Nr. 6/8 •  Juni / Juli /August 2020 • 14. Jahrgang • Preis CHF 3.90 • www.netzwerk-verlag.ch • AZB 6300 Zug
ERFOLGOffizielles Organ des Schweizerischen KMU Verbandes
Die starke Zeitung
für Selbstständige,
Unternehmer und
Existenzgründer
Unterstützung
für KMU
Einfach, schnell und unkompliziert
Artikel Seite 04
Aufwachen mit Corona
Artikel Seite 07
Zusätzliche Einnahmen für KMU
durch Online-Service-Angebote
Artikel Seite 10
Steuern
Haftung des Verwaltungsrates
für Steuern und
Sozialversicherungsbeiträge
Artikel Seite 14
Kommunikation
Ihre Bedürfnisse –
unsere Kernkompetenzen
Artikel Seite 25
Reisen
5 Destinationen – 6 Hotels
Artikel Seite 30
Aus- & Weiterbildung
PRAXISTIPPS:
In Krisen richtig entscheiden
Artikel Seite 41
Gesundheit
Mit der Diagnose
Krebs am Arbeitsplatz
Artikel Seite 44
Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG 3Aus der Redaktion
Editorial Inhalt
Passwort für die Ausgabe 6/8: Offen
Und so können Sie die aktuelle sowie die bisherigen Ausgaben auch online anschauen:
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Geschätzte Leserinnen und Leser
So langsam werden die vom Bundesrat verhängten Massnahmen bezüglich Covid gelockert und
gleichzeitig wird nun auch der wirtschaftliche Schaden vielerorts erst jetzt bewusst. Denn doch
viele KMU Betriebe mussten erhebliche liquide Mittel aufwenden, um in dieser Krise überleben
zu können und wenn nun Rechnungen von der MwSt, Steueramt, Sozialversicherungen etc. ein-
treffen, ist es oft nicht möglich, diese sofort zu bezahlen.
Bei so manchen Betrieben fehlt aus diesem Grund auch aktuell das Kapital, um Werbung zu ma-
chen oder gar neue Warenvorräte einzukaufen. Ein absoluter Todesstoss.
Um so mehr sollte nun überall die Devise gelten: In der Schweiz kaufen um Schweizer KMU zu
unterstützen. Dies gilt natürlich auch für die Tourismusbranche.
Sicherlich hat die ganze Covid Krise auch einige Vorteile gebracht: Ich bin überzeugt, dass viele
Betriebe in dieser Zeit – wenn auch zwangsläufig – ihre Prozesse analysiert und allenfalls um-
gestellt haben und auch die Digitalisierung vielerorts vorangetrieben wurde. Auch geschaffene
Home-Office Arbeitsplätze werden sicherlich noch nach der Krise bestehen bleiben und schaffen
so nicht nur ein besseres Arbeitsklima, sondern können auch unter Umständen zu Kostenreduk-
tionen führen (Spesen, Arbeitsplätze). Wie es aber um die Effizienz steht, bleibt dahingestellt. Aus
unserer Erfahrung wissen wir, dass man im Home-Office nicht so effizient arbeitet, wie im Büro.
Und wie sind Ihre Erfahrungen? Schreiben Sie uns. Wir freuen uns, auf Ihre Nachricht.
Es grüsst Sie freundlich
Roland M. Rupp
Präsident
Schweizerischer KMU Verband
Unterstützung für KMU	 4 –11
SKV Partner	 13
Steuern	 14 – 16
SKV-Mitgliedervorteile	 17
Digital	 18 – 19
Energiepolitik	 20 – 21
Interview	 22 – 24
Kommunikation	 25
Strategie	 26 – 27
Coaching	 28 – 29
Reisen	 30 – 33
Arbeit	 34
Pensionierung	 35
Digital	 37, 39
Marketing 	 38
Aus- und Weiterbildung 	 40 – 43
Gesundheit	 44 – 45
Agenda Kundenversprechen	 46 – 53
Veranstaltungen	 54
Impressum	 54
Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG4
Valiant erlässt die Mieten
Als weitere Unterstützung für Unternehmerinnen und Unternehmer ge-
währt Valiant den KMU einen Mieterlass bei Büro- und Gewerberäumen.
Alle KMU, die in Valiant Liegenschaften oder in Räumlichkeiten der Valiant
Pensionskasse eingemietet sind, müssen die Mieten für die Monate Mai
und Juni 2020 nicht bezahlen. Damit setzt Valiant ein weiteres Zeichen der
Solidarität mit Unternehmen, die wegen der Coronakrise schwierige Zei-
ten durchmachen. Zudem unterstützt Valiant die regionalen KMU, indem
sämtliche Bauvorhaben wie geplant weitergeführt werden, beispielsweise
der Umbau ihrer Geschäftsstellen.
Valiant macht KMU das Finanzleben einfacher
Die Coronakrise hat uns einmal mehr vor Augen geführt, wie überlebens-
wichtig die Liquidität für Firmen ist. Genau hier setzt die Multibanking
Lösung von Valiant an: Unternehmen können seit November 2019 im
E-Banking von Valiant ihre Konten von Drittbanken verknüpfen und Trans-
aktionen tätigen. Sie haben jederzeit den Gesamtblick auf ihre Liquidität.
Die Daten der verschiedenen Bankkonten werden über Nacht im Multiban-
king abgeglichen. Am Morgen ist dann die aktuelle Liquidität auf den ver-
schiedenen Geschäftskonten im zentralen Finanzassistenten ersichtlich. Es
können Kontoübertrage von den Drittbanken zu Valiant getätigt werden –
und umgekehrt. Mit der Suchfunktion können Finanzverantwortliche ganz
einfach Zahlungen über alle angebundenen Konten hinweg einsehen.
Dank des integrierten Finanzassistenten erhalten die KMU eine automa-
tisierte Geldflussrechnung. So wissen sie tagesaktuell, wie sich die Liquidi-
tät des Unternehmens entwickelt. Die Unternehmen erhöhen die Effizienz
und sparen Zeit für die wirklich wichtigen Dinge. valiant.ch/multibanking
Unterstützung für KMU
Einfach, schnell und unkompliziert
Valiant Bank AG · www.valiant.ch/kmu · kmu@valiant.ch
Valiant ist ein unabhängiger Schweizer Finanzdienstleister. Valiant ist aus-
schliesslich in der Schweiz tätig und bietet Privatkunden und KMU ein umfas-
sendes, einfach verständliches Angebot in allen Finanzfragen. Valiant hat eine
Bilanzsumme von 31,1 Milliarden Franken und beschäftigt über 1000 Mitarbei-
tende – davon 80 Auszubildende.
KMU-Kunden, die von der Coronakrise betroffen sind, brauchen
schnelle Hilfe. Dank den beiden Überbrückungskrediten, die der Bund
gemeinsam mit den Banken geschaffen hat, ist dies beiValiant einfach
und schnell möglich. Valiant unterstützt ihre KMU-Kunden persönlich,
analysiert ihre Situation laufend und hilft ihnen, die COVID-Kreditan-
träge rasch und unkompliziert abzuwickeln.
Valiant ist seit jeher eine Bank für KMU und Selbständige und pflegt in ih-
rem Marktgebiet in 13 Kantonen viele langjährige Beziehungen mit Un-
ternehmerinnen und Unternehmern. Sie vereinfacht ihren Kunden das
Finanzleben und unterstützt diese in der Coronakrise mit einem substan-
ziellen Betrag, dessen Höhe von den Bedürfnissen der Unternehmen ab-
hängt. Die Unterstützung erfolgt in Form von Amortisationssistierungen
oder Finanzierungen von Liquiditätsengpässen. Voraussetzung ist, dass
Valiant die Hauptbank der Unternehmen ist und diese vor Ausbruch der
Krise operativ stabil und finanziell gesund waren.
Individuelle Lösungen
Bei Liquiditätsengpässen kann Valiant entweder Kredite bis 500'000 Fran-
ken (COVID-19-Kredit) oder über 500'000 Franken (COVID-19-Kredit-Plus)
vergeben. Einen COVID-19-Kredit kann Valiant schnell und unkompliziert
gewähren. Durchschnittlich dauert der Prozess rund zwei Stunden. Wenn
die Priorität sehr hoch ist, geht es auch schneller. Bei den grösseren Finan-
zierungen über 500'000 Franken braucht es ein Kreditverfahren, das einige
Arbeitstage beansprucht. Da die Kundenberaterinnen und Kundenberater
von Valiant persönlich mit ihren KMU-Kunden sprechen und nach indivi-
duellen Lösungen suchen, sind kaum falsche Formulare eingegangen und
nur sehr wenig Anträge mussten abgelehnt werden.
Über 300 Millionen Franken ausbezahlt
Das speditive Verarbeiten der COVID-Kreditanträge ist auf ein sehr gutes
Teamwork zwischen Vertrieb und Credit Office zurückzuführen. An Spit-
zentagen gleich zu Beginn des Lockdowns gingen bei Valiant über 500 An-
träge pro Tag ein, die am selben Tag verarbeitet werden konnten. Mittler-
weile sind die Anfragen stark zurückgegangen. Mitte Mai waren es täglich
noch rund sechs bis zehn Kreditanträge. Zu dem Zeitpunkt wurden bereits
über 2'600 COVID-Kredite in einer Gesamthöhe von über 300 Millionen
Franken ausbezahlt. Aktuelle Zahlen finden Sie unter valiant.ch/corona.
Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG 5
5 Thesen zu digitalen Meetings
Die Corona-Krise hat für den schnellen Aufbau
von Home Offices gesorgt. Nun gehts darum,
das ganze Unternehmen mit digitaler Kom-
munikation krisenfest zu machen.
Es musste erst schnell gehen, nun muss beim
langsamen Wiederhochfahren der Unternehmen
und der Wirtschaft mit Sorgfalt vorgegangen
werden. Videokonferenzen und Collaboration er-
halten ihren festen Platz in der Unternehmens-
struktur. 5 Thesen, die Orientierung beim Aufbau
einer agilen und gleichzeitig widerstandsfähigen
Organisation mit Hilfe von digitaler Zusammen-
arbeit bieten.
1. Sicherheit geht vor Bequemlichkeit
Bei der Auswahl der richtigen Kommunikations-
infrastruktur sollte man sich von coolen und ein-
fachen Features nicht blenden lassen. «Einfach»
bedeutet in vielen Fällen auch unsicher. Die ge-
wählte Lösung und der Anbieter dahinter müssen
transparent sein, Berichte und Zertifizierungen
sollte dieser offen legen, Schwachstellen auch
ohne Druck von aussen proaktiv beheben und
sie auch lückenlos kommunizieren. Sicherheit
gehört direkt mit der Infrastruktur, insbesondere
dem Netzwerk, verbunden, um effektive Cyber-
sicherheit erst zu ermöglichen. Und schliesslich
müssen die Systeme auf dem neuesten Stand ge-
halten werden. Damit tun sich viele Unternehmen
schwer. 46 Prozent der Organisationen hatten
laut dem Cisco CISO 2020 Benchmark Report ei-
nen Sicherheitsvorfall durch eine ungepatchte
Schwachstelle – 16 Prozent mehr als noch im Jahr
zuvor. Der Aufbau einer sicheren Kommunikati-
onsinfrastruktur über die physischen und virtuel-
len Firmengrenzen hinweg muss einem ganzheit-
lichen Ansatz vom Netzwerk, über die Hardware
bis zur Software folgen, um jenes Grad an Sicher-
heit zu gewährleisten, das den Bedürfnissen des
Unternehmens entspricht: ein Pizza-Lunch ist
weniger heikel als die Besprechung einer neuen
Erfindung im virtuellen Meeting-Raum.
2. Strategien und Richtlinien
vermitteln Sicherheit
Verteilte Arbeit bedingt Sicherheit auf organisa-
tioneller und technischer Ebene. Es braucht ein
ganzheitliches Konzept. Dieses umfasst Busi-
ness Resilienz und Cybersecurity. Unternehmen
müssen zuerst ihre Assets, ihre Arbeitsorte und
IT-Konsummodelle sowie die damit verbunde-
nen Privacy- und Compliance-Herausforderun-
gen verstehen, ehe sie sich an die Formulierung
einer Cybersecurity-Strategie wagen. Oft geht
eine Sache vergessen, welche aber fundamental
ist: In der digitalen Welt müssen Assets, Arbeits-
kräfte und Anwendungen überall, an jedem Ar-
beitsort, auf jedem Endgerät und rund um die
Uhr geschützt werden. Eine Firewall genügt nicht
mehr. Eine Collaboration-Strategie definiert, wel-
che Kommunikationsprozesse ablaufen und wie
diese digitalisiert werden können. Der digitale
Arbeitsplatz verbindet dabei analoge Kommu-
nikation – ohne die der Mensch nicht auskommt
– mit der Effizienz von digitalen Meetingräumen.
3. Mitarbeitende und Prozesse
stehen im Zentrum
Kommunikation und damit Collaboration durch-
dringt heutzutage jeden Unternehmensbereich.
Ungehinderte Informationsflüsse sind lebens-
wichtig in einer digitalen Wirtschaft. Alle Mass-
nahmen müssen auf die Fähigkeiten und die Auf-
gaben der Mitarbeitenden abgestimmt werden;
derArbeitsortwirktnurdannproduktiv,wenndie
eingesetzten Lösungen einen direkten und effi-
zienten Zugang zu Inhalten, Informationen und
Kolleginnen und Kollegen unabhängig von ih-
rem Standort ermöglichen. Im Home Office soll-
te man auch auf die sozialen Komponenten der
Kommunikation mit Kolleginnen und Kollegen
achten, eine wesentliche Quelle der Inspiration
– ähnlich wie bei zufälligen Momenten im Gang
oder vor der Kaffeemaschine. Das Erholungsbe-
dürfnis soll auch nicht vergessen werden.
4. Führung erfolgt zielorientiert
Mitarbeitende ausserhalb des Firmenperimeters
fühlen sich schnell isoliert und entwickeln ohne
ihr gewohntes Umfeld Ängste. Sie benötigen
mehr Transparenz und eine offene Kommunika-
tion durch ihreVorgesetzten, die sich immer wie-
der mal nach dem Befinden erkundigen sollten.
Ihr neuer Job besteht darin, die virtuellen Fäden
in der Hand zu behalten, Sinn und Übersicht zu
vermitteln. Sie setzen Ziele und kontrollieren
diese. Anstelle die Präsenzzeit zu messen, gilt es,
sinnvolle Regeln für die Remote-Arbeit aufzustel-
len, etwa für die Erreichbarkeit und die Kadenz
der gemeinsamen Meetings. Motivation funkti-
oniert auch in der Videokonferenz, ganz analog
mit einem Lob.
5. Natürliche Kommunikation ist das Ziel
Es ist kaum anzunehmen, dass künftig alle Un-
ternehmen nur auf verteiltes Arbeiten setzen
wollen – aber die Home-Office-Erfahrung bleibt
wahrscheinlich bei vielen Organisationen Teil
der Arbeitskultur. Videokonferenzen und Colla-
boration sollten so in die Unternehmens- und
Kommunikationsabläufe eingefügt werden, dass
sie sich natürlich anfühlen. Die Hemmschwelle,
einen digitalen Meetingraum zu betreten, sollte
niedrig sein. Digitale Teams rücken auf einem
Whiteboard oder Smartphone zusammen und
Künstliche Intelligenz, die während des Meetings
Protokolle verfasst und die Einladungen managt,
ist auch keine Zukunftsmusik mehr. So können
sich alle dem Kern ihres Tuns widmen: Mehrwer-
te und Innovationen zu schaffen.
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Unterstützung für KMU
Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG6
Ausstieg aus der Krise –
Tipps für KMU
Die COVID-19 Krise hat uns mit voller Wucht
getroffen. Vielen Betrieben wurde kurzfristig
und ohne Vorwarnung die wirtschaftliche
Grundlage entzogen. Von den Massnahmen
waren nicht nur die unmittelbar geschlosse-
nen Geschäfte betroffen, auch ganze Zulie-
ferketten und Dienstleister wurden in unse-
ren vernetzten Wirtschaftssystemen von den
Massnahmen arg in Mitleidenschaft gezogen.
Zwar hat der Bund mit Notprogrammen für die
unbürokratische Kreditvergabe und mit der um-
fassenden Kurzarbeit rasch und direkt geholfen.
Damit konnte zumindest das Schlimmste im
Sinne von flächendeckenden Konkursen abge-
wandt werden. Gleichwohl ist die wirtschaftliche
Substanz unserer KMU geschädigt und bedarf
einer lang andauernden Genesung.
Die Krise hat jedoch auch vielen Betrieben und
Geschäften erlaubt, die «Pause» aktiv zu nutzen.
So wurden Geschäftsmodelle überdacht und re-
formiert, Vertriebskanäle optimiert, neue Kunden-
bedürfnisse entdeckt und viele weitere Anpassun-
gen an der Strategie, an den Strukturen und an
Prozessen vorbereitet und umgesetzt. Die Kreati-
vität, einhergehend mit der Innovationsfähigkeit,
ist bewundernswert und verdient unseren Res-
pekt.DochwirsindnochnichtinderNormalitätzu-
rück, und diese wird sicher anders sein als je zuvor.
Nun geht es darum, den Ausstieg aus der Krise
zu antizipieren und für das eigene Unternehmen
vorzubereiten. Hierzu gibt es folgende Themen,
die zu beachten sind:
1. Rückgang in die Normalität –
Veränderungsbedarf
Was hat sich gegenüber dem Zustand «vor Coro-
na» verändert? Welche Kundenbedürfnisse und
Verhaltensweisen sind nun systematisch anders?
Hier spielen sicherlich die Digitalisierung, die Art
und Weise der Kommunikation, aber auch ande-
re bzw. neue Logistikkonzepte eine grosse Rolle.
Die Frage lautet demnach: wie kann ich diese
Veränderungen positiv für mein Geschäft nutzen?
Wo lohnt es sich, zu investieren? Was sollten wir
nicht mehr tun in Zukunft? Dies sind übrigens
auch die interessantesten Potenziale, um Kosten
zu senken – kundenorientiert und nachhaltig.
2. Ressourcen – bereit sein für die Lockerung
Nachdem der Ausstieg angekündigt wurde, soll-
ten die notwendigenVorbereitungen für das wie-
dereröffnete Geschäft bereits getroffen sein. Falls
zugewartet wird, bis alles restlos klar und 100 %
sicher ist, dann ist man tatsächlich zu spät. Auch
hier empfiehlt es sich, im Voraus die Szenarien
der Wiederaufnahme der Geschäfte durchzu-
denken und sich mit den Vorbereitungen früh-
zeitig auseinander zu setzen. Dazu gehört auch,
die Ressourcen im Sinne von Material und Perso-
nal zeitgerecht zur Verfügung zu haben.
3. Marktposition – zielgerichtet und fokussiert
Hohe Marktanteile sind der Garant für stabiles
Wachstum und wirtschaftlichen Erfolg. Durch die
Krise sind viele Märkte kurzfristig aus dem Ruder
gelaufen.DiesesVakuumsollgenutztwerden,um
bei Wiedereröffnung eine vorteilhafte Position
einzunehmen. Jedes Unternehmen, welches fit
ist und im Rennen vorne mitmischen will, muss
sich entsprechend gut vorbereiten und auch am
Start eine aussichtsreiche Position einnehmen.
Hierzu sind folgende Überlegungen hilfreich: Mit
welcher Kommunikation kann ich frühzeitig mei-
ne Stammkunden sichern und neue Kunden da-
zu gewinnen? Wie setze ich mich marketing-
mässig ins gute Licht, um auf mein überra-
gendes Angebot aufmerksam zu machen? Doch
aufgepasst: es geht hier nicht um Rabattschlach-
ten und Preisnachlässe, sondern um eine effek-
tive Kundengewinnung, welche durch Qualität
und Kundennutzen hinterlegt sein soll.
4. Mindset – die richtige Einstellung
Die Krise hat uns alle schwer mitgenommen, auch
psychisch. Deshalb ist es wichtig, die Vergangen-
heit ruhen zu lassen und mit Optimismus in die
Zukunft zu schauen. Wer noch mit den Auswir-
kungen der Krise hadert, weil viel Erreichtes und
Liebgewonnenes verlustig gegangen sind, wird
nicht für den Aufschwung bereit sein. Freuen Sie
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sich auf die vielen Geschäftsmöglichkeiten, auf
das Eingehen von neuen Kontakten, auf zufrie-
dene Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten und
auf eine positive Entwicklung Ihres Geschäftes.
Mit der richtigen Einstellung gelingt es!
5. Unternehmenssteuerung –
Planbarkeit und Führbarkeit
Auch wenn die oben genannten Empfehlungen
alle einleuchtend und nachvollziehbar sind, sie
müssen meist erst noch umgesetzt werden. Viele
Ideen und Konzepte schaffen es nicht in die Rea-
lität, weil entweder die Planung versagt oder die
Bedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung
fehlen. Aus diesem Grund ist es wichtig, gerade
jetzt in der Phase der Vorbereitung einer Revita-
lisierung des Geschäfts, dass die strategischen
undoperativenMassnahmensaubergeplantund
aufihreMachbarkeitgeprüftwerden.Hierzuistein
betriebswirtschaftliches Führungssystem unab-
dingbar, welches klar aufzeigt:
•	 was bringen diese Massnahmen an Mehr-
	 umsatz, wann wirken diese?
•	 was dürfen die Projekte und Programme
	 kosten, kann ich mir dies leisten?
•	 habe ich genügend Ressourcen, um deren
	 Umsetzung auch zum Erfolg zu bringen?
•	 werden all die Mittel auch effizient eingesetzt, 	
	 ist mein Unternehmen auch wirklich produktiv?
•	 wie ist meine Profitabilität? Wieviel Betriebs-
	 erfolg werde ich mit meinem Geschäft in
	 Zukunft erzielen?
•	 kann ich mir ein Polster erarbeiten, welches 		
	 mich in Zukunft krisenresistenter macht?
•	 wieviel Liquidität benötige ich in Zukunft und 	
	 wie wird diese sichergestellt?
Ein solches betriebswirtschaftliches Führungs-
system muss nicht teuer und kompliziert sein,
weder in der Einführung noch im Betrieb. Glück-
licherweise gibt es bewährte und wirksame Inst-
rumente, welche sich gerade in der jetzigen Zeit
äusserst gut für die Planung und Führung von
neu ausgerichteten Unternehmen eignen.
basic»Leadership ist eine dieser Methoden, wel-
che bereits hunderten Firmen beim Aufbau, in
Turnaround-Situationen,inderStrategieüberprü-
fung und -umsetzung oder auch in schwierigen
finanziellen Lagen nachhaltig geholfen hat.
Unterstützung für KMU
Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG 7
Aufwachen mit Corona
Michele Imobersteg, Wirtschaftsjurist
vertritt die rechtlich relevanten Interessen der
KMU-Mitglieder
In welcherWelt wachen zu viele KMU während
und nach Corona auf? Vielleicht in derselben
wie davor. Sicher aber in einer schlimmeren.
Der Patron eines mittelgrossen Familienbetriebs
im Messebau entwirft, plant und baut zusam-
men mit seiner Frau Messestände. Dreissig Jahre
lang haben sie zwischen Bangen und Hoffen
changiert, dass ihre Messestände manchmal auf
die Minute genau in Hannover, München oder
Paris von zufriedenen Ausstellern abgenommen
werden. Im Messewesen sind Tag- und Nacht-
einsätze der Normalfall. Während der Hochsai-
son fallen Stunden über Stunden für Transport,
Montage und Demontage der Messestände an.
Die Arbeitsspitzen werden von den Familien-
mitgliedern zu einem bescheidenen Lohn ge-
brochen. Überstunden werden nicht gerechnet.
Schon gar nicht ausbezahlt, denn der Patron und
seine Frau lassen diese zusammen mit einem
Teil ihres Lohnes auf der Passivseite der Bilanz
als Darlehen an die Firma stehen.
28. Februar 2020, 10.00 Uhr
An diesem Datum war plötzlich alles fertig. Das
Messejahr ist gelaufen. Zerstört. Der Bundesrat
verkündet ein flächendeckendes Versammlungs-
verbot. In den darauf folgenden Stunden werden
setzbuchmitzuunterlassendenHandlungen.Die
möglichen Delikte betreffen unter anderen Kon-
kurs-undBetreibungsverbrechen,betrügerischer
Konkurs oder Pfändungsbetrug. Ebenso Gläubi-
gerschädigung durch Vermögensverminderung,
Misswirtschaft, Unterlassung der Buchführung,
Bevorzugung eines Gläubigers oder ordnungs-
widrige Führung der Geschäftsbücher. Vieles,
woran der Unternehmer nicht mal im Traum
zu denken wagte, bekommt nun eine krimi-
nelle Dimension.
Jede Kreativität unterlassen
Die über Jahre stehen gelassenen Darlehen des
Patrons und seiner Frau lösen sich in Luft auf.
Einerseits weil diese als Eigenkapital qualifiziert
werden. Anderseits weil sie mit Rangrücktritt
beschlagen sind. Vielfach befindet sich im Anla-
gevermögen das Betriebsgebäude, welches die
Unternehmerfamilie selbst bewohnt. Sein Haus
gerät in die Konkursmasse. Und sollte auf der
Aktivseite noch ein Darlehen gegen den Patron
vorhanden sein, dann verlangt die Konkursbe-
hörde, dass dieses zurückgeführt wird. Während
vieler schlaflosen Nächte kommen dem Patron
vermeintlich gute Ideen in den Sinn. Was könnte
noch schnell getan werden, um wenigsten einen
kleinen Teil des Vermögens zu «retten», das ei-
gentlich ihm gehört? Die Zwischenbilanz nimmt
inderKonkursphasedenCharaktereinerUrkunde
an. Jede Behörde ist schlau genug, um aus dieser
ungewöhnliche Korrekturen zu erkennen. Jeder
Unternehmer,dereinenKonkursvermutet,istgut
beraten , wenn er rechtzeitig einen Juristen oder
seinen Treuhänder konsultiert. Das Aufwachen
mit und nach Corona wird über weite Strecken
einem Albtraum nahe kommen. Ein langjähriger
Unternehmer lässt sich derzeit kaum mit einem
Trost beruhigen. Doch das Leben geht weiter. Un-
ternehmer erfinden sich immer wieder neu.
sämtliche Messen abgesagt. Der Autosalon in
Genf, die Baselworld in Basel und Dutzende an-
dere Messen, für welche die Planung und die
Bereitstellung von Ausstellungsmaterial schon
ausgeführt sind, bedeuten für unseren Familien-
betrieb, ihr Personal und die Zulieferanten das
Auskommen für das erste Halbjahr 2020. Es wur-
de schlagartig klar, dass den weiter laufenden
Fixkosten von monatlich CHF 140'000 ab sofort
kein Ertrag mehr gegenüber stand. Die Rechnun-
gen der Lieferanten lagen vor und in Verbindung
mit dem Kreditengagement bei der Hausbank
ergoss sich die plötzliche Überschuldung wie ein
kalter Regen über die Rücken des Patrons, seiner
Frau und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Bilanz deponieren
Juristen und Treuhänder kennen den Artikel 725
Absatz 2 des Obligationenrechts. Nach diesem ist
bei begründeter Besorgnis einer Überschuldung
eine Zwischenbilanz zu erstellen und einem zu-
gelassenen Revisor zur Prüfung vorzulegen. Er-
gibt sich aus dieser Zwischenbilanz, dass die
Forderungen der Gläubiger nicht gedeckt sind,
so hat derVerwaltungsrat den Richter zu benach-
richtigen, sofern nicht Gesellschaftsgläubiger im
Ausmass dieser Unterdeckung im Rang hinter al-
len anderen Gesellschaftsgläubiger zurücktreten.
Jeder Versuch den Konkurs hinauszuschieben,
kann als Konkursverschleppung oder ungetreue
Geschäftsbesorgung geahndet werden. Beim zu-
ständigen Bezirksgericht muss, zusammen mit
dem Zwischenabschluss, ein Gesuch betreffend
Überschuldungsanzeige eingereicht werden.
Nach wenigen Tagen trifft in einem eingeschrie-
benen braunen Umschlag das Gerichtsurteil ein,
wonach über den Betrieb der Konkurs eröffnet
worden sei. Wenige Stunden später meldet sich
das Konkursamt, um alle Schlüssel des Betriebs
zu verlangen. Alle Fahrzeuge sollen stehen gelas-
sen werden. Die Geschäftsbücher sind der Kon-
kursbehörde auszuliefern.
Das Verhör
Mit verengter Brust wird der Patron nach dreis-
sig Jahren unermüdlichem Einsatz vor die Kon-
kursbehörde geladen, um sich während zweier
Stunden einem Verhör auszusetzen. Das Einver-
nahmeprotokoll als Ausgangslage für die Liqui-
dation beinhaltet vier Seiten aus dem Strafge-
Wenn das Unvermeidbare eintrifft:
KMU-Mitglieder können sich im Sekretariat respektive bei meinJurist.ch melden, wenn bei einer
Überschuldung ein «geordneter» Konkurs notwendig wird. Denn in vielen Fällen hängt das eigene
Wohnhaus oder private Darlehen am Bankkredit. Zentral wird vorerst die Sanierung sein.
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Denn je besser die Finanzierungsgeber Ihre Un-
ternehmung verstehen, desto eher erhalten Sie
die Finanzierung. Wo Sie vorher die Dokumente
für jede Finanzierungsanfrage neu aufbereiten
mussten, reicht mit dem Kreditdossier ein ein-
ziges Mal. Den Rest erledigen wir gerne für Sie.
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lesen, ein (neuer) Kunde Ihr Online-Service-Angebot kauft und nutzt.
•	 Das bedeutet, dass Sie eben automatisierte Einnahmen generiert haben.
•	 Das bedeutet, dass Sie einen neuen Kunden gewonnen haben oder ein
	 bestehender Kunde ein zusätzliches Angebot von Ihnen gekauft hat.
Stellen Sie sich vor, dass genau jetzt, ein (neuer) Kunde Ihr «Online-Service-
Abonnement» löst und bezahlt.
•	 Das bedeutet, dass Sie eben wiederkehrende Einnahmen
	 generiert haben.
•	 Das bedeutet, dass Sie einen neuen Kunden gewonnen haben
	 oder ein bestehender Kunde ein langfristiges Angebot von Ihnen kauft.
Stellen Sie sich vor, dass Sie Ihre Online-Service-Angebote letzte Woche
erstellt haben, diese nun vermarktet werden und Sie ohne weiteres Zutun
dauerhaft Einnahmen generieren.
•	 Das bedeutet, dass Sie von passiven Einnahmen profitieren
•	 Das bedeutet, dass Sie mit diesen Angeboten laufend neue Kunden ge-
	 winnen können und bestehende Kunden längerfristigere Kunden bleiben
Wie werden digitale Angebote erstellt?
Digitale Service-Angebote lassen sich für Produktions- wie auch für Dienst-
leistungsunternehmen sehr einfach erstellen. Bei der Konzipierung und
Entwicklung empfehle ich, pro Segment jeweils drei Angebote zu kreieren,
die sich im Preis und im Inhalt unterscheiden. Dies bietet (neuen) Kunden
die Möglichkeit, zwischen den Angeboten zu wählen und Ihnen garantiert
diese Vorgehensweise zusätzliche Einnahmen. Übrigens haben wir ein Kon-
zept entwickelt, welches innerhalb einer Woche und ohne zusätzliche Kos-
ten umsetzbar ist.
Vier aktuelle Beispiele und Projekte:
1.	Die Physiotherapeutin, die mit zusätzlichen Online-Angeboten (neue)
	 Schmerz-Patienten von Migräne befreit und dadurch auch unabhängig
	 von der Krankenkasse arbeiten kann.
2.	Ein Kleinunternehmen mit 19 Mitarbeitenden, bietet mit seinem
	 Online-Angebot (neuen) Kunden die Möglichkeit, ein neuesTool kennen 	
	 zu lernen und zu implementieren.
3.	Der Gesundheits-Mentor, der mit zusätzlichen Online-Angeboten seinen 	
	 (neuen) Kunden verschiedene Möglichkeiten für mehr Gesundheit
	ermöglicht.
4.	Der Projektleiter, der mit seinem Online-Angebot (neuen) Kunden
	 ermöglicht, kleinere interne Prozesse zu optimieren – im Alleingang
	 oder mit integrierter Beratung.
Ist das Konzept nachhaltig?
Die Erfahrung zeigt, dass Kunden, welche ein Online-Angebot kaufen, da-
raufhin eine längerfristige Beziehung wünschen und weitere (auch nicht
digitale) Produkte und Dienstleistungen beziehen. Diese Methode beweist
sich darum auch sehr effektiv als «Marketing-Tool».
Ist Ihr Unternehmen geeignet dafür?
Sind Sie nicht sicher, ob Ihr Unternehmen dieses Geschäftsmodell einfüh-
ren und davon profitieren kann? In den meisten Fällen ist es möglich und
einfach umsetzbar. SKV-Mitglieder profitieren bis am 30.6.2020 von einer
kostenlosen und unverbindlichen Kurz-Analyse im Wert von CHF 220.–
Kontaktieren Sie uns, um eine telefonische Besprechung zu vereinbaren:
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Unterstützung für KMU
Sandra Liliana Schmid «Wachstum, Positionierung  Gewinnsteigerung für KMU»
CEO  Unternehmensberaterin bei Schmid Advisory GmbH
Gründerin  CEO der BUSINESS-EXPO mit dem Entrepreneur AWARD
Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG 11
Jetzt mit einfachen Mitteln
Digital erfolgreich sein
Gerade in der jetzigen Zeit sind für einen Betrieb zwei Dinge wichtig.
Gesehen werden und in Erinnerung bleiben. Potenzielle Interessen-
ten richten sich nach den eigenen Erfahrungen und den Empfehlun-
gen ihres Umfelds und der Gesellschaft.
Das heisst, jeder Betrieb sollte analog und digital versuchen, dem Gast
oder Kunden in bester Erinnerung zu bleiben. Bedingt durch die aktuel-
le Krise werden das viele Betriebe versuchen und um «Ihren» Gast oder
Kunden buhlen. Zum Glück bringt die Digitale Zeit dazu gute, einfache
und kostengünstige Möglichkeiten und Chancen. Anhand der folgenden
drei Beispielen kann der eigene Spielraum gut abgeschätzt werden.
Via eigenem Online-Shop mit dem Kunden in Kontakt bleiben:
Nicht alle Einzelhändler haben Produkte, die sich für den Online-Verkauf
eignen. Alle bieten jedoch Gutscheine und vielleicht begleitende Artikel
zur Pflege; oder auch nur Souvenirs an. Es geht dabei nicht in erster Linie
darum, etwas online verkaufen zu können, sondern um den Kontakt zum
Kunden. Es funktioniert auch, ein Produkt online zu zeigen und den Kun-
den damit zu einem Besuch im Geschäft einzuladen. Online und Offline
gehören zwingend zusammen.
Coiffeur- und Beauty-Salons gewinnen ihre Kunden
mit einem einfachen Buchungs-System:
Kunden wollen rasch sehen, welche Möglichkeiten sie haben. Wenn
möglich, ohne zu telefonieren und hin und her zu schreiben. Ein durch-
dachtes Reservations-System zeigt die möglichen Zeitfenster und lässt
diese verbindlich buchen. Im Zusammenhang mit der Reservation wird
auf interessante Produkte aufmerksam gemacht. Optional können auch
diese Produkte mit einem Online-Shop gekoppelt werden. Während
dem Aufenthalt im Salon kann diese Service-Plattform für das Lesen von
Beauty-Neuheiten oder -Blogs genutzt werden.
Die clevere Digitale Menükarte für das Restaurant:
Es soll aktuell wenig Kontakte zum Gast geben. Zudem ist das Reinigen
von Menükarten aufwändig. Da liegt der Einsatz von Menükarten, welche
der Gast direkt auf seinem Smartphone studieren kann, nahe. Die Gäste
können sich sofort informieren, ohne auf eine Bedienung warten zu müs-
sen. Nach der Bestellung haben sie genügend Zeit, um sich nach BAG-
Wunsch, innerhalb der Lösung, zu registrieren. Die Menükarte muss aus
Platzgründen nicht zurückgegeben werden, sondern ist stets für weitere
Bestellungen beim Gast. Ein weiterer Vorteil, die Menüpositionen liegen
nur in Deutsch vor. Sie werden automatisch in bis zu 100 Sprachen über-
setzt. Die Bearbeitung der Inhalte erfolgt zentral und es gibt auch eine
Möglichkeit, die Menükarten in die Restaurant-Website zu integrieren, d.
h. die PDF’s zu ersetzen. Optional können die Menükarten auch mit ei-
ner Bestell-Möglichkeit ausgestattet werden. Sie ersetzen dann ein Stück
weit den Bestellblock der Bedienung, lassen gleichzeitiges Bestellen zu
und ermöglichen auch den Ruf nach Bedienung.
Alle drei Beispiele basieren auf den zeitgemässen Anforderungen der
Gäste oder Kunden, einfachen Zugriff auf Informationen und Angebote
zu haben. Egal zu welcher Zeit und von welchem Ort aus. Wählen zu kön-
nen, ohne zu warten.
Für den Betrieb bedeutet das, Informationen und Angebote optimal und
zeitsparend zur Verfügung zu stellen. Unter Einsparung von Administ-
ration und Kosten. Dadurch mehr Zeit für seine Gäste oder Kunden zu
haben, deren Zufriedenheit zu steigern, und damit besser in Erinnerung
zu bleiben.
pally online gmbh
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Unterstützung für KMU
Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG 13
Noventus Pensionskassen
Grundstrasse 18 · Postfach 667 · 6343 Rotkreuz · www.noventus.ch
Die Pensionskasse des schweizerischen
KMU Verbandes: Noventus Pensionskassen
Pensionskasse wechseln? Jetzt erst recht!
KMU-Betriebe sind oft am stärksten von der aktuellen wirtschaftlichen
Situation betroffen. Im Sozialversicherungsbereich stehen jetzt für die Ar-
beitgeber vor allem die Kosten und für die Arbeitnehmer besonders die
Leistungen (Sparen und Risiko) im Fokus.
Die berufliche Vorsorge bietet nebst all ihren Ecken und Kanten noch im-
mer eine wichtige finanzielle Sicherheit für Arbeitnehmer. Während der
aktiven Zeit in Form von Risikoleistungen bei Tod und Invalidität und im
Alter durch die Zahlung der Altersrente oder einer (Teil)Kapitalauszah-
lung. Diese Wahlmöglichkeit haben Sie bei uns übrigens auch dann, wenn
bereits ein Leistungsfall (Invalidität) eingetreten ist.
Mit tiefen Risikoprämien für die Arbeitgeber und der bestmöglichen
Dienstleistung und Unterstützung unserer Destinatäre leisten wir als
Pensionskasse unseren Beitrag dazu.
Für eine erste Beratung stehen Ihnen unsere UnternehmensberaterInnen
gerne zur Verfügung. Wir machen es Ihnen so einfach wie möglich und
unterstützen Sie bei einem Wechsel der Pensionskasse!
Pensionskasse und COVID 19 – Was müssen Arbeitgeber wissen?
Bei Kurzarbeit: Die Sozialversicherungsbeiträge sind vom vereinbarten
Lohn abzurechnen – einfach ausgedrückt von dem Lohn, der ohne Kurz-
arbeit abgerechnet worden wäre. Arbeitgeber müssen keine Meldung
an die Pensionskasse machen. Die Beiträge sind weiterhin zu bezahlen.
Wenn Sie als Arbeitgeber von Kurzarbeit betroffen sind, sollten Sie sich
bereits bei der für Sie zuständigen Stelle gemeldet haben.
Ausserordentliche Verwendung von Arbeitgeberbeitragsreserven:
Der Bundesrat hat in seiner Verordnung vom 25. März 2020 beschlossen,
dass der Arbeitgeber den Beitrag der ArbeitnehmerInnen aus der ordent-
lichen Arbeitgeberbeitragsreserve bezahlen kann. Diese Verordnung ist
auf sechs Monate befristet.
Kurzarbeit und Wohlfahrtsfonds:
Im Zuge einer raschen und unbürokratischen Lösung hat die Oberauf-
sichtskommission BeruflicheVorsorge (OAK) beschlossen, dass es zulässig
ist, dass ein Wohlfahrtsfonds bei Kurzarbeit einen Teil oder die ganze Dif-
ferenz von 20% zum vollen anrechenbaren Verdienstausfall als Leistung
für seine betroffenen Destinatäre zur Zahlung übernimmt. Dies gilt aus-
schliesslich für Leistungen im Zusammenhang mit Kurzarbeit als Folge
der Corona-Pandemie.
Lesen Sie den ganzen Artikel auf unserer Homepage unter dem Register
«News»: www.noventus.ch
An dieser Stelle begrüssen wir herzlich Herrn Michael Reinle, welcher als
Unternehmensberater unser Team für die Region Mittelland (Kt. BE, FR,
OW  NW) seit dem 1. Mai 2020 komplettiert.
Herr Bruno Schenk
Telefon 079 447 03 08
bruno.schenk@noventus.ch
Frau Elfriede Wesbonk
Telefon 041 798 11 70
elfriede.wesbonk@noventus.ch
Herr Michael Reinle
Telefon 079 239 93 70
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4 . Kompetenzen vertiefen
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NDS HF
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1. Unternehmen ausrichten
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änderung im Unternehmens-
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kraft als Coach
 Teamcoaching – Aufbau von
Powerteams
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in fluiden Zeiten
Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG14 Steuern
Haftung des Verwaltungsrates für
Steuern und Sozialversicherungsbeiträge
A. Einleitung
1. Oberstes Exekutivorgan und damit letzter
Verantwortungsträger innerhalb der Aktienge-
sellschaft ist der Verwaltungsrat. Dieser hat
seine Verantwortung und die damit verbunde-
nen Aufgaben sorgfältig wahrzunehmen und
die Interessen der Aktiengesellschaft jederzeit
in guten Treuen zu wahren.
2. 	Resultiert aus derVerletzung dieser Pflichten
der Aktiengesellschaft selbst, deren Aktionä-
ren oder Gläubigern ein Schaden, sieht sich der
Verwaltungsrat der Gefahr ausgesetzt, hierfür
gestützt auf die privatrechtlich geregelten, ak-
tienrechtlichen Haftungsnormen von Art. 754
ff. OR in Anspruch genommen zu werden. Bei
dieser aktienrechtlichen Haftung handelt es
sich um eine Verschuldenshaftung. Neben dem
Vorliegen eines Schadens und der Pflichtver-
letzung durch den Verwaltungsrat sind vom
Kläger ein adäquater Kausalzusammenhang
zwischen Schaden und Pflichtverletzung und
ein Verschulden (Absicht oder Fahrlässigkeit)
des Verwaltungsrates nachzuweisen.
3.	Wie die übrigen Gläubiger können auch die
staatlichen Behörden den Verwaltungsrat für
die Geltendmachung eines Schadens gestützt
auf die aktienrechtlichen Haftungsnormen be-
langen. Insbesondere im Zusammenhang mit
Forderungen aus nicht bezahlten Steuern oder
Sozialversicherungsbeiträgen bieten sich den
staatlichen Behörden alternativ jedoch auch
spezialgesetzlich geregelte, öffentlich-rechtliche
Haftungsnormen an. Diese stellen eine griffi-
gere Basis für ein Vorgehen gegen den Verwal-
tungsrat dar und bringen verfahrenstechnische
Vorteile. So setzen steuerrechtliche Haftungs-
normen grundsätzlich kein Verschulden vor-
aus. Zwar steht dem Verwaltungsrat zumindest
gemäss Gesetzeswortlaut auch hier in der Regel
ein (Entlastungs-)Nachweis offen, alles Zumut-
bare zur Feststellung und Erfüllung der Steu-
erforderung getan zu haben. Tatsächlich sind
die Anforderungen an diesen Nachweis in der
Praxis jedoch sehr hoch angesetzt. Ähnliches
gilt es auch mit Bezug auf die Haftung für Sozi-
alversicherungsbeiträge festzuhalten. Zumin-
dest von Teilen der Lehre wird die gesetzlich als
Verschuldenshaftung ausgestaltete Haftung
aufgrund der strengen Behörden- und Gericht-
spraxis als Kausalhaftung interpretiert.
4. 	Es überrascht daher wenig, dass staatliche
Behörden im Falle ausstehender Steuerforde-
rungen oder Sozialversicherungsbeiträge ihre
Samuel Sauter, Rechtsanwalt, lic. iur., Ruoss Vögele Partner, www.ruossvoegele.ch
Ansprüche systematisch prüfen und gegen-
über möglichen haftpflichtigen Personen rou-
tinemässig wahrnehmen. Der Verwaltungsrat
ist daher gut beraten, sich mit diesen nicht un-
erheblichen Haftungsrisiken auseinanderzu-
setzen und sie im beruflichen Alltag aktiv zu
managen. Dies gilt aktuell mehr denn je. Als Fol-
ge der Coronavirus-Pandemie sehen sich viele
Unternehmen mit wirtschaftlichen Herausfor-
derungen und Liquiditätsschwierigkeiten kon-
frontiert. Zur Abfederung dieser Folgen hat
der Bund ein breites Massnahmenpaket zu-
sammengestellt. Einer Vielzahl dieser Massnah-
men ist gemeinsam, dass die Liquiditätspro-
bleme nicht behoben, sondern lediglich auf
einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.
Vor diesem Hintergrund sollen nachstehend die
wichtigsten spezialgesetzlich geregelten, öffen-
tlich-rechtlichen Haftungsnormen für Steuern
und Abgaben sowie Massnahmen zur Vermin-
derung der damit verbundenen Haftungsrisiken
dargestellt werden.
B.	Steuerrechtliche Haftungsnormen
1.	Verrechnungssteuer
5. 	Art. 15 Abs. 1 des Verrechnungssteuerge-
setzes (VStG) statuiert eine persönliche und
solidarische Haftung des Verwaltungsrates für
ausstehende Verrechnungssteuerforderungen
im Falle der Mitwirkung bei der Liquidation
der aufgelösten Aktiengesellschaft oder der
Verlegung des Sitzes der Aktiengesellschaft
ins Ausland. Im ersten Fall ist die Haftung be-
tragsmässig auf das Liquidationsergebnis, im
zweiten Fall auf das Reinvermögen der Aktien-
gesellschaft beschränkt.
6. 	Auf den ersten Blick erscheinen diese Haf-
tungsrisiken überschaubar, zumal eine Liquida-
tion oder eine Sitzverlegung ins Ausland voraus-
gesetzt wird. Zu beachten ist jedoch, dass diese
Haftungsbestimmung vom Bundesgericht weit
ausgelegt wird. So werden insbesondere nicht
nur formell beschlossene, sondern auch fakti-
sche Liquidationen, bei welchen die Aktien-
gesellschaft durch Entzug von Aktiven aus-
gehöhlt wird, erfasst. Bemerkenswert ist zu-
dem, dass derVerwaltungsrat für sämtlicheVer-
rechnungssteuerforderungen haftet, die wäh-
rend seiner Amtszeit entstehen, geltend ge-
macht oder fällig werden.
7. 	Wie bereits ausgeführt, steht dem Verwal-
tungsrat gemäss gesetzlicher Vorschrift zwar
der (Entlastungs-)Nachweis offen, alles Zumut-
bare zur Feststellung und Erfüllung der Steuer-
Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG 15Steuern
forderungen getan und die gebotene Sorgfalt
angewandt zu haben. Tatsächlich ist dieser
Nachweis jedoch eher theoretischer Natur. Die
diesbezüglichen Anforderungen sind, insbe-
sondere für fachkundige Wirtschaftsakteure, in
der Praxis sehr hoch.
8. 	Da es sich um eine solidarische Haftung
handelt, kann die staatliche Behörde einen ein-
zelnen Verwaltungsrat herausgreifen und ihn
alleine für die gesamte Steuerforderung belan-
gen. Dabei spielt es keine Rolle, wie gross sein
effektiver Beitrag zum Ausfall der Steuerforde-
rung ist und ob neben ihm noch andereVerwal-
tungsräte haftbar gemacht werden könnten.
Es liegt dann am belangten Verwaltungsrat auf
andere Verwaltungsräte oder weitere mögliche
haftpflichtige Personen im internen Verhältnis
Regress zu nehmen. Die entsprechenden Pro-
zess- und Inkassorisiken trägt dann der regres-
sierende Verwaltungsrat alleine.
2.	Direkte Bundessteuer
9. 	Gemäss Art. 55 Abs. 1 des Bundesgesetzes
über die direkte Bundessteuer (DBG) haften die
mit der Verwaltung und die mit der Liquidation
betrauten Personen solidarisch für die geschul-
deten Steuern, falls die Steuerpflicht der ent-
sprechenden juristischen Person aufgrund ih-
rer Liquidation oder der Verlegung ihres Sitzes
oder ihrer tatsächlichen Verwaltung ins Aus-
land endet. Betragsmässig ist die Haftung auf
den Betrag des Liquidationsergebnisses bzw.
das Reinvermögen der juristischen Person be-
schränkt. Zwar steht dem Belangten auch hier
ein (Entlastungs-) Nachweis offen. Analog zu
Art. 15 VStG dürften die Anforderungen an die-
sen Nachweis jedoch ebenfalls sehr hoch sein.
10. Art. 55 Abs. 2 DBG sieht vor, dass Personen
für die Steuern einer aufgrund wirtschaftlicher
Zugehörigkeit steuerpflichtigen juristischen Per-
son solidarisch bis zum Betrag des Reinerlös-
es haften, die Geschäftsbetriebe oder Betriebs-
stätten in der Schweiz auflösen oder Grundstü-
cke in der Schweiz oder durch solche Grundstü-
cke gesicherte Forderungen veräussern oder
verwerten. Schliesslich legt Art. 55 Abs. 3 DBG
fest, dass Käufer und Verkäufer einer in der
Schweiz gelegenen Liegenschaft für die aus
der Vermittlungstätigkeit geschuldete Steuer
solidarisch bis zu 3 Prozent der Kaufsumme
haften, wenn die die Liegenschaft vermitteln-
de juristische Person in der Schweiz weder ih-
ren Sitz noch ihre tatsächliche Verwaltung hat.
3.	 Quellensteuer
11	. Eine spezialgesetzlich geregelte, öffentlich-
rechtliche Haftungsnorm, wonach der Verwal-
tungsrat persönlich und solidarisch für Quellen-
steuern der Aktiengesellschaft haftet, existiert
nicht. Zur Eintreibung nicht bezahlter Quellen-
steuerforderungen steht den staatlichen Be-
hörden somit nur ein Vorgehen auf Grundlage
der aktienrechtlichen Haftungsnormen ge-
mäss Art. 754 ff. OR offen. Am 1. Januar 2021
soll das Bundesgesetz über die Revision der
Quellenbesteuerung des Erwerbseinkommens
zusammen mit mehreren darauf basierenden
Verordnungsänderungen in Kraft treten. Das
schweizerische Quellensteuersystem wird sich
damit grundlegend verändern. Ein Hauptan-
liegen der Revision ist der Abbau von Ungleich-
behandlungen zwischen quellenbesteuerten
und ordentlich besteuerten Personen.
12	. Ursprünglich war angedacht, im Zuge
dieser Revision analog zu Art. 52 Abs. 2 AHVG
(siehe hiernach) für Verwaltungsräte und alle
mit der Geschäftsführung oder Liquidation be-
fassten Personen eine spezialgesetzliche Haf-
tungsgrundlage einzuführen. Dieses Vorhaben
wurde im Rahmen des Revisionsprozesses je-
doch verworfen. Somit wird es auch unter dem
revidierten Recht keine spezialgesetzlich gere-
gelte, öffentlich-rechtliche Haftungsgrundlage
geben.
4.	Mehrwertsteuer, weitere Steuerarten
13. Haftungsregelungen gibt es auch im Bun-
desgesetz über die Mehrwertsteuer (MWSTG).
So sieht Art. 15 Abs. 1 lit. e MWSTG vor, dass
bei Beendigung der Steuerpflicht einer aufge-
lösten juristischen Person die mit der Liquida-
tion betrauten Personen bis zum Betrag des
Liquidationsergebnisses haften. Für die Steu-
ern einer juristischen Person, welche ihren Sitz
ins Ausland verlegt, haften gemäss Art. 15 Abs.
1 lit. f MWSTG sodann die geschäftsführen-
den Organe bis zum Betrag des reinen Ver-
mögens der juristischen Person.
In beiden Fällen wird für Steuerforderungen
gehaftet, die während der Geschäftsführung
entstehen oder fällig werden. Eine Haftung
entfällt, falls der Nachweis gelingt, alles Zu-
mutbare zur Feststellung und Erfüllung der
Steuerforderung getan zu haben (Art. 15
Abs. 2 MWSTG). Öffentlich-rechtliche Haftungs-
grundlagen finden sich auch in weiteren Spe-
zialgesetzen, so zum Beispiel im Tabaksteuer-
gesetz.
5. 	Kantonale Steuergesetze
14. Auf kantonaler Ebene gilt keine einheitliche
Regelung. Es ist deshalb im Einzelfall zu prüfen,
ob bzw. in welchem Umfang für nicht bezahlte
Steuerforderungen eine solidarische Mithaf-
tung des Verwaltungsrates vorgesehen ist. Für
den Kanton Zürich ist insbesondere § 60 des
kantonalen Steuergesetzes zu beachten. Mit
Bezug auf die Mithaftung für Steuern der juris-
tischen Person sieht die genannte Bestimmung
eine Regelung vor, welche derjenigen des DBG
entspricht. Es kann auf die entsprechenden
Ausführungen hiervor verwiesen werden.
C. 	Sozialversicherungsrechtliche
Haftungsgrundlage
15. Gemäss Art. 52 des Bundesgesetzes über
die Alters- und Hinterlassenenversicherung
(AHVG) haftet primär der Arbeitgeber den staat-
lichen Behörden, namentlich den Ausgleichs-
kassen, für den Schaden, welcher diesen aus
absichtlicher oder grobfahrlässiger Missach-
tung von Vorschriften entsteht. Der Schaden
ist in der Regel auf das Nichtentrichten der Bei-
träge der AHV, IV, EO, ALV und der Familienzu-
lagenordnung zurückzuführen.
16. Als Arbeitgeber gilt jede natürliche oder ju-
ristische Person, die obligatorisch versicherten
Personen Arbeitsentgelte bezahlt. Handelt es
sich beim Arbeitgeber um eine juristische Per-
son, haften gemäss Art. 52 Abs. 2 AHVG sub-
sidiär auch die Mitglieder der Verwaltung und
alle mit der Geschäftsführung oder Liquidation
befassten Personen. Sind mehrere Personen
für den gleichen Schaden verantwortlich, so
haften sie für den ganzen Schaden solidarisch.
Aufgrund der Subsidiarität der Haftung können
die staatlichen Behörden die persönlich und
solidarisch haftenden Personen dem Grund-
satz nach erst belangen, wenn sie sich vor-
ab (erfolglos) an den Arbeitgeber gehalten ha-
ben. Zulässig ist ein direktes Vorgehen gegen
die Organe des Arbeitgebers jedoch dann,
wenn der Arbeitgeber zahlungsunfähig gewor-
den ist.
17. Neben dem Schaden sind von den staatli-
chen Behörden als weitere Haftungsvorausset-
zungen eine Pflichtverletzung, ein (adäquater)
Kausalzusammenhang zwischen Pflichtverlet-
zung und Schaden sowie ein qualifiziertes
schuldhaftes Verhalten durch absichtliche oder
grobfahrlässige Missachtung von Vorschriften
nachzuweisen.DieHaftunggemässArt.52AHVG
ist als Verschuldenshaftung konzipiert.
Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG16
Ruoss Vögele Partner
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Aufgrund der strengen Behörden- und Gericht-
spraxis wird sie zumindest von Teilen der Lehre
in die Nähe einer Kausalhaftung gerückt, bei
welcher eine Haftung auch ohne persönliches
Verschulden aktuell wird.
18. Nicht jedes einem Arbeitgeber anzulas-
tende Verschulden muss auch automatisch ein
solches seiner Organe darstellen. Vielmehr sind
die konkreten Umstände zu würdigen und es
ist im Einzelfall abzuwägen, ob und inwieweit
eine Handlung einem Organ aufgrund der
rechtlichen oder faktischen Stellung innerhalb
des Arbeitgebers anzurechnen ist. Dabei ist
jeweils auf das Mass der Sorgfalt abzustellen,
das von der Personenkategorie, welcher der
Betreffende angehört, üblicherweise erwar-
tet werden kann und muss. Als Beurteilungs-
kriterien sind unter anderem die Organisation
und Aufgabenteilung innerhalb des Arbeit-
gebers, die dem Betreffenden übertragenen
Verantwortlichkeiten und Kompetenzen, der
Zeitraum der Beitragsausstände sowie die Grö-
sse des Arbeitgebers zu berücksichtigen. In
jedem Fall sind die Pflichten nach Massgabe
der Umstände des Einzelfalles «mit aller Sorg-
falt» zu erfüllen. Für den Verwaltungsrat wird
vorausgesetzt, dass er die ihm unterbreiteten
Berichte kritisch liest, nötigenfalls ergänzende
Auskünfte verlangt und bei Irrtümern oder Un-
regelmässigkeiten umgehend einschreitet.
19. Beispiel: Von einem Verwaltungsrat einer
Grossfirma kann nicht erwartet werden, dass er
jedes einzelne Geschäft, sondern nur die Tätig-
keit der Geschäftsleitung und den Geschäfts-
gang im Allgemeinen überprüft. Für einen
Verwaltungsrat eines kleineren Unternehmens
gilt demgegenüber ein strengerer Massstab
betreffend Überwachungs- und Kontrollpflich-
ten. Gerade bei einfachen und leicht überschau-
baren Verhältnissen wird vom Verwaltungsrat
erwartet, dass er sämtliche wesentlichen Belan-
ge der Gesellschaft selbst überblickt. Dies gilt
selbst dann, wenn gewisse Befugnisse an aus-
senstehende Personen delegiert wurden.
20. Die Haftung ist zeitlich begrenzt. Ein Ver-
waltungsrat kann für einen Schaden nur für
den Zeitraum seiner tatsächlichen Mandats-
ausübung haftbar gemacht werden. Vorbehal-
ten bleibt die Haftung für Handlungen, die erst
nach der Mandatsbeendigung wirksam wer-
den.
D.	Massnahmen zur Verminderung
der Haftungsrisiken
21.WiedievorstehendenAusführungenzeigen,
ist das Risiko von Verwaltungsräten, für nicht
bezahlte Steuern und Sozialversicherungs-
beträge haftbar gemacht zu werden, nicht zu
unterschätzen. Im Falle ausstehender Steuer-
forderungen oder Sozialversicherungsbeiträge
prüfen staatliche Behörden ihre Ansprüche
und nehmen diese gegenüber möglichen haft-
pflichtigen Personen routinemässig wahr.
22. Vor diesem Hintergrund empfiehlt es sich,
bereits vor Antritt eines Verwaltungsratsman-
dates im Detail zu prüfen bzw. von einer fach-
kundigen Person prüfen zu lassen, ob die Ak-
tiengesellschaft Steuern und Sozialversicher-
ungsbeiträge bis anhin bei Fälligkeit pünkt-
lich bezahlte. Ein analoges Vorgehen emp-
fiehlt sich auch beim Kauf einer Aktiengesell-
schaft. Während der Amtszeit muss der Ver-
waltungsrat kontinuierlich überprüfen und
engmaschig überwachen, dass Steuern und
Sozialversicherungsbeiträge jeweils rechtskon-
form und rechtzeitig deklariert, gebucht und
bei Fälligkeit bezahlt werden. Obliegt die Ge-
schäftsführung dem Verwaltungsrat selbst, hat
er dies persönlich durchzusetzen. Wurde die
Geschäftsführung delegiert, sollen die zustän-
digen Personen jeweils zuhanden des Sitzungs-
protokolls des Verwaltungsrates bestätigen,
dass Steuern und Sozialversicherungsbeiträge
rechtskonform und rechtzeitig deklariert, ge-
buchtundbeiFälligkeitbezahltwurden.Sollten
dem Verwaltungsrat Verdachtsmomente vor-
liegen, dass dem nicht so ist, sind zwingend
umgehende Abklärungen zu treffen und bei
Bedarf entsprechende Fachpersonen beizuzie-
hen. In jedem Fall sollte der Verwaltungsrat die
Wahrnehmung seiner Pflichten schriftlich bele-
gen können.
