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Grenzenloses Medienhandeln in der Schule? 
Beschreibungen pädagogischen Medienhandelns unter Bedingungen der Bildungsinstitution Schule 
JProf. Dr. Mandy Schiefner-Rohs 
TU Kaiserlautern | Fachbereich Sozialwissenschaften | Juniorprofessur für Pädagogik 
Sektionstagung Medienpädagogik Herbst 2014, Augsburg
AGENDA 
1 Medienhandeln im Institutionsgefüge Schule 
2 Lehrerblogs als (explorativer) Zugang zu Medienhandeln 
3 Überblick der Ergebnisse 
4 Diskussion einiger Aspekte von Medienhandeln in Bildungsinstitutionen 
5 Fragen & Diskussionen
1 AUSGANGSLAGE
von der Mediennutzung …. 
bisheriger Fokus: Mediennutzung in der Schule (MPFS, 2014 , Feierabend/Klingler 2003; Gysbers 2008) 
Mediendidaktik (Tulodziecki, 2010): Digitale Medien im Unterricht: 
… mit einem Fokus auf lehrmittelbezogenen Konzepten 
… mit einem Fokus auf präsentationsbasierten Unterrichtsformen (vgl. Bitkom, 2013) 
… kaum zur Umsetzung individualisierenden Lernens (Breiter et al., 2010) 
Medienerziehung: Umgang mit „problematischen“ Aspekten (oftmals Peer-Education)
Frank Wetterich, Martin Burghart, Norbert Rave, Initiative D21 (2014) 
Medienbildung an deutschen Schulen 
http://doebe.li/b05796
… zum Medienhandeln 
Interesse: (pädagogisches) Medienhandeln i.S. von Routinen der Lehrpersonen in 
Bildungsinstitutionen 
Fragen nach regulären und regulierenden Strukturen, nach Normen und Werten als 
Verhaltenserwartungen von Handlungen (vgl. auch Hasse/Krücken 2008, S. 196ff) 
Stichwort „Grammatik von Schule“ (Fend 2008) - auch für Medienhandeln?
Forschungsinteresse(n) 
Wie sehen mediale Handlungspraxen von Lehrpersonen aus? 
Wie findet pädagogisches Medienhandeln in der Schule statt? 
Lässt sich das (dokumentierte) Medienhandeln in der Schule verdichten? 
(Wie) zeigt sich das Verhältnis von Organisation und/oder Institution und ausgebildeten 
Handlungspraxen?
2 FORSCHUNGSANSATZ
Untersuchungsfeld 
Weblogs von Lehrpersonen als 
• persönliche, individuelle Kommunikations-, Reflexions- und 
Professionalisierungsinstrumente (Killeavy/Moloney 2010; Luehmann/Tinelli 2008; Zandi et al. 2014) 
• „Selbstbeschreibungen medienbezogener sozialer Praktiken“ (Aßmann 2010, S. 104)
methodisches Vorgehen 
Nutzung der Dokumentation und Reflexion von Medienhandeln in der Schule in 
Blogbeiträgen von Lehrpersonen 
A. Rekonstruktion des in Blogs dokumentierten medialen Handelns in der Schule 
B. Betrachtung des Bloggen selbst als mediales Handeln in Auseinandersetzung mit 
der Umwelt 
Annahme: In den Blogbeiträgen werden implizite Regeln, Normen und Routinen der 
Bildungsinstitution Schule expliziert, reflektiert und damit sichtbar
methodisches Vorgehen 
Identifikation von Weblogs 
a) Aktive Lehrperson an einer (deutschen) Schule, 
b) langfristige Blogaktivität über schulisches Medienhandeln 
c) Nennung in einschlägigen Empfehlungen 
induktive Kategorienbildung, sensibilisierende Konzepte im Bereich digitaler Medien in 
der Schule und Theorie von Schule (Breiter et al., 2010; Wiater, 2002; Herrlitz, Hopf & Titze, 1997)
3 (einige) ERGEBNISSE
(beschriebenes) Medienhandeln 
A. im Unterricht: regelmäßige Berichte (eher instrumentell geprägtem) Handeln mit 
Medien, projektbezogen und angebunden an den Fachunterricht 
(kontinuierliches) Teilen und Reflektieren von konkreten Unterrichtsentwürfen oder 
handlungsorientierten Medienprojekten
(beschriebenes) Medienhandeln 
B. (mediale) Arbeitsroutinen der Lehrpersonen (Stichwort: digitale Schultasche): 
- Vor- und Nachbereitung von Unterricht (SB, 2012/10/28), 
- in der Durchführung von Abschlussprüfungen (SP, 2014/02/01) 
- zur Unterstützung von Lehrerkonferenzen (SB, 2011/07/13) 
- Rolle sozialer Medien (Blogs, Twitter) v.a. unter Perspektive der Professionalisierung (u.a. 
