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                                                                best banking
                                                                # 189 # Juni-Juli 2012                                           Das Bankenmagazin
Euro: 8,–
8. Jahrgang Juni-Juli 2012
ISSN 2077 9410
bestbanking P.b.b. Verlagspostamt A-1060 Wien, GZ: 06Z037041M




                                                                                                            Private Banking
                                                                                                                 im Wandel
                                                                                     Mag. Dr. Christian Ohswald , Leitung Raiffeisen Private Banking Wien
                                                                                                                                                                WERBUNG




                                                                                                                                                  Seite 16
19. Symposium Sicherheit
          18. Symposium Sicherheit
           12.10. bis 12. Oktober 2012
              bis 14. Oktober 2011
          Austria Trend Hotel Park Royal Wien




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                                          Kontakt: Kurt Quendler

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editorial

                                              Nach neuen Wegen suchen

                                              Das Privatkundengeschäft der Banken steht vor gewal-
                                              tigen Herausforderungen. So hat sich in den vergange-
                                              nen Jahren der Anteil der Onlinebanking-Kunden von
                                              zwei Prozent im Jahr 1998 auf 45 Prozent im Jahr 2011
                                              mehr als verzwanzigfacht. Rechnet man diese Entwick-
                                              lung für die nächsten zehn Jahre, wird 2020 der Anteil
                                              der Onlinebanking-Kunden 70 bis 80 Prozent betragen.
                                              Diese Entwicklung hat schon heute gravierende Folgen
                                              für die Geschäftsmodelle der Banken, denn die Zahl der
                                              monatlichen Geschäftsstellenbesuche (ist zwar regional
                                              unterschiedlich) ist bereits seit Jahren rückläufig.

                                               Weiterhin zeigen aktuelle Marktforschungsstudien auf,
                                               dass das Internet als Vertriebsweg deutlich an Bedeu-
                                               tung gewinnt. Nach einer aktuellen Icon-Studie wurden
im Jahr 2010 schon 19 Prozent der Bankdienstleistungen online abgeschlossen. Dies betrifft zunächst
Standardprodukte wie das Tagesgeld, das Girokonto oder den Privatkredit. Doch auch bei beratungsin-
tensiven Finanzprodukten wie der Altersvorsorge, der Vermögensanlage oder auch der Baufinanzierung
ist feststellbar, dass vor dem Abschluss bereits jeder zweite potentielle Kunde im Netz recherchiert,
welche Anbieter mit welchen Leistungen und Konditionen im Markt unterwegs sind. Parallel zu dieser
Entwicklung ändert sich auch das Kommunikationsverhalten und die Mediennutzung. Das Internet
erlebt als wichtiges Informationsmedium, auch in Form eines Informations- und Erfahrungsaustausches
über die sozialen Netzwerke einen ungeheuren Boom. Dies hat zur Folge, dass die klassischen Medi-
en der Breitenkommunikation zunehmend durch die onlinebasierte Dialogkommunikation substituiert
werden. Die Konsequenz dieser aufgezeigten Entwicklungen für die Geschäftspolitik der Banken ist
evident. Die Banken müssen nach neuen Wegen suchen (zwei Beispiele im Heft Coverstory Seite 16
und die Raiffeisenbank Eberndorf Seite 22) in welcher Form, mit welchen Inhalten und welcher Inten-
sität die Kunden optimal anzusprechen sind.

Dabei gilt es, den Paradigmawechsel zu vollziehen, dass die Bank zum Kunden kommen muss, bevor
er sich für ein Konkurrenzinstitut entscheidet. Die neuen Realitäten im Privatkundengeschäft schaffen
auch neue Voraussetzungen für Informationsbeschaffung über das Finanzverhalten der Kunden. Die
konventionellen Methoden der Marktforschung reichen heute nicht mehr aus, um die Finanzdienstleis-
ter schnell, präzise und auch kostengünstig mit den neuesten Trends im Kundenverhalten zu versorgen.


Herzliche Grüße
Ihr



Kurt Quendler
Chefredakteur


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                                                                                                        bestbanking 189 • 2012   3
Inhaltsverzeichnis




                                                                                                                                        Foto: RB Eberndorf
                                                                                           22
n Rubriken                                       n banking                                 n banking

Editorial3                                      Langzeiterfahrung                   14   Erträge der Retailbanken              42
                                                 mit Thin Clients                         fast wieder auf Vorkrisenniveau
In Kürze                                    6
Bankennews                                       Private Banking im Wandel           16   Der erfolgreiche Cash-Recycler        44

Produkte13                                      Anlegerstudie - Private Banking     20   Interne App „safebook“ zur             46
Neues aus Hard-, Software  Technologie          überzeugt mit guten Leistungen            Effizienzsteigerung im Vertriebsprozess

bestcars56                                      Raiffeisenbank Eberndorf:           22   Liquiditätssicherung nach dem         48
Über den Anderen                                 voll Bank - echt Leben!                  Tod des Kunden

                                                 Von der schweizer Konzerntochter    28   Gold Münze Award 2012                 51
                                                 zum österreichischen Unternehmen          für Finanzprodukte

                                                 Erste Bank und Sparkassen           40
                                                 entscheiden sich für KEBA


Personen58
Neue Köpfe in der Bankenbranche
                                                                                           n besthotels
life  style                               64
CELTIC INSPIRATION – Die Brüder McGonigle                                                  Irland Special                        59




Impressum                                  66
Vorschau



4          bestbanking 189 • 2012
Foto: RB Fuschl am See




                                                                      Foto: Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien




                                                                                                                                                Foto: Raiffeisenlandesbank Oberösterreich
37                                                          42                                       42
n bankobjekte

BKS Bank mit Offenheit und Diskretion  34




Tradition und Zeitgeist
moderner Bankorganisation             37




BAWAG P.S.K. und Post                 36
im Wiener 10. Bezirk




                                                                                                                       bestbanking 189 • 2012   5
in Kürze
s



                           Männer gewinnen nicht immer - aber oft genug
             s




                                                                                        „Frauen müssen aktiver werden und auch Führungspositionen be-
Foto: Bankhaus Spängler




                                                                                        anspruchen.“ Das rät Susanne Riess, Generaldirektorin bei Wüsten-
                                                                                        rot, allen Geschlechtsgenossinnen, die Karriere machen wollen. Die
                                                                                        ehemalige Vizekanzlerin referierte am „Ladies Day“ des Bankhaus
                                                                                        Spängler auf dem Ausflugsschiff MS Schmittenhöhe in Zell am See.

                                                                                        Gewinnen die Männer immer? Das war die Ausgangsfrage an ei-
                                                                                        nem sommerlichen Nachmittag, an dem Riess mit geladenen Gäs-
                                                                                        ten der Pinzgauer Spängler-Fililalen rund um die Themen Frau-
                                                                                        enquote, Erfolg und Führungsstrukturen diskutierte. „Nein, sie
                                                                                        gewinnen sicher nicht immer“, sagt die Managerin. „Und man muss
                                                                                        sich auch bewusst werden, dass sich in den letzten zwanzig Jahren
                                                                                        sehr viel zum Positiven verändert hat - besonders in Österreich.“

                                                                                        „Karrierefrau“ negativ behaftet, „Karrieremann“ gibt es gar nicht
                                                                                        Dennoch: In vielen Branchen gibt es nach wie vor praktisch keine
                                                                                        oder nur sehr wenige Frauen in Spitzenpositionen, so zum Beispiel
                                                                                        in der Finanzwelt oder in den Medien. Es brauche ein weiteres Um-
                                                                                        denken in der Gesellschaft. „Der Begriff ‚Karrierefrau‘ hat immer
                 Diskutierten am „Ladies Day“ in Zell am See: Wüstenrot-Generaldirek-   noch den negativen Beigeschmack in Form von ‚Beißzange‘, den
                 torin Susanne Riess und Ute Sonnleithner, Filialleiterin im Bankhaus   Begriff vom ‚Karrieremann‘ gibt es hingegen gar nicht - Männer-
                 Spängler Kaprun.                                                       karrieren sind selbstverständlich“, beklagt Riess.


                           Real Invest gewinnt den Wiener Stadterneuerungspreis 2012
             s




                                                                                        Bank Austria Real Invest als Bauherr ausgezeichnet: Wohn-
                                                                                        projekt „Bonygasse“ setzte sich gegenüber 21 eingereichten
                                                                                        Projekten durch
                                                                                        Der mit 11.000 Euro dotierte, 27. Wiener Stadterneuerungspreis
                                                                                        2012, wurde kürzlich von der Wiener Wirtschaftskammer verlie-
                                                                                        hen. Die Bank Austria Real Invest wurde dabei als Bauherr des
                                                                                        Siegerprojekts „Bonygasse 8“, 1120 Wien, mit dem ersten Platz für
                                                                                        die beste baumeisterliche Leistung unter den insgesamt 21 weite-
                                                                                        ren eingereichten Projekten ausgezeichnet. Roland Pinz, Leiter des
                                                                                        Investment Management der Bank Austria Real Invest, nahm die
                                                                                        Auszeichnung entgegen: „Ich freue mich sehr über die Auszeich-
                                                                                        nung mit dem Wiener Stadterneuerungspreis 2012. Für uns stellt
                                                                                        die Bonygasse ein außergewöhnliches Projekt dar, das einerseits
                                                                                        das Stadtbild belebt und andererseits auch eine hohe Lebensquali-
                                                                                        tät für seine Bewohner bietet. Dieser Preis ermutigt uns, bei unse-
                                                                                        ren Wohnprojekten weiterhin traditionelle Substanz mit modernen
                                                                                        Elementen zu verknüpfen.“ Die Bonygasse 8 ist seit Ende 2007 Be-
                                                                                        standteil des Real Invest Austria, einem offenen Immobilienfonds
                                                                                        nach Immobilien-Investmentfondsgesetz.




                                                                                        v.l.n.r.: Dr. Michael Ludwig, Stadtrat für Wohnen, Wohnbau und
                                                                                        Stadterneuerung der Stadt Wien; Roland Pinz, Geschäftsführung -
                                                                                        Leitung Investment Management der Bank Austria Real Invest Asset
                                                                                        Management GmbH; Ing. Franz Katlein, Geschäftsführer, Ing. Franz
                                                                                        Katlein Gesellschaft m. b. H.  Co KG; Brigitte Jank, Präsidentin der
                                                                                        Wirtschaftskammer Wien


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in Kürze



    Zweistelliges Wachstum der Keba
s




Die Keba hat ist im Geschäftsjahr - April 2011 - März 2012 - ein
Umsatzwachstum von 17 Prozent auf 130 Millonen Euro. „Alle
Konzernbereiche befinden sich im Plus. Der Anteil der Geschäfts-
bereiche Bank- und Dienstleistungautomation liegt bei 50-50“ so
der Vorstandsvorsitzende Gerhard Luftensteiner vor Journalisten
beim Jahrespressegespräch in der Linzer Konzernzentrale. Mit
Cash-Recycler ist die Keba in Österreich Marktführer und hat
auch eine exzellente Marktstellung in Deutschland. In Österreich
liegt der Marktanteil von Keba im Cash-Recycling-Markt bei rund
90 % und ist mit 710 installierten Systemen die Nummer eins. In
Deutschland hat Keba 25 Prozent Marktanteil ist damit die Num-
mer zwei. Im ersten Quartal 2012 installierte KEBA den 1000.
                                                                                                             Banking
SB Cash-Recycler innerhalb der Deutschen Sparkassen. Insgesamt
sind in Deutschland derzeit rund 3.000 dieser SB-Bankautomaten
                                                                                                         war noch nie
in Anwendung. In Österreich sind 840 Cash-Recycler installiert,
davon 710 von Keba, 130 Systeme von anderen Herstellern.
                                                                                                          so effizient!
Cash-Recycling Bankautomaten für den Oman
Nach bereits erfolgreichen kleineren Projekten in Dubai geht es für
das Linzer Unternehmen nun auch in den Oman. Insgesamt 212
Keba KePlus Bankautomaten mit Cash-Recycling-Technologie              KePlus. Die leistungsfähigen SB-Terminals sorgen für
hat die HSBC Bank Oman geordert. „Für uns ist die Kooperation         höchste Effizienz und Wirtschaftlichkeit in Ihrer Filiale.
mit der HSBC Oman Bank ein großer Erfolg und ein wichtiger
Meilenstein. Damit schafften wir ein Referenzprojekt im arabi-
schen Raum, der für uns ein großes Potential im Bereich Bankau-
tomation hat“, erklärte Luftensteiner. Die von gelieferten Systeme
sind darüber hinaus die ersten Bankautomaten mit geschlossenem
Geldkreislauf im Oman.


                                                                      KePlus R6                  KePlus X6                   KePlus P6 – KAD




                                                                      KePlus K6 – KST            Kendo CM18 – AKT KeBin S6


                                                                      Als Spezialist für zuverlässiges, effizientes SB-Ban-
                                                                      king begleitet und unterstützt Sie KEBA mit umfas-
                                                                      sendem Know-how bei der Automatisierung von
                                                                      Banktransaktionen im SB- und Kassenbereich.

                                                                      Erfahren mehr Sie unter www.keba.com.




                                                                      KEBA AG, Gewerbepark Urfahr, A-4041 Linz, Telefon: +43 732 7090-0,
Keba Cash-Recycler bei der HSBC Bank Oman                             Fax: +43 732 730910, E-Mail: keba@keba.com, www.keba.com




                                                                                                                      bestbanking 189 • 2012          7
in Kürze
s



                       PSA Payment Services Austria wurde neue Tochter der Paylife Bank
           s




                                                        Die österreichischen Ban-    rierung durchzuführen und damit
Foto: Andi Bruckner




                                                        ken nehmen eine Struk-       den geplanten Verkaufsprozess von
                                                        turveränderung bei ihrem     PayLife Anteilen vereinfachen zu
                                                        To c hte r u nter neh men    können. Zukünftige Geschäftsfel-
                                                        PayLife Bank GmbH vor.       der von PayLife Bank und der neu
                                                                                     gegründeten Gesellschaft (PSA
                                                        PSA Payment Services         Payment Services Austria) PayLife
                                                        Austria                      Bank Kreditkarten-/Prepaid Issuing
                                                        Nun wurde diese Neu-         (Ausgabe von Visa und MasterCard
                                                        strukturierung der Ge-       Karten sowie Maestro Prepaid, Kar-
                                                        sellschaft seitens der Fi-   ten im In- und Ausland) Kreditkar-
                                                        nanzmarktaufsicht und        ten Issuing-Support (Servicierung
                                                        der    Oesterreichischen     einiger Banken, die eigene Kredit-
                                                        Nationalbank bewilligt.      karten ausgeben), Credit- und De- DI Rainer Schamberger,
                                                        Die operative Betriebs-      bit-Acquiring (Händlerabwicklung, Geschäftsführer PSA Payment
                                                        aufnahme der neuen Ge-       PayLife Bankomat-Kassen Service), Services Austria GmbH
              Peter Neubauer, Vorsitzender der          sellschaft erfolgte mit 1.   Issuing und Acquiring für Quick,
              Geschäftsführung PayLife Bank             Juli 2012. Ein Teil des      die Elektronische Geldbörse. Die Geschäftsleitung der PayLife
                                                        bisher von PayLife be-       Bank bleibt wie bisher: Geschäftsführer Peter Neubauer (Vorsit-
              triebenen Services wird dabei abgespalten und in eine neue Toch-       zender), Geschäftsführer Erwin Jerusalem, PSA Payment Servi-
              tergesellschaft der österreichischen Banken unter Beibehaltung der     ces Austria, Debit Issuing Support (Bankomatkartenabwicklung
              bisherigen Eigentumsverhältnisse geteilt. Der Firmenname dieser        für die österreichischen Banken), ATM Acquiring (Verantwor-
              neuen Gesellschaft ist momentan ADF Service GmbH und soll              tung für den Betrieb des österreichischen Bankomatsystems). Die
              in Kürze PSA Payment Services Austria GmbH lauten. Im Lau-             Geschäftsleitung der PSA DI Rainer Schamberger (Vorsitzen-
              fe des Jahres 2011 wurde die Geschäftsführung der PayLife Bank         der), bisher Bawag PSK, Geschäftsführer, Zahlungsverkehrsab-
              beauftragt, ein vorliegendes Konzept für die Abspaltung des Debit      wicklung David Ostah MSc. MAS, bisher Raiffeisen Internatio-
              Issuing Supports (Servicierung der mehr als 8 Mio. Maestro Ban-        nal, CardService Development  Risk. Der Firmensitz der PSA
              komatkarten) und des ATM Acquiring Betriebes (Bankomatsys-             Payment Services Austria GmbH ist in 1030 Wien, Rennweg
              tembetreuung), mit Übertragung auf eine neu zu gründende Ge-           46 – 50. Die EDV-technische Abwicklung der Dienstleistungen
              sellschaft umzusetzen. Ziel dabei war es, mit minimalem Aufwand        (Processing) werden wie bisher von SIX CH (bzw. SiNSYS) für
              unter gleichzeitiger Wahrung von Synergien, diese Neustruktu-          PayLife und PSA erbracht.


                       Schönherr berät die HYPO NOE beim Kauf von first facility
           s
Foto: Schönherr




                                                                                                          Die zentraleuropäische Rechtsanwaltskanz-
                                                                                                          lei Schönherr hat die HYPO NOE Gruppe
                                                                                                          beim Erwerb des Facility Management Un-
                                                                                                          ternehmens first facility GmbH beraten. Die
                                                                                                          NÖ Hypo-Beteiligungsholding GmbH,
                                                                                                          eine 100%-Tochter der HYPO NOE Grup-
                                                                                                          pe Bank AG, ging in einem von KPMG
                                                                                                          Advisory koordinierten Bieterverfahren als
                                                                                                          Bestbieter hervor. Sowohl Signing als auch
                                                                                                          Closing haben am 2. Juli 2012 stattgefun-
                                                                                                          den. Verkäufer ist die UTILITAS Dienst-
                                                                                                          leistungs- und Beteiligungs-Gesellschaft
                                                                                                          m.b.H., eine 100%-Tochter der EVN Grup-
                                                                                                          pe. Über die Höhe des Kaufpreises wurde
                                                                                                          Stillschweigen vereinbart. „Es freut uns,
                                                                                                          dass wir die HYPO NOE Gruppe im Zuge
                                                                                                          dieser erfolgreichen Transaktion beraten
                                                                                                          durften und dem in uns gesetzten Vertrauen
                                                                                                          gerecht werden konnten“, so die Schönherr-
              Michael Lagler und Roman Perner                                                             Partner Michael Lagler und Roman Perner.


               8          bestbanking 189 • 2012
in Kürze



    Kontaktloses Bezahlen mit der Visa Gold
s




                                                                                                                                                         Fotos: card complete
                                                                  Karte ist mit der Visa payWave-Funktion
                                                                  ausgestattet und ermöglicht das kontaktlo-
                                                                  se Bezahlen von Kleinbeträgen. Kontakt-
                                                                  loses Bezahlen liegt im Trend: In London
                                                                  sind bereits 60.000 Terminals vorhanden,
                                                                  an denen kontaktlos und elektronisch be-
                                                                  zahlt werden kann.

                                                                  „Mit Contactless Payment bieten wir von         Harald Triplat, Vorstandsmitglied
Dr. Heimo Hackel, Vorstandsvorsitz-
                                                                  card complete unseren österreichischen          bei card complete
ender der card complete Service Bank AG
                                                                  Kunden schon jetzt die Möglichkeit,
                                                                  diese zukunftsweisende      Bezahlform       Kontaktloses Zahlen im Kommen
                         Die Olympischen                          anzuwenden“, so Dr. Heimo Hackel,            Der globale Trend zu Contactless Payment
                         Sommerspiele                             Vorstandsvorsitzender der card complete      trägt der stetig zunehmenden Mobilität
                         2012 – aus die-                          Service Bank AG. „Wie alle unsere Pro-       und den wachsenden Anforderungen an
                         sem Anlass hat                           dukte erfüllt auch diese Kreditkarten-       Abwicklungsgeschwindigkeiten und Be-
                         der    heimische                         Innovation 3 Mindestkriterien: Sicher-       dienerfreundlichkeit Rechnung: Bei Klein-
Karten-Komplettanbieter card complete                             heit, Einfachheit in der Handhabung          beträgen kann rasch und komfortabel bar-
seit November 2011 bereits 20.000 Visa                            und weltweite Akzeptanz“, ergänzt Mag.       geldlos bezahlt werden – das lästige Suchen
Gold Cards im limitierten Olympia-Design                          Harald Triplat, Vorstandsmitglied bei        nach Kleingeld entfällt und die Warte-
ausgegeben. Das besondere daran: Diese                            card complete.                               schlangen an der Kasse werden kürzer.


    Raiffeisen Centrobank für „Best MA Deal in CEE“ ausgezeichnet
s




Der Raiffeisen Centrobank wurde in London                         Braunkohlekraftwerks Enel Maritza East III   MA-Transaktionen im Energiesektor in
der EMEA Achievement Award in der Kate-                           durch Contour Global ausgezeichnet.          der Geschichte Bulgariens. Gemeinsam mit
gorie „Best MA Deal 2011“ verliehen. Die                                                                      ihrem Kooperationspartner Lazard beriet
österreichische Investmentbank mit starkem                        Größte MA Transaktion im bulgari-           die Raiffeisen Centrobank über ihr Raiffei-
Fokus auf die CEE-Region wurde für die                            schen Energiesektor                          sen Investment Netzwerk Contour Global.
Beratungsleistungen im Rahmen der Über-                           Mit einem Kaufpreis von EUR 545 Mio.
nahme eines 73%-Anteils des bulgarischen                          handelte es sich dabei um eine der größten




Raiffeisenkasse Retz // NÖ

Beispielhafte Lösungen für Banken der Zukunft. Ganzheitlich geplant.
Organisation als Lösung. Architektur zum Erfolg.
                                                                                                                          beratung
                                                                                                                          organisation
Ing. A. Streitner GmbH Möbelwerk Bank- und Objekteinrichtung                                                              planung
Ipftal 1 · A-4491 Niederneukirchen · Tel: +43 (0)7224-7385-0 · Fax: DW -7404 · office@streitner.at                        produktion



                                                                                                                              bestbanking 189 • 2012    9
in Kürze
s



         An Social Media führt kein Weg vorbei
    s




    Soziale Netzwerke bieten Unternehmen       eine Studie des Marktforschungsinstituts     Junge Zielgruppen gut zu erreichen
    zeitgemäße Möglichkeiten, den Dialog       Maritz Research. „Anwender, die sich in      Bei jungen Menschen ist das Internet
    mit dem Verbraucher zu intensivieren und   ihrer Unzufriedenheit der sozialen Netz-     wichtiger als jedes andere Medium, 23,5
    die Kundenzufriedenheit zu steigern.       werke bedienen, sind offen für einen per-    Millionen Deutsche sind täglich auf Face-
    Denn Unternehmen können auf die in den     sönlichen Dialog mit den Unternehmen“,       book aktiv. Unter den Top Ten sind keine
    Neuen Medien wie Facebook und Twit-        sagt Oliver Skeide, Research Director bei    Banken, nur Anbieter, die Entertainment
    ter geäußerte Kritik an ihnen oder ihren   Maritz Research. „Und genau hierin liegt     und Interaktivität anbieten. Doch auch
    Produkten umgehend reagieren – was von     die Chance, sich durch eine aktive Social-   wenn Banken nur wenig aktive Präsenz
    fast der Hälfte der Nutzer (48 Prozent)    MediaStrategie nachhaltig positiv in den     zeigten, führe für Finanzinstitute kein
    ausdrücklich erwünscht ist und von über    Köpfen der Konsumenten zu positionieren      Weg an Social Media vorbei. So könnte
    85 Prozent akzeptiert wird. Dies ergab     – gerade bei enttäuschten Kunden.“           man die Kunden bei der Produktentwick-
                                                                                            lung einbinden und ihre Meinungen und
                                                                                            Bedürfnisse integrieren. Im Service kön-
                                                                                            ne man die Vorteile beispielsweise für das
                                                                                            Beschwerdemanagement ausspielen und
                                                                                            im Vertrieb bieten sich ungezählte Mög-
                                                                                            lichkeiten. Außerdem kann eine Bank in
                                                                                            den Bereichen Marketing und Kommu-
                                                                                            nikation vom Monitoring über Social-
                                                                                            Media-Kampagnen bis hin zum Dialog
                                                                                            in Blogs, Wikis und Foren eine Reihe von
                                                                                            Instrumenten nutzen. Bei der Vermitt-
                                                                                            lung von Finanzgeschäften auf sogenann-
                                                                                            ten Peer-to-Peer-Plattformen werden den
                                                                                            Banken Konkurrenten erwachsen.

                                                                                            Spielregeln einhalten
                                                                                            Während jeder zweite Social-Media-User
                                                                                            im Falle von Beschwerden eine Rück-
                                                                                            meldung gut fände, erhält in der Praxis
                                                                                            kaum jemand eine Antwort. 84 Prozent
                                                                                            der Befragten geben an, keinerlei Reak-
                                                                                            tion des betreffenden Unternehmens auf
                                                                                            ihre Kritik erhalten zu haben. Hier liegt
                                                                                            es nahe, das Internet beispielsweise für
                                                                                            das Beschwerdemanagement intensiver
                                                                                            zu nutzen. Dies bietet Unternehmen die
                                                                                            Chance, sich vom Wettbewerb positiv
                                                                                            abzuheben. Die Studie belegt auch, dass
                                                                                            sich besonders jüngere Zielgruppen gut
                                                                                            über soziale Netzwerke erreichen lassen:
                                                                                            Nahezu 100 Prozent der Verbraucher
                                                                                            im Alter von 18-24 Jahren gaben an, So-
                                                                                            cial Media zu nutzen. 80 Prozent tun
                                                                                            dies „regelmäßig“, 19 Prozent „häufig“.
                                                                                            Für die Unternehmen gilt es jedoch, die
                                                                                            „Spielregeln“ der Social Media einzuhal-
                                                                                            ten: Damit es durch die Interaktion mit
                                                                                            den Usern zu einer Steigerung der Kun-
                                                                                            denzufriedenheit kommen kann, heißt
                                                                                            es, rasch auf kritische Äußerungen zu
                                                                                            reagieren. Zwei Drittel der Befragten er-
                                                                                            warten im Fall einer Online-Beschwerde
                                                                                            die Kontaktaufnahme innerhalb der fol-
                                                                                            genden 48 Stunden.



    10       bestbanking 189 • 2012
in Kürze




bestbanking 189 • 2012   11
best banking
                “bestbanking beantwortet
                 alle relevanten Fragen!”
                            Wolfgang Klein,
                    Vorstand für Privat- und
               Geschäftskunden BAWAG PSK



                   Stellen Sie Ihre Fragen an:
                  redaktion@bestbanking.at
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                                                                                                oder einem Langstock
                                                                                                (Blindenstock) wahrge-
                                                                                                nommen werden können




                                                                                Foto: Fujitsu
          Fujitsu stellt das neue                                                               und so auf mögliche Ge-
          2012 Portfolio der                                                                    fahrenstellen aufmerksam
          Lifebook Notebooks                                                                    machen bzw. zu einem
          für Business User vor.                                                                bestimmten Punkt, bei-
          Durch die Aktualisie-                                                                 spielsweise einer Treppe,
          rung und Erweiterung                                                                  führen. Die taktilen Ele-
          des vielseitigen Fujitsu                                                              mente werden einfach auf
          Sortiments kommt der                                                                  den bestehenden Bodenbelag geklebt und können innerhalb kürzes-
          Hersteller den Wün-                                                                   ter Zeit betreten werden. Bei den REC-Acryllith®-Bodenindikatoren
          schen einer Vielzahl                                                                  handelt es sich um 2 bzw. 4 mm dicke Rippen- und Noppenplatten.
          von      professionellen                                                              Sie bestehen aus hoch strapazierbarem und dauerhaft witterungsbe-
          Geschäftsanwendern nach. Das Fujitsu STYLISTIC M532 ist die                           ständigem Acrylbeton, wodurch sie sich ideal für den Außenbereich
          perfekte Wahl für den beruflichen und privaten Gebrauch für mobile                    eignen. Ein großer Vorteil der Elemente ist, dass sie auf nahezu jeden
          Geschäftsleute. Das ultraschlanke 25,7 cm (10,1 Zoll) Media Tablet                    festen Untergrund (z. B. Beton, Asphalt, Metall) aufgebracht werden
          lässt sich problemlos in die Virtual Desktop Infrastructure (VDI) Ihres               können. Das REC-Stepline-INDOOR-System wurde für den In-
          Unternehmens integrieren und gewährleistet einen sicheren Zugang                      nenbereich konzipiert und entspricht der DIN 32984. Es besteht aus
          zu den Geschäftsanwendungen für standortunabhängige Produktivität.                    einzelnen trapezförmigen Rippen sowie kegelstumpfförmigen Nop-
          E-Mails, Kalender- und Kontaktdaten können bequem mit Ihrem Un-                       pen aus PUR-Gießmasse. Diese sind an ihrer Oberfläche deutlich
          ternehmen ausgetauscht werden, während sensible Daten sicher hinter                   strukturiert und in den Farben Lichtgrau sowie Anthrazit erhältlich.
          der Unternehmens-Firewall geschützt sind.                                             Die sichere Orientierungshilfe für Blinde und Sehbehinderte eignet
                                                                                                sich für fast alle glatten Oberflächen.

          n Fujitsu
                                                                                                n Steelcase
          Tablet PC STYLISTIC M532
                                                                                                Erweiterung der media:scape Familie
                                                             Das neue And-
Foto: Fujitsu




                                                             roid-Tablet PC




                                                                                                                                                            Foto: Steelcase
                                                             ST YLISTIC
                                                             M532, das sich
                                                             im Büro als auch
                                                             in der Freizeit
                                                             einsetzen lässt.
                                                             Damit       trägt
                                                             Fujitsu     dem
                                                             Zukunftstrend
                                                             „Bring your own
          device“ Rechnung. Das Gerät bietet einen hohen Bedienkomfort
          und entspricht gleichzeitig allen Sicherheitsanforderungen, die ein
          Unternehmen an mobile Geräte stellt. Der STYLISTIC M532 lässt
          sich problemlos in eine bestehende IT-Infrastruktur einbinden und
          stellt sicher, dass das Unternehmensnetzwerk vor Datenlecks ge-
          schützt ist, unabhängig, ob von intern oder via Remote Access auf                     Um in einer immer komplexeren und wettbewerbsintensiveren Welt
          das Netzwerk zugegriffen wird.                                                        erfolgreich zu sein, müssen Menschen in zunehmendem Maße zusam-
                                                                                                menarbeiten – und zwar überall. In räumlich getrennten Teams zu arbei-
                                                                                                ten, bedeutet für die Mitarbeiter eine Menge an Herausforderungen zu
          n REC-Bauelemente GmbH                                                                bewältigen. media:scape bringt Menschen, Räume und Informationen
                                                                                                zusammen und unterstützt dadurch die Zusammenarbeit. Informatio-
          Blindenleitsysteme für Innen- und                                                     nen und Inhalte können einfach und bequem ausgetauscht werden und
          Außenbereich                                                                          Kommunikation kann auch über Distanzen hinweg stattfinden. Auf der
                                                                                                Grundlage von Forschungsergebnissen über virtuelle und reale Zusam-
                                                                                                menarbeit entwickelte Steelcase media:scape mini und media:scape mo-
          Der Hersteller REC-Bauelemente GmbH hat zwei Leitsysteme ge-                          bile. Die Erweiterungen der Produktfamilie media:scape ermöglichen
          schaffen, die das Leben von Blinden und Sehbehinderten wesentlich                     mehr Mobilität und Flexibilität, da Teams mithilfe der neuen Produkte
          vereinfachen. Beide Systeme basieren darauf, dass sie mit den Füßen                   künftig an jedem beliebigen Ort arbeiten können.


                                                                                                                                       bestbanking 189 • 2012                 13
banking
s


    n Die BAWAG P.S.K. Leasing setzt nach über 13 Jahren die dritte Lösungs-
      generation an Thin Clients ein. Universal Desktops von IGEL führen die
      Vorzüge hinsichtlich Investitionsschutz und Client-Management fort.

    Langzeiterfahrung mit Thin Clients
    Mit mehr als dreißig Jahren Erfahrung und 32.000 Kunden mit einer Gesamtvertragsanzahl von über 54.000, zählt die BAWAG
    P.S.K. Leasing zu den führenden Universalleasinggesellschaften Österreichs. Die 200 engagierten MitarbeiterInnen der BAWAG
    P.S.K. Leasing zeichnen hohes Produkt-Know-how und eine ausgeprägte Serviceorientierung aus – Eigenschaften, die gleichsam
    auf deren IT-Betreuung zutreffen.
    s




         Über zehn Jahre Thin Client Computing                             plikationen zu, darunter Office, Lotus Notes oder die branchen-
                                                                           spezifische Eigenentwicklung PAK. Die strategische Abkehr vom
    Die BAWAG P.S.K. Leasing erkannte schon frühzeitig, wie sich           Client/Server-Prinzip und dem PC als alleinigem Standardendgerät
    Servicequalität und Effizienz innerhalb der IT nachhaltig verbessern   unterstützte zugleich den ausgeprägten Expansionskurs des Unter-
    lassen. Bereits im Jahr 1998 führte das Unternehmen eine Server        nehmens, der sich auf diese Weise mit gleichbleibenden Personalres-
    Based Computing-Infrastruktur ein. Das Ziel: die IT-Gesamtkos-         sourcen in der IT schultern ließ. Das Unternehmen mit Hauptsitz in
    ten niedrig halten und den Wartungsaufwand minimieren. Die erste       Wien zählt heute elf Standorte, davon sieben in Österreich und vier
    Thin Client-Generation bildeten Terminals vom Typ IBM-NetVista         in Ungarn, Tschechien, der Slowakei und Polen.
    2200. Rund 120 Anwender griffen darüber effizient und sicher auf
                                                                               Sanfte Migration mittels Thin Client-Software
                                                                           s




    die zentralen Citrix-Terminalserver und die darauf laufenden Ap-

                                                                           Nach etwa sechs Jahren waren die IBM NetVista-Geräte technisch
                                                                           überholt und mussten erneuert werden. Die Gründe der Moder-
                                                                           nisierung lagen einerseits in gestiegenen Hardwareanforderungen,
                                                                           andererseits in der nicht mehr zeitgemäßen Managementlösung
                                                                           zur Konfiguration und Verwaltung der Geräte. Um nicht alle Ge-
                                                                           räte auf einmal austauschen zu müssen, rüstete das Unternehmen
                                                                           die IBM Thin Clients mit einer Compact Flash-Karte auf das Be-
                                                                           triebssystem IGEL Linux um. Die Lösung des deutschen Herstel-
                                                                           lers IGEL Technology kostete nur einen Bruchteil eines neuen Thin
                                                                           Clients und gestattete neben einer Vielzahl zusätzlicher Funktionen,
                                                                           Schnittstellen und Protokolle auch eine höhere grafische Auflösung.
                                                                           “Diese Möglichkeit der sanften Migration ist heute gefragter denn
                                                                           je“, erklärt Torsten Merker, Vertriebsleiter Finance und Insurance
                                                                           bei IGEL. „Die Software hierfür heißt heute IGEL Universal Desk-
                                                                           top Converter (UDC) und stattet inzwischen noch viele weitere
                                                                           Thin Clients sowie x86-PCs mit dem IGEL Linux-Betriebssystem
                                                                           aus. Die so standardisierten Geräte lassen sich dann einheitlich über
                                                                           die IGEL Universal Management Suite (UMS) verwalten. Anders
                                                                           als beim früheren Upgrade der NetVista-Geräte bei der BAWAG
                                                                           P.S.K. Leasing ist dafür jedoch kein physischer Eingriff mehr nötig.“

                                                                               Erneute Thin Client-Ausschreibung
                                                                           s




                                                                           Nachdem die BAWAG P.S.K. Leasing schließlich alle IBM-Ter-
                                                                           minals durch „echte“ IGEL Thin Clients ersetzt hatte, standen nach
                                                                           sechs Betriebsjahren auch diese Geräte zur Erneuerung an. Diese
                                                                           Ausschreibung von 2010 führte die Abteilung ITAS des Mutterkon-
                                                                           zerns BAWAG P.S.K. durch, die seit 2006 für die Betreuung der
                                                                           Leasing-Tochter zuständig ist. „Wir unternahmen eine komplette
                                                                           Neuevaluierung mit verschiedenen Herstellern“, berichtet Ing. Tho-
                                                                           mas Schubert, von der Abteilung Information Technology – Applica-
    Mit der Managementsoftware IGEL Universal Management Suite             tion Services (ITAS). „Ziel war es, einen kostengünstigen und mög-
    (UMS) können IGEL Thin Clients remote gesteuert und die Kosten für
                                                                           lichst durchgängig fernadministrierbaren Thin Client zu finden, der
    den Support auf einem Minimum gehalten werden.

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                                                                                                                                         infobox
  n Der Anwender
    200 Mitarbeiter mit elf Geschäftsstellen in Österreich, Ungarn, Tschechien, Slowakei und Polen
     30 Jahre Erfahrung in allen Leasingsparten
     32.000 Kunden mit einer Gesamtvertragsanzahl von über 54.000

  n Die Herausforderung
    Modernisierung des Thin Client-Pools zu geringen Migrationskosten
     Gute Grafikeigenschaften für den Anschluss von 24-Zoll-Displays
     Effizientes Thin Client-Management

  n Die Lösung
    Citrix XenApp und IGEL Universal Desktop Thin Clients
     IGEL UD3 LX mit DVI-Anschluss und guter Hardwareperformance; zuvor: Firmware-Update für IBM NetVista auf IGEL Linux
     Einheitliches Management: IGEL Universal Management Suite (UMS)



den geplanten Wechsel auf 24-Zoll-Displays in voller HD-Auflösung       tes und der intuitiven Bedienung konnte ich mich aber sehr schnell
unterstützte.“ Ähnlich wie im Jahr 2006, als die ersten IGEL Thin       einarbeiten. Unsere IT- und Supportmitarbeiter sind froh, mit der be-
Clients die Umstellung von Röhrenbildschirmen auf 17-Zoll-TFTs          währten Oberfläche weiterarbeiten zu können. Das Management der
begleiteten, entschied sich die BAWAG P.S.K Leasing nach der Eva-       Thin Clients ist sehr logisch aufgebaut, die Verzeichnisstruktur bietet
luierung wieder für ein aktuelles Modell von IGEL. „Die Universal       einen guten Überblick über die gruppierten Thin Clients und deren
Desktop Thin Clients von IGEL bieten uns eine hohe Performance          Konfiguration. Kurzfristige Änderungen lassen sich sehr einfach über
zu einem vernünftigen Preis“, sagt Thomas Schubert. „Die gefor-         die einzelnen Geräte- und Gruppenprofile applizieren.“
derte Auflösung von 1920x1080 Bildpunkten wird sehr gut über die
                                                                           Roll-out: Desktops in zwei Wochen erneuert
                                                                      s




DVI-Schnittstelle der Geräte wiedergegeben.“ Die Qualität der Ma-
nagementlösung, ein weiteres Entscheidungskriterium, war bereits
hinreichend belegt, da sich die im Lieferumfang enthaltene IGEL         Das effiziente Thin Client-Management beschleunigte letztendlich
Universal Management Suite (UMS) bereits im Einsatz befand.             auch den Roll-out der neuen Gerätegeneration. „Wir organisierten
                                                                        den Wechsel intern. Beim Aufstellen der Geräte half uns unser Part-
    Minimaler Managementaufwand
s




                                                                        ner TSG EDV-Terminal-Service Ges.m.b.H.,“ berichtet Thomas
                                                                        Schubert. „Obgleich der Roll-out alle Standorte abdeckte, dauerte
Die BAWAG P.S.K. Leasing betreibt heute einen einheitlich zu            er insgesamt nur 14 Tage. Dabei erforderte die Installation keinen
verwaltenden Thin Client-Pool aus insgesamt 165 Geräten vom Typ         nennenswerten Zeitaufwand. Nach dem Anschluss an das Firmen-
IGEL UD3 LX. Sie sorgen an allen elf Standorten für eine ver-           netz lassen sich die Geräte über die UMS-Oberfläche suchen, die
lässliche Verbindung zum zentralen Rechenzentrum in Wien. Dort          Konfiguration wird automatisch anhand der IP-Adresse zugewiesen
laufen etwa sechs Terminalserver unter Citrix XenApp 6. Dank der        und der Arbeitsplatz ist einsatzbereit.“ Inklusive Evaluierungspha-
Migration auf das 64 Bit-Betriebssystem Microsoft Windows Ser-          se nahm das Modernisierungsprojekt etwa 80 Personentage verteilt
ver 2008 R2 konnte die Anzahl der Terminalserver halbiert werden.       über zwei Monate in Anspruch. Eine vergleichbare PC-Installation
Neben den 165 Thin Client-Arbeitsplätzen gibt es noch 55 PCs,           hätte bestimmt 10-mal so viel Zeit gekostet.“
z.B. für grafikintensive Anwendungen, sowie 74 Notebooks, die sich
                                                                      s




über WLAN oder UMTS mit einem Shared Desktop verbinden.                    Ausbau der Lösung geplant
Um den Managementaufwand für die Software-Umgebung zu mi-
nimieren, wird grundsätzlich nur ein einheitlicher Desktop für alle     Thomas Schubert ist mit der IGEL-Lösung zufrieden. „Die Mitar-
Thin Clients und Notebooks bereitgestellt. Die Anwender haben           beiter freuen sich über die guten Grafikeigenschaften der Thin Cli-
darüber Zugriff auf Office- und Leasing-Kernapplikationen. „Die         ents, unter den Administratoren und Support-Mitarbeitern kommt
Nutzung der einzelnen Applikationen ist individuell eingeschränkt“,     die Managementlösung sehr gut an. Was den Investitionsschutz an-
erklärt Thomas Schubert. „Eine zentrale Rechteverwaltung legt fest,     belangt, so gehen wir davon aus, dass wir auch mit den neuen Gerä-
wer welche Anwendung vom Thin Client aus öffnen kann.“                  ten eine hohe Nutzungsdauer von mindestens sechs Jahren erzielen.
                                                                        Gegenüber PCs, die wir alle drei bis fünf Jahre austauschen, bedeutet
    Logisch aufgebaut, schnell applizierbar
s




                                                                        das einen klaren finanziellen Vorteil, den wir künftig gegebenenfalls
                                                                        auch in Verbindung mit virtuellen Desktops nutzen wollen. So könn-
Dank der erneuten Entscheidung für IGEL kann die BAWAG P.S.K.           ten wir auch spezielle Arbeitsplätze zentral bereitstellen und von den
die stringente Management-Umgebung beibehalten und profitiert           Kosteneinsparungen durch Thin Clients im Desktop-Bereich profi-
weiterhin von den Vorzügen der für IGEL typischen profil- und grup-     tieren. Die IGEL Universal Desktops bieten uns hierzu bereits alle
penbasierten Verwaltung und Fernadministration der Thin Clients,        technologischen Voraussetzungen sowie eine hohe Lösungsflexibili-
die auch nicht zuletzt die Bildschirmeinstellungen beinhaltet. „Als     tät, denn sie unterstützen die Zugriffsprotokolle und Standards aller
ich mit der Betreuung der Thin Client-Umgebung bei der Leasing-         namhaften Anbieter, wie z.B. Citrix HDX oder Microsoft Remote-
Tochter beauftragt wurde, hatte ich noch keine Erfahrung mit Thin       FX. Auch diesbezüglich erzielen die IGEL Thin Clients für die BA-
Clients“, berichtet Thomas Schubert. „Dank des schlüssigen Konzep-      WAG P.S.K. Leasing eine hohe Zukunftssicherheit.“                   y
                                                                                                                                                   WERBUNG




                                                                                                                bestbanking 189 • 2012     15
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Fotos: ©Raiffeisen Private Banking Wien




                              Mag. Dr. Christian Ohswald, Leitung Raiffeisen Private Banking Wien




                              Private Banking im Wandel
                              Die momentanen Marktbewegungen sind nicht nur für die gesamte Finanzbranche, sondern im Speziellen auch für Privatbanken
                              herausfordernd. Um diesen Herausforderungen entsprechend begegnen zu können gilt es, bestehende Geschäftsmodelle zu
                              überdenken und an die aktuellen Zeiten anzupassen.


                                           Vom Produkt- zum Beziehungsmanagement
                       s




                                                                                                    WIE es angeboten wird. Da sich Banken nicht mehr durch die
                                                                                                    Produktschiene vom Mitbewerb abheben können, liegt die aktu-
                              Bis 2007 stand im Bankgeschäft das Produktmanagement im Vor-          elle Herausforderung darin, Alleinstellungsmerkmale zu finden,
                              dergrund. Es ging darum, dem Kunden möglichst viele Produktlö-        die einen als Anbieter einzigartig machen. Es gilt, dem Kunden
                              sungen anzubieten, aus denen dieser frei wählen konnte und sollte.    diese Merkmale zu vermitteln und ihn damit emotional an seinen
                              Dies führte zu einer Vielzahl an komplexen Konstrukten, die oft       Finanzberater und die dazugehörige Bank zu binden.
                              weder vom Kunden selbst, noch vom Kundenbetreuer im Detail
                              verstanden wurden. Nach zum Teil erheblichen Fehleinschätzun-         Dabei ist einerseits darauf zu achten, diese Faktoren mit ent-
                              gen und Verlusten entstand bei den Kunden verstärkt der Wunsch        sprechender Außenwirkung zu transportieren, andererseits
                              nach für sie verständlichen und einfachen Produkten. Pointiert        im Beziehungsmanagement auch gegenüber dem Finanzbe-
                              und etwas überzeichnet könnte man auch sagen: war es ursprüng-        rater durchgängig und transparent zu handeln: Es ist nicht
                              lich der Versuch einfaches Geschäft (Geld herborgen bzw. auf-         ausreichend, den besten Produktverkäufer auf ein Podest zu
                              bewahren) durch den Fleischwolf der Produktbereiche drehen zu         heben, es müssen auch die (Ziel-)Vorgaben und Inhalte der
                              lassen um eine Komplexitätswurst zu schaffen, die immer weniger       Finanzberater an den Anspruch des Beziehungsmanagements
                              verstanden haben, versuchen wir heute aus der Wurst wieder ein        angepasst werden.
                              Schwein zu basteln. Innovation entsteht daher nicht im Produkt-
                                                                                                        Der Fairness verpflichtet, sicher und vernetzt
                                                                                                    s




                              bereich sondern in der Kommunikation zum Kunden! Darauf muss
                              der Fokus liegen.
                                                                                                    Diesen Weg des Beziehungsmanagements geht Raiffeisen Private
                              Wir erleben eine Zeit der sozialen Innovation: der Wandel vom         Banking in Wien unter der Leitung von Dr. Christian Ohswald
                              Produktmanagement zum Beziehungsmanagement. Es geht nicht             und hat dafür drei Alleinstellungsmerkmale entwickelt, die zum
                              mehr darum, WAS angeboten wird, sondern vor allem darum               Kunden eine emotionale Brücke aufbauen.


