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Dr. Brigitte Reiser
blog.nonprofits-vernetzt.de
Das Weblog zu Stakeholder-Management und Web 2.0
Lokale Netzwerke ehrena...
Inhalt
I. Was sind Netzwerke? (Netzwerktheorie)
II. Welche Faktoren unterstützen die Bildung von
bottom-up-Bürgernetzwerke...
I. Was sind Netzwerke?
 Gebilde zwischen „Markt“ und „Hierarchie“
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Markt HierarchieNetzwerke
Wettbewerb Kooperation
Frei...
Funktion von Netzwerken
 Ressourcenaustausch
 Umsetzung gemeinsamer Ziele
auf freiwilliger Basis
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Nutzen von Netzwerken
 Ressourcen
 Handlungsfähigkeit
 Sichtbarkeit
 Reputation
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Netzwerke visualisieren
 „Knoten“ (Menschen, Organisationen, Gruppen)
 Verbindungen zwischen den Knoten (Beziehungen,
Re...
Wie entstehen Netzwerke?
 Anfangs gibt es
nur einzelne
Fragmente
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Quelle: Krebs/Holley: Building smart Communities throu...
 Fragmente werden
durch einen
„Netzwerk-Knüpfer“ in
Verbindung gebracht
 Es bildet sich ein
„Nabe-Speiche-
Netzwerk“ – v...
 Der „Netzwerk-Knüpfer“ verbindet die
Fragmente untereinander
 Er ermutigt die Knoten zur wechselseitigen
Vernetzung
 E...
Ausbalancierte Netzwerke
 Im Idealfall entsteht
so ein Netzwerk mit
gleichmäßig dichten
Verbindungen
(Zahl der Verbindung...
Was zeichnet ausbalancierte
Netzwerke aus?
 Hoher Vernetzungsgrad der meisten Akteure
 Ermöglicht kurze Wege zwischen de...
Brauchen Netzwerke eine formale oder informelle
Struktur?
Netzwerk-
Struktur
Netzwerk-Zweck Wechselseitige
Abhängigkeit
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II. Aufbau lokaler Bürgernetzwerke
 „Netzwerk Neue
Nachbarschaften“ in
Stuttgart-Möhringen
 Aufbau generationen-
übergre...
Was brauchen selbstorganisierte
Bürgernetzwerke?
 Räume
 Netzwerk-Knüpfer und Multiplikatoren
 Win-win-Situationen
 Pr...
Herausforderungen in der Praxis
 Verknüpfung der
Fragmente ist
zeitaufwändig, aber
ehrenamtlich
machbar
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Quelle: Krebs/...
 Professionelle
Unterstützung bei der
Bildung von ‚Hubs‘
wäre wichtig
 Empowerment der
Teilnehmer/innen
erfordert Zeit
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III. Die wichtige Rolle des Wissens-
transfers
 „Voneinander lernen“ als Chance speziell für
zivilgesellschaftliche Initi...
 Initiierung der
„Stuttgarter
Stadtteilvernetzer“
 Wissenstransfer über
Sektoren hinweg
 Sammlung von
Transferprojekten...
 Wissenstransfer auf Bundesebene notwendig
 Institutionalisierung des #otc „demografischer
Wandel“ als Austauschplattfor...
IV. Aufgaben für die Kommunen
 Konzepte für den Aufbau und die Förderung von
Netzwerken im Quartier im Rahmen des
demogra...
 Institutionalisierte Sprechstunden im Quartier für
bürgerschaftlich Engagierte
(nicht nur ‚Matching‘, sondern kontinuier...
Anregungen für die Diskussion
 Online-Ressourcen für die Vernetzung von
Aktiven im #DemoWandel?
(weltbeweger.de, demograp...
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Beratung für Nonprofits
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  1. 1. 1 Dr. Brigitte Reiser blog.nonprofits-vernetzt.de Das Weblog zu Stakeholder-Management und Web 2.0 Lokale Netzwerke ehrenamtlich aufbauen. Erfahrungen aus der Praxis openTransfer Camp „demografischer Wandel“, Köln, 9. Mai 2014
  2. 2. Inhalt I. Was sind Netzwerke? (Netzwerktheorie) II. Welche Faktoren unterstützen die Bildung von bottom-up-Bürgernetzwerken? III. Die wichtige Rolle des Wissenstransfers IV. Aufgaben für die Kommunen V. Diskussion 2
  3. 3. I. Was sind Netzwerke?  Gebilde zwischen „Markt“ und „Hierarchie“ 3 Markt HierarchieNetzwerke Wettbewerb Kooperation Freiwilligkeit Zwang
  4. 4. Funktion von Netzwerken  Ressourcenaustausch  Umsetzung gemeinsamer Ziele auf freiwilliger Basis 4
  5. 5. Nutzen von Netzwerken  Ressourcen  Handlungsfähigkeit  Sichtbarkeit  Reputation 5
  6. 6. Netzwerke visualisieren  „Knoten“ (Menschen, Organisationen, Gruppen)  Verbindungen zwischen den Knoten (Beziehungen, Ressourcenflüsse, Transaktionen)  „Hubs“ (Wichtige Knoten mit vielen Verbindungen/ mit Verbindungen in andere Netzwerke) 6
  7. 7. Wie entstehen Netzwerke?  Anfangs gibt es nur einzelne Fragmente 7 Quelle: Krebs/Holley: Building smart Communities through Network Weaving, 2002-2006, http://www.orgnet.com/BuildingNetworks.pdf, S. 6
