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Nr. 2/2021 • 4.Jahrgang • Das ostdeutsche Wirtschaftsmagazin
Wir.
Unternehmen.
Zukunft.
nuvo
ISSN 2625-3356
Prof. Dr. Key Pousttchi
Wirtschaftsinformatiker
und Professor für Digitalisierung
Digitalisierung ist nichts für Feiglinge –
warum uns keiner die Wahrheit sagt
Dr. Milos Stefanovic
Dr. Burkhardt Greiff
Corona, Digitalisierung, Wachstum:
Der Fachkräftemangel bleibt akut
Geschäftsführer
Präsident Unternehmerverband
der Bürgschaftsbank Brandenburg
Brandenburg-Berlin e.V.
Erfolgsmodell für den Mittelstand:
Weiter Versprechen aus Berlin –
30 Jahre Bürgschaftsbank Brandenburg
wenn es nur keine Versprecher sind!
nuvo2/21 3
Wie kaputt sind die Menschen? Auf nach Malle !!!
Auf nach Malle zum internationalen Vi-
renaustausch – alles Irrsinn oder mutieren
die Viren in Richtung Hirn und verursachen
eine Schmelze der Vernunftzellen?! Dann
gibt es noch die Berufspolitiker, die – wa-
rum eigentlich nicht – wahrscheinlich im
Homeof ce d rch Vermittl ng von as-
ken ein wenig Geld dazu verdienen. Wahr-
scheinlich retteten sie auch das eine oder
andere Menschenleben.
Ja, warum eigentlich nicht. Die zeigen
es der verknöcherten Bürokratie, wie Mas-
ken und Schnelltest kurzfristig organisiert
werden. Verwaltungsmitarbeiter hätten
es verhindern können, wenn mehr unter-
nehmerisch gedacht. Mangel erzeugt Not
nd ot macht er nderisch. s ist nicht
nachvollziehbar, warum Krankenhäuser
vorigen März keine Masken sich selbst or-
ganisierten. Diese Götter in Weiß hätten
das Geschäft selbst machen müssen, das
mit den Provisionen.
Ach ja, nach den Masken kamen die
Schnelltests und Impfdosen. Die nächsten
Pleiten, keine Tests und keine Dosen. Da
passen dann Herr Nawalny und Sputnik V
gut rein. Sputnik V könnte helfen gut, wenn
die - anktionen nicht w ren. p tnik V
muss warten, bis Nawalny in Vergessen-
heit gerät. Übrigens: Die Kanzlerin würde
a ch ohne , also individ ell, bei P tin
bestellen, wie sie sagt. Deutscher Sonder-
weg nennen wir das. s geht eben nichts
über die deutsch-russische Freundschaft.
m nde ist sie eine reine Herzenssache.
Da der gemeine Deutsche konkrete
Orientierungspunkte und klare Ansagen
braucht, lautet die Zauberformel Ostern.
Danach wird geimpft, was das Zeug hält.
Wir fangen mit 20 Impfungen wöchentlich
an. Bei den Masken war der Schlüssel 50
t ck pro Pra is, vor onaten. s wird
schon werden. nd wenn nicht, dann fah-
ren wir alle nach Malle und lassen uns dort
impfen. „All in“ inklusive Piekser, das sind
die neuen Reisepakete.
Wir vertrauen weiter den Versprechen
aus Berlin – wenn es nur keine Versprecher
sind. Ob Armin, Markus, Olaf oder gar Ro-
bert, wenn‘s gut werden muss, dann lieber
selbst machen. Nicht nur Viren, sondern
auch Wahlen – ob im Land oder im Bund –
bringen halt alles durcheinander. Alles nur
getr mt. s w re z schön.
Ihr Dr. Burkhardt Greiff,
Präsident Unternehmerverband
Brandenburg-Berlin e.V.
Vorwort
s Sparkasse
Spree-Neiße
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Den Menschen und unserer Region verpflichtet.
Wo unsere Kunden zu Hause sind, da sind auch wir. Als freundlichstes Kreditinstitut bieten wir
nicht nur beste Beratung und Sicherheit für Ihr Geld, sondern Unterstützung für die ganze Region.
Wir engagieren uns im Sport, in der Kultur und in der Bildung. Als Finanzierungspartner Nr. 1
fördern wir das Wachstum des Mittelstandes. Sparkasse Spree-Neiße. Sicher. Stabil. Solide.
Dr. Burkhardt Greiff
Dr. Thorsten Purps
Fachanwalt für Erbrecht
Martin Vogel
Fachanwalt für Bau- und
Architektenrecht
Fachanwalt für Verwaltungsrecht
Dr. Marcus Flinder
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Mediator
Dr. Jochen Lindbach
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Wirtschaftsmediator
Mathias Matusch
Fachanwalt für Miet- und
Wohnungseigentumsrecht
Fachanwalt für Medizinrecht
Andreas Jurisch
Fachanwalt für Bau- und
Architektenrecht
Andreas Lietzke
Fachanwalt für Bank- und
Kapitalmarktrecht
Anja Weber
Rechtsanwältin
Jeannine Lorenz
Rechtsanwältin
Jennifer Röhling
Fachanwältin für Familienrecht
Enrico Boelitz
Rechtsanwalt
Theresa Kunke
Rechtsanwältin
PartGmbB | Rechtsanwälte | Steuerberater
Birkenstraße 10 | 14469 Potsdam | Tel.: 0331 27561-0 | Fax: 0331 27561-999
E-Mail: potsdam@streitboerger.de | www.streitboerger.de
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nuvo2/21 5
4 nuvo2/21
Aus dem Netzwerk
Der Ostde tsche nternehmertag
ndet n n am . Dezember im
Kongresshotel am Templiner See in
Potsdam statt. Die Corona-Pandemie
machte eine erneute Verschiebung des
für April dieses Jahres geplanten Fo-
r ms der mittelst ndischen nterneh-
men, der Wissenschaft und der Politik
Ostdeutschlands zwingend erforderlich.
Das Thema ist und bleibt hochaktuell:
„Fachkräftemangel – Auswege aus einem
absehbaren Dilemma. Wie ostdeutsche
nternehmen ihren rbeitskr ftebedarf
decken und Mitarbeiter binden können.“
Das Kompetenzzentrum für Fachkräftesi-
cherung (KOFA) hat untersucht, wie stark
nternehmen von Fachkr fteengp ssen
betroffen sind und wie sie damit um-
gehen. Neun von zehn Firmen spüren
den Fachkräftemangel, doch betreiben
lediglich 43 Prozent eine langfristige
Personalplanung. Nur eine Minderheit
trifft vorausschauende Annahmen über
Personalengpässe, Talentbedarf, Fluktu-
ation und Pensionierungen. Diese The-
men stehen am 1. Dezember auf dem
Praxisforum der ostdeutschen Wirtschaft
im Fokus. Rund 100 bis 200 Teilnehmer
werden erwartet, darunter zahlreiche
Prominente nd perten. ie werden
die Herausforderungen und Perspekti-
ven des ostdeutschen Wirtschaftsrau-
mes diskutieren. Gemeinsames Ziel: pra-
xisnah Zukunftsthemen voranzubringen.
Der Ostde tsche nternehmertag
wird vom nternehmerverband
Brandenburg-Berlin gemeinsam mit dem
Innovationsforum Ost, medianet, dem
Netzwerk der Mittelstandsberater IBWF,
dem Verband der Digitalwirtschaft SIBB
und dem Handwerkskammertag Land
Brandenburg organisiert. Leading Part-
ner sind die Investitionsbank des Landes
Brandenburg (ILB), die IKK classic und
die IG L ID Gr ppe. chirmherr
der Veranstaltung ist das Bundesminis-
teri m f r Wirtschaft nd nergie ange-
fragt . Das akt elle Programm nden ie
auf www.ostdeutscher-unternehmertag.
de/programm.
Als Redner werden u.a. erwartet:
(Programmänderungen vorbehalten)
• Dr. Dietmar Woidke,
Ministerpräsident des
Landes Brandenburg,
• Dirk Werner, Leiter
ompetenzfeld Ber iche
ali zier ng nd Fach-
kräfte (KOFA) am Institut
der deutschen Wirtschaft
Köln e.V. (IW),
• Hubertus Heil, Bundesminis-
ter für Arbeit und Soziales,
• Prof. Dr.-Ing. Jörg Stein-
bach, Minister für Wirt-
schaft nd nergie des
Landes Brandenburg,
• Christian Breckwoldt,
Organisationsdirektor der
IG L ID Gr ppe,
• Frank Hippler, Vorstands-
vorsitzender der IKK classic,
• Marco Wanderwitz, Parla-
mentarischer Staatssekretär
im Bundesministerium für
Wirtschaft nd nergie nd
Beauftragter der Bundes-
regierung für die neuen
Bundesländer
Wie­ nden­Unternehmen­trotz­Fachkräftemangel­­
Mitarbeiter
Ostdeutscher Unternehmertag nun am 1. Dezember 2021 in Potsdam
6 nuvo4/20
Aus­dem­Netzwerk
Thema­beim­Ostdeutschen­Unternehmertag­am­9.­Dezember:­
Wie­Unternehmen­trotz­Fachkräftemangel­Mitarbeiter­finden
Trotz Corona bleibt der Fachkräfteman-
gel eines der drängendsten Probleme für
den Mittelstand. Das Kompetenzzentrum
für Fachkräftesicherung (KOFA) hat unter-
sucht, wie stark Unternehmen von Fach-
kräfteengpässen betroffen sind und wie
Unternehmen mit diesen umgehen. Ob-
wohl neun von zehn Unternehmen den
Fachkräftemangel bereits spüren, betrei-
ben lediglich 43 Prozent der Firmen
eine langfristige Personalplanung. Vor-
ausschauende Annahmen über Personal-
engpässe, Talentbedarf, Fluktuation und
Pensionierungen werden aktuell nur von
einer Minderheit der Unternehmen ge-
troffen.
Diese Situation steht am 9. Dezember
2020 auf dem Ostdeutschen Unterneh-
mertag im Kongresshotel am Templiner
See in Potsdam im Fokus. Das Thema lau-
tet: Fachkräftemangel – Auswege aus ei-
nem absehbaren Dilemma. Wie ostdeut-
sche Unternehmen ihren Arbeitskräfte-
bedarf decken und Mitarbeiter binden
können.
Zum Praxisforum der ostdeutschen
Wirtschaft werden 200 Teilnehmer erwar-
tet. Der Ostdeutsche Unternehmertag
bietet themen- und länderübergreifend
den mittelständischen Unternehmen, der
Wissenschaft und der Politik eine ge-
meinsame Plattform. Sie soll die Heraus-
forderungen und Perspektiven des ost-
deutschen Wirtschaftsraumes diskutieren
und praxisnah Zukunftsthemen voran-
bringen. Der Ostdeutsche Unternehmer-
tag 2020 wird vom Unternehmerverband
Brandenburg-Berlin gemeinsam mit dem
Innovationsforum Ost, medianet, dem
Netzwerk der Mittelstandsberater IBWF,
dem Verband der Digitalwirtschaft SIBB
und dem Handwerkskammertag Land
Brandenburg orga nisiert.
Leading Partner sind die Investitions-
bank des Landes Brandenburg (ILB), die
IKK classic und die SIGNAL IDUNA Grup-
pe. Schirmherr der Veranstaltung ist das
Bundesministerium für Wirtschaft und
Energie (angefragt).
Das aktuelle Programm finden Sie auf
www.ostdeutscher-unternehmertag.de/
programm.
Als Redner werden
u.a. erwartet:
• Dr. Dietmar Woidke,
Ministerpräsident des
Landes Brandenburg
• Dirk Werner, Leiter
Kompetenzfeld Beruf-
liche Qualifizierung
und Fachkräfte (KO-
FA) am Institut der
deutschen Wirtschaft
Köln e.V. (IW)
• Leonie Gebers,
Staatssekretärin im
Bundesministerium für
Arbeit & Soziales
• Prof. Dr.-Ing. Jörg
Steinbach, Minister für
Wirtschaft, Arbeit und
Energie des Landes
Brandenburg
• Christian Breckwoldt, Organisationsdi-
rektor der SIGNAL IDUNA Gruppe
• Frank Hippler, Vorstandsvorsitzender
der IKK classic
(Programmänderungen vorbehalten)
D.
Woidke
D.
Werner
L.
Gebers
J.
Steinbach
Die­Leading-Partner­des­Ostdeutschen­Unternehmertags­2020:
Die­Aussteller­des­Ostdeutschen­Unternehmertags­2020:
Partner­des­Ostdeutschen­Unternehmertags­2020:
Die Leading-Partner des Ostdeutschen Unternehmertages 2021:
Partner des Ostdeutschen Unternehmertages 2021:
Die Aussteller des Ostdeutschen Unternehmertages 2021:
nuvo4/20
werk
eim­Ostdeutschen­Unternehmertag­am­9.­Dezember:­
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endsten Probleme für
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Mitarbeiter binden
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Wirtschaft werden 200 Teilnehmer erwar-
tet. Der Ostdeutsche Unternehmertag
bietet themen- und länderübergreifend
den mittelständischen Unternehmen, der
Wissenschaft und der Politik eine ge-
meinsame Plattform. Sie soll die Heraus-
forderungen und Perspektiven des ost-
deutschen Wirtschaftsraumes diskutieren
und praxisnah Zukunftsthemen voran-
bringen. Der Ostdeutsche Unternehmer-
tag 2020 wird vom Unternehmerverband
Brandenburg-Berlin gemeinsam mit dem
Innovationsforum Ost, medianet, dem
Netzwerk der Mittelstandsberater IBWF,
dem Verband der Digitalwirtschaft SIBB
und dem Handwerkskammertag Land
Brandenburg orga nisiert.
Leading Partner sind die Investitions-
bank des Landes Brandenburg (ILB), die
IKK classic und die SIGNAL IDUNA Grup-
pe. Schirmherr der Veranstaltung ist das
Bundesministerium für Wirtschaft und
Energie (angefragt).
Das aktuelle Programm finden Sie auf
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programm.
Als Redner werden
u.a. erwartet:
• Dr. Dietmar Woidke,
Ministerpräsident des
Landes Brandenburg
• Dirk Werner, Leiter
Kompetenzfeld Beruf-
liche Qualifizierung
und Fachkräfte (KO-
FA) am Institut der
deutschen Wirtschaft
Köln e.V. (IW)
• Leonie Gebers,
Staatssekretärin im
Bundesministerium für
Arbeit & Soziales
• Prof. Dr.-Ing. Jörg
Steinbach, Minister für
Wirtschaft, Arbeit und
Energie des Landes
Brandenburg
• Christian Breckwoldt, Organisationsdi-
rektor der SIGNAL IDUNA Gruppe
• Frank Hippler, Vorstandsvorsitzender
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troffen sind und wie
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hotel am Templiner
okus. Das Thema lau-
el – Auswege aus ei-
emma. Wie ostdeut-
ihren Arbeitskräfte-
Mitarbeiter binden
der ostdeutschen
Wirtschaft werden 200 Teilnehmer erwar-
tet. Der Ostdeutsche Unternehmertag
bietet themen- und länderübergreifend
den mittelständischen Unternehmen, der
Wissenschaft und der Politik eine ge-
meinsame Plattform. Sie soll die Heraus-
forderungen und Perspektiven des ost-
deutschen Wirtschaftsraumes diskutieren
und praxisnah Zukunftsthemen voran-
bringen. Der Ostdeutsche Unternehmer-
tag 2020 wird vom Unternehmerverband
Brandenburg-Berlin gemeinsam mit dem
Innovationsforum Ost, medianet, dem
Netzwerk der Mittelstandsberater IBWF,
dem Verband der Digitalwirtschaft SIBB
und dem Handwerkskammertag Land
Brandenburg orga nisiert.
Leading Partner sind die Investitions-
bank des Landes Brandenburg (ILB), die
IKK classic und die SIGNAL IDUNA Grup-
pe. Schirmherr der Veranstaltung ist das
Bundesministerium für Wirtschaft und
Energie (angefragt).
Das aktuelle Programm finden Sie auf
www.ostdeutscher-unternehmertag.de/
programm.
Als Redner werden
u.a. erwartet:
• Dr. Dietmar Woidke,
Ministerpräsident des
Landes Brandenburg
• Dirk Werner, Leiter
Kompetenzfeld Beruf-
liche Qualifizierung
und Fachkräfte (KO-
FA) am Institut der
deutschen Wirtschaft
Köln e.V. (IW)
• Leonie Gebers,
Staatssekretärin im
Bundesministerium für
Arbeit & Soziales
• Prof. Dr.-Ing. Jörg
Steinbach, Minister für
Wirtschaft, Arbeit und
Energie des Landes
Brandenburg
• Christian Breckwoldt, Organisationsdi-
rektor der SIGNAL IDUNA Gruppe
• Frank Hippler, Vorstandsvorsitzender
der IKK classic
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Woidke
D.
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6 nuvo2/21
Aktuelles
Vor mehr als 30 Jahren begann mit der
politischen Wende auch die Reise von der
Plan- in die Marktwirtschaft. Eine Reise,
die die Bürgschaftsbank Brandenburg
von Beginn an begleitet. Sie ist seit nun-
mehr 30 Jahren täglich mit dem Thema
Mittelstand in Brandenburg befasst. 30
Jahre Bürgschaftsbank bedeuten mehr
als 8.500 Bürgschaften für Kredite und
Beteiligungen von mehr als 2,3 Milliarden
Euro. Bürgschaftsunternehmen konnten
so insgesamt 4,8 Milliarden Euro investie-
ren und 144.000 Arbeitsplätze schaffen
oder sichern.
Schreibmaschine, Teppich, Fotokopierer
„Bürgschaftsbank NRW, Niederlassung
Brandenburg“ – so stand es noch auf dem
ersten Firmenschild – an einer Gartenlau-
be, die die Handwerkskammer Potsdam
zur Verfügung gestellt hatte. Denn die
Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen
übernahm die Patenschaft über die ersten
Geschäfte und sicherte alle Bürgschaften
zu 100 Prozent ab. Mit einer elektrischen
Schreibmaschine, einem neuen Teppich
und einem Fotokopierer wurden im Okto-
ber 1990 die ersten Bürgschaften bewilligt.
