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Reale Forderungen an virtuelle Lernumgebungen




Andy Schär
Pädagogische Hochschule FHNW
Institut Weiterbildung und Beratung                                                                               Quelle: imedias.ch



                                                                         1
      andy.schaer@fhnw.ch         Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch     Oktober 2012
Reale Forderungen an virtuelle Lernumgebungen
          •       Veränderung die einzige Konstante
          •       Lernräume „virtuell“ und „real“
          •       Eine neue Anwesenheitspflicht
          •       Lernen mit und über digitale Medien
          •       Herausforderungen




  andy.schaer@fhnw.ch         Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch   Oktober 2012
Die Vernetzung über facebook heute:




   andy.schaer@fhnw.ch   Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch   Oktober 2012
Radikale gesellschaftliche Veränderungen


         •       Globalisierung wird weiter gehen

         •       Wunsch nach Regionalisierung verstärkt sich

         •       Einschneidende wirtschaftliche Krisen sind zu bewältigen

         •       Bewältigung kultureller Unterschiede nimmt zu

         •       Starke Migrationsbewegungen sind wahrscheinlich


   andy.schaer@fhnw.ch          Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch   Oktober 2012
Informationen




   andy.schaer@fhnw.ch   Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch   Oktober 2012
Neue Strategien für ein lebenslanges Lernen.

  Niemand kann heute sagen, ob die Richtung stimmt, das Richtige für
  morgen gelernt wird und gedachte Strategien der Realität entsprechen
  werden.

   Unsicherheit verlangt nach kreativen, flexiblen und selbständig
   handelnden Personen.




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Quelle: imedias.ch


Wikipedia: Richard Buckminster Fuller (oft abgekürzt zu R. Buckminster Fuller, auch Bucky Fuller genannt; * 12. Juli 1895 in Milton, Massachusetts; † 1.
Juli 1983 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Architekt, Konstrukteur, Designer, Philosoph und Schriftsteller.
Reale Forderungen an virtuelle Lernumgebungen
             •          Veränderung die einzige Konstante
             •          Lernräume „virtuell“
             •          Eine neue Anwesenheitspflicht
             •          Lernen mit und über digitale Medien
             •          Herausforderungen




  andy.schaer@fhnw.ch              Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch   Oktober 2012
Lernsysteme, z.B.


• Webbased training und learning management systems:
 • definierte Lerngruppe
 • Ziele, Inhalte, Lernkontrollen
 • up- und downloads
 • Zugangskontrolle
 andy.schaer@fhnw.ch   Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch   Oktober 2012
Desktop PC


                iPad, Tablet PC
                                                   Aus der Cloud:
                                                   Daten
                                                   Programme
                                                   Social Networks




                                                                                                                  MacBooks, Laptops, Netbooks


      Smartphone


andy.schaer@fhnw.ch               Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch                             Oktober 2012
Gehören Social Networks in den Unterricht?




•       nichtlinearer Ablauf des Unterrichts
•       komplexe Aufgaben / komplexe Lösungen
•       Arbeiten in Teams erleichtert
•       Differenzierung durch unterschiedliche Aufgaben
•       emotionalerer Bezug zu Personen und Gegenständen
•       Trennung Schule/Leben verwischt


 andy.schaer@fhnw.ch   Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch   Oktober 2012
Wessen Freund oder Freundin?


          „Dort kann die Pädagogin zum Beispiel lesen, dass eine Kollegin
          heute krank ist. Der dienstliche Facebook-Zugang (der Lehrerin)
          führt in eine ganz andere Welt: bunt, prall und voller Partys....


Druckversion - Lehrer bei Facebook: Gefällt mir das? - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - S...                      http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/lehrer-bei-facebook-schule-verlangt-zweitaccount-...




          13. Mai 2012, 12:05 Uhr

          Lehrer bei Facebook

          Gefällt mir das?
                   andy.schaer@fhnw.ch                                          Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch                                                   Oktober 2012
          Wenn Lehrer und Schüler im Internet aufeinandertreffen, wird es mitunter brenzlig. Darum schreiben einige Schulen ihren Lehrern vor, dass es sie im Netz zweimal
          geben muss.

          Die ganz private Facebook-Welt der Deutschlehrerin Marie-Theres Johannpeter, 28, ist sehr geordnet. 74 virtuelle "Freunde" in streng getrennten Gruppen. Es gibt kaum Fotos, und wenn
          dann sind es Schnappschüsse aus dem Urlaub.
Wessen Freund oder Freundin?

         „Was Lehrer unter allen Umständen unterlassen sollten: im Netz über
         ihre Schüler herziehen, egal ob in privaten oder öffentlichen Gruppen.“


             Anmerkung: Dasselbe gilt auch umgekehrt oder innerhalb der
             Peergroup!
Druckversion - Lehrer bei Facebook: Gefällt mir das? - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - S...                            http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/lehrer-bei-facebook-schule-verlangt-zweitaccount-...




          13. Mai 2012, 12:05 Uhr

          Lehrer bei Facebook

          Gefällt mir das?
                    andy.schaer@fhnw.ch                                  Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch                                     Oktober 2012
          Wenn Lehrer und Schüler im Internet aufeinandertreffen, wird es mitunter brenzlig. Darum schreiben einige Schulen ihren Lehrern vor, dass es sie im Netz zweimal
          geben muss.

