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Nr. 6/2020 • 3.Jahrgang • Das ostdeutsche Wirtschaftsmagazin
Wir.
Unternehmen.
Zukunft.nuvo
ISSN 2625-3356
Tillmann Stenger
Vorstandsvorsitzender der ILB
Fördermaßnahmen zur Fachkräftesicherung
in der Corona-Krise und danach
Christian Breckwoldt
Direktor Nord/Ost der SIGNAL IDUNA Gruppe
Mit der Betrieblichen Altersvorsorge
Fachkräfte langfristig binden
Frank Hippler
Vorstandsvorsitzender der IKK classic
Gesundheitsmanagement als Strategie
zur Fachkräftegewinnung
Fachkräftemangel
verschärft sich weiter
www.b-tu.de/careercenter > Für Arbeitgeber
CAREER CENTER
T +49 (0)355 69 3269
E thomas.elfert@b-tu.de
• RECRUITINGMESSE CAMPUS-X-CHANGE
• ONLINE-JOBBÖRSE
• DUALES STUDIUM
• STRUKTURIERTES WERKSTUDIERENDENPROGRAMM
• EXKURSIONEN MIT STUDIERENDEN ZU IHREM UNTERNEHMEN
• JOB-SHADOWING
• FIRMENVORSTELLUNGEN VOR STUDIERENDEN AN DER BTU
• BEWERBUNG IHRES FIRMENSTECKBRIEFS BEI STUDIERENDEN
Vom Hörsaal direkt ins Unternehmen
DIE RECRUITING-
ANGEBOTE
der BTU Cottbus–Senftenberg
nuvo6/20 3
Droht das nächste Chaos – die Verteilung der Impfstoffe?
Im März und April erlebte Deutschland
das Masken-Chaos. Auf internationalen
Landepisten verschwanden Millionen für
Deutschland bestimmte Masken kurz vor
dem Verladen. Praxen und Krankenhäu-
ser erhielten Wochen später Masken auf
Zuteilung. Heute wissen wir, dass es gute
und schlechte Masken gibt. Deutschland
hat nichts aus dem ersten Lockdown ge-
lernt. Mittlerweile, sicherlich regional
unterschiedlich, wartet der scheinbar In-
zierte age, m einen bstrichtermin z
bekommen. Ein Bekannter sagte mir, er
h tte f nf age a f das rgebnis gewar-
tet. Die halbe Quarantäne ist dann schon
um. Das kann und muss schneller gehen!
In den nächsten Monaten kann Deutsch-
land beweisen, inwiefern Lehren aus dem
Chaos gezogen wurden. Mit der Personal-
Aufstockung in den Krankenhäusern hat
es schon mal nicht geklappt. Es ist blanker
Unfug seitens der deutschen Regierung,
nach Mexiko oder Absurdistan zu fahren,
m P egekr fte z ak irieren. chade
m die pesen.
innvoll in die k nft investiert hei t,
Personal ausbilden, Personal weiterbilden
und medizinisches Personal besser be-
zahlen. Das sollte sich herumgesprochen
haben. Niemand Anderes hat es verdient,
in diesen Zeiten mehr Geld oder Corona-
Prämien zu bekommen. Die anderen so-
genannten systemrelevanten Angestellten
haben doch nur ihren Job gemacht – sei-
en es Verkäufer, Müllfahrer, Lehrer, Kita-
erzieher, B s- oder tra enbahnfahrer etc.
Da ist jede Corona-Prämie zu viel des Gu-
ten. Verdi hat das bis heute nicht begrif-
fen. In einigen Branchen des VöD sind in
den letzten zehn Jahren Gehaltzuwächse
d rch arifsteiger ngen bis z Prozent
in mme hera sgekommen. ein Privater
kann sich das leisten.
Nun haben wir das Impfen vor uns, und
die Disk ssion beginnt Impfp icht a
oder nein Wenn sich ca. Prozent der
Deutschen impfen lassen müssen, um eine
nationale Imm nit ts ote z erreichen,
kann die ntwort n r Impfp icht hei en.
Die zweite Welle wird ne e odesopfer
fordern, zu Beschränkungen führen und
weitere Unternehmen und Familien in
Existenznot bringen. Arbeitsplätze, Men-
schenleben und unser Wohlstand stehen
a f dem piel. Deshalb Impfp icht Besser
organisiert als die Maskenverteilung.
Ihr Dr. Burkhardt Greiff,
Präsident Unternehmerverband
Brandenburg-Berlin e.V.
Vorwort
Dr. Thorsten Purps
Fachanwalt für Erbrecht
Martin Vogel
Fachanwalt für Bau- und
Architektenrecht
Fachanwalt für Verwaltungsrecht
Dr. Marcus Flinder
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Mediator
Dr. Jochen Lindbach
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Wirtschaftsmediator
Mathias Matusch
Fachanwalt für Miet- und
Wohnungseigentumsrecht
Fachanwalt für Medizinrecht
Andreas Jurisch
Fachanwalt für Bau- und
Architektenrecht
Andreas Lietzke
Fachanwalt für Bank- und
Kapitalmarktrecht
Anja Weber
Rechtsanwältin
Jeannine Lorenz
Rechtsanwältin
Jennifer Röhling
Fachanwältin für Familienrecht
Enrico Boelitz
Rechtsanwalt
Theresa Kunke
Rechtsanwältin
PartGmbB | Rechtsanwälte | Steuerberater
Birkenstraße 10 | 14469 Potsdam | Tel.: 0331 27561-0 | Fax: 0331 27561-999
E-Mail: potsdam@streitboerger.de | www.streitboerger.de
Dr. Burkhardt Greiff
Anzeige
4 nuvo6/20
Interview
Die ILB ist Leading-Partner beim Ost-
deutschen Unternehmertag 2021. Wes-
halb engagieren Sie sich für diese bereits
traditionsreiche Veranstaltung?
Unser Wirtschaftsstandort hat eine be-
sondere Charakteristik und ist weniger ex-
portorientiert. Brandenburg ist dafür mitt-
lerweile ein ausgewiesenes Gründerland
nd a ch bei den hemen Innovation nd
digitale Dienstleistungen gut aufgestellt.
m nsere t rken weiter a sz ba en, be-
darf es konse enter etzwerkarbeit. Der
O bietet daf r eine g te Gr ndlage mit
den richtigen chwerp nkten.
Herr Stenger, wird der Fachkräfte-
mangel aus Ihrer Sicht trotz Corona eine
zentrale Herausforderung für die mittel-
ständische Wirtschaft bleiben?
Einige Experten nehmen an, dass die
Pandemie durch eine Konsolidierung von
Arbeitsangebot und -nachfrage auch zu
einer Linderung des Fachkräftemangels
beitragen könnte. s ist edoch z k rz
gegriffen, den angel als antitatives
Problem von zu wenigen Arbeitskräften
f r z viele freie tellen z begreifen.
ats chlich fehlen, a ch in Brandenb rg,
hoch ali zierte perten. Insbesondere
in Branchen, die z nehmend a f echno-
logisierung und Automatisierung setzen
müssen. Der Fachkräftemangel bleibt also
ein hema nd m ss a ch d rch die n-
werbung und Integration von mehr auslän-
dischen Fachkräften angegangen werden.
eit rz soll dieser Prozess d rch
das Fachkräfteeinwanderungsgesetz un-
terstützt werden.
Welche konkreten Fördermöglichkei-
ten gibt es auf diesem Gebiet und wie
kann die ILB unterstützen?
Die ILB hat als Förderbank zahlreiche
Programme r nd m das hema Fach-
kr fte im ngebot. können beispiels-
weise über das Programm Brandenburger
Innovationsfachkräfte einen Zuschuss für
die Beschäftigung von Werkstudierenden
und sogenannten Innovationsassistenten
erhalten. Im ahmen der Förder ng der
ber ichen Weiterbild ng können Firmen
sch sse von bis z Prozent f r Weiter-
bild ngsma nahmen ihrer itarbeiter er-
halten. Im Wirtschaftsförderprogramm
G W-G nd bei der Gr nd ngsförder ng
Gr nd ng innovativ sind a erdem Perso-
nalkostenz sch sse möglich.
Nach wie vor suchen viele junge Men-
schen nach der Schule eine Ausbildung
in anderen Bundesländern oder gehen
nach Berlin. Auch von den im Land Bran-
denburg Studierenden folgen viele den
Werbeaktionen großer Konzerne und ge-
hen weg. Wie kann man gegensteuern?
Die alten Bundesländer haben mit den
D - entralen nd vielen Gro st dten
mit attraktiven Unternehmen historisch
bedingte Vorteile. Brandenburg hat zwar
eine orierende etropolregion, aber mit
Potsdam und Cottbus nur zwei eigene
Gro st dte. Die bwander ng von Fach-
kr ften ist aber kein spezi sches Bran-
denburger Problem. In der gesamten EU
m ssen sich viele egionen mit dieser i-
tuation auseinandersetzen. Fakt ist: Bran-
denburg ist ein sehr lebenswertes Land
mit vielen Gr n chen, een nd einer
guten kommunalen Infrastruktur. Eine star-
ke Wirtschaft ist jedoch der beste Magnet
für Fachkräfte aller Art. Daher sind auch
die esla- nsiedl ng sowie die B F- r-
weiterung und die Fertigstellung des BER
wichtige Impulse, die einen sehr positiven
ffekt f r die k nft haben können.
Viele Mittelständler setzen auf Quali-
fizierung der eigenen Mitarbeiter oder
halten Kontakt zu Bildungsträgern, um
Fachkräfte mit der notwendigen Ausbil-
dung zu bekommen. Welche Instrumente
zur Unterstützung hält die ILB bereit?
Wenn wichtige Kompetenzen fehlen,
die nur bei einer Hand voll Mitarbeitern
im nternehmen benötigt werden, dann
sind Weiterbild ng nd ali zier ng
sehr gut geeignete Instrumente. Die ILB
hat daf r das Programm Förder ng der
ber ichen Weiterbild ng im Land Bran-
denburg im Angebot, mit dem Ausgaben
für externe Weiterbildungsleistungen inkl.
der Prüfungsgebühren bezuschusst wer-
den können. F r nternehmen, die ihre
itarbeiter ali zieren wollen, Freiber f-
ler und Einzelunternehmer, sowie Vereine
nd r ger der inder- nd J gendhilfe
sind bis z Prozent sch ss möglich.
Wohin können sich Interessierte wen-
den? Gibt es ein Informationsangebot
beim Ostdeutschen Unternehmertag?
Die Förderberater der ILB stehen stets
telefonisch oder per Mail für alle Fragen
r nd m Förder ng nd Finanzier ng im
Land Brandenburg zur Verfügung. Wir
drücken zudem alle die Daumen, dass
die Corona- it ation es ns erla ben wird,
den Ostdeutschen Unternehmertag im
Fr h ahr statt nden z lassen. Dann
wird die ILB natürlich auch dort zur Ver-
fügung stehen.
ILB bietet Unternehmen passgenaue Unterstützung
Fragen an Tillmann Stenger, Vorstandsvorsitzender der Investitionsbank des Landes Brandenburg
Tillmann Stenger
nuvo6/20 5
Interview
Der Ostde tsche nternehmertag n-
det n n am . pril im ongress-
hotel am empliner ee in Potsdam statt.
Die Corona-Pandemie machte eine er-
neute Verschiebung des ursprünglich für
März dieses Jahres geplanten Forums der
mittelständischen Unternehmen, der Wis-
senschaft und der Politik Ostdeutschlands
zwingend erforderlich.
Das hema ist nd bleibt hochakt ell
„Fachkräftemangel – Auswege aus einem
absehbaren Dilemma. Wie ostdeutsche
Unternehmen ihren Arbeitskräftebedarf
decken nd itarbeiter binden können.
Das Kompetenzzentrum für Fachkräftesi-
cherung (KOFA) hat untersucht, wie stark
Unternehmen von Fachkräfteengpässen
betroffen sind und wie sie damit umgehen.
Neun von zehn Firmen spüren den Fach-
kr ftemangel, doch betreiben lediglich
Prozent eine langfristige Personalplanung.
Nur eine Minderheit trifft vorausschauen-
de nnahmen ber Personalengp sse, a-
lentbedarf, Fluktuation und Pensionierun-
gen. Diese hemen stehen am . pril a f
dem Praxisforum der ostdeutschen Wirt-
schaft im Fok s. nd bis eilneh-
mer werden erwartet, darunter zahlreiche
Prominente nd perten. ie werden
die Herausforderungen und Perspektiven
des ostdeutschen Wirtschaftsraumes dis-
kutieren. Gemeinsames Ziel: praxisnah Zu-
kunftsthemen voranzubringen.
Der Ostde tsche nternehmertag
wird vom Unternehmerverband Branden-
burg-Berlin gemeinsam mit dem Innova-
tionsforum Ost, medianet, dem Netzwerk
der Mittelstandsberater IBWF, dem Ver-
band der Digitalwirtschaft IBB nd dem
Handwerkskammertag Land Brandenburg
organisiert. Leading Partner sind die In-
vestitionsbank des Landes Brandenburg
ILB , die I classic nd die IG L ID -
Gr ppe. chirmherr der Veranstalt ng
ist das Bundesministerium für Wirtschaft
und Energie (angefragt). Das aktuelle Pro-
gramm nden ie a f www.ostde tscher-
unternehmertag.de/programm.
Als Redner werden u.a. erwartet:
(Programmänderungen vorbehalten)
• Dr. Dietmar Woidke,
Ministerpräsident des
Landes Brandenburg,
• Dirk Werner, Leiter
Kompetenzfeld
Ber iche ali zie-
rung und Fachkräfte
(KOFA) am Institut der
deutschen Wirtschaft
öln e.V. IW
• Leonie Gebers, taats-
sekretärin im Bundesmi-
nisterium für Arbeit
oziales,
• Prof. Dr.-Ing. Jörg tein-
bach, Minister für Wirt-
schaft und Energie des
Landes Brandenburg,
• Christian Breckwoldt,
Organisationsdirektor
der IG L ID
Gruppe,
• Frank Hippler,
Vorstandsvorsitzender
der IKK classic.
Wie­ nden­Unternehmen­trotz­Fachkräftemangel­­Mitarbeiter
Ostdeutscher Unternehmertag nun am 22. April 2021 in Potsdam
6 nuvo4/20
Aus­dem­Netzwerk
Thema­beim­Ostdeutschen­Unternehmertag­am­9.­Dezember:­
Wie­Unternehmen­trotz­Fachkräftemangel­Mitarbeiter­finden
Trotz Corona bleibt der Fachkräfteman-
gel eines der drängendsten Probleme für
den Mittelstand. Das Kompetenzzentrum
für Fachkräftesicherung (KOFA) hat unter-
sucht, wie stark Unternehmen von Fach-
kräfteengpässen betroffen sind und wie
Unternehmen mit diesen umgehen. Ob-
wohl neun von zehn Unternehmen den
Fachkräftemangel bereits spüren, betrei-
ben lediglich 43 Prozent der Firmen
eine langfristige Personalplanung. Vor-
ausschauende Annahmen über Personal-
engpässe, Talentbedarf, Fluktuation und
Pensionierungen werden aktuell nur von
einer Minderheit der Unternehmen ge-
troffen.
Diese Situation steht am 9. Dezember
2020 auf dem Ostdeutschen Unterneh-
mertag im Kongresshotel am Templiner
See in Potsdam im Fokus. Das Thema lau-
tet: Fachkräftemangel – Auswege aus ei-
nem absehbaren Dilemma. Wie ostdeut-
sche Unternehmen ihren Arbeitskräfte-
bedarf decken und Mitarbeiter binden
können.
Zum Praxisforum der ostdeutschen
Wirtschaft werden 200 Teilnehmer erwar-
tet. Der Ostdeutsche Unternehmertag
bietet themen- und länderübergreifend
den mittelständischen Unternehmen, der
Wissenschaft und der Politik eine ge-
meinsame Plattform. Sie soll die Heraus-
forderungen und Perspektiven des ost-
deutschen Wirtschaftsraumes diskutieren
und praxisnah Zukunftsthemen voran-
bringen. Der Ostdeutsche Unternehmer-
tag 2020 wird vom Unternehmerverband
Brandenburg-Berlin gemeinsam mit dem
Innovationsforum Ost, medianet, dem
Netzwerk der Mittelstandsberater IBWF,
dem Verband der Digitalwirtschaft SIBB
und dem Handwerkskammertag Land
Brandenburg orga nisiert.
Leading Partner sind die Investitions-
bank des Landes Brandenburg (ILB), die
IKK classic und die SIGNAL IDUNA Grup-
pe. Schirmherr der Veranstaltung ist das
Bundesministerium für Wirtschaft und
Energie (angefragt).
Das aktuelle Programm finden Sie auf
www.ostdeutscher-unternehmertag.de/
programm.
Als Redner werden
u.a. erwartet:
• Dr. Dietmar Woidke,
Ministerpräsident des
Landes Brandenburg
• Dirk Werner, Leiter
Kompetenzfeld Beruf-
liche Qualifizierung
und Fachkräfte (KO-
FA) am Institut der
deutschen Wirtschaft
Köln e.V. (IW)
• Leonie Gebers,
Staatssekretärin im
Bundesministerium für
Arbeit & Soziales
• Prof. Dr.-Ing. Jörg
Steinbach, Minister für
Wirtschaft, Arbeit und
Energie des Landes
Brandenburg
• Christian Breckwoldt, Organisationsdi-
rektor der SIGNAL IDUNA Gruppe
• Frank Hippler, Vorstandsvorsitzender
der IKK classic
(Programmänderungen vorbehalten)
D.WoidkeD.WernerL.GebersJ.Steinbach
Die­Leading-Partner­des­Ostdeutschen­Unternehmertags­2020:
Die­Aussteller­des­Ostdeutschen­Unternehmertags­2020:
Partner­des­Ostdeutschen­Unternehmertags­2020:
Die Leading-Partner des Ostdeutschen Unternehmertages 2021:
Partner des Ostdeutschen Unternehmertages 2021:
Die Aussteller des Ostdeutschen Unternehmertages 2021:
nuvo4/20
zwerk
eim­Ostdeutschen­Unternehmertag­am­9.­Dezember:­
ernehmen­trotz­Fachkräftemangel­Mitarbeiter­finden
ibt der Fachkräfteman-
gendsten Probleme für
Das Kompetenzzentrum
erung (KOFA) hat unter-
nternehmen von Fach-
betroffen sind und wie
diesen umgehen. Ob-
ehn Unternehmen den
bereits spüren, betrei-
Prozent der Firmen
Personalplanung. Vor-
nahmen über Personal-
edarf, Fluktuation und
werden aktuell nur von
der Unternehmen ge-
steht am 9. Dezember
stdeutschen Unterneh-
esshotel am Templiner
Fokus. Das Thema lau-
ngel – Auswege aus ei-
Dilemma. Wie ostdeut-
n ihren Arbeitskräfte-
nd Mitarbeiter binden
m der ostdeutschen
Wirtschaft werden 200 Teilnehmer erwar-
tet. Der Ostdeutsche Unternehmertag
bietet themen- und länderübergreifend
den mittelständischen Unternehmen, der
Wissenschaft und der Politik eine ge-
meinsame Plattform. Sie soll die Heraus-
forderungen und Perspektiven des ost-
deutschen Wirtschaftsraumes diskutieren
und praxisnah Zukunftsthemen voran-
bringen. Der Ostdeutsche Unternehmer-
tag 2020 wird vom Unternehmerverband
Brandenburg-Berlin gemeinsam mit dem
Innovationsforum Ost, medianet, dem
Netzwerk der Mittelstandsberater IBWF,
dem Verband der Digitalwirtschaft SIBB
und dem Handwerkskammertag Land
Brandenburg orga nisiert.
Leading Partner sind die Investitions-
bank des Landes Brandenburg (ILB), die
IKK classic und die SIGNAL IDUNA Grup-
pe. Schirmherr der Veranstaltung ist das
Bundesministerium für Wirtschaft und
Energie (angefragt).
Das aktuelle Programm finden Sie auf
www.ostdeutscher-unternehmertag.de/
programm.
Als Redner werden
u.a. erwartet:
• Dr. Dietmar Woidke,
Ministerpräsident des
Landes Brandenburg
• Dirk Werner, Leiter
Kompetenzfeld Beruf-
liche Qualifizierung
und Fachkräfte (KO-
FA) am Institut der
deutschen Wirtschaft
Köln e.V. (IW)
• Leonie Gebers,
Staatssekretärin im
Bundesministerium für
Arbeit & Soziales
• Prof. Dr.-Ing. Jörg
Steinbach, Minister für
Wirtschaft, Arbeit und
Energie des Landes
Brandenburg
• Christian Breckwoldt, Organisationsdi-
rektor der SIGNAL IDUNA Gruppe
• Frank Hippler, Vorstandsvorsitzender
der IKK classic
(Programmänderungen vorbehalten)
D.WoidkeD.WernerL.GebersJ.Steinbach
Leading-Partner­des­Ostdeutschen­Unternehmertags­2020:
ie­Aussteller­des­Ostdeutschen­Unternehmertags­2020:
Partner­des­Ostdeutschen­Unternehmertags­2020:
C.Breckwoldt
6 nuvo6/20
Interview
SIGNAL IDUNA ist Leading-Partner
beim Ostdeutschen Unternehmertag
2021. Weshalb engagieren Sie sich für
diese bereits traditionsreiche Veranstal-
tung?
