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Mag.a
Angelika Wohofsky,MSc
Expertin für Online Media Marketing
Redaktion | Content Marketing & Strategie
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Ich freue mich, wenn Sie die Inhalte dieses Papers auszugsweise verwenden.
In einem solchen Fall bitte ich um eine ordnungsgemäße Quellenangabe mit Nennung der
URL und des Abrufdatums und folgendem Titelzitat: Marketing- & Sales-Frühstücke.
Treffsicher werben auf sozialen Medien. Impulsreferat von Angelika Wohofsky.
Veranstaltung am 17.10.2018 im Wirtschaftspark Liezen.
Falls Sie Inhalte dieses Papers zitieren, freue ich mich, wenn Sie mich per E-Mail darüber
informieren und den Link zu Ihrem Zitat dabei angeben: angelika@entdecktdiewelt.com
Der Nutzen, den Sie mit einer solchen Information an mich erhalten, ist das gegenseitige
Link-Building. Denn, Google Ranking ohne Links ist „ur-schwer“. Außerdem hilft uns eine
solche Verlinkung und Vernetzung beim Aufbau einer starken Online Reputation.
Ihre Mag.a Angelika Wohofsky, MSc
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Mein Social Media 2002 - 2018
XING
MySpace
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Auf welchen Social Media Plattformen
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Weshalb sind Sie heute hier?
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Weshalb sind wir auf Social Media?
● Unterhaltung und Zeitvertreib
● Sich inspirieren lassen - „Mal sehen, was auf der Chronik steht.“
● „Was machen meine Freunde?“
● Frage zu einem Problem.
● Suche Lösung zu einem Problem.
● Suche Erfahrungen zu einem Produkt.
● Suche Informationen fürs nächste Projekt.
SICHER NICHT:
Konkrete Firma, mit konkretem Angebot.
„Je mehr Geld Sie investieren, umso höher der Informationsbedarf!“
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„Der größte Feind des Content Marketings ist die
konventionelle und ungezügelte Werbung,
die Inhalte verwässert und ihnen den Charme der
Authentizität nimmt, weil eine versteckte Agenda den Content
vergiftet.“
Zitat aus Eck/Eichmeier: Die Content-Revolution im Unternehmen. Haufe: 2014, S. 152.
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„Unsere Kunden werden zu unseren Gästen. Sie
besuchen uns online und/oder offline. Wir sollten
sie deshalb nicht nur wie Gäste begrüßen, sondern
auch ihre Wünsche und Bedürfnisse kennen –
oder zumindest zu erahnen suchen. Um sie
möglichst persönlich und individuell
anzusprechen, um Angebote zu unterbreiten die sie
sich wünschen.“
Eingangszitat aus Kreutzer/Land: Digitale Markenführung. Springer-Gabler: 2017.
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Die klassische Definition von Zielgruppe ist für
ein erfolgreiches Social Media Engagement
schlicht ungeeignet!
Sie ist zu ungenau und geht zu wenig auf die
Erwartungshaltung, die Wünsche und Bedürfnisse der
Nutzer von Social Media Plattformen ein.
Copyright: Angelika Wohofsky 10
Mann, Jahrgang 1948, verheiratet, 2 bzw. 3 Kinder, hohe
Einkommen, Kunstinteresse (Aquarellmaler / Salvador Dali)
Quelle: Von Ross Halfin -
http://www.mynewsdesk.com/se/pressroom/liseberg/image/view/alice-cooper-paa-liseberg-i-
sommar-110662, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18411790
Quelle: Von Dan Marsh - Flickr: Prince Charles (derivate by crop), CC BY-SA 2.0,
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=20368155
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Beispiel Buyer Persona
Abgleich mit Ihren
Kundendaten und mit Daten aus
der Marktforschung:
● Wohnort
● Einkommen
● Kundenwert
● Altersgruppe und Bildungsniveau
ableitbarer Medienkonsum (Sinus
Milieus)
● Charaktertyp: Offener,
Harmoniesuchender (Limbic Types)
Quelle: Eigene Seminararbeit im OMM8, Modul Grundlegung, Donau-Universität, Krems
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Beispiel Buyer Persona
● Online Medien
● Business Netzwerke
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Nachhaltigkeit, Umwelt,
Umweltschutz, Öko-Tourismus,
Wandern, Natur, Blogger, Reise,
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Quelle: Eigene Seminararbeit im OMM8, Modul Grundlegung, Donau-Universität, Krems
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Das erwarten sich die Social Media Nutzer
von Unternehmen
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persönliche Ansprache, gelebte Werte, echt,
transparent, großzügig mit Infos, zeitnah
● VIDEOS, Bilder, wenig Text (80 Zeichen auf
FB), Unterhaltung, lustige Sachen, Menschen
und ihre Geschichten, Blick hinter die Kulissen
● Storytelling (Journalistisches Schreiben!)