          Die ganz private Facebook-Welt der Deutschlehrerin Marie-Theres Johannpeter, 28, ist sehr geordnet. 74 virtuelle "Freunde" in streng getrennten Gruppen. Es gibt kaum Fotos, und wenn
•   Dateien ablegen                                                  • Austausch peer to peer
•   Dateien systematisch erfassen                                    • Freie Gruppenbildung
•   Lerngruppen bilden und bearbeiten von                            • Verbreitung von Informationen an eine allgemeine
    lernzielorientierten Inhalten                                      oder definierte Öffentlichkeit
•   Hohe Steuerung durch die Lehrperson                              • Hohe Steuerung durch das Individuum
•   Educanet2 bildet die Schulrealität ab.                           •    Facebook bildet die Lebensrealität der Jugendlichen
                                                                          ab.




    andy.schaer@fhnw.ch         Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch   Oktober 2012
Die Schule muss sich mit Netzwerken und Smartphones
beschäftigen.

„Schulhausregeln“ sind neu auszuhandeln.

Die Reaktion auf Verstösse klären.

Soziale Netzwerke und Smartphones verantwortungsbewusst
nutzen lernen!

Informieren!



  andy.schaer@fhnw.ch   Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch   Oktober 2012
Quelle: imedias.ch




               Werkschau für die Eltern

andy.schaer@fhnw.ch   Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch                        Oktober 2012
Reale Forderungen an virtuelle Lernumgebungen
             •          Veränderung die einzige Konstante
             •          Lernräume „real“
             •          Eine neue Anwesenheitspflicht
             •          Lernen mit und über digitale Medien
             •          Herausforderungen




  andy.schaer@fhnw.ch              Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch   Oktober 2012
ca. 1955                                                        2012, Universität Basel
                                                                        Quelle: imedias.ch




                              Was hat sich verändert?


andy.schaer@fhnw.ch        Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch   Oktober 2012
Stellen Sie sich vor, Sie
                                    dürften einen Klassenraum
                                      ganz nach Ihren eigenen
                                     Vorstellungen gestalten –
                                      wie würde er aussehen?




Klassenzimmer-Gestaltung
                                                                  Illustrationen: Julian Keppeler



                          Karin Binder, 26 Jahre, studiert                                Raum für Experimente
                          Mathematik und Physik auf Lehramt Gymnasium.

                                               Der ideale Lernraum wird von
                                               den Schülern aktiv mitgestal-
                                               tet und ist flexibel nutzbar, mit
                                               vielfältigen Visualisierungsmög-
                                               lichkeiten wie Tafel, Flipchart,
                                               Overheadprojektor oder Beamer.
                                               Heutige Physikräume bieten
                                               oft zu wenig Spielraum, dabei
                                               bräuchte es viel mehr Platz für
                          Schülerexperimente. Noch bin ich mitten im Studi-
                          um, aber ich mache mir trotzdem schon Gedanken,
                          wie ich in einem sehr statischen Physikraum Grup-
                          penarbeiten oder Lernen an Stationen anleiten kann.
                          Dabei konnte ich an manchen Lehrern beobachten,




                                                                                                                                                     Foto: Shutterstock (1)
                          dass meist viel mehr möglich ist als man sich als
                          Lehrer eingesteht: Statt zu denken, dass manches
                          aus Platzgründen schlichtweg nicht funktionieren
                          kann, sollten wir das Ganze mit mehr Kreativität und
                          Aufgeschlossenheit angehen. Eines wäre auch toll:
                          eine Ruhezone zur Entspannung.
                                                                                             Quelle: http://www.didacta-magazin.de/



  andy.schaer@fhnw.ch   Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch                                 Oktober 2012
Illustrationen: Julian Keppeler



Karin Binder, 26 Jahre, studiert                              Raum für Experimente
Mathematik und Physik auf Lehramt Gymnasium.

                     Der ideale Lernraum wird von
                     den Schülern aktiv mitgestal-
                     tet und ist flexibel nutzbar, mit
                     vielfältigen Visualisierungsmög-
                     lichkeiten wie Tafel, Flipchart,
                     Overheadprojektor oder Beamer.
                     Heutige Physikräume bieten
                     oft zu wenig Spielraum, dabei
                     bräuchte es viel mehr Platz für
Schülerexperimente. Noch bin ich mitten im Studi-
um, aber ich mache mir trotzdem schon Gedanken,
wie ich in einem sehr statischen Physikraum Grup-
penarbeiten oder Lernen an Stationen anleiten kann.
Dabei konnte ich an manchen Lehrern beobachten,




                                                                                                                                                                                Foto: Shutterstock (1)
dass meist viel mehr möglich ist als man sich als
Lehrer eingesteht: Statt zu denken, dass manches
aus Platzgründen schlichtweg nicht funktionieren
kann, sollten wir das Ganze mit mehr Kreativität und
Aufgeschlossenheit angehen. Eines wäre auch toll:                                                                                   Quelle: http://www.didacta-magazin.de/
eine Ruhezone zur Entspannung.
                 andy.schaer@fhnw.ch                Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch                                Oktober 2012
Quelle: http://www.evolo.us/architecture/3xn-mind-your-behaviour/


andy.schaer@fhnw.ch   Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch              Oktober 2012
Räume beeinflussen die Kommunikation und somit das Lernen.




