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Fundraising

                                          Definitionen und Einordnungen
                                          Strategisches FR
                                          Felder, Instrumente, Zahlen & Fakten
                                          Trends im FR
                                          Exkurs: Eigene FR-Konzeption




Fachhochschule Heidelberg
 SRH Hochschule Heidelberg
Staatlich anerkannte Hochschule der SRH
 Staatlich anerkannte Fachhochschule
Fundraising

                                          Definitionen und Einordnungen
                                          Strategisches FR
                                          Felder, Instrumente, Zahlen & Fakten
                                          Trends im FR
                                          Exkurs: Eigene FR-Konzeption




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„Fund Raising is the principle
 of asking,
 asking again,
 and asking for more.“

                                        Kim Klein, Fundraiserin aus den USA
                                           (zitiert nach Haibach, 1996, S. 13)




                                                                            165
Ökonomische Grundlagen   Tobias Illig           SRH Hochschule Heidelberg
  fund: Geld, Kapital, Mittel, to raise: etwas aufbringen

  „das professionelle Sammeln von Spenden seitens gemeinnütziger
   Organisationen“ (Uni Magazin 7/2003, S. 18)

    „komplexes Bündel von Marketing-Maßnahmen zur Beschaffung von
     Ressourcen in Form von Geld, Sachgütern und Mitstreitern für
     gemeinnützige Vereine [...] also das gesamte Finanzierungsspektrum von
     NPO“ (Scheibe-Jaeger, 1996, S. 80)

  „ohne marktadäquate Gegenleistung“ (Urselmann, 1998, S.13)




                                                                                         166
Ökonomische Grundlagen           Tobias Illig                SRH Hochschule Heidelberg
FR versteht sich als:

  Akquisition von immaterieller und materieller Förderung auf
   gewisser Gegenleistung
  Professionelles Spendensammeln ganzheitliches Marketing(-
   Mix) für NPO‘s
  Innovative Methode der Spender-Empfänger-Kommunikation
  Ressourcenbeschaffung im weitesten Sinne
  „Kunst des Bettelns“

                                             (Scheibe-Jaeger, 1996, S. 89)




                                                                          167
Ökonomische Grundlagen    Tobias Illig        SRH Hochschule Heidelberg
Einordnung
Fundraising und Marketing

     Marketing findet, erschließt und sichert Märkte.

     Marketing-Mix:
     - Produktpolitik            - Distributionspolitik

     - Preispolitik              - Kommunikationspolitik

 Fundraising und Sponsoring
     Sponsoring verlangt eine marktadäquate Gegenleistung, Vertrag und ist als Betriebsausgabe
     absetzbar

 Small Fundraising vs. Big Fundraising
     der Verkauf des selbstgebackenen Kuchens vs. langfristiger, strategischer Ansatz (z.B. Süd-/
     Ostasienkatastrophe)




                                                                                                       168
Ökonomische Grundlagen                      Tobias Illig                   SRH Hochschule Heidelberg
      Privatleute – Individual Giving
             Firmen – Corporate Giving
             Stiftungen – Foundation Support
             Staatliche Institutionen – Public Support




                                                                          169
Ökonomische Grundlagen        Tobias Illig    SRH Hochschule Heidelberg
Fundraising

                                          Definitionen und Einordnungen
                                          Strategisches FR
                                          Felder, Instrumente, Zahlen & Fakten
                                          Trends im FR
                                          Exkurs: Eigene FR-Konzeption




Fachhochschule Heidelberg
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Staatlich anerkannte Hochschule der SRH
 Staatlich anerkannte Fachhochschule
3 Stufen (Kotler)

     Produktorientierte Stufe
       o  „Wir setzen uns für eine gute Sache ein, die Menschen sollten uns gefälligst
          unterstützen!“

     Verkaufsorientierte Stufe
       o  „Es gibt viele Menschen, die uns Geld geben könnten – wir müssen sie finden und
          überzeugen!“

     Kundenorientierte Stufe
       o  „Wir müssen unsere Position im Markt analysieren und uns auf die Geber
          konzentrieren, deren Interesse weitestgehend mit unseren übereinstimmen.“