23. Abschliessend sei darauf hingewiesen, dass
sich die Haftungsrisiken für Steuern und Sozial-
versicherungsabgaben mit einer Haftpflichtver-
sicherung regelmässig nur begrenzt auffangen
lassen. Einerseits umfassen solche Versicherun-
gen diese Haftungsrisiken regelmässig nicht.
Andererseits kommt der Verwaltungsrat, nicht
zuletztauchwegendesRegressrisikos,nichtum-
hin, die von ihm geforderte Sorgfalt in der Man-
datsausübung unabhängig vom Vorliegen einer
Versicherung wahrzunehmen.
Autor Samuel Sauter, Rechtsanwalt, lic. iur.
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In den letzten Wochen und Monaten haben
wir alle viel Zeit zu Hause verbracht, soziale
Kontakte nur noch per Videokonferenz ge-
pflegt, sind auf Abstand gegangen, um uns
selbst und andere zu schützen. Nicht wenige
mussten auch die wirtschaftlichen Folgen
der COVID-19-Pandemie spüren. Nicht zu-
letzt waren Events und sonstige Highlights
des Alltags Mangelware.
Höchste Zeit also, sich mal
wieder etwas Gutes zu tun.
Als Mitglied des SKV Schweizerischen KMU Ver-
bandes haben Sie Zugriff auf zahlreiche nam-
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Wir wünschen viel Spass beim Stöbern, Shoppen
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Hinter mitgliedervorteile.ch steht die MIVO mit-
arbeitervorteile GmbH (kurz MIVO), ein 2001 in
Hamburg gegründetes Unternehmen, welches
massgeschneiderte Lösungen im B2B2E-Seg-
mentanbietet.DurchdenEintrittindenDegussa
BankKonzernimJahr2016wurdederFirmensitz
nach Frankfurt am Main verlegt. Doch seinem
Ziel ist MIVO treu geblieben und unterstützt
Unternehmen, Vereine und Verbände seit über
fünfzehn Jahren dabei, die Arbeitnehmerzu-
friedenheit und -motivation zu fördern und die
Mitgliederbindung zu stärken. Arbeitnehmern
und Mitgliedern werden besondere, rabattierte
Angebote und Vorteile zur Verfügung gestellt.
Jedem Partnerverband oder Partnerunterneh-
men steht dabei ein exklusiver Zugang zu den
Produkten und Serviceleistungen aus allen Le-
bensbereichen zur Verfügung.
MIVO mitarbeitervorteile GmbH
Zweigniederlassung Zürich
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Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG18
Das Zahlen wird einfacher –
dank der neuen QR-Rechnung
Die Schweizer Banken werden ihre Mobile Banking- und E-Banking-Lö-
sungen pünktlich zum 30. Juni 2020 anpassen, damit Sie Ihre QR-Rech-
nungen in Zukunft bequem einscannen können – ganz gleich, ob als Pri-
vatperson oder als Unternehmen. Sie müssen daher nichts unternehmen,
die Banken werden ihre Kunden rechtzeitig informieren.
Bank und Softwarepartner kontaktieren
Unternehmen mit Hard- und Software-Lösungen sind jedoch jetzt gefor-
dert. Es sind Anpassungen bei der Kreditoren- und Zahlungssoftware so-
wie bei Lesegeräten und Scanningplattformen vorzunehmen, damit sie
eingehende QR-Rechnungen rechtzeitig empfangen und bezahlen kön-
nen. Wir empfehlen Unternehmen, die sich bis heute noch nicht mit der
Umstellung befasst haben, umgehend ihre Bank und ihren Softwarepart-
ner zu kontaktieren. Diese unterstützen Sie gerne bei den Planungs- und
Umstellungsarbeiten. Der Anpassungsbedarf ist abhängig von Ihrer Hard-
und Softwareinfrastruktur.
Softwarepartner jetzt handeln
Softwarepartnern empfehlen wir weiterhin aktiv auf Ihre Kunden zuzuge-
hen und sie konkret über die individuell erforderlichen Umstellungsmass-
nahmen zu informieren. Auf der Internetseite von PaymentStandards.CH
finden Unternehmen mit Hard- und Software-Lösungen und Software-
partner alle relevanten Informationen. Ausserdem wird dort laufend die
Readiness der Softwarepartner dokumentiert. Falls noch nicht geschehen,
registrieren auch Sie bitte Ihren aktuellen Status.
Digital
Als Rechnungsempfänger stehen Ihnen folgende
Möglichkeiten für die Bezahlung der QR-Rechnung offen:
Via E-Banking: E-Banking-Applikation öffnen, Swiss QR Code mit
dem QR-Reader oder mit der integrierten Kamera einscannen und mit
einem Klick die Zahlung auslösen
Via Mobile Banking: Mobile Banking-App auf dem Smartphone
öffnen, Swiss QR Code mit der QR-Reader-Funktion einscannen und
mit einem Fingertipp die Zahlung auslösen
Per Post: Die QR-Rechnung funktioniert zudem wie ein Einzahlungs-
schein (Zahlteil und Empfangsschein), der am Postschalter einbezahlt
oder per Zahlungsauftrag im Kuvert an die Bank versandt werden kann.
Mit einer Business-Software-Lösung (ERP)
Die QR-Rechnung modernisiert den Schweizer Zahlungsverkehr. Ab
30. Juni 2020 können erste QR-Rechnungen statt der gewohnten Ein-
zahlungsscheine bei Ihnen eintreffen. Sie erkennen die QR-Rechnung
am Swiss QR Code. Dieser beinhaltet alle relevanten Informationen für
die bequeme, automatische und effiziente Zahlung.
Die QR-Rechnung löst die heutigen Einzahlungsscheine nach einer noch
zu definierenden Übergangsphase ab. Sie können also bis aufWeiteres so-
wohl die herkömmlichen Einzahlungsscheine als auch die QR-Rechnung
für Ihre Zahlungen verwenden. Die QR-Rechnung besteht aus einem
Zahlteil und einem Empfangsschein. Der Swiss QR Code in der Mitte des
Zahlteils enthält sämtliche Informationen, die auf der Rechnung auch in
Textform ersichtlich sind.
Das Zahlen wird einfacher.
Dank der neuen QR-Rechnung.
Mehr erfahren Sie auf
einfach-zahlen.ch
Die QR-Rechnung modernisiert ab 30. Juni 2020 den Schweizer Zahlungs-
verkehr. Sie ersetzt nach einer Übergangsfrist alle bisherigen Einzahlungs-
scheine. Sie haben drei Möglichkeiten, die QR-Rechnung zu bezahlen:
oder mit einem
Fussmarsch zur
Post
mit einem
Mausklick via
E-Banking
mit einem
Fingertipp via
Mobile Banking
Wichtiger HINWEIS !
Innerhalb der Schutzzone (hellblauer Rahmen) darf
kein anderes Element platziert werden!
Ebenso darf der Abstand zu Format- resp. Papierrand
die Schutzzone nicht verletzen!
Hellblauen Rahmen der Schutzzone nie drucken!
Siehe auch Handbuch
„Corporate Design der Schweizerischen Bundesverwaltung“
Kapitel „Grundlagen“, 1.5 / Schutzzone
www. cdbund.admin.ch
Unterstützt durch:
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Die Vorteile: Dank der QR-Rechnung und ihren digitalen Möglichkeiten
wird das Zahlen rundum einfacher. Die Vorteile liegen auf der Hand:
•	Einfach bequem: Das Einscannen des QR-Codes funktioniert ganz einfach
• 	Automatisch und schnell: Ein Klick genügt, um die Zahlung auszulösen
• 	Effizient: Kein Abtippen von Konto- und Referenznummer nötig –
	 das Bezahlen wird dadurch schneller, Fehlerquellen werden reduziert
Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG 19Digital
Breite schweizweite PR-Kampagne
Die Banken verstärken derzeit ihre Kommunikation, damit die ganze
Schweiz bereit ist für die QR-Rechnung. Schützenhilfe erfahren sie durch
die bereits vor Weihnachten lancierte PR-Kampagne, unterstützt durch das
Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, den Schweizerischen Gewerbever-
band und die Schweizerische Bankiervereinigung, welche die Kampagne
ebenfalls mittragen. Das Motto «Das Zahlen wird einfacher. Dank der neu-
en QR-Rechnung.» Die PR-Kampagne beinhaltet Fachartikel, Inserate, Vi-
deo-Clips, Banner in ausgewählten Online-Medien sowie Social-Media-Ak-
tivitäten. Alle Aktivitäten der PR-Kampagne sind Wegweiser, die auf die
Website einfach-zahlen.ch führen.
QR-Rechnung als Teil der Strategie Digitale Schweiz
Die QR-Rechnung ist zudem Teil des Aktionsplans «Strategie Digitale
Schweiz», der durch das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) heraus-
gegeben wird. Die QR-Rechnung gilt damit als eine Massnahme, welche
die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Finanzindustrie sichert. Zudem
verbreiteten der Schweizer Wirtschaftsdachverband economiesuisse so-
wie der Schweizerische Gewerbeverband die Botschaften rund um die
QR-Rechnung in ihren Newslettern an ihre Mitgliederorganisationen.
Und auch das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO informierte in seinem
KMU-Newsletter über die bevorstehende Einführung der QR-Rechnung.
Der Grundstein zur Digitalisierung des Zahlungsverkehrs
Mit der Einführung der QR-Rechnung legt der Finanzplatz Schweiz mit
tatkräftiger Unterstützung der Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft
den Grundstein für digitale Finanzabläufe. Die QR-Rechnung schlägt da-
bei eine Brücke zwischen der papierbasierten und der digitalen Welt, da
sie sowohl am Postschalter als auch fürs Mobile Banking und E-Banking
genutzt werden kann. Einen Schritt weiter geht eBill, die bereits heute
ein nahtloses digitales Bezahlen ermöglicht. Mehr Informationen unter
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Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG20
Die Mission ist klar: Die Schweiz hat 2017 Ja
gesagt zur Energiewende, sich zum Pariser
Klimaabkommen bekannt. Der Bundesrat
hat «Netto Null» bis 2050 beschlossen. Trotz-
dem scheinen wir vor einer grünen Ampel zu
stehen, ohne dass jemand losfährt.
«Energiewende» ist mittlerweile fast schon ein
abgenutzter Begriff. Er bedeutet, wegzukom-
men von fossilen Energieträgern und vollstän-
dig auf erneuerbare Energien umzustellen. Aber
wie genau funktioniert Energiewende? Dies
scheint doch nicht so klar zu sein, sonst würde
der Umbruch nicht so langsam vorankommen.
Es gilt, das nachhaltige Energiesystem auf ver-
schiedene Pfeiler abzustützen. Effizienz ist dabei
die billigste und umweltfreundlichste Energie.
Denn jede nicht verbrauchte Kilowattstunde
muss auch nicht erzeugt werden. In diesem Be-
reich haben wir in den vergangenen Jahrzenten
ganz unbemerkt grosse Fortschritte gemacht.
Beispielsweise bei der Bauweise von Gebäuden:
Hier lag der Energieverbrauch für Heizenergie
in einem typischen Neubau aus dem Jahr 1975
noch bei 220 Kilowattstunden pro Quadrat-
meter Energiebezugsfläche, in den Mustervor-
schriften der Kantone von 2008 waren bereits
nur noch max. 48 Kilowattstunden zugelassen,
in den aktuellenVorschriften (2014) nur noch 35
Kilowattstunden. Das Energieeffizienz-Potenzi-
al ist noch lange nicht ausgeschöpft.
Energieeffizienz bedeutet nicht, asketisch zu
leben, sondern bei gleichbleibendem Komfort
weniger Energie zu verbrauchen. Trotzdem gilt
es, unseren Energiekonsum kritisch zu hinter-
fragen. Muss denn das Büro im Sommer wirklich
auf 18°C gekühlt und im Winter auf 25°C geheizt
sein oder würden nicht auch durchgehend 20-
21°C ausreichen? Die fortschreitende Digitali-
sierung bringt uns Smart Grid und Smart Home,
die uns beim sinnvollen, sparsamen und kom-
fortablen Energieverbrauch unterstützen. Die
bei möglichst hoher Energieeffizienz noch be-
nötigte Energie kann problemlos aus erneuer-
baren Quellen gewonnen werden. Auch in der
Schweiz! Die nachhaltig nutzbaren Potenziale
für Energie aus Sonne, Wasser, Wind, Biomas-
se und Geothermie sind absolut ausreichend.
Der Betrieb solcher Anlagen ist auch durchaus
wirtschaftlich, wenn denn über die gesamte Le-
bensdauer einer Anlage gerechnet wird. Bereits
heute ist in der Schweiz Solarstrom am güns-
tigsten. Die Schwierigkeit hier ist, dass Äpfel
mit Birnen verglichen werden: Bei erneuerba-
ren Energien wird mit Vollkosten gerechnet, bei
Energiepolitik
Stimme aus Bern:
Ausreden gibt es immer, Chancen nicht
fossilen Energien eine quersubventionierte Mi-
schrechnung, die die Umweltschäden in keiner
Weise mitberücksichtigt. Natürlich braucht das
nachhaltige Energiesystem der Zukunft auch in
zunehmendem Mass Speicherkapazitäten. Und
auch diese auf- und auszubauen, lohnt sich!
Denn Speicher lassen ganz neue Geschäftsmo-
delle zu. Fortschrittliche Unternehmen – und
damit nicht nur Energieversorger – bereiten
sich darauf vor.
Wir haben die Technik und wir haben die Fach-
leute, die sie mit ihrem Knowhow einzusetzen
wissen. Was es nun noch braucht, ist die Bereit-
schaft, umzudenken und das Vertrauen, dass
unsere Fachleute ihren Job gut machen. Ich bin
– und mit mir weltweit unzählige Persönlich-
keiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesell-
schaft – überzeugt, dass die Investition in ein
nachhaltiges, breit abgestütztes, stabiles, zu-
kunftsfähiges Energiesystem unzählige Chan-
cen, Sicherheit und langfristige Stabilität mit
sich bringt! Und die einzig gangbare Lösung ist!
Führende Energiefirmen haben die Wende be-
reits vollzogen. Denn Ausreden gibt es immer,
Chancen nicht. Der Markt wird nachziehen, ge-
meinsam werden wir es schaffen.
Text verfasst von Alexandra Märki, Co-Geschäftsführerin AEE SUISSE
Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG 21Energiepolitik
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Über die AEE SUISSE
Die AEE SUISSE vertritt als Dachorganisation
der Wirtschaft für erneuerbare Energien und
Energieeffizienz die Interessen von 31 Bran-
chenverbänden und deren rund 15'000 Mit-
gliedern, der Unternehmungen und der Ener-
gieanbieter aus den Bereichen erneuerbare
Energien und Energieeffizienz. Ihr Ziel ist es,
die Öffentlichkeit und Entscheidungsträger zu
informieren, für eine nachhaltige Energiepoli-
tik zu sensibilisieren und sich aktiv an der Ge-
staltung der wirtschaftlichen und energiepo-
litischen Rahmenbedingungen auf nationaler
und regionaler Ebene zu beteiligen.
www.aeesuisse.ch
Allianz Schweizer Energiewirtschaft für ein wirksames
Finanzierungsmodell von erneuerbaren Energien
Eine Allianz der Schweizer Energiewirtschaft, bestehend aus den grossen Energieversorgungsun-
ternehmen, den Stadtwerken und verschiedenen Branchenverbänden verlangt vom Bundesrat ein
wirksames und marktnahes Finanzierungsmodell für erneuerbare Energien, das die herrschende
Blockade bei den Inlandinvestitionen beendet und die Versorgungssicherheit gewährleistet. Ge-
fordert werden u.a. ein verbindlicher Ausbaupfad für erneuerbare Energien und die Einführung
von wettbewerblichen Ausschreibungen mit gleitender Marktprämie unter Berücksichtigung eu-
ropäischer Regulierungsrichtlinien.
Die Versorgungssicherheit der Schweiz muss auch in Zukunft gewährleistet werden. Zudem will
die Schweiz die Energiestrategie 2050 umsetzen und bis 2050 klimaneutral werden. Um diese Ziele
zu erreichen, müssen geeignete Rahmenbedingungen für den Ausbau der erneuerbaren Erzeu-
gungskapazitäten in der Schweiz geschaffen werden. Aktuell fehlen die Investitionsanreize für den
Erhalt und Ausbau der heimischen erneuerbaren Energie. Der Bau erneuerbarer Kraftwerke muss
deshalb dringend beschleunigt werden.
Auf Initiative der AEE SUISSE haben Unternehmen und Branchenverbände gemeinsam Eckpunkte
eines marktnahen Finanzierungsmodells diskutiert, das von allen Beteiligten getragen wird und
auf den bestehenden Regeln aufbaut. Die Allianzpartner sind sich einig, dass der Ausbau und die
verstärkte Marktintegration der neuen Technologien wesentlich zur Versorgungssicherheit auf
dem gewohnt hohen Niveau beitragen. Die Ausgestaltung des Modells hat insbesondere auch
zum Ziel, Anreize zur Stromerzeugung im Winterhalbjahr zu setzen.
Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG22 Interview
David Garcia, Gründer und VR Fundamenta
Group Holding AG, im Interview von Helmuth Fuchs
Moneycab: Herr Garcia, die letzten beiden
Jahre der Fundamenta Group waren geprägt
vom Börsengang der Fundamenta Real Esta-
te AG, der Lancierung neuer Investmentge-
fässe und Dienstleistungen, der Expansion
nach Deutschland und auch von Neustruk-
turierungen im Verwaltungsrat der Gruppe.
Wie sieht Ihre Strategie für die kommenden
Jahre aus, welche Schwerpunkte haben Sie
definiert?
David Garcia: In der Tat können wir mit der Ent-
wicklung der Gruppe sehr zufrieden sein. Wir
dürfen heute, nach 14 Jahren als Immobilien-
Asset-Manager, mit fast 60 Immobilien- und Fi-
nanzspezialisten, international 15 substantielle
Investment-Gefässe und Mandate managen. Un-
sere Aufgabe ist es, die insgesamt ca. 6’000 Woh-
nungen, 30 Entwicklungsprojekte und knapp
300 Gewerbe-Einheiten weiterhin zielführend
und mit Bedacht zu managen, weiterzuentwi-
ckeln und dabei allen Anspruchsgruppen ge-
recht zu werden.
«Unser Ziel ist, weiterzuwachsen,
die vorhandenen Ressourcen zu ska-
lieren und in den nächsten 5 Jahren
den Bestand auf mindestens 10’000
Wohnungen und 1’000 bis 1’500
Gewerbeeinheiten zu steigern.»
D. Garcia, Gründer  VR Fundamenta Group Holding AG
David Garcia, Gründer und VR Fundamenta Group Holding AG
Wir spüren zunehmend, dass Immobilienbesit-
zer aller Art (Pensionskassen, Family Offices, In-
stitutionelle etc.) einen immer grösseren Bedarf
an Immobilien-Know-how haben und vermehrt
auf ganzheitlich agierende, spezialisierte Immo-
bilien-Manager zurückgreifen. Wir nehmen im-
mermehrsolcherMandateanundkönnenunse-
ren Auftraggebern den vollen Zugriff auf das Im-
mobilien-Kompetenzzentrum der Fundamenta
Group bieten. Insgesamt ändern wir die be-
währte Strategie nicht. Wir erweitern die Beste-
hende um dieses Dienstleistungsangebot und
versuchen weiterhin mit Kompetenz und Ver-
lässlichkeit, unseren Job zu machen.
Wie ist die Expansion in Deutschland durch
die Corona-Krise beeinflusst, wie wirkt sie
sich auf das Schweizer Geschäft aus?
Wir sind vor knapp 3 Jahren operativ in Deut-
schland gestartet. Mittlerweile durften wir
schon fast 300 Millionen Euro an Neugeldern
für unseren Fond «Wohnen Deutschland» ein-
sammeln und haben mit einem interdiszip-
linären Experten-Team, mit Sitz in München,
insgesamt schon ein Investmentvolumen von
Euro 450 Mio. umgesetzt. Der Fonds inves-
tiert in Wohnimmobilien im mittleren Miet-
preis-Segment und fokussiert sich dabei auf
Bestandes-Liegenschaften in wachstumsstar-
ken Grossstädten und deren jeweiligen Bal-
lungsräumen. Wir erzielten in den ersten zwei
Jahren Netto-Gesamtrenditen von 7,2% und
7,0% sowie Cash-Flow-Renditen von jeweils
3,5%, womit wir insgesamt über den Erwartun-
gen lagen.
«Im Gegensatz zur Schweiz, wo wir
schon seit 14 Jahren tätig sind und
ein breites Netzwerk an gefestigte
Beziehungen pflegen, leidet die
Geschäftseinheit aus Deutschland
schon sehr unter dem Lockdown.»
Wir dürfen unsere Investoren, Interessenten und
Immobilienlieferanten nicht besuchen und kön-
nendaherunserProdukt,sowieunsereDienstleis-
tungen nicht wirklich vorstellen. Auch wenn wir
wöchentlich 300-400 Telefonate und Video-Kon-
ferenzen durchführen, sind kurzfristige Akquisi-
tionserfolge, bis auf wenige, sehr erfreuliche Aus-
nahmen, einfach nicht realistisch. Dennoch sind
wir sehr zuversichtlich, dass wir in den nächsten
Wochen wieder in direkten Kontakt mit unseren
Geschäftspartnern treten können und die inten-
siven Vorleistungen wieder Früchte tragen.
Auf das Geschäft des Mutterhauses in der
Schweiz hat der Lockdown resp. die kurzfristige
Verlangsamung in Deutschland, keinen Einfluss.
Die zwei Geschäftseinheiten operieren vollkom-
men eigenständig und werden in der Holding
zusammengeführt.
Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG 23Interview
Um KMU zu entlasten hört man immer wie-
der die Forderung, dass Vermieter jetzt den
Mietern mit Reduktionen oder Mieterlass
entgegenkommen sollen, da die Immobilien-
branche am wenigsten von der Krise betrof-
fen sei. Wie beurteilen Sie diese Forderung,
welchen Einfluss könnte sie auf den Ge-
schäftsgang der Fundamenta Group haben?
Dieses Thema ist nicht einfach und schon gar
nicht mit simplen Ideen zu lösen. Das den Be-
troffenen und vor allem den in Gefahr geratenen
KMU, geholfen werden muss, ist klar. Unterneh-
mer, die auf eine nachhaltige Wertschöpfung
setzen, sind es sich gewohnt, Reserven für den
Notfall zu bilden, in verschiedenen Szenarien zu
denken und ein Geschäft mit Weitsicht zu len-
ken. In diesem konkreten Fall können die Unter-
nehmer aber absolut nichts für die Probleme,
die sie mit voller Wucht trafen oder immer noch
treffen. Sie wurden vom Lockdown überrascht.
«Der Staat hat massiv in die Gesell-
schaft und Wirtschaft eingegriffen,
alles stillgelegt und jedem Unterneh-
mer die komplette Handlungsfreiheit
entzogen. Es ist daher auch Aufgabe
des Staates, den Unternehmungen
zu helfen.»
ObauchdieImmobilienbesitzerHilfeleistenund
auf Mietzinsen verzichten sollen, muss partner-
schaftlich diskutiert werden. Die Immobilien-
branche zeigt sich bisher mehrheitlich koopera-
tiv und offen,Wege zu finden. Ich bin überzeugt,
dass man faire und vor allem zielführende Mo-
delle entwickeln kann, die schnell und leistungs-
gerecht helfen können. Sich als Staat und Verur-
sacher des Lockdown, dem Dialog und der Ver-
antwortung entziehen und den Immobilienei-
gentümern ein einseitiges Opfer aufzuerlegen,
wäre meiner persönlichen Meinung nach, nicht
richtig.
Auf die Fundamenta Group, als unabhängiger
Asset Manager ohne Nostro-Positionen, hat
dieses Thema finanziell keinen direkten Einfluss.
Operativsindwiraberselbstverständlichtagtäg-
lich gefordert, faire Lösungen zwischen den von
uns betreuten Immobilieninvestoren, die meis-
tens Pensionskassen oder Family Offices sind,
und den betroffenen KMU zu finden.
Der gesamte Immobiliensektor hat sich in
den letzten Jahren als ziemlich krisenresis-
tent gezeigt. Welche Entwicklungen erwar-
ten Sie für die kommenden Jahre, wo sehen
Sie zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten, wo
ist Vorsicht geboten?
Immobilien haben sich in den letzten 20 Jah-
ren, von einer bei institutionellen Investoren
schwach vertretenen Asset Klasse zu einer der
weltweit wichtigsten Asset Klassen überhaupt
entwickelt. Obwohl Immobilieninvestitionen
volumenmässig signifikant und absolut system-
relevant für ein Land sind, haben sich die Immo-
bilienbesitzer und die ganze Immobilienbran-
che nicht mit derselben Geschwindigkeit pro-
fessionalisiert. Die nächsten 20 Jahre werden für
alle im Immobilen-Business tätigen Investoren
und Unternehmer anspruchsvoller und werden
ihnen deutlich mehr Wissen und Erfahrung ab-
verlangen. Was von immer tieferen Zinsen, re-
kordhoher Marktliquidität, stetig höheren Be-
wertungen und stabilen Cashflows getragen
wurde, muss jetzt mit Professionalität und Weit-
sicht angereichert und weitergeführt werden,
will man auch künftig gute Resultate erzielen.
Nachhaltige Sanierungen, steigende Energiekos-
ten, Elektrosmog, alternative Energieformen und
Heizungssysteme,neueMobilitätskonzepte,Digi-
talisierung, Internet der Dinge, Verlagerungen
ins Online-Geschäft, künstliche Intelligenz, Ge-
sundheits- und Sicherheitskonzepte in Büros und
Wohnungen, Urbanisierung, Verdichtung, Repo-
sitionierungen, demographische Entwicklungen,
aktiveres Mietermanagement, neue Wohn- und
Arbeitsformen, Homeoffice, Coworking – alles
Stichworte für neue Herausforderungen: Vieles
wird anders und anspruchsvoller.
«Nachhaltiges und durch profundes
Know-how abgestütztes Mana-
gement wird zu einer zwingenden
Grundvoraussetzung und nicht
nur zu einer Option.»
Zusätzliche Möglichkeiten sehe ich vor allem
in den nächsten 2 Jahren. Die wirtschaftlichen
Verwerfungen werden bei schwach finanzierten
oder nicht wirklich tragfähigen Liegenschaften
und Projekten zu Problemen führen, was kapi-
talstarken und nachhaltigen Immobilienprofis
zusätzliche Chancen eröffnet.
Auch wenn die weiterhin ultratiefen Zinsen,
hohe Liquidität und die nach wie vor sehr ro-
buste Nachfrage nach Immobilienanlagen den
Markt weiterhin stützen, wird es situativ gute
Möglichkeiten geben, zu attraktiven Bedingun-
gen zukaufen zu können.
Die Corona-Krise hat die grosse Mehr-
heit der Büroangestellten ins Homeoffice
gezwungen. Wie haben Sie diese neue
Situation erlebt und wo sehen Sie mögliche
Veränderungen am Büromarkt? Wird es
substantielle Veränderungen geben?
Wir sind natürlich genau so überrascht worden
wie alle anderen Unternehmen, konnten aber
sehr gut und schnell auf die neuen Gegeben-
heiten reagieren. 70% der Mitarbeiter arbeiten
bis Ende Mai von zu Hause aus und pflegen über
Videokonferenzen und Calls den Kontakt zu säm-
tlichen Mitarbeitern, Partner und Anspruchs-
gruppen. Kurzfristig macht die Arbeit zu Hau-
se sogar Spass. Aber eben nur kurzfristig. Die
grosse Mehrheit kann es kaum erwarten, wieder
ins Büro zu kommen. Das Büro bleibt ein Ort der
Begegnungen, des direkten und kreativen Aus-
tausches, der persönlichen Kritik, Anerkennung,
Motivation, Leistungsoptimierung und damit
auch positiven Persönlichkeitsentwicklung.
Die Bürolandschaft wird sich kaum radikal ver-
ändern. Dennoch wird die aktuelle Gesundheits-
krise Spuren hinterlassen. Das Thema Gesund-
heit und der Schutz vor ansteckenden Krankhei-
ten wird ziemlich sicher zu einem neuen Stan-
dardthema werden und uns auch in Zukunft
beschäftigen. Wir sind nun darauf sensibilisiert,
werden uns mehr Fragen stellen und auch neue
Ansprüche entwickeln. Büroangestellte werden
grossflächigere Bürokonzepte mit wirkungsvol-
len Schutzkonzepten einfordern und die Unter-
nehmungen in die Pflicht nehmen. Backoffice-
Arbeitsplätze mit durchschnittlich 10 Quadrat-
meter Nutzungsfläche (inkl. Nebenräume) sind
vermutlich kaum mehr umsetzbar. In der neu-
en Welt der Videokonferenzen wird man auch
wesentlich mehr Sitzungs- und Konferenzräu-
me benötigen um ungestört und vertraulich,
per Video, kommunizieren zu können. Die ein-
gesparten Reise- und Hotelkosten wird man
in eine bessere Büroinfrastruktur investieren.
Insgesamt und nach Abzug der wegfallenden
Flächennachfrage, durch die etwas höheren
Homeoffice-Raten, wird die Büro-Flächen-Nach-
frage tendenziell eher steigen.
Mit der Anlagestiftung Fundamenta Group
Investment Foundation haben Sie ein wei-
teres Standbein für die Gruppe geschaffen.
Wie entwickelt sich die Stiftung, welche
Kunden möchten Sie gewinnen?
Mit der Fundamenta Group Investment Foun-
dation bieten wir Schweizer Vorsorgeeinrich-
tungen den Zugriff auf unser Immobilien-Kom-
petenzzentrum. Im Juni 2019 nahmen wir die
Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG24
operative Tätigkeit auf; rund 50 Vorsorgeeinrich-
tungen schenkten uns das Vertrauen. Dank un-
serer Stärke im Beschaffungs- und Transaktions-
wesen ist es uns gelungen, die zugesprochenen
Mittel aus der ersten Kapitalemission von CHF
100 Mio. in weniger als einem Jahr strategie-
konform zu investieren. Wir sind zurzeit in der
Vorbereitung für eine weitere Kapitalerhöhung.
Das an der SIX kotierte Investmentgefäss
Fundamenta Real Estate AG, das von Ihrer
Gruppe gemanagt wird, hat nach einem
erneuten Rekordjahr 2019 und einem um
38,8% auf 14.4 Millionen Franken gestiege-
nen Gewinn, die Ziele erreicht und teilweise
übertroffen. Sie waren Anfang März noch
zuversichtlich, die Ziele für 2020 zu errei-
chen. Wie sieht es jetzt aus?
Der Markt antizipiert weitgehend einen relativ
krisenresistenten Wohnungsmarkt. Das zeigt
sich auch an der Entwicklung der Aktie.
«Die Fundamenta Real Estate AG
(Portfolio CHF 905 Mio.) gehört im
laufenden Jahr zu den solidesten
Performern im Schweizer
Aktienumfeld.»
Die konsequente Ausrichtung auf ein attrakti-
ves Wohnimmobilienportfolio und eine vielver-
sprechende Entwicklungspipeline stützen die
Ertragskraft. Insofern hat sich die Einschätzung
des Verwaltungsrates nicht verändert.
Die Corona-Krise beschäftigt gerade die
ganze Welt. Wie erleben Sie diese Gesund-
heits- und Wirtschaftskrise als Privatperson
und Unternehmer?
Mich hat schockiert mit welcher Oberflächlich-
keit und Naivität die Welt in diese Krise gestürzt
ist. Ich dachte immer, dass wir mit der WHO
einen verlässlichen Partner haben, der die Welt
vor solchen Pandemien warnt und über genü-
gend Instrumente, Kompetenz, Durchschlags-
kraft und Objektivität verfügt, um solche Situ-
ation frühzeitig zu erkennen und besonnen zu
reagieren. Dass die Welt dann ohne Zahlen- und
Faktenbasis, überhastet und panisch reagiert
hat, war eigentlich verständlich. Nun haben wir
aber endlich erstes, belastbares Zahlenmaterial
um zu erkennen, dass wir diese Gesundheits-
krise mit geeigneten Massnahmen in den Griff
bekommen können und werden. Als Unterneh-
mer habe ich nun die Hoffnung, dass sich die
Staaten, insbesondere natürlich die Schweiz,
um geordnete, leistungsgerechte Hilfen für Un-
Moneycab.com
Helmuth Fuchs
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ternehmen und soziale Lösungen für die Bürger
bemühen. Wir brauchen jetzt Pragmatismus,
Flexibilität, Vertrauen und Leadership – keine
Hahnenkämpfe und kleinkarierte Denkmuster.
Grosse Probleme brauchen grosse Lösungen.
Machen wir jetzt alles richtig, kommen wir alle
gestärkt und besser aufgestellt aus der Krise.
Sie haben im letzten Jahr die Position des
Verwaltungsratspräsidenten abgegeben
um sich im Verwaltungsrat vermehrt um
strategische Projekte zu kümmern. Welches
Projekt beschäftigt Sie am intensivsten, wo-
für wenden Sie am meisten Energie auf?
Im Wesentlichen beschäftige ich mich mit der
Identifikation und Vorbereitung von neuen
Marktchancen oder wichtigen Kooperationen,
wirke bei der Betreuung von Grosskunden mit
undpflegeeinenTeildesNetzwerkesderGruppe.
Des Weiteren bin ich für die Geschäftsleitung
und den Verwaltungsratspräsidenten Sparring-
partner und begleite Sondersituationen in Füh-
rung und Vertrieb. Selbstverständlich sind ein
Mitwirken zur Erhaltung und Weiterentwick-
lung der Unternehmenskultur, sowie der Strate-
giefindung auf Ebene der Länder und Holding,
Pflichtaufgaben. Insgesamt verwende ich 50%
meiner Arbeitszeit für diese fordernde aber
hoch interessante Aufgabe als aktiver Gründer
und Verwaltungsrat der Gruppe.
Um sich selbst neue Perspektiven zu eröff-
nen, haben Sie letztes Jahr ein grosses Stück
des Jakobweges absolviert. Was waren Ihre
Erfahrungen, was ist geblieben?
Ja, das war eine unglaublich wertvolle Erfah-
rung. In Pamplona gestartet, bin ich während
29 Tagen alleine quer durch Spanien gewandert
und nach 730 Kilometer in Santiago de Com-
postela angekommen. Diese Ruhe der Wälder,
Berge, Wege, Flussbette war einfach magisch.
Ich durfte auf dem Weg ca. 120 Dörfer und ei-
nige wenige Städte in Reinkultur erleben und
ausnahmsweise spontan und ohne echten Plan
unterwegs sein. Einfach traumhaft. Selbstver-
ständlich haben mich die vielen Hürden für die
Suche nach einem einfachen Schlafplatz oder
einer warmen Mahlzeit schon auch herausgefor-
dert. Aber es hat gut getan. Diese Reise ins echte
und unverzerrte Ich sollte mir die Gelegenheit
geben, einen echten Abstand zur Gesellschaft,
zum Business, zu Freunden und zur Familie zu
gewinnen – was auch gelungen ist.
Erst mit diesem Abstand war es mir möglich, mir
selber ganz neue und vor allem ehrliche Fragen
zu stellen. Fragen die alte und vielleicht unge-
wollte Prägungen und Verhaltens- oder Denk-
muster auf den Prüfstand stellten. Ich wollte
einfach herausfinden wieviel David noch in mir
steckt.
Selbstverständlich sind 80% derVorsätze wieder
versandet – alles andere wäre unrealistisch. Wir
Menschen sind die Summe von Erfahrungen,
Gewohnheiten und festgefahrenen Denkmus-
ter. Dennoch ist es mir gelungen ein zwar be-
kanntes aber für mich völlig neues Gefühl auf-
zubauen. Ein ehrliches und stetiges Gefühl der
Dankbarkeit. Dankbarkeit für das Erreichte und
Vorhandene- in jeglicher Hinsicht. Das war es
was mir im Leben fehlte. Echte Dankbarkeit.
Zum Schluss des Interviews haben Sie
zwei Wünsche frei, sie sehen diese aus?
Ich wünsche mir, dass die vielen verunsicherten
oder wirtschaftlich geschädigten Menschen,
eine schnelle und faire Unterstützung erhalten,
die eigenen Stärken und Kräfte bündeln, aus den
schwierigen Erfahrungen wertvolle Schlüsse zie-
hen und gestärkt, sowie voller Tatendrang und
Freude, aus der aktuellen Situation kommen.
				 Interview von Helmut Fuschs
Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG 25
Ihre Bedürfnisse – unsere Kernkompetenzen
Vor über 60 Jahren lancierte die TELAG Telefondienstleistungen als
erstes Unternehmen in der Schweiz und Europa. Inzwischen hat sich
viel verändert. Die Dienstleistungspalette ist breiter, die Herausfor-
derungen sind grösser geworden. Doch eines ist gleichgeblieben:
Das Bedürfnis der Kunden nach persönlichem Kontakt und wertschät-
zendem Kundendialog. Seit unseren Anfängen stehen wir den kleinen
und mittelständischen Unternehmen als vertrauensvoller Partner mit
unserer grossen Erfahrung im Kundendialog und umfangreichem
Know-how im professionellen Kundenservice zur Seite.
Jede Kundenbeziehung beginnt mit einem ersten Kontakt. Oftmals fin-
det dieser nicht persönlich statt, sondern erfolgt per Telefon oder E-Mail.
Wird der Kunde freundlich und professionell begrüsst und fühlt er sich
mit seinem Anliegen ernst genommen, steigt nachweislich die Wahr-
scheinlichkeit für eine erfolgreiche zukünftige Zusammenarbeit. Damit
aus möglichst vielen Erstkontakten langfristige Kundenbeziehungen
werden, unterstützen wir Unternehmen mit unseren Service-Dienstleis-
tungen über alle Kommunikationskanäle hinweg: am Telefon, per E-Mail
oder Chat. Erfahrene und gut ausgebildete Mitarbeitende garantieren,
dass jeder Kundenkontakt im Firmennamen freundlich und professionell
bearbeitet wird – 24 Stunden am Tag und in 4 Sprachen. Ein professio-
neller und wertschätzender Kundenservice sowie ein tiefes Verständ-
nis für die Anliegen der Kunden erweist sich regelmässig als wichtiger
Erfolgsfaktor für eine hohe Kundenzufriedenheit.
Häufig stellt eine gute Erreichbarkeit Unternehmen vor Herausforder-
ungen. Die Combox-Nachricht und der spätere Rückruf ist heute keine
Option mehr. Die Kunden möchten in Echtzeit bedient werden. Mit viel
Expertise und Gespür für die Kundenanliegen stellen wir mit unserem
Team diese Verfügbarkeit sicher. Als zentrale Schnittstelle kümmern wir
uns darum, dass sich unsere Kunden auf ihr Kerngeschäft konzentrieren
können – in dem Wissen, dass ihre Kunden in guten Händen sind.
Partnerschaftlich lösen wir die folgenden Aufgaben
und Herausforderungen für KMU: Telefonservice
Mit unserem Telefonservice stellen wir Ihre Erreichbarkeit sicher. Die An-
rufe werden stellvertretend in Ihrem Namen entgegengenommen. Wir
informieren und begleiten Ihre Kunden in den gewünschten Sprachen,
holen die relevanten Informationen ein und leiten Ihnen diese umgehend
auf Ihrem Wunschkanal weiter. Damit schaffen wir für Ihre Kunden ein
ganz besonderes Gefühl der Kundenbetreuung.
Telefonzentrale
Sich bei der Kontaktaufnahme zuerst durch ein digitales Auswahlmenu zu
kämpfen, um den richtigen Anprechpartner zu finden, empfinden viele
Kunden als unangenehm und störend. Den Unterschied macht die direk-
te Kommunikation. Als Ihre externe Telefonzentrale übernehmen wir die
gesamte Anrufbeantwortung, Telefonvermittlung und Nachrichtenüber-
mittlung. Spezialisierte Mitarbeitende nehmen die eingehenden Anrufe
innert kürzester Zeit entgegen und verbinden den Anrufenden direkt und
korrekt mit dem gewünschten Mitarbeiter im Betrieb. Nachrichten und
Meldungen von Anrufern werden den abwesenden Mitarbeitern unver-
züglich mitgeteilt.
Helpdesk / Pikettdienst / Notrufzentrale
Die Erwartungshaltung der Kunden ist hoch: Die Pikettorganisation sollte
sich während der Nacht und am Wochenende nicht von der Kundendien-
storganisation zu Bürozeiten unterscheiden. Für Service-Organisationen
gewährleisten wir als Dispo-Zentrale an 365 Tagen, rund um die Uhr, die
Erreichbarkeit. Die Anrufer erhalten präzise Auskunft und erste Problem-
lösungsvorschläge. Im Bedarfsfall wird der entsprechende Servicetechni-
ker aufgeboten. Der Einsatz wird überwacht, bis er abgeschlossen ist.
Erfolgsfaktoren Mitarbeiter und Qualität
Unsere langjährigen Mitarbeiter/innen verfügen über eine solide Ausbil-
dung, umfassende Berufserfahrung, sind mehrsprachig (standardmässig
Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch) und kommunikativ wie
inhaltlich bestens geschult. Qualität ist für uns nicht nur Anspruch, son-
dern seit über 60 Jahren Verpflichtung. Deshalb werden alle unsere Pro-
jekte durch qualitätssichernde Massnahmen wie Monitorings, Coachings
und Schulungen begleitet. Als erster Contact Center Dienstleister in der
Schweiz haben wir zudem bereits 1999 ein Qualitätsmanagement Sys-
tem nach ISO 9001:2015 eingeführt. Regelmässige Audits belegen unsere
Service-Exzellenz.
Fazit
Mit unseren kundenorientierten Dienstleistungen und bedarfsgerechten
Lösungen bieten wir echten Mehrwert für KMU, um im Kundendialog und
der persönlichen Kundenbetreuung zu punkten. Einen direkten, profess-
ionellen und qualitativ hochstehenden Service sowie das Verständnis für
die Anliegen der Kunden erleben wir regelmässig als Schlüssel zu einer er-
folgreichen Zusammenarbeit. Neben der zertifizierten Qualität, Flexibilität
und Erfahrung sind es vor allem unsere Werte, die uns auszeichnen und
mit den Schweizerischen KMU verbinden.
Gerne präsentieren wir Ihnen unsere Dienstleistungen
Béla Takacs, Key Account Manager, freut sich über Ihre Kontaktaufnahme:
Telefon 044 276 44 80 (bela.takacs@telag.ch)
Kommunikation
TELAG AG · Hardturmstrasse 101 · 8005 Zürich
Telefon 044 276 44 44 · info@telag.ch · www.telag.ch
Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG26 Strategie
Eine Strategie ohne Umsetzungsmassnahmen ist wenig sinnvoll. Klar
werden Aspekte wie das Aufzeigen eines gemeinsamen Zieles oder
die Antwort nach demWeg dorthin durch das Strategiedokument be-
antwortet. Leider werden dadurch aber noch keine konkreten Hand-
lungen und Aktionen angestossen. Die Veränderung entsteht durch
Strategie plus Umsetzungsaktivitäten.
Worauf sollte ich achten?
Keine Strategieumsetzung ist wie die andere. Selbst in der gleichen Bran-
che gibt es teils grosse Unterschiede. Allen gemein ist aber der Anspruch,
sich Zeit zu geben. Kriechen, gehen, rennen bewahrheitet sich auch heute
immer wieder. Diejenigen, die beständig und voller Energie und Überzeu-
gungskraft ihr Vorhaben mit viel Disziplin vorantreiben, werden schliess-
lich auch das gewünschte Resultat erreichen (sh. dazu auch unseren Fach-
beitrag: Strategie – Mittels Planung schneller zum Erfolg).
Eine erfolgreiche Strategieumsetzung ist natürlich von den richtigen
Schlüsselleuten abhängig. Die richtigen Leute auf den richtigen Plätzen
muss als Leitsatz gelten. Man darf davon ausgehen, dass sich die grosse
Mehrheit einer Belegschaft nicht von selbst bewegt. Darum ist es beson-
ders relevant, die wichtigsten potentiellen Verbündeten und die Kraft-
felder zu kennen.
•	 Welche Personen sind in der Lage, wichtige Arbeitsschritte zu leiten?
•	 Wem gelingt es, im Sinne der Strategie allfällig Unschlüssige für die
	 richtige Seite zu motivieren?
Strategie –
Tun und nichts als Tun!
Erfolgreiche Strategieumsetzung zielt ganz klar darauf ab, erst die rich-
tigen Leute zu bestimmen und dann die Massnahmen festzulegen. Es
sei hier nochmals festgehalten, dass das ausdrückliche Commitment der
Führungscrew und der Schlüsselpersonen ein ausdrückliches Muss für
das Gelingen der Strategieumsetzung darstellt.
Ein KMU kann es sich nicht leisten, bei solch zentralen Veränderungen
auf dieser Stufe Reibungsverluste in Kauf zu nehmen.
Ich war einmal mit der Restrukturierung eines Unternehmens
betraut. Der Inhaber wollte wissen, mit welchen konkreten, stra-
tegischen Massnahmen noch etwas zu retten wäre. Als der Sanie-
rungsplan stand, wollte ich im Umkehrschluss wissen, ob er bereit
sei, die zur Umsetzung notwendige Zeit und Energie zu investie-
ren, denn es war offensichtlich, dass es kein lockerer Spaziergang
werden würde. Und so bestätigte sich meine Vermutung: Er per-
sönlich hatte bereits innerlich resigniert. Eigentlich war für ihn,
auf emotionaler Ebene, bereits klar gewesen, dass er mit der Selb-
ständigkeit aufhören wollte. Er brauchte einfach noch einen letz-
ten Kick, eine neutrale Einschätzung der Situation, um über seinen
Schatten zu springen. Die Sanierung hätte gelingen können, wäre
jedoch zum Scheitern verurteilt gewesen, da der Inhaber selbst
nicht zur Weiterführung bereit war.
Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG 27
von Gunten Executive Partner AG · Pascal von Gunten
Telefon 079 755 28 54 · Böhlstrasse 17 · 9300 Wittenbach
info@vongunten-partner.ch · www.vongunten-partner.ch
Welche Rolle spielt die Kommunikation?
Strategieumsetzung ist Veränderungsmanagement. Veränderungen wie-
derum rufen Ängste, Widerstände und Befürchtungen hervor. Auf solche
Gefühle und Emotionen muss man eingehen und diese zur Sicherstellung
einer erfolgversprechenden Umsetzung unbedingt ernstnehmen.
In einem Veränderungsprozess kommt der Kommunikation eine ent-
scheidende Bedeutung zu. Nur durch Kommunikation kann die gemein-
same und einheitliche Interpretation sichergestellt werden. Sie führt
dazu, dass Mitarbeitende auch bei unpopulären Massnahmen erstaun-
lich bereitwillig mitmachen – vorausgesetzt, die Ziele sind verstanden
und akzeptiert. Gerade in einem Change-Prozess kann nicht genügend
wiederholt werden, was das übergeordnete Ziel genau sein soll. Der Pro-
motor des Wandels wird fast zwangsläufig mit der Aussage konfrontiert,
dass er sich bezüglich der Zielsetzung wiederhole. Dennoch scheint es
besser zu sein, die Ziele bei verschiedenen Gelegenheiten erneut zu er-
wähnen, als darauf zu vertrauen, dass nach einer einzigen Bekanntga-
be alle Mitarbeitenden Bescheid wissen. Ziel der Kommunikation ist
es, die Wandlungsbereitschaft kommunikativ zu verändern, indem sie
Überzeugungsarbeit leistet. Dies gelingt nicht durch reine Information.
Der direkte, offene Dialog ist der Schlüssel zu den Bedürfnissen und An-
liegen der Mitarbeitenden. «Management by wandering around» und
somit der direkte Kontakt mit der Front unterstützt dabei.
Damit Wandel gelingen kann, muss er von den betroffenen Mitarbei-
tenden unterstützt und akzeptiert werden. Bindet man die Betroffenen
gleichzeitig noch in die Umsetzungsphase und Entscheidungsfindung
ein, kann dies sehr wünschenswerte, positive Konsequenzen haben:
•	 bessere Entscheidungen – praxisgerechtere Lösungen
•	 Erzeugen intrinsischer Motivation
•	 Identifikation mit dem Unternehmen
Schenkt man den Betroffenen hingegen zu wenig Beachtung, kann es
passieren, dass sie den Wandel ablehnen, weil sie ihn als Bedrohung em-
pfinden. Widerstände können die Folge sein. Sie treten meist dann auf,
wenn ein Wandel, natürlich immer aus der Sicht des Individuums, ge-
gen ein oder mehrere menschliche Bedürfnisse wie Komfort, Ansehen,
Neuigkeit, Selbsterhaltung, Risikolosigkeit, Ökonomie, Sympathie oder
Angehörigkeit verstösst. Ein Hauptgrund für das Misslingen einer Strate-
gieumsetzung liegt darin, dass menschliche und zwischenmenschliche
Aspekte konsequent missachtet werden. Ein grösserer Veränderungs-
prozess tangiert sowohl die Struktur als auch das Verhalten und die Kul-
tur einer Organisation.
Wie sieht es mit externen Spezialisten aus?
Wird ein externer Spezialist für die Umsetzung des Wandels beigezo-
gen, ist intensive Abstimmung zwischen der operativen Geschäftslei-
tung und dem «Change-Manager» von besonderer Bedeutung. In den
meisten Fällen kümmert sich die Geschäftsleitung um die möglichst rei-
bungsloseWeiterführung des täglichen Geschäfts, während der Change-
Manager vor allem mit der Umsetzung des Wandlungsvorhabens be-
traut ist. Der Change-Manager wird mit Themen wie Strategie, Kultur
und Personal konfrontiert und arbeitet gleichzeitig mit verschiedenen
Funktionsbereichen wie Produktion, Rechnungswesen und Marketing
zusammen. Strategisches Verständnis und die Fähigkeit, ein Team zu
führen, das ihm in vielen Fällen nicht direkt unterstellt ist, sind dabei
Grundvoraussetzungen.
Wie können wir Sie unterstützen?
Es ist unsere Kernaufgabe, Sie bei einer effizienten und effektiven Stra-
tegieumsetzung zu unterstützen. Sollten Sie noch nicht im Besitze einer
erfolgsversprechenden Strategie sein, erarbeiten wir diese gerne mit Ih-
nen (sh. auch http://vongunten-partner.ch/strategie.html).
Einen daraus abgeleiteten Massnahmenplan, der definiert, wer, was, bis
wann zu tun hat, sehen wir als absolutes Muss. Ob Sie im Anschluss selbst
in der Lage sind, die Massnahmen umzusetzen oder ob wir sie bei einzel-
nen Aktivitäten punktuell unterstützen können, entscheiden Sie alleine.
Wir unterstützen Inhaber, Verwaltungsräte und Geschäftsführer bei der
Unternehmensentwicklung und Reorganisation. Unsere Kombination
aus betriebswirtschaftlichem und psychologischem Fachwissen ermög-
licht uns eine gesamtheitliche Beurteilung der individuellen Situation
und somit eine massgeschneiderte, nachhaltige Lösungsfindung.
Wir sind Ihr persönlicher Ansprechpartner rund um die täglichen Her-
ausforderungen, sorgen aktiv für die Behebung strategischer, operativer
und organisatorischer Problemstellungen und realisieren Ihre Vision ge-
meinsam mit Ihnen.
Für weitere Infos, Kundenmeinungen oder zusätzliche Fachartikel besu-
chen Sie doch unsere Homepage: www.vongunten-partner.ch.
Gerne verweisen wir diesbezüglich auch auf Pascal von Gunten's Buch:
KMU 4.0 - Erfolgreich den Wandel meistern.
Für ein Erstgespräch verbunden mit einer Beurteilung Ihrer Situation so-
wie einem konkreten Vorschlag bezüglich weiterem Vorgehen stehe ich
Ihnen persönlich und kostenlos gerne zur Verfügung.
Strategie
Pascal von Gunten von www.vongunten-partner.ch
Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG28 Coaching
Es ist kein Beziehungsratgeber
Für viele ist ein Partner, mit dem man das Leben
gemeinsam meistern kann, der Schlüssel zum
Glück. Einige sehen sich sogar solange als ge-
scheitert an, bis sie jemanden gefunden haben,
mit dem sie ihr Leben verbringen können. Ich
kann das nicht verstehen. Ein anderer Mensch
kann nicht darüber entscheiden, ob wir glücklich
sind oder nicht.Trotzdem erhoffen sich viele vom
Partner Glück und Erfüllung – viele Menschen
sind sogar bereit dafür auf ihre Wunsch-Karriere
zu verzichten.
Dann ist es soweit: Du hast gerade jemanden
kennengelernt, bist verliebt und schwebst auf
Wolke sieben. Ist es der Partner fürs Leben? In
jungen Jahren stellt man sich so eine Frage noch
nicht, geht man auf die Dreissig zu oder ist schon
drüber, dann schon. Schliesslich möchte man
auch privat irgendwann mal sein Glück finden.
Mit der rosaroten Brille, die Du die erstenWochen
und manchmal auch Monate trägst, brauchst Du
über die Frage nicht nachzudenken. Sobald die
«ich denk nur noch an meinen Partner»-Gefühle
nachlassen und er Alltag wieder einkehrt, fängst
Du an, Deinen Partner wirklich kennenzulernen.
Manchmal entdecken wir dann Seiten an ihm, die
uns eigentlich gar nicht gefallen. Ich meine nicht,
dass es uns stört, dass er seine Sachen überall
liegen lässt. Ich meine Eigenschaften, die konträr
zu unseren Werten und Vorstellungen sind. Mit
der Zeit kommen wir ins Grübeln: Ist es wirklich
das, was ich will?
Hör auf, Dir die Dinge schönzureden:
Schau lieber der Wahrheit ins Auge
DasgehteinpaarWochengut,vielleichtauchein
paarMonate.DannweisstDuaber,dasseseigen-
tlich nicht das Richtige für Dich ist. In Wirklich-
keit wünschst Du Dir etwas anderes. Du schämst
Dich für solche Gedanken, aber sie sind da –
und werden immer klarer. Anstatt Dich diesen
Gedanken zu stellen und Dich damit auseinan-
derzusetzen, fängst Du an, die Dinge schönzu-
reden: «Ich habe so viel investiert, um sein Herz
zu erobern.» «Eigentlich ist ja alles ganz okay.»
«Das, was ich will, gibt es eh nicht. Und wenn
doch, dann bekomme ich es nicht.» «Besser so,
als wieder alleine zu sein.»
Kennst Du solche inneren Dialoge? Jetzt denkst
Du vielleicht, was so ein Artikel à la Beziehungs-
ratgeber auf einem Unternehmer-Portal zu su-
chen hat. Ich habe dieses Beispiel bewusst ge-
wählt, weil die meisten von uns genau solch
eine Situation schon einmal erlebt und bewusst
wahrgenommen haben. Ersetze das Wort «Bezie-
hung» einfach mal durch das Wort Karriere oder
Job - auf viele Menschen trifft es zu. Zum Beispiel
der Job, bei dem Du gutes Geld verdienst, aber
tief in Deinem Herzen bist Du unglücklich. Denn
eigentlich träumst Du schon seit Jahren von einer
Selbstständigkeit. Aber hey: In einer Festanstel-
lung ist es ja auch okay.
Wir rennen bewusst in unser Verderben
Findest Du Dich in dem Beispiel wieder? Dann
lügst Du Dich selbst an. Ich formuliere es etwas
anders: Du verarschst Dich selbst. Entschuldige
diese verbale Entgleisung, aber ist es nicht so?Wir
machen etwas, wovon wir wissen, dass es nicht
das Richtige ist, und reden es uns schön. Nicht
nur das, wir machen damit immer weiter und
rennen geradewegs in unser Verderben – vor-
sätzlich. Setzen wir das Gedankenspiel mit dem
Job einmal fort: Du arrangierst Dich innerlich mit
Deinem Job, wohl wissend, dass Du eigentlich
was anderes machen möchtest – Etwas, wovon
Du gar nicht mal weisst, ob es erfolgreich wird,
aber Du würdest es so gerne einmal versuchen.
Du heiratest, gründest eine Familie und baust Dir
ein gemeinsames Leben auf – mit einem Job, der
okay ist. Zwischendurch kommt immer wieder
mal die innere Stimme durch, die Dir sagt, dass
Du eigentlich unglücklich bist, weil Du nicht da-
bei bist, Dich selbst zu verwirklichen und Deine
Träume zu leben. Das geht eine gewisse Zeit lang
gut, bis irgendwann der grosse Knall kommt. Du
merkst, dass es so nicht mehr weitergehen kann,
denn Du wirst immer älter und findest es scha-
de, dass Du dieses eine Leben, das Du hast, mit
einem Job füllst, der Dich nicht erfüllt.
Raus aus der Selbstlüge –
Warum wir uns immer selbst verarschen
Wir bezahlen oftmals mit unserem Leben
Jetzt nehmen wir mal an, Du bist dann schon Mit-
te bis Ende fünfzig. Natürlich nicht zu spät Deinen
grossen Träumen nachzugehen, aber sicher auch
nicht einfach. Selbst wenn wir uns ständig alles
schönredenunddenSchrittzurSelbstverwirklich-
ung nicht machen: Du wirst ein Leben lang un-
glücklich sein. So hart das jetzt auch klingt, letzt-
lich hast Du eine Vielzahl von Jahren verschwen-
det. Mit dem falschen Job. Wohl wissend, dass es
der Falsche ist. Aus Angst vor einer Entscheidung
– der einzig richtigen Entscheidung – hast Du al-
les über Dich ergehen lassen, anstatt ehrlich zu
Dir selbst zu sein. Das Scheitern war vorprogram-
miert, und zwar in dem Moment, wo Du Dich ent-
schieden hast, Dich selbst anzulügen.
Wir ersetzen die Wahrheit durch Hoffnung –
und werden dafür bestraft
Wir wissen, was falsch ist, machen es aber trotz-
dem. So gut wie jeder Raucher wird wissen, dass
Rauchen krank macht und zum frühzeitigen Tod
führen kann. Tabakrauch enthält etwa 4.800 che-
mische Substanzen, von denen ungefähr 250 gif-
tig und 90 krebserregend sind. Es wird sogar auf
den Verpackungen durch abschreckende Bilder
und Aussagen darauf hingewiesen. Kaufen wir
eine Packung Zigaretten, werden wir jedes Mal
aufs Neue mit der Wahrheit konfrontiert – und
schauen weg. Wir wissen, dass wir davon krank
werden, denken «mich trifft es ganz bestimmt
nicht» und jammern, wenn es uns trifft. Jeder, der
an den Folgen des Rauchens erkrankt, müsste
eigentlich froh sein und bei der Diagnose vor
Freude weinen – immerhin hat man ein Leben
lang darauf hingearbeitet. Plakativ? Ja! Zynisch?