Damit niemand auf die Idee kam, dass im
„Bankgebäude“ Bares zu holen sei, wurde
das Türschild jeden Abend abgenommen.
Zehn Millionen in sechs Monaten
ine rbeitsgr ppe hatte im g st
1990 die Gründung von Bürgschaftsein-
richtungen nach westdeutschem Vorbild
im Beitrittsgebiet der DDR beschlossen,
die eine Bürgschaftsbank je Bundesland
vorsah. in halbes Jahr sp ter schon
konnte die Bürgschaftsbank Brandenburg
rechtsgültige und wirksame Bürgschaften
a sgeben. Der intrag ins Handelsregis-
ter der eigenständigen Bürgschaftsbank
Brandenburg erfolgte im April 1991. Bis
dahin hatte die Bürgschaftsbank Branden-
burg schon Kredite in Höhe von 11,3 Mio.
ro B rgschaften in Höhe von , io.
ro bernommen. Bis he te sind dara s
verbürgte Kredite und Beteiligungen von
mehr als , illiarden ro geworden.
Dass die Bürgschaftsbank Brandenburg
ausgerechnet in einer kleinen Gartenlaube
in Potsdam ihre Arbeit aufnahm, erscheint
heute fast wie eine „Aufbau-Ost-Anekdote“.
Risikominimierer Bürgschaft
B rgschaftsbanken helfen istenz-
gr ndern nd bestehenden nternehmen
Kredite für ihre Vorhaben zu bekommen,
auch wenn sie keine oder zu wenige bank-
übliche Sicherheiten besitzen. Denn mit
ihren Ausfallbürgschaften reduziert die
Bürgschaftsbank das Risiko der Hausbank
auf ein Fünftel. Mit der Übernahme einer
Bürgschaft signalisiert sie der Hausbank
a ch, dass sie das Vorhaben des nter-
nehmens f r erfolgversprechend h lt. nd
die unternehmerischen Ideen sind vielfäl-
tig: vom Fußballer, der zum Bierbrauer
und Gastwirt wird, über den Bildhauer,
der Kinderspielplätze designt und her-
stellt, die Journalistin, die eine Fischfarm
gründet, bis zum promovierten Physiker,
der dünnste Diamantbeschichtungen auf
Präzisionswerkzeuge bringt.
Stark auch in der Krise
Wie wichtig Bürgschaftsbanken für klei-
ne nd mittlere nternehmen sind, hat
besonders das letzte Jahr gezeigt. Im
Pandemiejahr 2020 unterstützte die Bürg-
schaftsbank den Brandenburger Mittel-
stand mit einem erweiterten Bürgschafts-
rahmen von 90 Prozent und einer erhöhten
Bürgschaftsobergrenze von 2,5 Millionen
ro. it mfangreichen Hilfsangeboten
wie etwa 300 Tilgungsaussetzungen stütz-
te die Bank schnell, pragmatisch und un-
bürokratisch auch im Pandemiejahr viele
Mittelständler.
Gute Ideen. Dafür bürgen wir.
0­ ahre­ rgschaftsbank­ ­ rfolgsgeschichte­f r­ randenburgs­Mittelstands nanzierung
Seit 30 Jahren aktiv für Brandenburgs Mittelstand.
Gabriele Köntopp und Dr. Milos Stefanovic, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank, mit Jenny Gartemann (li.), die 2019 mit Hilfe der Bürgschaftsbank
ihr Unternehmen Raumspot in Potsdam gegründet hat.
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nuvo2/21 9
8 nuvo2/21
Digitalisierung ist nichts für Feiglinge
In Großunternehmen gilt die Digitalisierung als so hip, dass
man sie auch ohne Fachkenntnisse gestalten kann. Als Life-
style-Thema, gegen die eigenen IT-Leute – die wiederum
einen Kleinkrieg gegen die Nutzer führen. Der Mittelstand
im Osten muss die Sache anders angehen.
Erfolgreiche Entwicklung in einem herausfordernden Jahr
Sparkasse Spree-Neiße zählt erneut zu den rentabelsten Kreditinstituten in Deutschland
Aktuelles
Der Scherz des Jahres 2020 ging viral:
„Wer treibt die Digitale Transformation in
Ihrer Firma voran a C O, b CDO, oder
c) COVID-19“ – c) natürlich, dick rot einge-
kreist. Jeder musste schmunzeln. Die Me-
dien allerdings glauben es und sagen uns,
die 10 Wochen im letzten Frühjahr hätten
die Digitale Transformation des Landes
mehr vorangebracht, als die 10 Jahre
zuvor. Sie und ich wissen, dass das nicht
stimmt. Dass verkrustete Strukturen und
Prozesse eben nicht dadurch zukunftsfähig
werden, dass man sie plötzlich auf Zoom,
Webex oder Microsoft Teams auslebt. In
der Schule nicht, in der Verwaltung nicht
nd im nternehmen schon gar nicht.
Viele nternehmen leiden aber an dem
Problem, das wir auch in der Gesellschaft
haben: Keiner versteht wirklich in die Tiefe
etwas von Digitalisierung. Aber alle haben
eine klare Meinung dazu: „Hurra, wir ma-
chen alles anders!“ Warum das so ist und
wohin uns das führt, darüber kläre ich in
meinem neuen Buch „Die verblendete Re-
publik – warum uns keiner die Wahrheit
über die Digitalisierung sagt“ auf.
Tiefgründiges Wissen fehlt überall
s gibt vor allem drei rsachen Das
Thema sieht einfach aus, ist es aber nicht.
Kein Wunder: Digitalisierung bildet ein
komplexes Dreieck aus Technik – Wirt-
schaft – Mensch/Gesellschaft. Ohne tie-
fe Ahnung von der Technik hat niemand
eine ernsthafte Chance, es zu verstehen.
nd wir bestehen dara f, schon nsere
Schulkinder zu perfekten Smartphone-
Konsumenten zu machen, aber nicht in
Informatik auszubilden. Doch selbst wer
die Technik beherrscht, dem fehlen noch
immer zwei Drittel des Dreiecks. Denn die
entscheidenden Wechselwirkungen er-
kennt man eben nur im Zusammenhang.
Aber wir achten peinlich darauf, dass die
drei Silos immer schön getrennt bleiben,
sogar in den nis.
Zweitens gibt es eine Menge Blender.
Solche, die das Spiel verstehen, und noch
viel mehr, die dies nur vortäuschen – und
beide gemeinsam, dass sie überhaupt
kein Interesse daran haben, ihr Wissen zu
teilen. Weil sie nun allen anderen sagen
können, dass das Thema viel zu komplex
ist, um es den einfachen Leuten zu erklä-
ren: „Vertraut uns, wir tun das Richtige für
euch!“ Na, sicher doch.
nd drittens wollen wir, das Volk, die
Wahrheit gar nicht wissen. Damit wir die
bequemen und verführerischen digita-
len Technologien sorglos weiter nutzen
können.
Das wird auf Dauer nicht funktionieren.
Denn es geht vor allem um eines: um Kon-
trolle. Das Grundübel der digitalen Welt ist,
dass jemand anders Ihnen seinen Willen
a fzwingen kann. nd das a ch macht. f
der persönlichen bene ebenso wie zwi-
schen nternehmen nd zwischen taaten.
Digitale Transformation ist kein
Hexenwerk!
Im ittelstand f hrt dieser on ikt h -
g daz , dass die bodenst ndigen Le te
versuchen, einen Bogen um das Thema
machen. Schon, weil das Tagesgeschäft ih-
nen keine Zeit dafür lässt. Vor allem aber,
weil sie die nseriösit t sp ren, die die
Diskussion bestimmt. Die schlechte Nach-
richt für den Mittelstand ist: Aussitzen ist
keine Option. Wer jetzt nicht handelt, wird
morgen nicht mehr da sein. ntweder, weil
jemand ihm mit Hilfe der Digitalisierung
die Kunden wegnehmen kann (etwa Ama-
zon mit einer Handwerker- oder Gesund-
heitsplattform), oder weil die Konkurrenz
mit digitaler Hilfe die Preise so drücken
kann, dass Mithalten aussichtslos wird.
Die gute Nachricht lautet: Digitale Trans-
formation ist kein Hexenwerk! Mit syste-
matischer, ehrlicher Arbeit kommt man
viel weiter als mit Blendertum. Wenn man
nicht wie das Kaninchen auf die Schlange
starrt, sondern seine Hausaufgaben macht.
Mit tiefem Digitalisierungs-Know-how
daf r gibt es perten. Vor allem aber
mit dem Mut, die eigenen Prozesse und
Geschäftsmodelle neu zu denken – den
muss man schon mitbringen. Aber wenn
den nicht der Osten hat, wer in Deutsch-
land soll ihn sonst haben?
Aktuelles
Prof. Dr. Key Pousttchi
forscht seit mehr als 20
Jahren zur Digitalisie-
rung. Vorträge und
Projekte führten ihn in
25 Länder der Erde,
seine Forschung ist
international vielfach
ausgezeichnet. Bis
2020 war er Inhaber
des SAP-Stiftungs-
lehrstuhls für Wirt-
schaftsinformatik und
Digitalisierung an der
Universität Potsdam.
„Die verblendete Republik – warum uns keiner
die Wahrheit über die Digitalisierung sagt“.
160 Seiten, ISBN 978-3-947572-76-2,
wi-mobile Publishing, Potsdam 2020.
Die Sparkasse Spree-Neiße blickt unge-
achtet der besonderen Rahmenbedingun-
gen auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr
2020 zurück. Das starke Bilanzwachstum
der letzten Jahre hält weiter an. Die Bi-
lanzsumme stieg m io. bzw.
, Prozent a f . io. nd da-
mit erstmals deutlich über vier Milliarden
. sschlaggebend waren daf r die
enormen w chse im inlagengesch ft.
Das Wachstum der Kundeneinlagen
übertraf mit 10,3 Prozent im Berichtsjahr
de tlich die rwart ngen. Das Vol men
an Verbindlichkeiten gegenüber Kunden,
einschließlich der Sparkassenkapitalbrie-
fe, erhöhte sich m , io. a f
. , io. . in Gr nd f r den d -
namischen inlagenz wachs im Jahresver-
lauf ist die durch Corona-Beschränkungen
nd - nsicherheiten nochmals erhöhte
Sparquote sowie das zurückhaltende Kon-
sumverhalten vieler Kunden.
Als zuverlässige Hausbank und star-
ker Finanzierungspartner verzeichnete
die Sparkasse erneut eine sehr positive
ntwickl ng im Kundenkreditgeschäft.
Insbesondere die anhaltend hohe Nach-
frage zur Finanzierung von Immobilien
rwerb oder e ba war die Gr nd-
lage für den enormen Bestandszuwachs
der Forderungen an Kunden
m , io. bzw. ,
Prozent a f . , io. .
Die weiterhin günstigen Rah-
menbeding ngen f r den r-
werb von Wohneigentum und
das sehr erfolgreiche Immobi-
lienvermittlungsgeschäft führ-
ten zu einer sehr erfreulichen
Steigerung neu ausgereichter
Wohnungsbaukredite. Das
Volumen der valutierten Bau-
nanzier ngen betr gt ,
io. nd bertrifft das
hohe Vorjahresniveau noch ein-
mal de tlich m , io.
bzw. 45,4 Prozent. Insgesamt
wurden Kredite in Höhe von
, io. an Privatper-
sonen sowie an nternehmen
und Selbstständige neu in der
Region ausgereicht.
Die hohe rtragskraft der parkasse
Spree-Neiße spiegelt sich im Betriebs-
ergebnis vor Bewertung wider. s konnte
mit einer Höhe von , io. bzw.
1,41 Prozent der DBS (Durchschnittsbilanz-
s mme den Vor ahreswert von , io.
bzw. , Prozent der DB best tigen.
Im Vergleich der Sparkassen des Ostdeut-
schen Sparkassenverbandes unterstreicht
die Sparkasse Spree-Neiße hiermit erneut
ihre berd rchschnittliche rtragskraft. Die
Cost-Income-Ratio als Kennzahl der ope-
rativen fwands- rtragsrelation betr gt
z m Jahresende , Prozent nd bertrifft
damit den hervorragenden Vorjahreswert
, Prozent . Damit z hlt die parkasse
Spree-Neiße weiterhin zu den rentabelsten
Kreditinstituten in Deutschland.
Die regionale Wirtschaft im HWK- und
IHK-Bezirk Cottbus blickt aufgrund der
wiederholten inschr nk ngen z Jah-
resbeginn mit nsicherheit in die
Zukunft. Das Baugewerbe rechnet mit
einer sinkenden Investitionsbereitschaft
der privaten Haushalte und der öffentli-
chen Hand. Mit einer wiederkehrenden
Lockerung könnte der Handel von einer
wachsenden ons mfre de pro tieren.
Die Dienstleistungsbranche schätzt die zu-
k nftige ntwickl ng gleicherma en ein.
Von Zuversicht zeugt, dass die Mehrheit
der im Herbst 2020 befragten Betriebe
noch an ihrem Personalbestand und ihren
geplanten Investitionen festhalten will.
Ausgehend von diesen Rahmenbedin-
gungen geht die Sparkasse Spree-Neiße
für das Jahr 2021 von einer Fortführung
der stabilen Geschäftsentwicklung aus. In
allen Geschäftsbereichen werden modera-
te Bestandsz w chse erwartet. in beson-
derer Fokus liegt auf der Stabilisierung des
Kreditgeschäftes und der Intensivierung
der Kundenbeziehungen. Der hohe Markt-
anteil sowie ein ausgezeichnetes Image
sind dafür eine hervorragende Basis.
S Sp
Sp
Aufsichtsgespräch am 28. Juli 2020
103
80
124
144
166
242
161
134
206 213
251
327
2015 2016 2017 2018 2019 2020
(in Mio. Euro)
Neugeschäft Kundenkredite
Kreditvalutierungen ohne SSD
Kundenkreditgeschäft
davon Wobau
„Den Menschen und unserer Region verpflichtet.“ Es gehört zum Grundverständnis der Sparkasse
Spree-Neiße, ihrer Verantwortung in jeglicher Hinsicht nachzukommen und auch das gesell-
schaftliche Leben in Cottbus und dem Landkreis Spree-Neiße in all seiner Vielfalt zu bereichern.
So wurden über 400 gemeinnützige Projekte und Vorhaben aus Kunst, Kultur und Sport sowie
Soziales unterstützt und dafür 1,4 Mio. EUR bereitgestellt.
nuvo2/21 11
10 nuvo2/21
Ratgeber
in Bild, das sich in immer mehr nter-
nehmen in Deutschland zeigt: Fieberhaft
wird darüber nachgedacht, wo und wie ge-
eignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
gefunden werden können. Welche Kanäle
funktionieren zur Ansprache potenzieller
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch?
ss man etzt als nternehmen wirklich
diesen Social-Media-Hype mitmachen?
nd an welchen P nkten kann nd sollten
nternehmen ihre ekr tier ngsprozesse
überdenken und verbessern?
Viele Branchen spüren es bereits
schmerzlich: Aus einem „Arbeitgeber-
markt“ ist ein „Arbeitnehmermarkt“ ge-
worden. s sind l ngst nicht mehr die
nternehmen, die a s einer Vielzahl von
Bewerberinnen und Bewerbern die besten
heraussuchen können. Nun können sich
die wenigen Bewerbenden aussuchen, wo
sie arbeiten möchten. F r nternehmen
bedeutet dies: Sie konkurrieren um einen
kleinen Personenkreis und müssen lernen,
sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsen-
tieren und ihre Rekrutierungsstrategien
zukunftsorientiert zu überdenken.
Wenn nternehmen die drei folgenden
Punkte beherzigen und umsetzen, werden
auch ihre Rekrutierungsbemühungen mit
hoher Wahrscheinlichkeit von rfolg ge-
krönt sein:
1. Candidate Experience
Die sogenannte Candidate perience
ist die rfahr ng, die ein ensch w hrend
seiner gesamten Reise mit einem (potenzi-
ellen rbeitgeber macht. s geht also m
alle ontaktp nkte, die ein nternehmen
mit diesem enschen hat. nternehmen,
die strategisch vorgehen und verstanden
haben, wie wertvoll es ist, sich die Candi-
date perience der eigenen potenziel-
len) Mitarbeitenden anzusehen und zu ver-
bessern, haben sehr gute Chancen, zum
Arbeitgeber der Wahl zu werden. Ziel ist,
an allen ontaktp nkten positive rlebnis-
se zu schaffen.
Hier gilt der Gr ndsatz s gibt keine
zweite Chance f r den ersten indr ck.
Wenn ich also eine potenzielle Kandidatin
oder einen potenziellen Kandidaten von
mir überzeugen möchte, gilt es, alle Punk-
te g t a fz stellen, an denen diese indr -
cke entstehen. Wo treffen potenzielle Be-
werbende nd nternehmen das erste al
a feinander vents, nzeigen, Webseite,
Presse, etc. Wenn es dann geschafft ist,
die Person zur Bewerbung zu motivieren,
ist das rleben des Bewerb ngsprozesses
entscheidend. Wie transparent und schnell
läuft die Korrespondenz? Wie wertschät-
zend wird die Bewerberin bzw. der Bewer-
ber behandelt? All das bleibt, egal ob Zu-
oder Absage, hängen und prägt das Bild
vom nternehmen. Ist die Bewerberin bzw.
der Bewerber dann Mitarbeiterin bzw. Mit-
arbeiter geworden, gilt es, die positiven
Kontakterlebnisse nicht abreißen zu lassen.
Wie gut läuft das Onboarding? Wie inten-
siv ist die Betreuung? Wie wertschätzend
ist die Führungskraft? Werden Bedürfnisse
wahr- nd ernstgenommen nd sogar der
stritt a s einem nternehmen gibt eine
Chance, einen g ten indr ck z hinterlas-
sen – denn man weiß nie, ob die ehemals
mitarbeitende Person nicht vielleicht doch
irgendwann zurückkommen will.
