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Market Foresights
01/2016
Digital Logistics
Herausforderungen und Chancen intelligent vernetzter Lieferketten
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Einführung 01 02 03 Quellen
2
Seite 3-5
Digitalisierte Lieferketten:
Chancen und neue
Geschäftsmodelle
Third-Party-Logistik-Lösungen
Transportplattformen
Container-Monitoring-Systeme
Lokale Lieferservices
Sharing-Lösungen
Letzte-Meile-Lösungen
Digitalisierte Lieferketten:
Herausforderungen
und Bedrohungen
Finanzierung
von Innovationen
3D-Druck
Datensicherheit
Fachkräfte und Arbeitslosigkeit
Digitalisierte Lieferketten:
Zukünftige Entwicklungen
Sensorik, RFID
und Telematik
Big Data Analytics
Intelligente und
autonome Transportsysteme
Neue Lösungen
und Geschäftsmodelle
Seite 6-13 Seite 14-17 Seite 18-28 Seite 29
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Einführung
3
Die Zukunft der Logistik, wie die Zukunft sämtlicher
Wirtschaftszweige, liegt in der Digitalisierung. Die
Konzerne der digitalen Wirtschaft drücken allen
übrigen Unternehmen ihren Stempel auf und drän-
gen die Giganten der Old Economy auf die hinteren
Ränge.1
Diese einschneidende und bleibende
Wende macht deutlich:
 Das zunehmende Maß an Komplexität, Individu-
alität und Dynamik in der Produktion und in den
Supply-Chains bringt die konventionellen Metho-
den an ihre Grenzen.
 Die eigentliche Wertschöpfung geschieht nicht
mehr in der Produktion und Distribution, und
auch nicht in der Bereitstellung von Hardware.
Die Wertschöpfung vollzieht sich durch die Ser-
vices, die rund um das Sammeln, Analysieren,
Auswerten und Kommunizieren von Informatio-
nen im Zuge von Produktion und Distribution
entstehen.
 Unternehmen, die mit der zunehmenden Digita-
lisierung nicht Schritt halten können, werden
den unternehmerischen Kampf ums Dasein ver-
lieren.
Diesen Wandel als Tatsache voraussetzend ist es
nur eine logische Konsequenz, wenn sich die Pro-
duktion sowie die Supply-Chains die technologi-
schen Möglichkeiten der Digitalisierung zunutze
machen.
In der Logistik besteht eine grundsätzliche Affinität
zum Internet der Dinge. Trotzdem liegt sie nur auf
Platz 12 aller Branchen, was den Grad der Digitali-
sierung anbelangt.2
Dieses mangelnde Engagement
ist gefährlich, denn immer kostengünstigere Sen-
soren und die immer schnellere Sammlung, Analyse
und Auswertung der Daten durch Big Data Analytics
rufen viele Player auf den Plan.
Zahlreiche Start-ups entwickeln einfache und intui-
tiv zu verstehende Lösungen im Bereich der Logis-
tik. Mit ihren Lösungen zielen die Unternehmen
nicht darauf ab, die Geschäftsmodelle der tradi-
tionellen Logistiker in ihrer Gesamtheit zu revo-
lutionieren. Sie konzentrieren sich darauf, die-
jenigen Prozesse mit der höchsten Wertschöpfung
innerhalb der Lieferkette mithilfe von Software neu
zu konzipieren, zu optimieren und mit
entsprechenden Geschäftsmodellen zu unterlegen.
Wettbewerb: Unternehmen, die mit der zunehmenden
Digitalisierung nicht Schritt halten können, werden den
unternehmerischen Kampf ums Dasein verlieren.
www.FutureManagementGroup.com 4
Während diese neuen Geschäftsmodelle beinahe
ausschließlich auf Software und Big Data Analytics
beruhen, ist Big Data Analytics – einer aussage-
kräftigen Umfrage folgend – nur bei 19 Prozent der
deutschen Logistikunternehmen in die Wertschöp-
fung integriert und zur Unterstützung der Ge-
schäftsprozesse in Gebrauch. 35 Prozent der Unter-
nehmen haben sich mit dem Thema noch nicht
beschäftigt und eine erschreckend hohe Zahl von
70 Prozent der genannten Gruppe wollen sich auch
in Zukunft nicht mit diesem Thema unterneh-
merisch auseinandersetzen. Dementsprechend
gering ist auch die Investitionsbereitschaft in die-
sem Bereich.3
Die größten Hürden für eine Logistik der Zukunft
sind damit in den Unternehmen selbst zu suchen.
Es mangelt an den notwendigen Digitalisierungs-
strategien, am Wissen und an den Fähigkeiten der
Mitarbeiter sowie nicht zuletzt auch an der internen
Organisation und Prozessgestaltung.4
Neben diesen strukturellen Problemen müssen
vielerorts aber überhaupt erst die grundlegenden
Voraussetzungen geschaffen werden, damit die
Logistik der Zukunft in den Unternehmen realisiert
werden kann:5
 Um die Automatisierung und Vernetzung inner-
halb der Lieferkette vorzubereiten, müssen die
Stammdaten vollständig, korrekt und aktuell sein
und die gesamte Lieferkette muss mit gültigen
Daten abgebildet werden.
 Die Auslastung der Lager- und Laderäume sowie
die Transport- und Streckennetzplanung müssen
transparent gemacht werden, damit Prognose-
modelle zu deren Optimierung eingesetzt wer-
den können.
 Die eingesetzte Planungssoftware muss echtzeit-
fähig sein, wozu vor allem die In-Memory-Tech-
nologie zum Einsatz kommen wird, da sie am
ehesten im Stande ist, Latenzzeiten zu minimie-
ren. Die aktuelle Situation muss die Planungs-
und Entscheidungsgrundlage der gesamten
Lieferkette bilden.
 Es braucht zudem Lösungen für eines der ent-
scheidendsten Themen rund um die Digitali-
sierung der Lieferkette, nämlich die Datensicher-
100100101001000101011111
01010100110010101011
01101001101001100101011101
Ressource Daten: Logistikunternehmen unterschätzen
die Bedeutung und das Potenzial von Big Data Analytics.
101010110101001
Einführung
www.FutureManagementGroup.com 5
 heit. Es wird davon ausgegangen, dass jährlich
ein Schaden von bis zu 575 Milliarden US-Dollar
durch unsichere Software und Apps, mobile Ge-
räte und Steuerungsanlagen entsteht. Ein siche-
rer Datenaustausch und die Hoheit über die Da-
ten sind die Voraussetzung für eine funktions-
tüchtige Lieferkette der Zukunft. Um das zu er-
reichen, muss es eine sichere und aufeinander
abgestimmte Software-Architektur geben. Da-
tensätze müssen durch verschiedene Sicher-
heitsstufen geschützt werden.6
 Schließlich sind die notwendigen Kompetenzen
bei den Mitarbeitern der Unternehmen aufzu-
bauen. Die Logistik wird sich immer mehr zur
Informationslogistik wandeln und die Logistiker
werden zu Informationsdienstleistern für ihre
Kunden. Dieser Tatsache muss durch Personal-
schulung und Rekrutierung der entsprechenden
Fachkräfte Rechnung getragen werden.
Die beispielhaft aufgeführten Voraussetzungen zei-
gen, wie umfassend der bevorstehende Wandel
vorbereitet sein will. Wer sich der eigenen digitalen
Transformation nicht stellt, droht entweder unter-
zugehen oder zum austauschbaren Dienstleister
jener zu werden, die die digitalen Lösungen der
Zukunft betreiben.
Einführung
Fachkräfte: Personalentwicklung und Recruiting-
Strategien gewinnen mit dem Wandel der Logistik
zur Informationslogistik stark an Bedeutung.
www.FutureManagementGroup.com 6
01
Digitalisierte Lieferketten:
Zukünftige Entwicklungen
www.FutureManagementGroup.com 7
Welche Trends, Themen und Technologien prägen die
zukünftigen digitalisierten Lieferketten in der Logistik?
Automatisierung und Robotisierung 3D-DruckSpezialisierung der Märkte
Informatisierung Internet der Dinge Künstliche Intelligenz Big Data Analytics
Virtualisierung / HM-Interfaces
Prozess-Innovationen Zunehmender WettbewerbNetzwerkwirtschaft IT- und Datensicherheit
www.FutureManagementGroup.com 8
Für die Digitalisierung der gesamten Lieferkette be-
nötigt man ausgereifte Sensorik, die kostengünstig
für die massenhafte Verwendung zur Verfügung
steht, um die notwendige Datensammlung vorneh-
men zu können. Zur Datenspeicherung, Daten-
analyse, zur Entscheidungsfindung und Steuerung
braucht es leistungsstarke Prozessoren und Algo-
rithmen. Kurz gesagt: Sensorik und Big Data Ana-
lytics bilden das technologische Herzstück der digi-
talisierten Lieferketten, und zum ersten Mal stehen
Sensorik und Big Data Analytics zu vertretbaren
Preisen und mit ausreichender Kapazität zur Ver-
fügung. In den kommenden Jahren werden die
Kosten für beide weiter sinken, während die Leis-
tungsfähigkeit der Systeme steigt.
Ab der ersten Hälfte der 2020er Jahre werden wir in
einer Welt umfassenden Wissens leben, da rund
eine Billion mit dem Internet verknüpfte Sensoren
Daten sammeln und für Analysezwecke zur Verfü-
gung stellen werden.7
Auch die prognostizierte Um-
satzzahl von mehr als 150 Milliarden US-Dollar für
den weltweiten Markt für Sensoren im Jahr 2020
spricht dafür, dass die Kosten für die einzelnen
Sensoren weiter sinken und zunehmend vernach-
lässigbar werden.8
Digitalisierte Lieferketten: Zukünftige Entwicklungen
www.FutureManagementGroup.com 9
Die RFID-Technologie dürfte sich im Zuge der Digi-
talisierung der Lieferkette endgültig in der Logistik
durchsetzen. Die Technologie ermöglicht die auto-
matische Wareneingangs- und Ausgangskontrolle,
die durchgehende Objektverfolgung, die automa-
tische Erfassung vieler Objekte während eines Lese-
vorgangs und damit die permanente Transparenz
im Lager und innerhalb der Lieferkette. Laut Markt-
prognosen wird sich der Umsatz mit RFID-Techno-
logien zwischen 2014 und 2019 von elf auf 24
Milliarden US-Dollar mehr als verdoppeln.9
Für die vollständige Transparenz der Prozesskette,
die Optimierung des Materialflusses10
sowie die
weitere Automatisierung ist die Telematik von ent-
scheidender Bedeutung. Die Marktprognosen deu-
ten darauf hin, dass sich die Technologie weiter
durchsetzen wird. Der weltweite Markt kommer-
zieller Telematik-Lösungen wird sich von 20 Milliar-
den US-Dollar im Jahr 2015 auf fast 48 Milliarden
US-Dollar im Jahr 2020 mehr als verdoppeln.11
Um die Masse an Daten, die durch die unterschied-
lichen Sensoren, RFID und Telematik-Lösungen
generiert werden, zu verarbeiten, bedarf es der
Unterstützung durch eine entsprechende Software.