Definitiv. Ich möchte damit auch niemanden
verletzen oder mich auch nur ansatzweise über
solch eine Gegebenheit lustig machen. Aber wie
kann jemand schockiert und traurig sein, wenn
er an Lungenkrebs erkrankt, obwohl er ein Leben
lang geraucht hat?
Probleme sind zum lösen da
Das mag sehr hart klingen, aber es ist die Wahr-
heit. Und diese Wahrheit lässt sich auf viele an-
dere Bereiche des Lebens übertragen. Wir sind
uns über die negativen Folgen unseres Handelns
im Klaren, verdrängen sie und wundern uns, dass
es dann doch so kommt. Verhindern können wir
das, indem wir vorausschauend denken und auf-
hören Gegebenheiten zu beschönigen.
Meiner Meinung nach ist «Wissen» nicht der
eindeutige Parameter für Intelligenz, es ist die
Fähigkeit vorausschauend zu denken. Die Fähig-
keit, nicht nur zu sehen, was morgen sein könn-
Markus Czerner
Keynote Speaker, Bestsellerautor  Sportler
Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG 29Coaching
Keynote Speaker, Bestsellerautor  Sportler
Markus Czerner · Helenenstr. 81 · 41748 Viersen
Telefon +49 (0) 173 707 91 69
info@markusczerner.de · www.markusczerner.de
te, sondern welche Konsequenzen bestimmte
Dinge in zehn, zwanzig oder dreissig Jahren
haben können. Wer diese Fähigkeit besitzt, ist in
der Lage, Probleme rechtzeitig zu erkennen und
zueliminieren.NatürlichkönnenwirsodasSchei-
tern nicht verhindern, aber wir können dieWahr-
scheinlichkeit des Scheiterns erheblich mini-
mieren. Ich habe das Gefühl, dass die Problem-
lösungskompetenz heutzutage so oder so Rich-
tung null geht. Wir laufen vor Problemen lieber
weg, anstatt uns ihnen zu stellen. Wir tun so, als
wärensienichtda,ignorierensieundwaspassiert:
Sie holen uns irgendwann ein. Ein kleines, nicht
gelöstes Problem, kann langfristig zu einem rie-
sen Problem werden, was manchmal nicht mehr
zu lösen ist. So viele Menschen scheitern irgend-
wann in ihrem Leben, nur weil sie jahrelang vor
ihren Problemen weggerannt sind, anstatt ein-
fach mal den Mut und die Courage aufzubringen,
sie zu lösen. Für dieses Wegrennen gibt es, mei-
ner Meinung nach, keinen ersichtlichen Grund.
So gut wie jedes Problem ist lösbar. Die Frage ist
nur, ob uns die Lösung gefällt.
Der reichste Ort der Welt: Der Friedhof
Ich habe manchmal das Gefühl, wir sind der Mei-
nung, dass wir noch ein zweites Leben haben, in
dem wir alles das nachholen können, was wir im
ersten Leben verpasst haben.Vielleicht gibt es ein
Leben nach dem Tod, darauf verlassen würde ich
mich nicht. Wir haben nur dieses eine Leben. An-
statt alles dafür zu tun, unsere Träume zu leben,
dieses eine Leben einzigartig zu machen, und die
wenige Zeit, die wir haben, so zu verbringen, wie
es uns persönlich glücklich macht, verschwen-
den wir sie mit Dingen, die uns krank machen.
Wir gehen einem Job nach, den wir nicht mögen,
wir unterdrücken unsere Träume, wir leben mit
einem Partner zusammen, den wir nicht mehr
lieben und verbringen unsere Zeit mit Menschen,
die uns runterziehen.
Es gibt ein tolles Buch von Bronnie Ware, die acht
Jahre als Palliativpflegerin arbeitete und Men-
schen in ihren letzten Wochen, Stunden und
Minuten vor dem Tod begleitete. Was bereuen
wir, wenn unser Leben zu Ende geht? Auf diese
Frage hat sie versucht, Antworten zu finden, ba-
sierend auf Gesprächen, die sie mit sterbenden
Menschen kurz vor deren Tod geführt hat. Das
Ergebnis ist «5 Dinge, die Sterbende am meisten
bereuen», so auch der Titel des Buches. Was bei
allen ganz oben auf der Liste der Versäumnisse
stand: «Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt,
mir selbst treu zu bleiben, statt so zu leben, wie
andere es von mir erwarteten.»
Weisst Du, was der reichste Ort der Welt ist? Es
ist nicht Dubai, Sydney oder Monaco – es ist der
Friedhof. Hier liegen Träume, die niemals erfüllt
wurden. Investitionen, die niemals getätigt wur-
den. Bücher, die niemals geschrieben wurden.
Unternehmen, die niemals gegründet wurden.
Partnerschaften, die niemals eingegangen wur-
den. Worte, die niemals ausgesprochen wurden.
Leben, die niemals gelebt wurden.
Wie willst Du diesen Planeten verlassen: Mit ei-
nem weinenden Auge und dem Gesichtsaus-
druck der Reue, weil Du Deine Träume niemals
gelebt hast? Oder mit einem Lachen im Gesicht,
weil Du ein einzigartiges und wunderbares Le-
ben gehabt hast? Es ist Deine Entscheidung.
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Viele beneiden das Dasein eines Künstlers. Denn wir Menschen sind sinnliche Wesen und brauchen sinnliche Erlebnisse.
Warum ist das so, was macht das Anderssein des Künstlers denn aus? Der Künstler setzt sich mit seinem Thema zutiefst
auseinander, er geht in die Tiefe, in das noch im Dunkeln liegende des Daseins. Wir Menschen brauchen Sinnlichkeit und
diese gelebte Kunst zeigt dir die Liebe zum Leben auf. Das zu entdecken fördert deinen Flow in deinem Leben. Du kannst der
Künstler in deinem Leben sein und das in Leichtigkeit. Informationen über systemisches Coaching unter: www.licht-punkt.ch
Durch Innenschau
Leichtigkeit (er)leben
Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG30 Reisen
5 Destinationen – 6 Hotels – Jede Destination
ein Erlebnis und jedes Hotel ein Unikat
Die Schweizer Hotels von H-Hotels.com bieten für jeden das per-
fekte Reiseziel – egal ob Städtereise nach Zürich, Kurzurlaub in
Solothurn, Aktivurlaub in Engelberg, Familienurlaub in Locarno
oder Geschäftsreise nach Basel. Mit H-Hotels.com entdecken Sie die
schönsten Orte in der Schweiz.
Im Nordwesten der Schweiz erwartet Sie die Messe- und Kongressstadt
Basel. Die einzigartige Lage im Dreiländereck zwischen der Schweiz,
Frankreich und Deutschland macht die Stadt immer eine Reise wert. Das
HYPERION Hotel Basel empfängt Sie im 105 Meter hohen Basler Messe-
turm mit einer einzigartigen Aussicht über die Stadt und einer klassisch
eleganten Ausstattung. Die 224 klimatisierten Gästezimmer und Suiten
sind mit grossen Panoramafenstern und exklusiven Badezimmern aus-
gestattet. Neben einer grosszügig gestalteten Business Lounge bietet
das Hotel in seinen acht Tagungsräumen genug Raum für kreative Ideen
und gemeinsame Erfolge.
Die lichtdurchfluteten Räume bieten Platz für bis zu 400 Personen und
sind mit modernster Tagungstechnik (inklusive WLAN) ausgestattet. Er-
gänzend können das Foyer, die «Sky-Lounge» und das Restaurant in die
Veranstaltungsplanung einbezogen werden. Das Team des HYPERION
Hotel Basel sorgt selbstverständlich auch für die passendeVerpflegung –
von der Kaffeepause mit frischem Obst über leichte und gesunde Lunch-
buffets bis hin zum abendlichen Gala-Menü.
Suchen Sie etwas mehr Idylle? Dann besuchen Sie uns in Engelberg. Die
Alpenstadt am Fusse des Titlis ist der ideale Ort, um Ruhe vom stressi-
gen Alltag zu finden, die wunderschöne Natur bei Entdeckungsreisen zu
erkunden oder besondere Momente bei actionreichen Erlebnissen fest-
zuhalten. Im Winter ist mit dem Gletscher Titlis für schneereiche Pisten
gesorgt und das Skigebiet bietet Herausforderungen für geübte Skifah-
rer aber auch leichte Strecken für Anfänger. Im Sommer und Herbst lädt
die Zentralschweiz zu Wanderungen ein.
Das H+ Hotel  SPA Engelberg empfängt Sie im Herzen dieses kleinen
Naturparadieses und bietet mit seinen 128 komfortablen Zimmern und
Appartements im schweizerischen Stil alles für einen traumhaften Urlaub.
Geniessen Sie auch von Ihrem eigenen Balkon die atemberaubende
Aussicht über das Bergpanorama. Im grosszügigen Wellnessbereich
finden Sie Entspannung und Wohlbefinden pur: Sei es im Hallenbad,
Dampfbad, Whirlpool, in der Sauna oder auf einer bequemen Liege. Das
traditionelle und charmante À-la-Carte Restaurant «Urchig» lädt mit ty-
pisch Schweizer Küche und offener Feuerstelle zum Geniessen und Ver-
weilen in rustikal gemütlicher Atmosphäre ein.
Unweit vom Stadtzentrum finden Sie das kleine und charmante H+ Hotel
Sonnwendhof Engelberg in wunderbar ruhiger Lage. Alle 28 komfortab-
le und geräumige Zimmer verfügen über einen eigenen Balkon, auf dem
Sie die grandiose Sicht auf die umliegenden Berge geniessen können.
Ob Skifahren, Schlitteln, Wandern oder Klettern – nach einem erlebnis-
reichen Tag finden Sie Entspannung in der hauseigenen Sauna.
Etwas südlicher finden Sie das traumhafte Locarno. Hier können Sie ein
südländisches Flair und das «Dolce Vita» in der Schweiz erleben. Mit sei-
nem Yachthafen, der verträumten Altstadt und zahlreichen kulturellen
Höhepunkten zieht Locarno nicht nur Touristen aus aller Welt an, son-
dern ist auch für Schweizer ein besonders attraktiver Urlaubsort. Von
hier lässt sich das zauberhafte Tessin mit seinen Alpentälern und Burgen
ausgezeichnet erkunden.
Direkt an der Seepromenade erwartet Sie das H4 Hotel Arcadia Locar-
no. Das Familienhotel ist nur wenige Schritte von der bekannten «Piazza
Grande» entfernt und eignet sich durch die optimale Lage für Ausflüge
oder für einen gemütlichen Spaziergang entlang des wunderschönen
Lago Maggiore. Ausgestattet mit familienfreundlichen Zimmern ist das
H4 Hotel Arcadia Locarno der optimale Ort für einen erholsamen Urlaub.
Alle 118 Zimmer verfügen über eine Terrasse oder einen Balkon und viele
bieten darüber hinaus einen wunderschönen Blick auf den Lago Maggi-
ore. Geniessen mit allen Sinnen heisst es im Ristorante La Tavernetta mit
täglich frisch zubereiteten Antipasti, Pasta, Fisch- und Fleischgerichten.
Die Dachterrasse lädt mit ihrem beeindruckenden See-Panorama zum
Verweilen ein, und die Beauty Oase bietet Entspannungs- und Körpermas-
sagen sowie Kosmetik- und Wellnessbehandlungen.
Komfortzimmer, HYPERON Hotel Basel
Restaurant Urchig, H + Hotel  SPA Engelberg
Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG 31Reisen
Malerische Strassen und ein vielfältiges Kultur- und Shoppingange-
bot erwarten Sie ebenfalls in der charmanten Stadt am Zürichsee. Das
H+ Hotel Zürich befindet sich in zentraler Lage, direkt gegenüber dem
Stadion Letzigrund. Die 161 modern ausgestatteten Gästezimmer sor-
gen für einen komfortablen Aufenthalt. Vier lichtdurchflutete und klima-
tisierte Tagungsräume bieten Platz für bis zu 124 Personen und sind mit
modernster Tagungstechnik (inklusive WLAN) ausgestattet. Hinter dem
Hotel lädt die Sonnenterrasse zum Verweilen ein. Im Restaurant Gau-
menfreund und an der Lobby-Bar geniessen Sie unsere nationalen und
internationalen Köstlichkeiten, sowie verschiedene Erfrischungen.
Oder vielleicht doch lieber in die schönste Barockstadt der Schweiz? An
der wunderschönen Aare gelegen, befindet sich das H4 Hotel Solothurn
mit dem Palais Besenval und dem angrenzenden Landhaus. Die beson-
dere Atmosphäre moderner und barocker Architektur bietet Events und
Tagungen mit aussergewöhnlichen Zeit- und Raumerlebnissen.
Das Hotel bietet mit 100 modernen und klimatisierten Zimmern alles,
was das Herz begehrt. Der 400 m² grosseWellnessbereich mit Dampfbad,
Finnischer Sauna, Fitnessraum, Venusbad, Whirlpool sowie Kosmetik-
und Massagekabinen lädt ein, Körper und Seele verwöhnen zu lassen.
Drei lichtdurchflutete und vollklimatisierte Tagungsräume bieten Platz
für bis zu 200 Personen, um erfolgreiche Seminare, Meetings und Kon-
ferenzen durchzuführen. Die exklusive Penthouse Bar auf der 7. Etage
des Hotels kann für Empfänge oder einen Apéro in privater Atmosphä-
re gemietet wer den. Wer es lieber etwas rustikaler mag, findet im Res-
taurant Gaumenfreund auch diverse schmackhafte Flammkuchen und
während der Wintersaison ein leckeres Fondue «Chinoise à discrétion»
in einer gemütlichen Runde.
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Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG34
Coworking-Space:
Heute ein Trend – Morgen der Standard?
Unsere Arbeitswelt verändert sich immer schneller und dieser Wandel
beeinflusst auch die Bedürfnisse der Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
Neue Technologien wie z. B. die Digitalisierung oder die Industrie 4.0
erleichtern zeit- und ortunabhängiges Arbeiten. Viele freiberuflich Tä-
tige, aber auch Firmengründer und Angestellte sind nicht mehr an ei-
nen fixen Arbeitsplatz gebunden und Alternativen zum festen Büroar-
beitsplatzwerdenimmerbeliebter,abernochlangenichtjedermöchte
dauernd in einem Café oder zu Hause arbeiten. Coworking-Spaces er-
möglichen eine andere, neue Form der Zusammenarbeit und können
helfen, unterschiedliche Bedürfnisse von Arbeitgebern und Arbeit-
nehmern zu adressieren und eineWin-Win-Situation zu erreichen.
	
Viele Arbeitnehmer wünschen sich flexible Arbeitszeiten und -plätze, um
Beruf und Familie bestmöglich unter einen Hut zu bringen – gleichzeitig soll
eine eindeutige Trennung von Arbeit und Freizeit möglich sein. Unterneh-
mungen ihrerseits sind auf der Suche nach geeigneten Fachkräften einem
immer stärkeren Wettbewerb ausgesetzt. Vielfältige Möglichkeiten der Ar-
beitsplatzgestaltung können dazu beitragen, ein attraktiver und spannen-
der Arbeitgeber zu sein und im Rennen um die besten Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter die Nase vorn zu haben. Ein kurzer Arbeitsweg und dadurch
eine verbesserte Work-Life-Balance kann ein entscheidendes Kriterium für
eine Zu- oder Absage sein. Gerade Firmen mit Sitz in einer ländlichen Re-
gion abseits der pulsierenden Stadt können mit Coworking Spaces ihre
Arbeitgeberattraktivität steigern und so wichtige Talente gewinnen.
Coworking-Spaces sind allerdings längst nicht mehr nur Arbeitsplätze – im
Gegensatz zu den traditionellen Businesscentern konzentrieren sie sich
nicht nur auf die Vermietung von Büroarbeitsplätzen, sondern fokussieren
sich auf das Networking und den gegenseitigen Austausch. Mit passenden
Räumlichkeiten – meist eine Kombination aus offenen Bürolandschaften,
ruhigen Arbeitszonen und verschiedenen Meetingräumen – bieten sie eine
optimale Umgebung, um neue Kontakte zu knüpfen, sich mit anderen aus-
zutauschen und sich inspirieren zu lassen. Die meisten Coworking-Spaces
verfügen über einen vor Ort anwesenden Community-Manager, der sich
nicht nur um den Telefon- und Postservice und einen reibungslosen Ablauf
kümmert, sondern auch dafür sorgt, dass sich die Mieter untereinander
kennenlernen und geschäftliche Kontakte knüpfen können.
Gerade die Start-up-Szene und Kleinstbetriebe mit weniger als 9 Mitarbei-
tenden haben die Coworking-Spaces für sich entdeckt: Warum viel Energie
und Geld in geeignete Büroräumlichkeiten stecken obwohl noch nicht klar
ist, wie und wie schnell sich die eigene Geschäftsidee entwickelt? Zu Be-
ginn ist es doch viel einfacher und kostengünstiger, sich in einem Cowor-
king-Space einzumieten und nur zu bezahlen, was auch wirklich gebraucht
wird. Die Plätze verfügen über eine professionelle Arbeitsumgebung, die
flexibel genutzt und je nach Bedarf erweitert werden kann und bieten viele
Möglichkeiten, um von Gleichgesinnten zu lernen oder sein Netzwerk zu
stärken. Auch grössere Unternehmungen sehen darin einen Vorteil für ihre
Mitarbeitenden, denn so gelangen diese an neue Erkenntnisse aus ande-
ren Branchen, welche womöglich auch für die eigene Unternehmung einen
Mehrwert ergeben.
Die Schweiz verzeichnete in den letzten Jahren ein rasantes Wachstum an
Coworking Spaces. Gemäss Wüest und Partner hat sich die Zahl von 2016
bis 2018 fast verdreifacht. Spannend zu sehen ist, dass das Angebot nicht
nur in Grossstädten wie Zürich, Basel, Bern, Lausanne und Genf wächst,
sondern dass auch in kleineren Städten und in der Peripherie immer mehr
CoworkingSpaceszurVerfügungstehen.InderAbbildung«Entwicklungder
Anzahl Coworking Spaces 2016 bis 2018» vonWüest und Partner ist ersicht-
lich, wie sich die einzelnen Gebiete in den letzten Jahren entwickelt haben.
Die einzelnen Coworking Spaces sind häufig untereinander vernetzt, nicht
nur in der Schweiz, sondern je nach Anbieter auch global. Der Impact Hub
Zürich zum Beispiel ist mit über 100 Städten weltweit vernetzt und umfasst
eine Member-Zahl von über 16'000 Personen. Die Member können nicht
nur den Impact Hub Zürich nutzen, sondern auch alle anderen Standorte im
Netzwerk, von San Francisco bis Seoul (Quelle: www.zurich.impacthub.ch).
Diese neuartige Form der Zusammenarbeit beweist, dass sowohl der Ort
wie auch die Zeitzone immer mehr in den Hintergrund rückt. Das Spannen-
de an Coworking-Spaces ist ihre flexible Nutzungsweise. Für Firmengründer
und Kleinunternehmer dienen sie als Firmensitz, Digital Nomads nutzen sie
als willkommene Alternative zum Home-Office und für Arbeitnehmer kön-
nen Sie als Zweitarbeitsplatz dienen und den Arbeitsweg verkürzen. Auch
grössere Unternehmungen beginnen, die Vorteile von Coworking-Spaces
zu entdecken. Gerade internationale Unternehmungen können so neue
Märkte erschliessen ohne grosse Investments in Gebäude und Büroeinrich-
tungen und erhalten gleichzeitig Zugang zu neuen Netzwerken.
Auch wenn das Wachstum der letzten Jahre eindrücklich war: Coworking
ist in der Schweiz nach wie vor eine Nische. Laut Immodea liegt der Markt-
anteil derzeit bei 0,9% der Büroflächen. Im Vergleich zu NewYork (8%) oder
Amsterdam (6%) – zwei weit entwickelten Märkten für Coworking – ist noch
einiges an Potential vorhanden. Verläuft die Entwicklung gleich dynamisch
weiter, werden auch die grösseren Schweizer Städte dieses Niveau früher
oder später erreichen (Quelle: Immodea, Shared Office Monitor 2019).
Die Autorin Renate Inglin und der Autor Sven Schilliger sind Teilnehmer
des Executive MBA der Hochschule Luzern – Wirtschaft.
Arbeit
Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG 35Pensionierung
Psychologische Aspekte
aktueller Führungsherausforderungen
Die Ausbreitung eines Virus hat uns in eine neue
Zeit katapultiert. Einige Firmen haben mehr zu
tun,anderekämpfenumsÜberleben.Esistbeein-
druckend, wie rasch von verschiedener Seite Hil-
fe geleistet und Neues erschaffen wird. Die jetzi-
ge Wirtschaftslage kann Führungspersonen mit
Fragen wie Kurzarbeit, Entlassungen und (Früh-)
Pensionierungen konfrontieren. Von jeder die-
ser Massnahmen sind Menschen betroffen. Hier
greift mein Angebot. Ich unterstütze Firmen-
inhaber und Führungspersonen dabei, solche
unliebsamen Schritte zwischenmenschlich gut
abzufedern.
erfolgreich pensioniert
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Pensionierung an sich ist ein Thema des nor-
malen Alltags. Trotzdem gelingt auch hier der
Übergang nicht immer reibungslos. Loslassen
kann sehr schwierig sein. Zudem geht es bei der
Pensionierung um deutlich mehr, als um deren
Finanzierbarkeit. Die anstehenden Veränderun-
gen sind enorm und können Ängste wach rufen.
Im individuellen Coaching kann auf alles Not-
wendige eingegangen werden.
Es gibt Firmen speziell für Übergaberegelungen.
Die Bearbeitung der begleitenden psychischen
Aspekte gehört zu meinen Kernkompetenzen.
Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG 37Digital
Die aktuelle Krise trifft uns alle und stellt uns vor neue Herausforde-
rungen. Plötzlich arbeitet man vermehrt von zu Hause aus, muss sich
neue Geschäftswege überlegen, weil der persönliche Kontakt mit den
Kunden ausbleibt und darf dabei seine Liquiditätslage nicht aus den
Augen verlieren
Wie cloudbasiertes Arbeiten Ihr Business unterstützt
Cloudbasierte Software bietet den entscheidenden Vorteil, dass sie nicht
lokal auf dem Computer gespeichert wird. Anders als bei On-Premise
Lösungen (Nutzungs- und Lizenzmodell für serverbasierte Computer-
programme) ist damit weder ein Herunterladen der Software noch eine
mühsame und zeitaufwändige Installation nötig. Arbeiten aus dem
Homeoffice? Kein Problem. Bei einer cloudbasierten Software nutzt man
die Software in der Cloud (dt. Datenwolke). Das bedeutet, dass die Daten
in externen Rechenzentren liegen und Nutzer über das Internet jederzeit
und von jedem Ort aus auf diese Daten zugreifen können.
Auch kann man als Nutzer unabhängig arbeiten – die Software funkti-
oniert auf jedem Betriebssystem und auf jedem Gerät. Mit nur ein paar
Eingaben ist die Software innerhalb weniger Minuten einsatzbereit. Die-
se Flexibilität erleichtert den Berufsalltag enorm. Zudem übernimmt der
Anbieter cloudbasierter Lösungen die Aufgabe der Updates. Damit ist ga-
rantiert, dass Nutzer immer auf der aktuellen Version arbeiten, ohne sel-
ber Aktualisierungen vornehmen zu müssen. Auch um die Sicherung der
Daten kümmert sich der Anbieter. Angst vor Datenverlust ist damit passé.
Ihre KMU-Administration flexibel und einfach in der Cloud
Mit der Business-Software bexio, zugeschnitten auf die Bedürfnisse Schwei-
zer KMU, digitalisieren Sie die gesamten administrativen Arbeitsprozesse
Ihres Unternehmens und arbeiten dabei vollständig in der Cloud und somit
ortsunabhängig. Trotz Homeoffice und Social Distancing können Sie Ihr
Business weiter von jedem Ort aus führen. Die Business-Software ist dabei
mehr als eine Plattform für Administration und Buchhaltung. Sie verbindet
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zum Mahnwesen inklusive Finanz- und Lohnbuchhaltung. Arbeiten in der
Cloud ist damit nicht nur einfacher und schneller, sondern auch sicherer
und flexibler.
Neue Chancen nutzen
Im Homeoffice kann schnell der Fokus verloren gehen. Der Haushalt, die
Kinder, das Hobby – die Ablenkungen im Homeoffice können gross sein.
Daher ist es umso wichtiger, auch hier den Fokus auf die Arbeit nicht zu
verlieren. Setzen Sie sich feste Arbeitszeiten, sorgen Sie für einen ruhigen,
ungestörten Arbeitsplatz und arbeiten Sie mit To-Do-Listen.
bexio hilft Ihnen nicht nur orts- und zeitunabhängig zu arbeiten, sondern
auch Ihr Business zu erweitern und an neue Voraussetzungen, wie sie die
aktuelle Krise mitbringt, anzupassen. Suchen Sie zum Beispiel neue Ver-
triebs- und/oder Kommunikationswege, um mit Ihren Kunden weiterhin in
Kontakt zu bleiben? Ein Webshop muss her? Kein Problem. Regelmässige
Newsletter mit Updates an Kunden verschicken? Auch kein Problem! be-
xio bietet Ihnen zahlreiche Apps, mit denen Sie den Funktionsumfang der
Software individuell erweitern können. Entdecken Sie die Möglichkeiten,
die bexio Ihnen für Ihr Business bietet!
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Positive und setzen Sie jetzt auf Digitalisierung!»
Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG38
Lockruf nach dem Lockdown
WiesiehtdasbeiIhnenaus:WastunSie,damit
Ihre Kundinnen und Kunden nach dem Lock-
down wieder bei Ihrem Unternehmen lan-
den? Frischtext.ch kennt dafür vertrauens-
volle Lockrufe.
Verbindliche Vorgaben zur Lockerung des Lock-
downs erteilte die Regierung vorerst Läden und
GeschäftensowieBibliotheken,Gartenunterneh-
men, Marktfahrern, Gastronomiebetrieben und
den Schulen. Alle anderen Betriebe und Unter-
nehmen sind angehalten, sich dem bestehenden
Schutzmodus weiterhin unterzuordnen. Wie ge-
hen Sie mit der Situation um?
Haben Sie das Konzept mit den Mitarbeitenden
besprochen und Ihren Kunden schon gesagt,
wie Sie den Re-Start angehen wollen? Der Bo-
den, auf den Ihre Mitteilung fällt, ist in dieser
Lage fruchtbar wie selten. Darum empfehlen wir
Ihnen das wärmstens. Wie und wo auch immer:
Verkünden Sie der Welt die gute Nachricht: dass
es Sie gibt. Und tun Sie es mehr als einmal. Ger-
ne texten wir von frischtext.ch für Sie Newslet-
ters, Mails, Webpages und Einladungen.
Wenn Sie Ihre Botschaft selbst schreiben
wollen, denken Sie daran:
«Ein Text kann nicht zu lang sein.
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Das sagte einst Andreas Heyne (ein Berufskollege von uns).
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Lassen Sie Kunden und Geschäftspartner wissen,
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Machen Sie jeder Person mit Ihrer Botschaft klar:
dass Sie ein kompetenter Unternehmer sind und
gerade jetzt alles dafür tun, um sie mit herausra-
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säen ihre Zukunft in der Krise. Sie nutzen die
ausserordentliche Lage als Glücksfall, überden-
ken Produkte, verbessern Prozesse und bieten
Neuem ein Sprungbrett. Wer mit offenem Geist
denkt, der kommt bald auf neue, erfolgver-
sprechende Gedanken. Im operativen Geschäft
des «Normalzustands» gehen besondere Ideen
häufig unter – auch die wirklich guten. Wir alle
kennen das aus eigener Erfahrung. Jetzt ist der
ideale Zeitpunkt, um Ideen mit Potenzial anzu-
gehen sowie Vision, Mission und das Geschäfts-
modell neu auszurichten.
Frischtext.ch ist Ihr Sparringpartner in diesem
Prozess und entwickelt mit Ihnen Konzepte und
Texte, die überzeugen.
Jede Krise ermöglicht Glücksgriffe. Echte Un-
ternehmerinnen und Unternehmer packen sie
an. Hellwach sind sie am Puls des Geschehens,
erweitern als Manager spontan die Marktleis-
tungen ihres Betriebs: Das Reinigungsinstitut,
das neu einen Desinfektionsservice anbietet;
der Küchenbauer, der einen Online-Beratungs-
prozess auf die Beine stellt; der Webdesigner,
der markige Online-Anreize schafft; der Markt-
fahrer, der seiner Kundschaft frische Produkte
nach Hause bringt und gleichzeitig seinen Kun-
denstamm ausweitet und so fort.
Dabei fällt die unternehmerische Lust auf, mit
der Ideen angepackt und umgesetzt werden.
Die Medien sind voll von Geschichten, die viel-
leicht aus der Not geboren, mit unternehme-
rischem Elan ins Leben gerufen, aber von den
Kunden mit einem «Herzlich Willkommen» auf-
genommen werden. Das sind neue Kreationen
mit Ausblick. Viele bleiben später erhalten und
werden anhand der aktuellen Erfahrungen lau-
fend verbessert.
Texte, denen Menschen vertrauen,
sind die Spezialität von frischtext.ch
Wir sehen Menschen vor uns, anstelle von «An-
spruchgruppen», «Zielpersonen» und «Adressa-
ten». Menschen, die wir mit Texten ansprechen.
Ihr Vertrauen gewinnen wir, indem wir sie ernst
nehmen und in ihrer Sprache mit ihnen reden.
Nach der Corona-Pandemie ist Vertrauen das
Wichtigste, denn die Krise verändert die Märk-
te. Viele Kunden entwickeln neue Interessen,
Bedürfnisse und Gewohnheiten – die Sie mit
Ihrem Angebot befriedigen können. Lassen Sie
uns darüber reden.
Welche Lockrufe hören Ihre Kunden am
liebsten? Wir von frischtext.ch wissen es.
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Marketing
Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG 39Digital
Ein Unternehmen kann wirtschaftlich nur funk-
tionieren, wenn es Produkte oder Dienstleistun-
gen an den Kunden bringen kann. Aber warum
entscheiden sich Kunden für ein spezifisches
Unternehmen? Die Kaufentscheidungen fällen
die Kundinnen und Kunden grösstenteils unbe-
wusst. Unbewusste Entscheidungen haben eine
grosse Tragweite und Macht und sind als Unter-
nehmen leider schwieriger anzusprechen. Die
Herausforderung für Unternehmen besteht dar-
in, im Unterbewusstsein des Kunden nachhaltig
präsent zu sein. Grossunternehmen wie zum Bei-
spiel MC Donalds, IKEA oder Coop schaffen das
sehr gut. Selten suchen Kundinnen und Kunden
mit einer bewussten Entscheidung, zum Beispiel
aufgrund des persönlichen Kontakts oder der lo-
kalen Produktion, den Metzger um die Ecke aus.
Die meisten entscheiden sich beim Grosshänd-
ler Coop einzukaufen, weil sich der Gigant schon
seit Kindesalter im Unterbewusstsein eingenis-
tet hat. Dabei geht es weniger um die eigentli-
chen Produkte, sondern vielmehr um das Kaufer-
lebnis, das Storytelling und das Befriedigen der
inneren, unbewussten Forderungen.
Um eine langfristige Kundenbindung herzu-
stellen und sich damit einen Platz im Unterbe-
wusstsein zu reservieren, braucht es eine regel-
mässige, positive Präsenz beim Kunden. Es gilt
eine Brücke zwischen der Unternehmung und
dem Kunden zu bauen. Hier kommt das grosse
digitale Kommunikationspotenzial ins Spiel. Eine
Brücke ist von beiden Seiten her begehbar und
so funktioniert es auch in der erfolgreichen Kom-
LIVE2GO
Telefon 056 520 75 00
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Digitales Kommunikationspotenzial nutzen
munikation. Bei Social Media gelingt dies bereits
sehr gut, so können Kunden auf Beiträge mit
Kommentaren und Likes reagieren. Eine andere
und weitaus authentischere Kommunikation bie-
ten Livestreams. Dabei können Unternehmen
in Echtzeit ihre Informationen mit den Kunden
teilen, während diese interagieren können. Tech-
nologisch gesehen ist ein Livestream eine simul-
tane Übertragung von Video- und Audiosignalen
mit der Möglichkeit, eine unbegrenzte Anzahl
an Zuschauern zu erreichen. Für den Kunden
verschiebt sich die Wahrnehmung der Unterneh-
mung damit selbstredend in den digitalen Raum.
Deshalb ist es zwingend notwendig, die Umset-
zung des Inhalts professionell und der Unterneh-
mung angepasst umzusetzen. Die Reichweite
für die Präsentation wird enorm erweitert, dabei
spielt die physische Präsenz, die Sprachfähigkei-
ten, die zeitliche Konsumation und die geogra-
phische Lage des Zuschauers keine Rolle mehr –
alle können profitieren. Oft machen Neukunden
von Livestreams die Erfahrung, dass sie ein Viel-
faches der üblichen Personen erreichen und Kos-
ten für Anreise und Aufenthalt einsparen können.
Neben üblichen Übertragungen von General-
versammlungen, Mitarbeiterinformationen und
Präsentationen wäre zum Beispiel das folgende
Format zielführend: Ein Metzger produziert wö-
chentlich eine kurze Kochsendung, in welcher er
mit seinen Produkten ein leckeres Essen zuberei-
tet,währendsichdieZuschaueraustauschenund
Fragen stellen können. Die Zuschauer registrie-
ren das neue Format, identifizieren sich mit dem
lokalen Metzger und stellen eine Bindung her.
Beim nächsten Einkauf wirkt das Unterbewusst-
sein und der Kaufentscheid wird zugunsten des
lokalen Metzgers gefällt.
DerLivestreamisteineErgänzungzubestehenden
Kommunikationsmöglichkeiten wie Social Media
oder die Unternehmenswebseite – hat aber eine
enorme, ehrliche und authentische Power.
Professionelles Video, Audio und Streaming Equip-
ment ist teuer und schnell veraltet – die Produk-
tion ist komplex und nicht für alle KMU umsetz-
bar. Deshalb haben wir die Lösung LIVE2GO
entwickelt. Die Lösung ersetzt vor Ort ein drei-
köpfiges Technikteam und setzt auf sichere und
starke Komponenten. Mit dieser Lösung errei-
chen wir auf dem Markt ein unantastbares Preis-
Leistungsverhältnis. Wir liefern das benötigte
Equipment in einer kompakten Box direkt zu Ih-
nen in die Firma. Sie konzentrieren sich einzig auf
den Inhalt, während ihr persönlicher Operator
von LIVE2GO alle technischen Konfigurationen
vornimmt, die Übertragung steuert und über-
wacht.
Wir würden uns freuen, mit Ihnen zusammen ei-
nen Platz im Unterbewusstsein ihrer Kunden zu
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Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG40
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Dynamische Märkte fordern neue Organisations-
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Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG 41
Viele von uns stellen sich in der aktuellen Wirtschaftslage die Frage:
was gibt mir die Sicherheit, die richtigen Entscheidungen zu treffen?
Was wenn ich die falscheWahl treffe? Soll ich Mitarbeitende entlassen?
Kann ich in neue Maschinen investieren? Wie wird der Markt auf die
Einführung von neuen Produkten reagieren? Sind wir zu früh?
Die Zeit geht nur in eine Richtung. Sie scheint manchmal zu schnell oder
zu langsam zu gehen – aber sie bewegt sich unaufhaltsam von heute nach
morgen. «Rückwärts gehen» ist daher keine Option. Unsere einzige Option
ist der Schritt vorwärts. Das war schon immer so. Aber in Zeiten wie diesen
scheint dieser Schritt unsicher.
Warum sind wichtige Entscheidungen schwierig?
Der Grund, weshalb wir uns in Krisenzeiten mit wichtigen und dringenden
Entscheidungen schwierig tun hat viel mit uns als Entscheider und der oft
zu grossen Auswahl an Möglichkeiten zu tun. Die klassische Verlustangst –
die sogenannte «Fear of Missing Out» – führt z.B. dazu, dass wir nach dem
Motto «wenn die anderen das tun, dann muss ich doch auch» Zeit und Geld
in unpassende Projekte investieren. Aber: Viele dieser Ängste basieren auf
einer zu kurzfristigen Perspektive. Im Moment der Entscheidung fokussie-
ren wir auf den unmittelbaren Verlust oder das kurzfristige Vergnügen und
nicht auf die möglichen langfristigen Chancen. Das heisst, wir entscheiden
uns lieber für Optionen, welche ein Problem rasch lösen oder sofort Spass
machen.
Welche Werkzeuge helfen?
Als Unternehmerinnen und Unternehmer haben wir gelernt uns auf unser
Bauchgefühl zu verlassen. Aus der Forschung weiss man, dass das «Bauch-
gefühl» oder «Intuition» ein wichtiger Erfolgsfaktor in Entscheidungspro-
zessen ist. Erfolgreiche Führungskräfte benutzen ihre Intuition, spüren was
gemacht werden muss und haben den Mut, entsprechend überzeugend zu
handeln. Ein wichtiger Orientierungspunkt der Intuition ist dabei die eige-
ne Vision – als Ursprung der unternehmerischen Tätigkeit. Die Vision ist das
langfristige Zukunftsbild meines Unternehmens und gibt ihm dadurch eine
Identität: für was steht mein Unternehmen in fünf Jahren? Das Bauchgefühl
wird uns unterstützen, unser Handeln auf die Erreichung dieses Zukunfts-
bildes auszurichten und steuert dadurch auch den Entscheidungsprozess.
«Erfolgreiche Führungskräfte benutzen ihre Intuition,
spüren was gemacht werden muss und haben
den Mut, entsprechend überzeugend zu handeln.»
Um das Risiko einer zu «kurzfristigen» Entscheidung zu minimieren, müssen
wir möglichst die langfristige Perspektive unserer Wahl einkalkulieren. Jeff
Bezos, Gründer und CEO von Amazon - einer der erfolgreichsten Unterneh-
mer der Welt - hat bereits früh in seiner beispiellosen Karriere ein einfaches
Konzept dazu entwickelt. Bei jeder grösseren Entscheidung stellt er sich
die folgende Frage: «Werde ich es in 40 Jahren bereuen, wenn ich mich für
XY entscheide?» Ja? Dann lass es … Nein? Dann mach es. Menschen be-
reuen am Ende ihres Lebens nämlich selten was sie getan haben, sondern
was sie NICHT getan haben. Sie können die langfristige Perspektiven auch
differenzieren:
•	 Welche Auswirkungen hat meine Entscheidung in 10 Minuten?
•	 Welche Auswirkungen hat meine Entscheidung in 10 Monaten?
•	 Welche Auswirkungen hat meine Entscheidung in 10 Jahren?
Fragen Sie die richtigen Leute
In einer unsicheren und komplexen Welt wird niemand alleine 100% der
Informationen als Entscheidungsgrundlage zur Verfügung haben. Wartet
man bis man genügend Fakten hat, ist es oft schon zu spät. Aus diesem
Grund empfiehlt es sich besonders in Krisenzeiten, nicht nur auf eigene
Faust zu operieren. Fragen Sie in Ihrem Netzwerk die richtigen Menschen
um Rat. Sinnvollerweise wenden Sie sich an Personen, welche zum betrof-
fenen Thema bereits eigene Erfahrungen gemacht haben. Aber auch der
Austausch mit «unbeeinflussten» Personen kann helfen. Die zusätzliche
Perspektive, die unvoreingenommene Art, Fragen zu stellen sowie die oft
etwas naiv wirkende Eigenschaft, Glaubenssätze zu hinterfragen, werden
Ihnen helfen und Ihre Entscheidungsfindung positiv beeinflussen.
In unsicheren Zeiten kommt es bei
Entscheidungen also auf den richtigen Mix an:
•	 Vertrauen Sie auf Ihr Bauchgefühl und orientieren Sie sich an Ihrer Vision.
•	 Versuchen Sie bei wichtigen Entscheidungen bewusst auch die lang-
	 fristige Perspektive zu betrachten und benutzen Sie ihr zukünftiges
	 «Ich» als Gradmesser.
•	 Nutzen Sie Ihr Netzwerk, um einen frischen und unvoreingenommenen
	 Blick auf die Dinge zu bekommen.
Die Entscheidung selbst ist aber nur der Anfang. Auch die beste Entschei-
dung wird durch eine mangelhafte Umsetzung zur schlechten Anekdote.
Warten Sie also nicht, legen Sie los und bleiben Sie flexibel.
Autor und Text, Marcel Burkart
PS: Weitere nützliche Tipps für Ihren Unternehmer- und Führungsalltag
finden Sie unter: www.unternehmerschule.ch/kmupraxis
PRAXISTIPPS:
In Krisen richtig entscheiden
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Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG42 Aus- und Weiterbildung
Diese herausfordernden Zeiten haben alle Bereiche unseres Lebens
erschüttert. Unternehmen sehen sich mit Einnahmeverlusten kon-
frontiert und müssen Mittel und Methoden finden, um ihre Existenz
zu sichern. Woher können sich Führungskräfte Erkenntnisse holen,
um die Weichen für die Zukunftssicherung zu stellen?
Unser Verständnis von Führung – «Führe aus der Quelle der inneren Weis-
heit» – kann durch dieses Diagramm dargestellt und erklärt werden:
Bewusstsein: Die wissenschaftliche Welt hat auch heute noch keine end-
gültigen Antworten darauf, was Bewusstsein ist und woher es stammt.
Ein Ansatz ist, dass das Universum vom Bewusstsein bewohnt ist. Quan-
tenphysiker haben herausgefunden, dass wir in einem Quantenfeld
leben, einem unendlichen Feld von Frequenzen und Energie. Da Energie
Information ist, leben wir in – und stammen aus – einem Feld unendlicher
Möglichkeiten oder Potentiale.
Intension (Absicht): Das lateinische Ursprungswort des Verbs «beabsich-
tigen» ist intendere, was soviel bedeutet wie «beabsichtigen, ausdehnen,
lenken», von «in Richtung» + tendere «strecken, neigen».
Aus dem Webster-Wörterbuch wird Intension auch definiert als «ein Kon-
zept, das als Produkt der Aufmerksamkeit betrachtet wird, die auf ein Ob-
jekt des Wissens gerichtet ist. »
Wohlbefinden: Laut Dr. Martin Seligman, University of Pennsylvenia,
ist Wohlbefinden ein Konstrukt, das fünf messbare Elemente (PERMA)
umfasst: Positive Emotionen (von denen Glück und Lebenszufriedenheit
alle Aspekte sind), Engagement, Beziehungen (Relationships), Sinn und
Zweck (Meaning and Purpose), Erfüllung (Accomplishment). Kein einzi-
ges Element definiert Wohlbefinden, aber jedes trägt dazu bei.
Schnittpunkte
A) Am Schnittpunkt Bewusstsein und Intension strecken wir unsere An-
tennen mit einem bewussten Gedanken in das Quantenfeld aus, um Infor-
mationen zu gewinnen, die durch unsere Wahrnehmung in verschiedenen
Formen, wie Worten, Bildern, Gefühlen oder Symbolen, für jede Lebens-
situation zu uns fliessen werden. Um eine Vision zu definieren, Produk-
te oder Dienstleistungen zu entwerfen, Inspiration zu gewinnen, um ein
Problem jeglicher Art zu lösen. Künstler aller Disziplinen, Wissenschaftler
und Innovatoren schöpfen aus dieser Quelle. Wir tun dies auch, wenn wir
eine Epiphanie erleben, wenn sich ein plötzlicher Einblick auftut oder
wenn wir uns in einem Zustand des Flusses befinden.
B)	Am Schnittpunkt von Bewusstsein und Wohlbefinden sind sich die
Führungspersönlichkeiten des allgemeinen Wohlbefindens in ihren Or-
ganisationen bewusst und achtsam. Sie entwerfen eine Infrastruktur,
Strategien und eine Struktur, die sicherstellen, dass die Mitarbeiteneden
bei bester Gesundheit ihre besten Leistungen erbringen können und
Sinn, Zweck und Leistung in dem, was sie tun, finden.
C)	An der Schnittstelle von Intension undWohlbefinden setzen Führungs-
kräfte das oben Gesagte um und sind Vorbilder für ihre Teams.
Höchstes Potenzial
Führung aus der Quelle liegt am Schnittpunkt dieser drei Elemente.
An dieser Schnittstelle kann das höchste Potenzial einer Führungsper-
sönlichkeit zum Ausdruck gebracht werden. Bei Athena wollen wir dazu
beitragen, andere zu befähigen, mit Weisheit und Wissen aus der Quel-
le zu handeln. (Wieder) wahre Werte wie Harmonie, Nachhaltigkeit und
Gerechtigkeit zu leben. Vorbilder und Einflusspersonen für ihre Teams zu
sein. Ziel ist es, künftigen Generationen ein Vermächtnis zu hinterlassen,
auf das sie stolz sind. Bereit, jeder und jedem die Möglichkeit zu geben,
ihr/sein eigenes volles Potenzial zum Ausdruck zu bringen, eine Vision zu
manifestieren und zu verwirklichen, die jeder bereit ist zu teilen.
Die Vision von AWI AG:
Jeder/jedem den Weg der Weisheit zu ermöglichen
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Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG 43
Herausforderungen
der Kommunikation
Ob in der Arbeitswelt, im Vereinsleben oder so-
gar in der Familie: tagtäglich besprechen wir of-
fene Fragen, verhandeln, fällen Entscheide. Im
formellen Rahmen nennen wir es dann Sitzung
oder Meeting. Wenn alle Beteiligten an einem
Tisch sitzen, ist es einfacher, eine gemeinsame
Lösung zu finden. Wenn ich wichtige Informatio-
nen möglichst direkt überbringe, sehe ich auch
gleich, wie sie beim Gegenüber ankommen.
Doch manchmal sitzen wir in einer Sitzung und
denken eher, dass sie überflüssig war. Da sind
wir auch schon gleich beim ersten Punkt, den es
in der Vorbereitung zu beachten gilt. Was ist das
Ziel des Treffens? Ist allen Beteiligten bewusst,
was erreicht werden soll und in welcher Funktion
sie beitragen können? Die Klärung dieser Fragen
hilft auch zu entscheiden, ob eine Zusammen-
kommen nötig ist und wer dabei sein muss. Das
erspart unnötige Sitzungen, welche die Zeit da-
hinschleichen lassen, weil man doch so vielWich-
tigeres zu tun hätte.
Vielseitige Aufgaben der Sitzungsleitung
Ob um den Tisch sitzend, stehend oder auch je-
der vor seinem Bildschirm im online-Meeting, es
braucht jemanden, der die Leitung übernimmt.
Struktur geben, Zeit im Auge behalten, zusam-
menfassen und auf den Punkt bringen, sind Auf-
gaben der Sitzungsleitung. Oft unterschätzt wird
dabei der zwischenmenschliche Aspekt: Es geht
ebenso darum, auf die Menschen um den Tisch
einzugehen, verstehen zu wollen, was sie sagen –
und manchmal auch was sie eben nicht sagen.
Je heikler die Situation, beispielsweise wenn
Meinungsverschiedenheiten diskutiert werden,
destowichtigeristfürdieSitzungs-oderVerhand-
lungsleitung, den Kontakt zu jeder einzelnen
Person zu halten. Damit ist nicht gemeint, dass
jederzeit alle das Wort ergreifen und sich ausdrü-
cken müssen. JedeR soll seinen Beitrag zur Zie-
lerreichung leisten können – manchmal genügt
ein leichtes Kopfnicken, manchmal muss jemand
unterbrochen oder zum Thema zurückgeführt
werden.
Diese Aufgabe erfordert Konzentration und eine
offene Haltung. Im ständigen Wechsel muss die
Sitzungsleitung den Überblick bewahren und
im Detail auf den aktuellen Gesprächsverlauf re-
agieren können. In Verhandlungen akzentuiert
sich dies.Vielleicht sind es gerade die feinen Zwi-
schentöne, welche einen neuen Weg zur Win-
win-Lösung eröffnen. Dieses rasche Wechseln
der Aufmerksamkeit zwischen Wahrnehmen der
Nuancen und Fokussieren auf die wesentlichen
Punkte erfordert Übung.
Verstehe ich das richtig?
Eine Möglichkeit zu präzisieren und sich abzusi-
chern, ob man tatsächlich richtig verstanden hat,
ist nachzufragen. Geschickte Fragen bestärken
das Interesse am Gegenüber. Fragen sind eine
geeignete Methode, um das Gespräch zu führen.
Ich baue ein, was ich gehört habe, verifiziere und
spinne den Faden weiter. Vielleicht lasse ich mich
mit einer Vermutung auch auf die Äste hinaus.
Solange ich es als Vermutung deklariere und
die fragende, offene Haltung bewahre, kann ich
mich auch irren, ohne dass es mir übelgenom-
men wird. Wenn ich mir eine Frage stelle, geht
es anderen am Tisch meistens genauso. So kann
ich zur Klärung beitragen. Hier braucht es das
Fingerspitzengefühl, die anderen nicht auszu-
horchen oder gar zu verhören, sondern nur wirk-
lich zu verstehen.
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Konflikte hinter sich lassen
In manchen Situationen kann es zu Konflikten
kommen, da die Beteiligten unterschiedlicheVor-
stellungen oder Ziele haben. Wie gehe ich damit
um? Ignorieren bringt nichts. Wenn die Beteilig-
ten ihren Ärger unterdrücken müssen, taucht
er früher oder später ohnehin wieder auf. Ruth
Cohn1
hat postuliert, dass Störungen und leiden-
schaftliche Gefühle den Vorrang haben sollen,
weil wir eben alles Menschen sind. In einem Kon-
flikt gilt es die verschiedenen Parteien abzuholen
und umso stärker die jeweilige Sichtweise des
anderen einnehmen zu können. Erst dann kann
ich eine Lösung aushandeln. Solange ich in mei-
ner Position verharre, droht sich die Situation
weiter zu verhärten.
Bin ich als Sitzungsleitung am Konflikt beteiligt,
wird es mir kaum gelingen, den Kopf frei zu ha-
ben für andere Anliegen, bis ich nicht eine zumin-
dest vorübergehende Lösung gefunden habe.
Bin ich in der Rolle eines am Konflikt Unbeteilig-
ten, gilt es zu entscheiden, inwiefern der Konflikt
das Sitzungsziel betrifft. Der Konflikt muss nicht
zwingend in der Sitzung gelöst werden, wenn es
sich beispielsweise um eine bilaterale Meinungs-
verschiedenheit handelt, welche nichts mit dem
Sitzungsthema zu tun hat. Es gilt dann dafür zu
sorgen, dass alle wieder arbeitsfähig sind. Wir
sind alles nur Menschen und unsere emotiona-
le Seite kommt in der Kommunikation klar zum
Ausdruck.Wir sollen ihr deshalb auch den gebüh-
renden Platz einräumen. Sei es im beruflichen
oder im privaten Rahmen. Denken Sie daran,
wenn Sie in der nächsten Sitzung jemand ärgert.
1
Ruth Charlotte Cohn (* 27. August 1912 in Berlin; † 30. Januar 2010 in Düssel-
dorf) war die Begründerin der Themenzentrierten Interaktion (TZI) und eine der
einflussreichsten Vertreterinnen der humanistischen und der psychodynami-
schen Psychologie.
Kurshinweis: Stehen auch Sie bei Gesprächen
vor den oben beschriebenen Herausforde-
rungen? Dann besuchen Sie die «Kommuni-
kationstrilogie: Sitzungsleitung | Verhandlung
| Konfliktmanagement», die von der Autorin
des Artikels, Christine Gubser geleitet wird.
Alle Informationen zum Angebot finden Sie
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Aus- und Weiterbildung
Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG44 Gesundheit
Mit der Diagnose Krebs am
Arbeitsplatz richtig umgehen können
Krebs ist in der Schweiz die dritthäufigste
Ursache für eine längere Abwesenheit vom
Arbeitsplatz. Mehr als 65'000 Menschen im
erwerbsfähigen Alter zwischen 20 und 69 er-
hielten in den letzten fünf Jahren eine Krebs-
diagnose.DieguteNachricht:Beidenmeisten
Krebsarten ist die Sterblichkeit rückläufig.
Viele Betroffene kehren nach dem Ende ihrer
Therapie wieder in ihren Job zurück.
Für Betroffene ist das Arbeitsumfeld und der
Umgang mit ihrer Diagnose während und nach
der Krebsbehandlung enorm wichtig. Im Job
ist man nicht immer nur Patient oder Patientin,
sondern kann auch etwas leisten. Falls dies aus
gesundheitlichen Gründen möglich ist, arbeiten
viele auch während der Therapie in reduziertem
Umfang weiter. Umgekehrt kann ein Verlust der
Arbeit die negativen Folgen einer Erkrankung
noch verschlimmern.
Welche Rechte haben
betroffene Mitarbeitende?
Eine erkrankte Person ist nicht verpflichtet, die
Diagnose offen zu legen. Wird aber mit dem Vor-
gesetzten und dem HR-Verantwortlichen offen
über die Erkrankung und über die Folgen ge-
sprochen, bringt das Vorteile mit sich:
•	 Es können Gerüchte oder Mobbing im Team
	 vermieden werden.
•	 Durch besseres Verständnis der Umstände
	 entsteht eine höhere Hilfsbereitschaft im 		
	 Team für die erkrankte Person.
•	 Dadurch können auch bessere Anpassungen
	 der Arbeit möglich werden (z. B. vorüber-
	 gehende Anpassung des Arbeitspensums).
Ideal wäre ein offener Austausch zwischen der
betroffenen Person, dem zuständigen Arzt und
dem Arbeitgeber. Geht es darum, betroffene
Mitarbeitende im Unternehmen zu halten, neh-
men Vorgesetzte eine zentrale Rolle ein. Mit ei-
ner achtsamen und bewussten Begleitung der
Mitarbeitenden können sie das Arbeitsklima und
den Wiedereingliederungsprozess massgeblich
beeinflussen. Die Krebsliga Schweiz bietet zum
Thema Krebs am Arbeitsplatz spezifische Schu-
lungen für Unternehmen an. Dazu gehören Se-
minare, Workshops sowie das Telefoncoaching
(Infos siehe rechts im Kasten).
Manchmal sind es die kleinen Dinge, welche den
Betroffenen die Rückkehr erleichtern. «Mir hat es
geholfen trotz Chemotherapie am Weihnachts-
essen teilzunehmen. So habe ich den Kontakt
zu meinen Kollegen nicht verloren», erzählt Lisa
Baumann (Name geändert) über ihre Zeit wäh-
rend ihrer Brustkrebserkrankung. Heute ist sie
wieder an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt und
arbeitet zu 80 Prozent.
Die Krebsliga informiert,
unterstützt und begleitet
Telefoncoaching Krebs  Arbeit für Arbeit-
geber, Personalverantwortliche, Vorgesetzte
oder Arbeitnehmer: 0848 114 118 (8 Rp./Min.
ab Festnetz) zu den Bürozeiten.
Die Beratung gibt es in Deutsch, Französisch,
Italienisch und Englisch.
Weitere Informationen zum Thema
«Krebs am Arbeitsplatz» finden Sie unter:
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«Zurück in meinen Berufsalltag»
Der Leitfaden für Krebsbetroffene am Ar-
beitsplatz gibt wertvolle Tipps und zeigt An-
laufstellen auf.
«Meine Mitarbeiterin,
mein Mitarbeiter hat Krebs»
Der Leitfaden für Vorgesetzte gibt Ratschlä-
ge für alle Phasen der Krankheit. Die Bro-
schüren können heruntergeladen und kos-
tenlos bestellt werden:
www.krebsliga.ch/shop
Die Krebsliga bietet Beratung
und Unterstützung vor Ort
Die kantonalen und regionalen Krebsligen
sind in Ihrer Nähe. Sie bieten allen Krebs-
betroffenen und ihren Angehörigen in der
ganzen Schweiz individuelle Beratung und
Unterstützung. www.krebsliga.ch/region
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Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG 45
Gesund und selbstbestimmt alt werden – das
wünschen wir uns alle. Auch wenn Demenzer-
krankungen bis heute noch nicht heilbar sind,
kanndasRisikodaranzuerkrankendurcheine
gesunde Ernährung gesenkt oder hinausge-
zögert werden. Weil das menschliche Gehirn
nicht in der Lage ist seine Energie selbst zu
speichern, ist es auf eine kontinuierliche Nähr-
stoffzufuhr angewiesen. Besonders Lebens-
mittelmiteinemhohenVitamin-oderMineral-
gehalt spielen eine wichtige Rolle für die Prä-
vention von Demenz.
Gesundheit
Futter fürs Gehirn –
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Formen der Demenz
Die häufigste Form der Demenz ist Alzheimer.
Etwa 60 Prozent der Demenzerkrankten leiden
darunter. Alzheimer ist eine sich über Jahre still
entwickelnde Krankheit, bei der Nervenzellen
zerstört werden. Daneben ist die vaskuläre De-
menz mit etwa 20 Prozent die zweithäufigste
Form von Demenz. Sie tritt durch Gefässverkal-
kungen und nach Schlaganfällen auf. Obwohl
gewisse genetische Komponenten für den Aus-
bruch eine Rolle spielen, beeinflusst die Ernäh-
rung beide Demenzerkrankungen in einem nicht
zu unterschätzenden Masse.
Vor schädlichen Stoffen schützen
Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass unser
Gehirn an den Rest des Körpers angeschlossen
und stark von ihm beeinflusst wird. Obwohl un-
ser Gehirn durch die Blut-Hirn-Schranke einen
abgeschirmten Stoffwechsel verfolgt, gelangen
immer wieder hirnschädigende Substanzen in
unsere Zentrale. Ist die Darmschleimhaut auf-
grund von Fehlernährung, z.B. durch Zucker- und
Alkoholüberkonsum sowie Medikamenten nicht
mehr in Takt, spricht die Wissenschaft von einem
löchrigen Darm. Ein löchriger Darm erleichtert
die Passage von Fremdstoffen in unseren Kreislauf
und somit auch in unser Gehirn. Forscher gehen
sogar davon aus, dass ein löchriger Darm eine
Demenzerkrankung nach sich zieht. Für die De-
menzprophylaxe sollte somit schon früh ein Au-
genmerk auf die Darmgesundheit gelegt werden.
Wasser trinken ist das A und O
Die Basis für einen gesunden Darm ist unter ande-
rem ausreichend Wasser zu trinken. Der empfoh-
lene Richtwert für die tägliche Trinkmenge liegt
bei 1,5 bis 2,5 Litern Flüssigkeit pro Tag für Er-
wachsene. Da unser Gehirn aus 80 Prozent Was-
ser besteht, hängt es von einem ausgeglichenen
Wasserhaushalt ab, um zu funktionieren. Wasser
hilft ausserdem dabei, Giftstoffe aus dem Körper
zu transportieren. Ein Wasserdefizit hingegen
schwächt nicht nur die Entgiftungsleistung, son-
dern erwiesenermassen auch die Konzentrations-
und Gedächtnisfähigkeit.
Achtung vor zu viel Zucker
Glukose ist zwar ein wichtiger Treibstoff für das
Gehirn, überhöhte Blutzuckerwerte scheinen die
Erkrankung an einer Demenz allerdings zu be-
günstigen. Um die Blutzuckerwerte niedrig zu
halten, sollten Schokolade oder zuckerhaltige
Getränke massvoll verspeist werden. Um das Ge-
hirn so gut es geht zu schützen, eignen sich Ge-
würze wie Kurkuma, frische Kräuter und Gemüse.
Diese Nahrungsmittel verbessern dieVerdauung,
schützen vor schädlichen Bakterien und liefern
eine geballte Ladung an Zellschutzstoffen.
Schlüsselstoffe für das Gehirn
Wichtige weitere Bau- und Funktionsstoffe sind
die Omega-3 Fettsäure DHA sowie B-Vitamine.