2. Employer Branding
m sich von der asse möglichst kre-
ativ und attraktiv abzuheben, reicht es
nicht, an der einen oder anderen Stelle
ein gutes Angebot oder eine spannende
arketingaktion z machen. m langfris-
tig erfolgreich Mitarbeiterinnen und Mit-
arbeiter z nden nd z halten, m ssen
nternehmen in den Prozess einsteigen,
eine eigene attraktive Arbeitgebermarke
a fz ba en mplo er Branding . Dieser
strategische Prozess, idealerweise lang-
fristig angelegt, wird systematisch entwi-
ckelt nd da erhaft gep egt. Im ahmen
eines solchen Prozesses re ektieren n-
ternehmen ihre Stärken und Schwächen,
beschäftigen sich mit ihren Zielgruppen
und Wettbewerbern. Sie formulieren ihre
Kernbotschaften und überlegen stra-
tegisch, über welche Kanäle sie diese
optimal an ihre Zielgruppen kommunizie-
ren können. Solch ein Prozess kostet zwar
Zeit und an manchen Stellen auch Geld,
ist aber der Grundpfeiler dafür, in Zukunft
wettbewerbsfähig zu bleiben. Oft scheuen
gerade kleine nd mittlere nternehmen
diesen Prozess. nrecht Gerade sie
haben sehr viel zu bieten, was heutige
Bewerberinnen und Bewerber suchen!
3. Passgenauigkeit:
nternehmen sollten sich davon ver-
abschieden, möglichst viele Personen zu
einer Bewerbung bewegen zu wollen. Der
Gedanke dahinter scheint auf den ersten
Blick plausibel: Je mehr Bewerberinnen
und Bewerber angesprochen werden,
desto höher ist die Wahrscheinlichkeit,
dass die passende Person dabei ist. Das
ist aber der falsche Weg. ndifferenzier-
te rstansprachen erhöhen zwar die ahl
der Bewerbenden, der prozentuale An-
teil fachlich passender Personen ist aber
umso niedriger. Zielführend ist es, den
Arbeitnehmermarkt selektiv zu adressie-
ren. Konkret heißt das: Nur die passenden
Kandidatinnen und Kandidaten – und da-
bei kann eine einzige Person völlig aus-
reichend sein gilt es z nden nd z r
Bewerbung zu animieren.
Welche Rekrutierungswege
funktionieren heutzutage
eigentlich noch?
Mitarbeiterempfehlung
Bislang sind Mitarbeiterempfehlungen
bei vielen nternehmen noch ein eher
unterschätztes Rekrutierungswerkzeug:
Rekrutierung: So klappt’s!
Ratgeber
in gro er Fehler Denn schon he te,
so zeigen diverse Studien, gehören Mit-
arbeiterempfehlungen zu den effektivsten
Stellenbesetzungswegen. Mitarbeitende
haben oft spannende (soziale) Netzwer-
ke, die viel Potenzial bergen. Oft ist die
Passgenauigkeit von Bewerberinnen und
Bewerbern über diesen Weg höher und
sie bleiben l nger im nternehmen. Im
Gegenzug für eine Vermittlung gibt es in
vielen nternehmen nterschiedlich a s-
gestaltete Prämiensysteme – dies sollte
allerdings nur als schöne Geste dienen,
denn mpfehl ngen f nktionieren n r
dann gut, wenn sie aus Überzeugung
weitergegeben werden. Nur wer selbst
seinen rbeitgeber als attraktiv emp ndet
und dort gerne arbeitet, wird ihn weiter-
empfehlen. Mittlerweile gibt es auch Soft-
ware, mit der nternehmen diesen Weg
professionell gestalten können.
Social Media
Social Media kann längst nicht mehr als
„Hype“ abgetan werden, sondern wird bei
der Suche nach Fachkräften immer wich-
tiger. Zunehmend treten die Jahrgänge
in den Arbeitsmarkt ein, die mit digitalen
edien a fgewachsen sind. Wollen nter-
nehmen diese nachwachsende Generati-
on erreichen, werden sie kaum daran vor-
beikommen, ihre Präsenz in den sozialen
Medien auszubauen. Je nach Zielgruppe
und Zielrichtung gilt es, einschlägige So-
cial-Media-Kanäle zu nutzen, wie zum Bei-
spiel XING, LinkedIn, Facebook, Twitter,
YouTube, Kununu, Instagram oder Karri-
ere-Blogs für aktives oder passives Social
Recruiting.
Gerade f r kleine nd mittlere nter-
nehmen bieten Social-Media-Kanäle eine
gute Möglichkeit, sich abzuheben und
einer breiten Masse zu präsentieren. Al-
lerdings werden für den Aufbau und die
P ege von ocial- edia- an len itar-
beiterinnen und Mitarbeiter benötigt, die
im Gebrauch geschult sind, die Sprache
des jeweiligen Kanals beherrschen und
über ausreichend zeitliche Kapazitäten
verfügen, um zeitnah auf Anfragen, Ver-
änderungen oder Probleme reagieren zu
können. Dies allerdings ist eine wichtige
Investition in die Zukunft.
Karrierewebseite
Im Zentrum der Online-Rekrutierung
steht die eigene nternehmenswebseite
mit einer eigenen Karrierewebseite, auf
der sich das nternehmen als attraktiver
Arbeitgeber vorstellt. Zentral deshalb, weil
alle anderen Internetwege letztlich auf die
nternehmenswebseite f hren sollen. n
dieser Stelle eröffnet sich die Möglich-
keit, Interessierten einen inblick in das
nternehmen z geben, z m Beispiel mit
Geschichten von Mitarbeitenden, Videos,
Fotos, virtuellen Rundgängen und vielem
mehr. nd wenn die Interessierten dann
begeistert sind, nden sie a f dieser eite
auch aktuelle Stellenangebote und eine
direkte öglichkeit, sich beim nterneh-
men z bewerben. nternehmen sollten
der Karrierewebseite ihre volle Aufmerk-
samkeit widmen: Sie ist Dreh- und An-
gelpunkt bei der Rekrutierung und der
einzige Kanal, der vollständig unter der
ontrolle eines nternehmens steht.
Zwei Dinge sind zwingend, wenn es
m die arriereseite eines nternehmens
geht: Sie muss mobilfähig und suchma-
schinenoptimiert sein. Mobilfähig: Sprich,
die Webseite ist optimal a f mobilen nd-
geräten, wie dem Smartphone oder dem
Tablet, zu sehen und zu bedienen. Immer
mehr potenzielle Bewerberinnen und Be-
werber treffen ber mobile ndger te
a f mögliche rbeitgeber. nternehmen
müssen sie genau dort optimal abholen
und ihnen auch über diesen Weg einfache
und schnelle Bewerbungsmöglichkeiten
bieten. chmaschinenoptimier ng O
Suchmaschinen sind oft Ausgangspunkt
für die Recherche Jobsuchender. Die Kar-
rierewebseiten der nternehmen m ssen
also von Websuchmaschinen auch ge-
funden werden können. Dafür muss eine
Webseite mit technischen Maßnahmen
ausgerichtet werden.
Internet-Jobbörsen und Stellenanzeigen
Viele nternehmen t n es bereits ie
n tzen Internet-Jobbörsen. s gibt zahl-
reiche solcher Börsen, a f denen nter-
nehmen ihre Stelle veröffentlichen können.
Oft lohnt sich die Nutzung einer solchen
Stellenbörse, aber man sollte die verschie-
denen Jobbörsen genau prüfen und her-
a s nden, welche am besten geeignet ist.
Bei der Wahl der passenden Online-Stellen-
börse sind Kriterien wie Bekanntheit, Ziel-
gruppenansprache, Aktualität, Ausrichtung,
Preis-Leistungs-Verhältnis und die Benut-
zerfreundlichkeit entscheidende Kriterien.
Und noch zwei wichtige Tipps:
1.) Stellenanzeigen sollten immer „teilbar“
sein, indem sogenannte Social-Sharing-
Buttons eingefügt werden. Dann können
Mitarbeitende offene Stellen auch über ihre
sozialen Netzwerke streuen.
. nternehmen sollten bei der sge-
staltung der Stellenanzeige immer im Blick
behalten, wer sich eigentlich bei wem be-
wirbt s ist das nternehmen, das a s der
Masse der Arbeitgeber herausstechen muss
– das sollte in der Stellenanzeige sichtbar
werden. ine moderne tellenanzeige ist
kreativ, mutig, fordert so wenig wie möglich
nd zeigt ngebote sowie nternehmens-
kultur so authentisch wie möglich.
Zuzana Blazek
Wer sich weiter informieren möchte, n-
det auf der Webseite www.kofa.de vom
Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung
zahlreiche Informationen, Checklisten,
Webinare und Handlungsempfehlungen.
Zuzana Blazek
12 nuvo2/21
Aktuelles
Passende Lösungen für
Ihr Unternehmen.
Geschäftsgirokonto/ Zahlungsverkehr
Electronic Banking/ payment-Angebote
individuelle Finanzierungsmodelle
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Geschäftsübertragung/ Nachfolge
Internationales Geschäft
Existenzgründerberatung
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Optimale Beratung und Betreuung nach
Ihren individuellen Bedürfnissen:
Wenn’s um Geld geht
Die demogra sche ntwickl ng nd die
gute Wirtschaftslage – teilweise auch un-
ter der Corona-Pandemie – führte in den
vergangenen Jahren zu einer anhaltend
starken Personalnachfrage. Die hiesigen
Arbeitskraft-Potenziale sind vielerorts
ausgeschöpft, und der Fachkräftemangel
bremst die Wirtschaft aus. So liegt es nah,
dass wir f r eine positive ntwickl ng eine
gezielte Zuwanderung aus dem Ausland
brauchen.
ach einer ngsten nters ch ng der
Wirtschaftsförderung Land Brandenburg
GmbH nutzt die Wirtschaft in Branden-
b rg die Chance der inwander ng von
Arbeits- und Fachkräften schon jetzt. Bei
einem Anstieg der Zahl ausländischer Be-
schäftigter um das Fünffache zwischen
2010 und 2019 kann von einer zunehmen-
den Internationalisierung des Brandenbur-
ger Arbeitsmarktes gesprochen werden.
Ohne diese Arbeitsmigration wäre das
gesamtwirtschaftliche Wachstum in der
Region wahrscheinlich nicht im selben
mfang möglich gewesen.
Heute leisten internationale Beschäftigte
einen großen Beitrag zu den Arbeitskräfte-
bedarfen der lokalen Wirtschaft, schließen
jedoch nur zu einem kleinen Teil die Lücke
bei den Fachkräfteengpässen. Den Zahlen
des Berichts zufolge führen viele auslän-
dische Beschäftigte Helfertätigkeiten aus
und keine Arbeiten entsprechend ihrer
ali kation. Gerade in ngpassberei-
chen wie der Gesundheitsbranche arbeiten
unterdurchschnittlich wenig Beschäftigte
internationaler Herkunft, wohingegen in
Bereichen ohne ngp sse wie bei Logistik-
und Verkehrsberufen ihr Anteil auffallend
hoch ist. Diese Potenziale ausländischer
Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen zu
heben, ist f r die nternehmen die f-
gabe von morgen.
Mit dem Fachkräfteeinwanderungsge-
setz hat der Gesetzgeber einen neuen
gesetzlichen Rahmen zur Fachkräftesi-
cher ng geschaffen. it ihm pro tieren
Betriebe von der Möglichkeit, nicht nur
akademisch, sondern a ch ber ich a-
li zierte internationale Fachkr fte leichter
z gewinnen. nternehmen, die mit die-
ser Chance Fachkräfteengpässen begeg-
nen wollen, unterstützt der International
Talent Service der Wirtschaftsförderung
Brandenb rg WFBB . r informiert nd
ber t nternehmen, wie sie internationale
Fachkräfte gewinnen, integrieren und bin-
den. Zudem weiß der International Talent
Service um die erforderlichen Prozesse,
Strukturen sowie Ansprechpartner und An-
sprechpartnerinnen im Land Brandenburg
und kann die jeweiligen Akteure schnell
zusammenbringen.
Neue Wege, um Fachkräfte-Potenziale zu erschließen
Kontakt
International Talent Service der
Wirtschaftsförderung Brandenburg
(WFBB)
elefon -
- ail talent wfbb.de
www.talent-brandenburg.de
Potenziale ausländischer Beschäftigter nutzen
Der Staat hat die haftungs- und strafbe-
wehrte Insolvenzantragsp icht bis z m .
pril nter inschr nk ngen weiter
ausgesetzt. So sollen Insolvenzverfahren
vermieden werden, die sich durch Inan-
spruchnahme der Hilfsangebote abwen-
den lassen. Die Zahlungsunfähigkeit oder
Überschuldung muss sich jedoch als Folge
der Pandemie darstellen. Auf den ersten
Blick ist darin eine rleichter ng z sehen.
Birgt sie aber auch Risiken?
Der solvente Vertragspartner
Vertragspartner in der Krise leiden meist
unter mangelnder Liquidität. Sie hoffen
auf eine Besserung des Marktes; vielleicht
a f eine zeitnahe rf ll ng von Hilfsange-
boten. Diese schließen also weiter mit Ih-
nen Verträge, die sie gegebenenfalls nicht
erfüllen können. So tragen Sie ein höheres
Ausfallrisiko, welches Sie stets berücksich-
tigen sollten. Denn das Ausmaß der For-
der ngsa sf lle wird sich erst nach nde
der Antragsaussetzung zeigen. Je länger
bereits zahlungsunfähige Vertragspartner
am wirtschaftlichen Leben teilnehmen,
desto geringer wird die Wahrschein-
lichkeit, dass Ihre Forderungen erfüllt
werden. Hinzu kommen drohende Rück-
zahlungen an den Insolvenzverwalter. Zur
Risikominimierung sollten Sie daher die
Liquidität Ihres Geschäftspartners unbe-
dingt stärker im Auge behalten und Ihre
Verträge anpassen.
Begehung von Insolvenzstraftaten
Stellt sich die Insolvenzreife unerwartet
nicht als Folge der Corona-Pandemie dar
oder besteht keine Aussicht auf eine Sa-
nier ng des nternehmens, ber hrt dies
nicht die Strafbarkeit der Insolvenzver-
schlepp ng. m einem dahingehenden
Strafbarkeitsvorwurf zu entgehen, emp-
fehle ich eine umfassende Dokumenta-
tion und ständige Prüfung der wirtschaft-
lichen Ver nder ng Ihres nternehmens.
Verstoßen Geschäftsführer oder Vorstän-
de nach intritt der ahl ngs nf higkeit
gegen Zahlungsverbote, können sie sich
wegen ntre e, Bankrotts, Verletz ng der
B chf hr ngsp icht oder wegen Gl bi-
ger- und Schuldnerbegünstigung strafbar
machen. ch die trafbarkeit des in-
gehungsbetrugs ist nicht ausgeschlossen.
Verschweigt ein Geschäftsführer gegen-
über seinem Gläubiger das Vorliegen der
Zahlungsunfähigkeit und schließt weiter-
hin Verträge in Kenntnis der möglichen
Nichterfüllung ab, besteht ein persön-
liches Haftungs- und Strafbarkeitsrisiko.
Jede rleichter ng hat ihre chattenseite,
die es jederzeit zu hinterfragen gilt.
Theresa Kunke, Rechtsanwältin
Streitbörger PartGmbB
www.streitboerger.de
Die Insolvenz in Zeiten von Corona
nuvo2/21 15
14 nuvo2/21
rotz Corona können nternehmen ihre
internationalen Geschäftsbeziehungen
nicht allein durch Online-Konferenzen
und Telefonate sichern. Dienstreisen und
auch längere Auslandsaufenthalte von
Führungskräften, Mitarbeiterinnen und
itarbeitern nden statt die isiken
haben sich allerdings drastisch verändert.
Während manche Versicherer Probleme
durch Corona eher ungern absichern, hat
HDI Global ihr Prod kt Corporate
Travel“ an die neue Lage angepasst, um
vor allem Mittelständler zu unterstützen.
Die zuvor übliche Mindestteilnehmerzahl
in der Gr ppen- nfallversicher ng von
Personen wurde ausgesetzt und der damit
verb ndene indestbeitrag ne de niert,
so dass auch für kleine Gruppen ein Ver-
sicherungsschutz leichter möglich ist.
nter Prod kt Corporate ravel ist seit
Jahren einzigartig auf dem deutschen
Markt“, sagt Heiko Waber, Leiter der HDI-
Niederlassung Berlin und Leipzig. „Mit
der Internationalisierung sind Auslands-
aufenthalte auch in kleinen und mittleren
nternehmen eine elbstverst ndlichkeit
geworden – doch längst nicht alle besitzen
Konzepte zum Thema Reise-Gesundheit
und Reisesicherheit. Das aber wünschen
sich nicht nur die Arbeitnehmer, sondern
ist auch innerhalb der gesetzlichen Fürsor-
gep icht gefordert rbeitgeber m ssen
für krankheits- oder unfallbedingt anfallen-
de Kosten im Ausland nach §17 SGB V
aufkommen. Sie haben ihre Mitarbeiter vor
Dienstreisen über die Landesrisiken aufzu-
klären und müssen während des Auslands-
aufenthaltes möglichst umfassend für Si-
cherheit sorgen. ch vom nternehmen
besch ftigte pats können abgesichert
werden, in Kooperation mit dem Partner
Foyer Global Health bietet Corporate Tra-
vel auch für sie eine Lösung mit integrierter
Vollkostenkrankenversicherung.