Wir sind dem Mittelstand traditionell
eng verbunden. Unsere Kernzielgrup-
pen sind das Handwerk und der Handel
und damit traditionell viele kleinere und
mittelgro e nternehmen, die das ck-
grat des Mittelstandes auch in den neuen
Bundesländern sind. Wir haben dort seit
Jahrzehnten ein enges Netz von Direktio-
nen nd endienstpartnern, die nsere
Kunden vor Ort betreuen.
Zentrales Thema ist der Fachkräfte-
mangel als Herausforderung für die mit-
telständische Wirtschaft. Kann die be-
triebliche Altersvorsorge einen Beitrag
zur Lösung leisten?
In nahezu jeder Branche ist es schwierig,
g t ali zierte nd motivierte itarbei-
terinnen nd itarbeiter z nden nd
sie im n chsten chritt a ch langfristig z
binden. Wer als Arbeitgeber attraktiv sein
will, muss mehr bieten als nur eine hohe
Bezahlung und ein gutes Arbeitsklima.
Wenn es um Zusatzleistungen durch den
Arbeitgeber geht, steht die betriebliche
Altersversorgung – kurz bAV – bei den
ngestellten an vorderster telle. ittel-
ständische Unternehmen sollten die bAV
daher viel stärker nutzen, um sich von der
Masse abzuheben.
Nutzen ostdeutsche Unternehmen die-
se Säule der Altersabsicherung bereits
genügend, auch für die Mitarbeiterbin-
dung?
Das Potenzial der betrieblichen Alters-
versorg ng ist l ngst nicht a sgeschöpft
nabh ngig von der egion. IG L
IDUNA spürt seit der Einführung des Be-
triebsrentenstärkungsgesetzes zwar be-
sonders bei Unternehmen mit zehn bis
itarbeitern eine steigende ach-
frage, die allerdings noch hinter den Er-
wartungen der Politik zurückbleibt. Bei
der arbeitgeber nanzierten b V ist d rch
die Geringverdienerförder ng ein leichter
Anstieg zu verzeichnen – ebenso bei den
Modellen mit Arbeitgeberbeteiligung.
Die reine Entgeltumwandlung hat noch
gro es Potential. Da hier ein erhöhter
Beratungsbedarf besteht, haben wir viele
der gent ren speziell z m hema Be-
legschaft versorgen gesch lt nd nach
einer Prüfung zum Fachberater ernannt.
Was macht die betriebliche Alters-
vorsorge auch in der Niedrigzinsphase
attraktiv?
Auch die betriebliche Altersversorgung
hat mit dem Niedrigzinsumfeld zu kämp-
fen, wie alle Vorsorgesysteme. Garantien
sind für die Planung der Altersversor-
gung ein wichtiges Element. Um jedoch
eine ausreichende Rendite erwirtschaften
z können, ist eine Beteilig ng an den
Aktienmärkten notwendig. Ein modernes
bAV-Produkt kann beides bieten – verläss-
liche Garantien und eine rentable Geld-
anlage.
Die bAV kann aber noch mit weiteren
spekten p nkten rbeitnehmer pro tie-
ren von te ervorteilen nd einer ozial-
versicherungsersparnis während der Bei-
tragszahlung. Zusätzlich erhalten sie einen
Arbeitgeberzuschuss zur Versorgung,
wenn sie eile des eigenen Br ttogehalts
in eine bAV umwandeln. Dadurch haben
Arbeitnehmer einen Renditevorteil, den
keine andere Vorsorgeform bietet.
Die rbeitgeber können von der ne en
Geringverdienerförder ng pro tieren nd
sich Prozent sch ss vom taat f r die
arbeitgeber nanzierte b V z r ckholen.
Zusammen mit dem Betriebsausgaben-
abzug erhalten sie so eine doppelte staat-
liche Förder ng.
Unternehmen wünschen sich gerade
bei ihrer Versicherung einen persönlichen
Ansprechpartner und verbindliche Be-
treuung. Kann SIGNAL IDUNA das trotz
der Trends zu Digitalisierung bieten?
In der betrieblichen Altersversorgung
setzt IG L ID a f ein Lös ngs-
paket aus marktfähigen Produkten, einer
digitalen Plattform für die Beratung, Ver-
waltung und Kommunikation sowie einer
hohen Beratungskompetenz durch ein
erviceteam nd a sgebildete Fachbe-
rater.
Die digitale Verwaltung hilft, den Auf-
wand für den Arbeitgeber erheblich zu
reduzieren. Die bAV bleibt jedoch ein
komple es hemengebiet, bei dem wir
Arbeitgeber und Arbeitnehmer aktiv auf
diese Reise mitnehmen müssen. Das er-
fordert eine ali zierte persönliche Be-
ratung.
Das Zusammenspiel zwischen digitalen
Lös ngen nd persönlicher Berat ng ist
ein wesentlicher Faktor für den Erfolg der
betrieblichen Altersversorgung.
Betriebliche Altersvorsorge ist und bleibt ein wichtiger
Vorteil zur Mitarbeiterbindung!
Fragen an Christian Breckwoldt, Direktor Nord/Ost der SIGNAL IDUNA Gruppe
Christian Breckwoldt
WIR SIND
INNOVATIONS-
BEGLEITER.
GUT GESCHÜTZT GEGEN DIE RISIKEN DER DIGITALEN VERNETZUNG
IST IHR UNTERNEHMEN BEREIT FÜR DIE ZUKUNFT.
IT-Sicherheit ist Chefsache – besonders in unserer vernetzten Welt. Unsere
Versicherungslösung Cyber+ schützt Ihr Unternehmen zusätzlich zur eigenen Vorsorge
vor den Folgen von Cyber-Attacken – innovativ, bedarfsgerecht und umfassend.
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Angelo.Simula@hdi.global | Tel: +49 (152) 21365982
www.hdi.global/cyber-schutz
8 nuvo6/20
Mit digitalen Gesundheitsangeboten durch die Pandemie
Fragen an Frank Hippler, den Vorstandsvorsitzenden der IKK classic, zu den Auswirkungen
der Pandemie auf das Handwerk und gezieltes Gesundheitsmanagement als Strategie zur
Fachkräftegewinnung
Interview
Die IKK classic ist Leading Partner beim
Ostdeutschen Unternehmertag 2021.
Weshalb engagieren Sie sich bei dieser
traditionsreichen Veranstaltung?
Frank Hippler: Wir haben starke Wurzeln
im ostdeutschen Handwerk und betreuen
insbesondere in achsen nd h ringen
. Versicherte nd . nter-
nehmen. nter den gro en b ndesweiten
Krankenkassen ist die IKK classic die einzi-
ge, die ihren Hauptsitz in Ostdeutschland
hat. In achsen nd h ringen gehören
wir mit z sammen r nd . Besch ftig-
ten selbst z den grö ten rbeitgebern.
Mit unserer Erfahrung im Handwerk, aber
auch durch unsere Expertise im Betrieb-
lichen Gesundheitsmanagement sind wir
für viele mittelständische Unternehmen
im Osten seit langem ein leistungsfähiger,
sturmerprobter Partner. Diese Verbunden-
heit nterstreichen wir d rch die eilnah-
me am Ostdeutschen Unternehmertag.
Wie ist die IKK classic bisher durch die
Krise gekommen?
Hippler: Unerwartet gut. Zu Beginn des
ersten Lockdown im März haben wir es
geschafft, ber die H lfte nserer .
Kolleginnen und Kollegen binnen nur zwei
Wochen zum Arbeiten von zu Hause aus
zu befähigen. Unfreiwillig haben wir so
einen gro en Feldtest z m mobilen rbei-
ten angesto en nd waren selbst ber-
rascht, wie reibungslos die Umsetzung am
Ende lief. Diese Erfahrung ist Gold wert.
ie hilft ns, die rbeit bei der I classic
e ibler nd moderner z gestalten, nd
so als Arbeitgeber gerade für anspruchs-
volle Berufseinsteiger noch attraktiver zu
werden.
Wie stark sind Mittelstand und Hand-
werk von der Pandemie betroffen?
Hippler: Viele Betriebe sind von den
Pandemiema nahmen, aber a ch d rch
Ausfälle von Mitarbeitern wegen Krank-
heit oder Quarantäne hart getroffen. Wir
sehen das an einem spürbaren Anstieg
der t nd ngsantr ge, wenn die nter-
nehmen ihre ozialversicher ngsbeitr ge
nicht fristgerecht a fbringen können. Wir
kommen nseren nden hier mit gro -
z gigen egel ngen so weit wie möglich
entgegen. Im Mittelstand lässt sich haut-
nah erleben, wie wichtig es ist, die Pan-
demie d rch konse ente a nahmen
zu stoppen.
Wie stellt sich die Gesundheitssituation
im Handwerk generell dar?
Hippler: Unsere Auswertungen der Ar-
beitsunfähigkeitsdaten zeigen, dass sich
knapp die Hälfte der handwerklich Be-
sch ftigten keinen einzigen ag im Jahr
krank meldet, die Ges ndheits ote ist
in unserer Kernzielgruppe also traditionell
höher als im D rchschnitt. at rlich nter-
scheiden sich die Belastungen in den ver-
schiedenen Gewerken. In Ber fen mit kör-
perlich anspr chsvollen tigkeiten sind
die Fehlzeiten aufgrund von Muskel- und
keletterkrank ngen höher. Daf r steigen
die jetzt so oft thematisierten Krankmel-
dungen wegen psychischer Diagnosen im
Handwerk geringer als im Arbeitnehmer-
durchschnitt.
Wo könnten die Gründe liegen?
Hippler öglicherweise tragen die
kleinbetrieblichen, e iblen, nahbaren
tr kt ren im Handwerk z dieser ntwick-
l ng bei. ie bieten Organisationsvorteile,
d rch die sich beispielsweise tress oft re-
duzieren lässt. Aus aktuellen Erhebungen
wissen wir, dass gerade handwerklich -
tige in ihren Ber fen g te öglichkeiten
zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf
wahrnehmen und ihren Gewerken auch
deswegen mehrheitlich hohe Attraktivität
attestieren. Dieses Plus im Wettbewerb
m die begehrten Fachkr fte können die
Betriebe durch gezieltes Gesundheitsma-
nagement herausarbeiten – dabei stehen
wir mit nserer pertise an ihrer eite.
Wie sieht in der aktuellen Pandemie-
situation denn ein Betriebliches Gesund-
heitsmanagement aus?
Hippler: Wir setzen in der Pandemie ver-
st rkt a f digitale lternativen. Viele e-
minare und Gesundheitskurse sind bereits
online verfügbar, diese Angebote bauen
wir kontin ierlich a s. Daz gehören a ch
digitale Versorgungsmodelle, zum Bei-
spiel unser Projekt zur Betreuung diabe-
teskranker Handwerker. Darüber hinaus
haben wir auch ganz neue Formate entwi-
ckelt, etwa eine Video-Reihe auf youtube
r nd m klassische BG - hemen wie r-
nährung, Bewegung und Entspannung
(https://www.youtube.com/user/ikkclassic/
videos).
Frank Hippler, Vorstandsvorsitzender der IKK classic
nuvo6/20 9
Aktuelles
11nuvo4/20
Aktuelles
Christliche­Kliniken­Potsdam:­Verantwortungsvolle­
Patientenversorgung­in­Corona-Zeiten
Bringt der Herbst die 2. Welle? Wenn ja,
wie stark wird sie sein? Und wie gehen wir
mit der in der kühleren Jahreszeit zusätz-
lich einsetzenden Grippe, der
einfachen Erkältung und ande-
ren COVID-19 ähnelnden sym-
ptomatischen Erkrankungen
um? Momentan ist es völlig un-
klar, worauf wir uns einstellen
müssen. Klar ist aber: Wir müs-
sen uns vorbereiten und uns schützen.
Die Christlichen Kliniken Potsdam befin-
den sich derzeit in einer Phase des vor-
sichtigen Übergangs zurück in den Regel-
betrieb. Die Verbundhäuser Alexianer St.
Josefs-Krankenhaus, Oberlinklinik und
Evangelisches Zentrum für Altersmedizin
gehörten zu den Einrichtungen, die inner-
halb einer Hotspotregion alle Ressourcen
zum Kampf gegen das Coronavirus auf-
fahren und auch nutzen mussten.
Seit August 2020 kehren alle drei Häu-
ser zum Regelbetrieb unter Pandemiebe-
dingungen zurück. Die notwendigen Hy-
giene- und Abstandsregelungen haben
weiterhin Bestand, alle Mitarbeitenden
auf den Stationen und in den Bereichen
arbeiten weiterhin mit FFP2-Mund-Na-
sen-Schutz.
Ärzte und Pflegende haben in den ver-
gangenen Monaten viel über Kranken-
hausversorgung unter Pandemiebedin-
gungen gelernt. Sie sind bei allen vorhan-
denen Sicherheitsmaßnahmen unglaub-
lich aufmerksam. Kritische Situationen
werden genauestens zurückverfolgt, um
bestehende Maßnahmen immer besser
anzupassen.
Während das Virus mit der ersten Welle
in die Bevölkerung eingedrungen ist,
wird es sich mit der zweiten Welle aus der
Bevölkerung heraus verbreiten.
Denn in der Zwischenzeit hat es
sich immer gleichmäßiger ver-
teilt.
Wir müssen daher alle höchst
aufmerksam sein und uns gegen-
seitig schützen! Es geht um Pati-
entensicherheit und die Gesundheit,
auch für jeden einzelnen Mitarbeitenden
den Kliniken. Die Patientinnen und Pati-
enten in Potsdam und der Region können
sich jederzeit auf eine gute Versorgung
verlassen.
Kontakt:
Christliche Kliniken Potsdam
Tel.: (0331) 9682 2000
info@christliche-kliniken-potsdam.de
www.christliche-kliniken-potsdam.de
Patientinnen und Patienten müssen keine Sorge haben, wenn sie sich für eines der Häuser der Christlichen Kliniken Potsdam entschieden haben.
Potsdam
10 nuvo6/20
Aus dem Netzwerk
Energiewende und Strukturwandel
bleiben trotz der aktuellen Herausforde-
rungen durch die Corona-Pandemie drin-
gende Handlungsfelder in Ostdeutsch-
land. Dies war zentrales Ergebnis des 9.
Ostdeutschen Energieforums. Dabei ste-
chen der Bürokratieabbau und die Tech-
nologieoffenheit als zentrale Forderun-
gen der mittelständischen ostdeutschen
Unternehmen hervor.
Unter der Fragestellung „European
Green Deal, tr kt rst rk ngsgesetz, Co-
rona-Krise – Welche Chancen ergeben sich
für den Wirtschaftsstandort Ostdeutsch-
land a s den akt ellen ntwickl ngen
disk tierten am . nd . Oktober Per-
sönlichkeiten a s Politik, nergiewirtschaft,
Wissenschaft und ostdeutschem Mittel-
stand. Corona-bedingt war die Gästezahl
vor Ort a f eilnehmende begrenzt.
Erstmals fand das Forum als hybrides Ver-
anstaltungsformat auch digital statt. In der
pitze n tzten ber eilnehmer das
Online-Angebot.
Zum Einstieg des ersten Veranstaltungs-
tages sprach Prof. Dr. Martin Maslaton,
Geschäftsführender Gesellschafter der
L O echtsanwaltsgesellschaft
mbH, in seinem Imp ls z m hema ind
Konjunktur- und Klimapolitik vereinbar?
Wie weiter mit G- mlage, tromste er,
CO - te er nd ehrwertste er . eine
wesentliche Forderung zog sich wie ein
roter Faden durch die gesamte Veran-
staltung: Er kritisierte eine ausufernde
Bürokratisierung der gesetzlichen Rah-
menbedingungen im Zuge der Energie-
wende. Diese Kritik tauchte im Verlauf
der zwei age in den nterschiedlichen
Paneldiskussionen wieder auf, sei es beim
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) oder
beim Gebäudeenergiegesetz (GEG).
eben der te er- nd B rokratiepro-
blematik diskutierten Podiumsteilnehmer
in den Panels über die Fragen „Wasser-
stoff – Auch eine Chance für die (ost)deut-
sche Wirtschaft , artierslös ngen
als Energiewende von unten – Welche
olle können tadtwerke spielen nd
Power-to- tehen wir bei der nergie-
speicherung vor dem Durchbruch? Quo
vadis nd sblick .
Wie in den vergangenen Jahren prä-
sentierten a ch im Programmp nkt
Im Osten was e es innovative J ng-
unternehmen aus Ostdeutschland ihre
Lös ngen z r erfolgreichen msetz ng
der Energiewende und zum Klimaschutz.
o stellte nter anderem die I IC
GmbH aus Dresden die Visualisierung von
Windkraftanlagen vor. Die Bio-H - m-
welt GmbH a s chmalkaden erl terte
das Leuchtturmprojekt „Biowasserstoff-
Fabrik . Die Ferdinand ch ltz achfolger
Autohaus GmbH & Co.KG aus Rostock
zeigte einen mit Wasserstoff betriebenen
Gabelstapler im enbereich. Weitere
tart- ps waren die pecem G a s Ba t-
zen, die olara tonomie GmbH a s Jena
und ENEKA Energie & Karten GmbH aus
Rostock.
Der Ostbeauftrage der Bundesregie-
r ng nd taatssekret r im B ndesminis-
terium für Wirtschaft und Energie, Marco
Wanderwitz, ging z r röffn ng des zwei-
ten Veranstalt ngstages in seinem tate-
ment auf die erzielten Erfolge bei der
Novellierung des Erneuerbare Energie-
gesetz und der beschlossenen Wasser-
stoffstrategie des Bundes ein. Dabei hob
er die herausragende Bedeutung des Ost-
deutschen Energieforums als notwendige
Diskussionsplattform hervor.
Prof. Dr. Johann Georg Goldammer,
Leiter des Global Fire Monitoring Center
(GFMC) am Max-Planck-Institut für Che-
mie, Universität Freiburg, berichtete in
seiner anschlie enden e note z m
hema limawandel nd Landschafts-
brände: Risikominderung durch Nutzung
erne erbarer nergie mit eindr cklichen
Bildern ber den in ss des limawan-
dels auf die Vegetation, speziell auf die
Waldbest nde. ein eindringlicher ppell
Nur wenn wir das Klima stabilisieren, wird
9. Ostdeutsches Energieforum
Die Denkfabrik zur Energie- und Klimapolitik in Ostdeutschland am 13./14. Oktober in
Leipzig und erstmals komplett digital
Nachgefragt von Moderatorin Sarah Schweitzer bei Dr. Maik Piehler,
Geschäftsführer der Leipziger Stadtwerke (2.v.l). Zur Frage „Welche
Rolle können Stadtwerke in der Energiewende spielen?“ diskutierten
auch Dr. Robert Brandt, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare
Energien AEE e.V. (l.) und Christophe Hug, Geschäftsführer der Tilia
GmbH (r.).
Das Energieforum war mit 180 Teilnehmenden über die zwei
Veranstaltungstage ausverkauft. Für die Sicherheit sorgten
Trennscheiben sowie genügend Fläche für Abstand im Ausstellungs-
bereich.
nuvo6/20 11
Aus dem Netzwerk
ein neuer, wenn auch anderer Wald ent-
stehen.
In den anschlie enden Fachforen dis-
kutierten Experten sehr kontrovers zu
den hemen ohstoffe in der nergie-
wende – Welchen Beitrag kann die Kreis-
la fwirtschaft leisten , rbane obili-
tät – Wohin pusht das Corona-Virus die
st dtischen obilit tskonzepte nd
nergieef zientes Ba en nd anieren
Wie kommt die Wärmewende endlich vo-
ran Im bschl ssfor m nter der ber-
schrift „Chancen des Umbruchs – Neue
Perspektiven für die Kohleregionen. Wie
weiter mit dem tr kt rst rk ngsgesetz
wurden noch einmal die unterschiedlichen
Ansichten zur Umsetzung von Energiewen-
de nd tr kt rwandel de tlich. n der
Diskussion nahmen Mitveranstalter Kris-
tian Kirpal, Präsident der IHK zu Leipzig,
Ulf Middelberg, Geschäftsführer der Leip-
ziger Gr ppe nd precher der Gesch fts-
führung der Leipziger Verkehrsbetriebe,
Dir Dr. arsten ach, bteil ngsleiter
für Europa und Klimaschutz im Bundes-
ministerium für Umwelt, Naturschutz und
n kleare icherheit, Jakob pringfeld,
Fridays for Future, sowie Jutta Wieding,
Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND)
achsen, teil.