Sie sind entscheidend an der Bildung von Ner-
venverknüpfungen sowie der Übertragung von
Signalen im Gehirn beteiligt. Wobei DHA zu den
Fettsäuren gehört, welche der Mensch nur in ver-
schwindend geringen Mengen selbst herstellen
kann. Daher muss sie z. B. über Algenöl oder Fi-
sche wie Lachs, Hering, Makrele und Sardine auf-
genommen werden. Auch in Nüssen, Samen und
Kernen befinden sich wertvolle Omega-3-Fett-
säuren. Sie liefern ausserdem verschiedene Mi-
neralien, welche für die Hirnfunktion ebenfalls
von Bedeutung sind. Als Spezialtipp aus der Na-
turheilkunde gelten ausserdem Ginkgo für eine
verbesserte Hirndurchblutung oder der Heilpilz
«Hericium», der das Wachstum von Gehirnzellen
anregt.
Sanasearch ist die grösste Schweizer Therapeu-
ten-Buchungsplattform. Mit über 20‘000 qualifi-
zierten Therapeuten aus den Bereichen Psycho-
therapie,Massage,Komplementärtherapie,Alter-
nativmedizin, Ernährungsberatung und vielen
mehr, finden Therapiesuchende mit nur weni-
gen Klicks die passende Fachperson.
Laura Koch setzt sich bei Unikum Nutrition am NHK
Health Hub für die ganzheitliche Betrachtung des Men-
schen und eine salutogenetische Medizin ein. Dabei ist
es Ihr ein Anliegen die Symbiose zwischen Schulmedizin
und Naturheilkunde zu nutzen. «One diet fits all» war
gestern – Frau Koch richtet die Ernährungsberatung
ganz auf die individuelle Konstitution des Klienten aus.
Sie ist ausserdem Autorin des Ernährungsbuches «Essen,
geniessen, gesund bleiben». Auf www.sanasearch.ch
können bei Frau Koch Termine online gebucht werden.
46 Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 /
Kundenversprechen.ch –
Vertrauen schaffen und neue Kunden gewinnen
Zusammen mit persönlicher Integrität und professioneller Geschäfts-
abwicklung ist kontinuierliches Vertrauen schaffen für Unterneh-
men zentral. Das dürfte jedem klar sein, vom Jungunternehmer bis
zum erfahrenen CEO. Die Frage, die sich dabei stellt, ist, wie man
dieses Vertrauen zu seiner Kundschaft aufbauen und pflegen kann.
Das Kundenversprechen als gemeinsames Projekt vom Konsumen-
tenbund und dem SKV soll in der Schweizer KMU-Wirtschaft einen
grossen Stellenwert für das Erreichen dieses Ziels geniessen.
Um seinen Mitgliedern in allen Belangen eine kompetente Auskunft ge-
ben zu können, unterstützt der SKV den Aufbau des Businessnetzwerkes
kundenversprechen.ch. Dadurch können Mitglieder eine vertiefte Be-
ratung oder spezielles Fachwissen durch kompetente Netzwerkpartner
erhalten – von Auskünften in der Rechtsberatung über Treuhandfragen
bis hin zum IT-Support und mehr. Durch die Weiterempfehlung von
Anfragen haben Netzwerkpartner wiederum die Chance, durch über-
zeugende Angebote das KMU als neuen Kunden zu gewinnen. Selbst-
verständlich ist es gerade für einen Verband von grösster Bedeutung,
ausschliesslichmitvertrauenswürdigenPartnernzusammenarbeiten,die
eine gleichermassen professionelle wie seriöse Abwicklung garantieren
können.
In diesem Bezug verlangt das Kundenversprechen, dass die Grundsätze,
die in einem Ehrenkodex festgehalten sind, bei der Betreuung des Kun-
den berücksichtigt werden und somit möglichst auf alle Wünsche des
Kunden kompetent eingegangen wird. Gerade für Netzwerkpartner ist
dies eine Möglichkeit, um positive Kundenbewertungen zu erhalten und
sich so als vertrauenswürdiger und professioneller Ansprechpartner im
Netzwerk etablieren zu können.
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können so auf Ihr Profil stossen und durch die Kundenbewertungen auf
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www.schlegel-recht.ch
Studer+++	
5070 Frick
www.studer-law.com
Sieber Künzi Stucki | Rechtsanwälte		
8200 Schaffhausen		
www.sieberlaw.ch	
Suter Howald Rechtsanwälte	
8021 Zürich
www.suterhowald.ch
Weinmann Zimmerli AG	
8032 Zürich
www.weinmann-zimmerli.ch
Wieduwilt Rechtsanwälte	
8400 Winterthur
www.wieduwilt.ch
WyssLaw Advokatur  Notariat	
6300 Zug
www.wysslaw.ch
volzrecht Advokatur Notariat Steuerpraxis	
3011 Bern
www.volzrecht.ch
Architekturbüro
archisign ag	
8370 Sirnach
www.archisign.ch
Auto
Auto Leisibach AG	
6285 Hitzkirch
www.autoleisibach.ch
Arifi Garage Eich-Pfungen AG	
8422 Pfungen
www.eich-pfungen.ch
Affentranger + Jost AG	
6018 Buttisholz
www.affentrangerjost.ch
carXpert, Garage  Pneuhaus GB	
8645 Jona
www.gbgarage.ch
Carrosserie Battaglia
Jakob u. Santoro Antonio
7000 Chur
Carrosserie Ercolani  Sterchi GmbH	
6032 Emmen
www.carrosserie-sterchi.ch
Carrosserie Rolf Fröhlich	
8404 Winterthur	
www.carrosserie-froehlich.ch
Carrosserie Giedemann	
5243 Mülligen	
www.giedemanncarros.ch
Carrosserie Hunziker	
8632 Tann ZH
www.carrosserie-hunziker.ch
Carrosserie Jaberg AG	
3123 Belp
www.jabergag.ch
Garage Nussbaum	
3150 Schwarzenburg	
www.garage-nussbaum.ch
Carrosserie Örlike TL AG	
8050 Zürich
www.oerlike.ch
Carrosserie Rösch AG	
8472 Seuzach	
www.carrosserie-roesch-seuzach.ch
Garage MPD-Racing M. Piacquadio	
8627 Grüningen
www.mpd-racing.ch
Garage Türlersee	
8914 Aeugstertal
www.tuerlerseegarage.com
Garage Tannenberg	
8625 Gossau
www.autofit-int.ch
Garage  Auto Trachsel AG	
3714 Frutigen
www.garagetrachsel.ch
Garage Schwendimann	
3628 Uttigen
www.garage-schwendimann.ch
Garage Riedi	
7166 Trun/Zignau
www.garascha.ch
Garage Schliere	
6055 Alpnach-Dorf
www.garage-schliere.ch
Geser Fahrzeugbau AG	
6023 Rothenburg
www.geser-fahrzeugbau.ch
pro Garage GmbH	
8142 Uitikon-Waldegg	
www.pro-garage.ch
RS Carrosserie	
8181 Höri	
www.rs-carrosserie.ch
Schmidlin Autoservice	
6014 Luzern
www.autoservice-schmidlin.ch
Sonnen-Garage	
5054 Moosleerau	
www.sonnen-garage.ch
Traumautofabrik 2.0 GmbH	
4600 Olten
www.traumautofabrik.ch
Die Vertrauensmarke
für Selbstständige,
Unternehmer und
Existenzgründer.
48 Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 /
Bau
Brügger Bauservice	
4626 Niederbuchsiten	
www.brueggerbauservice.ch
DEDE PLATTENBELÄGE	
5507 Mellingen
www.dede-plattenbelge.ch
GASS Dienstleistungen GmbH	
4494 Oltingen BL
www.gdlo.ch
Genossenschaft BauPro Altburg	
8105 Regensdorf	
www.baupro-altburg.ch
Glarner Rückbau Leuzinger	
8773 Haslen GL
www.glarner-rueckbau.ch
KNB GmbH	
6343 Buonas
www.kn-baudienstleistungen.ch
Plattenlegermeister Norbert Bauer	
6414 Oberarth
Schuler  Co. Gebäudetechnik GmbH	
6331 Hünenberg
Bestattung
Bestattungsdienst-
Köniz Patrik Bärtschi	
3098 Schliern
www.bestattungkoeniz.ch
Bestattungsdienst
Oswald Krattinger AG	
3018 Bern
www.krattingerag.ch
Lichtblick-Bestattungsplanung	
8103 Unterengstringen	
www.lichtblick-bestattungsplanung.ch
Bodenbeläge
Fliesi GmbH	
9200 Gossau SG
www.fliesi.ch
M.Hilpertshauser Parkett  Bodenbeläge	
8472 Seuzach
www.hilpi-parkett.ch
Büroservice
abiphon	
4310 Rheinfelden
www.abiphon.ch
anderes Backoffice GmbH		
8408 Winterthur		
www.anderes-backoffice.ch	
Coaching
Active steps GmbH	
5400 Baden
www.activesteps.ch
Alice Kündig | Coaching  HR-Consulting	
8610 Uster		
www.alicekuendig.ch	
ASTA GmbH	
9000 St. Gallen
www.institut-asta.ch
avisa.ch | Andrea Mayer		
3182 Ueberstorf
www.avisa.ch	
awareness management - Dr. C. Weiss	
6043 Adligenswil
www.awareman.ch
Barbara Liechti GmbH	
3270 Aarberg
www.barbaraliechti.ch
Barbara Nievergelt Coaching  Beratung	
8006 Zürich
www.barbaranievergelt.ch
bavieraBeratung | Valentina Baviera		
8001 Zürich		
www.bavieraberatung.ch	
Beracompass A. Brönnimann I Coaching	
3360 Herzogenbuchsee		
www.beracompass.ch	
Bettina Diem Coaching		
8005 Zürich		
www.bettinadiem.ch	
Bernhard Russi Coaching  Supervision	
3257 Grossaffoltern	
www.br-coach-supervisor.ch
BeCoSe Beratung Coaching Seminare	
9000 St. Gallen
www.becose.ch
beraten-entwickeln-trainieren	
8873 Amden
www.buenck.ch
Chairpersonship		
2502 Biel/Bienne		
www.chairpersonship.ch
Coaching und Konfliktmanagement	
8004 Zürich
www.dominikruppen.ch
Coachlogie GmbH	
9212 Arnegg-Gossau
www.coachlogie.ch
COACHBAR	
8610 Uster
www.die-coachbar.ch
Coaching Zürich | Isabel Zimmermann		
8001 Zürich		
www.isabelzimmermann.ch	
Coaching-SW		
8625 Gossau ZH		
www.coaching-sw.ch	
c2u GmbH - Communication  Coaching	
6331 Hünenberg
www.c2u.ch
consolving | Liz Küng		
6300 Zug		
www.consolving.ch	
Corina Wyler | Coaching		
6440 Brunnen		
www.crccoaching.ch	
DIACOVA AG	
3011 Bern
www.diacova.ch
Empowerment Center GmbH		
6275 Ballwil		
www.empowerment.center	
EMMENEGGER PARTNER GmbH	
6003 Luzern
www.harryemmenegger.ch
Engelwelt		
8932 Mettmenstetten		
www.engelwelt.ch	
Frank Gebhard | seenergien.com		
6048 Horw		
www.seenergien.com	
Futurum		
8001 Zürich		
www.futurum.ch	
Gautschi Coaching	
8302 Kloten
www.gautschi-coaching.ch
Gehring Peace of Mind		
8212 Neuhausen am Rheinfall		
www.peace-of-mind.ch	
Gründler Solutions GmbH	
9063 Stein
www.gruendler-academy.ch
Hensler Coaching	
6430 Schwyz
www.hensler-coaching.ch
Holten Coaching		
8590 Romanshorn		
www.holtencoaching.ch	
hpc hettich prozessberatung  coaching	
5412 Vogelsang		
www.hpc-hettich.com	
Jehle-Coaching		
5423 Freienwil		
www.jehle-coaching.com	
Kurt Kammermann Coach  Trainer		
3123 Belp		
www.kurtkammermann.ch
lebegut Coaching  Kommunikation	
3123 Belp
www.lebegut.ch
limmatcoaching - barbara reich	
8037 Zürich
www.barbarareich.ch
Lisa Schlegel | latela.ch		
3014 Bern		
www.latela.ch	
L. Zimmermann Bildung und Beratung		
7132 Vals		
www.lucia-zimmermann.ch	
mach-es-einfach.ch | Patrick Bucheli		
6340 Baar		
www.mach-es-einfach.ch	
Maya Burkhard Coaching Empowerment	
3600 Thun
www.burkhard-coaching.ch
Mara Eberhard  Partner GmbH		
5600 Lenzburg		
www.m-eberhard.ch	
Mehrsicht AG	
6023 Rothenburg
www.mehrsicht.ch
Mentalcoach Seeland	
3293 Dotzigen	
www.mental-coach-seeland.ch
Michèle Bachmann Coaching	
8952 Schlieren	
www.michelebachmann.coach
Milly Bircher Veraguth
Coach  Mediatorin BSO		
7000 Chur
www.millybircher.ch
Mylanguagecoach GmbH		
3012 Bern		
www.mylanguagecoach.ch	
On-Call-Business GmbH	
8302 Kloten	
www.dariocucci.net
Patrik Wirth | BusinessCoaching	
6362 Stansstad NW	
www.wirth-businesscoaching.ch
PWP Peter Wyss  Partner GmbH	
8008 Zürich
www.pwpartner.ch
Praxis Bellerive		
8008 Zürich		
www.bischoffcoaching.ch	
Personal Management Plus GmbH		
6410 Goldau		
www.personalmanagement-plus.ch
Psylance AG		
8702 Zollikon		
www.psylance.ch	
QueensRanchAcademy AG	
4332 Stein
www.coaching-anders.ch
Renata Merz Beratung
Coaching  Seminare	
8620 Wetzikon ZH
www.renata-merz.ch
Romy Frangi | Spectrum-live		
6443 Morschach		
www.spectrum-live.ch	
Stefan Hösli AG	
6020 Emmenbrücke
www.stefanhoesli.com
STEINER B. GmbH	
3011 Bern
www.steinerb.ch
Silja Flury | Create your Future		
6300 Zug		
www.siljaflury.ch	
spithamarketng consulting training	
4042 Münchenstein
www.spitha-marketing.com
SPOHN MOTIVATION KIG	
6403 Küssnacht am Rigi
www.spohn.ch
Staub Beratung  Coaching		
8416 Flaach		
www.staub-coaching.ch	
THOT.COM Communication Consulting		
3011 Bern		
www.thot-com.ch	
Ulrike Disler
Leadership  Management Consulting		
8037 Zürich
www.ulrike-disler.ch	
variando.ch		
8934 Knonau		
www.variando.ch	
Winizki Eva Organisationsberatung	
8003 Zürich
www.evawinizki.ch
Dachdecker
Habisreutinger Gebäudehülle GmbH	
4950 Huttwil
www.dichter-dran.ch
HUMA GmbH	
4303 Kaiseraugst
www.huma-gmbh.ch
Kay Spenglerei  Flachdach GmbH	
4600 Olten
www.kay-spenglerei.ch	
Dermatologie
dermapraxis.ch  dermaesthetics.ch	
8820 Wädenswil
www.dermapraxis.ch
Druckerei
Be-Schriften GmbH Druck
 Werbetechnik	
5053 Staffelbach
www.be-schriften.ch
Partner
Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / 49
Hauswartung
Aare Hauswartungen GmbH	
5314 Kleindöttigen
www.aare-hauswartungen.ch
Eggenberger Hauswartungen	
8134 Adliswil	
www.eggenberger-hauswartungen.ch
GO Facility Haus Service GmbH	
4600 Olten	
www.gofacility.net
Kämpf Service	
3073 Gümligen
www.kaempf-service.ch
Multimani		
8702 Zollikon
www.multimani.ch
P. Brunner Hauswartung
und Allround-Service	
4715 Herbetswil
www.brunner-hauswartung.ch
RH-Arrangement  Hauswartung	
4056 Basel
www.rh-arrangement.ch
Stiel Haustechnik 
Liegenschaftsbetreuung GmbH	
8704 Herrliberg
www.stiel-gmbh.ch
Immobilien
Awila Immobilien LW GmbH	
3005 Bern
www.awila.ch
Unternehmensführung
Strategie
Businessplan
Nachfolgeregelung
Management
Prozesse
Ressourcen
Projektorganisation
Finanzen
Controlling
Rechnungswesen
Prognosen
Coaching
Führung
Personal
Weiterbildung
Krisenbewältigung
Prävention
Work-Life-Balance
Gesundheit
Kommunikation
Reinhard Advisory AG
Kyburgstrasse 9
3600 Thun
+41 (0) 33 224 04 24
info@reinhardadvisory.ch
www.reinhardadvisory.ch
FLYERALARM GmbH		
8004 Zürich 		
www.flyeralarm.com
Wir machen DRUCK Schweiz GmbH	
8406 Winterthur
www.wir-machen-druck.ch
Event
Acustronics Sound - Light - Systems	
8302 Kloten	
www.acustronics.ch
BOTTA EVENT-FACTORY	
8493 Saland
www.event-factory.ch
Daytona Event GmbH	
5070 Frick
www.daytona-event.ch
DeinKoch.ch		
3098 Köniz		
www.deinkoch.ch	
Goodies Catering GmbH		
8105 Regensdorf		
www.goodies.li	
Limousinenservice-Flughafentransfer		
6362 Stansstad		
www.limousinenservice-flughafentransfer.ch
LIGHT-PRODUCTION ZAUGG GmbH	
4950 Huttwi
www.light-production.ch
LUNTOWORX LLC	
3213 Liebistorf
www.luntoworx.com
mehrlust CATERING	
9444 Diepoldsau
www.mehrlust.ch
Musicland Luzern GmbH	
6015 Luzern	
www.musiclandluzern.ch
Party On GmbH	
4303 Kaiseraugst	
www.partyon.ch
Piotita GmbH		
8952 Schlieren		
www.piotita.ch	
The Driver		
8001 Zürich		
www.the-driver.ch	
WeedTaxi.ch	
8853 Lachen
www.weedtaxi.ch	
Fahrschule
AGS Fahrschule	
9404 Rorschacherberg	
www.ags-fahrschule.ch
ASSR Antischleuderschule	
8105 Regensdorf
www.assr.ch
Auto-  Boot- Fahrschule Lussy Paul	
6403 Küssnacht am Rigi	
www.autobootfahrschule.ch
Fahrschule Amir	
9445 Rebstein
www.amirfahrschule.ch
Fahrschule Andy Rutz	
9524 Zuzwil SG
www.fahrschule-rutz.ch
Fahrschule Baier	
8304 Wallisellen
www.fahrschule-baier.ch
Fahrschule Daniel Hofstettler	
8717 Benken SG
www.danidrive.ch
Fahrschule No77	
8332 Russikon
www.no77.ch
Fahrschule Longo4you	
5610 Wohlen AG
www.fahrschule-longo.ch
Fensterbau
Kopp Fenster GmbH	
6436 Muotathal
www.kopp-fenster.ch
Finanzierung
A.B.S. Factoring AG	
8808 Pfäffikon SZ
www.abs-factoring.ch
Garten
Blumenhaus Nordheim	
8057 Zürich
www.blumen-nordheim.ch
E. Schlatter Gartenbau GmbH	
8704 Herrliberg	
www.schlattergartenbau.ch
Haus  Garten Goncalves	
4402 Frenkendorf	
www.haus-garten-goncalves.ch
Kern Gärtnerei	
8810 Horgen
www.kern-gaertnerei.ch
Raffael Büchlin Gartengestaltungen	
4142 Münchenstein	
www.buechlin-gartengestaltungen.ch
Pro Grün Gartenarbeiten GmbH	
8952 Schlieren
www.progruen.ch
Gesundheit
Business-TCM Cordelia Steiner	
8057 Zürich
www.business-tcm.ch
BORN TO BE FREE	
6048 Horw
www.btbf.ch
Clinica Medicus	
8852 Altendorf
www.clinicamedicus.ch
Hypnose Therapie Basel	
4052 Basel	
www.hypnosetherapie-basel.ch
Kinesiologie  Massage Nadja Philipp	
8645 Jona	
www.nadja-philipp.ch
Verena Röllin | Bemer Partner	
6313 Menzingen	
www.vr-fit.bemergroup.com
Wirkstatt Auboden	
9125 Brunnadern
www.wirkstatt-auboden.ch
Getränke
Lifewater GmbH	
3400 Burgdorf · www.lifewater.ch
Partner
50 Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 /
crowdhouse	
8045 Zürich	
www.crowdhouse.ch
Immo10 AG	
9015 St. Gallen	
www.immo10.ch
ImmoDuo	
5610 Wohlen AG
www.immoduo.ch
immoMARTI Immobilien	
8474 Dinhard
www.immomarti.ch
Nextflat GmbH		
8032 Zürich		
www.nextflat.ch	
Senteler Immobilien GmbH	
7408 Cazis
www.senteler-immobilien.ch
Stampfli Immobilien GmbH		
8604 Volketswil		
www.stampfli-immobilien.ch	
Steinmann Immobilien	
8965 Berikon
www.steinmann-immo.ch
ZIMBA AG Immobilien Treuhand	
8580 Amriswil
www.zimba.ch
Inkasso
inkassolution GmbH	
6331 Hünenberg
www.inkassolution.ch
Rolf Schmidt Inkasso-Team	
4051 Basel	
www.rolf-schmidt-inkasso.ch
Isolierung
Iso-Work GmbH	
4528 Zuchwil
www.iso-work.ch
Kleider
work-wear24.ch	
6340 Baar
www.work-wear24.ch
Kosmetik
Beauty Nails	
3011 Bern
www.beautynails-bern.ch
Beauty-Life	
3006 Bern
www.beauty-life-bern.ch
Belsana Kosmetikinstitut	
8304 Wallisellen
www.belsana.ch
Best Hair GmbH	
8001 Zürich	
www.best-hair.ch
Coiffeur-Seebach	
8052 Zürich	
Charisma Kosmetik	
3098 Köniz
www.kosmetik-charisma.ch
Evelynn Lashes	
8052 Zürich
www.evelynn.ch
Facella Kosmetikstudio · Crista Degonda	
7018 Flims Waldhaus	
www.facella-cosmetica.ch
Fashion Nails GmbH	
8001 Zürich
www.nailstudio-fashion.ch
Fidare Kosmetik	
3075 Rüfenacht BE	
www.fidare-kosmetik.ch
Jarka-Time For You	
8003 Zürich
www.jarka-timeforyou.com
Kosmetik Fachschule Cornelia Heydecker	
8001 Zürich
www.heydecker.ch
Kosmetikstudio Isabella GmbH	
6006 Luzern
www.kosmetikstudio-isabella.ch
Kosmetikstudio carina	
9000 St. Gallen
www.studio-carina.ch
Luxe Beauty Kosmetik	
8008 Zürich
www.luxebeautymedizin.ch
Nagelstudio Esther	
9000 St. Gallen
Nail by Jasna	
8048 Zürich
Nailkosmetik Fashion Nails	
9000 St. Gallen
Sandra Cosmetic  Styling	
8360 Wallenwil	
www.sandra-cosmetic-styling.ch
Saphira-Kosmetik GmbH	
6015 Luzern / Reussbühl	
www.saphira-kosmetik.ch
Schön + Sein	
9008 St. Gallen
www.schoenundsein.ch
Seifenmacher Beat Urech	
7050 Arosa
www.seifenmacher.ch
Swiss Beauty Academy	
8051 Zürich
www.swiss-beauty-academy.ch
Tina Beauty Style	
8051 Zürich	
www.tinabeauty.ch
Uuusziit - Kosmetiksalon	
5032 Aarau Rohr
Yves Swiss AG		
6210 Sursee		
www.yves-swiss.ch
	
Malerei
Bäsu Maler GmbH	
6210 Sursee
F. Chiappetta Malergeschäft	
8134 Adliswil
www.malerchiappetta.ch
Gerber Maler-  Gipsergeschäft	
3372 Wanzwil
www.gerber-maler.ch
Keiser + Piccioni GmbH	
3084 Wabern
www.kpmalt.ch
Malerbetrieb Jörg Rothe	
8962 Bergdietikon
www.maler-rothe.ch
Malerbetrieb Steiner	
8400 Winterthur	
www.maler-steiner.ch
Malergeschäft H.-J. Müller -
Inh. B. De Marchi	
8545 Rickenbach ZH
www.maler-de-marchi.ch
Malergeschäft Vetschs-Erben GmbH	
8903 Birmensdorf
www.malervetsch.ch
Malergeschäft Ivan Batur	
8957 Spreitenbach	
Malergeschäft Roland Mathys	
5502 Hunzenschwil
5 Sterne Maler Vogel	
8307 Illnau-Effretikon
www.5sternemaler.ch
Malerei Wehrli	
8057 Zürich
www.malerei-wehrli.ch
SERIE A GmbH	
5733 Leimbach AG
www.serieagmbh.com
Marketing
Adokom GmbH	
5033 Buchs
www.adokom.ch
Andy Kunz Grafikdesign		
5610 Wohlen AG		
www.andy-kunz-grafikdesign.ch
Dunkel Design		
3005 Bern		
www.dunkel.cc	
FlowOn Marketing		
8340 Hinwil		
www.flowon.ch	
HelmGrafik		
8003 Zürich		
www.helmgrafik.ch	
Limmattal Werbetechnik by Martin Stahl	
8953 Dietikon		
www.limmattal-werbetechnik.ch
Refonlution AG	
6331 Hünenberg	
www.refonlution.ch
	
Mediation
Bosshardt Mediation	
8001 Zürich
mediationbosshardt.ch
dynamic connecting | coaching,
rechtsberatung, mediation
5621 Zufikon
www.dynamic-connecting.ch
MZ Mediation | Martin Zwahlen	
3007 Bern
www.mz-mediation.ch	
zielmediation.
Fehlmannconsulting GmbH	
6242 Wauwil
www.zielmediation.ch
Nachfolge
Continos AG	
8008 Zürich
www.continos.ch
nachfolge-regeln.ch 	
8032 Zürich
www.nachfolge-regeln.ch
Nachfolgeplan.ch	
6003 Luzern
www.nachfolgeplan.ch
Schmid + Partner AG
Family Business Advisors		
8057 Zürich
www.schmidundpartner.com
	
IT Dienstleistungen
Baldegger + Sortec AG		
3123 Belp		
www.baldeggersortec.ch	
CSF Computer Solutions Facility AG		
4133 Pratteln		
www.csf.ch	
DG-Computers	
8050 Zürich
www.dg-shop.ch
Diso AG		
3012 Bern		
www.diso.ch
Ironforge Consulting AG		
3074 Muri b. Bern		
www.ironforge.swiss	
IT Services Kürsteiner GmbH		
4402 Frenkendorf		
www.itsk.ch
NxtLvL Development Froelicher		
8400 Winterthur		
www.nxtlvl.ch	
PH Networks AG		
6280 Hochdorf		
www.phnetworks.ch	
Webland AG		
4142 Münchenstein		
www.webland.ch	
Personalbüro
a eins PERSONAL AG	
3000 Bern 22
www.aeins.ch
aernicom.com GmbH	
3600 Thun
www.aernicom.com
a+G Personal AG		
2501 Biel		
www.ag-personal.ch
A4 Personal AG		
5430 Wettingen		
www.a4personal.ch	
Avoris Personal AG		
9494 Schaan		
www.job-liechtenstein.com	
Der Profi Personalmanagement AG		
9450 Altstätten		
www.derprofi.ch	
Employ Me AG		
8004 Zürich		
www.employme.ch	
First Choice Consulting AG		
6003 Luzern		
www.firstchoice-consulting.ch
Global Hospitality Services GmbH	
8002 Zürich	
www.g-h-services.com
Mooser  Partner AG | Personalberatung	
8001 Zürich		
www.mooserpartner.ch	
Next Work AG		
8001 Zürich		
www.nextwork.ch	
Persigo Luzern AG	
6005 Luzern
www.ps-luzern.ch
Personal-Profil Gabriele Trachsel		
8707 Uetikon am See		
www.personal-profil.ch	
Partner
Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / 51
Stellenwerk AG		
7000 Chur		
www.stellenwerk.ch	
Tempobrain AG		
8001 Zürich		
www.tempobrain.ch	
Trio Personalmanagement AG		
8500 Frauenfeld		
www.triopersonal.ch
		
Physio
Fisiofit Winkler		
8305 Dietlikon		
www.fisiofitwinkler.ch	
Physiotherapie Active Care GmbH	
8134 Adliswil
www.phsyio-eiaescher.ch
Reinigung
AT Clean Team AG	
8001 Zürich
www.at-clean.ch
Bea's Reinigungsteam GmbH	
5057 Reitnau
www.beas-team.ch
Bommer Reinigungen AG	
5400 Baden
www.bommer-reinigungen.ch
City Services GmbH		
8001 Zürich		
www.cityservices.ch
CM Reinigung	
3174 Thörishaus
www.cm-reinigung.ch	
CSC Desinfektion 
Tatortreinigung GmbH	
4133 Pratteln 1	
www.csc-tatortreinigung.ch
Deniso GmbH		
8808 Pfäffikon SZ		
www.deniso.ch	
DM Facility Services	
3053 Münchenbuchsee
www.dm-services.ch
EZA Reinigungsservice	
8953 Dietikon
www.ezareinigung.ch
FE-Reinigungsservice Franziska Eugster	
8360 Eschlikon TG	
www.fe-reinigungsservice.ch
Fernandez / Farkas GmbH	
3422 Kirchberg
FM Ziclean GmbH		
8606 Greifensee		
www.ziclean.ch	
ImUmReinigung Susanne Kaufmann	
5032 Aarau Rohr
www.imumreinigung.ch
Kavak Reinigung	
8810 Horgen
www.kavak-reinigung.ch
Kuqi Reinigung	
3175 Flamatt-Wünnewil	
www.kuqi-reinigung.ch
MSx2 Reinigungen	
8804 Au ZH
www.msx2-reinigungen.ch
Sauber-Team Portmann Reinigungen	
4502 Solothurn
www.team-sauber.ch
Vishi Reinigungen GmbH	
8912 Obfelden
www.vishi-reinigungen.ch
Reisen
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7128 Riein
www.christoffel-car-reisen.ch
HEINIGER TAXI  CARREISEN	
8610 Uster
www.heiniger-uster.ch
GASTRO
Ayverdis GmbH	
8046 Zürich
www.ayverdis.ch
Bierhübeli GmbH		
3012 Bern
www.bierhuebeli.ch	
Foodteam		
8157 Dielsdorf		
www.foodteam.ch	
Restaurant Bürgli	
8052 Zürich
Sanierung
DS-Projekte GmbH	
8194 Hüntwangen
www.ds-projekte.ch
Schlüsseldienst
Master Key	
8050 Zürich
www.schluesseldienst.ch
Schlüsseldienst Swiss Schloss	
8302 Kloten
www.swiss-schloss.ch
Schreinerei
Bachmann Holzbau GmbH	
3615 Heimenschwand	
www.bachmann-holzbau.ch
baumann  helbling ag	
8725 Gebertingen
www.bh-holzbau.ch
Die Reparaturprofis GmbH	
5244 Birrhard
www.diereperaturprofis.ch
Schreinerei Bopp AG	
5034 Suhr
www.schreinerei-bopp.ch
Seminarhotel
Chrischona Campus AG	
4126 Bettingen	
Hotel und Seminarhaus Ländli	
6315 Oberägeri
www.hotel-laendli.ch
Seniorenbetreuung
AWH Alterswohnhilfe GmbH	
8193 Eglisau
www.alterswohnhilfe.ch
Software
ClickTime AG	
8834 Schindellegi
www.clicktime.ch
Opus Software AG		
8400 Winterthur		
www.opus.ch	
Swiss21.org AG	
9050 Appenzell
www.swiss21.org
Univativ Schweiz AG		
8045 Zürich		
www.univativ.com	
UpnUp GmbH		
8048 Zürich		
www.upnup.ch
Sicherheit
BL Abdichtungstechnik
 Brandschutz GmbH	
8716 Schmerikon	
www.bl-abdichtungstechnik.ch
Martin Eichholzer AG	
8048 Zürich
www.quadragard.ch
Detektiv Zürich GmbH	
8041 Zürich
www.detektivzueri.ch
Schweizer Detektive  Partner	
8048 Zürich	
www.schweizerdetektive.com
Strategie
Furger und Partner AG
Strategieentwicklung	
8032 Zürich	
www.furger-partner.com
Telefonie
mobile4business AG	
3608 Thun	
www.mobile4business.ch
Treuhand
abona TREUHAND AG	
6314 Unterägeri
www.abona.ch
8sam Treuhand GmbH	
6005 Luzern
www.8sam-treuhand.ch
adiuvo Consulting	
3005 Bern
www.adiuvo.ch
BB Concept AG	
8153 Rümlang
www.bbconcept.ch
BGW Treuhand AG	
9450 Altstätten SG
www.bgw-treuhand.ch
Blöchlinger Treuhand GmbH		
3945 Gampel		
www.bltr.ch
BMO TREUHAND AG		
8212 Neuhausen am Rheinfall		
www.bmotreuhand.ch	
BT AG Glarus Nord		
8868 Oberurnen		
www.treuhand.gl	
BUFF Treuhand AG		
8303 Bassersdorf		
www.bufftreuhand.ch
Candrian Treuhand
und Immobilien GmbH	
8165 Schöfflisdorf
www.candrian.ch
Caminada Treuhand AG Zug	
6340 Baar
www.caminada.com
CTM Treuhand AG	
3013 Bern
www.ctm-treuhand.ch
Expertinum AG	
8022 Zürich
www.expertinum.ch
Frautschi Treuhand	
3072 Ostermundigen	
www.frautschitreuhand.ch
Gamma Treuhand	
8320 Fehraltorf
www.gamma-treuhand.ch
GEBERT TREUHAND	
9500 Wil
www.gebert.ch
GMTC Treuhand  Consulting AG	
9014 St. Gallen
www.gmtc.ch
GST Treuhand AG	
8330 Pfäffikon ZH
www.gst-treuhand.ch
H. U. GERBER TREUHAND AG	
3204 Rosshäusern
www.gerbertreuhand.ch
HPF Revisions- und
Wirtschaftsberatungs-AG	
5400 Baden
www.hpf.ch
klein TREUHAND GmbH	
4133 Pratteln
www.kleintreuhand.ch
KJ AG Treuhand Consulting		
7310 Bad Ragaz		
www.kjag.ch	
KMU Treuhandpartner AG Jegenstorf	
3303 Jegenstorf
www.kmupartnergroup.ch
Leotrade AG	
6300 Zug	
www.leotrade.ch
Orfida Treuhand + Revisions AG	
6061 Sarnen
www.orfida.ch
P-con GmbH	
6340 Baar
www.p-con.ch
Roland Lustenberger
Treuhand  Wirtschaftsberatung	
8732 Neuhaus SG
www.roland-lustenberger.ch
Spescha Treuhand GmbH		
8200 Schaffhausen		
www.spescha-treuhand.ch
ST Schürmann Treuhand AG	
4622 Egerkingen
www.st-egerkingen.ch
Steuerkanzlei Jau AG	
8004 Zürich
www.jau-tax.ch
Steiner Vorsorge AG	
8001 Zürich
www.steiner-vorsorge.ch
Partner
52 Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 /
Solidis Treuhand AG	
4600 Olten
www.solidis.ch
Swiss Treuhand Siegrist GmbH	
8048 Zürich
www.treuhandsiegrist.ch
switax ag	
3360 Herzogenbuchsee
www.switax.ch
Treuhandbüro Benno Jud	
9000 St. Gallen	
www.treuhandjudgraf.ch
TCV Treuhand  Consulting GmbH		
8105 Regensdorf		
www.mytcv.com	
TFP Treuhand AG		
9050 Appenzell		
www.tfp.ch
Treuhandbüro Monika Fallegger		
6055 Alpnach Dorf		
www.fallegger-treuhand.ch	
Treuhand Gerber + Co AG	
3360 Herzogenbuchsee	
www.treuhand-gerber.ch
thv AG	
5001 Aarau
www.thv.ch
Truvag Treuhand AG		
6210 Sursee
www.truvag.ch	
Unitas Treuhandgesellschaft	
8832 Wollerau
www.unitastreuhand.ch
Unirevisa Beratungs- undVerwaltungs AG	
8750 Glarus		
www.unirevisa.ch	
VITAN Treuhand GmbH		
4125 Riehen		
www.vitan.ch	
Zbinden Treuhand	
3098 Köniz
www.zbinden-treuhand.ch
Zellreva AG		
9050 Appenzell		
www.zellreva.ch
Trocknungssysteme
Hersche Airtrock GmbH	
6263 Richenthal
www.airtrock.ch
Umzug
Activ-Umzug GmbH	
8610 Uster	
www.activ-umzug.ch
Bühler Umzüge GmbH	
3127 Mühlethurnen	
www.buehler-umzuege.ch
Helping Hand GmbH	
8702 Zollikon	
www.helpinghand.ch
Helvetia Transporte AG	
8952 Schlieren	
www.helvetiatransporte.ch
Kempf Umzüge Transporte GmbH	
6462 Seedorf	
www.kempf-umzuege.ch
Kehrli + Oeler AG - Umzug Kloten	
8302 Zürich - Kloten	
www.kehrlioeler.ch
Mobiliar Umzüge GmbH	
8320 Fehraltorf	
www.mobiliarumzuege.ch
Mischo Transport GmbH	
8820 Wädenswil	
www.mischotransport.ch
PAREDO.CH	
8153 Rümlang
www.paredo.ch
The Joe on the road	
8592 Uttwil
www.thejoe.ch
Umzugsservice Zürich GmbH	
8952 Schlieren	
www.umzugsservice-zh.ch
Züri Transport AG	
8180 Bülach	
www.zueritransport.ch
Unternehmensberatung
Agnès Blust Consulting AG		
5607 Hägglingen		
www.agnesblustconsulting.com
Alexander Gonzalez GmbH	
6003 Luzern	
www.alexandergonzalez.ch
ALFI Consulting Rentsch  Co.		
1796 Courgevaux		
www.alficonsulting.ch	
BSP. AG	
5400 Baden · www.bsp.ch
Dobler Business Consulting AG		
9050 Appenzell		
www.dobler-consulting.ch	
Hans Rupli GmbH	
8057 Zürich	
www.hansrupli.ch
INVERSA - Die KMU Partner	
6300 Zug · www.inversa.ch
Junika GmbH	
8006 Zürich · www.junika.ch
JÄGGIN INTERIM MANAGEMENT GmbH	
8303 Bassersdorf	
www.jaeggin-im.ch
Jost-KMU-Consulting		
4950 Huttwil		
www.businessplanung.com	
Kapcon AG	
5000 Aarau · www.kapcon.ch
L  A Premium Consulting AG		
3011 Bern		
www.la-premium-consulting.com	
Pumag Consulting AG		
3011 Bern · www.pumag.ch
Reinhard Advisory AG	
3600 Thun	
www.reinhardadvisory.ch
R.I.C. Risk  Insurance Consulting AG		
2562 Port · www.r-i-c.ch
RK Consulting	
5610 Wohlen AG	
www.rkconsulting.ch
UBBO Unternehmensberatung Bornhauser	
6043 Adligenswil LU		
www.ubbo.ch	
VB Financial Management GmbH	
5703 Seon
www.vb-management.ch
Zug Consulting Group AG
6314 Unterägeri		
www.zcg.ch	
Verpackung
Einpack-Service Hoffmann GmbH	
8952 Schlieren	
www.einpackservice.ch
Frima-Pac AG	
3400 Burgdorf
www.frima-pac.ch
Versicherung
Baumgartner + Co GmbH		
5524 Niederwil AG		
www.bvf.ch	
fairsicherungsberatung AG		
3007 Bern		
www.fairsicherung.ch
Homola Partnership GmbH	
6312 Steinhausen	
www.homola-partnership.ch
Mercadante GmbH	
4410 Liestal	
www.mercadante.ch
METZLER Beratungen GmbH	
9630 Wattwil	
www.versicherungen-beratung.ch
Neutrass-Residenz AG		
6343 Rotkreuz		
www.neutrass.ch	
Valiosa AG	
8400 Winterthur
www.valiosa.ch
Weiterbildung
Alpha Beta Erwachsenenbildung	
3452 Grünenmatt	
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Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / 53Partner
Von fordernden Eltern und Plagiate
schreibenden Lehrlingen und Studenten
In den letzten Jahren ist die Volksschule wesentlich umgebaut wor-
den. Die Schulpflegen, welche in vielen Kantonen die persönliche
Betreuung von Lehrpersonen übernommen hatten, sind professi-
onellen Schulleitungen gewichen. In der Volksschule hat dies dazu
geführt, dass Eltern, welche an einem Elterngespräch teilnehmen,
eine Wand von Fachleuten gegenübersitzt, von der Klassenlehr-
person, über den schulische Heilpädagogen, die Schulleiterin, evtl.
zusätzlich die schulische Sozialarbeiterin und den Schulpsycholo-
gen. Schulpflegen sind – als strategisch tätige Behörde – in den Hin-
tergrund gerutscht und werden erst beigezogen, wenn ein rechtlich
relevanter Entscheid ansteht.
Und wo bitte, finden Eltern Gehör?
Lehrpersonen haben nicht mehr den Stellenwert wie zu Gotthelfs Zei-
ten, wo Pfarrer, Doktor und Lehrer DIE Respektspersonen in der Gemein-
de waren. Eltern trauen sich, sich für ihre Kinder einzusetzen, optimale
Bildung und Unterstützung zu fordern und sich gegen Entscheide der
Schule aufzulehnen. Das ist eine Tendenz. Zu behaupten, «die» Eltern
(gemeint «alle» Eltern) mischten sich zu stark in den Unterricht und den
Schulbetriebein,nähmenihreErziehungspflichtennichtwahrundkämen
«immer» gleich mit dem Anwalt, trifft jedoch nicht zu. Über das «richtige»
Mass des elterlichen Engagements lässt sich selbstverständlich streiten
und manchmal sehen Eltern einen Sachverhalt zu eng und beurteilen es
als schwierig, wenn ein Kind beispielsweise ein anderes Schulhaus als das
nächstgelegene besuchen soll, obschon sich Kinder in der Regel schnell
an neue Klassen, Schulwege und Schulhäuser gewöhnen. Eltern fehlt je-
doch häufig der/die Gesprächspartner/in, wo sie wirklich angehört
werden. Mit Menschen, welche ernst genommen werden, lassen sich
Lösungen finden. Die Anwältin, die in schwelenden Konflikten nicht ver-
strickt ist, ist häufig diejenige Person in Elterngesprächen und runden
Tischen, welche zur Deeskalation beiträgt und Lösungsfindungen unter-
stützt. Anwaltlicher Beistand kann einen wertvollen Beitrag leisten zur
Auffindung der richtigen Unterstützungsmassnahmen bei einem Kind
mit ADHS, Autismus, Down Syndrom oder Hochbegabung. Anwaltlicher
Beistand stellt sicher, dass Eltern gehört und ernstgenommen werden.
Nebst dem (Volks-)Schulbereich ist der gesamte Bildungsbereich ein
riesiges Feld. Wenn ein Lehrling wegen eines behaupteten Plagiats bei
einer Vertiefungsarbeit von der Ausbildung ausgeschlossen wird, muss
mittels Einsprache dargelegt werden, dass die neue und erweiterte Ar-
beit im Vergleich zu einer eigenen früheren Arbeit in der Sekundarschule
kein Plagiat darstellt. Wenn eine Gymnasiastin mit Autismus-Störung
disziplinarisch auffällt und dies disziplinarisch geahndet wird, braucht es
rechtlichen Beistand, um darauf hinzuweisen, dass disziplinarische Mass-
nahmen zweckmässig sein sollten, jedoch gegenüber einem medizinisch
indizierten Verhalten keine Wirkung erzielen, weshalb andere Massnah-
men (z.B. spezifische Autismusunterstützung) angezeigt wären.
Die Bildungsbereiche werden mit unterschiedlichen Gesetzen geregelt:
kantonale Schulgesetze, die Gesetzgebung zur Erzielung der Matura, der
Berufsmatura, Spezialgesetze für vielfältigste Ausbildungsgänge im Ge-
sundheitswesen, über Wirtschaft und Steuern, bis zu universitären und
ETH-Studien. Immer gelten jedoch die rechtsstaatlichen Grundsätze,
dass für jeden staatlichen Akt eine gesetzliche Grundlage verlangt wird,
das öffentliche Interesse diesen erfordert, die Verhältnismässigkeit ge-
wahrt sein muss und das Prinzip der Gleichheit erfüllt ist. Der Akt muss in
einem rechtsstaatlich korrekten Verfahren erfolgen, wobei insbesondere
das rechtliche Gehör dem Bürger gegenüber gewahrt sein muss. All dies
macht nicht nur den Bildungsinstitutionen zuweilen Mühe, sondern auch
den betroffenen Eltern, Schülern, Lehrlingen und Studenten. Anwaltliche
Unterstützung ist dabei hilfreich.
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Als ehemalige Schulpflegepräsidentin in
einer Aargauer Gemeinde, ehemaliges
MitgliedderSchlichtungskommissionfür
Personalfragen im Kanton Aargau, Be-
zirks-Schulratspräsidentin, Kursleiterin für
Schulbehörden und Schulleitungen, Me-
diatorin und Coach in Schulen ist sie spe-
zialisiert im Schul- und Bildungsbereich,
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Artikel Seite 43
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Den Alltag bewältigen
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Ausgabe 6/8 Juni / Juli / August 2020 / ERFOLG54
Juni 2020
15.06. Webinar Adaptive Policy www.cisco.com / Cisco EngageWebinars
15.06. Glattbrugg Selbstorganisation - Teams und soziale Kompetenz www.sgo.ch
16.06. Schwyz Info zum z’Mittag «Unternehmerschule KMU/
Gewerbe» Schwyz
www.unternehmerschule.ch
17.06. Olten Agile Führung www.sgo.ch
18.06. Webinar Cisco Webex APIs www.cisco.com / Cisco Engage Webinars
18.06. Zürich Datenschutz in der Praxis www.weka.ch
21.06 Webinar Well-Being: Bewusste Stärkung der
inneren Kraft und Weisheit
www.athenawisdominstitute.com
21.06 Webinar Well-Being: Immune against Corona
thanks to high energy frequencies
www.athenawisdominstitute.com
22.06. Webinar Discover the Wisdom Path to Infinite Possibilities www.athenawisdominstitute.com
22.06. Webinar Wireless Health in Details www.cisco.com / Cisco Engage Webinars
23.06. Webinar Cisco HyperFlex www.cisco.com / Cisco Engage Webinars
24.06. Webinar fokuskreislaufwirtschaft www.oebu.ch
24.06. Webinar Arbeiten in Homeoffice www.zfu.ch
24.06. Zürich Professionell verkaufen www.praxisseminare.ch
24.06. Webinar Fighting Phishing Campains www.cisco.com / Cisco Engage Webinars
25.06. Zürich Dynamische Unternehmenssteuerung www.praxisseminare.ch
29.06–1.07. Bern Professionalisierung des Stiftungsrats www.swissfoundations.ch
Veranstaltungskalender / Impressum
Schweizerischer KMU Verband
Bösch 43 · 6331 Hünenberg
Telefon 041 348 03 30
www.netzwerk-verlag.ch
verlag@kmuverband.ch
Verlags- und Redaktionsleitung
Roland M. Rupp 041 348 03 33
roland.rupp@kmuverband.ch
Verkauf
Schweizerischer KMU Verband
Bösch 43 · 6331 Hünenberg
Telefon 041 348 03 35
verlag@kmuverband.ch
www.kmuverband.ch
Redaktions- / Anzeigenschluss
Jeweils 14 Tage vor Erscheinungstermin
Abonnementsverwaltung:
Alexandra Rupp
abo@kmuverband.ch
Produktion
Lichtpunkt Design · L. Boltshauser
Lindenbachstr. 8 · 8006 Zürich · 079 694 54 18
liliane.boltshauser@kmuverband.ch
info@licht-punkt.ch · www.licht-punkt.ch
Auflage
Printauflage:	 5000 Ex
Onlineauflage:	 30 000 Ex
Die Auflage ist notariell beglaubigt.
* Zusätzlich wird das Medium Erfolg in den SKV
Newsletter integriert und an 70' 000 Empfänger
versendet.
Erscheinung
erscheint zweimonatig
Preise
Jahresabo CHF 36.–, Einzelpreis CHF 3.90
Copyright
Das Abdrucken von Texten und Inseraten nur
mit schriftlicher Genehmigung des Verlags.
Titelbild
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Nächste Ausgabe:
4. September 2020
Redaktions- und Anzeigeschluss:
14. August 2020
ERFOLGOffizielles Organ des Schweizerischen KMU Verbandes
ImpressumKalender Veranstaltungen
Juli 2020
01.07. Webinar Motivation und gekonntes Homeoffice-Management www.zfu.ch
03.07. Zürich Projektmanagement für Führungskräfte www.bwi.ch
06.07. Zürich Modul Vergabewesen www.svit.ch
07.07. Bern Modul Schimmel www.svit.ch
08.07. Webinar Protect users and secure accessto applications www.cisco.com / Cisco Engage Webinars
09.07. Sigriswil BE Optimieren miener Führungskompetenzen www.bwi.ch
20.07. Reinach Modbus-Technologieschulung ch.endress.com
22.07. Webinar Fighting Phishing Campains www.cisco.com / Cisco Engage Webinars
August 2020
17.08. Zürich Modul Leistungsprozesse www.svit.ch
18.–19.08. Rheinfelden Agile Führung und intrinsische Motivation www.bwi.ch
20.–21.08. Zürich Neue Impulse für erfahrene Führungskräfte www.bwi.ch
20.–21.08. Zürich Self-Management and personaly development www.bwi.ch
Erfolg Ausgabe 6-8 2020
Erfolg Ausgabe 6-8 2020

Erfolg Ausgabe 6-8 2020

  • 1.
    Nr. 6/8 • Juni / Juli /August 2020 • 14. Jahrgang • Preis CHF 3.90 • www.netzwerk-verlag.ch • AZB 6300 Zug ERFOLGOffizielles Organ des Schweizerischen KMU Verbandes Die starke Zeitung für Selbstständige, Unternehmer und Existenzgründer Unterstützung für KMU Einfach, schnell und unkompliziert Artikel Seite 04 Aufwachen mit Corona Artikel Seite 07 Zusätzliche Einnahmen für KMU durch Online-Service-Angebote Artikel Seite 10 Steuern Haftung des Verwaltungsrates für Steuern und Sozialversicherungsbeiträge Artikel Seite 14 Kommunikation Ihre Bedürfnisse – unsere Kernkompetenzen Artikel Seite 25 Reisen 5 Destinationen – 6 Hotels Artikel Seite 30 Aus- & Weiterbildung PRAXISTIPPS: In Krisen richtig entscheiden Artikel Seite 41 Gesundheit Mit der Diagnose Krebs am Arbeitsplatz Artikel Seite 44
  • 3.
    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG 3Aus der Redaktion Editorial Inhalt Passwort für die Ausgabe 6/8: Offen Und so können Sie die aktuelle sowie die bisherigen Ausgaben auch online anschauen: 1. Gehen Sie auf www.netzwerk-verlag.ch 2. Wählen Sie die Rubrik «Aktuelle Ausgabe» 3. Wählen Sie die Rubrik «Für Abonnenten» 4. Tragen Sie das oben genannte Passwort ein und klicken Sie auf (OK) Geschätzte Leserinnen und Leser So langsam werden die vom Bundesrat verhängten Massnahmen bezüglich Covid gelockert und gleichzeitig wird nun auch der wirtschaftliche Schaden vielerorts erst jetzt bewusst. Denn doch viele KMU Betriebe mussten erhebliche liquide Mittel aufwenden, um in dieser Krise überleben zu können und wenn nun Rechnungen von der MwSt, Steueramt, Sozialversicherungen etc. ein- treffen, ist es oft nicht möglich, diese sofort zu bezahlen. Bei so manchen Betrieben fehlt aus diesem Grund auch aktuell das Kapital, um Werbung zu ma- chen oder gar neue Warenvorräte einzukaufen. Ein absoluter Todesstoss. Um so mehr sollte nun überall die Devise gelten: In der Schweiz kaufen um Schweizer KMU zu unterstützen. Dies gilt natürlich auch für die Tourismusbranche. Sicherlich hat die ganze Covid Krise auch einige Vorteile gebracht: Ich bin überzeugt, dass viele Betriebe in dieser Zeit – wenn auch zwangsläufig – ihre Prozesse analysiert und allenfalls um- gestellt haben und auch die Digitalisierung vielerorts vorangetrieben wurde. Auch geschaffene Home-Office Arbeitsplätze werden sicherlich noch nach der Krise bestehen bleiben und schaffen so nicht nur ein besseres Arbeitsklima, sondern können auch unter Umständen zu Kostenreduk- tionen führen (Spesen, Arbeitsplätze). Wie es aber um die Effizienz steht, bleibt dahingestellt. Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass man im Home-Office nicht so effizient arbeitet, wie im Büro. Und wie sind Ihre Erfahrungen? Schreiben Sie uns. Wir freuen uns, auf Ihre Nachricht. Es grüsst Sie freundlich Roland M. Rupp Präsident Schweizerischer KMU Verband Unterstützung für KMU 4 –11 SKV Partner 13 Steuern 14 – 16 SKV-Mitgliedervorteile 17 Digital 18 – 19 Energiepolitik 20 – 21 Interview 22 – 24 Kommunikation 25 Strategie 26 – 27 Coaching 28 – 29 Reisen 30 – 33 Arbeit 34 Pensionierung 35 Digital 37, 39 Marketing 38 Aus- und Weiterbildung 40 – 43 Gesundheit 44 – 45 Agenda Kundenversprechen 46 – 53 Veranstaltungen 54 Impressum 54
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG4 Valiant erlässt die Mieten Als weitere Unterstützung für Unternehmerinnen und Unternehmer ge- währt Valiant den KMU einen Mieterlass bei Büro- und Gewerberäumen. Alle KMU, die in Valiant Liegenschaften oder in Räumlichkeiten der Valiant Pensionskasse eingemietet sind, müssen die Mieten für die Monate Mai und Juni 2020 nicht bezahlen. Damit setzt Valiant ein weiteres Zeichen der Solidarität mit Unternehmen, die wegen der Coronakrise schwierige Zei- ten durchmachen. Zudem unterstützt Valiant die regionalen KMU, indem sämtliche Bauvorhaben wie geplant weitergeführt werden, beispielsweise der Umbau ihrer Geschäftsstellen. Valiant macht KMU das Finanzleben einfacher Die Coronakrise hat uns einmal mehr vor Augen geführt, wie überlebens- wichtig die Liquidität für Firmen ist. Genau hier setzt die Multibanking Lösung von Valiant an: Unternehmen können seit November 2019 im E-Banking von Valiant ihre Konten von Drittbanken verknüpfen und Trans- aktionen tätigen. Sie haben jederzeit den Gesamtblick auf ihre Liquidität. Die Daten der verschiedenen Bankkonten werden über Nacht im Multiban- king abgeglichen. Am Morgen ist dann die aktuelle Liquidität auf den ver- schiedenen Geschäftskonten im zentralen Finanzassistenten ersichtlich. Es können Kontoübertrage von den Drittbanken zu Valiant getätigt werden – und umgekehrt. Mit der Suchfunktion können Finanzverantwortliche ganz einfach Zahlungen über alle angebundenen Konten hinweg einsehen. Dank des integrierten Finanzassistenten erhalten die KMU eine automa- tisierte Geldflussrechnung. So wissen sie tagesaktuell, wie sich die Liquidi- tät des Unternehmens entwickelt. Die Unternehmen erhöhen die Effizienz und sparen Zeit für die wirklich wichtigen Dinge. valiant.ch/multibanking Unterstützung für KMU Einfach, schnell und unkompliziert Valiant Bank AG · www.valiant.ch/kmu · kmu@valiant.ch Valiant ist ein unabhängiger Schweizer Finanzdienstleister. Valiant ist aus- schliesslich in der Schweiz tätig und bietet Privatkunden und KMU ein umfas- sendes, einfach verständliches Angebot in allen Finanzfragen. Valiant hat eine Bilanzsumme von 31,1 Milliarden Franken und beschäftigt über 1000 Mitarbei- tende – davon 80 Auszubildende. KMU-Kunden, die von der Coronakrise betroffen sind, brauchen schnelle Hilfe. Dank den beiden Überbrückungskrediten, die der Bund gemeinsam mit den Banken geschaffen hat, ist dies beiValiant einfach und schnell möglich. Valiant unterstützt ihre KMU-Kunden persönlich, analysiert ihre Situation laufend und hilft ihnen, die COVID-Kreditan- träge rasch und unkompliziert abzuwickeln. Valiant ist seit jeher eine Bank für KMU und Selbständige und pflegt in ih- rem Marktgebiet in 13 Kantonen viele langjährige Beziehungen mit Un- ternehmerinnen und Unternehmern. Sie vereinfacht ihren Kunden das Finanzleben und unterstützt diese in der Coronakrise mit einem substan- ziellen Betrag, dessen Höhe von den Bedürfnissen der Unternehmen ab- hängt. Die Unterstützung erfolgt in Form von Amortisationssistierungen oder Finanzierungen von Liquiditätsengpässen. Voraussetzung ist, dass Valiant die Hauptbank der Unternehmen ist und diese vor Ausbruch der Krise operativ stabil und finanziell gesund waren. Individuelle Lösungen Bei Liquiditätsengpässen kann Valiant entweder Kredite bis 500'000 Fran- ken (COVID-19-Kredit) oder über 500'000 Franken (COVID-19-Kredit-Plus) vergeben. Einen COVID-19-Kredit kann Valiant schnell und unkompliziert gewähren. Durchschnittlich dauert der Prozess rund zwei Stunden. Wenn die Priorität sehr hoch ist, geht es auch schneller. Bei den grösseren Finan- zierungen über 500'000 Franken braucht es ein Kreditverfahren, das einige Arbeitstage beansprucht. Da die Kundenberaterinnen und Kundenberater von Valiant persönlich mit ihren KMU-Kunden sprechen und nach indivi- duellen Lösungen suchen, sind kaum falsche Formulare eingegangen und nur sehr wenig Anträge mussten abgelehnt werden. Über 300 Millionen Franken ausbezahlt Das speditive Verarbeiten der COVID-Kreditanträge ist auf ein sehr gutes Teamwork zwischen Vertrieb und Credit Office zurückzuführen. An Spit- zentagen gleich zu Beginn des Lockdowns gingen bei Valiant über 500 An- träge pro Tag ein, die am selben Tag verarbeitet werden konnten. Mittler- weile sind die Anfragen stark zurückgegangen. Mitte Mai waren es täglich noch rund sechs bis zehn Kreditanträge. Zu dem Zeitpunkt wurden bereits über 2'600 COVID-Kredite in einer Gesamthöhe von über 300 Millionen Franken ausbezahlt. Aktuelle Zahlen finden Sie unter valiant.ch/corona.