Quelle: http://www.ncgreenbuilding.org/site/ncg/public/   Quelle: http://www.midpac.edu/elementary/1_2R/2011/01/                    Quelle: http://www.evolo.us/architecture/3xn-mind-your-behaviour/
show_project.cfm?project_id=209                           the-message-tre.php




              andy.schaer@fhnw.ch                           Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch                                                 Oktober 2012
• Offene Räume fördern die
  Kommunikation und den Austausch
  unter Lehrenden und Lernenden.


• Ausserhalb der „räumlichen“
   Schule könnte die Förderung der
   persönlichen Kommunikation und
   der offenen Lernstrategien im
   „virtuellen“ Raum wirksam werden!

  andy.schaer@fhnw.ch   Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch   Oktober 2012
Reale Forderungen an virtuelle Lernumgebungen
             •          Veränderung die einzige Konstante
             •          Lernräume „virtuell“ und „real“
             •          Eine neue Anwesenheitspflicht
             •          Lernen mit und über digitale Medien
             •          Herausforderungen




  andy.schaer@fhnw.ch              Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch   Oktober 2012
„Industrielle“ Logik der Schule...


        Stechuhr                                                                                                                        Stundenplan
      Abteilungen                                                                                                                     Unterrichtsfächer
      Förderband                                                                                                                          Klassen
     kein Ausschuss                                                                                                                     Fehlerkultur
      Werkssirene                                                                                                                      Pausenglocke




                          Foto: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Fabrikgebaeude.jpg
                        Quelle: nach Franz Kühmayer
  andy.schaer@fhnw.ch                                 Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch                Oktober 2012
Digitale Medien durchbrechen die „alte“ Logik
                  Quelle: Franz Kühmayer



  andy.schaer@fhnw.ch                      Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch   Oktober 2012
Unterwegs informieren – informiert unterwegs sein.

• Ort- und zeitunabhängiges Arbeiten

• Persönliche, digitale Arbeitsumgebung

• Die Produktionsmittel (Bücher, PC, Bilder, Filme) sind überall zugänglich.

• Diskussionen und Austausch über soziale Netzwerke

• Förderung von „user generated content“



    Das Ende der Anwesenheitspflicht?

   andy.schaer@fhnw.ch          Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch   Oktober 2012
Das iPad als Trick-Kamera



andy.schaer@fhnw.ch       Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch   Oktober 2012
Text




„Der Mediennutzer wird nicht primär gesehen in der Rolle des Rezipienten
der von den (positiven oder negativen) Wirkungen der Medien betroffen
ist, sondern als aktiv Nutzender. ... Lernenden soll beispielsweise
ermöglicht werden, selbst aktiv Medien zu produzieren.“
 M.Kerres 2010

        	
                    	
                                                                                                  	
        andy.schaer@fhnw.ch        Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch   Oktober 2012
Reale Forderungen an virtuelle Lernumgebungen
             •          Veränderung die einzige Konstante
             •          Lernräume „virtuell“ oder „real“
             •          Eine neue Anwesenheitspflicht
             •          Lernen mit und über digitale Medien
             •          Herausforderungen




  andy.schaer@fhnw.ch              Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch   Oktober 2012
Trend: das Alter spielt eine untergeordnete                                                            Rolle
        “Unsere Forschungsdaten haben gezeigt: Der Umgang mit dem Internet ist
        entscheidend.” Sprich: Wird das Internet nur als Werkzeug genutzt oder dient es
        als Lebensraum? Dementsprechend erfolge die Unterscheidung nun in “Digitale
        Besucher” (digital visitors) und “Digitale Einwohner” (digital residents). In
        beiden Gruppen fänden sich sowohl ältere als auch jüngere Menschen. Kruse:
        “Das Alter spielt keine primäre Rolle”.

 Prof. Dr. Peter Kruse
 http://blog.zdf.de/hyperland/2011/08/glaubenskrieg-der-digitalwelten/




andy.schaer@fhnw.ch                 Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch           Oktober 2012
andy.schaer@fhnw.ch   Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch   Oktober 2012
Handeln und begreifen

                             Handelnd lernen
                             Gespräche führen
             aus abstraktem Wissen konkretes Wissen generieren




 andy.schaer@fhnw.ch      Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch   Oktober 2012
Quelle: imedias.ch




Mobiles, kooperatives Lernen steht im Zentrum
                                                               34
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„magisches“ Viereck


                   Lehr- Lernform:                                                              Werkzeug:
                   mobiles, kooperatives Lernen                                                    mobiles Gerät, iPad, WLAN...