Neben den Diskussionen auf der Büh-
ne w rden in den Breako t- essions mit
den Online- eilnehmern verschiedene
Projekte diskutiert. Unter anderem stell-
ten Jens Werner, echnischer Gesch fts-
führer der dieEnergiekoppler GmbH, die
Hera sforder ngen bei der te er ng nd
dem Betrieb von dezentralen kleinen bis
gro en nergieerze g ngsanlagen, nd
Dr. Joachim Wicke, Vorstandsvorsitzender
des H drogen Power torage ol tions
ast German e.V., das hema Wasser-
stoff ist Wirtschaftskraft , vor.
Die zwei Veranstaltungstage zeigten,
dass sich trotz zahlreicher Fortschritte (Ost)
Deutschland noch am Anfang der Energie-
wende nd des tr kt rwandels be ndet.
Zahlreiche Problemstellungen gilt es in
den kommenden Jahren z lösen. Dabei
werden B rokratieabba nd echno-
logieoffenheit weiterhin auf der Agenda
stehen. ie bilden a ch den ahmen f r
das . Ostde tsche nergiefor m, wel-
ches am . nd . eptember in
Leipzig statt ndet nd nach den positiven
rfahr ngen a ch digital erlebbar
sein wird.
Mehr Informationen und einen Video-
nd Fotor ckblick nden ie nter
www.ostdeutsches-energieforum.de
Von: UV Sachsen e.V. und Prof. Dr. Jens
Schneider, Honorarprofessor für Ener-
giesystemtechnik an der HTWK Leipzig,
Wissenschaftlicher Mitarbeiter Energie-
systementwicklung, Fraunhofer-Zentrum
für Internationales Management und
Wissensökonomie IMW, Leipzig
Aus­dem­Netzwer
Wir danken den Sponsoren und
Partnern für die Unterstützung des
9. Ostdeutschen Energieforums!
Einen Rückblick zur Veranstaltung am
13./14. Okober 2020 in Leipzig erhalte
Sie unter:
www.ostdeutsches-energieforum.de
Leading Partner 2020
Aus­dem­Netzwerk
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13./14. Okober 2020 in Leipzig erhalten
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ber das Ostde tsche nergiefor m
Das Ostdeutsche Energieforum ist
die grö te Veranstalt ng ihrer rt
in den neuen Bundesländern. Auch
disk tierten wieder namhafte
Persönlichkeiten a s Politik, nergie-
wirtschaft, Wissenschaft und ostdeut-
schem Mittelstand über die erfolg-
reiche Umsetzung der Energiewende
und die Klimapolitik. Ziel des Forums
ist es, die Interessen Ostdeutschlands
zu bündeln und diesen auf nationaler
nd e rop ischer bene eine timme
zu verleihen.
Oben links: Dietrich Enk, Präsident des
organisierenden Verbandes Unternehmerver-
band Sachsen e.V., stand den Journalisten
Rede und Antwort.
Oben rechts: Per Livestream wurde der
brandenburgische Ministerpräsident
Dr. Dietmar Woidke zugeschaltet.
Unten links: Podiumsdiskussion zum Thema
„Sind Konjunktur- und Klimapolitik vereinbar?“
mit Prof. Dr. Michael Braungart, Mitbegründer
des Cradle to Cradle Designkonzeptes und
Gründer der Leuphana Universität Lüneburg
EPEA GmbH in Hamburg, Dr. Gunter Erfurt,
Vorstandsvorsitzender der Meyer Burger Tech-
nology AG, Dr. Gerd Lippold, Staatssekretär
im Sächsischen Staatsministerium für Energie,
Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft, Dr.
Stephan Lowis, Vorstandsvorsitzender der
enviaM, und Prof. Dr. Martin Maslaton, Ge-
schäftsführender Gesellschafter der MASLA-
TON Rechtsanwaltsgesellschaft mbH.
Unten rechts: Abschlussdiskussion „Chancen
des Umbruchs – Neue Perspektiven für
die Kohleregionen?“ mit Jakob Springfeld,
Fridays for Future, Ulf Middelberg, Geschäfts-
führer der Leipziger Gruppe und Sprecher
der Geschäftsführung der Leipziger Verkehrs-
betriebe, Moderator Ralf Geißler (MDR
Aktuell) und Kristian Kirpal, Präsident der
Industrie- und Handelskammer zu Leipzig (v.l.)
Leading-Partner 2020
12 nuvo6/20
Aktuelles
Bei der Beendigung eines Arbeitsver-
hältnisses steht für den Arbeitnehmer re-
gelm ig die Frage im a m, ob er gegen
seinen Arbeitgeber Anspruch auf Zahlung
einer b nd ng hat. Die ntwort la tet
fast immer: Nein! Nur in besonders gela-
gerten Fällen besteht ein echter Anspruch
a f eine b nd ng, so etwa bei gerichtli-
cher ös ng eines rbeitsverh ltnisses
trotz nwirksamer ndig ng chG
oder im ahmen eines ozialplanes.
nd trotzdem In r nd aller ndi-
gungsschutzverfahren vor den Arbeitsge-
richten wird die ahl ng einer b nd ng
vereinbart; nicht selten gegen einen an-
fänglichen erheblichen Widerstand des
rbeitgebers b nd ngen zahlen wir
nicht . War m
Die Wirksamkeit der Kündigung eines
Arbeitsvertrages durch den Arbeitgeber
ist gefahrgeneigte rbeit nd selten so
eindeutig, wie zu Anfang gedacht (oder
erhofft . Vielf ltige ch tzgesetze z g ns-
ten der rbeitnehmer stellen z m eil er-
hebliche Hürden auf, die es im Einzelfall
aus Arbeitgebersicht zu nehmen gilt – und
bereits ein einzelner tockfehler kann
die gesamte Kündigung in Frage stellen.
Hinzu kommen unbestimmte Rechtsbe-
griffe, deren gerichtliche Anwendung im
Einzelfall schwer vorhersehbar ist und im-
mer wieder z nliebsamen berrasch n-
gen – manchmal erst in zweiter Instanz –
führen. Dies kann nicht nur sehr teuer
werden tichwort nnahmeverz gslohn ,
sondern auch die unternehmerische Ent-
wickl ng emp ndlich stören.
Dieses wirtschaftlichen und unterneh-
menspolitischen Risikos kann sich der
Arbeitgeber durch Vereinbarung einer
b nd ng entledigen nd so oft fr hzei-
tig wirtschaftliche und personalpolitische
Planungssicherheit erhalten. Oft gelingt
es, in diesem Zusammenhang auch wei-
tere offene treitp nkte z.B.. ehrarbeit,
rla bsabgelt ng als Gesamtpaket z
kl ren. nd h g trifft sich dies mit einem
Interesse des Arbeitnehmers, mit geklärten
Verhältnissen nach Alternativen zu seinem
bisherigen Arbeitsverhältnis zu suchen.
Der Rest ist Risikoabwägung, taktisches
Geschick und nicht zuletzt -Verhandlungs-
sache!
Dr. Jochen Lindbach
Rechtsanwalt, Wirtschaftsmediator
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Streitbörger PartGmbB
www.streitboerger.de
Ab ndung ­Niemals ­ ­Oder­ ielleicht­doch
Aus­dem­Netzwerk
Wir danken den Sponsoren und
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Einen Rückblick zur Veranstaltung am
13./14. Okober 2020 in Leipzig erhalten
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14 nuvo6/20
Zahlreiche Brandenburger Unternehmen
nutzen die Corona-Krise, um ihre Produkte
und Dienstleistungen zu verbessern. Das
zeigt sich in der Nachfrage nach Innova-
tionsförderung des Landes Brandenburg,
die in den ersten drei Quartalen des Jah-
res 2020 deutlich höher lag als im Vorjahr.
Die Wirtschaftsförderung Brandenburg
(WFBB) verzeichnete von Januar bis Sep-
tember 215 neue Beratungsanträge. 2019
waren es im gleichen Zeitraum 170. Die
Brandenburger Förderbank ILB reichte
182 Zuwendungsbescheide mit einem För-
dervolumen von 37,6 Millionen Euro aus –
gegenüber 198 Bescheiden mit insgesamt
41,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.
Die richtigen Instrumente für
technologieorientierte Mittelständler
Jörg teinbach, Landesminister f r Wirt-
schaft, Arbeit und Energie, wertet dies als
starkes ignal der versicht. s beweist,
dass die Brandenburger Firmen in der
Krise zupackend agieren, auf Innovatio-
nen setzen und die Weichen für künftiges
Wachstum stellen. Und es zeigt, dass wir
mit unseren Programmen zur Innovations-
förder ng offensichtlich die richtigen Ins-
trumente für den technologieorientierten
ittelstand anbieten , erkl rte er. Die
nternehmen können sich dara f verlas-
sen, dass wir diese zielgerichtete Unter-
st tz ng nachhaltig a frechterhalten.
illmann tenger, Vorstandsvorsitzender
der ILB, erg nzt rotz der Corona-Pan-
demie gingen bei ns in bislang
hnlich viele Förderantr ge f r innovati-
ve Projekte ein wie im Vorjahreszeitraum.
Darunter waren ganz verschiedene Vorha-
ben, sowohl von der klassischen Industrie
als auch von jungen Digitalunternehmen.
Wir freuen uns sehr, dass viele Branden-
burger Firmen trotz dieser herausfordern-
den Zeiten an einer Verbesserung ihrer
echnologien nd Prozesse arbeiten nd
unterstützen die Wirtschaft gern bei allen
notwendigen chritten.
Das Thema Digitalisierung steht bei
Unternehmen im Fokus
Bereits verzeichnete die Wirt-
schaftsförder ng Brandenb rg mit ins-
gesamt d rch sie begleiteten Pro-
ekten ein g tes Innovations ahr. tand
heute stellt es sich so dar, dass wir die-
ses hohe Niveau trotz der Corona-Krise
auch in diesem Jahr zumindest erreichen
werden , nterstreicht WFFB-Gesch fts-
f hrer ebastian a le. Daz tr gt
auch unsere neue Online-Plattform zur
nbahn ng von echnologiekooperatio-
nen www.cluster-helfen-unternehmen.de
bei. Das fre t ns sehr. inen rasanten
Zuwachs gebe es insbesondere bei der
achfrage nach nterst tz ng beim he-
ma Digitalisierung. In den ersten neun Mo-
naten des Jahres w rden ntr ge f r
den Brandenburger Innovationsgutschein
BIG Digital bearbeitet a ch das ein
massiver nstieg m r nd Prozent ge-
genüber dem Vorjahr.
Die Nachfrage nach Innovationsförderung
durch Brandenburger Unternehmen nimmt stark zu
Firmen stellen die Weichen für künftiges Wachstum
Aktuelles
Sebastian Saule
Große Erwartungen richten sich auf innovative Entwicklungen in der Biotechnologie
nuvo6/20 15
Blindtext Überschrift 01
Blindtext Überschrift 02
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16 nuvo6/20
Globaler Kulturwandel durch Corona? (Teil 3)
Aus dem Verband
toppt die sz hl ng Wir haben die
Wahl gewonnen twitterte Donald r mp
am ag der -Pr sidentschaftswahl vom
. ovember . H tte er geschrie-
ben: „Ich gehe nur, wenn das ein guter
Deal f r mich ist , wohl niemanden h tte
es gew ndert sehr pr gten Fakes ,
Deals , W t nd Hass r mps mtszeit.
Es schien, als führe er einen endlosen
Krieg, den er unbedingt gewinnen muss –
gegen alles und jeden, besonders „gegen
die Vern nft piegel, r. , . .
r mp ist dabei keine snahme, vielmehr
ist er das Zentrum der aktuellen Phase
des globalen Kulturwandels, der soge-
nannten postfaktischen Gesellschaft
In deren Verlauf ist die ununterbrochene
Zerschlagung von Wahrheiten mittels „al-
ternativer Fakten nd irrationaler ggres-
sivität ganz normal geworden. Willkürliche
Morddrohungen gegen Andersdenkende
(z.B. Virologen) sind dabei ebenso an
der agesordn ng wie Demos, a f denen
erdenker fröhlich tanzen, w hrend
ihre Mitdemonstranten Pyrotechnik auf
Journalisten feuern! All diese Phänomene
sind mbol-Bilder f r nsere he tige, a s
L gen nd Verschwör ngstheorien z -
sammengefügte Welt!
Die grö te Gefahr der akt ellen post-
faktischen Gesellschaft f r nsere globa-
le Weltordnung besteht allerdings in der
zunehmenden Kooperationslosigkeit von
taaten, die in den vergangenen Jahren
dem r mpism s folgten nd ihre eige-
nen nationalen Interessen ohne Rücksicht
a f Verl ste a f Platz setzten Gro bri-
tannien, Polen, rkei, sterreich sw. .
Durch ihre nationalistische Abschottung
b en diese L nder innerhalb kollateraler
Bündnisse zunehmend ihre Kooperations-
fähigkeit mit anderen Nationen ein.
Es ist zu befürchten, dass dadurch die
Globalisierung selbst, als die verbinden-
de Idee des . Jahrh nderts, schrittweise
beendet wird nd sich die isolierten taa-
ten irgendwann im Krieg gegeneinander
be nden nd zwar nicht n r im prach-
rieg r mp, rdogan, im Jong n
sw. , sondern ganz real. Im öffentlichen
Disk rs wird h g die Corona-Pandemie
f r diese berhöh ng nationaler Inter-
essen verantwortlich gemacht. Dies trifft
jedoch objektiv nicht zu, denn zum einen
setzte die beschriebene Entwicklung
längst vor Corona ein. Und zum anderen
steigt d rch r mps bwahl die Wahr-
scheinlichkeit der Wiederbelebung multi-
lateraler Partnerschaften, unabhängig von
Corona.
Wie geht es weiter im „postfaktischen
Zeitalter“?
Richtungweisend sind hier aktuelle For-
schungen im Bereich Künstliche Intelligenz
(KI). Untersucht wird unter anderem, wie
menschen hnlich oboter sein können.
Florian Gallwitz H rnberg beschreibt
aus der jüngeren Forschung vor allem
zwei Erkenntnisse: Einerseits seien Robo-
ter eister der achahm ng nd der
insatz sogenannter Bots bera s wir-
k ngsvoll. o wird verm tet, dass etwa
Prozent der witter- ommentare, die Co-
rona verharmlosen, von Bots stammen.
G t programmierte Bots können in ho-
her ahl erw nschte Bewert ngen f r
Mediziner abgeben. Andererseits sei ein-
deutig, dass Roboter „keinerlei Verstand
haben piegel, r. , . ff .
Diese Entwicklung in der KI verdeutlicht
nicht nur die Grenzen für Maschinen, sie
kann auch unser Bewusstsein dafür schär-
fen, was nur der Mensch besitzt: Unter-
scheid ngsvermögen, oral, Vern nft,
Empathie usw.
Als glaubwürdiger Vertreter dieser hu-
manen lleinstell ngsmerkmale tritt
akt ell der ne gew hlte -Pr sident
Joe Biden auf. Er beabsichtigt u.a., von
r mp zerstörte globale B ndnispartner-
schaften auf der Basis von Vernunft und
Kooperationswillen gemeinsam wieder
aufzubauen. Ein Vorhaben, das nur Erfolg
verspricht, wenn es Biden gelingt, die
perm chte China nd ssland dar-
in als gleichrangige Partner einzubinden!
Davon losgelöst, wird China sein erkl r-
tes Ziel, die Vormachtstellung in der Welt
zu übernehmen, unnachgiebig weiter-
verfolgen. Denn a fgr nd seiner Grö e,
seiner wirtschaftlichen, technologischen
berlegenheit sowie seines planvollen
Vorgehens, ist China nicht abhängig vom
Einvernehmen mit westlichen Demo-
kratien – umgekehrt dagegen gilt das
schon (siehe www.zdf.de/dokumentation/
zdfzeit.de, . . . Insofern bedarf es
für einen auf friedlicher Koexistenz ba-
sierenden zukünftigen globalen Kultur-
wandel wahrlich der Vision einer „Zweiten
fkl r ng . In deren entr m m ss ein
Vern nft-Begriff stehen, der tats chliche
Kräfteverhältnisse innerhalb der aktuellen
Weltordnung beachtet und geopolitische
trategien nicht mehr nach irrationalen
Grö enphantasien bemisst. Postmann,
eil Die zweite fkl r ng , Berlin
Zum Autor: Roman Auchter ist Geschäfts-
führer von „vita regulativ“.
Kontakt über www.vita-regulativ.de
bzw. unter 0176 – 64215630.
nuvo6/20 17
Wenn das Geschäft „brummt“, fehlt klei-
nen und mittelständischen Unternehmen
oft die Zeit für berufliche Weiterbil­
dungen – es scheint kaum möglich, Be-
schäftigte freizustellen, um eine syste-
matische Qualifizierung für zukünftige
Aufgaben zu betreiben. In der Corona-
Pandemie mit Auftragsrückgängen, zu-
sätzlichen Belastungen und Kurzarbeit
fällt es nun erst Recht schwer, an die Zu-
kunft zu denken. Doch Nachwuchs und
Fachkräftesicherung sind unverzichtbar!
Duale Ausbildung, also Lehrlinge ein-
stellen und langfristig im Unternehmen
halten sowie Mitarbeiter durch Quali-
fizierung gezielt weiterentwickeln sind
und bleiben die Grundlage für den Unter-
nehmenserfolg. Sie helfen auch, nach der
Krise mit einer fitteren Mannschaft wieder
durchzustarten. Mit ihren zum Teil neuen
Fördermöglichkeiten unterstützen die
Agenturen für Arbeit bei der Ausbildung
und der Qualifizierung von Beschäftigten.
Angebot für Mitarbeiter und Unter-
nehmen in Kurzarbeit
Weiterbild ngskosten f r zerti zierte Wei-
terbild ngsma nahmen können, e nach
Betriebsgrö e, sogar bis z Prozent
gefördert werden. Falls es die ftrags-
lage erfordert, kann der Arbeitgeber je-
derzeit Beschäftigte ohne Zusatzkosten
a s der a nahme nehmen.
Voraussetzungen
in rs m ss mindestens nterrichts-
einheiten umfassen und das fachliche
now-how sinnvoll erg nzen. Das hei t,
dass Besch ftigte diese ali zier ng
a ch a erhalb des nternehmens eder-
zeit verwerten können. Die sozialversi-
cher ngsp ichtige Besch ftig ng m ss
w hrend der a nahme erhalten bleiben.
Antrag und Umsetzung
Der Antrag wird telefonisch gestellt. Be-
nötigt werden ein Lebensla f der z a-
li zierenden Person nd ein von rbeit-
geber und Arbeitnehmer ausgefüllter
rheb ngsbogen. Im nschl ss ndet
ein Beratungsgespräch statt, Weiterbil-
d ngsinhalt nd nanzielle nterst tz ng
werden gemeinsam mit Arbeitgeber und
Beschäftigten abgestimmt. Bei Betrieben
mit bis z ne n itarbeitern können die
osten vollst ndig d rch Förder ng ab-
gedeckt werden.
Ende des Kurzarbeitergeldes
Wenn kein Kurzarbeitergeld mehr be-
zogen wird, können Besch ftigte die
a nahme trotzdem beenden, falls der
rbeitgeber das w nscht. Die Förder ng
läuft dann weiter, die Kostenaufteilung
der Weiterbild ngsma nahme bleibt be-
stehen. Für die Restzeit übernimmt die
gent r e nach Betriebsgrö e einen
Anteil des Arbeitsentgeltes.
Detaillierte Informationen z m hema
https://www.arbeitsagentur.de/m/
weiterbildung-qualifizierungsoffensive/
inen berblick ber das Weiterbild ngs-
angebot gibt es unter:
https://kursnet-finden.arbeitsagentur.de/
kurs/
Trotz Corona: Jetzt aus- und weiterbilden!
uali zierung­und­Lehrlingsausbildung­werden­
durch die Arbeitsagenturen unterstützt
Advertorial
18 nuvo6/20
Mythos 1: „Mitarbeiterengagement ist
die Aufgabe der Personalabteilung.“
Die meisten Führungskräfte, darunter
viele Geschäftsführer, tun sich mit harten
Daten leichter, als mit weichen Initiati-
ven wie dem Fördern von itarbeiteren-
gagement. Deshalb delegieren viele von
ihnen das hema itarbeiter- ngage-
ment an die Personalabteil ng. Das Pro-
blem: Wenn sie das tun, ist das Ergebnis
nur ein weiteres Engagement-Programm
und nicht der kulturelle Wandel, der not-
wendig ist, um Mitarbeiter zu motivieren.
Denken ie daran Ihre F hr ngskr fte
haben einen sehr gro en in ss a f Ihr
Unternehmen. Führen durch Vorbild ent-
steht nur durch vorbildliche Handlungen.
Das Delegieren des Mitarbeiterengage-
ments an die Personalabteilung wird eine
gro e Botschaft an die itarbeiter sen-
den – nämlich, dass Mitarbeiterengage-
ment einfach nicht so wichtig ist!