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG 5 5 Thesen zu digitalen Meetings Die Corona-Krise hat für den schnellen Aufbau von Home Offices gesorgt. Nun gehts darum, das ganze Unternehmen mit digitaler Kom- munikation krisenfest zu machen. Es musste erst schnell gehen, nun muss beim langsamen Wiederhochfahren der Unternehmen und der Wirtschaft mit Sorgfalt vorgegangen werden. Videokonferenzen und Collaboration er- halten ihren festen Platz in der Unternehmens- struktur. 5 Thesen, die Orientierung beim Aufbau einer agilen und gleichzeitig widerstandsfähigen Organisation mit Hilfe von digitaler Zusammen- arbeit bieten. 1. Sicherheit geht vor Bequemlichkeit Bei der Auswahl der richtigen Kommunikations- infrastruktur sollte man sich von coolen und ein- fachen Features nicht blenden lassen. «Einfach» bedeutet in vielen Fällen auch unsicher. Die ge- wählte Lösung und der Anbieter dahinter müssen transparent sein, Berichte und Zertifizierungen sollte dieser offen legen, Schwachstellen auch ohne Druck von aussen proaktiv beheben und sie auch lückenlos kommunizieren. Sicherheit gehört direkt mit der Infrastruktur, insbesondere dem Netzwerk, verbunden, um effektive Cyber- sicherheit erst zu ermöglichen. Und schliesslich müssen die Systeme auf dem neuesten Stand ge- halten werden. Damit tun sich viele Unternehmen schwer. 46 Prozent der Organisationen hatten laut dem Cisco CISO 2020 Benchmark Report ei- nen Sicherheitsvorfall durch eine ungepatchte Schwachstelle – 16 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. Der Aufbau einer sicheren Kommunikati- onsinfrastruktur über die physischen und virtuel- len Firmengrenzen hinweg muss einem ganzheit- lichen Ansatz vom Netzwerk, über die Hardware bis zur Software folgen, um jenes Grad an Sicher- heit zu gewährleisten, das den Bedürfnissen des Unternehmens entspricht: ein Pizza-Lunch ist weniger heikel als die Besprechung einer neuen Erfindung im virtuellen Meeting-Raum. 2. Strategien und Richtlinien vermitteln Sicherheit Verteilte Arbeit bedingt Sicherheit auf organisa- tioneller und technischer Ebene. Es braucht ein ganzheitliches Konzept. Dieses umfasst Busi- ness Resilienz und Cybersecurity. Unternehmen müssen zuerst ihre Assets, ihre Arbeitsorte und IT-Konsummodelle sowie die damit verbunde- nen Privacy- und Compliance-Herausforderun- gen verstehen, ehe sie sich an die Formulierung einer Cybersecurity-Strategie wagen. Oft geht eine Sache vergessen, welche aber fundamental ist: In der digitalen Welt müssen Assets, Arbeits- kräfte und Anwendungen überall, an jedem Ar- beitsort, auf jedem Endgerät und rund um die Uhr geschützt werden. Eine Firewall genügt nicht mehr. Eine Collaboration-Strategie definiert, wel- che Kommunikationsprozesse ablaufen und wie diese digitalisiert werden können. Der digitale Arbeitsplatz verbindet dabei analoge Kommu- nikation – ohne die der Mensch nicht auskommt – mit der Effizienz von digitalen Meetingräumen. 3. Mitarbeitende und Prozesse stehen im Zentrum Kommunikation und damit Collaboration durch- dringt heutzutage jeden Unternehmensbereich. Ungehinderte Informationsflüsse sind lebens- wichtig in einer digitalen Wirtschaft. Alle Mass- nahmen müssen auf die Fähigkeiten und die Auf- gaben der Mitarbeitenden abgestimmt werden; derArbeitsortwirktnurdannproduktiv,wenndie eingesetzten Lösungen einen direkten und effi- zienten Zugang zu Inhalten, Informationen und Kolleginnen und Kollegen unabhängig von ih- rem Standort ermöglichen. Im Home Office soll- te man auch auf die sozialen Komponenten der Kommunikation mit Kolleginnen und Kollegen achten, eine wesentliche Quelle der Inspiration – ähnlich wie bei zufälligen Momenten im Gang oder vor der Kaffeemaschine. Das Erholungsbe- dürfnis soll auch nicht vergessen werden. 4. Führung erfolgt zielorientiert Mitarbeitende ausserhalb des Firmenperimeters fühlen sich schnell isoliert und entwickeln ohne ihr gewohntes Umfeld Ängste. Sie benötigen mehr Transparenz und eine offene Kommunika- tion durch ihreVorgesetzten, die sich immer wie- der mal nach dem Befinden erkundigen sollten. Ihr neuer Job besteht darin, die virtuellen Fäden in der Hand zu behalten, Sinn und Übersicht zu vermitteln. Sie setzen Ziele und kontrollieren diese. Anstelle die Präsenzzeit zu messen, gilt es, sinnvolle Regeln für die Remote-Arbeit aufzustel- len, etwa für die Erreichbarkeit und die Kadenz der gemeinsamen Meetings. Motivation funkti- oniert auch in der Videokonferenz, ganz analog mit einem Lob. 5. Natürliche Kommunikation ist das Ziel Es ist kaum anzunehmen, dass künftig alle Un- ternehmen nur auf verteiltes Arbeiten setzen wollen – aber die Home-Office-Erfahrung bleibt wahrscheinlich bei vielen Organisationen Teil der Arbeitskultur. Videokonferenzen und Colla- boration sollten so in die Unternehmens- und Kommunikationsabläufe eingefügt werden, dass sie sich natürlich anfühlen. Die Hemmschwelle, einen digitalen Meetingraum zu betreten, sollte niedrig sein. Digitale Teams rücken auf einem Whiteboard oder Smartphone zusammen und Künstliche Intelligenz, die während des Meetings Protokolle verfasst und die Einladungen managt, ist auch keine Zukunftsmusik mehr. So können sich alle dem Kern ihres Tuns widmen: Mehrwer- te und Innovationen zu schaffen. Cisco Systems Richtistrasse 7 · 8304 Wallisellen Telefon 0800 179 317 Swiss-Support@cisco.com · www.cisco.ch Unterstützung für KMU
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG6 Ausstieg aus der Krise – Tipps für KMU Die COVID-19 Krise hat uns mit voller Wucht getroffen. Vielen Betrieben wurde kurzfristig und ohne Vorwarnung die wirtschaftliche Grundlage entzogen. Von den Massnahmen waren nicht nur die unmittelbar geschlosse- nen Geschäfte betroffen, auch ganze Zulie- ferketten und Dienstleister wurden in unse- ren vernetzten Wirtschaftssystemen von den Massnahmen arg in Mitleidenschaft gezogen. Zwar hat der Bund mit Notprogrammen für die unbürokratische Kreditvergabe und mit der um- fassenden Kurzarbeit rasch und direkt geholfen. Damit konnte zumindest das Schlimmste im Sinne von flächendeckenden Konkursen abge- wandt werden. Gleichwohl ist die wirtschaftliche Substanz unserer KMU geschädigt und bedarf einer lang andauernden Genesung. Die Krise hat jedoch auch vielen Betrieben und Geschäften erlaubt, die «Pause» aktiv zu nutzen. So wurden Geschäftsmodelle überdacht und re- formiert, Vertriebskanäle optimiert, neue Kunden- bedürfnisse entdeckt und viele weitere Anpassun- gen an der Strategie, an den Strukturen und an Prozessen vorbereitet und umgesetzt. Die Kreati- vität, einhergehend mit der Innovationsfähigkeit, ist bewundernswert und verdient unseren Res- pekt.DochwirsindnochnichtinderNormalitätzu- rück, und diese wird sicher anders sein als je zuvor. Nun geht es darum, den Ausstieg aus der Krise zu antizipieren und für das eigene Unternehmen vorzubereiten. Hierzu gibt es folgende Themen, die zu beachten sind: 1. Rückgang in die Normalität – Veränderungsbedarf Was hat sich gegenüber dem Zustand «vor Coro- na» verändert? Welche Kundenbedürfnisse und Verhaltensweisen sind nun systematisch anders? Hier spielen sicherlich die Digitalisierung, die Art und Weise der Kommunikation, aber auch ande- re bzw. neue Logistikkonzepte eine grosse Rolle. Die Frage lautet demnach: wie kann ich diese Veränderungen positiv für mein Geschäft nutzen? Wo lohnt es sich, zu investieren? Was sollten wir nicht mehr tun in Zukunft? Dies sind übrigens auch die interessantesten Potenziale, um Kosten zu senken – kundenorientiert und nachhaltig. 2. Ressourcen – bereit sein für die Lockerung Nachdem der Ausstieg angekündigt wurde, soll- ten die notwendigenVorbereitungen für das wie- dereröffnete Geschäft bereits getroffen sein. Falls zugewartet wird, bis alles restlos klar und 100 % sicher ist, dann ist man tatsächlich zu spät. Auch hier empfiehlt es sich, im Voraus die Szenarien der Wiederaufnahme der Geschäfte durchzu- denken und sich mit den Vorbereitungen früh- zeitig auseinander zu setzen. Dazu gehört auch, die Ressourcen im Sinne von Material und Perso- nal zeitgerecht zur Verfügung zu haben. 3. Marktposition – zielgerichtet und fokussiert Hohe Marktanteile sind der Garant für stabiles Wachstum und wirtschaftlichen Erfolg. Durch die Krise sind viele Märkte kurzfristig aus dem Ruder gelaufen.DiesesVakuumsollgenutztwerden,um bei Wiedereröffnung eine vorteilhafte Position einzunehmen. Jedes Unternehmen, welches fit ist und im Rennen vorne mitmischen will, muss sich entsprechend gut vorbereiten und auch am Start eine aussichtsreiche Position einnehmen. Hierzu sind folgende Überlegungen hilfreich: Mit welcher Kommunikation kann ich frühzeitig mei- ne Stammkunden sichern und neue Kunden da- zu gewinnen? Wie setze ich mich marketing- mässig ins gute Licht, um auf mein überra- gendes Angebot aufmerksam zu machen? Doch aufgepasst: es geht hier nicht um Rabattschlach- ten und Preisnachlässe, sondern um eine effek- tive Kundengewinnung, welche durch Qualität und Kundennutzen hinterlegt sein soll. 4. Mindset – die richtige Einstellung Die Krise hat uns alle schwer mitgenommen, auch psychisch. Deshalb ist es wichtig, die Vergangen- heit ruhen zu lassen und mit Optimismus in die Zukunft zu schauen. Wer noch mit den Auswir- kungen der Krise hadert, weil viel Erreichtes und Liebgewonnenes verlustig gegangen sind, wird nicht für den Aufschwung bereit sein. Freuen Sie basic»Leadership Akademie AG Andreas Ernst · Oberdorfstrasse 5 · 8308 Illnau office@basic-akademie.com Andreas Ernst von basic»Leadership Akademie AG sich auf die vielen Geschäftsmöglichkeiten, auf das Eingehen von neuen Kontakten, auf zufrie- dene Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten und auf eine positive Entwicklung Ihres Geschäftes. Mit der richtigen Einstellung gelingt es! 5. Unternehmenssteuerung – Planbarkeit und Führbarkeit Auch wenn die oben genannten Empfehlungen alle einleuchtend und nachvollziehbar sind, sie müssen meist erst noch umgesetzt werden. Viele Ideen und Konzepte schaffen es nicht in die Rea- lität, weil entweder die Planung versagt oder die Bedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung fehlen. Aus diesem Grund ist es wichtig, gerade jetzt in der Phase der Vorbereitung einer Revita- lisierung des Geschäfts, dass die strategischen undoperativenMassnahmensaubergeplantund aufihreMachbarkeitgeprüftwerden.Hierzuistein betriebswirtschaftliches Führungssystem unab- dingbar, welches klar aufzeigt: • was bringen diese Massnahmen an Mehr- umsatz, wann wirken diese? • was dürfen die Projekte und Programme kosten, kann ich mir dies leisten? • habe ich genügend Ressourcen, um deren Umsetzung auch zum Erfolg zu bringen? • werden all die Mittel auch effizient eingesetzt, ist mein Unternehmen auch wirklich produktiv? • wie ist meine Profitabilität? Wieviel Betriebs- erfolg werde ich mit meinem Geschäft in Zukunft erzielen? • kann ich mir ein Polster erarbeiten, welches mich in Zukunft krisenresistenter macht? • wieviel Liquidität benötige ich in Zukunft und wie wird diese sichergestellt? Ein solches betriebswirtschaftliches Führungs- system muss nicht teuer und kompliziert sein, weder in der Einführung noch im Betrieb. Glück- licherweise gibt es bewährte und wirksame Inst- rumente, welche sich gerade in der jetzigen Zeit äusserst gut für die Planung und Führung von neu ausgerichteten Unternehmen eignen. basic»Leadership ist eine dieser Methoden, wel- che bereits hunderten Firmen beim Aufbau, in Turnaround-Situationen,inderStrategieüberprü- fung und -umsetzung oder auch in schwierigen finanziellen Lagen nachhaltig geholfen hat. Unterstützung für KMU
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG 7 Aufwachen mit Corona Michele Imobersteg, Wirtschaftsjurist vertritt die rechtlich relevanten Interessen der KMU-Mitglieder In welcherWelt wachen zu viele KMU während und nach Corona auf? Vielleicht in derselben wie davor. Sicher aber in einer schlimmeren. Der Patron eines mittelgrossen Familienbetriebs im Messebau entwirft, plant und baut zusam- men mit seiner Frau Messestände. Dreissig Jahre lang haben sie zwischen Bangen und Hoffen changiert, dass ihre Messestände manchmal auf die Minute genau in Hannover, München oder Paris von zufriedenen Ausstellern abgenommen werden. Im Messewesen sind Tag- und Nacht- einsätze der Normalfall. Während der Hochsai- son fallen Stunden über Stunden für Transport, Montage und Demontage der Messestände an. Die Arbeitsspitzen werden von den Familien- mitgliedern zu einem bescheidenen Lohn ge- brochen. Überstunden werden nicht gerechnet. Schon gar nicht ausbezahlt, denn der Patron und seine Frau lassen diese zusammen mit einem Teil ihres Lohnes auf der Passivseite der Bilanz als Darlehen an die Firma stehen. 28. Februar 2020, 10.00 Uhr An diesem Datum war plötzlich alles fertig. Das Messejahr ist gelaufen. Zerstört. Der Bundesrat verkündet ein flächendeckendes Versammlungs- verbot. In den darauf folgenden Stunden werden setzbuchmitzuunterlassendenHandlungen.Die möglichen Delikte betreffen unter anderen Kon- kurs-undBetreibungsverbrechen,betrügerischer Konkurs oder Pfändungsbetrug. Ebenso Gläubi- gerschädigung durch Vermögensverminderung, Misswirtschaft, Unterlassung der Buchführung, Bevorzugung eines Gläubigers oder ordnungs- widrige Führung der Geschäftsbücher. Vieles, woran der Unternehmer nicht mal im Traum zu denken wagte, bekommt nun eine krimi- nelle Dimension. Jede Kreativität unterlassen Die über Jahre stehen gelassenen Darlehen des Patrons und seiner Frau lösen sich in Luft auf. Einerseits weil diese als Eigenkapital qualifiziert werden. Anderseits weil sie mit Rangrücktritt beschlagen sind. Vielfach befindet sich im Anla- gevermögen das Betriebsgebäude, welches die Unternehmerfamilie selbst bewohnt. Sein Haus gerät in die Konkursmasse. Und sollte auf der Aktivseite noch ein Darlehen gegen den Patron vorhanden sein, dann verlangt die Konkursbe- hörde, dass dieses zurückgeführt wird. Während vieler schlaflosen Nächte kommen dem Patron vermeintlich gute Ideen in den Sinn. Was könnte noch schnell getan werden, um wenigsten einen kleinen Teil des Vermögens zu «retten», das ei- gentlich ihm gehört? Die Zwischenbilanz nimmt inderKonkursphasedenCharaktereinerUrkunde an. Jede Behörde ist schlau genug, um aus dieser ungewöhnliche Korrekturen zu erkennen. Jeder Unternehmer,dereinenKonkursvermutet,istgut beraten , wenn er rechtzeitig einen Juristen oder seinen Treuhänder konsultiert. Das Aufwachen mit und nach Corona wird über weite Strecken einem Albtraum nahe kommen. Ein langjähriger Unternehmer lässt sich derzeit kaum mit einem Trost beruhigen. Doch das Leben geht weiter. Un- ternehmer erfinden sich immer wieder neu. sämtliche Messen abgesagt. Der Autosalon in Genf, die Baselworld in Basel und Dutzende an- dere Messen, für welche die Planung und die Bereitstellung von Ausstellungsmaterial schon ausgeführt sind, bedeuten für unseren Familien- betrieb, ihr Personal und die Zulieferanten das Auskommen für das erste Halbjahr 2020. Es wur- de schlagartig klar, dass den weiter laufenden Fixkosten von monatlich CHF 140'000 ab sofort kein Ertrag mehr gegenüber stand. Die Rechnun- gen der Lieferanten lagen vor und in Verbindung mit dem Kreditengagement bei der Hausbank ergoss sich die plötzliche Überschuldung wie ein kalter Regen über die Rücken des Patrons, seiner Frau und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bilanz deponieren Juristen und Treuhänder kennen den Artikel 725 Absatz 2 des Obligationenrechts. Nach diesem ist bei begründeter Besorgnis einer Überschuldung eine Zwischenbilanz zu erstellen und einem zu- gelassenen Revisor zur Prüfung vorzulegen. Er- gibt sich aus dieser Zwischenbilanz, dass die Forderungen der Gläubiger nicht gedeckt sind, so hat derVerwaltungsrat den Richter zu benach- richtigen, sofern nicht Gesellschaftsgläubiger im Ausmass dieser Unterdeckung im Rang hinter al- len anderen Gesellschaftsgläubiger zurücktreten. Jeder Versuch den Konkurs hinauszuschieben, kann als Konkursverschleppung oder ungetreue Geschäftsbesorgung geahndet werden. Beim zu- ständigen Bezirksgericht muss, zusammen mit dem Zwischenabschluss, ein Gesuch betreffend Überschuldungsanzeige eingereicht werden. Nach wenigen Tagen trifft in einem eingeschrie- benen braunen Umschlag das Gerichtsurteil ein, wonach über den Betrieb der Konkurs eröffnet worden sei. Wenige Stunden später meldet sich das Konkursamt, um alle Schlüssel des Betriebs zu verlangen. Alle Fahrzeuge sollen stehen gelas- sen werden. Die Geschäftsbücher sind der Kon- kursbehörde auszuliefern. Das Verhör Mit verengter Brust wird der Patron nach dreis- sig Jahren unermüdlichem Einsatz vor die Kon- kursbehörde geladen, um sich während zweier Stunden einem Verhör auszusetzen. Das Einver- nahmeprotokoll als Ausgangslage für die Liqui- dation beinhaltet vier Seiten aus dem Strafge- Wenn das Unvermeidbare eintrifft: KMU-Mitglieder können sich im Sekretariat respektive bei meinJurist.ch melden, wenn bei einer Überschuldung ein «geordneter» Konkurs notwendig wird. Denn in vielen Fällen hängt das eigene Wohnhaus oder private Darlehen am Bankkredit. Zentral wird vorerst die Sanierung sein. meinJurist KmG Klostergutstrasse 4 8252 Altparadies · 8953 Dietikon Telefon 079 430 50 71 info@meinJurist.ch · www.meinJurist.ch Unterstützung für KMU
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG 9 Systemcredit AG Wiesenstrasse 5 · 8952 Schlieren Telefon 058 255 09 88 info@systemcredit.com · www.systemcredit.com Das Kreditdossier den Jahresabschluss. Dann tragen wir die für Finanzierungsgeber relevanten übrigen Infor- mationen zusammen und bereiten Ihr Kredit- dossier für die Finanzierungsgeber attraktiv auf. Denn je besser die Finanzierungsgeber Ihre Un- ternehmung verstehen, desto eher erhalten Sie die Finanzierung. Wo Sie vorher die Dokumente für jede Finanzierungsanfrage neu aufbereiten mussten, reicht mit dem Kreditdossier ein ein- ziges Mal. Den Rest erledigen wir gerne für Sie. Ein Dokument – mehrere Offerten Mit dem Kreditdossier von Systemcredit kön- nen Sie – einmal erstellt – mehrere Finanzie- rungen beantragen. Sobald «das Kreditdossier» fertig ist und Sie Ihren Finanzierungsbedarf kennen, reichen die Finanzierungsexperten von Systemcredit Ihren Finanzierungsantrag bei den für Ihr KMU passenden Finanzierungsgebern direkt ein. Sie müssen nicht mehr selbst Klin- ken putzen gehen und erhalten gleich mehrere Offerten zur Auswahl. Ihre Versicherung Normalerweise braucht eine Finanzierungsan- frage viel Zeit, was die Situation aber manch- mal nicht zulässt. Wenn es schnell gehen muss mit der Finanzierung, haben Sie einfach keine Zeit mehr, erst Ihre Unterlagen vorzubereiten. Deshalb erstellen wir «das Kreditdossier» für Sie schon im Voraus und aktualisieren es halbjähr- lich. Damit können Sie jederzeit schnell han- deln und gleich mehrere Finanzierungsanträge stellen – das Geld ist dann schneller auf Ihrem Konto und Sie können sich beruhigt Ihren Kern- aufgaben widmen. Die Kosten «Das Kreditdossier» kostet CHF 198.– pro Jahr, und im ersten Jahr gewähren wir Ihnen einen Rabatt von 50 %, Sie bezahlen also nur CHF 99.–. Das beinhaltet einen Check Ihrer Kreditwürdig- keit sowie die erstmalige Erstellung und halb- jährliche Aktualisierung Ihres Kreditdossiers. Sobald Sie eine Finanzierung erhalten, erhöhen sich die Kosten auf CHF 500.–, da wir Sie auch während der Finanzierung vom administrativen Aufwand mit Ihrem Finanzierungsgeber entlas- ten und Ihr Kreditdossier weiterhin aktualisiert halten. Noch heute beginnen Gerade in der aktuellen Krise ist es überlebens- wichtig, liquide zu bleiben. Deshalb sollten Sie unbedingt Ihre Finanzen prüfen und «das Kre- ditdossier» schon heute erstellen. Eine Finanz- planung mit Liquiditätsplan, zeigt Ihren allfäl- ligen Finanzierungsbedarf auf. Die KMU-Finan- zierungsexperten von Systemcredit beschaffen dann rasch Finanzierungsofferten für Sie zur Auswahl. Kontaktieren Sie uns noch heute. Systemcredit – Wir erledigen das Systemcredit ist ein Schweizer Startup, dass sich seit 2018 auf das Thema «KMU und Finan- zierungen» konzentriert. Finanzierungen sollen KMU keine Kopfschmerzen mehr bereiten, son- dern Unternehmen helfen, das Maximum aus ihrem Kerngeschäft herauszuholen. Unterstützung für KMU Eine Finanzierung zu erhalten ist mit viel Pa- pierkram und Zeitverlust verbunden. System- credit hat die Lösung dafür gefunden. Erfah- ren Sie in diesem Artikel mehr darüber. Wenn Sie sich schon einmal eine Finanzierung gesucht haben, dann wissen Sie, mit wie viel Papierkram und mit welchem Zeitverlust eine Fi- nanzierung verbunden ist. Systemcredit hat da- für eine Lösung gefunden: «Das Kreditdossier». Die Visitenkarte Ihrer Firma Um die Vorbereitung auf eine Finanzierung für Sie zu vereinfachen, hat Systemcredit «das Kre- ditdossier» entwickelt. Darin sind alle für eine Finanzierungsanfrage wichtigen Informationen Ihrer Firma einfach und transparent zusammen- gefasst. Es ist wie eine Visitenkarte, welche die für eine Finanzierung relevanten Schlüsseldaten Ihrer Firma in attraktiver Form allen potenziellen Finanzierungsgebern präsentiert. Wie «das Kre- ditdossier» aussieht finden Sie auf unserer Web- seite heraus. Wir kennen Ihre Finanzierungsgeber Die KMU-Finanzierungsexperten von System- credit kennen die Finanzierungsgeber für KMU sehr genau und wissen, was diese von den Fi- nanzierungsnehmern verlangen. Darauf haben wir «das Kreditdossier» abgestimmt und es lässt sich ganz individuell anpassen – so geht es schneller, bis Sie eine Finanzierung erhalten, als wenn Sie sich alleine auf die mühsame Suche machen. Weniger Papierkram, kein Zeitverlust Sie kennen Ihre Firma sicher am besten. Und wir wissen, wie man sich Finanzierungsgebern präsentiert. Zusammen können wir deshalb den ganzen Papierkram rasch erledigen. So benötigen wir nur einige Grundinformationen und Dokumente von Ihnen, wie zum Beispiel
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG10 Zusätzliche Einnahmen für KMU durch Online-Service-Angebote Die Corona-Krise hat zahlreiche Klein-Unternehmen in Bedrängnis gebracht. Spätestens jetzt wäre es darum sinnvoll, Angebote zu digi- talisieren und dadurch mehr Einnahmen zu generieren.Verkaufen Sie deshalb zusätzlich digitale Service-Angebote, um Ihr Unternehmen breiter und sicherer aufzustellen. Was sind digitale Service-Angebote? Stellen Sie sich vor, dass genau jetzt, in dem Moment wo Sie diesen Artikel lesen, ein (neuer) Kunde Ihr Online-Service-Angebot kauft und nutzt. • Das bedeutet, dass Sie eben automatisierte Einnahmen generiert haben. • Das bedeutet, dass Sie einen neuen Kunden gewonnen haben oder ein bestehender Kunde ein zusätzliches Angebot von Ihnen gekauft hat. Stellen Sie sich vor, dass genau jetzt, ein (neuer) Kunde Ihr «Online-Service- Abonnement» löst und bezahlt. • Das bedeutet, dass Sie eben wiederkehrende Einnahmen generiert haben. • Das bedeutet, dass Sie einen neuen Kunden gewonnen haben oder ein bestehender Kunde ein langfristiges Angebot von Ihnen kauft. Stellen Sie sich vor, dass Sie Ihre Online-Service-Angebote letzte Woche erstellt haben, diese nun vermarktet werden und Sie ohne weiteres Zutun dauerhaft Einnahmen generieren. • Das bedeutet, dass Sie von passiven Einnahmen profitieren • Das bedeutet, dass Sie mit diesen Angeboten laufend neue Kunden ge- winnen können und bestehende Kunden längerfristigere Kunden bleiben Wie werden digitale Angebote erstellt? Digitale Service-Angebote lassen sich für Produktions- wie auch für Dienst- leistungsunternehmen sehr einfach erstellen. Bei der Konzipierung und Entwicklung empfehle ich, pro Segment jeweils drei Angebote zu kreieren, die sich im Preis und im Inhalt unterscheiden. Dies bietet (neuen) Kunden die Möglichkeit, zwischen den Angeboten zu wählen und Ihnen garantiert diese Vorgehensweise zusätzliche Einnahmen. Übrigens haben wir ein Kon- zept entwickelt, welches innerhalb einer Woche und ohne zusätzliche Kos- ten umsetzbar ist. Vier aktuelle Beispiele und Projekte: 1. Die Physiotherapeutin, die mit zusätzlichen Online-Angeboten (neue) Schmerz-Patienten von Migräne befreit und dadurch auch unabhängig von der Krankenkasse arbeiten kann. 2. Ein Kleinunternehmen mit 19 Mitarbeitenden, bietet mit seinem Online-Angebot (neuen) Kunden die Möglichkeit, ein neuesTool kennen zu lernen und zu implementieren. 3. Der Gesundheits-Mentor, der mit zusätzlichen Online-Angeboten seinen (neuen) Kunden verschiedene Möglichkeiten für mehr Gesundheit ermöglicht. 4. Der Projektleiter, der mit seinem Online-Angebot (neuen) Kunden ermöglicht, kleinere interne Prozesse zu optimieren – im Alleingang oder mit integrierter Beratung. Ist das Konzept nachhaltig? Die Erfahrung zeigt, dass Kunden, welche ein Online-Angebot kaufen, da- raufhin eine längerfristige Beziehung wünschen und weitere (auch nicht digitale) Produkte und Dienstleistungen beziehen. Diese Methode beweist sich darum auch sehr effektiv als «Marketing-Tool». Ist Ihr Unternehmen geeignet dafür? Sind Sie nicht sicher, ob Ihr Unternehmen dieses Geschäftsmodell einfüh- ren und davon profitieren kann? In den meisten Fällen ist es möglich und einfach umsetzbar. SKV-Mitglieder profitieren bis am 30.6.2020 von einer kostenlosen und unverbindlichen Kurz-Analyse im Wert von CHF 220.– Kontaktieren Sie uns, um eine telefonische Besprechung zu vereinbaren: office@SchmidAdvisory.ch Link für Downloads: https://www.schmidadvisory.ch/kmu-academy/ • 2 Strategie-Konzepte • GoToMarket-Prozess (2 Varianten) Schmid Advisory GmbH Hagenholzstrasse 83b · 8050 Zürich Telefon 044 533 30 25 · Mobile 079 414 23 50 office@SchmidAdvisory.ch · www.SchmidAdvisory.ch Unterstützung für KMU Sandra Liliana Schmid «Wachstum, Positionierung Gewinnsteigerung für KMU» CEO Unternehmensberaterin bei Schmid Advisory GmbH Gründerin CEO der BUSINESS-EXPO mit dem Entrepreneur AWARD
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG 11 Jetzt mit einfachen Mitteln Digital erfolgreich sein Gerade in der jetzigen Zeit sind für einen Betrieb zwei Dinge wichtig. Gesehen werden und in Erinnerung bleiben. Potenzielle Interessen- ten richten sich nach den eigenen Erfahrungen und den Empfehlun- gen ihres Umfelds und der Gesellschaft. Das heisst, jeder Betrieb sollte analog und digital versuchen, dem Gast oder Kunden in bester Erinnerung zu bleiben. Bedingt durch die aktuel- le Krise werden das viele Betriebe versuchen und um «Ihren» Gast oder Kunden buhlen. Zum Glück bringt die Digitale Zeit dazu gute, einfache und kostengünstige Möglichkeiten und Chancen. Anhand der folgenden drei Beispielen kann der eigene Spielraum gut abgeschätzt werden. Via eigenem Online-Shop mit dem Kunden in Kontakt bleiben: Nicht alle Einzelhändler haben Produkte, die sich für den Online-Verkauf eignen. Alle bieten jedoch Gutscheine und vielleicht begleitende Artikel zur Pflege; oder auch nur Souvenirs an. Es geht dabei nicht in erster Linie darum, etwas online verkaufen zu können, sondern um den Kontakt zum Kunden. Es funktioniert auch, ein Produkt online zu zeigen und den Kun- den damit zu einem Besuch im Geschäft einzuladen. Online und Offline gehören zwingend zusammen. Coiffeur- und Beauty-Salons gewinnen ihre Kunden mit einem einfachen Buchungs-System: Kunden wollen rasch sehen, welche Möglichkeiten sie haben. Wenn möglich, ohne zu telefonieren und hin und her zu schreiben. Ein durch- dachtes Reservations-System zeigt die möglichen Zeitfenster und lässt diese verbindlich buchen. Im Zusammenhang mit der Reservation wird auf interessante Produkte aufmerksam gemacht. Optional können auch diese Produkte mit einem Online-Shop gekoppelt werden. Während dem Aufenthalt im Salon kann diese Service-Plattform für das Lesen von Beauty-Neuheiten oder -Blogs genutzt werden. Die clevere Digitale Menükarte für das Restaurant: Es soll aktuell wenig Kontakte zum Gast geben. Zudem ist das Reinigen von Menükarten aufwändig. Da liegt der Einsatz von Menükarten, welche der Gast direkt auf seinem Smartphone studieren kann, nahe. Die Gäste können sich sofort informieren, ohne auf eine Bedienung warten zu müs- sen. Nach der Bestellung haben sie genügend Zeit, um sich nach BAG- Wunsch, innerhalb der Lösung, zu registrieren. Die Menükarte muss aus Platzgründen nicht zurückgegeben werden, sondern ist stets für weitere Bestellungen beim Gast. Ein weiterer Vorteil, die Menüpositionen liegen nur in Deutsch vor. Sie werden automatisch in bis zu 100 Sprachen über- setzt. Die Bearbeitung der Inhalte erfolgt zentral und es gibt auch eine Möglichkeit, die Menükarten in die Restaurant-Website zu integrieren, d. h. die PDF’s zu ersetzen. Optional können die Menükarten auch mit ei- ner Bestell-Möglichkeit ausgestattet werden. Sie ersetzen dann ein Stück weit den Bestellblock der Bedienung, lassen gleichzeitiges Bestellen zu und ermöglichen auch den Ruf nach Bedienung. Alle drei Beispiele basieren auf den zeitgemässen Anforderungen der Gäste oder Kunden, einfachen Zugriff auf Informationen und Angebote zu haben. Egal zu welcher Zeit und von welchem Ort aus. Wählen zu kön- nen, ohne zu warten. Für den Betrieb bedeutet das, Informationen und Angebote optimal und zeitsparend zur Verfügung zu stellen. Unter Einsparung von Administ- ration und Kosten. Dadurch mehr Zeit für seine Gäste oder Kunden zu haben, deren Zufriedenheit zu steigern, und damit besser in Erinnerung zu bleiben. pally online gmbh Martin Pally · Wiesentalstrasse 106 · 7000 Chur · www.pally.ch Unterstützung für KMU
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG 13 Noventus Pensionskassen Grundstrasse 18 · Postfach 667 · 6343 Rotkreuz · www.noventus.ch Die Pensionskasse des schweizerischen KMU Verbandes: Noventus Pensionskassen Pensionskasse wechseln? Jetzt erst recht! KMU-Betriebe sind oft am stärksten von der aktuellen wirtschaftlichen Situation betroffen. Im Sozialversicherungsbereich stehen jetzt für die Ar- beitgeber vor allem die Kosten und für die Arbeitnehmer besonders die Leistungen (Sparen und Risiko) im Fokus. Die berufliche Vorsorge bietet nebst all ihren Ecken und Kanten noch im- mer eine wichtige finanzielle Sicherheit für Arbeitnehmer. Während der aktiven Zeit in Form von Risikoleistungen bei Tod und Invalidität und im Alter durch die Zahlung der Altersrente oder einer (Teil)Kapitalauszah- lung. Diese Wahlmöglichkeit haben Sie bei uns übrigens auch dann, wenn bereits ein Leistungsfall (Invalidität) eingetreten ist. Mit tiefen Risikoprämien für die Arbeitgeber und der bestmöglichen Dienstleistung und Unterstützung unserer Destinatäre leisten wir als Pensionskasse unseren Beitrag dazu. Für eine erste Beratung stehen Ihnen unsere UnternehmensberaterInnen gerne zur Verfügung. Wir machen es Ihnen so einfach wie möglich und unterstützen Sie bei einem Wechsel der Pensionskasse! Pensionskasse und COVID 19 – Was müssen Arbeitgeber wissen? Bei Kurzarbeit: Die Sozialversicherungsbeiträge sind vom vereinbarten Lohn abzurechnen – einfach ausgedrückt von dem Lohn, der ohne Kurz- arbeit abgerechnet worden wäre. Arbeitgeber müssen keine Meldung an die Pensionskasse machen. Die Beiträge sind weiterhin zu bezahlen. Wenn Sie als Arbeitgeber von Kurzarbeit betroffen sind, sollten Sie sich bereits bei der für Sie zuständigen Stelle gemeldet haben. Ausserordentliche Verwendung von Arbeitgeberbeitragsreserven: Der Bundesrat hat in seiner Verordnung vom 25. März 2020 beschlossen, dass der Arbeitgeber den Beitrag der ArbeitnehmerInnen aus der ordent- lichen Arbeitgeberbeitragsreserve bezahlen kann. Diese Verordnung ist auf sechs Monate befristet. Kurzarbeit und Wohlfahrtsfonds: Im Zuge einer raschen und unbürokratischen Lösung hat die Oberauf- sichtskommission BeruflicheVorsorge (OAK) beschlossen, dass es zulässig ist, dass ein Wohlfahrtsfonds bei Kurzarbeit einen Teil oder die ganze Dif- ferenz von 20% zum vollen anrechenbaren Verdienstausfall als Leistung für seine betroffenen Destinatäre zur Zahlung übernimmt. Dies gilt aus- schliesslich für Leistungen im Zusammenhang mit Kurzarbeit als Folge der Corona-Pandemie. Lesen Sie den ganzen Artikel auf unserer Homepage unter dem Register «News»: www.noventus.ch An dieser Stelle begrüssen wir herzlich Herrn Michael Reinle, welcher als Unternehmensberater unser Team für die Region Mittelland (Kt. BE, FR, OW NW) seit dem 1. Mai 2020 komplettiert. Herr Bruno Schenk Telefon 079 447 03 08 bruno.schenk@noventus.ch Frau Elfriede Wesbonk Telefon 041 798 11 70 elfriede.wesbonk@noventus.ch Herr Michael Reinle Telefon 079 239 93 70 michael.reinle@noventus.ch SKV Partner
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    Beratung. Training. Coaching. Wir schaffen neuePerspektiven. Der Weg vom Sein ins Tun. Wir unterstützen und begleiten Menschen und Organisationen in Veränderungsprozessen vom Sein ins Tun! Ich bin. Ich kann. Ich will. Ich mache. Mit unserem praxiserprobten Wissen, breiter Erfahrung sowie modernen Methoden und Modellen gestalten wir mit Ihnen Entwicklungen und Prozesse, die ankommen! Olgastrasse 10, 8001 Zürich, Tel. +41 44 266 90 90, info@cm-p.ch www.cm-p.ch change management partner cmp4.1produkteA4 Perspektiven entwickeln. Praxiserprobte Dienstleistungen für Ihre Entwicklung. Mitarbeitende, Führungskräfte, Talente 2. Organisation führen Führungsgrundsätze entwickeln Strukturen fluid gestalten 3. Mitarbeitende fördern und fordern Modulare Trainings, Leadership, Team- und Personalentwicklung 5. Perspektiven schaffen Modulare Trainings und Outplacement 4 . Kompetenzen vertiefen  SVEB-Zertifikat Kursleiter/-in  Eidg. Fachausweis Ausbildner/-in  Nachdiplomstudium dipl. Businesscoach NDS HF  Vertiefungsbausteine 1. Unternehmen ausrichten Strategie, Vision, Leitbild mitentwickeln und Personalentwicklung mitgestalten cm-p als Ihr Partner – So arbeiten wir. Dafür stehen wir ein.  Ihre cm-p Ansprechpartner/ -innen sind führungserfahrene Persönlichkeiten. Sie kennen die Herausforderungen der Ver- änderung im Unternehmens- kontext.  Ihre individuellen Bedürfnisse stehen im Zentrum bei der Erbringung unserer Dienstleis- tungen.  Ihre ambitionierten Vorhaben begleiten wir von der Konzeption bis zur finalen Umsetzung. Nach dem Motto «lösungs- orientiert, praxistauglich und pragmatisch».  Ihre unternehmerische Fitness liegt uns am Herzen. Bei Bedarf ziehen wir Experten aus unserem Partnernetzwerk bei. Zertifizierte Lehrgänge für Trainer/-innen und Führungspersönlichkeiten. Vertiefte Kompetenzentwicklung für optimale Resultate. Eine optimale Förderung der Mitarbeitenden, benötigt vermehrt fundierte, breiter abgestützte Kompetenzen. Baukasten «Trainer/-innen- Persönlichkeit»  SVEB-Zertifikat Kurslei- ter/-in – das Fundament für Trainer/-innen  Eidgenössischer Fachausweis Ausbildner/-in Aufbauend auf das SVEB-Zer- tifikat Kursleiter/-in, die Module 2 bis 5, inkl. Supervision Nachdiplomstudium «dipl. Businesscoach NDS HF» Moderne, praxisorientierte Führungsausbildung, bestehend aus drei Nachdiplomkursen  Einzelcoaching – Die Führungs- kraft als Coach  Teamcoaching – Aufbau von Powerteams  Coaching im Change – Führen in fluiden Zeiten
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG14 Steuern Haftung des Verwaltungsrates für Steuern und Sozialversicherungsbeiträge A. Einleitung 1. Oberstes Exekutivorgan und damit letzter Verantwortungsträger innerhalb der Aktienge- sellschaft ist der Verwaltungsrat. Dieser hat seine Verantwortung und die damit verbunde- nen Aufgaben sorgfältig wahrzunehmen und die Interessen der Aktiengesellschaft jederzeit in guten Treuen zu wahren. 2. Resultiert aus derVerletzung dieser Pflichten der Aktiengesellschaft selbst, deren Aktionä- ren oder Gläubigern ein Schaden, sieht sich der Verwaltungsrat der Gefahr ausgesetzt, hierfür gestützt auf die privatrechtlich geregelten, ak- tienrechtlichen Haftungsnormen von Art. 754 ff. OR in Anspruch genommen zu werden. Bei dieser aktienrechtlichen Haftung handelt es sich um eine Verschuldenshaftung. Neben dem Vorliegen eines Schadens und der Pflichtver- letzung durch den Verwaltungsrat sind vom Kläger ein adäquater Kausalzusammenhang zwischen Schaden und Pflichtverletzung und ein Verschulden (Absicht oder Fahrlässigkeit) des Verwaltungsrates nachzuweisen. 3. Wie die übrigen Gläubiger können auch die staatlichen Behörden den Verwaltungsrat für die Geltendmachung eines Schadens gestützt auf die aktienrechtlichen Haftungsnormen be- langen. Insbesondere im Zusammenhang mit Forderungen aus nicht bezahlten Steuern oder Sozialversicherungsbeiträgen bieten sich den staatlichen Behörden alternativ jedoch auch spezialgesetzlich geregelte, öffentlich-rechtliche Haftungsnormen an. Diese stellen eine griffi- gere Basis für ein Vorgehen gegen den Verwal- tungsrat dar und bringen verfahrenstechnische Vorteile. So setzen steuerrechtliche Haftungs- normen grundsätzlich kein Verschulden vor- aus. Zwar steht dem Verwaltungsrat zumindest gemäss Gesetzeswortlaut auch hier in der Regel ein (Entlastungs-)Nachweis offen, alles Zumut- bare zur Feststellung und Erfüllung der Steu- erforderung getan zu haben. Tatsächlich sind die Anforderungen an diesen Nachweis in der Praxis jedoch sehr hoch angesetzt. Ähnliches gilt es auch mit Bezug auf die Haftung für Sozi- alversicherungsbeiträge festzuhalten. Zumin- dest von Teilen der Lehre wird die gesetzlich als Verschuldenshaftung ausgestaltete Haftung aufgrund der strengen Behörden- und Gericht- spraxis als Kausalhaftung interpretiert. 4. Es überrascht daher wenig, dass staatliche Behörden im Falle ausstehender Steuerforde- rungen oder Sozialversicherungsbeiträge ihre Samuel Sauter, Rechtsanwalt, lic. iur., Ruoss Vögele Partner, www.ruossvoegele.ch Ansprüche systematisch prüfen und gegen- über möglichen haftpflichtigen Personen rou- tinemässig wahrnehmen. Der Verwaltungsrat ist daher gut beraten, sich mit diesen nicht un- erheblichen Haftungsrisiken auseinanderzu- setzen und sie im beruflichen Alltag aktiv zu managen. Dies gilt aktuell mehr denn je. Als Fol- ge der Coronavirus-Pandemie sehen sich viele Unternehmen mit wirtschaftlichen Herausfor- derungen und Liquiditätsschwierigkeiten kon- frontiert. Zur Abfederung dieser Folgen hat der Bund ein breites Massnahmenpaket zu- sammengestellt. Einer Vielzahl dieser Massnah- men ist gemeinsam, dass die Liquiditätspro- bleme nicht behoben, sondern lediglich auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Vor diesem Hintergrund sollen nachstehend die wichtigsten spezialgesetzlich geregelten, öffen- tlich-rechtlichen Haftungsnormen für Steuern und Abgaben sowie Massnahmen zur Vermin- derung der damit verbundenen Haftungsrisiken dargestellt werden. B. Steuerrechtliche Haftungsnormen 1. Verrechnungssteuer 5. Art. 15 Abs. 1 des Verrechnungssteuerge- setzes (VStG) statuiert eine persönliche und solidarische Haftung des Verwaltungsrates für ausstehende Verrechnungssteuerforderungen im Falle der Mitwirkung bei der Liquidation der aufgelösten Aktiengesellschaft oder der Verlegung des Sitzes der Aktiengesellschaft ins Ausland. Im ersten Fall ist die Haftung be- tragsmässig auf das Liquidationsergebnis, im zweiten Fall auf das Reinvermögen der Aktien- gesellschaft beschränkt. 6. Auf den ersten Blick erscheinen diese Haf- tungsrisiken überschaubar, zumal eine Liquida- tion oder eine Sitzverlegung ins Ausland voraus- gesetzt wird. Zu beachten ist jedoch, dass diese Haftungsbestimmung vom Bundesgericht weit ausgelegt wird. So werden insbesondere nicht nur formell beschlossene, sondern auch fakti- sche Liquidationen, bei welchen die Aktien- gesellschaft durch Entzug von Aktiven aus- gehöhlt wird, erfasst. Bemerkenswert ist zu- dem, dass derVerwaltungsrat für sämtlicheVer- rechnungssteuerforderungen haftet, die wäh- rend seiner Amtszeit entstehen, geltend ge- macht oder fällig werden. 7. Wie bereits ausgeführt, steht dem Verwal- tungsrat gemäss gesetzlicher Vorschrift zwar der (Entlastungs-)Nachweis offen, alles Zumut- bare zur Feststellung und Erfüllung der Steuer-
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG 15Steuern forderungen getan und die gebotene Sorgfalt angewandt zu haben. Tatsächlich ist dieser Nachweis jedoch eher theoretischer Natur. Die diesbezüglichen Anforderungen sind, insbe- sondere für fachkundige Wirtschaftsakteure, in der Praxis sehr hoch. 8. Da es sich um eine solidarische Haftung handelt, kann die staatliche Behörde einen ein- zelnen Verwaltungsrat herausgreifen und ihn alleine für die gesamte Steuerforderung belan- gen. Dabei spielt es keine Rolle, wie gross sein effektiver Beitrag zum Ausfall der Steuerforde- rung ist und ob neben ihm noch andereVerwal- tungsräte haftbar gemacht werden könnten. Es liegt dann am belangten Verwaltungsrat auf andere Verwaltungsräte oder weitere mögliche haftpflichtige Personen im internen Verhältnis Regress zu nehmen. Die entsprechenden Pro- zess- und Inkassorisiken trägt dann der regres- sierende Verwaltungsrat alleine. 2. Direkte Bundessteuer 9. Gemäss Art. 55 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer (DBG) haften die mit der Verwaltung und die mit der Liquidation betrauten Personen solidarisch für die geschul- deten Steuern, falls die Steuerpflicht der ent- sprechenden juristischen Person aufgrund ih- rer Liquidation oder der Verlegung ihres Sitzes oder ihrer tatsächlichen Verwaltung ins Aus- land endet. Betragsmässig ist die Haftung auf den Betrag des Liquidationsergebnisses bzw. das Reinvermögen der juristischen Person be- schränkt. Zwar steht dem Belangten auch hier ein (Entlastungs-) Nachweis offen. Analog zu Art. 15 VStG dürften die Anforderungen an die- sen Nachweis jedoch ebenfalls sehr hoch sein. 10. Art. 55 Abs. 2 DBG sieht vor, dass Personen für die Steuern einer aufgrund wirtschaftlicher Zugehörigkeit steuerpflichtigen juristischen Per- son solidarisch bis zum Betrag des Reinerlös- es haften, die Geschäftsbetriebe oder Betriebs- stätten in der Schweiz auflösen oder Grundstü- cke in der Schweiz oder durch solche Grundstü- cke gesicherte Forderungen veräussern oder verwerten. Schliesslich legt Art. 55 Abs. 3 DBG fest, dass Käufer und Verkäufer einer in der Schweiz gelegenen Liegenschaft für die aus der Vermittlungstätigkeit geschuldete Steuer solidarisch bis zu 3 Prozent der Kaufsumme haften, wenn die die Liegenschaft vermitteln- de juristische Person in der Schweiz weder ih- ren Sitz noch ihre tatsächliche Verwaltung hat. 3. Quellensteuer 11 . Eine spezialgesetzlich geregelte, öffentlich- rechtliche Haftungsnorm, wonach der Verwal- tungsrat persönlich und solidarisch für Quellen- steuern der Aktiengesellschaft haftet, existiert nicht. Zur Eintreibung nicht bezahlter Quellen- steuerforderungen steht den staatlichen Be- hörden somit nur ein Vorgehen auf Grundlage der aktienrechtlichen Haftungsnormen ge- mäss Art. 754 ff. OR offen. Am 1. Januar 2021 soll das Bundesgesetz über die Revision der Quellenbesteuerung des Erwerbseinkommens zusammen mit mehreren darauf basierenden Verordnungsänderungen in Kraft treten. Das schweizerische Quellensteuersystem wird sich damit grundlegend verändern. Ein Hauptan- liegen der Revision ist der Abbau von Ungleich- behandlungen zwischen quellenbesteuerten und ordentlich besteuerten Personen. 12 . Ursprünglich war angedacht, im Zuge dieser Revision analog zu Art. 52 Abs. 2 AHVG (siehe hiernach) für Verwaltungsräte und alle mit der Geschäftsführung oder Liquidation be- fassten Personen eine spezialgesetzliche Haf- tungsgrundlage einzuführen. Dieses Vorhaben wurde im Rahmen des Revisionsprozesses je- doch verworfen. Somit wird es auch unter dem revidierten Recht keine spezialgesetzlich gere- gelte, öffentlich-rechtliche Haftungsgrundlage geben. 4. Mehrwertsteuer, weitere Steuerarten 13. Haftungsregelungen gibt es auch im Bun- desgesetz über die Mehrwertsteuer (MWSTG). So sieht Art. 15 Abs. 1 lit. e MWSTG vor, dass bei Beendigung der Steuerpflicht einer aufge- lösten juristischen Person die mit der Liquida- tion betrauten Personen bis zum Betrag des Liquidationsergebnisses haften. Für die Steu- ern einer juristischen Person, welche ihren Sitz ins Ausland verlegt, haften gemäss Art. 15 Abs. 1 lit. f MWSTG sodann die geschäftsführen- den Organe bis zum Betrag des reinen Ver- mögens der juristischen Person. In beiden Fällen wird für Steuerforderungen gehaftet, die während der Geschäftsführung entstehen oder fällig werden. Eine Haftung entfällt, falls der Nachweis gelingt, alles Zu- mutbare zur Feststellung und Erfüllung der Steuerforderung getan zu haben (Art. 15 Abs. 2 MWSTG). Öffentlich-rechtliche Haftungs- grundlagen finden sich auch in weiteren Spe- zialgesetzen, so zum Beispiel im Tabaksteuer- gesetz. 5. Kantonale Steuergesetze 14. Auf kantonaler Ebene gilt keine einheitliche Regelung. Es ist deshalb im Einzelfall zu prüfen, ob bzw. in welchem Umfang für nicht bezahlte Steuerforderungen eine solidarische Mithaf- tung des Verwaltungsrates vorgesehen ist. Für den Kanton Zürich ist insbesondere § 60 des kantonalen Steuergesetzes zu beachten. Mit Bezug auf die Mithaftung für Steuern der juris- tischen Person sieht die genannte Bestimmung eine Regelung vor, welche derjenigen des DBG entspricht. Es kann auf die entsprechenden Ausführungen hiervor verwiesen werden. C. Sozialversicherungsrechtliche Haftungsgrundlage 15. Gemäss Art. 52 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) haftet primär der Arbeitgeber den staat- lichen Behörden, namentlich den Ausgleichs- kassen, für den Schaden, welcher diesen aus absichtlicher oder grobfahrlässiger Missach- tung von Vorschriften entsteht. Der Schaden ist in der Regel auf das Nichtentrichten der Bei- träge der AHV, IV, EO, ALV und der Familienzu- lagenordnung zurückzuführen. 16. Als Arbeitgeber gilt jede natürliche oder ju- ristische Person, die obligatorisch versicherten Personen Arbeitsentgelte bezahlt. Handelt es sich beim Arbeitgeber um eine juristische Per- son, haften gemäss Art. 52 Abs. 2 AHVG sub- sidiär auch die Mitglieder der Verwaltung und alle mit der Geschäftsführung oder Liquidation befassten Personen. Sind mehrere Personen für den gleichen Schaden verantwortlich, so haften sie für den ganzen Schaden solidarisch. Aufgrund der Subsidiarität der Haftung können die staatlichen Behörden die persönlich und solidarisch haftenden Personen dem Grund- satz nach erst belangen, wenn sie sich vor- ab (erfolglos) an den Arbeitgeber gehalten ha- ben. Zulässig ist ein direktes Vorgehen gegen die Organe des Arbeitgebers jedoch dann, wenn der Arbeitgeber zahlungsunfähig gewor- den ist. 17. Neben dem Schaden sind von den staatli- chen Behörden als weitere Haftungsvorausset- zungen eine Pflichtverletzung, ein (adäquater) Kausalzusammenhang zwischen Pflichtverlet- zung und Schaden sowie ein qualifiziertes schuldhaftes Verhalten durch absichtliche oder grobfahrlässige Missachtung von Vorschriften nachzuweisen.DieHaftunggemässArt.52AHVG ist als Verschuldenshaftung konzipiert.