Diese Unterstützung wird umso notwendiger, je
mehr Prozess- und Lieferkette ganzheitlich be-
trachtet werden und Umgebungsdaten, wie bei-
spielsweise die Witterungsverhältnisse, der Zustand
des Transportmittels oder das aktuelle Verkehrs-
aufkommen, miteinbezogen werden. Die Erhebung
all dieser Daten ist vor allem dann wichtig, wenn es
darum geht, die Transport- und Streckennetzplan-
ung in Echtzeit zu optimieren und gegebenenfalls
zu verändern. Um die dadurch entstehende Flut an
oftmals unstrukturierten Daten zu analysieren und
auszuwerten, bedarf es der Unterstützung durch
Big Data Analytics, weil Standard-Datenbanken und
Daten-Management-Tools der Komplexität dieser
Aufgabe nicht gewachsen sind. Im Zusammenhang
mit Big Data Analytics werden neue Dienstleistun-
gen wie etwa BDaaS (Big-Data-as-a-Service) ent-
stehen. Unternehmen werden sich darauf beschrän-
ken, ihren Kunden zu helfen, die Daten in den Griff
zu bekommen und die für Entscheidungsprozesse
wesentlichen Informationen daraus abzuleiten. Der
weltweite Umsatz in diesem Dienstleistungssegment
wird sich zwischen 2015 und 2020 von 1,8 auf
sieben Milliarden US-Dollar fast vervierfachen.12
Digitalisierte Lieferketten: Zukünftige Entwicklungen
Telematik-Lösungen und RFID-Technologie unterstützen
die transparente Lieferkette. Trotz zunehmender
Komplexität werden Prozesse so effizienter und sicherer.
www.FutureManagementGroup.com 10
Supply Chain
Analytics
Big Data Analytics ermöglicht es, operative Prozesse deutlich agiler zu
gestalten, da künftige Bedarfe, Engpässe etc. frühzeitig erkannt werden
können.
Digitalisierte Lieferketten: Zukünftige Entwicklungen
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Die ausgewerteten Daten sind das Rohmaterial für
die Logistik der Zukunft. Sie sind die Grundlage für
das optimale Management der Prozess- und Liefer-
kette, welches zukünftig noch mehr von intelligen-
ten Systemen übernommen wird. Der vielschichtige
Fracht-Management-Markt, welcher 2014 einen
weltweiten Umsatz von knapp über 15 Milliarden
US-Dollar verzeichnete, wird bis zum Jahr 2019 auf
fast 24 Milliarden US-Dollar wachsen. Dies ent-
spricht einer jährlichen Wachstumsrate von mehr
als neun Prozent.13
Um die globalen Prozess- und Lieferketten abzu-
bilden und die entscheidenden Daten weltweit und
standortunabhängig auf aktuellem Stand, d.h. im
Idealfall in Echtzeit, zur Verfügung zu haben, wer-
den Logistiker auf Cloud Computing und die ent-
sprechenden Services nicht verzichten können. Wie
stark Cloud Computing an Bedeutung auch über die
Logistik-Branche hinaus gewinnen wird, zeigt eine
jährliche Wachstumsrate von fast 23 Prozent. Zwi-
schen 2014 und 2018 wird sich der weltweite Um-
satz von rund 57 auf fast 128 Milliarden US-Dollar
mehr als verdoppeln.14
Auch die Transportfahrzeuge werden in zunehmen-
dem Maße autonomer und intelligenter. Intelli-
gente Navigations- und Fahrzeugsysteme ermög-
lichen nicht nur die Anpassung des Fahrzeugs an
den jeweiligen Fahrer oder das zu transportierende
Gut, sondern auch die Optimierung von Betan-
kungsintervallen und das frühzeitige Erkennen von
Fahrzeugmängeln und Schäden, wodurch Werk-
stattbesuche gezielt geplant und überraschende
Ausfälle verhindert werden können (Predictive
Maintenance). Die "Intelligenz" der Navigations-
systeme wird in jenem Maß anwachsen, in welchem
die Umgebungsintelligenz selbst zunimmt. Eine über
Sensoren vernetzte Infrastruktur und die Möglich-
keiten der Vehicle-to-Vehicle-Kommunikation ver-
bessern die Streckenoptimierung und erhöhen die
genaue Voraussagbarkeit von Ankunftszeiten.
Mit künstlicher Intelligenz ausgerüstete Roboter,
Drohnen, Ortungs-, Objekterkennungs- und Identi-
fikationssysteme der nächsten Generation sowie
autonome Transport- und Lagersysteme führen zu
einer weiteren Automatisierung der Intralogistik als
Schnittstelle zwischen der smarten Fabrik der
Zukunft (Industrielles Internet der Dinge) und der
externen Logistik.
Digitalisierte Lieferketten: Zukünftige Entwicklungen 11
Zunehmend autonome und intelligente Verkehrsmittel
kommunizieren untereinander und mit ihrer Umwelt und
ermöglichen eine weitere Automatisierung der Logistik.
www.FutureManagementGroup.com 12
Cloud Computing ermöglicht es den verschiedenen Partnern einer
Lieferkette, in Echtzeit auf den gleichen Datenbestand zuzugreifen.
Mobil nutzbare Cloud Services gewinnen verstärkt an Bedeutung.
Digitalisierte Lieferketten: Zukünftige Entwicklungen
www.FutureManagementGroup.com 13
Die integrierten Geschäftsmodelle der großen Logis-
tikunternehmen zu entflechten, transparent zu
machen und einzelne Dienstleistungen neu zu
konzipieren, um mit innovativen Geschäftsmodellen
in den Markt einzutreten (Unbundling), ist das
entschiedene Ziel zahlreicher neuer Unternehmen.
Dabei ist auffallend, dass viele dieser Start-ups
darum bemüht sind, alleine mithilfe von Software
einzelne Prozesse – meistens jene mit der höchsten
Wertschöpfung – innerhalb der Prozess- und Liefer-
kette zu optimieren und neu zu gestalten. Die Zahl
entsprechender Anbieter wird zunehmen und die
Fragmentierung etablierter Geschäftsmodelle weiter
voranschreiten.
Der Limousinen- und Taxiservice Uber, der gegen-
wärtig 62,5 Milliarden US-Dollar wert ist15
und 2014
einen Umsatz von rund 2,9 Milliarden US-Dollar er-
zielen konnte16
, steigt mit UberRush in den lokalen
Lieferservice ein. Uber konzentriert sich auf die
Software und die Vernetzung von Versender, Kurier
und Empfänger, ohne selbst Lagerräume anmieten
und einen Fuhrpark aufbauen zu müssen.
Postmates, ein anderes Start-up, das den lokalen
Lieferdienst revolutionieren möchte, konnte in der
vierten Funding-Runde 80 Millionen US-Dollar
einsammeln.17
Das Unternehmen hat gegenwärtig
einen Gesamtwert von fast 500 Millionen US-Dollar.
Shyp – ein Start-up, das den End-to-End-Versand
revolutionieren will – konnte 50 Millionen US-Dollar
an Finanzierungsgeldern einsammeln und hat zur
Zeit einen Wert von 250 Millionen US-Dollar.18
Diese Zahlen veranschaulichen, dass Investoren
darauf wetten, dass diese und ähnliche Unterneh-
men die Technologien und Lösungen von morgen
vorbereiten, die die Logistik nachhaltig verändern
werden.
Digitalisierte Lieferketten: Zukünftige Entwicklungen
Unbundling: Start-ups treten mit innovativen digitalen
Geschäftsmodellen in den Logistikmarkt ein und
sichern sich erfolgsversprechende Teile zukünftiger
Wertschöpfung.
www.FutureManagementGroup.com 14
02
Digitalisierte Lieferketten:
Herausforderungen und Bedrohungen
www.FutureManagementGroup.com
Digitalisierte Lieferketten:
Herausforderungen und Bedrohungen
15
Der globale Warenaustausch und Güterverkehr wird
weiter zunehmen. Den vielleicht deutlichsten Hin-
weis darauf gibt die Containertransportmenge in
der weltweiten Seeschifffahrt. Zwischen 2014 und
2019 wird hier ein Anstieg von rund 128 Millionen
TEU auf 168 Millionen TEU erwartet.19
Trotz dieses
prognostizierten Wachstums könnten Wirtschafts-
krisen und ein geringes Wirtschaftswachstum den
Warenfluss verlangsamen und ins Stocken bringen.
In Phasen der Stagnation werden die Investitionen
in Innovationen zurückgefahren, sodass sich die
Entwicklungen rund um die Digitalisierung und
Automatisierung der Prozess- und Lieferketten ver-
langsamen würden. Alleine in Deutschland rechnen
Branchenvertreter mit einem Investitionsvolumen
von 40 Milliarden Euro in den nächsten Jahren, um
die Digitalisierung voranzutreiben20
– eine Summe,
die in Zeiten mit geringem Wirtschaftswachstum
deutlich niedriger ausfallen dürfte.
Eine Überraschung innerhalb der digitalisierten
Lieferkette bringt die Entwicklung der 3D-Druck-
Technologie mit sich. Laut Prognosen soll sich der
Verkauf von 3D-Druckern zwischen 2015 und 2019
weltweit jedes Jahr mehr als verdoppeln.21
Der
weltweite Markt für 3D-Metall-Drucker wird von 440
Millionen US-Dollar im Jahr 2015 auf sechs Milliar-
den US-Dollar im Jahr 2019 wachsen.22
Die Ent-
wicklungen im 3D-Druck bedrohen vor allem die
Ersatzteil-Logistiker, da anstelle von Ersatzteilen nur
noch Datensätze zur Verfügung gestellt werden
müssen. Die Zustellung als solche und andere mit
ihr verbundene Dienstleistungen entfallen, da die
benötigten Ersatzteile bedarfsorientiert vor Ort aus-
gedruckt werden können. Die Digitalisierung der
Produkte in Kombination mit immer besserer und
kostengünstigerer 3D-Druck-Technologie könnte
eine digitalisierte Lieferkette weitgehend überflüssig
machen.
Die größte Herausforderung für die digitalisierte
und automatisierte Prozess- und Lieferkette liegt im
Bereich der Datensicherheit. Wenn es nicht gelingt,
die Daten vor Fremdzugriff und Manipulation zu
schützen, dann wird eine vollständig digitalisierte
und automatisierte Prozess- und Lieferkette mit
einheitlichen Schnittstellen und einer einheitlichen
Sprache ein nichtrealisiertes Idealbild bleiben.
Cyber-Kriminelle könnten sich dann nicht nur in die
Systeme von Unternehmen einhacken und sensible
Firmendaten stehlen, plötzlich wäre es ihnen sogar
möglich den Material- und Güterfluss umzupro-
Der 3D-Druck als nächste Digitalisierungsrevolution
könnte ganze Produktions- und Lieferketten, zum
Beispiel in der Ersatzteillogistik, überflüssig machen.
www.FutureManagementGroup.com 16Digitalisierte Lieferketten: Herausforderungen und Bedrohungen
Cyber-Risiken: Die Digitalisierung der Lieferketten wird das Supply Chain
Risikomanagement und Logistiker vor große Herausforderungen stellen.
www.FutureManagementGroup.com 17
grammieren. Die Piraten der Zukunft könnten sich
über das Internet frei im globalen Warenverkehr
bedienen und auch die Wirtschaftskriege unter
Nationen würden eine neue Dimension erreichen.