Bei Corporate Travel sind Sicherheits-
und Gesundheitsrisiken in nur einer Police
abgesichert. Zusätzlich können Reisende
auf Assistenzleistungen zurückgreifen, die
ihnen vor Ort im Ausland Zugang zu In-
formationen und Leistungen ermöglichen
nd in otsit ationen den ontakt z r nt-
sende rma herstellen helfen. Gr ndlage
dafür ist eine IT-Plattform für Mobility-Risk-
Management, die HDI-Firmenkundenbe-
treuer ihren Kunden gerne im Detail vor-
stellen. Ob stationär oder mobil: Reisenden
stehen berall a f der Welt reisespezi sche
Informationen sowie eine Notruf-Hotline
r nd m die hr z r Verf g ng. ber sie
wird sofortige Hilfe im Notfall initiiert, egal,
ob es sich m einen nfall oder eine rank-
heit handelt. Auch krisentechnische Not-
f lle wie at rkatastrophen, politische n-
ruhen oder Überfälle sind mit abgedeckt.
„Während klassische Reise-Assistance-
Programme ohne Versicherungskompo-
nente meist mit hohen unvorhersehbaren
Kosten einhergehen, sind etwaige Kosten
f r vak ier ngen oder cktransporte
mit der Lösung von HDI gut kalkulierbar“,
bekräftigt Heiko Waber. „Kostenübernah-
meerkl r ngen d rch die nternehmen
sind nicht erforderlich.“ Im Schadenfall
erfolgen Kostenübernahmegarantien über
das weltweite Assistance-Netzwerk rund
m die hr, sodass stets nverz gliche
Hilfe gewährleistet ist.
lrich Conrad
Wie verändert Industrie 4.0
Unternehmensrisiken?
Zum 3. Financial Summit lädt der Mind-
Sphere World e. V. am 5. Mai 2021 ein.
HDI ist Partner der Online-Veranstaltung.
Dr. dgar P ls, C O der HDI Global ,
wird einer Keynote zur Frage halten:
„Digitalisierung des Risikos – wie Industrie
4.0 die Versicherung verändert“ (9 bis
. hr . Ihre icht legen anschlie end
Veronika Bienert, CFO Siemens Financial
Services, und Vera Bökenbrink, Geschäfts-
f hrerin der HLWILL d ard Wille
GmbH & Co. KG, dar.
Im zweiten Block ab hr geht es m
den Markterfolg, mit einer Keynote von
Sebastian Herzog, Partner hy der Axel
Springer Consultiung Group zum Thema:
„Radikaler Kundenfokus – was wir aus dem
B C-eCommerce f r das ntwickeln von
B2B IoT-Geschäftsmodellen lernen können.“
ine Panel-Disk ssion widmet sich der Fra-
ge „Soll man für den Aufbau von IoT-ba-
sierten Finanzsystemen auf Fintechs warten
oder selber starten?“ Virtuelle Kaffeetische
bieten Gelegenheit zum Networking.
Advertorial
Klinge gegen Klinge, Puste gegen Pus-
te, aber vor allem – Motor gegen Motor:
In achen Ohrenfre ndlichkeit, mwelt-
schutz und Wirtschaftlichkeit haben es
elektrisch betriebene Gartenp ege-Hand-
geräte bei der Stadtentsorgung Potsdam
P beinahe sterleise a fs ieger-
treppchen geschafft. Andernorts machen,
a s Gewohnheit oder a s fehlender in-
sicht, noch immer laute und benzinhung-
rige Heckenscheren, Kantenschneider
nd La bbl ser ensch nd mwelt das
Leben schwer. Die Potsdamerinnen und
Potsdamer sowie ihre Gäste dürfen dies-
bezüglich aber buchstäblich durchatmen
und zugleich „ein offenes Ohr behalten“:
Denn in Parks und Straßen geht es nun
leiser und abgasfrei zur Sache, wenn die
Grünanlagen getrimmt werden.
E-Technik überzeugt
Die P ist von ihrem chritt a s den
genannten, guten Gründen so überzeugt,
dass sie unlängst sogar zu einer Leistungs-
schau der besonderen Art einlud: Bei der
„Challenge Dezibel & Nase“ demonstrier-
ten die einig ngspro s in Orange, dass
die -Ger te den Benzinmodellen bei den
Arbeitsergebnissen in nichts nachstehen –
und dabei zusätzlich noch die erwähnten
Vorz ge f r die enschen im insatz m-
feld mitbringen. Deswegen ist die nt-
wickl ng bei der P n mkehrbar.
Breite Palette, viel Akkupower
nd die ahlen zeigen, dass hier der
ganze Schritt gegangen wurde: Denn
mittlerweile sind mehr als 300 Geräte
im insatz. Dar nter be nden sich f nf-
zig Laubbläser, ebenso viele Freischneider,
dazu Heckenscheren, vierzehn Rasenmäher,
drei Bodenhacken und die gleiche Zahl an
ettens gen. nd damit alles r nd l ft,
können die Mitarbeiterinnen und Mitar-
beiter der P a f satte hochmoder-
ne Akkus zurückgreifen – genug also, um
im iegenden Wechsel klare asenkante
zu zeigen.
Einmal Moskau und zurück
Wieviel der stemwechsel z r - ech-
nologie tatsächlich ausmacht, haben die
pezialisten der P einmal e empla-
risch herausgearbeitet: Neben den Gerä-
tevorteilen in Form messbar reduzierter
Luftschadstoff- und Geräuschemissionen
konnten sie auch einen wahrhaft „weitrei-
chenden“ wirtschaftlichen Vorteil ermit-
teln: Mit den erzielten Kraftstoffeinsparun-
gen in Höhe von mehr als dreißigtausend
Litern Kraftstoff p.a. ließe sich die Strecke
nach Moskau bis zu einhundert Mal pro
Jahr hin und zurück fahren.
Baustein beim Klimafortschritt
Die mstell ng ordnet sich ein in das
ngagement der tadtwerke Potsdam
als Dachgesellschaft der P. ie treibt
n mlich parallel mit klimane traler ner-
giegewinnung aus Sonne, Wind und Geo-
thermie die Ablösung der alten, fossilge-
pr gten nergiewirtschaft massiv voran.
Das geschieht ganz im inklang mit dem
Masterplan zum Klimaschutz, den sich
Potsdam in eigener Regie selbst „verord-
net“ hat.
Aktiv handeln zählt
Bei der P z hlen also nicht n r e-
den und Nachdenken, sondern besonders
aktives Handeln: Sobald deren technische
Pro s die lltagsta glichkeit der a f dem
arkt angebotenen -Ger te nter realen
Bedingungen positiv bestätigen konnten,
wurde der Benzinkanister zügig beiseite
gestellt. Damit z hlt die P einmal mehr
zu den Vorreitern in der Kommunalwirt-
schaft: Sie hat damit die Chance schnell
genutzt, die der technische Fortschritt hier
z g nsten von mwelt nd Wirtschaftsbi-
lanz nun bietet. Positive Fortschritte also
f r alle, denen neben einer gep egten
tadt z gleich mwelt- nd limasch tz
sehr am Herzen liegen.
Stadtentsorgung Potsdam GmbH
www.step-potsdam.de
Ratgeber
Schutz bei Dienstreisen und Auslandsaufenthalten
in der Pandemie
HDI hat die Zugangsbedingungen für Mittelständler erleichtert
Ab durch die Hecke:
olle­Ladung­Fortschritt­bei­der­ r n ege­der­ T P
Neue Elektrohandgeräte für weniger Dezibel und zufriedene Verbraucher
Einer der elektrischen Rasentrimmer bei der
Verwendung zur Graspflege.
Die neuen E-Trimmer, E-Rasenmäher und E-Laubgebläse im Einsatz in einem Potsdamer Wohngebiet.
Mitarbeiter der STEP mit den neuen E-Geräten
für die Gartenpflege.
Link zur Website
www.hdi.global
Link zur Website
www.financialsummit.de
nuvo2/21 17
16 nuvo2/21
Aktuelles
Die Wirtschaftsförderung Brandenburg
(WFBB) hat trotz der Corona-Pandemie das
Jahr mit einem sehr g ten rgebnis
abgeschlossen. 3.019 neue und stabilisier-
te Arbeitsplätze haben die Wirtschafts-
förderer im vergangenen Jahr erreicht.
Dahinter stehen 424 Investitions- und Inno-
vationsprojekte. Das Investitionsvolumen
ist mit einer illiarde ro sogar eines der
höchsten der letzten 20 Jahre. Hinzu kom-
men . Berat ngen f r nternehmen
zum Thema Arbeit, 759 Dienstleistungen
zur Außenwirtschaft und 539 Beratungen
z m hema nergie. Die nergie- nd o-
bilitätswende stehen besonders im Fokus
der Brandenburger Wirtschaftsförderer.
In den Zahlen der WFBB für 2020 ist die
erfolgreiche Akquisition von Tesla noch
nicht enthalten. Prof. Dr.-Ing. Jörg Stein-
bach, Brandenburgs Minister für Wirtschaft,
rbeit nd nergie, lobte ehr als .
Arbeitsplätze unter den Bedingungen ei-
nes Pandemie-Jahres sind ein sehr gutes
Jahresergebnis. Corona hat auch um die
Wirtschaft im Land Brandenburg keinen
Bogen gemacht. Die Wirtschaftsförderung
Brandenburg hat aktiv dabei mitgeholfen,
den Brandenb rger nternehmen nd
Beschäftigten in der Pandemie zu helfen.
Zugleich hat die WFBB in allen ihren Ge-
schäftsfeldern eine beachtliche Bilanz er-
zielt. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern der WFBB für diese erfolgrei-
che Arbeit im Jahr 2020.“
nergiewende nd obilit t der -
kunft sind die großen Themen für den
Standort Brandenburg“, erläutert WFBB-
Geschäftsführer Dr. Steffen Kammradt.
„Sie stehen im besonderen Fokus unserer
Arbeit.“ Dazu zählten 2020 die Investi-
tion von BASF in die Produktion von Ka-
thodenmaterial oder die Ansiedlung der
ropa- entrale des -amerikanischen
Batterieproduzenten Microvast. Die An-
siedlungsentscheidung von Tesla wirke
bereits wie ein Gütesiegel für den Inves-
titionsstandort Brandenburg. „Wir haben
im Jahr 2020 mehr Ansiedlungsanfragen
verzeichnet als im Rekordjahr 2019“, be-
tonte Dr. Kammradt. „Das macht uns zu-
versichtlich für die Zukunft, denn diese
Anfragen sind die Grundlage für Investi-
tionen in den kommenden Jahren. Motor
dieser positiven ntwickl ng ist die In-
dustrie. Dafür steht das hohe Investitions-
vol men von ber einer illiarde ro in
. Wichtig f r den weiteren rfolg
des Investitionsstandortes seien verfüg-
bare Flächen und Fachkräfte. Im Auftrag
des Wirtschaftsministeriums startete die
WFBB im vergangenen Jahr ein Gewerbe-
chenkonzept f r Brandenb rg. F r die
Fachkräftesicherung stehen die Services
von WFBB rbeit bereit, die bei nter-
nehmen weiter stark nachgefragt waren.
Zu den wichtigsten Investitionen zählt
der WFBB-Geschäftsführer neben BASF in
Schwarzheide und Microvast in Ludwigsfel-
de die Investition des Schweizer Schienen-
verkehrstechnik- nternehmens tadler in
einen neuen Standort in Schönwalde-Glien
(Havelland), die Ansiedlung des kolumbia-
nischen Herstellers von Verpackungen aus
p anzlichen ohstoffen BIO-L IO in
chwedt sowie die rweiter ng des briti-
schen olar- nternehmens O ford PV in
Brandenburg an der Havel. International
sei Brandenburg gut aufgestellt: Seit 2001
habe die WFBB insgesamt 237 internatio-
nale Investitionen unterstützt.
Sebastian Saule, ebenfalls Geschäftsfüh-
rer der WFBB, unterstreicht die Rolle des
Mittelstands, der aktiv mit der Corona-Kri-
se umgegangen sei. „Wir haben 2020 mit
313 Innovationsprojekten und 37 techno-
logieorientierten Gründungen einen rich-
tig guten Lauf gehabt – trotz Corona“,
sagte er. „Allem voran war der Innovati-
onsgutschein ,BIG Digital´ so gefragt wie
nie z vor Pro ekte in nternehmen
w rden aktiv nterst tzt. in ekordwert.
Gegenüber 2017, dem Startjahr für dieses
Förderangebot, hat sich die Inanspruch-
nahme fast verzehnfacht. Damals wurden
Pro ekte begleitet. Die m rkischen Fir-
men nutzen die Zeit, um ihre Prozesse zu
digitalisieren und zu optimieren – damit
sie nach der Krise umso besser am Markt
platziert sind“, stellte Sebastian Saule fest.
benfalls sehr d namisch zeigte sich das
Gründungsgeschehen in Brandenburg:
rstmals ist das Land im hrlichen fW-
Gründungsmonitor zur Nummer 1 aller
Flächenländer aufgestiegen.
Wirtschaftsförderung Brandenburg mit sehr gutem Ergebnis
3.000 neue Arbeitsplätze / Fokus auf Energie- und Mobilitätswende
Aus­dem­Verband
Advertorial
Wir.
Unternehmen.
Zukunft.
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des, arbeitet branchenoffen und parteipolitisch unabhängig.
Er bildet ein Netzwerk der Kommunikation untereinander und baut Brücken für die
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Online-Pressekonferenz der WFBB
18 nuvo2/21
Nicht nur, aber vor allem in Zeiten der
Pandemie gilt der Spruch: „Kontakte scha-
den immer nur dem, der keine hat.“ Wohl
dem also, der in dieser schwierigen Zeit
über genügend Kontakte verfügt, dass ihn
dieses stabile Netzwerk auffangen kann.
IBWF – Das Netzwerk für Mittelstandsbe-
rater ist ein solches Netzwerk.
Bundesweit aufgestellt, bringt IBWF
die eigenen Mitglieder untereinander
ins Gespräch. Neben den regelmäßigen
Schulungsangeboten, die übrigens allen
offenstehen, werden wiederkehrende
Disk ssionsr nden a f regionaler bene
dazu genutzt, sich über das Leistungs-
angebot der anderen Teilnehmenden zu
informieren und diesen wiederum das
eigene Portfolio vorzustellen. Die Absicht
dahinter ist klar ein inzelberater kann
he te noch allein das gesamte per-
tenwissen aufbringen, das benötigt wird,
m ein mittelst ndisches nternehmen
in allen relevanten Fragen zur erfolgrei-
chen nternehmensf hr ng z beraten.
Die Lösung: Kooperationen mit entspre-
chenden Partnern, die das geforderte
pertenwissen mitbringen. Denn das
Ziel aller Beratenden ist die Zufriedenheit
des Kunden durch exzellente Beratung.
Diese perten nden sich in der per-
tensuche auf der Webseite des IBWF:
mittelstandsberater.de. Hier kann nach
Regionen oder Beratungsschwerpunkten
gesucht werden.
Dieses Archiv des Wissens steht natür-
lich nicht nur den Mitgliedern des IBWF
z r Verf g ng. ch nternehmende
selbst können dort genau die Beratenden
nden, die oder der sie bei der Personal-
suche unterstützt, ihnen im Insolvenzfall
weiterhilft, den Digitalisierungsprozess
anschiebt, den Generationswechsel er-
folgreich begleitet oder eine realistische
Finanzplanung konzipiert – um nur einige
Bedarfsbeispiele zu nennen.
Beratende, die sich ihr pertenwissen
bestätigen lassen wollen, können sich im
ahmen einer erti zier ng vorstellen nd
ihre pertise pr sentieren. rf llt die -
pertise die hohen Qualitätsanforderungen
des IBWF, hilft diese erti zier ng den Be-
ratenden enorm bei einer Listung bei den
Förderstellen, beispielsweise der BAFA
(Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhr-
kontrolle). Durch diese Listung können Be-
ratende ihren Kunden bei der Inanspruch-
nahme von Fördergeldern behil ich sein,
was eine Berat ng f r s gleich viel
interessanter macht.
Allerdings ist auch festzustellen, dass
Berat ng von den nternehmen leider oft
viel zu spät in Anspruch genommen wird.
m ges nd z bleiben, nehmen wir die
Hilfe und den Rat von Medizinern, eben
den perten, gerne an. Geht es m die
Ges ndheit des nternehmens, wird
kaum Prophylaxe betrieben.
Die Insolvenz-Taskforce
Covid-19 hat viel Negatives mit sich ge-
bracht, keine Frage. Aber es ist nichts so
schlecht, als dass nicht auch etwas Gutes
entstehen würde. Im Falle des IBWF hat
die Gewissheit einer bevorstehenden In-
solvenzwelle im Mittelstand zur Gründung
einer Gruppe von Spezialisten geführt, die
genau bei diesem Thema weiterhelfen
können: Die Insolvenz-Taskforce. Speziell
gegr ndet f r nternehmen, die in der
Pandemie ins Schlingern geraten, hat es
sich diese Taskforce zur Aufgabe gemacht,
schnell und effektiv weiterzuhelfen. Durch
den Zusammenschluss der verschiedenen
pertenfelder steht ein mfassendes
Wissen zur Verfügung, auf das alle Mitglie-
der dieser Taskforce zurückgreifen können
z m tzen der nternehmen, die diese
Beratung benötigen. Fast unnötig zu sa-
gen, dass auch hierfür Fördergelder bean-
tragt werden können. Auch vorbeugende
Beratung zur Vermeidung einer Insolvenz
wird von der Taskforce erbracht. Diese
sinnvollen Leistungen sind natürlich auch
förderungswürdig.
Fazit: Die Qualität eines Netzwerkes
zeigt sich insbesondere dann, wenn es
tragen soll. Sprich: Wenn sich die Mit-
glieder bundesweit durch neue Koopera-
tionen und gemeinsame Kundenprojekte
gegenseitig unterstützen und auf diese
Weise mittelst ndische nternehmen g t
durch diese unsicheren Zeiten führen. Der
IBWF ist ein solches Netzwerk.
Wohl dem, der Kontakte hat!
