SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
www.bankingclub.deE-Mail: office@bankingclub.de Tel.: +49 221 99 50 91 0
Wir vernetzen die Finanzbranche
MEDIADATEN 2015
BANKINGCLUB
2.300 Mitglieder in der DACH-
Region machen den BAN-
KINGCLUB zu einem der größ-
ten Clubs in der Finanzbanche.
Führender
Wirtschaftsclub der
Finanzbranche 7.500 Empfänger, davon
3.000 Bankvorstände
erhalten die BANKING-
NEWS, das Meinungs-
blatt der Finanzbranche.
Sprachrohr Marketing- & PR
Manufaktur
Maßgeschneiderte Konzepte,
damit Sie Ihre Zielgruppe auch
wirklich erreichen.
Stand: 01. November 2015

Jelenia Góra ist mit
82.000 Einwohnern eine
recht kleine Stadt in Polen,
und dennoch fällt dem Besu-
cher auf, dass dort viele Ban-
ken ihre Zelte aufgeschlagen
haben. Ohne die wirklich
hinterste Ecke aufzusuchen,
sind wir bei unserer kleinen
Exkursion an 19 Bankstellen
mit teilweise mehr als einer
Filiale vorbei gekommen.
Von der polnischen Bank
Polski über die französische
Crédit Agricole finden wir
auch Ableger aus Italien, den
Niederlanden und Deutsch-
land.
Zwar ist hierzulande die
Zahl der Bankfilialen weiter
rückläufig – allein zwischen
1997 und 2012 um gute
28.000, also etwa 46 Prozent,
dennoch halten Führungs-
kräfte bei Umfragen die Filia-
le als Vertriebsstelle weiterhin
hoch. So auch jüngst Martin
Blessing in Berlin: Vier von
sechs Neukunden gewinnt
die Commerzbank über die
Geschäftsstellen und recht-
fertigt so das Pilotprojekt
„Flagship-Filiale“.
Blickt man indes über den
großen Teich, so findet man
dort mit der „Moven“ eine in
New York ansässige Smart-
phone-Bank, die nicht nur
ohne Filiale auskommen will,
sondern von der Kontoeröff-
nung über Produktabschlüsse
bis zum Bezahlen alles mit
dem Smartphone abwickeln
will.
Gegründet wurde sie von ei-
nem Berater, der im Vorfeld
mit seinen Publikationen
gezeigt hat, wie die Bank der
Zukunft aussehen könnte.
Um zu beweisen, dass seine
Theorie stimmt, hat er nun
Moven gegründet. Und doch,
oh Wunder, sagt er selbst,
dass Banken wahrscheinlich
immer eine Anlaufstelle, eine
Filiale brauchen werden. So-
zusagen als letzter Halt für
den Kunden. Es sind eben
Vertrauensgeschäfte, die Ge-
schäfte mit der Bank.
Sicherlich ist genau dies
der Grund, warum es durch-
aus Banken gibt, die in der
Anzahl der Filialen wachsen.
So hat die GLS Bank mitt-
lerweile sieben Anlaufstellen
in Deutschland. Santander
und Targobank erweitern seit
Jahren das eigene Filialnetz
und, um mal ein Beispiel aus
der virtuellen Welt zu zeigen,
freut sich Cyberport als bis
dato reiner Onlinehändler
inzwischen über 14 real exis-
tierende Zweigstellen. „Trust-
center“ könnte man diese
Anlaufstellen in Zukunft
auch nennen. In Zeiten des
Vertrauensschwundes in un-
sere Branche keine schlechte
Strategie.
Jetzt liegt sie vor Ihnen,
die 217. Ausgabe der BAN-
KINGNEWS. Richtig gele-
sen, denn schon im Septem-
ber 2004 erschien die erste
Ausgabe - in Form eines On-
linemagazins, mit heute über
58.000 Empfängern.
Als Wirtschafts-Club
war uns immer daran gele-
gen, die Finanzbranche auf
verschiedenen medialen Ka-
nälen zu erreichen, online
wie offline. Es erschien uns
daher nur logisch, unsere In-
formationen auch mit jenem
Medium zu publizieren, das
hierzulande nach wie vor am
beliebtesten ist. Das Ergeb-
nis halten Sie als Zeitung ge-
rade in Ihren Händen.
Bewusst haben wir uns
für das Zeitungs- und gegen
das Magazinformat entschie-
den. Wir möchten Informa-
tionen auf den Punkt brin-
gen, die Aufmerksamkeit auf
das Wesentliche lenken: Die
Information und den Nutz-
wert, die Meinung und die
Diskussion. So stellen wir
Ihnen z.B. auch Menschen
vor, die in unserer Branche
etwas bewegen wollen - und
dabei durchaus polarisieren.
Statt sich durch seitenweise
wissenschaftliche Abhand-
lungen zu mühen, dürfen Sie
zustimmen, widersprechen
und mitmachen. Alle Inhal-
te kommen hierfür auch ins
Netz. Jede dritte Ausgabe
wird in gedruckter Form den
Weg zu Ihnen finden, die
beiden anderen erscheinen
wie gewohnt als PDF-Aus-
gabe. Ich freue mich auf Ihr
Feedback!
Ihr Thorsten Hahn
„4 von 6 Neukunden gewinnen
wir über die Filiale.“
CoBa-Chef Martin Blessing gibt
sich vor der Presse wieder selbst-
bewusst
1.000.000.000
Commerzbank investiert kräftig, nicht zuletzt in Filialen. In-
terview mit Bereichsvorstand Werner Braun
Gute Banken,
miese Banken Seite 10Seite 2
Bankfiliale vor dem Aus
So oder so ähnlich finden sich seit Jahren etliche Berichte in der Presse. Was ist dran am
Mythos Filialsterben?
217. Ausgabe vom 30. Juni 2014 Euro 4,90
Banken bei Onlinezahlverfahren vorn dabei
Hat Sie die Überschrift erfreut? Zu früh gefreut. Denn auf Platz 1 steht Paypal. Während innovative Unternehmen
Marktanteile unter sich ausmachen, haben die Banken, einst Herrscher des Zahlungsverkehrs, das Nachsehen.
Waren das noch gute
Zeiten, in denen es nur Bar-
geld und Schecks gab und der
Bürger nur damit bezahlen
konnte. Heute verliert die-
ser Markt jedes Jahr ein paar
Prozentpunkte. Wachstum
hingegen verzeichnen immer
noch die Kreditkartentrans-
aktionen – wenig, aber im-
merhin, denn geschätzt wird
hier noch ein Plus von knapp
unter zehn Prozent.
Bei den neuen Bezahlar-
ten ist das absolute Volumen
immer noch überschaubar;
die Wachstumsraten sind
mit 20 bis 50 Prozent jedoch
enorm. Viel wichtiger ist je-
doch, dass die Banken bei
neuen Bezahlarten den Markt
immer den „anderen“ über-
lassen. Bargeld, Schecks und
Co. haben die Banken alleine
geregelt, bei den Kreditkarten
haben sie schon Markt abge-
geben. Und bei den neuen
Zahlarten „E-Payments“ und
„M-Payment“, spielen Ban-
ken derzeit im Grunde keine
Rolle.
(Fortsetzung S. 9)
Stellen Sie sich vor, Sie
könnten beim Lesen dieser
Ausgabe der BANKING-
NEWS einzelne Beiträge
auch mit Ihrem Smartphone
erfassen und, sagen wir mal,
Videos oder weiterführende
Inhalte auf dem Handy anse-
hen. Ohne weitere Umwege,
ohne QR-Code, ohne War-
tezeit. Das wäre doch nicht
schlecht, denn Videos lassen
sich ja auf bedrucktem Papier
so schlecht darstellen.
Überraschung! Mit unse-
rer Digipapr-App können Sie
Beiträge direkt (auf internet-
deutsch sozusagen „instant“)
auch auf dem Handy und
dem Tablet nutzen.
Alles, was Sie dafür tun
müssen, ist sich ein einzi-
ges Mal in Ihrem App-Shop
klicken (z.B. App-Store für
iPhones oder iPads, Google
Play für Android-Geräte), die
BankingNews-App herunter-
laden - und schon können
Sie mit dem rechts abgebil-
deten Logo gekennzeichnete
Beiträge oder Anzeigen auch
digital nutzen. Das geht ganz
einfach - und sogar offline.
Einfach die App öffnen und
das Handy über den Beitrag
halten - und
schon werden
weitere Inhalte angezeigt.
Probieren Sie es am besten
gleich aus, und Sie werden
sehen, wie modern die neue
BANKINGNEWS ist.
Technologische Premiere für unsere Leser
Mit der BANKINGNEWS-App wird aus dieser Zeitung ein digitales Erlebnis
Print lebt!
Wenige Monate vor dem 10. Geburtstag des BANKING-
CLUBs gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung
Multimedia.
So drückte sich der frü-
here Wölbern-Chef unlängst
vor dem Hamburger Landge-
richt aus.
Sollen wir ihm nun
antworten, „Unwissenheit
schützt vor Strafe nicht“ oder
doch besser „Schuster bleib
bei Deinen Leisten“? Beide
Bauern-Weisheiten zusam-
men reichen allerdings nicht
aus, um die Unverfrorenheit
zumindest dieses Arztes zu
kommentieren.
Auf dem Höhepunkt sei-
ner medizinischen und kauf-
männischen Karriere, kaufte
Schulte das Bankhaus Wöl-
bern und sonnte sich in der
Gunst seiner Anhänger. Da-
mals war nicht zu hören, dass
er sein Geschäft ausschließ-
lich seinen Beratern überlas-
sen habe. Jetzt, wo es schief
gegangen ist, sind es wie so
oft die anderen, die Schuld
am Untergang haben.
Auch seinen Unmut
über die Kritik, er habe sich
vorsätzlich bereichert, darf
scharf kritisiert werden. Die
Tatsache, dass er sich kein
Gehalt habe auszahlen lassen,
steht dagegen seinem Immo-
bilienvermögen und einer
monatlichen Leasingrate von
über 70.000 Euro für eine
Luxusjacht gegenüber. Schul-
te liebte den Luxus, den sich
der ein oder andere Anleger
nun nicht mehr leisten kann.
Sein Verhalten färbt si-
cher nicht auf unsere gesam-
te Branche ab. Aber...er ist ja
auch kein Banker.
Foto: Unternehmen
Kopf des Monats
Heinrich Maria Schulte
„Mein Know-how liegt im medizini-
schen Bereich.“
Dirk Meissner:
Innovation, Unternehmens-
sicherung und Wachstum.
www.spitze-bleiben.de
Zum 200. Mal in Berlin.
www.tsi-kongress.de
Intergrierte (IT-) Finanzar-
chitektur in Banken.
www.marcusevans.com
TOP Termine
Sep, 23
Okt, 8-9
Okt, 1-2
Die BaFin-Chefin Elke
König, soll den obersten
Posten der Bankenabwick-
lungsbehörde in der Euro-
zone erhalten. Bankenab-
wicklungsbehörde? Sie haben
richtig gelesen. Diese Behör-
de starte ab dem kommen-
den Januar mit der „Abwick-
lung“ in Brüssel. Das klingt
jetzt erstmal martialisch, ist
aber eigentlich ganz harmlos.
Das neue Aufsichtsorgan ist
ein Resultat der vergangenen
Finanzkrise und soll für den
fleißigen steuerzahlenden
Bürger für Sicherheit sorgen.
Dieser darf nun wieder beru-
higt sein, weil er nicht mehr
für die schrägen Investitio-
nen der großen Banken gera-
de stehen muss und somit die
Einlagen von Privatpersonen
im Insolvenzfall von Kredit-
instituten geschützt sind.
Rheinische Frohnatur über-
nimmt die Verantwortung
Nun soll Elke König die
Aufsicht übernehmen. Die
fachliche Kompetenz ist der
BaFin-Präsidentin in keinem
Fall abzusprechen. Vielleicht
ist die in der Nähe von Köln
geborene Rheinländerin so-
gar genau die benötigte Froh-
natur, welche man für diese
komplizierte Aufgabe haben
muss. Rund 55 Milliarden
Euro sollen die Kreditinsti-
tute in den kommenden acht
Jahren „ersparen“ – das ist
mal eine Hausnummer! Und
Frau König sieht dabei zu,
dass keine Bank bevor- bzw.
benachteiligt wird. Erinne-
rungen werden wach an den
notorischen Esstisch am Kin-
dergeburtstag, an dem alle
Kinder dieselbe Stückzahl
Kuchen erhalten. Elke König
überwacht als „Mutter der
Veranstaltung“ den Ablauf
und grätscht dazwischen,
sobald Ungerechtigkeit sich
breit zu machen droht. Doch
selten steht eine Mutter allei-
ne da. Unterstützung erhält
die Abwicklungsbehörde von
der Bankenaufsicht, welche
Mario Draghis Europäische
Zentralbank übernommen
hat. Fehlen Banken eigent-
lich nur noch die Schnuller,
oder?
cg
Noch plant die Deutsche
Bank nur den Fintechs die
lange Nase zu zeigen. 2015
will diese aber schon mit ei-
nem reinen Online-Vermö-
gensberater an den Markt
gehen. Kunden, die in der
Vermögensanlage auf Bera-
tung verzichten können und
wollen, soll dann nach einer
Befragung durch den virtu-
ellen Berater eine Anlage-
strategie empfohlen werden.
Diese wird dann mit einer
auf Indexfonds basierenden
Anlagestrategie umgesetzt.
„Im Westen nichts Neu-
es“, werden Kenner der Sze-
ne sagen, denn mit Vaamo
gibt es bereits ein solches
Angebot aus den Reihen der
Fintech-Szene in Deutsch-
land. Auch in den USA
oder Großbritannien gibt es
ähnliche Angebote. Neu ist
hingegen, dass explizit eine
Bank ein solches Angebot
ankündigt. Was so aussieht,
als schaffe sich die Bank
damit selber ab, könnte ins
Gegenteil verkehren. Ban-
ken wären nicht die ersten
Dinosaurier, die durch neue
Technologien den eigenen
Untergang erleben dürfen.
Nur wer rechtzeitig auf neue
Innovationen setzt, nach de-
nen der Markt giert, kann
den eigenen Untergang auf-
halten. Die Glühbirne, die
Schallplatte und demnächst
vielleicht der Verbrennungs-
motor können ein Lied da-
von singen.
Zunächst sah es in der
deutschsprachigen Banken-
szene so aus, als würden die
Banken sich kein Stück um
das scheren, was um sie he-
rum passiert. 300 Fintechs –
ein paar mehr oder weniger
soll es bereits geben. Bisher
hatte es den Anschein, dass
Bankleiter weiterhin daran
festhalten, tradierte Banken
sind alternativlos.
Mit dem Main Incuba-
tor der Commerzbank, dem
Portal „Bessere Geldanlage“
der Comdirekt und nun dem
Vorstoß der Deutschen Bank
kommt jedoch Bewegung in
die Branche. Da es hierzu-
lande deutlich einfacher ist,
den Start finanziert zu be-
kommen, als an Wachstums-
finanzierungen zu gelangen,
könnte die Finanzkraft den
Banken den entscheidenden
Vorteil bringen. Doch noch
ist das Duell nicht entschie-
den; zu vielfältig ist das, was
den Banken aus der Fintech-
Szene blüht. So bleibt der
Ausgang offen und die Zu-
kunft der Bankbranche wei-
ter spannend.
th
Corealcredit eine Tochter
der Aareal Bank AG streicht
30-40 der ca. 160 Stellen
liest man im Spätsommer,
nun sollen weitere folgen.
Bei der HSH Nordbank wird
bis 2017 jede fünfte Stelle
wegfallen. Die Commerz-
bank ist immer noch mitten
in der Umsetzung ihrer Ab-
baupläne. Die einen machen
es leise, bei den anderen be-
sorgt die Presse den Lärm.
Personalabbau ist immer eine
Schlagzeile wert. Und so lau-
tet es in einer Studie von Bain
& Company, dass binnen der
nächsten zehn Jahre durchaus
bis zu 100.000 Jobs wegfallen
werden. Da ertappe ich mich,
dass ich dies hier schreiben
will, „bei der letzten Struk-
turkrise der Banken in den
90er Jahren verglich der
damalige Deutsche Bank-
Vorstand Ulrich Cartellie-
ri unsere Branche mit der
Stahlindustrie und sagte
sinngemäß, die hätten hin-
ter sich, was wir noch vor
uns haben“.
Doch genau das habe
ich schon geschrieben, im
Juni 2008! Eine Strukturkrise
ohne Ende? Wundern Sie sich
jetzt allen Ernstes noch, war-
um jede fünfte Ausbildungs-
stelle in unserer Branche un-
besetzt bleibt? Es liegt nicht
am mangelnden employer
branding, wie es neudeutsch
so schön klingt. Es liegt am
schleichenden Siechtum un-
serer Branche. Sozusagen
von einer Strukturkrise in die
Nächste. Die Generation Y
will etwas Sinnvolles machen.
Geht das in einer Branche
die Rohstoffe zockt, Hochge-
schindigkeitshandel betreibt
und dem Mittelstand den
Geldhahn zudreht? Dann
doch lieber Beamter werden?
