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02/2011
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Zukunftsfähige Infrastrukturen schaffen …
... Aufbruch zu einer ganzheitlichen Gateway-Strategie der Schweiz mit der «Basler Erklärung zur Verkehrspolitik»
... Flaggschiffprojekte der Raumentwicklung zur Rheinanbindung Grenzach-Wyhlen, zur Seenlandschaft Südelsass
und zu einem Uni Campus Baselland
... Beitrag des Theater Basel zur Basler Kantonstrennung 1833: Lernen aus der Vergangenheit
© Foto ruweba
Am 11.11.11: metrobasel im Theater Basel
Zukunftsfähige Infrastrukturen schaffen: So lautet das Thema des siebten metrobasel forums 2011, welches am 11.11.11
im Theater Basel stattfinden wird.
Zur Zukunftsfähigkeit der Metropolitanregion Basel trägt auch das Theater Basel entscheidend bei als die Zukunftsplatt-
form für den Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie auch mit seinen künstlerischen Möglich-
keiten, uns den Spiegel vorzuhalten. So wollen wir uns dieses Jahr mit der Basler Kantonstrennung 1833 auseinander-
setzen, welche die politischen Geschicke unserer Metropolitanregion auch heute noch zu beeinflussen vermag. Hierzu
präsentiert das Theater Basel eine szenische Lesung mit zwei Ensemblemitgliedern. Lassen Sie sich diese Darbietung
nicht entgehen!
© Peter Schnetz
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www.metrobasel.org
metrobasel info forum Regionen Baselland
vom 29. August 2011 in Liestal
Internationaler Erfolg hat regionale Wurzeln «Die
Chancen des Oberbaselbiets werden allgemein
massiv unterschätzt», stellt Christoph Koellreuter,
Direktor der Denkfabrik Metrobasel, fest. Im vergan-
genen Jahrzehnt habe das Oberbaselbiet stark von
der Entwicklung des Life-Sciences-Standorts in Stadt
und Agglomeration Basel profitiert.
Fricktal kooperiert besser Regionaler Erfolg ist nicht
ausschliesslich das Produkt internationaler Entwick-
lungen: «Es nützt nichts, zu jammern. Man muss die
sich bietenden Chancen ergreifen», erklärte Koell-
reuter gegenüber der bz. Er ortet diesbezüglich bei
den Baselbieter Gemeinden eine zu geringe Bereit-
schaft zur Kooperation. Entsprechend lud er gestern
Gerry Thönen ein, Geschäftsführer des Planungsver-
bands Fricktal, um zu erläutern, wie es das Fricktal
geschafft hat, sich als Wohnstandort an die Wachs-
tumsspitze der Nordwestschweiz zu setzen.
Standortfaktor «offene Gesellschaft» Franz Saladin,
Direktor der Handelskammer beider Basel, berich-
tete aus seiner bisherigen Arbeit als Wirtschafts-
förderer. So werbe Puerto Rico mit Tiefststeuern um
Life-Science-Ansiedelung. Und Boston warte mit
besten Hochschulen auf. Doch wenn es dann darum
gehe, zu produzierenden Unternehmen zu wach-
sen, würden die Fachleute mit den blauen Kragen
fehlen: «Eine Region ohne Produktion verliert auf die
Dauer auch Forschung und Entwicklung», erklärte er.
«Strukturwandel erfordert Offenheit auch gegenüber
Menschen. Entsprechend wichtig ist die Personen-
freizügigkeit dafür, dass in der Region die positiven
Entwicklungsszenarien eintreffen», sagte Saladin.
Podium: Personenfreizügigkeit und Steuerstabilität
Es herrschte auf dem Podium in Liestal Einigkeit,
dass die Personenfreizügigkeit ein entscheidender
Faktor für die Weiterentwicklung der Region sei.
«Man sollte so wenig als möglich regulieren, damit
wir die notwendigen Mitarbeiter rekrutieren kön-
nen», erklärte etwa Peter Herrmann von Actelion.
Franz Saladin von der Handelskammer beider Basel
wies darauf hin, dass bisherige Entwicklungen je-
weils auf Zuwanderung beruhten. Mehrfach kam die
Langsamkeit politischer und behördlicher Entscheide
im Kanton zur Sprache. So monierte Theodor Häner,
BRB Bauunternehmer Region Basel: «Die Zeit von
der Idee bis zur Realisierung muss kürzer werden.»
