnisse und Bedürfnisse der Zielgruppe denken
  • 48.
    Online-Texten 3. Einführungin Word Press CMS für alle
  • 49.
    Word Press VomDownload zum fertigen Blog in 5 Minuten Open Source-System zur Verwaltung der Inhalte einer Website (Texte und Bilder) Die erste stabile Version von WordPress erschien am 3. Januar 2004 Besonders geeignet zum Aufbau und zur Pflege eines Weblogs Auch als einfaches Content-Management-System verwendbar Eines der am weitesten verbreiteten Weblog-Systeme 2007 Gewinner des Open Source CMS Award in der Kategorie Best Open Source Social Networking Content Management System
  • 50.
    Online-Texten 4. Headline,Teaser, Onlinetext So werden wir gelesen
  • 51.
    Headline – DerTitel „ Die meisten lesen doch nur die Überschrift!“ Doppelt so viele lesen die Überschrift wie den Text (Poynter-Studie, USA, 1990)
  • 52.
    Headline Sie enthältdie Kernaussage des Textes! Sie ist eine Kurznachricht Sie kann für sich alleine stehen Sie entscheidet über Click oder Nicht-Click Reizwörter und Ungewöhnliches wecken Neugier und animieren zum Click Die Überschrift steht in der Regel im Präsens, bei Ereignissen in der nahen Vergangenheit im Perfekt, aber nie im Imperfekt! Die Überschrift hat ein Verb , Artikel werden weggelassen, um einen Schlagzeilencharakter zu erreichen Sie sollte mit dem Teaser eine Einheit bilden Keywords für Suchmaschinen im Netz beachten
  • 53.
    Funktionen der HeadlineSie soll den Leser zum Einstieg in den Text motivieren Sie soll das Thema eines Textes formulieren – was erwartet den Leser Sie soll den Inhalt zusammenfassen Sie soll den Text im Vergleich mit anderen gewichten Sie soll dem Leser bzw. User signalisieren, welche Darstellungsform ihn erwartet
  • 54.
    Headline - BeispieleSchlecht: Börsengang im Oktober (Wer?) Besser: Deutsche Bahn geht im Oktober an die Börse   Schlecht: Terrorverdächtige im Flugzeug festgenommen (Wo? Wie?) Besser: Terrorverdacht: Polizei stürmt Flugzeug auf dem Kölner Flughafen
  • 55.
    Headline – einpaar Richtlinien Große Buchstaben Markantes Bild in der Nähe der Überschrift (gilt v.a. für den Boulevard) Klar in der Aussage und verständlich Sie darf nicht den Text verfälschen Reizvoll und Interesse weckend, also Lust machen auf den Text Peinlichkeit und unfreiwillige Komik muss sie vermeiden um jeden Preis Auf den Zeilenfall achten Sie sollte neutral gehalten sein; davon wird aber häufig und häufig gewollt abgewichen Ggf. ist ein erklärender, sachlicher Untertitel einzufügen
  • 56.
    Teaser Der Teasersoll dem Leser verraten, worum es in dem Artikel geht und warum er den Text unbedingt lesen muss Er wird i.d.R. durch Fettung , teils auch durch größere Schrift , hervorgehoben Länge bis zu 300 Zeichen, ca. 4-5 Zeilen Kurz, einfach, klar, direkt formulieren Wie ein Teaser geschrieben ist, hängt von der Zielgruppe des Web-Angebots und von der Stilform des Artikels ab Beim Anklicken des Teaser wird daraus der Lead . Ein Lead ist der kurze Vorspann vor dem eigentlichen Artikel. Er enthält die wichtigsten Fakten in Kurzform Ziel ist es, im Leser eine Erwartungshaltung aufzubauen, die nur durch das Lesen des ganzen Textes erfüllt wird
  • 57.
    Teaser – verschiedeneFormen Nachrichtenteaser: bevorzugte Stilform für aktuelle Web-Seiten; informiert, verrät mehr. Präsens oder Perfekt Zusammenfassender Teaser: gibt den Informationskern der nachfolgenden Webseite wieder Ankündigungs-Teaser: soll beim User eine Erwartungshaltung entstehen lassen und Neugier auf die angekündigte Information wecken Kommentierender Teaser: erlaubt sich Meinung, v.a. bei Kommentaren und Analysen Cliffhanger-Teaser: „Fortsetzung folgt…“; machen an einer spannenden Stelle Schluss und platzieren dort den „mehr“-Link
  • 58.