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    1. Fairness – Zahlen bei Zufriedenheit
Raiffeisen Private Banking ist mit seinem Geschäftsmodell von
dem Mehrwert für seine Kunden überzeugt. Es werden klare
Standards festgelegt, die dem Kunden fair und transparent trans-
portiert werden können; dadurch wird ein Gebührenmodell um-
gesetzt, das auf Beziehungsmanagement abstellt: sollte der Kunde
mit der erhaltenen Beratung nicht zufrieden sein, hat er das Recht,
die bezahlten Gebühren zurückzubekommen.

    2. Sicherheit – Depotradar und Risk Profiling
Neben der seit vielen Jahren erfolgreichen Raiffeisen Kunden-
garantiegemeinschaft wurde ein Depotradar als Schutzschirm
entwickelt: für Einzelwerte, Assetklassen und Gesamtdepots
kann ein Limitkorridor verspeichert werden, bei dessen Er-
reichen der Kunde unmittelbar von seinem Finanzberater in-
formiert wird. Weiters wurde mit einem Behavioural Finance
Spezialisten aus Zürich ein Wertpapier-Fitness-Check umge-            Form gebracht und von Netzwerk Consulter für die darauf aufbau-
setzt, der auf wissenschaftlicher Basis ermittelt, wie Kunden         ende Beziehungsvermittlung genutzt.
im Wertpapierbereich in Stresssituationen reagieren. Der Fo-
kus geht daher auch hier weg vom Produktmanagement hin zu             Teil 2: Psychologischer Fragebogen
emotionaler Kommunikation.
                                                                      Erfolgreiche Zusammenarbeit baut regelmäßig weniger auf sach-
    3. Wirtschaftschancen – im Netzwerk erfolgreich                   liche sondern auf emotionale Bausteine auf. Aus diesem Grund
Aufbauend auf die 125jährige Netzwerkerfahrung wurde mit              unterstützt ein psychologisches Profil den Netzwerk Consulter
„Raiffeisen Gute Beziehungen“ eine Netzwerkplattform geschaf-         bei der Partnerwahl.
fen, durch die konkrete Wirtschaftschancen vermittelt werden sol-
len. Mit dem Anspruch auf eine sinnstiftende Wertegemeinschaft        Raiffeisen Finanzberater haben nach einer entsprechenden
stellt es seinen Mitgliedern langjährige Erfahrungen im Bezie-        Schulung Interviewkompetenz und werden technisch von ei-
hungsmanagement zur Verfügung, indem u.a. durch einen Inter-          nem iPad unterstützt. Über eine Raiffeisen Gute Beziehung
viewleitfaden und ein spezielles Consulting Team erarbeitet wird,     App stehen Kunde, Berater und Netzwerk-Consulter in einem
welche Mitglieder sinnvoll zusammenpassen. Dadurch werden             regelmäßigen Kontakt.
einerseits USPs von Unternehmen, Geschäftsführern und Freibe-
ruflern definiert; andererseits wird für Mitglieder ein emotionales
Profil erstellt, das die Grundlage für Empfehlung von Beziehungen
darstellt. Der Fokus liegt auf Geschäftschancen, aber auch auf den
Themen Lebensqualität, Kultur sowie sozialen Aspekten. Raiffeisen
Gute Beziehungen führt daher eine analoge, digitale und moderier-
te Welt zusammen, findet dadurch passende Beziehungen, fehlen-
des Wissen und schafft damit Mehrwert und Wirtschaftschancen.
s




    Das Kunden-VERBINDUNGS-Programm Raiffeisen
    Gute Beziehungen

Das Kunden-Verbindungs-Programm 3.0 (Raiffeisen Gute Be-
ziehungen) abeitet operativ nach der ADM Methode TM. ADM ist
DIE Kunden-VERBINDUNGS-Plattform.

Herzstück ist ein umfassendes Customer Relationship Manage-           Gemeinsamer Anspruch ist der Aus- und Aufbau eines auf Nach-
ment Tool mit dem zentralen Aspekten Datengewinnung (über ein         haltigkeit und menschliche Werte aufgebautes dichtes Netzwerk,
standardisiertes Interview) und Kundenverbindung (Empfehlung          das gemeinsame Ziel Synergiepotentiale zu realisieren und die
von Beziehungen).                                                     Wertschöpfung durch neue Wirtschaftschancen in einer sich stän-
                                                                      dig verändernden Welt in allen Bereichen zu erhöhen. Sinnstiften-
Das Interview-Modul gliedert sich in zwei Bereiche:                   des Tun ist dabei das Motto.

Teil 1: Fragen zur Person und zum Unternehmen                         Unsere Erfahrungen im Beziehungsmanagement wollen wir mit
                                                                      dieser innovativen Dienstleitung nutzbar machen. Kunden werden
Alleinstellungsmerkmale des Unternehmens, berufliche und pri-         beim Aufbau eines maßgeschneiderten Netzwerks für wirtschaft-
vate Meilensteine, Zukunftspläne und konkreter Wissens- und           lichen Erfolg persönlich unterstützt. Raiffeisen – Gute Beziehun-
Beziehungsbedarf werden schriftlich und durch Audioaufzeich-          gen vermittelt qualitätsvolle Kontakte, die punktgenau dem Wis-
nungen gespeichert, in eine für die Nachbearbeitung strukturierte     sens- und Beziehungsbedarf entsprechen.
                                                                                                                                          s




                                                                                                           bestbanking 189 • 2012   17
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                 Beziehungsmanagement Raiffeisen Gute Beziehungen



                                                                               Passende Netzwerk
                                                                                   Kontakte



                                                            Abstimmung
                                                            mit Kunden
                                                                                                                    Wertegemeinschaft
                                                                                                                        Mitglieder

                                                    Anfrage an
                                                      ADM
                                                                                                     ADM Netzwerk
                                                                                                       Scouting
                                       Anfrageinfo an
                 Kunde                    Berater




                                                                            ADM
                                                                         Consultants


                                             Interview an                 Statusinfo an
                                             ADM System                      Berater




                      Interview




                 Kunde                                                   ADM zertifiziertes Finanz
                 Finanzberater                                                Beraterteam


    Als Mit-Gestalter in dieser Wertegemeinschaft, partizipieren
    unsere Kunden vom Angebot und Nachfrage von Wissen und
    Wirtschaftschancen auf einer Beziehungsebene, in die man nor-
    malerweise erst nach jahrelangen Aufbauarbeiten kommt. Unser
    Anspruch ist es, durch diese Form des operativen Vernetzens die
    Geschäftswelt einfacher, schneller und effizienter zu machen und
    dabei helfen viele leere Kilometer zu sparen.
    s




         Added Value

    1.	 Exklusive Vorteile aus der Kooperation mit ausgesuchten Partnern

    2.	 Kunst- und Kultur: exklusive Pre-Openings, Kartenkontingent
        für besondere Kultur- und Ballhighlights z.B. Festwochen, Jo-
        sefstadt, Jägerball,….

    3.	Einbindung in soziale Projekte, Wirtschaft für Integration,
       Förderung junger Wirtschaft

    4.	 Information und Inspiration durch den Dialog mit Menschen,
        die außergewöhnliche Leistungen erbracht haben.

         Zurück zu den Wurzeln
    s




    Auf bestehende Geschäftsmodelle können sich Privatbanken
    also nicht verlassen, sondern müssen beweglich und effizient auf
    Marktbewegungen reagieren. Dabei müssen Impulse entwickelt
    werden, die das Kundeninteresse und die Rentabilität einer Bank
    gleichermaßen berücksichtigen. Wem es gelingt, bei seinen Kun-
    den die emotionale Seite zu erreichen, dem ist eine langfristige Zu-
    sammenarbeit und damit nachhaltiger Erfolg gesichert.             y

    18        bestbanking 189 • 2012
best banking
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                         Datum:                                  Unterschrift:
                                    ........................                           ........................




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  1060 Wien
banking
s


    Anlegerstudie – Private Banking
    überzeugt mit guten Leistungen
    Ungenügende Anlagerenditen und ein              tes Renditeziel für 2012 ist das Erzielen
    schwindendes Vertrauen in das Finanzsys-        eines inflationsbereinigten Wertzuwachses,
    tem ändern nichts daran, dass eine Mehrheit     während die Vermeidung von Verlusten
    der vermögenden Privatanleger mit ihren         eine vergleichsweise geringe Priorität be-
    Banken zufrieden ist. Insbesondere trifft       sitzt. Wichtigste Erwartungen von Private-
    dies auf die Privatbanken zu, die mit ihren     Banking-Kunden an ihre Bank sind eine
    Leistungen überzeugen konnten. Dabei            transparente und nachvollziehbare Beratung                        Prof. Dr. Teodoro D. Cocca,
    gibt es allerdings einen Unterschied zwi-       sowie der Wunsch, dank der Beratung eine
    schen den beiden Ländern: Schweizer Anle-       bessere Rendite zu erzielen. Im Auftrag der   der deutliche Unterschiede: Während
    ger sind mit ihrer Hausbank gegenüber 2010      LGT Group hat die Abteilung für Asset         2010 in Österreich noch 91 Prozent der
    zufriedener, Österreichische Anleger massiv     Management der Johannes Kepler Universi-      befragten Kunden mit ihrer Hauptbank
    unzufriedener. Dies zeigt die im Frühjahr       tät in Linz unter der Leitung von Prof. Dr.   zufrieden oder sehr zufrieden waren, be-
    2012 durchgeführte repräsentative Befra-        Teodoro D. Cocca eine umfassende Studie       trug dieser Wert in 2012 lediglich noch
    gung vermögender Anleger aus Österreich         zum Anlegerverhalten in Österreich und der    73 Prozent. Noch markanter ging der
    und der Schweiz. Vor dem Hintergrund der        Schweiz erstellt. Hierzu wurde im Frühjahr    Anteil begeisterter Kunden, nämlich
    anhaltenden Finanzkrise bleibt die Mehr-        2012 eine repräsentative Auswahl vermö-       von 81 Prozent auf 48 Prozent, zurück.
    heit der Private-Banking-Kunden risiko-         gender Privatanleger befragt. Die Studie      Ein gegenteiliges Bild zeigt sich in der
    scheu und hält den Grossteil des Portfolios     2012 basiert auf einer analogen Studie aus    Schweiz: Hier erklären sich 88 Prozent
    in Cash. Zweitwichtigste Anlagekategorie        dem Jahr 2010 und ermöglicht damit einen      der Kunden als zufrieden oder sehr zu-
    bleiben erstklassige Aktien, deren Rendite-     Zeitvergleich des Verhaltens und der Ein-     frieden. 68 Prozent sind von ihrer Bank
    potential im Vergleich zu den meisten an-       stellungen von Privatanlegern.                sogar begeistert. Dies ist ein markanter
    deren Anlageklassen am attraktivsten beur-                                                    Anstieg gegenüber 2010, als die entspre-
                                                    s




    teilt wird. Wie bereits 2010 haben sehr viele       Kundenzufriedenheit mit der               chenden Zahlen lediglich 73 Prozent
    Anleger ihr Portfolio schlecht diversifiziert       „Hauptbank“ sinkt in Österreich           bzw. 59 Prozent betrugen. Am zufrie-
    und gehen durch die starke Gewichtung von                                                     densten waren dabei die Kunden klassi-
    heimischen Anlagen und Währungen ein            In Bezug auf die Kundenzufriedenheit          scher Privatbanken, die tiefsten Werte
    grosses Klumpenrisiko ein. Meistgenann-         zeigen sich im Vergleich der beiden Län-      resultierten bei Grossbankkunden.



                                                                                                                 Quelle: LGT Bank




    20        bestbanking 189 • 2012
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   Quelle: LGT Bank




  Quelle: LGT Bank




bestbanking 189 • 2012   21
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    n Wie die Raiffeisenbank Eberndorf mit einer innovativen strategischen
      Neuausrichtung Stärke in der Krise beweist.


    Raiffeisenbank Eberndorf:
    voll Bank – echt Leben!
    Aus der amerikanischen Immobilienblase wurde mit dem Fall von Lehmann Brothers eine veritable Finanzmarktkrise, von der sich
    auch die heimischen Institute nicht abkoppeln konnten. Allgemein ist ein Vertrauensverlust der Bevölkerung zu beobachten, der
    insbesondere den Lebensnerv des Bankgeschäftes trifft. Vertrauen ist der Schmierstoff für ein funktionierendes Bankgeschäft.
    Ohne Vertrauen und echter Beziehung funktioniert nichts. Daher hat sich die Raiffeisenbank Eberndorf schon sehr frühzeitig
    – nämlich im Sommer 2009 – nach einer groß angelegten Mitarbeiter-, Führungskräfte- und Kundenbefragung mit dem inter-
    national etablierten Analyseinstrument victor dazu entschieden, nicht nur eine zarte strategische Korrektur am bestehenden
    Geschäftsmodell vorzunehmen, sondern das Bankgeschäft zu revolutionieren.



                                                                       Die Ausgangssituation: herausfordernde Region
                                                                   s




                                                                       und internes Verbesserungspotential

                                                                   Die Raiffeisenbank Eberndorf befindet sich im wunderschönen
                                                                   Kärntner Unterland, rund 35 km östlich von Klagenfurt. „Unse-
                                                                   re Region ist landschaftlich ein Traum, wirtschaftlich allerdings
                                                                   mehr als herausfordernd. Der Tourismus rund um den Klopeiner-
                                                                   see ist rückläufig, die Investitionsfreude hält sich in Grenzen und
                                                                   auch die Einwohnerzahl nimmt stetig ab.“ beschreibt Vorstands-
                                                                   direktor Franz Riegel das herausfordernde Umfeld. „Zudem liegt
                                                                   unsere letzte strategische Neuausrichtung doch schon mehr als 10
                                                                   Jahre zurück. Insofern war es für uns ganz klar, dass wir uns ei-
                                                                   ner umfassenden Analyse mittels victor stellen. Wir wollten ganz
                                                                   exakt wissen, wo unsere Stärken, aber auch wo unsere Potentiale
                                                                   liegen. Dafür waren uns reine Bilanz- und Vertriebskennzahlen
                                                                   zu wenig. Wir wollten direkt von unseren Mitarbeitern und Füh-
    Vorstandsdirektor Franz Riegel                                 rungskräften, aber auch von unseren Kunden erfahren, wo der
                                                                   Schuh drückt und was konkret von uns in der Zukunft erwartet
                                                                   wird.“ so Franz Riegel.

                                                                   Die Ergebnisse von victor sind zunächst nicht so erfreulich. Eine
                                                                   strategische Ausrichtung ist nicht mehr klar erkennbar, der Füh-
                                                                   rungsstil stärker lebbar, die Mitarbeiter fühlen sich nicht vollstän-
                                                                   dig eingebunden, die Kunden zufrieden, aber nicht begeistert. Für
                                                                   die Geschäftsleiter ganz klar: „Wir sind dankbar für diese transpa-
                                                                   renten Ergebnisse. Jetzt wissen wir ganz exakt, wo anzusetzen ist
                                                                   - und wir sind zu 100 Prozent entschlossen, unsere Raiffeisenbank
                                                                   für die Zukunft fit zu machen. “

                                                                       Das Ziel: Die Bankenwelt verändern
                                                                   s




                                                                   Gemeinsam mit emotion banking wird ein umfassender Projek-
                                                                   tansatz entwickelt, der eine konsequente strategische Neuaus-
                                                                   richtung zum Ziel hat. Die Raiffeisenbank Eberndorf soll für die
    Direktor Peter Mauthner                                        nächsten 10 Jahre zukunftsfit gemacht werden. „Einmal 2 Tage
                                                                   über ein paar neue Maßnahmen nachzudenken, um in einer Bank


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Mag. Anita Kosic, Leiterin Web.Bank             Simon Wutte, LeiterTreff.Bank                   Dipl. Kfm (FH) Gerhard Taupe, Leiter Lebens.Bank



etwas zu verändern, ist wertvoll – keine Frage. Doch wir treten             spezialisten: Eintritt in den Ruhestand, Bauen  Wohnen mit
mit dem Anspruch an, in unserem Haus tatsächlich maßgeblich                 eigener Wohnbauakademie), Konzept für die Slowenien.Bank,
etwas zu verändern und mit den international auf uns zukommen-              Konzept für die Web.Bank und die Auftritte im Facebook und
den Herausforderungen Schritt zu halten. Daher haben wir uns                You Tube, neue Betreuungsleitfäden
entschlossen, von Grund auf unser Geschäftsmodell zu hinterfra-         5.	 Positionierung neu: Schärfen des generischen Markencodes,
gen, einfach mal zu spinnen, und dann ganz sauber die Umsetzung             neuer Claim, Adaptierung des Claims auf die einzelnen strat.
festzulegen.“ so Riegel.                                                    Einheiten, Entwicklung CD inkl. Konzeption und Durchfüh-
                                                                            rung einer einzigartigen 16 Bogen Plakat Werbekampagne,
An folgenden Projektbausteinen wird in den kommenden 2 Jahren               Leistungsversprechen
konkret gearbeitet:                                                     6.	 Umbau aller Geschäftsstellen zu „Treff.Banken“
1.	 Strategische Neuausrichtung: Leitbild (Vision, Mission, Werte),
    strat. Stoßrichtungen, StrategyMap und Masterplan, Projektma-       Die einzelnen Projektbausteine wurden mit einem Kernteam, be-
    nagement für die Umsetzung sowie Kommunikation an Mitar-            stehend aus beiden Geschäftsleitern, Dir. Franz Riegel und Dir.
    beiter und Fortschrittskontrolle                                    Peter Mauthner, der Leiterin der Web.Bank, Anita Kosic, dem
2.	 Neuaufsetzen der Aufbauorganisation inkl. Ausschreibungsprozess     Leiter des Treff.Bank, Simon Wutte und dem Leiter der Lebens.
3.	 Führungskräfteentwicklung mit Fokus auf Teambuilding,               Bank, Gerhard Taupe gemeinsam mit Dr. Barbara Aigner und
    Stärken der Kommunikationskultur und Coachingfähigkeiten            Dr. Christian Rauscher von emotion banking erarbeitet und in
4.	 Überarbeiten der Vertriebs- und Betreuungskonzepte: Kunden-         regelmäßigen Abständen in Form von motivierenden Events den
    segmentierung mittels Kundenwertmodell, Kundenüberleitun-           Mitarbeitern vorgestellt. Darüberhinaus wurden – je nach The-
    gen zu den jeweiligen Vertriebseinheiten, Konzept für Treff.        menstellung – Mitarbeiter bzw. Führungskräfte hinzugezogen.

                                                                                                                                                   s
    Bank, Lebens.Bank (einschl. Konzept für die Lebensmoment-




Abb. 1: Mit einem stringenten Projektfahrplan wird an der strategischen Neuausrichtung und dessen Umsetzung gearbeitet


                                                                                                               bestbanking 189 • 2012       23
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s




    Abb. 2: Ein mutiges Leitbild stärkt die Raiffeisenbank Eberndorf auf dem Weg in das Jahr 2020.



         Die Strategie: frech, frisch, kraftvoll
    s




                                                                              Antwort liefert unsere Business Mission, also unser Geschäftsauf-
                                                                              trag oder anders ausgedrückt, der Nutzen, den wir unseren Kunden
    „Wir verändern die Bankenwelt mit innovativen Lösungen für Erfolg         stiften. In dieser Mission machen wir uns zur obersten Prämisse,
    und Lebensfreude. Das ist unsere Vision, an der wir uns täglich mes-      dass wir den Wohlstand in unserer Region fördern, in dem wir ech-
    sen und messen lassen.“ führt Riegel aus. Auf die Nachfrage, wie das      te Treffpunkte in den Regionen und nicht langweilige Bankfilialen
    erreicht werden soll, folgt die klare Antwort: „Ganz einfach. Diese       schaffen, in dem wir Lösungen für bedeutende Lebensmomente in




    Abb. 3: Die Strategielandkarte – abgeleitet aus dem Leitbild – schreibt die wesentlichen Ziele und Maßnahmen fest.


    24        bestbanking 189 • 2012
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unserem Treff.Bank anbieten, in dem wir uns den neuen Medien             schiedlichen Führungsmodellen geschult, systemische Coaching-
stellen und via Facebook und You Tube vertreten sind und in dem          techniken erlernt und mit praktischen Führungsinputs begleitet.
wir in Slowenien vor allem die Zielgruppe der jungen Akademiker          Mit dem Ergebnis, dass bei der wiederkehrenden victor Erhebung
bei ihrer Wohntraumrealisierung unterstützen.“                           2012 die Ergebnisse der Führung exzellent sind und die Werte sich
                                                                         um rund 0,6 Punkte am Mittelwert verbessert haben.
Die ergänzende Strategielandkarte zeigt exakt auf, welche Ziele
                                                                            Die Positionierung: echt, einfach, angenehm, global




                                                                        s
und Meilensteine auf dem Weg in das Jahr 2020 zu meistern sind.
Hinter jedem dieser Ziele findet sich eine exakte Definition, klare
Maßnahmen sowie ein Masterplan, der festlegt, was die Schwer-            „Nachdem wir uns intern fit gemacht haben und auch das gesamte
punkte im jeweiligen Jahr sind.                                          Vertriebs- und Betreuungskonzept überarbeitet hatten, neue Bera-
                                                                         tungsleitfäden entwickelten, Lebensmomente sauber ausgearbeitet
    Die Organisation: klar, präzise, schlank
s




                                                                         hatten, und vieles mehr, war für uns klar, dass wir jetzt den Schritt
                                                                         an die Öffentlichkeit wagen wollen, berichtet Dir. Riegel. Doch
„Herausfordernd war für uns im nächsten Schritt, die Organisati-         auch dieser Schritt durfte nicht „normal“ sein. Auf Basis eines
on maßgeschneidert auf das neue Leitbild auszurichten.“ führt Dir.       eigenen generischen Codes für die Raiffeisenbank Eberndorf –
Mauthner aus. „Schließlich haben wir einen sehr mutigen Ansatz           selbstverständlich basierend auf jenem von Raiffeisen – wurde eine
gewählt, der für uns der einzig faire und objektive war. Wir haben       peppige Imagekampagne entwickelt und umgesetzt.
zunächst das Organigramm „auf die grüne Wiese gesetzt“, also frei
von Personen definiert. Danach wurde jede einzelne Position klar         „Zunächst haben wir mit 16 Bogen Plakaten in unserer Region auf
definiert und neu ausgeschrieben. Alle Mitarbeiter mussten sich          uns aufmerksam gemacht. Weiters wurde unsere Imagebroschüre an
neu bewerben und hatten somit die Chance, einen Schritt auf der          alle Haushalte versandt. Ergänzend haben wir alle Web 2.0 Kanäle
Karriereleiter zu machen oder eine neue Position einzunehmen.            genutzt, um auf unsere neuen Leistungen aufmerksam zu machen.“
Die Mitarbeiter haben diese Chance erkannt und sich mit sehr
                                                                            Die baulichen Maßnahmen: ressourcenschonend
                                                                        s




überzeugenden Unterlagen und Konzepten beworben. Wenige
Zeit später war die Neuorganisation geboren, so Mauthner sicht-             und mit Shopcharakter
lich zufrieden.
                                                                         Auf Basis aller konzeptionellen Arbeiten wird schließlich ein neues
    Die Führung: initiativ, kraftvoll und konsequent
s




                                                                         räumliches Konzept für die Treff.Banken (ehemalige Geschäftsstel-
                                                                         len) erarbeitet. Auch hier wird gründlich vorgegangen. Zunächst
Mit der Neuausrichtung der Organisation war zwar am Papier               werden mittels Ausschreibung Unternehmen eingeladen, die neue
festgeschrieben, wer künftig als Führungskraft agiert, nicht jedoch      Philosophie des Treff.Bank räumlich umzusetzen. Im Ausschrei-
die Fähigkeiten ausreichend geschärft. So werden nach wie vor alle       bungsprozess setzt sich der Büromöbelhersteller Bene durch, der
Führungskräfte in regelmäßigen Führungsworkshops in unter-               mit seinen für Banken unkonventionellen Ansätzen überzeugt hat.




                                                                                                                                                 s




Abb. 4: Die Kernwerte der 4 strategischen Stoßrichtungen sowie der passende Claim inkl. CI Konzept.


                                                                                                               bestbanking 189 • 2012     25
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    Diverse Drucksorten (Kundenzeitschrift, Imagefolder)       Plakatbeispiele   Werbekampagnen vor Ort
    Abb. 5: Auszug der Kommunikationsinstrumente der Imagekampagne.




    „Der Treff.Bank ist unser neues Verständnis von Retail Banking.
    Damit sorgen wir in der Region für Abwechslung und bringen un-
    sere Kunden zusammen. Jeder Treff.Bank besteht aus den Elemen-
    ten Bankshop (standardisierte Finanzprodukte), Gemeinschaft
    und Loungebereich (z.B. Cafe) und einem Trendshop (mit regio-
    nalen Produkten). Mit dem Treff.Bank wollen wir ein völlig neu-
    es Gefühl von „Bank“ vermitteln und Begriffe wie Lebensfreude,
    Wohlfühlen und Gemeinschaft greif- und spürbar machen. Diese
    Anforderungen haben wir gestellt und sie wurden ausgezeichnet
    erfüllt.“ führt Dir. Riegel aus.




    26         bestbanking 189 • 2012
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                                                                                                                                                   infobox
  n Besondere Highlights:
    Alle Geschäftsstellen werden zu Treff.Banken umgestaltet mit angreifbaren Finanzprodukten, Trendprodukten aus der Region und
      einem Platz zum Wohlfühlen.
       Eine eigene Web.Bank ist Antwort auf das neue digitale Zeitalter und begleitet die internetaffinen Kunden im Internet, Facebook
        und auf You Tube.
       Die eigene Slowenien.Bank ist ein fokussierter Nischenplayer und begleitet vor allem junge Familien mit akademischem Hinter-
        grund bei Fragen rund ums Bauen  Wohnen.
       Eigene Spezialisten für bedeutende Momente im Leben stehen den Kunden in der Lebens.Bank zur Verfügung. Insbesondere die Themen
        „Ruhestand“, „Bauen und Wohnen“ sowie „Versichern“ werden durch zentrale Experten abgedeckt.
       Der neue Slogan: voll Bank – echt Leben!


                                                                                                        Die Autoren des Beitrages
s




    Der Erfolg: beeindruckend

„Selbstverständlich müssen sich alle In-                   tatsächlich sehen. „Es ist uns gelungen,
vestitionen, die wir in der Vergangenheit                  dass wir uns auf allen Ebenen – also den
getätigt haben, auch rechnen. Darauf ach-                  hard und soft facts – positiv weiterentwi-
te ich ganz besonders.“ macht Dir. Mauth-                  ckeln konnten“, so Mautner.             y
ner verständlich. Und der Erfolg lässt sich


Übersicht Finanzkennzahlenentwicklung 2009 bis 2011




                                                                                                                         Dr. Barbara Aigner,
                                                                                                                         Geschäftsführer emotion banking




Auszug victor Banksteuerungsbericht Gegenüberstellung der Ergebnisse 2009 bis 2012




                                                                                                                         Dr. Christian Rauscher,
                                                                                                                         Geschäftsführer emotion banking


                                                                                                        Eckdaten der RB Ebendorf:
                                                                                                        Hauptsitz:
                                                                                                        Eberndorf, Kärnten
                                                                                                        Bankstellen:
                                                                                                        7, in: Eberndorf, Kühnsdorf, Bad Eisenkappel,
                                                                                                        Tainach, Gallizien, Sittersdorf, St. Kanzian
                                                                                                        Geschäftsleitung:
                                                                                                        VDir. Franz Riegel, VDir. Peter Mauthner
                                                                                                        Anzahl Mitarbeiter:
                                                                                                        60, davon 2 Geschäftsleiter
                                                                                                        Anzahl Kunden:
Fotos, Grafiken und Texte Raiffeisenbank Eberndorf und emotion banking                                  rund 13.000


                                                                                                                        bestbanking 189 • 2012          27
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s




    Von der schweizer Konzerntochter
    zum österreichischen Unternehmen
    Nach dem Verkauf von Ascom Austria an den
    bisherigen Geschäftsführer Peter Bernhofer,
    firmiert das österreichische Unternehmen
    unter dem Namen Com One. Vor zahlreich ge-
    ladenen Gästen aus der Bankwirtschaft fand
    am 14. Juni in Wien die feierliche Vorstellung
    des neuen Firmenlogos und die Bekanntgabe
    des neuen Firmennamens statt. Im Bereich
    Cash Solutions bietet Com One integrierte
    Bargeld-Lösungen für alle Bereiche von Ban-
    ken und Sparkassen. Die Zusammenarbeit mit
    den führenden Unternehmen am Weltmarkt
    stellt die innovative Weiterentwicklung des
    Produktportfolios sicher. Leitstellenlösungen
    der neuesten Generation runden das Portfolio
    für Banken  Sparkassen ab.




    n Interview mit Peter Bernhofer, CEO Com One Austria

    best banking: Aus Ascom Austria wird Com         Bernhofer: „Außer dem Firmennamen,           best banking: Was bedeutet die Verände-
    One – warum ist Ascom am österreichischen        der jetzt Com One Austria GmbH lautet,       rung für Ihre Kunden im Banken und Spar-
    Markt nicht mehr vertreten?                      ändert sich nichts für unsere Kunden. Alle   kassen-Sektor?
                                                     Verträge mit unseren Kunden und Liefe-
    Bernhofer: „Der Ascom Konzern hat im             ranten bleiben unverändert aufrecht.“        Bernhofer: „Durch die Eigenständigkeit
    August 2011 entschieden, die Division Se-                                                     können wir uns noch besser auf das Cash
    curity Communication zu verkaufen. As-           best banking: Wie sind der Name Com One      Solution Business konzentrieren. Das Ge-
    com Austria war Teil dieser Division und         und das Logo entstanden?                     schäft ist für Com One sehr wichtig und
    wurde daher ebenfalls verkauft.“                                                              wird auch noch weiter ausgebaut werden
                                                     Bernhofer: „Den Namen Com One hat            – wir sind zum Beispiel dabei, das AKT-
    best banking: Wie ist es zu einem Manage-        eine Agentur für uns entwickelt. Com         Geschäft in Ungarn mit unserem Partner
    ment Buy-Out gekommen?                           steht für das englische Wort Communi-        Talaris aufzubauen.“
                                                     cation. Alle Produkte und Dienstleistun-
    Bernhofer: „Für Ascom war es wichtig,            gen, die wir als Com One anbieten, lassen    best banking: Wie stehen Ihre Partner und
    eine Lösung im Sinne der Kunden und              sich unter dem Begriff Communication         Lieferanten zu den Neuigkeiten? Werden Sie
    Mitarbeiter zu finden. Das ist mit dem Ma-       zusammenfassen. Und One soll klar ver-       alle Produkte, die Sie heute anbieten, weiter
    nagement Buy-Out gelungen! Sowohl un-            mitteln, dass wir in den Märkten, in de-     verkaufen können?
    sere Kunden als auch die Mitarbeiter von         nen wir tätig sind, die Nummer Eins sein
    Com One sind zufrieden mit der Lösung.“          wollen! Dieser Anspruch wird durch die       Bernhofer: „Die Partner sehen die Verän-
                                                     Ziffer 1, die sich im Logo verbirgt noch     derung sehr positiv! Die Unabhängigkeit
    best banking: Was ändert sich für Ihre Kunden?   zusätzlich untermauert.“                     von einer Konzernmutter gibt uns Freihei-
                                                                                                  ten, die wir früher nicht im gleichen Aus-


    28        bestbanking 189 • 2012
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maß hatten. Wir können nun gemeinsam                 reichen Weg, den wir als Ascom Austria      Bernhofer: „Die Arbeit wird sicher nicht
mit unseren Partnern Strategien erarbeiten,          begonnen haben, weiter gehen. Wir werden    weniger! Aber es macht mir Spaß, ge-
die genau für unseren Markt passen. Wir              die Qualität unserer Produkte und Dienst-   meinsam mit meinem Team an einem
werden daher erfolgreicher auf die Anforde-          leistungen noch weiter verbessern. Unsere   weiteren Ausbau unserer Position am ös-
rungen unserer Kunden reagieren und das              Service-Mannschaft ist heute schon die      terreichischen Markt für Bankautomati-
macht auch unsere Partner erfolgreicher.“            beste am österreichischen Markt. Das wird   on zu arbeiten. In die neue Rolle muss ich
                                                     so bleiben und wir werden unsere Vorteile   mich natürlich noch einarbeiten, aber ich
best banking: Was ist für Sie als neuer Eigen-       noch weiter ausbauen!“                      bin sicher, dass Com One eine Erfolgs-
tümer von Com One wichtig?                                                                       story wird!“
                                                     best banking: Und was bedeutet diese Ver-
Bernhofer: „Com One muss den erfolg-                 änderung für Sie persönlich?



n Interview mit Bernd Mühlbacher, Sales Director Cash Solutions Com One Austria

best banking: Herr Mühlbacher, Sie waren
mehr als 15 Jahre ein erfolgreicher Ascom-
Vertriebsmitarbeiter. Was bedeutet die Verän-
derung in Com One für Sie?

Mühlbacher: „Mein Team im Bereich
Cash Solutions und ich sind schon seit vie-
len Jahren recht unabhängig von den Kon-
zernaktivitäten in der Schweiz. Unser Ge-
schäftsbereich war für den Konzern nicht
sehr wichtig, weil es ihn nur in Österreich
gab. Das ist jetzt anders! Wir sind jetzt der
wichtigste Bereich von Com One!“

best banking: Was ändert sich aus Ihrer Sicht?

Mühlbacher: „Wir können noch fokus-
sierter am Markt agieren. Unsere Kun-
den werden Com One als eigenständiges
österreichisches Unternehmen schätzen.
Meine Mannschaft bleibt unverändert.
Die Vertriebsmitarbeiter und auch die
Kollegen in der Technik und in der Ad-
ministration, die unsere Kunden kennen,
werden sie auch weiter betreuen. Das
einzige, was sich ändert ist, dass wir jetzt
mit noch mehr Engagement am Markt
präsent sein werden. Ich freue mich,
dass es durch den Management Buy-Out
möglich geworden ist, unsere erfolg-
reichen Aktivitäten nicht nur weiter zu
führen sondern sogar noch auszubauen.
Mit anderen Worten. Ich freue mich über
Com One!“ 
                                                 s




                                                                                                                                              WERBUNG




                                                                                                              bestbanking 189 • 2012    29
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                                                                     Bernd Mühlbacher betreut als Sales Director
                                                                     Cash Solutions Kunden in Niederösterreich
                                                                     und Wien. Darüber hinaus ist er auch für das
                                                                     Produktportfolio und für die Vertriebssteuerung
                                                                     verantwortlich. Gerald Schubernigg managt
                                                                     die Kunden in Oberösterreich und Salzburg.
                                                                     Für Tirol und Vorarlberg ist Norbert Ascher       Andreas Schneider
                                                                     verantwortlich und den Süden Österreichs
                                                                     betreut Johannes Gillmann. Weiters wird das
                                                                     Vertriebsteam von zwei erfahrenen Vertriebs-
                                                                     technikern unterstützt, für das Burgenland und
                                                                     Niederösterreich, Andreas Schneider und für
                                                                     Tirol bzw. Vorarlberg, Helmut Kantschieder.
    Bernd Mühlbacher, Gerald Schubernigg, Norbert Ascher, Johannes                                                     Helmut Kantschieder
    Gillmann




    n Eindrücke von der Bekanntgabe des neuen Firmennamens und -logos




    Andreas Jeckel (SBS), Joachim Becker (Hess),                     Sandra Vallant (STW Klagenfurt)
    Günther Strachon (3 Banken EDV)




    Manfred Hanusch (RB Mistelbach), Alois Manigatterer (m-group)    Bernhard Stumptner (3 Banken EDV), Wolfgang Braunwieser (SBS)




    30        bestbanking 189 • 2012
banking




Gerald Bayer (Raiffeisen Informatik), Wolfgang Karnitsch (Racon)   Vinzenz Benedikt (Raiffeisenbank Graz-Straßgang), Johannes
                                                                   Gillmann (Com One)




Wolfgang Kausl (Volksbank Krems), Peter Bertl (Com One)            Johannes Colleselli (Hypo Tirol Bank)




Werner Kral (GSA), Manfred Aschauer (RLB NÖ-Wien), Hubert          Ekkehard Striegel (Reisebank), Helmut Baumann (NCR), Norbert
                                                                                                                                         s




Zitzler (Erste Bank, sOM)                                          Berghofer (Novotech)
                                                                                                                                             WERBUNG




                                                                                                           bestbanking 189 • 2012   31
Com One Produkte
s



         Com One bietet integriete Bargeld-Lösungen für alle Bereiche von Banken und Sparkassen. Das Unternehmen ist herstelle-
         runabhängiger Anbieter von Geräten rund um das Cash-Handling und Digital Signage Lösungen. In den nächsten Ausgaben
         präsentiert Com One sein komplettes Produktportfolio. Vom Automatischen Kassentresor „TwinSafe Vertera“, über Geldauto-
         maten von NCR, bis hin zu Banknotenzählern, SB Münzeinzahlern und Mietfachanlagen, verschaffen sie sich einen Überblick.
         Bei Interesse steht ihnen Bernd Mühlbacher, Sales Director Cash Solutions zur Verfügung.
         Sie erreichen ihn unter 0664 2533587, oder bernd.muehlbacher@com-one.at



         Automatische Kassentresore                   Banknotenbearbeitung                     Münzbearbeitung




         SB Lösungen                                  Ladensysteme                             Digital Signage




         Tresore, Mietfachanlagen                     Elektronik-Schlösser                     Kinderspielterminals




         Com One Partner:

         CTcoin - Münzzähler “Pelican/Panda”                                     MVM - Digital Signage “Contentpartner”
         Hess - Münzrollenwechsler “CoinRoll Serie”                              NCR - Geldautomaten “SelfServ Serie”
         Kisan - Banknotenzähler “Newton Serie”                                  Novotech - Münzeinzahler “C-Master Serie”
         Koval - Ladensysteme “TT1600”                                           Procoin - Münzverpacker “ProWrap”
         Laurel - Banknotenzähler “J Serie”                                      Safecor - Tresore, Elektr. Schlösser “Twinlock”
         m³ - Digital Signage “Softwarepartner”                                  Talaris - AKT “TwinSafe Vertera”




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                                                                www.com-one.at
Com One Produkte



Automatische Kassentresore, TwinSafe Vertera
                                                                Cashrecycling am Schalter
                                                                Geschlossener Bargeldkreislauf
                                                                Reduzierung des Bargeldbestandes
                                                                Reduzierung der Bargeldkosten
                                                                Automatischer Kassenabschluss
                                                                Keine Kassadifferenzen
                                                                Dotieren und Entleeren im 2 Augen Prinzip
                                                                Hohes Fassungsvermögen
                                                                Erhöhte Sicherheit (intern und extern)
                                                                Sitzende oder Stehende Bedienung
                                                                EZB zertifizierte Echtheitsprüfung
                                                                EZB zertifizierte Fitnessprüfung




                                                                SB Lösungen, SelfServ 22
Geldausgabeautomat
Barcodleser
Thermodrucker
Geringe Stellfläche
Hohe Sicherheit
Graphische Bedienerkonsole
Selbstheilfunktion durch Watch Dog Timer
15” Bildschirm (Softkey oder Touch)
Freistehend
Frontload
Geldautomaten vom Weltmarktführer NCR




Banknotenbearbeitung, Newton V/F



                                                                Banknotenzähler mit Zwischenfach
                                                                Unterbrechnungsfreies Zählen
                                                                EZB zertifizierte Echtheitsprüfung
                                                                EZB zertifizierte Fitnessprüfung
                                                                Bedienung über Softkey und Touch
                                                                Notenweg einfach zugänglich
                                                                Bis zu 6 Währungen zählen und prüfen
                                                                Externes graphikfähiges Display
                                                                Geringe Stellfläche
                                                                                                                       WERBUNG




                                                                                         bestbanking 189 • 2012   33
                                               www.com-one.at
s
     bankobjekte




    BKS Bank mit Offenheit und Diskretion
    Weitreichende Veränderungen im modernen Filialbanking sind
    ausschlaggebend für grundlegende Neugestaltungen. Für Offen-
    heit und Diskretion steht die neue Filiale der BKS Bank an der
    Völkermarkter Straße in Klagenfurt. Der Generaldirektor Heimo
    Penker präsentierte den neuen Standort: „Es freut mich sehr, dass
    wir unseren Kunden nun ein noch besseres Service im Osten Kla-
    genfurts bieten können.“ In Summe werden die Kunden nun von
    neun kompetenten und spezialisierten Mitarbeitern vor Ort be-
    treut. Ein wesentlicher Vorteil, der für die Zusammenlegung der
    ehemaligen Standorte in der Fischlstraße und in Welzenegg gute
    Argumente liefert. Filialleiter Dieter Sandriesser konnte viele sei-
    ner langjährige Kunden begrüßen: „Die Neueröffnung der Filiale
    ist für mich und mein Team eine wunderbare Motivation und eine
    große Herausforderung“.
    s




         Bewährt und barrierefrei

    Nach nur dreimonatiger Bauzeit eröffnete die neue BKS Bank
    Filiale an der Völkermarkter Straße für ihre Kunden bereits am
    07. Mai 2012. Auf rund 350 Quadratmetern wurde das bewährte
    Raumkonzept der BKS Bank umgesetzt und bietet genug Platz
    für vertrauensvolle Gespräche. Die attraktive Fassade und das ein-
    ladende Portal machen die neue Filiale zu einem echten Blickfang.
    „Unsere Kunden werden die Annehmlichkeiten des neuen Stand-
                                                                           s




    Integrierte Lösungen in ansprechendem Design




    Markante Theken sorgen für Diskretion


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bankobjekte




Viel Raum mit Lounge-Charakter für gute Gespräche



                                                bestbanking 189 • 2012   35
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     bankobjekte



                                                                                                     ter der die Automaten verschwinden. Der
                                                                                                     klar strukturierte Schalter aus Buchen-
                                                                                                     holz mit Glaselementen als erste Anlauf-
                                                                                                     stelle für den Kunden, rundet dieses Bild
                                                                                                     ab. Der Kunde wird zum Gast so das be-
                                                                                                     währte Konzept.

                                                                                                         Diskretion




                                                                                                     s
                                                                                                     Die BKS Bank legt größten Wert auf
                                                                                                     Diskretion, Bankgeheimnis, Daten- und
                                                                                                     Banksicherheit in der Kundenbetreuung
                                                                                                     und daher finden Kundenberatungen
                                                                                                     ausschließlich in den dafür vorgesehe-
                                                                                                     nen, einladend und großzügig gestalteten
                                                                                                     Besprechungsräumen statt, die in ausrei-
                                                                                                     chender Anzahl zur Verfügung stehen.

                                                                                                         Raumgestaltung




                                                                                                     s
    Eröffnung Filiale Klagenfurt Ost: Dir. Mandl, Filialleiter Sandriesser, Generaldirektor Penker
                                                                                                     Durch Verwendung vieler Glaselemen-
                                                                                                     te erscheinen die Räume lichtdurchflutet,
    ortes, der barrierefrei und gut erreichbar ist,   Prof. Dr. Jana Revedin, das Konzept der        einladend, hell und freundlich. Dunkel-
    sicher zu schätzen wissen“, so Sandriesser.       Kundenlounge entwickelt, das in allen          graue Bodenbeläge, helle Möbel und war-
    Rund um die Filiale stehen den Kunden             BKS Bank Filialen umgesetzt wird. Die          me Wandfarben runden das harmonische
    ausreichend Parkplätze und auch eine Tief-        Foyers erinnern nun mehr an Hotellob-          Gesamterscheinungsbild ab. Die architek-
    garage zur freien Verfügung.                      bys oder moderne Cafes statt an typische       tonische Gestaltung entspricht den Intenti-
                                                      Bank-SB-Zonen. Ausschlaggebend dafür           onen zeitgemäßer Kommunikation, wobei
    s




         Ankommen und Wohlfühlen                      sind Sofas, die zum verweilen einladen,        natürliches Licht und transparente Materi-
                                                      Lampen mit besonders warmen Licht              alien verstärkt wirksam werden.          y
    Alle BKS Bank Filialen verstehen sich als         und eine Theke aus roten Glasfliesen hin-
    Orte der Begegnung und laden mit ihren
    bequemen Lounge-Möbeln zum Verweilen
    und Entspannen ein. Dezente Beleuchtung
    sorgt für lichtdurchflutete Räume und ele-
    gantes Flair. Hochwertige Materialien und
    ausgesuchte Akzente in warmen Farbtönen
    schaffen ein angenehmes Raumgefühl.

    „Umgesetzt, wurde das in BKS Bank Fi-
    lialen bereits bewährte Kunden-Lounge-
    Konzept. Der Erlebnismarketing-Ex-
    perte Dr. Christian Mikunda hat uns
    inspiriert, unseren Empfangsbereich in
    den Filialen neu zu überdenken und als
    sogenannten „Dritten Ort“ auszurichten.
    Laut Dr. Mikunda haben für uns heute
    drei Orte eine entscheidende Bedeutung:
    Einerseits das eigene Heim, andererseits
    der Arbeitsplatz und drittens der öffent-
    liche Bereich. Letzterer gewinnt als Ort
    für Kommunikation ständig an Bedeu-
    tung. Aus diesen Überlegungen war es
    unser Ziel, den Kunden einen Raum zu
    bieten der zu mehr einlädt als nur rasch
    Transaktionen an den SB-Geräten zu tä-
    tigen,“ erklärt Manfred Isopp, Leiter der
    Gruppe Bau der BKS Bank. Um dem ge-
    recht zu werden, wurde gemeinsam mit              Gelebte Kundennähe und Professionalität zeichnet das neue Team aus.