Nicht Nine-to-Five
Dabei wollen die jungen
Leute gar nicht Dienst nach
Vorschrift machen. Nicht
Nine-to-Five. Junge Leute,
so zeigen Studien, wollen sich
einbringen, Verantwortung
übernehmen und mit gestal-
ten dürfen. Junge Leute wol-
len einen Job, vom dem sie zu
100 Prozent überzeugt sind,
immerhin blicken sie auf 40
Jahre Arbeitswelt. Welchen
Frust das auslösen kann, ken-
nen sie im schlechten Fall
aus dem Elternhaus. Das
Privatleben geht bei dieser
Generation nicht vor aber die
Balance muss stimmen. Vier
Tage, einen Teil von zuhause,
Lebensarbeitszeitkonten und
die Möglichkeit zum Sabati-
cal, sind Begriffe mit denen
sich die Branche beschäfti-
gen sollte, wenn das mit der
Suche nach Fachkräften und
Auszubildenden nicht in die
Hose gehen soll.
Das Ende der
Banken
Wertanlage
Oldtimer
Bleiben Aktien auch
2015 noch alternativlos?
Endlich: Deutsche Bank schafft sich ab
Wer killt jetzt eigentlich wen? Banken vs Fintechs – das Match nimmt Fahrt auf
228. Ausgabe vom 12.Dezember 2014 Euro 4,90
Banken mit Nachwuchsproblemen
streichen 1.000 Stellen
Dieser Tage fragt sich der treue Mitarbeiter innerhalb
der Bankbranche mal wieder, wie es um ihn bestellt ist.
Gehöre ich zu der stark umworbenen Zielgruppe der
Fachkräfte oder Azubis oder trifft mich demnächst der
Rotstift aus der Personalabteilung direkt ins Herz?
TOP Termine
Mehr Erfolg durch effiziente &
schlanke Prozesse / http://bnks.de/3
Die Investment Management Exhi-
bition (IME)
http://bnks.de/6
So wird 2015 - Technischer
Asublick für DAX, Dollar und Co.
http://bnks.de/2
Jan, 12
STUTTGART
Fachtagung: (Agiles) Testmanage-
ment und Qualitätssicherung /
http://bnks.de/5
Next Generation Payment
http://bnks.de/4 KOPF DES MONATS
Elke
König
Jan, 14-17
KÖLN
Jan, 27-28
KÖLN
Febr, 23/24
FRANKFURT
Mai, 19–21
ZÜRICH
Dirk Meissner:
S. 6 S. 7 S. 12
Anzeige
Kontrollfreaks!
400 Kreditinstitute bilden Kompetenzgemeinschaft
Bereits ins sechste Jahr geht
die Geschichte des um-
fänglichen Kontrollsystems
FOCONIS-ZAK®. Die 2000
gegründete, bayerisch-rhei-
nische FOCONIS AG hat
es sich zur Aufgabe gemacht,
Banken und Kreditinstitu-
te bei der Einhaltung der
zahlreichen Auflagen, Ge-
setze und Richtlinien in der
Finanzwelt prozessgesteuert
zu unterstützen. Besondere
Beachtung finden dabei die
individuellen Wünsche und
Prämissen aus den unter-
schiedlichen Umfeldern.
Heute setzen bereits mehr als
400 Institute auf die optima-
le Ergänzung der Systeme der
Rechenzentren und automa-
tisierten Kontrollen aus den
verschiedensten Bereichen
(darunter: KWG, WpHG,
Compliance, Datenqualitäts-
management, Wertpapieror-
derkontrolle, Betreuungsein-
heiten und Segmentierung,
Verbundpartnerkontrolle
etc.).
Informationen zum Produkt
erhalten Sie auf der Herstel-
lerwebsite unter:
www.foconis.de/zak
Eine Disruption steht in den
Startlöchern - von verspieltem
Vertrauen und neuen Playern
Sind die Champagnerjahrgänge 2012
und 2013 für die Zukunft nur noch
ein Wunschtraum?
Ein Trend auf dem Luxusgütermarkt
bestätigt, dass die teuersten der teuren
Produkte immer wertvoller werden.
228. Ausgabe vom 12.Dezember 2014 Euro 4,90
S. 6
Eine Disruption steht in den
Startlöchern - von verspieltem
Vertrauen und neuen Playern
Innovationen gegen den Zinstod
Wer im Management einer Bank glaubt, die Zinsen werden mittelfristig anziehen, sollte
seinen Job überdenken.
Peanuts
Zwischen dem, was finanziert werden soll und dem, der
es finanzieren will, stand früher eine Bank.
KOPF DES MONATS
Wolfgang
Schäuble
239. Ausgabe vom 18.Mai 2015 Euro 4,90
TOP Termine
Agrarfinanzmanager - Zertifi-
zierungsprogramm der DLG
http://bnks.de/dlg
Frankfurt School Konferenz -
9. ProcessLab-Konferenz
http://bnks.de/processlab
27. Finanzsymposium
http://bnks.de/finanz
JUN, 08
GROSS-UMSTADT
JUN, 10
MANNHEIM
JUN, 11
FRANKFURT
Dirk Meissner:
S. 2-3 S. 7-10 S. 16
Peter Buschbeck, Privatkunden-
vorstand der Hypovereinsbank
spricht im Interview über die
berüchtigte Onlinefiliale
Onlinefiliale bei
der HVB
Innovationsfreie
Bankbranche?
Irrtum! In unserem vierseitigem
Special beweisen wird das Gegen-
teil.
Sell in May?
Es gibt diese bekannte Weisheit „Sell
in may and go away“. Klaus Gurniak
hat diese im Marktkommentar für Sie
kritisch untersucht.
JUN, 15
HAMBURG
Honorarberater-Konferenz
Meuterei im Hamburger Hafen
http://bnks.de/honorar
Das Premium-Netzwerk für
nachhaltige Vertriebspartnerschaften
bei Banken und Versicherungen.
&
Tel.: +49 (0)89-4161464-30 . E-Mail: info@financequality.net
FinanceQuality.net
239. Ausgabe vom 18.Mai 2015 Euro 4,90
Innovationsfreie
Bankbranche?
Irrtum! In unserem vierseitigem
Special beweisen wird das Gegen-
teil.
5. KVK Messe für Versiche-
rungs- und Finanzprofis
http://bnks.de/kvk-messe
MAI, 20
DÜSSELDORF
Am 11. Juni 2015 in der Frankfurt School
of Finance & Management
9.ProcessLab-Konferenz
Processinnovation
durch Digitalisierung
rz_kleinanzeige_processlab_2015_print.indd 2 08.05.15 13:28
Selbstredend, dass der Au-
tor dieser Unterzeile in der
Überschrift nicht genannt
werden will. Er spricht aus,
was viele denken. Eine kurz
und gar mittelfristige Wen-
de am Zinsmarkt ist nicht in
Sicht. Die Lage in
Deutschland und Eu-
ropa gibt keinen Anlass auch
nur im Entferntesten darauf
zu hoffen.
Wer heute noch glaubt,
Zinsen am langen Ende seien
historisch volatil, dem sei die
hier sichtbare Zinskurve in
Erinnerung gebracht. Es sind
die zehnjährigen Hypothe-
kenzinsen seit dem 1.1.1990.
Und ja, dort geht es auch
mal wieder ein paar Wochen
rauf. Der Trend jedoch dürfte
klar sein. So mahnt Andreas
Dombret, Vorstandsmitglied
der Deutschen Bundesbank,
in einem Interview mit der
Wirtschaftswoche, Banken
die Zinsabhängigkeit der ei-
genen Geschäftstätigkeit zu
minimieren – unter anderem,
indem sie „innovative Ideen
entwickeln“.
Problem nur, dass den
Banken mit einer guten Por-
tion Regulierungswut die
Lust auf Innovation scheinbar
im Hals stecken bleibt, denn
wahre Innovationen kommen
derzeit kaum aus der Bank
selbst. Der zweite Tipp der
Deutschen Bank ,die Kosten
zu senken, ist keine neue Er-
kenntnis. Banken versuchen
dies seit Jahren. Doch alleine
durch das Buzzword Digita-
lisierung stehen den Banken
noch Milliardeninvestitionen
ins Haus.
Dombrets dritter Hinweis
darf durchaus etwas Röte in
die Gesichter der Bankfüh-
rung bringen: „Provisionser-
träge steigern“! Was für eine
Erkenntnis! Aber die ist so
alt, wie der Startpunkt dieser
Zinskurve. Schon vor 25 Jah-
ren gab es kluge Köpfe, die
die Zukunftsfähigkeit der
Zinserträge für Banken in
Frage stellten. Immer diese
Besserwisser! Sollen die etwa
tatsächlich Recht bekommen?
Die Zeit drängt. Wenn
„Bank“ jetzt nicht an der
Wirtschaftlichkeit schraubt,
dann sieht es düster aus mit
der Bankbilanz.
th
Der Bund hält nur noch 16
Prozent an der Commerzbank,
doch wenn nur 46 Prozent der
stimmberechtigten Aktionäre
bei der Hauptversammlung
vorbeischauen, dann kann
man mit diesem Anteil einiges
bewirken.
Und so schien das Ma-
nagement der Commerzbank
gar nicht glücklich über Bo-
nischreck „Schäuble“. Hatte
man doch vor, bei der letzten
Hauptversammlung im April
für ausgewählte Mitarbeiter
aus dem Management den
Bonus auf bis zu 100 Prozent
vom Grundgehalt zu beschlie-
ßen. Bonus und Bank ist der-
zeit jedoch bei Aktionären
und in der Bevölkerung ein
Reizthema, nicht nur in Ban-
ken. Und so reichten dem
Bund seine 16 Prozent um die
Dreiviertelmehrheit für diesen
Beschluss zu verhindern. Im-
merhin stimmten 64 Prozent
des anwesenden Kapitals für
die Boni.
Besonders ärgerlich ist die-
se Niederlage, weil die für das
erste Quartal 2015 vorgelegten
Zahlen sehr zufriedenstellend
sind. In allen Bereichen der
Bank gibt es ein Plus zum ers-
ten Quartal 2014. Vor allem
im Privatkundengeschäft legt
die Commerzbank 45 Prozent
zu und steigert das operative
Ergebnis auf 161 Millionen.
66.000 Kunden kann die
Commerzbank im Privatkun-
dengeschäft neu hinzugewin-
nen. Und weil wir es in diesem
Segment mit einem verteilten
Markt zu tun haben, sind diese
Kunden zum Teil von anderen
Instituten abgewandert. Wird
die Drohung einiger Kunden
der Deutschen Bank wahr,
dann könnten da im zweiten
Quartal noch ein paar Kun-
den hinzukommen. Aus dieser
Sicht ist der ungewollte Boni-
verzicht eventuell ein strategi-
scher Vorteil, könnte aber ein
strategischer Nachteil werden,
wenn andere Häuser im har-
ten Kampf um die Talente mit
erlaubten Boni winken. Dann
gehen die Kunden zur Com-
merzbank und die Mitarbeiter
zum Wettbewerber.
Seit einer Woche sammelt
die Crowdfunding-Plattform
Kickstarter nun auch in
Deutschland Geld in Euro
ein. Unternehmen stellen
dort ihre Projekte vor und fi-
nanzieren mit der Crowd die
Produktion der ersten Pro-
dukte. Von vielen Projekten
gibt es Marketingvideos und
vielleicht einen
Prototyp. Mehr nicht.
Geld indes fließt reichlich.
So sammelt der Apple-Uhr
Konkurrent Pepple schlappe
20 Millionen Dollar ein und
kann so aus einer Idee ein Pro-
dukt in den Markt einführen.
Das klappt so gut, dass das
Update der Uhr wieder über
Kickstarter finanziert wird.
Und genau hier wird die
Krux für unsere Branche
deutlich. Sollen die jungen
Wilden doch bei Venture Ca-
pital Unternehmen, Business
Angeln und eben auch auf
diesen Crowd-Gewächsen
ihr erstes Geld einsammeln,
dann können wir Banken in
der Hochrisikophase erst ge-
mütlich zusehen. Wenn die
Unternehmen dann groß und
erwachsen sind, Sicherheiten
stellen können und nicht so
genau auf den Zinssatz schau-
en, dann kommt mal unser
Firmenkundenberater vorbei
und zeigt dem Gründer wie
richtiges Banking funktio-
niert.
Am Beispiel Pepple sieht
man jedoch wir es in Zu-
kunft laufen könnte. Erste
Finanzierung mit der Crowd,
Anschlussfinanzierung mit
der Crowd, immer Crowd.
Da bleibt für „Bank“ nicht
viel übrig. Bei wem jetzt der
Reflex der zahlentechnischen
Bedeutungslosigkeit anzieht,
sollte sich die Wachstumsra-
ten ansehen. Geschätze 1,5
Milliarden Dollar wurden
2011 mittels Crowdfunding
eingesammelt. Peanuts. Aber
schon 2014 waren es über 16
Milliarden. In Europa kommt
das Geschäft mit der inves-
tierenden Masse erst jetzt so
langsam in Fahrt. Nachdem
nach vielen Korrekturen am
23. April das Kleinanleger das
Kleinanlegergesetz beschlos-
sen wurde, gibt es jetzt zumin-
dest einen rechtlichen rah-
men. Nachbesserungsbedarf
besteht, alleine die Anhebung
der Investitionsgrenze von ei-
ner auf zweieinhalb Millionen
ist ein erster Schritt.
Das Fatale am Erfolg mit
der Crowd-Finanzierung ist
nicht nur der Konditionie-
rungseffekt bei den Kredit-
suchenden, in Zukunft die
mühsamen Rating- und Si-
cherheitengespräche in der
Bank zu umgehen. Wo ein
Kreditsuchender ist, sind in
der Crowd Tausende Anleger,
die schon lange keine Lust
mehr auf langweile Tagesgel-
der mit der Tendenz zum Ne-
gativzins haben. Aktivkunde
weg, Passivkunde weg.
th
kaan tanman via istockphoto.de
www.bankingclub.deE-Mail: office@bankingclub.de Tel.: +49 221 99 50 91 0
Wir vernetzen die Finanzbranche
www.bankingclub.deE-Mail: office@bankingclub.de Tel.: +49 221 99 50 91 0
Wir vernetzen die Finanzbranche
6.200 Kontakte bei Linkedin
und 250 Gruppenmitglieder
7.400 Follower bei Twitter
4.000 Facebook-Kontakte,
Beitragsreichweite bei Facebook,
bis zu 20.000 Empfänger
63.000 Xing-Kontakte, 57.000
Gruppenmitglieder „Banking“und
8.000 „Insurance“ bei Xing
BANKINGCLUB IN ZAHLEN
11 Jahre BANKINGCLUB
über 300 Veranstaltungen
über 14.000 Teilnehmer
100.000 Datenbankkontakte,
davon 80.000 Personenkontakte
7.500 Empfänger der BANKINGNEWS,
davon über 3.000 Bankvorstände
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Jelenia Góra ist mit
82.000 Einwohnern eine
recht kleine Stadt in Polen,
und dennoch fällt dem Besu-
cher auf, dass dort viele Ban-
ken ihre Zelte aufgeschlagen
haben. Ohne die wirklich
hinterste Ecke aufzusuchen,
sind wir bei unserer kleinen
Exkursion an 19 Bankstellen
mit teilweise mehr als einer
Filiale vorbei gekommen.
Von der polnischen Bank
Polski über die französische
Crédit Agricole finden wir
auch Ableger aus Italien, den
Niederlanden und Deutsch-
land.
Zwar ist hierzulande die
Zahl der Bankfilialen weiter
rückläufig – allein zwischen
1997 und 2012 um gute
28.000, also etwa 46 Prozent,
dennoch halten Führungs-
kräfte bei Umfragen die Filia-
le als Vertriebsstelle weiterhin
hoch. So auch jüngst Martin
Blessing in Berlin: Vier von
sechs Neukunden gewinnt
die Commerzbank über die
Geschäftsstellen und recht-
fertigt so das Pilotprojekt
„Flagship-Filiale“.
Blickt man indes über den
großen Teich, so findet man
dort mit der „Moven“ eine in
New York ansässige Smart-
phone-Bank, die nicht nur
ohne Filiale auskommen will,
sondern von der Kontoeröff-
nung über Produktabschlüsse
bis zum Bezahlen alles mit
dem Smartphone abwickeln
will.
Gegründet wurde sie von ei-
nem Berater, der im Vorfeld
mit seinen Publikationen
gezeigt hat, wie die Bank der
Zukunft aussehen könnte.
Um zu beweisen, dass seine
Theorie stimmt, hat er nun
Moven gegründet. Und doch,
oh Wunder, sagt er selbst,
dass Banken wahrscheinlich
immer eine Anlaufstelle, eine
Filiale brauchen werden. So-
zusagen als letzter Halt für
den Kunden. Es sind eben
Vertrauensgeschäfte, die Ge-
schäfte mit der Bank.
Sicherlich ist genau dies
der Grund, warum es durch-
aus Banken gibt, die in der
Anzahl der Filialen wachsen.
So hat die GLS Bank mitt-
lerweile sieben Anlaufstellen
in Deutschland. Santander
und Targobank erweitern seit
Jahren das eigene Filialnetz
und, um mal ein Beispiel aus
der virtuellen Welt zu zeigen,
freut sich Cyberport als bis
dato reiner Onlinehändler
inzwischen über 14 real exis-
tierende Zweigstellen. „Trust-
center“ könnte man diese
Anlaufstellen in Zukunft
auch nennen. In Zeiten des
Vertrauensschwundes in un-
sere Branche keine schlechte
Strategie.