LB, 2009/02/11, 2010/08/06, 2010/02/08)
„Auslöser“ für (bloggendes) Medienhandeln 
digital geprägte Arbeits- und Lehrprozesse der Lehrpersonen 
(wiederkehrende) Themen des öffentlichen Schreibens: Vorbildfunktion (LB, 2009/04/19), 
Lehrer_innenfortbildung (LB, 2011/06/20) oder Schulentwicklung mit Medien 
Beschreibung als Handeln einzelner Lehrpersonen in der Schule (z.B. LB, 2012/08/19).
kritische Aspekte aus Sicht der Lehrpersonen 
Eigene Handlungsroutinen seien nicht anschlussfähig: 
„Fest steht, dass meine persönlichen Kommunikaitonsroutinen [sic!] im schulischen Alltag oft wenig 
anschlußfähig sind und ich gerne sehen würde, dass sich dies ändern. Leider bewegt sich die 
Institution aus meinen Augen viel zu langsam und ich neige dazu, frustriert zu reagieren.“ (SB, 2010/02/) 
Artikulation eines „(...) Dauerkonflikt zwischen „digitalen Selbstverständlichkeiten (...) und 
analoger Beharrlichkeit“ (LB, 2012/01/17).
kritische Aspekte aus Sicht der Lehrpersonen 
Beschreibung von Spannungen zwischen Konventionen der Institution Schule und 
persönlichem (pädagogischem) Medienhandeln 
umfassendem, routiniertem Medienhandeln entgegenstehende Gründe: 
Organisation der Schule und Infrastruktur (SB, 2012/10/28, 2013/09/21; LB, 2010/02/08) Prüfungen (LB, 
2012/02/13/), Habitus & Kompetenzen des Personals (LB, 2009/02/11; SP, 2014/02/01/)
4 DISKUSSIONSASPEKTE
Veränderungen durch Medienhandeln 
A. Veränderte Formen der Kommunikation: Medien sind für die Lehrpersonen 
Bestandteil aller schulischen Kommunikations- und Handlungsstrukturen 
Medienhandeln in der Schule ist damit nicht „nur“ Unterrichtshandeln, sondern die 
Schule als Gesamtinstitution rückt in den Fokus
Veränderungen durch Medienhandeln 
B. Veränderte Machtverhältnisse: Beschreibung des Umgangs mit Kontrolle (SB, 2013/04/04, 
SP, 2013/05). 
Evtl. Sichtbarkeit der Schule eingeschriebenen Machtgefügen, v.a. in Form der 
Reflexion von Kontrolle und Kontrollverlust (SB, 2011/12/07; LB, 2011/06/20). 
häufige Diskussionen um Ambivalenz von Kontrolle und Freiheit
Veränderungen durch Medienhandeln 
C. Diskussion um Grenzen: Beschreibungen eines Umgangs mit der Organisation- 
Umwelt-Beziehung, Öffnung und Schließung als Herausforderung: 
In dokumentierten Handlungsroutinen von Lehrpersonen wird immer wieder der 
vermeintliche Abschluss von Schule diskutiert und als Störfaktor für 
(grenz-)übergreifendes Medienhandeln interpretiert
Veränderungen durch Medienhandeln 
Aufbau dialektischer Spannungen in den Beschreibungen durch die Lehrpersonen. 
