„ Gender und e-Learning“ Delta3 ExpertInnen Workshop Semperdepot 18.04.2006  Britta Schinzel
Inhalt <ul><li>Definitionen </li></ul><ul><ul><li>Geschlecht - Gender  </li></ul></ul><ul><ul><li>Gender Mainstreaming </l...
Geschlechterkonzept allgemein Berszinski, Sabine; Messmer, Ruth; Nicoleyczik, Katrin; Remmele, Bernd; RuizBen, Esther; Sch...
Historische Abfolge des Versuchs zur Integration von Frauen in die Wissenschaft  <ul><li>Frauenförderung (Defizitansatz) <...
GM-Vorgehensempfehlungen des Europarats <ul><li>Statt isolierter Frauenförderung Verlagerung der GM-Aufgabe in den Bereich...
Ziele des GM laut BMBF in D <ul><li>Veränderung der Fachinhalte, -methoden, -sichtweisen und Lehrinhalte weg von androzent...
<ul><li>in kulturellen, sozialen und Macht- Relationen </li></ul><ul><li>Durch die Interaktion der Subjekte </li></ul>Gend...
Relevante Geschlechterkonzepte für NM <ul><li>Erfordert Elemente neuerer Geschlechterdiskussion </li></ul><ul><li>Prozessu...
Was haben Neue Medien und Geschlecht miteinander zu tun? <ul><li>Technik und ihre Produkte siedeln sich in sozialen Kontex...
<ul><li>Sind beides soziale Errungenschaften </li></ul><ul><li>Konstituieren sich wechselseitig  </li></ul><ul><li>Ändern ...
Ziele der Genderorientierung in e-learning-Projekten <ul><li>Blick für “Geschlecht” als Wahrnehmungs- und Unterscheidungsk...
<ul><li>Grundlagen  für  Gendersensitive Gestaltung, Mediendidaktik und Nutzung von Lernmedien   fehlen noch, (z.B. gender...
(Genderadäquate) Definition von Medienkompetenz ( Baacke 1997)  <ul><li>kommunikative Kompetenz  </li></ul><ul><li>Erfassu...
1. Ziele  gendersensitiver e-learning-Projekte  <ul><li>Verhinderung negativer Wirkungen:  </li></ul><ul><li>v.a. der Vert...
2. Ziele  gendersensitiver e-learning-Projekte <ul><li>Möglichkeit der Instandsetzung positiver Wirkungen:  </li></ul><ul>...
Unterschiedliche Medienerfahrungen:   Geschlechtsspezifische Sozialisation mit NM   <ul><li>Unterschiedliche  Computernutz...
Frauen im Internet  <ul><li>Frauen sind gleich kompetent beim Gebrauch des Internet und nutzen es gleich häufig (aber nich...
Empirie zeigt verschiedene Schreib- und Kommunikationsstile im Internet <ul><li>Männer reagieren häufiger den Dialog beend...
Erklärungen für Ausschluss in Netzen <ul><li>Strukturelle Gründe: Zugang im professionellen Bereich </li></ul><ul><li>Symb...
Gendereffekte bei der online Kommunikation werden beeinflusst durch (Herring behindernder vs. unterstützender Stil): Aber:...
Warum ist gender-Sensibilisierung  in der e-Lehre nötig? <ul><li>Unterschiedliche Medienerfahrungen  (Bezug auf Vorgeschic...
Gender research in e-learning: Stereotypen? <ul><li>Technische Barrieren </li></ul><ul><li>computer literacy  </li></ul><u...
<ul><li>Leichter Zugang für Anfänger </li></ul><ul><li>Einfacher und intuitiver Gebrauch (Problem divers!)  </li></ul><ul>...
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<ul><li>Systematisierungen nach </li></ul><ul><li>Einflussgrößen </li></ul><ul><li>Medienfunktionen </li></ul><ul><li>Phas...
access to resources learning design nature of content Kommunikation und Kooperation Lernende, Kommunikationsstile, Lernsti...
<ul><li>Primäre Medienfunktionen: durch Technik Zeichen erzeugen, sie ins Wahrnehmungsfeld des Menschen bringen und sie da...
<ul><li>Inhaltsebene: Auswahl, Repräsentation und Zusammenstellung des Lehrstoffs, kommentierende Bewertung, Bsp.e, Aufgab...
Gendering in Neuen Medien  (betrifft Repräsentation von content und Lerndesign)  kann entstehen bei <ul><li>Inhalte,  Spra...
Noch einmal zum theoretischen Ansatz <ul><li>Analyse der IT-Mittel und Nutzung brachte Androzentrismen und Inadäquatheiten...
<ul><li>Entwicklungsphase  </li></ul><ul><ul><li>Arbeitsorganisation, Curriculum,  </li></ul></ul><ul><ul><li>Technik, Med...
<ul><ul><li>Ad 1. Arbeitsorganisation der EntwicklerInnen und Lehrenden, Gruppenprozesse  </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>g...
<ul><li>Lerner dort abholen, wo sie stehen:  </li></ul><ul><ul><li>gute NM-Einführung und –Dokumentation für einheitliche ...
verschiedene Zugangsweisen und Lernstile bedienen <ul><li>In verschiedenen soziokulturellen und individuellen Kontexten en...