Jetzt liegt sie vor Ihnen,
die 217. Ausgabe der BAN-
KINGNEWS. Richtig gele-
sen, denn schon im Septem-
ber 2004 erschien die erste
Ausgabe - in Form eines On-
linemagazins, mit heute über
58.000 Empfängern.
Als Wirtschafts-Club
war uns immer daran gele-
gen, die Finanzbranche auf
verschiedenen medialen Ka-
nälen zu erreichen, online
wie offline. Es erschien uns
daher nur logisch, unsere In-
formationen auch mit jenem
Medium zu publizieren, das
hierzulande nach wie vor am
beliebtesten ist. Das Ergeb-
nis halten Sie als Zeitung ge-
rade in Ihren Händen.
Bewusst haben wir uns
für das Zeitungs- und gegen
das Magazinformat entschie-
den. Wir möchten Informa-
tionen auf den Punkt brin-
gen, die Aufmerksamkeit auf
das Wesentliche lenken: Die
Information und den Nutz-
wert, die Meinung und die
Diskussion. So stellen wir
Ihnen z.B. auch Menschen
vor, die in unserer Branche
etwas bewegen wollen - und
dabei durchaus polarisieren.
Statt sich durch seitenweise
wissenschaftliche Abhand-
lungen zu mühen, dürfen Sie
zustimmen, widersprechen
und mitmachen. Alle Inhal-
te kommen hierfür auch ins
Netz. Jede dritte Ausgabe
wird in gedruckter Form den
Weg zu Ihnen finden, die
beiden anderen erscheinen
wie gewohnt als PDF-Aus-
gabe. Ich freue mich auf Ihr
Feedback!
Ihr Thorsten Hahn
„4 von 6 Neukunden gewinnen
wir über die Filiale.“
CoBa-Chef Martin Blessing gibt
sich vor der Presse wieder selbst-
bewusst
1.000.000.000
Commerzbank investiert kräftig, nicht zuletzt in Filialen. In-
terview mit Bereichsvorstand Werner Braun
Gute Banken,
miese Banken Seite 10Seite 2
Bankfiliale vor dem Aus
So oder so ähnlich finden sich seit Jahren etliche Berichte in der Presse. Was ist dran am
Mythos Filialsterben?
217. Ausgabe vom 30. Juni 2014 Euro 4,90
Banken bei Onlinezahlverfahren vorn dabei
Hat Sie die Überschrift erfreut? Zu früh gefreut. Denn auf Platz 1 steht Paypal. Während innovative Unternehmen
Marktanteile unter sich ausmachen, haben die Banken, einst Herrscher des Zahlungsverkehrs, das Nachsehen.
Waren das noch gute
Zeiten, in denen es nur Bar-
geld und Schecks gab und der
Bürger nur damit bezahlen
konnte. Heute verliert die-
ser Markt jedes Jahr ein paar
Prozentpunkte. Wachstum
hingegen verzeichnen immer
noch die Kreditkartentrans-
aktionen – wenig, aber im-
merhin, denn geschätzt wird
hier noch ein Plus von knapp
unter zehn Prozent.
Bei den neuen Bezahlar-
ten ist das absolute Volumen
immer noch überschaubar;
die Wachstumsraten sind
mit 20 bis 50 Prozent jedoch
enorm. Viel wichtiger ist je-
doch, dass die Banken bei
neuen Bezahlarten den Markt
immer den „anderen“ über-
lassen. Bargeld, Schecks und
Co. haben die Banken alleine
geregelt, bei den Kreditkarten
haben sie schon Markt abge-
geben. Und bei den neuen
Zahlarten „E-Payments“ und
„M-Payment“, spielen Ban-
ken derzeit im Grunde keine
Rolle.
(Fortsetzung S. 9)
Stellen Sie sich vor, Sie
könnten beim Lesen dieser
Ausgabe der BANKING-
NEWS einzelne Beiträge
auch mit Ihrem Smartphone
erfassen und, sagen wir mal,
Videos oder weiterführende
Inhalte auf dem Handy anse-
hen. Ohne weitere Umwege,
ohne QR-Code, ohne War-
tezeit. Das wäre doch nicht
schlecht, denn Videos lassen
sich ja auf bedrucktem Papier
so schlecht darstellen.
Überraschung! Mit unse-
rer Digipapr-App können Sie
Beiträge direkt (auf internet-
deutsch sozusagen „instant“)
auch auf dem Handy und
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Alles, was Sie dafür tun
müssen, ist sich ein einzi-
ges Mal in Ihrem App-Shop
klicken (z.B. App-Store für
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Play für Android-Geräte), die
BankingNews-App herunter-
laden - und schon können
Sie mit dem rechts abgebil-
deten Logo gekennzeichnete
Beiträge oder Anzeigen auch
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Wenige Monate vor dem 10. Geburtstag des BANKING-
CLUBs gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung
Multimedia.
So drückte sich der frü-
here Wölbern-Chef unlängst
vor dem Hamburger Landge-
richt aus.
Sollen wir ihm nun
antworten, „Unwissenheit
schützt vor Strafe nicht“ oder
doch besser „Schuster bleib
bei Deinen Leisten“? Beide
Bauern-Weisheiten zusam-
men reichen allerdings nicht
aus, um die Unverfrorenheit
zumindest dieses Arztes zu
kommentieren.
Auf dem Höhepunkt sei-
ner medizinischen und kauf-
männischen Karriere, kaufte
Schulte das Bankhaus Wöl-
bern und sonnte sich in der
Gunst seiner Anhänger. Da-
mals war nicht zu hören, dass
er sein Geschäft ausschließ-
lich seinen Beratern überlas-
sen habe. Jetzt, wo es schief
gegangen ist, sind es wie so
oft die anderen, die Schuld
am Untergang haben.
Auch seinen Unmut
über die Kritik, er habe sich
vorsätzlich bereichert, darf
scharf kritisiert werden. Die
Tatsache, dass er sich kein
Gehalt habe auszahlen lassen,
steht dagegen seinem Immo-
bilienvermögen und einer
monatlichen Leasingrate von
über 70.000 Euro für eine
Luxusjacht gegenüber. Schul-
te liebte den Luxus, den sich
der ein oder andere Anleger
nun nicht mehr leisten kann.
Sein Verhalten färbt si-
cher nicht auf unsere gesam-
te Branche ab. Aber...er ist ja
auch kein Banker.
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Sep, 23
Okt, 8-9
Okt, 1-2
Die BaFin-Chefin Elke
König, soll den obersten
Posten der Bankenabwick-
lungsbehörde in der Euro-
zone erhalten. Bankenab-
wicklungsbehörde? Sie haben
richtig gelesen. Diese Behör-
de starte ab dem kommen-
den Januar mit der „Abwick-
lung“ in Brüssel. Das klingt
jetzt erstmal martialisch, ist
aber eigentlich ganz harmlos.
Das neue Aufsichtsorgan ist
ein Resultat der vergangenen
Finanzkrise und soll für den
fleißigen steuerzahlenden
Bürger für Sicherheit sorgen.
Dieser darf nun wieder beru-
higt sein, weil er nicht mehr
für die schrägen Investitio-
nen der großen Banken gera-
de stehen muss und somit die
Einlagen von Privatpersonen
im Insolvenzfall von Kredit-
instituten geschützt sind.
Rheinische Frohnatur über-
nimmt die Verantwortung
Nun soll Elke König die
Aufsicht übernehmen. Die
fachliche Kompetenz ist der
BaFin-Präsidentin in keinem
Fall abzusprechen. Vielleicht
ist die in der Nähe von Köln
geborene Rheinländerin so-
gar genau die benötigte Froh-
natur, welche man für diese
komplizierte Aufgabe haben
muss. Rund 55 Milliarden
Euro sollen die Kreditinsti-
tute in den kommenden acht
Jahren „ersparen“ – das ist
mal eine Hausnummer! Und
Frau König sieht dabei zu,
dass keine Bank bevor- bzw.
benachteiligt wird. Erinne-
rungen werden wach an den
notorischen Esstisch am Kin-
dergeburtstag, an dem alle
Kinder dieselbe Stückzahl
Kuchen erhalten. Elke König
überwacht als „Mutter der
Veranstaltung“ den Ablauf
und grätscht dazwischen,
sobald Ungerechtigkeit sich
breit zu machen droht. Doch
selten steht eine Mutter allei-
ne da. Unterstützung erhält
die Abwicklungsbehörde von
der Bankenaufsicht, welche
Mario Draghis Europäische
Zentralbank übernommen
hat. Fehlen Banken eigent-
lich nur noch die Schnuller,
oder?
cg
Noch plant die Deutsche
Bank nur den Fintechs die
lange Nase zu zeigen. 2015
will diese aber schon mit ei-
nem reinen Online-Vermö-
gensberater an den Markt
gehen. Kunden, die in der
Vermögensanlage auf Bera-
tung verzichten können und
wollen, soll dann nach einer
Befragung durch den virtu-
ellen Berater eine Anlage-
strategie empfohlen werden.
Diese wird dann mit einer
auf Indexfonds basierenden
Anlagestrategie umgesetzt.
„Im Westen nichts Neu-
es“, werden Kenner der Sze-
ne sagen, denn mit Vaamo
gibt es bereits ein solches
Angebot aus den Reihen der
Fintech-Szene in Deutsch-
land. Auch in den USA
oder Großbritannien gibt es
ähnliche Angebote. Neu ist
hingegen, dass explizit eine
Bank ein solches Angebot
ankündigt. Was so aussieht,
als schaffe sich die Bank
damit selber ab, könnte ins
Gegenteil verkehren. Ban-
ken wären nicht die ersten
Dinosaurier, die durch neue
Technologien den eigenen
Untergang erleben dürfen.
Nur wer rechtzeitig auf neue
Innovationen setzt, nach de-
nen der Markt giert, kann
den eigenen Untergang auf-
halten. Die Glühbirne, die
Schallplatte und demnächst
vielleicht der Verbrennungs-
motor können ein Lied da-
von singen.
Zunächst sah es in der
deutschsprachigen Banken-
szene so aus, als würden die
Banken sich kein Stück um
das scheren, was um sie he-
rum passiert. 300 Fintechs –
ein paar mehr oder weniger
soll es bereits geben. Bisher
hatte es den Anschein, dass
Bankleiter weiterhin daran
festhalten, tradierte Banken
sind alternativlos.
Mit dem Main Incuba-
tor der Commerzbank, dem
Portal „Bessere Geldanlage“
der Comdirekt und nun dem
Vorstoß der Deutschen Bank
kommt jedoch Bewegung in
die Branche. Da es hierzu-
lande deutlich einfacher ist,
den Start finanziert zu be-
kommen, als an Wachstums-
finanzierungen zu gelangen,
könnte die Finanzkraft den
Banken den entscheidenden
Vorteil bringen. Doch noch
ist das Duell nicht entschie-
den; zu vielfältig ist das, was
den Banken aus der Fintech-
Szene blüht. So bleibt der
Ausgang offen und die Zu-
kunft der Bankbranche wei-
ter spannend.
th
Corealcredit eine Tochter
der Aareal Bank AG streicht
30-40 der ca. 160 Stellen
liest man im Spätsommer,
nun sollen weitere folgen.
Bei der HSH Nordbank wird
bis 2017 jede fünfte Stelle
wegfallen. Die Commerz-
bank ist immer noch mitten
in der Umsetzung ihrer Ab-
baupläne. Die einen machen
es leise, bei den anderen be-
sorgt die Presse den Lärm.
Personalabbau ist immer eine
Schlagzeile wert. Und so lau-
tet es in einer Studie von Bain
& Company, dass binnen der
nächsten zehn Jahre durchaus
bis zu 100.000 Jobs wegfallen
werden. Da ertappe ich mich,
dass ich dies hier schreiben
will, „bei der letzten Struk-
turkrise der Banken in den
90er Jahren verglich der
damalige Deutsche Bank-
Vorstand Ulrich Cartellie-
ri unsere Branche mit der
Stahlindustrie und sagte
sinngemäß, die hätten hin-
ter sich, was wir noch vor
uns haben“.
Doch genau das habe
ich schon geschrieben, im
Juni 2008! Eine Strukturkrise
ohne Ende? Wundern Sie sich
jetzt allen Ernstes noch, war-
um jede fünfte Ausbildungs-
stelle in unserer Branche un-
besetzt bleibt? Es liegt nicht
am mangelnden employer
branding, wie es neudeutsch
so schön klingt. Es liegt am
schleichenden Siechtum un-
serer Branche. Sozusagen
von einer Strukturkrise in die
Nächste. Die Generation Y
will etwas Sinnvolles machen.
Geht das in einer Branche
die Rohstoffe zockt, Hochge-
schindigkeitshandel betreibt
und dem Mittelstand den
Geldhahn zudreht? Dann
doch lieber Beamter werden?
Nicht Nine-to-Five
Dabei wollen die jungen
Leute gar nicht Dienst nach
Vorschrift machen. Nicht
Nine-to-Five. Junge Leute,
so zeigen Studien, wollen sich
einbringen, Verantwortung
übernehmen und mit gestal-
ten dürfen. Junge Leute wol-
len einen Job, vom dem sie zu
100 Prozent überzeugt sind,
immerhin blicken sie auf 40
Jahre Arbeitswelt. Welchen
Frust das auslösen kann, ken-
nen sie im schlechten Fall
aus dem Elternhaus. Das
Privatleben geht bei dieser
Generation nicht vor aber die
Balance muss stimmen. Vier
Tage, einen Teil von zuhause,
Lebensarbeitszeitkonten und
die Möglichkeit zum Sabati-
cal, sind Begriffe mit denen
sich die Branche beschäfti-
gen sollte, wenn das mit der
Suche nach Fachkräften und
Auszubildenden nicht in die
Hose gehen soll.
Das Ende der
Banken
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Bleiben Aktien auch
2015 noch alternativlos?
Endlich: Deutsche Bank schafft sich ab
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Sicht. Die Lage in
Deutschland und Eu-
ropa gibt keinen Anlass auch
nur im Entferntesten darauf
zu hoffen.
Wer heute noch glaubt,
Zinsen am langen Ende seien
historisch volatil, dem sei die
hier sichtbare Zinskurve in
Erinnerung gebracht. Es sind
die zehnjährigen Hypothe-
kenzinsen seit dem 1.1.1990.
Und ja, dort geht es auch
mal wieder ein paar Wochen
rauf. Der Trend jedoch dürfte
klar sein. So mahnt Andreas
Dombret, Vorstandsmitglied
der Deutschen Bundesbank,
in einem Interview mit der
Wirtschaftswoche, Banken
die Zinsabhängigkeit der ei-
genen Geschäftstätigkeit zu
minimieren – unter anderem,
indem sie „innovative Ideen
entwickeln“.
Problem nur, dass den
Banken mit einer guten Por-
tion Regulierungswut die
Lust auf Innovation scheinbar
im Hals stecken bleibt, denn
wahre Innovationen kommen
derzeit kaum aus der Bank
selbst. Der zweite Tipp der
Deutschen Bank ,die Kosten
zu senken, ist keine neue Er-
kenntnis. Banken versuchen
dies seit Jahren. Doch alleine
durch das Buzzword Digita-
lisierung stehen den Banken
noch Milliardeninvestitionen
ins Haus.
Dombrets dritter Hinweis
darf durchaus etwas Röte in
die Gesichter der Bankfüh-
rung bringen: „Provisionser-
träge steigern“! Was für eine
Erkenntnis! Aber die ist so
alt, wie der Startpunkt dieser
Zinskurve. Schon vor 25 Jah-
ren gab es kluge Köpfe, die
die Zukunftsfähigkeit der
Zinserträge für Banken in
Frage stellten. Immer diese
Besserwisser! Sollen die etwa
tatsächlich Recht bekommen?
Die Zeit drängt. Wenn
„Bank“ jetzt nicht an der
Wirtschaftlichkeit schraubt,
dann sieht es düster aus mit
der Bankbilanz.
th
Der Bund hält nur noch 16
Prozent an der Commerzbank,
doch wenn nur 46 Prozent der
stimmberechtigten Aktionäre
bei der Hauptversammlung
vorbeischauen, dann kann
man mit diesem Anteil einiges
bewirken.
Und so schien das Ma-
nagement der Commerzbank
gar nicht glücklich über Bo-
nischreck „Schäuble“. Hatte
man doch vor, bei der letzten
Hauptversammlung im April
für ausgewählte Mitarbeiter
aus dem Management den
Bonus auf bis zu 100 Prozent
vom Grundgehalt zu beschlie-
ßen. Bonus und Bank ist der-
zeit jedoch bei Aktionären
und in der Bevölkerung ein
Reizthema, nicht nur in Ban-
ken. Und so reichten dem
Bund seine 16 Prozent um die
Dreiviertelmehrheit für diesen
Beschluss zu verhindern. Im-
merhin stimmten 64 Prozent
des anwesenden Kapitals für
die Boni.
Besonders ärgerlich ist die-
se Niederlage, weil die für das
erste Quartal 2015 vorgelegten
Zahlen sehr zufriedenstellend
sind. In allen Bereichen der
Bank gibt es ein Plus zum ers-
ten Quartal 2014. Vor allem
im Privatkundengeschäft legt
die Commerzbank 45 Prozent
zu und steigert das operative
Ergebnis auf 161 Millionen.
