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nuvoNr. 1/2019 • 2. Jahrgang • Das ostdeutsche Wirtschaftsmagazin
Wie international muss der
ostdeutsche Mittelstand werden?
Wir brauchen einen
Metropolenverband!
Silvio Moritz
Ein Masterplan für
den Osten
Dr. Dietmar Woidke
Mobile Recruiting für
den Mittelstand
Konstantin Janusch
ISSN 2625-3356
Rubrik
Anzeige Signal Iduna / auch im Dezember 18
Cyber-Kriminelle können von der ganzen Welt aus in Ihr Unter-
nehmenssystem eindringen. Mit unserem digitalen Schutzschild
aus Cyber Security Club und CyberPolice beugen Sie Cyber-
Attacken vor und sichern Ihr Unternehmen gegen digitale Risiken
ab. So haben Sie eine optimale Verbindung aus Prävention und
Versicherungsschutz – und das rund um die Uhr.
Mehr unter www.digitaler-schutzschild.de
Die Angriffe sind digital, die Bedrohung real:
Jetzt sichern und versichern.
­­3nuvo1/19
In die Zukunft gedacht
Für lebendige Nachbarschaft, Fachkräftenachwuchs
und Wissenstransfer
Was für jeden einzelnen gilt, das gilt auch für den
Verband: Netzwerken katalysiert Fortschritte und
erschließt neue Potenziale. Und das bis über die
Landesgrenzen hinaus – Beispiel dafür ist die jüngs-
te Kooperation in der Cottbuser Region zwischen
dem UVBB und dem Arbeitgeberverband Lebuser
Land. Beide stellten gemeinsam auf der Handwer-
kermesse Ende Januar das grenzüberschreitende
Projekt „Gelebte Nachbarschaft“ vor. Die beiden
Verbände bieten durch ihre Zusammenarbeit einen
Rahmen für mehr Austausch zwischen polnischen
und deutschen Unternehmen in der Grenzregion.
Es geht darum, Erfahrungen auszutauschen, in Ge-
schäftsbeziehungen zu treten oder gemeinsam
Kundenaufträge auszuführen. Das Projekt wird ge-
fördert aus Mitteln des Europäischen Fonds für Re-
gionale Entwicklung (EFRE). Eingeordnet ist dies ins
Kooperationsprogramm INTEREG V A Branden-
burg-Polen 2014-2020.
Bisweilen sind es aber nicht Abteilungen, Institutionen oder
Arbeitsgruppen, die etwas bewegen, sondern einzelne Aktive,
die Maßstäbe setzen. Ein gutes Beispiel dafür ist unser Ver-
bandsmitglied Udo Brüning von der LVM-Versicherungsagen-
tur Potsdam. Dieser wurde als Unternehmen mit ausgezeich-
neter Berufs- und Studienorientierung gewürdigt. Potsdams
IHK-Präsident Peter Heydenbluth und Robert Wüst, Präsident
der Handwerkskammer Potsdam, nahmen die Ehrung vor.
Hintergrund ist ein Vorschlag zweier Praktiker aus dem Bil-
dungswesen: Die Lehrkräfte Ulrike Hennicke und Sven Wei-
gang von der Maxim-Gorki-Gesamtschule in Kleinmachnow
schlugen Brüning für die Auszeichnung vor. Der Grund: Er hat-
te mit den Schülerinnen und Schülern Vorstellungsgespräche
geübt und bei weiteren Projekten im Bereich Schule-Wirtschaft
mitgeholfen.
Doch auch nach der Schulphase kommt es darauf an, den
Kontakt zwischen Wirtschaft und Bildungssektor nicht abrei-
ßen zu lassen. Auf Hochschulebene gab es dazu eine entspre-
chende Initiative des UVBB in der Region Brandenburg an der
Havel: Dort richtete der Verband ein Frühstück aus, bei dem
regionale Unternehmen mit der Präsidentin der Technischen
Hochschule Brandenburg (THB), Prof. Dr.-Ing. Burghilde Wie-
neke-Toutaoui diskutierten. Ebenfalls an er Debatte beteiligt
war eine Delegation des Zentrums für Gründung und Transfer
(ZGT) der THB. Das Thema waren mögliche Kooperationsfel-
der zwischen Unternehmen und Hochschule. Erweitert wurde
die Runde im Rittersaal der TH durch Dorit Stawecki von der
städtischen Wirtschaftsförderung. Sie brachte aktuelle The-
men, Termine und Projekte in der Region West-Brandenburg
in die anregende Gesprächsrunde ein. Aufgrund der positiven
und praktischen Impulse soll der Gedankenaustausch fortge-
setzt werden.
Editoral
Projektpräsentation auf der Handwerkermesse.
Ausgezeichnet: Udo Brüning (Mitte) mit Peter Heydenbluth (rechts)
und Robert Wüst.
Diskussionsrunde in der TH Brandenburg.
­­­­4 nuvo1/19
Interview
Wie kann der Osten aufholen, Herr Woidke?
Brandenburgs Ministerpräsident fordert vom Bund einen Masterplan, um zusätzliches
Wirtschaftswachstum für den Osten zu generieren – und will dabei auch die anderen
Ost-Regierungschefs ins Boot holen.
Auch 30 Jahre nach dem Mauerfall hinkt
der Osten dem Westen beim Wirtschafts-
wachstum immer noch hinterher. SU-
PERillu-Wirtschaftschef Thilo Boss traf
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar
Woidke, SPD, in Potsdam und sprach mit
ihm darüber, was die
Politik tun muss, damit
der stockende Anglei-
chungsprozess wieder
Fahrt aufnimmt.
Herr Ministerpräsi-
dent, mit der Bilanz
2018 können Sie nicht
zufrieden sein. Die
Schere zwischen Ost
und West geht immer noch auseinander.
Müssen wir uns damit abfinden, dass die
Ost-Länder am Tropf des Westens hän-
gen?
Das tun sie ja nicht. Die wirtschaftliche
Entwicklung ist ordentlich. Beim Wachs-
tum waren wir gerade bundesweit auf
Platz 3. Unsere Arbeitslosenquote ist mit
5,8 Prozent so niedrig wie nie zuvor. In
Sachsen, Thüringen und auch in Mecklen-
burg-Vorpommern sowie Sachsen-Anhalt
sieht es ähnlich aus. Es geht voran, aber
der deutliche Abstand zu den wirtschaft-
lich starken Regionen Westdeutschlands
bleibt. Das müssen wir ändern.
Wobei wir schon bei der Gretchenfrage
wären: Woher soll das Wachstum denn
kommen?
Mit der Einheit haben wir uns zur An-
gleichung der Lebensverhältnisse Ost-
West bekannt. Die Große Koalition in
Berlin hat das auch in ihrem Koalitionsver-
trag festgeschrieben. 30 Jahre nach dem
Mauerfall ist es wirklich an der Zeit, dass
wir unsere Ziele umsetzen. Die politi-
schen Entscheidungsträger stehen hier
bei der ostdeutschen Bevölkerung, die
schmerzhafte Strukturbrüche verkraften
musste, in der Pflicht. Und ich als Minis-
terpräsident Brandenburgs fordere dies
nun bei der Bundesregierung ein. Wir
brauchen einen Vorsprung Ost bei neuen
Technologien, etwa beim 5G-Standard
oder der Technologie zur Speicherung
von Energie, wie Batterien oder Power-
to-Gas.
Nur so kann der Osten bei der Wirt-
schaftskraft aufholen. Dafür kämpfe ich,
und natürlich wird meine Regierung ihren
Beitrag leisten. Es geht nicht um Jam-
mern, sondern um gemeinsam Voran-
kommen.
Bundeswirtschafts-
minister Peter Alt-
maier hat sich die
weitere Förderung
des Aufschwungs
Ost auf seine Fahne
geschrieben ...
... was mich freut
und woran seine Arbeit auch gemessen
werden wird. Wichtig ist doch, dass der
Bund endlich wieder Strukturpolitik be-
treibt. Sinnvoll ist eine Wirtschaftsförde-
rung aus einer Hand, die Synergien hebt.
Einzelpakete alleine reichen nicht aus.
Die Streuverluste sind heute dadurch viel
zu hoch. Soll heißen: Wir brauchen end-
lich einen Masterplan, der mit den Län-
dern abgestimmt ist.
Verlangen Sie da nicht zu viel? Die Ver-
gangenheit zeigt, dass sich jeder Minis-
terpräsident erst um sein Land kümmert
und versucht, so viele Vorteile wie mög-
lich zu sichern.
Wir haben gerade ein gutes Beispiel da-
für, wie ein Masterplan gelingen kann.
Die Kommission für Wachstum, Struktur-
wandel und Beschäftigung – manche sa-
gen auch „Kohlekommission“ – hat erste
Vorschläge vorgelegt. Gemeinsam mit
meinen Ministerpräsidentenkollegen aus
Sachsen und Sachsen-Anhalt, Michael
Kretschmer und Reiner Haseloff, habe ich
erfolgreich darauf gedrungen, dass
gründlicher gearbeitet wird und man sich
mehr Zeit nimmt.
Bei diesem Engagement für den Osten
spielen Parteizugehörigkeiten keine Rol-
le. In den Revieren geht es um gut be-
zahlte, zukunftsfeste Industriearbeitsplät-
ze. Wir haben konkrete Vorschläge ge-
macht. Jetzt geht es um die Umsetzung.
Würden die Energiejobs von heute auf
morgen verschwinden, hätte das katas-
trophale Auswirkungen auf das industriel-
le Herz Ostdeutschlands. Deshalb ist es
richtig, dass neue Jobs geschaffen wer-Thilo Boss im Gespräch mit Dr. Dietmar Woidke.
„Die Lausitz soll eine europäische
Modellregion werden“
­­5nuvo1/19
Interview
Dr. Dietmar Woidke ist seit 2013 Ministerpräsident des Landes Brandenburg.
den, bevor die alten in den Revieren ver-
loren gehen.
Damit werden aber die Klimaschutzzie-
le Deutschlands torpediert. Oder?
Seit 1990 ist der Osten Vorreiter beim
zweifellos notwendigen Klimaschutz. Da-
von abgesehen: Klar ist doch, dass wir ei-
ne sichere Stromversorgung zu einem ak-
zeptablen Preis unter bestmöglichen Um-
weltbedingungen brauchen. Die Braun-
kohlekraftwerke schnell abzuschalten,
wäre töricht.
Da wir auch aus der Kernenergie aus-
steigen, müssten wir Atomstrom aus
Frankreich oder Braunkohlestrom aus
polnischen oder tschechischen Kraftwer-
ken beziehen. Das kann doch niemand
wollen – aber für manche kommt der
Strom einfach nur aus der Steckdose ...
Zur Wahrheit gehört auch, dass mehr er-
neuerbare Energien zunächst den Strom-
preis weiter treiben.
Wenn wir erfolgreich beim Klimaschutz
und beim Aufbau Ost sein wollen, müs-
sen wir pragmatisch vorgehen. Dazu ge-
hört vor allem, in Speichertechnologie zu
investieren.Das soll auch in der Lausitz
erfolgen. Sie soll eine europäische Mo-
dellregion für Klimaschutz und Wachstum
werden.
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Thilo Boss, Veröffentlicht in SUPERIllu
3/2019, NUVO hat das Interview gekürzt.
Anzeige
­­­­6 nuvo1/19
Aus dem Netzwerk
Ostdeutscher Unternehmertag: Konkrete Antworten auf
eine Brennpunktfrage
Warum kleine und mittlere Unternehmen das internationale
Parkett aktiv betreten sollten
Tatsächlich Unternehmer sein – das heißt
für die Spitzen der meisten kleinen und
mittleren Unternehmen (KMU) im Osten
Deutschlands vor allem, solide zu wirt-
schaften, reale Wertschöpfung statt spe-
kulativer Luftblasen zu leisten und das
Realistische im Blick zu behalten. Das ist
auch richtig so – auf diese Weise konnte
sich in den 30 Jahren seit der Friedlichen
Revolution und dem Fall der Mauer eine
vitale Unternehmenslandschaft entwi-
ckeln – und das unter zum Teil widrigen
strukturellen und gesellschaftlichen Rah-
menbedingungen. Vor allem gehörte da-
zu auch Mut zum Risiko, selbst wenn die
Folgen angesichts rasanter Umbrüche in
der „Nachwendezeit“ zum Teil nur schwer
abzuschätzen waren.
Mittlerweile haben sich die neuen Struk-
turen wie auch die alten wie neuen Märk-
te gefestigt. Ein wenig Genugtuung und
Selbstgewissheit über das eigene Leis-
tungsvermögen dürfen dabei gerne auf-
kommen. Eines ist aber kein Geheimnis:
Sport und Wirtschaft ähneln sich nicht nur
beim Streben nach Erfolg – sondern auch
darin, dass sich Macher von heute, die
sich auf Erfolgen ausruhen, morgen
schon abgehängt sein können. Mit ande-
ren Worten: Die Risiken von heute sind
andere, aber auch sie wollen nicht ver-
drängt und gefürchtet, sondern kühn kal-
kuliert werden. Und eigentlich waren de-
ren erste Spuren schon in den Neunzi-
gern des vergangenen Jahrtausends les-
bar: Erst die Globalisierung und später
die Digitalisierung zogen, zunächst als
leiser Windzug und jetzt als kräftige Böe,
durch Führungsetagen und Belegschaf-
ten. Bei Globalisierung mögen manche
Unternehmen immer noch denken, dass
dies das Revier für global player ist – also
nicht für sie selbst, die mit Maß und Ge-
schick ihre Konsolidierung und ein orga-
nisches Wachstum verfolgen. Da ist sie
wieder, die Frage nach dem produktiven
Umgang mit dem Risiko: Doch sie ist eher
rhetorischer Natur. Denn die Wurzeln für
lebenswichtiges Wachstum enden nicht
im märkischen Sand. Doch wie sie auf
dem steinigen Pflaster Weltmarkt, zwi-
schen US- und chinesischer Protektion,
zwischen Absatzhoffnungen in verhei-
ßungsvollen Schwellenländern und
grundlegend anderen Konsum-, Dienst-
leistungs- und Industriekulturen Fuß fas-
sen sollen – das ist für viele Brandenbur-
ger und Berliner Unternehmen strategi-
scher Grübelstoff mit chronischem Cha-
rakter. Höchste Zeit also, sich dem Thema
mit viel externem Sachverstand und un-
terschiedlichen Aktiv- wie Nachdenkfor-
maten zu widmen.
Der diesjährige Ostdeutsche Unterneh-
mertag am 16. Mai in der Arena des
„Waschhaus“ Potsdam nimmt sich genau
dieser Chancen- und Risikenabwägung
an. Dabei setzt er die Rolle der regiona-
len kleinen und mittleren Unternehmen
auf dem globalökonomischen Parkett auf
die Tagesordnung. Das Motto „Wie inter-
national muss der ostdeutsche Mittel-
stand werden – Chancen und Risiken in
Zeiten eines aufkommenden Protektio-
nismus“ verkörpert einmal mehr die Phi-
losophie dieses „Gipfeltreffens“ der ost-
deutschen KMU: Anstatt Alarmismus eine
ungefilterte Fragestellung, die zentrale
Entwicklungen ohne Scheu und Rücksicht
benennt und den spezifischen Blick auf
ostdeutsche Grundbedingungen pflegt.
„Man ist noch weit von jeglicher Selbst-
überschätzung entfernt, wenn man als
Geschäftsführer oder Inhaberin darüber
nachdenkt, welche Register das eigene
Unternehmen ziehen muss, um unmittel-
bar oder auch nur mittelbar auf dem
Weltmarkt bestehen zu können. Die Ver-
flechtungen unserer Wirtschaft sind so
eng, dass solche Fragen, solche Anforde-
rungen eins zu eins in die Leitungen und
Belegschaften des Mittelstandes hinein-
wirken. Daher ist der Ostdeutsche Unter-
nehmertag eine große Chance, das kom-
plexe Thema gemeinsam regional ver-
wurzelt, aber global denkend und ent-
scheidend zur Debatte zu stellen und sich
gemeinsam handlungsleitende Erkennt-
nisse zu erarbeiten“, so der Sprecher der
Interessengemeinschaft der Unterneh-
merverbände Ostdeutschlands und Ber-
lin, Hartmut Bunsen.
Dies gelte insbesondere vor dem Hin-
tergrund, dass das Epochenthema Digi-
talisierung dabei selbstredend stets mit-
gedacht wird. Denn nur, wenn, wie beim
Unternehmertag, dieser zentrale Aspekt
zukünftig erfolgreichen Wirtschaftens das
Leitthema flankiere, gebe es den notwen-
digen praktischen Erkenntnismehrwert,
so Bunsen.
Das Format des Unternehmertages bie-
tet dafür eine optimale Matrix: Das Gruß-
wort des brandenburgischen Ministerprä-
sidenten bzw. die Keynote skizziert noch
einmal aktuell wie perspektivisch die poli-
tischen Rahmenbedingungen für hiesige
Unternehmen. Die nachfolgenden drei
prominent besetzen Foren arbeiten Ant-
worten auf unternehmenspraktische
Grundfragen aus: „Wachstumsmärkte –
Wo sind die größten Absatzchancen?“
lenkt den Blick buchstäblich auf unter-
nehmerisches Neuland. Die Frage nach
Spielraum und Budget für den Sprung auf
neue, internationale Märkte wird wäh-
rend des Forums „Wie kann der Mittel-
stand seine Auslandsaktivitäten finanzie-
ren?“ erörtert. Das dritte Panel ist beson-
ders für die interessant, die noch nicht si-
Dr. Steffen Kammradt, Tillmann Steger, Dr. Diet-
mar Woidke, Christian Hirte, Dr. Burkhardt Greiff
Steffen Heller mit Schülern einer Schülerfirma
­­7nuvo1/19
Aus dem Netzwerk
cher sind, ob ihr Unternehmen zwingend
international unterwegs sein muss. Im Fo-
rum „Die Unternehmen zwischen Binnen-
markt und Globalisierung – warum müs-
sen sich Unternehmen international auf-
stellen, um erfolgreich zu sein?“ tragen
Experten noch einmal wichtige Kriterien
für diesen Schritt zusammen.
Nach den Foren erwartet die Teilneh-
menden noch ein wirtschaftspolitisches
Streitgespräch und eine ebensolche
Grundsatzrede, beide hochkarätig be-
setzt. Wer Tendenzen, Trends und Grund-
haltungen zu wirtschaftspolitischen Rah-
menbedingungen aus erster Hand erhal-
ten möchte, kommt auch hier noch ein-
mal auf seine Kosten: Vor diesem fakten-
fordernden Publikum sind die Speaker in
aller Konkretheit gefordert und funktio-
nieren wie ein Seismograph zum Thema.
