Μärchenprojekt 2011-2012


   Märchenprojekt an den Gymnasien
   Neochori und Anesa, Arta
Inhalte der Powerpoint - Präsentation

1.   Rahmenbedingungen
2.   Zielsetzung
3.   Inhalte und Umsetzung
4.   Evaluation
5.   Ausblick
1. Rahmenbedingungen
    Als Anlass zur didaktischen Auseinandersetzung mit
     den Märchen diente das 200. jährige Jubiläum der
     Erstausgabe der „Kinder- und Hausmärchen“ der
     Brüder Grimm.
    Nach der gelungenen Teilnahme einer Klasse des 2.
     Gymnasiums von Arta an dem Projekt „Delfinreise –
     das Mittelmeer verbindet“ (2009/10) des Goethe-
     Instituts Mailand (
     http://www.goethe.de/ins/gr/lp/lhr/mat/tip/arc/el5078364.htm
      ) bot sich dieses Jahr mit dem neuen Projekt des
     Goethe-Istituts Mailand „Märchenhaftes Mittelmeer“ (
     http://blog.goethe.de/maerchenhaftes-mittelmeer/pages/pro
     ) die Chance, sowohl sich intensiv mit den Grimm ʼs
     Märchen auseinanderzusetzen als auch ein Märchen
     aus der Region kreativ wiederzugeben.
Zeitrahmen
Im Rahmen des Projektes „Märchenhaftes Mittelmeer“
  besuchte unsere Schule ein Stoff-Frosch und
  brachte ein tolles Buch (mit CD) mit. Die Schüler
  nannte ihn Odisseas, weil er viel reist, um die 8
  Mittelmeerländer und die 28 Schulen zu besuchen.
  In den drei Wochen (06.02.-24.02.2012) seines
  Aufenthalts war die Arbeit an den Märchen
  besonders intensiv und das erkennt man an den
  Fotos (bei vielen ist der Frosch Odisseas dabei)!
  Aber auch nach seiner Abreise arbeiteten die S.
  fleißig an der Fertigstellung der Märchen-
  Ausstellung weiter.
Der Stoff-Frosch Odisseas
Zielgruppenbeschreibung
   8 Klassen an zwei Gymnasien
   Schüleranzahl: von 15 bis 22 Schüler in jeder
    Klasse
   Alter: Schüler zwischen 12 – 15 Jahren
   Lernniveau: A1-A2, aber es gibt in jeder Klasse
    auch Schüler, welche die Jahre davor Französisch
    lernten und überhaupt keine Deutschkenntnisse
    hatten.
   In der einen Schule ist es noch zu erwähnen, dass
    es besondere Disziplinsprobleme herrschen und
    dass die Arbeit mit und an Märchen am Anfang sehr
    mit großer Gleichgültigkeit und zum Teil Misstrauen
    aufgenommen wurde.
2. Zielsetzung
Grobziel des Projektes:
 die Schüler sollen ihnen schon bekannte

  Märchen der Brüder Grimm ins Gedächtnis
  rufen und neue, weniger verbeitete in
  deutscher Sprache kennen lernen
 die Erarbeitung einer Ausstellung von

  „Märchen-Plakaten“ u.a., damit jede Klasse
  die Märchen der anderen Klassen kennen
  lernt und ihr Wissen über die Märchenwelt
  der Brüder Grimm bereichert
Feinziele
   sich kreativ mit den Märchen der Brüder Grimm
    auseinandersetzen (im Mittelpunkt steht der Ansatz des
    handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterrichtes)
   die Struktur und die Hauptmerkmale der Märchen
    herausarbeiten
   Entwicklung fremdsprachiger Kompetenzen (Schwerpunkt:
    Wortschatz und Redewendungen von Märchen kennen lernen
    und üben, in Form einer Märchenlexikon festhalten)
   Angst vor langen deutschen Texten verlieren und
    Erfolgserlebnisse beim Text- und Hörverstehen sowie beim
    Schreiben und Erzählen bzw. Nacherzählen haben
   weitere Fertigkeiten der S. (wie im Malen und Zeichen,
    Vorlesen, Medienkompetenz usw.) hevorheben und bei der
    Aufgabenverteilung berücksichtigen
   Binnendifferenzierung innerhalb einer Gruppe fördern
   Arbeitsformen wie Partner- und Gruppenarbeit verstärkt
    einsetzen
3. Didaktisierte Märchen
1.   Die Bremer Stadtmusikanten (Klasse A/
     Neochori)
2.   Froschkönig (Klasse A/ Neochori)
3.   Rotkäppchen (Klasse A/ Anesa)
4.   Rumpelstilzchen (Klasse B/ Neochori)
5.   Sterntaler (Klasse B/ Anesa)
6.   Frau Holle (Klasse C/ Neochori)
7.   Dornröschen (Klasse C/ Neochori)
8.   Hänsel und Gretel (Klasse C/ Anesa)
Allgemeine Vorgehensweise
Im Folgenden werden die verschiedenen eingesetzten Verfahren
   erwähnt aber nur einige anhand von Unterrichtssequenzen und
   Fotos genauer beschrieben.