Lehrer_innen agieren „[...] um den StatusQuo zu bewahren, um die Veränderungen 
vielleicht doch noch zu verhindern, wodurch die Atmosphäre in den Schulen 
zunehmend von dem nicht reflektierten Konflikt zwischen „digitalen 
Selbstverständlichkeiten“ im außerschulischen Alltag und der vor diesem Alltag 
„geschützten“ Schule geprägt wird“ (LB, 2012/01/17/, Hervorhebung MSR).
4 OFFENE PUNKTE
Ent-Grenzung durch Medienhandeln? 
Thematisierung von Grenzen oder Rekurs auf „Entgrenzung“ des schulischen Lernens 
Aber: Grenzen 
• sind (territoriale) Markierungen zur Absicherung von Macht oder dem Abstecken von 
Zuständigkeiten bedürfen permanenter Verteidigung, um als Grenze zu gelten oder 
anerkannt zu werden 
• sind kulturelle Setzung und konventionelle Wahrnemungsmuster, dynamische Gebilde 
(Kleinschmidt, 2014, S. 3-4)
Offene Fragen 
Offene Frage nach der Gestaltung von „Grenzen/Zonen“ i.S. von System-Umwelt- 
Beziehungen 
Medienhandeln als Form antinomischen Lehrer_innenhandelns (Helsper, 1990) in der Schule?
Limitationen 
explorativen Webloganalyse von Selbstbeschreibungen medienbezogenen schulischem 
Handeln, Schwierigkeit der Einflussnahme über das Bloggen, Agenda-Setting, … 
Vorselektion von Beiträgen durch umfangreiches Material, Betrachtung nur von 
Textdokumenten 
Rolle von Öffentlichkeit (soziale Erwünschtheit, Umgang mit kritischen Aspekten) 
Fallauswahl & Community-Bildung: Einige wenige „Meinungsführer“
Ausblick 
Detailanalysen der von den Lehrern beschriebenen Spannungsfelder 
Beziehungen in den Blogs und den Blogbeiträgen (Diskussionen der einzelnen Artikel, 
Vernetzung, …) sowie medialer Artikulationen 
Soziale Validierung, vertiefende Interviews
Literatur 
Aßmann, Sandra (2010). Medienhandeln als kontextübergreifender Lernprozess. In: Hug, Theo/Maier, Ronald (Hrsg.), Medien - Wissen - Bildung. Explorationen visualisierter und kollaborativer 
Wissensräume. Innsbruck: innsbruck university press. S. 102-115. 
Bitkom (2011). Schule 2.0 Eine repräsentative Untersuchung zum Einsatz elektronischer Medien an Schulen aus Lehrersicht. http://www.bitkom.org/files/documents/ 
BITKOM_Publikation_Schule_2.0.pdf 
Breiter, Andreas/Welling, Stefan/Stolpmann, Börn Eric (2010). Medienkompetenz in der Schule. Berlin: Vistas.Feierabend, Sabine/Klingler, Walter, (2003). Lehrer/-Innen und Medien 2003: Nutzung, 
Einstellungen, Perspektiven. Baden-Baden. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest. 
Fend, Helmut (2008). Schule gestalten. Systemsteuerung, Schulentwicklung und Unter- richtsqualität. Wiesbaden: VS–Verlag. 
Gysbers, Andre (2008). Lehrer - Medien - Kompetenz. Eine empirische Untersuchung zur Medienpädagogischen Kompetenz und Performanz niedersächsischer Lehrkräfte. Berlin: Vistas. 
Hasse, Raimund/Krücken, Georg (2008). Institution. In: Baur, Nina/Korte, Hermann/Löw, Martina/Schroer, Markus (Hrsg.), Handbuch Soziologie. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. S. 
163-182. 