Der Schritt ins Ausland war indes schon
immer ein Prüfstein: China etwa ist das
konkreteste Beispiel. Von der verlänger-
ten Werkbank Europas bis zum Wett-
kampf auf Augenhöhe in der Gegenwart
– trotz aller Ambivalenzen ist das men-
schenreiche Riesenland über die Jahr-
zehnte vor allem eines: ein Absatzmarkt
mit noch vielen ungehobenen Potenzia-
len. Gleiches gilt für Indien. Und ein an-
Podiumsrunde
derer Kontinent sollte, so das Bonner Ins-
titut für Mittelstandsforschung (IfM), auch
nicht aus den Augen verloren werden: Ei-
ne neue Studie hat sich mit den Aktivitä-
ten kleiner und mittlerer Unternehmen in
Staaten südlich der Sahara beschäftigt –
und dies bewusst über die hemmenden
Grenzen der verbreiteten politischen In-
stabilität und noch mangelnder Infra-
struktur hinaus. Die Analyse sieht diese
Hürden – und erkennt doch Ansatzpunk-
te, warum immer häufiger vom „Hoff-
nungskontinent Afrika“ gesprochen wird.
So sei „beispielsweise inzwischen die In-
ternetnutzerrate fünf Mal so hoch wie
noch 2008 – was auch neue Vertriebska-
näle für die Exportunternehmen eröff-
net“. Abhängig von den Rahmenbedin-
gungen und auch der Frage, welche ge-
eigneten Importe und Gewinnpotenziale
die Länder der Subsahara böten, könnten
„aus dem Bevölkerungs- und Wirtschafts-
wachstum einiger Staaten zukünftig Po-
tenziale für die Außenwirtschaftsbezie-
hungen der deutschen Wirtschaft er-
wachsen“, so IfM-Expertin Prof. Dr. Frie-
derike Welter (Universität Siegen).
Afrika als neues China der Zukunft,
Feedback zu den eigenen unternehmeri-
schen Potenzialen auf internationalem
Parkett und intensiver Austausch von
Standpunkten – auch Fragen und Diskus-
sionen sind auf diesem Ostdeutschen Un-
ternehmertag im Zeichen der Internatio-
nalität keine Grenzen gesetzt. Das Pro-
gramm steht, die konkrete personelle
Besetzung der Foren und Speaker ist in
der heißen Phase. Anmeldungen für Teil-
nehmende sind selbstverständlich schon
möglich.
Und wer rechtzeitig klickt, kann von zeit-
lich gestaffelten Frühbuchungsrabatten
profitieren: www.ostdeutscher-unterneh-
mertag.de/anmeldung.
Dr. Thorsten Purps
Fachanwalt für Erbrecht
Martin Vogel
Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
Fachanwalt für Verwaltungsrecht
Dr. Marcus Flinder
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Mediator
Dr. Jochen Lindbach
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Wirtschaftsmediator
Mathias Matusch
Fachanwalt für Miet- und
Wohnungseigentumsrecht
Fachanwalt für Medizinrecht
Andreas Jurisch
Fachanwalt für Bau- und
Architektenrecht
Markus Thewes
Fachanwalt für Steuerrecht
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Kapitalmarktrecht
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­­­­8 nuvo1/19
Advertorial
Die gewerbliche Abfallentsorgung ist aufwendig – die STEP GmbH unterstützt Sie dabei.
Die STEP hält unterschiedliche Abfallbehälteroptionen für Ihren Gewerbeabfall bereit.
Verschärfte Gewerbeabfallverordnung:
So helfen die Fachleute
Wo gehobelt wird, da fallen Späne:
Tischlereien haben es mit ihrem holzigen
Gewerbeabfall vielleicht noch leichter.
Doch wo täglich unterschiedliche Stoffe,
Reste und Substanzen anfallen, wird die
Abfallfrage zum komplexen Dauerprob-
lem. Da reicht es nicht, nur das Gröbste
zu trennen.
Ein bisschen Trennung reicht nicht
Denn spätestens seit Jahresbeginn
reicht es für Unternehmen nicht mehr, nur
grob zu trennen.
Die Müllfrage wird zur „Büchse der Pan-
dora“: Denn zum 1. Januar sind zur erst
zwei Jahre jungen Gewerbeabfallverord-
nung (GewAbfV) weitere, schwer durch-
schaubare Verschärfungen hinzugekom-
men.
Wer da säumig ist, verbrennt schnell bis
zu 10.000 Euro Ordnungsgeld für seine
mangelhafte „Müllwirtschaft“.
Pflicht beginnt schon im Betrieb
Die sach- und fachgerechte Mülltren-
nung muss bereits im Unternehmen be-
ginnen. Schon da lauern Fallstricke: Denn
der Abfall ist nach Mengen und Sorten zu
erfassen – und darüber wird eine Art amt-
licher „Steckbrief“ verlangt. Spätestens
jetzt sollten Unternehmer selbst professi-
onell handeln und anderen Profis das
Feld überlassen: Den Fachleuten, für die
Tonnen, Abfallfraktionen und Formalien
tägliches Geschäft mit viel Praxis und Er-
fahrung bedeuten.
Profis das Feld überlassen
In Potsdam ist das die Stadtentsorgung
Potsdam (STEP). Denn die sammeln nicht
„nur“ den Müll ein – sie beraten bis ins
Detail. Die neue Abfallverordnung gehört
bei den „Orangen“ zum täglichen Ge-
schäft. Die STEP unterstützt dabei, die
neuen Vorgaben korrekt umzusetzen.
Dem Blick der Experten bei der Abfall-
analyse entgeht nichts. Sie erkennen, wo
eingespielte Erfassungsprozesse drin-
gend verändert werden müssen.
Beratung plus Analyse sind Problemlöser
Wer nicht umständlich externe Gutach-
ter beauftragen möchte, ist mit der STEP
gut beraten: Abfallbilanz und Getrennt-
haltungsquote werden auf Wunsch gleich
exakt mit ermittelt – und alles obendrein
behördenfest dokumentiert. Und weil nur
die Erkenntnis noch keine saubere Lö-
sung bringt, bietet die STEP auch ein in-
dividuell abgestimmtes Behältersystem
an.
Die Experten sind bereit – einfach anru-
fen unter 0331 661-7333 oder mailen an:
vertrieb@step-potsdam.de
Dr. Burkhardt Greiff, Geschäftsführer der
STEP GmbH
­­9nuvo1/19
Lausitz im Fokus
Es wird konkret: Zukunftsgestaltung in der Lausitz
Die ersten Umsetzungsprojekte werden im Rahmen der Regionalpartner-
schaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie mit der Wirt-
schaftsregion Lausitz GmbH im Bundesmodellvorhaben „Unternehmen
Revier“ auf den Weg gebracht.
Innovative Ladesäulen für die Elektro-
mobilität, schwimmende Rettungsplatt-
formen für das Lausitzer Seenland und als
Verkaufsschlager an Tourismusdestinatio-
nen, Leichtbaukonstruktionen mittels Fa-
serverbundstoffen, ein Mini-Terminal für
die Containerlogistik der Zukunft, was die
Anbindung an die Schiene vereinfacht –
mit einer Vielzahl innovativer Ideen
macht die Lausitz derzeit von sich reden.
Als im August vergangenen Jahres der
erste Projektaufruf innerhalb des Förder-
programms „Unternehmen Revier“ star-
tete, lagen innerhalb kürzester Zeit 31
Anträge zur Bewertung und Entschei-
dung bei der Wirtschaftsregion Lausitz
GmbH vor. Die intensive Vorbereitung
und rechtzeitige Beteiligung zahlreicher
Akteure zahlt sich nun aus.
Das Bundesmodellvorhaben richtet sich
an die vier Regionen, in denen der Aus-
stieg aus der Braunkohle nur noch eine
Frage der Zeit ist: Rheinisches Revier,
Helmstedter Revier, Mitteldeutsches Re-
vier und – last but not least – die Lausitz.
Viel Geld steht für den unvermeidlichen
Strukturwandel zur Verfügung. Milliar-
densummen will der Bund dafür bereit-
stellen. In der Lausitz wird darauf nicht
gewartet. Mit 3 Millionen Euro jährlich
wollen die Akteure der Wirtschaftsregion
Lausitz mit dem Bund Akzente setzen, um
einen erneuten Strukturbruch zu verhin-
dern. Angesichts einer starken regionalen
Ausrichtung auf die Kohlewirtschaft und
sonstigen sehr kleinteiligen Unterneh-
mensstrukturen ein hehres Ziel. Doch
Geld ist das eine. Entscheidend ist, dass
die Mittel in Projekte fließen, die tatsäch-
lich neue Wertschöpfungsketten etablie-
ren. „Es geht um Nachhaltigkeit“, sagt
Norman Müller, der seit 2017 für das „Re-
gionale Investitionskonzept (RIK) Lausitz“
verantwortlich ist und nun auch die Um-
setzung betreut. „Deshalb haben wir uns
auf einen stetigen Prozess eingestellt, um
Projekte und maßgebliche Initiativen auf
den Weg zu bringen, die eine nachhalti-
ge Entwicklungsperspektive bieten. Ei-
nen ‚Überschallknall‘ erwarten wir nicht.“
In der Bevölkerung allerdings ist diese
Hoffnung auf ein oder zwei Unterneh-
Elektroautos auf dem BTU-Campus im Rahmen der eTourEurope
Workshop zur E-Mobilität
>> Fortsetzung auf Seite 10
­­­­10 nuvo1/19
Lausitz im Fokus
UVBB engagiert für Wirtschaftsverkehrsnetzwerk Lausitz
Schwarzheide. Zu einer Konferenz zum
Thema Wirtschaftsverkehrsnetzwerk
West-Lausitz hatten der Lausitz-Beauf-
tragte des Ministerpräsidenten des Lan-
des Brandenburg und das Wirtschaftsver-
kehrsnetzwerk Lausitz am 16. Januar ein-
geladen. Daran nahmen UVBB-Vizepräsi-
dent Reinhard Schulze und Präsidiums-
mitglied Horst Böschow als engagierte
Lausitzvertreter teil. Besprochen wurden
Fragen der Entwicklung der West-Lausitz
zum Logistik- und Chemiezentrum, mit
den Wirtschaftsstandorten Schwarzheide,
Lauchhammer und Schipkau.
„Um Stärken und Chancen in der Lausitz
besser zu nutzen, muss die Entwicklung
der Region mit den Menschen und den
Unternehmern vor Ort gemeinsam ge-
dacht und geplant werden. Mit der heuti-
gen Standortkonferenz kommen wir die-
sem Anspruch nach“, so der Lausitz-Be-
auftragte Dr. Klaus Freytag. Er sprach die
107 Projekte umfassende Liste mit Maß-
nahmen der Landesregierung an, die in
Zusammenarbeit mit Sachsen und der
Lausitzrunde erarbei-
tet wurde.
Diese an die Kom-
mission „Wachstum,
Strukturwandel und
Beschäftigung“ ad-
ressierte Projektliste
enthält fünf Projekte
für die West-Lausitz.
Dazu gehören insbe-
sondere die Indus-
trie- und Gewerbe-
gebietsentwicklung
am Flugplatz
Schwarzheide/Schip-
kau, die Errichtung
eines KV-Großtermi-
nals in Schwarzheide
und das „Leistungs-
zentrum Westlausitz.
Marcus Tolle,
Hauptgeschäftsführer der IHK Cottbus,
begrüßt den Ansatz der Flächenerweite-
rung für Industrieansiedlungen: „Denn
nur wenn hierfür die Voraussetzungen ge-
geben sind, ist ein erfolgreicher Struktur-
wandel in der Lausitz möglich. Hier setzt
die Standortkonferenz ein wichtiges Sig-
nal.“
Während der Veranstaltung
>> Fortsetzung von Seite 9
mensansiedlungen, die über Nacht die
Kohleregion in eine moderne Boom-Re-
gion verwandeln, nie ganz verschwun-
den. Gern als Standort der Elektromobili-
tät oder der Digitalisierung. Doch auf
Wunder will sich bei der Wirtschaftsregi-
on Lausitz und in der Politik niemand ver-
lassen. Überhaupt entwickeln sich regio-
nale Wirtschaftsstrukturen in der Breite
heute nicht durch eine schnelle Großin-
vestition.
Jetzt schnell dank
konzeptioneller Vorarbeit
Die eigenen Stärken zu entwickeln und
damit möglichst weltmarktfähig zu wer-
den, darauf setzt die Wirtschaftsregion
Lausitz. Das Regionale Investitionskon-
zept Lausitz selbst ist das Ergebnis einer
längeren Vorarbeit, in der sich die Kom-
munen, Unternehmen, Wissenschaftler,
Politiker, Verbände, aber auch Bürger
eingebracht haben.
Der bereits 2012 begonnene „Zukunfts-
dialog Lausitz“ ist ebenso eingeflossen
wie durchgeführte Workshops im Beteili-
gungsprozess. Als das Konzept Ende
2017 beim Bundeswirtschaftsministerium
eingereicht wurde, ließ die Bestätigung
nicht lange auf sich warten. Gleich da-
rauf begann die administrative Vorberei-
tung, um Ideen in konkrete Projekte mün-
den zu lassen.
Erneut konnte die Lausitz ein Zeichen
setzen: Als erstes der vier Braunkohlere-
viere startete sie Anfang August vorigen
Jahres den ersten Projektaufruf für kon-
krete Umsetzungsvorhaben mit folgen-
den Schwerpunkten:
• 	Neue Arbeits-, Technologie- und Kom-
petenzfelder: Wachstumspfade der
Lausitz,
• Smart Region: Vernetzte Strategie für
die Lausitz der Zukunft,
• 	Kompetenzausbau: Wissens- und
Technologietransfer,
• 	Wohnen, Arbeiten und Qualifizierung:
Lernende Lausitz – strategische Beglei-
tung des Strukturwandels.
Bis zum 24. August 2018 konnten inno-
vative und modellhafte Ansätze und Pro-
jekte eingereicht werden. 31 Projektskiz-
zen folgten den fünf thematischen Aufru-
fen. Die meisten betreffen die Themen
Recycling & Kreislaufwirtschaft, Industrie-
& Kraftwerksstandorte, Eisenbahn- &
Fahrzeugtechnik, Schwimmende Archi-
tektur und Elektromobilität – der industri-
elle Fokus der Lausitz spiegelt sich unver-
kennbar wider. Seit dem Start steht an
keinem Tag das Telefon in der Wirt-
schaftsregion Lausitz GmbH still: Regio-
nale Akteure bringen Termine für die Prä-
sentation neuer Projektideen ins Ge-
spräch.
Zweiter Projektaufruf läuft
Aktuell startete die Wirtschaftsregion
Lausitz den zweiten Projektaufruf. Er wid-
met sich den Themen:
-	 Produktentwicklung/ Geschäftsfeld-
erweiterung,
-	 Mobilität und Verkehr,
-	 Umsetzungsmaßnahmen im Bereich
Bioenergie,
-	Fachkräftesicherung.
Bis zum 8. März 2019 können Projekt-
skizzen beim Abwicklungspartner Spree-
Neiße eingereicht werden.
Auf der Website www.wirtschaftsregion-
lausitz.de erhalten Sie aktuelle Informa-
tionen hierzu und die notwendigen An-
tragsdokumente zum Download.
­­11nuvo1/19
Lausitz im Fokus
Maßanzüge für alte Abwasserschächte
Marode Abwasserschächte werden un-
terirdisch aufgepeppt: Die Lausitzer Klär-
technik GmbH (LKT) und der Fachbereich
Leichtbau an der Brandenburgischen
Technischen Universität Cottbus-Senften-
berg (BTU) mit dem Team um Prof. Seid-
litz haben dafür ein Verfahren entwickelt.
Ende des vergangenen Jahres wurde das
neuartige Flex-Reha-Verfahren erfolg-
reich in der Praxis getestet. Es zeigt eine
innovative Möglichkeit, Beton-
pumpschächte von Abwasseranlagen ef-
fektiv zu sanieren.
Ein 3D-Scanner ermittelt die exakten
Maße des Schachtes, danach wird ein
passgenauer Textilanzug aus flexiblem
Kunstglasfasergewebe hergestellt. Mit ei-
nem speziell entwickelten Druckballon
wird dieser an die Schachtwand gedrückt.
Anders als das gängige Sanieren mit
Mörtelputz kann das Flex-Reha-Verfahren
zu jeder Jahreszeit angewendet werden.
Dabei sinken die Kosten auf ein Drittel,
die Arbeitszeit reduziert sich um die Hälf-
te. Norman Müller, Leiter Technologie-
und Projektmanagement der Wirtschafts-
region Lausitz GmbH, freut sich über sol-
che unternehmensnahen Ansätze in der
Region: „Im Rahmen des Bundesmodell-
vorhabens Unternehmen Revier werden
wir prüfen, inwiefern wir das neue Verfah-
ren weiter vorwärtstreiben können. Vor-
stellbar ist die Unterstützung einer mögli-
chen Patentanmeldung.“
Angesichts von deutschlandweit rund
1,3 Millionen sanierungsbedürftigen
Schächten sieht LKT-Geschäftsführer Mi-
chael Müller einen „riesigen Markt, den
wir für uns nutzen wollen“. Zudem könne
bis hin zu Biogasanlagen alles, was einen
Betonkörper hat, auf diese Weise saniert
werden. Potenzielle Kooperationspartner
haben bereits Interesse für ein Gemein-
schaftsprojekt mit BTU und LKT gemel-
det. „Prof. Seidlitz mit seinem Fachgebiet
Leichtbau mit strukturierten Werkstoffen
zeigt sich in vielen Themen als Ideen-
schmiede für innovative Zukunftsprojekte
der Lausitz“, unterstreicht Norman Mül-
ler. Bereits im ersten Aufruf der Wirt-
schaftsregion Lausitz im Bundesmodell-
vorhaben konnte ein Projekt des Fachge-
biets zusammen mit der Forster System-
Montage-Technik GmbH befördert wer-
den. Ein neuartiges Beschichtungsverfah-
ren für brandsichere Kunststoffkompo-
nenten im Schienenfahrzeugbau ver-
spricht eine leichtere, umweltfreundliche
und kostengünstigere Herstellung für
Verkleidungssysteme.