Gendersensible Elemente der Benutzung <ul><li>Individuelle Aneignung der Metaphorik der Interfaces (Andersen 1990; Stingl,...
Navigation <ul><li>Empfehlungen </li></ul><ul><li>Gelenkt-sequentielle oder </li></ul><ul><li>hierarchischer Führung  nur ...
Phase 3. Schaffung von Voraussetzungen  <ul><li>Kennenlernen organisieren (Einsicht in verschiedene Wissenshintergründe) <...
Checklisten für Evaluation <ul><li>Lernende:  </li></ul><ul><ul><li>IT Sozialisation  </li></ul></ul><ul><ul><li>Individue...
Lernende <ul><li>IT Sozialisation:  </li></ul><ul><ul><li>IT Nutzung (Zweck, Häufigkeit, Zeitpunkt)  </li></ul></ul><ul><u...
Lehrende <ul><li>IT Sozialisation:  </li></ul><ul><ul><li>eLearning-Strategie in der Organisation?  </li></ul></ul><ul><ul...
Entwickelnde <ul><li>IT Sozialisation:  </li></ul><ul><ul><li>Zugang der Organisation zum Themenkomplex eLearning  </li></...
Interdisziplinarität <ul><li>Alle unsere Lehre, Seminare (auch Hörer) zwischen den Welten der Kulturwiss. und MINT </li></...
Student participation in notebook courses in % (University of Freiburg 2002/2003) computer literacy, gender & discipline  ...
Modular Useroriented System <ul><li>Niedrigschwelliger Einstieg und Skalierbarkeit: Erweiterbarkeit von Modulen und Funkti...
<ul><li>find content </li></ul><ul><li>work and critical discussion on content </li></ul><ul><li>prepare material together...
Danksagung an <ul><li>MA Regina Claus </li></ul><ul><li>Dr. Bernhard Nett </li></ul><ul><li>MA Ruth Messmer </li></ul><ul>...
Organisationen haben Gender Patterns <ul><li>Gender Patterns </li></ul><ul><li>bilden Hegemonien </li></ul><ul><li>Führen ...
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  • eGender: Britta Schinzel

    1. 1. „ Gender und e-Learning“ Delta3 ExpertInnen Workshop Semperdepot 18.04.2006 Britta Schinzel
    2. 2. Inhalt <ul><li>Definitionen </li></ul><ul><ul><li>Geschlecht - Gender </li></ul></ul><ul><ul><li>Gender Mainstreaming </li></ul></ul><ul><ul><li>Ziele gendersensitiver Orientierung </li></ul></ul><ul><li>Hintergründe </li></ul><ul><ul><li>Allgemeine Ergebnisse zu Gender und Neue Medien...Stereotype? </li></ul></ul><ul><ul><li>Systematisierungen </li></ul></ul><ul><li>Handlungsfelder und Massnahmen </li></ul><ul><ul><li>Gendergerechte = diversitätsgerechte Gestaltung, Mediendidaktik und Nutzung von Lehr-/Lernmedien </li></ul></ul><ul><li>Checklisten für Evaluation </li></ul>
    3. 3. Geschlechterkonzept allgemein Berszinski, Sabine; Messmer, Ruth; Nicoleyczik, Katrin; Remmele, Bernd; RuizBen, Esther; Schinzel, Britta; Schmitz, Sigrid; Stingl, Benjamin; Swadosch, Raphaela; Vossen, Sabine (2002): Geschlecht (SexGender): Geschlechterforschung in der Informatik und an ihren Schnittstellen; FIfFKo 3, 2002. <ul><li>konstruktivistische Arbeitshypothese: Geschlecht als dynamische Einheit von in Wechselwirkung aus biologischem und (auch dessen) soziokultureller Formung Hergestelltem (Fausto Sterlings Embodymenttheorie ) </li></ul><ul><li>setzt Konzepte von “männlich” oder “weiblich” nicht voraus, sondern fragt z.B. danach, </li></ul><ul><li>ob die Lernenden (o. Lehrenden!) Annahmen darüber haben, was “Mann” oder “Frau” im Zusammenhang mit neuen Medien bedeutet, </li></ul><ul><li>ob bzw. wie sie sich als solche inszenieren, und </li></ul><ul><li>ob bzw. wie diese veränderlich/veränderbar sind. </li></ul>
    4. 4. Historische Abfolge des Versuchs zur Integration von Frauen in die Wissenschaft <ul><li>Frauenförderung (Defizitansatz) </li></ul><ul><li>Gleichstellungspolitik, Gleichberechtigung (allerdings auf androzentrisch geprägten Strukturen) </li></ul><ul><li>Chancengleichheit (nimmt bereits unterschiedliche Ausgangslagen in den Blick) </li></ul><ul><li>Gender Mainstreaming, Managing Diversity, Total E-Quality </li></ul>
    5. 5. GM-Vorgehensempfehlungen des Europarats <ul><li>Statt isolierter Frauenförderung Verlagerung der GM-Aufgabe in den Bereich der politischen usw. Akteure, als Querschnitts- und Gemeinschaftsaufgabe </li></ul><ul><li>leitungsnahe Ansiedelung des GM-Prozesses mit klaren Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten </li></ul><ul><li>bezieht sich auf alle Aktionen, Maßnahmen, Entscheidungen unter der Geschlechterperspektive, auf unterschiedliche Ausgangsbedingungen der und Auswirkungen auf die Geschlechter </li></ul><ul><li>fördert Entwicklung von Kooperationsstrukturen und innovative Formen der Zusammenarbeit, </li></ul><ul><li>Vermittlung von Gender-Kompetenz und -Sachkenntnis durch Bewusstseinsbildung und Schulungen, </li></ul><ul><li>Forschungsarbeiten und Statistiken zu Geschlechterverhältnissen </li></ul>
