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nuvoNr. 6/2019 • 2. Jahrgang • Das ostdeutsche Wirtschaftsmagazin
Fachkräfte: Ideen, Konzepte, Förderung
Norman Müller
Wirtschaftsregion Lausitz
Struktur- und Regionalentwicklung –
gemeinsam Perspektiven schaffen
Dr. Miloš Stefanović
Digitale Kreditmanufaktur für den Mittelstand
Onlineplattform der Bürgschaftsbanken
Dr. Burkhardt Greiff
Präsident des UVBB
Synergien durch Kooperation mit der
TH Brandenburg
ISSN 2625-3356
Rubrik
Sicherheit ist, sich rundum geborgen
zu fühlen. Am besten ein Leben lang.
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cher Partner für alle Versicherungs- und Finanzfragen durch ihr
Leben. Mit maßgeschneiderten Dienstleistungen, erstklassigem
Service und persönlicher Beratung. Und das alles selbstver-
ständlich direkt in Ihrer Nähe. Denn darauf können Sie sich bei
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­­3nuvo6/19
Aus dem Netzwerk
Kooperationsvertrag zwischen Unter-
nehmerverband Brandenburg-Berlin und
Technischer Hochschule Brandenburg
Der Unternehmerverband
Brandenburg-Berlin e. V.
(UVBB) und die Technische
Hochschule Brandenburg
(THB) wollen enger zusam-
menarbeiten. Dazu haben
Dr. Burkhardt Greiff als Präsi-
dent des UVBB und Prof. Dr.
Andreas Wilms als Präsident
der THB im Rahmen des
Technologie.Transfer.Tags
der THB im November 2019
einen Kooperationsvertrag
unterzeichnet.
„Durch die Zusammenar-
beit der Vertragspartner soll
synergetisches Potenzial zwi-
schen Wissenschaft und
Wirtschaft erschlossen wer-
den“, heißt es im Vertrag.
Mit der Kooperation möch-
ten die Vertragspartner ei-
nen Beitrag leisten für leis-
tungs- und wettbewerbsfähige For-
schung, Technologietransfer und praxiso-
rientierte Lehre. Außerdem soll die direk-
te Vermarktung der Forschungsergebnis-
se in Form von marktfähigen Produkten,
Leistungen und Verfahren unterstützt
werden. Der Wissens- und Anwendungs-
stand in den unterschiedlichsten Fachge-
bieten sowie die markt- und praxisorien-
tierte Aus- und Weiterbildung von Wis-
senschaftlerinnen und Wissenschaftlern
sowie Ingenieurinnen und Ingenieuren
soll verbessert werden. Ein weiteres Ziel
lautet, wo es möglich ist, personelle Ka-
pazitäten, Geräte und Ausrüstungen ef-
fektiver zu nutzen.
Prof. Dr. Andreas Wilms (l.) und Dr. Burkhardt Greiff
Mietverträge
platzen schneller
als man denkt
Sie haben im Interesse einer Amortisie-
rung und Planungssicherheit langjährige
Mietverträge geschlossen. Eine kleine
Unachtsamkeit kann aber schnell zum
Platzen der vereinbarten Laufzeiten füh-
ren. Das Gesetz sieht
vor, dass Mietverträ-
ge, die für eine län-
gere Zeit als einem
Jahr nicht in schriftli-
cher Form geschlos-
sen werden, für un-
bestimmte Zeit gelten. Eine im Mietver-
tag enthaltende Laufzeit ist bei Verlet-
zung der sogenannten Schriftform hinfäl-
lig. Das Mietverhältnis kann vorzeitig ge-
kündigt werden. Zur Einhaltung der
Schriftform ist es erforderlich, dass der
Mietvertrag in einer einheitlichen Urkun-
de niedergelegt und diese von den Ver-
tragspartnern durch Namensunterschrift
unterzeichnet wird. Alle Änderungen, die
einen dieser Aspekte betreffen, müssen
durch entsprechende Nachträge in Form
von wiederholt unterschriebenen Urkun-
den geregelt werden. Erfolgen Änderun-
gen nur mündlich, so führt dies zu einem
Schriftformverstoß und dem Entfall der
Befristung.
Autor ist Mathias Matusch,
Fachanwalt für Miet- und Wohnungsei-
gentumsrecht sowie für Medizinrecht
Anzeige
­­­­4 nuvo6/19
Speziell Unternehmen der wissensintensi-
ven Dienstleistungen erreichen mit 67
Mrd. Euro ein Allzeithoch.
Die zusätzlichen Investitionen wurden
im zurückliegenden Jahr vollständig über
externe Finanzierungsquellen gestemmt.
Hier zeigt sich das sehr gute Finanzie-
rungsumfeld, gepaart mit einer historisch
niedrigen Ablehnungsquote bei Kredit-
anträgen. Das Kreditvolumen macht ei-
nen deutlichen Sprung und erreicht ein
Allzeithoch: Insgesamt haben 573.000
Unternehmen einen Bankkredit aufge-
nommen, das Gesamtvolumen beträgt
75 Mrd. Euro. Besonders bevorzugt wur-
den langfristige Bankkredite. Im Gegen-
zug sank der Einsatz eigener Mittel. Der
Mittelstand schont also seine in der Ver-
gangenheit aufgebauten Rücklagen.
KfW-Ökonom Dr. Michael Schwartz sagt
zu den Ergebnissen des KfW-Mittel-
standspanels: „Der Blick auf das zurück-
liegende Jahr ist wiederholt von Bestmar-
ken geprägt. Und auch 2019 werden die
Unternehmen auf Wachstumskurs blei-
ben: Beschäftigung, Umsätze und Investi-
tionen werden weiter zulegen. Die Dyna-
mik aber geht merklich zurück – dem
langwährenden Aufschwung scheint all-
mählich die Puste auszugehen. Parallel
zur deutlichen Konjunkturabkühlung in
Deutschland deutet sich damit das Ende
der mittelständischen Rekordjahre an,
wenn auch vorerst das Niveau hochblei-
ben dürfte. Die dunklen Wolken am Hori-
zont sind aber kaum mehr zu übersehen.“
Weitere Informationen finden Sie unter
www.kfw.de/mittelstandspanel
Aktuell
Unternehmen zwischen Bestmarken und Abwärtssorgen
KfW-Mittelstandspanel 2019: Rekordjahr im Rücken, dunkle Wolken voraus
Der Mittelstand in Deutschland ist im
Jahr 2018 von einer Bestmarke zur nächs-
ten geeilt. Die kräftige Binnenkonjunktur
hat den kleinen und mittleren Unterneh-
men (KMU) zum stärksten Umsatzwachs-
tum seit sieben Jahren, einem weiteren
Beschäftigungsrekord sowie einem an-
dauernden Investitionshoch verholfen.
Die Ergebnisse des unlängst veröffent-
lichten KfW-Mittelstandspanels zeichnen
ein nahezu makelloses Gesamtbild für
das vergangene Jahr. Im laufenden Jahr
wird sich dieses voraussichtlich spürbar
eintrüben.
Im Detail zeigt das aktuelle KfW-Mittel-
standspanel: Die kleinen und mittleren
Unternehmen spielen weiter ihre Rolle als
Motor des Arbeitsmarkts: Ende 2018 wa-
ren 31,7 Mio. Menschen in KMU beschäf-
tigt, das sind 391.000 bzw. 1,3 % mehr als
im Jahr zuvor. Bemerkenswert ist dabei
die Ausweitung der Vollzeitbeschäfti-
gung um 2,4 % durch die Unternehmen,
während sie die Teilzeitbeschäftigung um
1,6 % reduziert haben. Tragende Säule
des anhalten-
den Job-
wachstums ist
der Dienstleis-
tungssektor,
wobei vor al-
lem die wis-
sensintensiven
Dienstleistun-
gen an Bedeu-
tung gewin-
nen.
Die Umsätze
der KMU stie-
gen im Durch-
schnitt um 4,9
% und damit
so stark wie
seit 7 Jahren
nicht mehr. Von der konjunkturellen
Hochphase des vergangenen Jahres pro-
fitieren vor allem Unternehmen des Bau-
gewerbes (+ 8,0 %) sowie Kleinstunter-
nehmen mit weniger als 5 Beschäftigten
(+ 6,2 %), während das Umsatzwachstum
im Verarbeitenden Gewerbe
deutlich hinter die Vorjahres-
werte zurückfällt (ca. 4 %).
Hohe Zuwachsraten hat zu-
dem E-Commerce im Mittel-
stand aufzuweisen (+27 %
Umsatz in den letzten zwei
Jahren). Dessen Beitrag zum
gesamten Umsatz steigt auf
250 Mrd. Euro an.
Die durchschnittliche Ei-
genkapitalquote der KMU
bleibt mit 31,2 % auf einem
hohen Niveau; viel spricht al-
lerdings dafür, dass der lang
anhaltende Aufbau von Ei-
genkapital zu einem Ende
kommen könnte. Dennoch
sollten die Unternehmen mit
dieser Quote für eine mögli-
che Verschlechterung des
Finanzierungsklimas ge-
wappnet sein.
Bei den Investitionen blei-
ben die Unternehmen auf
Expansionskurs: Das Volu-
men der Neuinvestitionen
steigt erneut und zwar um
4,5 % auf 184 Mrd. Euro. Die
Unternehmen investieren
überdurchschnittlich viel in
die Erweiterungen ihrer Ka-
pazitäten, wobei der Dienst-
leistungssektor heraussticht:
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­­­­6 nuvo6/19
will“, erklärt Stefanovic. „Dann können
die angeschlossenen Finanzinstitute dem
Unternehmer ihr Angebot unterbreiten.
Der ganze Prozess ist für den Unterneh-
mer und die Kreditinstitute kostenfrei und
über seinen Portal-Zugang jederzeit
transparent und sicher.“
„Als digitaler Konsument will man auch
als Unternehmer nicht mehr ‚Antragsstel-
ler’ sein, sondern selbst wählen und ent-
scheiden, welches Angebot man nutzt.
Mit dem Finanzierungsportal konnten wir
die Möglichkeiten des Internets effektiv
einsetzen, ohne auf die persönliche Bera-
tung und den Kontakt zu verzichten,“ er-
klärt Jessica Heitepriem.
finanzierungsportal.ermoeglicher.de
Blick auf die Website des Finanzierungsportals
finanzierungsportal.ermoeglicher.de
Ratgeber
Wenn Banken um Unternehmer buhlen
finanzierungsportal.ermoeglicher.de – die Digitale Kreditmanufaktur
„Mit dem Smartphone innerhalb weni-
ger Minuten eine Kreditanfrage stellen,
innerhalb von ein bis zwei Tagen Rückant-
wort und Beratung und danach eine Zu-
sage erhalten, ist fantastisch. Und das
vorerst ohne Gang zur Bank und ohne un-
nötige Bürokratie“, erzählt Stephanie
Voss. Voss und Geschäftspartnerin Jessi-
ca Heitepriem sind Gründerinnen von
„Mr&Mrs klitzeklein“, ein Kursstudio und
Café in Potsdam-Babelsberg mit vielfälti-
gem Kursangebot und gesunden Köst-
lichkeiten für Groß und Klein. Als eines
der ersten Unternehmen haben sie für die
Finanzierung ihrer Idee das neue Portal
finanzierungportal.ermöglicher.de der
Bürgschaftsbank Brandenburg genutzt.
Fortschreitende Digitalisierung im
Finanzsektor
Für Deutschlands Unternehmer werden
Online-Kreditmarktplätze zunehmend ei-
ne Alternative zu traditionellen Finanzie-
rungsverfahren. Mit finanzierungsportal.
ermoeglicher.de schaffen die Bürg-
schaftsbanken ein Angebot, das den neu-
en Finanzierungsbedürfnissen von klei-
nen und mittleren Unternehmen gerecht
wird. Unternehmensfinanzierungen sind
schneller, transparenter und verständli-
cher möglich, ohne komplizierte und
langwierige Antragsverfahren, hohen
Zeitaufwand oder unnötige bürokratische
Prozesse. „Die Digitalisierung der Finanz-
branche schreitet unaufhaltsam voran –
das gilt inzwischen auch für online verfüg-
bare Unternehmenskredite. Sogenannte
FinTech-Applikationen sind eine Kombi-
nation von Finanzdienstleistungen und
neuen Technologien, die zu maßge-
schneiderten Kreditlösungen für Unter-
nehmen führen“, erklärt Dr. Milos Stefa-
novic, Geschäftsführer der Bürgschafts-
bank Brandenburg.
Pilotbanken Branden-
burg und Berlin
Für sehr viele Unter-
nehmerinnen und Un-
ternehmer gehören der
kaufmännische Bereich
und damit auch das Fi-
n a n z i e r u n g s t h e m a
nicht zu den „Lieb-
lingsthemen“. Das bun-
desweite Projekt, für
das die Hauptstadtregi-
on und deren Bürg-
schaftsbanken Pilot-
banken sind, startet En-
de 2019. „Wir verste-
hen uns als digitale
Kreditmanufaktur“, er-
klärt Dr. Milos Stefanovic, „die spezielle
Produkte, die Finanzierungen, sozusagen
in Handarbeit herstellt, was zu einer ho-
hen Qualität der Finanzierungen führt.
Dabei bewerben sich die vom Unterneh-
men selbst ausgewählten Finanzinstitute
um den Unternehmer, nicht umgekehrt.“
Alternativen gefragt
Bürgschaftsbanken sind
auf Firmenkredite für den
Mittelstand spezialisiert.
Eine neue Generation in-
novativer Unternehmer
fordert jedoch alternati-
ve Finanzierungslösun-
gen, die schneller, einfa-
cher und persönlicher
sind als traditionelle Kre-
dite. Finanzierungsanfra-
gen können über das
Portal von überall und je-
derzeit gestellt werden.
Unterlagen sind im ers-
ten Schritt nicht notwen-
dig, jedoch leicht und
schnell hochzuladen.
„Der Zugang ist barriere-
frei“, erzählt Stefanovic.
Die Anfrage über die ein-
fache und nutzeroptimierte Portaloberflä-
che nimmt weniger als fünf Minuten in
Anspruch. Auf Wunsch wird der Unter-
nehmer anschließend zu Fragen und
Möglichkeiten rund um seine Anfrage be-
raten. „Wir veredeln und tunen die Anfra-
ge des Unternehmers durch Sicherheiten
oder Eigenkapitalverstärkung und öffent-
liche Förderprogramme, wenn er das
Dr. Miloš Stefanović
Jessica Heitepriem und Stephanie Voss
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Banking. Aber besser.
­­­­8 nuvo6/19
Hinblick auf die Digitalisierung und die
sich hier bietenden Potenziale weiterent-
wickelt werden. Die Regierung plant
auch, das Landesmarketing in entschei-
denden Bereichen zu verstärken, um sich
im bundesweiten Wettbewerb um Fach-
kräfte besser aufstellen zu können. Im Bil-
dungsbereich sollen die Schulen des Lan-
des mit 400 zusätzlichen Fachkräften un-
terstützt werden. Angesichts des demo-
grafischen Wandels wird aber auch die
Rekrutierung von ausländischen Arbeits-
kräften wichtiger. Dazu will die Regierung
zunächst eine Arbeitsgruppe des Bünd-
nisses für „Gute Arbeit“ einrichten.
Eine große Bedeutung haben auch die
entsprechenden Förderprogramme des
Landes, mit denen die Investionsbank
des Landes Brandenburg (ILB) Branden-
burgische Unternehmen bei der Gewin-
nung und Sicherung von Fachkräften un-
terstützt. So können KMU beispielsweise
über das Programm Brandenburger Inno-
Ratgeber
Wie tragen Landes- und Förderpolitik zur
Fachkräftesicherung in Brandenburg bei?
Der Mangel an geeigneten Fachkräften
ist in vielen Brandenburger Unternehmen
leider ein vertrautes Thema. In den dies-
jährigen Herbst-Konjunkturumfragen der
Industrie- und Handelskammern sorgte
der Fachkräftemangel daher auch für ei-
ne deutliche Eintrübung der Geschäfts-
perspektiven der Unternehmen. Sowohl
bei der aktuellen Geschäftslage als auch
bei den Erwartungen fielen die Einschät-
zungen der märkischen Unternehmen
schlechter aus, als noch zu Jahresbeginn.
Bei anhaltend hohem Wettbewerbsdruck
steigen zum einen die Arbeitskosten, zum
anderen fehlt den Unternehmen das ge-
eignete Personal, um weiter expandieren
zu können. Auch aus dem aktuellen IAB-
Betriebspanel geht hervor, dass insbe-
sondere Kleinstbetriebe Personalsorgen
haben. Hier konnten ca. 60 Prozent der
Fachkräftestellen nicht besetzt werden.
Diese Einschätzungen und Zahlen zei-
gen klar auf, dass die Problematik des
Fachkräftemangels hochaktuell ist und
bei der künftigen Ausrichtung des Landes
sehr ernst genommen werden muss. Die
neue Landesregierung hat das erkannt
und dem Thema in ihrem Koalitionsver-
trag für die aktuelle Legislaturperiode da-
her entsprechenden Raum gegeben. So
soll die duale Berufsausbildung deutlich
verstärkt und auch das duale Studium mit
weiteren innovativen und praxisnahen
Studiengängen ausgebaut werden, um
den regionalen Fachkräftebedarf künftig
besser decken zu können. Die Fachkräf-
testrategie des Landes soll vor allem im
Gefragt – Fachkräfte sind Mangelware in vielen Branchen
Tillmann Stenger, Vorstandsvorsitzender der ILB
vationsfachkräfte einen Zuschuss für die
Beschäftigung von Werkstudierenden
und sogenannten Innovationsassistenten
erhalten. Dadurch sollen die Einstellung
von hochqualifiziertem Nachwuchs und
der Wissenstransfer von den Hochschu-
len in die Unternehmen begünstigt wer-
den. Im Rahmen der Weiterbildungsricht-
linie können Firmen Zuschüsse von bis zu
50 Prozent für berufliche Weiterbildungs-
maßnahmen ihrer Mitarbeiter erhalten
und damit gezielt deren fachliche Kom-
petenzen entwickeln. Im Rahmen des
Wirtschaftsförderprogrammes GRW-G
und bei der Gründungsförderung
„Gründung innovativ“ sind außerdem
Personalkostenzuschüsse möglich, um
Unternehmen im Wettbewerb um Fach-
kräfte unter die Arme zu greifen.
Die Förderprogramme für KMU aus
dem Europäischen Sozialfonds, mit de-
nen Unterstützung bei der Einstellung
von Hochschulabsolventen oder bei der
betrieblichen Qualifizierung und Weiter-
bildung geboten wird, sollen auch in der
kommenden EU-Förderperiode 2021 bis
2027 fortgeführt werden. Für die gesam-
te Bundesrepublik werden dann voraus-
sichtlich 17,7 Milliarden Euro für Wirt-
schafts-, Sozial- und Regionalförderung
bereitstehen.
Entscheidend für die Fachkräftesiche-
rung im Land sind aber letztlich auch die
generelle Arbeitgeberattraktivität und ei-
ne gute Bezahlung. Diese betrachten 70
Prozent der Mitarbeiter als wichtigsten
Baustein für die Mitarbeiterbindung,
noch vor der Vereinbarkeit von Beruf und
Familie mit 40 Prozent. Hier befinden sich
also auch die Unternehmen in der Pflicht,
gute und moderne Rahmenbedingun-
gen zu schaffen.
­­9nuvo6/19
Advertorial
Unwetter, Lebensmittelrückruf, auf Geschäftsreise bedroht
HDI bietet Absicherung für die Vielfalt unternehmerischer Risiken
Ein gutes Produkt, eine zuverlässige
Dienstleistung und marktgerechte Preise
– was soll da schiefgehen? So einfach ist
es leider nicht: „Unternehmer tragen eine
Vielzahl von Risiken, von denen eine gan-
ze Reihe oft unterschätzt werden“, erklärt
Heiko Waber, Leiter der Niederlassungen
Mitteldeutschland und Berlin/Branden-
burg von Deutschlands großem Indus-
trieversicherer HDI. „Eines davon ist das
Wetter, nehmen wir nur den Bau, die
Energieversorgung, die Landwirtschaft
oder den Tourismus. Ja, auch dafür bie-
ten wir eine Versicherung an, maßge-
schneidert für Mittelständler.“ Die Palette
von Lösungen für unternehmerische Risi-
ken ist groß – hier einige Beispiele.