    Zusammenfassung Die erstenWorte entscheiden bereits über Click oder Nicht-Click Headline, Teaser und Text bilden eine Einheit Texte in kleine Häppchen gliedern W-Fragen beantworten Sprache einfach und klar Glaubwürdig und authentisch sein Zielgruppen beachten: Für wen schreiben wir
  • 59.
  • 60.
    Verlinkung „ Dowhat you do best and link to the rest!“ Zitat: Jeff Jarvis, US-amerikanischer Journalist und Professor
  • 61.
    Verlinkung Link =Hyperlink = aus engl. Verknüpfung, Verbindung, Verweis Grundlegendes Element des World Wide Web Links sollten (Informations-) Mehrwert bieten Links funktionieren multimedial Links führen zu anderen Inhalten, gleich ob Text, Kontakt/Mail, Webseite, Bild, Audio/ Video, etc.
  • 62.
    Verlinkung Interne LinksNutzer bleiben auf Website Verweise auf weitere Inhalte oder Details Download eigener Inhalte Zurück-Button Externe Links Nutzer verlassen eigene Website In neuem Fenster öffnen Weiterführende Informationen Angebote von Kooperationspartnern
  • 63.
    Verlinkung – WichtigeLinkfunktionen MEHRWERT Strukturieren und ordnen den Lesefluss Zusatzinformationen und Services Detailliertere Hintergrundinformationen Download/ Speichern von Dokumenten/ Dateien Vernetzung mit und Empfehlung von Kooperationspartnern SEO
  • 64.
    Verlinkung – Richtigverlinken: Lincoln Studie (2003) Nutzer erwarten von einem Link, dass er sie direkt zu den gewünschten Informationen führt Nutzer klicken solange weiter, wie sie darauf vertrauen, dass die folgenden Seiten die gewünschten Informationen enthalten Nutzer erwarten, dass Informationen mit jedem Klick spezifischer werden Sind Links falsch und führen nicht zu den erwarteten Inhalten, sind die Nutzer enttäuscht, verlieren Vertrauen und verlassen die Website (evtl. für immer) Quelle: User Interface Engineering, USA www.uie.com/articles/getting_confidence/
  • 65.
    Verlinkung – Richtigverlinken Links müssen eindeutig und verständlich sein Links müssen erfüllen, was der User von ihnen erwartet Links zu thematisch passenden und qualitativ hochwertigen Seiten helfen bei Glaubwürdigkeit und SEO Sackgassen vermeiden Externe Links nicht zu früh setzen: Gefahr, User zu verlieren Externe Links in neuem Fenster öffnen Externe Links auf Seriosität und Qualität prüfen Verlinken nicht übertreiben – auch hier gilt: Weniger ist oft mehr
  • 66.
    Verlinkung – Link-GestaltungFarb wechsel Unterstreichung / Hervorhebung Symbole verwenden – CAVE: Symbole müssen klar verständlich sein (Bsp. Stern.de ) Auf den verlinkten Inhalt hin schreiben – Neugier wecken/ zum klicken animieren Wechsel der Ansicht/ Inhalte im gleichen Fenster oder öffnen eines neuen Fensters
  • 67.
    Verlinkung – Rechtliches Prinzipiell liegt es in der Natur der Sache, dass das Internet gerade aufgrund der Verlinkungen der einzelnen Sites untereinander funktioniert und derart vielfältig ist. Daher wird allgemein davon ausgegangen, dass Derjenige, der eine Seite online stellt, grundsätzlich einwilligt, dass Dritte auf seine Seite verweisen. Sollte eine Verlinkung untersagt werden, sollte der Link entfernt werden, um jeglichen Rechtsstreitigkeiten aus dem Weg zu gehen. Vorsicht bei Seiten mit rechtswidrigen oder gar strafbaren Inhalten. Unter Umständen kann man für Verweise auf solche Seiten haftbar gemacht werden. Überprüfen Sie die Internetangebote, auf die Sie verweisen wollen. Ratschlag24.com: http://www.ratschlag24.com/index.php/verlinkung-im-internet-grundsaetzlich-zulaessig /
  • 68.
    Verlinkung – MEHRWERT-BeispieleSpecials – Beispiel FWU Online-Special „Wetter“ Bildergalerien – Beispiele bei Welt.de , Audi , Bayer Slideshows – Beispiel „After the war“ von Felix Seuffert Foren – Beispiel chip.de Chats – Beispiel „Motortalk“ von Mercedes Blogs – Beispiel Saftblog , Kelterei Walther Umfragen/ Abstimmungen – Beispiel AOK , Beispiel tagesschau.de Tests – Beispiel spiegel.de Gewinnspiele – Beispiele bei freundin.de Audios – Beispiel bundeskanzlerin.de Videos – Beispiele: Deutsche Post , Coca Cola Podcasts – Beispiele Bayern 3 Vodcasts – Beispiele ZDF Mediathek Smartphone-Apps – Beispiele: Audi , tagesschau.de
  • 69.
