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3-4/18 AUGUST/SEPTEMBER | 8,50 Euro
Events & Incentives
Der Mittelstand orientiert sich globaler
Zu Gast
Privat geführte
Tagungshotels
An Bord
MICE & more
auf Kreuzfahrtschiffen
Im Trend
Locations mit
spezieller Geschichte
Im Oktober
Gleich zwei Mal
LOCATIONS Messe
©Energetix
EDITORIAL
Den Titel dieser Ausgabe ziert ein in
MICE-Kreisen eher ungewöhnliches Mo-
tiv – das klösterliche „Tiger’s Nest“ im
Paro-Tal des Himalaya-Staates Bhutan.
Wie kommt’s? Einige seiner wichtigsten
Geschäftspartner hatte das Schmuckhaus
Energetix mit Stammsitz in Bingen am
Rhein vor kurzem zu einer Exkursion ins
kleine Königreich auf dem Dach der Welt
geladen und damit nicht nur ein bemer-
kenswertes Incentive, sondern sogar eine
Weltpremiere geschafft. Niemals zuvor
hätte ein Unternehmen nämlich eine sol-
che Reise in Anerkennung einer besonde-
ren Leistung realisiert, verlautete von of-
fizieller bhutanischer Seite. Daraus kann
man einiges lernen.
Etwa das: Indem es möglich geworden
ist, jeden Winkel dieser Erde physisch er-
reichen zu können, steht auch mittelstän-
dischen Unternehmen die weite (Wirt-
schafts-)Welt inzwischen offen. Wenn
eine internationale Veranstaltung mit ei-
ner (noch) ziemlich abgeschotteten Erb-
monarchie zusammentrifft, deren soziales
Fundament so ungefähr das genaue Ge-
genteil von dem darstellt, was wir unse-
ren westlichen Lebensstil nennen, zeigt
das auch, wie die Global Community un-
weigerlich zusammenwächst. Auch wenn
es neuerdings so mancher offenbar nicht
mehr wahrhaben will: Längst sind die
wirtschaftlichen Verflechtungen so eng
geworden, dass eine Rückkehr zu den al-
ten nationalen Märkten gar nicht mehr
möglich ist.
Die Menschen haben begriffen, dass man
von anderen lernen kann, was wiederum
allen etwas bringt. Bhutan, da war doch
noch was? Richtig, zumeist wird das Land
mit den fünf Tälern zitiert, wenn es um die
Entscheidung seines Königs geht, der vor
zehn Jahren das Glück der Bevölkerung
in den Verfassungsrang erhob. Während
wir uns streiten, ob und wieviel man mehr
produziert (und verdient) hat als im letzten
Jahr, greift das „Bruttonationalglück“ viel
weiter: Es ist der ernstzunehmende Ver-
such, den allgemeinen Wohlstand nicht
nur materiell, sondern humanistisch ver-
stehen zu wollen. Das kann man durch
Volksbefragung messen, wenn man nur
will.
Auch bei uns gibt es einen Ansatz, der
in eine ähnliche Richtung geht, die sog.
„Gemeinwohl-Ökonomie“, die nichts mit
Sozialismus zu tun hat, sondern sich die
sinnvolle Frage nach möglicherweise ge-
eigneteren künftigen Organisationsprinzi-
pien stellt, die zufriedener machen. Schaut
man sich die stete Zunahme der „Zivilisa-
tionskrankheiten“ an, die nicht sein müss-
ten, und hört man die lauter werdenden
Rufe nach dem Grundeinkommen, mit
dem erste Länder bereits experimentieren,
fällt auf: Jenseits des Aufschreis der ein-
gefleischten Profiteure werden vielleicht
schon bald (ganz) andere Wege nötig sein.
Betreiben Sie doch mal Feldforschung:
Dertour Deluxe wollen ab November Pri-
vatreisen ins letzte buddhistische König-
reich Bhutan anbieten. Dessen Hauptstadt
heißt Thimphu und natürlich geht es auch
zum „Tigernest“. Vorher muss man aller-
dings doch noch ein bisschen was verdie-
nen. Der Preis pro Person wird ab 4.100
Euro für sechs Tage kolportiert.
Thomas P. Scholz
Chefredakteur
Glücksmoment(e)
TAGEN IM NEUEN LOOK.
Vor den Toren von Wiesbaden.
Auf dem Weg nach Frankfurt.
Noch mehr Argumente?
139 moderne Zimmer
///
120 kostenfreie Parkplätze
///
„Bourbon Street Brasserie“ & „Bourbon
Street Bar“ mit internationaler sowie
regionaler Karte und großer Terrasse
///
Fünf kombinierbare Tagungsräume
mit Klimaanlage, Tageslicht und Zugang
ins Freie
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Drei Boardrooms mit 49“ Flat Screens
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Modernste Tagungstechnik, High Speed
Internet und kostenfreies WLAN
///
Rahmenprogramme im Hotel,
in Wiesbaden und im Rheingau
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Fitness-Raum, Businesslounge,
Lobbybereich mit Kamin
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900 m von der A66 (Ausf. Nordenstadt)
10 min. bis Wiesbaden
15 min. bis zum Flughafen Frankfurt
20 min. bis zur Messe Frankfurt
und in den Rheingau
Wir freuen uns auf Sie!
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T: +49 (0)6122 801 850
M: ariane.schmidt@courtyard-wiesbaden.de
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4 mep Ausgabe 3-4/2018
INHALT
RUBRIK
Editorial 3
Personalien 72
Branchenverzeichnis:
Wer-was-wo?
78
Inserentenverzeichnis 82
Impressum 82
Zuhören lohnt: viele Key-
note-Highlights beim mbt
Meetingplace
16
Aus dem Minus ins Plus 16
Schottlands erstes Design-
Museum in Dundee
16
Costa Rica mischt künftig
im MICE-Markt mit
16
Hochschule Osnabrück
mit neuem Schwerpunkt
17
10. Konferenz Eventfor-
schung in Chemnitz
17
Ausblick auf den kom-
menden Location Award
18
Nummer 8 nach ICCA: Prag
ist als Destination beliebt
18
Messe Frankfurt peilt 700
Mio. Euro Umsatz an!
18
Frankfurt gewinnt medizi-
nische Großkongresse
18
Carmen Würth Forum
wird ein Jahr alt
19
Educational Trip in eine
der jüngsten Städte
Europas – Wolfsburg!
10
NEWSROOMEINLADUNG
LOCATIONS
FAMAB bestätigt Jörn Hu-
ber – und erwirbt die ESG
19
„Komm in die Agentur“
startet in die nächste Runde
25
Zehn Jahre für Köln 25
Viel frischer Wind
bei Certified
25
FAMA versprüht
Optimismus
25
Schladming-Dachstein for-
ciert MICE-Anstrengungen
25
Professionell geführte
Webinare
26
German Brand Awards für
die MICE-Branche
26
EVVC mit Informationen zur
energetischen Sanierung
26
Kaum eröffnet, schon die
Nummer eins...
26
Nachhaltigkeit nicht nur
aus ökologischer Sicht
27
Bereits zum 8. Mal – LOCA-
TIONS Region Stuttgart
28
Wien bleibt „am Stockerl“
bzw. auf dem Podest
28
Siebter „Trend Dialog Ho-
tel“ in Bad Nauheim
28
Einreichprozess in vollem
Gange
28
Einheitlicher Prämien-
katalog bei Marriott
53
FrankfurtRheinMain Mee-
ting Guide 2018/2019 er-
schienen
53
Blockchain – was ist das
eigentlich?
53
R.I.F.E.L. e.V. beruft
Fachbeirat
54
Auslandsmesseprogramm
2019 festgelegt
54
Kreuzfahrtschiffe:
Schwimmende
Mega-Locations
20
Trendige Events in
industriell-historischem
Ambiente
34
Arena Erfurt:
Wo Begeisterung zum
Geschäftsmodell gehört
44
AUMA mit Jahresbericht
zur Messewirtschaft
54
Neue Halle – neuer Chef 54
micelab:bodensee ge-
winnt Innovationspreis
54
Kufsteinerland: Grenznah
und gut erreichbar
55
mainzplus CITYMARKE-
TING meldet erfreuliches
Kongressgeschäft
55
Haufe Short eBooks:
„Hardfacts“ zur DSGVO
61
Fotos rechtssicher nutzen
im Internet
61
Deutsche Messe meldet
„Rekordumsatz in Zeiten
des Wandels“
61
Führungstraining für
junge Talente
61
Messe München fördert
erstes deutsches Digi-
talstipendium
62
Monaco als Kodex konfor-
me Konferenzdestination
62
W Hotels eröffnet erstes
Haus in Mittelamerika
62
Koelnmesse freut sich
über Umsatzrekord
62
Tagen, wo der König der
Lüfte kreist...
63
Online-Portal als Speed-
Meeting-Tool
63
StadtHalle Rostock
top-modernisiert
63
mice.bayern und mbt
Meetingplace kooperieren
63
XING Events mit aktueller Studie
Die Studie „Konferenzen im Wandel – Wie digitale In-
novationen die Branche verändern“ will klären, inwie-
fern solche Innovationen bereits eingesetzt werden und
basiert auf einer breit angelegten Umfrage unter Veranstaltern und Teilneh-
mern. Einige Ergebnisse: Event Apps (46%), Interaktions-Tools (33%) und
Live-Streaming-Formate (26%) sollten künftig noch stärker eingesetzt wer-
den. Eine überzeugendeAgenda (58%) ist DER ausschlaggebende Punkt für
den Kauf eines Tickets, das mittlerweile 84% der Teilnehmer über einen On-
line-Ticketshop kaufen. Infos: www.xing-events.com, kostenloser Down-
load: http://bit.ly/Konferenzstudie18
Letzte Meldung: Nalan Emre steigt zur
COO der IMEX Group auf!
Als Chief Operating Officer (COO) leitet Emre künftig in
der neu geschaffenen Position die Operations-, Office
Management-, Event Technology- sowie Human Re-
sources-Teams für das Unternehmen mit Sitz in Hove
(GB). Sie wird damit zusammen mit dem Vorstandsvor-
sitzenden, der CEO und der Finanzdirektorin maßgeb-
lich an der Zukunft der IMEX Group (60 Mitarbeiter)
beteiligt sein. – Nalan Emre ist in Deutschland gebo-
ren und aufgewachsen und begann ihre Tätigkeit für die IMEX in 2002. Sie
war sowohl in die Organisation der ersten IMEX Messe überhaupt als auch
in die erste IMEX America involviert.
Bild: IMEX-PR
INHALT
Michael Kercher:
„Es ist für jeden möglich,
etwas Besonderes zu sein“
40
Oliver P. Kuhrt:
„Die neue Messe Essen
weckt Begehrlichkeiten“
46
Es muss im Kopf beginnen 8
Eventtipp: Feiern Sie doch
mal Ihr eigenes Weinfest!
29
Was bringt das neue
MEET GERMANY?
45
Austrian Event Hall of
Fame 2018: hohe
Auszeichnung für drei
Lebenswerke
56
Rückblick auf einen hoch-
wertigen MICE PEAK 2018
58
No-Shows für einen
guten Zweck
59
Vier Millionen Gäste bei
Dorint
70
„Virtuelle Meetings
ersetzen den Menschen
nicht“
70
Schwarzwald Panorama:
Die Kraft der Initiative
64
Hotel Eder: „Gekommen
um zu bleiben“
66
Zeitgenössische Kunst
im Estrel
67
Schloss Rheinfels:
Wer nicht wagt, der
nicht(s) gewinnt
68
Gewusst wie – B&K 68
Linder hat den „coolsten“
Tagungsraum
69
TRENDS & EVENTS TAGUNGSHOTELS
INTERVIEW
www.steigerwaldstadion-erfurt.de
KOMPETENZ
STEIGERT SICH DORT, WO DIE
BEGEISTERUNG ZU HAUSE IST.
Tagungen und Kongresse
VERBÄNDE
Mehr als nur ein „Schritt-
wechsel“ beim EVVC
6
Günther Maika ist „Captain
MICE Future 2018“
7
Digitale Transformation
steht beim GCB im Fokus
9
Eindrücke von den
degefest-Fachtagen 2018
42
Die mep immer dabei haben und
online lesen? Einfach einmalig und
kostenfrei registrieren und schon
geht’s los:
www.mep-online.de
DESTINATIONEN
Ingelheim am Rhein: Vom
größten deutschen Wein-
baugebiet zum Frankfurter
Airport – in 40 Minuten!
12
Koblenz:
Unkomplizierte Lösung
30
LOCATIONS Messe
– gleich zweimal im
Oktober
48
Österreich: erstmals über
20.000 Veranstaltungen
57
16 mep Ausgabe 3-4/2018
NEWSROOM
Zuhören lohnt:
viele Keynote-Highlights
beim mbt Meetingplace
„Aus der Branche für die Bran-
che“ hat sich die Fachmesse
mbt Meetingplace für 2018 auf
die Fahnen geschrieben. Da-
für, dass dieses Motto mit Le-
ben gefüllt wird, sorgt am 20.
November in Frankfurt (Mes-
se) und am 27. November in
München (Postpalast) u.a. Iri-
na Graf. Die Gründerin von
The MICE Blog tritt auf bei-
den Veranstaltungen als Key-
note-Rednerin auf. Graf hat
sich mittlerweile auch abseits
ihres Blogs einen Namen ge-
macht und arbeitet mit Des-
tinationen und Agenturen an
Influencer-Marketing-Kampa-
gnen. Beim mbt Meetingplace
2018 will sie ihre Erfahrungen
mit hunderten Eventplanern
teilen. Auch drei weitere Key-
notes dürften für Glanz im
Vortragsprogramm der Mes-
se sorgen. Mit Jonas Keller, Ge-
schäftsführer und Co-Inhaber
der Explain GmbH, hat sich ein
Präsentationsexperte angekün-
digt. In seinem Unternehmen
entwickelt er Bühnenauftritte
für die erfolgreichsten Marken
und Topmanager – von adidas
über Porsche bis Festo. Wie mit
Gamefication und Storybran-
ding besondere Gästeerlebnis-
se inszeniert werden können,
erfährt man von Gregor Jasch.
Er spricht über Intuition als Er-
folgsfaktor, schreibt Bestsel-
ler über Kreativitätsmethoden
für Marketing & Kommunika-
tion und widmet sich im Tou-
rismus der neuen „Experience
Culture” – d.h. wie inszenierte
Kundenerlebnisse zu Marktbot-
schaften werden.
Schließlich: Mit der Profiboxe-
rin Ramona Kühne steht die
Weltmeisterin (!) im Superfe-
dergewicht nach WIBF, WBO
und WBF-Version auf der Büh-
ne des mbt Meetingplace! Sie
wird ihre Erfahrungen aus dem
Boxring ins Business transpor-
tieren und verspricht dazu fünf
Schlüssel für den persönlichen
Erfolg.
© Gregor Jasch
© Irina Graf, Bild: Picasa
© Jonas Keller
© X21de, Bild: Reiner Freese
Aus dem Minus ins Plus
Ein erstmals ausgeglichenes
operatives Ergebnis mit einem
Umsatzplus von acht Prozent in
2017 gegenüber dem Vorjahr
meldet das Wissenschafts- und
Kongresszentrum Darmstadt.
Das darmstadtium habe dem-
nach das vergangene Jahr po-
sitiv abschließen können und
insgesamt knapp 5,5 Mio. Euro
Umsatz erzielt. Dank dieser gu-
ten Entwicklung konnte 2017
ein Konsolidierungsbeitrag von
350.000 Euro an die Stadt ge-
leistet werden. Das darmstadti-
um bietet eine optimale tech-
nische Inhouseversorgung:
UMTS und LTE stehen in allen
Bereichen des Hauses zur Ver-
fügung. Mit der schnellen In-
ternetverbindung (bis zu 10
GB/s), extremer Ausfallsicher-
heit und der Bereitstellung von
individuellen Kundennetzwer-
ken (VLAN-Technik) erfüllt das
Kongresszentrum im Bereich
IT höchste Anforderungen. Als
Weiterentwicklung ist u.a. ein
Ausbau des WLAN-Standards
auf „Wave 2“ geplant. Lobend
äußerte sich Darmstadts Ober-
bürgermeister Jochen Partsch,
zugleich Aufsichtsratsvorsit-
zender des darmstadtiums,
dass 2017 trotz gestiegener
Umsatz- und Besucherzahlen
der Energieverbrauch weiter
reduziert werden konnte.
Costa Rica mischt künftig
im MICE-Markt mit
Mit einer Investition von rund
35 Mio. US-Dollar hat Anfang
April das größte Kongresszen-
trum des mittelamerikanischen
Schottlands erstes De-
sign-Museum in Dundee
Mit Spannung erwartet wird
die Eröffnung des ersten De-
sign-Museums Schottlands
und des einzigen Victoria & Al-
bert-Museums außerhalb Lon-
dons am 15. September 2018
in der Küstenstadt Dundee.
Entworfen wurde das futu-
ristisch wirkende Gebäude
vom internationalen Architek-
ten Kengo Kuma aus Japan.
Die imposante Struktur ist
von der Klippenlandschaft
der schottischen Ostküste in-
spiriert. Das Museum verfügt
über rund 1.500 qm Ausstel-
lungsfläche und bietet sich als
flexibler Veranstaltungsort an,
z.B. für Konferenzen oder fest-
liche Dinner. Eröffnet wird mit
der Ausstellung „Ocean Liners:
Speed and Style“ (15. Sep-
tember 2018 bis 24. Februar
2019). Im Fokus der Schau ste-
hen imposante Passagierschif-
fe wie die „Queen Elizabeth 2“
von 1969, die zu Symbolen des
modernen 20. Jahrhunderts
wurden. Fester Bestandteil
des Museums sind Dauergale-
rien, die den internationalen
Einfluss schottischen Designs
zum Thema haben. - Dundee
hat als erste Stadt in Großbri-
tannien den Status als UNES-
CO-Stadt des Designs erhal-
ten. www.vandadundee.org
Foto: Ross Fraser McLean
Andere machen
Tagungen…
23.11.2018 – 09.02.2019Den Abend genießen
Professionell tagen Traumhaft übernachten
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Landes eröffnet. Das Hauptge-
bäude des „Centro Nacional
de Congresos y Convenciones
de Costa Rica“ (CCCR) um-
fasst eine Fläche von respek-
tablen 15.600 qm und bietet
nach offiziellen Angaben Platz
für Tagungsformate u.ä. bis
4.600 Teilnehmer. Nur acht km
vom Internationalen Flughafen
der Hauptstadt San Jose‘ und
zehn Kilometer von deren Zen-
trum entfernt , ist die Lage des
CCCR ideal. Zur Infrastruktur
des neuen Gebäudes gehören
Ausstellerflächen, Konferenz-
räume, VIP-Möglichkeiten, ein
Presseraum, Registrierungs-
flächen sowie ein Außenbe-
reich. Dazu kommt ein Restau-
rant mit Küche. Im Zeichen von
Ökotourismus ist die nachhal-
tige Konzeption mit bioklima-
tischer Architektur charakteris-
tisch. Bereits 80 internationale
Kongresse sollen bis 2021 fix
sein. – Costa Rica gilt als sicher
und ist für seine Regenwäl-
der und Artenvielfalt bekannt;
rund 25 Prozent des Staatsge-
biets besteht aus Dschungelre-
servaten. Das Land grenzt im
Süden an Panama.
Hochschule Osnabrück mit
neuem Schwerpunkt
Ab dem Wintersemester
2018/19 bietet die Hochschu-
le Osnabrück für verschiede-
ne betriebswirtschaftliche Stu-
diengänge zwei neue Module
an: „Veranstaltungstechnik
und IT“ sowie „The internatio-
nal event market“. Gemeinsam
mit vier weiteren Modulen bil-
den sie den „Studienschwer-
punkt Business Events“. „Das
Modul ,The international
event market‘ trägt insbeson-
dere der zunehmenden Glo-
balisierung der Eventbranche
Rechnung. Hier werden aktu-
elle Entwicklungen und Her-
ausforderungen im internatio-
nalen Eventmarkt in englischer
Sprache beleuchtet“, erklärt
die Fachgruppensprecherin
Prof. Dr. Kim Werner. Wer Öf-
fentliches Management, Inter-
nationale Betriebswirtschaft
und Management und Wirt-
schaftsrecht studiere, kön-
ne „Veranstaltungsmanage-
ment“ mit insgesamt drei
Modulen belegen. Als einzige
deutsche Hochschule bietet
Osnabrück in China Eventma-
nagement mit einem doppel-
ten Bachelorabschluss an: Der
Studiengang „International
Event Management Shang-
hai“ ist ein Joint Venture mit
der Shanghai University of In-
ternational Business and Eco-
nomics (SUIBE).
10. Konferenz Eventfor-
schung in Chemnitz
Unter dem Motto „Weiter-
denken, vorausgehen, verän-
dern“ feiert die Wissenschaftli-
che Konferenz Eventforschung
der TU Chemnitz Jubiläum!
Die jährliche Fachtagung zu
Trends und interdisziplinärem
Austausch zieht am 26. Okto-
ber 2018 mit einem vielfältigen
20 mep Ausgabe 3-4/2018
LOCATIONS
Kreuzfahrtschiffe
Schwimmende Mega-Locations
Über zwei Millionen Deut-
sche sind im vergangenen
Jahr mit einem Kreuzfahrt-
schiff gereist und halten
damit Platz drei auf der
Skala der globalen Passa-
gierzahlen. Dass das Thema
boomt, beweisen mehr als
1.400 international aus-
gerichtete Kreuzfahrt-
unternehmen, die ihre Ziel-
gruppen mehr und mehr
differenzieren. Da rücken
natürlich Tagungsgäste ver-
stärkt in den Fokus. Des-
halb soll es hier ausschließ-
lich um MICE-Optionen und
damit Veranstaltungsmög-
lichkeiten gehen. Denn ge-
fahren wird mittlerweile
weltweit.
Ein führender Kreuzfahrt-An-
bieter in Europa ist etwa
nicko cruises. Mit seiner mo-
dernen und komfortab-
len Fluss-Flotte ist das Unter-
nehmen in 22 Ländern auf
27 Wasserwegen aktiv. Be-
reist werden nach Firmenan-
gaben „alle touristisch nach-
gefragten Wasserstraßen“
sowie auch einige Küstenab-
schnitte. Die Event-Kapazitä-
Quelle Bilder: nicko cruises
ten reichen, abhängig vom je-
weiligen Schiff, von 34 bis 220
Personen. Besonderer High-
light: Ab der Saison 2019 bietet
nicko cruises mit dem Expediti-
onsschiff WORLD EXPLORER
zudem 16 Hochsee-Routen an.
Ein Hochseekreuzer der beson-
deren Klasse, der mit deutsch-
sprachigem Service an Bord
Fünf-Sterne-Komfort für bis zu
200 Passagiere bietet.
Interessant ist auch der Fluss-
Schiff-Neubau nickoVISION,
der ein Landschaftskino der
besonderen Art in exklusivem
Ambiente verheisst – mit viel
Raum und Freiheit dank der
offenen Architektur. Frische
Luft beflügelt bekanntlich den
Geist und deshalb ist die gerne
zitierte „inspirierende Atmo-
sphäre“ hier durchaus keine
Floskel. Teamevents wie Kun-
denveranstaltungen sind z.B.
an Bord des innovativen Fluss-
kreuzers möglich und die hier-
für passenden Räume reichen
von klein und fein bis groß
und elegant. Dazu ist man bei
nicko cruises ausdrücklich auf
individuelle Programme ein-
gestellt. Ein unvergesslicher
Panoramablick zu Wasser mit
abwechslungsreichen Eindrü-
cken ist automatisch mit dabei.