   Märchen lesen und erzählen
   Lesen – Vorlesen – Nachlesen
   märchentypische Merkmale herausfinden
   Texte rekonstruieren
   Hörverstehensübungen
   vielfältige Materialien einsetzen und selber
    produzieren
Allgemeine Vorgehensweise
   Märchen neu erfinden
   Märchen auf vielfältige Weise wiedergeben (bildlich,
    szenisch, usw.)
   Brettspiele und Spiele entwerfen und ausarbeiten
   Plakate erstellen
   Online-Comics in Zusammenarbeit mit zwei Schulen
    in Kroatien und in Serbien erstellen (
    http://issuu.com/mirjabla/docs/projektorientierter_unterric
    )
Einstieg
Ziele:
 Aufwärmung – positive Lernatmosphäre
  schaffen und Ängste überwinden
 Neugierde und Interesse besonders bei den
  S. erwecken, die bisher keinen Kontakt zur
  deutschen Sprache hatten
 Vorkenntnisse aktivieren

 Semantische und inhaltliche Vorentlastung

 Motivation fördern
Einstieg: eingesetzte Methoden
   Typische Merkame von Märchen sammeln
   Assoziogramm (Wortstern, Wortigel)
   Fotos – Titel (Zuordnung)
   Wörter vorgeben – Märchen erraten lassen
   Fotos vorgeben – Märchen erraten lassen (in
    Form einer Powerpoint-Präsentation)
   Textpassagen vorgeben – Märchen erraten
    lassen
   Video ohne Ton zeigen – Vermutungen
    anstellen
Typische Merkame von Märchen sammeln
Einstieg: einige Beispiele - Assoziogramm
Fotos den deutschen und griechischen
Märchentiteln zuordnen
Einstieg: Vorkenntnisse aktivieren –
Powerpoint-Präsentation erstellen
Einstieg: Video ohne Ton sehen–
Vermutungen anstellen - Sterntaler
Einstieg: semantische Vorentlastung -
Rotkäppchen
Präsentationsphase
Ziel: die Märchen werden den S. vorgestellt.
  (Lese- und Hörverstehen)
 Erste Methode: S. erhalten Textausschnitte

  und sollen sie in die richtige Reihenfolge
  bringen – Vorwissen und semantische
  Vorentlastung sind dabei hilfreich.

Märchen: Frau Holle
Textarbeit: Erste Methode
Präsentationsphase

   Zweite Methode (Hör- und Leseverstehen):
    S. erhalten Textausschnitte, hören das
    Märchen und sollen aufstehen, wenn sie ihr
    Textteil hören.