  8. 8.  Fragmente werden durch einen „Netzwerk-Knüpfer“ in Verbindung gebracht  Es bildet sich ein „Nabe-Speiche- Netzwerk“ – vorerst sehr zentralisiert 8 Quelle: Krebs/Holley: Building smart Communities through Network Weaving, 2002-2006, http://www.orgnet.com/BuildingNetworks.pdf, S. 7
  9. 9.  Der „Netzwerk-Knüpfer“ verbindet die Fragmente untereinander  Er ermutigt die Knoten zur wechselseitigen Vernetzung  Er fördert so die Bildung weiterer „Hubs“  Er knüpft Verbindungen nach außen hin 9
  10. 10. Ausbalancierte Netzwerke  Im Idealfall entsteht so ein Netzwerk mit gleichmäßig dichten Verbindungen (Zahl der Verbindungen entscheidet über Zentralität) 10 Quelle: Poole, Dennis L. (2008): Organizational Nettworks for Community-Based Living, S. 285, http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/nml.186/abstract
  11. 11. Was zeichnet ausbalancierte Netzwerke aus?  Hoher Vernetzungsgrad der meisten Akteure  Ermöglicht kurze Wege zwischen den Knoten  Starke Verbindungen (basieren auf Vertrauen und häufiger Interaktion)  Brücken nach außen hin und in andere Netzwerke (vergrößert die Reichweite des Netzwerks, fördert die Diversität im Innern) 11
  12. 12. Brauchen Netzwerke eine formale oder informelle Struktur? Netzwerk- Struktur Netzwerk-Zweck Wechselseitige Abhängigkeit Größe des Netzwerks Alter des Netzwerks informell Informations- und Wissensaustausch Koordinierung von Aktionen niedrig bis zu 25 Akteure jung formal Gemeinsame Trägerschaft Gemeinsame Dienstleistungs- kette hoch mehr als 25 Akteure alt 12 Quelle: Ashman/Sugawara (2013): Civil Society Networks. Options for Design, http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/nml.21062/abstract
  13. 13. II. Aufbau lokaler Bürgernetzwerke  „Netzwerk Neue Nachbarschaften“ in Stuttgart-Möhringen  Aufbau generationen- übergreifender Beziehungen im Stadtteil  Selbstorganisiert/ bottom-up/ehrenamtlich 13 http://www.generationenhaus-moehringen.de/netzwerk-neue- nachbarschaften-moehringen/
  14. 14. Was brauchen selbstorganisierte Bürgernetzwerke?  Räume  Netzwerk-Knüpfer und Multiplikatoren  Win-win-Situationen  Professionelle Unterstützung, wo Rat gebraucht wird 14
  15. 15. Herausforderungen in der Praxis  Verknüpfung der Fragmente ist zeitaufwändig, aber ehrenamtlich machbar 15 Quelle: Krebs/Holley: Building smart Communities through Network Weaving, 2002-2006, http://www.orgnet.com/BuildingNetworks.pdf, S. 7
  16. 16.  Professionelle Unterstützung bei der Bildung von ‚Hubs‘ wäre wichtig  Empowerment der Teilnehmer/innen erfordert Zeit 16 Quelle: Poole, Dennis L. (2008): Organizational Nettworks for Community-Based Living, S. 285, http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/nml.186/abstract
  17. 17. III. Die wichtige Rolle des Wissens- transfers  „Voneinander lernen“ als Chance speziell für zivilgesellschaftliche Initiativen  Welche Erfahrungen machen Vernetzer/innen in anderen Stadtteilen? 17
  18. 18.  Initiierung der „Stuttgarter Stadtteilvernetzer“  Wissenstransfer über Sektoren hinweg  Sammlung von Transferprojekten 18 http://stadtteilvernetzer.wordpress.com
  19. 19.  Wissenstransfer auf Bundesebene notwendig  Institutionalisierung des #otc „demografischer Wandel“ als Austauschplattform für zivilgesellschaftliche Initiativen? 19
  20. 20. IV. Aufgaben für die Kommunen  Konzepte für den Aufbau und die Förderung von Netzwerken im Quartier im Rahmen des demografischen Wandels  Kleine Fördertöpfe und Fortbildungsmaßnahmen für Netzwerk-Knüpfer  Professionelle Unterstützung von Netzwerk- Initiativen, um deren Nachhaltigkeit zu sichern 20
  21. 21.  Institutionalisierte Sprechstunden im Quartier für bürgerschaftlich Engagierte (nicht nur ‚Matching‘, sondern kontinuierliche Beratung, Supervision, Weiterbildung für Freiwillige in der gemeinwesenbezogenen Netzwerkarbeit) 21
  22. 22. Anregungen für die Diskussion  Online-Ressourcen für die Vernetzung von Aktiven im #DemoWandel? (weltbeweger.de, demographiekonkret.de, was noch?)  Institutionalisierung eines Demografie-Camps unter Beteiligung der öHand/Wirtschaft?  Wiki-Aufbau mit Tipps für Stadtteilvernetzer? 22
  23. 23. 23 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Dr. Brigitte Reiser Beratung für Nonprofits

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