Aus dem Netzwerk
Boje Dohrn, Präsident des IBWF
IBWF Institut für Betriebsberatung,
Wirtschaftsförderung und
-forschung e.V.
osenstr. , Berlin
Tel.: 030 549 05 44 40
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NUVO - Nr. 2/2021 - Corona, Digitalisierung, Wachstum: Der Fachkräftemangel bleibt akut

  • 1. Nr. 2/2021 • 4.Jahrgang • Das ostdeutsche Wirtschaftsmagazin Wir. Unternehmen. Zukunft. nuvo ISSN 2625-3356 Prof. Dr. Key Pousttchi Wirtschaftsinformatiker und Professor für Digitalisierung Digitalisierung ist nichts für Feiglinge – warum uns keiner die Wahrheit sagt Dr. Milos Stefanovic Dr. Burkhardt Greiff Corona, Digitalisierung, Wachstum: Der Fachkräftemangel bleibt akut Geschäftsführer Präsident Unternehmerverband der Bürgschaftsbank Brandenburg Brandenburg-Berlin e.V. Erfolgsmodell für den Mittelstand: Weiter Versprechen aus Berlin – 30 Jahre Bürgschaftsbank Brandenburg wenn es nur keine Versprecher sind!
  • 2. nuvo2/21 3 Wie kaputt sind die Menschen? Auf nach Malle !!! Auf nach Malle zum internationalen Vi- renaustausch – alles Irrsinn oder mutieren die Viren in Richtung Hirn und verursachen eine Schmelze der Vernunftzellen?! Dann gibt es noch die Berufspolitiker, die – wa- rum eigentlich nicht – wahrscheinlich im Homeof ce d rch Vermittl ng von as- ken ein wenig Geld dazu verdienen. Wahr- scheinlich retteten sie auch das eine oder andere Menschenleben. Ja, warum eigentlich nicht. Die zeigen es der verknöcherten Bürokratie, wie Mas- ken und Schnelltest kurzfristig organisiert werden. Verwaltungsmitarbeiter hätten es verhindern können, wenn mehr unter- nehmerisch gedacht. Mangel erzeugt Not nd ot macht er nderisch. s ist nicht nachvollziehbar, warum Krankenhäuser vorigen März keine Masken sich selbst or- ganisierten. Diese Götter in Weiß hätten das Geschäft selbst machen müssen, das mit den Provisionen. Ach ja, nach den Masken kamen die Schnelltests und Impfdosen. Die nächsten Pleiten, keine Tests und keine Dosen. Da passen dann Herr Nawalny und Sputnik V gut rein. Sputnik V könnte helfen gut, wenn die - anktionen nicht w ren. p tnik V muss warten, bis Nawalny in Vergessen- heit gerät. Übrigens: Die Kanzlerin würde a ch ohne , also individ ell, bei P tin bestellen, wie sie sagt. Deutscher Sonder- weg nennen wir das. s geht eben nichts über die deutsch-russische Freundschaft. m nde ist sie eine reine Herzenssache. Da der gemeine Deutsche konkrete Orientierungspunkte und klare Ansagen braucht, lautet die Zauberformel Ostern. Danach wird geimpft, was das Zeug hält. Wir fangen mit 20 Impfungen wöchentlich an. Bei den Masken war der Schlüssel 50 t ck pro Pra is, vor onaten. s wird schon werden. nd wenn nicht, dann fah- ren wir alle nach Malle und lassen uns dort impfen. „All in“ inklusive Piekser, das sind die neuen Reisepakete. Wir vertrauen weiter den Versprechen aus Berlin – wenn es nur keine Versprecher sind. Ob Armin, Markus, Olaf oder gar Ro- bert, wenn‘s gut werden muss, dann lieber selbst machen. Nicht nur Viren, sondern auch Wahlen – ob im Land oder im Bund – bringen halt alles durcheinander. Alles nur getr mt. s w re z schön. Ihr Dr. Burkhardt Greiff, Präsident Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V. Vorwort s Sparkasse Spree-Neiße Sicher. Stabil. Solide. Den Menschen und unserer Region verpflichtet. Wo unsere Kunden zu Hause sind, da sind auch wir. Als freundlichstes Kreditinstitut bieten wir nicht nur beste Beratung und Sicherheit für Ihr Geld, sondern Unterstützung für die ganze Region. Wir engagieren uns im Sport, in der Kultur und in der Bildung. Als Finanzierungspartner Nr. 1 fördern wir das Wachstum des Mittelstandes. Sparkasse Spree-Neiße. Sicher. Stabil. Solide. Dr. Burkhardt Greiff Dr. Thorsten Purps Fachanwalt für Erbrecht Martin Vogel Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht Fachanwalt für Verwaltungsrecht Dr. Marcus Flinder Fachanwalt für Arbeitsrecht Mediator Dr. Jochen Lindbach Fachanwalt für Arbeitsrecht Fachanwalt für Familienrecht Wirtschaftsmediator Mathias Matusch Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Fachanwalt für Medizinrecht Andreas Jurisch Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht Andreas Lietzke Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Anja Weber Rechtsanwältin Jeannine Lorenz Rechtsanwältin Jennifer Röhling Fachanwältin für Familienrecht Enrico Boelitz Rechtsanwalt Theresa Kunke Rechtsanwältin PartGmbB | Rechtsanwälte | Steuerberater Birkenstraße 10 | 14469 Potsdam | Tel.: 0331 27561-0 | Fax: 0331 27561-999 E-Mail: potsdam@streitboerger.de | www.streitboerger.de Anzeige
  • 3. nuvo2/21 5 4 nuvo2/21 Aus dem Netzwerk Der Ostde tsche nternehmertag ndet n n am . Dezember im Kongresshotel am Templiner See in Potsdam statt. Die Corona-Pandemie machte eine erneute Verschiebung des für April dieses Jahres geplanten Fo- r ms der mittelst ndischen nterneh- men, der Wissenschaft und der Politik Ostdeutschlands zwingend erforderlich. Das Thema ist und bleibt hochaktuell: „Fachkräftemangel – Auswege aus einem absehbaren Dilemma. Wie ostdeutsche nternehmen ihren rbeitskr ftebedarf decken und Mitarbeiter binden können.“ Das Kompetenzzentrum für Fachkräftesi- cherung (KOFA) hat untersucht, wie stark nternehmen von Fachkr fteengp ssen betroffen sind und wie sie damit um- gehen. Neun von zehn Firmen spüren den Fachkräftemangel, doch betreiben lediglich 43 Prozent eine langfristige Personalplanung. Nur eine Minderheit trifft vorausschauende Annahmen über Personalengpässe, Talentbedarf, Fluktu- ation und Pensionierungen. Diese The- men stehen am 1. Dezember auf dem Praxisforum der ostdeutschen Wirtschaft im Fokus. Rund 100 bis 200 Teilnehmer werden erwartet, darunter zahlreiche Prominente nd perten. ie werden die Herausforderungen und Perspekti- ven des ostdeutschen Wirtschaftsrau- mes diskutieren. Gemeinsames Ziel: pra- xisnah Zukunftsthemen voranzubringen. Der Ostde tsche nternehmertag wird vom nternehmerverband Brandenburg-Berlin gemeinsam mit dem Innovationsforum Ost, medianet, dem Netzwerk der Mittelstandsberater IBWF, dem Verband der Digitalwirtschaft SIBB und dem Handwerkskammertag Land Brandenburg organisiert. Leading Part- ner sind die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB), die IKK classic und die IG L ID Gr ppe. chirmherr der Veranstaltung ist das Bundesminis- teri m f r Wirtschaft nd nergie ange- fragt . Das akt elle Programm nden ie auf www.ostdeutscher-unternehmertag. de/programm. Als Redner werden u.a. erwartet: (Programmänderungen vorbehalten) • Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, • Dirk Werner, Leiter ompetenzfeld Ber iche ali zier ng nd Fach- kräfte (KOFA) am Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW), • Hubertus Heil, Bundesminis- ter für Arbeit und Soziales, • Prof. Dr.-Ing. Jörg Stein- bach, Minister für Wirt- schaft nd nergie des Landes Brandenburg, • Christian Breckwoldt, Organisationsdirektor der IG L ID Gr ppe, • Frank Hippler, Vorstands- vorsitzender der IKK classic, • Marco Wanderwitz, Parla- mentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft nd nergie nd Beauftragter der Bundes- regierung für die neuen Bundesländer Wie­ nden­Unternehmen­trotz­Fachkräftemangel­­ Mitarbeiter Ostdeutscher Unternehmertag nun am 1. Dezember 2021 in Potsdam 6 nuvo4/20 Aus­dem­Netzwerk Thema­beim­Ostdeutschen­Unternehmertag­am­9.­Dezember:­ Wie­Unternehmen­trotz­Fachkräftemangel­Mitarbeiter­finden Trotz Corona bleibt der Fachkräfteman- gel eines der drängendsten Probleme für den Mittelstand. Das Kompetenzzentrum für Fachkräftesicherung (KOFA) hat unter- sucht, wie stark Unternehmen von Fach- kräfteengpässen betroffen sind und wie Unternehmen mit diesen umgehen. Ob- wohl neun von zehn Unternehmen den Fachkräftemangel bereits spüren, betrei- ben lediglich 43 Prozent der Firmen eine langfristige Personalplanung. Vor- ausschauende Annahmen über Personal- engpässe, Talentbedarf, Fluktuation und Pensionierungen werden aktuell nur von einer Minderheit der Unternehmen ge- troffen. Diese Situation steht am 9. Dezember 2020 auf dem Ostdeutschen Unterneh- mertag im Kongresshotel am Templiner See in Potsdam im Fokus. Das Thema lau- tet: Fachkräftemangel – Auswege aus ei- nem absehbaren Dilemma. Wie ostdeut- sche Unternehmen ihren Arbeitskräfte- bedarf decken und Mitarbeiter binden können. Zum Praxisforum der ostdeutschen Wirtschaft werden 200 Teilnehmer erwar- tet. Der Ostdeutsche Unternehmertag bietet themen- und länderübergreifend den mittelständischen Unternehmen, der Wissenschaft und der Politik eine ge- meinsame Plattform. Sie soll die Heraus- forderungen und Perspektiven des ost- deutschen Wirtschaftsraumes diskutieren und praxisnah Zukunftsthemen voran- bringen. Der Ostdeutsche Unternehmer- tag 2020 wird vom Unternehmerverband Brandenburg-Berlin gemeinsam mit dem Innovationsforum Ost, medianet, dem Netzwerk der Mittelstandsberater IBWF, dem Verband der Digitalwirtschaft SIBB und dem Handwerkskammertag Land Brandenburg orga nisiert. Leading Partner sind die Investitions- bank des Landes Brandenburg (ILB), die IKK classic und die SIGNAL IDUNA Grup- pe. Schirmherr der Veranstaltung ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (angefragt). Das aktuelle Programm finden Sie auf www.ostdeutscher-unternehmertag.de/ programm. Als Redner werden u.a. erwartet: • Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg • Dirk Werner, Leiter Kompetenzfeld Beruf- liche Qualifizierung und Fachkräfte (KO- FA) am Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW) • Leonie Gebers, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit & Soziales • Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg • Christian Breckwoldt, Organisationsdi- rektor der SIGNAL IDUNA Gruppe • Frank Hippler, Vorstandsvorsitzender der IKK classic (Programmänderungen vorbehalten) D. Woidke D. Werner L. Gebers J. Steinbach Die­Leading-Partner­des­Ostdeutschen­Unternehmertags­2020: Die­Aussteller­des­Ostdeutschen­Unternehmertags­2020: Partner­des­Ostdeutschen­Unternehmertags­2020: Die Leading-Partner des Ostdeutschen Unternehmertages 2021: Partner des Ostdeutschen Unternehmertages 2021: Die Aussteller des Ostdeutschen Unternehmertages 2021: nuvo4/20 werk eim­Ostdeutschen­Unternehmertag­am­9.­Dezember:­ rnehmen­trotz­Fachkräftemangel­Mitarbeiter­finden t der Fachkräfteman- endsten Probleme für s Kompetenzzentrum ung (KOFA) hat unter- ernehmen von Fach- troffen sind und wie esen umgehen. Ob- n Unternehmen den ereits spüren, betrei- Prozent der Firmen ersonalplanung. Vor- hmen über Personal- darf, Fluktuation und rden aktuell nur von er Unternehmen ge- eht am 9. Dezember deutschen Unterneh- hotel am Templiner okus. Das Thema lau- el – Auswege aus ei- emma. Wie ostdeut- ihren Arbeitskräfte- Mitarbeiter binden der ostdeutschen Wirtschaft werden 200 Teilnehmer erwar- tet. Der Ostdeutsche Unternehmertag bietet themen- und länderübergreifend den mittelständischen Unternehmen, der Wissenschaft und der Politik eine ge- meinsame Plattform. Sie soll die Heraus- forderungen und Perspektiven des ost- deutschen Wirtschaftsraumes diskutieren und praxisnah Zukunftsthemen voran- bringen. Der Ostdeutsche Unternehmer- tag 2020 wird vom Unternehmerverband Brandenburg-Berlin gemeinsam mit dem Innovationsforum Ost, medianet, dem Netzwerk der Mittelstandsberater IBWF, dem Verband der Digitalwirtschaft SIBB und dem Handwerkskammertag Land Brandenburg orga nisiert. Leading Partner sind die Investitions- bank des Landes Brandenburg (ILB), die IKK classic und die SIGNAL IDUNA Grup- pe. Schirmherr der Veranstaltung ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (angefragt). Das aktuelle Programm finden Sie auf www.ostdeutscher-unternehmertag.de/ programm. Als Redner werden u.a. erwartet: • Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg • Dirk Werner, Leiter Kompetenzfeld Beruf- liche Qualifizierung und Fachkräfte (KO- FA) am Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW) • Leonie Gebers, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit & Soziales • Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg • Christian Breckwoldt, Organisationsdi- rektor der SIGNAL IDUNA Gruppe • Frank Hippler, Vorstandsvorsitzender der IKK classic (Programmänderungen vorbehalten) D. Woidke D. Werner L. Gebers J. Steinbach eading-Partner­des­Ostdeutschen­Unternehmertags­2020: e­Aussteller­des­Ostdeutschen­Unternehmertags­2020: Partner­des­Ostdeutschen­Unternehmertags­2020: nuvo4/20 werk eim­Ostdeutschen­Unternehmertag­am­9.­Dezember:­ rnehmen­trotz­Fachkräftemangel­Mitarbeiter­finden t der Fachkräfteman- endsten Probleme für s Kompetenzzentrum ung (KOFA) hat unter- ernehmen von Fach- troffen sind und wie esen umgehen. Ob- n Unternehmen den ereits spüren, betrei- Prozent der Firmen ersonalplanung. Vor- hmen über Personal- darf, Fluktuation und rden aktuell nur von er Unternehmen ge- eht am 9. Dezember deutschen Unterneh- hotel am Templiner okus. Das Thema lau- el – Auswege aus ei- emma. Wie ostdeut- ihren Arbeitskräfte- Mitarbeiter binden der ostdeutschen Wirtschaft werden 200 Teilnehmer erwar- tet. Der Ostdeutsche Unternehmertag bietet themen- und länderübergreifend den mittelständischen Unternehmen, der Wissenschaft und der Politik eine ge- meinsame Plattform. Sie soll die Heraus- forderungen und Perspektiven des ost- deutschen Wirtschaftsraumes diskutieren und praxisnah Zukunftsthemen voran- bringen. Der Ostdeutsche Unternehmer- tag 2020 wird vom Unternehmerverband Brandenburg-Berlin gemeinsam mit dem Innovationsforum Ost, medianet, dem Netzwerk der Mittelstandsberater IBWF, dem Verband der Digitalwirtschaft SIBB und dem Handwerkskammertag Land Brandenburg orga nisiert. Leading Partner sind die Investitions- bank des Landes Brandenburg (ILB), die IKK classic und die SIGNAL IDUNA Grup- pe. Schirmherr der Veranstaltung ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (angefragt). Das aktuelle Programm finden Sie auf www.ostdeutscher-unternehmertag.de/ programm. Als Redner werden u.a. erwartet: • Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg • Dirk Werner, Leiter Kompetenzfeld Beruf- liche Qualifizierung und Fachkräfte (KO- FA) am Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW) • Leonie Gebers, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit & Soziales • Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg • Christian Breckwoldt, Organisationsdi- rektor der SIGNAL IDUNA Gruppe • Frank Hippler, Vorstandsvorsitzender der IKK classic (Programmänderungen vorbehalten) D. Woidke D. Werner L. Gebers J. Steinbach eading-Partner­des­Ostdeutschen­Unternehmertags­2020: e­Aussteller­des­Ostdeutschen­Unternehmertags­2020: Partner­des­Ostdeutschen­Unternehmertags­2020: C. Breckwoldt H. Heil Für Gesundheit und Ihr schönstes Lachen: Zahnver icheru gslücken jetzt schließen. SIGNAL IDUNA Gruppe Gebietsdirektion Potsdam Telefon 0331 298488 gd.potsdam@signal-iduna.de www.signal-iduna.de Mehr Extras für gesetzlich Kranken- versicherte! Mut zur Lücke ist weder für Ihre Zähne noch die Haushaltskasse die richtige Strategie. Die private Zahn-Zusatzversicherung von SIGNAL IDUNA ist das optimale Rezept, um dem entgegenzuwirken. Sie tun damit viel für Ihre Gesundheit und schützen sich vor hohen Zuzahlungen für Zahnersatz, Zahnbehandlung, professionelle Zahnreinigung sowie Kieferorthopädie für Kinder.