Dazu kommen zum Thema
Wohnen stilvolle und gemütli-
che Außenkabinen, außerdem
ein Wellness- und Fitnessbe-
reich sowie mehrere Restau-
rants und Bars, um kulinarisch
und auch bei dem einen oder
anderen guten Tropfen das
Programm und die Erlebnisse
des Tages Revue passieren
bzw. entspannt ausklingen zu
lassen.
www.nicko-cruises.de
mep Ausgabe 3-4/2018 21
Veranstaltungen auf See
- Anzeige -
AIDA betreibt und vermark-
tet mit derzeit 12 Kreuz-
fahrtschiffen eine der mo-
dernsten Flotten der Welt.
Die Schiffe werden nach
den höchsten internati-
onalen Qualitäts-, Um-
welt-, und Sicherheitsstan-
dards betrieben. Bis 2021
wird die AIDA Flotte auf 15
Schiffe wachsen und Reisen
im Mittelmeer, rund um die
Kanaren, in der Nord- und
Ostsee, der Karibik, in Nord-
amerika, in der Südsee, in
Dubai, Südafrika sowie in
Asien anbieten.
Neben diesen Routen als span-
nende Urlaubsdestinationen
bietet die Reederei auch Unter-
nehmen die Möglichkeit, Ver-
anstaltungen jeglicher Art wie
z.B. Mitarbeiter- oder Kunden-
events an Bord ihrer Schiffe
in einzigartiger Atmosphäre
durchzuführen. Die Schiffe
können komplett oder als Teil-
charter gebucht werden – für
Veranstaltungen von zwei Ta-
gen aufwärts. Zwischen Klein-
gruppen von 10 Personen auf
jeder beliebigen AIDA Kreuz-
fahrt bis hin zu 6.000 Personen
AIDA Cruises…
…ist eines der wachstums-
stärksten und wirtschaft-
lich erfolgreichsten touris-
tischen Unternehmen in
Deutschland und beschäf-
tigt derzeit rund 9.400 Mit-
arbeiter aus 40 Nationen.
Davon 8.000 an Bord und
1.400 an den Unterneh-
menssitzen in Rostock und
Hamburg.
© Ulrich Perrey
als exklusiver Vollcharter sind
die Möglichkeiten sehr vielfäl-
tig. Für ein Höchstmaß an Flexi-
bilität hinsichtlich Schiffsgröße,
Destination und Datum sollten
Vollcharter mit ca. 18 Mona-
ten Vorlauf angefragt werden.
Bei Teilchartern ist ein Zeitraum
von 12 Monaten zu empfehlen.
Kleinere Gruppen können auch
kurzfristig gebucht werden.
Obwohl die Kreuzfahrtbranche
seit Jahren stetiges Wachstum
verzeichnet, ist „das Kreuz-
fahrtschiff“ als Tagungs- und
Incentive-Location für viele Ver-
anstalter und Teilnehmer noch
unbekannt. Gegenüber klas-
sischen Tagungshotels hat das
Produkt Kreuzfahrt noch eine
hohe emotionale Strahlkraft.
Grundsätzlich gibt es nur we-
nige Hotels, die eine Kapazi-
tät von mehr als 3.000 Betten
aufweisen. Reedereien verfü-
gen nicht nur über große Ka-
pazitäten, sondern sind darü-
ber hinaus mit dem Handling
von Großgruppen vertraut.
Mit einer Kapazität von 590
bis 2.626 Kabinen bieten die
AIDA Schiffe alle Möglichkeiten
von Hotels oder Konferenzzen-
tren an Land. Die Ausstattung
an Bord erlaubt es, individuel-
le Programmgestaltung mit be-
stehenden Freizeitangeboten
zu einem einmaligen Event zu
kombinieren.
Jedes Schiff verfügt über
Räumlichkeiten in unterschied-
lichen Größen für die perfek-
te Rückzugsmöglichkeit. Das
großzügige Theater bzw. The-
atrium oder die Seminarräume
mit modernster technischer
Ausstattung bilden den idea-
len Rahmen für Präsentationen
und Vorträge. Auch die öffent-
lichen Bereiche wie Restau-
rants, Bars und Lounges bieten
exzellente Möglichkeiten für
Meetings, Cocktail-Empfänge
und Diskussionsgruppen.
Um diese Vorteile zu verdeut-
lichen, bietet AIDA Cruises
MICE-spezifische Schiffsbesu-
che an. Die Führungen wer-
den auf Schiffen verschiedener
Größen angeboten, um das ge-
samte Spektrum mit allen Mög-
lichkeiten für die gewünschten
Formate aufzuzeigen. In ca.
2,5-stündigen Führungen kön-
nen die Besucher somit alle Be-
reiche eines Kreuzfahrtschiffes
aus der MICE-Perspektive ken-
nenlernen.
Erfahren Sie mehr unter:
www.aida.de/mice-schiffs-
besuche
Quelle:AIDACruises
22 mep Ausgabe 3-4/2018
„Ein Once-in-a-lifetime-Erlebnis”
MICE BOAT 2018 „Anniversary Cruise“ – Zeitplan und Teilnahme
Sonntag, den 14. Oktober 2018:
Leinen los! Das MICE BOAT legt in Southampton ab.
Montag, den 15. Oktober 2018:
Networking auf hoher See
Dienstag, den 16. Oktober 2018:
Ankunft in Hamburg und Rücktransfer
Zum Modus: Das MICE BOAT ist für qualifizierte Veranstaltungsplaner – inklusive der Anreise
nach Southampton und der Abreise ab Hamburg – kostenfrei. Qualifiziert ist, wer international
Veranstaltungen plant, organisiert oder beauftragt (alle Angaben ohne Gewähr).
Anmeldung unter: www.miceboard.com/eventanmeldung/10530/10529/
© Michel Verdure
Unter dem Motto „The
MICE BOAT is coming
home“ geht das exklusi-
ve­Format in diesem Jahr
auf besondere Tour: Quali-
fizierte Veranstaltungspla-
ner und rund 30 erwartete
ausschließlich internationa-
le Aussteller treffen sich an
Bord der Queen Mary 2,
der so genannten „Königin
der Sieben Meere“. Termin
ist vom 14. bis 16. Oktober
2018, die Route führt von
Southampton (GB) nach
Hamburg.
Inhaltlich verknüpft das Projekt
„MICE BOAT“ mehrere Veran-
staltungsarten wie Roadshow,
Workshop, Speed Geeking
und Networking zu einem
kongruenten Best Practice
Format. Angesprochen als
Teilnehmer sind Planer aus
Deutschland, Österreich und
der Schweiz, die nachweis-
lich und regelmäßig Events im
Ausland organisieren. Zu den
Ausstellern gehören z.B. in-
ternationale Convention Bure-
aus, Tagungshotels, Congress
Center, Locations, DMC’s und
weitere spezialisierte Dienst-
leister.
Nähere Informationen, wer
sich auf dem MICE BOAT
2018 konkret präsentiert, fin-
den sich fortlaufend und ak-
tualisiert auf MICEboard.com.
Dort werden, wie bei allen
MICEboard-Events, sämtliche
Aussteller bereits im Vorfeld
der Veranstaltung ausführlich
vorgestellt.
Ein nützlicher Service, der die
zielführende Anbahnung von
Geschäftskontakten effektiver
macht. „Und zweifelsfrei bie-
tet die Queen Mary 2 einen
unvergesslichen und spekta-
kulären Rahmen. Das ist ein
Once-in-a-lifetime-Erlebnis“,
sagt Veranstalter Peter Cra-
mer von der Hamburger Kom-
munikationsagentur Panem et
Circenses.
Foto:Cunard
MIT Mein Schiff ®
AUF ERFOLGSKURS.
Die Kombination aus Business-Reise und Urlaub
auf dem Meer bietet viele Möglichkeiten,
Mitarbeiter zu motivieren, Projekte zu realisieren
oder Geschäftskontakte zu intensivieren.
Das sind die Vorteile einer Mein Schiff®
Business-Reise:
1 Über 100 Markengetränke
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Restaurants ein vielfältiges kulinarisches Angebot und Markengetränke
in Premium-Qualität sowie Zutritt zum Bereich SPA & Sport, Entertain-
ment und Kinderbetreuung. | TUI Cruises GmbH · Heidenkampsweg 58
20097 Hamburg · Deutschland
Sogar bis in den Kreml…
Individuelle Schiffsreisen für Unter-
nehmen und Privatpersonen kon-
zipiert die Hamburger Agentur
myseavent. Dahinter stehen die Grün-
derinnen Ulrike Kappeler und Patricia
Witzigmann. Seit über zehn Jahren
entwickeln sie maßgeschneiderte Pro-
gramme – vom Wochenendtrip bis zur
mehrwöchigen Reise, von 20 bis 3.000
Personen.
myseavent chartert komplette Kreuz-
fahrt-, Expeditions- und Flussschiffe, Seg-
ler und Yachten – je nach Bedürfnis des
Kunden und der gewünschten Region. Ex-
emplarisch hierfür steht z.B. das Konzept
einer schwimmenden Roadshow durch
mehrere Länder für den Kunden Leading
Hotels of the World. Organisiert wurde
auch eine Donau-Flusskreuzfahrt mit Öff-
nung des ungarischen Märchenschlosses
Gödöllö und Sisi-Dinner… Denn das Char-
tern eines Schiffs eignet sich für viele An-
lässe wie Kongresse, Incentives oder Pro-
duct Launches. Der Vorteil: An Bord eines
„eigenen“ Schiffes erhalten Veranstaltun-
gen einen exklusiven Charakter.
Auch können die Gäste jeden Tag eine
neue Destination erleben, ohne zwischen-
durch Koffer packen zu müssen. Außer-
dem gelten Schiffsreisen als sehr sicher,
was nicht nur für prominente Menschen
eine wichtige Rolle spielt. Auch die Pri-
vatsphäre ist auf hoher See gut gewahrt.
Betrachte man die Kosten, seien Schiff-
scharter im Vergleich oft günstiger, da bei
einem Charter Verpflegung, Unterhaltung
und Tagungstechnik bereits inkludiert
sind, erklären Kappeler und Witzigmann.
Leistungen, die bei Veranstaltungen an
Land in der Regel hinzu gebucht werden
müssen.
Ulrike Kappeler und Patricia Witzigmann
kennen das Geschäft von der Pike auf. Bei-
de sind viele Jahre lang als Kreuzfahrtdi-
rektorinnen zur See gefahren und haben
für international renommierte Reederei-
en Reise- und Routenkonzepte kreiert.
Witzigmann hat zudem als ausgebildete
Schauspielerin auch Entertainmentforma-
te an Bord entwickelt. Jeweils rund 150
Tage pro Jahr sind die beiden auf den bes-
ten Schiffen und in außergewöhnlichen
Destinationen unterwegs und kennen da-
durch die neuesten Produkte und Trends.
Dank ihrer guten Kontakte können sie
manches möglich machen, was sonst als
unmöglich gilt.
Etwa das: Für einen Kunden konnte my-
seavent eine Führung durch jene Bereiche
des Kremls ermöglichen, die normalerwei-
se nur dem Staatschef vorbehalten sind –
und das ist bekanntlich Wladimir Putin mit
seinen engsten Vertrauten!
www.myseavent.com
Quelle: RENT-A-RESORT
24 mep Ausgabe 3-4/2018
LOCATIONS
Kreuzfahrtschiffe
RENT-A-RESORT unterstützt
seit zwei Jahren Planer bei
der Suche und Auswahl ge-
eigneter Hotels & Resorts
zur Komplett-Anmietung
für Veranstaltungen aller
Art. Über die Untermarke
RENT-A-CRUISE schließt dies
auch die Vermittlung von
Kreuzfahrtschiffen ein.
Das Konzept wurde 2015 in
Deutschland gelauncht und
2016 europaweit und nach Asi-
en mittels lokaler Vertretungen
ausgerollt. Seit kurzem gibt es
auch eine Repräsentanz für die
USA und Kanada mit Sitz in
New York. Geschäftsidee ist,
dass bei Exklusivnutzung be-
sondere Herausforderungen
entstehen, da Standardabläufe
nicht mehr möglich sind – was
wiederum mit einem höheren
zeitlichen Aufwand verbunden
ist. Außerdem muss ein passen-
des Datum gefunden werden,
an dem es tatsächlich möglich
ist, das komplette Objekt einem
einzigen Kunden zu überlassen.
Wohlgemerkt zu darstellbaren
Konditionen.
Langwierige Recherche seinen
Kunden hierbei abzunehmen
ist der „Job“ von RENT-A-RE-
SORT, denn die Daten wur-
den größtenteils schon im Vor-
feld abgefragt und müssen nur
abgerufen werden. Dazu steht
man im regelmäßigen Aus-
tausch mit attraktiven Häu-
sern und Anlagen ab Vier-Ster-
ne-Komfort im Mittelmeer- und
Alpenraum. Schon bei Hotels
ab 30 Zimmern kann Exklusi-
vnutzung auch für kompak-
te Formate schon eine realisti-
sche Alternative sein, verlautet
seitens des Anbieters. RENT-
A-RESORT richtet sich als sog.
„Venue Finder“ sowohl an Fir-
Hotelvermittler, spezialisiert auch auf Kreuzfahrtschiffe
Quelle:RENT-A-RESORT
Wissenswert zum Thema
•	Das größte Kreuzfahrtschiff der Welt ist derzeit die „Sympho-
ny of the Seas“ (Reederei: Royal Caribbean) mit einer Länge von
rund 360 Metern und Passagierkapazitäten über 5.000 Perso-
nen. Das ist die Einwohnerzahl einer Kleinstadt.
•	Das Passagieraufkommen der in Deutschland verkauften Hoch-
seefahrten ist seit elf Jahren kontinuierlich ansteigend.
•	Weltweit gibt es etwa 300 Kreuzfahrtschiffe. Den größten Tief-
gang hat mit über zehn Metern die berühmte „Queen Mary 2“
der Cunard Line.
•	Wer sich’s leisten kann: Die längste Kreuzfahrt der Welt bie-
ten Viking Ocean Cruises an: In 245 Tagen von London nach
London über sechs Kontinente (59 Länder). Kostenpunkt: ab
66.500 Britische Pfund (rd. 74.000 Euro).
menplaner als auch an Event-
agenturen und Reisebüros.
Inhaber Daniel Rudolf war zu-
vor bereits etliche Jahre im
MICE-Bereich aktiv: „Ich hat-
te mich immer gefragt, warum
es keine Spezialisten für Exklu-
siv-Anmietungen gibt, denn
genau hier sah ich bei meinen
vorherigen Tätigkeiten immer
die größten Schwächen am
Markt.“ Für weitere Informati-
onen, speziell auch den Mög-
lichkeiten zu See:
www.rent-a-resort.com
30 mep Ausgabe 3-4/2018
DESTINATIONEN
Koblenz
Unkomplizierte Lösung
Koblenz (113.000 Ew.) liegt
am Oberen Mittelrhein,
im Bundesland Rheinland-
Pfalz, südlich von Bonn.
Das ist die geographische
Standortbestimmung. Die
kulturelle und vor allem
auch tagungstechnische
geht natürlich viel weiter.
Denn hier, am Zusammen-
fluss von Rhein und Mosel,
hat man verblüffend viel zu
bieten. Das fängt mit dem
Ursprung an: Es ist noch
gar nicht so lange bekannt,
dass Koblenz wohl (nach
Trier) die zweitälteste deut-
sche Stadt ist – von den Rö-
mern gegründet und seit-
her ständig bewohnt.
Ein Ergebnis, das Grabungen
erst vor ein paar Jahren ans
Licht brachten. Dank seiner
strategisch günstigen Lage hat
es Koblenz zu multikultureller
Berühmtheit gebracht. Napo-
leonische Truppen und später
preußische bauten die Kom-
mune zur Festungsstadt aus.
Den Preußen verdankt Kob-
lenz auch seine beiden his-
torischen Wahrzeichen: Das
„Deutsche Eck“ mit dem hoch
zu Ross thronenden Kaiser so-
wie die trutzige Festung Eh-
renbreitstein auf dem gegen-
über liegenden Uferhang.
Dies ist auch die Verbindung
zum modernen dritten Wahr-
zeichen der Stadt – der spek-
takulären Koblenzer Seilbahn,
die auf die Bundesgartenschau
2011 zurückgeht. Sie steht so-
gar in einer Reihe mit ähnli-
chen Konstruktionen in Lon-
don, La Paz, Rio oder Portland.
Heute geht es in und um Kob-
lenz friedlich zu, die Stadt ist
sicher. Leider waren die Zei-
ten nicht immer so ruhig, wie
die unzähligen Burgen auf bei-
den Seiten des Rheins offenba-
ren. Schiffs- und Handelsrou-
ten wurden vor allem wegen
der heiß begehrten Zollein-
nahmen akribisch überwacht
– und das geht am besten von
oben. Doch spätestens im 19.
Jahrhundert war der Spuk vor-
bei und es entstand mit der
Rheinromantik die Keimzel-
le des modernen Tourismus.
Die vielen Schlösser und Bur-
gen des Mittelrheintals sind
tatsächlich eine attraktive Al-
leinstellung der Region und
tolle Sehenswürdigkeiten, wo-
bei man während einer Pano-
ramafahrt auf dem Schiff den
besten Überblick erhält. Un-
vergesslich und daher empfeh-
lenswert!
Dass Koblenz außerdem ein
starker Standort für Veran-
staltungen ist, belegt das all-
jährliche Mega-Event „Rhein
in Flammen“, das immer am
zweiten Samstag im August
stattfindet und im Laufe der
Zeit zum prominenten Vor-
bild für Kopien in vielen ande-
ren Städten geworden ist. Auf
der 17 km langen Strecke zwi-
schen Spay und Koblenz ist
dann der größte Schiffskor-
so Europas unterwegs, gleitet
an der wunderbar illuminier-
ten Burgenlandschaft vorbei,
gesäumt von diversen Feuer-
werken.
Die gleichzeitige Übertra-
gung des Geschehens im
Südwestrundfunk (SWR) ist
ein Gradmesser für die Be-
deutung dieses Public Events.
Die Fahrt endet mit einem
fulminanten Abschluss-
Feuerwerk über der Festung
Ehrenbreitstein.
Quelle: Koblenz Touristik GmbH
mep Ausgabe 3-4/2018 31
DESTINATIONEN
Vor wenigen Jahren generalsaniert
Direkte
Hotelanbindung
Wer in der Rhein-Mosel-Hal-
le tagt, muss nicht weit lau-
fen. Das praktischerweise
angeschlossene Mercure
Hotel bietet 168 Zimmer,
zusätzliche Tagungsräume
sowie eine Tiefgarage mit
400 Stellplätzen. Zusam-
men mit der nahe gelege-
nen Schloss-Tiefgarage und
weiteren Parkplätzen kön-
nen somit ca. 1.000 PKW
rund um die Rhein-Mo-
sel-Halle untergebracht
werden.
Koblenz Kongress ist der
zentrale Ansprechpartner
für Planer und als Teil der
Koblenz Touristik GmbH für
die beiden größten Veran-
staltungsstätten der Stadt,
die Rhein-Mosel-Halle und
das Kurfürstliche Schloss,
zuständig. Außerdem auch
noch für das Foyer im Fo-
rum Confluentes. Mit jähr-
lich rund 280 Veranstaltun-
gen ist natürlich vor allem
die Rhein-Mosel-Halle von
eminenter Bedeutung für
das Veranstaltungsgeschäft
in der Stadt.
Sie bietet ein modernes multi-
funktionales Tagungs- und
Veranstaltungszentrum, das
seit der in 2012 abgeschlos-
senen Generalsanierung über
eine Aufnahmekapazität von
5.000 Personen, 13 größenva-
riable Räume sowie zusätzliche
Ausstellungsfläche verfügt.
Mit Vorzügen wie Veranstal-
tungs- und Klimatechnik state-
of-the-art oder Barrierefreiheit
ist die Rhein-Mosel-Halle ein
gefragter Partner für Unter-
nehmen, Verbände und sons-
tige Institutionen. So treffen
sich jährlich rund 800 Fach-
leute aus dem In- und Ausland
zu einem der wichtigsten ÖP-
NV-Kongresse in Deutschland.
Vor allem für komplexe, mehr-
tägige Formate sind gute Be-
dingungen gegeben.
Der Große Saal für bis zu 1.400
Personen hat sich mit seiner
hervorragenden Akustik einen
weithin guten Ruf erworben.
Hier steht übrigens auch eine
Orgel mit 5.676 Pfeifen (viele
davon in Holz!), 71 Registern
und 4 Manualen zur Verfü-
gung, die damit zu den größ-
ten Saalorgeln Deutschlands
zählt! Raumtechnisch inter-
essant sind auch die für rund
hundert Personen ausgelegte
repräsentative Rheinlounge
und der lichthelle Rheinsaal,
der bis 270 Teilnehmer auf-
nehmen kann. Für Fachmessen
oder größere Festakte prädes-
tiniert sich das Atrium mit einer
Kapazität bis 800 Personen,
samt umlaufender Galerie.
Weitere Optionen bieten der
hochwertig gestaltete Kon-
gressgarten an der Südseite
Quelle: Koblenz Touristik GmbH
Quelle Bilder: Koblenz Touristik GmbH, Fotos: Thomas Frey
des Tagungszentrums und
die weitläufige Dachterrasse
im 2. OG der Halle. Raum-
hoch verglaste Fensterfronten,
der Blick auf den Rhein so-
wie das angrenzende rustikale
Weindorf, das zum kulturel-
len Erbe der Stadt gehört, sind
weitere erwähnenswerte Be-
sonderheiten.
32 mep Ausgabe 3-4/2018
DESTINATIONEN
Koblenz
Fürs ganz große Setting
Das fußläufig in nur wenigen Minu-
ten erreichbare Kurfürstliche Schloss
bietet exklusive Räumlichkeiten in his-
torischem Ambiente. In fünf präch-
tigen Räumen – voran der Kaisersaal
(Bild) mit einer Kapazität bis 450 Per-
sonen – lassen sich dort Bälle und
Galas, aber auch Tagungen u.ä. For-
mate durchführen. Es gibt noch wei-
tere Räume wie den Spiegelsaal,
den Augustsaal, den Garten- und
Lennésaal, mit einem Platzangebot
von 70 bis 280 Personen.
Koblenz Kongress empfiehlt für Veranstal-
tungen in der Stadt die „Drei-Säulen-Va-
riante“ – tagen in der Rhein-Mosel-Halle,
lunchen oder dinieren im Kurfürstlichen
Schloss und den Abend im regionaltypi-
schen Weindorf verbringen. Alle Orte sind
wie gesagt in Gehnähe miteinander ver-
bunden. Dazu vermittelt Koblenz Kon-
gress auf Wunsch gerne weitere passen-
de Rahmenprogramme – etwa ein Besuch
des erst vor einigen Jahren eröffneten Ro-
manticums, wo man sich auf eine virtuelle
Reise durchs – immerhin UNESCO-Welter-
be – Obere Mittelrheintal begeben kann.