    6. 6. Ziele des GM laut BMBF in D <ul><li>Veränderung der Fachinhalte, -methoden, -sichtweisen und Lehrinhalte weg von androzentrischen Prägungen </li></ul><ul><li>Intitiierung interdisziplinärer Herangehensweisen und Methoden aus fachimmanentem Blickfeld heraus </li></ul><ul><li>Theoriebildung, Problemlösung und Anwendung sollen integriert werden, sich im Spannungsfeld zwischen erkenntnistheoretischen und handlungsorientierten Fragestellungen bewegen und die Wechselwirkungen zwischen Wissenschaftsentwicklung und gesellschaftlichem Wandel thematisieren. </li></ul><ul><li>Impulse für eine Neukonzeptualisierung im gegebenen Feld auslösen </li></ul><ul><li>Und zu konkreten Anwendungen führen </li></ul>
    7. 7. <ul><li>in kulturellen, sozialen und Macht- Relationen </li></ul><ul><li>Durch die Interaktion der Subjekte </li></ul>Gender wird konstruiert: <ul><li>in gendered Strategien </li></ul><ul><li>In Inkorporierung von gender in Konstruktionen von Technologie, Wissenschaft und Kunst </li></ul>Gender erscheint: Konstruktiver Realismus Konstruktiver Realismus: Sigrid Schmitz, Ruth Messmer
    8. 8. Relevante Geschlechterkonzepte für NM <ul><li>Erfordert Elemente neuerer Geschlechterdiskussion </li></ul><ul><li>Prozessualisierung, </li></ul><ul><li>Relationierung, </li></ul><ul><li>Beziehung auf die Handlungsebene </li></ul><ul><li>Einbezug symbolischer Codierungen </li></ul><ul><li>Arbeitsmittel (für die Evaluation) ist das “ Personalausweis - Geschlecht ” (C. Hellferich): Für “Personen, deren Geschlecht im Personalausweis mit weiblich/männlich angegeben ist” verwende ich im folgenden die abkürzende Sprechweise: Frau/Mann. </li></ul>
    9. 9. Was haben Neue Medien und Geschlecht miteinander zu tun? <ul><li>Technik und ihre Produkte siedeln sich in sozialen Kontexten an und sind an der Gestaltung dieser Kontexte beteiligt </li></ul><ul><li>IuK-Technologien besonders stark sozial wirksam und „vergeschlechtlichend“ </li></ul><ul><li>Geschlecht und Medien/Technik sind keine festen Größen, sondern Teile dynamischer sozialer Realität </li></ul><ul><li>Individuen bewegen sich in einem Prozeß des gendering, und Technik/Medien sind immer gendered </li></ul>Britta Schinzel <ul><li>Britta Schinzel Medien in der Lehre, Innsbruck 6.6.01 </li></ul>
    10. 10. <ul><li>Sind beides soziale Errungenschaften </li></ul><ul><li>Konstituieren sich wechselseitig </li></ul><ul><li>Ändern sich historisch </li></ul><ul><li>Sind beide offen für Interpretation und Variation durch Individuen </li></ul>Ko-Konstruktion Gender Technology Ko-Konstruktion: Wendy Faulkner
    11. 11. Ziele der Genderorientierung in e-learning-Projekten <ul><li>Blick für “Geschlecht” als Wahrnehmungs- und Unterscheidungskategorie schul en, um </li></ul><ul><li>Gendering der multimedialen Repräsentationen und Kommunikationsangebote zu entschlüsseln oder als Planende und Entwickelnde zu vermeiden </li></ul><ul><li>Kritische Interventionen zum Einfluss der Neuen Medien auf die symbolische Geschlechterordnung aus der Perspektive der unterschiedlichen Fachdisziplinen </li></ul><ul><li>Entwicklung von Bewertungskompetenz durch Mehrperspektivität, Berücksichtigung von Diversity, Kontexten, Kontingenzen, Interdisziplinarität </li></ul>
    12. 12. <ul><li>Grundlagen für Gendersensitive Gestaltung, Mediendidaktik und Nutzung von Lernmedien fehlen noch, (z.B. gendersensitive/r Auswahl und Gebrauch von Lehr/Lernplattformen?) </li></ul><ul><li>Aber: Mit adäquaten Definitionen fängt es an! </li></ul><ul><li>Vorgehen erfordert </li></ul><ul><li>Theorieleitung: mit Bezug auf die Relation zwischen Geschlecht, Informationstechnik und Mediendidaktik </li></ul><ul><li>vorhergehende Analyse von bereits bekannten einwirkenden Effekten </li></ul><ul><li>Evaluation und Validierung von e-learning Projekten </li></ul>