Schachtinfusion beschichtet
Die Gründer von edrøm
Energieversorgung autark und abseits des Stromnetzes
Wo kein Stromnetz verfügbar ist, bietet
das Startup edøm eine Alternative: den
edrøm Generator. Mit ihm können Strom-
und Wärmeversor-
gung von Wohn-
mobilen, Wohnwa-
gen oder Yachten
ermöglicht werden.
Aber auch an indus-
trielle Anwendun-
gen denken die
Gründer – für Be-
leuchtungen, Bau-
stellenversorgung,
Verkehrsleitsyste-
me und vieles mehr.
Das Startup ge-
wann den zweiten
Preis des Business-
planwettbewerbes
Lausitzer Existenz-
gründer (LEX) Ende
2018. Eine Förderung aus dem EXIST-
Programm ermöglicht dem Team, das
Produkt weiter zu entwickeln und an die
Kundenbedürfnisse anzupassen. 2019
soll es für Freizeitnutzer auf den Markt
gebracht werden. Für die Anschlussfinan-
zierung sind die Gründer auf der Suche
nach Investoren. Über das Bundesmo-
dellvorhaben sieht die Wirtschaftsregion
Lausitz GmbH gute Möglichkeiten für die
praktische Umsetzung dieser innovativen
Geschäftsidee.
Die Gründer hinter edrøm sind German
Linz, Ivo Gebhardt und Jeronimo Landau-
er, alle drei Absolventen der Brandenbur-
gischen Technischen Universität Cottbus-
Senftenberg (BTU) im Maschinenbau
bzw. Wirtschaftsingenieurwesen. Ihr inno-
vativer Stromerzeuger basiert anders als
Generatoren mit Diesel- oder Benzinmo-
tor auf dem Stirling Kreisprozess. Diese
Technologie ist über 200 Jahre alt: Der
Schotte Robert Stirling wollte Anfang des
19. Jahrhunderts mit seiner Erfindung die
Dampfmaschinen ersetzen, deren Betrieb
durch explodierende Druckkessel riskant
war. Der Clou: Der Stirlingmotor wird von
außen beheizt. Das ermöglicht den Ein-
satz unterschiedlicher Brennstoffe und
macht die Stromerzeugung gegenüber
klassischen Generatoren sauber und lei-
se.
Der edrøm Generator kann sowohl gas-
förmige Brennstoffe wie Campinggas als
auch flüssige Brennstoffe wie Diesel oder
Benzin verbrennen. Auch Bioethanol,
Biodiesel und Biogas lassen sich ohne
Umrüstaufwand in CO2-neutralen Strom
wandeln. Diese „any-fuel“ genannte Fä-
higkeit ist für Wohnmobil-Besitzer sehr
interessant. Neben dem Direktvertrieb
über Hersteller von Wohnmobilen und
Caravans soll das Gerät für Nachrüster
auch im Onlineshop vertrieben werden
unter www.edrom.de.
­­­­12 nuvo1/19
Lausitz im Fokus
Wirtschaftsregion Lausitz GmbH
Die Struktur- und Regionalentwicklungsgesellschaft versteht sich als Plattform und Interessenvertretung der Lausitz beim Struk-
turwandel in Südbrandenburg und Ostsachsen. Gesellschafter sind die Landkreise Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-
Elster, Dahme-Spreewald und die Stadt Cottbus sowie der Landkreis Görlitz. Der Landkreis Bautzen will ebenfalls eintreten.
Standorte
Geschäftsstelle Cottbus
Spremberger Turm
Am Turm 14
03046 Cottbus
Tel.: 0355 28 89 04 02
Büro Land Brandenburg
Villa Martini
Große Weinmeisterstr. 2
14469 Potsdam
Projektbüro „Zukunftswerkstatt Lausitz“
Technologie- und Gewerbepark
Heideweg 2
02953 Bad Muskau
Büro Freistaat Sachsen
Kurländer Palais
Tzschirnerplatz 3-5
01067 Dresden
Große Chance für kleine und mittelständische Unternehmen
Interview mit Norman Müller von der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH
Anlässlich des zweiten unternehmensna-
hen Projektaufrufes im Bundesmodellvor-
haben Unternehmen Revier sprach NU-
VO mit Norman Müller, stellvertretender
Geschäftsführer der Wirtschaftsregion
Lausitz GmbH und Leiter des Geschäfts-
bereiches Technologie- und Projektma-
nagement.
Sind Sie zufrieden mit der Resonanz auf
die ersten Projektaufrufe im vergange-
nen Jahr?
Sehr! Auch wenn die Ideen und Projekt-
skizzen sehr unterschiedlich in der inhalt-
lichen Tiefe waren, stehen einige Vorha-
ben idealtypisch für das, was wir mit dem
Regionalen Investitionskonzept (RIK) Lau-
sitz, der Grundlage des Bundesmodell-
vorhabens, im Blick hatten.
Wofür ist das?
Wir fokussieren auf die Umsetzung von
Maßnahmen wie Geschäftsfelderweite-
rung, Produktentwicklung, Modellprojek-
te der Regionalentwicklung und sind
eben nicht nur eine Ideenschmiede.
Wer sind die hauptsächlichen Initiatoren?
Die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH hat
das Bundesmodellvorhaben für die Lau-
sitz mit der Erstellung des Regionalen In-
vestitionskonzepts mit entsprechenden
Beteiligungsprozessen erarbeitet. Zu-
sammen mit der Richtlinie „Unternehmen
Revier“ des Bundeswirtschaftsministeri-
ums ist dies die Grundlage für die Durch-
führung. Als Regionalpartner des Bundes
haben wir das Projektmanagement über-
nommen und arbeiten Hand in Hand mit
dem Landkreis Spree-Neiße, welcher für
die administrativ-finanztechnische Um-
setzung der Förderung zuständig ist.
Wie können Hemmschwellen für kleine
und mittelständische Unternehmen ge-
senkt werden, die oft negative Erfahrun-
gen mit dem formalen Aufwand für För-
dermittel haben?
Zunächst ist festzuhalten: Das Pro-
gramm ist für kleine und mittelständische
Unternehmen eine große Chance. Der
niederschwellige Zugang und der Zu-
schuss in Höhe von maximal 200.000 €
kann ein großer Impuls sein. Die Förde-
rung ist einmalig in ihrer Ausgestaltung
und umfasst sowohl investive als auch
nicht investive Einzelprojekte, die von
den Personalkosten bis hin zur Anmel-
dung von Schutzrechten alle projektbezo-
genen Ausgaben einbezieht. Ein Verwen-
dungsnachweis ist aber auch hier zu er-
bringen. Vorteilhaft ist die regionale Ge-
staltung. Es gibt eine Nähe zwischen Pro-
jekteinreicher und uns auf der Seite der
Bewilligung der Förderung.
Wo finden Interessenten Rat und Hilfe
bei der Ausarbeitung ihrer Projektideen?
Die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH be-
rät potenzielle Projekteinreicher. Die
Qualifizierung von Projektansätzen ist da-
bei ein wesentlicher Ansatz. Wir lassen
keine Projektidee einfach fallen. Eine Ein-
beziehung weiterer Kompetenzen und
die Unterstützung bei der Ausfinanzie-
rung des Projektes sind häufig der Schlüs-
sel für eine erfolgreiche Realisierung.
Dies ist eine Kernkompetenz der Gesell-
schaft. Wir kooperieren auch mit den Lan-
desförderbanken und -wirtschaftsförde-
rungen, um gegebenenfalls Landesförde-
rungen mit zu nutzen.
Welche Schwerpunkte setzen Sie?
Eine Präferenz hat für uns die vom energie-
wendebedingten Strukturwandel besonders
betroffene Kernregion. Aktive Tagebaue
und Kraftwerksparks zeigen an, dass hier
künftig vor allem etwas in der Wertschöp-
fung kompensiert werden muss. Gestärkt
werden soll ganz klar der Wissens- und Tech-
nologietransfer aus den Wissenschaftsein-
richtungen in die regionale Wirtschaft. Unse-
re Projektaufrufe geben bereits einen inhalt-
lichen Rahmen vor, der für uns das steuern-
de Element ist. Wichtig ist die enge Verbin-
dung zu regionalen Akteuren, denn beson-
ders über die persönliche Ansprache und
gemeinsame Gespräche werden die Projek-
te mit Bedeutung für die Strukturentwick-
lung auf den Weg gebracht. Die Nachfrage
zum Programm stimmt mich optimistisch.
Norman Müller, stellvertretender Geschäfts-
führer der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH
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­­­­14 nuvo1/19
Vor Ort
Es funktioniert mit guter Unterstützung
Marvin Gladrow pendelt zwischen Fußballplatz, Schule und Job
Was kommt nach einer Pro-
fikarriere im Sport? Für Mar-
vin Gladrow steht es inzwi-
schen fest: Eine Laufbahn
bei der Versicherung. Dafür
arbeitet der 28-Jährige jetzt
parallel an seinem Berufs-
abschluss. Seit zwei Jahren
sitzt er an drei bis vier Tagen
im Monat auf der Schul-
bank. Die schriftliche Prü-
fung zum Versicherungs-
fachmann bei der IHK ist
schon geschafft, auf die
mündliche bereitet er sich
gerade vor.
Sport, Schule und Beruf,
da heißt es gut organisiert
zu sein. Und es funktioniert
nur mit Selbstdisziplin und
guter Unterstützung.
In der Potsdamer LVM-
Agentur bei Udo Brüning
fühlt sich Marvin Gladrow
da gut aufgehoben. Der
Chef steht voll und ganz
hinter ihm. „Profifußballer
haben es nicht leicht, einen
Ausbildungsplatz zu fin-
den“, erzählt der Sportler.
Das liegt an den Trainingszeiten. Marvin
Gladrow ist Torwart beim SV Babelsberg
03. Die Spieler bei dem Regionalligisten
trainieren fünfmal in der Woche am Nach-
mittag und zusätzlich noch zweimal am
Vormittag.
Marvin Gladrow ist mit dem Fußball
groß geworden. Er wuchs an der Küste
auf, spielte bei der Jugend in Greifswald
und in der Jugend-Landesauswahl von
Mecklenburg-Vorpommern, wo
er Teamgefährte von Toni
Kroos war. „Wir wussten
schon damals, das wird
mal ein ganz Großer“, er-
innert sich Gladrow.
Auch für ihn ging es
auf der Karriereleiter
weiter. Er besuchte die
Sportschule in Cottbus,
spielte im Nachwuchs und
schließlich drei Jahre in der
Zweitligamannschaft von Ener-
gie Cottbus. 2013 wechselte Gladrow
nach Babelsberg. Hier hat er Wurzeln ge-
schlagen und sagt: „Ich könnte mir vor-
stellen, auf Dauer zu bleiben. Potsdam ist
meine Wahlheimat geworden.“ Dazu hat
auch seine Freundin beigetragen, die
waschechte Potsdamerin ist. „Sie ist ge-
nauso fußballverrückt wie ich. Das Ver-
ständnis und die Unterstützung durch die
Partnerin ist sehr wichtig“, sagt der Wahl-
potsdamer.
Nachgefragt
Herr Brüning, Sie werben für Ihre Agen-
tur „Partner des Sports“. Ist das ein offi-
zieller Titel?
Udo Brüning (lacht): Nein, das
ist mein Anspruch. Wir spon-
sern in unserer Region 14
Sportvereine, die in den un-
terschiedlichsten Klassen
aktiv sind. Ich arbeite in
Fördervereinen mit. So hat
sich ein Vertrauensverhältnis
entwickelt. Wer gute Erfah-
rungen gemacht hat, empfiehlt
mich weiter. Dadurch sind viele
Sportler bei mir versichert.
Was unterscheidet Sie von anderen An-
bietern?
Wir sind dort, wo unsere Kunden sind,
auf den Sportplätzen. Die Leute kennen
uns und sprechen mit uns völlig unbüro-
kratisch und ohne Termin. Und wer doch
ins Büro kommt, fühlt sich hier gleich gut
aufgehoben.
An der Wand hängen Autogrammpost-
karten von Sportlern, die bei uns versi-
chert sind. Aktive Sportler haben wenig
Zeit. Wir nehmen ihnen Arbeit ab durch
gute Beratung vor Ort oder zum Beispiel
durch unseren Zulassungsdienst für Kfz.
Was bedeutet es für Sie als Arbeitge-
ber, einen Profifußballer unter Vertrag zu
haben?
Marvin hat zwei Arbeitsverträge. Seinen
ersten beim SV Babelsberg und seinen
zweiten bei mir in der Versicherungsagen-
tur. Das heißt: Sport hat absoluten Vorrang,
aber zur Zeit geht auch die Ausbildung vor.
Als „Partner des Sports“ bestärke ich Mar-
vin in seinen sportlichen und beruflichen
Zielen. Natürlich ist ein bekanntes Gesicht
auch ein Türöffner. Marvin ist seit 2013 bei
Babelsberg 03 unter Vertrag. Er ist damit
der dienstälteste Spieler im Verein, das hilft
ihm, mit Kunden ins Gespräch zu kommen.
Versicherungsagenturinhaber Udo Brüning (links) und Torwart Marvin Gladrow
Sport,
Schule und
Beruf, da heißt es
gut organisiert
zu sein. Und es
funktioniert nur mit
Selbstdisziplin und
guter Unterstüt-
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­­­­16 nuvo1/19
Aus dem Netzwerk
Digitalisierung im stationären Sektor
Perspektiven bei Kooperationen mit der Industrie
Die Netzwerkreihe „Gesundheitswirt-
schaft Brandenburg – HCB+“ des Innova-
tionsforum Ost e.V. findet seit 2016 in Ko-
operation mit der Investitionsbank des
Landes Brandenburg (ILB) sowie der Wirt-
schaftsförderung Land Brandenburg
GmbH (WFBB) und dem Cluster Gesund-
heitswirtschaft Berlin-Brandenburg
HealthCapital statt. Sie wurde am 11. De-
zember 2018 zum Thema „Digitalisie-
rungsprojekte im stationären Sektor –
Rahmenbedingungen und Perspektiven
bei Kooperationen mit Industriebetrie-
ben“ vor einem exklusiven Teilnehmer-
kreis unter reger Anteilnahme fortgesetzt.
Nach einem Grußwort des Sprechers
der Geschäftsführung der WFBB, Dr. Stef-
fen Kammradt, stellte Anja Walter, Pro-
jektmanagerin im Team
WFBB Fachkräfte &
Qualifizierung, die Stu-
die „Digitalisierung
und Arbeit 4.0 im Ge-
sundheitswesen“ vor.
Gegenstand der Studie
sind der aktuelle Digita-
lisierungsstand sowie
künftige Beschäfti-
gungseffekte und Qua-
lifikations- und Kompe-
tenzbedarfe.
Michael Zaske, Refe-
ratsleiter Gesundheitli-
che Versorgung, Ge-
sundheitswirtschaft,
Krankenhäuser, Rehabilitation des MAS-
GF, berichtete über neue Entwicklungen
auf Bundes- und Landesebene zur Unter-
stützung von Digitalisierungsvorhaben in
der gesundheitlichen Versorgung, insbe-
sondere über die Struktur- und Innovati-
onsfonds des Landes Brandenburg.
Galten die ersten beiden Vorträge den
Strukturveränderungen der Arbeitswelt,
so befasste sich der zweite Teil der Veran-
staltung mit Anwendungen digitaler
Technologien im Gesundheitswesen. Ste-
fan Georgy, Chief Digital Officer, Klinikum
Ernst von Bergmann gGmbH, zeigte
Chancen und Herausforderungen der Di-
gitalisierung im Ernst von Bergmann Kli-
nikum auf, während Dr. Ralf Scholz, Ge-
schäftsführer, BInovis GmbH, in seinem
Vortrag „Krankenhaus 4.0 – Steuern statt
improvisieren!“ Lösungsansätze zur digi-
tal integrierten Steuerung der Patienten-,
Personal-und Materiallogistik vorstellte.
Die 8. HCB+-Veranstaltung am 26. März
wird sich mit dem Thema „Verbundpro-
jekte im Gesundheitswesen“ befassen.
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Dr. Steffen Kammradt im Gespräch.
­­17nuvo1/19
Advertorial
So finden KMUs schneller passende Mitarbeiter
Das Potenzial von Bewerbungs-Videos und Mobile Recruiting nutzen
Die Personalsuche wird für
KMUs immer kostspieliger,
schon weil sich derzeit wenig
Fische im Bewerberpool tum-
meln. Dazu kommt: Falsche
oder nicht ideale Personalent-
scheidungen sind in einem
Drittel der Fälle harte HR-Rea-
lität und verteuern den Pro-
zess nochmal enorm (Bierwirth
& Nagengast, 2005). Um Kos-
ten zu sparen und Personal-
entscheidungen treffsicherer
und effizienter zu gestalten,
gibt es einen bunten Blumen-
strauß an Tipps, Tricks und
Produkten. Zwei besonders ef-
fiziente Tools: Bewerbungs-Vi-
deos und die Einbindung von
Mobile Recruiting.
Bewerbungs-Videos schaffen
einen authentischen Eindruck
schon vor dem Vorstellungs-
gespräch
Bewerbungs-Videos haben zwei große
Vorteile: Sie machen den HR-Entschei-
dungsprozess im Unternehmen sowohl
schneller als auch treffsicherer. Mit einem
aussagekräftigen Video kann man sich als
Personalverantwortlicher oder Entschei-
der im Unternehmen schneller ein umfas-
senderes Bild eines Kandidaten machen,
als das nur mit den Informationen aus ei-
nem Anschreiben oder Lebenslauf mög-
lich ist.
Dabei kann das Video das Anschreiben
ohne den Verlust von Informationen er-
setzen – oder die Bewerber beantworten
in den Videos sogar kleine Fragen oder
lösen Aufgaben. Das erhöht die direkte
Vergleichbarkeit der Kandidaten für Per-
sonaler enorm.
So können Bewerber, die zwar auf dem
Papier einen guten Eindruck machen, im
Auftreten aber nicht überzeugen, schon
vor dem Vorstellungsgespräch ausge-
schlossen werden.
Das spart Kosten. Zusätzlich kommen
Kandidaten mit formal
nicht optimalen Vor-
aussetzungen, aber
dafür passenden Auf-
treten im Video, leich-
ter in die engere Aus-
wahl.
Denn, dass Kandi-
daten auch auf der
persönlichen Ebene
und bei den Wertvor-
stellungen zum Un-
ternehmen passen, ist
für die Mitarbeiter-
bindung von großer
Bedeutung. Das spart
sowohl kurz- als auch
langfristig Ressour-
cen.