    36        bestbanking 189 • 2012
bankobjekte




Servicezone


n Eröffnung Raiffeisenbank Fuschl am See


Tradition und Zeitgeist
moderner Bankorganisation
    Eine Bank zu entwerfen, die den ak-         gegen- kommt und den Mitarbeitern eine       Gilgen Fuschl Strobl für den Umbau ihrer
tuellen Gesichtpunkten der Bankorgani-          optimale Umgebung und mehr Zeit für          Bankstelle in Fuschl am See. Dazu die He-
sation entspricht, den Stand der Technik        Kundenberatungen gibt. Das alles stand       rausforderung an den Planer Leo Graf ein
widerspiegelt, den Kundenwünschen ent-          auf der Wunschliste der Raiffeisenbank St.   Design zu entwickeln, das den Zeitgeist mit
                                                                                             einem so tratitionellen Gebäude verbindet.
                „Die Farbgebung und die dazu verwendeten Materialen war
                                                                                                 Die aktuelle Bankorganisation von
              sicher die Entscheidung, die uns die längste Diskussion bescherte.
                                                                                             Raiffeisenbanken forciert nicht mehr mit
               Schlussendlich wurde der Empfehlung der FengShui Beraterin                    aller Konsequenz die Selbstbedienung.
                                                                                             Natürlich, SB-Geräte sind wichtig, auch
                       gefolgt. Ich denke die Wahl ist gut ausgefallen“
                                                                                             im Hinblick auf die Versorgung der Kun-
                                         so Leo Graf.                                        den außerhalb der Öffnungszeiten. Hier
                                                                                             in Fuschl am See wurde das Angebot an
                                                                                                                                           s




                                                                                                           bestbanking 189 • 2012   37
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     bankobjekte


                                                                                               betätigt der Kunde eine Teleskopschiebe-
                                                                                               wand, die den Raum schließt. Natürlich
                                                                                               können sie weiterhin am Servicepult Geld
                                                                                               beheben, und alle anderen Bankgeschäfte
                                                                                               mitarbeiterbedient abwickeln. Dazu stehen
                                                                                               ab nun zwei Schalterplätze zur Verfügung.

                                                                                                   Die Beratung nimmt den höchsten
                                                                                               Stellenwert ein. Mit dem Bau von drei ab-
                                                                                               geschlossenen Beraterräumen wurde dieser
                                                                                               lang gehegte Wunsch der Mitarbeiter er-
                                                                                               füllt. Den Service-Mitarbeitern steht eben-
                                                                                               falls ein Beratungszimmer zur Verfügung,
                                                                                               wenn sich beim Servicepult ein längeres
                                                                                               Beratungsgespräch entwickelt.

                                                                                                    Aktuelles Design und Tradition gestal-
                                                                                               terisch zu vereinen, erschien anfangs be-
                                                                                               sonders schwierig. Ein traditionelles Detail
                                                                                               stellt die Verwendung von Konglomerat
                                                                                               bei Säulen- und Fensterverkleidungen an
                                                                                               der Fassade dar. Dieses Material setzt sich
                                                                                               auch im Inneren der Bank fort und wurde
                                                                                               als vorhandenes durchgehendes Thema be-
                                                                                               lassen. Nussholz für Möbel und Wandver-
                                                                                               kleidungen, die farbige Tapete, raumhohe
                                                                                               Glastrennwände und Licht als Gestaltungs-
                                                                                               element verleihen den Geschäftsräumen ein
                                                                                               gediegenes Ambiente.
    Servicepult mit SB-Zone
                                                                                                  Der Vorplatz erhielt mit Gebhartser
    Selbstbedienung sehr tief in die Bank hi-    Raum in der SB-Zone.                          Granit kombiniert mit gefärbten Betonele-
    neingelegt, damit Kunden und Mitarbei-                                                     menten eine klare Formensprache. Diesem
    ter einander begegnen. Eine Neuerung ist        Für absolute Diskretion bei der Bargeld-   Grundsatz folgt der Planer auch im Inneren
    der Einzahlungsautomat, der den Nacht-       abwicklung sorgt die diskrete Kasse, in der   des Gebäudes und erzeugt damit eine be-
    tresor ersetzt. Kunden betreten zum Ein-     Kunden selbst entscheiden, ob die diskrete    sonders leichte Orientierung für die Kun-
    zahlen einen eigens dafür geschaffenen       Kasse geschlossen wird oder nicht. Dazu       den und die Gäste in Fuschl am See.




    n Interview mit Geschäftsleiter Wolfgang Fritz der Raiffeisenbank
      St.Gilgen – Fuschl - Strobl


    best banking: Unterwegs in vielen Welten?    best banking: Was war die Herausforderung     waren neben der Funktionalität und der
                                                 bei der Neuausrichtung?                       Einbindung in das Ortsbild die Qualität
    Fritz: „Die Ansprüche von Kunden an                                                        der Ausführung und die Erhaltung der
    Finanzdienstleister wachsen stetig. Bera-    Fritz: „Die Filiale in Fuschl am See wurde    Wertschöpfung im Ort und in der Region.
    ter müssen fachlich und als Persönlichkeit   1979 in einem neuen Gebäude errichtet und     Filialstandorte sind bekannterweise sehr
    überzeugen. Wer Kunden akquiriert, muss      war daher nicht mehr auf dem aktuellen        kostenintensiv und somit war es wichtig
    hohe Ansprüche erfüllen. Weit mehr als       neuesten Stand. Es gab keine geeigneten       eine Organisation mit einer entsprechen-
    viele Geschäftsbanken überzeugen die         Beratungsbüros und der SB-Bereich wurde       den Mischung aus Selbstbedienung und
    Regionalbanken als Partner auf Augen-        im Eingangsbereich notdürftig angelegt.       persönlicher Kundenbetreuung zu erstel-
    höhe. Sie stellten die Kundenwünsche in      Optisch und vor allem technisch war die       len. Vorgabe war, helle und funktionieren-
    den Mittelpunkt, berieten initiativ und      Bankstelle eben in die Jahre gekommen.        de Büros zu schaffen und durch eine ent-
    umfassend, lösen Probleme schnell und        Unsere Kunden sind aber dennoch ger-          sprechende Nutzung der SB-Geräte, die
    fehlerfrei und sind auch in schweren Zei-    ne in ihre Filiale gekommen. Ein wichti-      notwendigen Beratungszeiten für unsere
    ten Ansprechpartner.“                        ges Anliegen beim notwendigen Umbau           Kundenberater(innen) frei zu bekommen.


    38        bestbanking 189 • 2012
Dir. Wolfgang Fritz
                                                 Geschäftsleitung                                         Unternehmensberatung
                                                 Raiffeisenbank St.Gilgen-Fuschl-Strobl                     mit Herzverstand ®




                                                                                                       info @ branchconsult.at · branchconsult.at




Wichtig war das Gebäude zum Ortsplatz             Wettbewerb unterscheiden?
hin zu öffnen und beim Betreten der Bank
einen gewissen Wohlfühleffekt zu erzielen.        Fritz: „90 % der Bankprodukte sind sehr
Ein ständig besetzter Empfangsschalter            ähnlich und deshalb über den Preis sehr gut
als erste Anlaufstelle mit einer Sofortkassa      vergleichbar. Gewinner werden die sein, die
wurde für eine 4 bis max. 5 Personen Filiale      diese Produkte sehr individuell und flexi-
als unabdingbar erachtet.“                        bel an den Mann bzw. an die Frau bringen
                                                  können. Wir sind imstande einen einfachen
best banking: Wie ist Ihre Kundenstruktur?        Privatkredit, wenn notwendig, in 30 Minu-
                                                  ten fix fertig abzuwickeln. Wenn das dazu
Fritz: „Die Filiale in Fuschl am See betreut      noch in freundlicher Art und Weise und in              Konzepte mit Fantasie
vor allem KMU und Retailkunden. Die               einer angenehmen Komfortzone wie einer                  und Hausverstand
Gemeinde Fuschl am See ist nicht zuletzt          neu umgebauten Filiale passiert, ist man
durch den Firmenhauptsitz der Weltmarke           der Konkurrenz einen Schritt voraus!“
Red Bull eine aufstrebende Gemeinde. Im
Umfeld der Firma Red Bull haben sich sehr         best banking: Wie kann es zur Stärkung der
innovative und schnell wachsende Firmen           Marktanteile und Rentabilität kommen?
angesiedelt. Es sind dadurch hochwertige
und gute Arbeitsplätze mit entsprechenden         Fritz: „Mit unserem starken Marktanteil in
Einkommen entstanden. Diese Klientel              der Region wird es oberstes Prinzip sein den                office @ rkplus.at · rkplus.at
gilt es eine entsprechende Bankinfrastruk-        bestehenden Marktanteil zu halten. Markt-
tur und eine entsprechend hohe Beratungs-         anteile zu gewinnen erfolgt normalerweise
qualität zur Verfügung zu stellen.“               heutzutage über den Preis und entspricht
                                                  nicht unserer langfristigen Strategie. Wir
best banking: Wo sehen Sie das Bankgeschäft       wollen vor Ort mit kurzen Wegen, hoher
in der Zukunft?                                   Flexibilität, schnellen und individuellen
                                                  Entscheidungen punkten und damit letzt-
Fritz: „Das Bankgeschäft der Zukunft              endlich einen höheren Preis und damit eine
wird noch mehr auf Vertrauen aufgebaut            höhere Rentabilität erzielen.“
sein. Auch durch die intensive Nutzung
von Internet und Onlinediensten wird die          best banking: Was tun Sie damit Sie eine Er-
Bankfiliale vor Ort die Drehscheibe der           höhung der Kundenzufriedenheit und –bin-
persönlichen Finanzgeschäfte bleiben.             dung erreichen?
Wichtig für die regionalen Banken vor Ort                                                              ästhetische Formgebung
wird sein, eine schlanke Kostenstruktur zu        Fritz: „Dreh- und Angelpunkt ist die Bank-                   im Raum
haben und den Mehrwert einer Filiale vor          stelle vor Ort. Gerade in Zeiten von unsicheren
Ort für den Kunden auch in einem höheren          Finanzmärkten ist der (die) persönlich bekann-
Preis (Marge) unterzubringen.“                    te Bankberater(in) die erste Anlaufstelle. Es gilt
                                                  mehr denn je, das in uns gesetzte Vertrauen zu
best banking: Bei den einzelnen Produkten         rechtfertigen und damit die Kundenzufrieden-
können sich die Banken allenfalls im Preis vom    heit und –bindung zu erhöhen.“                  y

                                                                                                             office @ leograf.at · leograf.at
banking
s


    n Exklusivlieferant für Non-Cash-Terminals bei Erste Bank und Sparkassen

    Erste Bank und Sparkassen
    entscheiden sich für KEBA
    Insgesamt 1.450 Stück KePlus K6 wird KEBA in den kommenden Jahren an die österreichische Erste Bank und Sparkassen liefern.
    Für KEBA handelt sich dabei um den größten Einzelauftrag nach Stückzahlen im Bereich Bankautomation.




        Die neuesten Kontoserviceterminals            Die Erste Bank lud im Sommer letzten       of-the-art-Technologie zu ersetzen.
    aus dem Hause KEBA überzeugten mit            Jahres die wichtigsten Hersteller von SB-
    Technologie, Verfügbarkeit und Benut-         Bankterminals zur Teilnahme an einer Aus-           „Unser neuestes Produkt im Bereich Bank-
    zerfreundlichkeit so, dass die Erste Bank     schreibung ein, die den Ersatz sämtlicher im   automation – KePlus K6 – verfügt über mo-
    eine in diesem Bereich eher ungewöhnliche     Feld installierten KundenInformations- und     dernste Technologie und ist bestens für die hier
    Single Vendor Entscheidung traf: KEBA         TransaktionsTerminals (KITT) vorsah.           gestellten Anforderungen geeignet. Das mul-
    wird als einziger Hersteller sämtliche Non-   Hintergrund war, die bestehenden, bereits in   tifunktionale Kontoserviceterminal punktet
    Cash-Systeme liefern.                         die Jahre gekommenen Geräte durch state-       auch mit völlig neuen Features, wie das stufen-
                                                                                                 los verstellbare Display oder die außen liegende
                                                                                                 Füllstandsanzeige“, so Gerhard Luftenstei-
                                                                                                 ner, Vorstandsvorsitzender der KEBA AG.

                                                                                                     KePlus K6 konnte die Erste Bank und
                                                                                                 Sparkassen vor allem durch seine kompak-
                                                                                                 ten Abmessungen überzeugen: Durch die
                                                                                                 platzsparende Bauweise passt das Gerät in
                                                                                                 normierte Nischen und ermöglicht so den
                                                                                                 einfachen und problemlosen Austausch von
                                                                                                 bestehenden Geräten.

                                                                                                     „Wir wollen ein 24-Stunden-Shop sein
                                                                                                 und mit den neuen Geräten kommen wir un-
                                                                                                 serem Ziel, Banking rund um die Uhr anzu-
                                                                                                 bieten, wieder ein Stück näher. Unsere Kun-
                                                                                                 den können unabhängig von Öffnungszeiten
                                                                                                 nicht nur jederzeit ihren Kontoauszug abho-
                                                                                                 len, sondern mittels der einfachen Scanning-
                                                                                                 funktion auch gleich fällige Überweisungen
                                                                                                 mit dem Erlagschein erledigen,“ erläutert
                                                                                                 Peter Bosek, Vorstandsmitglied der Erste
                                                                                                 Bank der österreichischen Sparkassen AG
                                                                                                 die Hintergründe zur Entscheidung.

                                                                                                     Mit KePlus K6 ist ein beliebiges Auf-,
                                                                                                 Ab- und Nachrüsten einzelner Komponen-
                                                                                                 ten möglich. Dies bietet ein hohes Maß an
                                                                                                 Flexibilität, das es so noch nicht gab und
                                                                                                 das verschiedenste Ausstattungsvarianten
                                                                                                 während des gesamten Produktlebenszyk-
                                                                                                 lus ermöglicht. Peter Seitz, Channel Ma-
                                                                                                 nagement Selbstbedienung der Erste Bank
                                                                                                 der österreichischen Sparkassen AG führt
                                                                                                 weiter aus: „Wir stellen immer höhere Anfor-
                                                                                                 derungen an Technik, Ergonomie und Wirt-


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banking




                                                                                   „Wir wollen ein 24-Stunden-
                                                                                   Shop sein und mit den neuen
                                                                                   Geräten kommen wir unserem
                                                                                   Ziel, Banking rund um die Uhr
                                                                                   anzubieten, wieder ein Stück
                                                                                    näher“, so Peter Bosek, Vor-
                                                                                   standsmitglied der Erste Bank
                                                                                  der österreichischen Sparkassen




                                   schaftlichkeit von SB-Geräten, was letzt-         Zwischen 2012 und 2013 werden rund
                                   endlich unseren Kunden zugute kommt. Die      300 Stück KePlus K6 mit Kontoauszugs-
                                   moderne Technik dieser Geräte gepaart mit     drucker und Belegscanner allein bei der
                                   der Flexibilität des Systems und das Preis-   Erste Bank installiert werden, mehr als
                                   Leistungsverhältnis haben uns überzeugt.“     1.100 Stück bei Sparkassen in ganz Ös-
                                                                                 terreich. KePlus K6 wird damit flächende-
                                         KEBA arbeitet bereits seit 1996 mit     ckend innerhalb der Sparkassengruppe in
                                   den österreichischen Sparkassen und der       Österreich im Einsatz sein und KEBA in
                                   Erste Bank zusammen. Vor mittlerweile         seiner Position als Nummer 1 am österrei-
                                   10 Jahren wurde dort das erste Kunden-        chischen Sparkassenmarkt bestärken.  y
                                   Informations- und TransaktionsTerminal
                                   von KEBA installiert und auch im Bereich
                                   Cash-Recycling gehören Erste Bank und
                                   Sparkassen zu Kun-
                                   den der ersten Stunde.
                                   Gerhard Luftensteiner
                                   über die bisherige und
                                   zukünftige       Zusam-
                                   menarbeit: „Mit Erste
„Unser neuestes Produkt im Be-     Bank und Sparkas-
reich Bankautomation – KePlus      sen verbindet uns eine
                                   lang jährige erfolgrei-
   K6 – verfügt über modernste     che Zusammenarbeit.
Technologie und ist bestens für    Der Einsatz der neues-
                                   ten Technologie auf dem
 die hier gestellten Anforderun-   Gebiet der Non-Cash-
  gen geeignet. Das multifunk-     S e l bstbedi e nung slö-
                                   sungen ist ein weite-
   tionale Kontoserviceterminal    rer Meilenstein. Wir
  punktet auch mit völlig neuen    freuen uns natürlich,
                                   dass Erste Bank und
Features, wie das stufenlos ver-                                 „Wir stellen immer höhere Anforderungen an
                                   Sparkassen uns ihr Ver-
stellbare Display oder die außen   trauen entgegen brin- Technik, Ergonomie und Wirtschaftlichkeit von SB-
                                   gen und weiterhin auf
 liegende Füllstandsanzeige“, so                              Geräten, was letztendlich unseren Kunden zugute
                                   KEBA setzen, wenn es
    Gerhard Luftensteiner, Vor-    um hochverfügbare und        kommt.“, so Peter Seitz Channel Management
                                   zuverlässige SB-Non-
standsvorsitzender der KEBA AG                                          Selbstbedienung der Erste Bank
                                   Cash-Geräte geht!“



                                                                                              bestbanking 189 • 2012   41
banking
s




    Erträge der Retailbanken
    fast wieder auf Vorkrisenniveau
                                                    sich verschlechternden Arbeitsmarktdaten,      2007. Insgesamt scheint es den Banken gut
                                                    Risiken aus den steigenden Staatsschulden      gelungen zu sein, die Verluste aus geringerer
                                                    oder auch toxischen Wertpapieren, die an-      Handelsaktivität und dem abnehmenden Ver-
                                                    dere Bereiche der Bank halten, ist Vorsicht    kauf hochprofitabler Anlageprodukte durch
                                                    geboten. Sollten Banken wegen solcher          andere Einkommensquellen wett zu machen.
                                                    Faktoren heruntergestuft werden, hat dies      Allerdings verbirgt sich hinter den Durch-
                                                    einen direkten Einfluss auf die Retailbank     schnittszahlen die Tatsache, dass die Erträge
                                                    und auf den Zinsertrag, der derzeit in der     der Banken in einer Reihe von Ländern zu-
                                                    ganzen Branche äußerst wichtig ist.“           rückgegangen sind, insbesondere in Italien,
                                                                                                   Portugal, Spanien und Großbritannien.
                                                        Obwohl zum Jahresauftakt 2012 mit
                                                    einer Erholung der Märkte und durch die             Die Entwicklung der Risikovorsorge
                                                    Stützungsmaßnahmen der Zentralbanken           ist eng mit zwei Ereignissen verknüpft: der
                                                    eigentlich Rückenwind herrschte, bleiben       Bankenkrise 2008 und der Staatsschulden-
                                                    die Aussichten verhalten. Die Kunden zeig-     krise 2011. Während die Risikovorsorge
    Andreas Pratz, Partner bei A.T. Kearney         ten Zurückhaltung bei Wertpapierinvestiti-     insgesamt kontinuierlich zugenommen
                                                    onen und bevorzugen weiterhin Spar- und        hat (jährlicher Anstieg um 12 Prozent seit
                                                    Einlagenprodukte. Weiter niedrige und          2007), zeigt die Studie, dass die Risikovor-
        A.T. Kearney hat die jüngsten Ergebnis-     leicht rückläufige Zinsmargen bei einer        sorge in fast allen Märkten das zweite Jahr
    se des „Retail Banking Radar 2012“, der die     ähnlichen Risikosituation wie in 2011 füh-     in Folge zurückgegangen ist und noch die
    Entwicklung der europäischen Banken von         ren zu einem fortgesetzten Kostendruck.        Hälfte des Rekordniveaus von 2009 er-
    2007 bis 2012 analysiert, veröffentlicht. Die   Allerdings reagieren bisher nur wenige Ban-    reicht. Ausnahmen bilden Italien, Spanien
    Studie zeigt, dass Finanzinstitute in ganz      ken hierauf mit einem grundsätzlichen Um-      und Portugal: Dort hat sich die Risikovor-
    Europa zu einem normalen Einkommens-,           bau ihrer Geschäftsmodelle, von wenigen        sorge verglichen mit dem jeweiligen Vor-
    Kosten- und Ertragsniveau zurückfinden.         Ausnahmen abgesehen beispielsweise unter       krisenniveau verdreifacht und ist auch 2011
    Während sich die Erträge schon fast wie-        skandinavischen Banken.                        weiter angestiegen.
    der auf Vorkrisenniveau befinden, liegen die
    Gewinne weiterhin um 15 Prozent unter               Das Ergebnisniveau ist zwischen 2007           Beim Kostenmanagement zeigen sich
    dem Niveau von 2007. Bei einem insgesamt        und 2009 um fast 25 Prozent gesunken und       Unterschiede. Die Stabilität im Auf-
    vorsichtig optimistischen Ausblick bilden       liegt aktuell noch um 15 Prozent unter Vor-    wands-/Ertragsverhältnis ist ein Anzei-
    Spanien, Italien und Portugal allerdings        krisenniveau. Überall in Europa haben sich     chen dafür, dass es den Banken gut ge-
    drei Ausnahmen. In diesen Ländern liegt         die Gewinne pro Kunde nach dem Tief-           lungen ist, ihre Kosten entsprechend der
    das Niveau der Risikovorsorge mit 28% vom       punkt 2009 erholt. Die Zahlen für 2011         Ertragsentwicklung zu steuern. Doch
    Einkommen deutlich über der rückläufigen        wirken angesichts der damaligen Lage in        es zeigt auch, dass sie davor zurückge-
    Risikovorsorge der anderen Europäischen         Europa ermutigend. Ausnahmen unter             schreckt sind, ihre Geschäftsmodelle und
    Länder (Durchschnitt 10%). Für die Studie       den untersuchten Ländern bilden Spani-         ihre Prozesse grundlegend zu erneuern.
    werden jährlich 42 große Retailbanken oder      en und Portugal, die seit 2009 einen sich      Die Banken müssen sich in Zukunft weiter
    Segmente von Universalbanken in 15 euro-        beschleunigenden Abwärtstrend zeigen.          auf strukturell höheren Kosten und Risi-
    päischen Märkten untersucht.                    Die Studie identifiziert hierfür eine Reihe    ken vorbereiten. „Dazu gehört insbesonde-
                                                    von Ursachen, vom Einbruch der lokalen         re ein Umbau der Vertriebsmodelle unter
        „Es ist bemerkenswert, wie gut es den       Wirtschaft bis hin zur Risikovorsorge und      stärkerer Nutzung neuer Medien“, so And-
    Retailbanken in der Vergangenheit gelun-        Wertberichtigungen. Zwischen den einzel-       reas Pratz und weiter: „Zwar genießen das
    gen ist, ihre Erträge in einem Niedrigzin-      nen europäischen Märkten bestehen nach         Kosten- und Risikomanagement weiter-
    sumfeld stabil zu halten,“, sagte Andreas       wie vor strukturelle Unterschiede wie eine     hin hohe Priorität, doch es ist an der Zeit,
    Pratz, Partner bei A.T. Kearney. „Fiel der      Gegenüberstellung anhand der Ertragsni-        wirklich neue Wege im Kundenangebot zu
    Ertrag pro Kunde selbst in 2009 nur um 4        veaus, der Risikovorsorge, dem Kostenma-       gehen.“ Dazu gehört, neue Technologien
    Prozent im Vergleich zu 2007, hat er sich       nagement und dem Gewinn zeigt.                 mehr in der Breite als bislang einzusetzen
    seither fast komplett erholt.“ Andreas Pratz                                                   und ein größeres Spektrum an Service und
    gibt allerdings zu bedenken, dass ein gutes         Das Ertragsniveau blieb während der        Beratung jenseits des Vertriebskanal Filia-
    Abschneiden im aktuellen Umfeld nicht           Krise vergleichsweise stabil und notiert ak-   le anzubieten, was zu deutlich schlankeren
    gegen äußere Faktoren immunisiert. „Bei         tuell nur geringfügig unter dem Niveau von     Filialstrukturen führt.


    42        bestbanking 189 • 2012
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n Eine Umfrage unter den österreichischen Instituten
  zur Studie von AT Kearney
                           Bosek: Für die Erste Bank und Sparkasse      Gasselsberger: Die relativ gute Ertrags-
                           sind zufriedene Kunden das Wichtigste.       lage der Retailbanken ist für mich keine
                           Wir ermöglichen sowohl Privatkunden als      große Überraschung: Die Konzentration
                           auch Unternehmern und Gründern maxi-         auf das Banken-Kerngeschäft, enge Kon-
                           male Flexibilität bei der Abwicklung. Wir    takte zu den Kunden und eine vorsichtige
                           wollen vor allem zugänglich sein und es      Risikopolitik sind Erfolgsfaktoren, die
                           dem Kunden so leicht wie möglich machen,     sich in einem schwierigen Umfeld be-
                           seine Bankgeschäfte zu erledigen. Dazu       sonders bewähren. Weil das auch genau
                           gehören sowohl unser netbanking App als      dem Geschäftsmodell entspricht, das
                           auch neue Filialkonzepte wie BahnhofCity     die Oberbank schon immer verfolgt hat,
                           Wien West oder OMV Bankstellen und           sind wir in den vergangenen Jahren von
Peter Bosek,               auch unsere erweiterten Beratungszeiten      Ertragseinbrüchen verschont geblieben. Franz Gasselsberger,
Vorstandsmitglied der      von 7.00 bis 19.00 Uhr. Unser Zugang zum     Wir haben konstant Marktanteile gewon- Generaldirektor Oberbank
Erste Bank der österrei-   Kunden muss so vielfältig sein, wie unsere   nen und unsere Erträge im Vergleich zum
chischen Sparkassen
                           Kunden es eben selbst sind.                  Vorkrisenniveau sogar deutlich gesteigert.


                           Buchleitner: Wir orientieren uns zualler-    Klein: „Die Studie untermauert
                           erst am Kunden. Wie können wir ihm den       unsere Bemühungen, dass der ein-
                           täglichen Umgang mit Geld erleichtern?       geschlagene Weg in den letzten 5
                           Welche Leistungen erwartet er von seiner     Jahren der Richtige war: ein solides
                           Bank? Wir arbeiten Tag für Tag erfolg-       und konservatives Geschäftsmodell
                           reich an der Verbesserung dieses Service.    mit Konzentration auf das Kernban-
                           So konnten wir auch in den vergangenen       kengeschäft und primären Fokus auf
                           Jahren viele zusätzliche Kunden gewin-       das Inlandsgeschäft, Investitionen
                           nen. 265.000 Menschen in Wien und            in attraktive Kundenprodukte und
                           knapp 1,2 Mio. in Niederösterreich ver-      den Ausbau des Filialnetzes. Die
                           trauen Raiffeisen. Dieses Selbstverständ-    BAWAG P.S.K. setzte damit in den
Mag. Klaus Buchleitner,    nis als kundenorientierter Dienstleister     letzten Jahren starke Signale als er- Wolfgang Klein,
Generaldirektor der        sowie ein straffes Kostenmanagement ma-      folgreiche Multikanal-Bank, denn Privatkundenvorstand
Raiffeisen-Holding         chen es möglich, dass wir als Retailbank     durch die persönliche Kundenbetreu- der BAWAG P.S.K.
Niederösterreich-Wien
                           gute Erträge erwirtschaften.                 ung im größten zentral gesteuerten
                                                                        Filialnetz, durch mobile Finanzberater oder das telefonische
                                                                        Kunden Service Center und über ein verbessertes eBanking in-
                          Cernko: Die Studienergebnisse be-             klusive App sind wir für unsere Kunden auf unterschiedlichen
                          stätigten einerseits unsere strategische      Wegen immer erreichbar.
                          Ausrichtung auf das klassische Brot
                          und Butter Geschäft, das sich durch
                          seine hohe Risikotragfähigkeit in der         Schaller: „Die Raiffeisenlandesbank
                          Krise als starker Stabilisator erwiesen       Oberösterreich und die gesamte Raiff-
                          hat. Andererseits haben Banken zu-            eisenbankengruppe OÖ setzen auf
                          sätzliche Belastungen wie Basel III,          Kundenorientierung und haben dabei
                          verschärfte regulatorische Rahmen-            Kosten und Risiko im Griff. Kostenbe-
                          bedingungen, Einlagensicherung oder           wusstsein, Effizienzsteigerungen sowie
                          nationale Bankensteuern zu verdau-            das Nutzen von Synergien wird künftig
                          en, die den Druck auf der Profitseite         noch wichtiger. Denn neue Rahmen-
Willibald Cernko,         weiter erhöhen werden, will man den           bedingungen wie Basel III verschärfen
Vorsitzender des Vor-     Investoren eine attraktive Kapitalver-        den Druck auf die Banken. Wir sind
standes der Bank Austria zinsung bieten. Daher bedarf es struk-         darauf entsprechend vorbereitet und
                          tureller Veränderungen der Branche.           haben weitere Projekte zur Effizienz-     Dr. Heinrich Schaller,
Das heißt, wir müssen uns um kosteneffiziente Filialformate             steigerung in Umsetzung. Das sind viele   Generaldirektor der
und alternative Konzepte bemühen, Service- und Dienstleis-              kleine und mittlere, aber auch größere    Raiffeisenlandesbank
tungsangebote intelligent weiterentwickeln – unter der Prämis-          Maßnahmen. Diese tragen dazu bei,         Oberösterreich
se, dass das Service für Kunden auf gleich hohem Niveau bleibt,         dass Raiffeisen Oberösterreich im Sinne
nur eben über andere, innovativere Kanäle.                              der Kunden schlagkräftig bleibt.“    y

                                                                                                            bestbanking 189 • 2012         43
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                                                                                Der erfolgreiche
Fotos: GZT




                                                                                Cash-Recycler
                                                                                Die Banken investieren im Moment verstärkt in das Retailge-
                                                                                schäft, das heißt die Filiale als intensiver Kostenfaktor bringt,
                                                                                wie auch aktuelle Umfragen ergeben, wieder Gewinne. Josef
                                                                                Anfang, Verkaufsleiter bei GZT beantwortet hier Fragen über das
                                                                                Banking im Filialbereich und was GZT in Zukunft anbieten wird.




       Josef Anfang, Verkaufsleiter Österreich und Südtirol bei der GZT




       best banking: Mit welchen Produkten unter-       art verlangt. Es genügt nicht mehr, dass        Rechenzentren und Hersteller ist daher
       stützt GZT die Abläufe in der Bank?              Banknoten nur mehr gezählt werden.              gefordert. Dabei spielt natürlich die Kun-
                                                        Diese müssen heute nach EZB-Standard            denbetreuung eine sehr wichtige Rolle. Der
       Anfang: Die GZT-Geldzähltechnik kann             zertifiziert sein und sollten jederzeit up-     Kunde will sich auf sein Produkt, den Her-
       mit ihren innovativen Produkten verschie-        date fähig sein. Da wir hier mit dem Welt-      steller und Lieferanten verlassen können.
       denste Abläufe und Prozessoptimierungen          marktführer GLORY zusammenarbeiten,             Wir als GZT versuchen diese Anforderun-
       im Selbstbedienungs- wie auch im Back-           können wir auf dem Gebiet der Bankno-           gen schon seit Jahrzehnten zu erfüllen.
       Office-Bereich abdecken. Wir waren der           tenbearbeitung die besten Technologien
       Wegbereiter bei der Einführung der SB-           zu einem sehr guten Preis-Leistungsver-         best banking: Glory hat ein neues Produkt
       Münzeinzahlung und SB-Münzrollenaus-             hältnis anbieten. Kürzlich hat die Firma        vorgestellt, welche Prozesse kann man damit
       gabe. In der GZT sind wir ständig bemüht,        GLORY in Istanbul einen neuen AKT               verbessern?
       innovative und an den Markt angepasste           (Automatischer Kassen Tresor) Cash-Re-
       Lösungen für die Bedürfnisse aller Banken,       cycler vorgestellt. Auf diesem Gebiet ist       Anfang: Mit dem neuen Cash-Recycler
       anzubieten. Dies ist deshalb möglich, da         GLORY mit Weltweit über 105.000 ver-            RBG-200 Serie, hat GLORY ein völlig
       wir mit Weltmarktführern wie z.B. GLO-           kauften Geräten, davon momentan über            neues, für die Zukunft ausgelegtes Pro-
       RY und ScanCoin zusammenarbeiten. Er-            10.000 in Italien, absolut führend. Das ist     dukt entwickelt, dass das bisherige Pro-
       wähnen möchte ich aber auch eines unserer        mehr als alle anderen Hersteller zusam-         duktportfolio bestens abdecken wird.
       eigenen Produkte die wir selbst erzeugen,        men. GLORY stellt schon seit 30 Jahren          Völlig neu ist die intelligente Flexibili-
       den FELIX-Neu, ehemals CASHBOY.                  AKT´s her. Den ersten AKT hatte GLO-            tät der Ausstattung. Standardmäßig ist
       Dieses Produkt ist komplett überarbeitet         RY schon 1983 mit dem RB-10 auf den             der RBG mit 8 Rollenspeicher zu je 600
       und derzeit der schnellste Banknotenaus-         Markt gebracht.                                 Banknoten ausgestattet und kann auf 10
       zahler am Markt.                                                                                 Rollenspeicher erweitert werden. Wei-
                                                        best banking: Welche Herausforderungen          ters kann eine Überlauf kassette integriert
       best banking: Die Technik und Abläufe werden     kommen auf die Hersteller und Lieferanten zu?   werden, das ergibt eine Notenkapazität
       permanent verbessert welche neuen Produkte                                                       von bis zu 7.400 Noten. Dabei hat das
       wird man den Banken anbieten?                    Anfang: Wir als GZT wissen: Ablaufpro-          Gerät einen sehr geringen Platzbedarf,
                                                        zesse müssen immer mehr an die Bedürf-          was der Architektur sehr zu gute kommt.
       Anfang: Die Banknotenbearbeitung ge-             nisse der Kunden abgestimmt werden. Das         Bis zu 128 verschiedene Demonationen
       winnt immer mehr an Bedeutung. Hier              heißt für die Hersteller und Lieferanten        kann der RBG erkennen, 16 verschiedene
       wird von den Herstellern inzwischen              eine immer größere Flexibilität. Ein effi-      Noten können recycelt werden. Ein kon-
       höchster Zähl- und Sicherheitsstand-             zientes Zusammenspiel zwischen Kunden,          figurierbarer Escrow (Rückgabefunktion


        44        bestbanking 189 • 2012
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der Noten), intelligentes Zählen und Sor-
tieren, Fitnessprüfen usw. sind ein paar
Highlights. Durch die hohe Ein und Aus-
zahlungsgeschwindigkeit (7 Noten pro
Sekunde) wird ein sehr hoher Durchsatz
erreicht, das vermindert wiederum War-
tezeiten und ist daher kundenorientiert.
Das Gerät ist absolut Mitarbeiterfreund-
lich und minimiert Fehlerquellen. Der
RBG bringt eine Kostenersparnis ohne
Verlust des Kundenkontaktes und ent-
spricht den tatsächlichen Anforderungen
der Bankpraxis. Nicht zu vernachlässigen
ist das Thema Sicherheit. Bei dieser Tech-
nologie geht es auch um die Sicherheit
der Bankmitarbeiter. Banknoten können
nicht mehr aus einer Lade entnommen
werden, sondern müssen über einen Be-
fehl über die Tastatur ausgegeben werden.
Der RBG kann auch mit verschiedenen
Tresorstärken ausgestattet werden.

best banking: Wann wird es das neue Produkt
Glory für die Banken geben.

Anfang: Das Produkt ist schon für den
internationalen Markt freigegeben, die
GZT wird ab Herbst dieses Jahres mit
dem Start beginnen. Informationen kön-
nen aber schon jetzt sehr gerne bei uns
eingeholt werden.                    y
                                                                            WERBUNG




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s



    n best banking sprach mit Herbert Wagger, Geschäftsführer der
      INTRANET Software  Consulting Ges.m.b.H., über die Integration
      von Social Business im Vertriebs­ rozess eines Finanzdienstleisters.
                                      p

    Interne App „safebook“ zur
    Effizienzsteigerung im Vertriebsprozess
    Die Anwendung „safebook“ ist der Gewinner vom Collaboration Award 2012, als innovativste Anwendung auf Basis von IBM
    Social Business und Collaboration Solutions und wird derzeit von dem Tochterunternehmen einer deutschen Genossenschafts-
    bank im Vertrieb aber auch in den internen Unternehmensabteilungen eingesetzt. Safebook ist eine Social Business und mobile
    Plattform. Schwerpunkte sind CRM (Kundenmanager), Finanzberatung, sowie strategische Planung und wirtschaftliche Be-
    darfsanalysen mit dem Ziel, neue Potentiale im Bereich der Kundenbetreuung zu erschließen. Safebook bringt die besten Ideen
    und Technologien aus dem Consumer Web ins Business und macht sie als „Social Apps For Enterprises“ in einem privaten und
    sicheren INTRANET für das Unternehmen nutzbar. Sie eröffnen einem Unternehmen völlig neue Möglichkeiten in der internen
    Collaboration und Organisation (Enterprise 2.0), und setzen neue Maßstäbe im Vertrieb.


    best banking: In welchen Bereichen wird safe-      sischen CRM-Funktionalität (360 Grad         Dashboards zeigt alle wichtigen Informatio-
    book eingesetzt?                                   Panoramablick, Kontaktmanagement, Kun-       nen im Überblick. Die Funktion Social Pro-
                                                       denselektion, und viele mehr) ermöglicht     files zeigt, wie ein Kunde vernetzt ist. Die
    Wagger: Safebook wird im Vertrieb, im Mar-         eine Gesamtanalyse (Customers N.E.T.         gesamte Kommunikation mit dem Kunden,
    keting, in der Kundenberatung und im CRM           Program) eine detaillierte Darstellung der   ob klassisch (persönlich, Brief, E-Mail) oder
    zur Erfolgs- und Effizienzsteigerung eingesetzt.   Bedarfssituation des Kunden mit daraus re-   über neue Social-Media-Kanäle kann mit
                                                       sultierenden Produktvorschlägen.             dem System effizient abgewickelt werden.
    best banking: Wie funktioniert das?
                                                       best banking: Was kann man unter dem Info-   best banking: Was ist XNames?
    Wagger: Daten aus dem Bestandsystem                Center verstehen?
    werden periodisch in den Safebook Kun-                                                          Wagger: In „XNames“ (Mitarbeiterdaten-
    denmanager übertragen. Neben der klas-             Wagger: Ein „InfoCenter“ mit interaktiven    bank) können sich Mitarbeiter innerhalb
                                                                                                    des Unternehmens vernetzen und sich über
                                                                                                    aktuelle Themen austauschen.

                                                                                                    best banking: Was ist i-Tweet?

                                                                                                    Wagger: Im internen Kommunikations-
                                                                                                    und Nachrichtendienst „i-Tweet“ können
                                                                                                    Beiträge oder Fragen an die gesamte „Com-
                                                                                                    munity“ oder nur an bestimmte Gruppen
                                                                                                    gepostet werden. Man „folgt“ Kollegen,
                                                                                                    Aktivitäten von Top-Kunden oder man
                                                                                                    „folgt“ bestimmten internen Apps und wird
                                                                                                    automatisch über wichtige Ereignisse infor-
                                                                                                    miert wie Kundengeburtstage, ablaufende
                                                                                                    Verträge, Neuerungen oder Änderungen
                                                                                                    bei Produkten, um nur einige zu nennen.

                                                                                                    best banking: Was kann ich unter Produpedia
                                                                                                    verstehen?

                                                                                                    Wagger: Mit der „Produpedia“ wird WIKI-
         safebook interner AppStore                                                                 Technologie im eigenen Unternehmen ge-


    46         bestbanking 189 • 2012
banking




                                                                                                                                    infobox
                                                  Die Anwendung „safebook“ ist der Gewinner des
                                                  Collaboration Award 2012 der in Amerika vergeben
                                                  wurde. Als innovativste Anwendung auf Basis von
                                                  IBM Social Business und Collaboration Solutions wird
                                                  „safebook“ derzeit von dem Tochterunternehmen einer
                                                  deutschen Genossenschaftsbank im Vertrieb, aber auch
                                                  in den internen Unternehmensabteilungen eingesetzt.




Beispiel eines „i-Tweet“                       Ereignisse können nicht
                                               mehr übersehen werden.
                                               Der Kunde erhält bei
nutzt. Jegliche Information über Produkte,     Bedarf regelmäßig eine
Vertriebsunterlagen, Kampagnen etc. kann       verständliche Übersicht
in diesem Vertriebs-WIKI Mitarbeitern          seiner aktuellen Vermö-
einfach und schnell zur Verfügung gestellt     genssituation. Ein wesent-
werden. Nie mehr veraltete Information in      licher Zusatznutzen wird
gedruckten Vertriebsunterlagen, motivier-      durch die Verbesserung
te Mitarbeiter haben die Möglichkeit sich      der Kommunikation zwi-
einzubringen - erfolgreiche Verkaufstaktik     schen Unternehmen und
kann mit Kollegen geteilt und zur „Best        Kunden sowie Zusam-
Practice“ gemacht werden. Neben der de-        menarbeit der Mitarbeiter
taillierten Darstellung der Produkte können    untereinander durch Soci-
auf dieser Plattform Mitarbeiter Feedback      al Networking erwartet.
und auch Bewertungen abgeben. Auch das
Feedback von Kunden kann vom Berater           best banking: Wo sehen Sie
berücksichtigt werden. Neue Erkenntnis-        den herausragenden Wert
                                                                            „Kunden Info-Center mit Dashboards“
se über Produkte oder Verkaufsaktivitäten      (Alleinstellungsmerkmal)
können so leicht an Kollegen oder Pro-         und die Innovation Ihrer Anwendung?
duktverantwortliche weitergegeben werden.
                                               Wagger: Safebook hat eine Web 2.0 Ober- bearbeiten, oder Dinge mit anderen Kolle-
best banking: Welcher Nutzen entsteht durch    fläche, die eher an die Facebook oder Twit- gen „teilen“, bzw. eine Frage an seine Kolle-
die Anwendung?                                 ter-Anwendungen erinnert, ist somit intuitiv gen/Community stellen. Dadurch wird der
                                               bedienbar und schnell erlernbar. Schulungen interne E-Mail-Verkehr erheblich reduziert
Wagger: Steigerung der Beratungsquali-         und Trainings, wie in der Vergangenheit bei und die Zusammenarbeit zwischen Mitar-
tät, Kundenbetreuung- und Bindung, in-         der Einführung einer neuer Software, sind beitern oder Abteilungen kann wesentlich
terne und externe Kommunikation, Social        nahezu überflüssig. Man muss Informa- effizienter abgewickelt werden. Ein Ausbau
Media, Safebook wurde mit der Zielset-         tionen nicht erst umständlich suchen - die für die mobile Nutzung mit einem Tablet-
zung eingeführt, die Beratungsqualität für     Informationen kommen zu einem per Push- PC und Smartphone ist ebenfalls möglich.y
Kunden auszubauen. Durch eine aktive           Technologie. Ab-
Bestandskunden-Pflege verbessert sich die      laufende Verträge/
Kundenbeziehung und damit auch Kun-            Produkte, überfäl-
denbindung zum Unternehmen. Alle re-           lige Angebote, oder
levanten Kundeninformationen sind auf          überschrittene Be-
Anhieb ersichtlich. Die Anlage einer Kun-      treuungs- oder Ser-
denakte in Papierform ist nicht mehr not-      vicetermine werden
wendig. Das spart Arbeitszeit und zu dem       direkt in den inter-
viel Papier. Die aktuelle Bedarfs- oder Ri-    nen Nachrichten-
sikosituationen der Kunden kann mithilfe       dienst (i-Tweet) des
von safebook analysiert werden. Dadurch        Mitarbeiters      ge-
ist eine wesentlich zielgerichtetere und in-   postet. Dieser kann
dividuelle Beratung möglich. Vereinbarte       Aufgaben      direkt
Jahresgespräche, Geburtstage oder ande-        aus diesem „Acti-
re, für den Kunden relevante Termine und       vity Stream“ heraus „Produpedia, das VertriebsWiki“


                                                                                                           bestbanking 189 • 2012     47
banking
s



    n Wenn Bankern die richtigen Worte fehlen



    Liquiditätssicherung
    nach dem Tod des Kunden
    Darauf war Helmut W. gar nicht vorbereitet. „Mein Mann ist vor zwei Tagen gestorben“ sagte die ältere dunkel gekleidete Frau,
    als Sie unangemeldet im Private Banking vor ihm steht. „Ach, du liebe Zeit, was soll ich jetzt tun?“ war der erste Gedanke von
    Helmut W., in der Bank zuständig für die Beratung von vermögenden Kunden. Ein erstes „Herzliches Beileid“ stammelnd, bietet
    er der älteren Frau einen Sitzplatz an. Entgegen seinen Gepflogenheiten sorgt er selber für die Getränke. Das verschafft ihm ein
    erstes Atem holen. So viel wusste er: Bloß jetzt nichts falsch machen. Den Fehler hatten schon einige Kollegen gemacht und
    danach viele langjährig betreute Kunden, Angehörige und große Summen an Einlagen verloren.




                                                                         Stärkster Stress für alle Betroffenen
                                                                     s




                                                                     Die Erfahrung von Tod ist für jeden Angehörigen eine starke emo-
                                                                     tionale Erfahrung und Belastung. Experten sprechen vom stärksten
                                                                     Stress, der einem Menschen widerfahren kann. Dieser Stress spie-
                                                                     gelt sich nach dem Tod des Kunden auch in der Kundenberatung von
                                                                     Banken wider. Sehr oft fühlt sich der Berater in der Beratungssitua-
                                                                     tion hilflos, gehemmt und unbehaglich.

