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Storytelling im Tourismus - Vortrag auf dem social media travel day 2016

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„To hell with facts! We need stories!“

Auf dem social media travel day am 27. Oktober 2016 in Frankfurt am Main präsentierten wir den Teilnehmern aus dem Tourismus Hintergründe und Tipps zu Storytelling im Tourismus. Sie erfuhren dabei, was Storytelling genau ist, was es vor allem im Tourismus leisten kann und warum zuküftig kein Weg mehr daran vorbeiführt, um Gäste und Reisende emotional zu erreichen.

Veröffentlicht in: Internet
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Storytelling im Tourismus - Vortrag auf dem social media travel day 2016

  1. 1. STORYTELLING IM TOURISMUS Was es ist, was es kann und warum kein Weg mehr daran vorbeiführt social media travel day 2016 Frankfurt, 27. Oktober 2016
  2. 2. Was macht 
 Intensive Senses? 2
  3. 3. 3 Wir erarbeiten integrierte Konzepte für Ihren Auftritt im Internet DIGITALE MARKETINGSTRATEGIEN Wir konzipieren und produzieren Content Marketing im Tourismus EMOTIONALES STORYTELLING Wir konzipieren und betreuen Ihre Profile in sozialen Netzwerken SOCIAL MEDIA MARKETING Wir schulen Touristiker in Social Media, Online Marketing und E-Recht WORKSHOPS FÜR TOURISTIKER Mit viel Kreativität, Liebe und Herzblut konzipieren wir Ihr Gesicht im Netz.
  4. 4. Was genau ist eigentlich Storytelling? 4
  5. 5. 5 „Eine Geschichte ist eine Brücke, die direkt zu den Gefühlen führt“ Jorge Bucay 1949 - heute Argentinischer Schriftsteller und Psychater
  6. 6. 6 Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen.
  7. 7. Art der Geschichte ist individuell gestaltbar Richtet sich nach Einflussfaktoren wie Produktbeschaffenheit, Branche oder Zielgruppe. In jedem Fall aber beinhaltet sie erzählerisch gestaltete Werbebotschaften, die von den Kunden vordergründig nicht als solche identifiziert werden Erlebnisse, Emotionen und Werte stehen im Vordergrund Modernes Storytelling bedient sich verschiedener Kommunikationsformen wie Texte, Fotos, Videos oder Sounds Storytelling übermittelt Werte, keine Werbung 7
  8. 8. 8 Die ersten berühmten Storyteller der Neuzeit Jacob und Wilhelm Grimm
  9. 9. 9
  10. 10. 10 „Stories are how we remember; we tend to forget lists and bullet points“ Robert McKee 1941 - heute US-amerikanischer Schriftsteller und Drehbuchautor
  11. 11. Doch warum jetzt Storytelling? 11
  12. 12. Noch nie hatte die Menschheit leichter Zugang zu Informationen Noch nie konnten Nachrichten und Wissen so schnell empfangen und konsumiert werden wie heute Die Informationsflut führt zu einem Überangebot an Informationen Gebrauch von Smartphones fördert den schnellen Informationskick Menschen schützen sich durch gezielte, selektive Wahrnehmung Dies erfordert neue Techniken zur Wissensvermittlung Sagen wir mal so: es ist kompliziert 13
  13. 13. Verändertes Kommunikationsverhalten erfordert ein Umdenken im Marketing - hin zu Altbewährtem Klassische Werbeformate haben mit der wachsenden Digitalisierung der Gesellschaft an Bedeutung verloren Neue Formen von Online-Werbung wie etwa Banner, Pop-Ups oder Google Ads eroberten vor einigen Jahren den Werbemarkt, werden von Konsumenten aber oftmals ignoriert oder gar als lästig empfunden Der Anspruch an Werbung hat sich deutlich verändert: Werbung muss unterhalten, bewegen, inspirieren und dabei auch noch möglichst interaktiv sein - sprich: Werbung darf kein einseitiger Informationsfluss sein. Der Kunde muss mitmachen dürfen. Werbung? Früher war alles besser 
 (und mehr Lametta) 14
  14. 14. Jeder Gast auf einer Party mit einer guten Geschichte steht schnell im Mittelpunkt Jeder Facebook-Post mit einer guten Geschichte erhält mehr Likes, Kommentare und wird vielfach geteilt Jedes Instagram Foto mit einer passenden Story zum Foto erhält mehr Likes als Fotos, bei denen der Betrachter allein gelassen wird FOMO*: „Was nicht gepostet wurde, ist nicht passiert!“ *(Fear of missing out) Anerkennung durch Geschichten 15