Der Baselbieter Volkswirtschaftsdirektor Peter Zwick
wies dies zurück: Für Einsprachen und Referenden
sei nicht die Regierung verantwortlich. Zudem er-
klärte er, Steuersenkungen seien kein probates Mittel
für Unternehmens-Ansiedlungen: «Die Firmen müssen
wissen, was sie bezahlen müssen und zugleich
wissen, was sie dafür an Infrastruktur und anderen
Leistungen bekommen. Wichtig ist also, dass die
Steuern stabil bleiben.» Auf wenig Gegenliebe
stiess die Idee, durch verstärkte Zusammenarbeit
der Gemeinden den Baselbieter Zentralismus etwas
aufzuweichen. Christoph Buser als Vertreter der
Wirtschaftskammer Baselland erklärte, dass in den
Gemeinden diesbezüglich nicht viel passiere, wenn
der Leidensdruck zu klein sei.» Das dominante Wirt-
schaftsthema der letzten Wochen, der starke Fran-
ken, wurde schliesslich erst durch eine Frage aus
dem Publikum ins Spiel gebracht. «Wir müssen länger-
fristig mit einem starken Franken rechnen», prognosti-
zierte Saladin. Als Rezept empfahl er, die Produktivi-
tät zu steigern und die Innovation voranzutreiben.
Auszug aus der Basellandschaftlichen Zeitung
von Daniel Haller
© Juri Junkov, www.junkov.com
www.metrobasel.org
news
3
metrobasel fricktal forum
Auszug aus der Berichterstattung der Neuen Frick-
taler Zeitung vom 30. August 2011
Anton Mösch brachte bereits zu Beginn des Wirt-
schaftsforums Fricktal auf den Punkt, was die an-
schliessenden Referate und Diskussionen bestätigen
sollten: «Im Fricktal geht die Post ab», meinte der
Fricker Gemeindeammann. Die Region sei ein guter
Boden, ein gefragter Wirtschafts- und Wohnraum,
ein «Raum» aber auch, der vor Herausforderungen
stehe. Diese gelte es «mutig anzupacken», denn
«nur so kommen wir weiter».
Die «Fricktaler Erfolgsstory», wie Peter Riebli, Leiter
der Syngenta-Werke Nordwestschweiz, die Entwick-
lung in den letzten Jahrzehnten titulierte, trägt dabei
insbesondere einen Namen: Life Sciences.
Ein starkes Wertschöpfungs-Wachstum verzeichnete
das Fricktal in den letzten zehn Jahren auch bei den
öffentlichen Dienstleistungen, der Bauwirtschaft und
den Unternehmensdienstleistungen. Auf Schweizer
Seite der Metropolitanregion Basel ist die Region
zudem im Detailhandel in der Spitzengruppe. Die
erfreuliche Doppel-Konsequenz dieser Entwicklung:
Die Zahl der Erwerbstägigen stieg zwischen 2000
und 2009 um 0,7 Prozent pro Jahr, die Zahl der Be-
völkerung um 1,4 Prozent. Damit nimmt das Fricktal
«die Spitzenposition innerhalb von Metrobasel ein»,
weiss Christoph Koellreuter.
Grosse Baulandreserven Gefragt ist das Fricktal als
Wohnort, das belegen die Studien von Christoph
Koellreuter. Ebenfalls top ist das Fricktal in Sachen
Steuerbelastung («am günstigsten») und bei der
Qualität des Naherholungsraums («in der Spitzen-
gruppe »). Summa summarum: «Das Fricktal ist
erfolgreich und wächst als Wirtschafts- und Wohn-
standort», resümierte Christoph Koellreuter vor den
gut 200 Vertretern aus Politik und Wirtschaft in
Frick. Dass dies so bleiben wird, daran zweifelt
Peter Riebli mit Blick auf seinen Agrobereich nicht.