So ist es nicht verwunderlich, dass für den welt-
weiten Cyber-Security-Markt zwischen 2015 und
2020 mit einem jährlichen Wachstum von beinahe
zehn Prozent gerechnet wird.23
Zeitgleich wächst
auch der Markt für Versicherungen im Cyber-Space.
Hier wird mit einer Verzehnfachung des Umsatzes
auf 20 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 gerech-
net.24
Die hohen Investitionskosten für die Digitalisierung
der Prozess- und Lieferkette in der Logistik wird vor
allem kleine und mittelgroße Logistikunternehmen
vor große Herausforderungen stellen. Sollte es nicht
gelingen, gemeinsame Plattformen sowie einfache,
leicht implementierbare und kostengünstige
Lösungen zu entwickeln, droht diesen Unterneh-
men der Untergang.
Die Logistik der Zukunft braucht schließlich
qualifiziertes Personal, welches das notwendige
Wissen und die Fähigkeiten zur Konzeptionierung
und Steuerung der digitalisierten Prozess- und
Lieferketten mitbringt. Die Mitarbeiterqualifizierung
und/oder Gewinnung entsprechend ausgebildeter
Fachkräfte könnte für Unternehmen vor dem
Hintergrund des demografischen Wandels eine
größere Herausforderung darstellen. Im Bereich
niedrig qualifizierter Arbeit werden hochautoma-
tisierte Prozesse sowie autonome Fahrzeuge und
Transportsysteme zeitgleich dafür sorgen, dass
menschliche Arbeitskraft eingespart werden kann.
Digitalisierte Lieferketten: Herausforderungen und Bedrohungen
Aufbau digitalen Know-hows: Auch bei der Gewinnung
qualifizierter Fachkräfte wird sich der Wettbewerb
zwischen den Unternehmen intensivieren.
www.FutureManagementGroup.com 18
03
Digitalisierte Lieferketten:
Chancen und neue Geschäftsmodelle
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Digitalisierte Lieferketten:
Chancen und neue Geschäftsmodelle
19
Die digitalisierten Prozess- und Lieferketten der Lo-
gistik der Zukunft bergen großes Potential und
zahlreiche Chancen für neue, vor allem web-
basierte Produkte, Lösungen und Dienstleistungen
sowie entsprechende Geschäftsmodelle. Diese
Chancen für das eigene Unternehmen zu nutzen, ist
nicht nur den großen Marktführern der Logistik-
branche vorbehalten. Zu jedem Segment der Pro-
zess- und Lieferkette lassen sich Anknüpfungspunk-
te für neue Produkte, Lösungen und Dienstleistun-
gen finden.
Third-Party-Logistik-Lösungen
Bevor Waren ihre Reise zum Kunden beginnen,
werden sie in den meisten Fällen zwischengelagert.
Die Kosten für den Aufbau eines eigenen Lagers
und die Lagerhaltung sind für viele, vor allem
kleinere Unternehmen wirtschaftlich nicht tragbar.
Noch schwieriger wird der Aufbau einer internatio-
nalen Lagerorganisation, wenn es darum geht, die
Produkte weltweit möglichst schnell an den Kunden
zu liefern. Die großen und global tätigen Logistik-
unternehmen übernehmen hier ein breites Spek-
trum von Dienstleistungen für ihre Kunden bis hin
zur Montage. Eine innovative Cloud- und Lager-
Lösung bietet Shipwire. Das Unternehmen betreibt
nicht nur eine wachsende Zahl von über den Globus
verteilten Lager- und Kommissionierzentren, son-
dern hat auch eine leistungsstarke Software ent-
wickelt, die es dem einzelnen Unternehmen gestat-
tet, die Prozess- und Lieferkette einfach zu steuern
und zu überblicken. Der Shipwire-Kunde wird
darüber informiert, ob seine Ware das Lager
erreicht hat. Er kann seinen Lagerbestand weltweit
abrufen und die Kommissionierung für den Versand
an den Endkunden steuern. Shipwire übernimmt
Lagerung, Kommissionierung und Versand.
Shipwire, Cloud Fulfilment und vergleichbare Un-
ternehmen ermöglichen es, dass auch kleine und
mittelgroße Unternehmen von den Vorteilen einer
professionellen und global aufgestellten Logistik
profitieren können, ohne selbst in den Aufbau einer
entsprechenden Lösung investieren zu müssen.
Innovative digitale 3PL-Dienstleistungen ermöglichen es
auch kleinen und mittelgroßen Unternehmen, einen
besseren Kundenservice zu bieten – und das weltweit.
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Transportplattformen
In der digitalisierten Welt der Logistik erhalten Lo-
gistik- und Transportplattformen eine immer größe-
re Bedeutung. Die Online-Transportbörsen ermög-
lichen es, dass Kunden auf intuitive Weise einen
Transportauftrag ausschreiben und Spediteure dazu
über einen bestimmten Zeitraum ihre Angebote ab-
geben können. Der Kunde profitiert davon, sich für
den Spediteur entscheiden zu können, der bei nied-
rigstem Preis die besten Bewertungen und Kunden-
rezensionen erhalten hat. Für Transportunterneh-
men sind diese Plattformen von Vorteil, da sie dabei
unterstützen, Leerfahrten zu vermeiden und die
Kapazitätsauslastung zu optimieren. uShip,
Keychain Logistics, TimoCom und Trans.EU sind nur
einige Beispiele für entsprechende Plattformen.
Besonders interessant ist die Lösung des Start-up-
Unternehmens Shyp. Shyp geht im Vergleich zu
anderen Transportplattformen insofern einen Schritt
weiter, als dass der Kunde neben Absender- und
Empfängeradresse nur ein Foto seines Versand-
gutes einzustellen braucht.
$2000
Digitalisierte Lieferketten: Chancen und neue Geschäftsmodelle 20
www.FutureManagementGroup.com 21
Shyp holt das Versandgut ab, verpackt und versen-
det es für den Kunden zum kostengünstigsten Tarif
und bei gleichzeitiger Wahl des Transportunterneh-
mens mit der höchsten Vertrauenswürdigkeit.
Die Lösung von Shyp ist für den Privatkunden kon-
zipiert, doch gerade im Geschäftskundenbereich
könnte sie ihr volles Potential ausschöpfen. Wenn
intelligente Bilderverarbeitung das Foto vom Trans-
portgut auswertet und die genauen Produktmaße
ermittelt, können Verpackung und Transportmittel
automatisch bestimmt und bereitgestellt werden.
Container-Monitoring-Lösungen
Auch rund um das Haupttransportmittel des globa-
len Güterverkehrs, den Frachtcontainer, entstehen
intelligente und vernetzte Lösungen. Start-up-Un-
ternehmen wie Weft oder Traxens entwickeln kos-
tengünstige Monitoring-Systeme, die nicht nur Aus-
kunft über den gegenwärtigen Aufenthaltsort des
Containers geben, sondern auch über Luftfeuchtig-
keit, Temperatur, Vibrationen, Beladezustand und
zahlreiche andere Werte im Containerinneren infor-
mieren. Die eigentliche Wertschöpfung der beiden
genannten Unternehmen liegt nicht im Verkauf der
dafür notwendigen Hardware, sondern in der Da-
tenauswertung und Bereitstellung dieser Daten für
den Kunden. Das kontinuierliche Monitoring wäh-
rend des Transports kann dabei helfen, sowohl die
Fracht als auch die Umwelt vor möglichen Schäden
zu bewahren. Tracking-Lösungen ermöglichen es
zudem, die Umlauf- und Standzeiten von Contai-
nern zu optimieren. Unternehmen können so ihre
Produktivität erhöhen und ihre Kosten senken.
Lokale Lieferservices
Eine weitere Vielzahl von Chancen lassen sich im
lokalen Gütertransportmarkt ausmachen, der ver-
stärkt durch neue, webbasierte Lösungen aufge-
mischt wird. Heute finden diese Lösungen zumeist
nur in einzelnen Städten Anwendung, doch das Ziel
des überwiegenden Teils der Unternehmen, die
hinter den Lösungen stecken, ist der Aufbau eines
flächendeckenden Angebots auf nationaler und
internationaler Ebene. Beispiele für derartige Start-
up-Unternehmen sind UberRush, Postmates,
Roadie, Deliv, Rickshaw oder Tiramizoo.
Digitalisierte Lieferketten: Chancen und neue Geschäftsmodelle
Mit Container-Tracking und -Monitoring-Lösungen
können Logistik-Unternehmen ihren Kunden einen
echten Mehrwert bieten.
www.FutureManagementGroup.com 22
Allen voran lohnt es sich, einen Blick auf UberRush
zu werfen. Uber könnte mit dieser Dienstleistung,
der einfach zu bedienenden App und der milliar-
denschweren Finanzierung ein ernsthafter Konkur-
rent nicht nur für die großen Paketzustelldienste
wie beispielsweise DHL, DPD, FedEx oder TNT
werden, sondern auch für einen Giganten wie
Amazon. Im Unterschied zu zahlreichen anderen
Lösungen sammelt Uber die einzelnen Bestellungen
und Lieferungen nicht auf einer Plattform, sondern
bietet die Uber-Transportinfrastruktur an, damit die
Waren schnellstmöglich zur Lieferadresse gelangen.
Der Uber-Kurier braucht nur ein Auto oder ein
Fahrrad und kann über die Uber-Registrierung sei-
nen eigenen Kurierdienst starten. Mit einer intuitiv
zu bedienenden App und einem einfachen Ge-
schäftsmodell wird der bestehende Markt disrup-
tiert. Die Fahrzeuge werden von den Uber-Kurieren
selbst zur Verfügung gestellt. Uber bewahrt sich
dadurch die Möglichkeit, sich voll auf seine Soft-
ware-Kompetenz zu konzentrieren.
Sharing-Lösungen
Neben den genannten Lösungen für den urbanen
Gütertransport gewinnen auch private Lieferdienste
und sharingbasierte Modelle an Bedeutung. Platt-
formen wie Buddytruk oder schlep verbinden
Pickup-Besitzer oder Besitzer eines Kleinlastwagens
mit Personen, die Sperrgut – wie etwa Möbel oder
schwere Haushaltsgeräte – zu transportieren haben
und nicht über die dafür notwendige Ladekapazität
in ihrem eigenen Fahrzeug verfügen. Bei Buddytruk
wird beispielsweise ein Foto der zu transportieren-
den Ware eingestellt und an alle Fahrer in der Um-
gebung geschickt. Der Fahrer, der die Fahrt akzep-
tiert, holt die Ware ab und liefert sie an ihren Be-
stimmungsort. Die App misst die Zeit und die zu-
rückgelegte Wegstrecke und übermittelt Abfahrt
und Ankunft als Pushnachricht auf das Smartphone
des Kunden. Die Transportkosten liegen bei etwa
40 US-Dollar pro Stunde. 80 Prozent der Einnahmen
gehen an den Fahrer, 20 Prozent erhält Buddytruk.