Mythos 2: „Mitarbeiterengagement er-
fordert ein großes Budget.“
Obwohl ie sicherlich eine enge Geld
für Engagement-Programme ausgeben
können, m ssen ie das nicht. In der at,
einige der besten ngagement- ools sind
kostenfrei ehmen ie n r nerkenn ng
nd espekt, die ein gro er reiber des
Engagements sind. Einfach die Leistungen
Ihrer Mitarbeiter zur Kenntnis zu nehmen
nd wertz sch tzen, kostet ie keinen
Cent. Auch eine transparente Kommunika-
tion, ein weiterer wichtiger Engagement-
faktor, ist kostenlos.
Mythos 3: Mitarbeiterengagement ist
nichts, worauf man sich jetzt konzentrie-
ren sollte.
Wenn eine Firma mit wirtschaftlichen
chwierigkeiten konfrontiert ist, schlie-
en sich einige anager nweigerlich
der Vorstellung an, dass die Menschen
Glück haben, überhaupt einen Arbeits-
platz z haben. ie lehnen dann egliches
Gerede über die Bedeutung von Engage-
ment ab. Aber in Zeiten wie diesen ist es
sogar noch dringlicher, das Engagement
der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
zu steigern, bevor deren Frustration die
Ergebnisse weiter belastet.
Mitarbeiterengagement führt zu gerin-
geren Fehlzeiten und weniger Fluktuation
sowie z höherer Prod ktivit t nd enta-
bilit t. ine Gall p- t die, die fast .
Gesch ftseinheiten nd r nd , illionen
Mitarbeiter in 49 Branchen untersuchte,
kam z dem chl ss, dass itarbeiter-
engagement unabhängig vom wirtschaft-
lichen Klima enorme Auswirkungen auf
nternehmensergebnisse hat. elbst in
wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist das
Engagement der Arbeitnehmer ein wich-
tiges Unterscheidungsmerkmal im Wett-
bewerb. La t der Gall p- t die, in der der
nterschied zwischen den oberen Pro-
zent nd den nteren Prozent der it-
arbeiter gemessen wurde, wirkt sich das
Mitarbeiterengagement auf die folgenden
Ergebnisse aus:
Fehlzeiten: Organisationen mit den en-
gagiertesten itarbeitern haben Pro-
zent weniger Fehlzeiten als Unternehmen,
in denen die Mitarbeiter am wenigsten
engagiert sind.
Schwund: Im Durchschnitt führt eine
stark engagierte Belegschaft z Pro-
zent weniger chw nd. Das bezieht sich
auf einen Bestandsverlust, der auf Fakto-
ren wie Mitarbeiterdiebstahl, Ladendieb-
stahl, Verwaltungsfehler, Verkäuferbetrug,
ransport- oder Ladensch den nd b-
rechnungsfehler zurückzuführen ist.
Arbeitsunfälle: ind rbeits nf lle in
Ihrer Firma ein Problem? Wenn ja, dann
sollten ie wissen, dass Organisationen
mit den engagiertesten itarbeitern
Prozent weniger Arbeitsunfälle erleben als
ihre am wenigsten engagierten Kollegen.
Qualität: Unternehmen mit hochenga-
gierten itarbeitern prod zieren Pro-
zent weniger Ausschuss oder unzureichen-
de Qualität.
Produktivität: Hochengagierte Mit-
arbeiter sind deutlich produktiver als ihre
am wenigsten engagierten ollegen. at-
s chlich pro tieren nternehmen mit einer
hochengagierten Belegschaft von Pro-
zent höherer Prod ktivit t.
Gewinn: Die gleiche Gall p- t die be-
legt, dass Organisationen, die ein hohes
Engagement unter den Mitarbeitern ge-
nie en, a ch eine Prozent höhere Pro-
tabilit t a fweisen.
Fazit: Mitarbeiterengagement zahlt sich
in barer Münze aus! Folglich lohnen sich
auch hier Investitionen in professionelle
Unterstützung bei der Entwicklung enga-
gierter Mitarbeiter.
Bernhard Zytariuk
Inhaber BERLINER teamschmie.de
IBWF-Mittelstandsberater
www.teamschmie.de
info@teamschmie.de
Drei Mythen über Mitarbeiterengagement!
Aus dem Netzwerk
nuvo6/20 19
Eigenleistung bringt
Spareffekt
Für die „Altersruhe“ der Deponie wurden
bis zur Fertigstellung im September unter
anderem insgesamt etwa 525.000 Tonnen
Recycling- und Bodenmaterial sowie Sand
und Bodenmaterial dazu zirka 190.000
Quadratmeter Abdichtungsschichten, also
die Kunststoff-
dichtungsbahn
und die Ben-
tonitmatte, die
Schadstoffe bin-
det, angeliefert
und verbaut. Die versierte Bauabteilung der
STEP erbrachte viel Eigenleistung und konnte
so deutlich wirtschaftlicher als mit Fremdfir-
men und noch zeiteffizienter arbeiten.
Neues Grün – und solare
Hoffnungen
Die STEP hat mittels Sicherung und Rekul-
tivierung dafür gesorgt, dass keine Gefahren
für die Umwelt drohen und der Standort sich
langfristig durch natürlichen, ortsüblichen
Bewuchs sowie einen eigenen Regenwas-
serhaushalt wieder in die Umgebungsnatur
eingliedern kann. Und perspektivisch könnte
es noch einmal energiegeladen werden:
verschiedene wirtschaftliche Nutzungsmöglich-
keiten des Areals werden geprüft, darunter
eine Photovoltaikanlage.
Weitere Informationen finden Sie auf un-
serer Webseite unter step-potsdam.de. Gern
können Sie uns auch eine Mail an auftraege@
step-potsdam.de schreiben.
Aus dem Verband
Gut behütet und voller Energie
Die ehemalige Deponie Fresdorfer Heide verwandelt sich in ein Zukunftsprojekt
Wie aus einem Abfallberg ein Stück
positive Zukunft wird, zeigt die Deponie
Fresdorfer Heide. Dort war 1977 südlich von
Potsdam gelegen die heutige Abfalldeponie
der Stadt Potsdam für die Entsorgung von
Siedlungsabfällen des Stadt- und Landkrei-
ses eröffnet worden. 1991 übertrug die
Landeshauptstadt Potsdam der Stadtentsor-
gung Potsdam GmbH (STEP) die Einrichtung,
den Betrieb und die Unterhaltung sowie die
spätere Deponienachsorge.
Sorgsam geplantes Ende
Knapp fünfzehn Jahre rollte der Müll
noch, bis Ende Mai 2005. Dann begann die
Stilllegungsphase. Denn schließlich brodelt
es noch in einer Deponie: Zur energetischen
Nutzung des Deponiegases wurde zuerst ein
Gasfassungssystem samt Gasverwertungsan-
lage aufgebaut. Stabilisierungsmaßnahmen
am Deponiekörper erfolgten, eine vorläufige
Bodenschicht wurde aufgebracht und, zum
Schutz vor Erosion, begrünt.
Nutzgas sichern, Schadstoffe
bannen
Das Landesamt für Umwelt (LfU) ermög-
lichte der STEP im Sommer 2016 mit der
abfallrechtlichen Plangenehmigung den
Bau eines Oberflächenabdichtungs- und
Entwässerungssystems. Es waren diverse
Dichtungskomponenten und Baustoffe mit
Spezialanforderungen, darunter Trag- und
Ausgleichsschichten, Kunststoffdichtungs-
und –dränelemente; ab der Oberkante des
Abfalls auf dem Deponiekörper aufzubrin-
gen, um das Wohl der Allgemeinheit zu
sichern. Dies verhindert, dass Niederschlags-
wasser in den Abfallkörper eindringt, dabei
schädliche Substanzen herauslöst und sich
Sickerwasser bildet. Obendrein unterbindet
das System den Gasaustritt.
2020 als Schlüsseljahr
In diesem Jahr konnten Oberflächenab-
dichtungssystem, -entwässerung, Depo-
niewege und Teile des Gasfassungssystems
finalisiert und vom LfU abgenommen wer-
den – Kostenpunkt: etwa vierzehn Millionen
Euro. Doch das komplexe System ist intensiv
zu überwachen – in der Nachsorgephase.
Die kann dreißig Jahre und länger andauern,
inklusive Kontrolle und Analyse aller wasser-,
gas- und bautechnischen Systeme. Dazu
gehören etwa die Sickerwassererfassung und
-entsorgung, die Gasfassung, -verwertung
und Belüftung des Deponiekörpers sowie
Pflege der Wege, Abdichtungen, Sicherun-
gen, Brunnen und Sickerbecken.
Gas der „Marke stark und
feurig“
Deponiegas zählt zur „Marke stark und
feurig“. Es muss stets gesichert werden und
ist ein hochkalorisches Gas – es strotzt vor
Energiewert. Das nutzte die STEP frühzeitig.
Bereits im Jahr 2005 nahm sie ein Blockheiz-
kraftwerk (BHKW - Gasverwertungsanlage)
in Betrieb und speiste die Energie neben der
Eigennutzunh auch ins Netz ein.
Weil die Gasmengen wegen des allmähli-
chen Abbaus von organischen Abfallstoffen
zuletzt abnahmen, starteten 2016/17 neue
technische Maßnahmen. Es ging darum, den
Weiterbetrieb des BHKW zu sichern und die
zur Gefahrenabwehr erforderliche Schwach-
gasentsorgung zu garantieren. Insgesamt
gibt es auf der Deponie einundzwanzig
Gasbrunnen und sechs Gassammelstationen
– das gesamte Rohrsystem beträgt mehr
als dreieinhalb Kilometer. Der mit dem Gas
erzeugte Ökostrom kann derzeit den Strom-
bedarf am Deponiestandort decken, z. B.
für Warmwasser oder Heizung im Büro- und
Werkstatttrakt.
Die Doppelspitze der Stadtentsorgung Potsdam GmbH, die Geschäftsfüh-
rer (v.l.n.r.) Dr. Burkhardt Greiff und Florian Freitag, Foto: Karoline Wolf
Die Gasverwertungsanlage in der Fresdorfer Heide an Stelle der ehemaligen, von der STEP renaturierten Mülldeponie
20 nuvo6/20
Mitarbeiterführung in digitalen Arbeitswelten
In der Corona-Krise, die in vielen Unter-
nehmen mit Homeof ce einhergeht, hat
das hema Digital Leadership virt elle
Mitarbeiterführung) enorm an Bedeutung
gewonnen. Wie aber gelingt gute Führung
in einer Arbeitswelt, in der Mitarbeiter und
Führungskraft physisch getrennt sind? Die
folgenden vier Punkte bieten konkrete
Handlungsempfehlungen zur Gestaltung
von Führung im digitalen Raum.
1. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist
schlechter.
Die Basis einer jeden Zusammenarbeit,
ob virtuell oder physisch, bildet Vertrauen.
Vertrauen hat eine Menge Vorteile, was
t dien nachweisen. o sind itarbeiterin-
nen und Mitarbeiter, denen vertraut wird,
zufriedener, kooperativer, kreativer und
lernbereiter. Kontrollen hingegen gehen
mit mehr on ikten mit der F hr ngskraft
und weniger Zufriedenheit der Mitarbei-
ter einher. „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist
besser , von diesem logan m ssen sich
Führungskräfte in einer digitalen Arbeits-
welt endgültig verabschieden. Denn Kont-
rolle im alten Verständnis ist so nicht mehr
möglich. oderne Organisationen leben
die positive Grundhaltung „Ich vertraue
meinen Mitarbeitern, bis ich vom Gegen-
teil berze gt werde . Das hei t nicht,
dass eine Führungskraft nicht auch hin
und wieder in einer neuen Form „kont-
rollieren darf. ielf hrend sind da Werk-
ze ge, wie g t form lierte iele
spezi sch, messbar, akzeptiert, realistisch
und terminiert).
2. Die Perspektive des anderen
einnehmen.
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind
verschieden und haben ihre ganz indivi-
d ellen Persönlichkeiten. W hrend man-
che Ver nder ngen leichtf ig hinneh-
men und aktiv gestalten, fällt es anderen
schwerer, sich in unsicheren oder neuen
it ationen einz richten nd arbeitsf hig
z bleiben. nterschiedliche pen benö-
tigen unterschiedliche Führung. Man soll-
te sich also die Frage stellen, was für ein
p mein itarbeiter ist, nd daran das
Führungsverhalten anpassen, mit mehr
oder weniger Freiraum führen. Die ganz-
heitliche Betrachtung des Mitarbeiters
ber seine Persönlichkeit hina s, also die
Betrachtung seiner individuellen Home-
of ce-Lebenssit ation, ist akt ell wichti-
ger denn je. Hat die Person Kinder, muss
sie ngehörige p egen, f hlt sie sich in
digitalen Arbeitswelten wohl? All dies sind
wichtige Fragen, um sich in die Gedanken-
und Lebenswelt der Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter hineinzuversetzen und auf de-
ren individuellen Bedürfnisse einzugehen.
3. Kommunikation im Fokus.
Die r mliche renn ng bei der virt el-
len Zusammenarbeit stellt eine besondere
Hera sforder ng dar. s fehlen öglich-
keiten z m persönlichen sta sch, Lob
und Feedback sind in der Regel weniger
pr sent nd direkt als beim persönlichen
Kontakt. Umso wichtiger ist:
• Orientierung geben,
• Erwartungen deutlich kommunizieren,
• ransparenz ber Verantwortlichkeiten
und Aufgaben geben,
• Aufgaben priorisieren,
• Verantwortung delegieren,
• Freir me ermöglichen,
• Klar kommunizieren,
• Erwartungen klären, Aufgaben ge-
meinsam priorisieren,
• egelm iges Feedback geben,
• Vereinbarungen schriftlich festhalten,
• Emotionen sichtbar machen: Klare
Ansprache von Gefühlen und Nutzen
eindeutiger Emojis, um Missverständ-
nisse zu vermeiden.
4. Hilfe zur Selbsthilfe.
elbstf hr ng, elbstorganisation,
elbstwirksamkeit nd ps chische Wider-
standsfähigkeit (Resilienz) erhalten in virtu-
ellen Arbeitsräumen eine neue Dimension.
Nicht alle Mitarbeiter und Mitarbeiterin-
nen können sich gleich g t organisieren
nd eine renn ng von rbeit- nd Privat-
leben gleicherma en g t hinbekommen.
Diese Vermisch ng kann z tress, ehr-
arbeit nd innerfamili ren on ikten f h-
ren. Daher sollten Führungskräfte zum Bei-
spiel f r Weiterbild ngen nd rainings z
elbstf hr ng nd esilienz werben nd
mit g tem Beispiel vorangehen. er-
dem können schon das hematisieren
nd ransparentmachen dieser Hera sfor-
der ngen nd das gemeinsame chaffen
von Lös ngen nterst tzend wirken.
Fazit: Die Anforderungen an Füh-
rungskräfte haben sich verändert und
sind gewachsen. Vor allem empathische,
kommunikationsstarke und resiliente Füh-
rungskräfte sind gefragt. Denn in einer
Arbeitswelt, die geprägt ist von Volatilität,
Unsicherheit, Komplexität und Ambigui-
tät (Mehrdeutigkeit) – Experten sprechen
von der V -Welt , werden wir den
Wandel als Normalzustand akzeptieren
müssen. Führungskräfte von morgen sind
also Veränderungsmanager, Coaches und
Orientierungsgeber.
Weitere Informationen und Checklisten
zu Führung 4.0: https://www.kofa.de/
dossiers/digitalisierung-in-kmu/
fuehrung-40
Aktuelles
Zuzana Blazek
Seit 2006, nach ihrer Tätigkeit als Journalistin
und Redakteurin bei der Deutschen Welle
Bonn, arbeitet Zuzana Blazek im Institut
der deutschen Wirtschaft. Sie ist Senior
Researcherin im Kompetenzfeld Berufliche
Qualifizierung und Fachkräfte und im Projekt
„Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung –
KOFA“ tätig. Ihre Schwerpunktthemen sind
Employer Branding, Führung, Strategische
Personalarbeit, Resilienz, Change Manage-
ment, Digitalisierung (im HR) und Stellen-
besetzung der Zukunft.
Zuzana Blazek ist ausgebildeter Systemischer
Business-Coach und NLP Practitioner. Sie
lehrt u.a. an der ISM International School
of Management, der EUFH Medica und der
Hochschule Fresenius Employer Branding,
Resilienz im BGM, Personalentwicklung und
Personalmanagement.
Aus­dem­VerbandAdvertorial
Wir.
Unternehmen.
Zukunft.
Gute­Gründe­für­eine­Mitgliedschaft­im­Verband
Geschäftsstelle Potsdam
Steffen Heller, Geschäftsführer
Gabriele Görges, Sekretariat
Drewitzer Straße 47
14478 Potsdam
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Schillerstraße 71
03046 Cottbus
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Der Unternehmerverband Brandenburg-Berlin vertritt die Interessen des Mittelstan-
des, arbeitet branchenoffen und parteipolitisch unabhängig.
Er bildet ein Netzwerk der Kommunikation untereinander und baut Brücken für die
Kommunikation mit Forschung und Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.
Tel: 0331 – 810306
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Mail: potsdam@uv-bb.de
Tel: 0355 – 22658
Fax: 0355 – 22659
Mail: cottbus@uv-bb.de
22 nuvo6/20
Das Jobw nder in der ckermark hört
a f den amen Jo das ist die b-
k rz ng f r Jobs ohne nde . Der ge-
meinsame egionale tellenmarkt des
Jobcenters Uckermark und der ICU In-
vestor Center Uckermark GmbH wurde
vor gut zwei Jahren ins Leben gerufen.
r listet derzeit g t . freie tellen in
der Uckermark auf, bis hin zu Ausbildungs-
und Praktikumsplätzen, und verlinkt direkt
zu den Firmen. „Jetzt war es an der Zeit,
die eite an den gegenw rtigen tand
der echnik anz passen , erkl rt IC -Ge-
sch ftsf hrer ilvio oritz. In den letzten
zwei Jahren haben viele Firmen ihre eiten
modernisiert, so dass unser Webcrawler
immer mehr tellen ndet.
Viele Firmen haben ihren Internetauftritt
modernisiert
Die Online-Jobbörse war vor zwei Jah-
ren mit dem Vorteil gestartet, dass die
nternehmen ihre freien tellen nieman-
dem zu melden brauchen, sondern sie nur
auf ihre Homepage stellen müssen. „Wir
greifen dann mit nserer oftware diese
Homepages ab und stellen die Angebote
bei ns ein , erl tert aik aiwald, Pro-
jektmanager bei ICU, die Verfahrensweise.
Das setzt allerdings moderne Internetauf-
tritte bei den Firmen voraus. „Und genau
hier sind viele Firmen in den letzten Jahren
entscheidende chritte weitergekommen,
so dass a ch nsere Jobbörse immer m-
fassender nd ef zienter werden konnte ,
stellt Maiwald fest.
Per Mausklick zu rund
anderthalbtausend Jobs
it dem ne en amen Jo w rde
auch eine markante Bezeichnung für die
Website gefunden. „Und jetzt kann man
unter der Internet-Adresse www.joe-
uckermark.de mit wenigen Mausklicks auf
einen Pool von anderthalbtausend Jobs
zugreifen und sich direkt auf die Inter-
netauftritte der jeweiligen Arbeitgeber
weiterleiten lassen. Besser und schneller
kann man wohl nicht an seinen ra m ob
in der ckermark gelangen , versichert
ilvio oritz.
ichael teffen, Leiter des Jobcenters,
betont Der egionale tellenmarkt hat
sich in den vergangenen zwei Jahren
etabliert. Er stellt eine notwendige und
wichtige Ergänzung dar, die auch unsere
Vermittlungsbemühungen erfolgreicher
macht. Interessierte können hier pro-
blemlos nach regionalen tellenange-
boten in unterschiedlichsten Branchen
suchen. Das Angebot wendet sich sowohl
an Nachwuchskräfte, Berufseinsteiger
und Arbeitsuchende aus der Uckermark
als auch an Rückkehrer und Zuzügler, die
einen Neuanfang in der Region starten
wollen.
dem spiegelt die Internet- eite eine
deutliche Entspannung am regionalen
rbeitsmarkt wider , erg nzt ichael
teffen. In der ckermark, die noch vor
Jahren mit rbeitslosen oten von
de tlich ber Prozent z k mpfen
hatte, werden immer mehr freie Jobs an-
geboten. Dar nter nden sich a ch viele
hoch ali zierte tigkeiten. o werden
hier beispielsweise Erzieherinnen und Er-
zieher, Fachingenie re, rzte, P egefach-
kräfte, Chemikanten, Industriemechaniker,
Elektroniker, Landwirte oder Azubis für die
sbild ng z m Hörak stiker ges cht.