KLIMArisk
Frosttage verzögern Bautermine, milde
Winter senken den Absatz von Gas oder
Fernwärme, die Urlaubssaison fällt ins
Wasser – mit KLIMArisk können Unter-
nehmen für wetterbedingte Ertragsaus-
fälle, Vertragsstrafen oder Lohnfortzah-
lungen trotz Stillstandszeiten vorsorgen.
Die Basis stellen Wetterparameter dar.
Der Versicherungsnehmer bestimmt ent-
sprechend seiner Risikolage den Schwel-
lenwert, den Selbstbehalt, den versicher-
ten Zeitraum und die Auszahlungshöhe je
Tag oder Stunde. Als Nachweis dienen
Messergebnisse unabhängiger Wetter-
stationen des Deutschen Wetterdienstes.
Produkt-Exklusiv-Schutz (PES)
Lebensmittelrückrufe versetzen Ver-
braucher in Alarmstimmung. Die Ursa-
chen können völlig unterschiedlich sein –
das Ergebnis bedeutet oft Existenzbedro-
hung. Der PES versichert zum Beispiel
das Risiko der Feststellung eines gesund-
heitsgefährdenden Produktmangels oder
wenn ein Produkt durch Dritte manipu-
liert oder seitens der zuständigen Behör-
den ein Produktrückruf angeordnet wird.
Unternehmen können auf die Unterstüt-
zung eines deklarierten Krisen-, Rückruf-
oder PR-Beraters bauen. Ersetzt werden
Rückrufkosten, Dekontaminationskosten,
Kosten für Re-Design und Neuentwick-
lung sowie Beraterhonorare. Auch Her-
stellungskosten, entgangener Gewinn
und künftig nicht realisierbare Gewinne
wegen Umsatzrückgängen sowie Fixkos-
ten sind abgedeckt, außerdem Kosten
von Werbemaßnahmen zur Überwindung
drohender Umsatzeinbußen.
Reiseinsolvenzversicherung EasyCert
Die Thomas-Cook-Pleite zieht noch im-
mer Kreise. Die HDI Insolvenzversiche-
rung EasyCert entspricht der gesetzli-
chen Absicherungspflicht von Kunden-
geldern im Insolvenzfall. Reisebüros, Rei-
severanstalter, Beherbergungsbetriebe
sowie Kleinst- und Gelegenheitsreisever-
anstalter können die Kosten für diese Po-
lice mit dem Online-Tarifrechner selbst
ausrechnen und den Versicherungsschein
downloaden. Die Versicherung deckt so-
fort den Schutz bei Pauschalreisen und
verbundenen Reiseleistungen ab.
HDI Comprehensive Crime Cover
(HTripleC)
Für Geschäftsreisende und Expatriates
gehen Unternehmen weitreichende Kos-
ten- und Haftungsrisiken ein. Die Spezial-
risikoversicherung bietet von Beginn an
eine Präventionsberatung durch einen
namhaften Krisenberater. Im Ernstfall
können Unternehmen auf ein Krisenma-
nagement durch den aus der Präventi-
onsberatung bekannten Krisenberater
zugreifen. Der Versicherungsschutz bein-
haltet einen umfassenden Kostenersatz,
etwa bei Bedrohungssituationen, Entfüh-
rung, spurlosem Verschwinden von Mitar-
beitern oder bei Evakuierungen.
Betriebsunterbrechung und
Maschinenschäden
„In jedem Fall erhalten Unternehmen
eine umfassende Präventionsberatung
und haben erfahrene Ingenieure und wei-
tere Spezialisten als Ansprechpartner an
ihrer Seite“, versichert Heiko Waber. Das
gilt natürlich auch bei dem für alle Unter-
nehmen gängigsten Risiko, der Betriebs-
unterbrechung infolge von Feuer oder
von Maschinenbruchschäden. Wenn mo-
natelang nicht produziert werden kann,
bedeutet dies für Unternehmen schnell
das Aus – für Spezialmaschinen und Aus-
rüstungen gibt es nicht sofort Ersatz, Ver-
tragsstrafen drohen und die Mitarbeiter
haben trotz fehlender Einnahmen An-
spruch auf Lohnfortzahlung. Experten
von HDI Risk Consulting identifizieren mit
Betriebsunterbrechungsanalysen Unter-
nehmensbereiche, bei denen Störungen
oder Ausfälle zu Produktionsunterbre-
chungen oder Betriebsschließungen füh-
ren können. www.hdi.global
In zahlreichen Branchen werden inzwischen zu-
nehmend Drohnen eingesetzt. Der HDI bietet
auch dafür die passende Versicherung an.
­­­­10 nuvo6/19
Ostdeutscher Unternehmertag
KOFA Studie 2019: Wie Unternehmen auch in Ostdeutschland
trotz Fachkräftemangel Mitarbeiter finden
Das Kompetenzzentrum für Fachkräfte-
sicherung (KOFA) hat im Januar 2019 un-
tersucht, wie stark Unternehmen von
Fachkräfteengpässen betroffen sind und
wie Unternehmen mit diesen umgehen.
Obwohl neun von zehn Unternehmen
den Fachkräftemangel bereits spüren,
betreiben lediglich 43 Prozent der Firmen
eine langfristige Personalplanung. Vo-
rausschauende Annahmen über Perso-
nalengpässe, Talentbedarf, Fluktuation
und Pensionierungen werden aktuell nur
von einer Minderheit der Unternehmen
getroffen.
Diese Themen werden am 26. März
2020 auf dem Ostdeutschen Unterneh-
mertag im Kongresshotel am Templiner
See in Potsdam diskutiert.
Zu dem Praxisforum der ostdeutschen
Wirtschaft werden 150 Teilnehmer erwar-
tet.
Der Ostdeutsche Unternehmertag bie-
tet themen- und länderübergreifend den
mittelständischen Unternehmen, der
Wissenschaft und der Politik eine ge-
meinsame Plattform. Sie soll die Heraus-
forderungen und Perspektiven des ost-
deutschen Wirtschaftsraumes diskutieren
und praxisnah Zukunftsthemen voran-
bringen.
Der Ostdeutsche Unternehmertag 2020
wird vom Unternehmerverband Branden-
burg-Berlin gemeinsam mit dem Innova-
tionsforum Ost, medianet, dem Netzwerk
der Mittelstandsberater IBWF, dem Ver-
band der Digitalwirtschaft SIBB und dem
Handwerkskammertag Land Branden-
burg organisiert.
Das Thema lautet: Fachkräftemangel -
Auswege aus einem absehbaren Dilem-
ma. Wie ostdeutsche Unternehmen ihren
Arbeitskräftebedarf decken und Mitar-
beiter binden können.
Leading Partner sind die Investitions-
bank des Landes Brandenburg (ILB), die
IKK classic und die Signal Iduna Gruppe.
Schirmherr der Veranstaltung ist das Bun-
desministerium für Wirtschaft und Ener-
gie (angefragt).
Als Redner werden u.a. erwartet:
•	Dr. Dietmar Woidke,
Ministerpräsident des
Landes Brandenburg
•	Dr. Regina Flake,
Teamleiterin im Kom-
petenzzentrum Fach-
kräftesicherung (KOFA) am Institut der
deutschen Wirtschaft Köln (IW)
•	Hubertus Heil, Bundesminister für Ar-
beit und Soziales
•	Prof. Dr.-Ing. Jörg
Steinbach, Minister für
Wirtschaft und Energie
des Landes Branden-
burg
•	Tillmann Stenger, Vor-
sitzender des Vorstandes der ILB
•	N.N, Institut für Arbeitsmarkt- und Be-
rufsforschung der Bundesagentur für
Arbeit (IAB)
•	Dr. Steffen Kammradt, Geschäftsführer
der Wirtschaftsförderung des Landes
Brandenburg
(Programmänderungen vorbehalten)
Das aktuelle Programm finden Sie auf
www.ostdeutscher-unternehmertag.de/
programm. Die Anmeldung ist auch di-
rekt möglich mit dem QR-Code oder mit
dem Anmeldeformular auf Seite 11:
Steffen Heller
Geschäftsführer Unternehmerverband
Brandenburg-Berlin e.V.
Tel.	 +49 331 810306
mobil: +49 172 9927484
E-Mail: heller@uv-bb.de
Ansprechpartner für Partner,
Aussteller und Presse:
Michael Schulze
Geschäftsführer comprend GmbH
Tel. +49 331 58115800
mobil: +49 152 31061207
E-Mail:michael.schulze@comprend.de
Die Leading-Partner des Ostdeutschen Unternehmertags 2020:
Partner des Ostdeutschen Unternehmertags 2020:
­­11nuvo6/19
Ostdeutscher Unternehmertag
Anmeldung
Teilnahmegebühr: 89,00 €
Frühbucher-Teilnahmegebühr bis zum 31.12.2019: 49,00 €
Teilnahmegebühr für Mitglieder des UVBB, IBWF,
Innovationsforum Ost, INFRANEU und SIBB: 71,00 €
Frühbucher-Teilnahmegebühr bis zum 31.12.2019
für Mitglieder des UVBB, IBWF, Innovationsforum Ost,
INFRANEU und SIBB: 39,00 €
Anmeldung
Hiermit melde ich mich verbindlich an:
Name / Vorname
Unternehmen
Rechnungsanschrift
Abteilung/Position
Telefon			
E-Mail			
Bitte senden Sie Ihre Anmeldung an: 	
info@comprend.de oder per Fax an +49 331 - 58115809
Medienpartner
SUPERillu, Leipziger Volkszeitung (LVZ),
NUVO – das ostdeutsche Wirtschaftsmagazin
Veranstalter/ Mitveranstalter/ Partner	
Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V., Innovations-
forum Ost, SIBB, IBWF, media:net, Wirtschaftsregion Lausitz,
Brandenburgischer Handwerkskammertag, INFRANEU
Alle Preise verstehen sich pro Person und zzgl. 19% MwSt.
Information:
www.ostdeutscher-unternehmertag.de
Programm:
www.ostdeutscher-unternehmertag.de/programm
Weiterbildung fürs Leben
Der Ausbildungsverbund Teltow e.V. ermöglicht lebenslanges Lernen
Das lebenslange Lernen ist in der
heutigen Arbeitswelt und der damit
verbundenen Leistungserbringung
wichtiger denn je. Oberste Priorität
haben dabei Themen der Digitalisie-
rung, der ständigen Weiterqualifizie-
rung und der eigenen Persönlich-
keitsentwicklung. Die Viel-
zahl dieser Elemente
bildet eine umfas-
sende Wissens-
kompetenz und
stellt mittler-
weile einen der
wichtigsten Pro-
duktionsfaktoren
dar. Der Ausbildungsver-
bund Teltow e.V. (AVT) setzt genau an
dieser Stelle an. Umfassende Qualifizie-
rungsangebote im Aus- und Wei-
terbildungsbereich, wie beispiels-
weise über 20 verschiedene Fach-
meister oder die Vorbereitung auf
die Ausbildungseignerprüfung
(AEVO) werden an mehreren
Standorten maßgeschneidert an-
geboten. Im Rahmen der Ver-
bundausbildung qualifiziert der
AVT Auszubildene im Bereich der
kaufmännischen, gastgewerbli-
chen und gewerblich-technischen
Berufe. Kontaktieren Sie uns
gerne, bereits über 12.000 Teilneh-
mer/innen haben uns vertraut. Ver-
trauen auch Sie uns! Informationen
unter www.avt-bildung.de.
Der Stammsitz des AVT in Teltow
­­­­12 nuvo6/19
sen, um eine integrierte Strategie und ein
ganzheitliches Implementierungskonzept
zu entwickeln. Gut ist, dann einen „digi-
talen Architekten“ zu haben, der aus der
bisherigen Unternehmensstrategie eine
Digitalstrategie ableitet und ein integrier-
tes Konzept entwickelt. Nur dann kann
sich das Unter- nehmen erfolgreich digital
entwickeln. Das Wissen um das Wir-
kungsgefüge von Technologie, Unter-
nehmensentwicklung, Organisation und
Geschäftsmodell ist für ein ganzheitliches
digitales Konzept unerlässlich.
Zu häufig werden Mitarbeitende nicht
eingebunden und mitgenommen.
Leider wird Digitale Transformation oft
als Schreckgespenst und Jobkiller darge-
stellt. Und natürlich erzeugt das bei Mit-
arbeitenden Widerstände. Wer setzt sich
schon gerne mit der Frage auseinander,
ob er künftig mit seinen fachlichen Fähig-
keiten noch gebraucht wird? Viele Studi-
en belegen, dass ca. 80 Prozent aller digi-
talen Transformationen auch an internen
Widerständen scheitern. Inhaber oder
Geschäftsführer haben deshalb die Auf-
gabe, mit der Belegschaft in den offenen
Dialog zu treten und sehr genau darzu-
stellen, was die Digitale Transformation
Digitalisierung
Eine Chance in der Krise
Der Mittelstand muss die digitale Transformation vorantreiben
Es ist unbestritten, dass die Digitalisie-
rung dem Arbeitsmarkt tiefergehende
strukturelle Probleme bescheren wird.
Der Mittelstand steckt in der Zwickmühle.
Er muss ganz dringend den digitalen
Wandel umsetzen, um seine Wettbe-
werbsfähigkeit zu sichern. Er muss dazu
nachhaltige Qualifizierung durch kontinu-
ierliche Weiterbildung sicherstellen. Er
leidet unter chronischer Ressourcen-
knappheit und zu allem Überfluss steht er
einer Rezession gegenüber, die struktu-
relle Auswirkungen haben wird.
Objektiv betrachtet leitet sich ein sehr
großer Beratungsbedarf im Mittelstand
ab. Dennoch hat sich bisher kein Nachfra-
geboom für Beratung entwickelt. Fol-
gende Gründe hemmen diese Nachfra-
ge.
Zu häufig fehlt das Bekenntnis der Ei-
gentümer und der Geschäftsführung zu
einer digitalen Ausrichtung des Unter-
nehmens.
Dabei ist es wichtig, ein gemeinsames
Verständnis darüber zu entwickeln, dass
die digitale Transformation über die rein
technische Digitalisierung eines Unter-
nehmens hinausgeht.
Zu häufig fehlt die Einsicht, dass die digi-
tale Transformation die Wertschöpfung
und das Geschäftsmodell positiv verän-
dern.
Die positiven Veränderungen treten ein,
weil man Kosten einsparen kann, wenn
Prozesse schlanker umgesetzt werden;
höhere Kundenbindung erreicht dank di-
gitaler Maßnahmen, Kunden besser zu
informieren; neue/mehr Kunden ge-
winnt, da über digitale Kanäle eine ande-
re Klientel erreicht wird; Risiken senken
kann durch transparente und schlanke
Prozesse. Dazu muss sich noch die Ein-
sicht gesellen, dass Ausgaben für digitale
Vorhaben auch Investitionen sind, die we-
sentliche Voraussetzung für das Gelingen
der Veränderung sind. Die Digitalisierung
ist nicht nur ein Projekt, sondern der darin
enthaltene digitale Service muss gepflegt
und Instand gehalten werden.
Zu häufig fehlt es an Strategie und Kon-
zept für die Digitale Transformation.
Häufig fehlt das nötige digitale Fachwis-
für das Unternehmen bedeutet. Die Ein-
sicht zur Neuordnung muss in den Köp-
fen der Mitarbeitenden gedeihen. Des-
halb ist es wichtig, dass bisher Erreichte
wertzuschätzen und gleichzeitig für ein
Klima zu sorgen, in dem die Veränderung
gedeihen kann.
Zu häufig fehlt es am Aufbau von inter-
ner digitaler Kompetenz.
Der Aufbau interner digitaler Kompe-
tenz ist eine große Herausforderung. Di-
gitale Kompetenz basiert auf den Fähig-
keiten:
•	 zu verstehen, wie sich Technologien
auf Prozesse, Organisation und Ge-
schäftsmodell auswirken,
•	 aus diesen Erkenntnissen Strategien
und Maßnahmen für die digitale Ent-
wicklung des Unternehmens abzulei-
ten,
•	 die Umsetzung der digitalen Vorhaben
mit den richtigen Methoden und Werk-
zeugen zu steuern.
Soweit die Ausgangslage.
Die digitale Transformation in Untenehmen führt oft zu zahlreichen Turbulenzen
>> Fortsetzung auf Seite 13
­­13nuvo6/19
bevor dieser mit gutem Gewissen die
Gehwege sicher macht, hat der „STEP
Winterhelfer“ noch mehr Nützliches im
Gepäck: Ein solider Schneeschieber
nebst Besen und Schaufel machen das
Set komplett und es leichter, die weiße
Rutschgefahr vom Gehweg zu verbannen
– und das ganz locker und flockig. Das
Ganze ist auch finanziell eine handfeste
Sache. Den Helfer mit dem gewissen Ext-
ra kann man einmalig für 179,00 Euro
kaufen oder aber mieten. Ein Drei-Jahres-
vertrag kostet pro Saison 79,95 Euro.
Auch wer kauft, kann den „STEP Winter-
helfer“ wieder ordentlich abfüllen: Das
Streumittel als Nachschlag gibt es güns-
tig für 17,85 Euro pro Ladung. Und das
reicht meist für die ganze Saison.
Für weitere Fragen steht die STEP
gerne unter 0331 6617166 oder
für die Wintertonne unter
winterdienst@step-potsdam.de
zur Verfügung.
Advertorial
Worin liegt nun die Chance für den
Mittelstand?
Veränderungen in Unternehmen wer-
den durch interne oder externe Einflüsse
angestoßen. Im Falle der kommenden
Rezession wird Kurzarbeit von den Fir-
men flächendeckend eingesetzt werden.
Anstatt die Belegschaft nach Hause zu
schicken, können Unternehmen ihre Mit-
arbeitenden in digitalen Technologien
und Methoden, wie Prozessmanagement,
Changemanagement, Wissensmanage-
ment und Risikomanagement weiterbil-
den. Damit schaffen sie die Grundlagen,
den digitalen Wandel im Unternehmen
starten zu können.
Jetzt ist der Weg geebnet, die Vorberei-
tungen zur Veränderung und Anpassung
des Geschäftsmodells im Unternehmen
zu beginnen. Wie das geht, beschreibt
das Online-Lern-Tool „Digitale Transfor-
mation“. Schritt für Schritt sind alle not-
wendigen Informationen, Umsetzungs-
schritte und Arbeitsmittel beschrieben
und stehen online zur Verfügung: digital-
transformation-tool.eu/startseite-2
Boje Dohrn
Saison ohne Sorgen
Mit dem „STEP Winterhelfer“ und heißen Tipps gut durch die kalte Zeit
Es gibt zwei Winterträume, die Grund-
stücksbesitzern eher Sorgen bereiten:
Die Haftung ruft, wenn der Gehweg zu-
geschneit bleibt und Eisbildung durch
festgetretenen Schnee gefährliche
Rutschbahnen produziert. Nicht gefähr-
lich, dafür lästig und teuer: Festgefrore-
ner Abfall in der Tonne, der die Abfuhr
unmöglich macht.
Die Stadtentsorgung Potsdam (STEP)
tritt rechtzeitig vor Saisonstart in Aktion,
um diesen Kummerkasten der Kunden
rückstandslos
zu leeren: Zum
einen mit ei-
nem pfiffigen
Assistenten
auf zwei Rol-
len gegen
Räum- und
S t r e u f r u s t ,
zum anderen
mit soliden
Tipps, damit
der Inhalt der
B i o t o n n e ,
Hausmüll und
Co. auch wirklich im Bauch des Entsor-
gungsfahrzeugs verschwinden.