    Fazit Links sindein grundlegendes Element des WWW Wichtigste Link-Funktion: MEHRWERT Neben internen Links sollten auch externe Links gesetzt werden Links müssen klar erkenntlich und eindeutig gestaltet sein Links müssen erfüllen, was User erwarten: Vertrauen schaffen Links funktionieren multimedial Links sind ein sehr wichtiger Bestandteil der SEO Externe Links sollten auf Inhalte und Qualität geprüft sein
  • 70.
    Online-Texten 6. PR-relevanteDarstellungsformen im Netz
  • 71.
    Darstellungsformen im Netz– klassisch Information (tatsachenbetont) Bericht Feature Interview Nachricht (Netz-)Dossier Reportage Kommentar (meinungsbetont) Kommentar Glosse Kritik Kann Glaubwürdigkeit und Akzeptanz steigern, gerade im Intranet. Service Fragebögen Ratgeber Umfragen Wesentlicher Anteil im Netz
  • 72.
    Darstellungsformen im Netz– neu und interaktiv Social Networks Weblog/ Blog Newsrooms Newsletter RSS-Feed Podcast/ Vodcast Wiki Diskussionsgruppen/ Newsgroups Kommunikationsforen (Chats) E-Mail
  • 73.
    Social Media SocialMedia macht Werbung zum Dialog Social Media ergänzt klassische PR-Maßnahmen, ersetzt sie aber nicht Social Media muss zum Unternehmen passen Social Media kostet relativ wenig Geld aber viel Zeit Mach Social Media ganz oder gar nicht!
  • 74.
    Social Networks SocialNetworks sind Gemeinschaften im Internet die sich in aller Regel durch folgende Punkte auszeichnen: Offenheit für neue Mitglieder u. Kontakte unter den Mitgliedern Netzwerk von Mitgliedern ist transparent Informationsverbreitung im Netzwerk wird gefördert (Virale Komponente) i.d.R. kostenlos Die starke, nur eingeschränkt steuerbare, Eigendynamik der Netzwerke kann sich auch negativ (Kritik, Angriffe) auswirken Social Networks sind zeitintensiv und können sich zu Zeitfressern entwickeln
  • 75.
    Social Networks –Verbreitung in Deutschland Quelle: Google Ad Planner, Januar 2011/ Meedia
  • 76.
    Facebook Online seitFebruar 2004 Social Network Nummer 1: 540 Mio. Nutzer weltweit, 23 Mio. Nutzer in Deutschland Wer Social Media-PR betreiben will, kommt an Facebook kaum vorbei Auch wenn das Unternehmen selbst nicht aktiv bei Facebook auftritt, kann es sinnvoll sein, nach möglichen Fremdberichten zu screenen
  • 77.
    Was bringt Facebook?Firmen bei Facebook gelten als offen und modern Facebook-Auftritt steigert Traffic auf Firmen-Website (wie auch andere Web 2.0-Tools) Multiplikatoren-Effekt über Fans und deren Netzwerke (virale Komponente) Vernetzung: Facebook Fan-Widget in Firmen-Website einbinden User Generated Content kann Aktualität, Involvement und Viralität einer Facebook-Seite steigern Verbessert Suchmaschinenranking (Google liebt Social Networks) Niedrige Kosten
  • 78.
    Online-PR – So-besser-nicht-Beispiel Facebook-Kampagne „Chefticket“ der DB Chefticket Facebook-Kampagne von der Deutschen Bahn, 2010 Zielgruppe: Jeder, der für 25 Euro Bahn fahren will Ziel: Das „Chef-Ticket“ für 25 Euro bewerben Maßnahmen Online: Facebook -Auftritt mit Werbefilm ( YouTube ) Sonstiges: Entwickelt und umgesetzt von Ogilvy
  • 79.
    Online-PR – So-besser-nicht-Beispiel Facebook-Kampagne „Chefticket“ der DB Was ging schief? Erste negative Kommentare zum Video: „arm“ oder „verwerflich“, "Den Werber (...) solltet ihr rauswerfen!" > Keine Reaktion durch die Betreuer! Wenig später schoss sich dann die Facebook-Gemeinde auf die Bahn selbst und ihr Social Media-Auftreten ein. Die Frage nach einer Moderation wurde immer lauter Bilanz nach neun Stunden: Auf insgesamt 37 Posts (die eigenen eingeschlossen) hatten die Betreiber es geschafft, sechs Mal zu kommentieren. Fünf Mal wurde bei einem eigenen und einmal wurde auf einen "externen" Post kommentiert Fragen, wie der Kunde denn das Ticket über Facebook bezahlt oder überhaupt genau bekommt, blieben ebenfalls unbeantwortet WICHTIG: Genug personelle Ressourcen für das Community Management vorbereiten. Aktuell macht es eher den Eindruck, als ob eine einzige überforderte Person dafür abgestellt wurde Quelle: PR-Blogger , 18.10.2010
  • 80.