                                                                                                171
Ökonomische Grundlagen                  Tobias Illig                SRH Hochschule Heidelberg
172
Ökonomische Grundlagen   Tobias Illig   SRH Hochschule Heidelberg
Fundraising

                                          Definitionen und Einordnungen
                                          Strategisches FR
                                          Felder, Instrumente, Zahlen & Fakten
                                          Trends im FR
                                          Exkurs: Eigene FR-Konzeption




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 SRH Hochschule Heidelberg
Staatlich anerkannte Hochschule der SRH
 Staatlich anerkannte Fachhochschule
      Fundraising-Instrumente und „Handwerkszeug“
      Marketing, Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit
      Aufbau und Pflege von Datenbanken
      Steuerrecht
      u.v.m.




                                                                     174
Ökonomische Grundlagen   Tobias Illig    SRH Hochschule Heidelberg
  Erbschaftsmarketing
        Persönliches Gespräch, Mailing/ Spendenbrief,
         Telefonmarketing
        Benefiz-Events
        Haus- und Straßensammlungen, Lotterien und Tombolas
        Geburtstags-, Jubiläums-, Hochzeits- und Kranzspenden
        Selbsterwirtschaftete Mittel (Leistungsentgelte)
        Mitglieds- und Förderbeiträge
        Internet
        Bußgeldmarketing
        Öffentliche Mittel


                                                                            175
Ökonomische Grundlagen      Tobias Illig        SRH Hochschule Heidelberg
  Vorträge, Ausstellungen, Freizeit- und
   Kulturangebote möglichst in eigenen
   Veranstaltungsräumen anbieten

  Beziehungen zur lokalen und regionalen Presse
   aufbauen

  Pressemitteilungen formulieren

                                                                    176
Ökonomische Grundlagen   Tobias Illig   SRH Hochschule Heidelberg
  Eine ausgewogene Mischung langfristig konzipierter
   Werbemaßnahmen garantiert den Marketingerfolg

  Mundpropaganda

  Tu Gutes und rede darüber

  Hauszeitschrift

  Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit

  Pressemitteilungen



                                                                       177
Ökonomische Grundlagen   Tobias Illig      SRH Hochschule Heidelberg
  „Mund-Propaganda“

  zufriedene Kunden tragen die Produktqualität der
   erbrachten Leistungen weiter

  persönliche Eindrücke verstärken die positiven
   Leistungen, negative Eindrücke wirken entsprechend
   imagebildend

  Negative Mundpropaganda muss mit angemessenem
   Beschwerdemanagement verhindert werden




                                                                      178
Ökonomische Grundlagen   Tobias Illig     SRH Hochschule Heidelberg
  „Tu Gutes und rede darüber“

  Erfolge nicht nur produzieren, sondern auch publizieren

  Erfolge an Informationsveranstaltungen binden

  Pressearbeit nutzen

  Hauszeitschrift für interne und externe Kunden erstellen
   mit Themen von Sonderveranstaltungen und Ereignissen
   bis zu Informationsspalten von und über Mitarbeiter




                                                                       179
Ökonomische Grundlagen   Tobias Illig      SRH Hochschule Heidelberg
  Ermittlung der Besucherfrequenz
         Zusammenstellung der Medien, die vermarktet werden
          können und Auflisten potentieller Werbekunden
         Entwicklung von Mediadaten zu den einzelnen
            Werbemöglichkeiten
         Beschreibung der Maßnahmen
         Zielgruppendefinition
         Preis und Nutzungsdauer
         Ansprechpartner und Kontaktstelle
         Ansprechen potenzieller Werbekunden und Sponsoren
                                                                            180
Ökonomische Grundlagen           Tobias Illig   SRH Hochschule Heidelberg
  Formulierung:
       o  Stets Verben benutzen
       o  Im Aktiv formulieren
       o  Beteiligte Personen mit Vor- und Nachnamen sowie mit
          Funktion nennen
       o  Texte möglichst visuell aufbereiten


  Pressegespräch, Pressekonferenz durchführen

  Pressemappen vorbereiten



                                                                               181
Ökonomische Grundlagen        Tobias Illig         SRH Hochschule Heidelberg
Wer spendet (Privatspender)?
     ca. 40% der Bundesbürger über 14 Jahre
     Höherer Anteil bei Frauen als bei Männern
     Höherer Anteil im Westen als im Osten
     Je älter, desto spendabler
              14-19 Jahre:           16%
              20-29                  24
              30-49                  39
              50-64                  49
              65 +                   52