Interessante Informationen aus der Aus-
stellung (30 Exponate) können übrigens
auf der Eintrittskarte gespeichert werden,
um sie zu Hause wieder abzurufen. Eine
gute Idee.­­
Die Seilbahn, das neue
Wahrzeichen der Stadt
Ebenfalls zu beachten
Mit der Foyerfläche im „Fo-
rum Confluentes“ bietet
Koblenz Kongress eine wei-
tere interessante Locati-
on. Im architektonisch ge-
lungenen Forum, wo die
Stadtbibliothek, das Mit-
telrhein-Museum und die
Tourist-Information unter-
gebracht sind, strahlt das
Foyer im auch von außen
sehenswerten Gebäude
eine besondere, angeneh-
me Atmosphäre aus.
Quelle: Koblenz Touristik GmbH,
Foto: Thomas Frey
Anlässlich der BUGA 2011 wur-
de – wohlgemerkt weltweit
zum ersten Mal – in Koblenz
und somit in einem urbanen
Raum eine Dreiseilumlaufbahn
gebaut. Sie verbindet wichti-
Quelle: Koblenz Touristik GmbH
ge Sehenswürdigkeiten wie
das Deutsche Eck mit der Fes-
tung Ehrenbreitstein, schwebt
über dem Rhein und eröffnet
so auch einen tollen Panora-
mablick aufs UNESCO Weltkul-
turerbe „Oberes Mittelrhein-
tal“. Zur genauen Verortung:
Die Koblenzer Seilbahn startet
von den Rheinanlagen aus in
der Höhe der Basilika St. Kas-
tor nahe Deutsches Eck und
fährt zum Plateau vor der Fes-
tung Ehrenbreitstein (von dort
ebenfalls toller Rundumblick
in die Region). Sie ist die erste
deutsche Dreiseilumlaufbahn
in einer Stadt und erreicht mit
18 Kabinen eine Förderkapa-
zität von 3.800 Personen pro
Stunde und Richtung. Stattlich.
Und außerdem als eines der bis
heute gelungensten Entwick-
lungsprojekte für städtische
Nahverkehrslösungen!
© PIELmedia / Herbert Piel
Quelle:KoblenzTouristikGmbH
mep Ausgabe 3-4/2018 33
DESTINATIONEN
Es gibt sie noch, die kleinen,
feinen und individuell ge-
führten Häuser. Wie etwa
das Hotel Stein mit Schil-
ler‘s Restaurant (1 Miche-
lin-Stern) in Koblenz. Das
dreiteilige Gebäude-Ensem-
ble befindet sich mit seinen
30 stilvollen Zimmern nur
zwei Kilometer vom Deut-
schen Eck entfernt.
Für Firmen-Events verfügt das
Haus über zwei unterschiedli-
che Veranstaltungsräume im
ersten OG. Sie sind mit mo-
derner Konferenztechnik aus-
gestattet und bieten Platz für
über 100 Gäste. Der große
Konferenzraum (130 qm) eig-
net sich sogar für Weihnachts-
feiern, der kleinere (45 qm) ist
ideal für Workshops, Meetings
oder Zusammenkünfte im klei-
neren Rahmen. Oder als zu-
sätzlicher „Breakout Room“,
wenn der große Raum ne-
benan als Plenum dient. Beide
haben Tageslicht. Kulinarisch
betreut wird man von Maît-
re Mike Schiller und seinem
Küchenteam sowie den Ser-
vice-Mitarbeitern unter Lei-
tung von Melanie Stein-Schil-
ler. Mike Schiller ist bekannt
für frische Kreationen aus re-
gionalen und saisonalen Pro-
dukten. Kreative Snacks in den
Pausen wie selbstgebacke-
nes Kartoffelbrot mit frischem
Saibling-Tartar und Vitalge-
tränke sorgen für Abwechs-
lung. Mittag- und Abendessen
werden im Bistro „Löffelstu-
be“ oder bei schönem Wetter
im Garten des Hotels serviert.
Als Besonderheit können The-
men-Kochkurse gebucht wer-
den für Gruppen bis 12 Perso-
nen, die dem Chef dabei nicht
nur über die Schulter schauen,
sondern unter fachkundiger
Anleitung selbst zubereiten
– und anschließend natürlich
verkosten.
Tipp: Privathotel am Deutschen Eck
Gleich an der richtigen Adresse
Koblenz Kongress vermarktet die
Rhein-Mosel-Halle und das Kurfürst-
liche Schloss und bietet außerdem
Rundum-Service zu diversen Dienstleis-
tungen – z.B. auch bei der Hotelsuche
oder Auswahl von Programmen.
Wie wäre es mit einer idyllischen
Schiffsreise auf Rhein und Mosel oder
einer hübschen Kutschfahrt durch die
Weinberge? Agiert wird nach dem
hilfreichen Prinzip „One-Face-to-the-
Customer“.
Weitere Informationen unter:
www.koblenz-kongress.de
© PIELmedia / Herbert Piel
Mit uralter historischer Tradition und doch ganz up-to-date präsentiert sich der (Tagungs-)Standort Koblenz, der von
Rhein, Wein und Mosel geprägt ist und wo es vielerorts etwas entspannter und individueller zugeht als anderswo.
© PIELmedia / Herbert Piel
Was macht Kaiser Wilhelm am Rhein?
Zu preußischen Zeiten erhielt Koblenz ei-
nes seiner Wahrzeichen: Seit 1897 „be-
wachte“ das imposante Reiterstandbild
des ersten deutschen Kaisers (Wilhelm I.)
den berühmten Zusammenfluss von Rhein
und Mosel am Deutschen Eck, bis es 1945
von einer amerikanischen Granate vom
Sockel geholt wurde…
Erst nach der Wiedervereinigung Anfang
der 90-er Jahre wurde eine Replika wieder
neu errichtet.
Nicht immer war der Rhein
so romantisch…
Neben der Festung Ehrenbreitstein (erbaut
zwischen 1817 und 1828) erstrahlt auch
das unweit von Koblenz gelegene Schloss
Stolzenfels in einer besonderen Kulisse.
Vermutlich ließ der Trierer Erzbischof Ar-
nold II. weiland Schloss Stolzenfels erbau-
en, da auf der gegenüberliegenden Rhein-
seite die Burg Lahneck nachweislich vom
Erzbischof errichtet wurde… Heute sind
die beiden Schlösser eindrucksvolle Zeu-
gen ihrer Zeit.
56 mep Ausgabe 3-4/2018
Das„Who-is-who“deröster-
reichischen Live Marke-
ting-Branche traf sich An-
fang Juni erneut im Casino
Baden in Baden bei Wien,
um wieder drei hervorra-
gende Persönlichkeiten in
die Austrian Event Hall of
Fame aufzunehmen. Gefei-
ert wurden in diesem Jahr
Doris Kiefhaber, Geschäfts-
führerin der Österreichi-
schen Krebshilfe, für ihr
Pink Ribbon Engagement,
Laufsportlegende Wolf-
gang Konrad für den Vienna
City Marathon sowie Her-
wig Straka, Sportmanager
und Eventmarketer, der Ös-
terreich im Tennis und Golf
in die internationale Spitze
gebracht hat.
Es ist die höchste Auszeich-
nung, die von der emba (event
marketing board austria), dem
Branchenverband der führen-
den Live-Marketing-Agentu-
ren Österreichs, ins Leben ge-
rufen und bereits zum vierten
Mal vergeben wurde. Somit
naht im kommenden Jahr ein
Jubiläum. Die Gekürten sind
in überaus prominenter Ge-
sellschaft. ÖSV-Präsident Peter
Schröcksnadel, Eventlegende
Rudolf Lumetsberger sowie
Dr. Erhard Busek wurden im
Vorjahr ausgezeichnet; zu-
vor waren bereits André Hel-
ler, Dr. Helga Rabl Stadler,
Günther Rhomberg, Prof. Lot-
te Tobisch-Labotýn, Helmut
Zilk (posthum), Ilse Dippmann,
Hannes Jagerhofer, Harry Ko-
pietz, Hubert Neuper und Ha-
rald Serafin in die Hall of Fame
des österreichischen Events
aufgenommen worden.
Entsprechend glanzvoll ist der
Rahmen der alljährlichen In-
szenierung. Als Laudatoren
zeigten diesmal Herausge-
berin Uschi Fellner (für Do-
ris Kiefhaber), ORF Sportchef
Hans Peter Trost (für Wolfgang
Konrad) und das ehemalige
Tennis-As Thomas Muster (für
Herwig Straka) Flagge. Außer-
dem mit dabei: viel Prominenz
aus Wirtschaft, Sport und Kul-
tur. Wie etwa Bettina Glatz-
Kremsner, Vorstandsdirekto-
rin Casinos Austria AG, Philipp
Bodzenta Director Public Af-
fairs & Communication Central
Europe, Coca-Cola Company,
Stefan Bauer, Prokurist Nieder-
österreich Werbung, Christian
Mutschlechner, Leitung Vien-
na Convention Bureau, Han-
nes Anton, Geschäftsführer
Burgenland Tourismus oder
auch Maria Yakovleva, Ers-
te Solotänzerin an der Wiener
Staatsoper.
Für Kreation/Organisation der
Gala zeichneten die emba-
Vorstandsmitglieder Franz X.
Brunner, BESPOKE, und Ivo
Franschitz, ENITED, verant-
wortlich Mit der Aufnahme
in die „Austrian Event Hall of
Fame“ sollen Persönlichkei-
ten geehrt werden, die mit ih-
ren Projekten bewiesen haben,
was Erlebnis-Marketing alles
bewirken kann – von kulturel-
Austrian Event Hall of Fame 2018:
hohe Auszeichnung für drei Lebenswerke
Die emba wurde 1999 gegründet. Mitglieder sind: ACTS Com-
munication GmbH, BESPOKE Event and Strategy Tailors, Casi-
nos Austria AG, currycom, DIVISION 4 communication, DocLX
Event Consulting, e|motion management, ENITED Business
Events, eventplan, Eventwerkstatt, GP | K, Grasl & Partner, halla-
masch cae, Happy&Ness GmbH, IDEAL, inspiria event service
GmbH, KESCH Event & Promotion GmbH, KGPEvents, OPUS
Marketing, pi-five, Scheibmaier&Schilling Promoton GmbH,
Stadt Wien Marketing sowie die Stargate Group GmbH. Als
außerordentliche Mitglieder fungieren: Österreichische Bun-
desforste sowie Studio 44. Weitere Informationen:
www.emba.co.at, www.event-hall-of-fame.at
© Bilder: emba / Andreas Tischler
len und sportlichen Großereig-
nissen über die wirtschaftliche
Entwicklung ganzer Regionen
bis hin zum gesellschaftlichen
Wandel. „Live-Marketing ist
mehr als ein gelungenes Fest.
Es ist Wirtschaftsmotor und Im-
pulsgeber für zahlreiche Bran-
chen“, sagt emba Vorsitzender
Martin Brezovich (eventplan).
Vorstandsmitglied Oliver Kitz,
Ideengeber der Hall of Fame,
erklärt: „Die geehrten Persön-
lichkeiten sind wahre Leitster-
ne unserer Branche. Wir be-
danken uns dafür, indem wir
sie auszeichnen.“ Guest Spea-
ker der Hall of Fame 2018 war
übrigens der Arzt und Humo-
rexperte Roman F. Szeliga.
mep Ausgabe 3-4/2018 57
DESTINATIONEN
Österreich: erstmals über 20.000 Veranstaltungen
Das Austrian Convention
Bureau (ACB) und die Ös-
terreich Werbung (ÖW)
haben zum 9. Mal die Er-
gebnisse des Meeting In-
dustry Reports Austria
(mira) veröffentlicht. Dem-
nach verzeichnete die hei-
mische Tagungsbranche in
2017 ein Gesamtaufkom-
men von 21.641 Veranstal-
tungen (plus 11,9% oder
2.303 im Vergleich zum Vor-
jahr). Dieser Anstieg konn-
te durch Zuwächse in allen
drei erfassten Kategorien –
Kongresse (+9,1%), Firmen-
tagungen (+14,4%) und Se-
minare (+9,6%) – erreicht
werden.
Insgesamt nahmen rund 1,7
Mio. Personen an Veranstaltun-
gen in Österreich teil, knapp
zwei Drittel davon waren nati-
onale und ein Drittel internatio-
nale Tagungsgäste. Landesweit
fanden in 2017 exakt 5.109
Kongresse statt – mehr als ein
Drittel im Bereich Wirtschaft &
Politik (36,3%), gefolgt von Hu-
manmedizin (19,1%). Mit einer
Anzahl von 11.241 machten
Firmentagungen den größten
Anteil am nationalen Tagungs-
geschäft aus. Wien lag mit ei-
nem Drittel aller Veranstaltun-
gen im Bundesländerranking
klar vorne. Danach folgen Salz-
burg mit 17,8% und Nieder-
österreich mit 13%. Und: Fast
41% aller Veranstaltungen fan-
den in den Landeshauptstäd-
ten (exklusive Wien) statt.
Kongressindustrie tagte
in Eisenstadt
Vom 2.-3. Juli trafen sich auf
der Convention4u, der Jahres-
tagung der österreichischen
Kongressindustrie, im Kultur
Kongress Zentrum Eisenstadt
rund 200 Teilnehmer, um sich
mit aktuellen Fragen der Mee-
ting Industry zu beschäftigen.
„Exzellente Locations, traum-
haftes Wetter und ideale Rah-
menbedingungen für Fortbil-
dung und Networking“, fasste
Kongresspräsident Christian
Mutschlechner die diesjähri-
ge Jahrestagung des Austrian
Convention Bureaus (ACB) zu-
sammen. Das Programm bot
15 Sessions mit 21 Rednern.
Dass Kommunikation das
Wichtigste ist, bestätigte das
World Cafe‘ zwischen Kunden
und Anbietern. Im „Conven-
tionCamp“ konnten sich die
Teilnehmer in Gruppen selbst
organisieren. Als Tagungs-
standort der kurzen Wege
punktete Eisenstadt, Haupt-
stadt des Bundeslands Bur-
genland südöstlich von Wien,
mit diversen Locations. So or-
ganisierte Convention Burgen-
land einen stimmungsvollen
Kongressauftakt im Schloss-
quartier. In der Orangerie Ei-
senstadt konnten die Teilneh-
mer in Lounge-Atmosphäre
netzwerken. Burgenland Tou-
rismus und Schloss Esterházy
luden zum Galaabend in den
berühmten Haydnsaal.
Weitere Unterstützer der Jah-
restagung, bei der im Rahmen
einer ACB-Charity 1.500 Euro
für eine sozialpädagogische
Betreuungseinrichtung für Kin-
der und Jugendliche einge-
sammelt werden konnten, wa-
ren Austrian Airlines, Austropa
Interconvention und das Hotel
Burgenland.
Am Abschlusstag zeichne-
te das ACB zwei weitere Pi-
oniere der Branche mit dem
renommierten Austrian Con-
gress Award aus. Neben
Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Heinz
Kölbl wurde Renate Dob-
ler-Jerabek geehrt – bekannt
als langjährige Abteilungslei-
terin für Gastveranstaltungen
in der Reed Exhibitions Mes-
se Wien, die übrigens von ih-
ren ehemaligen Kollegen für
ihr umfangreiches Werk no-
miniert wurde.
58 mep Ausgabe 3-4/2018
Rückblick auf einen
hochwertigen MICE PEAK 2018
Anfang Juni fand zum ins-
gesamt dritten Mal nach
Bern und Interlaken 2016
und Malta 2017 die Fach-
veranstaltung MICE PEAK
statt. Schauplatz war dies-
mal Den Haag in den Nie-
derlanden, weltbekannte
„City of Peace and Justice“.
Teilnehmer waren rund 50
Planer aus Deutschland,
der Schweiz und Österreich,
die regelmäßig im Ausland
MICE-Formate organisie-
ren, sowie 25 internatio-
nale Aussteller. Natürlich
stand im Ablauf die gast-
gebende Destination im Fo-
kus.
Das Konzept „MICE PEAK“
kombiniert interaktive Work-
shops, d.h. Gruppen- und Ein-
zel-Präsentationen, mit einer
Auswahl an diversen Fam Trips
und exklusiver Weiterbildung.
Diese programmatische Trilo-
gie wird in „Peak Performan-
ce“ (Workshops), „Peak Expe-
rience“ (Fam Trips) und „Peak
Training“ (Weiterbildung) un-
terschieden. Der traditionel-
le Auftakt des MICE PEAK
2018, der ganz im Zeichen
der Vorstellung von Gastge-
ber und Ausstellern stand, be-
gann mit einem Paukenschlag:
Im Louw­man Museum, dem
größten Automobil-Museum
der Welt, wurden Nienke van
der Malen, Direktor Conven­
tion­Bureau Den Haag, und
Eric Bakermans, Director Mar-
keting, Meetings, Conventions
& Events bei NBTC Holland,
mit Hilfe von Auto-Lifts in der
Bühne stilecht im DAF-Oldti-
mer zur offiziellen Begrüßung
in Szene gesetzt.
Am Tag danach stellten die
Aussteller in vier unterschied-
lichen Themen-Gruppen sich
und ihre jeweiligen Leistun-
gen vor. Kreativität ist dabei
klassisches oberstes Gebot.
Und so wurden die Teilneh-
mer z.B. in Gefängniskluft (!)
aus dem Kostümverleih einge-
kleidet, um danach vor dem
„Aussteller-Gerichtshof“ erst
durch die richtigen Antwor-
ten auf knifflige Fragen wie-
der freizukommen… In Face-
to-­Face Gesprächen konnten
die Informationen intensiviert
und persönliche Kontakte ver-
tieft werden. Das diesjährige
Ausstellerspektrum rekrutier-
te sich schwerpunktmäßig aus
den Niederlanden, Monaco­, Ir-
land, Spanien und Finnland.
Vom World Forum Den Haag
ging es danach an den Strand
von Scheveningen und dort in
einen Beach Club an der Nord-
see, um den produktiven Tag
bei entspanntem Networking
ausklingen zu lassen.
Weiterbildung, die diesen
Namen verdient
Am nächsten Tag standen vier
Outdoor-Programme zur Aus-
wahl. Mit dem Speedboat zur
Algenfarm weit draußen in der
© Bilder: PeC-Kommunikation / Holger Grosz
TRENDS & EVENTS
mep Ausgabe 3-4/2018 59
TRENDS & EVENTS
No-Shows für einen guten Zweck
Unkalkulierbares Teilnehmerverhal-
ten wird für Veranstalter zunehmend
zum Problem. Man erlebt es immer
häufiger: Entweder bleibt der erwar-
tete Gast trotz verbindlicher Anmel-
dung einfach weg oder aber sagt so
kurzfristig ab, dass nicht mehr an-
derweitig reagiert werden kann. Die
ständige Hektik im Business mag hier-
für oft „verantwortlich“ sein, ist aber
dennoch keine befriedigende Erklä-
rung. Denn mangelnde Planbarkeit
schlägt auf die Reputation der Orga-
nisatoren negativ zurück, die zumeist
nichts dafür können.
Die Hamburger Kommunikationsagen-
tur Panem et Circenses, Veranstalter der
MICEboard Events, hat für dieses Prob-
lem einen anderen Zugang gefunden.
„Wir werden bei unseren „MICE by me-
lody“-Events im September in Düssel-
dorf, Frankfurt und München sowohl
für ­Late-Cancellations wie auch bei No-
Shows für Nichtteilnahme einen Betrag
von 50 Euro in Rechnung stellen. Das Geld
überweisen wir komplett an die Shelter-
suit Foundation. Auch die Storno-Gebüh-
ren, die wir beim MICE PEAK und MICE
BOAT erheben, gehen künftig an das Pro-
jekt“, kündigt Peter Cramer an.
Eine gute Idee, denn der Sheltersuit ist
ein wasser- und winddichter Mantel, der
sich in einen Schlafsack verwandeln lässt.
Dabei wird der Schlafsack aus dem Man-
tel herausgezogen und der gesamte Kör-
per ist gegen Wind, Regen und Kälte ge-
schützt. Tagsüber kann der Schlafsack in
einem speziellen Rucksack verstaut wer-
den. Die Anzüge werden an Obdachlose
kostenlos ausgegeben. Ins Leben gerufen
wurde das Projekt „Sheltersuit Foundati-
on“ vor vier Jahren durch Bas Timmer und
Alexander de Groot. Zusammen bemüh-
ten sich die beiden in ihrer Heimat Ensche-
de um freiwillige Helfer und kauften mit
Spenden Nähmaschinen.
In den umliegenden Flüchtlingsheimen
suchten sie nach Bewohnern, die Nähma-
schinen bedienen können – inzwischen
sind über die Hälfte der freiwilligen Helfer
Geflüchtete, die bei Sheltersuit nicht nur
Kleidung nähen, sondern auch Sprachkur-
se und weitere Integrationshilfen erhal-
ten. Wir meinen: Eine vorbildliche Aktion
– zumal wenn man bedenkt, wie opulent
Events oft gefeiert werden, während vie-
le andere Menschen, womöglich noch in
der unmittelbaren Nachbarschaft, frierend
schlafen müssen…
www.sheltersuit.com© Sheltersuit Foundation
Nordsee, Thai Chi Kurs im kö-
niglichen Schlossgarten, eine
Fahrradtour durch Den Haag
oder mit dem Boot durch die
Grachten der Stadt – stets ging
es um eine perspektivische Site
Inspection, die im Besuch des
Friedenspalastes mit hoch-
wertigen Vorträgen im Plen-
um mündete. Letztere standen
im Zeichen der Location: „Frie-
den und Gerechtigkeit auf der
Welt“. So stellte Jurrie Barkel
die bemerkenswerte Shelter-
suit Foundation vor, präsen-
tierte Tim van Deursen von
„Hack the Planet“ die Aktivi-
täten des Programmierer-Kol-
lektives, das Organisationen
von Greenpeace bis zum Ro-
ten Kreuz unterstützt.
Dem inhaltlichen Prinzip, auf
Altbekanntes zu verzichten,
zeigte sich auch Europas füh-
render Protokoll-Experte, Jean
Paul Wijers vom Protocolbu-
reau, verpflichtet. Er liefer-
te Antworten auf Fragen wie:
Wie verhält es sich mit der an-
gemessenen Etikette und stellt
man sicher, dass der Austausch
zwischen den Teilnehmern
auch tatsächlich so funktioniert
wie geplant? Eigentlich mehr
als eine Erwähnung wert ist
das spektakuläre Projekt „Meet
the Soldiers“, das zeigt, wie
der Griff zur Waffe überflüssig
wird, wenn Menschen nur mit-
einander reden… Weltpolitik,
von der Meeting Industry ins-
piriert? – Ein großes Abschluss-
dinner in der historischen Loca-
tion „Spaansche Hof“ rundete
den MICE PEAK 2018 ab.