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG16 Ruoss Vögele Partner Rechtsanwälte · Attorneys at Law Kreuzstrasse 54 · Postfach · 8032 Zürich Telefon 044 250 43 00 sauter@ruossvoegele.ch www.ruossvoegele.ch Aufgrund der strengen Behörden- und Gericht- spraxis wird sie zumindest von Teilen der Lehre in die Nähe einer Kausalhaftung gerückt, bei welcher eine Haftung auch ohne persönliches Verschulden aktuell wird. 18. Nicht jedes einem Arbeitgeber anzulas- tende Verschulden muss auch automatisch ein solches seiner Organe darstellen. Vielmehr sind die konkreten Umstände zu würdigen und es ist im Einzelfall abzuwägen, ob und inwieweit eine Handlung einem Organ aufgrund der rechtlichen oder faktischen Stellung innerhalb des Arbeitgebers anzurechnen ist. Dabei ist jeweils auf das Mass der Sorgfalt abzustellen, das von der Personenkategorie, welcher der Betreffende angehört, üblicherweise erwar- tet werden kann und muss. Als Beurteilungs- kriterien sind unter anderem die Organisation und Aufgabenteilung innerhalb des Arbeit- gebers, die dem Betreffenden übertragenen Verantwortlichkeiten und Kompetenzen, der Zeitraum der Beitragsausstände sowie die Grö- sse des Arbeitgebers zu berücksichtigen. In jedem Fall sind die Pflichten nach Massgabe der Umstände des Einzelfalles «mit aller Sorg- falt» zu erfüllen. Für den Verwaltungsrat wird vorausgesetzt, dass er die ihm unterbreiteten Berichte kritisch liest, nötigenfalls ergänzende Auskünfte verlangt und bei Irrtümern oder Un- regelmässigkeiten umgehend einschreitet. 19. Beispiel: Von einem Verwaltungsrat einer Grossfirma kann nicht erwartet werden, dass er jedes einzelne Geschäft, sondern nur die Tätig- keit der Geschäftsleitung und den Geschäfts- gang im Allgemeinen überprüft. Für einen Verwaltungsrat eines kleineren Unternehmens gilt demgegenüber ein strengerer Massstab betreffend Überwachungs- und Kontrollpflich- ten. Gerade bei einfachen und leicht überschau- baren Verhältnissen wird vom Verwaltungsrat erwartet, dass er sämtliche wesentlichen Belan- ge der Gesellschaft selbst überblickt. Dies gilt selbst dann, wenn gewisse Befugnisse an aus- senstehende Personen delegiert wurden. 20. Die Haftung ist zeitlich begrenzt. Ein Ver- waltungsrat kann für einen Schaden nur für den Zeitraum seiner tatsächlichen Mandats- ausübung haftbar gemacht werden. Vorbehal- ten bleibt die Haftung für Handlungen, die erst nach der Mandatsbeendigung wirksam wer- den. D. Massnahmen zur Verminderung der Haftungsrisiken 21.WiedievorstehendenAusführungenzeigen, ist das Risiko von Verwaltungsräten, für nicht bezahlte Steuern und Sozialversicherungs- beträge haftbar gemacht zu werden, nicht zu unterschätzen. Im Falle ausstehender Steuer- forderungen oder Sozialversicherungsbeiträge prüfen staatliche Behörden ihre Ansprüche und nehmen diese gegenüber möglichen haft- pflichtigen Personen routinemässig wahr. 22. Vor diesem Hintergrund empfiehlt es sich, bereits vor Antritt eines Verwaltungsratsman- dates im Detail zu prüfen bzw. von einer fach- kundigen Person prüfen zu lassen, ob die Ak- tiengesellschaft Steuern und Sozialversicher- ungsbeiträge bis anhin bei Fälligkeit pünkt- lich bezahlte. Ein analoges Vorgehen emp- fiehlt sich auch beim Kauf einer Aktiengesell- schaft. Während der Amtszeit muss der Ver- waltungsrat kontinuierlich überprüfen und engmaschig überwachen, dass Steuern und Sozialversicherungsbeiträge jeweils rechtskon- form und rechtzeitig deklariert, gebucht und bei Fälligkeit bezahlt werden. Obliegt die Ge- schäftsführung dem Verwaltungsrat selbst, hat er dies persönlich durchzusetzen. Wurde die Geschäftsführung delegiert, sollen die zustän- digen Personen jeweils zuhanden des Sitzungs- protokolls des Verwaltungsrates bestätigen, dass Steuern und Sozialversicherungsbeiträge rechtskonform und rechtzeitig deklariert, ge- buchtundbeiFälligkeitbezahltwurden.Sollten dem Verwaltungsrat Verdachtsmomente vor- liegen, dass dem nicht so ist, sind zwingend umgehende Abklärungen zu treffen und bei Bedarf entsprechende Fachpersonen beizuzie- hen. In jedem Fall sollte der Verwaltungsrat die Wahrnehmung seiner Pflichten schriftlich bele- gen können. 23. Abschliessend sei darauf hingewiesen, dass sich die Haftungsrisiken für Steuern und Sozial- versicherungsabgaben mit einer Haftpflichtver- sicherung regelmässig nur begrenzt auffangen lassen. Einerseits umfassen solche Versicherun- gen diese Haftungsrisiken regelmässig nicht. Andererseits kommt der Verwaltungsrat, nicht zuletztauchwegendesRegressrisikos,nichtum- hin, die von ihm geforderte Sorgfalt in der Man- datsausübung unabhängig vom Vorliegen einer Versicherung wahrzunehmen. Autor Samuel Sauter, Rechtsanwalt, lic. iur. Ruoss Vögele Partner, www.ruossvoegele.ch Steuern Anzeige
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG 17SKV-Mitgliedervorteile In Verbindung mit den interaktiven Funktionen bietet MIVO seinen Partnern einen zuverlässi- gen Service aus einer Hand und hat von seinen vier Standorten aus stets ein offenes Ohr für Feedback, Anregungen und Wünsche seiner Partner und User. Über 2.300 Unternehmen, Ver- eine und Verbände aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind bereits überzeugt. Immer für Sie da: Herr Ralf Stein Niederlassungsleiter Zürich Tefon 079 754 72 39 ralf.stein@mitarbeitervorteile.ch Tun Sie sich selbst etwas Gutes – Geniessen Sie Ihre exklusiven Rabatte und Einkaufsvorteile In den letzten Wochen und Monaten haben wir alle viel Zeit zu Hause verbracht, soziale Kontakte nur noch per Videokonferenz ge- pflegt, sind auf Abstand gegangen, um uns selbst und andere zu schützen. Nicht wenige mussten auch die wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie spüren. Nicht zu- letzt waren Events und sonstige Highlights des Alltags Mangelware. Höchste Zeit also, sich mal wieder etwas Gutes zu tun. Als Mitglied des SKV Schweizerischen KMU Ver- bandes haben Sie Zugriff auf zahlreiche nam- hafte Angebotspartner, die Ihnen attraktive Ein- kaufsvorteile, Sonderkonditionen und Services zur Verfügung stellen. Profitieren Sie dauerhaft von bis zu 60% Rabatt und geniessen Sie das Sparen, während Sie ganz bequem und sicher von zu Hause aus bei Ihrem Lieblingsshop ein- kaufen. Puma, Zur Rose, Jeggli Weine, Secre- tEscapes, Lunch Check, Teufel, SIGG und viele weitere Anbieter warten auf Sie. Stöbern Sie durch die Kategorien Mode, Autos, Elektronik, Uhren Schmuck, Lebensmittel, Haus Garten, Reisen sowie lokale Anbieter und entdecken Sie Tag für Tag neue Vorteile. Der Weg zu Ihren Vorteilen: Um die Vorteile nutzen zu können, müssen Sie sich einmalig auf skv.mitgliedervorteile.ch registrieren und schon kann es losgehen. Der Registrierungs- code lautet: pLMGez Wir wünschen viel Spass beim Stöbern, Shoppen und Sparen. Wer ist mitgliedervorteile.ch? Hinter mitgliedervorteile.ch steht die MIVO mit- arbeitervorteile GmbH (kurz MIVO), ein 2001 in Hamburg gegründetes Unternehmen, welches massgeschneiderte Lösungen im B2B2E-Seg- mentanbietet.DurchdenEintrittindenDegussa BankKonzernimJahr2016wurdederFirmensitz nach Frankfurt am Main verlegt. Doch seinem Ziel ist MIVO treu geblieben und unterstützt Unternehmen, Vereine und Verbände seit über fünfzehn Jahren dabei, die Arbeitnehmerzu- friedenheit und -motivation zu fördern und die Mitgliederbindung zu stärken. Arbeitnehmern und Mitgliedern werden besondere, rabattierte Angebote und Vorteile zur Verfügung gestellt. Jedem Partnerverband oder Partnerunterneh- men steht dabei ein exklusiver Zugang zu den Produkten und Serviceleistungen aus allen Le- bensbereichen zur Verfügung. MIVO mitarbeitervorteile GmbH Zweigniederlassung Zürich Hagenholzstrasse 83b · 8050 Zürich
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG18 Das Zahlen wird einfacher – dank der neuen QR-Rechnung Die Schweizer Banken werden ihre Mobile Banking- und E-Banking-Lö- sungen pünktlich zum 30. Juni 2020 anpassen, damit Sie Ihre QR-Rech- nungen in Zukunft bequem einscannen können – ganz gleich, ob als Pri- vatperson oder als Unternehmen. Sie müssen daher nichts unternehmen, die Banken werden ihre Kunden rechtzeitig informieren. Bank und Softwarepartner kontaktieren Unternehmen mit Hard- und Software-Lösungen sind jedoch jetzt gefor- dert. Es sind Anpassungen bei der Kreditoren- und Zahlungssoftware so- wie bei Lesegeräten und Scanningplattformen vorzunehmen, damit sie eingehende QR-Rechnungen rechtzeitig empfangen und bezahlen kön- nen. Wir empfehlen Unternehmen, die sich bis heute noch nicht mit der Umstellung befasst haben, umgehend ihre Bank und ihren Softwarepart- ner zu kontaktieren. Diese unterstützen Sie gerne bei den Planungs- und Umstellungsarbeiten. Der Anpassungsbedarf ist abhängig von Ihrer Hard- und Softwareinfrastruktur. Softwarepartner jetzt handeln Softwarepartnern empfehlen wir weiterhin aktiv auf Ihre Kunden zuzuge- hen und sie konkret über die individuell erforderlichen Umstellungsmass- nahmen zu informieren. Auf der Internetseite von PaymentStandards.CH finden Unternehmen mit Hard- und Software-Lösungen und Software- partner alle relevanten Informationen. Ausserdem wird dort laufend die Readiness der Softwarepartner dokumentiert. Falls noch nicht geschehen, registrieren auch Sie bitte Ihren aktuellen Status. Digital Als Rechnungsempfänger stehen Ihnen folgende Möglichkeiten für die Bezahlung der QR-Rechnung offen: Via E-Banking: E-Banking-Applikation öffnen, Swiss QR Code mit dem QR-Reader oder mit der integrierten Kamera einscannen und mit einem Klick die Zahlung auslösen Via Mobile Banking: Mobile Banking-App auf dem Smartphone öffnen, Swiss QR Code mit der QR-Reader-Funktion einscannen und mit einem Fingertipp die Zahlung auslösen Per Post: Die QR-Rechnung funktioniert zudem wie ein Einzahlungs- schein (Zahlteil und Empfangsschein), der am Postschalter einbezahlt oder per Zahlungsauftrag im Kuvert an die Bank versandt werden kann. Mit einer Business-Software-Lösung (ERP) Die QR-Rechnung modernisiert den Schweizer Zahlungsverkehr. Ab 30. Juni 2020 können erste QR-Rechnungen statt der gewohnten Ein- zahlungsscheine bei Ihnen eintreffen. Sie erkennen die QR-Rechnung am Swiss QR Code. Dieser beinhaltet alle relevanten Informationen für die bequeme, automatische und effiziente Zahlung. Die QR-Rechnung löst die heutigen Einzahlungsscheine nach einer noch zu definierenden Übergangsphase ab. Sie können also bis aufWeiteres so- wohl die herkömmlichen Einzahlungsscheine als auch die QR-Rechnung für Ihre Zahlungen verwenden. Die QR-Rechnung besteht aus einem Zahlteil und einem Empfangsschein. Der Swiss QR Code in der Mitte des Zahlteils enthält sämtliche Informationen, die auf der Rechnung auch in Textform ersichtlich sind. Das Zahlen wird einfacher. Dank der neuen QR-Rechnung. Mehr erfahren Sie auf einfach-zahlen.ch Die QR-Rechnung modernisiert ab 30. Juni 2020 den Schweizer Zahlungs- verkehr. Sie ersetzt nach einer Übergangsfrist alle bisherigen Einzahlungs- scheine. Sie haben drei Möglichkeiten, die QR-Rechnung zu bezahlen: oder mit einem Fussmarsch zur Post mit einem Mausklick via E-Banking mit einem Fingertipp via Mobile Banking Wichtiger HINWEIS ! Innerhalb der Schutzzone (hellblauer Rahmen) darf kein anderes Element platziert werden! Ebenso darf der Abstand zu Format- resp. Papierrand die Schutzzone nicht verletzen! Hellblauen Rahmen der Schutzzone nie drucken! Siehe auch Handbuch „Corporate Design der Schweizerischen Bundesverwaltung“ Kapitel „Grundlagen“, 1.5 / Schutzzone www. cdbund.admin.ch Unterstützt durch: SIX_QR_Anzeige_SKV_208x70mm_200520_DE.indd 1 20.05.20 14:59 Die Vorteile: Dank der QR-Rechnung und ihren digitalen Möglichkeiten wird das Zahlen rundum einfacher. Die Vorteile liegen auf der Hand: • Einfach bequem: Das Einscannen des QR-Codes funktioniert ganz einfach • Automatisch und schnell: Ein Klick genügt, um die Zahlung auszulösen • Effizient: Kein Abtippen von Konto- und Referenznummer nötig – das Bezahlen wird dadurch schneller, Fehlerquellen werden reduziert
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG 19Digital Breite schweizweite PR-Kampagne Die Banken verstärken derzeit ihre Kommunikation, damit die ganze Schweiz bereit ist für die QR-Rechnung. Schützenhilfe erfahren sie durch die bereits vor Weihnachten lancierte PR-Kampagne, unterstützt durch das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, den Schweizerischen Gewerbever- band und die Schweizerische Bankiervereinigung, welche die Kampagne ebenfalls mittragen. Das Motto «Das Zahlen wird einfacher. Dank der neu- en QR-Rechnung.» Die PR-Kampagne beinhaltet Fachartikel, Inserate, Vi- deo-Clips, Banner in ausgewählten Online-Medien sowie Social-Media-Ak- tivitäten. Alle Aktivitäten der PR-Kampagne sind Wegweiser, die auf die Website einfach-zahlen.ch führen. QR-Rechnung als Teil der Strategie Digitale Schweiz Die QR-Rechnung ist zudem Teil des Aktionsplans «Strategie Digitale Schweiz», der durch das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) heraus- gegeben wird. Die QR-Rechnung gilt damit als eine Massnahme, welche die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Finanzindustrie sichert. Zudem verbreiteten der Schweizer Wirtschaftsdachverband economiesuisse so- wie der Schweizerische Gewerbeverband die Botschaften rund um die QR-Rechnung in ihren Newslettern an ihre Mitgliederorganisationen. Und auch das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO informierte in seinem KMU-Newsletter über die bevorstehende Einführung der QR-Rechnung. Der Grundstein zur Digitalisierung des Zahlungsverkehrs Mit der Einführung der QR-Rechnung legt der Finanzplatz Schweiz mit tatkräftiger Unterstützung der Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft den Grundstein für digitale Finanzabläufe. Die QR-Rechnung schlägt da- bei eine Brücke zwischen der papierbasierten und der digitalen Welt, da sie sowohl am Postschalter als auch fürs Mobile Banking und E-Banking genutzt werden kann. Einen Schritt weiter geht eBill, die bereits heute ein nahtloses digitales Bezahlen ermöglicht. Mehr Informationen unter www.eBill.ch. Anzeige SIX BBS AG Hardturmstrasse 201 · Postfach · 8021 Zürich support.billing-payments@six-group.com www.six-group.com/billing-payments Unsere Lösungen für Ihren Erfolg Rechnungsverarbeitung Personalmanagement Vertrieb, Marketing und Produktion Dokumenten-Management und Workflow aus der Cloud — compliant, sicher, zukunftsfähig docuware.comkssolutions.ch Weiterführende Informationen zur QR-Rechnung finden Sie hier: • Auf www.einfach-zahlen.ch für KMU und Privatpersonen • Auf www.paymentstandards.ch für Unter- nehmen, die Hard- und Software-Lösungen für ihren Zahlungsverkehr einsetzen.
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG20 Die Mission ist klar: Die Schweiz hat 2017 Ja gesagt zur Energiewende, sich zum Pariser Klimaabkommen bekannt. Der Bundesrat hat «Netto Null» bis 2050 beschlossen. Trotz- dem scheinen wir vor einer grünen Ampel zu stehen, ohne dass jemand losfährt. «Energiewende» ist mittlerweile fast schon ein abgenutzter Begriff. Er bedeutet, wegzukom- men von fossilen Energieträgern und vollstän- dig auf erneuerbare Energien umzustellen. Aber wie genau funktioniert Energiewende? Dies scheint doch nicht so klar zu sein, sonst würde der Umbruch nicht so langsam vorankommen. Es gilt, das nachhaltige Energiesystem auf ver- schiedene Pfeiler abzustützen. Effizienz ist dabei die billigste und umweltfreundlichste Energie. Denn jede nicht verbrauchte Kilowattstunde muss auch nicht erzeugt werden. In diesem Be- reich haben wir in den vergangenen Jahrzenten ganz unbemerkt grosse Fortschritte gemacht. Beispielsweise bei der Bauweise von Gebäuden: Hier lag der Energieverbrauch für Heizenergie in einem typischen Neubau aus dem Jahr 1975 noch bei 220 Kilowattstunden pro Quadrat- meter Energiebezugsfläche, in den Mustervor- schriften der Kantone von 2008 waren bereits nur noch max. 48 Kilowattstunden zugelassen, in den aktuellenVorschriften (2014) nur noch 35 Kilowattstunden. Das Energieeffizienz-Potenzi- al ist noch lange nicht ausgeschöpft. Energieeffizienz bedeutet nicht, asketisch zu leben, sondern bei gleichbleibendem Komfort weniger Energie zu verbrauchen. Trotzdem gilt es, unseren Energiekonsum kritisch zu hinter- fragen. Muss denn das Büro im Sommer wirklich auf 18°C gekühlt und im Winter auf 25°C geheizt sein oder würden nicht auch durchgehend 20- 21°C ausreichen? Die fortschreitende Digitali- sierung bringt uns Smart Grid und Smart Home, die uns beim sinnvollen, sparsamen und kom- fortablen Energieverbrauch unterstützen. Die bei möglichst hoher Energieeffizienz noch be- nötigte Energie kann problemlos aus erneuer- baren Quellen gewonnen werden. Auch in der Schweiz! Die nachhaltig nutzbaren Potenziale für Energie aus Sonne, Wasser, Wind, Biomas- se und Geothermie sind absolut ausreichend. Der Betrieb solcher Anlagen ist auch durchaus wirtschaftlich, wenn denn über die gesamte Le- bensdauer einer Anlage gerechnet wird. Bereits heute ist in der Schweiz Solarstrom am güns- tigsten. Die Schwierigkeit hier ist, dass Äpfel mit Birnen verglichen werden: Bei erneuerba- ren Energien wird mit Vollkosten gerechnet, bei Energiepolitik Stimme aus Bern: Ausreden gibt es immer, Chancen nicht fossilen Energien eine quersubventionierte Mi- schrechnung, die die Umweltschäden in keiner Weise mitberücksichtigt. Natürlich braucht das nachhaltige Energiesystem der Zukunft auch in zunehmendem Mass Speicherkapazitäten. Und auch diese auf- und auszubauen, lohnt sich! Denn Speicher lassen ganz neue Geschäftsmo- delle zu. Fortschrittliche Unternehmen – und damit nicht nur Energieversorger – bereiten sich darauf vor. Wir haben die Technik und wir haben die Fach- leute, die sie mit ihrem Knowhow einzusetzen wissen. Was es nun noch braucht, ist die Bereit- schaft, umzudenken und das Vertrauen, dass unsere Fachleute ihren Job gut machen. Ich bin – und mit mir weltweit unzählige Persönlich- keiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesell- schaft – überzeugt, dass die Investition in ein nachhaltiges, breit abgestütztes, stabiles, zu- kunftsfähiges Energiesystem unzählige Chan- cen, Sicherheit und langfristige Stabilität mit sich bringt! Und die einzig gangbare Lösung ist! Führende Energiefirmen haben die Wende be- reits vollzogen. Denn Ausreden gibt es immer, Chancen nicht. Der Markt wird nachziehen, ge- meinsam werden wir es schaffen. Text verfasst von Alexandra Märki, Co-Geschäftsführerin AEE SUISSE
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG 21Energiepolitik AEE SUISSE · Falkenplatz 11 · Postfach · 3001 Bern · Telefon 031 301 89 62 · info@aeesuisse.ch · www.aeesuisse.ch Anzeige Über die AEE SUISSE Die AEE SUISSE vertritt als Dachorganisation der Wirtschaft für erneuerbare Energien und Energieeffizienz die Interessen von 31 Bran- chenverbänden und deren rund 15'000 Mit- gliedern, der Unternehmungen und der Ener- gieanbieter aus den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Ihr Ziel ist es, die Öffentlichkeit und Entscheidungsträger zu informieren, für eine nachhaltige Energiepoli- tik zu sensibilisieren und sich aktiv an der Ge- staltung der wirtschaftlichen und energiepo- litischen Rahmenbedingungen auf nationaler und regionaler Ebene zu beteiligen. www.aeesuisse.ch Allianz Schweizer Energiewirtschaft für ein wirksames Finanzierungsmodell von erneuerbaren Energien Eine Allianz der Schweizer Energiewirtschaft, bestehend aus den grossen Energieversorgungsun- ternehmen, den Stadtwerken und verschiedenen Branchenverbänden verlangt vom Bundesrat ein wirksames und marktnahes Finanzierungsmodell für erneuerbare Energien, das die herrschende Blockade bei den Inlandinvestitionen beendet und die Versorgungssicherheit gewährleistet. Ge- fordert werden u.a. ein verbindlicher Ausbaupfad für erneuerbare Energien und die Einführung von wettbewerblichen Ausschreibungen mit gleitender Marktprämie unter Berücksichtigung eu- ropäischer Regulierungsrichtlinien. Die Versorgungssicherheit der Schweiz muss auch in Zukunft gewährleistet werden. Zudem will die Schweiz die Energiestrategie 2050 umsetzen und bis 2050 klimaneutral werden. Um diese Ziele zu erreichen, müssen geeignete Rahmenbedingungen für den Ausbau der erneuerbaren Erzeu- gungskapazitäten in der Schweiz geschaffen werden. Aktuell fehlen die Investitionsanreize für den Erhalt und Ausbau der heimischen erneuerbaren Energie. Der Bau erneuerbarer Kraftwerke muss deshalb dringend beschleunigt werden. Auf Initiative der AEE SUISSE haben Unternehmen und Branchenverbände gemeinsam Eckpunkte eines marktnahen Finanzierungsmodells diskutiert, das von allen Beteiligten getragen wird und auf den bestehenden Regeln aufbaut. Die Allianzpartner sind sich einig, dass der Ausbau und die verstärkte Marktintegration der neuen Technologien wesentlich zur Versorgungssicherheit auf dem gewohnt hohen Niveau beitragen. Die Ausgestaltung des Modells hat insbesondere auch zum Ziel, Anreize zur Stromerzeugung im Winterhalbjahr zu setzen.
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG22 Interview David Garcia, Gründer und VR Fundamenta Group Holding AG, im Interview von Helmuth Fuchs Moneycab: Herr Garcia, die letzten beiden Jahre der Fundamenta Group waren geprägt vom Börsengang der Fundamenta Real Esta- te AG, der Lancierung neuer Investmentge- fässe und Dienstleistungen, der Expansion nach Deutschland und auch von Neustruk- turierungen im Verwaltungsrat der Gruppe. Wie sieht Ihre Strategie für die kommenden Jahre aus, welche Schwerpunkte haben Sie definiert? David Garcia: In der Tat können wir mit der Ent- wicklung der Gruppe sehr zufrieden sein. Wir dürfen heute, nach 14 Jahren als Immobilien- Asset-Manager, mit fast 60 Immobilien- und Fi- nanzspezialisten, international 15 substantielle Investment-Gefässe und Mandate managen. Un- sere Aufgabe ist es, die insgesamt ca. 6’000 Woh- nungen, 30 Entwicklungsprojekte und knapp 300 Gewerbe-Einheiten weiterhin zielführend und mit Bedacht zu managen, weiterzuentwi- ckeln und dabei allen Anspruchsgruppen ge- recht zu werden. «Unser Ziel ist, weiterzuwachsen, die vorhandenen Ressourcen zu ska- lieren und in den nächsten 5 Jahren den Bestand auf mindestens 10’000 Wohnungen und 1’000 bis 1’500 Gewerbeeinheiten zu steigern.» D. Garcia, Gründer VR Fundamenta Group Holding AG David Garcia, Gründer und VR Fundamenta Group Holding AG Wir spüren zunehmend, dass Immobilienbesit- zer aller Art (Pensionskassen, Family Offices, In- stitutionelle etc.) einen immer grösseren Bedarf an Immobilien-Know-how haben und vermehrt auf ganzheitlich agierende, spezialisierte Immo- bilien-Manager zurückgreifen. Wir nehmen im- mermehrsolcherMandateanundkönnenunse- ren Auftraggebern den vollen Zugriff auf das Im- mobilien-Kompetenzzentrum der Fundamenta Group bieten. Insgesamt ändern wir die be- währte Strategie nicht. Wir erweitern die Beste- hende um dieses Dienstleistungsangebot und versuchen weiterhin mit Kompetenz und Ver- lässlichkeit, unseren Job zu machen. Wie ist die Expansion in Deutschland durch die Corona-Krise beeinflusst, wie wirkt sie sich auf das Schweizer Geschäft aus? Wir sind vor knapp 3 Jahren operativ in Deut- schland gestartet. Mittlerweile durften wir schon fast 300 Millionen Euro an Neugeldern für unseren Fond «Wohnen Deutschland» ein- sammeln und haben mit einem interdiszip- linären Experten-Team, mit Sitz in München, insgesamt schon ein Investmentvolumen von Euro 450 Mio. umgesetzt. Der Fonds inves- tiert in Wohnimmobilien im mittleren Miet- preis-Segment und fokussiert sich dabei auf Bestandes-Liegenschaften in wachstumsstar- ken Grossstädten und deren jeweiligen Bal- lungsräumen. Wir erzielten in den ersten zwei Jahren Netto-Gesamtrenditen von 7,2% und 7,0% sowie Cash-Flow-Renditen von jeweils 3,5%, womit wir insgesamt über den Erwartun- gen lagen. «Im Gegensatz zur Schweiz, wo wir schon seit 14 Jahren tätig sind und ein breites Netzwerk an gefestigte Beziehungen pflegen, leidet die Geschäftseinheit aus Deutschland schon sehr unter dem Lockdown.» Wir dürfen unsere Investoren, Interessenten und Immobilienlieferanten nicht besuchen und kön- nendaherunserProdukt,sowieunsereDienstleis- tungen nicht wirklich vorstellen. Auch wenn wir wöchentlich 300-400 Telefonate und Video-Kon- ferenzen durchführen, sind kurzfristige Akquisi- tionserfolge, bis auf wenige, sehr erfreuliche Aus- nahmen, einfach nicht realistisch. Dennoch sind wir sehr zuversichtlich, dass wir in den nächsten Wochen wieder in direkten Kontakt mit unseren Geschäftspartnern treten können und die inten- siven Vorleistungen wieder Früchte tragen. Auf das Geschäft des Mutterhauses in der Schweiz hat der Lockdown resp. die kurzfristige Verlangsamung in Deutschland, keinen Einfluss. Die zwei Geschäftseinheiten operieren vollkom- men eigenständig und werden in der Holding zusammengeführt.
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG 23Interview Um KMU zu entlasten hört man immer wie- der die Forderung, dass Vermieter jetzt den Mietern mit Reduktionen oder Mieterlass entgegenkommen sollen, da die Immobilien- branche am wenigsten von der Krise betrof- fen sei. Wie beurteilen Sie diese Forderung, welchen Einfluss könnte sie auf den Ge- schäftsgang der Fundamenta Group haben? Dieses Thema ist nicht einfach und schon gar nicht mit simplen Ideen zu lösen. Das den Be- troffenen und vor allem den in Gefahr geratenen KMU, geholfen werden muss, ist klar. Unterneh- mer, die auf eine nachhaltige Wertschöpfung setzen, sind es sich gewohnt, Reserven für den Notfall zu bilden, in verschiedenen Szenarien zu denken und ein Geschäft mit Weitsicht zu len- ken. In diesem konkreten Fall können die Unter- nehmer aber absolut nichts für die Probleme, die sie mit voller Wucht trafen oder immer noch treffen. Sie wurden vom Lockdown überrascht. «Der Staat hat massiv in die Gesell- schaft und Wirtschaft eingegriffen, alles stillgelegt und jedem Unterneh- mer die komplette Handlungsfreiheit entzogen. Es ist daher auch Aufgabe des Staates, den Unternehmungen zu helfen.» ObauchdieImmobilienbesitzerHilfeleistenund auf Mietzinsen verzichten sollen, muss partner- schaftlich diskutiert werden. Die Immobilien- branche zeigt sich bisher mehrheitlich koopera- tiv und offen,Wege zu finden. Ich bin überzeugt, dass man faire und vor allem zielführende Mo- delle entwickeln kann, die schnell und leistungs- gerecht helfen können. Sich als Staat und Verur- sacher des Lockdown, dem Dialog und der Ver- antwortung entziehen und den Immobilienei- gentümern ein einseitiges Opfer aufzuerlegen, wäre meiner persönlichen Meinung nach, nicht richtig. Auf die Fundamenta Group, als unabhängiger Asset Manager ohne Nostro-Positionen, hat dieses Thema finanziell keinen direkten Einfluss. Operativsindwiraberselbstverständlichtagtäg- lich gefordert, faire Lösungen zwischen den von uns betreuten Immobilieninvestoren, die meis- tens Pensionskassen oder Family Offices sind, und den betroffenen KMU zu finden. Der gesamte Immobiliensektor hat sich in den letzten Jahren als ziemlich krisenresis- tent gezeigt. Welche Entwicklungen erwar- ten Sie für die kommenden Jahre, wo sehen Sie zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten, wo ist Vorsicht geboten? Immobilien haben sich in den letzten 20 Jah- ren, von einer bei institutionellen Investoren schwach vertretenen Asset Klasse zu einer der weltweit wichtigsten Asset Klassen überhaupt entwickelt. Obwohl Immobilieninvestitionen volumenmässig signifikant und absolut system- relevant für ein Land sind, haben sich die Immo- bilienbesitzer und die ganze Immobilienbran- che nicht mit derselben Geschwindigkeit pro- fessionalisiert. Die nächsten 20 Jahre werden für alle im Immobilen-Business tätigen Investoren und Unternehmer anspruchsvoller und werden ihnen deutlich mehr Wissen und Erfahrung ab- verlangen. Was von immer tieferen Zinsen, re- kordhoher Marktliquidität, stetig höheren Be- wertungen und stabilen Cashflows getragen wurde, muss jetzt mit Professionalität und Weit- sicht angereichert und weitergeführt werden, will man auch künftig gute Resultate erzielen. Nachhaltige Sanierungen, steigende Energiekos- ten, Elektrosmog, alternative Energieformen und Heizungssysteme,neueMobilitätskonzepte,Digi- talisierung, Internet der Dinge, Verlagerungen ins Online-Geschäft, künstliche Intelligenz, Ge- sundheits- und Sicherheitskonzepte in Büros und Wohnungen, Urbanisierung, Verdichtung, Repo- sitionierungen, demographische Entwicklungen, aktiveres Mietermanagement, neue Wohn- und Arbeitsformen, Homeoffice, Coworking – alles Stichworte für neue Herausforderungen: Vieles wird anders und anspruchsvoller. «Nachhaltiges und durch profundes Know-how abgestütztes Mana- gement wird zu einer zwingenden Grundvoraussetzung und nicht nur zu einer Option.» Zusätzliche Möglichkeiten sehe ich vor allem in den nächsten 2 Jahren. Die wirtschaftlichen Verwerfungen werden bei schwach finanzierten oder nicht wirklich tragfähigen Liegenschaften und Projekten zu Problemen führen, was kapi- talstarken und nachhaltigen Immobilienprofis zusätzliche Chancen eröffnet. Auch wenn die weiterhin ultratiefen Zinsen, hohe Liquidität und die nach wie vor sehr ro- buste Nachfrage nach Immobilienanlagen den Markt weiterhin stützen, wird es situativ gute Möglichkeiten geben, zu attraktiven Bedingun- gen zukaufen zu können. Die Corona-Krise hat die grosse Mehr- heit der Büroangestellten ins Homeoffice gezwungen. Wie haben Sie diese neue Situation erlebt und wo sehen Sie mögliche Veränderungen am Büromarkt? Wird es substantielle Veränderungen geben? Wir sind natürlich genau so überrascht worden wie alle anderen Unternehmen, konnten aber sehr gut und schnell auf die neuen Gegeben- heiten reagieren. 70% der Mitarbeiter arbeiten bis Ende Mai von zu Hause aus und pflegen über Videokonferenzen und Calls den Kontakt zu säm- tlichen Mitarbeitern, Partner und Anspruchs- gruppen. Kurzfristig macht die Arbeit zu Hau- se sogar Spass. Aber eben nur kurzfristig. Die grosse Mehrheit kann es kaum erwarten, wieder ins Büro zu kommen. Das Büro bleibt ein Ort der Begegnungen, des direkten und kreativen Aus- tausches, der persönlichen Kritik, Anerkennung, Motivation, Leistungsoptimierung und damit auch positiven Persönlichkeitsentwicklung. Die Bürolandschaft wird sich kaum radikal ver- ändern. Dennoch wird die aktuelle Gesundheits- krise Spuren hinterlassen. Das Thema Gesund- heit und der Schutz vor ansteckenden Krankhei- ten wird ziemlich sicher zu einem neuen Stan- dardthema werden und uns auch in Zukunft beschäftigen. Wir sind nun darauf sensibilisiert, werden uns mehr Fragen stellen und auch neue Ansprüche entwickeln. Büroangestellte werden grossflächigere Bürokonzepte mit wirkungsvol- len Schutzkonzepten einfordern und die Unter- nehmungen in die Pflicht nehmen. Backoffice- Arbeitsplätze mit durchschnittlich 10 Quadrat- meter Nutzungsfläche (inkl. Nebenräume) sind vermutlich kaum mehr umsetzbar. In der neu- en Welt der Videokonferenzen wird man auch wesentlich mehr Sitzungs- und Konferenzräu- me benötigen um ungestört und vertraulich, per Video, kommunizieren zu können. Die ein- gesparten Reise- und Hotelkosten wird man in eine bessere Büroinfrastruktur investieren. Insgesamt und nach Abzug der wegfallenden Flächennachfrage, durch die etwas höheren Homeoffice-Raten, wird die Büro-Flächen-Nach- frage tendenziell eher steigen. Mit der Anlagestiftung Fundamenta Group Investment Foundation haben Sie ein wei- teres Standbein für die Gruppe geschaffen. Wie entwickelt sich die Stiftung, welche Kunden möchten Sie gewinnen? Mit der Fundamenta Group Investment Foun- dation bieten wir Schweizer Vorsorgeeinrich- tungen den Zugriff auf unser Immobilien-Kom- petenzzentrum. Im Juni 2019 nahmen wir die
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG24 operative Tätigkeit auf; rund 50 Vorsorgeeinrich- tungen schenkten uns das Vertrauen. Dank un- serer Stärke im Beschaffungs- und Transaktions- wesen ist es uns gelungen, die zugesprochenen Mittel aus der ersten Kapitalemission von CHF 100 Mio. in weniger als einem Jahr strategie- konform zu investieren. Wir sind zurzeit in der Vorbereitung für eine weitere Kapitalerhöhung. Das an der SIX kotierte Investmentgefäss Fundamenta Real Estate AG, das von Ihrer Gruppe gemanagt wird, hat nach einem erneuten Rekordjahr 2019 und einem um 38,8% auf 14.4 Millionen Franken gestiege- nen Gewinn, die Ziele erreicht und teilweise übertroffen. Sie waren Anfang März noch zuversichtlich, die Ziele für 2020 zu errei- chen. Wie sieht es jetzt aus? Der Markt antizipiert weitgehend einen relativ krisenresistenten Wohnungsmarkt. Das zeigt sich auch an der Entwicklung der Aktie. «Die Fundamenta Real Estate AG (Portfolio CHF 905 Mio.) gehört im laufenden Jahr zu den solidesten Performern im Schweizer Aktienumfeld.» Die konsequente Ausrichtung auf ein attrakti- ves Wohnimmobilienportfolio und eine vielver- sprechende Entwicklungspipeline stützen die Ertragskraft. Insofern hat sich die Einschätzung des Verwaltungsrates nicht verändert. Die Corona-Krise beschäftigt gerade die ganze Welt. Wie erleben Sie diese Gesund- heits- und Wirtschaftskrise als Privatperson und Unternehmer? Mich hat schockiert mit welcher Oberflächlich- keit und Naivität die Welt in diese Krise gestürzt ist. Ich dachte immer, dass wir mit der WHO einen verlässlichen Partner haben, der die Welt vor solchen Pandemien warnt und über genü- gend Instrumente, Kompetenz, Durchschlags- kraft und Objektivität verfügt, um solche Situ- ation frühzeitig zu erkennen und besonnen zu reagieren. Dass die Welt dann ohne Zahlen- und Faktenbasis, überhastet und panisch reagiert hat, war eigentlich verständlich. Nun haben wir aber endlich erstes, belastbares Zahlenmaterial um zu erkennen, dass wir diese Gesundheits- krise mit geeigneten Massnahmen in den Griff bekommen können und werden. Als Unterneh- mer habe ich nun die Hoffnung, dass sich die Staaten, insbesondere natürlich die Schweiz, um geordnete, leistungsgerechte Hilfen für Un- Moneycab.com Helmuth Fuchs Sternenweg 12 · 8840 Einsiedeln Mobile 079 421 05 09 helmuth.fuchs@moneycab.com www.moneycab.com Interview ternehmen und soziale Lösungen für die Bürger bemühen. Wir brauchen jetzt Pragmatismus, Flexibilität, Vertrauen und Leadership – keine Hahnenkämpfe und kleinkarierte Denkmuster. Grosse Probleme brauchen grosse Lösungen. Machen wir jetzt alles richtig, kommen wir alle gestärkt und besser aufgestellt aus der Krise. Sie haben im letzten Jahr die Position des Verwaltungsratspräsidenten abgegeben um sich im Verwaltungsrat vermehrt um strategische Projekte zu kümmern. Welches Projekt beschäftigt Sie am intensivsten, wo- für wenden Sie am meisten Energie auf? Im Wesentlichen beschäftige ich mich mit der Identifikation und Vorbereitung von neuen Marktchancen oder wichtigen Kooperationen, wirke bei der Betreuung von Grosskunden mit undpflegeeinenTeildesNetzwerkesderGruppe. Des Weiteren bin ich für die Geschäftsleitung und den Verwaltungsratspräsidenten Sparring- partner und begleite Sondersituationen in Füh- rung und Vertrieb. Selbstverständlich sind ein Mitwirken zur Erhaltung und Weiterentwick- lung der Unternehmenskultur, sowie der Strate- giefindung auf Ebene der Länder und Holding, Pflichtaufgaben. Insgesamt verwende ich 50% meiner Arbeitszeit für diese fordernde aber hoch interessante Aufgabe als aktiver Gründer und Verwaltungsrat der Gruppe. Um sich selbst neue Perspektiven zu eröff- nen, haben Sie letztes Jahr ein grosses Stück des Jakobweges absolviert. Was waren Ihre Erfahrungen, was ist geblieben? Ja, das war eine unglaublich wertvolle Erfah- rung. In Pamplona gestartet, bin ich während 29 Tagen alleine quer durch Spanien gewandert und nach 730 Kilometer in Santiago de Com- postela angekommen. Diese Ruhe der Wälder, Berge, Wege, Flussbette war einfach magisch. Ich durfte auf dem Weg ca. 120 Dörfer und ei- nige wenige Städte in Reinkultur erleben und ausnahmsweise spontan und ohne echten Plan unterwegs sein. Einfach traumhaft. Selbstver- ständlich haben mich die vielen Hürden für die Suche nach einem einfachen Schlafplatz oder einer warmen Mahlzeit schon auch herausgefor- dert. Aber es hat gut getan. Diese Reise ins echte und unverzerrte Ich sollte mir die Gelegenheit geben, einen echten Abstand zur Gesellschaft, zum Business, zu Freunden und zur Familie zu gewinnen – was auch gelungen ist. Erst mit diesem Abstand war es mir möglich, mir selber ganz neue und vor allem ehrliche Fragen zu stellen. Fragen die alte und vielleicht unge- wollte Prägungen und Verhaltens- oder Denk- muster auf den Prüfstand stellten. Ich wollte einfach herausfinden wieviel David noch in mir steckt. Selbstverständlich sind 80% derVorsätze wieder versandet – alles andere wäre unrealistisch. Wir Menschen sind die Summe von Erfahrungen, Gewohnheiten und festgefahrenen Denkmus- ter. Dennoch ist es mir gelungen ein zwar be- kanntes aber für mich völlig neues Gefühl auf- zubauen. Ein ehrliches und stetiges Gefühl der Dankbarkeit. Dankbarkeit für das Erreichte und Vorhandene- in jeglicher Hinsicht. Das war es was mir im Leben fehlte. Echte Dankbarkeit. Zum Schluss des Interviews haben Sie zwei Wünsche frei, sie sehen diese aus? Ich wünsche mir, dass die vielen verunsicherten oder wirtschaftlich geschädigten Menschen, eine schnelle und faire Unterstützung erhalten, die eigenen Stärken und Kräfte bündeln, aus den schwierigen Erfahrungen wertvolle Schlüsse zie- hen und gestärkt, sowie voller Tatendrang und Freude, aus der aktuellen Situation kommen. Interview von Helmut Fuschs
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG 25 Ihre Bedürfnisse – unsere Kernkompetenzen Vor über 60 Jahren lancierte die TELAG Telefondienstleistungen als erstes Unternehmen in der Schweiz und Europa. Inzwischen hat sich viel verändert. Die Dienstleistungspalette ist breiter, die Herausfor- derungen sind grösser geworden. Doch eines ist gleichgeblieben: Das Bedürfnis der Kunden nach persönlichem Kontakt und wertschät- zendem Kundendialog. Seit unseren Anfängen stehen wir den kleinen und mittelständischen Unternehmen als vertrauensvoller Partner mit unserer grossen Erfahrung im Kundendialog und umfangreichem Know-how im professionellen Kundenservice zur Seite. Jede Kundenbeziehung beginnt mit einem ersten Kontakt. Oftmals fin- det dieser nicht persönlich statt, sondern erfolgt per Telefon oder E-Mail. Wird der Kunde freundlich und professionell begrüsst und fühlt er sich mit seinem Anliegen ernst genommen, steigt nachweislich die Wahr- scheinlichkeit für eine erfolgreiche zukünftige Zusammenarbeit. Damit aus möglichst vielen Erstkontakten langfristige Kundenbeziehungen werden, unterstützen wir Unternehmen mit unseren Service-Dienstleis- tungen über alle Kommunikationskanäle hinweg: am Telefon, per E-Mail oder Chat. Erfahrene und gut ausgebildete Mitarbeitende garantieren, dass jeder Kundenkontakt im Firmennamen freundlich und professionell bearbeitet wird – 24 Stunden am Tag und in 4 Sprachen. Ein professio- neller und wertschätzender Kundenservice sowie ein tiefes Verständ- nis für die Anliegen der Kunden erweist sich regelmässig als wichtiger Erfolgsfaktor für eine hohe Kundenzufriedenheit. Häufig stellt eine gute Erreichbarkeit Unternehmen vor Herausforder- ungen. Die Combox-Nachricht und der spätere Rückruf ist heute keine Option mehr. Die Kunden möchten in Echtzeit bedient werden. Mit viel Expertise und Gespür für die Kundenanliegen stellen wir mit unserem Team diese Verfügbarkeit sicher. Als zentrale Schnittstelle kümmern wir uns darum, dass sich unsere Kunden auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können – in dem Wissen, dass ihre Kunden in guten Händen sind. Partnerschaftlich lösen wir die folgenden Aufgaben und Herausforderungen für KMU: Telefonservice Mit unserem Telefonservice stellen wir Ihre Erreichbarkeit sicher. Die An- rufe werden stellvertretend in Ihrem Namen entgegengenommen. Wir informieren und begleiten Ihre Kunden in den gewünschten Sprachen, holen die relevanten Informationen ein und leiten Ihnen diese umgehend auf Ihrem Wunschkanal weiter. Damit schaffen wir für Ihre Kunden ein ganz besonderes Gefühl der Kundenbetreuung. Telefonzentrale Sich bei der Kontaktaufnahme zuerst durch ein digitales Auswahlmenu zu kämpfen, um den richtigen Anprechpartner zu finden, empfinden viele Kunden als unangenehm und störend. Den Unterschied macht die direk- te Kommunikation. Als Ihre externe Telefonzentrale übernehmen wir die gesamte Anrufbeantwortung, Telefonvermittlung und Nachrichtenüber- mittlung. Spezialisierte Mitarbeitende nehmen die eingehenden Anrufe innert kürzester Zeit entgegen und verbinden den Anrufenden direkt und korrekt mit dem gewünschten Mitarbeiter im Betrieb. Nachrichten und Meldungen von Anrufern werden den abwesenden Mitarbeitern unver- züglich mitgeteilt. Helpdesk / Pikettdienst / Notrufzentrale Die Erwartungshaltung der Kunden ist hoch: Die Pikettorganisation sollte sich während der Nacht und am Wochenende nicht von der Kundendien- storganisation zu Bürozeiten unterscheiden. Für Service-Organisationen gewährleisten wir als Dispo-Zentrale an 365 Tagen, rund um die Uhr, die Erreichbarkeit. Die Anrufer erhalten präzise Auskunft und erste Problem- lösungsvorschläge. Im Bedarfsfall wird der entsprechende Servicetechni- ker aufgeboten. Der Einsatz wird überwacht, bis er abgeschlossen ist. Erfolgsfaktoren Mitarbeiter und Qualität Unsere langjährigen Mitarbeiter/innen verfügen über eine solide Ausbil- dung, umfassende Berufserfahrung, sind mehrsprachig (standardmässig Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch) und kommunikativ wie inhaltlich bestens geschult. Qualität ist für uns nicht nur Anspruch, son- dern seit über 60 Jahren Verpflichtung. Deshalb werden alle unsere Pro- jekte durch qualitätssichernde Massnahmen wie Monitorings, Coachings und Schulungen begleitet. Als erster Contact Center Dienstleister in der Schweiz haben wir zudem bereits 1999 ein Qualitätsmanagement Sys- tem nach ISO 9001:2015 eingeführt. Regelmässige Audits belegen unsere Service-Exzellenz. Fazit Mit unseren kundenorientierten Dienstleistungen und bedarfsgerechten Lösungen bieten wir echten Mehrwert für KMU, um im Kundendialog und der persönlichen Kundenbetreuung zu punkten. Einen direkten, profess- ionellen und qualitativ hochstehenden Service sowie das Verständnis für die Anliegen der Kunden erleben wir regelmässig als Schlüssel zu einer er- folgreichen Zusammenarbeit. Neben der zertifizierten Qualität, Flexibilität und Erfahrung sind es vor allem unsere Werte, die uns auszeichnen und mit den Schweizerischen KMU verbinden. Gerne präsentieren wir Ihnen unsere Dienstleistungen Béla Takacs, Key Account Manager, freut sich über Ihre Kontaktaufnahme: Telefon 044 276 44 80 (bela.takacs@telag.ch) Kommunikation TELAG AG · Hardturmstrasse 101 · 8005 Zürich Telefon 044 276 44 44 · info@telag.ch · www.telag.ch
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG26 Strategie Eine Strategie ohne Umsetzungsmassnahmen ist wenig sinnvoll. Klar werden Aspekte wie das Aufzeigen eines gemeinsamen Zieles oder die Antwort nach demWeg dorthin durch das Strategiedokument be- antwortet. Leider werden dadurch aber noch keine konkreten Hand- lungen und Aktionen angestossen. Die Veränderung entsteht durch Strategie plus Umsetzungsaktivitäten. Worauf sollte ich achten? Keine Strategieumsetzung ist wie die andere. Selbst in der gleichen Bran- che gibt es teils grosse Unterschiede. Allen gemein ist aber der Anspruch, sich Zeit zu geben. Kriechen, gehen, rennen bewahrheitet sich auch heute immer wieder. Diejenigen, die beständig und voller Energie und Überzeu- gungskraft ihr Vorhaben mit viel Disziplin vorantreiben, werden schliess- lich auch das gewünschte Resultat erreichen (sh. dazu auch unseren Fach- beitrag: Strategie – Mittels Planung schneller zum Erfolg). Eine erfolgreiche Strategieumsetzung ist natürlich von den richtigen Schlüsselleuten abhängig. Die richtigen Leute auf den richtigen Plätzen muss als Leitsatz gelten. Man darf davon ausgehen, dass sich die grosse Mehrheit einer Belegschaft nicht von selbst bewegt. Darum ist es beson- ders relevant, die wichtigsten potentiellen Verbündeten und die Kraft- felder zu kennen. • Welche Personen sind in der Lage, wichtige Arbeitsschritte zu leiten? • Wem gelingt es, im Sinne der Strategie allfällig Unschlüssige für die richtige Seite zu motivieren? Strategie – Tun und nichts als Tun! Erfolgreiche Strategieumsetzung zielt ganz klar darauf ab, erst die rich- tigen Leute zu bestimmen und dann die Massnahmen festzulegen. Es sei hier nochmals festgehalten, dass das ausdrückliche Commitment der Führungscrew und der Schlüsselpersonen ein ausdrückliches Muss für das Gelingen der Strategieumsetzung darstellt. Ein KMU kann es sich nicht leisten, bei solch zentralen Veränderungen auf dieser Stufe Reibungsverluste in Kauf zu nehmen. Ich war einmal mit der Restrukturierung eines Unternehmens betraut. Der Inhaber wollte wissen, mit welchen konkreten, stra- tegischen Massnahmen noch etwas zu retten wäre. Als der Sanie- rungsplan stand, wollte ich im Umkehrschluss wissen, ob er bereit sei, die zur Umsetzung notwendige Zeit und Energie zu investie- ren, denn es war offensichtlich, dass es kein lockerer Spaziergang werden würde. Und so bestätigte sich meine Vermutung: Er per- sönlich hatte bereits innerlich resigniert. Eigentlich war für ihn, auf emotionaler Ebene, bereits klar gewesen, dass er mit der Selb- ständigkeit aufhören wollte. Er brauchte einfach noch einen letz- ten Kick, eine neutrale Einschätzung der Situation, um über seinen Schatten zu springen. Die Sanierung hätte gelingen können, wäre jedoch zum Scheitern verurteilt gewesen, da der Inhaber selbst nicht zur Weiterführung bereit war.