Digitalisierte Lieferketten: Chancen und neue Geschäftsmodelle
Private Lieferdienste und sharingbasierte Logistik-Kon-
zepte gewinnen an Bedeutung. Traditionelle Geschäfts-
modelle müssen neu und ausgehend vom Kundennutzen
gedacht werden.
www.FutureManagementGroup.com 23
Letzte-Meile-Lösungen
Eine Fülle von zukunftsweisenden Produkten, Lö-
sungen und Dienstleistungen wird für die 'letzte
Meile' entwickelt, also für die Feinverteilung der
Ware in Ballungszentren oder schwer zugänglichen
Gebieten. Der Schwerpunkt der Diskussion liegt auf
der Wahl der geeigneten Transportmittel. Kleine
Elektro-Transporter, Kurierräder, Fahrzeuge mit
besonders emissionsarmen Verbrennungsmotoren
und allen voran Drohnen werden als Transport-
mittel der Zukunft genannt. An Transportdrohnen
arbeiten neben großen Unternehmen der digitalen
Ökonomie wie Amazon und Google auch Unterneh-
men wie DHL oder Matternet.
Neben flexibleren oder ökologisch nachhaltigeren
Transportmitteln für das letzte Stück der digitali-
sierten, automatisierten und optimierten Lieferkette
wird an Lösungen gearbeitet, die das Kundener-
lebnis bei der Anlieferung verbessern sollen. Unter-
nehmen wie DPD, zipments oder Doorman gehen
davon aus, dass es in Zukunft mehr denn je wichtig
sein wird, zu welchem Zeitpunkt die Ware zugestellt
wird, wer die Ware liefert und mit welchen zusätz-
lichen Services die Lieferung verknüpft ist. Um ein
möglichst positives Kundenerlebnis hervorzurufen,
werden ebenfalls app- und webbasierte Lösungen
entwickelt. Zipments beispielsweise, wählt für jeden
Kunden den zu ihm passenden Boten aus. Der Kun-
de kann mit ihm über Kurznachrichten in direkten
Kontakt treten. Die Lieferzeiten werden dem Kun-
denwunsch angepasst. Weniger persönlich, aber
abgestimmt auf den individuellen Terminkalender
überbringen auch DPD oder Doorman ihren Kunden
ihre Sendungen.
Für die digitalisierte Lieferkette der Zukunft stellt
sich die Frage, wo es persönliche Berührungspunkte
mit den Kunden geben kann. Die Lösungen der
genannten Unternehmen stellen eine Inspiration
dar, wie man das Ende der Prozess- und Lieferkette
zu einem positiven Kundenerlebnis gestalten kann.
Digitalisierte Lieferketten: Chancen und neue Geschäftsmodelle
Große Chancen für Logistikdienstleister eröffnen 'Letzte-
Meile'-Lösungen, die die Kunden-Convenience erhöhen.
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Fazit
Betrachtet man zusammenfassend die dargestellten
Chancen, die die Digitalisierung Logistikdienst-
leistern eröffnet, und die darauf aufbauenden Ge-
schäftsmodelle, dann wird eines deutlich: Hardware
ist in der digitalisierten Welt nur mehr Mittel zum
Zweck. Die eigentliche Wertschöpfung wird über
Softwarelösungen und Daten erzielt. Hier sind die
Zukunftsmarktchancen zu suchen.
24Digitalisierte Lieferketten: Chancen und neue Geschäftsmodelle
2015 2020 2025
www.FutureManagementGroup.com 25
Chancen in der digitalisierten Lieferkette
Cloud-basierte Versandsoftware, die Verteilzen-
tren hochautomatisiert anspricht, eröffnet auch
kleinsten Unternehmen Logistik auf Weltklasse-
Niveau.
Durch Bildanalyse-Software lassen sich
Produktmaße, Verpackungsbedarf und Größe des
Transportmittels einfach berechnen und der
Warenversand neu gestalten.
Über Apps gesteuerte Liefer- und Zustelldienste
eröffnen Möglichkeiten für zahlreiche neue
Geschäftsmodelle und Dienstleistungen.
Die Nutzung vorhandener Lagergebäude als 3D-
Druck-Zentren für die Ersatzteil-Logistik eröffnet
neue Geschäftspotenziale innerhalb der Prozess-
und Lieferkette.
Um Leerfahrten zu vermeiden, Transportraum
ideal zu nutzen und möglichst einfach Waren zu
versenden bieten Transportbörsen zahlreiche
Chancen.
Sensoren und Ortungssysteme ermöglichen das
kontinuierliche Monitoring der Ware über den
gesamten Transportweg.
Die Auswertung von Transport- und Warendaten
ermöglicht eine Vielzahl neuer Dienstleistungen.
Der Bereich Daten- und Systemsicherheit in der
digitalisierten Lieferkette entwickelt sich zu einem
attraktiven Zukunftsmarkt.
www.FutureManagementGroup.com 26
Sind Sie ausreichend auf die digitale Logistik vorbereitet?
 Welche Chancen eröffnen sich Ihrem
Unternehmen durch die Digitalisierung der
Prozess- und Lieferketten?
 Verfügt Ihr Unternehmen bereits über die
notwendigen Kompetenzen und das
notwendige Personal für die digitalisierte
Logistik?
 Mit welchen innovativen Geschäftsmodellen
sorgen Sie für höhere Umsätze, für die
Gewinnung von Neukunden und die
Bindung Ihrer bisherigen Kunden?
 Welche zusätzlichen Produkte und
Lösungen können Sie Ihren Kunden mithilfe
von mobilen Applikationen anbieten?
 Wie können Sie Big Data Analytics in Ihrem
Unternehmen gewinnbringend einsetzen?
 Welche Unternehmen und Start-ups treten
in Zukunft in Konkurrenz zu Ihrem
Unternehmen? Welche eignen sich für
Kooperationen?
 Haben Sie Ihr Unternehmen mithilfe einer
umfassenden Strategie fit für das digitale
Zeitalter gemacht?
www.FutureManagementGroup.com 27
Machen Sie Ihre Vision und
Strategie zukunftsrobuster!
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Konkrete Schritte zur Umsetzung und weiteren Verwendung der
erarbeiteten Ergebnisse bieten Orientierung und motivieren.
Abschluss:
Wir lassen den Tag im angenehmen Miteinander ausklingen.
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1 Sorge, N.-V. (2015): Wie das Tech-Triumvirat Exxon,
GE und Co. Deklassiert, Link, Veröffentlichungsdatum:
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2 Wachter, R. (2015): Digitalisierung in der Logistik-
branche – Wunsch oder Wirklichkeit?, Link, Veröffent-
lichungsdatum: 27.05.2015, Abrufdatum: 01.12.2015
3 PWC (2015): Digitalisierung in der Logistikbranche.
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lichungsdatum: 28.09.2015, Abrufdatum: 01.12.2015
4 PWC (2015): Digitalisierung in der Logistikbranche.
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5 Pieringer, M. (2015): Der Weg zur Digitalisierung, Link,
Veröffentlichungsdatum: 6/2015, Abrufdatum:
01.12.2015
6 Müller, R. (2015): Dortmunder Gespräche 4.0, Link,
Veröffentlichungsdatum: 16.10.2015, Abrufdatum:
01.12.2015
7 World Economic Forum (2015): Deep Shift. Technology
Tipping Points and Societal Impact, Link,
Veröffentlichungsdatum: September 2015, Abrufdatum:
01.12.2015
8 BBC Research (2014): Global market for sensors to
reach nearly $154.3 billion by 2020, Link, Veröffent-
lichungsdatum: 17.07.2014, Abrufdatum: 01.12.2015
9 BBC Research (2015): Global Market for RFID
Technologies to Reach $24 Billion in 2019, Link,
Veröffentlichungsdatum: 05.01.2015, Abrufdatum:
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10 Telematik-Markt.de (2015): Stählern und smart –
vernetzte Container steigern Leistung und Sicherheit,
Link, Veröffentlichungsdatum: 28.09.2015, Abrufdatum:
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11 MarketsandMarkets (2015): Commercial Telematics
Market, Link, Veröffentlichungsdatum: September 2015,
Abrufdatum: 01.12.2015
12 MarketsandMarkets (2015): Big Data-As-A-Service
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13 MarketsandMarkets (2015): Freight Transportation
Management Market, Link, Veröffentlichungsdatum:
Januar 2015, Abrufdatum: 01.12.2015
14 Deeter, B. (2015): State of the Cloud Report – 2015,
Link, Veröffentlichungsdatum: 2015, Abrufdatum:
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15 BloombergBusiness (2015): Uber Raises Funding at
$62.5 Billion Valuation, Link, Veröffentlichungsdatum:
03.12.2015, Abrufdatum: 17.12.2015
16 ZDNet (2015): Umsatzzahlen von Uber durchgesickert,
Link, Veröffentlichungsdatum: 21.08.2015, Abrufdatum:
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17 TechCrunch (2015): Postmates Raises $80M, Valued
At Almost $500M, Link, Veröffentlichungsdatum:
25.06.2015, Abrufdatum: 17.12.2015
18 TechCrunch (2015): Shyp Is Raising $50 Million At A
$250 Million Valuation, Link, Veröffentlichungsdatum:
02.04.2015, Abrufdatum: 17.12.2015
19 IHS Global Insight (2015): Containertransportmenge
in der weltweiten Seeschifffahrt von 2010 bis 2019 (in
Millionen TEU), Link, Veröffentlichungsdatum: März
2015, Abrufdatum: 01.12.2015
20 Wachter, R. (2015): Digitalisierung in der Logistik-
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21 Gartner (2015): Worldwide Shipments of 3D Printers
to Reach More Than 490,000 in 2016, Link,
Veröffentlichungsdatum: 29.09.2015, Abrufdatum:
01.12.2015
22 IDTechEX (2015): Materialise to offer 3D printed
metal objects, Link, Veröffentlichungsdatum:
13.03.2015, Abrufdatum: 01.12.2015
23 MarketsandMarkets (2015): Cyber Security Market,
Link, Veröffentlichungsdatum: Juni 2015, Abrufdatum:
01.12.2015
24 Allianz Global Corporate & Speciality (2015): A Guide
to Cyber Risk, Link, Veröffentlichungsdatum: September
2015, Abrufdatum: 01.12.2015
Quellen
www.FutureManagementGroup.com
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und an jeweiligen Senior anpassen
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und ISSN-Nr. anpassen
Enno Däneke
Partner und Leiter des FutureMarkets-Center
'Mobilität und Logistik' bei der FutureManagementGroup AG
Kontakt:
ED@FutureManagementGroup.com
+49 - (0)173 – 34 69 840
Über die FutureManagementGroup AG
Die FutureManagementGroup AG unterstützt seit 1991
Führungsteams internationaler Unternehmen dabei,
Chancen in Zukunftsmärkten zu erkennen und eine
motivierende und zukunftsrobuste Ausrichtung, Vision
und Strategie zu entwickeln und zu implementieren.
So schafft sie die wichtigste Grundlage für Wettbewerbs-
vorteile, wirksame Führung und großen nachhaltigen Erfolg
für Unternehmen und Mitarbeiter.