66.000 Kunden kann die
Commerzbank im Privatkun-
dengeschäft neu hinzugewin-
nen. Und weil wir es in diesem
Segment mit einem verteilten
Markt zu tun haben, sind diese
Kunden zum Teil von anderen
Instituten abgewandert. Wird
die Drohung einiger Kunden
der Deutschen Bank wahr,
dann könnten da im zweiten
Quartal noch ein paar Kun-
den hinzukommen. Aus dieser
Sicht ist der ungewollte Boni-
verzicht eventuell ein strategi-
scher Vorteil, könnte aber ein
strategischer Nachteil werden,
wenn andere Häuser im har-
ten Kampf um die Talente mit
erlaubten Boni winken. Dann
gehen die Kunden zur Com-
merzbank und die Mitarbeiter
zum Wettbewerber.
Seit einer Woche sammelt
die Crowdfunding-Plattform
Kickstarter nun auch in
Deutschland Geld in Euro
ein. Unternehmen stellen
dort ihre Projekte vor und fi-
nanzieren mit der Crowd die
Produktion der ersten Pro-
dukte. Von vielen Projekten
gibt es Marketingvideos und
vielleicht einen
Prototyp. Mehr nicht.
Geld indes fließt reichlich.
So sammelt der Apple-Uhr
Konkurrent Pepple schlappe
20 Millionen Dollar ein und
kann so aus einer Idee ein Pro-
dukt in den Markt einführen.
Das klappt so gut, dass das
Update der Uhr wieder über
Kickstarter finanziert wird.
Und genau hier wird die
Krux für unsere Branche
deutlich. Sollen die jungen
Wilden doch bei Venture Ca-
pital Unternehmen, Business
Angeln und eben auch auf
diesen Crowd-Gewächsen
ihr erstes Geld einsammeln,
dann können wir Banken in
der Hochrisikophase erst ge-
mütlich zusehen. Wenn die
Unternehmen dann groß und
erwachsen sind, Sicherheiten
stellen können und nicht so
genau auf den Zinssatz schau-
en, dann kommt mal unser
Firmenkundenberater vorbei
und zeigt dem Gründer wie
richtiges Banking funktio-
niert.
Am Beispiel Pepple sieht
man jedoch wir es in Zu-
kunft laufen könnte. Erste
Finanzierung mit der Crowd,
Anschlussfinanzierung mit
der Crowd, immer Crowd.
Da bleibt für „Bank“ nicht
viel übrig. Bei wem jetzt der
Reflex der zahlentechnischen
Bedeutungslosigkeit anzieht,
sollte sich die Wachstumsra-
ten ansehen. Geschätze 1,5
Milliarden Dollar wurden
2011 mittels Crowdfunding
eingesammelt. Peanuts. Aber
schon 2014 waren es über 16
Milliarden. In Europa kommt
das Geschäft mit der inves-
tierenden Masse erst jetzt so
langsam in Fahrt. Nachdem
nach vielen Korrekturen am
23. April das Kleinanleger das
Kleinanlegergesetz beschlos-
sen wurde, gibt es jetzt zumin-
dest einen rechtlichen rah-
men. Nachbesserungsbedarf
besteht, alleine die Anhebung
der Investitionsgrenze von ei-
ner auf zweieinhalb Millionen
ist ein erster Schritt.
Das Fatale am Erfolg mit
der Crowd-Finanzierung ist
nicht nur der Konditionie-
rungseffekt bei den Kredit-
suchenden, in Zukunft die
mühsamen Rating- und Si-
cherheitengespräche in der
Bank zu umgehen. Wo ein
Kreditsuchender ist, sind in
der Crowd Tausende Anleger,
die schon lange keine Lust
mehr auf langweile Tagesgel-
der mit der Tendenz zum Ne-
gativzins haben. Aktivkunde
weg, Passivkunde weg.
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gen, ist der Vertrag über die Veröffentlichung einer oder mehrerer Anzeigen bzw.
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vertreten hat, so hat der Auftraggeber, unbeschadet etwaiger weiterer Rechtspflich-
ten, den Unterschied zwischen dem gewährten und dem der tatsächlichen Abnahme
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bei Vertragsabschluss und unerlaubter Handlung sind - auch bei telefonischer Auftrags-
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und seines Erfüllungsgehilfen. Eine Haftung des Verlages für Schäden wegen des Fehlens
zugesicherter Eigenschaften bleibt unberührt. Im kaufmännischen Geschäftsverkehr
haftet die BANKINGCLUB GmbH darüber hinaus auch nicht für grobe Fahrlässigkeit von
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übersandt. Die Rechnung ist sofort nach Erhalt ohne Abzug von Skonto zu bezahlen.
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net. Die BANKINGCLUB GmbH kann bei Zahlungsverzug die weitere Ausführung des
laufenden Auftrages bis zur Bezahlung zurückstellen und für die restlichen Anzeigen
Vorauszahlung verlangen. Bei Vorliegen begründeter Zweifel an der Zahlungsfähigkeit
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Ausgleich offenstehender Rechnungsbeträge abhängig zu machen.
11.	Die BANKINGCLUB GmbH liefert nach Erscheinen unaufgefordert ein Belegexemplar. Je
nach Art und Umfang des Anzeigenauftrages wird ein Ausdruck oder eine URL geliefert.
Kann ein Beleg nicht mehr beschafft werden, so tritt an seine Stelle eine rechtsverbindli-
che Bescheinigung der BANKINGCLUB GmbH über die Veröffentlichung und Verbreitung
der Anzeige.
12.	Kosten für die Anfertigung bestellter Werbemittel-Formate sowie für die vom Auftragge-
ber gewünschten oder zu vertretenden erheblichen Änderungen ursprünglich vereinbar-
ter Ausführungen hat der Auftraggeber zu tragen.
13.	Die Pflicht zur Aufbewahrung der Anzeigen bzw. Werbemittel-Formate endet drei Mona-
te nach Ablauf des Auftrages.
14.	Erfüllungsort ist der Sitz der BANKINGCLUB GmbH. Im Geschäftsverkehr mit Kaufleuten,
juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder bei öffentlich-rechtlichen Sonderver-
mögen ist bei Klagen Gerichtsstand der Sitz der BANKINGCLUB GmbH. Soweit Ansprüche
der BANKINGCLUB GmbH nicht im Mahnverfahren geltend gemacht werden, bestimmt
sich der Gerichtsstand bei Nichtkaufleuten nach deren Wohnsitz. Ist der Wohnsitz oder
der gewöhnliche Aufenthalt des Auftraggebers, auch bei Nichtkaufleuten, im Zeitpunkt
der Klageerhebung unbekannt oder hat der Auftraggeber nach Vertragsschluss seinen
Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt aus dem Geltungsbereich des Rechts der BRD
verlegt, ist als Gerichtsstand der Sitz der BANKINGCLUB GmbH vereinbart.

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Mediadaten bankingclub

  • 1. www.bankingclub.deE-Mail: office@bankingclub.de Tel.: +49 221 99 50 91 0 Wir vernetzen die Finanzbranche MEDIADATEN 2015 BANKINGCLUB 2.300 Mitglieder in der DACH- Region machen den BAN- KINGCLUB zu einem der größ- ten Clubs in der Finanzbanche. Führender Wirtschaftsclub der Finanzbranche 7.500 Empfänger, davon 3.000 Bankvorstände erhalten die BANKING- NEWS, das Meinungs- blatt der Finanzbranche. Sprachrohr Marketing- & PR Manufaktur Maßgeschneiderte Konzepte, damit Sie Ihre Zielgruppe auch wirklich erreichen. Stand: 01. November 2015  Jelenia Góra ist mit 82.000 Einwohnern eine recht kleine Stadt in Polen, und dennoch fällt dem Besu- cher auf, dass dort viele Ban- ken ihre Zelte aufgeschlagen haben. Ohne die wirklich hinterste Ecke aufzusuchen, sind wir bei unserer kleinen Exkursion an 19 Bankstellen mit teilweise mehr als einer Filiale vorbei gekommen. Von der polnischen Bank Polski über die französische Crédit Agricole finden wir auch Ableger aus Italien, den Niederlanden und Deutsch- land. Zwar ist hierzulande die Zahl der Bankfilialen weiter rückläufig – allein zwischen 1997 und 2012 um gute 28.000, also etwa 46 Prozent, dennoch halten Führungs- kräfte bei Umfragen die Filia- le als Vertriebsstelle weiterhin hoch. So auch jüngst Martin Blessing in Berlin: Vier von sechs Neukunden gewinnt die Commerzbank über die Geschäftsstellen und recht- fertigt so das Pilotprojekt „Flagship-Filiale“. Blickt man indes über den großen Teich, so findet man dort mit der „Moven“ eine in New York ansässige Smart- phone-Bank, die nicht nur ohne Filiale auskommen will, sondern von der Kontoeröff- nung über Produktabschlüsse bis zum Bezahlen alles mit dem Smartphone abwickeln will. Gegründet wurde sie von ei- nem Berater, der im Vorfeld mit seinen Publikationen gezeigt hat, wie die Bank der Zukunft aussehen könnte. Um zu beweisen, dass seine Theorie stimmt, hat er nun Moven gegründet. Und doch, oh Wunder, sagt er selbst, dass Banken wahrscheinlich immer eine Anlaufstelle, eine Filiale brauchen werden. So- zusagen als letzter Halt für den Kunden. Es sind eben Vertrauensgeschäfte, die Ge- schäfte mit der Bank. Sicherlich ist genau dies der Grund, warum es durch- aus Banken gibt, die in der Anzahl der Filialen wachsen. So hat die GLS Bank mitt- lerweile sieben Anlaufstellen in Deutschland. Santander und Targobank erweitern seit Jahren das eigene Filialnetz und, um mal ein Beispiel aus der virtuellen Welt zu zeigen, freut sich Cyberport als bis dato reiner Onlinehändler inzwischen über 14 real exis- tierende Zweigstellen. „Trust- center“ könnte man diese Anlaufstellen in Zukunft auch nennen. In Zeiten des Vertrauensschwundes in un- sere Branche keine schlechte Strategie. Jetzt liegt sie vor Ihnen, die 217. Ausgabe der BAN- KINGNEWS. Richtig gele- sen, denn schon im Septem- ber 2004 erschien die erste Ausgabe - in Form eines On- linemagazins, mit heute über 58.000 Empfängern. Als Wirtschafts-Club war uns immer daran gele- gen, die Finanzbranche auf verschiedenen medialen Ka- nälen zu erreichen, online wie offline. Es erschien uns daher nur logisch, unsere In- formationen auch mit jenem Medium zu publizieren, das hierzulande nach wie vor am beliebtesten ist. Das Ergeb- nis halten Sie als Zeitung ge- rade in Ihren Händen. Bewusst haben wir uns für das Zeitungs- und gegen das Magazinformat entschie- den. Wir möchten Informa- tionen auf den Punkt brin- gen, die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche lenken: Die Information und den Nutz- wert, die Meinung und die Diskussion. So stellen wir Ihnen z.B. auch Menschen vor, die in unserer Branche etwas bewegen wollen - und dabei durchaus polarisieren. Statt sich durch seitenweise wissenschaftliche Abhand- lungen zu mühen, dürfen Sie zustimmen, widersprechen und mitmachen. Alle Inhal- te kommen hierfür auch ins Netz. Jede dritte Ausgabe wird in gedruckter Form den Weg zu Ihnen finden, die beiden anderen erscheinen wie gewohnt als PDF-Aus- gabe. Ich freue mich auf Ihr Feedback! Ihr Thorsten Hahn „4 von 6 Neukunden gewinnen wir über die Filiale.“ CoBa-Chef Martin Blessing gibt sich vor der Presse wieder selbst- bewusst 1.000.000.000 Commerzbank investiert kräftig, nicht zuletzt in Filialen. In- terview mit Bereichsvorstand Werner Braun Gute Banken, miese Banken Seite 10Seite 2 Bankfiliale vor dem Aus So oder so ähnlich finden sich seit Jahren etliche Berichte in der Presse. Was ist dran am Mythos Filialsterben? 217. Ausgabe vom 30. Juni 2014 Euro 4,90 Banken bei Onlinezahlverfahren vorn dabei Hat Sie die Überschrift erfreut? Zu früh gefreut. Denn auf Platz 1 steht Paypal. Während innovative Unternehmen Marktanteile unter sich ausmachen, haben die Banken, einst Herrscher des Zahlungsverkehrs, das Nachsehen. Waren das noch gute Zeiten, in denen es nur Bar- geld und Schecks gab und der Bürger nur damit bezahlen konnte. Heute verliert die- ser Markt jedes Jahr ein paar Prozentpunkte. Wachstum hingegen verzeichnen immer noch die Kreditkartentrans- aktionen – wenig, aber im- merhin, denn geschätzt wird hier noch ein Plus von knapp unter zehn Prozent. Bei den neuen Bezahlar- ten ist das absolute Volumen immer noch überschaubar; die Wachstumsraten sind mit 20 bis 50 Prozent jedoch enorm. Viel wichtiger ist je- doch, dass die Banken bei neuen Bezahlarten den Markt immer den „anderen“ über- lassen. Bargeld, Schecks und Co. haben die Banken alleine geregelt, bei den Kreditkarten haben sie schon Markt abge- geben. Und bei den neuen Zahlarten „E-Payments“ und „M-Payment“, spielen Ban- ken derzeit im Grunde keine Rolle. (Fortsetzung S. 9) Stellen Sie sich vor, Sie könnten beim Lesen dieser Ausgabe der BANKING- NEWS einzelne Beiträge auch mit Ihrem Smartphone erfassen und, sagen wir mal, Videos oder weiterführende Inhalte auf dem Handy anse- hen. Ohne weitere Umwege, ohne QR-Code, ohne War- tezeit. Das wäre doch nicht schlecht, denn Videos lassen sich ja auf bedrucktem Papier so schlecht darstellen. Überraschung! Mit unse- rer Digipapr-App können Sie Beiträge direkt (auf internet- deutsch sozusagen „instant“) auch auf dem Handy und dem Tablet nutzen. Alles, was Sie dafür tun müssen, ist sich ein einzi- ges Mal in Ihrem App-Shop klicken (z.B. App-Store für iPhones oder iPads, Google Play für Android-Geräte), die BankingNews-App herunter- laden - und schon können Sie mit dem rechts abgebil- deten Logo gekennzeichnete Beiträge oder Anzeigen auch digital nutzen. Das geht ganz einfach - und sogar offline. Einfach die App öffnen und das Handy über den Beitrag halten - und schon werden weitere Inhalte angezeigt. Probieren Sie es am besten gleich aus, und Sie werden sehen, wie modern die neue BANKINGNEWS ist. Technologische Premiere für unsere Leser Mit der BANKINGNEWS-App wird aus dieser Zeitung ein digitales Erlebnis Print lebt! Wenige Monate vor dem 10. Geburtstag des BANKING- CLUBs gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung Multimedia. So drückte sich der frü- here Wölbern-Chef unlängst vor dem Hamburger Landge- richt aus. Sollen wir ihm nun antworten, „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“ oder doch besser „Schuster bleib bei Deinen Leisten“? Beide Bauern-Weisheiten zusam- men reichen allerdings nicht aus, um die Unverfrorenheit zumindest dieses Arztes zu kommentieren. Auf dem Höhepunkt sei- ner medizinischen und kauf- männischen Karriere, kaufte Schulte das Bankhaus Wöl- bern und sonnte sich in der Gunst seiner Anhänger. Da- mals war nicht zu hören, dass er sein Geschäft ausschließ- lich seinen Beratern überlas- sen habe. Jetzt, wo es schief gegangen ist, sind es wie so oft die anderen, die Schuld am Untergang haben. Auch seinen Unmut über die Kritik, er habe sich vorsätzlich bereichert, darf scharf kritisiert werden. Die Tatsache, dass er sich kein Gehalt habe auszahlen lassen, steht dagegen seinem Immo- bilienvermögen und einer monatlichen Leasingrate von über 70.000 Euro für eine Luxusjacht gegenüber. Schul- te liebte den Luxus, den sich der ein oder andere Anleger nun nicht mehr leisten kann. Sein Verhalten färbt si- cher nicht auf unsere gesam- te Branche ab. Aber...er ist ja auch kein Banker. Foto: Unternehmen Kopf des Monats Heinrich Maria Schulte „Mein Know-how liegt im medizini- schen Bereich.