V.­Prof. Dr. Christian Swertz                            Medienpädagogik           Institut für Bildungswissenschaft      ...
Das didaktische Dreieck                   GegenstandLehrer                                           Lerner          http:...
Karl Heinz Flechsighttp://medienpaedagogik.univie.ac.at
Aufbau der Vorlesung             Bildung        Lernende       Lehrende       Institution   Ziele/Inhalte   Medien   Metho...
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01 Arbeitsunterricht02 Disputation03 Erkundung04 Fallmethode05 Famulatur06 Fernunterricht07 Frontalunterricht08 Individual...
VORLESUNGAnknüpfungspunkte Alltagserfahrung: Vortrag, Referat, Rede hören.Historische Beispiele: lectio der mittelalterlic...
LERNNETZWERKAnknüpfungspunkteAlltagserfahrung: Erfahrungsaustauschringe (z. B. von Sammlern); Selbsthilfegruppen.Historisc...
DISPUTATIONAnknüpfungspunkteAlltagserfahrung:  "Pro und Contra"; Streitgespräch zwischen Vertretern zweier Positionen. His...
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BM 13: Flechsig

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Einführung in die Didaktik von Flechsig

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BM 13: Flechsig

  1. 1. V.­Prof. Dr. Christian Swertz Medienpädagogik Institut für Bildungswissenschaft Universität Wien Allgemeine Didaktik WS 11/12 Flechsig christian.swertz@univie.ac.at http://medienpaedagogik.univie.ac.at http://medienpaedagogik.univie.ac.at
  2. 2. Das didaktische Dreieck GegenstandLehrer Lerner http://medienpaedagogik.univie.ac.at
  3. 3. Karl Heinz Flechsighttp://medienpaedagogik.univie.ac.at
  4. 4. Aufbau der Vorlesung Bildung Lernende Lehrende Institution Ziele/Inhalte Medien MethodenComenius DeweyHönigswald Heimann Flechsig Klafki RogersBlankertzGruschka Reich http://medienpaedagogik.univie.ac.at
  5. 5. http://medienpaedagogik.univie.ac.at
  6. 6. Aufbau der Vorlesung Bildung Lernende Lehrende Institution Ziele/Inhalte Medien MethodenComenius DeweyHönigswald Heimann Flechsig Klafki RogersBlankertzGruschka Reich http://medienpaedagogik.univie.ac.at
  7. 7. http://medienpaedagogik.univie.ac.at
  8. 8. Aufbau der Vorlesung Bildung Lernende Lehrende Institution Ziele/Inhalte Medien MethodenComenius DeweyHönigswald Heimann Flechsig Klafki RogersBlankertzGruschka Reich http://medienpaedagogik.univie.ac.at
  9. 9. http://medienpaedagogik.univie.ac.at
  10. 10. Aufbau der Vorlesung Bildung Lernende Lehrende Institution Ziele/Inhalte Medien MethodenComenius DeweyHönigswald Heimann Flechsig Klafki RogersBlankertzGruschka Reich http://medienpaedagogik.univie.ac.at
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  12. 12. Aufbau der Vorlesung Bildung Lernende Lehrende Institution Ziele/Inhalte Medien MethodenComenius DeweyHönigswald Heimann Flechsig Klafki RogersBlankertzGruschka Reich http://medienpaedagogik.univie.ac.at
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  14. 14. Aufbau der Vorlesung Bildung Lernende Lehrende Institution Ziele/Inhalte Medien MethodenComenius DeweyHönigswald Heimann Flechsig Klafki RogersBlankertzGruschka Reich http://medienpaedagogik.univie.ac.at
  15. 15. http://medienpaedagogik.univie.ac.at
  16. 16. Aufbau der Vorlesung Bildung Lernende Lehrende Institution Ziele/Inhalte Medien MethodenComenius DeweyHönigswald Heimann Flechsig Klafki RogersBlankertzGruschka Reich http://medienpaedagogik.univie.ac.at
  17. 17. http://medienpaedagogik.univie.ac.at
  18. 18. 01 Arbeitsunterricht02 Disputation03 Erkundung04 Fallmethode05 Famulatur06 Fernunterricht07 Frontalunterricht08 Individualisierter Programmierter Unterricht09 Individueller Lernplatz10 Kleingruppenlerngespräch11 Lernausstellung12 Lerndialog13 Lernkabinett14 Lernkonferenz15 Lernnetzwerk16 Lernprojekt17 Simulation18 Tutorium19 Vorlesung20 Werkstattseminar http://medienpaedagogik.univie.ac.at
  19. 19. VORLESUNGAnknüpfungspunkte Alltagserfahrung: Vortrag, Referat, Rede hören.Historische Beispiele: lectio der mittelalterlichenUniversität; Rundfunkvorträge.Bezeichnungen, deutsch: Vorlesung,  Vortrag, Rede, Referat, Lesung, Ansprache.Bezeichnungen, englisch: lecture, speech, paper(reading).Bezeichnungen, französisch: Conference, discours.Didaktische Prinzipien: Personale Repräsentation von kultureller Erfahrung ­Lernen aus Reden.Phasen und Handlungsabläufe: Vorbereitungsphase ­ Kommunikationsphase ­ Erinnerungsphase.Elemente und deren Eigenschaften: Lerner (als Zuhörer): sollte sich seines besonderen Interesses bewußt sein; sollte Techniken der Informationsspeicherung