64 mep Ausgabe 3-4/2018
Die nachfolgenden Seiten
sollen einer besonderen
Spezies von modernen Her-
bergen gelten, fernab der
Kettenhotellerie. Hier geht
es um individuell geführte
Tagungshotels, wo der In-
haber noch selbst die Fäden
in der Hand hat und damit
zwei ganz zentrale Vortei-
le bietet. Nach außen den
der kreativen Vielfalt, denn
in diesem Segment wird nie
ein Haus dem anderen glei-
chen. Und nach innen den
der Ansprechbarkeit für
alle Mitarbeiter, was sich
positiv auf die Identifika-
tion und Motivation aus-
wirkt und beim Kunden in
Form von geschätztem Ser-
vice ankommt. Ein gutes
Beispiel hierfür ist das Hotel
SCHWARZWALD PANORA-
MA in Bad Herrenalb (Ba-
den Württemberg).
Es ist sogar eines der bes-
ten Hotels Deutschlands. Das
belegen renommierte Aus-
zeichnungen wie Platz 1 beim
diesjährigen „Grand Prix der
Tagungshotellerie“ (Kategorie
A: weniger als 100 Zimmer),
den der veranstaltende Frei-
zeit-Verlag Landsberg in vie-
len Jahren zu einer Art Bran-
chen-Institution gemacht hat.
Im vergangenen Herbst konnte
das SCHWARZWALD PANO-
RAMA außerdem schon beim
Wettbewerb „Top 250 Germa-
ny“ bestehen, der die 250 bes-
ten deutschen Tagungshotels
kürt – hier siegte man in den
Kategorien „Meeting“ und
„Konferenz“. Es muss also was
dran sein an der Erfolgsstory
von Hotelinhaber Stephan
Bode, der in der Branche bei
weitem kein Unbekannter ist.
Dazu später mehr.
CAMPUS für ausgezeichnete
Lern- und Tagungsqualität
Schauen wir uns erst mal die
Leistung(en) an, die vorrangig
für eine Berichterstattung in
diesem Heft sind. Nämlich die
Tagungskapazitäten, die für di-
verse Formate wie Konferen-
zen, Workshops und Semina-
re, aber auch Präsentationen,
Empfänge und Jubiläumsver-
anstaltungen die passenden
Räume bieten. Diese wieder-
um sind großzügig geschnit-
ten, angenehm tageslichthell
und mit moderner Kommuni-
Die Kraft der Initiative
© Steffen Schmid
Quelle: Hotel Schwarzwald Panorama
mep Ausgabe 3-4/2018 65
kationstechnik ausgestattet.
Dazu addieren sich ein erfah-
renes Tagungsteam mit per-
sönlichen Ansprechpartnern,
gute Erreichbarkeit und natür-
lich die besondere Lage, die
für Abstand fernab der beruf-
lichen Alltagsproblematik und
für eine inspirierende Arbeits-
atmosphäre sorgt.
Und zwar auf mehr als 1.300
qm Nutzfläche über drei Ebe-
nen hinweg. Clou des Hau-
ses sind die Aussichtsterras-
sen mit einem phantastischen
Blick über Bad Herrenalb und
die hoch geschwungene Berg-
landschaft des Schwarzwaldes.
Klausur- und Strategiemee-
tings in einer der schönsten
und (international) berühmtes-
ten deutschen Landschaften!
Ein Setting, das zugleich ver-
pflichtet. Der Nachhaltigkeits-
gedanke ist in allen Bereichen
des Unternehmens fest ver-
ankert, dafür sorgt Hotelchef
Stephan Bode. Vor kurzem hat
er die WIN-Charta des Bun-
deslands Baden-Württemberg
unerzeichnet, womit sich der
Hotelier verpflichtet, die Nach-
haltigkeit in seinem Betrieb dy-
namisch zu steigern.
Ein „Leuchtturm“
in puncto Nachhaltigkeit
Neben Standards wie biolo-
gischen Erzeugerprodukten
und der Kompensation von
Restemissionen investiert das
SCHWARZWALD PANORA-
MA in den Waldschutz auf
Papua-Neuguinea oder in ein
Biomasseprojekt in Kolumbien.
Sogar die strengen Anforde-
rungen des deutschen Nach-
TAGUNGSHOTELS
haltigkeitskodex (DNK) will
man erfüllen, auch wenn der
eigentlich erst für Unterneh-
men über 500 Mitarbeiter gilt
und das Hotel in Bad Herren-
alb deutlich weniger Beschäf-
tigte zählt. Vorteil des breiten
Engagements: Emissionen, die
bei Veranstaltungen im Hause
anfallen, können über die Kli-
maschutzprojekte wieder aus-
geglichen werden. Dies er-
möglicht die Durchführung
von „Green Meetings“, die
nach erfolgreicher Umsetzung
mit einem Zertifikat des Ko-
operationspartners „Climate-
Partner“ bestätigt werden.
Noch ein Wort zu Stephan
Bode selbst: Wer mit vierzehn
die Schule abbricht, um arbei-
ten zu gehen, scheitert oder
wird berühmt… Nach (trotz-
dem) erfolgter Hotelausbil-
dung trieb es ihn an die Ost-
see, nach Österreich und in
die Schweiz - Regionen, in de-
nen die Hotellerie von beson-
derer touristischer Bedeutung
ist und daher auch besonders
gut sein muss. Mehrere Jahre
fuhr Bode auf Kreuzfahrtschif-
fen mit, fand danach die erste
Stelle als Hoteldirektor auf Hel-
goland und landete schließlich
in Zeulenroda, wo er wie man
weiß mächtig aufbaute und
für Furore sorgte. Heute ist der
Querdenker und bekennende
„Wildwuchs“ der Macher im
Hotel SCHWARZWALD PANO-
RAMA. Dass man auch weiter-
hin von dem Haus hören wird,
dürfte sicher sein.
www.schwarzwald-panora-
ma.com
Quelle: Hotel Schwarzwald Panorama© Foto-Fabry.de
© Foto-Fabry.de
66 mep Ausgabe 3-4/2018
TAGUNGSHOTELS
Es könnte ein passendes
Motto der Kundenwer-
bung im Hotel Eder in Ma-
ria Alm (Salzburger Land)
sein, denn das familiär ge-
führte Vier-Sterne-Hotel
in der pittoresken Hoch-
könig-Region verfügt ne-
ben 72 Zimmern und Suiten
auch über Tagungsmöglich-
keiten bis 120 Teilnehmer.
Konkret gilt der Slogan al-
lerdings Bundesliga-Auf-
steiger Fortuna Düsseldorf,
der bereits zum siebten Mal
sein Sommer-Trainingslager
im alpinen Lifestyle-Hotel
bezogen hatte.
Dass der renommierte Düssel-
dorfer Cheftrainer Friedhelm
Funkel begeistert ist von den
optimalen Rahmenbedingun-
gen, darf als besondere Refe-
renz gewertet werden. O-Ton
Funkel: „Wir waren hier her-
vorragend untergebracht. Ne-
„Gekommen um zu bleiben“
ben der Arbeit auf dem Platz
konnten wir zudem die Vor-
züge dieser schönen Regi-
on nutzen. Um der Mann-
schafft etwas Abwechslung
zu gönnen, haben wir eine
super Rafting-Tour gemacht
und am freien Nachmittag das
tolle Bergpanorama genos-
sen.“ Die familiäre Atmosphä-
re im Hotel Eder tue der gan-
zen Mannschaft sehr gut, das
alpine Aktiv-Angebot vor ein-
drucksvoller Hochkönig-Kulis-
se helfe, neben dem straffen
Trainingsprogramm Spaß und
Fitness zu verbinden. Zudem
habe Küchenchef Stefan Tho-
mas mit seiner Crew den für
die Mannschaft vorgeschriebe-
nen Ernährungsplan abwechs-
lungsreich umgesetzt, war
Funkel des Lobes voll. Vorzü-
ge, die nicht nur eingefleisch-
te Fortuna-Anhänger anspre-
chen dürfte.
Seit dem ersten Trainingslager
hat sich eine Freundschaft zwi-
schen Hotelier Josef „Sepp“
Schwaiger und den Verant-
wortlichen des rheinischen
Großstadtvereins entwickelt.
Maria Alm und die Region
Hochkönig sind inzwischen so
etwas wie ein Stück Heimat für
das Fortunen-Team und auch
so manchen mitgereisten Fan
geworden. Dazu beigetragen
haben sicher auch die Weiter-
entwicklung der Infrastruktur
im Ort und die stete Qualitäts-
verbesserung im Hotel Eder.
Hotelier Schwaiger und sei-
ne Mitstreiter haben nämlich
noch Großes vor. Mit gleich
zwei Neu-Eröffnungen im
Herbst 2018 soll die Marke
Eder zu einer exklusiven Ho-
tel-Kollektion wachsen. Ein
besonders ambitioniertes Pro-
jekt ist hierbei das neue „Ho-
tel Sepp“, das man dann als ul-
timativ neue Bleibe anbieten
kann. „Das wäre eine tolle Ge-
legenheit für die Erstligisten,
noch professioneller zu woh-
nen und gleichzeitig die ge-
wohnte Atmosphäre weiter-
hin zu genießen,“ schwärmt
Gastgeber Schwaiger schon
mal vor.
www.ederhotels.com
Eder-Hotelchef Josef „Sepp“ Schwaiger, Fortuna-Präsident Robert Schäfer, Cheftrainer
Friedhelm Funkel und Christine Scharfetter, Geschäftsführerin der Hochkönig
Tourismus GmbH (v.l.n.r.), freuen sich über die langjährige Kooperation beim jährlichen
Trainingscamp von Fortuna Düsseldorf in Maria Alm. © Hochkönig Tourismus GmbH
Nette Pose: Der Fortuna-Kader vor dem noch im Bau befindlichen „Hotel Sepp“, das zum Trainingslager im kommenden Jahr das neue
Mannschaftshotel werden könnte. © Eder Hotels GmbH, Foto: Johannes Felsch
TAGUNGSHOTELS
35 km Flughafen Berlin-Tegel
128 Zimmer / 256 Betten
25 Tagungsräume / max. 700 PAX
info@landgut-stober.de
www.landgut-stober.de
Es ist ein magischer Ort. Einfach echt, positiv.
Zeitgenössische Kunst im Estrel
Wer länger nicht mehr hier
war, wird das 2.800 qm gro-
ße Atrium kaum wieder-
erkennen. In vollkommen
neuer Optik präsentiert
sich Deutschlands größtes
Hotel seit Ende 2017. Sämt-
liche Bereiche wurden neu
gestaltet: Der Rezeptions-
und Concierge-Tresen so-
wie die beiden großen At-
riumbars haben ein zeitlos
schlichtes Design erhalten.
Alle vier Restaurants wurden
komplett entkernt und mit of-
fenen Showküchen ausge-
stattet. So wurde das ehema-
lige Restaurant Sun-Thai zum
„Estrel Privée“, einem Priva-
te Dining Room mit Wohnzim-
mer-Atmosphäre, umgebaut.
Statt der früheren meterhohen
Bäume dienen nun achtzehn 2
Meter hohe, pflanzenberank-
te Wände als mobile Raumtei-
ler und erinnern an einen grü-
nen Garten. Das gesamte neue
Design des Atriums ist geprägt
durch klare Formen, natürliche
Materialen und eine reduzier-
te Ordnung.
Außerdem haben die Estrel-
Eigentümer Ekkehard und Dr.
Sigrid Streletzki nach der Neu-
gestaltung des Atriums zahlrei-
che neue Kunstwerke im Estrel
zusammengetragen. Beson-
ders imposant ist ein fast sechs
Meter großes „Windspiel“, das
sich silbrig flimmernd unter-
halb des Atriumdachs um die
eigene Achse dreht. Das ein-
drucksvolle Kunstwerk aus
Metall ist eine Arbeit des deut-
schen Künstlers Anselm Rey-
le und seit Januar im Estrel zu
bewundern. Beeindruckend
sind auch die neuen Skulptu-
ren von Tony Cragg, Claudia
Comte und Pablo Atchugarry
im Eingangsbereich sowie
großformatige Werke weite-
rer namhafter zeitgenössischer
Künstler.
In der Kunstszene sind Ekke-
hard und Dr. Sigrid Streletzki
seit langem als Kenner und
Sammler bekannt. Mit der be-
merkenswerten Sammlung
zeitgenössischer Kunst erhält
das Estrel zusätzlich zu seinen
drei Säulen Tagen, Wohnen
und Entertainment ein weite-
res gutes Argument, das den
Besuch interessant macht. In
Zukunft soll das Thema Kunst
sogar eine noch viel größere
Bedeutung im Estrel erhalten
und „Art“ als vierte Säule eta-
bliert werden.
www.estrel.com
Quelle: Estrel Hotel, Bild: Axel Kull
68 mep Ausgabe 3-4/2018
TAGUNGSHOTELS
Wer nicht wagt,
der nicht(s) gewinnt
Zwei Persönlichkeiten,
ohne die die Tagungshotel-
lerie deutlich ärmer wäre,
sollen hier gewürdigt wer-
den. Den Anfang macht
Gerd Ripp, Privat-Hotelier
und Besitzer des Vier-Ster-
ne-Superior Romantik Ho-
tels Schloss Rheinfels in St.
Goar. Er ist zudem (noch)
amtierender „Tagungsho-
telier des Jahres“ (2017)
und konnte diese Auszeich-
nung im vergangenen Sep-
tember pünktlich zum 60.
Geburtstag und 35-jähri-
gen Berufsjubiläum feiern.
Quelle: Schloss Rheinfels
„Erfolg hat auf die Dauer nur der
Tüchtige!“ ist ein anderes weises
Wort und das Unternehmensmotto
der Wiesbadener Bierwirth & Kluth
Hotel Management GmbH (B&K),
Spezialisten für Hotel Development,
Hotelbetrieb und -sanierung, die
am 16. August im Kurhaus Wiesba-
den mit vielen hochrangigen Gästen
aus der Branche ihr 20-jähriges Be-
stehen feierten.
Was 1998 mit der Entwicklung von Kon-
zepten zur Sanierung notleidender Ho-
telbetriebe (in Mainz) begann, liest sich
heute so: Inzwischen führt B&K als Fran-
chisenehmer Hotels der Marken Marri-
ott, Courtyard by Marriott, Renaissance,
Moxy sowie Holiday Inn. Hinzu kommen
Häuser mit eigener Marke im Bereich
Serviced Apartments mit Standorten
in Hannover, Hamburg, München-Gar-
ching – alles in allem rund 3.000 Zim-
mer. Insgesamt betreibt das 16-köpfige
Team zehn Hotels in Deutschland und
Österreich auf Basis langfristiger Pacht-
und Management-Verträge.
Drei Projekte stehen kurz vor der Eröff-
nung. Dies alles ist ein Hauptwerk von
Peter Bierwirth, Jahrgang 1943, der die
Branche von der Pike auf gelernt hat
und mit 18 Jahren im Hotelfach an-
fing. Von Service und Küche in Biele-
feld ging es ganz nach oben ins inter-
nationale Hotelmanagement – und mit
55 in die Selbständigkeit. Das 20-jähri-
ge B&K-Jubiläum nahm Bierwirth nun
zum Anlass, seinen Rückzug aus dem
operativen Geschäft zu verkünden und
seine Aufgabenbereiche an seine Toch-
ter zu übergeben, die seit 2012 eben-
falls als Geschäftsführerin tätig ist. So
ganz wird er allerdings nicht loslassen
können, das wurde bereits deutlich…
Im Bild v.li.n.re.: die B&K Geschäfts-
führung mit Peter Bierwirth, Petra Bier-
wirth-Schaal und Klaus Kluth sowie
Gordon Bonnet von der IHK Wiesba-
den, die zum Jubiläum mit einer Urkun-
de gratulierte.
www.bierwirth-kluth.de
Foto: Felix Wachendörfer
Gewusst wie
Dass er ein Vorzeige-Unter-
nehmer der Branche ist, be-
weisen die vielen Preise im
Laufe der Zeit. So spannend
wie sein Werdegang ist der
Mensch Gerd Ripp: Der ge-
lernte Kellner und Koch mit
Station u.a. im legendären
Hotel Bareiss, Baiersbronn (!)
wurde bereits in jungen Jahren
1982 Geschäftsführer des (da-
mals noch Drei-Sterne) Hotels
Schloss Rheinfels.
Die exponierte Hotelanlage
gegenüber der berühmten Lo-
reley auf der anderen Rhein-
seite war seinerzeit noch im
Besitz der Fabrikanten-Fami-
lie Homann, die das Anwe-
sen 2003 veräußerte. Im Defi-
lee der Interessenten war Ripp
am schnellsten und bekam mit
seiner Frau Petra auf Basis des
langjährigen Vertrauens den
Zuschlag.
Bei 95 Prozent nötiger Fremd-
finanzierung ein kühnes Un-
terfangen. Dass es gut ging, ist
dem „gelernten“ Kölner von
Herzen zu gönnen. Hier, süd-
lich von Koblenz, hat er einen
Hotspot geschaffen, der An-
fang Oktober u.a. Schauplatz
des „muckeligen“ Verbands-
fests des VDVO sein wird.
Gäste können dann den his-
torischen Gewölbekeller im
weitläufigen Burgareal, die Ta-
gungsvilla, das Schlosshotel
samt Welterbe-Terrasse, die
Erlebniskneipe „Backes“ und
das Waldchalet persönlich un-
ter die Lupe nehmen. Sein Le-
bensmotto? Das ist Gerd Ripp
vor vielen Jahren bei den ers-
ten Übungsstunden zum Gleit-
schirmfliegen quasi neben-
bei passiert: „Mein Instruktor
meinte: ‚Wirf‘ Dein Herz vor-
aus und spring hinterher!‘“
www.schloss-rheinfels.de
mep Ausgabe 3-4/2018 69
TAGUNGSHOTELS
Lindner hat den „coolsten“ Tagungsraum
Top hotel und die Hotel-
plattform meintophotel.
de haben zum zweiten Mal
den „coolsten“ Tagungs-
raum gesucht. Via On-
line-Voting konnten die
Leser ihre Favoriten un-
ter den zehn Finalisten be-
stimmen. Den ersten Platz
belegte die 2017 eröffnete
„Denkfabrik“ des Lindner
Congress Hotel Düsseldorf
- gefolgt vom Tagungsraum
„Alexa“ im Mercure Kre-
feld und der „Camp Loun-
ge“ im friends Mittelrhein.
Und so sieht ein Sieger aus:
Der neue (525 qm große) Ta-
gungsbereich „Denkfabrik“ im
Lindner Congress Hotel in
Düsseldorf ist erst ein hal-
bes Jahr alt und offenkundig
schon sehr beliebt. Er besteht
aus dem Tagungsraum „See-
stern“ für bis zu 280 Perso-
nen, der mit Industrie-Design
und hohen Glaswänden für
eine besondere und damit in-
spirierende Arbeitsatmosphäre
sorgt, sowie einem Foyer für
„Coolster Tagungsraum 2018“ – die TOP TEN
1. Lindner Congress Hotel Düsseldorf, „Denkfabrik“
2. Mercure Tagungs- & Landhotel Krefeld, „Alexa“
3. Hotel friends Mittelrhein, „Camp Lounge“
4. Mama Thresl Leogang (A), „Mittelstation Speichersee”
5. IHK Akademie Westerham, „Teamplattform“
6. Hotel-Residence Klosterpforte Harsewinkel, „Klosterforum“
7. Land Gut Höhne Mettmann, „Freiraum“
8. Hotel Oderberger Berlin, „Historische Schwimmhalle“
9. Best Western Palatin Kongress-Hotel Wiesloch, „Denkbar“
10. Hotel Park Soltau
Gesprächs- und Kaffeepausen.
Aktuell baut das Hotel den Ta-
gungsbereich umfangreich aus
– weitere Räume (90-195 qm)
im industriellen Look & Feel
sollen folgen. Das heisst: Gro-
ße Fenster mit viel Tageslicht,
hohe Decken, die die Räume
luftig machen, und vor allem
auch eine wohltuende visuelle
Auflockerung durch Trendfar-
ben wie Anthrazit, Türkis, Blau
und Magenta. Noch ein Kon-
trast zu gängigen Ausstattun-
gen sind die massiven Eichen-
holzportale als Eingangstüren.
Highlight der Tagungsräume
ist eine jeweils raumhohe Me-
dienwand, die sich individuell
nach Thema und Kunde „be-
spielen“ lässt - z.B. mit der Sil-
houette der Düsseldorfer Alt-
stadt oder auch dem eigenen
Firmenlogo für optisch in-
dividuelle Auftritte. Außer-
dem verfügen die Räume der
„Denkfabrik“ über 86-Zoll-
Touch-Displays mit Android
System und Soundbar. Doku-
mente können direkt am Bild-
schirm bearbeitet und an-
schließend den Teilnehmern
per PDF oder QR-Code zuge-
sendet werden. Für Meetings
gibt es drei Boardrooms mit je
35 qm, deren unterschiedliche
Inszenierung bereits nament-
lich vorgegeben ist - sie nen-
nen sich „Garage“, „Ideenlau-
be“ oder „Wohnzimmer“…
Für das Konzept der Denkfab-
rik zeichnen die Lindner Archi-
tekten unter Leitung von Di-
plom-Architekt Otto Lindner
in Zusammenarbeit mit Cord
Glantz von Geplan Design ver-
antwortlich. Die Investition be-
läuft sich auf insgesamt 5,6
Mio. Euro. – Zur Intention der
Auszeichnung: Lernergebnis-
se verfestigen sich laut zahl-
reichen Studien um so besser,
sind also effektiver, wenn sie
in einem ungewohnten Um-
feld stattfinden. Diesen neuen
Erkenntnissen tragen viele Ta-
gungshotels bereits Rechnung –
mit außergewöhnlichen Raum-
inszenierungen weg von den
herkömmlichen Standards.