Märchen: Froschkönig
Textarbeit: Zweite Methode
Präsentationsphase
Dritte Methode: S. sitzen im Kreis und L. liest
 ihnen das Märchen vor. Gestik, Mimik,
 abwechselungsreicher Einsatz der Stimme
 und Pantomime erleichtern das Verständnis.
 Für diese Präsentationsmethode spricht die
 lange Tradition der mündlichen Überlieferung
 und erinnert die S. an ihre Vorschulzeit, als
 ihnen Märchen erzählt und vorgelesen
 wurden, was ein Gefühl der Vertrautheit
 vermittelt.
Märchen: Dornröschen
Textarbeit: Dritte Methode
Präsentationsphase
Vierte Methode: S. füllen eine Art
  Lückentext aus. Aber statt Lücken gibt es
  Bilder, deren Bedeutung in der
  Einstiegsphase ausgearbeitet wurde. Die
  semantische Vorentlastung, das
  wiederholte Aukommen der Wörter im
  Text sowie das Vorwissen der S. tragen
  dazu bei, dass alle S. (auch die Anfänger)
  aktiv mitmachen und Elfolgserlebnisse
  haben.
Märchen: Rotkäppchen
Textarbeit: Vierte Methode
Semantisierungsphase
Ziel: Der Schwerpunkt der ausgewählten Aufgaben
  liegt darin, das Textverständnis zu sichern, die
  Struktur der Märchen zu verdeutlichen und den
  „Märchen-Wortschatz“ zu vertiefen.
Einsatz von verschiedenen selbst erstellten
  Materialien und Materialien von Kollegen (sehr
  hilfreich ist dabei die Datenbank im Moodle-Raum
  des Goethe-Instituts) sowie welche aus dem Internet
  (eine umfangreiche Liste ist auf meinem Blog zu
  finden: (
  http://deutschinderschule1.blogspot.com/p/marchen.html
  ).
Aufgabe: eigene Materialien: Rumpelstilzchen -
Wortschatzarbeit
Aufgaben: selbst zusammengestellte Materialien:
Rotkäppchen–Visualisierungen (Textstelle und Bild-Zuordnung)
Aufgaben: Moodle – Materialien: Rotkäppchen
Hörverstehen
Aufgaben: Moodle-Materialien: Bremer Stadtmusikanten -
Verständnissicherung
Aufgaben: Internet-Materialien: Hänsel und Gretel
-Verständnissicherung
Aufgabe: Internet – Materialien: Frau Holle - Lückentext
Aufgabe: Moodle-Materialien: Rumpelstilzchen-
Hörverstehen
Aufgabe: Internet-Materialien: Sterntaler -
Verständnissicherung
Aufgaben: Moodle-Materialien: Dornröschen -
Verständnissicherung
Und ein Lied: Hörverstehen
Die S. hören das schon in der
   letzten Stunde didaktisierte
   Lied „Hänsel und Gretel“
   und jedes Mal wenn sie ein
   Wort heraushören, nehmen
   sie den Wortschnipsel.
   Einige im Lied nicht
   existierende Wörter sind
   auch dabei, damit die S.
   nicht willkürlich nach
   Wörtern greifen. Wer die
   meisten richtigen Wörter
   sammelt, gewinnt!
Transfer - Produktion
Ziel: Die S. sollen durch eine noch intensivere
  Auseinandersetzung mit den Märchen ein
  eigenes Produkt herstellen.
Aus Zeitgründen kamen die meisten Klassen
  nur zur Erstellung eines Ausstellungsplakats,
  einige aber entschieden sich für eine
  unterschiedliche Wiedergabe ihres
  Märchens.
Produktion: Plakate
Ziel: Binnendifferenzierung durch Aufgabenverteilung,
  damit möglichst viele S. miteinbezogen werden.
Bei der Erstellung der Plakate arbeiteten die S. in
  Gruppen. Einige Gruppen kümmerten sich um den
  Inhalt und dessen Übersetzung in griechische
  Sprache, damit alle Klassen die verschiedenen
  Plakate verstehen können. Andere Gruppen
  übernahmen die visuelle Gestaltung des Plakats.
  Andere Gruppen waren für die Organisation und
  Durchführung der Aufgaben zuständig.
Plakate: Froschkönig
Plakate: Bremer Stadtmusikanten
Plakate: Frau Holle
Plakate: Dornröschen
Plakate: Dornröschen
Plakate: Hänsel und Gretel
(noch nicht fertig erstellt)
Plakate: Rotkäppchen
(noch nicht fertig erstellt)
Produktion: Unsere Märchenausstellung
(noch nicht fertig erstellt)
Produktion: Unsere Märchenausstellung
(noch nicht fertig erstellt)
Produktion: Unsere Märchenausstellung
(noch nicht fertig erstellt)
Produktion: Sterntaler - Hörspiel und
Video
Produktion: Sterntaler – Aufnahme des
Hörspiels (mit Audacity)
Produktion: Sterntaler - Hörspiel und
Video
Falls sich das Video nich öffnen lässt, kann
  man es auch auf meinem Blog sehen:

  http://deutschinderschule1.blogspot.com/p/marchen.html
Produktion: Sterntaler - Materialien zur
Fertigstellung des Plakats
Produktion: Sterntaler - Materialien zur
Fertigstellung des Plakats
Produktion: Rumpelstilzchen –
Märchenillustration
Produktion: Rumpelstilzchen –
Märchenillustration
Produktion: Rumpelstilzchen –
Märchenillustration
Alle Illustrationen dieses Märchens sind auch
  auf dem Blog
  http://unseremaerchenwelt.blogspot.com/
zu sehen, das ich zur Dokumentation des
  Märchenprojekts erstellte. Die S. freuen sich
  sehr ihre Arbeit im Internet zu entdecken.
Produktion: Sage – die Brücke von Arta