«Die Erfolgsstory ist noch nicht zu Ende», ist er
überzeugt. Allerdings, und darin waren sich am
Wirtschaftsforum ebenfalls alle Referenten einig,
muss die gute Ausgangslage mit Bedacht weiter
entwickelt werden, muss man «wach bleiben», wie
es Martin Steiger, Vorsitzender der Geschäftsleitung
der Energiedienst Holding AG, formulierte, um den
Anschluss nicht zu verlieren. Handlungsbedarf ortet
Martin Steiger unter anderem bei der Bildung. Sein
Anliegen, das auch von vielen anderen Wirtschafts-
grössen unterstützt wird: eine internationale Schule
in der Region. Haushälterisch gelte es, so benannte
Christoph Koellreuter eine zweite Herausforderung,
mit den Baulandreserven umzugehen. «Eine zu
starke Zersiedlung muss vermieden werden.»
Auf den Mix kommt es an Einerseits muss der
Branchenmix stimmen, andererseits die Mischung
aus Wohn-, Arbeits- und Erholungsraum. Dieser Mix
sei im Fricktal gut, ist Peter Riebli überzeugt. Das
glaubt auch Thomas Kirchhofer, VR-Präsident Par-
kresort Rheinfelden. Er verglich die Region mit einer
mittelgrossen Stadt von gut 60000 Einwohnern.
Wie bei jeder Stadt sind (noch) nicht alle Quartiere
gleich gut positioniert. Insbesondere das «Ost-West-
Gefälle» gilt es für Martin Steiger zu beachten. «Die
östlichen Gebiete haben noch Potential.» Wie sagte
doch Anton Mösch: «Packen wir es an.» Fürwahr.
vom 25. August 2011 in Frick
von Thomas Wehrli
www.metrobasel.org
Das diesjährige metrobasel leimental forum konnte mit rund100
Teilnehmerinnen und Teilnehmern im attraktiven Actelion Busi-
ness Center in Allschwil durchgeführt werden. Es wurde klar:
Weiteres Wirtschaftswachstum bringt für die Gemeinden auch
Herausforderungen. In der Podiumsdiskussion lag der Fokus auf
dem Verkehr. Anton Lauber, Gemeindepräsident Allschwil, wies
auf das Projekt ELBA hin. Dabei geht es um die Frage, wie der
Raum Leimental-Birseck-Allschwil langfristig und nachhaltig ent-
wickelt und die Mobilität organisiert werden soll. Hier sei man
viel weiter als vor 10 oder 15 Jahren, stellte Frédéric Duvinage,
Geschäftsführer Trinationaler Eurodistrict Basel, fest. Bei ELBA sind auch sechs französische Gemeinden und
das Departement Haut-Rhin als Projektpartner dabei.
Die Stadtpräsidentin von Laufen, Frau Brigitte Bos, begrüsste
am 7. September im Kulturzentrum Alts Schlachthuus die Besu-
cher des Forums. In der Diskussionsrunde antwortete sie auf die
Frage, ob das Laufental und das Schwarzbubenland das Schlaf-
zimmer der Region seien: «Nein, auf keinen Fall». Laufen hätte
erkannt, dass es zum Aufschwung und Wohlstand auch Industrie-
und Gewerbebetriebe brauche. Dafür seien günstiges Land und
moderate Steuern eine wichtige Voraussetzung. Selbstverständ-
lich wolle die Region aber auch Wohnraum zur Verfügung
stellen. Natürlich war auch an dieser Veranstaltung der Verkehr
ein Thema. Walter Jermann, Präsident Promotion Laufental,
brachte die Wünsche in seinem Schlussvotum auf den Punkt: «Wir müssen halt im Oktober diejenigen in den
Nationalrat wählen, die sich für unsere Region einsetzen.»
In den vier regionalen metrobasel foren wurden Pharmaszenarien 2020 und die damit verbundenen
Chancen und Herausforderungen für die jeweilige Region präsentiert und diskutiert.