Helsper, Werner/Cloer, Ernst (2000). Antinomien des Lehrerhandelns und die Bedeutung der Falllrekonstruktion - Überlegungen zu einer Professionalisierung im Rahmen universitärer 
Lehrerausbildung. In: (Hrsg.). Weinheim: Juventa-Verlag. S. 142-177. 
Herrlitz, Hans-Georg/Hopf, Wulf/Titze, Hartmut (1997). Institutionalisierung des öffentlichen Schulsystems. In: Beaethge, Martin/Nevermann, Knut (Hrsg.), Enzyklopädie Erziehungswissenschaft. Bd 
5: Organisation, Recht und Ökonomie des Bildungswesesns. Enzyklopädie Erziehungswissenschaft. 5. Stuttgart: Klett Cotta. S. 55-71. 
Killeavy, Maureen/Moloney, Anne (2010). Reflection in a social space: Can blogging support reflective practice for beginning teachers? In: Teaching and Teacher Education 26, S. 1070-1076. 
Kim, H/Hyung, Kim Nam (2008). The phenomenon of blogs and theoretical model of blog use in educational context. In: Computer & Education 51, S. 1342-1352. 
Kleinschmidt, Christoph (2014). Semantik der Grenze. In: Aus Politik und Zeitgeschichte 63, S. 3-8. 
Luehmann, April Lynn/Tinelli, Liz (2008). Teacher professional identity development with social networking technologies: learning reform through blogging. In: Educational Media International 45, S. 
323-333.MPFS, (2014). 15 Jahre JIM Studie. . Stuttgart. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest: http://www.mpfs.de/fileadmin/JIM15/PDF/15JahreJIMStudie.pdf. 
Top, Ercan (2012). Blogging as a social medium in undergraduate courses : Sense of community best predictor of perceived learning. In: Internet and Higher Education 15, S. 24-28. 
Tulodziecki, G. (2010). Medien im Unterricht. Enzyklopädie Erziehungswissenschaft Online, Band: Medienpädagogik, 1-31. doi: 10.3262/EEO09100076 
Wiater, Werner (2002). Theorie der Schule. Donauwörth: Auer. 
Zandi, Peivand/Thang, Siew Ming/Krish, Pramela (2014). Teacher Professional Development through Blogging: Some Preliminary Findings. In: Procedia - Social and Behavioral Sciences 118, S. 
530-536.
5 ZEIT FÜR FRAGEN/DISKUSSION

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Grenzenloses Medienhandeln in der Schule?

  • 1. Grenzenloses Medienhandeln in der Schule? Beschreibungen pädagogischen Medienhandelns unter Bedingungen der Bildungsinstitution Schule JProf. Dr. Mandy Schiefner-Rohs TU Kaiserlautern | Fachbereich Sozialwissenschaften | Juniorprofessur für Pädagogik Sektionstagung Medienpädagogik Herbst 2014, Augsburg
  • 2. AGENDA 1 Medienhandeln im Institutionsgefüge Schule 2 Lehrerblogs als (explorativer) Zugang zu Medienhandeln 3 Überblick der Ergebnisse 4 Diskussion einiger Aspekte von Medienhandeln in Bildungsinstitutionen 5 Fragen & Diskussionen
  • 4. von der Mediennutzung …. bisheriger Fokus: Mediennutzung in der Schule (MPFS, 2014 , Feierabend/Klingler 2003; Gysbers 2008) Mediendidaktik (Tulodziecki, 2010): Digitale Medien im Unterricht: … mit einem Fokus auf lehrmittelbezogenen Konzepten … mit einem Fokus auf präsentationsbasierten Unterrichtsformen (vgl. Bitkom, 2013) … kaum zur Umsetzung individualisierenden Lernens (Breiter et al., 2010) Medienerziehung: Umgang mit „problematischen“ Aspekten (oftmals Peer-Education)
  • 5. Frank Wetterich, Martin Burghart, Norbert Rave, Initiative D21 (2014) Medienbildung an deutschen Schulen http://doebe.li/b05796
  • 6. … zum Medienhandeln Interesse: (pädagogisches) Medienhandeln i.S. von Routinen der Lehrpersonen in Bildungsinstitutionen Fragen nach regulären und regulierenden Strukturen, nach Normen und Werten als Verhaltenserwartungen von Handlungen (vgl. auch Hasse/Krücken 2008, S. 196ff) Stichwort „Grammatik von Schule“ (Fend 2008) - auch für Medienhandeln?