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Digital Logistics 2025 - Herausforderungen und Chancen intelligent vernetzter Lieferketten

  • 2. www.FutureManagementGroup.com Einführung 01 02 03 Quellen 2 Seite 3-5 Digitalisierte Lieferketten: Chancen und neue Geschäftsmodelle Third-Party-Logistik-Lösungen Transportplattformen Container-Monitoring-Systeme Lokale Lieferservices Sharing-Lösungen Letzte-Meile-Lösungen Digitalisierte Lieferketten: Herausforderungen und Bedrohungen Finanzierung von Innovationen 3D-Druck Datensicherheit Fachkräfte und Arbeitslosigkeit Digitalisierte Lieferketten: Zukünftige Entwicklungen Sensorik, RFID und Telematik Big Data Analytics Intelligente und autonome Transportsysteme Neue Lösungen und Geschäftsmodelle Seite 6-13 Seite 14-17 Seite 18-28 Seite 29
  • 3. www.FutureManagementGroup.com Einführung 3 Die Zukunft der Logistik, wie die Zukunft sämtlicher Wirtschaftszweige, liegt in der Digitalisierung. Die Konzerne der digitalen Wirtschaft drücken allen übrigen Unternehmen ihren Stempel auf und drän- gen die Giganten der Old Economy auf die hinteren Ränge.1 Diese einschneidende und bleibende Wende macht deutlich:  Das zunehmende Maß an Komplexität, Individu- alität und Dynamik in der Produktion und in den Supply-Chains bringt die konventionellen Metho- den an ihre Grenzen.  Die eigentliche Wertschöpfung geschieht nicht mehr in der Produktion und Distribution, und auch nicht in der Bereitstellung von Hardware. Die Wertschöpfung vollzieht sich durch die Ser- vices, die rund um das Sammeln, Analysieren, Auswerten und Kommunizieren von Informatio- nen im Zuge von Produktion und Distribution entstehen.  Unternehmen, die mit der zunehmenden Digita- lisierung nicht Schritt halten können, werden den unternehmerischen Kampf ums Dasein ver- lieren. Diesen Wandel als Tatsache voraussetzend ist es nur eine logische Konsequenz, wenn sich die Pro- duktion sowie die Supply-Chains die technologi- schen Möglichkeiten der Digitalisierung zunutze machen. In der Logistik besteht eine grundsätzliche Affinität zum Internet der Dinge. Trotzdem liegt sie nur auf Platz 12 aller Branchen, was den Grad der Digitali- sierung anbelangt.2 Dieses mangelnde Engagement ist gefährlich, denn immer kostengünstigere Sen- soren und die immer schnellere Sammlung, Analyse und Auswertung der Daten durch Big Data Analytics rufen viele Player auf den Plan. Zahlreiche Start-ups entwickeln einfache und intui- tiv zu verstehende Lösungen im Bereich der Logis- tik. Mit ihren Lösungen zielen die Unternehmen nicht darauf ab, die Geschäftsmodelle der tradi- tionellen Logistiker in ihrer Gesamtheit zu revo- lutionieren. Sie konzentrieren sich darauf, die- jenigen Prozesse mit der höchsten Wertschöpfung innerhalb der Lieferkette mithilfe von Software neu zu konzipieren, zu optimieren und mit entsprechenden Geschäftsmodellen zu unterlegen. Wettbewerb: Unternehmen, die mit der zunehmenden Digitalisierung nicht Schritt halten können, werden den unternehmerischen Kampf ums Dasein verlieren.
  • 4. www.FutureManagementGroup.com 4 Während diese neuen Geschäftsmodelle beinahe ausschließlich auf Software und Big Data Analytics beruhen, ist Big Data Analytics – einer aussage- kräftigen Umfrage folgend – nur bei 19 Prozent der deutschen Logistikunternehmen in die Wertschöp- fung integriert und zur Unterstützung der Ge- schäftsprozesse in Gebrauch. 35 Prozent der Unter- nehmen haben sich mit dem Thema noch nicht beschäftigt und eine erschreckend hohe Zahl von 70 Prozent der genannten Gruppe wollen sich auch in Zukunft nicht mit diesem Thema unterneh- merisch auseinandersetzen. Dementsprechend gering ist auch die Investitionsbereitschaft in die- sem Bereich.3 Die größten Hürden für eine Logistik der Zukunft sind damit in den Unternehmen selbst zu suchen. Es mangelt an den notwendigen Digitalisierungs- strategien, am Wissen und an den Fähigkeiten der Mitarbeiter sowie nicht zuletzt auch an der internen Organisation und Prozessgestaltung.4 Neben diesen strukturellen Problemen müssen vielerorts aber überhaupt erst die grundlegenden Voraussetzungen geschaffen werden, damit die Logistik der Zukunft in den Unternehmen realisiert werden kann:5  Um die Automatisierung und Vernetzung inner- halb der Lieferkette vorzubereiten, müssen die Stammdaten vollständig, korrekt und aktuell sein und die gesamte Lieferkette muss mit gültigen Daten abgebildet werden.  Die Auslastung der Lager- und Laderäume sowie die Transport- und Streckennetzplanung müssen transparent gemacht werden, damit Prognose- modelle zu deren Optimierung eingesetzt wer- den können.  Die eingesetzte Planungssoftware muss echtzeit- fähig sein, wozu vor allem die In-Memory-Tech- nologie zum Einsatz kommen wird, da sie am ehesten im Stande ist, Latenzzeiten zu minimie- ren. Die aktuelle Situation muss die Planungs- und Entscheidungsgrundlage der gesamten Lieferkette bilden.  Es braucht zudem Lösungen für eines der ent- scheidendsten Themen rund um die Digitali- sierung der Lieferkette, nämlich die Datensicher- 100100101001000101011111 01010100110010101011 01101001101001100101011101 Ressource Daten: Logistikunternehmen unterschätzen die Bedeutung und das Potenzial von Big Data Analytics. 101010110101001 Einführung
  • 5. www.FutureManagementGroup.com 5  heit. Es wird davon ausgegangen, dass jährlich ein Schaden von bis zu 575 Milliarden US-Dollar durch unsichere Software und Apps, mobile Ge- räte und Steuerungsanlagen entsteht. Ein siche- rer Datenaustausch und die Hoheit über die Da- ten sind die Voraussetzung für eine funktions- tüchtige Lieferkette der Zukunft. Um das zu er- reichen, muss es eine sichere und aufeinander abgestimmte Software-Architektur geben. Da- tensätze müssen durch verschiedene Sicher- heitsstufen geschützt werden.6  Schließlich sind die notwendigen Kompetenzen bei den Mitarbeitern der Unternehmen aufzu- bauen. Die Logistik wird sich immer mehr zur Informationslogistik wandeln und die Logistiker werden zu Informationsdienstleistern für ihre Kunden. Dieser Tatsache muss durch Personal- schulung und Rekrutierung der entsprechenden Fachkräfte Rechnung getragen werden. Die beispielhaft aufgeführten Voraussetzungen zei- gen, wie umfassend der bevorstehende Wandel vorbereitet sein will. Wer sich der eigenen digitalen Transformation nicht stellt, droht entweder unter- zugehen oder zum austauschbaren Dienstleister jener zu werden, die die digitalen Lösungen der Zukunft betreiben. Einführung Fachkräfte: Personalentwicklung und Recruiting- Strategien gewinnen mit dem Wandel der Logistik zur Informationslogistik stark an Bedeutung.
  • 7. www.FutureManagementGroup.com 7 Welche Trends, Themen und Technologien prägen die zukünftigen digitalisierten Lieferketten in der Logistik? Automatisierung und Robotisierung 3D-DruckSpezialisierung der Märkte Informatisierung Internet der Dinge Künstliche Intelligenz Big Data Analytics Virtualisierung / HM-Interfaces Prozess-Innovationen Zunehmender WettbewerbNetzwerkwirtschaft IT- und Datensicherheit
  • 8. www.FutureManagementGroup.com 8 Für die Digitalisierung der gesamten Lieferkette be- nötigt man ausgereifte Sensorik, die kostengünstig für die massenhafte Verwendung zur Verfügung steht, um die notwendige Datensammlung vorneh- men zu können. Zur Datenspeicherung, Daten- analyse, zur Entscheidungsfindung und Steuerung braucht es leistungsstarke Prozessoren und Algo- rithmen. Kurz gesagt: Sensorik und Big Data Ana- lytics bilden das technologische Herzstück der digi- talisierten Lieferketten, und zum ersten Mal stehen Sensorik und Big Data Analytics zu vertretbaren Preisen und mit ausreichender Kapazität zur Ver- fügung. In den kommenden Jahren werden die Kosten für beide weiter sinken, während die Leis- tungsfähigkeit der Systeme steigt. Ab der ersten Hälfte der 2020er Jahre werden wir in einer Welt umfassenden Wissens leben, da rund eine Billion mit dem Internet verknüpfte Sensoren Daten sammeln und für Analysezwecke zur Verfü- gung stellen werden.7 Auch die prognostizierte Um- satzzahl von mehr als 150 Milliarden US-Dollar für den weltweiten Markt für Sensoren im Jahr 2020 spricht dafür, dass die Kosten für die einzelnen Sensoren weiter sinken und zunehmend vernach- lässigbar werden.8 Digitalisierte Lieferketten: Zukünftige Entwicklungen
  • 9. www.FutureManagementGroup.com 9 Die RFID-Technologie dürfte sich im Zuge der Digi- talisierung der Lieferkette endgültig in der Logistik durchsetzen. Die Technologie ermöglicht die auto- matische Wareneingangs- und Ausgangskontrolle, die durchgehende Objektverfolgung, die automa- tische Erfassung vieler Objekte während eines Lese- vorgangs und damit die permanente Transparenz im Lager und innerhalb der Lieferkette. Laut Markt- prognosen wird sich der Umsatz mit RFID-Techno- logien zwischen 2014 und 2019 von elf auf 24 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppeln.9 Für die vollständige Transparenz der Prozesskette, die Optimierung des Materialflusses10 sowie die weitere Automatisierung ist die Telematik von ent- scheidender Bedeutung. Die Marktprognosen deu- ten darauf hin, dass sich die Technologie weiter durchsetzen wird. Der weltweite Markt kommer- zieller Telematik-Lösungen wird sich von 20 Milliar- den US-Dollar im Jahr 2015 auf fast 48 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 mehr als verdoppeln.11 Um die Masse an Daten, die durch die unterschied- lichen Sensoren, RFID und Telematik-Lösungen generiert werden, zu verarbeiten, bedarf es der Unterstützung durch eine entsprechende Software. Diese Unterstützung wird umso notwendiger, je mehr Prozess- und Lieferkette ganzheitlich be- trachtet werden und Umgebungsdaten, wie bei- spielsweise die Witterungsverhältnisse, der Zustand des Transportmittels oder das aktuelle Verkehrs- aufkommen, miteinbezogen werden. Die Erhebung all dieser Daten ist vor allem dann wichtig, wenn es darum geht, die Transport- und Streckennetzplan- ung in Echtzeit zu optimieren und gegebenenfalls zu verändern. Um die dadurch entstehende Flut an oftmals unstrukturierten Daten zu analysieren und auszuwerten, bedarf es der Unterstützung durch Big Data Analytics, weil Standard-Datenbanken und Daten-Management-Tools der Komplexität dieser Aufgabe nicht gewachsen sind. Im Zusammenhang mit Big Data Analytics werden neue Dienstleistun- gen wie etwa BDaaS (Big-Data-as-a-Service) ent- stehen. Unternehmen werden sich darauf beschrän- ken, ihren Kunden zu helfen, die Daten in den Griff zu bekommen und die für Entscheidungsprozesse wesentlichen Informationen daraus abzuleiten. Der weltweite Umsatz in diesem Dienstleistungssegment wird sich zwischen 2015 und 2020 von 1,8 auf sieben Milliarden US-Dollar fast vervierfachen.12 Digitalisierte Lieferketten: Zukünftige Entwicklungen Telematik-Lösungen und RFID-Technologie unterstützen die transparente Lieferkette. Trotz zunehmender Komplexität werden Prozesse so effizienter und sicherer.