       (TNS-EMNID-Spendenmonitor 2001)




                                                                                    182
Ökonomische Grundlagen                   Tobias Illig   SRH Hochschule Heidelberg
Wofür wird gespendet (Privatspender)?
  mittlerweile eher für Kinder oder Gesundheit
  weniger für Entwicklungszusammenarbeit oder Religion
  eher für das Inland als das Ausland
  Ausnahme: Flutkatastrophe in Süd-/Ostasien 2004
  Die bekanntesten deutschen Spendenorganisationen
       o      DRK, Aktion Mensch, SOS-Kinderdörfer, Deutsche
              Krebshilfe, Brot für die Welt, Unicef, Caritas, Greenpeace




                                                                                           183
Ökonomische Grundlagen                Tobias Illig             SRH Hochschule Heidelberg
Großspenden in Deutschland


  „Big-Spender“ im Big Business
       o  Werner Otto: rund 10 Mio. Euro an die Evangelische Stiftung
          Alsterdorf
       o  Werner Otto: 4,5 Mio. Euro an das Berliner Konzerthaus für einen
          Umbau (2002)
       o  Werner Otto: 2,7 Mio. Euro an die Staatliche Jugendmusikschule
          in Hamburg (Umbau)
       o  Großspender: 1 Mio. Euro für DRK-Kinderhilfe im Irak (ZDF-
          Sendung 10.04.2003)
       o  Michael Schumacher: 10 Mio. USD an die Flutopfer in Süd-
          Ostasien      (2004)


                                                                                  184
Ökonomische Grundlagen          Tobias Illig          SRH Hochschule Heidelberg
Fundraising

                                          Definitionen und Einordnungen
                                          Strategisches FR
                                          Felder, Instrumente, Zahlen & Fakten
                                          Trends im FR
                                          Exkurs: Eigene FR-Konzeption




Fachhochschule Heidelberg
 SRH Hochschule Heidelberg
Staatlich anerkannte Hochschule der SRH
 Staatlich anerkannte Fachhochschule
  Langzeitstudie des BSM
           o  Geringfügiges Wachstum von 1992 bis 2000, deshalb
              Verdrängungswettbewerb
           o  Anstieg lediglich im Umfang der Inflationsrate

         TNS-EMNID, Herausgeber des Spendenmonitors
           o  Stabilisierung auf hohem Niveau
           o  von 2000 auf 2001 Zunahme derer, die angaben, innerhalb
              der letzten zwölf Monate gespendet zu haben,
              von 3% auf 40%
           o  2004/ 2005: Höchststand: Flutkatastrophe in Süd-/Ostasien




                                                                                    186
Ökonomische Grundlagen           Tobias Illig           SRH Hochschule Heidelberg
Quelle: BBE-Branchenreport „Erbschaften“, BBE-Unternehmensberatung GmbH, Köln
                                               1997

                                                                                              187
Ökonomische Grundlagen                Tobias Illig                SRH Hochschule Heidelberg
188
Ökonomische Grundlagen   Tobias Illig   SRH Hochschule Heidelberg
  Philantrophie, das freiwillige, nicht gewinnorientierte Geben von
   Zeit und Geld für öffentliche Zwecke ist in Deutschland nicht
   ausgeprägt

  FR hat heute ein negatives Image und wird mit Klinkenputzerei
   verwechselt

  FR ist Gelegenheitsarbeit und wird nebenher verwaltet

  Aufgabenbereiche von FR: Identifikation von potentiellen
   Förderern, Aufbau und Pflege einer Datenbank, Planung und
   Durchführung von FR-Methoden, Betreuung von Förderern



                                                                            189
Ökonomische Grundlagen     Tobias Illig         SRH Hochschule Heidelberg
  Persönlichkeitskompetenz: Identifikation mit den Inhalten, Fähigkeit,
   andere anzusprechen, Kreativität und Einfallsreichtum, Gespür für
   Chancen