  • 7. Forschungsinteresse(n) Wie sehen mediale Handlungspraxen von Lehrpersonen aus? Wie findet pädagogisches Medienhandeln in der Schule statt? Lässt sich das (dokumentierte) Medienhandeln in der Schule verdichten? (Wie) zeigt sich das Verhältnis von Organisation und/oder Institution und ausgebildeten Handlungspraxen?
  • 9. Untersuchungsfeld Weblogs von Lehrpersonen als • persönliche, individuelle Kommunikations-, Reflexions- und Professionalisierungsinstrumente (Killeavy/Moloney 2010; Luehmann/Tinelli 2008; Zandi et al. 2014) • „Selbstbeschreibungen medienbezogener sozialer Praktiken“ (Aßmann 2010, S. 104)
  • 10. methodisches Vorgehen Nutzung der Dokumentation und Reflexion von Medienhandeln in der Schule in Blogbeiträgen von Lehrpersonen A. Rekonstruktion des in Blogs dokumentierten medialen Handelns in der Schule B. Betrachtung des Bloggen selbst als mediales Handeln in Auseinandersetzung mit der Umwelt Annahme: In den Blogbeiträgen werden implizite Regeln, Normen und Routinen der Bildungsinstitution Schule expliziert, reflektiert und damit sichtbar
  • 11. methodisches Vorgehen Identifikation von Weblogs a) Aktive Lehrperson an einer (deutschen) Schule, b) langfristige Blogaktivität über schulisches Medienhandeln c) Nennung in einschlägigen Empfehlungen induktive Kategorienbildung, sensibilisierende Konzepte im Bereich digitaler Medien in der Schule und Theorie von Schule (Breiter et al., 2010; Wiater, 2002; Herrlitz, Hopf & Titze, 1997)
  • 13. (beschriebenes) Medienhandeln A. im Unterricht: regelmäßige Berichte (eher instrumentell geprägtem) Handeln mit Medien, projektbezogen und angebunden an den Fachunterricht (kontinuierliches) Teilen und Reflektieren von konkreten Unterrichtsentwürfen oder handlungsorientierten Medienprojekten
  • 14. (beschriebenes) Medienhandeln B. (mediale) Arbeitsroutinen der Lehrpersonen (Stichwort: digitale Schultasche): - Vor- und Nachbereitung von Unterricht (SB, 2012/10/28), - in der Durchführung von Abschlussprüfungen (SP, 2014/02/01) - zur Unterstützung von Lehrerkonferenzen (SB, 2011/07/13) - Rolle sozialer Medien (Blogs, Twitter) v.a. unter Perspektive der Professionalisierung (u.a. LB, 2009/02/11, 2010/08/06, 2010/02/08)
  • 15. „Auslöser“ für (bloggendes) Medienhandeln digital geprägte Arbeits- und Lehrprozesse der Lehrpersonen (wiederkehrende) Themen des öffentlichen Schreibens: Vorbildfunktion (LB, 2009/04/19), Lehrer_innenfortbildung (LB, 2011/06/20) oder Schulentwicklung mit Medien Beschreibung als Handeln einzelner Lehrpersonen in der Schule (z.B. LB, 2012/08/19).
  • 16. kritische Aspekte aus Sicht der Lehrpersonen Eigene Handlungsroutinen seien nicht anschlussfähig: „Fest steht, dass meine persönlichen Kommunikaitonsroutinen [sic!] im schulischen Alltag oft wenig anschlußfähig sind und ich gerne sehen würde, dass sich dies ändern. Leider bewegt sich die Institution aus meinen Augen viel zu langsam und ich neige dazu, frustriert zu reagieren.“ (SB, 2010/02/) Artikulation eines „(...) Dauerkonflikt zwischen „digitalen Selbstverständlichkeiten (...) und analoger Beharrlichkeit“ (LB, 2012/01/17).