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG 27 von Gunten Executive Partner AG · Pascal von Gunten Telefon 079 755 28 54 · Böhlstrasse 17 · 9300 Wittenbach info@vongunten-partner.ch · www.vongunten-partner.ch Welche Rolle spielt die Kommunikation? Strategieumsetzung ist Veränderungsmanagement. Veränderungen wie- derum rufen Ängste, Widerstände und Befürchtungen hervor. Auf solche Gefühle und Emotionen muss man eingehen und diese zur Sicherstellung einer erfolgversprechenden Umsetzung unbedingt ernstnehmen. In einem Veränderungsprozess kommt der Kommunikation eine ent- scheidende Bedeutung zu. Nur durch Kommunikation kann die gemein- same und einheitliche Interpretation sichergestellt werden. Sie führt dazu, dass Mitarbeitende auch bei unpopulären Massnahmen erstaun- lich bereitwillig mitmachen – vorausgesetzt, die Ziele sind verstanden und akzeptiert. Gerade in einem Change-Prozess kann nicht genügend wiederholt werden, was das übergeordnete Ziel genau sein soll. Der Pro- motor des Wandels wird fast zwangsläufig mit der Aussage konfrontiert, dass er sich bezüglich der Zielsetzung wiederhole. Dennoch scheint es besser zu sein, die Ziele bei verschiedenen Gelegenheiten erneut zu er- wähnen, als darauf zu vertrauen, dass nach einer einzigen Bekanntga- be alle Mitarbeitenden Bescheid wissen. Ziel der Kommunikation ist es, die Wandlungsbereitschaft kommunikativ zu verändern, indem sie Überzeugungsarbeit leistet. Dies gelingt nicht durch reine Information. Der direkte, offene Dialog ist der Schlüssel zu den Bedürfnissen und An- liegen der Mitarbeitenden. «Management by wandering around» und somit der direkte Kontakt mit der Front unterstützt dabei. Damit Wandel gelingen kann, muss er von den betroffenen Mitarbei- tenden unterstützt und akzeptiert werden. Bindet man die Betroffenen gleichzeitig noch in die Umsetzungsphase und Entscheidungsfindung ein, kann dies sehr wünschenswerte, positive Konsequenzen haben: • bessere Entscheidungen – praxisgerechtere Lösungen • Erzeugen intrinsischer Motivation • Identifikation mit dem Unternehmen Schenkt man den Betroffenen hingegen zu wenig Beachtung, kann es passieren, dass sie den Wandel ablehnen, weil sie ihn als Bedrohung em- pfinden. Widerstände können die Folge sein. Sie treten meist dann auf, wenn ein Wandel, natürlich immer aus der Sicht des Individuums, ge- gen ein oder mehrere menschliche Bedürfnisse wie Komfort, Ansehen, Neuigkeit, Selbsterhaltung, Risikolosigkeit, Ökonomie, Sympathie oder Angehörigkeit verstösst. Ein Hauptgrund für das Misslingen einer Strate- gieumsetzung liegt darin, dass menschliche und zwischenmenschliche Aspekte konsequent missachtet werden. Ein grösserer Veränderungs- prozess tangiert sowohl die Struktur als auch das Verhalten und die Kul- tur einer Organisation. Wie sieht es mit externen Spezialisten aus? Wird ein externer Spezialist für die Umsetzung des Wandels beigezo- gen, ist intensive Abstimmung zwischen der operativen Geschäftslei- tung und dem «Change-Manager» von besonderer Bedeutung. In den meisten Fällen kümmert sich die Geschäftsleitung um die möglichst rei- bungsloseWeiterführung des täglichen Geschäfts, während der Change- Manager vor allem mit der Umsetzung des Wandlungsvorhabens be- traut ist. Der Change-Manager wird mit Themen wie Strategie, Kultur und Personal konfrontiert und arbeitet gleichzeitig mit verschiedenen Funktionsbereichen wie Produktion, Rechnungswesen und Marketing zusammen. Strategisches Verständnis und die Fähigkeit, ein Team zu führen, das ihm in vielen Fällen nicht direkt unterstellt ist, sind dabei Grundvoraussetzungen. Wie können wir Sie unterstützen? Es ist unsere Kernaufgabe, Sie bei einer effizienten und effektiven Stra- tegieumsetzung zu unterstützen. Sollten Sie noch nicht im Besitze einer erfolgsversprechenden Strategie sein, erarbeiten wir diese gerne mit Ih- nen (sh. auch http://vongunten-partner.ch/strategie.html). Einen daraus abgeleiteten Massnahmenplan, der definiert, wer, was, bis wann zu tun hat, sehen wir als absolutes Muss. Ob Sie im Anschluss selbst in der Lage sind, die Massnahmen umzusetzen oder ob wir sie bei einzel- nen Aktivitäten punktuell unterstützen können, entscheiden Sie alleine. Wir unterstützen Inhaber, Verwaltungsräte und Geschäftsführer bei der Unternehmensentwicklung und Reorganisation. Unsere Kombination aus betriebswirtschaftlichem und psychologischem Fachwissen ermög- licht uns eine gesamtheitliche Beurteilung der individuellen Situation und somit eine massgeschneiderte, nachhaltige Lösungsfindung. Wir sind Ihr persönlicher Ansprechpartner rund um die täglichen Her- ausforderungen, sorgen aktiv für die Behebung strategischer, operativer und organisatorischer Problemstellungen und realisieren Ihre Vision ge- meinsam mit Ihnen. Für weitere Infos, Kundenmeinungen oder zusätzliche Fachartikel besu- chen Sie doch unsere Homepage: www.vongunten-partner.ch. Gerne verweisen wir diesbezüglich auch auf Pascal von Gunten's Buch: KMU 4.0 - Erfolgreich den Wandel meistern. Für ein Erstgespräch verbunden mit einer Beurteilung Ihrer Situation so- wie einem konkreten Vorschlag bezüglich weiterem Vorgehen stehe ich Ihnen persönlich und kostenlos gerne zur Verfügung. Strategie Pascal von Gunten von www.vongunten-partner.ch
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG28 Coaching Es ist kein Beziehungsratgeber Für viele ist ein Partner, mit dem man das Leben gemeinsam meistern kann, der Schlüssel zum Glück. Einige sehen sich sogar solange als ge- scheitert an, bis sie jemanden gefunden haben, mit dem sie ihr Leben verbringen können. Ich kann das nicht verstehen. Ein anderer Mensch kann nicht darüber entscheiden, ob wir glücklich sind oder nicht.Trotzdem erhoffen sich viele vom Partner Glück und Erfüllung – viele Menschen sind sogar bereit dafür auf ihre Wunsch-Karriere zu verzichten. Dann ist es soweit: Du hast gerade jemanden kennengelernt, bist verliebt und schwebst auf Wolke sieben. Ist es der Partner fürs Leben? In jungen Jahren stellt man sich so eine Frage noch nicht, geht man auf die Dreissig zu oder ist schon drüber, dann schon. Schliesslich möchte man auch privat irgendwann mal sein Glück finden. Mit der rosaroten Brille, die Du die erstenWochen und manchmal auch Monate trägst, brauchst Du über die Frage nicht nachzudenken. Sobald die «ich denk nur noch an meinen Partner»-Gefühle nachlassen und er Alltag wieder einkehrt, fängst Du an, Deinen Partner wirklich kennenzulernen. Manchmal entdecken wir dann Seiten an ihm, die uns eigentlich gar nicht gefallen. Ich meine nicht, dass es uns stört, dass er seine Sachen überall liegen lässt. Ich meine Eigenschaften, die konträr zu unseren Werten und Vorstellungen sind. Mit der Zeit kommen wir ins Grübeln: Ist es wirklich das, was ich will? Hör auf, Dir die Dinge schönzureden: Schau lieber der Wahrheit ins Auge DasgehteinpaarWochengut,vielleichtauchein paarMonate.DannweisstDuaber,dasseseigen- tlich nicht das Richtige für Dich ist. In Wirklich- keit wünschst Du Dir etwas anderes. Du schämst Dich für solche Gedanken, aber sie sind da – und werden immer klarer. Anstatt Dich diesen Gedanken zu stellen und Dich damit auseinan- derzusetzen, fängst Du an, die Dinge schönzu- reden: «Ich habe so viel investiert, um sein Herz zu erobern.» «Eigentlich ist ja alles ganz okay.» «Das, was ich will, gibt es eh nicht. Und wenn doch, dann bekomme ich es nicht.» «Besser so, als wieder alleine zu sein.» Kennst Du solche inneren Dialoge? Jetzt denkst Du vielleicht, was so ein Artikel à la Beziehungs- ratgeber auf einem Unternehmer-Portal zu su- chen hat. Ich habe dieses Beispiel bewusst ge- wählt, weil die meisten von uns genau solch eine Situation schon einmal erlebt und bewusst wahrgenommen haben. Ersetze das Wort «Bezie- hung» einfach mal durch das Wort Karriere oder Job - auf viele Menschen trifft es zu. Zum Beispiel der Job, bei dem Du gutes Geld verdienst, aber tief in Deinem Herzen bist Du unglücklich. Denn eigentlich träumst Du schon seit Jahren von einer Selbstständigkeit. Aber hey: In einer Festanstel- lung ist es ja auch okay. Wir rennen bewusst in unser Verderben Findest Du Dich in dem Beispiel wieder? Dann lügst Du Dich selbst an. Ich formuliere es etwas anders: Du verarschst Dich selbst. Entschuldige diese verbale Entgleisung, aber ist es nicht so?Wir machen etwas, wovon wir wissen, dass es nicht das Richtige ist, und reden es uns schön. Nicht nur das, wir machen damit immer weiter und rennen geradewegs in unser Verderben – vor- sätzlich. Setzen wir das Gedankenspiel mit dem Job einmal fort: Du arrangierst Dich innerlich mit Deinem Job, wohl wissend, dass Du eigentlich was anderes machen möchtest – Etwas, wovon Du gar nicht mal weisst, ob es erfolgreich wird, aber Du würdest es so gerne einmal versuchen. Du heiratest, gründest eine Familie und baust Dir ein gemeinsames Leben auf – mit einem Job, der okay ist. Zwischendurch kommt immer wieder mal die innere Stimme durch, die Dir sagt, dass Du eigentlich unglücklich bist, weil Du nicht da- bei bist, Dich selbst zu verwirklichen und Deine Träume zu leben. Das geht eine gewisse Zeit lang gut, bis irgendwann der grosse Knall kommt. Du merkst, dass es so nicht mehr weitergehen kann, denn Du wirst immer älter und findest es scha- de, dass Du dieses eine Leben, das Du hast, mit einem Job füllst, der Dich nicht erfüllt. Raus aus der Selbstlüge – Warum wir uns immer selbst verarschen Wir bezahlen oftmals mit unserem Leben Jetzt nehmen wir mal an, Du bist dann schon Mit- te bis Ende fünfzig. Natürlich nicht zu spät Deinen grossen Träumen nachzugehen, aber sicher auch nicht einfach. Selbst wenn wir uns ständig alles schönredenunddenSchrittzurSelbstverwirklich- ung nicht machen: Du wirst ein Leben lang un- glücklich sein. So hart das jetzt auch klingt, letzt- lich hast Du eine Vielzahl von Jahren verschwen- det. Mit dem falschen Job. Wohl wissend, dass es der Falsche ist. Aus Angst vor einer Entscheidung – der einzig richtigen Entscheidung – hast Du al- les über Dich ergehen lassen, anstatt ehrlich zu Dir selbst zu sein. Das Scheitern war vorprogram- miert, und zwar in dem Moment, wo Du Dich ent- schieden hast, Dich selbst anzulügen. Wir ersetzen die Wahrheit durch Hoffnung – und werden dafür bestraft Wir wissen, was falsch ist, machen es aber trotz- dem. So gut wie jeder Raucher wird wissen, dass Rauchen krank macht und zum frühzeitigen Tod führen kann. Tabakrauch enthält etwa 4.800 che- mische Substanzen, von denen ungefähr 250 gif- tig und 90 krebserregend sind. Es wird sogar auf den Verpackungen durch abschreckende Bilder und Aussagen darauf hingewiesen. Kaufen wir eine Packung Zigaretten, werden wir jedes Mal aufs Neue mit der Wahrheit konfrontiert – und schauen weg. Wir wissen, dass wir davon krank werden, denken «mich trifft es ganz bestimmt nicht» und jammern, wenn es uns trifft. Jeder, der an den Folgen des Rauchens erkrankt, müsste eigentlich froh sein und bei der Diagnose vor Freude weinen – immerhin hat man ein Leben lang darauf hingearbeitet. Plakativ? Ja! Zynisch? Definitiv. Ich möchte damit auch niemanden verletzen oder mich auch nur ansatzweise über solch eine Gegebenheit lustig machen. Aber wie kann jemand schockiert und traurig sein, wenn er an Lungenkrebs erkrankt, obwohl er ein Leben lang geraucht hat? Probleme sind zum lösen da Das mag sehr hart klingen, aber es ist die Wahr- heit. Und diese Wahrheit lässt sich auf viele an- dere Bereiche des Lebens übertragen. Wir sind uns über die negativen Folgen unseres Handelns im Klaren, verdrängen sie und wundern uns, dass es dann doch so kommt. Verhindern können wir das, indem wir vorausschauend denken und auf- hören Gegebenheiten zu beschönigen. Meiner Meinung nach ist «Wissen» nicht der eindeutige Parameter für Intelligenz, es ist die Fähigkeit vorausschauend zu denken. Die Fähig- keit, nicht nur zu sehen, was morgen sein könn- Markus Czerner Keynote Speaker, Bestsellerautor Sportler
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG 29Coaching Keynote Speaker, Bestsellerautor Sportler Markus Czerner · Helenenstr. 81 · 41748 Viersen Telefon +49 (0) 173 707 91 69 info@markusczerner.de · www.markusczerner.de te, sondern welche Konsequenzen bestimmte Dinge in zehn, zwanzig oder dreissig Jahren haben können. Wer diese Fähigkeit besitzt, ist in der Lage, Probleme rechtzeitig zu erkennen und zueliminieren.NatürlichkönnenwirsodasSchei- tern nicht verhindern, aber wir können dieWahr- scheinlichkeit des Scheiterns erheblich mini- mieren. Ich habe das Gefühl, dass die Problem- lösungskompetenz heutzutage so oder so Rich- tung null geht. Wir laufen vor Problemen lieber weg, anstatt uns ihnen zu stellen. Wir tun so, als wärensienichtda,ignorierensieundwaspassiert: Sie holen uns irgendwann ein. Ein kleines, nicht gelöstes Problem, kann langfristig zu einem rie- sen Problem werden, was manchmal nicht mehr zu lösen ist. So viele Menschen scheitern irgend- wann in ihrem Leben, nur weil sie jahrelang vor ihren Problemen weggerannt sind, anstatt ein- fach mal den Mut und die Courage aufzubringen, sie zu lösen. Für dieses Wegrennen gibt es, mei- ner Meinung nach, keinen ersichtlichen Grund. So gut wie jedes Problem ist lösbar. Die Frage ist nur, ob uns die Lösung gefällt. Der reichste Ort der Welt: Der Friedhof Ich habe manchmal das Gefühl, wir sind der Mei- nung, dass wir noch ein zweites Leben haben, in dem wir alles das nachholen können, was wir im ersten Leben verpasst haben.Vielleicht gibt es ein Leben nach dem Tod, darauf verlassen würde ich mich nicht. Wir haben nur dieses eine Leben. An- statt alles dafür zu tun, unsere Träume zu leben, dieses eine Leben einzigartig zu machen, und die wenige Zeit, die wir haben, so zu verbringen, wie es uns persönlich glücklich macht, verschwen- den wir sie mit Dingen, die uns krank machen. Wir gehen einem Job nach, den wir nicht mögen, wir unterdrücken unsere Träume, wir leben mit einem Partner zusammen, den wir nicht mehr lieben und verbringen unsere Zeit mit Menschen, die uns runterziehen. Es gibt ein tolles Buch von Bronnie Ware, die acht Jahre als Palliativpflegerin arbeitete und Men- schen in ihren letzten Wochen, Stunden und Minuten vor dem Tod begleitete. Was bereuen wir, wenn unser Leben zu Ende geht? Auf diese Frage hat sie versucht, Antworten zu finden, ba- sierend auf Gesprächen, die sie mit sterbenden Menschen kurz vor deren Tod geführt hat. Das Ergebnis ist «5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen», so auch der Titel des Buches. Was bei allen ganz oben auf der Liste der Versäumnisse stand: «Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mir selbst treu zu bleiben, statt so zu leben, wie andere es von mir erwarteten.» Weisst Du, was der reichste Ort der Welt ist? Es ist nicht Dubai, Sydney oder Monaco – es ist der Friedhof. Hier liegen Träume, die niemals erfüllt wurden. Investitionen, die niemals getätigt wur- den. Bücher, die niemals geschrieben wurden. Unternehmen, die niemals gegründet wurden. Partnerschaften, die niemals eingegangen wur- den. Worte, die niemals ausgesprochen wurden. Leben, die niemals gelebt wurden. Wie willst Du diesen Planeten verlassen: Mit ei- nem weinenden Auge und dem Gesichtsaus- druck der Reue, weil Du Deine Träume niemals gelebt hast? Oder mit einem Lachen im Gesicht, weil Du ein einzigartiges und wunderbares Le- ben gehabt hast? Es ist Deine Entscheidung. Anzeige Viele beneiden das Dasein eines Künstlers. Denn wir Menschen sind sinnliche Wesen und brauchen sinnliche Erlebnisse. Warum ist das so, was macht das Anderssein des Künstlers denn aus? Der Künstler setzt sich mit seinem Thema zutiefst auseinander, er geht in die Tiefe, in das noch im Dunkeln liegende des Daseins. Wir Menschen brauchen Sinnlichkeit und diese gelebte Kunst zeigt dir die Liebe zum Leben auf. Das zu entdecken fördert deinen Flow in deinem Leben. Du kannst der Künstler in deinem Leben sein und das in Leichtigkeit. Informationen über systemisches Coaching unter: www.licht-punkt.ch Durch Innenschau Leichtigkeit (er)leben
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG30 Reisen 5 Destinationen – 6 Hotels – Jede Destination ein Erlebnis und jedes Hotel ein Unikat Die Schweizer Hotels von H-Hotels.com bieten für jeden das per- fekte Reiseziel – egal ob Städtereise nach Zürich, Kurzurlaub in Solothurn, Aktivurlaub in Engelberg, Familienurlaub in Locarno oder Geschäftsreise nach Basel. Mit H-Hotels.com entdecken Sie die schönsten Orte in der Schweiz. Im Nordwesten der Schweiz erwartet Sie die Messe- und Kongressstadt Basel. Die einzigartige Lage im Dreiländereck zwischen der Schweiz, Frankreich und Deutschland macht die Stadt immer eine Reise wert. Das HYPERION Hotel Basel empfängt Sie im 105 Meter hohen Basler Messe- turm mit einer einzigartigen Aussicht über die Stadt und einer klassisch eleganten Ausstattung. Die 224 klimatisierten Gästezimmer und Suiten sind mit grossen Panoramafenstern und exklusiven Badezimmern aus- gestattet. Neben einer grosszügig gestalteten Business Lounge bietet das Hotel in seinen acht Tagungsräumen genug Raum für kreative Ideen und gemeinsame Erfolge. Die lichtdurchfluteten Räume bieten Platz für bis zu 400 Personen und sind mit modernster Tagungstechnik (inklusive WLAN) ausgestattet. Er- gänzend können das Foyer, die «Sky-Lounge» und das Restaurant in die Veranstaltungsplanung einbezogen werden. Das Team des HYPERION Hotel Basel sorgt selbstverständlich auch für die passendeVerpflegung – von der Kaffeepause mit frischem Obst über leichte und gesunde Lunch- buffets bis hin zum abendlichen Gala-Menü. Suchen Sie etwas mehr Idylle? Dann besuchen Sie uns in Engelberg. Die Alpenstadt am Fusse des Titlis ist der ideale Ort, um Ruhe vom stressi- gen Alltag zu finden, die wunderschöne Natur bei Entdeckungsreisen zu erkunden oder besondere Momente bei actionreichen Erlebnissen fest- zuhalten. Im Winter ist mit dem Gletscher Titlis für schneereiche Pisten gesorgt und das Skigebiet bietet Herausforderungen für geübte Skifah- rer aber auch leichte Strecken für Anfänger. Im Sommer und Herbst lädt die Zentralschweiz zu Wanderungen ein. Das H+ Hotel SPA Engelberg empfängt Sie im Herzen dieses kleinen Naturparadieses und bietet mit seinen 128 komfortablen Zimmern und Appartements im schweizerischen Stil alles für einen traumhaften Urlaub. Geniessen Sie auch von Ihrem eigenen Balkon die atemberaubende Aussicht über das Bergpanorama. Im grosszügigen Wellnessbereich finden Sie Entspannung und Wohlbefinden pur: Sei es im Hallenbad, Dampfbad, Whirlpool, in der Sauna oder auf einer bequemen Liege. Das traditionelle und charmante À-la-Carte Restaurant «Urchig» lädt mit ty- pisch Schweizer Küche und offener Feuerstelle zum Geniessen und Ver- weilen in rustikal gemütlicher Atmosphäre ein. Unweit vom Stadtzentrum finden Sie das kleine und charmante H+ Hotel Sonnwendhof Engelberg in wunderbar ruhiger Lage. Alle 28 komfortab- le und geräumige Zimmer verfügen über einen eigenen Balkon, auf dem Sie die grandiose Sicht auf die umliegenden Berge geniessen können. Ob Skifahren, Schlitteln, Wandern oder Klettern – nach einem erlebnis- reichen Tag finden Sie Entspannung in der hauseigenen Sauna. Etwas südlicher finden Sie das traumhafte Locarno. Hier können Sie ein südländisches Flair und das «Dolce Vita» in der Schweiz erleben. Mit sei- nem Yachthafen, der verträumten Altstadt und zahlreichen kulturellen Höhepunkten zieht Locarno nicht nur Touristen aus aller Welt an, son- dern ist auch für Schweizer ein besonders attraktiver Urlaubsort. Von hier lässt sich das zauberhafte Tessin mit seinen Alpentälern und Burgen ausgezeichnet erkunden. Direkt an der Seepromenade erwartet Sie das H4 Hotel Arcadia Locar- no. Das Familienhotel ist nur wenige Schritte von der bekannten «Piazza Grande» entfernt und eignet sich durch die optimale Lage für Ausflüge oder für einen gemütlichen Spaziergang entlang des wunderschönen Lago Maggiore. Ausgestattet mit familienfreundlichen Zimmern ist das H4 Hotel Arcadia Locarno der optimale Ort für einen erholsamen Urlaub. Alle 118 Zimmer verfügen über eine Terrasse oder einen Balkon und viele bieten darüber hinaus einen wunderschönen Blick auf den Lago Maggi- ore. Geniessen mit allen Sinnen heisst es im Ristorante La Tavernetta mit täglich frisch zubereiteten Antipasti, Pasta, Fisch- und Fleischgerichten. Die Dachterrasse lädt mit ihrem beeindruckenden See-Panorama zum Verweilen ein, und die Beauty Oase bietet Entspannungs- und Körpermas- sagen sowie Kosmetik- und Wellnessbehandlungen. Komfortzimmer, HYPERON Hotel Basel Restaurant Urchig, H + Hotel SPA Engelberg
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG 31Reisen Malerische Strassen und ein vielfältiges Kultur- und Shoppingange- bot erwarten Sie ebenfalls in der charmanten Stadt am Zürichsee. Das H+ Hotel Zürich befindet sich in zentraler Lage, direkt gegenüber dem Stadion Letzigrund. Die 161 modern ausgestatteten Gästezimmer sor- gen für einen komfortablen Aufenthalt. Vier lichtdurchflutete und klima- tisierte Tagungsräume bieten Platz für bis zu 124 Personen und sind mit modernster Tagungstechnik (inklusive WLAN) ausgestattet. Hinter dem Hotel lädt die Sonnenterrasse zum Verweilen ein. Im Restaurant Gau- menfreund und an der Lobby-Bar geniessen Sie unsere nationalen und internationalen Köstlichkeiten, sowie verschiedene Erfrischungen. Oder vielleicht doch lieber in die schönste Barockstadt der Schweiz? An der wunderschönen Aare gelegen, befindet sich das H4 Hotel Solothurn mit dem Palais Besenval und dem angrenzenden Landhaus. Die beson- dere Atmosphäre moderner und barocker Architektur bietet Events und Tagungen mit aussergewöhnlichen Zeit- und Raumerlebnissen. Das Hotel bietet mit 100 modernen und klimatisierten Zimmern alles, was das Herz begehrt. Der 400 m² grosseWellnessbereich mit Dampfbad, Finnischer Sauna, Fitnessraum, Venusbad, Whirlpool sowie Kosmetik- und Massagekabinen lädt ein, Körper und Seele verwöhnen zu lassen. Drei lichtdurchflutete und vollklimatisierte Tagungsräume bieten Platz für bis zu 200 Personen, um erfolgreiche Seminare, Meetings und Kon- ferenzen durchzuführen. Die exklusive Penthouse Bar auf der 7. Etage des Hotels kann für Empfänge oder einen Apéro in privater Atmosphä- re gemietet wer den. Wer es lieber etwas rustikaler mag, findet im Res- taurant Gaumenfreund auch diverse schmackhafte Flammkuchen und während der Wintersaison ein leckeres Fondue «Chinoise à discrétion» in einer gemütlichen Runde. Aussenansicht mit Pool, H4 Hotel Arcadia Locarno Tagungsraum, H + Hotel Zürich H-Hotels AG Braunser Weg 12 · D-34454 Bad Arolsen Telefon +49 (0)5691 / 878-0 · Fax +49 (0)5691 / 878-444 info@h-hotels.com · www.h-hotels.com Businesszimmer, H4 Hotel Solothurn
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG 33 Das Halbtax für Hotels Mit Hotelcard die Schweiz zum Spartarif entdecken Als Mitglied übernachten Sie in 600 Hotels in der Schweiz und im angrenzenden Aus- land bis 50% günstiger. Ob Wellness-, Wander oder Städtetrip: Vom 5-Sterne Bou- tique-Hotel über den liebevoll geführten Landgasthof bis hin zum mittelalterlichen Kloster ist alles dabei, was das Reiseherz begehrt. Mitgliedervorteile • In 600 auserlesenen Hotels bis 50% günstiger übernachten • Ganz nah: Kurztrips in der Schweiz und im angrenzenden Ausland • Top-Auswahl an Wellness-, Berg und Stadthotels • Keinerlei versteckten Kosten und Zwänge • Wertvolle Insider-Tipps zweimal wöchentliche • Zudem: 10% auf mehr als 200'000 Hotels weltweit über unseren Partner Ebookers Als Leser/-in des Magazins Erfolg profitieren Sie von exklusiven Rabatten: • 1 Jahr CHF 79.00 statt CHF 99.00 (Sie sparen CHF 20.00) • 2 Jahre CHF 133.00 statt CHF 173.00 (Sie sparen CHF 40.00) • 3 Jahre CHF 187.00 statt CHF 247.00 (Sie sparen CHF 60.00) Jetzt profitieren: www.hotelcard.ch/erfolg-2003 Bestellungen werden auch gerne telefonisch unter 0800 083 083 entgegengenom- men. Bitte erwähnen Sie den Rabattcode «erfolg-2003». Reisen Hotelcard AG · Burgstrasse 18 · 3600 Thun · office@hotelcard.ch · www.hotelcard.ch
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG34 Coworking-Space: Heute ein Trend – Morgen der Standard? Unsere Arbeitswelt verändert sich immer schneller und dieser Wandel beeinflusst auch die Bedürfnisse der Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Neue Technologien wie z. B. die Digitalisierung oder die Industrie 4.0 erleichtern zeit- und ortunabhängiges Arbeiten. Viele freiberuflich Tä- tige, aber auch Firmengründer und Angestellte sind nicht mehr an ei- nen fixen Arbeitsplatz gebunden und Alternativen zum festen Büroar- beitsplatzwerdenimmerbeliebter,abernochlangenichtjedermöchte dauernd in einem Café oder zu Hause arbeiten. Coworking-Spaces er- möglichen eine andere, neue Form der Zusammenarbeit und können helfen, unterschiedliche Bedürfnisse von Arbeitgebern und Arbeit- nehmern zu adressieren und eineWin-Win-Situation zu erreichen. Viele Arbeitnehmer wünschen sich flexible Arbeitszeiten und -plätze, um Beruf und Familie bestmöglich unter einen Hut zu bringen – gleichzeitig soll eine eindeutige Trennung von Arbeit und Freizeit möglich sein. Unterneh- mungen ihrerseits sind auf der Suche nach geeigneten Fachkräften einem immer stärkeren Wettbewerb ausgesetzt. Vielfältige Möglichkeiten der Ar- beitsplatzgestaltung können dazu beitragen, ein attraktiver und spannen- der Arbeitgeber zu sein und im Rennen um die besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Nase vorn zu haben. Ein kurzer Arbeitsweg und dadurch eine verbesserte Work-Life-Balance kann ein entscheidendes Kriterium für eine Zu- oder Absage sein. Gerade Firmen mit Sitz in einer ländlichen Re- gion abseits der pulsierenden Stadt können mit Coworking Spaces ihre Arbeitgeberattraktivität steigern und so wichtige Talente gewinnen. Coworking-Spaces sind allerdings längst nicht mehr nur Arbeitsplätze – im Gegensatz zu den traditionellen Businesscentern konzentrieren sie sich nicht nur auf die Vermietung von Büroarbeitsplätzen, sondern fokussieren sich auf das Networking und den gegenseitigen Austausch. Mit passenden Räumlichkeiten – meist eine Kombination aus offenen Bürolandschaften, ruhigen Arbeitszonen und verschiedenen Meetingräumen – bieten sie eine optimale Umgebung, um neue Kontakte zu knüpfen, sich mit anderen aus- zutauschen und sich inspirieren zu lassen. Die meisten Coworking-Spaces verfügen über einen vor Ort anwesenden Community-Manager, der sich nicht nur um den Telefon- und Postservice und einen reibungslosen Ablauf kümmert, sondern auch dafür sorgt, dass sich die Mieter untereinander kennenlernen und geschäftliche Kontakte knüpfen können. Gerade die Start-up-Szene und Kleinstbetriebe mit weniger als 9 Mitarbei- tenden haben die Coworking-Spaces für sich entdeckt: Warum viel Energie und Geld in geeignete Büroräumlichkeiten stecken obwohl noch nicht klar ist, wie und wie schnell sich die eigene Geschäftsidee entwickelt? Zu Be- ginn ist es doch viel einfacher und kostengünstiger, sich in einem Cowor- king-Space einzumieten und nur zu bezahlen, was auch wirklich gebraucht wird. Die Plätze verfügen über eine professionelle Arbeitsumgebung, die flexibel genutzt und je nach Bedarf erweitert werden kann und bieten viele Möglichkeiten, um von Gleichgesinnten zu lernen oder sein Netzwerk zu stärken. Auch grössere Unternehmungen sehen darin einen Vorteil für ihre Mitarbeitenden, denn so gelangen diese an neue Erkenntnisse aus ande- ren Branchen, welche womöglich auch für die eigene Unternehmung einen Mehrwert ergeben. Die Schweiz verzeichnete in den letzten Jahren ein rasantes Wachstum an Coworking Spaces. Gemäss Wüest und Partner hat sich die Zahl von 2016 bis 2018 fast verdreifacht. Spannend zu sehen ist, dass das Angebot nicht nur in Grossstädten wie Zürich, Basel, Bern, Lausanne und Genf wächst, sondern dass auch in kleineren Städten und in der Peripherie immer mehr CoworkingSpaceszurVerfügungstehen.InderAbbildung«Entwicklungder Anzahl Coworking Spaces 2016 bis 2018» vonWüest und Partner ist ersicht- lich, wie sich die einzelnen Gebiete in den letzten Jahren entwickelt haben. Die einzelnen Coworking Spaces sind häufig untereinander vernetzt, nicht nur in der Schweiz, sondern je nach Anbieter auch global. Der Impact Hub Zürich zum Beispiel ist mit über 100 Städten weltweit vernetzt und umfasst eine Member-Zahl von über 16'000 Personen. Die Member können nicht nur den Impact Hub Zürich nutzen, sondern auch alle anderen Standorte im Netzwerk, von San Francisco bis Seoul (Quelle: www.zurich.impacthub.ch). Diese neuartige Form der Zusammenarbeit beweist, dass sowohl der Ort wie auch die Zeitzone immer mehr in den Hintergrund rückt. Das Spannen- de an Coworking-Spaces ist ihre flexible Nutzungsweise. Für Firmengründer und Kleinunternehmer dienen sie als Firmensitz, Digital Nomads nutzen sie als willkommene Alternative zum Home-Office und für Arbeitnehmer kön- nen Sie als Zweitarbeitsplatz dienen und den Arbeitsweg verkürzen. Auch grössere Unternehmungen beginnen, die Vorteile von Coworking-Spaces zu entdecken. Gerade internationale Unternehmungen können so neue Märkte erschliessen ohne grosse Investments in Gebäude und Büroeinrich- tungen und erhalten gleichzeitig Zugang zu neuen Netzwerken. Auch wenn das Wachstum der letzten Jahre eindrücklich war: Coworking ist in der Schweiz nach wie vor eine Nische. Laut Immodea liegt der Markt- anteil derzeit bei 0,9% der Büroflächen. Im Vergleich zu NewYork (8%) oder Amsterdam (6%) – zwei weit entwickelten Märkten für Coworking – ist noch einiges an Potential vorhanden. Verläuft die Entwicklung gleich dynamisch weiter, werden auch die grösseren Schweizer Städte dieses Niveau früher oder später erreichen (Quelle: Immodea, Shared Office Monitor 2019). Die Autorin Renate Inglin und der Autor Sven Schilliger sind Teilnehmer des Executive MBA der Hochschule Luzern – Wirtschaft. Arbeit
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG 35Pensionierung Psychologische Aspekte aktueller Führungsherausforderungen Die Ausbreitung eines Virus hat uns in eine neue Zeit katapultiert. Einige Firmen haben mehr zu tun,anderekämpfenumsÜberleben.Esistbeein- druckend, wie rasch von verschiedener Seite Hil- fe geleistet und Neues erschaffen wird. Die jetzi- ge Wirtschaftslage kann Führungspersonen mit Fragen wie Kurzarbeit, Entlassungen und (Früh-) Pensionierungen konfrontieren. Von jeder die- ser Massnahmen sind Menschen betroffen. Hier greift mein Angebot. Ich unterstütze Firmen- inhaber und Führungspersonen dabei, solche unliebsamen Schritte zwischenmenschlich gut abzufedern. erfolgreich pensioniert Manuela Bleichenbacher Rotseehöhe 11· 6006 Luzern Telefon 079 777 13 36 info@erfolgreich-pensioniert.ch www.erfolgreich-pensioniert.ch Pensionierung an sich ist ein Thema des nor- malen Alltags. Trotzdem gelingt auch hier der Übergang nicht immer reibungslos. Loslassen kann sehr schwierig sein. Zudem geht es bei der Pensionierung um deutlich mehr, als um deren Finanzierbarkeit. Die anstehenden Veränderun- gen sind enorm und können Ängste wach rufen. Im individuellen Coaching kann auf alles Not- wendige eingegangen werden. Es gibt Firmen speziell für Übergaberegelungen. Die Bearbeitung der begleitenden psychischen Aspekte gehört zu meinen Kernkompetenzen.
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG 37Digital Die aktuelle Krise trifft uns alle und stellt uns vor neue Herausforde- rungen. Plötzlich arbeitet man vermehrt von zu Hause aus, muss sich neue Geschäftswege überlegen, weil der persönliche Kontakt mit den Kunden ausbleibt und darf dabei seine Liquiditätslage nicht aus den Augen verlieren Wie cloudbasiertes Arbeiten Ihr Business unterstützt Cloudbasierte Software bietet den entscheidenden Vorteil, dass sie nicht lokal auf dem Computer gespeichert wird. Anders als bei On-Premise Lösungen (Nutzungs- und Lizenzmodell für serverbasierte Computer- programme) ist damit weder ein Herunterladen der Software noch eine mühsame und zeitaufwändige Installation nötig. Arbeiten aus dem Homeoffice? Kein Problem. Bei einer cloudbasierten Software nutzt man die Software in der Cloud (dt. Datenwolke). Das bedeutet, dass die Daten in externen Rechenzentren liegen und Nutzer über das Internet jederzeit und von jedem Ort aus auf diese Daten zugreifen können. Auch kann man als Nutzer unabhängig arbeiten – die Software funkti- oniert auf jedem Betriebssystem und auf jedem Gerät. Mit nur ein paar Eingaben ist die Software innerhalb weniger Minuten einsatzbereit. Die- se Flexibilität erleichtert den Berufsalltag enorm. Zudem übernimmt der Anbieter cloudbasierter Lösungen die Aufgabe der Updates. Damit ist ga- rantiert, dass Nutzer immer auf der aktuellen Version arbeiten, ohne sel- ber Aktualisierungen vornehmen zu müssen. Auch um die Sicherung der Daten kümmert sich der Anbieter. Angst vor Datenverlust ist damit passé. Ihre KMU-Administration flexibel und einfach in der Cloud Mit der Business-Software bexio, zugeschnitten auf die Bedürfnisse Schwei- zer KMU, digitalisieren Sie die gesamten administrativen Arbeitsprozesse Ihres Unternehmens und arbeiten dabei vollständig in der Cloud und somit ortsunabhängig. Trotz Homeoffice und Social Distancing können Sie Ihr Business weiter von jedem Ort aus führen. Die Business-Software ist dabei mehr als eine Plattform für Administration und Buchhaltung. Sie verbindet bexio AG Alte Jonastrasse 24 · 8640 Rapperswil Telefon 071 552 00 61 kunden@bexio.com · bexio.com/skv Setzen Sie auf Digitalisierung – Jetzt und für Ihre Zukunft Ihr Unternehmen mit Ihrem gesamten Ökosystem: Vom Offertenwesen bis zum Mahnwesen inklusive Finanz- und Lohnbuchhaltung. Arbeiten in der Cloud ist damit nicht nur einfacher und schneller, sondern auch sicherer und flexibler. Neue Chancen nutzen Im Homeoffice kann schnell der Fokus verloren gehen. Der Haushalt, die Kinder, das Hobby – die Ablenkungen im Homeoffice können gross sein. Daher ist es umso wichtiger, auch hier den Fokus auf die Arbeit nicht zu verlieren. Setzen Sie sich feste Arbeitszeiten, sorgen Sie für einen ruhigen, ungestörten Arbeitsplatz und arbeiten Sie mit To-Do-Listen. bexio hilft Ihnen nicht nur orts- und zeitunabhängig zu arbeiten, sondern auch Ihr Business zu erweitern und an neue Voraussetzungen, wie sie die aktuelle Krise mitbringt, anzupassen. Suchen Sie zum Beispiel neue Ver- triebs- und/oder Kommunikationswege, um mit Ihren Kunden weiterhin in Kontakt zu bleiben? Ein Webshop muss her? Kein Problem. Regelmässige Newsletter mit Updates an Kunden verschicken? Auch kein Problem! be- xio bietet Ihnen zahlreiche Apps, mit denen Sie den Funktionsumfang der Software individuell erweitern können. Entdecken Sie die Möglichkeiten, die bexio Ihnen für Ihr Business bietet! «Sehen Sie in jeder Krise auch immer das Positive und setzen Sie jetzt auf Digitalisierung!»
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG38 Lockruf nach dem Lockdown WiesiehtdasbeiIhnenaus:WastunSie,damit Ihre Kundinnen und Kunden nach dem Lock- down wieder bei Ihrem Unternehmen lan- den? Frischtext.ch kennt dafür vertrauens- volle Lockrufe. Verbindliche Vorgaben zur Lockerung des Lock- downs erteilte die Regierung vorerst Läden und GeschäftensowieBibliotheken,Gartenunterneh- men, Marktfahrern, Gastronomiebetrieben und den Schulen. Alle anderen Betriebe und Unter- nehmen sind angehalten, sich dem bestehenden Schutzmodus weiterhin unterzuordnen. Wie ge- hen Sie mit der Situation um? Haben Sie das Konzept mit den Mitarbeitenden besprochen und Ihren Kunden schon gesagt, wie Sie den Re-Start angehen wollen? Der Bo- den, auf den Ihre Mitteilung fällt, ist in dieser Lage fruchtbar wie selten. Darum empfehlen wir Ihnen das wärmstens. Wie und wo auch immer: Verkünden Sie der Welt die gute Nachricht: dass es Sie gibt. Und tun Sie es mehr als einmal. Ger- ne texten wir von frischtext.ch für Sie Newslet- ters, Mails, Webpages und Einladungen. Wenn Sie Ihre Botschaft selbst schreiben wollen, denken Sie daran: «Ein Text kann nicht zu lang sein. Nur zu wenig lange gut.» Das sagte einst Andreas Heyne (ein Berufskollege von uns). frischtext.ch | einzigartig für Lockrufe Cornelia Aschmann · Zürich · Tel. 044 461 40 84 Nic Baschung · Cham · Tel. 041 783 15 15 neuschnee@frischtext.ch Wir sagen: Unternehmer sind Führungsperso- nen.SieerkennenChancenundnutzendiesefür ihre Kommunikation. Die Sterne stehen gün- stig dafür. Lassen Sie Kunden und Geschäftspartner wissen, wie Sie für sie da sind – heute und in Zukunft. Machen Sie jeder Person mit Ihrer Botschaft klar: dass Sie ein kompetenter Unternehmer sind und gerade jetzt alles dafür tun, um sie mit herausra- gendem Service zu bedienen. Falls Ihnen die Zeit zum Texten fehlt: Frischtext.ch schreibt einen anziehenden «Lockruf» an Ihre Kunden! Mutige, unverzagte und neugierige Menschen säen ihre Zukunft in der Krise. Sie nutzen die ausserordentliche Lage als Glücksfall, überden- ken Produkte, verbessern Prozesse und bieten Neuem ein Sprungbrett. Wer mit offenem Geist denkt, der kommt bald auf neue, erfolgver- sprechende Gedanken. Im operativen Geschäft des «Normalzustands» gehen besondere Ideen häufig unter – auch die wirklich guten. Wir alle kennen das aus eigener Erfahrung. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um Ideen mit Potenzial anzu- gehen sowie Vision, Mission und das Geschäfts- modell neu auszurichten. Frischtext.ch ist Ihr Sparringpartner in diesem Prozess und entwickelt mit Ihnen Konzepte und Texte, die überzeugen. Jede Krise ermöglicht Glücksgriffe. Echte Un- ternehmerinnen und Unternehmer packen sie an. Hellwach sind sie am Puls des Geschehens, erweitern als Manager spontan die Marktleis- tungen ihres Betriebs: Das Reinigungsinstitut, das neu einen Desinfektionsservice anbietet; der Küchenbauer, der einen Online-Beratungs- prozess auf die Beine stellt; der Webdesigner, der markige Online-Anreize schafft; der Markt- fahrer, der seiner Kundschaft frische Produkte nach Hause bringt und gleichzeitig seinen Kun- denstamm ausweitet und so fort. Dabei fällt die unternehmerische Lust auf, mit der Ideen angepackt und umgesetzt werden. Die Medien sind voll von Geschichten, die viel- leicht aus der Not geboren, mit unternehme- rischem Elan ins Leben gerufen, aber von den Kunden mit einem «Herzlich Willkommen» auf- genommen werden. Das sind neue Kreationen mit Ausblick. Viele bleiben später erhalten und werden anhand der aktuellen Erfahrungen lau- fend verbessert. Texte, denen Menschen vertrauen, sind die Spezialität von frischtext.ch Wir sehen Menschen vor uns, anstelle von «An- spruchgruppen», «Zielpersonen» und «Adressa- ten». Menschen, die wir mit Texten ansprechen. Ihr Vertrauen gewinnen wir, indem wir sie ernst nehmen und in ihrer Sprache mit ihnen reden. Nach der Corona-Pandemie ist Vertrauen das Wichtigste, denn die Krise verändert die Märk- te. Viele Kunden entwickeln neue Interessen, Bedürfnisse und Gewohnheiten – die Sie mit Ihrem Angebot befriedigen können. Lassen Sie uns darüber reden. Welche Lockrufe hören Ihre Kunden am liebsten? Wir von frischtext.ch wissen es. Bild: Screamenteagle, pixabay.com Marketing
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG 39Digital Ein Unternehmen kann wirtschaftlich nur funk- tionieren, wenn es Produkte oder Dienstleistun- gen an den Kunden bringen kann. Aber warum entscheiden sich Kunden für ein spezifisches Unternehmen? Die Kaufentscheidungen fällen die Kundinnen und Kunden grösstenteils unbe- wusst. Unbewusste Entscheidungen haben eine grosse Tragweite und Macht und sind als Unter- nehmen leider schwieriger anzusprechen. Die Herausforderung für Unternehmen besteht dar- in, im Unterbewusstsein des Kunden nachhaltig präsent zu sein. Grossunternehmen wie zum Bei- spiel MC Donalds, IKEA oder Coop schaffen das sehr gut. Selten suchen Kundinnen und Kunden mit einer bewussten Entscheidung, zum Beispiel aufgrund des persönlichen Kontakts oder der lo- kalen Produktion, den Metzger um die Ecke aus. Die meisten entscheiden sich beim Grosshänd- ler Coop einzukaufen, weil sich der Gigant schon seit Kindesalter im Unterbewusstsein eingenis- tet hat. Dabei geht es weniger um die eigentli- chen Produkte, sondern vielmehr um das Kaufer- lebnis, das Storytelling und das Befriedigen der inneren, unbewussten Forderungen. Um eine langfristige Kundenbindung herzu- stellen und sich damit einen Platz im Unterbe- wusstsein zu reservieren, braucht es eine regel- mässige, positive Präsenz beim Kunden. Es gilt eine Brücke zwischen der Unternehmung und dem Kunden zu bauen. Hier kommt das grosse digitale Kommunikationspotenzial ins Spiel. Eine Brücke ist von beiden Seiten her begehbar und so funktioniert es auch in der erfolgreichen Kom- LIVE2GO Telefon 056 520 75 00 contact@live2go.com www.live2go.com Digitales Kommunikationspotenzial nutzen munikation. Bei Social Media gelingt dies bereits sehr gut, so können Kunden auf Beiträge mit Kommentaren und Likes reagieren. Eine andere und weitaus authentischere Kommunikation bie- ten Livestreams. Dabei können Unternehmen in Echtzeit ihre Informationen mit den Kunden teilen, während diese interagieren können. Tech- nologisch gesehen ist ein Livestream eine simul- tane Übertragung von Video- und Audiosignalen mit der Möglichkeit, eine unbegrenzte Anzahl an Zuschauern zu erreichen. Für den Kunden verschiebt sich die Wahrnehmung der Unterneh- mung damit selbstredend in den digitalen Raum. Deshalb ist es zwingend notwendig, die Umset- zung des Inhalts professionell und der Unterneh- mung angepasst umzusetzen. Die Reichweite für die Präsentation wird enorm erweitert, dabei spielt die physische Präsenz, die Sprachfähigkei- ten, die zeitliche Konsumation und die geogra- phische Lage des Zuschauers keine Rolle mehr – alle können profitieren. Oft machen Neukunden von Livestreams die Erfahrung, dass sie ein Viel- faches der üblichen Personen erreichen und Kos- ten für Anreise und Aufenthalt einsparen können. Neben üblichen Übertragungen von General- versammlungen, Mitarbeiterinformationen und Präsentationen wäre zum Beispiel das folgende Format zielführend: Ein Metzger produziert wö- chentlich eine kurze Kochsendung, in welcher er mit seinen Produkten ein leckeres Essen zuberei- tet,währendsichdieZuschaueraustauschenund Fragen stellen können. Die Zuschauer registrie- ren das neue Format, identifizieren sich mit dem lokalen Metzger und stellen eine Bindung her. Beim nächsten Einkauf wirkt das Unterbewusst- sein und der Kaufentscheid wird zugunsten des lokalen Metzgers gefällt. DerLivestreamisteineErgänzungzubestehenden Kommunikationsmöglichkeiten wie Social Media oder die Unternehmenswebseite – hat aber eine enorme, ehrliche und authentische Power. Professionelles Video, Audio und Streaming Equip- ment ist teuer und schnell veraltet – die Produk- tion ist komplex und nicht für alle KMU umsetz- bar. Deshalb haben wir die Lösung LIVE2GO entwickelt. Die Lösung ersetzt vor Ort ein drei- köpfiges Technikteam und setzt auf sichere und starke Komponenten. Mit dieser Lösung errei- chen wir auf dem Markt ein unantastbares Preis- Leistungsverhältnis. Wir liefern das benötigte Equipment in einer kompakten Box direkt zu Ih- nen in die Firma. Sie konzentrieren sich einzig auf den Inhalt, während ihr persönlicher Operator von LIVE2GO alle technischen Konfigurationen vornimmt, die Übertragung steuert und über- wacht. Wir würden uns freuen, mit Ihnen zusammen ei- nen Platz im Unterbewusstsein ihrer Kunden zu gewinnen. Ihr LIVE2GO Team.
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG40 Mehrwertpartner die Ihre Produkte und Dienstleitungen mit einem Mehrwert anbieten. Eines der vorrangigen Ziele des Schweizerischen KMU Verbandes ist die Aus- und Weiterbildung der Mitglieder. Unsere Partner im Bereich Aus- und Weiterbildung, bieten ein umfangreiches Angebot an verschiedensten Themen an. Aus- und Weiterbildung Arbeitsplatz Jobchannel AG Job- und Fachplattformen MEWA Service AG Arbeitsschutzartikel 5 % Rabatt oder Gutschein im Wert von CHF 60.– (SKV Mitglieder) Büroservice IBA Büromaterial / -möbel Sonderkonditionen nach Anmeldung im iba Shop mit Vermerk «SKV Mitglied Finanzierung Bonus Card VISA Kredit / Finanzierung Gratis im 1. Jahr / ab 2. Jahr nur CHF 48.– Business Transaction AG Unternehmensberatung CHF 500.– Rabatt auf sämtliche Dienstleistungen Cashare Kredit / Finanzierung Schnell, einfach und zu optimalen Konditionen LEND Schweiz AG Kredit / Finanzierung Firmenkredite bis CHF 500'000, ab 2 % p. a., 12 – 60 Monate Laufzeit Noventus Vorsorgelösungen – Systemcredit AG Kredit/Finanzierung Einfach. Günstig. Unabhängig Genuss ibervinos AG Weine Reisen Gesundheit CforC GmbH Gesundheitsmanagement Persönlichkeitsentwicklung 10 % Rabatt für SKV Mitglieder auf Coaching oder Workshops Coachfrog.ch Therapeutennetzwerk Als SKV-Mitglied profitieren Sie von 10% Rabatt auf Coachfrog-Gutscheine Krebsliga Schweiz Coaching Coaching für Vorgesetzte zu «Krebs und Arbeit» Perform Fun Ltd Gesundheitsapp Zukunftsorientierte und innovative App für Gesundheits- und Unfallprävention im Unternehmen Stedtnitz design your life GmbH Prävenzion und Recovery Neue Lebensfreude mit einem gezielten Programm VDM-Academy GmbH Nahrungsergänzungsmittel Hotels   Reisen Freedreams Hotel / Reisen Als Mitglied des KMU-Verbands übernachten Sie zu zweit 3 Nächte in 2000 freedreams Partnerhotels für nur CHF 60.– statt CHF 85.–.  Hotelcard AG Hotel / Reisen Sie sparen CHF 20.– (d. h. CHF 79.– anstatt CHF 99.–) Migrol AG Treibstoff Migrolkarte bestellen und von Spezialkonditionen profitieren Radisson Blu Hotel St. Gallen Hotel / Reisen – Volvo Car Switzerland Mobilität 8 % Rabatt für SKV Mitglieder bei aktuellen Modelle Informatik bexio AG Business Software 10% Rabatt mit Gutscheincode «skv10»     cloud-ch GmbH Cloud-Lösungen 10 % Rabatt auf sämtliche Dienstleistungen    Comatic AG Software – UB-Office AG Software 10 % Rabatt auf sämtliche Dienstleistungen    Inkasso/ Debitoren Inkassosolution Inkasso / Debitoren Internet Cisco Systems (Schweiz) GmbH IT-Lösungen Mitgliedervorteile Onlineshop Marketing Scheidegger Siebdruck Werbung 10 % Naturalrabatt (z. B. 110 Ex zum Preis von 100 Ex.) SendinBlue E-Mail-Marketing Auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Angebote Nachfolge Regelung Consultra International GmbH Nachfolge-Check CHF 500.– Gutschein für den persönlichen Nachfolge-Check KMU Diamant Consulting AG Firmenverkäufe CHF 1000.– Rabatt auf sämtliche Dienstleistungen Übersetzung ITSA – Inter-Translation SA, Bern Übersetzungen 10 % Rabatt Athena Wisdom Institute AG – 3DP Coaching Training AG – BBP Bildung + Beratung – Cashare AG Schnell, einfach und zu optimalen Konditionen Coachingzentrum Olten GmbH Controller Akademie Zürich – Executive School der Universität St. Gallen 10 % Rabatt für SKV Mitglieder auf die Diplomlehrgänge WRM-HSG und MLP-HSG HSO Wirtschafts- und Informatikschule – Paco Marin Academy – REFERRAL INSTITUTE – Rochester-Bern Executive MBA – SERV Schweizerischer Exportrisikoversicherung – STAUFEN.INOVA AG 10% Rabatt für SKV Mitglieder auf alle Seminare SIW Höhere Fachhochschule für Wirtschaft und Informatik AG SVEB Schweizerischer Verband für Weiterbildung – Wyrsch Unternehmerschule AG –
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    Beratung. Training. Coaching. Wir schaffen neuePerspektiven. Der Weg vom Sein ins Tun. Wir unterstützen und begleiten Menschen und Organisationen in Veränderungsprozessen vom Sein ins Tun! Ich bin. Ich kann. Ich will. Ich mache. Mit unserem praxiserprobten Wissen, breiter Erfahrung sowie modernen Methoden und Modellen gestalten wir mit Ihnen Entwicklungen und Prozesse, die ankommen! Olgastrasse 10, 8001 Zürich, Tel. +41 44 266 90 90, info@cm-p.ch www.cm-p.ch change management partner cmp4.2imageA4 Zertifizierte Lehrgänge für Trainer/-innen und Führungspersönlichkeiten. Vertiefte Kompetenzentwicklung für optimale Resultate. Eine optimale Förderung der Mitarbeitenden, benötigt vermehrt fundierte, breiter abgestützte Kompetenzen. Baukasten «Trainer/-innen- Persönlichkeit»  SVEB-Zertifikat Kurslei- ter/-in – das Fundament für Trainer/-innen  Eidgenössischer Fachausweis Ausbildner/-in Aufbauend auf das SVEB-Zer- tifikat Kursleiter/-in, die Module 2 bis 5, inkl. Supervision Nachdiplomstudium «dipl. Businesscoach NDS HF» Moderne, praxisorientierte Führungsausbildung, bestehend aus drei Nachdiplomkursen  Einzelcoaching – Die Führungs- kraft als Coach  Teamcoaching – Aufbau von Powerteams  Coaching im Change – Führen in fluiden Zeiten Dynamische Märkte fordern neue Organisations- formen und neue Kompetenzen. Agile Märkte fordern fluide Unternehmen und Mitarbeitende. Change wird zum permanenten Prozess. Achtsam befähigen und begleiten wir Menschen und Organisationen auf ihrem Weg der Weiter- entwicklung, hin zu neuen Perspektiven. Stefanie Seiz, Inhaberin und CEO cm-p als Ihr Partner – So arbeiten wir. Dafür stehen wir ein.  Ihre cm-p Ansprechpartner/ -innen sind führungserfahrene Persönlichkeiten. Sie kennen die Herausforderungen der Ver- änderung im Unternehmens- kontext.  Ihre individuellen Bedürfnisse stehen im Zentrum bei der Erbringung unserer Dienstleis- tungen.  Ihre ambitionierten Vorhaben begleiten wir von der Konzeption bis zur finalen Umsetzung. Nach dem Motto «lösungs- orientiert, praxistauglich und pragmatisch».  Ihre unternehmerische Fitness liegt uns am Herzen. Bei Bedarf ziehen wir Experten aus unserem Partnernetzwerk bei.
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG 41 Viele von uns stellen sich in der aktuellen Wirtschaftslage die Frage: was gibt mir die Sicherheit, die richtigen Entscheidungen zu treffen? Was wenn ich die falscheWahl treffe? Soll ich Mitarbeitende entlassen? Kann ich in neue Maschinen investieren? Wie wird der Markt auf die Einführung von neuen Produkten reagieren? Sind wir zu früh? Die Zeit geht nur in eine Richtung. Sie scheint manchmal zu schnell oder zu langsam zu gehen – aber sie bewegt sich unaufhaltsam von heute nach morgen. «Rückwärts gehen» ist daher keine Option. Unsere einzige Option ist der Schritt vorwärts. Das war schon immer so. Aber in Zeiten wie diesen scheint dieser Schritt unsicher. Warum sind wichtige Entscheidungen schwierig? Der Grund, weshalb wir uns in Krisenzeiten mit wichtigen und dringenden Entscheidungen schwierig tun hat viel mit uns als Entscheider und der oft zu grossen Auswahl an Möglichkeiten zu tun. Die klassische Verlustangst – die sogenannte «Fear of Missing Out» – führt z.B. dazu, dass wir nach dem Motto «wenn die anderen das tun, dann muss ich doch auch» Zeit und Geld in unpassende Projekte investieren. Aber: Viele dieser Ängste basieren auf einer zu kurzfristigen Perspektive. Im Moment der Entscheidung fokussie- ren wir auf den unmittelbaren Verlust oder das kurzfristige Vergnügen und nicht auf die möglichen langfristigen Chancen. Das heisst, wir entscheiden uns lieber für Optionen, welche ein Problem rasch lösen oder sofort Spass machen. Welche Werkzeuge helfen? Als Unternehmerinnen und Unternehmer haben wir gelernt uns auf unser Bauchgefühl zu verlassen. Aus der Forschung weiss man, dass das «Bauch- gefühl» oder «Intuition» ein wichtiger Erfolgsfaktor in Entscheidungspro- zessen ist. Erfolgreiche Führungskräfte benutzen ihre Intuition, spüren was gemacht werden muss und haben den Mut, entsprechend überzeugend zu handeln. Ein wichtiger Orientierungspunkt der Intuition ist dabei die eige- ne Vision – als Ursprung der unternehmerischen Tätigkeit. Die Vision ist das langfristige Zukunftsbild meines Unternehmens und gibt ihm dadurch eine Identität: für was steht mein Unternehmen in fünf Jahren? Das Bauchgefühl wird uns unterstützen, unser Handeln auf die Erreichung dieses Zukunfts- bildes auszurichten und steuert dadurch auch den Entscheidungsprozess. «Erfolgreiche Führungskräfte benutzen ihre Intuition, spüren was gemacht werden muss und haben den Mut, entsprechend überzeugend zu handeln.» Um das Risiko einer zu «kurzfristigen» Entscheidung zu minimieren, müssen wir möglichst die langfristige Perspektive unserer Wahl einkalkulieren. Jeff Bezos, Gründer und CEO von Amazon - einer der erfolgreichsten Unterneh- mer der Welt - hat bereits früh in seiner beispiellosen Karriere ein einfaches Konzept dazu entwickelt. Bei jeder grösseren Entscheidung stellt er sich die folgende Frage: «Werde ich es in 40 Jahren bereuen, wenn ich mich für XY entscheide?» Ja? Dann lass es … Nein? Dann mach es. Menschen be- reuen am Ende ihres Lebens nämlich selten was sie getan haben, sondern was sie NICHT getan haben. Sie können die langfristige Perspektiven auch differenzieren: • Welche Auswirkungen hat meine Entscheidung in 10 Minuten? • Welche Auswirkungen hat meine Entscheidung in 10 Monaten? • Welche Auswirkungen hat meine Entscheidung in 10 Jahren? Fragen Sie die richtigen Leute In einer unsicheren und komplexen Welt wird niemand alleine 100% der Informationen als Entscheidungsgrundlage zur Verfügung haben. Wartet man bis man genügend Fakten hat, ist es oft schon zu spät. Aus diesem Grund empfiehlt es sich besonders in Krisenzeiten, nicht nur auf eigene Faust zu operieren. Fragen Sie in Ihrem Netzwerk die richtigen Menschen um Rat. Sinnvollerweise wenden Sie sich an Personen, welche zum betrof- fenen Thema bereits eigene Erfahrungen gemacht haben. Aber auch der Austausch mit «unbeeinflussten» Personen kann helfen. Die zusätzliche Perspektive, die unvoreingenommene Art, Fragen zu stellen sowie die oft etwas naiv wirkende Eigenschaft, Glaubenssätze zu hinterfragen, werden Ihnen helfen und Ihre Entscheidungsfindung positiv beeinflussen. In unsicheren Zeiten kommt es bei Entscheidungen also auf den richtigen Mix an: • Vertrauen Sie auf Ihr Bauchgefühl und orientieren Sie sich an Ihrer Vision. • Versuchen Sie bei wichtigen Entscheidungen bewusst auch die lang- fristige Perspektive zu betrachten und benutzen Sie ihr zukünftiges «Ich» als Gradmesser. • Nutzen Sie Ihr Netzwerk, um einen frischen und unvoreingenommenen Blick auf die Dinge zu bekommen. Die Entscheidung selbst ist aber nur der Anfang. Auch die beste Entschei- dung wird durch eine mangelhafte Umsetzung zur schlechten Anekdote. Warten Sie also nicht, legen Sie los und bleiben Sie flexibel. Autor und Text, Marcel Burkart PS: Weitere nützliche Tipps für Ihren Unternehmer- und Führungsalltag finden Sie unter: www.unternehmerschule.ch/kmupraxis PRAXISTIPPS: In Krisen richtig entscheiden Aus- und Weiterbildung Wyrsch Unternehmerschule AG Kantonsstrasse 25 · 8807 Freienbach · Telefon 055 420 30 60 info@unternehmerschule.ch · www.unternehmerschule.ch
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG42 Aus- und Weiterbildung Diese herausfordernden Zeiten haben alle Bereiche unseres Lebens erschüttert. Unternehmen sehen sich mit Einnahmeverlusten kon- frontiert und müssen Mittel und Methoden finden, um ihre Existenz zu sichern. Woher können sich Führungskräfte Erkenntnisse holen, um die Weichen für die Zukunftssicherung zu stellen? Unser Verständnis von Führung – «Führe aus der Quelle der inneren Weis- heit» – kann durch dieses Diagramm dargestellt und erklärt werden: Bewusstsein: Die wissenschaftliche Welt hat auch heute noch keine end- gültigen Antworten darauf, was Bewusstsein ist und woher es stammt. Ein Ansatz ist, dass das Universum vom Bewusstsein bewohnt ist. Quan- tenphysiker haben herausgefunden, dass wir in einem Quantenfeld leben, einem unendlichen Feld von Frequenzen und Energie. Da Energie Information ist, leben wir in – und stammen aus – einem Feld unendlicher Möglichkeiten oder Potentiale. Intension (Absicht): Das lateinische Ursprungswort des Verbs «beabsich- tigen» ist intendere, was soviel bedeutet wie «beabsichtigen, ausdehnen, lenken», von «in Richtung» + tendere «strecken, neigen». Aus dem Webster-Wörterbuch wird Intension auch definiert als «ein Kon- zept, das als Produkt der Aufmerksamkeit betrachtet wird, die auf ein Ob- jekt des Wissens gerichtet ist. » Wohlbefinden: Laut Dr. Martin Seligman, University of Pennsylvenia, ist Wohlbefinden ein Konstrukt, das fünf messbare Elemente (PERMA) umfasst: Positive Emotionen (von denen Glück und Lebenszufriedenheit alle Aspekte sind), Engagement, Beziehungen (Relationships), Sinn und Zweck (Meaning and Purpose), Erfüllung (Accomplishment). Kein einzi- ges Element definiert Wohlbefinden, aber jedes trägt dazu bei. Schnittpunkte A) Am Schnittpunkt Bewusstsein und Intension strecken wir unsere An- tennen mit einem bewussten Gedanken in das Quantenfeld aus, um Infor- mationen zu gewinnen, die durch unsere Wahrnehmung in verschiedenen Formen, wie Worten, Bildern, Gefühlen oder Symbolen, für jede Lebens- situation zu uns fliessen werden. Um eine Vision zu definieren, Produk- te oder Dienstleistungen zu entwerfen, Inspiration zu gewinnen, um ein Problem jeglicher Art zu lösen. Künstler aller Disziplinen, Wissenschaftler und Innovatoren schöpfen aus dieser Quelle. Wir tun dies auch, wenn wir eine Epiphanie erleben, wenn sich ein plötzlicher Einblick auftut oder wenn wir uns in einem Zustand des Flusses befinden. B) Am Schnittpunkt von Bewusstsein und Wohlbefinden sind sich die Führungspersönlichkeiten des allgemeinen Wohlbefindens in ihren Or- ganisationen bewusst und achtsam. Sie entwerfen eine Infrastruktur, Strategien und eine Struktur, die sicherstellen, dass die Mitarbeiteneden bei bester Gesundheit ihre besten Leistungen erbringen können und Sinn, Zweck und Leistung in dem, was sie tun, finden. C) An der Schnittstelle von Intension undWohlbefinden setzen Führungs- kräfte das oben Gesagte um und sind Vorbilder für ihre Teams. Höchstes Potenzial Führung aus der Quelle liegt am Schnittpunkt dieser drei Elemente. An dieser Schnittstelle kann das höchste Potenzial einer Führungsper- sönlichkeit zum Ausdruck gebracht werden. Bei Athena wollen wir dazu beitragen, andere zu befähigen, mit Weisheit und Wissen aus der Quel- le zu handeln. (Wieder) wahre Werte wie Harmonie, Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit zu leben. Vorbilder und Einflusspersonen für ihre Teams zu sein. Ziel ist es, künftigen Generationen ein Vermächtnis zu hinterlassen, auf das sie stolz sind. Bereit, jeder und jedem die Möglichkeit zu geben, ihr/sein eigenes volles Potenzial zum Ausdruck zu bringen, eine Vision zu manifestieren und zu verwirklichen, die jeder bereit ist zu teilen. Die Vision von AWI AG: Jeder/jedem den Weg der Weisheit zu ermöglichen Von Simone Junod, Gründerin CEO von Athena Wisdom Institute AG und Athena Center AG. Leadership aus der Quelle der Weisheit Oder die Rückkehr zu wahrhaftigen und humanen Werten Athena Wisdom Institute AG Albulastrasse 57 · 8048 Zurich · Telefon 079 330 19 08 wisdom@athenawisdominstitute.com · www.athenawisdominstitute.com
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG 43 Herausforderungen der Kommunikation Ob in der Arbeitswelt, im Vereinsleben oder so- gar in der Familie: tagtäglich besprechen wir of- fene Fragen, verhandeln, fällen Entscheide. Im formellen Rahmen nennen wir es dann Sitzung oder Meeting. Wenn alle Beteiligten an einem Tisch sitzen, ist es einfacher, eine gemeinsame Lösung zu finden. Wenn ich wichtige Informatio- nen möglichst direkt überbringe, sehe ich auch gleich, wie sie beim Gegenüber ankommen. Doch manchmal sitzen wir in einer Sitzung und denken eher, dass sie überflüssig war. Da sind wir auch schon gleich beim ersten Punkt, den es in der Vorbereitung zu beachten gilt. Was ist das Ziel des Treffens? Ist allen Beteiligten bewusst, was erreicht werden soll und in welcher Funktion sie beitragen können? Die Klärung dieser Fragen hilft auch zu entscheiden, ob eine Zusammen- kommen nötig ist und wer dabei sein muss. Das erspart unnötige Sitzungen, welche die Zeit da- hinschleichen lassen, weil man doch so vielWich- tigeres zu tun hätte. Vielseitige Aufgaben der Sitzungsleitung Ob um den Tisch sitzend, stehend oder auch je- der vor seinem Bildschirm im online-Meeting, es braucht jemanden, der die Leitung übernimmt. Struktur geben, Zeit im Auge behalten, zusam- menfassen und auf den Punkt bringen, sind Auf- gaben der Sitzungsleitung. Oft unterschätzt wird dabei der zwischenmenschliche Aspekt: Es geht ebenso darum, auf die Menschen um den Tisch einzugehen, verstehen zu wollen, was sie sagen – und manchmal auch was sie eben nicht sagen. Je heikler die Situation, beispielsweise wenn Meinungsverschiedenheiten diskutiert werden, destowichtigeristfürdieSitzungs-oderVerhand- lungsleitung, den Kontakt zu jeder einzelnen Person zu halten. Damit ist nicht gemeint, dass jederzeit alle das Wort ergreifen und sich ausdrü- cken müssen. JedeR soll seinen Beitrag zur Zie- lerreichung leisten können – manchmal genügt ein leichtes Kopfnicken, manchmal muss jemand unterbrochen oder zum Thema zurückgeführt werden. Diese Aufgabe erfordert Konzentration und eine offene Haltung. Im ständigen Wechsel muss die Sitzungsleitung den Überblick bewahren und im Detail auf den aktuellen Gesprächsverlauf re- agieren können. In Verhandlungen akzentuiert sich dies.Vielleicht sind es gerade die feinen Zwi- schentöne, welche einen neuen Weg zur Win- win-Lösung eröffnen. Dieses rasche Wechseln der Aufmerksamkeit zwischen Wahrnehmen der Nuancen und Fokussieren auf die wesentlichen Punkte erfordert Übung. Verstehe ich das richtig? Eine Möglichkeit zu präzisieren und sich abzusi- chern, ob man tatsächlich richtig verstanden hat, ist nachzufragen. Geschickte Fragen bestärken das Interesse am Gegenüber. Fragen sind eine geeignete Methode, um das Gespräch zu führen. Ich baue ein, was ich gehört habe, verifiziere und spinne den Faden weiter. Vielleicht lasse ich mich mit einer Vermutung auch auf die Äste hinaus. Solange ich es als Vermutung deklariere und die fragende, offene Haltung bewahre, kann ich mich auch irren, ohne dass es mir übelgenom- men wird. Wenn ich mir eine Frage stelle, geht es anderen am Tisch meistens genauso. So kann ich zur Klärung beitragen. Hier braucht es das Fingerspitzengefühl, die anderen nicht auszu- horchen oder gar zu verhören, sondern nur wirk- lich zu verstehen. sanu future learning ag General-Dufour-Str. 18 · 2502 Biel-Bienne Telefon 032 322 14 33 www.sanu.ch · sanu@sanu.ch Konflikte hinter sich lassen In manchen Situationen kann es zu Konflikten kommen, da die Beteiligten unterschiedlicheVor- stellungen oder Ziele haben. Wie gehe ich damit um? Ignorieren bringt nichts. Wenn die Beteilig- ten ihren Ärger unterdrücken müssen, taucht er früher oder später ohnehin wieder auf. Ruth Cohn1 hat postuliert, dass Störungen und leiden- schaftliche Gefühle den Vorrang haben sollen, weil wir eben alles Menschen sind. In einem Kon- flikt gilt es die verschiedenen Parteien abzuholen und umso stärker die jeweilige Sichtweise des anderen einnehmen zu können. Erst dann kann ich eine Lösung aushandeln. Solange ich in mei- ner Position verharre, droht sich die Situation weiter zu verhärten. Bin ich als Sitzungsleitung am Konflikt beteiligt, wird es mir kaum gelingen, den Kopf frei zu ha- ben für andere Anliegen, bis ich nicht eine zumin- dest vorübergehende Lösung gefunden habe. Bin ich in der Rolle eines am Konflikt Unbeteilig- ten, gilt es zu entscheiden, inwiefern der Konflikt das Sitzungsziel betrifft. Der Konflikt muss nicht zwingend in der Sitzung gelöst werden, wenn es sich beispielsweise um eine bilaterale Meinungs- verschiedenheit handelt, welche nichts mit dem Sitzungsthema zu tun hat. Es gilt dann dafür zu sorgen, dass alle wieder arbeitsfähig sind. Wir sind alles nur Menschen und unsere emotiona- le Seite kommt in der Kommunikation klar zum Ausdruck.Wir sollen ihr deshalb auch den gebüh- renden Platz einräumen. Sei es im beruflichen oder im privaten Rahmen. Denken Sie daran, wenn Sie in der nächsten Sitzung jemand ärgert. 1 Ruth Charlotte Cohn (* 27. August 1912 in Berlin; † 30. Januar 2010 in Düssel- dorf) war die Begründerin der Themenzentrierten Interaktion (TZI) und eine der einflussreichsten Vertreterinnen der humanistischen und der psychodynami- schen Psychologie. Kurshinweis: Stehen auch Sie bei Gesprächen vor den oben beschriebenen Herausforde- rungen? Dann besuchen Sie die «Kommuni- kationstrilogie: Sitzungsleitung | Verhandlung | Konfliktmanagement», die von der Autorin des Artikels, Christine Gubser geleitet wird. Alle Informationen zum Angebot finden Sie unter: www.sanu.ch/20NGTR Aus- und Weiterbildung
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG44 Gesundheit Mit der Diagnose Krebs am Arbeitsplatz richtig umgehen können Krebs ist in der Schweiz die dritthäufigste Ursache für eine längere Abwesenheit vom Arbeitsplatz. Mehr als 65'000 Menschen im erwerbsfähigen Alter zwischen 20 und 69 er- hielten in den letzten fünf Jahren eine Krebs- diagnose.DieguteNachricht:Beidenmeisten Krebsarten ist die Sterblichkeit rückläufig. Viele Betroffene kehren nach dem Ende ihrer Therapie wieder in ihren Job zurück. Für Betroffene ist das Arbeitsumfeld und der Umgang mit ihrer Diagnose während und nach der Krebsbehandlung enorm wichtig. Im Job ist man nicht immer nur Patient oder Patientin, sondern kann auch etwas leisten. Falls dies aus gesundheitlichen Gründen möglich ist, arbeiten viele auch während der Therapie in reduziertem Umfang weiter. Umgekehrt kann ein Verlust der Arbeit die negativen Folgen einer Erkrankung noch verschlimmern. Welche Rechte haben betroffene Mitarbeitende? Eine erkrankte Person ist nicht verpflichtet, die Diagnose offen zu legen. Wird aber mit dem Vor- gesetzten und dem HR-Verantwortlichen offen über die Erkrankung und über die Folgen ge- sprochen, bringt das Vorteile mit sich: • Es können Gerüchte oder Mobbing im Team vermieden werden. • Durch besseres Verständnis der Umstände entsteht eine höhere Hilfsbereitschaft im Team für die erkrankte Person. • Dadurch können auch bessere Anpassungen der Arbeit möglich werden (z. B. vorüber- gehende Anpassung des Arbeitspensums). Ideal wäre ein offener Austausch zwischen der betroffenen Person, dem zuständigen Arzt und dem Arbeitgeber. Geht es darum, betroffene Mitarbeitende im Unternehmen zu halten, neh- men Vorgesetzte eine zentrale Rolle ein. Mit ei- ner achtsamen und bewussten Begleitung der Mitarbeitenden können sie das Arbeitsklima und den Wiedereingliederungsprozess massgeblich beeinflussen. Die Krebsliga Schweiz bietet zum Thema Krebs am Arbeitsplatz spezifische Schu- lungen für Unternehmen an. Dazu gehören Se- minare, Workshops sowie das Telefoncoaching (Infos siehe rechts im Kasten). Manchmal sind es die kleinen Dinge, welche den Betroffenen die Rückkehr erleichtern. «Mir hat es geholfen trotz Chemotherapie am Weihnachts- essen teilzunehmen. So habe ich den Kontakt zu meinen Kollegen nicht verloren», erzählt Lisa Baumann (Name geändert) über ihre Zeit wäh- rend ihrer Brustkrebserkrankung. Heute ist sie wieder an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt und arbeitet zu 80 Prozent. Die Krebsliga informiert, unterstützt und begleitet Telefoncoaching Krebs Arbeit für Arbeit- geber, Personalverantwortliche, Vorgesetzte oder Arbeitnehmer: 0848 114 118 (8 Rp./Min. ab Festnetz) zu den Bürozeiten. Die Beratung gibt es in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Weitere Informationen zum Thema «Krebs am Arbeitsplatz» finden Sie unter: www.krebsliga.ch/krebsundarbeit «Zurück in meinen Berufsalltag» Der Leitfaden für Krebsbetroffene am Ar- beitsplatz gibt wertvolle Tipps und zeigt An- laufstellen auf. «Meine Mitarbeiterin, mein Mitarbeiter hat Krebs» Der Leitfaden für Vorgesetzte gibt Ratschlä- ge für alle Phasen der Krankheit. Die Bro- schüren können heruntergeladen und kos- tenlos bestellt werden: www.krebsliga.ch/shop Die Krebsliga bietet Beratung und Unterstützung vor Ort Die kantonalen und regionalen Krebsligen sind in Ihrer Nähe. Sie bieten allen Krebs- betroffenen und ihren Angehörigen in der ganzen Schweiz individuelle Beratung und Unterstützung. www.krebsliga.ch/region Krebsliga Schweiz Effingerstrasse 40 · Postfach · 3001 Bern Telefon 031 389 91 00 · www.krebsliga.ch
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG 45 Gesund und selbstbestimmt alt werden – das wünschen wir uns alle. Auch wenn Demenzer- krankungen bis heute noch nicht heilbar sind, kanndasRisikodaranzuerkrankendurcheine gesunde Ernährung gesenkt oder hinausge- zögert werden. Weil das menschliche Gehirn nicht in der Lage ist seine Energie selbst zu speichern, ist es auf eine kontinuierliche Nähr- stoffzufuhr angewiesen. Besonders Lebens- mittelmiteinemhohenVitamin-oderMineral- gehalt spielen eine wichtige Rolle für die Prä- vention von Demenz. Gesundheit Futter fürs Gehirn – Demenzvorsorge durch bewusste Ernährung Sanasearch Hardturmstrasse 169 · 8005 Zürich Telefon 044 444 50 80 info@sanasearch.ch · www.sanasearch.ch Formen der Demenz Die häufigste Form der Demenz ist Alzheimer. Etwa 60 Prozent der Demenzerkrankten leiden darunter. Alzheimer ist eine sich über Jahre still entwickelnde Krankheit, bei der Nervenzellen zerstört werden. Daneben ist die vaskuläre De- menz mit etwa 20 Prozent die zweithäufigste Form von Demenz. Sie tritt durch Gefässverkal- kungen und nach Schlaganfällen auf. Obwohl gewisse genetische Komponenten für den Aus- bruch eine Rolle spielen, beeinflusst die Ernäh- rung beide Demenzerkrankungen in einem nicht zu unterschätzenden Masse. Vor schädlichen Stoffen schützen Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass unser Gehirn an den Rest des Körpers angeschlossen und stark von ihm beeinflusst wird. Obwohl un- ser Gehirn durch die Blut-Hirn-Schranke einen abgeschirmten Stoffwechsel verfolgt, gelangen immer wieder hirnschädigende Substanzen in unsere Zentrale. Ist die Darmschleimhaut auf- grund von Fehlernährung, z.B. durch Zucker- und Alkoholüberkonsum sowie Medikamenten nicht mehr in Takt, spricht die Wissenschaft von einem löchrigen Darm. Ein löchriger Darm erleichtert die Passage von Fremdstoffen in unseren Kreislauf und somit auch in unser Gehirn. Forscher gehen sogar davon aus, dass ein löchriger Darm eine Demenzerkrankung nach sich zieht. Für die De- menzprophylaxe sollte somit schon früh ein Au- genmerk auf die Darmgesundheit gelegt werden. Wasser trinken ist das A und O Die Basis für einen gesunden Darm ist unter ande- rem ausreichend Wasser zu trinken. Der empfoh- lene Richtwert für die tägliche Trinkmenge liegt bei 1,5 bis 2,5 Litern Flüssigkeit pro Tag für Er- wachsene. Da unser Gehirn aus 80 Prozent Was- ser besteht, hängt es von einem ausgeglichenen Wasserhaushalt ab, um zu funktionieren. Wasser hilft ausserdem dabei, Giftstoffe aus dem Körper zu transportieren. Ein Wasserdefizit hingegen schwächt nicht nur die Entgiftungsleistung, son- dern erwiesenermassen auch die Konzentrations- und Gedächtnisfähigkeit. Achtung vor zu viel Zucker Glukose ist zwar ein wichtiger Treibstoff für das Gehirn, überhöhte Blutzuckerwerte scheinen die Erkrankung an einer Demenz allerdings zu be- günstigen. Um die Blutzuckerwerte niedrig zu halten, sollten Schokolade oder zuckerhaltige Getränke massvoll verspeist werden. Um das Ge- hirn so gut es geht zu schützen, eignen sich Ge- würze wie Kurkuma, frische Kräuter und Gemüse. Diese Nahrungsmittel verbessern dieVerdauung, schützen vor schädlichen Bakterien und liefern eine geballte Ladung an Zellschutzstoffen. Schlüsselstoffe für das Gehirn Wichtige weitere Bau- und Funktionsstoffe sind die Omega-3 Fettsäure DHA sowie B-Vitamine. Sie sind entscheidend an der Bildung von Ner- venverknüpfungen sowie der Übertragung von Signalen im Gehirn beteiligt. Wobei DHA zu den Fettsäuren gehört, welche der Mensch nur in ver- schwindend geringen Mengen selbst herstellen kann. Daher muss sie z. B. über Algenöl oder Fi- sche wie Lachs, Hering, Makrele und Sardine auf- genommen werden. Auch in Nüssen, Samen und Kernen befinden sich wertvolle Omega-3-Fett- säuren. Sie liefern ausserdem verschiedene Mi- neralien, welche für die Hirnfunktion ebenfalls von Bedeutung sind. Als Spezialtipp aus der Na- turheilkunde gelten ausserdem Ginkgo für eine verbesserte Hirndurchblutung oder der Heilpilz «Hericium», der das Wachstum von Gehirnzellen anregt. Sanasearch ist die grösste Schweizer Therapeu- ten-Buchungsplattform. Mit über 20‘000 qualifi- zierten Therapeuten aus den Bereichen Psycho- therapie,Massage,Komplementärtherapie,Alter- nativmedizin, Ernährungsberatung und vielen mehr, finden Therapiesuchende mit nur weni- gen Klicks die passende Fachperson. Laura Koch setzt sich bei Unikum Nutrition am NHK Health Hub für die ganzheitliche Betrachtung des Men- schen und eine salutogenetische Medizin ein. Dabei ist es Ihr ein Anliegen die Symbiose zwischen Schulmedizin und Naturheilkunde zu nutzen. «One diet fits all» war gestern – Frau Koch richtet die Ernährungsberatung ganz auf die individuelle Konstitution des Klienten aus. Sie ist ausserdem Autorin des Ernährungsbuches «Essen, geniessen, gesund bleiben». Auf www.sanasearch.ch können bei Frau Koch Termine online gebucht werden.