    13. 13. (Genderadäquate) Definition von Medienkompetenz ( Baacke 1997) <ul><li>kommunikative Kompetenz </li></ul><ul><li>Erfassung und Bewertung komplexer medienkommunikativer Zusammenhänge </li></ul><ul><li>Fertigkeiten in der Handhabung der neuen Technologien </li></ul><ul><li>kritisches Urteilsvermögen, um verantwortlichen Umgang mit den Medien zu entwickeln, gezielt und bewusst Medienangebote auszuwählen </li></ul><ul><li>Fähigkeit, die Neuen Medien als Werkzeuge aufgabenangemessen einsetzen zu können </li></ul><ul><li>und sich mit Hilfe der Medien Lebenswelten anzueignen und sie mit zu gestalten. </li></ul>
    14. 14. 1. Ziele gendersensitiver e-learning-Projekte <ul><li>Verhinderung negativer Wirkungen: </li></ul><ul><li>v.a. der Vertiefung der Geschlechterordnung durch den Einschub der digitalen Medien und ihrer androzentrischen Zurichtung für die e-Lehre </li></ul><ul><ul><li>Durch Schulung der Sicht auf für “Geschlecht” als Wahrnehmungs- und Unterscheidungskategorie bei Entwickelnden, Lehrenden und Studierenden </li></ul></ul><ul><ul><li>Entwicklung von Bewertungskompetenz durch Mehrperspektivität, Berücksichtigung von Diversity, Kontexten, Kontingenzen, Interdisziplinarität </li></ul></ul>
    15. 15. 2. Ziele gendersensitiver e-learning-Projekte <ul><li>Möglichkeit der Instandsetzung positiver Wirkungen: </li></ul><ul><ul><li>Entwicklung von Medienkompetenz </li></ul></ul><ul><ul><li>Veränderung der Fachinhalte, -methoden, Sichtweisen und der Lehrinhalte weg von androzentrischen Prägungen </li></ul></ul><ul><ul><li>interdisziplinäre Herangehensweisen und Methoden </li></ul></ul><ul><ul><li>Integration von Theoriebildung, Problemlösung und konkreten Anwendungen, </li></ul></ul><ul><ul><li>zwischen erkenntnistheoretischen und handlungsorientierten Fragestellungen, </li></ul></ul><ul><ul><li>Thematisierung der Wechselwirkungen zwischen Wissenschaftsentwicklung und gesellschaftlichem Wandel </li></ul></ul>
    16. 16. Unterschiedliche Medienerfahrungen: Geschlechtsspezifische Sozialisation mit NM <ul><li>Unterschiedliche Computernutzung schon in der Schule, in Computerkultur, ebenso später, arbeiten aber gleich viel damit </li></ul><ul><li>Vorbilder </li></ul><ul><li>In Pubertät bildet sich Computerkompetenz als Stabilisierungsfaktor für Männlichkeit heraus </li></ul><ul><li>Folgen in koedukativen Situationen </li></ul><ul><li>Vorwiegend Männer formen die IT -> Struktur und Anwendungen reflektieren eher bestimmte „männliche“ Lebens- und Wahrnehmungsweisen </li></ul>
    17. 17. Frauen im Internet <ul><li>Frauen sind gleich kompetent beim Gebrauch des Internet und nutzen es gleich häufig (aber nicht gleich lang) </li></ul><ul><li>Frauen sind seltener Diskussionpartnerinnen in mailinglists, news-groups oder chats, </li></ul><ul><li>sind weniger oft Inhaberinnen von Homepages </li></ul><ul><li>weniger Präsentationen von Projekt- oder Publikationsbeschreibungen von Frauen, </li></ul><ul><li>Ausnahmen: frauenspezifische Foren und frauenspezifische Themenfelder: Frauenkultur im Ghetto, ein abgetrenntes Terrain innerhalb der Männerkultur </li></ul>
    18. 18. Empirie zeigt verschiedene Schreib- und Kommunikationsstile im Internet <ul><li>Männer reagieren häufiger den Dialog beendend, Beschränkung auf Wesentliches, Richtigkeit, Problemlösungsangebote, stellen Behauptungen auf, widersprechen, beleidigen, flamen </li></ul><ul><li>Frauen häufiger diskussionsbereiter, halten Diskussion in Gang, fragen, geben zu, etwas nicht zu wissen, erkundigen sich nach der Meinung der anderen, diplomatischer, formulieren in Frage stellend und höflicher </li></ul><ul><li>Report Tech-Savvy der American Association of Women: Das gebrochene, ambivalente Verhältnis von Mädchen zu Neuen Technologien scheint teilweise gerechtfertigt, nicht wegen Ängstlichkeit und Inkompetenz. </li></ul><ul><li>Passivität, Redundanz, Brutalität und gleichzeitige Unsinnlichkeit seien Schwachpunkte. Die Computerszene müsse integrativer, offener, vielseitiger werden </li></ul>