Ansprechpartner:
Silvio Moritz
Geschäftsführer ICU Investor Center
Uckermark GmbH, Schwedt/Oder
www.ic-uckermark.de
Der­ egionale­ tellenmarkt­in­der­Uckermark­hei t­ o
Aus dem Netzwerk
Projektmanager
Raik Maiwald
Silvio Moritz
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ckermark GmbH . • Weitere Fotos w rden z r Verf g ng gestellt von ponsoren,
Partnern • Dr ck cit repro GmbH Cottb s • edaktionsschl ss . ovember • VO
erscheint sechsmal im Jahr • Die Mitglieder des UVBB erhalten NUVO im Rahmen ihrer Mit-
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Meinung der Redaktion übereinstimmen. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte und
Fotos bernehmen wir keine Haft ng • I -
Nachruf
Wir trauern um unseren langjährigen
und geschätzten Geschäftspartner und
lieben Kollegen
Christoph Freytag
der völlig nerwartet nd viel z fr h
verstorben ist. eit der ersten t nde war
er als Gra ker bei VO dabei. nser
Mitgefühl gilt seiner Familie. Er fehlt uns
jetzt schon und wir werden sein Andenken
in Ehren bewahren.
Die Geschäftsführung und die Mitarbeiter
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NUVO - Nr. 6/2020 - Fachkräftemangel verschärft sich weiter

  • 1. Nr. 6/2020 • 3.Jahrgang • Das ostdeutsche Wirtschaftsmagazin Wir. Unternehmen. Zukunft.nuvo ISSN 2625-3356 Tillmann Stenger Vorstandsvorsitzender der ILB Fördermaßnahmen zur Fachkräftesicherung in der Corona-Krise und danach Christian Breckwoldt Direktor Nord/Ost der SIGNAL IDUNA Gruppe Mit der Betrieblichen Altersvorsorge Fachkräfte langfristig binden Frank Hippler Vorstandsvorsitzender der IKK classic Gesundheitsmanagement als Strategie zur Fachkräftegewinnung Fachkräftemangel verschärft sich weiter
  • 2. www.b-tu.de/careercenter > Für Arbeitgeber CAREER CENTER T +49 (0)355 69 3269 E thomas.elfert@b-tu.de • RECRUITINGMESSE CAMPUS-X-CHANGE • ONLINE-JOBBÖRSE • DUALES STUDIUM • STRUKTURIERTES WERKSTUDIERENDENPROGRAMM • EXKURSIONEN MIT STUDIERENDEN ZU IHREM UNTERNEHMEN • JOB-SHADOWING • FIRMENVORSTELLUNGEN VOR STUDIERENDEN AN DER BTU • BEWERBUNG IHRES FIRMENSTECKBRIEFS BEI STUDIERENDEN Vom Hörsaal direkt ins Unternehmen DIE RECRUITING- ANGEBOTE der BTU Cottbus–Senftenberg
  • 3. nuvo6/20 3 Droht das nächste Chaos – die Verteilung der Impfstoffe? Im März und April erlebte Deutschland das Masken-Chaos. Auf internationalen Landepisten verschwanden Millionen für Deutschland bestimmte Masken kurz vor dem Verladen. Praxen und Krankenhäu- ser erhielten Wochen später Masken auf Zuteilung. Heute wissen wir, dass es gute und schlechte Masken gibt. Deutschland hat nichts aus dem ersten Lockdown ge- lernt. Mittlerweile, sicherlich regional unterschiedlich, wartet der scheinbar In- zierte age, m einen bstrichtermin z bekommen. Ein Bekannter sagte mir, er h tte f nf age a f das rgebnis gewar- tet. Die halbe Quarantäne ist dann schon um. Das kann und muss schneller gehen! In den nächsten Monaten kann Deutsch- land beweisen, inwiefern Lehren aus dem Chaos gezogen wurden. Mit der Personal- Aufstockung in den Krankenhäusern hat es schon mal nicht geklappt. Es ist blanker Unfug seitens der deutschen Regierung, nach Mexiko oder Absurdistan zu fahren, m P egekr fte z ak irieren. chade m die pesen. innvoll in die k nft investiert hei t, Personal ausbilden, Personal weiterbilden und medizinisches Personal besser be- zahlen. Das sollte sich herumgesprochen haben. Niemand Anderes hat es verdient, in diesen Zeiten mehr Geld oder Corona- Prämien zu bekommen. Die anderen so- genannten systemrelevanten Angestellten haben doch nur ihren Job gemacht – sei- en es Verkäufer, Müllfahrer, Lehrer, Kita- erzieher, B s- oder tra enbahnfahrer etc. Da ist jede Corona-Prämie zu viel des Gu- ten. Verdi hat das bis heute nicht begrif- fen. In einigen Branchen des VöD sind in den letzten zehn Jahren Gehaltzuwächse d rch arifsteiger ngen bis z Prozent in mme hera sgekommen. ein Privater kann sich das leisten. Nun haben wir das Impfen vor uns, und die Disk ssion beginnt Impfp icht a oder nein Wenn sich ca. Prozent der Deutschen impfen lassen müssen, um eine nationale Imm nit ts ote z erreichen, kann die ntwort n r Impfp icht hei en. Die zweite Welle wird ne e odesopfer fordern, zu Beschränkungen führen und weitere Unternehmen und Familien in Existenznot bringen. Arbeitsplätze, Men- schenleben und unser Wohlstand stehen a f dem piel. Deshalb Impfp icht Besser organisiert als die Maskenverteilung. Ihr Dr. Burkhardt Greiff, Präsident Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V. Vorwort Dr. Thorsten Purps Fachanwalt für Erbrecht Martin Vogel Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht Fachanwalt für Verwaltungsrecht Dr. Marcus Flinder Fachanwalt für Arbeitsrecht Mediator Dr. Jochen Lindbach Fachanwalt für Arbeitsrecht Fachanwalt für Familienrecht Wirtschaftsmediator Mathias Matusch Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Fachanwalt für Medizinrecht Andreas Jurisch Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht Andreas Lietzke Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Anja Weber Rechtsanwältin Jeannine Lorenz Rechtsanwältin Jennifer Röhling Fachanwältin für Familienrecht Enrico Boelitz Rechtsanwalt Theresa Kunke Rechtsanwältin PartGmbB | Rechtsanwälte | Steuerberater Birkenstraße 10 | 14469 Potsdam | Tel.: 0331 27561-0 | Fax: 0331 27561-999 E-Mail: potsdam@streitboerger.de | www.streitboerger.de Dr. Burkhardt Greiff Anzeige
  • 4. 4 nuvo6/20 Interview Die ILB ist Leading-Partner beim Ost- deutschen Unternehmertag 2021. Wes- halb engagieren Sie sich für diese bereits traditionsreiche Veranstaltung? Unser Wirtschaftsstandort hat eine be- sondere Charakteristik und ist weniger ex- portorientiert. Brandenburg ist dafür mitt- lerweile ein ausgewiesenes Gründerland nd a ch bei den hemen Innovation nd digitale Dienstleistungen gut aufgestellt. m nsere t rken weiter a sz ba en, be- darf es konse enter etzwerkarbeit. Der O bietet daf r eine g te Gr ndlage mit den richtigen chwerp nkten. Herr Stenger, wird der Fachkräfte- mangel aus Ihrer Sicht trotz Corona eine zentrale Herausforderung für die mittel- ständische Wirtschaft bleiben? Einige Experten nehmen an, dass die Pandemie durch eine Konsolidierung von Arbeitsangebot und -nachfrage auch zu einer Linderung des Fachkräftemangels beitragen könnte. s ist edoch z k rz gegriffen, den angel als antitatives Problem von zu wenigen Arbeitskräften f r z viele freie tellen z begreifen. ats chlich fehlen, a ch in Brandenb rg, hoch ali zierte perten. Insbesondere in Branchen, die z nehmend a f echno- logisierung und Automatisierung setzen müssen. Der Fachkräftemangel bleibt also ein hema nd m ss a ch d rch die n- werbung und Integration von mehr auslän- dischen Fachkräften angegangen werden. eit rz soll dieser Prozess d rch das Fachkräfteeinwanderungsgesetz un- terstützt werden. Welche konkreten Fördermöglichkei- ten gibt es auf diesem Gebiet und wie kann die ILB unterstützen? Die ILB hat als Förderbank zahlreiche Programme r nd m das hema Fach- kr fte im ngebot. können beispiels- weise über das Programm Brandenburger Innovationsfachkräfte einen Zuschuss für die Beschäftigung von Werkstudierenden und sogenannten Innovationsassistenten erhalten. Im ahmen der Förder ng der ber ichen Weiterbild ng können Firmen sch sse von bis z Prozent f r Weiter- bild ngsma nahmen ihrer itarbeiter er- halten. Im Wirtschaftsförderprogramm G W-G nd bei der Gr nd ngsförder ng Gr nd ng innovativ sind a erdem Perso- nalkostenz sch sse möglich. Nach wie vor suchen viele junge Men- schen nach der Schule eine Ausbildung in anderen Bundesländern oder gehen nach Berlin. Auch von den im Land Bran- denburg Studierenden folgen viele den Werbeaktionen großer Konzerne und ge- hen weg. Wie kann man gegensteuern? Die alten Bundesländer haben mit den D - entralen nd vielen Gro st dten mit attraktiven Unternehmen historisch bedingte Vorteile. Brandenburg hat zwar eine orierende etropolregion, aber mit Potsdam und Cottbus nur zwei eigene Gro st dte. Die bwander ng von Fach- kr ften ist aber kein spezi sches Bran- denburger Problem. In der gesamten EU m ssen sich viele egionen mit dieser i- tuation auseinandersetzen. Fakt ist: Bran- denburg ist ein sehr lebenswertes Land mit vielen Gr n chen, een nd einer guten kommunalen Infrastruktur. Eine star- ke Wirtschaft ist jedoch der beste Magnet für Fachkräfte aller Art. Daher sind auch die esla- nsiedl ng sowie die B F- r- weiterung und die Fertigstellung des BER wichtige Impulse, die einen sehr positiven ffekt f r die k nft haben können. Viele Mittelständler setzen auf Quali- fizierung der eigenen Mitarbeiter oder halten Kontakt zu Bildungsträgern, um Fachkräfte mit der notwendigen Ausbil- dung zu bekommen. Welche Instrumente zur Unterstützung hält die ILB bereit? Wenn wichtige Kompetenzen fehlen, die nur bei einer Hand voll Mitarbeitern im nternehmen benötigt werden, dann sind Weiterbild ng nd ali zier ng sehr gut geeignete Instrumente. Die ILB hat daf r das Programm Förder ng der ber ichen Weiterbild ng im Land Bran- denburg im Angebot, mit dem Ausgaben für externe Weiterbildungsleistungen inkl. der Prüfungsgebühren bezuschusst wer- den können. F r nternehmen, die ihre itarbeiter ali zieren wollen, Freiber f- ler und Einzelunternehmer, sowie Vereine nd r ger der inder- nd J gendhilfe sind bis z Prozent sch ss möglich. Wohin können sich Interessierte wen- den? Gibt es ein Informationsangebot beim Ostdeutschen Unternehmertag? Die Förderberater der ILB stehen stets telefonisch oder per Mail für alle Fragen r nd m Förder ng nd Finanzier ng im Land Brandenburg zur Verfügung. Wir drücken zudem alle die Daumen, dass die Corona- it ation es ns erla ben wird, den Ostdeutschen Unternehmertag im Fr h ahr statt nden z lassen. Dann wird die ILB natürlich auch dort zur Ver- fügung stehen. ILB bietet Unternehmen passgenaue Unterstützung Fragen an Tillmann Stenger, Vorstandsvorsitzender der Investitionsbank des Landes Brandenburg Tillmann Stenger
  • 5. nuvo6/20 5 Interview Der Ostde tsche nternehmertag n- det n n am . pril im ongress- hotel am empliner ee in Potsdam statt. Die Corona-Pandemie machte eine er- neute Verschiebung des ursprünglich für März dieses Jahres geplanten Forums der mittelständischen Unternehmen, der Wis- senschaft und der Politik Ostdeutschlands zwingend erforderlich. Das hema ist nd bleibt hochakt ell „Fachkräftemangel – Auswege aus einem absehbaren Dilemma. Wie ostdeutsche Unternehmen ihren Arbeitskräftebedarf decken nd itarbeiter binden können. Das Kompetenzzentrum für Fachkräftesi- cherung (KOFA) hat untersucht, wie stark Unternehmen von Fachkräfteengpässen betroffen sind und wie sie damit umgehen. Neun von zehn Firmen spüren den Fach- kr ftemangel, doch betreiben lediglich Prozent eine langfristige Personalplanung. Nur eine Minderheit trifft vorausschauen- de nnahmen ber Personalengp sse, a- lentbedarf, Fluktuation und Pensionierun- gen. Diese hemen stehen am . pril a f dem Praxisforum der ostdeutschen Wirt- schaft im Fok s. nd bis eilneh- mer werden erwartet, darunter zahlreiche Prominente nd perten. ie werden die Herausforderungen und Perspektiven des ostdeutschen Wirtschaftsraumes dis- kutieren. Gemeinsames Ziel: praxisnah Zu- kunftsthemen voranzubringen. Der Ostde tsche nternehmertag wird vom Unternehmerverband Branden- burg-Berlin gemeinsam mit dem Innova- tionsforum Ost, medianet, dem Netzwerk der Mittelstandsberater IBWF, dem Ver- band der Digitalwirtschaft IBB nd dem Handwerkskammertag Land Brandenburg organisiert. Leading Partner sind die In- vestitionsbank des Landes Brandenburg ILB , die I classic nd die IG L ID - Gr ppe. chirmherr der Veranstalt ng ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (angefragt). Das aktuelle Pro- gramm nden ie a f www.ostde tscher- unternehmertag.de/programm. Als Redner werden u.a. erwartet: (Programmänderungen vorbehalten) • Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, • Dirk Werner, Leiter Kompetenzfeld Ber iche ali zie- rung und Fachkräfte (KOFA) am Institut der deutschen Wirtschaft öln e.V. IW • Leonie Gebers, taats- sekretärin im Bundesmi- nisterium für Arbeit oziales, • Prof. Dr.-Ing. Jörg tein- bach, Minister für Wirt- schaft und Energie des Landes Brandenburg, • Christian Breckwoldt, Organisationsdirektor der IG L ID Gruppe, • Frank Hippler, Vorstandsvorsitzender der IKK classic. Wie­ nden­Unternehmen­trotz­Fachkräftemangel­­Mitarbeiter Ostdeutscher Unternehmertag nun am 22. April 2021 in Potsdam 6 nuvo4/20 Aus­dem­Netzwerk Thema­beim­Ostdeutschen­Unternehmertag­am­9.­Dezember:­ Wie­Unternehmen­trotz­Fachkräftemangel­Mitarbeiter­finden Trotz Corona bleibt der Fachkräfteman- gel eines der drängendsten Probleme für den Mittelstand. Das Kompetenzzentrum für Fachkräftesicherung (KOFA) hat unter- sucht, wie stark Unternehmen von Fach- kräfteengpässen betroffen sind und wie Unternehmen mit diesen umgehen. Ob- wohl neun von zehn Unternehmen den Fachkräftemangel bereits spüren, betrei- ben lediglich 43 Prozent der Firmen eine langfristige Personalplanung. Vor- ausschauende Annahmen über Personal- engpässe, Talentbedarf, Fluktuation und Pensionierungen werden aktuell nur von einer Minderheit der Unternehmen ge- troffen. Diese Situation steht am 9. Dezember 2020 auf dem Ostdeutschen Unterneh- mertag im Kongresshotel am Templiner See in Potsdam im Fokus. Das Thema lau- tet: Fachkräftemangel – Auswege aus ei- nem absehbaren Dilemma. Wie ostdeut- sche Unternehmen ihren Arbeitskräfte- bedarf decken und Mitarbeiter binden können. Zum Praxisforum der ostdeutschen Wirtschaft werden 200 Teilnehmer erwar- tet. Der Ostdeutsche Unternehmertag bietet themen- und länderübergreifend den mittelständischen Unternehmen, der Wissenschaft und der Politik eine ge- meinsame Plattform. Sie soll die Heraus- forderungen und Perspektiven des ost- deutschen Wirtschaftsraumes diskutieren und praxisnah Zukunftsthemen voran- bringen. Der Ostdeutsche Unternehmer- tag 2020 wird vom Unternehmerverband Brandenburg-Berlin gemeinsam mit dem Innovationsforum Ost, medianet, dem Netzwerk der Mittelstandsberater IBWF, dem Verband der Digitalwirtschaft SIBB und dem Handwerkskammertag Land Brandenburg orga nisiert. Leading Partner sind die Investitions- bank des Landes Brandenburg (ILB), die IKK classic und die SIGNAL IDUNA Grup- pe. Schirmherr der Veranstaltung ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (angefragt). Das aktuelle Programm finden Sie auf www.ostdeutscher-unternehmertag.de/ programm. Als Redner werden u.a. erwartet: • Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg • Dirk Werner, Leiter Kompetenzfeld Beruf- liche Qualifizierung und Fachkräfte (KO- FA) am Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW) • Leonie Gebers, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit & Soziales • Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg • Christian Breckwoldt, Organisationsdi- rektor der SIGNAL IDUNA Gruppe • Frank Hippler, Vorstandsvorsitzender der IKK classic (Programmänderungen vorbehalten) D.WoidkeD.WernerL.GebersJ.Steinbach Die­Leading-Partner­des­Ostdeutschen­Unternehmertags­2020: Die­Aussteller­des­Ostdeutschen­Unternehmertags­2020: Partner­des­Ostdeutschen­Unternehmertags­2020: Die Leading-Partner des Ostdeutschen Unternehmertages 2021: Partner des Ostdeutschen Unternehmertages 2021: Die Aussteller des Ostdeutschen Unternehmertages 2021: nuvo4/20 zwerk eim­Ostdeutschen­Unternehmertag­am­9.­Dezember:­ ernehmen­trotz­Fachkräftemangel­Mitarbeiter­finden ibt der Fachkräfteman- gendsten Probleme für Das Kompetenzzentrum erung (KOFA) hat unter- nternehmen von Fach- betroffen sind und wie diesen umgehen. Ob- ehn Unternehmen den bereits spüren, betrei- Prozent der Firmen Personalplanung. Vor- nahmen über Personal- edarf, Fluktuation und werden aktuell nur von der Unternehmen ge- steht am 9. Dezember stdeutschen Unterneh- esshotel am Templiner Fokus. Das Thema lau- ngel – Auswege aus ei- Dilemma. Wie ostdeut- n ihren Arbeitskräfte- nd Mitarbeiter binden m der ostdeutschen Wirtschaft werden 200 Teilnehmer erwar- tet. Der Ostdeutsche Unternehmertag bietet themen- und länderübergreifend den mittelständischen Unternehmen, der Wissenschaft und der Politik eine ge- meinsame Plattform. Sie soll die Heraus- forderungen und Perspektiven des ost- deutschen Wirtschaftsraumes diskutieren und praxisnah Zukunftsthemen voran- bringen. Der Ostdeutsche Unternehmer- tag 2020 wird vom Unternehmerverband Brandenburg-Berlin gemeinsam mit dem Innovationsforum Ost, medianet, dem Netzwerk der Mittelstandsberater IBWF, dem Verband der Digitalwirtschaft SIBB und dem Handwerkskammertag Land Brandenburg orga nisiert. Leading Partner sind die Investitions- bank des Landes Brandenburg (ILB), die IKK classic und die SIGNAL IDUNA Grup- pe. Schirmherr der Veranstaltung ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (angefragt). Das aktuelle Programm finden Sie auf www.ostdeutscher-unternehmertag.de/ programm. Als Redner werden u.a. erwartet: • Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg • Dirk Werner, Leiter Kompetenzfeld Beruf- liche Qualifizierung und Fachkräfte (KO- FA) am Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW) • Leonie Gebers, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit & Soziales • Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg • Christian Breckwoldt, Organisationsdi- rektor der SIGNAL IDUNA Gruppe • Frank Hippler, Vorstandsvorsitzender der IKK classic (Programmänderungen vorbehalten) D.WoidkeD.WernerL.GebersJ.Steinbach Leading-Partner­des­Ostdeutschen­Unternehmertags­2020: ie­Aussteller­des­Ostdeutschen­Unternehmertags­2020: Partner­des­Ostdeutschen­Unternehmertags­2020: C.Breckwoldt