Mit einem verrosteten und verbogenen
Schneeschieber aus Omas
Zeiten und Streugut, das den
Boden belastet, wird der
Winterdienst in Eigenregie
wirklich zur Last für Mensch
und Natur. Die STEP als
Fachbetrieb hat die Erfah-
rungen von Anliegern aufge-
griffen – und liefert ihren
Kunden rechtzeitig zur Sai-
son buchstäblich eine hand-
habbare Lösung: Orange
oder schwarz, mit großer
Klappe und sehr beweglich,
rollt sich der „Winterhelfer“
an kalten Dezembermorgen schnell in die
Herzen seiner Halter. Die neue Tonne mit
jeder Menge Zusatzequipment ist ein
„Rundum-sorglos-Paket“. Denn der
„STEP Winterhelfer“ kommt nicht mit
leerem Bauch nach Hause: Drinnen findet
sich eine pfundige Ladung aus umwelt-
freundlichem mit dem blauen Engel zerti-
fiziertem Streugut aus Blähschiefer. Doch
>> Fortsetzung von Seite 12
Die Schneekehrmaschinenflotte der STEP
Streufahrzeug der STEP im Einsatz
­­­­14 nuvo6/19
ordnungsgemäße Verwendung und Ab-
rechnung von Förder- und Strukturmit-
teln. Dabei sind die Menschen vor Ort
mitzunehmen und für das Neue zu be-
geistern. In allen Bereichen hat die Wirt-
schaftsregion Lausitz in den vergangenen
Jahren Beachtliches geleistet und Kom-
petenzen aufgebaut.
Die Landkreise
und Cottbus ver-
treten 235 Ge-
meinden, von
denen zahlrei-
che direkt von
den Folgen des
Strukturwandels
betroffen sind.
Die hier leben-
den Menschen
spüren die oft
genannten Kon-
sequenzen un-
mittelbar – Ver-
u n s i c h e r u n g ,
Abwanderung
von Fachkräften,
Reduzierung von
Industriezwei-
gen vor Ort.
Aber von ihnen
gehen auch Initi-
ativen für neue
Geschäftsideen
und vielfältiges
Engagement für
eine lebenswer-
te Zukunft aus.
Die Wirtschafts-
region Lausitz
stellt ein Bindeglied dar zu den Gremien,
in denen die „großen“ Entscheidungen
getroffen werden: der Landespolitik in
Brandenburg und Sachsen, zum Bund
und auch in Richtung Europa.
Im Kern geht es um Rahmenbedingun-
gen und konkrete Projekte, die tatsäch-
lich zukunftsträchtige Entwicklungen vor
Ort in Gang setzen, und zudem um die
Lausitz im Fokus
Wirtschaftsregion Lausitz: Gemeinsame Plattform für den
Strukturwandel
Der Strukturwandel in der Lausitz kommt
in Gang, unter den deutschen Kohlere-
gionen nimmt die Lausitz in vielerlei Hin-
sicht eine Vorreiterrolle ein.
Das hat mehrere Gründe: Die Menschen
der Region haben ihre Erfahrungen mit
wirtschaftlichen Umbrüchen, Verantwort-
liche in Politik, Wirtschaft und Wissen-
schaft drängten deshalb frühzeitig da-
rauf, sich auf ein Aus für die Braunkohle
vorzubereiten. Zugleich hat die Bedeu-
tung der Kohle bereits in den letzten zwei
Jahrzehnten spürbar abgenommen. Al-
ternativen müssen dringend gefunden
werden, das ist seit Längerem klar. Und
die Lausitz besitzt großes Potenzial, da-
von sind die Lausitzer zutiefst überzeugt.
Mit dem Strukturstärkungsgesetz wird es
nun neben Planungssicherheit auch viel
Geld geben, das in den kommenden Jah-
ren gezielt investiert werden muss. Um
die unterschiedlichen Interessen der zahl-
reichen Akteure in diesem Prozess zu ko-
ordinieren, einen Dialog über die besten
Lösungswege zu führen und aussichtsrei-
che Projekte zu begleiten, formierte sich
die Kooperationsgemeinschaft „Wirt-
schaftsregion Lausitz GmbH“.
Sie ist nicht einfach eine weitere Initiati-
ve zur Beratung, Vernetzung und Projekt-
begleitung, sondern von ihrer Struktur
und den Aufgaben her einzigartig: Als
Gesellschafter verfolgen die Landkreise
Bautzen, Dahme-Spreewald, Elbe-Elster,
Görlitz, Oberspreewald-Lausitz, Spree-
Neiße, sowie die kreisfreie Stadt Cottbus
das Ziel, die länderübergreifende Ausge-
staltung des Strukturwandels zu sichern.
Die Lausitz mit ihrer Anbindung an die Metropolen Berlin und Dresden
Projekte zur Strukturentwicklung der Wirtschaftsregion Lausitz
Sächsischer Mitmach-Fonds –
Förderung von bürgernahen
Initiativen
www.mitmachfonds-sachsen.de
Bundesmodellvorhaben „Unternehmen
Revier" – Förderung innovativer umset-
zungsreifer Projekte
www.wirtschaftsregion-lausitz.de
Zukunftswerkstatt Lausitz – Leitbildentwick-
lung mit umfassendem Beteiligungsprozess
www.zw-lausitz.de
MORO – Mobilitätsmanage-
ment für den Wirtschaftsraum
Spreewald (Spreewaldcard, Ver-
besserung des landkreisüber-
greifenden ÖPNV)
www.wirtschaftsregion-lausitz.de
­­15nuvo6/19
Lausitz im Fokus
Das Regionale Investitionskonzept
Lausitz als „Blaupause“
Wie können Milliarden Euro für den
Strukturwandel in die Kohleregionen flie-
ßen und tatsächlich in tragfähige neue
Strukturen münden? „Wir zeigen das be-
reits auf“, versichert Norman Müller, Pro-
jektleiter der Wirtschaftsregion Lausitz
GmbH. „Als Regionalpartner des Bundes
demonstrieren wir, wie Fördergelder in
einem bestimmten Zeitrahmen zu regio-
nalen Umsetzungsmaßnahmen geführt
werden, die nachhaltige innovative Alter-
nativen im Strukturwandelprozess ver-
sprechen.“ Dieses Kleinformat dient qua-
si als „Blaupause“ für die Regionalisie-
rung von Fördermitteln im großen Stil.
„Nach dem Jahr 2019 haben wir die An-
laufphase im Bundesmodellvorhaben Un-
ternehmen Revier des BMWi hinter uns.“
In Projektwettbewerben mit verschiede-
nen Aufrufen fordert die Wirtschaftsregi-
on Lausitz GmbH Unternehmen und Initi-
ativen auf, sich mit ihren Ideen in ver-
schiedenen Themenfeldern einzubringen
und um Fördermittel zu bewerben. Bei
den bisher zwei Runden wurden über 140
Projektideen mit zum Teil technologieaffi-
nen Ansätzen eingereicht. Gefördert wer-
den modellhafte Projekte, die umset-
zungsreif und praxisnah sind. Auch klein-
teilige Maßnahmen sollen auf diese Wei-
se eine Chance erhalten. Beim zweiten
ITSAB: Baukasten
für die Analyse der
IT-Sicherheit
Wenn die IT ausfällt, sind viele Unter-
nehmen schlicht lahmgelegt. Die Sicher-
heit der eigenen IT-Infrastruktur besitzt
äußerste Priorität – zumal sich Fälle von
Cyber-Kriminalität häufen. Erster Schritt
zur Sicherung gegen Risiken ist eine tief-
gründige Analyse der vorhandenen si-
cherheitsrelevanten Strukturen, vor allem
der Netzwerke. Mit einem „Baukasten“
für Sicherheitsanalysen in kleinen und
mittleren Unternehmen will die Firma Phi-
lotech System und Softwareentwicklung
mit ihrer Zweigniederlassung in Cottbus
dies erleichtern.
Der Werkzeugkasten soll die notwendi-
gen Prozesse und Werkzeuge für Sicher-
heitsanalysen der IT, der Betriebstechno-
logie sowie dem sogenannten Internet
der Dinge (IoT) enthalten und das jeweili-
ge Vorgehen beschreiben. Mit verschie-
denen Prüflisten und Tools wird dies
durchgeführt. Zudem besteht für jeden
der Themenkomplexe ein Maßnahmen-
katalog, um die Sicherheit anhand der
Analyseergebnisse für Unternehmen in
der Lausitz zu verbessern.
Norman Müller, Projektleiter RIK
„Unternehmen Revier“
Anzeige
Projektaufruf wurden Ideen in den The-
menfeldern Produktentwicklung, Ge-
schäftsfelderweiterung, Mobilität und
Verkehr, Algenbiomasse und Berufsfrüho-
rientierung gesucht. Dazu führte die Wirt-
schaftsregion Lausitz über 235 Bera-
tungsgespräche, vor allem mit innovati-
ven Start-ups, aber auch mit etablierten
Unternehmen, die ihr Geschäftsfeld er-
weitern wollen. Der nächste Projektaufruf
erfolgt Anfang des kommenden Jahres.
­­­­16 nuvo6/19
Lausitz im Fokus
Eine Kulturstrategie für die Lausitz
Spreewaldfeste und Sagen, Osterreiter
und Karnevalsumzüge, Oberlausitzer
Mundart in Dichtung und Liedern und
regionale Küche – die Lausitz hat viele
Gesichter. Die Kulturlandschaft ist in
sich differenziert, mit regional durchaus
bodenständigen Eigenheiten. Auch die
sorbische Sprache und Kultur unter-
scheiden sich in Nieder- und Obersor-
bisch.
„Die Kultur kann identitätsstiftend wir-
ken und den Strukturwandel unterstüt-
zen“, sagt Heiko Nowak, Projektleiter
der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH.
„Wir konnten beobachten, wie die Be-
werbung Zittaus als Kulturhauptstadt
Europas das Verbundenheitsgefühl der
Bürger mit ihrer Heimat spürbar ge-
Zwischen Leinöl und Smoothies
Würde man mit Kladde und Stift bewaff-
net südlich von Berlin startend bis hoch
ins Zittauer Gebirge die Bewohner befra-
gen, wo man hier ist, es käme ein buntes
Bild heraus. Und doch einigt diese weite
Region namens Lausitz eins – die Men-
schen kennen Wechsel und Veränderun-
gen, Brüche und Wandel aus ihrer be-
wegten Geschichte. Entwicklungen wer-
den von vielen nicht gefürchtet, sondern
als Möglichkeit der Gestaltung verstan-
den. Über die Grenzen Sachsens und
Brandenburg hinweg wurde in diesem
Geist durch die Wirtschaftsregion Lausitz
mit den Landkreisen und der Stadt Cott-
bus das Projekt „Zukunftswerkstatt Lau-
sitz“ (ZWL) ins Leben gerufen. Deren Auf-
trag ist es, Strömungen aufzuspüren, Initi-
ativen anzustoßen und Ideen zu beför-
dern, die zukunftsträchtig sind.
Visionen von „unten“
Ein schwieriges Unterfangen. Ausdrück-
lich sollen die Visionen nicht vom Himmel
tropfen, also nicht von „oben“ durch Wis-
senschaftsinstitute oder politische Gremi-
en diktiert werden, sondern von „unten“
kommen, quasi auf gesundem Lausitzer
Boden wachsen. An mehr als 50 Infostän-
den wurden seit Juni etwa 3.000 Interes-
sierte darüber informiert, wie sie sich an
der Entwicklung eines Leitbildes für die
Lausitz beteiligen können. Darauf folgten
intensive Dialoge, sowohl online als auch
in Vor-Ort-Terminen. Aus allen dort ge-
sammelten Vorschlägen und Einwürfen
werden derzeit Themenrunden entwi-
ckelt, die ab Frühjahr kommenden Jahres
in der Breite stattfinden sollen. Im Herbst
wird die LAUSITZ-EXPO die aus diesem
aufwendigen Prozess gewonnenen Visio-
nen für unsere Region präsentieren.
Wirtschaft und Alltagskultur
Nicht weniger bunt als die Antwort auf
die Frage, wo man hier ist, fallen die
Kommentare zu dem „wie“ aus. „Wie be-
schreiben Sie die Lausitz?“ wollte die
ZWL wissen und bekam dazu knapp 100
Online-Antworten, von denen eine der
kürzesten mit „Zwischen Leinöl und
Smoothies“ treffend den Spagat zwi-
schen Geschichte, Tradition, Innovation
und Zukunft beschreibt. Um die wirt-
schaftliche Entwicklung nicht abgekop-
pelt von der Alltagskultur voran zu brin-
gen, wird ebenfalls eine „Kulturstrategie
Lausitz 2025“
erarbeiten. Die
Erkenntnisse
aus 150 Exper-
tengesprächen
sind bereits
eingeflossen,
gilt es doch, re-
gionale Beson-
derheiten, die kulturellen Einflüsse durch
die Nachbarländer und die sehr unter-
schiedlichen historischen Wurzeln der in
der Lausitz Lebenden zu berücksichtigen.
In insgesamt sieben öffentlichen Veran-
staltungen wurde auch der Input von Kul-
turschaffenden und Kulturinteressierten
der Lausitz in die Strategie aufgenom-
men.
Offene Workshops mit dem Fabmobil
Der Zukunftswerkstatt Lausitz war eben-
so wie allen Beteiligten an dem Mammut-
vorhaben von Beginn an klar, dass das zu
entwickelnde Leitbild nur ein Richtungs-
schild für die Zukunft der Region sein
kann. Es wird weiter darauf ankommen,
möglichst viele Stimmen zu hören und
den Menschen klar zu machen, wie wich-
tig ihre Meinungen, ihre Ideen aber auch
ihre Bedenken sind. Anfang Dezember
hatte sie deshalb in Finsterwalde zum of-
fenen Workshop „Zukunft 2030“ eingela-
den. Am 13. Dezember folgt Cottbus, wo
das Fabmobil, eine rollende Digitalwerk-
statt voller Kreativ-Technik mit Spezialis-
ten, für alle kostenfrei bereitsteht.
stärkt hat und auch Interesse außerhalb
weckt. Dieses Potenzial der Kultur wollen
wir unbedingt fördern.“
Die Zukunftswerkstatt Lausitz (ZWL) hat in
diesem Jahr die Erarbeitung einer Kultur-
strategie für die Lausitz mit dem Blick auf
das Jahr 2025 ausgeschrieben. An insge-
samt sieben Veranstaltungen wurden da-
zu Anregungen aus der Region gesam-
melt. Ziel ist es, das Kulturleben der Regi-
on zu stärken, insbesondere vor dem Hin-
tergrund der Brüche der jüngeren Ge-
schichte, aber auch in Bezug auf regiona-
le Besonderheiten wie die sorbischen
und wendischen Siedlungsgebiete und
die Nähe zu Tschechien und Polen. Be-
reits jetzt zeichnen sich klare Handlungs-
felder ab, in denen konkret Maßnahmen
vorgeschlagen werden sollen, um die
Kulturlandschaft in der Lausitz zu stär-
ken. Neben dem Beitrag zu der Entwick-
lungsstrategie der Zukunftswerkstatt
Lausitz werden die Ergebnisse auch den
sächsischen und Brandenburger Kultus-
ministerien zur Verfügung gestellt, die
die Strategie als Grundlage ihrer eige-
nen, weiterführenden Arbeiten verwen-
den können. Ein weiterer Beitrag der
Kulturstrategie ist es, Gedankenaus-
tausch über die Ländergrenzen hinweg
zu fördern. Dies kann ein Katalysator für
neue, gemeinsame Ideen und Projekte
sein und vielleicht sogar Brücken über
die teilräumlichen Identitäten hinweg
schlagen.
Bürgerdialog in Cottbus
Hinweise werden gesam-
melt
­­17nuvo6/19
Roboter. Nach einer achtwöchigen Vor-
bereitungsphase stellen sie ihre Ergeb-
nisse bei dem Regionalwettbewerb vor.
Die Besten fahren am 25. Januar 2020
zum Halbfinale nach Eberswalde.
Lausitz im Fokus
Die Lausitz als europäische Modellregion
Konzeptionell fundiert und fokussiert auf die Potenziale der Region werden Projekte umgesetzt
Zukunftswerkstatt entwickelt Leitbild
Der Struktur-
wandel wird nur
dann erfolgreich
sein, wenn die
Menschen vor
Ort ihn selbst ak-
tiv gestalten. Die-
se Erkenntnis
liegt der Zu-
kunftswerkstatt
Lausitz zugrunde,
die ebenfalls un-
ter dem Dach der
Wirtschaftsregion
Lausitz arbeitet.
Unter umfang-
reicher Bürgerbeteiligung erfolgt die Ent-
wicklung eines Leitbildes für die Lausitz.
In mehr als 50 großen und kleineren Or-
ten gab es dazu Diskussionen und Veran-
staltungen. Parallel konnten Bürger sich
online mit ihren Ideen, Vorschlägen und
Erwartungen zu Wort melden. Die Ergeb-
nisse werden gesichtet. Im kommenden
Frühjahr folgen Fachgespräche zu kon-
Projektmanagement:
Mobilität für den
ländlichen Raum
Funktionierende Verkehrsverbindungen sind eine
Grundbedingung für den Strukturwandel. Für die fokus-
sierte Regionalentwicklung werden im MORO-Projekt
„Mobilitätsmanagement für den Wirtschaftsraum Spree-
wald“ Mobilitätsangebote geschaffen, die die Erreich-
barkeit im ländlichen Raum sichern und verbessern. Der
Ausbau des landkreisübergreifenden öffentlichen Nah-
verkehrs ist dabei nur ein Teil, den der Lenkungskreis in
Federführung der Wirtschaftsregion Lausitz im Modell-
vorhaben umsetzt.
Mit HyStarter zur
Wasserstoffregion
MINT-Initiative: FIRST LEGO League
Bauen in der Zukunft ist das Thema der
FIRST LEGO League 2019/20 – am 30.
November präsentierten die naturwis-
senschaftlich interessierten Jungen und
Mädchen beim Regionalwettbewerb
„Lausitz-Spreewald“ an der BTU Cott-
bus-Senftenberg ihr Können. Der Wett-
bewerb wurde bereits zum fünften Mal
gemeinsam von der BTU und der Wirt-
schaftsregion Lausitz ausgerichtet.
Die FIRST LEGO League will Kindern
und Jugendlichen Spaß und Spannung
an Technologie und Wissenschaft ver-
mitteln. Sie forschen zum vorgegebe-
nen Thema, planen, programmieren
und testen einen vollautomatischen
Regionalwettbewerb First Lego League
kreten Themen. Die Zu-
kunftswerkstatt Lausitz hat
den Auftrag, bis Ende
2020 eine Lausitzer Ent-
wicklungsstrategie zu erar-
beiten, die der Politik
Handlungsempfehlungen
zur künftigen Ausrichtung
in der Lausitz gibt.
Bürgerbeteiligung wird groß geschrieben
Im September erteilte das Bundesver-
kehrsministerium dem Projekt „HyStarter
Wasserstoffregion Lausitz“ den Zuschlag,
das die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH
gemeinsam mit der IHK Cottbus und dem
Wirtschaftsverkehrsnetzwerk Lausitz ein-
gereicht hatte. Unter 138 Mitbewerbern
konnte sich die Lausitz als eine von neun
Regionen durchsetzen. Mit der Wasser-
stoffwirtschaft könnte sich die Lausitz zu-
kunftsfähig aufstellen. Gefördert werden
nun die Bildung eines Wasserstoffnetzwer-
kes und die konzeptionelle Vorarbeit, die
in konkrete Investitionen münden sollen.
Ein weiteres Projekt: Bürgerbeteiligung
gefragt.
Bürgerbeteiligung
gefragt
Mit den Mitmach-Fonds fördert der Freistaat Sachsen
Initiativen vor Ort zur Gestaltung des Strukturwandels.
Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände, Kammern,
Stiftungen, soziale Träger, Schulen sowie kommunale
und wissenschaftliche Einrichtungen können sich bewer-
ben. 2019 wurden rund 1,5 Mio. Euro an Akteure in den
Lausitz-Landkreisen Görlitz und Bautzen vergeben. Im
kommenden Jahr stehen 1,7 Millionen Euro bereit.
Das Bundesmodellprogramm „Unternehmen Revier“
Die Wirtschaftsregion Lausitz ist eine
von vier deutschen Braunkohleregionen,
die im Auftrag des Bundes innovative
Projekte im Bundesmodellprogramm
„Unternehmen Revier“ umsetzt. In der
Lausitz stehen dabei alternative Pfade
der regionalen Wertschöpfung im Vor-
dergrund, die möglichst mit einherge-
hender Geschäftsfelderweiterung oder
Neugründung von Unternehmen verbun-
den sind. Das Modellvorhaben dient im
Kleinformat als „Blaupause“, wie Förder-
mittel künftig auch im großem Format re-
gionalisiert in den betroffenen Regionen
umgesetzt werden können.
­­­­18 nuvo6/19
Aus dem Netzwerk
Netzwerken in der brandenburgischen Gesundheitswirtschaft
Die Netzwerkreihe „Gesundheitswirt-
schaft Brandenburg – HCB+“ des Innova-
tionsforum Ost e.V. findet seit 2016 in Ko-
operation mit der Investitionsbank des
Landes Brandenburg (ILB) sowie der Wirt-
schaftsförderung Land Brandenburg
GmbH (WFBB) und dem Cluster Gesund-
heitswirtschaft Berlin-Brandenburg
HealthCapital statt mit der Zielsetzung,
Kooperationen zwischen Einrichtungen
der Gesundheitsbranche und angrenzen-
den Bereichen zu intensivieren und zu-
gleich innovative Impulse zur Stärkung
der brandenburgischen Gesundheitswirt-
schaft zu geben. Die Reihe ist am 5. No-
vember vor einem erneut hochkarätig
besetzten Teilnehmerkreis mit einem
Fachcolloquium vorläufig beendet wor-
den.
Nach der Eröffnung der Veranstaltung
durch den ILB-Vorstandsvorsitzenden Till-
mann Stenger und den Sprecher der Ge-
schäftsführung der WFBB Dr. Steffen
Kammradt folgte das Grußwort der Kom-
missarischen Amtschefin des Ministeri-
ums für Arbeit, Soziales, Gesundheit,
Frauen und Familie, Dr. Friederike Haase.
Die Festrede zu den künftigen Heraus-
forderungen in der Gesundheitswirtschaft
hielt Prof. Dr. Christoph Meinel, Instituts-
direktor und CEO der Hasso-Plattner-Ins-
tituts gGmbH, Universität Potsdam. Im
Mittelpunkt stand dabei die Frage nach
den Herausforderungen und Möglichkei-
ten der digitalen Transformation für das
Gesundheitssystem in den Bereichen e-
Health und Telemedizin.
Aufgrund des besonderen Stellenwerts
dieser letzten Veranstaltung wurden in
den Referaten noch einmal einige der
zentralen Aspekte, mit denen sich HCB+
in den vergangenen neun Veranstaltun-
gen befasst hat, bilanziert und aktuali-
siert. Michael Zaske, Ministerium für Ar-
beit, Soziales, Gesundheit, Frauen und
Familie, erläuterte die Strategien des Mi-
nisteriums zu sektorenübergreifender
Versorgung. Ziel ist eine noch bessere
Vernetzung und
E n t w i c k l u n g
tragfähiger und
nachhaltiger Lö-
sungen mit allen
Akteuren und
Institutionen.
Benno Legler,
WifOR Institute
Berlin, stellte
die ökonomi-
sche Dimension
der Gesund-
heitswirtschaft
in den Mittel-
punkts seines
Beitrags. Er reg-
te einen Pers-
pektivwechsel
an vom reinen Kostenfaktor Gesundheit
zur Gesundheitswirtschaft als Wachs-
tums- und Beschäftigungsmotor.
Elke Ahlhoff, ArbeitGestalten Bera-
tungsgesellschaft mbH, stellte Fragen
nach den Ursachen des Fachkräfteman-
gels in der Pflege und formulierte arbeits-
marktpolitische Maßnahmen zur Minde-
rung des Fachkräfteengpasses sowie zur
Verbesserung und Aufwertung des Pfle-
geberufs.
Ebenfalls angeregt diskutiert wurde der
Beitrag von Jacqueline Böttcher, Schule
für Gesundheits- und Pflegeberufe e.V.
Eisenhüttenstadt. Sie berichtete von den
Herausforderungen, die sich im Umgang
mit nicht einheimischen Schülerinnen und
Schülern in ihrer täglichen Arbeit bei der
Ausbildung in der Alten-, Gesundheits-
und Krankenpflege aufgrund unter-
schiedlicher kultureller Gewohnheiten er-
geben.
In der anschließenden Podiumsdiskussi-
on ging es um prospektive Betrachtun-
gen und Überlegungen zum Gesund-
heitswesen. Steffen Grebner, Klinikgrup-
pe Ernst von Bergmann Potsdam, mode-
rierte die Podiumsdiskussion zum Thema
„Chancen und Perspektiven der Gesund-
heitswirtschaft“. Prof. Dr. Sylvia Thun,
Berliner Institut für Gesundheitsfor-
schung, Dr. Marcus Wenig, Vertretung
des Landes Brandenburg bei der EU in
Brüssel, Dr. Karsten Bittigau, Evangeli-
sches Diakonissenhaus Berlin Teltow Leh-
nin GmbH und Sebastian Scholl, Carl-
Thiem-Klinikum Cottbus gGmbH, führten
unter Einbeziehung des Plenums eine an-
geregte Diskussion über Wege zur Über-
windung fehlender Rahmenbedingungen
und den Abbau von Hemmnissen.
Prof. Dr. Christoph Meinel, Direktor des Hasso-Plattner-Instituts
Dr. Friederike Haase, kommissarische Amtschefin des MASGF
Wir danken den Sponsoren und Unterstützern des 8. Ostdeutschen Energieforums:
Rückblick und aktuelle Informationen unter: www.ostdeutsches-energieforum.de
LEADING PARTNER
UNTERSTÜTZER
Die ostdeutsche Diskussionsplattform für Politik, Wissenschaft,
Energiewirtschaft und ostdeutschen Mittelstand zur Energiewende.
SPONSOREN
LeipzigerEnergie
Schrift: Eurostile Extended 2
Farben: 100% Gelb, 100% Cyan, 100% Schwarz, 30% Schwarz
­­­­20 nuvo6/19
Aus dem Netzwerk
8. Ostdeutsches Energieforum
Die Denkfabrik zur Energiewende in Ostdeutschland am
29./30. Oktober 2019 in Leipzig
-	Ministerpräsidenten aus Sachsen und
Sachsen-Anhalt diskutierten mit über
400 Teilnehmern über Energiewende
und Klimaschutz in Leipzig
-	Innovative Start-up Unternehmen aus
dem Energie- und Umweltbereich prä-
sentierten ihre Lösungen in der Rubrik
„Im Osten was Neues“
-	namhafte Entscheider aus Politik, Ener-
giewirtschaft, Wissenschaft und ost-
deutschem Mittelstand waren anwe-
send
Am 29. und 30. Oktober diskutierten
zur achten Auflage des Ostdeutschen
Energieforums, der größten Veranstal-
tung ihrer Art in Ostdeutschland, die Mi-
nisterpräsidenten aus Sachsen, Michael
Kretschmer, und Sachsen-Anhalt, Dr. Rei-
ner Haseloff, sowie weitere politische
Entscheider mit über 400 Teilnehmern
aus der Energiewirtschaft, Wissenschaft
und ostdeutschem Mittelstand über die
Energiewende und den Klimaschutz. Die
Veranstaltung stand in diesem Jahr unter
der Leitfrage „Wege der (nachhaltigen)
Transformation des deutschen Energie-
systems – Wie gestalten ostdeutsche
Wirtschaft und Industrie eine erfolgreiche
Energiewende?“
Im Programmpunkt „Im Osten was Neu-
es“ stellten am ersten Veranstaltungstag
innovative Jungunternehmen aus Ost-
deutschland ihre Lösungen zur erfolgrei-
chen Umsetzung der Energiewende und
zum Klimaschutz vor. Unter anderem prä-
sentierten sich die Solaga UG aus Berlin,
die aus Algen Biofilme produzieren, die
im Innen- und Außeneinsatz Kohlendi-
oxid in Sauerstoff umwandeln, sowie die
Retec Solar GmbH aus Chemnitz, welche
innovative Solarthermiekollektoren mit
hoher Effizienz und vielfältigen Einsatzfel-
dern herstellen. Als weitere Unternehmen
stellten sich in diesem Pitch die Denkweit
GmbH aus Halle (Saale), Flynex GmbH
aus Leipzig und Infrasolid GmbH aus
Dresden sowie die Leipziger Energiege-
sellschaft mbH vor.
In drei Paneldiskussionen standen sich
auch in diesem Jahr kontroverse Positio-
nen gegenüber. Unter an-
derem diskutierten im Pa-
nel „CO2-Preis, EEG-Umla-
ge, Strukturwandel-Milliar-
den - Was ist uns die Ener-
giewende wert?“ Sachsen-
Anhalts Ministerpräsident
Dr. Reiner Haseloff und der
sächsische Grünenpolitiker
Dr. Gerd Lippold über die
zukünftige Ausgestaltung
der Energie- und Klimapoli-
tik in Deutschland.
Neben den Keynotes und
den Diskussionsrunden
wurden am zweiten Veran-
staltungstag in sechs pra-
xisnahen Workshoprunden die Fragen
„Bürgerinitiativen allerorts – Wie reagiert
man auf die schwindende Akzeptanz der
Energiewende?“, „Wie gelingt uns ein
erfolgreicher Strukturwandel in Ost-
deutschland?“ und „Steigende Komple-
xität im Energiesystem - Wie bereiten
sich die Verteilungsnetzbetreiber auf ei-
nen Ernstfall vor?“ diskutiert.
Als Referenten traten auf: der Parlamen-
tarischer Staatssekretär beim Bundesmi-
nister des Innern, für Bau und Heimat,
Marco Wanderwitz (CDU), die Minister-
präsidenten aus Sachsen, Michael
Kretschmer (CDU), und Sachsen-Anhalt,
Dr. Reiner Haseloff (CDU), Thomas Kralin-
ski (SPD), Staatssekretär und Bevollmäch-
tigter des Landes Brandenburg beim
Bund und für Medien und Internationale
Beziehungen, Christian Dahlke, Abtei-
lungsleiter Energie und Landesentwick-
lung beim Ministerium für Energie, Infra-
struktur und Digitalisierung des Landes
Mecklenburg-Vorpommern, Dr.-Ing.
Klaus Freytag, Beauftragter des Minister-
präsidenten des Landes Brandenburg für
die Lausitz, sowie Dr. Hendrik Haßheider,
Regierungsdirektor im Bundesministeri-
um für Verkehr und digitale Infrastruktur.
Die Wirtschaft war unter anderem durch
Ulf Heitmüller, Vorstandsvorsitzender der
Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, (l.) und Kevin Bauch, Fridays for
Future Dresden
Kristian Kirpal, Präsident der IHK zu Leipzig, (l.) und Michael
Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen
­­21nuvo6/19
Aus dem Netzwerk
Über das Ostdeutsche Energieforum
Das Ostdeutsche Energieforum ist seit 2011 die Denkfabrik und Expertenforum zur Energiewende und beleuchtet die spezifi-
schen Herausforderungen Ostdeutschlands in diesem Prozess. Auch in diesem Jahr diskutierten über 400 Vertreter aus Politik,
Wirtschaft, Wissenschaft und dem ostdeutschen Mittelstand im Hotel The Westin Leipzig. Veranstalter sind die Interessenge-
meinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin und die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig.
www.ostdeutsches-energieforum.de
Panel 1 am 1. Tag: CO2-Preis, EEG-Umlage, Strukturwandel-Milliarden - Was ist uns die Energiewende wert?
Panel 3: Digitalisierung braucht Rahmenbedingungen für Forschung, Aus-
bildung und Finanzierung – Was können Politik und Wirtschaft tun?
Dr. Helmar Rendez, Vorstandsvorsitzender der Lausitz Energie Bergbau AG
und Lausitz Energie Kraftwerke AG, Karl-Heinz Remmers, Vorstand der So-
larpraxis AG, Thomas Kralinski, Staatssekretär und Bevollmächtigter des
Landes Brandenburg beim Bund und für Medien und Internationale Bezie-
hungen, Oliver Fern, Regionalvorstand der Landesbank Baden-Württem-
berg, Prof. Dr. Klaus Dieter Barbknecht, Rektor der TU Bergakademie Frei-
berg, Moderator Daniel Goffart, Chefkorrespondent der Hauptstadtredak-
tion der Focus Magazin Verlag GmbH (v.l.)
Forum 4: Bürgerinitiativen allerorts – Wie reagiert man auf die schwin-
dende Akzeptanz der Energiewende?
Ingo Seeligmüller, Geschäftsführer der NeulandQuartier GmbH, Guido
Hedemann, Geschäftsführer der UKA Cottbus Projektentwicklung
GmbH & Co. KG, Dr. Kay Ruge, Beigeordneter beim Deutschen Land-
kreistag und Mitglied des Vorstands Fachagentur Windenergie an Land,
Moderator Andreas W. Poldrack, Geschäftsstellenleiter der Vereinigung
zur Förderung der Nutzung Erneuerbarer Energien – VEE Sachsen e. V.,
Tina Löffelsend, Leiterin Energie- und nationale Klimapolitik des Bundes
für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND), Roberto Kort,
Vorsitzender des Aktionsbündnisses „Gegen den unkontrollierten Wind-
kraftausbau - Freier Horizont“, Prof. Dr. Dieter Sell, Geschäftsführer der
Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) (v.l.)
VNG AG, Dr. Stephan Lowis, Vorstands-
vorsitzender der envia Mitteldeutsche
Energie AG (enviaM), Dr. Helmar Rendez,
Vorstandsvorsitzender der Lausitz Ener-
gie Bergbau AG und Lausitz Energie
Kraftwerke AG, Jörg Müller, Vorstands-
vorsitzender der ENERTRAG AG, sowie
Peter Reitz, Vorstandsvorsitzender der
European Energy Exchange AG, vertre-
ten. Des Weiteren wurden begrüßt, Prof.
Dr. Klaus Dieter Barbknecht, Rektor der
TU Bergakademie Freiberg, Ingeborg Es-
ser, Hauptgeschäftsführerin des GdW
Bundesverbandes deutscher Wohnungs-
und Immobilienunternehmen, Tina Löf-
felsend, Leiterin Energie- und nationale
Klimapolitik des Bundes für Umwelt und
Naturschutz Deutschland e.V., Prof. Dr.
Dieter Sell, Geschäftsführer der Thüringer
Energie- und GreenTech-Agentur (ThE-
GA), Dr.-Ing. Anke Tuschek, Mitglied der
BDEW-Hauptgeschäftsführung und Prof.
Dr. Thomas von Unwerth, Professor am
Institut für Automobilforschung an der
Technischen Universität Chemnitz.
­­­­22 nuvo6/19
Aus dem Verband
NUVO - Netzwerk Unternehmerverbände Ostdeutschlands – Wir. Unternehmen. Zukunft.
• Ausgabe 6/2019 • Herausgeber/V.i.S.d.P: comprend GmbH • Geschäftsführer: Michael Schulze • Dennis-Gabor-Straße 2, 14469 Potsdam • Tel.
+49 331 58115800 • info@comprend.de • www.comprend.de • Redaktion: Michael Schulze • Autoren: Dr. Ulrich Conrad, Stefan Parsch (S. 3 li.), Ma-
thias Matusch  (S. 3 r.), Boje Dohrn (S. 12), Michael Schulze • Titel, Layout & Grafik: rotschwarz design, Christoph Freytag • Anzeigen: Michael Schulze
• Titelfoto: pixabay • Fotorechte: ILB (S. 1 o.), WR Lausitz GmbH (S. 1 m., 16), Karoline Wolf (S. 1 u.), Kevin Schuster  (S. 3 l.), Kathleen Friedrich (S. 3 r.),
KfW (S. 4 u.), ILB (S. 6), Kurhan/fotolia.com (S. 8 o.) Uwe Klössing (S. 8 u.), iStock (S. 9 l, r) HDI (S. 9 m., r. u.), AVT (S. 11), Pixabay (S. 4 o, 12, 22), STEP
GmbH (S. 13), WR Lausitz (S. 1 m., 14, 15, 16, 17), Innovationsforum Ost e.V. (S. 18), Claudia Koslowski/PIXAPOOL (S. 20, 21)
Weitere Fotos wurden zur Verfügung gestellt von Sponsoren, Partnern • Druck: city repro GmbH Cottbus • Redaktionsschluss: 25. November 2019 •
NUVO erscheint sechsmal im Jahr • Die Mitglieder des UVBB erhalten NUVO im Rahmen ihrer Mitgliedschaft • Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck
und Kopien nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des V.i.S.d.P. • Namentlich gekennzeichnete Beiträge müssen nicht mit der Meinung der
Redaktion übereinstimmen. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte und Fotos übernehmen wir keine Haftung • ISSN 2625-3356
Der GarantieBrief der SIGNAL IDUNA
Clevere Anlagemöglichkeit
Die niedrigen Zinsen sind leider mittler-
weile eine dauerhafte Erscheinung. Sie
machen es Sparern nicht einfach, eine
Anlageentscheidung zu treffen. Mit dem
GarantieBrief bietet die SIGNAL IDUNA
eine passende Anlagemöglichkeit – auch
in der Niedrigzinsphase.
Mehr als 5,2 Billionen Euro haben die
deutschen Sparer auf die hohe Kante ge-
legt. Leider nicht immer profitabel. Rund
40 Prozent des Privatvermögens liegen
nämlich nach wie vor auf wenig lukrativen
Giro- und Sparkonten oder sind als Ta-
ges- und Festgeld angelegt. Diese Anla-
geformen bringen jedoch kaum Zinsen.
Das trägt dazu bei, dass die Sparer sogar
langfristig Verluste machen, wenn man
die Inflation berücksichtigt.
Eine Ausweichmöglichkeit für eher lang-
fristig orientierte Geldanleger bieten
nach wie vor Aktien. Doch nicht wenige
scheuen hier die vorhandenen Kursrisi-
ken. Der GarantieBrief der SIGNAL IDU-
NA kombiniert die Renditechancen am
Aktienmarkt mit einer bis zu hundertpro-
zentigen Beitragsrückgewähr und damit
Sicherheit mit Flexibilität. Der Sparer in-
vestiert dafür einmalig einen auch größe-
ren Geldbetrag, beispielsweise die Ab-
laufleistung aus einer Lebensversiche-
rung. Das Kapital wird für mindestens
zehn Jahre in der fondsgebundenen Ren-
tenversicherung SI Global Garant Invest
angelegt. Während dieser Ansparzeit
sind aber auch Kapitalentnahmen mög-
lich.
Zum Rentenbeginn erhält der Sparer
seinen eingezahlten Einmalbeitrag zurück
plus die Erträge aus der Fondsentwick-
lung, abzüglich des bereits vorher even-
tuell entnommenen Kapitals. Optional
erfolgt die Auszahlung dabei entweder
als einmalige Kapitalleistung oder als le-
benslange garantierte Rente. Stirbt der
Sparer vor Rentenbeginn, so erhalten die
Erben den Einmalbeitrag samt Erträgen
zurück.
Zieht der Anleger die Kapitaloption, un-
terliegen nur die eigentlichen Erträge der
Abgeltungssteuer und das erst bei der
Auszahlung. Bei Tages- und Festgeldkon-
ten beispielsweise greift die Steuerpflicht
bereits, wenn der Ertrag gutgeschrieben
wird. Beträgt die Ansparzeit aber mindes-
tens 12 Jahre und ist der Sparer dann
mindestens 62 Jahre alt, ist die Hälfte der
Erträge sogar komplett steuerfrei.