Im Rahmen des Projektes „Märchenhaftes
  Mittelmeer“ präsentieren die S. der Klasse A
  in Neochori/ Arta ihre eigene Wiedergabe der
  bekannten Sage:
  http://blog.goethe.de/maerchenhaftes-mittelmeer/
   und http://unseremaerchenwelt.blogspot.com
  /
Produktion: Sage – die Brücke von Arta
Andere Aktivitäten:
Da bei der Märchenarbeit der Phantasie keine
  Grenzen gesetzt sind, hatten die S. drei Spiele
  gebastelt:
 ein Quartett – Kartenspiel (Online-Materialien)

 ein Memory – Spiel (Moodle-Materialien)

 Brettspiel – Fragen zu den Märchen

Ziel dieses didaktischen Vorhabens ist die Spiele als
  Abrundung zur Ausstellung einzusetzen, die S.
  können sich z.B. die Plakate ansehen, um die
  richtige Antwort beim Brettspiel zu finden.
Kartenspiel: Quartett
Kartenspiel: Quartett
Memory – Spiel
Brettspiel: Fragen zu Märchen

In jeder Klasse formulierten die S. 3 bis 4
  Fragen zu ihrem Märchen sowie 2 falsche
  und die richtige Antwort.
Ziel: das bearbeitete Märchen und den
  entsprechenden Wortschatz ins Gedächtnis
  rufen und aktiv anwenden.
Brettspiel: Fragen zu Märchen
Brettspiel: Fragen zu Märchen
Andere Aktivitäten: im Computerraum
web 2.0 und unser Märchenprojekt
Ziel: S. lernen verschiedene web 2.0 tools kennen.
Obwohl die Zeit in der Schule immer knapp ist,
  befassten sich die S. mit einigen Tools:
 Woordle, Tagxedo (Wörterwolken)
 Voki (Rotkäppchen)
 Flashcards (Märchen-Wortschatz) usw.
 Comic (Pixton)
 Glogster (Märchen)

Ergebnisse: http://unseremaerchenwelt.blogspot.com/
  und
  http://deutschinderschule1.blogspot.com/p/marchen.html
Online - Comic
Online – Comic (in Zusammenarbeit mit
einer Schule in Serbien und einer in
Kroatien)
Es handelt sich dabei um ein frei erfundenes Märchen.
   Mit der Geschichte begann die kroatische Schule,
   fortgesetzt wurde sie von der serbischen und
   vollendet wurde sie von dem Gymnasium Neochori.
Internetquelle:
   http://blog.goethe.de/maerchenhaftes-mittelmeer/archive

und
http://issuu.com/mirjabla/docs/projektorientierter_unterricht/
Andere geplante aber noch nicht
durchgeführte Aktivitäten zur Ergänzung
der Märchen-Ausstellung
   die Erstellung eines weiteren Plakats mit dem
    Titel „Märchen – Lexikon“ (Die S. zeichneten
    und malten viele Märchen-Wörter und sollen
    sie alphabetisch ordnen, nachdem die S.
    erraten haben, aus welchem Märchen sie
    stammen.)
   Durchführung einer kurzen Umfrage zum
    Lieblingsmärchen der S. und Präsentation
    der Ergebnisse als Plakat und im Blog
Märchen – Wörter (einige Beispiele)
Märchen – Bilder (einige Beispiele)
4. Evaluation

Da das Projekt noch fortgesetzt wird, fand noch
 keine Evaluationsphase statt. Geplant wird
 jedoch eine Reflexionsphase, in der die S.
 die Chance haben, sich über ihre Erlebnisse
 und ihre Zusammenarbeit zu äußern.