  • 6. 6 nuvo6/20 Interview SIGNAL IDUNA ist Leading-Partner beim Ostdeutschen Unternehmertag 2021. Weshalb engagieren Sie sich für diese bereits traditionsreiche Veranstal- tung? Wir sind dem Mittelstand traditionell eng verbunden. Unsere Kernzielgrup- pen sind das Handwerk und der Handel und damit traditionell viele kleinere und mittelgro e nternehmen, die das ck- grat des Mittelstandes auch in den neuen Bundesländern sind. Wir haben dort seit Jahrzehnten ein enges Netz von Direktio- nen nd endienstpartnern, die nsere Kunden vor Ort betreuen. Zentrales Thema ist der Fachkräfte- mangel als Herausforderung für die mit- telständische Wirtschaft. Kann die be- triebliche Altersvorsorge einen Beitrag zur Lösung leisten? In nahezu jeder Branche ist es schwierig, g t ali zierte nd motivierte itarbei- terinnen nd itarbeiter z nden nd sie im n chsten chritt a ch langfristig z binden. Wer als Arbeitgeber attraktiv sein will, muss mehr bieten als nur eine hohe Bezahlung und ein gutes Arbeitsklima. Wenn es um Zusatzleistungen durch den Arbeitgeber geht, steht die betriebliche Altersversorgung – kurz bAV – bei den ngestellten an vorderster telle. ittel- ständische Unternehmen sollten die bAV daher viel stärker nutzen, um sich von der Masse abzuheben. Nutzen ostdeutsche Unternehmen die- se Säule der Altersabsicherung bereits genügend, auch für die Mitarbeiterbin- dung? Das Potenzial der betrieblichen Alters- versorg ng ist l ngst nicht a sgeschöpft nabh ngig von der egion. IG L IDUNA spürt seit der Einführung des Be- triebsrentenstärkungsgesetzes zwar be- sonders bei Unternehmen mit zehn bis itarbeitern eine steigende ach- frage, die allerdings noch hinter den Er- wartungen der Politik zurückbleibt. Bei der arbeitgeber nanzierten b V ist d rch die Geringverdienerförder ng ein leichter Anstieg zu verzeichnen – ebenso bei den Modellen mit Arbeitgeberbeteiligung. Die reine Entgeltumwandlung hat noch gro es Potential. Da hier ein erhöhter Beratungsbedarf besteht, haben wir viele der gent ren speziell z m hema Be- legschaft versorgen gesch lt nd nach einer Prüfung zum Fachberater ernannt. Was macht die betriebliche Alters- vorsorge auch in der Niedrigzinsphase attraktiv? Auch die betriebliche Altersversorgung hat mit dem Niedrigzinsumfeld zu kämp- fen, wie alle Vorsorgesysteme. Garantien sind für die Planung der Altersversor- gung ein wichtiges Element. Um jedoch eine ausreichende Rendite erwirtschaften z können, ist eine Beteilig ng an den Aktienmärkten notwendig. Ein modernes bAV-Produkt kann beides bieten – verläss- liche Garantien und eine rentable Geld- anlage. Die bAV kann aber noch mit weiteren spekten p nkten rbeitnehmer pro tie- ren von te ervorteilen nd einer ozial- versicherungsersparnis während der Bei- tragszahlung. Zusätzlich erhalten sie einen Arbeitgeberzuschuss zur Versorgung, wenn sie eile des eigenen Br ttogehalts in eine bAV umwandeln. Dadurch haben Arbeitnehmer einen Renditevorteil, den keine andere Vorsorgeform bietet. Die rbeitgeber können von der ne en Geringverdienerförder ng pro tieren nd sich Prozent sch ss vom taat f r die arbeitgeber nanzierte b V z r ckholen. Zusammen mit dem Betriebsausgaben- abzug erhalten sie so eine doppelte staat- liche Förder ng. Unternehmen wünschen sich gerade bei ihrer Versicherung einen persönlichen Ansprechpartner und verbindliche Be- treuung. Kann SIGNAL IDUNA das trotz der Trends zu Digitalisierung bieten? In der betrieblichen Altersversorgung setzt IG L ID a f ein Lös ngs- paket aus marktfähigen Produkten, einer digitalen Plattform für die Beratung, Ver- waltung und Kommunikation sowie einer hohen Beratungskompetenz durch ein erviceteam nd a sgebildete Fachbe- rater. Die digitale Verwaltung hilft, den Auf- wand für den Arbeitgeber erheblich zu reduzieren. Die bAV bleibt jedoch ein komple es hemengebiet, bei dem wir Arbeitgeber und Arbeitnehmer aktiv auf diese Reise mitnehmen müssen. Das er- fordert eine ali zierte persönliche Be- ratung. Das Zusammenspiel zwischen digitalen Lös ngen nd persönlicher Berat ng ist ein wesentlicher Faktor für den Erfolg der betrieblichen Altersversorgung. Betriebliche Altersvorsorge ist und bleibt ein wichtiger Vorteil zur Mitarbeiterbindung! Fragen an Christian Breckwoldt, Direktor Nord/Ost der SIGNAL IDUNA Gruppe Christian Breckwoldt
  • 7. WIR SIND INNOVATIONS- BEGLEITER. GUT GESCHÜTZT GEGEN DIE RISIKEN DER DIGITALEN VERNETZUNG IST IHR UNTERNEHMEN BEREIT FÜR DIE ZUKUNFT. IT-Sicherheit ist Chefsache – besonders in unserer vernetzten Welt. Unsere Versicherungslösung Cyber+ schützt Ihr Unternehmen zusätzlich zur eigenen Vorsorge vor den Folgen von Cyber-Attacken – innovativ, bedarfsgerecht und umfassend. Niederlassung Berlin, Angelo Simula Angelo.Simula@hdi.global | Tel: +49 (152) 21365982 www.hdi.global/cyber-schutz
  • 8. 8 nuvo6/20 Mit digitalen Gesundheitsangeboten durch die Pandemie Fragen an Frank Hippler, den Vorstandsvorsitzenden der IKK classic, zu den Auswirkungen der Pandemie auf das Handwerk und gezieltes Gesundheitsmanagement als Strategie zur Fachkräftegewinnung Interview Die IKK classic ist Leading Partner beim Ostdeutschen Unternehmertag 2021. Weshalb engagieren Sie sich bei dieser traditionsreichen Veranstaltung? Frank Hippler: Wir haben starke Wurzeln im ostdeutschen Handwerk und betreuen insbesondere in achsen nd h ringen . Versicherte nd . nter- nehmen. nter den gro en b ndesweiten Krankenkassen ist die IKK classic die einzi- ge, die ihren Hauptsitz in Ostdeutschland hat. In achsen nd h ringen gehören wir mit z sammen r nd . Besch ftig- ten selbst z den grö ten rbeitgebern. Mit unserer Erfahrung im Handwerk, aber auch durch unsere Expertise im Betrieb- lichen Gesundheitsmanagement sind wir für viele mittelständische Unternehmen im Osten seit langem ein leistungsfähiger, sturmerprobter Partner. Diese Verbunden- heit nterstreichen wir d rch die eilnah- me am Ostdeutschen Unternehmertag. Wie ist die IKK classic bisher durch die Krise gekommen? Hippler: Unerwartet gut. Zu Beginn des ersten Lockdown im März haben wir es geschafft, ber die H lfte nserer . Kolleginnen und Kollegen binnen nur zwei Wochen zum Arbeiten von zu Hause aus zu befähigen. Unfreiwillig haben wir so einen gro en Feldtest z m mobilen rbei- ten angesto en nd waren selbst ber- rascht, wie reibungslos die Umsetzung am Ende lief. Diese Erfahrung ist Gold wert. ie hilft ns, die rbeit bei der I classic e ibler nd moderner z gestalten, nd so als Arbeitgeber gerade für anspruchs- volle Berufseinsteiger noch attraktiver zu werden. Wie stark sind Mittelstand und Hand- werk von der Pandemie betroffen? Hippler: Viele Betriebe sind von den Pandemiema nahmen, aber a ch d rch Ausfälle von Mitarbeitern wegen Krank- heit oder Quarantäne hart getroffen. Wir sehen das an einem spürbaren Anstieg der t nd ngsantr ge, wenn die nter- nehmen ihre ozialversicher ngsbeitr ge nicht fristgerecht a fbringen können. Wir kommen nseren nden hier mit gro - z gigen egel ngen so weit wie möglich entgegen. Im Mittelstand lässt sich haut- nah erleben, wie wichtig es ist, die Pan- demie d rch konse ente a nahmen zu stoppen. Wie stellt sich die Gesundheitssituation im Handwerk generell dar? Hippler: Unsere Auswertungen der Ar- beitsunfähigkeitsdaten zeigen, dass sich knapp die Hälfte der handwerklich Be- sch ftigten keinen einzigen ag im Jahr krank meldet, die Ges ndheits ote ist in unserer Kernzielgruppe also traditionell höher als im D rchschnitt. at rlich nter- scheiden sich die Belastungen in den ver- schiedenen Gewerken. In Ber fen mit kör- perlich anspr chsvollen tigkeiten sind die Fehlzeiten aufgrund von Muskel- und keletterkrank ngen höher. Daf r steigen die jetzt so oft thematisierten Krankmel- dungen wegen psychischer Diagnosen im Handwerk geringer als im Arbeitnehmer- durchschnitt. Wo könnten die Gründe liegen? Hippler öglicherweise tragen die kleinbetrieblichen, e iblen, nahbaren tr kt ren im Handwerk z dieser ntwick- l ng bei. ie bieten Organisationsvorteile, d rch die sich beispielsweise tress oft re- duzieren lässt. Aus aktuellen Erhebungen wissen wir, dass gerade handwerklich - tige in ihren Ber fen g te öglichkeiten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf wahrnehmen und ihren Gewerken auch deswegen mehrheitlich hohe Attraktivität attestieren. Dieses Plus im Wettbewerb m die begehrten Fachkr fte können die Betriebe durch gezieltes Gesundheitsma- nagement herausarbeiten – dabei stehen wir mit nserer pertise an ihrer eite. Wie sieht in der aktuellen Pandemie- situation denn ein Betriebliches Gesund- heitsmanagement aus? Hippler: Wir setzen in der Pandemie ver- st rkt a f digitale lternativen. Viele e- minare und Gesundheitskurse sind bereits online verfügbar, diese Angebote bauen wir kontin ierlich a s. Daz gehören a ch digitale Versorgungsmodelle, zum Bei- spiel unser Projekt zur Betreuung diabe- teskranker Handwerker. Darüber hinaus haben wir auch ganz neue Formate entwi- ckelt, etwa eine Video-Reihe auf youtube r nd m klassische BG - hemen wie r- nährung, Bewegung und Entspannung (https://www.youtube.com/user/ikkclassic/ videos). Frank Hippler, Vorstandsvorsitzender der IKK classic
  • 9. nuvo6/20 9 Aktuelles 11nuvo4/20 Aktuelles Christliche­Kliniken­Potsdam:­Verantwortungsvolle­ Patientenversorgung­in­Corona-Zeiten Bringt der Herbst die 2. Welle? Wenn ja, wie stark wird sie sein? Und wie gehen wir mit der in der kühleren Jahreszeit zusätz- lich einsetzenden Grippe, der einfachen Erkältung und ande- ren COVID-19 ähnelnden sym- ptomatischen Erkrankungen um? Momentan ist es völlig un- klar, worauf wir uns einstellen müssen. Klar ist aber: Wir müs- sen uns vorbereiten und uns schützen. Die Christlichen Kliniken Potsdam befin- den sich derzeit in einer Phase des vor- sichtigen Übergangs zurück in den Regel- betrieb. Die Verbundhäuser Alexianer St. Josefs-Krankenhaus, Oberlinklinik und Evangelisches Zentrum für Altersmedizin gehörten zu den Einrichtungen, die inner- halb einer Hotspotregion alle Ressourcen zum Kampf gegen das Coronavirus auf- fahren und auch nutzen mussten. Seit August 2020 kehren alle drei Häu- ser zum Regelbetrieb unter Pandemiebe- dingungen zurück. Die notwendigen Hy- giene- und Abstandsregelungen haben weiterhin Bestand, alle Mitarbeitenden auf den Stationen und in den Bereichen arbeiten weiterhin mit FFP2-Mund-Na- sen-Schutz. Ärzte und Pflegende haben in den ver- gangenen Monaten viel über Kranken- hausversorgung unter Pandemiebedin- gungen gelernt. Sie sind bei allen vorhan- denen Sicherheitsmaßnahmen unglaub- lich aufmerksam. Kritische Situationen werden genauestens zurückverfolgt, um bestehende Maßnahmen immer besser anzupassen. Während das Virus mit der ersten Welle in die Bevölkerung eingedrungen ist, wird es sich mit der zweiten Welle aus der Bevölkerung heraus verbreiten. Denn in der Zwischenzeit hat es sich immer gleichmäßiger ver- teilt. Wir müssen daher alle höchst aufmerksam sein und uns gegen- seitig schützen! Es geht um Pati- entensicherheit und die Gesundheit, auch für jeden einzelnen Mitarbeitenden den Kliniken. Die Patientinnen und Pati- enten in Potsdam und der Region können sich jederzeit auf eine gute Versorgung verlassen. Kontakt: Christliche Kliniken Potsdam Tel.: (0331) 9682 2000 info@christliche-kliniken-potsdam.de www.christliche-kliniken-potsdam.de Patientinnen und Patienten müssen keine Sorge haben, wenn sie sich für eines der Häuser der Christlichen Kliniken Potsdam entschieden haben. Potsdam
  • 10. 10 nuvo6/20 Aus dem Netzwerk Energiewende und Strukturwandel bleiben trotz der aktuellen Herausforde- rungen durch die Corona-Pandemie drin- gende Handlungsfelder in Ostdeutsch- land. Dies war zentrales Ergebnis des 9. Ostdeutschen Energieforums. Dabei ste- chen der Bürokratieabbau und die Tech- nologieoffenheit als zentrale Forderun- gen der mittelständischen ostdeutschen Unternehmen hervor. Unter der Fragestellung „European Green Deal, tr kt rst rk ngsgesetz, Co- rona-Krise – Welche Chancen ergeben sich für den Wirtschaftsstandort Ostdeutsch- land a s den akt ellen ntwickl ngen disk tierten am . nd . Oktober Per- sönlichkeiten a s Politik, nergiewirtschaft, Wissenschaft und ostdeutschem Mittel- stand. Corona-bedingt war die Gästezahl vor Ort a f eilnehmende begrenzt. Erstmals fand das Forum als hybrides Ver- anstaltungsformat auch digital statt. In der pitze n tzten ber eilnehmer das Online-Angebot. Zum Einstieg des ersten Veranstaltungs- tages sprach Prof. Dr. Martin Maslaton, Geschäftsführender Gesellschafter der L O echtsanwaltsgesellschaft mbH, in seinem Imp ls z m hema ind Konjunktur- und Klimapolitik vereinbar? Wie weiter mit G- mlage, tromste er, CO - te er nd ehrwertste er . eine wesentliche Forderung zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Veran- staltung: Er kritisierte eine ausufernde Bürokratisierung der gesetzlichen Rah- menbedingungen im Zuge der Energie- wende. Diese Kritik tauchte im Verlauf der zwei age in den nterschiedlichen Paneldiskussionen wieder auf, sei es beim Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) oder beim Gebäudeenergiegesetz (GEG). eben der te er- nd B rokratiepro- blematik diskutierten Podiumsteilnehmer in den Panels über die Fragen „Wasser- stoff – Auch eine Chance für die (ost)deut- sche Wirtschaft , artierslös ngen als Energiewende von unten – Welche olle können tadtwerke spielen nd Power-to- tehen wir bei der nergie- speicherung vor dem Durchbruch? Quo vadis nd sblick . Wie in den vergangenen Jahren prä- sentierten a ch im Programmp nkt Im Osten was e es innovative J ng- unternehmen aus Ostdeutschland ihre Lös ngen z r erfolgreichen msetz ng der Energiewende und zum Klimaschutz. o stellte nter anderem die I IC GmbH aus Dresden die Visualisierung von Windkraftanlagen vor. Die Bio-H - m- welt GmbH a s chmalkaden erl terte das Leuchtturmprojekt „Biowasserstoff- Fabrik . Die Ferdinand ch ltz achfolger Autohaus GmbH & Co.KG aus Rostock zeigte einen mit Wasserstoff betriebenen Gabelstapler im enbereich. Weitere tart- ps waren die pecem G a s Ba t- zen, die olara tonomie GmbH a s Jena und ENEKA Energie & Karten GmbH aus Rostock. Der Ostbeauftrage der Bundesregie- r ng nd taatssekret r im B ndesminis- terium für Wirtschaft und Energie, Marco Wanderwitz, ging z r röffn ng des zwei- ten Veranstalt ngstages in seinem tate- ment auf die erzielten Erfolge bei der Novellierung des Erneuerbare Energie- gesetz und der beschlossenen Wasser- stoffstrategie des Bundes ein. Dabei hob er die herausragende Bedeutung des Ost- deutschen Energieforums als notwendige Diskussionsplattform hervor. Prof. Dr. Johann Georg Goldammer, Leiter des Global Fire Monitoring Center (GFMC) am Max-Planck-Institut für Che- mie, Universität Freiburg, berichtete in seiner anschlie enden e note z m hema limawandel nd Landschafts- brände: Risikominderung durch Nutzung erne erbarer nergie mit eindr cklichen Bildern ber den in ss des limawan- dels auf die Vegetation, speziell auf die Waldbest nde. ein eindringlicher ppell Nur wenn wir das Klima stabilisieren, wird 9. Ostdeutsches Energieforum Die Denkfabrik zur Energie- und Klimapolitik in Ostdeutschland am 13./14. Oktober in Leipzig und erstmals komplett digital Nachgefragt von Moderatorin Sarah Schweitzer bei Dr. Maik Piehler, Geschäftsführer der Leipziger Stadtwerke (2.v.l). Zur Frage „Welche Rolle können Stadtwerke in der Energiewende spielen?“ diskutierten auch Dr. Robert Brandt, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien AEE e.V. (l.) und Christophe Hug, Geschäftsführer der Tilia GmbH (r.). Das Energieforum war mit 180 Teilnehmenden über die zwei Veranstaltungstage ausverkauft. Für die Sicherheit sorgten Trennscheiben sowie genügend Fläche für Abstand im Ausstellungs- bereich.