Mit Mobile Recruiting dem Wettbewerb
voraus
Unternehmen, die Mobile Recruiting er-
möglichen, haben schon heute handfeste
Vorteile gegenüber der Konkurrenz: Laut
der Studienreihe „Recruiting Trends
2018“ verdoppelte sich die Zahl der Kan-
didaten, die unterwegs nach Stellen su-
chen, von 2014 bis 2018 auf über 40 Pro-
zent. Dagegen hat fast schon jeder Zwei-
te einmal eine Bewerbung per Mobilge-
rät abgebrochen. Das zeigt den großen
Spielraum, den Unternehmen ausschöp-
fen können. Um den technischen Auf-
wand zu minimieren und DSGVO-Com-
pliance sicherzustellen, bietet es sich an,
die Lösungen und Apps spezialisierter
Anbieter zu nutzen.
Mobile Recruiting speziell für
den Mittelstand
Schalten Unternehmen Stellenanzeigen
zum Beispiel auf Yourfirm.de, können sich
Bewerber auch mobil darauf bewerben.
Sowohl per Anschreiben übers Handy, als
auch per Handy-Bewerbungsvideo. So
bieten Unternehmen über Yourfirm.de
Bewerbern alle Möglichkeiten einer mo-
bilen Bewerbung und finden selbst
schneller passende Mitarbeiter.Konstantin Janusch, Geschäftsführer Yourfirm GmbH
Mobiles Recruiting gewinnt stark an Bedeutung bei der Suche nach passenden Bewerbern.
­­­­18 nuvo1/19
Aus dem Netzwerk
NUVO - Netzwerk Unternehmerverbände Ostdeutschlands – Wir. Unternehmen. Zukunft.
• Ausgabe 1/2019 • Herausgeber: TIMELINE UG • V.i.S.d.P: comprend GmbH • Geschäftsführer: Michael Schulze • Dennis-Gabor-Straße 2, 14469 Pots-
dam • Tel. +49(0)331 58115800 • info@comprend.de • www.comprend.de • Redaktion: Michael Schulze • Autoren: Thilo Boss, Dr. Ulrich Conrad, Sven
Rosig • Titel, Layout & Grafik: rotschwarz design, Christoph Freytag • Anzeigen: Michael Schulze • Titelfoto: pixabay • Fotorechte: Nico Danneberg (S. 3,
unten), SUPERillu (S. 4, 5), UVBB (S. 6, 7), Karoline Wolf (S. 8, Dr. Greiff), STEP – Quabbe & Tessmann (S. 8), Bolko Bouché (S. 9), Andreas Franke (S. 9, 12),
Wirtschaftsregion Lausitz GmbH (9, 10, 11 und 12), UVBB (S. 10), WFBB/David Marschalsky (S. 16), Yourfirm GmbH (S. 17), Claudia Heinstein/Blitzsaloon (S.
18), Michał Abkowicz Szczecinbiznes.pl (S. 20), UVBB (S. 21), Pressebilder Securitas (S. 22, oben), Foto Start-up Martin Chomek (S. 22, unten). • Weitere
Fotos wurden zur Verfügung gestellt von Sponsoren, Partnern, pixabay • Weitere Fotos wurden zur Verfügung gestellt von Sponsoren, Partnern, pixabay •
Druck: city repro GmbH Cottbus • Redaktionsschluss: 15. Februar 2019 • NUVO erscheint sechsmal im Jahr, die Mitglieder des UVBB erhalten NUVO im
Rahmen ihrer Mitgliedschaft • Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Kopien nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des V.i.S.d.P. • Namentlich
gekennzeichnete Beiträge müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte und Fotos über-
nehmen wir keine Haftung • ISSN 2625-3356
HDI Global SE begrüßte Unternehmer aus der
Region Berlin und Brandenburg
Unternehmer des regionalen Mittel-
stands trafen sich am 10. Januar zum
Neujahrsempfang der HDI Global SE. Es
war ein informativer und unterhaltsamer
Abend. Zu Beginn begrüßte Vorstands-
mitglied Frank Harting die Teilnehmer
und skizzierte die künftigen Anforderun-
gen in der Industrieversicherung. Einblic-
ke ganz anderer Art eröffneten die ihm
folgenden Referenten. Gleichzeitig nutz-
ten die Unternehmensverantwortlichen
aus Berlin und Brandenburg die sich viel-
fach bietenden Gelegenheiten für per-
sönliche Gespräche.
Wie wird man gesund alt und bleibt ak-
tiv? In der anschließenden Talkrunde ver-
riet Gojko Mitić mit Blick auf sein Leben
als Schauspieler, wie es gehen kann. Der
78-Jährige übernahm kleine Engage-
ments bis hin zu Hauptrollen. Populär
wurde er durch seine Darstellung histori-
scher und fiktiver Indianerpersönlichkei-
ten. Bereits in den sechziger Jahren be-
gann Mitić als Stuntman in italienischen
und britischen Filmen. Beindruckt zeigten
sich viele Teilnehmer, als sie anhand von
Filmausschnitten quasi hautnah erlebten,
wie der Deutsch-Serbe Stunts ohne Dou-
ble ausgeführt hatte.
Anschließend nahm Dr. Franziska Frank
die Unternehmer mit auf eine unterhalt-
same Reise in die Art und Weise, wie wir
denken. Hiervon handelt das demnächst
erscheinende Buch der zertifizierten
Achtsamkeitstrainerin und Programmdi-
rektorin an der ESMT Hochschule Berlin.
Mit Blick auf die Herausforderungen in
der Industrieversicherung machte Frank
Harting klar: Es gilt, neue Lösungen für
Softwarehersteller und neue Geschäfts-
modelle in Form von Versicherungspro-
dukten zu entwickeln und anzubieten.
HDI Global SE ist im Industrieversiche-
rungsgeschäft in über 150 Ländern tätig.
Seit Gründung im Jahr 1903 wandelte
sich das Unternehmen HDI vom reinen
Haftpflichtversicherer für die deutsche In-
dustrie zum internationalen Versiche-
rungskonzern.
Anfang 2020 wird HDI Global SE diese
gelungene Tradition des Neujahrsemp-
fangs fortsetzen. Wir freuen uns darauf
und wünschen allen Unternehmern bis
dahin eine stabile und kontinuierliche ge-
schäftliche Entwicklung.
Heiko Waber, Leiter der Niederlassung für Mit-
teldeutschland, bei der Eröffnung.
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­­­­20 nuvo1/19
Aktuelles
Die Hakenterrasse in Stettin.
Konferenz in Stettin.
Der Hafen von Stettin.
Die Metropolregion Stettin im Blick
Im Jahr 2012 beschlossen die für die
Raumordnung zuständigen Stellen der
Länder Berlin, Brandenburg und Meck-
lenburg-Vorpommern sowie des Raum-
planungsbüros der Wojewodschaft West-
pommern mit der Stadt Stettin die Erar-
beitung eines gemeinsamen Entwick-
lungskonzeptes für die grenzüberschrei-
tende Metropolregion Stettin.
In 2015 veröffentlicht, wurden dort zu
verschiedenen Handlungsfeldern Ziel-
stellungen und konkrete Projektvorschlä-
ge entwickelt. Dabei geht es um die Ge-
staltung des demografischen Wandels,
die Anbindung an Berlin, ebenso wie die
Einbindung in europäische Verkehrsnet-
ze, die Entwicklung des gemeinsamen
Wirtschaftsraumes und innovative Lösun-
gen zur Sicherung der Daseinsvorsorge.
Wettbewerbsvorteile der Metropolregion
Stettin sehen die Akteure aufgrund der
geographischen Nähe zu Skandinavien,
der Seehafenstandorte, für den Touris-
mus, insbesondere des Wassertourismus
und durch Zweisprachigkeit.
Das Entwicklungskonzept ist Teil des
2018 von der Deutsch-Polnischen Regie-
rungskommission für regionale und
grenznahe Zusammenarbeit beschlosse-
nen „Gemeinsamen Zukunftskonzepts für
den deutschpolnischen Verflechtungs-
raum, Vision 2030“. Dazu gehören räum-
lich die westpolnischen Wojewodschaf-
ten Westpommern, Lebuser Land, Groß-
polen und Niederschlesien sowie die
Länder Mecklenburg-Vorpommern, Bran-
denburg, Berlin und Sachsen.
Die enge wirtschaftliche Kooperation
auf Basis konkreter Projekte soll dabei ei-
ne wichtige Säule sein mit dem Ziel, die
besonderen Potentiale für Wachstum und
Innovation zu heben und die europäische
Integration zu stärken. Zur Erhöhung der
Wettbewerbsfähigkeit der Region auf na-
tionaler und internationaler Ebene ist es
für die ländlichen Regionen im Nordos-
ten der Bundesrepublik Deutschland un-
erlässlich, die Strahlkraft der Metropole
Stettin zu nutzen. Eine abgestimmte Flä-
chennutzung und ein gemeinsames Ver-
kehrskonzept können die wirtschaftliche
Dynamik fördern und weitere Synergieef-
fekte entfalten.
„Auch auf deutscher Seite ist ein Metro-
polenverband erforderlich“, ist Silvio
Moritz, Geschäftsführer der ICU Investor
Center Uckermark, überzeugt. Dies
machte er kürzlich auf der Veranstaltung
der „Tage der deutsch-polnischen Zu-
sammenarbeit in Stettin“ deutlich. Dort
gab es eine angeregte Debatte über die
Formen der Zusammenarbeit bei der
grenzüberschreitenden Entwicklung des
Großraums Stettin. Silvio Moritz unter-
strich auf einer Podiumsdiskussion: „Als
Metropolregion von Stettin, einschließ-
lich der Landkreise auf deutscher und
polnischer Seite, haben wir über eine Mil-
lion Einwohner, Universitäten, einen Ha-
fen, eine große Raffinerie, eine Papierfab-
rik, eine Oper, Philharmonie und große
Theater usw. All dies kann zu einem star-
ken Geschäftsmodell verbunden werden.
Wenn dazu die verbindende Infrastruktur
ausgebaut wird, wie z.B. der zweigleisige
Ausbau auf der gesamten Strecke Berlin-
Stettin oder neue Oderbrücken, um
Straße und Schiene miteinander zu ver-
binden, ist eine Grundlage für die zukünf-
tige Entwicklung gelegt. Hierbei müssen
wir mit einer Stimme sprechen, und dies
ist in einer einheitlichen Metropolregion
einfacher, als getrennt zu agieren.“
Während der Diskussion wurden auch
Fragen zu konkreten Aktionen gestellt,
die nach Ansicht der Teilnehmer höchste
Priorität für die Verbesserung der Zusam-
menarbeit in der Region haben. Sie sig-
nalisierten die Notwendigkeit, den Nach-
barn besser kennenzulernen und forder-
ten die anwesenden Medienvertreter auf,
die Anerkennung von Berufsqualifikatio-
nen und die Entwicklung des öffentlichen
Verkehrs im grenzüberschreitenden Ge-
biet zu begleiten.
Am Ende dieser Überlegungen steht
die Frage, was dazu beitragen könnte,
gegenseitige Beziehungen in der Praxis
aufzubauen und in Geschäftsvorteile zum
gegenseitigen Vorteil umzusetzen? Silvio
Moritz hat keinen Zweifel: Auf der polni-
schen Seite gibt es den Verband der Met-
ropolregion Stettin. Auf der deutschen
Seite gibt es eine vergleichbare Organi-
sation nicht. Er ist sicher, dass es die
Pflicht der Landesverwaltungen in Meck-
lenburg-Vorpommern und in Branden-
burg ist, ein ähnliches Gremium zu schaf-
fen, das gemeinsame Vorhaben ermög-
licht und mit einer Stimme für die Wirt-
schaft und die gesamte Region spricht.
­­21nuvo1/19
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Haftpflicht- und Elektronikversicherung
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­­­­22 nuvo1/19
Aktuelles
Securitas gewinnt Präventionspreis für Feuerwehrdrohne
Hamburg/Bitterfeld. Zum siebenten Mal
ist der Präventionspreis der VBG (Verwal-
tungs-Berufsgenossenschaft) verliehen
worden: In Hamburg zählte die Securitas
Fire & Safety zu den zehn Preisträgern
und konnte sich damit schon über die
zweite Auszeichnung freuen. Schon vor
zwei Jahren war Securitas in der Katego-
rie Gesundheitsmanagement ausge-
zeichnet worden.
Im Jahr 2018 konnte Securitas die Jury
in der Kategorie „Betriebliche Sicher-
heitstechnik“ mit ihrer innovativen Feuer-
wehrdrohne überzeugen. Axel Leyende-
cker, Geschäftsführer der Securitas Fire
Control + Service GmbH & Co. KG, und
Ronny Schwarz, Area Manager, nahmen
den Preis bei der feierlichen Verleihung
im Sofitel-Hotel Hamburg am 5. Dezem-
ber entgegen. „Dass diese innovative Si-
cherheitslösung eine so hohe Anerken-
nung erfährt, freut uns sehr“, sagte
Leyendecker in Hamburg.
Das Securitas Drohnensystem wurde
mit dem Ziel entwickelt, Einsatzkräften
der Feuerwehr den Berufsalltag zu er-
leichtern und ihre Sicherheit zu erhöhen.
So kann die Securitas Feuerwehrdrohne
bei Bränden und bei Explosionsgefahr
die ersten Erkundungsaufgaben im Un-
fallbereich übernehmen, ohne dass Per-
sonal gefährdet wird. Über eine einge-
baute Kamera kann die Drohne der Ein-
satzstelle schon erste Live-Bilder liefern,
noch bevor die Einsatzkräfte eingetroffen
sind. Durch die integrierten Temperatur-
und Gassensoren kann die Drohne auch
bei schlechter Sicht durch Rauch Informa-
tionen über Brandherde, Opfer und
eventuell ausgetretene Gase geben. Die-
se Informationen werden parallel auch in
das anrückende Fahrzeug der Einsatzlei-
tung übertragen. Das Ergebnis: Erhöhter
Eigenschutz und wichtiger Zeitgewinn
fürs Retten und Löschen.
Die VBG ist als gewerbliche Berufsge-
nossenschaft der größte Träger der ge-
setzlichen Unfallversicherung in Deutsch-
land. Mit dem Präventionspreis, den die
VBG seit 2006 alle zwei Jahre auslobt,
sollen Best Practice-Beispiele des be-
trieblichen Arbeits- und Gesundheits-
schutzes als Motivation und Anregung für
andere Unternehmen hervorgehoben
werden.
Mehr Informationen zum VBG-Präventi-
onspreis finden Sie unter: https://www.
vbgnext.de. Diese Presseinformation fin-
den Sie auch auf www.securitas.de.
Bedarf an der Basis: Verband gibt Schüler-Startup Rückenwind
So funktioniert „Startup“-Förderung auf
kurzem Weg – die Unternehmervereini-
gung (UV) Uckermark e. V. gibt Luca Diet-
rich (15) und Alan Ostaszewski (16) Rü-
ckenwind für ihre Geschäftsidee. Mit der
„Nachbarschafts-PC-Hilfe“ entdeckten
die beiden Jugendlichen einen realen
Bedarf an der Basis und damit einen
Markt mit durchaus idealistischer Note:
Dietrich und Ostaszewski bieten allen Hil-
fe an, die von „professionellen“ Unter-
nehmen enttäuscht wurden. Begonnen
hatte alles in den Ferien: Da wollten sich
die Jugendlichen nicht langweilen und
nahmen die streikenden Geräte in Fami-
lie und Nachbarschaft ins Visier.
Ein schlichter Flyer der „Nachbar-
schafts-PC-Hilfe“ brachte schließlich Dr.
Ulrich Menter, Präsident der Unterneh-
mervereinigung Uckermark, auf die Spur
der computerbegeisterten Schüler. Von
der Idee beeindruckt, lernte er das Duo
kennen und fand sie und ihre Idee nicht
nur sympathisch, sondern förderwürdig:
Menter und das Präsidium der Vereini-
gung beschlossen, den zeitigen Start in
die Selbstständigkeit zu unterstützen –
die kostenfreie Mitgliedschaft in der UV
gab es obendrauf.
Leserinnen und Leser in der Region
Schwedt dürfen gerne ihre scheinbar
hoffnungslosen Computerfälle hervorho-
len: Die beiden technikversierten Ucker-
märker reparieren auch ihren Computer
oder Laptop – mit bester Empfehlung der
Unternehmervereinigung Uckermark e.V..
Zum Angebot gehört unter anderem,
langsamen oder startunwilligen Syste-
Dr. Thomas Hünlich (Mitglied der Jury), Ronny
Schwarz, Axel Leyendecker (von links)
men auf die Sprünge zu helfen. Zusätzlich
beraten die „Nachbarschafts-PC-Helfer“
zu Programmen und entfernen auch Vi-
ren. Erreichbar sind sie nachmittags unter
der Mobilrufnummer 0163 253 94 80
oder per Email unter kontakt@nachbar-
schafts-pc-hilfe.de. Internet: www.nach-
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NUVO - Nr. 1/2019 - Wie international muss der ostdeutsche Mittelstand werden?

  • 1. nuvoNr. 1/2019 • 2. Jahrgang • Das ostdeutsche Wirtschaftsmagazin Wie international muss der ostdeutsche Mittelstand werden? Wir brauchen einen Metropolenverband! Silvio Moritz Ein Masterplan für den Osten Dr. Dietmar Woidke Mobile Recruiting für den Mittelstand Konstantin Janusch ISSN 2625-3356
  • 2. Rubrik Anzeige Signal Iduna / auch im Dezember 18 Cyber-Kriminelle können von der ganzen Welt aus in Ihr Unter- nehmenssystem eindringen. Mit unserem digitalen Schutzschild aus Cyber Security Club und CyberPolice beugen Sie Cyber- Attacken vor und sichern Ihr Unternehmen gegen digitale Risiken ab. So haben Sie eine optimale Verbindung aus Prävention und Versicherungsschutz – und das rund um die Uhr. Mehr unter www.digitaler-schutzschild.de Die Angriffe sind digital, die Bedrohung real: Jetzt sichern und versichern.