● Selbstbewusstes Auftreten, wie es die Nutzer
auch haben.
● Ads müssen auf Mobilgeräten sauber
ausgerollt werden (responsive Website)
● Absolute Ehrlichkeit, verbunden mit
sichtbaren Menschen aus Ihrem Unternehmen.
(Daimlerblog bloggen die Mitarbeiter!)
● Werbung, Sujets, Model-Fotos
● aufgesetzte Marketingsprüche (mit
Superlativen gespicktes Wording)
● förmliche Ansprache (Sie)
● langsame Reaktionen auf Anfragen
● Eindruck erwecken, etwas zu
verheimlichen (Phrasen dreschen)
● hinter Formeln verstecken: „Ihr XY-Team“
● Rechtschreibfehler und „patscherte“
Postings
● beleidigt auf Feedback reagieren und mit
Phrasen antworten
Copyright: Angelika Wohofsky 14
Sie werben nicht, sie machen Stimmung für
sich bei Ihrer Zielgruppe (Sentiment).
● Social Media ist KEIN WERBE-TOOL.
● Social Media ist ein MEDIUM, mit dem Sie Ihre Zielgruppe
unterhalten, informieren und an Ihre Marke binden.
● Social Media hilft Ihnen, bei Ihrer Zielgruppe in Erinnerung
behalten zu werden und sich als Experte in Ihrem Fach zu
verankern.
ZIEL
Aufmerksamkeit, Reichweite, Interaktionen,
Markenbekanntheit, Leads zur Webseite
Copyright: Angelika Wohofsky 15
Erfolgsfaktoren für Social Media
● Kontinuität im Posting (2 – 3 Posts/Woche)
● Redaktionsplan an anderen Kommunikationsprojekten ausrichten (Newsletter)
● Budget laufend einsetzen für FB (500,- €/Monat)
● Multi-Channel-Kommunikation (Newsletter oder Kleininserat mit FB Posts zeitgleich
unterstützen)
● Video vor Bild vor Text
● Nützen Sie Gifs, Emoticons, Fotobearbeitung zu Anlässen (Valentinstag), Mentioning („@“),
Livefunktion, Stories,… - Die User wollen UNTERHALTUNG!
● 80 % der Postings sind nur zur Unterhaltung und Information gedacht.
● Bleiben sie authentisch, vermitteln Sie im Social-Web Ihre Werte und den Markenkern
Ihres Unternehmens (Finger weg vom USP!)
● Werden Sie selbst zum Social CEO, gehen Sie mit gutem Beispiel voran!
● Lernen Sie dazu. – Social Media ist professionelle Unternehmenskommunikation.
Copyright: Angelika Wohofsky 16
Beispiel Palfinger Stories
https://youtu.be/N2W4q6zaOCA
Veröffentlicht am 18.06.2018
Rund 20.000 Aufrufe
Launch der Next Epsolution Timber Cranes
Es gibt auch noch ein Palfinger Marine Stories Blog:
https://www.palfingermarinestories.com/
Dieses rückt die Menschen, die mit Palfinger Technologie
arbeiten, in den Vordergrund.
Copyright: Angelika Wohofsky 17
Beispiel ÖBB „Träum Weiter“
https://youtu.be/P0UHraalRyA
● Nightjet der ÖBB
● Storytelling mittels Blogger-Kooperation
● Das Erlebnis steht im Vordergrund, zufällig fährt der Blogger mit der ÖBB.
● Zielgruppe Millennials
● Selbe Zielgruppe aber anders:
● Schweizer Bahn Nightjet https://youtu.be/Mxxj7ptl-F8
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Beispiel Daimler Blog
Quelle: Screenshot vom Artikel „Der nächste Schritt“, Interview mit Günter Zetsche zum Vorstandswechsel. Inklusive Podcast.