“ Dirk Meissner: Innovation, Unternehmens- sicherung und Wachstum. www.spitze-bleiben.de Zum 200. Mal in Berlin. www.tsi-kongress.de Intergrierte (IT-) Finanzar- chitektur in Banken. www.marcusevans.com TOP Termine Sep, 23 Okt, 8-9 Okt, 1-2 Die BaFin-Chefin Elke König, soll den obersten Posten der Bankenabwick- lungsbehörde in der Euro- zone erhalten. Bankenab- wicklungsbehörde? Sie haben richtig gelesen. Diese Behör- de starte ab dem kommen- den Januar mit der „Abwick- lung“ in Brüssel. Das klingt jetzt erstmal martialisch, ist aber eigentlich ganz harmlos. Das neue Aufsichtsorgan ist ein Resultat der vergangenen Finanzkrise und soll für den fleißigen steuerzahlenden Bürger für Sicherheit sorgen. Dieser darf nun wieder beru- higt sein, weil er nicht mehr für die schrägen Investitio- nen der großen Banken gera- de stehen muss und somit die Einlagen von Privatpersonen im Insolvenzfall von Kredit- instituten geschützt sind. Rheinische Frohnatur über- nimmt die Verantwortung Nun soll Elke König die Aufsicht übernehmen. Die fachliche Kompetenz ist der BaFin-Präsidentin in keinem Fall abzusprechen. Vielleicht ist die in der Nähe von Köln geborene Rheinländerin so- gar genau die benötigte Froh- natur, welche man für diese komplizierte Aufgabe haben muss. Rund 55 Milliarden Euro sollen die Kreditinsti- tute in den kommenden acht Jahren „ersparen“ – das ist mal eine Hausnummer! Und Frau König sieht dabei zu, dass keine Bank bevor- bzw. benachteiligt wird. Erinne- rungen werden wach an den notorischen Esstisch am Kin- dergeburtstag, an dem alle Kinder dieselbe Stückzahl Kuchen erhalten. Elke König überwacht als „Mutter der Veranstaltung“ den Ablauf und grätscht dazwischen, sobald Ungerechtigkeit sich breit zu machen droht. Doch selten steht eine Mutter allei- ne da. Unterstützung erhält die Abwicklungsbehörde von der Bankenaufsicht, welche Mario Draghis Europäische Zentralbank übernommen hat. Fehlen Banken eigent- lich nur noch die Schnuller, oder? cg Noch plant die Deutsche Bank nur den Fintechs die lange Nase zu zeigen. 2015 will diese aber schon mit ei- nem reinen Online-Vermö- gensberater an den Markt gehen. Kunden, die in der Vermögensanlage auf Bera- tung verzichten können und wollen, soll dann nach einer Befragung durch den virtu- ellen Berater eine Anlage- strategie empfohlen werden. Diese wird dann mit einer auf Indexfonds basierenden Anlagestrategie umgesetzt. „Im Westen nichts Neu- es“, werden Kenner der Sze- ne sagen, denn mit Vaamo gibt es bereits ein solches Angebot aus den Reihen der Fintech-Szene in Deutsch- land. Auch in den USA oder Großbritannien gibt es ähnliche Angebote. Neu ist hingegen, dass explizit eine Bank ein solches Angebot ankündigt. Was so aussieht, als schaffe sich die Bank damit selber ab, könnte ins Gegenteil verkehren. Ban- ken wären nicht die ersten Dinosaurier, die durch neue Technologien den eigenen Untergang erleben dürfen. Nur wer rechtzeitig auf neue Innovationen setzt, nach de- nen der Markt giert, kann den eigenen Untergang auf- halten. Die Glühbirne, die Schallplatte und demnächst vielleicht der Verbrennungs- motor können ein Lied da- von singen. Zunächst sah es in der deutschsprachigen Banken- szene so aus, als würden die Banken sich kein Stück um das scheren, was um sie he- rum passiert. 300 Fintechs – ein paar mehr oder weniger soll es bereits geben. Bisher hatte es den Anschein, dass Bankleiter weiterhin daran festhalten, tradierte Banken sind alternativlos. Mit dem Main Incuba- tor der Commerzbank, dem Portal „Bessere Geldanlage“ der Comdirekt und nun dem Vorstoß der Deutschen Bank kommt jedoch Bewegung in die Branche. Da es hierzu- lande deutlich einfacher ist, den Start finanziert zu be- kommen, als an Wachstums- finanzierungen zu gelangen, könnte die Finanzkraft den Banken den entscheidenden Vorteil bringen. Doch noch ist das Duell nicht entschie- den; zu vielfältig ist das, was den Banken aus der Fintech- Szene blüht. So bleibt der Ausgang offen und die Zu- kunft der Bankbranche wei- ter spannend. th Corealcredit eine Tochter der Aareal Bank AG streicht 30-40 der ca. 160 Stellen liest man im Spätsommer, nun sollen weitere folgen. Bei der HSH Nordbank wird bis 2017 jede fünfte Stelle wegfallen. Die Commerz- bank ist immer noch mitten in der Umsetzung ihrer Ab- baupläne. Die einen machen es leise, bei den anderen be- sorgt die Presse den Lärm. Personalabbau ist immer eine Schlagzeile wert. Und so lau- tet es in einer Studie von Bain & Company, dass binnen der nächsten zehn Jahre durchaus bis zu 100.000 Jobs wegfallen werden. Da ertappe ich mich, dass ich dies hier schreiben will, „bei der letzten Struk- turkrise der Banken in den 90er Jahren verglich der damalige Deutsche Bank- Vorstand Ulrich Cartellie- ri unsere Branche mit der Stahlindustrie und sagte sinngemäß, die hätten hin- ter sich, was wir noch vor uns haben“. Doch genau das habe ich schon geschrieben, im Juni 2008! Eine Strukturkrise ohne Ende? Wundern Sie sich jetzt allen Ernstes noch, war- um jede fünfte Ausbildungs- stelle in unserer Branche un- besetzt bleibt? Es liegt nicht am mangelnden employer branding, wie es neudeutsch so schön klingt. Es liegt am schleichenden Siechtum un- serer Branche. Sozusagen von einer Strukturkrise in die Nächste. Die Generation Y will etwas Sinnvolles machen. Geht das in einer Branche die Rohstoffe zockt, Hochge- schindigkeitshandel betreibt und dem Mittelstand den Geldhahn zudreht? Dann doch lieber Beamter werden? Nicht Nine-to-Five Dabei wollen die jungen Leute gar nicht Dienst nach Vorschrift machen. Nicht Nine-to-Five. Junge Leute, so zeigen Studien, wollen sich einbringen, Verantwortung übernehmen und mit gestal- ten dürfen. Junge Leute wol- len einen Job, vom dem sie zu 100 Prozent überzeugt sind, immerhin blicken sie auf 40 Jahre Arbeitswelt. Welchen Frust das auslösen kann, ken- nen sie im schlechten Fall aus dem Elternhaus. Das Privatleben geht bei dieser Generation nicht vor aber die Balance muss stimmen. Vier Tage, einen Teil von zuhause, Lebensarbeitszeitkonten und die Möglichkeit zum Sabati- cal, sind Begriffe mit denen sich die Branche beschäfti- gen sollte, wenn das mit der Suche nach Fachkräften und Auszubildenden nicht in die Hose gehen soll. Das Ende der Banken Wertanlage Oldtimer Bleiben Aktien auch 2015 noch alternativlos? Endlich: Deutsche Bank schafft sich ab Wer killt jetzt eigentlich wen? Banken vs Fintechs – das Match nimmt Fahrt auf 228. Ausgabe vom 12.Dezember 2014 Euro 4,90 Banken mit Nachwuchsproblemen streichen 1.000 Stellen Dieser Tage fragt sich der treue Mitarbeiter innerhalb der Bankbranche mal wieder, wie es um ihn bestellt ist. Gehöre ich zu der stark umworbenen Zielgruppe der Fachkräfte oder Azubis oder trifft mich demnächst der Rotstift aus der Personalabteilung direkt ins Herz? TOP Termine Mehr Erfolg durch effiziente & schlanke Prozesse / http://bnks.de/3 Die Investment Management Exhi- bition (IME) http://bnks.de/6 So wird 2015 - Technischer Asublick für DAX, Dollar und Co. http://bnks.de/2 Jan, 12 STUTTGART Fachtagung: (Agiles) Testmanage- ment und Qualitätssicherung / http://bnks.de/5 Next Generation Payment http://bnks.de/4 KOPF DES MONATS Elke König Jan, 14-17 KÖLN Jan, 27-28 KÖLN Febr, 23/24 FRANKFURT Mai, 19–21 ZÜRICH Dirk Meissner: S. 6 S. 7 S. 12 Anzeige Kontrollfreaks! 400 Kreditinstitute bilden Kompetenzgemeinschaft Bereits ins sechste Jahr geht die Geschichte des um- fänglichen Kontrollsystems FOCONIS-ZAK®. Die 2000 gegründete, bayerisch-rhei- nische FOCONIS AG hat es sich zur Aufgabe gemacht, Banken und Kreditinstitu- te bei der Einhaltung der zahlreichen Auflagen, Ge- setze und Richtlinien in der Finanzwelt prozessgesteuert zu unterstützen. Besondere Beachtung finden dabei die individuellen Wünsche und Prämissen aus den unter- schiedlichen Umfeldern. Heute setzen bereits mehr als 400 Institute auf die optima- le Ergänzung der Systeme der Rechenzentren und automa- tisierten Kontrollen aus den verschiedensten Bereichen (darunter: KWG, WpHG, Compliance, Datenqualitäts- management, Wertpapieror- derkontrolle, Betreuungsein- heiten und Segmentierung, Verbundpartnerkontrolle etc.). Informationen zum Produkt erhalten Sie auf der Herstel- lerwebsite unter: www.foconis.de/zak Eine Disruption steht in den Startlöchern - von verspieltem Vertrauen und neuen Playern Sind die Champagnerjahrgänge 2012 und 2013 für die Zukunft nur noch ein Wunschtraum? Ein Trend auf dem Luxusgütermarkt bestätigt, dass die teuersten der teuren Produkte immer wertvoller werden. 228. Ausgabe vom 12.Dezember 2014 Euro 4,90 S. 6 Eine Disruption steht in den Startlöchern - von verspieltem Vertrauen und neuen Playern Innovationen gegen den Zinstod Wer im Management einer Bank glaubt, die Zinsen werden mittelfristig anziehen, sollte seinen Job überdenken. Peanuts Zwischen dem, was finanziert werden soll und dem, der es finanzieren will, stand früher eine Bank. KOPF DES MONATS Wolfgang Schäuble 239. Ausgabe vom 18.Mai 2015 Euro 4,90 TOP Termine Agrarfinanzmanager - Zertifi- zierungsprogramm der DLG http://bnks.de/dlg Frankfurt School Konferenz - 9. ProcessLab-Konferenz http://bnks.de/processlab 27. Finanzsymposium http://bnks.de/finanz JUN, 08 GROSS-UMSTADT JUN, 10 MANNHEIM JUN, 11 FRANKFURT Dirk Meissner: S. 2-3 S. 7-10 S. 16 Peter Buschbeck, Privatkunden- vorstand der Hypovereinsbank spricht im Interview über die berüchtigte Onlinefiliale Onlinefiliale bei der HVB Innovationsfreie Bankbranche? Irrtum! In unserem vierseitigem Special beweisen wird das Gegen- teil. Sell in May? Es gibt diese bekannte Weisheit „Sell in may and go away“. Klaus Gurniak hat diese im Marktkommentar für Sie kritisch untersucht. JUN, 15 HAMBURG Honorarberater-Konferenz Meuterei im Hamburger Hafen http://bnks.de/honorar Das Premium-Netzwerk für nachhaltige Vertriebspartnerschaften bei Banken und Versicherungen. & Tel.: +49 (0)89-4161464-30 . E-Mail: info@financequality.net FinanceQuality.net 239. Ausgabe vom 18.Mai 2015 Euro 4,90 Innovationsfreie Bankbranche? Irrtum! In unserem vierseitigem Special beweisen wird das Gegen- teil. 5. KVK Messe für Versiche- rungs- und Finanzprofis http://bnks.de/kvk-messe MAI, 20 DÜSSELDORF Am 11. Juni 2015 in der Frankfurt School of Finance & Management 9.ProcessLab-Konferenz Processinnovation durch Digitalisierung rz_kleinanzeige_processlab_2015_print.indd 2 08.05.15 13:28 Selbstredend, dass der Au- tor dieser Unterzeile in der Überschrift nicht genannt werden will. Er spricht aus, was viele denken. Eine kurz und gar mittelfristige Wen- de am Zinsmarkt ist nicht in Sicht. Die Lage in Deutschland und Eu- ropa gibt keinen Anlass auch nur im Entferntesten darauf zu hoffen. Wer heute noch glaubt, Zinsen am langen Ende seien historisch volatil, dem sei die hier sichtbare Zinskurve in Erinnerung gebracht. Es sind die zehnjährigen Hypothe- kenzinsen seit dem 1.1.1990. Und ja, dort geht es auch mal wieder ein paar Wochen rauf. Der Trend jedoch dürfte klar sein. So mahnt Andreas Dombret, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, in einem Interview mit der Wirtschaftswoche, Banken die Zinsabhängigkeit der ei- genen Geschäftstätigkeit zu minimieren – unter anderem, indem sie „innovative Ideen entwickeln“. Problem nur, dass den Banken mit einer guten Por- tion Regulierungswut die Lust auf Innovation scheinbar im Hals stecken bleibt, denn wahre Innovationen kommen derzeit kaum aus der Bank selbst. Der zweite Tipp der Deutschen Bank ,die Kosten zu senken, ist keine neue Er- kenntnis. Banken versuchen dies seit Jahren. Doch alleine durch das Buzzword Digita- lisierung stehen den Banken noch Milliardeninvestitionen ins Haus. Dombrets dritter Hinweis darf durchaus etwas Röte in die Gesichter der Bankfüh- rung bringen: „Provisionser- träge steigern“! Was für eine Erkenntnis! Aber die ist so alt, wie der Startpunkt dieser Zinskurve. Schon vor 25 Jah- ren gab es kluge Köpfe, die die Zukunftsfähigkeit der Zinserträge für Banken in Frage stellten. Immer diese Besserwisser! Sollen die etwa tatsächlich Recht bekommen? Die Zeit drängt. Wenn „Bank“ jetzt nicht an der Wirtschaftlichkeit schraubt, dann sieht es düster aus mit der Bankbilanz. th Der Bund hält nur noch 16 Prozent an der Commerzbank, doch wenn nur 46 Prozent der stimmberechtigten Aktionäre bei der Hauptversammlung vorbeischauen, dann kann man mit diesem Anteil einiges bewirken. Und so schien das Ma- nagement der Commerzbank gar nicht glücklich über Bo- nischreck „Schäuble“. Hatte man doch vor, bei der letzten Hauptversammlung im April für ausgewählte Mitarbeiter aus dem Management den Bonus auf bis zu 100 Prozent vom Grundgehalt zu beschlie- ßen. Bonus und Bank ist der- zeit jedoch bei Aktionären und in der Bevölkerung ein Reizthema, nicht nur in Ban- ken. Und so reichten dem Bund seine 16 Prozent um die Dreiviertelmehrheit für diesen Beschluss zu verhindern. Im- merhin stimmten 64 Prozent des anwesenden Kapitals für die Boni. Besonders ärgerlich ist die- se Niederlage, weil die für das erste Quartal 2015 vorgelegten Zahlen sehr zufriedenstellend sind. In allen Bereichen der Bank gibt es ein Plus zum ers- ten Quartal 2014. Vor allem im Privatkundengeschäft legt die Commerzbank 45 Prozent zu und steigert das operative Ergebnis auf 161 Millionen. 