Die Ergebnisse werden im Blog http
  ://unseremaerchenwelt.blogspot.com/
präsentiert.
5. Ausblick
Die Arbeit an den Märchen erwies sich als sehr
  kreativ und produktiv. Das Engagement der
  S. erstaunte mich positiv, besonders wenn
  man bedenkt, dass es sich um Schulen
  handelt, in denen große Disziplinsprobleme
  herrschen und in denen die S. nicht an offene
  Unterrichtsformen gewöhnt sind. Als Erfolg ist
  zu betrachten, dass die Mehrheit der S. aktiv
  teilnahm und jeder seinen größeren bzw.
  kleineren Beitrag leistete. Einige S. schlagen
  jetzt schon verschiedene Projektideen vor.
Quellen

   http://blog.goethe.de/maerchenhaftes-mittelmeer/
   http://blog.goethe.de/maerchenhaftes-mittelmeer/

   http://deutschinderschule1.blogspot.com/p/march
   http://unseremaerchenwelt.blogspot.com/
Vielen Dank

Märchenprojekt1

  • 1.
    Μärchenprojekt 2011-2012 Märchenprojekt an den Gymnasien Neochori und Anesa, Arta
  • 2.
    Inhalte der Powerpoint- Präsentation 1. Rahmenbedingungen 2. Zielsetzung 3. Inhalte und Umsetzung 4. Evaluation 5. Ausblick
  • 3.
    1. Rahmenbedingungen  Als Anlass zur didaktischen Auseinandersetzung mit den Märchen diente das 200. jährige Jubiläum der Erstausgabe der „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm.  Nach der gelungenen Teilnahme einer Klasse des 2. Gymnasiums von Arta an dem Projekt „Delfinreise – das Mittelmeer verbindet“ (2009/10) des Goethe- Instituts Mailand ( http://www.goethe.de/ins/gr/lp/lhr/mat/tip/arc/el5078364.htm ) bot sich dieses Jahr mit dem neuen Projekt des Goethe-Istituts Mailand „Märchenhaftes Mittelmeer“ ( http://blog.goethe.de/maerchenhaftes-mittelmeer/pages/pro ) die Chance, sowohl sich intensiv mit den Grimm ʼs Märchen auseinanderzusetzen als auch ein Märchen aus der Region kreativ wiederzugeben.
  • 4.
    Zeitrahmen Im Rahmen desProjektes „Märchenhaftes Mittelmeer“ besuchte unsere Schule ein Stoff-Frosch und brachte ein tolles Buch (mit CD) mit. Die Schüler nannte ihn Odisseas, weil er viel reist, um die 8 Mittelmeerländer und die 28 Schulen zu besuchen. In den drei Wochen (06.02.-24.02.2012) seines Aufenthalts war die Arbeit an den Märchen besonders intensiv und das erkennt man an den Fotos (bei vielen ist der Frosch Odisseas dabei)! Aber auch nach seiner Abreise arbeiteten die S. fleißig an der Fertigstellung der Märchen- Ausstellung weiter.
  • 5.
  • 6.
    Zielgruppenbeschreibung  8 Klassen an zwei Gymnasien  Schüleranzahl: von 15 bis 22 Schüler in jeder Klasse  Alter: Schüler zwischen 12 – 15 Jahren  Lernniveau: A1-A2, aber es gibt in jeder Klasse auch Schüler, welche die Jahre davor Französisch lernten und überhaupt keine Deutschkenntnisse hatten.  In der einen Schule ist es noch zu erwähnen, dass es besondere Disziplinsprobleme herrschen und dass die Arbeit mit und an Märchen am Anfang sehr mit großer Gleichgültigkeit und zum Teil Misstrauen aufgenommen wurde.
  • 7.
    2. Zielsetzung Grobziel desProjektes:  die Schüler sollen ihnen schon bekannte Märchen der Brüder Grimm ins Gedächtnis rufen und neue, weniger verbeitete in deutscher Sprache kennen lernen  die Erarbeitung einer Ausstellung von „Märchen-Plakaten“ u.a., damit jede Klasse die Märchen der anderen Klassen kennen lernt und ihr Wissen über die Märchenwelt der Brüder Grimm bereichert
  • 8.