Weitere Informationen:
www.meintophotel.de/
coolster-tagungsraum-2018
©www.nicolezimmermann.de
82 mep Ausgabe 3-4/2018
mep 5/2018 erscheint Anfang November
> Thema: Int. Kongress- und Messeplätze
> Destination I: Basel
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Postanschrift
Verlagshaus Gruber GmbH, Redaktion mep
Max-Planck-Straße 2, D-64859 Eppertshausen
Postfach 11 65, D-64854 Eppertshausen
Fon: (0 60 71) 39 41- 0, Fax: (0 60 71) 39 41-11
Internet: www.mep-online.de
E-Mail: mep@verlagshaus-gruber.de
Herausgeber
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Chefredaktion
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Redaktion
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DTP & grafische Gestaltung
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Marketing & Anzeigen
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Jascha Gruber, jascha.gruber@verlagshaus-gruber.de
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6 x jährlich |
Februar / April / Juni / August / Oktober / Dezember
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Jahresabonnement (Ausland)
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Die mep wird auf chlorfrei gebleichtem Papier
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Darmstadt
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D 44358 F, ISSN: 1611-3500
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der Veröffentlichungen kann weder durch die Redaktion, noch
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tung von Beiträgen nur mit schriftlicher Genehmigung der Ver-
lagshaus Gruber GmbH. Namentlich gekennzeichnete Beiträge
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DEMNÄCHST
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AIDA Cruises 21
Arena Erfurt GmbH 5, 80
Baden-Baden Kur & Tourismus 78
Bochumer Veranstaltungs-GmbH 55, 78
Color Line 2
Congress Park Hanau 80
Convention Bureau Oberösterreich 78
Courtyard by Marriott 3
Drum Cafe Germany 79
Drum Conversation 79
Ellington Hotel 81
Europa-Park 17
Eventmanager 76
Eventwerkstatt Ilk & Partner 83
Frankfurt Convention Bureau 78
Freiheitblau 79
Graz Convention Bureau 78
HMS Easystretch 39
Hugenottenhalle Neu-Isenburg 80
KölnKongress 80
Landgut Stober Kontor GmbH 67
LOCATIONS 84
mainzplus CITYMARKETING 37, 78
mbt Meetingplace 27
Miovent 81
Mühlheimer Bürgerhaus 80
Ochsenstadl 80
PerEx 79
Saalfelden Leogang Touristik 78
Salzburg Convention Bureau 79
Schloss Hohenkammer 80
Schwarzwald Panorama 81
Spreespeicher Event 35
Tartler Zelte 81
Tourismusverband St. Anton 78
TUI Cruises 23, 80
unitedprint.com Se (DDK) 79
WMG Wolfsburg Wirtschaft 79
Zimmermann Fotografie 79

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mep 04/2018

  • 1. 3-4/18 AUGUST/SEPTEMBER | 8,50 Euro Events & Incentives Der Mittelstand orientiert sich globaler Zu Gast Privat geführte Tagungshotels An Bord MICE & more auf Kreuzfahrtschiffen Im Trend Locations mit spezieller Geschichte Im Oktober Gleich zwei Mal LOCATIONS Messe ©Energetix
  • 2. EDITORIAL Den Titel dieser Ausgabe ziert ein in MICE-Kreisen eher ungewöhnliches Mo- tiv – das klösterliche „Tiger’s Nest“ im Paro-Tal des Himalaya-Staates Bhutan. Wie kommt’s? Einige seiner wichtigsten Geschäftspartner hatte das Schmuckhaus Energetix mit Stammsitz in Bingen am Rhein vor kurzem zu einer Exkursion ins kleine Königreich auf dem Dach der Welt geladen und damit nicht nur ein bemer- kenswertes Incentive, sondern sogar eine Weltpremiere geschafft. Niemals zuvor hätte ein Unternehmen nämlich eine sol- che Reise in Anerkennung einer besonde- ren Leistung realisiert, verlautete von of- fizieller bhutanischer Seite. Daraus kann man einiges lernen. Etwa das: Indem es möglich geworden ist, jeden Winkel dieser Erde physisch er- reichen zu können, steht auch mittelstän- dischen Unternehmen die weite (Wirt- schafts-)Welt inzwischen offen. Wenn eine internationale Veranstaltung mit ei- ner (noch) ziemlich abgeschotteten Erb- monarchie zusammentrifft, deren soziales Fundament so ungefähr das genaue Ge- genteil von dem darstellt, was wir unse- ren westlichen Lebensstil nennen, zeigt das auch, wie die Global Community un- weigerlich zusammenwächst. Auch wenn es neuerdings so mancher offenbar nicht mehr wahrhaben will: Längst sind die wirtschaftlichen Verflechtungen so eng geworden, dass eine Rückkehr zu den al- ten nationalen Märkten gar nicht mehr möglich ist. Die Menschen haben begriffen, dass man von anderen lernen kann, was wiederum allen etwas bringt. Bhutan, da war doch noch was? Richtig, zumeist wird das Land mit den fünf Tälern zitiert, wenn es um die Entscheidung seines Königs geht, der vor zehn Jahren das Glück der Bevölkerung in den Verfassungsrang erhob. Während wir uns streiten, ob und wieviel man mehr produziert (und verdient) hat als im letzten Jahr, greift das „Bruttonationalglück“ viel weiter: Es ist der ernstzunehmende Ver- such, den allgemeinen Wohlstand nicht nur materiell, sondern humanistisch ver- stehen zu wollen. Das kann man durch Volksbefragung messen, wenn man nur will. Auch bei uns gibt es einen Ansatz, der in eine ähnliche Richtung geht, die sog. „Gemeinwohl-Ökonomie“, die nichts mit Sozialismus zu tun hat, sondern sich die sinnvolle Frage nach möglicherweise ge- eigneteren künftigen Organisationsprinzi- pien stellt, die zufriedener machen. Schaut man sich die stete Zunahme der „Zivilisa- tionskrankheiten“ an, die nicht sein müss- ten, und hört man die lauter werdenden Rufe nach dem Grundeinkommen, mit dem erste Länder bereits experimentieren, fällt auf: Jenseits des Aufschreis der ein- gefleischten Profiteure werden vielleicht schon bald (ganz) andere Wege nötig sein. Betreiben Sie doch mal Feldforschung: Dertour Deluxe wollen ab November Pri- vatreisen ins letzte buddhistische König- reich Bhutan anbieten. Dessen Hauptstadt heißt Thimphu und natürlich geht es auch zum „Tigernest“. Vorher muss man aller- dings doch noch ein bisschen was verdie- nen. Der Preis pro Person wird ab 4.100 Euro für sechs Tage kolportiert. Thomas P. Scholz Chefredakteur Glücksmoment(e) TAGEN IM NEUEN LOOK. Vor den Toren von Wiesbaden. Auf dem Weg nach Frankfurt. Noch mehr Argumente? 139 moderne Zimmer /// 120 kostenfreie Parkplätze /// „Bourbon Street Brasserie“ & „Bourbon Street Bar“ mit internationaler sowie regionaler Karte und großer Terrasse /// Fünf kombinierbare Tagungsräume mit Klimaanlage, Tageslicht und Zugang ins Freie /// Drei Boardrooms mit 49“ Flat Screens /// Modernste Tagungstechnik, High Speed Internet und kostenfreies WLAN /// Rahmenprogramme im Hotel, in Wiesbaden und im Rheingau /// Fitness-Raum, Businesslounge, Lobbybereich mit Kamin /// 900 m von der A66 (Ausf. Nordenstadt) 10 min. bis Wiesbaden 15 min. bis zum Flughafen Frankfurt 20 min. bis zur Messe Frankfurt und in den Rheingau Wir freuen uns auf Sie! Ostring 9, 65205 Wiesbaden T: +49 (0)6122 801 850 M: ariane.schmidt@courtyard-wiesbaden.de W: www.courtyard-wiesbaden.com
  • 3. 4 mep Ausgabe 3-4/2018 INHALT RUBRIK Editorial 3 Personalien 72 Branchenverzeichnis: Wer-was-wo? 78 Inserentenverzeichnis 82 Impressum 82 Zuhören lohnt: viele Key- note-Highlights beim mbt Meetingplace 16 Aus dem Minus ins Plus 16 Schottlands erstes Design- Museum in Dundee 16 Costa Rica mischt künftig im MICE-Markt mit 16 Hochschule Osnabrück mit neuem Schwerpunkt 17 10. Konferenz Eventfor- schung in Chemnitz 17 Ausblick auf den kom- menden Location Award 18 Nummer 8 nach ICCA: Prag ist als Destination beliebt 18 Messe Frankfurt peilt 700 Mio. Euro Umsatz an! 18 Frankfurt gewinnt medizi- nische Großkongresse 18 Carmen Würth Forum wird ein Jahr alt 19 Educational Trip in eine der jüngsten Städte Europas – Wolfsburg! 10 NEWSROOMEINLADUNG LOCATIONS FAMAB bestätigt Jörn Hu- ber – und erwirbt die ESG 19 „Komm in die Agentur“ startet in die nächste Runde 25 Zehn Jahre für Köln 25 Viel frischer Wind bei Certified 25 FAMA versprüht Optimismus 25 Schladming-Dachstein for- ciert MICE-Anstrengungen 25 Professionell geführte Webinare 26 German Brand Awards für die MICE-Branche 26 EVVC mit Informationen zur energetischen Sanierung 26 Kaum eröffnet, schon die Nummer eins... 26 Nachhaltigkeit nicht nur aus ökologischer Sicht 27 Bereits zum 8. Mal – LOCA- TIONS Region Stuttgart 28 Wien bleibt „am Stockerl“ bzw. auf dem Podest 28 Siebter „Trend Dialog Ho- tel“ in Bad Nauheim 28 Einreichprozess in vollem Gange 28 Einheitlicher Prämien- katalog bei Marriott 53 FrankfurtRheinMain Mee- ting Guide 2018/2019 er- schienen 53 Blockchain – was ist das eigentlich? 53 R.I.F.E.L. e.V. beruft Fachbeirat 54 Auslandsmesseprogramm 2019 festgelegt 54 Kreuzfahrtschiffe: Schwimmende Mega-Locations 20 Trendige Events in industriell-historischem Ambiente 34 Arena Erfurt: Wo Begeisterung zum Geschäftsmodell gehört 44 AUMA mit Jahresbericht zur Messewirtschaft 54 Neue Halle – neuer Chef 54 micelab:bodensee ge- winnt Innovationspreis 54 Kufsteinerland: Grenznah und gut erreichbar 55 mainzplus CITYMARKE- TING meldet erfreuliches Kongressgeschäft 55 Haufe Short eBooks: „Hardfacts“ zur DSGVO 61 Fotos rechtssicher nutzen im Internet 61 Deutsche Messe meldet „Rekordumsatz in Zeiten des Wandels“ 61 Führungstraining für junge Talente 61 Messe München fördert erstes deutsches Digi- talstipendium 62 Monaco als Kodex konfor- me Konferenzdestination 62 W Hotels eröffnet erstes Haus in Mittelamerika 62 Koelnmesse freut sich über Umsatzrekord 62 Tagen, wo der König der Lüfte kreist... 63 Online-Portal als Speed- Meeting-Tool 63 StadtHalle Rostock top-modernisiert 63 mice.bayern und mbt Meetingplace kooperieren 63 XING Events mit aktueller Studie Die Studie „Konferenzen im Wandel – Wie digitale In- novationen die Branche verändern“ will klären, inwie- fern solche Innovationen bereits eingesetzt werden und basiert auf einer breit angelegten Umfrage unter Veranstaltern und Teilneh- mern. Einige Ergebnisse: Event Apps (46%), Interaktions-Tools (33%) und Live-Streaming-Formate (26%) sollten künftig noch stärker eingesetzt wer- den. Eine überzeugendeAgenda (58%) ist DER ausschlaggebende Punkt für den Kauf eines Tickets, das mittlerweile 84% der Teilnehmer über einen On- line-Ticketshop kaufen. Infos: www.xing-events.com, kostenloser Down- load: http://bit.ly/Konferenzstudie18 Letzte Meldung: Nalan Emre steigt zur COO der IMEX Group auf! Als Chief Operating Officer (COO) leitet Emre künftig in der neu geschaffenen Position die Operations-, Office Management-, Event Technology- sowie Human Re- sources-Teams für das Unternehmen mit Sitz in Hove (GB). Sie wird damit zusammen mit dem Vorstandsvor- sitzenden, der CEO und der Finanzdirektorin maßgeb- lich an der Zukunft der IMEX Group (60 Mitarbeiter) beteiligt sein. – Nalan Emre ist in Deutschland gebo- ren und aufgewachsen und begann ihre Tätigkeit für die IMEX in 2002. Sie war sowohl in die Organisation der ersten IMEX Messe überhaupt als auch in die erste IMEX America involviert. Bild: IMEX-PR
  • 4. INHALT Michael Kercher: „Es ist für jeden möglich, etwas Besonderes zu sein“ 40 Oliver P. Kuhrt: „Die neue Messe Essen weckt Begehrlichkeiten“ 46 Es muss im Kopf beginnen 8 Eventtipp: Feiern Sie doch mal Ihr eigenes Weinfest! 29 Was bringt das neue MEET GERMANY? 45 Austrian Event Hall of Fame 2018: hohe Auszeichnung für drei Lebenswerke 56 Rückblick auf einen hoch- wertigen MICE PEAK 2018 58 No-Shows für einen guten Zweck 59 Vier Millionen Gäste bei Dorint 70 „Virtuelle Meetings ersetzen den Menschen nicht“ 70 Schwarzwald Panorama: Die Kraft der Initiative 64 Hotel Eder: „Gekommen um zu bleiben“ 66 Zeitgenössische Kunst im Estrel 67 Schloss Rheinfels: Wer nicht wagt, der nicht(s) gewinnt 68 Gewusst wie – B&K 68 Linder hat den „coolsten“ Tagungsraum 69 TRENDS & EVENTS TAGUNGSHOTELS INTERVIEW www.steigerwaldstadion-erfurt.de KOMPETENZ STEIGERT SICH DORT, WO DIE BEGEISTERUNG ZU HAUSE IST. Tagungen und Kongresse VERBÄNDE Mehr als nur ein „Schritt- wechsel“ beim EVVC 6 Günther Maika ist „Captain MICE Future 2018“ 7 Digitale Transformation steht beim GCB im Fokus 9 Eindrücke von den degefest-Fachtagen 2018 42 Die mep immer dabei haben und online lesen? Einfach einmalig und kostenfrei registrieren und schon geht’s los: www.mep-online.de DESTINATIONEN Ingelheim am Rhein: Vom größten deutschen Wein- baugebiet zum Frankfurter Airport – in 40 Minuten! 12 Koblenz: Unkomplizierte Lösung 30 LOCATIONS Messe – gleich zweimal im Oktober 48 Österreich: erstmals über 20.000 Veranstaltungen 57
  • 5. 16 mep Ausgabe 3-4/2018 NEWSROOM Zuhören lohnt: viele Keynote-Highlights beim mbt Meetingplace „Aus der Branche für die Bran- che“ hat sich die Fachmesse mbt Meetingplace für 2018 auf die Fahnen geschrieben. Da- für, dass dieses Motto mit Le- ben gefüllt wird, sorgt am 20. November in Frankfurt (Mes- se) und am 27. November in München (Postpalast) u.a. Iri- na Graf. Die Gründerin von The MICE Blog tritt auf bei- den Veranstaltungen als Key- note-Rednerin auf. Graf hat sich mittlerweile auch abseits ihres Blogs einen Namen ge- macht und arbeitet mit Des- tinationen und Agenturen an Influencer-Marketing-Kampa- gnen. Beim mbt Meetingplace 2018 will sie ihre Erfahrungen mit hunderten Eventplanern teilen. Auch drei weitere Key- notes dürften für Glanz im Vortragsprogramm der Mes- se sorgen. Mit Jonas Keller, Ge- schäftsführer und Co-Inhaber der Explain GmbH, hat sich ein Präsentationsexperte angekün- digt. In seinem Unternehmen entwickelt er Bühnenauftritte für die erfolgreichsten Marken und Topmanager – von adidas über Porsche bis Festo. Wie mit Gamefication und Storybran- ding besondere Gästeerlebnis- se inszeniert werden können, erfährt man von Gregor Jasch. Er spricht über Intuition als Er- folgsfaktor, schreibt Bestsel- ler über Kreativitätsmethoden für Marketing & Kommunika- tion und widmet sich im Tou- rismus der neuen „Experience Culture” – d.h. wie inszenierte Kundenerlebnisse zu Marktbot- schaften werden. Schließlich: Mit der Profiboxe- rin Ramona Kühne steht die Weltmeisterin (!) im Superfe- dergewicht nach WIBF, WBO und WBF-Version auf der Büh- ne des mbt Meetingplace! Sie wird ihre Erfahrungen aus dem Boxring ins Business transpor- tieren und verspricht dazu fünf Schlüssel für den persönlichen Erfolg. © Gregor Jasch © Irina Graf, Bild: Picasa © Jonas Keller © X21de, Bild: Reiner Freese Aus dem Minus ins Plus Ein erstmals ausgeglichenes operatives Ergebnis mit einem Umsatzplus von acht Prozent in 2017 gegenüber dem Vorjahr meldet das Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt. Das darmstadtium habe dem- nach das vergangene Jahr po- sitiv abschließen können und insgesamt knapp 5,5 Mio. Euro Umsatz erzielt. Dank dieser gu- ten Entwicklung konnte 2017 ein Konsolidierungsbeitrag von 350.000 Euro an die Stadt ge- leistet werden. Das darmstadti- um bietet eine optimale tech- nische Inhouseversorgung: UMTS und LTE stehen in allen Bereichen des Hauses zur Ver- fügung. Mit der schnellen In- ternetverbindung (bis zu 10 GB/s), extremer Ausfallsicher- heit und der Bereitstellung von individuellen Kundennetzwer- ken (VLAN-Technik) erfüllt das Kongresszentrum im Bereich IT höchste Anforderungen. Als Weiterentwicklung ist u.a. ein Ausbau des WLAN-Standards auf „Wave 2“ geplant. Lobend äußerte sich Darmstadts Ober- bürgermeister Jochen Partsch, zugleich Aufsichtsratsvorsit- zender des darmstadtiums, dass 2017 trotz gestiegener Umsatz- und Besucherzahlen der Energieverbrauch weiter reduziert werden konnte. Costa Rica mischt künftig im MICE-Markt mit Mit einer Investition von rund 35 Mio. US-Dollar hat Anfang April das größte Kongresszen- trum des mittelamerikanischen Schottlands erstes De- sign-Museum in Dundee Mit Spannung erwartet wird die Eröffnung des ersten De- sign-Museums Schottlands und des einzigen Victoria & Al- bert-Museums außerhalb Lon- dons am 15. September 2018 in der Küstenstadt Dundee. Entworfen wurde das futu- ristisch wirkende Gebäude vom internationalen Architek- ten Kengo Kuma aus Japan. Die imposante Struktur ist von der Klippenlandschaft der schottischen Ostküste in- spiriert. Das Museum verfügt über rund 1.500 qm Ausstel- lungsfläche und bietet sich als flexibler Veranstaltungsort an, z.B. für Konferenzen oder fest- liche Dinner. Eröffnet wird mit der Ausstellung „Ocean Liners: Speed and Style“ (15. Sep- tember 2018 bis 24. Februar 2019). Im Fokus der Schau ste- hen imposante Passagierschif- fe wie die „Queen Elizabeth 2“ von 1969, die zu Symbolen des modernen 20. Jahrhunderts wurden. Fester Bestandteil des Museums sind Dauergale- rien, die den internationalen Einfluss schottischen Designs zum Thema haben. - Dundee hat als erste Stadt in Großbri- tannien den Status als UNES- CO-Stadt des Designs erhal- ten. www.vandadundee.org Foto: Ross Fraser McLean
  • 6. Andere machen Tagungen… 23.11.2018 – 09.02.2019Den Abend genießen Professionell tagen Traumhaft übernachten ...wir machen CONFERTAINMENT! • 30 Räumlichkeiten von 26 bis 3.000 qm • Locations für 10 bis 5.000 Personen • Mehr als 13.000 qm Veranstaltungsfläche • Große Auswahl an Unterhaltungsangeboten • 950 Zimmer und Suiten in den Europa-Park-Hotels • Kompetente Beratung, persönliche Eventbetreuung Sprechen Sie uns an – wir freuen uns über Ihr Interesse: confertainment@europapark.de · www.confertainment.de Europa-Park-Str. 2 · 77977 Rust · Tel. +49 7822 77-14400 © alejandroaniel.com Landes eröffnet. Das Hauptge- bäude des „Centro Nacional de Congresos y Convenciones de Costa Rica“ (CCCR) um- fasst eine Fläche von respek- tablen 15.600 qm und bietet nach offiziellen Angaben Platz für Tagungsformate u.ä. bis 4.600 Teilnehmer. Nur acht km vom Internationalen Flughafen der Hauptstadt San Jose‘ und zehn Kilometer von deren Zen- trum entfernt , ist die Lage des CCCR ideal. Zur Infrastruktur des neuen Gebäudes gehören Ausstellerflächen, Konferenz- räume, VIP-Möglichkeiten, ein Presseraum, Registrierungs- flächen sowie ein Außenbe- reich. Dazu kommt ein Restau- rant mit Küche. Im Zeichen von Ökotourismus ist die nachhal- tige Konzeption mit bioklima- tischer Architektur charakteris- tisch. Bereits 80 internationale Kongresse sollen bis 2021 fix sein. – Costa Rica gilt als sicher und ist für seine Regenwäl- der und Artenvielfalt bekannt; rund 25 Prozent des Staatsge- biets besteht aus Dschungelre- servaten. Das Land grenzt im Süden an Panama. Hochschule Osnabrück mit neuem Schwerpunkt Ab dem Wintersemester 2018/19 bietet die Hochschu- le Osnabrück für verschiede- ne betriebswirtschaftliche Stu- diengänge zwei neue Module an: „Veranstaltungstechnik und IT“ sowie „The internatio- nal event market“. Gemeinsam mit vier weiteren Modulen bil- den sie den „Studienschwer- punkt Business Events“. „Das Modul ,The international event market‘ trägt insbeson- dere der zunehmenden Glo- balisierung der Eventbranche Rechnung. Hier werden aktu- elle Entwicklungen und Her- ausforderungen im internatio- nalen Eventmarkt in englischer Sprache beleuchtet“, erklärt die Fachgruppensprecherin Prof. Dr. Kim Werner. Wer Öf- fentliches Management, Inter- nationale Betriebswirtschaft und Management und Wirt- schaftsrecht studiere, kön- ne „Veranstaltungsmanage- ment“ mit insgesamt drei Modulen belegen. Als einzige deutsche Hochschule bietet Osnabrück in China Eventma- nagement mit einem doppel- ten Bachelorabschluss an: Der Studiengang „International Event Management Shang- hai“ ist ein Joint Venture mit der Shanghai University of In- ternational Business and Eco- nomics (SUIBE). 10. Konferenz Eventfor- schung in Chemnitz Unter dem Motto „Weiter- denken, vorausgehen, verän- dern“ feiert die Wissenschaftli- che Konferenz Eventforschung der TU Chemnitz Jubiläum! Die jährliche Fachtagung zu Trends und interdisziplinärem Austausch zieht am 26. Okto- ber 2018 mit einem vielfältigen