  15. 15. Wie funktioniert gutes Storytelling? 16
  16. 16. Die 5 Prinzipien des Storytelling 17 Held Konflikt Motiv Viralität Emotion
  17. 17. Die menschlichen Grundbedürfnisse als Motor einer guten Geschichte 18 Selbstverwirklichung Gemeinschaft & Liebe Freiheit & Unabhängigkeit Sicherheit & Stabilität
  18. 18. Storytelling auf drei Ebenen 19 Unternehmen „Corporate Stories“ Marken „Brand Stories“ Produkte „Sales Stories“ Geschichten sortieren nach deren Einfluss auf
  19. 19. Die fünf Schritte zum Storytelling 20 Konzept planen Kernbotschaft definieren Geschichte aufspüren Geschichte publizieren Geschichte formulieren
  20. 20. Unterschiedliche Erwartungen 21 Produkt! Emotion! Touristiker Reisender
  21. 21. Customer Journey Reisen 22 Inspiration Suche Validierung BuchungVorbereitung Reise Reflektion Andauernder Kreislauf, der durch Storytelling unterstützt werden kann.
  22. 22. Storytelling im Tourismus Der ohnehin stark visuelle Charakter der Tourismusbranche eignet sich wunderbar für emotionales und effektives Storytelling Storytelling öffnet dem Kunden nicht nur mit Worten sondern auch mit eindrucksvollen Bildern im wahrsten Sinne das Tor zu einer anderen Welt Storytelling als ursprüngliche Form des geschriebenen Reiseführers Customer Journey betrachten und Inhalte liefern: Hintergrundberichte, Erfahrungsberichte, Reisevorbereitungen, Reiseführer und Reisetipps, aktuelle Reiseinformationen etc. 23
  23. 23. Ausprägungen von Storytelling 24
  24. 24. Arten von Storytelling Storytelling muss nicht immer in Form einer großen Geschichte geschehen Auch kleine, auf sich aufbauende Serien fügen sich zu einer großen Geschichte zusammen Storytelling kann digital vor allem in Blogs, Social Media, Landing Pages, Micro Sites, Newsletter, und Podcasts stattfinden 25
  25. 25. Tipps für gutes Storytelling Wie jede gute Geschichte muss auch Storytelling eine klare, einheitliche und logische Struktur aufweisen Die Identifikation des Kunden weckt Sympathie für das indirekt beworbene Produkt und schafft Vertrauen Storytelling muss Leidenschaft entfachen Damit Storytelling nicht zur Märchenstunde mutiert, muss die Geschichte authentisch sein Storytelling muss ansprechend aufbereitet sein 26
  26. 26. Richtige Sprache im Storytelling Aktiv - Keine komplexen Satzkonstruktionen Plakativ - Nicht um den heißen Brei reden Einfach - Fachbegriffe vermeiden, authentisch sein Bildhaft - Bilder im Kopf erzeugen, Analogien verwenden Variantenreich - Langeweile vermeiden, Stil variieren Detailliert - Der Leser muss sich reinversetzen können Ausschmückend - Ausführlich und mit Hingabe schreiben 27
  27. 27. Fangt nicht grundlos an! Ausgangspunkt jeder guten Geschichte ist eine „sinnstiftende Marke“ Treffen der Grundbedürfnisse wichtig für Erfolg Vor der Suche nach Geschichten kommt die Positionierung des Unternehmens und der Marke(n) Daraus leitet sich ab, wie und mit welchen Inhalten Storytelling für Euch und Eure Kunden Sinn macht 28
  28. 28. Wie man sinnstiftende Stories finden kann 29
  29. 29. Corporate Storytelling 30 Gründungsmythen Unternehmensporträts Kundenbeispiele Insight Stories
  30. 30. 31 „To hell with facts! We need stories!“ Ken Kesey 1935 - 2001 US-amerikanischer Schriftsteller und Aktionskünstler
  31. 31. Beispiele für Storytelling im Tourismus 32
  32. 32. EAST ASIA TOURS 33 blog.eastasiatours.de
  33. 33. Visit Finland 34 www.dein-finnland.de
  34. 34. DER Touristik 35 www.youtube.com/watch?v=wgzCzG5ydwQ
  35. 35. Südtirol: Was uns bewegt 36 www.suedtirol.info/wasunsbewegt
  36. 36. Ihr habt noch Fragen? Immer gerne! Intensive Senses
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