    Feinziele  sich kreativ mit den Märchen der Brüder Grimm auseinandersetzen (im Mittelpunkt steht der Ansatz des handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterrichtes)  die Struktur und die Hauptmerkmale der Märchen herausarbeiten  Entwicklung fremdsprachiger Kompetenzen (Schwerpunkt: Wortschatz und Redewendungen von Märchen kennen lernen und üben, in Form einer Märchenlexikon festhalten)  Angst vor langen deutschen Texten verlieren und Erfolgserlebnisse beim Text- und Hörverstehen sowie beim Schreiben und Erzählen bzw. Nacherzählen haben  weitere Fertigkeiten der S. (wie im Malen und Zeichen, Vorlesen, Medienkompetenz usw.) hevorheben und bei der Aufgabenverteilung berücksichtigen  Binnendifferenzierung innerhalb einer Gruppe fördern  Arbeitsformen wie Partner- und Gruppenarbeit verstärkt einsetzen
  • 9.
    3. Didaktisierte Märchen 1. Die Bremer Stadtmusikanten (Klasse A/ Neochori) 2. Froschkönig (Klasse A/ Neochori) 3. Rotkäppchen (Klasse A/ Anesa) 4. Rumpelstilzchen (Klasse B/ Neochori) 5. Sterntaler (Klasse B/ Anesa) 6. Frau Holle (Klasse C/ Neochori) 7. Dornröschen (Klasse C/ Neochori) 8. Hänsel und Gretel (Klasse C/ Anesa)
  • 10.
    Allgemeine Vorgehensweise Im Folgendenwerden die verschiedenen eingesetzten Verfahren erwähnt aber nur einige anhand von Unterrichtssequenzen und Fotos genauer beschrieben.  Märchen lesen und erzählen  Lesen – Vorlesen – Nachlesen  märchentypische Merkmale herausfinden  Texte rekonstruieren  Hörverstehensübungen  vielfältige Materialien einsetzen und selber produzieren
  • 11.
    Allgemeine Vorgehensweise  Märchen neu erfinden  Märchen auf vielfältige Weise wiedergeben (bildlich, szenisch, usw.)  Brettspiele und Spiele entwerfen und ausarbeiten  Plakate erstellen  Online-Comics in Zusammenarbeit mit zwei Schulen in Kroatien und in Serbien erstellen ( http://issuu.com/mirjabla/docs/projektorientierter_unterric )
  • 12.
    Einstieg Ziele:  Aufwärmung –positive Lernatmosphäre schaffen und Ängste überwinden  Neugierde und Interesse besonders bei den S. erwecken, die bisher keinen Kontakt zur deutschen Sprache hatten  Vorkenntnisse aktivieren  Semantische und inhaltliche Vorentlastung  Motivation fördern
  • 13.
    Einstieg: eingesetzte Methoden  Typische Merkame von Märchen sammeln  Assoziogramm (Wortstern, Wortigel)  Fotos – Titel (Zuordnung)  Wörter vorgeben – Märchen erraten lassen  Fotos vorgeben – Märchen erraten lassen (in Form einer Powerpoint-Präsentation)  Textpassagen vorgeben – Märchen erraten lassen  Video ohne Ton zeigen – Vermutungen anstellen
  • 14.
    Typische Merkame vonMärchen sammeln
  • 15.
  • 16.
    Fotos den deutschenund griechischen Märchentiteln zuordnen
  • 17.
    Einstieg: Vorkenntnisse aktivieren– Powerpoint-Präsentation erstellen
  • 18.
    Einstieg: Video ohneTon sehen– Vermutungen anstellen - Sterntaler
  • 19.
  • 20.
    Präsentationsphase Ziel: die Märchenwerden den S. vorgestellt. (Lese- und Hörverstehen)  Erste Methode: S. erhalten Textausschnitte und sollen sie in die richtige Reihenfolge bringen – Vorwissen und semantische Vorentlastung sind dabei hilfreich. Märchen: Frau Holle
  • 21.
  • 22.
    Präsentationsphase  Zweite Methode (Hör- und Leseverstehen): S. erhalten Textausschnitte, hören das Märchen und sollen aufstehen, wenn sie ihr Textteil hören. Märchen: Froschkönig
  • 23.
  • 24.
    Präsentationsphase Dritte Methode: S.sitzen im Kreis und L. liest ihnen das Märchen vor. Gestik, Mimik, abwechselungsreicher Einsatz der Stimme und Pantomime erleichtern das Verständnis. Für diese Präsentationsmethode spricht die lange Tradition der mündlichen Überlieferung und erinnert die S. an ihre Vorschulzeit, als ihnen Märchen erzählt und vorgelesen wurden, was ein Gefühl der Vertrautheit vermittelt. Märchen: Dornröschen
  • 25.
  • 26.