  • 7. 20 mep Ausgabe 3-4/2018 LOCATIONS Kreuzfahrtschiffe Schwimmende Mega-Locations Über zwei Millionen Deut- sche sind im vergangenen Jahr mit einem Kreuzfahrt- schiff gereist und halten damit Platz drei auf der Skala der globalen Passa- gierzahlen. Dass das Thema boomt, beweisen mehr als 1.400 international aus- gerichtete Kreuzfahrt- unternehmen, die ihre Ziel- gruppen mehr und mehr differenzieren. Da rücken natürlich Tagungsgäste ver- stärkt in den Fokus. Des- halb soll es hier ausschließ- lich um MICE-Optionen und damit Veranstaltungsmög- lichkeiten gehen. Denn ge- fahren wird mittlerweile weltweit. Ein führender Kreuzfahrt-An- bieter in Europa ist etwa nicko cruises. Mit seiner mo- dernen und komfortab- len Fluss-Flotte ist das Unter- nehmen in 22 Ländern auf 27 Wasserwegen aktiv. Be- reist werden nach Firmenan- gaben „alle touristisch nach- gefragten Wasserstraßen“ sowie auch einige Küstenab- schnitte. Die Event-Kapazitä- Quelle Bilder: nicko cruises ten reichen, abhängig vom je- weiligen Schiff, von 34 bis 220 Personen. Besonderer High- light: Ab der Saison 2019 bietet nicko cruises mit dem Expediti- onsschiff WORLD EXPLORER zudem 16 Hochsee-Routen an. Ein Hochseekreuzer der beson- deren Klasse, der mit deutsch- sprachigem Service an Bord Fünf-Sterne-Komfort für bis zu 200 Passagiere bietet. Interessant ist auch der Fluss- Schiff-Neubau nickoVISION, der ein Landschaftskino der besonderen Art in exklusivem Ambiente verheisst – mit viel Raum und Freiheit dank der offenen Architektur. Frische Luft beflügelt bekanntlich den Geist und deshalb ist die gerne zitierte „inspirierende Atmo- sphäre“ hier durchaus keine Floskel. Teamevents wie Kun- denveranstaltungen sind z.B. an Bord des innovativen Fluss- kreuzers möglich und die hier- für passenden Räume reichen von klein und fein bis groß und elegant. Dazu ist man bei nicko cruises ausdrücklich auf individuelle Programme ein- gestellt. Ein unvergesslicher Panoramablick zu Wasser mit abwechslungsreichen Eindrü- cken ist automatisch mit dabei. Dazu kommen zum Thema Wohnen stilvolle und gemütli- che Außenkabinen, außerdem ein Wellness- und Fitnessbe- reich sowie mehrere Restau- rants und Bars, um kulinarisch und auch bei dem einen oder anderen guten Tropfen das Programm und die Erlebnisse des Tages Revue passieren bzw. entspannt ausklingen zu lassen. www.nicko-cruises.de
  • 8. mep Ausgabe 3-4/2018 21 Veranstaltungen auf See - Anzeige - AIDA betreibt und vermark- tet mit derzeit 12 Kreuz- fahrtschiffen eine der mo- dernsten Flotten der Welt. Die Schiffe werden nach den höchsten internati- onalen Qualitäts-, Um- welt-, und Sicherheitsstan- dards betrieben. Bis 2021 wird die AIDA Flotte auf 15 Schiffe wachsen und Reisen im Mittelmeer, rund um die Kanaren, in der Nord- und Ostsee, der Karibik, in Nord- amerika, in der Südsee, in Dubai, Südafrika sowie in Asien anbieten. Neben diesen Routen als span- nende Urlaubsdestinationen bietet die Reederei auch Unter- nehmen die Möglichkeit, Ver- anstaltungen jeglicher Art wie z.B. Mitarbeiter- oder Kunden- events an Bord ihrer Schiffe in einzigartiger Atmosphäre durchzuführen. Die Schiffe können komplett oder als Teil- charter gebucht werden – für Veranstaltungen von zwei Ta- gen aufwärts. Zwischen Klein- gruppen von 10 Personen auf jeder beliebigen AIDA Kreuz- fahrt bis hin zu 6.000 Personen AIDA Cruises… …ist eines der wachstums- stärksten und wirtschaft- lich erfolgreichsten touris- tischen Unternehmen in Deutschland und beschäf- tigt derzeit rund 9.400 Mit- arbeiter aus 40 Nationen. Davon 8.000 an Bord und 1.400 an den Unterneh- menssitzen in Rostock und Hamburg. © Ulrich Perrey als exklusiver Vollcharter sind die Möglichkeiten sehr vielfäl- tig. Für ein Höchstmaß an Flexi- bilität hinsichtlich Schiffsgröße, Destination und Datum sollten Vollcharter mit ca. 18 Mona- ten Vorlauf angefragt werden. Bei Teilchartern ist ein Zeitraum von 12 Monaten zu empfehlen. Kleinere Gruppen können auch kurzfristig gebucht werden. Obwohl die Kreuzfahrtbranche seit Jahren stetiges Wachstum verzeichnet, ist „das Kreuz- fahrtschiff“ als Tagungs- und Incentive-Location für viele Ver- anstalter und Teilnehmer noch unbekannt. Gegenüber klas- sischen Tagungshotels hat das Produkt Kreuzfahrt noch eine hohe emotionale Strahlkraft. Grundsätzlich gibt es nur we- nige Hotels, die eine Kapazi- tät von mehr als 3.000 Betten aufweisen. Reedereien verfü- gen nicht nur über große Ka- pazitäten, sondern sind darü- ber hinaus mit dem Handling von Großgruppen vertraut. Mit einer Kapazität von 590 bis 2.626 Kabinen bieten die AIDA Schiffe alle Möglichkeiten von Hotels oder Konferenzzen- tren an Land. Die Ausstattung an Bord erlaubt es, individuel- le Programmgestaltung mit be- stehenden Freizeitangeboten zu einem einmaligen Event zu kombinieren. Jedes Schiff verfügt über Räumlichkeiten in unterschied- lichen Größen für die perfek- te Rückzugsmöglichkeit. Das großzügige Theater bzw. The- atrium oder die Seminarräume mit modernster technischer Ausstattung bilden den idea- len Rahmen für Präsentationen und Vorträge. Auch die öffent- lichen Bereiche wie Restau- rants, Bars und Lounges bieten exzellente Möglichkeiten für Meetings, Cocktail-Empfänge und Diskussionsgruppen. Um diese Vorteile zu verdeut- lichen, bietet AIDA Cruises MICE-spezifische Schiffsbesu- che an. Die Führungen wer- den auf Schiffen verschiedener Größen angeboten, um das ge- samte Spektrum mit allen Mög- lichkeiten für die gewünschten Formate aufzuzeigen. In ca. 2,5-stündigen Führungen kön- nen die Besucher somit alle Be- reiche eines Kreuzfahrtschiffes aus der MICE-Perspektive ken- nenlernen. Erfahren Sie mehr unter: www.aida.de/mice-schiffs- besuche Quelle:AIDACruises
  • 9. 22 mep Ausgabe 3-4/2018 „Ein Once-in-a-lifetime-Erlebnis” MICE BOAT 2018 „Anniversary Cruise“ – Zeitplan und Teilnahme Sonntag, den 14. Oktober 2018: Leinen los! Das MICE BOAT legt in Southampton ab. Montag, den 15. Oktober 2018: Networking auf hoher See Dienstag, den 16. Oktober 2018: Ankunft in Hamburg und Rücktransfer Zum Modus: Das MICE BOAT ist für qualifizierte Veranstaltungsplaner – inklusive der Anreise nach Southampton und der Abreise ab Hamburg – kostenfrei. Qualifiziert ist, wer international Veranstaltungen plant, organisiert oder beauftragt (alle Angaben ohne Gewähr). Anmeldung unter: www.miceboard.com/eventanmeldung/10530/10529/ © Michel Verdure Unter dem Motto „The MICE BOAT is coming home“ geht das exklusi- ve­Format in diesem Jahr auf besondere Tour: Quali- fizierte Veranstaltungspla- ner und rund 30 erwartete ausschließlich internationa- le Aussteller treffen sich an Bord der Queen Mary 2, der so genannten „Königin der Sieben Meere“. Termin ist vom 14. bis 16. Oktober 2018, die Route führt von Southampton (GB) nach Hamburg. Inhaltlich verknüpft das Projekt „MICE BOAT“ mehrere Veran- staltungsarten wie Roadshow, Workshop, Speed Geeking und Networking zu einem kongruenten Best Practice Format. Angesprochen als Teilnehmer sind Planer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die nachweis- lich und regelmäßig Events im Ausland organisieren. Zu den Ausstellern gehören z.B. in- ternationale Convention Bure- aus, Tagungshotels, Congress Center, Locations, DMC’s und weitere spezialisierte Dienst- leister. Nähere Informationen, wer sich auf dem MICE BOAT 2018 konkret präsentiert, fin- den sich fortlaufend und ak- tualisiert auf MICEboard.com. Dort werden, wie bei allen MICEboard-Events, sämtliche Aussteller bereits im Vorfeld der Veranstaltung ausführlich vorgestellt. Ein nützlicher Service, der die zielführende Anbahnung von Geschäftskontakten effektiver macht. „Und zweifelsfrei bie- tet die Queen Mary 2 einen unvergesslichen und spekta- kulären Rahmen. Das ist ein Once-in-a-lifetime-Erlebnis“, sagt Veranstalter Peter Cra- mer von der Hamburger Kom- munikationsagentur Panem et Circenses. Foto:Cunard
  • 10. MIT Mein Schiff ® AUF ERFOLGSKURS. Die Kombination aus Business-Reise und Urlaub auf dem Meer bietet viele Möglichkeiten, Mitarbeiter zu motivieren, Projekte zu realisieren oder Geschäftskontakte zu intensivieren. Das sind die Vorteile einer Mein Schiff® Business-Reise: 1 Über 100 Markengetränke 1 Spitzengastronomie 1  Service am Platz 1 Genießen rund um die Uhr 1 Sauna und Fitness 1  Entertainment 1 Tagungsräume mit dazugehöriger Technik 1 Individuelle Planung der gesamten Reise 1  Volle Kostenkontrolle incentives@tuicruises.com · Tel. +49 40 60001-5665 www.tuicruises.com/incentives * Im Reisepreis enthalten sind ganztägig in den meisten Bars und Restaurants ein vielfältiges kulinarisches Angebot und Markengetränke in Premium-Qualität sowie Zutritt zum Bereich SPA & Sport, Entertain- ment und Kinderbetreuung. | TUI Cruises GmbH · Heidenkampsweg 58 20097 Hamburg · Deutschland Sogar bis in den Kreml… Individuelle Schiffsreisen für Unter- nehmen und Privatpersonen kon- zipiert die Hamburger Agentur myseavent. Dahinter stehen die Grün- derinnen Ulrike Kappeler und Patricia Witzigmann. Seit über zehn Jahren entwickeln sie maßgeschneiderte Pro- gramme – vom Wochenendtrip bis zur mehrwöchigen Reise, von 20 bis 3.000 Personen. myseavent chartert komplette Kreuz- fahrt-, Expeditions- und Flussschiffe, Seg- ler und Yachten – je nach Bedürfnis des Kunden und der gewünschten Region. Ex- emplarisch hierfür steht z.B. das Konzept einer schwimmenden Roadshow durch mehrere Länder für den Kunden Leading Hotels of the World. Organisiert wurde auch eine Donau-Flusskreuzfahrt mit Öff- nung des ungarischen Märchenschlosses Gödöllö und Sisi-Dinner… Denn das Char- tern eines Schiffs eignet sich für viele An- lässe wie Kongresse, Incentives oder Pro- duct Launches. Der Vorteil: An Bord eines „eigenen“ Schiffes erhalten Veranstaltun- gen einen exklusiven Charakter. Auch können die Gäste jeden Tag eine neue Destination erleben, ohne zwischen- durch Koffer packen zu müssen. Außer- dem gelten Schiffsreisen als sehr sicher, was nicht nur für prominente Menschen eine wichtige Rolle spielt. Auch die Pri- vatsphäre ist auf hoher See gut gewahrt. Betrachte man die Kosten, seien Schiff- scharter im Vergleich oft günstiger, da bei einem Charter Verpflegung, Unterhaltung und Tagungstechnik bereits inkludiert sind, erklären Kappeler und Witzigmann. Leistungen, die bei Veranstaltungen an Land in der Regel hinzu gebucht werden müssen. Ulrike Kappeler und Patricia Witzigmann kennen das Geschäft von der Pike auf. Bei- de sind viele Jahre lang als Kreuzfahrtdi- rektorinnen zur See gefahren und haben für international renommierte Reederei- en Reise- und Routenkonzepte kreiert. Witzigmann hat zudem als ausgebildete Schauspielerin auch Entertainmentforma- te an Bord entwickelt. Jeweils rund 150 Tage pro Jahr sind die beiden auf den bes- ten Schiffen und in außergewöhnlichen Destinationen unterwegs und kennen da- durch die neuesten Produkte und Trends. Dank ihrer guten Kontakte können sie manches möglich machen, was sonst als unmöglich gilt. Etwa das: Für einen Kunden konnte my- seavent eine Führung durch jene Bereiche des Kremls ermöglichen, die normalerwei- se nur dem Staatschef vorbehalten sind – und das ist bekanntlich Wladimir Putin mit seinen engsten Vertrauten! www.myseavent.com Quelle: RENT-A-RESORT
  • 11. 24 mep Ausgabe 3-4/2018 LOCATIONS Kreuzfahrtschiffe RENT-A-RESORT unterstützt seit zwei Jahren Planer bei der Suche und Auswahl ge- eigneter Hotels & Resorts zur Komplett-Anmietung für Veranstaltungen aller Art. Über die Untermarke RENT-A-CRUISE schließt dies auch die Vermittlung von Kreuzfahrtschiffen ein. Das Konzept wurde 2015 in Deutschland gelauncht und 2016 europaweit und nach Asi- en mittels lokaler Vertretungen ausgerollt. Seit kurzem gibt es auch eine Repräsentanz für die USA und Kanada mit Sitz in New York. Geschäftsidee ist, dass bei Exklusivnutzung be- sondere Herausforderungen entstehen, da Standardabläufe nicht mehr möglich sind – was wiederum mit einem höheren zeitlichen Aufwand verbunden ist. Außerdem muss ein passen- des Datum gefunden werden, an dem es tatsächlich möglich ist, das komplette Objekt einem einzigen Kunden zu überlassen. Wohlgemerkt zu darstellbaren Konditionen. Langwierige Recherche seinen Kunden hierbei abzunehmen ist der „Job“ von RENT-A-RE- SORT, denn die Daten wur- den größtenteils schon im Vor- feld abgefragt und müssen nur abgerufen werden. Dazu steht man im regelmäßigen Aus- tausch mit attraktiven Häu- sern und Anlagen ab Vier-Ster- ne-Komfort im Mittelmeer- und Alpenraum. Schon bei Hotels ab 30 Zimmern kann Exklusi- vnutzung auch für kompak- te Formate schon eine realisti- sche Alternative sein, verlautet seitens des Anbieters. RENT- A-RESORT richtet sich als sog. „Venue Finder“ sowohl an Fir- Hotelvermittler, spezialisiert auch auf Kreuzfahrtschiffe Quelle:RENT-A-RESORT Wissenswert zum Thema • Das größte Kreuzfahrtschiff der Welt ist derzeit die „Sympho- ny of the Seas“ (Reederei: Royal Caribbean) mit einer Länge von rund 360 Metern und Passagierkapazitäten über 5.000 Perso- nen. Das ist die Einwohnerzahl einer Kleinstadt. • Das Passagieraufkommen der in Deutschland verkauften Hoch- seefahrten ist seit elf Jahren kontinuierlich ansteigend. • Weltweit gibt es etwa 300 Kreuzfahrtschiffe. Den größten Tief- gang hat mit über zehn Metern die berühmte „Queen Mary 2“ der Cunard Line. • Wer sich’s leisten kann: Die längste Kreuzfahrt der Welt bie- ten Viking Ocean Cruises an: In 245 Tagen von London nach London über sechs Kontinente (59 Länder). Kostenpunkt: ab 66.500 Britische Pfund (rd. 74.000 Euro). menplaner als auch an Event- agenturen und Reisebüros. Inhaber Daniel Rudolf war zu- vor bereits etliche Jahre im MICE-Bereich aktiv: „Ich hat- te mich immer gefragt, warum es keine Spezialisten für Exklu- siv-Anmietungen gibt, denn genau hier sah ich bei meinen vorherigen Tätigkeiten immer die größten Schwächen am Markt.“ Für weitere Informati- onen, speziell auch den Mög- lichkeiten zu See: www.rent-a-resort.com
  • 12. 30 mep Ausgabe 3-4/2018 DESTINATIONEN Koblenz Unkomplizierte Lösung Koblenz (113.000 Ew.) liegt am Oberen Mittelrhein, im Bundesland Rheinland- Pfalz, südlich von Bonn. Das ist die geographische Standortbestimmung. Die kulturelle und vor allem auch tagungstechnische geht natürlich viel weiter. Denn hier, am Zusammen- fluss von Rhein und Mosel, hat man verblüffend viel zu bieten. Das fängt mit dem Ursprung an: Es ist noch gar nicht so lange bekannt, dass Koblenz wohl (nach Trier) die zweitälteste deut- sche Stadt ist – von den Rö- mern gegründet und seit- her ständig bewohnt. Ein Ergebnis, das Grabungen erst vor ein paar Jahren ans Licht brachten. Dank seiner strategisch günstigen Lage hat es Koblenz zu multikultureller Berühmtheit gebracht. Napo- leonische Truppen und später preußische bauten die Kom- mune zur Festungsstadt aus. Den Preußen verdankt Kob- lenz auch seine beiden his- torischen Wahrzeichen: Das „Deutsche Eck“ mit dem hoch zu Ross thronenden Kaiser so- wie die trutzige Festung Eh- renbreitstein auf dem gegen- über liegenden Uferhang. Dies ist auch die Verbindung zum modernen dritten Wahr- zeichen der Stadt – der spek- takulären Koblenzer Seilbahn, die auf die Bundesgartenschau 2011 zurückgeht. Sie steht so- gar in einer Reihe mit ähnli- chen Konstruktionen in Lon- don, La Paz, Rio oder Portland. Heute geht es in und um Kob- lenz friedlich zu, die Stadt ist sicher. Leider waren die Zei- ten nicht immer so ruhig, wie die unzähligen Burgen auf bei- den Seiten des Rheins offenba- ren. Schiffs- und Handelsrou- ten wurden vor allem wegen der heiß begehrten Zollein- nahmen akribisch überwacht – und das geht am besten von oben. Doch spätestens im 19. Jahrhundert war der Spuk vor- bei und es entstand mit der Rheinromantik die Keimzel- le des modernen Tourismus. Die vielen Schlösser und Bur- gen des Mittelrheintals sind tatsächlich eine attraktive Al- leinstellung der Region und tolle Sehenswürdigkeiten, wo- bei man während einer Pano- ramafahrt auf dem Schiff den besten Überblick erhält. Un- vergesslich und daher empfeh- lenswert! Dass Koblenz außerdem ein starker Standort für Veran- staltungen ist, belegt das all- jährliche Mega-Event „Rhein in Flammen“, das immer am zweiten Samstag im August stattfindet und im Laufe der Zeit zum prominenten Vor- bild für Kopien in vielen ande- ren Städten geworden ist. Auf der 17 km langen Strecke zwi- schen Spay und Koblenz ist dann der größte Schiffskor- so Europas unterwegs, gleitet an der wunderbar illuminier- ten Burgenlandschaft vorbei, gesäumt von diversen Feuer- werken. Die gleichzeitige Übertra- gung des Geschehens im Südwestrundfunk (SWR) ist ein Gradmesser für die Be- deutung dieses Public Events. Die Fahrt endet mit einem fulminanten Abschluss- Feuerwerk über der Festung Ehrenbreitstein. Quelle: Koblenz Touristik GmbH
  • 13. mep Ausgabe 3-4/2018 31 DESTINATIONEN Vor wenigen Jahren generalsaniert Direkte Hotelanbindung Wer in der Rhein-Mosel-Hal- le tagt, muss nicht weit lau- fen. Das praktischerweise angeschlossene Mercure Hotel bietet 168 Zimmer, zusätzliche Tagungsräume sowie eine Tiefgarage mit 400 Stellplätzen. Zusam- men mit der nahe gelege- nen Schloss-Tiefgarage und weiteren Parkplätzen kön- nen somit ca. 1.000 PKW rund um die Rhein-Mo- sel-Halle untergebracht werden. Koblenz Kongress ist der zentrale Ansprechpartner für Planer und als Teil der Koblenz Touristik GmbH für die beiden größten Veran- staltungsstätten der Stadt, die Rhein-Mosel-Halle und das Kurfürstliche Schloss, zuständig. Außerdem auch noch für das Foyer im Fo- rum Confluentes. Mit jähr- lich rund 280 Veranstaltun- gen ist natürlich vor allem die Rhein-Mosel-Halle von eminenter Bedeutung für das Veranstaltungsgeschäft in der Stadt. Sie bietet ein modernes multi- funktionales Tagungs- und Veranstaltungszentrum, das seit der in 2012 abgeschlos- senen Generalsanierung über eine Aufnahmekapazität von 5.000 Personen, 13 größenva- riable Räume sowie zusätzliche Ausstellungsfläche verfügt. Mit Vorzügen wie Veranstal- tungs- und Klimatechnik state- of-the-art oder Barrierefreiheit ist die Rhein-Mosel-Halle ein gefragter Partner für Unter- nehmen, Verbände und sons- tige Institutionen. So treffen sich jährlich rund 800 Fach- leute aus dem In- und Ausland zu einem der wichtigsten ÖP- NV-Kongresse in Deutschland. Vor allem für komplexe, mehr- tägige Formate sind gute Be- dingungen gegeben. Der Große Saal für bis zu 1.400 Personen hat sich mit seiner hervorragenden Akustik einen weithin guten Ruf erworben. Hier steht übrigens auch eine Orgel mit 5.676 Pfeifen (viele davon in Holz!), 71 Registern und 4 Manualen zur Verfü- gung, die damit zu den größ- ten Saalorgeln Deutschlands zählt! Raumtechnisch inter- essant sind auch die für rund hundert Personen ausgelegte repräsentative Rheinlounge und der lichthelle Rheinsaal, der bis 270 Teilnehmer auf- nehmen kann. Für Fachmessen oder größere Festakte prädes- tiniert sich das Atrium mit einer Kapazität bis 800 Personen, samt umlaufender Galerie. Weitere Optionen bieten der hochwertig gestaltete Kon- gressgarten an der Südseite Quelle: Koblenz Touristik GmbH Quelle Bilder: Koblenz Touristik GmbH, Fotos: Thomas Frey des Tagungszentrums und die weitläufige Dachterrasse im 2. OG der Halle. Raum- hoch verglaste Fensterfronten, der Blick auf den Rhein so- wie das angrenzende rustikale Weindorf, das zum kulturel- len Erbe der Stadt gehört, sind weitere erwähnenswerte Be- sonderheiten.