Copyright: Angelika Wohofsky 19
Wer ist die/der Richtige für Social Media?
● Selbst auf Social Media aktiv sein und Freude daran haben.
Das gilt auch für Ihre Digital Marketing Abteilung.
● Knowhow über Social Media Marketing und Online
Marketing. Klassisches Marketingverständnis greift zu kurz.
● Redaktionelle Stärke (Rechtschreibung, sprachliche Stärke
– journalistisches Handwerk muss beherrscht werden).
Copyright: Angelika Wohofsky 20
Ihre nächsten Schritte
● Buyer Personas entwickeln (mittelfristig Customer Journey Map)
● Social Media Kanäle danach prüfen und optimieren.
● Probieren Sie die unterschiedlichen Formate aus und schauen Sie, welche Art an Postings
besonders gut bei Ihrer Zielgruppe ankommen (FB: Notiz, Post, Angebot, Album, Video,
Shop, Story, Livestream…)
● Ziele festlegen, was SM für Sie tun soll (KPIs - Kennzahlen)
● Postings optimieren hin zu Bild, Video, Authentizität, persönliche Ansprache, Kontinuität
● Budget für Ads freigeben (Beispiel Facebook: 500,- € / Monat)
● Eventuell Mitarbeiter Fortbildung für Social Media vorantreiben.
● Holen Sie sich für das Storytelling externe Hilfe ins Haus (Journalisten).
● Content Strategie angehen und ein Content Team im Unternehmen installieren (Beratung).
Copyright: Angelika Wohofsky 21
Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
„Lieber weniger Content und dafür besseren, für Ihre Kunden
wertvolleren Content.“
Ihre Angelika Wohofsky
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  • 1. Herzlich willkommen! Mag.a Angelika Wohofsky,MSc Expertin für Online Media Marketing Redaktion | Content Marketing & Strategie
  • 2. Information zum UrheberrechtInformation zum Urheberrecht Ich freue mich, wenn Sie die Inhalte dieses Papers auszugsweise verwenden. In einem solchen Fall bitte ich um eine ordnungsgemäße Quellenangabe mit Nennung der URL und des Abrufdatums und folgendem Titelzitat: Marketing- & Sales-Frühstücke. Treffsicher werben auf sozialen Medien. Impulsreferat von Angelika Wohofsky. Veranstaltung am 17.10.2018 im Wirtschaftspark Liezen. Falls Sie Inhalte dieses Papers zitieren, freue ich mich, wenn Sie mich per E-Mail darüber informieren und den Link zu Ihrem Zitat dabei angeben: angelika@entdecktdiewelt.com Der Nutzen, den Sie mit einer solchen Information an mich erhalten, ist das gegenseitige Link-Building. Denn, Google Ranking ohne Links ist „ur-schwer“. Außerdem hilft uns eine solche Verlinkung und Vernetzung beim Aufbau einer starken Online Reputation. Ihre Mag.a Angelika Wohofsky, MSc
  • 3. Copyright: Angelika Wohofsky 3 Mein Social Media 2002 - 2018 XING MySpace Website mit Blogfunktion
  • 4. Copyright: Angelika Wohofsky 4 Auf welchen Social Media Plattformen sind Sie aktiv?
  • 5. Copyright: Angelika Wohofsky 5 Weshalb sind Sie heute hier?
  • 6. Copyright: Angelika Wohofsky 6 Weshalb sind wir auf Social Media? ● Unterhaltung und Zeitvertreib ● Sich inspirieren lassen - „Mal sehen, was auf der Chronik steht.“ ● „Was machen meine Freunde?“ ● Frage zu einem Problem. ● Suche Lösung zu einem Problem. ● Suche Erfahrungen zu einem Produkt. ● Suche Informationen fürs nächste Projekt. SICHER NICHT: Konkrete Firma, mit konkretem Angebot. „Je mehr Geld Sie investieren, umso höher der Informationsbedarf!“
  • 7. Copyright: Angelika Wohofsky 7 „Der größte Feind des Content Marketings ist die konventionelle und ungezügelte Werbung, die Inhalte verwässert und ihnen den Charme der Authentizität nimmt, weil eine versteckte Agenda den Content vergiftet.“ Zitat aus Eck/Eichmeier: Die Content-Revolution im Unternehmen. Haufe: 2014, S. 152.