    19. 19. Erklärungen für Ausschluss in Netzen <ul><li>Strukturelle Gründe: Zugang im professionellen Bereich </li></ul><ul><li>Symbolische Gründe: </li></ul><ul><ul><li>geschlechtsspezifische Kommunikationsstile verdrängen Frauen aus Kommunikationssituationen </li></ul></ul><ul><ul><li>Anmache und Agressivität (flaming) führen zum Rückzug der Frauen </li></ul></ul><ul><ul><li>Tendenz zur Ästhetisierung von Information, um im Internet (bei Millionen homepages) aufzufallen: </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>Arkadische Oberflächen, narzisstisch-stilisierte Präsentation vs. Brauchbarkeit und Nützlichkeit </li></ul></ul></ul><ul><ul><li>Medienkultur als Spiel kultur vs. sinn- und zweckbezogenes Arbeiten </li></ul></ul>
    20. 20. Gendereffekte bei der online Kommunikation werden beeinflusst durch (Herring behindernder vs. unterstützender Stil): Aber: bei Gender und Kommunikation Aber: Kommunikationsstile hängen vom Kontext ab! <ul><li>Gendermischung der Gruppe </li></ul><ul><li>Ausmaß an Anonymität </li></ul><ul><li>Stufen der Professionalität </li></ul><ul><li>Fähigkeit, Kommunikation zu reflektieren </li></ul>
    21. 21. Warum ist gender-Sensibilisierung in der e-Lehre nötig? <ul><li>Unterschiedliche Medienerfahrungen (Bezug auf Vorgeschichte) </li></ul><ul><li>Kontingente Nutzungsarten (Bezug auf Interessen und Lerntypen) </li></ul><ul><li>Geschlechtsspezifische Arbeitsteilung in Multimediaprojekten (Bezug auf Folgen der Arbeitsorganisation) </li></ul><ul><li>Verhinderung von androzentrischer Lehre und der Vertiefung der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung (Bezug auf Folgen des e-learning) </li></ul>
    22. 22. Gender research in e-learning: Stereotypen? <ul><li>Technische Barrieren </li></ul><ul><li>computer literacy </li></ul><ul><li>Lernstile </li></ul><ul><li>Navigationsstrategien </li></ul><ul><li>Kommunikationsstile </li></ul>Daher
    23. 23. <ul><li>Leichter Zugang für Anfänger </li></ul><ul><li>Einfacher und intuitiver Gebrauch (Problem divers!) </li></ul><ul><li>Erweiterte und avancierte Funktionalitäten </li></ul><ul><li>Offenheit für eigene Gestaltung </li></ul>Z.B.. computer literacy e-learning für Diversity öffnen!
    24. 24. learners tools learning scenarios interaction age, gender, ethnicity, language experience ( qualification, computer literacy), cognitive/ learning/communication style, resources (technical, economic, social), motivation, interests, opinions, values, family and work situation didactics (learning theory, synchrony, schedule etc.), discipline (requirements, methods, culture), group (size, gender/ethnic/qualification mix), level of support (tutors, hotlines) content functions, design, support, usability, convertibility, technical requirements, navigation language, metaphors, pictures, examples, arrangement of topics (hierarchy), valuations e-learning systems diversity aspects in e-learning
    25. 25. <ul><li>Systematisierungen nach </li></ul><ul><li>Einflussgrößen </li></ul><ul><li>Medienfunktionen </li></ul><ul><li>Phasen der Entwicklung </li></ul>Learning what Learning how
    26. 26. access to resources learning design nature of content Kommunikation und Kooperation Lernende, Kommunikationsstile, Lernstile Sprache, Repräsentation und Visualisierungen Hierarchisierungen und Verlinkungen Materielle und Institutionelle Barrieren Situations- und neigungsbedingte Barrieren SYSTEMATISIERUNG DES FORSCHUNGSSTANDES „E-LEARNING UND GENDER“ Benutzung Lernforen- und -formen Lehrende, Entwickelnde, Arbeitsorganisation Medienbiographien Lernziele Fachkultur R. Messmer u. B. Schinzel Mediendidaktik Lernerfolgskontrolle Auswahl und Organisation des Wissens Definitionen und Symbole
    27. 27. <ul><li>Primäre Medienfunktionen: durch Technik Zeichen erzeugen, sie ins Wahrnehmungsfeld des Menschen bringen und sie dauerhaft verknüpfen (Hauptfeld und Rationalisierungspotential von Multimedia) </li></ul><ul><li>Sekundäre Medienfunktionen: didaktisches und pädagogisches Wissen sowohl über die zu vermittelnden Inhalte als auch über den Lernprozess selbst , medienunterstützt zu verankern: Inhalte, Instruktion, Kooperation </li></ul><ul><li>[Tertiäre Medienfunktionen (R.K.-S.): Funktionen zur Implementierung „ lernfähiger“ Systeme ] </li></ul><ul><li>Überall ist gender eingelassen bzw. relevant </li></ul>Systematisierung technisierter Anteile über Medienfunktionen (nach R. Keil-Slawik)