  • 3. ­­3nuvo1/19 In die Zukunft gedacht Für lebendige Nachbarschaft, Fachkräftenachwuchs und Wissenstransfer Was für jeden einzelnen gilt, das gilt auch für den Verband: Netzwerken katalysiert Fortschritte und erschließt neue Potenziale. Und das bis über die Landesgrenzen hinaus – Beispiel dafür ist die jüngs- te Kooperation in der Cottbuser Region zwischen dem UVBB und dem Arbeitgeberverband Lebuser Land. Beide stellten gemeinsam auf der Handwer- kermesse Ende Januar das grenzüberschreitende Projekt „Gelebte Nachbarschaft“ vor. Die beiden Verbände bieten durch ihre Zusammenarbeit einen Rahmen für mehr Austausch zwischen polnischen und deutschen Unternehmen in der Grenzregion. Es geht darum, Erfahrungen auszutauschen, in Ge- schäftsbeziehungen zu treten oder gemeinsam Kundenaufträge auszuführen. Das Projekt wird ge- fördert aus Mitteln des Europäischen Fonds für Re- gionale Entwicklung (EFRE). Eingeordnet ist dies ins Kooperationsprogramm INTEREG V A Branden- burg-Polen 2014-2020. Bisweilen sind es aber nicht Abteilungen, Institutionen oder Arbeitsgruppen, die etwas bewegen, sondern einzelne Aktive, die Maßstäbe setzen. Ein gutes Beispiel dafür ist unser Ver- bandsmitglied Udo Brüning von der LVM-Versicherungsagen- tur Potsdam. Dieser wurde als Unternehmen mit ausgezeich- neter Berufs- und Studienorientierung gewürdigt. Potsdams IHK-Präsident Peter Heydenbluth und Robert Wüst, Präsident der Handwerkskammer Potsdam, nahmen die Ehrung vor. Hintergrund ist ein Vorschlag zweier Praktiker aus dem Bil- dungswesen: Die Lehrkräfte Ulrike Hennicke und Sven Wei- gang von der Maxim-Gorki-Gesamtschule in Kleinmachnow schlugen Brüning für die Auszeichnung vor. Der Grund: Er hat- te mit den Schülerinnen und Schülern Vorstellungsgespräche geübt und bei weiteren Projekten im Bereich Schule-Wirtschaft mitgeholfen. Doch auch nach der Schulphase kommt es darauf an, den Kontakt zwischen Wirtschaft und Bildungssektor nicht abrei- ßen zu lassen. Auf Hochschulebene gab es dazu eine entspre- chende Initiative des UVBB in der Region Brandenburg an der Havel: Dort richtete der Verband ein Frühstück aus, bei dem regionale Unternehmen mit der Präsidentin der Technischen Hochschule Brandenburg (THB), Prof. Dr.-Ing. Burghilde Wie- neke-Toutaoui diskutierten. Ebenfalls an er Debatte beteiligt war eine Delegation des Zentrums für Gründung und Transfer (ZGT) der THB. Das Thema waren mögliche Kooperationsfel- der zwischen Unternehmen und Hochschule. Erweitert wurde die Runde im Rittersaal der TH durch Dorit Stawecki von der städtischen Wirtschaftsförderung. Sie brachte aktuelle The- men, Termine und Projekte in der Region West-Brandenburg in die anregende Gesprächsrunde ein. Aufgrund der positiven und praktischen Impulse soll der Gedankenaustausch fortge- setzt werden. Editoral Projektpräsentation auf der Handwerkermesse. Ausgezeichnet: Udo Brüning (Mitte) mit Peter Heydenbluth (rechts) und Robert Wüst. Diskussionsrunde in der TH Brandenburg.
  • 4. ­­­­4 nuvo1/19 Interview Wie kann der Osten aufholen, Herr Woidke? Brandenburgs Ministerpräsident fordert vom Bund einen Masterplan, um zusätzliches Wirtschaftswachstum für den Osten zu generieren – und will dabei auch die anderen Ost-Regierungschefs ins Boot holen. Auch 30 Jahre nach dem Mauerfall hinkt der Osten dem Westen beim Wirtschafts- wachstum immer noch hinterher. SU- PERillu-Wirtschaftschef Thilo Boss traf Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, SPD, in Potsdam und sprach mit ihm darüber, was die Politik tun muss, damit der stockende Anglei- chungsprozess wieder Fahrt aufnimmt. Herr Ministerpräsi- dent, mit der Bilanz 2018 können Sie nicht zufrieden sein. Die Schere zwischen Ost und West geht immer noch auseinander. Müssen wir uns damit abfinden, dass die Ost-Länder am Tropf des Westens hän- gen? Das tun sie ja nicht. Die wirtschaftliche Entwicklung ist ordentlich. Beim Wachs- tum waren wir gerade bundesweit auf Platz 3. Unsere Arbeitslosenquote ist mit 5,8 Prozent so niedrig wie nie zuvor. In Sachsen, Thüringen und auch in Mecklen- burg-Vorpommern sowie Sachsen-Anhalt sieht es ähnlich aus. Es geht voran, aber der deutliche Abstand zu den wirtschaft- lich starken Regionen Westdeutschlands bleibt. Das müssen wir ändern. Wobei wir schon bei der Gretchenfrage wären: Woher soll das Wachstum denn kommen? Mit der Einheit haben wir uns zur An- gleichung der Lebensverhältnisse Ost- West bekannt. Die Große Koalition in Berlin hat das auch in ihrem Koalitionsver- trag festgeschrieben. 30 Jahre nach dem Mauerfall ist es wirklich an der Zeit, dass wir unsere Ziele umsetzen. Die politi- schen Entscheidungsträger stehen hier bei der ostdeutschen Bevölkerung, die schmerzhafte Strukturbrüche verkraften musste, in der Pflicht. Und ich als Minis- terpräsident Brandenburgs fordere dies nun bei der Bundesregierung ein. Wir brauchen einen Vorsprung Ost bei neuen Technologien, etwa beim 5G-Standard oder der Technologie zur Speicherung von Energie, wie Batterien oder Power- to-Gas. Nur so kann der Osten bei der Wirt- schaftskraft aufholen. Dafür kämpfe ich, und natürlich wird meine Regierung ihren Beitrag leisten. Es geht nicht um Jam- mern, sondern um gemeinsam Voran- kommen. Bundeswirtschafts- minister Peter Alt- maier hat sich die weitere Förderung des Aufschwungs Ost auf seine Fahne geschrieben ... ... was mich freut und woran seine Arbeit auch gemessen werden wird. Wichtig ist doch, dass der Bund endlich wieder Strukturpolitik be- treibt. Sinnvoll ist eine Wirtschaftsförde- rung aus einer Hand, die Synergien hebt. Einzelpakete alleine reichen nicht aus. Die Streuverluste sind heute dadurch viel zu hoch. Soll heißen: Wir brauchen end- lich einen Masterplan, der mit den Län- dern abgestimmt ist. Verlangen Sie da nicht zu viel? Die Ver- gangenheit zeigt, dass sich jeder Minis- terpräsident erst um sein Land kümmert und versucht, so viele Vorteile wie mög- lich zu sichern. Wir haben gerade ein gutes Beispiel da- für, wie ein Masterplan gelingen kann. Die Kommission für Wachstum, Struktur- wandel und Beschäftigung – manche sa- gen auch „Kohlekommission“ – hat erste Vorschläge vorgelegt. Gemeinsam mit meinen Ministerpräsidentenkollegen aus Sachsen und Sachsen-Anhalt, Michael Kretschmer und Reiner Haseloff, habe ich erfolgreich darauf gedrungen, dass gründlicher gearbeitet wird und man sich mehr Zeit nimmt. Bei diesem Engagement für den Osten spielen Parteizugehörigkeiten keine Rol- le. In den Revieren geht es um gut be- zahlte, zukunftsfeste Industriearbeitsplät- ze. Wir haben konkrete Vorschläge ge- macht. Jetzt geht es um die Umsetzung. Würden die Energiejobs von heute auf morgen verschwinden, hätte das katas- trophale Auswirkungen auf das industriel- le Herz Ostdeutschlands. Deshalb ist es richtig, dass neue Jobs geschaffen wer-Thilo Boss im Gespräch mit Dr. Dietmar Woidke. „Die Lausitz soll eine europäische Modellregion werden“
  • 5. ­­5nuvo1/19 Interview Dr. Dietmar Woidke ist seit 2013 Ministerpräsident des Landes Brandenburg. den, bevor die alten in den Revieren ver- loren gehen. Damit werden aber die Klimaschutzzie- le Deutschlands torpediert. Oder? Seit 1990 ist der Osten Vorreiter beim zweifellos notwendigen Klimaschutz. Da- von abgesehen: Klar ist doch, dass wir ei- ne sichere Stromversorgung zu einem ak- zeptablen Preis unter bestmöglichen Um- weltbedingungen brauchen. Die Braun- kohlekraftwerke schnell abzuschalten, wäre töricht. Da wir auch aus der Kernenergie aus- steigen, müssten wir Atomstrom aus Frankreich oder Braunkohlestrom aus polnischen oder tschechischen Kraftwer- ken beziehen. Das kann doch niemand wollen – aber für manche kommt der Strom einfach nur aus der Steckdose ... Zur Wahrheit gehört auch, dass mehr er- neuerbare Energien zunächst den Strom- preis weiter treiben. Wenn wir erfolgreich beim Klimaschutz und beim Aufbau Ost sein wollen, müs- sen wir pragmatisch vorgehen. Dazu ge- hört vor allem, in Speichertechnologie zu investieren.Das soll auch in der Lausitz erfolgen. Sie soll eine europäische Mo- dellregion für Klimaschutz und Wachstum werden. Anzeige Thilo Boss, Veröffentlicht in SUPERIllu 3/2019, NUVO hat das Interview gekürzt. Anzeige
  • 6. ­­­­6 nuvo1/19 Aus dem Netzwerk Ostdeutscher Unternehmertag: Konkrete Antworten auf eine Brennpunktfrage Warum kleine und mittlere Unternehmen das internationale Parkett aktiv betreten sollten Tatsächlich Unternehmer sein – das heißt für die Spitzen der meisten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Osten Deutschlands vor allem, solide zu wirt- schaften, reale Wertschöpfung statt spe- kulativer Luftblasen zu leisten und das Realistische im Blick zu behalten. Das ist auch richtig so – auf diese Weise konnte sich in den 30 Jahren seit der Friedlichen Revolution und dem Fall der Mauer eine vitale Unternehmenslandschaft entwi- ckeln – und das unter zum Teil widrigen strukturellen und gesellschaftlichen Rah- menbedingungen. Vor allem gehörte da- zu auch Mut zum Risiko, selbst wenn die Folgen angesichts rasanter Umbrüche in der „Nachwendezeit“ zum Teil nur schwer abzuschätzen waren. Mittlerweile haben sich die neuen Struk- turen wie auch die alten wie neuen Märk- te gefestigt. Ein wenig Genugtuung und Selbstgewissheit über das eigene Leis- tungsvermögen dürfen dabei gerne auf- kommen. Eines ist aber kein Geheimnis: Sport und Wirtschaft ähneln sich nicht nur beim Streben nach Erfolg – sondern auch darin, dass sich Macher von heute, die sich auf Erfolgen ausruhen, morgen schon abgehängt sein können. Mit ande- ren Worten: Die Risiken von heute sind andere, aber auch sie wollen nicht ver- drängt und gefürchtet, sondern kühn kal- kuliert werden. Und eigentlich waren de- ren erste Spuren schon in den Neunzi- gern des vergangenen Jahrtausends les- bar: Erst die Globalisierung und später die Digitalisierung zogen, zunächst als leiser Windzug und jetzt als kräftige Böe, durch Führungsetagen und Belegschaf- ten. Bei Globalisierung mögen manche Unternehmen immer noch denken, dass dies das Revier für global player ist – also nicht für sie selbst, die mit Maß und Ge- schick ihre Konsolidierung und ein orga- nisches Wachstum verfolgen. Da ist sie wieder, die Frage nach dem produktiven Umgang mit dem Risiko: Doch sie ist eher rhetorischer Natur. Denn die Wurzeln für lebenswichtiges Wachstum enden nicht im märkischen Sand. Doch wie sie auf dem steinigen Pflaster Weltmarkt, zwi- schen US- und chinesischer Protektion, zwischen Absatzhoffnungen in verhei- ßungsvollen Schwellenländern und grundlegend anderen Konsum-, Dienst- leistungs- und Industriekulturen Fuß fas- sen sollen – das ist für viele Brandenbur- ger und Berliner Unternehmen strategi- scher Grübelstoff mit chronischem Cha- rakter. Höchste Zeit also, sich dem Thema mit viel externem Sachverstand und un- terschiedlichen Aktiv- wie Nachdenkfor- maten zu widmen. Der diesjährige Ostdeutsche Unterneh- mertag am 16. Mai in der Arena des „Waschhaus“ Potsdam nimmt sich genau dieser Chancen- und Risikenabwägung an. Dabei setzt er die Rolle der regiona- len kleinen und mittleren Unternehmen auf dem globalökonomischen Parkett auf die Tagesordnung. Das Motto „Wie inter- national muss der ostdeutsche Mittel- stand werden – Chancen und Risiken in Zeiten eines aufkommenden Protektio- nismus“ verkörpert einmal mehr die Phi- losophie dieses „Gipfeltreffens“ der ost- deutschen KMU: Anstatt Alarmismus eine ungefilterte Fragestellung, die zentrale Entwicklungen ohne Scheu und Rücksicht benennt und den spezifischen Blick auf ostdeutsche Grundbedingungen pflegt. „Man ist noch weit von jeglicher Selbst- überschätzung entfernt, wenn man als Geschäftsführer oder Inhaberin darüber nachdenkt, welche Register das eigene Unternehmen ziehen muss, um unmittel- bar oder auch nur mittelbar auf dem Weltmarkt bestehen zu können. Die Ver- flechtungen unserer Wirtschaft sind so eng, dass solche Fragen, solche Anforde- rungen eins zu eins in die Leitungen und Belegschaften des Mittelstandes hinein- wirken. Daher ist der Ostdeutsche Unter- nehmertag eine große Chance, das kom- plexe Thema gemeinsam regional ver- wurzelt, aber global denkend und ent- scheidend zur Debatte zu stellen und sich gemeinsam handlungsleitende Erkennt- nisse zu erarbeiten“, so der Sprecher der Interessengemeinschaft der Unterneh- merverbände Ostdeutschlands und Ber- lin, Hartmut Bunsen. Dies gelte insbesondere vor dem Hin- tergrund, dass das Epochenthema Digi- talisierung dabei selbstredend stets mit- gedacht wird. Denn nur, wenn, wie beim Unternehmertag, dieser zentrale Aspekt zukünftig erfolgreichen Wirtschaftens das Leitthema flankiere, gebe es den notwen- digen praktischen Erkenntnismehrwert, so Bunsen. Das Format des Unternehmertages bie- tet dafür eine optimale Matrix: Das Gruß- wort des brandenburgischen Ministerprä- sidenten bzw. die Keynote skizziert noch einmal aktuell wie perspektivisch die poli- tischen Rahmenbedingungen für hiesige Unternehmen. Die nachfolgenden drei prominent besetzen Foren arbeiten Ant- worten auf unternehmenspraktische Grundfragen aus: „Wachstumsmärkte – Wo sind die größten Absatzchancen?“ lenkt den Blick buchstäblich auf unter- nehmerisches Neuland. Die Frage nach Spielraum und Budget für den Sprung auf neue, internationale Märkte wird wäh- rend des Forums „Wie kann der Mittel- stand seine Auslandsaktivitäten finanzie- ren?“ erörtert. Das dritte Panel ist beson- ders für die interessant, die noch nicht si- Dr. Steffen Kammradt, Tillmann Steger, Dr. Diet- mar Woidke, Christian Hirte, Dr. Burkhardt Greiff Steffen Heller mit Schülern einer Schülerfirma
  • 7. ­­7nuvo1/19 Aus dem Netzwerk cher sind, ob ihr Unternehmen zwingend international unterwegs sein muss. Im Fo- rum „Die Unternehmen zwischen Binnen- markt und Globalisierung – warum müs- sen sich Unternehmen international auf- stellen, um erfolgreich zu sein?“ tragen Experten noch einmal wichtige Kriterien für diesen Schritt zusammen. Nach den Foren erwartet die Teilneh- menden noch ein wirtschaftspolitisches Streitgespräch und eine ebensolche Grundsatzrede, beide hochkarätig be- setzt. Wer Tendenzen, Trends und Grund- haltungen zu wirtschaftspolitischen Rah- menbedingungen aus erster Hand erhal- ten möchte, kommt auch hier noch ein- mal auf seine Kosten: Vor diesem fakten- fordernden Publikum sind die Speaker in aller Konkretheit gefordert und funktio- nieren wie ein Seismograph zum Thema. Der Schritt ins Ausland war indes schon immer ein Prüfstein: China etwa ist das konkreteste Beispiel. Von der verlänger- ten Werkbank Europas bis zum Wett- kampf auf Augenhöhe in der Gegenwart – trotz aller Ambivalenzen ist das men- schenreiche Riesenland über die Jahr- zehnte vor allem eines: ein Absatzmarkt mit noch vielen ungehobenen Potenzia- len. Gleiches gilt für Indien. Und ein an- Podiumsrunde derer Kontinent sollte, so das Bonner Ins- titut für Mittelstandsforschung (IfM), auch nicht aus den Augen verloren werden: Ei- ne neue Studie hat sich mit den Aktivitä- ten kleiner und mittlerer Unternehmen in Staaten südlich der Sahara beschäftigt – und dies bewusst über die hemmenden Grenzen der verbreiteten politischen In- stabilität und noch mangelnder Infra- struktur hinaus. Die Analyse sieht diese Hürden – und erkennt doch Ansatzpunk- te, warum immer häufiger vom „Hoff- nungskontinent Afrika“ gesprochen wird. So sei „beispielsweise inzwischen die In- ternetnutzerrate fünf Mal so hoch wie noch 2008 – was auch neue Vertriebska- näle für die Exportunternehmen eröff- net“. Abhängig von den Rahmenbedin- gungen und auch der Frage, welche ge- eigneten Importe und Gewinnpotenziale die Länder der Subsahara böten, könnten „aus dem Bevölkerungs- und Wirtschafts- wachstum einiger Staaten zukünftig Po- tenziale für die Außenwirtschaftsbezie- hungen der deutschen Wirtschaft er- wachsen“, so IfM-Expertin Prof. Dr. Frie- derike Welter (Universität Siegen). Afrika als neues China der Zukunft, Feedback zu den eigenen unternehmeri- schen Potenzialen auf internationalem Parkett und intensiver Austausch von Standpunkten – auch Fragen und Diskus- sionen sind auf diesem Ostdeutschen Un- ternehmertag im Zeichen der Internatio- nalität keine Grenzen gesetzt. Das Pro- gramm steht, die konkrete personelle Besetzung der Foren und Speaker ist in der heißen Phase. Anmeldungen für Teil- nehmende sind selbstverständlich schon möglich. Und wer rechtzeitig klickt, kann von zeit- lich gestaffelten Frühbuchungsrabatten profitieren: www.ostdeutscher-unterneh- mertag.de/anmeldung. Dr. Thorsten Purps Fachanwalt für Erbrecht Martin Vogel Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht Fachanwalt für Verwaltungsrecht Dr. Marcus Flinder Fachanwalt für Arbeitsrecht Mediator Dr. Jochen Lindbach Fachanwalt für Arbeitsrecht Fachanwalt für Familienrecht Wirtschaftsmediator Mathias Matusch Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Fachanwalt für Medizinrecht Andreas Jurisch Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht Markus Thewes Fachanwalt für Steuerrecht Steuerberater Andreas Lietzke Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Andre Appel Fachanwalt für Arbeitsrecht Anja Weber Rechtsanwältin Jeannine Lorenz Rechtsanwältin PartGmbB | Rechtsanwälte | Steuerberater Birkenstraße 10 | 14469 Potsdam | Tel.: 0331 27561-0 | Fax: 0331 27561-999 E-Mail: potsdam@streitboerger.de | www.streitboerger.de Anzeige