                                                                         Betreuung ohne emotionale Verbindung
                                                                     s




                                                                     Abwicklungstechnische oder finanzielle Fragen sind die eine
           Zum Autor:                                                Seite der Herausforderung. Der persönliche Kontakt mit trau-
           Ulrich Welzel                                             ernden Angehörigen ist die andere Seite und gilt in dem Fall
           Banker, Unternehmensberater, Fachbuchautor,               als die größte Herausforderung für den Banker. Empathie,
           Trainer, Hospizbegleiter. Unternehmer bei ih-             wertschätzende Kommunikation und Authentizität sind der
           ren Herausforderungen aktiv zu begleiten hat              Schlüssel, um das Vertrauen der Angehörigen zu gewinnen. Die
           er sich auf die Fahnen geschrieben. Er gründe-            Antwort der trauernden Angehörigen? Dank und Loyalität.
           te BRAIN|ACTIVE® Unternehmerberatung                      Trauernde Angehörige spüren instinktiv, wenn ihnen an Stelle
           im Jahr 2009 in München als unabhängiges                  echter Einfühlung nur ein Mitgefühl vorgegaukelt wird. Kleine,
           Beratungsunternehmen. Seit 1987 im Vertrieb               pietätsfremde Fehltritte und kommunikative Unstimmigkeiten
           tätig, davon fast 20 Jahre als Banker in der Be-          können problemlos gut verlaufende Beratungen torpedieren. Se-
           treuung gehobener Privatkunden.                           hen wir uns die demografische Entwicklung an, wissen wir, dass
           Er hat die Lösung „Wertschätzender Um-                    es in den nächsten 20 Jahren zu einer massiven Überalterung
           gang mit trauernden Angehörigen” entwi-                   der Gesellschaft kommt. Auf der Produktseite halten Banken
           ckelt, nachdem er in einem Trauerfall keine               umfangreiche Lösungen für ihre Kunden bereit, um die Aus-
           Hilfe von seinen Führungskräften bekam. Mit               wirkungen der Demografie zu mildern. „Welche Auswirkung
           seinem Team betreut er international Banken               hat die demografische Entwicklung auf unseren Kundenstamm,
           und Unternehmen im Umgang mit Trauer                      auf unsere Berater und auf unser jährliches Ergebnis?“ ist eine
           und Verlust im Unternehmen. In Banken gibt                der wichtigen Fragen von Bankvorständen. Die Statistik 1 zeigt,
           er Hilfestellung bei der Implementierung des              dass wir bereits heute in einer alternden Gesellschaft leben und
           Generationenmanagements.                                  17,65 Prozent der Bevölkerung älter als 65 Jahre sind. Bei alt-
                                                                     eingesessenen Banken spricht man von einem Anteil der über
                                                                     60-jährigen von bis zu 35 Prozent. Dadurch, dass die gebur-
    1
        Statistik Austria Jahresdurchschnittsbevölkerung seit 1981

    48             bestbanking 189 • 2012
banking




tenstarken Jahrgänge in ein Alter kommen, in dem Sterblich-
keit wahrscheinlicher wird, verändern sich Lebensformen, Um-
gangsformen wie auch Beratungsprozesse in Banken. Daraus
leiten sich Konsequenzen ab. Banken und Ihre Berater müssen
sich darauf einstellen, dass in den nächsten 15 - 20 Jahren bis zu
35 Prozent ihrer Kunden versterben.
s




     Über 50-jährige besitzen bis zu 80 Prozent der
     Bankeinlagen

Da die Kundengruppe der über 50-jährigen heute bis zu 80 Pro-
zent der Bankeinlagen besitzt, lohnt es sich, die Beratungsprozes-
se schon heute an diese Situation anzupassen. Zukünftig werden
Bankberater vermehrt mit trauernden Angehörigen zu tun ha-
ben. Eine sich seit Jahren ändernde Alterspyramide verlangt eine Abb. 1
an den Marktrealitäten orientierte Lösung. Obwohl jedes Jahr
durchschnittlich 77.000 Menschen in Österreich versterben 2 ,
wird das Thema Sterben, Tod und Trauer in unserer Gesellschaft
oftmals aus Unsicherheit tabuisiert. Unter allen Grenzerfahrun-
gen gilt der Tod als die existenziellste Erfahrung.

     Dramatischer Kundenverlust
s




Die Erfahrungen zeigen, dass nur wenige Banken diese für sie
überlebenswichtigen Zahlen ermitteln, auswerten und die richti-
gen Maßnahmen einleiten. Um sich ein erstes Bild zu machen, ist
es sinnvoll, eine Altersstrukturanalyse des Kundenstamms (für
jedes Geburtsjahr) zu erstellen. Mit dem Wissen um sehr hohe
(natürliche) Kundenverluste, liegt die Aufgabe der Bankverant-
wortlichen klar auf der Hand: Sicherung der Bankeinlagen über
den Tod des Kunden hinaus.
                                                                                                 Abb. 2
s




     280 Milliarden Euro vererbtes Vermögen

Bis zum Jahr 2020 rechnet man in Österreich mit einem vererb-
ten Vermögen von ca. 280 Milliarden Euro. Jährlich bedeutet das
geschätzte 35 Mrd. Euro an vererbtem Vermögen, davon 11,9
Milliarden € an Geldvermögen. 3 Da es sich nur um Schätzungen
handelt, arbeitet die Österreichische Nationalbank (OeNB) derzeit
an einer aussagekräftigen Studie. Genaue Zahlen sollen im Sep-
tember 2012 veröffentlicht werden.4 In einer Erhebung von Im-
mobilienvermögen in privaten Haushalten 5 analysierte die OeNB
zwei Drittel des Gesamtvermögensbestands in Immobilien. Ein
Drittel des vererbten Vermögens liegt zum größten Teil auf sofort
liquidierbaren Einlagen bei Banken und Versicherungen.
                                                                                             s




2
  Statistik Austria 2011                                                                         Abb. 3
3
  siehe Abb. 1
4 vgl. „Der Kampf um die Erbschaftssteuer“ von Christa Zöchling in „Profil“ vom 28.01.2012                bestbanking 189 • 2012   49
5 in 2011
banking
s



         Vermögen wandert ab
    s



                                                                              für Banken einen vorsichtig geschätzten Mittelabfluss von 10 - 12
                                                                              Mrd. Euro. Für eine kleine Bank können das Mittelabflüsse im
    Seit Jahren beobachten Experten ein Phänomen in den Banken:               1-stelligen Millionen-Bereich bedeuten. Bei mittleren und gro-
    Nach dem Tod des Erblassers werden oft bis zu 75 Prozent des              ßen Banken reden wir schnell von 2-stelligen Millionensummen.
    liquiden Vermögens auf eine andere Banken transferiert und lang-          Jährlich!!! Spricht man mit Führungskräften, werden die Zahlen
    jährige Bankverbindungen beendet. Warum ist das so?                       bestätigt und oftmals nach oben korrigiert. Jedem Vorstand ist auf
                                                                              Grund der genannten Zahlen klar, welche Auswirkungen die alar-
    Die E-Mail einer Bestatterin (an den Autor) bringt es auf den             mierenden und gewaltigen Mittelabflüsse auf das Bankergebnis
    Punkt:                                                                    haben. Neben der Suche nach Antworten auf die aktuellen Her-
    „Gerade waren Angehörige bei mir, die sich bitterlich über die Bank be-   ausforderungen, wie Regulierung, Vertrauensverlust und weniger
    schwert haben, bei der sie seit 50 Jahren Kunden sind. Verkehrter Ton -   Ertrag, fehlen der Branche Antworten darauf wie das Vertrauen
    kein Einfühlungsvermögen. Die Angehörigen werden die Bank wechseln.“      der Kunden wiedergewonnen werden soll. Es erscheint also nur
                                                                              sinnvoll, dass Banken sich dem Thema Liquiditätssicherung nach
    Das ist die Kundenreaktion wenn Berater nicht angemessen auf              Trauerfällen und wertschätzenden Umgang mit Trauernden wid-
    die Bedürfnisse von trauernden Angehörigen eingehen. Bereits 36           men.
    Stunden nach dem Tod des Kunden, der noch nicht beerdigt ist(!),
                                                                                  Von der Beratung zur Begleitung
                                                                              s
    ist klar, dass die Spareinlagen spätestens in einem halben Jahr nicht
    mehr bei dieser Bank liegen.
                                                                              Wer als Berater in seinem Leben noch nicht mit dem Tod konfron-
         50 Jahre Kundenbeziehung (im ländlichen Bereich,
    s




                                                                              tiert war, sollte versuchen, sich in diesen schwersten aller mensch-
         wo sich jeder kennt) werden in 50 Sekunden                           lichen Augenblicke hinein zu fühlen.
         elemeniert.                                                          Für den Banker gilt es, den Spagat zwischen Berater und Beglei-
                                                                              ter professionell zu gestalten. Neben der Beachtung der Etikette
    Aus vielen Interviews mit ehemals trauernden Bankkunden wissen            gilt es, die Aspekte der verbalen und nonverbalen Kommunikation
    wir, dass sie sich sehr oft emotional falsch oder gar nicht angespro-     ganz besonders zu berücksichtigen.
    chen fühlen. Erfahrungen zeigen, dass 95 Prozent der Banker gar           Die selbstverständlichsten Fragen sind oft nicht einfach zu beant-
    keinen Kontakt mit den trauenden Angehörigen aufnehmen. Wird              worten:
    Kontakt aufgenommen und es kommt zum Beratungsgespräch,                    •	 Wie gehe ich am besten auf einen trauernden Angehörigen zu?
    erleben Trauerende immer wieder, dass Banker nach einem flos-              •	 Wie kondoliere ich richtig?
    kelhaften „Herzliches Beileid“ viel zu schnell zur Tagesordnung            •	 Wie viel Anteilnahme ist in einem Bankgespräch angebracht,
    übergehen. Fragt man bei Bankern nach, kommt sehr oft die Aus-                ohne gefühlskalt oder überheblich zu wirken?
    sage: „Ich weiß gar nicht, was ich mit den Angehörigen reden soll!“        •	 Wie spricht man mit einem Menschen der einen geliebten
                                                                                  Menschen verloren hat?
    Trauernde Angehörige hören oft folgende Aussagen von ihren Beratern:
                                                                                  Kommunikativer Drahtseilakt und praktische Vor-
                                                                              s




    „Kopf hoch, das wird schon wieder.“,
    „Sie sind stark. Sie werden das schaffen.“                                    gehensweise
    „Ich weiß wie Sie sich fühlen.“
                                                                              Wenn es der Bank gelingt ihre Berater und Führungskräfte für den
    All die Aussagen spiegeln eines wider: Die Unsicherheit des Be-           Umgang mit trauernden Angehörigen zu sensibilisieren, ist ein rie-
    raters. Das Ergebnis: Der trauernde Angehörige fühlt sich nicht           siger Schritt getan, um Mittelabflüsse zu verringern, langfristig die
    aufgehoben und nicht wertgeschätzt. In der Folge bedeutet das             Erträge zu sichern und die Angehörigen als Kunden zu binden.  y
                                                                                                                                             infobox



              n Fünf Schritte zum erfolgreichen Umgang mit trauernden Angehörigen
                                 1. Altersstrukturanalyse im Kundenstamm durchführen
                                 2. Vermögenszuordnung nach Altersgruppen
                                 3. Marketing und Produktauswahl auf das jeweilige Kundensegment abstimmen
                                 4. Ausreichend ältere Banker (über 50) ausbilden
                                 5. Banker fit für den Umgang mit trauernden Angehörigen machen.



    50        bestbanking 189 • 2012
banking




Goldmünze 2012
für Finanzprodukte
Die Euro-Zone taumelt scheinbar am Rande eines Abgrunds und es ist ver-
lockend zu glauben, dass keine gute Nachricht, in der Finanzwelt zu finden
ist. Es gibt sie, die erfolgreiche, in der an Dynamik enorm zugenommene,
Finanz- und Versicherungsbranche. Der seit 2005 in der Slowakei jähr-
lich erfolgreich durchgeführte Wettbewerb „Goldmünze“ hat 2012 zum
ersten Mal auch in Österreich stattgefunden. Eine unabhängige Fachjury
hat die „besten Finanz und Versicherungsprodukte“ bewertet. Österreichs
Finanzbranche hat mit der „Goldmünze“ einen wichtigen Wettbewerb der
transparent aufzeigt, welches Potential vorhanden ist: Insgesamt waren
339 Produkte aus den Bereichen Versicherung, Bank, Fonds und Leasing
in 27 Kategorien nominiert. Davon waren 197 Versicherungsprodukte in
14 Kategorien zu bewerten. Die Bewertung erfolgte durch ein 22-köpfige
Jury, die sich aus Medien- und Branchenvertretern zusammensetzte. Sie
konnten den Wettbewerbsregeln entsprechend die ihrer Meinung nach
drei besten Produkte in jeder Kategorie auswählen. Dem bestplatzierten Produkt wurden drei Punkte zugerechnet, dem zweit-
platzierten zwei, dem drittplatzierten ein Punkt. Im Rahmen einer Festveranstaltung mit geladenen Gästen im Palais Ferstl in
Wien haben die Gewinner die Auszeichnungen entgegengenommen.



    Acht Versicherer schaffen einen ersten Platz
s




                                                                    va. Die Media Project Agency führt den Wettbewerb bereits seit
                                                                    2005 in der Slowakei durch.
Was die Versicherungsprodukte anbelangt, schafften acht Unter-
nehmen den Sprung auf einen ersten Platz. Die Uniqa-Gruppe          „Österreichische Banken haben seit 1990 den osteuropäischen
holte sich dabei die meisten „Ersten“, und zwar in den Kategorien   Markt erobert. So ist es jetzt zwar ungewohnt, aber nicht zu-
klassische Lebensversicherung, Unfall, Haushalt/Eigenheim so-       fällig, dass ein Bewertungsmechanismus auf den österreichi-
wie KMU/Gewerbe. Jeweils drei „Goldene“ erreichten die Nürn-        schen Markt dringt, der bereits seit 2005 jährlich in der Slowakei
berger – in den Sparten fondsgebundene Lebensversicherung,          stattfindet“, sagt Ščobák und unterstreicht: „Wir schätzen unsere
Berufsunfähigkeit und Pflege – sowie die Wiener Städtische in       Unabhängigkeit. Hinter uns steht keine große Firma, kein Me-
den Kategorien Zukunftsvorsorge, Haushalt/Eigenheim und             dienorgan oder gar ein Finanzinstitut. Wir sind unabhängig von
Kfz-Haftpflicht. Geht man nach der Punktezahl, so hat die Mer-      politischen Einflüssen.“
kur mit ihrer „Privatklasse Stationär“ am besten abgeschnitten:
Sie kam auf 31 Punkte – die mit Abstand höchste Punktezahl          Freilich betont man auch bei der Goldmünze: „Interessenten an den
im Wettbewerb der Versicherungsprodukte. Jeweils 17 Punkte          beschriebenen Produkten empfehlen wir, sich anhand dieser Ergeb-
erreichten die Dialog mit ihrer Risikolebensversicherung „Risk      nisse selbst über die Produkte zu informieren und sich ihre eigene
Vario“ und die Wiener Städtische mit ihrer „Prämienpension“.        Meinung zu bilden.“
Die dritthöchste Punktezahl erzielte die Europäische Reisversi-
                                                                    s




cherung mit ihrem „Komplett-Schutz Standard“.                           Öffentliche Abstimmung bis November
Die bestplatzierten Produkte sind in der untenstehenden Tabelle     Die Abstimmung der Jury ist nur die eine „Hälfte“ des Wettbe-
aufgelistet. Weitere Platzierungen sind der Website zum Wett-       werbs. Von 21. August bis November ist die Öffentlichkeit auf-
bewerb (Klick in der rechten Spalte auf die Produktkategorie) zu    gerufen, ebenfalls abzustimmen. Die Ergebnisse werden Mitte
entnehmen. „Ziel des Wettbewerbs Goldmünze ist es, der Öf-          November veröffentlicht werden. Auszeichnungen wird es jeweils
fentlichkeit umfassende und transparente Orientierungshilfe am      in den Bereichen Bankprodukt, Versicherungsprodukt und Fonds
Markt zu geben“, erklärt Jiří Ščobák, Direktor der Media Project    geben. Außerdem können die Konsumenten die „Freundlichkeit“
Agency und Organisator des Wettbewerbs in Wien und Bratisla-        von Banken und Versicherungen bewerten.
                                                                                                                                         s




                                                                                                         bestbanking 189 • 2012    51
banking
s
Fotos: Vladimír Veverka




                                                                                   n Die Plazierungen der Bankinstitute




                                                                               s
                                                                                   Girokonten
                                                                                   1. easybank                                                 easy gratis Gehaltskonto
                                                                                   2. bankdirekt.at                                                          Girokonto
                                                                                   3. BAWAG P.S.K.                                                     KontoBox Basis


                                                                                   Online-Banking
                 Mag. Michael Zeman (easybank) und Jiří Ščobák (Goldmünze)
                                                                                   1. easybank                                                      easy internetbanking
                                                                                   2. UniCredit Bank Austria                                              OnlineBanking
                                                                                   3. Erste Bank                                                              netbanking


                                                                                   Sparen täglich fällig
                                                                                   1. ING-DiBa Direktbank Austria                                      Direkt-Sparen
                                                                                   2. DenizBank                                               Online Sparen Tagesgeld
                                                                                   3. direktanlage.at                                                       Sparbuch


                 Mag. Andrea Hansal (ING-DiBa)
                                                                                   Sparen gebunden, laufzeitabhängig
                                                                                   1. ING-DiBa Direktbank Austria              Direkt-Festgeld
                                                                                   2. DenizBank                     Online Sparen Festgeldkonto
                                                                                   3. direktanlage.at                         Fest-/Monatsgeld


                                                                                   Verbrauchkredite
                                                                                   1. ING-DiBa Direktbank Austria                   Ratenkredit
                                                                                   2. BAWAG P.S.K.               Auf einen Blick (Konsumkredit)
                                                                                   2. Raiffeisen                                   Privatkredit

                 Mag. Emanuel Bröderbauer (Erste Bank)
                                                                                   Wohnbaufinanzierung
                                                                                   1. Erste Bank                                                 s Bauspardarlehen
                                                                                   1. Bausparkasse Wüstenrot                                       Bauspardarlehen
                                                                                   1. BAWAG P.S.K.                                      Wohnbaukredit mit Hypothek


                                                                                   Kreditkarten
                                                                                   1. BAWAG P.S.K.                                        PayLife Classic Karte
                                                                                   2. Raiffeisen                                                 Classic Card *
                                                                                   3. UniCredit Bank Austria                          Bank Austria MasterCard
                 Ing. Ronald Unger (Bausparkasse Wüstenrot)                        3. UniCredit Bank Austria                    VISA/MasterCard Platinum Card
                 * In RLB Burgenland, RLB Kärntner, RVS Salzburg: Classic Card. In RLB Tirol, RLB Vorarlberg, RLB Steiermark: Classic Card mit Versicherungsschutz. In RLB Oberö-
                 sterreich, RLB Niederösterreich-Wien: Raiffeisen MasterCard.
                 52           bestbanking 189 • 2012
banking




Bausparen
1. Bausparkasse Wüstenrot                                      Dynamisches Bausparen
2. s Bausparkasse                                               Klassisches Bausparen
3. s Bausparkasse                                                  Bonus-Bausparen



Kommerzkonten                                                                                             Viera Klein (s Bausparkasse)

1. Raiffeisen                                                Raiffeisen Geschäftskonto
2. Erste Bank                                                         s Gründer Konto
2. UniCredit Bank Austria                                           FirmenGiroKonto



Kommerzfinanzierungen
1. BAWAG P.S.K.                                                      Investitionskredit
1. Raiffeisen                                                Investitionsfinanzierung
3. Volksbank Wien**                                        Investitions-Finanzierung
                                                                                                          Stv. Helmut Nuspl (Oberbank)


Vermögensmanagement
1. Erste Bank      Erste Privat Banking Vermögensmanagement
2. Oberbank                  Individuelles Portfoliomanagement
3. Raiffeisen Vermögensverwaltungsbank Vermögensverwaltung



Kfz-Leasing
1. VB Leasing                                                               CAR-Leasing
2. Porsche Bank                                                          Restwert Leasing
                                                                                                          Andreas Nurscher (Pioneer Investments)
3. Raiffeisen-Leasing                                                       Pkw-Leasing
3. BKS-Leasing                                                              KFZ Leasing


Aktien Österreich Fonds
1. 3 Banken-Generali                                      3 Banken Österreich-Fonds
   Investment-Gesellschaft 
2. Pioneer Investments                    Pioneer Funds Austria – Austria Stock
   Austria
3. Allianz Invest                                         Allianz Invest Austria Plus
   Kapitalanlagegesellschaft                                                                      y

                                                                                                          Gerhard Schum (3 Banken Generali)
** Die Produkte der Volksbank Wien dienen als Beispiele für alle Produkte der Österreichischen Volksbanken.

                                                                                                                                 bestbanking 189 • 2012   53
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     bankobjekte




    BAWAG P.S.K. und Post
    im Wiener 10. Bezirk
    Die Filialoffensive der BAWAG P.S.K. und der Österreichischen Post findet zügig ihre Fortsetzung. Mit der Modernisierung und
    Neustrukturierung des Standortes, im Einwohnerstärksten Bezirk in Wien 10, Favoritenstraße 132 kommen BAWAG P.S.K. und
    ihr Partner, die Österreichische Post AG, ihrem gemeinsamen Ziel mit großen Schritten näher, bis Ende 2012 österreichweit ein
    attraktives, kundenfreundliches Service-Netz unter einem Dach zu schaffen.



                                                  Schnelle Orientierung                          Selbstbedienungs-Zone mit
                                              s




                                                                                             s
                                                                                                 Vollausstattung
    Objekt                                    Im Inneren der komplett neu gestalteten
    Neue Filiale 1106 Wien
                                              Filiale sind der Bank- und Postbereich          Ein weiteres Asset des neuen Filial-Kon-
    Favoritenstraße 132
                                              räumlich voneinander getrennt. Durch das        zepts ist die Schaffung einer neue um-
    Offizielle Eröffnung:                     klare Farbkonzept – der Postbereich ist in      fangreiche SB-Zone im Eingangsbereich,
    10. Juli 2012
                                              gelb, der Bankbereich ist in rot gehalten       die von 0-24 Uhr zugänglich ist: Briefe
    Leitung BAWAG P.S.K.:                     – fällt die Orientierung leicht. Im gelben      können eingeworfen werden, die Postfä-
    Erwin Daubek
                                              Bereich werden an den Kundenschaltern           cher sind für Postkunden rund um die Uhr
    Leitung Post AG:                          Transaktionen sowohl für Post- als auch         zugänglich. Weiters – und das ist im die-
    Martin Jockerle                           für Finanzdienstleistungen abgewickelt.         sem Ausmaß neu - stehen Bank-Kunden
    Bank-Mitarbeiter:                         Dort können Kunden wie gewohnt Briefe           außerhalb der Öffnungszeiten Bankomat-
    18 Personen davon                         aufgeben, Pakete abholen und Handels-           Geräte, SB-Scanner, mehrere Kontoaus-
    1 Veranlagungsexperte                     waren kaufen sowie Bargeldtransaktionen         zugsdrucker sowie Bareinzahlungsgeräte
    Post-Mitarbeiter:                         durchführen. Für Beratungen in Bankan-          zur Verfügung. Damit bieten die BAWAG
    7 Personen                                gelegenheiten stehen sowohl Beraterplätze       P.S.K. und die Post ihren Kunden einen
    Gesamtfläche:                             in der Frequenz als auch in einer beruhig-      voll ausgestatteten One-Stop-Shop – also
    rund 330 m²,                              ten Zone Premium-Beratungszonen im              einen Standort mit sämtlichen Bank- und
    davon Beratungsbereich 180 m²,            ersten Stock, zur Verfügung.                    Postdienstleistungen an.               y
    Kassenbereich 90m²,
    SB-Zone: 60 m²
    Ausstattung SB-Zone:
    4 Bankomat-Geräte
     (Indoor, Outdoor)
    2 Kontoauszugsdrucker
    2 SB-Scanner
    2 SB-Multifunktionsgerät
    1 SB-Einzahlungsgerät
    Schalter-Konzeption:
    Post: 5 Postschalter
    1 Telekom-Schalter
    Bank: 4 Express-Beraterplätze,
    6 Premium-Beratungszonen;
    weiters: Sparbuchfächer,
    Kundentresore, Postfächer




                                              Beratungszone mit klarem Farbkonzept, das sich im Erdgeschoss vom Postgelb abhebt und die
                                              Orientierung erleichtert.


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bankobjekte




                                                                                                                                            Fotos: ©bestbanking medien
Hohe Frequenz in der SB Service Zone, alle Geräte SB Einzahler- Auszahler, SB Belegscenner , Kontoauszugsdrucker und Multifunktionsgeräte
wurden sofort von den Kunden angenommen.




Filialleiter Erwin Daubek leitet ein Team von 19 Mitarbeiten, in der   Junge mehrsprachige, dynamische MitarbeiterInnen für die
Premium Beratungszone.                                                 Kundenberatung.


                                                                                                              bestbanking 189 • 2012    55
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     bestcars




                                                                               Fotos: Mitsubishi
    Über den Anderen
                                   best banking hat getestet und für ausgezeich-
                                   net befunden – der Mitsubishi Pajero 3,2
                                   DI-D Inform war das reine Fahrvergnügen.
                                   Ein Offroader der auch als Onroader eine
                                   gute Figur macht. Der ruhige Auftritt, sei-
                                   ne erhöhte Sicherheit und das hohe Maß an
                                   Komfort überzeugen jeden Autofahrer. In
                                   der Stadt genießt man das luxuriöse Design
                                   und bei Offroad-Fahrten kann es passieren,
                                   dass die Abenteuerlust zuschlägt. Der Pajero
                                   ist ein Auto für alle Gelegenheiten. Die er-
                                   höhte Sitzposition zeigt die Straße aus einer
                                   völlig neuen Perspektive – man ist über den
                                   Anderen. Dem Innenraum können 5-Sterne
                                   verliehen werden: beginnend beim Schalthe-
                                   bel in Silber- und Lederoptik, den Anzeigen-
                                   instrumenten, die übersichtlich und gefällig
                                   angeordnet sind, bis hin zum weichen, mit
                                   Leder überzogenem Lenkrad. Hochwertige
                                   Materialien sind der Ausdruck des luxuriösen
                                   Stils. Ausgestattet mit einem multifunktio-
                                   nellem MMC-HDD Navigationssystem mit
                                   einer 40GB Festplatte ist genügend Platz für


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bestcars




                                                                                                                                       infobox
                                                 n Mitsubishi Pajero 3,2 DI-D Inform

                                                       ABS inkl. EBD, Traktionskontrolle  ESP
                                                       Super Select 4WD Allradantrieb  EBAC / Gelände-Bremsassistenz
                                                       Klimaauto, mit Kombifilter, Stereoradio, CD-, MP3-Kombinat  AUX Eingang
                                                       Elektrische Fensterheber, Außenspiegel elektrisch einklapp- und verstellbar
                                                       Zentralverriegelung mit Fernbedienung
                                                       60:40 umklappbare Rücksitzbank
                                                       17 Zoll Stahlfelgen mit 265/65 R17 Breitreifen
                                                       Leistung in kW/PS: 147/200
                                                       Durchschnittsverbrauch l/100km: 7,9
                                                       Preis: ab € 38.990,-



Kartendaten und noch einige tausend Tracks     durchdachte Details, wie die sportlichen, per-   Motor verfügt über ausreichende Power um
seiner Lieblingsmusik. Der Innenraum bietet    manent beleuchteten Anzeigeninstrumente          auch mit dem schwierigsten Gelände fertig
genügend Platz – auch für große Menschen       sorgen für gute Sicht- und Lesbarkeit. Am        zu werden. Der Pajero hat auch mit einem
– um die Beine auszustrecken und den ele-      Lederlenkrad befinden sich Funktionstasten       bis zu 35° steilen Winkel keinerlei Probleme
ganten Komfort zu genießen. Viel Ladefläche    für Audiosystem, Tempomat und Bluetooth®         hinauf zu fahren. Ob es nun über steile Gras-
und Stauräume sind beim Pajero selbstver-      mit Sprachsteuerung. Das von der Rockford®       hänge, halbmetertiefes Wasser oder über grö-
ständlich. Die Armlehne kann mit einem         Corporation exklusiv für den Pajero entwi-       ßere Hindernisse geht, dieser Wagen schafft
Griff in eine bequeme Position gebracht        ckelte Audiosystem ist das Non-Plus-Ultra        es mit Bravour. Für souveränes Fahrverhalten
werden. Die Möglichkeiten sind so vielfältig   für gepflegten Hörgenuss. Das Navigations-       sorgt das eindrucksvollste und ausgereiftes-
wie das Sitzangebot. Aus einem zweisitzi-      system mit hoch auflösendem Touch-Screen         te Allrad-System: Super Select 4WD mit
gen Lastentransporter, wird ein fünfsitziger   zeigt wo´s langgeht und eine Kamera erfasst      ASTC. Bedenkt man dann noch die Anhän-
Geländewagen oder auch ein siebensitziger      den Bereich hinter dem Wagen – so wird           gelast von 3.500 KG kann die Fahrt – auch
Komfortwagen für die Familie. Intelligent      Einparken zum Kinderspiel. Der kräftige          ins Abenteuer – beginnen.                  y



                                               Luxury Toys. Schön. Teuer

                                               Was wäre, wenn Geld oder praktischer Nutzen uns keine Grenzen setzen
                                               würden? Dieses Buch zeigt eine Welt, in der alles möglich ist. Bei dieser
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                                               räder, Privatraumschiffe und jede Art technischer Spielereien und Acces-
                                               soires – sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die hier versammelten
                                               Luxusspielzeuge bestechen mit erlesenen Details, feinster Handwerks-
                                               kunst, exklusivem Design und edlen Materialien. Ob man dabei neidisch
                                               werden oder in einen Kaufrausch verfallen kann, liegt ganz allein beim
                                               Betrachter. Aber eines ist sicher:
                                               man wird die spektakulären Bilder
                                               und Sehnsüchte weckenden
                                               Beschreibungen lieben.
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ISBN 978-3-8327-9630-3


                                                                                                              bestbanking 189 • 2012     57
Personen
s



    z Luciano Cirinà                                                         z Walter Oblin

                                Vorsitzender des Vorstandes der Ge-                                       neuer Finanzvorstand der Post - bis-
                                nerali Holding Vienna AG und der                                          her Strategiechef, folgt Rudolf Jettmar.
                                Generali Versicherung AG, hat per 1.                                      Walter Oblin absolvierte das Studium
                                Juli 2012 als 27. Präsident das höchs-                                    Wirtschaftsingenieurwesen Maschi-
                                te Amt des 1899 gegründeten öster-                                        nenbau an der Technischen Universität
                                reichischen Versicherungsverbandes                                        Graz. Seine Karriere startete der gebür-
                                VVO übernommen. Dr. Luciano Ci-                                           tige Kärntner 1994 als Unternehmens-
                                rinà, promovierter Betriebswirt, starte-                                  berater bei McKinsey  Company in
                                te seine Karriere 1989 beim Deutschen                                     Wien. Im Jahr 2000 wurde er dort zum
                                Lloyd in München (Gesellschaft der                                        Partner gewählt und übernahm in der
                                Generali Group). 1996 wechselte er                                        Folge Führungsaufgaben als Mitglied
                                zur Generali Versicherung AG nach            der österreichischen Geschäftsleitung und im weltweiten Transport-
                                Wien. Nach weiteren Stationen im             und Logistiksektor. Von 2008 bis 2009 fungierte Walter Oblin als
                                Konzern wurde er im Jahr 2006 zum            kaufmännischer Vorstand eines deutschen Technologieunternehmens
    Vorsitzenden des Vorstandes der Generali Versicherung AG in              im Bereich erneuerbare Energien.
    Wien berufen und im darauffolgenden Jahr auch zum Vorsitzenden
    des Vorstandes der Generali Holding Vienna AG.
                                                                             z Thomas Schantz

    z Dr. Doris Ladewig                                                                                von der Volksbank Baden e.Gen. wur-
                                                                                                       de neuer Aufsichtsratsvorsitzender der
                                       neuer Head of Communications bei                                Volksbank Wien AG. Die Verträge
                                       der VBI. Die Volksbank Internati-                               der Volksbank Wien AG Vorstands-
                                       onal AG, ein Tochterunternehmen                                 direktoren Wolfgang Layr und Josef
                                       der russischen Sberbank, hat einen                              Preissl wurden in der Aufsichtsratssit-
                                       neuen Head of Communications für                                zung am 18.6.2012 um 5 Jahre verlän-
                                       CEE. Seit Anfang Mai ist Dr. Doris                              gert. Die Volksbank Wien AG hatte
                                       Ladewig für die interne und exter-                              in den letzten Jahren eine stabile Ent-
                                       ne Kommunikation der Holding in                                 wicklung - 2011 wurde erneut ein Re-
                                       Wien sowie der neun Tochterban-                                 kordergebnis erzielt. Die erfolgreiche
                                       ken in acht CEE-Staaten verant-                                 Strategie der Marktoffensive wird mit
                                       wortlich. Die promovierte Kommu-                                dieser Personalentscheidung kontinu-
                                       nikationswissenschafterin verfügt                               ierlich fortgesetzt. Die Eigentümer-
                                       über reiche Erfahrung in internati-   struktur der Volksbank Wien AG setzt sich aus 43,633 % Volks-
                                       onalen Unternehmen.                   bank Wien Beteiligung eG*, je 8,336 % Volksbank Baden e.Gen.,
                                                                             Volksbank Graz-Bruck e.Gen. zusammen. Volksbank Kufstein eG,
                                                                             Volksbank Landeck eG, Volksbank Salzburg eG, Volksbank Tirol
    z Florian Nowotny                                                        Innsbruck-Schwaz AG und 6,352 % VB-Beteiligung GmbH.

                                wird mit Wirkung zum 1. Oktober
                                2012 in den Vorstand der CA Im-              z Peter Schiefer
                                mobilien Anlagen AG berufen und
                                übernimmt die Leitung des Finanz-                                         übernimmt ab 1. August 2012 die Leitung
                                Ressorts. Nowotny ist seit 2008 in                                        der Kommunikation von Telekom Austria
                                der CA Immo Gruppe tätig. Neben                                           Group und A1. Als Leiter des Bereichs
                                seiner Funktion als Head of Capital                                       „Group Corporate Communications“ und
                                Markets der CA Immo Gruppe war                                            der A1 Kommunikation wird Schiefer
                                Nowotny zuletzt auch Mitglied des                                         für die konzernweite externe und interne
                                Vorstands der Tochtergesellschaft                                         Kommunikation des Unternehmens so-
                                Europolis AG sowie Geschäftsführer                                        wohl national als auch international verant-
                                des CA Immo New Europe Property                                           wortlich sein. „Ich freue mich sehr auf diese
                                Funds. Vor seinem Eintritt in die CA                                      neue Aufgabe. Die Telekom Austria Group
                                Immo Gruppe war er fast 10 Jahre im                                       bietet mit ihren internationalen Tochterun-
    Investmentbanking in Wien und London tätig. Florian Nowot-                                            ternehmen und einem starken Headquarter
    ny ist Absolvent der Wirtschaftsuniversität Wien sowie des MBA           in Österreich ein sehr spannendes Umfeld. Gemeinsam mit meinem
    Programms von INSEAD/Fontainebleau.                                      neuen Team werde ich die kommunikative Zukunft dieses Leitbetriebes
                                                                             mitgestalten“, so Mag. Peter Schiefer.


    58        bestbanking 188 • 2012
Foto: Liss Ard Estate
                                                        s
             Inhalt
bestbanking Irland Special
Liss Ard Estate                               Seite   60
The Clarence, Dublin                          Seite   62
Four Seasens, Dublin                          Seite   63




                    besthotels 189/ V • 2012           59
Irland – Die grüne Insel und
ein mystischer Urlaub im Herrenhaus-Stil
                                                                      D
                                                                                 as Liss Ard Estate ist ein Geheimtipp für den exklusiven
                                                                                 Familienurlaub. Eltern mit Kindern finden hier im Westen
                                                                                 des Bezirks Cork/Irland einen Rückzugsort der besonde-
                                                                       ren Art. Das Hotel im Herrenhaus-Stil befindet sich inmitten ei-
                                                                       nes 80 Hektar großen Privatgrundstücks und wurde im Juni 2011
                                                                       nach umfangreichen Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten
                                                                       eröffnet. Das aus den 1850er Jahren stammende Herrenhaus kann
                                                                       mit sechs Zimmern und Suiten in stilvoll puristischem Design auf-
                                                                       warten. Die Gäste können aber auch die neun eleganten Zimmer,
                                                                       die in den angrenzenden ehemaligen Stallungen errichtet wurden,
                                                                       wählen. Dort liegt die beeindruckende Gartenanlage mit dem 20
                                                                       Hektar großen See „Lough Abisdealy“ direkt vor der Tür. Auf ver-
                                                                       träumten malerischen Pfaden, über kleine Brücken und quer durch
                                                                       das Gelände können verschiedene Bereiche des Terrains erkundet
                                                                       und der Höhepunkt der Gartenarchitektur bewundert werden: der
                                                                       „Crater“ im „Irish Sky Garden“, ein aus Stein und Erde erbautes Mo-
                                                                       nument des weltweit bekannten amerikanischen Künstlers James
                                                                                               Turrell. Ein „Garten für die Sinne“ nennt
                                                                                               der Schweizer Hoteleigentümer, die Familie
                                                                                               Stern, das Areal um das Liss Ard Estate, das
                                                                                               mit den unterschiedlichsten Gartenformen
                                                                                               und -ausprägungen aufwarten kann. Schon
                                                                                               der Name Liss Ard ist vom keltischen Lios
                                                                                               Ardh abgeleitet, was ein von Steinen umge-
                                                                                               benes Ringfort bezeichnete. Hier findet man
                                                                                               den „Rock Garden“, den „Waterfall Garden“
                                                                                               oder den „Woodland Garden“ . Eine Grup-
                                                                                               pe von Gartenarchitekten und Designern
                                                                                               haben diesen ökologisch angelegten Garten
                                                                                               zu einem Kunstwerk werden lassen, das sich
                                                                                               ständig weiterentwickelt und verändert. Für
                                                                                               Erholungssuchende, Kunstfans und Kinder
                                                                                               ist das Liss Ard Estate auf jeden Fall eine
                                                                                               Oase, in der sie die Liebe zur Natur wieder
                                                                                               entdecken und Abenteuer erleben können.
                                                                                               Eine exzellente Küchenmannschaft, lokale
„Crater“ im „Irish Sky Garden“ vom amerikanischen Künstler James Turrell                       Spezialitäten, sowie gartenfrische Zutaten


60        besthotels 189/ V • 2012
aus der Umgebung machen den Urlaub im         und Gemüse, selbst anzubauen, um sie noch       als neues Hobby kennen lernen wollen, fin-
Liss Ard Estate auch in kulinarischer Hin-    frischer in die Küche liefern zu können. Bei    den hier ein Paradies für die perfekte Ein-
sicht zu einem unverwechselbaren Erlebnis.    Fleisch verlässt man sich auch weiterhin auf    schulung. Der Angel-Experte Brian Fowler
Die täglichen Menüs werden der Saison         die lokalen Produzenten. Wer den Meer-          steht mit Rat und Tat zur Seite. Bei all den
angepasst. Es kommt aber nicht selten vor,    urlaub vielleicht vermisst, kann von einem      Annehmlichkeiten die Liss Ard Estate 
dass die Köchin bereit steht, um mit den      Sandstrand aus eine Runde im See schwim-        Irish Sky Garden bieten, sollte man sich
Gästen beim Frühstück zu besprechen, wel-     men und viele Gäste genießen ein Picknick       auch für die Stadt Skibbereen einen Tag
che Menüs sie aus den marktfrischen Zuta-     in der wunderbaren Parklandschaft. Liss         reservieren. Sie ist wirklich sehenswert und
ten für das Abendessen zaubern soll. Wie in   Ard profitiert von einem sehr angenehmen        wer den Film Notting Hill gesehen hat,
alten Zeiten werden die Mahlzeiten im Liss    Mikroklima, das das Estate dem Golfstrom        wird zum Beispiel bei O`Donovan´s Book-
Ard Herrenhaus auch heute noch in großer      verdankt, der die südwestliche Küste Ir-        shop ein Déjà-vu haben.                   y
Runde zelebriert, so dass die gute Unter-     lands berührt. Wandern, Radfahren, Kanu-
haltung während des Speisens garantiert       und Bootsfahren sind selbstverständlich,
                                                                                                                    Weitere Informationen:
ist. Chitra und Roman Stern aus Singapur      aber auch Fischer sind im Liss Ard Estate
                                                                                                          Liss Ard Estate  Irish Garden
und der Schweiz, die mit ihren englischen     herzlich willkommen. Es lockt der „Lough
                                                                                                            Arthur Little (General Manager)
und irischen Resident Managern sowohl         Abisdealy“ mit Hechten (durchschnittliche                               Castletownsend Road
das Martinhal Beach Resort  Hotel an         Größe zwischen 60 bis 90 cm), mit den be-         Skibbereen, County Cork/Republic of Ireland
der Algarve in Portugal als auch das Liss     liebten Seeforellen und Rotfedern. Sowohl                                   Tel: +353 2840 000
Ard Estate in Irland mit demselben Enga-      für Angler als auch für Fliegenfischer stellt              E-Mail: arthur@lissardestate.com
gement führen, haben sich selbst das Ziel     der 20 Hektar große See eine willkommene                             www.lissardestate.com
gesetzt, immer Zutaten, vor allem Kräuter     Herausforderung dar. Gäste, die das Angeln




                                                                                                            besthotels 189/ V • 2012    61
n The Clarence, Dublin




                                    A
                                             m Ufer des Liffey, mitten im Her- Das gesamte Interieur ist luxuriös, trotz-
                                             zen Dublins, steht das Hotel „The dem unaufdringlich und wirklich gedie-
                                             Clarence“ mit seinen 49 Zimmern gen. Selbstverständlich sind alle Zimmer
                                    und Suiten. Schon                                                        mit Internet-
                                    beim Betreten des
                                    traditionsreichen    Das Haus am Fluss                                   zugang und
                                                                                                             anderen tech-
                                    Hauses spürt man                                                         nischen Raffi-
                                    den besonderen Charme der irischen Gast- nessen ausgestattet. Besonders schön ist das
                                    freundschaft. Im Wesentlichen ist das Ho- Penthouse mit Blick auf den Fluss Liffey.
                                    tel die Vision zweier Mitglieder der Rock
                                    Gruppe U2, Bono  The Edge, die sich in Alle Sehenswürdigkeiten der Stadt sind
                                    das Haus „verliebten“ und es 1992 kauften. zu Fuß erreichbar: Ha‘Penny Bridge, Tri-
                                    Nach umfangreichen Re-                                     nity College, Christchurch,
                                    novierungs- und Moderni-         Der traditionelle irische Guinness Storehouse, Jame-
                                    sierungsarbeiten wurde The                                 son Whiskey Tower und
                                    Clarence wiedereröffnet. Gruß lautet: Céad míle fáilte Temple Bar District. Res-
                                    Das 4-Stern-Haus legt be- (“Hunderttausend Grüße”) taurants, Theater, Galerien,
                                    sonderen Wert auf persön-                                  Museen und Einkaufszent-
                                    lichen Service. Das Zusam-                                 ren, wie die Grafton Street
                                    menspiel von alt und neu macht das Haus  Henry Street, sind ebenso nah, wie für
                                    zu einem der Plätze in Dublin, an dem Business-Leute die Geschäftsbereiche
                                    man gemütlich sein Pint genießt und sich Stephen‘s Green und IFSC (Internatio-
Weitere Informationen:              in der feinen irischen Art der Konversation nales Finanz Zentrum). Vielleicht geht es
The Clarence
                                    übt. Alle Zimmer und Suiten wurden von Ihnen wie Bono  The Edge und Sie ver-
6-8 Wellington Quay
                                    englischen und irischen Designern, Hand- lieben sich in das Hotel „The Clarence“,
Dublin 2/Republic of Ireland
                                    werkern und Künstlern gestaltet und ein- dann kommen Sie immer wieder, wie die
Tel: +353 1 407 0800
www.theclarence.ie                  gerichtet. Die Kardinal Farben reichen von Mitglieder von U2.                        y
                                    Purpur bis hin zu Königsblau und Gold.


62       besthotels 189/ V • 2012
n Four Seasons Hotel, Dublin




W
            ohl eine der ersten Adressen Dublins     Room genießt der Gast in Ruhe
            ist das „Four Seasons“. Umgeben von      sein Buch oder seine Zeitung. Nach
            Botschaftsgebäuden und efeuumrank-       einem langen Geschäfts-, Kultur-,
ten Häusern ist das Hotel ein elegantes Ziel für     oder Shoppingtag bieten sich das
Reisende auf der Suche nach historischer Raffines-   Schwimmbad oder der Jacuzzi zum
se. Alle 197 Zimmer, inklusive der 40 Suiten mit     Relaxen an. Wobei der gesamte
Blick über Dublins üppig angelegte Grünanlagen,      Spa- und Gym-Bereich einzigartig
sind mit vollendetem High-Tech-Komfort aus-          in der Hotelbranche ist. Das Res-

                             Elegantes Ziel
gestattet. Dazu gehö-                                               taurant, mit Blick auf
ren Annehmlichkeiten                                                den Garten im Innen-
wie Multi-Line-Frei-                                                hof, offeriert von früh
sprechfunktion, Voice-
mail und Data Port für
                              für Reisende                          bis spät nationale und
                                                                    internationale Spezi-
High-Speed-Internet-                                                alitäten – raffinierte
zugang, internationales Satelliten-TV und DVD        europäisch inspirierte Menüs mit
/ CD-Player in jedem Zimmer. Im Four Seasons         irischen Zutaten. Das Café bietet
wird Luxus zum Standard. Alle Serviceleistungen      eine ungezwungene Alternative
aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Die          zum Seasons Restaurant. Auf der
Lobby Lounge, aufgeteilt in drei Areale, ist ein     kleinen Speisekarte findet man gutbürgerliche Küche, sowie eine Auswahl
idealer Meeting Point für den traditionellen Af-     an traditionellen irischen Gerichten. Das Four Seasons ist auf jeden Fall ein
ternoon Tea, in der Bar serviert man erlesene Wei-   inspirierender Ort für gepflegtes Essen und Trinken. Besonderer Service
ne, Cocktails, Bier und Zigarren und im Living       wird den Geschäftsreisenden geboten: 24-Stunden-Business-Service, au-
                                                                diovisuelle Geräte, schnurlose Telefone, Computer, Sekretariats
                                                                Service, Übersetzungs-und Dolmetscherdienst, drahtgebunde-
                                                                nen oder drahtlosen Internetzugang in den Tagungsräumen.  y



                                                                                                       Weitere Informationen:
                                                                                                          Four Seasons Hotel
                                                                                                          Simmonscourt Road
                                                                                                   Dublin 4/Republic of Ireland
                                                                                                          Tel: +353 1 665 4000
                                                                                                 www.fourseasons.com/dublin



                                                                                                    besthotels 189/ V • 2012   63
life  style
 s




CELTIC INSPIRATION – Die Brüder McGonigle und ihre exklusive Uhrenmarke


                                       Noch sind sie eher ein Geheimtipp, die beiden Brüder John und
                                       Stephen McGonigle. Sie stammen aus Athlone, einer Stadt am
                                       Ufer des Shannon, in der Mitte von Irland. John und Stephen
                                       haben eine der kühnsten und kompliziertesten Uhren der letzten
                                       Jahre entwickelt und schufen damit ihre eigene Marke „die Mc-
                                       Gonigle“. Elegante Schlichtheit und handwerkliche Kunstfertig-
                                       keit zeichnen diese Chronometer aus. Die Uhr hat den perfekten
                                       Handaufzug (Tourbillon) und es gibt sie in Platin oder Gold. Die
                                       Rückseite der Uhr zeigt ein keltisch inspiriertes Design, entwor-
                                       fen durch ihre Schwester Frances, einer angesehenen Künstlerin
                                       Irlands. Die Werkplatte ist mit dem Namen des Herstellers, John
                                       oder Stephen versehen und zeigt das Datum wann die Arbeit
                                       damit begonnen hat. Die Krone ist mit Ogham Zeichen graviert,
                                       einem alten irischen Alphabet. Jede Uhr ist für die Anforde-
                                       rungen des jeweiligen Kunden hergestellt und im Wesentlichen
                                       „maßgeschneidert“. „Wir wussten, wenn wir uns der Herausfor-
                                       derung stellen, unsere eigene Armbanduhr zu kreieren, müssen
                                       wir die Uhr um einige wichtige Grundprinzipien erweitern.