                   Didaktik                                                                     Infrastruktur




                   Inhalte:                                                                     Arbeitsplattform:
                                                                                                Dropbox, educanet2, evernote
                        Ateliers, Unterrichtsideen, Apps
                                                                                                Internet/SocialWeb
                   Entwicklung                                                                  Medien




             in Anlehnung an: magisches Viereck mediendidaktischer Innovation; M. Kerres 2002




  andy.schaer@fhnw.ch                                  Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch
                                                                                                                                                  35
                                                                                                                                       Oktober 2012
Apps als Lerneinheiten - neuer Workflow




 andy.schaer@fhnw.ch   Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch   Oktober 2012
Was wird anders?

                       Der Computer wird zum digitalen Heft, Buch, zur Kamera,
                       zum Tonträger...
                       Das Pad/Tablet steht als Arbeitsmittel überall zur Verfügung.
                       Medienbildung erhält eine erweiterte Bedeutung.




                  multi & touch = e-learning wird greifbar

andy.schaer@fhnw.ch             Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch   Oktober 2012
Lernen im Netz?
myMoment.ch

Evaluation 2007

DORE-Projekt 2009 - November 2012

„Online“- Gruppe mit myMoment, „Papiergruppe“ ohne
myMoment



                                                            38
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Was ist ein gutes Pseudonym
z.B.: «leon_keller ist ein gutes Pseudonym»




             n= 310; df=308; t=5.643; p<0.001; d=0.63
                                                                           39
andy.schaer@fhnw.ch                  Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch   Oktober 2012
Entwicklung Schreibaufgabe «Narration»




                                                            40
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Text




     e-Learning Sekundarstufe I (ELSE 1)
                                                                                                                           Quelle: imedias.ch




„ELSE 1“ - Pilotprojekt über alle Niveaus der Sekundarstufe 1
in Lenzburg, 2008 - 2011
Projekt der Regionalschule Lenzburg in Zusammenarbeit mit imedias und dem Bildungsdepartement des Kantons Aargau

     	
                        	
                                                                                                                              	
     andy.schaer@fhnw.ch                   Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch                        Oktober 2012
Interview mit einer Schülerin (Projekt ELSE I in Lenzburg)

Rückblickend: Was hat euch am besten gefallen in der Arbeit mit
dem Computer?                  Text
                                                                      Text


    Martina: Was wir mit Computer gemacht haben, hat mir sehr
    gut gefallen, weil wir auch Hilfsmittel brauchen konnten: Folien,
    Powerpoint, Filmchen. Wenn ich jetzt vor der Klasse oder
    anderen Leuten sprechen muss, habe ich keine Probleme mehr.



                                                                                                              Interview,	
  Judith	
  Mathez
   	
                    	
                                                                                                                    	
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Interview mit Schülerinnen und Schülern (Projekt ELSE I in Lenzburg)
 Gibt es etwas, das euch in Erinnerung geblieben ist, wovon ihr denkt
 „das war lässig“?
                                                                   Text
 Ramy: Amateurvideos halt. Eine Geschichte zu verfilmen versucht und
                                   Text


 nachher der ganzen Klasse vorgestellt. Das war ein Projekt, wo wir
 zwei Tage Zeit hatten, etwas umzusetzen, eine Kamera in die Hand
 bekamen und den Computer mit dem Schneidprogramm. War eine
 coole Erfahrung.



                                                                                                              Interview,	
  Judith	
  Mathez
    	
                   	
                                                                                                                    	
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Reale Forderungen an virtuelle Lernumgebungen
             •          Veränderung die einzige Konstante
             •          Lernräume „virtuell“ oder „real“
             •          Eine neue Anwesenheitspflicht
             •          Lernen mit und über digitale Medien
             •          Herausforderungen




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Herausforderung 1: Lehrmittel




geprüfte
Lehrmittel                                          versus                                              alles aus dem Web




                                                              45
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Modell 1: Geprüfte Lehrmittel gelangen in die Schule


                                                                                                          frei zugängliche
                                                                                                          „Lernmedien“,
                                                                                                          z.B. youTube

 geprüfte
 Lehrmittel


hohe Regulierung                                                                                        wenig Regulierung


                                                              46
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Modell 2: Frei zugängliche Lehrmittel aus dem digitalen Markt


 geprüfte
 Lehrmittel
                                                                                                         „kostenlose“
                                                                                                         Lehrmittel




hohe Regulierung                                                                                        wenig Regulierung


                                                              47
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Brockhaus - Encarta - Wikipedia

                                       von Profit zu Non-Profit



                         Verlag
                                                                   Autoren
                        Autoren                                                                                            online
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                                                                 Aktualisierung
                      Aktualisierung




                               von statischer zu dynamischer Information


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Herausforderung 2: Mit und über Medien lernen
           Aussage einer Schulleitung


«          An unserer Schule werden Schülerinnen und Schüler mit
           verfälschten Darstellungen im Internet und SMS gemobbt. Das
           nimmt Formen an, gegen die sich einzelne Jugendliche kaum
           mehr zur
           Wehr setzen können. Insbesondere können


                                                                »
           sie nicht herausfinden, wer hinter der
           Kampagne gegen sie steht!




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Persönlichkeitsschutz

    NetLa




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http://www.netla-games.ch/netlaquiz/




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Herausforderung 3: Andere Lerngewohnheiten...
  Zwar bleiben fundamentale Skills:
  lesen, schreiben, rechnen
  aber...