  • 17. kritische Aspekte aus Sicht der Lehrpersonen Beschreibung von Spannungen zwischen Konventionen der Institution Schule und persönlichem (pädagogischem) Medienhandeln umfassendem, routiniertem Medienhandeln entgegenstehende Gründe: Organisation der Schule und Infrastruktur (SB, 2012/10/28, 2013/09/21; LB, 2010/02/08) Prüfungen (LB, 2012/02/13/), Habitus & Kompetenzen des Personals (LB, 2009/02/11; SP, 2014/02/01/)
  • 19. Veränderungen durch Medienhandeln A. Veränderte Formen der Kommunikation: Medien sind für die Lehrpersonen Bestandteil aller schulischen Kommunikations- und Handlungsstrukturen Medienhandeln in der Schule ist damit nicht „nur“ Unterrichtshandeln, sondern die Schule als Gesamtinstitution rückt in den Fokus
  • 20. Veränderungen durch Medienhandeln B. Veränderte Machtverhältnisse: Beschreibung des Umgangs mit Kontrolle (SB, 2013/04/04, SP, 2013/05). Evtl. Sichtbarkeit der Schule eingeschriebenen Machtgefügen, v.a. in Form der Reflexion von Kontrolle und Kontrollverlust (SB, 2011/12/07; LB, 2011/06/20). häufige Diskussionen um Ambivalenz von Kontrolle und Freiheit
  • 21. Veränderungen durch Medienhandeln C. Diskussion um Grenzen: Beschreibungen eines Umgangs mit der Organisation- Umwelt-Beziehung, Öffnung und Schließung als Herausforderung: In dokumentierten Handlungsroutinen von Lehrpersonen wird immer wieder der vermeintliche Abschluss von Schule diskutiert und als Störfaktor für (grenz-)übergreifendes Medienhandeln interpretiert
  • 22. Veränderungen durch Medienhandeln Aufbau dialektischer Spannungen in den Beschreibungen durch die Lehrpersonen. Lehrer_innen agieren „[...] um den StatusQuo zu bewahren, um die Veränderungen vielleicht doch noch zu verhindern, wodurch die Atmosphäre in den Schulen zunehmend von dem nicht reflektierten Konflikt zwischen „digitalen Selbstverständlichkeiten“ im außerschulischen Alltag und der vor diesem Alltag „geschützten“ Schule geprägt wird“ (LB, 2012/01/17/, Hervorhebung MSR).
  • 24. Ent-Grenzung durch Medienhandeln? Thematisierung von Grenzen oder Rekurs auf „Entgrenzung“ des schulischen Lernens Aber: Grenzen • sind (territoriale) Markierungen zur Absicherung von Macht oder dem Abstecken von Zuständigkeiten bedürfen permanenter Verteidigung, um als Grenze zu gelten oder anerkannt zu werden • sind kulturelle Setzung und konventionelle Wahrnemungsmuster, dynamische Gebilde (Kleinschmidt, 2014, S. 3-4)
  • 25. Offene Fragen Offene Frage nach der Gestaltung von „Grenzen/Zonen“ i.S. von System-Umwelt- Beziehungen Medienhandeln als Form antinomischen Lehrer_innenhandelns (Helsper, 1990) in der Schule?