  Soziale und kommunikative Kompetenz: Kontaktfähigkeit,
   Teamfähigkeit, Sensibilität, Akzeptanz und Toleranz

  Fachkompetenz: Marketingwissen, Media- und Werbetechniken,
   relevante Rechtsgebiete, BWL

  Organisations- und Führungskompetenz: Planungs- und
   Projektmanagement, Team-Moderation, Konfliktmanagement




                                                                                 190
Ökonomische Grundlagen        Tobias Illig           SRH Hochschule Heidelberg
Im Mutterland des Fundraising, den USA
  The Fundraising School (am Center of Philanthropy at Indiana University), 1974
   von Henry R. Rosso gegründet


In Deutschland
  Noch kaum institutionalisiert
  Keine akademische Ausbildung
  Fundraising-Akademie, Frankfurt a.M. 1999 gegründet
       o  2-jährige, berufsbegleitende Weiterbildung
       o  Abschluss: Fundraiser/in (FA), staatliche Anerkennung wird angestrebt




                                                                                              191
Ökonomische Grundlagen                 Tobias Illig               SRH Hochschule Heidelberg
Fundraising

                                          Definitionen und Einordnungen
                                          Quellen für FR
                                          Strategisches FR
                                          Felder, Instrumente, Zahlen & Fakten
                                          Trends im FR
                                          Exkurs: Eigene FR-Konzeption




Fachhochschule Heidelberg
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6 - Fundraising