• Medienbildung stützt das soziale
  Verhalten und ermöglicht andere
  Lernerlebnisse.

• Informatische Bildung dient einem
  technischen Verständis.


   andy.schaer@fhnw.ch   Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch   Oktober 2012

                                                                                                         Quelle: imedias.ch
Quelle: imedias.ch




       Informatisches Lernen - Medienkompetenz



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Herausforderung 4: Bildmedien sind immer wichtiger




• Planet Schule, SWR, WDR (www.planet-schule.de)
• Physik mit YouTube
• Podcast am Beispiel von arte
• SF Wissen und my school
  andy.schaer@fhnw.ch   Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch   Oktober 2012
Neu: Öffnung der Archive, Regelung der Rechte, z.B. NHK Japan.




                                                                                                       Lernparcours


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Bildmedien im Unterricht, z.B. youTube




      http://www.youtube.com/user/expeditionen?feature=watch, Zugriff 4.3.2012, 13.52h


andy.schaer@fhnw.ch                          Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch   Oktober 2012
Bildmedien im Unterricht, WDR, SWR




                            Antworten auf YouTube.




http://www.planet-schule.de/sf/php/09_suche.php?page=1&utf8decode=1&suchw=fuchs, Zugriff 4.3.12, 13.50h
Eine französische Variante für die Schule: belearner.com:




                                                                                                      http://www.belearner.com/



andy.schaer@fhnw.ch   Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch                       Oktober 2012
Ein Angebot für Schweizer Schulen hier und heute:




                                                                                             http://www.nanoo.tv



  andy.schaer@fhnw.ch   Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch              Oktober 2012
1. Preis, Lernfilmfestival Bern, Lernetz April 2012
andy.schaer@fhnw.ch   Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch   Oktober 2012
Die Wege sind noch weit und überraschende Zwischenhalte die Regel.



                                                                                                               Quelle: imedias.ch




andy.schaer@fhnw.ch            Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch                        Oktober 2012
Danke für Ihre Aufmerksamkeit!
               Kontaktadresse:

               Andy Schär
               Pädagogische Hochschule FHNW
               Institut Weiterbildung und Beratung

               imedias
               Küttigerstrasse 42           Obere Sternengasse 7
               5000 Aarau                   4500 Solothurn