  • 4. 6 nuvo2/21 Aktuelles Vor mehr als 30 Jahren begann mit der politischen Wende auch die Reise von der Plan- in die Marktwirtschaft. Eine Reise, die die Bürgschaftsbank Brandenburg von Beginn an begleitet. Sie ist seit nun- mehr 30 Jahren täglich mit dem Thema Mittelstand in Brandenburg befasst. 30 Jahre Bürgschaftsbank bedeuten mehr als 8.500 Bürgschaften für Kredite und Beteiligungen von mehr als 2,3 Milliarden Euro. Bürgschaftsunternehmen konnten so insgesamt 4,8 Milliarden Euro investie- ren und 144.000 Arbeitsplätze schaffen oder sichern. Schreibmaschine, Teppich, Fotokopierer „Bürgschaftsbank NRW, Niederlassung Brandenburg“ – so stand es noch auf dem ersten Firmenschild – an einer Gartenlau- be, die die Handwerkskammer Potsdam zur Verfügung gestellt hatte. Denn die Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen übernahm die Patenschaft über die ersten Geschäfte und sicherte alle Bürgschaften zu 100 Prozent ab. Mit einer elektrischen Schreibmaschine, einem neuen Teppich und einem Fotokopierer wurden im Okto- ber 1990 die ersten Bürgschaften bewilligt. Damit niemand auf die Idee kam, dass im „Bankgebäude“ Bares zu holen sei, wurde das Türschild jeden Abend abgenommen. Zehn Millionen in sechs Monaten ine rbeitsgr ppe hatte im g st 1990 die Gründung von Bürgschaftsein- richtungen nach westdeutschem Vorbild im Beitrittsgebiet der DDR beschlossen, die eine Bürgschaftsbank je Bundesland vorsah. in halbes Jahr sp ter schon konnte die Bürgschaftsbank Brandenburg rechtsgültige und wirksame Bürgschaften a sgeben. Der intrag ins Handelsregis- ter der eigenständigen Bürgschaftsbank Brandenburg erfolgte im April 1991. Bis dahin hatte die Bürgschaftsbank Branden- burg schon Kredite in Höhe von 11,3 Mio. ro B rgschaften in Höhe von , io. ro bernommen. Bis he te sind dara s verbürgte Kredite und Beteiligungen von mehr als , illiarden ro geworden. Dass die Bürgschaftsbank Brandenburg ausgerechnet in einer kleinen Gartenlaube in Potsdam ihre Arbeit aufnahm, erscheint heute fast wie eine „Aufbau-Ost-Anekdote“. Risikominimierer Bürgschaft B rgschaftsbanken helfen istenz- gr ndern nd bestehenden nternehmen Kredite für ihre Vorhaben zu bekommen, auch wenn sie keine oder zu wenige bank- übliche Sicherheiten besitzen. Denn mit ihren Ausfallbürgschaften reduziert die Bürgschaftsbank das Risiko der Hausbank auf ein Fünftel. Mit der Übernahme einer Bürgschaft signalisiert sie der Hausbank a ch, dass sie das Vorhaben des nter- nehmens f r erfolgversprechend h lt. nd die unternehmerischen Ideen sind vielfäl- tig: vom Fußballer, der zum Bierbrauer und Gastwirt wird, über den Bildhauer, der Kinderspielplätze designt und her- stellt, die Journalistin, die eine Fischfarm gründet, bis zum promovierten Physiker, der dünnste Diamantbeschichtungen auf Präzisionswerkzeuge bringt. Stark auch in der Krise Wie wichtig Bürgschaftsbanken für klei- ne nd mittlere nternehmen sind, hat besonders das letzte Jahr gezeigt. Im Pandemiejahr 2020 unterstützte die Bürg- schaftsbank den Brandenburger Mittel- stand mit einem erweiterten Bürgschafts- rahmen von 90 Prozent und einer erhöhten Bürgschaftsobergrenze von 2,5 Millionen ro. it mfangreichen Hilfsangeboten wie etwa 300 Tilgungsaussetzungen stütz- te die Bank schnell, pragmatisch und un- bürokratisch auch im Pandemiejahr viele Mittelständler. Gute Ideen. Dafür bürgen wir. 0­ ahre­ rgschaftsbank­ ­ rfolgsgeschichte­f r­ randenburgs­Mittelstands nanzierung Seit 30 Jahren aktiv für Brandenburgs Mittelstand. Gabriele Köntopp und Dr. Milos Stefanovic, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank, mit Jenny Gartemann (li.), die 2019 mit Hilfe der Bürgschaftsbank ihr Unternehmen Raumspot in Potsdam gegründet hat. WIR SIND INNOVATIONS- BEGLEITER. GUT GESCHÜTZT GEGEN DIE RISIKEN DER DIGITALEN VERNETZUNG IST IHR UNTERNEHMEN BEREIT FÜR DIE ZUKUNFT. IT-Sicherheit ist Chefsache – besonders in unserer vernetzten Welt. Unsere Versicherungslösung Cyber+ schützt Ihr Unternehmen zusätzlich zur eigenen Vorsorge vor den Folgen von Cyber-Attacken – innovativ, bedarfsgerecht und umfassend. Niederlassung Berlin, Angelo Simula Angelo.Simula@hdi.global | Tel: +49 (152) 21365982 www.hdi.global/cyber-schutz
  • 5. nuvo2/21 9 8 nuvo2/21 Digitalisierung ist nichts für Feiglinge In Großunternehmen gilt die Digitalisierung als so hip, dass man sie auch ohne Fachkenntnisse gestalten kann. Als Life- style-Thema, gegen die eigenen IT-Leute – die wiederum einen Kleinkrieg gegen die Nutzer führen. Der Mittelstand im Osten muss die Sache anders angehen. Erfolgreiche Entwicklung in einem herausfordernden Jahr Sparkasse Spree-Neiße zählt erneut zu den rentabelsten Kreditinstituten in Deutschland Aktuelles Der Scherz des Jahres 2020 ging viral: „Wer treibt die Digitale Transformation in Ihrer Firma voran a C O, b CDO, oder c) COVID-19“ – c) natürlich, dick rot einge- kreist. Jeder musste schmunzeln. Die Me- dien allerdings glauben es und sagen uns, die 10 Wochen im letzten Frühjahr hätten die Digitale Transformation des Landes mehr vorangebracht, als die 10 Jahre zuvor. Sie und ich wissen, dass das nicht stimmt. Dass verkrustete Strukturen und Prozesse eben nicht dadurch zukunftsfähig werden, dass man sie plötzlich auf Zoom, Webex oder Microsoft Teams auslebt. In der Schule nicht, in der Verwaltung nicht nd im nternehmen schon gar nicht. Viele nternehmen leiden aber an dem Problem, das wir auch in der Gesellschaft haben: Keiner versteht wirklich in die Tiefe etwas von Digitalisierung. Aber alle haben eine klare Meinung dazu: „Hurra, wir ma- chen alles anders!“ Warum das so ist und wohin uns das führt, darüber kläre ich in meinem neuen Buch „Die verblendete Re- publik – warum uns keiner die Wahrheit über die Digitalisierung sagt“ auf. Tiefgründiges Wissen fehlt überall s gibt vor allem drei rsachen Das Thema sieht einfach aus, ist es aber nicht. Kein Wunder: Digitalisierung bildet ein komplexes Dreieck aus Technik – Wirt- schaft – Mensch/Gesellschaft. Ohne tie- fe Ahnung von der Technik hat niemand eine ernsthafte Chance, es zu verstehen. nd wir bestehen dara f, schon nsere Schulkinder zu perfekten Smartphone- Konsumenten zu machen, aber nicht in Informatik auszubilden. Doch selbst wer die Technik beherrscht, dem fehlen noch immer zwei Drittel des Dreiecks. Denn die entscheidenden Wechselwirkungen er- kennt man eben nur im Zusammenhang. Aber wir achten peinlich darauf, dass die drei Silos immer schön getrennt bleiben, sogar in den nis. Zweitens gibt es eine Menge Blender. Solche, die das Spiel verstehen, und noch viel mehr, die dies nur vortäuschen – und beide gemeinsam, dass sie überhaupt kein Interesse daran haben, ihr Wissen zu teilen. Weil sie nun allen anderen sagen können, dass das Thema viel zu komplex ist, um es den einfachen Leuten zu erklä- ren: „Vertraut uns, wir tun das Richtige für euch!“ Na, sicher doch. nd drittens wollen wir, das Volk, die Wahrheit gar nicht wissen. Damit wir die bequemen und verführerischen digita- len Technologien sorglos weiter nutzen können. Das wird auf Dauer nicht funktionieren. Denn es geht vor allem um eines: um Kon- trolle. Das Grundübel der digitalen Welt ist, dass jemand anders Ihnen seinen Willen a fzwingen kann. nd das a ch macht. f der persönlichen bene ebenso wie zwi- schen nternehmen nd zwischen taaten. Digitale Transformation ist kein Hexenwerk! Im ittelstand f hrt dieser on ikt h - g daz , dass die bodenst ndigen Le te versuchen, einen Bogen um das Thema machen. Schon, weil das Tagesgeschäft ih- nen keine Zeit dafür lässt. Vor allem aber, weil sie die nseriösit t sp ren, die die Diskussion bestimmt. Die schlechte Nach- richt für den Mittelstand ist: Aussitzen ist keine Option. Wer jetzt nicht handelt, wird morgen nicht mehr da sein. ntweder, weil jemand ihm mit Hilfe der Digitalisierung die Kunden wegnehmen kann (etwa Ama- zon mit einer Handwerker- oder Gesund- heitsplattform), oder weil die Konkurrenz mit digitaler Hilfe die Preise so drücken kann, dass Mithalten aussichtslos wird. Die gute Nachricht lautet: Digitale Trans- formation ist kein Hexenwerk! Mit syste- matischer, ehrlicher Arbeit kommt man viel weiter als mit Blendertum. Wenn man nicht wie das Kaninchen auf die Schlange starrt, sondern seine Hausaufgaben macht. Mit tiefem Digitalisierungs-Know-how daf r gibt es perten. Vor allem aber mit dem Mut, die eigenen Prozesse und Geschäftsmodelle neu zu denken – den muss man schon mitbringen. Aber wenn den nicht der Osten hat, wer in Deutsch- land soll ihn sonst haben? Aktuelles Prof. Dr. Key Pousttchi forscht seit mehr als 20 Jahren zur Digitalisie- rung. Vorträge und Projekte führten ihn in 25 Länder der Erde, seine Forschung ist international vielfach ausgezeichnet. Bis 2020 war er Inhaber des SAP-Stiftungs- lehrstuhls für Wirt- schaftsinformatik und Digitalisierung an der Universität Potsdam. „Die verblendete Republik – warum uns keiner die Wahrheit über die Digitalisierung sagt“. 160 Seiten, ISBN 978-3-947572-76-2, wi-mobile Publishing, Potsdam 2020. Die Sparkasse Spree-Neiße blickt unge- achtet der besonderen Rahmenbedingun- gen auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 zurück. Das starke Bilanzwachstum der letzten Jahre hält weiter an. Die Bi- lanzsumme stieg m io. bzw. , Prozent a f . io. nd da- mit erstmals deutlich über vier Milliarden . sschlaggebend waren daf r die enormen w chse im inlagengesch ft. Das Wachstum der Kundeneinlagen übertraf mit 10,3 Prozent im Berichtsjahr de tlich die rwart ngen. Das Vol men an Verbindlichkeiten gegenüber Kunden, einschließlich der Sparkassenkapitalbrie- fe, erhöhte sich m , io. a f . , io. . in Gr nd f r den d - namischen inlagenz wachs im Jahresver- lauf ist die durch Corona-Beschränkungen nd - nsicherheiten nochmals erhöhte Sparquote sowie das zurückhaltende Kon- sumverhalten vieler Kunden. Als zuverlässige Hausbank und star- ker Finanzierungspartner verzeichnete die Sparkasse erneut eine sehr positive ntwickl ng im Kundenkreditgeschäft. Insbesondere die anhaltend hohe Nach- frage zur Finanzierung von Immobilien rwerb oder e ba war die Gr nd- lage für den enormen Bestandszuwachs der Forderungen an Kunden m , io. bzw. , Prozent a f . , io. . Die weiterhin günstigen Rah- menbeding ngen f r den r- werb von Wohneigentum und das sehr erfolgreiche Immobi- lienvermittlungsgeschäft führ- ten zu einer sehr erfreulichen Steigerung neu ausgereichter Wohnungsbaukredite. Das Volumen der valutierten Bau- nanzier ngen betr gt , io. nd bertrifft das hohe Vorjahresniveau noch ein- mal de tlich m , io. bzw. 45,4 Prozent. Insgesamt wurden Kredite in Höhe von , io. an Privatper- sonen sowie an nternehmen und Selbstständige neu in der Region ausgereicht. Die hohe rtragskraft der parkasse Spree-Neiße spiegelt sich im Betriebs- ergebnis vor Bewertung wider. s konnte mit einer Höhe von , io. bzw. 1,41 Prozent der DBS (Durchschnittsbilanz- s mme den Vor ahreswert von , io. bzw. , Prozent der DB best tigen. Im Vergleich der Sparkassen des Ostdeut- schen Sparkassenverbandes unterstreicht die Sparkasse Spree-Neiße hiermit erneut ihre berd rchschnittliche rtragskraft. Die Cost-Income-Ratio als Kennzahl der ope- rativen fwands- rtragsrelation betr gt z m Jahresende , Prozent nd bertrifft damit den hervorragenden Vorjahreswert , Prozent . Damit z hlt die parkasse Spree-Neiße weiterhin zu den rentabelsten Kreditinstituten in Deutschland. Die regionale Wirtschaft im HWK- und IHK-Bezirk Cottbus blickt aufgrund der wiederholten inschr nk ngen z Jah- resbeginn mit nsicherheit in die Zukunft. Das Baugewerbe rechnet mit einer sinkenden Investitionsbereitschaft der privaten Haushalte und der öffentli- chen Hand. Mit einer wiederkehrenden Lockerung könnte der Handel von einer wachsenden ons mfre de pro tieren. Die Dienstleistungsbranche schätzt die zu- k nftige ntwickl ng gleicherma en ein. Von Zuversicht zeugt, dass die Mehrheit der im Herbst 2020 befragten Betriebe noch an ihrem Personalbestand und ihren geplanten Investitionen festhalten will. Ausgehend von diesen Rahmenbedin- gungen geht die Sparkasse Spree-Neiße für das Jahr 2021 von einer Fortführung der stabilen Geschäftsentwicklung aus. In allen Geschäftsbereichen werden modera- te Bestandsz w chse erwartet. in beson- derer Fokus liegt auf der Stabilisierung des Kreditgeschäftes und der Intensivierung der Kundenbeziehungen. Der hohe Markt- anteil sowie ein ausgezeichnetes Image sind dafür eine hervorragende Basis. S Sp Sp Aufsichtsgespräch am 28. Juli 2020 103 80 124 144 166 242 161 134 206 213 251 327 2015 2016 2017 2018 2019 2020 (in Mio. Euro) Neugeschäft Kundenkredite Kreditvalutierungen ohne SSD Kundenkreditgeschäft davon Wobau „Den Menschen und unserer Region verpflichtet.“ Es gehört zum Grundverständnis der Sparkasse Spree-Neiße, ihrer Verantwortung in jeglicher Hinsicht nachzukommen und auch das gesell- schaftliche Leben in Cottbus und dem Landkreis Spree-Neiße in all seiner Vielfalt zu bereichern. So wurden über 400 gemeinnützige Projekte und Vorhaben aus Kunst, Kultur und Sport sowie Soziales unterstützt und dafür 1,4 Mio. EUR bereitgestellt.