  • 1. Fundraising Definitionen und Einordnungen Strategisches FR Felder, Instrumente, Zahlen & Fakten Trends im FR Exkurs: Eigene FR-Konzeption Fachhochschule Heidelberg SRH Hochschule Heidelberg Staatlich anerkannte Hochschule der SRH Staatlich anerkannte Fachhochschule
  • 2. Fundraising Definitionen und Einordnungen Strategisches FR Felder, Instrumente, Zahlen & Fakten Trends im FR Exkurs: Eigene FR-Konzeption Fachhochschule Heidelberg SRH Hochschule Heidelberg Staatlich anerkannte Hochschule der SRH Staatlich anerkannte Fachhochschule
  • 3. „Fund Raising is the principle of asking, asking again, and asking for more.“ Kim Klein, Fundraiserin aus den USA (zitiert nach Haibach, 1996, S. 13) 165 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 4.   fund: Geld, Kapital, Mittel, to raise: etwas aufbringen   „das professionelle Sammeln von Spenden seitens gemeinnütziger Organisationen“ (Uni Magazin 7/2003, S. 18)   „komplexes Bündel von Marketing-Maßnahmen zur Beschaffung von Ressourcen in Form von Geld, Sachgütern und Mitstreitern für gemeinnützige Vereine [...] also das gesamte Finanzierungsspektrum von NPO“ (Scheibe-Jaeger, 1996, S. 80)   „ohne marktadäquate Gegenleistung“ (Urselmann, 1998, S.13) 166 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 5. FR versteht sich als:   Akquisition von immaterieller und materieller Förderung auf gewisser Gegenleistung   Professionelles Spendensammeln ganzheitliches Marketing(- Mix) für NPO‘s   Innovative Methode der Spender-Empfänger-Kommunikation   Ressourcenbeschaffung im weitesten Sinne   „Kunst des Bettelns“ (Scheibe-Jaeger, 1996, S. 89) 167 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 6. Einordnung Fundraising und Marketing Marketing findet, erschließt und sichert Märkte. Marketing-Mix: - Produktpolitik - Distributionspolitik - Preispolitik - Kommunikationspolitik Fundraising und Sponsoring Sponsoring verlangt eine marktadäquate Gegenleistung, Vertrag und ist als Betriebsausgabe absetzbar Small Fundraising vs. Big Fundraising der Verkauf des selbstgebackenen Kuchens vs. langfristiger, strategischer Ansatz (z.B. Süd-/ Ostasienkatastrophe) 168 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 7.   Privatleute – Individual Giving   Firmen – Corporate Giving   Stiftungen – Foundation Support   Staatliche Institutionen – Public Support 169 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 8. Fundraising Definitionen und Einordnungen Strategisches FR Felder, Instrumente, Zahlen & Fakten Trends im FR Exkurs: Eigene FR-Konzeption Fachhochschule Heidelberg SRH Hochschule Heidelberg Staatlich anerkannte Hochschule der SRH Staatlich anerkannte Fachhochschule
  • 9. 3 Stufen (Kotler)   Produktorientierte Stufe o  „Wir setzen uns für eine gute Sache ein, die Menschen sollten uns gefälligst unterstützen!“   Verkaufsorientierte Stufe o  „Es gibt viele Menschen, die uns Geld geben könnten – wir müssen sie finden und überzeugen!“   Kundenorientierte Stufe o  „Wir müssen unsere Position im Markt analysieren und uns auf die Geber konzentrieren, deren Interesse weitestgehend mit unseren übereinstimmen.“ 171 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 10. 172 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 11. Fundraising Definitionen und Einordnungen Strategisches FR Felder, Instrumente, Zahlen & Fakten Trends im FR Exkurs: Eigene FR-Konzeption Fachhochschule Heidelberg SRH Hochschule Heidelberg Staatlich anerkannte Hochschule der SRH Staatlich anerkannte Fachhochschule
  • 12.   Fundraising-Instrumente und „Handwerkszeug“   Marketing, Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit   Aufbau und Pflege von Datenbanken   Steuerrecht   u.v.m. 174 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 13.   Erbschaftsmarketing   Persönliches Gespräch, Mailing/ Spendenbrief, Telefonmarketing   Benefiz-Events   Haus- und Straßensammlungen, Lotterien und Tombolas   Geburtstags-, Jubiläums-, Hochzeits- und Kranzspenden   Selbsterwirtschaftete Mittel (Leistungsentgelte)   Mitglieds- und Förderbeiträge   Internet   Bußgeldmarketing   Öffentliche Mittel 175 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 14.   Vorträge, Ausstellungen, Freizeit- und Kulturangebote möglichst in eigenen Veranstaltungsräumen anbieten   Beziehungen zur lokalen und regionalen Presse aufbauen   Pressemitteilungen formulieren 176 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 15.   Eine ausgewogene Mischung langfristig konzipierter Werbemaßnahmen garantiert den Marketingerfolg   Mundpropaganda   Tu Gutes und rede darüber   Hauszeitschrift   Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit   Pressemitteilungen 177 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 16.   „Mund-Propaganda“   zufriedene Kunden tragen die Produktqualität der erbrachten Leistungen weiter   persönliche Eindrücke verstärken die positiven Leistungen, negative Eindrücke wirken entsprechend imagebildend   Negative Mundpropaganda muss mit angemessenem Beschwerdemanagement verhindert werden 178 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 17.   „Tu Gutes und rede darüber“   Erfolge nicht nur produzieren, sondern auch publizieren   Erfolge an Informationsveranstaltungen binden   Pressearbeit nutzen   Hauszeitschrift für interne und externe Kunden erstellen mit Themen von Sonderveranstaltungen und Ereignissen bis zu Informationsspalten von und über Mitarbeiter 179 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 18.   Ermittlung der Besucherfrequenz   Zusammenstellung der Medien, die vermarktet werden können und Auflisten potentieller Werbekunden   Entwicklung von Mediadaten zu den einzelnen Werbemöglichkeiten   Beschreibung der Maßnahmen   Zielgruppendefinition   Preis und Nutzungsdauer   Ansprechpartner und Kontaktstelle   Ansprechen potenzieller Werbekunden und Sponsoren 180 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 19.   Formulierung: o  Stets Verben benutzen o  Im Aktiv formulieren o  Beteiligte Personen mit Vor- und Nachnamen sowie mit Funktion nennen o  Texte möglichst visuell aufbereiten   Pressegespräch, Pressekonferenz durchführen   Pressemappen vorbereiten 181 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 20. Wer spendet (Privatspender)?   ca. 40% der Bundesbürger über 14 Jahre   Höherer Anteil bei Frauen als bei Männern   Höherer Anteil im Westen als im Osten   Je älter, desto spendabler   14-19 Jahre: 16%   20-29 24   30-49 39   50-64 49   65 + 52 (TNS-EMNID-Spendenmonitor 2001) 182 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 21. Wofür wird gespendet (Privatspender)?   mittlerweile eher für Kinder oder Gesundheit   weniger für Entwicklungszusammenarbeit oder Religion   eher für das Inland als das Ausland   Ausnahme: Flutkatastrophe in Süd-/Ostasien 2004   Die bekanntesten deutschen Spendenorganisationen o  DRK, Aktion Mensch, SOS-Kinderdörfer, Deutsche Krebshilfe, Brot für die Welt, Unicef, Caritas, Greenpeace 183 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 22. Großspenden in Deutschland   „Big-Spender“ im Big Business o  Werner Otto: rund 10 Mio. Euro an die Evangelische Stiftung Alsterdorf o  Werner Otto: 4,5 Mio. Euro an das Berliner Konzerthaus für einen Umbau (2002) o  Werner Otto: 2,7 Mio. Euro an die Staatliche Jugendmusikschule in Hamburg (Umbau) o  Großspender: 1 Mio. Euro für DRK-Kinderhilfe im Irak (ZDF- Sendung 10.04.2003) o  Michael Schumacher: 10 Mio. USD an die Flutopfer in Süd- Ostasien (2004) 184 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 23. Fundraising Definitionen und Einordnungen Strategisches FR Felder, Instrumente, Zahlen & Fakten Trends im FR Exkurs: Eigene FR-Konzeption Fachhochschule Heidelberg SRH Hochschule Heidelberg Staatlich anerkannte Hochschule der SRH Staatlich anerkannte Fachhochschule
  • 24.   Langzeitstudie des BSM o  Geringfügiges Wachstum von 1992 bis 2000, deshalb Verdrängungswettbewerb o  Anstieg lediglich im Umfang der Inflationsrate   TNS-EMNID, Herausgeber des Spendenmonitors o  Stabilisierung auf hohem Niveau o  von 2000 auf 2001 Zunahme derer, die angaben, innerhalb der letzten zwölf Monate gespendet zu haben, von 3% auf 40% o  2004/ 2005: Höchststand: Flutkatastrophe in Süd-/Ostasien 186 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 25. Quelle: BBE-Branchenreport „Erbschaften“, BBE-Unternehmensberatung GmbH, Köln 1997 187 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 26. 188 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 27.   Philantrophie, das freiwillige, nicht gewinnorientierte Geben von Zeit und Geld für öffentliche Zwecke ist in Deutschland nicht ausgeprägt   FR hat heute ein negatives Image und wird mit Klinkenputzerei verwechselt   FR ist Gelegenheitsarbeit und wird nebenher verwaltet   Aufgabenbereiche von FR: Identifikation von potentiellen Förderern, Aufbau und Pflege einer Datenbank, Planung und Durchführung von FR-Methoden, Betreuung von Förderern 189 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 28.   Persönlichkeitskompetenz: Identifikation mit den Inhalten, Fähigkeit, andere anzusprechen, Kreativität und Einfallsreichtum, Gespür für Chancen   Soziale und kommunikative Kompetenz: Kontaktfähigkeit, Teamfähigkeit, Sensibilität, Akzeptanz und Toleranz   Fachkompetenz: Marketingwissen, Media- und Werbetechniken, relevante Rechtsgebiete, BWL   Organisations- und Führungskompetenz: Planungs- und Projektmanagement, Team-Moderation, Konfliktmanagement 190 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 29. Im Mutterland des Fundraising, den USA   The Fundraising School (am Center of Philanthropy at Indiana University), 1974 von Henry R. Rosso gegründet In Deutschland   Noch kaum institutionalisiert   Keine akademische Ausbildung   Fundraising-Akademie, Frankfurt a.M. 1999 gegründet o  2-jährige, berufsbegleitende Weiterbildung o  Abschluss: Fundraiser/in (FA), staatliche Anerkennung wird angestrebt 191 Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  • 30. Fundraising Definitionen und Einordnungen Quellen für FR Strategisches FR Felder, Instrumente, Zahlen & Fakten Trends im FR Exkurs: Eigene FR-Konzeption Fachhochschule Heidelberg SRH Hochschule Heidelberg Staatlich anerkannte Hochschule der SRH Staatlich anerkannte Fachhochschule