66.000 Kunden kann die Commerzbank im Privatkun- dengeschäft neu hinzugewin- nen. Und weil wir es in diesem Segment mit einem verteilten Markt zu tun haben, sind diese Kunden zum Teil von anderen Instituten abgewandert. Wird die Drohung einiger Kunden der Deutschen Bank wahr, dann könnten da im zweiten Quartal noch ein paar Kun- den hinzukommen. Aus dieser Sicht ist der ungewollte Boni- verzicht eventuell ein strategi- scher Vorteil, könnte aber ein strategischer Nachteil werden, wenn andere Häuser im har- ten Kampf um die Talente mit erlaubten Boni winken. Dann gehen die Kunden zur Com- merzbank und die Mitarbeiter zum Wettbewerber. Seit einer Woche sammelt die Crowdfunding-Plattform Kickstarter nun auch in Deutschland Geld in Euro ein. Unternehmen stellen dort ihre Projekte vor und fi- nanzieren mit der Crowd die Produktion der ersten Pro- dukte. Von vielen Projekten gibt es Marketingvideos und vielleicht einen Prototyp. Mehr nicht. Geld indes fließt reichlich. So sammelt der Apple-Uhr Konkurrent Pepple schlappe 20 Millionen Dollar ein und kann so aus einer Idee ein Pro- dukt in den Markt einführen. Das klappt so gut, dass das Update der Uhr wieder über Kickstarter finanziert wird. Und genau hier wird die Krux für unsere Branche deutlich. Sollen die jungen Wilden doch bei Venture Ca- pital Unternehmen, Business Angeln und eben auch auf diesen Crowd-Gewächsen ihr erstes Geld einsammeln, dann können wir Banken in der Hochrisikophase erst ge- mütlich zusehen. Wenn die Unternehmen dann groß und erwachsen sind, Sicherheiten stellen können und nicht so genau auf den Zinssatz schau- en, dann kommt mal unser Firmenkundenberater vorbei und zeigt dem Gründer wie richtiges Banking funktio- niert. Am Beispiel Pepple sieht man jedoch wir es in Zu- kunft laufen könnte. Erste Finanzierung mit der Crowd, Anschlussfinanzierung mit der Crowd, immer Crowd. Da bleibt für „Bank“ nicht viel übrig. Bei wem jetzt der Reflex der zahlentechnischen Bedeutungslosigkeit anzieht, sollte sich die Wachstumsra- ten ansehen. Geschätze 1,5 Milliarden Dollar wurden 2011 mittels Crowdfunding eingesammelt. Peanuts. Aber schon 2014 waren es über 16 Milliarden. In Europa kommt das Geschäft mit der inves- tierenden Masse erst jetzt so langsam in Fahrt. Nachdem nach vielen Korrekturen am 23. April das Kleinanleger das Kleinanlegergesetz beschlos- sen wurde, gibt es jetzt zumin- dest einen rechtlichen rah- men. Nachbesserungsbedarf besteht, alleine die Anhebung der Investitionsgrenze von ei- ner auf zweieinhalb Millionen ist ein erster Schritt. Das Fatale am Erfolg mit der Crowd-Finanzierung ist nicht nur der Konditionie- rungseffekt bei den Kredit- suchenden, in Zukunft die mühsamen Rating- und Si- cherheitengespräche in der Bank zu umgehen. Wo ein Kreditsuchender ist, sind in der Crowd Tausende Anleger, die schon lange keine Lust mehr auf langweile Tagesgel- der mit der Tendenz zum Ne- gativzins haben. Aktivkunde weg, Passivkunde weg. th kaan tanman via istockphoto.de
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  • 3. www.bankingclub.deE-Mail: office@bankingclub.de Tel.: +49 221 99 50 91 0 Wir vernetzen die Finanzbranche 6.200 Kontakte bei Linkedin und 250 Gruppenmitglieder 7.400 Follower bei Twitter 4.000 Facebook-Kontakte, Beitragsreichweite bei Facebook, bis zu 20.000 Empfänger 63.000 Xing-Kontakte, 57.000 Gruppenmitglieder „Banking“und 8.000 „Insurance“ bei Xing BANKINGCLUB IN ZAHLEN 11 Jahre BANKINGCLUB über 300 Veranstaltungen über 14.000 Teilnehmer 100.000 Datenbankkontakte, davon 80.000 Personenkontakte 7.500 Empfänger der BANKINGNEWS, davon über 3.000 Bankvorstände
  • 4. www.bankingclub.deE-Mail: office@bankingclub.de Tel.: +49 221 99 50 91 0 Wir vernetzen die Finanzbranche Mit über 2.300 Mitgliedern ist der Wirtschaftsclub das Herzstück des BANKINGCLUB. 2005 gegründet, bie- tet er Mitarbeitern von Banken, Versicherungen, Fintechs und Finanzdienstleistern über eine persönliche Mitgliedschaft Zugang zu Informationen und Netzwerk. Premiummitglieder erhalten für die Kongresse, Abendveranstaltungen und Webinare einen kostenlosen Zugang. Branche- dienstleister, also Trainer, Berater, Personaldienstleister etc. sind mit einer Quote von maximal 10 Prozent herzlich willkommen. Branchendienstleister Leistungen Basis Premium Premium HR (4 von 5 frei) BANKINGNEWS 10x im Jahr kostenlos ü ü ü Persönliches Profil auf BANKINGCLUB.de ü ü ü Selber Branchennachrichten veröffentlichen x ü ü CLUB-EVENTS + Webinare € 0,- € 0,- € 0,- bevorzugte Teilnahme x ü ü garantierte Teilnahme x ü ü BANKINGKONGRESSE ab € 199,- € 0,- € 0,- bevorzugte Teilnahme x ü ü garantierte Teilnahme x ü ü ein kostenloses „Banker“ Gastticket zusätzlich x ü ü Zugriff auf die Teilnehmerlisten aller Veranstaltungen x ü ü Download der Vortragsunterlagen aller Veranstaltungen x ü ü Zugriff auf die Fotogalerie aller Veranstaltungen ü ü ü Nutzung aller Clubangebote unserer Partner x ü ü Preis pro Jahr € 0,- € 125,21 € 1.511,76 auf Anfrage Banker MITGLIEDER
  • 5. www.bankingclub.deE-Mail: office@bankingclub.de Tel.: +49 221 99 50 91 0 Wir vernetzen die Finanzbranche CLUBVERANSTALTUNG: ABENDVERANSTALTUNG Wenn Sie auf neutrale Art mit Ihrer Zielgruppe in Kontakt treten möchten, bietet sich eine Partnerschaft im Rahmen einer unserer Clubevents an. Wir organisieren das Event vollständig und laden Ihre Zielgruppe ein. Gestaltung einer Landingpage ü Locationsuche und Buchung ü Verhandlung mit dem Caterer + Buchung ü Komplettes Einladungsmanagement ü Referentenbetreuung + Gewinnung ü Nennung der Partner in der gesamten Kommunikation ü Logos auf der Veranstaltungsseite ü Werbebanner im Vortragsraum ü Moderation ü Feedbackmailing + Auswertung ü Fotos zur Veranstaltung auf unserem Portal und zur eigenen Verwendung ü Teilnahme am Podium ü Preis (zzgl. Location- und Cateringkosten) 5.000,- Mögliche Zusatzleistungen: - Interview in den BANKINGNEWS: halbe Seite (Print) - Rahmenprogramm Kickerturnier oder Indoor-Golfturnier - Bewerbung über sämtliche Social-Media-Kanäle des BANKINGCLUB - Veranstaltungsbanner groß in der Xing-Gruppe BANKINGCLUB Online - Veranstaltungsbanner klein in der Xing-Gruppe BANKINGCLUB Online - Skyscraper (3-fach Rotation) - Anzeige Titelseite BANKINGNEWS - TopTermin Titelseite BANKINGNEWS 4.000,- auf Anfrage 1.500,- 350,- / Woche 175,- / Woche 375,- / Woche 1.500,- 295,- Preis in €Partnerpaket Preis in € Zubuchbare Optionen Event- Partner erhalten auf alle Zusatzleistungen 20% Rabatt:
  • 6. www.bankingclub.deE-Mail: office@bankingclub.de Tel.: +49 221 99 50 91 0 Wir vernetzen die Finanzbranche Gestaltung einer Landingpage ü Locationsuche und Buchung ü Verhandlung mit dem Caterer + Buchung ü Komplettes Einladungsmanagement ü Referentenbetreuung + Gewinnung ü Nennung der Partner in der gesamten Kommunikation ü Logos auf der Veranstaltungsseite ü Werbebanner im Vortragsraum ü Moderation ü Feedbackmailing + Auswertung ü Fotos zur Veranstaltung auf unserem Portal und zur eigenen Verwendung ü Berichtserstattung / Schriftliches Shootout in den BANKINGNEWS im Vorfeld oder im Nachgang zur Veranstaltung ü Kurzvortrag (15 Minuten) ü Teilnahme am Podium ü Mögliche Zusatzleistungen: - Interview in den BANKINGNEWS: halbe Seite (Print) - Rahmenprogramm Kickerturnier oder Indoor-Golfturnier - Veranstaltungsbanner groß in der Xing-Gruppe BANKINGCLUB Online - Veranstaltungsbanner klein in der Xing-Gruppe BANKINGCLUB Online - Skyscraper (3-fach Rotation) - Anzeige Titelseite BANKINGNEWS - TopTermin Titelseite BANKINGNEWS 4.000,- auf Anfrage 350,- / Woche 175,- / Woche 375,- / Woche 1.500,- 295,- Preis in €Partnerpaket 3.500,- (pro Partner/max. 4)Preis (inkl. Location- und Cateringkosten) Event-Partner erhalten auf alle Zusatzleistungen 20% Rabatt: CLUBVERANSTALTUNG: SHOOTOUT Wenn Sie auf neutrale Art mit Ihrer Zielgruppe in Kontakt treten möchten, bietet sich eine Partnerschaft im Rahmen einer unserer Clubevents an. Wir organisieren das Event vollständig und laden Ihre Zielgruppe ein. Alle Preise verstehen sich zzgl. der derzeit gültigen Mehrwertsteuer in Höhe von 19%.
  • 7. www.bankingclub.deE-Mail: office@bankingclub.de Tel.: +49 221 99 50 91 0 Wir vernetzen die Finanzbranche Wenn Sie mit Ihrem Thema die richtige Zielgruppe innerhalb der Bank- und Finanzbranche erreichen wollen, dann sind Webinare eine konstengünstige und effektive Form der Informationsübermittlung. Und wenn Sie sicher gehen wollen einen Mitar- beiter in der Bank auch zu erreichen, dann sollten Sie bedenken, dass dort selten Lautsprecher und Mikrophone verfügbar sind. Auch mit dem schnellen Installieren von Plug-ins tun sich die IT-Abteilungen in Banken schwer. Wir haben die Lösung mit der wir ohne technische Hürden jeden Banker erreichen können. Standardleistungen Preis in € Dauer 30-40 Minuten inkl. offener Fragerunde ü Moderation ü Kurzschulung der Referenten ü Zwei Einladungsmailings ü Bewerbung der Veranstaltung mit einer eigenen Registrierungs-Seite auf BANKINGCLUB.de ü Feedbackmailing mit Kontaktabfrage und Weitergabe der Auswertung ü Download der Präsentation für Teilnehmer im geschütztem Bereich ü Verwaltung der Anmeldung Bis max. 100 Leitungen Preis inkl. Telefongebühren 3.500,- Zubuchbare Optionen Preis in € Erstellung, Versand und Auswertung einer Umfrage im VORFELD bei den Teilnehmern 600,- Aufzeichnung und Weitergabe des Webinars inkl. aller Nutzungsrechte 450,- Schaltung TOP-Termin in den BANKINGNEWS und auf BANKINGCLUB.de 295,- Social-Media-Paket (Bewerbung via Twitter, Facebook und Xing) 450,- Nachbericht oder Interview zum Thema in den BANKINGNEWS (1/2 Seite) 3.900,- WEBINARE
  • 8. www.bankingclub.deE-Mail: office@bankingclub.de Tel.: +49 221 99 50 91 0 Wir vernetzen die Finanzbranche Die individuellen Preismodelle für die einzelnen Kongresse händigen wir Ihnen gerne auf Anfrage aus. BANKINGKONGRESSE bestimmen das offline Leben des BANKINGCLUB. Bei folgenden Kongressen können sich unsere Mitglieder austauschen und über Erlebtes berichten. • Next Generation Payment (01/16) • COMPLIANCEforBANKS (02/16) • Digitale Transformation (Q1/16) • INNOVATIONSforBANKS (05/16) • FRAUDMANAGEMENTforBANKS (09/16) • Zukunft der Bankorganisation (Q4/16) • RISKMANAGEMENTforBANKS (11/16) • CUSTOMERforBANKS (11/16) • HR im Vertriebsumfeld (in Planung) Premiumpartner Exklusivpartner Basispartner Pecha Kucha Partner Konditionen der Partnerpakete ab € 7.900,- ab € 5.900,- ab € 2.900,- ab € 2.900,- BANKINGKONGRESSE
  • 9. www.bankingclub.deE-Mail: office@bankingclub.de Tel.: +49 221 99 50 91 0 Wir vernetzen die Finanzbranche Einzelanzeige Vergleich: • BANKINGCLUB.de • Monster • Stepstone • Jobware € 350,- p.m. € 990,- p.m. € 995,- p.m. € 995,- p.m. Ausschließlich für Banken, Versicherer und Finanzdienstleister Monat Visit November ´14 3.674 Dezember ´14 2.513 Januar ´15 5.093 Februar ´15 4.733 März ´15 6.210 April ´15 6.259 Mai ´15 9.397 Juni ´15 8.141 Juli ´15 7.898 August ´15 9.668 September ´15 11.184 Job Anbieter: JOBPORTAL Job-Flat: BANKINGCLUB.de *verlängert sich automatisch, wenn nicht 6 Wochen vor Ablauf gekündigt • Inkl. einem Arbeitgeberprofil • Inkl. Logo in den Übersichten • Inkl. eigenem Login zum Einstellen und Verwalten Ihrer Anzeigen € 600,- p.a. * Im Spätsommer 2014 startete der BANKINGCLUB das Projekt „Jobportal“ für Banken, die den einen oder anderen Arbeitsplatz zu beset- zen haben. Als Wirtschafts-Netzwerk sieht sich der BANKINGCLUB immer auch ein wenig als Teil der Branche und will helfen Angebot und Nachfrage in diesem schwierigen Umfeld zusammenzubringen. Mit der Flatrate wollen wir Banken einen Anreiz schaffen, möglichst viele offene Stellen zu veröffentlichen. Dies wird im Gegenzug eine maximale Anzahl von Suchenden auf das Portal locken. Die Steigerungsraten bei den Seitenzugriffen zeigen: Es wirkt!
  • 10. PREMIUMPARTNER MITGLIEDSCHAFTEN Nutzen Sie als Firma die Reichweite und die Kommunikationsmöglichkeiten des BANKINGCLUB. Firmenmitglieder Leistungen Basis Exklusiv Premium Maximale Anzahl Firmenmitgliedschaften unbegrenzt 30 10 Persönliche Mitgliedschaften 1x Premium 2x Premium 3x Premium inkl. garantierter und kostenloser Teilnahme an allen Kongressen und Lounges 1 2 3 inkl. Freitickets für einen Mitarbeiter Bank/Versicherung/FDL für alle Kongresse und Lounges 1 2 3 Firmenlogo BANKINGCLUB.de im Partnerbereich - - ü in jeder Ausgabe der BANKINGNEWS - - ü Einmal pro Jahr in den BANKINGNEWS ü ü - Rollbanner aller Veranstaltungen des BANKINGCLUB - ü ü Startseite Xing-Gruppe ü ü ü Zwei Partnertreffen pro Jahr mit allen Premiumpartnern des BANKINGCLUB - - ü Planungsworkshop 1x pro Jahr - Im ersten Jahr ü Eintrag im Marketplaceverzeichnis im Tarif Standard Plus Pro Studien im Infocenter ohne Einstellgebühr (pro Jahr/ ohne Leads) - Leads werden je nach Datenumfang pro Lead abgerechnet 1x 2x 3x Eigenes Interview in den BANKINGNEWS - - 1x Interview mit einem Ihrer Kunden (Bank/ Versicherung) in den BANKINGNEWS 1x 2x 3x Rabatte auf alle Leistungen des BANKINGCLUB (z.B. Partnerpakete für BANKINGKONGRESSE, etc.) 5% 10% 20% Preis pro Jahre oder € 3.000,- € 6.000,- € 12.000,- Preis pro Monat € 312,- € 625,- € 1.250,- www.bankingclub.deE-Mail: office@bankingclub.de Tel.: +49 221 99 50 91 0
  • 11. www.bankingclub.deE-Mail: office@bankingclub.de Tel.: +49 221 99 50 91 0 Wir vernetzen die Finanzbranche www.bankingclub.deE-Mail: office@bankingclub.de Tel.: +49 221 99 50 91 0 PREMIUM PLUS 3 Monate Laufzeit 6 Monate Laufzeit 12 Monate Laufzeit Persönliche Mitgliedschaften 3 x Premium 3 x Premium 3 x Premium Benennung eines Mitarbeiters als Fachbeirat für ein Schwerpunktthema Logo-Platzierung ü ü ü Unbegrenzt Branchennachrichten einstellen auf www.bankingclub.de ü ü ü Job-Anzeigen auf www.bankingclub.de 1x 6x Social Media Paket ü ü ü Studien im Infocenter ohne Einstellgebühr 1x 2x 6x Free-Leads pro STudie 10 10 20 Skyscraper auf www.bankingclub.de ( 1 Woche in Dreier-Rotation) 1 Woche / Quartal 2 Wochen / Quartal Eintrag Marketplace Tarif: Pro Tarif: Pro Tarif: Pro Ein Veranstaltungstermin XING Gruppe BANKINGCLUB Online (30 Tage - rechte Spalte) 1x 3x Webinar 1x 2x 4x 172 Seite Artikel von einem Kunde/Banker in den BANKINGNEWS ü ü ü Interview durch einen Vertreter des Kunden in den BANKINGNEWS 1 ganze Seite Pecha Kucha Vortrag auf einem der BANKINGCLUB-Kongresse ü 30 Minutenvortrag auf einem der BANKINGCLUB-Kongresse ü ü ü Standfläche auf einem der BANKINGCLUB-Kongresse ü 1/6 Anzeige BANKINGNEWS ü ü 1/4 Anzeige BANKINGNEWS ü BANKINGCLUB Abend-Event 1x 2x Rabatte auf Zusatzbuchungen 20% 25% 30% Kündigungsfrist 1 Monat 2 Monate 3 Monate Preis 3.000,-€ / mtl. 3.000,-€ / mtl. 3.000,-€ / mtl. Nutzen Sie als Firma die Reichweite und die Kommunikationsmöglichkeiten des BANKINGCLUB.