    28. 28. <ul><li>Inhaltsebene: Auswahl, Repräsentation und Zusammenstellung des Lehrstoffs, kommentierende Bewertung, Bsp.e, Aufgaben (Bsp.: web, Plattform, CDs) </li></ul><ul><li>Instruktionsebene: Festlegung der Reihenfolge der Bearbeitung, Mechanismen der Rückmeldung, Lernerfolgskontrolle, Implementierung von Vermittlungs- und Übungskonzepten (Bsp.: Konzeptmanager) </li></ul><ul><li>Kooperationsebene: methodische Einbettung in kooperative Lernprozesse, Mechanismen zur Abstimmungs-und Entscheidungsunterstützung, Umsetzung von Diskursverfahren und Rollenspielen </li></ul><ul><li>(Bsp: Kommunikationstools, Geteilte Anwendungen, Geteilter Arbeitsraum) </li></ul>Sekundäre Medienfunktionen learning design learning how nature of content learning what access to resources
    29. 29. Gendering in Neuen Medien (betrifft Repräsentation von content und Lerndesign) kann entstehen bei <ul><li>Inhalte, Sprache, Inhaltsrepräsentation und –organisation (Farbe, Text, Schrift, Ton, Bilder, Visualisierungen, Kartographierungen mit normierenden Eigenschaften) </li></ul><ul><li>Paradigmen und Sprache, Metaphern, Leitbilder (Werkzeug- vs. Maschinenmetaphern, die Methaphorik der Austauschbarkeit von Mensch und Maschine) </li></ul><ul><li>Ästhetisierungen, Metaphorik der Icons, Symbole </li></ul><ul><li>Lernplattform- oder Groupwaredesign - für Interaktion, Kommunikation und Kooperation, </li></ul><ul><li>Design von Benutzung, Hypertextorganisation, Navigation und Funktionalität </li></ul><ul><ul><li>Erste Beispiele die Informationserschließung im Internet: Raumorientierung bei der Navigation, wie im realen Leben </li></ul></ul>
    30. 30. Noch einmal zum theoretischen Ansatz <ul><li>Analyse der IT-Mittel und Nutzung brachte Androzentrismen und Inadäquatheiten zum Vorschein, relevant für Geschlecht, aber auch für Kultur, Ethnie, Sprache, Alter, Klasse,.. </li></ul><ul><li>Diversitätsansatz verfolgen </li></ul><ul><li>keine Festschreibung von Geschlechter- u.a. Differenzen, sondern Öffnen eines Raums für Unterschiede </li></ul><ul><li>Konstruktives Vorgehen, gemäßigt konstruktivistisches Lernparadigma </li></ul>
    31. 31. <ul><li>Entwicklungsphase </li></ul><ul><ul><li>Arbeitsorganisation, Curriculum, </li></ul></ul><ul><ul><li>Technik, Mediendidaktik, mediierte Inhaltsaufbereitung </li></ul></ul><ul><li>Planungsphase </li></ul><ul><ul><li>Auswahl von Lehr-/Lernzielen, Zugängen zu Wissen, Medien, mediendidaktischen Konzepten für Zielgruppen und Inhalte </li></ul></ul><ul><li>Einsatzphase </li></ul><ul><ul><li>Organisation und Taktung der Lehre (Präsenzphasen, online-/offline-Phasen) </li></ul></ul><ul><ul><li>Betreuung der Studierenden </li></ul></ul><ul><ul><li>Interaktionen bei der mobilen Lehre </li></ul></ul><ul><ul><li>Beobachtende und begleitende Evaluation </li></ul></ul>Genderrelevante Phasen der NM-Lehre
    32. 32. <ul><ul><li>Ad 1. Arbeitsorganisation der EntwicklerInnen und Lehrenden, Gruppenprozesse </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>gegen geschlechtsspezifische Arbeitsteilung: Technik - Inhalte </li></ul></ul></ul><ul><ul><li>Ad 2. „Diversity“ von Interessen, Zugängen, Repräsentationsformen, Lernstilen und Sichten erlauben </li></ul></ul><ul><ul><li>Ad 3. Kooperation fördern </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>face to face- Etablierung persönlicher Beziehungen wichtig </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Computerbesitz berücksichtigen </li></ul></ul></ul>Beispiele für gendersensitive Intervention bei den Phasen der e- Lehre
    33. 33. <ul><li>Lerner dort abholen, wo sie stehen: </li></ul><ul><ul><li>gute NM-Einführung und –Dokumentation für einheitliche Medienkompetenz </li></ul></ul><ul><ul><li>Ansatz bei den Lernbedürfnissen und Lernfähigkeiten den Lernenden </li></ul></ul><ul><li>gemäßigt konstruktivistische Lernmodelle verfolgen (Lernerlenkung statt Orientierungslosigkeit) </li></ul><ul><ul><li>Eigenverantwortlich vom Lerner zu initiierende aktive Prozesse unterstützen </li></ul></ul><ul><ul><li>weniger kursorisches Wissen als flexible Inhalte, Anwendungen von Methoden zur Aneignung situativ sinnvoller Kenntnisse </li></ul></ul>Allgemeine mediendidaktische Anforderungen für Diversity