               andy.schaer@fhnw.ch        +41 62 838 90 33




                                                                          62
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Schaer didacta 2012

  • 1. Reale Forderungen an virtuelle Lernumgebungen Andy Schär Pädagogische Hochschule FHNW Institut Weiterbildung und Beratung Quelle: imedias.ch 1 andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 2. Reale Forderungen an virtuelle Lernumgebungen • Veränderung die einzige Konstante • Lernräume „virtuell“ und „real“ • Eine neue Anwesenheitspflicht • Lernen mit und über digitale Medien • Herausforderungen andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 3. Die Vernetzung über facebook heute: andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 4. Radikale gesellschaftliche Veränderungen • Globalisierung wird weiter gehen • Wunsch nach Regionalisierung verstärkt sich • Einschneidende wirtschaftliche Krisen sind zu bewältigen • Bewältigung kultureller Unterschiede nimmt zu • Starke Migrationsbewegungen sind wahrscheinlich andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 5. Informationen andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 6. Neue Strategien für ein lebenslanges Lernen. Niemand kann heute sagen, ob die Richtung stimmt, das Richtige für morgen gelernt wird und gedachte Strategien der Realität entsprechen werden. Unsicherheit verlangt nach kreativen, flexiblen und selbständig handelnden Personen. andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 7. Quelle: imedias.ch Wikipedia: Richard Buckminster Fuller (oft abgekürzt zu R. Buckminster Fuller, auch Bucky Fuller genannt; * 12. Juli 1895 in Milton, Massachusetts; † 1. Juli 1983 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Architekt, Konstrukteur, Designer, Philosoph und Schriftsteller.
  • 8. Reale Forderungen an virtuelle Lernumgebungen • Veränderung die einzige Konstante • Lernräume „virtuell“ • Eine neue Anwesenheitspflicht • Lernen mit und über digitale Medien • Herausforderungen andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 9. Lernsysteme, z.B. • Webbased training und learning management systems: • definierte Lerngruppe • Ziele, Inhalte, Lernkontrollen • up- und downloads • Zugangskontrolle andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 10. Desktop PC iPad, Tablet PC Aus der Cloud: Daten Programme Social Networks MacBooks, Laptops, Netbooks Smartphone andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 11. Gehören Social Networks in den Unterricht? • nichtlinearer Ablauf des Unterrichts • komplexe Aufgaben / komplexe Lösungen • Arbeiten in Teams erleichtert • Differenzierung durch unterschiedliche Aufgaben • emotionalerer Bezug zu Personen und Gegenständen • Trennung Schule/Leben verwischt andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 12. Wessen Freund oder Freundin? „Dort kann die Pädagogin zum Beispiel lesen, dass eine Kollegin heute krank ist. Der dienstliche Facebook-Zugang (der Lehrerin) führt in eine ganz andere Welt: bunt, prall und voller Partys.... Druckversion - Lehrer bei Facebook: Gefällt mir das? - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - S... http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/lehrer-bei-facebook-schule-verlangt-zweitaccount-... 13. Mai 2012, 12:05 Uhr Lehrer bei Facebook Gefällt mir das? andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012 Wenn Lehrer und Schüler im Internet aufeinandertreffen, wird es mitunter brenzlig. Darum schreiben einige Schulen ihren Lehrern vor, dass es sie im Netz zweimal geben muss. Die ganz private Facebook-Welt der Deutschlehrerin Marie-Theres Johannpeter, 28, ist sehr geordnet. 74 virtuelle "Freunde" in streng getrennten Gruppen. Es gibt kaum Fotos, und wenn dann sind es Schnappschüsse aus dem Urlaub.
  • 13. Wessen Freund oder Freundin? „Was Lehrer unter allen Umständen unterlassen sollten: im Netz über ihre Schüler herziehen, egal ob in privaten oder öffentlichen Gruppen.“ Anmerkung: Dasselbe gilt auch umgekehrt oder innerhalb der Peergroup! Druckversion - Lehrer bei Facebook: Gefällt mir das? - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - S... http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/lehrer-bei-facebook-schule-verlangt-zweitaccount-... 13. Mai 2012, 12:05 Uhr Lehrer bei Facebook Gefällt mir das? andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012 Wenn Lehrer und Schüler im Internet aufeinandertreffen, wird es mitunter brenzlig. Darum schreiben einige Schulen ihren Lehrern vor, dass es sie im Netz zweimal geben muss. Die ganz private Facebook-Welt der Deutschlehrerin Marie-Theres Johannpeter, 28, ist sehr geordnet. 74 virtuelle "Freunde" in streng getrennten Gruppen. Es gibt kaum Fotos, und wenn
  • 14. Dateien ablegen • Austausch peer to peer • Dateien systematisch erfassen • Freie Gruppenbildung • Lerngruppen bilden und bearbeiten von • Verbreitung von Informationen an eine allgemeine lernzielorientierten Inhalten oder definierte Öffentlichkeit • Hohe Steuerung durch die Lehrperson • Hohe Steuerung durch das Individuum • Educanet2 bildet die Schulrealität ab. • Facebook bildet die Lebensrealität der Jugendlichen ab. andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 15. Die Schule muss sich mit Netzwerken und Smartphones beschäftigen. „Schulhausregeln“ sind neu auszuhandeln. Die Reaktion auf Verstösse klären. Soziale Netzwerke und Smartphones verantwortungsbewusst nutzen lernen! Informieren! andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 16. Quelle: imedias.ch Werkschau für die Eltern andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 17. Reale Forderungen an virtuelle Lernumgebungen • Veränderung die einzige Konstante • Lernräume „real“ • Eine neue Anwesenheitspflicht • Lernen mit und über digitale Medien • Herausforderungen andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 18. ca. 1955 2012, Universität Basel Quelle: imedias.ch Was hat sich verändert? andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 19. Stellen Sie sich vor, Sie dürften einen Klassenraum ganz nach Ihren eigenen Vorstellungen