Überdurchschnittliche Leistungen: Neue Tarifgeneration in
der Haftpflicht, Hausrat- und Wohngebäudeversicherung
Eine neue Produktgeneration in der
Sach-/Haftpflichtversicherung hat jetzt
die SIGNAL IDUNA Gruppe, Dortmund/
Hamburg, herausgebracht.
In der Haftpflichtversicherung, die in
den Produkt-Linien „Premium“, „Basis“
und „Pur“ erhältlich ist, beträgt die De-
ckungssumme in der Spitze 75 Millionen
Euro für Personen-, Sach- und Vermö-
gensschäden. Damit bietet die SIGNAL
IDUNA bei einem marktüberdurchschnitt-
lichen Preis-Leistungs-Verhältnis die
höchste Deckungssumme am Markt. Eine
weitere Neuerung ist die Neuwertent-
schädigung: Der Versicherte kann ent-
scheiden, ob der Geschädigte den Zeit-
und im Wert unter 3.000 Euro liegen.
Die Hausratversicherung bietet in den
erhältlichen Varianten „Premium“, „Ba-
sis“ und „Pur“ Versicherungsschutz in fast
unbegrenzter Höhe. Eine Besonderheit
der Variante „Premium“: Sie enthält ein
Diebstahlpaket, über das auch Taschen-
und Trickdiebstahl versichert ist.
Weitere Informationen finden Sie hier:
Signal Iduna Hausratversicherung,
https://www.signal-iduna.de/hausratver-
sicherung.php
Signal Iduna Haftpflichtversicherung,
https://www.signal-iduna.de/haftpflicht-
versicherung/privathaftpflicht.php
wert erstattet oder einen Entschädigung
in Höhe des Neuwerts bekommt. Dies gilt
für Sachen, die nicht älter als ein Jahr sind
Advertorial
Tel. 0800-22 000 23
securitas.de
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Warum das Weite
suchen, wenn man
darin wohnen kann.

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NUVO - Nr. 6/2019 - Fachkräfte: Ideen, Konzepte, Förderung

  • 1. nuvoNr. 6/2019 • 2. Jahrgang • Das ostdeutsche Wirtschaftsmagazin Fachkräfte: Ideen, Konzepte, Förderung Norman Müller Wirtschaftsregion Lausitz Struktur- und Regionalentwicklung – gemeinsam Perspektiven schaffen Dr. Miloš Stefanović Digitale Kreditmanufaktur für den Mittelstand Onlineplattform der Bürgschaftsbanken Dr. Burkhardt Greiff Präsident des UVBB Synergien durch Kooperation mit der TH Brandenburg ISSN 2625-3356
  • 2. Rubrik Sicherheit ist, sich rundum geborgen zu fühlen. Am besten ein Leben lang. Seit über 100 Jahren begleiten wir unsere Kunden als verlässli- cher Partner für alle Versicherungs- und Finanzfragen durch ihr Leben. Mit maßgeschneiderten Dienstleistungen, erstklassigem Service und persönlicher Beratung. Und das alles selbstver- ständlich direkt in Ihrer Nähe. Denn darauf können Sie sich bei SIGNAL IDUNA verlassen: dass wir immer für Sie da sind. www.signal-iduna.de
  • 3. ­­3nuvo6/19 Aus dem Netzwerk Kooperationsvertrag zwischen Unter- nehmerverband Brandenburg-Berlin und Technischer Hochschule Brandenburg Der Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e. V. (UVBB) und die Technische Hochschule Brandenburg (THB) wollen enger zusam- menarbeiten. Dazu haben Dr. Burkhardt Greiff als Präsi- dent des UVBB und Prof. Dr. Andreas Wilms als Präsident der THB im Rahmen des Technologie.Transfer.Tags der THB im November 2019 einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. „Durch die Zusammenar- beit der Vertragspartner soll synergetisches Potenzial zwi- schen Wissenschaft und Wirtschaft erschlossen wer- den“, heißt es im Vertrag. Mit der Kooperation möch- ten die Vertragspartner ei- nen Beitrag leisten für leis- tungs- und wettbewerbsfähige For- schung, Technologietransfer und praxiso- rientierte Lehre. Außerdem soll die direk- te Vermarktung der Forschungsergebnis- se in Form von marktfähigen Produkten, Leistungen und Verfahren unterstützt werden. Der Wissens- und Anwendungs- stand in den unterschiedlichsten Fachge- bieten sowie die markt- und praxisorien- tierte Aus- und Weiterbildung von Wis- senschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Ingenieurinnen und Ingenieuren soll verbessert werden. Ein weiteres Ziel lautet, wo es möglich ist, personelle Ka- pazitäten, Geräte und Ausrüstungen ef- fektiver zu nutzen. Prof. Dr. Andreas Wilms (l.) und Dr. Burkhardt Greiff Mietverträge platzen schneller als man denkt Sie haben im Interesse einer Amortisie- rung und Planungssicherheit langjährige Mietverträge geschlossen. Eine kleine Unachtsamkeit kann aber schnell zum Platzen der vereinbarten Laufzeiten füh- ren. Das Gesetz sieht vor, dass Mietverträ- ge, die für eine län- gere Zeit als einem Jahr nicht in schriftli- cher Form geschlos- sen werden, für un- bestimmte Zeit gelten. Eine im Mietver- tag enthaltende Laufzeit ist bei Verlet- zung der sogenannten Schriftform hinfäl- lig. Das Mietverhältnis kann vorzeitig ge- kündigt werden. Zur Einhaltung der Schriftform ist es erforderlich, dass der Mietvertrag in einer einheitlichen Urkun- de niedergelegt und diese von den Ver- tragspartnern durch Namensunterschrift unterzeichnet wird. Alle Änderungen, die einen dieser Aspekte betreffen, müssen durch entsprechende Nachträge in Form von wiederholt unterschriebenen Urkun- den geregelt werden. Erfolgen Änderun- gen nur mündlich, so führt dies zu einem Schriftformverstoß und dem Entfall der Befristung. Autor ist Mathias Matusch, Fachanwalt für Miet- und Wohnungsei- gentumsrecht sowie für Medizinrecht Anzeige
  • 4. ­­­­4 nuvo6/19 Speziell Unternehmen der wissensintensi- ven Dienstleistungen erreichen mit 67 Mrd. Euro ein Allzeithoch. Die zusätzlichen Investitionen wurden im zurückliegenden Jahr vollständig über externe Finanzierungsquellen gestemmt. Hier zeigt sich das sehr gute Finanzie- rungsumfeld, gepaart mit einer historisch niedrigen Ablehnungsquote bei Kredit- anträgen. Das Kreditvolumen macht ei- nen deutlichen Sprung und erreicht ein Allzeithoch: Insgesamt haben 573.000 Unternehmen einen Bankkredit aufge- nommen, das Gesamtvolumen beträgt 75 Mrd. Euro. Besonders bevorzugt wur- den langfristige Bankkredite. Im Gegen- zug sank der Einsatz eigener Mittel. Der Mittelstand schont also seine in der Ver- gangenheit aufgebauten Rücklagen. KfW-Ökonom Dr. Michael Schwartz sagt zu den Ergebnissen des KfW-Mittel- standspanels: „Der Blick auf das zurück- liegende Jahr ist wiederholt von Bestmar- ken geprägt. Und auch 2019 werden die Unternehmen auf Wachstumskurs blei- ben: Beschäftigung, Umsätze und Investi- tionen werden weiter zulegen. Die Dyna- mik aber geht merklich zurück – dem langwährenden Aufschwung scheint all- mählich die Puste auszugehen. Parallel zur deutlichen Konjunkturabkühlung in Deutschland deutet sich damit das Ende der mittelständischen Rekordjahre an, wenn auch vorerst das Niveau hochblei- ben dürfte. Die dunklen Wolken am Hori- zont sind aber kaum mehr zu übersehen.“ Weitere Informationen finden Sie unter www.kfw.de/mittelstandspanel Aktuell Unternehmen zwischen Bestmarken und Abwärtssorgen KfW-Mittelstandspanel 2019: Rekordjahr im Rücken, dunkle Wolken voraus Der Mittelstand in Deutschland ist im Jahr 2018 von einer Bestmarke zur nächs- ten geeilt. Die kräftige Binnenkonjunktur hat den kleinen und mittleren Unterneh- men (KMU) zum stärksten Umsatzwachs- tum seit sieben Jahren, einem weiteren Beschäftigungsrekord sowie einem an- dauernden Investitionshoch verholfen. Die Ergebnisse des unlängst veröffent- lichten KfW-Mittelstandspanels zeichnen ein nahezu makelloses Gesamtbild für das vergangene Jahr. Im laufenden Jahr wird sich dieses voraussichtlich spürbar eintrüben. Im Detail zeigt das aktuelle KfW-Mittel- standspanel: Die kleinen und mittleren Unternehmen spielen weiter ihre Rolle als Motor des Arbeitsmarkts: Ende 2018 wa- ren 31,7 Mio. Menschen in KMU beschäf- tigt, das sind 391.000 bzw. 1,3 % mehr als im Jahr zuvor. Bemerkenswert ist dabei die Ausweitung der Vollzeitbeschäfti- gung um 2,4 % durch die Unternehmen, während sie die Teilzeitbeschäftigung um 1,6 % reduziert haben. Tragende Säule des anhalten- den Job- wachstums ist der Dienstleis- tungssektor, wobei vor al- lem die wis- sensintensiven Dienstleistun- gen an Bedeu- tung gewin- nen. Die Umsätze der KMU stie- gen im Durch- schnitt um 4,9 % und damit so stark wie seit 7 Jahren nicht mehr. Von der konjunkturellen Hochphase des vergangenen Jahres pro- fitieren vor allem Unternehmen des Bau- gewerbes (+ 8,0 %) sowie Kleinstunter- nehmen mit weniger als 5 Beschäftigten (+ 6,2 %), während das Umsatzwachstum im Verarbeitenden Gewerbe deutlich hinter die Vorjahres- werte zurückfällt (ca. 4 %). Hohe Zuwachsraten hat zu- dem E-Commerce im Mittel- stand aufzuweisen (+27 % Umsatz in den letzten zwei Jahren). Dessen Beitrag zum gesamten Umsatz steigt auf 250 Mrd. Euro an. Die durchschnittliche Ei- genkapitalquote der KMU bleibt mit 31,2 % auf einem hohen Niveau; viel spricht al- lerdings dafür, dass der lang anhaltende Aufbau von Ei- genkapital zu einem Ende kommen könnte. Dennoch sollten die Unternehmen mit dieser Quote für eine mögli- che Verschlechterung des Finanzierungsklimas ge- wappnet sein. Bei den Investitionen blei- ben die Unternehmen auf Expansionskurs: Das Volu- men der Neuinvestitionen steigt erneut und zwar um 4,5 % auf 184 Mrd. Euro. Die Unternehmen investieren überdurchschnittlich viel in die Erweiterungen ihrer Ka- pazitäten, wobei der Dienst- leistungssektor heraussticht:
  • 5. www.emb-gmbh.de ERDGAS | STROM | ENERGIELÖSUNGEN Gut fürs Klima, gut fürs Image, perfekt für Ihr BIZZness Günstiger EMB BIZZStrom für Gewerbekunden: Der Ökostrom aus 100 Prozent Wasserkraft zu festen und plan- baren Energiepreisen für ein oder zwei Jahre nach Wahl. Zeigen Sie Ihren Kunden und Partnern Ihr Umweltengagement! Wir unterstützen Sie dabei mit exklusiven Werbemitteln. EMB Energie Mark Brandenburg – wir beraten Sie gern: » www.emb-gmbh.de/bizzstrom » Kostenfreie Service-Hotline: 0800 0 7495-10 EMB BIZZStrom aus 100 % Wasserkraft
  • 6. ­­­­6 nuvo6/19 will“, erklärt Stefanovic. „Dann können die angeschlossenen Finanzinstitute dem Unternehmer ihr Angebot unterbreiten. Der ganze Prozess ist für den Unterneh- mer und die Kreditinstitute kostenfrei und über seinen Portal-Zugang jederzeit transparent und sicher.“ „Als digitaler Konsument will man auch als Unternehmer nicht mehr ‚Antragsstel- ler’ sein, sondern selbst wählen und ent- scheiden, welches Angebot man nutzt. Mit dem Finanzierungsportal konnten wir die Möglichkeiten des Internets effektiv einsetzen, ohne auf die persönliche Bera- tung und den Kontakt zu verzichten,“ er- klärt Jessica Heitepriem. finanzierungsportal.ermoeglicher.de Blick auf die Website des Finanzierungsportals finanzierungsportal.ermoeglicher.de Ratgeber Wenn Banken um Unternehmer buhlen finanzierungsportal.ermoeglicher.de – die Digitale Kreditmanufaktur „Mit dem Smartphone innerhalb weni- ger Minuten eine Kreditanfrage stellen, innerhalb von ein bis zwei Tagen Rückant- wort und Beratung und danach eine Zu- sage erhalten, ist fantastisch. Und das vorerst ohne Gang zur Bank und ohne un- nötige Bürokratie“, erzählt Stephanie Voss. Voss und Geschäftspartnerin Jessi- ca Heitepriem sind Gründerinnen von „Mr&Mrs klitzeklein“, ein Kursstudio und Café in Potsdam-Babelsberg mit vielfälti- gem Kursangebot und gesunden Köst- lichkeiten für Groß und Klein. Als eines der ersten Unternehmen haben sie für die Finanzierung ihrer Idee das neue Portal finanzierungportal.ermöglicher.de der Bürgschaftsbank Brandenburg genutzt. Fortschreitende Digitalisierung im Finanzsektor Für Deutschlands Unternehmer werden Online-Kreditmarktplätze zunehmend ei- ne Alternative zu traditionellen Finanzie- rungsverfahren. Mit finanzierungsportal. ermoeglicher.de schaffen die Bürg- schaftsbanken ein Angebot, das den neu- en Finanzierungsbedürfnissen von klei- nen und mittleren Unternehmen gerecht wird. Unternehmensfinanzierungen sind schneller, transparenter und verständli- cher möglich, ohne komplizierte und langwierige Antragsverfahren, hohen Zeitaufwand oder unnötige bürokratische Prozesse. „Die Digitalisierung der Finanz- branche schreitet unaufhaltsam voran – das gilt inzwischen auch für online verfüg- bare Unternehmenskredite. Sogenannte FinTech-Applikationen sind eine Kombi- nation von Finanzdienstleistungen und neuen Technologien, die zu maßge- schneiderten Kreditlösungen für Unter- nehmen führen“, erklärt Dr. Milos Stefa- novic, Geschäftsführer der Bürgschafts- bank Brandenburg. Pilotbanken Branden- burg und Berlin Für sehr viele Unter- nehmerinnen und Un- ternehmer gehören der kaufmännische Bereich und damit auch das Fi- n a n z i e r u n g s t h e m a nicht zu den „Lieb- lingsthemen“. Das bun- desweite Projekt, für das die Hauptstadtregi- on und deren Bürg- schaftsbanken Pilot- banken sind, startet En- de 2019. „Wir verste- hen uns als digitale Kreditmanufaktur“, er- klärt Dr. Milos Stefanovic, „die spezielle Produkte, die Finanzierungen, sozusagen in Handarbeit herstellt, was zu einer ho- hen Qualität der Finanzierungen führt. Dabei bewerben sich die vom Unterneh- men selbst ausgewählten Finanzinstitute um den Unternehmer, nicht umgekehrt.“ Alternativen gefragt Bürgschaftsbanken sind auf Firmenkredite für den Mittelstand spezialisiert. Eine neue Generation in- novativer Unternehmer fordert jedoch alternati- ve Finanzierungslösun- gen, die schneller, einfa- cher und persönlicher sind als traditionelle Kre- dite. Finanzierungsanfra- gen können über das Portal von überall und je- derzeit gestellt werden. Unterlagen sind im ers- ten Schritt nicht notwen- dig, jedoch leicht und schnell hochzuladen. „Der Zugang ist barriere- frei“, erzählt Stefanovic. Die Anfrage über die ein- fache und nutzeroptimierte Portaloberflä- che nimmt weniger als fünf Minuten in Anspruch. Auf Wunsch wird der Unter- nehmer anschließend zu Fragen und Möglichkeiten rund um seine Anfrage be- raten. „Wir veredeln und tunen die Anfra- ge des Unternehmers durch Sicherheiten oder Eigenkapitalverstärkung und öffent- liche Förderprogramme, wenn er das Dr. Miloš Stefanović Jessica Heitepriem und Stephanie Voss
  • 7. InterviewKapilendo.de Banking. Aber besser. Sie suchen eine moderne Finanzierungslösung für Ihr mittelständisches Unternehmen? Oder eine digitale Vermögensverwaltung für Ihr Privatvermögen? Kapilendo bietet alles an einem Ort. Mit Ihrem personalisierten Finanzcockpit behalten Sie den Überblick und haben das Steuer über Ihre unternehmerischen und privaten Finanzen fest in der Hand. Schauen Sie doch gleich mal vorbei, auf Kapilendo.de Banking. Aber besser.
  • 8. ­­­­8 nuvo6/19 Hinblick auf die Digitalisierung und die sich hier bietenden Potenziale weiterent- wickelt werden. Die Regierung plant auch, das Landesmarketing in entschei- denden Bereichen zu verstärken, um sich im bundesweiten Wettbewerb um Fach- kräfte besser aufstellen zu können. Im Bil- dungsbereich sollen die Schulen des Lan- des mit 400 zusätzlichen Fachkräften un- terstützt werden. Angesichts des demo- grafischen Wandels wird aber auch die Rekrutierung von ausländischen Arbeits- kräften wichtiger. Dazu will die Regierung zunächst eine Arbeitsgruppe des Bünd- nisses für „Gute Arbeit“ einrichten. Eine große Bedeutung haben auch die entsprechenden Förderprogramme des Landes, mit denen die Investionsbank des Landes Brandenburg (ILB) Branden- burgische Unternehmen bei der Gewin- nung und Sicherung von Fachkräften un- terstützt. So können KMU beispielsweise über das Programm Brandenburger Inno- Ratgeber Wie tragen Landes- und Förderpolitik zur Fachkräftesicherung in Brandenburg bei? Der Mangel an geeigneten Fachkräften ist in vielen Brandenburger Unternehmen leider ein vertrautes Thema. In den dies- jährigen Herbst-Konjunkturumfragen der Industrie- und Handelskammern sorgte der Fachkräftemangel daher auch für ei- ne deutliche Eintrübung der Geschäfts- perspektiven der Unternehmen. Sowohl bei der aktuellen Geschäftslage als auch bei den Erwartungen fielen die Einschät- zungen der märkischen Unternehmen schlechter aus, als noch zu Jahresbeginn. Bei anhaltend hohem Wettbewerbsdruck steigen zum einen die Arbeitskosten, zum anderen fehlt den Unternehmen das ge- eignete Personal, um weiter expandieren zu können. Auch aus dem aktuellen IAB- Betriebspanel geht hervor, dass insbe- sondere Kleinstbetriebe Personalsorgen haben. Hier konnten ca. 60 Prozent der Fachkräftestellen nicht besetzt werden. Diese Einschätzungen und Zahlen zei- gen klar auf, dass die Problematik des Fachkräftemangels hochaktuell ist und bei der künftigen Ausrichtung des Landes sehr ernst genommen werden muss. Die neue Landesregierung hat das erkannt und dem Thema in ihrem Koalitionsver- trag für die aktuelle Legislaturperiode da- her entsprechenden Raum gegeben. So soll die duale Berufsausbildung deutlich verstärkt und auch das duale Studium mit weiteren innovativen und praxisnahen Studiengängen ausgebaut werden, um den regionalen Fachkräftebedarf künftig besser decken zu können. Die Fachkräf- testrategie des Landes soll vor allem im Gefragt – Fachkräfte sind Mangelware in vielen Branchen Tillmann Stenger, Vorstandsvorsitzender der ILB vationsfachkräfte einen Zuschuss für die Beschäftigung von Werkstudierenden und sogenannten Innovationsassistenten erhalten. Dadurch sollen die Einstellung von hochqualifiziertem Nachwuchs und der Wissenstransfer von den Hochschu- len in die Unternehmen begünstigt wer- den. Im Rahmen der Weiterbildungsricht- linie können Firmen Zuschüsse von bis zu 50 Prozent für berufliche Weiterbildungs- maßnahmen ihrer Mitarbeiter erhalten und damit gezielt deren fachliche Kom- petenzen entwickeln. Im Rahmen des Wirtschaftsförderprogrammes GRW-G und bei der Gründungsförderung „Gründung innovativ“ sind außerdem Personalkostenzuschüsse möglich, um Unternehmen im Wettbewerb um Fach- kräfte unter die Arme zu greifen. Die Förderprogramme für KMU aus dem Europäischen Sozialfonds, mit de- nen Unterstützung bei der Einstellung von Hochschulabsolventen oder bei der betrieblichen Qualifizierung und Weiter- bildung geboten wird, sollen auch in der kommenden EU-Förderperiode 2021 bis 2027 fortgeführt werden. Für die gesam- te Bundesrepublik werden dann voraus- sichtlich 17,7 Milliarden Euro für Wirt- schafts-, Sozial- und Regionalförderung bereitstehen. Entscheidend für die Fachkräftesiche- rung im Land sind aber letztlich auch die generelle Arbeitgeberattraktivität und ei- ne gute Bezahlung. Diese betrachten 70 Prozent der Mitarbeiter als wichtigsten Baustein für die Mitarbeiterbindung, noch vor der Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit 40 Prozent. Hier befinden sich also auch die Unternehmen in der Pflicht, gute und moderne Rahmenbedingun- gen zu schaffen.