  • 14. 32 mep Ausgabe 3-4/2018 DESTINATIONEN Koblenz Fürs ganz große Setting Das fußläufig in nur wenigen Minu- ten erreichbare Kurfürstliche Schloss bietet exklusive Räumlichkeiten in his- torischem Ambiente. In fünf präch- tigen Räumen – voran der Kaisersaal (Bild) mit einer Kapazität bis 450 Per- sonen – lassen sich dort Bälle und Galas, aber auch Tagungen u.ä. For- mate durchführen. Es gibt noch wei- tere Räume wie den Spiegelsaal, den Augustsaal, den Garten- und Lennésaal, mit einem Platzangebot von 70 bis 280 Personen. Koblenz Kongress empfiehlt für Veranstal- tungen in der Stadt die „Drei-Säulen-Va- riante“ – tagen in der Rhein-Mosel-Halle, lunchen oder dinieren im Kurfürstlichen Schloss und den Abend im regionaltypi- schen Weindorf verbringen. Alle Orte sind wie gesagt in Gehnähe miteinander ver- bunden. Dazu vermittelt Koblenz Kon- gress auf Wunsch gerne weitere passen- de Rahmenprogramme – etwa ein Besuch des erst vor einigen Jahren eröffneten Ro- manticums, wo man sich auf eine virtuelle Reise durchs – immerhin UNESCO-Welter- be – Obere Mittelrheintal begeben kann. Interessante Informationen aus der Aus- stellung (30 Exponate) können übrigens auf der Eintrittskarte gespeichert werden, um sie zu Hause wieder abzurufen. Eine gute Idee.­­ Die Seilbahn, das neue Wahrzeichen der Stadt Ebenfalls zu beachten Mit der Foyerfläche im „Fo- rum Confluentes“ bietet Koblenz Kongress eine wei- tere interessante Locati- on. Im architektonisch ge- lungenen Forum, wo die Stadtbibliothek, das Mit- telrhein-Museum und die Tourist-Information unter- gebracht sind, strahlt das Foyer im auch von außen sehenswerten Gebäude eine besondere, angeneh- me Atmosphäre aus. Quelle: Koblenz Touristik GmbH, Foto: Thomas Frey Anlässlich der BUGA 2011 wur- de – wohlgemerkt weltweit zum ersten Mal – in Koblenz und somit in einem urbanen Raum eine Dreiseilumlaufbahn gebaut. Sie verbindet wichti- Quelle: Koblenz Touristik GmbH ge Sehenswürdigkeiten wie das Deutsche Eck mit der Fes- tung Ehrenbreitstein, schwebt über dem Rhein und eröffnet so auch einen tollen Panora- mablick aufs UNESCO Weltkul- turerbe „Oberes Mittelrhein- tal“. Zur genauen Verortung: Die Koblenzer Seilbahn startet von den Rheinanlagen aus in der Höhe der Basilika St. Kas- tor nahe Deutsches Eck und fährt zum Plateau vor der Fes- tung Ehrenbreitstein (von dort ebenfalls toller Rundumblick in die Region). Sie ist die erste deutsche Dreiseilumlaufbahn in einer Stadt und erreicht mit 18 Kabinen eine Förderkapa- zität von 3.800 Personen pro Stunde und Richtung. Stattlich. Und außerdem als eines der bis heute gelungensten Entwick- lungsprojekte für städtische Nahverkehrslösungen! © PIELmedia / Herbert Piel Quelle:KoblenzTouristikGmbH
  • 15. mep Ausgabe 3-4/2018 33 DESTINATIONEN Es gibt sie noch, die kleinen, feinen und individuell ge- führten Häuser. Wie etwa das Hotel Stein mit Schil- ler‘s Restaurant (1 Miche- lin-Stern) in Koblenz. Das dreiteilige Gebäude-Ensem- ble befindet sich mit seinen 30 stilvollen Zimmern nur zwei Kilometer vom Deut- schen Eck entfernt. Für Firmen-Events verfügt das Haus über zwei unterschiedli- che Veranstaltungsräume im ersten OG. Sie sind mit mo- derner Konferenztechnik aus- gestattet und bieten Platz für über 100 Gäste. Der große Konferenzraum (130 qm) eig- net sich sogar für Weihnachts- feiern, der kleinere (45 qm) ist ideal für Workshops, Meetings oder Zusammenkünfte im klei- neren Rahmen. Oder als zu- sätzlicher „Breakout Room“, wenn der große Raum ne- benan als Plenum dient. Beide haben Tageslicht. Kulinarisch betreut wird man von Maît- re Mike Schiller und seinem Küchenteam sowie den Ser- vice-Mitarbeitern unter Lei- tung von Melanie Stein-Schil- ler. Mike Schiller ist bekannt für frische Kreationen aus re- gionalen und saisonalen Pro- dukten. Kreative Snacks in den Pausen wie selbstgebacke- nes Kartoffelbrot mit frischem Saibling-Tartar und Vitalge- tränke sorgen für Abwechs- lung. Mittag- und Abendessen werden im Bistro „Löffelstu- be“ oder bei schönem Wetter im Garten des Hotels serviert. Als Besonderheit können The- men-Kochkurse gebucht wer- den für Gruppen bis 12 Perso- nen, die dem Chef dabei nicht nur über die Schulter schauen, sondern unter fachkundiger Anleitung selbst zubereiten – und anschließend natürlich verkosten. Tipp: Privathotel am Deutschen Eck Gleich an der richtigen Adresse Koblenz Kongress vermarktet die Rhein-Mosel-Halle und das Kurfürst- liche Schloss und bietet außerdem Rundum-Service zu diversen Dienstleis- tungen – z.B. auch bei der Hotelsuche oder Auswahl von Programmen. Wie wäre es mit einer idyllischen Schiffsreise auf Rhein und Mosel oder einer hübschen Kutschfahrt durch die Weinberge? Agiert wird nach dem hilfreichen Prinzip „One-Face-to-the- Customer“. Weitere Informationen unter: www.koblenz-kongress.de © PIELmedia / Herbert Piel Mit uralter historischer Tradition und doch ganz up-to-date präsentiert sich der (Tagungs-)Standort Koblenz, der von Rhein, Wein und Mosel geprägt ist und wo es vielerorts etwas entspannter und individueller zugeht als anderswo. © PIELmedia / Herbert Piel Was macht Kaiser Wilhelm am Rhein? Zu preußischen Zeiten erhielt Koblenz ei- nes seiner Wahrzeichen: Seit 1897 „be- wachte“ das imposante Reiterstandbild des ersten deutschen Kaisers (Wilhelm I.) den berühmten Zusammenfluss von Rhein und Mosel am Deutschen Eck, bis es 1945 von einer amerikanischen Granate vom Sockel geholt wurde… Erst nach der Wiedervereinigung Anfang der 90-er Jahre wurde eine Replika wieder neu errichtet. Nicht immer war der Rhein so romantisch… Neben der Festung Ehrenbreitstein (erbaut zwischen 1817 und 1828) erstrahlt auch das unweit von Koblenz gelegene Schloss Stolzenfels in einer besonderen Kulisse. Vermutlich ließ der Trierer Erzbischof Ar- nold II. weiland Schloss Stolzenfels erbau- en, da auf der gegenüberliegenden Rhein- seite die Burg Lahneck nachweislich vom Erzbischof errichtet wurde… Heute sind die beiden Schlösser eindrucksvolle Zeu- gen ihrer Zeit.
  • 16. 56 mep Ausgabe 3-4/2018 Das„Who-is-who“deröster- reichischen Live Marke- ting-Branche traf sich An- fang Juni erneut im Casino Baden in Baden bei Wien, um wieder drei hervorra- gende Persönlichkeiten in die Austrian Event Hall of Fame aufzunehmen. Gefei- ert wurden in diesem Jahr Doris Kiefhaber, Geschäfts- führerin der Österreichi- schen Krebshilfe, für ihr Pink Ribbon Engagement, Laufsportlegende Wolf- gang Konrad für den Vienna City Marathon sowie Her- wig Straka, Sportmanager und Eventmarketer, der Ös- terreich im Tennis und Golf in die internationale Spitze gebracht hat. Es ist die höchste Auszeich- nung, die von der emba (event marketing board austria), dem Branchenverband der führen- den Live-Marketing-Agentu- ren Österreichs, ins Leben ge- rufen und bereits zum vierten Mal vergeben wurde. Somit naht im kommenden Jahr ein Jubiläum. Die Gekürten sind in überaus prominenter Ge- sellschaft. ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, Eventlegende Rudolf Lumetsberger sowie Dr. Erhard Busek wurden im Vorjahr ausgezeichnet; zu- vor waren bereits André Hel- ler, Dr. Helga Rabl Stadler, Günther Rhomberg, Prof. Lot- te Tobisch-Labotýn, Helmut Zilk (posthum), Ilse Dippmann, Hannes Jagerhofer, Harry Ko- pietz, Hubert Neuper und Ha- rald Serafin in die Hall of Fame des österreichischen Events aufgenommen worden. Entsprechend glanzvoll ist der Rahmen der alljährlichen In- szenierung. Als Laudatoren zeigten diesmal Herausge- berin Uschi Fellner (für Do- ris Kiefhaber), ORF Sportchef Hans Peter Trost (für Wolfgang Konrad) und das ehemalige Tennis-As Thomas Muster (für Herwig Straka) Flagge. Außer- dem mit dabei: viel Prominenz aus Wirtschaft, Sport und Kul- tur. Wie etwa Bettina Glatz- Kremsner, Vorstandsdirekto- rin Casinos Austria AG, Philipp Bodzenta Director Public Af- fairs & Communication Central Europe, Coca-Cola Company, Stefan Bauer, Prokurist Nieder- österreich Werbung, Christian Mutschlechner, Leitung Vien- na Convention Bureau, Han- nes Anton, Geschäftsführer Burgenland Tourismus oder auch Maria Yakovleva, Ers- te Solotänzerin an der Wiener Staatsoper. Für Kreation/Organisation der Gala zeichneten die emba- Vorstandsmitglieder Franz X. Brunner, BESPOKE, und Ivo Franschitz, ENITED, verant- wortlich Mit der Aufnahme in die „Austrian Event Hall of Fame“ sollen Persönlichkei- ten geehrt werden, die mit ih- ren Projekten bewiesen haben, was Erlebnis-Marketing alles bewirken kann – von kulturel- Austrian Event Hall of Fame 2018: hohe Auszeichnung für drei Lebenswerke Die emba wurde 1999 gegründet. Mitglieder sind: ACTS Com- munication GmbH, BESPOKE Event and Strategy Tailors, Casi- nos Austria AG, currycom, DIVISION 4 communication, DocLX Event Consulting, e|motion management, ENITED Business Events, eventplan, Eventwerkstatt, GP | K, Grasl & Partner, halla- masch cae, Happy&Ness GmbH, IDEAL, inspiria event service GmbH, KESCH Event & Promotion GmbH, KGPEvents, OPUS Marketing, pi-five, Scheibmaier&Schilling Promoton GmbH, Stadt Wien Marketing sowie die Stargate Group GmbH. Als außerordentliche Mitglieder fungieren: Österreichische Bun- desforste sowie Studio 44. Weitere Informationen: www.emba.co.at, www.event-hall-of-fame.at © Bilder: emba / Andreas Tischler len und sportlichen Großereig- nissen über die wirtschaftliche Entwicklung ganzer Regionen bis hin zum gesellschaftlichen Wandel. „Live-Marketing ist mehr als ein gelungenes Fest. Es ist Wirtschaftsmotor und Im- pulsgeber für zahlreiche Bran- chen“, sagt emba Vorsitzender Martin Brezovich (eventplan). Vorstandsmitglied Oliver Kitz, Ideengeber der Hall of Fame, erklärt: „Die geehrten Persön- lichkeiten sind wahre Leitster- ne unserer Branche. Wir be- danken uns dafür, indem wir sie auszeichnen.“ Guest Spea- ker der Hall of Fame 2018 war übrigens der Arzt und Humo- rexperte Roman F. Szeliga.
  • 17. mep Ausgabe 3-4/2018 57 DESTINATIONEN Österreich: erstmals über 20.000 Veranstaltungen Das Austrian Convention Bureau (ACB) und die Ös- terreich Werbung (ÖW) haben zum 9. Mal die Er- gebnisse des Meeting In- dustry Reports Austria (mira) veröffentlicht. Dem- nach verzeichnete die hei- mische Tagungsbranche in 2017 ein Gesamtaufkom- men von 21.641 Veranstal- tungen (plus 11,9% oder 2.303 im Vergleich zum Vor- jahr). Dieser Anstieg konn- te durch Zuwächse in allen drei erfassten Kategorien – Kongresse (+9,1%), Firmen- tagungen (+14,4%) und Se- minare (+9,6%) – erreicht werden. Insgesamt nahmen rund 1,7 Mio. Personen an Veranstaltun- gen in Österreich teil, knapp zwei Drittel davon waren nati- onale und ein Drittel internatio- nale Tagungsgäste. Landesweit fanden in 2017 exakt 5.109 Kongresse statt – mehr als ein Drittel im Bereich Wirtschaft & Politik (36,3%), gefolgt von Hu- manmedizin (19,1%). Mit einer Anzahl von 11.241 machten Firmentagungen den größten Anteil am nationalen Tagungs- geschäft aus. Wien lag mit ei- nem Drittel aller Veranstaltun- gen im Bundesländerranking klar vorne. Danach folgen Salz- burg mit 17,8% und Nieder- österreich mit 13%. Und: Fast 41% aller Veranstaltungen fan- den in den Landeshauptstäd- ten (exklusive Wien) statt. Kongressindustrie tagte in Eisenstadt Vom 2.-3. Juli trafen sich auf der Convention4u, der Jahres- tagung der österreichischen Kongressindustrie, im Kultur Kongress Zentrum Eisenstadt rund 200 Teilnehmer, um sich mit aktuellen Fragen der Mee- ting Industry zu beschäftigen. „Exzellente Locations, traum- haftes Wetter und ideale Rah- menbedingungen für Fortbil- dung und Networking“, fasste Kongresspräsident Christian Mutschlechner die diesjähri- ge Jahrestagung des Austrian Convention Bureaus (ACB) zu- sammen. Das Programm bot 15 Sessions mit 21 Rednern. Dass Kommunikation das Wichtigste ist, bestätigte das World Cafe‘ zwischen Kunden und Anbietern. Im „Conven- tionCamp“ konnten sich die Teilnehmer in Gruppen selbst organisieren. Als Tagungs- standort der kurzen Wege punktete Eisenstadt, Haupt- stadt des Bundeslands Bur- genland südöstlich von Wien, mit diversen Locations. So or- ganisierte Convention Burgen- land einen stimmungsvollen Kongressauftakt im Schloss- quartier. In der Orangerie Ei- senstadt konnten die Teilneh- mer in Lounge-Atmosphäre netzwerken. Burgenland Tou- rismus und Schloss Esterházy luden zum Galaabend in den berühmten Haydnsaal. Weitere Unterstützer der Jah- restagung, bei der im Rahmen einer ACB-Charity 1.500 Euro für eine sozialpädagogische Betreuungseinrichtung für Kin- der und Jugendliche einge- sammelt werden konnten, wa- ren Austrian Airlines, Austropa Interconvention und das Hotel Burgenland. Am Abschlusstag zeichne- te das ACB zwei weitere Pi- oniere der Branche mit dem renommierten Austrian Con- gress Award aus. Neben Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Heinz Kölbl wurde Renate Dob- ler-Jerabek geehrt – bekannt als langjährige Abteilungslei- terin für Gastveranstaltungen in der Reed Exhibitions Mes- se Wien, die übrigens von ih- ren ehemaligen Kollegen für ihr umfangreiches Werk no- miniert wurde.
  • 18. 58 mep Ausgabe 3-4/2018 Rückblick auf einen hochwertigen MICE PEAK 2018 Anfang Juni fand zum ins- gesamt dritten Mal nach Bern und Interlaken 2016 und Malta 2017 die Fach- veranstaltung MICE PEAK statt. Schauplatz war dies- mal Den Haag in den Nie- derlanden, weltbekannte „City of Peace and Justice“. Teilnehmer waren rund 50 Planer aus Deutschland, der Schweiz und Österreich, die regelmäßig im Ausland MICE-Formate organisie- ren, sowie 25 internatio- nale Aussteller. Natürlich stand im Ablauf die gast- gebende Destination im Fo- kus. Das Konzept „MICE PEAK“ kombiniert interaktive Work- shops, d.h. Gruppen- und Ein- zel-Präsentationen, mit einer Auswahl an diversen Fam Trips und exklusiver Weiterbildung. Diese programmatische Trilo- gie wird in „Peak Performan- ce“ (Workshops), „Peak Expe- rience“ (Fam Trips) und „Peak Training“ (Weiterbildung) un- terschieden. Der traditionel- le Auftakt des MICE PEAK 2018, der ganz im Zeichen der Vorstellung von Gastge- ber und Ausstellern stand, be- gann mit einem Paukenschlag: Im Louw­man Museum, dem größten Automobil-Museum der Welt, wurden Nienke van der Malen, Direktor Conven­ tion­Bureau Den Haag, und Eric Bakermans, Director Mar- keting, Meetings, Conventions & Events bei NBTC Holland, mit Hilfe von Auto-Lifts in der Bühne stilecht im DAF-Oldti- mer zur offiziellen Begrüßung in Szene gesetzt. Am Tag danach stellten die Aussteller in vier unterschied- lichen Themen-Gruppen sich und ihre jeweiligen Leistun- gen vor. Kreativität ist dabei klassisches oberstes Gebot. Und so wurden die Teilneh- mer z.B. in Gefängniskluft (!) aus dem Kostümverleih einge- kleidet, um danach vor dem „Aussteller-Gerichtshof“ erst durch die richtigen Antwor- ten auf knifflige Fragen wie- der freizukommen… In Face- to-­Face Gesprächen konnten die Informationen intensiviert und persönliche Kontakte ver- tieft werden. Das diesjährige Ausstellerspektrum rekrutier- te sich schwerpunktmäßig aus den Niederlanden, Monaco­, Ir- land, Spanien und Finnland. Vom World Forum Den Haag ging es danach an den Strand von Scheveningen und dort in einen Beach Club an der Nord- see, um den produktiven Tag bei entspanntem Networking ausklingen zu lassen. Weiterbildung, die diesen Namen verdient Am nächsten Tag standen vier Outdoor-Programme zur Aus- wahl. Mit dem Speedboat zur Algenfarm weit draußen in der © Bilder: PeC-Kommunikation / Holger Grosz TRENDS & EVENTS
  • 19. mep Ausgabe 3-4/2018 59 TRENDS & EVENTS No-Shows für einen guten Zweck Unkalkulierbares Teilnehmerverhal- ten wird für Veranstalter zunehmend zum Problem. Man erlebt es immer häufiger: Entweder bleibt der erwar- tete Gast trotz verbindlicher Anmel- dung einfach weg oder aber sagt so kurzfristig ab, dass nicht mehr an- derweitig reagiert werden kann. Die ständige Hektik im Business mag hier- für oft „verantwortlich“ sein, ist aber dennoch keine befriedigende Erklä- rung. Denn mangelnde Planbarkeit schlägt auf die Reputation der Orga- nisatoren negativ zurück, die zumeist nichts dafür können. Die Hamburger Kommunikationsagen- tur Panem et Circenses, Veranstalter der MICEboard Events, hat für dieses Prob- lem einen anderen Zugang gefunden. „Wir werden bei unseren „MICE by me- lody“-Events im September in Düssel- dorf, Frankfurt und München sowohl für ­Late-Cancellations wie auch bei No- Shows für Nichtteilnahme einen Betrag von 50 Euro in Rechnung stellen. Das Geld überweisen wir komplett an die Shelter- suit Foundation. Auch die Storno-Gebüh- ren, die wir beim MICE PEAK und MICE BOAT erheben, gehen künftig an das Pro- jekt“, kündigt Peter Cramer an. Eine gute Idee, denn der Sheltersuit ist ein wasser- und winddichter Mantel, der sich in einen Schlafsack verwandeln lässt. Dabei wird der Schlafsack aus dem Man- tel herausgezogen und der gesamte Kör- per ist gegen Wind, Regen und Kälte ge- schützt. Tagsüber kann der Schlafsack in einem speziellen Rucksack verstaut wer- den. Die Anzüge werden an Obdachlose kostenlos ausgegeben. Ins Leben gerufen wurde das Projekt „Sheltersuit Foundati- on“ vor vier Jahren durch Bas Timmer und Alexander de Groot. Zusammen bemüh- ten sich die beiden in ihrer Heimat Ensche- de um freiwillige Helfer und kauften mit Spenden Nähmaschinen. In den umliegenden Flüchtlingsheimen suchten sie nach Bewohnern, die Nähma- schinen bedienen können – inzwischen sind über die Hälfte der freiwilligen Helfer Geflüchtete, die bei Sheltersuit nicht nur Kleidung nähen, sondern auch Sprachkur- se und weitere Integrationshilfen erhal- ten. Wir meinen: Eine vorbildliche Aktion – zumal wenn man bedenkt, wie opulent Events oft gefeiert werden, während vie- le andere Menschen, womöglich noch in der unmittelbaren Nachbarschaft, frierend schlafen müssen… www.sheltersuit.com© Sheltersuit Foundation Nordsee, Thai Chi Kurs im kö- niglichen Schlossgarten, eine Fahrradtour durch Den Haag oder mit dem Boot durch die Grachten der Stadt – stets ging es um eine perspektivische Site Inspection, die im Besuch des Friedenspalastes mit hoch- wertigen Vorträgen im Plen- um mündete. Letztere standen im Zeichen der Location: „Frie- den und Gerechtigkeit auf der Welt“. So stellte Jurrie Barkel die bemerkenswerte Shelter- suit Foundation vor, präsen- tierte Tim van Deursen von „Hack the Planet“ die Aktivi- täten des Programmierer-Kol- lektives, das Organisationen von Greenpeace bis zum Ro- ten Kreuz unterstützt. Dem inhaltlichen Prinzip, auf Altbekanntes zu verzichten, zeigte sich auch Europas füh- render Protokoll-Experte, Jean Paul Wijers vom Protocolbu- reau, verpflichtet. Er liefer- te Antworten auf Fragen wie: Wie verhält es sich mit der an- gemessenen Etikette und stellt man sicher, dass der Austausch zwischen den Teilnehmern auch tatsächlich so funktioniert wie geplant? Eigentlich mehr als eine Erwähnung wert ist das spektakuläre Projekt „Meet the Soldiers“, das zeigt, wie der Griff zur Waffe überflüssig wird, wenn Menschen nur mit- einander reden… Weltpolitik, von der Meeting Industry ins- piriert? – Ein großes Abschluss- dinner in der historischen Loca- tion „Spaansche Hof“ rundete den MICE PEAK 2018 ab.