    Twitter Online seitMärz 2006 98 Mio. Nutzer weltweit 2,8 Mio. Nutzer in Deutschland Mehr „Newsticker“ als Dialogmedium (140 Zeichen-Meldungen) Multiplikatoreneffekt wird höher eingeschätzt als bei Facebook Auch wenn das Unternehmen selbst nicht aktiv twittert, kann es sinnvoll sein, nach möglichen Fremdberichten zu screenen
  • 81.
    Was bei Twitterzu beachten ist Den eigenen Firmen-/Markennamen sichern Kurze, aussagekräftige Hash-Tags (#) verwenden – nicht zu viele, i.d.R. 3 Stück Information und/oder Unterhaltung sind wesentliche Faktoren Regelmäßig twittern Nicht zu viel Eigenwerbung, auch interessante Links und Tweets (re)twittern Auch off-topic twittern Quellen nennen Den Followern folgen Screening: Was berichten andere zu meinem Unternehmen
  • 82.
    Wie Twitter eingesetztwerden kann Vertrieb: Beispiel Dell Kundendienst: Beispiel Telekom Pressemitteilungen: Beispiel SAP Krisenkommunikation: Beispiel Gmail Verkehrsmeldungen (funktioniert wohl gut): DB_Info Pressemeldungen: db_press Recruiting: DBKarriere
  • 83.
    10 goldene Regelnfür Social Media Marketing Omnipräsenz: Möglichst vielen Plattformen nutzen, in Blogs und Foren vertreten sein um wahrgenommen zu werden Lust auf offenen Dialog auf Augenhöhe mit den Zielgruppen. Das Interesse am Dialog muss vorhanden sein (mit allem was dazu gehört – auch die Bereitschaft evtl. kritisiert zu werden Es geht um Kommunikation mit Menschen, nicht mit abstrakten Kunden/Mitgliedern o.ä. Zuhören und nachfragen Loslassen und Macht abgeben Mitmachen fördern Transparenz und ständige Kommunikation, z.B. Information über aktuelle Projekte auf einer Facebook-Page oder via Twitter Nicht zu perfekt sein und nicht immer Recht haben Wissen teilen Vertrauen der Nutzer/ Fans (= potentielle Kunden) nicht enttäuschen
  • 84.
    Weblog Weblog =Blog, Blogger Start Mitte 1990er, Begriff „Weblog“ 1997 von Jorn Barger (USA) eingeführt (bloggt nicht mehr) „ Blog“ wurde erstmals von Peter Merholz verwendet Heutige Funktion: Online-Tagebuch, Diskussionsforum, Gerüchteküche, häufig aus der Ich-Perspektive Einfaches Medium zur Selbstdarstellung und für Meinungen zu spezifischen Themen Oft sind auch Kommentare der Leser zulässig Wird in Firmen (Intranet) zum Dokumentieren aktueller Firmenveranstaltungen und für PR in eigener Sache genutzt 8,4% der deutschen Internetnutzer mit eigenem Blog, weltweit etwa 200 Millionen Blogs (Anfang 2010)
  • 85.