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    46 Ausgabe 6/8Juni / Juli / August 2020 / Kundenversprechen.ch – Vertrauen schaffen und neue Kunden gewinnen Zusammen mit persönlicher Integrität und professioneller Geschäfts- abwicklung ist kontinuierliches Vertrauen schaffen für Unterneh- men zentral. Das dürfte jedem klar sein, vom Jungunternehmer bis zum erfahrenen CEO. Die Frage, die sich dabei stellt, ist, wie man dieses Vertrauen zu seiner Kundschaft aufbauen und pflegen kann. Das Kundenversprechen als gemeinsames Projekt vom Konsumen- tenbund und dem SKV soll in der Schweizer KMU-Wirtschaft einen grossen Stellenwert für das Erreichen dieses Ziels geniessen. Um seinen Mitgliedern in allen Belangen eine kompetente Auskunft ge- ben zu können, unterstützt der SKV den Aufbau des Businessnetzwerkes kundenversprechen.ch. Dadurch können Mitglieder eine vertiefte Be- ratung oder spezielles Fachwissen durch kompetente Netzwerkpartner erhalten – von Auskünften in der Rechtsberatung über Treuhandfragen bis hin zum IT-Support und mehr. Durch die Weiterempfehlung von Anfragen haben Netzwerkpartner wiederum die Chance, durch über- zeugende Angebote das KMU als neuen Kunden zu gewinnen. Selbst- verständlich ist es gerade für einen Verband von grösster Bedeutung, ausschliesslichmitvertrauenswürdigenPartnernzusammenarbeiten,die eine gleichermassen professionelle wie seriöse Abwicklung garantieren können. In diesem Bezug verlangt das Kundenversprechen, dass die Grundsätze, die in einem Ehrenkodex festgehalten sind, bei der Betreuung des Kun- den berücksichtigt werden und somit möglichst auf alle Wünsche des Kunden kompetent eingegangen wird. Gerade für Netzwerkpartner ist dies eine Möglichkeit, um positive Kundenbewertungen zu erhalten und sich so als vertrauenswürdiger und professioneller Ansprechpartner im Netzwerk etablieren zu können. Schweizerischer Konsumentenbund SKB Schwarztorstrasse 56 · 3007 Bern · Telefon 031 343 10 10 info@konsumentenbund.ch · www.konsumentenbund.ch Schweizerischer Konsumentenbund SKB Fédération suisse des consommateurs FSC Federazione svizzera dei consumatori FSC 3 Monate geschenkt Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich noch heute auf www.kundenversprechen.ch an und profitieren Sie zurzeit von 3 kostenlosen Monaten. Bei Fragen können Sie sich gerne jederzeit an uns wenden unter 044 998 12 21 oder info@kundenversprechen.ch. Unsere Berater stehen gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung. Partner Vertrauen ist die Basis guter Geschäfte. www.kundenversprechen.ch Das Profil auf kundenversprechen.ch können Sie ganz individuell gestalten und mit den wichtigsten Stichworten ausstatten, unter denen man Sie auf der Plattform findet. Ebenfalls taucht ihr Profil auf unter den ersten Google- Suchergebnissen bei Ihrem Firmennamen. Auch Nichtmitglieder des SKV können so auf Ihr Profil stossen und durch die Kundenbewertungen auf Sie aufmerksam werden. Das Gütesiegel, welches Sie als vertrauenswürdi- ge Partner auszeichnet, können Sie frei benutzen und etwa auf Ihre Web- seite setzen. So erweckt Ihr Unternehmen bereits innert kürzester Zeit ei- nen vertrauenswürdigen Eindruck und wird die Blicke potenzieller Neu- kunden auf sich ziehen. Kurzum: Um Ihren Internetauftritt müssen Sie sich keine Sorgen mehr machen und können der immer grösser werdenden Digitalisierung entspannt entgegenblicken.
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / 47Partner Pflichtbewusst. Vertrauenswürdig. Seriös. Advokatur TRABER RECHTSANWALT 8400 Winterthur www.traberrechtsanwalt.ch Advokaturbüro Aschwanden 8932 Mettmenstetten www.aschwandenlaw.ch Anwälte Notare im Oberaargau 4704 Niederbipp www.anwaelteundnotare.ch Advokatur Notariat Helfenfinger 4222 Zwingen www.helfenfinger-law.ch ADVOKATUR FANGER 6003 Luzern www.advokatur-fanger.ch Advokatur Langlotz 8750 Glarus www.advokatur-langlotz.ch Advokat und Notar Ulrich 4147 Aesch Advokatur Héritier Partner AG 4051 Basel www.rechtsanwalt-heritier.ch Allenspach Advokatur 7000 Chur www.allenspach-law.ch Anwaltskanzlei Urs Huber 8808 Pfäffikon SZ www.urshuber-anwalt.ch Anwaltskanzlei Braun 8002 Zürich www.advobraun.ch Anwaltsbüro Jens Marguerat-Meyer 8952 Schlieren www.ra-marguerat.ch Barandun AG 8008 Zürich www.bvgag.ch Becker I Gurini I Hanhart I Vogt 5600 Lenzburg www.advo5600.ch Bigler Kaufmann Rechtsanwälte 3001 Bern www.biglerkaufmann.ch BrunnerAebiPartner 4500 Solothurn www.brunneraebipartner.ch Domenghini Partners AG 6003 Luzern www.d-partners.ch Domenig Partner Rechtsanwälte AG 3011 Bern www.domenig.law Durrer Britschgi Advokatur - Notariat 6370 Stans www.advo-stans.ch Flückiger Obrecht Hasler | Rechtsanwälte 4500 Solothurn www.advokatur-solothurn.ch Gabriel Bucher AG 6061 Sarnen www.gabriel-bucher.ch Gfeller Andrea Rechtsanwältin 4901 Langenthal www.gfellerzumstein.ch GisselbRecht Wirtschaft AG 3011 Bern www.gisselbrechtwirtschaft.ch Gmünder Frischknecht Partner 630 Wattwil www.gfp-recht.ch Hagger Wirz Navarini Rechtsanwälte KLG 8002 Zürich www.hwn-law.ch Hodler Advokatur 3007 Bern www.hodleradvokatur.ch Kanzlei im Turm AG 8400 Winterthur www.kanzlei-im-turm.ch Kanzlei Kornplatz 7002 Chur www.kornplatz.ch Keller Andrea Räto 3600 Thun www.keller-thun.ch Knus Gnädinger Landolt Rechtsanwälte 8645 Jona www.anwaltkgl.ch Liniger Rolf Rechtsanwalt Notar 4600 Olten www.notar-anwalt.ch Marc Blöchlinger Rechtsanwäte Notare 6370 Stans www.marcbloechlinger.ch Martin Rechtsanwälte 8400 Winterthur www.martin-ra.ch meinJurist KmG 8953 Dietikon (Regionalbüro) www.meinjurist.ch MeierSchneiter Rechtsanwälte 5430 Wettingen 1 www.msraw.ch Müller Paparis Rechtsanwälte 8001 Zürich www.muellerpaparis.ch Niederer Kraft Frey AG 8001 Zürich www.nkf.ch Nievergelt Stoehr Advokatur/Notariat 7503 Samedan www.nievergeltundstoehr.ch nigon Rechtsanwälte+Notariat 4001 Basel www.nigon.ch Ospelt Partner Rechtsanwälte AG 9494 Schaan www.ospelt-law.li Peyer Alder Keiser Lämmli 8200 Schaffhausen www.peyerlaw.ch Pfisterer Fretz AG 5000 Aarau www.pfisterer.ch Probst Partner AG 8400 Winterthur www.probstpartner.ch Raggenbass Rechtsanwälte 8580 Amriswil www.raggenbass.com Rechtsanwalt Dr. iur. Dieter Aebi 8620 Wetzikon ZH www.ra-aebi.ch schelbertlaw 6300 Zug www.schelbertlaw.ch SCHLEGEL RECHT 8027 Zürich www.schlegel-recht.ch Studer+++ 5070 Frick www.studer-law.com Sieber Künzi Stucki | Rechtsanwälte 8200 Schaffhausen www.sieberlaw.ch Suter Howald Rechtsanwälte 8021 Zürich www.suterhowald.ch Weinmann Zimmerli AG 8032 Zürich www.weinmann-zimmerli.ch Wieduwilt Rechtsanwälte 8400 Winterthur www.wieduwilt.ch WyssLaw Advokatur Notariat 6300 Zug www.wysslaw.ch volzrecht Advokatur Notariat Steuerpraxis 3011 Bern www.volzrecht.ch Architekturbüro archisign ag 8370 Sirnach www.archisign.ch Auto Auto Leisibach AG 6285 Hitzkirch www.autoleisibach.ch Arifi Garage Eich-Pfungen AG 8422 Pfungen www.eich-pfungen.ch Affentranger + Jost AG 6018 Buttisholz www.affentrangerjost.ch carXpert, Garage Pneuhaus GB 8645 Jona www.gbgarage.ch Carrosserie Battaglia Jakob u. Santoro Antonio 7000 Chur Carrosserie Ercolani Sterchi GmbH 6032 Emmen www.carrosserie-sterchi.ch Carrosserie Rolf Fröhlich 8404 Winterthur www.carrosserie-froehlich.ch Carrosserie Giedemann 5243 Mülligen www.giedemanncarros.ch Carrosserie Hunziker 8632 Tann ZH www.carrosserie-hunziker.ch Carrosserie Jaberg AG 3123 Belp www.jabergag.ch Garage Nussbaum 3150 Schwarzenburg www.garage-nussbaum.ch Carrosserie Örlike TL AG 8050 Zürich www.oerlike.ch Carrosserie Rösch AG 8472 Seuzach www.carrosserie-roesch-seuzach.ch Garage MPD-Racing M. Piacquadio 8627 Grüningen www.mpd-racing.ch Garage Türlersee 8914 Aeugstertal www.tuerlerseegarage.com Garage Tannenberg 8625 Gossau www.autofit-int.ch Garage Auto Trachsel AG 3714 Frutigen www.garagetrachsel.ch Garage Schwendimann 3628 Uttigen www.garage-schwendimann.ch Garage Riedi 7166 Trun/Zignau www.garascha.ch Garage Schliere 6055 Alpnach-Dorf www.garage-schliere.ch Geser Fahrzeugbau AG 6023 Rothenburg www.geser-fahrzeugbau.ch pro Garage GmbH 8142 Uitikon-Waldegg www.pro-garage.ch RS Carrosserie 8181 Höri www.rs-carrosserie.ch Schmidlin Autoservice 6014 Luzern www.autoservice-schmidlin.ch Sonnen-Garage 5054 Moosleerau www.sonnen-garage.ch Traumautofabrik 2.0 GmbH 4600 Olten www.traumautofabrik.ch Die Vertrauensmarke für Selbstständige, Unternehmer und Existenzgründer.
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    48 Ausgabe 6/8Juni / Juli / August 2020 / Bau Brügger Bauservice 4626 Niederbuchsiten www.brueggerbauservice.ch DEDE PLATTENBELÄGE 5507 Mellingen www.dede-plattenbelge.ch GASS Dienstleistungen GmbH 4494 Oltingen BL www.gdlo.ch Genossenschaft BauPro Altburg 8105 Regensdorf www.baupro-altburg.ch Glarner Rückbau Leuzinger 8773 Haslen GL www.glarner-rueckbau.ch KNB GmbH 6343 Buonas www.kn-baudienstleistungen.ch Plattenlegermeister Norbert Bauer 6414 Oberarth Schuler Co. Gebäudetechnik GmbH 6331 Hünenberg Bestattung Bestattungsdienst- Köniz Patrik Bärtschi 3098 Schliern www.bestattungkoeniz.ch Bestattungsdienst Oswald Krattinger AG 3018 Bern www.krattingerag.ch Lichtblick-Bestattungsplanung 8103 Unterengstringen www.lichtblick-bestattungsplanung.ch Bodenbeläge Fliesi GmbH 9200 Gossau SG www.fliesi.ch M.Hilpertshauser Parkett Bodenbeläge 8472 Seuzach www.hilpi-parkett.ch Büroservice abiphon 4310 Rheinfelden www.abiphon.ch anderes Backoffice GmbH 8408 Winterthur www.anderes-backoffice.ch Coaching Active steps GmbH 5400 Baden www.activesteps.ch Alice Kündig | Coaching HR-Consulting 8610 Uster www.alicekuendig.ch ASTA GmbH 9000 St. Gallen www.institut-asta.ch avisa.ch | Andrea Mayer 3182 Ueberstorf www.avisa.ch awareness management - Dr. C. Weiss 6043 Adligenswil www.awareman.ch Barbara Liechti GmbH 3270 Aarberg www.barbaraliechti.ch Barbara Nievergelt Coaching Beratung 8006 Zürich www.barbaranievergelt.ch bavieraBeratung | Valentina Baviera 8001 Zürich www.bavieraberatung.ch Beracompass A. 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Zimmermann Bildung und Beratung 7132 Vals www.lucia-zimmermann.ch mach-es-einfach.ch | Patrick Bucheli 6340 Baar www.mach-es-einfach.ch Maya Burkhard Coaching Empowerment 3600 Thun www.burkhard-coaching.ch Mara Eberhard Partner GmbH 5600 Lenzburg www.m-eberhard.ch Mehrsicht AG 6023 Rothenburg www.mehrsicht.ch Mentalcoach Seeland 3293 Dotzigen www.mental-coach-seeland.ch Michèle Bachmann Coaching 8952 Schlieren www.michelebachmann.coach Milly Bircher Veraguth Coach Mediatorin BSO 7000 Chur www.millybircher.ch Mylanguagecoach GmbH 3012 Bern www.mylanguagecoach.ch On-Call-Business GmbH 8302 Kloten www.dariocucci.net Patrik Wirth | BusinessCoaching 6362 Stansstad NW www.wirth-businesscoaching.ch PWP Peter Wyss Partner GmbH 8008 Zürich www.pwpartner.ch Praxis Bellerive 8008 Zürich www.bischoffcoaching.ch Personal Management Plus GmbH 6410 Goldau www.personalmanagement-plus.ch Psylance AG 8702 Zollikon www.psylance.ch QueensRanchAcademy AG 4332 Stein www.coaching-anders.ch Renata Merz Beratung Coaching Seminare 8620 Wetzikon ZH www.renata-merz.ch Romy Frangi | Spectrum-live 6443 Morschach www.spectrum-live.ch Stefan Hösli AG 6020 Emmenbrücke www.stefanhoesli.com STEINER B. GmbH 3011 Bern www.steinerb.ch Silja Flury | Create your Future 6300 Zug www.siljaflury.ch spithamarketng consulting training 4042 Münchenstein www.spitha-marketing.com SPOHN MOTIVATION KIG 6403 Küssnacht am Rigi www.spohn.ch Staub Beratung Coaching 8416 Flaach www.staub-coaching.ch THOT.COM Communication Consulting 3011 Bern www.thot-com.ch Ulrike Disler Leadership Management Consulting 8037 Zürich www.ulrike-disler.ch variando.ch 8934 Knonau www.variando.ch Winizki Eva Organisationsberatung 8003 Zürich www.evawinizki.ch Dachdecker Habisreutinger Gebäudehülle GmbH 4950 Huttwil www.dichter-dran.ch HUMA GmbH 4303 Kaiseraugst www.huma-gmbh.ch Kay Spenglerei Flachdach GmbH 4600 Olten www.kay-spenglerei.ch Dermatologie dermapraxis.ch dermaesthetics.ch 8820 Wädenswil www.dermapraxis.ch Druckerei Be-Schriften GmbH Druck Werbetechnik 5053 Staffelbach www.be-schriften.ch Partner
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / 49 Hauswartung Aare Hauswartungen GmbH 5314 Kleindöttigen www.aare-hauswartungen.ch Eggenberger Hauswartungen 8134 Adliswil www.eggenberger-hauswartungen.ch GO Facility Haus Service GmbH 4600 Olten www.gofacility.net Kämpf Service 3073 Gümligen www.kaempf-service.ch Multimani 8702 Zollikon www.multimani.ch P. Brunner Hauswartung und Allround-Service 4715 Herbetswil www.brunner-hauswartung.ch RH-Arrangement Hauswartung 4056 Basel www.rh-arrangement.ch Stiel Haustechnik Liegenschaftsbetreuung GmbH 8704 Herrliberg www.stiel-gmbh.ch Immobilien Awila Immobilien LW GmbH 3005 Bern www.awila.ch Unternehmensführung Strategie Businessplan Nachfolgeregelung Management Prozesse Ressourcen Projektorganisation Finanzen Controlling Rechnungswesen Prognosen Coaching Führung Personal Weiterbildung Krisenbewältigung Prävention Work-Life-Balance Gesundheit Kommunikation Reinhard Advisory AG Kyburgstrasse 9 3600 Thun +41 (0) 33 224 04 24 info@reinhardadvisory.ch www.reinhardadvisory.ch FLYERALARM GmbH 8004 Zürich www.flyeralarm.com Wir machen DRUCK Schweiz GmbH 8406 Winterthur www.wir-machen-druck.ch Event Acustronics Sound - Light - Systems 8302 Kloten www.acustronics.ch BOTTA EVENT-FACTORY 8493 Saland www.event-factory.ch Daytona Event GmbH 5070 Frick www.daytona-event.ch DeinKoch.ch 3098 Köniz www.deinkoch.ch Goodies Catering GmbH 8105 Regensdorf www.goodies.li Limousinenservice-Flughafentransfer 6362 Stansstad www.limousinenservice-flughafentransfer.ch LIGHT-PRODUCTION ZAUGG GmbH 4950 Huttwi www.light-production.ch LUNTOWORX LLC 3213 Liebistorf www.luntoworx.com mehrlust CATERING 9444 Diepoldsau www.mehrlust.ch Musicland Luzern GmbH 6015 Luzern www.musiclandluzern.ch Party On GmbH 4303 Kaiseraugst www.partyon.ch Piotita GmbH 8952 Schlieren www.piotita.ch The Driver 8001 Zürich www.the-driver.ch WeedTaxi.ch 8853 Lachen www.weedtaxi.ch Fahrschule AGS Fahrschule 9404 Rorschacherberg www.ags-fahrschule.ch ASSR Antischleuderschule 8105 Regensdorf www.assr.ch Auto- Boot- Fahrschule Lussy Paul 6403 Küssnacht am Rigi www.autobootfahrschule.ch Fahrschule Amir 9445 Rebstein www.amirfahrschule.ch Fahrschule Andy Rutz 9524 Zuzwil SG www.fahrschule-rutz.ch Fahrschule Baier 8304 Wallisellen www.fahrschule-baier.ch Fahrschule Daniel Hofstettler 8717 Benken SG www.danidrive.ch Fahrschule No77 8332 Russikon www.no77.ch Fahrschule Longo4you 5610 Wohlen AG www.fahrschule-longo.ch Fensterbau Kopp Fenster GmbH 6436 Muotathal www.kopp-fenster.ch Finanzierung A.B.S. Factoring AG 8808 Pfäffikon SZ www.abs-factoring.ch Garten Blumenhaus Nordheim 8057 Zürich www.blumen-nordheim.ch E. Schlatter Gartenbau GmbH 8704 Herrliberg www.schlattergartenbau.ch Haus Garten Goncalves 4402 Frenkendorf www.haus-garten-goncalves.ch Kern Gärtnerei 8810 Horgen www.kern-gaertnerei.ch Raffael Büchlin Gartengestaltungen 4142 Münchenstein www.buechlin-gartengestaltungen.ch Pro Grün Gartenarbeiten GmbH 8952 Schlieren www.progruen.ch Gesundheit Business-TCM Cordelia Steiner 8057 Zürich www.business-tcm.ch BORN TO BE FREE 6048 Horw www.btbf.ch Clinica Medicus 8852 Altendorf www.clinicamedicus.ch Hypnose Therapie Basel 4052 Basel www.hypnosetherapie-basel.ch Kinesiologie Massage Nadja Philipp 8645 Jona www.nadja-philipp.ch Verena Röllin | Bemer Partner 6313 Menzingen www.vr-fit.bemergroup.com Wirkstatt Auboden 9125 Brunnadern www.wirkstatt-auboden.ch Getränke Lifewater GmbH 3400 Burgdorf · www.lifewater.ch Partner
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    50 Ausgabe 6/8Juni / Juli / August 2020 / crowdhouse 8045 Zürich www.crowdhouse.ch Immo10 AG 9015 St. Gallen www.immo10.ch ImmoDuo 5610 Wohlen AG www.immoduo.ch immoMARTI Immobilien 8474 Dinhard www.immomarti.ch Nextflat GmbH 8032 Zürich www.nextflat.ch Senteler Immobilien GmbH 7408 Cazis www.senteler-immobilien.ch Stampfli Immobilien GmbH 8604 Volketswil www.stampfli-immobilien.ch Steinmann Immobilien 8965 Berikon www.steinmann-immo.ch ZIMBA AG Immobilien Treuhand 8580 Amriswil www.zimba.ch Inkasso inkassolution GmbH 6331 Hünenberg www.inkassolution.ch Rolf Schmidt Inkasso-Team 4051 Basel www.rolf-schmidt-inkasso.ch Isolierung Iso-Work GmbH 4528 Zuchwil www.iso-work.ch Kleider work-wear24.ch 6340 Baar www.work-wear24.ch Kosmetik Beauty Nails 3011 Bern www.beautynails-bern.ch Beauty-Life 3006 Bern www.beauty-life-bern.ch Belsana Kosmetikinstitut 8304 Wallisellen www.belsana.ch Best Hair GmbH 8001 Zürich www.best-hair.ch Coiffeur-Seebach 8052 Zürich Charisma Kosmetik 3098 Köniz www.kosmetik-charisma.ch Evelynn Lashes 8052 Zürich www.evelynn.ch Facella Kosmetikstudio · Crista Degonda 7018 Flims Waldhaus www.facella-cosmetica.ch Fashion Nails GmbH 8001 Zürich www.nailstudio-fashion.ch Fidare Kosmetik 3075 Rüfenacht BE www.fidare-kosmetik.ch Jarka-Time For You 8003 Zürich www.jarka-timeforyou.com Kosmetik Fachschule Cornelia Heydecker 8001 Zürich www.heydecker.ch Kosmetikstudio Isabella GmbH 6006 Luzern www.kosmetikstudio-isabella.ch Kosmetikstudio carina 9000 St. Gallen www.studio-carina.ch Luxe Beauty Kosmetik 8008 Zürich www.luxebeautymedizin.ch Nagelstudio Esther 9000 St. Gallen Nail by Jasna 8048 Zürich Nailkosmetik Fashion Nails 9000 St. Gallen Sandra Cosmetic Styling 8360 Wallenwil www.sandra-cosmetic-styling.ch Saphira-Kosmetik GmbH 6015 Luzern / Reussbühl www.saphira-kosmetik.ch Schön + Sein 9008 St. Gallen www.schoenundsein.ch Seifenmacher Beat Urech 7050 Arosa www.seifenmacher.ch Swiss Beauty Academy 8051 Zürich www.swiss-beauty-academy.ch Tina Beauty Style 8051 Zürich www.tinabeauty.ch Uuusziit - Kosmetiksalon 5032 Aarau Rohr Yves Swiss AG 6210 Sursee www.yves-swiss.ch Malerei Bäsu Maler GmbH 6210 Sursee F. Chiappetta Malergeschäft 8134 Adliswil www.malerchiappetta.ch Gerber Maler- Gipsergeschäft 3372 Wanzwil www.gerber-maler.ch Keiser + Piccioni GmbH 3084 Wabern www.kpmalt.ch Malerbetrieb Jörg Rothe 8962 Bergdietikon www.maler-rothe.ch Malerbetrieb Steiner 8400 Winterthur www.maler-steiner.ch Malergeschäft H.-J. Müller - Inh. B. De Marchi 8545 Rickenbach ZH www.maler-de-marchi.ch Malergeschäft Vetschs-Erben GmbH 8903 Birmensdorf www.malervetsch.ch Malergeschäft Ivan Batur 8957 Spreitenbach Malergeschäft Roland Mathys 5502 Hunzenschwil 5 Sterne Maler Vogel 8307 Illnau-Effretikon www.5sternemaler.ch Malerei Wehrli 8057 Zürich www.malerei-wehrli.ch SERIE A GmbH 5733 Leimbach AG www.serieagmbh.com Marketing Adokom GmbH 5033 Buchs www.adokom.ch Andy Kunz Grafikdesign 5610 Wohlen AG www.andy-kunz-grafikdesign.ch Dunkel Design 3005 Bern www.dunkel.cc FlowOn Marketing 8340 Hinwil www.flowon.ch HelmGrafik 8003 Zürich www.helmgrafik.ch Limmattal Werbetechnik by Martin Stahl 8953 Dietikon www.limmattal-werbetechnik.ch Refonlution AG 6331 Hünenberg www.refonlution.ch Mediation Bosshardt Mediation 8001 Zürich mediationbosshardt.ch dynamic connecting | coaching, rechtsberatung, mediation 5621 Zufikon www.dynamic-connecting.ch MZ Mediation | Martin Zwahlen 3007 Bern www.mz-mediation.ch zielmediation. Fehlmannconsulting GmbH 6242 Wauwil www.zielmediation.ch Nachfolge Continos AG 8008 Zürich www.continos.ch nachfolge-regeln.ch 8032 Zürich www.nachfolge-regeln.ch Nachfolgeplan.ch 6003 Luzern www.nachfolgeplan.ch Schmid + Partner AG Family Business Advisors 8057 Zürich www.schmidundpartner.com IT Dienstleistungen Baldegger + Sortec AG 3123 Belp www.baldeggersortec.ch CSF Computer Solutions Facility AG 4133 Pratteln www.csf.ch DG-Computers 8050 Zürich www.dg-shop.ch Diso AG 3012 Bern www.diso.ch Ironforge Consulting AG 3074 Muri b. Bern www.ironforge.swiss IT Services Kürsteiner GmbH 4402 Frenkendorf www.itsk.ch NxtLvL Development Froelicher 8400 Winterthur www.nxtlvl.ch PH Networks AG 6280 Hochdorf www.phnetworks.ch Webland AG 4142 Münchenstein www.webland.ch Personalbüro a eins PERSONAL AG 3000 Bern 22 www.aeins.ch aernicom.com GmbH 3600 Thun www.aernicom.com a+G Personal AG 2501 Biel www.ag-personal.ch A4 Personal AG 5430 Wettingen www.a4personal.ch Avoris Personal AG 9494 Schaan www.job-liechtenstein.com Der Profi Personalmanagement AG 9450 Altstätten www.derprofi.ch Employ Me AG 8004 Zürich www.employme.ch First Choice Consulting AG 6003 Luzern www.firstchoice-consulting.ch Global Hospitality Services GmbH 8002 Zürich www.g-h-services.com Mooser Partner AG | Personalberatung 8001 Zürich www.mooserpartner.ch Next Work AG 8001 Zürich www.nextwork.ch Persigo Luzern AG 6005 Luzern www.ps-luzern.ch Personal-Profil Gabriele Trachsel 8707 Uetikon am See www.personal-profil.ch Partner
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / 51 Stellenwerk AG 7000 Chur www.stellenwerk.ch Tempobrain AG 8001 Zürich www.tempobrain.ch Trio Personalmanagement AG 8500 Frauenfeld www.triopersonal.ch Physio Fisiofit Winkler 8305 Dietlikon www.fisiofitwinkler.ch Physiotherapie Active Care GmbH 8134 Adliswil www.phsyio-eiaescher.ch Reinigung AT Clean Team AG 8001 Zürich www.at-clean.ch Bea's Reinigungsteam GmbH 5057 Reitnau www.beas-team.ch Bommer Reinigungen AG 5400 Baden www.bommer-reinigungen.ch City Services GmbH 8001 Zürich www.cityservices.ch CM Reinigung 3174 Thörishaus www.cm-reinigung.ch CSC Desinfektion Tatortreinigung GmbH 4133 Pratteln 1 www.csc-tatortreinigung.ch Deniso GmbH 8808 Pfäffikon SZ www.deniso.ch DM Facility Services 3053 Münchenbuchsee www.dm-services.ch EZA Reinigungsservice 8953 Dietikon www.ezareinigung.ch FE-Reinigungsservice Franziska Eugster 8360 Eschlikon TG www.fe-reinigungsservice.ch Fernandez / Farkas GmbH 3422 Kirchberg FM Ziclean GmbH 8606 Greifensee www.ziclean.ch ImUmReinigung Susanne Kaufmann 5032 Aarau Rohr www.imumreinigung.ch Kavak Reinigung 8810 Horgen www.kavak-reinigung.ch Kuqi Reinigung 3175 Flamatt-Wünnewil www.kuqi-reinigung.ch MSx2 Reinigungen 8804 Au ZH www.msx2-reinigungen.ch Sauber-Team Portmann Reinigungen 4502 Solothurn www.team-sauber.ch Vishi Reinigungen GmbH 8912 Obfelden www.vishi-reinigungen.ch Reisen christoffel carreisen 7128 Riein www.christoffel-car-reisen.ch HEINIGER TAXI CARREISEN 8610 Uster www.heiniger-uster.ch GASTRO Ayverdis GmbH 8046 Zürich www.ayverdis.ch Bierhübeli GmbH 3012 Bern www.bierhuebeli.ch Foodteam 8157 Dielsdorf www.foodteam.ch Restaurant Bürgli 8052 Zürich Sanierung DS-Projekte GmbH 8194 Hüntwangen www.ds-projekte.ch Schlüsseldienst Master Key 8050 Zürich www.schluesseldienst.ch Schlüsseldienst Swiss Schloss 8302 Kloten www.swiss-schloss.ch Schreinerei Bachmann Holzbau GmbH 3615 Heimenschwand www.bachmann-holzbau.ch baumann helbling ag 8725 Gebertingen www.bh-holzbau.ch Die Reparaturprofis GmbH 5244 Birrhard www.diereperaturprofis.ch Schreinerei Bopp AG 5034 Suhr www.schreinerei-bopp.ch Seminarhotel Chrischona Campus AG 4126 Bettingen Hotel und Seminarhaus Ländli 6315 Oberägeri www.hotel-laendli.ch Seniorenbetreuung AWH Alterswohnhilfe GmbH 8193 Eglisau www.alterswohnhilfe.ch Software ClickTime AG 8834 Schindellegi www.clicktime.ch Opus Software AG 8400 Winterthur www.opus.ch Swiss21.org AG 9050 Appenzell www.swiss21.org Univativ Schweiz AG 8045 Zürich www.univativ.com UpnUp GmbH 8048 Zürich www.upnup.ch Sicherheit BL Abdichtungstechnik Brandschutz GmbH 8716 Schmerikon www.bl-abdichtungstechnik.ch Martin Eichholzer AG 8048 Zürich www.quadragard.ch Detektiv Zürich GmbH 8041 Zürich www.detektivzueri.ch Schweizer Detektive Partner 8048 Zürich www.schweizerdetektive.com Strategie Furger und Partner AG Strategieentwicklung 8032 Zürich www.furger-partner.com Telefonie mobile4business AG 3608 Thun www.mobile4business.ch Treuhand abona TREUHAND AG 6314 Unterägeri www.abona.ch 8sam Treuhand GmbH 6005 Luzern www.8sam-treuhand.ch adiuvo Consulting 3005 Bern www.adiuvo.ch BB Concept AG 8153 Rümlang www.bbconcept.ch BGW Treuhand AG 9450 Altstätten SG www.bgw-treuhand.ch Blöchlinger Treuhand GmbH 3945 Gampel www.bltr.ch BMO TREUHAND AG 8212 Neuhausen am Rheinfall www.bmotreuhand.ch BT AG Glarus Nord 8868 Oberurnen www.treuhand.gl BUFF Treuhand AG 8303 Bassersdorf www.bufftreuhand.ch Candrian Treuhand und Immobilien GmbH 8165 Schöfflisdorf www.candrian.ch Caminada Treuhand AG Zug 6340 Baar www.caminada.com CTM Treuhand AG 3013 Bern www.ctm-treuhand.ch Expertinum AG 8022 Zürich www.expertinum.ch Frautschi Treuhand 3072 Ostermundigen www.frautschitreuhand.ch Gamma Treuhand 8320 Fehraltorf www.gamma-treuhand.ch GEBERT TREUHAND 9500 Wil www.gebert.ch GMTC Treuhand Consulting AG 9014 St. Gallen www.gmtc.ch GST Treuhand AG 8330 Pfäffikon ZH www.gst-treuhand.ch H. U. GERBER TREUHAND AG 3204 Rosshäusern www.gerbertreuhand.ch HPF Revisions- und Wirtschaftsberatungs-AG 5400 Baden www.hpf.ch klein TREUHAND GmbH 4133 Pratteln www.kleintreuhand.ch KJ AG Treuhand Consulting 7310 Bad Ragaz www.kjag.ch KMU Treuhandpartner AG Jegenstorf 3303 Jegenstorf www.kmupartnergroup.ch Leotrade AG 6300 Zug www.leotrade.ch Orfida Treuhand + Revisions AG 6061 Sarnen www.orfida.ch P-con GmbH 6340 Baar www.p-con.ch Roland Lustenberger Treuhand Wirtschaftsberatung 8732 Neuhaus SG www.roland-lustenberger.ch Spescha Treuhand GmbH 8200 Schaffhausen www.spescha-treuhand.ch ST Schürmann Treuhand AG 4622 Egerkingen www.st-egerkingen.ch Steuerkanzlei Jau AG 8004 Zürich www.jau-tax.ch Steiner Vorsorge AG 8001 Zürich www.steiner-vorsorge.ch Partner
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    52 Ausgabe 6/8Juni / Juli / August 2020 / Solidis Treuhand AG 4600 Olten www.solidis.ch Swiss Treuhand Siegrist GmbH 8048 Zürich www.treuhandsiegrist.ch switax ag 3360 Herzogenbuchsee www.switax.ch Treuhandbüro Benno Jud 9000 St. Gallen www.treuhandjudgraf.ch TCV Treuhand Consulting GmbH 8105 Regensdorf www.mytcv.com TFP Treuhand AG 9050 Appenzell www.tfp.ch Treuhandbüro Monika Fallegger 6055 Alpnach Dorf www.fallegger-treuhand.ch Treuhand Gerber + Co AG 3360 Herzogenbuchsee www.treuhand-gerber.ch thv AG 5001 Aarau www.thv.ch Truvag Treuhand AG 6210 Sursee www.truvag.ch Unitas Treuhandgesellschaft 8832 Wollerau www.unitastreuhand.ch Unirevisa Beratungs- undVerwaltungs AG 8750 Glarus www.unirevisa.ch VITAN Treuhand GmbH 4125 Riehen www.vitan.ch Zbinden Treuhand 3098 Köniz www.zbinden-treuhand.ch Zellreva AG 9050 Appenzell www.zellreva.ch Trocknungssysteme Hersche Airtrock GmbH 6263 Richenthal www.airtrock.ch Umzug Activ-Umzug GmbH 8610 Uster www.activ-umzug.ch Bühler Umzüge GmbH 3127 Mühlethurnen www.buehler-umzuege.ch Helping Hand GmbH 8702 Zollikon www.helpinghand.ch Helvetia Transporte AG 8952 Schlieren www.helvetiatransporte.ch Kempf Umzüge Transporte GmbH 6462 Seedorf www.kempf-umzuege.ch Kehrli + Oeler AG - Umzug Kloten 8302 Zürich - Kloten www.kehrlioeler.ch Mobiliar Umzüge GmbH 8320 Fehraltorf www.mobiliarumzuege.ch Mischo Transport GmbH 8820 Wädenswil www.mischotransport.ch PAREDO.CH 8153 Rümlang www.paredo.ch The Joe on the road 8592 Uttwil www.thejoe.ch Umzugsservice Zürich GmbH 8952 Schlieren www.umzugsservice-zh.ch Züri Transport AG 8180 Bülach www.zueritransport.ch Unternehmensberatung Agnès Blust Consulting AG 5607 Hägglingen www.agnesblustconsulting.com Alexander Gonzalez GmbH 6003 Luzern www.alexandergonzalez.ch ALFI Consulting Rentsch Co. 1796 Courgevaux www.alficonsulting.ch BSP. AG 5400 Baden · www.bsp.ch Dobler Business Consulting AG 9050 Appenzell www.dobler-consulting.ch Hans Rupli GmbH 8057 Zürich www.hansrupli.ch INVERSA - Die KMU Partner 6300 Zug · www.inversa.ch Junika GmbH 8006 Zürich · www.junika.ch JÄGGIN INTERIM MANAGEMENT GmbH 8303 Bassersdorf www.jaeggin-im.ch Jost-KMU-Consulting 4950 Huttwil www.businessplanung.com Kapcon AG 5000 Aarau · www.kapcon.ch L A Premium Consulting AG 3011 Bern www.la-premium-consulting.com Pumag Consulting AG 3011 Bern · www.pumag.ch Reinhard Advisory AG 3600 Thun www.reinhardadvisory.ch R.I.C. Risk Insurance Consulting AG 2562 Port · www.r-i-c.ch RK Consulting 5610 Wohlen AG www.rkconsulting.ch UBBO Unternehmensberatung Bornhauser 6043 Adligenswil LU www.ubbo.ch VB Financial Management GmbH 5703 Seon www.vb-management.ch Zug Consulting Group AG 6314 Unterägeri www.zcg.ch Verpackung Einpack-Service Hoffmann GmbH 8952 Schlieren www.einpackservice.ch Frima-Pac AG 3400 Burgdorf www.frima-pac.ch Versicherung Baumgartner + Co GmbH 5524 Niederwil AG www.bvf.ch fairsicherungsberatung AG 3007 Bern www.fairsicherung.ch Homola Partnership GmbH 6312 Steinhausen www.homola-partnership.ch Mercadante GmbH 4410 Liestal www.mercadante.ch METZLER Beratungen GmbH 9630 Wattwil www.versicherungen-beratung.ch Neutrass-Residenz AG 6343 Rotkreuz www.neutrass.ch Valiosa AG 8400 Winterthur www.valiosa.ch Weiterbildung Alpha Beta Erwachsenenbildung 3452 Grünenmatt www.alphabeta.ch mg-processing | Marcel Grandjean Zürich/Locarno www.mg-processing.com Partner Wir helfen Unternehmen, ihre Vertrauenswürdigkeit zu belegen. Das Kundenversprechen ist ein frei- williges Commitment Ihre Unternehmens, sich 100% gewissenhaft in den Dienst der Kundschaft zu stellen. Es heisst Qualität versprechen und Wort halten. Jetzt anmelden! √ eigenes Unternehmensprofil √ offizielles Gütesiegel √ auch offline regelmassig sichtbar www.kundenversprechen.ch
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / 53Partner Von fordernden Eltern und Plagiate schreibenden Lehrlingen und Studenten In den letzten Jahren ist die Volksschule wesentlich umgebaut wor- den. Die Schulpflegen, welche in vielen Kantonen die persönliche Betreuung von Lehrpersonen übernommen hatten, sind professi- onellen Schulleitungen gewichen. In der Volksschule hat dies dazu geführt, dass Eltern, welche an einem Elterngespräch teilnehmen, eine Wand von Fachleuten gegenübersitzt, von der Klassenlehr- person, über den schulische Heilpädagogen, die Schulleiterin, evtl. zusätzlich die schulische Sozialarbeiterin und den Schulpsycholo- gen. Schulpflegen sind – als strategisch tätige Behörde – in den Hin- tergrund gerutscht und werden erst beigezogen, wenn ein rechtlich relevanter Entscheid ansteht. Und wo bitte, finden Eltern Gehör? Lehrpersonen haben nicht mehr den Stellenwert wie zu Gotthelfs Zei- ten, wo Pfarrer, Doktor und Lehrer DIE Respektspersonen in der Gemein- de waren. Eltern trauen sich, sich für ihre Kinder einzusetzen, optimale Bildung und Unterstützung zu fordern und sich gegen Entscheide der Schule aufzulehnen. Das ist eine Tendenz. Zu behaupten, «die» Eltern (gemeint «alle» Eltern) mischten sich zu stark in den Unterricht und den Schulbetriebein,nähmenihreErziehungspflichtennichtwahrundkämen «immer» gleich mit dem Anwalt, trifft jedoch nicht zu. Über das «richtige» Mass des elterlichen Engagements lässt sich selbstverständlich streiten und manchmal sehen Eltern einen Sachverhalt zu eng und beurteilen es als schwierig, wenn ein Kind beispielsweise ein anderes Schulhaus als das nächstgelegene besuchen soll, obschon sich Kinder in der Regel schnell an neue Klassen, Schulwege und Schulhäuser gewöhnen. Eltern fehlt je- doch häufig der/die Gesprächspartner/in, wo sie wirklich angehört werden. Mit Menschen, welche ernst genommen werden, lassen sich Lösungen finden. Die Anwältin, die in schwelenden Konflikten nicht ver- strickt ist, ist häufig diejenige Person in Elterngesprächen und runden Tischen, welche zur Deeskalation beiträgt und Lösungsfindungen unter- stützt. Anwaltlicher Beistand kann einen wertvollen Beitrag leisten zur Auffindung der richtigen Unterstützungsmassnahmen bei einem Kind mit ADHS, Autismus, Down Syndrom oder Hochbegabung. Anwaltlicher Beistand stellt sicher, dass Eltern gehört und ernstgenommen werden. Nebst dem (Volks-)Schulbereich ist der gesamte Bildungsbereich ein riesiges Feld. Wenn ein Lehrling wegen eines behaupteten Plagiats bei einer Vertiefungsarbeit von der Ausbildung ausgeschlossen wird, muss mittels Einsprache dargelegt werden, dass die neue und erweiterte Ar- beit im Vergleich zu einer eigenen früheren Arbeit in der Sekundarschule kein Plagiat darstellt. Wenn eine Gymnasiastin mit Autismus-Störung disziplinarisch auffällt und dies disziplinarisch geahndet wird, braucht es rechtlichen Beistand, um darauf hinzuweisen, dass disziplinarische Mass- nahmen zweckmässig sein sollten, jedoch gegenüber einem medizinisch indizierten Verhalten keine Wirkung erzielen, weshalb andere Massnah- men (z.B. spezifische Autismusunterstützung) angezeigt wären. Die Bildungsbereiche werden mit unterschiedlichen Gesetzen geregelt: kantonale Schulgesetze, die Gesetzgebung zur Erzielung der Matura, der Berufsmatura, Spezialgesetze für vielfältigste Ausbildungsgänge im Ge- sundheitswesen, über Wirtschaft und Steuern, bis zu universitären und ETH-Studien. Immer gelten jedoch die rechtsstaatlichen Grundsätze, dass für jeden staatlichen Akt eine gesetzliche Grundlage verlangt wird, das öffentliche Interesse diesen erfordert, die Verhältnismässigkeit ge- wahrt sein muss und das Prinzip der Gleichheit erfüllt ist. Der Akt muss in einem rechtsstaatlich korrekten Verfahren erfolgen, wobei insbesondere das rechtliche Gehör dem Bürger gegenüber gewahrt sein muss. All dies macht nicht nur den Bildungsinstitutionen zuweilen Mühe, sondern auch den betroffenen Eltern, Schülern, Lehrlingen und Studenten. Anwaltliche Unterstützung ist dabei hilfreich. Dynamic Connecting coaching · rechtsberatung · mediation Rosmattstrasse 10 · 5621 Zufikon · Telefon 056 631 84 51 info@dynamic-connecting.ch · www.dynamic-connecting.ch Dr. iur. MargritWeber-Scherrer führt ihre Einzelfirma dynamic connecting, sie ist Rechtsanwältin, Mediatorin und Coach. Als ehemalige Schulpflegepräsidentin in einer Aargauer Gemeinde, ehemaliges MitgliedderSchlichtungskommissionfür Personalfragen im Kanton Aargau, Be- zirks-Schulratspräsidentin, Kursleiterin für Schulbehörden und Schulleitungen, Me- diatorin und Coach in Schulen ist sie spe- zialisiert im Schul- und Bildungsbereich, inkl. Personalrechtsbereich. Anzeige Erfolgreich werben und gesehen werden! Telefon 041 348 03 30 Nr. 9/10 • September / Oktober 2019 • 13. Jahrgang • Preis CHF 3.90 • www.netzwerk-verlag.ch • AZB 6300 Zug ERFOLGOffizielles Organ des Schweizerischen KMU Verbandes Die starke Zeitung für Selbstständige, Unternehmer und Existenzgründer SKV SKV Interview Aserbaidschan bietet für Schweizer KMU grosse Chancen Artikel Seite 4 Arbeit Spielend verkaufen. Wer spielt, gewinnt Kunden! Artikel Seite 10 Marketing Öffnen Sie neue Kundenmärkte 50'000 Kunden warten Artikel Seite 12 – 13 Nachfolge Wo und wie passende Kaufinteressenten für Ihre Nachfolge finden? Artikel Seite 17 Natur Umwelt Ohne Bienen kein Essen Artikel Seite 25 Digital Kunden gewinnen und halten: Warum das so wichtig ist Artikel Seite 39 Digital Fernsignaturlösung am Arbeitsplatz mit SignLive! Artikel Seite 45 Gesundheit Mehr Ausgeglichenheit mit der TCM-Ernährung Artikel Seite 51 Nr. 4/5 • April / Mai 2020 • 14. Jahrg ang • Preis CHF 3.90 • www .netzwerk-verla g.ch • AZB 6300 Zug ERFOLGOffizielles Organ des Schweizerischen KMU Verbandes Die starke Zeitungfür Selbstständige,Unternehmer undExistenzgründer Unterstützungfür KMULeitfaden und FAQbetreffend KurzarbeitArtikel Seite 04 Im Home-Office wiegewohnt weiter arbeiten? Cisco erweitert Gratis-Portfolio Artikel Seite 07 Hilfe kommt, Rohan!Artikel Seite 09 Finanzierung für KMU – So einfach wie imFachm arkt einkaufenArtikel Seite 15 SKV PartnerDie neue Bedeutungvon Nähe und DistanzArtikel Seite 19 SKV KMU-Umfrage und Report Artikel Seite 21 VersicherungDie Alternative zur Versicherung Artikel Seite 39 StrategieDie Krise kommt, die Krise geht Artikel Seite 43 Nr. 2/3 • Januar / Februar 2020 • 14. Jahrgang • Preis CHF 3.90 • www.netzw erk-verlag.c h • AZB 6300 Zug ERFOLG Offizielles Organ des Schweizerischen KMU Verbandes Die starke Zeitung für Selbstständige, Unternehmer und Existenzgründer SKV Partner Ein Netzwerk, auf das Sie bauen können Artikel Seite 5 SKV Partner Agile Führung Artikel Seite 9 Rechtsberatung Jahresabschluss Krise? Sanierung. Sofort! Artikel Seite 11 Finanzen Die digitale Aktie für Schweizer KMU Artikel Seite 17 Coaching Scheitern hat ein Imageproblem Artikel Seite 24 Arbeit Herzlich willkommen Artikel Seite 29 Arbeit Mit spezialisierten Job- plattform en zu mehr Effizienz Artikel Seite 30 Gesundheit Den Alltag bewältigen Artikel Seite 34
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    Ausgabe 6/8 Juni/ Juli / August 2020 / ERFOLG54 Juni 2020 15.06. Webinar Adaptive Policy www.cisco.com / Cisco EngageWebinars 15.06. Glattbrugg Selbstorganisation - Teams und soziale Kompetenz www.sgo.ch 16.06. Schwyz Info zum z’Mittag «Unternehmerschule KMU/ Gewerbe» Schwyz www.unternehmerschule.ch 17.06. Olten Agile Führung www.sgo.ch 18.06. Webinar Cisco Webex APIs www.cisco.com / Cisco Engage Webinars 18.06. Zürich Datenschutz in der Praxis www.weka.ch 21.06 Webinar Well-Being: Bewusste Stärkung der inneren Kraft und Weisheit www.athenawisdominstitute.com 21.06 Webinar Well-Being: Immune against Corona thanks to high energy frequencies www.athenawisdominstitute.com 22.06. Webinar Discover the Wisdom Path to Infinite Possibilities www.athenawisdominstitute.com 22.06. Webinar Wireless Health in Details www.cisco.com / Cisco Engage Webinars 23.06. Webinar Cisco HyperFlex www.cisco.com / Cisco Engage Webinars 24.06. Webinar fokuskreislaufwirtschaft www.oebu.ch 24.06. Webinar Arbeiten in Homeoffice www.zfu.ch 24.06. Zürich Professionell verkaufen www.praxisseminare.ch 24.06. Webinar Fighting Phishing Campains www.cisco.com / Cisco Engage Webinars 25.06. Zürich Dynamische Unternehmenssteuerung www.praxisseminare.ch 29.06–1.07. Bern Professionalisierung des Stiftungsrats www.swissfoundations.ch Veranstaltungskalender / Impressum Schweizerischer KMU Verband Bösch 43 · 6331 Hünenberg Telefon 041 348 03 30 www.netzwerk-verlag.ch verlag@kmuverband.ch Verlags- und Redaktionsleitung Roland M. Rupp 041 348 03 33 roland.rupp@kmuverband.ch Verkauf Schweizerischer KMU Verband Bösch 43 · 6331 Hünenberg Telefon 041 348 03 35 verlag@kmuverband.ch www.kmuverband.ch Redaktions- / Anzeigenschluss Jeweils 14 Tage vor Erscheinungstermin Abonnementsverwaltung: Alexandra Rupp abo@kmuverband.ch Produktion Lichtpunkt Design · L. Boltshauser Lindenbachstr. 8 · 8006 Zürich · 079 694 54 18 liliane.boltshauser@kmuverband.ch info@licht-punkt.ch · www.licht-punkt.ch Auflage Printauflage: 5000 Ex Onlineauflage: 30 000 Ex Die Auflage ist notariell beglaubigt. * Zusätzlich wird das Medium Erfolg in den SKV Newsletter integriert und an 70' 000 Empfänger versendet. Erscheinung erscheint zweimonatig Preise Jahresabo CHF 36.–, Einzelpreis CHF 3.90 Copyright Das Abdrucken von Texten und Inseraten nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags. Titelbild Shutterstock · www.shutterstock.com Nächste Ausgabe: 4. September 2020 Redaktions- und Anzeigeschluss: 14. August 2020 ERFOLGOffizielles Organ des Schweizerischen KMU Verbandes ImpressumKalender Veranstaltungen Juli 2020 01.07. Webinar Motivation und gekonntes Homeoffice-Management www.zfu.ch 03.07. Zürich Projektmanagement für Führungskräfte www.bwi.ch 06.07. Zürich Modul Vergabewesen www.svit.ch 07.07. Bern Modul Schimmel www.svit.ch 08.07. Webinar Protect users and secure accessto applications www.cisco.com / Cisco Engage Webinars 09.07. Sigriswil BE Optimieren miener Führungskompetenzen www.bwi.ch 20.07. Reinach Modbus-Technologieschulung ch.endress.com 22.07. Webinar Fighting Phishing Campains www.cisco.com / Cisco Engage Webinars August 2020 17.08. Zürich Modul Leistungsprozesse www.svit.ch 18.–19.08. Rheinfelden Agile Führung und intrinsische Motivation www.bwi.ch 20.–21.08. Zürich Neue Impulse für erfahrene Führungskräfte www.bwi.ch 20.–21.08. Zürich Self-Management and personaly development www.bwi.ch