Geschäftsstelle
metrobasel, Aeschenvorstadt 4, 4051 Basel
T +41 (0) 61 272 11 44, F +41 (0) 61 272 11 42
Direktor: Dr. Christoph Koellreuter
Administration: Maura von Heydebrand
E-Mail: maura.vonheydebrand@metrobasel.org
Kommunikation: Regula Ruetz/Delegierte Raumentwicklung
Impressum
Herausgeber: metrobasel
Layout: ruweba kommunikation ag, Riehen
Druckauflage: 7'500 Ex./Druck: Bloch AG, Arlesheim
Der Newsletter erscheint 2x jährlich, abrufbar unter:
www.metrobasel.org
metrobasel leimental forum
vom 18. August 2011 in Allschwil
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vom 7. September 2011in Laufen
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2011 02 Newsmail

  • 1. newsnews 02/2011 news Zukunftsfähige Infrastrukturen schaffen … ... Aufbruch zu einer ganzheitlichen Gateway-Strategie der Schweiz mit der «Basler Erklärung zur Verkehrspolitik» ... Flaggschiffprojekte der Raumentwicklung zur Rheinanbindung Grenzach-Wyhlen, zur Seenlandschaft Südelsass und zu einem Uni Campus Baselland ... Beitrag des Theater Basel zur Basler Kantonstrennung 1833: Lernen aus der Vergangenheit © Foto ruweba Am 11.11.11: metrobasel im Theater Basel Zukunftsfähige Infrastrukturen schaffen: So lautet das Thema des siebten metrobasel forums 2011, welches am 11.11.11 im Theater Basel stattfinden wird. Zur Zukunftsfähigkeit der Metropolitanregion Basel trägt auch das Theater Basel entscheidend bei als die Zukunftsplatt- form für den Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie auch mit seinen künstlerischen Möglich- keiten, uns den Spiegel vorzuhalten. So wollen wir uns dieses Jahr mit der Basler Kantonstrennung 1833 auseinander- setzen, welche die politischen Geschicke unserer Metropolitanregion auch heute noch zu beeinflussen vermag. Hierzu präsentiert das Theater Basel eine szenische Lesung mit zwei Ensemblemitgliedern. Lassen Sie sich diese Darbietung nicht entgehen! © Peter Schnetz
  • 2. news 2 www.metrobasel.org metrobasel info forum Regionen Baselland vom 29. August 2011 in Liestal Internationaler Erfolg hat regionale Wurzeln «Die Chancen des Oberbaselbiets werden allgemein massiv unterschätzt», stellt Christoph Koellreuter, Direktor der Denkfabrik Metrobasel, fest. Im vergan- genen Jahrzehnt habe das Oberbaselbiet stark von der Entwicklung des Life-Sciences-Standorts in Stadt und Agglomeration Basel profitiert. Fricktal kooperiert besser Regionaler Erfolg ist nicht ausschliesslich das Produkt internationaler Entwick- lungen: «Es nützt nichts, zu jammern. Man muss die sich bietenden Chancen ergreifen», erklärte Koell- reuter gegenüber der bz. Er ortet diesbezüglich bei den Baselbieter Gemeinden eine zu geringe Bereit- schaft zur Kooperation. Entsprechend lud er gestern Gerry Thönen ein, Geschäftsführer des Planungsver- bands Fricktal, um zu erläutern, wie es das Fricktal geschafft hat, sich als Wohnstandort an die Wachs- tumsspitze der Nordwestschweiz zu setzen. Standortfaktor «offene Gesellschaft» Franz Saladin, Direktor der Handelskammer beider Basel, berich- tete aus seiner bisherigen Arbeit als Wirtschafts- förderer. So werbe Puerto Rico mit Tiefststeuern um Life-Science-Ansiedelung. Und Boston warte mit besten Hochschulen auf. Doch wenn es dann darum gehe, zu produzierenden Unternehmen zu wach- sen, würden die Fachleute mit den blauen Kragen fehlen: «Eine Region ohne Produktion verliert auf die Dauer auch Forschung und Entwicklung», erklärte er. «Strukturwandel erfordert Offenheit auch gegenüber Menschen. Entsprechend wichtig ist die Personen- freizügigkeit dafür, dass in der Region die positiven Entwicklungsszenarien eintreffen», sagte Saladin. Podium: Personenfreizügigkeit und Steuerstabilität Es herrschte auf dem Podium in Liestal Einigkeit, dass die