  • 8. Copyright: Angelika Wohofsky 8 „Unsere Kunden werden zu unseren Gästen. Sie besuchen uns online und/oder offline. Wir sollten sie deshalb nicht nur wie Gäste begrüßen, sondern auch ihre Wünsche und Bedürfnisse kennen – oder zumindest zu erahnen suchen. Um sie möglichst persönlich und individuell anzusprechen, um Angebote zu unterbreiten die sie sich wünschen.“ Eingangszitat aus Kreutzer/Land: Digitale Markenführung. Springer-Gabler: 2017.
  • 9. Copyright: Angelika Wohofsky 9 Die klassische Definition von Zielgruppe ist für ein erfolgreiches Social Media Engagement schlicht ungeeignet! Sie ist zu ungenau und geht zu wenig auf die Erwartungshaltung, die Wünsche und Bedürfnisse der Nutzer von Social Media Plattformen ein.
  • 10. Copyright: Angelika Wohofsky 10 Mann, Jahrgang 1948, verheiratet, 2 bzw. 3 Kinder, hohe Einkommen, Kunstinteresse (Aquarellmaler / Salvador Dali) Quelle: Von Ross Halfin - http://www.mynewsdesk.com/se/pressroom/liseberg/image/view/alice-cooper-paa-liseberg-i- sommar-110662, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18411790 Quelle: Von Dan Marsh - Flickr: Prince Charles (derivate by crop), CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=20368155
  • 11. Copyright: Angelika Wohofsky 11 Beispiel Buyer Persona Abgleich mit Ihren Kundendaten und mit Daten aus der Marktforschung: ● Wohnort ● Einkommen ● Kundenwert ● Altersgruppe und Bildungsniveau ableitbarer Medienkonsum (Sinus Milieus) ● Charaktertyp: Offener, Harmoniesuchender (Limbic Types) Quelle: Eigene Seminararbeit im OMM8, Modul Grundlegung, Donau-Universität, Krems
  • 12. Copyright: Angelika Wohofsky 12 Beispiel Buyer Persona ● Online Medien ● Business Netzwerke ● Fachmedien, Reiseblogs ● Keywords: Ökologie, Nachhaltigkeit, Umwelt, Umweltschutz, Öko-Tourismus, Wandern, Natur, Blogger, Reise, Barcamps, LOHAS ● Fachtagungen, Fachmessen ● Typ: hedonistische Performerin Quelle: Eigene Seminararbeit im OMM8, Modul Grundlegung, Donau-Universität, Krems
  • 13. Copyright: Angelika Wohofsky 13 Das erwarten sich die Social Media Nutzer von Unternehmen ● Infos mit Mehrwert – Lösung eines Problems, Frage beantworten, Zusatzinfos zum Thema, persönliche Ansprache, gelebte Werte, echt, transparent, großzügig mit Infos, zeitnah ● VIDEOS, Bilder, wenig Text (80 Zeichen auf FB), Unterhaltung, lustige Sachen, Menschen und ihre Geschichten, Blick hinter die Kulissen ● Storytelling (Journalistisches Schreiben!) ● Selbstbewusstes Auftreten, wie es die Nutzer auch haben. ● Ads müssen auf Mobilgeräten sauber ausgerollt werden (responsive Website) ● Absolute Ehrlichkeit, verbunden mit sichtbaren Menschen aus Ihrem Unternehmen. (Daimlerblog bloggen die Mitarbeiter!) ● Werbung, Sujets, Model-Fotos ● aufgesetzte Marketingsprüche (mit Superlativen gespicktes Wording) ● förmliche Ansprache (Sie) ● langsame Reaktionen auf Anfragen ● Eindruck erwecken, etwas zu verheimlichen (Phrasen dreschen) ● hinter Formeln verstecken: „Ihr XY-Team“ ● Rechtschreibfehler und „patscherte“ Postings ● beleidigt auf Feedback reagieren und mit Phrasen antworten
  • 14. Copyright: Angelika Wohofsky 14 Sie werben nicht, sie machen Stimmung für sich bei Ihrer Zielgruppe (Sentiment). ● Social Media ist KEIN WERBE-TOOL. ● Social Media ist ein MEDIUM, mit dem Sie Ihre Zielgruppe unterhalten, informieren und an Ihre Marke binden. ● Social Media hilft Ihnen, bei Ihrer Zielgruppe in Erinnerung behalten zu werden und sich als Experte in Ihrem Fach zu verankern. ZIEL Aufmerksamkeit, Reichweite, Interaktionen, Markenbekanntheit, Leads zur Webseite