  • 10. www.FutureManagementGroup.com 10 Supply Chain Analytics Big Data Analytics ermöglicht es, operative Prozesse deutlich agiler zu gestalten, da künftige Bedarfe, Engpässe etc. frühzeitig erkannt werden können. Digitalisierte Lieferketten: Zukünftige Entwicklungen
  • 11. www.FutureManagementGroup.com Die ausgewerteten Daten sind das Rohmaterial für die Logistik der Zukunft. Sie sind die Grundlage für das optimale Management der Prozess- und Liefer- kette, welches zukünftig noch mehr von intelligen- ten Systemen übernommen wird. Der vielschichtige Fracht-Management-Markt, welcher 2014 einen weltweiten Umsatz von knapp über 15 Milliarden US-Dollar verzeichnete, wird bis zum Jahr 2019 auf fast 24 Milliarden US-Dollar wachsen. Dies ent- spricht einer jährlichen Wachstumsrate von mehr als neun Prozent.13 Um die globalen Prozess- und Lieferketten abzu- bilden und die entscheidenden Daten weltweit und standortunabhängig auf aktuellem Stand, d.h. im Idealfall in Echtzeit, zur Verfügung zu haben, wer- den Logistiker auf Cloud Computing und die ent- sprechenden Services nicht verzichten können. Wie stark Cloud Computing an Bedeutung auch über die Logistik-Branche hinaus gewinnen wird, zeigt eine jährliche Wachstumsrate von fast 23 Prozent. Zwi- schen 2014 und 2018 wird sich der weltweite Um- satz von rund 57 auf fast 128 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppeln.14 Auch die Transportfahrzeuge werden in zunehmen- dem Maße autonomer und intelligenter. Intelli- gente Navigations- und Fahrzeugsysteme ermög- lichen nicht nur die Anpassung des Fahrzeugs an den jeweiligen Fahrer oder das zu transportierende Gut, sondern auch die Optimierung von Betan- kungsintervallen und das frühzeitige Erkennen von Fahrzeugmängeln und Schäden, wodurch Werk- stattbesuche gezielt geplant und überraschende Ausfälle verhindert werden können (Predictive Maintenance). Die "Intelligenz" der Navigations- systeme wird in jenem Maß anwachsen, in welchem die Umgebungsintelligenz selbst zunimmt. Eine über Sensoren vernetzte Infrastruktur und die Möglich- keiten der Vehicle-to-Vehicle-Kommunikation ver- bessern die Streckenoptimierung und erhöhen die genaue Voraussagbarkeit von Ankunftszeiten. Mit künstlicher Intelligenz ausgerüstete Roboter, Drohnen, Ortungs-, Objekterkennungs- und Identi- fikationssysteme der nächsten Generation sowie autonome Transport- und Lagersysteme führen zu einer weiteren Automatisierung der Intralogistik als Schnittstelle zwischen der smarten Fabrik der Zukunft (Industrielles Internet der Dinge) und der externen Logistik. Digitalisierte Lieferketten: Zukünftige Entwicklungen 11 Zunehmend autonome und intelligente Verkehrsmittel kommunizieren untereinander und mit ihrer Umwelt und ermöglichen eine weitere Automatisierung der Logistik.
  • 12. www.FutureManagementGroup.com 12 Cloud Computing ermöglicht es den verschiedenen Partnern einer Lieferkette, in Echtzeit auf den gleichen Datenbestand zuzugreifen. Mobil nutzbare Cloud Services gewinnen verstärkt an Bedeutung. Digitalisierte Lieferketten: Zukünftige Entwicklungen
  • 13. www.FutureManagementGroup.com 13 Die integrierten Geschäftsmodelle der großen Logis- tikunternehmen zu entflechten, transparent zu machen und einzelne Dienstleistungen neu zu konzipieren, um mit innovativen Geschäftsmodellen in den Markt einzutreten (Unbundling), ist das entschiedene Ziel zahlreicher neuer Unternehmen. Dabei ist auffallend, dass viele dieser Start-ups darum bemüht sind, alleine mithilfe von Software einzelne Prozesse – meistens jene mit der höchsten Wertschöpfung – innerhalb der Prozess- und Liefer- kette zu optimieren und neu zu gestalten. Die Zahl entsprechender Anbieter wird zunehmen und die Fragmentierung etablierter Geschäftsmodelle weiter voranschreiten. Der Limousinen- und Taxiservice Uber, der gegen- wärtig 62,5 Milliarden US-Dollar wert ist15 und 2014 einen Umsatz von rund 2,9 Milliarden US-Dollar er- zielen konnte16 , steigt mit UberRush in den lokalen Lieferservice ein. Uber konzentriert sich auf die Software und die Vernetzung von Versender, Kurier und Empfänger, ohne selbst Lagerräume anmieten und einen Fuhrpark aufbauen zu müssen. Postmates, ein anderes Start-up, das den lokalen Lieferdienst revolutionieren möchte, konnte in der vierten Funding-Runde 80 Millionen US-Dollar einsammeln.17 Das Unternehmen hat gegenwärtig einen Gesamtwert von fast 500 Millionen US-Dollar. Shyp – ein Start-up, das den End-to-End-Versand revolutionieren will – konnte 50 Millionen US-Dollar an Finanzierungsgeldern einsammeln und hat zur Zeit einen Wert von 250 Millionen US-Dollar.18 Diese Zahlen veranschaulichen, dass Investoren darauf wetten, dass diese und ähnliche Unterneh- men die Technologien und Lösungen von morgen vorbereiten, die die Logistik nachhaltig verändern werden. Digitalisierte Lieferketten: Zukünftige Entwicklungen Unbundling: Start-ups treten mit innovativen digitalen Geschäftsmodellen in den Logistikmarkt ein und sichern sich erfolgsversprechende Teile zukünftiger Wertschöpfung.
  • 15. www.FutureManagementGroup.com Digitalisierte Lieferketten: Herausforderungen und Bedrohungen 15 Der globale Warenaustausch und Güterverkehr wird weiter zunehmen. Den vielleicht deutlichsten Hin- weis darauf gibt die Containertransportmenge in der weltweiten Seeschifffahrt. Zwischen 2014 und 2019 wird hier ein Anstieg von rund 128 Millionen TEU auf 168 Millionen TEU erwartet.19 Trotz dieses prognostizierten Wachstums könnten Wirtschafts- krisen und ein geringes Wirtschaftswachstum den Warenfluss verlangsamen und ins Stocken bringen. In Phasen der Stagnation werden die Investitionen in Innovationen zurückgefahren, sodass sich die Entwicklungen rund um die Digitalisierung und Automatisierung der Prozess- und Lieferketten ver- langsamen würden. Alleine in Deutschland rechnen Branchenvertreter mit einem Investitionsvolumen von 40 Milliarden Euro in den nächsten Jahren, um die Digitalisierung voranzutreiben20 – eine Summe, die in Zeiten mit geringem Wirtschaftswachstum deutlich niedriger ausfallen dürfte. Eine Überraschung innerhalb der digitalisierten Lieferkette bringt die Entwicklung der 3D-Druck- Technologie mit sich. Laut Prognosen soll sich der Verkauf von 3D-Druckern zwischen 2015 und 2019 weltweit jedes Jahr mehr als verdoppeln.21 Der weltweite Markt für 3D-Metall-Drucker wird von 440 Millionen US-Dollar im Jahr 2015 auf sechs Milliar- den US-Dollar im Jahr 2019 wachsen.22 Die Ent- wicklungen im 3D-Druck bedrohen vor allem die Ersatzteil-Logistiker, da anstelle von Ersatzteilen nur noch Datensätze zur Verfügung gestellt werden müssen. Die Zustellung als solche und andere mit ihr verbundene Dienstleistungen entfallen, da die benötigten Ersatzteile bedarfsorientiert vor Ort aus- gedruckt werden können. Die Digitalisierung der Produkte in Kombination mit immer besserer und kostengünstigerer 3D-Druck-Technologie könnte eine digitalisierte Lieferkette weitgehend überflüssig machen. Die größte Herausforderung für die digitalisierte und automatisierte Prozess- und Lieferkette liegt im Bereich der Datensicherheit. Wenn es nicht gelingt, die Daten vor Fremdzugriff und Manipulation zu schützen, dann wird eine vollständig digitalisierte und automatisierte Prozess- und Lieferkette mit einheitlichen Schnittstellen und einer einheitlichen Sprache ein nichtrealisiertes Idealbild bleiben. Cyber-Kriminelle könnten sich dann nicht nur in die Systeme von Unternehmen einhacken und sensible Firmendaten stehlen, plötzlich wäre es ihnen sogar möglich den Material- und Güterfluss umzupro- Der 3D-Druck als nächste Digitalisierungsrevolution könnte ganze Produktions- und Lieferketten, zum Beispiel in der Ersatzteillogistik, überflüssig machen.
  • 16. www.FutureManagementGroup.com 16Digitalisierte Lieferketten: Herausforderungen und Bedrohungen Cyber-Risiken: Die Digitalisierung der Lieferketten wird das Supply Chain Risikomanagement und Logistiker vor große Herausforderungen stellen.
  • 17. www.FutureManagementGroup.com 17 grammieren. Die Piraten der Zukunft könnten sich über das Internet frei im globalen Warenverkehr bedienen und auch die Wirtschaftskriege unter Nationen würden eine neue Dimension erreichen. So ist es nicht verwunderlich, dass für den welt- weiten Cyber-Security-Markt zwischen 2015 und 2020 mit einem jährlichen Wachstum von beinahe zehn Prozent gerechnet wird.23 Zeitgleich wächst auch der Markt für Versicherungen im Cyber-Space. Hier wird mit einer Verzehnfachung des Umsatzes auf 20 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 gerech- net.24 Die hohen Investitionskosten für die Digitalisierung der Prozess- und Lieferkette in der Logistik wird vor allem kleine und mittelgroße Logistikunternehmen vor große Herausforderungen stellen. Sollte es nicht gelingen, gemeinsame Plattformen sowie einfache, leicht implementierbare und kostengünstige Lösungen zu entwickeln, droht diesen Unterneh- men der Untergang. Die Logistik der Zukunft braucht schließlich qualifiziertes Personal, welches das notwendige Wissen und die Fähigkeiten zur Konzeptionierung und Steuerung der digitalisierten Prozess- und Lieferketten mitbringt. Die Mitarbeiterqualifizierung und/oder Gewinnung entsprechend ausgebildeter Fachkräfte könnte für Unternehmen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels eine größere Herausforderung darstellen. Im Bereich niedrig qualifizierter Arbeit werden hochautoma- tisierte Prozesse sowie autonome Fahrzeuge und Transportsysteme zeitgleich dafür sorgen, dass menschliche Arbeitskraft eingespart werden kann. Digitalisierte Lieferketten: Herausforderungen und Bedrohungen Aufbau digitalen Know-hows: Auch bei der Gewinnung qualifizierter Fachkräfte wird sich der Wettbewerb zwischen den Unternehmen intensivieren.