    34. 34. verschiedene Zugangsweisen und Lernstile bedienen <ul><li>In verschiedenen soziokulturellen und individuellen Kontexten entwickeln Individuen unterschiedliche Denkmuster und kognitive und Zugangs-Stile </li></ul><ul><li>Beispielsweise für Benutzungsoberflächen die Hypertextorganisation:Informationserschließung im Internet: Raumorientierung bei der Navigation an Landmarken, oder über hierarchische Suche </li></ul><ul><li>Weiterer Grund: Wissen und seine Einbindung in Praxis sind einem beschleunigten Wandlungsprozeß unterworfen, </li></ul><ul><li> daher Diversifizierung wichtig </li></ul>
    35. 35. Gendersensible Elemente der Benutzung <ul><li>Individuelle Aneignung der Metaphorik der Interfaces (Andersen 1990; Stingl, in Schinzel et al 2003): </li></ul><ul><li>Menus, Dialogfenster, Archive, etc. BenutzerInnenführung, etwa 2-dim. mit WIMP-Paradigma (Window, Icon, Menu und Pointing Device) benutzen spezifische Navigationskonzepte </li></ul><ul><li>Arrangement der Programmteile und –funktionen, implizite Funktionalität und Interpretationsvorschrift der Steuerungselemente der Navigations- und Kontrollinterfaces (Weiss 1994) legen Folgen fest, aber </li></ul><ul><li>die kognitiven Transferleistungen auf die thematische, funktionale und räumliche Struktur der präsentierten Funktionen sind unterschiedlich </li></ul>
    36. 36. Navigation <ul><li>Empfehlungen </li></ul><ul><li>Gelenkt-sequentielle oder </li></ul><ul><li>hierarchischer Führung nur für erste Erschließung </li></ul><ul><li>Concept maps für Überblick im Gesamten </li></ul><ul><li>3-D-Repräsentationen mit 3-D-Navigationstools </li></ul><ul><li>Freie Navigation für selbstgesteuertes Lernen, zielorientierte Nutzung </li></ul><ul><li>Im Zweifelsfall: multioptionale Navigationskonzepte   </li></ul>
    37. 37. Phase 3. Schaffung von Voraussetzungen <ul><li>Kennenlernen organisieren (Einsicht in verschiedene Wissenshintergründe) </li></ul><ul><li>Kooperationsziele vermitteln </li></ul><ul><li>Leistungsanforderungen, Ergebnissicherung klären </li></ul><ul><li>Regeln (gendersensitiv) für die Gruppenarbeit gemeinsam entwickeln </li></ul><ul><li>Raum für informelle Strukturen schaffen </li></ul><ul><li>Ansprechbarkeit organisieren </li></ul><ul><li>Taktung festlegen </li></ul><ul><li>Technische Voraussetzungen vermitteln </li></ul>
    38. 38. Checklisten für Evaluation <ul><li>Lernende: </li></ul><ul><ul><li>IT Sozialisation </li></ul></ul><ul><ul><li>Individuelle Handlungsstrategien beim eLearning </li></ul></ul><ul><ul><li>Gender-Stereotypen </li></ul></ul><ul><li>Lehrende: </li></ul><ul><ul><li>IT Sozialisation </li></ul></ul><ul><ul><li>Handlungsstrategien und -reflexion </li></ul></ul><ul><ul><li>Gender-Stereotypen </li></ul></ul><ul><li>Entwickelnde: </li></ul><ul><ul><li>IT Sozialisation </li></ul></ul><ul><ul><li>Handlungsstrategien und -reflexion </li></ul></ul><ul><ul><li>Gender-Stereotypen </li></ul></ul>
    39. 39. Lernende <ul><li>IT Sozialisation: </li></ul><ul><ul><li>IT Nutzung (Zweck, Häufigkeit, Zeitpunkt) </li></ul></ul><ul><ul><li>IT Kompetenz, Selbstbild </li></ul></ul><ul><ul><li>Zugang </li></ul></ul><ul><ul><li>Soziodemographische Daten und Sozialisationskontexte </li></ul></ul><ul><li>Individuelle Handlungsstrategien beim eLearning: </li></ul><ul><ul><li>Umgang mit Barrieren (Technik als determinierender Faktor über Lern- und Kommunikationsstile, einseitige Inhalte-Repräsentation, Strategien der Suche von Unterstützung, etc.) </li></ul></ul><ul><ul><li>Gründe für Nichtteilname an eLearning-Kursen bzw. Drop-Out </li></ul></ul><ul><ul><li>Kontexte: Berufstätigkeit, Kindererziehung, Zusammensetzung der Kurse, Geschlecht Lehrende </li></ul></ul><ul><li>Gender-Stereotypen: </li></ul><ul><ul><li>Welche Stereotypen liegen vor? </li></ul></ul><ul><ul><li>Welche Stereotypen werden bei den anderen Gruppen vermutet? </li></ul></ul><ul><ul><li>Verhältnis Selbstbild versus Stereotypen? </li></ul></ul>