  • 15. Copyright: Angelika Wohofsky 15 Erfolgsfaktoren für Social Media ● Kontinuität im Posting (2 – 3 Posts/Woche) ● Redaktionsplan an anderen Kommunikationsprojekten ausrichten (Newsletter) ● Budget laufend einsetzen für FB (500,- €/Monat) ● Multi-Channel-Kommunikation (Newsletter oder Kleininserat mit FB Posts zeitgleich unterstützen) ● Video vor Bild vor Text ● Nützen Sie Gifs, Emoticons, Fotobearbeitung zu Anlässen (Valentinstag), Mentioning („@“), Livefunktion, Stories,… - Die User wollen UNTERHALTUNG! ● 80 % der Postings sind nur zur Unterhaltung und Information gedacht. ● Bleiben sie authentisch, vermitteln Sie im Social-Web Ihre Werte und den Markenkern Ihres Unternehmens (Finger weg vom USP!) ● Werden Sie selbst zum Social CEO, gehen Sie mit gutem Beispiel voran! ● Lernen Sie dazu. – Social Media ist professionelle Unternehmenskommunikation.
  • 16. Copyright: Angelika Wohofsky 16 Beispiel Palfinger Stories https://youtu.be/N2W4q6zaOCA Veröffentlicht am 18.06.2018 Rund 20.000 Aufrufe Launch der Next Epsolution Timber Cranes Es gibt auch noch ein Palfinger Marine Stories Blog: https://www.palfingermarinestories.com/ Dieses rückt die Menschen, die mit Palfinger Technologie arbeiten, in den Vordergrund.
  • 17. Copyright: Angelika Wohofsky 17 Beispiel ÖBB „Träum Weiter“ https://youtu.be/P0UHraalRyA ● Nightjet der ÖBB ● Storytelling mittels Blogger-Kooperation ● Das Erlebnis steht im Vordergrund, zufällig fährt der Blogger mit der ÖBB. ● Zielgruppe Millennials ● Selbe Zielgruppe aber anders: ● Schweizer Bahn Nightjet https://youtu.be/Mxxj7ptl-F8
  • 18. Copyright: Angelika Wohofsky 18 Beispiel Daimler Blog Quelle: Screenshot vom Artikel „Der nächste Schritt“, Interview mit Günter Zetsche zum Vorstandswechsel. Inklusive Podcast.
  • 19. Copyright: Angelika Wohofsky 19 Wer ist die/der Richtige für Social Media? ● Selbst auf Social Media aktiv sein und Freude daran haben. Das gilt auch für Ihre Digital Marketing Abteilung. ● Knowhow über Social Media Marketing und Online Marketing. Klassisches Marketingverständnis greift zu kurz. ● Redaktionelle Stärke (Rechtschreibung, sprachliche Stärke – journalistisches Handwerk muss beherrscht werden).
  • 20. Copyright: Angelika Wohofsky 20 Ihre nächsten Schritte ● Buyer Personas entwickeln (mittelfristig Customer Journey Map) ● Social Media Kanäle danach prüfen und optimieren. ● Probieren Sie die unterschiedlichen Formate aus und schauen Sie, welche Art an Postings besonders gut bei Ihrer Zielgruppe ankommen (FB: Notiz, Post, Angebot, Album, Video, Shop, Story, Livestream…) ● Ziele festlegen, was SM für Sie tun soll (KPIs - Kennzahlen) ● Postings optimieren hin zu Bild, Video, Authentizität, persönliche Ansprache, Kontinuität ● Budget für Ads freigeben (Beispiel Facebook: 500,- € / Monat) ● Eventuell Mitarbeiter Fortbildung für Social Media vorantreiben. ● Holen Sie sich für das Storytelling externe Hilfe ins Haus (Journalisten). ● Content Strategie angehen und ein Content Team im Unternehmen installieren (Beratung).
  • 21. Copyright: Angelika Wohofsky 21 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! „Lieber weniger Content und dafür besseren, für Ihre Kunden wertvolleren Content.“ Ihre Angelika Wohofsky Hier finden Sie mich: www.entdecktdiewelt.com