     64     bestbanking 189 • 2012
life  style




       Technische Perfektion, ästhetische Schönheit, Robustheit und
       Langlebigkeit sind für uns die Eigenschaften eines großen Zeit-
       messers“ so John McGonigle. Jede Uhr ist eine sorgfältige, in-
       tensive Zusammenarbeit zwischen den Brüdern und ihren Kun-
       den. Es ist diese gemeinsame Erfahrung, die den Besitz dieser
       Uhr so besonders wertvoll macht. John und Stephen sind immer
       bereit, Neues zu versuchen. Und immer entsteht die Faszination,
       die Perfektion am Handgelenk: ein Unikat, eine McGonigle.


                       Tuscar Bánú - Limitiert 20 Stück
                      Rotgold 48.000 Schweizer Franken
                        Tourbillon - Limitiert 12 Stück
                      Platin 141.500 Schweizer Franken
                       Gold 128.000 Schweizer Franken
                  Technische Details und nähere Informationen:
                       www.mcgonigle.squarespace.com




John                                                                 Stephen

                                            bestbanking 189 • 2012       65
nking.at
                                                                                                                                                                                  bestba




                   g
        best bankin
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  WEB
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                                                                                                              ar 201
                                                                       -Febru
                                                  # Januar
                      # 187
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  t wird.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           wichtig   am Finanzmark
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               Wissen, was
     Euro: 8,–




                                                                                                                                                                                               ng # 188 # März-Mai 2012                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         bestbanking.at
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                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              best banking
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                            r 2012




                                                                                                                                                                                   der Vol Ried
                   ar-Februa
           ang Janu




                                                                                                                                                                                                                       Euro: 8,–
                                                                                                                                                                                                 22
                                                                                                                                                                                                                  Seite
                            8. Jahrg




                                                                                                                                                                                                                          2012
                                                                                                                                                                                                                            8. Jahrgang März-Mai
                                     9410




                                                                                                                                                                                                     Tower                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        Das Bankenmagazin                          Impressum:
                                      ISSN 2077




                                                                                                                                                                                              Blumau in Linz                                                                                                                                                                                                                                                   # 189 # Juni-Juli 2012
                                                                                                                                                                                                                                28
                                                                                                                                                                                                                          Seite

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                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Grundlegende Richtung:




                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Euro: 8,–
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             bestbanking ist ein unabhängiges Fachmagazin für




                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          8. Jahrgang Juni-Juli 2012
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Banken und Finanzdienstleister.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Der redaktionelle Teil berichtet über die Neuausrichtung im




                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 ISSN 2077 9410
                                                                                                                          zum g                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              Finanzdienstleistungsbereich und den damit ver­ undenen
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               b
                                                                        1M




                                                                                                                    Studie ankin
                                                                06Z03704




                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Unternehmen und Organisationen.
                                                                                                              Neue saction B
                                                      Wien, GZ:




                                                                                                                                                                                                                  “.
                                                                                                         60




                                                                                                                                                                                                            ikoarm
                                                                                               stamt A-10




                                                                                                                                                                                                  und ris
                                                                                                                                                                                                                                                                        1M




                                                                                                              Tra n                                                                      nstark
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Der Inseraten- und PR-Teil und bezahlte Werbeeinschal-
                                                                                                                                                                                                                                                      Wien, GZ: 06Z03704




                                                                                                                                                                                ma rge
                                                                                                                                                                      ing ist
                                                                                      Verlagspo




                                                                                                                                                            n Ba nk
                                                                                                                                                   sactio
                                                                                                                                      big: „T
                                                                                                                                             ran

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             e                                                                                                                                                                                                                               tungen in Textform sind durch die Seiten­aginierung
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             p
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   gsprogramm
                                                                             g P.b.b.




                                                                                                                                 rk Lu
                                                                                                                        Dr. Di
                                                                                                                                                                                                                                                                                                  A-1060




                                                                                                                  Autor
                                                                   bestbankin




                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      KundenbindunTagesgeschäft
                                                                                                                        18
                                                                                                                  Seite
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                                                                                                                                                                                                                                                                                   Verlagspostamt




                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           für das




                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     WERBUNG
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            von Smar t Engin
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        e
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Teil getrennt.
                                                                                                                                                                                                                                                                bestbanking P.b.b.




                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             ging Partner




                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       Wien, GZ: 06Z037041M
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              Bacher, Mana
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               Christian A.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                           Seite 20


                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Verlagsadresse:


                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          bestbanking P.b.b. Verlagspostamt A-1060
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              Private Banking
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   im Wandel                                                 bestbanking medien
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        Mag. Dr. Christian Ohswald , Leitung
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               Raiffeisen Private Banking Wien
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Marchettigasse 11/12,




                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   WERBUNG
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        Seite 16


                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             1060 Wien
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             T +43 1 50 50 225, F +43 1 50 50 225 10
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             www.bestbanking.at

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                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Kurt Quendler, M +43 664 886 21 770
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             kurt.quendler@bestbanking.at

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        Wir produzieren                                                                      Marketingleitung:
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Helga Erlinger, M +43 664 552 65 61
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        Interview- und                                                                       helga.erlinger@bestbanking.at

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        Produktvideos.                                                                       Redaktions/Produktionsleitung:
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Mag. András Szöcs (Sötsch)
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             M +43 664 886 21 774
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                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Deutschland, Rumänien, Kroatien

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Auflage:
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                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             1044 - Budapest

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Aboservice  Verrechnung:
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                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Marchettigasse 11/12, 1060 Wien
                                                                                                                                                      Terminplan der nächsten Ausgabe:                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       abo@bestbanking.at
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Inland/Ausland: 6 Ausgaben zum
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Preis von E 40,– zzgl. Porto
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             T +43 1 50 50 225, F +43 1 50 50 225 10

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Das Abonnement gilt auf ein weiteres Jahr verlängert, wenn
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             nicht schriftlich gekündigt wird.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugs­ eise,
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             w
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             nur mit Genehmigung des Verlages.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Vorbehaltlich Satz- und Druckfehler.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Derzeit gilt die Anzeigenpreisliste 2012.


                                                      best banking im Top-Format                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Alle als namentlich gekennzeichneten Beiträge spiegeln
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Alle Rechte, insbesondere die Übernahme von Beiträgen
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             nach § 44 Abs. 1 Urheberrechtsgesetz, vorbehalten.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Es gelten die AGBs zu finden auf www.bestbanking.at




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210 x 297 mm                                                                                                            210 x 147 mm                                                     103 x 297 mm                                                                                                                 70 x 297 mm                      210 x 104 mm
  e 4.900,-                                                                                                                 e 3.250,-                                                             e 3.250,-                                                                                                             e 2.900,-                               e 2.900,-



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Veranstaltungen


17. Handelsblatt Jahrestagung, 4. und 5. September 2012, Frankfurt am Main



Banken im Umbruch.
Der Strategie-Gipfel der Bankenszene – Top-Entscheider informieren aus erster Hand



Folgende Sprecher haben bereits zugesagt:




Jörg Asmussen,              Martin Blessing,          Roland Boekhout,      Klaus Diederichs,               Georg Fahrenschon,           Leonhard Fischer,
Member of the               Vorsitzender              CEO,                  Chairman Investment             Präsident,                   CEO,
Executive Board,            des Vorstandes,           ING-DiBa              Banking EMEA, J.P. Morgan       DSGV                         RHJ International
EZB                         Commerzbank




Jürgen Fitschen,            Uwe Fröhlich,             Sigmar Gabriel,       Sven Giegold,                   Wilhelm von Haller,          Gerd Häusler,
Co-Vorsitzender des         Präsident,                Bundesvorsitzender,   MdEP,                           Vorsitzender des             Vorsitzender
Vorstandes, Deutsche Bank   BVR                       SPD                   Die Grünen                      Vorstandes, Sal. Oppenheim   des Vorstandes,
                                                                                                                                         Bayern LB




Dr. Ingrid Hengster,        Prof. Dr.-Ing.            Wolfgang Kirsch,      Christian Meissner,             Frédéric Oudéa,              Dr. Martin Reitz,
CEO,                        Hans-Peter Keitel,        Vorsitzender          Leiter Global Corporate        CEO,                         Vorsitzender der
Royal Bank of Scotland      Präsident,                des Vorstandes,       Investment Banking,             Société Générale             Geschäftsführung,
Deutschland                 BDI                       DZ BANK               Bank of America Merrill Lynch                                Rothschild Deutschland




Philipp M. Hildebrand        Dr. Wolfgang Schäuble,    Andreas Schmitz,     Dr. Ulrich Schröder,            Dr. Theodor Weimer,          Senator E. h. Johannes Werner,
Forschungsbeauftragter,      Bundesfinanzminister      Präsident,           Vorsitzender                    Sprecher des Vorstandes,     Vorsitzender des Vorstandes,
Universität Oxford                                     BdB                  des Vorstandes,                 HypoVereinsbank              Mittelbrandenburgische
                                                                            KfW                                                          Sparkasse




        Aktuelle Informationen unter:                                                         Konzeption und Organisation:
        www.banken-im-umbruch.de
        Isabelle Petermann, Info-Telefon: 02 11.96 86 – 34 26                                                                            Substanz entscheidet.
Com One bietet integrierte Bargeld-Lösungen für alle Bereiche von Banken und Sparkassen. Wir sind herstellerun-
abhängiger Anbieter von Geräten rund um das Cash-Handling und Digital Signage.



Automatische Kassentresore            Banknotenbearbeitung                    Münzbearbeitung




SB Lösungen                           Ladensysteme                            Digital Signage




Tresore, Mietfachanlagen              Elektronik-Schlösser                    Kinderspielterminals




Com One Partner:

CTcoin - Münzzähler “Pelican/Panda”                              MVM - Digital Signage “Contentpartner”
Hess - Münzrollenwechsler “CoinRoll Serie”                       NCR - Geldautomaten “SelfServ Serie”
Kisan - Banknotenzähler “Newton Serie”                           Novotech - Münzeinzahler “C-Master Serie”
Koval - Ladensysteme “TT1600”                                    Procoin - Münzverpacker “ProWrap”
Laurel - Banknotenzähler “J Serie”                               Safecor - Tresore, Elektr. Schlösser “Twinlock”
m³ - Digital Signage “Softwarepartner”                           Talaris - AKT “TwinSafe Vertera”