    40. 40. Lehrende <ul><li>IT Sozialisation: </li></ul><ul><ul><li>eLearning-Strategie in der Organisation? </li></ul></ul><ul><ul><li>Erfahrungen mit IT/eLearning als Bildungsinhalte/als Lernmethode? </li></ul></ul><ul><ul><li>Technische Ausrüstung </li></ul></ul><ul><li>Handlungsstrategien und -reflexion: </li></ul><ul><ul><li>Werden tatsächliche Anforderungen der jeweiligen Zielgruppen von eLearning-Angeboten erfasst und berücksichtigt? </li></ul></ul><ul><ul><li>In welcher Form ist eine solche Berücksichtigung technisch/organisatorisch möglich? </li></ul></ul><ul><ul><li>Wie werden genderbezogene Aspekte thematisiert? </li></ul></ul><ul><ul><li>Nach welchen Kriterien erfolgt die Auswahl von eLearning-Systemen? </li></ul></ul><ul><ul><li>Welche Evaluationsstrategien werden umgesetzt? </li></ul></ul><ul><ul><li>Welche Form hat der Austausch mit Gruppe 3? </li></ul></ul><ul><li>Gender-Stereotypen: </li></ul><ul><ul><li>oFinden Stereotypen Berücksichtigung in der Implementierung? </li></ul></ul><ul><ul><li>Welche Stereotypen werden bei den anderen Gruppen vermutet? </li></ul></ul>
    41. 41. Entwickelnde <ul><li>IT Sozialisation: </li></ul><ul><ul><li>Zugang der Organisation zum Themenkomplex eLearning </li></ul></ul><ul><ul><li>Involvierung der Geschlechter in Entwicklungsprozesse </li></ul></ul><ul><li>- Handlungsstrategien und -reflexion: </li></ul><ul><ul><li>Werden Anforderungen der Zielgruppen systematisch analysiert und berücksichtigt? </li></ul></ul><ul><ul><li>Gibt es Rückkopplungen mit Gruppen 1 und 2? </li></ul></ul><ul><ul><li>Inwiefern finden diese Berücksichtigung in der Produktion? </li></ul></ul><ul><ul><li>Wie werden Genderaspekte berücksichtigt? </li></ul></ul><ul><ul><li>Welche Strategien zur Inklusion unterschiedlicher Anforderungen liegen vor? </li></ul></ul><ul><li>- Gender-Stereotypen: </li></ul><ul><ul><li>Was heißt gendersensitives eLearning? </li></ul></ul><ul><ul><li>Beurteilung der Bedeutung gendersensitiver eLearning-Strategien </li></ul></ul>
    42. 42. Interdisziplinarität <ul><li>Alle unsere Lehre, Seminare (auch Hörer) zwischen den Welten der Kulturwiss. und MINT </li></ul><ul><li>Projekte </li></ul><ul><li>VIROR: Informatik, Pädagogik, Sozialpädagogik, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Gender Studies </li></ul><ul><li>RION: Jura, Informatik, Informationswirte, Wirtschaftswissenschaften </li></ul><ul><li>F-Moll: Informatik, I&G, Mikrosystemtechnik, Musikwissenschaften, Psychologie, Pädagogik, Ägyptologie, Gender Studies, Sozialpädagogik </li></ul>
    43. 43. Student participation in notebook courses in % (University of Freiburg 2002/2003) computer literacy, gender & discipline Musicology Microsystem Technology Psychology Economics Archaeology % Women in discipline % Women in Notebook courses (Source: F-MoLL, Freiburg)
    44. 44. Modular Useroriented System <ul><li>Niedrigschwelliger Einstieg und Skalierbarkeit: Erweiterbarkeit von Modulen und Funktionalitäten entsprechend der Lernerfähigkeiten </li></ul><ul><li>Modularität: kombination von Modulen entsprechend dem Lernszenario </li></ul><ul><li>Flexibilität: Repräsentation der Daten und Inhalte entsprechend den Lernervorlieben </li></ul>Bsp. Lernplattform ModUS in GIN
    45. 45. <ul><li>find content </li></ul><ul><li>work and critical discussion on content </li></ul><ul><li>prepare material together </li></ul><ul><li>find decisions </li></ul><ul><li>brainstorming </li></ul><ul><li>content management systems that visualise relations between contents (e.g. Topic Maps) </li></ul><ul><li>annotation functions, including communication </li></ul><ul><li>text editing functions </li></ul><ul><li>questionnaires </li></ul><ul><li>whiteboards </li></ul>demands for technical development collaborative learning
    46. 46. Danksagung an <ul><li>MA Regina Claus </li></ul><ul><li>Dr. Bernhard Nett </li></ul><ul><li>MA Ruth Messmer </li></ul><ul><li>Dipl. Inf. Katharina Schmidt </li></ul><ul><li>PD Dr. Sigrid Schmitz </li></ul><ul><li>Janne Schulz </li></ul><ul><li>MA Christoph Taubmann </li></ul>
    47. 47. Organisationen haben Gender Patterns <ul><li>Gender Patterns </li></ul><ul><li>bilden Hegemonien </li></ul><ul><li>Führen zu Geschlechterzuschreibungen </li></ul><ul><li>Vorstellungen von Geschlechterzuschreibungen </li></ul><ul><li>Weiblich kodierte Tätigkeiten werden übersehen, im Design werden die dann vergessen </li></ul><ul><li>Untersuchung: </li></ul><ul><li>Ich-Methodologie </li></ul><ul><li>Winker: Einordnung von Informationen in Wissensräumen </li></ul><ul><li>Ausschließungsmechanismen durch Sprache, Ressourcenzugänge,… </li></ul>

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