  • 20. 64 mep Ausgabe 3-4/2018 Die nachfolgenden Seiten sollen einer besonderen Spezies von modernen Her- bergen gelten, fernab der Kettenhotellerie. Hier geht es um individuell geführte Tagungshotels, wo der In- haber noch selbst die Fäden in der Hand hat und damit zwei ganz zentrale Vortei- le bietet. Nach außen den der kreativen Vielfalt, denn in diesem Segment wird nie ein Haus dem anderen glei- chen. Und nach innen den der Ansprechbarkeit für alle Mitarbeiter, was sich positiv auf die Identifika- tion und Motivation aus- wirkt und beim Kunden in Form von geschätztem Ser- vice ankommt. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Hotel SCHWARZWALD PANORA- MA in Bad Herrenalb (Ba- den Württemberg). Es ist sogar eines der bes- ten Hotels Deutschlands. Das belegen renommierte Aus- zeichnungen wie Platz 1 beim diesjährigen „Grand Prix der Tagungshotellerie“ (Kategorie A: weniger als 100 Zimmer), den der veranstaltende Frei- zeit-Verlag Landsberg in vie- len Jahren zu einer Art Bran- chen-Institution gemacht hat. Im vergangenen Herbst konnte das SCHWARZWALD PANO- RAMA außerdem schon beim Wettbewerb „Top 250 Germa- ny“ bestehen, der die 250 bes- ten deutschen Tagungshotels kürt – hier siegte man in den Kategorien „Meeting“ und „Konferenz“. Es muss also was dran sein an der Erfolgsstory von Hotelinhaber Stephan Bode, der in der Branche bei weitem kein Unbekannter ist. Dazu später mehr. CAMPUS für ausgezeichnete Lern- und Tagungsqualität Schauen wir uns erst mal die Leistung(en) an, die vorrangig für eine Berichterstattung in diesem Heft sind. Nämlich die Tagungskapazitäten, die für di- verse Formate wie Konferen- zen, Workshops und Semina- re, aber auch Präsentationen, Empfänge und Jubiläumsver- anstaltungen die passenden Räume bieten. Diese wieder- um sind großzügig geschnit- ten, angenehm tageslichthell und mit moderner Kommuni- Die Kraft der Initiative © Steffen Schmid Quelle: Hotel Schwarzwald Panorama
  • 21. mep Ausgabe 3-4/2018 65 kationstechnik ausgestattet. Dazu addieren sich ein erfah- renes Tagungsteam mit per- sönlichen Ansprechpartnern, gute Erreichbarkeit und natür- lich die besondere Lage, die für Abstand fernab der beruf- lichen Alltagsproblematik und für eine inspirierende Arbeits- atmosphäre sorgt. Und zwar auf mehr als 1.300 qm Nutzfläche über drei Ebe- nen hinweg. Clou des Hau- ses sind die Aussichtsterras- sen mit einem phantastischen Blick über Bad Herrenalb und die hoch geschwungene Berg- landschaft des Schwarzwaldes. Klausur- und Strategiemee- tings in einer der schönsten und (international) berühmtes- ten deutschen Landschaften! Ein Setting, das zugleich ver- pflichtet. Der Nachhaltigkeits- gedanke ist in allen Bereichen des Unternehmens fest ver- ankert, dafür sorgt Hotelchef Stephan Bode. Vor kurzem hat er die WIN-Charta des Bun- deslands Baden-Württemberg unerzeichnet, womit sich der Hotelier verpflichtet, die Nach- haltigkeit in seinem Betrieb dy- namisch zu steigern. Ein „Leuchtturm“ in puncto Nachhaltigkeit Neben Standards wie biolo- gischen Erzeugerprodukten und der Kompensation von Restemissionen investiert das SCHWARZWALD PANORA- MA in den Waldschutz auf Papua-Neuguinea oder in ein Biomasseprojekt in Kolumbien. Sogar die strengen Anforde- rungen des deutschen Nach- TAGUNGSHOTELS haltigkeitskodex (DNK) will man erfüllen, auch wenn der eigentlich erst für Unterneh- men über 500 Mitarbeiter gilt und das Hotel in Bad Herren- alb deutlich weniger Beschäf- tigte zählt. Vorteil des breiten Engagements: Emissionen, die bei Veranstaltungen im Hause anfallen, können über die Kli- maschutzprojekte wieder aus- geglichen werden. Dies er- möglicht die Durchführung von „Green Meetings“, die nach erfolgreicher Umsetzung mit einem Zertifikat des Ko- operationspartners „Climate- Partner“ bestätigt werden. Noch ein Wort zu Stephan Bode selbst: Wer mit vierzehn die Schule abbricht, um arbei- ten zu gehen, scheitert oder wird berühmt… Nach (trotz- dem) erfolgter Hotelausbil- dung trieb es ihn an die Ost- see, nach Österreich und in die Schweiz - Regionen, in de- nen die Hotellerie von beson- derer touristischer Bedeutung ist und daher auch besonders gut sein muss. Mehrere Jahre fuhr Bode auf Kreuzfahrtschif- fen mit, fand danach die erste Stelle als Hoteldirektor auf Hel- goland und landete schließlich in Zeulenroda, wo er wie man weiß mächtig aufbaute und für Furore sorgte. Heute ist der Querdenker und bekennende „Wildwuchs“ der Macher im Hotel SCHWARZWALD PANO- RAMA. Dass man auch weiter- hin von dem Haus hören wird, dürfte sicher sein. www.schwarzwald-panora- ma.com Quelle: Hotel Schwarzwald Panorama© Foto-Fabry.de © Foto-Fabry.de
  • 22. 66 mep Ausgabe 3-4/2018 TAGUNGSHOTELS Es könnte ein passendes Motto der Kundenwer- bung im Hotel Eder in Ma- ria Alm (Salzburger Land) sein, denn das familiär ge- führte Vier-Sterne-Hotel in der pittoresken Hoch- könig-Region verfügt ne- ben 72 Zimmern und Suiten auch über Tagungsmöglich- keiten bis 120 Teilnehmer. Konkret gilt der Slogan al- lerdings Bundesliga-Auf- steiger Fortuna Düsseldorf, der bereits zum siebten Mal sein Sommer-Trainingslager im alpinen Lifestyle-Hotel bezogen hatte. Dass der renommierte Düssel- dorfer Cheftrainer Friedhelm Funkel begeistert ist von den optimalen Rahmenbedingun- gen, darf als besondere Refe- renz gewertet werden. O-Ton Funkel: „Wir waren hier her- vorragend untergebracht. Ne- „Gekommen um zu bleiben“ ben der Arbeit auf dem Platz konnten wir zudem die Vor- züge dieser schönen Regi- on nutzen. Um der Mann- schafft etwas Abwechslung zu gönnen, haben wir eine super Rafting-Tour gemacht und am freien Nachmittag das tolle Bergpanorama genos- sen.“ Die familiäre Atmosphä- re im Hotel Eder tue der gan- zen Mannschaft sehr gut, das alpine Aktiv-Angebot vor ein- drucksvoller Hochkönig-Kulis- se helfe, neben dem straffen Trainingsprogramm Spaß und Fitness zu verbinden. Zudem habe Küchenchef Stefan Tho- mas mit seiner Crew den für die Mannschaft vorgeschriebe- nen Ernährungsplan abwechs- lungsreich umgesetzt, war Funkel des Lobes voll. Vorzü- ge, die nicht nur eingefleisch- te Fortuna-Anhänger anspre- chen dürfte. Seit dem ersten Trainingslager hat sich eine Freundschaft zwi- schen Hotelier Josef „Sepp“ Schwaiger und den Verant- wortlichen des rheinischen Großstadtvereins entwickelt. Maria Alm und die Region Hochkönig sind inzwischen so etwas wie ein Stück Heimat für das Fortunen-Team und auch so manchen mitgereisten Fan geworden. Dazu beigetragen haben sicher auch die Weiter- entwicklung der Infrastruktur im Ort und die stete Qualitäts- verbesserung im Hotel Eder. Hotelier Schwaiger und sei- ne Mitstreiter haben nämlich noch Großes vor. Mit gleich zwei Neu-Eröffnungen im Herbst 2018 soll die Marke Eder zu einer exklusiven Ho- tel-Kollektion wachsen. Ein besonders ambitioniertes Pro- jekt ist hierbei das neue „Ho- tel Sepp“, das man dann als ul- timativ neue Bleibe anbieten kann. „Das wäre eine tolle Ge- legenheit für die Erstligisten, noch professioneller zu woh- nen und gleichzeitig die ge- wohnte Atmosphäre weiter- hin zu genießen,“ schwärmt Gastgeber Schwaiger schon mal vor. www.ederhotels.com Eder-Hotelchef Josef „Sepp“ Schwaiger, Fortuna-Präsident Robert Schäfer, Cheftrainer Friedhelm Funkel und Christine Scharfetter, Geschäftsführerin der Hochkönig Tourismus GmbH (v.l.n.r.), freuen sich über die langjährige Kooperation beim jährlichen Trainingscamp von Fortuna Düsseldorf in Maria Alm. © Hochkönig Tourismus GmbH Nette Pose: Der Fortuna-Kader vor dem noch im Bau befindlichen „Hotel Sepp“, das zum Trainingslager im kommenden Jahr das neue Mannschaftshotel werden könnte. © Eder Hotels GmbH, Foto: Johannes Felsch
  • 23. TAGUNGSHOTELS 35 km Flughafen Berlin-Tegel 128 Zimmer / 256 Betten 25 Tagungsräume / max. 700 PAX info@landgut-stober.de www.landgut-stober.de Es ist ein magischer Ort. Einfach echt, positiv. Zeitgenössische Kunst im Estrel Wer länger nicht mehr hier war, wird das 2.800 qm gro- ße Atrium kaum wieder- erkennen. In vollkommen neuer Optik präsentiert sich Deutschlands größtes Hotel seit Ende 2017. Sämt- liche Bereiche wurden neu gestaltet: Der Rezeptions- und Concierge-Tresen so- wie die beiden großen At- riumbars haben ein zeitlos schlichtes Design erhalten. Alle vier Restaurants wurden komplett entkernt und mit of- fenen Showküchen ausge- stattet. So wurde das ehema- lige Restaurant Sun-Thai zum „Estrel Privée“, einem Priva- te Dining Room mit Wohnzim- mer-Atmosphäre, umgebaut. Statt der früheren meterhohen Bäume dienen nun achtzehn 2 Meter hohe, pflanzenberank- te Wände als mobile Raumtei- ler und erinnern an einen grü- nen Garten. Das gesamte neue Design des Atriums ist geprägt durch klare Formen, natürliche Materialen und eine reduzier- te Ordnung. Außerdem haben die Estrel- Eigentümer Ekkehard und Dr. Sigrid Streletzki nach der Neu- gestaltung des Atriums zahlrei- che neue Kunstwerke im Estrel zusammengetragen. Beson- ders imposant ist ein fast sechs Meter großes „Windspiel“, das sich silbrig flimmernd unter- halb des Atriumdachs um die eigene Achse dreht. Das ein- drucksvolle Kunstwerk aus Metall ist eine Arbeit des deut- schen Künstlers Anselm Rey- le und seit Januar im Estrel zu bewundern. Beeindruckend sind auch die neuen Skulptu- ren von Tony Cragg, Claudia Comte und Pablo Atchugarry im Eingangsbereich sowie großformatige Werke weite- rer namhafter zeitgenössischer Künstler. In der Kunstszene sind Ekke- hard und Dr. Sigrid Streletzki seit langem als Kenner und Sammler bekannt. Mit der be- merkenswerten Sammlung zeitgenössischer Kunst erhält das Estrel zusätzlich zu seinen drei Säulen Tagen, Wohnen und Entertainment ein weite- res gutes Argument, das den Besuch interessant macht. In Zukunft soll das Thema Kunst sogar eine noch viel größere Bedeutung im Estrel erhalten und „Art“ als vierte Säule eta- bliert werden. www.estrel.com Quelle: Estrel Hotel, Bild: Axel Kull
  • 24. 68 mep Ausgabe 3-4/2018 TAGUNGSHOTELS Wer nicht wagt, der nicht(s) gewinnt Zwei Persönlichkeiten, ohne die die Tagungshotel- lerie deutlich ärmer wäre, sollen hier gewürdigt wer- den. Den Anfang macht Gerd Ripp, Privat-Hotelier und Besitzer des Vier-Ster- ne-Superior Romantik Ho- tels Schloss Rheinfels in St. Goar. Er ist zudem (noch) amtierender „Tagungsho- telier des Jahres“ (2017) und konnte diese Auszeich- nung im vergangenen Sep- tember pünktlich zum 60. Geburtstag und 35-jähri- gen Berufsjubiläum feiern. Quelle: Schloss Rheinfels „Erfolg hat auf die Dauer nur der Tüchtige!“ ist ein anderes weises Wort und das Unternehmensmotto der Wiesbadener Bierwirth & Kluth Hotel Management GmbH (B&K), Spezialisten für Hotel Development, Hotelbetrieb und -sanierung, die am 16. August im Kurhaus Wiesba- den mit vielen hochrangigen Gästen aus der Branche ihr 20-jähriges Be- stehen feierten. Was 1998 mit der Entwicklung von Kon- zepten zur Sanierung notleidender Ho- telbetriebe (in Mainz) begann, liest sich heute so: Inzwischen führt B&K als Fran- chisenehmer Hotels der Marken Marri- ott, Courtyard by Marriott, Renaissance, Moxy sowie Holiday Inn. Hinzu kommen Häuser mit eigener Marke im Bereich Serviced Apartments mit Standorten in Hannover, Hamburg, München-Gar- ching – alles in allem rund 3.000 Zim- mer. Insgesamt betreibt das 16-köpfige Team zehn Hotels in Deutschland und Österreich auf Basis langfristiger Pacht- und Management-Verträge. Drei Projekte stehen kurz vor der Eröff- nung. Dies alles ist ein Hauptwerk von Peter Bierwirth, Jahrgang 1943, der die Branche von der Pike auf gelernt hat und mit 18 Jahren im Hotelfach an- fing. Von Service und Küche in Biele- feld ging es ganz nach oben ins inter- nationale Hotelmanagement – und mit 55 in die Selbständigkeit. Das 20-jähri- ge B&K-Jubiläum nahm Bierwirth nun zum Anlass, seinen Rückzug aus dem operativen Geschäft zu verkünden und seine Aufgabenbereiche an seine Toch- ter zu übergeben, die seit 2012 eben- falls als Geschäftsführerin tätig ist. So ganz wird er allerdings nicht loslassen können, das wurde bereits deutlich… Im Bild v.li.n.re.: die B&K Geschäfts- führung mit Peter Bierwirth, Petra Bier- wirth-Schaal und Klaus Kluth sowie Gordon Bonnet von der IHK Wiesba- den, die zum Jubiläum mit einer Urkun- de gratulierte. www.bierwirth-kluth.de Foto: Felix Wachendörfer Gewusst wie Dass er ein Vorzeige-Unter- nehmer der Branche ist, be- weisen die vielen Preise im Laufe der Zeit. So spannend wie sein Werdegang ist der Mensch Gerd Ripp: Der ge- lernte Kellner und Koch mit Station u.a. im legendären Hotel Bareiss, Baiersbronn (!) wurde bereits in jungen Jahren 1982 Geschäftsführer des (da- mals noch Drei-Sterne) Hotels Schloss Rheinfels. Die exponierte Hotelanlage gegenüber der berühmten Lo- reley auf der anderen Rhein- seite war seinerzeit noch im Besitz der Fabrikanten-Fami- lie Homann, die das Anwe- sen 2003 veräußerte. Im Defi- lee der Interessenten war Ripp am schnellsten und bekam mit seiner Frau Petra auf Basis des langjährigen Vertrauens den Zuschlag. Bei 95 Prozent nötiger Fremd- finanzierung ein kühnes Un- terfangen. Dass es gut ging, ist dem „gelernten“ Kölner von Herzen zu gönnen. Hier, süd- lich von Koblenz, hat er einen Hotspot geschaffen, der An- fang Oktober u.a. Schauplatz des „muckeligen“ Verbands- fests des VDVO sein wird. Gäste können dann den his- torischen Gewölbekeller im weitläufigen Burgareal, die Ta- gungsvilla, das Schlosshotel samt Welterbe-Terrasse, die Erlebniskneipe „Backes“ und das Waldchalet persönlich un- ter die Lupe nehmen. Sein Le- bensmotto? Das ist Gerd Ripp vor vielen Jahren bei den ers- ten Übungsstunden zum Gleit- schirmfliegen quasi neben- bei passiert: „Mein Instruktor meinte: ‚Wirf‘ Dein Herz vor- aus und spring hinterher!‘“ www.schloss-rheinfels.de
  • 25. mep Ausgabe 3-4/2018 69 TAGUNGSHOTELS Lindner hat den „coolsten“ Tagungsraum Top hotel und die Hotel- plattform meintophotel. de haben zum zweiten Mal den „coolsten“ Tagungs- raum gesucht. Via On- line-Voting konnten die Leser ihre Favoriten un- ter den zehn Finalisten be- stimmen. Den ersten Platz belegte die 2017 eröffnete „Denkfabrik“ des Lindner Congress Hotel Düsseldorf - gefolgt vom Tagungsraum „Alexa“ im Mercure Kre- feld und der „Camp Loun- ge“ im friends Mittelrhein. Und so sieht ein Sieger aus: Der neue (525 qm große) Ta- gungsbereich „Denkfabrik“ im Lindner Congress Hotel in Düsseldorf ist erst ein hal- bes Jahr alt und offenkundig schon sehr beliebt. Er besteht aus dem Tagungsraum „See- stern“ für bis zu 280 Perso- nen, der mit Industrie-Design und hohen Glaswänden für eine besondere und damit in- spirierende Arbeitsatmosphäre sorgt, sowie einem Foyer für „Coolster Tagungsraum 2018“ – die TOP TEN 1. Lindner Congress Hotel Düsseldorf, „Denkfabrik“ 2. Mercure Tagungs- & Landhotel Krefeld, „Alexa“ 3. Hotel friends Mittelrhein, „Camp Lounge“ 4. Mama Thresl Leogang (A), „Mittelstation Speichersee” 5. IHK Akademie Westerham, „Teamplattform“ 6. Hotel-Residence Klosterpforte Harsewinkel, „Klosterforum“ 7. Land Gut Höhne Mettmann, „Freiraum“ 8. Hotel Oderberger Berlin, „Historische Schwimmhalle“ 9. Best Western Palatin Kongress-Hotel Wiesloch, „Denkbar“ 10. Hotel Park Soltau Gesprächs- und Kaffeepausen. Aktuell baut das Hotel den Ta- gungsbereich umfangreich aus – weitere Räume (90-195 qm) im industriellen Look & Feel sollen folgen. Das heisst: Gro- ße Fenster mit viel Tageslicht, hohe Decken, die die Räume luftig machen, und vor allem auch eine wohltuende visuelle Auflockerung durch Trendfar- ben wie Anthrazit, Türkis, Blau und Magenta. Noch ein Kon- trast zu gängigen Ausstattun- gen sind die massiven Eichen- holzportale als Eingangstüren. Highlight der Tagungsräume ist eine jeweils raumhohe Me- dienwand, die sich individuell nach Thema und Kunde „be- spielen“ lässt - z.B. mit der Sil- houette der Düsseldorfer Alt- stadt oder auch dem eigenen Firmenlogo für optisch in- dividuelle Auftritte. Außer- dem verfügen die Räume der „Denkfabrik“ über 86-Zoll- Touch-Displays mit Android System und Soundbar. Doku- mente können direkt am Bild- schirm bearbeitet und an- schließend den Teilnehmern per PDF oder QR-Code zuge- sendet werden. Für Meetings gibt es drei Boardrooms mit je 35 qm, deren unterschiedliche Inszenierung bereits nament- lich vorgegeben ist - sie nen- nen sich „Garage“, „Ideenlau- be“ oder „Wohnzimmer“… Für das Konzept der Denkfab- rik zeichnen die Lindner Archi- tekten unter Leitung von Di- plom-Architekt Otto Lindner in Zusammenarbeit mit Cord Glantz von Geplan Design ver- antwortlich. Die Investition be- läuft sich auf insgesamt 5,6 Mio. Euro. – Zur Intention der Auszeichnung: Lernergebnis- se verfestigen sich laut zahl- reichen Studien um so besser, sind also effektiver, wenn sie in einem ungewohnten Um- feld stattfinden. Diesen neuen Erkenntnissen tragen viele Ta- gungshotels bereits Rechnung – mit außergewöhnlichen Raum- inszenierungen weg von den herkömmlichen Standards. Weitere Informationen: www.meintophotel.de/ coolster-tagungsraum-2018 ©www.nicolezimmermann.de
  • 26. 82 mep Ausgabe 3-4/2018 mep 5/2018 erscheint Anfang November > Thema: Int. Kongress- und Messeplätze > Destination I: Basel > Destination II: Rheinland > Vorbericht: Best of Events Int. 2019 Sichern Sie sich bis zum 10. Oktober 2018 Ihre Anzeige in der nächsten Ausgabe der mep – Fachzeitschrift fürs int. MICE-Business. Unsere Anzeigenabteilung berät Sie gerne telefonisch unter der Ruf- nummer 0 60 71 / 39 41-0. Unsere Mediadaten finden Sie online unter: www.mep-online.de mep Fachzeitschrift fürs int. MICE-Business Postanschrift Verlagshaus Gruber GmbH, Redaktion mep Max-Planck-Straße 2, D-64859 Eppertshausen Postfach 11 65, D-64854 Eppertshausen Fon: (0 60 71) 39 41- 0, Fax: (0 60 71) 39 41-11 Internet: www.mep-online.de E-Mail: mep@verlagshaus-gruber.de Herausgeber Roland Gruber Chefredaktion Thomas P. Scholz Redaktion Daniela Klinder, Silke Jährling, Julian Gruber DTP & grafische Gestaltung Anne Rost, Jessica Baab, Manuel Novoa dtp@verlagshaus-gruber.de Marketing & Anzeigen Melanie Düwer, duewer@verlagshaus-gruber.de Jascha Gruber, jascha.gruber@verlagshaus-gruber.de Anzeigendisposition Anja Miesel, anzeigen@verlagshaus-gruber.de Leserservice & Abonnements Esmer Tapti, abo@verlagshaus-gruber.de Erscheinungsweise 6 x jährlich | Februar / April / Juni / August / Oktober / Dezember Jahresabonnement (Inland) EUR 45,– (inkl. Versandkosten und Mehrwertsteuer) Jahresabonnement (Ausland) EUR 65,– (inkl. Versandkosten) Papiersorte Die mep wird auf chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt. Gerichtsstand und Erfüllungsort Darmstadt Postvertriebskennzeichen D 44358 F, ISSN: 1611-3500 Für eingesandte Manuskripte, Datenträger und Fotos wird keine Haftung übernommen. Eine Haftung für die Richtigkeit der Veröffentlichungen kann weder durch die Redaktion, noch durch den Herausgeber übernommen werden. Das Urheber- recht für veröffentlichte Manuskripte liegt ausschließlich beim Verlag. Nachdruck, Vervielfältigungen oder sonstige Verwer- tung von Beiträgen nur mit schriftlicher Genehmigung der Ver- lagshaus Gruber GmbH. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder. Beilagenhinweis Widerruf Zeitschriftenbezug Sollten Sie kein Interesse am Bezug der Fachzeitschrift ha- ben, senden Sie uns eine entsprechende Mail an info@ver- lagshaus-gruber.de. Ihre Kontaktdaten werden gemäß der gesetzlichen Vorgaben nach DSGVO aus dem Verteiler ge- löscht. Like us on Facebook! Verlagshaus Gruber Onlineshop Inserentenverzeichnis DEMNÄCHST Adolf Würth 19, 79 AIDA Cruises 21 Arena Erfurt GmbH 5, 80 Baden-Baden Kur & Tourismus 78 Bochumer Veranstaltungs-GmbH 55, 78 Color Line 2 Congress Park Hanau 80 Convention Bureau Oberösterreich 78 Courtyard by Marriott 3 Drum Cafe Germany 79 Drum Conversation 79 Ellington Hotel 81 Europa-Park 17 Eventmanager 76 Eventwerkstatt Ilk & Partner 83 Frankfurt Convention Bureau 78 Freiheitblau 79 Graz Convention Bureau 78 HMS Easystretch 39 Hugenottenhalle Neu-Isenburg 80 KölnKongress 80 Landgut Stober Kontor GmbH 67 LOCATIONS 84 mainzplus CITYMARKETING 37, 78 mbt Meetingplace 27 Miovent 81 Mühlheimer Bürgerhaus 80 Ochsenstadl 80 PerEx 79 Saalfelden Leogang Touristik 78 Salzburg Convention Bureau 79 Schloss Hohenkammer 80 Schwarzwald Panorama 81 Spreespeicher Event 35 Tartler Zelte 81 Tourismusverband St. Anton 78 TUI Cruises 23, 80 unitedprint.com Se (DDK) 79 WMG Wolfsburg Wirtschaft 79 Zimmermann Fotografie 79