  • 8. ­­­­8 nuvo1/19 Advertorial Die gewerbliche Abfallentsorgung ist aufwendig – die STEP GmbH unterstützt Sie dabei. Die STEP hält unterschiedliche Abfallbehälteroptionen für Ihren Gewerbeabfall bereit. Verschärfte Gewerbeabfallverordnung: So helfen die Fachleute Wo gehobelt wird, da fallen Späne: Tischlereien haben es mit ihrem holzigen Gewerbeabfall vielleicht noch leichter. Doch wo täglich unterschiedliche Stoffe, Reste und Substanzen anfallen, wird die Abfallfrage zum komplexen Dauerprob- lem. Da reicht es nicht, nur das Gröbste zu trennen. Ein bisschen Trennung reicht nicht Denn spätestens seit Jahresbeginn reicht es für Unternehmen nicht mehr, nur grob zu trennen. Die Müllfrage wird zur „Büchse der Pan- dora“: Denn zum 1. Januar sind zur erst zwei Jahre jungen Gewerbeabfallverord- nung (GewAbfV) weitere, schwer durch- schaubare Verschärfungen hinzugekom- men. Wer da säumig ist, verbrennt schnell bis zu 10.000 Euro Ordnungsgeld für seine mangelhafte „Müllwirtschaft“. Pflicht beginnt schon im Betrieb Die sach- und fachgerechte Mülltren- nung muss bereits im Unternehmen be- ginnen. Schon da lauern Fallstricke: Denn der Abfall ist nach Mengen und Sorten zu erfassen – und darüber wird eine Art amt- licher „Steckbrief“ verlangt. Spätestens jetzt sollten Unternehmer selbst professi- onell handeln und anderen Profis das Feld überlassen: Den Fachleuten, für die Tonnen, Abfallfraktionen und Formalien tägliches Geschäft mit viel Praxis und Er- fahrung bedeuten. Profis das Feld überlassen In Potsdam ist das die Stadtentsorgung Potsdam (STEP). Denn die sammeln nicht „nur“ den Müll ein – sie beraten bis ins Detail. Die neue Abfallverordnung gehört bei den „Orangen“ zum täglichen Ge- schäft. Die STEP unterstützt dabei, die neuen Vorgaben korrekt umzusetzen. Dem Blick der Experten bei der Abfall- analyse entgeht nichts. Sie erkennen, wo eingespielte Erfassungsprozesse drin- gend verändert werden müssen. Beratung plus Analyse sind Problemlöser Wer nicht umständlich externe Gutach- ter beauftragen möchte, ist mit der STEP gut beraten: Abfallbilanz und Getrennt- haltungsquote werden auf Wunsch gleich exakt mit ermittelt – und alles obendrein behördenfest dokumentiert. Und weil nur die Erkenntnis noch keine saubere Lö- sung bringt, bietet die STEP auch ein in- dividuell abgestimmtes Behältersystem an. Die Experten sind bereit – einfach anru- fen unter 0331 661-7333 oder mailen an: vertrieb@step-potsdam.de Dr. Burkhardt Greiff, Geschäftsführer der STEP GmbH
  • 9. ­­9nuvo1/19 Lausitz im Fokus Es wird konkret: Zukunftsgestaltung in der Lausitz Die ersten Umsetzungsprojekte werden im Rahmen der Regionalpartner- schaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie mit der Wirt- schaftsregion Lausitz GmbH im Bundesmodellvorhaben „Unternehmen Revier“ auf den Weg gebracht. Innovative Ladesäulen für die Elektro- mobilität, schwimmende Rettungsplatt- formen für das Lausitzer Seenland und als Verkaufsschlager an Tourismusdestinatio- nen, Leichtbaukonstruktionen mittels Fa- serverbundstoffen, ein Mini-Terminal für die Containerlogistik der Zukunft, was die Anbindung an die Schiene vereinfacht – mit einer Vielzahl innovativer Ideen macht die Lausitz derzeit von sich reden. Als im August vergangenen Jahres der erste Projektaufruf innerhalb des Förder- programms „Unternehmen Revier“ star- tete, lagen innerhalb kürzester Zeit 31 Anträge zur Bewertung und Entschei- dung bei der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH vor. Die intensive Vorbereitung und rechtzeitige Beteiligung zahlreicher Akteure zahlt sich nun aus. Das Bundesmodellvorhaben richtet sich an die vier Regionen, in denen der Aus- stieg aus der Braunkohle nur noch eine Frage der Zeit ist: Rheinisches Revier, Helmstedter Revier, Mitteldeutsches Re- vier und – last but not least – die Lausitz. Viel Geld steht für den unvermeidlichen Strukturwandel zur Verfügung. Milliar- densummen will der Bund dafür bereit- stellen. In der Lausitz wird darauf nicht gewartet. Mit 3 Millionen Euro jährlich wollen die Akteure der Wirtschaftsregion Lausitz mit dem Bund Akzente setzen, um einen erneuten Strukturbruch zu verhin- dern. Angesichts einer starken regionalen Ausrichtung auf die Kohlewirtschaft und sonstigen sehr kleinteiligen Unterneh- mensstrukturen ein hehres Ziel. Doch Geld ist das eine. Entscheidend ist, dass die Mittel in Projekte fließen, die tatsäch- lich neue Wertschöpfungsketten etablie- ren. „Es geht um Nachhaltigkeit“, sagt Norman Müller, der seit 2017 für das „Re- gionale Investitionskonzept (RIK) Lausitz“ verantwortlich ist und nun auch die Um- setzung betreut. „Deshalb haben wir uns auf einen stetigen Prozess eingestellt, um Projekte und maßgebliche Initiativen auf den Weg zu bringen, die eine nachhalti- ge Entwicklungsperspektive bieten. Ei- nen ‚Überschallknall‘ erwarten wir nicht.“ In der Bevölkerung allerdings ist diese Hoffnung auf ein oder zwei Unterneh- Elektroautos auf dem BTU-Campus im Rahmen der eTourEurope Workshop zur E-Mobilität >> Fortsetzung auf Seite 10
  • 10. ­­­­10 nuvo1/19 Lausitz im Fokus UVBB engagiert für Wirtschaftsverkehrsnetzwerk Lausitz Schwarzheide. Zu einer Konferenz zum Thema Wirtschaftsverkehrsnetzwerk West-Lausitz hatten der Lausitz-Beauf- tragte des Ministerpräsidenten des Lan- des Brandenburg und das Wirtschaftsver- kehrsnetzwerk Lausitz am 16. Januar ein- geladen. Daran nahmen UVBB-Vizepräsi- dent Reinhard Schulze und Präsidiums- mitglied Horst Böschow als engagierte Lausitzvertreter teil. Besprochen wurden Fragen der Entwicklung der West-Lausitz zum Logistik- und Chemiezentrum, mit den Wirtschaftsstandorten Schwarzheide, Lauchhammer und Schipkau. „Um Stärken und Chancen in der Lausitz besser zu nutzen, muss die Entwicklung der Region mit den Menschen und den Unternehmern vor Ort gemeinsam ge- dacht und geplant werden. Mit der heuti- gen Standortkonferenz kommen wir die- sem Anspruch nach“, so der Lausitz-Be- auftragte Dr. Klaus Freytag. Er sprach die 107 Projekte umfassende Liste mit Maß- nahmen der Landesregierung an, die in Zusammenarbeit mit Sachsen und der Lausitzrunde erarbei- tet wurde. Diese an die Kom- mission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ ad- ressierte Projektliste enthält fünf Projekte für die West-Lausitz. Dazu gehören insbe- sondere die Indus- trie- und Gewerbe- gebietsentwicklung am Flugplatz Schwarzheide/Schip- kau, die Errichtung eines KV-Großtermi- nals in Schwarzheide und das „Leistungs- zentrum Westlausitz. Marcus Tolle, Hauptgeschäftsführer der IHK Cottbus, begrüßt den Ansatz der Flächenerweite- rung für Industrieansiedlungen: „Denn nur wenn hierfür die Voraussetzungen ge- geben sind, ist ein erfolgreicher Struktur- wandel in der Lausitz möglich. Hier setzt die Standortkonferenz ein wichtiges Sig- nal.“ Während der Veranstaltung >> Fortsetzung von Seite 9 mensansiedlungen, die über Nacht die Kohleregion in eine moderne Boom-Re- gion verwandeln, nie ganz verschwun- den. Gern als Standort der Elektromobili- tät oder der Digitalisierung. Doch auf Wunder will sich bei der Wirtschaftsregi- on Lausitz und in der Politik niemand ver- lassen. Überhaupt entwickeln sich regio- nale Wirtschaftsstrukturen in der Breite heute nicht durch eine schnelle Großin- vestition. Jetzt schnell dank konzeptioneller Vorarbeit Die eigenen Stärken zu entwickeln und damit möglichst weltmarktfähig zu wer- den, darauf setzt die Wirtschaftsregion Lausitz. Das Regionale Investitionskon- zept Lausitz selbst ist das Ergebnis einer längeren Vorarbeit, in der sich die Kom- munen, Unternehmen, Wissenschaftler, Politiker, Verbände, aber auch Bürger eingebracht haben. Der bereits 2012 begonnene „Zukunfts- dialog Lausitz“ ist ebenso eingeflossen wie durchgeführte Workshops im Beteili- gungsprozess. Als das Konzept Ende 2017 beim Bundeswirtschaftsministerium eingereicht wurde, ließ die Bestätigung nicht lange auf sich warten. Gleich da- rauf begann die administrative Vorberei- tung, um Ideen in konkrete Projekte mün- den zu lassen. Erneut konnte die Lausitz ein Zeichen setzen: Als erstes der vier Braunkohlere- viere startete sie Anfang August vorigen Jahres den ersten Projektaufruf für kon- krete Umsetzungsvorhaben mit folgen- den Schwerpunkten: • Neue Arbeits-, Technologie- und Kom- petenzfelder: Wachstumspfade der Lausitz, • Smart Region: Vernetzte Strategie für die Lausitz der Zukunft, • Kompetenzausbau: Wissens- und Technologietransfer, • Wohnen, Arbeiten und Qualifizierung: Lernende Lausitz – strategische Beglei- tung des Strukturwandels. Bis zum 24. August 2018 konnten inno- vative und modellhafte Ansätze und Pro- jekte eingereicht werden. 31 Projektskiz- zen folgten den fünf thematischen Aufru- fen. Die meisten betreffen die Themen Recycling & Kreislaufwirtschaft, Industrie- & Kraftwerksstandorte, Eisenbahn- & Fahrzeugtechnik, Schwimmende Archi- tektur und Elektromobilität – der industri- elle Fokus der Lausitz spiegelt sich unver- kennbar wider. Seit dem Start steht an keinem Tag das Telefon in der Wirt- schaftsregion Lausitz GmbH still: Regio- nale Akteure bringen Termine für die Prä- sentation neuer Projektideen ins Ge- spräch. Zweiter Projektaufruf läuft Aktuell startete die Wirtschaftsregion Lausitz den zweiten Projektaufruf. Er wid- met sich den Themen: - Produktentwicklung/ Geschäftsfeld- erweiterung, - Mobilität und Verkehr, - Umsetzungsmaßnahmen im Bereich Bioenergie, - Fachkräftesicherung. Bis zum 8. März 2019 können Projekt- skizzen beim Abwicklungspartner Spree- Neiße eingereicht werden. Auf der Website www.wirtschaftsregion- lausitz.de erhalten Sie aktuelle Informa- tionen hierzu und die notwendigen An- tragsdokumente zum Download.
  • 11. ­­11nuvo1/19 Lausitz im Fokus Maßanzüge für alte Abwasserschächte Marode Abwasserschächte werden un- terirdisch aufgepeppt: Die Lausitzer Klär- technik GmbH (LKT) und der Fachbereich Leichtbau an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senften- berg (BTU) mit dem Team um Prof. Seid- litz haben dafür ein Verfahren entwickelt. Ende des vergangenen Jahres wurde das neuartige Flex-Reha-Verfahren erfolg- reich in der Praxis getestet. Es zeigt eine innovative Möglichkeit, Beton- pumpschächte von Abwasseranlagen ef- fektiv zu sanieren. Ein 3D-Scanner ermittelt die exakten Maße des Schachtes, danach wird ein passgenauer Textilanzug aus flexiblem Kunstglasfasergewebe hergestellt. Mit ei- nem speziell entwickelten Druckballon wird dieser an die Schachtwand gedrückt. Anders als das gängige Sanieren mit Mörtelputz kann das Flex-Reha-Verfahren zu jeder Jahreszeit angewendet werden. Dabei sinken die Kosten auf ein Drittel, die Arbeitszeit reduziert sich um die Hälf- te. Norman Müller, Leiter Technologie- und Projektmanagement der Wirtschafts- region Lausitz GmbH, freut sich über sol- che unternehmensnahen Ansätze in der Region: „Im Rahmen des Bundesmodell- vorhabens Unternehmen Revier werden wir prüfen, inwiefern wir das neue Verfah- ren weiter vorwärtstreiben können. Vor- stellbar ist die Unterstützung einer mögli- chen Patentanmeldung.“ Angesichts von deutschlandweit rund 1,3 Millionen sanierungsbedürftigen Schächten sieht LKT-Geschäftsführer Mi- chael Müller einen „riesigen Markt, den wir für uns nutzen wollen“. Zudem könne bis hin zu Biogasanlagen alles, was einen Betonkörper hat, auf diese Weise saniert werden. Potenzielle Kooperationspartner haben bereits Interesse für ein Gemein- schaftsprojekt mit BTU und LKT gemel- det. „Prof. Seidlitz mit seinem Fachgebiet Leichtbau mit strukturierten Werkstoffen zeigt sich in vielen Themen als Ideen- schmiede für innovative Zukunftsprojekte der Lausitz“, unterstreicht Norman Mül- ler. Bereits im ersten Aufruf der Wirt- schaftsregion Lausitz im Bundesmodell- vorhaben konnte ein Projekt des Fachge- biets zusammen mit der Forster System- Montage-Technik GmbH befördert wer- den. Ein neuartiges Beschichtungsverfah- ren für brandsichere Kunststoffkompo- nenten im Schienenfahrzeugbau ver- spricht eine leichtere, umweltfreundliche und kostengünstigere Herstellung für Verkleidungssysteme. Schachtinfusion beschichtet Die Gründer von edrøm Energieversorgung autark und abseits des Stromnetzes Wo kein Stromnetz verfügbar ist, bietet das Startup edøm eine Alternative: den edrøm Generator. Mit ihm können Strom- und Wärmeversor- gung von Wohn- mobilen, Wohnwa- gen oder Yachten ermöglicht werden. Aber auch an indus- trielle Anwendun- gen denken die Gründer – für Be- leuchtungen, Bau- stellenversorgung, Verkehrsleitsyste- me und vieles mehr. Das Startup ge- wann den zweiten Preis des Business- planwettbewerbes Lausitzer Existenz- gründer (LEX) Ende 2018. Eine Förderung aus dem EXIST- Programm ermöglicht dem Team, das Produkt weiter zu entwickeln und an die Kundenbedürfnisse anzupassen. 2019 soll es für Freizeitnutzer auf den Markt gebracht werden. Für die Anschlussfinan- zierung sind die Gründer auf der Suche nach Investoren. Über das Bundesmo- dellvorhaben sieht die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH gute Möglichkeiten für die praktische Umsetzung dieser innovativen Geschäftsidee. Die Gründer hinter edrøm sind German Linz, Ivo Gebhardt und Jeronimo Landau- er, alle drei Absolventen der Brandenbur- gischen Technischen Universität Cottbus- Senftenberg (BTU) im Maschinenbau bzw. Wirtschaftsingenieurwesen. Ihr inno- vativer Stromerzeuger basiert anders als Generatoren mit Diesel- oder Benzinmo- tor auf dem Stirling Kreisprozess. Diese Technologie ist über 200 Jahre alt: Der Schotte Robert Stirling wollte Anfang des 19. Jahrhunderts mit seiner Erfindung die Dampfmaschinen ersetzen, deren Betrieb durch explodierende Druckkessel riskant war. Der Clou: Der Stirlingmotor wird von außen beheizt. Das ermöglicht den Ein- satz unterschiedlicher Brennstoffe und macht die Stromerzeugung gegenüber klassischen Generatoren sauber und lei- se. Der edrøm Generator kann sowohl gas- förmige Brennstoffe wie Campinggas als auch flüssige Brennstoffe wie Diesel oder Benzin verbrennen. Auch Bioethanol, Biodiesel und Biogas lassen sich ohne Umrüstaufwand in CO2-neutralen Strom wandeln. Diese „any-fuel“ genannte Fä- higkeit ist für Wohnmobil-Besitzer sehr interessant. Neben dem Direktvertrieb über Hersteller von Wohnmobilen und Caravans soll das Gerät für Nachrüster auch im Onlineshop vertrieben werden unter www.edrom.de.