  • 9. ­­9nuvo6/19 Advertorial Unwetter, Lebensmittelrückruf, auf Geschäftsreise bedroht HDI bietet Absicherung für die Vielfalt unternehmerischer Risiken Ein gutes Produkt, eine zuverlässige Dienstleistung und marktgerechte Preise – was soll da schiefgehen? So einfach ist es leider nicht: „Unternehmer tragen eine Vielzahl von Risiken, von denen eine gan- ze Reihe oft unterschätzt werden“, erklärt Heiko Waber, Leiter der Niederlassungen Mitteldeutschland und Berlin/Branden- burg von Deutschlands großem Indus- trieversicherer HDI. „Eines davon ist das Wetter, nehmen wir nur den Bau, die Energieversorgung, die Landwirtschaft oder den Tourismus. Ja, auch dafür bie- ten wir eine Versicherung an, maßge- schneidert für Mittelständler.“ Die Palette von Lösungen für unternehmerische Risi- ken ist groß – hier einige Beispiele. KLIMArisk Frosttage verzögern Bautermine, milde Winter senken den Absatz von Gas oder Fernwärme, die Urlaubssaison fällt ins Wasser – mit KLIMArisk können Unter- nehmen für wetterbedingte Ertragsaus- fälle, Vertragsstrafen oder Lohnfortzah- lungen trotz Stillstandszeiten vorsorgen. Die Basis stellen Wetterparameter dar. Der Versicherungsnehmer bestimmt ent- sprechend seiner Risikolage den Schwel- lenwert, den Selbstbehalt, den versicher- ten Zeitraum und die Auszahlungshöhe je Tag oder Stunde. Als Nachweis dienen Messergebnisse unabhängiger Wetter- stationen des Deutschen Wetterdienstes. Produkt-Exklusiv-Schutz (PES) Lebensmittelrückrufe versetzen Ver- braucher in Alarmstimmung. Die Ursa- chen können völlig unterschiedlich sein – das Ergebnis bedeutet oft Existenzbedro- hung. Der PES versichert zum Beispiel das Risiko der Feststellung eines gesund- heitsgefährdenden Produktmangels oder wenn ein Produkt durch Dritte manipu- liert oder seitens der zuständigen Behör- den ein Produktrückruf angeordnet wird. Unternehmen können auf die Unterstüt- zung eines deklarierten Krisen-, Rückruf- oder PR-Beraters bauen. Ersetzt werden Rückrufkosten, Dekontaminationskosten, Kosten für Re-Design und Neuentwick- lung sowie Beraterhonorare. Auch Her- stellungskosten, entgangener Gewinn und künftig nicht realisierbare Gewinne wegen Umsatzrückgängen sowie Fixkos- ten sind abgedeckt, außerdem Kosten von Werbemaßnahmen zur Überwindung drohender Umsatzeinbußen. Reiseinsolvenzversicherung EasyCert Die Thomas-Cook-Pleite zieht noch im- mer Kreise. Die HDI Insolvenzversiche- rung EasyCert entspricht der gesetzli- chen Absicherungspflicht von Kunden- geldern im Insolvenzfall. Reisebüros, Rei- severanstalter, Beherbergungsbetriebe sowie Kleinst- und Gelegenheitsreisever- anstalter können die Kosten für diese Po- lice mit dem Online-Tarifrechner selbst ausrechnen und den Versicherungsschein downloaden. Die Versicherung deckt so- fort den Schutz bei Pauschalreisen und verbundenen Reiseleistungen ab. HDI Comprehensive Crime Cover (HTripleC) Für Geschäftsreisende und Expatriates gehen Unternehmen weitreichende Kos- ten- und Haftungsrisiken ein. Die Spezial- risikoversicherung bietet von Beginn an eine Präventionsberatung durch einen namhaften Krisenberater. Im Ernstfall können Unternehmen auf ein Krisenma- nagement durch den aus der Präventi- onsberatung bekannten Krisenberater zugreifen. Der Versicherungsschutz bein- haltet einen umfassenden Kostenersatz, etwa bei Bedrohungssituationen, Entfüh- rung, spurlosem Verschwinden von Mitar- beitern oder bei Evakuierungen. Betriebsunterbrechung und Maschinenschäden „In jedem Fall erhalten Unternehmen eine umfassende Präventionsberatung und haben erfahrene Ingenieure und wei- tere Spezialisten als Ansprechpartner an ihrer Seite“, versichert Heiko Waber. Das gilt natürlich auch bei dem für alle Unter- nehmen gängigsten Risiko, der Betriebs- unterbrechung infolge von Feuer oder von Maschinenbruchschäden. Wenn mo- natelang nicht produziert werden kann, bedeutet dies für Unternehmen schnell das Aus – für Spezialmaschinen und Aus- rüstungen gibt es nicht sofort Ersatz, Ver- tragsstrafen drohen und die Mitarbeiter haben trotz fehlender Einnahmen An- spruch auf Lohnfortzahlung. Experten von HDI Risk Consulting identifizieren mit Betriebsunterbrechungsanalysen Unter- nehmensbereiche, bei denen Störungen oder Ausfälle zu Produktionsunterbre- chungen oder Betriebsschließungen füh- ren können. www.hdi.global In zahlreichen Branchen werden inzwischen zu- nehmend Drohnen eingesetzt. Der HDI bietet auch dafür die passende Versicherung an.
  • 10. ­­­­10 nuvo6/19 Ostdeutscher Unternehmertag KOFA Studie 2019: Wie Unternehmen auch in Ostdeutschland trotz Fachkräftemangel Mitarbeiter finden Das Kompetenzzentrum für Fachkräfte- sicherung (KOFA) hat im Januar 2019 un- tersucht, wie stark Unternehmen von Fachkräfteengpässen betroffen sind und wie Unternehmen mit diesen umgehen. Obwohl neun von zehn Unternehmen den Fachkräftemangel bereits spüren, betreiben lediglich 43 Prozent der Firmen eine langfristige Personalplanung. Vo- rausschauende Annahmen über Perso- nalengpässe, Talentbedarf, Fluktuation und Pensionierungen werden aktuell nur von einer Minderheit der Unternehmen getroffen. Diese Themen werden am 26. März 2020 auf dem Ostdeutschen Unterneh- mertag im Kongresshotel am Templiner See in Potsdam diskutiert. Zu dem Praxisforum der ostdeutschen Wirtschaft werden 150 Teilnehmer erwar- tet. Der Ostdeutsche Unternehmertag bie- tet themen- und länderübergreifend den mittelständischen Unternehmen, der Wissenschaft und der Politik eine ge- meinsame Plattform. Sie soll die Heraus- forderungen und Perspektiven des ost- deutschen Wirtschaftsraumes diskutieren und praxisnah Zukunftsthemen voran- bringen. Der Ostdeutsche Unternehmertag 2020 wird vom Unternehmerverband Branden- burg-Berlin gemeinsam mit dem Innova- tionsforum Ost, medianet, dem Netzwerk der Mittelstandsberater IBWF, dem Ver- band der Digitalwirtschaft SIBB und dem Handwerkskammertag Land Branden- burg organisiert. Das Thema lautet: Fachkräftemangel - Auswege aus einem absehbaren Dilem- ma. Wie ostdeutsche Unternehmen ihren Arbeitskräftebedarf decken und Mitar- beiter binden können. Leading Partner sind die Investitions- bank des Landes Brandenburg (ILB), die IKK classic und die Signal Iduna Gruppe. Schirmherr der Veranstaltung ist das Bun- desministerium für Wirtschaft und Ener- gie (angefragt). Als Redner werden u.a. erwartet: • Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg • Dr. Regina Flake, Teamleiterin im Kom- petenzzentrum Fach- kräftesicherung (KOFA) am Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) • Hubertus Heil, Bundesminister für Ar- beit und Soziales • Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Branden- burg • Tillmann Stenger, Vor- sitzender des Vorstandes der ILB • N.N, Institut für Arbeitsmarkt- und Be- rufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) • Dr. Steffen Kammradt, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung des Landes Brandenburg (Programmänderungen vorbehalten) Das aktuelle Programm finden Sie auf www.ostdeutscher-unternehmertag.de/ programm. Die Anmeldung ist auch di- rekt möglich mit dem QR-Code oder mit dem Anmeldeformular auf Seite 11: Steffen Heller Geschäftsführer Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V. Tel. +49 331 810306 mobil: +49 172 9927484 E-Mail: heller@uv-bb.de Ansprechpartner für Partner, Aussteller und Presse: Michael Schulze Geschäftsführer comprend GmbH Tel. +49 331 58115800 mobil: +49 152 31061207 E-Mail:michael.schulze@comprend.de Die Leading-Partner des Ostdeutschen Unternehmertags 2020: Partner des Ostdeutschen Unternehmertags 2020:
  • 11. ­­11nuvo6/19 Ostdeutscher Unternehmertag Anmeldung Teilnahmegebühr: 89,00 € Frühbucher-Teilnahmegebühr bis zum 31.12.2019: 49,00 € Teilnahmegebühr für Mitglieder des UVBB, IBWF, Innovationsforum Ost, INFRANEU und SIBB: 71,00 € Frühbucher-Teilnahmegebühr bis zum 31.12.2019 für Mitglieder des UVBB, IBWF, Innovationsforum Ost, INFRANEU und SIBB: 39,00 € Anmeldung Hiermit melde ich mich verbindlich an: Name / Vorname Unternehmen Rechnungsanschrift Abteilung/Position Telefon E-Mail Bitte senden Sie Ihre Anmeldung an: info@comprend.de oder per Fax an +49 331 - 58115809 Medienpartner SUPERillu, Leipziger Volkszeitung (LVZ), NUVO – das ostdeutsche Wirtschaftsmagazin Veranstalter/ Mitveranstalter/ Partner Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V., Innovations- forum Ost, SIBB, IBWF, media:net, Wirtschaftsregion Lausitz, Brandenburgischer Handwerkskammertag, INFRANEU Alle Preise verstehen sich pro Person und zzgl. 19% MwSt. Information: www.ostdeutscher-unternehmertag.de Programm: www.ostdeutscher-unternehmertag.de/programm Weiterbildung fürs Leben Der Ausbildungsverbund Teltow e.V. ermöglicht lebenslanges Lernen Das lebenslange Lernen ist in der heutigen Arbeitswelt und der damit verbundenen Leistungserbringung wichtiger denn je. Oberste Priorität haben dabei Themen der Digitalisie- rung, der ständigen Weiterqualifizie- rung und der eigenen Persönlich- keitsentwicklung. Die Viel- zahl dieser Elemente bildet eine umfas- sende Wissens- kompetenz und stellt mittler- weile einen der wichtigsten Pro- duktionsfaktoren dar. Der Ausbildungsver- bund Teltow e.V. (AVT) setzt genau an dieser Stelle an. Umfassende Qualifizie- rungsangebote im Aus- und Wei- terbildungsbereich, wie beispiels- weise über 20 verschiedene Fach- meister oder die Vorbereitung auf die Ausbildungseignerprüfung (AEVO) werden an mehreren Standorten maßgeschneidert an- geboten. Im Rahmen der Ver- bundausbildung qualifiziert der AVT Auszubildene im Bereich der kaufmännischen, gastgewerbli- chen und gewerblich-technischen Berufe. Kontaktieren Sie uns gerne, bereits über 12.000 Teilneh- mer/innen haben uns vertraut. Ver- trauen auch Sie uns! Informationen unter www.avt-bildung.de. Der Stammsitz des AVT in Teltow
  • 12. ­­­­12 nuvo6/19 sen, um eine integrierte Strategie und ein ganzheitliches Implementierungskonzept zu entwickeln. Gut ist, dann einen „digi- talen Architekten“ zu haben, der aus der bisherigen Unternehmensstrategie eine Digitalstrategie ableitet und ein integrier- tes Konzept entwickelt. Nur dann kann sich das Unter- nehmen erfolgreich digital entwickeln. Das Wissen um das Wir- kungsgefüge von Technologie, Unter- nehmensentwicklung, Organisation und Geschäftsmodell ist für ein ganzheitliches digitales Konzept unerlässlich. Zu häufig werden Mitarbeitende nicht eingebunden und mitgenommen. Leider wird Digitale Transformation oft als Schreckgespenst und Jobkiller darge- stellt. Und natürlich erzeugt das bei Mit- arbeitenden Widerstände. Wer setzt sich schon gerne mit der Frage auseinander, ob er künftig mit seinen fachlichen Fähig- keiten noch gebraucht wird? Viele Studi- en belegen, dass ca. 80 Prozent aller digi- talen Transformationen auch an internen Widerständen scheitern. Inhaber oder Geschäftsführer haben deshalb die Auf- gabe, mit der Belegschaft in den offenen Dialog zu treten und sehr genau darzu- stellen, was die Digitale Transformation Digitalisierung Eine Chance in der Krise Der Mittelstand muss die digitale Transformation vorantreiben Es ist unbestritten, dass die Digitalisie- rung dem Arbeitsmarkt tiefergehende strukturelle Probleme bescheren wird. Der Mittelstand steckt in der Zwickmühle. Er muss ganz dringend den digitalen Wandel umsetzen, um seine Wettbe- werbsfähigkeit zu sichern. Er muss dazu nachhaltige Qualifizierung durch kontinu- ierliche Weiterbildung sicherstellen. Er leidet unter chronischer Ressourcen- knappheit und zu allem Überfluss steht er einer Rezession gegenüber, die struktu- relle Auswirkungen haben wird. Objektiv betrachtet leitet sich ein sehr großer Beratungsbedarf im Mittelstand ab. Dennoch hat sich bisher kein Nachfra- geboom für Beratung entwickelt. Fol- gende Gründe hemmen diese Nachfra- ge. Zu häufig fehlt das Bekenntnis der Ei- gentümer und der Geschäftsführung zu einer digitalen Ausrichtung des Unter- nehmens. Dabei ist es wichtig, ein gemeinsames Verständnis darüber zu entwickeln, dass die digitale Transformation über die rein technische Digitalisierung eines Unter- nehmens hinausgeht. Zu häufig fehlt die Einsicht, dass die digi- tale Transformation die Wertschöpfung und das Geschäftsmodell positiv verän- dern. Die positiven Veränderungen treten ein, weil man Kosten einsparen kann, wenn Prozesse schlanker umgesetzt werden; höhere Kundenbindung erreicht dank di- gitaler Maßnahmen, Kunden besser zu informieren; neue/mehr Kunden ge- winnt, da über digitale Kanäle eine ande- re Klientel erreicht wird; Risiken senken kann durch transparente und schlanke Prozesse. Dazu muss sich noch die Ein- sicht gesellen, dass Ausgaben für digitale Vorhaben auch Investitionen sind, die we- sentliche Voraussetzung für das Gelingen der Veränderung sind. Die Digitalisierung ist nicht nur ein Projekt, sondern der darin enthaltene digitale Service muss gepflegt und Instand gehalten werden. Zu häufig fehlt es an Strategie und Kon- zept für die Digitale Transformation. Häufig fehlt das nötige digitale Fachwis- für das Unternehmen bedeutet. Die Ein- sicht zur Neuordnung muss in den Köp- fen der Mitarbeitenden gedeihen. Des- halb ist es wichtig, dass bisher Erreichte wertzuschätzen und gleichzeitig für ein Klima zu sorgen, in dem die Veränderung gedeihen kann. Zu häufig fehlt es am Aufbau von inter- ner digitaler Kompetenz. Der Aufbau interner digitaler Kompe- tenz ist eine große Herausforderung. Di- gitale Kompetenz basiert auf den Fähig- keiten: • zu verstehen, wie sich Technologien auf Prozesse, Organisation und Ge- schäftsmodell auswirken, • aus diesen Erkenntnissen Strategien und Maßnahmen für die digitale Ent- wicklung des Unternehmens abzulei- ten, • die Umsetzung der digitalen Vorhaben mit den richtigen Methoden und Werk- zeugen zu steuern. Soweit die Ausgangslage. Die digitale Transformation in Untenehmen führt oft zu zahlreichen Turbulenzen >> Fortsetzung auf Seite 13
  • 13. ­­13nuvo6/19 bevor dieser mit gutem Gewissen die Gehwege sicher macht, hat der „STEP Winterhelfer“ noch mehr Nützliches im Gepäck: Ein solider Schneeschieber nebst Besen und Schaufel machen das Set komplett und es leichter, die weiße Rutschgefahr vom Gehweg zu verbannen – und das ganz locker und flockig. Das Ganze ist auch finanziell eine handfeste Sache. Den Helfer mit dem gewissen Ext- ra kann man einmalig für 179,00 Euro kaufen oder aber mieten. Ein Drei-Jahres- vertrag kostet pro Saison 79,95 Euro. Auch wer kauft, kann den „STEP Winter- helfer“ wieder ordentlich abfüllen: Das Streumittel als Nachschlag gibt es güns- tig für 17,85 Euro pro Ladung. Und das reicht meist für die ganze Saison. Für weitere Fragen steht die STEP gerne unter 0331 6617166 oder für die Wintertonne unter winterdienst@step-potsdam.de zur Verfügung. Advertorial Worin liegt nun die Chance für den Mittelstand? Veränderungen in Unternehmen wer- den durch interne oder externe Einflüsse angestoßen. Im Falle der kommenden Rezession wird Kurzarbeit von den Fir- men flächendeckend eingesetzt werden. Anstatt die Belegschaft nach Hause zu schicken, können Unternehmen ihre Mit- arbeitenden in digitalen Technologien und Methoden, wie Prozessmanagement, Changemanagement, Wissensmanage- ment und Risikomanagement weiterbil- den. Damit schaffen sie die Grundlagen, den digitalen Wandel im Unternehmen starten zu können. Jetzt ist der Weg geebnet, die Vorberei- tungen zur Veränderung und Anpassung des Geschäftsmodells im Unternehmen zu beginnen. Wie das geht, beschreibt das Online-Lern-Tool „Digitale Transfor- mation“. Schritt für Schritt sind alle not- wendigen Informationen, Umsetzungs- schritte und Arbeitsmittel beschrieben und stehen online zur Verfügung: digital- transformation-tool.eu/startseite-2 Boje Dohrn Saison ohne Sorgen Mit dem „STEP Winterhelfer“ und heißen Tipps gut durch die kalte Zeit Es gibt zwei Winterträume, die Grund- stücksbesitzern eher Sorgen bereiten: Die Haftung ruft, wenn der Gehweg zu- geschneit bleibt und Eisbildung durch festgetretenen Schnee gefährliche Rutschbahnen produziert. Nicht gefähr- lich, dafür lästig und teuer: Festgefrore- ner Abfall in der Tonne, der die Abfuhr unmöglich macht. Die Stadtentsorgung Potsdam (STEP) tritt rechtzeitig vor Saisonstart in Aktion, um diesen Kummerkasten der Kunden rückstandslos zu leeren: Zum einen mit ei- nem pfiffigen Assistenten auf zwei Rol- len gegen Räum- und S t r e u f r u s t , zum anderen mit soliden Tipps, damit der Inhalt der B i o t o n n e , Hausmüll und Co. auch wirklich im Bauch des Entsor- gungsfahrzeugs verschwinden. Mit einem verrosteten und verbogenen Schneeschieber aus Omas Zeiten und Streugut, das den Boden belastet, wird der Winterdienst in Eigenregie wirklich zur Last für Mensch und Natur. Die STEP als Fachbetrieb hat die Erfah- rungen von Anliegern aufge- griffen – und liefert ihren Kunden rechtzeitig zur Sai- son buchstäblich eine hand- habbare Lösung: Orange oder schwarz, mit großer Klappe und sehr beweglich, rollt sich der „Winterhelfer“ an kalten Dezembermorgen schnell in die Herzen seiner Halter. Die neue Tonne mit jeder Menge Zusatzequipment ist ein „Rundum-sorglos-Paket“. Denn der „STEP Winterhelfer“ kommt nicht mit leerem Bauch nach Hause: Drinnen findet sich eine pfundige Ladung aus umwelt- freundlichem mit dem blauen Engel zerti- fiziertem Streugut aus Blähschiefer. Doch >> Fortsetzung von Seite 12 Die Schneekehrmaschinenflotte der STEP Streufahrzeug der STEP im Einsatz