  • 12.  Jelenia Góra ist mit 82.000 Einwohnern eine recht kleine Stadt in Polen, und dennoch fällt dem Besu- cher auf, dass dort viele Ban- ken ihre Zelte aufgeschlagen haben. Ohne die wirklich hinterste Ecke aufzusuchen, sind wir bei unserer kleinen Exkursion an 19 Bankstellen mit teilweise mehr als einer Filiale vorbei gekommen. Von der polnischen Bank Polski über die französische Crédit Agricole finden wir auch Ableger aus Italien, den Niederlanden und Deutsch- land. Zwar ist hierzulande die Zahl der Bankfilialen weiter rückläufig – allein zwischen 1997 und 2012 um gute 28.000, also etwa 46 Prozent, dennoch halten Führungs- kräfte bei Umfragen die Filia- le als Vertriebsstelle weiterhin hoch. So auch jüngst Martin Blessing in Berlin: Vier von sechs Neukunden gewinnt die Commerzbank über die Geschäftsstellen und recht- fertigt so das Pilotprojekt „Flagship-Filiale“. Blickt man indes über den großen Teich, so findet man dort mit der „Moven“ eine in New York ansässige Smart- phone-Bank, die nicht nur ohne Filiale auskommen will, sondern von der Kontoeröff- nung über Produktabschlüsse bis zum Bezahlen alles mit dem Smartphone abwickeln will. Gegründet wurde sie von ei- nem Berater, der im Vorfeld mit seinen Publikationen gezeigt hat, wie die Bank der Zukunft aussehen könnte. Um zu beweisen, dass seine Theorie stimmt, hat er nun Moven gegründet. Und doch, oh Wunder, sagt er selbst, dass Banken wahrscheinlich immer eine Anlaufstelle, eine Filiale brauchen werden. So- zusagen als letzter Halt für den Kunden. Es sind eben Vertrauensgeschäfte, die Ge- schäfte mit der Bank. Sicherlich ist genau dies der Grund, warum es durch- aus Banken gibt, die in der Anzahl der Filialen wachsen. So hat die GLS Bank mitt- lerweile sieben Anlaufstellen in Deutschland. Santander und Targobank erweitern seit Jahren das eigene Filialnetz und, um mal ein Beispiel aus der virtuellen Welt zu zeigen, freut sich Cyberport als bis dato reiner Onlinehändler inzwischen über 14 real exis- tierende Zweigstellen. „Trust- center“ könnte man diese Anlaufstellen in Zukunft auch nennen. In Zeiten des Vertrauensschwundes in un- sere Branche keine schlechte Strategie. Jetzt liegt sie vor Ihnen, die 217. Ausgabe der BAN- KINGNEWS. Richtig gele- sen, denn schon im Septem- ber 2004 erschien die erste Ausgabe - in Form eines On- linemagazins, mit heute über 58.000 Empfängern. Als Wirtschafts-Club war uns immer daran gele- gen, die Finanzbranche auf verschiedenen medialen Ka- nälen zu erreichen, online wie offline. Es erschien uns daher nur logisch, unsere In- formationen auch mit jenem Medium zu publizieren, das hierzulande nach wie vor am beliebtesten ist. Das Ergeb- nis halten Sie als Zeitung ge- rade in Ihren Händen. Bewusst haben wir uns für das Zeitungs- und gegen das Magazinformat entschie- den. Wir möchten Informa- tionen auf den Punkt brin- gen, die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche lenken: Die Information und den Nutz- wert, die Meinung und die Diskussion. So stellen wir Ihnen z.B. auch Menschen vor, die in unserer Branche etwas bewegen wollen - und dabei durchaus polarisieren. Statt sich durch seitenweise wissenschaftliche Abhand- lungen zu mühen, dürfen Sie zustimmen, widersprechen und mitmachen. Alle Inhal- te kommen hierfür auch ins Netz. Jede dritte Ausgabe wird in gedruckter Form den Weg zu Ihnen finden, die beiden anderen erscheinen wie gewohnt als PDF-Aus- gabe. Ich freue mich auf Ihr Feedback! Ihr Thorsten Hahn „4 von 6 Neukunden gewinnen wir über die Filiale.“ CoBa-Chef Martin Blessing gibt sich vor der Presse wieder selbst- bewusst 1.000.000.000 Commerzbank investiert kräftig, nicht zuletzt in Filialen. In- terview mit Bereichsvorstand Werner Braun Gute Banken, miese Banken Seite 10Seite 2 Bankfiliale vor dem Aus So oder so ähnlich finden sich seit Jahren etliche Berichte in der Presse. Was ist dran am Mythos Filialsterben? 217. Ausgabe vom 30. Juni 2014 Euro 4,90 Banken bei Onlinezahlverfahren vorn dabei Hat Sie die Überschrift erfreut? Zu früh gefreut. Denn auf Platz 1 steht Paypal. Während innovative Unternehmen Marktanteile unter sich ausmachen, haben die Banken, einst Herrscher des Zahlungsverkehrs, das Nachsehen. Waren das noch gute Zeiten, in denen es nur Bar- geld und Schecks gab und der Bürger nur damit bezahlen konnte. Heute verliert die- ser Markt jedes Jahr ein paar Prozentpunkte. Wachstum hingegen verzeichnen immer noch die Kreditkartentrans- aktionen – wenig, aber im- merhin, denn geschätzt wird hier noch ein Plus von knapp unter zehn Prozent. Bei den neuen Bezahlar- ten ist das absolute Volumen immer noch überschaubar; die Wachstumsraten sind mit 20 bis 50 Prozent jedoch enorm. Viel wichtiger ist je- doch, dass die Banken bei neuen Bezahlarten den Markt immer den „anderen“ über- lassen. Bargeld, Schecks und Co. haben die Banken alleine geregelt, bei den Kreditkarten haben sie schon Markt abge- geben. Und bei den neuen Zahlarten „E-Payments“ und „M-Payment“, spielen Ban- ken derzeit im Grunde keine Rolle. (Fortsetzung S. 9) Stellen Sie sich vor, Sie könnten beim Lesen dieser Ausgabe der BANKING- NEWS einzelne Beiträge auch mit Ihrem Smartphone erfassen und, sagen wir mal, Videos oder weiterführende Inhalte auf dem Handy anse- hen. Ohne weitere Umwege, ohne QR-Code, ohne War- tezeit. Das wäre doch nicht schlecht, denn Videos lassen sich ja auf bedrucktem Papier so schlecht darstellen. Überraschung! Mit unse- rer Digipapr-App können Sie Beiträge direkt (auf internet- deutsch sozusagen „instant“) auch auf dem Handy und dem Tablet nutzen. Alles, was Sie dafür tun müssen, ist sich ein einzi- ges Mal in Ihrem App-Shop klicken (z.B. App-Store für iPhones oder iPads, Google Play für Android-Geräte), die BankingNews-App herunter- laden - und schon können Sie mit dem rechts abgebil- deten Logo gekennzeichnete Beiträge oder Anzeigen auch digital nutzen. Das geht ganz einfach - und sogar offline. Einfach die App öffnen und das Handy über den Beitrag halten - und schon werden weitere Inhalte angezeigt. Probieren Sie es am besten gleich aus, und Sie werden sehen, wie modern die neue BANKINGNEWS ist. Technologische Premiere für unsere Leser Mit der BANKINGNEWS-App wird aus dieser Zeitung ein digitales Erlebnis Print lebt! Wenige Monate vor dem 10. Geburtstag des BANKING- CLUBs gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung Multimedia. So drückte sich der frü- here Wölbern-Chef unlängst vor dem Hamburger Landge- richt aus. Sollen wir ihm nun antworten, „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“ oder doch besser „Schuster bleib bei Deinen Leisten“? Beide Bauern-Weisheiten zusam- men reichen allerdings nicht aus, um die Unverfrorenheit zumindest dieses Arztes zu kommentieren. Auf dem Höhepunkt sei- ner medizinischen und kauf- männischen Karriere, kaufte Schulte das Bankhaus Wöl- bern und sonnte sich in der Gunst seiner Anhänger. Da- mals war nicht zu hören, dass er sein Geschäft ausschließ- lich seinen Beratern überlas- sen habe. Jetzt, wo es schief gegangen ist, sind es wie so oft die anderen, die Schuld am Untergang haben. Auch seinen Unmut über die Kritik, er habe sich vorsätzlich bereichert, darf scharf kritisiert werden. Die Tatsache, dass er sich kein Gehalt habe auszahlen lassen, steht dagegen seinem Immo- bilienvermögen und einer monatlichen Leasingrate von über 70.000 Euro für eine Luxusjacht gegenüber. Schul- te liebte den Luxus, den sich der ein oder andere Anleger nun nicht mehr leisten kann. Sein Verhalten färbt si- cher nicht auf unsere gesam- te Branche ab. Aber...er ist ja auch kein Banker. Foto: Unternehmen Kopf des Monats Heinrich Maria Schulte „Mein Know-how liegt im medizini- schen Bereich.“ Dirk Meissner: Innovation, Unternehmens- sicherung und Wachstum. www.spitze-bleiben.de Zum 200. Mal in Berlin. www.tsi-kongress.de Intergrierte (IT-) Finanzar- chitektur in Banken. www.marcusevans.com TOP Termine Sep, 23 Okt, 8-9 Okt, 1-2 Die BaFin-Chefin Elke König, soll den obersten Posten der Bankenabwick- lungsbehörde in der Euro- zone erhalten. Bankenab- wicklungsbehörde? Sie haben richtig gelesen. Diese Behör- de starte ab dem kommen- den Januar mit der „Abwick- lung“ in Brüssel. Das klingt jetzt erstmal martialisch, ist aber eigentlich ganz harmlos. Das neue Aufsichtsorgan ist ein Resultat der vergangenen Finanzkrise und soll für den fleißigen steuerzahlenden Bürger für Sicherheit sorgen. Dieser darf nun wieder beru- higt sein, weil er nicht mehr für die schrägen Investitio- nen der großen Banken gera- de stehen muss und somit die Einlagen von Privatpersonen im Insolvenzfall von Kredit- instituten geschützt sind. Rheinische Frohnatur über- nimmt die Verantwortung Nun soll Elke König die Aufsicht übernehmen. Die fachliche Kompetenz ist der BaFin-Präsidentin in keinem Fall abzusprechen. Vielleicht ist die in der Nähe von Köln geborene Rheinländerin so- gar genau die benötigte Froh- natur, welche man für diese komplizierte Aufgabe haben muss. Rund 55 Milliarden Euro sollen die Kreditinsti- tute in den kommenden acht Jahren „ersparen“ – das ist mal eine Hausnummer! Und Frau König sieht dabei zu, dass keine Bank bevor- bzw. benachteiligt wird. Erinne- rungen werden wach an den notorischen Esstisch am Kin- dergeburtstag, an dem alle Kinder dieselbe Stückzahl Kuchen erhalten. Elke König überwacht als „Mutter der Veranstaltung“ den Ablauf und grätscht dazwischen, sobald Ungerechtigkeit sich breit zu machen droht. Doch selten steht eine Mutter allei- ne da. Unterstützung erhält die Abwicklungsbehörde von der Bankenaufsicht, welche Mario Draghis Europäische Zentralbank übernommen hat. Fehlen Banken eigent- lich nur noch die Schnuller, oder? cg Noch plant die Deutsche Bank nur den Fintechs die lange Nase zu zeigen. 2015 will diese aber schon mit ei- nem reinen Online-Vermö- gensberater an den Markt gehen. Kunden, die in der Vermögensanlage auf Bera- tung verzichten können und wollen, soll dann nach einer Befragung durch den virtu- ellen Berater eine Anlage- strategie empfohlen werden. Diese wird dann mit einer auf Indexfonds basierenden Anlagestrategie umgesetzt. „Im Westen nichts Neu- es“, werden Kenner der Sze- ne sagen, denn mit Vaamo gibt es bereits ein solches Angebot aus den Reihen der Fintech-Szene in Deutsch- land. Auch in den USA oder Großbritannien gibt es ähnliche Angebote. Neu ist hingegen, dass explizit eine Bank ein solches Angebot ankündigt. Was so aussieht, als schaffe sich die Bank damit selber ab, könnte ins Gegenteil verkehren. Ban- ken wären nicht die ersten Dinosaurier, die durch neue Technologien den eigenen Untergang erleben dürfen. Nur wer rechtzeitig auf neue Innovationen setzt, nach de- nen der Markt giert, kann den eigenen Untergang auf- halten. Die Glühbirne, die Schallplatte und demnächst vielleicht der Verbrennungs- motor können ein Lied da- von singen. Zunächst sah es in der deutschsprachigen Banken- szene so aus, als würden die Banken sich kein Stück um das scheren, was um sie he- rum passiert. 300 Fintechs – ein paar mehr oder weniger soll es bereits geben. Bisher hatte es den Anschein, dass Bankleiter weiterhin daran festhalten, tradierte Banken sind alternativlos. Mit dem Main Incuba- tor der Commerzbank, dem Portal „Bessere Geldanlage“ der Comdirekt und nun dem Vorstoß der Deutschen Bank kommt jedoch Bewegung in die Branche. Da es hierzu- lande deutlich einfacher ist, den Start finanziert zu be- kommen, als an Wachstums- finanzierungen zu gelangen, könnte die Finanzkraft den Banken den entscheidenden Vorteil bringen. Doch noch ist das Duell nicht entschie- den; zu vielfältig ist das, was den Banken aus der Fintech- Szene blüht. So bleibt der Ausgang offen und die Zu- kunft der Bankbranche wei- ter spannend. th Corealcredit eine Tochter der Aareal Bank AG streicht 30-40 der ca. 160 Stellen liest man im Spätsommer, nun sollen weitere folgen. Bei der HSH Nordbank wird bis 2017 jede fünfte Stelle wegfallen. Die Commerz- bank ist immer noch mitten in der Umsetzung ihrer Ab- baupläne. Die einen machen es leise, bei den anderen be- sorgt die Presse den Lärm. Personalabbau ist immer eine Schlagzeile wert. Und so lau- tet es in einer Studie von Bain & Company, dass binnen der nächsten zehn Jahre durchaus bis zu 100.000 Jobs wegfallen werden. Da ertappe ich mich, dass ich dies hier schreiben will, „bei der letzten Struk- turkrise der Banken in den 90er Jahren verglich der damalige Deutsche Bank- Vorstand Ulrich Cartellie- ri unsere Branche mit der Stahlindustrie und sagte sinngemäß, die hätten hin- ter sich, was wir noch vor uns haben“. Doch genau das habe ich schon geschrieben, im Juni 2008! Eine Strukturkrise ohne Ende? Wundern Sie sich jetzt allen Ernstes noch, war- um jede fünfte Ausbildungs- stelle in unserer Branche un- besetzt bleibt? Es liegt nicht am mangelnden employer branding, wie es neudeutsch so schön klingt. Es liegt am schleichenden Siechtum un- serer Branche. Sozusagen von einer Strukturkrise in die Nächste. Die Generation Y will etwas Sinnvolles machen. Geht das in einer Branche die Rohstoffe zockt, Hochge- schindigkeitshandel betreibt und dem Mittelstand den Geldhahn zudreht? Dann doch lieber Beamter werden? Nicht Nine-to-Five Dabei wollen die jungen Leute gar nicht Dienst nach Vorschrift machen. Nicht Nine-to-Five. Junge Leute, so zeigen Studien, wollen sich einbringen, Verantwortung übernehmen und mit gestal- ten dürfen. Junge Leute wol- len einen Job, vom dem sie zu 100 Prozent überzeugt sind, immerhin blicken sie auf 40 Jahre Arbeitswelt. Welchen Frust das auslösen kann, ken- nen sie im schlechten Fall aus dem Elternhaus. Das Privatleben geht bei dieser Generation nicht vor aber die Balance muss stimmen. Vier Tage, einen Teil von zuhause, Lebensarbeitszeitkonten und die Möglichkeit zum Sabati- cal, sind Begriffe mit denen sich die Branche beschäfti- gen sollte, wenn das mit der Suche nach Fachkräften und Auszubildenden nicht in die Hose gehen soll. Das Ende der Banken Wertanlage Oldtimer Bleiben Aktien auch 2015 noch alternativlos? Endlich: Deutsche Bank schafft sich ab Wer killt jetzt eigentlich wen? Banken vs Fintechs – das Match nimmt Fahrt auf 228. Ausgabe vom 12.Dezember 2014 Euro 4,90 Banken mit Nachwuchsproblemen streichen 1.000 Stellen Dieser Tage fragt sich der treue Mitarbeiter innerhalb der Bankbranche mal wieder, wie es um ihn bestellt ist. Gehöre ich zu der stark umworbenen Zielgruppe der Fachkräfte oder Azubis oder trifft mich demnächst der Rotstift aus der Personalabteilung direkt ins Herz? TOP Termine Mehr Erfolg durch effiziente & schlanke Prozesse / http://bnks.de/3 Die Investment Management Exhi- bition (IME) http://bnks.de/6 So wird 2015 - Technischer Asublick für DAX, Dollar und Co. http://bnks.de/2 Jan, 12 STUTTGART Fachtagung: (Agiles) Testmanage- ment und Qualitätssicherung / http://bnks.de/5 Next Generation Payment http://bnks.de/4 KOPF DES MONATS Elke König Jan, 14-17 KÖLN Jan, 27-28 KÖLN Febr, 23/24 FRANKFURT Mai, 19–21 ZÜRICH Dirk Meissner: S. 6 S. 7 S. 12 Anzeige Kontrollfreaks! 