Personenfreizügigkeit ein entscheidender Faktor für die Weiterentwicklung der Region sei. «Man sollte so wenig als möglich regulieren, damit wir die notwendigen Mitarbeiter rekrutieren kön- nen», erklärte etwa Peter Herrmann von Actelion. Franz Saladin von der Handelskammer beider Basel wies darauf hin, dass bisherige Entwicklungen je- weils auf Zuwanderung beruhten. Mehrfach kam die Langsamkeit politischer und behördlicher Entscheide im Kanton zur Sprache. So monierte Theodor Häner, BRB Bauunternehmer Region Basel: «Die Zeit von der Idee bis zur Realisierung muss kürzer werden.» Der Baselbieter Volkswirtschaftsdirektor Peter Zwick wies dies zurück: Für Einsprachen und Referenden sei nicht die Regierung verantwortlich. Zudem er- klärte er, Steuersenkungen seien kein probates Mittel für Unternehmens-Ansiedlungen: «Die Firmen müssen wissen, was sie bezahlen müssen und zugleich wissen, was sie dafür an Infrastruktur und anderen Leistungen bekommen. Wichtig ist also, dass die Steuern stabil bleiben.» Auf wenig Gegenliebe stiess die Idee, durch verstärkte Zusammenarbeit der Gemeinden den Baselbieter Zentralismus etwas aufzuweichen. Christoph Buser als Vertreter der Wirtschaftskammer Baselland erklärte, dass in den Gemeinden diesbezüglich nicht viel passiere, wenn der Leidensdruck zu klein sei.» Das dominante Wirt- schaftsthema der letzten Wochen, der starke Fran- ken, wurde schliesslich erst durch eine Frage aus dem Publikum ins Spiel gebracht. «Wir müssen länger- fristig mit einem starken Franken rechnen», prognosti- zierte Saladin. Als Rezept empfahl er, die Produktivi- tät zu steigern und die Innovation voranzutreiben. Auszug aus der Basellandschaftlichen Zeitung von Daniel Haller © Juri Junkov, www.junkov.com
  • 3. www.metrobasel.org news 3 metrobasel fricktal forum Auszug aus der Berichterstattung der Neuen Frick- taler Zeitung vom 30. August 2011 Anton Mösch brachte bereits zu Beginn des Wirt- schaftsforums Fricktal auf den Punkt, was die an- schliessenden Referate und Diskussionen bestätigen sollten: «Im Fricktal geht die Post ab», meinte der Fricker Gemeindeammann. Die Region sei ein guter Boden, ein gefragter Wirtschafts- und Wohnraum, ein «Raum» aber auch, der vor Herausforderungen stehe. Diese gelte es «mutig anzupacken», denn «nur so kommen wir weiter». Die «Fricktaler Erfolgsstory», wie Peter Riebli, Leiter der Syngenta-Werke Nordwestschweiz, die Entwick- lung in den letzten Jahrzehnten titulierte, trägt dabei insbesondere einen Namen: Life Sciences. Ein starkes Wertschöpfungs-Wachstum verzeichnete das Fricktal in den letzten zehn Jahren auch bei den öffentlichen Dienstleistungen, der Bauwirtschaft und den Unternehmensdienstleistungen. Auf Schweizer Seite der Metropolitanregion Basel ist die Region zudem im Detailhandel in der Spitzengruppe. Die erfreuliche Doppel-Konsequenz dieser Entwicklung: Die Zahl der Erwerbstägigen stieg zwischen 2000 und 2009 um 0,7 Prozent pro Jahr, die Zahl der Be- völkerung um 1,4 Prozent. Damit nimmt das Fricktal «die Spitzenposition innerhalb von Metrobasel ein», weiss Christoph Koellreuter. Grosse Baulandreserven Gefragt ist das Fricktal als Wohnort, das belegen die Studien von Christoph Koellreuter. Ebenfalls top ist das Fricktal in Sachen Steuerbelastung («am günstigsten») und bei der Qualität des Naherholungsraums («in der Spitzen- gruppe »). Summa summarum: «Das Fricktal ist erfolgreich und wächst als Wirtschafts- und Wohn- standort», resümierte Christoph Koellreuter vor den gut 200 Vertretern aus Politik und Wirtschaft in Frick. Dass dies so bleiben wird, daran zweifelt Peter Riebli mit Blick auf seinen Agrobereich nicht. «Die Erfolgsstory ist noch nicht zu Ende», ist er überzeugt. Allerdings, und darin waren sich am Wirtschaftsforum