    Präsentationsphase Vierte Methode: S.füllen eine Art Lückentext aus. Aber statt Lücken gibt es Bilder, deren Bedeutung in der Einstiegsphase ausgearbeitet wurde. Die semantische Vorentlastung, das wiederholte Aukommen der Wörter im Text sowie das Vorwissen der S. tragen dazu bei, dass alle S. (auch die Anfänger) aktiv mitmachen und Elfolgserlebnisse haben. Märchen: Rotkäppchen
  • 27.
  • 28.
    Semantisierungsphase Ziel: Der Schwerpunktder ausgewählten Aufgaben liegt darin, das Textverständnis zu sichern, die Struktur der Märchen zu verdeutlichen und den „Märchen-Wortschatz“ zu vertiefen. Einsatz von verschiedenen selbst erstellten Materialien und Materialien von Kollegen (sehr hilfreich ist dabei die Datenbank im Moodle-Raum des Goethe-Instituts) sowie welche aus dem Internet (eine umfangreiche Liste ist auf meinem Blog zu finden: ( http://deutschinderschule1.blogspot.com/p/marchen.html ).
  • 29.
    Aufgabe: eigene Materialien:Rumpelstilzchen - Wortschatzarbeit
  • 30.
    Aufgaben: selbst zusammengestellteMaterialien: Rotkäppchen–Visualisierungen (Textstelle und Bild-Zuordnung)
  • 31.
    Aufgaben: Moodle –Materialien: Rotkäppchen Hörverstehen
  • 32.
    Aufgaben: Moodle-Materialien: BremerStadtmusikanten - Verständnissicherung
  • 33.
    Aufgaben: Internet-Materialien: Hänselund Gretel -Verständnissicherung
  • 34.
    Aufgabe: Internet –Materialien: Frau Holle - Lückentext
  • 35.
  • 36.
  • 37.
  • 38.
    Und ein Lied:Hörverstehen Die S. hören das schon in der letzten Stunde didaktisierte Lied „Hänsel und Gretel“ und jedes Mal wenn sie ein Wort heraushören, nehmen sie den Wortschnipsel. Einige im Lied nicht existierende Wörter sind auch dabei, damit die S. nicht willkürlich nach Wörtern greifen. Wer die meisten richtigen Wörter sammelt, gewinnt!
  • 39.
    Transfer - Produktion Ziel:Die S. sollen durch eine noch intensivere Auseinandersetzung mit den Märchen ein eigenes Produkt herstellen. Aus Zeitgründen kamen die meisten Klassen nur zur Erstellung eines Ausstellungsplakats, einige aber entschieden sich für eine unterschiedliche Wiedergabe ihres Märchens.
  • 40.
    Produktion: Plakate Ziel: Binnendifferenzierungdurch Aufgabenverteilung, damit möglichst viele S. miteinbezogen werden. Bei der Erstellung der Plakate arbeiteten die S. in Gruppen. Einige Gruppen kümmerten sich um den Inhalt und dessen Übersetzung in griechische Sprache, damit alle Klassen die verschiedenen Plakate verstehen können. Andere Gruppen übernahmen die visuelle Gestaltung des Plakats. Andere Gruppen waren für die Organisation und Durchführung der Aufgaben zuständig.
  • 41.
  • 42.
  • 43.
  • 44.
  • 45.
  • 46.
    Plakate: Hänsel undGretel (noch nicht fertig erstellt)
  • 47.
  • 48.
  • 49.
  • 50.
  • 51.
    Produktion: Sterntaler -Hörspiel und Video
  • 52.
    Produktion: Sterntaler –Aufnahme des Hörspiels (mit Audacity)
  • 53.
    Produktion: Sterntaler -Hörspiel und Video Falls sich das Video nich öffnen lässt, kann man es auch auf meinem Blog sehen: http://deutschinderschule1.blogspot.com/p/marchen.html
  • 54.
    Produktion: Sterntaler -Materialien zur Fertigstellung des Plakats
  • 55.
    Produktion: Sterntaler -Materialien zur Fertigstellung des Plakats
  • 56.
  • 57.
  • 58.
    Produktion: Rumpelstilzchen – Märchenillustration AlleIllustrationen dieses Märchens sind auch auf dem Blog http://unseremaerchenwelt.blogspot.com/ zu sehen, das ich zur Dokumentation des Märchenprojekts erstellte. Die S. freuen sich sehr ihre Arbeit im Internet zu entdecken.
  • 59.