  • 12. ­­­­12 nuvo1/19 Lausitz im Fokus Wirtschaftsregion Lausitz GmbH Die Struktur- und Regionalentwicklungsgesellschaft versteht sich als Plattform und Interessenvertretung der Lausitz beim Struk- turwandel in Südbrandenburg und Ostsachsen. Gesellschafter sind die Landkreise Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Elbe- Elster, Dahme-Spreewald und die Stadt Cottbus sowie der Landkreis Görlitz. Der Landkreis Bautzen will ebenfalls eintreten. Standorte Geschäftsstelle Cottbus Spremberger Turm Am Turm 14 03046 Cottbus Tel.: 0355 28 89 04 02 Büro Land Brandenburg Villa Martini Große Weinmeisterstr. 2 14469 Potsdam Projektbüro „Zukunftswerkstatt Lausitz“ Technologie- und Gewerbepark Heideweg 2 02953 Bad Muskau Büro Freistaat Sachsen Kurländer Palais Tzschirnerplatz 3-5 01067 Dresden Große Chance für kleine und mittelständische Unternehmen Interview mit Norman Müller von der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH Anlässlich des zweiten unternehmensna- hen Projektaufrufes im Bundesmodellvor- haben Unternehmen Revier sprach NU- VO mit Norman Müller, stellvertretender Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH und Leiter des Geschäfts- bereiches Technologie- und Projektma- nagement. Sind Sie zufrieden mit der Resonanz auf die ersten Projektaufrufe im vergange- nen Jahr? Sehr! Auch wenn die Ideen und Projekt- skizzen sehr unterschiedlich in der inhalt- lichen Tiefe waren, stehen einige Vorha- ben idealtypisch für das, was wir mit dem Regionalen Investitionskonzept (RIK) Lau- sitz, der Grundlage des Bundesmodell- vorhabens, im Blick hatten. Wofür ist das? Wir fokussieren auf die Umsetzung von Maßnahmen wie Geschäftsfelderweite- rung, Produktentwicklung, Modellprojek- te der Regionalentwicklung und sind eben nicht nur eine Ideenschmiede. Wer sind die hauptsächlichen Initiatoren? Die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH hat das Bundesmodellvorhaben für die Lau- sitz mit der Erstellung des Regionalen In- vestitionskonzepts mit entsprechenden Beteiligungsprozessen erarbeitet. Zu- sammen mit der Richtlinie „Unternehmen Revier“ des Bundeswirtschaftsministeri- ums ist dies die Grundlage für die Durch- führung. Als Regionalpartner des Bundes haben wir das Projektmanagement über- nommen und arbeiten Hand in Hand mit dem Landkreis Spree-Neiße, welcher für die administrativ-finanztechnische Um- setzung der Förderung zuständig ist. Wie können Hemmschwellen für kleine und mittelständische Unternehmen ge- senkt werden, die oft negative Erfahrun- gen mit dem formalen Aufwand für För- dermittel haben? Zunächst ist festzuhalten: Das Pro- gramm ist für kleine und mittelständische Unternehmen eine große Chance. Der niederschwellige Zugang und der Zu- schuss in Höhe von maximal 200.000 € kann ein großer Impuls sein. Die Förde- rung ist einmalig in ihrer Ausgestaltung und umfasst sowohl investive als auch nicht investive Einzelprojekte, die von den Personalkosten bis hin zur Anmel- dung von Schutzrechten alle projektbezo- genen Ausgaben einbezieht. Ein Verwen- dungsnachweis ist aber auch hier zu er- bringen. Vorteilhaft ist die regionale Ge- staltung. Es gibt eine Nähe zwischen Pro- jekteinreicher und uns auf der Seite der Bewilligung der Förderung. Wo finden Interessenten Rat und Hilfe bei der Ausarbeitung ihrer Projektideen? Die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH be- rät potenzielle Projekteinreicher. Die Qualifizierung von Projektansätzen ist da- bei ein wesentlicher Ansatz. Wir lassen keine Projektidee einfach fallen. Eine Ein- beziehung weiterer Kompetenzen und die Unterstützung bei der Ausfinanzie- rung des Projektes sind häufig der Schlüs- sel für eine erfolgreiche Realisierung. Dies ist eine Kernkompetenz der Gesell- schaft. Wir kooperieren auch mit den Lan- desförderbanken und -wirtschaftsförde- rungen, um gegebenenfalls Landesförde- rungen mit zu nutzen. Welche Schwerpunkte setzen Sie? Eine Präferenz hat für uns die vom energie- wendebedingten Strukturwandel besonders betroffene Kernregion. Aktive Tagebaue und Kraftwerksparks zeigen an, dass hier künftig vor allem etwas in der Wertschöp- fung kompensiert werden muss. Gestärkt werden soll ganz klar der Wissens- und Tech- nologietransfer aus den Wissenschaftsein- richtungen in die regionale Wirtschaft. Unse- re Projektaufrufe geben bereits einen inhalt- lichen Rahmen vor, der für uns das steuern- de Element ist. Wichtig ist die enge Verbin- dung zu regionalen Akteuren, denn beson- ders über die persönliche Ansprache und gemeinsame Gespräche werden die Projek- te mit Bedeutung für die Strukturentwick- lung auf den Weg gebracht. Die Nachfrage zum Programm stimmt mich optimistisch. Norman Müller, stellvertretender Geschäfts- führer der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH
  • 13. www.emb-gmbh.de ERDGAS | STROM | ENERGIELÖSUNGEN Gut fürs Klima, gut fürs Image, perfekt für Ihr BIZZness Günstiger EMB BIZZStrom für Gewerbekunden: Der Ökostrom aus 100 Prozent Wasserkraft zu festen und plan- baren Energiepreisen für ein oder zwei Jahre nach Wahl. Zeigen Sie Ihren Kunden und Partnern Ihr Umweltengagement! Wir unterstützen Sie dabei mit exklusiven Werbemitteln. EMB Energie Mark Brandenburg – wir beraten Sie gern: » www.emb-gmbh.de/bizzstrom » Kostenfreie Service-Hotline: 0800 0 7495-10 EMB BIZZStrom aus 100 % Wasserkraft
  • 14. ­­­­14 nuvo1/19 Vor Ort Es funktioniert mit guter Unterstützung Marvin Gladrow pendelt zwischen Fußballplatz, Schule und Job Was kommt nach einer Pro- fikarriere im Sport? Für Mar- vin Gladrow steht es inzwi- schen fest: Eine Laufbahn bei der Versicherung. Dafür arbeitet der 28-Jährige jetzt parallel an seinem Berufs- abschluss. Seit zwei Jahren sitzt er an drei bis vier Tagen im Monat auf der Schul- bank. Die schriftliche Prü- fung zum Versicherungs- fachmann bei der IHK ist schon geschafft, auf die mündliche bereitet er sich gerade vor. Sport, Schule und Beruf, da heißt es gut organisiert zu sein. Und es funktioniert nur mit Selbstdisziplin und guter Unterstützung. In der Potsdamer LVM- Agentur bei Udo Brüning fühlt sich Marvin Gladrow da gut aufgehoben. Der Chef steht voll und ganz hinter ihm. „Profifußballer haben es nicht leicht, einen Ausbildungsplatz zu fin- den“, erzählt der Sportler. Das liegt an den Trainingszeiten. Marvin Gladrow ist Torwart beim SV Babelsberg 03. Die Spieler bei dem Regionalligisten trainieren fünfmal in der Woche am Nach- mittag und zusätzlich noch zweimal am Vormittag. Marvin Gladrow ist mit dem Fußball groß geworden. Er wuchs an der Küste auf, spielte bei der Jugend in Greifswald und in der Jugend-Landesauswahl von Mecklenburg-Vorpommern, wo er Teamgefährte von Toni Kroos war. „Wir wussten schon damals, das wird mal ein ganz Großer“, er- innert sich Gladrow. Auch für ihn ging es auf der Karriereleiter weiter. Er besuchte die Sportschule in Cottbus, spielte im Nachwuchs und schließlich drei Jahre in der Zweitligamannschaft von Ener- gie Cottbus. 2013 wechselte Gladrow nach Babelsberg. Hier hat er Wurzeln ge- schlagen und sagt: „Ich könnte mir vor- stellen, auf Dauer zu bleiben. Potsdam ist meine Wahlheimat geworden.“ Dazu hat auch seine Freundin beigetragen, die waschechte Potsdamerin ist. „Sie ist ge- nauso fußballverrückt wie ich. Das Ver- ständnis und die Unterstützung durch die Partnerin ist sehr wichtig“, sagt der Wahl- potsdamer. Nachgefragt Herr Brüning, Sie werben für Ihre Agen- tur „Partner des Sports“. Ist das ein offi- zieller Titel? Udo Brüning (lacht): Nein, das ist mein Anspruch. Wir spon- sern in unserer Region 14 Sportvereine, die in den un- terschiedlichsten Klassen aktiv sind. Ich arbeite in Fördervereinen mit. So hat sich ein Vertrauensverhältnis entwickelt. Wer gute Erfah- rungen gemacht hat, empfiehlt mich weiter. Dadurch sind viele Sportler bei mir versichert. Was unterscheidet Sie von anderen An- bietern? Wir sind dort, wo unsere Kunden sind, auf den Sportplätzen. Die Leute kennen uns und sprechen mit uns völlig unbüro- kratisch und ohne Termin. Und wer doch ins Büro kommt, fühlt sich hier gleich gut aufgehoben. An der Wand hängen Autogrammpost- karten von Sportlern, die bei uns versi- chert sind. Aktive Sportler haben wenig Zeit. Wir nehmen ihnen Arbeit ab durch gute Beratung vor Ort oder zum Beispiel durch unseren Zulassungsdienst für Kfz. Was bedeutet es für Sie als Arbeitge- ber, einen Profifußballer unter Vertrag zu haben? Marvin hat zwei Arbeitsverträge. Seinen ersten beim SV Babelsberg und seinen zweiten bei mir in der Versicherungsagen- tur. Das heißt: Sport hat absoluten Vorrang, aber zur Zeit geht auch die Ausbildung vor. Als „Partner des Sports“ bestärke ich Mar- vin in seinen sportlichen und beruflichen Zielen. Natürlich ist ein bekanntes Gesicht auch ein Türöffner. Marvin ist seit 2013 bei Babelsberg 03 unter Vertrag. Er ist damit der dienstälteste Spieler im Verein, das hilft ihm, mit Kunden ins Gespräch zu kommen. Versicherungsagenturinhaber Udo Brüning (links) und Torwart Marvin Gladrow Sport, Schule und Beruf, da heißt es gut organisiert zu sein. Und es funktioniert nur mit Selbstdisziplin und guter Unterstüt- zung.
  • 15. www.targocf.de TARGO Commercial Finance: Der Finanzierungspartner des deutschen Mittelstandes Wir bieten Ihren Mandanten: Flexible und individuelle Factoringlösungen für mehr unternehmerischen Handlungsspielraum Mehr Wachstumspotenziale durch zukunftssichernde und langfristige Finanzierungen Unterstützung durch jahrzehntelange Marktexpertise, umfassende Branchenkenntnisse und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit
  • 16. ­­­­16 nuvo1/19 Aus dem Netzwerk Digitalisierung im stationären Sektor Perspektiven bei Kooperationen mit der Industrie Die Netzwerkreihe „Gesundheitswirt- schaft Brandenburg – HCB+“ des Innova- tionsforum Ost e.V. findet seit 2016 in Ko- operation mit der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) sowie der Wirt- schaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB) und dem Cluster Gesund- heitswirtschaft Berlin-Brandenburg HealthCapital statt. Sie wurde am 11. De- zember 2018 zum Thema „Digitalisie- rungsprojekte im stationären Sektor – Rahmenbedingungen und Perspektiven bei Kooperationen mit Industriebetrie- ben“ vor einem exklusiven Teilnehmer- kreis unter reger Anteilnahme fortgesetzt. Nach einem Grußwort des Sprechers der Geschäftsführung der WFBB, Dr. Stef- fen Kammradt, stellte Anja Walter, Pro- jektmanagerin im Team WFBB Fachkräfte & Qualifizierung, die Stu- die „Digitalisierung und Arbeit 4.0 im Ge- sundheitswesen“ vor. Gegenstand der Studie sind der aktuelle Digita- lisierungsstand sowie künftige Beschäfti- gungseffekte und Qua- lifikations- und Kompe- tenzbedarfe. Michael Zaske, Refe- ratsleiter Gesundheitli- che Versorgung, Ge- sundheitswirtschaft, Krankenhäuser, Rehabilitation des MAS- GF, berichtete über neue Entwicklungen auf Bundes- und Landesebene zur Unter- stützung von Digitalisierungsvorhaben in der gesundheitlichen Versorgung, insbe- sondere über die Struktur- und Innovati- onsfonds des Landes Brandenburg. Galten die ersten beiden Vorträge den Strukturveränderungen der Arbeitswelt, so befasste sich der zweite Teil der Veran- staltung mit Anwendungen digitaler Technologien im Gesundheitswesen. Ste- fan Georgy, Chief Digital Officer, Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH, zeigte Chancen und Herausforderungen der Di- gitalisierung im Ernst von Bergmann Kli- nikum auf, während Dr. Ralf Scholz, Ge- schäftsführer, BInovis GmbH, in seinem Vortrag „Krankenhaus 4.0 – Steuern statt improvisieren!“ Lösungsansätze zur digi- tal integrierten Steuerung der Patienten-, Personal-und Materiallogistik vorstellte. Die 8. HCB+-Veranstaltung am 26. März wird sich mit dem Thema „Verbundpro- jekte im Gesundheitswesen“ befassen. Anzeige Dr. Steffen Kammradt im Gespräch.
  • 17. ­­17nuvo1/19 Advertorial So finden KMUs schneller passende Mitarbeiter Das Potenzial von Bewerbungs-Videos und Mobile Recruiting nutzen Die Personalsuche wird für KMUs immer kostspieliger, schon weil sich derzeit wenig Fische im Bewerberpool tum- meln. Dazu kommt: Falsche oder nicht ideale Personalent- scheidungen sind in einem Drittel der Fälle harte HR-Rea- lität und verteuern den Pro- zess nochmal enorm (Bierwirth & Nagengast, 2005). Um Kos- ten zu sparen und Personal- entscheidungen treffsicherer und effizienter zu gestalten, gibt es einen bunten Blumen- strauß an Tipps, Tricks und Produkten. Zwei besonders ef- fiziente Tools: Bewerbungs-Vi- deos und die Einbindung von Mobile Recruiting. Bewerbungs-Videos schaffen einen authentischen Eindruck schon vor dem Vorstellungs- gespräch Bewerbungs-Videos haben zwei große Vorteile: Sie machen den HR-Entschei- dungsprozess im Unternehmen sowohl schneller als auch treffsicherer. Mit einem aussagekräftigen Video kann man sich als Personalverantwortlicher oder Entschei- der im Unternehmen schneller ein umfas- senderes Bild eines Kandidaten machen, als das nur mit den Informationen aus ei- nem Anschreiben oder Lebenslauf mög- lich ist. Dabei kann das Video das Anschreiben ohne den Verlust von Informationen er- setzen – oder die Bewerber beantworten in den Videos sogar kleine Fragen oder lösen Aufgaben. Das erhöht die direkte Vergleichbarkeit der Kandidaten für Per- sonaler enorm. So können Bewerber, die zwar auf dem Papier einen guten Eindruck machen, im Auftreten aber nicht überzeugen, schon vor dem Vorstellungsgespräch ausge- schlossen werden. Das spart Kosten. Zusätzlich kommen Kandidaten mit formal nicht optimalen Vor- aussetzungen, aber dafür passenden Auf- treten im Video, leich- ter in die engere Aus- wahl. Denn, dass Kandi- daten auch auf der persönlichen Ebene und bei den Wertvor- stellungen zum Un- ternehmen passen, ist für die Mitarbeiter- bindung von großer Bedeutung. Das spart sowohl kurz- als auch langfristig Ressour- cen. Mit Mobile Recruiting dem Wettbewerb voraus Unternehmen, die Mobile Recruiting er- möglichen, haben schon heute handfeste Vorteile gegenüber der Konkurrenz: Laut der Studienreihe „Recruiting Trends 2018“ verdoppelte sich die Zahl der Kan- didaten, die unterwegs nach Stellen su- chen, von 2014 bis 2018 auf über 40 Pro- zent. Dagegen hat fast schon jeder Zwei- te einmal eine Bewerbung per Mobilge- rät abgebrochen. Das zeigt den großen Spielraum, den Unternehmen ausschöp- fen können. Um den technischen Auf- wand zu minimieren und DSGVO-Com- pliance sicherzustellen, bietet es sich an, die Lösungen und Apps spezialisierter Anbieter zu nutzen. Mobile Recruiting speziell für den Mittelstand Schalten Unternehmen Stellenanzeigen zum Beispiel auf Yourfirm.de, können sich Bewerber auch mobil darauf bewerben. Sowohl per Anschreiben übers Handy, als auch per Handy-Bewerbungsvideo. So bieten Unternehmen über Yourfirm.de Bewerbern alle Möglichkeiten einer mo- bilen Bewerbung und finden selbst schneller passende Mitarbeiter.Konstantin Janusch, Geschäftsführer Yourfirm GmbH Mobiles Recruiting gewinnt stark an Bedeutung bei der Suche nach passenden Bewerbern.