    Blogify your lifeGute Blogs sind ein starkes und kostengünstiges Marketingtool im Web 2.0 Neue Zielgruppen gewinnen Leser/ potentielle Kunden binden durch attraktive Inhalte und aktive Teilnahme In Dialog mit Lesern/ potentiellen Kunden treten Bloginhalte werden von Suchmaschinen gut gelistet
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    Weblog/ Blog –Was zu beachten ist Geeignet für Privatkundenansprache, weniger für Geschäftskunden Kurze Produktzyklen sind gut, lange Zyklen sprechen gegen Blogs Einfach zu erklärende und kostengünstige Produkte sind besser geeignet als erklärungsbedürftige und teure Produkte Bloggen mehrere Mitarbeiter, klare Regeln festlegen (One-Voice-Policy vs. Corporate Blog – Bsp. Daimler , http://blog.daimler.de/) Knowledge-Blogs im Intr a net, um internes Wissensmanagement zu unterstützen
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    Weblog/ Blog –Texte für Blogs Unterscheidet sich sehr stark von sonstigen Website-Inhalten Der Autor steht im Vordergrund – Ich-Perspektive Individuell und authentisch schreiben Meinung und Emotion sind hier wichtig Informieren, argumentieren, diskutieren Man muss etwas zu sagen haben und Bescheid wissen Gute und aktuelle Inhalte Auch externe Themen aufgreifen Verlinken Autor mit Bild und ein paar Infos zur Person (kleiner Lebenslauf)
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    Weblog/ Blog –Best Practice Beispiel „ Saftblog “ Kälterei Walther Blog seit Jan. 2006 Text, Bild, Video Hier bloggt die Chefin Inhalte: Alles rund um Saftherstellung, historische Saftpresse, das Büro der Chefin, zwei herrenlose Katzenbabys auf dem Werksgelände, der Wachhund, … Über 450.000 Besucher http://www.walthers.de/saftplausch/
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    Newsroom Firmen-Newsrooms alseigenständiger und interaktiver Ersatz des klassischen Pressebereichs auf Unternehmenswebsites Medienarbeit in Echtzeit Multimedial Mehr Transparenz, mehr Glaubwürdigkeit, mehr Vertrauen Mehr Sichtbarkeit in Suchmaschinen
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    Newsroom – BeispielCoca Cola http://newsroom.coca-cola-gmbh.de/
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    Newsletter – Wassollte beachtet werden? Mehrwert zur Homepage bieten Er muss leicht bestellbar und abbestellbar sein Frequenz beachten Themen langfristig planen und an Autoren verteilen Die Optik sollte ansprechend, klar und übersichtlich sein Anpassung an Firmen-CI erhöhen Wiedererkennung und richtige Zuordnung der Informationen Eigene und Fremdinhalte trennen (grafisch, farblich) Das Wichtigste kommt zuerst Ist der Absender gleich erkenntlich und bilden Absender, Betreff und Inhalt eine sinnvolle Einheit Inhalte anteasern und verlinken auf Volltexte auf eigener Website An Zielgruppe anpassen Auch der Newsletter benötigt ein Impressum und Kontakt Empfänger müssen Einverständnis für Empfang erklärt haben
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    RSS-Feeds Eine ArtNewsticker auf Basis von XML-Dateien Informieren zu News aus Blogs, Nachrichten, Wetter, Börse, etc. Neuigkeiten aus RSS-Channels werden dem Abonenten über Feed-Reader automatisch angezeigt Neben Text kann auch Multimedia (Audio/ Video) verbreitet werden RSS-Reader sind bereits in vielen Browsern und Mail-Programmen eingerichtet Beispiele für eigene RSS-Reader: Feedreader (einer der beliebtesten deutschen Reader) Google Reader, NewzCrawler, NewsBee , Awasu (Englisch) Tipp: News nur anteasern und auf Website verlinken
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    Darstellungsformen im Netz– Tipps Genügend Zeit einplanen Dialogbereit sein Fragen beantworten Kritik konstruktiv nutzen Transparent bleiben Direkte Ansprache (z.B. Mail) sparsam und gezielt einsetzen Alle Formen redaktionell begleiten Soweit möglich, Meinung und Tatsachen trennen Audio und Video als gezielte Ergänzung zu Text und Foto Downloadmöglichkeiten: z.B. längere Texte (PDF), Audios, Videos Links zu Hintergrundinfos, Chats und Foren (falls vorhanden) Mehrere Kanäle nutzen und vernetzen Authentisch bleiben
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    Darstellungsformen im Netz– Tipps An Zielgruppen und deren Bedürfnisse anpassen!
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    Online-PR – BestPractice Beispiel Social Media-Kampagne „Pritt Paper Gang“ Pritt Paper Gang Online-Kampagne von Henkel, 2009 Zielgruppe: Jugend von 11-19 Jahre Ziel: Spaß am Basteln vermitteln, Markenbekanntheit aufbauen Maßnahmen Online: Eigene Website, Social Networks (siehe Folgechart), Filmproduktionstool, Preisverleihung, Anzeigen Sonstiges: Multilevel-Erfolgsmessung, OVK-Preis 2009
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    Online-PR – BestPractice Beispiel Social Media-Kampagne „Pritt Paper Gang“ „Paper Gang“- Website Facebook SchülerVZ Myspace (nicht mehr aktiv), Werbeschaltungen YouTube Twitter Henkel- Website
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    Kontakt Dr. AndreasGnann Website: www.gnanncom.de Xing: https://www.xing.com/profile/Andreas_Gnann3;key=0.0