                                               www.com-one.at

Bb 189 2012

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    bestbanking.at best banking # 189 # Juni-Juli 2012 Das Bankenmagazin Euro: 8,– 8. Jahrgang Juni-Juli 2012 ISSN 2077 9410 bestbanking P.b.b. Verlagspostamt A-1060 Wien, GZ: 06Z037041M Private Banking im Wandel Mag. Dr. Christian Ohswald , Leitung Raiffeisen Private Banking Wien WERBUNG Seite 16
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    19. Symposium Sicherheit 18. Symposium Sicherheit 12.10. bis 12. Oktober 2012 bis 14. Oktober 2011 Austria Trend Hotel Park Royal Wien Die beste Werbeplattform für Aussteller Medienpartner Kontakt: Kurt Quendler best banking +43 664 886 21 774 kurt.quendler@bestbanking.at
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    editorial Nach neuen Wegen suchen Das Privatkundengeschäft der Banken steht vor gewal- tigen Herausforderungen. So hat sich in den vergange- nen Jahren der Anteil der Onlinebanking-Kunden von zwei Prozent im Jahr 1998 auf 45 Prozent im Jahr 2011 mehr als verzwanzigfacht. Rechnet man diese Entwick- lung für die nächsten zehn Jahre, wird 2020 der Anteil der Onlinebanking-Kunden 70 bis 80 Prozent betragen. Diese Entwicklung hat schon heute gravierende Folgen für die Geschäftsmodelle der Banken, denn die Zahl der monatlichen Geschäftsstellenbesuche (ist zwar regional unterschiedlich) ist bereits seit Jahren rückläufig. Weiterhin zeigen aktuelle Marktforschungsstudien auf, dass das Internet als Vertriebsweg deutlich an Bedeu- tung gewinnt. Nach einer aktuellen Icon-Studie wurden im Jahr 2010 schon 19 Prozent der Bankdienstleistungen online abgeschlossen. Dies betrifft zunächst Standardprodukte wie das Tagesgeld, das Girokonto oder den Privatkredit. Doch auch bei beratungsin- tensiven Finanzprodukten wie der Altersvorsorge, der Vermögensanlage oder auch der Baufinanzierung ist feststellbar, dass vor dem Abschluss bereits jeder zweite potentielle Kunde im Netz recherchiert, welche Anbieter mit welchen Leistungen und Konditionen im Markt unterwegs sind. Parallel zu dieser Entwicklung ändert sich auch das Kommunikationsverhalten und die Mediennutzung. Das Internet erlebt als wichtiges Informationsmedium, auch in Form eines Informations- und Erfahrungsaustausches über die sozialen Netzwerke einen ungeheuren Boom. Dies hat zur Folge, dass die klassischen Medi- en der Breitenkommunikation zunehmend durch die onlinebasierte Dialogkommunikation substituiert werden. Die Konsequenz dieser aufgezeigten Entwicklungen für die Geschäftspolitik der Banken ist evident. Die Banken müssen nach neuen Wegen suchen (zwei Beispiele im Heft Coverstory Seite 16 und die Raiffeisenbank Eberndorf Seite 22) in welcher Form, mit welchen Inhalten und welcher Inten- sität die Kunden optimal anzusprechen sind. Dabei gilt es, den Paradigmawechsel zu vollziehen, dass die Bank zum Kunden kommen muss, bevor er sich für ein Konkurrenzinstitut entscheidet. Die neuen Realitäten im Privatkundengeschäft schaffen auch neue Voraussetzungen für Informationsbeschaffung über das Finanzverhalten der Kunden. Die konventionellen Methoden der Marktforschung reichen heute nicht mehr aus, um die Finanzdienstleis- ter schnell, präzise und auch kostengünstig mit den neuesten Trends im Kundenverhalten zu versorgen. Herzliche Grüße Ihr Kurt Quendler Chefredakteur www.youtube.com/bestbanking www.facebook.com/bestbanking bestbanking 189 • 2012 3
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    Inhaltsverzeichnis Foto: RB Eberndorf 22 n Rubriken n banking n banking Editorial3 Langzeiterfahrung 14 Erträge der Retailbanken 42 mit Thin Clients fast wieder auf Vorkrisenniveau In Kürze 6 Bankennews Private Banking im Wandel 16 Der erfolgreiche Cash-Recycler 44 Produkte13 Anlegerstudie - Private Banking 20 Interne App „safebook“ zur 46 Neues aus Hard-, Software Technologie überzeugt mit guten Leistungen Effizienzsteigerung im Vertriebsprozess bestcars56 Raiffeisenbank Eberndorf: 22 Liquiditätssicherung nach dem 48 Über den Anderen voll Bank - echt Leben! Tod des Kunden Von der schweizer Konzerntochter 28 Gold Münze Award 2012 51 zum österreichischen Unternehmen für Finanzprodukte Erste Bank und Sparkassen 40 entscheiden sich für KEBA Personen58 Neue Köpfe in der Bankenbranche n besthotels life style 64 CELTIC INSPIRATION – Die Brüder McGonigle Irland Special 59 Impressum 66 Vorschau 4 bestbanking 189 • 2012
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    Foto: RB Fuschlam See Foto: Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien Foto: Raiffeisenlandesbank Oberösterreich 37 42 42 n bankobjekte BKS Bank mit Offenheit und Diskretion 34 Tradition und Zeitgeist moderner Bankorganisation 37 BAWAG P.S.K. und Post 36 im Wiener 10. Bezirk bestbanking 189 • 2012 5
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    in Kürze s Männer gewinnen nicht immer - aber oft genug s „Frauen müssen aktiver werden und auch Führungspositionen be- Foto: Bankhaus Spängler anspruchen.“ Das rät Susanne Riess, Generaldirektorin bei Wüsten- rot, allen Geschlechtsgenossinnen, die Karriere machen wollen. Die ehemalige Vizekanzlerin referierte am „Ladies Day“ des Bankhaus Spängler auf dem Ausflugsschiff MS Schmittenhöhe in Zell am See. Gewinnen die Männer immer? Das war die Ausgangsfrage an ei- nem sommerlichen Nachmittag, an dem Riess mit geladenen Gäs- ten der Pinzgauer Spängler-Fililalen rund um die Themen Frau- enquote, Erfolg und Führungsstrukturen diskutierte. „Nein, sie gewinnen sicher nicht immer“, sagt die Managerin. „Und man muss sich auch bewusst werden, dass sich in den letzten zwanzig Jahren sehr viel zum Positiven verändert hat - besonders in Österreich.“ „Karrierefrau“ negativ behaftet, „Karrieremann“ gibt es gar nicht Dennoch: In vielen Branchen gibt es nach wie vor praktisch keine oder nur sehr wenige Frauen in Spitzenpositionen, so zum Beispiel in der Finanzwelt oder in den Medien. Es brauche ein weiteres Um- denken in der Gesellschaft. „Der Begriff ‚Karrierefrau‘ hat immer Diskutierten am „Ladies Day“ in Zell am See: Wüstenrot-Generaldirek- noch den negativen Beigeschmack in Form von ‚Beißzange‘, den torin Susanne Riess und Ute Sonnleithner, Filialleiterin im Bankhaus Begriff vom ‚Karrieremann‘ gibt es hingegen gar nicht - Männer- Spängler Kaprun. karrieren sind selbstverständlich“, beklagt Riess. Real Invest gewinnt den Wiener Stadterneuerungspreis 2012 s Bank Austria Real Invest als Bauherr ausgezeichnet: Wohn- projekt „Bonygasse“ setzte sich gegenüber 21 eingereichten Projekten durch Der mit 11.000 Euro dotierte, 27. Wiener Stadterneuerungspreis 2012, wurde kürzlich von der Wiener Wirtschaftskammer verlie- hen. Die Bank Austria Real Invest wurde dabei als Bauherr des Siegerprojekts „Bonygasse 8“, 1120 Wien, mit dem ersten Platz für die beste baumeisterliche Leistung unter den insgesamt 21 weite- ren eingereichten Projekten ausgezeichnet. Roland Pinz, Leiter des Investment Management der Bank Austria Real Invest, nahm die Auszeichnung entgegen: „Ich freue mich sehr über die Auszeich- nung mit dem Wiener Stadterneuerungspreis 2012. Für uns stellt die Bonygasse ein außergewöhnliches Projekt dar, das einerseits das Stadtbild belebt und andererseits auch eine hohe Lebensquali- tät für seine Bewohner bietet. Dieser Preis ermutigt uns, bei unse- ren Wohnprojekten weiterhin traditionelle Substanz mit modernen Elementen zu verknüpfen.“ Die Bonygasse 8 ist seit Ende 2007 Be- standteil des Real Invest Austria, einem offenen Immobilienfonds nach Immobilien-Investmentfondsgesetz. v.l.n.r.: Dr. Michael Ludwig, Stadtrat für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung der Stadt Wien; Roland Pinz, Geschäftsführung - Leitung Investment Management der Bank Austria Real Invest Asset Management GmbH; Ing. Franz Katlein, Geschäftsführer, Ing. Franz Katlein Gesellschaft m. b. H. Co KG; Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien 6 bestbanking 189 • 2012
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    in Kürze Zweistelliges Wachstum der Keba s Die Keba hat ist im Geschäftsjahr - April 2011 - März 2012 - ein Umsatzwachstum von 17 Prozent auf 130 Millonen Euro. „Alle Konzernbereiche befinden sich im Plus. Der Anteil der Geschäfts- bereiche Bank- und Dienstleistungautomation liegt bei 50-50“ so der Vorstandsvorsitzende Gerhard Luftensteiner vor Journalisten beim Jahrespressegespräch in der Linzer Konzernzentrale. Mit Cash-Recycler ist die Keba in Österreich Marktführer und hat auch eine exzellente Marktstellung in Deutschland. In Österreich liegt der Marktanteil von Keba im Cash-Recycling-Markt bei rund 90 % und ist mit 710 installierten Systemen die Nummer eins. In Deutschland hat Keba 25 Prozent Marktanteil ist damit die Num- mer zwei. Im ersten Quartal 2012 installierte KEBA den 1000. Banking SB Cash-Recycler innerhalb der Deutschen Sparkassen. Insgesamt sind in Deutschland derzeit rund 3.000 dieser SB-Bankautomaten war noch nie in Anwendung. In Österreich sind 840 Cash-Recycler installiert, davon 710 von Keba, 130 Systeme von anderen Herstellern. so effizient! Cash-Recycling Bankautomaten für den Oman Nach bereits erfolgreichen kleineren Projekten in Dubai geht es für das Linzer Unternehmen nun auch in den Oman. Insgesamt 212 Keba KePlus Bankautomaten mit Cash-Recycling-Technologie KePlus. Die leistungsfähigen SB-Terminals sorgen für hat die HSBC Bank Oman geordert. „Für uns ist die Kooperation höchste Effizienz und Wirtschaftlichkeit in Ihrer Filiale. mit der HSBC Oman Bank ein großer Erfolg und ein wichtiger Meilenstein. Damit schafften wir ein Referenzprojekt im arabi- schen Raum, der für uns ein großes Potential im Bereich Bankau- tomation hat“, erklärte Luftensteiner. Die von gelieferten Systeme sind darüber hinaus die ersten Bankautomaten mit geschlossenem Geldkreislauf im Oman. KePlus R6 KePlus X6 KePlus P6 – KAD KePlus K6 – KST Kendo CM18 – AKT KeBin S6 Als Spezialist für zuverlässiges, effizientes SB-Ban- king begleitet und unterstützt Sie KEBA mit umfas- sendem Know-how bei der Automatisierung von Banktransaktionen im SB- und Kassenbereich. Erfahren mehr Sie unter www.keba.com. KEBA AG, Gewerbepark Urfahr, A-4041 Linz, Telefon: +43 732 7090-0, Keba Cash-Recycler bei der HSBC Bank Oman Fax: +43 732 730910, E-Mail: keba@keba.com, www.keba.com bestbanking 189 • 2012 7
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    in Kürze s PSA Payment Services Austria wurde neue Tochter der Paylife Bank s Die österreichischen Ban- rierung durchzuführen und damit Foto: Andi Bruckner ken nehmen eine Struk- den geplanten Verkaufsprozess von turveränderung bei ihrem PayLife Anteilen vereinfachen zu To c hte r u nter neh men können. Zukünftige Geschäftsfel- PayLife Bank GmbH vor. der von PayLife Bank und der neu gegründeten Gesellschaft (PSA PSA Payment Services Payment Services Austria) PayLife Austria Bank Kreditkarten-/Prepaid Issuing Nun wurde diese Neu- (Ausgabe von Visa und MasterCard strukturierung der Ge- Karten sowie Maestro Prepaid, Kar- sellschaft seitens der Fi- ten im In- und Ausland) Kreditkar- nanzmarktaufsicht und ten Issuing-Support (Servicierung der Oesterreichischen einiger Banken, die eigene Kredit- Nationalbank bewilligt. karten ausgeben), Credit- und De- DI Rainer Schamberger, Die operative Betriebs- bit-Acquiring (Händlerabwicklung, Geschäftsführer PSA Payment aufnahme der neuen Ge- PayLife Bankomat-Kassen Service), Services Austria GmbH Peter Neubauer, Vorsitzender der sellschaft erfolgte mit 1. Issuing und Acquiring für Quick, Geschäftsführung PayLife Bank Juli 2012. Ein Teil des die Elektronische Geldbörse. Die Geschäftsleitung der PayLife bisher von PayLife be- Bank bleibt wie bisher: Geschäftsführer Peter Neubauer (Vorsit- triebenen Services wird dabei abgespalten und in eine neue Toch- zender), Geschäftsführer Erwin Jerusalem, PSA Payment Servi- tergesellschaft der österreichischen Banken unter Beibehaltung der ces Austria, Debit Issuing Support (Bankomatkartenabwicklung bisherigen Eigentumsverhältnisse geteilt. Der Firmenname dieser für die österreichischen Banken), ATM Acquiring (Verantwor- neuen Gesellschaft ist momentan ADF Service GmbH und soll tung für den Betrieb des österreichischen Bankomatsystems). Die in Kürze PSA Payment Services Austria GmbH lauten. Im Lau- Geschäftsleitung der PSA DI Rainer Schamberger (Vorsitzen- fe des Jahres 2011 wurde die Geschäftsführung der PayLife Bank der), bisher Bawag PSK, Geschäftsführer, Zahlungsverkehrsab- beauftragt, ein vorliegendes Konzept für die Abspaltung des Debit wicklung David Ostah MSc. MAS, bisher Raiffeisen Internatio- Issuing Supports (Servicierung der mehr als 8 Mio. Maestro Ban- nal, CardService Development Risk. Der Firmensitz der PSA komatkarten) und des ATM Acquiring Betriebes (Bankomatsys- Payment Services Austria GmbH ist in 1030 Wien, Rennweg tembetreuung), mit Übertragung auf eine neu zu gründende Ge- 46 – 50. Die EDV-technische Abwicklung der Dienstleistungen sellschaft umzusetzen. Ziel dabei war es, mit minimalem Aufwand (Processing) werden wie bisher von SIX CH (bzw. SiNSYS) für unter gleichzeitiger Wahrung von Synergien, diese Neustruktu- PayLife und PSA erbracht. Schönherr berät die HYPO NOE beim Kauf von first facility s Foto: Schönherr Die zentraleuropäische Rechtsanwaltskanz- lei Schönherr hat die HYPO NOE Gruppe beim Erwerb des Facility Management Un- ternehmens first facility GmbH beraten. Die NÖ Hypo-Beteiligungsholding GmbH, eine 100%-Tochter der HYPO NOE Grup- pe Bank AG, ging in einem von KPMG Advisory koordinierten Bieterverfahren als Bestbieter hervor. Sowohl Signing als auch Closing haben am 2. Juli 2012 stattgefun- den. Verkäufer ist die UTILITAS Dienst- leistungs- und Beteiligungs-Gesellschaft m.b.H., eine 100%-Tochter der EVN Grup- pe. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. „Es freut uns, dass wir die HYPO NOE Gruppe im Zuge dieser erfolgreichen Transaktion beraten durften und dem in uns gesetzten Vertrauen gerecht werden konnten“, so die Schönherr- Michael Lagler und Roman Perner Partner Michael Lagler und Roman Perner. 8 bestbanking 189 • 2012
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    in Kürze Kontaktloses Bezahlen mit der Visa Gold s Fotos: card complete Karte ist mit der Visa payWave-Funktion ausgestattet und ermöglicht das kontaktlo- se Bezahlen von Kleinbeträgen. Kontakt- loses Bezahlen liegt im Trend: In London sind bereits 60.000 Terminals vorhanden, an denen kontaktlos und elektronisch be- zahlt werden kann. „Mit Contactless Payment bieten wir von Harald Triplat, Vorstandsmitglied Dr. Heimo Hackel, Vorstandsvorsitz- card complete unseren österreichischen bei card complete ender der card complete Service Bank AG Kunden schon jetzt die Möglichkeit, diese zukunftsweisende Bezahlform Kontaktloses Zahlen im Kommen Die Olympischen anzuwenden“, so Dr. Heimo Hackel, Der globale Trend zu Contactless Payment Sommerspiele Vorstandsvorsitzender der card complete trägt der stetig zunehmenden Mobilität 2012 – aus die- Service Bank AG. „Wie alle unsere Pro- und den wachsenden Anforderungen an sem Anlass hat dukte erfüllt auch diese Kreditkarten- Abwicklungsgeschwindigkeiten und Be- der heimische Innovation 3 Mindestkriterien: Sicher- dienerfreundlichkeit Rechnung: Bei Klein- Karten-Komplettanbieter card complete heit, Einfachheit in der Handhabung beträgen kann rasch und komfortabel bar- seit November 2011 bereits 20.000 Visa und weltweite Akzeptanz“, ergänzt Mag. geldlos bezahlt werden – das lästige Suchen Gold Cards im limitierten Olympia-Design Harald Triplat, Vorstandsmitglied bei nach Kleingeld entfällt und die Warte- ausgegeben. Das besondere daran: Diese card complete. schlangen an der Kasse werden kürzer. Raiffeisen Centrobank für „Best MA Deal in CEE“ ausgezeichnet s Der Raiffeisen Centrobank wurde in London Braunkohlekraftwerks Enel Maritza East III MA-Transaktionen im Energiesektor in der EMEA Achievement Award in der Kate- durch Contour Global ausgezeichnet. der Geschichte Bulgariens. Gemeinsam mit gorie „Best MA Deal 2011“ verliehen. Die ihrem Kooperationspartner Lazard beriet österreichische Investmentbank mit starkem Größte MA Transaktion im bulgari- die Raiffeisen Centrobank über ihr Raiffei- Fokus auf die CEE-Region wurde für die schen Energiesektor sen Investment Netzwerk Contour Global. Beratungsleistungen im Rahmen der Über- Mit einem Kaufpreis von EUR 545 Mio. nahme eines 73%-Anteils des bulgarischen handelte es sich dabei um eine der größten Raiffeisenkasse Retz // NÖ Beispielhafte Lösungen für Banken der Zukunft. Ganzheitlich geplant. Organisation als Lösung. Architektur zum Erfolg. beratung organisation Ing. A. Streitner GmbH Möbelwerk Bank- und Objekteinrichtung planung Ipftal 1 · A-4491 Niederneukirchen · Tel: +43 (0)7224-7385-0 · Fax: DW -7404 · office@streitner.at produktion bestbanking 189 • 2012 9
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    in Kürze s An Social Media führt kein Weg vorbei s Soziale Netzwerke bieten Unternehmen eine Studie des Marktforschungsinstituts Junge Zielgruppen gut zu erreichen zeitgemäße Möglichkeiten, den Dialog Maritz Research. „Anwender, die sich in Bei jungen Menschen ist das Internet mit dem Verbraucher zu intensivieren und ihrer Unzufriedenheit der sozialen Netz- wichtiger als jedes andere Medium, 23,5 die Kundenzufriedenheit zu steigern. werke bedienen, sind offen für einen per- Millionen Deutsche sind täglich auf Face- Denn Unternehmen können auf die in den sönlichen Dialog mit den Unternehmen“, book aktiv. Unter den Top Ten sind keine Neuen Medien wie Facebook und Twit- sagt Oliver Skeide, Research Director bei Banken, nur Anbieter, die Entertainment ter geäußerte Kritik an ihnen oder ihren Maritz Research. „Und genau hierin liegt und Interaktivität anbieten. Doch auch Produkten umgehend reagieren – was von die Chance, sich durch eine aktive Social- wenn Banken nur wenig aktive Präsenz fast der Hälfte der Nutzer (48 Prozent) MediaStrategie nachhaltig positiv in den zeigten, führe für Finanzinstitute kein ausdrücklich erwünscht ist und von über Köpfen der Konsumenten zu positionieren Weg an Social Media vorbei. So könnte 85 Prozent akzeptiert wird. Dies ergab – gerade bei enttäuschten Kunden.“ man die Kunden bei der Produktentwick- lung einbinden und ihre Meinungen und Bedürfnisse integrieren. Im Service kön- ne man die Vorteile beispielsweise für das Beschwerdemanagement ausspielen und im Vertrieb bieten sich ungezählte Mög- lichkeiten. Außerdem kann eine Bank in den Bereichen Marketing und Kommu- nikation vom Monitoring über Social- Media-Kampagnen bis hin zum Dialog in Blogs, Wikis und Foren eine Reihe von Instrumenten nutzen. Bei der Vermitt- lung von Finanzgeschäften auf sogenann- ten Peer-to-Peer-Plattformen werden den Banken Konkurrenten erwachsen. Spielregeln einhalten Während jeder zweite Social-Media-User im Falle von Beschwerden eine Rück- meldung gut fände, erhält in der Praxis kaum jemand eine Antwort. 84 Prozent der Befragten geben an, keinerlei Reak- tion des betreffenden Unternehmens auf ihre Kritik erhalten zu haben. Hier liegt es nahe, das Internet beispielsweise für das Beschwerdemanagement intensiver zu nutzen. Dies bietet Unternehmen die Chance, sich vom Wettbewerb positiv abzuheben. Die Studie belegt auch, dass sich besonders jüngere Zielgruppen gut über soziale Netzwerke erreichen lassen: Nahezu 100 Prozent der Verbraucher im Alter von 18-24 Jahren gaben an, So- cial Media zu nutzen. 80 Prozent tun dies „regelmäßig“, 19 Prozent „häufig“. Für die Unternehmen gilt es jedoch, die „Spielregeln“ der Social Media einzuhal- ten: Damit es durch die Interaktion mit den Usern zu einer Steigerung der Kun- denzufriedenheit kommen kann, heißt es, rasch auf kritische Äußerungen zu reagieren. Zwei Drittel der Befragten er- warten im Fall einer Online-Beschwerde die Kontaktaufnahme innerhalb der fol- genden 48 Stunden. 10 bestbanking 189 • 2012
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    best banking “bestbanking beantwortet alle relevanten Fragen!” Wolfgang Klein, Vorstand für Privat- und Geschäftskunden BAWAG PSK Stellen Sie Ihre Fragen an: redaktion@bestbanking.at
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    Produkte n Fujitsu LIFEBOOK Notebook Portfolio Foto: REC-Bauelemente GmbH oder einem Langstock (Blindenstock) wahrge- nommen werden können Foto: Fujitsu Fujitsu stellt das neue und so auf mögliche Ge- 2012 Portfolio der fahrenstellen aufmerksam Lifebook Notebooks machen bzw. zu einem für Business User vor. bestimmten Punkt, bei- Durch die Aktualisie- spielsweise einer Treppe, rung und Erweiterung führen. Die taktilen Ele- des vielseitigen Fujitsu mente werden einfach auf Sortiments kommt der den bestehenden Bodenbelag geklebt und können innerhalb kürzes- Hersteller den Wün- ter Zeit betreten werden. Bei den REC-Acryllith®-Bodenindikatoren schen einer Vielzahl handelt es sich um 2 bzw. 4 mm dicke Rippen- und Noppenplatten. von professionellen Sie bestehen aus hoch strapazierbarem und dauerhaft witterungsbe- Geschäftsanwendern nach. Das Fujitsu STYLISTIC M532 ist die ständigem Acrylbeton, wodurch sie sich ideal für den Außenbereich perfekte Wahl für den beruflichen und privaten Gebrauch für mobile eignen. Ein großer Vorteil der Elemente ist, dass sie auf nahezu jeden Geschäftsleute. Das ultraschlanke 25,7 cm (10,1 Zoll) Media Tablet festen Untergrund (z. B. Beton, Asphalt, Metall) aufgebracht werden lässt sich problemlos in die Virtual Desktop Infrastructure (VDI) Ihres können. Das REC-Stepline-INDOOR-System wurde für den In- Unternehmens integrieren und gewährleistet einen sicheren Zugang nenbereich konzipiert und entspricht der DIN 32984. Es besteht aus zu den Geschäftsanwendungen für standortunabhängige Produktivität. einzelnen trapezförmigen Rippen sowie kegelstumpfförmigen Nop- E-Mails, Kalender- und Kontaktdaten können bequem mit Ihrem Un- pen aus PUR-Gießmasse. Diese sind an ihrer Oberfläche deutlich ternehmen ausgetauscht werden, während sensible Daten sicher hinter strukturiert und in den Farben Lichtgrau sowie Anthrazit erhältlich. der Unternehmens-Firewall geschützt sind. Die sichere Orientierungshilfe für Blinde und Sehbehinderte eignet sich für fast alle glatten Oberflächen. n Fujitsu n Steelcase Tablet PC STYLISTIC M532 Erweiterung der media:scape Familie Das neue And- Foto: Fujitsu roid-Tablet PC Foto: Steelcase ST YLISTIC M532, das sich im Büro als auch in der Freizeit einsetzen lässt. Damit trägt Fujitsu dem Zukunftstrend „Bring your own device“ Rechnung. Das Gerät bietet einen hohen Bedienkomfort und entspricht gleichzeitig allen Sicherheitsanforderungen, die ein Unternehmen an mobile Geräte stellt. Der STYLISTIC M532 lässt sich problemlos in eine bestehende IT-Infrastruktur einbinden und stellt sicher, dass das Unternehmensnetzwerk vor Datenlecks ge- schützt ist, unabhängig, ob von intern oder via Remote Access auf Um in einer immer komplexeren und wettbewerbsintensiveren Welt das Netzwerk zugegriffen wird. erfolgreich zu sein, müssen Menschen in zunehmendem Maße zusam- menarbeiten – und zwar überall. In räumlich getrennten Teams zu arbei- ten, bedeutet für die Mitarbeiter eine Menge an Herausforderungen zu n REC-Bauelemente GmbH bewältigen. media:scape bringt Menschen, Räume und Informationen zusammen und unterstützt dadurch die Zusammenarbeit. Informatio- Blindenleitsysteme für Innen- und nen und Inhalte können einfach und bequem ausgetauscht werden und Außenbereich Kommunikation kann auch über Distanzen hinweg stattfinden. Auf der Grundlage von Forschungsergebnissen über virtuelle und reale Zusam- menarbeit entwickelte Steelcase media:scape mini und media:scape mo- Der Hersteller REC-Bauelemente GmbH hat zwei Leitsysteme ge- bile. Die Erweiterungen der Produktfamilie media:scape ermöglichen schaffen, die das Leben von Blinden und Sehbehinderten wesentlich mehr Mobilität und Flexibilität, da Teams mithilfe der neuen Produkte vereinfachen. Beide Systeme basieren darauf, dass sie mit den Füßen künftig an jedem beliebigen Ort arbeiten können. bestbanking 189 • 2012 13
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    banking s n Die BAWAG P.S.K. Leasing setzt nach über 13 Jahren die dritte Lösungs- generation an Thin Clients ein. Universal Desktops von IGEL führen die Vorzüge hinsichtlich Investitionsschutz und Client-Management fort. Langzeiterfahrung mit Thin Clients Mit mehr als dreißig Jahren Erfahrung und 32.000 Kunden mit einer Gesamtvertragsanzahl von über 54.000, zählt die BAWAG P.S.K. Leasing zu den führenden Universalleasinggesellschaften Österreichs. Die 200 engagierten MitarbeiterInnen der BAWAG P.S.K. Leasing zeichnen hohes Produkt-Know-how und eine ausgeprägte Serviceorientierung aus – Eigenschaften, die gleichsam auf deren IT-Betreuung zutreffen. s Über zehn Jahre Thin Client Computing plikationen zu, darunter Office, Lotus Notes oder die branchen- spezifische Eigenentwicklung PAK. Die strategische Abkehr vom Die BAWAG P.S.K. Leasing erkannte schon frühzeitig, wie sich Client/Server-Prinzip und dem PC als alleinigem Standardendgerät Servicequalität und Effizienz innerhalb der IT nachhaltig verbessern unterstützte zugleich den ausgeprägten Expansionskurs des Unter- lassen. Bereits im Jahr 1998 führte das Unternehmen eine Server nehmens, der sich auf diese Weise mit gleichbleibenden Personalres- Based Computing-Infrastruktur ein. Das Ziel: die IT-Gesamtkos- sourcen in der IT schultern ließ. Das Unternehmen mit Hauptsitz in ten niedrig halten und den Wartungsaufwand minimieren. Die erste Wien zählt heute elf Standorte, davon sieben in Österreich und vier Thin Client-Generation bildeten Terminals vom Typ IBM-NetVista in Ungarn, Tschechien, der Slowakei und Polen. 2200. Rund 120 Anwender griffen darüber effizient und sicher auf Sanfte Migration mittels Thin Client-Software s die zentralen Citrix-Terminalserver und die darauf laufenden Ap- Nach etwa sechs Jahren waren die IBM NetVista-Geräte technisch überholt und mussten erneuert werden. Die Gründe der Moder- nisierung lagen einerseits in gestiegenen Hardwareanforderungen, andererseits in der nicht mehr zeitgemäßen Managementlösung zur Konfiguration und Verwaltung der Geräte. Um nicht alle Ge- räte auf einmal austauschen zu müssen, rüstete das Unternehmen die IBM Thin Clients mit einer Compact Flash-Karte auf das Be- triebssystem IGEL Linux um. Die Lösung des deutschen Herstel- lers IGEL Technology kostete nur einen Bruchteil eines neuen Thin Clients und gestattete neben einer Vielzahl zusätzlicher Funktionen, Schnittstellen und Protokolle auch eine höhere grafische Auflösung. “Diese Möglichkeit der sanften Migration ist heute gefragter denn je“, erklärt Torsten Merker, Vertriebsleiter Finance und Insurance bei IGEL. „Die Software hierfür heißt heute IGEL Universal Desk- top Converter (UDC) und stattet inzwischen noch viele weitere Thin Clients sowie x86-PCs mit dem IGEL Linux-Betriebssystem aus. Die so standardisierten Geräte lassen sich dann einheitlich über die IGEL Universal Management Suite (UMS) verwalten. Anders als beim früheren Upgrade der NetVista-Geräte bei der BAWAG P.S.K. Leasing ist dafür jedoch kein physischer Eingriff mehr nötig.“ Erneute Thin Client-Ausschreibung s Nachdem die BAWAG P.S.K. Leasing schließlich alle IBM-Ter- minals durch „echte“ IGEL Thin Clients ersetzt hatte, standen nach sechs Betriebsjahren auch diese Geräte zur Erneuerung an. Diese Ausschreibung von 2010 führte die Abteilung ITAS des Mutterkon- zerns BAWAG P.S.K. durch, die seit 2006 für die Betreuung der Leasing-Tochter zuständig ist. „Wir unternahmen eine komplette Neuevaluierung mit verschiedenen Herstellern“, berichtet Ing. Tho- mas Schubert, von der Abteilung Information Technology – Applica- Mit der Managementsoftware IGEL Universal Management Suite tion Services (ITAS). „Ziel war es, einen kostengünstigen und mög- (UMS) können IGEL Thin Clients remote gesteuert und die Kosten für lichst durchgängig fernadministrierbaren Thin Client zu finden, der den Support auf einem Minimum gehalten werden. 14 bestbanking 189 • 2012
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    banking infobox n Der Anwender  200 Mitarbeiter mit elf Geschäftsstellen in Österreich, Ungarn, Tschechien, Slowakei und Polen  30 Jahre Erfahrung in allen Leasingsparten  32.000 Kunden mit einer Gesamtvertragsanzahl von über 54.000 n Die Herausforderung  Modernisierung des Thin Client-Pools zu geringen Migrationskosten  Gute Grafikeigenschaften für den Anschluss von 24-Zoll-Displays  Effizientes Thin Client-Management n Die Lösung  Citrix XenApp und IGEL Universal Desktop Thin Clients  IGEL UD3 LX mit DVI-Anschluss und guter Hardwareperformance; zuvor: Firmware-Update für IBM NetVista auf IGEL Linux  Einheitliches Management: IGEL Universal Management Suite (UMS) den geplanten Wechsel auf 24-Zoll-Displays in voller HD-Auflösung tes und der intuitiven Bedienung konnte ich mich aber sehr schnell unterstützte.“ Ähnlich wie im Jahr 2006, als die ersten IGEL Thin einarbeiten. Unsere IT- und Supportmitarbeiter sind froh, mit der be- Clients die Umstellung von Röhrenbildschirmen auf 17-Zoll-TFTs währten Oberfläche weiterarbeiten zu können. Das Management der begleiteten, entschied sich die BAWAG P.S.K Leasing nach der Eva- Thin Clients ist sehr logisch aufgebaut, die Verzeichnisstruktur bietet luierung wieder für ein aktuelles Modell von IGEL. „Die Universal einen guten Überblick über die gruppierten Thin Clients und deren Desktop Thin Clients von IGEL bieten uns eine hohe Performance Konfiguration. Kurzfristige Änderungen lassen sich sehr einfach über zu einem vernünftigen Preis“, sagt Thomas Schubert. „Die gefor- die einzelnen Geräte- und Gruppenprofile applizieren.“ derte Auflösung von 1920x1080 Bildpunkten wird sehr gut über die Roll-out: Desktops in zwei Wochen erneuert s DVI-Schnittstelle der Geräte wiedergegeben.“ Die Qualität der Ma- nagementlösung, ein weiteres Entscheidungskriterium, war bereits hinreichend belegt, da sich die im Lieferumfang enthaltene IGEL Das effiziente Thin Client-Management beschleunigte letztendlich Universal Management Suite (UMS) bereits im Einsatz befand. auch den Roll-out der neuen Gerätegeneration. „Wir organisierten den Wechsel intern. Beim Aufstellen der Geräte half uns unser Part- Minimaler Managementaufwand s ner TSG EDV-Terminal-Service Ges.m.b.H.,“ berichtet Thomas Schubert. „Obgleich der Roll-out alle Standorte abdeckte, dauerte Die BAWAG P.S.K. Leasing betreibt heute einen einheitlich zu er insgesamt nur 14 Tage. Dabei erforderte die Installation keinen verwaltenden Thin Client-Pool aus insgesamt 165 Geräten vom Typ nennenswerten Zeitaufwand. Nach dem Anschluss an das Firmen- IGEL UD3 LX. Sie sorgen an allen elf Standorten für eine ver- netz lassen sich die Geräte über die UMS-Oberfläche suchen, die lässliche Verbindung zum zentralen Rechenzentrum in Wien. Dort Konfiguration wird automatisch anhand der IP-Adresse zugewiesen laufen etwa sechs Terminalserver unter Citrix XenApp 6. Dank der und der Arbeitsplatz ist einsatzbereit.“ Inklusive Evaluierungspha- Migration auf das 64 Bit-Betriebssystem Microsoft Windows Ser- se nahm das Modernisierungsprojekt etwa 80 Personentage verteilt ver 2008 R2 konnte die Anzahl der Terminalserver halbiert werden. über zwei Monate in Anspruch. Eine vergleichbare PC-Installation Neben den 165 Thin Client-Arbeitsplätzen gibt es noch 55 PCs, hätte bestimmt 10-mal so viel Zeit gekostet.“ z.B. für grafikintensive Anwendungen, sowie 74 Notebooks, die sich s über WLAN oder UMTS mit einem Shared Desktop verbinden. Ausbau der Lösung geplant Um den Managementaufwand für die Software-Umgebung zu mi- nimieren, wird grundsätzlich nur ein einheitlicher Desktop für alle Thomas Schubert ist mit der IGEL-Lösung zufrieden. „Die Mitar- Thin Clients und Notebooks bereitgestellt. Die Anwender haben beiter freuen sich über die guten Grafikeigenschaften der Thin Cli- darüber Zugriff auf Office- und Leasing-Kernapplikationen. „Die ents, unter den Administratoren und Support-Mitarbeitern kommt Nutzung der einzelnen Applikationen ist individuell eingeschränkt“, die Managementlösung sehr gut an. Was den Investitionsschutz an- erklärt Thomas Schubert. „Eine zentrale Rechteverwaltung legt fest, belangt, so gehen wir davon aus, dass wir auch mit den neuen Gerä- wer welche Anwendung vom Thin Client aus öffnen kann.“ ten eine hohe Nutzungsdauer von mindestens sechs Jahren erzielen. Gegenüber PCs, die wir alle drei bis fünf Jahre austauschen, bedeutet Logisch aufgebaut, schnell applizierbar s das einen klaren finanziellen Vorteil, den wir künftig gegebenenfalls auch in Verbindung mit virtuellen Desktops nutzen wollen. So könn- Dank der erneuten Entscheidung für IGEL kann die BAWAG P.S.K. ten wir auch spezielle Arbeitsplätze zentral bereitstellen und von den die stringente Management-Umgebung beibehalten und profitiert Kosteneinsparungen durch Thin Clients im Desktop-Bereich profi- weiterhin von den Vorzügen der für IGEL typischen profil- und grup- tieren. Die IGEL Universal Desktops bieten uns hierzu bereits alle penbasierten Verwaltung und Fernadministration der Thin Clients, technologischen Voraussetzungen sowie eine hohe Lösungsflexibili- die auch nicht zuletzt die Bildschirmeinstellungen beinhaltet. „Als tät, denn sie unterstützen die Zugriffsprotokolle und Standards aller ich mit der Betreuung der Thin Client-Umgebung bei der Leasing- namhaften Anbieter, wie z.B. Citrix HDX oder Microsoft Remote- Tochter beauftragt wurde, hatte ich noch keine Erfahrung mit Thin FX. Auch diesbezüglich erzielen die IGEL Thin Clients für die BA- Clients“, berichtet Thomas Schubert. „Dank des schlüssigen Konzep- WAG P.S.K. Leasing eine hohe Zukunftssicherheit.“ y WERBUNG bestbanking 189 • 2012 15
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    banking s Fotos: ©Raiffeisen PrivateBanking Wien Mag. Dr. Christian Ohswald, Leitung Raiffeisen Private Banking Wien Private Banking im Wandel Die momentanen Marktbewegungen sind nicht nur für die gesamte Finanzbranche, sondern im Speziellen auch für Privatbanken herausfordernd. Um diesen Herausforderungen entsprechend begegnen zu können gilt es, bestehende Geschäftsmodelle zu überdenken und an die aktuellen Zeiten anzupassen. Vom Produkt- zum Beziehungsmanagement s WIE es angeboten wird. Da sich Banken nicht mehr durch die Produktschiene vom Mitbewerb abheben können, liegt die aktu- Bis 2007 stand im Bankgeschäft das Produktmanagement im Vor- elle Herausforderung darin, Alleinstellungsmerkmale zu finden, dergrund. Es ging darum, dem Kunden möglichst viele Produktlö- die einen als Anbieter einzigartig machen. Es gilt, dem Kunden sungen anzubieten, aus denen dieser frei wählen konnte und sollte. diese Merkmale zu vermitteln und ihn damit emotional an seinen Dies führte zu einer Vielzahl an komplexen Konstrukten, die oft Finanzberater und die dazugehörige Bank zu binden. weder vom Kunden selbst, noch vom Kundenbetreuer im Detail verstanden wurden. Nach zum Teil erheblichen Fehleinschätzun- Dabei ist einerseits darauf zu achten, diese Faktoren mit ent- gen und Verlusten entstand bei den Kunden verstärkt der Wunsch sprechender Außenwirkung zu transportieren, andererseits nach für sie verständlichen und einfachen Produkten. Pointiert im Beziehungsmanagement auch gegenüber dem Finanzbe- und etwas überzeichnet könnte man auch sagen: war es ursprüng- rater durchgängig und transparent zu handeln: Es ist nicht lich der Versuch einfaches Geschäft (Geld herborgen bzw. auf- ausreichend, den besten Produktverkäufer auf ein Podest zu bewahren) durch den Fleischwolf der Produktbereiche drehen zu heben, es müssen auch die (Ziel-)Vorgaben und Inhalte der lassen um eine Komplexitätswurst zu schaffen, die immer weniger Finanzberater an den Anspruch des Beziehungsmanagements verstanden haben, versuchen wir heute aus der Wurst wieder ein angepasst werden. Schwein zu basteln. Innovation entsteht daher nicht im Produkt- Der Fairness verpflichtet, sicher und vernetzt s bereich sondern in der Kommunikation zum Kunden! Darauf muss der Fokus liegen. Diesen Weg des Beziehungsmanagements geht Raiffeisen Private Wir erleben eine Zeit der sozialen Innovation: der Wandel vom Banking in Wien unter der Leitung von Dr. Christian Ohswald Produktmanagement zum Beziehungsmanagement. Es geht nicht und hat dafür drei Alleinstellungsmerkmale entwickelt, die zum mehr darum, WAS angeboten wird, sondern vor allem darum Kunden eine emotionale Brücke aufbauen. 16 bestbanking 189 • 2012
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    banking 1. Fairness – Zahlen bei Zufriedenheit Raiffeisen Private Banking ist mit seinem Geschäftsmodell von dem Mehrwert für seine Kunden überzeugt. Es werden klare Standards festgelegt, die dem Kunden fair und transparent trans- portiert werden können; dadurch wird ein Gebührenmodell um- gesetzt, das auf Beziehungsmanagement abstellt: sollte der Kunde mit der erhaltenen Beratung nicht zufrieden sein, hat er das Recht, die bezahlten Gebühren zurückzubekommen. 2. Sicherheit – Depotradar und Risk Profiling Neben der seit vielen Jahren erfolgreichen Raiffeisen Kunden- garantiegemeinschaft wurde ein Depotradar als Schutzschirm entwickelt: für Einzelwerte, Assetklassen und Gesamtdepots kann ein Limitkorridor verspeichert werden, bei dessen Er- reichen der Kunde unmittelbar von seinem Finanzberater in- formiert wird. Weiters wurde mit einem Behavioural Finance Spezialisten aus Zürich ein Wertpapier-Fitness-Check umge- Form gebracht und von Netzwerk Consulter für die darauf aufbau- setzt, der auf wissenschaftlicher Basis ermittelt, wie Kunden ende Beziehungsvermittlung genutzt. im Wertpapierbereich in Stresssituationen reagieren. Der Fo- kus geht daher auch hier weg vom Produktmanagement hin zu Teil 2: Psychologischer Fragebogen emotionaler Kommunikation. Erfolgreiche Zusammenarbeit baut regelmäßig weniger auf sach- 3. Wirtschaftschancen – im Netzwerk erfolgreich liche sondern auf emotionale Bausteine auf. Aus diesem Grund Aufbauend auf die 125jährige Netzwerkerfahrung wurde mit unterstützt ein psychologisches Profil den Netzwerk Consulter „Raiffeisen Gute Beziehungen“ eine Netzwerkplattform geschaf- bei der Partnerwahl. fen, durch die konkrete Wirtschaftschancen vermittelt werden sol- len. Mit dem Anspruch auf eine sinnstiftende Wertegemeinschaft Raiffeisen Finanzberater haben nach einer entsprechenden stellt es seinen Mitgliedern langjährige Erfahrungen im Bezie- Schulung Interviewkompetenz und werden technisch von ei- hungsmanagement zur Verfügung, indem u.a. durch einen Inter- nem iPad unterstützt. Über eine Raiffeisen Gute Beziehung viewleitfaden und ein spezielles Consulting Team erarbeitet wird, App stehen Kunde, Berater und Netzwerk-Consulter in einem welche Mitglieder sinnvoll zusammenpassen. Dadurch werden regelmäßigen Kontakt. einerseits USPs von Unternehmen, Geschäftsführern und Freibe- ruflern definiert; andererseits wird für Mitglieder ein emotionales Profil erstellt, das die Grundlage für Empfehlung von Beziehungen darstellt. Der Fokus liegt auf Geschäftschancen, aber auch auf den Themen Lebensqualität, Kultur sowie sozialen Aspekten. Raiffeisen Gute Beziehungen führt daher eine analoge, digitale und moderier- te Welt zusammen, findet dadurch passende Beziehungen, fehlen- des Wissen und schafft damit Mehrwert und Wirtschaftschancen. s Das Kunden-VERBINDUNGS-Programm Raiffeisen Gute Beziehungen Das Kunden-Verbindungs-Programm 3.0 (Raiffeisen Gute Be- ziehungen) abeitet operativ nach der ADM Methode TM. ADM ist DIE Kunden-VERBINDUNGS-Plattform. Herzstück ist ein umfassendes Customer Relationship Manage- Gemeinsamer Anspruch ist der Aus- und Aufbau eines auf Nach- ment Tool mit dem zentralen Aspekten Datengewinnung (über ein haltigkeit und menschliche Werte aufgebautes dichtes Netzwerk, standardisiertes Interview) und Kundenverbindung (Empfehlung das gemeinsame Ziel Synergiepotentiale zu realisieren und die von Beziehungen). Wertschöpfung durch neue Wirtschaftschancen in einer sich stän- dig verändernden Welt in allen Bereichen zu erhöhen. Sinnstiften- Das Interview-Modul gliedert sich in zwei Bereiche: des Tun ist dabei das Motto. Teil 1: Fragen zur Person und zum Unternehmen Unsere Erfahrungen im Beziehungsmanagement wollen wir mit dieser innovativen Dienstleitung nutzbar machen. Kunden werden Alleinstellungsmerkmale des Unternehmens, berufliche und pri- beim Aufbau eines maßgeschneiderten Netzwerks für wirtschaft- vate Meilensteine, Zukunftspläne und konkreter Wissens- und lichen Erfolg persönlich unterstützt. Raiffeisen – Gute Beziehun- Beziehungsbedarf werden schriftlich und durch Audioaufzeich- gen vermittelt qualitätsvolle Kontakte, die punktgenau dem Wis- nungen gespeichert, in eine für die Nachbearbeitung strukturierte sens- und Beziehungsbedarf entsprechen. s bestbanking 189 • 2012 17
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    banking s Beziehungsmanagement Raiffeisen Gute Beziehungen Passende Netzwerk Kontakte Abstimmung mit Kunden Wertegemeinschaft Mitglieder Anfrage an ADM ADM Netzwerk Scouting Anfrageinfo an Kunde Berater ADM Consultants Interview an Statusinfo an ADM System Berater Interview Kunde ADM zertifiziertes Finanz Finanzberater Beraterteam Als Mit-Gestalter in dieser Wertegemeinschaft, partizipieren unsere Kunden vom Angebot und Nachfrage von Wissen und Wirtschaftschancen auf einer Beziehungsebene, in die man nor- malerweise erst nach jahrelangen Aufbauarbeiten kommt. Unser Anspruch ist es, durch diese Form des operativen Vernetzens die Geschäftswelt einfacher, schneller und effizienter zu machen und dabei helfen viele leere Kilometer zu sparen. s Added Value 1. Exklusive Vorteile aus der Kooperation mit ausgesuchten Partnern 2. Kunst- und Kultur: exklusive Pre-Openings, Kartenkontingent für besondere Kultur- und Ballhighlights z.B. Festwochen, Jo- sefstadt, Jägerball,…. 3. Einbindung in soziale Projekte, Wirtschaft für Integration, Förderung junger Wirtschaft 4. Information und Inspiration durch den Dialog mit Menschen, die außergewöhnliche Leistungen erbracht haben. Zurück zu den Wurzeln s Auf bestehende Geschäftsmodelle können sich Privatbanken also nicht verlassen, sondern müssen beweglich und effizient auf Marktbewegungen reagieren. Dabei müssen Impulse entwickelt werden, die das Kundeninteresse und die Rentabilität einer Bank gleichermaßen berücksichtigen. Wem es gelingt, bei seinen Kun- den die emotionale Seite zu erreichen, dem ist eine langfristige Zu- sammenarbeit und damit nachhaltiger Erfolg gesichert. y 18 bestbanking 189 • 2012
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    best banking Bestellen Siejetzt Ihr persönliches Abo! best Step Foto: Louis Vuitton 1 Jahresabo Inland (6 Magazine) zum Preis von € 49,00 (inkl. MwSt. und Porto) Titel: ............................................................................ Vorname: ..................................................................... Nachname: .................................................................. Firma: ........................................................................... Strasse: ......................................................................... PLZ: Ort: ............................. ..................................... Datum: Unterschrift: ........................ ........................ bestbanking medien Bestellung per FAX: +43 1 50 50 225 10 Marchettigasse 11/12 oder per E-Mail: abo@bestbanking.at 1060 Wien
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    banking s Anlegerstudie – Private Banking überzeugt mit guten Leistungen Ungenügende Anlagerenditen und ein tes Renditeziel für 2012 ist das Erzielen schwindendes Vertrauen in das Finanzsys- eines inflationsbereinigten Wertzuwachses, tem ändern nichts daran, dass eine Mehrheit während die Vermeidung von Verlusten der vermögenden Privatanleger mit ihren eine vergleichsweise geringe Priorität be- Banken zufrieden ist. Insbesondere trifft sitzt. Wichtigste Erwartungen von Private- dies auf die Privatbanken zu, die mit ihren Banking-Kunden an ihre Bank sind eine Leistungen überzeugen konnten. Dabei transparente und nachvollziehbare Beratung Prof. Dr. Teodoro D. Cocca, gibt es allerdings einen Unterschied zwi- sowie der Wunsch, dank der Beratung eine schen den beiden Ländern: Schweizer Anle- bessere Rendite zu erzielen. Im Auftrag der der deutliche Unterschiede: Während ger sind mit ihrer Hausbank gegenüber 2010 LGT Group hat die Abteilung für Asset 2010 in Österreich noch 91 Prozent der zufriedener, Österreichische Anleger massiv Management der Johannes Kepler Universi- befragten Kunden mit ihrer Hauptbank unzufriedener. Dies zeigt die im Frühjahr tät in Linz unter der Leitung von Prof. Dr. zufrieden oder sehr zufrieden waren, be- 2012 durchgeführte repräsentative Befra- Teodoro D. Cocca eine umfassende Studie trug dieser Wert in 2012 lediglich noch gung vermögender Anleger aus Österreich zum Anlegerverhalten in Österreich und der 73 Prozent. Noch markanter ging der und der Schweiz. Vor dem Hintergrund der Schweiz erstellt. Hierzu wurde im Frühjahr Anteil begeisterter Kunden, nämlich anhaltenden Finanzkrise bleibt die Mehr- 2012 eine repräsentative Auswahl vermö- von 81 Prozent auf 48 Prozent, zurück. heit der Private-Banking-Kunden risiko- gender Privatanleger befragt. Die Studie Ein gegenteiliges Bild zeigt sich in der scheu und hält den Grossteil des Portfolios 2012 basiert auf einer analogen Studie aus Schweiz: Hier erklären sich 88 Prozent in Cash. Zweitwichtigste Anlagekategorie dem Jahr 2010 und ermöglicht damit einen der Kunden als zufrieden oder sehr zu- bleiben erstklassige Aktien, deren Rendite- Zeitvergleich des Verhaltens und der Ein- frieden. 68 Prozent sind von ihrer Bank potential im Vergleich zu den meisten an- stellungen von Privatanlegern. sogar begeistert. Dies ist ein markanter deren Anlageklassen am attraktivsten beur- Anstieg gegenüber 2010, als die entspre- s teilt wird. Wie bereits 2010 haben sehr viele Kundenzufriedenheit mit der chenden Zahlen lediglich 73 Prozent Anleger ihr Portfolio schlecht diversifiziert „Hauptbank“ sinkt in Österreich bzw. 59 Prozent betrugen. Am zufrie- und gehen durch die starke Gewichtung von densten waren dabei die Kunden klassi- heimischen Anlagen und Währungen ein In Bezug auf die Kundenzufriedenheit scher Privatbanken, die tiefsten Werte grosses Klumpenrisiko ein. Meistgenann- zeigen sich im Vergleich der beiden Län- resultierten bei Grossbankkunden. Quelle: LGT Bank 20 bestbanking 189 • 2012
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    banking Quelle: LGT Bank Quelle: LGT Bank bestbanking 189 • 2012 21
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    banking s n Wie die Raiffeisenbank Eberndorf mit einer innovativen strategischen Neuausrichtung Stärke in der Krise beweist. Raiffeisenbank Eberndorf: voll Bank – echt Leben! Aus der amerikanischen Immobilienblase wurde mit dem Fall von Lehmann Brothers eine veritable Finanzmarktkrise, von der sich auch die heimischen Institute nicht abkoppeln konnten. Allgemein ist ein Vertrauensverlust der Bevölkerung zu beobachten, der insbesondere den Lebensnerv des Bankgeschäftes trifft. Vertrauen ist der Schmierstoff für ein funktionierendes Bankgeschäft. Ohne Vertrauen und echter Beziehung funktioniert nichts. Daher hat sich die Raiffeisenbank Eberndorf schon sehr frühzeitig – nämlich im Sommer 2009 – nach einer groß angelegten Mitarbeiter-, Führungskräfte- und Kundenbefragung mit dem inter- national etablierten Analyseinstrument victor dazu entschieden, nicht nur eine zarte strategische Korrektur am bestehenden Geschäftsmodell vorzunehmen, sondern das Bankgeschäft zu revolutionieren. Die Ausgangssituation: herausfordernde Region s und internes Verbesserungspotential Die Raiffeisenbank Eberndorf befindet sich im wunderschönen Kärntner Unterland, rund 35 km östlich von Klagenfurt. „Unse- re Region ist landschaftlich ein Traum, wirtschaftlich allerdings mehr als herausfordernd. Der Tourismus rund um den Klopeiner- see ist rückläufig, die Investitionsfreude hält sich in Grenzen und auch die Einwohnerzahl nimmt stetig ab.“ beschreibt Vorstands- direktor Franz Riegel das herausfordernde Umfeld. „Zudem liegt unsere letzte strategische Neuausrichtung doch schon mehr als 10 Jahre zurück. Insofern war es für uns ganz klar, dass wir uns ei- ner umfassenden Analyse mittels victor stellen. Wir wollten ganz exakt wissen, wo unsere Stärken, aber auch wo unsere Potentiale liegen. Dafür waren uns reine Bilanz- und Vertriebskennzahlen zu wenig. Wir wollten direkt von unseren Mitarbeitern und Füh- Vorstandsdirektor Franz Riegel rungskräften, aber auch von unseren Kunden erfahren, wo der Schuh drückt und was konkret von uns in der Zukunft erwartet wird.“ so Franz Riegel. Die Ergebnisse von victor sind zunächst nicht so erfreulich. Eine strategische Ausrichtung ist nicht mehr klar erkennbar, der Füh- rungsstil stärker lebbar, die Mitarbeiter fühlen sich nicht vollstän- dig eingebunden, die Kunden zufrieden, aber nicht begeistert. Für die Geschäftsleiter ganz klar: „Wir sind dankbar für diese transpa- renten Ergebnisse. Jetzt wissen wir ganz exakt, wo anzusetzen ist - und wir sind zu 100 Prozent entschlossen, unsere Raiffeisenbank für die Zukunft fit zu machen. “ Das Ziel: Die Bankenwelt verändern s Gemeinsam mit emotion banking wird ein umfassender Projek- tansatz entwickelt, der eine konsequente strategische Neuaus- richtung zum Ziel hat. Die Raiffeisenbank Eberndorf soll für die Direktor Peter Mauthner nächsten 10 Jahre zukunftsfit gemacht werden. „Einmal 2 Tage über ein paar neue Maßnahmen nachzudenken, um in einer Bank 22 bestbanking 189 • 2012
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    banking Mag. Anita Kosic,Leiterin Web.Bank Simon Wutte, LeiterTreff.Bank Dipl. Kfm (FH) Gerhard Taupe, Leiter Lebens.Bank etwas zu verändern, ist wertvoll – keine Frage. Doch wir treten spezialisten: Eintritt in den Ruhestand, Bauen Wohnen mit mit dem Anspruch an, in unserem Haus tatsächlich maßgeblich eigener Wohnbauakademie), Konzept für die Slowenien.Bank, etwas zu verändern und mit den international auf uns zukommen- Konzept für die Web.Bank und die Auftritte im Facebook und den Herausforderungen Schritt zu halten. Daher haben wir uns You Tube, neue Betreuungsleitfäden entschlossen, von Grund auf unser Geschäftsmodell zu hinterfra- 5. Positionierung neu: Schärfen des generischen Markencodes, gen, einfach mal zu spinnen, und dann ganz sauber die Umsetzung neuer Claim, Adaptierung des Claims auf die einzelnen strat. festzulegen.“ so Riegel. Einheiten, Entwicklung CD inkl. Konzeption und Durchfüh- rung einer einzigartigen 16 Bogen Plakat Werbekampagne, An folgenden Projektbausteinen wird in den kommenden 2 Jahren Leistungsversprechen konkret gearbeitet: 6. Umbau aller Geschäftsstellen zu „Treff.Banken“ 1. Strategische Neuausrichtung: Leitbild (Vision, Mission, Werte), strat. Stoßrichtungen, StrategyMap und Masterplan, Projektma- Die einzelnen Projektbausteine wurden mit einem Kernteam, be- nagement für die Umsetzung sowie Kommunikation an Mitar- stehend aus beiden Geschäftsleitern, Dir. Franz Riegel und Dir. beiter und Fortschrittskontrolle Peter Mauthner, der Leiterin der Web.Bank, Anita Kosic, dem 2. Neuaufsetzen der Aufbauorganisation inkl. Ausschreibungsprozess Leiter des Treff.Bank, Simon Wutte und dem Leiter der Lebens. 3. Führungskräfteentwicklung mit Fokus auf Teambuilding, Bank, Gerhard Taupe gemeinsam mit Dr. Barbara Aigner und Stärken der Kommunikationskultur und Coachingfähigkeiten Dr. Christian Rauscher von emotion banking erarbeitet und in 4. Überarbeiten der Vertriebs- und Betreuungskonzepte: Kunden- regelmäßigen Abständen in Form von motivierenden Events den segmentierung mittels Kundenwertmodell, Kundenüberleitun- Mitarbeitern vorgestellt. Darüberhinaus wurden – je nach The- gen zu den jeweiligen Vertriebseinheiten, Konzept für Treff. menstellung – Mitarbeiter bzw. Führungskräfte hinzugezogen. s Bank, Lebens.Bank (einschl. Konzept für die Lebensmoment- Abb. 1: Mit einem stringenten Projektfahrplan wird an der strategischen Neuausrichtung und dessen Umsetzung gearbeitet bestbanking 189 • 2012 23