  • 18. ­­­­18 nuvo1/19 Aus dem Netzwerk NUVO - Netzwerk Unternehmerverbände Ostdeutschlands – Wir. Unternehmen. Zukunft. • Ausgabe 1/2019 • Herausgeber: TIMELINE UG • V.i.S.d.P: comprend GmbH • Geschäftsführer: Michael Schulze • Dennis-Gabor-Straße 2, 14469 Pots- dam • Tel. +49(0)331 58115800 • info@comprend.de • www.comprend.de • Redaktion: Michael Schulze • Autoren: Thilo Boss, Dr. Ulrich Conrad, Sven Rosig • Titel, Layout & Grafik: rotschwarz design, Christoph Freytag • Anzeigen: Michael Schulze • Titelfoto: pixabay • Fotorechte: Nico Danneberg (S. 3, unten), SUPERillu (S. 4, 5), UVBB (S. 6, 7), Karoline Wolf (S. 8, Dr. Greiff), STEP – Quabbe & Tessmann (S. 8), Bolko Bouché (S. 9), Andreas Franke (S. 9, 12), Wirtschaftsregion Lausitz GmbH (9, 10, 11 und 12), UVBB (S. 10), WFBB/David Marschalsky (S. 16), Yourfirm GmbH (S. 17), Claudia Heinstein/Blitzsaloon (S. 18), Michał Abkowicz Szczecinbiznes.pl (S. 20), UVBB (S. 21), Pressebilder Securitas (S. 22, oben), Foto Start-up Martin Chomek (S. 22, unten). • Weitere Fotos wurden zur Verfügung gestellt von Sponsoren, Partnern, pixabay • Weitere Fotos wurden zur Verfügung gestellt von Sponsoren, Partnern, pixabay • Druck: city repro GmbH Cottbus • Redaktionsschluss: 15. Februar 2019 • NUVO erscheint sechsmal im Jahr, die Mitglieder des UVBB erhalten NUVO im Rahmen ihrer Mitgliedschaft • Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Kopien nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des V.i.S.d.P. • Namentlich gekennzeichnete Beiträge müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte und Fotos über- nehmen wir keine Haftung • ISSN 2625-3356 HDI Global SE begrüßte Unternehmer aus der Region Berlin und Brandenburg Unternehmer des regionalen Mittel- stands trafen sich am 10. Januar zum Neujahrsempfang der HDI Global SE. Es war ein informativer und unterhaltsamer Abend. Zu Beginn begrüßte Vorstands- mitglied Frank Harting die Teilnehmer und skizzierte die künftigen Anforderun- gen in der Industrieversicherung. Einblic- ke ganz anderer Art eröffneten die ihm folgenden Referenten. Gleichzeitig nutz- ten die Unternehmensverantwortlichen aus Berlin und Brandenburg die sich viel- fach bietenden Gelegenheiten für per- sönliche Gespräche. Wie wird man gesund alt und bleibt ak- tiv? In der anschließenden Talkrunde ver- riet Gojko Mitić mit Blick auf sein Leben als Schauspieler, wie es gehen kann. Der 78-Jährige übernahm kleine Engage- ments bis hin zu Hauptrollen. Populär wurde er durch seine Darstellung histori- scher und fiktiver Indianerpersönlichkei- ten. Bereits in den sechziger Jahren be- gann Mitić als Stuntman in italienischen und britischen Filmen. Beindruckt zeigten sich viele Teilnehmer, als sie anhand von Filmausschnitten quasi hautnah erlebten, wie der Deutsch-Serbe Stunts ohne Dou- ble ausgeführt hatte. Anschließend nahm Dr. Franziska Frank die Unternehmer mit auf eine unterhalt- same Reise in die Art und Weise, wie wir denken. Hiervon handelt das demnächst erscheinende Buch der zertifizierten Achtsamkeitstrainerin und Programmdi- rektorin an der ESMT Hochschule Berlin. Mit Blick auf die Herausforderungen in der Industrieversicherung machte Frank Harting klar: Es gilt, neue Lösungen für Softwarehersteller und neue Geschäfts- modelle in Form von Versicherungspro- dukten zu entwickeln und anzubieten. HDI Global SE ist im Industrieversiche- rungsgeschäft in über 150 Ländern tätig. Seit Gründung im Jahr 1903 wandelte sich das Unternehmen HDI vom reinen Haftpflichtversicherer für die deutsche In- dustrie zum internationalen Versiche- rungskonzern. Anfang 2020 wird HDI Global SE diese gelungene Tradition des Neujahrsemp- fangs fortsetzen. Wir freuen uns darauf und wünschen allen Unternehmern bis dahin eine stabile und kontinuierliche ge- schäftliche Entwicklung. Heiko Waber, Leiter der Niederlassung für Mit- teldeutschland, bei der Eröffnung. 29./30. OKTOBER 2019 HOTEL THE WESTIN LEIPZIG Die Diskussionsplattform für Politik, Wissenschaft, Energiewirtschaft und ostdeutschen Mittelstand zur Energiewende. Aktuelle Informationen und Anmeldung unter: www.ostdeutsches-energieforum.de Anzeige
  • 19. Wie international muss der ostdeutsche Mittelstand werden? Chancen und Risiken in Zeiten eines aufkommenden Protektionismus Jetzt anmelden und Frühbucherrabatt bis 15.03.2019 sichern! (Teilnahmegebühr mit Rabatt bis 15.03.2019 nur 69 € zzgl. 19% MwSt.) Waschhaus Arena Potsdam Donnerstag 16. Mai 2019 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr Veranstalter Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin UV www.ostdeutscher-unternehmertag.de/anmeldung Mai 16
  • 20. ­­­­20 nuvo1/19 Aktuelles Die Hakenterrasse in Stettin. Konferenz in Stettin. Der Hafen von Stettin. Die Metropolregion Stettin im Blick Im Jahr 2012 beschlossen die für die Raumordnung zuständigen Stellen der Länder Berlin, Brandenburg und Meck- lenburg-Vorpommern sowie des Raum- planungsbüros der Wojewodschaft West- pommern mit der Stadt Stettin die Erar- beitung eines gemeinsamen Entwick- lungskonzeptes für die grenzüberschrei- tende Metropolregion Stettin. In 2015 veröffentlicht, wurden dort zu verschiedenen Handlungsfeldern Ziel- stellungen und konkrete Projektvorschlä- ge entwickelt. Dabei geht es um die Ge- staltung des demografischen Wandels, die Anbindung an Berlin, ebenso wie die Einbindung in europäische Verkehrsnet- ze, die Entwicklung des gemeinsamen Wirtschaftsraumes und innovative Lösun- gen zur Sicherung der Daseinsvorsorge. Wettbewerbsvorteile der Metropolregion Stettin sehen die Akteure aufgrund der geographischen Nähe zu Skandinavien, der Seehafenstandorte, für den Touris- mus, insbesondere des Wassertourismus und durch Zweisprachigkeit. Das Entwicklungskonzept ist Teil des 2018 von der Deutsch-Polnischen Regie- rungskommission für regionale und grenznahe Zusammenarbeit beschlosse- nen „Gemeinsamen Zukunftskonzepts für den deutschpolnischen Verflechtungs- raum, Vision 2030“. Dazu gehören räum- lich die westpolnischen Wojewodschaf- ten Westpommern, Lebuser Land, Groß- polen und Niederschlesien sowie die Länder Mecklenburg-Vorpommern, Bran- denburg, Berlin und Sachsen. Die enge wirtschaftliche Kooperation auf Basis konkreter Projekte soll dabei ei- ne wichtige Säule sein mit dem Ziel, die besonderen Potentiale für Wachstum und Innovation zu heben und die europäische Integration zu stärken. Zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Region auf na- tionaler und internationaler Ebene ist es für die ländlichen Regionen im Nordos- ten der Bundesrepublik Deutschland un- erlässlich, die Strahlkraft der Metropole Stettin zu nutzen. Eine abgestimmte Flä- chennutzung und ein gemeinsames Ver- kehrskonzept können die wirtschaftliche Dynamik fördern und weitere Synergieef- fekte entfalten. „Auch auf deutscher Seite ist ein Metro- polenverband erforderlich“, ist Silvio Moritz, Geschäftsführer der ICU Investor Center Uckermark, überzeugt. Dies machte er kürzlich auf der Veranstaltung der „Tage der deutsch-polnischen Zu- sammenarbeit in Stettin“ deutlich. Dort gab es eine angeregte Debatte über die Formen der Zusammenarbeit bei der grenzüberschreitenden Entwicklung des Großraums Stettin. Silvio Moritz unter- strich auf einer Podiumsdiskussion: „Als Metropolregion von Stettin, einschließ- lich der Landkreise auf deutscher und polnischer Seite, haben wir über eine Mil- lion Einwohner, Universitäten, einen Ha- fen, eine große Raffinerie, eine Papierfab- rik, eine Oper, Philharmonie und große Theater usw. All dies kann zu einem star- ken Geschäftsmodell verbunden werden. Wenn dazu die verbindende Infrastruktur ausgebaut wird, wie z.B. der zweigleisige Ausbau auf der gesamten Strecke Berlin- Stettin oder neue Oderbrücken, um Straße und Schiene miteinander zu ver- binden, ist eine Grundlage für die zukünf- tige Entwicklung gelegt. Hierbei müssen wir mit einer Stimme sprechen, und dies ist in einer einheitlichen Metropolregion einfacher, als getrennt zu agieren.“ Während der Diskussion wurden auch Fragen zu konkreten Aktionen gestellt, die nach Ansicht der Teilnehmer höchste Priorität für die Verbesserung der Zusam- menarbeit in der Region haben. Sie sig- nalisierten die Notwendigkeit, den Nach- barn besser kennenzulernen und forder- ten die anwesenden Medienvertreter auf, die Anerkennung von Berufsqualifikatio- nen und die Entwicklung des öffentlichen Verkehrs im grenzüberschreitenden Ge- biet zu begleiten. Am Ende dieser Überlegungen steht die Frage, was dazu beitragen könnte, gegenseitige Beziehungen in der Praxis aufzubauen und in Geschäftsvorteile zum gegenseitigen Vorteil umzusetzen? Silvio Moritz hat keinen Zweifel: Auf der polni- schen Seite gibt es den Verband der Met- ropolregion Stettin. Auf der deutschen Seite gibt es eine vergleichbare Organi- sation nicht. Er ist sicher, dass es die Pflicht der Landesverwaltungen in Meck- lenburg-Vorpommern und in Branden- burg ist, ein ähnliches Gremium zu schaf- fen, das gemeinsame Vorhaben ermög- licht und mit einer Stimme für die Wirt- schaft und die gesamte Region spricht.
  • 21. ­­21nuvo1/19 Advertorial Mitnehmen, was Ihnen lieb ist: Versicherung wechseln mit Top-Schutz-Garantie. Wechseln Sie zur SIGNAL IDUNA und bekommen Sie alles aus einer Hand! Denn mit der Top-Schutz- Garantie können Sie sich bei einem Versicherungswechsel nur verbessern. Sie erhalten garantiert die gleichen Leistungen, wie bei Ihrer Vorversicherung und profitieren dazu noch von den zusätz- lichen Leistungen der BetriebsPolice select von SIGNAL IDUNA. www.signal-iduna.de/gewerbeversicherung.php Der betriebliche Schutz mit garantierter Besserstellung Wenn Sie sich für die BetriebsPolice select der SIGNAL IDUNA entscheiden, sind Sie immer auf der sicheren Seite. Denn eine Schlechterstellung gegenüber Ihrer Vorversicherung kann ausgeschlos- sen werden. Jeder möchte seinen Handwerksbetrieb passgenau und ganzheitlich abgesichert wissen. So wahrscheinlich auch Sie. Dann kommen Sie an der BetriebsPolice select der SIGNAL IDUNA kaum vorbei. Das in- novative Absicherungskonzept für kleine und mittlere Unternehmen bietet äußerst starke Konditionen und jede Menge Fle- xibilität. Sie können für sich selbst ent- scheiden, welchen Baustein Sie versichert haben möchten und welchen nicht. Von der Geschäftsinhalts- über die Betriebs- Haftpflicht- und Elektronikversicherung bis hin zur Musterkollektions- und Luft- fahrt-Versicherung für Flugdrohnen ist al- les dabei. Die Wahlmöglichkeiten sind vielfältig und erlauben einen passgenau- en Zuschnitt der BetriebsPolice select – und dabei sind die aufgezählten Produk- te noch lange nicht alle. Sie glauben, jedes Risiko in Ihrem Be- trieb bereits passgenau abgesichert zu haben? In versicherungstechnischer Hinsicht sind viele Gewerbetreibende sehr loyal. Oftmals wird der Versicherer über Jahr- zehnte nicht gewechselt. Daraus können unnötige Schutzlücken und ein subopti- males Preis-Leistungs-Verhältnis entste- hen. Ein Versicherungswechsel bedeutet einen großen Schritt. Was, wenn die neue Police in einem Punkt weniger leistet als die alte? Soll man dieses Risiko einge- hen? Ein Wechsel mit Ihren gewerblichen Versicherungsprodukten zur SIGNAL IDUNA gibt Ihnen Gewissheit. Denn mit der Top-Schutz-Garantie innerhalb der BetriebsPolice select können Sie dieses Risiko gänzlich ausschließen. Diese ver- hindert eine Schlechterstellung gegen- über den Bedingungen des Vorvertrages, also wenn Ihr Vorversicherer in einem Ver- sicherungsfall mehr geleistet hätte, dann passt sich die Leistung der BetriebsPolice select daran an. Somit gilt mit der Top- Schutz-Garantie: Besserstellung garan- tiert! Für Sie als Neukunden wird das günsti- ge Preis-Leistungs-Verhältnis der Be- triebsPolice select durch Neukunden- nachlässe sowie ein dynamisches Selbst- beteiligungsmodell sogar noch attrakti- ver.Horst Böschow Anzeige
  • 22. ­­­­22 nuvo1/19 Aktuelles Securitas gewinnt Präventionspreis für Feuerwehrdrohne Hamburg/Bitterfeld. Zum siebenten Mal ist der Präventionspreis der VBG (Verwal- tungs-Berufsgenossenschaft) verliehen worden: In Hamburg zählte die Securitas Fire & Safety zu den zehn Preisträgern und konnte sich damit schon über die zweite Auszeichnung freuen. Schon vor zwei Jahren war Securitas in der Katego- rie Gesundheitsmanagement ausge- zeichnet worden. Im Jahr 2018 konnte Securitas die Jury in der Kategorie „Betriebliche Sicher- heitstechnik“ mit ihrer innovativen Feuer- wehrdrohne überzeugen. Axel Leyende- cker, Geschäftsführer der Securitas Fire Control + Service GmbH & Co. KG, und Ronny Schwarz, Area Manager, nahmen den Preis bei der feierlichen Verleihung im Sofitel-Hotel Hamburg am 5. Dezem- ber entgegen. „Dass diese innovative Si- cherheitslösung eine so hohe Anerken- nung erfährt, freut uns sehr“, sagte Leyendecker in Hamburg. Das Securitas Drohnensystem wurde mit dem Ziel entwickelt, Einsatzkräften der Feuerwehr den Berufsalltag zu er- leichtern und ihre Sicherheit zu erhöhen. So kann die Securitas Feuerwehrdrohne bei Bränden und bei Explosionsgefahr die ersten Erkundungsaufgaben im Un- fallbereich übernehmen, ohne dass Per- sonal gefährdet wird. Über eine einge- baute Kamera kann die Drohne der Ein- satzstelle schon erste Live-Bilder liefern, noch bevor die Einsatzkräfte eingetroffen sind. Durch die integrierten Temperatur- und Gassensoren kann die Drohne auch bei schlechter Sicht durch Rauch Informa- tionen über Brandherde, Opfer und eventuell ausgetretene Gase geben. Die- se Informationen werden parallel auch in das anrückende Fahrzeug der Einsatzlei- tung übertragen. Das Ergebnis: Erhöhter Eigenschutz und wichtiger Zeitgewinn fürs Retten und Löschen. Die VBG ist als gewerbliche Berufsge- nossenschaft der größte Träger der ge- setzlichen Unfallversicherung in Deutsch- land. Mit dem Präventionspreis, den die VBG seit 2006 alle zwei Jahre auslobt, sollen Best Practice-Beispiele des be- trieblichen Arbeits- und Gesundheits- schutzes als Motivation und Anregung für andere Unternehmen hervorgehoben werden. Mehr Informationen zum VBG-Präventi- onspreis finden Sie unter: https://www. vbgnext.de. Diese Presseinformation fin- den Sie auch auf www.securitas.de. Bedarf an der Basis: Verband gibt Schüler-Startup Rückenwind So funktioniert „Startup“-Förderung auf kurzem Weg – die Unternehmervereini- gung (UV) Uckermark e. V. gibt Luca Diet- rich (15) und Alan Ostaszewski (16) Rü- ckenwind für ihre Geschäftsidee. Mit der „Nachbarschafts-PC-Hilfe“ entdeckten die beiden Jugendlichen einen realen Bedarf an der Basis und damit einen Markt mit durchaus idealistischer Note: Dietrich und Ostaszewski bieten allen Hil- fe an, die von „professionellen“ Unter- nehmen enttäuscht wurden. Begonnen hatte alles in den Ferien: Da wollten sich die Jugendlichen nicht langweilen und nahmen die streikenden Geräte in Fami- lie und Nachbarschaft ins Visier. Ein schlichter Flyer der „Nachbar- schafts-PC-Hilfe“ brachte schließlich Dr. Ulrich Menter, Präsident der Unterneh- mervereinigung Uckermark, auf die Spur der computerbegeisterten Schüler. Von der Idee beeindruckt, lernte er das Duo kennen und fand sie und ihre Idee nicht nur sympathisch, sondern förderwürdig: Menter und das Präsidium der Vereini- gung beschlossen, den zeitigen Start in die Selbstständigkeit zu unterstützen – die kostenfreie Mitgliedschaft in der UV gab es obendrauf. Leserinnen und Leser in der Region Schwedt dürfen gerne ihre scheinbar hoffnungslosen Computerfälle hervorho- len: Die beiden technikversierten Ucker- märker reparieren auch ihren Computer oder Laptop – mit bester Empfehlung der Unternehmervereinigung Uckermark e.V.. Zum Angebot gehört unter anderem, langsamen oder startunwilligen Syste- Dr. Thomas Hünlich (Mitglied der Jury), Ronny Schwarz, Axel Leyendecker (von links) men auf die Sprünge zu helfen. Zusätzlich beraten die „Nachbarschafts-PC-Helfer“ zu Programmen und entfernen auch Vi- ren. Erreichbar sind sie nachmittags unter der Mobilrufnummer 0163 253 94 80 oder per Email unter kontakt@nachbar- schafts-pc-hilfe.de. Internet: www.nach- barschafts-pc-hilfe.de. Dr. Ulrich Menter mit Luca Dietrich (links) und Alan Ostaszewski
  • 23. 0800 2200023 securitas.de Securitas – Kompetenz in Sicherheit. Mit Sicherheitslösungen, auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten, schaffen wir mit unseren weltweit 345.000 Beschäftigten nachhaltiges Wachstum und Zufriedenheit. INTELLIGENTE VIDEOTECHNIK FÜR IHRE SICHERHEIT REMOTE VIDEO SOLUTIONS (RVS) – MANAGED BY SECURITAS Die synergetische und personalentlastende Komplettlösung RVS schließt Sicherheitstechnik, Sicherheitsdienste und Fernbewachung ein. Vernetzte IP-Kameras und intelligente Analysesoftware ermöglichen eine kosteneffiziente Fernüberwachung mit Videorundgängen oder Zufahrts- und Zutrittskontrollen. Falschalarme und Interventionsanfahrten werden so auf ein Minimum reduziert. Automatisierte Videodetektion und Live-Audioansprachen beugen Diebstahl und Vandalismus vor. Securitas managed das System für Sie ganzheitlich von der Planung über den Betrieb bis zum Monitoring. Securitas investiert in Ihre Sicherheit.
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