  • 11. nuvo6/20 11 Aus dem Netzwerk ein neuer, wenn auch anderer Wald ent- stehen. In den anschlie enden Fachforen dis- kutierten Experten sehr kontrovers zu den hemen ohstoffe in der nergie- wende – Welchen Beitrag kann die Kreis- la fwirtschaft leisten , rbane obili- tät – Wohin pusht das Corona-Virus die st dtischen obilit tskonzepte nd nergieef zientes Ba en nd anieren Wie kommt die Wärmewende endlich vo- ran Im bschl ssfor m nter der ber- schrift „Chancen des Umbruchs – Neue Perspektiven für die Kohleregionen. Wie weiter mit dem tr kt rst rk ngsgesetz wurden noch einmal die unterschiedlichen Ansichten zur Umsetzung von Energiewen- de nd tr kt rwandel de tlich. n der Diskussion nahmen Mitveranstalter Kris- tian Kirpal, Präsident der IHK zu Leipzig, Ulf Middelberg, Geschäftsführer der Leip- ziger Gr ppe nd precher der Gesch fts- führung der Leipziger Verkehrsbetriebe, Dir Dr. arsten ach, bteil ngsleiter für Europa und Klimaschutz im Bundes- ministerium für Umwelt, Naturschutz und n kleare icherheit, Jakob pringfeld, Fridays for Future, sowie Jutta Wieding, Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) achsen, teil. Neben den Diskussionen auf der Büh- ne w rden in den Breako t- essions mit den Online- eilnehmern verschiedene Projekte diskutiert. Unter anderem stell- ten Jens Werner, echnischer Gesch fts- führer der dieEnergiekoppler GmbH, die Hera sforder ngen bei der te er ng nd dem Betrieb von dezentralen kleinen bis gro en nergieerze g ngsanlagen, nd Dr. Joachim Wicke, Vorstandsvorsitzender des H drogen Power torage ol tions ast German e.V., das hema Wasser- stoff ist Wirtschaftskraft , vor. Die zwei Veranstaltungstage zeigten, dass sich trotz zahlreicher Fortschritte (Ost) Deutschland noch am Anfang der Energie- wende nd des tr kt rwandels be ndet. Zahlreiche Problemstellungen gilt es in den kommenden Jahren z lösen. Dabei werden B rokratieabba nd echno- logieoffenheit weiterhin auf der Agenda stehen. ie bilden a ch den ahmen f r das . Ostde tsche nergiefor m, wel- ches am . nd . eptember in Leipzig statt ndet nd nach den positiven rfahr ngen a ch digital erlebbar sein wird. Mehr Informationen und einen Video- nd Fotor ckblick nden ie nter www.ostdeutsches-energieforum.de Von: UV Sachsen e.V. und Prof. Dr. Jens Schneider, Honorarprofessor für Ener- giesystemtechnik an der HTWK Leipzig, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Energie- systementwicklung, Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW, Leipzig Aus­dem­Netzwer Wir danken den Sponsoren und Partnern für die Unterstützung des 9. Ostdeutschen Energieforums! Einen Rückblick zur Veranstaltung am 13./14. Okober 2020 in Leipzig erhalte Sie unter: www.ostdeutsches-energieforum.de Leading Partner 2020 Aus­dem­Netzwerk Wir danken den Sponsoren und Partnern für die Unterstützung des 9. Ostdeutschen Energieforums! Einen Rückblick zur Veranstaltung am 13./14. Okober 2020 in Leipzig erhalten Sie unter: www.ostdeutsches-energieforum.de Leading Partner 2020 ber das Ostde tsche nergiefor m Das Ostdeutsche Energieforum ist die grö te Veranstalt ng ihrer rt in den neuen Bundesländern. Auch disk tierten wieder namhafte Persönlichkeiten a s Politik, nergie- wirtschaft, Wissenschaft und ostdeut- schem Mittelstand über die erfolg- reiche Umsetzung der Energiewende und die Klimapolitik. Ziel des Forums ist es, die Interessen Ostdeutschlands zu bündeln und diesen auf nationaler nd e rop ischer bene eine timme zu verleihen. Oben links: Dietrich Enk, Präsident des organisierenden Verbandes Unternehmerver- band Sachsen e.V., stand den Journalisten Rede und Antwort. Oben rechts: Per Livestream wurde der brandenburgische Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke zugeschaltet. Unten links: Podiumsdiskussion zum Thema „Sind Konjunktur- und Klimapolitik vereinbar?“ mit Prof. Dr. Michael Braungart, Mitbegründer des Cradle to Cradle Designkonzeptes und Gründer der Leuphana Universität Lüneburg EPEA GmbH in Hamburg, Dr. Gunter Erfurt, Vorstandsvorsitzender der Meyer Burger Tech- nology AG, Dr. Gerd Lippold, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft, Dr. Stephan Lowis, Vorstandsvorsitzender der enviaM, und Prof. Dr. Martin Maslaton, Ge- schäftsführender Gesellschafter der MASLA- TON Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Unten rechts: Abschlussdiskussion „Chancen des Umbruchs – Neue Perspektiven für die Kohleregionen?“ mit Jakob Springfeld, Fridays for Future, Ulf Middelberg, Geschäfts- führer der Leipziger Gruppe und Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Verkehrs- betriebe, Moderator Ralf Geißler (MDR Aktuell) und Kristian Kirpal, Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig (v.l.) Leading-Partner 2020
  • 12. 12 nuvo6/20 Aktuelles Bei der Beendigung eines Arbeitsver- hältnisses steht für den Arbeitnehmer re- gelm ig die Frage im a m, ob er gegen seinen Arbeitgeber Anspruch auf Zahlung einer b nd ng hat. Die ntwort la tet fast immer: Nein! Nur in besonders gela- gerten Fällen besteht ein echter Anspruch a f eine b nd ng, so etwa bei gerichtli- cher ös ng eines rbeitsverh ltnisses trotz nwirksamer ndig ng chG oder im ahmen eines ozialplanes. nd trotzdem In r nd aller ndi- gungsschutzverfahren vor den Arbeitsge- richten wird die ahl ng einer b nd ng vereinbart; nicht selten gegen einen an- fänglichen erheblichen Widerstand des rbeitgebers b nd ngen zahlen wir nicht . War m Die Wirksamkeit der Kündigung eines Arbeitsvertrages durch den Arbeitgeber ist gefahrgeneigte rbeit nd selten so eindeutig, wie zu Anfang gedacht (oder erhofft . Vielf ltige ch tzgesetze z g ns- ten der rbeitnehmer stellen z m eil er- hebliche Hürden auf, die es im Einzelfall aus Arbeitgebersicht zu nehmen gilt – und bereits ein einzelner tockfehler kann die gesamte Kündigung in Frage stellen. Hinzu kommen unbestimmte Rechtsbe- griffe, deren gerichtliche Anwendung im Einzelfall schwer vorhersehbar ist und im- mer wieder z nliebsamen berrasch n- gen – manchmal erst in zweiter Instanz – führen. Dies kann nicht nur sehr teuer werden tichwort nnahmeverz gslohn , sondern auch die unternehmerische Ent- wickl ng emp ndlich stören. Dieses wirtschaftlichen und unterneh- menspolitischen Risikos kann sich der Arbeitgeber durch Vereinbarung einer b nd ng entledigen nd so oft fr hzei- tig wirtschaftliche und personalpolitische Planungssicherheit erhalten. Oft gelingt es, in diesem Zusammenhang auch wei- tere offene treitp nkte z.B.. ehrarbeit, rla bsabgelt ng als Gesamtpaket z kl ren. nd h g trifft sich dies mit einem Interesse des Arbeitnehmers, mit geklärten Verhältnissen nach Alternativen zu seinem bisherigen Arbeitsverhältnis zu suchen. Der Rest ist Risikoabwägung, taktisches Geschick und nicht zuletzt -Verhandlungs- sache! Dr. Jochen Lindbach Rechtsanwalt, Wirtschaftsmediator Fachanwalt für Arbeitsrecht Fachanwalt für Familienrecht Streitbörger PartGmbB www.streitboerger.de Ab ndung ­Niemals ­ ­Oder­ ielleicht­doch
  • 13. Aus­dem­Netzwerk Wir danken den Sponsoren und Partnern für die Unterstützung des 9. Ostdeutschen Energieforums! Einen Rückblick zur Veranstaltung am 13./14. Okober 2020 in Leipzig erhalten Sie unter: www.ostdeutsches-energieforum.de Leading Partner 2020
  • 14. 14 nuvo6/20 Zahlreiche Brandenburger Unternehmen nutzen die Corona-Krise, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu verbessern. Das zeigt sich in der Nachfrage nach Innova- tionsförderung des Landes Brandenburg, die in den ersten drei Quartalen des Jah- res 2020 deutlich höher lag als im Vorjahr. Die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) verzeichnete von Januar bis Sep- tember 215 neue Beratungsanträge. 2019 waren es im gleichen Zeitraum 170. Die Brandenburger Förderbank ILB reichte 182 Zuwendungsbescheide mit einem För- dervolumen von 37,6 Millionen Euro aus – gegenüber 198 Bescheiden mit insgesamt 41,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die richtigen Instrumente für technologieorientierte Mittelständler Jörg teinbach, Landesminister f r Wirt- schaft, Arbeit und Energie, wertet dies als starkes ignal der versicht. s beweist, dass die Brandenburger Firmen in der Krise zupackend agieren, auf Innovatio- nen setzen und die Weichen für künftiges Wachstum stellen. Und es zeigt, dass wir mit unseren Programmen zur Innovations- förder ng offensichtlich die richtigen Ins- trumente für den technologieorientierten ittelstand anbieten , erkl rte er. Die nternehmen können sich dara f verlas- sen, dass wir diese zielgerichtete Unter- st tz ng nachhaltig a frechterhalten. illmann tenger, Vorstandsvorsitzender der ILB, erg nzt rotz der Corona-Pan- demie gingen bei ns in bislang hnlich viele Förderantr ge f r innovati- ve Projekte ein wie im Vorjahreszeitraum. Darunter waren ganz verschiedene Vorha- ben, sowohl von der klassischen Industrie als auch von jungen Digitalunternehmen. Wir freuen uns sehr, dass viele Branden- burger Firmen trotz dieser herausfordern- den Zeiten an einer Verbesserung ihrer echnologien nd Prozesse arbeiten nd unterstützen die Wirtschaft gern bei allen notwendigen chritten. Das Thema Digitalisierung steht bei Unternehmen im Fokus Bereits verzeichnete die Wirt- schaftsförder ng Brandenb rg mit ins- gesamt d rch sie begleiteten Pro- ekten ein g tes Innovations ahr. tand heute stellt es sich so dar, dass wir die- ses hohe Niveau trotz der Corona-Krise auch in diesem Jahr zumindest erreichen werden , nterstreicht WFFB-Gesch fts- f hrer ebastian a le. Daz tr gt auch unsere neue Online-Plattform zur nbahn ng von echnologiekooperatio- nen www.cluster-helfen-unternehmen.de bei. Das fre t ns sehr. inen rasanten Zuwachs gebe es insbesondere bei der achfrage nach nterst tz ng beim he- ma Digitalisierung. In den ersten neun Mo- naten des Jahres w rden ntr ge f r den Brandenburger Innovationsgutschein BIG Digital bearbeitet a ch das ein massiver nstieg m r nd Prozent ge- genüber dem Vorjahr. Die Nachfrage nach Innovationsförderung durch Brandenburger Unternehmen nimmt stark zu Firmen stellen die Weichen für künftiges Wachstum Aktuelles Sebastian Saule Große Erwartungen richten sich auf innovative Entwicklungen in der Biotechnologie
  • 15. nuvo6/20 15 Blindtext Überschrift 01 Blindtext Überschrift 02 Arbeitsagentur fördert bis zu 100 Prozent: Ihre Vorteile: • Auch während Kurzarbeit möglich • Kostenübernahme bis zu 100 Prozent • Zeitliche Flexibilität: Lehrgänge in Vollzeit, Teilzeit oder berufsbegleitend Fragen Sie uns! Kostenfreie Arbeitgeber-Hotline: 0800 4 5555 20 Montag bis Freitag, 8-18 Uhr www.arbeitsagentur.de/m/weiterbildung-qualifizierungsoffensive Mitarbeiter/innen weiterbilden! 200827_Anzeige_IHK-forum_Weiterbildung.indd 1 08.09.2020 11:35:45 IhreInternetlösungenauseinerHand RefiningYour Web Beratung » Webentwicklung » Schulung » Hosting » Wartung TYPO3 | WordPress | vtiger CRM | individuelle Webentwicklung Vereinbaren Sie jetzt Ihre kostenlose Erstberatung: www.vcat.de
  • 16. 16 nuvo6/20 Globaler Kulturwandel durch Corona? (Teil 3) Aus dem Verband toppt die sz hl ng Wir haben die Wahl gewonnen twitterte Donald r mp am ag der -Pr sidentschaftswahl vom . ovember . H tte er geschrie- ben: „Ich gehe nur, wenn das ein guter Deal f r mich ist , wohl niemanden h tte es gew ndert sehr pr gten Fakes , Deals , W t nd Hass r mps mtszeit. Es schien, als führe er einen endlosen Krieg, den er unbedingt gewinnen muss – gegen alles und jeden, besonders „gegen die Vern nft piegel, r. , . . r mp ist dabei keine snahme, vielmehr ist er das Zentrum der aktuellen Phase des globalen Kulturwandels, der soge- nannten postfaktischen Gesellschaft In deren Verlauf ist die ununterbrochene Zerschlagung von Wahrheiten mittels „al- ternativer Fakten nd irrationaler ggres- sivität ganz normal geworden. Willkürliche Morddrohungen gegen Andersdenkende (z.B. Virologen) sind dabei ebenso an der agesordn ng wie Demos, a f denen erdenker fröhlich tanzen, w hrend ihre Mitdemonstranten Pyrotechnik auf Journalisten feuern! All diese Phänomene sind mbol-Bilder f r nsere he tige, a s L gen nd Verschwör ngstheorien z - sammengefügte Welt! Die grö te Gefahr der akt ellen post- faktischen Gesellschaft f r nsere globa- le Weltordnung besteht allerdings in der zunehmenden Kooperationslosigkeit von taaten, die in den vergangenen Jahren dem r mpism s folgten nd ihre eige- nen nationalen Interessen ohne Rücksicht a f Verl ste a f Platz setzten Gro bri- tannien, Polen, rkei, sterreich sw. . Durch ihre nationalistische Abschottung b en diese L nder innerhalb kollateraler Bündnisse zunehmend ihre Kooperations- fähigkeit mit anderen Nationen ein. Es ist zu befürchten, dass dadurch die Globalisierung selbst, als die verbinden- de Idee des . Jahrh nderts, schrittweise beendet wird nd sich die isolierten taa- ten irgendwann im Krieg gegeneinander be nden nd zwar nicht n r im prach- rieg r mp, rdogan, im Jong n sw. , sondern ganz real. Im öffentlichen Disk rs wird h g die Corona-Pandemie f r diese berhöh ng nationaler Inter- essen verantwortlich gemacht. Dies trifft jedoch objektiv nicht zu, denn zum einen setzte die beschriebene Entwicklung längst vor Corona ein. Und zum anderen steigt d rch r mps bwahl die Wahr- scheinlichkeit der Wiederbelebung multi- lateraler Partnerschaften, unabhängig von Corona. Wie geht es weiter im „postfaktischen Zeitalter“? Richtungweisend sind hier aktuelle For- schungen im Bereich Künstliche Intelligenz (KI). Untersucht wird unter anderem, wie menschen hnlich oboter sein können. Florian Gallwitz H rnberg beschreibt aus der jüngeren Forschung vor allem zwei Erkenntnisse: Einerseits seien Robo- ter eister der achahm ng nd der insatz sogenannter Bots bera s wir- k ngsvoll. o wird verm tet, dass etwa Prozent der witter- ommentare, die Co- rona verharmlosen, von Bots stammen. G t programmierte Bots können in ho- her ahl erw nschte Bewert ngen f r Mediziner abgeben. Andererseits sei ein- deutig, dass Roboter „keinerlei Verstand haben piegel, r. , . ff . Diese Entwicklung in der KI verdeutlicht nicht nur die Grenzen für Maschinen, sie kann auch unser Bewusstsein dafür schär- fen, was nur der Mensch besitzt: Unter- scheid ngsvermögen, oral, Vern nft, Empathie usw. Als glaubwürdiger Vertreter dieser hu- manen lleinstell ngsmerkmale tritt akt ell der ne gew hlte -Pr sident Joe Biden auf. Er beabsichtigt u.a., von r mp zerstörte globale B ndnispartner- schaften auf der Basis von Vernunft und Kooperationswillen gemeinsam wieder aufzubauen. Ein Vorhaben, das nur Erfolg verspricht, wenn es Biden gelingt, die perm chte China nd ssland dar- in als gleichrangige Partner einzubinden! Davon losgelöst, wird China sein erkl r- tes Ziel, die Vormachtstellung in der Welt zu übernehmen, unnachgiebig weiter- verfolgen. Denn a fgr nd seiner Grö e, seiner wirtschaftlichen, technologischen berlegenheit sowie seines planvollen Vorgehens, ist China nicht abhängig vom Einvernehmen mit westlichen Demo- kratien – umgekehrt dagegen gilt das schon (siehe www.zdf.de/dokumentation/ zdfzeit.de, . . . Insofern bedarf es für einen auf friedlicher Koexistenz ba- sierenden zukünftigen globalen Kultur- wandel wahrlich der Vision einer „Zweiten fkl r ng . In deren entr m m ss ein Vern nft-Begriff stehen, der tats chliche Kräfteverhältnisse innerhalb der aktuellen Weltordnung beachtet und geopolitische trategien nicht mehr nach irrationalen Grö enphantasien bemisst. Postmann, eil Die zweite fkl r ng , Berlin Zum Autor: Roman Auchter ist Geschäfts- führer von „vita regulativ“. Kontakt über www.vita-regulativ.de bzw. unter 0176 – 64215630.
  • 17. nuvo6/20 17 Wenn das Geschäft „brummt“, fehlt klei- nen und mittelständischen Unternehmen oft die Zeit für berufliche Weiterbil­ dungen – es scheint kaum möglich, Be- schäftigte freizustellen, um eine syste- matische Qualifizierung für zukünftige Aufgaben zu betreiben. In der Corona- Pandemie mit Auftragsrückgängen, zu- sätzlichen Belastungen und Kurzarbeit fällt es nun erst Recht schwer, an die Zu- kunft zu denken. Doch Nachwuchs und Fachkräftesicherung sind unverzichtbar! Duale Ausbildung, also Lehrlinge ein- stellen und langfristig im Unternehmen halten sowie Mitarbeiter durch Quali- fizierung gezielt weiterentwickeln sind und bleiben die Grundlage für den Unter- nehmenserfolg. Sie helfen auch, nach der Krise mit einer fitteren Mannschaft wieder durchzustarten. Mit ihren zum Teil neuen Fördermöglichkeiten unterstützen die Agenturen für Arbeit bei der Ausbildung und der Qualifizierung von Beschäftigten. Angebot für Mitarbeiter und Unter- nehmen in Kurzarbeit Weiterbild ngskosten f r zerti zierte Wei- terbild ngsma nahmen können, e nach Betriebsgrö e, sogar bis z Prozent gefördert werden. Falls es die ftrags- lage erfordert, kann der Arbeitgeber je- derzeit Beschäftigte ohne Zusatzkosten a s der a nahme nehmen. Voraussetzungen in rs m ss mindestens nterrichts- einheiten umfassen und das fachliche now-how sinnvoll erg nzen. Das hei t, dass Besch ftigte diese ali zier ng a ch a erhalb des nternehmens eder- zeit verwerten können. Die sozialversi- cher ngsp ichtige Besch ftig ng m ss w hrend der a nahme erhalten bleiben. Antrag und Umsetzung Der Antrag wird telefonisch gestellt. Be- nötigt werden ein Lebensla f der z a- li zierenden Person nd ein von rbeit- geber und Arbeitnehmer ausgefüllter rheb ngsbogen. Im nschl ss ndet ein Beratungsgespräch statt, Weiterbil- d ngsinhalt nd nanzielle nterst tz ng werden gemeinsam mit Arbeitgeber und Beschäftigten abgestimmt. Bei Betrieben mit bis z ne n itarbeitern können die osten vollst ndig d rch Förder ng ab- gedeckt werden. Ende des Kurzarbeitergeldes Wenn kein Kurzarbeitergeld mehr be- zogen wird, können Besch ftigte die a nahme trotzdem beenden, falls der rbeitgeber das w nscht. Die Förder ng läuft dann weiter, die Kostenaufteilung der Weiterbild ngsma nahme bleibt be- stehen. Für die Restzeit übernimmt die gent r e nach Betriebsgrö e einen Anteil des Arbeitsentgeltes. Detaillierte Informationen z m hema https://www.arbeitsagentur.de/m/ weiterbildung-qualifizierungsoffensive/ inen berblick ber das Weiterbild ngs- angebot gibt es unter: https://kursnet-finden.arbeitsagentur.de/ kurs/ Trotz Corona: Jetzt aus- und weiterbilden! uali zierung­und­Lehrlingsausbildung­werden­ durch die Arbeitsagenturen unterstützt Advertorial