    Produktion: Sage –die Brücke von Arta Im Rahmen des Projektes „Märchenhaftes Mittelmeer“ präsentieren die S. der Klasse A in Neochori/ Arta ihre eigene Wiedergabe der bekannten Sage: http://blog.goethe.de/maerchenhaftes-mittelmeer/ und http://unseremaerchenwelt.blogspot.com /
  • 60.
    Produktion: Sage –die Brücke von Arta
  • 61.
    Andere Aktivitäten: Da beider Märchenarbeit der Phantasie keine Grenzen gesetzt sind, hatten die S. drei Spiele gebastelt:  ein Quartett – Kartenspiel (Online-Materialien)  ein Memory – Spiel (Moodle-Materialien)  Brettspiel – Fragen zu den Märchen Ziel dieses didaktischen Vorhabens ist die Spiele als Abrundung zur Ausstellung einzusetzen, die S. können sich z.B. die Plakate ansehen, um die richtige Antwort beim Brettspiel zu finden.
  • 62.
  • 63.
  • 64.
  • 65.
    Brettspiel: Fragen zuMärchen In jeder Klasse formulierten die S. 3 bis 4 Fragen zu ihrem Märchen sowie 2 falsche und die richtige Antwort. Ziel: das bearbeitete Märchen und den entsprechenden Wortschatz ins Gedächtnis rufen und aktiv anwenden.
  • 66.
  • 67.
  • 68.
    Andere Aktivitäten: imComputerraum web 2.0 und unser Märchenprojekt Ziel: S. lernen verschiedene web 2.0 tools kennen. Obwohl die Zeit in der Schule immer knapp ist, befassten sich die S. mit einigen Tools:  Woordle, Tagxedo (Wörterwolken)  Voki (Rotkäppchen)  Flashcards (Märchen-Wortschatz) usw.  Comic (Pixton)  Glogster (Märchen) Ergebnisse: http://unseremaerchenwelt.blogspot.com/ und http://deutschinderschule1.blogspot.com/p/marchen.html
  • 69.
  • 70.
    Online – Comic(in Zusammenarbeit mit einer Schule in Serbien und einer in Kroatien) Es handelt sich dabei um ein frei erfundenes Märchen. Mit der Geschichte begann die kroatische Schule, fortgesetzt wurde sie von der serbischen und vollendet wurde sie von dem Gymnasium Neochori. Internetquelle: http://blog.goethe.de/maerchenhaftes-mittelmeer/archive und http://issuu.com/mirjabla/docs/projektorientierter_unterricht/
  • 71.
    Andere geplante abernoch nicht durchgeführte Aktivitäten zur Ergänzung der Märchen-Ausstellung  die Erstellung eines weiteren Plakats mit dem Titel „Märchen – Lexikon“ (Die S. zeichneten und malten viele Märchen-Wörter und sollen sie alphabetisch ordnen, nachdem die S. erraten haben, aus welchem Märchen sie stammen.)  Durchführung einer kurzen Umfrage zum Lieblingsmärchen der S. und Präsentation der Ergebnisse als Plakat und im Blog
  • 72.
    Märchen – Wörter(einige Beispiele)
  • 73.
    Märchen – Bilder(einige Beispiele)
  • 74.
    4. Evaluation Da dasProjekt noch fortgesetzt wird, fand noch keine Evaluationsphase statt. Geplant wird jedoch eine Reflexionsphase, in der die S. die Chance haben, sich über ihre Erlebnisse und ihre Zusammenarbeit zu äußern. Die Ergebnisse werden im Blog http ://unseremaerchenwelt.blogspot.com/ präsentiert.
  • 75.
    5. Ausblick Die Arbeitan den Märchen erwies sich als sehr kreativ und produktiv. Das Engagement der S. erstaunte mich positiv, besonders wenn man bedenkt, dass es sich um Schulen handelt, in denen große Disziplinsprobleme herrschen und in denen die S. nicht an offene Unterrichtsformen gewöhnt sind. Als Erfolg ist zu betrachten, dass die Mehrheit der S. aktiv teilnahm und jeder seinen größeren bzw. kleineren Beitrag leistete. Einige S. schlagen jetzt schon verschiedene Projektideen vor.
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    Quellen  http://blog.goethe.de/maerchenhaftes-mittelmeer/  http://blog.goethe.de/maerchenhaftes-mittelmeer/  http://deutschinderschule1.blogspot.com/p/march  http://unseremaerchenwelt.blogspot.com/
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