  • 6. nuvo2/21 11 10 nuvo2/21 Ratgeber in Bild, das sich in immer mehr nter- nehmen in Deutschland zeigt: Fieberhaft wird darüber nachgedacht, wo und wie ge- eignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefunden werden können. Welche Kanäle funktionieren zur Ansprache potenzieller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch? ss man etzt als nternehmen wirklich diesen Social-Media-Hype mitmachen? nd an welchen P nkten kann nd sollten nternehmen ihre ekr tier ngsprozesse überdenken und verbessern? Viele Branchen spüren es bereits schmerzlich: Aus einem „Arbeitgeber- markt“ ist ein „Arbeitnehmermarkt“ ge- worden. s sind l ngst nicht mehr die nternehmen, die a s einer Vielzahl von Bewerberinnen und Bewerbern die besten heraussuchen können. Nun können sich die wenigen Bewerbenden aussuchen, wo sie arbeiten möchten. F r nternehmen bedeutet dies: Sie konkurrieren um einen kleinen Personenkreis und müssen lernen, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsen- tieren und ihre Rekrutierungsstrategien zukunftsorientiert zu überdenken. Wenn nternehmen die drei folgenden Punkte beherzigen und umsetzen, werden auch ihre Rekrutierungsbemühungen mit hoher Wahrscheinlichkeit von rfolg ge- krönt sein: 1. Candidate Experience Die sogenannte Candidate perience ist die rfahr ng, die ein ensch w hrend seiner gesamten Reise mit einem (potenzi- ellen rbeitgeber macht. s geht also m alle ontaktp nkte, die ein nternehmen mit diesem enschen hat. nternehmen, die strategisch vorgehen und verstanden haben, wie wertvoll es ist, sich die Candi- date perience der eigenen potenziel- len) Mitarbeitenden anzusehen und zu ver- bessern, haben sehr gute Chancen, zum Arbeitgeber der Wahl zu werden. Ziel ist, an allen ontaktp nkten positive rlebnis- se zu schaffen. Hier gilt der Gr ndsatz s gibt keine zweite Chance f r den ersten indr ck. Wenn ich also eine potenzielle Kandidatin oder einen potenziellen Kandidaten von mir überzeugen möchte, gilt es, alle Punk- te g t a fz stellen, an denen diese indr - cke entstehen. Wo treffen potenzielle Be- werbende nd nternehmen das erste al a feinander vents, nzeigen, Webseite, Presse, etc. Wenn es dann geschafft ist, die Person zur Bewerbung zu motivieren, ist das rleben des Bewerb ngsprozesses entscheidend. Wie transparent und schnell läuft die Korrespondenz? Wie wertschät- zend wird die Bewerberin bzw. der Bewer- ber behandelt? All das bleibt, egal ob Zu- oder Absage, hängen und prägt das Bild vom nternehmen. Ist die Bewerberin bzw. der Bewerber dann Mitarbeiterin bzw. Mit- arbeiter geworden, gilt es, die positiven Kontakterlebnisse nicht abreißen zu lassen. Wie gut läuft das Onboarding? Wie inten- siv ist die Betreuung? Wie wertschätzend ist die Führungskraft? Werden Bedürfnisse wahr- nd ernstgenommen nd sogar der stritt a s einem nternehmen gibt eine Chance, einen g ten indr ck z hinterlas- sen – denn man weiß nie, ob die ehemals mitarbeitende Person nicht vielleicht doch irgendwann zurückkommen will. 2. Employer Branding m sich von der asse möglichst kre- ativ und attraktiv abzuheben, reicht es nicht, an der einen oder anderen Stelle ein gutes Angebot oder eine spannende arketingaktion z machen. m langfris- tig erfolgreich Mitarbeiterinnen und Mit- arbeiter z nden nd z halten, m ssen nternehmen in den Prozess einsteigen, eine eigene attraktive Arbeitgebermarke a fz ba en mplo er Branding . Dieser strategische Prozess, idealerweise lang- fristig angelegt, wird systematisch entwi- ckelt nd da erhaft gep egt. Im ahmen eines solchen Prozesses re ektieren n- ternehmen ihre Stärken und Schwächen, beschäftigen sich mit ihren Zielgruppen und Wettbewerbern. Sie formulieren ihre Kernbotschaften und überlegen stra- tegisch, über welche Kanäle sie diese optimal an ihre Zielgruppen kommunizie- ren können. Solch ein Prozess kostet zwar Zeit und an manchen Stellen auch Geld, ist aber der Grundpfeiler dafür, in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Oft scheuen gerade kleine nd mittlere nternehmen diesen Prozess. nrecht Gerade sie haben sehr viel zu bieten, was heutige Bewerberinnen und Bewerber suchen! 3. Passgenauigkeit: nternehmen sollten sich davon ver- abschieden, möglichst viele Personen zu einer Bewerbung bewegen zu wollen. Der Gedanke dahinter scheint auf den ersten Blick plausibel: Je mehr Bewerberinnen und Bewerber angesprochen werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die passende Person dabei ist. Das ist aber der falsche Weg. ndifferenzier- te rstansprachen erhöhen zwar die ahl der Bewerbenden, der prozentuale An- teil fachlich passender Personen ist aber umso niedriger. Zielführend ist es, den Arbeitnehmermarkt selektiv zu adressie- ren. Konkret heißt das: Nur die passenden Kandidatinnen und Kandidaten – und da- bei kann eine einzige Person völlig aus- reichend sein gilt es z nden nd z r Bewerbung zu animieren. Welche Rekrutierungswege funktionieren heutzutage eigentlich noch? Mitarbeiterempfehlung Bislang sind Mitarbeiterempfehlungen bei vielen nternehmen noch ein eher unterschätztes Rekrutierungswerkzeug: Rekrutierung: So klappt’s! Ratgeber in gro er Fehler Denn schon he te, so zeigen diverse Studien, gehören Mit- arbeiterempfehlungen zu den effektivsten Stellenbesetzungswegen. Mitarbeitende haben oft spannende (soziale) Netzwer- ke, die viel Potenzial bergen. Oft ist die Passgenauigkeit von Bewerberinnen und Bewerbern über diesen Weg höher und sie bleiben l nger im nternehmen. Im Gegenzug für eine Vermittlung gibt es in vielen nternehmen nterschiedlich a s- gestaltete Prämiensysteme – dies sollte allerdings nur als schöne Geste dienen, denn mpfehl ngen f nktionieren n r dann gut, wenn sie aus Überzeugung weitergegeben werden. Nur wer selbst seinen rbeitgeber als attraktiv emp ndet und dort gerne arbeitet, wird ihn weiter- empfehlen. Mittlerweile gibt es auch Soft- ware, mit der nternehmen diesen Weg professionell gestalten können. Social Media Social Media kann längst nicht mehr als „Hype“ abgetan werden, sondern wird bei der Suche nach Fachkräften immer wich- tiger. Zunehmend treten die Jahrgänge in den Arbeitsmarkt ein, die mit digitalen edien a fgewachsen sind. Wollen nter- nehmen diese nachwachsende Generati- on erreichen, werden sie kaum daran vor- beikommen, ihre Präsenz in den sozialen Medien auszubauen. Je nach Zielgruppe und Zielrichtung gilt es, einschlägige So- cial-Media-Kanäle zu nutzen, wie zum Bei- spiel XING, LinkedIn, Facebook, Twitter, YouTube, Kununu, Instagram oder Karri- ere-Blogs für aktives oder passives Social Recruiting. Gerade f r kleine nd mittlere nter- nehmen bieten Social-Media-Kanäle eine gute Möglichkeit, sich abzuheben und einer breiten Masse zu präsentieren. Al- lerdings werden für den Aufbau und die P ege von ocial- edia- an len itar- beiterinnen und Mitarbeiter benötigt, die im Gebrauch geschult sind, die Sprache des jeweiligen Kanals beherrschen und über ausreichend zeitliche Kapazitäten verfügen, um zeitnah auf Anfragen, Ver- änderungen oder Probleme reagieren zu können. Dies allerdings ist eine wichtige Investition in die Zukunft. Karrierewebseite Im Zentrum der Online-Rekrutierung steht die eigene nternehmenswebseite mit einer eigenen Karrierewebseite, auf der sich das nternehmen als attraktiver Arbeitgeber vorstellt. Zentral deshalb, weil alle anderen Internetwege letztlich auf die nternehmenswebseite f hren sollen. n dieser Stelle eröffnet sich die Möglich- keit, Interessierten einen inblick in das nternehmen z geben, z m Beispiel mit Geschichten von Mitarbeitenden, Videos, Fotos, virtuellen Rundgängen und vielem mehr. nd wenn die Interessierten dann begeistert sind, nden sie a f dieser eite auch aktuelle Stellenangebote und eine direkte öglichkeit, sich beim nterneh- men z bewerben. nternehmen sollten der Karrierewebseite ihre volle Aufmerk- samkeit widmen: Sie ist Dreh- und An- gelpunkt bei der Rekrutierung und der einzige Kanal, der vollständig unter der ontrolle eines nternehmens steht. Zwei Dinge sind zwingend, wenn es m die arriereseite eines nternehmens geht: Sie muss mobilfähig und suchma- schinenoptimiert sein. Mobilfähig: Sprich, die Webseite ist optimal a f mobilen nd- geräten, wie dem Smartphone oder dem Tablet, zu sehen und zu bedienen. Immer mehr potenzielle Bewerberinnen und Be- werber treffen ber mobile ndger te a f mögliche rbeitgeber. nternehmen müssen sie genau dort optimal abholen und ihnen auch über diesen Weg einfache und schnelle Bewerbungsmöglichkeiten bieten. chmaschinenoptimier ng O Suchmaschinen sind oft Ausgangspunkt für die Recherche Jobsuchender. Die Kar- rierewebseiten der nternehmen m ssen also von Websuchmaschinen auch ge- funden werden können. Dafür muss eine Webseite mit technischen Maßnahmen ausgerichtet werden. Internet-Jobbörsen und Stellenanzeigen Viele nternehmen t n es bereits ie n tzen Internet-Jobbörsen. s gibt zahl- reiche solcher Börsen, a f denen nter- nehmen ihre Stelle veröffentlichen können. Oft lohnt sich die Nutzung einer solchen Stellenbörse, aber man sollte die verschie- denen Jobbörsen genau prüfen und her- a s nden, welche am besten geeignet ist. Bei der Wahl der passenden Online-Stellen- börse sind Kriterien wie Bekanntheit, Ziel- gruppenansprache, Aktualität, Ausrichtung, Preis-Leistungs-Verhältnis und die Benut- zerfreundlichkeit entscheidende Kriterien. Und noch zwei wichtige Tipps: 1.) Stellenanzeigen sollten immer „teilbar“ sein, indem sogenannte Social-Sharing- Buttons eingefügt werden. Dann können Mitarbeitende offene Stellen auch über ihre sozialen Netzwerke streuen. . nternehmen sollten bei der sge- staltung der Stellenanzeige immer im Blick behalten, wer sich eigentlich bei wem be- wirbt s ist das nternehmen, das a s der Masse der Arbeitgeber herausstechen muss – das sollte in der Stellenanzeige sichtbar werden. ine moderne tellenanzeige ist kreativ, mutig, fordert so wenig wie möglich nd zeigt ngebote sowie nternehmens- kultur so authentisch wie möglich. Zuzana Blazek Wer sich weiter informieren möchte, n- det auf der Webseite www.kofa.de vom Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung zahlreiche Informationen, Checklisten, Webinare und Handlungsempfehlungen. Zuzana Blazek
  • 7. 12 nuvo2/21 Aktuelles Passende Lösungen für Ihr Unternehmen. Geschäftsgirokonto/ Zahlungsverkehr Electronic Banking/ payment-Angebote individuelle Finanzierungsmodelle Vermögensbildung/ Vermögensmanagement Geschäftsübertragung/ Nachfolge Internationales Geschäft Existenzgründerberatung Versicherungen Immobilienservice/-finanzierung Optimale Beratung und Betreuung nach Ihren individuellen Bedürfnissen: Wenn’s um Geld geht Die demogra sche ntwickl ng nd die gute Wirtschaftslage – teilweise auch un- ter der Corona-Pandemie – führte in den vergangenen Jahren zu einer anhaltend starken Personalnachfrage. Die hiesigen Arbeitskraft-Potenziale sind vielerorts ausgeschöpft, und der Fachkräftemangel bremst die Wirtschaft aus. So liegt es nah, dass wir f r eine positive ntwickl ng eine gezielte Zuwanderung aus dem Ausland brauchen. ach einer ngsten nters ch ng der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH nutzt die Wirtschaft in Branden- b rg die Chance der inwander ng von Arbeits- und Fachkräften schon jetzt. Bei einem Anstieg der Zahl ausländischer Be- schäftigter um das Fünffache zwischen 2010 und 2019 kann von einer zunehmen- den Internationalisierung des Brandenbur- ger Arbeitsmarktes gesprochen werden. Ohne diese Arbeitsmigration wäre das gesamtwirtschaftliche Wachstum in der Region wahrscheinlich nicht im selben mfang möglich gewesen. Heute leisten internationale Beschäftigte einen großen Beitrag zu den Arbeitskräfte- bedarfen der lokalen Wirtschaft, schließen jedoch nur zu einem kleinen Teil die Lücke bei den Fachkräfteengpässen. Den Zahlen des Berichts zufolge führen viele auslän- dische Beschäftigte Helfertätigkeiten aus und keine Arbeiten entsprechend ihrer ali kation. Gerade in ngpassberei- chen wie der Gesundheitsbranche arbeiten unterdurchschnittlich wenig Beschäftigte internationaler Herkunft, wohingegen in Bereichen ohne ngp sse wie bei Logistik- und Verkehrsberufen ihr Anteil auffallend hoch ist. Diese Potenziale ausländischer Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen zu heben, ist f r die nternehmen die f- gabe von morgen. Mit dem Fachkräfteeinwanderungsge- setz hat der Gesetzgeber einen neuen gesetzlichen Rahmen zur Fachkräftesi- cher ng geschaffen. it ihm pro tieren Betriebe von der Möglichkeit, nicht nur akademisch, sondern a ch ber ich a- li zierte internationale Fachkr fte leichter z gewinnen. nternehmen, die mit die- ser Chance Fachkräfteengpässen begeg- nen wollen, unterstützt der International Talent Service der Wirtschaftsförderung Brandenb rg WFBB . r informiert nd ber t nternehmen, wie sie internationale Fachkräfte gewinnen, integrieren und bin- den. Zudem weiß der International Talent Service um die erforderlichen Prozesse, Strukturen sowie Ansprechpartner und An- sprechpartnerinnen im Land Brandenburg und kann die jeweiligen Akteure schnell zusammenbringen. Neue Wege, um Fachkräfte-Potenziale zu erschließen Kontakt International Talent Service der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) elefon - - ail talent wfbb.de www.talent-brandenburg.de Potenziale ausländischer Beschäftigter nutzen Der Staat hat die haftungs- und strafbe- wehrte Insolvenzantragsp icht bis z m . pril nter inschr nk ngen weiter ausgesetzt. So sollen Insolvenzverfahren vermieden werden, die sich durch Inan- spruchnahme der Hilfsangebote abwen- den lassen. Die Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung muss sich jedoch als Folge der Pandemie darstellen. Auf den ersten Blick ist darin eine rleichter ng z sehen. Birgt sie aber auch Risiken? Der solvente Vertragspartner Vertragspartner in der Krise leiden meist unter mangelnder Liquidität. Sie hoffen auf eine Besserung des Marktes; vielleicht a f eine zeitnahe rf ll ng von Hilfsange- boten. Diese schließen also weiter mit Ih- nen Verträge, die sie gegebenenfalls nicht erfüllen können. So tragen Sie ein höheres Ausfallrisiko, welches Sie stets berücksich- tigen sollten. Denn das Ausmaß der For- der ngsa sf lle wird sich erst nach nde der Antragsaussetzung zeigen. Je länger bereits zahlungsunfähige Vertragspartner am wirtschaftlichen Leben teilnehmen, desto geringer wird die Wahrschein- lichkeit, dass Ihre Forderungen erfüllt werden. Hinzu kommen drohende Rück- zahlungen an den Insolvenzverwalter. Zur Risikominimierung sollten Sie daher die Liquidität Ihres Geschäftspartners unbe- dingt stärker im Auge behalten und Ihre Verträge anpassen. Begehung von Insolvenzstraftaten Stellt sich die Insolvenzreife unerwartet nicht als Folge der Corona-Pandemie dar oder besteht keine Aussicht auf eine Sa- nier ng des nternehmens, ber hrt dies nicht die Strafbarkeit der Insolvenzver- schlepp ng. m einem dahingehenden Strafbarkeitsvorwurf zu entgehen, emp- fehle ich eine umfassende Dokumenta- tion und ständige Prüfung der wirtschaft- lichen Ver nder ng Ihres nternehmens. Verstoßen Geschäftsführer oder Vorstän- de nach intritt der ahl ngs nf higkeit gegen Zahlungsverbote, können sie sich wegen ntre e, Bankrotts, Verletz ng der B chf hr ngsp icht oder wegen Gl bi- ger- und Schuldnerbegünstigung strafbar machen. ch die trafbarkeit des in- gehungsbetrugs ist nicht ausgeschlossen. Verschweigt ein Geschäftsführer gegen- über seinem Gläubiger das Vorliegen der Zahlungsunfähigkeit und schließt weiter- hin Verträge in Kenntnis der möglichen Nichterfüllung ab, besteht ein persön- liches Haftungs- und Strafbarkeitsrisiko. Jede rleichter ng hat ihre chattenseite, die es jederzeit zu hinterfragen gilt. Theresa Kunke, Rechtsanwältin Streitbörger PartGmbB www.streitboerger.de Die Insolvenz in Zeiten von Corona