gestalten – wie würde er aussehen? Klassenzimmer-Gestaltung Illustrationen: Julian Keppeler Karin Binder, 26 Jahre, studiert Raum für Experimente Mathematik und Physik auf Lehramt Gymnasium. Der ideale Lernraum wird von den Schülern aktiv mitgestal- tet und ist flexibel nutzbar, mit vielfältigen Visualisierungsmög- lichkeiten wie Tafel, Flipchart, Overheadprojektor oder Beamer. Heutige Physikräume bieten oft zu wenig Spielraum, dabei bräuchte es viel mehr Platz für Schülerexperimente. Noch bin ich mitten im Studi- um, aber ich mache mir trotzdem schon Gedanken, wie ich in einem sehr statischen Physikraum Grup- penarbeiten oder Lernen an Stationen anleiten kann. Dabei konnte ich an manchen Lehrern beobachten, Foto: Shutterstock (1) dass meist viel mehr möglich ist als man sich als Lehrer eingesteht: Statt zu denken, dass manches aus Platzgründen schlichtweg nicht funktionieren kann, sollten wir das Ganze mit mehr Kreativität und Aufgeschlossenheit angehen. Eines wäre auch toll: eine Ruhezone zur Entspannung. Quelle: http://www.didacta-magazin.de/ andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 20. Illustrationen: Julian Keppeler Karin Binder, 26 Jahre, studiert Raum für Experimente Mathematik und Physik auf Lehramt Gymnasium. Der ideale Lernraum wird von den Schülern aktiv mitgestal- tet und ist flexibel nutzbar, mit vielfältigen Visualisierungsmög- lichkeiten wie Tafel, Flipchart, Overheadprojektor oder Beamer. Heutige Physikräume bieten oft zu wenig Spielraum, dabei bräuchte es viel mehr Platz für Schülerexperimente. Noch bin ich mitten im Studi- um, aber ich mache mir trotzdem schon Gedanken, wie ich in einem sehr statischen Physikraum Grup- penarbeiten oder Lernen an Stationen anleiten kann. Dabei konnte ich an manchen Lehrern beobachten, Foto: Shutterstock (1) dass meist viel mehr möglich ist als man sich als Lehrer eingesteht: Statt zu denken, dass manches aus Platzgründen schlichtweg nicht funktionieren kann, sollten wir das Ganze mit mehr Kreativität und Aufgeschlossenheit angehen. Eines wäre auch toll: Quelle: http://www.didacta-magazin.de/ eine Ruhezone zur Entspannung. andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 21. Quelle: http://www.evolo.us/architecture/3xn-mind-your-behaviour/ andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 22. Räume beeinflussen die Kommunikation und somit das Lernen. Quelle: http://www.ncgreenbuilding.org/site/ncg/public/ Quelle: http://www.midpac.edu/elementary/1_2R/2011/01/ Quelle: http://www.evolo.us/architecture/3xn-mind-your-behaviour/ show_project.cfm?project_id=209 the-message-tre.php andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 23. • Offene Räume fördern die Kommunikation und den Austausch unter Lehrenden und Lernenden. • Ausserhalb der „räumlichen“ Schule könnte die Förderung der persönlichen Kommunikation und der offenen Lernstrategien im „virtuellen“ Raum wirksam werden! andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 24. Reale Forderungen an virtuelle Lernumgebungen • Veränderung die einzige Konstante • Lernräume „virtuell“ und „real“ • Eine neue Anwesenheitspflicht • Lernen mit und über digitale Medien • Herausforderungen andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 25. „Industrielle“ Logik der Schule... Stechuhr Stundenplan Abteilungen Unterrichtsfächer Förderband Klassen kein Ausschuss Fehlerkultur Werkssirene Pausenglocke Foto: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Fabrikgebaeude.jpg Quelle: nach Franz Kühmayer andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 26. Digitale Medien durchbrechen die „alte“ Logik Quelle: Franz Kühmayer andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 27. Unterwegs informieren – informiert unterwegs sein. • Ort- und zeitunabhängiges Arbeiten • Persönliche, digitale Arbeitsumgebung • Die Produktionsmittel (Bücher, PC, Bilder, Filme) sind überall zugänglich. • Diskussionen und Austausch über soziale Netzwerke • Förderung von „user generated content“ Das Ende der Anwesenheitspflicht? andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 28. Das iPad als Trick-Kamera andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 29. Text „Der Mediennutzer wird nicht primär gesehen in der Rolle des Rezipienten der von den (positiven oder negativen) Wirkungen der Medien betroffen ist, sondern als aktiv Nutzender. ... Lernenden soll beispielsweise ermöglicht werden, selbst aktiv Medien zu produzieren.“ M.Kerres 2010 andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 30. Reale Forderungen an virtuelle Lernumgebungen • Veränderung die einzige Konstante • Lernräume „virtuell“ oder „real“ • Eine neue Anwesenheitspflicht • Lernen mit und über digitale Medien • Herausforderungen andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 31. Trend: das Alter spielt eine untergeordnete Rolle “Unsere Forschungsdaten haben gezeigt: Der Umgang mit dem Internet ist entscheidend.” Sprich: Wird das Internet nur als Werkzeug genutzt oder dient es als Lebensraum? Dementsprechend erfolge die Unterscheidung nun in “Digitale Besucher” (digital visitors) und “Digitale Einwohner” (digital residents). In beiden Gruppen fänden sich sowohl ältere als auch jüngere Menschen. Kruse: “Das Alter spielt keine primäre Rolle”. Prof. Dr. Peter Kruse http://blog.zdf.de/hyperland/2011/08/glaubenskrieg-der-digitalwelten/ andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 32. andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 33. Handeln und begreifen Handelnd lernen Gespräche führen aus abstraktem Wissen konkretes Wissen generieren andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 34. Quelle: imedias.ch Mobiles, kooperatives Lernen steht im Zentrum 34 andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 35. „magisches“ Viereck Lehr- Lernform: Werkzeug: mobiles, kooperatives Lernen mobiles Gerät, iPad, WLAN... Didaktik Infrastruktur Inhalte: Arbeitsplattform: Dropbox, educanet2, evernote Ateliers, Unterrichtsideen, Apps Internet/SocialWeb Entwicklung Medien in Anlehnung an: magisches Viereck mediendidaktischer Innovation; M. Kerres 2002 andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch 35 Oktober 2012