  • 14. ­­­­14 nuvo6/19 ordnungsgemäße Verwendung und Ab- rechnung von Förder- und Strukturmit- teln. Dabei sind die Menschen vor Ort mitzunehmen und für das Neue zu be- geistern. In allen Bereichen hat die Wirt- schaftsregion Lausitz in den vergangenen Jahren Beachtliches geleistet und Kom- petenzen aufgebaut. Die Landkreise und Cottbus ver- treten 235 Ge- meinden, von denen zahlrei- che direkt von den Folgen des Strukturwandels betroffen sind. Die hier leben- den Menschen spüren die oft genannten Kon- sequenzen un- mittelbar – Ver- u n s i c h e r u n g , Abwanderung von Fachkräften, Reduzierung von Industriezwei- gen vor Ort. Aber von ihnen gehen auch Initi- ativen für neue Geschäftsideen und vielfältiges Engagement für eine lebenswer- te Zukunft aus. Die Wirtschafts- region Lausitz stellt ein Bindeglied dar zu den Gremien, in denen die „großen“ Entscheidungen getroffen werden: der Landespolitik in Brandenburg und Sachsen, zum Bund und auch in Richtung Europa. Im Kern geht es um Rahmenbedingun- gen und konkrete Projekte, die tatsäch- lich zukunftsträchtige Entwicklungen vor Ort in Gang setzen, und zudem um die Lausitz im Fokus Wirtschaftsregion Lausitz: Gemeinsame Plattform für den Strukturwandel Der Strukturwandel in der Lausitz kommt in Gang, unter den deutschen Kohlere- gionen nimmt die Lausitz in vielerlei Hin- sicht eine Vorreiterrolle ein. Das hat mehrere Gründe: Die Menschen der Region haben ihre Erfahrungen mit wirtschaftlichen Umbrüchen, Verantwort- liche in Politik, Wirtschaft und Wissen- schaft drängten deshalb frühzeitig da- rauf, sich auf ein Aus für die Braunkohle vorzubereiten. Zugleich hat die Bedeu- tung der Kohle bereits in den letzten zwei Jahrzehnten spürbar abgenommen. Al- ternativen müssen dringend gefunden werden, das ist seit Längerem klar. Und die Lausitz besitzt großes Potenzial, da- von sind die Lausitzer zutiefst überzeugt. Mit dem Strukturstärkungsgesetz wird es nun neben Planungssicherheit auch viel Geld geben, das in den kommenden Jah- ren gezielt investiert werden muss. Um die unterschiedlichen Interessen der zahl- reichen Akteure in diesem Prozess zu ko- ordinieren, einen Dialog über die besten Lösungswege zu führen und aussichtsrei- che Projekte zu begleiten, formierte sich die Kooperationsgemeinschaft „Wirt- schaftsregion Lausitz GmbH“. Sie ist nicht einfach eine weitere Initiati- ve zur Beratung, Vernetzung und Projekt- begleitung, sondern von ihrer Struktur und den Aufgaben her einzigartig: Als Gesellschafter verfolgen die Landkreise Bautzen, Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Görlitz, Oberspreewald-Lausitz, Spree- Neiße, sowie die kreisfreie Stadt Cottbus das Ziel, die länderübergreifende Ausge- staltung des Strukturwandels zu sichern. Die Lausitz mit ihrer Anbindung an die Metropolen Berlin und Dresden Projekte zur Strukturentwicklung der Wirtschaftsregion Lausitz Sächsischer Mitmach-Fonds – Förderung von bürgernahen Initiativen www.mitmachfonds-sachsen.de Bundesmodellvorhaben „Unternehmen Revier" – Förderung innovativer umset- zungsreifer Projekte www.wirtschaftsregion-lausitz.de Zukunftswerkstatt Lausitz – Leitbildentwick- lung mit umfassendem Beteiligungsprozess www.zw-lausitz.de MORO – Mobilitätsmanage- ment für den Wirtschaftsraum Spreewald (Spreewaldcard, Ver- besserung des landkreisüber- greifenden ÖPNV) www.wirtschaftsregion-lausitz.de
  • 15. ­­15nuvo6/19 Lausitz im Fokus Das Regionale Investitionskonzept Lausitz als „Blaupause“ Wie können Milliarden Euro für den Strukturwandel in die Kohleregionen flie- ßen und tatsächlich in tragfähige neue Strukturen münden? „Wir zeigen das be- reits auf“, versichert Norman Müller, Pro- jektleiter der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH. „Als Regionalpartner des Bundes demonstrieren wir, wie Fördergelder in einem bestimmten Zeitrahmen zu regio- nalen Umsetzungsmaßnahmen geführt werden, die nachhaltige innovative Alter- nativen im Strukturwandelprozess ver- sprechen.“ Dieses Kleinformat dient qua- si als „Blaupause“ für die Regionalisie- rung von Fördermitteln im großen Stil. „Nach dem Jahr 2019 haben wir die An- laufphase im Bundesmodellvorhaben Un- ternehmen Revier des BMWi hinter uns.“ In Projektwettbewerben mit verschiede- nen Aufrufen fordert die Wirtschaftsregi- on Lausitz GmbH Unternehmen und Initi- ativen auf, sich mit ihren Ideen in ver- schiedenen Themenfeldern einzubringen und um Fördermittel zu bewerben. Bei den bisher zwei Runden wurden über 140 Projektideen mit zum Teil technologieaffi- nen Ansätzen eingereicht. Gefördert wer- den modellhafte Projekte, die umset- zungsreif und praxisnah sind. Auch klein- teilige Maßnahmen sollen auf diese Wei- se eine Chance erhalten. Beim zweiten ITSAB: Baukasten für die Analyse der IT-Sicherheit Wenn die IT ausfällt, sind viele Unter- nehmen schlicht lahmgelegt. Die Sicher- heit der eigenen IT-Infrastruktur besitzt äußerste Priorität – zumal sich Fälle von Cyber-Kriminalität häufen. Erster Schritt zur Sicherung gegen Risiken ist eine tief- gründige Analyse der vorhandenen si- cherheitsrelevanten Strukturen, vor allem der Netzwerke. Mit einem „Baukasten“ für Sicherheitsanalysen in kleinen und mittleren Unternehmen will die Firma Phi- lotech System und Softwareentwicklung mit ihrer Zweigniederlassung in Cottbus dies erleichtern. Der Werkzeugkasten soll die notwendi- gen Prozesse und Werkzeuge für Sicher- heitsanalysen der IT, der Betriebstechno- logie sowie dem sogenannten Internet der Dinge (IoT) enthalten und das jeweili- ge Vorgehen beschreiben. Mit verschie- denen Prüflisten und Tools wird dies durchgeführt. Zudem besteht für jeden der Themenkomplexe ein Maßnahmen- katalog, um die Sicherheit anhand der Analyseergebnisse für Unternehmen in der Lausitz zu verbessern. Norman Müller, Projektleiter RIK „Unternehmen Revier“ Anzeige Projektaufruf wurden Ideen in den The- menfeldern Produktentwicklung, Ge- schäftsfelderweiterung, Mobilität und Verkehr, Algenbiomasse und Berufsfrüho- rientierung gesucht. Dazu führte die Wirt- schaftsregion Lausitz über 235 Bera- tungsgespräche, vor allem mit innovati- ven Start-ups, aber auch mit etablierten Unternehmen, die ihr Geschäftsfeld er- weitern wollen. Der nächste Projektaufruf erfolgt Anfang des kommenden Jahres.
  • 16. ­­­­16 nuvo6/19 Lausitz im Fokus Eine Kulturstrategie für die Lausitz Spreewaldfeste und Sagen, Osterreiter und Karnevalsumzüge, Oberlausitzer Mundart in Dichtung und Liedern und regionale Küche – die Lausitz hat viele Gesichter. Die Kulturlandschaft ist in sich differenziert, mit regional durchaus bodenständigen Eigenheiten. Auch die sorbische Sprache und Kultur unter- scheiden sich in Nieder- und Obersor- bisch. „Die Kultur kann identitätsstiftend wir- ken und den Strukturwandel unterstüt- zen“, sagt Heiko Nowak, Projektleiter der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH. „Wir konnten beobachten, wie die Be- werbung Zittaus als Kulturhauptstadt Europas das Verbundenheitsgefühl der Bürger mit ihrer Heimat spürbar ge- Zwischen Leinöl und Smoothies Würde man mit Kladde und Stift bewaff- net südlich von Berlin startend bis hoch ins Zittauer Gebirge die Bewohner befra- gen, wo man hier ist, es käme ein buntes Bild heraus. Und doch einigt diese weite Region namens Lausitz eins – die Men- schen kennen Wechsel und Veränderun- gen, Brüche und Wandel aus ihrer be- wegten Geschichte. Entwicklungen wer- den von vielen nicht gefürchtet, sondern als Möglichkeit der Gestaltung verstan- den. Über die Grenzen Sachsens und Brandenburg hinweg wurde in diesem Geist durch die Wirtschaftsregion Lausitz mit den Landkreisen und der Stadt Cott- bus das Projekt „Zukunftswerkstatt Lau- sitz“ (ZWL) ins Leben gerufen. Deren Auf- trag ist es, Strömungen aufzuspüren, Initi- ativen anzustoßen und Ideen zu beför- dern, die zukunftsträchtig sind. Visionen von „unten“ Ein schwieriges Unterfangen. Ausdrück- lich sollen die Visionen nicht vom Himmel tropfen, also nicht von „oben“ durch Wis- senschaftsinstitute oder politische Gremi- en diktiert werden, sondern von „unten“ kommen, quasi auf gesundem Lausitzer Boden wachsen. An mehr als 50 Infostän- den wurden seit Juni etwa 3.000 Interes- sierte darüber informiert, wie sie sich an der Entwicklung eines Leitbildes für die Lausitz beteiligen können. Darauf folgten intensive Dialoge, sowohl online als auch in Vor-Ort-Terminen. Aus allen dort ge- sammelten Vorschlägen und Einwürfen werden derzeit Themenrunden entwi- ckelt, die ab Frühjahr kommenden Jahres in der Breite stattfinden sollen. Im Herbst wird die LAUSITZ-EXPO die aus diesem aufwendigen Prozess gewonnenen Visio- nen für unsere Region präsentieren. Wirtschaft und Alltagskultur Nicht weniger bunt als die Antwort auf die Frage, wo man hier ist, fallen die Kommentare zu dem „wie“ aus. „Wie be- schreiben Sie die Lausitz?“ wollte die ZWL wissen und bekam dazu knapp 100 Online-Antworten, von denen eine der kürzesten mit „Zwischen Leinöl und Smoothies“ treffend den Spagat zwi- schen Geschichte, Tradition, Innovation und Zukunft beschreibt. Um die wirt- schaftliche Entwicklung nicht abgekop- pelt von der Alltagskultur voran zu brin- gen, wird ebenfalls eine „Kulturstrategie Lausitz 2025“ erarbeiten. Die Erkenntnisse aus 150 Exper- tengesprächen sind bereits eingeflossen, gilt es doch, re- gionale Beson- derheiten, die kulturellen Einflüsse durch die Nachbarländer und die sehr unter- schiedlichen historischen Wurzeln der in der Lausitz Lebenden zu berücksichtigen. In insgesamt sieben öffentlichen Veran- staltungen wurde auch der Input von Kul- turschaffenden und Kulturinteressierten der Lausitz in die Strategie aufgenom- men. Offene Workshops mit dem Fabmobil Der Zukunftswerkstatt Lausitz war eben- so wie allen Beteiligten an dem Mammut- vorhaben von Beginn an klar, dass das zu entwickelnde Leitbild nur ein Richtungs- schild für die Zukunft der Region sein kann. Es wird weiter darauf ankommen, möglichst viele Stimmen zu hören und den Menschen klar zu machen, wie wich- tig ihre Meinungen, ihre Ideen aber auch ihre Bedenken sind. Anfang Dezember hatte sie deshalb in Finsterwalde zum of- fenen Workshop „Zukunft 2030“ eingela- den. Am 13. Dezember folgt Cottbus, wo das Fabmobil, eine rollende Digitalwerk- statt voller Kreativ-Technik mit Spezialis- ten, für alle kostenfrei bereitsteht. stärkt hat und auch Interesse außerhalb weckt. Dieses Potenzial der Kultur wollen wir unbedingt fördern.“ Die Zukunftswerkstatt Lausitz (ZWL) hat in diesem Jahr die Erarbeitung einer Kultur- strategie für die Lausitz mit dem Blick auf das Jahr 2025 ausgeschrieben. An insge- samt sieben Veranstaltungen wurden da- zu Anregungen aus der Region gesam- melt. Ziel ist es, das Kulturleben der Regi- on zu stärken, insbesondere vor dem Hin- tergrund der Brüche der jüngeren Ge- schichte, aber auch in Bezug auf regiona- le Besonderheiten wie die sorbischen und wendischen Siedlungsgebiete und die Nähe zu Tschechien und Polen. Be- reits jetzt zeichnen sich klare Handlungs- felder ab, in denen konkret Maßnahmen vorgeschlagen werden sollen, um die Kulturlandschaft in der Lausitz zu stär- ken. Neben dem Beitrag zu der Entwick- lungsstrategie der Zukunftswerkstatt Lausitz werden die Ergebnisse auch den sächsischen und Brandenburger Kultus- ministerien zur Verfügung gestellt, die die Strategie als Grundlage ihrer eige- nen, weiterführenden Arbeiten verwen- den können. Ein weiterer Beitrag der Kulturstrategie ist es, Gedankenaus- tausch über die Ländergrenzen hinweg zu fördern. Dies kann ein Katalysator für neue, gemeinsame Ideen und Projekte sein und vielleicht sogar Brücken über die teilräumlichen Identitäten hinweg schlagen. Bürgerdialog in Cottbus Hinweise werden gesam- melt
  • 17. ­­17nuvo6/19 Roboter. Nach einer achtwöchigen Vor- bereitungsphase stellen sie ihre Ergeb- nisse bei dem Regionalwettbewerb vor. Die Besten fahren am 25. Januar 2020 zum Halbfinale nach Eberswalde. Lausitz im Fokus Die Lausitz als europäische Modellregion Konzeptionell fundiert und fokussiert auf die Potenziale der Region werden Projekte umgesetzt Zukunftswerkstatt entwickelt Leitbild Der Struktur- wandel wird nur dann erfolgreich sein, wenn die Menschen vor Ort ihn selbst ak- tiv gestalten. Die- se Erkenntnis liegt der Zu- kunftswerkstatt Lausitz zugrunde, die ebenfalls un- ter dem Dach der Wirtschaftsregion Lausitz arbeitet. Unter umfang- reicher Bürgerbeteiligung erfolgt die Ent- wicklung eines Leitbildes für die Lausitz. In mehr als 50 großen und kleineren Or- ten gab es dazu Diskussionen und Veran- staltungen. Parallel konnten Bürger sich online mit ihren Ideen, Vorschlägen und Erwartungen zu Wort melden. Die Ergeb- nisse werden gesichtet. Im kommenden Frühjahr folgen Fachgespräche zu kon- Projektmanagement: Mobilität für den ländlichen Raum Funktionierende Verkehrsverbindungen sind eine Grundbedingung für den Strukturwandel. Für die fokus- sierte Regionalentwicklung werden im MORO-Projekt „Mobilitätsmanagement für den Wirtschaftsraum Spree- wald“ Mobilitätsangebote geschaffen, die die Erreich- barkeit im ländlichen Raum sichern und verbessern. Der Ausbau des landkreisübergreifenden öffentlichen Nah- verkehrs ist dabei nur ein Teil, den der Lenkungskreis in Federführung der Wirtschaftsregion Lausitz im Modell- vorhaben umsetzt. Mit HyStarter zur Wasserstoffregion MINT-Initiative: FIRST LEGO League Bauen in der Zukunft ist das Thema der FIRST LEGO League 2019/20 – am 30. November präsentierten die naturwis- senschaftlich interessierten Jungen und Mädchen beim Regionalwettbewerb „Lausitz-Spreewald“ an der BTU Cott- bus-Senftenberg ihr Können. Der Wett- bewerb wurde bereits zum fünften Mal gemeinsam von der BTU und der Wirt- schaftsregion Lausitz ausgerichtet. Die FIRST LEGO League will Kindern und Jugendlichen Spaß und Spannung an Technologie und Wissenschaft ver- mitteln. Sie forschen zum vorgegebe- nen Thema, planen, programmieren und testen einen vollautomatischen Regionalwettbewerb First Lego League kreten Themen. Die Zu- kunftswerkstatt Lausitz hat den Auftrag, bis Ende 2020 eine Lausitzer Ent- wicklungsstrategie zu erar- beiten, die der Politik Handlungsempfehlungen zur künftigen Ausrichtung in der Lausitz gibt. Bürgerbeteiligung wird groß geschrieben Im September erteilte das Bundesver- kehrsministerium dem Projekt „HyStarter Wasserstoffregion Lausitz“ den Zuschlag, das die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH gemeinsam mit der IHK Cottbus und dem Wirtschaftsverkehrsnetzwerk Lausitz ein- gereicht hatte. Unter 138 Mitbewerbern konnte sich die Lausitz als eine von neun Regionen durchsetzen. Mit der Wasser- stoffwirtschaft könnte sich die Lausitz zu- kunftsfähig aufstellen. Gefördert werden nun die Bildung eines Wasserstoffnetzwer- kes und die konzeptionelle Vorarbeit, die in konkrete Investitionen münden sollen. Ein weiteres Projekt: Bürgerbeteiligung gefragt. Bürgerbeteiligung gefragt Mit den Mitmach-Fonds fördert der Freistaat Sachsen Initiativen vor Ort zur Gestaltung des Strukturwandels. Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände, Kammern, Stiftungen, soziale Träger, Schulen sowie kommunale und wissenschaftliche Einrichtungen können sich bewer- ben. 2019 wurden rund 1,5 Mio. Euro an Akteure in den Lausitz-Landkreisen Görlitz und Bautzen vergeben. Im kommenden Jahr stehen 1,7 Millionen Euro bereit. Das Bundesmodellprogramm „Unternehmen Revier“ Die Wirtschaftsregion Lausitz ist eine von vier deutschen Braunkohleregionen, die im Auftrag des Bundes innovative Projekte im Bundesmodellprogramm „Unternehmen Revier“ umsetzt. In der Lausitz stehen dabei alternative Pfade der regionalen Wertschöpfung im Vor- dergrund, die möglichst mit einherge- hender Geschäftsfelderweiterung oder Neugründung von Unternehmen verbun- den sind. Das Modellvorhaben dient im Kleinformat als „Blaupause“, wie Förder- mittel künftig auch im großem Format re- gionalisiert in den betroffenen Regionen umgesetzt werden können.