  • 18. 18 nuvo6/20 Mythos 1: „Mitarbeiterengagement ist die Aufgabe der Personalabteilung.“ Die meisten Führungskräfte, darunter viele Geschäftsführer, tun sich mit harten Daten leichter, als mit weichen Initiati- ven wie dem Fördern von itarbeiteren- gagement. Deshalb delegieren viele von ihnen das hema itarbeiter- ngage- ment an die Personalabteil ng. Das Pro- blem: Wenn sie das tun, ist das Ergebnis nur ein weiteres Engagement-Programm und nicht der kulturelle Wandel, der not- wendig ist, um Mitarbeiter zu motivieren. Denken ie daran Ihre F hr ngskr fte haben einen sehr gro en in ss a f Ihr Unternehmen. Führen durch Vorbild ent- steht nur durch vorbildliche Handlungen. Das Delegieren des Mitarbeiterengage- ments an die Personalabteilung wird eine gro e Botschaft an die itarbeiter sen- den – nämlich, dass Mitarbeiterengage- ment einfach nicht so wichtig ist! Mythos 2: „Mitarbeiterengagement er- fordert ein großes Budget.“ Obwohl ie sicherlich eine enge Geld für Engagement-Programme ausgeben können, m ssen ie das nicht. In der at, einige der besten ngagement- ools sind kostenfrei ehmen ie n r nerkenn ng nd espekt, die ein gro er reiber des Engagements sind. Einfach die Leistungen Ihrer Mitarbeiter zur Kenntnis zu nehmen nd wertz sch tzen, kostet ie keinen Cent. Auch eine transparente Kommunika- tion, ein weiterer wichtiger Engagement- faktor, ist kostenlos. Mythos 3: Mitarbeiterengagement ist nichts, worauf man sich jetzt konzentrie- ren sollte. Wenn eine Firma mit wirtschaftlichen chwierigkeiten konfrontiert ist, schlie- en sich einige anager nweigerlich der Vorstellung an, dass die Menschen Glück haben, überhaupt einen Arbeits- platz z haben. ie lehnen dann egliches Gerede über die Bedeutung von Engage- ment ab. Aber in Zeiten wie diesen ist es sogar noch dringlicher, das Engagement der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu steigern, bevor deren Frustration die Ergebnisse weiter belastet. Mitarbeiterengagement führt zu gerin- geren Fehlzeiten und weniger Fluktuation sowie z höherer Prod ktivit t nd enta- bilit t. ine Gall p- t die, die fast . Gesch ftseinheiten nd r nd , illionen Mitarbeiter in 49 Branchen untersuchte, kam z dem chl ss, dass itarbeiter- engagement unabhängig vom wirtschaft- lichen Klima enorme Auswirkungen auf nternehmensergebnisse hat. elbst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist das Engagement der Arbeitnehmer ein wich- tiges Unterscheidungsmerkmal im Wett- bewerb. La t der Gall p- t die, in der der nterschied zwischen den oberen Pro- zent nd den nteren Prozent der it- arbeiter gemessen wurde, wirkt sich das Mitarbeiterengagement auf die folgenden Ergebnisse aus: Fehlzeiten: Organisationen mit den en- gagiertesten itarbeitern haben Pro- zent weniger Fehlzeiten als Unternehmen, in denen die Mitarbeiter am wenigsten engagiert sind. Schwund: Im Durchschnitt führt eine stark engagierte Belegschaft z Pro- zent weniger chw nd. Das bezieht sich auf einen Bestandsverlust, der auf Fakto- ren wie Mitarbeiterdiebstahl, Ladendieb- stahl, Verwaltungsfehler, Verkäuferbetrug, ransport- oder Ladensch den nd b- rechnungsfehler zurückzuführen ist. Arbeitsunfälle: ind rbeits nf lle in Ihrer Firma ein Problem? Wenn ja, dann sollten ie wissen, dass Organisationen mit den engagiertesten itarbeitern Prozent weniger Arbeitsunfälle erleben als ihre am wenigsten engagierten Kollegen. Qualität: Unternehmen mit hochenga- gierten itarbeitern prod zieren Pro- zent weniger Ausschuss oder unzureichen- de Qualität. Produktivität: Hochengagierte Mit- arbeiter sind deutlich produktiver als ihre am wenigsten engagierten ollegen. at- s chlich pro tieren nternehmen mit einer hochengagierten Belegschaft von Pro- zent höherer Prod ktivit t. Gewinn: Die gleiche Gall p- t die be- legt, dass Organisationen, die ein hohes Engagement unter den Mitarbeitern ge- nie en, a ch eine Prozent höhere Pro- tabilit t a fweisen. Fazit: Mitarbeiterengagement zahlt sich in barer Münze aus! Folglich lohnen sich auch hier Investitionen in professionelle Unterstützung bei der Entwicklung enga- gierter Mitarbeiter. Bernhard Zytariuk Inhaber BERLINER teamschmie.de IBWF-Mittelstandsberater www.teamschmie.de info@teamschmie.de Drei Mythen über Mitarbeiterengagement! Aus dem Netzwerk
  • 19. nuvo6/20 19 Eigenleistung bringt Spareffekt Für die „Altersruhe“ der Deponie wurden bis zur Fertigstellung im September unter anderem insgesamt etwa 525.000 Tonnen Recycling- und Bodenmaterial sowie Sand und Bodenmaterial dazu zirka 190.000 Quadratmeter Abdichtungsschichten, also die Kunststoff- dichtungsbahn und die Ben- tonitmatte, die Schadstoffe bin- det, angeliefert und verbaut. Die versierte Bauabteilung der STEP erbrachte viel Eigenleistung und konnte so deutlich wirtschaftlicher als mit Fremdfir- men und noch zeiteffizienter arbeiten. Neues Grün – und solare Hoffnungen Die STEP hat mittels Sicherung und Rekul- tivierung dafür gesorgt, dass keine Gefahren für die Umwelt drohen und der Standort sich langfristig durch natürlichen, ortsüblichen Bewuchs sowie einen eigenen Regenwas- serhaushalt wieder in die Umgebungsnatur eingliedern kann. Und perspektivisch könnte es noch einmal energiegeladen werden: verschiedene wirtschaftliche Nutzungsmöglich- keiten des Areals werden geprüft, darunter eine Photovoltaikanlage. Weitere Informationen finden Sie auf un- serer Webseite unter step-potsdam.de. Gern können Sie uns auch eine Mail an auftraege@ step-potsdam.de schreiben. Aus dem Verband Gut behütet und voller Energie Die ehemalige Deponie Fresdorfer Heide verwandelt sich in ein Zukunftsprojekt Wie aus einem Abfallberg ein Stück positive Zukunft wird, zeigt die Deponie Fresdorfer Heide. Dort war 1977 südlich von Potsdam gelegen die heutige Abfalldeponie der Stadt Potsdam für die Entsorgung von Siedlungsabfällen des Stadt- und Landkrei- ses eröffnet worden. 1991 übertrug die Landeshauptstadt Potsdam der Stadtentsor- gung Potsdam GmbH (STEP) die Einrichtung, den Betrieb und die Unterhaltung sowie die spätere Deponienachsorge. Sorgsam geplantes Ende Knapp fünfzehn Jahre rollte der Müll noch, bis Ende Mai 2005. Dann begann die Stilllegungsphase. Denn schließlich brodelt es noch in einer Deponie: Zur energetischen Nutzung des Deponiegases wurde zuerst ein Gasfassungssystem samt Gasverwertungsan- lage aufgebaut. Stabilisierungsmaßnahmen am Deponiekörper erfolgten, eine vorläufige Bodenschicht wurde aufgebracht und, zum Schutz vor Erosion, begrünt. Nutzgas sichern, Schadstoffe bannen Das Landesamt für Umwelt (LfU) ermög- lichte der STEP im Sommer 2016 mit der abfallrechtlichen Plangenehmigung den Bau eines Oberflächenabdichtungs- und Entwässerungssystems. Es waren diverse Dichtungskomponenten und Baustoffe mit Spezialanforderungen, darunter Trag- und Ausgleichsschichten, Kunststoffdichtungs- und –dränelemente; ab der Oberkante des Abfalls auf dem Deponiekörper aufzubrin- gen, um das Wohl der Allgemeinheit zu sichern. Dies verhindert, dass Niederschlags- wasser in den Abfallkörper eindringt, dabei schädliche Substanzen herauslöst und sich Sickerwasser bildet. Obendrein unterbindet das System den Gasaustritt. 2020 als Schlüsseljahr In diesem Jahr konnten Oberflächenab- dichtungssystem, -entwässerung, Depo- niewege und Teile des Gasfassungssystems finalisiert und vom LfU abgenommen wer- den – Kostenpunkt: etwa vierzehn Millionen Euro. Doch das komplexe System ist intensiv zu überwachen – in der Nachsorgephase. Die kann dreißig Jahre und länger andauern, inklusive Kontrolle und Analyse aller wasser-, gas- und bautechnischen Systeme. Dazu gehören etwa die Sickerwassererfassung und -entsorgung, die Gasfassung, -verwertung und Belüftung des Deponiekörpers sowie Pflege der Wege, Abdichtungen, Sicherun- gen, Brunnen und Sickerbecken. Gas der „Marke stark und feurig“ Deponiegas zählt zur „Marke stark und feurig“. Es muss stets gesichert werden und ist ein hochkalorisches Gas – es strotzt vor Energiewert. Das nutzte die STEP frühzeitig. Bereits im Jahr 2005 nahm sie ein Blockheiz- kraftwerk (BHKW - Gasverwertungsanlage) in Betrieb und speiste die Energie neben der Eigennutzunh auch ins Netz ein. Weil die Gasmengen wegen des allmähli- chen Abbaus von organischen Abfallstoffen zuletzt abnahmen, starteten 2016/17 neue technische Maßnahmen. Es ging darum, den Weiterbetrieb des BHKW zu sichern und die zur Gefahrenabwehr erforderliche Schwach- gasentsorgung zu garantieren. Insgesamt gibt es auf der Deponie einundzwanzig Gasbrunnen und sechs Gassammelstationen – das gesamte Rohrsystem beträgt mehr als dreieinhalb Kilometer. Der mit dem Gas erzeugte Ökostrom kann derzeit den Strom- bedarf am Deponiestandort decken, z. B. für Warmwasser oder Heizung im Büro- und Werkstatttrakt. Die Doppelspitze der Stadtentsorgung Potsdam GmbH, die Geschäftsfüh- rer (v.l.n.r.) Dr. Burkhardt Greiff und Florian Freitag, Foto: Karoline Wolf Die Gasverwertungsanlage in der Fresdorfer Heide an Stelle der ehemaligen, von der STEP renaturierten Mülldeponie
  • 20. 20 nuvo6/20 Mitarbeiterführung in digitalen Arbeitswelten In der Corona-Krise, die in vielen Unter- nehmen mit Homeof ce einhergeht, hat das hema Digital Leadership virt elle Mitarbeiterführung) enorm an Bedeutung gewonnen. Wie aber gelingt gute Führung in einer Arbeitswelt, in der Mitarbeiter und Führungskraft physisch getrennt sind? Die folgenden vier Punkte bieten konkrete Handlungsempfehlungen zur Gestaltung von Führung im digitalen Raum. 1. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist schlechter. Die Basis einer jeden Zusammenarbeit, ob virtuell oder physisch, bildet Vertrauen. Vertrauen hat eine Menge Vorteile, was t dien nachweisen. o sind itarbeiterin- nen und Mitarbeiter, denen vertraut wird, zufriedener, kooperativer, kreativer und lernbereiter. Kontrollen hingegen gehen mit mehr on ikten mit der F hr ngskraft und weniger Zufriedenheit der Mitarbei- ter einher. „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser , von diesem logan m ssen sich Führungskräfte in einer digitalen Arbeits- welt endgültig verabschieden. Denn Kont- rolle im alten Verständnis ist so nicht mehr möglich. oderne Organisationen leben die positive Grundhaltung „Ich vertraue meinen Mitarbeitern, bis ich vom Gegen- teil berze gt werde . Das hei t nicht, dass eine Führungskraft nicht auch hin und wieder in einer neuen Form „kont- rollieren darf. ielf hrend sind da Werk- ze ge, wie g t form lierte iele spezi sch, messbar, akzeptiert, realistisch und terminiert). 2. Die Perspektive des anderen einnehmen. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind verschieden und haben ihre ganz indivi- d ellen Persönlichkeiten. W hrend man- che Ver nder ngen leichtf ig hinneh- men und aktiv gestalten, fällt es anderen schwerer, sich in unsicheren oder neuen it ationen einz richten nd arbeitsf hig z bleiben. nterschiedliche pen benö- tigen unterschiedliche Führung. Man soll- te sich also die Frage stellen, was für ein p mein itarbeiter ist, nd daran das Führungsverhalten anpassen, mit mehr oder weniger Freiraum führen. Die ganz- heitliche Betrachtung des Mitarbeiters ber seine Persönlichkeit hina s, also die Betrachtung seiner individuellen Home- of ce-Lebenssit ation, ist akt ell wichti- ger denn je. Hat die Person Kinder, muss sie ngehörige p egen, f hlt sie sich in digitalen Arbeitswelten wohl? All dies sind wichtige Fragen, um sich in die Gedanken- und Lebenswelt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hineinzuversetzen und auf de- ren individuellen Bedürfnisse einzugehen. 3. Kommunikation im Fokus. Die r mliche renn ng bei der virt el- len Zusammenarbeit stellt eine besondere Hera sforder ng dar. s fehlen öglich- keiten z m persönlichen sta sch, Lob und Feedback sind in der Regel weniger pr sent nd direkt als beim persönlichen Kontakt. Umso wichtiger ist: • Orientierung geben, • Erwartungen deutlich kommunizieren, • ransparenz ber Verantwortlichkeiten und Aufgaben geben, • Aufgaben priorisieren, • Verantwortung delegieren, • Freir me ermöglichen, • Klar kommunizieren, • Erwartungen klären, Aufgaben ge- meinsam priorisieren, • egelm iges Feedback geben, • Vereinbarungen schriftlich festhalten, • Emotionen sichtbar machen: Klare Ansprache von Gefühlen und Nutzen eindeutiger Emojis, um Missverständ- nisse zu vermeiden. 4. Hilfe zur Selbsthilfe. elbstf hr ng, elbstorganisation, elbstwirksamkeit nd ps chische Wider- standsfähigkeit (Resilienz) erhalten in virtu- ellen Arbeitsräumen eine neue Dimension. Nicht alle Mitarbeiter und Mitarbeiterin- nen können sich gleich g t organisieren nd eine renn ng von rbeit- nd Privat- leben gleicherma en g t hinbekommen. Diese Vermisch ng kann z tress, ehr- arbeit nd innerfamili ren on ikten f h- ren. Daher sollten Führungskräfte zum Bei- spiel f r Weiterbild ngen nd rainings z elbstf hr ng nd esilienz werben nd mit g tem Beispiel vorangehen. er- dem können schon das hematisieren nd ransparentmachen dieser Hera sfor- der ngen nd das gemeinsame chaffen von Lös ngen nterst tzend wirken. Fazit: Die Anforderungen an Füh- rungskräfte haben sich verändert und sind gewachsen. Vor allem empathische, kommunikationsstarke und resiliente Füh- rungskräfte sind gefragt. Denn in einer Arbeitswelt, die geprägt ist von Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambigui- tät (Mehrdeutigkeit) – Experten sprechen von der V -Welt , werden wir den Wandel als Normalzustand akzeptieren müssen. Führungskräfte von morgen sind also Veränderungsmanager, Coaches und Orientierungsgeber. Weitere Informationen und Checklisten zu Führung 4.0: https://www.kofa.de/ dossiers/digitalisierung-in-kmu/ fuehrung-40 Aktuelles Zuzana Blazek Seit 2006, nach ihrer Tätigkeit als Journalistin und Redakteurin bei der Deutschen Welle Bonn, arbeitet Zuzana Blazek im Institut der deutschen Wirtschaft. Sie ist Senior Researcherin im Kompetenzfeld Berufliche Qualifizierung und Fachkräfte und im Projekt „Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung – KOFA“ tätig. Ihre Schwerpunktthemen sind Employer Branding, Führung, Strategische Personalarbeit, Resilienz, Change Manage- ment, Digitalisierung (im HR) und Stellen- besetzung der Zukunft. Zuzana Blazek ist ausgebildeter Systemischer Business-Coach und NLP Practitioner. Sie lehrt u.a. an der ISM International School of Management, der EUFH Medica und der Hochschule Fresenius Employer Branding, Resilienz im BGM, Personalentwicklung und Personalmanagement.
  • 21. Aus­dem­VerbandAdvertorial Wir. Unternehmen. Zukunft. Gute­Gründe­für­eine­Mitgliedschaft­im­Verband Geschäftsstelle Potsdam Steffen Heller, Geschäftsführer Gabriele Görges, Sekretariat Drewitzer Straße 47 14478 Potsdam Geschäftsstelle Cottbus Sabine Kuschel Schillerstraße 71 03046 Cottbus Hier Mitglied werden: • praxisnaher Erfahrungsaustausch mit Unternehmen, Experten und Netzwerkern • Veranstaltungen, Foren und Workshops, kostenfrei oder zu Sonderkonditionen • Mitarbeit in Initiativen und Expertengruppen • Zugang zu aktuellen Studien, Fachmedien und Fachpublikationen rund um Mittelstandsthemen • Positionierung als Unternehmer durch Forderungen an die Politik • Interessenvertretung und proaktive Öffentlichkeitsarbeit • Exklusives Versorgungswerk mit weitreichenden Leistungen in Absicherung und Finanzierung • Bewertung und Übernahmen im Forderungsmanagement durch das Partnernetzwerk Der Unternehmerverband Brandenburg-Berlin vertritt die Interessen des Mittelstan- des, arbeitet branchenoffen und parteipolitisch unabhängig. Er bildet ein Netzwerk der Kommunikation untereinander und baut Brücken für die Kommunikation mit Forschung und Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Tel: 0331 – 810306 Fax: 0331 – 8170835 Mail: potsdam@uv-bb.de Tel: 0355 – 22658 Fax: 0355 – 22659 Mail: cottbus@uv-bb.de
  • 22. 22 nuvo6/20 Das Jobw nder in der ckermark hört a f den amen Jo das ist die b- k rz ng f r Jobs ohne nde . Der ge- meinsame egionale tellenmarkt des Jobcenters Uckermark und der ICU In- vestor Center Uckermark GmbH wurde vor gut zwei Jahren ins Leben gerufen. r listet derzeit g t . freie tellen in der Uckermark auf, bis hin zu Ausbildungs- und Praktikumsplätzen, und verlinkt direkt zu den Firmen. „Jetzt war es an der Zeit, die eite an den gegenw rtigen tand der echnik anz passen , erkl rt IC -Ge- sch ftsf hrer ilvio oritz. In den letzten zwei Jahren haben viele Firmen ihre eiten modernisiert, so dass unser Webcrawler immer mehr tellen ndet. Viele Firmen haben ihren Internetauftritt modernisiert Die Online-Jobbörse war vor zwei Jah- ren mit dem Vorteil gestartet, dass die nternehmen ihre freien tellen nieman- dem zu melden brauchen, sondern sie nur auf ihre Homepage stellen müssen. „Wir greifen dann mit nserer oftware diese Homepages ab und stellen die Angebote bei ns ein , erl tert aik aiwald, Pro- jektmanager bei ICU, die Verfahrensweise. Das setzt allerdings moderne Internetauf- tritte bei den Firmen voraus. „Und genau hier sind viele Firmen in den letzten Jahren entscheidende chritte weitergekommen, so dass a ch nsere Jobbörse immer m- fassender nd ef zienter werden konnte , stellt Maiwald fest. Per Mausklick zu rund anderthalbtausend Jobs it dem ne en amen Jo w rde auch eine markante Bezeichnung für die Website gefunden. „Und jetzt kann man unter der Internet-Adresse www.joe- uckermark.de mit wenigen Mausklicks auf einen Pool von anderthalbtausend Jobs zugreifen und sich direkt auf die Inter- netauftritte der jeweiligen Arbeitgeber weiterleiten lassen. Besser und schneller kann man wohl nicht an seinen ra m ob in der ckermark gelangen , versichert ilvio oritz. ichael teffen, Leiter des Jobcenters, betont Der egionale tellenmarkt hat sich in den vergangenen zwei Jahren etabliert. Er stellt eine notwendige und wichtige Ergänzung dar, die auch unsere Vermittlungsbemühungen erfolgreicher macht. Interessierte können hier pro- blemlos nach regionalen tellenange- boten in unterschiedlichsten Branchen suchen. Das Angebot wendet sich sowohl an Nachwuchskräfte, Berufseinsteiger und Arbeitsuchende aus der Uckermark als auch an Rückkehrer und Zuzügler, die einen Neuanfang in der Region starten wollen. dem spiegelt die Internet- eite eine deutliche Entspannung am regionalen rbeitsmarkt wider , erg nzt ichael teffen. In der ckermark, die noch vor Jahren mit rbeitslosen oten von de tlich ber Prozent z k mpfen hatte, werden immer mehr freie Jobs an- geboten. Dar nter nden sich a ch viele hoch ali zierte tigkeiten. o werden hier beispielsweise Erzieherinnen und Er- zieher, Fachingenie re, rzte, P egefach- kräfte, Chemikanten, Industriemechaniker, Elektroniker, Landwirte oder Azubis für die sbild ng z m Hörak stiker ges cht. Ansprechpartner: Silvio Moritz Geschäftsführer ICU Investor Center Uckermark GmbH, Schwedt/Oder www.ic-uckermark.de Der­ egionale­ tellenmarkt­in­der­Uckermark­hei t­ o Aus dem Netzwerk Projektmanager Raik Maiwald Silvio Moritz NUVO - Netzwerk Unternehmerverbände Ostdeutschlands – Wir. Unternehmen. Zukunft. • sgabe • Printa age . • Hera sgeber V.i. .d.P comprend GmbH • Gesch fts- f hrer ichael ch lze • Dennis-Gabor- tra e • Potsdam • el. • info comprend.de • www.comprend.de • edaktion ichael ch lze • toren Dr. lrich Conrad, ichael ch lze • atz nd Dr ckvorbereit ng webreform.de • nzeigen ichael ch lze • Fotorechte pi aba . itelbild . o. ILB, we lössing . o., . , Christoph app . m., . horsten chmidtkord . ., . Jennifer chröder . koslowskiphoto . , Hasselblad H D . David arschalsk . . oman chter . Depositphotos . , Canva . P . Florian Lang . IC Investor Center ckermark GmbH . • Weitere Fotos w rden z r Verf g ng gestellt von ponsoren, Partnern • Dr ck cit repro GmbH Cottb s • edaktionsschl ss . ovember • VO erscheint sechsmal im Jahr • Die Mitglieder des UVBB erhalten NUVO im Rahmen ihrer Mit- gliedschaft • Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Kopien nur mit vorheriger schriftlicher Genehmig ng des V.i. .d.P. • amentlich gekennzeichnete Beitr ge m ssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte und Fotos bernehmen wir keine Haft ng • I - Nachruf Wir trauern um unseren langjährigen und geschätzten Geschäftspartner und lieben Kollegen Christoph Freytag der völlig nerwartet nd viel z fr h verstorben ist. eit der ersten t nde war er als Gra ker bei VO dabei. nser Mitgefühl gilt seiner Familie. Er fehlt uns jetzt schon und wir werden sein Andenken in Ehren bewahren. Die Geschäftsführung und die Mitarbeiter der comprend GmbH Potsdam
  • 23. Dieser Stecker kann bei einem Autounfall Ihr Leben retten. Informieren Sie sich unter www.signal-iduna.de/unfallmeldedienst oder rufen Sie uns an. Ein Lebensretter muss nicht immer riesig sein. SIGNAL IDUNA Gruppe Gebietsdirektion Potsdam Telefon 0331 298488 gd.potsdam@signal-iduna.de www.signal-iduna.de Für Ihr Auto,für Sie.