  • 26. Limitationen explorativen Webloganalyse von Selbstbeschreibungen medienbezogenen schulischem Handeln, Schwierigkeit der Einflussnahme über das Bloggen, Agenda-Setting, … Vorselektion von Beiträgen durch umfangreiches Material, Betrachtung nur von Textdokumenten Rolle von Öffentlichkeit (soziale Erwünschtheit, Umgang mit kritischen Aspekten) Fallauswahl & Community-Bildung: Einige wenige „Meinungsführer“
  • 27. Ausblick Detailanalysen der von den Lehrern beschriebenen Spannungsfelder Beziehungen in den Blogs und den Blogbeiträgen (Diskussionen der einzelnen Artikel, Vernetzung, …) sowie medialer Artikulationen Soziale Validierung, vertiefende Interviews
  • 28. Literatur Aßmann, Sandra (2010). Medienhandeln als kontextübergreifender Lernprozess. In: Hug, Theo/Maier, Ronald (Hrsg.), Medien - Wissen - Bildung. Explorationen visualisierter und kollaborativer Wissensräume. Innsbruck: innsbruck university press. S. 102-115. Bitkom (2011). Schule 2.0 Eine repräsentative Untersuchung zum Einsatz elektronischer Medien an Schulen aus Lehrersicht. http://www.bitkom.org/files/documents/ BITKOM_Publikation_Schule_2.0.pdf Breiter, Andreas/Welling, Stefan/Stolpmann, Börn Eric (2010). Medienkompetenz in der Schule. Berlin: Vistas.Feierabend, Sabine/Klingler, Walter, (2003). Lehrer/-Innen und Medien 2003: Nutzung, Einstellungen, Perspektiven. Baden-Baden. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest. Fend, Helmut (2008). Schule gestalten. Systemsteuerung, Schulentwicklung und Unter- richtsqualität. Wiesbaden: VS–Verlag. Gysbers, Andre (2008). Lehrer - Medien - Kompetenz. Eine empirische Untersuchung zur Medienpädagogischen Kompetenz und Performanz niedersächsischer Lehrkräfte. Berlin: Vistas. Hasse, Raimund/Krücken, Georg (2008). Institution. In: Baur, Nina/Korte, Hermann/Löw, Martina/Schroer, Markus (Hrsg.), Handbuch Soziologie. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. S. 163-182. Helsper, Werner/Cloer, Ernst (2000). Antinomien des Lehrerhandelns und die Bedeutung der Falllrekonstruktion - Überlegungen zu einer Professionalisierung im Rahmen universitärer Lehrerausbildung. In: (Hrsg.). Weinheim: Juventa-Verlag. S. 142-177. Herrlitz, Hans-Georg/Hopf, Wulf/Titze, Hartmut (1997). Institutionalisierung des öffentlichen Schulsystems. In: Beaethge, Martin/Nevermann, Knut (Hrsg.), Enzyklopädie Erziehungswissenschaft. Bd 5: Organisation, Recht und Ökonomie des Bildungswesesns. Enzyklopädie Erziehungswissenschaft. 5. Stuttgart: Klett Cotta. S. 55-71. Killeavy, Maureen/Moloney, Anne (2010). Reflection in a social space: Can blogging support reflective practice for beginning teachers? In: Teaching and Teacher Education 26, S. 1070-1076. Kim, H/Hyung, Kim Nam (2008). The phenomenon of blogs and theoretical model of blog use in educational context. In: Computer & Education 51, S. 1342-1352. Kleinschmidt, Christoph (2014). Semantik der Grenze. In: Aus Politik und Zeitgeschichte 63, S. 3-8. Luehmann, April Lynn/Tinelli, Liz (2008). Teacher professional identity development with social networking technologies: learning reform through blogging. In: Educational Media International 45, S. 323-333.MPFS, (2014). 15 Jahre JIM Studie. . Stuttgart. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest: http://www.mpfs.de/fileadmin/JIM15/PDF/15JahreJIMStudie.pdf. Top, Ercan (2012). Blogging as a social medium in undergraduate courses : Sense of community best predictor of perceived learning. In: Internet and Higher Education 15, S. 24-28. Tulodziecki, G. (2010). Medien im Unterricht. Enzyklopädie Erziehungswissenschaft Online, Band: Medienpädagogik, 1-31. doi: 10.3262/EEO09100076 Wiater, Werner (2002). Theorie der Schule. Donauwörth: Auer. Zandi, Peivand/Thang, Siew Ming/Krish, Pramela (2014). Teacher Professional Development through Blogging: Some Preliminary Findings. In: Procedia - Social and Behavioral Sciences 118, S. 530-536.
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