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    banking s Abb. 2: Ein mutiges Leitbild stärkt die Raiffeisenbank Eberndorf auf dem Weg in das Jahr 2020. Die Strategie: frech, frisch, kraftvoll s Antwort liefert unsere Business Mission, also unser Geschäftsauf- trag oder anders ausgedrückt, der Nutzen, den wir unseren Kunden „Wir verändern die Bankenwelt mit innovativen Lösungen für Erfolg stiften. In dieser Mission machen wir uns zur obersten Prämisse, und Lebensfreude. Das ist unsere Vision, an der wir uns täglich mes- dass wir den Wohlstand in unserer Region fördern, in dem wir ech- sen und messen lassen.“ führt Riegel aus. Auf die Nachfrage, wie das te Treffpunkte in den Regionen und nicht langweilige Bankfilialen erreicht werden soll, folgt die klare Antwort: „Ganz einfach. Diese schaffen, in dem wir Lösungen für bedeutende Lebensmomente in Abb. 3: Die Strategielandkarte – abgeleitet aus dem Leitbild – schreibt die wesentlichen Ziele und Maßnahmen fest. 24 bestbanking 189 • 2012
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    banking unserem Treff.Bank anbieten,in dem wir uns den neuen Medien schiedlichen Führungsmodellen geschult, systemische Coaching- stellen und via Facebook und You Tube vertreten sind und in dem techniken erlernt und mit praktischen Führungsinputs begleitet. wir in Slowenien vor allem die Zielgruppe der jungen Akademiker Mit dem Ergebnis, dass bei der wiederkehrenden victor Erhebung bei ihrer Wohntraumrealisierung unterstützen.“ 2012 die Ergebnisse der Führung exzellent sind und die Werte sich um rund 0,6 Punkte am Mittelwert verbessert haben. Die ergänzende Strategielandkarte zeigt exakt auf, welche Ziele Die Positionierung: echt, einfach, angenehm, global s und Meilensteine auf dem Weg in das Jahr 2020 zu meistern sind. Hinter jedem dieser Ziele findet sich eine exakte Definition, klare Maßnahmen sowie ein Masterplan, der festlegt, was die Schwer- „Nachdem wir uns intern fit gemacht haben und auch das gesamte punkte im jeweiligen Jahr sind. Vertriebs- und Betreuungskonzept überarbeitet hatten, neue Bera- tungsleitfäden entwickelten, Lebensmomente sauber ausgearbeitet Die Organisation: klar, präzise, schlank s hatten, und vieles mehr, war für uns klar, dass wir jetzt den Schritt an die Öffentlichkeit wagen wollen, berichtet Dir. Riegel. Doch „Herausfordernd war für uns im nächsten Schritt, die Organisati- auch dieser Schritt durfte nicht „normal“ sein. Auf Basis eines on maßgeschneidert auf das neue Leitbild auszurichten.“ führt Dir. eigenen generischen Codes für die Raiffeisenbank Eberndorf – Mauthner aus. „Schließlich haben wir einen sehr mutigen Ansatz selbstverständlich basierend auf jenem von Raiffeisen – wurde eine gewählt, der für uns der einzig faire und objektive war. Wir haben peppige Imagekampagne entwickelt und umgesetzt. zunächst das Organigramm „auf die grüne Wiese gesetzt“, also frei von Personen definiert. Danach wurde jede einzelne Position klar „Zunächst haben wir mit 16 Bogen Plakaten in unserer Region auf definiert und neu ausgeschrieben. Alle Mitarbeiter mussten sich uns aufmerksam gemacht. Weiters wurde unsere Imagebroschüre an neu bewerben und hatten somit die Chance, einen Schritt auf der alle Haushalte versandt. Ergänzend haben wir alle Web 2.0 Kanäle Karriereleiter zu machen oder eine neue Position einzunehmen. genutzt, um auf unsere neuen Leistungen aufmerksam zu machen.“ Die Mitarbeiter haben diese Chance erkannt und sich mit sehr Die baulichen Maßnahmen: ressourcenschonend s überzeugenden Unterlagen und Konzepten beworben. Wenige Zeit später war die Neuorganisation geboren, so Mauthner sicht- und mit Shopcharakter lich zufrieden. Auf Basis aller konzeptionellen Arbeiten wird schließlich ein neues Die Führung: initiativ, kraftvoll und konsequent s räumliches Konzept für die Treff.Banken (ehemalige Geschäftsstel- len) erarbeitet. Auch hier wird gründlich vorgegangen. Zunächst Mit der Neuausrichtung der Organisation war zwar am Papier werden mittels Ausschreibung Unternehmen eingeladen, die neue festgeschrieben, wer künftig als Führungskraft agiert, nicht jedoch Philosophie des Treff.Bank räumlich umzusetzen. Im Ausschrei- die Fähigkeiten ausreichend geschärft. So werden nach wie vor alle bungsprozess setzt sich der Büromöbelhersteller Bene durch, der Führungskräfte in regelmäßigen Führungsworkshops in unter- mit seinen für Banken unkonventionellen Ansätzen überzeugt hat. s Abb. 4: Die Kernwerte der 4 strategischen Stoßrichtungen sowie der passende Claim inkl. CI Konzept. bestbanking 189 • 2012 25
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    banking s Diverse Drucksorten (Kundenzeitschrift, Imagefolder) Plakatbeispiele Werbekampagnen vor Ort Abb. 5: Auszug der Kommunikationsinstrumente der Imagekampagne. „Der Treff.Bank ist unser neues Verständnis von Retail Banking. Damit sorgen wir in der Region für Abwechslung und bringen un- sere Kunden zusammen. Jeder Treff.Bank besteht aus den Elemen- ten Bankshop (standardisierte Finanzprodukte), Gemeinschaft und Loungebereich (z.B. Cafe) und einem Trendshop (mit regio- nalen Produkten). Mit dem Treff.Bank wollen wir ein völlig neu- es Gefühl von „Bank“ vermitteln und Begriffe wie Lebensfreude, Wohlfühlen und Gemeinschaft greif- und spürbar machen. Diese Anforderungen haben wir gestellt und sie wurden ausgezeichnet erfüllt.“ führt Dir. Riegel aus. 26 bestbanking 189 • 2012
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    banking infobox n Besondere Highlights:  Alle Geschäftsstellen werden zu Treff.Banken umgestaltet mit angreifbaren Finanzprodukten, Trendprodukten aus der Region und einem Platz zum Wohlfühlen.  Eine eigene Web.Bank ist Antwort auf das neue digitale Zeitalter und begleitet die internetaffinen Kunden im Internet, Facebook und auf You Tube.  Die eigene Slowenien.Bank ist ein fokussierter Nischenplayer und begleitet vor allem junge Familien mit akademischem Hinter- grund bei Fragen rund ums Bauen Wohnen.  Eigene Spezialisten für bedeutende Momente im Leben stehen den Kunden in der Lebens.Bank zur Verfügung. Insbesondere die Themen „Ruhestand“, „Bauen und Wohnen“ sowie „Versichern“ werden durch zentrale Experten abgedeckt.  Der neue Slogan: voll Bank – echt Leben! Die Autoren des Beitrages s Der Erfolg: beeindruckend „Selbstverständlich müssen sich alle In- tatsächlich sehen. „Es ist uns gelungen, vestitionen, die wir in der Vergangenheit dass wir uns auf allen Ebenen – also den getätigt haben, auch rechnen. Darauf ach- hard und soft facts – positiv weiterentwi- te ich ganz besonders.“ macht Dir. Mauth- ckeln konnten“, so Mautner. y ner verständlich. Und der Erfolg lässt sich Übersicht Finanzkennzahlenentwicklung 2009 bis 2011 Dr. Barbara Aigner, Geschäftsführer emotion banking Auszug victor Banksteuerungsbericht Gegenüberstellung der Ergebnisse 2009 bis 2012 Dr. Christian Rauscher, Geschäftsführer emotion banking Eckdaten der RB Ebendorf: Hauptsitz: Eberndorf, Kärnten Bankstellen: 7, in: Eberndorf, Kühnsdorf, Bad Eisenkappel, Tainach, Gallizien, Sittersdorf, St. Kanzian Geschäftsleitung: VDir. Franz Riegel, VDir. Peter Mauthner Anzahl Mitarbeiter: 60, davon 2 Geschäftsleiter Anzahl Kunden: Fotos, Grafiken und Texte Raiffeisenbank Eberndorf und emotion banking rund 13.000 bestbanking 189 • 2012 27
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    banking s Von der schweizer Konzerntochter zum österreichischen Unternehmen Nach dem Verkauf von Ascom Austria an den bisherigen Geschäftsführer Peter Bernhofer, firmiert das österreichische Unternehmen unter dem Namen Com One. Vor zahlreich ge- ladenen Gästen aus der Bankwirtschaft fand am 14. Juni in Wien die feierliche Vorstellung des neuen Firmenlogos und die Bekanntgabe des neuen Firmennamens statt. Im Bereich Cash Solutions bietet Com One integrierte Bargeld-Lösungen für alle Bereiche von Ban- ken und Sparkassen. Die Zusammenarbeit mit den führenden Unternehmen am Weltmarkt stellt die innovative Weiterentwicklung des Produktportfolios sicher. Leitstellenlösungen der neuesten Generation runden das Portfolio für Banken Sparkassen ab. n Interview mit Peter Bernhofer, CEO Com One Austria best banking: Aus Ascom Austria wird Com Bernhofer: „Außer dem Firmennamen, best banking: Was bedeutet die Verände- One – warum ist Ascom am österreichischen der jetzt Com One Austria GmbH lautet, rung für Ihre Kunden im Banken und Spar- Markt nicht mehr vertreten? ändert sich nichts für unsere Kunden. Alle kassen-Sektor? Verträge mit unseren Kunden und Liefe- Bernhofer: „Der Ascom Konzern hat im ranten bleiben unverändert aufrecht.“ Bernhofer: „Durch die Eigenständigkeit August 2011 entschieden, die Division Se- können wir uns noch besser auf das Cash curity Communication zu verkaufen. As- best banking: Wie sind der Name Com One Solution Business konzentrieren. Das Ge- com Austria war Teil dieser Division und und das Logo entstanden? schäft ist für Com One sehr wichtig und wurde daher ebenfalls verkauft.“ wird auch noch weiter ausgebaut werden Bernhofer: „Den Namen Com One hat – wir sind zum Beispiel dabei, das AKT- best banking: Wie ist es zu einem Manage- eine Agentur für uns entwickelt. Com Geschäft in Ungarn mit unserem Partner ment Buy-Out gekommen? steht für das englische Wort Communi- Talaris aufzubauen.“ cation. Alle Produkte und Dienstleistun- Bernhofer: „Für Ascom war es wichtig, gen, die wir als Com One anbieten, lassen best banking: Wie stehen Ihre Partner und eine Lösung im Sinne der Kunden und sich unter dem Begriff Communication Lieferanten zu den Neuigkeiten? Werden Sie Mitarbeiter zu finden. Das ist mit dem Ma- zusammenfassen. Und One soll klar ver- alle Produkte, die Sie heute anbieten, weiter nagement Buy-Out gelungen! Sowohl un- mitteln, dass wir in den Märkten, in de- verkaufen können? sere Kunden als auch die Mitarbeiter von nen wir tätig sind, die Nummer Eins sein Com One sind zufrieden mit der Lösung.“ wollen! Dieser Anspruch wird durch die Bernhofer: „Die Partner sehen die Verän- Ziffer 1, die sich im Logo verbirgt noch derung sehr positiv! Die Unabhängigkeit best banking: Was ändert sich für Ihre Kunden? zusätzlich untermauert.“ von einer Konzernmutter gibt uns Freihei- ten, die wir früher nicht im gleichen Aus- 28 bestbanking 189 • 2012
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    banking maß hatten. Wirkönnen nun gemeinsam reichen Weg, den wir als Ascom Austria Bernhofer: „Die Arbeit wird sicher nicht mit unseren Partnern Strategien erarbeiten, begonnen haben, weiter gehen. Wir werden weniger! Aber es macht mir Spaß, ge- die genau für unseren Markt passen. Wir die Qualität unserer Produkte und Dienst- meinsam mit meinem Team an einem werden daher erfolgreicher auf die Anforde- leistungen noch weiter verbessern. Unsere weiteren Ausbau unserer Position am ös- rungen unserer Kunden reagieren und das Service-Mannschaft ist heute schon die terreichischen Markt für Bankautomati- macht auch unsere Partner erfolgreicher.“ beste am österreichischen Markt. Das wird on zu arbeiten. In die neue Rolle muss ich so bleiben und wir werden unsere Vorteile mich natürlich noch einarbeiten, aber ich best banking: Was ist für Sie als neuer Eigen- noch weiter ausbauen!“ bin sicher, dass Com One eine Erfolgs- tümer von Com One wichtig? story wird!“ best banking: Und was bedeutet diese Ver- Bernhofer: „Com One muss den erfolg- änderung für Sie persönlich? n Interview mit Bernd Mühlbacher, Sales Director Cash Solutions Com One Austria best banking: Herr Mühlbacher, Sie waren mehr als 15 Jahre ein erfolgreicher Ascom- Vertriebsmitarbeiter. Was bedeutet die Verän- derung in Com One für Sie? Mühlbacher: „Mein Team im Bereich Cash Solutions und ich sind schon seit vie- len Jahren recht unabhängig von den Kon- zernaktivitäten in der Schweiz. Unser Ge- schäftsbereich war für den Konzern nicht sehr wichtig, weil es ihn nur in Österreich gab. Das ist jetzt anders! Wir sind jetzt der wichtigste Bereich von Com One!“ best banking: Was ändert sich aus Ihrer Sicht? Mühlbacher: „Wir können noch fokus- sierter am Markt agieren. Unsere Kun- den werden Com One als eigenständiges österreichisches Unternehmen schätzen. Meine Mannschaft bleibt unverändert. Die Vertriebsmitarbeiter und auch die Kollegen in der Technik und in der Ad- ministration, die unsere Kunden kennen, werden sie auch weiter betreuen. Das einzige, was sich ändert ist, dass wir jetzt mit noch mehr Engagement am Markt präsent sein werden. Ich freue mich, dass es durch den Management Buy-Out möglich geworden ist, unsere erfolg- reichen Aktivitäten nicht nur weiter zu führen sondern sogar noch auszubauen. Mit anderen Worten. Ich freue mich über Com One!“ s WERBUNG bestbanking 189 • 2012 29
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    banking s Bernd Mühlbacher betreut als Sales Director Cash Solutions Kunden in Niederösterreich und Wien. Darüber hinaus ist er auch für das Produktportfolio und für die Vertriebssteuerung verantwortlich. Gerald Schubernigg managt die Kunden in Oberösterreich und Salzburg. Für Tirol und Vorarlberg ist Norbert Ascher Andreas Schneider verantwortlich und den Süden Österreichs betreut Johannes Gillmann. Weiters wird das Vertriebsteam von zwei erfahrenen Vertriebs- technikern unterstützt, für das Burgenland und Niederösterreich, Andreas Schneider und für Tirol bzw. Vorarlberg, Helmut Kantschieder. Bernd Mühlbacher, Gerald Schubernigg, Norbert Ascher, Johannes Helmut Kantschieder Gillmann n Eindrücke von der Bekanntgabe des neuen Firmennamens und -logos Andreas Jeckel (SBS), Joachim Becker (Hess), Sandra Vallant (STW Klagenfurt) Günther Strachon (3 Banken EDV) Manfred Hanusch (RB Mistelbach), Alois Manigatterer (m-group) Bernhard Stumptner (3 Banken EDV), Wolfgang Braunwieser (SBS) 30 bestbanking 189 • 2012
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    banking Gerald Bayer (RaiffeisenInformatik), Wolfgang Karnitsch (Racon) Vinzenz Benedikt (Raiffeisenbank Graz-Straßgang), Johannes Gillmann (Com One) Wolfgang Kausl (Volksbank Krems), Peter Bertl (Com One) Johannes Colleselli (Hypo Tirol Bank) Werner Kral (GSA), Manfred Aschauer (RLB NÖ-Wien), Hubert Ekkehard Striegel (Reisebank), Helmut Baumann (NCR), Norbert s Zitzler (Erste Bank, sOM) Berghofer (Novotech) WERBUNG bestbanking 189 • 2012 31
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    Com One Produkte s Com One bietet integriete Bargeld-Lösungen für alle Bereiche von Banken und Sparkassen. Das Unternehmen ist herstelle- runabhängiger Anbieter von Geräten rund um das Cash-Handling und Digital Signage Lösungen. In den nächsten Ausgaben präsentiert Com One sein komplettes Produktportfolio. Vom Automatischen Kassentresor „TwinSafe Vertera“, über Geldauto- maten von NCR, bis hin zu Banknotenzählern, SB Münzeinzahlern und Mietfachanlagen, verschaffen sie sich einen Überblick. Bei Interesse steht ihnen Bernd Mühlbacher, Sales Director Cash Solutions zur Verfügung. Sie erreichen ihn unter 0664 2533587, oder bernd.muehlbacher@com-one.at Automatische Kassentresore Banknotenbearbeitung Münzbearbeitung SB Lösungen Ladensysteme Digital Signage Tresore, Mietfachanlagen Elektronik-Schlösser Kinderspielterminals Com One Partner: CTcoin - Münzzähler “Pelican/Panda” MVM - Digital Signage “Contentpartner” Hess - Münzrollenwechsler “CoinRoll Serie” NCR - Geldautomaten “SelfServ Serie” Kisan - Banknotenzähler “Newton Serie” Novotech - Münzeinzahler “C-Master Serie” Koval - Ladensysteme “TT1600” Procoin - Münzverpacker “ProWrap” Laurel - Banknotenzähler “J Serie” Safecor - Tresore, Elektr. Schlösser “Twinlock” m³ - Digital Signage “Softwarepartner” Talaris - AKT “TwinSafe Vertera” 32 bestbanking 189 • 2012 www.com-one.at
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    Com One Produkte AutomatischeKassentresore, TwinSafe Vertera Cashrecycling am Schalter Geschlossener Bargeldkreislauf Reduzierung des Bargeldbestandes Reduzierung der Bargeldkosten Automatischer Kassenabschluss Keine Kassadifferenzen Dotieren und Entleeren im 2 Augen Prinzip Hohes Fassungsvermögen Erhöhte Sicherheit (intern und extern) Sitzende oder Stehende Bedienung EZB zertifizierte Echtheitsprüfung EZB zertifizierte Fitnessprüfung SB Lösungen, SelfServ 22 Geldausgabeautomat Barcodleser Thermodrucker Geringe Stellfläche Hohe Sicherheit Graphische Bedienerkonsole Selbstheilfunktion durch Watch Dog Timer 15” Bildschirm (Softkey oder Touch) Freistehend Frontload Geldautomaten vom Weltmarktführer NCR Banknotenbearbeitung, Newton V/F Banknotenzähler mit Zwischenfach Unterbrechnungsfreies Zählen EZB zertifizierte Echtheitsprüfung EZB zertifizierte Fitnessprüfung Bedienung über Softkey und Touch Notenweg einfach zugänglich Bis zu 6 Währungen zählen und prüfen Externes graphikfähiges Display Geringe Stellfläche WERBUNG bestbanking 189 • 2012 33 www.com-one.at
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    s bankobjekte BKS Bank mit Offenheit und Diskretion Weitreichende Veränderungen im modernen Filialbanking sind ausschlaggebend für grundlegende Neugestaltungen. Für Offen- heit und Diskretion steht die neue Filiale der BKS Bank an der Völkermarkter Straße in Klagenfurt. Der Generaldirektor Heimo Penker präsentierte den neuen Standort: „Es freut mich sehr, dass wir unseren Kunden nun ein noch besseres Service im Osten Kla- genfurts bieten können.“ In Summe werden die Kunden nun von neun kompetenten und spezialisierten Mitarbeitern vor Ort be- treut. Ein wesentlicher Vorteil, der für die Zusammenlegung der ehemaligen Standorte in der Fischlstraße und in Welzenegg gute Argumente liefert. Filialleiter Dieter Sandriesser konnte viele sei- ner langjährige Kunden begrüßen: „Die Neueröffnung der Filiale ist für mich und mein Team eine wunderbare Motivation und eine große Herausforderung“. s Bewährt und barrierefrei Nach nur dreimonatiger Bauzeit eröffnete die neue BKS Bank Filiale an der Völkermarkter Straße für ihre Kunden bereits am 07. Mai 2012. Auf rund 350 Quadratmetern wurde das bewährte Raumkonzept der BKS Bank umgesetzt und bietet genug Platz für vertrauensvolle Gespräche. Die attraktive Fassade und das ein- ladende Portal machen die neue Filiale zu einem echten Blickfang. „Unsere Kunden werden die Annehmlichkeiten des neuen Stand- s Integrierte Lösungen in ansprechendem Design Markante Theken sorgen für Diskretion 34 bestbanking 189 • 2012
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    bankobjekte Viel Raum mitLounge-Charakter für gute Gespräche bestbanking 189 • 2012 35
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    s bankobjekte ter der die Automaten verschwinden. Der klar strukturierte Schalter aus Buchen- holz mit Glaselementen als erste Anlauf- stelle für den Kunden, rundet dieses Bild ab. Der Kunde wird zum Gast so das be- währte Konzept. Diskretion s Die BKS Bank legt größten Wert auf Diskretion, Bankgeheimnis, Daten- und Banksicherheit in der Kundenbetreuung und daher finden Kundenberatungen ausschließlich in den dafür vorgesehe- nen, einladend und großzügig gestalteten Besprechungsräumen statt, die in ausrei- chender Anzahl zur Verfügung stehen. Raumgestaltung s Eröffnung Filiale Klagenfurt Ost: Dir. Mandl, Filialleiter Sandriesser, Generaldirektor Penker Durch Verwendung vieler Glaselemen- te erscheinen die Räume lichtdurchflutet, ortes, der barrierefrei und gut erreichbar ist, Prof. Dr. Jana Revedin, das Konzept der einladend, hell und freundlich. Dunkel- sicher zu schätzen wissen“, so Sandriesser. Kundenlounge entwickelt, das in allen graue Bodenbeläge, helle Möbel und war- Rund um die Filiale stehen den Kunden BKS Bank Filialen umgesetzt wird. Die me Wandfarben runden das harmonische ausreichend Parkplätze und auch eine Tief- Foyers erinnern nun mehr an Hotellob- Gesamterscheinungsbild ab. Die architek- garage zur freien Verfügung. bys oder moderne Cafes statt an typische tonische Gestaltung entspricht den Intenti- Bank-SB-Zonen. Ausschlaggebend dafür onen zeitgemäßer Kommunikation, wobei s Ankommen und Wohlfühlen sind Sofas, die zum verweilen einladen, natürliches Licht und transparente Materi- Lampen mit besonders warmen Licht alien verstärkt wirksam werden. y Alle BKS Bank Filialen verstehen sich als und eine Theke aus roten Glasfliesen hin- Orte der Begegnung und laden mit ihren bequemen Lounge-Möbeln zum Verweilen und Entspannen ein. Dezente Beleuchtung sorgt für lichtdurchflutete Räume und ele- gantes Flair. Hochwertige Materialien und ausgesuchte Akzente in warmen Farbtönen schaffen ein angenehmes Raumgefühl. „Umgesetzt, wurde das in BKS Bank Fi- lialen bereits bewährte Kunden-Lounge- Konzept. Der Erlebnismarketing-Ex- perte Dr. Christian Mikunda hat uns inspiriert, unseren Empfangsbereich in den Filialen neu zu überdenken und als sogenannten „Dritten Ort“ auszurichten. Laut Dr. Mikunda haben für uns heute drei Orte eine entscheidende Bedeutung: Einerseits das eigene Heim, andererseits der Arbeitsplatz und drittens der öffent- liche Bereich. Letzterer gewinnt als Ort für Kommunikation ständig an Bedeu- tung. Aus diesen Überlegungen war es unser Ziel, den Kunden einen Raum zu bieten der zu mehr einlädt als nur rasch Transaktionen an den SB-Geräten zu tä- tigen,“ erklärt Manfred Isopp, Leiter der Gruppe Bau der BKS Bank. Um dem ge- recht zu werden, wurde gemeinsam mit Gelebte Kundennähe und Professionalität zeichnet das neue Team aus. 36 bestbanking 189 • 2012
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    bankobjekte Servicezone n Eröffnung RaiffeisenbankFuschl am See Tradition und Zeitgeist moderner Bankorganisation Eine Bank zu entwerfen, die den ak- gegen- kommt und den Mitarbeitern eine Gilgen Fuschl Strobl für den Umbau ihrer tuellen Gesichtpunkten der Bankorgani- optimale Umgebung und mehr Zeit für Bankstelle in Fuschl am See. Dazu die He- sation entspricht, den Stand der Technik Kundenberatungen gibt. Das alles stand rausforderung an den Planer Leo Graf ein widerspiegelt, den Kundenwünschen ent- auf der Wunschliste der Raiffeisenbank St. Design zu entwickeln, das den Zeitgeist mit einem so tratitionellen Gebäude verbindet. „Die Farbgebung und die dazu verwendeten Materialen war Die aktuelle Bankorganisation von sicher die Entscheidung, die uns die längste Diskussion bescherte. Raiffeisenbanken forciert nicht mehr mit Schlussendlich wurde der Empfehlung der FengShui Beraterin aller Konsequenz die Selbstbedienung. Natürlich, SB-Geräte sind wichtig, auch gefolgt. Ich denke die Wahl ist gut ausgefallen“ im Hinblick auf die Versorgung der Kun- so Leo Graf. den außerhalb der Öffnungszeiten. Hier in Fuschl am See wurde das Angebot an s bestbanking 189 • 2012 37
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    s bankobjekte betätigt der Kunde eine Teleskopschiebe- wand, die den Raum schließt. Natürlich können sie weiterhin am Servicepult Geld beheben, und alle anderen Bankgeschäfte mitarbeiterbedient abwickeln. Dazu stehen ab nun zwei Schalterplätze zur Verfügung. Die Beratung nimmt den höchsten Stellenwert ein. Mit dem Bau von drei ab- geschlossenen Beraterräumen wurde dieser lang gehegte Wunsch der Mitarbeiter er- füllt. Den Service-Mitarbeitern steht eben- falls ein Beratungszimmer zur Verfügung, wenn sich beim Servicepult ein längeres Beratungsgespräch entwickelt. Aktuelles Design und Tradition gestal- terisch zu vereinen, erschien anfangs be- sonders schwierig. Ein traditionelles Detail stellt die Verwendung von Konglomerat bei Säulen- und Fensterverkleidungen an der Fassade dar. Dieses Material setzt sich auch im Inneren der Bank fort und wurde als vorhandenes durchgehendes Thema be- lassen. Nussholz für Möbel und Wandver- kleidungen, die farbige Tapete, raumhohe Glastrennwände und Licht als Gestaltungs- element verleihen den Geschäftsräumen ein gediegenes Ambiente. Servicepult mit SB-Zone Der Vorplatz erhielt mit Gebhartser Selbstbedienung sehr tief in die Bank hi- Raum in der SB-Zone. Granit kombiniert mit gefärbten Betonele- neingelegt, damit Kunden und Mitarbei- menten eine klare Formensprache. Diesem ter einander begegnen. Eine Neuerung ist Für absolute Diskretion bei der Bargeld- Grundsatz folgt der Planer auch im Inneren der Einzahlungsautomat, der den Nacht- abwicklung sorgt die diskrete Kasse, in der des Gebäudes und erzeugt damit eine be- tresor ersetzt. Kunden betreten zum Ein- Kunden selbst entscheiden, ob die diskrete sonders leichte Orientierung für die Kun- zahlen einen eigens dafür geschaffenen Kasse geschlossen wird oder nicht. Dazu den und die Gäste in Fuschl am See. n Interview mit Geschäftsleiter Wolfgang Fritz der Raiffeisenbank St.Gilgen – Fuschl - Strobl best banking: Unterwegs in vielen Welten? best banking: Was war die Herausforderung waren neben der Funktionalität und der bei der Neuausrichtung? Einbindung in das Ortsbild die Qualität Fritz: „Die Ansprüche von Kunden an der Ausführung und die Erhaltung der Finanzdienstleister wachsen stetig. Bera- Fritz: „Die Filiale in Fuschl am See wurde Wertschöpfung im Ort und in der Region. ter müssen fachlich und als Persönlichkeit 1979 in einem neuen Gebäude errichtet und Filialstandorte sind bekannterweise sehr überzeugen. Wer Kunden akquiriert, muss war daher nicht mehr auf dem aktuellen kostenintensiv und somit war es wichtig hohe Ansprüche erfüllen. Weit mehr als neuesten Stand. Es gab keine geeigneten eine Organisation mit einer entsprechen- viele Geschäftsbanken überzeugen die Beratungsbüros und der SB-Bereich wurde den Mischung aus Selbstbedienung und Regionalbanken als Partner auf Augen- im Eingangsbereich notdürftig angelegt. persönlicher Kundenbetreuung zu erstel- höhe. Sie stellten die Kundenwünsche in Optisch und vor allem technisch war die len. Vorgabe war, helle und funktionieren- den Mittelpunkt, berieten initiativ und Bankstelle eben in die Jahre gekommen. de Büros zu schaffen und durch eine ent- umfassend, lösen Probleme schnell und Unsere Kunden sind aber dennoch ger- sprechende Nutzung der SB-Geräte, die fehlerfrei und sind auch in schweren Zei- ne in ihre Filiale gekommen. Ein wichti- notwendigen Beratungszeiten für unsere ten Ansprechpartner.“ ges Anliegen beim notwendigen Umbau Kundenberater(innen) frei zu bekommen. 38 bestbanking 189 • 2012
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    Dir. Wolfgang Fritz Geschäftsleitung Unternehmensberatung Raiffeisenbank St.Gilgen-Fuschl-Strobl mit Herzverstand ® info @ branchconsult.at · branchconsult.at Wichtig war das Gebäude zum Ortsplatz Wettbewerb unterscheiden? hin zu öffnen und beim Betreten der Bank einen gewissen Wohlfühleffekt zu erzielen. Fritz: „90 % der Bankprodukte sind sehr Ein ständig besetzter Empfangsschalter ähnlich und deshalb über den Preis sehr gut als erste Anlaufstelle mit einer Sofortkassa vergleichbar. Gewinner werden die sein, die wurde für eine 4 bis max. 5 Personen Filiale diese Produkte sehr individuell und flexi- als unabdingbar erachtet.“ bel an den Mann bzw. an die Frau bringen können. Wir sind imstande einen einfachen best banking: Wie ist Ihre Kundenstruktur? Privatkredit, wenn notwendig, in 30 Minu- ten fix fertig abzuwickeln. Wenn das dazu Fritz: „Die Filiale in Fuschl am See betreut noch in freundlicher Art und Weise und in Konzepte mit Fantasie vor allem KMU und Retailkunden. Die einer angenehmen Komfortzone wie einer und Hausverstand Gemeinde Fuschl am See ist nicht zuletzt neu umgebauten Filiale passiert, ist man durch den Firmenhauptsitz der Weltmarke der Konkurrenz einen Schritt voraus!“ Red Bull eine aufstrebende Gemeinde. Im Umfeld der Firma Red Bull haben sich sehr best banking: Wie kann es zur Stärkung der innovative und schnell wachsende Firmen Marktanteile und Rentabilität kommen? angesiedelt. Es sind dadurch hochwertige und gute Arbeitsplätze mit entsprechenden Fritz: „Mit unserem starken Marktanteil in Einkommen entstanden. Diese Klientel der Region wird es oberstes Prinzip sein den office @ rkplus.at · rkplus.at gilt es eine entsprechende Bankinfrastruk- bestehenden Marktanteil zu halten. Markt- tur und eine entsprechend hohe Beratungs- anteile zu gewinnen erfolgt normalerweise qualität zur Verfügung zu stellen.“ heutzutage über den Preis und entspricht nicht unserer langfristigen Strategie. Wir best banking: Wo sehen Sie das Bankgeschäft wollen vor Ort mit kurzen Wegen, hoher in der Zukunft? Flexibilität, schnellen und individuellen Entscheidungen punkten und damit letzt- Fritz: „Das Bankgeschäft der Zukunft endlich einen höheren Preis und damit eine wird noch mehr auf Vertrauen aufgebaut höhere Rentabilität erzielen.“ sein. Auch durch die intensive Nutzung von Internet und Onlinediensten wird die best banking: Was tun Sie damit Sie eine Er- Bankfiliale vor Ort die Drehscheibe der höhung der Kundenzufriedenheit und –bin- persönlichen Finanzgeschäfte bleiben. dung erreichen? Wichtig für die regionalen Banken vor Ort ästhetische Formgebung wird sein, eine schlanke Kostenstruktur zu Fritz: „Dreh- und Angelpunkt ist die Bank- im Raum haben und den Mehrwert einer Filiale vor stelle vor Ort. Gerade in Zeiten von unsicheren Ort für den Kunden auch in einem höheren Finanzmärkten ist der (die) persönlich bekann- Preis (Marge) unterzubringen.“ te Bankberater(in) die erste Anlaufstelle. Es gilt mehr denn je, das in uns gesetzte Vertrauen zu best banking: Bei den einzelnen Produkten rechtfertigen und damit die Kundenzufrieden- können sich die Banken allenfalls im Preis vom heit und –bindung zu erhöhen.“ y office @ leograf.at · leograf.at
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    banking s n Exklusivlieferant für Non-Cash-Terminals bei Erste Bank und Sparkassen Erste Bank und Sparkassen entscheiden sich für KEBA Insgesamt 1.450 Stück KePlus K6 wird KEBA in den kommenden Jahren an die österreichische Erste Bank und Sparkassen liefern. Für KEBA handelt sich dabei um den größten Einzelauftrag nach Stückzahlen im Bereich Bankautomation. Die neuesten Kontoserviceterminals Die Erste Bank lud im Sommer letzten of-the-art-Technologie zu ersetzen. aus dem Hause KEBA überzeugten mit Jahres die wichtigsten Hersteller von SB- Technologie, Verfügbarkeit und Benut- Bankterminals zur Teilnahme an einer Aus- „Unser neuestes Produkt im Bereich Bank- zerfreundlichkeit so, dass die Erste Bank schreibung ein, die den Ersatz sämtlicher im automation – KePlus K6 – verfügt über mo- eine in diesem Bereich eher ungewöhnliche Feld installierten KundenInformations- und dernste Technologie und ist bestens für die hier Single Vendor Entscheidung traf: KEBA TransaktionsTerminals (KITT) vorsah. gestellten Anforderungen geeignet. Das mul- wird als einziger Hersteller sämtliche Non- Hintergrund war, die bestehenden, bereits in tifunktionale Kontoserviceterminal punktet Cash-Systeme liefern. die Jahre gekommenen Geräte durch state- auch mit völlig neuen Features, wie das stufen- los verstellbare Display oder die außen liegende Füllstandsanzeige“, so Gerhard Luftenstei- ner, Vorstandsvorsitzender der KEBA AG. KePlus K6 konnte die Erste Bank und Sparkassen vor allem durch seine kompak- ten Abmessungen überzeugen: Durch die platzsparende Bauweise passt das Gerät in normierte Nischen und ermöglicht so den einfachen und problemlosen Austausch von bestehenden Geräten. „Wir wollen ein 24-Stunden-Shop sein und mit den neuen Geräten kommen wir un- serem Ziel, Banking rund um die Uhr anzu- bieten, wieder ein Stück näher. Unsere Kun- den können unabhängig von Öffnungszeiten nicht nur jederzeit ihren Kontoauszug abho- len, sondern mittels der einfachen Scanning- funktion auch gleich fällige Überweisungen mit dem Erlagschein erledigen,“ erläutert Peter Bosek, Vorstandsmitglied der Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG die Hintergründe zur Entscheidung. Mit KePlus K6 ist ein beliebiges Auf-, Ab- und Nachrüsten einzelner Komponen- ten möglich. Dies bietet ein hohes Maß an Flexibilität, das es so noch nicht gab und das verschiedenste Ausstattungsvarianten während des gesamten Produktlebenszyk- lus ermöglicht. Peter Seitz, Channel Ma- nagement Selbstbedienung der Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG führt weiter aus: „Wir stellen immer höhere Anfor- derungen an Technik, Ergonomie und Wirt- 40 bestbanking 189 • 2012
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    banking „Wir wollen ein 24-Stunden- Shop sein und mit den neuen Geräten kommen wir unserem Ziel, Banking rund um die Uhr anzubieten, wieder ein Stück näher“, so Peter Bosek, Vor- standsmitglied der Erste Bank der österreichischen Sparkassen schaftlichkeit von SB-Geräten, was letzt- Zwischen 2012 und 2013 werden rund endlich unseren Kunden zugute kommt. Die 300 Stück KePlus K6 mit Kontoauszugs- moderne Technik dieser Geräte gepaart mit drucker und Belegscanner allein bei der der Flexibilität des Systems und das Preis- Erste Bank installiert werden, mehr als Leistungsverhältnis haben uns überzeugt.“ 1.100 Stück bei Sparkassen in ganz Ös- terreich. KePlus K6 wird damit flächende- KEBA arbeitet bereits seit 1996 mit ckend innerhalb der Sparkassengruppe in den österreichischen Sparkassen und der Österreich im Einsatz sein und KEBA in Erste Bank zusammen. Vor mittlerweile seiner Position als Nummer 1 am österrei- 10 Jahren wurde dort das erste Kunden- chischen Sparkassenmarkt bestärken. y Informations- und TransaktionsTerminal von KEBA installiert und auch im Bereich Cash-Recycling gehören Erste Bank und Sparkassen zu Kun- den der ersten Stunde. Gerhard Luftensteiner über die bisherige und zukünftige Zusam- menarbeit: „Mit Erste „Unser neuestes Produkt im Be- Bank und Sparkas- reich Bankautomation – KePlus sen verbindet uns eine lang jährige erfolgrei- K6 – verfügt über modernste che Zusammenarbeit. Technologie und ist bestens für Der Einsatz der neues- ten Technologie auf dem die hier gestellten Anforderun- Gebiet der Non-Cash- gen geeignet. Das multifunk- S e l bstbedi e nung slö- sungen ist ein weite- tionale Kontoserviceterminal rer Meilenstein. Wir punktet auch mit völlig neuen freuen uns natürlich, dass Erste Bank und Features, wie das stufenlos ver- „Wir stellen immer höhere Anforderungen an Sparkassen uns ihr Ver- stellbare Display oder die außen trauen entgegen brin- Technik, Ergonomie und Wirtschaftlichkeit von SB- gen und weiterhin auf liegende Füllstandsanzeige“, so Geräten, was letztendlich unseren Kunden zugute KEBA setzen, wenn es Gerhard Luftensteiner, Vor- um hochverfügbare und kommt.“, so Peter Seitz Channel Management zuverlässige SB-Non- standsvorsitzender der KEBA AG Selbstbedienung der Erste Bank Cash-Geräte geht!“ bestbanking 189 • 2012 41
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    banking s Erträge der Retailbanken fast wieder auf Vorkrisenniveau sich verschlechternden Arbeitsmarktdaten, 2007. Insgesamt scheint es den Banken gut Risiken aus den steigenden Staatsschulden gelungen zu sein, die Verluste aus geringerer oder auch toxischen Wertpapieren, die an- Handelsaktivität und dem abnehmenden Ver- dere Bereiche der Bank halten, ist Vorsicht kauf hochprofitabler Anlageprodukte durch geboten. Sollten Banken wegen solcher andere Einkommensquellen wett zu machen. Faktoren heruntergestuft werden, hat dies Allerdings verbirgt sich hinter den Durch- einen direkten Einfluss auf die Retailbank schnittszahlen die Tatsache, dass die Erträge und auf den Zinsertrag, der derzeit in der der Banken in einer Reihe von Ländern zu- ganzen Branche äußerst wichtig ist.“ rückgegangen sind, insbesondere in Italien, Portugal, Spanien und Großbritannien. Obwohl zum Jahresauftakt 2012 mit einer Erholung der Märkte und durch die Die Entwicklung der Risikovorsorge Stützungsmaßnahmen der Zentralbanken ist eng mit zwei Ereignissen verknüpft: der eigentlich Rückenwind herrschte, bleiben Bankenkrise 2008 und der Staatsschulden- die Aussichten verhalten. Die Kunden zeig- krise 2011. Während die Risikovorsorge Andreas Pratz, Partner bei A.T. Kearney ten Zurückhaltung bei Wertpapierinvestiti- insgesamt kontinuierlich zugenommen onen und bevorzugen weiterhin Spar- und hat (jährlicher Anstieg um 12 Prozent seit Einlagenprodukte. Weiter niedrige und 2007), zeigt die Studie, dass die Risikovor- A.T. Kearney hat die jüngsten Ergebnis- leicht rückläufige Zinsmargen bei einer sorge in fast allen Märkten das zweite Jahr se des „Retail Banking Radar 2012“, der die ähnlichen Risikosituation wie in 2011 füh- in Folge zurückgegangen ist und noch die Entwicklung der europäischen Banken von ren zu einem fortgesetzten Kostendruck. Hälfte des Rekordniveaus von 2009 er- 2007 bis 2012 analysiert, veröffentlicht. Die Allerdings reagieren bisher nur wenige Ban- reicht. Ausnahmen bilden Italien, Spanien Studie zeigt, dass Finanzinstitute in ganz ken hierauf mit einem grundsätzlichen Um- und Portugal: Dort hat sich die Risikovor- Europa zu einem normalen Einkommens-, bau ihrer Geschäftsmodelle, von wenigen sorge verglichen mit dem jeweiligen Vor- Kosten- und Ertragsniveau zurückfinden. Ausnahmen abgesehen beispielsweise unter krisenniveau verdreifacht und ist auch 2011 Während sich die Erträge schon fast wie- skandinavischen Banken. weiter angestiegen. der auf Vorkrisenniveau befinden, liegen die Gewinne weiterhin um 15 Prozent unter Das Ergebnisniveau ist zwischen 2007 Beim Kostenmanagement zeigen sich dem Niveau von 2007. Bei einem insgesamt und 2009 um fast 25 Prozent gesunken und Unterschiede. Die Stabilität im Auf- vorsichtig optimistischen Ausblick bilden liegt aktuell noch um 15 Prozent unter Vor- wands-/Ertragsverhältnis ist ein Anzei- Spanien, Italien und Portugal allerdings krisenniveau. Überall in Europa haben sich chen dafür, dass es den Banken gut ge- drei Ausnahmen. In diesen Ländern liegt die Gewinne pro Kunde nach dem Tief- lungen ist, ihre Kosten entsprechend der das Niveau der Risikovorsorge mit 28% vom punkt 2009 erholt. Die Zahlen für 2011 Ertragsentwicklung zu steuern. Doch Einkommen deutlich über der rückläufigen wirken angesichts der damaligen Lage in es zeigt auch, dass sie davor zurückge- Risikovorsorge der anderen Europäischen Europa ermutigend. Ausnahmen unter schreckt sind, ihre Geschäftsmodelle und Länder (Durchschnitt 10%). Für die Studie den untersuchten Ländern bilden Spani- ihre Prozesse grundlegend zu erneuern. werden jährlich 42 große Retailbanken oder en und Portugal, die seit 2009 einen sich Die Banken müssen sich in Zukunft weiter Segmente von Universalbanken in 15 euro- beschleunigenden Abwärtstrend zeigen. auf strukturell höheren Kosten und Risi- päischen Märkten untersucht. Die Studie identifiziert hierfür eine Reihe ken vorbereiten. „Dazu gehört insbesonde- von Ursachen, vom Einbruch der lokalen re ein Umbau der Vertriebsmodelle unter „Es ist bemerkenswert, wie gut es den Wirtschaft bis hin zur Risikovorsorge und stärkerer Nutzung neuer Medien“, so And- Retailbanken in der Vergangenheit gelun- Wertberichtigungen. Zwischen den einzel- reas Pratz und weiter: „Zwar genießen das gen ist, ihre Erträge in einem Niedrigzin- nen europäischen Märkten bestehen nach Kosten- und Risikomanagement weiter- sumfeld stabil zu halten,“, sagte Andreas wie vor strukturelle Unterschiede wie eine hin hohe Priorität, doch es ist an der Zeit, Pratz, Partner bei A.T. Kearney. „Fiel der Gegenüberstellung anhand der Ertragsni- wirklich neue Wege im Kundenangebot zu Ertrag pro Kunde selbst in 2009 nur um 4 veaus, der Risikovorsorge, dem Kostenma- gehen.“ Dazu gehört, neue Technologien Prozent im Vergleich zu 2007, hat er sich nagement und dem Gewinn zeigt. mehr in der Breite als bislang einzusetzen seither fast komplett erholt.“ Andreas Pratz und ein größeres Spektrum an Service und gibt allerdings zu bedenken, dass ein gutes Das Ertragsniveau blieb während der Beratung jenseits des Vertriebskanal Filia- Abschneiden im aktuellen Umfeld nicht Krise vergleichsweise stabil und notiert ak- le anzubieten, was zu deutlich schlankeren gegen äußere Faktoren immunisiert. „Bei tuell nur geringfügig unter dem Niveau von Filialstrukturen führt. 42 bestbanking 189 • 2012
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    banking n Eine Umfrageunter den österreichischen Instituten zur Studie von AT Kearney Bosek: Für die Erste Bank und Sparkasse Gasselsberger: Die relativ gute Ertrags- sind zufriedene Kunden das Wichtigste. lage der Retailbanken ist für mich keine Wir ermöglichen sowohl Privatkunden als große Überraschung: Die Konzentration auch Unternehmern und Gründern maxi- auf das Banken-Kerngeschäft, enge Kon- male Flexibilität bei der Abwicklung. Wir takte zu den Kunden und eine vorsichtige wollen vor allem zugänglich sein und es Risikopolitik sind Erfolgsfaktoren, die dem Kunden so leicht wie möglich machen, sich in einem schwierigen Umfeld be- seine Bankgeschäfte zu erledigen. Dazu sonders bewähren. Weil das auch genau gehören sowohl unser netbanking App als dem Geschäftsmodell entspricht, das auch neue Filialkonzepte wie BahnhofCity die Oberbank schon immer verfolgt hat, Wien West oder OMV Bankstellen und sind wir in den vergangenen Jahren von Peter Bosek, auch unsere erweiterten Beratungszeiten Ertragseinbrüchen verschont geblieben. Franz Gasselsberger, Vorstandsmitglied der von 7.00 bis 19.00 Uhr. Unser Zugang zum Wir haben konstant Marktanteile gewon- Generaldirektor Oberbank Erste Bank der österrei- Kunden muss so vielfältig sein, wie unsere nen und unsere Erträge im Vergleich zum chischen Sparkassen Kunden es eben selbst sind. Vorkrisenniveau sogar deutlich gesteigert. Buchleitner: Wir orientieren uns zualler- Klein: „Die Studie untermauert erst am Kunden. Wie können wir ihm den unsere Bemühungen, dass der ein- täglichen Umgang mit Geld erleichtern? geschlagene Weg in den letzten 5 Welche Leistungen erwartet er von seiner Jahren der Richtige war: ein solides Bank? Wir arbeiten Tag für Tag erfolg- und konservatives Geschäftsmodell reich an der Verbesserung dieses Service. mit Konzentration auf das Kernban- So konnten wir auch in den vergangenen kengeschäft und primären Fokus auf Jahren viele zusätzliche Kunden gewin- das Inlandsgeschäft, Investitionen nen. 265.000 Menschen in Wien und in attraktive Kundenprodukte und knapp 1,2 Mio. in Niederösterreich ver- den Ausbau des Filialnetzes. Die trauen Raiffeisen. Dieses Selbstverständ- BAWAG P.S.K. setzte damit in den Mag. Klaus Buchleitner, nis als kundenorientierter Dienstleister letzten Jahren starke Signale als er- Wolfgang Klein, Generaldirektor der sowie ein straffes Kostenmanagement ma- folgreiche Multikanal-Bank, denn Privatkundenvorstand Raiffeisen-Holding chen es möglich, dass wir als Retailbank durch die persönliche Kundenbetreu- der BAWAG P.S.K. Niederösterreich-Wien gute Erträge erwirtschaften. ung im größten zentral gesteuerten Filialnetz, durch mobile Finanzberater oder das telefonische Kunden Service Center und über ein verbessertes eBanking in- Cernko: Die Studienergebnisse be- klusive App sind wir für unsere Kunden auf unterschiedlichen stätigten einerseits unsere strategische Wegen immer erreichbar. Ausrichtung auf das klassische Brot und Butter Geschäft, das sich durch seine hohe Risikotragfähigkeit in der Schaller: „Die Raiffeisenlandesbank Krise als starker Stabilisator erwiesen Oberösterreich und die gesamte Raiff- hat. Andererseits haben Banken zu- eisenbankengruppe OÖ setzen auf sätzliche Belastungen wie Basel III, Kundenorientierung und haben dabei verschärfte regulatorische Rahmen- Kosten und Risiko im Griff. Kostenbe- bedingungen, Einlagensicherung oder wusstsein, Effizienzsteigerungen sowie nationale Bankensteuern zu verdau- das Nutzen von Synergien wird künftig en, die den Druck auf der Profitseite noch wichtiger. Denn neue Rahmen- Willibald Cernko, weiter erhöhen werden, will man den bedingungen wie Basel III verschärfen Vorsitzender des Vor- Investoren eine attraktive Kapitalver- den Druck auf die Banken. Wir sind standes der Bank Austria zinsung bieten. Daher bedarf es struk- darauf entsprechend vorbereitet und tureller Veränderungen der Branche. haben weitere Projekte zur Effizienz- Dr. Heinrich Schaller, Das heißt, wir müssen uns um kosteneffiziente Filialformate steigerung in Umsetzung. Das sind viele Generaldirektor der und alternative Konzepte bemühen, Service- und Dienstleis- kleine und mittlere, aber auch größere Raiffeisenlandesbank tungsangebote intelligent weiterentwickeln – unter der Prämis- Maßnahmen. Diese tragen dazu bei, Oberösterreich se, dass das Service für Kunden auf gleich hohem Niveau bleibt, dass Raiffeisen Oberösterreich im Sinne nur eben über andere, innovativere Kanäle. der Kunden schlagkräftig bleibt.“ y bestbanking 189 • 2012 43
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    banking s Der erfolgreiche Fotos: GZT Cash-Recycler Die Banken investieren im Moment verstärkt in das Retailge- schäft, das heißt die Filiale als intensiver Kostenfaktor bringt, wie auch aktuelle Umfragen ergeben, wieder Gewinne. Josef Anfang, Verkaufsleiter bei GZT beantwortet hier Fragen über das Banking im Filialbereich und was GZT in Zukunft anbieten wird. Josef Anfang, Verkaufsleiter Österreich und Südtirol bei der GZT best banking: Mit welchen Produkten unter- art verlangt. Es genügt nicht mehr, dass Rechenzentren und Hersteller ist daher stützt GZT die Abläufe in der Bank? Banknoten nur mehr gezählt werden. gefordert. Dabei spielt natürlich die Kun- Diese müssen heute nach EZB-Standard denbetreuung eine sehr wichtige Rolle. Der Anfang: Die GZT-Geldzähltechnik kann zertifiziert sein und sollten jederzeit up- Kunde will sich auf sein Produkt, den Her- mit ihren innovativen Produkten verschie- date fähig sein. Da wir hier mit dem Welt- steller und Lieferanten verlassen können. denste Abläufe und Prozessoptimierungen marktführer GLORY zusammenarbeiten, Wir als GZT versuchen diese Anforderun- im Selbstbedienungs- wie auch im Back- können wir auf dem Gebiet der Bankno- gen schon seit Jahrzehnten zu erfüllen. Office-Bereich abdecken. Wir waren der tenbearbeitung die besten Technologien Wegbereiter bei der Einführung der SB- zu einem sehr guten Preis-Leistungsver- best banking: Glory hat ein neues Produkt Münzeinzahlung und SB-Münzrollenaus- hältnis anbieten. Kürzlich hat die Firma vorgestellt, welche Prozesse kann man damit gabe. In der GZT sind wir ständig bemüht, GLORY in Istanbul einen neuen AKT verbessern? innovative und an den Markt angepasste (Automatischer Kassen Tresor) Cash-Re- Lösungen für die Bedürfnisse aller Banken, cycler vorgestellt. Auf diesem Gebiet ist Anfang: Mit dem neuen Cash-Recycler anzubieten. Dies ist deshalb möglich, da GLORY mit Weltweit über 105.000 ver- RBG-200 Serie, hat GLORY ein völlig wir mit Weltmarktführern wie z.B. GLO- kauften Geräten, davon momentan über neues, für die Zukunft ausgelegtes Pro- RY und ScanCoin zusammenarbeiten. Er- 10.000 in Italien, absolut führend. Das ist dukt entwickelt, dass das bisherige Pro- wähnen möchte ich aber auch eines unserer mehr als alle anderen Hersteller zusam- duktportfolio bestens abdecken wird. eigenen Produkte die wir selbst erzeugen, men. GLORY stellt schon seit 30 Jahren Völlig neu ist die intelligente Flexibili- den FELIX-Neu, ehemals CASHBOY. AKT´s her. Den ersten AKT hatte GLO- tät der Ausstattung. Standardmäßig ist Dieses Produkt ist komplett überarbeitet RY schon 1983 mit dem RB-10 auf den der RBG mit 8 Rollenspeicher zu je 600 und derzeit der schnellste Banknotenaus- Markt gebracht. Banknoten ausgestattet und kann auf 10 zahler am Markt. Rollenspeicher erweitert werden. Wei- best banking: Welche Herausforderungen ters kann eine Überlauf kassette integriert best banking: Die Technik und Abläufe werden kommen auf die Hersteller und Lieferanten zu? werden, das ergibt eine Notenkapazität permanent verbessert welche neuen Produkte von bis zu 7.400 Noten. Dabei hat das wird man den Banken anbieten? Anfang: Wir als GZT wissen: Ablaufpro- Gerät einen sehr geringen Platzbedarf, zesse müssen immer mehr an die Bedürf- was der Architektur sehr zu gute kommt. Anfang: Die Banknotenbearbeitung ge- nisse der Kunden abgestimmt werden. Das Bis zu 128 verschiedene Demonationen winnt immer mehr an Bedeutung. Hier heißt für die Hersteller und Lieferanten kann der RBG erkennen, 16 verschiedene wird von den Herstellern inzwischen eine immer größere Flexibilität. Ein effi- Noten können recycelt werden. Ein kon- höchster Zähl- und Sicherheitsstand- zientes Zusammenspiel zwischen Kunden, figurierbarer Escrow (Rückgabefunktion 44 bestbanking 189 • 2012
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    banking der Noten), intelligentesZählen und Sor- tieren, Fitnessprüfen usw. sind ein paar Highlights. Durch die hohe Ein und Aus- zahlungsgeschwindigkeit (7 Noten pro Sekunde) wird ein sehr hoher Durchsatz erreicht, das vermindert wiederum War- tezeiten und ist daher kundenorientiert. Das Gerät ist absolut Mitarbeiterfreund- lich und minimiert Fehlerquellen. Der RBG bringt eine Kostenersparnis ohne Verlust des Kundenkontaktes und ent- spricht den tatsächlichen Anforderungen der Bankpraxis. Nicht zu vernachlässigen ist das Thema Sicherheit. Bei dieser Tech- nologie geht es auch um die Sicherheit der Bankmitarbeiter. Banknoten können nicht mehr aus einer Lade entnommen werden, sondern müssen über einen Be- fehl über die Tastatur ausgegeben werden. Der RBG kann auch mit verschiedenen Tresorstärken ausgestattet werden. best banking: Wann wird es das neue Produkt Glory für die Banken geben. Anfang: Das Produkt ist schon für den internationalen Markt freigegeben, die GZT wird ab Herbst dieses Jahres mit dem Start beginnen. Informationen kön- nen aber schon jetzt sehr gerne bei uns eingeholt werden. y WERBUNG bestbanking 189 • 2012 45