  • 19. www.FutureManagementGroup.com Digitalisierte Lieferketten: Chancen und neue Geschäftsmodelle 19 Die digitalisierten Prozess- und Lieferketten der Lo- gistik der Zukunft bergen großes Potential und zahlreiche Chancen für neue, vor allem web- basierte Produkte, Lösungen und Dienstleistungen sowie entsprechende Geschäftsmodelle. Diese Chancen für das eigene Unternehmen zu nutzen, ist nicht nur den großen Marktführern der Logistik- branche vorbehalten. Zu jedem Segment der Pro- zess- und Lieferkette lassen sich Anknüpfungspunk- te für neue Produkte, Lösungen und Dienstleistun- gen finden. Third-Party-Logistik-Lösungen Bevor Waren ihre Reise zum Kunden beginnen, werden sie in den meisten Fällen zwischengelagert. Die Kosten für den Aufbau eines eigenen Lagers und die Lagerhaltung sind für viele, vor allem kleinere Unternehmen wirtschaftlich nicht tragbar. Noch schwieriger wird der Aufbau einer internatio- nalen Lagerorganisation, wenn es darum geht, die Produkte weltweit möglichst schnell an den Kunden zu liefern. Die großen und global tätigen Logistik- unternehmen übernehmen hier ein breites Spek- trum von Dienstleistungen für ihre Kunden bis hin zur Montage. Eine innovative Cloud- und Lager- Lösung bietet Shipwire. Das Unternehmen betreibt nicht nur eine wachsende Zahl von über den Globus verteilten Lager- und Kommissionierzentren, son- dern hat auch eine leistungsstarke Software ent- wickelt, die es dem einzelnen Unternehmen gestat- tet, die Prozess- und Lieferkette einfach zu steuern und zu überblicken. Der Shipwire-Kunde wird darüber informiert, ob seine Ware das Lager erreicht hat. Er kann seinen Lagerbestand weltweit abrufen und die Kommissionierung für den Versand an den Endkunden steuern. Shipwire übernimmt Lagerung, Kommissionierung und Versand. Shipwire, Cloud Fulfilment und vergleichbare Un- ternehmen ermöglichen es, dass auch kleine und mittelgroße Unternehmen von den Vorteilen einer professionellen und global aufgestellten Logistik profitieren können, ohne selbst in den Aufbau einer entsprechenden Lösung investieren zu müssen. Innovative digitale 3PL-Dienstleistungen ermöglichen es auch kleinen und mittelgroßen Unternehmen, einen besseren Kundenservice zu bieten – und das weltweit.
  • 20. www.FutureManagementGroup.com Transportplattformen In der digitalisierten Welt der Logistik erhalten Lo- gistik- und Transportplattformen eine immer größe- re Bedeutung. Die Online-Transportbörsen ermög- lichen es, dass Kunden auf intuitive Weise einen Transportauftrag ausschreiben und Spediteure dazu über einen bestimmten Zeitraum ihre Angebote ab- geben können. Der Kunde profitiert davon, sich für den Spediteur entscheiden zu können, der bei nied- rigstem Preis die besten Bewertungen und Kunden- rezensionen erhalten hat. Für Transportunterneh- men sind diese Plattformen von Vorteil, da sie dabei unterstützen, Leerfahrten zu vermeiden und die Kapazitätsauslastung zu optimieren. uShip, Keychain Logistics, TimoCom und Trans.EU sind nur einige Beispiele für entsprechende Plattformen. Besonders interessant ist die Lösung des Start-up- Unternehmens Shyp. Shyp geht im Vergleich zu anderen Transportplattformen insofern einen Schritt weiter, als dass der Kunde neben Absender- und Empfängeradresse nur ein Foto seines Versand- gutes einzustellen braucht. $2000 Digitalisierte Lieferketten: Chancen und neue Geschäftsmodelle 20
  • 21. www.FutureManagementGroup.com 21 Shyp holt das Versandgut ab, verpackt und versen- det es für den Kunden zum kostengünstigsten Tarif und bei gleichzeitiger Wahl des Transportunterneh- mens mit der höchsten Vertrauenswürdigkeit. Die Lösung von Shyp ist für den Privatkunden kon- zipiert, doch gerade im Geschäftskundenbereich könnte sie ihr volles Potential ausschöpfen. Wenn intelligente Bilderverarbeitung das Foto vom Trans- portgut auswertet und die genauen Produktmaße ermittelt, können Verpackung und Transportmittel automatisch bestimmt und bereitgestellt werden. Container-Monitoring-Lösungen Auch rund um das Haupttransportmittel des globa- len Güterverkehrs, den Frachtcontainer, entstehen intelligente und vernetzte Lösungen. Start-up-Un- ternehmen wie Weft oder Traxens entwickeln kos- tengünstige Monitoring-Systeme, die nicht nur Aus- kunft über den gegenwärtigen Aufenthaltsort des Containers geben, sondern auch über Luftfeuchtig- keit, Temperatur, Vibrationen, Beladezustand und zahlreiche andere Werte im Containerinneren infor- mieren. Die eigentliche Wertschöpfung der beiden genannten Unternehmen liegt nicht im Verkauf der dafür notwendigen Hardware, sondern in der Da- tenauswertung und Bereitstellung dieser Daten für den Kunden. Das kontinuierliche Monitoring wäh- rend des Transports kann dabei helfen, sowohl die Fracht als auch die Umwelt vor möglichen Schäden zu bewahren. Tracking-Lösungen ermöglichen es zudem, die Umlauf- und Standzeiten von Contai- nern zu optimieren. Unternehmen können so ihre Produktivität erhöhen und ihre Kosten senken. Lokale Lieferservices Eine weitere Vielzahl von Chancen lassen sich im lokalen Gütertransportmarkt ausmachen, der ver- stärkt durch neue, webbasierte Lösungen aufge- mischt wird. Heute finden diese Lösungen zumeist nur in einzelnen Städten Anwendung, doch das Ziel des überwiegenden Teils der Unternehmen, die hinter den Lösungen stecken, ist der Aufbau eines flächendeckenden Angebots auf nationaler und internationaler Ebene. Beispiele für derartige Start- up-Unternehmen sind UberRush, Postmates, Roadie, Deliv, Rickshaw oder Tiramizoo. Digitalisierte Lieferketten: Chancen und neue Geschäftsmodelle Mit Container-Tracking und -Monitoring-Lösungen können Logistik-Unternehmen ihren Kunden einen echten Mehrwert bieten.
  • 22. www.FutureManagementGroup.com 22 Allen voran lohnt es sich, einen Blick auf UberRush zu werfen. Uber könnte mit dieser Dienstleistung, der einfach zu bedienenden App und der milliar- denschweren Finanzierung ein ernsthafter Konkur- rent nicht nur für die großen Paketzustelldienste wie beispielsweise DHL, DPD, FedEx oder TNT werden, sondern auch für einen Giganten wie Amazon. Im Unterschied zu zahlreichen anderen Lösungen sammelt Uber die einzelnen Bestellungen und Lieferungen nicht auf einer Plattform, sondern bietet die Uber-Transportinfrastruktur an, damit die Waren schnellstmöglich zur Lieferadresse gelangen. Der Uber-Kurier braucht nur ein Auto oder ein Fahrrad und kann über die Uber-Registrierung sei- nen eigenen Kurierdienst starten. Mit einer intuitiv zu bedienenden App und einem einfachen Ge- schäftsmodell wird der bestehende Markt disrup- tiert. Die Fahrzeuge werden von den Uber-Kurieren selbst zur Verfügung gestellt. Uber bewahrt sich dadurch die Möglichkeit, sich voll auf seine Soft- ware-Kompetenz zu konzentrieren. Sharing-Lösungen Neben den genannten Lösungen für den urbanen Gütertransport gewinnen auch private Lieferdienste und sharingbasierte Modelle an Bedeutung. Platt- formen wie Buddytruk oder schlep verbinden Pickup-Besitzer oder Besitzer eines Kleinlastwagens mit Personen, die Sperrgut – wie etwa Möbel oder schwere Haushaltsgeräte – zu transportieren haben und nicht über die dafür notwendige Ladekapazität in ihrem eigenen Fahrzeug verfügen. Bei Buddytruk wird beispielsweise ein Foto der zu transportieren- den Ware eingestellt und an alle Fahrer in der Um- gebung geschickt. Der Fahrer, der die Fahrt akzep- tiert, holt die Ware ab und liefert sie an ihren Be- stimmungsort. Die App misst die Zeit und die zu- rückgelegte Wegstrecke und übermittelt Abfahrt und Ankunft als Pushnachricht auf das Smartphone des Kunden. Die Transportkosten liegen bei etwa 40 US-Dollar pro Stunde. 80 Prozent der Einnahmen gehen an den Fahrer, 20 Prozent erhält Buddytruk. Digitalisierte Lieferketten: Chancen und neue Geschäftsmodelle Private Lieferdienste und sharingbasierte Logistik-Kon- zepte gewinnen an Bedeutung. Traditionelle Geschäfts- modelle müssen neu und ausgehend vom Kundennutzen gedacht werden.
  • 23. www.FutureManagementGroup.com 23 Letzte-Meile-Lösungen Eine Fülle von zukunftsweisenden Produkten, Lö- sungen und Dienstleistungen wird für die 'letzte Meile' entwickelt, also für die Feinverteilung der Ware in Ballungszentren oder schwer zugänglichen Gebieten. Der Schwerpunkt der Diskussion liegt auf der Wahl der geeigneten Transportmittel. Kleine Elektro-Transporter, Kurierräder, Fahrzeuge mit besonders emissionsarmen Verbrennungsmotoren und allen voran Drohnen werden als Transport- mittel der Zukunft genannt. An Transportdrohnen arbeiten neben großen Unternehmen der digitalen Ökonomie wie Amazon und Google auch Unterneh- men wie DHL oder Matternet. Neben flexibleren oder ökologisch nachhaltigeren Transportmitteln für das letzte Stück der digitali- sierten, automatisierten und optimierten Lieferkette wird an Lösungen gearbeitet, die das Kundener- lebnis bei der Anlieferung verbessern sollen. Unter- nehmen wie DPD, zipments oder Doorman gehen davon aus, dass es in Zukunft mehr denn je wichtig sein wird, zu welchem Zeitpunkt die Ware zugestellt wird, wer die Ware liefert und mit welchen zusätz- lichen Services die Lieferung verknüpft ist. Um ein möglichst positives Kundenerlebnis hervorzurufen, werden ebenfalls app- und webbasierte Lösungen entwickelt. Zipments beispielsweise, wählt für jeden Kunden den zu ihm passenden Boten aus. Der Kun- de kann mit ihm über Kurznachrichten in direkten Kontakt treten. Die Lieferzeiten werden dem Kun- denwunsch angepasst. Weniger persönlich, aber abgestimmt auf den individuellen Terminkalender überbringen auch DPD oder Doorman ihren Kunden ihre Sendungen. Für die digitalisierte Lieferkette der Zukunft stellt sich die Frage, wo es persönliche Berührungspunkte mit den Kunden geben kann. Die Lösungen der genannten Unternehmen stellen eine Inspiration dar, wie man das Ende der Prozess- und Lieferkette zu einem positiven Kundenerlebnis gestalten kann. Digitalisierte Lieferketten: Chancen und neue Geschäftsmodelle Große Chancen für Logistikdienstleister eröffnen 'Letzte- Meile'-Lösungen, die die Kunden-Convenience erhöhen.