  • 36. Apps als Lerneinheiten - neuer Workflow andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 37. Was wird anders? Der Computer wird zum digitalen Heft, Buch, zur Kamera, zum Tonträger... Das Pad/Tablet steht als Arbeitsmittel überall zur Verfügung. Medienbildung erhält eine erweiterte Bedeutung. multi & touch = e-learning wird greifbar andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 38. Lernen im Netz? myMoment.ch Evaluation 2007 DORE-Projekt 2009 - November 2012 „Online“- Gruppe mit myMoment, „Papiergruppe“ ohne myMoment 38 andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 39. Was ist ein gutes Pseudonym z.B.: «leon_keller ist ein gutes Pseudonym» n= 310; df=308; t=5.643; p<0.001; d=0.63 39 andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 40. Entwicklung Schreibaufgabe «Narration» 40 andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 41. Text e-Learning Sekundarstufe I (ELSE 1) Quelle: imedias.ch „ELSE 1“ - Pilotprojekt über alle Niveaus der Sekundarstufe 1 in Lenzburg, 2008 - 2011 Projekt der Regionalschule Lenzburg in Zusammenarbeit mit imedias und dem Bildungsdepartement des Kantons Aargau andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 42. Interview mit einer Schülerin (Projekt ELSE I in Lenzburg) Rückblickend: Was hat euch am besten gefallen in der Arbeit mit dem Computer? Text Text Martina: Was wir mit Computer gemacht haben, hat mir sehr gut gefallen, weil wir auch Hilfsmittel brauchen konnten: Folien, Powerpoint, Filmchen. Wenn ich jetzt vor der Klasse oder anderen Leuten sprechen muss, habe ich keine Probleme mehr. Interview,  Judith  Mathez andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 43. Interview mit Schülerinnen und Schülern (Projekt ELSE I in Lenzburg) Gibt es etwas, das euch in Erinnerung geblieben ist, wovon ihr denkt „das war lässig“? Text Ramy: Amateurvideos halt. Eine Geschichte zu verfilmen versucht und Text nachher der ganzen Klasse vorgestellt. Das war ein Projekt, wo wir zwei Tage Zeit hatten, etwas umzusetzen, eine Kamera in die Hand bekamen und den Computer mit dem Schneidprogramm. War eine coole Erfahrung. Interview,  Judith  Mathez andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 44. Reale Forderungen an virtuelle Lernumgebungen • Veränderung die einzige Konstante • Lernräume „virtuell“ oder „real“ • Eine neue Anwesenheitspflicht • Lernen mit und über digitale Medien • Herausforderungen andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 45. Herausforderung 1: Lehrmittel geprüfte Lehrmittel versus alles aus dem Web 45 andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 46. Modell 1: Geprüfte Lehrmittel gelangen in die Schule frei zugängliche „Lernmedien“, z.B. youTube geprüfte Lehrmittel hohe Regulierung wenig Regulierung 46 andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 47. Modell 2: Frei zugängliche Lehrmittel aus dem digitalen Markt geprüfte Lehrmittel „kostenlose“ Lehrmittel hohe Regulierung wenig Regulierung 47 andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 48. Brockhaus - Encarta - Wikipedia von Profit zu Non-Profit Verlag Autoren Autoren online Redaktion Redaktion Community CD/DVD Print kein Handel Handel Buchhandel Aktualisierung Aktualisierung Aktualisierung von statischer zu dynamischer Information andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 49. Herausforderung 2: Mit und über Medien lernen Aussage einer Schulleitung « An unserer Schule werden Schülerinnen und Schüler mit verfälschten Darstellungen im Internet und SMS gemobbt. Das nimmt Formen an, gegen die sich einzelne Jugendliche kaum mehr zur Wehr setzen können. Insbesondere können » sie nicht herausfinden, wer hinter der Kampagne gegen sie steht! andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 50. Persönlichkeitsschutz NetLa andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 51. http://www.netla-games.ch/netlaquiz/ andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 52. Herausforderung 3: Andere Lerngewohnheiten... Zwar bleiben fundamentale Skills: lesen, schreiben, rechnen aber... • Medienbildung stützt das soziale Verhalten und ermöglicht andere Lernerlebnisse. • Informatische Bildung dient einem technischen Verständis. andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012 Quelle: imedias.ch
  • 53. Quelle: imedias.ch Informatisches Lernen - Medienkompetenz andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 54. Herausforderung 4: Bildmedien sind immer wichtiger • Planet Schule, SWR, WDR (www.planet-schule.de) • Physik mit YouTube • Podcast am Beispiel von arte • SF Wissen und my school andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 55. Neu: Öffnung der Archive, Regelung der Rechte, z.B. NHK Japan. Lernparcours andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 56. Bildmedien im Unterricht, z.B. youTube http://www.youtube.com/user/expeditionen?feature=watch, Zugriff 4.3.2012, 13.52h andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 57. Bildmedien im Unterricht, WDR, SWR Antworten auf YouTube. http://www.planet-schule.de/sf/php/09_suche.php?page=1&utf8decode=1&suchw=fuchs, Zugriff 4.3.12, 13.50h
  • 58. Eine französische Variante für die Schule: belearner.com: http://www.belearner.com/ andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 59. Ein Angebot für Schweizer Schulen hier und heute: http://www.nanoo.tv andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 60. 1. Preis, Lernfilmfestival Bern, Lernetz April 2012 andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 61. Die Wege sind noch weit und überraschende Zwischenhalte die Regel. Quelle: imedias.ch andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012
  • 62. Danke für Ihre Aufmerksamkeit! Kontaktadresse: Andy Schär Pädagogische Hochschule FHNW Institut Weiterbildung und Beratung imedias Küttigerstrasse 42 Obere Sternengasse 7 5000 Aarau 4500 Solothurn andy.schaer@fhnw.ch +41 62 838 90 33 62 andy.schaer@fhnw.ch Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Weiterbildung und Beratung, imedias.ch Oktober 2012