  • 18. ­­­­18 nuvo6/19 Aus dem Netzwerk Netzwerken in der brandenburgischen Gesundheitswirtschaft Die Netzwerkreihe „Gesundheitswirt- schaft Brandenburg – HCB+“ des Innova- tionsforum Ost e.V. findet seit 2016 in Ko- operation mit der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) sowie der Wirt- schaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB) und dem Cluster Gesund- heitswirtschaft Berlin-Brandenburg HealthCapital statt mit der Zielsetzung, Kooperationen zwischen Einrichtungen der Gesundheitsbranche und angrenzen- den Bereichen zu intensivieren und zu- gleich innovative Impulse zur Stärkung der brandenburgischen Gesundheitswirt- schaft zu geben. Die Reihe ist am 5. No- vember vor einem erneut hochkarätig besetzten Teilnehmerkreis mit einem Fachcolloquium vorläufig beendet wor- den. Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch den ILB-Vorstandsvorsitzenden Till- mann Stenger und den Sprecher der Ge- schäftsführung der WFBB Dr. Steffen Kammradt folgte das Grußwort der Kom- missarischen Amtschefin des Ministeri- ums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Dr. Friederike Haase. Die Festrede zu den künftigen Heraus- forderungen in der Gesundheitswirtschaft hielt Prof. Dr. Christoph Meinel, Instituts- direktor und CEO der Hasso-Plattner-Ins- tituts gGmbH, Universität Potsdam. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage nach den Herausforderungen und Möglichkei- ten der digitalen Transformation für das Gesundheitssystem in den Bereichen e- Health und Telemedizin. Aufgrund des besonderen Stellenwerts dieser letzten Veranstaltung wurden in den Referaten noch einmal einige der zentralen Aspekte, mit denen sich HCB+ in den vergangenen neun Veranstaltun- gen befasst hat, bilanziert und aktuali- siert. Michael Zaske, Ministerium für Ar- beit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, erläuterte die Strategien des Mi- nisteriums zu sektorenübergreifender Versorgung. Ziel ist eine noch bessere Vernetzung und E n t w i c k l u n g tragfähiger und nachhaltiger Lö- sungen mit allen Akteuren und Institutionen. Benno Legler, WifOR Institute Berlin, stellte die ökonomi- sche Dimension der Gesund- heitswirtschaft in den Mittel- punkts seines Beitrags. Er reg- te einen Pers- pektivwechsel an vom reinen Kostenfaktor Gesundheit zur Gesundheitswirtschaft als Wachs- tums- und Beschäftigungsmotor. Elke Ahlhoff, ArbeitGestalten Bera- tungsgesellschaft mbH, stellte Fragen nach den Ursachen des Fachkräfteman- gels in der Pflege und formulierte arbeits- marktpolitische Maßnahmen zur Minde- rung des Fachkräfteengpasses sowie zur Verbesserung und Aufwertung des Pfle- geberufs. Ebenfalls angeregt diskutiert wurde der Beitrag von Jacqueline Böttcher, Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe e.V. Eisenhüttenstadt. Sie berichtete von den Herausforderungen, die sich im Umgang mit nicht einheimischen Schülerinnen und Schülern in ihrer täglichen Arbeit bei der Ausbildung in der Alten-, Gesundheits- und Krankenpflege aufgrund unter- schiedlicher kultureller Gewohnheiten er- geben. In der anschließenden Podiumsdiskussi- on ging es um prospektive Betrachtun- gen und Überlegungen zum Gesund- heitswesen. Steffen Grebner, Klinikgrup- pe Ernst von Bergmann Potsdam, mode- rierte die Podiumsdiskussion zum Thema „Chancen und Perspektiven der Gesund- heitswirtschaft“. Prof. Dr. Sylvia Thun, Berliner Institut für Gesundheitsfor- schung, Dr. Marcus Wenig, Vertretung des Landes Brandenburg bei der EU in Brüssel, Dr. Karsten Bittigau, Evangeli- sches Diakonissenhaus Berlin Teltow Leh- nin GmbH und Sebastian Scholl, Carl- Thiem-Klinikum Cottbus gGmbH, führten unter Einbeziehung des Plenums eine an- geregte Diskussion über Wege zur Über- windung fehlender Rahmenbedingungen und den Abbau von Hemmnissen. Prof. Dr. Christoph Meinel, Direktor des Hasso-Plattner-Instituts Dr. Friederike Haase, kommissarische Amtschefin des MASGF
  • 19. Wir danken den Sponsoren und Unterstützern des 8. Ostdeutschen Energieforums: Rückblick und aktuelle Informationen unter: www.ostdeutsches-energieforum.de LEADING PARTNER UNTERSTÜTZER Die ostdeutsche Diskussionsplattform für Politik, Wissenschaft, Energiewirtschaft und ostdeutschen Mittelstand zur Energiewende. SPONSOREN LeipzigerEnergie Schrift: Eurostile Extended 2 Farben: 100% Gelb, 100% Cyan, 100% Schwarz, 30% Schwarz
  • 20. ­­­­20 nuvo6/19 Aus dem Netzwerk 8. Ostdeutsches Energieforum Die Denkfabrik zur Energiewende in Ostdeutschland am 29./30. Oktober 2019 in Leipzig - Ministerpräsidenten aus Sachsen und Sachsen-Anhalt diskutierten mit über 400 Teilnehmern über Energiewende und Klimaschutz in Leipzig - Innovative Start-up Unternehmen aus dem Energie- und Umweltbereich prä- sentierten ihre Lösungen in der Rubrik „Im Osten was Neues“ - namhafte Entscheider aus Politik, Ener- giewirtschaft, Wissenschaft und ost- deutschem Mittelstand waren anwe- send Am 29. und 30. Oktober diskutierten zur achten Auflage des Ostdeutschen Energieforums, der größten Veranstal- tung ihrer Art in Ostdeutschland, die Mi- nisterpräsidenten aus Sachsen, Michael Kretschmer, und Sachsen-Anhalt, Dr. Rei- ner Haseloff, sowie weitere politische Entscheider mit über 400 Teilnehmern aus der Energiewirtschaft, Wissenschaft und ostdeutschem Mittelstand über die Energiewende und den Klimaschutz. Die Veranstaltung stand in diesem Jahr unter der Leitfrage „Wege der (nachhaltigen) Transformation des deutschen Energie- systems – Wie gestalten ostdeutsche Wirtschaft und Industrie eine erfolgreiche Energiewende?“ Im Programmpunkt „Im Osten was Neu- es“ stellten am ersten Veranstaltungstag innovative Jungunternehmen aus Ost- deutschland ihre Lösungen zur erfolgrei- chen Umsetzung der Energiewende und zum Klimaschutz vor. Unter anderem prä- sentierten sich die Solaga UG aus Berlin, die aus Algen Biofilme produzieren, die im Innen- und Außeneinsatz Kohlendi- oxid in Sauerstoff umwandeln, sowie die Retec Solar GmbH aus Chemnitz, welche innovative Solarthermiekollektoren mit hoher Effizienz und vielfältigen Einsatzfel- dern herstellen. Als weitere Unternehmen stellten sich in diesem Pitch die Denkweit GmbH aus Halle (Saale), Flynex GmbH aus Leipzig und Infrasolid GmbH aus Dresden sowie die Leipziger Energiege- sellschaft mbH vor. In drei Paneldiskussionen standen sich auch in diesem Jahr kontroverse Positio- nen gegenüber. Unter an- derem diskutierten im Pa- nel „CO2-Preis, EEG-Umla- ge, Strukturwandel-Milliar- den - Was ist uns die Ener- giewende wert?“ Sachsen- Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und der sächsische Grünenpolitiker Dr. Gerd Lippold über die zukünftige Ausgestaltung der Energie- und Klimapoli- tik in Deutschland. Neben den Keynotes und den Diskussionsrunden wurden am zweiten Veran- staltungstag in sechs pra- xisnahen Workshoprunden die Fragen „Bürgerinitiativen allerorts – Wie reagiert man auf die schwindende Akzeptanz der Energiewende?“, „Wie gelingt uns ein erfolgreicher Strukturwandel in Ost- deutschland?“ und „Steigende Komple- xität im Energiesystem - Wie bereiten sich die Verteilungsnetzbetreiber auf ei- nen Ernstfall vor?“ diskutiert. Als Referenten traten auf: der Parlamen- tarischer Staatssekretär beim Bundesmi- nister des Innern, für Bau und Heimat, Marco Wanderwitz (CDU), die Minister- präsidenten aus Sachsen, Michael Kretschmer (CDU), und Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff (CDU), Thomas Kralin- ski (SPD), Staatssekretär und Bevollmäch- tigter des Landes Brandenburg beim Bund und für Medien und Internationale Beziehungen, Christian Dahlke, Abtei- lungsleiter Energie und Landesentwick- lung beim Ministerium für Energie, Infra- struktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Dr.-Ing. Klaus Freytag, Beauftragter des Minister- präsidenten des Landes Brandenburg für die Lausitz, sowie Dr. Hendrik Haßheider, Regierungsdirektor im Bundesministeri- um für Verkehr und digitale Infrastruktur. Die Wirtschaft war unter anderem durch Ulf Heitmüller, Vorstandsvorsitzender der Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, (l.) und Kevin Bauch, Fridays for Future Dresden Kristian Kirpal, Präsident der IHK zu Leipzig, (l.) und Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen
  • 21. ­­21nuvo6/19 Aus dem Netzwerk Über das Ostdeutsche Energieforum Das Ostdeutsche Energieforum ist seit 2011 die Denkfabrik und Expertenforum zur Energiewende und beleuchtet die spezifi- schen Herausforderungen Ostdeutschlands in diesem Prozess. Auch in diesem Jahr diskutierten über 400 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und dem ostdeutschen Mittelstand im Hotel The Westin Leipzig. Veranstalter sind die Interessenge- meinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin und die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig. www.ostdeutsches-energieforum.de Panel 1 am 1. Tag: CO2-Preis, EEG-Umlage, Strukturwandel-Milliarden - Was ist uns die Energiewende wert? Panel 3: Digitalisierung braucht Rahmenbedingungen für Forschung, Aus- bildung und Finanzierung – Was können Politik und Wirtschaft tun? Dr. Helmar Rendez, Vorstandsvorsitzender der Lausitz Energie Bergbau AG und Lausitz Energie Kraftwerke AG, Karl-Heinz Remmers, Vorstand der So- larpraxis AG, Thomas Kralinski, Staatssekretär und Bevollmächtigter des Landes Brandenburg beim Bund und für Medien und Internationale Bezie- hungen, Oliver Fern, Regionalvorstand der Landesbank Baden-Württem- berg, Prof. Dr. Klaus Dieter Barbknecht, Rektor der TU Bergakademie Frei- berg, Moderator Daniel Goffart, Chefkorrespondent der Hauptstadtredak- tion der Focus Magazin Verlag GmbH (v.l.) Forum 4: Bürgerinitiativen allerorts – Wie reagiert man auf die schwin- dende Akzeptanz der Energiewende? Ingo Seeligmüller, Geschäftsführer der NeulandQuartier GmbH, Guido Hedemann, Geschäftsführer der UKA Cottbus Projektentwicklung GmbH & Co. KG, Dr. Kay Ruge, Beigeordneter beim Deutschen Land- kreistag und Mitglied des Vorstands Fachagentur Windenergie an Land, Moderator Andreas W. Poldrack, Geschäftsstellenleiter der Vereinigung zur Förderung der Nutzung Erneuerbarer Energien – VEE Sachsen e. V., Tina Löffelsend, Leiterin Energie- und nationale Klimapolitik des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND), Roberto Kort, Vorsitzender des Aktionsbündnisses „Gegen den unkontrollierten Wind- kraftausbau - Freier Horizont“, Prof. Dr. Dieter Sell, Geschäftsführer der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) (v.l.) VNG AG, Dr. Stephan Lowis, Vorstands- vorsitzender der envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM), Dr. Helmar Rendez, Vorstandsvorsitzender der Lausitz Ener- gie Bergbau AG und Lausitz Energie Kraftwerke AG, Jörg Müller, Vorstands- vorsitzender der ENERTRAG AG, sowie Peter Reitz, Vorstandsvorsitzender der European Energy Exchange AG, vertre- ten. Des Weiteren wurden begrüßt, Prof. Dr. Klaus Dieter Barbknecht, Rektor der TU Bergakademie Freiberg, Ingeborg Es- ser, Hauptgeschäftsführerin des GdW Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, Tina Löf- felsend, Leiterin Energie- und nationale Klimapolitik des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V., Prof. Dr. Dieter Sell, Geschäftsführer der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThE- GA), Dr.-Ing. Anke Tuschek, Mitglied der BDEW-Hauptgeschäftsführung und Prof. Dr. Thomas von Unwerth, Professor am Institut für Automobilforschung an der Technischen Universität Chemnitz.
  • 22. ­­­­22 nuvo6/19 Aus dem Verband NUVO - Netzwerk Unternehmerverbände Ostdeutschlands – Wir. Unternehmen. Zukunft. • Ausgabe 6/2019 • Herausgeber/V.i.S.d.P: comprend GmbH • Geschäftsführer: Michael Schulze • Dennis-Gabor-Straße 2, 14469 Potsdam • Tel. +49 331 58115800 • info@comprend.de • www.comprend.de • Redaktion: Michael Schulze • Autoren: Dr. Ulrich Conrad, Stefan Parsch (S. 3 li.), Ma- thias Matusch (S. 3 r.), Boje Dohrn (S. 12), Michael Schulze • Titel, Layout & Grafik: rotschwarz design, Christoph Freytag • Anzeigen: Michael Schulze • Titelfoto: pixabay • Fotorechte: ILB (S. 1 o.), WR Lausitz GmbH (S. 1 m., 16), Karoline Wolf (S. 1 u.), Kevin Schuster (S. 3 l.), Kathleen Friedrich (S. 3 r.), KfW (S. 4 u.), ILB (S. 6), Kurhan/fotolia.com (S. 8 o.) Uwe Klössing (S. 8 u.), iStock (S. 9 l, r) HDI (S. 9 m., r. u.), AVT (S. 11), Pixabay (S. 4 o, 12, 22), STEP GmbH (S. 13), WR Lausitz (S. 1 m., 14, 15, 16, 17), Innovationsforum Ost e.V. (S. 18), Claudia Koslowski/PIXAPOOL (S. 20, 21) Weitere Fotos wurden zur Verfügung gestellt von Sponsoren, Partnern • Druck: city repro GmbH Cottbus • Redaktionsschluss: 25. November 2019 • NUVO erscheint sechsmal im Jahr • Die Mitglieder des UVBB erhalten NUVO im Rahmen ihrer Mitgliedschaft • Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Kopien nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des V.i.S.d.P. • Namentlich gekennzeichnete Beiträge müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte und Fotos übernehmen wir keine Haftung • ISSN 2625-3356 Der GarantieBrief der SIGNAL IDUNA Clevere Anlagemöglichkeit Die niedrigen Zinsen sind leider mittler- weile eine dauerhafte Erscheinung. Sie machen es Sparern nicht einfach, eine Anlageentscheidung zu treffen. Mit dem GarantieBrief bietet die SIGNAL IDUNA eine passende Anlagemöglichkeit – auch in der Niedrigzinsphase. Mehr als 5,2 Billionen Euro haben die deutschen Sparer auf die hohe Kante ge- legt. Leider nicht immer profitabel. Rund 40 Prozent des Privatvermögens liegen nämlich nach wie vor auf wenig lukrativen Giro- und Sparkonten oder sind als Ta- ges- und Festgeld angelegt. Diese Anla- geformen bringen jedoch kaum Zinsen. Das trägt dazu bei, dass die Sparer sogar langfristig Verluste machen, wenn man die Inflation berücksichtigt. Eine Ausweichmöglichkeit für eher lang- fristig orientierte Geldanleger bieten nach wie vor Aktien. Doch nicht wenige scheuen hier die vorhandenen Kursrisi- ken. Der GarantieBrief der SIGNAL IDU- NA kombiniert die Renditechancen am Aktienmarkt mit einer bis zu hundertpro- zentigen Beitragsrückgewähr und damit Sicherheit mit Flexibilität. Der Sparer in- vestiert dafür einmalig einen auch größe- ren Geldbetrag, beispielsweise die Ab- laufleistung aus einer Lebensversiche- rung. Das Kapital wird für mindestens zehn Jahre in der fondsgebundenen Ren- tenversicherung SI Global Garant Invest angelegt. Während dieser Ansparzeit sind aber auch Kapitalentnahmen mög- lich. Zum Rentenbeginn erhält der Sparer seinen eingezahlten Einmalbeitrag zurück plus die Erträge aus der Fondsentwick- lung, abzüglich des bereits vorher even- tuell entnommenen Kapitals. Optional erfolgt die Auszahlung dabei entweder als einmalige Kapitalleistung oder als le- benslange garantierte Rente. Stirbt der Sparer vor Rentenbeginn, so erhalten die Erben den Einmalbeitrag samt Erträgen zurück. Zieht der Anleger die Kapitaloption, un- terliegen nur die eigentlichen Erträge der Abgeltungssteuer und das erst bei der Auszahlung. Bei Tages- und Festgeldkon- ten beispielsweise greift die Steuerpflicht bereits, wenn der Ertrag gutgeschrieben wird. Beträgt die Ansparzeit aber mindes- tens 12 Jahre und ist der Sparer dann mindestens 62 Jahre alt, ist die Hälfte der Erträge sogar komplett steuerfrei. Überdurchschnittliche Leistungen: Neue Tarifgeneration in der Haftpflicht, Hausrat- und Wohngebäudeversicherung Eine neue Produktgeneration in der Sach-/Haftpflichtversicherung hat jetzt die SIGNAL IDUNA Gruppe, Dortmund/ Hamburg, herausgebracht. In der Haftpflichtversicherung, die in den Produkt-Linien „Premium“, „Basis“ und „Pur“ erhältlich ist, beträgt die De- ckungssumme in der Spitze 75 Millionen Euro für Personen-, Sach- und Vermö- gensschäden. Damit bietet die SIGNAL IDUNA bei einem marktüberdurchschnitt- lichen Preis-Leistungs-Verhältnis die höchste Deckungssumme am Markt. Eine weitere Neuerung ist die Neuwertent- schädigung: Der Versicherte kann ent- scheiden, ob der Geschädigte den Zeit- und im Wert unter 3.000 Euro liegen. Die Hausratversicherung bietet in den erhältlichen Varianten „Premium“, „Ba- sis“ und „Pur“ Versicherungsschutz in fast unbegrenzter Höhe. Eine Besonderheit der Variante „Premium“: Sie enthält ein Diebstahlpaket, über das auch Taschen- und Trickdiebstahl versichert ist. Weitere Informationen finden Sie hier: Signal Iduna Hausratversicherung, https://www.signal-iduna.de/hausratver- sicherung.php Signal Iduna Haftpflichtversicherung, https://www.signal-iduna.de/haftpflicht- versicherung/privathaftpflicht.php wert erstattet oder einen Entschädigung in Höhe des Neuwerts bekommt. Dies gilt für Sachen, die nicht älter als ein Jahr sind
  • 23. Advertorial Tel. 0800-22 000 23 securitas.de EHRLICHKEIT• AU FM ERKSAM KEIT•HILFSBEREITSCHAFT WE HELP MAKE YOUR WORLD A SAFER PLACE Purpose & Werte
  • 24. Warum das Weite suchen, wenn man darin wohnen kann.