beherrschen; muß längere Zeit passiv zuhören können.Redner: gliedert und ordnet zu vermittelndes Wissen auch unter Berücksichtigung dramaturgischer Mittel; stellt seine eigene Position und die anderer zum Wissensgebiet vor.Manuskript: schriftliche Textfassung der Vorlesung; kann aus Stichworten, Zitaten, Tabellen oder dem Sprechtext selbst bestehen.Rhetorische Mittel: sprachliche, mimische und gestische; müssen dem Inhalt und der Persönlichkeit des Vertrags angemessen sein.Akustische, visuelle und materielle Hilfen: Lauts precheranlage, Bilder, Objekte zur Verstärkung der sprachlichen Information.Instrumente des Lerners: verständniserleichternde, informationsspeichernde, vortragsbeeinflussende.Geltungsbereich Institutionen: vor allem in Hochschulen; Vortragsreihen in der Weiterbildung, Massenmedien. Inhalte: Faktenwissen,  Begriffswissen,  Prinzipien und Bewertungswissen; Modellverhalten des Vortragen­ den als besonderer Inhalt. Lerner: ältere Jugendliche, Erwachsene. Phasen von Lehrgängen: alle Phasen; lehrgangsbegleitend.Varianten und Kombinationen: Vorführung/Demonstration ­ AV­unterstützter Vor­trag/Lichtbildvortrag ­ Darstellende Vorlesung ­Dialektische Vorlesung.(aus: Flechsig 1983) http://medienpaedagogik.univie.ac.at
  20. 20. LERNNETZWERKAnknüpfungspunkteAlltagserfahrung: Erfahrungsaustauschringe (z. B. von Sammlern); Selbsthilfegruppen.Historische Beispiele: Dabholkars Netzwerk wechsel­ seitigen Lernens. Bezeichnungen, deutsch: Netzwerk. Bezeichnungen, englisch: network. Bezeichnungen, französisch: reseau.Didaktische Prinzipien: Erfahrungsbezogenes Lernen ­ Wechselseitiges Lernen ­ Dynamisches Lernen.Phasen und Handlungsabläufe: Einrichtungsphase ­ Experimentelle Mitarbeit ­ Kettenreaktionsphase.Elemente und deren Eigenschaften: Initiatoren: müssen gemeinsames und ernsthaftes Lern­ bzw. Lebensproblem haben und an der Erweiterung ihres Kreises interessiert sein; formulieren die Grundregeln für das Lernnetzwerk und richten eine Koordinationsstelle ein.Mitglieder: haben Doppelrolle als Ratsuchender und Ratgeber; müssen Spielregeln einhalten. Verhaltensregeln: Rat geben, wann immer möglich; auf erhaltenen Rat reagieren; Wissen aus dem Netzwerk nicht kommerziell nutzen.Zentrale Koordinationsstelle: verteilt Ratschläge, Anfragen und Rückmeldungen; kann Informationen doku mentieren und kopieren.Karteikartensystem: enthält alles zusammengetragene Wissen.Register: enthält ein Verzeichnis aller Teilnehmer des Netzwerkes, im besonderen spezielle Erfahrungen, Qualifikationen etc.Rundbrief: dient der laufenden wechselseitigen Information. GeltungsbereichInstitutionen: eher als Alternative zum Lernen in Institutionen anzusehen; können am "Rande" von Institutionen betrieben werden.Inhalte:  Probleme und Aufgaben der Lebensbewältigung; Wissensinhalte stehen meist "quer" zu traditionellen Fächern bzw. sind fächerübergreifend. Lerner: muß über ein hohes Maß an Mündigkeit verfügen, Spielregeln einhaltenPhasen von Lehrgängen: eher als Alternative zu Lehrgängen; lehrgangsbegleitend.Varianten und Kombinationen(aus: Flechsig 1983) http://medienpaedagogik.univie.ac.at
  21. 21. DISPUTATIONAnknüpfungspunkteAlltagserfahrung:  "Pro und Contra"; Streitgespräch zwischen Vertretern zweier Positionen. Historische Beispiele: die Disputation in der Univer sität bis ins 18. Jahrhundert.Bezeichnungen, deutsch:  Disput, Streitgespräch,  Debatte.Bezeichnungen, englisch: debate, disputation. Bezeichnungen, französisch: debat, disputation.Didaktische PrinzipienArgumentierendes Lernen – Geregelte KonfliktbewältigungPhasen und HandlungsabläufeVorbereitungsphase ­ Thesenpräsentationsphase ­ Argu­ mentationsphase ­ Bewertungsphase.Elemente und deren EigenschaftenLerner: bringen als Disputanten Wissen ein und tragen es als Argumente in der Absicht des Überzeugens vor.Vorsitzender/Moderator: achtet auf die Einhaltung von Spielregeln.Publikum: folgt der Disputation und kann zum Abschluß an einem Votum beteiligt werden.GeltungsbereichInstitutionen: früher Hochschulen, jetzt Massenmedien sowie andere organisierte öffentliche Veranstaltungen. Inhalte: Prinzipiell Wissensgebiete in denen die Erkenntnis­ oder Forschungslage nicht eindeutig ist, besonders auch Meinungsgegenstände.Lerner: als Disputanten sollten sie auf dem betreffenden Wissensgebiet sehr kompetent sein; als Publikum sollten sie der Diskussion folgen können. Phasen von Lehrgängen: Abschlußphase, auch als Prüfungsform sowie begleitend für fortgeschrittene Lerner. http://medienpaedagogik.univie.ac.at

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