  • 24. www.FutureManagementGroup.com Fazit Betrachtet man zusammenfassend die dargestellten Chancen, die die Digitalisierung Logistikdienst- leistern eröffnet, und die darauf aufbauenden Ge- schäftsmodelle, dann wird eines deutlich: Hardware ist in der digitalisierten Welt nur mehr Mittel zum Zweck. Die eigentliche Wertschöpfung wird über Softwarelösungen und Daten erzielt. Hier sind die Zukunftsmarktchancen zu suchen. 24Digitalisierte Lieferketten: Chancen und neue Geschäftsmodelle 2015 2020 2025
  • 25. www.FutureManagementGroup.com 25 Chancen in der digitalisierten Lieferkette Cloud-basierte Versandsoftware, die Verteilzen- tren hochautomatisiert anspricht, eröffnet auch kleinsten Unternehmen Logistik auf Weltklasse- Niveau. Durch Bildanalyse-Software lassen sich Produktmaße, Verpackungsbedarf und Größe des Transportmittels einfach berechnen und der Warenversand neu gestalten. Über Apps gesteuerte Liefer- und Zustelldienste eröffnen Möglichkeiten für zahlreiche neue Geschäftsmodelle und Dienstleistungen. Die Nutzung vorhandener Lagergebäude als 3D- Druck-Zentren für die Ersatzteil-Logistik eröffnet neue Geschäftspotenziale innerhalb der Prozess- und Lieferkette. Um Leerfahrten zu vermeiden, Transportraum ideal zu nutzen und möglichst einfach Waren zu versenden bieten Transportbörsen zahlreiche Chancen. Sensoren und Ortungssysteme ermöglichen das kontinuierliche Monitoring der Ware über den gesamten Transportweg. Die Auswertung von Transport- und Warendaten ermöglicht eine Vielzahl neuer Dienstleistungen. Der Bereich Daten- und Systemsicherheit in der digitalisierten Lieferkette entwickelt sich zu einem attraktiven Zukunftsmarkt.
  • 26. www.FutureManagementGroup.com 26 Sind Sie ausreichend auf die digitale Logistik vorbereitet?  Welche Chancen eröffnen sich Ihrem Unternehmen durch die Digitalisierung der Prozess- und Lieferketten?  Verfügt Ihr Unternehmen bereits über die notwendigen Kompetenzen und das notwendige Personal für die digitalisierte Logistik?  Mit welchen innovativen Geschäftsmodellen sorgen Sie für höhere Umsätze, für die Gewinnung von Neukunden und die Bindung Ihrer bisherigen Kunden?  Welche zusätzlichen Produkte und Lösungen können Sie Ihren Kunden mithilfe von mobilen Applikationen anbieten?  Wie können Sie Big Data Analytics in Ihrem Unternehmen gewinnbringend einsetzen?  Welche Unternehmen und Start-ups treten in Zukunft in Konkurrenz zu Ihrem Unternehmen? Welche eignen sich für Kooperationen?  Haben Sie Ihr Unternehmen mithilfe einer umfassenden Strategie fit für das digitale Zeitalter gemacht?
  • 27. www.FutureManagementGroup.com 27 Machen Sie Ihre Vision und Strategie zukunftsrobuster!
  • 28. www.FutureManagementGroup.com 282828 Inhouse-Workshop Digital Logistics Impulsvortrag: Ein Impulsvortrag zum Thema "Digital Logistics. Herausforderungen und Chancen intelligent vernetzter Lieferketten" inspiriert Ihr Zukunftsteam. Umfeld-Entwicklungen: Wir analysieren gemeinsam, welche konkreten Auswirkungen die Marktentwicklungen auf Ihr aktuelles Geschäft haben. Ihre strategischen Handlungsoptionen: Wir entwickeln gemeinsam vorteilhafte Handlungsmöglichkeiten für Ihr Geschäft. Nächste Schritte: Konkrete Schritte zur Umsetzung und weiteren Verwendung der erarbeiteten Ergebnisse bieten Orientierung und motivieren. Abschluss: Wir lassen den Tag im angenehmen Miteinander ausklingen. Kontakt
  • 29. www.FutureManagementGroup.com 29 1 Sorge, N.-V. (2015): Wie das Tech-Triumvirat Exxon, GE und Co. Deklassiert, Link, Veröffentlichungsdatum: 03.06.2015, Abrufdatum: 01.12.2015 2 Wachter, R. (2015): Digitalisierung in der Logistik- branche – Wunsch oder Wirklichkeit?, Link, Veröffent- lichungsdatum: 27.05.2015, Abrufdatum: 01.12.2015 3 PWC (2015): Digitalisierung in der Logistikbranche. Big-Data gewinnt nur langsam an Fahrt, Link, Veröffent- lichungsdatum: 28.09.2015, Abrufdatum: 01.12.2015 4 PWC (2015): Digitalisierung in der Logistikbranche. Big-Data gewinnt nur langsam an Fahrt, Link, Veröffent- lichungsdatum: 28.09.2015, Abrufdatum: 01.12.2015 5 Pieringer, M. (2015): Der Weg zur Digitalisierung, Link, Veröffentlichungsdatum: 6/2015, Abrufdatum: 01.12.2015 6 Müller, R. (2015): Dortmunder Gespräche 4.0, Link, Veröffentlichungsdatum: 16.10.2015, Abrufdatum: 01.12.2015 7 World Economic Forum (2015): Deep Shift. Technology Tipping Points and Societal Impact, Link, Veröffentlichungsdatum: September 2015, Abrufdatum: 01.12.2015 8 BBC Research (2014): Global market for sensors to reach nearly $154.3 billion by 2020, Link, Veröffent- lichungsdatum: 17.07.2014, Abrufdatum: 01.12.2015 9 BBC Research (2015): Global Market for RFID Technologies to Reach $24 Billion in 2019, Link, Veröffentlichungsdatum: 05.01.2015, Abrufdatum: 01.12.2015 10 Telematik-Markt.de (2015): Stählern und smart – vernetzte Container steigern Leistung und Sicherheit, Link, Veröffentlichungsdatum: 28.09.2015, Abrufdatum: 01.12.2015 11 MarketsandMarkets (2015): Commercial Telematics Market, Link, Veröffentlichungsdatum: September 2015, Abrufdatum: 01.12.2015 12 MarketsandMarkets (2015): Big Data-As-A-Service Market, Link, Veröffentlichungsdatum: September 2015, Abrufdatum: 01.12.2015 13 MarketsandMarkets (2015): Freight Transportation Management Market, Link, Veröffentlichungsdatum: Januar 2015, Abrufdatum: 01.12.2015 14 Deeter, B. (2015): State of the Cloud Report – 2015, Link, Veröffentlichungsdatum: 2015, Abrufdatum: 01.12.2015 15 BloombergBusiness (2015): Uber Raises Funding at $62.5 Billion Valuation, Link, Veröffentlichungsdatum: 03.12.2015, Abrufdatum: 17.12.2015 16 ZDNet (2015): Umsatzzahlen von Uber durchgesickert, Link, Veröffentlichungsdatum: 21.08.2015, Abrufdatum: 17.12.2015 17 TechCrunch (2015): Postmates Raises $80M, Valued At Almost $500M, Link, Veröffentlichungsdatum: 25.06.2015, Abrufdatum: 17.12.2015 18 TechCrunch (2015): Shyp Is Raising $50 Million At A $250 Million Valuation, Link, Veröffentlichungsdatum: 02.04.2015, Abrufdatum: 17.12.2015 19 IHS Global Insight (2015): Containertransportmenge in der weltweiten Seeschifffahrt von 2010 bis 2019 (in Millionen TEU), Link, Veröffentlichungsdatum: März 2015, Abrufdatum: 01.12.2015 20 Wachter, R. (2015): Digitalisierung in der Logistik- branche – Wunsch oder Wirklichkeit?, Link, Veröffent- lichungsdatum: 27.05.2015, Abrufdatum: 01.12.2015 21 Gartner (2015): Worldwide Shipments of 3D Printers to Reach More Than 490,000 in 2016, Link, Veröffentlichungsdatum: 29.09.2015, Abrufdatum: 01.12.2015 22 IDTechEX (2015): Materialise to offer 3D printed metal objects, Link, Veröffentlichungsdatum: 13.03.2015, Abrufdatum: 01.12.2015 23 MarketsandMarkets (2015): Cyber Security Market, Link, Veröffentlichungsdatum: Juni 2015, Abrufdatum: 01.12.2015 24 Allianz Global Corporate & Speciality (2015): A Guide to Cyber Risk, Link, Veröffentlichungsdatum: September 2015, Abrufdatum: 01.12.2015 Quellen
  • 30. www.FutureManagementGroup.com Hier Promoter-Bild einfügen Hier Promoter-Teaser einfügen und an jeweiligen Senior anpassen Hier Impressum-Block einfügen und ISSN-Nr. anpassen Enno Däneke Partner und Leiter des FutureMarkets-Center 'Mobilität und Logistik' bei der FutureManagementGroup AG Kontakt: ED@FutureManagementGroup.com +49 - (0)173 – 34 69 840 Über die FutureManagementGroup AG Die FutureManagementGroup AG unterstützt seit 1991 Führungsteams internationaler Unternehmen dabei, Chancen in Zukunftsmärkten zu erkennen und eine motivierende und zukunftsrobuste Ausrichtung, Vision und Strategie zu entwickeln und zu implementieren. So schafft sie die wichtigste Grundlage für Wettbewerbs- vorteile, wirksame Führung und großen nachhaltigen Erfolg für Unternehmen und Mitarbeiter. Impressum © FutureManagementGroup AG, 2016 Wallufer Straße 3a D-65343 Eltville Telefon: +49 (0)6123 60109 – 0 Telefax: +49 (0)6123 60109 - 29 office@futuremanagementgroup.com www.FutureManagementGroup.com Vorstand: Dr. Pero Mićić (Vorsitzender), Martin Ruesch Aufsichtsratsvorsitzender: Prof. Dr. Peter Mettler Registergericht: Amtsgericht Wiesbaden Eintragungsnummer: HRB 17918 Umsatzsteuer-Ident.-Nr: DE 227 644 650 Bilder und Grafiken © iStock FutureManagementGroup AG Die Bilder und Grafiken in diesem Dokument sind urheberrechtlich geschützt. Bei weiterer Verwendung dieser Materialien setzen Sie sich bitte mit dem Rechteinhaber in Verbindung. ISSN: 2363-6734