ebenfalls alle Referenten einig, muss die gute Ausgangslage mit Bedacht weiter entwickelt werden, muss man «wach bleiben», wie es Martin Steiger, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Energiedienst Holding AG, formulierte, um den Anschluss nicht zu verlieren. Handlungsbedarf ortet Martin Steiger unter anderem bei der Bildung. Sein Anliegen, das auch von vielen anderen Wirtschafts- grössen unterstützt wird: eine internationale Schule in der Region. Haushälterisch gelte es, so benannte Christoph Koellreuter eine zweite Herausforderung, mit den Baulandreserven umzugehen. «Eine zu starke Zersiedlung muss vermieden werden.» Auf den Mix kommt es an Einerseits muss der Branchenmix stimmen, andererseits die Mischung aus Wohn-, Arbeits- und Erholungsraum. Dieser Mix sei im Fricktal gut, ist Peter Riebli überzeugt. Das glaubt auch Thomas Kirchhofer, VR-Präsident Par- kresort Rheinfelden. Er verglich die Region mit einer mittelgrossen Stadt von gut 60000 Einwohnern. Wie bei jeder Stadt sind (noch) nicht alle Quartiere gleich gut positioniert. Insbesondere das «Ost-West- Gefälle» gilt es für Martin Steiger zu beachten. «Die östlichen Gebiete haben noch Potential.» Wie sagte doch Anton Mösch: «Packen wir es an.» Fürwahr. vom 25. August 2011 in Frick von Thomas Wehrli
  • 4. www.metrobasel.org Das diesjährige metrobasel leimental forum konnte mit rund100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im attraktiven Actelion Busi- ness Center in Allschwil durchgeführt werden. Es wurde klar: Weiteres Wirtschaftswachstum bringt für die Gemeinden auch Herausforderungen. In der Podiumsdiskussion lag der Fokus auf dem Verkehr. Anton Lauber, Gemeindepräsident Allschwil, wies auf das Projekt ELBA hin. Dabei geht es um die Frage, wie der Raum Leimental-Birseck-Allschwil langfristig und nachhaltig ent- wickelt und die Mobilität organisiert werden soll. Hier sei man viel weiter als vor 10 oder 15 Jahren, stellte Frédéric Duvinage, Geschäftsführer Trinationaler Eurodistrict Basel, fest. Bei ELBA sind auch sechs französische Gemeinden und das Departement Haut-Rhin als Projektpartner dabei. Die Stadtpräsidentin von Laufen, Frau Brigitte Bos, begrüsste am 7. September im Kulturzentrum Alts Schlachthuus die Besu- cher des Forums. In der Diskussionsrunde antwortete sie auf die Frage, ob das Laufental und das Schwarzbubenland das Schlaf- zimmer der Region seien: «Nein, auf keinen Fall». Laufen hätte erkannt, dass es zum Aufschwung und Wohlstand auch Industrie- und Gewerbebetriebe brauche. Dafür seien günstiges Land und moderate Steuern eine wichtige Voraussetzung. Selbstverständ- lich wolle die Region aber auch Wohnraum zur Verfügung stellen. Natürlich war auch an dieser Veranstaltung der Verkehr ein Thema. Walter Jermann, Präsident Promotion Laufental, brachte die Wünsche in seinem Schlussvotum auf den Punkt: «Wir müssen halt im Oktober diejenigen in den Nationalrat wählen, die sich für unsere Region einsetzen.» In den vier regionalen metrobasel foren wurden Pharmaszenarien 2020 und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen für die jeweilige Region präsentiert und diskutiert. Geschäftsstelle metrobasel, Aeschenvorstadt 4, 4051 Basel T +41 (0) 61 272 11 44, F +41 (0) 61 272 11 42 Direktor: Dr. Christoph Koellreuter Administration: Maura von Heydebrand E-Mail: maura.vonheydebrand@metrobasel.org Kommunikation: Regula Ruetz/Delegierte Raumentwicklung Impressum Herausgeber: metrobasel Layout: ruweba kommunikation ag, Riehen Druckauflage: 7'500 Ex./Druck: Bloch AG, Arlesheim Der Newsletter erscheint 2x jährlich, abrufbar unter: www.metrobasel.org metrobasel leimental forum vom 18. August 2011 in Allschwil metrobasel schwarzbubenland/laufental forum vom 7. September 2011in Laufen news