  • 8. nuvo2/21 15 14 nuvo2/21 rotz Corona können nternehmen ihre internationalen Geschäftsbeziehungen nicht allein durch Online-Konferenzen und Telefonate sichern. Dienstreisen und auch längere Auslandsaufenthalte von Führungskräften, Mitarbeiterinnen und itarbeitern nden statt die isiken haben sich allerdings drastisch verändert. Während manche Versicherer Probleme durch Corona eher ungern absichern, hat HDI Global ihr Prod kt Corporate Travel“ an die neue Lage angepasst, um vor allem Mittelständler zu unterstützen. Die zuvor übliche Mindestteilnehmerzahl in der Gr ppen- nfallversicher ng von Personen wurde ausgesetzt und der damit verb ndene indestbeitrag ne de niert, so dass auch für kleine Gruppen ein Ver- sicherungsschutz leichter möglich ist. nter Prod kt Corporate ravel ist seit Jahren einzigartig auf dem deutschen Markt“, sagt Heiko Waber, Leiter der HDI- Niederlassung Berlin und Leipzig. „Mit der Internationalisierung sind Auslands- aufenthalte auch in kleinen und mittleren nternehmen eine elbstverst ndlichkeit geworden – doch längst nicht alle besitzen Konzepte zum Thema Reise-Gesundheit und Reisesicherheit. Das aber wünschen sich nicht nur die Arbeitnehmer, sondern ist auch innerhalb der gesetzlichen Fürsor- gep icht gefordert rbeitgeber m ssen für krankheits- oder unfallbedingt anfallen- de Kosten im Ausland nach §17 SGB V aufkommen. Sie haben ihre Mitarbeiter vor Dienstreisen über die Landesrisiken aufzu- klären und müssen während des Auslands- aufenthaltes möglichst umfassend für Si- cherheit sorgen. ch vom nternehmen besch ftigte pats können abgesichert werden, in Kooperation mit dem Partner Foyer Global Health bietet Corporate Tra- vel auch für sie eine Lösung mit integrierter Vollkostenkrankenversicherung. Bei Corporate Travel sind Sicherheits- und Gesundheitsrisiken in nur einer Police abgesichert. Zusätzlich können Reisende auf Assistenzleistungen zurückgreifen, die ihnen vor Ort im Ausland Zugang zu In- formationen und Leistungen ermöglichen nd in otsit ationen den ontakt z r nt- sende rma herstellen helfen. Gr ndlage dafür ist eine IT-Plattform für Mobility-Risk- Management, die HDI-Firmenkundenbe- treuer ihren Kunden gerne im Detail vor- stellen. Ob stationär oder mobil: Reisenden stehen berall a f der Welt reisespezi sche Informationen sowie eine Notruf-Hotline r nd m die hr z r Verf g ng. ber sie wird sofortige Hilfe im Notfall initiiert, egal, ob es sich m einen nfall oder eine rank- heit handelt. Auch krisentechnische Not- f lle wie at rkatastrophen, politische n- ruhen oder Überfälle sind mit abgedeckt. „Während klassische Reise-Assistance- Programme ohne Versicherungskompo- nente meist mit hohen unvorhersehbaren Kosten einhergehen, sind etwaige Kosten f r vak ier ngen oder cktransporte mit der Lösung von HDI gut kalkulierbar“, bekräftigt Heiko Waber. „Kostenübernah- meerkl r ngen d rch die nternehmen sind nicht erforderlich.“ Im Schadenfall erfolgen Kostenübernahmegarantien über das weltweite Assistance-Netzwerk rund m die hr, sodass stets nverz gliche Hilfe gewährleistet ist. lrich Conrad Wie verändert Industrie 4.0 Unternehmensrisiken? Zum 3. Financial Summit lädt der Mind- Sphere World e. V. am 5. Mai 2021 ein. HDI ist Partner der Online-Veranstaltung. Dr. dgar P ls, C O der HDI Global , wird einer Keynote zur Frage halten: „Digitalisierung des Risikos – wie Industrie 4.0 die Versicherung verändert“ (9 bis . hr . Ihre icht legen anschlie end Veronika Bienert, CFO Siemens Financial Services, und Vera Bökenbrink, Geschäfts- f hrerin der HLWILL d ard Wille GmbH & Co. KG, dar. Im zweiten Block ab hr geht es m den Markterfolg, mit einer Keynote von Sebastian Herzog, Partner hy der Axel Springer Consultiung Group zum Thema: „Radikaler Kundenfokus – was wir aus dem B C-eCommerce f r das ntwickeln von B2B IoT-Geschäftsmodellen lernen können.“ ine Panel-Disk ssion widmet sich der Fra- ge „Soll man für den Aufbau von IoT-ba- sierten Finanzsystemen auf Fintechs warten oder selber starten?“ Virtuelle Kaffeetische bieten Gelegenheit zum Networking. Advertorial Klinge gegen Klinge, Puste gegen Pus- te, aber vor allem – Motor gegen Motor: In achen Ohrenfre ndlichkeit, mwelt- schutz und Wirtschaftlichkeit haben es elektrisch betriebene Gartenp ege-Hand- geräte bei der Stadtentsorgung Potsdam P beinahe sterleise a fs ieger- treppchen geschafft. Andernorts machen, a s Gewohnheit oder a s fehlender in- sicht, noch immer laute und benzinhung- rige Heckenscheren, Kantenschneider nd La bbl ser ensch nd mwelt das Leben schwer. Die Potsdamerinnen und Potsdamer sowie ihre Gäste dürfen dies- bezüglich aber buchstäblich durchatmen und zugleich „ein offenes Ohr behalten“: Denn in Parks und Straßen geht es nun leiser und abgasfrei zur Sache, wenn die Grünanlagen getrimmt werden. E-Technik überzeugt Die P ist von ihrem chritt a s den genannten, guten Gründen so überzeugt, dass sie unlängst sogar zu einer Leistungs- schau der besonderen Art einlud: Bei der „Challenge Dezibel & Nase“ demonstrier- ten die einig ngspro s in Orange, dass die -Ger te den Benzinmodellen bei den Arbeitsergebnissen in nichts nachstehen – und dabei zusätzlich noch die erwähnten Vorz ge f r die enschen im insatz m- feld mitbringen. Deswegen ist die nt- wickl ng bei der P n mkehrbar. Breite Palette, viel Akkupower nd die ahlen zeigen, dass hier der ganze Schritt gegangen wurde: Denn mittlerweile sind mehr als 300 Geräte im insatz. Dar nter be nden sich f nf- zig Laubbläser, ebenso viele Freischneider, dazu Heckenscheren, vierzehn Rasenmäher, drei Bodenhacken und die gleiche Zahl an ettens gen. nd damit alles r nd l ft, können die Mitarbeiterinnen und Mitar- beiter der P a f satte hochmoder- ne Akkus zurückgreifen – genug also, um im iegenden Wechsel klare asenkante zu zeigen. Einmal Moskau und zurück Wieviel der stemwechsel z r - ech- nologie tatsächlich ausmacht, haben die pezialisten der P einmal e empla- risch herausgearbeitet: Neben den Gerä- tevorteilen in Form messbar reduzierter Luftschadstoff- und Geräuschemissionen konnten sie auch einen wahrhaft „weitrei- chenden“ wirtschaftlichen Vorteil ermit- teln: Mit den erzielten Kraftstoffeinsparun- gen in Höhe von mehr als dreißigtausend Litern Kraftstoff p.a. ließe sich die Strecke nach Moskau bis zu einhundert Mal pro Jahr hin und zurück fahren. Baustein beim Klimafortschritt Die mstell ng ordnet sich ein in das ngagement der tadtwerke Potsdam als Dachgesellschaft der P. ie treibt n mlich parallel mit klimane traler ner- giegewinnung aus Sonne, Wind und Geo- thermie die Ablösung der alten, fossilge- pr gten nergiewirtschaft massiv voran. Das geschieht ganz im inklang mit dem Masterplan zum Klimaschutz, den sich Potsdam in eigener Regie selbst „verord- net“ hat. Aktiv handeln zählt Bei der P z hlen also nicht n r e- den und Nachdenken, sondern besonders aktives Handeln: Sobald deren technische Pro s die lltagsta glichkeit der a f dem arkt angebotenen -Ger te nter realen Bedingungen positiv bestätigen konnten, wurde der Benzinkanister zügig beiseite gestellt. Damit z hlt die P einmal mehr zu den Vorreitern in der Kommunalwirt- schaft: Sie hat damit die Chance schnell genutzt, die der technische Fortschritt hier z g nsten von mwelt nd Wirtschaftsbi- lanz nun bietet. Positive Fortschritte also f r alle, denen neben einer gep egten tadt z gleich mwelt- nd limasch tz sehr am Herzen liegen. Stadtentsorgung Potsdam GmbH www.step-potsdam.de Ratgeber Schutz bei Dienstreisen und Auslandsaufenthalten in der Pandemie HDI hat die Zugangsbedingungen für Mittelständler erleichtert Ab durch die Hecke: olle­Ladung­Fortschritt­bei­der­ r n ege­der­ T P Neue Elektrohandgeräte für weniger Dezibel und zufriedene Verbraucher Einer der elektrischen Rasentrimmer bei der Verwendung zur Graspflege. Die neuen E-Trimmer, E-Rasenmäher und E-Laubgebläse im Einsatz in einem Potsdamer Wohngebiet. Mitarbeiter der STEP mit den neuen E-Geräten für die Gartenpflege. Link zur Website www.hdi.global Link zur Website www.financialsummit.de
  • 9. nuvo2/21 17 16 nuvo2/21 Aktuelles Die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) hat trotz der Corona-Pandemie das Jahr mit einem sehr g ten rgebnis abgeschlossen. 3.019 neue und stabilisier- te Arbeitsplätze haben die Wirtschafts- förderer im vergangenen Jahr erreicht. Dahinter stehen 424 Investitions- und Inno- vationsprojekte. Das Investitionsvolumen ist mit einer illiarde ro sogar eines der höchsten der letzten 20 Jahre. Hinzu kom- men . Berat ngen f r nternehmen zum Thema Arbeit, 759 Dienstleistungen zur Außenwirtschaft und 539 Beratungen z m hema nergie. Die nergie- nd o- bilitätswende stehen besonders im Fokus der Brandenburger Wirtschaftsförderer. In den Zahlen der WFBB für 2020 ist die erfolgreiche Akquisition von Tesla noch nicht enthalten. Prof. Dr.-Ing. Jörg Stein- bach, Brandenburgs Minister für Wirtschaft, rbeit nd nergie, lobte ehr als . Arbeitsplätze unter den Bedingungen ei- nes Pandemie-Jahres sind ein sehr gutes Jahresergebnis. Corona hat auch um die Wirtschaft im Land Brandenburg keinen Bogen gemacht. Die Wirtschaftsförderung Brandenburg hat aktiv dabei mitgeholfen, den Brandenb rger nternehmen nd Beschäftigten in der Pandemie zu helfen. Zugleich hat die WFBB in allen ihren Ge- schäftsfeldern eine beachtliche Bilanz er- zielt. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der WFBB für diese erfolgrei- che Arbeit im Jahr 2020.“ nergiewende nd obilit t der - kunft sind die großen Themen für den Standort Brandenburg“, erläutert WFBB- Geschäftsführer Dr. Steffen Kammradt. „Sie stehen im besonderen Fokus unserer Arbeit.“ Dazu zählten 2020 die Investi- tion von BASF in die Produktion von Ka- thodenmaterial oder die Ansiedlung der ropa- entrale des -amerikanischen Batterieproduzenten Microvast. Die An- siedlungsentscheidung von Tesla wirke bereits wie ein Gütesiegel für den Inves- titionsstandort Brandenburg. „Wir haben im Jahr 2020 mehr Ansiedlungsanfragen verzeichnet als im Rekordjahr 2019“, be- tonte Dr. Kammradt. „Das macht uns zu- versichtlich für die Zukunft, denn diese Anfragen sind die Grundlage für Investi- tionen in den kommenden Jahren. Motor dieser positiven ntwickl ng ist die In- dustrie. Dafür steht das hohe Investitions- vol men von ber einer illiarde ro in . Wichtig f r den weiteren rfolg des Investitionsstandortes seien verfüg- bare Flächen und Fachkräfte. Im Auftrag des Wirtschaftsministeriums startete die WFBB im vergangenen Jahr ein Gewerbe- chenkonzept f r Brandenb rg. F r die Fachkräftesicherung stehen die Services von WFBB rbeit bereit, die bei nter- nehmen weiter stark nachgefragt waren. Zu den wichtigsten Investitionen zählt der WFBB-Geschäftsführer neben BASF in Schwarzheide und Microvast in Ludwigsfel- de die Investition des Schweizer Schienen- verkehrstechnik- nternehmens tadler in einen neuen Standort in Schönwalde-Glien (Havelland), die Ansiedlung des kolumbia- nischen Herstellers von Verpackungen aus p anzlichen ohstoffen BIO-L IO in chwedt sowie die rweiter ng des briti- schen olar- nternehmens O ford PV in Brandenburg an der Havel. International sei Brandenburg gut aufgestellt: Seit 2001 habe die WFBB insgesamt 237 internatio- nale Investitionen unterstützt. Sebastian Saule, ebenfalls Geschäftsfüh- rer der WFBB, unterstreicht die Rolle des Mittelstands, der aktiv mit der Corona-Kri- se umgegangen sei. „Wir haben 2020 mit 313 Innovationsprojekten und 37 techno- logieorientierten Gründungen einen rich- tig guten Lauf gehabt – trotz Corona“, sagte er. „Allem voran war der Innovati- onsgutschein ,BIG Digital´ so gefragt wie nie z vor Pro ekte in nternehmen w rden aktiv nterst tzt. in ekordwert. Gegenüber 2017, dem Startjahr für dieses Förderangebot, hat sich die Inanspruch- nahme fast verzehnfacht. Damals wurden Pro ekte begleitet. Die m rkischen Fir- men nutzen die Zeit, um ihre Prozesse zu digitalisieren und zu optimieren – damit sie nach der Krise umso besser am Markt platziert sind“, stellte Sebastian Saule fest. benfalls sehr d namisch zeigte sich das Gründungsgeschehen in Brandenburg: rstmals ist das Land im hrlichen fW- Gründungsmonitor zur Nummer 1 aller Flächenländer aufgestiegen. Wirtschaftsförderung Brandenburg mit sehr gutem Ergebnis 3.000 neue Arbeitsplätze / Fokus auf Energie- und Mobilitätswende Aus­dem­Verband Advertorial Wir. Unternehmen. Zukunft. Gute­Gründe­für­eine­Mitgliedschaft­im­Verband Geschäftsstelle Potsdam Steffen Heller, Geschäftsführer Gabriele Görges, Sekretariat Drewitzer Straße 47 14478 Potsdam Geschäftsstelle Cottbus Sabine Kuschel Schillerstraße 71 03046 Cottbus Hier Mitglied werden: • praxisnaher Erfahrungsaustausch mit Unternehmen, Experten und Netzwerkern • Veranstaltungen, Foren und Workshops, kostenfrei oder zu Sonderkonditionen • Mitarbeit in Initiativen und Expertengruppen • Zugang zu aktuellen Studien, Fachmedien und Fachpublikationen rund um Mittelstandsthemen • Positionierung als Unternehmer durch Forderungen an die Politik • Interessenvertretung und proaktive Öffentlichkeitsarbeit • Exklusives Versorgungswerk mit weitreichenden Leistungen in Absicherung und Finanzierung • Bewertung und Übernahmen im Forderungsmanagement durch das Partnernetzwerk Der Unternehmerverband Brandenburg-Berlin vertritt die Interessen des Mittelstan- des, arbeitet branchenoffen und parteipolitisch unabhängig. Er bildet ein Netzwerk der Kommunikation untereinander und baut Brücken für die Kommunikation mit Forschung und Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Tel: 0331 – 810306 Fax: 0331 – 8170835 Mail: potsdam@uv-bb.de Tel: 0355 – 22658 Fax: 0355 – 22659 Mail: cottbus@uv-bb.de Link zur Website www.wfbb.de Online-Pressekonferenz der WFBB
  • 10. 18 nuvo2/21 Nicht nur, aber vor allem in Zeiten der Pandemie gilt der Spruch: „Kontakte scha- den immer nur dem, der keine hat.“ Wohl dem also, der in dieser schwierigen Zeit über genügend Kontakte verfügt, dass ihn dieses stabile Netzwerk auffangen kann. IBWF – Das Netzwerk für Mittelstandsbe- rater ist ein solches Netzwerk. Bundesweit aufgestellt, bringt IBWF die eigenen Mitglieder untereinander ins Gespräch. Neben den regelmäßigen Schulungsangeboten, die übrigens allen offenstehen, werden wiederkehrende Disk ssionsr nden a f regionaler bene dazu genutzt, sich über das Leistungs- angebot der anderen Teilnehmenden zu informieren und diesen wiederum das eigene Portfolio vorzustellen. Die Absicht dahinter ist klar ein inzelberater kann he te noch allein das gesamte per- tenwissen aufbringen, das benötigt wird, m ein mittelst ndisches nternehmen in allen relevanten Fragen zur erfolgrei- chen nternehmensf hr ng z beraten. Die Lösung: Kooperationen mit entspre- chenden Partnern, die das geforderte pertenwissen mitbringen. Denn das Ziel aller Beratenden ist die Zufriedenheit des Kunden durch exzellente Beratung. Diese perten nden sich in der per- tensuche auf der Webseite des IBWF: mittelstandsberater.de. Hier kann nach Regionen oder Beratungsschwerpunkten gesucht werden. Dieses Archiv des Wissens steht natür- lich nicht nur den Mitgliedern des IBWF z r Verf g ng. ch nternehmende selbst können dort genau die Beratenden nden, die oder der sie bei der Personal- suche unterstützt, ihnen im Insolvenzfall weiterhilft, den Digitalisierungsprozess anschiebt, den Generationswechsel er- folgreich begleitet oder eine realistische Finanzplanung konzipiert – um nur einige Bedarfsbeispiele zu nennen. Beratende, die sich ihr pertenwissen bestätigen lassen wollen, können sich im ahmen einer erti zier ng vorstellen nd ihre pertise pr sentieren. rf llt die - pertise die hohen Qualitätsanforderungen des IBWF, hilft diese erti zier ng den Be- ratenden enorm bei einer Listung bei den Förderstellen, beispielsweise der BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhr- kontrolle). Durch diese Listung können Be- ratende ihren Kunden bei der Inanspruch- nahme von Fördergeldern behil ich sein, was eine Berat ng f r s gleich viel interessanter macht. Allerdings ist auch festzustellen, dass Berat ng von den nternehmen leider oft viel zu spät in Anspruch genommen wird. m ges nd z bleiben, nehmen wir die Hilfe und den Rat von Medizinern, eben den perten, gerne an. Geht es m die Ges ndheit des nternehmens, wird kaum Prophylaxe betrieben. Die Insolvenz-Taskforce Covid-19 hat viel Negatives mit sich ge- bracht, keine Frage. Aber es ist nichts so schlecht, als dass nicht auch etwas Gutes entstehen würde. Im Falle des IBWF hat die Gewissheit einer bevorstehenden In- solvenzwelle im Mittelstand zur Gründung einer Gruppe von Spezialisten geführt, die genau bei diesem Thema weiterhelfen können: Die Insolvenz-Taskforce. Speziell gegr ndet f r nternehmen, die in der Pandemie ins Schlingern geraten, hat es sich diese Taskforce zur Aufgabe gemacht, schnell und effektiv weiterzuhelfen. Durch den Zusammenschluss der verschiedenen pertenfelder steht ein mfassendes Wissen zur Verfügung, auf das alle Mitglie- der dieser Taskforce zurückgreifen können z m tzen der nternehmen, die diese Beratung benötigen. Fast unnötig zu sa- gen, dass auch hierfür Fördergelder bean- tragt werden können. Auch vorbeugende Beratung zur Vermeidung einer Insolvenz wird von der Taskforce erbracht. Diese sinnvollen Leistungen sind natürlich auch förderungswürdig. Fazit: Die Qualität eines Netzwerkes zeigt sich insbesondere dann, wenn es tragen soll. Sprich: Wenn sich die Mit- glieder bundesweit durch neue Koopera- tionen und gemeinsame Kundenprojekte gegenseitig unterstützen und auf diese Weise mittelst ndische nternehmen g t durch diese unsicheren Zeiten führen. Der IBWF ist ein solches Netzwerk. Wohl dem, der Kontakte hat! Aus dem Netzwerk Boje Dohrn, Präsident des IBWF IBWF Institut für Betriebsberatung, Wirtschaftsförderung und -forschung e.V. osenstr. , Berlin Tel.: 030 549 05 44 40 www.mittelstandsberater.de info mittelstandsberater.de B Ü RGSCHAFTSBA N K B R ANDENBURG +49 331 649 63 0 J EDEN MITTWOC H B ERATUNGSTAG 12:00 17:00 BIS FREE COFFEE Kostenlos. Aber nie umsonst. Schwarzschildstr. 94, 14480 Potsdam Der Beratungstag für Unternehmer, Berater, Existenzgründer, Firmenkundenbetreuer. Zu allen Fragen von Machbarkeit, Programmen, Finanzierungsstruktur und allgemeinen Fragen der Unternehmensfinanzierung. 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