400 Kreditinstitute bilden Kompetenzgemeinschaft Bereits ins sechste Jahr geht die Geschichte des um- fänglichen Kontrollsystems FOCONIS-ZAK®. Die 2000 gegründete, bayerisch-rhei- nische FOCONIS AG hat es sich zur Aufgabe gemacht, Banken und Kreditinstitu- te bei der Einhaltung der zahlreichen Auflagen, Ge- setze und Richtlinien in der Finanzwelt prozessgesteuert zu unterstützen. Besondere Beachtung finden dabei die individuellen Wünsche und Prämissen aus den unter- schiedlichen Umfeldern. Heute setzen bereits mehr als 400 Institute auf die optima- le Ergänzung der Systeme der Rechenzentren und automa- tisierten Kontrollen aus den verschiedensten Bereichen (darunter: KWG, WpHG, Compliance, Datenqualitäts- management, Wertpapieror- derkontrolle, Betreuungsein- heiten und Segmentierung, Verbundpartnerkontrolle etc.). Informationen zum Produkt erhalten Sie auf der Herstel- lerwebsite unter: www.foconis.de/zak Eine Disruption steht in den Startlöchern - von verspieltem Vertrauen und neuen Playern Sind die Champagnerjahrgänge 2012 und 2013 für die Zukunft nur noch ein Wunschtraum? Ein Trend auf dem Luxusgütermarkt bestätigt, dass die teuersten der teuren Produkte immer wertvoller werden. 228. Ausgabe vom 12.Dezember 2014 Euro 4,90 S. 6 Eine Disruption steht in den Startlöchern - von verspieltem Vertrauen und neuen Playern Innovationen gegen den Zinstod Wer im Management einer Bank glaubt, die Zinsen werden mittelfristig anziehen, sollte seinen Job überdenken. Peanuts Zwischen dem, was finanziert werden soll und dem, der es finanzieren will, stand früher eine Bank. KOPF DES MONATS Wolfgang Schäuble 239. Ausgabe vom 18.Mai 2015 Euro 4,90 TOP Termine Agrarfinanzmanager - Zertifi- zierungsprogramm der DLG http://bnks.de/dlg Frankfurt School Konferenz - 9. ProcessLab-Konferenz http://bnks.de/processlab 27. Finanzsymposium http://bnks.de/finanz JUN, 08 GROSS-UMSTADT JUN, 10 MANNHEIM JUN, 11 FRANKFURT Dirk Meissner: S. 2-3 S. 7-10 S. 16 Peter Buschbeck, Privatkunden- vorstand der Hypovereinsbank spricht im Interview über die berüchtigte Onlinefiliale Onlinefiliale bei der HVB Innovationsfreie Bankbranche? Irrtum! In unserem vierseitigem Special beweisen wird das Gegen- teil. Sell in May? Es gibt diese bekannte Weisheit „Sell in may and go away“. Klaus Gurniak hat diese im Marktkommentar für Sie kritisch untersucht. JUN, 15 HAMBURG Honorarberater-Konferenz Meuterei im Hamburger Hafen http://bnks.de/honorar Das Premium-Netzwerk für nachhaltige Vertriebspartnerschaften bei Banken und Versicherungen. & Tel.: +49 (0)89-4161464-30 . E-Mail: info@financequality.net FinanceQuality.net 239. Ausgabe vom 18.Mai 2015 Euro 4,90 Innovationsfreie Bankbranche? Irrtum! In unserem vierseitigem Special beweisen wird das Gegen- teil. 5. KVK Messe für Versiche- rungs- und Finanzprofis http://bnks.de/kvk-messe MAI, 20 DÜSSELDORF Am 11. Juni 2015 in der Frankfurt School of Finance & Management 9.ProcessLab-Konferenz Processinnovation durch Digitalisierung rz_kleinanzeige_processlab_2015_print.indd 2 08.05.15 13:28 Selbstredend, dass der Au- tor dieser Unterzeile in der Überschrift nicht genannt werden will. Er spricht aus, was viele denken. Eine kurz und gar mittelfristige Wen- de am Zinsmarkt ist nicht in Sicht. Die Lage in Deutschland und Eu- ropa gibt keinen Anlass auch nur im Entferntesten darauf zu hoffen. Wer heute noch glaubt, Zinsen am langen Ende seien historisch volatil, dem sei die hier sichtbare Zinskurve in Erinnerung gebracht. Es sind die zehnjährigen Hypothe- kenzinsen seit dem 1.1.1990. Und ja, dort geht es auch mal wieder ein paar Wochen rauf. Der Trend jedoch dürfte klar sein. So mahnt Andreas Dombret, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, in einem Interview mit der Wirtschaftswoche, Banken die Zinsabhängigkeit der ei- genen Geschäftstätigkeit zu minimieren – unter anderem, indem sie „innovative Ideen entwickeln“. Problem nur, dass den Banken mit einer guten Por- tion Regulierungswut die Lust auf Innovation scheinbar im Hals stecken bleibt, denn wahre Innovationen kommen derzeit kaum aus der Bank selbst. Der zweite Tipp der Deutschen Bank ,die Kosten zu senken, ist keine neue Er- kenntnis. Banken versuchen dies seit Jahren. Doch alleine durch das Buzzword Digita- lisierung stehen den Banken noch Milliardeninvestitionen ins Haus. Dombrets dritter Hinweis darf durchaus etwas Röte in die Gesichter der Bankfüh- rung bringen: „Provisionser- träge steigern“! Was für eine Erkenntnis! Aber die ist so alt, wie der Startpunkt dieser Zinskurve. Schon vor 25 Jah- ren gab es kluge Köpfe, die die Zukunftsfähigkeit der Zinserträge für Banken in Frage stellten. Immer diese Besserwisser! Sollen die etwa tatsächlich Recht bekommen? Die Zeit drängt. Wenn „Bank“ jetzt nicht an der Wirtschaftlichkeit schraubt, dann sieht es düster aus mit der Bankbilanz. th Der Bund hält nur noch 16 Prozent an der Commerzbank, doch wenn nur 46 Prozent der stimmberechtigten Aktionäre bei der Hauptversammlung vorbeischauen, dann kann man mit diesem Anteil einiges bewirken. Und so schien das Ma- nagement der Commerzbank gar nicht glücklich über Bo- nischreck „Schäuble“. Hatte man doch vor, bei der letzten Hauptversammlung im April für ausgewählte Mitarbeiter aus dem Management den Bonus auf bis zu 100 Prozent vom Grundgehalt zu beschlie- ßen. Bonus und Bank ist der- zeit jedoch bei Aktionären und in der Bevölkerung ein Reizthema, nicht nur in Ban- ken. Und so reichten dem Bund seine 16 Prozent um die Dreiviertelmehrheit für diesen Beschluss zu verhindern. Im- merhin stimmten 64 Prozent des anwesenden Kapitals für die Boni. Besonders ärgerlich ist die- se Niederlage, weil die für das erste Quartal 2015 vorgelegten Zahlen sehr zufriedenstellend sind. In allen Bereichen der Bank gibt es ein Plus zum ers- ten Quartal 2014. Vor allem im Privatkundengeschäft legt die Commerzbank 45 Prozent zu und steigert das operative Ergebnis auf 161 Millionen. 66.000 Kunden kann die Commerzbank im Privatkun- dengeschäft neu hinzugewin- nen. Und weil wir es in diesem Segment mit einem verteilten Markt zu tun haben, sind diese Kunden zum Teil von anderen Instituten abgewandert. Wird die Drohung einiger Kunden der Deutschen Bank wahr, dann könnten da im zweiten Quartal noch ein paar Kun- den hinzukommen. Aus dieser Sicht ist der ungewollte Boni- verzicht eventuell ein strategi- scher Vorteil, könnte aber ein strategischer Nachteil werden, wenn andere Häuser im har- ten Kampf um die Talente mit erlaubten Boni winken. Dann gehen die Kunden zur Com- merzbank und die Mitarbeiter zum Wettbewerber. Seit einer Woche sammelt die Crowdfunding-Plattform Kickstarter nun auch in Deutschland Geld in Euro ein. Unternehmen stellen dort ihre Projekte vor und fi- nanzieren mit der Crowd die Produktion der ersten Pro- dukte. Von vielen Projekten gibt es Marketingvideos und vielleicht einen Prototyp. Mehr nicht. Geld indes fließt reichlich. So sammelt der Apple-Uhr Konkurrent Pepple schlappe 20 Millionen Dollar ein und kann so aus einer Idee ein Pro- dukt in den Markt einführen. Das klappt so gut, dass das Update der Uhr wieder über Kickstarter finanziert wird. Und genau hier wird die Krux für unsere Branche deutlich. Sollen die jungen Wilden doch bei Venture Ca- pital Unternehmen, Business Angeln und eben auch auf diesen Crowd-Gewächsen ihr erstes Geld einsammeln, dann können wir Banken in der Hochrisikophase erst ge- mütlich zusehen. Wenn die Unternehmen dann groß und erwachsen sind, Sicherheiten stellen können und nicht so genau auf den Zinssatz schau- en, dann kommt mal unser Firmenkundenberater vorbei und zeigt dem Gründer wie richtiges Banking funktio- niert. Am Beispiel Pepple sieht man jedoch wir es in Zu- kunft laufen könnte. Erste Finanzierung mit der Crowd, Anschlussfinanzierung mit der Crowd, immer Crowd. Da bleibt für „Bank“ nicht viel übrig. Bei wem jetzt der Reflex der zahlentechnischen Bedeutungslosigkeit anzieht, sollte sich die Wachstumsra- ten ansehen. Geschätze 1,5 Milliarden Dollar wurden 2011 mittels Crowdfunding eingesammelt. Peanuts. Aber schon 2014 waren es über 16 Milliarden. In Europa kommt das Geschäft mit der inves- tierenden Masse erst jetzt so langsam in Fahrt. Nachdem nach vielen Korrekturen am 23. April das Kleinanleger das Kleinanlegergesetz beschlos- sen wurde, gibt es jetzt zumin- dest einen rechtlichen rah- men. Nachbesserungsbedarf besteht, alleine die Anhebung der Investitionsgrenze von ei- ner auf zweieinhalb Millionen ist ein erster Schritt. Das Fatale am Erfolg mit der Crowd-Finanzierung ist nicht nur der Konditionie- rungseffekt bei den Kredit- suchenden, in Zukunft die mühsamen Rating- und Si- cherheitengespräche in der Bank zu umgehen. Wo ein Kreditsuchender ist, sind in der Crowd Tausende Anleger, die schon lange keine Lust mehr auf langweile Tagesgel- der mit der Tendenz zum Ne- gativzins haben. Aktivkunde weg, Passivkunde weg. th BANKINGNEWS Nutzen Sie BANKINGNEWS für die zielgerichtete Ansprache von über 7.500 Entscheidern aus der Finanzbranche, mehr als 3.000 Vorstände von Finanzinstituten lesen das Leitmedium der Bank- und Finanzbranche. Unabhängig und neutral be- leuchten wir interessante Geschäftsmodelle und -prozesse, z.B. aus den Bereichen Fintech, Regulierung, Marketing und Vertrieb. 80% der Leser sind Führungskräfte und erhalten richtungsweisende Denkanstöße. BANKINGNEWS versteht sich als kritisches Meinungsmedium, welches verbands- und säulenneutral auch die wunden Punkte der Branche thematisiert. Mehr dazu: MEDIADATEN BANKINGNEWS
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Bei Abschlüssen ist der Auftraggeber berechtigt, innerhalb der vereinbarten bzw. der in Ziffer 2 genannten Frist auch über die im Auftrag genannte Anzeigenmenge hinaus weitere Anzeigen abzurufen. 4. Wird ein Auftrag aus Umständen nicht erfüllt, die die BANKINGCLUB GmbH nicht zu vertreten hat, so hat der Auftraggeber, unbeschadet etwaiger weiterer Rechtspflich- ten, den Unterschied zwischen dem gewährten und dem der tatsächlichen Abnahme entsprechenden Nachlass der BANKINGCLUB GmbH zu erstatten. Die Erstattung ent- fällt, wenn die Nichterfüllung auf höherer Gewalt im Risikobereich der BANKINGCLUB GmbH beruht. 5. Anzeigen, die aufgrund ihrer redaktionellen Gestaltung nicht als Anzeigen erkennbar sind, werden als solche mit dem Wort „Anzeige“ deutlich kenntlich gemacht. 6. Die BANKINGCLUB GmbH behält sich vor, Anzeigenaufträge - auch einzelne Abrufe im Rahmen eines Abschlusses - wegen des Inhalts, der Herkunft oder der technischen Form nach einheitlichen, sachlich gerechtfertigten Grundsätzen der BANKINGCLUB GmbH abzulehnen, wenn deren Inhalt gegen Gesetze oder behördliche Bestimmungen verstoßen oder deren Veröffentlichung für die BANKINGCLUB GmbH unzumutbar ist. Dies gilt auch für Aufträge, die bei Geschäftsstellen, Annahmestellen oder Vertretern aufgegeben werden. Die Ablehnung eines Auftrages wird dem Auftraggeber unver- züglich mitgeteilt. 7. Für die rechtzeitige Lieferung der Anzeigen bzw. Werbemittel-Formate ist der Auftrag- geber verantwortlich. Für erkennbar ungeeignete oder beschädigte Vorlagen fordert die BANKINGCLUB GmbH unverzüglich Ersatz an. Die Stornierung des Anzeigenauf- trags bis zum Anzeigenschlusstermin ist für den Auftraggeber kostenfrei. Storniert der Auftraggeber nach dem Anzeigenschlusstermin, stellt die BANKINGCLUB GmbH 50 Prozent des Anzeigenpreises in Rechnung. 8. Der Auftraggeber hat bei ganz oder teilweise unleserlicher, unrichtiger oder bei unvollständiger Wiedergabe der Anzeige Anspruch auf Zahlungsminderung oder eine einwandfreie Ersatzanzeige, aber nur in dem Ausmaß, in dem der Zweck der Anzeige beeinträchtigt wurde. Lässt die BANKINGCLUB GmbH eine ihm hierfür gestellte angemessene Frist verstreichen oder ist die Ersatzanzeige erneut nicht einwandfrei, so hat der Auftraggeber ein Recht auf Zahlungsminderung oder Rückgängigmachung des Auftrages. Schadensersatzansprüche aus positiver Forderungsverletzung, Verschulden bei Vertragsabschluss und unerlaubter Handlung sind - auch bei telefonischer Auftrags- erteilung - ausgeschlossen; Schadensersatzansprüche aus Unmöglichkeit der Leistung und Verzug sind beschränkt auf das für die betreffende Anzeige zu zahlende Entgelt. Dies gilt nicht für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit des Verlegers, seines gesetzlichen Vertreters und seines Erfüllungsgehilfen. Eine Haftung des Verlages für Schäden wegen des Fehlens zugesicherter Eigenschaften bleibt unberührt. Im kaufmännischen Geschäftsverkehr haftet die BANKINGCLUB GmbH darüber hinaus auch nicht für grobe Fahrlässigkeit von Erfüllungsgehilfen; in den übrigen Fällen ist gegenüber Kaufleuten die Haftung für grobe Fahrlässigkeit dem Umfang nach auf den voraussehbaren Schaden bis zur Höhe des betreffenden Anzeigenentgelts beschränkt. Reklamationen müssen - außer bei nicht offensichtlichen Mängeln - innerhalb von vier Wochen nach Eingang von Rechnung und Beleg oder Veröffentlichung geltend gemacht werden. 9. Die Rechnung wird sofort, möglichst aber 14 Tage nach Veröffentlichung der Anzeige übersandt. Die Rechnung ist sofort nach Erhalt ohne Abzug von Skonto zu bezahlen. 10. Bei Zahlungsverzug oder Stundung werden Zinsen sowie die Einziehungskosten berech- net. Die BANKINGCLUB GmbH kann bei Zahlungsverzug die weitere Ausführung des laufenden Auftrages bis zur Bezahlung zurückstellen und für die restlichen Anzeigen Vorauszahlung verlangen. Bei Vorliegen begründeter Zweifel an der Zahlungsfähigkeit des Auftraggebers ist die BANKINGCLUB GmbH berechtigt, auch während der Laufzeit eines Anzeigenabschlusses das Erscheinen weiterer Anzeigen ohne Rücksicht auf ein ursprünglich vereinbartes Zahlungsziel von der Vorauszahlung des Betrages und von dem Ausgleich offenstehender Rechnungsbeträge abhängig zu machen. 11. Die BANKINGCLUB GmbH liefert nach Erscheinen unaufgefordert ein Belegexemplar. Je nach Art und Umfang des Anzeigenauftrages wird ein Ausdruck oder eine URL geliefert. Kann ein Beleg nicht mehr beschafft werden, so tritt an seine Stelle eine rechtsverbindli- che Bescheinigung der BANKINGCLUB GmbH über die Veröffentlichung und Verbreitung der Anzeige. 12. Kosten für die Anfertigung bestellter Werbemittel-Formate sowie für die vom Auftragge- ber gewünschten oder zu vertretenden erheblichen Änderungen ursprünglich vereinbar- ter Ausführungen hat der Auftraggeber zu tragen. 13. Die Pflicht zur Aufbewahrung der Anzeigen bzw. Werbemittel-Formate endet drei Mona- te nach Ablauf des Auftrages. 14. Erfüllungsort ist der Sitz der BANKINGCLUB GmbH. Im Geschäftsverkehr mit Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder bei öffentlich-rechtlichen Sonderver- mögen ist bei Klagen Gerichtsstand der Sitz der BANKINGCLUB GmbH. Soweit Ansprüche der BANKINGCLUB GmbH nicht im Mahnverfahren geltend gemacht werden, bestimmt sich der Gerichtsstand bei Nichtkaufleuten nach deren Wohnsitz. Ist der Wohnsitz oder der gewöhnliche Aufenthalt des Auftraggebers, auch bei Nichtkaufleuten, im Zeitpunkt der Klageerhebung unbekannt oder hat der Auftraggeber nach Vertragsschluss seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt aus dem Geltungsbereich des Rechts der BRD verlegt, ist als Gerichtsstand der Sitz der BANKINGCLUB GmbH vereinbart.