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    banking s n best banking sprach mit Herbert Wagger, Geschäftsführer der INTRANET Software Consulting Ges.m.b.H., über die Integration von Social Business im Vertriebs­ rozess eines Finanzdienstleisters. p Interne App „safebook“ zur Effizienzsteigerung im Vertriebsprozess Die Anwendung „safebook“ ist der Gewinner vom Collaboration Award 2012, als innovativste Anwendung auf Basis von IBM Social Business und Collaboration Solutions und wird derzeit von dem Tochterunternehmen einer deutschen Genossenschafts- bank im Vertrieb aber auch in den internen Unternehmensabteilungen eingesetzt. Safebook ist eine Social Business und mobile Plattform. Schwerpunkte sind CRM (Kundenmanager), Finanzberatung, sowie strategische Planung und wirtschaftliche Be- darfsanalysen mit dem Ziel, neue Potentiale im Bereich der Kundenbetreuung zu erschließen. Safebook bringt die besten Ideen und Technologien aus dem Consumer Web ins Business und macht sie als „Social Apps For Enterprises“ in einem privaten und sicheren INTRANET für das Unternehmen nutzbar. Sie eröffnen einem Unternehmen völlig neue Möglichkeiten in der internen Collaboration und Organisation (Enterprise 2.0), und setzen neue Maßstäbe im Vertrieb. best banking: In welchen Bereichen wird safe- sischen CRM-Funktionalität (360 Grad Dashboards zeigt alle wichtigen Informatio- book eingesetzt? Panoramablick, Kontaktmanagement, Kun- nen im Überblick. Die Funktion Social Pro- denselektion, und viele mehr) ermöglicht files zeigt, wie ein Kunde vernetzt ist. Die Wagger: Safebook wird im Vertrieb, im Mar- eine Gesamtanalyse (Customers N.E.T. gesamte Kommunikation mit dem Kunden, keting, in der Kundenberatung und im CRM Program) eine detaillierte Darstellung der ob klassisch (persönlich, Brief, E-Mail) oder zur Erfolgs- und Effizienzsteigerung eingesetzt. Bedarfssituation des Kunden mit daraus re- über neue Social-Media-Kanäle kann mit sultierenden Produktvorschlägen. dem System effizient abgewickelt werden. best banking: Wie funktioniert das? best banking: Was kann man unter dem Info- best banking: Was ist XNames? Wagger: Daten aus dem Bestandsystem Center verstehen? werden periodisch in den Safebook Kun- Wagger: In „XNames“ (Mitarbeiterdaten- denmanager übertragen. Neben der klas- Wagger: Ein „InfoCenter“ mit interaktiven bank) können sich Mitarbeiter innerhalb des Unternehmens vernetzen und sich über aktuelle Themen austauschen. best banking: Was ist i-Tweet? Wagger: Im internen Kommunikations- und Nachrichtendienst „i-Tweet“ können Beiträge oder Fragen an die gesamte „Com- munity“ oder nur an bestimmte Gruppen gepostet werden. Man „folgt“ Kollegen, Aktivitäten von Top-Kunden oder man „folgt“ bestimmten internen Apps und wird automatisch über wichtige Ereignisse infor- miert wie Kundengeburtstage, ablaufende Verträge, Neuerungen oder Änderungen bei Produkten, um nur einige zu nennen. best banking: Was kann ich unter Produpedia verstehen? Wagger: Mit der „Produpedia“ wird WIKI- safebook interner AppStore Technologie im eigenen Unternehmen ge- 46 bestbanking 189 • 2012
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    banking infobox Die Anwendung „safebook“ ist der Gewinner des Collaboration Award 2012 der in Amerika vergeben wurde. Als innovativste Anwendung auf Basis von IBM Social Business und Collaboration Solutions wird „safebook“ derzeit von dem Tochterunternehmen einer deutschen Genossenschaftsbank im Vertrieb, aber auch in den internen Unternehmensabteilungen eingesetzt. Beispiel eines „i-Tweet“ Ereignisse können nicht mehr übersehen werden. Der Kunde erhält bei nutzt. Jegliche Information über Produkte, Bedarf regelmäßig eine Vertriebsunterlagen, Kampagnen etc. kann verständliche Übersicht in diesem Vertriebs-WIKI Mitarbeitern seiner aktuellen Vermö- einfach und schnell zur Verfügung gestellt genssituation. Ein wesent- werden. Nie mehr veraltete Information in licher Zusatznutzen wird gedruckten Vertriebsunterlagen, motivier- durch die Verbesserung te Mitarbeiter haben die Möglichkeit sich der Kommunikation zwi- einzubringen - erfolgreiche Verkaufstaktik schen Unternehmen und kann mit Kollegen geteilt und zur „Best Kunden sowie Zusam- Practice“ gemacht werden. Neben der de- menarbeit der Mitarbeiter taillierten Darstellung der Produkte können untereinander durch Soci- auf dieser Plattform Mitarbeiter Feedback al Networking erwartet. und auch Bewertungen abgeben. Auch das Feedback von Kunden kann vom Berater best banking: Wo sehen Sie berücksichtigt werden. Neue Erkenntnis- den herausragenden Wert „Kunden Info-Center mit Dashboards“ se über Produkte oder Verkaufsaktivitäten (Alleinstellungsmerkmal) können so leicht an Kollegen oder Pro- und die Innovation Ihrer Anwendung? duktverantwortliche weitergegeben werden. Wagger: Safebook hat eine Web 2.0 Ober- bearbeiten, oder Dinge mit anderen Kolle- best banking: Welcher Nutzen entsteht durch fläche, die eher an die Facebook oder Twit- gen „teilen“, bzw. eine Frage an seine Kolle- die Anwendung? ter-Anwendungen erinnert, ist somit intuitiv gen/Community stellen. Dadurch wird der bedienbar und schnell erlernbar. Schulungen interne E-Mail-Verkehr erheblich reduziert Wagger: Steigerung der Beratungsquali- und Trainings, wie in der Vergangenheit bei und die Zusammenarbeit zwischen Mitar- tät, Kundenbetreuung- und Bindung, in- der Einführung einer neuer Software, sind beitern oder Abteilungen kann wesentlich terne und externe Kommunikation, Social nahezu überflüssig. Man muss Informa- effizienter abgewickelt werden. Ein Ausbau Media, Safebook wurde mit der Zielset- tionen nicht erst umständlich suchen - die für die mobile Nutzung mit einem Tablet- zung eingeführt, die Beratungsqualität für Informationen kommen zu einem per Push- PC und Smartphone ist ebenfalls möglich.y Kunden auszubauen. Durch eine aktive Technologie. Ab- Bestandskunden-Pflege verbessert sich die laufende Verträge/ Kundenbeziehung und damit auch Kun- Produkte, überfäl- denbindung zum Unternehmen. Alle re- lige Angebote, oder levanten Kundeninformationen sind auf überschrittene Be- Anhieb ersichtlich. Die Anlage einer Kun- treuungs- oder Ser- denakte in Papierform ist nicht mehr not- vicetermine werden wendig. Das spart Arbeitszeit und zu dem direkt in den inter- viel Papier. Die aktuelle Bedarfs- oder Ri- nen Nachrichten- sikosituationen der Kunden kann mithilfe dienst (i-Tweet) des von safebook analysiert werden. Dadurch Mitarbeiters ge- ist eine wesentlich zielgerichtetere und in- postet. Dieser kann dividuelle Beratung möglich. Vereinbarte Aufgaben direkt Jahresgespräche, Geburtstage oder ande- aus diesem „Acti- re, für den Kunden relevante Termine und vity Stream“ heraus „Produpedia, das VertriebsWiki“ bestbanking 189 • 2012 47
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    banking s n Wenn Bankern die richtigen Worte fehlen Liquiditätssicherung nach dem Tod des Kunden Darauf war Helmut W. gar nicht vorbereitet. „Mein Mann ist vor zwei Tagen gestorben“ sagte die ältere dunkel gekleidete Frau, als Sie unangemeldet im Private Banking vor ihm steht. „Ach, du liebe Zeit, was soll ich jetzt tun?“ war der erste Gedanke von Helmut W., in der Bank zuständig für die Beratung von vermögenden Kunden. Ein erstes „Herzliches Beileid“ stammelnd, bietet er der älteren Frau einen Sitzplatz an. Entgegen seinen Gepflogenheiten sorgt er selber für die Getränke. Das verschafft ihm ein erstes Atem holen. So viel wusste er: Bloß jetzt nichts falsch machen. Den Fehler hatten schon einige Kollegen gemacht und danach viele langjährig betreute Kunden, Angehörige und große Summen an Einlagen verloren. Stärkster Stress für alle Betroffenen s Die Erfahrung von Tod ist für jeden Angehörigen eine starke emo- tionale Erfahrung und Belastung. Experten sprechen vom stärksten Stress, der einem Menschen widerfahren kann. Dieser Stress spie- gelt sich nach dem Tod des Kunden auch in der Kundenberatung von Banken wider. Sehr oft fühlt sich der Berater in der Beratungssitua- tion hilflos, gehemmt und unbehaglich. Betreuung ohne emotionale Verbindung s Abwicklungstechnische oder finanzielle Fragen sind die eine Zum Autor: Seite der Herausforderung. Der persönliche Kontakt mit trau- Ulrich Welzel ernden Angehörigen ist die andere Seite und gilt in dem Fall Banker, Unternehmensberater, Fachbuchautor, als die größte Herausforderung für den Banker. Empathie, Trainer, Hospizbegleiter. Unternehmer bei ih- wertschätzende Kommunikation und Authentizität sind der ren Herausforderungen aktiv zu begleiten hat Schlüssel, um das Vertrauen der Angehörigen zu gewinnen. Die er sich auf die Fahnen geschrieben. Er gründe- Antwort der trauernden Angehörigen? Dank und Loyalität. te BRAIN|ACTIVE® Unternehmerberatung Trauernde Angehörige spüren instinktiv, wenn ihnen an Stelle im Jahr 2009 in München als unabhängiges echter Einfühlung nur ein Mitgefühl vorgegaukelt wird. Kleine, Beratungsunternehmen. Seit 1987 im Vertrieb pietätsfremde Fehltritte und kommunikative Unstimmigkeiten tätig, davon fast 20 Jahre als Banker in der Be- können problemlos gut verlaufende Beratungen torpedieren. Se- treuung gehobener Privatkunden. hen wir uns die demografische Entwicklung an, wissen wir, dass Er hat die Lösung „Wertschätzender Um- es in den nächsten 20 Jahren zu einer massiven Überalterung gang mit trauernden Angehörigen” entwi- der Gesellschaft kommt. Auf der Produktseite halten Banken ckelt, nachdem er in einem Trauerfall keine umfangreiche Lösungen für ihre Kunden bereit, um die Aus- Hilfe von seinen Führungskräften bekam. Mit wirkungen der Demografie zu mildern. „Welche Auswirkung seinem Team betreut er international Banken hat die demografische Entwicklung auf unseren Kundenstamm, und Unternehmen im Umgang mit Trauer auf unsere Berater und auf unser jährliches Ergebnis?“ ist eine und Verlust im Unternehmen. In Banken gibt der wichtigen Fragen von Bankvorständen. Die Statistik 1 zeigt, er Hilfestellung bei der Implementierung des dass wir bereits heute in einer alternden Gesellschaft leben und Generationenmanagements. 17,65 Prozent der Bevölkerung älter als 65 Jahre sind. Bei alt- eingesessenen Banken spricht man von einem Anteil der über 60-jährigen von bis zu 35 Prozent. Dadurch, dass die gebur- 1 Statistik Austria Jahresdurchschnittsbevölkerung seit 1981 48 bestbanking 189 • 2012
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    banking tenstarken Jahrgänge inein Alter kommen, in dem Sterblich- keit wahrscheinlicher wird, verändern sich Lebensformen, Um- gangsformen wie auch Beratungsprozesse in Banken. Daraus leiten sich Konsequenzen ab. Banken und Ihre Berater müssen sich darauf einstellen, dass in den nächsten 15 - 20 Jahren bis zu 35 Prozent ihrer Kunden versterben. s Über 50-jährige besitzen bis zu 80 Prozent der Bankeinlagen Da die Kundengruppe der über 50-jährigen heute bis zu 80 Pro- zent der Bankeinlagen besitzt, lohnt es sich, die Beratungsprozes- se schon heute an diese Situation anzupassen. Zukünftig werden Bankberater vermehrt mit trauernden Angehörigen zu tun ha- ben. Eine sich seit Jahren ändernde Alterspyramide verlangt eine Abb. 1 an den Marktrealitäten orientierte Lösung. Obwohl jedes Jahr durchschnittlich 77.000 Menschen in Österreich versterben 2 , wird das Thema Sterben, Tod und Trauer in unserer Gesellschaft oftmals aus Unsicherheit tabuisiert. Unter allen Grenzerfahrun- gen gilt der Tod als die existenziellste Erfahrung. Dramatischer Kundenverlust s Die Erfahrungen zeigen, dass nur wenige Banken diese für sie überlebenswichtigen Zahlen ermitteln, auswerten und die richti- gen Maßnahmen einleiten. Um sich ein erstes Bild zu machen, ist es sinnvoll, eine Altersstrukturanalyse des Kundenstamms (für jedes Geburtsjahr) zu erstellen. Mit dem Wissen um sehr hohe (natürliche) Kundenverluste, liegt die Aufgabe der Bankverant- wortlichen klar auf der Hand: Sicherung der Bankeinlagen über den Tod des Kunden hinaus. Abb. 2 s 280 Milliarden Euro vererbtes Vermögen Bis zum Jahr 2020 rechnet man in Österreich mit einem vererb- ten Vermögen von ca. 280 Milliarden Euro. Jährlich bedeutet das geschätzte 35 Mrd. Euro an vererbtem Vermögen, davon 11,9 Milliarden € an Geldvermögen. 3 Da es sich nur um Schätzungen handelt, arbeitet die Österreichische Nationalbank (OeNB) derzeit an einer aussagekräftigen Studie. Genaue Zahlen sollen im Sep- tember 2012 veröffentlicht werden.4 In einer Erhebung von Im- mobilienvermögen in privaten Haushalten 5 analysierte die OeNB zwei Drittel des Gesamtvermögensbestands in Immobilien. Ein Drittel des vererbten Vermögens liegt zum größten Teil auf sofort liquidierbaren Einlagen bei Banken und Versicherungen. s 2 Statistik Austria 2011 Abb. 3 3 siehe Abb. 1 4 vgl. „Der Kampf um die Erbschaftssteuer“ von Christa Zöchling in „Profil“ vom 28.01.2012 bestbanking 189 • 2012 49 5 in 2011
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    banking s Vermögen wandert ab s für Banken einen vorsichtig geschätzten Mittelabfluss von 10 - 12 Mrd. Euro. Für eine kleine Bank können das Mittelabflüsse im Seit Jahren beobachten Experten ein Phänomen in den Banken: 1-stelligen Millionen-Bereich bedeuten. Bei mittleren und gro- Nach dem Tod des Erblassers werden oft bis zu 75 Prozent des ßen Banken reden wir schnell von 2-stelligen Millionensummen. liquiden Vermögens auf eine andere Banken transferiert und lang- Jährlich!!! Spricht man mit Führungskräften, werden die Zahlen jährige Bankverbindungen beendet. Warum ist das so? bestätigt und oftmals nach oben korrigiert. Jedem Vorstand ist auf Grund der genannten Zahlen klar, welche Auswirkungen die alar- Die E-Mail einer Bestatterin (an den Autor) bringt es auf den mierenden und gewaltigen Mittelabflüsse auf das Bankergebnis Punkt: haben. Neben der Suche nach Antworten auf die aktuellen Her- „Gerade waren Angehörige bei mir, die sich bitterlich über die Bank be- ausforderungen, wie Regulierung, Vertrauensverlust und weniger schwert haben, bei der sie seit 50 Jahren Kunden sind. Verkehrter Ton - Ertrag, fehlen der Branche Antworten darauf wie das Vertrauen kein Einfühlungsvermögen. Die Angehörigen werden die Bank wechseln.“ der Kunden wiedergewonnen werden soll. Es erscheint also nur sinnvoll, dass Banken sich dem Thema Liquiditätssicherung nach Das ist die Kundenreaktion wenn Berater nicht angemessen auf Trauerfällen und wertschätzenden Umgang mit Trauernden wid- die Bedürfnisse von trauernden Angehörigen eingehen. Bereits 36 men. Stunden nach dem Tod des Kunden, der noch nicht beerdigt ist(!), Von der Beratung zur Begleitung s ist klar, dass die Spareinlagen spätestens in einem halben Jahr nicht mehr bei dieser Bank liegen. Wer als Berater in seinem Leben noch nicht mit dem Tod konfron- 50 Jahre Kundenbeziehung (im ländlichen Bereich, s tiert war, sollte versuchen, sich in diesen schwersten aller mensch- wo sich jeder kennt) werden in 50 Sekunden lichen Augenblicke hinein zu fühlen. elemeniert. Für den Banker gilt es, den Spagat zwischen Berater und Beglei- ter professionell zu gestalten. Neben der Beachtung der Etikette Aus vielen Interviews mit ehemals trauernden Bankkunden wissen gilt es, die Aspekte der verbalen und nonverbalen Kommunikation wir, dass sie sich sehr oft emotional falsch oder gar nicht angespro- ganz besonders zu berücksichtigen. chen fühlen. Erfahrungen zeigen, dass 95 Prozent der Banker gar Die selbstverständlichsten Fragen sind oft nicht einfach zu beant- keinen Kontakt mit den trauenden Angehörigen aufnehmen. Wird worten: Kontakt aufgenommen und es kommt zum Beratungsgespräch, • Wie gehe ich am besten auf einen trauernden Angehörigen zu? erleben Trauerende immer wieder, dass Banker nach einem flos- • Wie kondoliere ich richtig? kelhaften „Herzliches Beileid“ viel zu schnell zur Tagesordnung • Wie viel Anteilnahme ist in einem Bankgespräch angebracht, übergehen. Fragt man bei Bankern nach, kommt sehr oft die Aus- ohne gefühlskalt oder überheblich zu wirken? sage: „Ich weiß gar nicht, was ich mit den Angehörigen reden soll!“ • Wie spricht man mit einem Menschen der einen geliebten Menschen verloren hat? Trauernde Angehörige hören oft folgende Aussagen von ihren Beratern: Kommunikativer Drahtseilakt und praktische Vor- s „Kopf hoch, das wird schon wieder.“, „Sie sind stark. Sie werden das schaffen.“ gehensweise „Ich weiß wie Sie sich fühlen.“ Wenn es der Bank gelingt ihre Berater und Führungskräfte für den All die Aussagen spiegeln eines wider: Die Unsicherheit des Be- Umgang mit trauernden Angehörigen zu sensibilisieren, ist ein rie- raters. Das Ergebnis: Der trauernde Angehörige fühlt sich nicht siger Schritt getan, um Mittelabflüsse zu verringern, langfristig die aufgehoben und nicht wertgeschätzt. In der Folge bedeutet das Erträge zu sichern und die Angehörigen als Kunden zu binden. y infobox n Fünf Schritte zum erfolgreichen Umgang mit trauernden Angehörigen 1. Altersstrukturanalyse im Kundenstamm durchführen 2. Vermögenszuordnung nach Altersgruppen 3. Marketing und Produktauswahl auf das jeweilige Kundensegment abstimmen 4. Ausreichend ältere Banker (über 50) ausbilden 5. Banker fit für den Umgang mit trauernden Angehörigen machen. 50 bestbanking 189 • 2012
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    banking Goldmünze 2012 für Finanzprodukte DieEuro-Zone taumelt scheinbar am Rande eines Abgrunds und es ist ver- lockend zu glauben, dass keine gute Nachricht, in der Finanzwelt zu finden ist. Es gibt sie, die erfolgreiche, in der an Dynamik enorm zugenommene, Finanz- und Versicherungsbranche. Der seit 2005 in der Slowakei jähr- lich erfolgreich durchgeführte Wettbewerb „Goldmünze“ hat 2012 zum ersten Mal auch in Österreich stattgefunden. Eine unabhängige Fachjury hat die „besten Finanz und Versicherungsprodukte“ bewertet. Österreichs Finanzbranche hat mit der „Goldmünze“ einen wichtigen Wettbewerb der transparent aufzeigt, welches Potential vorhanden ist: Insgesamt waren 339 Produkte aus den Bereichen Versicherung, Bank, Fonds und Leasing in 27 Kategorien nominiert. Davon waren 197 Versicherungsprodukte in 14 Kategorien zu bewerten. Die Bewertung erfolgte durch ein 22-köpfige Jury, die sich aus Medien- und Branchenvertretern zusammensetzte. Sie konnten den Wettbewerbsregeln entsprechend die ihrer Meinung nach drei besten Produkte in jeder Kategorie auswählen. Dem bestplatzierten Produkt wurden drei Punkte zugerechnet, dem zweit- platzierten zwei, dem drittplatzierten ein Punkt. Im Rahmen einer Festveranstaltung mit geladenen Gästen im Palais Ferstl in Wien haben die Gewinner die Auszeichnungen entgegengenommen. Acht Versicherer schaffen einen ersten Platz s va. Die Media Project Agency führt den Wettbewerb bereits seit 2005 in der Slowakei durch. Was die Versicherungsprodukte anbelangt, schafften acht Unter- nehmen den Sprung auf einen ersten Platz. Die Uniqa-Gruppe „Österreichische Banken haben seit 1990 den osteuropäischen holte sich dabei die meisten „Ersten“, und zwar in den Kategorien Markt erobert. So ist es jetzt zwar ungewohnt, aber nicht zu- klassische Lebensversicherung, Unfall, Haushalt/Eigenheim so- fällig, dass ein Bewertungsmechanismus auf den österreichi- wie KMU/Gewerbe. Jeweils drei „Goldene“ erreichten die Nürn- schen Markt dringt, der bereits seit 2005 jährlich in der Slowakei berger – in den Sparten fondsgebundene Lebensversicherung, stattfindet“, sagt Ščobák und unterstreicht: „Wir schätzen unsere Berufsunfähigkeit und Pflege – sowie die Wiener Städtische in Unabhängigkeit. Hinter uns steht keine große Firma, kein Me- den Kategorien Zukunftsvorsorge, Haushalt/Eigenheim und dienorgan oder gar ein Finanzinstitut. Wir sind unabhängig von Kfz-Haftpflicht. Geht man nach der Punktezahl, so hat die Mer- politischen Einflüssen.“ kur mit ihrer „Privatklasse Stationär“ am besten abgeschnitten: Sie kam auf 31 Punkte – die mit Abstand höchste Punktezahl Freilich betont man auch bei der Goldmünze: „Interessenten an den im Wettbewerb der Versicherungsprodukte. Jeweils 17 Punkte beschriebenen Produkten empfehlen wir, sich anhand dieser Ergeb- erreichten die Dialog mit ihrer Risikolebensversicherung „Risk nisse selbst über die Produkte zu informieren und sich ihre eigene Vario“ und die Wiener Städtische mit ihrer „Prämienpension“. Meinung zu bilden.“ Die dritthöchste Punktezahl erzielte die Europäische Reisversi- s cherung mit ihrem „Komplett-Schutz Standard“. Öffentliche Abstimmung bis November Die bestplatzierten Produkte sind in der untenstehenden Tabelle Die Abstimmung der Jury ist nur die eine „Hälfte“ des Wettbe- aufgelistet. Weitere Platzierungen sind der Website zum Wett- werbs. Von 21. August bis November ist die Öffentlichkeit auf- bewerb (Klick in der rechten Spalte auf die Produktkategorie) zu gerufen, ebenfalls abzustimmen. Die Ergebnisse werden Mitte entnehmen. „Ziel des Wettbewerbs Goldmünze ist es, der Öf- November veröffentlicht werden. Auszeichnungen wird es jeweils fentlichkeit umfassende und transparente Orientierungshilfe am in den Bereichen Bankprodukt, Versicherungsprodukt und Fonds Markt zu geben“, erklärt Jiří Ščobák, Direktor der Media Project geben. Außerdem können die Konsumenten die „Freundlichkeit“ Agency und Organisator des Wettbewerbs in Wien und Bratisla- von Banken und Versicherungen bewerten. s bestbanking 189 • 2012 51
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    banking s Fotos: Vladimír Veverka n Die Plazierungen der Bankinstitute s Girokonten 1. easybank easy gratis Gehaltskonto 2. bankdirekt.at Girokonto 3. BAWAG P.S.K. KontoBox Basis Online-Banking Mag. Michael Zeman (easybank) und Jiří Ščobák (Goldmünze) 1. easybank easy internetbanking 2. UniCredit Bank Austria OnlineBanking 3. Erste Bank netbanking Sparen täglich fällig 1. ING-DiBa Direktbank Austria Direkt-Sparen 2. DenizBank Online Sparen Tagesgeld 3. direktanlage.at Sparbuch Mag. Andrea Hansal (ING-DiBa) Sparen gebunden, laufzeitabhängig 1. ING-DiBa Direktbank Austria Direkt-Festgeld 2. DenizBank Online Sparen Festgeldkonto 3. direktanlage.at Fest-/Monatsgeld Verbrauchkredite 1. ING-DiBa Direktbank Austria Ratenkredit 2. BAWAG P.S.K. Auf einen Blick (Konsumkredit) 2. Raiffeisen Privatkredit Mag. Emanuel Bröderbauer (Erste Bank) Wohnbaufinanzierung 1. Erste Bank s Bauspardarlehen 1. Bausparkasse Wüstenrot Bauspardarlehen 1. BAWAG P.S.K. Wohnbaukredit mit Hypothek Kreditkarten 1. BAWAG P.S.K. PayLife Classic Karte 2. Raiffeisen Classic Card * 3. UniCredit Bank Austria Bank Austria MasterCard Ing. Ronald Unger (Bausparkasse Wüstenrot) 3. UniCredit Bank Austria VISA/MasterCard Platinum Card * In RLB Burgenland, RLB Kärntner, RVS Salzburg: Classic Card. In RLB Tirol, RLB Vorarlberg, RLB Steiermark: Classic Card mit Versicherungsschutz. In RLB Oberö- sterreich, RLB Niederösterreich-Wien: Raiffeisen MasterCard. 52 bestbanking 189 • 2012
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    banking Bausparen 1. Bausparkasse Wüstenrot Dynamisches Bausparen 2. s Bausparkasse Klassisches Bausparen 3. s Bausparkasse Bonus-Bausparen Kommerzkonten Viera Klein (s Bausparkasse) 1. Raiffeisen Raiffeisen Geschäftskonto 2. Erste Bank s Gründer Konto 2. UniCredit Bank Austria FirmenGiroKonto Kommerzfinanzierungen 1. BAWAG P.S.K. Investitionskredit 1. Raiffeisen Investitionsfinanzierung 3. Volksbank Wien** Investitions-Finanzierung Stv. Helmut Nuspl (Oberbank) Vermögensmanagement 1. Erste Bank Erste Privat Banking Vermögensmanagement 2. Oberbank Individuelles Portfoliomanagement 3. Raiffeisen Vermögensverwaltungsbank Vermögensverwaltung Kfz-Leasing 1. VB Leasing CAR-Leasing 2. Porsche Bank Restwert Leasing Andreas Nurscher (Pioneer Investments) 3. Raiffeisen-Leasing Pkw-Leasing 3. BKS-Leasing KFZ Leasing Aktien Österreich Fonds 1. 3 Banken-Generali 3 Banken Österreich-Fonds Investment-Gesellschaft 2. Pioneer Investments Pioneer Funds Austria – Austria Stock Austria 3. Allianz Invest Allianz Invest Austria Plus Kapitalanlagegesellschaft y Gerhard Schum (3 Banken Generali) ** Die Produkte der Volksbank Wien dienen als Beispiele für alle Produkte der Österreichischen Volksbanken. bestbanking 189 • 2012 53
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    s bankobjekte BAWAG P.S.K. und Post im Wiener 10. Bezirk Die Filialoffensive der BAWAG P.S.K. und der Österreichischen Post findet zügig ihre Fortsetzung. Mit der Modernisierung und Neustrukturierung des Standortes, im Einwohnerstärksten Bezirk in Wien 10, Favoritenstraße 132 kommen BAWAG P.S.K. und ihr Partner, die Österreichische Post AG, ihrem gemeinsamen Ziel mit großen Schritten näher, bis Ende 2012 österreichweit ein attraktives, kundenfreundliches Service-Netz unter einem Dach zu schaffen. Schnelle Orientierung Selbstbedienungs-Zone mit s s Vollausstattung Objekt Im Inneren der komplett neu gestalteten Neue Filiale 1106 Wien Filiale sind der Bank- und Postbereich Ein weiteres Asset des neuen Filial-Kon- Favoritenstraße 132 räumlich voneinander getrennt. Durch das zepts ist die Schaffung einer neue um- Offizielle Eröffnung: klare Farbkonzept – der Postbereich ist in fangreiche SB-Zone im Eingangsbereich, 10. Juli 2012 gelb, der Bankbereich ist in rot gehalten die von 0-24 Uhr zugänglich ist: Briefe Leitung BAWAG P.S.K.: – fällt die Orientierung leicht. Im gelben können eingeworfen werden, die Postfä- Erwin Daubek Bereich werden an den Kundenschaltern cher sind für Postkunden rund um die Uhr Leitung Post AG: Transaktionen sowohl für Post- als auch zugänglich. Weiters – und das ist im die- Martin Jockerle für Finanzdienstleistungen abgewickelt. sem Ausmaß neu - stehen Bank-Kunden Bank-Mitarbeiter: Dort können Kunden wie gewohnt Briefe außerhalb der Öffnungszeiten Bankomat- 18 Personen davon aufgeben, Pakete abholen und Handels- Geräte, SB-Scanner, mehrere Kontoaus- 1 Veranlagungsexperte waren kaufen sowie Bargeldtransaktionen zugsdrucker sowie Bareinzahlungsgeräte Post-Mitarbeiter: durchführen. Für Beratungen in Bankan- zur Verfügung. Damit bieten die BAWAG 7 Personen gelegenheiten stehen sowohl Beraterplätze P.S.K. und die Post ihren Kunden einen Gesamtfläche: in der Frequenz als auch in einer beruhig- voll ausgestatteten One-Stop-Shop – also rund 330 m², ten Zone Premium-Beratungszonen im einen Standort mit sämtlichen Bank- und davon Beratungsbereich 180 m², ersten Stock, zur Verfügung. Postdienstleistungen an. y Kassenbereich 90m², SB-Zone: 60 m² Ausstattung SB-Zone: 4 Bankomat-Geräte (Indoor, Outdoor) 2 Kontoauszugsdrucker 2 SB-Scanner 2 SB-Multifunktionsgerät 1 SB-Einzahlungsgerät Schalter-Konzeption: Post: 5 Postschalter 1 Telekom-Schalter Bank: 4 Express-Beraterplätze, 6 Premium-Beratungszonen; weiters: Sparbuchfächer, Kundentresore, Postfächer Beratungszone mit klarem Farbkonzept, das sich im Erdgeschoss vom Postgelb abhebt und die Orientierung erleichtert. 54 bestbanking 189 • 2012
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    bankobjekte Fotos: ©bestbanking medien Hohe Frequenz in der SB Service Zone, alle Geräte SB Einzahler- Auszahler, SB Belegscenner , Kontoauszugsdrucker und Multifunktionsgeräte wurden sofort von den Kunden angenommen. Filialleiter Erwin Daubek leitet ein Team von 19 Mitarbeiten, in der Junge mehrsprachige, dynamische MitarbeiterInnen für die Premium Beratungszone. Kundenberatung. bestbanking 189 • 2012 55
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    s bestcars Fotos: Mitsubishi Über den Anderen best banking hat getestet und für ausgezeich- net befunden – der Mitsubishi Pajero 3,2 DI-D Inform war das reine Fahrvergnügen. Ein Offroader der auch als Onroader eine gute Figur macht. Der ruhige Auftritt, sei- ne erhöhte Sicherheit und das hohe Maß an Komfort überzeugen jeden Autofahrer. In der Stadt genießt man das luxuriöse Design und bei Offroad-Fahrten kann es passieren, dass die Abenteuerlust zuschlägt. Der Pajero ist ein Auto für alle Gelegenheiten. Die er- höhte Sitzposition zeigt die Straße aus einer völlig neuen Perspektive – man ist über den Anderen. Dem Innenraum können 5-Sterne verliehen werden: beginnend beim Schalthe- bel in Silber- und Lederoptik, den Anzeigen- instrumenten, die übersichtlich und gefällig angeordnet sind, bis hin zum weichen, mit Leder überzogenem Lenkrad. Hochwertige Materialien sind der Ausdruck des luxuriösen Stils. Ausgestattet mit einem multifunktio- nellem MMC-HDD Navigationssystem mit einer 40GB Festplatte ist genügend Platz für 56 bestbanking 189 • 2012
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    bestcars infobox n Mitsubishi Pajero 3,2 DI-D Inform ABS inkl. EBD, Traktionskontrolle ESP Super Select 4WD Allradantrieb EBAC / Gelände-Bremsassistenz Klimaauto, mit Kombifilter, Stereoradio, CD-, MP3-Kombinat AUX Eingang Elektrische Fensterheber, Außenspiegel elektrisch einklapp- und verstellbar Zentralverriegelung mit Fernbedienung 60:40 umklappbare Rücksitzbank 17 Zoll Stahlfelgen mit 265/65 R17 Breitreifen Leistung in kW/PS: 147/200 Durchschnittsverbrauch l/100km: 7,9 Preis: ab € 38.990,- Kartendaten und noch einige tausend Tracks durchdachte Details, wie die sportlichen, per- Motor verfügt über ausreichende Power um seiner Lieblingsmusik. Der Innenraum bietet manent beleuchteten Anzeigeninstrumente auch mit dem schwierigsten Gelände fertig genügend Platz – auch für große Menschen sorgen für gute Sicht- und Lesbarkeit. Am zu werden. Der Pajero hat auch mit einem – um die Beine auszustrecken und den ele- Lederlenkrad befinden sich Funktionstasten bis zu 35° steilen Winkel keinerlei Probleme ganten Komfort zu genießen. Viel Ladefläche für Audiosystem, Tempomat und Bluetooth® hinauf zu fahren. Ob es nun über steile Gras- und Stauräume sind beim Pajero selbstver- mit Sprachsteuerung. Das von der Rockford® hänge, halbmetertiefes Wasser oder über grö- ständlich. Die Armlehne kann mit einem Corporation exklusiv für den Pajero entwi- ßere Hindernisse geht, dieser Wagen schafft Griff in eine bequeme Position gebracht ckelte Audiosystem ist das Non-Plus-Ultra es mit Bravour. Für souveränes Fahrverhalten werden. Die Möglichkeiten sind so vielfältig für gepflegten Hörgenuss. Das Navigations- sorgt das eindrucksvollste und ausgereiftes- wie das Sitzangebot. Aus einem zweisitzi- system mit hoch auflösendem Touch-Screen te Allrad-System: Super Select 4WD mit gen Lastentransporter, wird ein fünfsitziger zeigt wo´s langgeht und eine Kamera erfasst ASTC. Bedenkt man dann noch die Anhän- Geländewagen oder auch ein siebensitziger den Bereich hinter dem Wagen – so wird gelast von 3.500 KG kann die Fahrt – auch Komfortwagen für die Familie. Intelligent Einparken zum Kinderspiel. Der kräftige ins Abenteuer – beginnen. y Luxury Toys. Schön. Teuer Was wäre, wenn Geld oder praktischer Nutzen uns keine Grenzen setzen würden? Dieses Buch zeigt eine Welt, in der alles möglich ist. Bei dieser fantastischen Auswahl ultimativer Konsumfreuden – Unterwassermotor- räder, Privatraumschiffe und jede Art technischer Spielereien und Acces- soires – sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die hier versammelten Luxusspielzeuge bestechen mit erlesenen Details, feinster Handwerks- kunst, exklusivem Design und edlen Materialien. Ob man dabei neidisch werden oder in einen Kaufrausch verfallen kann, liegt ganz allein beim Betrachter. Aber eines ist sicher: man wird die spektakulären Bilder und Sehnsüchte weckenden Beschreibungen lieben. Luxury Toys Volume 2 published by teNeues Size: 25 x 32 cm / 9 7/8 x 12 2/3 in. 220 pp. Hardcover with jacket c. 250 color photographs Text in English, German, and French € 49.90 $ 59.95 £ 45 ISBN 978-3-8327-9630-3 bestbanking 189 • 2012 57
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    Personen s z Luciano Cirinà z Walter Oblin Vorsitzender des Vorstandes der Ge- neuer Finanzvorstand der Post - bis- nerali Holding Vienna AG und der her Strategiechef, folgt Rudolf Jettmar. Generali Versicherung AG, hat per 1. Walter Oblin absolvierte das Studium Juli 2012 als 27. Präsident das höchs- Wirtschaftsingenieurwesen Maschi- te Amt des 1899 gegründeten öster- nenbau an der Technischen Universität reichischen Versicherungsverbandes Graz. Seine Karriere startete der gebür- VVO übernommen. Dr. Luciano Ci- tige Kärntner 1994 als Unternehmens- rinà, promovierter Betriebswirt, starte- berater bei McKinsey Company in te seine Karriere 1989 beim Deutschen Wien. Im Jahr 2000 wurde er dort zum Lloyd in München (Gesellschaft der Partner gewählt und übernahm in der Generali Group). 1996 wechselte er Folge Führungsaufgaben als Mitglied zur Generali Versicherung AG nach der österreichischen Geschäftsleitung und im weltweiten Transport- Wien. Nach weiteren Stationen im und Logistiksektor. Von 2008 bis 2009 fungierte Walter Oblin als Konzern wurde er im Jahr 2006 zum kaufmännischer Vorstand eines deutschen Technologieunternehmens Vorsitzenden des Vorstandes der Generali Versicherung AG in im Bereich erneuerbare Energien. Wien berufen und im darauffolgenden Jahr auch zum Vorsitzenden des Vorstandes der Generali Holding Vienna AG. z Thomas Schantz z Dr. Doris Ladewig von der Volksbank Baden e.Gen. wur- de neuer Aufsichtsratsvorsitzender der neuer Head of Communications bei Volksbank Wien AG. Die Verträge der VBI. Die Volksbank Internati- der Volksbank Wien AG Vorstands- onal AG, ein Tochterunternehmen direktoren Wolfgang Layr und Josef der russischen Sberbank, hat einen Preissl wurden in der Aufsichtsratssit- neuen Head of Communications für zung am 18.6.2012 um 5 Jahre verlän- CEE. Seit Anfang Mai ist Dr. Doris gert. Die Volksbank Wien AG hatte Ladewig für die interne und exter- in den letzten Jahren eine stabile Ent- ne Kommunikation der Holding in wicklung - 2011 wurde erneut ein Re- Wien sowie der neun Tochterban- kordergebnis erzielt. Die erfolgreiche ken in acht CEE-Staaten verant- Strategie der Marktoffensive wird mit wortlich. Die promovierte Kommu- dieser Personalentscheidung kontinu- nikationswissenschafterin verfügt ierlich fortgesetzt. Die Eigentümer- über reiche Erfahrung in internati- struktur der Volksbank Wien AG setzt sich aus 43,633 % Volks- onalen Unternehmen. bank Wien Beteiligung eG*, je 8,336 % Volksbank Baden e.Gen., Volksbank Graz-Bruck e.Gen. zusammen. Volksbank Kufstein eG, Volksbank Landeck eG, Volksbank Salzburg eG, Volksbank Tirol z Florian Nowotny Innsbruck-Schwaz AG und 6,352 % VB-Beteiligung GmbH. wird mit Wirkung zum 1. Oktober 2012 in den Vorstand der CA Im- z Peter Schiefer mobilien Anlagen AG berufen und übernimmt die Leitung des Finanz- übernimmt ab 1. August 2012 die Leitung Ressorts. Nowotny ist seit 2008 in der Kommunikation von Telekom Austria der CA Immo Gruppe tätig. Neben Group und A1. Als Leiter des Bereichs seiner Funktion als Head of Capital „Group Corporate Communications“ und Markets der CA Immo Gruppe war der A1 Kommunikation wird Schiefer Nowotny zuletzt auch Mitglied des für die konzernweite externe und interne Vorstands der Tochtergesellschaft Kommunikation des Unternehmens so- Europolis AG sowie Geschäftsführer wohl national als auch international verant- des CA Immo New Europe Property wortlich sein. „Ich freue mich sehr auf diese Funds. Vor seinem Eintritt in die CA neue Aufgabe. Die Telekom Austria Group Immo Gruppe war er fast 10 Jahre im bietet mit ihren internationalen Tochterun- Investmentbanking in Wien und London tätig. Florian Nowot- ternehmen und einem starken Headquarter ny ist Absolvent der Wirtschaftsuniversität Wien sowie des MBA in Österreich ein sehr spannendes Umfeld. Gemeinsam mit meinem Programms von INSEAD/Fontainebleau. neuen Team werde ich die kommunikative Zukunft dieses Leitbetriebes mitgestalten“, so Mag. Peter Schiefer. 58 bestbanking 188 • 2012
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    Foto: Liss ArdEstate s Inhalt bestbanking Irland Special Liss Ard Estate Seite 60 The Clarence, Dublin Seite 62 Four Seasens, Dublin Seite 63 besthotels 189/ V • 2012 59
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    Irland – Diegrüne Insel und ein mystischer Urlaub im Herrenhaus-Stil D as Liss Ard Estate ist ein Geheimtipp für den exklusiven Familienurlaub. Eltern mit Kindern finden hier im Westen des Bezirks Cork/Irland einen Rückzugsort der besonde- ren Art. Das Hotel im Herrenhaus-Stil befindet sich inmitten ei- nes 80 Hektar großen Privatgrundstücks und wurde im Juni 2011 nach umfangreichen Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten eröffnet. Das aus den 1850er Jahren stammende Herrenhaus kann mit sechs Zimmern und Suiten in stilvoll puristischem Design auf- warten. Die Gäste können aber auch die neun eleganten Zimmer, die in den angrenzenden ehemaligen Stallungen errichtet wurden, wählen. Dort liegt die beeindruckende Gartenanlage mit dem 20 Hektar großen See „Lough Abisdealy“ direkt vor der Tür. Auf ver- träumten malerischen Pfaden, über kleine Brücken und quer durch das Gelände können verschiedene Bereiche des Terrains erkundet und der Höhepunkt der Gartenarchitektur bewundert werden: der „Crater“ im „Irish Sky Garden“, ein aus Stein und Erde erbautes Mo- nument des weltweit bekannten amerikanischen Künstlers James Turrell. Ein „Garten für die Sinne“ nennt der Schweizer Hoteleigentümer, die Familie Stern, das Areal um das Liss Ard Estate, das mit den unterschiedlichsten Gartenformen und -ausprägungen aufwarten kann. Schon der Name Liss Ard ist vom keltischen Lios Ardh abgeleitet, was ein von Steinen umge- benes Ringfort bezeichnete. Hier findet man den „Rock Garden“, den „Waterfall Garden“ oder den „Woodland Garden“ . Eine Grup- pe von Gartenarchitekten und Designern haben diesen ökologisch angelegten Garten zu einem Kunstwerk werden lassen, das sich ständig weiterentwickelt und verändert. Für Erholungssuchende, Kunstfans und Kinder ist das Liss Ard Estate auf jeden Fall eine Oase, in der sie die Liebe zur Natur wieder entdecken und Abenteuer erleben können. Eine exzellente Küchenmannschaft, lokale „Crater“ im „Irish Sky Garden“ vom amerikanischen Künstler James Turrell Spezialitäten, sowie gartenfrische Zutaten 60 besthotels 189/ V • 2012
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    aus der Umgebungmachen den Urlaub im und Gemüse, selbst anzubauen, um sie noch als neues Hobby kennen lernen wollen, fin- Liss Ard Estate auch in kulinarischer Hin- frischer in die Küche liefern zu können. Bei den hier ein Paradies für die perfekte Ein- sicht zu einem unverwechselbaren Erlebnis. Fleisch verlässt man sich auch weiterhin auf schulung. Der Angel-Experte Brian Fowler Die täglichen Menüs werden der Saison die lokalen Produzenten. Wer den Meer- steht mit Rat und Tat zur Seite. Bei all den angepasst. Es kommt aber nicht selten vor, urlaub vielleicht vermisst, kann von einem Annehmlichkeiten die Liss Ard Estate dass die Köchin bereit steht, um mit den Sandstrand aus eine Runde im See schwim- Irish Sky Garden bieten, sollte man sich Gästen beim Frühstück zu besprechen, wel- men und viele Gäste genießen ein Picknick auch für die Stadt Skibbereen einen Tag che Menüs sie aus den marktfrischen Zuta- in der wunderbaren Parklandschaft. Liss reservieren. Sie ist wirklich sehenswert und ten für das Abendessen zaubern soll. Wie in Ard profitiert von einem sehr angenehmen wer den Film Notting Hill gesehen hat, alten Zeiten werden die Mahlzeiten im Liss Mikroklima, das das Estate dem Golfstrom wird zum Beispiel bei O`Donovan´s Book- Ard Herrenhaus auch heute noch in großer verdankt, der die südwestliche Küste Ir- shop ein Déjà-vu haben. y Runde zelebriert, so dass die gute Unter- lands berührt. Wandern, Radfahren, Kanu- haltung während des Speisens garantiert und Bootsfahren sind selbstverständlich, Weitere Informationen: ist. Chitra und Roman Stern aus Singapur aber auch Fischer sind im Liss Ard Estate Liss Ard Estate Irish Garden und der Schweiz, die mit ihren englischen herzlich willkommen. Es lockt der „Lough Arthur Little (General Manager) und irischen Resident Managern sowohl Abisdealy“ mit Hechten (durchschnittliche Castletownsend Road das Martinhal Beach Resort Hotel an Größe zwischen 60 bis 90 cm), mit den be- Skibbereen, County Cork/Republic of Ireland der Algarve in Portugal als auch das Liss liebten Seeforellen und Rotfedern. Sowohl Tel: +353 2840 000 Ard Estate in Irland mit demselben Enga- für Angler als auch für Fliegenfischer stellt E-Mail: arthur@lissardestate.com gement führen, haben sich selbst das Ziel der 20 Hektar große See eine willkommene www.lissardestate.com gesetzt, immer Zutaten, vor allem Kräuter Herausforderung dar. Gäste, die das Angeln besthotels 189/ V • 2012 61
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    n The Clarence,Dublin A m Ufer des Liffey, mitten im Her- Das gesamte Interieur ist luxuriös, trotz- zen Dublins, steht das Hotel „The dem unaufdringlich und wirklich gedie- Clarence“ mit seinen 49 Zimmern gen. Selbstverständlich sind alle Zimmer und Suiten. Schon mit Internet- beim Betreten des traditionsreichen Das Haus am Fluss zugang und anderen tech- Hauses spürt man nischen Raffi- den besonderen Charme der irischen Gast- nessen ausgestattet. Besonders schön ist das freundschaft. Im Wesentlichen ist das Ho- Penthouse mit Blick auf den Fluss Liffey. tel die Vision zweier Mitglieder der Rock Gruppe U2, Bono The Edge, die sich in Alle Sehenswürdigkeiten der Stadt sind das Haus „verliebten“ und es 1992 kauften. zu Fuß erreichbar: Ha‘Penny Bridge, Tri- Nach umfangreichen Re- nity College, Christchurch, novierungs- und Moderni- Der traditionelle irische Guinness Storehouse, Jame- sierungsarbeiten wurde The son Whiskey Tower und Clarence wiedereröffnet. Gruß lautet: Céad míle fáilte Temple Bar District. Res- Das 4-Stern-Haus legt be- (“Hunderttausend Grüße”) taurants, Theater, Galerien, sonderen Wert auf persön- Museen und Einkaufszent- lichen Service. Das Zusam- ren, wie die Grafton Street menspiel von alt und neu macht das Haus Henry Street, sind ebenso nah, wie für zu einem der Plätze in Dublin, an dem Business-Leute die Geschäftsbereiche man gemütlich sein Pint genießt und sich Stephen‘s Green und IFSC (Internatio- Weitere Informationen: in der feinen irischen Art der Konversation nales Finanz Zentrum). Vielleicht geht es The Clarence übt. Alle Zimmer und Suiten wurden von Ihnen wie Bono The Edge und Sie ver- 6-8 Wellington Quay englischen und irischen Designern, Hand- lieben sich in das Hotel „The Clarence“, Dublin 2/Republic of Ireland werkern und Künstlern gestaltet und ein- dann kommen Sie immer wieder, wie die Tel: +353 1 407 0800 www.theclarence.ie gerichtet. Die Kardinal Farben reichen von Mitglieder von U2. y Purpur bis hin zu Königsblau und Gold. 62 besthotels 189/ V • 2012
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    n Four SeasonsHotel, Dublin W ohl eine der ersten Adressen Dublins Room genießt der Gast in Ruhe ist das „Four Seasons“. Umgeben von sein Buch oder seine Zeitung. Nach Botschaftsgebäuden und efeuumrank- einem langen Geschäfts-, Kultur-, ten Häusern ist das Hotel ein elegantes Ziel für oder Shoppingtag bieten sich das Reisende auf der Suche nach historischer Raffines- Schwimmbad oder der Jacuzzi zum se. Alle 197 Zimmer, inklusive der 40 Suiten mit Relaxen an. Wobei der gesamte Blick über Dublins üppig angelegte Grünanlagen, Spa- und Gym-Bereich einzigartig sind mit vollendetem High-Tech-Komfort aus- in der Hotelbranche ist. Das Res- Elegantes Ziel gestattet. Dazu gehö- taurant, mit Blick auf ren Annehmlichkeiten den Garten im Innen- wie Multi-Line-Frei- hof, offeriert von früh sprechfunktion, Voice- mail und Data Port für für Reisende bis spät nationale und internationale Spezi- High-Speed-Internet- alitäten – raffinierte zugang, internationales Satelliten-TV und DVD europäisch inspirierte Menüs mit / CD-Player in jedem Zimmer. Im Four Seasons irischen Zutaten. Das Café bietet wird Luxus zum Standard. Alle Serviceleistungen eine ungezwungene Alternative aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Die zum Seasons Restaurant. Auf der Lobby Lounge, aufgeteilt in drei Areale, ist ein kleinen Speisekarte findet man gutbürgerliche Küche, sowie eine Auswahl idealer Meeting Point für den traditionellen Af- an traditionellen irischen Gerichten. Das Four Seasons ist auf jeden Fall ein ternoon Tea, in der Bar serviert man erlesene Wei- inspirierender Ort für gepflegtes Essen und Trinken. Besonderer Service ne, Cocktails, Bier und Zigarren und im Living wird den Geschäftsreisenden geboten: 24-Stunden-Business-Service, au- diovisuelle Geräte, schnurlose Telefone, Computer, Sekretariats Service, Übersetzungs-und Dolmetscherdienst, drahtgebunde- nen oder drahtlosen Internetzugang in den Tagungsräumen. y Weitere Informationen: Four Seasons Hotel Simmonscourt Road Dublin 4/Republic of Ireland Tel: +353 1 665 4000 www.fourseasons.com/dublin besthotels 189/ V • 2012 63
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    life style s CELTIC INSPIRATION – Die Brüder McGonigle und ihre exklusive Uhrenmarke Noch sind sie eher ein Geheimtipp, die beiden Brüder John und Stephen McGonigle. Sie stammen aus Athlone, einer Stadt am Ufer des Shannon, in der Mitte von Irland. John und Stephen haben eine der kühnsten und kompliziertesten Uhren der letzten Jahre entwickelt und schufen damit ihre eigene Marke „die Mc- Gonigle“. Elegante Schlichtheit und handwerkliche Kunstfertig- keit zeichnen diese Chronometer aus. Die Uhr hat den perfekten Handaufzug (Tourbillon) und es gibt sie in Platin oder Gold. Die Rückseite der Uhr zeigt ein keltisch inspiriertes Design, entwor- fen durch ihre Schwester Frances, einer angesehenen Künstlerin Irlands. Die Werkplatte ist mit dem Namen des Herstellers, John oder Stephen versehen und zeigt das Datum wann die Arbeit damit begonnen hat. Die Krone ist mit Ogham Zeichen graviert, einem alten irischen Alphabet. Jede Uhr ist für die Anforde- rungen des jeweiligen Kunden hergestellt und im Wesentlichen „maßgeschneidert“. „Wir wussten, wenn wir uns der Herausfor- derung stellen, unsere eigene Armbanduhr zu kreieren, müssen wir die Uhr um einige wichtige Grundprinzipien erweitern. 64 bestbanking 189 • 2012
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    life style Technische Perfektion, ästhetische Schönheit, Robustheit und Langlebigkeit sind für uns die Eigenschaften eines großen Zeit- messers“ so John McGonigle. Jede Uhr ist eine sorgfältige, in- tensive Zusammenarbeit zwischen den Brüdern und ihren Kun- den. Es ist diese gemeinsame Erfahrung, die den Besitz dieser Uhr so besonders wertvoll macht. John und Stephen sind immer bereit, Neues zu versuchen. Und immer entsteht die Faszination, die Perfektion am Handgelenk: ein Unikat, eine McGonigle. Tuscar Bánú - Limitiert 20 Stück Rotgold 48.000 Schweizer Franken Tourbillon - Limitiert 12 Stück Platin 141.500 Schweizer Franken Gold 128.000 Schweizer Franken Technische Details und nähere Informationen: www.mcgonigle.squarespace.com John Stephen bestbanking 189 • 2012 65
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    nking.at bestba g best bankin WEB bestbanking.at TV best banking t wird. zmark Finan htig am , was wic Wissen 2 ar 201 -Febru # Januar # 187 t wird. wichtig am Finanzmark Wissen, was Euro: 8,– ng # 188 # März-Mai 2012 bestbanking.at srichtu best banking Neuau ksbank r 2012 der Vol Ried ar-Februa ang Janu Euro: 8,– 22 Seite 8. Jahrg 2012 8. Jahrgang März-Mai 9410 Tower Das Bankenmagazin Impressum: ISSN 2077 Blumau in Linz # 189 # Juni-Juli 2012 28 Seite ISSN 2077 9410 Grundlegende Richtung: Euro: 8,– bestbanking ist ein unabhängiges Fachmagazin für 8. Jahrgang Juni-Juli 2012 Banken und Finanzdienstleister. Der redaktionelle Teil berichtet über die Neuausrichtung im ISSN 2077 9410 zum g Finanzdienstleistungsbereich und den damit ver­ undenen b 1M Studie ankin 06Z03704 Unternehmen und Organisationen. Neue saction B Wien, GZ: “. 60 ikoarm stamt A-10 und ris 1M Tra n nstark Der Inseraten- und PR-Teil und bezahlte Werbeeinschal- Wien, GZ: 06Z03704 ma rge ing ist Verlagspo n Ba nk sactio big: „T ran e tungen in Textform sind durch die Seiten­aginierung p gsprogramm g P.b.b. rk Lu Dr. Di A-1060 Autor bestbankin KundenbindunTagesgeschäft 18 Seite „WERBUNG“ gekennzeichnet und so vom redaktionellen Verlagspostamt für das WERBUNG von Smar t Engin e Teil getrennt. bestbanking P.b.b. ging Partner Wien, GZ: 06Z037041M Bacher, Mana Christian A. Seite 20 Verlagsadresse: bestbanking P.b.b. Verlagspostamt A-1060 Private Banking im Wandel bestbanking medien Mag. Dr. Christian Ohswald , Leitung Raiffeisen Private Banking Wien Marchettigasse 11/12, WERBUNG Seite 16 1060 Wien T +43 1 50 50 225, F +43 1 50 50 225 10 www.bestbanking.at Chefredaktion: Kurt Quendler, M +43 664 886 21 770 kurt.quendler@bestbanking.at Wir produzieren Marketingleitung: Helga Erlinger, M +43 664 552 65 61 Interview- und helga.erlinger@bestbanking.at Produktvideos. Redaktions/Produktionsleitung: Mag. András Szöcs (Sötsch) M +43 664 886 21 774 grafik@bestbanking.at Themenplan der nächsten Ausgabe: Coverfoto: smartengine Erscheinungsweise: 6x bestbanking, 2x bestbanking special in Österreich, Deutschland, Rumänien, Kroatien Auflage: 5.000 Exemplare Druck: Prime Rate Megyeri ut 53 1044 - Budapest Aboservice Verrechnung: Mag. András Szöcs (Sötsch) Marchettigasse 11/12, 1060 Wien Terminplan der nächsten Ausgabe: abo@bestbanking.at Inland/Ausland: 6 Ausgaben zum Preis von E 40,– zzgl. Porto T +43 1 50 50 225, F +43 1 50 50 225 10 Das Abonnement gilt auf ein weiteres Jahr verlängert, wenn nicht schriftlich gekündigt wird. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugs­ eise, w nur mit Genehmigung des Verlages. Vorbehaltlich Satz- und Druckfehler. Derzeit gilt die Anzeigenpreisliste 2012. best banking im Top-Format Alle als namentlich gekennzeichneten Beiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider. Alle Rechte, insbesondere die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 Urheberrechtsgesetz, vorbehalten. Es gelten die AGBs zu finden auf www.bestbanking.at 1/1 Seite 1/2 Seite quer 1/2 Seite hoch 1/3 Seite hoch 1/3 Seite quer 210 x 297 mm 210 x 147 mm 103 x 297 mm 70 x 297 mm 210 x 104 mm e 4.900,- e 3.250,- e 3.250,- e 2.900,- e 2.900,- 66 bestbanking 189 • 2012
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    Veranstaltungen 17. Handelsblatt Jahrestagung,4. und 5. September 2012, Frankfurt am Main Banken im Umbruch. Der Strategie-Gipfel der Bankenszene – Top-Entscheider informieren aus erster Hand Folgende Sprecher haben bereits zugesagt: Jörg Asmussen, Martin Blessing, Roland Boekhout, Klaus Diederichs, Georg Fahrenschon, Leonhard Fischer, Member of the Vorsitzender CEO, Chairman Investment Präsident, CEO, Executive Board, des Vorstandes, ING-DiBa Banking EMEA, J.P. Morgan DSGV RHJ International EZB Commerzbank Jürgen Fitschen, Uwe Fröhlich, Sigmar Gabriel, Sven Giegold, Wilhelm von Haller, Gerd Häusler, Co-Vorsitzender des Präsident, Bundesvorsitzender, MdEP, Vorsitzender des Vorsitzender Vorstandes, Deutsche Bank BVR SPD Die Grünen Vorstandes, Sal. Oppenheim des Vorstandes, Bayern LB Dr. Ingrid Hengster, Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Kirsch, Christian Meissner, Frédéric Oudéa, Dr. Martin Reitz, CEO, Hans-Peter Keitel, Vorsitzender Leiter Global Corporate CEO, Vorsitzender der Royal Bank of Scotland Präsident, des Vorstandes, Investment Banking, Société Générale Geschäftsführung, Deutschland BDI DZ BANK Bank of America Merrill Lynch Rothschild Deutschland Philipp M. Hildebrand Dr. Wolfgang Schäuble, Andreas Schmitz, Dr. Ulrich Schröder, Dr. Theodor Weimer, Senator E. h. Johannes Werner, Forschungsbeauftragter, Bundesfinanzminister Präsident, Vorsitzender Sprecher des Vorstandes, Vorsitzender des Vorstandes, Universität Oxford BdB des Vorstandes, HypoVereinsbank Mittelbrandenburgische KfW Sparkasse Aktuelle Informationen unter: Konzeption und Organisation: www.banken-im-umbruch.de Isabelle Petermann, Info-Telefon: 02 11.96 86 – 34 26 Substanz entscheidet.
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